Pünktlich zum Start in den kommenden Sommer verbinden Wizz Air und Blue Air den Köln Bonn Airport mit Cluj-Napoca. Cluj-Napoca ist die zweitgrößte Stadt Rumäniens und Hauptstadt des Bezirks Cluj. Die historische Hauptstadt Transsilvaniens verfügt über unzählige Burgen, Festungen und Parks sowie eine lebendige Kunstszene.
Wizz Air und Blue Air fliegen nach Cluj-Napoca
Ab dem 04. Juni 2021 wird die zweitgrößte Stadt Rumäniens von Wizz Air und Blue Air montags und freitags angeflogen. Beide Fluggesellschaften starten an beiden Tagen jeweils um 21:20 Uhr in Köln/Bonn (Ankunft in Cluj-Napoca: 00:30 Uhr). Der Rückflug findet an denselben Tagen statt (Abflug in Cluj-Napoca: 19:15 Uhr, Ankunft in Köln/Bonn: 20:30 Uhr). Die 325.000 Einwohner zählende Stadt ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsstandort im Nordwesten des Landes, sondern auch zweitgrößte Universitätsstadt Rumäniens. Die Flüge nach Cluj-Napoca sind ab sofort buchbar.
„Auch wenn wir derzeit noch große Einschränkungen im Passagierverkehr erleben, gibt es im Hinblick auf nächstes Jahr positive Nachrichten: Nachdem wir mit Bacau, Bukarest und Craiova bereits drei Destinationen in Rumänien von Köln/Bonn aus anbieten, werden wir ab Anfang Juni mit Cluj-Napoca eine weitere rumänische Stadt mit Köln/Bonn verbinden. Cluj-Napoca ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort im Nordwesten Rumäniens und zugleich eine lebendige Studentenstadt – und somit ein spannendes Ziel nicht nur für Geschäftsreisende, sondern auch für Individualtouristen“, so Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.
Air Astana, die mehrfach ausgezeichnete nationale Fluggesellschaft Kasachstans, nimmt am 05. Dezember 2020 den Flugbetrieb von Almaty nach Male auf. Die Verbindung wird zunächst zweimal die Woche, immer mittwochs und samstags, bedient. Ab 21. Dezember 2020 kommt noch eine zusätzliche Frequenz am Montag hinzu.
Airbus A321LR im Einsatz
Die Flüge werden mit einem hochmodernen Airbus A321LR durchgeführt, ausgestattet mit 16 Business Class Sitzen und 150 Plätzen in der Economy Class. Die Flatbed-Sitze in der Business Class verfügen über einen eigenen 16-Zoll-Monitor für die Unterhaltung an Bord. Vier der 16 Sitze offerieren zusätzlichen Platz. In der Economy Class stehen Recaro-Sitze mit Komfort für lange Flüge und ein 10-Zoll-Monitor zur Verfügung.
Flugplan von Almaty nach Male
Über die Feiertage rechnet Air Astana mit einer größeren Nachfrage und setzt deshalb vom 16. Dezember 2020 bis 16. Januar 2021 eine Boeing 767 mit zusätzlichen Sitzkapazitäten auf der Strecke ein. Mittwochs und samstags startet der Flieger von Almaty um 01:20 Uhr Ortszeit und erreicht Male um 07:15 Uhr Ortszeit. Montags verschieben sich die Flugzeiten um zehn Minuten nach hinten: Abflug um 01:30 Uhr in Almaty, Ankunft um 07:25 Uhr auf Male.
Reisende sollten sich mit den aktuell gültigen Einreisebestimmungen für die Malediven vertraut machen. Bei Multi-Stopp-Flügen mit innerkasachischen Verbindungen sind ebenfalls die Einreisebestimmungen von Kasachstan zu berücksichtigen.
Über Air Astana
Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, bedient inländische und internationale Routen von den Drehkreuzen Nur-Sultan (NQZ) und Almaty (ALA). Die Airline nahm 2002 den Flugbetrieb auf. Die Air Astana Flotte besteht aus Boeing-, Embraer- und Airbus-Flugzeugen, darunter auch der A321LR.
Air Astana wurde als erste Fluggesellschaft für die Region Russland, der GUS-Staaten und Osteuropa 2012 mit 4 Sternen bei den begehrten Skytrax World Airline Awards ausgezeichnet und auch als „The Best Airline in Central Asia and India“ gewürdigt. Beide Auszeichnungen konnten jährlich bis einschließlich 2019 errungen werden. Bei den letzten drei Travellers‘ Choice Awards von Trip Advisor wurde Air Astana in den Kategorien „Regional Carrier in Asia” und „Passenger Comfort“ ausgezeichnet. Bei den APEX 2019 Awards erhielt die Fluggesellschaft 5 Sterne in der Kategorie „Major Regional Airlines“.
Air Astana ist ein Joint Venture zwischen Kasachstans National Wealth Fund Samruk Kazyna und BAE Systems mit einem jeweiligen Anteil von 51 und 49 Prozent.
Das Oberverwaltungsgericht hat per Eilbeschluss wesentliche Teile der nordrhein-westfälischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (Coronaeinreiseverordnung) vorläufig außer Vollzug gesetzt.
Coronaeinreiseverordnung: Zehn Tage häusliche Quarantäne
Nach der Coronaeinreiseverordnung müssen Personen, die aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sich unverzüglich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben (Absonderung). Sie dürfen in diesem Zeitraum keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
Der in Bielefeld wohnhafte Antragsteller hielt sich bis zum 13. November 2020 auf Ibiza auf und reiste dann weiter nach Teneriffa. Er beabsichtigt, am 22. November 2020 nach Deutschland zurückzukehren, und machte geltend, man könne nicht aufgrund eines Aufenthalts auf den Balearen als ansteckungsverdächtig qualifiziert werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz dort deutlich niedriger liege als am heimischen Wohnort.
Der 13. Senat ist dem gefolgt und hat zur Begründung ausgeführt: Die Anordnung einer Absonderung für grundsätzlich alle Urlaubsrückkehrer und sonstige Einreisende aus Risikogebieten sei voraussichtlich rechtswidrig, weil sie gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoße und unverhältnismäßig sei. Die Regelung lasse unberücksichtigt, ob durch die Einreise zusätzliche Infektionsgefahren begründet würden. In der aktuellen Pandemielage seien das Land Nordrhein-Westfalen und ein Großteil der übrigen Bundesrepublik nach den in der Coronaeinreiseverordnung benannten Kriterien als Risikogebiete einzustufen. Das von den Rückkehrern ausgehende Infektionsrisiko stelle sich jedenfalls bei vergleichbaren Inzidenzwerten nicht anders dar, als wenn sie daheim geblieben wären. Dies sei eine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte. Die angefochtenen Regelungen seien insoweit auch unverhältnismäßig. Eine Absonderungspflicht für Rückreisende sei nicht geeignet, einen nennenswerten Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu leisten, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Die Außervollzugsetzung der voraussichtlich rechtswidrigen Norm sei auch wegen des erheblichen Grundrechtseingriffs geboten.
Der Beschluss ist unanfechtbar (Aktenzeichen: 13 B 1770/20.NE)
Die MTU Aero Engines AG hat auf ihrem virtuell ausgetragenen Kapitalmarkttag einen ersten Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. Die deutlichste Erholung von den Auswirkungen der Corona-Krise erwartet das Unternehmen in der zivilen Instandhaltung, zunehmen dürften auch das Ersatzteilgeschäft und das Militärgeschäft. Das zivile Seriengeschäft dürfte 2021 auf dem Niveau des Jahres 2020 liegen. „Auf längere Sicht bleibt die Luftfahrt allen Marktanalysen zufolge ein Wachstumsmarkt“, ergänzte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Wir sehen die nächsten Jahre als eine Phase des Neustarts, in der wir unsere Technologieführerschaft, Innovationskraft und Flexibilität zum Ausbau unserer guten Ausgangsposition nutzen, um ab 2024 wieder überproportional am Wachstum der Branche teilzuhaben.“ Dabei profitiert die MTU von ihrem zukunftsfähigen Produktportfolio und ihrer diversifizierten Kundenbasis ebenso wie von ihrer soliden Finanzstruktur. Winkler weiter: „Unseren Fokus legen wir auch in Zukunft auf organisches Wachstum.“
Umsatz im zivilen Instandhaltungsgeschäft
2021 dürfte die zivile Instandhaltung mit einem Umsatzplus im Zwanziger-Prozentbereich die deutlichste Aufwärtsbewegung zeigen. „Wichtige Treiber sind hier unsere starke Position bei Antrieben für Narrowbody-Flugzeuge und unsere zahlreichen Kunden im Frachtbereich“, sagte Programm-Vorstand Michael Schreyögg. Der Frachtverkehr hat sich in der Corona-Krise als robust erwiesen. Im Passagierbereich erholt sich der Inlandsflugverkehr schneller als der Verkehr auf internationalen Strecken, weswegen Narrowbody-Flugzeuge gefragter sind als Widebodies. „Verstärkt zum Einsatz kommen moderne Flugzeuge wie die A320neo, deren PW1100G-JM-Triebwerke wir künftig deutlich vermehrt in der Instandhaltung sehen werden“, so Schreyögg. Aufgrund der guten Zukunftsperspektiven in der zivilen MRO hält die MTU an ihren Expansionsplänen wie dem Aufbau eines Standorts für Teile-Reparatur in Serbien und der Erweiterung der MTU Maintenance Zhuhai fest.
Umsatz im zivilen Ersatzteilgeschäft
Der Umsatz des zivilen Ersatzteilgeschäfts dürfte 2021 leicht zunehmen. Hauptumsatztreiber sind hier der A320-Antrieb V2500, das CF6, das in zahlreichen Airbus- und Boeing-Modellen zum Einsatz kommt, sowie das PW2000 für die Boeing 757 und den Militärtransporter C-17.
Umsatz im zivilen Seriengeschäft
Im zivilen Seriengeschäft erwartet die MTU 2021 einen stabilen Umsatzbeitrag. „Die gedrosselten Flugzeug-Produktionsraten spiegeln sich in der Triebwerks-Produktion wider“, sagte Schreyögg. „Mittelfristig zeichnet sich vor allem für die A320neo ein erneuter Produktionshochlauf ab, auf den wir triebwerksseitig optimal vorbereitet sind.“ Dabei richtet die MTU den Fokus auf die gesamte Wertschöpfungskette, angefangen beim Produktdesign und dem Lieferantenmanagement über die Einkaufsstrategie, das Qualitäts- und Kostenmanagement bis hin zur Automatisierung und Digitalisierung. Technikvorstand Lars Wagner: „Unser erklärtes Ziel ist maximale Flexibilität in der Produktion bei Einhaltung höchster Qualitätsstandards und gleichzeitig der Ausbau unserer Technologie- und Kostenführerschaft.“ Neben der Optimierung aktueller Triebwerksgenerationen beschäftigt sich die MTU auch mit Technologien, die weit in die nächsten Jahrzehnte reichen. „Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf das Thema emissionsfreies Fliegen, im Speziellen die Themenbereiche Wasserstoff und fliegende Brennstoffzelle“, so Wagner.
Militärgeschäft von der Corona-Krise nicht betroffen
Das Militärgeschäft ist von der Corona-Krise nicht betroffen und dürfte 2021 erneut leicht wachsen. „Hier kommt uns die Entscheidung über den Ersatz der ersten Eurofighter-Tranche zugute und wir sind bestens positioniert, um am Tornado-Nachfolger teilzuhaben. Der Eurofighter mit seinem EJ200-Antrieb hat darüber hinaus hervorragendes Exportpotenzial“, erläuterte Schreyögg. „Das zentrale Element für die Zukunft im militärischen Segment bildet die nächste europäische Kampfflugzeug-Generation, die wir mit der Next European Fighter Engine unterstützen.“ Wagner ergänzte: „Dabei erarbeiten wir uns wichtige Basistechnologien, die auch in den zivilen Bereich Einzug finden dürften.“
Finanzvorstand Peter Kameritsch sagte zusammenfassend: „Finanzseitig hat die Sicherung unserer Liquidität oberste Priorität für uns. Wir handeln vorausschauend, um die MTU sicher durch die Zeit der Krise und des Neustarts zu steuern und um gleichzeitig den nötigen finanziellen Handlungsspielraum für organisches Wachstum und für Investitionen in neue Programme zu haben.“ Die MTU hat ihre Liquiditätsreserven im Jahr 2020 deutlich ausgebaut. Darüber hinaus wurde ein Restrukturierungsprogramm gestartet. Die daraus resultierende Kapazitätsanpassung um zehn bis 15 Prozent soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein.
