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Airbus will A330neo bauen: Verbesserungen für Betreiber und Passagiere

Nach einer Entscheidung des Board of Directors der Airbus Group führt Airbus zwei neue Mitglieder seiner Familie von Großraumflugzeugen ein: Die A330-800neo und die A330-900neo werden neben Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerken der neuesten Generation auch aerodynamische Verbesserungen sowie neue Annehmlichkeiten in der Kabine aufweisen.

Mit der unschlagbaren Wirtschaftlichkeit, Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit der A330 soll die A330neo den Treibstoffverbrauch um 14 Prozent pro Sitz reduzieren und damit der wirtschaftlichste Widebody für Mittelstrecken am Markt sein. A330neo-Betreiber sparen künftig also noch mehr Treibstoff. Airbus, der größte Flugzeugbauer der Welt, spricht dabei von bis zu zehn Sitzen mehr und einer größeren Profitabilität als beim 787 Dreamliner.

Darüber hinaus schafft das Flugzeug eine um bis zu 400 nautische Meilen größere Reichweite und bietet Passagieren sämtliche Vorteile des einzigartigen Kommunalitätskonzepts. Der Flugzeugbauer will die ersten A330neo ab dem vierten Quartal 2017 ausliefern.

A330 wesentlich für Airbus-Marge

„Die A330 trägt wesentlich zur Marge der Airbus Group bei. Es ist eines der zuverlässigsten und effizientesten Verkehrsflugzeuge aller Zeiten. Die Kunden lieben den Flieger. Mit unserer Entscheidung, die A330 mit neuen Triebwerken auszurüsten, werden wir den Höhenflug dieses Modells noch über viele Jahre fortsetzen. Die Entwicklungskosten für die A330neo fallen im Zeitraum 2015 bis 2017 an und werden einen Effekt von etwa -70 Basispunkten auf die für 2015 anvisierte Umsatzrendite der Airbus Group haben. Allerdings besitzen wir ein sehr gutes Geschäftsmodell mit der A330neo, die nach ihrer Indienstnahme erheblich zum Konzerngewinn beitragen wird“, sagte Tom Enders, CEO von Airbus Group.

„Die A330neo ist die logische Weiterentwicklung unserer zuverlässigen und vielseitigen A330-Familie. Sie stellt eine optimale Lösung für Airlines auf der ganzen Welt dar, die ihre Kraftstoff- und Betriebskosten minimieren, den Fluggästen aber gleichzeitig Komfort der Spitzenklasse bieten wollen“, erklärte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. „Wir sehen starkes Marktpotenzial für die A330neo und sind wie bei ihrem kleinerem Schwestermodell, der A320neo, vom Erfolg dieses neuen Flugzeugs im Mittelstreckensegment überzeugt. Wieder bauen wir auf einem bewährten Flugzeug mit einer breiten Betreiberbasis auf, das wir mittels neuester Innovationen und technischer Entwicklungen noch deutlich effizienter machen.“

Winglets und 3D-Filme für die Passagiere

Zusätzlich zu den neuen Trent 7000-Triebwerken von Rolls-Royce wird die A330neo inkrementelle Innovationen wie etwa aerodynamische Verbesserungen aufweisen. Dazu zählen neue Winglets nach dem Vorbild der A350 XWB, eine erhöhte Spannweite und neue Triebwerkspylone. Die Piloten werden von Cockpitsystemen der jüngsten Generation profitieren.

Gleichzeitig wird die jetzt schon überaus komfortable A330-Kabine weiter optimiert, so dass bis zu zehn zusätzliche Sitze mit 18 Zoll Breite angeboten werden können. Auch die Passagiere gewinnen: Sie können mit In-Flight Entertainment der neuesten Generation (3D-Filme), stimmungsvoller Beleuchtung und voller Konnektivität ein Flugerlebnis des 21. Jahrhunderts genießen.

Andreas Bartels Leiter Lufthansa Media Relations – Stärkere Aufgliederung

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Die Lufthansa Konzernkommunikation wird zum 01. August 2014 neu aufgestellt. Kern der organisatorischen Weiterentwicklung ist die Bündelung der Kommunikationsverantwortung für die Lufthansa Group und das Kerngeschäft "Passage" in jeweils einer Einheit für die externe und die interne Kommunikation.

Flankiert werden diese Funktionen durch eine neu eingeführte strategische und operative Kommunikationsplanung sowie durch eine neue Einheit, die die Kommunikation zum sozialen und gesellschaftlichen Engagement der Lufthansa Group und das Eventmanagement wahrnimmt.

Zielgerichtetere Kommunikation des Konzerns

Grundgedanke der Neuausrichtung ist eine stärkere Orientierung an externen und internen Zielgruppen der Kommunikation. So sollen die Teams künftig unterschiedliche Medien- und Mitarbeitergruppen mit maßgeschneiderten Botschaften und Formaten ansprechen und mit ihnen interagieren. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Entwicklung und Nutzung neuer Formate für die interne und externe Kommunikation über Social Media. Darüber hinaus werden mobile Medien in der internen Kommunikation künftig eine höhere Bedeutung erhalten.

Barbara Schädler, Senior Vice President und Global Head of Lufthansa Group Communications, sagt: "Unterschiedliche Zielgruppen und Medien bedürfen individueller Kommunikationskonzepte. Mit unserer neuen Aufstellung bündeln wir unsere Kräfte und schaffen zugleich die Voraussetzungen, um unsere Zielgruppen entsprechend ihrer spezifischen Bedürfnisse optimal zu bedienen."

Bartels und Schädler für Medien und Kommunikation

Die Verantwortung für die externe Kommunikation der Lufthansa Group – inklusive "Passage" und den internationalen Kommunikatoren in den weltweiten Märkten – übernimmt Andreas Bartels (44). Er wird damit Leiter Media Relations Lufthansa Group. Zuvor war er für die externe und die interne Kommunikation der Lufthansa Passage verantwortlich. Bartels berichtet in neuer Funktion wie bisher an Barbara Schädler.

"Mit der weiterentwickelten Kommunikationsstruktur und Barbara Schädler als Verantwortliche für die Kommunikation der Lufthansa Gruppe sowie Andreas Bartels an der Spitze des Bereichs Media Relations sind wir für die Herausforderungen der internen und externen Kommunikation hervorragend aufgestellt", sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG.

ATV-5 „Georges Lemaître“: Der letzte seiner Art vor dem Start

Airbus Defence and Space bereitet ATV (Automated Transfer Vehicle)-5 "Georges Lemaître" auf seinen Start vor. In den frühen Morgenstunden des 25. Juli 2014 soll der unbemannte Raumtransporter, benannt nach dem belgischen Astronomen und Kosmologen, mit der europäischen Trägerrakete Ariane 5 ES vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) zur Internationalen Raumstation starten und seine fast sechsmonatige Mission beginnen. ATV-5 ist Europas letzter Raumtransporter, der zur Internationalen Raumstation startet.

Die Versorgungsgüter für die Internationale Raumstation sind so vielfältig wie es das tägliche Leben verlangt. Ob nun Orangen-Mango- Saft, Brotpudding, Käsespätzle, Socken, T-Shirts oder Zahnseide, 1.232 einzelne Güter – darunter auch 50 kg Kaffee – werden mit ATV-5 zur Internationalen Raumstation reisen.

Neuer Nutzlast-Rekord für die Ariane

Insgesamt 6,6 Tonnen Güter transportiert ATV-5, wobei Treibstoff, Wasser und Gas mit knapp vier Tonnen den Löwenanteil ausmachen. Knapp 2,7 Tonnen Lebensmittel, Kleidung, Forschungsausrüstung sind in insgesamt 154 Taschen verpackt, 1.234 Kilogramm oder 57 Taschen davon gehören zum so genannten "Late Cargo", also zu den Gütern, die nicht lange gelagert und deshalb erst vier Wochen bis 20 Tage vor dem Start geladen werden können. Mit einem Gesamtgewicht von knapp 20,3 Tonnen hat "Georges Lemaître" seine vier Vorgänger noch einmal übertroffen und ist damit nun die schwerste Nutzlast, die bisher von einer Ariane in den Orbit gebracht werden wird.

Eine Vielzahl von unterschiedlichen Experimenten und -Anlagen wird auch zur ISS gebracht, darunter wird auch der Electromagnetic Levitator (EML) sein. Der EML ist ein tiegelfreier Schmelzofen für die Materialforschung im europäischen Weltraumlabor Columbus. Airbus Defence and Space hat die Experimentieranlage, die auf dem Prinzip der elektromagnetischen Schwebetechnik (Levitation) beruht, im Rahmen von Aufträgen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt.

Die Anlage soll Erkenntnisse über Hightech-Legierungen und -Halbleitermaterialien und deren Eigenschaften im geschmolzenen Zustand liefern. Diese werden für die Optimierung von industriellen Gießvorgängen und in der Grundlagenforschung genutzt.

Weltraumschrott: Einfangen "nicht-kooperativer Ziele"

Voraussichtlich am 12. August wird "Georges Lemaître" die Internationale Raumstation erreichen und von einem ESA-Astronauten in Empfang genommen werden. Während des Andockmanövers an die Raumstation und auch während eines dedizierten Flugmanövers unter die ISS in den Tagen zuvor, wird ATV den Demonstrator "Liris" aktivieren. "Liris" wird Flugdaten generieren, die notwendig sind, um neue Rendezvous-Technologien weiterentwickeln zu können, insbesondere für nicht-kooperative Ziele wie Weltraumschrott. Dieses Experiment wird durch ein Set von optischen Sensoren ermöglicht, die von Sodern und Jena-Optronik im Rahmen des ATV-Programms von Airbus Defence and Space entwickelt wurden.

"Die Dimension und Komplexität von ATV sowohl in der Entwicklung wie auch in der Produktion sind einzigartig in Europa, wenn nicht gar weltweit," sagte François Auque, Leiter von Space Systems. "Der Erfolg der ATV-Missionen hat uns und unsere europäischen Partner in die Lage versetzt, erstmals mit systemkritischen Elementen an einer bemannten amerikanischen Mission mitzuwirken." So entwickle Airbus Defence and Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation das Servicemodul für das bemannte amerikanische Raumschiff "Orion-MPCV".

Zuverlässiges Arbeitspferd Ariane 5 – Flugbahn über Europa

Airbus Defence and Space ist gleichzeitig Hauptauftragnehmer für die Trägerrakete Ariane 5, das zuverlässige europäische "Arbeitspferd", entwickelt und gebaut, um eine Vielzahl von Schwerlast-Missionen zu ins All zu Bringen. In der speziellen ES-Version wird die Trägerrakete das ATV-Versorgungsraumfahrzeug in eine kreisförmige Umlaufbahn in einer Höhe von 260 km mit einer Geschwindigkeit von 7.600 m/s bringen.

Die Trägerrakete wird mit einer festgelegten Flugbahn in nordöstlicher Richtung über den Atlantik starten und die beiden Feststoffbooster, die Nutzlastverkleidungen und später ihre kryogene Hauptstufe abwerfen. Die Ariane 5 wird in Richtung Europa fliegen und Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Polen, die Ukraine und Russland überqueren. Nach etwa einer Stunde wird das ATV von der EPS-Oberstufe der Trägerrakete getrennt, die sicher in ihre Passivierungsphase im Pazifischen Ozean eintritt, während das ATV eigenständig weiter zur ISS reisen wird.

Die Ariane 5 wird an jede einzelne Mission angepasst. Airbus Defence and Space managt eine hoch-professionelle Lieferkette in Europa für Ausrüstungsgegenstände und Stufen sowie deren Montage in Französisch-Guayana. Zu den Hauptkomponenten gehören die EPC-Hauptstufe mit dem Triebwerk Vulcain 2, die beiden Feststoffbooster und die EPS-Oberstufe mit dem Triebwerk Aestus.

Lufthansa-Technik kooperiert mit MRAS bei Boeing-747-8 Schubumkehrern

Die Lufthansa Technik AG hat mit der Middle River Aircraft Systems Inc. (MRAS), einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von GE Aviation, eine Vereinbarung zur Instandhaltung von Schubumkehrern getroffen. Im Rahmen der langfristig angelegten Partnerschaft kann Lufthansa Technik jetzt als autorisiertes Servicecenter die Schubumkehrer der GEnx-2B-Triebwerke für die Boeing 747-8 reparieren und überholen. Die Vereinbarung deckt neben der Instandhaltung auch einen Kundendienst rund um die Uhr (24/7) sowie den Verleih und Tausch ab.

