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Eurofighter fliegen mit Überschall über Österreich

Von 21. bis 31. Oktober 2019 trainieren die Eurofighter des österreichischen Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Dabei trainieren die Piloten auch die realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können.

Das Training mit Überschallflug ist unverzichtbar für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Es dient dazu, den sicheren Flugbetrieb auch weiterhin bei allen Einsatzfällen zu gewährleisten. Es geht bei der Übung um die enge und zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung.

Eurofighter umfliegen Ballungsräume

Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet, mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. Zur Reduzierung der bodennahen Schallausbreitung werden seitens des Bundesheeres folgende Maßnahmen getroffen:

  • Die Beschleunigungsphasen der Eurofighter werden so kurz wie möglich gehalten.
  • Die Flüge sind über 12.500 Meter Höhe, um einen auftretenden Überschallknall am Boden zu minimieren.
  • Die Schallverteilung wird laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung gleicher Räume auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Die Ballungsräume um die Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt werden für Überschallflüge ausgespart. Flüge im Unterschallbereich können über diesen Gebieten jedoch jederzeit erfolgen.
  • Im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr sowie am Wochenende erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.

Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei ca. 1.200 km/h. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit, kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug, die am Boden als Überschallknall hörbar sind. Die Lautstärke des Knalls ist unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der Wetterlage. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.

Gefahrenkoffer blockiert Gepäck am Hamburg Airport

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Aufgrund einer bundespolizeilichen Maßnahme waren die Gepäckaufgabe und -ausgabe am Hamburg Airport heute knapp vier Stunden lang nur eingeschränkt möglich. Wegen einer notwendigen Sicherheitsüberprüfung eines Koffers hatte die Bundespolizei die Gepäckförderanlage des Flughafens vorübergehend gesperrt.

Passagiere konnten ihre Gepäckstücke während der Maßnahme am Check-in weiterhin regulär aufgeben und kennzeichnen lassen, anschließend wurden die Koffer an einer bewachten Sammelstelle in den Terminals aufbewahrt. Die Maßnahme dauerte von ca. 10:15 bis 14:00 Uhr. Der Passagierverkehr war von der Maßnahme der Bundespolizei nicht betroffen, und die Fluggäste konnten ihre Flüge regulär antreten.

Gestrandetes Gepäck wiedererhalten

Die Gepäckstücke, die von den Fluggesellschaften nicht mitgenommen werden konnten, werden ab sofort wieder abgefertigt und baldmöglichst durch die Airlines nachgeliefert. Es waren Hunderte Gepäckstücke aufgrund der Sperrung an den Sammelstellen deponiert worden. Auch die Gepäckausgabe war während der Sperrung nur eingeschränkt an drei Gepäckbändern möglich, wodurch es auch hier zu Verzögerungen kam.

Gepäck am Hamburger Flughafen zurückgeblieben

Passagiere, deren Gepäck am Hamburger Flughafen zurückgeblieben ist, werden gebeten, sich am Zielflughafen direkt an das Lost & Found-Büro ihrer jeweiligen Fluggesellschaft zu wenden und dort die Nachsendung ihres Gepäcks zu beantragen. Die Kontaktnummern der Service-Hotlines aller Airlines sind online beim Airport in der Rubrik „Rund ums Fliegen / Flugplan & Airlines zu finden“.

Luftfahrtbranche kritisiert Regierungspläne

Die Erhöhung der Luftverkehrsteuer im erneuten nationalen Alleingang verschärfe massiv die Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen, wie die Branche mitteilt. Und die Steuer werde auch noch überproportional auf den Flügen zu europäischen Zielen erhöht, also da, wo der europäische und inländische Luftverkehr ja bereits komplett in den Emissionshandel einbezogen sind.

Zudem verstoße dieses Gesetzesvorhaben zur Erhöhung der Luftverkehrsteuer gegen Klimaschutzstrategien für den Luftverkehr. Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL), erklärt weiter: „Mit einer solchen gesetzlichen Schwächung der Investitionskraft unserer Unternehmen schlägt die Bundesregierung einen völlig falschen Weg ein. Statt Fortschritte beim Klimaschutz im Luftverkehr zu erzielen, werden nunmehr Wege für klimaschützende Investitionen in moderne emissionsärmere Flugzeugflotten und in Kraftstoffe auf Basis von erneuerbaren Energien verbaut.“

Widerspruch zum Koalitionsvertrag

Im Übrigen verstoße die Bundesregierung mit dem Vorhaben gegen das klar formulierte Ziel des Koalitionsvertrages von CDU, CSU und SPD zur „Entlastung unserer Flughäfen und Luftfahrtunternehmen von einseitigen nationalen Kosten.“ Der BDL erinnert daran, dass die deutsche Luftverkehrswirtschaft vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Luftverkehr ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen hat, um den Luftverkehr besser in Einklang mit Klimaschutz zu bringen. Da der allergrößte Teil des Luftverkehrs internationaler Verkehr ist, sieht die Branche keine nationalen Sonderwege als sinnvoll, sondern auf Innovationen und Investitionen sowie auf international abgestimmte Instrumente zu einer wirksamen CO2-Bepreisung:

  • Dabei sind die wichtigsten Hebel, um Luftverkehr besser mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen, Investitionen in technische Innovationen – in moderne effiziente Flugzeugflotten und in den Ersatz von fossilem Kerosin durch regenerative Treibstoffe.
  • Darüber hinaus unterstützt der BDL eine weitere Verlagerung von Verkehr auf die Schiene. Dies werde aber nicht durch Steuererhöhungen beim Luftverkehr erreicht, sondern durch eine Verkürzung der Bahnreisezeiten, die Anbindung von Flughäfen an das Fernverkehrsnetz der Bahn und durch verbesserte intermodale Angebote der Bahn beim Transport des Reisegepäcks.
  • Des Weiteren unterstützt die Branche wirksame Instrumente der CO2-Bepreisung. Für den innerdeutschen und den innereuropäischen Luftverkehr ist das die Einbeziehung in den Europäischen Emissionshandel. Dadurch sei ein Pfad für die Reduzierung von CO2-Emissionen festgelegt. Für den internationalen Verkehr gibt es ab 2020 mit CORSIA ein Instrument zur CO2-Bepreisung, das erst vor wenigen Tagen erneut auf UN-Ebene mit breiter Mehrheit unterstützt wurde.

Noch vor wenigen Wochen haben sich Bund, Länder, Gewerkschaften und Luftfahrt auf der 1. Nationalen Luftfahrtkonferenz darauf verständigt, dass es nun eine Roadmap mit einem klar skizzierten Pfad für die Markteinführung strombasierter Kraftstoffe braucht. Eine ziel­ge­rich­tete Ver­wen­dung der Ein­nah­men aus der Luft­ver­kehr­steuer für die Ent­wick­lung nach­hal­ti­ger syn­the­ti­scher Kraft­stoffe wäre ein viel besserer Weg, denn damit wür­den sich die Emis­sio­nen tatsächlich sen­ken las­sen. Hierfür hatte die Luftverkehrswirtschaft vorgeschlagen, das Aufkommen aus der bisherigen Luftverkehrsteuer dafür zu nutzen, dass alternative Kraftstoffe zu wettbewerbsneutralen Preisen in den Markt gebracht werden, um mittel- bis langfristig das CO2-neutrale Fliegen zu ermöglichen.

Auch deutsche Flughäfen kritisieren Koalition

Mit dem Kabinettsbeschluss geschieht nun aber das Gegenteil, es wird den Unternehmen erschwert, weitere Fortschritte beim Thema alternative Kraftstoffe zu machen. Der BDL appelliert an die Koalition, den völlig falschen Weg der Luftverkehrsteuer zu korrigieren und stattdessen Entscheidungen für wirksamen Klimaschutz im Luftverkehr zu treffen.

Auch der Flug­ha­fen­ver­band ADV kri­ti­siert die Erhö­hung der Ticket­steuer, die zur Finan­zie­rung der Mehr­wert­steu­er­sen­kung der Deut­schen Bahn die­nen soll. Für den Fach­ver­band ist die Erhö­hung der Luft­ver­kehrs­ab­gabe auch in ihrer Inten­tion nicht nach­voll­zieh­bar. So bekennt sich die Luftverkehrs­bran­che seit Jah­ren zu ihrer öko­lo­gi­schen Ver­ant­wor­tung. Die Flug­hä­fen inves­tie­ren Mil­li­ar­den in modernste öko­lo­gi­sche Technologien und haben sich früh­zei­tig das Ziel gesetzt, bis 2050 emissions­frei zu sein.

Wirtschaftliche Folgen für Deutschland werden kommen

ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Bei­sel dazu: „Die noch stär­kere Anhe­bung der Luft­ver­kehr­steuer wird nicht ohne wirt­schaft­li­che Kon­se­quen­zen für den Luft­ver­kehrs­stand­ort Deutsch­land blei­ben. Im har­ten inter­na­tio­na­len Wett­be­werb sind sol­che schwer­wie­gen­den Belas­tun­gen der eige­nen Indus­trie eine schwere Hypo­thek. Auf Kos­ten der Rei­sen­den und Flug­hä­fen wird Kon­nek­ti­vi­tät ein­ge­schränkt.“

Die ADV mahnt vor den lang­fris­ti­gen Kon­se­quen­zen: „Die Folge wird sein, dass Flug­ver­bin­dun­gen gestri­chen wer­den, Privat- und Geschäfts­rei­sende nicht mehr ihre Rei­se­ziele antre­ten kön­nen. Wenn Anbin­dun­gen ver­lo­ren gehen, hat dies auch Kon­se­quen­zen für unsere Beschäf­tig­ten. Der Flug­ha­fen­ver­band ADV befürch­tet, dass immer mehr deut­sche Flug­hä­fen in die roten Zahlen gera­ten.

Betrof­fen von der Steu­er­er­hö­hung sind nicht nur Air­lines und Flug­hä­fen, sie trifft auch mit vol­ler Wucht die an den Flug­hä­fen täti­gen Unter­neh­men, die Tou­ris­muswirt­schaft und die hei­mi­sche Wirt­schaft, die auf Flug­ver­bin­dun­gen ange­wie­sen sind. Mit bis zu 59 Euro pro Flug­ti­cket erhebt Deutsch­land damit künf­tig so hohe Flug­steu­ern, wie kaum ein ande­res Land in der Welt. Nur in Groß­bri­tan­nien und Aus­tra­lien wer­den noch höhere Abga­ben ein­ge­nom­men. In einem glo­ba­len Luft­ver­kehrs­markt kön­nen sol­che Abga­ben aber nicht immer auf den Flug­preis drauf­ge­schla­gen wer­den.“ In Zukunft wird der Luft­ver­kehr daher haupt­säch­lich um Deutschland herum statt­fin­den. Dem Klima und der Wirt­schaft im Land sei damit defi­ni­tiv nicht gehol­fen“.

