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MTU Aero Engines AG im 1. Halbjahr 2014 mit Umsatzzuwachs von 2%

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Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatzzuwachs von 2% auf 1.815,8 Mio. € erzielt (1-6/2013: 1.774,9 Mio. €). Das operative Ergebnis1 blieb mit 170,7 Mio. € stabil (1-6/2013: 169,7 Mio. €). Die Ergebnismarge lag bei 9,4% nach 9,6% im Vergleichszeitraum. Der Gewinn nach Steuern2 stieg um 4% auf 111,0 Mio. € (1-6/2013: 106,7 Mio. €). Die MTU beschäftigte zum 30. Juni 2014 mit 8.292 Mitarbeitern etwa so viele Personen wie Ende 2013 (31. Dezember 2013: 8.343 Mitarbeiter).

„Der bisherige Jahresverlauf war geprägt vom erfolgreichen Hochlauf unserer neuen Programme. Gleichzeitig haben wir mit unserer Beteiligung am Boeing 777X-Antrieb GE9X unser Portfolio nochmals erweitert“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG.

„Im ersten Halbjahr 2014 war unser Umsatz von Wechselkurseffekten beeinflusst. Darüber hinaus gab es im Instandhaltungsbereich Auftragsverschiebungen, die sich im Umsatz zeigen. Unsere Umsatzerwartung für das Gesamtjahr passen wir daher an. Auf der Gewinnseite erhöhen wir den Ausblick“, so Winkler. Die MTU erwartet jetzt einen Umsatz von etwa 3.650 Mio. €. Bisher war sie von einem Umsatz in Höhe von rund 3.750 Mio. € (2013: 3.574,1 Mio. €) ausgegangen. Das operative Ergebnis dürfte mit etwa 375 Mio. € wie geplant stabil bleiben (EBIT bereinigt; 2013: 373,1 Mio. €). Die zunehmende Ausweitung der internationalen Fertigungsaktivitäten führt 2014 zu einer niedrigeren Konzernsteuerquote. Dadurch dürfte sich der Gewinn nach Steuern auf rund 245 Mio. € erhöhen (Net Income bereinigt; 2013: 235,7 Mio. €). Zunächst hatte die MTU für 2014 mit einem stabilen Gewinn nach Steuern gerechnet.

Das Umsatzplus im ersten Halbjahr beruht auf dem Wachstum des zivilen Triebwerksgeschäfts. Hier ist der Umsatz um 8% von 953,6 Mio. € auf 1.032,9 Mio. € gestiegen. Hauptumsatzträger waren im zivilen Neu- und Ersatzteilgeschäft der A320-Antrieb V2500, das GP7000, das in der A380 zum Einsatz kommt sowie das GEnx für die Boeing 787 und 747-8, dessen Produktionsraten deutlich anstiegen.

In der zivilen Instandhaltung ist der Umsatz um 7% auf 572,9 Mio. € zurückgegangen (1-6/2013: 613,4 Mio. €). Der größte Umsatzanteil entfiel auf das V2500.

Der Umsatz im militärischen Triebwerksgeschäft blieb mit 225,5 Mio. € (1-6/2013: 223,2 Mio. €) annähernd konstant. Der wichtigste Umsatzträger war der Eurofighter-Antrieb EJ200.

Der Auftragsbestand der MTU ist im Vergleich zum Jahresende (31.12.2013: 9.374,6 Mio. €) um 8% auf 10.153,9 Mio. € gestiegen. Das entspricht einer Produktionsreichweite von fast drei Jahren. Das Gros der Aufträge entfällt auf das V2500 und auf die Getriebefan-Triebwerke der PW1000G-Familie. Sie werden in der Airbus A320neo, der Bombardier CSeries, der neuen E-Jet-Generation von Embraer, im Mitsubishi Regional Jet und in der Irkut MS-21 zum Einsatz kommen. „Mit diesen Triebwerkstypen und dem GE9X haben wir letzte Woche auch auf der Farnborough Airshow gepunktet und Aufträge in Höhe von 1,3 Mrd. € eingesammelt“, sagte Winkler.

Einen Ergebniszuwachs hat die MTU im OEM-Geschäft erzielt: Hier ist das bereinigte EBIT um 6% auf 122,5 Mio. € gestiegen (1-6/2013: 115,3 Mio. €), die EBIT-Marge erreichte 9,7% (1-6/2013: 9,8%). Das bereinigte EBIT der zivilen Instandhaltung ist um 12% auf 48,0 Mio. € zurückgegangen (1-6/2013: 54,3 Mio. €). Die EBIT-Marge im zivilen MRO-Geschäft lag bei 8,4% nach 8,9% im Vergleichszeitraum. „Im Ergebnis der zivilen Instandhaltung wirkt sich neben den Wechselkursveränderungen und den zeitlich verzögerten Aufträgen auch der Hochlauf der GE90-Instandsetzung aus“, so Winkler.

Die Getriebefan-Programme bildeten den Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der MTU, für die sie im ersten Halbjahr 79,2 Mio. € ausgegeben hat (1-6/2013: 95,7 Mio. €). Die eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen gemäß Gewinn- und Verlustrechnung beliefen sich auf 38,4 Mio. € (1-6/2013: 46,5 Mio. €). Der Rückgang der F&E-Ausgaben bildet die zunehmende Serienreife der Getriebefan-Technologie ab.

Der Free Cashflow lag bei 17,9 Mio. € nach 25,2 Mio. € im Vergleichszeitraum. „Im weiteren Jahresverlauf wird der Free Cashflow von unseren Investitionen in die Zukunft beeinflusst. Unsere Beteiligung am GE9X wird sich mit rund 50 Millionen Euro im Free Cashflow niederschlagen“, ergänzte Winkler.

Mit 39,3 Mio. € waren die Investitionen in Sachanlagen 24 % höher als im ersten Halbjahr 2013 (1-6/2013: 31,6 Mio. €). Sie wurden vor allem für die Maschinenausstattung der Produktionshalle für Getriebefan-Bauteile und den Neubau des Logistikzentrums in München sowie die Standorterweiterung in Polen verwendet.

Flughafen München: Lufthansa unterstützt Kinderland

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Lufthansa engagiert sich als neuer Partner in dem von der Flughafen München GmbH betriebenen Kinderland am Münchner Airport. Das im München Airport Center nahe dem Terminal 2 gelegene Kinderland ist seit Jahren ein beliebter Zwischenstopp für kleine Besucher und deren Eltern.

„Fluggäste und ihre Familien sowie große und kleine Besucher des Flughafens finden hier ein wahres Kinderparadies, das jetzt auch Lufthansa Lounge-Atmosphäre verbreitet“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes Finanzen & Hub München.

Während sich pädagogisch geschulte Betreuer um die jungen Besucher kümmern, entspannen die „Großen“ in der Lufthansa „Eltern Lounge“, zum Beispiel bei einem Kaffee. Alle Lufthansa „Jetfriends“ Mitglieder sowie Kinder von First und Business Class Passagieren mit gültigem Tagesticket haben freien Eintritt. Für alle anderen Gäste ist der Besuch in der ersten Stunde frei, ab der zweiten Stunde kostet der Aufenthalt vier Euro pro Stunde.

Wie zu einem Flug checken auch die jungen Besucher ins Kinderland ein. Am Schalter, der dem Lufthansa Family Check-in im Terminal 2 ähnelt, erhalten die jungen Gäste eine eigene „Kinderland Bordkarte“. Auf der „Welcome Wall“ begrüßen die Lufthansa Maskottchen „Lu“ und „Cosmo“ die Besucher in 13 verschiedenen Sprachen. Einmal eingecheckt erwartet die kleinen Passagiere ein großes Abenteuerflugzeug, ausgestattet mit einem „Bällebad“ und vielen Möglichkeiten zum Klettern. Außerdem gibt es eine Mal- und Bastelecke, eine Lese- und Spielepodest, ein Kinderkino sowie einen Partyraum, in dem Kindergeburtstage gefeiert werden können. Die „Eltern Lounge“ bietet Ruhe, sich auf die gemeinsame Reise mit der Familie zu freuen.

Das Kinderland befindet sich auf der Ebene 04 im Forum des München Airport Center vor dem Terminal 2. Es ist werktags von 13 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Lufthansa Group setzt Flugbetrieb von und nach Tel Aviv für weitere 24 Stunden aus

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Die Lufthansa Group hat nach einer Risikoanalyse der Situation in Tel Aviv und intensiver Beratung, wie von der europäischen Flugsicherheitsbehörde (EASA) empfohlen, entschieden, auch morgen, Freitag 25. Juli 2014, den Anflug des Ben Gurion Flughafens auszusetzen. Lufthansa erkennt dabei die immensen Bemühungen des Staates Israel an, den Flughafen Ben Gurion bestmöglich mit dem "Iron Dome"-Schutzschild zu schützen. Sobald der Schutz nachweislich gewährleistet ist, werden wir den Flugbetrieb wieder aufnehmen.

Dies gilt für alle Flüge von Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines am Freitag, 25. Juli 2014. Die Flugpläne unserer Fluggesellschaften sehen für morgen insgesamt 16 Flüge aus Frankfurt, München, Köln, Zürich, Wien und Brüssel nach Tel Aviv vor. Diese Flüge werden heute annulliert.

Die Airline teilte ihr Bedauern der mit dieser Entscheidung verbundenen Unannehmlichkeiten für die Kunden mit, deren Sicherheit aber höchste Priorität hat. Gäste, die auf einen der annullierten Flüge gebucht waren, können kostenlos umbuchen oder sich den Ticketpreis erstatten lassen. Mitarbeiter an den Flughäfen und in den Service Centern kümmern sich so gut wie irgendwie möglich, um den Passagieren weiter zu helfen.

Am Flughafen Frankfurt landet erstmals neues Airbus-Modell A350 XWB

Ein „Airbus A350 XWB“ wird am Freitag, den 25. Juli erstmals am Flughafen Frankfurt landen. Es handelt sich um eines der Testflugzeuge, mit denen Airbus an verschiedenen Airports weltweit die Abfertigungsabläufe für das neue Flugzeugmodell erprobt. Die Maschine wird von der kanadischen Stadt Iqaluit am Nordpolarmeer aus nach Frankfurt fliegen und um 19 Uhr zur Landung erwartet.

Am darauffolgenden Samstag wird sie um 14 Uhr in das Airbus-Werk nach Toulouse weiterfliegen.

„Der Flughafen Frankfurt hat sich immer früh auf die Flugzeuggenerationen der Zukunft vorbereitet und dabei konstruktiv mit Flugzeugherstellern und Airlines zusammengearbeitet“, erläutert Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, den Anspruch des Frankfurter Flughafenbetreibers. So habe man Frankfurt bereits in den Siebzigerjahren mit dem Bau des heutigen Terminals 1 zum geeigneten Standort für die Boeing 747 ausgebaut. Bei der Einführung des größten Passagierflugzeugs der Welt, des Airbus A380, war die Fraport AG ab dem Jahr 2005 in Form von Abfertigungstests und Erprobungsflügen aktiv involviert.

