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Lufthansa will mit Qualitätsoffensive und Diversität zum dauerhaften Erfolg

Die Deutsche Lufthansa AG hat sich zum Ziel gesetzt, als Aviation-Konzern wieder Maßstab der Branche zu werden um erste Wahl für Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre und Partner zu sein. Das Unternehmen hat sich ein umfangreiches Maßnahmenpaket auferlegt, mit dem der Konzern stärker am Wachstum des weltweiten Luftfahrtmarktes partizipieren wird. Dazu gehören neue Plattformen und Produkte im Interkontinental- und europäischen Luftverkehr, eine vertiefte Partnerschaft mit Air China, ein noch stärkerer Fokus auf Qualität und Innovationen sowie effizientere Strukturen und Prozesse im Gesamtkonzern.

Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG, sagte: "Der Weltmarkt für Luftverkehr wächst. In den dynamischen, sehr preissensitiven Marktsegmenten können wir aber mit unseren derzeit bestehenden Plattformen aufgrund teilweise zu starrer Kostenstrukturen nur bedingt am Wachstumspotential teilhaben. Deshalb erschließen wir neue Wachstumsfelder, indem wir unsere bisherigen Angebote im Airline-Geschäft und speziell in den angrenzenden Märkten kreativ und innovativ weiterentwickeln. Bis zum Jahr 2020 wollen wir den Umsatzanteil aus neuen Geschäften, neuen Plattformen und aus unseren Service-Einheiten von derzeit 30 Prozent auf 40 Prozent steigern."

SCORE geht weiter

"Wir wollen nicht zu den Getriebenen, sondern zu den Treibern der Veränderungen in der Luftfahrtbranche gehören. Das erfordert mutige Schritte nach vorne – der Markt erlaubt keine Halbherzigkeit. Der Lufthansa Konzern hat in der Vergangenheit schon oft die Maßstäbe der Branche gesetzt. Ich sehe keinen Grund, warum uns das nicht auch in Zukunft gelingen sollte. Wir haben beste Voraussetzungen: Wir sind ein breit diversifizierter Luftfahrt-Konzern mit starken Marken, wir haben eine sehr loyale Kundenbasis und wir haben höchstqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die uns unsere Wettbewerber beneiden", so Spohr weiter.

Mit dem Zukunftsprogramm SCORE habe Lufthansa die Veränderungsfähigkeit erreicht, die das Unternehmen für weitere Zukunftsgestaltung nutzen werde. Es wurden insgesamt sieben Handlungsfelder identifiziert, die nicht nur auf den Markt, sondern auch auf interne Strukturen und Prozesse abzielen, so dass Lufthansa die volle Stärke der Gruppe noch besser zur Entfaltung zu bringen kann. Priorität haben die neuen Wachstumskonzepte sowie die Themen Innovation und Qualität, doch auch die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bleibt oben auf der Agenda.

"Die hinter SCORE stehende Idee der kontinuierlichen Stückkostensenkung muss auch nach dem geplanten Programmende 2015 gültig bleiben und wird daher dauerhaft im Konzern verankert. Wir müssen kontinuierlich neue Ideen generieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität zu verbessern und erste Wahl für unsere Kunden zu sein", sagte Carsten Spohr.

WINGS-Konzept: Lufthansa-Drehkreuze und Germanwings

Um an dem weiteren Wachstum im Luftverkehr voll teilzuhaben, setzt der Lufthansa Konzern neue Plattformen mit wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen auf. Das Multi-Brand- und Multi-Hub-System der Lufthansa mit Frankfurt, Zürich, München, Wien und Brüssel wird mit dem Multi-Plattform-Konzept "WINGS" in den europäischen Heimatmärkten konsequent ergänzt. Die WINGS-Familie, die auf dem Erfolg des Germanwings-Konzeptes aufbaut, adressiert damit den wachstumsträchtigen Markt für Privatreisende. Unter dem neuen Markendach bündelt Lufthansa die Plattformen für den "Punkt-zu-Punkt"-Verkehr und prüft die Erweiterung um ein Angebot im Interkontinentalverkehr.

Die europäische Zusammenführung der WINGS-Familie, zu der auch Germanwings gehören wird, ermöglicht eine einheitliche Steuerung. Bei Germanwings werden wir die geplante Streckenübernahme dezentraler Lufthansa-Verkehre bis zum Frühjahr 2015 abschließen. Die Flotte wird auf bis zu 60 Flugzeuge ausgebaut.

Mit Eurowings als Start-Plattform entwickelt Lufthansa ein wettbewerbsfähiges europäisches Angebot für den Kontinentalverkehr. Da wettbewerbsfähige Kostenstrukturen mit der derzeitigen Flotte von CRJ-Jets nicht möglich sind, ist ein Roll-Over auf die A320 vorgesehen. Eurowings wird mit der Kapazität von bis zu 23 A320 operieren. Der Launch ist für Frühjahr 2015 geplant. Das Angebot von Eurowings außerhalb Deutschlands wird als erstes auf Basel in der Schweiz erweitert, mit weiteren zwei bis vier A320. Der Start ist für Anfang 2015 vorgesehen.

Auch für den Interkontinentalverkehr plant Lufthansa unter dem WINGS-Dach eine wettbewerbsfähige Plattform für das preissensible Segment der Privatreisenden. Es wird derzeit geprüft, ob Lufthansa diese Plattform im Alleingang oder mit einem Partner aufbauen wird, wobei bereits fortgeschrittene Gespräche mit Turkish Airlines geführt werden. In der Startphase soll die neue Interkontinental-Plattform voraussichtlich im Winter 2015 mit schrittweise bis zu sieben Flugzeugen vom Typ Boeing 767 oder A330 an den Start gehen.

Wachstum mit neuen Formaten und Service-Töchtern

Des Weiteren wird derzeit innerhalb der Lufthansa Passage geprüft, inwieweit bis zu neun A340 zu deutlich niedrigeren Stückkosten auf neuen Strecken oder auf von Streichung bedrohten Strecken eingesetzt werden können. Zu der dafür notwendigen Kostensenkung finden derzeit Verhandlungen mit allen internen und externen Stakeholdern statt. Wie stark die neuen Plattformen und Formate auf längere Sicht ausgebaut werden, wird letztlich von deren Markterfolg bzw. von deren Profitabilität abhängen.

Darüber hinaus arbeitet Lufthansa mit Nachdruck an der Vertiefung von bilateralen Partnerschaften mit anderen Fluggesellschaften. In diesem Rahmen hat Lufthansa jüngst eine Vereinbarung mit dem Star-Alliance-Partner Air China für eine engere Zusammenarbeit im Bereich Technik und im Passagiergeschäft geschlossen, die in ein Joint Venture münden soll. Erklärtes Ziel der Lufthansa ist es, ihren Kunden in den vier größten Auslandsmärkten und Volkswirtschaften, gemeinsam mit den lokalen Partnern, das jeweils beste im Markt verfügbare Angebot zu machen.

Als einzigartiger Aviation-Konzern wird Lufthansa zudem erheblich in die Weiterentwicklung der Service-Gesellschaften investieren. Die beiden Weltmarktführer Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs profitieren auch von der Expansion zahlreicher Lufthansa-Konkurrenten, insbesondere aus der Golfregion, und sind somit ein natürlicher "Hedge" im globalen Airline-Wettbewerb.

Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs werden insbesondere in den Ausbau des Asien- und Amerika-Geschäftes investieren. LSG Sky Chefs wird zudem verstärkt in benachbarte Märkte außerhalb des Luftverkehrs expandieren, zum Beispiel in den Bahnverkehr. Auch Miles & More hat sein Wachstumspotential bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Das Kundenbindungsprogramm wird stärker das Segment der "Wenig-Flieger" erschließen und mehr Optionen beim Sammeln und Einlösen von Flugmeilen bieten.

Qualitätsoffensive soll Führung im Markt festigen

Weit oben auf dem Arbeitsprogramm der Lufthansa stehen die Themen Innovation und Qualität. Carsten Spohr wird als Vorsitzender des Vorstandes direkt die Verantwortung für die geplante Innovations- und Qualitätsoffensive des Konzerns übernehmen. Lufthansa wird bis 2020 gruppenweit insgesamt 500 Mio. Euro in Innovationen investieren. In Berlin wird Lufthansa noch in diesem Jahr einen "Innovation Hub" eröffnen, um näher an die Welt der Start-Ups und an die digitale Technologieszene zu rücken. Daneben wird ein "Innovationsfonds" aufgelegt, um interne und externe Ideen mit höherer Geschwindigkeit auf den Weg zu bringen.

Lufthansa will nicht nur die erste Five-Star-Airline der westlichen Hemisphäre werden. Der Lufthansa-Konzern strebt die Qualitätsführerschaft in allen seinen Märkten an. Im Zuge dieser Qualitätsoffensive werden Angebote stärker personalisiert werden. Bis zum Jahr 2020 soll der Umsatz mit den Zusatzangeboten verdreifacht werden.

Eine Mrd. Euro Operatives Ergebnis – Halbierung der Sitzkilometer

Der Vorstand von Lufthansa verknüpft mit seinem Maßnahmenpaket eine nachhaltige Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Trotz der Investitionen, die das Maßnahmenpaket erfordert, bekräftigt das Unternehmen seine im Juni korrigierte Prognose für die Jahre 2014 und 2015. Der Vorstand rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem operativen Ergebnis in Höhe von rund einer Milliarde Euro (bereinigt um Einmaleffekte rund 1,3 Milliarden Euro). Um die finanziellen Ziele 2014 und 2015 zu erreichen, bedarf es kurzfristig einer Reihe von strukturellen Maßnahmen.

Die Lufthansa Passage wird in diesem Jahr deshalb das Wachstum der Sitzkilometer gegenüber der ursprünglichen Planung um mehr als 50 Prozent verringern und im Winterflugplan 2014/15 fünf Maschinen im Kontinentalverkehr und drei Maschinen im Interkontinentalverkehr herausnehmen. Die Kapazität von Lufthansa Cargo wird im kommenden Winter um zwei Fracht-Maschinen vom Typ MD-11 verringert.

Am Flughafen Frankfurt am Main steht ein Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander bereit

Für Mietwagenkunden von Hertz steht am Flughafen Frankfurt am Main jetzt der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander bereit. Er ist das weltweit erste elektrisch angetriebene SUV mit permanentem Allradantrieb.

Mit 5 Sitzplätzen und bis zu 1.472 Litern Gepäckraumvolumen bietet das Fahrzeug eine sehr hohe Funktionalität. Sein Hybridsystem beinhaltet einen 89 kW/121 PS starken Zweiliter-Benzinmotor, zwei Elektromotoren mit jeweils 60 kW/82 PS an Vorder- und Hinterachse, einen 70-kW-Generator sowie eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Fahrbatterie. Dies sorgt für eine rein elektrische Reichweite von 52 Kilometern* und eine Gesamtreichweite von 827 Kilometern*. Der Verbrauch liegt bei 1,9 l/100 km*, die CO<SUB>2</SUB>-Emissionen betragen lediglich 44 g/km*. Die Batterie kann an jeder gesicherten Haushaltssteckdose in rund fünf Stunden aufgeladen werden, an einem Schnellladegerät dauert dieser Vorgang nur 30 Minuten. Bei Bedarf kann die Batterie auch über den eingebauten Verbrennungs-Motor laden.
<P>"Wir freuen uns, dass sich Hertz für den Plug-in Hybrid Outlander und damit für klimafreundliche Mobilität entschieden hat. Im täglichen typischen Kurzstreckeneinsatz können die Fahrzeugnutzer jetzt rein elektrisch unterwegs sein und daher Umwelt und Familienkasse schonen und bei Bedarf auch auf Langstrecke gehen", so Werner Frey, Geschäftsführer des deutschen Mitsubishi Importeurs MMDA bei der Fahrzeugübergabe an Sören Hensen, Director Fleet bei Hertz Deutschland.
<P>"Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander ist für unsere Kunden ein sehr interessantes Fahrzeug, da es Kosteneffizienz und CO<SUB>2</SUB>-Reduktion ohne jegliche Reichweiteneinschränkung bietet. Wir sind sehr froh, dieses innovative Fahrzeug an unserer Flagship-Station am Frankfurter Flughafen in unser Angebot aufzunehmen", so Sören Hensen.
<P>Die emissionsarmen Automatik-Fahrzeuge sind ab sofort exklusiv an der Hertz-Station buchbar: Frankfurt Rhein-Main Flughafen, Terminals 1 und 2, Telefon: 069/69593244 (Öffnungszeiten Terminal 1 täglich von 06:00-24:00 Uhr, Terminal 2 täglich von 06:00-23:00 Uhr).
<P>*Gemessen im neuen europäischen Fahrzyklus NEFZ</P>

Ausbildungsmesse am Flughafen Stuttgart

Am Freitag, 11. Juli 2014 können sich junge Leute auf der Ausbildungsmesse "Drehkreuz" am Flughafen über Ausbildungsmöglichkeiten rund um den Flughafen informieren. Von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr zeigen im Terminal 1, Anhang West verschiedene Unternehmen, wie man bei ihnen ins Berufsleben starten kann. Mit dabei sind neben der Flughafengesellschaft unter anderem auch die Flugsicherung und die Lufthansa Technik, dazu Dienstleister und Logistiker wie Reiseveranstalter, Hotels und Speditionen und natürlich auch Behörden wie der Zoll oder die Bundespolizei.

