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Lufthansa Cargo baut A321 zu Frachtflugzeugen um

Lufthansa Cargo investiert in den Ausbau ihrer Frachtkapazitäten und will Anfang 2022 mittels zu Frachtern umgebauten Airbus 321 Passagierflugzeugen (P2F) zusätzliche Kapazitäten schaffen. Die zweimotorigen Mittelstreckenflugzeuge erhalten dafür große Frachttüren, damit auch auf dem Hauptdeck der Transport von Containern ermöglicht wird. Zunächst ist der Umbau von zwei A321 geplant. Diese Flugzeuge werden von Lufthansa CityLine im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Sie werden in Frankfurt stationiert.

online Kaufen verstärkt Warenströme

Das Wachstum für grenzüberschreitende eCommerce-Sendungen wird mit ca. 20 Prozent pro Jahr für die kommenden fünf Jahre prognostiziert. Konsumenten erwarten immer kürzere Lieferzeiten für ihre bestellte Ware. Dadurch steigt auch innereuropäisch der Bedarf nach Flugverbindungen in der Luftfracht.

„Lufthansa Cargo möchte im eCommerce-Segment Kunden schnelle innereuropäische Verbindungen anbieten. Mit den umgerüsteten A321 erfüllen wir die steigende Nachfrage unserer Kunden nach Same Day-Services und stärken unser dichtes Netz an globalen Verbindungen sowie unser Produktangebot weiter“, sagte Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo. „Mit dem gewählten Flugzeugmuster können 28t pro Flug transportiert werden, also erheblich größere Frachtmengen als in den Bellies der Kurzstreckenmaschinen. Neben Spediteuren, Integratoren und Postgesellschaften werden eCommerce-Anbieter Kunden für dieses Angebot sein.“, so von Boxberg weiter.

A321 effizient auch als Frachtflugzeug

Die zu Frachtflugzeugen umgerüsteten Airbus A321 (A321P2F) bieten eine Nutzlast von 28 Tonnen bei einer Reichweite von 3.500 Kilometern. Die Umrüstung ermöglicht den Einsatz von standardisierten Frachtpaletten auch auf dem Hauptdeck. Der zweistrahlige Airbus A321, von dem Airbus auch Versionen mit besonders großer Reichweite anbietet, ist eines der vielseitigsten Flugzeuge seiner Klasse und ermöglicht einen sehr effizienten kontinentalen Einsatz.

Rakete SLS mit Teilen von MT Aerospace aus Bayern

Teile für das neue Space Launch System, die leistungsstärkste Rakete, die je gebaut wurde, sollen aus Bayern kommen. Boeing und die zur OHB SE gehörende MT Aerospace AG haben jetzt im Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ein neues Partnerschaftsabkommen in Form einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding – MOU) unterzeichnet.

MT Aerospace soll seine Zulieferungen für Boeings Geschäftsbereiche Commercial, Defense und Space sollen über die nächsten Jahre hinweg noch einmal deutlich diversifizieren und erweitern. Im Rahmen der neuen Vereinbarung werden die beiden Unternehmen gemeinsam weitere Kooperationsmöglichkeiten prüfen, zu denen unter anderem das Design und die Herstellung von Teilen für kommerzielle Satelliten sowie Boeings Arbeitsanteile an der SLS-Trägerrakete der NASA, die für den Transport von Astronauten und Fracht auf den Artemis-Missionen bis zum Mond eingesetzt werden soll, zählen. Die Unterzeichnungszeremonie fand im Rahmen des Besuchs des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder bei der MT Aerospace AG in Augsburg statt.

Heimat erstklassiger Ingenieursleistungen

„Die Unterzeichnung des MoU zwischen MT Aerospace und Boeing ist ein ermutigendes Signal der Partnerschaft zwischen den USA und Bayern“, sagte Söder bei seinem Besuch in Augsburg. „Bayern ist innerhalb Europas einer der Top-Standorte der Luft- und Raumfahrtindustrie. Wir bauen an der neuen Superrakete der NASA mit – die Teile, die in Augsburg gefertigt werden, fliegen zu Mond und Mars…“

„Unsere erweiterte Partnerschaft mit der MT Aerospace AG bestärkt uns in unserem Plan, die Zusammenarbeit mit deutscher Industrie langfristig weiter auszubauen und im Rahmen von Kooperationen gleichzeitig das deutsche Wirtschaftswachstum zu unterstützen“, sagte Dr. Michael Haidinger, Präsident von Boeing Deutschland, Zentral- und Osteuropa, Benelux und Nordeuropa. „Als führender europäischer Standort für Luft- und Raumfahrt ist Bayern die Heimat weltweit erstklassiger Ingenieursleistungen. Die Partnerschaft mit bayerischen Industrie-Champions verschafft uns Zugang zu Talenten, Technologien und Spitzenforschung für unsere gesamten globalen Aktivitäten.“

Bewährter Partner

Die MT Aerospace AG ist seit 2013 qualifizierter Lieferant und Partner von Boeing für das Space Launch System der US-Raumfahrtbehörde NASA und wurde 2018 für herausragende Arbeiten am SLS mit dem „Space Flight Awareness Award“ ausgezeichnet. „Die Erweiterung unserer guten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Boeing setzt einen wichtigen Meilenstein. Ich bin stolz auf unsere Mitarbeitenden, die durch ihre hervorragende Arbeit die MT Aerospace zu einem der bevorzugten Lieferanten von Boeing gemacht haben“, so Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender der MT Aerospace AG. „Mit unserer in mehr als fünf Jahrzehnten aufgebauten Expertise haben wir Fertigungstechnologien entwickelt, die weltweit einzigartig sind. Wir sind führend im Leichtbau aus Metall und Verbundwerkstoffen und freuen uns, dass unsere Produkte auch in Amerika erste Wahl sind. Wenn NASA das Space Launch System SLS bei der Mondmission Artemis I mit Tankstrukturen aus Augsburg startet, wird das für uns ein ganz besonderer Moment sein.“

Qualität Made in Germany

Das Unternehmen produziert derzeit „Dome Gore Panels“ für die kryogene Hauptstufe der Schwerlast-Trägerrakete. Da SLS konzipiert und gebaut wurde, um Astronauten und Fracht zum Mond zu bringen, gelten höchste Qualitätsstandards bei Material und Verarbeitungsprozessen. Die „Gore Panels“ sind spezielle Bauteile aus einer Aluminium-Legierung für kryogene Raumfahrtanwendungen. Es handelt sich um jeweils zwei unterschiedliche Domkappen für die beiden Treibstofftanks: den 742.000 Liter fassenden Tank für Flüssigsauerstoff und den 2.000.000 Liter fassenden Tank für Flüssigwasserstoff. Die MT Aerospace AG trägt Verantwortung für den vollständigen hochpräzisen additiven Fertigungsprozess, inklusive Wärmebehandlung, Qualitätssicherung und Auslieferung an den Kunden. Die Gore Panels werden in den USA zu den riesigen Tankdomen (Durchmesser 8,40 m) gefügt und in die Raketen-Tanks integriert.

SLS, der neue Lastenträger ins All

Das NASA Space Launch System ist die leistungsstärkste Rakete, die je gebaut wurde. Sie ermöglicht den Transport von Astronauten und Fracht auf den Artemis-Missionen der NASA zum Mond – und sogar bis zum Mars. Rund 3.800 Zulieferer in allen 50 US-Bundesstaaten und in ganz Europa sind an der der Rakete, dem Raumfahrzeug Orionund dem Programm Exploration Ground Systems, mit dem das Kennedy Space Center vor dem Erstflug modernisiert wird, beteiligt. Boeing ist dabei für die kryogene Hauptstufe der Trägerrakete, die Oberstufe im Weltraum und die Avionik-Suite verantwortlich. Auf den Bildern: (vlnr) Hans Steininger (CEO MT Aerospace), Dr. Markus Söder, Eva Weber (Oberbürgermeisterin von Augsburg) und Dr. Michael Haidinger (Präsident von Boeing Deutschland, Zentral- und Osteuropa, Benelux und Nordeuropa) in Augsburg; Dr. Markus Söder mit einem Modell des SLS.

Emirates eröffnet erneut First-Class-Lounge am Dubai Airport

Emirates hat seine exklusive First-Class-Lounge am Dubai International Airport (DXB) im Concourse B wiedereröffnet. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigende Zahl an Premium-Kunden, die aufgrund der weltweit gelockerten Reisebeschränkungen via Dubai fliegen. Bereits seit Juli 2020 ist die Business-Class-Lounge von Emirates am Concourse B geöffnet, zu der First Class- und Business Class-Passagiere sowie berechtigte Skywards-Mitglieder Zugang haben.

Vielzahl von Annehmlichkeiten

Dank umfassender Hygienemaßnahmen kommen Passagiere in der Emirates First-Class-Lounge in den Genuss einer Vielzahl von Annehmlichkeiten. Dazu zählen eine Gesichtsbehandlung im Timeless Spa, ein kostenloser Schuhputz-Service bei Shoeshine by Mr. Cobbler, vier edle Champagner-Sorten an der Moet & Chandon-Bar, spezielle Angebote beim Luxuswein- und Spirituosenhändler Le Clos sowie limitierte Teemischungen von Dilmah.

Die wiedereröffnete First-Class-Lounge bietet zudem modernisierte und großzügige Sitzgelegenheiten in den Speise-, Ruhe- und weiteren Lounge-Bereichen. Neben einer umfangreichen Auswahl an erlesenen Weinen, Spirituosen und Cocktails können First Class-Gäste aus einer neuen Speisekarte mit über 55 individuellen Gerichten wählen. Das neue Menü spiegelt aktuelle Gastronomie-Trends und das Feedback der Kunden wider und bietet jetzt eine noch größere Auswahl an vegetarischen, veganen und glutenfreien Optionen.

Highlights

Zu den weiteren kulinarischen Highlights zählen Wagyu-Burger vom Holzkohlegrill, 72 Stunden lang geschmorte Rippchen, Black Angus-Filet und ein traditionelles Emirati-Frühstück. Für Fluggäste, die aus anderen Zeitzonen via Dubai fliegen, bietet die Lounge rund um die Uhr Frühstücks- und Lunch-Optionen an. Die Fluggesellschaft nimmt seit Mitte des vergangenen Jahres den Betrieb ihrer exklusiven Services für Premium-Kunden kontinuierlich wieder auf. Dazu gehören neben der jetzt erfolgten Wiedereröffnung der First-Class-Lounge der kostenlose Chauffeur-Service in 70 Städten und die Öffnungen der Emirates-Lounges in Dubai, Kairo, New York JFK, Manchester, Boston, Mailand und Los Angeles.

Austrian Airlines fliegt wieder verstärkt nach Kreta

In den bevorstehenden Sommerferien zählt Griechenland zu den am stärksten gebuchten und nachgefragtesten Destinationen, gefolgt von Spanien und Italien. Bis dato verzeichnet Austrian Airlines für die Monate Juli und August insgesamt 96.000 Passagiere auf Flügen nach Griechenland. Spitzenreiter sind dabei Kreta, gefolgt von Rhodos und Kos. Die Auslastung der Flüge liegt derzeit bei rund 80 Prozent.

Flüge nach Heraklion verdreifacht

„Die Reiselust der Österreicher:innen steigt täglich. Um die Reisebedürfnisse unserer Fluggäste bedienen zu können, passen wir unser Angebot laufend an“, so Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Insbesondere die Buchungszahlen für Flüge nach Heraklion auf Kreta haben sich zwischen Mitte Mai und Ende Juni verdreifacht. Wir reagieren auf die erhöhte Nachfrage und steigern auf dieser Strecke die Kapazitäten“, so der Austrian Airlines Vertriebsvorstand. Zusätzlich zu den derzeit täglichen Flügen nach Heraklion wird von 24. Juli bis einschließlich 04. September jeweils samstags eine Langstreckenmaschine vom Typ Boeing 777 eingesetzt.

