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Reise-, Gepäck- und Anfahrtstipps Hamburg Airport – Umleitung Fuhlsbüttel

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Wenn am 10. Juli in Hamburg, am 14. Juli in Schleswig-Holstein die Sommerferien beginnen, herrscht wieder Urlaubsstimmung am Hamburg Airport. In den ersten fünf Hamburger Ferientagen (10. Juli bis 14. Juli) starten 999 Flugzeuge mit ca. 109.000 Passagieren vom Hamburg Airport, im letzten Jahr waren es in den ersten fünf Ferientagen 966 Abflüge mit ca. 105. 000 Passagieren. Hauptreisetag ist Freitag, der 11. Juli mit insgesamt 218 Abflügen. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer stehen wie jedes Jahr Spanien und die Türkei.

Im Urlaub entspannen sich Geist und Seele. Damit die Erholung schon am Flughafen beginnt, sollten sich Fluggäste vor ihrer Reise gut informieren. Wie komme ich zum Flughafen? Wo kann ich parken? Was darf ins Handgepäck und was ins Reisegepäck? Welche Menge an Flüssigkeiten darf man mitnehmen? Welche Urlaubsmitbringsel sind verboten? Zu diesen und vielen anderen Fragen gibt es hier Auskunft.

Parkinfos online verfügbar, mit Parkplatzreservierung

Aktuelle Informationen über die Parkplatzsituation, freie Stellplätze und die gültigen Parkpreise am Hamburg Airport finden Fluggäste online beim Airport. Vor Ort führt ein Parkleitsystem zu den freien Parkplätzen. Pünktlich zu den Sommerferien hat das neue, terminalnahe Parkhaus P1 mit rund 2.800 komfortablen Stellplätzen eröffnet. Dort stehen Passagieren auch Holiday-Parkflächen fußläufig zu den Terminals zur Verfügung.

Für einen entspannten Reisestart sorgt die Online-Parkplatzreservierung. Die Passagiere können ihren Stellplatz vor Reisebeginn je nach Verfügbarkeit buchen. Bezahlt wird bequem per EC- oder Kreditkarte. Der reservierte Parkplatz wird freigehalten und steht garantiert zur Verfügung – auch wenn die Parkhäuser in Ferienzeiten voll belegt sind. Die Buchungsmaske und weitere Informationen sind online unter der Rubrik "An- und Abreise" zu finden.

Kurz-Parken für Bringer und Abholer

Kurzzeitparker haben jetzt mehr Zeit, Passagiere abzuholen und zu bringen: Seit Beginn des Sommerflugplans können auf der Abflugebene Tickets im 20-Minuten-Takt bis zu einer Höchstparkdauer von 60 Minuten gelöst werden. Bisher betrug die Höchstparkdauer 30 Minuten. Parkscheinautomaten stehen am Anfang und Ende der Parkzonen (je 20 Minuten, 2,00 Euro). In den terminalnahen Parkhäusern P1, P2, P4 und P5 kostet das Parken in den ersten 20 Minuten 1,00 Euro.

Öffentliche Verkehrsmittel

Als Alternative zur Anreise mit dem eigenen PKW bietet es sich an, den öffentlichen Nahverkehr und die S-Bahn zu nutzen. In nur 25 Minuten Fahrzeit gelangen Fahrgäste vom Hauptbahnhof zum Hamburg Airport und das in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt. Der aktuelle Fahrplan ist erhältlich unter www.hvv.de.

Verkehrshinweis: Baustelle und Umgehung Fuhlsbüttel (Zeppelinstraße)

Jeweils drei Tage, voraussichtlich von Montag, 14. Juli, bis Donnerstag, 17. Juli 04:00 Uhr, und von Montag, 21. Juli, bis Donnerstag, 24. Juli 04:00 Uhr, wird die Fahrbahn auf der B433 Umgehung Fuhlsbüttel (Zeppelinstraße) aus Richtung Norden kommend in Richtung Innenstadt erneuert und gesperrt. Ein Anfahren des Hamburger Flughafens aus Richtung Norden ist in dieser Zeit ausschließlich über die Langenhorner Chaussee und Flughafenstraße möglich. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Anfahrt zum Flughafen aus Richtung Süden ist wie gewohnt möglich.

Kostenloses Internet über WLAN am Hamburg Airport

Schnell vor dem Abflug wichtige E-Mails auf dem Laptop, Tablet PC oder Smartphone checken, ein Hotel am Flugziel buchen oder die Wartezeit mit dem World Wide Web verkürzen – das ist am Hamburg Airport kostenlos möglich. Passagiere und Besucher vom Flughafen Hamburg können eine Stunde lang den kostenlosen WLAN-Service nutzen.

Echtzeit-Wartezeitanzeige und Vorabend-Check-in

Auf der Internetseite in der Rubrik "Ankunft/Abflug live" und in der Hamburg Airport App bekommen Passagiere die aktuelle Wartezeit an den Sicherheitskontrollen in Echtzeit angezeigt.

Schon einen Tag vorher das Reisegepäck aufgeben – mit dem beliebten Vorabend-Check-in wird der Ferienbeginn noch entspannter. Für alle Abflüge am darauffolgenden Tag bieten Air Berlin (Terminal 1) und Condor (Terminal 2) den Check-in am Vorabend von 18:00 bis 20:00 Uhr an. Passagiere von TUIfly und SunExpress (Terminal 1) können am Vorabend ebenfalls von 18:00 bis 20:00 Uhr, Passagiere von Hamburg Airways bis 21:00 Uhr für Abflüge am nächsten Tag vor 12:00 Uhr einchecken. Lufthansa, Swiss und TAP Portugal (Terminal 2) checken von 19:00 bis 21:00 Uhr für alle Flüge des nächsten Tages ein. Bei Air Berlin-, TUIfly- und Condor-Flügen ebenso bei Hamburg Airways und SunExpress wird für den Vorabend-Check-in eine Gebühr in Höhe von fünf Euro pro Person (ab 12 Jahren) erhoben.

Koffer richtig packen – Auf Gefahrgut achten

Meist kommt die Urlaubsvorfreude schon beim Packen des Koffers auf. Badehose, Sonnenbrille und Handtuch sind ein Muss. Einige Gegenstände gehören aber nicht in Koffer und Handgepäck. Dazu zählen Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper. Gasfeuerzeuge (nur 1 Stück pro Person) dürfen ausschließlich direkt am Körper transportiert werden (nicht im Hand- oder Reisegepäck).

Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen (z.B. von Zippo) ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt. Auch Taucherlampen dürfen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden, bei ihnen ist während des Fluges die Licht- oder Energiequelle zu entfernen. Damit Kameras unbeschädigt an den Urlaubsort gelangen, sind sie ebenfalls besser im Handgepäck aufgehoben.

Alle spitzen und scharfen Gegenstände wie Messer, Schere oder auch Wanderstöcke sind an Bord des Flugzeuges nicht erlaubt, können aber im oder als Reisegepäck aufgegeben werden. Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet die jeweilige Fluggesellschaft.