Neben klassischen Ausbildungen haben verschiedene Unternehmen auch Angebote für duale Studiengänge, in denen man einen Abschluss als Bachelor machen kann. Wer sich also für Berufsbilder vom Fluglotsen über den Bankettkoordinator bis hin zum Servicekaufmann im Luftverkehr interessiert, ist hier an der richtigen Stelle.

Den ganzen Nachmittag über gibt es Gelegenheit, sich einige Arbeitsplätze vor Ort anzuschauen. So bekommt man zum Beispiel Einblicke in die Arbeit eines 4-Sterne-Hotels, eines Reisebüros oder eines Luftfrachtexperten, aber auch Ausflüge in die Ausbildungswerkstatt zu den Mechatronikern der Flughafengesellschaft stehen auf dem Programm. Dazu gibt es Vorträge und Tipps, worauf bei einer guten Bewerbung zu achten ist.

Riesen-Airbus A380 dreht Extra-Runde über Hamburg Airport

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Heute, am Mittwoch, den 09. Juli 2014, wird der 50. Airbus A380 in Finkenwerder von den Mitarbeitern des Flugzeugherstellers an die Airline Emirates ausgeliefert. Aus diesem Anlass wird der Jubiläumsjet zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr den Flughafen Hamburg zweimal überfliegen. Hamburg Airport ist offizieller Ausweichflughafen für die A380, dieses Flugzeug kann jederzeit landen und abgefertigt werden. Auch ein Einsatz der A380 im Linienbetrieb ist am Hamburg Airport möglich.

"Der Hamburger Flughafen fördert bereits seit Jahren den Einsatz von moderneren und größeren Flugzeugen, die dazu besser ausgelastet und leiser sind als ältere Modelle", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. "Aus diesem Grund begrüßt der Flughafen besonders den Besuch des leisen Superjets." Der doppelstöckige Airbus A380 wird auch "sanfter Riese" genannt.

Die A380 ist das derzeit größte Passagierflugzeug der Welt, das mit leisen und spritsparenden Treibwerken neue ökologische Maßstäbe gesetzt hat. Anlässlich der Auslieferung haben Flugzeugspotter und A380-Fans die Möglichkeit, Fotos von der Emirates A380 zu machen.

Erste EASA-Zulassung für Level D EC175 Full-Flight-Simulator

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Der erste nach Level D qualifizierte Full-Flight-Simulator (FFS) für die neue EC175 von Airbus Helicopters hat seine Zulassung durch die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erhalten.

Er steht im Ausbildungszentrum Helisim, angrenzend an das Firmengelände von Airbus Helicopters im französischen Marignane, und kann nun für Pilotenschulungen genutzt werden.

Sichtfeld 210 Grad mal 80 Grad – Automatisches Flugführungssystem

"Sicherheit und Support haben bei Airbus Helicopters oberste Priorität. Mit der Einführung dieser Schulungssysteme erfüllen wir vor dem Lieferstart für die EC175 in diesem Jahr die Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden", erklärt Matthieu Louvot, Head of Support & Services bei Airbus Helicopters. "Durch die Investition in solche Ressourcen sichern wir eine schnelle und reibungslose Indienststellung der EC175 und einen erfolgreichen Betrieb in den kommenden Jahren."

Zum hochmodernen FFS mit beweglicher Basis gehört ein optisches Projektionssystem der neuesten Generation. Das Sichtfeld beträgt 210 Grad mal 80 Grad. Der Simulator wurde von dem spanischen Unternehmen Indra in enger Zusammenarbeit mit Airbus Helicopters, Hersteller der EC175, gefertigt und ist mit den Daten, der Avioniksuite und dem automatischen Flugführungssystem des echten Hubschraubers ausgestattet.

Dank des Full-Motion-Systems, computergenerierter Missionsschauplätze und detailgetreu nachgebildeter Cockpit-Instrumente können in diesem Simulator spezifische Szenarien wie Landungen auf Offshore-Plattformen bei Einsätzen für die Öl- und Gasindustrie unter realistischen Flugbedingungen trainiert werden. Helisim hat für EC175-Kunden bereits die ersten Lehrgänge durchgeführt.

Derzeit nutzt das Unternehmen zur Ausbildung der Kundenpiloten einen "Flight Navigation Procedures Trainer" (FNPT, Level III) mit fester Basis, der auch für spezielle Trainingsmodule für Einsätze im Öl- und Gassegment genutzt wird. Darüber hinaus werden für technisches Personal Schulungen an einem originalgroßen Hubschraubermodell angeboten.

Moderne Vier-Achsen-Steuerung für breite Einsatzfelder

Neben den Schulungsangeboten bei Helisim in Europa wird Airbus Helicopters einen weiteren Full-Flight-Simulator (Level D) in den USA einrichten, um die Offshore-Erdöl- und -Erdgasindustrie auf dem amerikanischen Kontinent zu bedienen. Airbus Helicopters wird mit der Auslieferung der EC175 an die ersten Kunden in diesem Jahr beginnen. Das Unternehmen sichert einen ausgereiften Hubschrauber zu und begleitet die Indienststellung mit einer besonderen Projektgruppe und Dienstleistungen wie Support &Services sowie Schulungen.

Die mittelschwere, zweimotorige EC175 wurde in enger Zusammenarbeit mit Betreibern entwickelt und kann zu unterschiedlichsten Aufgaben herangezogen werden, darunter Personenbeförderung zu Offshore-Plattformen, Such- und Rettungsmissionen (SAR), Privattransporte sowie Arbeits- und Luftrettungseinsätze. Der Hubschrauber ist mit der neuen Avioniksuite Helionix® von Airbus Helicopters und einem digitalen Vier-Achsen-Autopiloten ausgerüstet, der den Piloten entlastet und damit für mehr Sicherheit sorgt. Darüber hinaus bietet die Maschine eine bessere Lageübersicht und Flugbereichssicherung sowie eine hohe Systemredundanz.

Indra, unter dem Aufsichtsratsvorsitz von Javier Monzón, ist ein multinationaler Consulting- und Technologiekonzern, führend in Spanien und eines der Spitzenunternehmen in diesem Bereich in Europa und Lateinamerika. Seine Unternehmensstrategie und Zukunftsfähigkeit gründen sich auf seine Stärke – die Innovation. In den letzten drei Jahren allein hat Indra mehr als 570 Mio. Euro in die Forschung und Entwicklung investiert. Mit dieser Summe rangiert es in puncto Investitionen in seiner Industriesparte unter den Top-Konzernen in Europa.

Boeing 747SP mit Loch im Flugzeugbauch bei der Wartung

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SOFIA, sie spezialisierte Boeing 747SP, die von der NASA und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als „Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie“ in große Höhen fliegt, wird seit Anfang Juli bei der Lufthansa Technik in Hamburg einem großen technischen Check unterzogen.

DLR und NASA haben Lufthansa Technik für die Generalüberholung des Flugzeugs gewählt, weil hier die weltweit größte und längste Erfahrung in der Wartung dieses Flugzeug-Typs besteht.

Insgesamt gab es 45 Boeing 747SP, von denen heute noch 18 im Einsatz sind. Boeing selbst wartet diesen Flugzeug-Typ jedoch nicht. Von den in den USA ansässigen Firmen mit einer Lizenz für eine umfangreiche Wartung und Instandsetzung habe keine eine vergleichbare Erfahrung. Die 747SP – „SP“ steht für „Special Performance“ – hat einen wesentlich kürzeren Rumpf bei gleicher Leistung: sie kann deshalb mit 12 bis 14 Kilometern deutlich höher fliegen als ihre anderen Versionen.

Weltraumobservatorium mit Zwischenlandung

SOFIA ist ein weltweit einzigartiges fliegendes Observatorium. Seit 2010 wurde in bisher rund 90 wissenschaftlichen Flügen unter anderem untersucht, wie sich Milchstraßensysteme entwickeln, oder wie Sterne und Planetensysteme aus interstellaren Molekül- und Staubwolken entstanden sind. Denn in den Rumpf eingebaut ist ein 17 Tonnen schweres, in Deutschland entwickeltes Teleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 2,70 Metern. „SOFIA ähnelt einem Weltraumobservatorium, das allerdings nach jedem Flug wieder zur Erde zurückkehrt“, verdeutlicht Himmes.

Auch für Lufthansa Technik ist dieser Check außergewöhnlich. Weil SOFIA kein Linienflugzeug, sondern ein fliegendes Observatorium ist, werden Routineverfahren zum besonderen Vorgang, sagt Sven Hatje, bei Lufthansa Technik für die Überholung zuständiger Projektmanager. In fünf Phasen – Ankunft, Inspektion, Modifikation, Installation und Abnahme – wollen die Ingenieure SOFIA in den nächsten Monaten genau unter die Lupe nehmen.

Teleskop bekommt gründliche Wartung

Zudem verfügt das Forschungsflugzeug nicht nur über eine modifizierte Elektronik im Cockpit und über sehr umfangreiche zusätzliche elektronische Systeme, sondern auch – und das ist wohl wirklich einmalig – über einen Rumpf mit einer rund vier Mal sechs Meter großen Luke, die sich nachts öffnet, wenn das Teleskop in den Sternenhimmel blickt.

Die Generalüberholung des Jumbos in Hamburg nutzen die Mitarbeiter des Deutschen SOFIA Instituts (DSI), um auch das Teleskop einer gründlichen Wartung zu unterziehen. DSI-Geschäftsleiter Thomas Keilig: „Wir freuen uns auf die sicherlich fruchtbare Zusammenarbeit mit den Lufthansa Technik-Kollegen“.

Persönliche Grüße zum Asteroiden senden: MASCOT nimmt Namen mit

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Voraussichtlich am 24. November 2014 wird das Landegerät an Bord der japanischen Hayabusa-2-Sonde dann auf seine vierjährige Reise durch das Weltall starten und 2018 am Ziel ankommen. Gerade einmal so groß wie eine Briefmarke ist die Folie, auf der jeder einen persönlichen Gruß mit auf den Asteroiden schicken kann.

Die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bringen die Folie an ihrem Asteroidenlander Mascot an – mit den Namen derjenigen, die unter einer Eingabe-Maske bis zum 15. Juli 2014 anmelden. Während Hayabusa-2 den Asteroiden umkreist und später Bodenproben zur Erde zurückbringen soll, wird Mascot auf der Asteroidenoberfläche mit vier Instrumenten vor Ort messen und sich dabei mit einem Schwungarm im Inneren hüpfend von Stelle zu Stelle bewegen. So können zum ersten Mal Messungen an unterschiedlichen Orten auf einem Asteroiden durchgeführt werden.

Zurzeit besteht Mascot (Mobile Asteroid Surface Scout) noch die letzten Tests in Japan, bevor der zehn Kilogramm leichte Lander an der Raumsonde Hayabusa-2 angebracht wird. „Bis zum Start wird ein Team des DLR in Japan vor Ort sein und die letzten Vorbereitungen treffen“, erläutert Lander-Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. Mit an Bord reisen unter anderem eine Kamera sowie ein Radiometer des DLR-Instituts für Planetenforschung mit. Zwei weitere Instrumente – ein Infrarotspektrometer und Magnetometer – steuern das IAS (Paris) – und die TU Braunschweig bei. Ein weiterer Mitreisender ist eine Folie, auf die die Namen der virtuellen Weltraumreisenden gelasert wurden. „So hat Mascot eine Begleitung auf dem Weg zum Asteroiden 1999 JU 3.“

Kohlefaserverbundstoff macht es leicht und stabil

Die Mission Hayabusa-2 ist die Nachfolgerin für die erfolgreiche japanische Mission Hayabusa, von der Partikel des Asteroiden Itokawa zur Erde gebracht wurden. Dieses Mal jedoch kommt zusätzlich ein Lander hinzu, den das DLR entwickelt, gebaut und getestet hat. In einem 30 mal 30 mal 20 Zentimeter kleinen „Kasten“ sind vier Instrumente auf kleinstem Raum untergebracht. Damit Mascot ein Leichtgewicht und dennoch stabil ist, entwickelte das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik eine Außenstruktur aus Kohlefaserverbundstoff.

Außerdem ist der „Scout“ beweglich und kann somit erstmals in der Geschichte der Planetenforschung Messungen an mehreren Stellen auf einer Asteroidenoberfläche durchführen: Er hat einen Schwungarm, den das Robotik- und Mechatronikzentrum des DLR beisteuerte. Damit kann er sich nicht nur durch Hüpfen umdrehen, sondern auch Sprünge von 60 bis zu 200 Metern Weite leisten.

Die Herausforderung bei der Mission ist die geringe Anziehungskraft des Asteroiden. Sie beträgt gerade einmal ein 60.000stel der Erdanziehungskraft und reicht deshalb auch nicht dazu aus, den Lander aus der Hayabusa-Sonde „herauszuziehen“. Deshalb wird Mascot mit einem Federmechanismus aus seiner Halterung herausgedrückt und fällt aus nur 100 Metern Entfernung in Richtung 1999 JU 3. Geschieht dies zu schnell, könnte Mascot abprallen. Auch das Hüpfen von Ort zu Ort muss so programmiert werden, dass der Lander dabei nicht die Fluchtgeschwindigkeit erreicht und ins Weltall fliegt.

Vergangenheit des Sonnensystems autonom erforschen

Auf der Asteroidenoberfläche wird Mascot dann unter anderem untersuchen, aus welchen Materialien der Boden des Asteroiden zusammengesetzt ist und welche Temperaturen an der Oberfläche herrschen. Dies alles muss allerdings autonom erfolgen, denn die Entfernung zwischen Asteroid und Erde ist zu groß, um die Abläufe vom Boden aus zu steuern. Zwei komplette Asteroidentage und -nächte – rund 16 Stunden – wird Mascot aktiv sein.