"Wir freuen uns, eine langfristige Partnerschaft mit Lufthansa Technik einzugehen. Als ein weltweit führendes Instandhaltungsunternehmen ist Lufthansa Technik strategisch gut aufgestellt, um Kunden mit GEnx-2B-Schubumkehrern mit einer hochklassigen Reparatur und Überholung zu unterstützen", sagte Huntley Myrie, Geschäftsleiter des Bereichs Nacelle Products bei MRAS.

Erfahrung von MRAS und Lufthansa-Technik kombiniert

Michael Kirstein, Leiter des für Verbundwerkstoffreparaturen zuständigen Produktbereichs Airframe Related Components (ARC) der Lufthansa Technik: "Diese Partnerschaft erlaubt es uns, weltweit einen herausragenden Service für die Triebwerksgondeln der 747-8 anzubieten. Wir schaffen zusätzlichen Mehrwert für die Kunden durch die Kombination der umfangreichen Erfahrung von MRAS im Design und der Entwicklung von Produkten mit den großen Stärken der Lufthansa Technik bei der Entwicklung von Reparaturen und dem Management und Handling dieser aufwendigen Komponenten."

Lufthansa ist zurzeit der größte Betreiber der Boeing 747-8 und hat insgesamt 19 Maschinen dieses Typs bestellt. Boeing bietet die 747-8 sowohl als Passagierflugzeug als auch als Frachter an. Alle Versionen werden von dem GEnx-2B angetrieben.

Im Rahmen der Vereinbarung mit MRAS wird Lufthansa Technik eine Bandbreite von Instandhaltungsleistungen für Schubumkehrer des GEnx-2B ausführen. Diese schließen Reparaturen bei Garantieansprüchen und Modifikationen im Namen von MRAS ein. Zunächst wird Lufthansa Technik entsprechende Reparaturkapazitäten in der Werkstätten in Hamburg und im chinesischen Shenzhen etablieren.

Weltweiter 24/7-Esatzteil-Service

Mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung mit der Reparatur fortschrittlicher Verbundwerkstoffe hat Lufthansa Technik die nachgewiesene Fähigkeiten, Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Triebwerksgondeln zu unterstützen – von der Aufnahme des Flugbetriebs bis hin zu umfangreichen und komplexen Reparaturen.

Lufthansa Technik wird außerdem entsprechende Ersatzteile anbieten, um Kunden einen Tausch oder Verleih für die Zeit der Reparaturen zu ermöglichen. Sofort einsatzbereite Schubumkehrer werden rund um die Uhr (24/7) für Kunden weltweit verfügbar sein.

Airport CDM am Flughafen Wien für mehr Effizienz und weniger Wartezeit

Der Flughafen Wien, Austro Control sowie am Standort Wien tätige Fluglinien und Handlingunternehmen starten mit der Umsetzung von Airport CDM (Collaborative Decision Making) am Wiener Airport. Die entsprechende Zertifizierung wurde Mitte Juli durch Eurocontrol erteilt.

Bei diesem Programm wird die Abfertigung eines Flugzeugs von der Flugplanung über Landung bis zum Start zum Weiterflug zwischen allen beteiligten Partnern wie den Flughäfen, der Flugsicherung, den Airlines und den Handlingfirmen vereinheitlicht und aufeinander abgestimmt. Informationen, die für eine rasche Bodenabfertigung notwendig sind, werden standardisiert zwischen allen Projektpartnern ausgetauscht.

Abstimmung aller Partner beschleunigt Abläufe

Damit können Kosten gesenkt, die Pünktlichkeit vor allem zu Zeiten mit gesteigertem Verkehrsaufkommen erhöht, Treibstoffverbrauch am Boden reduziert werden. Die erfolgreiche Umsetzung von CDM trägt damit auch wesentlich zu einer umweltschonenden Abwicklung des Flugverkehrs am Flughafen Wien bei.

"Hohe Qualität und gutes Kostenmanagement sind im Flugverkehr wesentliche Wettbewerbsfaktoren. Mit standardisierten Abläufen und engen Abstimmungen kann hier viel erreicht werden. Airport Collaborative Decision Making ist daher ein strategisch wichtiges Projekt, das allen Partnern entlang der Prozesskette viele Vorteile bringt", stellt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

"Die Umsetzung von Airport Collaborative Decision Making ist ein wesentlicher Faktor zur Stärkung des Hub Wien. Durch die Optimierung der Abläufe profitieren Passagiere von einer noch pünktlicheren Abwicklung des Flugverkehrs. Als österreichische Flugsicherung ist Austro Control ein wichtiger Partner bei der erfolgreichen Implementierung dieses Projekts", unterstrich Austro Control CEO Heinz Sommerbauer.

Verbesserung beim Kapazitätsmanagement an Flughäfen durch CDM

Airport CDM ist ein von der Europäischen Union initiiertes Verfahren. Ziel ist es, die Effizienz in der Flugzeugabfertigung durch die Standardisierung von flugbetrieblichen Informationen und deren Übermittlung zwischen den einzelnen Prozesspartnern wie Flughäfen, Flugsicherheitsbehörden, Fluglinien und Handlingdienstleister weiter zu verbessern. Das Programm umfasst dabei einheitliche Definitionen von insgesamt 16 Verfahrensschritten ab drei Stunden vor der Estimated Off-Block Time bis hin zum Start.

So können alle flugbetrieblichen Abläufe von Abflug bis Ankunft oder Weiterflug eines Flugzeuges, wie die Flugplanung, Start und Landung der Maschine, Abfertigung am Boden und Start zum Rück- oder Weiterflug, durchgehend koordiniert und besser aufeinander abgestimmt werden. Durch laufende Updates von aktuellen Flugplaninformationen und die sofortige Verteilung an alle Prozesspartner kann sofort auf neue Informationen oder Veränderungen im flugbetrieblichen Verlauf reagiert werden.

Vorteile für Prozesspartner, Flugpassagiere und Umwelt

Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile: So können Fluglinien ihre Planzeiten besser einhalten und den Kerosinverbrauch und CO2-Ausstoß senken, Flugsicherungen können die Nutzung der Rollwege und Pisten optimieren und Handlingdienstleister können den Turnaround-Prozess eines Flugzeuges besser planen. Flughäfen können ihre Flugzeugabstell- und Terminalinfrastruktur effizienter nutzen und betriebliche Ressourcen besser einsetzen.

Eurocontrol kann mithilfe von Airport CDM die Einhaltung der Slots und die Nutzung von Luftraumkapazitäten besser überwachen und verbessern. Letztlich profitiert der Passagier von einer höheren An- und Abflugpünktlichkeit.

Laser auf Falcon misst Schwerewellen der Atmosphäre

Atmosphärische Schwerewellen beeinflussen das Wetter und auch langfristig das Klimageschehen. Vom 29. Juni bis 23. Juli 2014 fliegt das Forschungsflugzeug Falcon des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in mehreren Nächten über die Neuseeländischen Alpen, um mit moderner Laser-Messtechnik und weiteren Instrumenten zu untersuchen, wie sich diese Wellen von der Erdoberfläche bis in 100 Kilometer Höhe ausbreiten.

Die Ergebnisse sollen helfen, Klimamodelle sowie Wettervorhersagemodelle zu verbessern. Die internationale Flugzeug-Messkampagne wird gemeinsam mit US-amerikanischen Partnern wie dem National Research Center for Atmospheric Research (NCAR), dem Naval Research Laboratory, der Universität Yale und der Universität von Utah durchgeführt und von der National Science Foundation (NSF) unterstützt.

Das Forschungsflugzeug der amerikanischen Wissenschaftler ist eine Gulfstream V. Zudem beteiligt sich das neuseeländische National Institute of Water and Atmospheric Research (NIWA) an der Forschungsmission mit weiteren Partnern aus der Region.

Strömungsmuster der Atmosphäre bis zur Weltraum-Grenze

In der Vergangenheit untersuchten Wissenschaftler Schwerewellen entweder in der unteren Atmosphäre, der sogenannten Troposphäre, oder in den großen Höhen der darüberliegenden mittleren Atmosphäre. Bisher war es nicht möglich den kompletten Lebenszyklus der Wellen von der Anregung am Boden bis zur Auflösung an der Grenze zum Weltraum in rund hundert Kilometer Höhe durchgehend zu messen.

"In Neuseeland haben wir nun weltweit erstmalig eine internationale Forschungskampagne ins Leben gerufen, die atmosphärische Schwerewellen durchgängig vom Boden bis hinauf in die mittlere Atmosphäre erfasst", freut sich denn auch der Direktor des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre, Prof. Dr. Markus Rapp. "Für die Klimaforschung sind Schwerewellen ein wichtiger Baustein, um globale Strömungsmuster der Atmosphäre besser zu verstehen und gezielter vorhersagen zu können", so Rapp weiter.

Entwicklungen in der Laser-Messtechnik, der Einsatz dieser Instrumente auf Forschungsflugzeugen und die internationale Zusammenarbeit sind die Eckpfeiler der Forschungsmission DEEPWAVE (Deep Propagating Gravity Wave Experiment), die nun ein umfassenderes Bild der Schwerewellenausbreitung in der Erdatmosphäre liefern wird.

Schwerewellen: Periodisches System meteorologischer Parameter

Schwerewellen entstehen, wenn atmosphärische Zirkulationssysteme gestört werden. Sie zeigen sich als periodische Temperatur-, Druck- und Windschwankungen, die sich bis hinauf in die mittlere Atmosphäre, die Stratosphäre und Mesosphäre umfasst, ausbreiten. Dort wo starke Windsysteme auf hohe Gebirge treffen, sind sie zu finden. In Neuseeland zeigt sich das Phänomen entlang der Strömung, die über die südlichen Alpen Neuseelands hinwegzieht. Schwerewellen wurden bereits über der südlichen Halbinsel Neuseelands und dem umgebenden südlichen Ozean beobachtet. Mit seinen in Nord-Süd-Richtung ausgedehnten Bergen direkt am Pazifischen Ozean ist Neuseeland ein idealer Standort, um den Lebenszyklus dieser Wellen zu untersuchen.

Damit die Lasermessungen möglichst störungsfrei verlaufen, finden die Forschungsflüge ausschließlich in der Nacht statt. "Für unsere Crew sind die zahlreichen Nachtflüge eine Herausforderung", erzählt DLR-Testpilot Philipp Weber. "Denn in der Dunkelheit sind Wolken und das damit verbundene Auftreten von Turbulenzen oder gar Vereisung, gerade in der Nähe der Berge, schwer zu erkennen."

Ausgangspunkt der Flüge ist jeweils Christchurch, wo die DLR-Falcon in einem Hangar am internationalen Flughafen untergebracht ist. Zuvor waren Forschungsflugzeug und Crew Ende Juni in sechs Tagen und elf Etappen vom heimischen DLR-Standort Oberpfaffenhofen bei München über die arabische Halbinsel, Indien, Südostasien und Australien bis auf die südliche Insel Neuseelands geflogen. Ende Juli steht die ebenso lange Heimreise an.

Laser erfassen Wolkentemperatur am Nachthimmel

Um die Schwerewellen durchgehend bis in die mittlere Atmosphäre zu erfassen, verteilt sich das Team der DEEPWAVE-Mission auf zwei Messflugzeuge und eine Bodenstation. Vor allem kommt dabei das laserbasierte Messverfahren LIDAR (Light Detecting and Ranging) zum Einsatz. "Unser Flugzeug, die DLR-Falcon, fliegt zehn bis zwölf Kilometer hoch und blickt mit dem LIDAR von dort nach unten in die Troposphäre hinein – in den Bereich, wo Schwerewellen durch die Überströmung von Bergen ausgelöst werden", erklärt Markus Rapp.

"Mit einem nach oben blickenden LIDAR fliegt dazu in ähnlichen Höhen die Gulfstream V des US-amerikanischen NCAR (letztes Bild), um den weiteren Wellenverlauf in der mittleren Atmosphäre zu verfolgen." Mittels der Laser messen die Forscher die Wind- und Temperaturschwankungen der Schwerewellen in der Atmosphäre. Ein beim neuseeländischen NIWA in Lauder in einem Container untergebrachtes mobiles LIDAR des DLR (drittes Bild) dient neben den Flugzeugmessungen als zusätzliche Informationsquelle. Damit können die Forscher von Schwerewellen ausgelöste Temperaturschwankungen in 30 bis 80 Kilometer Höhe vermessen. Ebenso setzen sie in Lauder Radiosonden ein, um die Wellen im Höhenbereich darunter, also vom Boden bis in 30 Kilometer Höhe zu erfassen.

