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Austrian Airlines steuert Angebot – Auslastung 75,4 Prozent im Mai

Im Mai 2015 hat Austrian Airlines in Summe 998.000 Passagiere befördert. Dies sind um rund 66.100 mehr Passagiere als im Monat davor (April 2015), was einem Plus von 6,6 Prozent entspricht. Im Vorjahresvergleich sind es aufgrund der Krisen in Russland, der Ukraine und im Nahen Osten erwartungsgemäß um 4,7 Prozent weniger als im Mai 2014. Darüberhinaus führte die Lage der Feiertage im Mai 2015 und die damit verbundene größere Anzahl an Feiertagen im Vergleich zu Mai 2014 zu einer schwächeren Buchungslage bei den Geschäftsreisenden.

Das Angebot gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) stieg um 5,0 Prozent, was vor allem aus den Nordatlantik Flügen resultiert, die im Vergleichsmonat Mai 2014 noch nicht im Flugprogramm waren. Die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) sind um 0,9 Prozent gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 75,4 Prozent und damit höher als im April 2015 (73,7 Prozent).

Im Zeitraum Januar bis Mai 2015 spiegelt sich die gezielte Reduktion im Winterflugplan sehr stark in den Verkehrszahlen wieder, wo Austrian Airlines die Produktion gemäß den Business Plänen wegen der schwachen Nachfrage in dieser Jahreszeit plangemäß reduziert und vermehrt technische Checks in diesen Zeitraum verlegt hat. Darüberhinaus führten auch die Krisen in Russland, der Ukraine und im Nahen Osten zu einer schwächeren Nachfrage.

Das Angebot gemessen in ASK ist in Summe um 1,2 Prozent zurückgefahren worden, die RPK sind um 4,8 Prozent gesunken. Die Passagierzahl ist mit rund 3,9 Millionen erwartungsgemäß um 9,0 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Auslastung ist um 2,9 Prozentpunkte auf 73,8 Prozent zurückgegangen.

Austrian Airlines: Europaverkehr stark gesunken

Im Zeitraum Januar bis Mai 2015 hat Austrian Airlines das Angebot in Europa vor allem auf Grund der Krisen in Russland und der Ukraine um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgefahren. In Summe sind rund 3,3 Millionen Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind erwartungsgemäß um 10,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Auslastung ist um 2,8 Prozentpunkte auf 71,2 Prozent gesunken.

Im Einzelmonat Mai 2015 sind rund 844.100 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind wie erwartet um 6,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,8 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent gesunken. Die ASK sind um 2,5 Prozent niedriger angesetzt worden.

Interkontinentaler Verkehr im Plus

Im Zeitraum Januar bis Mai 2015 hat Austrian Airlines rund 642.700 Passagiere auf Interkontinental-Flügen befördert. Das sind um 2,0 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die ASK wurden auf Grund der Nordatlantik-Flüge, die im Vergleichszeitraum noch nicht im Flugprogramm waren, um 5,7 Prozent erhöht. Die RPK sind um 1,4 Prozent gestiegen. Die Auslastung ist um 3,2 Prozentpunkte auf 75,9 Prozent gesunken.

Im Mai 2015 ist die Zahl der Passagiere auf Interkontinental-Flügen um 4,1 Prozent auf 154.000 gestiegen. Die ASK wurden um 11,9 Prozent erhöht. Die RPK haben sich um 7,0 Prozent verbessert. Die Auslastung lag mit 75,9 Prozent um 3,4 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres.

VerkehrsleistungMaiJanuar bis Mai
2015Änderung in % zum Vorjahr2015Änderung in % zum Vorjahr
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) in Mio.1.641,10,96.509,3-4,8

Europa

727,0-6,02.746,5-12,2

Interkontinental

914,17,03.762,91,4
Angebotene Sitz-Km (ASK) in Mio.2.177,55,08.816,6-1,2

Europa

973,8-2,53.859,2-8,7

Interkontinental

1.203,811,94.957,45,7
Passagierfaktor %75,4-3,1P.73,8-2,9P.

Europa

74,7-2,8P.71,2-2,8P.

Interkontinental

75,9-3,4P.75,9-3,2P.
Beförderte Passagiere in 1.000998,0-4,73.907,5-9,0

Europa

844,1-6,13.264,8-10,3

Interkontinental

154,04,1642,7-2,0
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) in Mio.194,10,6792,4-4,0

Europa

72,9-6,0276,5-11,8

Interkontinental

121,25,1515,90,8
Angebotene Tonnen-Km (ATK) in Mio.288,47,41.166,40,8

Europa

101,9-3,5404,6-9,3

Interkontinental

186,514,4761,77,1
Gewichtsladefaktor %67,3-4,5P.67,9-3,3P.

Europa

71,5-1,9P.68,3-1,9P.

Interkontinental

65,0-5,8P.67,7-4,2P.

Triebwerks-Technik der MTU auf der Paris Air Show 2015

Triebwerke für Jahrzehnte – das Credo von Deutschlands führendem Triebwerkshersteller rund um den vollständigen Lebenszyklus von zivilen und militärischen Antrieben. Ziel der MTU ist es, dass sich die Kunden voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können – den wirtschaftlichen und öko-effizienten Betrieb ihrer Flugzeuge. Reduzierter Kraftstoffverbrauch, weniger Kohlendioxidemissionen, geringerer Lärm – selten waren die Megatrends der Branche klarer umrissen, als heute. Bei der internationalen Leitmesse für die Luftfahrt in Paris stellt das Unternehmen in Halle 2A, Stand C254 auf 300 Quadratmetern einen Querschnitt seines innovativen zivilen und militärischen Triebwerksportfolios aus.

Im zivilen Neugeschäft spielt die MTU eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr.

Was Flugzeuge heute antreibt

Prominentestes aktuelles Beispiel ist die Getriebefan-Technologie (GTF) für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Sie steht in Form einer Holografiebox, einer interaktiven Kommunikationsplattform, im Mittelpunkt des MTU-Messeauftritts. Besucher können sich damit multimedial über die neueste Antriebsgeneration informieren. Die 3D-Animationen und Filmsequenzen bieten unter anderem Informationen zu den MTU-Kernmodulen, wie dem Hochdruckverdichter oder der schnelllaufenden Niederdruckturbine.

Letztere ist auf dem Messestand ebenfalls als Exponat im Original zu sehen. Im Fokus stehen die Vorteile der GTF-Technologie für den Kunden und die Umwelt: Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen um 15 Prozent, die Halbierung des subjektiv empfundenen Lärms sowie die Senkung der Instandhaltungskosten. Die Botschaft ist auf dem Markt angekommen: Der Auftragsbestand liegt derzeit bei rund 6.300 Triebwerken.

Für die Antriebe im Langstrecken-Segment zeigt die MTU unter anderem das Turbinenzwischengehäuse eines GEnx-Triebwerks für den Boeing 787 Dreamliner und die Boeing 747-8 sowie Niederdruckturbinenschaufeln des GP7000-Antriebs für die A380. Weitere Exponate aus dem militärischen Bereich sind neben dem Schnittmodell des Eurofighter-Triebwerks EJ200 auch ein GE38-Triebwerk, das zukünftig den Sikorsky Hubschrauber CH-53K antreiben wird.

Triebwerke lange am Laufen halten

Für den Erfolg der Kunden und Fluggesellschaften ist es entscheidend, dass sie ihre Flugzeugflotten andauernd in der Luft halten können. Demzufolge hat es sich die MTU zur Aufgabe gemacht, den richtigen Service und die entscheidenden Komponenten stets am richtigen Ort zur richtigen Zeit und zu den effizientesten Kosten anzubieten. Entsprechend gibt der MTU-Messeauftritt auch einen Überblick über die MTU-Technologien und -Dienstleistungen aus dem Bereich der Instandhaltung. Beispiele für effiziente Reparaturverfahren sind unter anderem die EJ200-Bliskrepair sowie die MTUPlus V2500 LPT Vane Braze Repair, eine neue Methode für Niederdruckturbinenschaufeln, die die Lebensdauer und damit die Wirtschaftlichkeit dieser Komponenten weiter erhöht.

Blick in die Zukunft der Luftfahrt

Als Gäste der MTU präsentieren Zukunftsforscher des Münchner Luftfahrt-Think-Tanks „Bauhaus Luftfahrt“ auf dem Stand in Halle 2 unter anderem die Konzeptstudie eines sogenannten ‚Propulsive Fuselage‘. Sie veranschaulicht einen Ansatz zur intelligenten Integration eines umlaufenden Fans in den Flugzeugrumpf, dessen Widerstand durch die Absaugung der Grenzschicht signifikant reduziert werden kann.

Darüber hinaus ist die MTU auf dem Stand der Clean-Sky-Initiative in der Halle 2B, Nr. G-65 präsent. Im Rahmen des größten europäischen Technologieprogramms beschäftigt sich die MTU mit Hochdruckverdichtern und Niederdruckturbinen für die zweite Getriebefan-Generation und ist zudem für einen von fünf Triebwerksdemonstratoren verantwortlich.

Flughafen Hamburg: Wechselseitige Sperrung der Startbahnen 15/33 und 05/23

Hamburg Airport führt wichtige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Von Montag, 15. Juni, bis voraussichtlich Sonntag, 28. Juni 2015, wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) außer Betrieb genommen. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung.

Die Maßnahmen sind notwendig, um auch weiterhin einen sicheren Flugbetrieb am Hamburg Airport zu gewährleisten. Während dieser Zeit wird der gesamte Flugbetrieb über die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgewickelt. Umgekehrt wird die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) vom 31. August 2015 bis zum 13. September 2015 gewartet, dementsprechend werden die Flüge in diesem Zeitraum über die 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) erfolgen.

ILA Berlin 2016 schaltet Messestände frei

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin-Brandenburg findet im kommenden Jahr mit einer verkürzten Laufzeit vom 01. bis 04. Juni 2016 auf dem Berlin ExpoCenter Airport statt. Angebote für ILA-Fachbesucher gibt es an allen vier Messetagen.

Neben den fachlichen Segmenten der ILA im Ausstellungsbereich, der Präsentation von Fluggeräten sowie dem messebegleitenden Konferenzprogramm werden den nationalen und internationalen Branchenvertretern zahlreiche Angebote für die Aufnahme von Geschäftskontakten und das Networking geboten. Für das Publikum sind auch die beiden letzten Veranstaltungstage (Freitag und Sonnabend) geöffnet. Damit kommen die Veranstalter der alle zwei Jahre stattfindenden ILA Berlin Air Show, der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) sowie die Messe Berlin GmbH, dem Wunsch der Aussteller und Fachbesucher nach einer effizienteren Messelaufzeit entgegen.

