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Quantencomputer: OHB bei Deutschlands Quanteninitiative

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Informationen gelten als das neue Öl, und so muss auch diese Ressource über sichere Kanäle fließen können. Doch die sichere Kommunikation, mittels herkömmlicher Verschlüsselung, wird immer mehr bedroht. Nicht zuletzt durch technische Durchbrüche beim Quantencomputing. Hierfür hat sich ein deutscher Industrieverbund für sichere Quantentechnologie gebildet. An Bord ist auch das Raumfahrtunternehmen OHB.

Die kryptographische Absicherung der kritischen Infrastruktur Deutschlands, sensibler Daten in Unternehmen oder des weltweiten Zahlungsverkehrs gegen Angriffe von außen bekommt in unserer zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt einen immer höheren Stellenwert. Ebenso wichtig ist der zuverlässige Schutz staatlicher Informationen, um auch künftig nationale Souveränität gewährleisten zu können.

Quantencomputer knacken asymmetrische Schlüssel

Aktuelle Entwicklungen in der Quantentechnologie und hier insbesondere die Fortschritte im Bereich Quantum Computing stellen eine neue Herausforderung dar, denn etablierte und weitverbreitete kryptographische Verfahren können gebrochen werden. Mit entsprechenden Quantenalgorithmen ist es möglich, aus dem notwendigerweise öffentlichen Schlüssel asymmetrischer Verfahren auch den eigentlich geheimen privaten Schlüsselanteil zu rekonstruieren. Dadurch ist ein wesentlicher Teil der kryptographischen Infrastruktur gefährdet, und es müssen neue Lösungen entwickelt werden.

Eine dieser Lösungen ist die „Quantenschlüsselverteilung“ (QKD für das englische „Quantum Key Distribution“). Bei korrekter Implementierung ist QKD informationstheoretisch beweisbar sicher – auch gegen noch unbekannte Quantenalgorithmen oder gegen Attacken durch Supercomputer in Kombination mit neuen mathematischen Überlegungen. Alternative Ansätze verfolgen eine algorithmische Lösung und untersuchen komplexere mathematische Probleme, um Angriffe auf den Schlüsselaustausch abzuwehren („Post Quantum Cryptography“ (PQC) oder „Quantum Resistant Algorithms“ (QRA)). Beide Wege bilden die tragenden Säulen für eine „quantensichere“ Kryptographie.

Quantensicherheit bereit für industrielle Anwendung

Die wissenschaftlichen Grundlagen dafür wurden in den letzten Jahrzehnten in Deutschland und international erarbeitet. Insbesondere wurden neue Komponenten, Protokolle und Systeme in den Quantentechnologien entwickelt. Europaweite Förderprogramme zielen aktuell darauf ab, den technologischen Reifegrad zu erhöhen und eine Integration der Technologien in bestehende Infrastrukturen zu ermöglichen. In Deutschland geschieht dies durch die Zusammenarbeit namhafter Institute, Universitäten und industrieller Partner in Verbundprojekten und Vorhaben. Exemplarisch hierfür sind großangelegte Projekte wie Q.Link.X und QuNET oder Projekte im PQC-Bereich, die verschiedene Anwendungsfälle adressieren.

Die Grundlagenforschung allein reicht jedoch nicht aus, um Anwendungen zu erschließen, die technisch und ökonomisch auf dem Markt vertretbar wären. Es ist deshalb notwendig, eine wertsteigernde Überführung der Forschungsergebnisse zu QKD und PQC in hochsichere Systeme für reale Einsatzfälle umzusetzen. Dies erfordert allerdings die langjährige Industrieerfahrung verschiedener Akteure aus den Bereichen der klassischen Kryptographie, Systemsicherheit, Komponentenherstellung und Systemintegration sowie der Netzarchitektur und des Netzbetriebs.

Interessenverbund in Deutschland will quantensichere Kommunikation

Um diese interdisziplinäre Aufgabe lösen zu können, wurde ein Interessenverbund der deutschen Industrie mit nachfolgendem Manifest gegründet: Der Deutsche Industrieverbund für Quantensicherheit (DIVQSec) will es sich zur Aufgabe machen, industriell nutzbare Lösungen für quantensichere Kommunikation und Kryptographie durch eine nationale Wertschöpfungskette zu fördern und somit technologische Souveränität zu gewährleisten.

Die Lösungen sollen im europäischen Wirtschaftsraum entwickelt und angeboten werden und als Grundlage zur Sicherung nationaler und europäischer kritischer Infrastruktur dienen. Insbesondere sollen sie auch staatliche Institutionen sowie hochsensible Daten in privatwirtschaftlichen Unternehmen schützen.

DIVQSec dient als Kommunikationsplattform und Gestalter eines Ökosystems zur quantensicheren Kryptographie und eines zukünftigen Quanten-Internets, um insbesondere der interdisziplinären Natur dieser Technologie gerecht zu werden. Die Interessen der beteiligten Unternehmen werden durch DIVQSec konsolidiert und gemeinsam repräsentiert. Dadurch wird der Austausch zur Bundes- und Europapolitik, zu entsprechenden Interessensgruppen in anderen EU-Mitgliedsstaaten oder auf europaweiter Ebene, sowie zur Öffentlichkeit und der Grundlagenforschung gestärkt.

BAS: Luftfahrt zwischen Lockdown und Langzeitausblick

Die Luftfahrt steht an einem besonderen Punkt in ihrer Geschichte: Während Industrie und Fluggesellschaften unter den enormen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, soll der Luftverkehr angesichts des fortschreitenden Klimawandels so schnell wie möglich umweltfreundlicher werden.

Berlin Aviation Summit Berlin

Wie das gelingen kann, diskutierten führende Vertreter der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Europäischen Kommission, der deutschen Regierung, des Finanz- und Energiesektors sowie von Forschungsinstitutionen beim zweiten Berlin Aviation Summit (BAS), zu dem der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eingeladen hatten. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) war an der Organisation des BAS beteiligt, der aufgrund der Corona-Pandemie erstmals als hybrides Event in Berlin und online stattfand.

Luftfahrt von Morgen forscht in vielen Technologien

Die Experten, darunter Airbus-CEO Guillaume Faury, Reiner Winkler, CEO MTU Aero Engines, EU-Verkehrskommissarin Adina Valean und Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, waren sich einig, dass zunächst die Erholung von der Coronakrise im Mittelpunkt stehe, die die Luftfahrtbranche mit zeitweisen Reiseverboten und starken Einbrüchen der Passagierzahlen schwer getroffen hat. Doch gleichzeitig müsse man die Zukunft im Blick haben und als Vorreiter in eine neue Mobilität vorangehen. „Das übergreifende Ziel während und nach der Phase der Erholung muss die Nachhaltigkeit sein“, so DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke. „Das gilt zwar nicht nur für die Luftfahrt, doch als hochtechnologisierte und internationale Branche sollte sie nicht nur Teil einer nachhaltigen Mobilität, sondern der Tempomacher auf dem Weg dorthin sein. Der Berlin Aviation Summit hat gezeigt, dass wir unser gemeinsames Ziel, die klimaneutrale Luftfahrt, so schnell und effektiv wie möglich erreichen wollen.“

Klimaneutrale Luftfahrt als gemeinsames Ziel

Bei den verschiedenen Diskussionen zu Flugzeugbau, Flugsystemen, Antrieben, Air Traffic Management, Flugsicherheit und Forschung ging es daher vor allem um neue Ideen und alternative Antriebe wie zum Beispiel Wasserstoff, der eine große Rolle bei der Energiewende spielen werde. Denn wie andere Wirtschaftszweige auch, muss die Luftfahrt fossile Brennstoffe zukünftig ersetzen, um klimafreundlicher werden zu können. Das sei laut der Experten nur mit der Entwicklung innovativer Technologien möglich. Bereiche wie Digitalisierung, Triebwerksforschung, integrierte Flugsysteme und leistungsstarke Leichtbaustrukturen müssten weiterentwickelt werden, um das emissionsfreie Flugzeug auf den Markt bringen zu können. Dafür sei die Branche aber auch auf entsprechende regulatorische Rahmen und gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung angewiesen.

Bester Nachwuchs-Feuerwehrmann am Flughafen München

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Als „Jahrgangsbester“ unter allen bayerischen Feuerwehrleuten, die in diesem Jahr ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben, wurde jetzt der bei der Flughafen München GmbH (FMG) ausgebildete Felix Kuffer (rechts) ausgezeichnet. „Wir sind stolz darauf, dass wir trotz der durch die COVID-19-Pandemie erschwerten Rahmenbedingungen so großartige Ergebnisse in der Berufsausbildung erzielen“, erklärte Scharpf.

Dr. Robert Scharpf, Personalchef des FMG-Konzerns, ließ es sich nicht nehmen, dem 22-Jährigen höchstpersönlich seine Glückwünsche und die Anerkennungsurkunde der IHK München und Oberbayern für herausragende Leistungen in der Abschlussprüfung zu überbringen.

Flughafenfeuerwehr: Nicht nur Brände löschen

Die vielseitige Ausbildung bei der Flughafenfeuerwehr bescherte Felix Kuffer unter anderem die Qualifikation zum Rettungssanitäter und den Lkw-Führerschein. Dem Münchner Flughafen bleibt die ausgezeichnete Nachwuchskraft ebenso wie die anderen drei Absolventen der FMG, die in diesem Jahr erfolgreich ihre Ausbildung abschließen konnten, auch künftig als Werksfeuerwehrmann erhalten.

Lufthansa: Verkauf des LSG-Europageschäfts an gategroup fix

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Die Lufthansa Group und gategroup haben im Dezember 2019 einen Kaufvertrag über das Europageschäft der LSG Group geschlossen. gategroup erfüllt nunmehr alle Auflagen der Europäischen Kommission.