Mit dem Einsatz des größten Flugzeugtyps in der Austrian Airlines Flotte können auf der Strecke nach Heraklion rund 100 Passagiere mehr pro Samstags-Flug transportiert werden. An allen anderen Verkehrstagen wird die Strecke mit einer Maschine aus der Airbus A320-Familie bedient.

Der erste OS9001-Flug nach Heraklion mit einer Boeing 777 startet am 24. Juli um 06:10 Uhr in Wien-Schwechat, die Landung ist um 08:40 Uhr geplant. Der Rückflug OS9002 erfolgt um 10:20 Uhr, mit Ankunft um 12:55 Uhr in Wien. Die Boeing 777 wird anschließend an sieben aufeinanderfolgenden Samstagen bis einschließlich 4. September auf dieser Strecke zum Einsatz kommen.

Austrian Airlines rät zur rechtzeitigen Reisevorbereitung

Da in vielen Urlaubsländern unterschiedliche Einreisebestimmungen gelten und sich diese auch kurzfristig ändern können, empfiehlt Austrian Airlines allen Fluggästen, sich rechtzeitig vor Reiseantritt mit den Bestimmungen des jeweiligen Ziellandes vertraut zu machen. In Griechenland ist beispielweise mindestens 24 Stunden vor Einreise eine Online-Registrierung verpflichtend.

Weiters ist derzeit für alle Reisenden ab 12 Jahren ein negativer Antigen-Test (maximal 48 Stunden alt) oder ein negativer PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) von einem anerkannten Testlabor erforderlich. Liegt mindestens 14 Tage vor Einreise ein vollständiger Impfschutz vor, ist kein Test erforderlich. Selbes gilt für Genesene, wenn entweder eine behördliche Genesungsbescheinigung, die nicht älter als 9 Monate ist, oder ein positiver PCR-Test mit Genesungs-Vermerk (älter als 2, aber nicht älter als 9 Monate) vorliegt.

Digitale Dokumentenprüfung

Mit der digitalen Dokumentenprüfung, die neben Griechenland auch für 12 weitere Länder geboten wird, können Fluggäste alle erforderlichen Dokumente vor Reiseantritt auf der Austrian Airlines Website hochladen und auf Vollständigkeit sowie Gültigkeit prüfen lassen. Unabhängig davon müssen die Unterlagen auf der Reise im Original mitgeführt werden.

Wizz Air fliegt nach Marrakesch ab Dortmund Airport

Die Strecke von Dortmund nach Marrakesch wurde offiziell eröffnet. Am Nachmittag startete der Erstflug in die einstige Hauptstadt Marokkos. Wizz Air fliegt Marrakesch sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten immer mittwochs und sonntags an. Die Flüge sind bereits bis Ende Oktober 2022 buchbar. 

„Endlich hat das Warten ein Ende“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. „Die Verbindung von Dortmund nach Marrakesch sollte ursprünglich bereits im August 2020 eingeführt werden, der Start musste aber aufgrund der Coronapandemie verschoben werden. Jetzt können wir unseren Fluggästen endlich dieses spannende neue Urlaubsziel anbieten.“

Marrakesch ist das erste Ziel in Marokko, das Reisende direkt ab dem Dortmund Airport erreichen können. Insgesamt haben Passagiere die Auswahl aus Zielen in 27 Ländern. Marokko ist dabei das erste Land in Afrika, das von Dortmund aus angeflogen wird.

Flughafen Frankfurt: Check-in für Lufthansa Express Rail am Fernbahnhof

Lufthansa, Deutsche Bahn und Fraport verstärken weiter den bequemen und reibungslosen Ablauf der intermodalen Reisekette am Flughafen Frankfurt: Mit den ansteigenden Passagierzahlen eröffnet am 29. Juni wieder der AirRail Check-in-Bereich im Übergangsbauwerk zwischen Fernbahnhof und Terminal 1. Der Bereich wurde seit März 2020 aufgrund pandemiebedingt niedriger Passagierzahlen nicht genutzt.

Fastlane an der Sicherheitskontrolle für Lufthansa Express Rail-Fluggäste

Express Rail-Kund:innen checken jetzt wieder ihr Reisegepäck direkt nach Ankunft mit der Bahn am Fernbahnhof bis zum Zielort ein. Der wiedereröffnete Check-in-Bereich verkürzt die Wegezeiten und ermöglicht Fluggästen nach der Kofferaufgabe den direkten Weg zur Sicherheitskontrolle. Auch dort geht es schneller: Lufthansa Express Rail-Kund:innen erhalten zunächst für die Ferienzeit Zugang zu einer eigens für sie eingerichteten Fastlane an der Sicherheitskontrolle.

Einfacher wird es auch für Express Rail-Kund:innen, die mit dem Flugzeug in Frankfurt ankommen: Sie holen ihr Gepäck erst kurz vor dem Fernbahnhof im AirRail-Bereich ab. Beim Entladen der Maschine werden die Koffer priorisiert behandelt – das Gepäck steht schnell und direkt in Bahnhofsnähe im AirRail-Bereich bereit. Das erspart Zeit und lange Wege mit Koffern von den Gepäckausgabebändern zum Fernbahnhof.

Optimiert wurden auch die Wegeführung und Beschilderung. Zusätzliche Schilder und Markierungen erleichtern den Weg vom Zug zum Check-in. Lufthansa, Deutsche Bahn und Fraport entwickelten eigens dafür ein abgestimmtes Design für ein systematisches, klares Wegeleitsystem vom Zug zum Flug.

Ab 01. Juli mit Lufthansa Express Rail von Hamburg und München nach Frankfurt

Bereits heute bieten Lufthansa und Deutsche Bahn täglich 134 Zubringerzüge aus 17 deutschen Städten an den Flughafen Frankfurt. Im zweiten Halbjahr 2021 kommen weitere fünf Städte hinzu. Premiere kurz nach Wiedereröffnung des AirRail Check-in: Erstmalig wird ab 01. Juli die Anreise zum Frankfurter Flughafen mit Lufthansa Express Rail von Hamburg und München möglich sein. Zwischen München und Frankfurt geht es zehnmal am Tag in 3h30 Reisezeit; vier tägliche Lufthansa Express-Züge pro Richtung verbinden Hamburg mit dem Flughafen Frankfurt in rund 3h45.

Zudem feiern neue ICE-Sprinter-Verbindungen ab Dezember Premiere. Von und nach München und Nürnberg geht es zweimal am Tag in drei bzw. zwei Stunden direkt und ohne weitere Zwischenhalte an den Flughafen Frankfurt – eine halbe Stunde schneller als heute und passgenau zu den Abflug- und Ankunftszeiten des Lufthansa-Hubs. Zusätzlich wird der Sprinter Hamburg über Hannover nach Frankfurt Hbf zum Flughafen Frankfurt verlängert. Dadurch ist dieser Sprinter rund 10 Minuten schneller am Flughafen als die bisherigen Verbindungen.

Der Flughafen Frankfurt ist wie kein anderer Flughafen Deutschlands bestens an den Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn angebunden. Mit der Wiedereröffnung des AirRail Check-in-Bereichs und den erweiterten Express Rail-Angeboten untermauern Lufthansa, Deutsche Bahn und Fraport einmal mehr die Position von FRA als Deutschlands führendem intermodalen Drehkreuz. In FRA verkehren täglich über 190 Fernzüge vom Fernbahnhof und über 250 Nahverkehrszüge vom Regionalbahnhof.

Lufthansa verbindet den Flughafen Leipzig/Halle wieder mit Frankfurt

Lufthansa verbindet ab sofort den Flughafen Leipzig/Halle wieder mit Frankfurt. Die Linienflüge werden bis zu acht Mal pro Woche angeboten. Lufthansa plant das Angebot zum Drehkreuz Frankfurt kontinuierlich auf 14 wöchentliche Flüge im Laufe des Sommers auszubauen. In Folge der Pandemie war die Verbindung Leipzig/Halle – Frankfurt seit dem 18. März 2020 ausgesetzt.

Angebote ab Dresden

Bereits seit einem Jahr bedient Lufthansa – nach nur sieben Wochen Unterbrechung in Folge der Pandemie – die Strecke Dresden – Frankfurt. Die Flüge werden täglich angeboten. Ab Juli sind bis zu drei Verbindungen pro Tag zwischen Dresden und Frankfurt geplant. Das Drehkreuz München fliegt Lufthansa mittwochs bis sonntags sowie montags an. Ab August wird die Verbindung täglich bedient

Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG: Wir freuen uns, dass Lufthansa wieder an beiden Airports vertreten ist. Das ist ein optimistisches Signal sowie ein wichtiger Schritt, um die Region Mitteldeutschland bedarfsgerecht an das globale Streckennetz der Airline anzubinden.

Sommerflugplan 2021

Infolge des Pandemieverlaufes passen Airlines sowie Reiseveranstalter ihre Angebote kontinuierlich an. Kurzfristige Änderungen im Flugplan sind daher möglich.

Testmöglichkeiten am Airport

Fluggäste haben die Möglichkeit, sich an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden in Covid19-Testcenteren privater Anbieter kostenpflichtig testen zu lassen. Die Termine für Antigen Schnell- und PCR-Tests können online direkt beim Anbieter vereinbart werden.

Schutz der Gesundheit hat oberste Priorität

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben bereits nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr umfangreiche Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz von Fluggästen, Besuchern, Partnern und Beschäftigten getroffen.

In den Terminals muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Vor den Gebäuden stehen Automaten zur Verfügung, an denen FFP2-Masken erhältlich sind.

An den Check-in-Schaltern und bei der Bordkartenkontrolle wurden schützende Kunststoffscheiben installiert. Monitore, Schilder und Durchsagen erinnern die Fluggäste und Besucher an die Einhaltung der Verhaltens- und Hygienevorschriften. Außerdem sind Markierungen am Boden angebracht, um beispielsweise am Check-in und der Sicherheitskontrolle an die geltenden Abstandsregeln zu erinnern. Sitzmöglichkeiten in den Terminals sind ebenfalls mit Abstandsmarkierungen versehen.

Auch während des Fluges ist es Pflicht, an Bord einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Über die jeweils geltenden Bestimmungen sollten sich Fluggäste im Voraus bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter informieren. Gleiches trifft für die Einreisebestimmungen des Ziellandes sowie die dort gültigen Hygieneregeln zu.

Hinweise für Passagiere

Um möglichst entspannt ihren Flug antreten zu können, sollten Passagiere mindestens 2,5 Stunden vor Abflug am Flughafen sein und den Online-Check-in nutzen. Die Pandemie macht zusätzliche Formalitäten am Check-in notwendig, daher sind längere Wartezeiten als üblich einzuplanen. An Bord ist maximal 1 Handgepäckstück erlaubt.

Rückreise nach Deutschland

Seit dem 30. März 2021 gilt eine Testpflicht für alle Reiserückkehrer aus dem Ausland. Alle Personen, die mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen möchten, müssen der Fluggesellschaft vor dem Abflug einen negativen Corona-Test vorlegen. Ohne das negative Testergebnis dürfen sie nicht befördert werden. Fluggäste werden daher gebeten, sich direkt bei ihrer Airline beziehungsweise ihrem Reiseveranstalter zu informieren, wie die erforderlichen Corona-Tests vor dem Rückflug durchgeführt werden.

Direkt an den Flughäfen günstig parken

An den Mitteldeutschen Flughäfen können Passagiere ihr Auto schon ab 15 Euro pro Woche parken. Bei Onlinebuchung ist das auf dem Parkplatz P4 (Leipzig/Halle) bzw. P4A (Dresden) möglich.

Condor Sommerflugplan 2022 ab Frankfurt buchbar

Sommerflugplan 2022 buchbar: Ab sofort können die Fernziele im Condor Flugplan für den Sommer 2022 gebucht werden. Ab Frankfurt geht es zu 26 Langstreckenzielen. Neben amerikanischen Metropolen, wie Seattle und Las Vegas, stehen sechs weitere US-Ziele im Flugplan sowie fünf im Nachbarstaat Kanada. Aber auch die Karibik, der Indische Ozean und Afrika kehren in den Flugplan zurück. Reisen mit Condor sind bei allen deutschen Veranstaltern buchbar, Flugtickets ab 299,99 EUR wie gewohnt unter www.condor.com, im Reisebüro und telefonisch.

Sommerflugplan 2022 ab Frankfurt ab sofort buchbar

Veröffentlichung der Langstreckenziele schaltet Condor einen Großteil des Sommerflugplans 2022 ab Frankfurt zur sofortigen Buchung frei. Weitere Fernstreckenziele sowie Abflughäfen in Deutschland werden geprüft.

Übersicht der Condor-Langstreckenflüge ab Frankfurt

  • Anchorage (USA): Dienstag, Donnerstag, Samstag
  • Baltimore/Washington (USA): Montag, Donnerstag, Samstag
  • Fairbanks (USA): Donnerstag
  • Las Vegas (USA): Dienstag, Donnerstag, Sonntag
  • Minneapolis (USA): Mittwoch, Freitag, Sonntag
  • Phoenix (USA): Montag, Donnerstag, Samstag
  • Portland (USA): Montag, Dienstag, Freitag, Sonntag
  • Seattle (USA): täglich
  • Calgary (Kanada): Dienstag, Freitag
  • Halifax (Kanada): Dienstag, Donnerstag, Samstag
  • Toronto (Kanada): Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag
  • Whitehorse (Kanada): Sonntag
  • Vancouver (Kanada): Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag
  • Cancun (Mexiko): Dienstag, Donnerstag, Samstag, Sonntag
  • Havanna (Kuba): Montag, Mittwoch, Samstag
  • Varadero (Kuba): Dienstag, Freitag
  • Holguin (Kuba): Sonntag
  • Montego Bay (Jamaika): Mittwoch, Sonntag
  • Puerto Plata (Dom. Republik): Freitag, Sonntag
  • Punta Cana (Dom. Republik): Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag
  • Santo Domingo (Dom. Republik): Freitag, Sonntag
  • San Juan (Puerto Rico): Samstag
  • Mauritius (Indischer Ozean): Mittwoch, Sonntag
  • Mombasa (Kenia): Mittwoch, Sonntag
  • Sansibar (Tansania): Mittwoch, Sonntag
  • Windhuk (Namibia): Montag, Donnerstag

Austrian Airlines öffnet HON Circle Lounge

Aufgrund der Maßnahmenlockerungen und einem merklichen Anstieg an Fluggästen zum Sommerbeginn kann Austrian Airlines ab 08. Juli wieder Gäste in der HON Circle Lounge im Schengen-Bereich des Flughafen Wiens (F-Gates) begrüßen.

HON Circle wie auch Lufthansa und Swiss First Class Gäste können ab dann wieder täglich von 05:30 bis 22:30 Uhr alle Vorzüge der Lounge genießen. Gemeinsam mit unserem neuen Cateringpartner DoN wurde das kulinarische Angebot für die HON Circle Lounge neu konzipiert. Gäste können sich auf österreichische und internationale Spezialitäten und ein verbessertes Service freuen. Von 04:30 bis 23:00 Uhr steht auch der Austrian Airlines HON Check-in wieder zur Verfügung.

Um den Gästen in der Business Lounge Schengen (F-Gates) auch zu stark frequentierten Zeiten möglichst hohen Komfort und Platz zu bieten, wird ab 01. Juli zudem die Senator Lounge Schengen stundenweise öffnen. Das Speisen- und Getränkeangebot der Senator Lounge ist dabei ident mit jenem der Business Lounge.

Wiedereröffnung weiterer Lounges am Flughafen Wien

„Als Premium Carrier sind unsere Lounges wichtiger Bestandteil des Reisekomforts, den wir Austrian Airlines Passagieren bieten wollen. Wir freuen uns daher sehr, wieder mehr Serviceleistungen für unsere Vielflieger:innen bieten zu können“, so CCO Michael Trestl über die Wiedereröffnung der Lounges. Geplant ist zudem die schrittweise Wiedereröffnung weiterer Lounges am Flughafen Wien sowie die Wiederaufnahme des HON Limousinen Services.

Das Speisen- und Getränkeangebot der Austrian Airlines Lounges berücksichtigt alle hygienischen Auflagen und wurde den behördlichen Richtlinien entsprechend adaptiert. In den Austrian Airlines Lounges besteht, wie im gesamten Flughafenterminal und an Bord, Maskentragepflicht.

Fraport weiht Passagierterminal am Flughafen Ljubljana ein

Fraport Slovenija, eine hundertprozentige Fraport-Tochter, hat ein neues Passagierterminal am Flughafen Ljubljana in Slowenien offiziell eingeweiht. Rund 21 Millionen Euro investierte die Fraport AG in das hochmoderne Terminalgebäude. Mit der neuen Infrastruktur ist der Flughafen Ljubljana bestens auf die zukünftigen Anforderungen der Reise- und Tourismusbranche vorbereitet. Nach einer Bauzeit von etwa zwei Jahren werden die ersten Passagiere ab dem 1. Juli über das neue Terminal reisen.

Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG, sagte zur Einweihung: „Wir sind überzeugt, dass das neue Terminal die Wettbewerbsposition des Flughafens Ljubljana sowohl in der Region als auch international stärken wird. Mit diesem Terminal schreiten wir symbolisch in die neue Zukunft.“ Zmago Skobir, Geschäftsführer von Fraport Slovenija, betonte: „Wir sind bereit für die Rückkehr des Verkehrswachstums – mit einem neuen Terminalambiente und attraktiven Angeboten für unsere Passagiere und Geschäftspartner.“

Größere Auswahl an Geschäften, Restaurants und anderen Serviceeinrichtungen

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie hat Fraport das Bauprojekt erfolgreich im geplanten Zeit- und Budgetrahmen abgeschlossen. Auf 10.000 Quadratmetern bietet das hochmoderne und innovative Terminalgebäude ausreichend Platz für flexible Abläufe und ein verbessertes Serviceangebot. Die Abfertigungskapazität des Flughafens wurde mehr als verdoppelt, um über 1.200 Passagiere pro Stunde abfertigen zu können.

Passagierterminal am Flughafen Ljubljana
Passagierterminal am Flughafen Ljubljana (Quelle: Fraport)

Neben zusätzlicher Fläche und Komfort zeichnet sich das Terminal auch über eine größere Auswahl an Geschäften, Restaurants und anderen Serviceeinrichtungen aus. Für den Einzelhandel allein stehen mehr als 1.200 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Dr. Prümm betonte: „Das Terminal stellt den Kunden, unsere Fluggäste, in den Fokus. Damit werden wir das Passagiererlebnis am Flughafen Ljubljana deutlich verbessern.“

Entwicklung von Cargo- und Airport-Cities

Das Engagement der Fraport in die Entwicklung des Flughafens Ljubljana geht über den Bau eines neuen Terminalgebäudes hinaus. Seit Fraport Slovenija im Jahr 2014 den Betrieb des Flughafens Ljubljana übernommen hat, investierte das Unternehmen mehr als 60 Millionen Euro in neue Einrichtungen wie die Fraport Aviation Academy, eine neue Feuerwache und das neue Terminal. Darüber hinaus sieht Fraport großes Potenzial für die Entwicklung von Cargo- und Airport-Cities in der direkten Umgebung des Flughafens. In Kürze beginnen die Bauarbeiten für eine neue Solarenergie-Anlage für den Flughafen – eine von vielen Maßnahmen des Fraport-Konzerns für Klima- und Umweltschutz in Slowenien und weltweit.

Pae White besichtigt ihren „THE Magic Carpet“ am Flughafen BER

Die US-amerikanische Künstlerin Pae White hat am Mittwoch zum ersten Mal den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt besucht und ihr Werk „THE Magic Carpet“ unter dem Dach der 32 Meter hohen Haupthalle des Terminal 1 besichtigt. Der große rote Teppich aus manigfaltigem Metallgewebe greift das Motiv des fliegenden Teppichs auf. Er entstand im Rahmen des Wettbewerbs „Kunst am Bau“ im Jahre 2012.

Pae White, geboren 1963 in Kalifornien, lebt und arbeitet in Los Angeles. Sie kam aus Anlass ihrer Ausstellung nach Berlin, die noch bis zum 20. Juni in der Galerie Neugerriemschneider in Mitte läuft.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „THE Magic Carpet von Pae White ist zu einem Wahrzeichen des Flughafens Berlin Brandenburg geworden. Mit der Zunahme des Flugverkehrs nach der Corona-Pandemie werden immer mehr Fluggäste aus aller Welt dieses Kunstwerk bewundern können, das dem BER eine gewisse Einzigartigkeit verleiht. Darauf sind wir stolz. Der fliegende rote Teppich, der so viele Assoziationen zulässt, prägt die Atmosphäre und trägt erheblich zur schönen Atmosphäre in unserem neuen Terminal bei.“ 

Pae White: „Es freut mich sehr, THE Magic Carpet in seiner endgültigen Form zu sehen – ein Kunstwerk, das den Zauber des Reisens aufgreift und einen im Zustand des Übergangs und der gespannten Vorfreude begrüßt. Ich bin begeistert, nach 17 Monaten in Kalifornien als erstes Ziel nach Berlin reisen zu können. Jetzt, da das öffentliche Leben nach COVID wieder langsam erwacht, hoffe ich, dass durch mehr Flüge zum Flughafen Berlin Brandenburg der direkte Austausch mit Berlin als einer der kreativen Hauptstädte der Welt wieder verstärkt wird.“

Sommerreiseverkehr: Flugangebot zieht deutlich an

Mit Beginn der Sommerferien wird der Flugverkehr in der Hauptstadtregion merklich ansteigen. Zahlreiche Airlines nehmen ihren Flugbetrieb wieder auf oder bauen ihr Angebot schrittweise deutlich aus.

Während im Winter und Frühjahr 2021 das Verkehrsvolumen auf niedrigem Niveau blieb, ist seit Mai eine leichte Erholung zu erkennen. So flogen im Mai über 360.000 Passagiere vom, zum und via BER. Das sind knapp 2,5-mal so viele Passagiere wie im Februar 2021. Aktuell fliegen 45 Airlines zu 90 Zielen in 40 Ländern.

Prognose: Täglich zwischen 20.000 und 30.000 Passagiere

Ein weiterer Anstieg wird von Mitte Juni bis Mitte Juli erwartet. Mit Ferienbeginn wird die Zahl der täglichen Gäste dann regelmäßig zwischen 20.000 und 30.000 Passagieren liegen und in den Wochen danach weiter ansteigen. Besonders an den klassischen Ferienreisetagen Freitag und Sonntag steigt das Passagiervolumen deutlich auf bis zu 50.000 Passagiere am Tag an. Im August wird mit einem weiteren Wachstum der Passagierzahlen und Ausbau der Kapazitäten auf Seiten der Airlines gerechnet. Insgesamt wird damit in den beiden Sommermonaten voraussichtlich rund 50 Prozent des Verkehrsvolumens aus dem Jahr 2019 erreicht. Das bedeutet auch in etwa eine Verdopplung der Zahlen im Vergleich zu 2020, als in den Monaten Juli und August rund 1,5 Millionen Passagiere in Schönefeld und Tegel abgefertigt wurden.

Der positive Trend lässt sich auch im Flugangebot ablesen. Im Juli und August werden rund 70 Airlines zu rund 160 Zielen in 50 Ländern fliegen. Damit ist fast das Niveau des Sommerflugplans 2019 erreicht, als 86 Fluggesellschaften 183 Ziele in 57 Ländern ansteuerten. Unterschiede gibt es in der Häufigkeit der angebotenen Verbindungen. Insbesondere beliebte Urlaubsdestinationen in Europa profitieren von den Öffnungen und Lockerungen der Reiserestriktionen.

Mit Spanien, der Türkei, Griechenland und Italien stehen insbesondere Reiseziele in der Mittelmeerregion im Fokus. Spanien erreicht im Juli rund 50 Prozent der An- und Abflüge im Vergleich zu 2019, in die Türkei sind es 80 Prozent und Griechenland wird in diesem Jahr im Juli die Anzahl der An- und Abflüge des Vergleichszeitraums aus 2019 wahrscheinlich sogar übertreffen. An Spitzentagen werden bis zu 18 Abflüge nach Griechenland erwartet. Palma de Mallorca (Spanien), Antalya (Türkei) und Heraklion (Griechenland) führen das Ranking der nach den Buchungszahlen beliebtesten Reiseziele ab BER außerhalb Deutschlands an. An Spitzentagen werden bis zu 1.500 Touristen zu diesen Zielen ab BER starten. Ebenfalls gut gebucht sind Flüge nach Großbritannien, Moskau in Russland oder Hurghada in Ägypten.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Sinkende Inzidenzen, der Fortschritt der Corona-Impfungen verbunden mit Reiseerleichterungen lassen den Flugverkehr wieder in Gang kommen. Zunehmend mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume. Die Buchungszahlen bei den Airlines ziehen an, Fluggesellschaften kehren zurück bzw. weiten ihr Angebot ab BER deutlich aus. Auch wenn wir noch weit von den Zahlen vor der Pandemie entfernt sind, freuen wir uns auf den ersten Reisesommer ab BER und wünschen allen Passagieren einen guten Flug.“

Die Airlines easyJet, Ryanair und Eurowings bauen ihre Präsenz am BER wieder deutlich aus und bieten einen umfangreichen Mix an beliebten europäischen Städte- und vor allem Urlaubszielen. Parallel stocken sie die Anzahl der am Flughafenstandort Berlin-Brandenburg eingesetzten Flugzeuge deutlich auf.

Airlines easyJet, Ryanair und Eurowings erweitern Präsenz

• Sonnenziele in Spanien, Portugal, Italien, Griechenland und Bulgarien sowie die Insel Sylt stehen wieder häufiger im Flugplan von easyJet. Dabei setzt die Airline auf beliebte wie neue Destinationen. So plant die Airline Verbindungen nach Valencia und Ibiza in Spanien, Lamezia Terme in Italien, die griechischen Inseln Kreta, Mykonos und Santorin sowie Burgas in Bulgarien. Aber auch zahlreiche andere Ziele innerhalb Europas werden von der paneuropäischen Airline wieder deutlich häufiger angesteuert. Mit bis zu 18 Flugzeugen bedient easyJet dieses Jahr den Sommerflugverkehr am BER.

• Ryanair bietet eine große Auswahl an beliebten Feriendestinationen in ganz Südeuropa, darunter viele Ziele in Italien, Spanien, Griechenland und Portugal. Neben den Feriendestinationen fliegt die Airline auch viele europäische Hauptstädte wieder an. Mit bis zu acht Flugzeugen und bis zu 35 täglichen Flügen wird die irische Low-Cost-Airline am Flughafenstandort Berlin-Brandenburg im Einsatz sein, mit der Aussicht, im weiteren Verlauf des Sommers das Angebot weiter auszubauen und annähernd das Vorkrisenniveau zu erreichen.

• Eurowings stockt neben dem innerdeutschen Flugangebot die Anzahl der Flüge nach Palma de Mallorca sowie auf die griechischen Inseln auf. Palma wird dann bis zu dreimal täglich angeflogen, Heraklion auf Kreta sechsmal wöchentlich. Mit Kroatien (Dubrovnik, Rijeka und Split) sowie Bastia auf Korsika und Salzburg in Österreich kommen zum Ferienbeginn weitere Urlaubsziele hinzu. Die Airline ist ab BER diesen Sommer mit drei Flugzeugen im Einsatz.

• Die Lufthansa-Gruppe stockt die Frequenzen nach Frankfurt auf bis zu neun und München auf bis zu sechs Flüge täglich auf.

• SunExpress fliegt ebenfalls wieder häufiger. Mit Beginn der Sommerferien wird die Airline bis zu fünfmal täglich statt bislang bis zu zweimal täglich in die Türkei fliegen, unter anderem nach Antalya, Izmir und Dalaman.

• Turkish Airlines fliegt im Juli und August fünf- bis achtmal täglich nach Istanbul, Ankara und weitere Ziele in der Türkei.

Zwei Fluggesellschaften werden erstmalig den Flughafenstandort Berlin-Brandenburg anfliegen.

• Ab dem 02. Juli will die isländische Airline Play den BER viermal pro Woche mit der isländischen Hauptstadt Reykjavík verbinden.

• Die Südtiroler Regionalairline Sky Alps plant ab dem 30. Juni Flüge zweimal pro Woche vom BER nach Bozen in Italien.

Folgende Airlines planen den Flugverkehr ab Berlin-Brandenburg wiederaufzunehmen:

• Air Cairo mit bis zu zwei Flügen pro Woche nach Hurghada in Ägypten (ab dem 19. Juni 2021)
• Air Dolomiti mit bis zu zwei Flügen pro Woche nach Verona in Italien (ab dem 19. Juni 2021)
• Air Lingus mit bis zu drei Flügen pro Woche nach Dublin in Irland (ab dem 02. Juli 2021)
• Air Malta mit bis zu zwei Flügen pro Woche nach Malta (ab dem 28. Juni 2021)
• BA CityFlyer mit einem Flug pro Woche neu nach Southampton in Großbritannien (ab dem 16. Juli 2021)
• Icelandair mit bis zu vier Flügen die Woche nach Reykjavík in Island (seit 05. Juni 2021)
• Croatia Airlines mit einem Flug pro Woche nach Split in Kroatien (ab dem 19. Juni 2021)
• DAT Airlines mit zwei wöchentlichen Flügen neu auf die dänische Insel Bornholm (ab dem 19. August 2021)
• Israir mit bis zu drei wöchentlichen Flügen nach Tel Aviv in Israel (ab dem 24. Juni 2021)
• LOT Airlines mit bis zu acht Flügen pro Woche nach Warschau in Polen (ab dem 18. Juni 2021)
• Norwegian Air Shuttle mit Flügen nach Oslo in Norwegen (bis zu fünfmal pro Woche), Stockholm in Schweden (bis zu zweimal pro Woche) und Kopenhagen in Dänemark (bis zu viermal pro Woche) (ab dem 18. bzw. 28. Juni 2021)
• Nouvelair Tunis mit jeweils einem Flug pro Woche nach Monastir und neu nach Tunis in Tunesien (ab dem 22.Juni 2021)
• Royal Jordanian mit bis zu zwei Flügen pro Woche nach Amman in Jordanien (ab dem 24. Juni 2021)
• Transavia Airlines mit einem Flug pro Woche nach Montpellier in Frankreich (ab dem 10. Juli 2021)

Passagierhinweis

Aufgrund des noch bestehenden weltweiten Infektionsgeschehens kann es zu Änderungen in den Zielländern und damit im Flugplan der jeweiligen Fluggesellschaft kommen. Viele Airlines haben darauf jedoch reagiert und bieten flexible Umbuchungsmöglichkeiten. Die Passagiere sind jedoch angehalten, sich vor ihrem Flug über die Reisebedingungen im Zielland sowie den aktuellen Flugstatus bei ihrer Airline zu erkundigen.

Condor bietet Ausbildung bei Technik und Bodenpersonal

Deutschlands beliebtester Ferienflieger Condor setzt auf Nachwuchs: Zum Sommer werden erstmals vier Ausbildungsplätze als Kaufleute für Büromanagement ausgeschrieben. Damit kommt, neben der Unternehmenstochter Condor Technik, die Zentrale in Neu-Isenburg als neue Ausbildungsstätte hinzu.

Ausbildung als Kaufleute für Büromanagement

Die Ausbildung als Kaufleute für Büromanagement beginnt zum 01. August 2021 und geht über zweieinhalb Jahre. In dieser Zeit durchlaufen die Nachwuchskräfte im Wesentlichen die Abteilungen Finanzen, Controlling, Personal und Einkauf. Darüber hinaus sind Hospitanzen bei anderen Abteilungen der Condor und bei der Condor Technik sowie ein Streckenerfahrungsflug geplant.

Liana Weismüller, Director HR bei Condor: „Qualifizierte Mitarbeitende sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen und die Personalentwicklung beginnt bereits mit der Berufsausbildung und der Nachwuchsförderung. Wir gewinnen so engagierte neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Fliegen genauso lieben wie wir.“

Ausbildung bei Condor Technik seit 2009

Bei der Condor Technik wird bereits seit 2009 ausgebildet, so auch in diesem Jahr: Zum 23. August 2021 treten drei Lehrlinge ihre Ausbildung zum Fluggerätmechaniker an. Dann sind insgesamt 14 Auszubildende bei der Condor Tochter beschäftigt. Die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Fluggerätmechaniker startet mit einer zehnwöchigen Einführungsschicht, in der sie an den Berufsalltag herangeführt werden. Anschließend folgt der reguläre Schichtbetrieb.

Condor und die Condor Technik setzen mit fundierter Ausbildung auf qualifizierten Nachwuchs, der sich zu Fachkräften auf seinem Gebiet entwickelt. Ein erfolgreicher Abschluss legt den Grundstein für weitere Qualifizierungsmöglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung, denn auch in der aktuellen Zeit ist das Ziel, die Auszubildenden im Anschluss an ihre Ausbildung im Unternehmen zu übernehmen.

Flughafen Dortmund verzeichnet knapp 22 Mio. Euro Minus

Durch die Corona-Pandemie nutzten im Jahr 2020 nur 1,22 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise, ein Minus von 55 Prozent. Dadurch sanken auch die Umsatzerlöse sowohl im Aviation- als auch im Non-Aviation-Bereich dramatisch.

In der Juni-Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH bestätigte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH nun einen Jahresabschluss 2020 von minus 21,8 Millionen Euro. Zwar hat der Dortmund Airport mit Kurzarbeit, Zurückstellung von Investitionen und Prozessoptimierungen dagegengehalten, unter dem Strich hat sich das Jahresergebnis aber im Vergleich zum Jahr 2019 um 11,4 Millionen Euro verschlechtert.

Gepäckaufgabe-Automaten sollen Kosten senken

Der Aufsichtsrat hat sich für die Errichtung von Gepäckaufgabe-Automaten („Self Bag Drop“) an zehn Check-In-Countern in der Abflughalle des Terminals ausgesprochen. „Self Bag Drop“ Systeme kommen inzwischen weltweit vermehrt zum Einsatz und werden in kurzer Zeit zur Standardausstattung in der Passagier- und Gepäckabfertigung gehören. Sie bieten Passagieren die Möglichkeiten, ihr Reisegepäck ohne die Hilfe von Bodenangestellten der Fluggesellschaft bzw. des Flughafensaufzugeben: Bordkarten werden eingescannt, die Gepäckanhänger ausgedruckt und am Gepäckstück befestigt.

Schließlich werden die Koffer auf das Förderband gestellt und auf Konformität mit der Buchungsklasse abgeglichen. Dadurch kann der Check-In-Prozess sowohl für den Passagier, die Airlines und auch für den Flughafen effizienter, kostengünstiger und damit zukunftsfähiger gestaltet werden. Der Flughafen Dortmund beabsichtigt, bis zum Sommerflugplan 2022 zunächst zehn Gepäckaufgabe-Automaten aufzustellen.

BER veröffentlicht Tunnel-Bauprojekt und Finanzplan

Der Aufsichtsrat der Hauptstadtflughafens BER hat sich detailliert über die aktuelle Situation des Unternehmens informieren lassen und wichtige Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Infrastruktur des Flughafens beschlossen.

Zuvor schon war Jörg Simon mit Wirkung zum 01. Juli 2021 als neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH bestätigt worden. Simon (59), seit mehr als 20 Jahren Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe, wurde einstimmig gewählt. Der Wirtschafts- und Maschinenbau-Ingenieur wurde bereits im vergangenen April für das Land Berlin von der Gesellschafterversammlung in den Aufsichtsrat berufen.

Coronakrise schlug härter durch als erwartet

Jörg Simon folgt damit Rainer Bretschneider (72) nach, der das Kontrollgremium wie angekündigt auf eigenen Wunsch verlässt. Außerdem wurde der Startschuss zur Suche eines dritten Geschäftsführungsmitglieds gegeben, das die Bereiche Airport- und Aviation-Management ausfüllen wird. In der umfangreichen Berichterstattung der Geschäftsführung standen sodann die finanzielle Situation und die Entwicklung der Fluggastzahlen im Mittelpunkt.

Nachdem im ersten Quartal 2021 pandemiebedingt noch deutlich weniger Passagiere den BER genutzt haben als angenommen, stiegen die Fluggastzahlen seit April spürbar an. Durch das schwache Passagieraufkommen von Januar bis März blieben allerdings auch die Betriebserträge unter den Erwartungen des Wirtschaftsplans. Insgesamt ging die Geschäftsführung davon aus, dass die Erholung des Flugbetriebs wegen des 3. Lockdowns im gesamten ersten Halbjahr schwächer als erwartet ausfällt.

Gesellschafter sichern Liquidität

Mit Verweis auf die anziehenden Buchungszahlen bei den Airlines und den Anstieg der Passagiere am BER, hielt die Geschäftsführung an der Einschätzung fest, im Jahr 2021 etwa 10.000.000 Passagiere am BER abfertigen zu können. Zur wirtschaftlichen Situation der Flughafengesellschaft konnte die Geschäftsführung berichten, dass die Liquidität der FBB durch die Zusagen der Gesellschafter in diesem Jahr gesichert ist. Erst am vergangenen Mittwoch hatte der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses die Gesellschaftermittel des Landes Berlin für 2021 freigegeben.

Losgelöst von den aktuellen Passagier- und Finanzzahlen standen aber auch zukunftsorientierte Themen im Fokus. In einem ersten Durchgang informierte die Geschäftsführung über ihre Vorstellungen zur strategischen Weiterentwicklung der FBB nach Covid-19. Hier wurde eine ganze Palette von Themen der Betriebsprozesse, der Geschäftsentwicklung, der Unternehmenskultur und der Digitalisierung genauso angesprochen, wie die Entwicklung des BER zu einem CO2-neutralen und nachhaltigen Flughafen.

Tunnel für die Vorfelder beschlossen

In diesem Zusammenhang stimmte der Aufsichtsrat dem Bau eines Logistiktunnels als Verbindung der Hangars und des ILA-Geländes an der Westseite des Flughafens mit den zentralen Vorfeldern vor dem Terminal 1 zu. Dies ist eine zwingende Voraussetzung für den reibungslosen Verkehr durch die Trennung der Luftfahrzeuge von den Logistikprozessen. Das Bauprojekt hat ein Volumen von 43 Millionen Euro und soll 2024, wenn das operative Vorkrisenniveau wieder erreicht ist, zur Verfügung stehen.

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Bei allen aktuellen und noch drängenden Probleme für den BER in Sachen Passagierentwicklung und Finanzen müssen jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Wir stellen uns diesen Fragen mit einer erneuerten Mannschaft und einer intensiven Zukunftsorientierung, die auf einem guten Fundament aus der Vergangenheit aufbauen kann. Ich bin zuversichtlich, dass der FBB dies gut gelingen kann.“

Lufthansa bewältigt Mallorca-Ansturm mit B747 Jumbo und A350

Urlaub auf Mallorca erfährt mit den Lockerungen nach den Lockdowns einen Ansturm, sodass Lufthansa einige ihrer größten Flugzeuge auf der Mittelstrecke einsetzt: Den Boeing 747 Jumbo und den Airbus A350 XWB.

Buchungen bei Lufthansa von Frankfurt und München nach Palma de Mallorca für die bevorstehenden Sommerferien sind weiterhin sehr hoch. Die Lufthansa reagiert darauf mit einem außergewöhnlichen Flugbetrieb: In den hessischen Sommerferien fliegt an vier aufeinanderfolgenden Samstagen ab Frankfurt eine Boeing 747-8 sowie zu Beginn der bayerischen Ferien ein Airbus A350 ab München nach Palma.

Buchungen beim 25-fachen

Die Buchungszahlen für das Reiseziel „PMI“ sind zwischen April und Anfang Juni 2021 um das 25-fache gestiegen. Flügen starten am 31. Juli dann sogar zwei Langstreckenflugzeuge von Deutschland in Richtung Balearen. Planmäßig wäre auf dieser Verbindung ein Airbus A321 unterwegs.

Lufthansa Airbus A350 XWB
Lufthansa Airbus A350 XWB (Quelle: Lufthansa)

Mit dem „Jumbo“ ab Frankfurt

Die Boeing 747-8 ist das größte Flugzeug, das Lufthansa aktuell einsetzten kann, nach dem der Riesenairbus A380 zu Beginn der Coronakrise stillgelegt wurde. Damit können 364 statt bisher 215 Sitzplätze angeboten werden. Zum Verkauf stehen 88 Plätze in der Business Class (inklusive First Class) und 276 Plätze in der Economy Class (inklusive Premium Economy).

Los geht es pünktlich zum Start der hessischen Sommerferien am Samstag, 17. Juli. Um 10:20 Uhr startet der „Jumbo“ mit der Flugnummer LH1152 aus der Rhein-Main Metropole in Richtung Balearen, um dort um 12:25 Uhr den Flughafen von Palma de Mallorca zu erreichen. Der Rückflug mit der Flugnummer LH1153 ist dann für 14:25 Uhr geplant, mit Ankunft in Frankfurt um 16:45 Uhr.

Anschließend wird die moderne Boeing 747-8, die von ihren Fans auch liebevoll „Queen of the Skies“ genannt wird, an drei weiteren Wochenendtagen zum Einsatz kommen: Am 24. Juli, am 31. Juli und schließlich am 07. August.

Airbus A350 XWB startet ab München

Der Airbus A350 ist das nachhaltigste Langstreckenflugzeug der Lufthansa Flotte. Es verbraucht 20 Prozent weniger Kerosin und ist sehr viel leiser als seine Vorgängermodelle. Wer den Lufthansa Airbus A350 mit seiner vielfach prämierten Kabine erleben möchte, hat mit dem Flug nach Mallorca jetzt eine weitere Chance. Zum Verkauf stehen 293 Sitzplätze, davon 48 in der Business Class und 245 in der Economy Class (inklusive Premium Economy).

Der A350-Flug nach Palma de Mallorca startet am Samstag, den 31. Juli und damit pünktlich zu Beginn der bayerischen Sommerferien. Abflug in München ist um 09:50 Uhr mit der Flugnummer LH2658, die Landung in Palma de Mallorca ist um 12:00 Uhr geplant. Der Rückflug LH2659 erfolgt um 13:30 Uhr, mit Landung in München um 15:35 Uhr.

Die Flüge im Jumbo und dem Airbus A350 nach Palma de Mallorca sind ab sofort buchbar. Lufthansa kompensiert durch diese außerplanmäßigen Flüge zusätzlich entstehende CO2-Emissionen. Für Reisende gelten die aktuellen Einreise- und Quarantänevorschriften. Informationen finden Gäste beim Auswärtien Amt.

Deutschland plant den Sommerurlaub: Beliebteste Reiseziele boomen

Der Startschuss für den Sommerurlaub ist gefallen – die Flugsuchen für die beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen boomen. Das führende Online-Reiseunternehmen Skyscanner beobachtet eine Verdopplung der Suchen bei Flügen mit Start in Deutschland seit Ende Mai. Einzelne Destinationen sind sogar noch deutlich beliebter: Das Top-Reiseziel Mallorca verzeichnet beispielsweise einen Anstieg der Suchen um das 13-fache.

Wettstreit um das beliebteste Reiseziel

Einen spannenden Wettstreit um das beliebteste Reiseziel in diesem Jahr liefern sich Spanien und Griechenland. Laut Skyscanner liegen die beiden Warmwasserziele bei der Suche nach Flügen aktuell fast gleich auf. Auf Platz drei bis fünf liegen Portugal, Italien und die Türkei. Neben Mallorca mit dem höchsten Anstieg der Flugsuchen erfreuen sich auch andere beliebte Reiseziele an einem deutlich gesteigerten Interesse der deutschen Reisenden. Griechenlands Feriendestinationen Thessaloniki und Athen verzeichneten zwischen Ende Mai und Anfang Juni einen Suchanstieg um rund 550 Prozent bei den deutschen Urlaubern. Portugals Küstenstädte Faro und Lissabon steigen ebenfalls in der Beliebtheit, mit einem Zuwachs von rund 340 Prozent. Die Suchergebnisse sind eindeutig: Die Reisende scheinen bei der Wahl ihres Urlaubslandes für den Sommer 2021 ihre Favoriten gefunden zu haben.

Destinationen derzeit noch günstiger als vor der Corona-Pandemie

Laut Skyscanner liegen die meisten Buchungen zwischen Ende Mai und Anfang Juni für Abflüge Anfang Juli und somit in den Sommerferien vieler deutscher Bundesländer. Flüge im Juli 2021 zu den Top-Reisezielen sind derzeit bis zu 24 Prozent günstiger als noch zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2019. Auch im August 2021 sind einige der Destinationen derzeit noch günstiger als vor der Corona-Pandemie. Daher sind Urlauber gut beraten, jetzt schnell zu sein und zu buchen.

Friederike Burge, Skyscanner-Reiseexpertin: „Wir erleben derzeit eine deutlich gesteigerte Anzahl an Suchanfragen und Buchungen, da Reisende auf die veränderten Einschränkungen reagieren und nur darauf warten in den Urlaub zu fliegen. Unsere Daten zeigen, dass besonders die bekannten Lieblingsziele der Deutschen zulegen und dass das Vertrauen der Reisenden steigt. Die Preise werden noch ansteigen, da sie derzeit noch fast ein Viertel unter den Durchschnittswerten vor der Pandemie liegen. Wir sehen Anzeichen dafür, dass das Reisen für die wichtige Sommersaison wieder auf der Tagesordnung steht.“

Aktuelle Preise für Flüge von Deutschland in die beliebtesten Länder der deutschen Urlauber im Juli 2021 in Euro (Hin-/Rückflug, Economy)

Spanien185 EUR
Türkei289 EUR
Griechenland232 EUR
Italien149 EUR
Portugal211 EUR

Doch auch die Sehnsucht nach Fernreisen steigt mit weiteren Lockerungen und Möglichkeiten. Mit der Kapazitätserhöhung einiger Airlines bei den Flugrouten in die USA sieht Skyscanner allein in der vergangenen Woche einen enormen Anstieg bei den Flugsuchen von Frankfurt nach New York – um ganze 360 Prozent.

Reiseverkehr: Airline-Verbände fordern EU-weit einheitliches Vorgehen

Europaweit setzen sich in einer gemeinsamen Aktion die nationalen Interessensverbände der Fluggesellschaften, die Boards of Airline Representatives (BARs), für ein EU-weit schnelles und harmonisiertes Vorgehen zur Wiederbelebung des Reise- und Luftverkehrs innerhalb der EU und mit Drittstaaten ein. Die beteiligten BARs kritisieren die derzeitige, unkoordinierte Situation und weisen darauf hin, dass in technischer Hinsicht die Voraussetzungen für die notwendige Harmonisierung mittlerweile bereitstehen. Einzig die koordinierten politischen Entscheidungen des „Was“ und „Wie“ werden nur sehr schleppend behandelt.

Dazu Michael Hoppe, Generalsekretär des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG): „Die Menschen haben ein Recht auf Mobilität und Reisefreiheit. Angesichts der sehr positiven Entwicklungen der Impfkampagnen und dem deutlichen Abschwellen des Infektionsgeschehens müssen nun auf Basis des Beschlusses des EU-Ministerrats vom 27. Mai 2021 diese Rechte und Freiheiten an die Bürger zurückgegeben werden. Das offensichtlich inhaltlich unabgestimmte und stetig geänderte Vorgehen von EU-Staaten bezüglich der Reisebestimmungen führt aber erneut zu großer Unzufriedenheit und Verunsicherung der Bürger in Europa. Wir fordern die Politik auf, harmonisierte praktikable Regelungen jetzt umzusetzen. Bloße, wortstarke Ankündigungen reichen nicht. Es muss gehandelt werden, die Technik steht bereit.“

„Meine Kollegen der europäischen BARs und ich appellieren daher an die nationale Politik und an den EU-Rat sowie die EU-Kommission, schnellstmöglich harmonisierte Verfahren und Bestimmungen zu verabschieden. So können die Menschen ihre langersehnten Reisen zu Familien, Freunden oder in den Urlaub planen sowie Geschäftsreisende wieder internationale Termine wahrnehmen.“

Die Vertreter der europäischen BARs setzen sich ein für:

  • koordinierte Ein- und Ausreiseregeln
  • die Anerkennung der Impf-, Genesungs- und Testnachweise
  • einheitliche Deklaration von Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten
  • abgestimmte Regeln zum Reiseverkehr zwischen der EU und anderen, sich potentiell öffnenden Drittstaaten wie den USA, China und weiteren

Zu den beteiligten BARs, die sich für diese Forderungen stark machen, gehören die Verbände aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, und Spanien.

Wizz Air fliegt von Dortmund auch nach Burgas (Bulgarien)

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air stockt ihr Angebot ab dem Dortmund Airport weiter auf: Ab sofort können Passagiere in den Sommermonaten von Dortmund nach Burgas reisen. Wizz Air fliegt die Stadt an der Schwarzmeerküste dienstags, donnerstags und samstags an. Neben Sofia und Varna ist Burgas die dritte Stadt in Bulgarien, die Reisende direkt ab Dortmund erreichen können. Wizz Air plant in den Sommermonaten knapp 50 Ziele von Dortmund aus anzufliegen.

Burgas – Die viertgrößte Stadt Bulgariens

Burgas ist nicht nur bekannt für seine antiken Siedlungen und mittelalterlichen Bauwerke, sondern auch für seine bedeutenden Naturschutzgebiete. Die viertgrößte Stadt Bulgariens ist von einer malerischen Natur mit vier großen Seen umgeben. Auch ein erholsamer Badeurlaub ist in Burgas problemlos möglich.

Parabelflug zur ISS: Tests für Mission „Cosmic Kiss“ in Schwerelosigkeit

Bei der 36. Parabelflugkampagne der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, die vom 04. bis zum 11. Juni vom Flughafen in Paderborn aus stattfindet, werden unter anderem verschiedene Technologietests für die „Cosmic Kiss“-Mission des deutschen ESA-Astronauten Matthias Mauer vorab in Schwerelosigkeit durchgeführt. Dazu gehören „Retinal Diagnostics“ zur Augengesundheit von Astronauten und „Thermo-Mini“ zur Messung der menschlichen Körpertemperatur bei Weltraummissionen. Matthias Maurer wird im Herbst zur Internationalen Raumstation ISS starten. „Außer den beiden Technologietests sind auf dem Parabelflug wieder viele spannende Forschungsthemen mit dabei“, verspricht Dr. Katrin Stang, Leiterin des Parabelflugprogramms der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Wir haben acht Experimente aus den Bereichen Humanphysiologie, Technologie und Physik an Bord.“

Retinal Diagnostics und Thermo-Mini: Gesundheitsvorsorge bei Weltraummissionen

Zu den Technologietests, die Matthias Maurer während seiner Mission auf der ISS durchführen wird, gehört „Retinal Diagnostics“, ein Forschungsprojekt zur Augengesundheit von Astronautinnen und Astronauten des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Eine Veränderung an den Sehnerven ist eine der schwerwiegendsten Beeinträchtigungen, die Menschen auf Raumflügen erfahren können. Im Experiment auf der ISS soll daher zur Vorsorge und Diagnostik der Sehnervenkopf eines Astronauten mittels Aufnahmen mit einer sehr kleinen, leichten Kamera vermessen werden. Dies soll es ermöglichen, Änderungen nachzuverfolgen, aber auch den Erfolg von eingesetzten Gegenmaßnahmen ermitteln zu können.

Auf dem Parabelflug wird die Handhabung der Kamera und des Zubehörs getestet. Zukünftig soll mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz das Gerät selbsttätig feststellen können, ob entsprechende Veränderungen am Auge des Astronauten oder der Astronautin vorliegen.

Ein weiterer Technologietest für die „Cosmic Kiss“-Mission ist Thermo-Mini. Mit dem System können die Wissenschaftler kontinuierlich die Körperkerntemperatur beim Menschen aufzeichnen. Bis dato wurde festgestellt, dass der Aufenthalt im All und dortige Aktivitäten zu einem signifikanten oder gar bedrohlichen Anstieg der Körperkerntemperatur führen. Die genauen Ursachen hierfür sind bislang unbekannt. Der Temperaturanstieg stellt eine potentielle Gefahr für Astronautinnen und Astronauten dar. Die miniaturisierte Hardware kann bequem als Stirnband getragen werden. Im Parabelflug wird das neue Modell rein technologisch auf seine Funktionalität getestet.

Gendergerechte Medizin mit dem Experiment „STRONG“

Ein Wissenschaftsteam vom LMU Klinikum München führt mit dem Projekt „STRONG“ ein Experiment zur so genannten „Gender-Medizin“ durch, die geschlechtsspezifische Unterschiede im täglichen medizinischen Alltag beachtet. Mit diesem Forschungszweig soll die gängige Praxis geändert werden, in der sich Medikamente, medizinische Diagnosen und Behandlungsansätze vor allem an männlichen Patienten orientieren.

Das Team des LMU Klinikums hatte in der Vergangenheit Stressreaktionen von männlichen Probanden auf den Wechsel von normaler und doppelter Schwerkraft sowie Schwerelosigkeit im Rahmen eines Parabelflugs erforscht. Mit dem Experiment „STRONG“ untersuchen die Wissenschaftler nun gezielt die hormonellen und immunologischen Reaktionen im weiblichen Körper auf den durch die unterschiedlichen Schwerkraftbedingungen hervorgerufenen Stress.

Deutsch-französische Kooperation bei TEKUS

Im Rahmen einer deutsch-französischen Kooperation werden im Projekt „TEKUS“ Experimente durchgeführt, bei denen der Wärme- und Stofftransport in einer Flüssigkeit unter Schwerelosigkeit untersucht wird. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Cottbus und der Universität Le Havre in Frankreich erzeugen hierfür durch Anlegen eines elektrischen Feldes und eines Temperaturunterschiedes eine kontrollierte Strömung in einem Fluid. Mit den Erkenntnissen aus den Experimenten lassen sich beispielsweise Wärmetauscher optimieren. Wärmetauscher werden beispielsweise in Kühlsystemen oder Gasthermen eingesetzt.

Während die Untersuchungen auf der Erde durch schwerkraftgetriebene Strömungsbewegungen überlagert werden, können die Effekte unter Schwerelosigkeit während des Parabelfluges ungestört beobachtet und mit Computermodellen verglichen werden. Die Experimente werden mit einer neuartigen Messtechnik durchgeführt und stellen wichtige Voruntersuchungen für ein weiteres Experiment dar, das im Herbst 2021 auf der Höhenforschungsrakete TEXUS-57 fliegen soll.

Die nächste DLR-Parabelflugkampagne wird vom 14. bis zum 24. Juli 2021 vom Flughafen in Paderborn aus mit zehn Experimenten aus den Bereichen Humanphysiologie, Biologie, Physik, Materialwissenschaften und Technologie stattfinden.

Der DLR-Parabelflug

Seit 1999 organisiert die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR regelmäßig Parabelflüge für biologische, humanphysiologische, physikalische, technologische und materialwissenschaftliche Fragestellungen. Das Forschungsflugzeug, der A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace, wird jeweils ein- bis zweimal jährlich für wissenschaftliche Kampagnen des DLR, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES genutzt. Eine DLR-Parabelflugkampagne besteht in der Regel aus drei Flugtagen mit zirka vier Flugstunden, an denen jeweils 31 Parabeln geflogen werden. Während jeder Parabel herrscht für etwa 22 Sekunden Schwerelosigkeit. Insgesamt stehen bei einer Flugkampagne etwa 35 Minuten Schwerelosigkeit – im Wechsel mit normaler und nahezu doppelter Erdbeschleunigung – zur Verfügung, die Forscher für ihre Experimente nutzen können. Bis zu 40 Wissenschaftler können an einem Flug teilnehmen, bei dem sich zwischen zehn und 13 Experimenten an Bord befinden.

UFO: EuGH über Ryanair-Klage gegen staatliche Corona-Hilfen für Condor

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat sich als einer der Condor-Tarifpartner mit dem am heutigen Mittwoch verkündeten Urteil des EU-Gerichtshofs zur Ryanair-Klage auseinandergesetzt und weist darauf hin, dass dieses Urteil zunächst lediglich Mängel in der Begründung der bereits gewährten Corona-Hilfen für Condor in Höhe von € 550 Mio. festgestellt hat. 

Daraus folgt – wie Bundeswirtschaftsminister Altmaier in einer BMWi-Pressekonferenz ebenfalls konstatiert hatte – dass die EU-Kommission nun aufgefordert ist, das Urteil selbst zu kommentieren und ihre bisherige Begründung zur Gewährung der erfolgten Hilfen nachzubessern. Altmaier hierzu: „Ich gehe davon aus, dass es behebbar ist, weil es in der Tat eine Begründungsfrage ist und keine Frage einer generellen Zulässigkeit oder Nichtzulässigkeit.“ Altmaier verwies außerdem auf die inhaltliche Unterstützung der Bundesregierung gegenüber der EU-Kommission bei einer solchen Begründungsformulierung. 

Mit der Übernahme von Condor durch den Investor Attestor geht ohnehin eine Umstrukturierung der bereits gewährten Corona-Hilfen für Condor einher, so dass dieses Urteil keinerlei Auswirkungen auf die aktuelle Liquidität des Unternehmens hat und Kunden der Condor weiterhin ihre Urlaubsflüge buchen können.

Bezüglich vorangegangener Ryanair-Klagen gegen die niederländische KLM und die portugiesische TAP steht die EU-Kommission ebenfalls in der Aufforderung, die Begründungen dort gewährter Hilfen nachzubessern.

“Wir sind entsetzt, wie Ryanair versucht, inmitten der Krise europäische Wettbewerber durch Rechtsmittel auszustechen. Dies steht im starken Kontrast dazu, dass sich Ryanair bei Vergütungs- und Arbeitsbedingungen jeglicher europäischer Standards zu entziehen versucht“, so Stefan Schwerthelm, UFO-Tarifvorstand.

Wizz Air fliegt zu Geheimtipps für den Sommerurlaub

Sie gelten oft als Geheimtipps für Sommerurlauber und Sonnenfreunde. Badeorte mit Traumstränden zu traumhaften Preisen. Wizz Air, die am schnellsten wachsende Airline Europas, hat etliche dieser Ziele, die noch im Verborgenen blühen, im aktuellen Flugangebot.

Geheimtipp Schwarzmeerküste Bulgariens

„Endlich in die Sonne!“ gerade für Menschen mit vollem Impfschutz öffnen sich immer mehr Reiseziele. Zudem nimmt die Zahl der Reisewarnungen ständig ab. Es muss ja nicht immer Mallorca sein, wie wäre es mit der Schwarzmeerküste Bulgariens? In Varna locken der legendäre Goldstrand und alle Annehmlichkeiten eines weltbekannten Badeortes. Ab Deutschland fliegt Wizz Air von neun Flughäfen nonstop nach Varna. Nicht minder attraktiv ist Burgos. Die Küstenstadt ist von vier großen Seen umgeben, die zu den wichtigsten Naturschutzgebieten des Landes gehören. In der Nähe befindet sich der Poda Nationalpark. Nonstop nach Burgos geht es mit Wizz Air ab Dortmund.

Touristischer Geheimtipp Montenegro

Zu den touristischen Geheimtipps zählt weiterhin Montenegro. Im Land der „schwarzen Berge“ findet man die zweittiefste Schlucht der Welt, einen der letzten Urwälder Europas, den einzigen Fjord des Mittelmeers und beliebte Badeorte wie Budva. Flüge in die Hauptstadt Podgorica bietet Wizz Air ab Memmingen und Dortmund. Diese beiden Airports verfügen auch über eine weitere Wizz Air Luftbrücke in die Sonne. Mehrmals pro Woche fliegt die Airline nach Larnaka auf Zypern. Die Insel avancierte in den letzten Jahren ebenfalls zu einem echten Tipp für Sonnenhungrige und Badeurlauber.

Auch in turbulenten Zeiten legt Wizz Air Wert darauf, den Fluggästen preisgünstiges Reisen zu ermöglichen. Zu den geringen Preisen gesellt sich ein Höchstmaß an Sicherheit. Dazu zählen umfangreiche Hygiene-Maßnahmen zum Schutz von Passagieren und Crews sowie höchst wirksame Belüftungssysteme, die an Bord 20-mal pro Stunde für einen kompletten Luftaustausch in der Kabine sorgen. Zudem arbeitet Wizz Air mit der jüngsten und wirtschaftlichsten Flugzeug-Flotte und mit dem geringsten ökologischen Fußabdruck der Branche in Europa.

Wizz Air an deutschen Flughäfen

Wizz Air fliegt in Deutschland ab:

  • Köln
  • Dortmund
  • Frankfurt Hahn
  • Hamburg
  • Memmingen
  • Nürnberg
  • Friedrichshafen
  • Karlsruhe/Baden-Baden
  • Berlin
  • Hannover
  • Bremen

Emirates fliegt wieder auf die Urlaubsinsel Phuket (Thailand)

Emirates hat angekündigt, ab dem 02. Juli wieder vier wöchentliche Flüge zur Urlaubsinsel Phuket aufzunehmen und damit das beliebte Reiseziel bei seiner Öffnung für internationale Touristen zu unterstützen. Reisende, die vollständig gegen COVID-19 geimpft wurden, müssen sich nach Ankunft nicht mehr in Quarantäne begeben. Darüber hinaus hat Phuket verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den Neustart des Tourismus auf der weitläufigen und für seine traumhaften weißen Strände bekannten Insel sicher zu gestalten. Auch nach Ankunft in Deutschland müssen sich Urlauber nicht in Quarantäne begeben, denn Thailand wird derzeit vom Robert-Koch-Institut nicht als Risikogebiet eingestuft. Aktuell müssen Passagiere vor dem Rückflug lediglich einen COVID-19-Test auf Phuket durchführen.

Breites Flugangebot von Deutschland nach Dubai

Mit derzeit 30 wöchentlichen Verbindungen von Deutschland nach Dubai haben Emirates-Passagiere eine breite Auswahl an Flügen, die sie nach nur einem bequemen Zwischenstopp auf die Insel im östlichen Indischen Ozean befördern. Die Strecke Dubai – Phuket wird mit einer Boeing 777-300ER in einer Drei-Klassen-Konfiguration bedient und bietet Premium-Services in der First Class und Business Class sowie in der Economy Class. Der Emirates-Flug EK378 startet in Dubai jeweils dienstags, freitags, samstags und sonntags um 3 Uhr und kommt am selben Tag um 12:30 Uhr am Phuket International Airport an. Der Rückflug, EK379, startet in Phuket mittwochs, samstags, sonntags und montags um 00:10 Uhr und erreicht Dubai um 03:05 Uhr am selben Tag an (alle Zeiten sind Ortszeiten).

Die vier wöchentlichen Verbindungen bieten den Passagieren mehr Flexibilität und Freiheit bei der Planung ihres Urlaubs. Die beliebte thailändische Urlaubsinsel bleibt ein Favorit bei Reisenden aus dem Nahen Osten, Europa und darüber hinaus. Zudem fliegt Emirates bereits seit September 2020 wieder täglich nach Bangkok.

Weitere Ziele: Amerika, Europa, Afrika, Naher Osten und asiatisch-pazifischer Raum

Emirates hat sein globales Streckennetz schrittweise, sicher und nachhaltig wieder hochgefahren und den Passagierverkehr zu mehr als 120 Zielen wieder aufgenommen. Reisende können über Dubai bequem nach Amerika, Europa, Afrika, in den Nahen Osten und den asiatisch-pazifischen Raum gelangen.

Emirates verfolgt auch in Zukunft das Ziel, mit verschiedenen Maßnahmen das Reisen weiter zu vereinfachen. Die Fluggesellschaft ist führend bei der Einführung von Initiativen in Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden und Organisationen, um die Gesundheit von Passagieren zu schützen und deren Sicherheit zu gewährleisten. Emirates hat an allen Kontaktpunkten, sowohl am Boden als auch an Bord seiner Flugzeuge, Maßnahmen ergriffen, um seinen Passagieren bei jedem Reiseabschnitt die höchsten Sicherheits- und Hygienestandards zu bieten. Die Fluggesellschaft hat außerdem verschiedene kontaktlose Technologien eingeführt, um für seine Kunden die Abläufe am Flughafen Dubai weiter zu vereinfachen.

Produkte und Services

Mit innovativen Produkten und Services, die in dieser dynamischen Zeit auf die Bedürfnisse der Reisenden eingehen, ist Emirates führend in der Branche. Erst vor Kurzem hat die Fluggesellschaft verschiedene Serviceinitiativen mit noch großzügigeren und flexibleren Buchungsrichtlinien, einer Erweiterung des Multi-Risk-Versicherungsschutzes und der Unterstützung treuer Kunden bei der Aufrechterhaltung ihres Vielfliegerstatus weiter ausgebaut.

SunExpress erweitert Flugplan: Keine Quarantäne mehr für Türkei-Rückkehrer

Rückenwind für den Türkei-Tourismus: Seit wenigen Tagen ist neben einem maximal 72 Stunden alten PCR-Test auch ein bis zu 48 Stunden alter Schnelltest möglich, um in die Türkei zu reisen. Auch in umgekehrter Richtung wird der Urlaub an Türkischer Riviera oder Ägäis erleichtert. In Deutschland gilt die Türkei künftig nur noch als einfaches Risikogebiet. Die Quarantäne für getestete, genesene und geimpfte Rückkehrer fällt damit weg.

Türkei von der Liste der Hochrisikogebiete genommen

Unmittelbar nach der Entscheidung des Robert Koch-Instituts, die Türkei von der Liste der Hochrisikogebiete zu nehmen, stiegen bei SunExpress die Buchungszahlen merklich an. Die Fluggesellschaft reagiert auf den positiven Trend mit einer deutlichen Ausweitung des Angebots. Noch Ende der letzten Woche legte der Türkeispezialist 40 Zusatzflüge für den laufenden Juni auf.

 „Auf diese News haben viele Türkei-Fans sehnlichst gewartet“, kommentierte Peter Glade, Commercial-Chef von SunExpress. „Innerhalb weniger Tage konnten wir einen deutlichen Anstieg bei den Sommerbuchungen Richtung Türkei verzeichnen. Das gilt für die Warmwasser-Strecken in die Küstenregionen ebenso wie für die Anatolien-Flüge, die besonders wichtig für alldiejenigen sind, die Freunde und Familie besuchen wollen.“

SunExpress plant 430 wöchentliche Verbindungen aus dem DACH-Raum in die Türkei

Die Fluggesellschaft hat für den kommenden Sommer bis zu 430 wöchentliche Verbindungen aus dem DACH-Raum in die Türkei geplant, das sind mehr als 60 Abflüge pro Tag. Glade betonte die Vorbildrolle des Reiselandes im Bereich „Safe Tourism”: „Die Türkei ist sehr gut auf die kommenden Wochen und Monate vorbereitet“, so der Vertriebschef der Airline. „Die Hotels verfügen nicht erst seit heute über enorm ausgeklügelte Konzepte. Darüber hinaus existieren große Testkapazitäten für die Rückreisenden.“

Flughafen Memmingen verzeichnet mehr Passagiere und Flüge

Nach den Pfingstferien ist vor den Sommerferien: Die Erfahrungen der letzten beiden Schulferienwochen stimmen die Verantwortlichen am Flughafen Memmingen optimistisch. Denn nicht nur die Zahl der Passagiere nimmt wieder ständig zu, sondern auch die Auslastung der Maschinen. Und Woche für Woche wächst der Flugplan um weitere Ziele.

Aufbruchstimmung am Flughafen Memmingen

„Das Licht am Ende des Tunnels wird immer heller“, fasst Airport Geschäftsführer Ralf Schmid die aktuelle Situation an Süddeutschlands größtem Low Cost Airport zusammen. Die Zahlen der Pfingstferien geben durchaus Anlass zu Optimismus. So verzeichnete der Airport in der Zeit vom 21. Mai bis zum 06. Juni über 33.000 Passagiere und 248 Starts und Landungen.  Im Vergleich zu den Pfingstferien 2020, als gerade mal 4.700 Passagiere gezählt wurden, sei das eine echte Steigerung, betont Schmid. Setzt man die aktuelle Zahl in Relation mit Pfingsten 2019 (97.000 Passagiere), so gelang es in diesem Jahr immerhin, ein Drittel dieses Rekordwertes zu erreichen. Auch die Auslastung der Maschinen sorgt für verhaltene Zuversicht. Waren vor zwei Jahren die Flugzeuge zu über 90 Prozent besetzt, so betrug die Zahl heuer knapp 70 Prozent. Für die bayerischen Sommerferien rechnet Airport-Chef Schmid mit rund 225.000 Passagieren und knapp 1.500 Starts und Landungen. „Im Sommer starten wir wieder durch“, signalisiert er Aufbruchstimmung. Zwar sei, wie aktuell an allen Flughafen, bei den Zahlen Luft nach oben. „Aber die Richtung stimmt.“

Wachsendes Flugangebot ab Memmingen

Dafür sorgt auch das ständig wachsende Flugangebot. „Mit der Rücknahme von immer mehr Reisewarnungen und angesichts des Impffortschritts erhalten die Fluggesellschaften wieder Planungssicherheit und erhöhen die Kapazitäten“, erläutert er. So feiern zahlreiche Verbindungen, die in den letzten Monaten ausgesetzt waren, ihr Comeback. Bereits am 18. Juni geht es wieder nach Tel Aviv. Einen Tag später starten Flüge nach Athen und Catania. Es folgen Calvi auf Korsika, Podgorica und Larnaca auf Zypern. Anfang Juli werden Lviv, Dublin, Zadar, Barcelona-Girona und Banja Luka wieder im Flugplan erscheinen. Hinzu kommen neue Ziele wie Rhodos, Korfu, Zagreb und das finnische Lappeenranta. Somit ist das aktuelle Flugangebot heuer mit jenem des Sommers 2019 durchaus vergleichbar. Ab Memmingen können Fluggäste Memmingen zu 48 Destinationen reisen.

Am Flughafen Memmingen steht weiterhin ein umfangreiches Testangebot zur Verfügung. Allen Reisenden wird empfohlen, vorab einen Parkplatz am Flughafen Memmingen online zu buchen. Sollte es nicht möglich sein, die Reise anzutreten, besteht bis 24 Stunden vor der geplanten Einfahrt die Möglichkeit einer kostenlosen Stornierung.