Zu den Messesegmenten der ILA 2016 zählen unter anderem „Zivile Luftfahrt“, „Raumfahrt“, „Verteidigung und Sicherheit“, „Unbemannte Flugsysteme“, „Ausrüstung, Triebwerke und Werkstoffe“ mit dem angegliederten „International Suppliers Center ISC (01. bis 03.06.)“, „Hubschrauber“, das „ILA CareerCenter“ (03. bis 04.06.) sowie das ILA Konferenzprogramm. Aussteller erhalten bei Anmeldung bis zum 30. Oktober 2015 einen Frühbucherrabatt in Höhe von zehn Prozent auf die Standflächenmiete. Aussteller können ihren Messestand für die ILA Berlin Air Show 2016 ab bereits buchen.

Das ILA-Messeteam ist vom 15. bis 21. Juni mit einem eigenen ILA-Stand auf der Paris Air Show in Le Bourget vertreten (Deutscher Pavillon Halle 2 C, Stand C372).

Mehr Passagiere und weniger Flugbewegungen im Mai in Wien

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Flughafen Wien stieg im Mai 2015 im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent auf insgesamt 2.069.731 an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg ebenfalls im selben Zeitraum um 3,4 Prozent an. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Mai 2015 einen Rückgang von 5,1 Prozent gegenüber dem Mai 2014. Die Flugbewegungen sanken um 2,7 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) entwickelte sich hingegen mit Plus 3,2 Prozent positiv. Das Frachtaufkommen stieg im Mai 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im Mai 2015 um 0,8 Prozent. Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen, unter anderem bedingt durch die Krisensituationen in Russland und der Ukraine, einen Rückgang von 7,7 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten stieg im Mai 2015 um 11,6 Prozent, jenes in den Fernen Osten um 6,1 Prozent. Stark angestiegen ist das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit Plus 21,0 Prozent im Mai 2015 und nach Afrika mit einem Anstieg um 11,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Gut haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Die Passagierzahlen des Malta Airport stiegen von Januar bis Mai 2015 um 6,4 Prozent auf 1.527.752 Passagiere. Am Flughafen Kosice stieg die Anzahl der Passagiere im selben Zeitraum um 14,8 Prozent auf 95.956 Passagiere.

Mai 2015 Veränderung in % Januar bis Mai 2015 kumuliert Veränderung in %
Passagiere 2.069.731 +1,1 8.285.556 -1,5
Lokalpassagiere 1.506.282 +3,4 6.065.305 +1,9
Transferpassagiere 557.004 -5,1 2.178.328 -10,8
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 753.136 +3,2 3.248.223 +2,1
Flugbewegungen (an + ab) 20.317 -2,7 89.290 -2,5
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 22.454 +0,8 108.782 -0,9

Flugzeuge von Gestern und Heute auf dem Airportday in Hamburg

Auf den Airport Days Hamburg treffen Nostalgie und Zukunft aufeinander und heraus kommt ein Wochenende voller Erlebnisse für alle großen und kleinen Besucher. Unter dem Motto „Entdecke die Welt des Fliegens“ veranstalten Hamburg Airport und Lufthansa Technik das größte Luftfahrtspektakel Norddeutschlands.

Auf den Vorfeldern von Lufthansa Technik präsentieren sich bis zu 100 moderne Jets sowie Oldtimer aus einem Jahrhundert Luftfahrtgeschichte. Zudem stellen zahlreiche Luftfahrtunternehmen ihre Innovationen zum Anfassen und Mitmachen in einer eigenen Themenhalle bereit. Die Schirmherrschaft über die Airport Days Hamburg hat Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, übernommen.

„Die Faszination Fliegen am Boden und am Himmel zu erleben, wird für alle Besucher ein unvergessliches Erlebnis werden. Ganz Norddeutschland ist herzlich zu diesem besonderen Event eingeladen“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Dr. Johannes Bußmann, Vorsitzender des Vorstands der Lufthansa Technik AG: „Wir wollen bei den Besuchern der Airport Days Hamburg Neugier, Spaß und Begeisterung für innovative Technologien wecken. Denn dafür steht der Luftfahrtstandort Hamburg.“

Oldtimer trifft Flugzeug der Zukunft

Zu dem Luftfahrtevent für die ganze Familie nehmen rund 100 moderne und historische Flugzeuge Kurs auf den Flughafen Hamburg – von der Focke Wulf „Stieglitz“, dem 1936 erbauten Flugzeug aus dem Film „Quax, der Bruchpilot“, bis hin zum ersten flugfähigen A350-Modell, das die neueste Generation der Luftfahrzeuge verkörpert. Moderne Jets treffen auf Oldtimer-Highlights, wie den legendären Rosinenbomber Douglas DC-3 und die traditionsreiche Junkers Ju 52. So stehen auf dem Vorfeld polierte Rümpfe aus Metall Seite an Seite mit den Flugzeugen von heute.

Auf Flugzeugliebhaber warten Hingucker wie der knallrote Doppeldecker Beech Staggerwing ebenso wie die russische Antonov An-2, der größte einmotorige Doppeldecker der Welt. Spätestens beim Anblick der „Super Connie“, von Kennern gern als das „schönste Verkehrsflugzeug“ bezeichnet, werden die Herzen der Luftfahrtenthusiasten höher schlagen. Die Lockheed L-1049F Super Constellation, Baujahr 1955, ist eines von nur noch zwei fliegenden Exemplaren weltweit und das einzige, das in Europa beheimatet ist.

Erleben, was Innovation in der Luftfahrt ist

Die Airport Days Hamburg 2015 widmen der Zukunft eine eigene Themenhalle: Dort zeigen zahlreiche Unternehmen, wohin der Weg der Luftfahrt führt. Neue, alternative Antriebstechniken sind dabei natürlich ein großes Thema. Deswegen ist ein Modell des Solarflugzeugs Solar Impulse 2, das sich gerade auf einer Tour rund um die Welt befindet, auf den Airport Days Hamburg dabei.

Aber nicht nur die Flugzeugtypen, sondern auch begleitende Innovationen finden in der Themenhalle ihren Platz: zum Beispiel der neueste Krabbelroboter der Lufthansa Technik AG. „MORFI“ (Mobile Robot for Fuselage Inspection) – so lautet der Name des 75 Kilogramm schweren, mobilen Roboters – unterstützt Inspektionen und Werkstoffprüfungen am metallischen Flugzeugrumpf.

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist mit einem Towersimulator vor Ort und erklärt unter anderem, wie Flugsicherung funktioniert. Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum bietet mit einem Mini-Windkanal, einem Quadrocopter-Parcours und bildschirmgestützten Anflug-Simulationen tolle Aktionen für die Besucher. Ebenso spannend sind die zugesagten Exponate von Airbus: vom intelligenten Koffer, der nicht mehr verloren geht, bis zum ersten flugfähigen A350 XWB-Modellflugzeug der Welt, das von Airbus-Auszubildenden in Finkenwerder gebaut wurde.

Auf die Besucher wartet darüber hinaus ein buntes Rahmenprogramm: Mehrere Flugsimulatoren bieten die Möglichkeit, einmal selbst Pilot zu sein. Einen Blick hinter die Kulissen können Groß und Klein auf den Rundfahrten über das gesamte Flughafengelände werfen. Für kleine Entdecker stehen viele Angebote zur Verfügung: zwei Experimentierlabore zum Mitmachen, Riesenrutsche, Fallschirmsprung-Simulator, zahlreiche Hüpfburgen, Kletterwand, Bobbycar-Parcours mit Pilotenschein und vieles mehr.

Preise und Tickets im Vorverkauf

Wer die Faszination Luftfahrt am 22. und 23. August auf dem Gelände der Lufthansa Technik erleben möchte, sollte sich rechtzeitig Eintrittskarten für die Airport Days Hamburg sichern. Mit dem Vorverkaufsstart am 10. Juni 2015 können die Tageskarten etwa direkt bei der Vorverkaufsstelle im Levantehaus (Mönckebergstraße) abgeholt werden. Die Tickets sind jeweils gültig für einen Veranstaltungstag. Und sie sind flexibel einlösbar am Samstag oder Sonntag: Beim Erwerb der Tageskarte im Vorverkauf müssen die Besucher noch nicht entscheiden, an welchem Tag sie die Airport Days Hamburg besuchen.

Die Eintrittspreise für das Programm der Airport Days Hamburg sind besonders für Familien attraktiv: Kinder bis einschließlich sieben Jahren haben freien Eintritt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren zahlen am Veranstaltungstag neun Euro. Die Familienkarte, die für zwei Erwachsene und zwei Kinder gilt, ist für 35 Euro zu haben. Erwachsene ab 18 Jahren zahlen 15 Euro (alle Preise zzgl. Vorverkaufsgebühr). Freien Eintritt haben Menschen mit Behinderungen.

Flughafen Nürnberg: Flughafenfest zum 60-Jährigen lockt mit historischen Flugzeugen

Am Sonntag, 14. Juni 2015 feiert der Albrecht Dürer Airport Nürnberg das 60-jährige Jubiläum mit einem großen Flughafenfest. Alle sind herzlich eingeladen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und diesen schönen runden Geburtstag mit uns zu feiern: 1955 wurde der „Flughafen Nürnberg-Kraftshof“ eröffnet und ist seitdem für die Metropolregion Nürnberg das Tor zur Welt.

60 Jahre – 6 Stunden: Von 11:00 bis 17:00 Uhr öffnen wir unsere Pforten für alle Luftfahrbegeisterten, Reiselustigen und Heimatverliebten. „Wir freuen uns auf einen entspannten Tag im Zeichen der Luftfahrt“, so Dr. Michael Hupe, Flughafengeschäftsführer. Mit einem bunten Programm für große und kleine Gäste und mit Stationen zum Schlemmen, Spielen und Abheben ist für Alle etwas geboten.

Die Besucher können Flugzeuge und Vorfeldfahrzeuge aus nächster Nähe betrachten, im Fahrzeug der Flughafenfeuerwehr probe sitzen, oder im Helikopter-Simulator der Polizei ein paar Runden drehen und im Airbus-Simulator fliegen. Wer wirklich abheben will, kann sich beim Aero Club Nürnberg für einen Rundflug in einem Sportflugzeug anmelden oder bei Helicopter Business Travel einen Hubschrauberrundflug wagen.

Auch die Abfertigung auf dem Vorfeld können unsere Gäste an diesem Tag live erleben, alle 30 Minuten finden ab 11:30 Uhr Airport Führungen durch den Sicherheitsbereich statt, die Teilnehmer erkunden die Arbeit hinter den Kulissen und haben auch die Möglichkeit, im Duty Free Shop und im Nürnberg Store einzukaufen.

Außerdem führt die Hundestaffel des Zolls ihr Können vor: Um 11:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15:30 Uhr zeigen die Vierbeiner, wie sie ihre menschlichen Kollegen im Arbeitsalltag unterstützen.

Flugzeuge gibt es zum Bestaunen und zum Anfassen: Auf einer öffentlich zugänglichen Vorfeldfläche beim Tower sind Flieger vom luxuriösen Business Jet bis zum Propellerflugzeug ausgestellt. Die amerikanische Luftwaffe zeigt neben Transportflugzeugen den Tanker KC 135 und ein Trainer aus dem zweiten Weltkrieg, eine T28C Trojan, dreht um 14:00 Uhr einige Runden um den Airport.