Zukünftig will das DLR seine Kapazitäten für die Erforschung atmosphärischer Schwerewellen ausbauen. Dazu sind derzeit weitere nationale und internationale koordinierte Forschungskampagnen in Vorbereitung. Ziel ist es, in den nächsten Jahren bei der Beschreibung dieser Wellen in Wetter- und Klimavorhersagemodellen einen deutlichen Fortschritt zu erzielen.

Gewerkschaften: Sozialdumping in der Luftfahrt durch „flag of convenience“

Jobverluste, Marktverzerrung, sinkende Arbeits- und Sozialstandards, social dumping, unfairer Wettbewerb. Dies sind alles Kollateralschäden der Entwicklung in der Zivilluftfahrt, verstärkt auf Ausflaggung zu setzen. Dasselbe Phänomen, das die westliche Seeschifffahrt in den vergangenen Jahrzehnten massiv dezimiert hat, greift aktuell in der europäischen Zivilluftfahrt um sich. „flag of convenience“ bezeichnet die Flagge eines anderen Staates, unter der ein Schiff oder ein Flugzeug registriert wird, um finanzielle und steuerliche Verpflichtungen, Vorschriften oder Arbeits- und Sozialstandards im Eignerland zu umgehen.

Einer Airline wird damit erlaubt, Zugang zum Markt der Staaten zu haben, in denen sie operieren, ohne die Verpflichtung, deren Gesetze, Steuern oder Arbeits- und Sozialstandards einhalten zu müssen. Diese Unternehmen machen Gewinne auf Kosten der Einwohner, Regierungen und der verantwortungsbewussten Unternehmen. Die Firma oder der Besitzer bekommen dabei einen Freifahrtsschein in einen Markt, ohne sich den dort geltenden Regeln unterwerfen zu müssen.

Abwärtsspirale ins Sozialdumping

Wenn dies jeder Airline erlaubt wird, würde niemand mehr nationale Steuern zahlen, niemand die lokalen oder nationalen Gesetze befolgen müssen. Lokale Beschäftigungsverhältnisse werden verlagert die Kaufkraft geschwächt und die Sozialsysteme belastet. Aus Sicht der VC kann dies nicht im Sinne einer Gesellschaft sein.

Wenn Fluggesellschaften weiterhin erlaubt wird, dieses Ausflaggungsmodell zu nutzen, werde dies laut Pilotenvereinigung Cockpit in einem Wegbrechen europäischer Arbeitsplätze in der Industrie enden. Eine Abwärtsspirale werde gestartet, weil eigentlich verantwortungsbewusste Unternehmen zur Nachahmung gezwungen werden, um zu überleben. Dies sorgt für Wettbewerbsverzerrung und Sozialdumping.

Sozialdialog der zivilen Luftfahrt

Der Sozialdialog ist eine offizielle Einrichtung der Europäischen Union. Er bringt die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen für Diskussionen und gemeinsame Beschlüsse zusammen.

Er hat eine Reihe von gesetzlichen Rechten, einschließlich der Fähigkeit – im Konsens – einzelne Sozialpartner zu bestimmten Veränderungen zu verpflichten. Mitgliedsorganisation müssen in der Lage sein, ihren Teil der Branche repräsentativ zu vertreten.

Der Sozialdialog der EU ist die einzige Organisation, welche für die gesamte zivile Liftfahrt spricht, da Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen vertreten sind.

Wir in Europa stehen aktuell vor der Entscheidung, ob die Luftfahrtbrache zusehends zu Grunde geht, oder ob die notwendigen Maßnahmen für fairen Wettbewerb ergriffen werden, um etablierte Arbeits- und Sozialstandards wahren und Arbeitnehmerrechte schützen zu können.

Lufhansa-Boeing 747-8 holt deutsche Fußball-WM-Mannschaft nachhaus

Mit dem Start von LH502 um 10:45 begann für Lufthansa gestern der Countdown. Die neue Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYI, getauft auf die Landeshauptstadt "Potsdam", wird die deutsche Nationalmannschaft am Montag in der Metropole am Zuckerhut abholen und mit ihr am Dienstag in Deutschland landen.

Vorbei ist es bald nicht nur mit dem Endspiel der Fußball-WM in Brasilien, sondern auch für die größte Fan-Aktion einer Fluggesellschaft weltweit: Fanhansa zum großen Finale in Rio de Janeiro. "Wir freuen uns außerordentlich, die bis jetzt schon phänomenal spielende Nationalmannschaft mit einem unserer Flaggschiffe in Rio de Janeiro abholen zu dürfen. Mit unseren 23 Crewmitgliedern werden wir alles tun, um dem Team die Reise zum großen Wiedersehen in Deutschland so angenehm und kurzweilig wie möglich zu gestalten – und das hoffentlich als Weltmeister", sagte Flugkapitän Uwe Strohdeicher, Flugbetriebsleiter der Lufthansa und verantwortlich für den Flug. Insgesamt bietet der Jumbo der neusten Generation acht Passagieren in der First, 80 in der Business und 298 in der Economy Class Platz.

Live-Übertragung in die Flugzeugkabine

Während sich auf dem Hinflug nach Rio de Janeiro 386 Fans befinden, die ihre Tickets im Internet oder Reisebüros erworben haben, ist der Rückflug LH2014 ein Sonderflug für den Deutschen Fußball-Bund. Wer am 13. Juli um 21:00 Uhr mit Lufthansa auf einem Langstreckenflug sein wird, kann sich freuen: Denn bei Lufthansa können Fußball Fans das WM-Finale auch über den Wolken verfolgen. 98 der 106 Lufthansa Langstreckenflugzeuge sind mit Sport24 ausgestattet – damit verfügt die Fluggesellschaft über die größte Flotte mit dem englischsprachigen Live Sport-Kanal und somit der Liveübertragung Fußball WM an Bord. Zum Zeitpunkt des Spiels befinden sich 32 dieser Jets in der Luft: Zum Beispiel die LH450 von Frankfurt nach Los Angeles oder die LH498 nach Mexiko.

In allen Klassen können Passagiere das Highlight aus Brasilien mitverfolgen. Je nach Ausstattung ist das über den Monitor im Sitz oder das eigene Gerät möglich. Bei Smartphone, Laptop oder Tablet öffnet sich mit dem Browser automatisch das FlyNet Portal, über das Sport24 kostenfrei ausgewählt werden kann. Aber noch heißt es Daumen drücken für die Nationalmannschaft, damit Deutschland ihr am 13. Juli um 21:00 Uhr am Boden und an Bord der Lufthansa Maschinen zujubeln kann.

Passagierrekord am Flughafen München – 40 Mio. bis Jahresende?

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Der Münchner Airport bleibt auch im ersten Halbjahr 2014 auf Wachstumskurs: Mit 18,8 Millionen Fluggästen wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erneut ein Passagierrekord erzielt. "Wir gehen davon aus, dass wir auch im Jahresergebnis wieder einen Passagierrekord ausweisen werden, der nahe der Marke von 40 Millionen liegen dürfte", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh. Die Anzahl der Starts und Landungen blieb mit über 184.000 Flugbewegungen um 1,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Hier machen sich nach wie vor die Flottenerneuerungen verschiedener Airlines bemerkbar, die unter hohem Investitionsaufwand größere Flugzeuge in Dienst genommen haben, um ihre Wirtschaftlichkeit zu steigern. Dieser Trend, so Kerkloh, werde sich aufgrund des enormen Investitionsbedarfs seitens der Airlines allerdings nicht beliebig fortsetzen: "Die durchschnittliche Einsatzdauer der Flugzeuge liegt bei den meisten Airlines bei deutlich über zehn Jahren. Es ist deshalb für eine Luftverkehrsgesellschaft nicht möglich, steigende Passagiernachfrage kontinuierlich durch immer größer werdende Maschinen zu beantworten."

Interkontinentalverkehr legte besonders stark zu

Der in den ersten sechs Monaten in München erreichte Passagierzuwachs von einem Prozent basiert vor allem auf einer Steigerung im internationalen Verkehr: Mit rund 2,9 Millionen Passagieren – ein Plus von fünf Prozent – legte die Anzahl der Reisenden im Interkontinentalverkehr gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich zu. Im kontinentalen Verkehr wurde das Flugangebot von über 11,2 Millionen Fluggästen genutzt, ein Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen ist der innerdeutsche Verkehr um rund ein Prozent auf 4,5 Millionen Fluggäste gesunken.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum zog das Luftfrachtgeschäft am Münchner Airport wieder deutlich an. Mit insgesamt über 140.000 Tonnen geflogener Luftfracht wurden rund fünf Prozent mehr Güter und Waren als 2013 umgeschlagen.

Die Verkehrszahlen für das erste Halbjahr

  2014 2013 Veränderung
Passagieraufkommen
Gewerblicher Verkehr 18.754.100 18.576.300 + 1,0 %
Flugzeugbewegungen
Gesamtverkehr 184.330 187.470 – 1,7 %
Frachtumschlag (in Tonnen)
geflogene Luftfracht 140.100 134.000 + 4,6 %

 

MTU für Entwicklung des Boeing 777X-Triebwerks

Die MTU Aero Engines AG wird sich am Triebwerk GE9X von General Electric (GE) beteiligen und einen Programmanteil von vier Prozent übernehmen. Der führende Triebwerkshersteller in Deutschland wird das Turbinenzwischengehäuse fertigen und übernimmt hierfür auch Entwicklungsverantwortung. Für die MTU bedeutet der Einstieg über die gesamte Programmlaufzeit einen Umsatz in der Größenordnung von rund vier Milliarden Euro. Das neue Triebwerk soll exklusiv das Langstreckenflugzeug 777X von Boeing antreiben, das im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll.

300 Modelle der Beoing 777X sind bereits fest bestellt oder optioniert. Die zwischen den Partnern getroffenen Vereinbarungen müssen noch vertraglich abgesichert werden. Entsprechend ihres Programmanteils wird die MTU an Umsatz und Ergebnis beteiligt.

30 Prozent aller Flugzeuge fliegen mit MTU

„Mit der GE9X-Programmbeteiligung sichern wir uns einen entscheidenden Marktanteil an einem der wichtigsten künftigen Antriebe im oberen Schubbereich. Gleichzeitig erreichen wir einen noch ausgewogeneren Mix unseres Produktportfolios“, erläutert der MTU-Vorstandsvorsitzende Reiner Winkler. „Rund 30 Prozent der heute aktiven Flugzeuge haben MTU-Module an Bord – diesen Anteil an den weltweiten Triebwerksflotten werden wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren erheblich steigern“.

Im oberen Schubbereich ist die MTU bereits mit dem Turbinenzwischengehäuse an den Triebwerksprogrammen GP7000 für den Airbus A380 sowie GEnx beteiligt. Das GEnx treibt den Boeing 787 Dreamliner und das Langstreckenflugzeug Boeing 747-8 an. „Wir sind stolz, dass General Electric für den GE9X-Antrieb erneut auf unsere Expertise setzt“, so Michael Schreyögg, Vorstand Programme der MTU Aero Engines.

Komponenten für das effizienteste GE-Triebwerk aller Zeiten

„Das Turbinenzwischengehäuse ist eine äußerst anspruchsvolle Komponente des Triebwerks, für die unser Unternehmen eine langjährige Erfahrung mitbringt. In den bisherigen Programmen konnten wir unsere enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit GE weiter ausbauen.“ Langstreckenflugzeuge gelten als stark wachsendes und von wirtschaftlichen Schwankungen nur wenig beeinflusstes Marktsegment der Luftfahrtindustrie.

Das GE9X-Triebwerk für die Boeing 777X wird über eine Schubkraft von mehr als 100.000 Pfund verfügen. Dies entspricht einer rund 50 Prozent höheren Leistung als derjenigen des GEnx-2B-Triebwerks. Gegenüber dem aktuellen GE90-115B-Triebwerk soll sich der Kraftstoffverbrauch beim GE9X um rund zehn Prozent reduzieren. Im Verhältnis von Kraftstoffverbrauch zu Schubkraft soll das GE9X das effizienteste Triebwerk sein, das GE jemals auf den Markt gebracht hat.

Air India jetzt vollwertiges Star Alliance-Mitglied

Star Alliance hat Air India als Vollmitglied in ihre globale Airline-Familie aufgenommen, so dass das umfangreiche nationale Netzwerk der Airline im fünftgrößten Luftfahrtmarkt den Star Alliance-Kunden nun weltweit zur Verfügung steht. Alle Star Alliance-Kunden können nun die Vorteile von Air India über deren Flugliniennetz in Anspruch nehmen und gleichzeitig profitieren die Air India-Kunden von den gleichen Vorteilen, wenn sie Flüge mit einer der 26 Star Alliance-Airlines buchen. Air India bringt insgesamt 400 tägliche Flüge und mehr als 40 neue Destinationen in Indien in das Alliance-Netzwerk ein.