Airbus entlässt TIBA-1 für Ägypten

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TIBA-1, der von Airbus und Thales Alenia Space (TAS) für die ägyptische Regierung entwickelte Kommunikationssatellit, hat die Reinräume von Airbus Defence and Space in Toulouse verlassen.

Er befindet sich nun auf der Reise zum Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana), wo er von einer Ariane 5 in die Umlaufbahn gebracht werden soll. Airbus Defence and Space und TAS tragen gemeinsame Verantwortung für die Fertigung des Satelliten und seine Indienststellung im Orbit.

Eurostar-E3000 für 15 Jahre Betrieb

TIBA-1 soll mehr als 15 Jahre in der Umlaufbahn bleiben. Der Satellit hat ein Startgewicht von 5.600 kg und eine elektrische Nutzlastleistung von über neun kW. Airbus Defence and Space lieferte die Eurostar-E3000-Plattform und übernahm Montage und Test des Satelliten. TAS zeichnet als führender Partner verantwortlich für Entwicklung und Bau der Dual-Missions Kommunikationsnutzlast, die für sichere Breitbandkommunikation im Ka-Band ausgelegt ist.

Flughafen Wien: Abfertigungslizenz für Schweizer AAS

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Aktuell werden rund 83 Prozent der Flugbewegungen und damit der Großteil der Airline-Kunden durch das Ramp-Handlingservice des Flughafen Wien mit rund 2.000 Beschäftigten abgefertigt. Entscheidend sei nach der Neuvergabe der Bodenverkehrsdienste am Flughafen Wien, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des bisherigen Lizenzinhabers Celebi Sicherheit und Klarheit zu ihrem künftigen Arbeitsplatz zu geben, so der Airport.

Mit dem Zuschlag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) der zweiten Bodenabfertigungslizenz an AAS (Airline Assistance Switzerland) wurde nun Klarheit über den künftigen Lizenzinhaber geschaffen. Um eine möglichst störungsfreie Dienstleistungsversorgung der Airlinekunden und Passagiere ab 01. Januar 2020 sicherzustellen, muss der neue Lizenzinhaber ehestens seine Arbeit aufnehmen und alle notwendigen Vorbereitungen treffen.

Engpass bei Bodenverkehrsdiensten?

Rund 17 Prozent der Flugbewegungen anderer Airlines bzw. etwas mehr als 400 Beschäftigte beim derzeitigen Ground Handling-Anbieter Celebi sind von der Lizenzveränderung betroffen. Sollte es in der Anfangsphase dennoch zu operativen Engpässen kommen, will sich die Flughafen Wien AG jedenfalls nach Kräften bemühen, mitzuhelfen, dass eventuelle Übergangsprobleme nicht zu Lasten von Passagieren und Airlinekunden gehen.

MTU errichtet neues Bauteile-Testzentrum in München

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MTU Aero Engines hat auf ihrem Münchner Werksgelände ein neues Bauteile-Testzentrum errichtet. Für über 25 Millionen Euro entstand eine neue Halle mit neuestem Testing-Equipment.

Die MTU Aero Engines errichtet damit Ingenieurstechnik auf höchstem Niveau. Nach zweijähriger Bauzeit fand jetzt die feierliche Eröffnung statt für die Testanlage zu Triebwerksteilen statt. Vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie der Belegschaft nahmen die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, und der MTU-Technik-Vorstand Lars Wagner das neue Testzentrum offiziell in Betrieb.

Marktentscheidendes Know-how zu Bauteilen

Technik-Vorstand Lars Wagner verdeutlichte die Bedeutung des neuen Testzentrums: „Die MTU ist für ihre einzigartige Testing-Expertise weltweit bekannt. Mit dem neuen Bauteile-Testzentrum liefern wir einen weiteren eindrucksvollen Beweis dafür, dass wir diesen Ruf zurecht haben.“ Die Testing-Kompetenz der MTU umfasst Bauteile, Komponenten und komplette Triebwerke – Entwicklungstests, Zulassungstests und Serienabnahmetests. „In unserem neuen Prüfzentrum testen wir Bauteile, also Einzelteile, aus denen Verdichter und Turbinen bestehen. Dazu gehören unter anderem Triebwerkschaufeln, Scheiben, Gehäuse, Ringe und Leitungen.“ Da in der Luftfahrtbranche die Sicherheit an oberster Stelle steht, müssen die Sicherheitsnachweise auf höchstem Niveau und bis in kleinste Detail erbracht werden – bis auf Bauteilebene.

Digitalministerin Judith Gerlach: „Die Bayerische Staatsregierung investiert wie keine andere in Luft- und Raumfahrt. Mit der Hightech-Agenda haben wir die Mittel dafür gerade erst um 90 Millionen Euro aufgestockt. Made in Bavaria steht für Qualität und High-Tech. Der digitale Wandel ist dabei der größte Innovationstreiber. Die Digitalisierung beeinflusst nicht nur Produktentwicklung und Produktion, sondern ebenso Prüfverfahren und Qualitätsmanagement.“ Weiter erklärte sie: „Mit dem hochmodernen Testzentrum bekräftigt die MTU Aero Engines ihr Bekenntnis zum Freistaat. Das ist eine gute Nachricht für uns als Hochtechnologie-Land und Standort weltweit angesehener Luft- und Raumfahrtunternehmen.“

Testing neuer Werkstoffe und Bauweisen

Mit dem neuen Testzentrum erfülle die MTU nicht nur die Pflicht, sondern auch die Kür. Dr. Jörg Henne, Leiter Entwicklung und Technologie bei der MTU: „Wir stellen die Testfähigkeit für alle aktuellen MTU-Triebwerksprogramme sicher und haben auch bereits an die zukünftigen Bedarfe gedacht.“ Es gehe um das Testing neuer Werkstoffe, neuer Bauweisen und größerer Strukturen. Er sprach aber auch von völlig neuen Triebwerken, die sich gerade erst am Horizont abzeichnen würden: zivile Antriebe der nächsten und übernächsten Generation, die noch höheren Anforderungen genügen müssen. „Unser erklärtes Ziel ist das emissionsfreie Fliegen. Dahin steuern wir konsequent mit der Entwicklung immer neuerer, grüner Antriebs-Technologien“, betonte Henne.

Auch im militärischen Bereich deute sich mit dem europäischen Fighter-Triebwerk der nächsten Generation (New European Fighter Engine = NEFE) etwas Neues an. Dieses Triebwerk wird die MTU in europäischer Kooperation entwickeln. Bauteile des Fighter-Antriebs sollen im neuen Münchner Testzentrum getestet werden, so Henne. Die komplette Anlage wurde so konzipiert, dass sie bei Bedarf erweitert werden kann – räumlich und auch um neue Technologien.

Teile Testen als Alleinstellungsmerkmal

Zur Verfügung stehen 65 verschiedene Testarten für Triebwerksbauteile – darunter Rotationstests, Durchflussmessungen, Strukturversuche, Vibrations-, Verschleiß-, Beschuss- und Lebensdauertests. Die MTU hat einige herausragende Testmöglichkeiten geschaffen, die ein klares Alleinstellungsmerkmal für sie sind und sie vom Wettbewerb deutlich abheben. Durchgeführt werden die Tests auf drei Vertikalprüfständen, die es am Standort schon gab und die in das neue Gebäude umgezogen wurden, sowie auf weiteren Prüfanlagen.

Von der räumlichen Zusammenführung aller Bauteile-Testanlagen verspricht sich das Unternehmen eine deutliche Effizienzsteigerung. Herzstück des neuen Testzentrums ist ein Multifunktions-Rotationsprüfstand. Er wurde in einer eigenen Einhausung – einer doppelschaligen Stahlbetonkonstruktion – neu errichtet und ruht auf einer speziellen, schallisolierten 90 Tonnen schweren Bodenplatte.

Den reibungslosen Betrieb aller Anlagen gewährleisten eine hochmoderne und aufwändige Versorgungstechnik für Wasser, Strom, Argon, Kühl- und Heißluft sowie eine sichere Wärmeabfuhr der Prüfstande. Komplettiert wird die Ausstattung von innovativen Rüstsystemen, einer hochmodernen IT-Ausstattung sowie neuen Büro- und Besprechungsräumen in den oberen Etagen. 14 Mitarbeiter werden hier ihren Arbeitsplatz haben und sich in einem Umfeld bewegen, das höchsten Ansprüchen an Ergonomie und Umweltschutz genügt. Das hochmoderne Gebäude wurde auf einer Grundfläche von 40 mal 40 Metern errichtet und hat eine Höhe von 20 Metern. Insgesamt wurden 1.000 Tonnen Stahl verbaut.

Investitionen in den Standort

Der MTU-Technik-Vorstand Lars Wagner betonte: „Seit Jahren investieren wir massiv in den Ausbau unserer Standorte – weltweit und ganz speziell in München.“ Nach Investitionen in Höhe von über 100 Millionen Euro in München – gebaut wurden in den vergangenen Jahren eine neue Blisk-Fertigungshalle, ein neues Logistikzentrum sowie eine zivile Endmontagelinie für Getriebefan-Triebwerke – erreiche man jetzt mit dem neuen Bauteile-Testzentrum einen weiteren wichtigen Meilenstein. Und dabei werde es nicht bleiben. Wagner: „Wir haben noch viel vor und einen guten Plan, wie wir den Standort München, unseren Unternehmenssitz, aber auch alle anderen Standorte weiterentwickeln. Bis zum Jahr 2040 werden unsere Investitionen weltweit auf circa eine Milliarde Euro ansteigen.“

C-130J Super Hercules überschreitet 2.000.000 Stunden

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Die C-130J Super Hercules haben die Marke von 2.000.000 Flugstunden überschritten. Lockheed Martin zählte die Flugstunden ab dem Erstflug der C-130J am 05. April 1996.

Erreicht wurde der Wert demnach Ende Juli, zu dem 22 Betreiber der C130-J Super Hercules aus 18 Nationen beigetragen haben. Die Missionen des Flugzeuges sind dabei vielseitig, von Kampfeinsätzen über Flugbetankung, medizinischem Transport, Hilfsgüterzustellung, SAR, Umweltaufklärung, Brandbekämpfung, Frachtdienstleistung sowie in Spezialmissionen findet die Super Hercules Einsatz.