Unter dem Motto „Ein Hoch aufs Hier“ feiert die Metropolregion Nürnberg zehnjähriges Bestehen und wird beim Flughafenfest mit dem roten Doppeldecker-Geburtstagsbus zu Gast sein, mit vielen Infos über die Region und leckeren Spezialitäten – natürlich original regional.

Ein weiteres Highlight sind die Food-Trucks auf dem Airport Gelände. Von veganer Küche über RibWich und Drei im Weggla bis Frozen Yogurt ist bei den mobilen Imbissbuden für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Mövenpick Restaurant bewirtet die Gäste im Biergarten, der Kalchreuther Bäcker lädt ein zu Kaffee und Kuchen. Auf unserer Besucherterrasse beim Restaurant Terminal90 kann man sich mit Blick auf das Vorfeld entspannt zurücklehnen und das Fernweh genießen – oder kurieren, denn die Reisebüros im Reisemarkt in Abflughalle 1 und 2 sind geöffnet und informieren gerne über Urlaub und Reiseziele.

Unsere kleinen Geburtstagsgäste können sich in der Hüpfburg, in der Playmobil Spielstation und dem BIC Bobby-Car Parcours austoben. Das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne ist mit einer tollen Mitmachaktion beim Flughafenfest vertreten, unsere Umweltabteilung informiert zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Landschaftspflegeverband über die Umweltaktivitäten in und um den Flughafen. Der Zeidler Verein hat kleine Flugkünstler im Focus und bringt interessante Informationen und Anschauungsobjekte über Bienen und Imkerei mit.

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die U-Bahn hält direkt vor dem Terminal. Wer mit dem Auto kommt, parkt zwischen 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf allen Parkplätzen am Airport für maximal fünf Euro.

Der Flughafen freut sich auf ein schönes Jubiläumsfest mit vielen Besuchern am Sonntag, 14. Juni 2015 von 11:00 bis 17:00 Uhr. Das Programm zum Jubiläumsfest gibt es hier.

Airportday in München: Großer Andrang auf Klassiker der Luftfahrt

Endspurt für die Anmeldung zum „Airport Day“ am kommenden Sonntag, den 14. Juni 2015 am Münchner Flughafen: Bereits rund 10.000 Besucher haben sich kostenlose Tickets für den ersten Airport Day am Münchner Flughafen gesichert. Wer noch mit von der Partie sein will, kann sich jetzt noch anmelden.

Luftfahrt „zum Anfassen“ für jedermann – Startschuss ist für kleine und große Airportfans ab 11:00 Uhr im Besucherpark. Ab 12:00 Uhr dürfen die Besucher dann direkt auf das Vorfeld des Flughafens und kommen somit auf Tuchfühlung mit den Hauptattraktionen des Airport Days. Neben „Stammgästen“ des Airports wie zum Beispiel einer Boeing 777 der Frachtfluggesellschaft FedEx wird eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Flugzeugen präsentiert:

  • eine historische Me HA 200 D
  • viermotorigen Breitling Super Constellation (im Bild)
  • Eurofighter Typhoon
  • Transportmachine vom Typ C-160 Transall
  • „Flying Bulls“ mit den beiden zweimotorigen B-25 Mitchell
  • P-38 Lightning aus den 40er Jahren
  • Zivko Edge 540 von Matthias Dolderer

Aber nicht nur auf dem Vorfeld wird einiges geboten. Im Besucherpark gibt es unter anderem Vorführungen der Flughafenfeuerwehr, die ihr Können zeigt. Auch Einsatzfahrzeuge der Landes- und Bundespolizei werden präsentiert. Darüber hinaus wird am Airport Day auch ein Polizeihubschrauber im Besucherpark einschweben.

Unter den Besuchern werden auch Preise verlost, die man für Geld nicht kaufen kann: So haben die Gewinner unter anderem die Chance auf eine außergewöhnliche Mitfahrgelegenheit in einem Push-Back-Fahrzeug, das den Riesen-Airbus A380 von seiner Abstellposition auf den Rollweg schiebt. Die Anmeldung zum Airportday am Flughafen München ist online hier möglich.

In 17 Stunden nach New York

Zum Bild: Vor 60 Jahren, am 08. Juni 1955, fand der erste planmäßige Nordatlantikflug der Lufthansa mit einer Lockheed L-1049 G „Super Constellation“ von Hamburg nach New York statt. Die im Besucherpark des Münchner Flughafens ausgestellte „Super Constellation“ mit dem Kennzeichen „D-ALEM“ – das ist die Kennung der Maschine des Premierenfluges – erinnert an die „Königin der Lüfte“, die im Deutschland des aufkeimenden Wirtschaftswunders zahlreiche neue Flugziele in aller Welt erschloss.

Das Bild zeigt das legendäre Langstreckenflugzeug der Kranichlinie vor der Skyline von New York. Der denkwürdige Eröffnungsflug mit Kapitän Eddie Wells und seiner Crew führte von Hamburg über Düsseldorf und Shannon nach New York-Idlewild, dem heutigen John F. Kennedy Airport. Die damalige Flugzeit betrug 17 Stunden. Sechs Jahre nach dem Nordatlantik-Debut der Super Connie nahm die Lufthansa im April 1961 ihre erste Linienverbindung von München nach New York auf und setzte dabei bereits ein Strahlflugzeug vom Typ Boeing 707 ein. Heute fliegen von München aus täglich drei Maschinen in rund acht Stunden zum „Big Apple“. Luftfahrtfreunde haben ab 12:00 Uhr am Münchner Airport die Gelegenheit, eine der letzten fliegenden „Super Connies“ live im Rahmen des „Airportday“ zu erleben.

Foto: (c) Flughafen München GmbH

Weitere Überführung der Opfer des Fluges 4U9525

Nachdem am Dienstag dieser Woche die ersten Opfer des Fluges 4U9525 mit einem Lufthansa-Sonderflug nach Düsseldorf überführt worden waren, steht jetzt auch das Datum des zweiten Sonderflugs fest. Am 15. Juni startet um 19:45 Uhr eine MD11 in Marseille. Die MD11 wird um 21:00 Uhr in Barcelona erwartet. An Bord werden voraussichtlich über 30 Särge mit überwiegend spanischen Opfern des Fluges 4U9525 sein. Sie werden den Angehörigen am 16. Juni übergeben. Die Rückführung der Opfer in ihre Heimatländer wird in den kommenden Wochen fortgesetzt und voraussichtlich Ende Juni vollständig abgeschlossen sein.

Um die Überführung der Opfer nach den konkreten Wünschen der Angehörigen zu gestalten, steht Lufthansa mit ihnen in engem Kontakt.

Umweltkonferenz der Lufthansa Cargo eröffnet

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Lufthansa Cargo hat am heutigen Mittwoch ihre vierte Umweltkonferenz eröffnet. Rund 150 Logistikexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft beraten im Frankfurter Städel-Museum unter dem Titel „Mehr Logistik mit weniger CO2“ über Umweltstrategien in der Luftfrachtbranche.

„Von unserem Ziel, die spezifischen CO2-Emissionen bis 2020 um 25 Prozent zu senken, haben wir bei Lufthansa Cargo schon heute mehr als die Hälfte erreicht. Moderne Flugzeuge, hohe Auslastung und enge Kooperation mit unseren Kunden machen uns zuversichtlich, dass wir unser Ziel auch ganz erreichen“, so Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations der Lufthansa Cargo AG.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen alternative Kraftstoffe für den Luftverkehr sowie die Rolle der Kunden und Konsumenten für die klimafreundliche Luftfracht. Impulse geben Dr. Franziska Müller-Langer vom Deutschen Biomasseforschungszentrum, Prof. Dr. Lucia Reisch, renommierte Professorin für internationale Konsumforschung und politik von der Copenhagen Business School, Dr. Ingo Schoenheit, Geschäftsführender Gesellschafter der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH und Dr. Robert Meisner, Earth Observation Communication Programme Officer der ESA.

Zum Abschluss der Veranstaltung werden die diesjährigen „Cargo Climate Care Awards“ verliehen. Unter dem Motto „Mehr Ideen für weniger Emissionen“ zeichnet die Frachtairline Kunden und Mitarbeiter aus, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz engagieren.

Tunisair neuer Airbus A330-Betreiber

Tunisair, Tunesiens nationale Airline, hat ihren ersten Airbus A330-200 in Toulouse entgegen genommen. Die Airline hat bereits vier Airbus A319 und 17 Airbus A320 in der Flotte.

Das Flugzeug mit dem Namen „Tunis“ landete am Abend am Flughafen Tunis-Carthage (IATA: DTTA, ICAO: TUN). Das erste A330-Großraumflugzeug bei Tunisair kommt mit modernster Kabinenausstattung, mehr Platz, Wi-fi und neuestem Entertainment-System. Die Kabine ist mit 24 Business Class-Sitzen und 242 in der Economy Class eingerichtet.

Die A330-Familie kann 250 bis 300 Passagiere aufnehmen, für das Flugzeug bekam Airbus bisher 1.400 Aufträge. Über 1.100 Maschinen sind schon in der Luft. Alle 20 Sekunden startet oder landet ein Airbus A330 auf der Welt.

Flughafen Hannover am Tag der Architektur besichtigen

Bereits seit vielen Jahren findet jährlich der Tag der Architektur statt. Interessante Gebäudeobjekte und Grünanlagen werden aus einer Vielzahl von Projekten durch eine Jury aus Hochbau- und Landschaftsarchitekten ausgewählt und öffentlich zugänglich gemacht.

Die Grünanlagen des Hannover Airport wurden in diesem Jahr von den Landschaftsarchitekten Gruppe Freiraumplanung, Freiraumplanung Ostermeyer + Partner mbB für den Tag der Architektur angemeldet und als Projekt ausgewählt. Bei den angebotenen Führungen um 10:00 Uhr, um 11:00 Uhr und um 13:00 Uhr stehen die Landschaftsarchitekten für Fragen zur Verfügung und erläutern die Planungs- und Baumaßnahmen.

Bereits seit 2010 betreut die Gruppe Freiraumplanung im Rahmen des Grünflächenmanagements einen Großteil der Grünanlagen am Flughafen Hannover. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 11.000 Quadratmeter Außenanlagen umgestaltet und damit ein repräsentativeres Erscheinungsbild geschaffen. Die Pflegekosten konnten außerdem nachhaltig optimiert werden.

In den neu angelegten Beeten an der Nordstraße, der Flughafen-Direktion, am alten Tower, an der Teichanlage und am Maritim blühen bereits ab März zahlreiche Blausternchen und Narzissen, dann folgen Tulpen, Zierkirschen, Zieräpfel und der Zierlauch. Weiterhin wurden am Maritim Airport Hotel neue Beete mit Lavendel, Mohn und Zierlauch angelegt und weitere Zierkirschen gepflanzt.