Lufthansa Group will auch verbleibenden internationalen Teil der LSG Group verkaufen

Damit konnte der Kaufvertrag nun vollzogen werden, das sogenannte „Closing“ ist erfolgt. Über die finanziellen Details der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Das Europageschäft macht rund ein Drittel des Gesamtgeschäfts der LSG Group aus. Der Kaufvertrag umfasst neben den europäischen Catering Betrieben auch das Lounge- und Zug-Geschäft sowie die Retail Convenience Food-Marke Evertaste und ihre europäischen Betriebe, das Equipment-Geschäft SPIRIANT sowie die Einzelhandelsgeschäfte der Marke „Ringeltaube“. Die Lufthansa Group strebt weiterhin einen Verkauf des verbleibenden internationalen Teils der LSG Group an, sobald die Rahmenbedingungen dies zulassen.

Service für Airlines am Boden

gategroup ist an den Standorten Frankfurt, München und Zürich langfristiger Partner der Konzernairlines für Catering und Serviceleistungen. An den Werken in Frankfurt und München, die dort den Bordservice für Lufthansa Flüge liefern, bleibt Lufthansa mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Damit soll ein nahtloser Übergang des Cateringgeschäftes und ein erfolgreicher Start der Zusammenarbeit sichergestellt werden. gategroup will eigens für Lufthansa unter dem Namen Studio 50/8TM eine kulinarische Ideenschmiede und ein Haus der gemeinsamen Kreation einführen.

Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, sagt: „Mit dem Verkauf des LSG-Europageschäfts an gategroup setzen wir einen weiteren Meilenstein beim Umbau der Lufthansa Group. Wir fokussieren uns stärker auf unser Kerngeschäft der Airlines, wir werden schlanker, effizienter und reduzieren die konzerninterne Komplexität. Mein ganz ausdrücklicher Dank gilt den 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jetzt zu gategroup wechseln. Sie haben unser Catering Geschäft in Europa in den vergangenen Jahren zum Erfolg geführt und werden auch zukünftig unter Führung von gategroup die Gäste der Lufthansa mit Premium Catering verwöhnen.“

RUAG kooperiert mit norwegischem MRO-Spezialisten Ritek AS

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RUAG Simulation & Training hat eine industrielle Zusammenarbeit mit Ritek AS vereinbart. Das Kooperationsabkommen stellt eine zuverlässige, effiziente und nachhaltige Unterstützung vor Ort sicher, für alle Simulations- und Trainingslösungen, die von RUAG International entwickelt und integriert werden.

Technische Unterstützung für Trainingsslösungen in Norwegen

Mit diesem strategischen Schritt werden die Voraussetzungen geschaffen, dass RUAG Simulation & Training schnelle, direkte und qualifizierte technische Unterstützung für in Norwegen integrierte und eingesetzte Trainingsslösungen anbieten kann. Das exklusive Abkommen steigert die Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit der Simulation & Training Lösungen und verbessert so die Kosteneffizienz und die nachhaltige Leistungserbringung.

Ritek AS unterstützt norwegische Streitkräfte

Ritek AS unterstützt derzeit die norwegischen Streitkräfte mit Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) für militärische Fahrzeuge und Ausrüstung und konzentriert sich darauf, sein Engagement in der militärisch-industriellen Zusammenarbeit zu intensivieren und gleichzeitig seine Fähigkeiten als zentraler Dreh und Angelpunkt zu stärken.

Norwegen plant Investitionen

Die Kooperationsvereinbarung ermöglicht es RUAG Simulation & Training und Ritek AS, Synergien zu nutzen und das Spektrum der Dienstleistungen für den norwegischen Verteidigungssektor zu erweitern. Gemeinsam sind beide Unternehmen gut positioniert, zumal Norwegen in den nächsten vier bis sechs Jahren erhebliche Investitionen in Landsysteme, einschließlich der erforderlichen Simulations- und Ausbildungssysteme, plant.

Über RUAG Simulation & Training AG

RUAG Simulation & Training AG ist ein professioneller und vertrauenswürdiger Partner für LVC-Simulations- und Trainingslösungen (Live, Virtual and Constructive). Durch die Kombination von Spitzentechnologie mit umfassender Erfahrung entwickelt RUAG kosteneffiziente, für die jeweiligen Ausbildungsziele massgeschneiderte Produkte, die darauf ausgelegt sind, in den komplexen Einsatzszenarien von heute und morgen Leben zu retten und Assets zu schützen. Gladiator Modular Tactical Engagement Training Systeme ermöglichen die Live-Simulation von Konfliktszenarien auf höchstem Realitätsgrad.

Über RUAG MRO International

RUAG MRO International ist ein unabhängiger Anbieter, Betreuer und Integrator von Systemen und Komponenten für die zivile und militärische Luftfahrt, wie auch für Simulations- und Trainingsanlagen für Sicherheits- und Streitkräfte weltweit.

Zu den Kernkompetenzen zählen: Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten, Upgrades sowie die Entwicklung, Herstellung und Integration von Subsystemen und Komponenten für ausgewählte Flugzeuge und Helikopter – und dies über deren gesamte Lebensdauer.

Als Hersteller (OEM) der Dornier 228, eines vielseitigen Flugzeugs für Spezialmissionen sowie Passagier- und Cargotransporte, fokussiert sich RUAG MRO International auf Kundenbetreuung inklusive OEM-Support.

Zudem entwickelt RUAG MRO International Simulations- und Trainingsanlagen für Live, Virtual und Constructive (LVC) Training. Flexible Funktionen und eine breite Palette an zusätzlichem Equipment ermöglichen ein realistisches Training verschiedenster Missionen – vom individuellen Teamtraining bis hin zur Ausbildung ganzer Einheiten.

Mit Emirates kostenlos in eines der höchsten 5-Sterne-Hotels der Welt

Emirates macht den Winteraufenthalt in Dubai noch attraktiver mit einem Gratisaufenthalt im luxuriösen JW Marriot Marquis Dubai, eines der höchsten Fünfsterne-Hotels weltweit. Das für sein Restaurant- und Spa-Angebot vielfach ausgezeichnete Hotel liegt zentral in der Nähe beliebter Attraktionen wie Dubai Mall, Burj Khalifa sowie Dubai Opera.

Voraussetzung für die kostenlose Übernachtung ist die Buchung eines Economy Class-Tickets zwischen dem 02. und 23. Dezember 2020 mit Abreise zwischen dem 06. Dezember 2020 und 28. Februar 2021. Gäste, die First Class oder Business Class buchen, erhalten nach ihrer Ankunft in Dubai zwei kostenlose Übernachtungen.

Zusätzlich bietet die Fluggesellschaft Reisenden aus Deutschland zehn Kilogramm Freigepäck auf dem Rückflug aus dem Shopping-Paradies Dubai.

Flexible Buchungsoptionen und Multi-Risiko-Reiseversicherung

Emirates-Kunden können dank den flexiblen Buchungsoptionen und der neu eingeführten Multi-Risiko-Reiseversicherung, einschließlich COVID-19-Kostendeckung, beruhigt reisen. Darüber hinaus hat die Airline ein umfassendes Maßnahmenpaket für jeden Schritt der Reise eingeführt, um die Sicherheit ihrer Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten. Emirates wurde jüngst mit dem Safe Travel Barometer als sicherste Fluggesellschaft der Welt bewertet und verfügt unter den weltweit 230 bewerteten Fluggesellschaften über den höchsten Safe Travel Score für seine Maßnahmen in Bezug auf die COVID-19-Pandemie. Die Punktezahl basiert auf einer unabhängigen Prüfung von insgesamt 26 Gesundheits- und Sicherheitsparametern, bei denen die Sicherheitsprotokolle, der Reisekomfort sowie der von den Fluggesellschaften angebotene Service bewertet wurden.

Das Emirat Dubai ist geöffnet und bereit, Touristen mit den höchsten Sicherheitsstandards zu empfangen, um den Schutz von Besuchern und Einwohnern gleichermaßen zu gewährleisten. Die pulsierende, kosmopolitische Stadt bietet eine vielseitige Mischung von Attraktionen, darunter beeindruckende Strände, erstklassige Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurants der Spitzenklasse.

Neuer Weihnachtsbaum am Flughafen München kommt aus Aying

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Weihnachtlicher Glanz am Münchner Flughafen: Seit dem ersten Adventswochenende erstrahlt der Weihnachtsbaum an der Zentralallee des Münchner Flughafens in voller Pracht.

Die 14 Meter hohe Nordmanntanne kommt in diesem Jahr aus der Nähe von Aying. Für die stimmungsvolle Beleuchtung sorgen insgesamt 1.810 stromsparende LED-Lämpchen.

Weihnachtsbaum am Flughafen München
Neuer Weihnachtsbaum am Flughafen München kommt aus Aying

Corona: Flughafen Frankfurt schließt Runway Nordwest

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Die Landebahn Nordwest am Flughafen Frankfurt wird ab dem 14.12.2020 erneut temporär außer Betrieb genommen. Hauptgründe für die vorübergehende Außerbetriebnahme sind, wie bereits von April bis Juni dieses Jahres, stark reduzierte Flugpläne der Airlines und infolgedessen zusätzlich benötigte Abstellflächen für derzeit stillgelegte Flugzeuge.

Weitere Flugzeuge in Frankfurt am Boden

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Entwicklung entscheiden zunehmend mehr Fluggesellschaften, ihre Flugpläne erneut stark zu reduzieren und weitere Flugzeuge in Frankfurt zeitweise am Boden zu belassen. Die Entscheidung zur Außerbetriebnahme der Landebahn Nordwest wurde von Fraport gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) getroffen.

Drei Runways weiterhin in Betrieb

Die Wiederinbetriebnahme hängt von der weiteren Verkehrsentwicklung und dem künftigen Stellplatzbedarf für temporär stillgelegte Flugzeuge ab. Die beiden Parallelbahnen Süd und Center sowie die Startbahn 18 bleiben weiterhin in Betrieb. Die westliche Startbahn ist insbesondere in der Wintersaison wichtig: Dort befinden sich die größten und wichtigsten Flächen für die Flugzeug-Nachenteisung. Das aktuell geringere Verkehrsvolumen kann mit den verbleibenden drei Bahnen ohne nennenswerte Qualitätseinbußen bewältigt werden.