Das größte Wachstum ist von ihrem nationalen Markt zu erwarten, in welchem bisher 13 Star Alliance-Mitglieder im Rahmen von 10 Destinationen und mit einem Marktanteil von 13 Prozent aktiv waren. „Heute ist ein wichtiger Tag für uns. Viele Jahre schon sprechen wir davon, dass wir eine große nationale Fluglinie innerhalb des indischen Marktes brauchen und nun konnten wir dieses Ziel durch die Aufnahme von Air India in unsere Star Alliance-Familie erreichen“, erklärte dazu Mark Schwab, CEO von Star Alliance.

Netzwerk-Marktanteil in Indien 30 Prozent – 1.316 Ziele insgesamt

Rohit Nandan, Chairman und Managing Director von Air India, erklärte dazu: „… Ab heute öffnen wir unseren Passagieren eine völlig neue Welt, denn sie können nun zu mehr als 1.300 verschiedenen Destinationen innerhalb des Alliance-Netzwerks reisen und kommen auf allen Strecken in den Genuss eines erstklassigen Service, besserer Anschlussmöglichkeiten und eines reibungslosen Reiseverlaufs.“

Das Air India Netzwerk umfasst 50 Destinationen in Indien und 33 internationale Destinationen in 23 Ländern. Die mehr als 40 zusätzlichen nationalen Destinationen ermöglichen den Passagieren ausgezeichnete Verbindungen zwischen den großen Geschäftszentren. Neue Destinationen inkludieren die Industriezentren von Aurangabad und Vadadora, weiters Indore, dem Zentrum vieler pharmazeutischen Betriebe, Coimbatore, das Zentrum der Textilindustrie und technischen Industrie, sowie Jamnagar, Indiens Zentrum der Ölindustrie. Air India fliegt auch die beliebten Touristendestinationen Goa, Kochi, Madurai und Jaipur an.

Infolge der neuen Mitgliedschaft von Air India hat sich der Marktanteil der Alliance in Indien auf 30 Prozent erhöht. Global betrachtet profitieren Passagiere außerdem von einer größeren Auswahl an Flugrouten, die Nordamerika, Europa, Asien und Australien über den indischen Subkontinent verbinden. Insgesamt umfasst das Star Alliance-Netzwerk 27 Airline-Mitglieder mit einem Angebot von mehr als 18.500 täglichen Flügen zu 1.316 Destinationen in 192 Ländern.

Durchchecken auch für Anschlussflüge

Air India bietet nun Durchchecken sowohl für Passagiere als auch für deren Reisegepäck bis zum Endpunkt der Flugreise für Anschlussflüge, die von jeder Star Alliance Mitglied-Airline durchgeführt werden, an, und ermöglicht somit einen reibungslosen Reiseverlauf. Der Vorteil der Passagiere besteht darin, dass sie ihre Boarding-Pässe für Anschlussflüge in den Transfer-Flughäfen nicht abholen müssen und dass das Gepäck auch bis zur endgültigen Destination weiterbefördert wird, sofern dies aufgrund der lokalen Zollbestimmungen zulässig ist.

Gegenseitig werden nun auch die Vorteile für Vielflieger im Rahmen des Vielfliegerprogramms von Air India, Flying Returns, und jenem der vorhandenen Mitglied-Airlines berücksichtigt. Den Kunden werden dadurch mehr Möglichkeiten geboten, daraus Nutzen zu ziehen, Vergütungen und ein Upgrading zu erhalten sowie den Star Alliance Gold-Status zu erreichen.

Mitglieder des Vielfliegerprogramms Flying Returns, die den Maharajah Club- oder den Golden Edge Club-Status erreicht haben, erhalten automatisch auch den Star Alliance Gold-Status und damit Zutritt zu mehr als 1.000 Lounges innerhalb des globalen Netzwerks. Kunden mit Gold-Status haben auch die Möglichkeit des Check-in an eigenen Schaltern, können mehr Gepäck mitnehmen und genießen priorisiertes Boarding und Gepäckanlieferung. Alle diese Vorteile werden von Air India auch Kunden geboten, die über den Star Alliance Gold-Status in anderen Vielfliegerprogrammen verfügen. Als Teil der Star Alliance-Mitgliedschaft nimmt Air India nun auch an verschiedenen Ticket-Tarifen und Business-Lösungen teil.

Innerhalb des Geschäftsreisensektors können Air India-Flüge in die Star Alliance Corporate Plus-Verträge integriert werden, welche für große multinationale Unternehmen gelten. Für die Kongress- und Tagungsbranche wird Air India nun die Programme Star Alliance Conventions Plus und Meetings Plus anbieten – spezielle Produkte für den Geschäftsbereich der Tagungen und Kongresse*.

Erweiterte Vorteile für Reisende im Netzwerk

Air India steigert auch die Attraktivität des beliebtesten Tickets der Alliance, dem „Star Alliance Round the World Fare“-Ticket (RTW). Mit diesem Ticket, das in der First, in der Business- und in der Economy-Klasse erhältlich ist, können Kunden bei einer Weltreise das Flugnetz von 27 Airline-Mitgliedern nützen. Kunden können jetzt alle Air India-Flüge in Anspruch nehmen, wenn sie ihr RTW-Ticket entweder über ein Book & Fly online-Buchungstool*, über eine Airline oder ein Reisebüro buchen.

Einige Air India-Flüge werden auch in das Star Alliance Pazifik-Rundreise-Ticket aufgenommen, mit dem Rundreisen in die Länder Asiens, die am Pazifik liegen, zu den wichtigsten internationalen Flughäfen an der Pazifikküste Kanadas und der USA sowie in die Region des Süd-Pazifik (vor allem Australien und Neuseeland) möglich sind.

Und schließlich ist Air India nun auch gemeinsam mit allen anderen in Asien beheimateten Star Alliance Mitgliedern in den Asien-Airpass integriert. Dieses spezielle Flugticket auf Basis von Coupons und Flugmeilen ist für alle Übersee-Passagiere der Zone verfügbar, die mit einer Star Alliance Mitglied-Airline reisen und Kunden können damit eine Rundreise in Asien unternehmen und aus insgesamt 277 verschiedenen Destinationen wählen.

Air India führend für den gesamten indischen Luftfahrtmarkt

Air India kann man als Pionier des Flugverkehrs in Indien bezeichnen und ihre Geschichte ist gleichbedeutend mit der Geschichte der zivilen Luftfahrt in Indien. Air India ist nicht nur eine Fluglinie, die Passagiere, Reisegepäck und Fracht transportiert. Sie ist eine Organisation mit vielen Facetten. Die von ihr im Lauf der Jahre geschaffene Luftfahrt-Infrastruktur ist der Beweis für ihren Beitrag. Abgesehen von der internen Wartung aller ihrer Flugzeuge in eigenen technischen Einrichtungen übernimmt Air India auch für viele andere Airlines in vielen indischen Städten die Abwicklung des Bodenservice.

Air India ist stark angewachsen und wurde zu einer riesigen internationalen Fluglinie mit einem Netz von 33 Flug-Destinationen in den USA, in Europa, in Kanada, im fernen Osten, in Südostasien und in den Golf-Staaten. Das Inland-Flugnetz umfasst mehr als 40 Destinationen einschließlich entlegenen Gebieten im Nordosten, wie Ladakh, Andamanen und Nikobaren. Air India verfügt heute über eine der jüngsten, modernsten Flugzeug-Flotten, die sowohl Großraumflugzeuge wie die Boeing B777, B747, den Airbus A330 und den zuletzt erworbenen B787 Dreamliner als auch die Narrow-body-Airbus Flotte A321, A320 und A319 umfasst.

Star Alliance wurde 1997 als erster weltumspannender Verbund internationaler Fluggesellschaften gegründet, Mitglied-Airlines sind: Adria Airways, Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air India, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Avianca, Brussels Airlines, Copa Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shenzhen Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAP Portugal, Turkish Airlines, THAI und United. Die Aufnahme von Avianca Brasil ist zurzeit in Vorbereitung. Insgesamt bietet der Linienverbund derzeit mehr als 18.500 tägliche Flüge zu 1.316 Flughäfen in 192 Ländern an.

* Anmerkung: Book & Fly, Meetings Plus und Conventions Plus werden im Monat Juli entsprechend aktualisiert, so dass alle Air India-Flüge integriert sind.

Barriere-freies Reisen und Inklusion: Ministerin Emila Müller am Flughafen München

Über die Bedeutung der Inklusion als Aufgabe für die Personalpolitik der Flughafen München GmbH (FMG) und über das barrierefreie Reisen am Münchner Airport informierte sich Bayerns Sozialministerin Emilia Müller bei ihrem heutigen Besuch am Münchner Flughafen. Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung, erläuterte gegenüber den Gästen in seiner Begrüßung die Maßnahmen, mit denen die FMG Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt integriert. "Gerade weil wir auch wirtschaftlich ein sehr erfolgreiches Unternehmen sind, sehen wir uns in einer speziellen Verantwortung für jene, die es beim Start ins Berufsleben besonders schwer haben", erklärte Kerkloh.

Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang die im Jahr 2009 gestartete Kooperation des Flughafens mit dem Bildungszentrum der Freisinger Lebenshilfe. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Jugendlichen mit geistiger Behinderung über ein Praktika-Stufenprogramm ein vertiefter Einblick in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht. Ein fester Bestandteil dieses Programms sind zweiwöchige Praktika, für die die FMG dreimal jährlich fünf bis sechs Plätze in den Bereichen Fahrzeugpflege, Lackiererei, Poststelle, Betriebsservice und Kurier- und Botendienste zur Verfügung stellt.

Sozialministerin Müller: Flughafen München vorbildlich

So erhalten die Schüler der Berufschulstufe eine erste berufliche Orientierung Soweit die Jugendlichen und die betreffenden Fachabteilungen zueinander passen und entsprechende Plätze verfügbar sind, können die Kontakte später in einem Langzeitpraktikum vertieft werden. Im Idealfall schließt sich an ein solches Praktikum eine feste Anstellung an, sofern eine entsprechende Stelle verfügbar ist und der oder die Jugendliche dafür in Frage kommt. In den Betriebsräumen der Fahrzeugpflege hatte Ministerin Müller die Gelegenheit, mit einem der bisher zwei fest übernommenen jungen Mitarbeiter zu sprechen, die auf diese Weise zu einem Arbeitsplatz gekommen und mittlerweile fest ins Team integriert sind.

Die bayerische Sozialministerin bescheinigte dem Münchner Flughafen anschließend eine vorbildliche Rolle: "Menschen mit Behinderung müssen mehr Chancen als bislang auf dem ersten Arbeitsmarkt bekommen. Hierfür müssen Unternehmen erkennen, dass Menschen mit Behinderung leistungsfähig und eine Bereicherung für jedes Unternehmen sind. Ich freue mich, dass der Flughafen München hier mit gutem Beispiel vorangeht."

Um die Frage, wie Menschen mit Behinderung den Flughafen München als Passagiere erleben, ging es im zweiten Teil des Besuchsprogramms der Ministerin. In Begleitung eines Rollstuhlfahrers vollzog Emilia Müller den Weg eines ankommenden Reisenden nach – von der Ankunft auf dem Vorfeld bis zum Verlassen des Airports. Ankommende Passagiere, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, werden nach vorheriger Anmeldung mit Unterstützung des Mobility Service barrierefrei zu den Gepäckausgabebändern gebracht und – wenn sie dies wünschen – auch auf ihrem anschließenden Weg zum S-Bahnhof, dem Taxistand oder einem eigenen Pkw von den Helfern begleitet. Analog zu den ankommenden Gästen, werden natürlich auch die abfliegenden Passagiere vom Mobility Service des Münchner Flughafens unterstützt.

Taktiles Bodenleitsystem für Menschen mit Sehbehinderung

In den Terminals des Münchner Flughafens informierte sich Sozialministerin Müller über spezifische Service-Einrichtungen für behinderte Passagiere. Dazu zählt etwa ein taktiles Bodenleitsystem, das sehbehinderten Fluggästen eine Orientierung ermöglicht. An der Hauptinformation im München Airport Center finden diese Fluggäste überdies einen Übersichtsplan in deutscher und englischer Brailleschrift, dem sie den Weg zu den für sie relevanten Einrichtungen entnehmen können. Ein Counter an der Hauptinformation wurde so abgesenkt, dass Rollstuhlfahrer hier buchstäblich auf Augenhöhe mit dem Info-Service kommunizieren können.