Der Tag der Architektur in Hannover findet am 28.06.2015 statt. Insgesamt sind dann 24 Architektur-Projekte in Hannover und Langenhagen zu besichtigen.

VRV-L Schweiz: Neue Verordnung über die Verkehrsregeln für Luftfahrzeuge

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in der Schweiz hat die Totalrevision der bisherigen Verordnung über die Verkehrsregeln für Luftfahrzeuge (VVR, neu VRV-L) abgeschlossen. Die Totalrevision wurde nötig, weil die Schweiz das entsprechende EU-Recht (SERA-Verordnung) übernommen hat. Im Zusammenhang mit dieser Revision war auch die Erweiterung der Transponderpflicht auf Segelflugzeuge und Ballone ein zentrales Thema. Segelflugzeuge und Ballone bleiben aber von der Transponderpflicht vorerst weiter befreit.

Die in der Schweiz seit 1981 geltende Verordnung des UVEK über die Verkehrsregeln für Luftfahrzeuge (bisher VVR) hat eine Totalrevision erfahren und u.a. eine neue Abkürzung erhalten: VRV-L. Grund für die Überarbeitung ist die Harmonisierung der Verkehrsregeln auf europäischer Stufe. Die SERA (Standardised European Rules of the Air)-Verordnung der EU gilt seit dem 01. Februar 2015 auch für die Schweiz. Damit soll ein sicherer und effizienter grenzüberschreitender Luftverkehr gewährleistet werden. In der revidierten Verordnung sind künftig nur noch diejenigen Themen enthalten, die nicht von der EU-Verordnung abgedeckt sind, oder wo die Vorschriften den Mitgliedstaaten Spielraum offenlassen.

Ein zentrales Thema der Totalrevision betraf die Transponderpflicht, die nach den bisherigen nationalen Vorschriften nur für Motorflugzeuge galt. Der erste Entwurf der VRV-L sah ab einer bestimmten Höhe die flächenmäßig unbegrenzte Ausdehnung der Transponderflicht auf Segelflugzeuge und Ballone vor. Diese wird vorerst nicht eingeführt. Das BAZL will aber nun prüfen, ob künftig bestimmte Zonen eingeführt werden sollen, um namentlich den Linienverkehr rund um die Flughäfen zu schützen. Die Ausführungen in der revidierten VRV-L zur Transponderpflicht beziehen sich daher nur auf Motorflugzeuge.

Flugplanpflicht erweitert

Auch die Flugplanpflicht wird durch SERA geregelt. So muss ein Flugplan auch für alle Flüge über die Landesgrenze aufgegeben werden. Dies gilt für alle Luftfahrzeuge und unabhängig davon, ob im Ausland eine Landung gemacht wird. Allerdings sieht SERA vor, mit den benachbarten Staaten eine davon abweichende Regelung treffen zu können. Das BAZL hat entsprechend Kontakt mit den Nachbarstaaten aufgenommen, um von einer Flugplanpflicht namentlich für Segelflugzeuge und Ballone abzusehen. Im Luftfahrthandbuch wird publiziert, welche Nachbarstaaten dieser Lockerung zugestimmt haben.

Die vollständige Umsetzung des europäischen Regelwerks hätte im Luftraum der Klasse G auch Auswirkungen auf den Sichtflugverkehr gehabt, indem strengere Sichtminima bereits ab einer tieferen Höhe als bisher gelten würden. Die Anhörung der Luftfahrtverbände ergab, dass die Einführung dieser europäischen Regeln aufgrund der topographischen Verhältnisse in der Schweiz zu Einschränkungen besonders im Helikopterbetrieb, aber auch bei der Schulung, geführt hätte. Das BAZL hat bei der EU eine Derogation eingereicht, um die bisherige Regelung weiterführen zu können. Bis zum Entscheid der EU-Kommission über diese Derogation, und bei deren Genehmigung auch danach, gelten in der Schweiz im Luftraum G weiterhin die bestehenden Mindestsichtregeln.

Da die SERA-Verordnung grundsätzlich für sämtliche Luftfahrzeuge gilt, mussten auch die Verkehrsregeln in der Verordnung für Luftfahrzeuge besonderer Kategorien (VLK) angepasst werden. In der VLK werden Drachen, Drachenfallschirme, Hängegleiter, Fesselballone, Fallschirme und unbemannte Luftfahrzeuge geregelt.

Bombardier zeigt CSeries auf der Paris Air Show 2015

Bombardier Commercial Aircraft wird seine komplette Produktpalette an Passagierflugzeugen, einschließlich der völlig neuen Flugzeuge der CSeries, auf der 51. International Paris Air Show zeigen.

Damit sind von Bombardier die Q400 NextGen Turboprop-Flugzeuge, CRJ1000 NextGen Regional Jets, und der neue CS100-Jet und der größere CS300-Jet vertreten. Während die CS100 auf dem Static Display zu sehen ist, soll die CS300 beim Einfliegen auch in der Luft beobachtet werden können.

Atlantic Airways bestellt ersten A320 mit RNP

Atlantic Airways, eine Fluggesellschaft mit Sitz auf den Färöer Inseln, hat einen neuen Airbus A320 fest bestellt. Damit wird Atlantic Airways nicht nur ein neuer A320-Kunde. Das Flugzeug kommt auch mit eingebauter RNP-Fähigkeit.

Mit der Required Navigation Performance (RNP 0.1), die so zu sagen die Genauigkeit eines Verkehrsflugzeuges auf seiner vorbestimmten Route eingrenzt, soll das Flugzeug hochpräzise entlang seiner Routen fliegen. Bei dieser Art von Flächennavigation braucht es keine Funkfeuer mehr, was dem Betreiber auf dem Insel-Standort entgegen kommt. Atlantic Airways ist die erste Airline in Europa, die den Ansatz mit Required Navigation Performance gewählt hat.

Das Flugzeug soll Ende 2016 ausgeliefert werden und den wachsenden Passagierverkehr zwischen den Färöer Inseln und Kopenhagen bedienen. Die A320 für Atlantic Airways wird mit 168 Sitzen ausgestattet. Die Airline hat bereits drei Airbus A319 in Betrieb.

Foto: A320, Atlantic Airways (c) Airbus

Ryanair im Mai mit 92 Prozent Auslastung und pünktlichen Flügen

Ryanair hat im Mai über neuneinhalb Millionen Fluggäste befördert. 92 Prozent von 55.000 Flügen waren dabei pünktlich. Die Auslastung stieg dazu um sieben Prozent auf 92 Prozent. Dieser Anstieg rührt laut der Airline von der starken Frühbucherstrategie und dem Erfolg des „Always Getting Better“-Programms. Das Programm hat die Auslastung im Sommerflugplan besser als erwartet angehoben. Alle Passagiere von Ryanair können zudem nun ein zweites kleines kostenloses Handgepäck mit an Bord bringen. Weniger als eine Beschwerde aufgrund des Gepäcks gab es pro 2.000 Passagiere.

2014 2015
Pünktliche Flüge 89 Prozent 92 Prozent
Beschwerden pro 1.000 Kunden 0,35 0,85
Gepäck-Beschwerden pro 1.000 Kunden 0,41 0,50
Beschwerden innerhalb von 7 Tagen beantwortet 99 Prozent 99 Prozent

GDS-Kooperation mit Sabre

Die Preise von Ryanair sind ab sofort auch über alle Reisebüros und für alle Unternehmen zugänglich, die das GDS von Sabre nutzen. Dies ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit der Sabre Corporation, ein globaler Anbieter für Technologielösungen im Reise- und Tourismusbereich.

Mit der Kombination von günstigen Preisen und dem großen Netzwerk von Ryanair zu kleinen und großen Flughäfen, zusammen mit der marktführenden Technologie im Einzelhandel von Sabre, die sich in Europa immer mehr verbreitet, will Ryanair sich auch im Bereich der Geschäftsreisen noch weiter zu etablieren.

Lufthansa Cargo und ANA bauen Fracht-Joint Venture bereits aus

Lufthansa Cargo und ANA Cargo erweitern ihr junges Joint Venture für Frachtsendungen auf Verbindungen von Europa nach Japan. Das bestehende Angebot wird bereits stark nachgefragt.

Mehr und schnellere Verbindungen, mehr Kapazität, Flexibilität und Zeitersparnis – davon profitieren ab dem 03. August auch die europäischen Kunden von Lufthansa Cargo und ANA Cargo. Beide Fluglinien erweitern dann ihr Joint Venture für Frachtsendungen auf Verbindungen von Europa nach Japan. Dadurch steht auch europäischen Kunden das gemeinsame Netz beider Airlines aus über 90 wöchentlichen Direktflügen zwischen Europa und Japan zur Verfügung.

Zunächst können Kunden in Deutschland, Österreich, Frankreich und Großbritannien von der Partnerschaft profitieren. Alle anderen europäischen Länder werden Schritt für Schritt einbezogen. Flüge von Lufthansa Cargo und ANA Cargo verbinden derzeit Frankfurt, München, Düsseldorf, London-Heathrow, Paris-Charles-de-Gaulle und Wien mit Tokio-Narita, Tokio-Haneda, Nagoya und Osaka.

Lufthansa Cargo und ANA Cargo starteten das erste Fracht-Joint Venture seiner Art im vergangenen Dezember zunächst auf Flügen von Japan nach Europa. Beide Partner bieten ihre Flüge auf den Kooperations-Routen in einem gemeinsamen Netz an. Zudem findet die Abfertigung auf zahlreichen Stationen in Japan und Europa in gemeinsamen Frachtzentren statt. Versandkunden profitieren von Zeitersparnis durch viele zusätzliche Direktverbindungen und schnelle Transitzeiten. Die Nachfrage ist seit Beginn der Partnerschaft sehr hoch. So wurden bis Ende April mehr als 800 zusätzliche Sendungen mit einem Gesamtvolumen von rund 940 Tonnen befördert.

„Die Zusammenarbeit hat sich bereits in den ersten Monaten bewährt“, sagt Akira Okada, CEO von ANA Cargo. „Der Start für Sendungen aus Europa nach Japan ist ein wichtiger Meilenstein, um einem erweiterten Kundenkreis die attraktiven Angebote zu unterbreiten.“

Flughafen Memmingen: Parkschranke per Kreditkarte öffnen

Parkgebühren bezahlen wird am Allgäu Airport Memmingen nun einfacher. Denn man benötigt jetzt nicht einmal mehr ein Park-Ticket und spart sich den Gang zum Kassenautomaten. Die Schranke zum gewünschten Parkplatz lässt sich ganz einfach mit der Kreditkarte öffnen. Bei der Ausfahrt wird der entsprechende Betrag von der Karte abgebucht. Wer bereits vorher online reserviert hat, gelangt ebenfalls mittels der zur Zahlung benutzten Kreditkarte schnell zum Abflug. Näher ans Terminal rückt zudem der preisgünstige Budget Parkplatz P4. Er liegt nun nur noch fünf Gehminuten vom Abflug entfernt.