Arbeitstier C-130

Der Meilenstein von zwei Mio. Flugstunden wurden von Rod McLean aus dem Bereich Mobility & Maritime Missions von Lockheed Martin auf der jährlichen C-130-Betreiberkonferenz in Atlanta mitgeteilt. Die Länder mit der Militärversion der Hercules, C-130J, die zu den Flugstunden beigetragen haben, sind in der Reihenfolge der Zustellung UK, die USA mit der Air Force, dem Marine Corps und der Küstenwache, Australien, Italen, Dänemark, Norwegen, Kanada, Indien, Qatar, Irak, Oman, Tunisien, Israel, Kuwait, Südkorea, Saudiarabien, Frankreich und Bahrain. Auch zählen die von Lockheed Martin-Crews selbst geflogenen Stunden mit ein.

Die US-Air Force hat die größte Flotte an C-130J. Beim Air Mobility Command, Air Combat Command, Air Education and Training Command, Special Operations Command, und Air National Guard sowie Air Force Reserveeinheiten. Lockheed Martin baut die Nachfolgerin der C-130, die C-130J Super Hercules als die Nachfolgerin der C-130 in Marietta, Georgia.

Flughafen Köln/Bonn verzeichnet Rückgang der Fluggäste

Das dritte Quartal ist zu Ende und der Flughafen Köln/Bonn blickt auf das laufende Geschäftsjahr. Insgesamt werden bis Ende Dezember 12,3 Millionen Fluggäste am Airport gestartet oder gelandet sein. Verglichen mit 2018 bedeutet das ein Minus von fünf Prozent.

Letztes Jahr waren fast 13 Millionen Passagiere über Köln/Bonn gereist. Die Passagierzahlen fallen schwächer aus als im Vorjahr, aber etwas besser als erwartet. Ursprünglich hatte der Flughafen für 2019 mit 1 Million weniger Passagieren gerechnet. Ebenfalls rückläufig sind die Zahlen im Cargo-Bereich: 825.000 Tonnen Waren und Güter werden im Gesamtjahr 2019 in Köln/Bonn verladen (-4 Prozent).

„Das Jahr 2019 stellt die deutsche Luftverkehrsbranche vor besondere Herausforderungen. Marktaustritte sowie Konsolidierungen von Fluggesellschaften führen zu schwierigen Rahmenbedingungen, zudem sorgt die anhaltend schwache Weltwirtschaft standortübergreifend für sinkende Nachfrage in der Fracht. Auch auf uns wirkt sich diese Entwicklung aus“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Dass sich Köln/Bonn trotz der angespannten Marktlage als wichtiger Standort behaupten kann, zeigen wiederum die Engagements neuer Airlines am Airport: Ab Herbst kommt die Traditionsairline Alitalia zu uns, im kommenden Jahr erweitert Corendon Airlines ihr Streckennetz ab Köln/Bonn massiv.“

Winterflugplan mit Wechseln bei low Cost

Die Entwicklung der ersten drei Quartale 2019 machen den Trend des Jahres bereits deutlich: Von Januar bis September starteten oder landeten 9.547.000 Passagiere in Köln/Bonn (minus vier Prozent). Der größte Wachstumsdämpfer war dabei der Wegfall der Eurowings-Langstrecke, zudem aber auch der Rückzug von Condor, Laudamotion und Norwegian aus Köln/Bonn.

Positiv wirkten sich dagegen die Entwicklungen von easyJet, Corendon Airlines, Ryanair und Pegasus Airlines auf die Verkehrszahlen aus und sorgten für Zuwächse. Während easyJet mit 40 wöchentlichen Umläufen nach Berlin von Passagieren als Hauptstadt-Shuttle geschätzt wird, hat sich Corendon Airlines seit ihrer Stationseröffnung im Mai mit 25 wöchentlichen Umläufen zu Sonnenzielen in der Türkei und am Mittelmeer als Urlaubs-Airline fest in Köln/Bonn etabliert.

SkyTeam kommt an den Airport

Ende Oktober steht der Wechsel vom Sommer- auf den Winterflugplan an. Insgesamt 85 Ziele werden in der kalten Jahreszeit von 19 Airlines ab Köln/Bonn angeflogen. Sieben Ziele sind neu: Eurowings nimmt Arvidsjaur (Schwedisch Lappland) sowie Pristina (Kosovo) ins Programm auf, Ryanair fliegt neu nach Bordeaux (Frankreich), Kaunas (Litauen) und Olsztyn (Polen), mit Wizz Air geht es nach Varna in Bulgarien. Ein weiteres neues Ziel bringt zudem eine neue Airline mit nach Köln/Bonn: Alitalia fliegt ab November dieses Jahres täglich von Köln/Bonn nach Mailand-Linate. Alitalia – die nationale Fluggesellschaft Italiens – gehört der Luftfahrtallianz SkyTeam an. Damit ist neben Star Alliance und One World die dritte große Allianz am Köln Bonn Airport vertreten.

Die zweite Säule des Flughafens Köln/Bonn, der Cargo-Bereich, spiegelt wie auch der Passagier-Bereich den insgesamt schwächelnden Trend der Branche wieder. Hier wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 599.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen, ein Minus von fünf Prozent.

Negatives Ergebnis und Maßnahmen

Am Ende des Jahres kommt es zum bereits prognostizierten, deutlich negativen Ergebnis in 2019: Der Flughafen erwirtschaftet ein Minus von 19,9 Millionen Euro (2018: 936.000 Euro Gewinn). Neben der negativen Verkehrsentwicklung sind weitere Faktoren für dieses Minus verantwortlich. So werden allein zehn Millionen Euro für die Rückführung von Personalkosten durch Vorruhestands- und Altersteilzeitprogramme bereitgestellt. „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, den Flughafen wieder auf Erfolgskurs zu bringen – bereits im kommenden Jahr soll das Ergebnis wieder positiv werden“, so Vanneste. „Hierbei ist das gesamte Unternehmen mit allen Beteiligten gefordert.“

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im laufenden Jahr ein umfangreiches Ergebnisverbesserungsprogramm gestartet. Dieses wirkt sich auf alle Bereiche des Airports aus. Neben Maßnahmen zur Kostensenkung führen die Geschäftsbereiche des Unternehmens auch Schritte zur Erlössteigerung durch. Abgesehen von den reduzierten Personalkosten durch die erfolgte Restrukturierung 2019 soll das Ergebnis unter anderem durch Entgelterhöhungen und gesteigerte Mietpreiseinnahmen verbessert werden.

Weiterhin steht die Zukunft der Bodenverkehrsdienste (BVD) im Fokus. Um die Profitabilität des Airports zu verbessern, hat die Sanierung des BVD nach wie vor Priorität. Der BVD ist defizitär, 2019 wird sich der Verlust erneut auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen (2018: -16 Mio. Euro) und sich im Vergleich zum Vorjahr noch weiter vergrößern. „Es ist in unser aller Interesse, die jetzige, defizitäre Lage des BVD nachhaltig zu verändern. Gerade in Zeiten eines derart unruhigen Marktumfeldes können wir uns die ansonsten zu erwartenden Verluste nicht leisten“, so Torsten Schrank, Flughafengeschäftsführer. Nun gehe es darum, in Gesprächen mit der Gewerkschaft ver.di und dem Betriebsrat eine kompromissfähige Lösung für einen wettbewerbsfähigen BVD zu finden.

Non-Aviation: Neue Shops in den Terminals

Gleich mehrere neue, attraktive Angebote stehen Gästen beider Terminals seit diesem Jahr zur Verfügung. Im Sommer eröffnete das Sushi-Restaurant „EatHappy“ im öffentlichen Bereich von Terminal 1. „EatHappy“ ist ein Kölner Unternehmen und durch Shop-in-Shop-Konzepte in vielen Supermärkten bekannt. Am Köln Bonn Airport eröffnete die 500. Filiale und zugleich das erste eigenständige Restaurant. Umgewandelt wurde zudem das Angebot der EsS-Bahn in Terminal 1: Seit September gibt es hier Döner-Spezialitäten, aber auch Currywurst und Pommes.

Für das Jahresende bzw. den Anfang des kommenden Jahres sind zudem zwei weitere Neueröffnungen geplant: Im Starwalk gibt es dann die Heberer’s Traditional Bakery, ein Bäckereikonzept mit Bierausschank. In Terminal 2, Ankunft, können Gäste zwischen Backwaren und türkischen Spezialitäten bei Cuccis wählen. Anfang 2020 wird zudem das Shopping-Angebot in Terminal 1 um das italienische Outdoor- und Sportswear-Label Napapijri erweitert.

Rollweg Bravo sanieren

Auch in diesem Jahr sind große Bauprojekte am Airport vorangeschritten. Ein echtes Mammutprojekt ist etwa die Sanierung von Rollweg Bravo. Damit geht das umfangreiche Instandhaltungsprogramm der Flugbetriebsflächen des Köln Bonn Airport in die nächste Runde. Nach der erfolgreichen Sanierung der großen Start- und Landebahn im vergangenen Jahr und der Querwindbahn in 2017 ist nun Rollweg Bravo an der Reihe.

Der Rollweg, den Flugzeuge berollen, um zur kleinen Start- und Landebahn und zur Querwindbahn zu gelangen, wird vollständig in Betonbauweise saniert. Die Arbeiten begannen am 01. Juli. Bis Ende 2020 stehen zunächst zwei Bauabschnitte an. Die Sanierung des gesamten Rollweg Bravo wird planmäßig fünf Jahre dauern.

Grundstein für Hotel

Aktuell erfolgt zudem die Fertigstellung des Verbindungsganges zwischen Terminal 1 und 2. Dieser macht es perspektivisch möglich, dass Passagiere sich luftseitig ohne erneute Sicherheitskontrolle zwischen den Terminals bewegen können. Rund zehn Millionen Euro wurden hierfür investiert. Auch die Entstehung des neuen Airport-Hotels geht weiter: Im April wurde der Bauantrag eingereicht, aktuell werden vorbereitende Erschließungsmaßnahmen durchgeführt. Die Grundsteinlegung ist für Anfang des nächsten Jahres geplant. Eröffnet wird das Hotel planmäßig 2021.

Weggang von Airlines

Auch im kommenden Jahr wird die Luftverkehrsbranche mit einem schwierigen Marktumfeld konfrontiert. Europäische Airlines stehen im massiven Wettbewerb zueinander, was sich auf die Durchschnittserlöse auswirkt. Dazu kommen hohe Kerosinpreise sowie Kapazitätsengpässe in der Flugsicherung. Nahezu alle Fluggesellschaften betrifft ein hoher Konsolidierungsdruck.