„Bei der A350 XWB liegt die Besonderheit nicht in der Größe, sondern in der gesteigerten Effizienz. Wir profitieren davon, dass hier modernste Technologie zum Einsatz kommt. Die deutliche Lärmreduktion, welche die A350 XWB mit sich bringt, wird das Fliegen in Frankfurt wiederum etwas leiser machen“, begrüßt Schmitz die Kaufentscheidung der Lufthansa für 25 Maschinen des Typs A350 XWB.

Im Vergleich zu zweistrahligen Langstrecken-Großraumflugzeugen der gegenwärtigen Generation verbraucht die A350 XWB bis zu 25 Prozent weniger Treibstoff, zudem ist sie deutlich leiser. Für Luftfahrtbegeisterte wird die Besucherterrasse des Flughafens am Freitagabend länger geöffnet bleiben.

Flughafen Stuttgart: 337 angemeldete Starts und Landungen am ersten Ferientag

Zum Start der Sommerferien am Donnerstag, 31. Juli 2014, wird es am Flughafen Stuttgart lebhaft. Viele Reisende treten ihren Urlaub gleich zum Beginn der Ferien an. Nach vorläufigen Planungen ist bereits der Mittwoch, 30. Juli, mit 337 angemeldeten Starts und Landungen der verkehrsreichste Tag am Airport. Der große Andrang von urlaubsreifen Familien wird dann am Donnerstag, 31. Juli, und Freitag, 01. August, mit 329 bzw. 326 geplanten Bewegungen in den Terminals erwartet.

Für Familien mit besonders viel Gepäck gibt es am Vormittag des ersten Ferientages, 31. Juli, Unterstützung vom Flughafen: Als Superman oder Batman verkleidete Gepäckträger helfen, die schweren Koffer Richtung Check-In-Schalter zu transportieren.

Für einen entspannten Start in den Urlaub sollten Passagiere und Zubringer für Anfahrt und Check-In ausreichende Zeitpuffer einplanen – besonders wenn viel Gepäck oder auch extra Sperrgepäck aufzugeben ist. Viele Airlines bieten für Flüge, die am Folgetag vor 12 Uhr starten, einen Vorabend-Check-in an. Welche dies sind, ist auf der Website des Flughafens unter www.stuttgart-airport.com unter der Rubrik Reisende und Besucher / Fluginformation / Fluggesellschaften abrufbar.

Wer mit dem Auto zum Flughafen kommt, sollte frühzeitig einen Parkplatz ansteuern. Wegen mehrerer Baustellen auf dem Flughafengelände sind momentan weniger Parkplätze direkt am Terminal verfügbar, deshalb zur Sicherheit etwas Fußweg bis zum Check-In einkalkulieren. Am Terminal stehen kostenlose Kofferkulis zur Verfügung, die mit einer Pfandmünze (1 Euro oder 50 Cent) benutzt werden können.

Die Vorschriften für Handgepäck sind unverändert gültig. Getränke und Flüssigkeiten wie Deos, Lotionen und manche Kosmetika sind im Handgepäck nur erlaubt, wenn das Behältnis höchstens 100 ml fasst. Fluggäste müssen diese Dinge in einem wieder verschließbaren 1-Liter-Klarsichtbeutel an der Kontrolle vorlegen. Passende Beutel können direkt vor der Kontrolle für einen Euro aus Automaten gezogen werden. Alles, was nach der Sicherheitskontrolle in den Travel Value oder Duty Free Shops gekauft wird, ist bereits kontrolliert und darf in die Flugzeugkabine mitgenommen werden.

Wenn an der Sicherheitskontrolle noch etwas beanstandet wird, kann man die unzulässigen Besitztümer kostenlos entsorgen oder gegen 6,50 Euro Gebühr bis zu sechs Wochen auf der Wache des Flughafens neben dem Terminal 1 aufbewahren lassen.

Finanzierung des Airport Weeze entspricht vollständig den EU-Vorschriften

Nach Abschluss der Prüfung stellt die europäische Kommission fest, dass die Finanzierung des Airport Weeze vollständig den EU-Vorschriften entspricht. Die EU – Kommission hatte insbesondere geprüft, ob der Flughafen ein Darlehen der öffentlichen Hand zu marktüblichen Bedingungen erhalten hat. Flughafenchef Ludger van Bebber zeigte sich zufrieden, dass die EU-Kommission mit seiner Entscheidung der Auffassung des Flughafens gefolgt ist. Insbesondere würdigt die Kommission das große privatwirtschaftliche Engagement des niederländischen Investors.

Die heutige Entscheidung der EU Kommission war Schlußpunkt einer Untersuchung, die am 15. September 2005 begann. Privatleute wie auch Wettbewerber im Bereich der Flughäfen und Fluggesellschaften hatten sich bei der Kommission darüber beschwert, der Flughafen habe rechtswidrig staatliche Darlehen und Zuschüsse bekommen. Weitere Beschwerden folgten im März 2007 und im Januar 2009. Die EU-Wettbewerbshüter gingen diesen Beschwerden nach und baten Deutschland um umfassende Auskunft zu allen betriebswirtschaftlichen und finanziellen Details des niederrheinischen Flughafens. Die Flughafengesellschaft hat zu dieser Untersuchung mit umfassenden Unterlagen und Fakten Stellung genommen.

Im Jahr 2012 eröffnete die Kommission dann ein offizielles Verfahren und gab so auch Dritten die Möglichkeit zum Sachverhalt Stellung zu nehmen.

9 Jahre nach Beginn der Untersuchung hat die EU Kommission mit ihrem heutigen Urteil die Auffassung Deutschlands, des Kreises Kleve, der Gemeinde Weeze und des Flughafens bestätigt, dass das Darlehen zu marktüblichen Bedingungen gewährt wurde und sämtliche Maßnahmen im Einklang mit den Vorschriften der EU stehen. Die Kommission hat damit bestätigt, dass die öffentliche Hand mit der Vergabe des Darlehens an die Flughafengesellschaft den Grundsatz eines marktwirtschaftlich handelnden Kapitalgebers befolgt hat. Insbesondere würdigt die Kommission in diesem Zusammenhang die „massiven Investitionen“ des privaten Eigentümers in den Flughafen.

Gleichzeitig stellt die Kommission fest, dass die Entwicklung des Flughafens dazu beigetragen hat, die überlasteten Kapazitäten benachbarter Flughäfen innerhalb des bedeutenden Einzugsgebietes des Flughafens zu entlasten.

Ludger van Bebber sagte: “Wir freuen uns, dass die EU Kommission mit ihrer finalen Entscheidung unserer Auffassung gefolgt ist. Der Flughafen ist zu über 90 Prozent im privaten Eigentum und so der Prototyp eines privat betriebenen Flughafens. Die europäischen Wettbewerbshüter haben nun bestätigt, dass die Finanzierung des Flughafens marktwirtschaftlichen Prinzipien entspricht bzw. vollständig konform ist mit den Regeln des Binnenmarktes. Insbesondere freut uns, dass die Kommission das herausragende Engagement des privaten niederländischen Investors in den letzten 12 Jahren besonders würdigt. Der Hinweis der Kommission auf unser bedeutendes Einzugsgebiet und die Entlastungsfunktion für überlastete benachbarte Flughäfen zeigt die strategische Bedeutung des Flughafens für das Land Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahrzehnten.“

Flughafen München: 50.000 Flüge während der Sommerferien

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Zusammen mit Baden-Württemberg und Niedersachsen startet Bayern als eines der letzten deutschen Bundesländer in die Sommerferien: Der Flughafen München erwartet daher Mitte nächster Woche den Beginn der größten Reisewelle des Jahres. Für die bayerischen Sommerferien – vom ersten Ferientag am 30. Juli bis zum letzten Ferientag am 15. September 2014 – haben die Airlines insgesamt rund 50.000 Starts und Landungen angemeldet.

Während dieser Zeit werden voraussichtlich weit über 5 Millionen Passagiere das Münchner Luftverkehrsdrehkreuz nutzen.

Ein Großteil der Urlaubsflüge führt auch in diesem Jahr wieder zu den beliebten Ferienzielen rund um das Mittelmeer. Die meisten Abflüge (2.200) starten Richtung Italien, dicht gefolgt von spanischen Zielen (1900). Allein 426 Maschinen starten in München während der Sommerferien zur Urlauberhochburg Palma de Mallorca, 200 Flugzeuge steuern die Kanarischen Inseln an. Sehr gefragt sind bei Reisenden auch Ferienziele in der Türkei: Dorthin fliegen insgesamt über 1.200 Maschinen, davon mehr als 400 zur türkischen Ferienmetropole Antalya.

Für eine Fernreise stehen Urlaubern am Münchner Flughafen zahlreiche attraktive Ziele zu Auswahl. Allein 864 Langstreckenflüge führen in die USA und nach Kanada. 219 Mal geht es in die chinesischen Metropolen Hongkong, Peking und Shanghai, 48 Mal nach Singapur, 96 Mal nach Tokio und jeweils 48 Mal zu den indischen Städten Delhi und Mumbai sowie in die thailändische Hauptstadt Bangkok. Insgesamt 398 Maschinen heben in München zu Ländern am Arabischen Golf ab.

Die Terminal 2 Gesellschaft, eine gemeinsame Tochter der Flughafen München GmbH (FMG) und der Deutschen Lufthansa AG, wird während der bevorstehenden Sommerferien wieder einen Welcome-Service zu den Hauptreisezeiten anbieten. Die speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben Informationen und Orientierungshilfen und sind an ihren orangefarbenen Polo-Shirts gut zu erkennen.

Für die Daheimgebliebenen lohnt sich während der Ferien ein Abstecher in den Besucherpark des Airports. Die klassische Airport-Tour startet täglich um 11,30 Uhr am Fuße des Besucherhügels. An gleicher Stelle wird jeweils um 13.30 Uhr eine „A380-Tour“ angeboten, die die Gelegenheit bietet, dass derzeit größte Passagierflugzeug der Welt aus der Nähe zu betrachten. Eine ganz auf die kleinen Besucher zugeschnittene „Kindertour“ um 14.30 Uhr rundet das Besichtigungsprogramm ab.

Raumsonde Rosetta unmittelbar vor der Zielankunft

Nach über zehn Jahren Reisezeit und mehr als sieben Milliarden Kilometern Wegstrecke steht die Raumsonde Rosetta unmittelbar vor der Zielankunft: Am 06. August wird die Sonde ihr Ziel, den Kometen 67P/Tschuriumov-Gerasimenko, erreichen. Dann soll die Mission der Europäischen Weltraumagentur ESA Kometen-Geschichte schreiben. Noch nie zuvor ist ein Komet so aufwändig und genau untersucht worden, wie es im Rahmen der 1,3 Milliarden Euro teuren Rosetta-Mission geplant ist.