„Wir machen an unserem Flughafen der kurzen Wege die Wege noch kürzer, indem der Passagier auch beim Parken Zeit spart“, erläutert Andreas Loritz, Terminalmanager am Allgäu Airport. Unverändert bleiben die Preise. So kann der fahrbare Untersatz acht Tage lang für 35 Euro abgestellt werden. Dieses Angebot gilt nun auch ohne Reservierung. Noch günstiger – bereits ab 29,95 Euro pro Woche – geht es bei vorheriger Online-Buchung.

Copernicus Sentinel-2A startet im Juni

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Sentinel-2A, der erste optische Abbildungssatellit des Copernicus-Programms der EU, soll am 23. Juni um 03:52 Uhr MESZ (22. Juni um 22:52 Uhr Ortszeit) an Bord eines Vega-Trägers von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus starten.

Copernicus wird in Partnerschaft mit der ESA unter Schirmherrschaft der Europäischen Kommission durchgeführt und wird genaue, zeitnahe und leicht zugängliche Informationen zur Verbesserung des Umweltmanagements und zur Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels sowie Landüberwachungs-, Katastrophenmanagement- und Sicherheitsdienste bereitstellen. Die neue Flotte an Sentinel-Satelliten wird eine Fülle von Daten und Bildern übermitteln für das Copernicus-Programm liefern.

Multispektral-Kameras erfassen Großteil der Landfläche

Die Mission beruht auf einer Konstellation aus zwei baugleichen Satelliten, Sentinel-2A und Sentinel-2B, die getrennt voneinander gestartet und, durch 180° getrennt, in dieselbe Umlaufbahn eingebracht werden. Alle fünf Tage decken beide Satelliten alle Landoberflächen, großen Inseln sowie Binnen- und Küstengewässer zwischen 56° südlicher und 84° nördlicher Breite ab, wodurch der globale Erfassungsbereich und die Übermittlung von Daten für zahlreiche Anwendungen optimiert wird.

An Bord des Satelliten befindet sich eine innovative hochauflösende Multispektral-Kamera mit 13 Spektralbändern, die eine neue Bildperspektive für Landoberflächen und Vegetation bieten. Die Kombination aus hochauflösenden, neuartigen Spektralkapazitäten, einem Sichtfeld von 290 km und regelmäßigen Überflugzeiten wird ungekannte Aufnahmen der Erde ermöglichen.

Des Weiteren wird die Mission Informationen für die Landwirtschaft liefern und somit einen Beitrag zum Management der Nahrungsmittelsicherheit leisten. Zudem wird sie die Kartierung des jeweiligen Zustandes und der Veränderung der Landoberfläche und die Überwachung der globalen Waldflächen ermöglichen.

Auch Informationen über die Verschmutzung von Seen und Küstengewässern sollen mit dieser Mission zur Verfügung stehen. Aufnahmen von Überschwemmungen, Vulkanausbrüchen und Erdrutschen können zur Erstellung von Katastrophenkarten beitragen und humanitäre Hilfsaktionen erleichtern.

Wie Sentinel-1 ist auch Sentinel-2 in der Lage, ein anderes ESA-Programm, das europäische Datenrelaissatellitensystem (EDRS), zu nutzen. Im Rahmen von EDRS wird ein Netz aus geostationären Laserkommunikationsnutzlasten für die stete Hochgeschwindigkeits-Übermittlung von Satellitendaten in der erdnahen Umlaufbahn und eine beispiellos schnelle Weitergabe der Sentinel-Erdbeobachtungsdaten über Laserverbindungen ermöglichen.

Große Nachfrage und Nutzen der Dienste

Durch die Erstellung von Farbaufnahmen für Copernicus ist Sentinel-2A eine perfekte Ergänzung zu den Radaraufnahmen des am 03. April 2014 gestarteten ersten Sentinel-Satelliten, Sentinel-1A, die dieser rund um die Uhr und bei jedem Wetter Daten über die Erde liefert.

Bei den Sentinel-Satelliten handelt es sich um eine wesentliche Investition zur Bereitstellung eines breiten Spektrums an operationellen Daten, die den europäischen Bürgern 20 Jahre lang nutzen werden. Seit der Betriebsaufnahme von Sentinel-1A vor einem Jahr haben sich über 7.000 Nutzer für den Zugang zu ca. 145.000 verschiedenen Online-Datenprodukten registriert und es wurden mehr als eine Million Downloads – mit einer gesamt-Datenmenge von ca. 1,3 Terabyte – verbucht.

Sentinel-2A entstammt einer engen Zusammenarbeit zwischen der ESA, der Europäischen Kommission, der Industrie, Diensteanbietern und Datennutzern und wurde von einem Konsortium aus 60 Unternehmen unter der Leitung von Airbus Defence and Space entworfen und gebaut. Die Bilder zeigen Sentinel-2A in Kourou und beim Montieren auf dem Nutzlast-Adapter. Sein Zwillingssatellit Sentinel-2B soll Mitte 2016 gestartet werden.

Fotos: ESA/F. Gascon; ESA–M. Pedoussaut, 2015 (2x).

Air Astana nun mit Boeing 767-300ER Frankfurt – Astana und Almaty

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Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, setzt seit kurzem täglich die neue Boeing 767-300ER auf der Strecke von Frankfurt am Main nach Astana und Almaty ein und kann dadurch – im Vergleich zur bislang eingesetzten Boeing 757-200 – erheblich mehr Fracht zwischen Deutschland und Kasachstan befördern.

Neben der größeren Kapazität in der Passage verfügt die B767-300 über ein Cargo-Zuladungsvolumen von acht Tonnen (48 Kubikmeter) gegenüber 2,6 Tonnen (16 Kubikmeter) in der B 757-200. Dieser zusätzliche Frachtraum wird dem weiter wachsenden Aufkommen an Luftfracht zwischen beiden Ländern gerecht, deren Wirtschaftsbeziehungen permanent ausgebaut werden. Das Frachtgeschäft für Air Astana wird von Kales Airline Services betreut.

Air Astana hat den regulären Flugbetrieb am 15. Mai 2002 aufgenommen und verfügt gegenwärtig über ein Netzwerk von Flügen zu 64 internationalen und inländischen Destinationen, die über die Drehkreuze Almaty, Astana und Atyrau bedient werden. Die Fluggesellschaft betreibt eine moderne Flotte von derzeit 30 Jets, die komplett westlichen Standards entspricht und aus Boeing 767-300ER, Boeing 757-200, Maschinen der Airbus-Reihe A320 und Embraer 190 besteht.

Air Astana hat zum wiederholten Mal den IATA International Safety Audit (IOSA) absolviert und ist „EASA part 145“ zertifiziert. Air Astana wurde als erste Fluggesellschaft in den GUS-Staaten und Osteuropa mit vier Sternen von Skytrax sowie drei Jahre in Folge als „Best Airline in Central Asia and India“ ausgezeichnet. Sie ist ferner Träger des Air Transport World Market Leader Awards.

Air Astana ist ein Joint Venture zwischen Kasachstans National Wealth Fund Samruk Kazyna und BAE Systems mit einem jeweiligen Aktienanteil von 51 und 49 Prozent.

Condor stockt USA-Ziele ab Frankfurt auf – Neu nach Rio de Janeiro

Die bestehenden Verbindungen zu den neuen USA-Zielen von Condor, Minneapolis/St.Paul in Minnesota und Portland in Oregon, werden jeweils um eine weitere wöchentliche Verbindung ab Frankfurt auf drei Flüge pro Woche aufgestockt. Die Condor Flüge für Fernreisen in der Sommersaison 2016 sind nun buchbar.

Rio de Janeiro in Brasilien zieht zudem als ganzjähriges Flugziel ins Condor Programm ein. Der Erstflug nach Rio wird im Dezember 2015 gefeiert. „Condor bietet ab 19. Juni 2015 als einzige Airline Nonstop-Flüge zwischen Deutschland und Portland an. Meist braucht es bei neuen Zielen ein, zwei Saisons, bis die Verbindungen im Markt angekommen und ausreichend bekannt sind“, erklärt Jens Boyd, Director Group Long-haul and Revenue Management Thomas Cook Group Airlines.“

Bei Portland (im Titelbild) wurde die Nachfrage auf dem Markt aber offenbar besonders gut identifiziert, sodass die Flüge gleich in der zweiten Saison ausgebaut werden. Ebenso bei Minneapolis, das ein für Condor eher ungewöhnliches Ziel ist, da der mittlere Westen als Urlaubsdestination nicht allzu sehr bekannt ist. Besonders im ethnischen Verkehr gibt es aber viele Gäste, sodass die Verbindung auch aufgestockt wird.

Auch das zweite neue USA-Ziel im Sommer 2015, Providence in Rhode Island in der Region Neuengland, ist im nächsten Sommer im Condor Programm vertreten. Darüber hinaus hält Condor bewährte und beliebte Reiseziele in der Karibik, Kanada, den USA und Afrika für ihre Gäste bereit.

Günstige Flüge nach Portland, Oregon, soll es ab einem Oneway-Komplettpreis von 349,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Economy und ab 999,99 Euro in der Business Class geben. Flüge nach Minneapolis soll es ab 349,99 Euro erhältlich, nach Rio de Janeiro ab 379,99 Euro geben.

Rundflug der Raumsonde um Ceres ermöglicht Modell in 3D

Erst fliegt die Raumsonde Dawn entlang des Äquator, dann geht es dicht über Nord- und Südpol hinweg: Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit bisherigen Aufnahmen der Kamera an Bord der Dawn-Sonde und ihren ersten dreidimensionalen Geländemodellen einen filmischen Überflug über die eisige Ceres erstellt.

„Jetzt sehen wir zum ersten Mal die komplette Ceres mit ihren drei Dimensionen“, sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann, der an der Dawn-Mission der NASA beteiligt ist. Der virtuelle Flug in mehr als 335 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde geht über Kraterlandschaften, helle Flecken und ausgedehnte Ebenen.

Um wie die Raumsonde aus dem Orbit auf Ceres zu blicken, verarbeiteten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung insgesamt 80 Aufnahmen: Dazu gehören Bilder aus einem Orbit in 13.500 Kilometern Höhe sowie Aufnahmen, die zu Navigationszwecken aus einer Entfernung von 7.200 sowie 5.100 Kilometern erstellt wurden. „Basis war dabei ein dreidimensionales Geländemodell, das wir aus den bisher aufgenommenen Bilder errechnet haben“, erläutert Planetenforscher Ralf Jaumann. „Dieses werden wir im Verlauf der Mission verfeinern – mit jedem weiteren Orbit, in dem wir uns dem Zwergplaneten annähern.“ Auch die kartographische Vermessung des Zwergplaneten liegt in den Händen der DLR-Planetenforscher.