Das macht sich auch in Köln/Bonn bemerkbar: So reduziert etwa Eurowings ihr Angebot in der Wintersaison auf den Strecken nach London-Stansted, München und Berlin-Tegel. TAP Portugal konsolidiert ebenfalls und verlässt Köln/Bonn ab Winter komplett. Umso erfreulicher ist es, dass sich Köln/Bonn als attraktiver Standort behaupten kann. Neben der Rückkehr der Traditionsairline Alitalia im November sind auch Aufstockungen von Ryanair und Wizz Air ein echtes Pfund im Winterflugplan.

Corendon Airlines stationiert 737 für neue Ziele

Im kommenden Sommer wiederum baut Corendon Airlines ihr Angebot in Köln/Bonn bedeutend aus. Erst im Mai dieses Jahres hatte die Fluggesellschaft mit einer Boeing 737 ihre Station am Airport eröffnet und einen attraktiven Sommerflugplan mit elf Sonnenzielen mitgebracht. 2020 geht es mit noch mehr spannenden Destinationen weiter. 9 neue Ziele nimmt die Airline im nächsten Sommer ins Streckennetz ab Köln/Bonn auf, darunter gleich mehrere Ziele in der Türkei, aber auch Tel Aviv und Malta. Über 50 Mal pro Woche können Passagiere im nächsten Jahr mit Corendon Airlines ab Köln/Bonn in den Urlaub fliegen, das sind doppelt so viele Starts wie 2019.

In diesem Zuge wird zudem eine zweite Boeing 737 am Airport stationiert. Bestehende Strecken zu Sommerzielen am Mittelmeer und auf den Kanaren werden teilweise massiv aufgestockt. Für den Flughafen bedeutet das hohe Engagement der Airline 500.000 zusätzliche Passagiere im Jahr. Somit rückt Corendon in die Top 5 der Airlines in Köln/Bonn auf. „Wir freuen uns sehr, dass Corendon Airlines sich bereits so erfolgreich bei uns etabliert hat und ihr Streckennetz ab Köln/Bonn nun so umfangreich ausbaut. Unsere Passagiere profitieren von dem abwechslungsreichen Flugplan der Airline“, so Johan Vanneste.

Qantas erhält Boeing 787 Dreamliner mit Sondermotiv

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Boeing entließ jetzt den neuesten Dramliner für Qantas aus der Lackierhalle. Die 787 trägt eine besondere Bemalung zum 100. Flugjahr der Airline mit dem Känguru.

Qantas wird im November 99 Jahre alt, was zugleich den Beginn des 100. Jahres im Flugdienst markiert. Das Motiv mit dem Känguru ziert seit 1920, noch außerhalb in Queensland und fortan, alle Logos, mit welchen die Airline ihre Marke von „Spirit of Australia“ um die Welt trägt. Der Boeing 787 Dreamliner erhält die Registrierung VH-ZNJ und den Namen „Longreach“, in Anlehnung an die gleichnamige Stadt in Queensland, in der die nationale Fluggesellschaft Australiens ihre Anfänge nahm. Es erinnert die Australier gleichzeitig an den Kampf gegen die unüberwindbaren Distanzen in dem Land sowie ist der Name eine Anknüpfung an der Serie von Longreachs der ausgemusterten Boeing 747-400 Jumbo Jets.

Vom Outback zum Global Player

Von den damaligen Queensland and Northern Territory Aerial Services für Post ins Outback hat sich die Airline in einem Jahrhundert fortentwickelt. Die Not großer Entfernungen wurde zur Tugend und Kompetenz. So fliegt Qantas heute die längsten Routen der Welt. Während man das erste Flugzeug noch selbst zusammengebaut und zwei Passagiere gleichzeitig befördert hat, sind es heute 50.000.000 Passagiere im Jahr und mit einer non-Stop-Verbindung von Australien nach Europa, wie Qantas CEO Alan Joyce erläuterte.

Das Flugzeug mit der Sonderlackierung ist der zehnte Dreamliner für Qantas und durchläuft nun noch eine Reihe von Flugtests, bevor ihn der Hersteller im November an die Airline übergibt. Dann wird die 787 den zweiten Flug des sogenannten Sunrise Projects bestreiten – ein Direktflug von London nach Sydney. Dies wurde unter größerem Aufwand schon einmal vor 30 Jahren geschafft, damals mit einer Boeing 747-400. Sodann folgt der kommerzielle Flugdienst dieser 787 für Qantas International.

Emirates Airbus A380 fliegt drei Klassen nach Kairo

Emirates fliegt mit dem Airbus A380 in einer Linienverbindung nach Kairo. Nach einem kürzlich gestarteten Erstflug zur Vorstellung soll es bald viermal pro Woche mit dem Riesenairbus von Dubai zur Hauptstadt Ägyptens gehen. Damit wird eine kleinere Boeing auf der Strecke teilweise ersetzt.

Emirates fliegt Kairo schon jetzt dreimal am Tag mit einer B777-300ER und den Flugnummern EK923 und EK924 aus Dubai an. Diese werden ab 27. Oktober immer am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag durch das Flaggschiff A380 ersetzt. Gleich am Tag darauf führt Emirates zudem vier weitere Flüge pro Woche nach Kairo ein, welche am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag als EK921 und EK922 durchgeführt werden. Insgesamt stehen also 25 Flüge pro Woche von und nach Dubai aus Kairo auf dem Flugplan.

Emirates-A380: Wachsender Passagierverkehr ab Kairo

Die Emirates-A380 ist mit 489 Sitzplätzen ausgestattet. Die Airline bietet dann 9.200 Sitze pro Woche in beiden Richtungen an. Der Airbus A380 nach Kairo ist in drei Klassen konfiguriert, 399 Sitze bietet die Economy Class, 76 die Business Class mit flach ausfahrbaren Sitzen und 14 First Class Private Suites sind für den Luxus-Passagier an Bord. Die Route in die ägypitsche Hauptstadt hat Emirates 1986 mit damals drei Flügen pro Woche eingeführt.

Seither wächst das Passagieraufkommen: insgesamt flogen 7,3 Mio. Passagiere bei Emirates auf der Strecke.

UFO und Lufthansa: Konfrontation vor Gericht möglich

Mit einer Videobotschaft des stellvertretenden UFO-Vorsitzenden Daniel Flohr hat UFO bekanntgegeben, wo und wann gestreikt wird. Lufthansa hat UFO bereits mitgeteilt, dass kein Notfallflugplan für die Kunden erstellt werde.

„Wir rufen zu dieser Zeit alle Flugbegleiter und Purser bei Lufthansa auf, nicht zur Arbeit zu erscheinen. Wo es weitere Arbeitsniederlegungen geben wird, hängt nun einzig und allein davon ab, ob Lufthansa an den Verhandlungstisch zurückkehrt, um unsere übermittelten Forderungen zu verhandeln. Momentan müssen wir allerdings eher davon ausgehen, dass Lufthansa und die anderen Konzernairlines diesen Konflikt auf dem Rücken der Passagiere austragen“, so Flohr.

Lufthansa in Frankfurt und München betroffen

UFO fordert eine Erhöhung sämtlicher in Anlage 1 zum Vergütungstarifvertrag Nr. 39 für das Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa AG vom 17.03.2017 niedergeschriebenen Tabellenwerte um 1,8 Prozent mit Wirkung zum 01.07.2019 und einer Tarifvertragslaufzeit von sechs Monaten bis zum 31.12.2019. Mit Schreiben vom 11.10.2019 hatte der Konzern abschließend klar gemacht, keine Verhandlungen über die Forderung aufzunehmen oder diese tariflich zu regeln. „Das Unternehmen spekuliert anscheinend darauf, genügend Streikbrecher zu finden, die bereit sind, auf ihr Streikrecht zu verzichten. Das Risiko von kurzfristigen Streichungen, falls dies misslingt, ist den Kunden gegenüber völlig unverantwortlich“, ergänzt Flohr.

UFO und Lufthansa: Konfrontation vor Gericht möglich

„Wenn wir uns die Antworten des Konzerns auf unsere Streikforderungen anschauen, sucht die LH-Konzernführung ganz bewusst die große Eskalation. Statt mit UFO über einen Tarifvertrag zu einer Lohnerhöhung von 1,8 Prozent zu verhandeln, mauert der Konzern, mit dem vorgeschobenen Grund der fehlenden Vertretungsbefugnis.

Dabei wird von Lufthansa in Kauf genommen, dass der Schaden für die Passagiere möglichst groß ausfällt, damit die Öffentlichkeit UFO für ein etwaiges Chaos verantwortlich macht. Wenn Herr Spohr der Meinung ist, dass die Streiks illegal sind, dann muss er das vor Gericht beweisen“, so Flohr weiter.

Umfang des Streiks

Zusätzlich werden sämtliche Deadhead-Reisen (auch Groundtransport) an Standorten Frankfurt und München bestreikt, die im oben genannten Zeitraum durch Kabinenpersonal der DLH durchgeführt werden sollen. Ausgenommen von diesem Streikaufruf sind regionale Flugbegleiter mit ausländischer Homebase (z.B. Delhi, Bangkok). Weitere Streiks werden gegebenenfalls in den kommenden Tagen verkündet.

Infomobil des DUS-Nachbarschaftsbüros on Tour

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Seit Montag, 21. Oktober, ist das Infomobil des DUS-Nachbarschaftsbüros zur letzten Runde des Jahres durch die Nachbargemeinden wieder unterwegs.

Den Auftakt macht Meerbusch-Büderich, an den darauf folgenden Tagen geht es dann nach Kaarst, Ratingen-Lintorf, Essen-Kettwig und Düsseldorf-Lohausen. Die kürzlich erfolgte Gründung einer Bürgerinitiative in Korschenbroich nimmt das Nachbarschaftsbüro zum Anlass, sowohl diese Kommune als auch das benachbarte Kleinenbroich mit dem Infomobil zu besuchen.

Informationen zum Flughafenbetrieb am DUS

Interessierte Bürger erhalten am Infomobil vor Ort Informationen zum Flughafenbetrieb, zum Schallschutzprogramm, geplanten Baumaßnahmen und zu vielen anderen aktuellen Themen. Um die Lärmwerte zum Beispiel von Bussen oder Lkw mit denen überfliegender Flugzeuge vergleichen zu können, ist das Infofahrzeug mit einer geeichten Lärmmessanlage und einem Monitor ausgestattet, auf dem die gemessenen Werte dargestellt werden.