Mögliche Sperrungen bei Schneefall

Zudem kann es bei einsetzendem Schneefall zu kurzfristigen, wechselweisen Sperrungen der restlichen Bahnen für die Schneeräumung kommen. Dies geschieht nach einem vorgegebenen Räumungsplan, der sicherstellt, dass der Flughafen auch bei Schneefall und trotz temporär nicht genutzter Landebahn Nordwest durchgehend betriebsbereit bleibt.

Fraport: Chemikalien-Aushub von Terminal 3 in Arbeit

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Die Fraport AG kommt gut beim Abtransport des mit poly- und perfluorierten Chemikalien (PFC) belasteten Bodenaushubs von der Terminal 3-Baustelle voran. Trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie werden noch in diesem Jahr etwa 75 Prozent des überschüssigen Bodenmaterials abtransportiert sein. Angefahren werden dazu Annahmestellen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Ostdeutschland via Zug, Schiff und LKW. 

Gesamtmenge auf rund 470.000 m3 gestiegen

Die Gesamtmenge des überschüssigen Bodens ist um etwa 70.000 auf rund 470.000 Kubikmeter gestiegen. Die Erhöhung kommt durch Corona-bedingte Veränderungen am Bauablauf vom Terminal 3 zustande. Dadurch wird in diesem und dem kommenden Jahr weniger Material für einen Wiedereinbau vor Ort benötigt. Abschluss des Abtransports ist bis Mitte 2021 geplant.

„Wir sind weiter auf einem guten Weg, das belastete Bodenmaterial sachgerecht und vollständig abzutransportieren. Ziel dafür ist Mitte 2021. Treten hierbei keine unerwarteten Verzögerungen auf, werden wir das genehmigte Bodenlager nicht bauen. Sollte sich an diesem Vorgehen etwas ändern, werden wir zeitnah die Öffentlichkeit informieren“, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Genehmigung für Bodenlager nach Bundes-Immissionsschutzgesetz

Mittlerweile liegt auch die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz des Regierungspräsidiums Darmstadt für ein Bodenbereitstellungslager nahe der Baustelle vor. Das Bodenlager wurde für den Fall beantragt, dass ein sachgerechter Abtransport mangels Annahmestellen nicht auf absehbare Zeit umsetzbar ist. Aufgrund des sehr gut voranschreitenden Abtransports ist eine Realisierung des beantragten Bodenlagers unwahrscheinlich. Fraport hält vorerst trotzdem an dem bereits gestarteten Vergabeverfahren für den Bau des genehmigten Lagers fest, um bei etwaigen Komplikationen vorbereitet zu sein. Damit könnte das genehmigte Bodenbereitstellungslager frühestens im ersten Quartal 2022 betriebsbereit sein.

Austrian Airlines verlängert kostenlose Umbuchung

Austrian Airlines hat ihre Tickettarifstruktur bereits Ende August geändert und die Umbuchungsgebühr für sämtliche Tarife ausgesetzt, denn aufgrund der anhaltenden Coronakrise ist Flexibilität in der Reiseplanung wichtiger denn je. Das Tarifangebot galt ursprünglich bis Ende des Jahres und wird nun um zwei Monate verlängert.

Kostenlose Umbuchung auf Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen

Bei Buchung und Ticketausstellung bis 28. Februar 2021 sind sämtliche Flugtickets, unabhängig vom gebuchten Tarif, gebührenfrei umbuchbar. Bis Ende Februar können Passagiere beliebig oft ohne Gebühr umbuchen. Danach ist eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Die Regelung gilt für alle Neubuchungen weltweit auf Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen. Sollte die ursprüngliche Buchungsklasse beispielsweise durch Änderung des Datums oder des Reiseziels nicht mehr verfügbar sein, kann eine Aufzahlung erforderlich werden.

Emirates Dubai Connect: Kostenloser Hotelaufenthalt in Dubai

Emirates führt sein Dubai Connect-Angebot wieder ein und bietet Kunden, die über das Emirates-Drehkreuz reisen, ab sofort einen kostenlosen Hotelaufenthalt in Dubai. Das Angebot gilt für Gäste in allen Klassen, die eine Best-Connection-Anschlusszeit von mehr als zehn Stunden haben. Dubai Connect stellt sicher, dass das Reisen via Dubai trotz der geänderten Flugpläne während der COVID-19-Pandemie reibungslos verläuft.

Emirates fliegt bereits wieder weltweit zu über 90 Zielen auf sechs Kontinenten und verbindet Passagiere mit einem bequemen Zwischenstopp in Dubai mit wichtigen Zielen in Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australasien.

Dubai Connect: Kostenlose Übernachtung im 4- oder 5-Sterne-Hotel

Mit Dubai Connect erhalten Emirates-Passagiere eine kostenlose Übernachtung in einem 4- oder 5-Sterne-Hotel, Transfers zum und vom Flughafen, Mahlzeiten im Hotel sowie bei Bedarf ein VAE-Visum bei Ankunft. Mit dem Angebot möchte Emirates seinen Kunden, deren Best-Connection-Zeit zwischen zehn und 24 Stunden liegt, eine angenehme Reise bieten. Dubai-Connect-Passagiere, die den Flughafen nicht verlassen können, erhalten Zugang zur Emirates-Dubai Connect-Lounge, um sich zu entspannen. Das Angebot gilt für Reisende mit neuen oder bestehenden Buchungen mit Abflug ab dem 01. Dezember 2020.

Condor Flüge zu Weihnachten: Dom Rep oder Malediven

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Condor, Deutschlands beliebtester Ferienflieger, fliegt wieder in die Dominikanische Republik und auf die Malediven: Ab dem 18. Dezember startet Condor von Frankfurt drei Mal wöchentlich nach Punta Cana und einmal wöchentlich nach Puerto Plata, Santo Domingo. Auch die Malediven werden mit zwei wöchentlichen Flügen ab Frankfurt wieder ins Programm aufgenommen.

Weihnachten auf den kanarischen Inseln

Die Verbindungen auf die kanarischen Inseln werden aufgestockt: Von Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München bringt Condor Urlauber nach Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, Teneriffa und Madeira. Reisen mit Condor sind bei allen deutschen Veranstaltern buchbar, Flugtickets wie gewohnt unter www.condor.com im Reisebüro und telefonisch.

Weihnachten in der Dominikanischen Republik

„Wir freuen uns sehr darüber zusammen mit unserem langjährigen Partner Condor den Neustart der Flüge nach Punta Cana und Puerto Plata, Santo Domingo geschafft zu haben. Dies zeigt, dass der Plan zur Reaktivierung des verantwortungsvollen Tourismus, der vom Präsidenten der Dominikanischen Republik Luis Abinader und dem Tourismusminister David Collado am 15. September ins Leben gerufen wurde, erfolgreich ist!”, so Petra Cruz, Europa-Direktorin des Tourist Board Dominikanische Republik.

Ralf Teckentrup, CEO von Condor: „Wir sehen an unseren Flügen nach Kuba, dass die Deutschen reisen wollen – und verantwortungsbewusstes Reisen ist dank umfangreicher Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepten über die gesamte Reise hinweg möglich. Wir freuen uns, eines der beliebtesten Ziele der Condor-Kunden, die Dominikanische Republik, noch in diesem Jahr wieder in unseren Flugplan aufzunehmen. So steht einem Winterurlaub an karibischen Traumstränden nichts mehr im Wege.“

Schutzmaßnahmen während der Flugreise

An Bord aller Condor-Flüge gilt eine Mund-Nasenschutz-Pflicht für Gäste und die Kabinencrew. Zudem sind Service- und auch die Ein- und Aussteigeprozesse entsprechend der Vorschriften angepasst. Außerdem werden Kunden gebeten, den Online-Check-in zu nutzen. So ist während der gesamten Reise ein Höchstmaß an Schutz sichergestellt. Vor Ort werden Gäste gebeten, sich während ihres gesamten Aufenthalts umsichtig und gemäß der Hygienevorschriften zu verhalten und die Einreisebestimmungen des jeweiligen Zielorts sowie die Bestimmungen bei ihrer Rückkehr nach Deutschland zu berücksichtigen.

Verbindungen ab Frankfurt, ab 18. Dezember

  • Varadero: Dienstag, Freitag, Samstag
  • Punta Cana: Montag, Mittwoch, Samstag
  • Puerto Plata, Santo Domingo: Sonntag
  • Malediven: Montag, Samstag

Austrian Airlines verlängert COVID-19 Pflichtests

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Austrian Airlines verlängert die Testphase für verpflichtende, kostenlose COVID-19 Antigen-Schnelltests: Noch bis zum 15. Dezember werden alle Fluggäste und Crewmitglieder auf den Austrian Airlines Flügen OS171 (Wien-Hamburg) und OS172 (Hamburg-Wien) vor dem Start auf COVID-19 getestet. So ist gewährleistet, dass alle Personen an Bord negativ auf COVID-19 getestet wurden.

Seit dem Start des Pilotprojektes am 12. November konnte Austrian Airlines Erfahrung und Praxis dabei aufbauen, die Schnelltests in die Reisekette zu integrieren. Eine Verlängerung um zwei Wochen soll weitere Erkenntnisse bringen, um mittelfristig das Testangebot in größerem Umfang anzubieten und auf weitere Strecken im Austrian Airlines Netzwerk auszuweiten. Ziel ist es, durch den Einsatz von Schnelltests Reisefreiheit und Gesundheitsschutz zu vereinen und langfristig eine Lockerung der zahlreichen Einreisebeschränkungen zu erreichen.

„Die Ankündigung einer baldigen Impfung gibt Anlass zur Hoffnung. Doch bis diese flächendeckend zur Verfügung steht, arbeiten wir weiter mit Hochdruck an unserem Schnelltest-Angebot“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter.

COVID-19 Testergebnis bereits nach 10 bis 15 Minuten

Die Durchführung der kostenlosen COVID-19 Antigen Schnelltests erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group sowie den Flughäfen in Wien und Hamburg, wo eine eigene Testinfrastruktur aufgebaut wurde. Fluggäste erhalten ihr Testergebnis bereits nach 10 bis 15 Minuten. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird der betroffene Passagier zur vollständigen Abklärung vom Sanitätsteam betreut und die weitere Vorgehensweise mit der zuständigen Gesundheitsbehörde festgelegt. Eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung des Austrian Airlines Fluges ist in diesem Fall möglich. Positiv getesteten Passagieren steht darüber hinaus kostenlos ein Versicherungsschutz durch das AXA Partners Produkt „Tested Flight Care“ zur Verfügung.