Für Menschen mit schwerer oder mehrfacher Behinderung bietet der Münchner Flughafen seit Anfang des Jahres auch eine barrierefreie Toilette, die mit einer höhenverstellbaren Liege mit Seitengitter sowie einem Deckenlifter ausgestattet ist. Diese Ausstattung ermöglicht es dem Nutzer problemlos, vom Rollstuhl auf die Liege oder auf die Toilette zu gelangen. Direkt angrenzend an die Toilette stehen den Passagieren überdies zwei barrierefreie Duschräume zur Verfügung.

Die bayerische Sozialministerin Emila Müller zeigte sich zum Abschluss ihres Besuches vom Umfang und der Leistungsfähigkeit der Serviceleistungen für behinderte Fluggäste am Münchner Airport beeindruckt: "Unser Ziel eines barrierereien Bayern ist am Münchner Flughafen schon weitgehend Wirklichkeit geworden", erklärte Emilia Müller.

Extra-Flug zum Finale der Fußball-WM in Brasilien von Condor

Deutschlands beliebteste Fluggesellschaft drückt Jogis Jungs besonders die Daumen – und bringt Kurzentschlossene zum Anfeuern nonstop nach Rio de Janeiro zum großen Finale.

Hin- und Rückflug zum Spiel im ehrwürdigen Maracana-Stadion kosten inklusive aller Steuern und Gebühren 2.990 Euro in der Economy Class.

Hinflug am 12.07.2014
FRA-GIG
DE9242
20:10 Uhr – 03:30 Uhr (+1)

Rückflug am 14.07.2014

GIG-FRA
DE9243
00:20 Uhr – 17:20 Uhr (+1)

Für die Anreise nach Frankfurt können Anschlussflüge ab vielen deutschen und europäischen Flughäfen bei Condor mitgebucht werden. Außerdem bietet Condor für 33 Euro pro Person und Strecke günstige Bahn-Tickets an.

Boeing prognostiziert schwächere Nachfrage nach sehr großen Flugzeugen

Boeing prognostiziert in seinem jährlichen Marktausblick "Current Market Outlook (CMO)" eine Nachfrage für 36.770 neue Flugzeuge in den nächsten 20 Jahren, was einem Anstieg von 4,2 Prozent im Vergleich zur Prognose im letzten Jahr entspricht. Das Unternehmen hat die Zahlen in London vorgestellt, und den Gesamtwert dieser neuen Flugzeuge auf 5,2 Billionen US-Dollar geschätzt.

"Dieser Markt ist stark und stabil", sagte Randy Tinseth, Vice President of Marketing von Boeing Commercial Airplanes. "Mit der Indienststellung neuer und effizienterer Flugzeuge wird das Wachstum des Flugverkehrs von Kunden vorangetrieben, die entscheiden möchten, wohin sie fliegen und wann sie dorthin fliegen."

Einzelgang-Flugzeuge mit 160 Sitzen am wichtigsten

Treibende Kraft der diesjährigen Prognose ist der Single-Aisle-Markt, von dem das schnellste Wachstum und die größte Dynamik aller Marktsegmente erwartet wird. Grund dafür ist die weitere Entstehung von Airlines im Niedrigpreissegment. 25.680 neue Flugzeuge werden in diesem Segment benötigt, was einem Anteil von 70 Prozent aller Flugzeuge der Prognose entspricht.

"Aufgrund der überwältigenden Anzahl von Bestellungen und Auslieferungen sehen wir den Kern des Single-Aisle-Markts im Bereich der Flugzeuge mit 160 Sitzen", sagte Tinseth. "Der Markt wird sich zweifelsohne dieser Größe annähern, die Flexibilität im Streckennetz und Kosteneffizienz zusammenführt. Die Next-Generation 737-800 und die neue 737 MAX 8 bieten unseren Kunden das größte Profitabilitätspotenzial in diesem mittleren Größensegment."

Prognose: Nachfrageverlagerung weg von sehr großen Flugzeugen

Boeing prognostiziert einen Bedarf für 8.600 neue Flugzeuge im Twin-Aisle-Segment, angeführt von kleinen Großraumflugzeugen (Small Widebody) im Segment von 200 bis 300 Sitzen, wie die 787-8 und der 787-9 Dreamliner. Die diesjährige Prognose spiegelt eine kontinuierliche Nachfrageverlagerung von sehr großen Flugzeugen (Very Large Aircraft) zu neuen effizienten zweistrahligen Produkten, wie die 787-10 und die neue 777X, wider.

"Mit dem umfassendsten Portfolio an Großraumflugzeugen in der Branche sind wir davon überzeugt, dass wir die Anforderungen unserer Kunden sowohl heute als auch in Zukunft erfüllen werden", fügte Tinseth hinzu. Der Current Market Outlook von Boeing ist die am längsten bestehende Flugzeugmarktprognose und gilt als umfassendste Analyse der Branche.

Auslieferung neuer Flugzeuge: 2014-2033

Flugzeugtyp Sitze Gesamtauslieferungen Wert in US-Dollar
Regional-Jets 90 oder weniger 2.490 100 Mrd.
Single-Aisle 90 bis 230 25.680 2.560 Mrd.
Small Widebody 200 bis 300 4.520 1.140 Mrd.
Medium Widebody 300 bis 400 3.460 1.160 Mrd.
Large Widebody 400 oder mehr 620 240 Mrd.
Insgesamt  – 36.770 5,2 Billionen

Der asiatisch-pazifische Markt, einschließlich China, wird In den nächsten zwei Jahrzehnten weiterhin in Bezug auf die Gesamtflugzeugauslieferungen vorne liegen.

Flugzeugauslieferungen nach Regionen: 2014-2033

Region Flugzeugauslieferungen
Asiatisch-pazifischer Raum 13.460
Nordamerika 7.550
Europa 7.450
Naher Osten 2.950
Lateinamerika 2.950
Russland / GUS 1.330
Afrika 1.080
Insgesamt 36.770

 

Kinderfest am Flughafen Stuttgart mit viel Programm und Musik

Am Sonntag, 10. August 2014 feiert der Flughafen zum 20. Mal sein Großes Kinderfest. Zum Jubiläum sind von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr für große und kleine Kinder viele tolle Gratis-Aktionen geboten.

Der Flughafen rechnet wie in den Vorjahren mit über 20.000 Besuchern, die sich auf dem Festgelände auf den Parkplätzen P 3 und P5, im Terminal 1 Anhang West und auf der Besucherterrasse tummeln werden.

Höhe erleben: Im Flugsimulator oder Aussichtskran

Zum runden Geburtstag gibt es echte Highlights: In einem Flugsimulator der besonderen Art können Schwindelfreie ab fünf Jahren einmal richtig abheben. Mit Hilfe eines Aussichtskrans geht es angeschnallt bis zu 40 Meter freifliegend in die Höhe. Von dort hat man einen unvergleichlichen Überblick über das gesamte Flughafenareal. Karten werden ab 11:00 Uhr an der Showbühne auf dem Parkplatz P 3 verlost.

Auch sonst gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich zu bewegen und sich auszuprobieren. Auf zwei Hüpfburgen in Form eines Flugzeugs und einer Geburtstagstorte lässt es sich ausgiebig herumtoben. Miniflugzeuge mit Pedalantrieb wollen akkurat über eine vorgezeichnete Landebahn gesteuert werden. Alle kleinen Flugkapitäne erhalten danach einen Pilotenschein vom Kinderluftfahrtamt. Wer lieber zur See fahren möchte, wird in einem acht mal acht Meter großen Wasserbecken fündig, in dem kleine Tretboote zum Entern bereitstehen – bei heißem Wetter eine willkommene Abkühlung.

Hinaus aufs Vorfeld geht es bei den Flughafenrundfahrten (nach Anmeldung). Auf der Showbühne auf dem Parkplatz P 3 direkt neben dem Terminal ist den ganzen Tag über volles Programm, dazu sind mit etwas Los-Glück schöne Sachpreise zu gewinnen, darunter ein Flug für zwei Personen nach Abu Dhabi von airberlin, Gutscheine für das Frühstückbuffet im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport & Messe oder Eintrittskarten für die Wilhelma und das Fildorado.

Polizeihunde erschnüffeln versteckte Dinge, Chill-out beim Piano

Nicht fehlen dürfen beim Jubiläum die Klassiker unter den Publikumslieblingen: Die Hundestaffeln des Zolls, der Bundespolizei und der Malteser zeigen in mehreren Vorführungen, wie Personen aufgespürt oder versteckte Dinge erschnüffelt werden. Nicht nur die Flughafenfeuerwehr, auch die Landespolizei und die Bundespolizei sind mit ihren Fahrzeugen da. Für Kinder, die einmal in einem echten Streifenwagen oder auf dem großen Polizeimotorrad sitzen wollen, gibt es einen Schnappschuss gleich zum Mitnehmen.

Der Eintritt auf die Besucherterrasse ist während des Festes frei; von dort lässt sich das Geschehen auf dem Vorfeld und das Kommen und Gehen der Flugzeuge bestens beobachten. Für eine Verschnaufpause empfiehlt sich ein Besuch im Terminal 3, Ebene 5. Zu den Klängen eines Entspannungspianisten lässt es sich auf bereitliegenden Kissen und Decken ein wenig abhängen, um neue Kräfte für die Fortsetzung des Rundgangs zu sammeln.

Für die Anfahrt zum Flughafen empfehlen sich die öffentlichen Verkehrsmittel: Die S-Bahnlinien S2 und S3 halten direkt am Airport, für das Kinderfest werden Langzüge eingesetzt. Die Buslinien aus Esslingen, Reutlingen oder Tübingen fahren bis vor Terminal 1. Besucher des Kinderfests, die mit dem Auto kommen, können auf den Parkplätzen P 25 und P 26 für eine Sonderpauschale von 2,50 Euro parken. Hierfür muss das Parkticket in der APCOA-Leitzentrale auf der unteren Ebene bei P 4 umgetauscht werden.

Modalsplit am Flughafen Zürich nimmt weiter zu – Gute ÖV-Anbindung

Am Flughafen Zürich reisen 43 Prozent der Passagiere, Besucher und Angestellten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Dies zeigt die aktuelle, von der Flughafenbetreiberin in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich durchgeführte Erhebung des sogenannten Modalsplits am Flughafen Zürich. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) schreibt für den Flughafen Zürich vor, dass bis 2020 42 Prozent und bis 2030 46 Prozent aller Personen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) an den Flughafen Zürich reisen. Alle vier Jahre muss die Flughafenbetreiberin mittels Befragungen den Stand des Modelsplits ausweisen. Die aktuellen Ergebnisse liegen nun vor.

Gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2009 ist der Anteil von 40 auf 43 Prozent gestiegen. Das ist einerseits auf die gute Erschließung des Flughafens durch Bahn, Bus und Glattalbahn zurückzuführen und ist eine positive Entwicklung.

Bedeutende Verkehrsdrehscheibe Flughafen Zürich

Andererseits haben gezielte Fördermaßnahmen dazu geführt, dass Passagiere und Angestellte vermehrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Heute ist der Flughafen Zürich mit rund 25 Millionen ÖV-Nutzern und ebenso vielen Flugpassagieren eine der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben der Schweiz.

Trotz dieses guten Resultates sind die Flughafenbetreiberin, der Kanton Zürich und die ÖV-Anbieter auch in Zukunft gleichermaßen gefordert, den heutigen Modalsplit bis 2020 zu halten beziehungsweise bis 2030 auf 46 Prozent zu erhöhen. Das Optimierungspotenzial in der ÖV-Anbindung wurde soweit ausgeschöpft. Jetzt liegt der Fokus darauf, die teilweise großen Zeitabstände zwischen den Zügen zu verringern und einen Ausbau der Frühverbindungen zu erreichen.

Modalsplit mit stetiger Zunahme

Der Modalsplit bezeichnet den relativen Anteil des öffentlichen Verkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen aller Flughafen-Benutzer. Er wird für den Flughafen Zürich seit 1994 regelmäßig erhoben und nahm seither stetig zu. Gemäss SIL gilt für den Modalsplit seit 2009 eine neue Definition, alle genannten Zahlen beziehen sich auf die neue Definition.

