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Boeing stellt 5.000. Next-Generation 737 fertig

Boeing hat diese Woche die 5.000. Next-Generation 737 fertiggestellt. Das Flugzeug ist eine C-40A Clipper, eine modifizierte 737-700C, die als Transportflugzeug der US Navy eingesetzt werden wird.

Mit der Verwendung der 737-Plattform kommen die Effizienz, die bewährten Herstellungsprozesse und die Leistung des bestehenden Next-Generation 737 Produktionssystems voll zum Tragen. Zu den militärischen Varianten der 737 gehören das P-8 Maritime Patrol Flugzeug, das Airborne Early Warning and Control (AEW&C) Flugzeug sowie die C-40.

Boeing liegen aktuell 6.804 Bestellungen für Next-Generation 737 und 2.109 Bestellungen für 737 MAX Flugzeuge vor. Insgesamt haben die Bestellungen für die 737-Familie die Marke von 12.000 Bestellungen überschritten, darunter die 737 Classic Series sowie mehr als 100 Bestellungen für militärische Varianten.

Kamera soll Verglühen des letzten ATV filmen – Keramikhülle als Schutz

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Der europäische Raumtransporter ATV-5 "Georges Lemaître" ist startklar für seinen Flug zur Internationalen Raumstation ISS. Eine Ariane-5-Rakete soll das ATV (Automated Transfer Vehicle) am 25. Juli ins All bringen. Für den letzten der insgesamt fünf europäischen Raumtransporter hat die Ruag nicht nur zahlreiche Baugruppen geliefert, sondern auch eine Kamera, die den Wiedereintritt des ATV in die Atmosphäre aufnehmen wird.

Eine spezielle Version der europäischen Trägerrakete Ariane 5 wird "Georges Lemaître" in den Weltraum bringen. Am 12. August soll "Georges Lemaître" vollautomatisch am russischen Swesda-Modul der ISS andocken. Der unbemannte Raumtransporter wird insgesamt 6,6 Tonnen Fracht zur Raumstation bringen. Er liefert wissenschaftliche Ausrüstung und Treibstoff für die Station, aber auch Nahrung und Wasser für die Astronauten an Bord der ISS.

Etwa ein halbes Jahr bleibt Georges Lemaître an die ISS angedockt. Der Raumtransporter dient in dieser Zeit nicht nur als Warenlager, mit seinen Triebwerken sorgt er auch dafür, dass die Raumstation, die mit der Zeit langsamer wird und absinkt, wieder beschleunigt und in eine höhere Umlaufbahn gehoben wird. Am Ende seiner Lebensdauer wird "Georges Lemaître" dann zur kosmischen Müllverbrennungsanlage: Die Astronauten laden Ihre Abfälle in das ATV bevor es abdockt und beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht.

Kamera filmt Verglühen des ATV – Sendung über Iridium-Satelliten

Diesen Wiedereintritt wird eine von der Ruag Space gebaute Infrarotkamera aufzeichnen. Die so genannte ATV Breakup Camera soll dokumentieren, wie sich die innere Struktur des ATV erhitzt, bevor der Raumtransporter aufgrund der Reibungshitze und des Luftwiderstands auseinanderbricht und verglüht. Die Kamera übermittelt ihre Aufnahmen solange an eine Kommunikationseinheit bis sie selbst beim Wiedereintritt in die Atmosphäre zerstört wird.

Die Kommunikationseinheit wird von einer kugelförmigen Ummantelung aus Keramik vor der großen Hitze geschützt. Bevor die Keramikkugel ins Meer fällt, übermittelt sie die Videoaufnahmen über die Kommunikationssatelliten des Iridium-Netzwerkes zur Erde. Die Auswertung übernimmt die Ruag Space in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich.

Die Videoaufnahmen sollen Aufschluss darüber geben, was beim Auseinanderbrechen eines großen Raumfahrzeugs genau geschieht. Dieses Wissen wird dabei helfen, auch große Satelliten und Raumfahrzeuge so zu bauen, dass sie am Ende ihrer Lebensdauer beim Wiedereintritt in die Atmosphäre vollständig verglühen.

Computer und Strukturen von der Schweizer Ruag Space

Auch bei der Entwicklung und beim Bau des ATV hat die Ruag Space eine zentrale Rolle gespielt: Das Raumfahrtunternehmen hat die Struktur für das Antriebsmodul des Weltraumfrachters entwickelt und gebaut. Diese komplexe Aluminiumstruktur ist sozusagen das Rückgrat, auf dem das ATV aufgebaut ist.

Neben der Struktur ist die Ruag Space auch für die Herstellung von acht Nutzlastschränken, so genannten Cargo Racks, verantwortlich. Die schwedische Tochtergesellschaft Ruag Space AB hat einen Computer, die genannte Monitoring and Safing Unit, für das ATV geliefert. Dieser hoch zuverlässige Computer überwacht die Sicherheit des autonomen Andockmanövers.

Deutsche Flugsicherung erhält Zuschlag für London-Gatwick

Die DFS-Gruppe hat den Zuschlag für die Erbringung der Tower-Dienstleistungen für den britischen Flughafen London-Gatwick. Das Board of Directors von Gatwick Airport Ltd. hat eine entsprechende Entscheidung getroffen. Eine noch zu gründende britische Gesellschaft der The Tower Company (TTC), eine Tochtergesellschaft der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, wird zum 01. Oktober 2015 den Betrieb aufnehmen. Ende Juli soll der entsprechende Vertrag unterzeichnet werden. Über die Konditionen des Geschäftes haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS, erklärte: "Mit der Übernahme der Tower-Dienstleistungen in Gatwick nimmt die DFS aktiv an der Konsolidierung in der europäischen Flugsicherungslandschaft teil. Wir sind sehr zufrieden, dass die DFS-Gruppe den Zuschlag durch Gatwick Airport erhalten hat und freuen uns, zukünftig gemeinsam mit den dortigen Mitarbeitern die Flugsicherungsdienste effizient und sicher durchführen zu können. Den betrieblichen Übergang der Mitarbeiter auf eine Tochtergesellschaft der DFS werden wir entsprechend unserer sozialpolitischen Tradition in einem engen Dialog mit den Mitarbeitern und ihren Vertretern gestalten."

Next-Generation 737-700C – Air Algérie bestellt umwandelbare Flugzeuge

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Boeing und Air Algerie haben heute eine Bestellung über zwei Next-Generation 737-700C (Convertible) Flugzeuge mit einem Wert von 152 Millionen US-Dollar nach aktuellen Listenpreisen bekannt gegeben. Dies folgt auf eine Bestellung von Januar über acht 737-800 Flugzeuge und führt die Flottenerneuerung und -erweiterung von Air Algerie weiter fort.

Die Ergänzung der Flotte von Air Algerie durch die 737-700C Flugzeuge wird der Fluggesellschaft je nach Passagier- oder Frachtaufkommen erhöhte Flexibilität bieten. Die Bestellung wurde bereits im März getätigt und als unbenannter Kunde auf der Boeing Orders & Deliveries Webseite aufgeführt.

Die 737-700C ermöglicht es den Airlines, täglich, wöchentlich oder saisonweise zwischen der Passagier- und Frachterkonfiguration zu wechseln und ist ein weiterer Beleg für die herausragende Flexibilität der Next-Generation 737 Familie.

Kapazität für 18,2 Tonnen oder 14 Passagiere – Frachttür im Deck

Die 737-700C ist eine Variante der 737-700 mit verstärkten Tragflächen, einer Frachttür im Hauptdeck und einem in den Boden integrierten Fracht-Handlingsystem. In der Passagierkonfiguration kann die 737-700C bis zu 140 Passagiere befördern, während die Frachterkonfiguration eine Kapazität von bis zu 18.200 Kilogramm bietet.

Air Algerie betreibt momentan eine Flotte von 17 737-800 und fünf 737-600 Flugzeugen. Mit der heutigen Bestellung liegen Boeing insgesamt Bestellungen für acht 737-800 und zwei 737-700C Flugzeuge der Fluggesellschaft vor.

Flughafen Stuttgart: Plus bei Flugbewegungen und Minus bei Passagieren

Am Flughafen Stuttgart wurden im ersten Halbjahr nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 4.350.928 Fluggäste gezählt, das sind 1,7 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr (4.425.655 Fluggäste). Mit 59.758 Starts und Landungen von Januar bis Juni gab es nur 0,1 Prozent mehr Flugbewegungen als im Vergleichszeitraum (59.684 Bewegungen).

"Wir haben im Juni erstmals in diesem Jahr positive Passagierzahlen und mit etwas über einer Million Fluggästen gleich einen Rekord für diesen Monat", sagte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). "Bis zum Ende des Jahres rechnen wir mit einem Nullwachstum, also insgesamt mit etwa 9,6 Millionen Fluggästen", so Fundel. "Unsere Herausforderung ist es, uns mit unserem Angebot zwischen den großen Hubflughäfen Frankfurt, München und Zürich, die alle Lufthansa-Drehkreuze sind, zu behaupten und wo immer sich Chancen auftun, zu expandieren", erklärte Fundel.

Weiter vorangetrieben wird am Flughafen das Thema Nachhaltigkeit. "Wir haben jetzt unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt, in dem wir zeigen, wie wir im Betrieb Ökonomie, Umwelt und Soziales in Einklang zu bringen versuchen. Erklärtes Ziel unseres fairport-Leitbildes ist es, langfristig zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Deutschland zu werden", betonte Geschäftsführer Walter Schoefer.

"Parallel dazu macht die Entwicklung unserer Airport City große Fortschritte. Der Rohbau für die neue Deutschlandzentrale der Unternehmensberatung Ernst & Young und andere Mieter geht planmäßig voran, ebenso der für das Parkhaus P 14 und den Fernbusbahnhof. Wir sind weltweit der erste Flughafen mit einer Zertifizierung dieses gesamten Airport-Quartiers nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und investieren langfristig in unsere fairport city", so Schoefer.

ADAC Luftrettung flog mehr Einsätze durch milden Winter

Im ersten Halbjahr 2014 konnten die Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung bei 27.356 Einsätzen (plus sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) insgesamt 24.689 Patienten helfen. Der milde Winter mit wenigen Nebellagen führte zu ungewöhnlich hohen Einsatzzahlen im ersten Quartal. Von Januar bis Juni mussten "Christoph 31" in Berlin (1.972 Einsätze), "Christoph Europa 1" in Würselen (1.174), "Christoph 5" in Ludwigshafen (1.087) und "Christoph 15" in Straubing (1.036) am häufigsten abheben.

Die meisten Einsätze absolvierten die ADAC Luftretter in Bayern (5.987) vor Rheinland-Pfalz (3.673) und Nordrhein-Westfalen (3.537). Wie in den Jahren zuvor waren internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen die häufigsten Ursachen für eine Alarmierung der ADAC Rettungshubschrauber.

Die ADAC Luftrettung ist mit 51 Hubschraubern an 36 Stationen die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Im Jahr 2013 wurden die gelben Rettungshubschrauber zu insgesamt 50.986 Einsätzen gerufen.

50 Bestellungen und 50 Optionen der Boeing 777X für Qatar Airways

Boeing und Qatar Airways haben eine Bestellung für 50 777-9X Flugzeuge mit einem Wert von 18,9 Milliarden US-Dollar nach aktuellen Listenpreisen finalisiert. Die 777X-Bestellung, die bereits auf der Dubai Airshow 2013 bekanntgegeben wurde, war Teil des größten Programmstarts in der Geschichte der Verkehrsflugzeuge.

Qatar Airways gab zudem die Absicht bekannt, vier 777-Frachter und Optionen für vier weitere Frachter mit einem Gesamtwert von 2,4 Milliarden US-Dollar nach Listenpreisen zu bestellen.

100 Boeing 777X für Qatar Airways möglich

Darüber hinaus gab die Airline eine Verpflichtung für Kaufrechte für 50 zusätzliche 777-9X Flugzeuge bekannt. Wenn diese ausgeübt werden, könnte sich der Auftragsbestand von Qatar Airways für 777X-Flugzeuge auf 100 Flugzeuge mit einem Wert von 37,7 Milliarden US-Dollar nach Listenpreisen erhöhen.

Die 777X wird über neueste Technologien verfügen, darunter das bisher fortschrittlichste Triebwerk für Verkehrsflugzeuge – das GE9X Triebwerk von GE Aviation – und komplett neu konstruierte und hocheffiziente Tragflächen aus Verbundwerkstoffen, deren Spannweite die der heutigen 777 übertrifft. Mitglieder der 777X-Familie sind die 777-8X und die 777-9X, deren Konstruktion auf die Marktanforderungen und Kundenpräferenzen ausgerichtet sind.

Die 777-9X wird 12 Prozent treibstoffeffizienter als ihre Wettbewerber sein – eine Notwendigkeit im heutigen kompetitiven Marktumfeld. Die 777-8X ist auf allen Strecken fünf Prozent effizienter als Konkurrenzmodelle, und bietet gleichzeitig neue Möglichkeiten für das Streckennetz. Die Arbeiten am Design der 777X schreiten voran und Produktionsstart ist für das Jahr 2017 geplant. Die Erstauslieferung soll 2020 stattfinden. Bis heute liegen Boeing 300 Bestellungen und Verpflichtungen für die 777X von sechs Kunden weltweit vor.

777-Frachtversion schafft längste Distanz

Boeing ist mit mehr als 90 Prozent des gesamten Aufkommens an Frachterkapazität weltweit der unbestrittene Marktführer auf dem Frachtermarkt. Der 777-Frachter kann bei voller Nutzlast und üblicher Frachtdichte 9.070 Kilometer fliegen und hat somit die weltweit größte Reichweite aller zweistrahligen Frachtflugzeuge. Die Reichweite dieses Flugzeugs führt zu erheblichen Einsparungen für Frachtbetreiber: Weniger Stopps und damit verbundene Landegebühren, weniger Verkehrsaufkommen an den Transferdrehkreuzen, geringere Kosten beim Frachtumschlag und kürzere Frachtlieferzeiten.

Berliner Flughafen-App zeigt Verbindungsdaten inklusive Nahverkehr

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel verbessern mit der aktualisierten App für Apple- und Android-Smartphones weiter das Info-Angebot für Reisende und Besucher: Ab sofort können Nutzer die Echtzeit-Daten für die An- und Abreise aller Busse und Bahnen von und zu den beiden Berliner Flughäfen abrufen. Die Daten werden vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) geliefert und zeigen in der Detailansicht der jeweiligen Verbindung alle Haltestellen inklusive der Live-Abfahrtzeiten.

Somit finden Fluggäste erstmals alle wichtigen Information für den Weg von zuhause oder dem Hotel bis zum Abflug in der App. Reisende, die bis zum Abflug noch Zeit haben, werden ab sofort automatisch über "Gutscheine und Specials" der Einzelhandels- und Gastronomiebetreiber informiert.

Ebenso sind jetzt alle in Schönefeld und Tegel abfligenden Fluggesellschaften mit Website-Link und Telefonnummer aufgelistet; ein Anruf ist jetzt mit nur noch einem Klick möglich. Planespotter und andere Interessierte finden ab sofort auf der Flugdetailseite die Flugzeug-Registrierungsnummer.

Die App bietet wie gewohnt auch weiterhin für Reisende die "Mein Flug"-Funktion zum Merken eines ausgewählten Fluges. Auf Wunsch trägt die App die Flugdetails in den Smartphone-Kalender ein. Die Details können auch per E-Mail oder SMS an gespeicherte Kontakte verschickt werden.

Wie gewohnt finden Reisende und Besucher zudem in der nützliche Informationen zu Parkplätzen und -preisen sowie eine Übersicht der Shops, Gastronomie und Dienstleistungen an beiden Flughäfen. Die "Berlin Airport SXF/TXL" App steht in den jeweiligen Stores kostenfrei zum Download bereit.

Verkehrsbehinderung Ende Juli aus Norden zum Flughafen Hamburg

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) wird die Fahrbahn auf der B433 Umgehung Fuhlsbüttel (Zeppelinstraße) aus Richtung Norden kommend in Richtung Innenstadt erneuern und hierzu sperren. Von Montag, 21. Juli, bis Donnerstag, 24. Juli 04:00 Uhr, ist daher die Fahrt zum Flughafen aus Norden kommend beeinträchtigt. Ein Anfahren des Hamburger Flughafens aus Richtung Norden ist in dieser Zeit ausschließlich über die Langenhorner Chaussee und Flughafenstraße möglich. Verkehrsteilnehmer, die über die BAB A7 zum Flughafen möchten, können auch über die Anschlussstelle HH-Schnelsen fahren. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Anfahrt zum Flughafen aus Richtung Süden ist wie gewohnt möglich. Hamburg Airport apelliert an alle Passagiere und Besucher, die aus Richtung Norden kommen, während der Bauzeit mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, sowie auf die Beschilderungen zu achten.

Extremer Tiefflug: Schutzklappen gegen Insekten-Befall auf der Tragflächen-Vorderkante?

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Außergewöhnliche Flugversuche stehen noch bis zum 23. Juli in der Flugplanung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Bei extremen Tiefflügen über dem Gelände des Flughafens Magdeburg/Cochstedt sammelt das Forschungsflugzeug A320 ATRA Insekten für die aerodynamische Forschung.

Im Projekt InCoVal (Insect Contamination Validation) untersuchen die Wissenschaftler, wie sehr die Tragflächen an der Vorderkante trotz Abschirmung durch die Vorflügel von Insekten verunreinigt werden. Auch wenn das für heutige Tragflächen kein Problem darstellt, wird es für zukünftige ultraglatte Hightechflügel zum Problem. Dort würden Insektenanhaftungen zu mehr Treibstoffverbrauch führen. Ein neuartiges Klappensystem soll das verhindern. Die Flugversuche liefern erste Erkenntnisse für solch eine Entwicklung. Bei weiteren ATRA-Flügen erproben die Forscher ein neues Pilotenassistenzsystem und Verfahren zur Optimierung der Flugerprobung.

Strömungswiderstand und CO2-Ausstoß besser bei glatten Flächen

Weltweit arbeiten Wissenschaftler an der Entwicklung sogenannter Laminarflügel, die unter anderem deutlich glatter als heutige Tragflächen sind und damit einen geringeren Strömungswiderstand aufweisen. Die weitestgehend ungestörte turbulenzfreie Umströmung gibt den Hightechflügeln ihren Namen. Zukünftig können diese die CO2-Emissionen im Luftverkehr deutlich senken. Allerdings: Ihr Einsparpotenzial entfaltet sich nur voll, wenn keine Insektenanhaftungen die laminare Strömung stören.

"Um zukünftige Verkehrsflugzeuge mit der Laminartechnologie zu modernisieren, sind besondere Anforderungen an die Oberflächenqualität der Tragflächen ähnlich dem Vorbild der Segelflugzeuge zu stellen", erklärt der DLR-Forscher Dominic Gloß vom Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Braunschweig. "Wie bei Segelflugzeugen, die regulär mit dem sogenannten Mückenputzer – einer Vorrichtung zur Entfernung von Insektenresten – ausgestattet sind, müssen Verunreinigungen auf der Oberfläche vermieden werden", so Gloß weiter. Dazu messen die Forscher zunächst im Flugversuch mit dem ATRA bei verschiedenen Flugzuständen, wie die Tragflächen durch Insekten verschmutzt werden.

Anschließend nutzt der Luftfahrtingenieur mit seinen DLR-Kollegen die gewonnenen Daten dafür, Strömungsmodelle zu kalibrieren und weiterzuentwickeln. Die Klappen, die während des Starts und der Landung an der Vorderkante des Laminarflügels ausfahren, sollen zukünftig so groß sein, dass sie die Insekten gerade abschirmen ohne die Hochauftriebsleistung zu mindern.

Insektenschutzklappen einfahrbar – Muster auf Folien erfasst

Die Hochauftriebsleistung des Klappensystems wiederum ist entscheidend für eine stabile Fluglage in der vergleichsweise langsamen An- und Abflugphase. Im deutlich schnelleren Flug in großen Höhen sollen die Insektenschutzklappen der Zukunft so eingefahren werden, dass die Luft über eine frei werdende saubere Flügelvorderkannte strömt. Die Insektenanhaftungen sind dann in den Laminarflügel hineingeklappt, der aus modernen besonders leichten Faserverbundmaterialien gebaut wird.

Im Laufe der Flugversuche sammelt Forscher Gloß die Insektenverunreinigungen auf Klebefolien, die hinter den Vorderkantenklappen auf den Tragflächen aufgeklebt sind. Nach einem Flugtag wandern die Folien direkt ins Labor und werden dort auf Scannern digitalisiert. "Unsere Strömungsmodelle helfen uns dann, die zukünftigen Klappen speziell auf den Insektenbefall hin zu entwerfen", so Gloß.

Freier Flug 15 Meter über dem Boden

Für die Flugversuche startet das DLR-Forschungsflugzeug ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) vom Heimatstandort in Braunschweig mit Kurs auf den Flughafen Magdeburg/Cochstedt. "Wir planen insgesamt etwa acht bis zehn Testflüge mit jeweils zehn tiefen Überflügen", berichtet DLR-Testpilot Hans-Jürgen Berns. "Diese Manöver sind besonders anspruchsvoll, da wir nur rund 15 Meter hoch mit eingezogenem Fahrwerk über dem Flughafengelände fliegen", so Berns weiter.

Im Sommer 2013 sammelten die Forscher bereits bei ersten Tiefflügen mit dem ATRA Erfahrungen zur Insektenverteilung auf den Tragflächen. Die aktuellen Flugversuche dienen dazu, die Datenbasis zu den Insektenverunreinigungen weiter zu vervollständigen. Auf den Forscher Dominic Gloß und seine Kollegen wartet ab August die Auswertung der Flugversuche. Erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 2015 publiziert werden. Neben der Untersuchung der Insektenverteilung auf den Tragflächen testet das DLR-Institut für Flugsystemtechnik mit dem ATRA am Flughafen Magdeburg/Cochstedt ein neues Pilotenassistenzsystem und untersucht neue Verfahren zur Optimierung der Flugerprobung.

Assistenzsystem und Flugerprobung auf dem Testplan

Das im Projekt EPEVA (Energiebasiertes Pilotenunterstützungssystem für das präzise Einhalten vertikaler Anflugprofile) neu entwickelte Pilotenassistenzsystem des DLR unterstützt die Piloten leise und spritsparende Anflüge präzise und sicher durchzuführen. Für diese muss ein Pilot während der Landephase einen im Voraus berechneten Handlungsablauf exakt einhalten. Am Flughafen Magdeburg/Cochstedt wird das System nach vorangegangenen Tests im Flugsimulator des DLR das erste Mal im Flugversuch erprobt.

Zudem wird der ATRA am Flughafen Magdeburg/Cochstedt für das Projekt OPIAM (Online Parameter Identification for Integrated Aerodynamic Modelling) eingesetzt, das sich mit neuartigen Verfahren beschäftigt, die eine Bestimmung der aerodynamischen Eigenschaften eines Flugzeugs bereits in der Luft erlauben. Dazu fliegen die DLR-Testpiloten mit dem ATRA mehrere anspruchsvolle Manöver.

Die Forscher nutzen die Flugversuchsdaten anschließend, um die Genauigkeit des flugmechanischen Modells zu analysieren. Diese sind für die Erprobung und Zertifizierung neuer Flugzeuge ein wichtiges Werkzeug. Das aus den Flugversuchsdaten gewonnene Computermodell wird ebenso für Flugsimulatoren wie für die Auslegung von Flugreglern benötigt.

Einparkhilfe für Flugzeuge – airberlin testet PGSA und elektrisches Bugrad

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Die airberlin-Technik wird gemeinsam mit den Unternehmen WheelTug plc und FTI Engineering Network GmbH eine innovative Anti-Kollisionsüberwachungs-Technologie für das eigenständige Rangieren von Flugzeugen am Boden entwickeln. Einen entsprechenden Letter of Intent haben die Partner im Rahmen der Farnborough International Air Show in London unterschrieben. Das so genannte "Pilot Ground Situation Awareness System" (PGSA) soll es Piloten künftig ermöglichen, durch Kameras am Rumpf und am Seitenleitwerk sowie Sensoren an den Flügelspitzen eigenständig am Boden zu rangieren.

Bislang sind Piloten entweder auf visuelle Signale von Bodenlotsen oder auf Push-Back-Fahrzeuge angewiesen, die das Flugzeug ein-, beziehungsweise ausparken. Das PGSA wird als Nachrüstung entwickelt und soll vor allem zu einer Effizienzsteigerung der Bodenprozesse beitragen.

Elektrischer Bugradantrieb hilft auch beim Treibstoffsparen

Die Entwicklung, Konstruktion und Zertifizierung des PGSA wird bei der airberlin technik und FTI, einem Spezialisten für Kamerasysteme, liegen. WheelTug wird das neue System gemeinsam mit seinem ebenfalls in der Entwicklung befindlichen elektrischen Bugradantrieb seinen Kunden anbieten. airberlin hat bereits vergangenes Jahr als eine der ersten Airlines weltweit mit WheelTug einen Letter of Intent für den neuartigen Elektroantrieb unterzeichnet, der Treibstoff sparen hilft.

"Die airberlin group verfolgt und unterstützt seit jeher aktiv die Entwicklung neuer, innovativer Technologien. Das neue PGSA-System ist wegweisend für eine verbesserte wirtschaftliche und ökologische Zukunft in der Bodenabfertigung von Flugzeugen. Vor allem aber werden die Zeitersparnisse die Effizienz der Bodenprozesse weiter steigern. Wir sind sehr stolz, Teil dieses innovativen Projekts zu sein", sagte Werner Rothenbächer, Senior Vice President Technical airberlin.

Bedarf an Bodenpersonal verringert

Videobasierte Flugzeugsicherheits-Systeme sollen den Flugbetrieb sicherer und effizienter gestalten. Mit airberlin-Technik soll ein videobasiertes Awareness System für dieses WheelTug-Projekt bereitgestellt werden, so Michael Weisel, CEO von FTI.

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit airberlin technik, die von nun an neben airberlin auch am WheelTug-System mitarbeiten wird", sagte Isaiah Cox, CEO von WheelTug. "Das Situational Awareness System wird einen wesentlichen Unterschied für unsere Kunden machen, da der Bedarf an Bodenpersonal während des Gate-Betriebs verringert wird. Dies wiederum beschleunigt die Abwicklungsprozesse und verringert Verzögerungen am Boden, die in den meisten Fällen die Ursache für Verspätungen sind."

Freiflug und Wasserball zum Jubiläum der SWISS in Nürnberg

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35 Jahre SWISS in Nürnberg, das ist ein Grund zum Feiern: Anlässlich des Jubiläums verschenkt die Airline zusammen mit dem Airport Nürnberg am kommenden Freitag und Samstag mehr als 1.000 Wasserbälle in Nürnberg, Erlangen und Fürth und verlost Freiflüge.

Am 02. Juli 1979 nahm der Flughafen Nürnberg erstmals die Direktverbindung nach Zürich in sein Streckennetz auf. SWISS verbindet Nürnberg mit dem Drehkreuz Zürich und darüber mit über 80 Reisezielen weltweit. Bis zu vier Mal täglich wird Zürich angeflogen, über 160.000 Passagiere nutzen die Verbindung jährlich.

Für Geschäftsreisende sind vor allem die guten Verbindungen in die europäischen Metropolen Brüssel, Rom und London (City und Heathrow) sowie die interkontinentalen Reiseziele interessant.

Aktionen in den Bädern der Region

Um das Programm in der Metropolregion Nürnberg noch bekannter zu machen, sind am 18. und 19. Juli Promotionsteams der SWISS und des Airport Nürnberg unterwegs – mit den Wasserbällen und einem Gewinnspiel im Gepäck.

Die Wasserball-Aktion findet am Freitagnachmittag und abends am Stadtstrand Nürnberg sowie am Schlossstrand in Erlangen statt. Am Samstag besucht das Team die Freibäder Lauf a.d. Pegnitz, das Naturgartenbad in Nürnberg sowie das Fürther Sommerbad. Mit den Bällen werden Teilnahmekarten für ein Gewinnspiel ausgegeben. Als Preise winken Freiflüge im Mittelstreckennetz der SWISS nach Wahl.

Reise-Tipps zum Ferienstart vom Fraport – Aktionsprogramm mit der Polizei

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In der kommenden Woche, am 26. Juli, beginnen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland die Schulferien und damit für viele Familien die Urlaubszeit. Aufgrund des zur Ferienzeit deutlich erhöhten Passagieraufkommens von bis zu 200.000 Fluggästen täglich, empfiehlt der Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport – auch für Geschäftsreisende.

Passagiere sollten sich generell spätestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Die Schalternummern der Airlines sind im Internet über eine Airport App abrufbar. Die Website und die App liefern darüber hinaus viele weitere sinnvolle Hinweise und Planungshilfen, um unnötigen Stress zu Beginn des Urlaubs zu vermeiden und den Aufenthalt am Airport erlebnisreich zu gestalten.

Vieles lässt sich bereits von zu Hause aus regeln: den optimalen Parkplatz finden, einchecken, zusätzliche Services buchen, Pass- und Zollformalitäten klären, und vor allem: richtig packen. Lagepläne, Restaurant-, Shopping-, und Erlebnistipps für die Zeit vor dem Abflug helfen, die Zeit richtig einzuteilen. Die Passagiere können seit Kurzem während des Aufenthalts am Frankfurter Flughafen das WLAN des Airports über 300 Access-Points rund um die Uhr kostenfrei nutzen.

Polizei und Airport veranstalten Inf- und Aktionstag

Zum Auftakt der Sommerreisezeit veranstaltet Fraport am Samstag, dem 26. Juli, gemeinsam mit der Bundespolizei unter dem Motto "Mit einem Lächeln in die Ferien" auch wieder ein buntes Aktionsprogramm. Zwischen 10:00 und 15:00 Uhr werden im Terminal 1, Abflug B, nahe der Connection Bar Kinderschminken, Luftballonmodellage und Bastelprojekte angeboten. Die Bundespolizei informiert auf anschauliche Weise über Gegenstände, die im Gepäck erlaubt beziehungsweise verboten sind und stellt ein Polizeimotorrad aus, auf das die kleinen Gäste auch mal raufklettern dürfen.

Außerdem ist der Verein VITA e.V. mit seinen Assistenzhunden wieder vor Ort – die Beschäftigung mit den Tieren sorgt bei großen und kleinen Fluggästen für Abwechslung und Beruhigung. Und im Rahmen der Aktion "Happy Moments" werden Malbücher, Stifte und Fluggi-Caps an die kleinen Reisenden verteilt. Ein perfekter Start in einen perfekten Urlaub.

Okay Airways bestellt B737 MAX und NG – Kostenvorteil zu A320neo

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Boeing und Okay Airways, die erste private Fluggesellschaft in China, haben eine Bestellung für sechs 737 MAX 8 und vier Next-Generation 737-800 Flugzeuge bekannt gegeben. Die Bestellung hat einen Wert von 980 Millionen US-Dollar nach aktuellen Listenpreisen.

Die 737 MAX verfügt über modernste CFM International LEAP-1B Triebwerke für höchste Effizienz, Verlässlichkeit und Passagierkomfort im Single-Aisle-Markt. Die 737 MAX verfügt bereits über mehr als 2.000 Bestellungen von 42 Kunden weltweit und ist damit der erfolgreichste Programmstart in der Geschichte von Boeing.

Acht Prozent Kostenvorteil gegenüber Airbus A320neo

Die 737 MAX 8 ist 2,2 Meter länger und bietet Kunden mehr Flexibilität und Kosteneffizienz als die A320neo inmitten des Single-Aisle-Markts. Fluggesellschaften, die die 737 MAX 8 betreiben, werden laut Boeing von einem operativen Kostenvorteil von acht Prozent pro Sitz gegenüber der A320neo profitieren. Okay Airways gab außerdem bekannt, dass das Unternehmen fünf 737-800 Flugzeuge aus einer früheren Bestellung in 737-900ER Flugzeuge (Extended Range) umwandeln wird.

Die 737-800 ist die meistverkaufte Version der erfolgreichen Next-Generation 737-Familie, den technologisch fortschrittlichsten Flugzeugen im Single-Aisle-Markt. Die 737-900ER ergänzt die 737-800 Flugzeuge, die viele Kunden der Next-Generation 737 bereits in Ihrer Flotte betreiben. Sie bietet 31 zusätzliche Sitze und damit größere Ertragsmöglichkeiten.

SAS wird Erstkunde für LED Kabinen-Beleuchtungssystem HelioJet

Scandinavian Airlines System (SAS) und die Lufthansa Technik AG haben einen Vertrag über die Lieferung des LED Beleuchtungssystems HelioJet unterschrieben. Damit wird SAS Erstkunde für HelioJet. Das neue Kabinenlicht ist Teil einer umfassenden Kabinenmodifikation, die SAS für sieben Airbus A330/A340 Flugzeuge in den nächsten Monaten durchführen lässt.

HelioJet wurde gemeinsam von Lufthansa Technik und der SCHOTT AG entwickelt. Das System nutzt die Vorteile der LED-Technologie und vermeidet gleichzeitig die bislang auftretenden Farbveränderungen alternder LED. Die neueste Version, HelioJet SpectrumCC (Color Control), bietet das volle RGBW (rot/grün/blau/weiß) -Farbspektrum an. HelioJet SpectrumCC wird gegenwärtig zertifiziert und ab Dezember 2014 in das erste Flugzeug von SAS eingebaut werden. Der Erstflug dieser Maschine mit dem neuen Beleuchtungssystem ist für Anfang 2015 geplant.

Langstreckenkabine bekommt das LED-Beleuchtungssystem

"Wir freuen uns sehr, Anfang 2015 unsere neue Langstreckenkabine den SAS Kunden zu präsentieren und dabei der Erstkunde für HelioJet zu sein. Das Wohlbefinden unserer Vielflieger steht immer im Mittelpunkt unserer Überlegungen und das innovative LED-Beleuchtungssystem wird einen wichtigen Beitrag zum neuen Langstrecken-Erlebnis leisten", sagte Snorre Andresen, Vice President Product Management bei SAS.

"Wir sind sehr stolz, eine so renommierte Fluglinie wie SAS als Erstkunden für unser HelioJet LED System gewonnen zu haben. Diese Entscheidung setzt einen in der Industrie stark beachteten Qualitätsstempel auf das innovative Konzept von HelioJet", sagte Andrew Muirhead, Vice President und Leiter der Lufthansa Technik Produkt Division "Original Equipment Innovation".

Der Vertrag mit SAS umfasst die Zertifizierung des neuen Systems, die Lieferung der Leuchteinheiten inklusive eines Lichtsteuerungssystems und Wartungsservices. Die Wartungsleistungen werden in den aktuellen Komponentenvertrag TCS integriert, in dessen Rahmen die Lufthansa Technik die SAS Airbus A330/A340 Flotte bereits betreut. Dies macht die technische Unterstützung von Heliojet für den Kunden einfach.

Sensoren erfassen Farbveränderung einzelner Leuchtdioden

Das nur aus wenigen Elementen bestehende System kann in alle Kabinengrößen integriert werden. Dabei kontrolliert die Kabinen-Crew Heliojet über einen in der Kabine integrierten Touchscreen oder Monitor. Klassische LED-Systeme verändern bislang im Laufe ihres Einsatzes die Farbe ungleichmäßig und strahlen damit ein ungleichmäßiges Licht aus. Dies vermeidet HelioJet durch den Einsatz einer innovativen Sensortechnik die für eine variable Mischung des Lichts verschiedener Dioden sorgt. Dadurch ermöglicht HelioJet über die gesamte Lebenszeit ein homogenes Licht.

Barrierefreiheit am Flughafen Wien: Große Zusammenarbeit trägt Früchte

Mehr Barrierefreiheit am Flughafen Wien ist das Ziel einer engen Kooperation zwischen neun Behindertenorganisationen und dem Flughafen Wien. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden bis heute zahlreiche Verbesserungs-maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, 82 Prozent der geplanten Maßnahmen sind bereits fertiggestellt.

Auch die zwei größten Projekte sind nun abgeschlossen: Die Errichtung eines direkten und barrierefreien Übergangs zwischen den Terminalbereichen 2 und 3 sowie die Verbesserung des visuellen Leitsystems in den Terminals. In diesem Zusammenhang werden auch die "Check-in"-Bereiche wieder in die frühere Bezeichnung "Terminal" umbenannt.

Zahlreiche Organisationen wirkten an Verbesserungen mit

Neun Behindertenorganisationen, darunter BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, die Blinden- und Sehbehindertenverbände für Österreich, Wien/NÖ/Burgenland und Kärnten, die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen in Österreich, die Dachorganisation aller Kriegsopfer und Behindertenverbände in Österreich KOBV, die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation ÖAR, der Österreichische Gehörlosenbund ÖGLB, das Service Center ÖGS Barrierefrei und der Österreichische Zivil-Invalidenverband ÖZIV arbeiten mit dem Flughafen Wien seit August 2012 eng zusammen, um gemeinsam Verbesserungen und Innovationen bei der Barrierefreiheit am Airport zu erreichen.

"Die Kooperation in der Arbeitsgruppe war sehr interessant, stets konstruktiv und kollegial. Ich freue mich, dass durch die gute Zusammenarbeit signifikante Verbesserungen erzielt werden konnten. Das Wegeleitsystem und die Monitore stellen die wichtigsten Informationsquellen für eine korrekte Orientierung auf einem Flughafen dar. Es ist gelungen, hier sehr gute Lösungen für den Flughafen Wien zu finden, die keineswegs nur Menschen mit Sehbehinderungen sondern allen Passagieren das Reisen bedeutend leichter machen werden.", sagt Dr. Elmar Fürst von der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen in Österreich, bzw. vom Institut für Transportwirtschaft und Logistik der WU Wien.

Projekt Barrierefreiheit verbessert Flughafen für alle Passagiere

"Es ist schön zu sehen, dass Barrierefreiheit auch vom Flughafen Wien als Qualitätsmerkmal für alle Passagiere gesehen wird und wir gemeinsam Verbesserungen konzipieren und umsetzen konnten.", sagt Markus Ladstätter von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben.

Der Vorstand der Flughafen Wien AG sieht diese Kooperation sehr positiv: "Wir nehmen die Anregungen der Betroffenen sehr ernst und diese Zusammenarbeit ist uns sehr wichtig. Gemeinsam sind hier schon viele gute und innovative Projekte entstanden. Davon profitieren letztlich alle Reisenden, denn mehr Barrierefreiheit trägt auch zu mehr Servicequalität für alle Passagiere bei", erläutert Mag. Julian Jäger. Und Dr. Günther Ofner ergänzt: "Barrierefreiheit muss eine wesentliche Rolle in der Planung von Projekten spielen. Es geht dabei nicht nur um Normen, sondern um einen konstruktiven Dialog mit den Betroffenen, mit dem Ziel das Bestmögliche zu erreichen. Diese Kooperation spielt daher auch für künftige Projekte am Airport eine große Rolle".

Maßnahmen zum großen Teil schon umgesetzt

In mehreren Arbeitsgruppen zu den Themen Toiletten, Ausstattung, Leitsystem, Lifte und Treppen sowie Parken wurden rund 150 Einzelmaßnahmen definiert. In den 24 Monaten seit Beginn der Zusammenarbeit bis heute wurden in 33 Zusammentreffen und Begehungen vor Ort bereits etwa 82 Prozent der geplanten Maßnahmen umgesetzt.

Die Art der Verbesserungen reicht vom Versetzen von Notruftastern und Anbringen von Haltegriffen bis zur kompletten Neuentwicklung von Informationsmonitoren: So wurden völlig neue Monitorsysteme entworfen, die eine bessere Lesbarkeit durch andere Bildschirmanordnungen und umfangreichere Informationen gewährleisten. Bereits 20 dieser Monitore wurden in allen Terminalbereichen installiert.

Leitsystem verbessert: Farbcodierung für Terminalbereiche

Nun sind die zwei größten Projekte abgeschlossen: Mit einem neuen Durchgang zwischen den Terminalbereichen 2 und 3 wurde der Fußweg für Passagiere komfortabler und barrierefreier gestaltet. Auf einer 43 m langen und 2,6 m breiten Rampe gelangen Menschen mit Behinderungen, aber auch Familien mit Kinderwägen oder Reisende mit Koffertrolleys bequem in den jeweils anderen Terminalabschnitt.

Ebenso wurde gemeinsam mit den Behindertenorganisationen das visuelle Leitsystem am Flughafen in Bezug auf Lesbarkeit, Kontrastierung und Gestaltung überarbeitet und verbessert. So wurde die Farbgebung verändert, wurden die Schriften vergrößert, einzelne Piktogramme neu gestaltet und eine Farbcodierung für die jeweiligen Terminalbereiche eingeführt.

In diesem Zusammenhang werden auch die Gebäudebezeichnungen am Flughafen von "Check-in" 1,1A, 2 und 3 wieder auf "Terminal" 1, 1A, 2 und 3 geändert. Die Montage der neuen Beschilderung erfolgt ab sofort, insgesamt werden rund 650 Hinweistafeln getauscht. Bis Ende 2014 soll die gesamte Umstellung auf das neue Leitsystem abgeschlossen sein.

Zusammenarbeit auch für künftige Bauvorhaben

Weitere umgesetzte Maßnahmen sind unter anderem die Verbreiterung von Behindertenparkplätzen, die Einrichtung von induktiven Höranlagen bei den Passkontrollen, Adaptionen in den Sanitäranlagen und die Einrichtung eines Mobilitäts- und Familienservice-Schalters. Noch geplant sind unter anderem die Einrichtung eines Monitors mit Informationen in Gebärdensprache, Glasflächenkennzeichnungen und Ergänzungen zum taktilen Blindenleitsystem.

Mit diesem intensiven Dialog und den umgesetzten Maßnahmen hat sich eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Behindertenorganisationen und dem Flughafen Wien etabliert, die auch bei aktuellen und künftigen Projekten eine wichtige Rolle spielen wird. So wurden die Arbeitsgruppen auch von Beginn an in die derzeit laufenden Modernisierungsarbeiten beim Pier West eingebunden. Auf diese gute Zusammenarbeit legt der Flughafen Wien weiterhin großen Wert, denn gemeinsam werden laufend neue Ideen und Ansätze für mehr Barrierefreiheit über den gesetzlichen Rahmen hinaus und im Sinne aller Reisenden getroffen.

Leipzig/Halle Airport mit Passagierwachstum – Dresden mit Rückgang

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Die beiden Verkehrsflughäfen unter dem Dach der Mitteldeutschen Flughafen AG, Flughafen Leipzig/Halle und Flughafen Dresden, zählten im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 1.765.925 Fluggäste. Das Gesamtpassagieraufkommen lag damit auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurden an beiden Standorten 44.430 Flugzeugbewegungen verzeichnet, 4,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013.

Der Flughafen Leipzig/Halle zählte im ersten Halbjahr 997.970 Passagiere und damit 4,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Getragen wurde diese Entwicklung insbesondere vom touristischen Verkehr sowie vom neuen beziehungsweise erweiterten Engagement der Fluggesellschaften Etihad Regional und Vueling. Das Frachtaufkommen in Leipzig/Halle nahm weiter leicht zu. Von Januar bis Juni wurden 442.109,4 Tonnen umgeschlagen, was einem Zuwachs von 0,9 Prozent entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen stieg im ersten Halbjahr um 5,5 Prozent auf 30.552.

Stärkung zu Metropolen – Bedeutender Luftfrachtumschlagplatz

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: "Das Passagieraufkommen hat sich in Leipzig/Halle durch deutliche Zuwächse im touristischen Verkehr sowie neue attraktive Ziele wie Barcelona, Zürich und Amsterdam weiter erfreulich entwickelt. Ebenso haben sich Flüge zu Metropolen wie Istanbul, Paris, Wien, Moskau und London genauso wie die Anbindungen nach Frankfurt und München als Fundament des Flugplanes etabliert. Darüber hinaus setzen die jüngst aufgenommenen Verbindungen nach Genf und Frequenzaufstockungen weitere Wachstumsimpulse im zweiten Halbjahr."

Im Frachtbereich festigt der Flughafen Leipzig/Halle seine Position als zweitgrößtes Frachtdrehkreuz Deutschlands. Das Aufkommen wächst auch im zehnten Jahr in Folge, was die Position des Airports als einer der bedeutendsten Luftfrachtumschlagplätze in Europa aufzeigt.

Dresden mit Erholung dank neuer Strecken

Am Flughafen Dresden International ist das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr um 5,4 Prozent auf 767.955 Fluggäste zurückgegangen. Mit 13.881 Starts und Landungen verzeichnete die Zahl der Flugzeugbewegungen einen Zuwachs von 1,2 Prozent.

Markus Kopp: "Nach den schwierigen Monaten verspüren wir am Standort Dresden seit Juni wieder Rückenwind. Neue Angebote wie die beiden täglichen Flüge von InterSky nach Zürich, die täglichen Flüge von Aeroflot mit dem Superjet nach Moskau und die Ferienflüge nach Djerba machen sich jetzt in der Statistik bemerkbar. Im zweiten Halbjahr erwarten wir einen weiteren Schub von den neuen Verbindungen nach Hamburg mit Germanwings, nach Amsterdam und Zürich mit Etihad Regional sowie nach Agadir und Marsa Alam mit Germania."

Lufthansa-Nachhaltigkeitsbericht: Fluglärm und Kerosinverbrauch sinken

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group setzen weltweit die Messlatte für verantwortungsbewussten Luftverkehr. Entsprechend ist der aktive Schallschutz für den Konzern ein zentrales Element gelebter sozialer Verantwortung. Im Nachhaltigkeitsbericht Balance, dessen Ausgabe 2014 Ende Juni publiziert wurde, ist dem Thema die Sonderstrecke "Leiser in die Zukunft" gewidmet. Seit 15 Jahren ist das Unternehmen im Forschungsverband "Leiser Verkehr" aktiv. Im Rahmen dieser Initiative des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt werden die Ursachen von Lärm und die Möglichkeiten, diesen zu vermindern, erforscht.

"Auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten verlieren wir nie den Blick auf die nachhaltige Führung unseres Unternehmens, denn diese ist wichtig für unseren langfristigen Erfolg", so Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, anlässlich der Veröffentlichung der 20. Ausgabe des Nachhaltigkeitsberichts Balance. Auf 126 Seiten verdeutlicht der Bericht erneut das umfassende Engagement der Lufthansa Group in allen Dimensionen der unternehmerischen Verantwortung.

Lärm- und CO2-Reduktion durch neueste Flugzeuge

Kay Kratky, Mitglied des Vorstands der Lufthansa Passage, der den Bericht gestern auf einer gemeinsamen Presseveranstaltung mit dem Systempartner Fraport präsentierte, sagte: "Mit ihren hochmodernen neuen Flugzeugen und mit ihrem Engagement im Bereich der Lärmforschung leisten unsere Fluggesellschaften einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Anwohner im Flughafenumfeld."

Ein wesentliches Element zur Lärmreduzierung ist die Investition in geräuschärmere und effizientere Flugzeuge. Derzeit läuft das größte Flottenerneuerungsprogramm in der Geschichte der Lufthansa Group. Mit der Bestellung von 59 hochmodernen Langstrecken-Flugzeugen der Typen Boeing 777-9X und Airbus A350-900 im September 2013 investiert der Konzern im Sinne der Flughafenanwohner und der Umwelt in neueste Technologie.

Die neuen Flugzeuge werden von besonders geräuscharmen Triebwerken angetrieben. Der Lärmteppich wird mindestens 30 Prozent kleiner sein, als bei heutigen Flugzeugen. Auch die rund 100 Flugzeuge der A320neo-Familie, die der Konzern im März 2011 und im März 2013 bestellt hat, werden den üblichen Lärmteppich bei Starts und Landungen halbieren.

Der Konzern investiert aber auch bei älteren Flugzeugen in Geräusch reduzierende Technologien. Im Februar 2014 erhielt Lufthansa als weltweit erste Fluggesellschaft einen Airbus A320, der mit sogenannten Wirbelgeneratoren ausgestattet ist. 157 Flugzeuge der bestehenden Flotte und mehr als 40 Neuauslieferungen der A320-Flotte werden damit leiser werden. Überflugmessungen ergaben, dass die Wirbelgeneratoren zwei störende Töne beseitigen und so den Gesamtschallpegel des Flugzeuges im Anflug um bis zu vier Dezibel senken.

Die Lufthansa Group ist aber nicht nur leiser, sondern auch kerosinsparender unterwegs. Die Fluggesellschaften des Konzerns haben auch im vergangenen Jahr ihre Treibstoffeffizienz weiter gesteigert. Der durchschnittliche Verbrauch lag 2013 mit 3,91 Litern Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer um 3,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Ein neuer Rekord, mit dem erstmals die 4-Liter-Grenze unterschritten wurde.

Zum zweiten Mal in Folge ist auch der absolute Treibstoffverbrauch gesunken. 2013 hat der Konzern 114.152 Tonnen weniger Treibstoff verbraucht als im Vorjahr und damit die Umwelt um mehr als 350.000 Tonnen CO2 entlastet. Das entspricht ungefähr dem Ausstoß der Ölheizungen von 50.000 Einfamilienhäusern pro Jahr. Die 59 bestellten Langstrecken-Flugzeuge der Typen Boeing 777-9X und Airbus A350-900 werden im Durchschnitt sogar nur noch 2,9 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke verbrauchen.

Branchengröße Lufthansa als Vorreiter und Forschungsflieger

Die Lufthansa Group engagiert sich auch als Partner der Wissenschaft für die Grundlagenforschung im Dienste der Umwelt. Seit 20 Jahren unterstützt der Konzern verschiedene Projekte der Klimaforschung und hat beispielsweise für das Projekt MOZAIC mehr als 24.000 Messflüge zur Präzisierung von Klima- und Wettervorhersage-Modellen durchgeführt.

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber setzt die Lufthansa Group in Zeiten der organisatorischen Weiterentwicklung auf Programme, die die beruflichen Chancen von Frauen verbessern und die es Männern und Frauen gleichermaßen ermöglichen, Familie und Beruf leichter zu vereinbaren. 2013 konnte der Konzern den Frauenanteil unter den Führungskräften in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr von 15,5 auf 16,7 Prozent erhöhen. Auch als Ausbildungsunternehmen hat der Konzern eine führende Rolle inne. Für 2015 stehen 380 Ausbildungsplätze in 20 Berufen, vom Koch bis zum Fluggerätemechaniker, zur Verfügung.

Die Lufthansa Group erhielt im Berichtsjahr wieder zahlreiche Auszeichnungen und Preise, auch im Bereich Nachhaltigkeit. So gewann beispielsweise die vom Land Hessen unterstützte Elektromobilitäts-Initiative E-PORT AN, deren Partner die Lufthansa Group ist, im Mai 2014 den renommierten GreenTec Award in der Kategorie Luftfahrt. Außerdem wurde Lufthansa im Rahmen einer Studie des Magazins Focus von Verbrauchern als eine der beiden nachhaltigsten Fluggesellschaften weltweit ausgezeichnet. Der Konzern wurde im Jahr 2013 erneut in die anerkannten Nachhaltigkeitsindizes FTSE4Good und Ethibel Excellence Investment Register sowie in zwei Indizes der renommierten und auf Nachhaltigkeit spezialisierten Rating-Agentur ECPI aufgenommen.

Airport Stuttgart nennt sich „Manfred Rommel Flughafen“

Der Aufsichtsrat der Flughafen Stuttgart GmbH hat in seiner Sitzung am Dienstagabend beschlossen, den Landesflughafen nach Manfred Rommel, dem verstorbenen Alt-Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, zu benennen. Rommel war von 1974 bis 1997 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft, danach war er Ehrenvorsitzender des Flughafenbeirats.

Während seiner Amtszeit engagierte sich Rommel mit Nachdruck für die Belange des Flughafens. So befürwortete er in den 1980er-Jahren gegen großen Widerstand den Ausbau und die Verlängerung der Start- und Landebahn. "In Würdigung der Verdienste von Manfred Rommel ist der Aufsichtsrat der Bitte des Gemeinderats der Stadt Stuttgart einmütig gefolgt", so Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Hermann.

Zukünftig heißt es "Flughafen Stuttgart – Manfred Rommel Flughafen". Der neue Name soll auf der Beschilderung der Flughafenstraße erscheinen, für ankommende Passagiere wird auf der Vorfeldseite des Terminals ein zusätzlicher Schriftzug am Gebäude angebracht. Am offiziellen Kürzel für den Flughafen Stuttgart, dem sogenannten 3-Letter-Code der internationalen Luftfahrtorganisation IATA (International Air Transport Association), wird festgehalten. Auf den Gepäckanhängern der Passagiere von und nach Stuttgart erscheint weiterhin "STR"als Destination.

Boeing bringt 737 MAX-Variante mit 200 Sitzplätzen

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Boeing erweitert weiterhin seine Produktpalette und hat auf der Farnborough Airshow eine Version der 737 MAX 8 mit 200 Sitzen bekannt gegeben. Diese Option bietet Airlines elf zusätzliche Sitze und steigert damit das Ertragspotential für Betreiber. Die 737 MAX 8 mit 200 Sitzen ist die jüngste Erweiterung des umfassenden Produkt- und Serviceportfolios von Boeing. Sie folgt auf den erfolgreichen Start des 787-10 Dreamliner und der 777X im letzten Jahr und ergänzt die effizienteste Produktpalette an Widebody-Flugzeugen der Branche.

 

Der Boeing 787-9 Dreamliner, auch im Flugprogramm der diesjährigen Airshow, zeigte sich nur wenige Tage nach der Erstauslieferung der 787-9 in Schwarz an Air New Zealand.

Um der Nachfrage gerecht zu werden, liefert Boeing die 737, 777 und 787 heute mit Produktionsraten auf Rekordniveau aus. Weitere Steigerungen der Produktionsraten wurden bereits zuvor angekündigt. Zum Start der Farnborough International Airshow lagen Boeing 649 Nettobestellungen vor – darunter eine Bestellung von Emirates über 150 777X-Flugzeuge, die letzte Woche finalisiert wurde.

Ende einer Ära: Letztes ATV startet zur ISS, doch 2017 kommt Orion

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Das fünfte und letzte ATV soll in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli an Bord einer Ariane-5 ES von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet werden. Die letzten Sekunden des Countdowns laufen am 24. Juli 22:43 Uhr Ortszeit bzw. am 25. Juli 03:43 Uhr MESZ. Das automatische Transferfahrzeug wird anschließend am 12. August an der Internationalen Raumstation ISS andocken und sechs Monate später wieder in die Erdatmosphäre eintreten und damit das ATV-Programm mit einem Himmelsfeuerwerk planmäßig beenden.

Das ATV ist das bisher komplexeste in Europa gebaute Raumfahrzeug: Es vereint vollautomatische Anflugmanöver mit fortschrittlicher Technik zur Gewährleistung der menschlichen Sicherheit am Boden wie im Orbit.

Vielseitigstes Modul für Fracht, Stauraum und mit Steuerungseinheit

Das vielseitig einsetzbare ATV ist seit seinem ersten Flug im März 2008 ein unverzichtbarer Bestandteil der Internationalen Raumstation. Im Vergleich zu den anderen Versorgungsfahrzeugen des orbitalen Außenpostens verfügt es über die größte Frachtkapazität, transportiert sowohl trockene als auch flüssige Ladungen und kann die Raumstation auf eine höhere Umlaufbahn anheben, um deren durch die atmosphärische Reibung bedingtes Absinken wieder auszugleichen.

Obwohl das ATV nicht für bemannte Taxiflüge konzipiert wurde, kann es als voll mit Druck beaufschlagtes, an der Raumstation befestigtes Modul von der ISS-Mannschaft als vollwertiger Stau- und Arbeitsraum genutzt werden. Am Ende seiner sechsmonatigen Mission wird das ATV, mit Müll von der Raumstation beladen, von der ISS abdocken und bei seinem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem menschenleeren Südpazifik verglühen.

Benannt ist der Frachter dieses Mal nach dem belgischen Wissenschaftler Georges Lemaître, der als Begründer der Urknall-Theorie gilt. Neben seinen Hauptfunktionen wird das ATV-5 auch zur Erprobung von Geräten und Verfahren für künftige Raumtransporte eingesetzt. Zu den Experimenten an Bord zählt etwa der experimentelle Laserinfrarotbildsensor LIRIS zur Entwicklung von Lenkungs-, Navigations- und Steuerungssystemen für Anflüge an unkooperative Ziele wie Weltraummüll und Asteroiden.

Entwicklung von Schlüsseltechnologien für MCPV Orion-Kapsel

"Georges Lemaître mag zwar das letzte ATV sein, das ATV-Programm als Ganzes stellt jedoch für die ESA nur den ersten wichtigen Schritt für weitere Abenteuer auf dem Gebiet des bemannten Raumflugs dar" , so Thomas Reiter, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Betrieb. " Mit dem ATV-Programm wurden Schlüsseltechnologien entwickelt, die uns bei den künftigen Herausforderungen, die es in der bemannten Raumfahrt zu meistern gilt, als solide Grundlagen dienen werden."

So kommen ATV-Technologien beim Entwurf des europäischen Versorgungsmoduls für Orion, das Mehrzweck-Mannschaftsfahrzeug (MPCV) der NASA, zum Einsatz, das Astronauten und andere Fracht bei künftigen Explorationsmissionen über die Erdumlaufbahn hinaus befördern soll.

Die ESA hat sich zunächst auf die Auslieferung von zwei Modulen für Orion verpflichtet: eines für den Jungfernflug 2017 und das zweite für die erste operationelle Mission 2021. Die vorläufige Entwurfsüberprüfung wurde am 23. Mai abgeschlossen.

Die Technologien des ATV könnten jedoch auch noch auf anderen Gebieten zum Einsatz kommen, wie etwa die Rückführung von Proben aus dem Weltraum, Abschleppmanöver und Versorgungs- und Reparaturmaßnahmen im Orbit. Die für das Programm geschaffenen Kontrolleinrichtungen, Simulatoren und anderen Geräte könnten in künftige Raumtransportvorhaben eingebunden werden.

Hauptindustriepartner bei der ATV-Fertigung ist Airbus, während Thales Alenia Space Italien die Verkleidung und die Ladebucht liefert. An dem Programm nehmen mehr als drei Dutzend Unternehmen aus zehn europäischen Ländern, Russland und den USA teil. Die Zahl der in der ESA und der Industrie eingebundenen Personen beläuft sich auf etwa 2000.

Boeing 787-9 Dreamliner und 737 MAX 9 für Avolon

Boeing und Avolon haben heute eine Verpflichtung des Leasing-Unternehmens für 787-9 Dreamliner und fünf zusätzliche 737 MAX 9 Flugzeuge mit einem Wert von mehr als zwei Milliarden US-Dollar nach aktuellen Listenpreisen bekannt gegeben.

Diese Verpflichtung für sechs Flugzeuge der effizienten 787 ist die erste Dreamliner-Bestellung von Avolon und wird das Portfolio des Leasing-Unternehmens an 737 MAX Flugzeugen auf 20 Flugzeuge erhöhen. Nach Abschluss der Bestellung wird sie bei Boeing Orders & Deliveries veröffentlicht werden.

Der Boeing 787-9 Dreamliner ist das zweite Mitglied der hocheffizienten 787-Familie. Sowohl die 787-8 als auch die 787-9 bringen die Wirtschaftlichkeit großer Flugzeuge in die Mitte des Marktes und haben einen um 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch und Emissionen als Flugzeuge vergleichbarer Größe.

Dabei bieten sie höchsten Passagierkomfort. Mit einem um sechs Meter längeren Rumpf als die 787-8 erweitert die 787-9 die Kapazität und Reichweite der Flugzeugfamilie und kann zusätzliche Passagiere und mehr Fracht befördern.

737 MAX 9 mit sieben Prozent Kostenvorteil zu A321neo

Die 737 MAX verfügt bereits über mehr als 2.000 Bestellungen von 42 Kunden weltweit und ist damit der erfolgreichste Programmstart in der Geschichte von Boeing. Die 737 MAX verfügt über modernste CFM International LEAP-1B Triebwerke für höchste Effizienz, Verlässlichkeit und Passagierkomfort im Single-Aisle-Markt.

Das größte Flugzeug der 737 MAX Familie, die 737 MAX 9, bietet die beste Treibstoffeffizienz pro Sitz und wird einen Preisvorteil pro Strecke von sieben Prozent gegenüber der Konkurrenz, dem A321neo, bieten.

WM-Jubelpreis-Special von airberlin: Deutschland, Europa und nach USA

airberlin feiert den WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien und bietet vom 15. Juli bis einschließlich 22. Juli 2014 Tickets zu Jubelpreisen für Flüge innerhalb Deutschlands, Europas und in die USA an. Ab Berlin starten Reisende beispielsweise ab 89 Euro nach Kopenhagen, Salzburg oder Oslo und zurück. Ebenso günstig fliegen Gäste ab Düsseldorf zum Beispiel nach Dresden oder Hamburg. Von München, Stuttgart und vielen weiteren Abflughäfen in Deutschland bietet airberlin unter anderem Hin- und Rückflüge nach Mallorca ab 119 Euro an. Die Flüge starten vom 16. Juli bis einschließlich 31. Dezember 2014.

Mit dem Jubelpreis-Special von airberlin sind auch Nonstop-Flüge in die Vereinigten Staaten besonders günstig buchbar. Zwischen dem 23. Oktober und dem 16. Dezember dieses Jahres sollen Gäste von airberlin bereits ab 469 Euro von Düsseldorf nach Miami oder ab 489 Euro von Berlin nach Chicago und zurück reisen können. Ebenso fliegt airberlin als einzige europäische Airline ohne Zwischenstopp nach Fort Myers. Ab Düsseldorf ist der Hin- und Rückflug mit dem Jubelpreis-Special bereits ab 489 Euro buchbar. Die Angebote sind online bei der Airline buchbar. Alle Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

Laser-Teleskop kartiert Planeten Merkur in 3D

Ein europäisches Laser-Höhenmessgerät wird den Planeten Merkur in 3D kartieren. An Bord der Raumsonde BepiColombo wird das Instrument Bela (BepiColombo Laser Altimeter) die Oberfläche des Planeten Merkur vermessen, um daraus Erkenntnisse über die Entstehung von Planeten zu ziehen.

Ruag Space hat das Empfänger-Subsystem für Bela gefertigt und an den Auftraggeber, die Weltraum-Abteilung der Universität Bern, übergeben. BepiColombo ist Europas erste Mission zum Merkur, dem innersten Planeten des Sonnensystems – und gilt als bisher anspruchsvollste Wissenschaftsmission der europäischen Raumfahrt.

Laufzeit des Lichts erlaubt Höhenmessung auf einen Meter genau

Zwei Orbiter sollen den Planeten mindestens ein Jahr lang genau unter die Lupe nehmen: Einer davon, der Mercury Planetary Orbiter (MPO) unter Verantwortung der ESA erforscht die Oberfläche und die Zusammensetzung des Planeten. Der MPO wird elf wissenschaftliche Instrumente an Bord haben, darunter auch das Höhenmessgerät Bela.

Bela untersucht die Topographie des Merkur, seine Form, das Gravitationsfeld, die Beschaffenheit der Oberfläche und deren Reflexion: Ein Laserstrahl wird dabei vom Bela-Transmitter auf die Merkuroberfläche geschossen, und von dieser zum Bela-Empfänger reflektiert. Misst man die Zeit, die zwischen dem Aussenden und dem Wiedereintreffen des Laserstrahls verstreicht, kann über die Geschwindigkeit des Lichts die Entfernung zwischen Raumsonde und Planetenoberfläche, und damit die "Höhe" der Oberfläche, bis auf einen Meter genau berechnet werden.

Nicolas Thomas, Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, trägt die wissenschaftliche Verantwortung für Bela. Er betont: "Absolute Präzision ist entscheidend für den Erfolg von Bela, da wir damit nicht nur ein Höhenprofil erstellen wollen, sondern auch Hangneigungen und Oberflächenstrukturen messen wollen. Hier hat Ruag Space in aufwendigen Tests ein System für Bela entwickelt, das auch den harten Bedingungen im All standhalten kann, ohne an Messgenauigkeit einzubüssen."

Teleskop empfängt Signale aus wenigen Photonen

Ruag Space rüstet das Instrument Bela mit dem Empfänger aus. Die sehr schwachen von der Merkuroberfläche zurück gestreuten Impulse werden über ein Teleskop mit 20 cm Durchmesser und einen sehr schmalen Filter auf eine Fotodiode fokussiert, die das eintreffende Licht wieder in elektrische Signale umwandelt. Dank einer speziellen, von Ruag entwickelten Software ist möglich die zurückkommenden Lichtimpulse auch dann auszuwerten, wenn diese äusserst schwach sind und nur aus wenigen Photonen bestehen.

Boeing nennt Key-Features für neue 777X – Mehr Komfort in der Kabine

Boeing hat heute auf der Farnborough Airshow neue Details des innovativen Passagiererlebnisses bekannt gegeben, das für sein neuestes zweistrahliges Langestreckenflugzeug, die 777X, entwickelt wird.

Dabei baut Boeing das erfolgreiche und von Passagieren bevorzugte Interieur der heutigen 777, sowie auf Innovationen der Kabine des 787 Dreamliner, auf. Damit will Boeing seine führende Position im Bereich der Kabinenausstattung weiter ausbauen, mit einzigartigem Komfort für Passagiere und größter Flexibilität für Airlines.

Fortschrittliche Eigenschaften der 777X

  • Eine Kabinendruckhöhe von 6.000 Fuß – vergleichbar mit der des 787 Dreamliner
  • 15 Prozent größere Fenster als die der Konkurrenz, die im Rumpf höher positioniert sind und sich somit für mehr Passagiere auf Augenhöhe befinden
  • Größere, neu positionierte Fenster lassen mehr natürliches Licht ins Flugzeug
  • Ein komplett neues Innendesign, das den Airlines ermöglicht, ihre Kabinenarchitektur in den jeweiligen Klassen zu gestalten
  • Eine um 16 Zoll breitere Kabine als die der Konkurrenz. Airlines können so eine Reihe von Economy Class Sitzweiten mit bis zu 18 Zoll Breite einsetzen
  • Höhere Luftfeuchtigkeit, vergleichbar mit der des 787 Dreamliner
  • Eine verfeinerte Luftfilterung mit den neuesten Filtertechnologien wird zum Wohlbefinden der Passagiere beitragen
  • LED-Beleuchtung der nächsten Generation, die das Flugerlebnis für die Passagiere verbessert und Airlines mehr Möglichkeiten für ihr Branding bietet

Geringerer Geräuschpegel in der Kabine dank neuartigem Design der Triebwerksdüsen, neuen Triebwerken mit hohem Nebenstromverhältnis, verbesserter Isolierung und einer Passagierkabine, die doppelt so viele Lüftungsdüsen aufweist als bisher für eine geringere Ausstromgeschwindigkeit und reduzierten Geräuschpegel.

Zusätzlich zu den heute bekannt gegebenen Weiterentwicklungen erforscht Boeing fortlaufend neue Möglichkeiten, um das Flugerlebnis weiter zu verbessern. Boeing liegen für die 777X 300 Bestellungen und Verpflichtungen von sechs Kunden weltweit vor. Produktionsstart des Flugzeugs ist für 2017, die Erstauslieferung für 2020 geplant.

Lufthansa Technik führt mehr C-Checks der SAS Scandinavian Airlines durch

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SAS Scandinavian Airlines und die Lufthansa Technik AG bauen ihre langjährige enge Partnerschaft weiter aus. Ab sofort übernimmt der Hamburger Instandhaltungsbetrieb für die renommierte nordeuropäische Airline bis Ende 2018 mehr als 150 C-Checks der Flotten Boeing 737NG und Airbus A320-Familie. Damit kommen über 100 Flugzeuge neu in das internationale Überholungsnetzwerk der Lufthansa Technik, wo bereits C-Checks für die Airbus A330/340-Flotte der SAS bei Lufthansa Technik Malta durchgeführt werden. Ausgeführt werden die Checks für Boeing 737NG und A320 vor allem bei Shannon Aerospace, dem irischen Überholungsbetrieb der Lufthansa Technik Gruppe, sowie Lufthansa Technik Sofia.

SAS und Lufthansa Technik arbeiten bereits in vielen Bereichen erfolgreich zusammen. So betreut Lufthansa Technik beispielsweise alle Komponenten der gesamten Flotte der Scandinavian Airlines. Dazu haben sich Airline und Instandhalter im Bereich IT eng miteinander vernetzt.

Know-how der Werkstätten mit einbeziehen

Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird jetzt unter anderem das Know-how der Werkstätten und des Engineerings der Flugzeugüberholung in die Zusammenarbeit einbezogen, um Liegezeiten, Abläufe und Logistik gemeinsam weiter zu optimieren.

Knut Dissen, Vice President der SAS Technical Operations sagt: "SAS freut sich darüber, die schon heute enge Partnerschaft mit Lufthansa Technik weiter auszubauen und jetzt mit den Boeing 737NG- und Airbus A320-Kurzstreckenflotten das Rückgrat unseres Flugbetriebs einzubeziehen. Wir versprechen uns für beide Seiten einen hocheffizienten und kostenoptimierten Betrieb."

August Wilhelm Henningsen, Vorsitzender des Vorstands der Lufthansa Technik: "SAS und Lufthansa Technik haben bereits in der bisherigen Partnerschaft große Erfolge im Bereich der Komponentenversorgung erreichen können. Darauf sind wir stolz. Wir haben jetzt die gemeinsame Basis, weitere Potenziale zu erschließen."

Strategie und Fortschritt im Nachhaltigkeitsbericht der FSG

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat am Dienstag, 15. Juli 2014, ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und macht darin transparent, wie sie beim Betrieb und der Entwicklung des Landesflughafens Ökonomie, Umwelt und Soziales in Einklang bringt. "Wir wollen den Flughafen nachhaltig entwickeln – das ist die klare Vorgabe des fairport-Leitbilds", unterstreicht FSG-Aufsichtsratschef Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) in einem ausführlichen Interview im Bericht. Darin hat der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur nicht nur Umwelt- und Sozialthemen im Blick, sondern spricht sich auch für den direkten Anschluss an ein arabisches Drehkreuz und eine Landeerlaubnis für die Fluggesellschaft Emirates in Stuttgart aus.

Geschäftsführer Prof. Georg Fundel: "Nachhaltige Unternehmensführung bedeutet auch, rentabel zu wirtschaften und ein guter Arbeitgeber zu sein. Unsere Aufgabe ist es, Mobilität für die Menschen und die Wirtschaft im Exportland Baden-Württemberg zu schaffen."

fairport STR – Mehr als nur grüner Anstrich

Geschäftsführer Walter Schoefer: "Wir haben uns auf einen langen Weg gemacht und wollen zeigen, an welcher Wegmarke in Richtung fairport STR wir uns gerade befinden – und das, ohne uns lediglich einen grünen Anstrich zu geben, sondern mit Substanz. Seit 2010 veröffentlichen wir regelmäßig Umweltberichte und haben festgestellt, dass wir bei diesem Thema seit vielen Jahren sehr gut unterwegs sind. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht wollen wir jetzt den fairport erstmals als Ganzes darstellen."

Der Flughafen Stuttgart hat sich zum Ziel gesetzt, langfristig und dauerhaft zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden. Aktuelle Akzente setzt der Landesflughafen beim nachhaltigen Bauen, bei der Elektromobilität, im Klimaschutz sowie in der Unternehmenssteuerung nach Nachhaltigkeitskriterien, dem sogenannten fairport-Controlling.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2013 beinhaltet einen umfassenden Kennzahlenteil und ein fairport-Programm, das dem Leser einen Überblick über alle geplanten Nachhaltigkeitsaktivitäten gibt. Der Bericht entspricht dem international anerkannten Berichtsstandard A der Global Reporting Initiative (GRI). Er beinhaltet die geprüfte Umwelterklärung der FSG und löst darüber hinaus den jährlichen Fortschrittsbericht der FSG an den Global Compact der Vereinten Nationen ab.

Siegerflieger bringt Fußball-WM-Team heim nach Berlin

Für Flugbetriebsleiter Uwe Strohdeicher und seine 22 Crew-Mitglieder war es ein ganz besonderer Flug: sie landeten heute Vormittag mit der Weltmeister-Mannschaft auf dem Flughafen Berlin-Tegel. LH 2014 war die gleiche Gewinner-Flugnummer, die Lufthansa schon zum Abflug am 07. Juni nach Salvador da Bahia gewählt hatte.

Der Boeing 747-8 wurde noch in der Nacht zum Montag in Rio de Janeiro eine besondere Ehre zu Teil. Dem schon außergewöhnlichen Schriftzug "Fanhansa" wurden noch weitere goldene Letter hinzugefügt: "Siegerflieger". Ein bißchen wie ein Aerosieger der Fußballmannschaft.

Höhepunkt der 747-8 "Potsdamm" in Berlin

Sechs Mitarbeiter der Lufthansa Technik hatten sofort nach dem Triumph im Maracana Stadion in einem Hangar am Flughafen von Rio de Janeiro (Galeao) mit den entsprechenden Vorbereitungen begonnen. Damit flog der auf den Namen der Landeshauptstadt "Potsdam" getaufte Jumbo auch den wertvollsten Sportpokal der Welt in angemessener Aufmachung nach Deutschland.

"Es ist ein ganz großer Erfolg: Unsere Nationalmannschaft hat bewiesen, dass ein großartiges Team selbst den besten Mannschaften der Welt überlegen sein kann. Deutschland steht Kopf und Lufthansa freut sich, das starke Team an der Seite unserer Nationalmannschaft und aller Fans zu sein. Heute findet eine außerordentliche Reise von Salvador de Bahia über Rio de Janeiro ihren Höhepunkt in Berlin. Für alle heißt es jetzt: Nonstop – Weltmeister", sagte Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Lufthansa AG.

Erste Neubenennung der Flugzeuge seit 60 Jahren

Mit Fanhansa hat Lufthansa als Partner des Deutschen Fußball-Bundes nicht nur die deutsche Nationalelf sondern zehntausende Fußballfans, Medienvertreter und Offizielle nach Brasilien geflogen. Zum ersten Mal seit der Aufnahme des Flugbetriebs vor fast 60 Jahren wurde bei einem Teil der Flotte der Namen auf dem Flugzeugrumpf verändert. Anlässlich der Fußball Weltmeisterschaft ist bei insgesamt acht Flugzeugen der Lufthansa der bekannte Schriftzug in das Fanhansa Logo eintauscht worden.

WM-Übertragung am Flughafen Nürnberg ein voller Erfolg

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Rund 100.000 Fußballfans feierten vom 16. Juni bis zum 13. Juli im Kennametal kick and groove Park am Airport Nürnberg. Das Public Viewing zur Fußball-WM 2014 war für Veranstalter und Flughafen ein voller Erfolg und auch die Besucher genossen ein besonderes Erlebnis.

Christopher Dietz, Agenturleiter bei Veranstalter werk:b events, zieht ein positives Resümee: "Wir sind sehr zufrieden, wie der Flughafen als neuer Standort angenommen wurde. Auch wenn es während der WM Höhen und Tiefen gab, wie das verregnete Spiel gegen Brasilien oder den Streik der VAG, haben insgesamt 100.000 Besucher den Weg zum Airport gefunden und unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Besonders toll ist, dass es dieses Mal die Krönung für das Public Viewing gab: die Weltmeisterschaft für Deutschland!"

20.000 Besucher pro Spiel am Airport

Der Airport Nürnberg hat sich mit dem Public Viewing als Eventstandort bewährt: Pro Spiel kamen bis zu 20.000 Besucher an den Airport. Der Großteil der Besucher nutzte das ÖPNV-Angebot der VAG zur Anreise an den Flughafen. Für Autofahrer standen rund 2.000 Parkplätze am Airport bereit.

Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe freut sich über die positive Bilanz zum Public Viewing: "Der Airport Nürnberg hat sich als attraktiver Standort für Großevents bewiesen. Dank guter Organisation verliefen die Fanfeste auch für unsere Fluggäste reibungslos. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit bei allen beteiligten Organisationen: Vorneweg bei dem Veranstalter werk:b events, aber auch Polizei, VAG und unsere Flughafenmitarbeiter haben dazu beigetragen, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung wurde."

Fortsetzung folgt mit weiteren Events

Der Airport Nürnberg plant bereits weitere Events. Dr. Hupe: "Werk:b events hat sich als erfahrener Veranstalter gezeigt und einen harmonischen Eventsommer am Airport organisiert. Wir freuen uns deshalb, dass ab Herbst die Winterhütte mit weiteren Events der Agentur auf unserer Fläche stehen wird."

Wachstum am Flughafen Zürich im Juni durch Lokalpassagiere – Mehr Flüge

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Im Juni 2014 sind 2.293.756 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum von 3,4 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Juni 2014 um 8,3 Prozent auf 1.601.429. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 30,0 Prozent, das ist ein Rückgang von drei Prozentpunkte gegenüber Vorjahr; die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 6,1 Prozent auf 685.860. Fracht wurden am Flughafen Zürich im Juni 2014 35.940 Tonnen abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber dem Monat des Vorjahres.

Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Juni 2014 um 3,1 Prozent auf 23.914. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 112 Fluggästen 0,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Juni um 0,3 Prozentpunkte auf 77,0 Prozent gesunken.