„Unser verpflichtendes Testangebot auf den Hamburg-Flügen wird durchwegs positiv angenommen. Im November haben wir insgesamt rund 600 Fluggäste sowie die entsprechenden Crews getestet“, so Austrian COO Jens Ritter. „Reisen ist ein Grundbedürfnis der Menschen, das wird auch eine Pandemie nicht langfristig einbremsen können. Wenn wir Fluggästen und Behörden zugleich noch mehr Sicherheit beim Reisen bieten, dann wird auch die Nachfrage nach Flugreisen wieder steigen. Um Reise-Richtlinien zu vereinheitlichen braucht es aber auf jeden Fall eine gemeinsame Lösung innerhalb der Europäischen Union.“

„Der gemeinsam mit Austrian Airlines laufende Probebetrieb mit Antigen-Schnelltests verläuft sehr erfolgreich und zeigt, dass diese Abläufe sehr gut in den Reiseprozess integriert werden können. Um Wirtschaft und Tourismus wieder in Gang zu bringen, braucht es dringend eine europaweit abgestimmte Teststrategie mit einem flächendeckenden Einsatz dieser Testverfahren. Denn auch wenn eine Impfung schon in Sicht ist, wird eine international flächendeckende Durchdringung noch einige Zeit dauern. Antigen-Schnelltests sind daher ein dringend notwendiger Weg zu mehr Reisefreiheit“, so Flughafen Wien-Vorstand Julian Jäger.

Maskentragepflicht bleibt aufrecht

Zum aktuellen Zeitpunkt ersetzt der Antigen-Schnelltest die behördlich vorgeschriebenen PCR-Tests noch nicht vollständig. Es bestehen jedoch bereits einzelne behördlich geregelte Ausnahmefälle, in denen Antigen-Schnelltests bei der Einreise akzeptiert werden. Passagiere müssen jedenfalls weiterhin die lokalen Einreiseregularien beachten. Auch die Maskentragepflicht an Bord von Austrian Airlines Flügen sowie an Flughäfen bleibt aufrecht. Ausgenommen davon sind nur Kinder unter 6 Jahren und Fluggäste, die eine entsprechende medizinische Bestätigung vorlegen.

Fluggäste, die sich nicht testen lassen möchten, können über das Austrian Airlines Servicecenter unter Tel. +43 (0)5 1766 1000 kostenlos auf einen anderen Flug umbuchen oder stornieren.

COVID-19 Impfstoffe: Flughafen Wien wahrt Pharma-Kühlkette

Die ganze Welt bereitet sich auf die wohl größte logistische Herausforderung der Neuzeit vor, die rasche und effiziente Verteilung der in Kürze zu erwartenden zugelassenen Impfstoffe gegen das COVID-19-Virus. Der Flughafen Wien ist für die rasche Abfertigung kühlpflichtiger Medizinprodukte bestens gerüstet, davon konnte sich Verkehrsstaatssekretär Dr. Magnus Brunner im Gespräch mit dem Flughafen Wien-Vorstand überzeugen.

Mit dem Pharma Handling Center kann der Flughafen Wien kühlpflichtige Impfstoffe ohne Unterbrechung der Kühlkette schnell und mit der nötigen Sorgfalt zu den Empfängern bringen. Das ist eine wichtige Infrastruktur zum wirksamen Kampf gegen die Pandemie, die sieben Tage die Woche rund um die Uhr zur Verfügung steht. Damit ist Österreich gut für die eintreffenden Impfstoffe und Arzneien gerüstet. Schon seit Beginn der Pandemie ist der Flughafen Wien durchgehend verlässlicher Partner und unverzichtbare Drehscheibe für die so dringende Versorgung mit medizinischen Hilfsgütern. Das führt uns vor Augen, wie bedeutend Frachttransporte und der Flughafen für die medizinische Versorgung Österreichs in Krisenzeiten sind“, erklärte Verkehrsstaatssekretär Dr. Magnus Brunner.

„Die zur Zulassung angemeldeten COVID-19-Impfstoffe lassen darauf hoffen, dass bald eine nachhaltig wirksame und großflächig einsetzbare Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie zur Verfügung steht. Zeit wird dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein, eine rasche und sorgfältige Abfertigung der Impfstoffe bei aufrechter Kühlkette und die effiziente Verteilung an die Empfänger haben höchste Priorität. Dafür braucht es eine leistungsfähige Logistik-Infrastruktur, die in der Lage ist, temperatursensible Waren schnell und effizient abzufertigen. Wie schon bei den medizinischen Hilfslieferungen, die in den ersten Monaten der Pandemie am Flughafen rund um die Uhr abgefertigt wurden, sind wir auf diese Herausforderung bestens vorbereitet. Gerade in der Krise bewährt sich nun die Investition in das Pharmahandling, wofür rund € 4 Millionen notwendig waren. Die so geschaffenen Kapazitäten reichen jedenfalls aus, die sichere Versorgung Österreichs zu gewährleisten“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner, dazu fest.

Pharma Handling Center: Frachtabfertigung ohne Unterbrechung der Kühlkette

Das Pharma Handling Center ist im Air Cargo Center des Flughafen Wien eingerichtet und verfügt über eine 1.650 m² große Frachthalle mit drei getrennten Temperaturbereichen. Je nach Anforderung sind diese Kühlbereiche unterschiedlich temperiert, sensible Arzneiwaren werden so in einer perfekt abgestimmten Temperaturumgebung gelagert. Mit einem Box-in-Box-System sind weitere individuell temperierte Kühl- bzw. Tiefkühllagerungen bis in den Trockeneisbereich möglich. Temperatursensible Fracht, wie Arzneimittel, wird mit speziellen Kühlcontainern vom Flugzeug direkt in das Pharma Handling Center gebracht. Nahegelegene Abstellpositionen für Frachtflugzeuge stellen kurze Wege und eine rasche Abfertigung sicher.

Nach der Verzollung wird die Ware im 2000m² großen Road Feeder Terminal für den Transport auf LKWs vorbereitet. Mit seinem Pharma Handling Center verfügt der Flughafen Wien über das einzige Kompetenzzentrum für temperatursensible Fracht im osteuropäischen Einzugsgebiet.

Unverzichtbar: Flughafen Wien während der Krise wichtiger Logistikknotenpunkt

Von Jänner bis Oktober 2020 wurden in den Frachthallen des Wiener Flughafens insgesamt 177.415 Tonnen Luftfracht bewegt. Entgegen der Passagierzahlen, die von Jänner bis Oktober 2020 über 72% zurückgegangen sind, sanken die Frachtzahlen im selben Zeitraum nur um etwa 24%. Das macht deutlich, wie wichtig der Flughafen als Logistikdrehscheibe und Versorgungs-Gateway für ganz Österreich und Osteuropa ist.

Seit Beginn der Pandemie in Österreich wurden am Wiener Airport zu jeder Tages- und Nachtzeit zahlreiche Lieferungen von medizinischen Hilfsgütern aus Asien und anderen Teilen der Welt abgefertigt. Auf die hoffentlich bald zu erwarteten Lieferungen von COVID-19-Impfstoffen ist der Flughafen Wien mit seiner Fracht-Infrastruktur und seinem Abfertigungsteam gut vorbereitet.

Bundeswehr ordert 31 aufgerüstete NH90 Sea Tiger

Die Bundeswehr hat jetzt 31 Hubschrauber NH90 bestellt. Die Sea Tiger genannten Hubschrauber sind für die Marine bestimmt und führen ihre Operationen von Schiffen aus durch.

Der Kauf der 31 NH90 Sea Tiger wurde von Nathalie Tarnaud-Laude von NH90 Helicopter Industries (NHI) und Giorgio Gomma, General Manager des Hubschrauber-Abteilung der NATO (NAHEMA, NATO Helicopter Management Agency), mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnet. Die neuen NH90 sollen die Sea Lynx Mk88A, welche 1981 eingeflottet wurden, ersetzen.

NH90 technisch aufgerüstet

Die Bundeswehr hat bereits 18 NH90 als Sea Lion als Transporthubschrauber für die Marine bestellt, von denen sieben ausgeliefert wurden. Gegenüber diesen haben die Sea Tiger, welche auf dem selben Muster basieren, erweiterte Funktionen fürs Seegefecht.

So erhalten sie Unterwasser-Sonare, sowie Boien mit passivem Sonar um auch Ziele unter der Oberfläche zu finden. Als Bewaffnung können sie mit Raketen und Torpedos bewaffnet werden. Die NH90 NFH Sea Tiger sollen 2025 geliefert werden.

Flughafen Stuttgart leistet Telefon-Hilfe fürs Gesundheitsamt

Der Landesflughafen von Baden-Württemberg unterstützt ab sofort das Gesundheitsamt Esslingen bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen von COVID-19-Infizierten.

In der Zentrale der Flughafengesellschaft arbeiten an 12 Telefonplätzen abwechselnd rund 80 Angestellte der Tochtergesellschaft Stuttgart Ground Services GmbH (SGS) im Schichtdienst. An sieben Tagen pro Woche telefonieren sie zwischen 08:00 und 20:00 Uhr mit Personen, die Kontakt hatten zu COVID-19-Patienten und möglicherweise infiziert sein könnten.

Sprachkompetenzen und Kapazitäten nutzen

„Die Mitarbeitenden der SGS sind für diese Tätigkeit hervorragend geeignet“, sagt Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). „Sie haben Fremdsprachenkompetenzen und sind aus ihrer üblichen Tätigkeit gewohnt, Kundenkontakt zu haben, auch per Telefon. Die meisten von ihnen befanden sich wegen des aktuell geringen Fluggastaufkommens in Kurzarbeit und freuen sich, jetzt mit dieser Aufgabe zur Eindämmung der Pandemie beitragen zu können.“ Die Mitarbeiter der SGS kümmern sich sonst vom Check-in bis zum Boarding um die Passagiere und sorgen für reibungslose Abläufe für die Fluggäste.