„Mit dem Asteroiden untersuchen wir einen Himmelskörper, der sich seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren kaum verändert hat“, betont Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho. Zudem gehört 1999 JU 3 zu einer Klasse von sehr häufig vorkommenden erdnahen Asteroiden. Mit den Daten, die Mascot liefert, lernen die Wissenschaftler somit mehr über die Entstehungszeit unseres Sonnensystems, aber auch über die Asteroiden, die potenziell auf einem Kollisionskurs mit der Erde sein könnten.

ESA auf der Luftfahrtmesse in Farnborough für Bewerber

Die ESA wird in der Woche vom 14. bis 20. Juli auf der internationalen Luftfahrtmesse in Farnborough präsent sein. In der der Raumfahrt gewidmeten „Space Zone“ in Halle 3 können sich Medienvertreter und Besucher über die Tätigkeiten der ESA in den verschiedenen Bereichen der Raumfahrt informieren, eigenhändig Demonstrationen ausprobieren und von Raumfahrtexperten mehr über die neuesten Entwicklungen erfahren. Die ESA und ihre Mitgliedstaaten feiern dieses Jahr das fünfzigjährige Jubiläum der europäischen Zusammenarbeit in der Raumfahrt.

In der Ausstellung wird daher die Bedeutung der Errungenschaften auf den Gebieten der Weltraumwissenschaften, der Exploration und der Anwendungen unterstrichen, auf denen es aufzubauen gilt, um Europas Zukunft in diesem strategisch wichtigen Sektor positiv zu gestalten.

ESA-Aktivitäten in Großbrittanien

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die Tätigkeiten der ESA in ihrer neuen britischen Niederlassung, dem Europäischen Zentrum für Weltraumanwendungen und Telekommunikation – ECSAT – in Harwell. Das ECSAT unterstützt Arbeiten auf den Gebieten der Telekommunikation, der integrierten Anwendungen und des Klimawandels, wozu auch die Entwicklung von Technologien und wissenschaftliche Forschungen gehören. Das ECSAT ist besonders auf die Entwicklung kommerzieller Raumfahrtprodukte und -dienste, nachgelagerte Anwendungen und den Einsatz von Raumfahrttechnologien in raumfahrtfremden Anwendungsbereichen ausgerichtet.

Am Dienstag, den 15. Juli ist „Space Day“ in Farnborough. Zu diesem Anlass wird ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain an einer von der britischen Raumfahrtagentur organisierten Konferenz über die Zukunft der Raumfahrt in Europa teilnehmen. Diese „Space Day Conference“ findet von 11:30 Uhr bis 12:50 Uhr Ortszeit im Medienzentrum in Halle 1 statt.

Für den Nachmittag ist auf dem ESA-Stand in Halle 3 zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr die Unterzeichnung des Vertrags mit LuxSpace über die Entwicklung innovativer Mikrosatelliten zur Identifizierung und Verfolgung von Schiffen sowie der Vereinbarung mit dem Satellitenbetreiber exactEarth geplant. Auf dem Programm steht ferner die Präsentation von SAT-AIS, dem satellitengestützten System zur automatischen Identifizierung, durch die ESA-Direktorin für Telekommunikation und integrierte Anwendungen, Magali Vaissiere.

Die gesamte Woche überwerden in der Space Zone zahlreiche Präsentationen und Veranstaltungen stattfinden. Darüber hinaus stehen am ESA-Stand in Abstimmung mit dem Veranstaltungsprogramm Raumfahrtexperten bereit, um Live-Demos vorzustellen, wie z. B. über das IRIS-Programm, mit dem ein Luft-Boden-Kommunikationssystem für das Flugverkehrsmanagement entwickelt wird, und im Rahmen von ESA-Verträgen entwickelte Anwendungen und Dienste für Luftfahrtsysteme, die Telemedizin, die Sicherheit des Seeverkehrs, besseres Medien-Streaming und geophysikalische Studien.

Karrieremöglichkeiten im Raumfahrtsektor

Am Freitag, den 18. Juli wird ESA-Astronaut Tim Peake den „Futures Day“ eröffnen, dessen Thema die vielfältigen Karrieremöglichkeiten für die zahlreichen Schüler und Hochschulstudenten unter den Besuchern sein werden. Geplant sind eine Reihe von Präsentationen von Tim Peake, dem ersten britischen Astronauten auf der ISS, und anderen Experten aus dem Raumfahrtsektor. Der britische Astronaut wird auch amSamstag, den 19. und Sonntag, den 20. Juliam Stand der ESA zu sehen sein, wobei er bei Kurzvorträgen dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen wird.

Lufthansa und Air China beschließen Joint Venture

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, und Herr Song Zhiyong, President und Executive Director von Air China Limited, haben während des Staatsbesuchs von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Peking ein Memorandum zur weiteren Vertiefung der kommerziellen Zusammenarbeit ihrer Unternehmen unterzeichnet. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, und Song Zhiyong, President und Executive Director von Air China Limited, haben das Memorandum zur weiteren Vertiefung der kommerziellen Zusammenarbeit im Rahmen eines Joint Venture vereinbart.

"Wir freuen uns, unseren Kunden, speziell in Europa und China, gemeinsam mit Air China künftig noch bessere Flugverbindungen und Services anbieten zu können", sagte Carsten Spohr anlässlich der Unterzeichnung des Memorandums am 07. Juli in Peking. "Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group verbinden jetzt dank strategischer Partnerschaften mit führenden Airlines die vier größten Volkswirtschaften dieser Welt noch besser."

Auch dieses neue Joint Venture mit Air China bietet den Kunden beider Airlines ein flexibel kombinierbares und vielfältigeres Angebot, das zusätzliche Reiseoptionen und Anschlussverbindungen erlaubt. Beide Unternehmen haben außerdem eine Absichtserklärung zur vertieften Zusammenarbeit im Bereich "Maintenance, Repair and Overhaul"-Dienstleistungen unterschrieben.

Lufthansa und Air China sind als Mitglieder der Star Alliance seit einigen Jahren verbunden. Das Memorandum soll den Aufbau eines kommerziellen Joint-Ventures zwischen dem deutschen Luftfahrtunternehmen und Air China vorbereiten. Dieses soll die bestehenden Joint-Ventures ergänzen, die mit United Airlines und mit Air Canada zwischen Europa und Nordamerika (seit 1998) und mit ANA (seit 2012) auf den Strecken zwischen Europa und Japan bestehen. Mit diesem Abkommen erschließt die Lufthansa Group ihren Fluggesellschaften einen noch besseren Zugang zum zweitgrößten Luftverkehrsmarkt nach den USA.

Das neue Partnerschaftsabkommen soll bereits zum Start des Winterflugplans Ende Oktober 2014 in Kraft treten. Air China ist seit 2007 Mitglied der Star Alliance, der weltgrößten Airline Allianz, und ist mit fast 49 Millionen Passagieren, gemessen am interkontinentalen Verkehr, die größte chinesische Fluggesellschaft.

Hitzeschilde für ExoMars sind fertig

Airbus Defence and Space hat die Produktion der beiden Hitzeschilde für die erste europäische ExoMars-Mission im Jahr 2016 abgeschlossen. Die Hitzeschilde werden die Schiaparelli-Kapsel während des Abstiegs durch die Marsatmosphäre schützen.

Da die Phase des Eintritts in die Atmosphäre bei einer Mission dieser Art erfolgsentscheidend ist, kommt dem vorderen und hinteren Hitzeschild in der Demonstration eine zentrale Rolle zu. Die Schilde werden jetzt an Thales Alenia Space (TAS) geliefert, das Hauptauftragnehmer im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ist.

Selbstständige Navigation des Rovers auf dem Mars

Die Schiaparelli-Schilde hat Airbus Defence and Space hauptsächlich am Standort in Saint-Médard-en-Jalles bei Bordeaux (Frankreich) entwickelt. Parallel zu den Arbeiten für die Mission 2016 ist Airbus Defence and Space auch einer der Partner für den Rover der ExoMars-Mission 2018 und verantwortlich für die Entwicklung des Rover-Fahrzeugs. Auf der Suche nach Anzeichen von früherem oder bestehendem Leben wird der ExoMars-Rover eigenständig auf der Marsoberfläche navigieren können.

"Airbus Defence and Space hat einzigartiges Fachwissen im Bereich der Planetenerforschung aufgebaut. Hierzu gehört auch der Hitzeschild der Huygens-Sonde, die 2005 erfolgreich auf dem Saturnmond Titan landete", sagte François Auque, Leiter von Space Systems. "Angefangen von komplexen ersten Untersuchungen bis hin zur bewährten Technologie für den Wiedereintritt in die Atmosphäre der Erde oder anderer Planeten, arbeiten wir derzeit an der nächsten Generation von Thermalschutz-Werkstoffen und Systemen, die zum Rücktransport von Proben von Planeten oder der Raumstation eingesetzt werden könnten."

Zwei Hitzeschilde mit Norcoat-Liege-Isolierkacheln

Der vordere Schiaparelli-Schild mit einem Durchmesser von 2,4 Metern und einem Gewicht von 80 Kilogramm besteht aus einer Kohlefaser-Sandwichstruktur, die mit 90 Norcoat-Liege-Isolierkacheln auf Kork-Basis bedeckt ist. Dieses Material muss während der Eintrittsphase in die Atmosphäre Temperaturen von bis zu 1.850°C standhalten, bevor es abgeworfen wird.

Der hintere Hitzeschild ist mit einem Fallschirm ausgestattet, der sich während des Abstiegs entfaltet. Der Schild wiegt lediglich 20 Kilogramm und besteht aus insgesamt 93 Kacheln zwölf verschiedener Typen, die an der Kohlefaserstruktur befestigt sind. Vor der Endmontage in Baikonur werden die Instrumente der Sonde zur Startvorbereitung in den vorderen Hitzeschild integriert und mit dem hinteren Hitzeschild abgedeckt.

Das unter dem Namen "Schiaparelli" bekannte Demonstratormodul für die Eintritts-, Sinkflug- und Landephase (Entry, Descent and Landing Demonstrator Module – EDM) dient nicht nur als Technologiedemonstrator, mit dem Europa seine Fähigkeit zur Durchführung kontrollierter Landungen auf der Marsoberfläche nachweisen will, die wissenschaftlichen Instrumente an Bord des Moduls verbessern auch unser Wissen über den Roten Planeten.

Die erste ExoMars-Mission soll im Januar 2016 starten. An Bord einer Proton-Rakete wird ein Spurengas-Orbiter (Trace Gas Orbiter – TGO) ins Weltall gehen, der den Mars als Satellit umkreisen wird sowie eine Schiaparelli-Kapsel, die die Mars-Atmosphäre durchdringen und auf dem Roten Planeten landen wird.

Terminal A-Umbau am Flughafen Hannover bringt Sicherheit und Komfort

Die Passagiere des Fluges LH049 von Hannover nach Frankfurt waren die Ersten, die im renovierten Terminal eincheckten. Ab sofort starten und landen die Flugzeuge von Lufthansa, Germanwings, Brussels Airlines, Swiss, TAP Portugal und SAS in Terminal A.

Bei dem Bauvorhaben handelte es sich um eine Optimierung der Funktionalität des Terminals im Hinblick auf die steigenden Standards der Sicherheitsanforderungen und Verbesserung der Services für die Fluggäste.

"Diskretionsboxen" und fit für Körperscanner

Eine wesentliche Veränderung beim Umbau des Terminal A bezieht sich auf die Neupositionierung der Luftsicherheitskontrollen. Das dezentrale System der Passagierkontrollen wurde durch ein zentrales System auf der Abflugebene abgelöst. Der neue Kontrollbereich bietet Platz für Prüfgeräte der neuesten Generation der Bundespolizei. Dadurch werden die Anforderungen an die Sicherheitstechnik auch in den nächsten Jahrzehnten abgedeckt sein.

Insgesamt sechs sogenannte Kontrollspuren wurden mit neuester Technik ausgestattet. Eine Kontrollspur besteht aus jeweils einer Gepäckprüfanlage (GPA) für das Handgepäck sowie einer Torbogensonde. Neu daran ist u. a., dass mit der GPA Flüssigkeiten überprüft werden können. Außerdem gibt es ein automatisches "Wannenrückführsystem".

Dabei werden die vom Fluggast zur Ablage für ihr Handgepäck und Bekleidungsstücke genutzten Wannen nach dem Durchleuchten über ein Transportsystem wieder zum Ausgangspunkt befördert. Das erleichtert auch die Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Kontrollstelle. Dazu wurden für notwendige Nachkontrollen bei Passagieren "Diskretionsboxen" geschaffen, die die Privatsphäre schützen sollen. Diese Kontrollstellen bieten auch die Möglichkeit, sie mit Körperscannern nachzurüsten, die auf anderen Flughäfen teilweise schon zum Einsatz kommen.

Mehr Komfort für Passagiere und Mitarbeiter – Ein Duty-Free-Shop

Die punktuelle Belastung durch die neuen Kontrollgeräte erforderte eine Anpassung der statischen Strukturen. Aus diesem Grund wurden zusätzliche Stahlträger eingebaut.