Die Zahl der PCR-Testungen am Flughafen Wien erreicht einen neuen Höchstwert: Mehr als 100.000 PCR-Tests wurden seit dem Start des Serviceangebots Anfang Mai bis Mitte November durchgeführt. In Spitzenzeiten wickelte der Airport etwa ein Zehntel aller PCR-Tests in Österreich ab. Die Nachfrage ist weiterhin hoch und das Health Center Vienna Airport steht dafür Montag bis Sonntag, 7:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung. Damit bietet der Flughafen Wien eine der wenigen PCR-Teststationen, die auch am Wochenende geöffnet sind. Für einen Weg aus der Krise ist aber mehr notwendig: Der Flughafen Wien fordert dringend eine europaweite Teststrategie und Vereinheitlichung der Reisebestimmungen.
„Mit dem Start unseres PCR-Testangebots im Mai 2020 war der Flughafen Wien europaweit Vorreiter und die Nachfrage ist seitdem ungebrochen hoch. Mit 100.000 PCR-Testungen seit Beginn des Angebots verzeichnet unser Health Center einen neuen Höchstwert. Damit tragen wir wesentlich zur frühzeitigen Erkennung von COVID-19-Infektionen bei und ermöglichen, dass im Rahmen der derzeitigen Reisebestimmungen notwendige Flugreisen sicher und gesund durchgeführt werden. Nach dem Lockdown brauchen Österreichs Wirtschaft und Tourismus wieder mehr Reisefreiheit und die Sicherheit, coronafrei reisen zu können. Dafür sind eine europaweite Teststrategie und Vereinheitlichung der Reisebestimmungen absolut notwendig, hier ist dringend mehr Initiative von der EU-Kommission gefordert. Die Initiative der österreichischen Bundesregierung zu großflächigen Tests sollte generell auch alle Flugreisenden umfassen. Dazu sind grundsätzlich Antigen-Schnelltests geeignet, deren Einsatz vor dem Besteigen des Flugzeugs bereits erfolgreich am Flughafen Wien getestet wurde. Denn ohne der Möglichkeit mit dem Flugzeug zu reisen drohen schwerwiegende Spätfolgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze, denn ohne neue Aufträge geht den Betrieben in den kommenden Monaten die Arbeit aus – nicht nur in Österreich, sondern in allen EU-Staaten“, fordert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen AG.
COVID-19 Test direkt am Flughafen Wien erledigen: Täglich, schnell und für alle
PCR-Tests erleichtern jedenfalls das Reisen mit dem Flugzeug: Jeden Tag (auch am Wochenende) können all jene, die sich testen lassen möchten, wie auch Flugreisende, direkt im Health Center Vienna Airport des Flughafen Wien (Office Park 3) einen PCR-Test absolvieren. Geöffnet ist täglich von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, ohne lange Wartezeiten. Vor allem aber: Das Testergebnis wird schon binnen weniger Stunden per E-Mail übermittelt, jedoch spätestens am Folgetag.
Air bp und der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) haben kürzlich den Vertrag zum Vertrieb von Flugkraftstoffen am Baden-Airpark um weitere zehn Jahre ab 2021 verlängert. Somit ist Air bp auch in den kommenden Jahren an diesem dynamisch wachsenden Flughafen exklusiv vertreten.
Air bp liefert Flugkraftstoffe vom Typ Jet A-1 sowie Avgas seit 1997
Den Flughafen und das Energieunternehmen verbindet eine langjährige Partnerschaft. Bereits seit 1997 liefert Air bp Flugkraftstoffe vom Typ Jet A-1 sowie Avgas für die kommerzielle Luftfahrt und für Kleinflugzeuge des so genannten General Aviation Bereichs des Flughafens. „Wir freuen uns sehr, den Baden-Airpark auch künftig weiter versorgen zu dürfen und wollen dadurch mit dazu beitragen, dass sich der Flughafen weiter positiv entwickelt“, sagt Jürgen Kuper, Air bp General Manager für Zentraleuropa. Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark ergänzt „Air bp ist für uns seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner, mit dem eine gute und vertrauensvolle Kooperation besteht. Diese Partnerschaft wird auch in Zukunft die Entwicklung von Flugverkehr am FKB nachhaltig unterstützen. Ich bedanke mich beim Air bp Team in Hamburg für die gute Zusammenarbeit.“ Neben den rund 20 Zielen im Linienverkehr gibt es an Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden jährlich rund 20.000 Flugbewegungen im Bereich Business Aviation.
Aktuell ist Air bp in Deutschland an 40 Flughäfen präsent und zählt zu den führenden Anbietern von Flugkraftstoffen und Serviceangeboten hierzulande. Dabei deckt Air bp das gesamte Spektrum von großen internationalen Standorten wie Frankfurt, München oder Düsseldorf bis hin zu kleinen Flugplätzen für Privatflieger ab. Air bp liefert SAF (Sustainable Aviation Fuel) seit dem Jahr 2010 und hat bis heute 16 Flughäfen und 20 Kunden weltweit damit versorgt. Dies beinhaltet auch Airbus Auslieferungsflüge ab Deutschland. Das Unternehmen liefert in Deutschland Bio-Kerosin seit Ende 2019 aus.
Über die Baden-Airpark GmbH
Die Baden-Airpark GmbH betreibt eine zentrale Infrastruktureinrichtung des Luftverkehrs am Oberrhein, den Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB). Im Jahr 2019 wurden dort 1,34 Millionen Fluggästen gezählt. Damit zählt der FKB zu den dynamisch wachsenden Airports in Deutschland. Die wichtigsten Fluggesellschaften am FKB sind Eurowings, Ryanair, WizzAir, Tui Fly und Corendon. Neben den kommerziellen Fluggesellschaften verfügt der Airport auch über einen General Aviation Bereich für die Privatfliegerei. Das Einzugsgebiet umfasst Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das französische Elsass.
Über Air bp
Als Luftfahrtabteilung von bp ist Air bp einer der weltweit führenden Anbieter von Flugkraftstoffen und -dienstleistungen. Das Unternehmen ist seit über 90 Jahren Teil und Partner der Luftfahrtindustrie, um Menschen sicher um die Welt fliegen zu lassen. Allein 2019 hat Air bp über 6,7 Milliarden Gallonen Flugbenzin geliefert und mehr als 7.000 Flüge pro Tag an über 800 Standorten in mehr als 55 Ländern betankt – das sind mehr als fünf Flugzeuge pro Minute.
Zu den Kunden zählen kommerzielle Fluggesellschaften, Militär-, Geschäfts- und Privatflugzeugbesitzer, Flughäfen sowie Flugplatzbetreiber. Dazu kommt eine breite Palette von Dienstleistungen zur Unterstützung des Kraftstoffangebots, einschließlich der Planung, des Baus und des Betriebs von Tankanlagen, technischer Beratung und Schulung, kohlenstoffarmer Lösungen, der Sterling Card für effizientes Betanken in der allgemeinen Luftfahrt sowie innovativer digitaler Plattformen zur Steigerung der Effizienz und Risikominderung.
Die Helikopterunternehmen der Schweiz haben durch die Covid-19-Pandemie teilweise beträchtliche Einnahmeausfälle erlitten. Vor allem im Rettungswesen und bei den Passagierflügen hinterließ der Lockdown vom Frühling tiefe Spuren. Besonders problematisch aber auch die Überregulierung, welche durch die Betriebe kaum mehr zu bewältigen ist.
Die führenden Schweizer Helikopterunternehmen trafen sich zur Generalversammlung der Swiss Helicopter Association SHA. Die Corona-Krise treffe die Schweizer Luftfahrt hart, sagte Fritz Messerli, neuer Leiter Sicherheit Flugbetrieb im Bundesamt für Zivilluftfahrt. Neben dem wirtschaftlichen Druck durch die Pandemie, und den Auswirkungen auf die Betriebe, beschäftige sich das Bundesamt aktuell auch mit der Integration der Drohnenoperationen in den Luftraum und der Sicherheit beim Betrieb von historischen Flugzeugen. Beim Erlass von neuen Bestimmungen sei das Schweizer Bundesamt selber primär in der Umsetzung und Implementierung aktiv. Es sei der politische Wille, dass die Schweiz die Bestimmungen der europäischen EASA übernehme, sagte Messerli.
Studie zur übermäßigen Regulierung durch die EASA
Die Regulierung durch die EASA und deren Umfang werden in der Schweiz und dem europäischen Ausland immer wieder kritisiert. Die EASA habe denn auch eine Studie zur übermäßigen Regulierung machen lassen, erklärte der Präsident der European Helicopter Association EHA, Peter Möller. Er forderte die EASA auf, die Ergebnisse der Studie zu veröffentlichen und Schritte einzuleiten, diesen Zustand zu ändern, denn insbesondere kleinere Unternehmen mit weniger als fünf Helikoptern könnten die überbordende Regelungsflut nicht mehr bewältigen. SHA-Präsident Martin Candinas pflichtet ihm bei: „Die Schweizer Helikopterbranche leidet unter gleich zwei Pandemien: Neben Covid-19 ist es vor allem die Regelschwemme der EASA, welche die Unternehmen belastet und gleichzeitig kaum je etwas zur Sicherheit des Flugbetriebs beiträgt.“
Als Beispiel nannte Candinas die EASA-Vorschrift, dass Berufspiloten über 60 Jahren keine kommerziellen Transportflüge mehr durchführen dürfen. „Diese Vorschrift ist unsinnig. Selbst eine Studie der EASA hat ergeben, dass Piloten über 60 medizinisch kein Risiko darstellen. Dennoch werden sie durch diese Regelung aus dem Berufsleben gedrängt. Sie verlieren ihr Einkommen und die Helikopterbetriebe einige ihrer erfahrensten Mitarbeitenden.“
Kritik: Transportflüge für zivile Unternehmen und Landwirte durch die Luftwaffe
Auch ein anderer staatlicher Eingriff in den Helikoptermarkt wurde kritisiert. Immer wieder führt die Luftwaffe Transportflüge für zivile Unternehmen und Landwirte durch. „Da diese Einsätze für die Begünstigten kostenlos sind, werden die Helikopterunternehmen in unzulässiger Weise konkurrenziert. Genau diese Unternehmen halten aber kostenlos Leistungen bereit, die der Öffentlichkeit beispielsweise bei Naturkatastrophen und Unfällen wichtige Dienste leisten.“ SHA-Präsident Candinas hat deswegen bei Bundesrätin Viola Amherd interventiert. „Armeehelikopter dürfen nur subsidiär eingesetzt werden“, sagt er. „Als letztes Mittel, wenn die zivilen Mittel ausgeschöpft sind.“
Über die Swiss Helicopter Association (SHA)
In der Swiss Helicopter Association sind die 20 wichtigsten Helikopterunternehmungen der Schweiz zusammengeschlossen. Der Verband vertritt seine Mitglieder gegenüber Behörden und anderen Organisationen im In- und Ausland. Er bezweckt die Wahrung, Unterstützung und Förderung gemeinsamer Interessen der schweizerischen und liechtensteinischen Helikopterunternehmungen.
Mit Sentinel-6 „Michael Freilich“ soll nun ein neuer Klimawächter die Erde aus dem All beobachten: Am 21. November 2020 um 18:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit (9:17 Uhr Ortszeit) soll der achte Satellit des europäischen Copernicus-Programms mit einer Falcon-9-Trägerrakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien (USA) starten. „Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit“, erklärt Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Sentinel-6 wird dazu beitragen, den globalen Anstieg des Meeresspiegels kontinuierlich und zuverlässig zu überwachen. Mit der Mission bauen wir daher unsere führende Rolle in der weltraumgestützten Klimabeobachtung weiter aus.“ Neben der Höhe des Meeresspiegels erfasst der Satellit außerdem den Seegang sowie die Meeresströmungen in den Ozeanen. Der Satellit soll mindestens bis zum Jahr 2025 betrieben werden. Danach wird der baugleiche Sentinel-6B Satellit die Messreihe fortführen.