Mehr Passagiere an Berliner Flughäfen im ersten Halbjahr 2014

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Im Juni starteten und landeten 2.569.591 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im Juni 659.714 Passagiere registriert (plus 9,9 Prozent), in Tegel waren es 1.909.877 Fluggäste (plus 2,0 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Juni auf insgesamt 22.808 Starts und Landungen, ein Anstieg um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 6.395. Das entspricht einer Zunahme von 4,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 2,5 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im Juni 16.413 Flugbewegungen registriert.

Von Januar bis Juni nutzten insgesamt 13.160.460 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mehr Passagiere im ersten Halbjahr in Schönefeld und Tegel

In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 3.406.198 Passagiere gezählt. Das sind 7,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am Flughafen Tegel 9.754.262 Fluggäste abgefertigt, das sind 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres auf insgesamt 123.106 Starts und Landungen, eine Zunahme um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 34.592. Das entspricht einem Anstieg von 8,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 5,1 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis Juni 88.514 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im Juni an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.731 Tonnen registriert werden, ein Plus von 15,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Angaben handelt es sich laut Flughafen um vorläufige Zahlen.

Flugvermessung in beide Betriebsrichtungen am Flughafen Frankfurt

In der Zeit vom 14. bis zum 17. Juli 2014 finden in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Dabei werden beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) beflogen. Falls aufgrund schlechten Wetters beispielsweise keine Flugvermessungen zum genannten Termin stattfinden können, werden diese auf die Nacht vom 17. Juli auf den 18. Juli 2014 verlegt. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge wie solche Vermessungsflüge auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen. Die wiederholte Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die Flugsicherung die vom Lärm betroffene Bevölkerung um Verständnis.

Schweiz verschärft Bedingungen für Einsatz von Drohnen

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In Zukunft dürfen Drohnen oder Flugmodelle in der Schweiz in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen nur mit einer Bewilligung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) betrieben werden. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat einer Anpassung der Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien zugestimmt. Die Anpassung tritt am 01. August 2014 in Kraft. In Zukunft ist es damit verboten, Flugmodelle oder Drohnen mit einem Gewicht von 500 Gramm bis 30 Kilogramm in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen im Freien ohne Bewilligung des BAZL einzusetzen.

Ab dem 01. August 2014 müssen dann die entsprechenden Gesuche beim BAZL eingereicht werden. Eine Bewilligung kann unter der Bedingung erteilt werden, dass alle Vorkehrungen getroffen wurden, damit im Fall von technischen Problemen beim Fluggerät, bei der Bodenstation oder der Datenverbindung keine Drittpersonen gefährdet werden. Das BAZL wird die Wirksamkeit der präventiven Massnahmen und die Zuverlässigkeit der Systeme anhand der in der Luftfahrt geltenden Normen prüfen.

Mit der geänderten Verordnung reagiert das BAZL auf die Besorgnis der Bevölkerung über die wachsende Zahl von Drohnen am Himmel in der Schweiz. Der Einsatz von Flugmodellen oder Drohnen mit einem Gewicht von über 30 Kilogramm oder mit Steuerung ohne direkten Augenkontakt unterliegt bereits heute einer Sonderbewilligung durch das BAZL.

Seifenblasen-Experiment auf der Raumstation durchgeführt – Nicht unsterblich

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Kaum zieht die Schwerkraft nicht mehr an ihnen, beweisen Seifenblasen erstaunliche Stabilität: In der Schwerelosigkeit leben sie deutlich länger, ein Nadelstich macht ihnen nichts aus, und auch zusätzliche farbige Flüssigkeit haftet ohne Probleme an der stabilen Seifenblase.

Das sind die erstaunlichen Ergebnisse, die Astronaut Alexander Gerst mit einem Versuch auf der Internationalen Raumstation ISS herausgefunden hat. Das Experiment hatte sich im Schülerwettbewerb "Aktion 42", den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht durchführte, als Gewinnervorschlag durchgesetzt.

Seifenblasen aus Shampoo der Astronauten

Ausgerüstet mit einem Strohhalm, einer Tüte mit dem Haarshampoo der ISS-Bewohner und einer Stoppuhr hat Alexander Gerst das Geheimnis gelüftet, wie lange Seifenblasen in der Schwerelosigkeit überleben: Seifenblase um Seifenblase hält in der ISS mühelos im Durchschnitt eine Minute lang. "Die sind schon sehr stabil", wunderte sich Alexander Gerst beim Experiment im europäischen Forschungslabor Columbus, als die erste Seifenblase erst nach 55 Sekunden platzte.

"Auf der Erde haben wir rund 100 Seifenblasen getestet und nur wenige blieben so lange stabil", betont Dr. Matthias Sperl vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum. Er betreut das Experiment in der ISS vom Boden aus. "Gerade einmal nach durchschnittlich 20 bis 30 Sekunden platzten die Seifenblasen unter Schwerkraft." Und nun machte Alexander Gerst gerade einmal eine Handvoll Seifenblasen, von denen alle eine extrem hohe Lebensdauer aufwiesen.

Seifenblasen auch in der Schwerelosigkeit nicht unsterblich

Dass die Seifenblasen im Weltall soviel länger leben, liegt daran, dass dort keine Erdanziehungskraft an den Bestandteilen der Seifenblasen zieht: Die Hülle, die aus einer Wasserschicht zwischen zwei Seifenschichten besteht, kann so stabil bleiben. Auf der Erde hingegen läuft die Wasserschicht der Hülle in Richtung Boden und sammelt sich am unteren Ende – oben besteht die Seifenblase dann nur noch aus den beiden äußeren Seifenschichten. Die Hülle wird immer dünner, bis sie schließlich reißt, und die Seifenblase platzt.

Warum aber die Seifenblasen in der ISS nicht unsterblich sind, kann Sperl nicht genau definieren: "Dort oben wird die Luft durch die Ventilation bewegt, das könnte ein Grund sein", schätzt er. "Beim freien Schweben würden die Blasen außerdem an den Wänden der ISS zerplatzen, hält man sie deshalb mit einem Strohhalm fest, übt auch das wieder einen Einfluss auf die empfindlichen Seifenblasen aus." Auch eine Mit weiterer Flüssigkeit "verstärkte" Seifenblase kollabiert nach einiger Zeit.

Farbtropfen hängen an der Hülle

Die deutlich größere Stabilität stellten die Seifenblasen in weiteren Versuchen unter Beweis: Selbst eine Sicherheitsnadel, die der Astronaut direkt in die Hülle stach, brachte die Seifenblasen nicht zum platzen. "Die Wand der Seifenblase ist unter Schwerelosigkeit einfach dicker und gleichmäßiger als auf der Erde", erläutert DLR-Projektleiter Sperl. Überrascht hat ihn dennoch der Ausgang des Experiments, farbiges Wasser auf der Seifenblase aufzutragen. Als rote Tupfen blieben sie auf der Hülle der Seifenblase "hängen" oder sammelten sich entlang der Hülle. "Auf der Erde würde schon alleine die Pipette beim Auftragen der Farbe die Seifenblase platzen lassen, oder die farbigen Tropfen würden durch die Seifenblase einfach hindurchfallen." Im Weltall hingegen ist die Seifenblase so stabil, dass dies nicht geschieht.

Die Ergebnisse der Experimente könnten auf der Erde beispielsweise auf die Produktion von Schäumen angewendet werden. In der Industrie kommt es oftmals darauf an, besonders stabile Schäume herzustellen – und dafür müssen die einzelnen Prozesse verstanden und kontrolliert werden. "Wenn wir hier oben herausfinden, wie es im Prinzip funktioniert, könnte man vielleicht auch auf Erde unter Gravitation Schaumblasen mit dichteren Hüllen produzieren", sagt Astronaut Alexander Gerst.

Im Parabelflug getestet – Fragen zum Schall-Antrieb ungeklärt

Vorgeschlagen hatten das Experiment Schüler aus Baden-Württemberg, Sachsen und Bayern, die ihre Idee beim bundesweiten Schülerwettbewerb "Aktion 42" eingereicht hatten. Dafür durften sie nur Gegenstände aus einer Liste mit 42 Objekten aussuchen, die bereits auf der Internationalen Raumstation ISS verwendet werden. Für Alexander Gerst wurden dann exakte Ablaufpläne erstellt, die er – wie bei einem "normalen" Experiment auf der ISS – Schritt für Schritt abarbeitete. Zuvor hatte er das Experiment mit Shampoo, Strohhalm und Stoppuhr während seines Trainings durchgeführt und auch auf einem Parabelflug in den kurzen Phasen der Schwerelosigkeit getestet.

Eine Teil des Schülerexperiments hingegen verlief allerdings anders als erwartet: Als Astronaut Alexander Gerst die Auswirkung von Schall auf die Seifenblasen testen wollte und Lautsprecher mit Techno-Musik einsetzte, machte die Ventilation der Raumstation ihm einen Strich durch die Rechnung. "Letztendlich können wir nicht sagen, ob der Schall oder die Ventilation für Bewegung gesorgt haben", erklärt Dr. Matthias Sperl. "Die Musik war nicht stark genug gegenüber der Ventilation auf der Raumstation. Aber es sind halt Experimente – und nicht immer sieht man die erwarteten Effekte deutlich genug."

Bilder: DLR / ESA (Video)

Austrian Airlines mit 80,8 Prozent Auslastung im Juni

Die Austrian Airlines Group hat im Juni 2014 wieder über eine Million Passagiere befördert. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 0,6 Prozent. Dieser Zuwachs resultiert insbesondere aus dem starken Wachstum bei den Nordamerika-Flügen. Die Kapazität wurde um 1,8 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 3,7 Prozent gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich somit um 1,5 Prozentpunkte auf 80,8 Prozent.

Im Zeitraum Januar bis Juni 2014 sind rund 5,4 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 1,4 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Kapazität wurde um 3,1 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 5,4 Prozent gestiegen. Die Auslastung ist um 1,7 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent gesteigert worden. "Wir haben im Juni wieder mehr Passagiere befördert. Die Auslastung auf den Flügen nach Nordamerika erreicht Spitzenwerte," erklärt Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines. "Austrian macht über neue Produkte und verbesserte Produktivität weiter Fortschritte."

Europaverkehr

Im Juni 2014 sind rund 918.900 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Die Auslastung ist dabei aber um 0,7 Prozentpunkte auf 79,9 Prozent gestiegen. Im Zeitraum Januar bis Juni 2014 sind in Europa rund 4,6 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 0,6 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,7 Prozentpunkte auf 75,1 Prozent gestiegen.

Interkontinentalverkehr

Im Juni 2014 sind rund 150.100 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 4,6 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,4 Prozentpunkte auf 81,7 Prozent gestiegen. Im Zeitraum Januar bis Juni 2014 sind über 805.800 Passagiere mit Austrian Airlines auf der Langstrecke geflogen. Das sind um 6,5 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,6 Prozentpunkte auf 79,6 Prozent gestiegen.

Lufthansa mit stabilen Passagierzahlen, aber weniger Flüge und Erlös

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben im ersten Halbjahr 2014 insgesamt fast 50 Millionen Fluggäste befördert, 0,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit gelang es dem Konzern die Zahl der Fluggäste in diesem Zeitraum trotz weniger durchgeführter Flüge stabil zu halten. Die Durchschnittserlöse entwickelten sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr jedoch rückläufig.

Die Zahl der Flüge lag konzernweit von Januar bis Juni um 2,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres, unter anderem bedingt durch den Einsatz größerer Flugzeuge im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung. Und auch der Streik der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" vom 02. bis 04. April hatte zu Flugausfällen geführt. Die Auslastung der Passagierflugzeuge hielt der Konzern mit 78,1 Prozent stabil auf dem hohen Wert des Vorjahres. Das Angebot (gemessen in angebotenen Sitzkilometern) lag um 1,1 Prozent höher als im Vorjahr, ebenso wie der Absatz (gemessen in verkauften Sitzkilometern).

Angebot und Absatz vergrößert

Die Zahl der von Lufthansa und Germanwings im ersten Halbjahr beförderten Fluggäste stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent auf insgesamt 36,3 Millionen Fluggäste. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge der beiden Airlines lag mit 77,3 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (-0,1 Prozentpunkte). Die angebotene Kapazität, das heißt die zum Verkauf angebotenen Sitzkilometer, von Lufthansa und Germanwings stieg von Januar bis Juni um 0,6 Prozent, der Absatz um 0,5 Prozent.

Mit Swiss flogen im ersten Halbjahr 8,2 Millionen Fluggäste, 0,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Sitzladefaktor betrug immer noch hohe 81,4 Prozent (-0,9 Prozentpunkte). Austrian Airlines beförderte 5,4 Millionen Fluggäste, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge stieg bei Austrian Airlines um 1,8 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent.

