Erster Schritt der ICAO zu CO2-Norm

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erreicht einen Meilenstein zur Entwicklung einer CO2–Emissionsnorm für die zivile Luftfahrt, an der auch Wirtschaftsunternehmen wie der Flugzeugbauer Airbus beteiligt sind. Nach ihrer vollständigen Einführung im Jahr 2013 wird die CO2-Norm die CO2-Effizienz ziviler Flugzeuge von Privatjets bis hin zum größten Passagierflugzeug messen und dabei Konstruktionsmerkmale wie Nutzlast und Reichweite über alle Marktsegmente hinweg berücksichtigen.

Die Einigung über eine gemeinsame Methode zur Messung der CO2-Effizienz eines Flugzeuges wurde diese Woche vom Committee on Aviation Environmental Protection (CAEP) der ICAO in Sankt Petersburg, Russland, erzielt.

Ziel der Norm ist es, Flugzeughersteller zur Herstellung CO2-effizienterer Flugzeuge (wie A380, A320neo oder A350 XWB) und treibstoffeffizienterer Triebwerke (wie die neo- oder XWB-Triebwerke) anzuregen. Außerdem sollen dadurch Innovationen gefördert werden, wie eine verbesserte Aerodynamik (zum Beispiel Sharklets) oder fortschrittliche Materialien (zum Beispiel Verbundwerkstoffe oder Leichtmetall-Legierungen).

„Wir begrüßen die Fortschritte, welche ICAO/CAEP hier machen. Es ist extrem wichtig, die CO2-Norm als Benchmark und Bezugspunkt zur Messung der durch Technologie ermöglichten Effizienz festzulegen", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus.

„Dies unterstreicht die Bedeutung der ICAO als der internationalen Organisation, welche die globalen Probleme in der Luftfahrt regelt. Außerdem demonstriert die Branche damit ganz klar ihr Engagement für die Verwendung von Technologien, die zum Erreichen der ehrgeizigen Umweltschutzziele des Luftfahrtsektors beitragen.." So Brégier weiter.

Zusammen mit anderen Akteuren der Branche wie Herstellern von Triebwerken und Flugzeugzellen, Fluggesellschaften, Nichtregierungsorganisationen und Luftfahrtbehörden, steuerte Airbus technisches Know-how bei der Definition und Bewertung eines CO2-Messsystems bei.