BARIG zum Klimaschutz beim Branchengespräch Luftfracht

„Klimaschutz im Luftverkehr lässt sich nur dann nachhaltig und effizient gestalten, wenn die Branche, Wirtschaft und Politik konstruktiv zusammenarbeiten. Zudem müssen die Maßnahmen auf internationaler Ebene abgestimmt und umgesetzt werden.“ Dies betonte Michael Hoppe, Generalsekretär des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) anlässlich des diesjährigen Branchengesprächs Luftfracht, das auf Einladung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik als virtuelle Veranstaltung am Flughafen Köln/Bonn stattfand.

Hintergrund hierfür: Die erst kürzlich von einzelnen Politikern geforderten einseitigen Maßnahmen würden zu massiven Wettbewerbsverzerrungen führen. Leidtragende wären die deutsche Wirtschaft und auch die Umwelt.

United Airlines kauft Overture-Überschallflugzeuge von Boom Supersonic

United Airlines forciert die Rückkehr von Überschallflügen in der kommerziellen Luftfahrt. Als erste US-amerikanische Airline hat die Fluglinie hierzu mit Boom Supersonic, dem Entwickler des Overture-Überschallflugzeugs, vereinbart, 15 solcher Maschinen zu kaufen, sobald diese die hohen Sicherheits- und Umweltschutzstandards von United erfüllen. Die Vereinbarung beinhaltet auch eine Option über den Kauf 35 weiterer Overture-Fluzeuge. Bis zur Auslieferung werden beide Unternehmen zusammen eng an der Entwicklung arbeiten. Das gemeinsame Ziel: Overture soll das erste große Flugzeug der kommerziellen Luftfahrt sein, das vom ersten Tag an vollständig CO2-neutral betrieben wird und dazu auch ausschließlich mit nachhaltigem Kerosin (Sustainable Air Fuel, SAF) fliegt. United und Boom Supersonic werden zudem gemeinsam untersuchen, wie sich die Herstellung großer Mengen SAF beschleunigen lässt.

Passagierflüge ab 2029

Der Entwicklungsplan von Overture sieht vor, dass bereits 2026 mit den ersten Testflügen begonnen werden kann. Ab 2029 könnten dann die ersten regulären Flüge mit Passagieren an Bord stattfinden.

„United befindet sich inmitten des Wandels zu einer noch innovativeren und nachhaltigeren Fluggesellschaft. Dank des technischen Fortschritts sind auch Flüge mit Überschallgeschwindigkeit wieder in greifbare Nähe gerückt. Booms Vorstellungen von der kommerziellen Luftfahrt von morgen in Kombination mit unserem umfassenden Streckennetz werden Geschäfts- und Privatreisenden neue Erlebnisse und Möglichkeiten bescheren“, so Scott Kirby, CEO von United. „Seit jeher bieten wir unseren Fluggästen in großem Umfang Mobilität, und über die Zusammenarbeit mit Boom kommen weitere Optionen hinzu.“

1,7-fache Schallgeschwindigkeit

Overture-Maschinen werden im regulären Betrieb die 1,7-fache Schallgeschwindigkeit erreichen und damit doppelt so schnell wie moderne Linienflugzeuge sein. Entsprechend kann Overture die Flugzeiten zu rund 500 Zielen weltweit um die Hälfte reduzieren. Flüge von Frankfurt nach New York/Newark belaufen sich dann nur noch auf rund vier Stunden. Ab London sind es sogar nur dreieinhalb Stunden, während sich die Strecke über den Pazifik von San Francisco nach Tokio in gerade einmal sechs Stunden zurücklegen lässt. An Bord reisen die Fluggäste in bequemen Sitzen mit viel Platz sowie umfangreichem Unterhaltungsangebot.

Air Astana: Neue Flüge nach Samarkand in Usbekistan

Air Astana baut das Streckennetz in Zentralasien weiter aus. Die mehrfach ausgezeichnete nationale Fluggesellschaft Kasachstans verbindet ab dem 09. Juni die kasachische Metropole Almaty mit der Stadt Samarkand in Usbekistan. Die Flüge werden immer mittwochs und sonntags mit modernen Airbus A321 durchgeführt.

Von Almaty nach Samarkand

Die Verbindung von Almaty startet mittwochs um 15:40 Uhr und erreicht Samarkand um 16:15 Uhr, mit Rückflug um 17:45 Uhr und Ankunft in der größten kasachischen Stadt um 20:20 Uhr. Sonntags sind die Flüge ab Almaty um 11:20 Uhr mit Ankunft in Samarkand um 11:55 Uhr geplant. Der Rückflug ist für 13:25 Uhr terminiert und landet in Almaty um 16:00 Uhr.

Samarkand ist das zweite Ziel in Usbekistan, das Air Astana mit einem Direktflug verbindet. Seit 2010 können Fluggäste bereits mit der Airline nach Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, reisen. Passagiere werden gebeten, sich rechtzeitig vor dem Flug über die aktuellen Einreise- und Transitbedingungen zu informieren.

Über Air Astana

Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat den Flugbetrieb im Mai 2002 als Joint Venture zwischen Kasachstans National Wealth Fund Samruk Kazyna und BAE Systems mit einem jeweiligen Anteil von 51 und 49 Prozent aufgenommen.

Air Astana ist eine internationale Full-Service-Fluggesellschaft und betreibt eine der jüngsten Flotten weltweit mit 34 hochmodernen Flugzeugen, darunter Boeing 767, Airbus A320/A320neo, Airbus A321/A321neo/A321LR und Embraer E190-E2.Air Astana wurde als erste Fluggesellschaft für die Region Russland, GUS-Staaten und Osteuropa 2012 mit 4 Sternen bei den begehrten Skytrax World Airline Awards ausgezeichnet und auch als „The Best Airline in Central Asia and India“ gewürdigt. Beide Auszeichnungen konnten jährlich bis einschließlich 2019 errungen werden. Die Fluggesellschaft erhielt eine Auszeichnung bei den Travellers‘ Choice Awards von Trip Advisor sowie 5 Sterne in der Kategorie „Major Regional Airlines“ bei den APEX Awards drei Jahre in Folge von 2018 bis 2020.

„Living-Planet“-Symposium 2022 in Bonn

Das „Living-Planet“-Symposium der ESA findet alle drei Jahre mit etwa 4.000 – 5.000 Teilnehmenden statt, zuletzt im Mai 2019 in Mailand – mit umfassender Unterstützung durch Stadt und Universität. Vom 23. – 27. Mai 2022 soll die weltweit größte Fachkonferenz im Bereich der Erdbeobachtung erstmals nach Deutschland kommen – genauer gesagt ins WCCB in Bonn. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, die im Auftrag der Bundesregierung das deutsche Engagement in der ESA koordiniert, hat hier ihren Sitz, ebenso verschiedene UN-Sekretariate mit Fokus auf Umwelt- und Klimafragen. Die Bundesstadt am Rhein ist seit neustem auch Heimat der Europäischen Wetterbehörde EZMW, die Universitäten in Bonn und Köln haben zudem gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich im Jahr 2020 das CESOC (Center for Earth System Observations and Computanial Analysis) gegründet.

Die Beobachtung der Erde aus dem All mithilfe von Satelliten ist ein wesentlicher Baustein für dauerhaftes, aktives Umwelt- und Klima-Monitoring und daraus abzuleitende Maßnahmen für den globalen und regionalen Umwelt- und Klimaschutz.

Falschfarbenabbildung von Bonn
Falschfarbenabbildung von Bonn (© Sentinel Data/ESA)

Welt­größ­te Erd­be­ob­ach­tungs­kon­fe­renz kommt nach Bonn

„Deutschland gehört zur Weltspitze bei der Entwicklung und Anwendung von Erdbeobachtungstechnologien. Als starker Partner der ESA freuen wir uns sehr, Co-Gastgeber des `Living Planet Symposiums‘ zu sein. Das Symposium ist eine hervorragende Gelegenheit für den internationalen Expertenaustausch zu aktuellen, uns alle betreffende globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Ernährungssicherheit oder auch die Umsetzung nachhaltiger Technologien, die wir mithilfe von Erdbeobachtung fokussierter angehen können“, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Wir möchten die Chance nutzen, die Themen der Veranstaltung mitzugestalten und wichtige umwelt- und klimapolitische Ziele im nationalen und internationalen Umfeld zu platzieren. Zugleich freue ich mich, dass rund um das Symposium viele Aktionen geplant sind, um den Nutzen und den Wert der Erdbeobachtung mithilfe von Satelliten und Satellitendaten verständlich zu machen.“

Toni Tolker-Nielsen, der kommissarische Direktor für die ESA-Erdbeobachtungsprogramme, betont: „Das anstehende Symposium wird die bisher umfassendste Veranstaltung sein. Wir werden alle möglichen Vorteile und Zukunftspotenziale der Erdbeobachtung erkunden und demonstrieren, vom Verständnis der Erdsysteme über das Aufbauen neuer Partnerschaften, um die Nutzerbasis zu erweitern und den Zugang zu Kapital zu verbessern, bis hin zur Förderung der grünen Wende, bei dem auf Erdbeobachtung basierende Dienste in die Politik integriert werden können.“

DLR ist Co-Gastgeber

Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR unterstützt die ESA im Vorbereitungsteam, das DLR ist Co-Gastgeber der Konferenz. Weitere Informationen finden Sie hier: Living Planet Symposium 2022.

Fluglärm am Flughafen Berlin: 30 Messstellen am BER komplett

Am Flughafen Berlin Brandenburg ist der Ausbau des Fluglärmmessnetzes abgeschlossen. Zum Juni gibt es vier neue Messstellen entlang der Südbahn. Sie liegen an der Havellandstraße in Zeuthen, An der Fähre in Niederlehme, Am Bauerndamm in Genshagen und an der Straße der Einheit in Groß Machnow.

30 stationäre Messstellen am BER dokumentieren Fluglärm

Insgesamt wird der Fluglärm jetzt bei allen Starts und Landungen am BER mit Hilfe von 30 stationären Messstellen dokumentiert. Zusätzlich führt die Flughafengesellschaft monatlich wechselnde mobile Fluglärmmessungen durch.

Alle Messstellen verfügen über spezielle Mikrofone, die mehrere Meter über dem Boden installiert sind. Die Messwerte werden jede Sekunde rund um die Uhr erfasst. Daraus wird der Maximalpegel pro Überflug sowie der Dauerschallpegel pro Tag, Nacht, Monat und Jahr ermittelt. Alle Messwerte können online abgerufen werden.

Leisere Flugzeuge nutzen

Die Messstellen werden auch für die Erhebung lärmabhängiger Entgelte gebraucht. Höhere Kosten für die Airlines bei lauteren Flugzeugmodellen stellen einen Anreiz dar, modernere und leisere Flugzeuge zu benutzen. Auch besonders lärmarmen An- und Abflugverfahren soll somit Vorrang gegeben werden, was wiederum Anwohner des BER vom Lärm zu entlastet.

Um auch im Umland weiterhin temporär Fluglärm zu redzuzieren wird der Wechselbetrieb der beiden Start- und Landebahnen bis auf Weiteres fortgesetzt. Im Juni finden die Starts und Landungen wieder auf der BER-Südbahn statt.

Abwechselnde Nutzung der beiden Start- und Landebahnen am BER

Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft bemüht sich intensiv darum, die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Die abwechselnde Nutzung der beiden Start- und Landebahnen seit April trägt wesentlich dazu bei. Mit dem engen Messstellennetz und dem öffentlichen Zugang zu den Daten erzeugen wir eine hohe Transparenz. Das wird dabei helfen, das Thema Lärmschutz auf einer sachlichen Grundlage weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch unser geplantes System der lärmbezogenen Entgelte für die Airlines, mit dem leises Fliegen belohnt wird.“