DUS Nachbarschaftsbus-Termine

Meerbusch-Büderich:
Dr. Franz Schütz-Platz
Montag, 21. Oktober, von 13:00 bis 15:00 Uhr

Kaarst:
Am Neumarkt
Dienstag, 22. Oktober, von 13:00 bis 15:00 Uhr

Ratingen-Lintorf:
Parkplatz Speestraße, Höhe Commerzbank
Mittwoch, 23. Oktober, von 13:00 bis 15:00 Uhr

Essen-Kettwig:
Bürgermeister Fiedler-Platz / Ecke Hauptstraße
Donnerstag, 24. Oktober, von 13:00 bis 15:00 Uhr

Düsseldorf-Lohausen:
Parkplatz EDEKA Markt / Niederrheinstraße
Freitag, 25. Oktober, von 13:00 bis 15:00 Uhr

Korschenbroch:
Platz vor dem Rathaus
Dienstag, 29. Oktober, von 15:00 bis 17:00 Uhr

Kleinenbroich:
Parkplatz vor dem Bahnhof
Mittwoch, 30. Oktober, von 15:00 bis 16:00 Uhr

Flugreisewelle am Paderborn-Lippstadt Airport

Für die Herbstferien in NRW stehen am Paderborn-Lippstadt Airport insgesamt 221 Flüge zu elf Zielen im Programm. Aufgrund der großen Nachfrage wurden extra für die nachsommerliche Reisewelle zusätzliche Flüge nach Antalya bereitgestellt, wo sich bei aktuell rund 30 Grad Celsius der Sommer verlängern lässt.

Mit 59 Starts stellt der Badeort das beliebteste Ziel am Airport dar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legt das Türkeiangebot damit um gut 30 Prozent zu. Die weiteren direkt erreichbaren Sonnen-Ziele sind Palma de Mallorca mit 35 Verbindungen sowie die griechischen Inseln KretaRhodos und Kos mit zusammen 20 Abflügen. Die Kanarischen Inseln FuerteventuraLas Palmas und Teneriffa stehen insgesamt elf Mal im Programm, das durch zwei Flüge nach Hurghada komplettiert wird.

Weltweit fliegen ab Paderborn-Lippstadt Airport

Beim Linienflugverkehr stehen 94 Abflüge nach München und Frankfurt zur Auswahl und bieten die Möglichkeit, von dort zu Zielen in der ganzen Welt umzusteigen. „Wir freuen uns besonders, dass für die große Nachfrage nach Türkeireisen das Angebot nochmal erhöht werden konnte. Insgesamt steht Reisenden ab PAD damit in diesem Jahr eine größere Auswahl in Flügen zur Verfügung“, sagt Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.

Überbrückungskredit sichert Condor Geschäftsbetrieb

Mit dem Überbrückungskredit ist der weitere Geschäftsbetrieb von Condor gesichert und die traditionell buchungsschwächere Wintersaison kann auch nach der Insolvenz der Thomas Cook Group plc überbrückt werden. Die Flüge werden wie geplant durchgeführt.

Die Europäische Kommission hat dem sechsmonatigen Überbrückungskredit der Bundesregierung und hessischen Landesregierung an die Condor Flugdienst GmbH zugestimmt, nachdem sie das Darlehen nach dem notwendigen beihilferechtlichen Prüfverfahren als zulässig eingestuft hat. Die Auszahlung der Gelder an Condor erfolgt schrittweise über die KfW.

Schritt für Condor in die Zukunft

Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH, zeigte sich über den Beschluss aus Brüssel erleichtert: „Wir sind der Europäischen Kommission außerordentlich dankbar für ihre rasche und positive Entscheidung. Der Überbrückungskredit ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Zukunft von Condor.“

Das grüne Licht aus Brüssel sei auch eine Bestätigung für die Systemrelevanz von Condor im europäischen und deutschen Wettbewerb, betont Ralf Teckentrup. „Eine gesunde Condor ist auch klar im Interesse eines funktionierenden Marktes, denn wir sind nicht nur ein wesentlicher Mitbewerber im touristischen Segment, sondern auch wichtig für die Wettbewerbsstruktur in der Luftfahrt in Deutschland und Europa.“

Restrukturierungsplan und Schutzschirmverfahren

Der vorläufige Sachwalter Prof. Dr. Lucas Flöther begrüßte ebenfalls die Zusage der EU-Kommission: „Condor verfügt damit über die notwendige Liquidität, um die Wintersaison zu überbrücken und den Geschäftsbetrieb weiterhin in vollem Umfang fortzuführen. Die Condor-Geschäftsführung wird nun einen Restrukturierungsplan erarbeiten, um das Schutzschirmverfahren dazu zu nutzen, Condor für eine Zukunft ohne Thomas Cook auszurichten und aufzustellen. Dieser Plan soll dann im eröffneten Verfahren, das voraussichtlich im Dezember beginnt, verabschiedet werden. Ich bin zuversichtlich, dass am Ende dieses Prozesses ein neuer Partner für Condor gefunden wird, der eine nachhaltige Zukunft der Airline sichert und weiteres Wachstum ermöglicht.“

Zusätzliche Buchungen übertreffen Erwartungen

Der Condor-Flugbetrieb läuft wie geplant weiter. Deutschlands beliebtester Ferienflieger hatte selbst unmittelbar nach der Insolvenz der Thomas Cook Group plc alle Flüge mit überdurchschnittlichen Pünktlichkeitswerten durchgeführt. Und auch die Buchungslage sei vielversprechend, so Teckentrup: „Unsere Kunden und Geschäftspartner buchen zusätzliche Kontingente, sodass die aktuelle Buchungslage unsere Erwartungen sogar übertrifft. Wir sind bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit allen Reiseveranstaltern für einen vielversprechenden und gut gebuchten Sommer 2020.“

La Réunion: Airbus A220 Flugzeuge für Air Austral

Air Austral mit Sitz auf der französischen Insel La Réunion hat bei Airbus drei A220 fest in Auftrag gegeben. Die Fluggesellschaft wird damit zum ersten A220-Kunden im Indischen Ozean.

Air Austral wird mit den A220 nicht nur von 20 Prozent geringerem Treibstoffverbrauch und entsprechend reduzierten CO2-Emissionen profitieren. Die Airline kann durch das Muster internationale Routen in der Region kostengünstiger bedienen und neues Marktpotential erschließen. „Wir haben uns im Rahmen der Erneuerung unserer Kurz- und Mittelstreckenflotte für die A220-300 entschieden“, erklärte Marie-Joseph Malé, President und CEO von Air Austral. „Diese neuen Flugzeuge kommen ab Ende 2020 zur Airline. Sie werden dann zur Flottenharmonisierung beitragen“ sagte Marie-Joseph Malé, Chief Executive Officer von Air Austral.

Joel Boff , Senior Sales Director Europe Airbus; Didier Robert, Präsident von Sematra; Marie-Joseph Malé, CEO Air Austral; Kimon Sotiropoulos, Airbus SVP Zentral- und Nordeuropa; Christopher Buckley, EVP Commercial Airbus.
Joel Boff , Senior Sales Director Europe Airbus; Didier Robert, Präsident von Sematra; Marie-Joseph Malé, CEO Air Austral; Kimon Sotiropoulos, Airbus SVP Zentral- und Nordeuropa; Christopher Buckley, EVP Commercial Airbus.

Modernes Fluggerät für 132 Passagiere

Die wirtschaftliche und betriebliche Leistung der A220 eröffnet neue Möglichkeiten für die effiziente und rationelle Entwicklung unseres regionalen Streckennetzes ab unserer Hauptbasis La Réunion. Das flexiblere Modul mit 132 Sitzen Kapazität lässt uns mit höheren Frequenzen fliegen und bietet unseren Fluggästen und Besatzungen größeren Komfort.“ Die Fluggesellschaft hat drei Maschinen der A220 bestellt.

„Mit ihrer überragenden Leistung und betrieblichen Flexibilität ist die A220 für Air Austral das ideale Flugzeug, um die Verbindungen zwischen La Réunion und seinen Nachbarn im Indischen Ozean und auch weiter entfernten Inseln verstärkt auszubauen“, sagte Christopher Buckley, Executive Vice-President Commercial von Airbus. „Airlines auf der ganzen Welt erkennen die Wirtschaftlichkeit der A220. Es ist eine große Ehre, Air Austral als den ersten A220-Betreiber in der Region zu begrüßen.“

Single-Aisle-Flugzeug bietet höheres Ertragspotenzial

Die A220 wurde als einziges Flugzeug eigens für den Markt der 100- bis 150-Sitzer entwickelt. Das von Grund auf neu konstruierte Single-Aisle-Flugzeug bietet höheres Ertragspotenzial speziell für Fluggesellschaften in entlegenen Regionen wie auch zusätzliches Frachtraumvolumen. Dank modernster Aerodynamik, fortschrittlicher Materialien und Pratt & Whitney PW1500G-Getriebefan-Triebwerken der neuesten Generation verbraucht der Jet im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation pro Sitz mindestens 20 Prozent weniger Treibstoff und fliegt außerdem leiser. Das durch Airbus von Bombardier akquirierte Flugzeugprogramm hat bis Ende September 2019 mehr als 500 Bestellungen verbucht.

Flughafen Gepäckversteigerung für Loki Schmidt Stiftung

Smartphones, Tablets, Schmuck, Kleidung, ein Kinderwagen und sogar eine Motorsäge – das alles und noch viel mehr haben Reisende am Hamburg Airport schon vergessen und nicht abgeholt. Nach dreimonatiger Aufbewahrungsfrist wurden die Fundsachen auch in diesem Jahr öffentlich versteigert.

„Wir freuen uns, dass wir die Stiftung gerade im Zeichen dieses Doppeljubiläums mit einer Spende unterstützen können“, sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport bei der Übergabe. „Das Motto der Loki Schmidt Stiftung ‚Naturschutz mit Hand und Herz‘ liegt auch uns sehr am Herzen.“

Natur am und um den Airport

Eggenschwiler wies darauf hin, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Airport-Umweltbereichs schon seit mehr als 20 Jahren nicht nur auf dem Flughafengelände, sondern auch in der Nachbarschaft für Umwelt- und Naturschutzprojekte engagieren, z.B. mit Baumpflanzaktionen und der Anlage von Streuobstwiesen. Für seine Initiative zum Schutz der Wildbienen wurde Hamburg Airport jüngst von der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. „Umweltschutz ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie“, so Eggenschwiler.

Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung: „Unsere Stiftung erlebt immer wieder, dass Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen und aktiv die Natur ihrer Unternehmensfläche pflegen und gleichzeitig für unsere Naturschutzprojekte spenden. Der Hamburg Airport steht hier als Vorbild und übernimmt Verantwortung für die Natur. Mit dieser Spende wird die Loki Schmidt Stiftung eine Naturfläche in Norddeutschland dauerhaft schützen können.“

Erhaltung seltener Pflanzen und Tiere

Die Loki Schmidt Stiftung engagiert sich deutschlandweit für die Erhaltung seltener Pflanzen und Tiere, den Kauf und die Pflege von Flächen für den Naturschutz sowie das Kennenlernen und Erleben der Natur. Besonders die Pflanzen als unverzichtbare Begleiter der Menschen stehen im Blickpunkt der Stiftungsarbeit. Das Engagement wird durch zahlreiche Unterstützer getragen – ob als Spender, als ehrenamtliche Helfer auf den Stiftungsflächen oder in den Infohäusern. Im Jubiläumsjahr fand in Zusammenarbeit mit der Loki Schmidt Stiftung auch die erste Hamburger Fahrrad-Flughafen-Natur-Rallye am Hamburg Airport statt.

Flughafen Frankfurt zählt mehr Flüge und Passagiere

Der Flughafen Frankfurt zählte im September rund 6,7 Millionen Passagiere, ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Mit 46.713 Starts und Landungen stieg die Zahl der Flugbewegungen analog dazu um 1,7 Prozent.

Die Summe der Höchststartgewichte verzeichnete ebenfalls ein Plus von 1,4 Prozent auf gut 2,9 Millionen Tonnen. Das Cargo-Aufkommen hingegen sank aufgrund der anhaltenden weltweiten Konjunkturschwäche um 5,5 Prozent auf 174.789 Tonnen.

Über 390.000 Flugbewegungen am Fraport

In den ersten neun Monaten des Jahres notierte der Flughafen Frankfurt einen Anstieg von 2,3 Prozent auf rund 54 Millionen Passagiere. Wachstumstreiber war im bisherigen Jahresverlauf überwiegend der Interkontinentalverkehr (plus 3,4 Prozent). Demgegenüber stand eine schwächere Entwicklung des Kontinentalverkehrs (plus 1,7 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen wuchs auf insgesamt 392.549 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte stieg um 1,9 Prozent auf knapp 24,3 Millionen Tonnen. Lediglich das Cargo-Volumen verringerte sich um 2,9 Prozent auf annähernd 1,6 Millionen Tonnen.

Die Flughäfen des internationalen Portfolios zeigten in den ersten neun Monaten ein gemischtes Bild und verzeichneten im September überwiegend Rückgänge im Passagieraufkommen. Hintergrund sind die weltweit schwächere konjunkturelle Entwicklung sowie die Insolvenzen mehrerer Airlines und Reiseveranstalter, deren Kapazitätsangebot kurzfristig nicht vollständig durch andere Anbieter aufgefangen werden konnte.

Plus und Minus bei Beteiligungen

Der slowenische Airport in Ljubljana verbuchte in den ersten neun Monaten ein Plus von 1,9 Prozent auf rund 1,5 Millionen Fluggäste (im September minus 10,1 Prozent auf 172.387 Passagiere). Die Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien wuchsen auf zusammen gut 11,3 Millionen Fluggäste, ein Anstieg von 4,6 Prozent (im September minus 5,4 Prozent auf etwa 1,2 Millionen Passagiere). Der peruanische Flughafen in Lima erreichte ein Plus von 6,7 Prozent auf rund 17,6 Millionen Passagiere (im September plus 7,8 Prozent auf annähernd 2 Millionen Fluggäste).

Die 14 griechischen Regionalflughäfen schlossen die ersten neun Monate des Jahres mit einem leichten Zuwachs von 1,0 Prozent auf knapp 26,2 Millionen Fluggäste ab (im September minus 1,6 Prozent auf knapp 4,5 Millionen Passagiere). Die bulgarischen Twin Star-Flughäfen Varna und Burgas verbuchten einen Rückgang um 11,6 Prozent auf insgesamt rund 4,6 Millionen Passagiere (im September minus 10,8 Prozent auf 703.163 Fluggäste).

Mit rund 29,1 Millionen Passagieren verzeichnete der Flughafen Antalya in der Türkei ein Plus von 10,0 Prozent (im September plus 9,3 Prozent auf etwa 4,8 Millionen Fluggäste). Der russische Flughafen St. Petersburg zählte rund 15,2 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Zuwachs von 8,1 Prozent (im September plus 5,0 Prozent auf annährend zwei Millionen Fluggäste). Das Passagieraufkommen am Flughafen Xi’an in China stieg um 6,2 Prozent auf gut 35,6 Millionen Fluggäste (im September plus 5,9 Prozent auf knapp 4 Millionen Passagiere).

Douglas DC-6 zu Besuch am Flughafen Friedrichshafen

Ungewohntes Bild auf dem Vorfeld des Bodensee-Airport, denn am Samstag stattete ein echter Exot, die Douglas DC-6 der „Flying Bulls“, dem Flughafen Friedrichshafen einen Besuch ab. Das historische Flugzeug mit prominenten Vorbesitzern brachte eine Reisegruppe nach Venedig.

Nur 700 gebaute Exemplare

Zwischen den modernen Flugzeugen von Airbus und Boeing war am Samstag eine Douglas DC-6 zu Gast. Mit über 700 gebauten Exemplaren war dieser mit Kolbenmotoren ausgerüstete Flugzeugtyp einst das erfolgreichste Standardflugzeugmuster zur Bedienung von Langstrecken und wurde in den 1950er Jahren von renommierten Airlines wie KLM, Pan American oder Swissair in deren interkontinentalen Streckennetz genutzt.

Douglas DC-6 zu Besuch am Flughafen Firiedrichshafen
Douglas DC-6 zu Besuch am Flughafen Firiedrichshafen

Präsidentenmaschine im Charterflug-Betrieb

Das Exemplar der DC-6, das am Samstag in Friedrichshafen landete, hat eine besonders bunte Vorgeschichte: die 1958 gebaute Maschine diente Jugoslawiens Staatschef Marschall Tito als Präsidentenmaschine und wurde in den 1970er Jahren dann in Sambia für dessen Präsidenten Kenneth Kaunda eingesetzt.

Teil der Flotte der „Flying Bulls“

Nach einer ersten Restaurierung in Namibia im Jahr 2000 fand dieses Flugzeug dann den Weg nach Österreich, als die „Flying Bulls“ die Maschine kaufte und weiter restaurierte. Das Flugzeug ist seitdem ein Teil der in Salzburg stationierten Flotte der „Flying Bulls“ und wird regelmäßig für Charterflüge eingesetzt.

Douglas DC-6 zu Besuch am Flughafen Firiedrichshafen
Douglas DC-6 zu Besuch am Flughafen Firiedrichshafen

Flughafen Stuttgart: Neue Ziele im Winterflugplan

Ab 27. Oktober gilt der Winterflugplan 2019/20 am Flughafen Stuttgart und bringt im europäischen Streckennetz 87 Direktziele und viele Umsteigeverbindungen: Städtereisende können sich auf neue Highlights wie SofiaMarrakesch oder Kiew freuen.

Neue Flugziele ab Flughafen Stuttgart

Eurowings hat neben Alicante auch Sofia und Timişoara neu im Programm. Alitalia fliegt im Winter täglich nach Mailand-Linate, mit AirBaltic geht es bis zu vier Mal pro Woche in die lettische Hauptstadt Riga und über das baltische Drehkreuz weiter zu 70 Zielen in Europa, im Nahen Osten und den GUS-Staaten. Lauda fliegt neben NizzaTeneriffaLanzaroteGran Canaria und Fuerteventura auch Marrakesch, die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie Split und Podgorica an. Wer sich nach Sonne und Wärme sehnt, kommt mit SunExpress einmal pro Woche nach Beirut oder mit TUIfly nach Marsa Alam ans Rote Meer.

Flüge ab Stuttgart nehmen zu

Die Top-Inlandsverbindung bleibt Berlin mit etwa 100 Abflügen pro Woche. Im Ausland ist Wien mit bis zu 60 Verbindungen pro Woche die Nummer eins, dicht gefolgt von Istanbul, das wöchentlich rund 50 Mal angeflogen wird. Im Vorjahresvergleich steigt die Zahl der angebotenen Passagiersitzplätze um 5,0 Prozent, die Zahl der angemeldeten Starts und Landungen erhöht sich leicht (um 0,5 Prozent).

Sommer-Highlights mit Eurowings

Der Winterflugplan startet mit der Zeitumstellung am Sonntag, 27. Oktober 2019 und endet am Samstag, 28. März 2020. Für den Sommer 2020 melden die Airlines bereits weiteren Highlight: Mit Eurowings geht es dann direkt ab Stuttgart nach Malta und Florenz, Lauda nimmt Sevilla ins Programm und LOT wird Budapest anfliegen. Die Flüge sind bereits buchbar.

Flughafen Wien setzt auf noch mehr Photovoltaik

Im Jahr 2016 gingen zunächst schon zwei Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern des Hangars 7 und der alten Winterdiensthalle des Airports VIE mit einer Gesamtfläche von 7.700 Quadratmetern in Betrieb. Ein Jahr später folgte die Erweiterung der Solaranlagen auf dem überdachten Air Cargo Center mit 8.000 Quadratmetern bebauter Fläche.

Jahresstromproduktion von 2 Mio. Kilowattstunden pro Jahr

Schon jetzt produziert der Flughafen Wien mit seinen vier Photovoltaik-Anlagen rund zwei Mio. Kilowattstunden pro Jahr. Künftig wird die hauseigene Jahresstromproduktion nahezu verdoppelt und auf mehr als drei Mio. Kilowattstunden steigen. Außerdem werden im kommenden Jahr zusätzlich 2.500 Solarmodule auf den Dächern der Parkhäuser 3 und 8 angebracht. Damit vergrößern sich die Solarflächen am Wiener Airport um die Hälfte auf rund 16.000 Quadratmetern. Das entspricht in etwa einer Größe von drei Fußballfeldern. Vom Ausbau der Solarenergie verspricht sich der Flughafen Wien eine jährliche Reduktion der CO2-Emissionen von rund 1.800 Tonnen.

„Minus 70 Prozent an CO2-Ausstoß und minus 40 Prozent an Energieverbrauch haben wir seit 2011 schon erreicht. Das ist gut, aber noch nicht genug. Denn unser Ziel ist klar, wir wollen noch vor 2030 einer der ersten CO2 neutralen großen Airports werden. Eine große Rolle spielt dabei die eigene Stromproduktion und deswegen erweitern wir unsere Photovoltaik-Anlagen von vier auf sieben Stück im nächsten Jahr“, erklärte Flughafen Wien AG-Vorstand Dr. Günther Ofner beim heutigen Pressegespräch.