Flüssigkeiten in den Koffer – Max 1 Liter

Laut EU-Vorschrift dürfen Fluggäste Flüssigkeiten, wie Getränke, Gels, Cremes und Pasten, im Handgepäck nur noch in geringen Mengen mit sich führen. Deshalb packt man die Flüssigkeiten am besten in den aufzugebenden Koffer. Wer auf Flüssigkeiten im Handgepäck nicht verzichten kann, muss Folgendes beachten: Flüssigkeiten dürfen nur in Einzelbehältern mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 100 ml mitgeführt werden. Diese müssen in einem transparenten und wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter verstaut werden.

Jeder Passagier darf nur einen solchen Beutel im Handgepäck transportieren. Die Beutel – z.B. handelsübliche Gefrierbeutel mit Zippverschluss – sind von den Fluggästen selbst mitzubringen. Alternativ können sie an einem der sieben Flight-Bag-Automaten erworben werden, die im Bereich der zentralen Sicherheitskontrolle in der Airport Plaza stehen. Eine Packung mit zwei Beuteln kostet 1,00 Euro. Ausnahmen von der Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck gibt es für Medikamente und Babynahrung. Ausführliche Informationen hierzu sind online beim Airport zu finden

Artenschutz geht vor Souvenirkauf!

Mit einem Souvenir aus fernen Ländern holt man sich die Urlaubsstimmung nach Hause – doch aufgepasst: Viele Tiere stehen unter Artenschutz, weshalb es verboten ist, Souvenirs von geschützten Tieren aus dem Urlaub mitzubringen. Hierzu zählen zum Beispiel Elfenbeinprodukte, Korallen, Krokodilleder und Felle von Großkatzen. Eine Artenschutzvitrine am Hamburg Airport, die in der Fluggastpier steht, klärt Reisende schon vor dem Start in den Urlaub darüber auf, welche Souvenirs sie meiden sollten.

Sicherheit und Reisen

Zum Thema "Sicherheit auf Reisen" informieren wieder Bundespolizei und Polizei Hamburg Passagiere am Flughafen. Am 10. und 12.7.2014 jeweils von 07:00 bis 16:00 Uhr sind sie mit einem Informationsstand im öffentlichen Bereich des Terminal 1 auf der Abflugebene vertreten.

WM-Aktion für Kinderspaß zum Ferienstart

Am 12. und 13.7. sind im Sicherheitsbereich, Gate A19, allerlei Attraktionen geboten. Unter dem Motto "Basteln und Malen" können Kinder zwischen fünf und 14 Jahren ihr persönliches WM-Kunstwerk kreieren und u.a. ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft gewinnen.

4k-Video vom Hubschrauber: DLR testet Echtzeit-Monitoring

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein neues Echtzeit-Kamerasystem zur Verkehrsüberwachung auf einem Hubschrauber erfolgreich erprobt. Die hochauflösenden Bilder und Videos werden in wenigen Sekunden an Bord des Hubschraubers verarbeitet und zum Boden übermittelt.

Mit diesen Daten können Verkehrsleitzentralen bei Großereignissen oder Katastrophen den Verkehr situationsbedingt steuern und Hilfskräfte schnell an ihren Einsatzort leiten. Das neue Kamerasystem wurde im DLR-Verkehrsforschungsprojekt VABENE++ erstmals an einem Hubschrauber, dem DLR-Forschungshubschrauber BO 105, angebracht.

Wie schnell strömen Menschenmassen und Autoverkehr?

Das Kamerasystem kann sowohl Fahrzeuge als auch Personen erfassen. Damit ist es möglich, die Dichte von Menschenmengen und die Geschwindigkeit von Personengruppen oder dem Autoverkehr zu beurteilen. Bei Großveranstaltungen oder im Katastrophenfall sind dies wichtige Informationen für die Einsatzkräfte.

Direkt an Bord werden die Bilddaten ausgewertet und georeferenziert, das heißt, sie werden in das Gradnetz einer Karte eingepasst und können sofort in einem Geografischen Informationssystem (GIS) weiterverarbeitet werden. Damit die großen Datenmengen schnell zur Einsatzzentrale gelangen, nutzen die Forscher einen Mikrowellenlink mit einer Übertragungsrate von elf Megabit pro Sekunde.

Algorithmus trainiert Erkennung – Textur und Schatten

Um das Geschehen am Boden in sekundenschnelle zu erfassen, muss das VABENE++-System Fahrzeuge und Menschen automatisch als solche ausmachen. "Fahrzeuge und Menschen haben eine bestimmte Textur auf den Luftbildern. Menschen können wir zum Beispiel als kleine Punkte erfassen, die einen bestimmten Schatten werfen", beschreibt Dominik Rosenbaum, beim DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung als Teilprojektleiter in VABENE++ verantwortlich für die Informationsextraktion aus luftgestützten Bild- und Radardaten. Vor jedem Flug werden genau für den bevorstehenden Einsatz Beispieldatensätze mit den entsprechenden Algorithmen eingelesen, das Bildanalyseprogramm wird "trainiert".

Um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen oder Bewegungen in Menschenmengen zu erkennen, stehen die Forscher noch vor einer weiteren Herausforderung: Sie müssen von Bild zu Bild ein Fahrzeug oder eine Person wiedererkennen und gleichzeitig die Bewegung des Hubschraubers herausrechnen. "Das gelingt durch die direkte Georeferenzierung der Bilder. Von einem Bild zum anderen können wir bis zu 90 Prozent der Fahrzeuge und Personen richtig zuordnen und haben damit eine sehr gute Stichprobe um die Geschwindigkeit des Verkehrs oder von Personenströmen zu bestimmen."

Das Kamerasystem ist mit drei handelsüblichen Kameras bestückt. Für Überblickserfassungen arbeiten die Kameras mit 50 mm Objektiven, die ein Blickfeld von bis zu 104 Grad abdecken können. Beim Einsatz von Objektiven mit 100 mm Brennweite werden Auflösungen von bis zu 3,5 Zentimeter pro Bildpunkt bei einer Flughöhe von 500 Metern über Grund erreicht. Eine der Kameras nimmt zusätzlich 4k-Videos (3840 × 2160) auf, ein digitales High-Definition-Video-Format, das der vierfachen HDTV-Auflösung entspricht.

Absorber für Vibrationen des Hubschraubers

Das System ist in einem etwa 90x60x50 Zentimeter großen Gehäuse an der linken Seite des BO 105 angebracht, etwa zehn Zentimeter über den Kufen. Durch vier Absorber, die im Inneren des Gehäuses angebracht sind, wird das Kamerasystem von den Vibrationen des Hubschraubers abgekoppelt. Das Gehäuse kann schnell an der Außenseite des Hubschraubers angebracht werden. "Ein Hubschrauber hat den Vorteil, dass er sehr wendig ist und auch über einem Verkehrsknotenpunkt oder einer Menschenmenge in der Luft stehen kann", beschreibt Rosenbaum.