Der neue Kontrollbereich hat gleich mehrere Vorteile. So werden nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessert, auch die Fluggäste profitieren von einer besseren Orientierung und schnelleren Abfertigung. Bei einem größeren Aufkommen von Fluggästen können dann bedarfsgerecht mehrere Sicherheitskontrollspuren gleichzeitig geöffnet werden.

Einer der aufwendigsten Teile des Umbaus betraf den Austausch des Bodenbelages im Terminal. Die rund 6.000 Quadratmeter umfassende Fläche aus Kunststeinplatten wurde zurückgebaut und durch einen hochwertigen Granitboden ersetzt.

Eine deutliche Optimierung wurde zudem im Wartebereich durchgeführt. Der gesamte Bereich wurde offener angelegt und eine neue Empore bietet mit weiteren 120 Plätzen und einem spektakulären Blick auf das Vorfeld zusätzliche Kapazitäten. Statt bislang drei separater Duty-Free-Shops gibt es nun einen, zentralen Shop. Dadurch ist vor allem ein umfangreicheres Warenangebot entsprechend der Kundenbedürfnisse möglich.

"Wir freuen uns sehr, unseren neu gestalteten Shop heute gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern, dem Management des Flughafens Hannover zu eröffnen", so Thomas Brock, Retail Manager Heinemann Duty Free in Hannover. "Ab sofort betreiben wir im Terminal A nicht mehr wie bisher drei kleinere Heinemann Duty-Free-Shops, sondern einen rund 270 Quadratmeter großen, modernen Walkthrough-Shop direkt bei der zentralen Sicherheitskontrolle. In Zukunft werden wir hier die Fluggäste mit noch mehr internationalen Markenprodukten wie z. B. Chanel, Boss, Gucci oder Versace, einer großen Auswahl an Spirituosen und Süßwaren sowie deutschen, aber auch regionalen Produkten aus Niedersachsen zu günstigen Preisen und Service-Innovationen überraschen. Der Umbau des gesamten Terminals sowie auch unser neuer Heinemann Shop sind insgesamt eine enorme Verbesserung im Service für die Fluggäste."

Neuerungen in der Lufthansa-Kombi-Lounge

Im Zuge der Baumaßnahme wurden auch die Check-In Schalter überarbeitet und mit neuer Fördertechnik versehen, dies beinhaltet die Integration der neuen Bandanlage mit einer Gepäck-Hebeanlage in die bestehende Gepäckbeförderung.

Fluggäste der Lufthansa und ihrer Partner können sich über den gänzlich neuen edlen Look der Lufthansa-Kombi-Lounge freuen. Entsprechend dem aus Frankfurt und München bekannten aktuellen Lufthansa Business bzw. Senator Lounge Design erwartet die knapp 500 Quadratmeter große Lufthansa Kombi-Lounge hinter der zentralen Sicherheitskontrolle ihre Gäste. Sie steht allen Statuskunden sowie First und Business Class Reisenden zur Verfügung und wird pro Woche von rund 2.300 Fluggästen genutzt.

Stilvolle Ledersessel, weiße Beistelltische, TV Flatscreens und eine Premium-Aussicht auf das Vorfeld des Flughafens laden zum entspannten Verweilen ein. Geschäftsreisenden, die die Wartezeit vor dem Flug produktiv nutzen wollen, stehen in abgegrenzten Bereichen komfortable Arbeitsplätze zur Verfügung. Auch die flächendeckende und kostenfreie WLAN-Nutzung ist in der Lufthansa Kombi-Lounge eine Selbstverständlichkeit.

Entspanntes Ausklingen des Arbeitstages wird durch bequeme Relaxliegen im vergrößerten Senator-Bereich ermöglicht. Abgerundet wird das Angebot durch ein abwechslungsreiches Angebot an Getränken und Speisen an den Selbstbedienungstheken in den Bistrobereichen der Lounge.

Auch die ankommenden Fluggäste werden das Terminal nach dem Umbau visuell freundlicher erleben. Der Ebenenwechsel von der Abflug- zur Ankunftsebene wurde durch ein neues Lichtkonzept deutlich verbessert. Alle Baumaßnahmen wurden an bereits vorhandener Bausubstanz durchgeführt und in die infrastrukturellen Gegebenheiten integriert. Zudem blieben die Baumaßnahmen im geplanten Zeit- und Kostenrahmen.

Fakten zum Terminalumbau in Hannover

  • Bauzeit: Acht Monate
  • Baukosten: rund Acht Millionen Euro
  • 60 t Stahl
  • 230 t Estrich
  • 6.000 Quadratmeter neue Bodenbeläge, davon 5.000 Quadratmeter hochwertiger Granitboden
  • 800 m Glaswände
  • 30 km Kabel und Leitungen
  • 400 m Kabelbühne
  • 700 Deckenleuchten
  • 18 neue Check-in Bandanlagen
  • 200 m neue Bandfördertechnik
  • 97 neue Motoren zum Antrieb der Fördertechnik
  • Zwei neue Gepäckheber mit einer Leistung von 170 Gepäckstücken pro Stunde
  • Neubau von 44 Sanitärobjekten
  • 6 moderne Kontrolltechnikanlagen
  • Neubau der Personal-/Warenkontrollstelle
  • Duty-Free-Shop auf einer Fläche von 270 Quadratmeter mit ca. 10.000 Artikeln
  • Neue Terminalbänke mit 600 Sitzplätzen

Steigende Passagierzahlen am Nürnberg Airport – 20 Prozent Plus bei Touristik

Plus 10,2 Prozent mehr Passagiere im Vorjahresvergleich kann der Airport Nürnberg für den Monat Juni verbuchen. "Damit ist die angekündigte Stabilisierung des Verkehrs eingetreten", so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe.

Wichtigster Einflussfaktor und Wachstumsbringer sind die deutlich gestärkten touristischen Angebote verschiedener Airlines für den Nürnberger Markt.

Neue Angebote und Aufstockungen ab Nürnberg

So reisten 325.000 Passagiere im Juni 2014 über den Airport Nürnberg. TUIfly, die ein erweitertes Programm auf die Kanaren und neue Destinationen wie Mahon, Dalaman und Korfu auflegte, verzeichnete einen Zuwachs von rund 45 Prozent. SunExpress hat mit der seit diesem Sommer stationierten Boeing 737 ihr Angebot und die Zahl der beförderten Passagiere sogar mehr als verdoppelt. Auch airberlin kehrte auf den Wachstumskurs in Nürnberg zurück und steigerte die Fluggastzahlen deutlich. Der Touristikbereich wuchs insgesamt um über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die erfreuliche Juni-Zahl wurde auch durch das stabile Flugangebot und die gute Auslastung der Linien-Airlines am Airport Nürnberg getragen. SWISS setzt auf ihrer Zürich-Verbindung wieder größere Flugzeuge ein und transportierte rund 25 Prozent mehr Passagiere. Mehr Frequenzen und größere Flugzeuge brachten der spanischen Vueling ein erhebliches Passagierplus.

Wizz Air kommt nach Nürnberg – Drehkreuz-Wegfall kompensiert

Dieser Positivtrend wird sich nach Einschätzung von Geschäftsführer Dr. Hupe im weiteren Jahresverlauf fortsetzen und vor allem im Sommer für Zuwachsraten sorgen. Der saisonal schwächere Winter wird ebenfalls gestärkt, unter anderem durch ein wieder breiteres Programm der airberlin sowie den Markteinstieg der Wizz Air mit den neuen Strecken nach Bukarest und Cluj Napoca. Außerdem wird SunExpress auch in den Wintermonaten ein Flugzeug in Nürnberg stationieren.

Dr. Hupe: "Wir sind zuversichtlich, die positiven Monatswerte fortschreiben zu können. Den erheblichen strukturellen Rückgang, den wir bis April durch den Wegfall des airberlin-Drehkreuzes hinnehmen mussten, werden wir bis Jahresende größtenteils ausgleichen können." Das Ziel liegt erneut bei rund 3,3 Millionen Fluggästen.

Hamburg Airport bestes Logistik-Unternehmen

Hamburg Airport wurde als Unternehmen ausgezeichnet: In einer umfassenden Studie der Bertelsmann Stiftung wurde der Hamburger Flughafen in der Kategorie Logistik als bestes Unternehmen ausgezeichnet. Insgesamt 169 Unternehmen aus Deutschland hat die Bertelsmann Stiftung daraufhin untersucht, in wie weit sie ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Dazu gehören Aspekte wie nachhaltiges Wirtschaften, Zufriedenheit und Bindung von Kunden und Mitarbeitern und Engagement im sozialen Umfeld des Unternehmens.

"Für einen Flughafen ist es besonders wichtig, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und Vorbild zu sein.", so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. "Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und nehmen es als Ansporn, so weiter zu machen."

Die Bertelsmann Stiftung hat nicht nur untersucht, wie verantwortlich Unternehmen in der Gesellschaft handeln, sondern insbesondere, wie sie diese Verantwortung in ihre Unternehmenskultur integrieren. In einem gesellschaftlich verantwortlich handelnden Unternehmen wie dem Hamburg Airport wird die Corporate Responsibility durch das Top-Management unterstützt und in die gesamte Wertschöpfungskette integriert.

Außerdem sind diese Unternehmen durch eine klare Definition und Kontrolle der Ziele ihrer Corporate Responsibility Strategie gekennzeichnet. Wichtige Ziele des Hamburg Airport sind dabei zum Beispiel die Reduktion ökologischer Belastungen oder die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Kundenzufriedenheit.

Airbus Group mit neuen Technologien auf der Farnborough Airshow

Auf dem Static Display Farnborough International Airshow wird eine Reihe von Flugzeugen ausgestellt, darunter vom 16. bis 20. Juli die doppelstöckige A380, und vom 14. bis 17. Juli die brandneue A350 XWB. Die A350 XWB und der Militärtransporter A400M sind zudem Teil der Flugvorführungen. Im Pavillon der Airbus Group ist ein maßstabsgetreues Modell des Cockpits der A350 XWB ausgestellt. Darüber hinaus präsentiert Airbus Defence and Space das Mehrzweckflugzeug C295 und das unbemannte Flugsystem Atlante.

Zusätzlich stellt der Konzern in Farnborough seine E-Aircraft-Technologien im Bereich Antriebssysteme vor. Gezeigt werden das elektrisch angetriebene Trainingsflugzeug E-Fan für die Allgemeine Luftfahrt zusammen mit der Diamond DA36 E-Star 2, einem Motorsegler mit Hybridelektroantrieb. Des Weiteren präsentiert der Konzern seine kraftstoffsparende Technologie zur Flugroutenoptimierung. Gemeinsam mit Rolls-Royce arbeitet die Airbus Group am Projekt "E-Thrust" zu hybridelektrischen, verteilten Antriebssystemen. Die Konzeptstudie wird anhand eines Modells im Pavillon der Airbus Group vorgestellt.

Die Airbus Group setzt sich ein, die Vielfalt im gesamten Unternehmen zu stärken und ist daher bestrebt, das Interesse junger Menschen an einer Karriere in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu wecken. Am Mittwoch, den 16. Juli, veranstaltet das Unternehmen einen Empfang der International Aviation Women’s Association (IAWA). Am Freitag, den 18. Juli, haben Studenten die Möglichkeit, in Gesprächen mit Fachleuten der Airbus Group und bei einem Besuch des Static Display die Welt der Luft- und Raumfahrt näher zu erforschen.

Flughäfen Berlin mit Reise-Infos für den Sommer

Ferienzeit ist Reisezeit: In Berlin starten die Sommerferien am kommenden Mittwoch, Brandenburg folgt einen Tag später. Damit beginnt die Reisehochsaison auch an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Wie auch in den vergangenen Jahren wird zum Beginn der Sommerferien wieder ein hohes Verkehrsaufkommen erwartet. Allein zum Ferienbeginn (10. bis 13. Juli 2014) werden an den Flughäfen Schönefeld und Tegel rund 2.650 Flugbewegungen mit voraussichtlich 350.000 Fluggästen erwartet.

Das ist ein Passagierzuwachs von sieben Prozent im Vergleich zum Ferienbeginn 2013. Über 75 Prozent des Verkehrs davon werden über den Flughafen Berlin-Tegel abgewickelt.

Airlines und Strecken ab Berlin

Insgesamt 129 Ziele in Europa und 20 Interkontinentalverbindungen, davon acht Langstrecken, in 49 Ländern sowie 12 Ziele innerhalb Deutschlands können diesen Sommer von Berlin aus erreicht werden. Neben den Langstrecken nach Abu Dhabi, Bejing, Doha, Miami, Chicago, New York, Newark und Ulan Bator stehen zahlreiche attraktive innereuropäische Verbindungen zur Auswahl.

Im Sommerflugplan sind Verbindungen nach Pisa, Catania und Palermo (AirOne), Barcelona (norwegian), Shannon in Irland (Ryanair), Verona, Ancona und Sarajewo (Germanwings), Antalya (Germania), Thessaloniki (Aegean Airlines), Rom (Vueling), Tallin (Estonian Air) und Faro (easyJet) neu hinzugekommen. Darüber hinaus hat airberlin ihre Frequenzen in die USA ausgebaut. Die Verbindung Berlin-Tegel (TXL) nach New York (JFK) wird zehnmal pro Woche angeflogen. Die Strecke nach Chicago wird täglich bedient.