„Trockene“ Vesta und „nasser“ Ceres

Bereits jetzt zeigt sich, dass der Zwergplanet für die Wissenschaftler ein interessantes Untersuchungsobjekt ist. „Wenn man wie im Flug auf Ceres blickt, sieht man eine Vielfalt geologischer Formationen, die zeigen, dass die Oberfläche von Ceres von gewaltigen Kräften geformt wurde.“ Mehr als sieben Jahre mussten die Forscher warten, bis die Dawn-Raumsonde am 06. März 2015 am Zwergplaneten im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter ankam. Damals, als die Sonde am 27. September 2007 startet, war Ceres noch in der Klasse der Asteroiden – mittlerweile wurde er in die neu geschaffene Klasse der Zwergplaneten eingestuft. Während des langen Fluges machte Dawn allerdings noch Zwischenstation am Asteroiden Vesta. Von Juli 2011 bis September 2012 kreiste die Raumsonde um Vesta und nahm zehntausende Bilder auf.

Gemeinsam ist den beiden, dass sie zu den größten Himmelskörpern im Asteroidengürtel gehören: Vesta hat einen Durchmesser von 530 Kilometern, Ceres führt mit seinem Durchmesser von fast 1.000 Kilometern die Rangliste an. Dennoch sind sie extrem unterschiedlich: Vesta ist ein so genannter „trockener“ Asteroid, der in seiner Entwicklung nicht sehr viel Wasser abbekommen hat, Ceres hingegen liegt weit entfernt von der Sonne hinter der Frostgrenze und könnte sogar einen Ozean unter seiner Eiskruste verbergen.

Die Mission DAWN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut.

Das Video mit dem virtuellen Rundflug um Ceres gibt es in drei Auflösungen hier klein (3 MB), mittel (8 MB) und groß (69 MB).

Lufthansa fliegt ab Herbst Frankfurt – Nairobi/Kenia

Gute Nachricht für Afrika-Freunde: Ab 27. Oktober fliegt Lufthansa nach Kenia, in die Hauptstadt Nairobi. Ein Flugzeug vom Typ Airbus A340-300 wird im Winter 2015/16 viermal, ab 11. Dezember fünfmal pro Woche auf der Route zwischen Frankfurt und Nairobi eingesetzt. Großes Interesse und hohe Nachfrage erwartet Lufthansa vor allem bei Privatreisenden. Lufthansa-Fluggäste können so eine äußerst lebendige Metropole auf dem afrikanischen Kontinent kennenlernen.

LH 590 verlässt jeweils Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag (ab 11. Dezember 2015 bis Ende Januar 2016 zusätzlich auch Freitag) vormittags das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt und erreicht Nairobi am Abend nach einer Reisezeit von gut acht Stunden. Der Rückflug startet in Nairobi als Nachtflug am späten Abend und landet am Morgen des darauffolgenden Tages am Frankfurt Airport. Die Flugzeiten sind damit optimal auf Flüge aus Deutschland, Europa und dem Nordatlantik ausgerichtet.

Die Hauptstadt Kenias verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Gäste können zum Beispiel die afrikanische Geschichte im Nationalmuseum entdecken. Im Stadtzentrum Nairobis können sie die kulinarische Seite Kenias auf den Märkten und in Restaurants erleben. Oder sie beobachten nur wenige Kilometer vom Zentrum der 2,7-Millionen Einwohner Stadt entfernt die wilden afrikanischen Tiere im Nairobi-Nationalpark. Einen Hin- und Rückflug nach Nairobi soll es bereits ab 649 Euro geben.

Verbindungsdaten Frankfurt – Nairobi (Kenia)

Flughäfen / Drei-Letter-Code / Zeitzone (Sommer) – Frankfurt Airport, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +01:00 Stunden

– Jomo Kenyatta International Airport (NBO); Weltzeit +03:00 Stunden

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit) Neu ab 25. Oktober 2015: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag

LH 590 Frankfurt 11:10 Uhr – Nairobi 21:15 Uhr

LH 591 Nairobi 23:20 Uhr – Frankfurt 05:55 Uhr (Folgetag)

Flugdauer (im Schnitt) 08:20 Stunden
Entfernung 6.320 km (3.412 Nautische Meilen)
Flugzeugtyp Airbus A340-300

Flughafenfest des Airport Saarbrücken mit Kunstflugprogramm

Am 14. Juni ist es wieder soweit: der Airport Saarbrücken lädt zum diesjährigen Flughafenfest ein. Von 10:00 bis 18:00 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Spannend wird es beim Kunstflugprogramm, zu dem wieder namhafte Piloten erwartet werden. Highlight auch in diesem Jahr: der deutsche Weltklassepilot Matthias Dolderer. Er gilt als der bekannteste deutsche Sportpilot und ist einer der vielversprechendsten Teilnehmer im „Red Bull Air Race“, dem einzigen Luftrennen, das es auf der Welt gibt. Dolderer war einer der ersten, die in das neue High-Speed-Model – eine Zivko Edge 540V3 – investiert haben.

Einen Einblick in den täglichen Betrieb des Flughafens bietet der SCN-Fuhrpark mit unterschiedlichstem Abfertigungsgerät und Spezialfahrzeugen. Auch das Thema Sicherheit rund um den Flughafen und ums Fliegen wird gezeigt, und zwar mit Fahrzeugen der Landespolizei und einem Scanfahrzeug des Bundeszolls. Die Bundespolizei ist mit einem Hubschrauber vertreten. Sie demonstriert das Aufspüren von Drogen mit Hunden und ist gemeinsam mit dem Bundeszollamt präsent. Die Flughafenfeuerwehr führt ihre hochmodernen Löschfahrzeuge vor.

Flugzeugtechnik am Boden und in der Luft

Unterschiedliche Flugzeuge können auch in diesem Jahr in einer Ausstellung besichtigt werden. Neben dem Segelkunstflugzeug LO 100 aus den 60er Jahren, mit dem der Dillinger Marc Winter das Kunstflugprogramm eröffnen wird, stehen die Militärtrainer Klemm 35 D der Luftwaffe und das niederländische Verkehrsflugzeug Fokker 100 bereit. Drei Yaks 50 aus der ehemaligen UdSSR sind auch dabei. Sie können unter Leitung des Saarländers Volker Erndt in einem Formationsflug bewundert werden. Auch sind Fallschirmspringer wieder dabei.

Die hochmoderne Flugzeugwerft Contact Air Technik öffnet beim Flughafenfest ebenfalls ihre Tore und lädt zu Besichtigungen ein. Sie informiert außerdem über verschiedene Berufsbilder im Bereich der Flugzeugwartung. Die Werft verfügt auf dem Gelände des SCN über einen Flugzeughangar, ein Trainingscenter, Werkstätten, Büros und Kundecenter. Neben der Flugzeugwartung ist Contact Air auch im Bereich der Technischen Flottenbetreuung tätig.

Hubschrauber- und Flugzeugrundflüge stehen 2015 auch wieder auf dem Programm. Sie können vor Ort gebucht werden. Die Bundeswehr berät über Berufsmöglichkeiten. Der Aero Club Saar und der Drachenflugclub Saar informieren über die Flugausbildung und ihre Sportarten. Für Kinder bietet der Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim ein Programm mit Animationen. Im Terminal können sich die Besucher im Reisemarkt informieren. Wie jedes Jahr ist auch für ein umfangreiches kulinarisches Angebot gesorgt.

Kostenloser Bustransfer

Um den erwarteten Besucherandrang bewältigen zu können, ist der kostenlose Bustransfer in diesem Jahr erweitert worden. Er bringt die Besucher vom Globus Güdingen, vom Bahnhof Brebach, vom Busbahnhof Blieskastel und vom Rendez-Vous-Platz in St. Ingbert aus komfortabel zum Flughafen.

Wegen des großen Andrangs beim Fest und des parallel laufenden normalen Passagierbetriebes wird dringend empfohlen, die Transferbusse zu nutzen.

Luft- und Raumfahrt-Technik des DLR in Paris Le Bourget

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Unter dem Motto „Wissen für Morgen“ stellt das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der Paris Air Show auf dem Flughafen „Le Bourget“ technologische Innovationen aus Luft- und Raumfahrt vor.

Der 51. Aerosalon in Paris, eine der größten und wichtigsten Luftfahrtmessen der Welt, bietet eine spannende Plattform für die führenden Vertreter aus der Branche. Vom 15. bis 21. Juni werden die neuesten Entwicklungen aus Luft- und Raumfahrt vorgestellt. In Halle 2C auf dem deutschen Gemeinschaftsstand wird das DLR 17 Exponate ausstellen. Auf dem Freigelände präsentiert das DLR das größte Mitglied seiner Forschungsflotte, den Flugversuchsträger A320 D-ATRA (Advanced Technology Research Aircraft).

Waldbrandfrüherkennung

Waldbrände sind eine Gefahr für Mensch und Natur, tragen zur Luftverschmutzung bei und können der Wirtschaft schaden. Werden sie jedoch früh genug entdeckt, können Risiken gesenkt und Schäden minimiert werden. BIROS (Berlin Infrared Optical System), ein am DLR-Institut für Optische Sensorsysteme entwickelter Minisatellit, soll als Teil der FIREBIRD-Mission gemeinsam mit dem Satelliten TET-1 frühzeitig Waldbrände erkennen.

3D-Modell der Erde

Die beiden Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X scannen die Erde völlig wetterunabhängig aus einer Höhe von 500 Kilometern per Radarsignal. Nur wenige hundert Meter voneinander entfernt erstellen sie ein hochauflösendes 3D-Modell der kompletten Erdoberfläche. Die Radartechnologie kann ebenfalls den Verkehr auf Straßen und Gewässern aufzeichnen, Überflutungen kartografieren und Erdrutsche erkennen.

DLR stellt Missionskonzept vor

Tandem-L ist eine Satellitenmission zur globalen Beobachtung von dynamischen Prozessen auf der Erdoberfläche. In einer bisher nicht erreichten Qualität und Auflösung sollen die beiden Satelliten im Formationsflug einen 350 Kilometer breiten Streifen abdecken – tageszeit- und wetterunabhängig. Das DLR stellt das Missionskonzept auf dem Messestand vor.

Schneller Überblick im Katastrophenfall

Bei einer Naturkatastrophe sind geografische Aufnahmen und genaue Höhenangaben des Gebiets sehr wichtig, um schnelle Hilfe leisten und eine Schadensbewertung abgeben zu können. Mit der im DLR entwickelten und gebauten Spezialkamera MACS (Modular Aerial Camera System) ist genau das möglich. Am Computer können detaillierte, farbige 3D-Modelle aus den Aufnahmen erstellt werden. Im Januar 2014 wurden beispielsweise Aufnahmen von Pokhara und Kathmandu sowie der Mount Everest-Region in Nepal gemacht – sie wurden nach dem verheerenden Erdbeben im April 2015 an die Hilfskräfte vor Ort weitergegeben.