Minus bei Fracht

Lufthansa Cargo beförderte im ersten Halbjahr in einem anspruchsvollen Marktumfeld 807.000 Tonnen Fracht und Post, ein Minus von 3,8 Prozent. Das Angebot verringerte sich im Vorjahresvergleich um 2,1 Prozent, der Absatz sank um 1,9 Prozent. Die Auslastung stieg bei Lufthansa Cargo auf 70,1 Prozent (+0,2 Prozentpunkte). Insgesamt transportierte der Konzern 932.000 Tonnen Fracht und Post (-3,1 Prozent). Das Angebot (gemessen in Fracht-Tonnenkilometern) sank um 2,2 Prozent, der Absatz um 0,8 Prozent. Der Fracht-Nutzladefaktor lag entsprechend höher bei 70,2 Prozent (+1,1 Prozentpunkte).

  Monat Veränderung zum Vorjahr in Prozent Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Lufthansa Passage Airlines1
Fluggäste in 1.000 7.337 + 1,5 36.329 + 1,0
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 18.305 + 2,9 94.360 + 0,6
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 14.940 + 2,3 72.966 + 0,5
Sitzladefaktor (Prozent) 81,6 – 0,5P. 77,3 – 0,1P.
Zahl der Flüge 62.363 – 2,4 342.867 – 1,4
Swiss (inkl. Edelweiss)
Fluggäste in 1.000 1.524 + 0,8 8.192 – 0,4
Sitzladefaktor (Prozent) 84,8 – 1,8P. 81,4 – 0,9P.
Zahl der Flüge 14.102 + 0,5 80.522 – 2,2
Austrian Airlines
Fluggäste in 1.000 1.069 + 0,6 5.362 + 1,4
Sitzladefaktor (Prozent) 80,8 + 1,5P. 77,4 + 1,8P.
Zahl der Flüge 11.371 – 6,1 63.098 – 4,9
Lufthansa Cargo AG
Fracht/Post in 1.000 t 137 – 8,0 807 – 3,8
Angeb. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 1.059 – 5,1 5.936 – 2,1
Verk. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 721 – 6,9 4.162 – 1,9
Fracht-Nutzladefaktor (Prozent) 68,1 – 1,3P. 70,1 + 0,2P.
Zahl der Flüge 782 – 25,5 4.902 – 16,1
Lufthansa Konzern2
Fluggäste in 1.000 9.930 + 1,3 49.883 + 0,8
Sitzladefaktor (Prozent) 82,1 – 0,5P. 78,1 + 0,0P.
Zahl der Flüge 88.618 – 2,7 491.389 – 2,2

1. Inkl. Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage Airlines (inkl. Germanwings), Swiss (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

Emirates bestellt 150 Flugzeuge der Boeing 777X

Boeing und Emirates Airline haben eine Bestellung über 150 777X-Flugzeuge mit einem Wert von 56 Milliarden US-Dollar nach Listenpreisen abgeschlossen. Die Bestellung des weltweit größten 777-Betreibers wurde zunächst als Verpflichtung auf der Dubai Airshow 2013 bekannt gegeben und war Teil des größten Programmstarts in der Geschichte der Verkehrsflugzeuge.

Die Bestellung – eine Kombination aus 115 777-9X und 35 777-8X Flugzeugen – umfasst Kaufrechte für 50 zusätzliche Flugzeuge. Bei deren Einlösung könnte der Wert der Bestellung auf rund 75 Milliarden US-Dollar nach Listenpreisen steigen.

Modernstes Triebwerk für Verkehrsflugzeuge

Die 777X wird über neueste Technologien verfügen, darunter das bisher fortschrittlichste Triebwerk für Verkehrsflugzeuge – das GE9X von GE Aviation – und komplett neu konstruierte und hocheffiziente Tragflächen aus Verbundwerkstoffen, deren Spannweite die der heutigen 777 übertrifft. Mitglieder der 777X-Familie sind die 777-8X und die 777-9X, deren Konstruktion auf die Marktanforderungen und Kundenpräferenzen ausgerichtet ist.

Die 777-9X wird 12 Prozent treibstoffeffizienter als ihre Wettbewerber sein – eine Notwendigkeit im heutigen kompetitiven Marktumfeld. Die 777-8X ist auf allen Strecken fünf Prozent effizienter als Konkurrenzmodelle, und bietet gleichzeitig neue Möglichkeiten für das Streckennetz.

Die Arbeiten am Design der 777X schreiten voran und Produktionsstart ist für das Jahr 2017 geplant. Die Erstauslieferung soll 2020 stattfinden. Bis heute liegen Boeing 300 Bestellungen und Verpflichtungen für die 777X von sechs Kunden weltweit vor.

Airbus A320 in Sonderlackierung von airberlin und Brand USA

airberlin und die offizielle Marketingorganisation für die Vereinigten Staaten von Amerika, Brand USA, stärken ihre Zusammenarbeit und stellten heute auf dem Düsseldorf Airport gemeinsam einen Airbus A320 mit einer Sonderlackierung vor.

Bei der feierlichen Zeremonie weihten Tade Peters, Vice President Marketing Communications airberlin, und Alfredo Gonzalez, Senior Vice President of Global Partnership Development Brand USA, gemeinsam mit dem Ehrengast Stephen A. Hubler, US-Generalkonsul Düsseldorf, das Flugzeug offiziell ein. Die Spieler und Cheerleader der Footballmannschaft Düsseldorf Panther übernahmen bei der Veranstaltung gemeinsam mit ihrem Trainerteam offiziell die Patenschaft für das Flugzeug, das nun täglich im europäischen Streckennetz von airberlin unterwegs sein wird.

Nonstop-Ziele aus Europa

Tade Peters, Vice President Marketing Communications airberlin, sagte anlässlich der Veranstaltung am Flughafen: "Brand USA ist ein wichtiger Partner für airberlin. Der Ausbau dieser Kooperation durch das Flugzeug mit der besonderen Livery unterstreicht einmal mehr unser Engagement für die USA und soll Reisende für das spannende und vielfältige Reiseziel begeistern. Keine andere Fluggesellschaft bietet ab Düsseldorf so viele Flüge nach Nordamerika an wie airberlin. Alleine nach New York fliegen wir diesen Sommer zehnmal pro Woche sowie täglich nach Miami und nach Fort Myers bieten wir als einzige Airline Nonstop-Flüge aus Europa an."

Stephen A. Hubler, US-Generalkonsul Düsseldorf, sagte: "Je mehr Deutsche in die USA reisen, um die großartigen Natur- und Kulturschätze, die kulinarischen Köstlichkeiten und das Unterhaltungsangebot aus erster Hand zu erleben und je mehr Amerikaner nach Deutschland reisen, umso stärker wird unsere transatlantische Partnerschaft."

Alfredo Gonzalez, Senior Vice President of Global Partnership Development Brand USA, sagte: "Die außergewöhnliche Marketingkampagne mit airberlin unterstreicht die Wichtigkeit des Quellmarkts Deutschland für die USA. Unser Logo "Discover America" auf einem Flugzeug zu sehen, ist für mich wie ein Traum, der wahr geworden ist. Durch die strategische Kooperation mit airberlin sind wir sicher, eine stärkere Aufmerksamkeit auf das Reiseland USA zu lenken und so unser Ziel zu erreichen, im Jahr 2014 zwei Millionen Gäste aus Deutschland in den USA zu begrüßen."

Aufstockungen auf erfolgreichen USA-Destinationen

USA ist für airberlin ein strategisch wichtiger Kernmarkt. Ab Deutschland fliegt airberlin nonstop zu insgesamt fünf Destinationen in den USA und hat diesen Sommer zudem die Frequenzen auf verschiedenen Strecken erhöht. Nach Chicago geht es nun täglich ab Berlin und die Verbindung zwischen der deutschen Hauptstadt und New York (JFK) wurde um drei Flüge auf zehn wöchentliche Verbindungen aufgestockt. Auch ab Düsseldorf bietet airberlin wie bereits im Vorjahressommer zehn Flüge pro Woche in den Big Apple an.

Darüber hinaus geht es in diesem Sommer viermal pro Woche von Berlin und täglich von Düsseldorf nach Miami sowie mehrmals pro Woche ab der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt nach Fort Myers und Los Angeles. Erst kürzlich wurde das 20-jährige Bestehen der Verbindung zwischen Düsseldorf und Fort Myers gefeiert, die airberlin als einzige Airline ab Europa nonstop bedient. Zubringerflüge nach Berlin und Düsseldorf gibt es ab zahlreichen deutschen und europäischen Städten. In den USA bietet airberlin ihren Fluggästen durch das Codeshare-Abkommen mit dem oneworld® Partner American Airlines außerdem rund 60 zusätzliche Destinationen an, so dass nahezu jede Region in den USA für airberlin Fluggäste zu erreichen ist.

Auf ihren Langstreckenflügen bietet airberlin ihren Gästen eine komfortable Business und Economy Class. Die Umrüstung ihrer Business Class hat airberlin abgeschlossen und bietet derzeit als einzige deutsche Airline ausschließlich FullFlat-Sitze in der Business Class an. In der Economy Class tragen ergonomisch geformte Sitze und ein individuelles Inflight Entertainment System zum Komfort bei. Neben kostenfreien Getränken und warmen Speisen, können Reisende ihren Aufenthalt an Bord nun weiter aufwerten und erstmals auf der Langstrecke von Deutschland beispielsweise in die USA Sansibar Gourmetmenüs gegen Aufpreis vorbestellen.

Reiseverkehr am Flughafen Wien: Zuwachs durch USA, Minus nach Osteuropa

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Flughafen Wien stieg im Juni 2014 im Vergleich zum Juni 2013 um 3,5 Prozent auf insgesamt 2.135.354 Fluggäste. Das Frachtaufkommen nahm um 0,5 Prozent zu, die Flugbewegungen verzeichneten einen Anstieg von 1,4 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 3,4 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2014 einen Rückgang von 2,2 Prozent gegenüber dem Juni 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 5,5 Prozent gestiegen.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im Juni 2014 um 5,7 Prozent, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen einen Rückgang von 2,7 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im Juni 2014 einen Passagieranstieg von 2,1 Prozent und in den Fernen Osten erhöhte sich die Anzahl der Passagiere um 16,4 Prozent. Ebenfalls zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 8,0 Prozent im Vergleich zum Juni 2013.

  Juni 2014 Veränderung in Prozent Januar bis Juni 2014 Veränderung in Prozent
Passagiere 2.135.354 +3,5 10.543.235 +2,9
Lokalpassagiere 1.520.614 +5,5 7.474.110 +4,5
Transferpassagiere 606.036 -2,2 3.048.414 -1,1
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 730.175 +3,4 3.910.328 +2,6
Flugbewegungen (an + ab) 20.861 +1,4 112.461 -0,3
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 21.071 +0,5 130.795 +6,4

 

easyJet nimmt neue Ziele ab Hamburg auf – Drittes Flugzeug stationiert

Airbus-Trio an der Elbe: easyJet stationiert im November ein drittes Flugzeug dauerhaft am Hamburg Airport. Mit Beginn des Winterflugplans erweitert Europas Flugnetz Nummer 1 damit sein Portfolio um fünf Ziele und fliegt dann auch ganzjährig nach Genf, Tel Aviv, Salzburg, Krakau und Fuerteventura. "Mit der neuen Airbus bieten wir Geschäfts- und Freizeitreisenden noch bessere Möglichkeiten, von Hamburg aus Europa zu entdecken. Damit stärken wir auch die Elbmetropole als Wirtschaftsstandort und machen sie zu einem noch attraktiveren Reiseziel", sagt Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland.

Schon im März 2014 eröffnete easyJet in Hamburg seine zweite deutsche Basis nach Berlin-Schönefeld und baute sein Angebot von sechs auf 17 Destinationen aus. Nun kommen fünf weitere spannende Ziele hinzu, die Reisende für berufliche Termine, Städtetrips oder Strandurlaub nutzen können. Flüge soll es ab 40,99* Euro geben, die neuen Ziele sind ab bereits buchbar.

"Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass easyJet einen wichtigen Anteil an der aktuellen Passagierentwicklung in Hamburg hat. Das erweiterte Sitzplatzangebot und die neuen Verbindungen stimulieren die Nachfrage und machen den Hamburger Flugplan noch attraktiver", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Hamburg eine Schlüsseldestination – Starker Passagieranstieg

Nicht nur als Abflugort besitzt Hamburg für easyJet große Bedeutung: "Hamburg ist eine Schlüsseldestination im Business- und im Tourismusbereich. Etwa die Hälfte der mit easyJet über Hamburg fliegenden Passagiere sind europäische Besucher", sagt Deutschland-Chef Haagensen. Seit 2005 hat easyJet das Streckenangebot in Hamburg stetig erweitert und die Flugfrequenzen kontinuierlich erhöht.