Arndt Schoenemann neuer Chef der deutschen Flugsicherung DFS

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Arndt Schoenemann wurde jetzt vom Aufsichtsrat der deutschen Flugsicherung zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der DFS bestellt. Er löst Prof. Klaus-Dieter Scheurle (66) ab, der zum 31.12.2020 in den Ruhestand geht.

Arndt Schoenemann in der Branche gut vernetzt

Er wird nach dem regulären Ausscheiden von Klaus-Dieter Scheurle in den Ruhestand vom Flugzeugausrüster Liebherr-Aerospace Lindenberg zur DFS wechseln. Dort ist Schoenemann seit 2008 als kaufmännischer Geschäftsführer tätig. Zuvor arbeitete er u.a. in verschiedenen Funktionen bei dem Flugzeugzulieferer Dasell Cabin Interior – zuletzt als technischer Geschäftsführer. Arndt Schoenemann (55) verfügt über langjährige unternehmerische Erfahrung im flugaffinen Bereich. Dank seines Engagements im Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) ist er zudem sowohl national als auch international in der Branche gut vernetzt. Arndt Schoenemann ist seit 2005 Mitglied des Vorstands und seit 2011 Vize-Präsident des BDLI.

Dr. Tamara Zieschang, Aufsichtsratsvorsitzende der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH: „Die DFS steht auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir mit Arndt Schoenemann eine so erfahrene Managementpersönlichkeit für diese anspruchsvolle Aufgabe der Flugsicherung gewinnen konnten. Er bringt neben einer ausgeprägten unternehmerischen Erfahrung und Führungskompetenz auch eine hohe persönliche Affinität für technische Innovationen und Luftfahrtthemen mit.“

ESA setzt auf Startup zur Beseitigung von Weltraummüll

Die ESA unterzeichnet einen Vertrag über 86 Millionen Euro mit einem Industrieteam unter Leitung des Schweizer Startups ClearSpace SA für eine neue, zukunftsträchtige Dienstleistung: die Entfernung eines Stücks Weltraummüll aus der Erdumlaufbahn.

ClearSpace SA soll im Jahr 2025 diese erste aktive Mission zur Entfernung von Weltraummüll, ClearSpace-1, starten. Sie soll einen Vespa-Nutzlast-Adapter auffinden, erfassen und zum Wiedereintritt bringen. Auf der ESA-Ministerrratskonferenz Space19+ bewilligten die Minister der ESA die Finanzierung eines Dienstleistungsvertrags mit einem kommerziellen Anbieter zur sicheren Entfernung eines inaktiven Objekts aus der niedrigen Erdumlaufbahn. Am Ende eines kompetitiven Auswahlprozesses wurde ein Industrieteam unter Leitung von ClearSpace SA – einem Spin-Off- Unternehmen der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) – beauftragt, das endgültige Angebot vorzulegen. Unternehmen aus einer Vielzahl europäischer Länder sind an der ClearSpace-1-Mission beteiligt. Weitere Beiträge kommen von Unternehmen aus der Schweiz, der Tschechischen Republik, Deutschland, Schweden, Polen, dem Vereinigten Königreich, Portugal und Rumänien.

ESA und Investoren tragen Kosten

Die Vertragsunterzeichnung ist nun ein wichtiger Meilenstein für die Etablierung eines neuen kommerziellen Sektors im Weltraum. Der Einkauf der Mission mit einem End-to-End-Dienstleistungsvertrag anstelle der Entwicklung eines von der ESA definierten Raumfahrzeugs für den Betrieb innerhalb der ESA, stellt für die Weltraumorganisation eine neue Art der Geschäftstätigkeit dar. Die ESA finanziert einen Teil der Mission und bringt im Rahmen des Projekts zur aktiven Entfernung von Weltraummüll / In-Orbit-Wartung (ADRIOS) des ESA-Programms für Weltraumsicherheit wichtige Kompetenzen ein. ClearSpace SA wird den Rest der Missionskosten über Investoren finanzieren.

Ziel der ClearSpace-1-Mission ist die Vespa (Vega Secondary Payload Adapter). Dieses Objekt wurde nach dem zweiten Vega-Flug im Jahr 2013 in einem etwa 801 km bis 664 km hohen Orbit zur schrittweisen Entsorgung und unter Einhaltung der Vorschriften zur Reduzierung von Weltraummüll zurückgelassen. Mit einer Masse von 112 kg ist das Vespa-Zielobjekt in etwa so groß wie ein Kleinsatellit.

Space Debris – Weltraumschrott wird immer mehr

60 Jahre Raumfahrt und mehr als 5.550 Starts haben rund 42.000 nachverfolgte Objekte im Orbit zurückgelassen, von denen etwa 23.000 im Weltraum verbleiben und regelmäßig beobachtet werden. Mit den heute durchschnittlichen 100 Starts pro Jahr und den weiterhin mit einer durchschnittlichen Rate von vier bis fünf pro Jahr auftretenden Vorfällen, bei denen Trümmer entstehen – wie Explosionen oder Kollisionen von Satelliten – wird die Anzahl der Trümmerobjekte im Weltraum kontinuierlich zunehmen.

ClearSpace-1 wird die technischen und kommerziellen Fähigkeiten aufzeigen, um die Nachhaltigkeit der Raumfahrt langfristig zu verbessern. Unterstützt wird die Mission im Rahmen des ESA-Programms für Weltraumsicherheit. Sitz des Programms ist das Satellitenkontrollzentrum der ESA (ESOC) in Darmstadt. Das Bild zeigt eine durch Weltraumsplitter beschädigte Solarzelle des Hubble-Teleskops.

Corona-Schnelltests am Flughafen Zürich möglich

Corona-Schnelltests am Airport kann man nach telefonischer Voranmeldung auch am Flughafen Zürich machen lassen. Die Corona-Schnelltests werden durch Fachpersonal einer Apotheke im ehemaligen Ausweisbüro im Geschoss 1 des Check-in 2 am Flughafen Zürich durchgeführt.

Corona verlangt nach immer mehr Testkapazitäten und -möglichkeiten, insbesondere für Flugreisende. Die Amavita Apotheken bieten mit Unterstützung der Flughafen Zürich AG neue Schnelltests an. Bei diesem Angebot handelt es sich um den Antigen-Schnelltest (sogenannter Corona-Schnelltest). Dieser erfolgt mittels nasalem Abstrich, welcher anschließend vor Ort ausgewertet wird und ist deshalb nicht zu verwechseln mit dem PCR-Test, der von einem Labor validiert wird.

Kosten des Corona-Schnelltests trägt im Verdachtsfall der Bund

Die Schnelltests werden ausschließlich auf telefonische Voranmeldung (058-8782560) durchgeführt, damit größere Menschenansammlungen verhindert werden können. Tests werden vorläufig zwischen 11:30 bis 13:30 Uhr angeboten. Die Kosten von 57:50 Franken werden bei Patienten mit Symptomen oder Verdachtsfällen vom Bund getragen. Die Auswertung der Tests dauert 15 Minuten. Das Resultat wird den Patienten persönlich oder telefonisch mitgeteilt.

PCR-Tests sind weiterhin im Angebot. Bereits bisher konnte man sich am Flughafen Zürich einem PCR- Test oder Antikörpertest IgG unterziehen. Für gewisse Reiseziele ist nach wie vor ein negatives Resultat eines PCR-Tests nötig. Diese Angebote im Airport Medical Center bleibt weiterhin bestehen.

Eurowings-Chef Jens Bischof wird Vorstand des BDF

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Jens Bischof folgt im Vorstand des BDF auf Dr. Oliver Schmitt, dem CCO der Eurowings, der im kommenden Jahr eine neue Aufgabe im Lufthansa-Konzern übernimmt.

Jens Bischof (55), Vorsitzender der Geschäftsführung und Chief Executive Officer der Eurowings GmbH, wurde jetzt von der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF) mit Wirkung zum 01. Januar 2021 in den Vorstand des BDF gewählt. Der Diplom-Betriebswirt Bischof, mit einem Management-Master der McGill University Montreal, ist seit März 2020 Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurowings und verantwortet u.a. die Bereiche Strategie und Kommunikation.

Jens Bischof mit internationaler Erfahrung

Vor seinem Wechsel zu Eurowings war Jens Bischof drei Jahre CEO der SunExpress. Seine Karriere im Lufthansa-Konzern startete er im Jahr 1990 bei Lufthansa Cargo. Seitdem hatte Jens Bischof mehrere leitende Positionen inne. So lenkte er unter anderem von 2006 bis 2011 das Lufthansa Passagiergeschäft in Nord- und Südamerika. Im Anschluss verantwortete Jens Bischof als Lufthansa Passagevorstand und CCO die weltweite Vertriebsorganisation.

Jens Bischof: „Ich danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen der anderen deutschen Fluggesellschaften im BDF. Die COVID-19-Pandemie ist zur größten Krise der zivilen Luftfahrt geworden und hat unsere Branche in einem unvorstellbaren Ausmaß getroffen. Unser gemeinsames Ziel ist es nun, den Lockdown für den Luftverkehr schnellstmöglich zu überwinden und für 2021 wieder Perspektiven für Flugreisen zu schaffen.“

Delta Air Lines startet COVID-freie Reise USA – Italien

Delta Air Lines, die Aeroporti di Roma und der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport haben sich an einem erstmals durchgeführten transatlantischen COVID-19-Testprogramm beteiligt, das eine quarantänefreie Einreise von den USA nach Italien ermöglicht. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit einem Dekret, das in Kürze von der italienischen Regierung erlassen werden soll.

Quarantänefreie Einreise von den USA nach Italien

„Sorgfältig ausgearbeitete COVID-19-Testprotokolle sind der beste Weg, um internationale Reisen sicher und ohne Quarantäne wieder aufzunehmen, bis die Impfungen weit verbreitet sind“, sagte Steve Sear, Delta President – International und Executive Vice President – Global Sales. „Sicherheit ist unser zentrales Versprechen – sie steht im Mittelpunkt dieser bahnbrechenden Testbemühungen und bildet die Grundlage unserer Standards für Sauberkeit und Hygiene, damit sich die Kunden beim Fliegen mit Delta sicher fühlen können.“

Delta hat fachkundige Berater der Mayo Clinic, eines weltweit führenden Unternehmens im Bereich der seriösen und komplexen Gesundheitsfürsorge, damit beauftragt, die für die Durchführung eines COVID-geprüften Flugprogramms erforderlichen Kundentestprotokolle zu prüfen und zu bewerten.