"Außerdem entwickeln wir damit ein System, das auch auf Polizeihubschraubern zum Einsatz kommen kann." Vorgängermodelle des Kamerasystems haben die Forscher mit den DLR-Forschungsflugzeugen Dornier Do 228-212 und Cessna 208B Grand Caravan erprobt und damit unter anderem das Ausmaß der Überflutungen von Donau, Elbe und Saale im Juni 2013 dokumentiert.

VABENE++ für Monitoring, Risikobewertung und Katastrophen

Im Projekt VABENE++ (Verkehrsmanagement bei Großereignissen und Katastrophen) werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt.

Das Ziel ist, sowohl die notwendige Rettungslogistik als auch die umliegenden Verkehrsströme selbst unter extremen Bedingungen effizient zu leiten und somit Einsatzkräfte schnell an ihren Einsatzort zu bringen. Wissenschaftler verschiedener DLR-Institute arbeiten in diesem Forschungsprojekt zusammen und werden durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt. Des Weiteren beteiligen sich der Lehrstuhl für Methodik der Fernerkundung der TU München und das Institut für Geoinformatik und Fernerkundung der Universität Osnabrück an VABENE++.

Die Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Simulation und großflächiger Verkehrsmodellierung, luftgestütztes Verkehrsmonitoring, verkehrliche Risikobewertung, Datenfusion/Datenmanagement sowie der Weiterentwicklung von Webtechnologien im GIS-Umfeld.

Internet komplett kostenlos am Flughafen Frankfurt – 300 Access-Points

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Pünktlich zur Hauptreisezeit erweitert Fraport erneut das Internet-Angebot am Frankfurter Flughafen: Passagiere und Besucher können ab sofort das WLAN des Airports 24 Stunden am Tag kostenlos nutzen. Der Service wird durch mehr als 300 WLAN-Access Points vor allem in den Abflugbereichen des Frankfurter Flughafens angeboten und über das HotSpot-Portal der Deutschen Telekom umgesetzt.

Nutzer sind mit der Eingabe weniger Daten und Klicks online und haben so Zugriff auf E-Mails und alle Informationen des Internets. Interessant für Passagiere, die einen längeren Aufenthalt am Flughafen haben: Das Angebot des 24 stündigen, kostenlosen WLANs kann beliebig oft genutzt werden.

Das kostenlose WLAN-Angebot ist ein weiterer Baustein des Serviceprogramms "Great to have you here!", das der Flughafen Frankfurt ins Leben gerufen hat, um mit vielen Verbesserungen den Passagieren das Fliegen an Deutschlands größtem Airport noch angenehmer zu machen. Der Flughafen Frankfurt begrüßte 2013 mehr als 58 Millionen Passagiere.

Neue Regelung der Tarifeinheit: VC begrüßt Rückzug

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Die "Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit" wurden im letzten Moment von der Tagesordnung der heutigen Kabinettssitzung abgesetzt. Die Vereinigung Cockpit lehnt ein solches Gesetz nachdrücklich ab und will notfalls auch den Weg bis vor das Bundesverfassungsgericht beschreiten. Im Kampf gegen das Gesetz wird sie zukünftig von Gerhart Baum, dem ehemaligen Bundesinnenminister (FDP) und Partner der Düsseldorfer Kanzlei Baum, Reiter & Collegen unterstützt. Baum hat bislang vier Verfassungsbeschwerden durchgefochten, alle waren erfolgreich.

"Dies ist ein politisches Signal und eine erste Niederlage für Frau Nahles in dieser Sache", sagt Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit zum Rückzug im Kabinett. Offenbar sei die Bundesregierung auch angesichts wachsenden Widerstands unsicher geworden, ob ein solches Gesetz mit der Verfassung vereinbar ist.

"Eine neue Regelung ist gänzlich überflüssig. Die Angst vor Dauerstreiks ist realitätsfremd und wird ausschließlich von Arbeitgebern geschürt, die nicht mehr bereit sind, sich mit den berechtigten Interessen ihrer Mitarbeiter auseinanderzusetzen", so Schulz. "Freiheitsrechte in der Verfassung können unbequem sein, aber sie sind die Grundlage der Gesellschaft, so wie wir sie kennen."

Reise-Gewinne und Extrapunkte zum Jubiläum bei topbonus

Anlässlich des 10. Jubiläums verlost das Vielfliegerprogramm von airberlin ab sofort bis zum 31. August 2014 einhundert Gewinne. Zu den Hauptpreisen gehören zum Beispiel Langstreckenflüge für zwei Personen nach Chicago mit airberlin oder nach Sydney mit airberlin und Etihad Airways. Teilnehmer können außerdem Hotelübernachtungen, Mietwagen-Wochenenden oder Meilen-Pakete im Gesamtwert von einer Million Prämienmeilen gewinnen.

Auch an den beiden Drehkreuz-Flughäfen Berlin und Düsseldorf wird topbonus zur Hauptreisezeit präsent sein: eine über zwei Meter hohe Figur des Vogel Strauß Milo wird für jeweils zwei Wochen an den Airports aufgestellt und von einer Promotion vor Ort begleitet. Darüber hinaus wird Milo an sieben deutschen Airports auf großen Plakaten zu sehen sein.

Im März wählten Fans den Namen für den roten Vogel. Als Strauß gehört er zu den Vögeln, die nicht fliegen können. Mit topbonus sammelt er Meilen am Boden und erfüllt sich so den Traum vom Fliegen. Die Teilnahme am Jubiläumsgewinnspiel ist nach Registrierung online bei airberlin möglich.

Condor startet Ausbildung für Berufspiloten (MPL) im Herbst

Condor bietet ab Herbst 2014 im Rahmen des Condor Ab-Initio-Programms (CAP) Kurse zum Erwerb der Berufspilotenlizenz MPL für Condor als First Officer an. Der Lehrgang wird in Kooperation mit der Flugschule TFC Käufer in Essen durchgeführt und dauert etwa 24 Monate. Das moderne Multi Crew Pilot License-Verfahren (MPL) ist speziell auf die Bedürfnisse von Airlines zugeschnitten.

"Mit dem Condor Ausbildungsprogramm ermöglichen wir, dass ambitionierte und unseren Ansprüchen entsprechende Anwärterinnen und Anwärter auf den Pilotenberuf eine condorspezifische Ausbildung genießen können, die die gesetzlich vorgeschriebenen Inhalte übertrifft und bei der größter Wert auf Sicherheit und Qualität gelegt wird", so Condor Geschäftsführer Operations Uwe Balser.

15 Plätze nach Assessment-Center – Airbus- oder Boeing-Lizenz

"Unsere Absolventen erhalten mit der Berufspilotenlizenz eine auf die spätere Arbeit im Flugzeugcockpit zugeschnittene Ausbildung. Nach erfolgreichem Abschluss haben die Absolventen bei Bedarf die Möglichkeit, Teil der Condor Familie zu werden und für die Ferienfluggesellschaft, die bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei ihren Kunden gleichermaßen beliebt ist, zu arbeiten."

Pro Lehrgang werden nach erfolgreich absolviertem Assessment-Center 15 Flugschüler aufgenommen. Während des Lehrgangs durchlaufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine theoretische sowie eine praktische Phase, die besonders zielgerichtet auf den Linienbetrieb und stark auf die Tätigkeit in einem Zwei-Mann-Cockpit ausgerichtet ist. Diese Phase ist besonders praxisnah und bereitet die Flugschüler umfassend auf die Anforderungen im Flugbetrieb von Condor vor. Darüber hinaus beinhaltet die Ausbildung das Typerating, also die spezifische Lizenz, entweder für den Flugzeugtyp Airbus A320/A321 oder Boeing B757/B767.

MPL-Programm für Bewerber ohne Vorkenntnisse

Die Absolventen erlangen im Rahmen des Condor Ab-Initio-Programms eine der gängigen Berufspilotenlizenzen (MPL), die 2006 von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) eingeführt wurde und in Deutschland seit 2009 auch behördlich seitens des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) verankert ist. Dieses Ausbildungsprogramm führt Condor zusätzlich zur Bewerbungsmöglichkeit für Piloten ein, die bereits über eine Berufspilotenlizenz verfügen (ready entry). Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können sich online informieren und bewerben. Vorkenntnisse der Bewerber sind nicht erforderlich.

Seit 2013 ist die deutsche Fluggesellschaft Condor Teil der Thomas Cook Group Airlines, in denen die vier Fluggesellschaften Thomas Cook Airlines UK, Belgium, Scandinavia und Condor zusammengeführt wurden. Die Flotte der Airlines der Thomas Cook Group besteht aus 88 Flugzeugen, davon 40 Flugzeugen der Condor Flotte: Zwölf Airbus A320, drei Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300.

Die Flugzeuge werden von dem eigenen Technikbetrieb der Airlines gewartet. In der Studie "Mit gutem Gewissen" wurde Condor bei dem Nachhaltigkeitspreis 2014 mit dem Siegel in Gold als nachhaltige Fluggesellschaft ausgezeichnet. Condor ist Mitinitiator der Vier-Liter-Kampagne des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): Die deutsche Luftfahrt verbraucht pro Passagier auf 100 Kilometern aktuell weniger als vier Liter Kerosin.

Leichtes Passagierwachstum am Dortmund Airport im ersten Halbjahr 2014

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Im ersten Halbjahr 2014 nutzten rund 9.000 Fluggäste mehr den Dortmund Airport als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Daraus ergibt sich ein Passagierwachstum von ein Prozent. Damit liegt der Ruhrgebietsairport trotz der Auswirkungen durch Streiks und die Ukraine-Krise weiterhin auf Wachstumskurs. So brachte der Juni dem Dortmunder Flughafen ein Passagier-Plus von vier Prozent. Nach einem starken ersten Quartal mit acht Prozent Wachstum ging die Fluggastzahl jedoch im April um vier Prozent und im Mai um neun Prozent zurück.

"Während uns der Februar noch 20 Prozent Zuwachs brachte, haben die mit der Ukraine-Krise verbundenen Flugstreichungen der Wizz Air sichtbar auf die Passagierzahlen im April und Mai gedrückt. Die Streiks der Germanwings Piloten im April und der französischen Fluglotsen im Juni führten außerdem zu Flugausfällen", erklärte Flughafengeschäftsführer Udo Mager die Gründe für ein schwaches zweites Jahresviertel. Mit einem Prozent mehr Passagieren als im ersten Halbjahr 2013 sehe er den Ruhrgebietsflughafen dennoch weiter auf moderatem Wachstumskurs. Allein während der Sommerferien würden mindestens 250.000 Passagiere erwartet.

Wizz Air fliegt ab Herbst Route Memmingen – Temeswar

Der Allgäu Airport schlägt eine neue Brücke nach Rumänien. Ab 01. November verbindet Wizz Air Memmingen mit Temeswar (rumänisch: Timisoara), der zweitgrößten Stadt des Landes und wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Westrumäniens. Zwei Mal wöchentlich – am Dienstag und am Samstag – geht es mit einem Airbus A320 in die Stadt, die einst das Zentrum der Banater Schwaben war. Sie fuhren ab dem 17. Jahrhundert mit den sogenannten Ulmer Schachteln donauabwärts bis Rumänien und fanden dort ihre neue Heimat.

"Es gibt eine lange Verbindung zur Donauregion rund um Ulm, zahlreiche Partnerschaften zwischen Städten und Universitäten – und wir schaffen nun die schnelle Verbindung", betont Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Das EU-Mitglied Rumänien sei nicht zuletzt dank der seit 01. Januar 2014 geltenden Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen ein Wachstumsmarkt.

Heute gilt die rund 320.000 Einwohner zählende Stadt Temeswar, die einst Teil der österreichisch-ungarischen K.u.K.-Monarchie war und deshalb auch gerne als "Klein Wien" bezeichnet wird, als aufstrebendes Wirtschaftszentrum, in dem sich auch zahlreiche deutsche Firmen mit ihren Niederlassungen angesiedelt haben. Touristen schätzen ihre historische Altstadt und das kulturelle Angebot.

Die expandierende Fluggesellschaft Wizz Air, die größte Low Cost Airline in Zentral- und Osteuropa, baut mit der neuen Verbindung ihr Engagement am Allgäu Airport weiter aus. "Memmingen ist bereits der größte Standort von Wizz Air in Süddeutschland". betont Marcel Schütz. Bisher werden die osteuropäischen Ziele Kiew, Targu Mures, Belgrad und Skopje angeflogen.

Erstflug nach Newark (EWR) von Austrian Airlines gestartet

Ab sofort bietet Austrian Airlines eine weitere Nordamerika Destination in ihrem Sommerflugprogramm an. Fünf Mal pro Woche geht es mit einer Boeing 767 nach Newark. Somit bietet Austrian zusätzlich zu den täglichen Flügen zum Flughafen New York JFK in Summe bis zu zwei tägliche Flüge nach New York an. Austrian CCO Karsten Benz hat heute die ersten Passagiere begrüßt und die Route nach Newark feierlich eröffnet.

"Austrian Airlines fliegt damit bis zu zwei Mal täglich in den Großraum New York. Gemeinsam mit unserem Partner United Airlines können wir unseren Passagieren somit in Zukunft über 120 Umsteigeverbindungen in ganz Nordamerika anbieten", so Austrian Airlines Chief Commercial Officer Karsten Benz. "Wir erwarten durch unsere Nordamerika-Expansion über 100.000 zusätzliche Passagiere pro Jahr, davon soll allein Newark bis Ende 2014 in etwa 50.000 Passagiere bringen."

Austrian Airlines bietet damit im heurigen Sommerflugplan insgesamt 33 wöchentliche non-stop Flüge nach Nordamerika an: Neben den 12 Flügen pro Woche zu den zwei Flughäfen in New York, geht es täglich mit einer Boeing 777 nach Washington und mit einer Boeing 767 nach Chicago und Toronto. Austrian Airlines hat Chicago erst im Mai 2013 wieder in das Flugprogramm aufgenommen und die Flüge aufgrund der großen Nachfrage mittlerweile sogar von fünf auf sieben pro Woche aufgestockt. Die Kapazität nach Washington wurden erst kürzlich durch den Einsatz eines größeren Flugzeuges, einer Boeing 777 statt einer Boeing 767, ausgeweitet.

Newark ist als Destination nicht nur für den Point-to-Point-, sondern insbesondere für den Transferverkehr interessant. Aber auch für amerikanische Fluggäste ist das Netz der Austrian Airlines von und nach Zentral- und Osteuropa von Bedeutung und hier unter anderem Destinationen wie Prag, Bukarest, Sofia, Belgrad und Skopje.

37.000 Passagiere zum Ferienstart am Flughafen Köln/Bonn

Mit Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen herrscht am kommenden Wochenende am Köln/Bonn Airport Hochbetrieb. Bereits am Freitag, dem letzten Schultag, erwartet der Flughafen über 37.000 Passagiere in den Terminals – das sind gut 12.000 mehr als an einem durchschnittlichen Tag. Damit ist der Freitag zugleich der Tag mit den meisten Fluggästen in der Feriensaison 2014.

Im Vergleich zum Vorjahr rechnet der Flughafen Köln/Bonn während der schulfreien Zeit mit einem leichten Zuwachs von etwa zwei Prozent auf mehr als 1,5 Millionen Passagiere. Am kommenden Wochenende (04. bis 06. Juli) werden rund 100.000 Gäste erwartet – ein Plus von knapp fünf Prozent zum Vorjahr. "Der Aufwärtstrend, den wir seit gut einem Dreiviertel Jahr erleben, setzt sich erfreulicherweise auch in der Urlaubssaison fort", sagt Flughafenchef Michael Garvens.

Die Liste der beliebtesten Urlaubsländer wird erneut von Spanien angeführt. Die klare Nummer 1 bei den beliebtesten Zielen ist die Ferieninsel Mallorca, wohin jede Woche 86 Maschinen von Köln/Bonn aus starten. Auch auf die Kanarischen Inseln, Ibiza sowie nach Malaga auf dem spanischen Festland zieht es 2014 wieder viele Urlauber. Auf der Liste der beliebtesten Reiseländer folgen die Türkei (Antalya, Istanbul, Izmir), Italien (Rom, Olbia, Venedig), Griechenland (Thessaloniki, Heraklion, Rhodos) und Kroatien (Split, Zagreb).

Insgesamt werden in der Feriensaison über 6.100 Passagiermaschinen in Köln/Bonn abheben und für volle Terminals sorgen. Für einen entspannten Start in die Ferien sollten Passagiere etwas mehr Zeit als gewöhnlich für den Check-In und die Sicherheitskontrollen einplanen.

"Family Lane" für Kindersitze und Buggys

Seit dem 16. Juni steht im Terminal 1 Familien mit kleinen Kindern eine eigene "Family Lane" zur Verfügung. Die familienfreundliche Kontrollspur, auf die bereits beim Check-In hingewiesen wird, befindet sich ganz links direkt neben der "Fast Lane". Die Kontrollgeräte in der "Family Lane" sind so groß, dass auch Kindersitze und Buggys problemlos durchleuchtet werden können. Das Personal ist zudem speziell für den Umgang mit kleinen Kindern ausgewählt und geschult, was das Reisen für Familien deutlich stressfreier gestaltet.

Parken vorab organisieren

Am Köln Bonn Airport stehen für die Passagiere insgesamt rund 12.600 Parkplätze in drei Parkhäusern zur Verfügung. Wer mindestens vier Wochen vor Reisebeginn einen Parkplatz für Parkhaus 3 oder Parkhaus 2 über die Website des Köln Bonn Airport bucht, erhält einen Frühbucherrabatt. Im etwa 350 Meter von den Terminals entfernten Parkhaus 3 kostet der online gebuchte Parkplatz für die erste Woche 33 Euro, für die zweite 29 Euro und für jede weitere 19 Euro.

Im Parkhaus 2, das direkt neben den Terminals 2 liegt, kostet eine Woche – online im Voraus gebucht – 59 Euro, jede weitere 49 Euro. Der Flughafen empfiehlt den Urlaubern, sich vorab zu informieren.

Handgepäck

Wer sein Handgepäck bewusst packt, erlebt an der Sicherheitskontrolle keine Überraschungen: Scharfe, spitze Gegenstände gehören nicht ins Handgepäck – auch das Nageletui und das Taschenmesser fürs Picknick sollte man im Koffer verstauen. Flüssigkeiten und Crèmes sind erlaubt, solange das Fläschchen nicht mehr als 100 ml groß ist (insgesamt nicht mehr als 1 Liter). Die Fläschchen müssen in einem 1-Liter-Plastikbeutel mit Zip verstaut sein.

35 Jahre SWISS am Flughafen Nürnberg – Starke Verbindung nach Zürich

Am 02. Juli 1979 nahm der Flughafen Nürnberg erstmals die Direktverbindung nach Zürich in sein Streckennetz auf: Für die Partner Airport Nürnberg und Swiss International Air Lines (SWISS) ein Grund zu feiern.

Seit 35 Jahren verbindet SWISS Nürnberg mit dem Drehkreuz Zürich und darüber mit über 80 Reisezielen weltweit. Beim Erstflug von Nürnberg nach Zürich waren 19 Passagiere an Bord, seitdem wuchs die Nachfrage stetig. Die Verbindung wurde bereits ab 1979 zwei Mal täglich angeboten. Im ersten Betriebsjahr 1979/1980 flogen rund 7.800 Fluggäste mit der damaligen Schweizer Regionalfluggesellschaft Crossair von und nach Nürnberg. 2002 wurde die Airline in die nationale Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (SWISS) umgewandelt.

Bis zu vier Mal täglich wird das Drehkreuz Zürich ab Nürnberg angeflogen, über 160.000 Passagiere nutzen die Verbindung jährlich. Dank kurzer Wege und moderner Infrastruktur erfreut sich das Umsteigen in Zürich besonders bei Geschäftsreisenden aus der Region Nürnberg großer Beliebtheit. Für sie sind vor allem die guten Verbindungen in die europäischen Metropolen Brüssel, Rom und London (City und Heathrow) sowie die interkontinentalen Reiseziele interessant.

SWISS steht als Fluggesellschaft der Schweiz für deren traditionelle Werte mit höchster Produkt- und Servicequalität. Als Teil des Lufthansa-Konzerns und Mitglied der Star Alliance bietet SWISS ihren Passagieren ein weltweites Netzwerk an Flugverbindungen. Mit einer Flotte von 91 Flugzeugen befördert SWISS jährlich rund 16 Millionen Passagiere.