Rosetta ist nicht nur die erste Raumsonde, die in eine Umlaufbahn um einen Kometen eintreten wird, sie hat auch eine Landeinheit im Gepäck, die die erste Landung auf einem Kometen in der Geschichte der Raumfahrt durchführen soll. Die Ruag Space aus der Schweiz hat maßgeblich dazu beigetragen, dieses Projekt zu verwirklichen.

"Schlafsack" und "Wecker" von Ruag Space

Gestartet wurde Rosetta am 02. März 2004 mit einer Ariane-Rakete. Einen Teil der langen Reise verbrachte die Raumsonde in einer Art "Tiefschlaf". Um Energie zu sparen, wurden alle Systeme an Bord soweit wie möglich heruntergefahren. Das war notwendig weil Rosettas Flugbahn so weit ins All hinaus führte, dass ihre Solargeneratoren kaum noch Strom erzeugen konnten. Damit Rosetta nicht einfriert, entwickelte die Ruag Space einen speziellen "Schlafsack" für den Satelliten – eine Doppelisolation, die neben einer optimalen Isolationswirkung auch noch einen effizienten Schutz gegen kleine Meteoriten bietet. Die aus mehr als 20 Lagen metallbedampfter Kunststofffolie bestehende Schutzschicht wirkt dabei so isolierend wie eine Ziegelmauer von mehr als zehn Metern Dicke.

Am 20. Januar weckte der von der Ruag Space gebaute Zentralcomputer die Sonde aus dem Tiefschlaf. Am 06. August wird Rosetta in unmittelbarer Nähe des Kometen das letzte von insgesamt zehn Kurskorrektur-Manövern durchführen. Unter dem Einfluss der Schwerkraft des Kometen wird Rosetta dann in eine Umlaufbahn um Tschuriumov-Gerasimenko eintreten. Im November soll dann die Landeeinheit auf der Kometenoberfläche aufsetzen.

Blick in Tiefkühltruhe: Spektrometer der Ruag erforscht Anfänge des Sonnensystems

Insgesamt soll Rosetta den Kometen rund eineinhalb Jahre lang umkreisen und untersuchen. Von den Ergebnissen erwarten sich Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems. Kometen sind "kosmische" Tiefkühltruhen, in denen die Materie seit den Anfängen des Sonnensystems vor mehr als 4,6 Milliarden Jahren in nahezu unverändertem Zustand konserviert ist. Auch zur Entstehung des Lebens auf der Erde könnten Kometen beigetragen haben, in dem sie organische Materie auf unseren Planeten transportiert haben.

Rosetta ist mit 11 wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet. Für das Instrument Rosina (Rosetta Orbiter Spectrometer for Ion and Neutral Analysis) entwickelte und baute die die Ruag im Auftrag des Physikalischen Instituts der Universität Bern ein hoch auflösendes Massenspektrometer, das so genannte DFMS (Double Focussing Mass Spectrometer). Rosina wird die Zusammensetzung der dünnen Atmosphäre und der Ionosphäre des Kometen untersuchen. Zusätzlich kann Rosina die Geschwindigkeit und Temperatur des austretenden Gases bestimmen. Für das Instrument Midas zur Vermessung kleinster Staubpartikel aus dem Schweif des Kometen kommt die Steuerungs- und Messelektronik ebenso von der Ruag Space.

Für eine reibungslose Kommunikation zwischen Erde und Sonde ist Rosetta mit einem leistungsstarken Kommunikationssystem ausgerüstet. Dafür hat die Ruag Space eine Hochleistungsantenne samt Verkabelung sowie Ausricht- und Entfaltungsmechanismen hergestellt.

Mittlerweile hat die Raumsonde Rosetta die Spezialkamera OSIRIS angeschaltet und erste Bilder des seltsam geformten Kometen zur Erde übermittelt.

Lufthansa und UFO schließen Tarifvereinbarung „Agenda Kabine“

Lufthansa und die Unabhängige Flugbegleiterorganisation (UFO) haben gestern eine weitreichende Tarifvereinbarung „Agenda Kabine“ geschlossen. Darin legen die Tarifpartner einen gemeinsamen Fahrplan für weitere Gespräche fest. Die Gespräche sollen bis zum 31.12.2015 abgeschlossen sein. Derzeit liegen die Positionen in vielen Bereichen aber noch weit auseinander. Die Tarifpartner haben sich darauf verständigt, dass die Gespräche bei Bedarf von einem Moderator begleitet werden können.

Gemeinsames Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern und die Perspektiven für Mitarbeiter in der Kabine zu sichern. Sollten die Gespräche über den 15.01.2015 hinaus fortgesetzt werden, haben die Partner schon jetzt vereinbart, dass sie anschließend nur mit einer Einigung oder Schlichtung beendet werden können.

Im Rahmen dieses gemeinsamen Fahrplans werden verschiedene Arbeitsgruppen Vorschläge für eine Vielzahl von Tarifverträgen unterbreiten. Dabei werden sowohl offene Tarifverträge wie zum Beispiel die Versorgungstarifverträge, als auch derzeit ungekündigte Tarifverträge wie der Vergütungs- oder der Manteltarifvertrag behandelt. Durch diese Verknüpfung verschiedener Themen wollen die Tarifpartner die Basis für übergreifende Lösungsansätze schaffen.

Auch die Möglichkeit vierzehn Langstreckenflugzeuge kostengünstiger zu betreiben und damit Wachstum in der Kernmarke Lufthansa zu sichern, ist Gegenstand der verbindlich vereinbarten Gespräche. Neben Beiträgen von Lieferanten zur Kostensenkung müssen auch die Mitarbeiter ihren Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten. In der Kabine wäre dies zum Beispiel durch eine Verkleinerung der Crew oder einen Verzicht auf den zweiten Purser erreichbar. So soll gewährleistet werden, dass auch in Zukunft noch Wachstum innerhalb der Kernmarke Lufthansa stattfinden kann. Lufthansa will dieses Ziel gemeinsam mit den Mitarbeitern erreichen, ist aber notfalls auch bereit, die Flugzeuge im Wet-Lease zu betreiben.

Darüber hinaus wird auch die Erschließung neuer Wachstumsmöglichkeiten außerhalb der Kernmarke Lufthansa Gegenstand der Tarifgespräche sein. Über die Überlegungen zur Gründung neuer Plattformen unter dem WINGS-Dach wird Lufthansa UFO im Gesamtkontext der Verhandlungen transparent informieren. Diese Überlegungen unterliegen allerdings nicht der gemeinsamen Verpflichtung einer Einigung oder Schlichtung, sondern können vom Unternehmen auch ohne Zustimmung der Tarifpartner umgesetzt werden. Diese Maßnahmen sind aus Sicht des Unternehmens zwingend notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit von Lufthansa und damit die Arbeitsplätze langfristig zu erhalten. Generell benötigt der Konzern Kostenstrukturen, die den heutigen und zukünftigen Marktgegebenheiten standhalten.

„Wir wollen die Gespräche fortsetzen und gemeinsam Lösungen entwickeln, um die Versorgungssysteme sowie weitere Tarifverträge zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal & Recht der Deutschen Lufthansa AG. „Mit diesem weitgehenden Ansatz und dem schon jetzt vereinbarten Schlichtungsmechanismus für zum Teil noch ungekündigte Tarifverträge betreten die Tarifpartner Neuland und schaffen so mögliche neue Lösungsräume“, so Volkens weiter.

Lufthansa Group setzt Flugbetrieb nach und von Tel Aviv für weitere 24 Stunden aus

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Auf der Basis einer Bewertung der gegenwärtig vorliegenden Informationen setzt die Lufthansa Group die Flüge ihrer Fluggesellschaften von und nach Ben Gurion International Airport auch am Donnerstag, den 24. Juli 2014, aus. Dies gilt für alle Flüge von Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine ausreichend belastbaren, neuen Informationen vor, die eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs rechtfertigen würden.

In enger Abstimmung mit den verantwortlichen Behörden bewertet Lufthansa die Sicherheitssituation laufend für das gesamte Streckennetz.

Wir bedauern die mit dieser Entscheidung verbundenen Unannehmlichkeiten für unsere Kunden, deren Sicherheit aber unsere höchste Priorität ist. Gäste, die auf einen der annullierten Flüge gebucht waren, können kostenlos umbuchen oder sich den Ticketpreis erstatten lassen. Selbstverständlich kümmern sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Flughäfen und in den Service Centern so gut wie irgendwie möglich, um unseren Passagieren weiter zu helfen.

Die Flugpläne der Fluggesellschaften der Lufthansa Group sehen für morgen insgesamt 20 Flüge aus Frankfurt, München, Köln, Zürich, Wien und Brüssel nach Tel Aviv vor. Diese Flüge werden heute annulliert.

Flughafen Wien AG überträgt Anteile am Flughafen Friedrichshafen

Die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis Bodensee (Baden Württemberg) übernehmen den Anteil von 25,15 Prozent der Flughafen Wien AG am Flughafen Friedrichshafen. Der abschließende Beschluss wurde am 22. Juli 2014 vom Landkreis Bodensee gefasst. Die Flughafen Wien AG zieht sich damit vollständig aus dieser Beteiligung zurück. Die Flughafen Wien AG wird ihren gesamten Anteil an der Flughafen Friedrichshafen GmbH in Höhe von 25,15% zu gleichen Teilen an die Stadt Friedrichshafen und den Landkreis Bodensee übertragen.

Als letzte Vertragspartei haben am 22. Juli 2014 auch die verantwortlichen politischen Gremien des Landkreises Bodensee ihre Zustimmung zu der Transaktion erteilt. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt 2,257 Mio. Euro.



Die Beteiligung wurde bereits im 2. Quartal 2011 zur Gänze wertberichtigt. Durch die Transaktion ergibt sich somit bilanziell ein Buchgewinn in etwa der Höhe des Verkaufspreises. Erworben wurde die 25,15-Prozent-Beteiligung an der Flughafen Friedrichshafen GmbH im zweiten Quartal 2007. Der damalige Kaufpreis inklusive Nebenkosten betrug 7,7 Mio. Euro.

 

Stuttgarter Flughafen 2014 ab sofort als Poster verfügbar

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Die neue Luftaufnahme des Stuttgarter Flughafens 2014 ist ab sofort als Poster verfügbar. Das Bild wird jedes Jahr neu in Auftrag gegeben und zeigt das 400 Hektar große Gelände inklusive Start- und Landebahn, Terminals und Luftfrachtgebäuden. Auch Teile der Nachbargemeinden sind auf dem Poster zu sehen. Von Jahr zu Jahr lässt sich verfolgen, wie sich der Flughafen und die Gegend rund herum entwickeln.

Dieses Mal neu zu erkennen sind die beiden großen Baustellen an der Flughafenstraße für das Bürogebäude NOAS (New Office Airport Stuttgart), das die neue Deutschlandzentrale von Ernst & Young beherbergen wird und für den neuen Fernbusbahnhof der Landeshauptstadt Stuttgart, der in das geplante Parkhaus P 14 integriert wird. Auf der Südseite des Flughafens bei den Frachtgebäuden ist das markante gelbe Gebäude der DHL Express Deutschland hinzugekommen, deren Verteilerzentrum bereits Ende 2013 in Betrieb gegangen ist.

