Weststarts ab Zürich: Aussprache mit Gemeinden

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Schweiz (BAZL) hat Mitte März mit Vertretern der Gemeinden Regensdorf, Dällikon sowie Buchs über die Weststarts auf dem Flughafen Zürich gesprochen. Die Gemeinden äußerten ihre Unzufriedenheit über die bestehende Situation. Das BAZL verweist auf erste Massnahmen, die getroffen worden sind. Auch Probleme mit den Navigationscomputern kamen zur Sprache.

Vertreter der Gemeinden Regensdorf und Dällikon haben am 15. März 2013 beim Bundesamt ihre Unzufriedenheit über die Zunahme der Überflüge von bewohntem Gebiet in ihren Gemeinden zum Ausdruck gebracht. Trotz entsprechender Aufforderung des Bundesgerichts sei bis jetzt keine Abhilfe geschaffen worden.

Die Teilnehmer am Treffen haben den gemeinsamen Willen bekundet, eine weitere Verbesserung der Situation anzustreben. Mit dem Flughafen sollen entsprechende Lösungsansätze erörtert werden. Zu diesen Arbeiten sollen auch die Gemeinden beigezogen werden. Es wird deshalb ein weiteres Gespräch im Beisein von Vertretern des Flughafens stattfinden.

Programmierungsfehler an Navigationscomputern behoben

Am Treffen, an dem auch die Gemeinde Buchs vertreten war, hat sich gezeigt, dass bis jetzt unterschiedliche Auffassungen über die Ursachen der gegenwärtig unbefriedigenden Situation bestanden haben. Das BAZL hat darauf hingewiesen, dass auf seine Anweisung hin Programmierungsfehler bei den Navigationscomputern der Flugzeuge behoben worden sind. Damit konnte seit Anfang des Jahres die Streuung der Flugspuren und damit die Ausbreitung des Lärms reduziert werden.