Vom Konsumenten zum Produzenten mit Photovoltaik

Auf die Kraft der Sonne setzt der Flughafen Wien schon seit einigen Jahren. Im August 2019 wurde schließlich die vierte Photovoltaik-Anlage am Dach der ehemaligen Kläranlage fertiggestellt. Mit den drei neuen Anlagen wird es bis Ende 2020 insgesamt sieben Photovoltaik-Anlagen am Areal des Flughafens geben mit einer Jahresstromproduktion von mehr als drei Mio. Kilowattstunden. Der aus allen Photovoltaik-Anlagen produzierte Gleichstrom wird durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und via Trafostation in das Flughafen-Netz eingespeist.

Energieeffizientes Umweltmanagement am Flughafen Wien

Die Erweiterung der Photovoltaik-Anlagen ist nur eine von vielen Maßnahmen im Rahmen des energieeffizienten Umweltmanagements am Flughafen Wien. So wird die E-Flotte mit aktuell mehr als 380 E-Fahrzeugen laufend ausgebaut. Die Anschaffung von rund 40 E-Passagierbussen steht unmittelbar bevor. Ein weiterer Fokus liegt auf der nachhaltigen Bauweise für künftige Gebäude wie dem Office Park 4 sowie der Energieoptimierung bestehender Bauten mittels der eigens entwickelten Smart City Steuerungssoftware. Nicht zuletzt werden dienstliche Flüge der FWAG-Mitarbeiter durch den Kauf von CO2-Zertifikaten kompensiert.

Skyguide und Nutzer zahlten zu viel an MeteoSchweiz

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL hat jetzt seinen Abschlussbericht über die Verrechnung der Flugwetterkosten durch MeteoSchweiz veröffentlicht. Es kommt zum Schluss, dass MeteoSchweiz der Skyguide und damit letztlich den Nutzern der Flugsicherungsdienste zu hohe Kosten berechnet hat.

Flugwetterkosten von jährlich 17,4 Mio. Franken

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) erbringt den zivilen Flugwetterdienst und verrechnet seine Leistungen an die Flugsicherung Skyguide, welche sich ihrerseits über Gebühren und andere Beiträge und Entgelte finanziert. Das bisher vom BAZL mit MeteoSchweiz vereinbarte Kostendach für die Flugwetterkosten beläuft sich auf jährlich 17,4 Mio. Franken. Auf Basis des Rechnungsjahres 2017 hat das BAZL die von MeteoSchweiz ermittelten Kosten in der Höhe von rund 17,1 Mio. Franken überprüft.

Flugwetterkosten von MeteoSchweiz zu hoch angesetzt

Der nun vorliegende Abschlussbericht kommt zum Schluss, dass diese Kosten bzw. das festgelegte Kostendach für die Bemessung der Flugwetterkosten zu hoch angesetzt sind. Das BAZL hat bei seiner Detailprüfung anrechenbare Kosten in der Höhe von 14,5 Mio. Franken festgestellt. Die Ursache für die Abweichung ist ein mangelhaftes System, das die Kosten- und Leistungsberechnung zu wenig differenziert ausweist. Im Rahmen der Überprüfung des Verrechnungsmodells wurden keine Hinweise gefunden, die auf ein Fehlverhalten hindeuten. MeteoSchweiz hat die vom BAZL neu berechneten Kosten akzeptiert.

KPMG sieht auch zu hohe Kosten

Im Laufe das Jahres 2019 wurde vom zuständigen Departement des Innern das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Auch dieses Gutachten stellt überhöhte Flugwetterkosten fest und bemängelt die Kalkulationsnachweise von MeteoSchweiz. KPMG empfiehlt zudem eine Neuausrichtung der Kosten- und Leistungsrechnung der MeteoSchweiz, um die Kostenwahrheit und Kostenklarheit zu verbessern.

Das Kostendach wurde gemäß der Empfehlung des BAZL von bisher 17,4 Mio. Franken auf neu 14,5 Mio. Franken gesenkt. Der Abschlussbericht des BAZL ist zusammen mit dem Gutachten der KPMG öffentlich einsehbar. Der Bericht des BAZL befasst sich nicht mit der Rückabwicklung der in der Vergangenheit zu hoch belasteten Flugwetterkosten.

Flughafen München verzeichnet neuen Passagierrekord

Der Flughafen München vermeldet auch im dritten Quartal einen neuen Passagierrekord. So stieg die Anzahl der Fluggäste in den ersten neun Monaten um über 1,5 Millionen Reisende auf einen neuen Rekordwert von 36,6 Millionen, vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Anzahl der Starts und Landungen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um zwei Prozent auf über 317.000. Der Luftfrachtumschlag verminderte sich dagegen um sechs Prozent auf rund 246.000 Tonnen.

Rekorde am Airport München

Die dynamische Verkehrsentwicklung bescherte dem Airport allein im dritten Quartal 2019 gleich mehrere neue Rekorde: Mit knapp 14 Millionen Fluggästen wurde von Juli bis September 2019 ein neuer Quartalsrekord verzeichnet. Der Juli 2019 brachte mit insgesamt rund 4,7 Millionen Passagieren einen neuen Monatshöchstwert. Zudem nutzten am Freitag, den 27. September, rund 174.000 Reisende Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz – mehr als je zuvor an einem Tag.

Wachstumstreiber ist insbesondere der internationale Verkehr von und nach München. Auf den Langstrecken wurden in den ersten neun Monaten sogar neun Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr registriert. Das war ein Zuwachs von über einer halben Million auf insgesamt 6,3 Millionen Reisende in diesem Verkehrssegment. Zu diesem Wachstumsschub trugen auch die neuen Strecken nach Bogota, Dallas/Ft. Worth und Osaka bei. Das höchste Verkehrsaufkommen auf der Langstrecke wurde auf Verbindungen zwischen München und den USA erzielt: Hier legten die Passagierzahlen um elf Prozent auf 2,2 Millionen zu.

Europa bleibt Hauptziel ab Flughafen München

Der Großteil der Reisenden in München fliegt zu Zielen innerhalb Europas: Rund 23 Millionen Fluggäste nutzten in den ersten neun Monaten das umfangreiche Streckennetz ab München. Das entspricht einer Steigerung von 4,4 Prozent. Beliebtestes Reiseland der Münchner bleibt Spanien (3,3 Millionen Fluggäste) vor Italien (2,7 Millionen Passagiere). Der Inlandsverkehr legte um knapp ein Prozent auf 7,2 Millionen Reisende zu.


20192018Veränderung
Passagieraufkommen (gewerblicher Verkehr)36.593.19635.049.041 4,4 Prozent
Gesamte Flugbewegungen317.231310.323 2,2 Prozent
Luftfrachtumschlag (in Tonnen) – geflogene Luftfracht246.057261.772-6,0 Prozent

Lufthansa Technik Malta baut Airbus A350-1000 um

Lufthansa Technik Malta hat mit den technischen Arbeiten an dem Muster Airbus A350 begonnen. Das erste Flugzeug ist gleich ein großer A350-1000, der für einen Kunden im September eine Kabinenmodifikation erhielt.

A350-900 soll zum C-Check

Die erste A350-900 soll schon bald zum C-Check eintreffen. Bis jetzt haben schon drei internationale Fluggesellschaften, darunter Air Mauritius, Verträge für MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) der A350 bei Lufthansa Technik Malta unterzeichnet.

Lufthansa Technik gibt technischen Support für den Airbus A350 XWB

Lufthansa Technik als größter Anbieter für technischen Support bei dem Muster A350 XWB in Europa hat sich in Malta für die Flugzeugfamilie A350 technische und mit qualifiziertem Personal erweitert.

Flughafen Friedrichshafen bekommt ILS-Vermessung

Für Dienstag, den 15. Oktober und Mittwoch, 16. Oktober sind am Bodensee-Airport Friedrichshafen ILS-Vermessungsflüge angesetzt. Dazu gehören mehrfach zu wiederholende Anflüge des Messflugzeugs auf den Flughafen Friedrichshafen aus beiden Anflugrichtungen.

Überprüfung des ILS

Auf diese Weise wird das elektronische Instrumentenlandessystem (ILS) der Flughafen Friedrichshafen GmbH überprüft. Diese Messflüge sind vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung vorgeschrieben und dienen zur Überprüfung der korrekten ausgestrahlten Anflugrichtung und des Anflugwinkels innerhalb des Instrumentenlandesystems.

Sichtkontakt für Routinemessung

Diese Vermessung wird routinemäßig zweimal jährlich durchgeführt und dauert ein bis zwei Tage. Es kann zu verstärkter Fluglärmbelastung kommen. Da bei der Durchführung dieser Messflüge der direkte Sichtkontakt zum Messflugzeug erforderlich ist, sind Beginn und Ende der Vermessung abhängig von den jeweils herrschenden Sicht- und Wetterbedingungen. Es ist daher möglich, dass die geplanten ILS-Vermessungsflüge aufgrund schlechter Sichtverhältnisse kurzfristig verschoben werden müssen.

Flughafen Wien verzeichnet 10% Passagierplus

Im September stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um genau zehn Prozent auf 3,8 Mio. Reisende an. Kumuliert von Januar bis September 2019 nahm das Passagieraufkommen um 16,6 Prozent auf 30,1 Mio. Reisende zu.

Flughafen Wien erzielt Passagierplus per 3. Quartal

Der Standort Flughafen Wien selbst verzeichnete ein deutliches Passagierplus in den ersten neun Monaten von 19,5 Prozent auf 24,0 Mio., im September 2019 um 10,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 2.977.411 Reisenden. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 12,0 Prozent stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um genau sechs Prozent. Die Flugbewegungen nahmen im September 2019 mit plus acht Prozent ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 3,0 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres.

Passagiere nach Osteuropa besonders stark

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im September 2019 um 8,3 Prozent an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 18,9 Prozent zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im September 2019 um 8,7 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 11,9 Prozent. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 28,7 Prozent deutlich positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere mit 12,1 Prozent ebenfalls stark zu. Ein Passagierplus gab es im September 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 7,8 Prozent. In Kosice stieg das Passagieraufkommen um 17,1 Prozent

Airbus liefert 1.000. A320neo an IndiGo

Airbus hat das 1.000. Flugzeug der Familie A320neo zugestellt. Die entsprechende A321neo aus dem Werk in Hamburg wurde an die indische Fluggesellschaft IndiGo übergeben.

IndiGo ist größter Kunde der Airbus-Reihe A320neo

IndiGo ist der weltweit größte Kunde für die Flugzeuge der Reihe A320neo, und hat insgesamt 430 Flugzeuge bestellt. Seit der Erstauslieferung der NEO im März 2016 wuchs ihre Flotte mit diesem Muster am größten und umfasst nun 96 dieser modernen und sparsameren Flugzeuge. Hinzu kommen noch 129 klassische A320 CEO.