Erster Airbus A320neo fertiggestellt

Airbus hat den Bau des ersten A320neo (New Engine Option) mit der Bemalung des Flugzeugs und der Montage der Pratt & Whitney PW1100G-JM-Triebwerke abgeschlossen.

 

Die Maschine mit der Werksnummer MSN6101 wird nun noch am Boden getestet, und hebt bald zu ihrem Erstflug ab. Die Testflug-Kampagne soll im September starten, die Indienststellung soll im vierten Quartal 2015 erfolgen. Zur neuen Version aus der A320-Flugzeugfamilie gehören u.A. Triebwerke der neuesten Generation und „Sharklets“, flossenartige Verlängerungen an den Flügelspitzen. Diese sollen zusammen bis zu 15 Prozent Treibstoffersparnis bringen. Seit dem Programmstart 2010 wurden bisher 2.700 Flugzeuge des Typs bei Airbus bestellt.

Kinder- und Schüler-Touren in den Ferien am Flughafen Dresden

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Fragen von Kindern und Schülern beantworten die Gästeführer des Dresdner Flughafens in den sächsischen Sommerferien. Etwa "wie lang ist die Start- und Landebahn? Welches Flugziel ist am weitesten von Dresden entfernt? Warum piept es bei der Personenkontrolle?". Vom 21. Juli bis 29. August finden montags bis freitags täglich zwei Maxi-Touren statt. Die 90-minütigen Führungen beginnen um 12:00 und 14:00 Uhr.

Treffpunkt ist die Flughafen-Information auf der Ankunftsebene im Terminal. Nach einem Rundgang durch das moderne Flughafengebäude und einer Personenkontrolle beobachten die Besucher aus dem Vorfeldbus heraus die Flugzeugabfertigung. Dabei besteht die Möglichkeit, je nach Verkehrslage Starts und Landungen zu fotografieren und zu filmen. Darüber hinaus machen die Gäste einen Abstecher zu den Löschfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr, zum Beispiel dem Panther 8×8. Außerdem wird in der Feuerwache ein Miniaturmodell des Flughafens besichtigt.

Kinder/Schüler bis einschließlich 14 Jahre zahlen sechs Euro, Erwachsene neun Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine rechtzeitige Reservierung am Flughafen unbedingt erforderlich (Tel.: 0351-8813300).

Während der Sommerferien erwartet der Kundendienst den 200.000. Führungsteilnehmer seit Eröffnung des neuen Terminals im März 2001. Die Flughafentouren erfreuen sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit. Neben den regulären Mini- und Maxi-Touren (60 bzw. 90 Minuten) gibt es auch Erlebnis- und Nachtschwärmer- Touren (120 Minuten), individuelle Follow-me-Touren, Führungen zum Rumpf des Düsenjets "152" oder zur Wetterwarte sowie Lichtertouren im Advent und Wissenstouren für den Physikunterricht.

Low-Cost-Carrier Pegasus Airlines neu in Hamburg nach Istanbul

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Hamburg Airport kann eine neue Airline begrüßen: Seit heute fliegt Pegasus Airlines an vier Tagen in der Woche von Hamburg nach Istanbul. Die Metropole am Bosporus wird immer montags, dienstags, donnerstags und sonntags angeflogen. Die führende türkische Low-Cost-Fluggesellschaft startet um 14:25 Uhr von Hamburg Airport aus in Richtung Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen. Die Abflüge ab Istanbul sind am selben Tag für 11:20 Uhr terminiert.

"Wir freuen uns, dass wir mit Pegasus Airlines eine neue Fluggesellschaft für Hamburg gewinnen konnten, die ab jetzt auch Low-Cost-Flüge nach Istanbul anbietet", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. "So haben unsere Fluggäste in die Türkei eine attraktive Auswahl in unterschiedlichen Preiskategorien. Wir gehen deshalb davon aus, dass die zusätzliche Verbindung gut angenommen wird." Eingesetzt werden dabei Maschinen vom Typ Boeing 737-800. Die Flüge sind bereits buchbar. Tickets soll es ab 64,99 Euro geben.

44 Ziele mit Pegasus ab Hamburg

Gukiz Ozturk, Chief Commercial Officer Pegasus Airlines, über das Engagement seiner Airline: "Bereits seit 2006 fliegt Pegasus Airlines von der Türkei nach Deutschland und baut ihr Netzwerk noch immer weiter aus. Wir schätzen Deutschland als Reiseziel mit großem Passagierpotenzial zwischen den beiden Ländern. Es ist das Land, welches von Pegasus Airlines am häufigsten angeflogen wird. Hamburg ist die neueste Ergänzung unserer acht Deutschlandverbindungen neben Stuttgart, München, Düsseldorf, Köln, Berlin, Nürnberg und Frankfurt. Nun verbinden wir Hamburg mit insgesamt 44 Destinationen – 23 davon innerhalb der Türkei sowie 21 internationale Ziele. Mit unserem wachsenden Netzwerk und den günstigen Tarifen inspirieren und ermutigen wir unsere Passagiere, ihren Horizont zu erweitern und neue Orte zu entdecken."

Passagiere ab Hamburg haben die Möglichkeit, via Istanbul 44 weitere Ziele zu erreichen. Dazu zählen 23 Destinationen innerhalb der Türkei (Adana, Ankara, Antalya, Balikesir/Edremit, Bodrum, Dalaman, Denizli, Diyarbakir, Erzincan, Erzurum, Gaziantep, Gazipasa/Alanya, Hatay, Izmir, Kayseri, Konya, Malatya, Nevsehir, Samsun, Sivas, Sanliurfa, Trabzon, Van) sowie 21 internationale Ziele (Almaty, Bahrain, Berlin, Beirut, Bishkek, Doha, Donezk, Dubai, Kharkiv, Krasnodar, Kuwait, Nord Zypern, Lviv, Mineralnye Vody, Omsk, Teheran, Tel Aviv, Tiflis, Tirana, Wien, Zürich).

Pegasus führender Low-Cost-Carrier der Türkei

Pegasus Airlines hat seine ersten Charterflüge 1990 angeboten und ist seit 2005 im Besitz der ESAS Holding. Die Fluggesellschaft ist der führende Low-Cost-Carrier der Türkei und bietet günstige Punkt zu Punkt Verbindungen auf der Kurz- und Mittelstrecke an. Die Airline wurde unter dem Motto "Jeder hat das Recht zu fliegen" gegründet und bietet ihren Gästen preiswerte und günstige Flüge sowie eine moderne Flotte. Pegasus Airlines bedient im Linienflugbetrieb 30 Flugziele innerhalb der Türkei und 54 weiteren Destinationen auf der ganzen Welt. Insgesamt umfasst das Netzwerk von Pegasus Airlines 84 Ziele in 35 Ländern.

Aufgrund der kontinuierlichen Expansion der Sitzplatzkapazitäten wurde Pegasus Airlines 2011 und 2012 als "am schnellsten wachsende Airline" unter den größten 25 Europäischen Fluggesellschaften ausgezeichnet. Im Jahr 2012 gab die Airline zudem die größte Flugzeugbestellung in der Geschichte der türkischen Luftfahrt auf: 12 Milliarden Dollar für 100 Airbus-Flugzeuge (25 optional).

Schüler erhalten direkten Funkkontakt zur ISS – Fragen an Alexander Gerst

Über 400 Kilometer ist die Internationale Raumstation ISS von der Erde entfernt, wenn sie mit 28.000 Kilometern in der Stunde um die Erde kreist – für zwei DLR_School_Labs rückt sie aber in zumindest hörbare Nähe.

Alexander Gerst greift zum Mikrofon und funkt mit zwei Schülergruppen an den Standorten Neustrelitz und Braunschweig des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In Neustrelitz steht die Funkverbindung in das überirdische Forschungslabor am heutigen 02. Juli 2014 gegen 14:00 Uhr. Für das Braunschweiger DLR_School_Lab wird ein Termin in der ersten Julihälfte in Alexander Gersts Zeitplan eingeschoben, sobald der Starttermin für den Transporter Cygnus Orbital-2 feststeht.

Kontakt der ISS mit Amateurfunkern

DP0ISS. So lautet das Rufzeichen der Internationalen Raumstation, wenn AmatEurofunker auf der Erde die Station im All ansprechen. Das erste Mal funkte Astronaut Owen Garriott im November 1983 vom Space Shuttle Columbus aus mit AmatEurofunker am Boden. Schüler und Studenten ließen sich damals erklären, wie sich das Leben in der Schwerelosigkeit anfühlt und wie die Experimente verlaufen.

Mittlerweile haben etliche der Astronauten eine Ausbildung und somit sogar eigene Rufzeichen. Wer von ihnen in seiner Freizeit gerne noch einmal Bodenkontakt hätte, kann sich an der Funkanlage in der ISS mit Funkern weltweit unterhalten, während unter ihm die blaue Erdkugel vorüberzieht.

Um die Schüler mit dem Weltraum zu verbinden, haben die DLR_School_Labs für diese Gelegenheit aufgerüstet: "Wir haben eine so genannte Yagi-Antenne mit einem Motorsystem installiert, die die Flugbahn der ISS mitverfolgt", erläutert Dr. Albrecht Weidermann, Leiter des DLR_School_Labs Neustrelitz. Gerade einmal zehn Minuten dauert ein Überflug, bevor die Raumstation wieder hinter dem Horizont verschwindet und die Verbindung abreißt. Die Funkanlage selbst betreuen DLR-Mitarbeiter mit der entsprechenden Ausbildung sowie befreundete AmatEurofunker.

Absolute Ruhe bei Fragen aus Neustrelitz an die Raumstation

Beginnt der Kontakt zur ISS, soll alles wie am Schnürchen laufen: Ein AmatEurofunker spricht mit Astronaut Alexander Gerst und dann können 20 Schüler ab der 9. Klasse des Gymnasiums Carolinum Neustrelitz, der Jawaharlal-Nehru-Schule Neustrelitz, des Friedrich-Franz-Gymnasiums Parchim, der Integrierten Gesamtschule Neubrandenburg und der Integrierten Gesamtschule Neustrelitz jeweils eine Frage stellen. "Dafür muss absolute Ruhe herrschen, und die Disziplin muss stimmen", betont Albrecht Weidermann.

Geübt wurde das bereits bei einer Generalprobe mit den Schülern, die sich zuvor in Workshops auf das Thema "Forschen und Leben im Weltraum" vorbereitet haben. Auf Alexander Gerst kommen ganz unterschiedliche und direkte Fragen zu: Wie läuft das mit dem Duschen auf der ISS? Kann man mit seiner Familie am Boden sprechen? Wie sieht das mit Krankheiten im All aus? "Die Schüler sollen mit der Veranstaltung nicht nur die bemannte Raumfahrt besser kennenlernen, sondern auch erfahren, was Technik heutzutage alles möglich macht."

Kommunikation über direkte Funkverbindung

Auch im DLR_School_Lab Braunschweig laufen die Vorbereitungen für die Verbindung ins All. Das Team hat sich eine Antenne und Funktechnik angeschafft, die in Zukunft weiterhin für den Unterricht im Schülerlabor eingesetzt werden, und ein eigenes Ausbildungsrufzeichen beantragt. "DP0ISS, this is DN2DLR!" wird dann zur ISS hinaufgefunkt, wenn der Termin endlich festliegt. "Das Faszinierende ist ja, dass wir die Antworten von Alexander Gerst ohne Zeitverzögerung erhalten werden, obwohl die ISS über 400 Kilometer entfernt ist", sagt Frank Fischer, Leiter des DLR_School_Labs Braunschweig.

"Die Funkwellen breiten sich schließlich mit Lichtgeschwindigkeit aus, und wir haben den direkten Kontakt ohne Umleitungen beispielsweise über Kontrollzentren." Auch in Braunschweig werden 20 Schüler vom Wilhelm-Gymnasium, der IGS Franzsches Feld und der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule in Braunschweig sowie des Gymnasiums Große Schule aus Wolfenbüttel den Astronauten fragen dürfen, was sie schon immer mal über das Leben und Arbeiten im All wissen wollten. Dafür hat das DLR_School_Lab die Schulen mit Informationsmaterial über die Forschung in der Mikrogravitation versorgt und mit ihnen den Ablauf des Funkkontakts genau einstudiert.

ARISS vermittelt Schulen Kontakt zur ISS – Begeisterung wecken

"Zurzeit müssen wir allerdings noch abwarten, auf welchen Tag Start und Ankunft des Frachttransporters Cyngus Orbital-2 gelegt werden", erläutert Frank Fischer. Sobald Astronaut Alexander Gerst dann wieder ein wenig Luft für den Bodenkontakt hat, wird festgelegt, wann die Schüler ihn mit Fragen per Funk löchern können. Bei der Vermittlung dieser Funkkontakte wird das DLR von der Vereinigung ARISS (AmatEuro Radio on the International Space Station) unterstützt, die für Schulen weltweit den Kontakt zur ISS koordinieren.

Die Jugendlichen sollen unter anderem für die Forschung und vor allem die Naturwissenschaften begeistert werden. Ein Konzept, dass – da ist sich Frank Fischer sicher – auch am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig und Neustrelitz aufgehen wird: "Wann kann man schon mal live mit einem Astronauten sprechen, der gerade über einem in der Raumstation schwebt?"

Ein Jahr „neue“ Germanwings: Passagiere und Airline zufrieden

Seit genau einem Jahr bereichert die "neue Germanwings" das Flugangebot für Kunden in ganz Europa: Zum 01. Juli 2013 startete sie mit einem völlig neu entwickelten Produkt- und Markenkonzept und entwickelte sich innerhalb von 12 Monaten in Deutschland zur drittgrößten Fluggesellschaft.

Seit Juli 2013 beförderte Germanwings über 16 Millionen Passagiere. Die Zahl der angebotenen Strecken stieg von 182 auf aktuell 296. Inzwischen steuert Germanwings 130 Ziele – zumeist in Europa – an.