Neuer Prüfstand für europäische Trägerrakete Ariane

Im September 2014 haben DLR und ESA den Grundstein für den neuen Oberstufenprüfstand P5.2 am DLR-Standort Lampoldshausen gelegt. Hier sollen zukünftige Oberstufen der neuen Ariane-6-Trägerrakete getestet werden. Dazu zählen Versuche zur Be- und Enttankung sowie Heißlauftests der Stufe mit dem Vinci-Triebwerk. Mit seiner Hilfe können beim DLR in Lampoldshausen zukünftig nicht nur Triebwerke und einzelne Komponenten, sondern komplette kryogene Oberstufen qualifiziert werden – ein Novum in Europa, das die führende Position des DLR in diesem Bereich unterstreicht. Gleichzeitig leistet das DLR damit einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Ariane-Programms und trägt zum Erhalt des eigenständigen Zugangs Europas zum Weltraum bei. Die Inbetriebnahme des europaweit einzigartigen Prüfstandes P5.2 soll im Jahr 2018 erfolgen.

Around the world in 20-facher Schallgeschwindigkeit

In 90 Minuten von Europa nach Australien – das DLR SpaceLiner-Konzept soll genau das möglich machen. Ähnlich einem Space Shuttle ist der SpaceLiner, entwickelt am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme, mit seinen Raketenantrieben darauf ausgelegt, senkrecht zu starten. Die wiederverwendbare Booster-Stufe trennt sich nach dem ersten Schub vom Orbiter, in dessen Passagierkapsel 50 Personen Platz finden. Nach acht Minuten würde dann der Gleitflug mit 20-facher Schallgeschwindigkeit beginnen.

Kometenjäger Rosetta

Die Rosetta-Mission hat kein geringeres Ziel als die Entstehung unseres Sonnensystems zu klären. Hierfür wurde einer der ältesten Körper unseres Sonnensystems gewählt: ein Komet aus dem Kuiper-Gürtel. Der 4,5 Millionen Jahre alte Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko wird seit Mai 2014 von der ESA-Sonde Rosetta umkreist. Am 12. November 2014 landete Philae auf dem Himmelskörper.

Die Landeeinheit Philae ist ein Gemeinschaftsprojekt von DLR, dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, der französischen Raumfahrtbehörde CNES und der italienischen Raumfahrtbehörde ASI. In den ersten 64 Stunden auf der Kometenoberfläche konnten alle zehn auf Philae installierten Instrumente eingesetzt werden. Danach hat sich der Lander in eine Ruhephase versetzt, da die Energie aus den Batterien aufgebraucht war.

Tiefseetaucher

Im Rahmen des Helmholtz-Projekts ROBEX (Robotic Exploration of Extreme Enviroments) entwickelt das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik mit seinen Partnern ein Docking-Interface-System. Die involvierten Institutionen arbeiten gemeinsam an Technologien, die es ermöglichen sollen, extreme Umgebungen wie die Tiefsee oder den Erdenmond besser zu erkunden. Das halbautomatische Docking-System soll unter anderem Energie und Daten zwischen Roboterarm und wissenschaftlichen Instrumenten übertragen können und ist sicherer, zuverlässiger und robuster.

Immer in Kontakt

Seit Mai 2013 kreist der ESA-Satellit PROBA-V um die Erde, mit an Bord ist ein Empfänger für ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance Broadcast). Diese Signale werden von Flugzeugen gesendet und enthalten unter anderem Informationen über Position, Geschwindigkeit und Flugzeugkennung. Bodenstationen können jedoch nur bestimmte Bereiche abdecken, beispielsweise ein Flugzeug über dem Atlantik wird von ihnen nicht erfasst. Diese Lücke soll nun mit Hilfe der Radarüberwachung aus dem All geschlossen werden.

Treibstoffforschung für Flugzeuge

Gemeinsam mit der NASA und dem kanadischen National Research Council widmen sich Wissenschaftler des DLR der Frage, wie der CO2-Ausstoß der Luftfahrt reduziert werden kann. Das Projekt ACCESS-II (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions) im Jahr 2014 diente dazu, die Emissionen eines Biotreibstoff-Kerosin-Gemisches in typischer Reisehöhe in einer Entfernung von 100 Metern bis 20 Kilometern zu messen. Künftig forscht das DLR im Rahmen von ECLIF (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels) weiter an alternativen Treibstoffen.

Optimierung der Brennkammer

In ihrem Prüfstand können die Forscher des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik in das Innerste von Maschinen schauen – die Verbrennungskammer. Die Beobachtungen und Analysen liefern wichtiges Grundwissen, um innovative Gasturbinen entwickeln zu können. Unter anderem wird hier erforscht, wie sich Flammen in unterschiedlichen Luft-Treibstoff-Mischungen verhalten. So können die Effizienz gesteigert und die Emissionen gesenkt werden.

Flughafen 2.0

Am Beispiel „Umsteigeknoten Flughafen“ soll das Projekt Optimode getestet werden. Wie kommen die Passagiere zum Flughafen? Was passiert, wenn ein Zug mit 80 Fluggästen Verspätung hat? Im Kontrollzentrum werden alle relevanten geplanten und tatsächlichen Zeiten und Daten der Flug- und Verkehrsgesellschaften sowie der Reisenden gesammelt und zusammengeführt. Ziel des Projekts ist es, situationsbedingt Anpassungen vornehmen zu können, wie etwa weitere Security-Checks öffnen, die Abflugzeit verschieben oder das Umleiten von Fluggästen zu ihrem Gate.

Verbesserte Flügelvorderkante

Am DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik haben Forscher Widersprüche miteinander verschmolzen: Die Droop Nose ist eine fugenlose und flexible Flügelvorderkante, die Flexibilität und Steifigkeit miteinander verbindet. Ziel der Entwicklung ist die Reduktion bei Strömungswiderstand, Treibstoff-Emission und Lärmemission der Flugzeugzelle.

Anders fliegen

Das Konzeptflugzeug FanWing zeichnet sich durch eine Antriebswelle entlang der Vorderkante des Flügels aus, die als rotierende Walze Vor- und Auftrieb erzeugt. Im Gegensatz zu anderen Flugzeugen verfügt es somit nicht über die üblichen Triebwerke unter dem Flügel oder am Heck des Rumpfes, sondern die Rotorblätter lassen die zum Antrieb benötigte Luft direkt über den Flügel strömen. Dadurch kann der FanWing auf sehr kurzen Start- und Landebahnen operieren.

DLR-Forschungsflugzeug ATRA

Auf dem Static Display der Paris Air Show stellt das DLR sein Forschungsflugzeug A320 D-ATRA aus. Es ist das größte Flottenmitglied und seit Ende 2008 im Dienst des DLR. Für den Einsatz als Forschungs- und Versuchsflieger können zahlreiche Modifikationen an dem Flugzeug vorgenommen werden. Die Schwerpunkte liegen unter anderem auf Erprobungen von aeroelastischen Messverfahren, Untersuchungen zur Innenraumakustik, Messungen von Umströmungslärm, neue Komfort- und Sicherheitsmerkmale sowie Vermessung von Wirbelschleppen. ATRA ist eine einzigartige Forschungsplattform auf dem Gebiet von Aerodynamik, Avionik und Antriebstechnologie.

Geht das auch leiser?

Langsamer landen bedeutet auch, leiser landen. Wie langsam, steil und leise ein modernes Passagierflugzeug tatsächlich seinen Zielflughafen anfliegen kann, testeten DLR-Forscher im Projekt HINVA (High lift INflight Validation). Hierfür ist entscheidend, wie sich die Strömung an Tragflächen, Landeklappen und Triebwerksgondel verhält. Das konnte nun in bisher unerreichter Genauigkeit und Detaillierung gemessen werden. Die Ergebnisse sind wichtig für neue Konzepte der Luftfahrt und kommen der gesamten Flugzeugindustrie zugute. Die Messsonden sind noch auf den Tragflächen des ATRA montiert und auch die Messracks im Flieger können besichtigt werden.

Inspektion per Drohne und 3D-Druck für Flugzeuge

Low-Cost-Carrier easyJet hat heute in seiner nach London-Luton zweitgrößten Basis Milan Malpensa neue technischen Lösungen für seine Flotte vorgestellt. So sollen nun automatische Flugzeuginspektionen mittels Drohnen durchgeführt hat.

Low-Cost-Carrier easyJet hat heute in seiner nach London-Luton zweitgrößten Basis Milan Malpensa einige technischen Lösungen für seine Flotte vorgestell. So sollen nun automatische Flugzeuginspektionen mittels Drohnen durchgeführt hat. Tests belegten, dass vorprogrammierte Drohnen die Zeit für Flugzeuginspektionen verkürzen könnten und die Maschinen somit etwa nach Blitzschlägen eine kürzere Zeit außer Dienst genommen werden müssten, als mit herkömmlicher Inspektion. Innerhalt von 12 Monaten möchte easyJet nun die Drohnen an allen seinen Werkstatt-Basen in Europa einführen.

Auch will die Airlin 3D-Drucker testen, um Ersatzteile für die Kabine, wie etwa Armlehnen, auf Bedarf zu schaffen und damit weniger Ersatzteile vorrätig halten zu müssen.ement process and reduce the storage of spares. 3D-Druck sollen sich sogar in Teilen der Next Generation-Triebwerke befinden, die easyJet bestellt hat. So kommt das LEAP-Triebwerks mit Teilen wie Treibstoff-Düsen aus dem 3D-Drucker, Kohlefaser-Turbinenschaufeln und mit Faserkeramik-Teilen.

In Zusammenarbeit mit Airbus soll so eine Lösung für die Wartungsvorhersage erarbeitet werden, bei der die Daten über das ACARS-System in Echtzeit mit einer Fehler-Vorhersage an die Service-Stellen der Betreiber übertragen werden. Wartungsarbeiten können so gezielter vorbereitet werden, was wiederum Zeit spart. In den letzten Fünf Jahren konnten die technisch bedingten Verspätungen auf diese Weise bereits von zehn pro 1.000 Flugbewegungen auf sechs reduziert werden.

easyJet betreibt die größte Airbus-Flotte für Flugzeuge mit Einzelgang in Europa. Seit dem ersten Flugzeug 2003 liefert Airbus durchschnittlich alle 16 Tage eine Maschine an die Airline aus. Derzeit fliegt easyJet mit einer Flotte von 85 A320 (180 Sitze) und 149 A319 (156 Sitze). Im April 2015 hat die Airline ihr 250. Airbus-Flugzeug in Empfang genommen. Darüber hinaus hat die Airline noch 158 Flugzeuge in Bestellung, davon 100 A320neo und ist nach Flugzeugen der größte Airbus-Kunde.

Bilder: easyJet

Reise-Journalisten aus der Türkei erkunden den Bodensee

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Auf Einladung des Bodensee-Airports Friedrichshafen und der Turkish Airlines waren neun türkische Reise-Journalisten inklusive Rundflug zu Gast in Friedrichshafen. Ziel dieser Reise war, im türkischen Fernsehen, im Rundfunk sowie in den türkischen Zeitungen verstärkt über die Bodenseeregion zu berichten.

Vom 27. bis zum 30. Mai 2015 entdeckten die sie den Bodensee und seine spannende, wunderschöne Vielfalt. Turkish Airlines verbindet den Bodensee-Airport Friedrichshafen mit einem täglichen Direktflug zum Drehkreuz Istanbul und weltweiten Umsteigemöglichkeiten.