Meeresspiegel-Anstieg beträgt mehr als drei Millimeter im Jahr
Aktuell steigt der Meeresspiegel weltweit durchschnittlich um etwas mehr als drei Millimeter pro Jahr – Tendenz steigend. Etwa die Hälfte dieses Anstiegs wird auf die Effekte schmelzender Eisschilde und Gletscher zurückgeführt, der Rest durch die Wärmeausdehnung der Ozeane bei steigenden Temperaturen. „Durch die Mission wollen wir erfahren, wie sich der Meeresspiegel in Zukunft weiterentwickelt“, sagt Dr. Jörn Hoffmann, Programmleiter für Copernicus im DLR Raumfahrtmanagement. „Anhand der Satellitendaten lässt sich etwa beurteilen, ob politische Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels Wirkung zeigen und wie gut globale Klimamodelle die Entwicklung des Meeresspiegels vorhersagen.“
Außerdem soll Sentinel-6 den Seegang und die Meeresströmungen beobachten. Diese Informationen erlauben Rückschlüsse auf den Wärmetransport in den Ozeanen, der direkten Einfluss auf das globale Klima hat – so ist etwa der warme Golfstrom verantwortlich für das relativ milde Klima in Nordeuropa. Die Informationen sind eine wichtige Eingangsgröße für Modellberechnungen zur Klimaentwicklung. Sämtliche Daten von Sentinel-6 werden für die Nutzer kostenfrei zur Verfügung stehen.
Sechs wissenschaftliche Instrumente beobachten die Ozeane
Aus einer Umlaufbahn in rund 1.300 Kilometern Höhe wird Sentinel-6 die Erde mit Hilfe von sechs wissenschaftlichen Instrumenten an Bord beobachten. POSEIDON-4 ist das Hauptinstrument des Satelliten. Das Radar-Altimeter misst den Meeresspiegelanstieg bis auf wenige Zentimeter genau. Über längere Zeitreihen wird es so möglich, die langfristigen Änderungsraten im Zehntel-Millimeter-Bereich pro Jahr zu ermitteln. Außerdem liefern die Messungen Information zu Meerestopographie und Wellengang.
Ein Mikrowellen-Radiometer, AMR-C, ermittelt den atmosphärischen Wasserdampf zwischen Erde und Satellit, um mit Hilfe dieses Wertes die Höhenmessungen von POSEIDON-4 zu präzisieren. Die Instrumente DORIS and GNSS-POD sowie ein Laser Reflektor-Array (LRA) dienen dazu, die Satellitenbahn genau zu bestimmen. Die exakte Bahninformation ermöglicht es erst, die genaue Meeresspiegelhöhe zu erfassen. Ein Star-Tracker ermittelt die Position von Sentinel-6. Mit einem Radio-Okkultations-Empfänger werden Temperatur und Feuchtigkeit in den verschiedenen Atmosphärenschichten bestimmt.
Seit fast 30 Jahren messen hochpräzise Satelliten-Altimeter die Höhe des Meeresspiegels als wichtigen Indikator des Klimawandels. Sentinel-6 „Michael Freilich“ wird diese Aufgabe nun von dem im Januar 2016 gestarteten Jason-3-Satelliten übernehmen und mindestens fünfeinhalb Jahre lang Umweltdaten sammeln. Der baugleiche Copernicus Sentinel-6B-Satellit soll im Jahr 2025 starten und die Messreihe ins nächste Jahrzehnt fortsetzen. Den Beinamen „Michael Freilich“ führt Copernicus Sentinel-6A zu Ehren des in diesem Jahr verstorbenen ehemaligen Direktors für die Erdwissenschaften bei der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, um ihn und seine Verdienste um die Erdbeobachtung und die Satellitenbeobachtung der Meere zu würdigen.
Europäisch-amerikanische Kooperation bei Sentinel-6A
Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Kommission gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA durchführt. Sentinel-6 „Michael Freilich“ wurde in europäisch-amerikanischer Kooperation entwickelt. Auf europäischer Seite sind die ESA und die europäische Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) mit Unterstützung der französischen Raumfahrtagentur CNES beteiligt, auf US-amerikanischer Seite die NASA und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Die industrielle Führung hat der Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space in Friedrichshafen übernommen und auch die Satellitenplattform gebaut, mit wichtigen Bauteilen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland. Das Hauptinstrument, das Poseidon-4-Radar-Altimeter, stammt von der Firma Thales-Alenia Space in Toulouse. Das Mikrowellen-Radiometer AMR-C, der GNSS-Empfänger und das Laser-Reflektor-Array wurden von der NASA beigestellt. Das DLR Raumfahrtmanagement betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das ESA Copernicus Space Component Programm, aus dem die Entwicklung von Sentinel-6 „Michael Freilich“ finanziert wurde.
Copernicus – das europäische Erdbeobachtungsprogramm
Copernicus ist ein Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union (EU), das sie in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) umsetzt. Es dient der Sammlung und Auswertung von Fernerkundungsdaten der Erde. Die Daten werden von Behörden, Unternehmen, der Wissenschaft und interessierten Bürgern genutzt. Speziell für Copernicus wurden bislang sechs Satellitenfamilien entwickelt, die sogenannten Sentinels („Wächtern“), welche den Zustand von Erde und Atmosphäre erfassen und somit wichtige Daten zu Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung, humanitärer Hilfe und ziviler Sicherheit liefern. Ergänzt werden die Satelliten-Daten durch Messgeräte am Boden, in der Luft und in Gewässern. Sechs weitere Satellitenmissionen wurden 2019 auf der ESA Ministerratskonferenz in Sevilla beschlossen. Den Betrieb der insgesamt 20 Umweltsatelliten übernehmen ESA und EUMETSAT. In Deutschland ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) federführend für Copernicus verantwortlich. Das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn begleitet die Implementierung des Programms in Deutschland.
Nachhaltigkeit kann auch wirtschaftlich attraktiv sein. Den Nachweis erbringen 1.000 innovative Lösungen, die Solarflugpionier Bertrand Piccard in seiner Stiftung „Solar Impulse Foundation“ von Experten auswählen lässt. Seit November zählt auch squAIR-timber, ein System der trilatec GmbH, zum ausgewählten Kreis der 1.000. Das System ersetzt Holz-Paletten und -Kufen, die im Luftfrachttransport zum Einsatz kommen, durch gleichwertig verwendbare Lösungen aus Kartonfaserstoffen. Die damit verbundene Gewichtseinsparung von rund 80 Prozent führt zu deutlichen Verringerungen beim Treibstoffverbrauch und hilft dabei, CO2-Emissionen im globalen Luftfrachtverkehr einzusparen.
squAIR-timber aus recyceltem Papier nach dem Karbonprinzip gefertigt
Die innovativen Leichtbauelemente der trilatec GmbH sind aus 100 Prozent recyceltem Papier nach dem Karbonprinzip gefertigt. Im Vergleich zu den herkömmlichen Varianten aus Holz sind sie bis zu 80 Prozent leichter, ohne dass Einbußen bei der Tragfähigkeit in Kauf genommen werden müssen. Flächig belastet trägt ein Meter des Materials bis zu fünf Tonnen mit einem Eigengewicht von nur 1,2 Kilogramm. Bei Holz liegt das Eigengewicht bei drei bis vier Kilogramm pro Meter. Zudem besteht squAIR-timber aus recyceltem Material und kann bedenkenlos über den Papiermüll erneut dem Wertstoffkreis hinzugefügt werden. Die Paletten und Kufen aus Kartonfaserstoffen können zum Unterbau auf allen Containern und Paletten zum Einsatz kommen.
squAIR-timber
squAIR-timber
Pharmakunden setzen auf squAIR-timber
„Beim Transport von Pharmaprodukten per Luftfracht setzen einige der Kunden bereits vollständig auf squAIR-timber, da der Umstieg auf unsere nachhaltige Lösung gerade bei standardisierten Verpackungen einfach und verlässlich machbar ist“, erklärt Andreas Langemann, Geschäftsführer der trilatec GmbH und ergänzt: „Die Auszeichnung der Solar Impulse Foundation ehrt uns besonders, da wir die Verbindung von wirtschaftlichen mit ökologischen Vorteilen in squAIR-timber in idealer Weise verkörpert sehen. Zum einen bringt es den Luftfahrtgesellschaften einen enormen Kosten- und Gewichtsvorteil. Aber auch die Handling-Agenturen profitieren von Zeitersparnissen beim Aufbau unseres Transportsystems. Zum anderen trägt das eingesparte Gewicht bereits heute zu einer Verringerung der CO2-Emissionen im weltweiten Frachtverkehr bei.“
Jettainer, der international führende Anbieter für Unit Load Device (ULD) Management, gratuliert als exklusiver Vertriebspartner für squAIR-timber der trilatec GmbH. „squAIR-timber ist ein hochinnovatives System mit großem Potenzial, die Luftfahrt nachhaltiger zu gestalten. Wir waren von Anfang an davon begeistert. Das Produkt passt perfekt sowohl zu unserem Portfolio an innovativen Lösungen im Bereich von Lademitteln sowie deren Steuerung als auch zu unserem eigenen Unternehmensanspruch, die Logistik nachhaltiger zu gestalten“, sagt Thorsten Riekert, Chief Sales Officer der Jettainer GmbH.
Führungswechsel bei der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF): In deren Cockpit hat nun der bisherige Vize Dr. Klaus-Jürgen Schwahn die Position mit dem langjährigen Vorsitzenden Ralf Schmid getauscht.
Erstmals wurde der IDRF-Vorsitzende per Briefwahl bestimmt. Schwahn (63) erhielt mit 98 Prozent der Stimmen ein überwältigendes Votum. „Es freut mich sehr, dass die Mitglieder geschlossen hinter mir stehen und wir unsere Arbeit auch mit der German Business Aviation Association e.V. (GBAA) fortsetzen können.“
Über die Person Dr. Klaus-Jürgen Schwahn
Der promovierte Diplom-Ingenieur Schwahn fungierte seit 2011 als stellvertretender Vorsitzender der Interessengemeinschaft und gilt als exzellenter Kenner des Luftverkehrs. Er arbeitete nicht nur lange Jahre als Berufspilot und Geschäftsführer einer Bedarfsfluggesellschaft, sondern ist Partner einer Flugschule in Florida, brachte als Geschäftsführer den Flughafen Schönhagen bei Berlin erfolgreich auf Kurs, schreibt Fachbücher und arbeitet als Berater.
Ralf Schmid wird IDRF-Copilot
Als IDRF-Vorsitzender löst er Ralf Schmid ab, der das Amt sechs Jahre innehatte. Der Geschäftsführer des Flughafen Memmingen fungiert in der Interessengemeinschaft künftig als Copilot und hält auf Europäischer Ebene weiterhin die deutsche Fahne im Präsidium der European Regional Aerodromes Community ERAC hoch. Als zweiter stellvertretender Vorsitzender zählt Steffen Merz, Head of Flight Department der Würth Aviation und Geschäftsführer des Adolf Würth Airport Schwäbisch-Hall, zur Führungscrew. Als Geschäftsführer der IDRF ist weiterhin und nunmehr seit 12 Jahren Thomas Mayer im Einsatz.
Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen infolge der Covid-19-Pandemie haben die Fluggesellschaften mit dem Beginn der Winterflugplanperiode ihr Flugangebot auch am Flughafen München noch weiter reduziert. Deshalb wird die Passagierabfertigung im Terminal 1 bis auf weiteres eingestellt.
An- und Abreisen am Flughafen München über Terminal 2
Ab dem 01. Dezember 2020 erfolgen alle An- und Abreisen über Terminal 2. Auch die Gepäckausgabe für sämtliche Flüge wird im Terminal 2 durchgeführt. Der Check-in für die üblicherweise im Terminal 1 ansässigen Airlines findet dann auf der Ankunftsebene (Ebene 03) im Terminal 2 statt.
Mit dem Auto anreisenden Gästen stehen beim Terminal 2 die Parkhäuser P20 und P26 zur Verfügung. Informationen zu allen Parkangeboten am Münchner Flughafen können unter www.parken.munich-airport.de abgerufen werden.
Emirates bietet ab sofort seinen kostenlosen Chauffeur-Service für Kunden der Premiumklassen wieder in Deutschland an. Die Airline kooperiert dabei mit dem globalen Chauffeurdienst-Anbieter Blacklane, der bereits für mehrere Städte und Flughäfen weltweit Fahrdienste für Emirates übernimmt.