Südliche Start- und Landebahn TXL saniert

Auf der südlichen Start- und Landebahn in Berlin-Tegel finden in der Zeit vom 14. bis zum 21. Juli 2014 Sanierungsarbeiten statt. Der Flugverkehr erfolgt in diesem Zeitraum über die nördliche Start- und Landebahn. Die Bauarbeiten finden durchgehend (tags und nachts) statt. Der Flughafenbetreiber bittet die Passagiere um Verständnis, falls es in dieser Zeit zu Einschränkungen im Flugverkehr und Verspätungen kommen sollte.

Hinweise für Passagiere: Infos, Anreise, Check-in und Gepäck

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wird Passagieren empfohlen, sich vor Reiseantritt online oder telefonisch über ihren Flugstatus zu informieren und rechtzeitig zum Flughafen anzureisen, um entspannt für ihren Flug einzuchecken. Viele Fluggesellschaften bieten darüber hinaus einen kostenfreien Online-Check-in im Internet an. Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, ist eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ratsam. Darüber hinaus sollte grundsätzlich mehr Zeit für die Anreise und den Aufenthalt am Flughafen eingeplant werden.

Um Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen zu vermeiden, empfehlen wir, unmittelbar nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle zu gehen. Dadurch wird der Abfertigungsprozess unterstützt und es können unnötige Wartezeiten aufgrund der umfangreichen Sicherheitskontrollen vermieden werden. Weiterhin wird Fluggästen empfohlen, sich vor Antritt der Reise bei ihrem Reiseveranstalter, ihrer Fluggesellschaft oder unter www.berlin-airport.de zum Reisegepäck zu informieren. Welche Gegenstände dürfen ins Handgepäck? Was darf mit dem Reisegepäck am Schalter aufgegeben werden? Wie schwer darf das Gepäck sein?

Für die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck – beispielsweise Cremes, Parfüm, Zahnpasta – gelten nach wie vor besondere Bestimmun-gen. Pro Person dürfen nur Flüssigkeiten in einem wiederverschließbaren, transparenten 1-Liter-Plastikbeutel mitgeführt werden. Die darin enthaltenen einzelnen Flüssigkeitsbehältnisse dürfen ein maximales Volumen von 100 Millilitern nicht überschreiten.

SMS-Service und App vom Flughafen

Es kann ein SMS-Benachrichtigungsservice genutzt werden. Von unterwegs werden Nutzer mit Smartphones automatisch auf die mobile Seite geleitet. Die Flugdaten aller Ankünfte und Abflüge sowie ein umfangreiches Informationsangebot zu den Flughäfen Schönefeld und Tegel sind über die kostenfreie App "Berlin Airport" bequem abrufbar. Die App ist als Android- sowie als iOS-Version erhältlich. Mit der Funktion "Mein Flug" werden personalisierte Daten zum Check-in, Gate, Boarding sowie eventuelle Veränderungen oder Verspätungen per Push-Nachricht auf das Smartphone geschickt.

Eine Kalenderfunktion ermöglicht die direkte Übernahme der Flugzeiten in den eigenen Kalender. Via SMS oder Email können vorgefertigte Nachrichten mit den persönlichen Flugdaten an Familie oder Freunde versandt werden. Darüber hinaus stehen umfangreiche Informationen rund um die Flughäfen Schönefeld und Tegel wie z. B. zur An- und Abreise, zu Shops, Restaurants und Dienstleistungen sowie zoombare Terminalpläne zur Orientierung vor Ort zur Verfügung.

Wer im Sommer nicht verreist und dennoch ein bisschen Flughafenluft schnuppern mag, kann sich zur Ferienaktion: "Ein Tag am Flughafen" oder eine unserer Flughafentouren anmelden.

Ferienaktion: Einen Tag am Flughafen erleben

Das beliebte Kinderferienprogramm "Ein Tag am Flughafen" startet in diesem Sommer ins 19. Jahr. Interessierte Kinder können mit ihren Eltern, Großeltern, Freunden oder Gästen einen ganzen Tag am Flughafen Berlin-Schönefeld erleben und den Infotower besichtigen. Auch Ferienbetreuungseinrichtungen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen. Die Tour beginnt morgens um 09:00 Uhr vor dem Terminal C des Flughafens Berlin-Schönefeld. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Betriebskantine geht es mit dem Bus über das Vorfeld des Flughafens. Auf dem Programm stehen Besuche bei der Bundespolizei und bei der Flughafenfeuerwehr. Weiterhin besichtigen die Kinder die Lufthansa-Werft, das Kleinflugzeug Piper "Seneca" und den 32-Meter hohen Infotower.

Von hier haben die Kinder einen guten Blick auf das Terminal des neuen Flughafens Berlin Brandenburg. Auch das Fluggeschehen am Flughafen Schönefeld lässt sich von hier beobachten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Betriebskantine geht es auf die Besucherterrasse des Flughafens Schönefeld. Der Tag am Flughafen endet gegen 15:00 Uhr. Die Sommerferienaktion "Ein Tag am Flughafen" findet wochentags in der Zeit vom 11. Juli bis zum 22. August 2014 statt und muss vorher gebucht werden. Der Preis pro Person für Tour, Frühstück und Mittagessen beträgt 20 Euro inkl. MwSt.

Noch mehr Flughafenluft mit Bustour auf dem BER

Auf den geführten Bustouren "Erlebnis BER" können sich Interessierte über das Flughafenprojekt BER informieren. In den Sommermonaten haben Besucher die Möglichkeit samstags und sonntags den BER mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Tour BER on bike führt über das Gelände des Flughafens BER, Guides informieren zu den aktuellen Entwicklungen am BER. Täglich in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr (März bis Oktober) kann der Infotower besucht werden.

Vom 32 Meter hohen Turm kann das Gelände des BER gut überblickt sowie der Flugverkehr am Flughafen Schönefeld beobachtet werden. Auch die Besucherterrassen in Schönefeld und Tegel bieten spannende Einblicke in das tägliche Flughafengeschehen: Flugzeuge aus aller Welt, Flugzeugabfertigung, Starts und Landungen – täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr (Schönefeld) bzw. 08:00 bis 20:00 Uhr (Tegel) geöffnet.

Reservierung und Buchung Für die Teilnahme an der Ferienaktion "Ein Tag am Flughafen" sowie den Touren "Erlebnis BER" und "BER on bike" ist eine Anmeldung erforderlich.

Lublin und Marrakesch neu im Lufthansa-Flugplan

Lufthansa baut ihr Streckennetz an attraktiven Städtezielen ab Frankfurt aus. Heute vormittag startete in Frankfurt ein Lufthansa-Flugzeug zum Erstflug in das polnische Lublin. Die Handels- und Universitätsstadt im Osten Polens ist bereits das achte Ziel der Airline in Polen.

Der Airbus A319 erreichte den erst 2012 eröffneten neuen Flughafen Lublin nach knapp zwei Stunden. Dieser Flug wird ab sofort zweimal wöchentlich immer donnerstags und sonntags verkehren.

Barockes Lublin: UNESCO-Weltkulturerbe

Mit rund 350.000 Einwohnern gilt Lublin als größte Stadt in Ostpolen. Die Universitätsstadt bietet eine Vielzahl von touristischen Sehenswürdigkeiten und einen historischen Stadtkern. So gilt die Johanneskathedrale als einer der ersten Barockbauten in Polen. Die Altstadt des nahe gelegen Zamość wurde als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Ab kommenden Herbst fliegt Lufthansa in Marokko die Stadt Marrakesch aus Frankfurt an. Ab 02. Oktober 2014 wird die Airline das Ziel mit zwei Flügen pro Woche angeboten. Die Kulturstadt liegt im Landesinneren Marokkos am Rande des Atlasgebirges und kann künftig bequem und nonstop in knapp vier Stunden ab Frankfurt jeweils donnerstags und sonntags erreicht werden.

Fluggäste können auf dem Airbus A320 sowohl in Business Class als auch in Economy Class nach Marrakesch reisen und profitieren in Frankfurt von zahlreichen Anschlussmöglichkeiten aus der ganzen Welt. Die Abflugzeiten sind darauf ausgerichtet. Der Flug LH1332 startet in Frankfurt erst am späten Vormittag und fliegt wieder ab Marokko als LH1333 am Nachmittag zurück. Marrakesch ist neben der Metropole Casablanca das zweite marokkanische Ziel, das Lufthansa von Frankfurt aus anfliegt. Germanwings hat Marrakesch ab Köln/Bonn im Programm.

Marrakesch: Unterkunft im Palast

Die marokkanische Königsstadt Marrakesch ist bei Urlaubs- und Studienreisenden ein sehr beliebtes Städteziel mit vielen kulturellen Höhepunkten. Aufgrund der milden und trockenen Wintermonate und des angenehmen Klimas am Fuße des hohen Atlasgebirges ist ein Besuch der Stadt über das ganze Jahr hinweg attraktiv. In Marrakesch bieten mehr als 500 Hotels, davon etliche Riads, also Unterkünfte in teils umgebauten Palästen. 1985 wurde die Altstadt (Medina) von Marrakesch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Eine Vielzahl von bedeutenden Gebäuden können dort besichtigt werden. Die Koutoubia-Moschee wurde im 12. Jahrhundert gebaut und ist eine der ältesten Moscheen Marokkos. Der zentrale Marktplatz Djemaa el-Fna verspricht mit seinen Schlangenbeschwörern und seinem Warenmarkt (Souks), auf dem man landestypische Artikel, wie Gewürze, bunte Tücher und Teppiche kaufen kann, orientalisches Flair. Die Stadt ist bekannt für die Teppichherstellung und das Färbereigewerbe.

Einen Hin- und Rückflug nach Lublin soll es ab 179 Euro und nach Marrakesch ab 319 Euro geben.

Daten der neuen Verbindungen

Frankfurt – Lublin (Polen)
Flughäfen/ Drei-Letter-Code/ Zeitzone (Sommer)

– Frankfurt, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +02:00 Std.

– Lublin Airport (LUZ); Weltzeit +02:00 Std.

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit)

Neu ab 03. Juli 2014

Verkehrstage: Donnerstag, Sonntag (alle Zeiten 50 Minuten später) LH1380 Frankfurt 09.30 Uhr – Lublin 11.25 Uhr LH1381 Lublin 12.10 Uhr – Frankfurt 14.05 Uhr

Flugdauer (im Schnitt) 01 Stunde 55 Minuten
Entfernung 1.001 km (541 nautische Meilen)
Flugzeugtyp Airbus A319 (138 Sitzplätze in Business und Economy Class)
Frankfurt – Marrakesch (Marokko)
Flughäfen/ Drei-Letter-Code/ Zeitzone (Sommer)

– Frankfurt, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +02:00 Std.

– Marrakesch Marrakesch-Menara Airport (RAK); Weltzeit +01:00 Std.

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit)

Neu ab 02.Oktober 2014

Verkehrstage: Donnerstag, Sonntag LH1332 Frankfurt 11.05 Uhr – Marrakesch 13.55 Uhr LH1333 Marrakesch 14.45 Uhr – Frankfurt 19.35 Uhr (leichte Abweichungen in den Flugzeiten je nach Wochentag)

Flugdauer (im Schnitt) ca. 03 Stunden 50 Minuten
Entfernung 2.468 km (1.332 nautische Meilen)
Übliche Flugroute Frankfurt – Schweizer Alpen – Genfer See – frz. Zentralmassiv – Pyrenäen – Kastilien – Málaga – Straße von Gibraltar – Casablanca – Marrakesch
Benötigte Reisedokumente für Marokko (deutsche Staats­angehörige): Reisepass bzw. Kinderreisepass, Personalausweis reicht nicht. Reise­dokumente müssen noch mindestens sechs Monate gültig sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Deutsche Staatsange­hörige können für touristische Zwecke bis zu 90 Tagen visumfrei nach Marokko einreisen.
Flugzeugtyp Airbus A320 (168 Sitzplätze in Business und Economy Class)

 

Boeing 787-9 Dreamliner und P-8A in Farnborough

Boeing hat bestätigt, dass der neue 787-9 Dreamliner und die P-8A Poseidon zum ersten Mal am Flugprogramm der Farnborough International Airshow teilnehmen werden, die vom 14. bis 20. Juli stattfindet. Mit der diesjährigen Airshow nimmt Boeing zum 40. Mal an der Luftfahrtmesse in Farnborough teil.

Die B787-9Testflugzeug ZB001 – wird vom 14. bis zum Mittag des 18. Juli sowohl auf dem Ausstellungsgelände als auch im Flugprogramm zu sehen sein.

Die P-8A, eine militärische Weiterentwicklung der Boeing Next-Generation 737-800, ist ein vielseitig einsetzbares Flugzeug, das fortschrittliche U-Boot- und Oberflächen-Abwehrkapazitäten für die US Navy und die Indian Navy (P-8I) bereitstellt. Das Flugzeug wird wie die Boeing F/A-18E/F Super Hornet seine Einsatzfähigkeit während der täglichen Flugvorführungen unter Beweis stellen. Beide Flugzeuge werden außerdem auf dem Messegelände ausgestellt sein.

Boeing arbeitet mit Kunden und Partnern zusammen, um weitere Flugzeuge auf der Airshow zu zeigen, darunter ein Boeing 787-8 Dreamliner von Qatar Airways, der vom 14. bis 18. Juli auf dem Messegelände gezeigt wird.

Das Maritime Surveillance Aircraft (MSA) von Boeing wird ebenfalls auf dem Ausstellungsgelände zu sehen sein und gibt damit in Farnborough sein Debüt. Das Boeing MSA basiert auf dem Bombardier Challenger 605 Business Jet und nutzt die Einsatz-Systeme der P-8, um Fähigkeiten zur Aufklärung auf dem Meer und über Land, für Anti-Piraterie-, Küstenschutz- sowie Such- und Rettungs-Einsätze bereitzustellen.