Zu den Hauptattraktionen der Reise zählten Stippvisiten in der Zeppelinwerft Friedrichshafen inklusive eines Rundfluges mit dem Zeppelin NT über Friedrichshafen und den Bodensee sowie die Besuche des Zeppelin- und Dornier-Museums. Die Städte Meersburg, Hagnau, Lindau und Bregenz sowie ein Besuch auf der Insel Mainau durften ebenfalls im Programm nicht fehlen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die türkischen Besucher von Andreas Humer-Hager vom Bodensee-Airport und Cüneyt Sürer von Turkish Airlines direkt am Flugzeug empfangen. Tourismus-Direktor Dietmar Philipp begrüßte als offizieller Vertreter der Stadt Friedrichshafen gemeinsam mit der Reisebegleiterin Franziska Buckreus von der Tourist-Information die Gäste.

Turkish Airlines fliegt aktuell weltweit 277 Destinationen in 111 Ländern mit einer Flotte von 276 Flugzeugen an. In Deutschland fliegt Turkish Airlines ab Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden (ab 30.06.2015), Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg und Stuttgart in die Türkei und bietet über das Drehkreuz Istanbul Atatürk International Airport Anbindungen in den Nahen und Mittleren Osten, nach Afrika und Asien sowie Amerika.

Der Bodensee-Airport ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und liegt unweit von Österreich, Schweiz und Liechtenstein in Baden-Württemberg. Turkish Airlines verbindet Friedrichshafen täglich mit dem Drehkreuz in Istanbul. Über das Drehkreuz der Star Alliance in Frankfurt und das Drehkreuz der oneworld in Palma de Mallorca sind weltweite Destinationen angebunden. InterSky bietet im Interline mit airberlin europa- und weltweite Verbindungen über den Hub in Düsseldorf und Berlin an.

Auf dem Bild: Begrüßung der Journalisten vor der gelandeten Maschine in Begleitung von Franziska Buckreus und Dietmar Philipp links im Bild sowie von Cüneyt Sürer, Stefan Liebenz, Andreas Humer-Hager und Hayrullah Dag.

Lufthansa überführt Opfer von Germanwings-Flug 4U9525 nach Deutschland

Lufthansa arbeitet mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln daran, die Rückführung und Übergabe der Opfer des Fluges Germanwings 4U9525 an die Angehörigen im ursprünglich vorgesehenen Zeitplan sicher zu stellen. Zum Auftakt der Überführungsflüge setzt Lufthansa Cargo kurzfristig einen Sonderflug mit einer MD11 von Marseille nach Düsseldorf ein. Das Flugzeug startet am 09. Juni um 20:50 Uhr in Marseille und wird um 22:30 Uhr in Düsseldorf erwartet. An Bord werden 30 Särge der Opfer des Fluges 4U9525 sein. Weitere Rückführungen folgen in den kommenden Wochen bis Ende Juni.

Der Rücktransport der Opfer war zunächst für einen früheren Zeitpunkt vorgesehen. Kurzfristig hatte sich allerdings eine Verzögerung auf Grund behördlicher Vorgaben ergeben. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Opferangehörigen hatte sich daraufhin umgehend bei den Behörden eingeschaltet und die Zusage erhalten, dass die Vorbereitungen zur Rückführung umgehend wieder aufgenommen werden konnten.

Nach diesem ersten Sonderflug nach Düsseldorf werden die weiteren Opfer in den kommenden Wochen nach und nach in ihre Heimatländer überführt. Die französischen Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, die formalen Voraussetzungen für die Überführung der Opfer so schnell wie möglich zu schaffen. Lufthansa steht mit Angehörigen in engem Kontakt um die Überführung der Opfer nach ihren konkreten Wünschen der zu gestalten.

ILS-Vermessung der Centerbahn und Südbahn am Flughafen Frankfurt

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Vom 11. bis zum 14. Juni 2015 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Centerbahn und der Südbahn werden auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Untersucht wird das Instrumentenlandesystem der Centerbahn bei Betriebsrichtung 07 (Ostwetterlage) und das ILS der Südbahn bei Betriebsrichtung 25 (Westwetterlage). Dazu  kommt als Vermessungsflugzeug eine Beechcraft Super King Air 350, eine zweimotorige Propellermaschine, zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Grundsätzlich finden zwischen 23:00 und 05:00 Uhr wegen des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt keine Starts und Landungen statt.

Technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, sind jedoch auch während der Nacht gestattet. Dadurch wird der reguläre Flugbetrieb am Tag nicht beeinträchtigt.

Motorsegler stürzte auf dem Weg zur Kontrolle nach EDTM ab

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Der Pilot einer Fournier RF 4 D hatte einen privaten Reiseflug nach Sichtflugregeln (VFR) von Rottweil-Zepfenhan (EDSZ) nach Mengen-Hohentengen (EDTM) geplant, um dort an dem Motorsegler eine technische Kontrolle durchführen zu lassen. Der Start erfolgte um 11:06 Uhr auf der Piste 08 des Sonderlandeplatzes.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 23. Dezember 2014
  • Ort: Zepfenhan
  • Luftfahrzeug: Motorsegler
  • Hersteller / Muster: Sportavia-Pützer GmbH / Fournier RF 4 D
  • Personenschaden: eine Person tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: keiner

Sachverhalt

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Von Zeugen wurde gesehen, wie der Motorsegler nach dem Abheben im flachen Steigflug an Höhe gewann. Nach dem Abdrehen in den Querabflug wurden stärkere Bewegungen des Luftfahrzeuges um alle drei Achsen beobachtet. Es folgte eine starke Neigung des Luftfahrzeuges um die Längsachse nach links, anschließend stürzte es auf ein leicht ansteigendes Wiesengelände neben einer Landstraße. Der Pilot wurde von Rettungskräften aus dem Motorsegler geborgen. Anschließende Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Das Luftfahrzeug wurde beim Aufprall zerstört. Abb. 1 zeigt die Unfallstelle.

Angaben zu Personen

Der 43-jährige Pilot war seit Juni 2001 im Besitz eines Luftfahrerscheines für Privatpiloten. Die Lizenz wurde nach den Regelungen JAR-FCL deutsch ausgestellt und war unbefristet gültig. Er besaß die Berechtigung zum Führen von Reisemotorseglern, Segelflugzeugen und Segelflugzeugen mit Hilfsantrieb. Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis 18. September 2016 gültig. Die Gesamtflugerfahrung betrug ca. 437 Stunden nach Erwerb des Luftfahrerscheines. Die Flugerfahrung auf dem betroffenen Muster betrug 25 Stunden bei 17 Starts und Landungen. In den letzten 90 Tagen wurden zwei Starts und Landungen auf dem Motorsegler durchgeführt.

Angaben zum Luftfahrzeug

Bei dem einsitzigen Motorsegler handelte es sich um einen freitragenden Tiefdecker in Holzbauweise. Das Luftfahrzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einer privaten Haltergemeinschaft betrieben.

  • Hersteller: Sportavia-Pützer GmbH
  • Muster: Fournier RF 4 D
  • Werknummer: 4091
  • Baujahr: 1968
  • Leermasse: 291,4 kg
  • Maximale Abflugmasse: 390 kg
  • Triebwerk: Recctimo 4AR1200

Die Gesamtbetriebszeit betrug zum Unfallzeitpunkt 1.451 Stunden. Die letzte Jahresnachprüfung fand am 12. Juni 2013 statt. Seitdem wurden 56 Stunden geflogen. Als Termin der nächsten Jahresnachprüfung war der 26. Juni 2014 eingetragen. Ein gültiges Airworthiness Review Certificate (ARC) lag nicht vor.

Für den Unfallflug wurde folgende Beladung ermittelt:

  • Pilot: 83 kg
  • Gepäck: 10 kg
  • Kraftstoff: 12,5 kg
  • Abfluggewicht:
  • 396,5 kg

Meteorologische Informationen

Zur Unfallzeit herrschten laut Zeugenaussagen Sichtflugwetterbedingungen (VMC). Nach den Angaben der Flugleitung kam der Wind aus 180° mit fünf Knoten, die Sicht betrug mehr als 10.000 m. Die Bewölkung war aufgelockert (SCT) und die Untergrenze lag in 4.000 Fuß. Die Temperatur betrug 6 °Celsius und der Luftdruck (QNH) betrug 1.026 hPa.

Funkverkehr

Zwischen der Flugleitung und dem Flugzeug wurde auf der Frequenz 129,50 MHz (Rottweil INFO) Sprechfunkverkehr durchgeführt. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Sonderlandeplatz Rottweil-Zepfenhan (EDSZ) verfügt über eine 803 m lange und 15 m breite Asphaltbahn in Richtung 080°/260° und liegt in einer Höhe von 2.444 ft AMSL. Zur Unfallzeit war die Startbahn 08 in Betrieb.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Aufschlagspuren dokumentieren, dass der Rumpf mit einer Neigung nach links aufgeprallt war und sich weiter gegen den Uhrzeigersinn bewegt hatte. Die Längsneigung beim Aufprall betrug ca. 45°. Das Wrack lag mit abgerissenem Brandspant, Triebwerk, Tank und geöffneter Haube auf dem Wiesengelände. Das ausgefahrene Fahrwerk lag abgetrennt teilweise unter dem Rumpf.

Der Kulissenhebel der Fahrwerksverriegelung zeigte, dass es beim Aufschlag ausgefahren und verriegelt war. Der Motor befand sich auf der linken Seite des Wracks, ein Propellerblatt steckte im Boden, das andere lag abgebrochen unter dem Motorblock. Der Spinner war in einem Winkel von 45° eingedrückt. Weder Spinner noch Propellerblätter zeigten Rotationsmarken. Der Tank war teilweise gefüllt. Es war starker Benzingeruch wahrnehmbar.

Der Brandhahn war ca. zur Hälfte gezogen bzw. geschlossen. Am Brandhahn und in den Kraftstoffleitungen am Vergaser wurde kein Kraftstoff mehr festgestellt. Die Abdeckung der Schwimmerkammer am Vergaser war zerstört und der Vergaser lag direkt auf dem Boden. Das Verbrennungsbild der Zündkerzen zeigte keine Besonderheiten. Die Tragfläche lag in einem 30°-Winkel gegen den Uhrzeigersinn zum Rumpf verdreht. Der durchgehende Holm war mittig gebrochen. Die rechte Tragfläche stand auf dem Stützrad und wies geringe Erdanhaftungen auf. Das Höhenleitwerk war links stark beschädigt. Technische Mängel am Luftahrzeug wurden nicht festgestellt. Abb. 2 zeigt den Brandhahn.

Brand

Es gab keine Anzeichen auf ein Feuer im Flug oder nach dem Aufprall.

Abschluss

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten. Die Untersuchung dient nicht der Feststellung des Verschuldens, der Haftung oder von Ansprüchen.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, Ortszeit. Quelle und Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU.