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Korean Air und Hanjin KAL übernehmen Asiana Airlines

Hanjin KAL und Korean Air haben bei Vorstandssitzungen am 16. November beschlossen, Asiana Airlines zu übernehmen.

Das Abkommen zwischen den beiden größten Fluggesellschaften Koreas wird einen bedeutenden Impuls für die Umstrukturierung des koreanischen Luftverkehrsmarkts angesichts der beispiellosen Krise geben, mit der die globale Luftfahrtindustrie aufgrund von COVID-19 konfrontiert ist.

Übernahme von Asiana Airlines geplant

Korean Air plant die Übernahme von Asiana Airlines für 1,8 Billionen KRW. Um diesen Betrag zu sichern, plant Korean Air, das Kapital durch die Ausgabe neuer Aktien Anfang nächsten Jahres um 2,5 Billionen KRW zu erhöhen.

Gemäß der Vereinbarung mit der Korea Development Bank erhält Hanjin KAL von der Korea Development Bank eine Investition in Höhe von 800 Mrd. KRW – 500 Mrd. KRW durch Ausgabe neuer Aktien an die Bank über eine Zuteilung für Dritte und 300 Mrd. KRW durch Ausgabe von Umtauschanleihen – um die neuen Aktien von Korean Air im nächsten Jahr zu erwerben. Hanjin KAL wird diese 800 Mrd. KRW unmittelbar nach Erhalt durch die Bank an Korean Air verleihen, um beide Fluggesellschaften vor der Kapitalerhöhung von Korean Air zu unterstützen.

Von den 800 Mrd. KRW von Hanjin KAL wird Korean Air 300 Mrd. KRW in den Erwerb von unbefristeten Wandelanleihen von Asiana Airlines investieren und weitere 300 Mrd. KRW als Anzahlung für den 1,5-Billionen-KRW-Vertrag zum Erwerb der neuen Anteile von Asiana Airlines verwenden. Die anfängliche Investition von Korean Air wird es Asiana Airlines ermöglichen, die für den Betrieb bis Ende des Jahres erforderlichen Finanzmittel zu sichern und die Finanzlage zu verbessern, indem das Kapitalvermögen um ewige Wandelanleihen im Wert von 300 Mrd. KRW aufgestockt wird.

Hanjin KAL behält Status als Holdinggesellschaft der Fluggesellschaft

Der Grund für die Investition der Korea Development Bank in Korean Air über Hanjin KAL besteht darin, sicherzustellen, dass Hanjin KAL seinen Status als Holdinggesellschaft der Fluggesellschaft beibehält.

Um eine stabile Finanzstruktur aufrechtzuerhalten hat Hanjin KAL beschlossen, die Investition der Korea Development Bank durch die Ausgabe neuer Aktien zu erhalten, anstatt die gesamten 800 Mrd. KRW von der Bank zu leihen. Zudem fiel die Wahl auf die Zuteilungsmethode von Drittanbietern, um das Kapital schnell und sicher zu erlangen.

Angesichts der Krise, mit der die Luftfahrtindustrie derzeit konfrontiert ist, ist es unvermeidlich, den gesamten Markt einschließlich Korean Air, Asiana Airlines, Billigfluggesellschaften wie Jin Air und dazugehöriger Branchen neu zu strukturieren. Die Aktien der Korea Development Bank werden stimmberechtigte Stammaktien sein, und die Korea Development Bank wird die Übernahmepläne von Hanjin KAL und Korean Air überwachen und sicherstellen.

Der Hauptgrund für die Entscheidung von Korean Air, Asiana Airlines zu diesem Zeitpunkt zu übernehmen, ist die Stabilisierung der koreanischen Luftfahrtindustrie, die unter der COVID-19-Pandemie leidet. Angesichts der Tatsache, dass die finanzielle Situation von Korean Air auch gefährdet sein könnte, wenn die COVID-19-Situation länger andauert, ist es unvermeidlich, den heimischen Luftverkehrsmarkt umzustrukturieren, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Zuführung öffentlicher Mittel zu minimieren.

Arbeitsplatzsicherheit für Mitarbeiter beider Fluggesellschaften

Korean Air hat sich nach eingehenden Beratungen für die Übernahme von Asiana Airlines entschieden, um ihre Gründungsmission fortzusetzen und mit Transport und Verkehr einen Beitrag zur Nation zu leisten. Im Zuge ihrer Mission wird die Fluggesellschaft die Arbeitsplatzsicherheit für die Mitarbeiter beider Fluggesellschaften sowie der relevanten Branchen gewährleisten und die Entwicklung der koreanischen Luftfahrtindustrie unterstützen.

Sobald Korean Air die Übernahme von Asiana Airlines abgeschlossen hat, wird die Fluggesellschaft voraussichtlich zu den Top 10 der Fluggesellschaften weltweit gehören. Generell gibt es in Ländern mit weniger als 100 Millionen Einwohnern einen einzigen Full-Service-Carrier. Korea verfügt jedoch über zwei Full-Service-Fluggesellschaften, was einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Ländern wie Deutschland, Frankreich und Singapur mit einer einzigen großen Fluggesellschaft darstellt. Die Akquisition von Korean Air und die Erweiterung ihrer Strecken, Flotte und Kapazität werden der Fluggesellschaft jedoch die Wettbewerbsfähigkeit geben, um mit globalen Mega-Fluggesellschaften zu konkurrieren.

Der Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften wird voraussichtlich die Wettbewerbsfähigkeit der koreanischen Luftfahrtindustrie durch einen optimierten Streckenbetrieb und niedrigere Kosten weiter verbessern. Mehr Slots am Incheon International Airport könnten durch die Konsolidierung zu einer Zunahme von Joint Ventures mit globalen Fluggesellschaften und einer höheren Transfernachfrage führen, was auch das Wachstum der inländischen Luftfahrtindustrie ankurbeln würde.

Größere Auswahl an Strecken und Flugplänen

Kunden kommen in den Genuss einer größeren Auswahl an Strecken und Flugplänen. Sie können außerdem von bequemeren Transferoptionen, integrierten Meilenprogrammen und erhöhter Sicherheit in allen Bereichen profitieren.

Durch eine Verbessrung des Passagier- und Frachtnetzes wird die Übernahme darüber hinaus die Wettbewerbsfähigkeit des Incheon International Airport als wichtiges Drehkreuz in Asien stärken.

Über Korean Air

Korean Air wurde 1969 gegründet und gehört heute weltweit zu den Top-20-Fluggesellschaften. 2019 hat die Airline mehr als 27 Millionen Passagiere transportiert. Mit einer Flotte von 164 Flugzeugen betreibt Korean Air pro Tag über 460 Passagierflüge zu 122 Städten in 43 Ländern auf fünf Kontinenten.

Dank moderner Flugzeuge und mehr als 20.900 Mitarbeitern bietet Korean Air ihren Passagieren Sicherheit, Bequemlichkeit und Komfort. Das Kerngeschäft von Korean Air umfasst Passage, Fracht, Luftfahrttechnik, Catering und Bordverkauf. Das Hauptdrehkreuz der Fluggesellschaft befindet sich am 2018 eröffneten Terminal 2 des Incheon International Airports (ICN).

Korean Air ist Gründungsmitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam, die mit insgesamt 19 Mitgliedern 676 Millionen Passagieren pro Jahr ein weltweites Netz von mehr als 15.445 täglichen Flügen zu 1.036 Destinationen in 170 Ländern offeriert. Die Fluggesellschaft hat im Mai 2018 eine transpazifische Joint-Venture-Partnerschaft mit Delta Air Lines geschlossen. 2019 hat Korean Air das 50-jährige Unternehmensjubiläum gefeiert.

Austrian Airlines: Steve Beyermann übernimmt IT-Leitung

Steve Beyermann übernimmt mit 01. Januar 2021 die Leitung des Bereichs IT-Management bei Austrian Airlines. Beyermann ist seit zehn Jahren in unterschiedlichen Funktionen im IT-Bereich der Lufthansa Group tätig, davon die letzten drei Jahre bei Austrian Airlines.

Stefan Matzelle verlässt das Unternehmen

Der derzeitige Austrian Airlines IT-Chef, Stefan Matzelle (51), der über 18 Jahre Teil des Konzerns war – davon die letzten vier Jahre bei Austrian Airlines – verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um eine neue berufliche Herausforderung außerhalb des Konzerns anzunehmen. Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech: „Ich freue mich, dass wir mit Steve Beyermann einen fachlich äußerst kompetenten jungen Manager aus den eigenen Reihen für die Leitung dieses für die Zukunft so wichtigen Bereichs gewinnen konnten.“

IT Consultant Beyermann Leiter IT-Management

Steve Beyermann (31) startete seine Karriere nach nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik 2011 bei der Lufthansa Group als IT-Consultant und Projektleiter bei Lufthansa Systems. 2014 übernahm er die Büroleitung des Lufthansa CIO und führte parallel dazu verschiedene IT-Projekte, wie beispielsweise die Entwicklung des zukünftigen Arbeitsplatzmodells der Lufthansa Group. 2017 wechselte er im Rahmen seiner konzernweiten Verantwortung zu Austrian Airlines nach Wien und baute hier das Center of Excellence „Digital Workplace“ auf, das die Themen rund um den digitalen Arbeitsplatz für die gesamte Lufthansa Group verantwortet und steuert.

Umweltsatellit Sentinel-6: Der Meeresforscher am Start

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„Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich“ ist der nächste Umweltsatellit aus Europa. Der Satellit wird die Ozeane der Erde beobachten. ESA, die Europäische Kommission, EUMETSAT, NASA und Nutzer von Marineanwendungen sprechen über den bevorstehenden Start des Satelliten Copernicus Sentinel-6.

Der Satellit „Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich“ soll am 21. November 2020 von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien aus in den Weltraum starten. Er ist der erste von zwei identischen Satelliten, die die Veränderungen der Meeresspiegel besonders akkurat vermessen können.

Die Pegel der Meere ändern sich

Sobald er seinen Orbit erreicht hat, wird der Satellit die langfristige Vermessung der Höhe der Meeresoberflächen fortführen und so die Aufzeichnungen der Meeresspiegel in ihr viertes Jahrzehnt führen. Der Satellit wird alle zehn Tage 95 Prozent der eisfreien Ozeane kartieren und wesentliche Informationen für laufende Studien zur Oozeanografie und dem Klima liefern.

Da die Veränderung des Meeresspiegels als ein Schlüsselindikator des Klimawandels betrachtet wird, ist die präzise Beobachtung der Veränderungen über Jahrzehnte hinweg wichtig – für die Klimawissenschaft, die Politikgestaltung und zum Schutz der Menschen, die in tiefliegenden, gefährdeten Regionen leben.

Michael H. Freilich wurde Namenspate

Der Satellit wurde zu Ehren von Michael H. Freilich, dem ehemaligen Direktor der NASA-Erdbeobachtungsabteilung, umbenannt. Die Mission Copernicus Sentinel-6 ist ein Paradebeispiel internationaler Kooperation. Während Sentinel-6 selbst aus der EU-Familie der Copernicus-Missionen entstammt, ist die Durchführung der Mission das Ergebnis einer einzigartigen Kollaboration von ESA, NASA, EUMETSAT und NOAA. Die französische Raumfahrtagentur CNES trägt ebenfalls zum Projekt bei.

MTU Maintenance schließt Exklusivvertrag mit Air Serbia

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Die MTU Maintenance, weltweit führender Anbieter maßgeschneiderter Lösungen für Luftfahrtantriebe, und Neukunde Air Serbia haben einen exklusiven Vertrag über die Instandhaltung von V2500-Triebwerken unterzeichnet. Der Vertrag mit einer Laufzeit von sechs Jahren umfasst die Instandhaltung, Reparatur und Überholung, das Engine Trend Monitoring und die Bereitstellung von Ersatztriebwerken für die mit V2500 angetriebenen A319- und A320-Flugzeuge von Air Serbia. 

Air Serbia bedient 63 Ziele in Ost- und Westeuropa, im Nahen Osten und in Nordamerika

„Wir freuen uns sehr über die Vertragsunterzeichnung mit dem international führenden Triebwerksexperten MTU Maintenance“, so Željko Pejovic, Director Air Serbia Technical. „Wir vertrauen darauf, dass unsere Triebwerke technisch erstklassig betreut werden und sind überzeugt, dass wir zuverlässige, maßgeschneiderte und kosteneffiziente Dienstleistungen erhalten werden.“ Die serbische Fluggesellschaft wurde 1927 gegründet und hat im Jahr 2020 bereits insgesamt 63 Ziele in Ost- und Westeuropa, im Nahen Osten und in Nordamerika angeflogen. Die Fluggesellschaft hat ihren Hauptsitz in Belgrad und betreibt insgesamt 21 Flugzeuge, darunter auch A330-Modelle für Transatlantikflüge. 

„Wir sind auf kundenspezifische Lösungen für Flugzeugantriebe spezialisiert und stolz darauf, von Air Serbia ausgewählt worden zu sein, weil wir das beste Rundum-Servicepaket für ihre Triebwerksflotte anbieten“, freut sich Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines. „Wir haben ein umfassendes Fachwissen über die V2500-Flotte und konzentrieren uns darauf, allen unseren Kunden flexible und höchst passgenaue Serviceleistungen für die Triebwerksinstandhaltung zu bieten, was heute mehr denn je von Bedeutung ist. Daher ist es unser Ziel, die Kundenbedürfnisse von Air Serbia in diesem sich ständig verändernden Marktumfeld mit kosteneffizienten Lösungen zu bedienen.“  

V2500-Triebwerk wird an drei MTU-Standorten betreut

Die MTU Maintenance ist der führende Anbieter von maßgeschneiderten Serviceleistungen für zivile Luftfahrtantriebe und die Nummer eins der unabhängigen Instandhalter für V2500-Triebwerke weltweit. Im Jahr 2019 hat das Unternehmen mehr als ein Drittel aller Shopvisits für diesen Triebwerkstyp durchgeführt. Darüber hinaus ist die MTU Maintenance der größte unabhängige Dienstleister für das V2500 sowie Partner von über 90 Kunden weltweit. Das V2500-Triebwerk wird an drei MTU-Standorten betreut, um flexibel auf die globale und regionale Nachfrage reagieren zu können. In Hannover wird es seit 1989 instand gehalten und in Zhuhai (China) seit 2003. Im Jahr 2017 nahm die MTU Maintenance Canada in Vancouver das V2500-Programm in ihr Portfolio auf. 

Über die MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 3 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2019 haben mehr als 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von über 4,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

CO2-Neutrales Fliegen: Miles & More integriert Compensaid

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CO2-neutral fliegen wird jetzt Dank eines neuen Angebots für Miles & More Kunden noch leichter. Kunden wird ab sofort in der Miles & More App der jeweilige CO2-Ausstoß ihres Fluges angezeigt. Diesen können sie mit nur wenigen Klicks direkt kompensieren. Das neue Angebot gibt es nicht nur für alle Flüge der Lufthansa Group, sondern auch für Reisen mit Star Alliance und Joint Venture Partnern, für die der Kunde Miles & More Meilen erhalten oder eingesetzt hat. Die neue Anwendung trägt den Namen „mindfulflyer“. Sie wurde gemeinsam von Miles & More und dem Lufthansa Innovation Hub entwickelt.

„Die CO2-Kompensation einer Flugreise darf nicht kompliziert sein. Mit dem neuen ‚mindfulflyer‘ Angebot sehen unsere Fluggäste auf einen Blick den CO2-Ausstoß ihrer Flugreise und können diesen nun einfach und schnell sogar über Meilen ausgleichen. Wir möchten damit nachhaltiges Handeln aktiv fördern“, sagt Christina Foerster, Vorstand Customer, IT & Corporate Responsibility der Lufthansa Group.

„mindfulflyer“ als Aktivierung zu nachhaltigem Handeln

Mit der „mindfulflyer“ Funktion können sich die Teilnehmer daran erinnern lassen, regelmäßig ihre Flüge zu kompensieren. Dabei entscheidet der Kunde, zu welchen Anteilen nachhaltiger Flugkraftstoff („Sustainable Aviation Fuel“) oder zertifizierte Aufforstungsprojekte der Klimaschutz-Stiftung myclimate eingesetzt werden. Über die Cash & Miles Funktion kann der Kunde außerdem auswählen, ob er nur mit Meilen kompensieren möchte oder auch anteilig mit Euro. Für ihr Klimaschutz-Engagement erhalten Miles & More Teilnehmer digitale Auszeichnungen, wie beispielsweise den „Climate Supporter“, die sie als umweltbewusste Reisende auszeichnen. Diese Auszeichnungen lassen sich über Social Media Kanäle teilen, um andere Reisende zu inspirieren, ihre Flüge ebenfalls zu kompensieren.

„Kundenbindung ohne Nachhaltigkeit funktioniert nicht mehr – unsere Kunden erwarten Lösungen von uns, die klimafreundliches Reisen ermöglichen“, sagt Sebastian Riedle, Geschäftsführer der Miles & More GmbH. „Mit der Einbindung des mindfulflyer Angebots erfüllen wir diese Erwartung – klimaneutrales Reisen war noch nie so einfach.“

Compensaid als zentrales Kompensationsangebot der Lufthansa Group

Mit Compensaid hat der Lufthansa Innovation Hub 2019 das zentrale Kompensationsangebot innerhalb der Lufthansa Group geschaffen und gilt als First-Mover der Branche für endkundenbezogene Kompensation fossiler Kraftstoffe durch Sustainable Aviation Fuel. Durch die jetzt erfolgte Integration von Compensaid in die Miles & More App wird die Sichtbarkeit noch einmal deutlich erhöht.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere neuartige Möglichkeit der Kompensation nun auch den Weg in die Miles & More App findet. Dadurch geben wir noch mehr Kunden Zugang zu nachhaltigem Reisen und zeigen, wie digitale Technologien genutzt werden können, um dies einfacher und transparenter zu gestalten”, sagt Gleb Tritus, Geschäftsführer Lufthansa Innovation Hub.

Darüber hinaus haben Miles & More Teilnehmer auch die Möglichkeit, ihre Flugreise direkt auf der Compensaid-Plattform zu kompensieren. Dazu loggen sie sich mit ihren Miles & More Log-in Daten auf compensaid.com ein. Die CO2-Kompensation über die Compensaid-Plattform ermöglicht es, Flüge auch vor Flugantritt zu kompensieren.

Lufthansa Group takes responsibility

Die Lufthansa Group bekennt sich seit Jahrzehnten zu einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmenspolitik und nimmt ihre Verantwortung ernst. Der Konzern engagiert sich mit Nachdruck für eine klimafreundliche Luftfahrt, investiert trotz der gegenwärtigen Ausnahmesituation weiter in besonders sparsame Flugzeuge und baut sein Engagement im Bereich nachhaltiger Flugkraftstoffe
aus – Lufthansa Group takes responsibility.

Weltraumteleskop Ariel soll Exoplaneten untersuchen

Die ESA (European Space Agency) will mit einem neuen Weltraumteleskop Planeten in kosmischer Nachbarschaft unseres Sonnensystems untersuchen: Ariel heißt das Teleskop, das insbesondere die Gashüllen ferner Planeten untersuchen soll.

Start für 2029 geplant

1.000 bekannte Exoplaneten sollen somit nach ihrer chemischen Zusammensetzung und ihrer Umgebung erfasst werden. Das Teleskop kommt dabei aus dem Vereinigten Königreich. Ariel steht für Atmospheric Remote-sensing Infrared Exoplanet Large-survey. Der Entwurf durchlief in diesem Jahr die Begutachtung der britischen Raumfahrtagentur, und soll 2029 gestartet werden.

Ergebnisse für die Öffentlichkeit

Sind bei der Planung, dem Bau und den technischen Fragen die dortigen Raumfahrtagenturen und Universitäten beteiligt, sollen die Ergebnisse doch der Öffentlichkeit zugänglich sein und freiwillige Astronomen und Enthusiasten bei der Auswertung der Daten helfen.

Flughafen Stuttgart bietet wieder Coronatests

Coronatests am Flughafen Stuttgart waren zuletzt nicht mehr angeboten worden. Jetzt bietet die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) wieder die Möglichkeit für Reisende an. Für das Testzentrum am Stuttgart Airport stellt die FSG die Flächen und organisatorische Unterstützung bereit. Die medizinischen Aufgaben werden von Airport Medical Center übernommen.

Coronatests im Terminal 1/West

Ab Montag, 16. November 2020 gibt es am Flughafen Stuttgart wieder die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Im Terminal 1/West führt das Airport Medical Center des STR die Testungen durch. Das Center stellt zudem Personal und die Ausstattung mit benötigtem Material für die Proben bereit. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Einreisende aus dem Ausland, die derzeit generell in Quarantäne müssen sowie alle Selbstzahler.

Kosten PCR und Anitgen Coronatests am Flughafen

Geöffnet ist die Station für die Coronatests am Flughafen montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 16:00 Uhr. Für Selbstzahler bietet das AMC verschiedene Testmöglichkeiten an: Mit einem Abstrich auf SARS-COV-2 lässt sich eine aktuelle Infektion feststellen, hier gibt es die Möglichkeit, einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen. Die Kosten liegen bei ca. 170 Euro für einen Abstrich bzw. bei rund 80 Euro für die Untersuchung mit Antigen-Schnelltests. Eine Online-Anmeldung vorab ist zwingend erforderlich.

EME Aero setzt GTF-Serientriebwerke von Pratt & Whitney instand

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EME Aero, das MRO-Joint-Venture der Lufthansa Technik AG und der MTU Aero Engines AG, hat kürzlich die ersten Instandsetzungen von Pratt & Whitney PW1100G-JM Getriebefan-Triebwerken (GTF™) durchgeführt. Seit im Januar das erste Triebwerk im Rahmen des Pratt & Whitney-Retrofit-Programms für die Niederdruckturbinen (NDT) im Shop eintraf, wurden insgesamt 21 Triebwerke erfolgreich an verschiedene Kunden zurückgeliefert. Darüber hinaus ist EME Aero nun offiziell Mitglied im GTF-MRO-Netzwerk von Pratt & Whitney. 

NDT-Retrofit-Programm abgeschlossen

Nach Abschluss des NDT-Retrofit-Programms, mit dessen 15 Triebwerken der Betrieb reibungslos angelaufen ist, hat EME Aero nun bereits sechs weitere reguläre Instandhaltungen im MRO-Shop durchgeführt. „Trotz aller Hindernisse und zusätzlichen Herausforderungen aufgrund der Covid-19-Situation sind wir mit unserem Hochlauf nach wie vor auf einem sehr guten Weg“, so Derrick Siebert, Chief Executive Officer und Managing Director of Business bei EME Aero. „Das gesamte Team ist stolz darauf, mit dem Abschluss der ersten Serie von GTF-Shop Visits einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Dies beweist, dass EME Aero nun über alle operativen Fähigkeiten verfügt”. 

EME Aero ist eines der weltweit modernsten und größten Instandhaltungsunternehmen für Triebwerke der neuesten Generation von Passagierflugzeugen. In nur 18 Monaten, vom Bau bis zur Indienststellung, ist es gelungen, das sehr anspruchsvolle Hochlauf-Programm umzusetzen. Bereits im Dezember 2019 war der hochmoderne MRO-Shop, einschließlich einer voll funktionsfähigen Testzelle, bereit, den Betrieb als MRO-Dienstleister aufzunehmen.

Instandsetzung des PW1100G-JM-Antriebs

„Die rund 400 Mitarbeiter, die im firmeneigenen Schulungszentrum und an den Standorten der beiden Joint-Venture-Partner in Deutschland geschult wurden, sind nun in der Lage, die vollumfängliche Instandsetzung des PW1100G-JM-Antriebs durchzuführen“, erläutert Robert Maslach, Chief Operating Officer und Managing Director of Operations bei EME Aero. „Wir blicken optimistisch in unsere Zukunft. Der starke Teamgeist aus dem Projekt und dem Hochlauf haben uns geprägt. Sie tragen in diesen herausfordernden Zeiten maßgeblich dazu bei, uns auf den noch bevorstehenden steilen Ramp-up vorzubereiten“. 

Implementierung einer Hightech-Flowline

Der nächste Schritt für EME Aero ist die Implementierung einer Hightech-Flowline, die für Ende dieses Jahres geplant ist, und die Sicherstellung der MRO-Fähigkeit für die Einführung der PW1500G-Triebwerke Mitte 2021. 

„Pratt & Whitney gratuliert dem EME Aero-Team zur Fertigstellung der ersten Instandsetzung von Pratt & Whitney GTF-Triebwerken“. so Joe Sylvestro, Vice President Aftermarket Operations bei Pratt & Whitney. „Da die GTF-Flotte weiter wächst, ist das GTF-MRO-Netzwerk bereit, unseren Kunden auf der ganzen Welt MRO-Serviceleistungen von Weltklasse zu bieten“.

Über EME Aero

EME Aero ist ein Joint Venture der beiden führenden Luftfahrtunternehmen Lufthansa Technik AG (50%) und MTU Aero Engines AG (50%). Grundidee dieser gemeinsamen Initiative ist die Umsetzung eines der fortschrittlichsten Instandhaltungsunternehmen für zivile Luftfahrtantriebe für die neueste Generation der GTF™-Triebwerksreihe von Pratt & Whitney. Der hochmoderne Standort befindet sich in Polen, in Jasionka, in der Nähe der Stadt Rzeszow. Die Inbetriebnahme fand im Januar 2020 statt. Die volle Betriebsfähigkeit ist für 2026 geplant, mit einer jährlichen Kapazität von mehr als 450 Shop Visits. Das neu errichtete MRO-Shop wird mehr als 1.000 qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen.

Über die MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 3 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2019 haben mehr als 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von über 4,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Fraport im Oktober: Passagierzahlen gesunken, Cargo gestiegen

Im Oktober zählte der Flughafen Frankfurt rund 1,1 Millionen Passagiere, ein Rückgang um 83,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kumuliert über die ersten zehn Monate des Jahres sank das Fluggastaufkommen um 71,6 Prozent. Hintergrund der schwachen Entwicklung sind weiterhin die umfassenden Reisebeschränkungen infolge der COVID-19 Pandemie.

Cargo-Aufkommen am Flughafen Frankfurt gestiegen

Positiv entwickelte sich hingegen das Cargo-Aufkommen, das erstmals seit 15 Monaten wieder über dem Vergleichsmonat des Vorjahres liegt: Das Aufkommen an Luftfracht und Luftpost wuchs um 1,6 Prozent auf 182.061 Tonnen. Die weiterhin fehlenden Kapazitäten aus der Beiladefracht von Passagiermaschinen konnten durch reine Frachtflüge mehr als wettgemacht werden. Ausschlaggebend für die hohe Nachfrage waren der Aufschwung im weltweiten Handel und die solide Entwicklung im Industriesektor der Eurozone.

Mit 17.105 Starts und Landungen ging die Zahl der Flugbewegungen um 62,8 Prozent zurück. Die Summe der Höchststartgewichte war mit rund 1,1 Millionen Tonnen um 59,5 Prozent rückläufig.

Unterschiedliche Passagierzahlen an den internationalen Konzern-Flughäfen

An den Flughäfen des internationalen Portfolios entwickelten sich die Passagierzahlen im Oktober erneut sehr unterschiedlich. An einigen Standorten – insbesondere in Griechenland, Brasilien und in Peru – waren die prozentualen Rückgänge deutlich geringer als noch im Vormonat.  

Das Passagieraufkommen im slowenischen Ljubljana verringerte sich um 89,1 Prozent auf 10.775 Fluggäste. An den brasilianischen Airports in Fortaleza und Porto Alegre sank das Fluggastaufkommen um 57,5 Prozent auf 569.453 Passagiere. Der Flughafen im peruanischen Lima verzeichnete aufgrund weiterhin starker Reisebeschränkungen für den internationalen Verkehr einen Rückgang um 82,8 Prozent auf 345.315 Fluggäste.

An den 14 griechischen Regionalflughäfen war das Passagieraufkommen um 55,3 Prozent auf rund 1,1 Millionen Fluggäste rückläufig. Die bulgarischen Twin Star-Airports Burgas und Varna verbuchten 56.415 Passagiere, ein Minus von 61,3 Prozent.

Das Fluggastaufkommen am Flughafen Antalya in der Türkei ging um 55,3 Prozent auf rund 1,9 Millionen Fluggäste zurück. Der Flughafen im russischen St. Petersburg verzeichnete einen Rückgang um 33,3 Prozent auf rund 1,1 Millionen Passagiere. Am Flughafen Xi’an in China lag das Fluggastaufkommen bei rund 3,6 Millionen Fluggästen, einem Minus von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

COVID-19 Antigen-Schnelltests auf Lufthansa-Flug LH2058

In München ist der erste Lufthansa Flug, bei dem alle Passagiere zuvor negativ auf Covid-19 getestet wurden, nach Hamburg gestartet: LH2058, der München um 9.10 Uhr verließ, markiert den Beginn von COVID-19 Antigen-Schnelltests auf zwei täglichen Flügen zwischen den beiden Metropolen. Nach erfolgtem Test bekamen die Kunden innerhalb von kurzer Zeit ihr Testergebnis per Push-Nachricht und E-Mail. Alle Gäste des Fluges wurden negativ getestet und konnten ihren Weg nach Hamburg antreten. Auch auf dem zweiten täglichen Flug, LH2059 von Hamburg nach München, waren alle Testergebnisse negativ.

Zusammenarbeit mit dem Münchener und Hamburger Flughafen

In enger Zusammenarbeit mit dem Münchener und Hamburger Flughafen sowie mit den Biotech-Unternehmen Centogene und dem medizinischen Versorgungszentrum der Medicover Gruppe, MVZ Martinsried, bietet die Airline ihren Kunden die Möglichkeit, sich vor Abflug der beiden täglichen Flüge kostenlos auf COVID-19 testen zu lassen. Fluggäste, die sich nicht testen lassen möchten, werden ohne Zusatzkosten auf einen Alternativflug umgebucht. Erst bei Vorliegen eines negativen Ergebnisses wird die Bordkarte freigeschaltet und der Zutritt zum Flugsteig ermöglicht.

Schnelltest ohne Extrakosten

Alternativ können Fluggäste einen negativen PCR-Test, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Lufthansa kümmert sich um den kompletten Schnelltestablauf. Für den Fluggast entstehen keine Extrakosten. Er muss sich lediglich im Vorfeld registrieren und etwas mehr Zeit vor Abflug einplanen.

Ola Hansson, CEO Lufthansa Hub München, sagt: „Wir wollen für unsere Kunden die weltweiten Reisemöglichkeiten bei höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards wieder erweitern. Erfolgreiches Testen ganzer Flüge kann hierfür ein wichtiger Schlüssel sein. Mit unseren heute erfolgreich gestarteten Testflügen sammeln wir wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Schnelltests.“

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH ergänzt: „Der Probelauf mit den Antigen-Schnelltests auf ausgewählten Flügen der Lufthansa ist ein positives und wichtiges Signal für die Branche. Über die umfangreichen Hygienemaßnahmen hinaus, die Flughäfen und Airlines schon jetzt für die Passagiere bereithalten, bieten diese Tests ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Damit könnte künftig – wenn entsprechende internationale Vereinbarungen getroffen werden – auch ein grenzüberschreitender Reiseverkehr ohne obligatorische Quarantäneverpflichtung wieder möglich werden.“

Flughafen Zürich: Verkehrsstatistik & Verkehrsausblick

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Im Oktober sind 468.616 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Minus von 83.7% gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Flughafen Zürich AG geht davon aus, dass der internationale Reiseverkehr über die Wintermonate auf tiefem Niveau verharren wird und rechnet für das aktuelle Jahr mit 8 bis 9 Mio. Passagieren.

Die Anzahl Lokalpassagiere sank im Oktober um 80.7% auf 403.075. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 13.0% (-13.9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 92.2% auf 60.372.

Flugbewegungen um 64.9% gesunken

Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 64.9% auf 8.440 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 78.4 Fluggästen 41.7% unter dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 34.0 Prozentpunkte auf 46.3% gesunken.

Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Oktober 25’871 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 33.0% gegenüber dem Vorjahresmonat.

Verkehrsausblick

Nachdem sich in den Sommermonaten eine erste, leichte Erholung des Reiseverkehrs eingestellt hatte, verhindern die wieder ansteigenden Pandemie-Fallzahlen sowie die Vielzahl von Reise- und Quarantänebeschränkungen eine weitere Normalisierung in der Aviatik Branche. Während im August noch mit einem Anstieg auf rund 50% der Vorjahreskapazität per Jahresende gerechnet wurde, liegen die Erwartungen für die Wintermonate aktuell deutlich tiefer.

Für 2020 rechnet die Flughafen Zürich AG mit 8 bis 9 Mio. Passagieren am Flughafen Zürich, in Abhängigkeit des Reisverkehrs über die bevorstehenden Festtage. Während der Ausblick weiterhin mit hoher Unsicherheit behaftet ist, bleibt die Flughafen Zürich AG mittelfristig optimistisch: Der Verkehrsmix mit einem hohen Anteil an Lokalpassagieren, ein starker Homecarrier sowie die robuste Schweizer Volkswirtschaft bilden günstige Voraussetzungen, um innerhalb der kommenden Jahre wieder auf das Vorkrisenniveau zurückzukehren.

Flughafen Mönchengladbach: 13% mehr Flugbewegungen trotz Corona

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) verzeichnet trotz der Corona-Pandemie eine kontinuierlich wachsende Nachfrage. Seit Jahresbeginn bis einschließlich Oktober registrierte der ausschließlich die Allgemeine Luftfahrt bedienende Flughafen 13 Prozent mehr Flugbewegungen als im Vorjahreszeitraum. Bis zum Jahresende rechnet der Flughafen mit bis zu 45.000 Flugbewegungen, zum Jahresende 2018 waren es noch 40.000. Aktuell sind über 650 Personen auf dem MGL-Gesamtareal beschäftigt, Neueinstellungen sind geplant. Rund 160 Flugzeuge befinden sich derzeit dauerhaft am MGL, davon zwölf Business-Jets.

Positiver Trend in der Allgemeinen Luftfahrt

Den positiven Trend in der Allgemeinen Luftfahrt bestätigen weitere Flughäfen wie Schönhagen bei Berlin und der JadeWeser Airport in Wilhelmshaven, die ähnliche Zuwächse registrierten. Die wesentlichen Gründe hierfür liegen in der Verlagerung des Passagier- auf den Individualluftverkehr und einer daraus resultierenden verstärkten Wartungsnachfrage, die der MGL mit seiner guten Infrastruktur und renommierten Wartungsunternehmen bedienen kann, sowie in der Zunahme von Trainings- und Ausbildungsflügen der zahlreichen Flugschulen am Platz. Der Flughafen MGL verzeichnete im Juli 2020 mit knapp 7.000 Flugbewegungen die höchste Zahl pro Monat seit mehr als 20 Jahren.

Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung des Mehrheitseigentümers, der kommunalen Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG), und Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Mönchengladbach, kommentiert: „Wir sehen den klaren Zuwachs am MGL als deutliche Bestätigung für unsere Entscheidung, aktiv am Flughafen als Investor einzusteigen und das Segment Business Aviation kontinuierlich auszubauen.“ Die Flugwartungsunternehmen elite Jet Service und RAS verdoppeln ihre Flächen am MGL.

Ausbau des Flughafens MGL zum Innovationsairport

Die im Oktober 2019 vorgestellte Machbarkeitsstudie des DLR-Instituts für Flughafenwesen und Luftverkehr dient als Blaupause für den Ausbau des Flughafens zum Innovationsairport, in der auf dem 120 Hektar großen Areal weitere Flugzeughallen, Büro- und Dienstleistungsflächen sowie Forschungseinrichtungen für Innovationen im Luftverkehr geplant sind. In diesem Zuge hat die EWMG den Pachtvertrag für die angrenzende Trabrennbahn gekündigt, um das Flughafenareal um weitere 140.000 Quadratmeter zu vergrößern.

DES­TI­NY+: Deutsch-ja­panische Raumfahrtmission startet 2024

Wie ist das Leben auf die Erde gekommen? Um diese und weitere grundlegende Fragen zur Entstehung von Himmelskörpern in unserem Sonnensystem zu untersuchen, startet die japanisch-deutsche Raumfahrtmission DESTINY+(Demonstration and Experiment of Space Technology for Interplanetary voyage with Phaethon flyby and dust science) im Jahr 2024 auf eine Reise zum Asteroiden 3200 Phaethon. Dabei wird das deutsche Instrument DDA (DESTINY Dust Analyzer) an Bord der japanischen Raumsonde kosmischen Staub aus der Nähe des Asteroiden sowie aus dem interstellaren Raum untersuchen. Der Kooperationsvertrag für die bilaterale Mission wurde am 11. November 2020 von Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Dr. Hitoshi Kuninaka, Vice President of JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) im Rahmen eines gemeinsamen Strategiedialogs unterzeichnet.

Der Asteroid Phaeton

„Diese Mission unterstreicht einmal mehr den Nutzen von bilateralen Kooperationen zwischen Partnern auf Augenhöhe, wie es für Deutschland und Japan der Fall ist“, erklärt Dr. Pelzer. „Mit DESTINY+ setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit bei Missionen wie Hayabusa 2, MMX und Bepi Colombo fort, und wir freuen uns, mit dem Staubteleskop DDA einen wichtigen Beitrag zur Weltraumforschung leisten zu können.“

Mitte 2024 soll die Raumsonde DESTINY+ mit einer EPSILON-S-Trägerrakete vom Uchinoura Space Center in Japan ins All starten und sich auf eine rund vierjährige Reise zum Asteroiden 3200 Phaethon begeben. Der Himmelskörper gilt als der Ursprung der Geminiden, einer Staubwolke, die um die Sonne kreist, und die jedes Jahr im Dezember einen Sternschnuppen-Schauer auf die Erde regnen lässt.

„Phaethon kommt der Sonne mit einem Minimalabstand von rund 21 Millionen Kilometern sehr nahe, sogar näher als der Planet Merkur“, erläutert Carsten Henselowsky, Projektleiter von DESTINY+ im DLR Raumfahrtmanagement. „Dabei heizt sich seine Oberfläche auf eine Temperatur von über 700 Grad Celsius auf, wodurch der Himmelskörper vermehrt Staubpartikel freisetzt. Ziel der Mission ist es, diese Staubteilchen zu untersuchen und festzustellen, ob bei der Entstehung von Leben auf der Erde der Eintrag von extraterrestrischem Material eine Rolle gespielt haben kann.“ Bei ihrem Vorbeiflug wird sich die Raumsonde dem Asteroiden auf eine Distanz von rund 500 Kilometern annähern. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich 3200 Phaethon in einer Entfernung von rund 150 Millionen Kilometern zur Sonne.

Deutsches Staubteleskop DDA ist Schlüsselinstrument der Mission

Schlüsselinstrument der Mission ist das deutsche Staubteleskop DDA. Das hochauflösende Massenspektrometer sammelt und analysiert während seiner gesamten Reise zum Himmelskörper sowie in Asteroidennähe kosmische Staubproben. Diese Proben sollen auf ihre chemische und physikalische Zusammensetzung untersucht und deren genaue Herkunft ermittelt werden. Besonders interessant ist dabei der Anteil an organischer Substanz. Wissenschaftler vermuten, dass Kohlenstoff, der Grundbaustein für alle irdischen Lebensformen, mit solche Staubteilchen auf unseren Planeten gelangt ist. Während die Raumsonde am Asteroiden vorbeifliegt, werden zudem eine Teleskop- und eine Multibandkamera die Oberfläche des Himmelkörpers beobachten.

Für Entwicklung, Bau und Start der Raumsonde und den anschließenden Betrieb der Mission ist die JAXA verantwortlich. Das deutsche Instrument DDA wird Federführend vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Firma von Hoerner & Sulger entwickelt. Gefördert wir DDA vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Vertragsunterzeichnung beim DLR-JAXA-Strategiedialog

Unterzeichnet wurde der deutsch-japanische Kooperationsvertrag zur Mission DESTINY+ während des jährlich tagenden DLR-JAXA-Strategiedialogs unter Teilnahme von Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, DLR-Vorstandsvorsitzende, Dr. Walther Pelzer, sowie Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstandsmitglied für Raumfahrtforschung und -technologie. Thematisiert wurde in der Online-Konferenz die ganze Breite der mittlerweile über 60 gemeinsamen Kooperationen mit Blick auf eine weitere Intensivierung der erfolgreichen Zusammenarbeit. Im Februar 2016 hatten DLR und JAXA zuletzt ein umfangreiches gemeinsames Strategieabkommen in Tokio unterzeichnet.

Ziel beider Partner ist es, ihre Luft- und Raumfahrtprogramme stärker aufeinander abzustimmen und ihre Kompetenzen zu bündeln. Ein wichtiges Thema ist dabei die Erforschung unseres Sonnensystems. Beispielsweise stellte das DLR gemeinsam mit französischen Partnern den Asteroidenlander MASCOT, der im Rahmen der JAXA-Mission Hayabusa 2 auf dem Asteroiden Ryugu im Herbst 2018 landete. Für den 06. Dezember 2020 ist die Landung einer Kapsel der JAXA mit Proben von Ryugu in Australien geplant. Zukünftig arbeiten DLR und JAXA unter anderem im Rahmen der Mission Mars Moon Explorer (MMX) zur Erforschung der Marsmonde Phobos und Deimos zusammen. Deutschland und Japan nutzen darüber hinaus die Internationale Raumstation ISS intensiv, um Fragen der Medizin, Materialentwicklung und Grundlagenforschung zu beantworten.

Emirates Group Halbjahresergebnisse: 74% Umsatzrückgang

Die Emirates Group verzeichnet einen Umsatzrückgang um 74 Prozent auf 13,7 Milliarden AED (3,7 Milliarden USD) sowie einen Verlust in Höhe von 14,1 Milliarden AED (3,8 Milliarden USD) nach dem letztjährigen Gewinn von 1,2 Milliarden AED (320 Millionen USD). Die Halbjahresergebnisse wurden erheblich beeinträchtigt durch beispiellose Flug- und Reisebeschränkungen weltweit aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Emirates verzeichnet einen Umsatzrückgang von 75 Prozent auf 11,7 Milliarden AED (3,2 Milliarden USD) nach einem Halbjahresgewinn in Höhe von 862 Millionen AED (235 Millionen USD) im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Einnahmen wurden hauptsächlich durch ein starkes Frachtgeschäft gestützt.

dnata verzeichnet einen Umsatzrückgang von 67 Prozent auf 2,4 Milliarden AED (644 Millionen USD), ein Verlust in Höhe von 1,5 Milliarden AED (396 Millionen USD) nach einem Gewinn von 311 Millionen AED (85 Millionen USD) im Vorjahr, was die Auswirkungen der Pandemie auf alle dnata-Geschäftsbereiche weltweit widerspiegelt. Darin enthalten sind Sonderabschreibungen in Höhe von 689 Millionen AED (188 Millionen USD).

Die Emirates Group hat das Halbjahresergebnis für ihr Geschäftsjahr 2020-2021 veröffentlicht. Innerhalb der ersten sechs Monate (01. April bis 30. September 2020) verzeichnete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 13,7 Milliarden AED (3,7 Milliarden USD). Dies entspricht einem Rückgang von 74 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz von 53,3 Milliarden AED (14,5 Milliarden USD). Der drastische Umsatzrückgang ist auf die COVID-19-Pandemie zurückzuführen, die den weltweiten Flugpassagierverkehr für viele Wochen zum Erliegen brachte, da Länder ihre Grenzen schlossen und Reisebeschränkungen auferlegten. Als Teil der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie setzten Emirates und das dnata-Drehkreuz in Dubai im April und Mai für acht Wochen Passagierlinienflüge aus.

Nettoverlust von 3,8 Milliarden USD

Die Emirates Group weist für das Halbjahr 2020-21 einen Nettoverlust von 14,1 Milliarden AED (3,8 Milliarden USD) aus. Die Liquiditätslage betrug zum 30. September 2020 20,7 Milliarden AED (5,6 Milliarden USD), im Vergleich zu 25,6 Milliarden AED (7 Milliarden USD) zum 31. März 2020.

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group: „Wir begannen das laufende Geschäftsjahr inmitten eines weltweiten Lockdowns, als der Fluggastverkehr buchstäblich zum Erliegen kam. In dieser für die Luftfahrt und Reisebranche beispiellosen Situation verzeichnete die Emirates Group zum ersten Mal seit über 30 Jahren einen Halbjahresverlust.“

„Mit dem Stillstand des Passagierverkehrs haben Emirates und dnata sich schnell angepasst, um die Fracht-Nachfrage und andere Renditepotenziale zu bedienen. Dies hat uns dabei geholfen, Einnahmen von null auf 26 Prozent des Vorjahres zurückzugewinnen.“

„Die Widerstandsfähigkeit der Emirates Group angesichts des gegenwärtigen Gegenwinds ist ein Beweis für die Stärke unseres Geschäftsmodells und für unsere jahrelangen kontinuierlichen Investitionen in Kompetenzentwicklung, Technologie und Infrastruktur, die sich nun in Bezug auf Kosten- und Betriebseffizienz auszahlen. Emirates und dnata haben zudem starke Marken sowie agile digitale Fähigkeiten aufgebaut, von denen wir weiterhin profitieren und die uns in die Lage versetzt haben, versiert auf die beschleunigte Transformation von Kunden- und Geschäftsaktivitäten im Onlinebereich in den vergangenen sechs Monaten zu reagieren.“

„Wir möchten unseren Kunden für ihre anhaltende Unterstützung danken und unsere Wertschätzung für die gemeinsamen Anstrengungen aller Akteure zum Ausdruck bringen, die es Dubai ermöglicht haben, den Luftverkehr und andere wirtschaftliche Aktivitäten so schnell und sicher wieder aufzunehmen. Niemand kann die Zukunft vorhersagen, aber wir erwarten eine steile Erholung der Reisenachfrage sobald ein COVID-19-Impfstoff zur Verfügung steht. Und wir bereiten uns bereits darauf vor, diesen Aufschwung zu bedienen. In der Zwischenzeit reagieren wir mit unserer Ressourcenplanung auf die Kunden- und Marktnachfrage.“

„Wir konnten auf unsere eigenen starken Liquiditätsreserven zurückgreifen. Durch unseren Anteilseigner und den erweiterten Finanzsektor stellen wir weiterhin sicher, dass wir Zugang zu ausreichenden Finanzmitteln haben, um das Geschäft aufrechtzuerhalten und uns durch diese herausfordernde Zeit zu führen. In der ersten Hälfte des Finanzjahres 2020-21 hat unser Anteilseigner zwei Milliarden US-Dollar in Form einer Kapitalinvestition Emirates zugeführt und wird uns auf unserem Erholungskurs unterstützen“, ergänzt Scheich Ahmed.

Die Mitarbeiteranzahl der Emirates Group lag mit Stand 30. September 2020 bei 81.334 Mitarbeitern und hat sich damit im Vergleich zum 31. März 2020 erheblich um 24 Prozent reduziert. Dies steht im Einklang mit der vom Unternehmen erwarteten Kapazität und Geschäftsaktivität in der absehbaren Zukunft sowie der generellen Branchenaussicht. Emirates und dnata prüfen weiterhin alle Möglichkeiten, um ihre qualifizierten Arbeitskräfte zu schützen, darunter die Teilnahme an Programmen zum Erhalt von Arbeitsplätzen, wo verfügbar.

Emirates Airline verfolgt Strategie

Während der ersten sechs Monate des aktuellen Geschäftsjahres hat Emirates im Rahmen seiner Strategie zur Verbesserung der Gesamteffizienz, zur Minimierung der Emissionen und um Kunden ein qualitativ hochwertiges Flugerlebnis zu bieten, drei ältere Flugzeuge ausgemustert. Wie von der General Civil Aviation Authority der Vereinigten Arabischen Emirate angewiesen, hat Emirates am 25. März vorübergehend seinen Passagierflugbetrieb ausgesetzt. Die Airline hat eng mit Regierungen und Botschaften zusammengearbeitet, um Rückführungsflüge durchzuführen, bis der Dubai International Airport (DXB) für Transitpassagiere und im späteren Verlauf für Linien-Passagierdienste wiedereröffnet wurde.

In Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden hat die Fluggesellschaft anlässlich der Pandemie zudem umfangreiche Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen an Bord und am Boden eingeführt, um ihre Kunden, Mitarbeiter und Gemeinschaften die sie bedient, zu schützen. Darüber hinaus hat Emirates das Engagement für seine Kunden mit beschleunigten Rückerstattungen, flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten sowie der Einführung eines Reiseinformationsportals auf seiner Website mit Updates zu den sich ständig ändernden Reiseanforderungen auf ein neues Level gehoben.

Zudem hat Emirates als erste Airline eine kostenfreie Deckung von COVID-19-bedingten medizinischen Kosten für alle Passagiere eingeführt. Emirates hat sein Linienflug-Streckennetz ab dem 21. Mai sukzessive wieder aufgenommen. Stand 30. September wurden Passagier- und Frachterflüge zu 104 Destinationen durchgeführt.

Gesamtkapazität um 67% gesunken

Die Gesamtkapazität sank in der ersten Jahreshälfte um 67 Prozent auf 9,8 Milliarden angebotene Tonnen-Kilometer (Available Tonne Kilometres; ATKM). Grund hierfür war das erheblich reduzierte Flugprogramm während der vergangenen Monate, darunter die achtwöchige Aussetzung von Passagierflügen am Dubai International Airport. Die Kapazität an verfügbaren Sitzkilometern (Available Seat Kilometres; ASKM) sank um 91 Prozent, der in Umsatz-Passagier-Kilometern (Revenue Passenger Kilometers; RPKM) gemessene Passagierverkehr um 96 Prozent. Der durchschnittliche Sitzladefaktor sank auf 38,6 Prozent im Vergleich zu 81,1 Prozent im Vorjahr.

Emirates beförderte zwischen dem 01. April und 30. September 2020 insgesamt 1,5 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Rückgang von 95 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtvolumen von 0,8 Millionen Tonnen ist um 35 Prozent zurückgegangen, wohingegen der Yield sich um 106 Prozent deutlich gesteigert hat. Das Ergebnis spiegelt die außerordentliche Marktsituation für Luftfracht während der COVID-19-Krise wider, in der drastisch reduzierte Passagierflüge zu einer limitierten verfügbaren Kapazität geführt haben, obwohl die Luftfracht-Nachfrage stark angestiegen ist.

Emirates konnte 65 Prozent seines Frachtvolumens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum befördern, was die Agilität der Frachtdivision zeigt, ihren Betrieb auf die Bereitstellung von Frachter-Diensten in diesem neuen Umfeld einzustellen. Innerhalb kürzester Zeit hat Emirates SkyCargo zehn seiner Boeing 777-300ER-Passagierjets teilweise umgebaut, um Fracht auch auf dem Hauptdeck transportieren zu können. Zudem wurden neue Betriebsprotokolle eingeführt, um die sichere Beförderung von Fracht in Passagierkabinen sicherzustellen. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft zeitnah ihr weltweites Fracht-Streckennetz wieder hochgefahren und umfangreiche Biosicherheitsprotokolle für Mitarbeiter eingeführt.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020-21 betrug der Nettoverlust von Emirates 12,6 Milliarden AED (3,4 Milliarden USD), im Vergleich zum Nettogewinn von 862 Millionen AED (235 Millionen USD) im vergangenen Jahr. Der Umsatz, inklusive anderer operativer Einnahmen, von 11,7 Milliarden AED (3,2 Milliarden USD) sank gegenüber dem Vorjahr um 75 Prozent, wo er bei 47,3 Milliarden AED (12,9 Milliarden USD) lag. Grund hierfür waren die erheblichen Flug- und Reise-Einschränkungen auf der ganzen Welt aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Betriebskosten um 52% gesunken

Die Betriebskosten sanken um 52 Prozent im Vergleich zum gesamten Kapazitätsrückgang von 67 Prozent. Im Durchschnitt waren die Kerosinpreise 83 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Grund hierfür war ein Rückgang der Ölpreise (49 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum) sowie die um 76 Prozent geringere benötigte Treibstoffmenge aufgrund des deutlich reduzierten Flugbetriebes in den sechs Monaten bis Ende September. Die Treibstoffkosten, die in vergangenen Geschäftsjahren stets den größten Teil der Kosten darstellten, machten im diesjährigen Zeitraum nur 11 Prozent der Gesamtkosten im Vergleich zu 32 Prozent in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres aus. Trotz des deutlichen Rückgangs der Geschäftstätigkeit in den sechs Monaten war das EBITDA von Emirates mit 290 Millionen AED (79 Millionen USD) positiv, verglichen mit 13,2 Milliarden AED (3,6 Milliarden USD) im Vorjahreszeitraum.

Emirates Group-Tochter dnata

Das Geschäft der Emirates Group-Tochter dnata in den Bereichen Ground Handling, Catering und Reiseservice war von der COVID-19-Pandemie stark betroffen, da Airline-Kunden ihre Flugpläne und benötigten Services reduziert oder vollständig ausgesetzt haben. Hinzu kamen dynamische Grenzbeschränkungen auf der ganzen Welt, die Nachfrage und Buchungen gebremst haben. Soweit dies möglich war, nahm dnata an Programmen zum Erhalt von Arbeitsplätzen und anderen staatlichen Unterstützungsprogrammen teil. Dazu gehörte die Umschulung von Beschäftigten und ihre Versetzung in andere wichtige Industriezweige mit Arbeitskräftemangel während der Pandemie. dnata führte zudem neue flexible Arbeitsmodelle in Märkten ein, in denen dies möglich war, um mehr ihrer qualifizierten Arbeitskräfte zu halten.

Der robuste Luftfrachtverkehr über die Märkte hinweg war ein Lichtblick für den Flughafenbetrieb von dnata, der schnell reagierte, um der Kundennachfrage gerecht zu werden. In allen Geschäftsbereichen hat dnata verbesserte Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Gemeinden eingeführt und ihre Produkte und Dienstleistungen angepasst, um neuen Kundenanforderungen zu begegnen. dnata hat zudem die sich bietenden Marktchancen genutzt und ist zum Beispiel Partnerschaften mit Gesundheitsdienstleistern eingegangen, um Passagieren im Rahmen des Home-Check-in-Services COVID-19-PCR-Tests vor der Reise anzubieten.

Umsatz verzeichnet Rückgang um 68%

Der Umsatz, inklusive anderer operativer Einnahmen, betrug 2,4 Milliarden AED (644 Millionen USD), ein Rückgang um 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahresumsatz von 7,4 Milliarden AED (2,0 Milliarden USD). Der Gesamtverlust von dnata liegt bei 1,5 Milliarden AED (396 Millionen USD) im Vergleich zum Vorjahresgewinn von 311 Millionen AED (85 Millionen USD). In dieser Zahl sind Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 689 Millionen AED in den internationalen Geschäftsbereichen von dnata enthalten, die sich hauptsächlich auf den Firmenwert beziehen.

Airport Operations fertigt 54% weniger Flugzeuge ab

Der dnata-Geschäftsbereich Airport Operations leistete mit 1,7 Milliarden AED (454 Millionen USD) erneut den größten Umsatzbeitrag, ein Rückgang um 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt fertigte dnata unternehmensweit mit 102.917 bedeutend weniger Flugzeuge ab, was einem Rückgang von 71 Prozent entspricht. Die abgefertigte Frachttonnage sank um nur 12 Prozent auf insgesamt 1,3 Millionen Tonnen.

Reise-Sparte um 95% gsunken

Die Reise-Sparte von dnata steuerte 95 Millionen AED (26 Millionen USD) zum Gesamtumsatz bei, 95 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum mit 1,8 Milliarden AED (488 Millionen USD). Die Division verzeichnete zum ersten Mal einen negativen Gesamtverkaufswert von 246 Millionen AED (67 Millionen USD), nach einem positiven Wert von 5,9 Milliarden AED (1,6 Milliarden USD) im Vorjahreszeitraum. Dies spiegelt das beträchtliche Rückerstattungsvolumen und die Auszahlung von stornierten Kundenbuchungen hauptsächlich zu Beginn der Pandemie wider.

Flight Catering

Der Bereich Flight Catering trug 426 Millionen AED (116 Millionen USD) zum Gesamtumsatz bei. Dies entspricht einem Rückgang von 76 Prozent. Die Anzahl der ausgelieferten Bord-Mahlzeiten sank um 84 Prozent auf 8,3 Millionen in der ersten Hälfte des Fiskaljahres, nachdem im vergangenen Jahr die Rekordzahl von 51,9 Millionen Mahlzeiten ausgeliefert wurde.

DFS Karlsruhe und Center Maastricht optimieren Luftraumgrenzen

Die DFS-Kontrollzentrale für den oberen Luftraum in Karlsruhe und das Center Maastricht initiieren gemeinsam Verbesserungen in der Luftraumstruktur an der Grenze der beiden Kontrollzentralen.

Optimierung der Übergabe-Lufträume

Aus dem Grundsatz „weniger komplex ist besser“ haben die Kontrollzentralen für den oberen Luftraum Karlsruhe (DFS) und Maastricht (MUAC) die COBRA-Initiative zur Optimierung der Übergabe-Lufträume an der Grenze ihrer Zuständigkeitsgebiete angestoßen. Die “Cooperative Optimisation of Boundaries, Routes and Airspace” (COBRA) hat drei Arbeits-Pakete initiiert und begonnen, sie umzusetzen. Hier wird über die Veränderung der delegierten Lufträume, neue Sektorengrenzen und veränderte Übergabe-Prozeduren nachgedacht. Einige dieser Überlegungen sind weit fortgeschritten, andere Ideen noch in der Entwicklung.

Karlsruhe und Maastricht kontrollieren die am dichtesten beflogenen Lufträume Europas

Komplexität spielt hier eine wesentliche Rolle für die Kapazität im Luftraum und die Belastung der Fluglotsen. Gemeinsam entwickeln die beiden Kontrollzentralen  in dem Projekt COBRA in den Modulen „Central“, „East“ und „West“ Maßnahmen für ihre Grenz-Sektoren entlang der geografischen Ländergrenzen zwischen Deutschland, Belgien, Luxemburg und Frankreich. Ziel der vorgesehenen Änderungen ist es, den Luftverkehr in diesen Lufträumen für die Fluglotsen weniger komplex und die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, um höhere Sicherheit, größere Luftraumkapazität und kürzere Strecken zu erreichen.

Geplante Maßnahmen

Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um die Verschiebung von Sektorengrenzen, die Veränderung von Übergabeverfahren, die Verlegung von Flugrouten sowie um Vereinbarungen, um delegierte Lufträume neu zuzuschneiden. Sie betreffen auch die DFS-Zentralen Bremen und Langen, wo deren Lufträume an die Maastrichter oder die Karlsruher Sektoren angrenzen.

„Package West“

Die Arbeit am „Package West“ ist weit fortgeschritten. Kürzere Strecken im Luftraum über dem Grenzgebiet von Deutschland und Belgien/Luxemburg und nördlich davon bis etwa Köln sollen hier für verbesserte Flugprofile mit Auswirkungen auf Anflug- und Abflugverfahren angrenzender Flughäfen – vornehmlich Frankfurt – sorgen. In Vorbereitung auf die konkrete Umsetzung sind erste Simulationen der Maßnahmen in Karlsruhe für das erste Quartal 2021 geplant, die Umsetzung ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Stimmen die Ergebnisse, könnten die Lotsen schon im Winter 2021 mit Schulungen beginnen.

„Package Central“

Auch im „Package Central“ ist der Austausch der Experten bereits weit fortgeschritten, wenn auch noch keine Simulationen geplant wurden. Die Entwicklung der Maßnahmen für das East Package, dies betrifft die Grenzen der Luftraumregion über Niedersachen und Sachsen-Anhalt/Mecklenburg-Vorpommern bis zur Ostsee, wird aktuell begonnen.

United Airlines kehrt nach New York JFK zurück

Nach rund fünf Jahren Abwesenheit wird United Airlines im kommenden Jahr an den New Yorker Flughafen John F. Kennedy zurückkehren. Ab 1. Februar 2021 legt die Airline von New York JFK je zwei neue Flüge nach Los Angeles und San Francisco sowie wieder zurück auf. In JFK wird United an Terminal 7 zuhause sein.

Boeing 767-300ER im Einsatz

Auf den neuen Flügen zwischen der Ost- und der Westküste der USA offeriert United den Fluggästen besonders viele Premiumsitze. Zum Einsatz kommen jeweils Flugzeuge vom Typ Boeing 767-300ER, die über 16 zusätzliche Plätze in United Business Class verfügen. So stehen neben den insgesamt 46 Flat-Bed-Sitzen in der Premiumkabine 22 Plätze in United Premium Plus, 47 in Economy Plus sowie 52 in Economy zur Wahl. Insgesamt bietet United damit zwischen New York und den Metropolen Los Angeles und San Francisco mehr Premiumplätze als jede andere Fluggesellschaft.

„Ich habe lange darauf gewartet, sagen zu können: United Airlines ist zurück in JFK“, so Scott Kirby, Chief Executive Officer von United. „Ab Februar kommenden Jahres sind wir wieder an allen drei wichtigen Flughäfen im Großraum New York präsent und bieten den Fluggästen unser bestes Produkt für die Transkontinentalflüge von New York an die Westküste.“

Neue United-Flüge ab JFK*

FlugnummerAbUhrzeitAnkunftUhrzeit
UA 521UA 523JFK8:00 Uhr17:10 UhrSan Francisco11:37 Uhr20:47 Uhr
UA 515UA 517JFK9:00 Uhr19:00 UhrLos Angeles12:29 Uhr22:29 Uhr

Neue United-Flüge ab der Westküste*

FlugnummerAbUhrzeitAnkunftUhrzeit
UA 520UA 522San Francisco9:10 Uhr13:30 UhrJFK17:40 Uhr22:00 Uhr
UA 514UA 516Los Angeles7:30 Uhr14:30 UhrJFK15:50 Uhr22:50 Uhr

Vorbehaltlich Flugplanänderungen und Regierungsgenehmigung

Engagement für gesundheitssicheres Fliegen

Seit dem Beginn der weltweiten Pandemie hat United Airlines unter den US-amerikanischen Fluggesellschaften bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen eine führende Rolle eingenommen, die dazu beitragen, die Sicherheit für die Fluggäste und Mitarbeiter zu erhöhen. Das verpflichtende Tragen eines geeigneten Mund-Nase-Schutzes für Passagiere und United-Personal sowie das Verweigern der Mitnahme von Kunden, die diese Regelung nicht befolgen möchten, gehören ebenso dazu wie die Einführung eines kontaktlosen Check-in-Verfahrens in den USA und das Abfragen des aktuellen Gesundheitszustandes der Reisenden.

Die umfassenden Hygienemaßnahmen an Bord werden noch in diesem Jahr in allen Flugzeugen von United durch das Auftragen von Zoono Microbe Shield, einer langanhaltenden antimikrobiellen Beschichtung, auf den Oberflächen ergänzt. Sie wirkt zudem der Neubildung von Keimen entgegen.

Krisenvereinbarung zwischen ver.di und Lufthansa erfolgreich

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In den Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutschen Lufthansa AG konnte gestern (10. November 2020) ein Ergebnis erzielt werden. Die Vereinbarung für die ca. 35.000 Beschäftigten am Boden steht unter dem Vorbehalt einer Mitgliederbefragung.

„Wir haben nach zähen Verhandlungen ein erstes Ergebnis erreicht, das Perspektiven bietet, wirksamen Beschäftigtenschutz sicherstellt und Lufthansa 200 Millionen Euro an Beiträgen, die die Beschäftigten tragen, in die Kasse spült. Jetzt muss die Lufthansa mit diesem Kredit der Beschäftigten verantwortungsvoll umgehen“, betont die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2021.

Schutz vor Entlassungen bis Ende März 2022

Die Vereinbarung schützt vor Entlassungen bis Ende März 2022 und regelt verbindlichen Beschäftigungsschutz. Darüber hinaus wurden obligate Programme zur Altersteilzeit vereinbart. Weitergehende Freiwilligenprogramme zum sozialverträglichen Personalabbau werden ebenfalls angeführt.

Demgegenüber stehen Beiträge der Beschäftigten in Höhe von über 200 Millionen Euro. Diese umfassen die Streichung des Weihnachtsgeldes in 2020 und 2021 sowie des Urlaubsgeldes in 2021 inklusive Zuschlägen und einen Verzicht auf Erhöhung der Vergütung bis Ende 2021. Sollte es nach Ablauf der Vereinbarung zu Entlassungen kommen, erhalten die Betroffenen diese Krisenbeiträge bis Ende 2022 über 12 Monate rückerstattet.

Aufstockung zum Kurzarbeitergeld

Auch die Aufstockung zum Kurzarbeitergeld wird von 90 Prozent auf 87 Prozent abgesenkt. Die Vereinbarung umfasst dabei aber gleichzeitig auch eine Ausweitung des tariflichen Schutzes zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes für ca. 6.000 Beschäftigte, denen zuvor der Rückfall auf den gesetzlichen Satz drohte.

„In dieser schwierigen Situation für das Unternehmen waren die Beschäftigten immer bereit, ihren Beitrag zur Sanierung der Lufthansa zu leisten. Eine ausgewogene Lösung zum Krisenbeitrag zu erzielen und Zukunftsperspektiven zu eröffnen, war ihnen immer wichtig“, so Behle. „Jetzt werden die Mitglieder darüber abstimmen, ob die von Lufthansa gebotene Sicherheit in Bezug auf ihre Beiträge angemessen ist.“

Rücknahme der Kündigung

In den vergangenen Monaten hatte die Kündigung von langjährig Beschäftigten in Altersteilzeit an dezentralen Stationen durch die Lufthansa für starke Kritik gesorgt. Diesen Beschäftigten an den Stationen außerhalb der Standorte Frankfurt und München wird im Rahmen dieser Vereinbarung die Rücknahme der Kündigung angeboten werden.

Die Tarifparteien hatten in über 20 Verhandlungsrunden um ein Ergebnis gerungen. Lufthansa hatte zeitweise einseitig den Verhandlungstisch verlassen und war erst nach der Aufforderung, soziale Verantwortung zu übernehmen, zurückgekehrt.

Emirates SkyCargo: Airbus A380 für „Mini-Frachter“-Charter

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Emirates SkyCargo, die Frachtdivision von Emirates, setzt ab sofort Airbus A380-Jets für ausgewählte Charter-Frachtflüge ein, um dringend benötigte Güter in seinem weltweiten Streckennetz zu transportieren. Der erste „A380-Minifrachter“ hat bereits medizinische Hilfsgüter zwischen Seoul und Amsterdam via Dubai befördert.

Rund 50 Tonnen Fracht pro Flug

In Zusammenarbeit mit seinen Technik- und Flugbetriebsteams hat Emirates SkyCargo die Frachtkapazität des Airbus A380 so optimiert, dass pro Flug rund 50 Tonnen Fracht im Unterdeck transportiert werden können. Die Fluggesellschaft hat die speziellen A380-Frachtflüge in Reaktion auf den sprunghaften Nachfrage-Anstieg nach Luftfrachtkapazität für den dringenden Transport kritischer Güter zur Bekämpfung von COVID-19 in Regionen, die von einer zweiten Pandemiewelle betroffen sind, eingeführt.

Weitere Optimierung der Fracht-Kapazität

Emirates SkyCargo arbeitet zudem an der weiteren Optimierung der Fracht-Kapazität seiner Airbus A380-Jets durch Maßnahmen wie die Beladung der Sitze mit Fracht und plant für November weitere spezielle A380-Frachtflüge. Die Airline bietet zahlreiche Optionen für Frachtkapazität und Konnektivität, um den Anforderungen seiner Kunden bestmöglich gerecht zu werden. Darunter Vollfrachter-Flüge mit seiner Boeing 777-F- und Boeing 777-300ER-Flotte, inklusive 14 modifizierter Boeing 777-300ER-Passagierflugzeuge mit ausgebauten Economy-Class-Sitzen, um zusätzliches Frachtvolumen zu schaffen.

Lieferkette für COVID-19-Impfstoff

Emirates SkyCargo übernimmt eine führende Rolle in der Lieferkette für die weltweite Verteilung eines COVID-19-Impfstoffs und hat kürzlich die Einrichtung des weltweit größten GDP-konformen luftseitigen Drehkreuzes für COVID-19-Impfstoff in Dubai bekanntgegeben. Neben einer passenden Infrastruktur für die Lagerung des Impfstoffs ist der Umschlagplatz auch in der Lage, zusätzliche Dienste wie Umverpackung, erneute Vereisung und Neuverteilung eines Impfstoffs anzubieten.

Durch seine schnelle Reaktionsfähigkeit und Agilität konnte die Luftfracht-Division von Emirates während der Pandemie den Fluss lebenswichtiger Güter und den Handel über die internationalen Märkte hinweg aufrechterhalten und so Gemeinschaften auf der ganzen Welt dringend benötigte Hilfestellung anbieten.

Piloten stellen Krisenbeitrag von 155 Mio. Euro bereit

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Seit April stellen die Piloten bei Lufthansa, Lufthansa Cargo, Germanwings und Lufthansa Aviation Training einen Krisenbeitrag in Höhe von EUR 155 Millionen bis Ende dieses Jahres bereit. Die Ankündigung, dass ein Impfstoff in Kürze das Zulassungsverfahren durchlaufen soll, hat nicht nur zu einem sprunghaften Anstieg des Lufthansa-Aktienkurses geführt und sich in der erfolgreichen Platzierung einer Wandelanleihe des Unternehmens niedergeschlagen, sondern auch die Zukunft besser vorhersehbar gemacht.

VC eine Verlängerung des Unterstützungspaketes an

Aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) muss der Fokus während der Krise auf der Liquiditätssicherung der Lufthansa liegen. Daher bietet die VC eine Verlängerung des Unterstützungspaketes vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2022 im Wert von EUR 450 Millionen an. Dieses Paket sieht neben Kurzarbeit weitere Zugeständnisse bei Gehalt und Altersversorgung im Gegenzug für einen Arbeitsplatzschutz bis zum 31.12.2022 vor.

Gehaltsreduzierungen von bis zu 50%

„Die in diesem Frühjahr vereinbarten und nun zusätzlich angebotenen Zugeständnisse belaufen sich auf einen Wert von insgesamt über EUR 600 Millionen. Dies entspricht gegenüber der Vorkrisenzeit Gehaltsreduzierungen von bis zu 50%. Die Piloten gehen hiermit an ihre finanzielle Belastungsgrenze, um dem Unternehmen zu helfen.“, so Markus Wahl, VC-Präsident. „Das Unterstützungspaket bietet Lufthansa die Möglichkeit, nach der Krise mit maximaler Flexibilität auf Marktentwicklungen reagieren zu können, um so gestärkt aus der Krise zu kommen, sollte der Markt die Möglichkeit bieten.“

Requalifizierung des sich in Kurzarbeit befindenden Cockpitpersonals

Eine besondere Herausforderung in der Zeit nach der Krise wird beim Wiederhochfahren des Flugbetriebes die aufwendige Requalifizierung eines Großteils des sich in Kurzarbeit befindenden Cockpitpersonals sein. Das von der VC unterbreitete Unterstützungspaket gibt Lufthansa die Flexibilität, schnell und reibungslos aus der Krise zu starten, sowie eventuell frei gewordene Märkte zu besetzen.

Lufthansa Group benennt Schulthess für Schweizer Luftfahrtstiftung

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Die Lufthansa Group hat Antonio Schulthess als Vertreter des Konzerns in der neu zu gründenden Schweizer Luftfahrtstiftung benannt. Das Gremium wird seine Tätigkeit in den nächsten Wochen aufnehmen.

Einhaltung der Standortvereinbarung am SWISS Drehkreuz in Zürich

Eine der Auflagen für die Vergabe der Kreditgarantie des Bundes in der Schweiz an SWISS und Edelweiss war die Gründung einer Luftfahrtstiftung. Ihre Aufgabe wird es unter anderem sein, die Einhaltung der Standortvereinbarung am SWISS Drehkreuz in Zürich sicher zu stellen.

Stiftung soll künftig fünf Mitglieder haben

Der Schweizer Bund stellt den/die Präsidenten/in und zwei weitere Mitglieder. Zwei weitere Vertreter werden von Lufthansa Group und SWISS benannt. Für SWISS wird Thomas Klühr, noch bis Ende des Jahres CEO der Schweizer Airline, diese Aufgabe übernehmen. Für die Lufthansa Group Antonio Schulthess.

Antonio Schulthess ist Schweizer. Er war in den vergangenen 17 Jahren in verschiedenen Managementfunktionen innerhalb der Lufthansa Group tätig, unter anderem als Personalchef von SWISS und der Lufthansa Airlines. Er ist noch bis Ende des Jahres Mitglied des Vorstandes der Lufthansa Technik AG.

DFS schließt Drohnen-Detektionstests an Flughäfen ab

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Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat zusammen mit den Projektpartnern Fraport AG und der Flughafen München GmbH einen groß angelegten Test zur Erprobung von Drohnen-Detektionssystemen an den beiden verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands erfolgreich abgeschlossen. Die nun vorliegenden Ergebnisse sind Grundlage für die Spezifizierung der Anforderungen an geeignete Technologien für die Drohnen-Detektion an Flughäfen.

In einer bislang einzigartigen Machbarkeitsstudie hat die DFS zusammen mit der Fraport AG und der Flughafen München GmbH vier Monate lang insgesamt sechs verschiedene Drohnen-Detektionssysteme (DDS) an den Flughäfen Frankfurt und München getestet. Das Testprojekt erfolgte auf Weisung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, dass die DFS im vergangenen Jahr mit dem Aufbau systematischer Drohnen-Detektion an den 16 internationalen deutschen Verkehrsflughäfen beauftragt hat. Dabei sollen Drohnen unter anderem in einer Entfernung von zehn nautischen Meilen (18 Kilometer) entlang der An- und Abflugrouten der Flugzeuge detektiert werden können.

Für herkömmliche Radaranlagen sind Drohnen aufgrund ihrer geringen Größe kaum erkennbar. Um unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS) sicher in den Luftraum zu integrieren, müssen nicht nur autorisierte Drohnen erkannt werden, sondern auch sogenannte „unkooperative“ Drohnen, die für die Flugsicherung nicht sichtbar oder identifizierbar sind und eine Bedrohung für den Flugverkehr an und um Flughäfen darstellen. Eine funktionierende Drohnen-Detektion ist Grundlage für die DFS, um die Sicherheit im Flugbetrieb aufrecht zu erhalten und für die Polizeibehörden, um effektive Abwehrmaßnahmen einleiten zu können.

Drohnen-Detektion – eine Herausforderung

Die Leistungsfähigkeit der am Markt verfügbaren Detektions-Technologien war bislang wenig bekannt. Detektionssysteme, die bereits an verschiedenen Flughäfen im Einsatz sind und die überwiegend aus dem militärischen Einsatzbereich stammen, haben sich als wenig effektiv und nicht sehr zuverlässig erwiesen. Denn die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit dieser Systeme im Flughafenumfeld sind enorm: „Unterschiedliche Start- und Landebahn Layouts, Topografien, Gebäudestrukturen und die Vegetation in der Umgebung machen jeden Flughafen einzigartig“, sagt Angela Kies, Leiterin der Abteilung unbemannte Luftfahrzeugsysteme bei der DFS und DDS-Projektleiterin.

Darüber hinaus müssen die Detektionssysteme Drohnen von anderen beweglichen Objekten wie Fahrzeugen, Vögeln oder Hubschraubern unterscheiden können, die an Flughäfen unterwegs sind. Und die Systeme müssen eine Vielzahl von Drohnen unterscheiden können, die in verschiedensten Größen und Formen auf dem Markt verfügbar sind. Bei den Testflügen kamen daher Drohnen unterschiedlicher Bauarten zum Einsatz: Von agilen Kleinstdrohnen über größere Multirotor-Systeme mit höherer Tragkraft bis hin zu Starrflügel-Drohnen, die Geschwindigkeiten von mehr als 140 Stundenkilometern erreichen.

Bei unterschiedlichen Manövern mit abrupten Richtungswechseln, Punktaufstiegen auf Höhen von bis zu 1.000 Fuß (etwa 300 Meter) über Grund sowie Hochgeschwindigkeitsflügen entlang der Start- und Landebahnen mussten die getesteten Detektionssysteme ihre Leistungsfähigkeit zeigen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Die Drohnen flogen dabei teils autonom nach vorher definierten Flugrouten, teils wurden sie von professionellen Drohnen-Piloten per Hand gesteuert.

Kein System von der Stange

Ein wesentliches Ergebnis des Testprojekts: Eine Universallösung, die gleichermaßen an allen Flughäfen umgesetzt werden kann, gibt es nicht. Die Lösung wird eine Mischung aus verschiedenen Sensortechnologien sein, die mit ihren individuellen Stärken ihre jeweiligen Schwächen untereinander ausgleichen. Die detaillierten Ergebnisse der Tests werden derzeit aufbereitet. Sie sollen dem BMVI bis Ende dieses Jahres zusammen mit Informationen zur Ermittlung geeigneter Detektionslösungen für die 16 internationalen Flughäfen in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Im Jahr 2021 wird die DFS ein Verfahren zur Auswahl einer geeigneten Technologie einleiten.

Für das Testprojekt entwickelten die Technik-Experten der DFS spezielle Test- und Bewertungsmethoden für die Erkennung und Verfolgung von Drohnen mit reproduzierbaren Testszenarien, systemgestützter Flugprogrammierung und standardisierten Detektionsanalysen.  Die Leistungsbewertung der Systeme erfolgt mit einer Reihe statistischer Berechnungen. „Eine detailliertere Untersuchung von Drohnen-Detektionssystemen gab es noch nie“, sagt Angela Kies. „Es gab während der einjährigen Laufzeit zwar Verzögerungen durch die Covid-19-Pandemie. Aber wir haben es mit einem ausgefeilten Hygienekonzept geschafft, alle Tests erfolgreich zu realisieren.“

Die Zahl der Drohnen-Behinderungen nimmt zu

Die DFS hat seit 2015 weit über 500 Flugverkehrs-Behinderungen durch Drohnen an Flughäfen gezählt, mit zunehmender Tendenz. Im Frühjahr dieses Jahres war Deutschlands verkehrsreichster Flughafen Frankfurt bei zwei Zwischenfällen für insgesamt viereinhalb Stunden betriebsunfähig. Die Folge sind Flugausfälle, Verspätungen und enorme wirtschaftliche Schäden. Vor allem aber gefährden Drohnen, die dem bemannten Flugverkehr nahekommen, das Leben von Passagieren und Flugzeugbesatzungen. Unerlaubte Drohnenflüge im Nahbereich von Flughäfen gelten rechtlich als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und werden mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet.

Schweizer Luftfahrtstiftung erhält Vertreter des Bundes

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. November die Vertretung des Bundes in der neu gegründeten Schweizer Luftfahrtstiftung gewählt. Die Stiftung überwacht die Einhaltung der Auflagen des Bundesrats zur finanziellen Unterstützung der Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss. Präsidentin der Stiftung ist die Juristin und frühere Nationalrätin Brigitta M. Gadient. Weitere Vertreter des Bundes sind der frühere BAZL-Direktor Peter Müller und der ehemalige Präsident und Rektor der Zürcher ETH, Lino Guzzella.

Unterstützungspaket für die Luftfahrt

Wegen der Folgen der Corona-Krise hatte der Bundesrat am 29. April 2020 zuhanden des Parlaments ein Unterstützungspaket für die Luftfahrt verabschiedet. Dieses beinhaltet unter anderem einen Verpflichtungskredit über 1,275 Mrd. Franken zur Sicherstellung der Liquidität der Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss. Die beiden Gesellschaften sind Tochtergesellschaften der Deutschen Lufthansa AG. Der Bundesrat hat die Gewährung der Bürgschaften an standortpolitische Auflagen geknüpft, um zu verhindern, dass die Schweiz im Rahmen der Lufthansa-Konzernstrategie Nachteile erfahren könnte. Das Parlament hat dem Unterstützungspaket im Mai zugestimmt.

Neu gegründete Luftfahrtstiftung

Um die Einhaltung der standortpolitischen und operativen Auflagen kümmert sich eine neu gegründete Luftfahrtstiftung. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung die Vertretung des Bundes gewählt. Präsidiert wird der Stiftungsrat durch die frühere Bündner Nationalrätin Brigitta M. Gadient. Die Juristin ist seit Januar 2020 Präsidentin von Schweiz Tourismus. Den Bund vertreten ausserdem Lino Guzzella, der bis 2018 als Präsident der ETH Zürich amtierte, sowie der frühere BAZL-Direktor Peter Müller, der heute als Senior Consultant und Mitinhaber beim Beratungsunternehmen Bolz + Partner tätig ist.

Zusätzlich werden je eine Vertreterin oder ein Vertreter der Lufthansa-Gruppe und der Swiss dem fünfköpfigen Stiftungsrat angehören.

Korean Air: Vorläufige Finanzergebnisse 3. Quartal

Korean Air hat ihre vorläufigen Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht. Die Fluggesellschaft erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 1,55 Billionen KRW (1,32 Mrd. USD) und einen Betriebsgewinn von 7,6 Mrd. KRW (6,47 Mio. USD).

Ausweitung des Frachtverkehrs

Damit hat die Fluggesellschaft das zweite Quartal in Folge einen Gewinn erreicht – dank des Anstiegs der Frachtbetriebsraten und der Ausweitung des Frachtverkehrs, z.B. durch die Nutzung von Passagierflugzeugen, und trotz eines Umsatzrückganges um 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr aufgrund des durch COVID-19 verursachten Rückgangs der Passagiernachfrage.

TUIfly will keine Umstrukturierung auf Kosten der Steuerzahler

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Betriebsgremien und Gewerkschaften kritisieren gemeinsam die Pläne zu massiven Kürzungen bei TUIfly. Die konzerneigene deutsche Fluggesellschaft soll nach Unternehmensplänen ihre Flotte mehr als halbieren, über 1.000 Arbeitsplätze streichen und die Bodenorganisation in Hannover weitestgehend abbauen. Diese Pläne lehnen die Belegschafts-Vertreter der Vereinigung Cockpit, der ver.di, die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der TUIfly GmbH und des Betriebsrates als wirtschaftlich und politisch untragbar sowie sozial unverantwortlich ab. 

TUIfly appelliert an Politik

Vergangene Woche appellierten die Beschäftigten der TUIfly an die Politik, ihren Einfluss geltend zu machen, um Massenentlassungen, Standort- und Stellenverlagerungen zu verhindern. In Briefen an die zuständigen Bundesminister Peter Altmaier (Wirtschaft), Hubertus Heil (Arbeitsmarkt/Soziales), Andreas Scheuer (Verkehr) und Olaf Scholz (Finanzen) sowie den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann machen die Beschäftigten deutlich, dass sie bei Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bereit seien, substanzielle Krisenbeiträge zu leisten, um das Unternehmen gemeinsam durch die Krise zu führen. Verfasst sind die Briefe von den Betriebsräten, Personalvertretungen, Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern im Aufsichtsrat und der ver.di-Tarifkommission Boden und Kabine sowie der Vereinigung Cockpit Tarifkommission der Piloten. 

Durch die Umstrukturierung würden ca. 200 Millionen Euro an Kosten verursacht. Damit würde der Konzern einen erheblichen Anteil der vorhandenen Liquidität und der staatlichen Hilfsgelder in Höhe von drei Milliarden Euro in einem Projekt ohne unmittelbar wirksamen finanziellen Nutzen und mit unsicherem Ausgang versenken. 

Kosteneinsparungen in mehreren Jahren

Etwaige Kosteneinsparungen durch die geplante Umstrukturierung werden sich frühestens in mehreren Jahren einstellen.  

In einer Situation, in der eine Insolvenz nur durch staatliche Hilfe abgewendet werden konnte, einen dreistelligen Millionenbetrag an Liquidität mit Absicht aus der Hand zu geben, ist betriebswirtschaftlich unvermittelbar. Dies auch noch in der für den Tourismus ohnehin schwachen Zeit des Winters zu tun, zeugt von unternehmerischem Leichtsinn und Unvernunft. Dass der mit deutschen Hilfsgeldern gestützte TUI-Konzern Kürzungen ausgerechnet in Deutschland bei der TUIfly durchsetzen möchte, ist darüber hinaus dem deutschen Steuerzahler absolut nicht zu vermitteln. 

Breits jetzt – mitten in der Corona-Krise – fliegt TUIfly schon mit über 20 Flugzeugen fast ausschließlich auf die kanarischen Inseln und dies könnte aufgrund der hohen Nachfrage noch gesteigert werden. Das zeigt eindeutig, dass 17 Flugzeuge für den Heimatmarkt des weltgrößten Reiseveranstalters keinesfalls ausreichend sein werden. Sobald die Corona-Krise dem Ende zugeht, wird eine erheblich größere Flotte benötigt, um das Geschäft und Flugprogramm durchführen zu können. Hier will TUI in Zukunft überwiegend mit osteuropäischen Billigfluggesellschaften in erheblichem Umfang fliegen. Da TUI als Premiumanbieter mit dementsprechend hohen Preisen für die Kunden dieses Geschäftsgebaren dem TUI Kunden verkaufen kann ist sehr fraglich. 

Belegschaft ist zu substanziellen Beiträgen bereit 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUIfly sind sich über die prekäre Lage des Unternehmens allerdings völlig im Klaren. Sie sind daher bereit, alles für sie Mögliche zu tun, um den Arbeitgeber durch diese Krise zu bringen. Dazu gehört unter anderem die Bereitschaft, substanzielle tarifliche Beiträge zu vereinbaren sowie die Flexibilität und Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Änderungen im Manteltarifvertrag zu Gunsten des Arbeitgebers erheblich zu steigern.  

Dieses Angebot der Belegschaft beinhaltet zwei Komponenten. Zum einen können die Einmalkosten für den TUI-Konzern von ca. 200 Millionen Euro sofort erheblich reduziert werden – diese werden für die Finanzierung des TUI-Konzerns in der Krise dringend benötigt. Zweitens bieten die Gewerkschaften der TUIfly darüber hinaus Einsparungen bei den laufenden Kosten an. 

Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen gefordert

Mit diesen Einschnitten sowie einer möglichen Absenkung der Arbeitszeit könnten gleichermaßen viele Beschäftigte vor der Arbeitslosigkeit geschützt werden und für die TUI sofort wirksame Einsparungen realisiert werden. Im Gegenzug zu diesen massiven Zugeständnissen fordert die Belegschaft allerdings den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen.  

Statt gegen die eigene Belegschaft und letztlich auch gegen die deutsche Politik betriebswirtschaftlich unsinnige Maßnahmen durchzudrücken, sollte die Unternehmensführung mit den Beschäftigten über substanzielle Einsparungen verhandeln. Mit den Vorschlägen zu Sparmaßnahmen kann TUIfly als starke Fluggesellschaft auch über die Corona-Zeit hinaus bestehen.

AeroGround Berlin übernimmt Bodenabfertigung am BER

Die AeroGround Berlin GmbH, eine Tochtergesellschaft der AeroGround Flughafen München GmbH, hat mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) am 31. Oktober 2020 die Bodenabfertigungsdienste am neuen Standort aufgenommen.

Durch den Gewinn der Lufthansa-Gruppe und Eurowings als Neukunden am Hauptstadtflughafen kann AeroGround ihre Marktposition deutlich ausbauen. So wird die AeroGround Berlin mit dem Flughafen-Umzug zum Marktführer im Bereich der Bodenverkehrsdienstleistungen am Berliner Airport.

Abfertigungsvertrag mit der Deutschen Lufthansa

Simon Batt-Nauerz, Geschäftsführer der AeroGround Berlin GmbH: „Wir alle freuen uns darauf, mit der Lufthansa Gruppe, Eurowings und unseren anderen langjährigen Airline-Partnern am jetzt eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit der Flughafengesellschaft den BER zu einem erfolgreichen Hauptstadtflughafen zu machen.“

Der langfristige Abfertigungsvertrag mit der Deutschen Lufthansa schließt auch die Tochtergesellschaften Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines ein und beinhaltet ein Abfertigungsvolumen von etwa 20.000 bis 30.000 Flugbewegungen im Jahr. Das Leistungsspektrum der AeroGround Berlin umfasst dabei die vorfeldseitige Flugzeug- und Gepäckabfertigung, Frischwasser- und Toiletten-Service, vorfeldseitige Bustransporte für Passagiere und Crews sowie die Gepäckermittlung.

Abfertigung der Passagierflüge der Eurowings

Die Beauftragung der AeroGround zur Abfertigung der Passagierflüge der Eurowings beinhaltet neben den vorfeldseitigen Leistungen der Flugzeug- und Gepäckabfertigung auch die gesamte Passagierabfertigung inklusive Check-In, Gatebetreuung sowie weitere Service-Leistungen wie Gepäckermittlung und Ticketing. Zusätzlich zu den rund 8.000 bis 10.000 jährlichen Passagierflügen der Eurowings übernimmt die AeroGround auch die Abfertigung der Flüge bei der Nachluftpost.

Airliner-Vertretung BARIG: Testen statt pauschaler Quarantäne

Anlässlich des Luftverkehrsgipfels mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Vertretern der Bundesregierung am vergangenen Freitag fordert BARIG, der Bundesverband der in Deutschland tätigen Fluggesellschaften, die Umsetzung zielführender Maßnahmen, die der gesamten Luftverkehrsbranche in der Bundesrepublik zugutekommen – und damit auch der Wirtschaft und dem Tourismus, dem Erhalt von Arbeitsplätzen, der Mobilität, dem Handel und nicht zuletzt den Menschen selbst. Aus Sicht von Michael Hoppe, dem Vorsitzenden und Generalsekretär des BARIG, der an dem hochrangigen Treffen teilnahm, sind in der gegenwärtigen Situation drei Punkte besonders wichtig:

1. Testen statt Quarantäne und Schaffung von sicheren Reisekorridoren

BARIG fordert von der Bundesregierung eine dringende Anpassung der Teststrategie im grenzüberschreitenden einschließlich des interkontinentalen Luftverkehrs. Anstatt die Reisenden präventiv in eine ressourcenintensive Quarantäne zu schicken, könnte auf inzwischen sehr zuverlässige Schnelltests vor der Reise gesetzt werden. Mit Hilfe solcher Schnelltests wären Reisekorridore möglich, bei denen Reisende keine weiteren Quarantänepflichten oder Restriktionen einhalten müssten.

International gibt es bereits erfolgsversprechende Teststrecken, so von Wien nach Berlin und von San Francisco nach Hawaii sowie demnächst von New York/Newark nach London Heathrow und zwischen Singapur und Hongkong. BARIG sieht hier großes Potenzial für weitere sichere Reisekorridore zwischen deutschen Flughäfen und zahlreichen wichtigen Wirtschaftsmetropolen im Ausland.

2. Vertrauen schaffen mit klarer und sachgerechter Kommunikation

Aktuell glauben viele Menschen, dass sie einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt wären, wenn sie ein Flugzeug betreten. Unabhängige Studien verschiedenster, einschlägiger Institutionen, wie beispielsweise der Harvard T.H. Chan School of Public Health oder des U.S. Verteidigungsministeriums durch das U.S. Transportation Command (TRANSCOM), haben zwischenzeitlich bewiesen, dass die zahlreichen von der Branche ergriffenen Maßnahmen (Maskenpflicht, HEPA-Luftfilter in Flugzeugen, Luftzirkulation, intensivierte Reinigungsroutinen und vieles mehr) Sicherheit herstellen.

Klare Erkenntnisse der IATA zeigen, dass zwischen Januar und August 2020 bei 27 Millionen Passagieren nur ein Fluggast auffiel, der sich auf seiner Reise von Flughafen zu Flughafen eventuell mit Covid-19 angesteckt haben könnte. Das Risiko einer Ansteckung ist damit, statistisch gesehen, geringer als von einem Blitz getroffen zu werden. Fliegen ist in der heutigen Zeit ein gesundheitssicheres Verkehrsmittel. Entsprechend muss sachgerecht und differenziert berichtet werden, wenn es um mögliche Infektionsgefahren und -ketten im grenzüberschreitenden Reiseverkehr geht. Auch die entsprechenden Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts über die tatsächliche Herkunft der „Infektions- oder Einschlepprisiken“ in diesem Zusammenhang müssen berücksichtigt werden.

3. Politik soll die Luftverkehrsindustrie zukunftsorientiert unterstützen

Neben den kurzfristig dringend zu ergreifenden Maßnahmen, mit deren Umsetzung der Luftverkehr die Folgen der Covid-19-Pandemie überwinden will, muss für die langfristige Stabilisierung in die Zukunft gedacht und geplant werden. So darf das Luftverkehrssystem in den kommenden Jahren nicht mit massiven Zusatzkosten, die gegebenenfalls aus der derzeitigen Krise resultieren, belastet werden – sei es für die Flugsicherung, die Luftsicherheit, die Gebühren an Flughäfen oder andere Systemkosten.

Luftverkehr ist systemrelevant für Deutschland. Deshalb sind Bund und Länder aufgerufen, für die durch die Covid-19-Krise – und von der Branche unverschuldet – entstandenen Defizite schnell Lösungen zu schaffen, um die dringend notwendige Erholung und gewohnte Selbstständigkeit der Branche wiederherzustellen.

Air Dolomiti verschiebt Flüge nach Deutschland von Ridolfi

Angesichts der jüngsten Bestimmungen der Institutionen zur Eindämmung der Ansteckung durch COVID-19 geben Air Dolomiti, die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns, und F.A. s.r.l. mit Bedauern bekannt, dass sie den Abflug der für den 01. Dezember geplanten Flüge vom Flughafen Luigi Ridolfi nach München verschieben müssen.

Verschärfung der Reisebeschränkungen

Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Evaluierung und ist auf die Verschärfung der Reisebeschränkungen auf globaler Ebene zurückzuführen, die höchste Vorsicht bei Reisen erfordert und nur dann erlaubt ist, wenn es unbedingt notwendig ist. Diese Gesamtsituation lässt es nicht zu, dass sich die Nachfrage nach Reisen, selbst wenn sie im Einzugsgebiet vorhanden ist, vollständig ausdrücken kann, so dass es zu einem Ausrutscher bei der Aufnahme der Operationen kommt.

Plan zur Erweiterung des Angebots auf dem deutschen Drehkreuz

Es ist derzeit nicht möglich, die Entwicklung des gesundheitlichen Notfalls und die Vorsichtsmaßnahmen vorherzusagen, die von den Regierungen der beteiligten Länder in Bezug auf Reisehinweise, Einreiseverbote und Einreiseblockaden getroffen werden. Dennoch bekräftigt Air Dolomiti ihr Interesse an einem möglichst baldigen Abflug mit Flügen nach München und betrachtet Forlì als eine strategische Verbindung und Teil eines Plans zur Erweiterung des Angebots auf dem deutschen Drehkreuz, wo die Auswahl zwischen den vom Lufthansa-Netz vorgeschlagenen internationalen Verfolgungen erweitert wird.

Austrian Airlines bietet Covid-19 Versicherungsleistungen

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Die weltweite Corona-Pandemie hat auch die Flugbranche weiterhin fest im Griff. Neben den flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten und der Abschaffung der Umbuchungsgebühr bietet Austrian Airlines daher nun eine weitere Option für mehr Sicherheit bei der Planung von Flugreisen: Ab sofort beinhalten die bereits bisher zubuchbaren Versicherungspakete der AIG auch Covid-19 Leistungen. Fluggäste können zwischen den Paketen „Travel Care“ und „Travel Care Plus“ wählen.

Versicherungspaket „Travel Care“

Das Versicherungspaket „Travel Care“ beinhaltet eine Ausgleichszahlung für Passagiere, sollten sich diese wegen einer Covid-19 Infektion am Zielort in Quarantäne begeben müssen. Darüber hinaus umfasst das Paket eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung.

Versicherungspaket „Travel Care Plus“

Die „Travel Care Plus“-Option beinhaltet zusätzlich zu den Leistungen des „Travel Care“ Pakets auch medizinische Kosten im Falle einer Covid-19 Erkrankung des Fluggastes. Ein eventueller medizinischer Notfallrücktransport ist ebenfalls abgedeckt. Sämtliche Versicherungsleistungen unterliegen den Bedingungen und Konditionen der Police.

Für Fluggäste von Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS

Die Versicherungsoptionen werden vom Versicherungspartner der Lufthansa Group, AIG Europe S.A., angeboten und sind ab sofort für Fluggäste von Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz über die direkten Vertriebskanäle buchbar. Die Lufthansa Group Airlines gehören damit zu den ersten Fluglinien, die ihren Passagieren mit einem Versicherungspaket eine zusätzliche Absicherung ihrer Reise anbieten.

Corona-Teststation am Flughafen Stuttgart geschlossen

Ab Sonntag, 08. November, gelten neue Quarantäneregelungen für einreisende Passagiere aus Risikogebieten. Deshalb wird das Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart am Samstag, 07.11.2020 geschlossen. Doch Ersatz soll folgen.

Das Flughafen-Testcenter, das Anfang August eröffnet wurde, hat seither über 90.000 Besucher gezählt. In Kürze soll an derselben Stelle Fluggästen und anderen Testberechtigten wieder eine Möglichkeit für Corona-Testungen angeboten werden. Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH: „Das Testcenter wurde von Anfang an sehr gut angenommen, an Spitzentagen kamen mehr als 2.800 Besucher. Weil uns dieser Service für unsere Passagiere wichtig ist, arbeiten wir an einer Fortsetzung des Angebots, das in Kürze am selben Ort zur Verfügung stehen soll.“ Der bislang gewonnene Vorsprung an Organisation und Erfahrung ließe sich zukünftig auch nutzen, wenn es im Frühjahr um die Einrichtung von Impfzentren gehe, so Schoefer.

Testangebot nach Terminvereinbarung

Für das Testzentrum am Airport stellte die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) die Flächen und organisatorische Unterstützung bereit. Die medizinischen Aufgaben wurden von Airport Medical Center gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) übernommen, sie kümmerte sich um das ärztliche Personal und die Ausstattung mit benötigtem Material für die Proben. Die Testungen wurden von der Praxis für Humangenetik in Tübingen durchgeführt. Das Testangebot des Airport Medical Center steht in der Übergangszeit nach Terminvereinbarung weiter zur Verfügung.

Flughafen Tegel verabschiedet letzten Passagierflug

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Am Samstag, den 07. November 2020, verlassen die letzten Linienflüge den Flughafen Tegel. Wenn am 08. November gegen 15:00 Uhr das Flugzeug eines Airbus A321 der Air France zur Startbahn rollt und der Fluglotse im Tower Tegel die Startfreigabe erteilt, ist das ein besonderer Augenblick. Dann schließt der Flughafen Berlin-Tegel, kurz TXL. Damit wird der gesamte Flugverkehr in der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt konzentriert.

In der Nacht vom 07. auf den 08. November findet die dritte und letzte große Umzugswelle statt. 31 Airlines ziehen zum BER, darunter die Lufthansa-Gruppe mit Austrian, Swiss und Brussels Airlines sowie Air France und British Airways.

Kreis schließt sich mit Air France

Mit dem Start eines Flugzeugs der Air France, mit der 1960 auch der Linienflugverkehr in Tegel startete, geht am 08. November dann der letzte Airliner vom Flughafen Berlin-Tegel in die Luft. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist dies ein emotionaler Moment: Nach mehr als vier Millionen kontrollierten Flügen verlassen sie nun diesen traditionsreichen Standort. Mehr als 40 DFS-Mitarbeiter arbeiten bislang im Tower Tegel. Ein halbes Dutzend wechselt altersbedingt in den Ruhestand, die übrigen wechseln zum neuen Berliner Flughafen BER. Dort werden künftig gut 90 Lotsen, Platzkoordinatoren und Vorfeldkontrolleure im Einsatz sein.

Die DFS wird den Standort Tegel jedoch auch künftig weiter betreuen: Obwohl der Flughafen dann von der Betriebspflicht befreit ist, müssen die Flugsicherungsingenieure der DFS bis zur offiziellen Schließung im Mai 2021 weiterhin die technische Infrastruktur vor Ort in Betrieb halten. So ist sichergestellt, dass Im Fall eines unvorhergesehenen Ereignisses am BER der Betrieb in Tegel wieder aufgenommen werden. Die Entscheidung hierüber liegt bei der Luftfahrtbehörde und der Senatsverwaltung.

Besucherterrasse in Tegel ausgebucht

Alle Airlines, die zum letzten Mal ab TXL fliegen, werden gebührend mit einer traditionellen Wasserfontäne der Feuerwehr verabschiedet. Die Lufthansa wird auf ihren allerletzten Flügen von und nach TXL (LH1954 München-Berlin bzw. LH1955 Berlin-München) ein Großraumflugzeug des Typs Airbus A350-900 einsetzen. Für den letzten Tag des Linienbetriebs wurden zudem mehrere Sonder- und Rundflüge ab TXL durch verschiedene Veranstalter organisiert. Die Flüge werden durch Eurowings und Sundair durchgeführt.

In den Wochen vor der Schließung von TXL hatten alle Interessierte noch einmal die Gelegenheit, die letzten Starts und Landungen mitzuerleben und sich vom Flughafen im Nordwesten Berlins zu verabschieden. Unter dem Motto DankeTXL war die Besucherterrasse vom 03. Oktober täglich kostenlos geöffnet. Im Einklang mit den aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wurde der Zugang zur Terrasse über ein Zeitfenster-Reservierungssystem geregelt. Für den letzten Besuchstag, Samstag 07. November, sind alle Tickets bereits vergeben. Am Sonntag ist die Terrasse nur für vorab akkreditierte Medien geöffnet.

Keine Möglichkeit für Besuche am 08. November

Die Air France absolvierte am 02. Januar 1960 den ersten Linienflug nach Tegel mit einer Lockheed Super Constellation. Sechzig Jahre später schließt sich der Kreis, denn am 08. November um 15:00 Uhr startet ein Flugzeug der französischen Airline zum allerletzten Mal ab TXL in Richtung Paris. Der Flughafen Tegel ist an diesem Tag nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Aufgrund der Covid-19-Pandemie kann der Zugang ausschließlich für die Passagiere des Air-France-Fluges gewährleistet werden.

Letzter Flug in Berlin Tegel am 08.11.2020

  • 13:00 bis 14:30 Uhr Bye bye Tegel – Abschied vom Berliner Flughafen TXL
  • 14:30 bis 16:15 Uhr Abschied von TXL – Der letzte Flug