Leistungsstarke Optik: Erste Bilder von Satellit SPOT 7

Nur drei Tage nach seinem Start am 30. Juni veröffentlicht Airbus Defence and Space die ersten Aufnahmen des SPOT 7 Satelliten. In den vergangenen Stunden wurde die gesamte Systemkette – von der Satellitenprogrammierung über die Bilderfassung bis hin zum Empfang und zur Verarbeitung der Telemetriedaten – erfolgreich in Betrieb genommen und ermöglichte die Übertragung der ersten spektakulären Satellitenbilder. Die Aufnahmen verschiedenster Landschaften lassen das enorme Potenzial erkennen, das SPOT 7 für die Kartierung von natürlichen Ressourcen und Stadtgebieten aber auch für das Agrar- und Umweltmonitoring bietet.

Die SPOT 6 / 7 Konstellation ermöglicht eine wesentliche Verbesserung der Leistungen und Dienste gegenüber dem seit 2002 betriebenen SPOT 5 Satelliten, dessen kommerzieller Betrieb voraussichtlich im ersten Quartal 2015 eingestellt wird. Die neue Konstellation bietet eine höhere Auflösung, schnellere Programmierung sowie eine deutlich größere tägliche Aufnahmekapazität im mono- oder stereoskopischen Bilderfassungsmodus.

Mit SPOT 6 und SPOT 7 beginnt für die SPOT Familie eine neue Ära: Im selben Orbit um 180 Grad versetzt positioniert bilden die zwei Sensoren eine Satellitenkonstellation zur Erdbeobachtung mit hoher Auflösung. Jeder Ort der Erde kann einmal täglich durch einen SPOT Satelliten erfasst und große Gebiete in Rekordzeit und mit einzigartiger Präzision abgedeckt werden. Mit dem Start des SPOT 7 Satelliten steigt die Aufnahmekapazität auf sechs Millionen Quadratkilometer pro Tag – das entspricht einer Fläche zehnmal so groß wie Frankreich.

SPOT 7 vervollständigt die optische Satellitenkonstellation von Airbus Defence and Space bestehend aus dem Zwillingssatelliten SPOT 6 und den sehr hochauflösenden Pléiades 1A und 1B Satelliten. Damit kann das Unternehmen seinen Kunden nun detailreiche Aufnahmen großer Gebiete, eine reaktionsschnelle Bilderfassung und einzigartige Beobachtungs- und Überwachungskapazitäten bieten.

airberlin mit Passagierzuwachs im Juni 2014

Im Juni 2014 konnte airberlin mit insgesamt 3.250.891 Fluggästen einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen. Insgesamt legten die Gäste im letzten Monat über 4,8 Milliarden Kilometer im globalen airberlin Streckennetz zurück. Da airberlin mit annähernd 5,8 Milliarden angebotenen Sitzplatzkilometern das Angebot im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht ausbaute (1,0 Prozent Plus), liegt die Auslastung im Juni 2014 mit 84,0 Prozent auf einem hohen Niveau, jedoch etwas unter dem Wert des Vorjahresmonats (84,9 Prozent).

Auch im ersten Halbjahr des Jahres 2014 begrüßte airberlin mit insgesamt 14.633.797 Fluggästen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (0,2 Prozent Plus) und erzielte eine hohe Auslastung von 82,2 Prozent. Das gesamte Sitzplatzangebot betrug 27,656 Milliarden Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer 22,722 Milliarden.

  Juni 2014 Juni 2014 kumuliert
Fluggäste 3.250.891 (+0,1 Prozent) 14.633.797 (+0,2 Prozent)
ASK in Mio. 5.767,0 (+0,1 Prozent) 27.656,3 (+3,9 Prozent)
RPK in Mio. 4.844,1 (+0,0 Prozent) 22.721,5 (+1,0 Prozent)
Auslastung in Prozent 84,0 (-0,9 PP) 82,2 (-2,3 PP)

 

Verbindung Hannover – Lissabon eröffnet

Startschuss für neue Portugal-Verbindung: Mit der Landung des Fluges TP 524 auf dem Flughafen Hannover hat TAP Portugal am Nachmittag ihre Verbindung zwischen Hannover und Lissabon eröffnet. TAP Portugal steuert mit Hannover nun den sechsten Flughafen in Deutschland an.

Nach der Landung in Hannover wurde das Flugzeug mit der traditionellen Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr begrüßt.

Klaus Dieter Scholz, Bürgermeister der Stadt Hannover (zweites Foto, 6. v. l.) und Carlos Lourenço, General Manager Deutschland, Schweiz & Österreich von TAP Portugal, freuten sich gemeinsam mit den Piloten und der Crew über die Ankunft der TAP Portugal. Vier Flüge pro Woche werden die Hauptstadt Niedersachsens mit der attraktiven portugiesischen Metropole Lissabon verbinden.

"Die Aufnahme der Strecke ab Hannover ist für TAP Portugal ein weiterer Meilenstein im Ausbau unseres Einzugsgebietes. Der Abflughafen ergänzt besonders durch seine Lage hervorragend unser bestehendes Angebot und bindet Deutschland noch besser an unser weltweites Streckennetz an. Damit wird das Reisen für unsere Passagiere noch komfortabler", so Carlos Lourenço von TAP Portugal.

Nach der Ankunft am Hannover Airport wurde das Flugzeug mit der traditionellen Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr empfangen. Anschließend gab es zur Begrüßung mit dem Piloten und der Crew noch ein Foto vor dem Flugzeug. Carlos Lourenço, Klaus Dieter Scholz und Michael Büsing (Leiter Flugbetrieb, Hannover Airport) feierten zudem mit dem Anschnitt einer Torte.

Sehr erfreut zeigt sich auch die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover über die neue Flugverbindung. "Mit den Direktflügen zwischen Lissabon und Hannover wird sich der wirtschaftliche, kulturelle und auch der persönliche Austausch zwischen beiden Städten und Regionen weiter vertiefen", so Klaus Dieter Scholz, Bürgermeister der Stadt Hannover.

Die Flugdaten Lissabon – Hannover

Hannover-Lissabon

  • Montag/Donnerstag/Samstag 14:20–16:30 Uhr
  • Sonntag 20:25–22:35 Uhr

Lissabon-Hannover

  • Montag/Donnerstag/Samstag 09:25–13:35 Uhr
  • Sonntag 15:30–19:40 Uhr

Anfahrt Flughafen Hamburg: Sperrung der Umgehung Fuhlsbüttel

Ein Anfahren des Hamburger Flughafens aus Richtung Norden ist an zweimal drei Tagen, voraussichtlich von Montag, 14. Juli, bis Donnerstag, 17. Juli 04:00 Uhr, und von Montag, 21. Juli, bis Donnerstag, 24. Juli 04:00 Uhr, ausschließlich über die Langenhorner Chaussee und Flughafenstraße möglich. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) wird die Fahrbahn auf der B433 Umgehung Fuhlsbüttel (Zeppelinstraße) aus Richtung Norden kommend in Richtung Innenstadt erneuern und hierzu sperren.

Die Fahrt zum Flughafen aus Norden kommend ist daher beeinträchtigt, Umleitungen werden ausgeschildert. Die Anfahrt zum Flughafen aus Richtung Süden ist wie gewohnt möglich. Hamburg Airport bittet daher alle Passagiere und Besucher, die aus Richtung Norden kommen, während der Bauzeit mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Bitte achten Sie auf die Beschilderungen.

Komfortabler Economy-Sitz für Südamerika: LATAM setzt auf BL3520

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Fußballfans aus aller Welt fliegen auf Recaro: Während des Fußball-Großereignisses in Brasilien genießen Passagiere der LATAM Airlines Group in der Economy Class den preisgekrönten Sitz-Komfort von Recaro Aircraft Seating. Die größte Fluggesellschaft Südamerikas hat insgesamt 17.000 Sitze des Typs Recaro BL3520 geordert. LATAM Airlines Group ist der größte Anbieter von Flügen während des Fußballturniers in Brasilien.

Die Unternehmensgruppe verbindet Brasilien mit einem Drittel der 32 teilnehmenden Länder. "Wir sind stolz darauf, mit unseren Erfolgsprodukt BL3520 in der Economy Class der größten Fluggesellschaft Südamerikas vertreten zu sein", freut sich Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating. "Passagiere aus aller Welt, die zu den Stadien reisen, können sich auf den hohen Sitzkomfort von Recaro freuen."

Das Recaro Modell BL3520 hat die Fluggesellschaft dank der innovativen Eigenschaften überzeugt. LATAM Airlines Group hat den BL3520 inklusive Komfort-Paket mit Kopfstütze und verstärkter Schaumdicke in Rückenlehne und Sitzfläche bestellt. Die Polsterkontur und der Sitzbezug sind ebenfalls auf erhöhten Komfort ausgelegt.

Der BL3520 ist mit renommierten Auszeichnungen wie dem red dot award 2012 sowie dem Branchenpreis Crystal Cabin Award 2011 prämiert worden. Zahlreiche führende Airlines weltweit setzen ihre Passagiere auf dieses Recaro Modell: Mit mehr als 200.000 georderten Sitzen ist der BL3520 eines der erfolgreichsten aus dem Hause Recaro Aircraft Seating.

Astronaut Alexander Gerst zwischen WM-Wetten und Experimenten auf der ISS

Alexander Gerst macht Versuche mit dem Capillary Flow Experiment (CFE-2) im Harmony-Modul der ISS. CFE ist eine Serie von Experimenten mit Flussigkeiten, die untersuchen soll wie sich Flüssigkeiten in Schwerelosigkeit verhalten.

Die Ergebnisse sollen dazu dienen, bessere Wasser- und Treibstoffsysteme für zukünftige Raumfahrzeuge entwickeln zu können. Seit nun 37 Tagen umkreist der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst an Bord der Internationalen Raumstation ISS die Erde – den kleinen blauen Punkt, der dem 38 Jahre alten Geophysiker so sehr am Herzen liegt, dass er seiner ISS-Mission "Blue Dot" sogar ihren Namen gegeben hat.

Wette zur Fußball-WM auf der ISS gewonnen

Die Bodencrew im Columbus-Kontrollzentrum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen ist begeistert vom jüngsten Teammitglied der aktuellen ISS-Mission: "Alexander hat sich sehr gut an sein Leben im All gewöhnt und reagiert sehr professionell auf unsere Anweisungen. Astronauten sind schwer beschäftigt und haben gleichzeitig viele Aufgaben zu erfüllen", schreiben die Missionsmanager in ihrer Blogpost am 02. Juli.

Zwischen Experimenten, Pflege und Wartung der Raumstation, dem täglichen Fitnesstraining und den Aktivitäten als "Botschafter" blieb in der vergangenen Woche noch ein wenig Zeit für eine unorthodoxe Wette – die Alexander Gerst gewonnen hat; weil die deutsche Fußballnationalmannschaft sich mit einem 2:1 knapp gegen die Nationalelf aus den USA durchgesetzt hat und Gerst seinen Crewkollegen Steve Swanson und Reid Wiseman mit dem elektronischen Haarschneider von der ISS einen neuen "aerodynamischeren" Haarschnitt kreieren durfte.

Doch glücklicherweise sehen sich die drei Astronauten jetzt nicht zum Verwechseln ähnlich. Und so hat der "echte" Alexander Gerst am 30. Juni gleich zwei besondere Botschaften von der Raumstation zur Erde geschickt: Er gratulierte dem 17-jährigen Schüler Talha Evran aus Köln, der sich für Flüchtlingskinder in Deutschland einsetzt und deshalb in der Frankfurter Paulskirche zum Unicef-Botschafter des Jahres 2014 gekürt worden ist. Und er richtete sich persönlich an die knapp 650 Teilnehmer des 64. Lindauer Nobelpreisträgertreffens, das Alexander Gerst selbst als Gast vor einem Jahr besucht hatte.

Forschungsobjekt Forscher in den ISS-Modulen

An Bord der ISS ist Alexander Gerst selbst Wissenschaftler und Ingenieur: In der letzten Woche hat er unter anderem die FASES-Anlage aus ihrer Vorrichtung im europäischen Columbus-Labor der ISS ausgebaut und das seit 2008 auf der ISS laufende Experiment Geoflow neu installiert. Das Physik-Experiment befasst sich mit den Strömungsprozessen im Inneren unserer Erde und "schaltet" dabei die Schwerkraft aus.

Das aus Deutschland stammende Haut-Experiment SKIN-B hat der 38-Jährige ebenso fortgesetzt wie seine Untersuchungen zu Kopfschmerzen und Augengesundheit im All. Die "Occular Health"-Studie der NASA haben Gerst, Wiseman und Swanson in der vergangenen Woche mit letzten Messungen abgeschlossen. Im Fokus standen dabei Datenreihen zum Augenhintergrund und zum Augeninnendruck.

Zudem hat Alexander Gerst im amerikanischen Harmony-Modul am "Capillary Flow Experiment" (CFE) der NASA gearbeitet: CFE ist eine Experimentserie zum Verhalten von Flüssigkeiten in Schwerelosigkeit. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, bessere Wasser- und Treibstoffsysteme für Raumfahrzeuge zu entwickeln. Seine handwerklichen Fähigkeiten konnte der deutsche ESA-Astronaut unter anderem bei der Kontrolle und Reparatur einer Wasserpumpe im Columbus-Modul unter Beweis stellen.