Weiterentwicklungen des A320neo für Langstrecken

Airbus baut die A320neo weltweit: in Toulouse, Hamburg, Tianjin (China) und Mobile, USA. Dabei hat auch das neue Flugzeug schon Weiterentwicklungen extra für Langstrecken erfahren. 2018 kam so die A321LR hinzu, und 2019 die A321XLR (Xtra Long Range).

Porsche und Boeing planen Bau eines Senkrechtstarters

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Porsche und Boeing haben eine Vorabvereinbarung getroffen, um das Premiumsegment Städtischer Mobilität künftig in den Luftraum zu transferieren. Der Premiumwagenhersteller aus Stuttgart und der US-Flugzeugbauer wollen ihre Stärken nutzen, um den Individualverkehr der Zukunft auch in der Dritten Dimension zu realisieren.

Voll-elektrischer Senkrechtstarter (VTOL)

Porsche und Boeing sowie die Sparte Aurora Flight Sciences des Luftfahrtriesen wollen in dem Memorandum of Understanding auch ein Konzept für voll-elektrische Senkrechtstarter (VTOL) für den Individualverkehr erarbeiten.

Porsche und Boeing planen Bau eines Senkrechtstarters
Porsche und Boeing planen Bau eines Senkrechtstarters

Prototypen für Markt ab 2025

Beide Firmen wie auch die Porsche Engineering Services GmbH und Studio F.A. Porsche wollen dazu den Prototypen eines solchen Luftfahrzeugs bauen. Nach einer Studie von Porsche Consulting wird die Urban Air Mobility nach 2025 Fahrt aufnehmen. Die Personenbeförderung über Luft kann deutlich effizienter und schneller sein als über den Landweg und biete daher große Vorteile, so die Unternehmen.

Cathay Pacific verdreifacht Fly Greener Kundeneinsatz

Cathay Pacific verdreifacht die vor dem 31. Oktober vorgenommenen CO2-Kompensationen ihrer Passagiere. Die Maßnahme ist ein Schritt auf dem Weg von zu einer nachhaltigeren Fluggesellschaft.

Bis zum 31. Oktober 2019 werden alle Kunden von Cathay Pacific, die ihre CO2-Emissionen bei der Fluggesellschaft online über Fly Greener ausgleichen möchten, belohnt, indem ihr Einsatz von der Fluggesellschaft verdreifacht wird.

Entwicklung und Regenerative Energie gefördert

Fly Greener-Beiträge dienen der Finanzierung von Projekten wie dem Bau von Anlagen für erneuerbare Energien in Entwicklungsländern. Jedes von Fly Greener finanzierte Projekt ist nach dem international anerkannten Gold Standard-Zertifizierungsprogramm zertifiziert, was bedeutet, dass es überprüfbar sowie glaubwürdig ist und einen echten Unterschied für die lokalen Gemeinschaften darstellt.

Fly Greener ist ein freiwilliges Programm, mit dem Passagiere ihren CO2-Ausstoß ausgleichen können, indem sie direkt zu Klimaschutzprojekten beitragen. Seit der Einführung von Fly Greener im Jahr 2007 haben die Fluggesellschaft und ihre Kunden bereits mehr als 160.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart (CO2).

Luftverkehr global alternativlos

Wie alle Verkehrsträger wirkt sich auch die Luftfahrt auf die Umwelt aus. Flugreisen bieten aber erhebliche Vorteile für die internationale Gemeinschaft und die Weltwirtschaft. Die Branche verbindet Partner, Kulturen, Familien und Freunde aus aller Welt und ermöglicht es Unternehmen und ihren Produkten, einen globalen Markt zu erreichen.

Während Flugreisen derzeit weniger als drei Prozent der weltweiten Emissionen ausmachen, erkennt Cathay Pacific die Auswirkungen und die Verantwortung der Fluggesellschaft bei der Bekämpfung des Klimawandels an. Die Modernisierung der Flotte von Cathay Pacific mit treibstoffsparenden Flugzeugen sowie laufende Investitionen und die Verwendung von Biokraftstoffen sind nur einige der Möglichkeiten, die wir zur Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks eingeführt haben.

Moderne Flugzeuge fliegen sparsam

Das neueste Flugzeug der Fluggesellschaft, der Airbus A350, soll den Treibstoffverbrauch durch effiziente Triebwerke, verbesserte Aerodynamik und leichte Materialien um 25 Prozent senken. Das bedeutet weniger Kohlendioxidemissionen pro Passagier als jedes andere aktuelle Großraumflugzeug dieser Kategorie. Cathay Pacific verfügt derzeit über 36 Airbus A350-Flugzeuge in seiner Flotte, weitere 12 sollen bis 2021 in Betrieb genommen werden.

Die Fluggesellschaft erhofft sich durch die Verdreifachung der Spenden eine verstärkte Sensibilierung von zukünftigen Kunden für das Fly Greener-Programm. Passagier-Offsets können vor oder nach dem Flug mit Kreditkarte oder mit Asia Miles vorgenommen werden.

Ausbildungsmesse „Berufsfit“ am Flughafen München

Was zukünftige Mitarbeiter am Flughafen München erwartet, erklärte der Airportchef Dr. Michael Kerkloh persönlich auf der Berufsorientierungsmesse „Berufsfit“.

Gemeinsam mit Thimo Hobelsberger, Auszubildender am Flughafen, präsentierte er interessierten Schülerinnen Roboterdame Josie Pepper als Kollegin und gab Tipps für die berufliche Zukunft: „Das Wichtigste ist Neugierde. Man muss sich ausprobieren, alles testen und Praktika machen, um herauszufinden was einem wirklich Spaß macht.“

Ausbildung und Studium am Airport

Am ersten Tag der Berufsorientierungsmesse „Berufsfit“ am Münchner Flughafen nutzten tausende Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Wissenswertes zu den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region zu erfahren. In der rund 6.000 Quadratmeter großen Winterdiensthalle des Airports in der Nordallee 30 stellen sich 74 Ausbildungsbetriebe, Innungen und Behörden, aber auch allgemein- und berufsbildende Schulen sowie Hochschulen vor. Noch bis zum Samstag um 15:00 Uhr haben interessierte Jugendliche wie auch ihre Eltern Zeit, sich über Tätigkeitsfelder am Arbeitsplatz Flughafen zu erkundigen. Die Messe geht noch bis Samstag, der Eintritt zur Messe ist kostenlos.

Staatsminister Thorsten Glauber zu Besuch beim DLR

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Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Hansjörg Dittus, Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie am DLR machte sich der Politiker Thorsten Glauber mit der Forschungsarbeit des Standortes in Oberpfaffenhofen, insbesondere zu Klima und Bodennutzung, vertraut.

Klimaforschung buchstäblich auf höchstem Niveau erlebte der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber im April, und kehrte begeistert aus dem Schneeferner Haus zurück. Dort war er auf 2.650 Metern Höhe, knapp unterhalb der Zugspitze. In welchen weiteren Bereichen arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und wobei liegt der Fokus auf Globalem Wandel und Klimaforschung? Mit dieser Frage kam der bayerische Umweltminister am 08. Oktober 2019 nun zum DLR in Oberpfaffenhofen.

Agrarwirtschaft: Kartierungen der Landfläche

Das Earth Observation Center (EOC) stellten Gunter Schreier, stellvertretender Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD), Prof. Dr. Claudia Künzer, Leiterin der Abteilung „Dynamik der Landoberfläche“ und Prof. Dr. Michael Bittner, der Abteilungsleiter für die Abteilung zur Atmosphäre vor. Unter dem Motto „Erdbeobachtung für Umwelt und Klima“ ließ sich Glauber im EOC über die Forschung zu Klimaschutz, Umwelt und Globalem Wandel beraten. Besonderes Interesse zeigte der Umweltminister hierbei für die geowissenschaftlichen Arbeiten zu Agrarkartierungen und Untersuchungen der letztjährigen Hitzesommer und Dürren in Bayern sowie zur Langzeitveränderung der Schneebedeckung und des Rückzugs der Schneelinien in immer größere Höhen als Folge des Klimawandels, als auch zur -, Global-Change- und Atmosphärenforschung, welche den Zugang zu Produkten und Lösungen der Fernerkundung erschließen.

Bei einer abschließenden Besichtigung des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operations Center, GSOC) mit Thomas Kuch, dem Leiter des Missionsbetriebs, machte sich Staatsminister Glauber ein persönliches Bild der Kontrollräume bemannter und unbemannter Missionen am DLR Oberpfaffenhofen.

Staatsminister Thorsten Glauber zu Besuch beim DLR
Staatsminister Thorsten Glauber zu Besuch beim DLR

Forschung auf 2.650 Metern im Schneeferner Haus

Noch bis 1992 war das Schneeferner Haus als Hotel in Betrieb, 1999 schließlich wurde die Umweltforschungsstation im ehemaligen Hotelgebäude eröffnet. Heute bietet die Einrichtung 480 Quadratmeter Außenterrassen für Messinstrumente und 750 Quadratmeter Labor- und Bürofläche. Schwertransporte müssen auch schon mal per Hubschrauber auf 2.650 Meter Höhe gebracht werden.

Wer im Schneefernerhaus forscht, fährt mit der Zahnradbahn oder der Gondel zur Arbeit. Zurzeit arbeiten das DLR, das Karlsruher Institute of Technology (KIT), das Helmholtz Zentrum München (HMGU), der Deutsche Wetterdienst (DWD), das Umweltbundesamt (UBA), die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die TU München, die LMU München,die Universität Augsburg sowie das bayerische Landesamt für Umwelt unter der Federführung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit im Schneefernerhaus unterhalb der Zugspitze.

„Die Forschungsstation am Schneefernergletscher sammelt Daten vom Boden bis zum Rand des Weltalls“, erläutert DLR-Atmosphärenforscher Bittner. Mit diesen Daten werden ganz unterschiedliche Fragestellungen erforscht: „Wie sieht der Lebenszyklus eines Gletschers aus? Wie ändert sich die Vegetation mit dem Klimawandel? Wie beeinflusst die kosmische Strahlung die Wolkenbildung? Wie wirkt sich der Klimawandel auf das menschliche Immunsystem aus?“, nennt der wissenschaftliche Koordinator nur einige der Forschungsthemen der beteiligten Partner.

Das DLR ist mit mehreren Instituten an der Forschungsstation Schneefernerhaus vertreten: Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum untersucht in den oberen Stockwerken der Atmosphäre die Klimaveränderungen und überprüft Klimaschutzmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit. Auch das Institut für Physik der Atmosphäre und das Institut für Methodik der Fernerkundung forschen in großer Höhe, messen Spurenstoffe und Niederschlagsteilchen in der Atmosphäre.