Emirates Chauffeur-Service weltweit an ausgewählten Zielen
First-Class- und Business-Class-Gäste in und um Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg werden von ihrem persönlichen Fahrer abgeholt und zum Flughafen gebracht. Ankommende Gäste in Deutschland werden nach der Landung nach Hause, ins Hotel oder ins Büro gefahren. Business-Class-Kunden profitieren ab sofort von einer Erhöhung von 40 auf 80 inkludierte Freikilometer. Für First-Class-Gäste gelten weiterhin 80 gefahrenen Freikilometer. Der kostenlose Emirates Chauffeur-Service ist in ausgewählten Zielen weltweit verfügbar, darunter in Deutschland und am Drehkreuz der Fluggesellschaft in Dubai.
Maßnahmenpaket und Gesundheitsvorschriften
Emirates hat ein umfassendes Maßnahmenpaket auf jeder Stufe der Reise implementiert, um die Sicherheit seiner Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten. Die Fahrzeuge werden am Ende jeder Schicht innen und außen gereinigt und desinfiziert. Die Fahrer tragen Masken und Handschuhe (in Übereinstimmung mit den örtlichen Gesundheitsvorschriften), zudem werden strikte Gesundheitskontrollen bei den Fahrern durchgeführt. Die erhöhten Kontaktpunkte der Fahrzeuge, zum Beispiel Türgriffe, sowie die Griffe des Gepäcks jedes Kunden werden am Ende der Fahrt desinfiziert. Kinderautositze sind auf Anfrage erhältlich und werden nach jedem Gebrauch desinfiziert. Jedes Fahrzeug ist auf drei zusammenreisende Kunden beschränkt und das Tragen von Masken ist für Mitfahrer obligatorisch. Größere Fahrzeuge, die Platz für vier Passagiere bieten, sind auf Anfrage erhältlich.
Airbus und die Bundesrepublik Deutschland haben ihr offizielles Angebot für den Verkauf von Kampfflugzeugen des Typs Eurofighter an die Schweiz beim dortigen Bundesamt für Rüstung armasuisse eingereicht. Die Schweiz will ihre F-5 und F/A-18 ersetzen.
Die Bundesrepublik Deutschland bietet der Schweiz mit der Anschaffung des Eurofighter an, die bestehende militärische Partnerschaft beider Länder zu vertiefen, vor allem im Hinblick auf die gemeinsame Ausbildung der beiden Luftstreitkräfte. Dabei erhält die Schweiz volle Autonomie bei der Nutzung, Wartung und der Verwendung der Daten ihrer Flugzeuge.
Eurofighter Nummer 1 über Europa
Das Angebot wurde in Kooperation mit den weiteren Eurofighter Nationen sowie den Industriepartnern Leonardo und BAE Systems erstellt, und erfüllt die Anforderungen der Schweizer Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs (NKF) zum Ersatz der derzeit genutzten F-5 und F/A-18-Flotte mit einem moderneren Modell. Mit einer Stückzahl von mehr als 660 Bestellungen ist der Eurofighter das mit Abstand meistgenutzte Flugzeug für die Sicherung des Luftraums über Europa. Er wird gemeinschaftlich von den vier Partnernationen Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien betrieben und stetig weiter entwickelt. Deutschland selbst hat erst vor wenigen Tagen den Vertrag über die Beschaffung von 38 Eurofighter der neuesten Tranche 4 unterschrieben und bietet der Schweiz an, über eine typengleiche Beschaffung die Grundlage für eine noch engere politische, wirtschaftliche und sicherheitstechnische Kooperation zu legen.
Michael Flügger, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Schweiz, sagte: „Mit diesem Angebot laden wir die Schweiz als unseren Nachbarn und engen Partner in sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Fragen ein, ihren Luftraum durch den Eurofighter zu schützen und eng mit unseren Luftstreitkräften zusammenzuarbeiten. Für Deutschland ist die Schweiz nicht einfach ein Kunde, sondern ein strategischer Weggefährte, mit dem wir unsere ohnehin schon enge Kooperation noch weiter vertiefen möchten. Der Eurofighter ist die einzige Plattform, die von mehreren europäischen Nationen gemeinsam entwickelt und betrieben wird. Der Eurofighter wäre somit eine ideale Lösung für die Schweiz.“
Das Taktische Schießen auf Kreta ist auch in diesem Jahr der Höhepunkt für die Flugabwehrraketenkräfte der Luftwaffe. Seit über 50 Jahren übt die Bundeswehr hier gemeinsam mit verschiedenen NATO (North Atlantic Treaty Organization)-Partnern die Abwehr von Bedrohungen aus der Luft.
Gefahren aus der Luft können nicht nur mit Kampfjets wie dem Eurofighter oder dem Tornado bekämpft werden. Das Flugabwehrraketen-System Patriot bieten vom Boden aus Schutz gegen verschiedene Bedrohungen. Feindliche Flugzeuge, Raketen und Marschflugkörper können für Mensch, Material und Infrastruktur am Boden gefährlich werden. Dagegen setzt der „Patriot“ seinerseits Raketen ein.
Hat das Radar des Flugabwehrraketensystems die Bedrohung erkannt, können die Feuerleit-Crews den Abschuss der Lenkflugkörper anweisen. Mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit nähert sich die Rakete dem Ziel. Da dieser sogenannte „scharfe Schuss“ nicht über bewohntem Gebiet und in einem so stark genutzten Luftraum wie über Deutschland geprobt werden kann, über die Luftwaffe auf Kreta. Denn nur auf dem griechischen NATO-Schießplatz auf der Insel Kreta kann der „scharfe Schuss“ geübt werden – in diesem Jahr mit einer digitalen Besonderheit. Auf dem Titelbild: Die Lenkflugkörper des Waffensystems Patriot werden von den Launchern verschossen, welche auf Kreta in den Stellungen stehen.
Logistik für die Flugabwehrübung
Für das Taktische Schießen 2020 muss eine ganze Menge an Personal und Material von Deutschland nach Kreta gebracht werden. Die Vorbereitung für eine multinationale Übung auf einer Insel ist natürlich eine etwas andere als bei einer Verlegung innerhalb Deutschlands. Das beginnt schon beim Transport – die Verschiffung des Waffensystems Patriot geschieht per Seetransport.
Dies geschah schon Ende Oktober im Hafen von Rostock. 251 Fahrzeuge und 47 Container werden mit Hilfe des Logistikbataillon 171 aus Burg seetauglich gemacht. Keine einfache Aufgabe: Zoll, Gefahrgut und Fahrzeuge mit bis zu 40 Tonnen Gewicht sind alles andere als Alltagsgeschäft. Die Planungen liefen schon seit Juli, um sicherzustellen, dass auch jeder Container und jedes Fahrzeug sicher auf der griechischen Insel ankommt. Das Frachtschiff bringt die „Patrioten“ innerhalb von elf Tagen von Rostock nach Kreta.
Boden-Luft-Verteidigung mit Patriot
Seit 1968 nutzt die Bundeswehr die „NATO Missile Firing Installation“, kurz NAMFI. Das Areal nahe der bekannten Küstenstadt Chania und der Souda Bay auf Kreta bietet alles, was die Flugabwehr zum Üben braucht: Viel Platz und eine gute Anbindung. Jedes Jahr verlegen nicht nur hunderte Soldatinnen und Soldaten aus Norddeutschland nach Kreta, auch hunderte Fahrzeuge, Container und natürlich auch die zum Verschuss gedachten Raketen werden per See- und Lufttransport auf die Insel transportiert.
Boden-Luft-Verteidigung mit dem Flugabwehrraketen-System Patriot
Airbus A310 MRTT der Luftwaffe
Dort wurden durch die NATO (North Atlantic Treaty Organization) und die „Host-Nation“, die griechischen Streitkräfte, alle Vorkehrungen für die Übung getroffen. Luftraumüberwachung, Unterkünfte, Kommunikationseinrichtungen, abgesicherte Stellungen für die Raketensysteme und Zieldarstellung stehen den multinationalen Übungsteilnehmern hier zur Verfügung.
Nicht nur das Material muss 2.500 Kilometer überwinden, ebenso das Personal. Hier kommt eine der Stärken des Teams Luftwaffe ins Spiel. Mit insgesamt vier Flügen des Airbus A310 und des A400M wird die Truppe des Übungskontingents nach Kreta geflogen. In der aktuellen Zeit natürlich nicht ohne besondere Vorbereitung. Jede Soldatin und jeder Soldat wird vorher mindestens einmal auf Covid-19 getestet. Nur mit einem negativen Test ist die Übungsteilnahme und die Einreise nach Griechenland möglich. Außerdem haben sich die Soldatinnen und Soldaten vor dem Abflug in häusliche Absonderung begeben, die Sicherheit aller Beteiligten geht schließlich vor. Auf Kreta angekommen, geht es natürlich erst richtig los. 47 Container und 250 Fahrzeuge wollen bewegt und genutzt werden: Bürocontainer aufbauen, Material ausladen, Waffensystem aufbauen, es gibt noch viel zu tun, bis in der nächsten Woche der scharfe Schuss mit dem Waffensystem Patriot abgegeben werden kann.
Patriots werden auf Drohnen abgefeuert
In Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen werden in der Übung Zieldarstellungsdrohnen auf den Weg gebracht, damit die Flugabwehrsysteme sie mit ihren Raketen im dafür gesperrten Luftraum über dem Mittelmeer vor der Küste Kretas abschießen können. Schon früher übte die Bundeswehr dort, damals noch mit dem System „Nike-Hercules“, benannt nach griechischen Göttern, später dann mit dem System HAWK, heute mit Patriot.
Dieses wird nicht nur von der Bundeswehr, sondern auch von den Streitkräften der NATO-Partner Niederlande und USA sowie auch von den griechischen Gastgebern genutzt. In diesem Jahr findet diese multinationale Zusammenarbeit besonders intensiv statt: Neben zwei griechischen Staffeln üben drei deutsche Staffeln zusammen in multinationalen Teams aus den Niederlanden und den USA.
Digitalisierung – auch ohne Corona-Pandemie
Die Covid-19-Pandemie ist in diesem Jahr natürlich auch für die Luftwaffe eine außergewöhnliche Herausforderung. Große Übungen mit zahlreichen Beteiligten aus verschiedenen Nationen und hohem logistischen Aufwand brauchen daher eine noch durchdachtere und auf Infektionsschutz ausgerichtete Planung – schließlich steht neben der Auftragserfüllung natürlich vor allem die Sicherheit und Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten an allererster Stelle.
Doch auch ohne die Pandemie wäre 2020 als ein besonderes Jahr in die Geschichte der Flugabwehr der Bundeswehr eingegangen. Erstmalig findet das Taktische Schießen nicht nur auf Kreta statt, sondern wird auch vom Heimatstandort Husum aus taktisch geführt. Über sichere Datenlinks werden Informationen zwischen den Einheiten auf Kreta und dem Gefechtsstand des Flugabwehrraketengeschwaders 1 ausgetauscht. Ein Meilenstein der Digitalisierung – nicht nur für die Bundeswehr, sondern auch für Ihre Führungsrolle in der Flugabwehr der NATO.
Lufthansa hat gleich drei Veränderungen im Management innerhalb des Konzerns auf den Weg unternommen. Führungskräfte aus den eigenen Reihen rücken ins Kerngeschäft auf. Dazu gehören Dieter Vranckx für SWISS, in dessen Folge auch Peter Gerber sowie Dorothea von Boxberg.
Dieter Vranckx bringt Erfahrung aus der Region Nordamerika und Asien mit
Dieter Vranckx (47), derzeit CEO von Brussels Airlines, ist heute vom Verwaltungsrat von SWISS zum CEO der Schweizer Airline berufen worden. Er übernimmt seine neue Aufgabe zum 01. Januar 2021. Dieter Vranckx folgt auf Thomas Klühr, der das Unternehmen Ende des Jahres wie geplant verlässt.
Dieter Vranckx hatte seit 2001 mehrere leitende Positionen in der Deutschen Lufthansa AG inne. So war er zwischen 2010 und 2013 Regional Director USA Midwest and Canada bei der Lufthansa Cargo AG mit Sitz in Chicago. Von 2013 bis 2016 leitete er als Vice President Home Markets bei SWISS den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zwischen 2016 und 2018 verantwortete er den Konzernvertrieb und die Marketingaktivitäten für die Airlines der Lufthansa Group in der Region Asien-Pazifik mit Sitz in Singapur. 2018 wechselte er zunächst als CFO zu Brussels Airlines, 2020 übernahm er die Funktion des CEO. Dieter Vranckx hat die schweizerische und belgische Staatsbürgerschaft.