Das farbige Luftbild ist etwa 85 x 58 Zentimeter groß und wird gratis verteilt. Interessenten können das aktuelle Poster im Verwaltungsgebäude der Flughafen Stuttgart GmbH in der Flughafenstraße 43, direkt neben der Messepiazza, abholen – montags bis donnerstags von 08:00 bis 16:00 Uhr, freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr. Für den Versand per Post sind Bestellungen unter der Telefonnummer 0711-9483384 oder per Mail an publikationen@flughafen-stuttgart.de möglich.

Progress-Rakete befördert Blaualgen und Biofilme für DLR-Experimente ins All

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Sie sind zäh, widerstandsfähig und können an den unwirtlichsten Orten auf der Erde überleben – und nun sollen sie dies auch unter Weltraumbedingungen unter Beweis stellen: Am 23. Juli 2014 starten Blaualgen (Cyanobakterien der Gattung Nostoc) und Biofilme (Deinococcus geothermalis) um 23.44 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Progress-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS.

Bei einem Weltraumausstieg voraussichtlich am 18. August werden die Proben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Außenseite der ISS in die Anlage EXPOSE-R2 eingesetzt. Dann soll mit den Experimenten BIOMEX (Biology and Mars-Experiment) und BOSS (Biofilm Organisms Surfing Space) untersucht werden, ob die Organismen beispielsweise ultraviolette Strahlung, kosmische Strahlung, Temperaturschwankungen und simulierte Marsbedingungen überstehen und somit auch auf anderen Planeten überleben könnten.

Dr. Jean-Pierre de Vera vom DLR-Institut für Planetenforschung hat seine Probanden für die Weltraumreise selbst in der Antarktis gesammelt und sie anschließend in seiner Marssimulationskammer getestet: "Die Cyanobakterien sind extrem überlebensfähig – zumindest auf der Erde." Auch in den Anlagen des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin wurden die Bakterien ausgiebig unter Strahlung und Vakuum auf die Probe gestellt. Jetzt folgt mit dem Experiment BIOMEX der nächste Schritt, der die Probanden mit dem starken Überlebenswillen ins All bringt. Mehrere hundert Proben – darunter auch Urbakterien, Algen, Flechte, Pilze und Moose weiterer nationaler und internationaler beteiligter Partner – werden dort über ein Jahr lang an der Außenseite der ISS verbringen.

Der Mars im Kleinformat an der ISS

Mikrobiologe und Planetenforscher de Vera lässt dabei an der ISS Marsbedingungen entstehen. Zwei marsähnliche Böden hat er dafür gemeinsam mit dem Naturkundemuseum Berlin zusammengemischt: Zum einen entstand so aus Ton und Sedimenten ein Boden, der die Epoche simuliert, als es auf dem Mars noch Flüsse und Seen gab; zum anderen verwendete das Team Vulkanasche, um die Epoche des Vulkanismus auf dem Mars zu simulieren. Dabei stützten sich die Wissenschaftler auf Daten, die unter anderem von den Marsrovern vor Ort über die mineralischen Bestandteile des Mars geliefert wurden. Um herauszufinden, ob der Marsboden für die Organismen oder gar für einige Zellbestandteile einen Schutz vor der Weltraumstrahlung bietet, werden die Bakterienproben und biologischen Substanzen in den Versuchsanlagen unterschiedlich stark in dieses Material eingebettet. Zudem schafft eine Begasung mit Kohlendioxid eine künstliche Marsatmosphäre für die Probanden in der Versuchsanlage. "So können wir herausfinden, ob die dünne Atmosphäre und die Bodenschichten auf dem Mars schützen und dieser Planet somit für Leben geeignet ist", sagt Dr. Jean-Pierre de Vera. "Wir können damit ebenfalls feststellen, ob die getesteten weltraum-stabilen Zellfragmente als eindeutige Spuren von Leben in Frage kommen. Wäre das der Fall, so könnte dies die zukünftige Suche nach Leben auf dem Mars unterstützen." Die weltraum-stabilen, biologischen Stoffe könnten bei weiteren Missionen zur Marserkundung als Bezugsstoffe für die dort verwendeten Instrumente dienen.

Erfolgsstrategie Biofilm

Dr. Petra Rettberg vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin setzt im Experiment BOSS auf andere Überlebenskünstler, deren Lebensweise auf der Erde allgegenwärtig ist und auch schon einmal dort vorkommt, wo man sie nicht finden möchte, beispielsweise in Wasserleitungen oder im Duschkopf: "Biofilme gehören zu den ältesten Organismengemeinschaften auf der Erde, die wir heute nachweisen können, und haben vermutlich auch auf anderen Planeten gute Überlebenschancen," sagt Dr. Rettberg. Die Erfolgsstrategie des ausgewählten Organismus Deinococcus geothermalis: Das Bakterium lebt in einer Form von vielen Zellschichten, die von einer selbstproduzierten extrazellulären umgeben sind und schützt sich auf diese Weise vor schädlichen äußeren Einflüssen. Immer wieder setzte die Strahlenbiologin ihr Versuchsobjekt gezielt extremen Temperaturen aus, lagerte es wochenlang im Vakuum oder bestrahlte die Organismen mit einer starken UV-Lampe. Die Probanden überlebten. Im All sollen sie nun erstmals die Bedingungen des freien Weltraums und simulierte Marsbedingungen erleben, die durch unterschiedliche Filter über den Proben, eine künstliche Marsatmosphäre sowie Marsdruck im Orbit erzeugt werden. Parallel werden dieselben Organismen in Form von Einzelzellen untersucht, um den Schutzeffekt der Matrix zu ermitteln. Europäische und amerikanische Kooperationspartner beteiligen sich mit anderen Arten biofilm-bildender Organismen, um die zu erwartenden Erkenntnisse verallgemeinern zu können.

Effektivere Suche nach Leben im Weltall

Die Experimente, die das DLR mit internationalen Teams als zwei von vier Experimenten in der EXPOSE-Anlage der ISS betreibt, werden den Wissenschaftlern Aufschluss darüber geben, welche Organismen im Weltraum oder auf dem Mars überhaupt Überlebenschancen haben. Die Resultate der Weltraumexperimente sind wichtig, um die Entstehung von Leben im Sonnensystem zu erklären: "Die Überlebenskünstler im All könnten das Leben von einem Himmelskörper zum nächsten transportiert haben", sagt Planetenforscher de Vera. Auch die Suche nach Leben auf anderen Planeten könnte einfacher werden: "Mit den unterschiedlichen Bedingungen und Varianten, die wir an der Außenseite der ISS testen, können wir viel genauer definieren, wo man auf anderen Planeten wie dem Mars nach Leben suchen müsste", sind sich Dr. Petra Rettberg und Dr. Jean-Pierre de Vera einig.

Mindestens ein Jahr werden die Probanden den harschen Weltraumbedingungen ausgesetzt und spätestens im August 2016 wieder zur Erde zurücktransportiert. Für die Wissenschaftler am Boden beginnt dann die detaillierte Auswertung, welcher Organismus sich als besonders überlebensfähig erweist, welche Strategie den meisten Schutz im Weltall bietet und welche Biosubstanzen als Bezugsstoffe für die Suche nach Leben auf dem Mars dienen könnten.

Austrian Airlines erwartet Zuwachs in der Dash 8-400 Familie

Austrian Airlines erwartet Zuwachs in der Dash 8-400 Familie. Das jüngste Flottenmitglied, mit der Registrierung OE-LGO, wird für heute 18:00 Uhr Lokalzeit in Innsbruck vom Überstellungsflug aus Winnipeg/Canada erwartet. Es ist der 15.Turbo-Prop in der Austrian Familie. Die in Innsbruck beheimatete Dash-Wartung wird verschiedene Umbauarbeiten an der Maschine durchführen und das Flugzeug in der ersten Phase für die Bereiche Cockpit und Flight Safety auf Austrian Airlines Standard bringen.

Der Erstflug ist für den 01. November 2014 im Wet-Lease im Auftrag der Schwester SWISS auf der Strecke Zürich-Lugano geplant. Diese Route wird zukünftig vier Mal täglich bedient werden. Durch den Einsatz der größeren Maschinen erhöht SWISS ihre Kapazitäten auf der Strecke damit um
50 Prozent.

Austrian CEO Jaan Albrecht dazu: "Wer SWISS kennt, weiß, dass ihre Ansprüche nicht nur punkto Qualität, sondern auch punkto Effizienz sehr hoch liegen. Es ist eine Auszeichnung für SWISS fliegen zu dürfen und wir werden alles tun, um ihren hohen Standards gerecht zu werden."

Die Flotte der Austrian Airlines Group vergrößert sich mit der OE-LGO auf 76 Flugzeuge, davon 15 Turboprop Maschinen des Typs Dash 8-400.

Factbox

Die Bombardier Q-Series gilt aufgrund ihrer Bauart für besonders zuverlässig und effizient. Das "Q" steht für "Quiet". Die Dash 8-400 verbraucht im Vergleich mit einem Passagierjet mit gleicher Sitzplatzkapazität um 40% weniger Kerosin. Dadurch sinken auch die CO2 Emissionen. Flugzeuge dieser Bauart erreichen zudem Flughäfen, auf denen größere Maschinen nicht landen können oder dürfen. Das ist in Lugano beispielsweise der Fall.

Austrian Airlines

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 41 Destinationen besonders dicht. Der Heimatflughafen Wien ist durch seine günstige geografische Lage im Herzen Europas eine ideale Drehscheibe zwischen Ost und West. Austrian Airlines ist Teil des Lufthansa Konzerns, dem größten Airline Verbund Europas sowie Mitglied der Star Alliance, dem ersten weltumspannenden Verbund internationaler Fluggesellschaften. Der Flugbetrieb der Austrian Airlines Group ist seit 01. Juli 2012 in der 100% Tochter Tyrolean gebündelt.
 

München Airport Center: Mit „Surf & Style“ ins Hawaii-Feeling

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Die vergangenen drei Jahre war der Erfolg bei Surf-Fans, Passagieren, Airport-Mitarbeitern und Besuchern riesig – jetzt geht pünktlich zum Start der bayerischen Sommerferien das Surf-Spektakel am Münchner Flughafen in die vierte Runde: Vom 30. Juli bis zum 24. August herrscht bei "Surf & Style" wieder Hawaii-Feeling im München Airport Center (MAC). Pumpen erzeugen in einem 200 Quadratmeter großen Wasserbecken eine "stehende Welle" – sie erreicht eine Breite von 10 Metern und eine Höhe von 1,50 Meter.

Die Anlage steht jedermann kostenlos zur Verfügung: Das freie Surfen findet jeweils an den Nachmittagen zwischen 15:00 und 20:15 Uhr statt. Gesurft wird in Zeitfenstern von jeweils 45 Minuten in einer Gruppe von 10 Personen. Das Mindestalter beträgt 8 Jahre. Zweimal am Tag (15:00 – 15:45 Uhr und 18:00 – 18.45 Uhr) wird es Slots für reine Anfänger geben, bei denen eine Hilfsstange angebracht wird. Das freie Surfen wird von professionellen Surflehrern begleitet und überwacht. Notwendige Ausrüstung wie Surfboard, Neoprenanzüge etc. können Surfer kostenlos ausleihen.

Während der gesamten Veranstaltungsdauer werden am Münchner Flughafen unter der Woche vormittags wieder dreitägige Surf-Camps für Kinder und Jugendliche angeboten, bei denen erfahrene Surflehrer den Nachwuchs an das Wellenreiten heranführen. Aufgrund des großen Zuspruchs in der Vergangenheit ist sowohl für das freie Surfen als auch die Surf-Camps eine vorherige Anmeldung über die Homepage des Flughafens München unter www.munich-airport.de/surfandstyle erforderlich. Für die dreitägigen Surf-Camps wird eine Gebühr von 15 Euro erhoben. Darin sind neben der Startgebühr und der professionellen Betreuung auch Obst und Getränke für die Nachwuchssurfer enthalten.

Sportliches Highlight sind wieder die Europameisterschaften im "Stationary Wave Riding", die am 09. und 10. August ausgetragen werden. Bei dem Event werden sich die Lokalmatadore des Münchner Eisbachs mit der internationalen Elite der Flusssurfer messen. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

Rund um die Wellenreitanlage, die mehr als 1.000 Kubikmeter Wasser fasst, lädt ein Strandbereich mit Palmen, Liegestühlen und einer Cocktailbar die Zuschauer und Surfbegeisterten zum Verweilen ein. Die Tribüne bietet rund 500 Sitzplätze. Die passende Ausrüstung, um die Welle zu testen, kann vor Ort kostenlos ausgeliehen werden. Besucher der Surf-Veranstaltung können das Parkhaus P20 bis zu 5 Stunden gratis nutzen.

Lufthansa Group testet Flugzeugschlepper TaxiBot am Flughafen Frankfurt

Wichtiger Etappenschritt auf dem Weg zu mehr Elektromobilität in der Luftfahrtbranche: Die letzten erforderlichen Zertifizierungstests für den innovativen TaxiBot Flugzeugschlepper sind – unter behördlicher Beobachtung – abgeschlossen. Aktuell bearbeitet die Europäische Luftfahrtbehörde EASA den Antrag auf Zulassung.

Der TaxiBot ist ein stangenloser, 800 PS starker, diesel-elektrisch betriebener Flugzeugschlepper, der für Schleppvorgänge mit ausgeschalteten Triebwerken vom Gate zur Startbahn geeignet ist. Eine spezielle Bugrad-Aufnahmevorrichtung registriert alle Lenkbewegungen und überträgt diese auf die Steuerung der acht Räder des Schleppers. So kann der Pilot mittels „Pilot Control Mode“ nach dem Pushback, dem Zurückschieben vom Gate, die Steuerung des Schleppers bis zur Abkoppelposition an der Startbahn übernehmen. Erst dann startet der Pilot die Triebwerke des Flugzeugs. Ergo: auch auf Flughöhe null können so CO2- und Lärm-Emissionen reduziert werden.

Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Lufthansa Group mit dem Luftfahrtpresseclub (LPC) konnten sich am 21. Juli 2014 am Flughafen Frankfurt Journalisten an Bord eines Lufthansa Schulungsflugzeugs vom Typ Boeing 737 im Rahmen eines Schleppvorgangs mit dem TaxiBot selbst von dem innovativen Produkt überzeugen.

TaxiBot ist Teil des Projekts „E-PORT AN„, das sich der Elektromobilität am Flughafen Frankfurt widmet. Partner der Initiative sind die Lufthansa Group, das Land Hessen, die Fraport AG sowie die Modellregion Rhein-Main. Darin sollen elektromobile Zukunftsprojekte realisiert werden, um Schleppvorgänge von Flugzeugen und den bodengebundenen Verkehr so umweltschonend wie möglich zu gestalten. Lufthansa LEOS, ein Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG, entwickelt zusammen mit Israel Aerospace Industries (IAI) das TaxiBot-Konzept.

Köln Bonn Airport bietet Ferien-Flughafenführung an

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Wie kommt ein Koffer zum Flugzeug? Was bedeuten die Lichter auf der Landebahn? Was ist ein Taxiway? Dies und vieles mehr rund um den Köln Bonn Airport können Besucher im Rahmen einer besonderen Ferien-Flughafenführung erfahren. Egal ob Eltern mit Kindern, Gruppen oder Einzelpersonen – wer einen Blick hinter die Airport-Kulissen werfen und aus nächster Nähe miterleben möchte, wie der Flugbetrieb funktioniert, der sollte sich für eine „Holiday Feeling"-Tour anmelden. Diese Sonderführungen stehen in der Zeit vom 28. Juli bis zum 22. August zusätzlich zu den üblichen Flughafenführungen auf dem Programm.

Informationen zu Terminen und zur Buchung gibt es unter airporttouren@koeln-bonn-airport.de oder telefonisch unter der Rufnummer 02203-40 4396.

Die zweistündige Ferien-Tour beginnt nach dem Check-In mit einem Rundgang durch die Terminals zur Besucherterrasse, die einen Panoramablick über die Vorfelder eröffnet. Anschließend geht es in den Sicherheitsbereich zu einer spannenden Bustour. Vorbei an Flugzeugen, Schleppern und Spezialgeräten führt die Tour über das Flughafengelände, wo die Abfertigung der Maschinen sowie startende und landende Maschinen aus nächster Nähe beobachtet werden können. Gästeführer des Flughafens erklären dabei alles rund um Landebahnen und Flugzeuge. Zum Abschluss der Ferien-Tour erhalten Besucher einen Gutschein für ein Eis.

Buchungen sind unter Angabe von Name, Vorname, Adresse (Straße/PLZ/Ort) und Personalausweisnummer (ab 16 Jahren) bis zu 4 Werktage vor Führungsbeginn möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt für Kinder 5,50 Euro und Erwachsene 8,50 Euro.

Hannover Airport: 15.275 Euro Erlöse bei Koffer- und Fundstückauktion

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Am vergangenen Wochenende fand am Hannover Airport die fünfte Koffer- und Fundstückversteigerung statt. Über 1.500 Besucher nahmen an der Auktion teil, darunter 450 mit einer eigenen Bieternummer. Eine Vielzahl Fundstücke, wie zum Beispiel Koffer, Taschen, Handys, Fotoapparate, Kinderwagen, Uhren, Schmuck oder Kettensägen fanden während der Auktion einen neuen Besitzer. Direkt nach der Auktion konnten Vertreter der Ferienfluggesellschaft TUIfly und des Hannover Airport eine ganz besondere Freude bereiten.

Sie übergaben die Erlöse in Höhe von 15.275 Euro, in Form eines symbolischen Schecks an die Clinic-Clowns Hannover e. V. . Die 15 Clowns des Vereins verbreiten in zahlreichen niedersächsischen Kliniken gute Laune, unter anderem auch in der Kinderklinik der MHH und im Kinderkrankenhaus Auf der Bult.

Der Hannover Airport bedankt sich vor allem bei der Ferienfluggesellschaft TUIfly, die den Großteil der Koffer und Fundstücke aus Urlaubsfliegern zu der Auktion beigesteuert und damit erheblich zu diesem Erfolg beigetragen hat.

MTU Aero Engines: Aufträge für 1,3 Milliarden Euro

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Die diesjährige Farnborough International Airshow war für die MTU Aero Engines ein großer Erfolg: Deutschlands führender Triebwerkshersteller vermeldet Aufträge im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro und knüpft dabei an die Bilanz der letzten Luftfahrtmesse in Farnborough an. Das Gesamtvolumen der Triebwerksbestellungen, an denen die MTU beteiligt ist, zeigt einen ausgewogenen Mix aus Antrieben für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge sowie Langstreckenflieger.

„Die hohe Auftragssumme zeigt einmal mehr, dass wir bei unseren Beteiligungen auf zukunftsweisende Triebwerksprogramme gesetzt haben,“ freut sich MTU-Vorstandsvorsitzender Reiner Winkler. „Die Fluggesellschaften fordern heute immer leisere und sparsamere Triebwerke; hier sind wir sowohl im Regionaljet-, Narrowbody- als auch im Widebody-Segment gut vertreten,“ erläutert er weiter.

Boeing 777X Verkaufsschlager – MTU beteiligt

Die neue Widebody-Generation startet durch: Der größte Anteil der Neubestellungen entfällt auf das GE9X für die Boeing 777X, an dem die MTU ihre Beteiligung erst kürzlich bekannt gegeben hat. Emirates und Qatar Airways sind hier die Großauftraggeber aus dem arabischen Raum – fest bestellte GE9X-Antriebe, mit denen die Airlines 200 Boeing-Flugzeuge ausstatten. Auf weitere 100 Maschinen mit GE9X-Triebwerken wurden Optionen gezeichnet. Die MTU profitiert auch von Boeing 787-Bestellungen: Die Leasinggesellschaft ALC rüstet 30 Dreamliner mit dem GEnx-Triebwerk aus.

Dicht gefolgt wird die Spitzenposition der MTU-Aufträge von den Getriebefans (GTF). Den größten platzierte die Fluggesellschaft VivaAerobus aus Mexiko; zusammen mit den Bestellungen der Philippine Airlines wurden 50 Flugzeuge mit PurePower® PW1100G-Antrieben für deren A320neo-Flotten geordert. Auch das PW1500G, die Getriebefanversion für die CSeries von Bombardier, konnte punkten. Der kanadische Flugzeughersteller sammelte Festaufträge und Absichtserklärungen für insgesamt 67 Flugzeuge ein; Kunden sind die britische Falko Regional Aircraft, die chinesische Zhejiang Loong Airlines, die jordanische Petra Airlines, Falcon Aviation Services aus Abu Dhabi und zwei nicht benannte Kunden.

Reihe neuer Regionalflugzeuge

Auch vom japanischen Mitsubishi Regional Jet (MRJ), der vom PW1200G Getriebefan angetrieben wird, wurden inklusive Optionen und Absichtserklärungen 50 Maschinen von der neugegründeten US-Gesellschaft Eastern Air Lines und der regional operierenden Air Mandalay aus Myanmar bestellt. Das PW1700G und das PW1900G, die jüngsten Mitglieder der GTF-Familie, treiben die neue E2-Jet-Flotte des Flugzeugbauers Embraer an. Die Trans States Holdings hat, inklusive der Optionen, 100 E175E2-Flugzeuge mit PW1700G-Triebwerken geordert. Die brasilianische Azul Airlines hat für ihre 50 E195E2-Modelle den PW1900G-Antrieb bestellt – Optionen inklusive. Das Triebwerk der aktuellen A320-Familie, das V2500 von IAE, wurde bei der Farnborough Airshow nach wie vor stark nachgefragt. Die Antriebe wurden von dem Leasingunternehmen BOC Aviation aus Singapur sowie den Fluggesellschaften Vueling, VivaAerobus und Saudi Gulf geordert.

Flughafen Wien: DO & CO erhält Zuschlag für neuen Food Court

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Am Flughafen Wien wird derzeit der Bereich des Pier West umfassend modernisiert. Danach erwartet Passagiere ein neues und umfassendes Gastronomieerlebnis: DO & CO wird im Bereich der C-Gates einen umfangreichen Food Court betreiben.

Auf einer Fläche von rund 800 m² werden Reisende künftig ein hochqualitatives kulinarisches Angebot mit Marken wie Demel, Henry, einem American Diner und einer neuen Onyx Bar erleben. „Die Modernisierung des Pier West ist ein wichtiges Schlüsselprojekt in unserer Servicestrategie und Passagiere werden nach Abschluss der Arbeiten eine völlig neue Reisequalität in diesem Terminalbereich erleben.

Gastronomie wird dabei einen wichtigen Stellenwert einnehmen und wir freuen uns sehr, DO & CO hier als Partner gewonnen zu haben“, freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über die neue Kooperation. Dazu Attila Dogudan: „Wir werden uns sehr bemühen im Pier West eine neue und qualitätsorientierte Gastronomie mit einer reichen Auswahl an österreichischen und internationalen Spezialitäten anzubieten.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien; gemeinsam wollen wir neue Qualitätsbenchmarks in der Flughafengastronomie setzen.“ Große Auswahl & „Das Beste aus Österreich und aller Welt“ – „made by DO & CO“ am Flughafen Wien Auf einer Fläche von rund 800 m² werden die Passagiere ein umfangreiches und innovatives kulinarisches Angebot in gewohnter DO & CO-Qualität erleben: DEMEL bietet traditionelle Wiener Kaffeehauskultur in höchster Qualität; mit einem reichhaltigen Kaffee- und Teeangebot, hausgemachten Mehlspeisen aus der k. & k. Mehlspeisküche, innovativen Gabelbissen für Zwischendurch und natürlich auch mit Spezialitäten aus der Wiener Küche.

Im HENRY finden Gäste des Flughafens Wien frisch gepresste Säfte, Tapas & Antipasti, kalte und warme Speisen aus aller Welt und viele hausgemachte Desserts; sowohl zum Genießen vor Ort, aber auch zum Mitnehmen für den Flug. Ganz neu im Portfolio ist ein AMERICAN DINER, mit einem breitem Frühstücksangebot, frisch zubereiteten Salaten, American Sandwiches und natürlich klassischen Burgern in vielen Variationen. Hervorzuheben ist auch ein eigenes „KINDER-Restaurant“ mit einem, auf die Wünsche der kleinen Gäste abgestimmten, unterhaltsamen kulinarischem Angebot.

Zusätzlich wird die erste Dependance der Wiener DO & CO ONYX BAR, mit Fokus auf österreichischen Weinen, Bier und Cocktails, am Flughafen Wien errichtet. Damit steht ab Anfang November allen Passagieren an den neugestalteten C-Gates ein einzigartiges und sehr reichhaltiges kulinarisches Angebot zur Verfügung. Modernisierung des Terminalbereichs voll im Gange Derzeit ist die Modernisierung des Terminalbereichs Pier West und der Bereich der C-Gates noch voll im Gange. Bis Jahresende 2014 sollen der Boden, die Wände und Decke überarbeitet, sowie eine neue Möblierung eingerichtet sein.

Damit wird, nach dem bereits eröffneten Terminal 3, dem modernisierten Terminal 1 und der neu strukturierten Plaza, in Bälde auch dieser Terminalbereich den Passagieren ein neues und modernes Ambiente bieten können. Die Einrichtung der Gastronomiebereiche erfolgt parallel, die Eröffnung der neuen Lokale soll Anfang November 2014 erfolgen.

DO & CO am Flughafen Wien Seit Inbetriebnahme des Terminals 3 ist DO & CO bereits mit gastronomischen Services am Flughafen Wien vertreten: Bei den G-Gates versorgt das Unternehmen die Reisenden mit den Marken Demel und Henry bereits mit seinen hochqualitativen Köstlichkeiten. Mit der neuen Kooperation betreibt DO & CO nun rund 1.100 m² Gastronomiefläche am Flughafen Wien.

Flughafen Stuttgart: Grüner Punkt steigt in Initiative „Spende dein Pfand“ ein

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Fünf Mitarbeiter vom Verein Trott-war haben durch das Projekt einen Arbeitsplatz gefunden und der Flughafen Stuttgart eine Lösung für leere Getränkeverpackungen: „Spende dein Pfand!“ – so lautet die Aktion – ermöglicht Passagieren, vor der Sicherheitskontrolle ihre Mineralwasser- oder Limoflaschen in spezielle Behälter zu geben. Sie können damit sicher sein, dass die Verpackungen hochwertig recycelt werden und das Pfand einem guten Zweck zugeführt wird. Knapp ein Jahr nach dem Start des Projekts ziehen die Partner eine überaus positive Zwischenbilanz.

„Bis zu 2.000 Flaschen landen an Spitzentagen in den Behältern, was uns zugegebener Maßen selbst etwas überrascht hat, im positiven Sinne“, sagt Walter Schoefer, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH. „Die sehr guten Ergebnisse im Sommer helfen uns, die Wintermonate mit weniger Pfandspenden auszugleichen. So ist es möglich, mindestens 5 Menschen dauerhaft einen Job mit einem festen Stundensatz von 8,50 Euro plus Zulagen zu schaffen“, so Trott-war Geschäftsführer Helmut Schmid.

Der Grüne Punkt fördert die Aktion „Spende dein Pfand“ und Trott-war, indem er für die Verwertung der Flaschen sorgt und dafür, dass das Pfand an den Verein ausgezahlt wird. Diese Dienstleistung erbringt der Grüne Punkt kostenfrei. „Das Projekt vereint vorbildlich Umwelt- und Ressourcenschutz mit sozialem Engagement“, hebt Michael Wiener hervor, Geschäftsführer der Duales System Holding. „Wir engagieren uns daher sehr gern und bringen unser Know-how als einer der versierten Pfand-Dienstleister in dieses Projekt ein.“

Airport Magdeburg/Cochstedt: Ab März 2015 werden neue Urlaubsziele angesteuert

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Ab März 2015 geht es wieder vom Airport Magdeburg/Cochstedt (CSO) aus in den Süden. Entdecken Sie ferne Länder oder erleben Sie den pulsierenden Herzschlag von Traumregionen wie Rom, Marokkos Königsstädte oder Dubai. Vom 03. März 2015 an werden aber nicht nur diese Traumstädte angesteuert, sondern auch die beliebten Urlaubsziele Antalya (Türkei) und Andalusien (Spanien).

„Damit der Sommer und Ihr Urlaub eher anfangen, schicken wir Sie und ganz Mitteldeutschland ab CSO in der Urlaub“, freut sich Geschäftsführer Uwe Hädicke über die fünf neuen Ziele ab Magdeburg/Cochstedt. „Ohne Zwischenstopp bieten wir dann erstmals auch Pauschalreisen nach Antalya oder in die türkische Riviera in unterschiedlichen Kategorien an. Mit dabei sind eine deutsche Reiseleitung, der Flughafentransfer zum Hotel und ein Top-Haus am Platz, meistens eines der 4- bis 5-Sterne-Kategorie. Wie nach der kurzfristigen Unterbrechung von Ryanair versprochen, starten und landen somit auch wieder Ferienflieger auf dem Regionalflughafen.“ Reiseveranstalter ist die deutsche Elite Reisen in Kooperation mit dem Türkei-Experten EGT, die Flüge werden von Germania und SunExpress durchgeführt.

Schnell ans Ziel – Sachsen-Anhalts einziger Verkehrsflughafen bietet viele Vorteile, vor allem für Familien! Denn bereits der Weg vom preiswerten Parkplatz ist kurz und auch die Wege innerhalb des Terminals lassen sich schnell und einfach überbrücken. Im Abflugbereich gibt es eine Kinderspielecke, um die Wartezeit zu verkürzen und auf unserer Dachterrasse des Bistros kann man auch nur als Besucher gemütlich einen Kaffee trinken, während sich dabei nicht nur die Kleinen über die grandiose Aussicht sowie die startenden und landenden Flugzeuge freuen.

Details zu allen Flügen und Angeboten gibt es ab Freitag 18.07.2014 am Airport-Stand 190 auf dem Sachsen Anhalt Tag in Wernigerode sowie auf der Website www.airport-cochstedt.de und im Reise Center Cochstedt direkt im Terminal.

Hier erhalten Sie eine Übersicht der bereits bestätigten Flüge, weitere folgen.

Cochstedt – Antalya & Türkische Riviera
13.04. – 20.04.2015 20.04. – 27.04.2015
27.04. – 04.05.2015 04.05. – 11.05.2015
11.05. – 18.05.2015 18.05. – 25.05.2015

Cochstedt – Italien & Rom
13.03 – 17.03.2015

Cochstedt – Spanien & Andalusien
21.03. – 28.03.2015

Cochstedt – Marrakesch & Casablanca
18.03 – 25.03.2015

Cochstedt – Dubai & Emirate
03.03 – 10.03.2015

ESA feiert Ankunft Rosettas im (ESOC) Darmstadt

Am 06. August wird die ESA-Sonde Rosetta nach ihrem zehnjährigen Flug durch den Weltraum als erstes Raumfahrzeug überhaupt einen Kometen anfliegen. Die Sonde ist nun weniger als 10.000 Kilometer von ihrem Ziel entfernt und bereitet sich auf ihre Ankunft vor. Nach Erreichen des Kometen am 06. August wird Rosetta ihn um die Sonne herum und auf seinem Weg zurück in Richtung Jupiterumlaufbahn begleiten. Seit ihrem Start von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana am 02. März 2004 hat Rosetta mehr als sechs Milliarden Kilometer zurückgelegt und ist dabei dreimal an der Erde und einmal am Mars sowie an zwei Asteroiden vorbeigeflogen.

Nun ist die Sonde weniger als 10.000 Kilometer von ihrem Ziel entfernt und bereitet sich auf ihre Ankunft vor. Für den entferntesten Teil der Reise außerhalb der Umlaufbahn des Jupiter wurde Rosetta für 31 Monate in einen „Winterschlaf“ versetzt, aus dem sie am 20. Januar dieses Jahres „erwachte“, um den letzten Teil ihres außergewöhnlichen Flugs zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko zu absolvieren. Erste Bilder vom Kometen zeigen bereits seine bizarre Form, die darauf schließen lässt, dass er einst aus zwei Teilen hervorging.