COVID-19 Testprotokolle mit mehreren Schutzschichten kombiniert

„Auf der Grundlage der von uns durchgeführten Modellierung können wir vorhersagen, dass das Risiko einer COVID-19-Infektion – bei einem Flug, der zu 60 Prozent ausgebucht ist – fast eins zu einer Million sein dürfte, wenn die Testprotokolle mit mehreren Schutzschichten kombiniert werden – einschließlich Maskenanforderungen, angemessener sozialer Distanz sowie Reinigung der Umgebung,“ sagte Henry Ting, M.D., M.B.A., Chief Value Officer, Mayo Clinic.

Delta hat auch eng mit dem Gesundheitsministerium Georgia zusammengearbeitet, um einen Plan für die Regierungen zur Wiedereröffnung wichtiger internationaler Reisemärkte zu entwickeln.

„Der US-Bundesstaat Georgia und die italienische Regierung haben ihre Führungsrolle bei der Prüfung von Protokollen und Praktiken bewiesen, die eine sichere Wiedereröffnung des internationalen Reiseverkehrs ohne Quarantäneanforderungen ermöglichen“, fügte Sear hinzu.

Ab dem 19. Dezember wird Delta Kunden und Besatzungen auf neu eingeführten Flügen vom Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport nach Rom-Fiumicino International Airport testen. Die Tests werden bei der Ankunft in Italien alle US-Bürger von der Quarantäne befreien, die aus wesentlichen Gründen nach Italien reisen dürfen, z.B. aus Gründen der Arbeit, Gesundheit und Bildung, sowie alle Bürger der Europäischen Union und Italiens.

COVID-19 Test-Prozedere

Um mit Deltas COVID-getesteten Flügen zwischen Atlanta und Rom fliegen zu können, müssen die Kunden Folgendes durchlaufen: 

  • Einen COVID-Polymerase-Kettenreaktionstest (PCR), der bis zu 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wird
  • Einen Schnelltest, der auf dem Flughafen in Atlanta vor dem Einsteigen durchgeführt wird
  • Einen Schnelltest bei der Ankunft in Rom-Fiumicino
  • Einen Schnelltest in Rom-Fiumicino vor der Abreise in die Vereinigten Staaten

Die Kunden werden auch gebeten, bei der Einreise in die USA Informationen zur Unterstützung der CDC-Kontaktverfolgungsprotokolle zur Verfügung zu stellen.

Aeroporti di Roma führte Anfang dieses Jahres einen erfolgreichen inneritalienischen COVID-erprobten Flugversuch mit Deltas italienischem Codeshare-Partner Alitalia durch. Rom Fiumicino ist der einzige Flughafen der Welt, der von Skytrax für seine Anti-COVID-Gesundheitsprotokolle die maximale Fünf-Sterne-Bewertung erhalten hat. Er bedient über 40 Millionen Passagiere pro Jahr und wurde vom Airports Council International zum dritten Mal in Folge als Europas bester Hub-Flughafen eingestuft.

Air Dolomiti erhält Erneuerung der Zertifizierungen ISO 9001 und ISO/IEC 27001

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Air Dolomiti, die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns, hat nach einem Audit durch das Team von DNV GL – Business Assurance, einer der wichtigsten Zertifizierungsorganisationen weltweit, die Erneuerung der Zertifizierungen UNI EN ISO 9001 und ISO/IEC 27001 für das Jahr 2020 erhalten.

Die beiden Normen legen eine Reihe von Vorschriften und Richtlinien für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems fest, das auf die Erhöhung der Kundenzufriedenheit abzielt, und zwar durch die Überwachung von Geschäftsprozessen und -aktivitäten bzw. durch das Management der Informationssicherheit.

Vorschriften und Richtlinien für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems

Die Erneuerung war für das Jahr 2021 geplant, sollte aber die operative Kontinuität gewährleisten und die Aufrechterhaltung eines hohen Qualitätsniveaus in den verschiedenen analysierten Abteilungen bestätigen.

„Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis, das die hohe Zuverlässigkeit und Seriosität unseres Unternehmens selbst in so schwierigen Zeiten, wie sie die ganze Welt durchlebt, beweist. Ich glaube, dass die Aufrechterhaltung und Zertifizierung unserer Standards ein wesentliches Instrument der Transparenz gegenüber allen am Unternehmen Interessierten, von den Kunden bis zu den Stakeholdern, ist. Darüber hinaus ist die Erneuerung der Zertifizierung ein Beispiel dafür, dass auf internationaler Ebene ständig ein hohes Sicherheits- und Qualitätsniveau in der Unternehmensführung aufrechterhalten wird, nie notwendiger als in diesen schwierigen und unsicheren Zeiten, in denen nur die strikte Einhaltung der Normen und eine ständige Überwachung den Weg erhellen können“, kommentiert Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti.

Air Dolomiti bestätigt die Einhaltung internationaler Standards

„Mit der Erneuerung der Zertifizierung UNI EN ISO 9001 und der Norm ISO/IEC 27001 bestätigt Air Dolomiti einerseits ihre Ausrichtung auf Qualität – um ihren Kunden einen sorgfältigen und rigorosen Service zu bieten – und andererseits eine sichere Datenverwaltung, die die Integrität, Vertraulichkeit und korrekte Verfügbarkeit der Daten gemäß den Anforderungen der wichtigsten internationalen Normen gewährleistet“, fügt Massimo Alvaro, Managing Director Italy & Adriatics von DNV GL – Business Assurance, hinzu.

Air Dolomiti hat die Zertifizierung UNI EN ISO 9001 im Jahr 2000 und die ISO/IEC 27001 im Jahr 2017 erhalten; für beide werden regelmäßig Kontrollen durchgeführt, um die Einhaltung der Betriebsnormen zu gewährleisten.

SunExpress bietet neue Flex-Tarife für Urlaubsflüge

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SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, macht es seinen Kunden noch einfacher, jetzt schon ihren Urlaubsflug zu buchen. Bereits zu einem Aufpreis von nur 22 Euro können Passagiere ab sofort den SunClassic-Tarif mit zahlreichen Vorteilen buchen und damit einmalig bis 30 Tage vor Abflug gebührenfrei umbuchen. Im optimierten SunPremium Tarif, der für einen Aufpreis von 55 Euro erhältlich ist, ist sogar die einmalige Umbuchung bis sieben Tage vor Abflug ohne Zusatzgebühren möglich.

Kostenfrei umbuchen

Reisende können so bereits ihren nächsten Sommerurlaub in der Türkei buchen und die Vorfreude genießen – immer mit dem beruhigenden Wissen, kostenfrei umbuchen zu können, sollte etwas Unvorhergesehenes passieren. Zur Markteinführung bietet SunExpress für die aktuelle Wintersaison sogar noch etwas ganz Besonderes: SunClassic-Tickets können für diesen Reisezeitraum einmalig noch bis 15 Tage vor Abflug gebührenfrei umgebucht werden.

„Der Kunde ist König und Könige ändern eben manchmal ihre Meinung“, so Peter Glade, Chief Commercial Officer von SunExpress. „Dieser Tage ist das ganz eindeutig: Mit einer verlässlichen Airline zu verreisen und mit dem guten Gefühl buchen zu können, abgesichert zu sein, falls Pläne sich ändern. Genau diese Sicherheit geben wir unseren Gästen jetzt mit unseren neuen SunFlex Tarifen, die einmalig umbuchbar sind. Flexibilität ist seit jeher fest in unserer DNA verankert – nicht verwunderlich also, dass wir die erste Ferienfluggesellschaft in Deutschland sind, die dieses Angebot jetzt bereits für den kommenden Sommer anbietet.“

Die neuen SunFlex Optionen im Überblick

SunClassic (22 Euro Aufpreis auf den SunEco-Tarif)

  • Einmalig gebührenfreie Umbuchung bis 30 Tage vor Abflug (für Abflüge bis 31.März 2021 sogar bis 15 Tage vor Abflug)
  • Bis zu 35 Kilogramm Freigepäck
  • Snacks* und zwei alkoholfreie Getränke an Bord (*keine Snacks auf Anatolien-Strecken im Winter – dafür reduzierter Aufpreis)
  • Standard Sitzplatzreservierung
  • 65 Punkte für das Treueprogramm von SunExpress

SunPremium (55 Euro Aufpreis auf den SunEco-Tarif)

  • Einmalig gebührenfreie Umbuchung bis sieben Tage vor Abflug
  • Bis zu 40 Kilogramm Freigepäck
  • Premium-Mahlzeit und zwei Getränke an Bord
  • Sitzplatz mit zusätzlicher Beinfreiheit (XLEG)
  • 165 Punkte für das Treueprogramm von SunExpress

Dezentrale Luftfahrt: GBAA + IDRF eröffnen Büro in Berlin

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Die beiden Interessenverbände German Business Aviation Association e.V. (GBAA) und Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF) intensivieren ihre politische Arbeit für die dezentrale Luftfahrt nun mit einem gemeinsamen Büro in der Hauptstadt.

Politisches Büro in Berlin eröffnet

Ohne Eröffnungsfeier, aber dafür mit viel Zuversicht wurde das gemeinsame politische Büro von GBAA und IDRF jetzt in Berlin eröffnet. Die Freude über den nächsten Meilenstein in der politischen Interessenvertretung ist groß, bestätigen beide Verbände. Bereits seit mehr als einem Jahr arbeiten GBAA und IDRF verstärkt zusammen. Ihre Beratungsfunktion für die Politik im Bereich der dezentralen Luftfahrt wollen sie jetzt weiter intensivieren.