Doppelrolle für Peter Gerber
Nachfolger von Dieter Vranckx als CEO von Brussels Airlines wird Peter Gerber (56). Vorbehaltlich der noch ausstehenden Beschlussfassung durch das Board of Directors der SN Airholding wechselt Peter Gerber, der derzeit den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Cargo AG führt, zum 01. März 2021 nach Belgien. Dort übernimmt er zusätzlich die neu geschaffene Funktion des Generalbevollmächtigten der Lufthansa Group für Europaangelegenheiten.
Peter Gerber begann seine Karriere in der Lufthansa Group 1992. Ab 1997 verantwortete er den Bereich Konzernverrechnung, Gebühren und Entgelte. Zwischen 2001 und 2004 war Gerber der Projektleiter für das konzernübergreifende Ergebnissicherungsprogramm „D-Check“. Zwischen 2004 und 2009 übernahm Peter Gerber die Bereiche Tarifpolitik und Soziale Sicherung des Lufthansa Konzerns. Im Juni 2009 wurde Gerber in den Vorstand der Lufthansa Cargo AG berufen und verantwortete das Ressort Finanzen und Personal. Im Juni 2012 wechselte Gerber in den Vorstand der Lufthansa Passage Airlines und verantwortete das Ressort Personal, IT & Services. Seit Mai 2014 ist Peter Gerber Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG.
Einstige Beraterin Dorothea von Boxberg folgt ins Management
Nachfolgerin von Peter Gerber als CEO der Lufthansa Cargo AG wird Dorothea von Boxberg (46). Nach Beschlussfassung durch den Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo AG wird sie die neue Aufgabe zum 01. März 2021 übernehmen. Dorothea von Boxberg begann ihre berufliche Laufbahn 1999 bei der Boston Consulting Group. 2007 wechselte Dorothea von Boxberg zur Lufthansa Group, wo sie verschiedene leitende Positionen innehatte. So verantwortete sie zum Beispiel ab 2012 das Customer Experience Design der Lufthansa Airline.
In dieser Zeit führte sie mit ihrem Team eine neue Generation Business Class-Sitze ein und legte den Grundstein für die Entwicklung von Lufthansa zur 5-Sterne-Airline. 2015 wechselte Frau von Boxberg zur Lufthansa Cargo AG und leitete den Bereich Global Sales Management. Mit Wirkung zum 01. August 2018 hat der Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo AG Dorothea von Boxberg in den Vorstand der Lufthansa Cargo AG berufen. Dort ist sie unter anderem für den weltweiten Vertrieb, die Netzplanung und Produktmanagement sowie Produktentwicklung verantwortlich.
Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG sagt: „Mit den heutigen Entscheidungen übernehmen gleich drei erfahrene und versierte Führungskräfte aus unseren eigenen Reihen wichtige Managementaufgaben im Kerngeschäft unseres Konzerns. Dieter Vranckx war in verschiedenen Airlines und auf drei Kontinenten erfolgreich für die Lufthansa Group tätig. Seine enorme internationale Erfahrung und seine breite Airline Expertise machen ihn zu einer erstklassigen Besetzung für die Führung der SWISS. Peter Gerber hat innerhalb der Lufthansa Group in vielen Führungspositionen bewiesen, dass er nicht nur ein herausragender Airline-Manager ist, sondern auch schwierige politische Verhandlungen zu einem guten Ergebnis bringen kann. Diese Erfahrung wird er in seine neue Doppelrolle in Brüssel einbringen. Dorothea von Boxberg hat in den vergangenen Jahren nicht nur als Vertriebsexpertin einen großen Anteil an dem aktuellen Erfolg der Lufthansa Cargo AG. Sie wird mit ihrer Erfahrung und ihrem Knowhow die starke Wettbewerbsposition unserer Frachtsparte weiter ausbauen.“
In seiner Grundsatzrede auf dem Jahreskongress des ACI Europe in Brüssel stellte der alte und neue Verbandspräsident Jost Lammers deutliche Forderungen an die politischen Entscheidungsträger in der EU. Jost Lammers ist der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) und wurde nun erneut zum Präsidenten des Airport Council International (ACI) gewählt.
Lammers führt den Dachverband der europäischen Flughäfen in dieser Position bereits seit Juli 2019 und vertritt nun für ein weiteres Jahr die Interessen von über 500 Flughäfen in 45 europäischen Ländern. Damit sich die Luftfahrt baldmöglichst erholen könne, müssten, so Jost Lammers, jetzt dringend entscheidende Weichenstellungen vorgenommen werden.
Effektive Maßnahmen gegen Corona aufgezeigt
Unter der Voraussetzung entsprechender internationaler Abkommen könnten bestehende Reiserestriktionen und Quarantäneregelungen durch einen verstärkten Einsatz von Antigen-Schnelltests ersetzt werden. Lammers: „Solche Tests reduzieren Übertragungsrisiken effektiv und könnten den Weg zu einer kontinuierlichen Regenerierung des internationalen Luftverkehrs ebnen.“ Jost Lammers steht seit Januar 2020 an der Spitze der Flughafen München GmbH. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung und bekleidet zugleich das Amt des Arbeitsdirektors.
Im Auftrag eines europäischen Kunden hat RUAG Simulation & Training seine Fähigkeiten im Bereich Live Support während eines Simulationstrainings unter Beweis gestellt. Das Training umfasste auch einen After Action Review (AAR). Die Fernbetreuung aus der Schweiz ermöglichte es, das geplante Training zur vollen Kundenzufriedenheit und in Übereinstimmung mit den Pandemierichtlinien durchzuführen.
Force-on-Force-Training
RUAG Simulation & Training unterstützte Armee- und Polizeikräfte, mit Services für das Force-on-Force-Training und den Einsatz eines Mobilen Combat Training Center (CTC) mit dem Gladiator Modular Tactical Engagement Training System.
RUAG Simulation & Training stellte seine Kompetenzen für die vollständige Fernunterstützung, inklusive der Datenaufbereitung für die AAR im Rahmen lasergestützter Force-on-Force-Trainingsübungen unter Beweis. Dadurch konnte ein realistisches Training trotz COVID-19-Pandemiebedingungen gewährleistet werden. Normalerweise sind bei einem solchen Training zwei bis vier professionelle Aufsichtspersonen vor Ort. Dank der Fernüberwachung war dies nicht mehr notwendig, und internationale Reisen aus der Schweiz konnten vermieden werden.
Sonderoperation mit mehreren Einheiten
Das Training im Rahmen einer Sonderoperation mit mehreren Einheiten verschiedener Teilstreitkräfte und einer kombattanten Gegenseite verlief wie geplant. Mit dem Gladiator Supervision Equipment der RUAG konnten die Positions- und Interaktionsdaten der modularen, mobilen CTC-Teilnehmereinheiten aufgezeichnet und für eine effektive After Action Review aufbereitet werden.
Taktisches Gladiator-Trainingssystem und Betriebsunterstützung
Dieser Erfolg stärkte die Zusammenarbeit in einer laufenden Reihe von umfassenden laserbasierten Force-on-Force-Trainings, die vom Kunden in Auftrag gegeben wurden. Der „Training-as-a-Service“-Ansatz umfasste die Vermietung sämtlicher Komponenten des modularen taktischen Gladiator-Trainingssystems sowie die Betriebsunterstützung und den Unterhalt des Systems.
Gemeinsam mit dem Kunden definierte das Team von RUAG Simulation & Training die Systemkonfigurationsanpassungen, um maximale Realitätsnähe und beste Performance innerhalb des vorgegebenen Budgets zu erzielen.
LVC-Simulations- und Trainingslösungen
RUAG Simulation & Training AG ist ein professioneller und vertrauenswürdiger Partner für LVC-Simulations- und Trainingslösungen (Live, Virtual and Constructive). Durch die Kombination von Spitzentechnologie mit umfassender Erfahrung entwickelt RUAG kosteneffiziente, für die jeweiligen Ausbildungsziele massgeschneiderte Produkte, die darauf ausgelegt sind, in den komplexen Einsatzszenarien von heute und morgen Leben zu retten und Assets zu schützen. Gladiator Modular Tactical Engagement Training Systeme ermöglichen die Live-Simulation von Konfliktszenarien auf höchstem Realitätsgrad.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat sich in der vergangenen Woche mit der Lufthansa CityLine (CLH) auf ein Tarifpaket geeinigt. Ein erster Krisentarifvertrag zwischen UFO und CLH war zuvor Ende September von der CLH-Geschäftsführung am letzten Tag einer vereinbarten Frist einseitig widerrufen worden.
Kündigungsschutz bis Ende 2023
Mit dem Tarifpaket „Coronakrise und Restart“ konnte eine langfristige berufliche Perspektive für Kabinen-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter durch einen Kündigungsschutz bis Ende 2023 geschaffen werden. Im Gegenzug verzichten die Kabinenbeschäftigten bei CLH unter anderem auf Weihnachtsgeldzahlungen und Zuschüsse zum Urlaubsgeld.
Verlängerung der Arbeitsverträge
Befristete Arbeitsverträge werden, sofern die bisher vereinbarte Befristung nicht ohnehin länger dauert, bis Ende 2021 verlängert.
„Wir freuen uns, dass mitten in dieser schweren Luftfahrtkrise durch den erreichten Kündigungsschutz eine langfristige Perspektive für die CityLiner geschaffen werden konnte“, resümiert UFO-Verhandlungsführer Rainer Bauer.
Das vereinbarte Tarifpaket steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die UFO-Mitglieder bei CLH. Eine entsprechende Urabstimmung wird im Zeitraum vom 23. bis 27. November durchgeführt. UFO empfiehlt den Mitgliedern eine Annahme des Tarifpakets.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat die Anordnung zur Einstellung des kommerziellen Betriebs der Boeing 737-8 und 737-9 aufgehoben. Dieser Schritt ermöglicht es Fluggesellschaften, die der Zuständigkeit der FAA unterliegen, einschließlich der US-Airlines, die notwendigen Schritte zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs einzuleiten. Boeing kann somit auch wieder Auslieferungen durchführen.
„Wir werden niemals die Menschen vergessen, die bei den beiden tragischen Unfällen ums Leben kamen und in Folge derer die Entscheidung getroffen wurde, den Betrieb einzustellen“, sagte David Calhoun, Chief Executive Officer von The Boeing Company. „Diese Ereignisse und die Lehren, die wir daraus gezogen haben, haben unser Unternehmen geprägt und unsere Aufmerksamkeit weiter auf unsere Unternehmenswerte Sicherheit, Qualität und Integrität gerichtet.“
In den vergangenen 20 Monaten hat Boeing eng mit Fluggesellschaften zusammengearbeitet, ihnen detaillierte Empfehlungen zur langfristigen Lagerung gegeben und sichergestellt, dass ihr Input Teil der Bemühungen für eine sichere Wiederinbetriebnahme war.
Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA legt Anforderungen fest
Eine von der FAA herausgegebene Lufttüchtigkeitsanweisung legt die Anforderungen fest, die erfüllt werden müssen, bevor US-Fluggesellschaften den Betrieb der 737-8 und -9 wieder aufnehmen können. Dazu zählen: Installation von Software-Verbesserungen, Umsetzung von Modifikationen an der Kabeltrennung, Durchführung von Pilotenschulungen und Ausführung gründlicher Entkonservierungsmaßnahmen, die die Einsatzbereitschaft der Flugzeuge sicherstellen werden.
„Die Anordnung der FAA ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte Stan Deal, Präsident und Chief Executive Officer von Boeing Commercial Airplanes. „Wir werden weiterhin mit Regulierungsbehörden sowie unseren Kunden auf der ganzen Welt zusammenarbeiten, um das Flugzeug weltweit wieder in Betrieb zu nehmen“.
Zusätzlich zu den Änderungen an der Flugzeug- und Pilotenausbildung hat Boeing drei weitere wichtige Schritte unternommen, um den internen Fokus auf Sicherheit und Qualität zu verstärken.
Organisatorische Ausrichtung: Mehr als 50.000 Ingenieure wurden in einer einzigen Organisation zusammengeführt, die eine neue Einheit für Produkt- und Dienstleistungssicherheit umfasst und Sicherheitsverantwortlichkeiten im gesamten Unternehmen vereinheitlicht.