Nach Erreichen des Kometen am 06. August wird Rosetta ihn um die Sonne herum und auf seinem Weg zurück in Richtung Jupiterumlaufbahn begleiten. Das Landegerät Philae soll im November auf seiner Oberfläche aufsetzen. Gemeinsam mit Wissenschafts- und Missionsbetriebsexperten sowie Partnern will die ESA bei einer Veranstaltung im ESOC die Zielankunft Rosettas feiern und die neuesten Bilder des Kometenkerns in hoher Auflösung vorgestellen.

Halbleiter-Kristallisation in Schwerelosigkeit: FOTON-M4 vor dem Start

Am 18. Juli 2014 ist um 22:50 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 00:50 Uhr Ortszeit am 19. Juli) der russische Forschungssatellit FOTON-M4 mit einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All gestartet. FOTON-M4 wird die Erde zwei Monate lang in einer Höhe von fast 600 Kilometern – also noch rund 200 Kilometer höher als die Internationale Raumstation ISS – umkreisen.

Dann, Ende September, soll seine kugelförmige Landekapsel mit den Experimentanlagen und Proben wieder zurückkehren. An Bord sind auch vier deutsche Experimente, deren Mitflug das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglicht hat.

Kontrollierte Kristallisation im All – Keine Elektronik ohne Halbleiter

Wissenschaftler der Universität Freiburg und des Freiburger Materialforschungszentrums wollen in den kommenden Wochen die FOTON-Kapsel für vier Experimente zum Wachstum von Halbleiterkristallen nutzen. Ihr Ziel ist es, Kristalle mit möglichst hoher Qualität zu erzeugen. Dabei verwenden sie für die drei verschiedenen Halbleitermaterialien – Germanium-Gallium, Germanium-Silizium und Cadmium-Zink-Tellur – das gleiche Verfahren wie auf der Erde: Das Ausgangsmaterial wird aufgeschmolzen und anschließend von einer Seite so abgekühlt, dass der neue Kristall von dort aus zu wachsen beginnt.

Was ist also unter Schwerelosigkeit anders? Im Gegensatz zum Labor auf der Erde tritt unter Schwerelosigkeit die schwerkraftbedingte Konvektion in Schmelzen mit Temperaturunterschieden nicht auf. Daher können Wissenschaftler auf FOTON unabhängig davon und ungestört den Vorgang des Kristallwachstums sowie den Einfluss von Magnetfeldern und von Vibrationen studieren, die auf der Erde für die Kontrolle von Strömungen in der Schmelze eingesetzt werden sollen. Die Experimente auf FOTON sollen so helfen, industrielle Prozesse auf der Erde zu verbessern.

"Technischer Fortschritt wird oft erst möglich durch Materialien, die dem neuesten Stand der Forschung entsprechen. Vor allem Zukunftsbranchen wie die Elektronikindustrie hängen stark von den Innovationen ab, die in der Materialforschung erzielt werden. Essentiell für diesen Industriezweig sind die Halbleitermaterialien, ohne die elektronische Bauelemente nicht möglich wären: Solarzellen, Leuchtdioden und Transistoren sind nur einige von vielen Anwendungsfeldern. Nimmt die Leistungskapazität zu, steigen auch die Anforderungen an die Qualität der Halbleiterkristalle", verdeutlicht Maria Roth, zuständig für FOTON im DLR Raumfahrtmanagement, den Hintergrund.

Spezialofen für die Proben auf POLIZON-2

Herzstück der Experimentanlagen ist der russische POLIZON-2-Ofen, in dem die Halbleiter-Proben aufgeschmolzen werden. Rund 100 Kilogramm wiegt die Apparatur. Zu dem Gewicht trägt neben dem eigentlichen Schmelzofen vor allem das Magazin bei, aus dem die insgesamt zwölf Proben nacheinander in den Ofen geschoben und in das sie später wieder zurücktransportiert werden.

Um den Ofen herum gruppieren sich noch weitere sieben technologische und materialwissenschaftliche sowie neun gravitations- und strahlenbiologische Experimentanlagen russischer Wissenschaftler. Drei weitere Experimente zur Strahlenbiologie und eines zur Temperaturmessung sind auf der Außenhaut von FOTON-M4 montiert.

Deutsch-russische Kooperation: Proben der Länge nach halbiert

Ende 2014 sollen im Labor auf der Erde Vergleichsexperimente mit dem POLIZON-2-Flugofen ablaufen, bei denen die realen Flugdaten verwendet werden. Danach werden alle Proben der Länge nach halbiert und sowohl von deutschen als auch russischen Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Methoden analysiert.

FOTON-M4 wird vermutlich der letzte in einer Serie von 16 Flügen des FOTON-Programms sein. Ein neues System, bei dem der Satellit für sieben Jahre im Orbit bleiben soll, wird derzeit in Russland untersucht. Dieser Satellit soll in regelmäßigen Abständen zwecks Proben- und Anlagentausch an die Internationale Raumstation ISS andocken. Damit müsste regelmäßig nur die Experimentausrüstung in den Weltraum gebracht werden. Die Startkosten für fast sechs Tonnen Satellitensystem und die Landung fielen dann im gesamten Zeitraum nur einmal an.

Kühle Getränke und Eis vom Chef für die Vorfeld-Arbeiter am Fraport

Während in den ersten Bundesländern schon die Schulferien angefangen haben, beginnt für die Flughafenbeschäftigten im wahrsten Sinne des Wortes die "heißeste Zeit des Jahres". Traditionell sind am Flughafen Frankfurt die Fluggastzahlen in den Sommermonaten besonders hoch.

Wenn die Passagiere in den Urlaub starten, werden an Spitzentagen bis zu 114.000 Gepäckstücke verladen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste bedeutet das bei Temperaturen über 30 Grad körperliche Schwerstarbeit. Auf dem Flughafen-Vorfeld wird es dabei noch heißer, da es wenig Schatten gibt und der Beton die Wärme reflektiert.

Zur Abkühlung gab es heute auf dem Vorfeld kostenlos Eiscreme für die Flughafen-Beschäftigten. Die rund 1.000 Eiswaffeln verteilte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte persönlich, verbunden mit einem großen Lob an die Beschäftigten: "Egal ob Hitze, Kälte oder Regen – unsere Mannschaft leistet bei jedem Wetter sehr gute Arbeit. Diese gewährleistet einen zuverlässigen Flugbetrieb und hohe Qualität für unsere Airline-Kunden. Stellvertretend für meine Vorstandskollegen möchte ich mich mit dieser erfrischenden Aufmerksamkeit bei allen operativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken!"

Die Aktion sorgte beim Personal für gute Stimmung und eine angenehme Abwechslung. Während die Verteilung von Eiswaffeln eine Besonderheit ist, fahren täglich fünf Getränkewagen über das Vorfeld, um die Beschäftigten kostenlos mit gekühltem Multivitaminsaft, Limonade und Wasser sowie warmem Tee und Bouillon zu versorgen.

Flughafen München: Dauerhafter Internet-Zugang für alle kostenlos

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Service-Erweiterung am Münchner Flughafen: Den Passagieren und Besuchern können ab sofort kostenfrei und zeitlich unbegrenzt ins Internet. Egal ob mit Smartphone, Laptop oder mit Tablet, den Zugang zum Web können sich alle Nutzer am Airport einfach verschaffen. Bisher war der freie Internet-Zugang in den Terminals über das Wireless Local Area Network (WLAN) nur in den ersten 30 Minuten kostenlos. Jetzt wurde der HotSpot am Airport so aufgerüstet, dass er nun als zeitlich unbegrenzter Gratis-Dienst mit der Deutschen Telekom als Provider zur Verfügung gestellt werden kann.

Erst kürzlich hatte der Flughafen Frankfurt diesen Schritt zum kostenlosen, dauerhaften Internet-Zugang für alle gemacht, nun zieht München nach. Und so geht’s : Den Browser auf dem eigenen mobilen Endgerät starten oder sich über die WLAN-Einstellungen zum WLAN-Netz der Telekom verbinden lassen, dann öffnet sich automatisch eine Startseite der Telekom.

Einmalige Anmeldung für Internet-Zugang

Dort wird ein Link angezeigt, der zur Registrierung bei der Flughafen München GmbH führt. Einige wenige Angaben müssen auf dieser Seite gemacht werden, um sofort für bis zu 24 Stunden surfen zu können.

Zur Vereinfachung für künftige Surf-Besuche sollte sich der Nutzer einen Zugang über seine E-Mail-Adresse anlegen. Details dazu werden nach der ersten Nutzung des WLANs per Mail übermittelt. Ein einmal registrierter Nutzer kann beim nächsten Besuch ohne abermalige Anmeldung unbegrenzt surfen. Die Flughafen München GmbH leistet mit dem verbesserten Service für Internetnutzer so einen weiteren Beitrag zur Steigerung der Aufenthaltsqualität am Münchner Airport.

Komet überrascht Wissenschaftler: Fotos von Rosetta

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Dass Kometen unregelmäßig und eher kartoffelähnlich geformt sind, ist bekannt – doch der Komet Churyumov-Gerasimenko, auf dem Lander Philae im November 2014 landen soll, hat eine unerwartete Gestalt: Der Komet besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen und sieht aus wie der Doppelkegel eines Diabolo.

Dies zeigen Bilder der OSIRIS-Kamera an Bord der ESA-Sonde Rosetta, die aus 14.000 Kilometern Entfernung aufgenommen wurden. "Diese Form ist sehr überraschend für uns", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 30 Jahren erforscht der Projektleiter für die wissenschaftlichen DLR-Experimente auf Sonde und Lander diese Himmelskörper.

"Aber sie ist durchaus plausibel: Kometen sind während der Bildung unseres Planetensystems weit ab von der Sonne durch die Zusammenstöße von kleineren Bausteinen entstanden." Welche Auswirkungen die ungewöhnliche Form des Kometen auf die Landung hat, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Völlig überraschend – 4,5 Mrd. Jahre aneinander gefroren

Weniger als 10.000 Kilometer sind Sonde Rosetta und Lander Philae derzeit noch von ihrem Ziel entfernt. Bisher war Churyumov-Gerasimenko für die Wissenschaftler ein Unbekannter: Lediglich Aufnahmen aus großer Entfernung wie beispielsweise mit dem Weltraumteleskop Hubble oder erste Bilder der OSIRIS – sowie der Navigationskamera vermittelten eine Vorstellungen, was auf Orbiter und Sonde zukommt. Bisherigen Schätzungen zufolge ist der Himmelskörper etwa drei mal fünf Kilometer groß.

Dass Churyumov-Gerasimenko aber aus zwei deutlich unterscheidbaren Teilen besteht, überrascht alle. "Die zwei Bausteine sind sehr wahrscheinlich bei der Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren mit geringer Geschwindigkeit zusammengestoßen, aneinander haften geblieben und haben ihren Weg seitdem gemeinsam fortgesetzt", sagt DLR-Kometenforscher Ekkehard Kührt. "Für die Wissenschaft ist jetzt natürlich sehr spannend, ob sich die beiden Bestandteile in ihrer Zusammensetzung unterscheiden." Stammen die beiden Teile aus unterschiedlichen Regionen, könnten sie auch unterschiedliche Strukturen aufweisen.