In den zwölf Monaten vor der Eröffnung der neuen Basis verzeichnete easyJet mit 626.000 Fluggästen einen Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im März 2014 hat easyJet seine Flotte erweitert und rund 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Thomas Haagensen blickt daher zuversichtlich in die Zukunft: "Durch die Stationierung einer dritten Maschine bauen wir unser Engagement in der Metropolregion Hamburg weiter aus, steigern unsere Kapazitäten um ein Drittel und werden von hier aus künftig pro Jahr eine Million Fluggäste ans Ziel bringen."

Architektur und Kultur auch im Winter: Tel Aviv

Dank des milden Klimas ist Tel Aviv auch in den Wintermonaten immer eine Reise wert: Rund 4.000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Bauhaus-Gebäude prägen das Stadtbild der israelischen Mittelmeer-Metropole. Im Eretz Israel Museum, das zu den bedeutendsten in ganz Israel zählt, finden Besucher beeindruckende Kunstschätze und Attraktionen – von archäologischen Ausgrabungen über eine historische Glassammlung bis hin zu einem Planetarium.

Die Altstadt von Jaffa ist das Künstlerviertel von Tel Aviv, in dessen engen Gassen zahlreiche Ateliers, Designerläden und Schmuckgeschäfte zu finden sind. Wenn die Sonne untergegangen ist, tauchen Feierfreudige ein in das pulsierende Nachtleben, um in den Bars und Clubs bis zum Morgengrauen zu feiern. Bester Platz für den Sonnenaufgang ist natürlich der Stadtstrand, an dem sich auch nach einer langen Partynacht wunderbar entspannen lässt.

Salzburg im Städtetrip oder zum Skiurlaub

Ob Skifahren im Winter oder die Festspiele im Sommer – eine Reise nach Salzburg lohnt sich zu jeder Jahreszeit. In der Stadt wandeln Kulturinteressierte auf den Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart oder bummeln durch Gassen der barocken Altstadt, die seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Für Geschäftsreisende ist Salzburg als Messe- und Kongressstadt interessant. Und Sport- und Naturfreunde entdecken das Salzburger Land sowie die Alpen beim Skifahren, Wandern oder auf dem Mountainbike – und finden auch an den umliegenden Seen zahlreiche Freizeitangebote.

*One-way-Preis pro Person basierend auf zwei Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen, inklusive 15,00 Euro Bearbeitungsgebühr und Flughafensteuer, zuzüglich Kreditkartengebühr und variabler Kosten für Aufgabegepäck. Gerade buchbar: 425 Sitze ab Hamburg zu den fünf neuen Zielen (Fuerteventura, Genf, Krakau, Salzburg und Tel Aviv) zum Preis von 40,99 Euro für Reisen zwischen dem 03. November 2014 und dem 28. März 2015.

easyJet ist führend auf Europas Top-100-Strecken und auf den 50 größten europäischen Flughäfen vertreten. easyJet fliegt mit einer Flotte von über 200 Flugzeugen auf mehr als 600 Strecken zwischen über 130 Flughäfen und mehr als 30 Ländern.

Boeing 787-9 Dreamliner in Schwarz an Air New Zealand übergeben

Boeing hat heute gemeinsam mit Erstkunde Air New Zealand die Auslieferung des ersten 787-9 Dreamliner gefeiert. Rund 1.000 Boeing Mitarbeiter des 787-Programms nahmen gemeinsam mit Führungskräften und Gästen von Air New Zealand an der Feier dieses Meilensteins teil.

Die von Rolls-Royce-Triebwerken angetriebene 787-9 von Air New Zealand ist Teil der Flottenmodernisierung der Fluggesellschaft. Diese 787-9 mit einer einzigartigen schwarzen Bemalung ist der erste von zehn Dreamlinern, die in die Flotte von Air New Zealand aufgenommen werden, und hebt sich wie ein schwarzer Wal von der Umgebung ab. Nach Auskunft der Airline wird das Flugzeug im Oktober 2014 auf der Strecke zwischen Auckland und Perth und ab November 2014 sowohl nach Tokio als auch Shanghai eingesetzt werden.

Die 787-9 ergänzt und erweitert die 787-Familie. Mit einem gegenüber der 787-8 um sechs Meter verlängerten Rumpf wird die 787-9 40 zusätzliche Passagiere 830 km weiter befördern, bei gleichbleibend einzigartiger Umweltleistung – 20 Prozent weniger Treibstoffverbrauch und 20 Prozent weniger Emissionen als Flugzeuge vergleichbarer Größe.

Die 787-9 baut auf dem visionären Design der 787-8 auf und bietet Passagieren besondere Eigenschaften, wie größere Fenster, geräumigere Gepäckfächer, moderne LED-Beleuchtung, höhere Luftfeuchtigkeit, niedrigere Kabinendruckhöhe, reinere Luft und einen ruhigeren Flug. Sechsundzwanzig Kunden aus der ganzen Welt haben 409 787-9 Flugzeuge bestellt, was 40 Prozent aller 787-Bestellungen entspricht.

Flugsicherung will höhere „MAR“-Gegenanflüge in Frankfurt testen

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Die Deutsche Flugsicherung hat heute der Fluglärmkommission Frankfurt neue lärmmindernde Verfahren für den Frankfurter Flughafen vorgestellt. Unter dem Begriff "MAR", was für "modified arrival routes" steht – deutsch: "modifizierte Anflugrouten" – werden die Flughöhen vor und auf dem ersten Teil des Gegenanfluges um rund 1.000 Fuß angehoben. Gegenanflüge werden die Flugphasen genannt, bevor die Maschinen in den Endanflug eindrehen. Je nach Betriebsrichtung sind dies im Norden der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau- und Hochtaunuskreis, die Wetterau, der Vogelsberg und das nördliche Stadtgebiet von Frankfurt. Im Süden werden die Landkreise Aschaffenburg, Darmstadt-Dieburg, Mainz-Bingen und Offenbach profitieren.

Dadurch, dass Anflüge in größeren Höhen geführt werden, können auch die darunter startenden Abflüge kontinuierlich steigen und somit schneller an Höhe gewinnen. Auch die Bevölkerung unterhalb der Abflugrouten wird entlastet. Die DFS wird "MAR" zunächst in einem Probebetrieb ab dem 31. Oktober 2014 testen.

Eindrehvorgänge werden verschoben

Schon seit Herbst 2012 erprobte die DFS weitere Maßnahmen, darunter die Anhebung des Gleitweges des Instrumentenlandesystems auf der Landebahn Nordwest von drei auf 3,2 Grad. Die Eindrehvorgänge über Mainz und Offenbach wurden verschoben, die Flughöhen auf den Gegenanflügen schon einmal um 1.000 Fuß angehoben. Da die rund 20-monatige Testphase erfolgreich verlaufen ist, sollen diese Verfahren nun in den Regelbetrieb überführt werden.

"Wir unternehmen alles, was zur Optimierung des Lärmschutzes beiträgt" kommentierte der Vorsitzende der Geschäftsführung der DFS, Prof. Klaus-Dieter Scheurle, die heutigen Gespräche mit der Fluglärmkommission "daher bringen wir uns aktiv mit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein".

Beim 3,2 Grad-Anflugwinkel für die Nordwestlandebahn muss eine Ausnahme-Genehmigung des Bundesverkehrsministeriums abgewartet werden, weil dieses Verfahren nicht den Regeln der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO entspricht.

„Kleine Flughafen-Ausstellung“ zum Fest der Oberschule am Dresden Airport

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In der Nachbarschaft des Dresdner Flughafens steht ein rundes Jubiläum an. Die 82. Oberschule feiert am 17. Juli den 100. Jahrestag ihrer Gründung. 2004 schlossen Airport und Schule einen Kooperationsvertrag. Seitdem trägt die Bildungseinrichtung den Zusatz "Am Flughafen" im Namen. Der Flughafen ermöglicht den Schülern zum Beispiel Führungen und Fotoexkursionen, unterstützt sie bei der Berufsberatung und bindet sie in Veranstaltungen wie den jährlichen Familientag ein. Im Schulhaus präsentiert sich der Flughafen mit einer kleinen Ausstellung.

Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin der Flughafen Dresden GmbH: "Auf gute Nachbarschaft – für uns ist dieses Motto eine Herzensangelegenheit. Seit nunmehr zehn Jahren besteht die erfolgreiche Kooperationsvereinbarung mit der 82. Oberschule, der wir herzlich zum 100. Schuljubiläum gratulieren.

Es hat sich gezeigt, dass der seit 2004 bestehende Name ‚Am Flughafen‘ mehr als nur ein schmückender Zusatz ist – unsere Partnerschaft zeichnet sich durch ein lebendiges Miteinander aus! Die Flughafen-Belegschaft wünscht allen Schülern, Lehrern und Eltern, dass das Schuljubiläum gut gelingt und der bevorstehende Schulumbau reibungslos verläuft."

Die Feierstunde findet am 17. Juli ab 15:30 Uhr in der Turnhalle der 82. Oberschule statt. Zunächst gestalten die Schüler ein Festprogramm. Es folgt ein kleiner Rundgang durch das Schulgebäude.

Höchstwert an Passagieren im ersten Halbjahr am Flughafen Frankfurt

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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erzielte der Flughafen Frankfurt mit 27,8 Millionen Fluggästen einen neuen Halbjahres-Höchstwert beim Passagieraufkommen (plus 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Das Cargo-Aufkommen lag bei 1,1 Millionen Tonnen und damit 2,2 Prozent im Plus. Trotz dieser Zuwächse blieb die Zahl der Starts und Landungen mit 229.039 im gleichen Zeitraum stabil (minus 0,1 Prozent). Durch den Einsatz größerer Flugzeugtypen stieg die Summe der Höchststartgewichte um 1,9 Prozent auf 14 Millionen Tonnen.

"Das Wachstum findet wie erwartet statt. Die weitere Steigerung der Effizienz, der anhaltende Austausch alter gegen neue, leisere Flugzeuge und die Stabilität und Zuverlässigkeit unseres Flugplans dokumentieren eine erfreuliche Entwicklung am Flughafen Frankfurt", kommentiert Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Der Juni brachte einen Zuwachs beim Passagieraufkommen um 3,3 Prozent auf 5,6 Millionen Fluggäste, damit war es der verkehrsreichste Juni in der Geschichte des Flughafens Frankfurt. Die Summe der Höchststartgewichte lag bei 2,6 Millionen Tonnen (plus 2,3 Prozent). Das Cargo-Aufkommen verringerte sich um 3,5 Prozent auf 178.384 Tonnen, während die Flugbewegungen im Juni um 0,4 Prozent auf 41.949 zurückgingen.

Internationale Beteiligungen wachsen mit

Auch die internationalen Beteiligungsflughäfen der Fraport AG legten beim Passagieraufkommen zu. So notierte Lima (Peru) nach sechs Monaten 7,4 Millionen Fluggäste (plus 4,1 Prozent) und im Juni 1,2 Millionen Passagiere (plus 2,1 Prozent). Die bulgarischen Schwarzmeer-Flughäfen Varna und Burgas zählten gemeinsam 1,1 Millionen Fluggäste im ersten Halbjahr (plus 6,7 Prozent) und im Juni 756.187 Passagiere (plus acht Prozent). Antalya (Türkei) wuchs im Halbjahr um 6,5 Prozent auf elf Millionen Fluggäste und im Juni um 8,3 Prozent auf 3,8 Millionen Fluggäste.

Ein deutliches Wachstum um 12,8 Prozent auf 6,4 Millionen Passagiere zeigte im ersten Halbjahr der Flughafen St. Petersburg (Russland), im Juni wurden 1,6 Millionen Passagiere gezählt (plus 12,8 Prozent). Xi’an in China liegt zur Jahreshälfte um 10,6 Prozent im Plus bei 13,7 Millionen Passagieren, im Juni waren es 2,4 Millionen Passagiere (plus 9,4 Prozent). Lediglich der deutsche Beteiligungsflughafen Hannover zeigte rückläufige Passagierzahlen sowohl im Halbjahr (2,3 Millionen Fluggäste, minus 2,3 Prozent) als auch auf Monatsbasis (497.555 Passagiere, minus 3,7 Prozent).