Kultureller Schwerpunkt: Die Ingenieure wurden weiter befähigt, Sicherheit und Qualität zu verbessern. Das Unternehmen identifiziert, diagnostiziert und löst Probleme mit einem höheren Maß an Transparenz und Unmittelbarkeit.
Prozess-Verbesserungen: Durch die Einführung von Designprozessen der nächsten Generation ermöglicht das Unternehmen ein höheres Qualitätsniveau beim Ersteinsatz.
Kapazitätsausbau mit dem Airbus-Flaggschiff: Emirates setzt seine beliebte A380 ab dem 27. November viermal täglich im Liniendienst nach London Heathrow und ab dem 02. Dezember sechsmal wöchentlich neu nach Manchester ein. Ab dem 25. November nimmt die Fluggesellschaft darüber hinaus zusätzliche A380-Flüge nach Moskau auf.
Emirates erhöht Linien-Verbindungen nach Großbritannien
Emirates erhöht zudem seine Linien-Verbindungen nach Birmingham und Glasgow von derzeit vier wöchentlichen auf tägliche Flüge ab dem 27. November bzw. 01. Dezember. Die Frequenzen nach Manchester werden ebenfalls ab dem 01. Dezember von derzeit acht auf zehn Flüge pro Woche erhöht, von denen sechs mit der beliebten Emirates-A380 und vier mit einer Boeing 777-300ER bedient werden. Von London Heathrow aus werden ab dem 27. November alle vier täglichen Flüge mit dem Airbus A380 durchgeführt.
Der Ausbau der Emirates-Dienste nach Großbritannien folgt auf den kürzlich eingerichteten Luftverkehrskorridor zwischen Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, der zu einer erhöhten Nachfrage geführt hat. Im Rahmen der Vereinbarung müssen Reisende, die aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Vereinigte Königreich einreisen, sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Umgekehrt können Fluggäste aus dem Vereinigten Königreich, die nach Dubai reisen, ihren COVID-19-PCR-Test 96 Stunden vor ihrem Flug oder bequem nach ihrer Ankunft in Dubai durchführen.
Die zusätzlichen A380-Dienste von Emirates nach Moskau folgen ebenfalls in Reaktion auf die steigende Nachfrage von Reisenden in Russland, die ihren Urlaub in Dubai oder an beliebten Destinationen wie den Malediven, die über das Drehkreuz von Emirates leicht zu erreichen sind, verbringen möchten.
Destination Dubai
Von weiten Stränden und kulturellen Attraktionen bis hin zu Gastfreundschaft und hochmodernen Freizeiteinrichtungen: Dubai ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Im Jahr 2019 begrüßte die Stadt 16,7 Millionen Besucher und war Gastgeber von mehreren hundert Konferenzen, Ausstellungen sowie Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Metropole ist eine der ersten Städte weltweit, die vom World Travel and Tourism Council (WTTC) die Klassifizierung „Safe Travels“ erhalten hat. Dies spiegelt die umfassenden und effektiven Maßnahmen der Metropole zur Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit der Gäste wider.
Gäste der Ferienfluggesellschaft SunExpress, einem Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, haben ab sofort die Möglichkeit, sich gegen einen geringen Aufpreis einen freien Mittelsitz an ihrer Seite zu buchen. Das Angebot gilt für sämtliche Verbindungen im Streckennetz. Buchen lässt sich das Extra für spürbar mehr Komfort und Abstand bereits ab 39,99 Euro.
Komfort und Abstand ab 39,99 Euro
„In Corona Zeiten ist ein SunExpress Flugzeug einer der Orte, mit dem niedrigsten Ansteckungsrisiko. Doch auch wenn wir auf Masken bestehen und die Luft so gut gefiltert ist wie sonst nur in Operationssälen – Nähe fühlt sich gerade einfach nicht gut an. Platz ist für viele unserer Kunden ein großes Anliegen“, kommentiert Peter Glade, CCO bei SunExpress. „Unsere Gäste haben in den jüngsten Wochen vielfach den Wunsch nach einem garantiert freien Mittelsitz geäußert. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Kunden diesen Extra-Service künftig anbieten können.“
So funktioniert die Buchung des Extraplatzes
Möglich ist die Buchung des Extraplatzes telefonisch unter 069-90234000. Kunden können den freien Mittelsitz direkt bei ihrer Reservierung mitbuchen. Darüber hinaus ist eine Reservierung für bereits bestehende Buchungen bis zu drei Tage vor Abflug möglich. Auch hierfür erfolgt die entsprechende Reservierung über den telefonischen Kundenservice von SunExpress. Kunden müssen dazu lediglich den sechsstelligen Code der Buchung bereithalten.
Trotz aktuell schwieriger Lage für die Luftverkehrswirtschaft ist das Frachtaufkommen ungebrochen und zeigt dem Flughafen Frankfurt die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung des weltweiten Warenverkehrs.
Somit nimmt der Fraport mit der CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt Kurs auf mehr Wachstum. Eine neue Frachthalle soll dazu beitragen, den Luftfrachtstandort weiter zu stärken und noch nachhaltiger innerhalb weltweiter Transportketten zu positionieren.
Mieter für Frachthalle am Fraport gesucht
Dazu hatte die Fraport AG bereits im Zuge der Ausbauplanung des Airports neue Hallen- und Büroflächen zur Frachtabfertigung vorgesehen. Diese sukzessive Flächenentwicklung auf insgesamt rund 27 Hektar hat in den vergangenen Jahren begonnen und soll nun weiter vorangetrieben werden.
30.000 Quadratmeter für Luftfracht
Aktuell sucht Fraport einen potentiellen Mieter für eine neuentstehende Frachthalle. Diese soll voraussichtlich im Jahr 2024 fertiggestellt sein. Geplant ist eine Hallenfläche von 30.000 Quadratmetern. Voraussetzung für die Anmietung ist die Nutzung zur Abfertigung von Luftfracht beziehungsweise die nachhaltige Generierung von Luftfracht durch das anmietende Unternehmen. Die Bekanntmachung endet am 11. Dezember 2020.
Das durch die Corona-Krise verursachte Krise bringt auch die Verkehrsflughäfen an ihre Grenze. Die wirtschaftliche Not ist groß. In ihrem Überlebenskampf ruft der Flughafenverband ADV nach finanzieller Unterstützung.
Anlass zur Hoffnung gibt den Flughäfen der Luftverkehrsgipfel vom 06. November. Die Flughäfen richten hohe Erwartungen an Bund und Länder, dass die bei diesem Spitzentreffen in Aussicht gestellten Hilfen zügig geleistet werden. „Viele Standorte sind in ihrem Fortbestand gefährdet. Die dauerhaften Einbrüche der Verkehrszahlen lassen eine wirtschaftliche Stabilisierung aus eigener Kraft nicht zu. Flughäfen sind auf nicht rückzahlbare Zuschüsse angewiesen“, so der eingehende Ruf von Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV.
ADV: Wirtschaftlicher Totalschaden droht
Die beim Luftverkehrsgipfel verkündeten Ergebnisse, den Flughäfen finanziell unter die Arme zu greifen, geben Grund zur Hoffnung. „Ich richte die dringende Bitte an Bund und Länder, den notleidenden Flughäfen mit entschlossenem Handeln unter die Arme zu greifen. Es darf nicht bei Ankündigungen bleiben. Nur finanzielle Zuschüsse können irreparable Strukturbrüche aufhalten und die unverzichtbare Airport-Infrastruktur langfristig sichern,“ appelliert Beisel eindringlich an die politischen Entscheider. Die Verluste der Flughäfen sind enorm. Besorgniserregend schlagen sie mit extremen Minuswerten zu Buche:
70,9 Prozent weniger Passagiere im Jahresverlauf bis Ende September gegenüber 2019
Drei Mrd. Euro voraussichtlicher Verlust in 2020 und 2021, nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen Euro in 2019
10 Mio. Euro tägliches Einnahmedefizit
3,6 Mrd. Euro Einnahmerückgang 2020
2,6 Mrd. Euro Einnahmerückgang 2021
Ein Viertel der über 180.000 Arbeitsplätze an Flughafenstandorten gefährdet
27 Mrd. Euro jährliche Bruttowertschöpfung der Flughäfen in Gefahr
740 Mio. Euro Vorhaltekosten für die Zeit des Lockdowns
1,3 Mrd. Euro Erlösausfälle für die Zeit des Lockdowns
ADV fordert Tests statt Quarantäne
„Neben monetären Zuwendungen kann sich der Luftverkehr langfristig nur erholen, wenn pauschale Quarantäneregelungen verbesserten Teststrategien Platz machen. Sicheres, länderübergreifendes Reisen mit Freude und Vertrauen – diese Normalität müssen wir zurückgewinnen – und genau dafür brauchen die Flughäfen jetzt finanzielle Ad-hoc-Unterstützung“, wiederholt Beisel abschließend seine Forderung.
Der Leipzig/Halle Airport (LEJ), Europas fünftgrößter Cargo-Airport, verzeichnete im Oktober einen neuen Höchstwert im Luftfrachtaufkommen. Bezogen auf den Vorjahresmonat erhöhte sich der Frachtumschlag um 10,9 Prozent auf 124.881 Tonnen.
Am Leipzig/Halle Airport (LEJ) wächst das Frachtaufkommen damit weiter zweistellig. Die Zahl der Flüge im Frachtverkehr stieg gegenüber dem Oktober des Vorjahres um 8,7 Prozent auf 4.501. In den ersten zehn Monaten des Jahres erhöhte sich das Luftfrachtaufkommen um 8,4 Prozent auf über 1,11 Millionen Tonnen. Der Luftfrachtumschlag am LEJ wächst damit weiter überproportional und entgegen dem bundesweiten Negativtrend.
LEJ fertigt Umschlag von Impfstoffen ab
Anfang November hat Amazon Air am LEJ sein erstes regionales Luftfrachtzentrum in Europa eröffnet. Das Unternehmen nutzt eine neu errichtete 20.000 Quadratmeter große Frachtanlage mit direktem Zugang zum Vorfeld. Der LEJ bietet seinen Kunden eine CEIV-Pharma-Zertifizierung. Der Flughafen ist in der Lage, rund um die Uhr temperatur- und zeitkritische Pharmasendungen wie Impfstoffe abzufertigen. Dafür ist die PortGround GmbH zuständig. Sie gehört zur Mitteldeutschen Flughafen AG und ist auf Flugzeug- und Frachtabfertigung spezialisiert. Das Kühllager des Airports befindet sich im World Cargo Center (WCC). Dieses verfügt über einen unmittelbaren Zugang zum Vorfeld. Dadurch sind kurze Transportwege und stabile Kühlketten vom und zum Flugzeug sowie LKW gewährleistet.
LEJ: Mehr Parkplätze für Flugzeuge
Am LEJ betreibt DHL Express ihr größtes Drehkreuz weltweit. Täglich werden hier bis zu 2.000 Tonnen umgeschlagen. LEJ ist zugleich Heimatflughafen der AeroLogic, einem Joint Venture von DHL Express und Lufthansa Cargo. In diesem Jahr hat der Airport ein Planänderungsverfahren mit einem Volumen von rund 300 Millionen Euro initiiert. Im August reichte der Airport die hierfür erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Planungsbehörde, der Landesdirektion Sachsen, ein. Im Fokus steht die Vergrößerung der Vorfeldflächen im Bereich des DHL-Drehkreuzes, um zusätzliche Parkpositionen für Flugzeuge zu schaffen.
Für den Weitertransport der Güter auf dem Boden ist der Airport sowohl in Nord-Süd- als auch Ost-West-Richtung direkt an das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz angebunden. Insgesamt steuern rund 60 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 280 Ziele weltweit umfasst. Am LEJ können alle Arten von Luftfracht sowie Frachtflugzeugen abgefertigt werden. Im Jahr 2019 betrug das Frachtaufkommen am Leipzig/Halle Airport rund 1,24 Millionen Tonnen.
Austrian Airlines geht ab kommendem Jahr neue Wege beim Catering in der Economy Class auf Europaflügen. Auf Reisen mit einer Flugzeit bis zu 180 Minuten erhalten Passagiere ab dem Frühjahr einen „Austrian Signature Treat“, ein süßes Gastgeschenk. Zudem wird Reisenden mit der „Austrian Melangerie“ ein umfassendes Premium-Angebot an hochwertigen Speisen und Getränken zum Kauf angeboten, aus dem Fluggäste ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen wählen können. Die Auswahl zwischen süßem oder salzigem Snack ist damit Vergangenheit.
Im Fokus des neuen Angebots stehen Qualität, Regionalität und Auswahl. So werden sich auf der Speisekarte österreichische Klassiker wie Apfelstrudel oder eine Brettljause finden. Kalte und warme Snacks sowie ein umfangreiches vorrangig regionales Getränkeangebot werden das neue Catering-Konzept abrunden.
„Flugreisen an sich und damit die Erwartungen unserer Passagiere haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Statt einem Pauschalangebot möchten vor allem Economy Class Fluggäste ihr Flugerlebnis zunehmend personalisieren und selbst entscheiden, welche Services ihnen wichtig sind“, erklärt Austrian Airlines Vorstandsmitglied Andreas Otto die Einführung des neuen Angebotes auf Europaflügen. „Mit unserem neuen Catering-Konzept berücksichtigen wir diesen Wunsch und investieren in ein hochwertiges Speisen- und Getränkeangebot an Bord.“
Hochwertige Produktvielfalt statt „Süß oder Salzig?“
Bereits vor der Coronakrise hat sich gezeigt, dass die bloße Auswahl zwischen einem süßen oder salzigen Snack nicht mehr den Erwartungen der Austrian Airlines Passagiere entspricht. Künftig können Economy Class Passagiere auf Flügen innerhalb Europas (z.B. Athen, Paris, Warschau, Sarajevo) direkt an Bord aus dem vielfältigen Produktangebot der „Austrian Melangerie“ wählen.
Neben Frühstücksoptionen wie einem Wiener Frühstück werden klassische frische Gerichte wie ein gebackenes Hühnerschnitzel, Kaiserschmarren oder Apfelstrudel auf der Speisekarte zu finden sein. Kalte Snacks, Chips oder Schokolade und eine große Auswahl an Softdrinks, Kaffee, Tee und ausgesuchten alkoholischen Getränken werden das neue Angebot abrunden. Jeder Passagier erhält außerdem einen Schokoladentaler als Gastgeschenk.
Ab Frühjahr auf Linienflügen innerhalb Europas
Austrian Airlines arbeitet bereits seit einiger Zeit an der Neugestaltung des Catering-Konzeptes. Eingeführt wird das neue Produktangebot an Bord im Frühjahr 2021. Lufthansa und SWISS stellen ebenfalls 2021 auf ein neues Onboard-Service um. „Auch künftig können wir ein Basisprodukt, den Flug, zu einem vernünftigen Preis anbieten – und geben jenen Passagieren, die mehr möchten, die Möglichkeit, aus einem Premium-Sortiment ihren Bedürfnissen entsprechend auszuwählen. Wie bei einem Baukasten-System suchen sich unsere Gäste jene Leistungen aus, die für sie relevant sind“, so Vorstandsmitglied Andreas Otto.
Business Class und Economy Class ab 180 Minuten weiterhin kostenfrei
Für Business Class Passagiere wird sich durch die Umstellung nichts ändern, Auswahl und Service-Angebot bleiben unverändert. Auf Flügen mit einer Flugzeit von über 180 Minuten bleibt das aktuelle Service der Economy Class ebenfalls bestehen. Auch für Austrian Airlines Fluggäste auf Austrian Holidays Charterflügen (erkennbar an der vierstelligen Flugnummer beginnend mit 2 oder 9, z.B. OS9103 nach Rhodos) gibt es keine Änderung. Snack sowie Getränke werden weiterhin kostenfrei ausgegeben.
Emirates und die südafrikanische Fluggesellschaft FlySafair haben ein Interline-Abkommen gegründet, das Emirates-Passagieren Zugang zu ausgewählten Zielen im FlySafair-Streckennetz in Südafrika eröffnet.
Zwei Airlines mit nur einem Ticket dank Interline
Fluggäste, die von den drei Emirates-Gateways des Landes – Johannesburg, Kapstadt und Durban – zu den Inlandsflughäfen von FlySafair wie Port Elizabeth, East London und George umsteigen, haben durch das Abkommen die Möglichkeit, mit nur einem Ticket zu reisen und ihr Gepäck zur Zieldestination durchzuchecken.
Badr Abbas, Emirates Senior Vice President Commercial Operations für Afrika: „Wir freuen uns über den Beginn unserer Interline-Partnerschaft mit FlySafair, mit der wir Kunden die innerhalb Südafrikas reisen möchten, neue Reisemöglichkeiten und eine größere Auswahl bieten. Das FlySafair-Streckennetz ergänzt unsere Präsenz im Land und bietet unseren Kunden eine Reihe zusätzlicher Verbindungen.“
Emirates hat seine Flüge nach Johannesburg und Kapstadt bereits am 01. Oktober sowie nach Durban am 08. Oktober wieder aufgenommen und bietet derzeit 17 wöchentliche Verbindungen nach Südafrika an. Das Land hat seine Grenzen kürzlich wieder für internationale Besucher geöffnet, Voraussetzung zur Einreise ist ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.
Emirates hat umfassende Sicherheitsmaßnahmen für alle Reiseabschnitte eingeführt und stimuliert die Passagiernachfrage durch bequeme und Umsteigeverbindungen zu fast 100 Destinationen über sein Drehkreuz in Dubai.
„Der Verkehrsrückgang am Flughafen Wien setzt sich weiter fort, derzeit liegt das Passagieraufkommen deutlich unter 20% des Vorjahres. Für das Gesamtjahr 2020 erwarten wir zwischen 7,6 Mio. und 7,8 Mio. Fluggäste am Standort Wien. Ein möglicher Weg aus der Krise sind Antigen-Schnelltests: Der gemeinsam mit Austrian Airlines laufende Probebetrieb verläuft sehr erfolgreich und zeigt, dass es möglich ist, Covid-19-Schnelltests in den Reiseprozess gut zu integrieren. Um Wirtschaft und Tourismus wieder in Gang zu bringen, braucht es dringend eine europaweit abgestimmte Teststrategie mit einem flächendeckenden Einsatz dieser Testverfahren. Die aktuellen Ankündigungen bezüglich möglicher Impfstoffe lassen jedenfalls auf eine deutliche Erholung im Reiseverkehr zumindest ab dem zweiten Halbjahr 2021 hoffen.“ hält Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.
Minus 70,7% Passagiere am Standort Wien
Die weltweite Covid-19-Pandemie hat anhaltend starke Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr und damit auch auf den Flughafen Wien: Von Januar bis September verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice einen Passagierrückgang von 71,2% auf insgesamt 8,7 Mio. Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien ging die Zahl der Passagiere um 70,7% auf 7.026.879 Reisende zurück. Die Zahl der Flugbewegungen sank von Januar bis September um 60,1% auf 80.580 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) ging von 77,5% auf 59,5% zurück. Das Frachtaufkommen sank um 24,0% auf 157.878 Tonnen (Luftfracht und Trucking). Der Flughafen Malta verzeichnete im Q1-3/2020 einen Passagierrückgang um 72,5% auf 1.551.354 Reisende. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 82,0% auf 84.640 Reisende.
Umsatz bei € 277,0 Mio. (-56,9%) und Nettoergebnis1 auf € -41,3 Mio. (-127,2%)
Per 3. Quartal sanken die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 56,9% auf € 277,0 Mio. Das EBITDA verschlechterte sich um 80,1% auf € 62,3 Mio. und das EBIT um 120,3% auf € -43,6 Mio. Belastet wird das Ergebnis durch die im Q3 vorgenommene Abschreibung von € 6,9 Mio. auf das Revitalisierungsprojekt Pier Ost, das krisenbedingt wegfällt. Das Nettoergebnis vor Minderheiten ging per 3. Quartal um 127,2% auf € -41,3 Mio. zurück. Die Nettoverschuldung erhöhte sich auf € 161,9 Mio. (31.12.2019: € 81,4 Mio.). Der Free-Cashflow lag bei € -65,3 Mio. (Q1-3/2019: € 143,7 Mio.).
Negatives Periodenergebnis für Gesamtjahr erwartet
Die Flughafen Wien Gruppe verfügt aktuell über gesicherte Liquidität, die für alle vorhersehbaren Krisen-Szenarien eine ausreichende Finanzierung gewährleistet. Unter Berücksichtigung der bereits erfolgreich umgesetzten sowie noch geplanten Sparmaßnahmen und Kostenreduktionen geht der Vorstand angesichts der zuletzt wieder deutlich rückläufigen Verkehrszahlen davon aus, dass das aktuelle Geschäftsjahr mit einem EBITDA in der Bandbreite zwischen € 55 Mio. bis € 60 Mio. abgeschlossen werden wird. Nach Abschreibungen und Finanzergebnis wird für das Geschäftsjahr nach derzeitigem Erkenntnisstand mit einem negativen Periodenergebnis zwischen € -75 Mio. und € -85 Mio. vor Minderheiten zu rechnen sein.
Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten
Die Umsätze des Segments Airport gingen per 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 62,8% auf € 115,5 Mio. zurück. Das Segment-EBIT lag bei € -40,3 Mio. (Q1-3/2019: € 94,1 Mio.) Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 43,8% auf € 68,6 Mio. Das Segment-EBIT verschlechterte sich auf € -19,9 Mio. (Q1-3/2019: € 5,3 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten. Im Segment Retail & Properties sanken die Umsätze in den ersten neun Monaten 2020 um 51,8% auf € 58,1 Mio. Das Segment-EBIT lag bei € 14,9 Mio. (Q1-3/2019: € 66,2 Mio.). Die Umsätze des Segments Malta gingen um 67,7% auf € 25,0 Mio. zurück. Das Segment-EBIT lag bei € -1,8 Mio. (Q1-3/2019: € 41,7 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im Q1-3/2020 bei € 9,8 Mio. (Q1-3/2019: € 12,8 Mio.). Das Segment-EBIT betrug € 3,4 Mio. (Q1-3/2019: € 7,7 Mio.).
Investitionen
In den ersten neun Monaten 2020 wurden in Summe € 62,6 Mio. investiert. Die größten Investitionen betreffen den Terminalumbau mit € 20,1 Mio., die Verbindungsbrücke zum Parkhaus 3 mit € 2,0 Mio., Grundstücke mit € 2,0 Mio., den Office Park 4 mit € 1,4 Mio., Flugzeugschlepper mit € 1,3 Mio., Passagierbusse mit € 1,2 Mio. und neue Werbeflächen mit € 1,1 Mio. Am Flughafen Malta wurden per 3. Quartal € 9,7 Mio. investiert.
Flughafen-Wien-Gruppe mit 494.044 Passagieren (-86,2%) im Oktober
Der pandemiebedingt starke Verkehrsrückgang am Flughafen Wien setzt sich weiter fort: Im Oktober verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) ein Minus von 86,2% auf 494.044 Reisende. Kumuliert von Januar bis Oktober sank das Passagieraufkommen um 72,8% auf 9,2 Mio. Reisende. Am Standort Flughafen Wien entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Minus von 72,4% auf 7,4 Mio. Reisende von Januar bis Oktober weiter rückläufig.
Standort Wien: 86,7% weniger Passagiere im Oktober
Im Oktober 2020 sank das Passagieraufkommen am Standort Flughafen Wien um 86,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 378.107 Reisende. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 86,7% ab, die Anzahl der Transferpassagiere um 86,9%. Die Flugbewegungen sanken um 70,3%. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 26,7% im Vergleich zum Oktober des Vorjahres.
Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im Oktober um 85,4%, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 87,0% ab. In den Fernen Osten ging das Passagieraufkommen im Oktober um 97,5% zurück, jenes in den Nahen und Mittleren Osten sank um 91,8%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Minus von 92,7% ebenfalls rückläufig und nach Afrika nahm die Zahl der Passagiere um 91,4% ab.
Der Flughafen Malta verzeichnete im Oktober ein Passagierminus um 84,3%. In Kosice sank das Passagieraufkommen um 84,4%.
1) Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen
Verkehrsentwicklung Oktober
Flughafen Wien (VIE)
10/2020
DIFF.%
01-10/2020
DIFF.%
Passagiere an+ab+transit
378.107
-86,7
7.404.986
-72,4
Lokalpassagiere an+ab
279.870
-86,7
5.987.546
-70,7
Transferpassagiere an+ab
96.188
-86,9
1.405.870
-77,4
Bewegungen an+ab
6.986
-70,3
87.566
-61,2
Cargo an+ab in to
19.537
-26,7
177.415
-24,3
MTOW in to
264.648
-72,6
3.620.301
-60,6
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
10/2020
DIFF.%
01-10/2020
DIFF.%
Passagiere an+ab+transit
110.346
-84,3
1.661.700
-73,8
Lokalpassagiere an+ab
110.070
-84,2
1.651.228
-73,8
Transferpassagiere an+ab
258
-95,5
10.206
-73,8
Bewegungen an+ab
1.622
-66,9
17.299
-61,2
Cargo an+ab (in to)
1.238
-23,1
13.162
-1,0
MTOW (in to)
59.088
-68,5
649.828
-61,6
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-Konsolidiert)
10/2020
DIFF.%
01-10/2020
DIFF.%
Passagiere an+ab+transit
5.591
-84,4
90.201
-82,2
Lokalpassagiere an+ab
5.591
-84,4
90.117
-82,2
Transferpassagiere an+ab
0
n.a.
0
n.a.
Bewegungen an+ab
106
-75,1
1.381
-74,1
Cargo an+ab (in to)
0
-100,0
5
-86,3
MTOW (in to)
2.826
-71,6
29.434
-78,8
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
10/2020
DIFF.%
01-10/2020
DIFF.%
Passagiere an+ab+transit
494.044
-86,2
9.156.887
-72,8
Lokalpassagiere an+ab
395.531
-86,1
7.728.891
-71,6
Transferpassagiere an+ab
96.446
-87,0
1.416.076
-77,3
Bewegungen an+ab
8.714
-69,8
106.246
-61,4
Cargo an+ab (in to)
20.775
-26,5
190.582
-23,1
MTOW (in to)
326.562
-71,9
4.299.563
-61,0
Hinweis: Gesamtzahl der Passagiere enthält Lokal-, Transfer- und Transitpassagiere. Aufrollung der Verkehrsdaten
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
IN € MIO.
Q1-3/2020
Q1-3/2019
DIFF. IN %
Umsatzerlöse
277,0
642,9
-56,9
Sonstige betriebliche Erträge
4,6
10,5
-55,8
Betriebsleistung
281,6
653,4
-56,9
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen
-20,9
-29,7
-29,6
Personalaufwand
-160,0
-233,1
-31,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen
-36,4
-81,2
-55,1
Wertminderungen/Wertaufholung auf Forderungen
-0,8
0,0
n.a.
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen
-1,2
3,6
-133,1
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
62,3
313,1
-80,1
Planmäßige Abschreibungen
-99,0
-98,1
0,9
Wertminderungen
-7,0
0,0
n.a.
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
-43,6
215,0
-120,3
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity-Unternehmen
0,5
0,7
-22,4
Zinsertrag
2,1
1,9
8,9
Zinsaufwand
-11,8
-12,9
-8,3
Sonstiges Finanzergebnis
-1,8
0,6
n.a.
Finanzergebnis
-11,0
-9,6
-13,8
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT)
-54,6
205,3
-126,6
Ertragsteuern
13,2
-53,2
-124,9
Periodenergebnis
-41,3
152,1
-127,2
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft
-40,1
138,7
-128,9
Nicht beherrschende Anteile
-1,3
13,4
-109,4
Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert)
Star Alliance, die größte Luftfahrtallianz der Welt, hat die Entwicklung einer systemübergreifenden biometrischen Identitäts- und Identifizierungs-Plattform abgeschlossen. Die Plattform wird das Reiseerlebnis von Kunden der Vielfliegerprogramme von Star-Alliance-Fluggesellschaften erheblich verbessern.
Die Plattform Star Alliance Biometrics dient dem Ziel der Star-Alliance Mitglieder, ihren Kunden ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten und dabei ihr Qualitätsversprechen für treue Kunden innerhalb ihres Reise-Ökosystems zu untermauern.
Star Alliance Biometrics: Lufthansa und SWISS machen den Anfang
Die Lufthansa Group Airlines Lufthansa (Gründungsmitglied der Star Alliance) und SWISS werden den Anfang machen und Star Alliance Biometrics ab November für ausgewählte Flüge einsetzen. An den Drehkreuzen Frankfurt und München wird hierfür spezielle Infrastruktur eingerichtet, was an beiden Standorten die Servicequalität erhöht.
Kunden des Lufthansa- und SWISS-Vielfliegerprogramms „Miles & More“, die der Teilnahme an Biometrics zustimmen, können den Zugang zu den Sicherheitskontrollen und den Boarding-Gates kontaktlos passieren – in Zeiten von COVID-19 ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz. Dabei können die Reisenden ihre Mund-Nasen-Bedeckungen, die sie im Terminal tragen müssen, auch während der biometrischen Identitätsüberprüfung aufbehalten, denn die Identifikation der Passagiere wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Gesichtserkennung NEC I:Delight
Die in Star Alliance Biometrics verwendete Lösung zur Identifizierung basiert auf der Gesichtserkennungstechnologie NEC I:Delight der japanischen NEC Corporation und steht
Miles & More-Teilnehmern, die der Verwendung ihrer biometrischen Daten während des Reiseprozesses zugestimmt haben, kostenlos zur Verfügung.
Wie funktioniert die Anmeldung?
Miles & More-Teilnehmer können sich ab sofort für Star Alliance Biometrics anmelden. Hierfür müssen sie lediglich mithilfe ihres Smartphones einem Link in der Lufthansa-App (Star-Alliance-App im Apple-Store und Google-Play-Store) folgen und einige einfache Schritte vornehmen. Bei der Anmeldung werden die Teilnehmer gebeten, ein Foto von sich zu machen, ihre Identität mit ihrem Ausweis zu bestätigen und die Fluggesellschaften und Flughäfen auszuwählen, bei denen sie den Service nutzen möchten.
Einmal anmelden, mehrfach nutzen
Die Passagiere müssen sich nur einmal anmelden und können ihre biometrischen Daten dann mehrfach an den biometrischen Touchpoints teilnehmender Flughäfen nutzen, wann immer sie mit einer Star-Alliance-Fluggesellschaft reisen, die Star Alliance Biometrics anbietet.
Datenschutz und -sicherheit
Persönliche Daten – etwa Fotos und andere Identifikationsmerkmale – werden verschlüsselt und innerhalb der Plattform sicher gespeichert. Das System wurde von Anfang an unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze und auf Basis der neuesten Gesichtserkennungstechnologie entwickelt. Die Speicherung persönlicher Daten wird auf ein notwendiges Minimum begrenzt. Es werden beispielsweise keine Kundennamen gespeichert.
Pilatus hat TAG Maintenance Services aus Genf in der Schweiz als Autorisiertes PC-24 Service Center akkreditiert. Das Unternehmen ist außerdem zertifiziert, Servicedienstleistungen für den einmotorigen Turboprop PC-12 anzubieten.
Mit der Ergänzung des PC-24 Super Versatile Jets erbringt TAG Maintenance Services neu Wartungsdienste für alle Pilatus Flugzeuge im Bereich der Geschäftsluftfahrt. Der „One-Stop-Shop“ befindet sich am Flughafen Genf. TAG ist einer der führenden MRO-Anbieter der Geschäftsluftfahrt.
Weltweite Pilatus PC-24 Flotte wächst stetig
Ignaz Gretener, VP General Aviation von Pilatus, sagt: „Die weltweite PC-24 Flotte wächst stetig, weshalb wir konstant unser Support-Netzwerk verstärken. Da Genf für viele unserer Kunden eine wichtige Destination ist, freuen wir uns, unsere Beziehung zu TAG Maintenance Services mit ihrem hervorragenden Ruf weiter auszubauen.“
„Sowohl der PC-12 als auch der PC-24 haben sich als beliebte Privat-, Geschäfts- und Charterflugzeuge in Europa erwiesen. Wir freuen uns, auf unserer langen Beziehung zu Pilatus aufzubauen und uns um diese großartigen Flugzeuge von Pilatus zu kümmern“, meint Franck Madignier, CEO von TAG Maintenance Services.
Pilatus zur Nummer 1 im Turboprop-Kundendienst gewählt
Im Sommer dieses Jahres wählten Kunden in einer unabhängigen Umfrage der Zeitschrift „Professional Pilot“ zum 19. Mal in Folge Pilatus zur Nummer 1 im Turboprop-Kundendienst. Pilatus setzt den unbeugsamen Fokus, allen Kunden stets den bestmöglichen Kundenservice zu bieten und ihre Bedürfnisse an oberster Stelle anzugliedern. Dank des globalen Netzwerks werden die Kunden persönlich betreut und erhalten in ihrem Autorisierten Pilatus Service Center vor Ort das Wissen und die technische Unterstützung, die sie benötigen.
Emirates ist mit seiner Reaktion auf die COVID-19-Pandemie laut Safe Travel Barometer die sicherste Fluggesellschaft der Welt. Die Airline setzt seit der Wiederaufnahme ihres Flugbetriebs im Mai branchenweit führende Sicherheitsstandards und steht daher mit einem „Safe Travel Score“ von 4,4 von 5,0 unter mehr als 230 weltweit bewerteten Fluggesellschaften an der Spitze. Die Bewertung basiert auf einer unabhängigen Prüfung von 26 Parametern, bei der unter anderem Sicherheitsmaßnahmen und Reisekomfort bewertet werden.
Sicherheitsmaßnahmen und Hygienestandards an allen Reiseabschnitten
Das Safe Travel Barometer ist die weltweit umfassendste Plattform zur Kontrolle und Messung der von Anbietern umgesetzten Initiativen in der Reise-, Tourismus- und Hotellerie-Branche. Der Bewertungsmechanismus berücksichtigt Sicherheitsmaßnahmen und Hygienestandards an allen Reiseabschnitten, die Emirates konsequent umgesetzt hat. Zu den verstärkten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen der Fluggesellschaft gehören unter anderem die Verteilung kostenloser Hygienekits, Schutzbarrieren an Check-in-Schaltern, persönliche Schutzausrüstung und neue Sicherheitsprotokolle für Flugbegleiter und Flughafenmitarbeiter sowie intensivierte Reinigungsverfahren für Flugzeuge, einschließlich Reinigung und Desinfektion der Waschräume an Bord alle 45 Minuten während des Fluges.
Emirates Safe Travel Barometer (Quelle: Emirates)
Emirates Safe Travel Barometer (Quelle: Emirates)
Emirates auch im Bereich „Traveller Convenience“ führend
Auch im Bereich „Traveller Convenience“, einer weiteren Unterkategorie des Safe Travel Barometer, nimmt Emirates eine Vorreiterrolle ein: Die Fluggesellschaft war die erste in der Branche, die eine für Passagiere kostenfreie Deckung von COVID-19 bedingten, medizinischen Kosten von bis zu 150.000 Euro und Quarantänekosten von 100 Euro pro Tag für 14 Tage eingeführt hat, falls sich ein Passagier während der Reise mit COVID-19 infizieren sollte. Die Buchungsrichtlinien von Emirates bieten zudem größtmögliche Flexibilität und Sicherheit bei der Reiseplanung. Fluggäste haben die Möglichkeit, ihre Reisedaten zu ändern oder die Gültigkeit ihres Tickets um zwei Jahre zu verlängern. Darüber hinaus hat Emirates zahlreiche Maßnahmen getroffen, um Skywards-Mitgliedern dabei zu helfen, ihren Mitgliedsstatus zu halten und neue Möglichkeiten für das Sammeln und Einlösen von Meilen eingeführt.
Über das Safe Travel Barometer
Das Safe Travel Barometer wurde im Jahr 2020 ins Leben gerufen, um die weltweiten Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen und die Gesamterfahrung der Fluggäste zu messen, die die Entscheidungsfindung in der neuen Normalität beeinflussen. Der Safe Travel Score ist die branchenweit erste COVID-19-Bewertungsinitiative, die in Reaktion auf die Pandemie eingeführt wurde.
Das Safe Travel Barometer ist eine B2B-Lösung von Safe Travel Technologies, einer unabhängigen Tochtergesellschaft von VIDEC, einem Beratungs- und Consultingunternehmen der Reisebranche. Erfasst werden mehr als 2.000 Unternehmen in 10 Branchenkategorien, 50 Parameter und Informationen zur Ankunft von Reisenden an mehr als 80 Reisezielen.
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