Schwierige Suche für Philae-Landeplatz auf einem Kometen

In den nächsten Monaten werden die Wissenschaftler aus geringerer Nähe mehr über den Kometen erfahren. "Für die Landung ist es vor allem wichtig zu wissen, wie der Komet im Detail aussieht und wie genau die beiden Teile miteinander zusammenhängen", sagt Dr. Koen Geurts, Ingenieur am Lander-Kontrollzentrum des DLR in Köln.

Diese Informationen fließen in die Planung der Flugbahn von Raumsonde Rosetta ein – und deren Bahn und Höhe hat wiederum Auswirkungen auf die Landung von Philae, bei der zum ersten Mal überhaupt ein Landegerät auf einem Kometen aufsetzt und vor Ort Messungen durchführt. "Bisher sieht es immerhin so aus, als gäbe es auch größere und flache Regionen auf dem Kometen." Zumindest die Stelle, an der beide Teile miteinander verbunden sind, kommt als Landeplatz aber sehr wahrscheinlich nicht in Frage.

Neben einem geeigneten, möglichst flachen Terrain sollte an dem Landeplatz auch ein Tag- und Nachtrhythmus herrschen, damit zum einen Lander Philae stundenweise ohne Sonneneinstrahlung abkühlen kann und zum anderen die wissenschaftliche Forschung unter verschiedenen Bedingungen ablaufen kann. Auch die regelmäßige Verbindung zur Raumsonde Rosetta ist für das Lander-Team notwendig, um aufgezeichnete Daten zur Erde senden und die Datenspeicher leeren zu können. "Diese Bedingungen sind zurzeit noch kaum abzuschätzen."

easyJet fliegt ab Herbst Route Hamburg – Amsterdam

Die britische Low-Cost-Fluggesellschaft baut ihr Engagement am Hamburg Airport weiter aus: Die Airline hebt ab dem 03. November 2014 bis zu sechsmal die Woche nach Amsterdam ab. Seit März 2014 betreibt easyJet eine feste Basis am Hamburg Airport und baute seither das Streckennetz der Airline von ursprünglich sechs auf 17 Destinationen aus. Anfang Juli wurden mit Genf, Tel Aviv, Salzburg, Krakau und Fuerteventura fünf weitere Verbindungen für den kommenden Winterflugplan bekannt gegeben. Die Hansestadt ist als wichtiges Geschäftszentrum sowohl für Business- als auch Freizeitreisende interessant.

Im Rahmen ihrer Expansion eröffnet easyJet im Frühjahr 2015 ihre erste Basis in den Niederlanden. Der neue Standort stärkt easyJets strategische Position am Flughafen Schiphol. Wie am Hamburg Airport werden in Amsterdam Schiphol drei Flugzeuge stationiert. Neben Amsterdam wurde zudem die Eröffnung der Basis Nummer 26 in Porto angekündigt.

"EasyJet setzt seine Strategie konsequent fort und verbindet Europa mit Hamburg", sagt Wolfgang Pollety, Geschäftsführer am Hamburg Airport. "Wir erwarten insbesondere, dass durch diese neue Verbindung die Anzahl niederländischer Gäste in Hamburg ansteigt."

Flüge können ab sofort gebucht werden, Tickets soll es bereits ab 42,32 Euro One-Way inkl. Steuern und Gebühren geben. Der One-way-Preis ist dabei basierend pro Person auf zwei Passagiere, die mit der gleichen Buchung reisen, inklusive 15,00 Euro Bearbeitungsgebühr und Flughafensteuer, zuzüglich Kreditkartengebühr und variabler Kosten für Aufgabegepäck.

Boeing mit über 780 Neubestellungen zur Farnborough Airshow

Boeing hat sein 40-jähriges Jubiläum als Aussteller auf der Farnborough International Airshow diese Woche mit der Präsentation seiner innovativen, effizienten Verkehrsflugzeuge sowie seiner fortschrittlichen Fähigkeiten im Bereich Verteidigung gefeiert. Boeing hat eine neue 737 MAX 8 Option mit 200 Sitzen bekannt gegeben, die Airlines bis zu elf zusätzliche Sitze bietet. Diese jüngste Ergänzung des umfassenden Produkt- und Serviceportfolios von Boeing wird 20 Prozent Treibstoffeinsparungen im Vergleich zur heutigen Next-Generation 737 ermöglichen.

Boeing hat ein Memorandum mit Paramount Group unterzeichnet, um gemeinsam Möglichkeiten im Bereich Verteidigung und Sicherheit in bedeutenden internationalen Märkten zu entwickeln. Paramount Group ist das größte private Unternehmen im Bereich Verteidigung sowie Luft- und Raumfahrt in Afrika.

Neue Modelle und Flugzeuggenerationen

Boeing hat neue Details des Interieurs der 777X bekannt gegeben. Das neue Modell wird auf dem erfolgreichen Interieur der heutigen 777 aufbauen und Innovationen der Kabine des 787 Dreamliner integrieren: höhere Luftfeuchtigkeit, mehr als 15 Prozent größere Fenster und eine um 16 Inch (40,6 cm) breitere Kabine als die der Konkurrenz. Airlines können so eine Reihe von Economy Class Sitzweiten einsetzen.

Boeing präsentierte in Farnborough zum ersten Mal sein neues Maritime Surveillance Aircraft. Das Flugzeug basiert auf dem Bombardier Challenger 605 Business Jet und wird Kunden Fähigkeiten zur Aufklärung auf dem Meer und über Land, für Anti-Piraterie-, Küstenschutz- sowie Such- und Rettungs-Einsätze bereitstellen.

"Während der 40 Jahre als Aussteller in Farnborough hat Boeing fortlaufend sein Engagement veranschaulicht, innovative und bahnbrechende Produkte, Ausrüstung und Services für Verkehrsflugzeuge sowie auch für das Verteidigungssegment zu entwickeln", sagte Charlie Miller, Vice President of International Communications.

40 Mr. US-Dollar an neuen Aufträgen

Die Kunden haben Bestellungen und Verpflichtungen für 201 Boeing-Flugzeuge mit einem Wert von mehr als 40,2 Milliarden US-Dollar (nach Listenpreisen) bekanntgegeben. Zusätzliche Bestellungen, die diese Woche bekannt gegeben wurden, werden auf der Boeing Orders & Deliveries aufgeführt werden. Die Anzahl an Nettobestellungen für 2014 steigt somit auf 783 an.

"Auch während der diesjährigen Farnborough Airshow haben wir die Begeisterung und den Enthusiasmus unserer Kunden, Partner und Zulieferer gespürt. Die Bestellungen für Verkehrsflugzeuge, die für dieses Jahr auf insgesamt 783 Flugzeuge angestiegen sind, bestätigen die Stärke unseres Produktportfolios.", so Miller. Am Flugprogramm der Airshow nahmen von Boeing der neue 787-9 Dreamliner, die P-8A Poseidon – eine militärische Variante der Boeing Next-Generation 737-800 – und der vielseitig einsetzbare F/A-18E/F Super Hornet Strike Fighter teil.

Übersicht Boeing Orders von der Farnborough Airshow

Kunde Menge / Modell Wert nach Listenpreisen in US-Dollar Status
Monarch Airlines (30) 737 MAX 8 3,1 Mrd. Verpflichtung
Okay Airlines 6) 737 MAX 8

(4) 737-800

980 Millionen Bestellung
Avolon (6) 787-9

(5) 737 MAX 9

2 Mrd. Verpflichtung
Air Lease Corp. (6) 777-300ER

(20) 737 MAX

3,9 Mrd. Bestellung
Intrepid (6) 777-300ER 1,9 Mrd. Bestellung
CIT (10) 787-9 2,5 Mrd. Bestellung
Air Algérie (2) 737-700C 152 Millionen Bestellung
Qatar Airways (50) 777-9X

(4) 777 Frachter

20,1 Mrd. 777X-Bestellung
777F – Verpflichtung
MG Aviation (2) 787-9 499 Millionen Bestellung
Hainan Airlines (50) 737 MAX 8 5,1 Mrd. Verpflichtung
Bestellungen und Verpflichtungen insgesamt 201 Flugzeuge 40,2 Mrd.    

 

Hochbetrieb zum Ferienbeginn an Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Zum Ferienbeginn in deutschen Bundesländern herrscht Hochbetrieb an den beiden Flughäfen der Mitteldeutschen Flughafen AG. Vom letzten Schultag (18.07.) bis zum Ende der ersten Ferienwoche (27.07.) starten insgesamt 252 Flugzeuge – 174 am Leipzig/Halle Airport, 78 am Flughafen Dresden International – zu Sonnenzielen in Südeuropa, Nordafrika und Vorderasien. Einen garantierten Parkplatz direkt am Flughafen Dresden International kann man online buchen. Die Kontingente günstiger Tarife sind aber begrenzt.

Am Leipzig/Halle Airport heben die Ferienflieger zu 23 Zielen im Süden ab. Spitzenreiter ist Antalya mit 47 Starts, gefolgt von Mallorca mit 34 Abflügen und Bulgarien mit 21 Verbindungen (Burgas, Varna). Griechenland (Kreta, Korfu, Kos, Rhodos) und die Kanarischen Inseln (Fuerteventura, Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote) werden 20-mal bzw. 18-mal angeflogen. Weitere beliebte Urlaubsregionen sind Ägypten (Hurghada, Marsa Alam) mit 12 Starts und Tunesien (Enfidha, Djerba) mit 11 Starts. Hinzu kommen Ferienflüge nach Barcelona (3), Madeira, Lamezia Terme (je 2), Agadir, Debrecen, Alanya/Gazipasa und Ibiza (je 1).

Am Flughafen Dresden International stehen 16 Ferienziele auf dem Sommerflugplan. Die meisten Flüge entfallen wiederum auf Antalya (27) und Mallorca (14). Griechenland (Korfu, Kreta, Kos, Rhodos) wird 12-mal angeflogen, Bulgarien (Burgas, Varna) 8-mal. Auf die Kanarischen Inseln (Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura) gibt es 5 Starts, nach Tunesien (Enfidha, Djerba) 4 Abflüge. Hinzu kommen Ferienflüge nach Barcelona (4), Hurghada (2) und Lamezia Terme (2).

Neuer Low-Cost-Parkplatz am Flughafen Leipzig

Am Leipzig/Halle Airport steht seit Neuestem ein zweiter, saisonaler Low-Cost-Parkplatz zur Verfügung (P15). Er verfügt über 500 Stellplätze, die ausschließlich online gebucht werden können. Geöffnet ist der P15 bis 31. Oktober. Im kommenden Jahr steht der P15 ab dem 01. April wieder zur Verfügung und ist bereits jetzt buchbar.