Gerst hat daneben "Kubik-3", einen kleinen Inkubator für automatisch ablaufende biologische Experimente in Schwerelosigkeit, aufgebaut. Im amerikanischen Tranquility-Knoten der Raumstation hat der Deutsche zusammen mit ISS-Kommandant Steve Swanson das Kohlendioxid-Aggregat kontrolliert und gereinigt.

Ruag baut Raumfahrt-Halle in Emmen für Composite-Teile

Ein Gebäude mit einem Volumen von rund 100 Einfamilienhäusern: Die Ruag Real Estate AG realisiert im Auftrag der Ruag Space in Emmen eine Fertigungshalle, in der ab 2016 Nutzlastverkleidungen für Trägerraketen produziert werden. Das geplante Objekt im Wert von rund 18 Mio. CHF steht in einer Reihe bereits getätigter und geplanter Investitionen im Industriepark Emmen zur Förderung des Wirtschaftsstandorts. Jetzt war Spatenstich.

Bereits ist der Rollweg vor der Halle 4 im Industriepark Emmen teilweise verlegt worden und laufen die Vorbereitungen für die Baustellenlogistik auf Hochtouren. Der Spatenstich zum Bau der neuen Halle 9, dem Space Composite Centre, ist erfolgt.

Im neuen Composite Centre wird Ruag Space die Nutzlastverkleidungen für kommende Generationen der europäischen Trägerrakete Ariane und für deren "kleine Schwester" Vega herstellen. An der Spitze einer Trägerrakete schützt die Nutzlastverkleidung die Satelliten beim Start und sorgt ausserdem für die aerodynamische Form der Rakete. Ruag Space ist Weltmarktführer bei Nutzlastverkleidungen (Fairings) in Composite-Technologie. Neben der Ariane und der Vega ist auch die US-amerikanische Atlas-V-500 mit einer Verkleidung von Ruag Space ausgerüstet.

Stetige Standortförderung durch Investitionen

Die Investitionssumme für die das neue Gebäude beläuft sich auf rund 18 Mio. CHF. Hinzu kommen Sachanlagen, Mieterausbau und Gebäudevorrichtungen im Wert von über 15 Mio. CHF. In den letzten Jahren hat dir Ruag immer wieder beträchtliche Summen in den Standort Emmen und damit in die Region investiert.

Neben diversen Sanierungs- und Instandhaltungsprojekten ragen hier insbesondere die Erweiterung der Klebewerkstatt (rund fünf Mio. CHF) sowie der Neubau der Halle 8 (rund neun Mio. CHF) in den Jahren 2010/2011 heraus. Geplant für die nächsten Jahre ist zudem eine Flugzeug- und Grossteile-Lackierhalle im Wert von über sieben Mio. CHF.

Composite-Teile aus dem Industrie-Ofen statt Autoklaven

Teilautomatisierte Fertigungsmethoden sollen im neuen Composite Centre helfen, die Herstellungskosten erheblich zu senken. So möchte die Ruag Space ihre Position als Weltmarkführer bei Nutzlastverkleidungen sichern und ausbauen. Bestehen die Verkleidungen heute noch aus insgesamt 14 einzelnen Composite-Elementen, die in einem aufwändigen Prozess zusammengefügt werden müssen, sollen zukünftig komplette bis zu 20 Meter lange Halbschalen am Stück gefertigt werden.

Möglich wird dies durch Fortschritte in der Kohlefaser-Technologie, die es gestatten, die Carbon-Strukturen unter Umgebungsdruck in einem konventionellen Industrieofen auszuhärten statt wie bisher in einem teuren Spezialofen mit Überdruck, dem so genannten Autoklaven. Auch die Ultraschall-Prüfung der fertig "gebackenen" Composite-Strukturen soll zukünftig automatisiert werden. "Mit den neuen Fertigungstechnologien werden wir die Produktionszeit für eine Nutzlastverkleidung von heute zwölf Monaten auf weniger als die Hälfte reduzieren können", erklärt Franz Straumann, Produktionsleiter für Nutzlastverkleidungen bei Ruag Space. Das kommt auch dem Ariane-Programm zugute, da Ruag Space einen Auftrag von Arianespace für derartige Nutzlastverkleidungen erhalten hat.

Moderne, schnörkellose Halle für 18 Mio. CHF

Das Bauvolumen der neuen Halle ist beträchtlich. Die Stahlbaukonstruktion ist rund 17 m hoch – so hoch wie sieben Stockwerke – und umfasst mit einer Seitenlänge von je 72 m eine Fläche von 5.184 Quadratmeter. Daneben entsteht ein Annexbau von 48 x 8 m, wo Infrastruktur- und Sozialräume Platz finden. Es ist seit über 20 Jahren das grösste einzelne Bauvorhaben im Industriepark Emmen, das die Ruag realisiert.

Die schnörkellose Halle (das Bild zeigt eine Computergrafik) wird ein moderner Industriebau, der nach neusten Erkenntnissen und Erfahrungen geplant wurde. Die Spezialitäten im Mieterausbau und in der Baustellenlogistik, aber auch die enge Zeitvorgabe stellen grosse Herausforderungen an die Bauherrschaft. Der Einbau eines Klimaraums, einer Rissprüfungsanlage sowie einer Integrationsstation, die Spezialfundamente für einen Ofen und die Montage von grossen Toren und Krananlagen machen diese Industriehalle zum High-Tech-Zentrum.

Der Bau, der auf einem aktiv genutzten Flugareal erstellt wird und auf einer anspruchsvollen Infrastruktur basiert, fordert die Baulogistik nachhaltig. Die Baukosten von rund 18 Millionen Franken beinhalten den Grundausbau sowie einen Teil der Mieterausbauten. Diese sollen bis Ende August 2015 fertiggestellt sein.

Cassini am Saturn – Zehn Jahre wissenschaftliche Einmaligkeit

Bevor die Raumsonde Cassini am 19. Juli 2013 in den Schatten des Saturn flog, wurden 323 Aufnahmen geplant, auf denen die Ringe im Gegenlicht der hinter dem Saturn verborgenen Sonne erstrahlen. Die Bilder der einmaligen Sondenmission wurden zu diesem einzigartigen Porträt zusammengefügt, das von links nach rechts etwa 400.000 Kilometer abdeckt.

Die filigrane Struktur der Saturnringe, Eisfontänen, die vom kleinen Saturnmond Enceladus ins All geschossen werden oder Meere und Flüsse aus Methan auf dem Saturnmond Titan: Der Saturnorbiter Cassini hat viele faszinierende Phänomene beobachtet und dabei außergewöhnliche Bilder und Messungen zur Erde gefunkt.

Zehn Jahre Cassini beim Saturn – Wie ein Sonnensystem im Kleinen

Seit zehn Jahren befindet sich dieser „Dinosaurier“ unter den Raumsonden zur Erforschung der fernen Körper des Sonnensystems in einer Umlaufbahn um den Saturn. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bei dieser NASA-Mission zum zweitgrößten der acht Planeten von Anfang an dabei.

„Der Saturn ist wie ein Sonnensystem im Kleinen“, erklärt Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung. „Mit Cassini und der europäischen Tochtersonde Huygens, die auf dem Titan gelandet ist, haben wir fundamentale Einblicke in die Entwicklung unseres Sonnensystems bekommen.“

Anfang Juli 2004 erreichte das sechs Tonnen schwere Raumfahrzeug die Welt des Ringeplaneten. Nach einem nahen Vorbeiflug an dem kleinen Mond Phoebe musste die Sonde in einem gewagten Manöver zunächst stark abgebremst werden, ehe sie in eine Umlaufbahn gelenkt werden konnte. Die Ingenieure der NASA nutzten hierzu auch die Anziehungskraft des riesigen Gasplaneten und steuerten die Sonde von Süden kommend durch eine der großen Lücken in den Ringen, um dann hinter der nördlichen Hemisphäre den Saturn ein erstes Mal zu umrunden. In einer ersten, langgestreckten Ellipse war Cassini nun im Schwerefeld des Planeten „gefangen“ und ist seit dem 01. Juli 2004 der erste künstliche Satellit des Saturn.

Kartierung der Eismonde – Landesonde Huygens landete auf Titan

Seither widmen sich die Wissenschaftler der Erkundung des Planeten, seiner Ringe und den über 50 Eismonden. Letztere stehen auch im Fokus der DLR-Planetenforscher in Berlin-Adlershof. Auf der Grundlage der hochaufgelösten Kamerabilder von Cassini kartieren sie die großen Eismonde Rhea, Dione, Iapetus, Tethys, Mimas, Enceladus und Phoebe. Die von den DLR-Kartographen erstellten Atlanten dieser Monde sind eine wichtige Grundlage für deren weitere Erforschung.

Lediglich Titan, der größte der Saturnmonde entzieht sich den Blicken der Cassini-Kamera: Mit einem Durchmesser von 5.150 Kilometern ist er der zweitgrößte Mond im Sonnensystem (nach dem Jupitermond Ganymed). Seine dichte Atmosphäre aus Stickstoff und Kohlenwasserstoffen lässt keinen scharfen Blick auf seine Oberfläche zu. Allerdings gelingt es mit Radar und Infrarotspektrometer, Signale von der Oberfläche aufzufangen.

Die europäische Weltraumorganisation ESA hat eigens zur Erforschung des Titan die Landesonde Huygens für die Mission entwickelt. Am 15. Januar 2005 schwebte sie an Fallschirmen durch diese fremdartige Atmosphäre und landete auf der minus 180 Grad Celsius kalten Eiskruste von Titan – ein Meilenstein in der Geschichte der unbemannten Raumfahrt.

Ozeane und Niederschlag aus flüssigen Kohlenwasserstoffen

Aus den eisigen Wolken des Titan regnet es Methan und Ethan. Diese Kohlenwasserstoffe werden bei Temperaturen von minus 182 Grad Celsius flüssig, also weit unter dem Schmelzpunkt von Wasser. Während des Landeanflugs entdeckte Huygens ein verästeltes Talsystem: Hinweis auf Niederschläge, die auf der Titanoberfläche abflossen und sich in Niederungen zu stehenden Gewässern sammelten.

In den darauffolgenden Jahren entdeckten die DLR-Planetenforscher anhand von Reflexionen im infraroten Spektralbereich in der nördlichen Hemisphäre von Titan eine Oberfläche, die wie ein Spiegel wirkte: Es war der erste See auf einem anderen Körper des Sonnensystems, gefüllt mit gefrorenen Kohlenwasserstoffen – eine kleine wissenschaftliche Sensation. Die DLR-Wissenschaftler konnten auch Flusssysteme identifizieren, die auf der Oberfläche Talsysteme einschneiden und sich in Vertiefungen zu großen stehenden Gewässern sammeln.

„Inzwischen ist klar, dass es, abhängig von der Jahreszeit, Methan und Ethan regnet, das als Flüssigkeit über die Oberfläche fließt und wieder verdampft“, erläutert Ralf Jaumann. „Titan hat einen Flüssigkeitskreislauf wie die Erde, der aber wegen der tiefen Temperaturen nur sehr langsam abläuft; dies gilt auch für die damit verbundenen chemischen Prozesse.“

Eisiger Vulkanismus auf Enceladus spuckt Fontänen aus

Eine der verblüffendsten Entdeckungen gelang jedoch an einem der kleineren Trabanten, die den Saturn umgeben: Aus dem nur 500 Kilometer großen Eismond Enceladus wird Wasser aus Hohlräumen unter der Eiskruste an die Oberfläche gepresst und in Fontänen ausgestoßen. Die Kräfte, die diesen Überdruck erzeugen, sind noch nicht restlos verstanden, denn Enceladus müsste aufgrund seiner geringen Größe eigentlich vollständig durchgefroren sein.

Die Wasserpartikel gefrieren nach ihrem Austritt aus den mehrere hundert Kilometer langen Spalten am Südpol sofort und rieseln zum einen als kleine Eisflöckchen auf die Oberfläche von Enceladus nieder. Zum anderen verlassen sie das geringe Schwerefeld des Mondes und speisen den hauchdünnen E-Ring, der den Saturn weit außerhalb der Hauptringebene umgibt.

Mission einmalig – Nächstes Ziel wieder Jupitermonde

Die Existenz von Wasserreservoirs unter der Eiskruste von Enceladus reiht diesen kleinen Himmelskörper ein in die kurze Liste der Monde im Sonnensystem, auf denen Wasser unter einer Eiskruste vorhanden sein dürfte – neben Enceladus kann man sich das auch bei Titan sowie den Jupitermonden Ganymed und Europa und dem Zwergplaneten Ceres vorstellen. Prof. Jaumann: „Das macht diese Monde neben dem Planeten Mars, auf dem es zumindest früher einmal größere Mengen von Wasser gegeben hat, interessant hinsichtlich der Frage, ob es noch wo anders als auf der Erde im Sonnensystem zur Entwicklung von Lebensformen gekommen ist, zumindest in primitiver Form.“

Wie immer bei diesen faszinierenden Missionen stehen am Ende viele neue Erkenntnisse, aber zugleich tun sich auch eine ganze Menge neuer Fragen auf. „Diese Mission war und ist jedenfalls einmalig und wird es in dieser Dimension kaum ein zweites Mal geben“, so Jaumann. Ein ähnliches, wenn auch nicht ganz so großes Projekt bereitet gegenwärtig die ESA für das kommende Jahrzehnt vor: Die Erforschung der großen Jupitermonde mit der Sonde JUICE, dem Jupiter Icy Moon Explorer. Der Start ist für 2022, die Ankunft für 2030 geplant.

Cassini soll 2017 in den Saturn stürzen

In den zehn Jahren seit Missionsbeginn haben die etwa 250 unmittelbar an der Mission beteiligten Wissenschaftler mit ihren Teams den Saturn, seine Ringe und Monde aus allen Blickwinkeln untersucht. Noch bis 2017 wird die Mission von der NASA fortgeführt, ehe die Sonde dann planmäßig in die Wolken des Planeten stürzen wird. Die Mission Cassini-Huygens ist ein gemeinsames Projekt der amerikanischen Weltraumbehörde NASA, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der italienischen Raumfahrtagentur ASI. Das Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena (Kalifornien) führt die Mission für das Wissenschaftsdirektorat der NASA durch. Der Cassini-Orbiter wurde am JPL entworfen, entwickelt und gebaut.

In Deutschland beteiligen sich wissenschaftlich an dieser Mission das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), mehrere Universitäten sowie die deutsche Raumfahrtindustrie. Der deutsche Hauptbeitrag zu den Experimenten auf dem Cassini-Orbiter besteht in der Bereitstellung des kosmischen Staubdetektors CDA (Cosmic Dust Analyzer) zur Untersuchung von winzigen Teilchen im All. Der Staubanalysator untersucht elektrische Ladung, Geschwindigkeit, Flugrichtung, Masse und chemische Zusammensetzung. Die mechanischen Bauteile des Instruments wurden beim DLR in Berlin gefertigt.

Dr. Patrick Grawehr kommt in die Spitze des Ruag-Konzerns

Der Verwaltungsrat der Ruag hat Dr. Patrick Grawehr zum neuen General Counsel und Mitglied der erweiterten Konzernleitung ernannt. Der promovierte Anwalt verfügt über langjährige Erfahrung als Unternehmensjurist sowie fundierte Branchenkenntnisse aus großen Schweizer Industrie- und Technologieunternehmen. Patrick Grawehr wird seine neue Position zum 01. November 2014 antreten.

Bei der Ruag berät Patrick Grawehr in der Funktion als General Counsel den Ruag Konzern in allen Rechts- und Compliance-Angelegenheiten. Zu den Kernaufgaben gehören die Pflege der Beziehungen zum Aktionär, die Unterstützung des Verwaltungsrats, die Sicherstellung der Compliance sowie das Vertragswesen.

Patrick Grawehr ist promovierter Jurist mit Anwaltspatent. Sein Lizenziat erlangte er an der Universität Fribourg, seinen Doktortitel an der Universität St. Gallen. Er verfügt zudem über einen Abschluss als Master of Laws an der University of Melbourne (AUS). Patrick Grawehr wohnt in Aarau, ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung der Ruag freuen sich über die kompetente und nahtlose Nachfolge und wünschen Patrick Grawehr einen guten Start bei der Ruag. An dieser Stelle danken der Verwaltungsrat und die Konzernleitung insbesondere auch Thomas Kopp für seinen langjährigen und engagierten Einsatz für die Ruag. Er wird sich weiterhin in beschränktem Pensum für das Legal Team engagieren.

Einsatz 10.000 für Bremer Rettungshubschrauber „Christoph Weser“

Gestern musste ein schwerkranker Patient schnellstmöglich von Walsrode nach Großburgwedel transportiert werden. Die Besatzung von "Christoph Weser", dem Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung, übernahm den zeitkritischen Einsatz. Es war der 10.000. seit Übernahme der Station im September 1996. Ein 54 Jahre alter krebskranker Mann benötigte eine spezielle Operation und musste dazu so schnell wie möglich vom Heidekreis-Klinikum in Walsrode in das KRH Klinikum in Großburgwedel geflogen werden.

Dennis Lauterberg, Pilot bei "Christoph Weser", erläutert die Hintergründe: "Krankenhäuser spezialisieren sich, Patienten müssen immer häufiger zur Behandlung oder für Operationen in andere Kliniken transportiert werden, oft auch über weite Strecken. Der Transport im Hubschrauber ist dabei sehr schnell und schonend. Staus halten uns nicht auf. Die Fahrt von Walsrode nach Großburgwedel gestern hätte auf der Straße eine gute halbe Stunde gedauert, "Christoph Weser" war in der Hälfte der Zeit vor Ort."

Die Maschine mit dem Funkrufnamen "Christoph Weser" wird für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird der Hubschrauber der DRF Luftrettung bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist er täglich von 08:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Notfallorte im Umkreis von 50 Kilometern kann "Christoph Weser" in maximal 15 Minuten erreichen.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Erstattungen der Krankenkassen decken im bundesweiten Durchschnitt jedoch nicht alle Kosten der DRF Luftrettung. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

Flughafen Wien startet Testphase für Selbst-Gepäckaufgabe

Seit 03. Juli 2014 startet Austrian Airlines gemeinsam mit dem Flughafen Wien eine mehrmonatige Testphase, in der Passagiere im Austrian Star Alliance Terminal (Check-in 3) ihr Gepäck selber aufgeben können. Die Passagiere haben die Wahl, ob sie ihr Gepäck zum Schalter bringen oder lieber selber aufgeben. Benötigt wird dafür lediglich eine gültige Bordkarte für den Abflugtag, entweder ausgedruckt oder digital. Der Passagier muss für die Selbstaufgabe seines Gepäcks schon vorab eingecheckt sein. Mit Hilfe eines Handlesegeräts kann der Kunde sein Ticket selber scannen und der Gepäcksanhänger wird automatisch ausgedruckt.

"Mit diesem Schritt folgen wir dem internationalen Trend. Viele Passagiere wünschen sich moderne und schnelle Check-in Möglichkeiten, da sie zeitsparend und bequem sind. Besonders Vielflieger und Geschäftsreisende schätzen es, ihre Reise ohne lange Wartezeiten antreten zu können", erklärt Dr. Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines. "Da uns Kundennähe sehr wichtig ist, starten wir zuerst mit einer Testphase. Wir sammeln Erfahrungen und lernen, wie unsere Passagiere diesen Service annehmen."

"Neue Services, wie die Flugbuchung und Check-in über Internet und die mobile Bordkarte am Handy sind bei Flugreisen heute nicht mehr wegzudenken. Mit diesem Testbetrieb zur selbstständigen Gepäcksaufgabe bieten wir Passagieren eine weitere Möglichkeit, ihre Reiseformalitäten zeitsparend abzuwickeln und setzen einen neuen Innovationsschritt am Flughafen Wien", erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

In Wien nützen derzeit über 80 Prozent aller Austrian-Passagiere die modernen Check-in Varianten, darunter Web Check-in, Mobile Check-in, SMS Check-in und Quick Check-in Automaten am Flughafen Wien. Die Wartezeiten haben sich dadurch wesentlich verkürzt und die Abfertigungsprozesse sind kundenfreundlicher und schneller als noch vor einigen Jahren.

In der Testphase werden bei den Schaltern 351 bis 354 vier Self Baggage Drop-off Schalter zur eigenen Gepäcksaufgabe zur Verfügung stehen. Erfolgreich eingeführt wurden die modernen Gepäckschalter schon zum Beispiel in Paris, Frankfurt und Zürich.

Ruag erhält 100-Mio. CHF Auftrag von Arianespace für Nutzlastverkleidung

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Ruag Space hat von Arianespace einen Großauftrag für Nutzlastverkleidungen erhalten. Stéphane Israël, Chairman und CEO von Arianespace, und Holger Wentscher, Schweiz-Chef von Ruag Space, unterzeichneten heute in Zürich einen entsprechenden Vertrag.

Der vertrag sieht bis zum Jahr 2019 die Lieferung von Nutzlastverkleidungen für die Ariane-5-Rakete im Wert von mehr als 100 Millionen Schweizer Franken vor. An der Spitze einer Trägerrakete schützt die Nutzlastverkleidung die Satelliten beim Start und sorgt ausserdem für die aerodynamische Form der Rakete. Ruag Space ist Weltmarktführer bei Nutzlastverkleidungen (Fairings) in Composite-Technologie. Neben der Ariane werden auch die kleine europäische Trägerrakete Vega und die US-amerikanische Atlas-V-500 mit einer Verkleidung von Ruag Space ausgerüstet.

Ruag Space ist Partner der ersten Stunde im europäischen Trägerraketenprogramm. Seit dem ersten Flug im Dezember 1979 waren alle 217 Ariane-Raketen, die bis heute gestartet sind, mit Ruag-Fairings ausgerüstet. "Nutzlastverkleidungen sind für uns ein wichtiger Umsatzträger, deshalb ist dieser Grossauftrag für Ruag Space von zentraler Bedeutung. Mit dem Vertrag, den wir heute unterzeichnet haben, finden mehr als 35 Jahre erfolgreicher Kooperation eine Fortsetzung", so Holger Wentscher.

Arianespace-Chef Stéphane Israël fügte hinzu: "Seit dem ersten Ariane-Start hat das Equipment von Ruag Space uns ermöglicht, Hunderte von Satelliten erfolgreich in die Erdumlaufbahn zu bringen. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, der Ruag und der Schweizer Raumfahrtindustrie zu ihren herausragenden und innovativen Lösungen zu gratulieren. Mit dieser neuesten Bestellung, haben wir jetzt unsere Versorgung mit Nutzlastverkleidungen für die Trägerrakete Ariane 5 ECA bis 2019 gesichert. Die Qualität und Zuverlässigkeit der Fairings macht die Ruag für unsere Kunden zu einem Synonym für höchste Leistungsfähigkeit."

Über 77.000 Fluggäste heute am Flughafen Düsseldorf erwartet

Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen beginnen bald. Für viele die schönste Zeit des Jahres. Viele zieht es hinaus in die weite Welt. Am Düsseldorfer Airport werden in diesem Jahr über 3,3 Millionen Fluggäste erwartet. Die Fluggesellschaften haben am größten Flughafen NRWs für die Ferienzeit rund 28.700 Starts und Landungen angemeldet. Das sind gut 2,3 Prozent mehr Fluggäste sowie rund 1,2 Prozent mehr Flugbewegungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zum Ferienstart rechnet der Airport am ersten Wochenende, vom heutigen Freitag, 04. Juli, bis Sonntag, 06. Juli, mit rund 216.000 Passagieren und etwa 1.800 Flugbewegungen. Spitzentag wird der Freitag mit etwa 77.500 Fluggästen und rund 700 Starts und Landungen. Im Jahresdurchschnitt zählt Düsseldorf zurzeit täglich etwa 58.000 Passagiere und rund 580 Bewegungen.

Traditionell zieht es die Urlauber vor allem in die Sonne. Ganz weit vorne auf der Beliebtheitsskala liegen die Länder rund um das Mittelmeer wie Griechenland oder Italien. Auf der Fernstrecke sind dieses Jahr Ziele in der Karibik, der USA und in Asien stark nachgefragt. Bei den Städtereisen sind beispielsweise Barcelona, Helsinki, Reykjavik oder London beliebte Ziele.

Reisemarkt für "Schnellentschlossene"

Wer noch unentschlossen ist, wohin die Reise dieses Jahr gehen soll, kann sich direkt am Airport weiterhelfen lassen. Im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 des Terminals beraten rund 40 Agenturen bei der Auswahl. "Deutschlands größtes Reisebüro" ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Für diejenigen, die lieber auf eigene Faust im Internet den passenden Urlaub suchen, bietet der Airport ein Buchungsportal an. Über den Punkt "Reise Buchen" auf der Homepage des Flughafens finden sich Ziele für jeden.

Parkspecials am Airport

Die Anreise zum Flughafen sollte frühzeitig erfolgen und ein ausreichender Zeitpuffer eingeplant werden. Der Airport bietet auf seinen offiziellen Parkplätzen eine Vielzahl attraktiver Parkspecials an. So hat der Airport mit dem P13 pünktlich zur Sommersaison einen weiteren Urlauberparkplatz zu Top-Konditionen mit zusätzlichen 800 Stellplätzen eröffnet. Das attraktive Angebot heißt hier: acht Tage Parken für nur 32 Euro – jede weitere Woche 14 Euro. Der Fußweg von diesem preisgünstigen Parkplatz zum Terminal ist etwa 1,8 Kilometer. Auch der Preis auf dem P26 ist dauerhaft um 20 Prozent reduziert: acht Tage für 35,20 Euro – jede weitere Woche 14,40 Euro.

Hinzu kommt ein Online-Sommer-Special in den modernen Parkhäusern P5 und P7. Der Flughafen gewährt den Urlaubern bei Online-Buchung des P5 ebenfalls einen Rabatt von 20 Prozent – zum Beispiel für eine Woche 59,20 Euro für einen überdachten Stellplatz. Das Terminalparkhaus P7 ist während der NRW-Sommerferien extra für Urlauber in den Langzeit-Tarif umgeschaltet.

Am Airport haben die Fluggäste die Möglichkeit, auf einem von über 20.000 offiziellen Parkplätzen zu parken – in verschiedenen Segmenten, passend für jeden Anlass. Alleine 10.000 Stellplätze liegen dabei im Bereich der preisgünstigen Urlauberparkplätze im Langzeit- und Langzeit-Spar-Tarif (ab 35,20 Euro für bis zu acht Tage). In diesen günstigen Urlauber-Langzeittarif fällt für Online-Bucher neuerdings auch das terminalnahe Parkhaus P7.