Ulrich Stockmannübernimmt Büroleitung

Als neuer Büroleiter fungiert Ulrich Stockmann (69). Für die SPD saß er in der Volkskammer, im Bundestag und von 1994 bis 2009 im Europaparlament. Stockmann, der sowohl Städtebau als später auch Theologe studiert hat und in beiden Berufen arbeitete, kennt das politische Geschäft wie kaum ein zweiter. „Es ist wichtig direkt und kompetent in Berlin vor Ort vertreten zu sein“, erläutert Dr. Klaus Schwahn, der vor kurzem – wie berichtet – den Vorsitz der IDRF übernommen hat. „Kurze Wege zählen nicht nur in der Luftfahrt.“ Er verweist darauf, dass die intensivierte politische Arbeit der Verbände bereits Früchte trage: „Die Einladung zum Luftverkehrsgipfel Anfang November war ein deutliches Ergebnis unserer bisherigen Arbeit.“

Neben dem politischen Engagement bieten beide Verbände ihren Mitgliedern mit den neuen Räumlichkeiten nun auch eine zentrale Anlaufstelle in Berlin. „Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder ab jetzt eine hochwertige Büroinfrastruktur direkt neben dem Berliner Hauptbahnhof nutzen können“, sagt GBAA-Geschäftsführer Andreas Mundsinger.

Emirates: Neue Multi-Risiko-Reiseversicherung und COVID-19-Deckung

Emirates führt branchenweit als erste Fluggesellschaft zusätzlich zur bestehenden Covid-19-Deckung einen erweiterten Multi-Risiko-Reiseschutz ein.

Neue Multi-Risiko-Reiseversicherung und COVID-19-Deckung

Der von Emirates ohne zusätzliche Kosten für Fluggäste angebotene und von AIG Travel durchgeführte Versicherungsschutz ist der erste seiner Art in der Airline- und Reise-Versicherungsbranche. Dieses Produkt wurde entwickelt, um allen Emirates-Passagieren ein einzigartiges Angebot für stressfreies und problemloses Reisen zu bieten. Die neue Multi-Risiko-Reiseversicherung und COVID-19-Deckung gilt automatisch für alle Emirates-Tickets, die ab dem 1. Dezember 2020 gekauft werden und erstreckt sich auch auf Emirates-Codeshare-Flüge, die von Partnerfluggesellschaften durchgeführt werden, sofern die Ticketnummer mit 176 beginnt.

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Emirates Chairman und Chief Executive: „Emirates war die erste Fluggesellschaft, die bereits im Juli eine kostenlose globale COVID-19-Absicherung für Reisende anbot, und die Resonanz unserer Kunden war äußerst ermutigend. Wir haben uns nicht auf unseren Lorbeeren ausgeruht und stattdessen weiter daran gearbeitet, wie wir ein noch besseres Angebot bieten können. Wir freuen uns sehr, allen unseren Kunden nun diese neue Multi-Risiko-Reiseversicherung und den COVID-19-Schutz anbieten zu können, was erneut eine Branchenneuheit darstellt.“

„Wir sehen rund um die Welt eine starke Lust aufs Reisen, insbesondere mit Blick auf die Winterferien, da die Menschen nach wärmeren Klimazonen und Familienzielen wie Dubai suchen. Mit der Einführung dieser neuen Multi-Risiko-Reiseversicherung und der COVID-19-Deckung wollen wir unseren Kunden noch mehr Vertrauen in ihre Reisepläne für diesen Winter und die kommenden Monate des Jahres 2021 geben“, so Scheich Ahmed weiter.

Emirates-Fluggäste sind unabhängig vom Reiseziel und der gebuchten Beförderungsklasse versichert.

Leistungen der neuen Versicherung

  • Medizinische Notfallausgaben und medizinische Notfallevakuierung im Ausland bis zu 500.000 US-Dollar, gültig für COVID-19 (während der Reise versichert) und andere medizinische Notfälle während der Auslandsreise.
  • Reisestornierung von bis zu 7.500 US-Dollar für nicht erstattungsfähige Kosten, wenn der Reisende oder ein Angehöriger (wie in der Richtlinie definiert) nicht reisen kann, weil er/sie vor dem geplanten Abreisedatum der Reise mit COVID-19 diagnostiziert wird oder aus anderen genannten Gründen, wie bei anderen umfassenden Reiseschutzprodukten.
  • Reisestornierung oder -kürzung bis zu 7.500 US-Dollar, wenn das Schuljahr aufgrund von COVID-19 über das Abreisedatum hinaus verlängert wird und der Reisende oder ein Angehöriger (wie in der Richtlinie definiert) ein Vollzeitlehrer, Vollzeitangestellter oder Schüler einer Grund- oder Sekundarschule ist.
  • Reisekürzung bis zu 7.500 US-Dollar für nicht erstattungsfähige Reisekosten und zusätzliche Kosten für die Rückkehr in das Land des Wohnorts, wenn der Reisende oder ein Angehöriger (wie in der Richtlinie definiert) schwer erkrankt, z.B. wenn er sich auf einer Auslandsreise mit COVID ansteckt.
  • Reiseabbruch bis zu 7.500 US-Dollar, wenn der Reisende einen COVID-19-Test oder eine medizinische Untersuchung am Flughafen nicht besteht und die Reise abbrechen muss.150 US-Dollar pro Tag und Person für bis zu 14 aufeinanderfolgende Tage, wenn der Reisende außerhalb seines Wohnsitzlandes positiv auf COVID-19 getestet wird und wenn er außerhalb seines Wohnsitzlandes unerwartet von einer Regierungsstelle zu einer obligatorischen Quarantäne aufgefordert wird.

„Uns verbindet eine jahrelange Partnerschaft mit Emirates und wir freuen uns, mit der Airline zusammenzuarbeiten, um dieses Produkt auf die Bedürfnisse der Emirates-Kunden weltweit zuzuschneiden. Wir hoffen, einige der Bedenken, die Reisende bei der Reiseplanung in dieser Zeit haben könnten, zu zerstreuen“, so Jeff Rutledge, CEO von AIG Travel.

Ähnlich wie andere Multi-Risiko-Reiseversicherungsprodukte bietet die umfangreiche Deckung auch Vorkehrungen für persönliche Unfälle während der Reise, Wintersportversicherungen, Verlust persönlicher Gegenstände sowie Reiseunterbrechungen aufgrund unerwarteter Luftraumsperrungen oder Reisehinweise. Die Kunden müssen sich vor der Reise nicht registrieren oder Formulare ausfüllen und sind nicht verpflichtet, die angebotene Deckung in Anspruch zu nehmen.

NASA-Bettruhestudie: Schwerelosigkeit verändert den Körper

In der Schwerelosigkeit bauen Muskeln und Knochen ab – und auch die Sehkraft lässt nach, vielleicht zusätzlich die Gehirnleistung. Welche Konsequenzen hat das für zukünftige bemannte Missionen zum Mond oder zum Mars? Und wie können die Astronautinnen und Astronauten, die jahrelang im All unterwegs sind, die zunehmenden körperlichen Beeinträchtigungen aufhalten? Das untersucht die neue Bettruhestudie im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Für die Studie im Auftrag der NASA werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die jede Menge wissenschaftliche Tests durchführen und 30 Tage am Stück im Bett verbringen – aber anstrengend wird es trotzdem.

Schwerelosigkeit verändert den Körper

„Durch den Wegfall der Schwerkraft verschieben sich die Körperflüssigkeiten in Richtung Kopf und rufen unter anderem Veränderungen an den Augen und im Gehirn hervor“, erklärt Andrea Nitsche vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin im DLR. „Das Ziel der Studie ist es, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um diesen Problemen entgegenzuwirken.“ Die Bedingungen in der Schwerelosigkeit lassen sich auf der Erde besonders gut im Liegen nachempfinden, wenn sich die Flüssigkeiten im Körper gleichmäßig verteilen. Um einen Effekt wie im All zu erzeugen, wird das Bett zusätzlich um sechs Grad geneigt: Die Beine liegen also höher als der Kopf. So werden die Teilnehmer einen ganzen Monat verbringen, dabei dürfen sie jedoch jederzeit zwischen Bauch-, Rücken- und Seitenlage wechseln. Wichtigste Regel: immer eine Schulter auf der Matratze lassen. Die Studie dauert insgesamt 59 Tage am Stück: 15 Tage Eingewöhnung, 30 Tage Bettruhe und 14 Tage Erholung mit „Astronauten-Reha“. In der Zeit werden die Probanden wieder fit für den Alltag gemacht. Die Studie startet mit der ersten Kampagne im April 2021, eine zweite Kampagne wird im September 2021 durchgeführt.

Festgelegter Tagesablauf und eine angepasste Ernährung

Mit „Ruhe“ im eigentlichen Sinn hat diese Studie allerdings nicht viel zu tun: Der Tagesablauf ist durchgetaktet. Manchmal beginnen schon um 7 Uhr medizinische Untersuchungen oder wissenschaftliche Tests, bisweilen enden sie erst nach 22 Uhr. Es wird ein strenger Tag-Nacht-Rhythmus eingehalten, Mittagsschlaf ist nicht erlaubt, die Mahlzeiten müssen aufgegessen werden und es gibt auch nur das, was auf den Teller kommt: „Die Teilnehmer bekommen eine individuell angepasste Ernährung, die dafür sorgt, dass sie ihr Gewicht halten“, sagte Andrea Nitsche. Auch die Getränkemenge ist strikt reglementiert.

„Die Teilnahme ist keine Kleinigkeit, sondern eine echte Herausforderung“, betont Edwin Mulder, Projektleiter der SANS-Bettruhestudie (Spaceflight-Associated Neuro-Ocular Syndrome Countermeasures Study). „Aber es ist natürlich auch etwas Außergewöhnliches, bei einem Projekt mitzumachen, das so wichtig für die Raumfahrt ist. Unsere Probandinnen und Probanden sind Teil eines speziellen kleinen Clubs, der ‚terrestrischen Astronauten‘!“ Am Ende haben die Probanden neben einer Aufwandsentschädigung auf jeden Fall die Gewissheit, dass sie die Forschung vorangebracht haben. Astronautinnen und Astronauten trainieren täglich im All, um den Muskelschwund und das Absacken des Herz-Kreislauf-Systems einzudämmen. Aber was kann dagegen getan werden, dass sie schlechter sehen? Genau genommen werden sie durch die Ansammlung von Flüssigkeit am Auge weitsichtig. Das heißt, sie bekommen Schwierigkeiten, in der Nähe scharf zu sehen. „Wir wollen herausfinden, ob und wie wir das in den Griff kriegen“, sagt Edwin Mulder.

Unterdruck-Experiment verteilt die Flüssigkeiten im Körper

Eine Methode, um die Körperflüssigkeit wieder in die untere Körperhälfte zu verschieben, sind hunderte Runden in einer Zentrifuge. Durch die Fliehkräfte wird der Körper einer künstlichen Schwerkraft ausgesetzt – ein Versuch aus einer früheren Bettruhestudie. Für ein enges Raumschiff und seinen jahrelangen Weg etwa zum Mars kommt eine Zentrifuge derzeit noch nicht infrage. Aber möglicherweise kann ein Unterdruckzylinder für einen ähnlichen Effekt sorgen. Deswegen liegen einige Teilnehmer zweimal täglich drei Stunden von der Hüfte abwärts unter einer Plexiglas-Haube, in der ein Unterdruck erzeugt wird. Damit wird eine frühe Raumfahrt-Idee wieder aufgegriffen: Unterdruck-Experimente gab es schon in den 1970er Jahren auf einer Raumstation. Die Kontrollgruppe der aktuellen Studie sitzt zweimal täglich drei Stunden aufrecht auf einem Stuhl. So soll ermittelt werden, ob die vergleichsweise kurzzeitige aufrechte Position und das Unterdruck-Experiment zu ähnlichen Ergebnissen führen.

Bewerbungen für die erste Kampagne der SANS-Studie sind noch bis Mitte Dezember möglich. Für die beiden Kampagnen werden insgesamt 24 gesunde Probanden (zwölf Männer und zwölf Frauen) gesucht. Sie sollten zwischen 24 und 55 Jahren alt, zwischen 1,53 und 1,90 Meter groß und Nichtraucher sein. Zum Auswahlverfahren gehören unter anderem die Teilnahme an einer Online-Informationsveranstaltung, ein psychologisches Interview und eine medizinische Voruntersuchung.

Gespräche mit einem Astronauten

Besondere Voraussetzungen müssen die Probanden nicht erfüllen, außer: „Es ist uns wichtig, dass sich die Teilnehmer für die Raumfahrt interessieren und ihnen klar ist, um was es hier geht“, sagt Edwin Mulder. Während der Studie sind alle in Einzelzimmern untergebracht, aber gänzlich isoliert sind sie nicht: Auch in Kopftieflage besteht für sie die Möglichkeit, sich in der Freizeit mit dem Bett in einen Aufenthaltsraum schieben zu lassen, zum Beispiel zum Fernsehen, Essen oder Reden. Zwischendurch kommt auch mal ein Astronaut zu Besuch – zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch über die Schwerelosigkeit.

ZEMA-Gruppe forscht an umweltfreundlichem Fliegen

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Die Luftfahrt soll in Zukunft so gut wie keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben. Dieses Ziel einer „Zero Emission Aviation“ (ZEMA) verfolgen Forschungseinrichtungen aus 13 verschiedenen Ländern, die sich in der ZEMA-Gruppe zusammengeschlossen haben. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gehört zu den Unterzeichnern der gemeinsamen Erklärung zur nachhaltigen Luftfahrt.

Neue Antriebstechnik und optimale Streckenführungen

Eine reine Wachstumsstrategie wie in der Vergangenheit ist nicht die Lösung für den Luftverkehr von morgen. Auch die Konzentration auf eine Weiterentwicklung bestehender Flugzeuge oder Motoren gilt der ZEMA-Gruppe als nicht ausreichend. Stattdessen sollen neue Technologien entwickelt und umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang können zum Beispiel nachhaltige Kraftstoffe eine wichtige Rolle spielen: Weil Verbrennungsprozesse immer mit Emissionen verbunden sind, verpflichten sich die Forschungseinrichtungen, alternative Energiequellen für eine neue Antriebstechnik einzusetzen. Darüber hinaus wollen sie an optimalen Streckenführungen arbeiten: Dazu müssen passende Daten zur Verfügung gestellt werden – zusätzlich zu den Flugzeugen, die diese Strecken klimaschonend fliegen können.

Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die urbane Mobilität und elektrisches Fliegen gesetzt. Dabei haben sich die Forschungseinrichtungen in ihrer Erklärung auch dazu verpflichtet, die Veränderungen stets im Einklang mit den gesellschaftlichen Bedürfnissen zu gestalten.

Bei Entwicklungen zum elektrischen Fliegen, bei Wasserstoff-Antrieben oder bei ganz neuen Konfigurationen könnten zum Beispiel fliegende Demonstratoren – also reale Prototypen – eine entscheidende Rolle spielen.

Die Zeit drängt

Bei der Weltklimakonferenz von Paris wurde im Jahr 2015 beschlossen, dass in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts netto keine Treibhausgase mehr in die Atmosphäre gelangen sollen. Der „Green Deal“ der Europäischen Kommission beinhaltet für Europa das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein. Auch von der Europäischen Kommission wird betont, dass für die Verwirklichung erhebliche Investitionen nötig seien.

Lufthansa erhält 1 Millarde Euro aus unbesicherter Anleihe

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Die Deutsche Lufthansa AG hat erfolgreich eine unbesicherte Euro-Anleihe mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro begeben. Die Anleihe mit einer Laufzeit von 5,5 Jahren war nach erfolgreichen Investorengesprächen am Vortag rund 4-fach überzeichnet.

Anleihen mit 3% Verzinsung

Die Anleihen mit einer Stückelung von 100.000 Euro werden mit 3,0 Prozent pro Jahr verzinst und haben eine Laufzeit bis 29. Mai 2026. Die Transaktion folgte auf die erfolgreiche Begebung einer Wandelanleihe von 600 Millionen Euro durch die Deutsche Lufthansa AG am 10. November. Beide Emissionen stärken weiter die Liquiditätsposition des Unternehmens. Zum 30. September standen dem Unter­nehmen liquide Mittel in Höhe von 10,1 Milliarden Euro zur Verfügung (ein­schließ­lich der bislang größtenteils nicht in Anspruch genommenen Stabilisie­rungsmaß­nahmen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien).

„Der große Erfolg beider Transaktionen unterstreicht das Vertrauen des Kapital­marktes in unser Unternehmen und unsere Restrukturierungsmaßnahmen. Damit können wir weiterhin eine große Vielfalt an vorteilhaften Finanzierungsinstrumen­ten nutzen. Bereits jetzt haben wir den größten Teil unserer im Jahr 2021 auslau­fenden Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 3,2 Milliar­den Euro erfolgreich refi­nanziert“, sagt Wilken Bormann, Executive Vice President Group Finance der Lufthansa Group.

Verlängerung der 500 Millionen Euro 5,125 Prozent Hybridanleihe

Die Deutsche Lufthansa AG hat zudem beschlossen, das erste Kündigungsrecht ihrer am 12. August 2075 fälligen mit 5,125 Prozent verzinsten 500 Millionen Euro Hybridanleihe nicht auszuüben. Das Kündigungsrecht kann somit zum 12. Februar 2026 wieder ausgeübt werden. Darüber hinaus wird der Ku­pon am 12. Februar 2021 neu festgesetzt (auf den dann gültigen 5-jährigen Marktzins zu­züglich einer Marge von 4,783 Prozent, wie im Prospekt der Hybrid­anleihe näher ausgeführt).

„Christmas in the Air“ am Flughafen München

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Unter dem Motto „Christmas in the Air“ möchte der Flughafen München seinen Kunden eine weihnachtliche Freude in diesen ungewöhnlichen Zeiten bereiten. Im Rahmen des Gewinnspiels werden vom 27. November bis zum 26. Dezember 2020 insgesamt zehn Gutscheine verlost.

Flugpreise von Airline-Partnern

Alle drei Tage winkt eine neue Gewinnchance – Mitspieler können sich auf tolle Flugpreise von Airline-Partnern wie Condor, Air Dolomiti und KLM freuen.

Die Fluggesellschaften haben Reisen für zwei Personen ab München zu europäischen Zielen als Preise ausgeschrieben.

Hauptpreis: Flüge ab München zu einem beliebigen Ziel

Mit ein bisschen Unterstützung des Christkinds könnte sogar der Hauptpreis in greifbare Nähe rücken: zwei Flüge ab München in der Business Class von Turkish Airlines via Istanbul zu einem beliebigen Ziel, das der Gewinner selbst aussuchen darf.

„Christmas in the Air“ am Flughafen München

Wer dabei sein will, sollte einfach ab dem 27. November regelmäßig unter www.munich-airport.de/christmas-in-the-air vorbeischauen und miträtseln.

ExxonMobil kauft zwei moderne Airbus H145

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ExxonMobil hat bei Airbus zwei moderne Hubschrauber des Typs H145 für ein Flüssiggasprojekt in Papua New Guinea gekauft. Die H145 wird mit dem neuen Fünfblattrotor ausgestattet. Dieser Rotor ist zudem lagerlos und ermöglicht 150 kg mehr Zuladung.

Die Hubschrauber werden auf der Anlage Hides Gas Conditioning Plant (HGCP) in der Provinz Hela stationiert. Dort sollen die Helikopter Personal und Material für das Projekt zur Flüssigerdgasproduktion transportieren.

H145 mit neuen Leistungsdaten

Die neuen Leistungsdaten durch den modernen Fünfblattrotor waren dabei entscheidend für die Wahl des Musters von Airbus. Die Flugfähigkeit auch in heißen und hohen Umgebungen mit dünner Luft kann die H145 mit ihren Stärken unter Beweis stellen, geht es doch bis auf eine Höhe von 5.400 Fuß (ca. 18.000 Meter über NN) bei bis zu 35 °C. Die Ölfirma ExxonMobil kauft damit erstmals bei Airbus Helicopters, und auch für die H145 ist es erstmals eine Verwendung im Öl- und Gasgeschäft in der Region Asien-Pazifik.