In der "neuen Germanwings" führte Lufthansa die innerdeutschen Flüge und die Europaflüge abseits der Drehkreuze Frankfurt und München zusammen. Die Übertragung der Flugstrecken ist inzwischen weit fortgeschritten. In Köln, Stuttgart und Hannover ist sie abgeschlossen, in Hamburg und Berlin werden noch einige Strecken umgestellt. Im März 2014 startete in Düsseldorf die Übergabe von Strecken an Germanwings. Düsseldorf wird nach Abschluss der Streckenübernahme der größte Standort von Germanwings sein.

Fluggäste der Germanwings bescheinigen der Fluggesellschaft in allen Umfragen eine hohe Servicequalität und sind in der großen Mehrheit sehr zufrieden mit dem neuen Angebot. Damit bestätigen die Kunden den Anspruch der Airline als Günstigflieger mit niedrigem Preis- und hohem Qualitätsniveau.

Ergebnis teils unausgeglichen – Deutlich mehr Flugpersonal

Der Aufbau der Germanwings ist auch in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich: Nachdem die Airline gegenüber Vorjahr bereits im vergangenen Jahr 93 Millionen Euro zur Ergebnisverbesserung der Lufthansa Group beigetragen hatte, soll der Betrag in diesem Jahr weiter gesteigert werden. Der Konzern erwartet für 2015 erstmals seit vielen Jahren ein ausgeglichenes Ergebnis im Segment der Europäischen Verkehre abseits der Drehkreuze.

Die in Köln/Bonn beheimatete Fluggesellschaft hat auch ihre Flotte deutlich vergrößert: Trugen vor einem Jahr erst 38 Jets die Germanwings-Bemalung, sind jetzt 71 Flugzeuge im Kleid der jüngsten Fluggesellschaft der Lufthansa Group unterwegs. Bis Jahresende kommen weitere zehn Flugzeuge zur Flotte hinzu. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von knapp 1.600 auf aktuell knapp über 2.000.

Die Belegschaft wurde vor allem im Flugbetrieb mit vielen Neueinstellungen erweitert. So stieg die Zahl der fliegenden Mitarbeiter von 1.174 auf 1.614. Sie absolvieren derzeit im Schnitt insgesamt 3.312 Flüge pro Woche – vor zwölf Monaten waren es noch 1.891. Die Germanwings hat mit ihrer hoch motivierten Mannschaft seit ihrem Start vor einem Jahr bereits etwa 171.000 sichere Starts und Landungen absolviert.

Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG: "Wir sind mit der ,neuen Germanwings’ bei den Europäischen und innerdeutschen Direktverbindungen abseits unserer großen Drehkreuze in die Offensive gegangen. Unsere langjährige Erfahrung im Low Cost-Segment verbunden mit unserem Qualitätsanspruch haben wir in einem neuen, überzeugenden Konzept umgesetzt, das von den Kunden sehr gut angenommen wird. Mit unserer ,neuen Germanwings´ sind wir einen wichtigen Schritt gegangen und unserem Ziel, im Kurzstreckenverkehr außerhalb der großen Hubs profitabel zu fliegen, einen großen Schritt näher gekommen."

Positive Kundenresonanz auf neues Konzept

Thomas Winkelmann, Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung: "Germanwings gehört sicherlich zu den kreativsten Fluggesellschaften Europas. Vor zwölf Monaten haben wir mit dem neuen Produkt – und Markenversprechen mit der Germanwings einen neuen Weg beschritten. Seither bringen wir die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Kundengruppen in einem Flugzeug zusammen. Heute wissen wir, dass dieser eingeschlagenen Weg richtig war: Alle fühlen sich wohl an Bord von Germanwings. Dies liegt sicherlich auch daran, dass wir in zwei Punkten nie Kompromisse eingehen würden: bei der Sicherheit und bei der freundlichen und kompetenten Betreuung unserer Kunden."

Das Einzigartige an Germanwings ist das "Fliegen à la carte": Die Gäste haben bei der Buchung ihres Tickets die Auswahlmöglichkeit zwischen drei Produkten in unterschiedlichen Preissegmenten mit verschiedenen Komfortmerkmalen. "BEST" kennzeichnet das hochwertigste Angebot, das insbesondere die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abdeckt, aber auch für anspruchsvolle Privatreisende attraktiv ist. "SMART" bildet das Tarifangebot mit einem Paket von Zusatzleistungen, und "BASIC" ist ein reines Low Cost Flugangebot.

Anton Lill leitet fortan airberlin-Kundenbindungsprogramm topbonus

Anton Lill übernimmt ab heute, 01. Juli 2014, die Funktion des Geschäftsführers von topbonus, dem Vielfliegerprogramm von airberlin. In dieser Position verantwortet er die Weiterentwicklung des Programms.

Mitglieder und Partner von topbonus sollen künftig von einem weiteren Ausbau des Programms mit einem noch höheren Mehrwert und zusätzlichen Auswahlmöglichkeiten profitieren.

Anton Lill war zuvor als Vice President und General Manager Deutschland von American Express Global Business Travel verantwortlich. Neben anderen Management-Funktionen in der Dienstleistungsbranche war er 13 Jahre lang bei Lufthansa tätig, zuletzt als Geschäftsführer der Tochter AirPlus. Neben Götz Ahmelmann ist Lill damit ein weiterer ehemaliger Top-Manager der Lufthansa, der nun zu airberlin wechselt.

Partnernetzwerk soll erweitert werden

"Ich freue mich darauf, mit dem neuen Führungsteam zusammenzuarbeiten, um eine Ausweitung des Partnernetzwerks zu erreichen. Wir verfügen über die Daten und die Technologie, um ein Programm zu schaffen, das sich positiv im Alltagsleben aller Reisenden etablieren kann. Es ist ein spannendes Projekt", so Anton Lill.

"Wir freuen uns sehr, dass Anton Lill diese verantwortungsvolle Aufgabe für uns in Deutschland übernehmen wird", erklärt Darren Peisley, Managing Director von Etihad Global Loyalty. "Seine umfassende Branchenerfahrung wird uns dabei unterstützen, topbonus weiterzuentwickeln. Über das traditionelle Vielfliegerprogramm hinaus möchten wir topbonus in Zukunft zu einem ansprechenden Lifestyle-Programm ausbauen, von dem Mitglieder und Partner gleichermaßen profitieren. Es soll ein Programm entstehen, an dem jeder Gast teilhaben möchte, da es einen unmittelbaren Mehrwert sowie ein einzigartiges Nutzererlebnis und attraktive Prämienleistungen für seine Teilnehmer bietet."

Kundenbindung stärken – Etihad treibende Kraft

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin sagt: "Mit Anton Lill haben wir einen erfahrenen Manager für unser Kundenbindungsprogramm topbonus gewonnen. Es ist unser Ziel, dass topbonus in Zukunft weiter wachsen und noch attraktiver für Gäste von airberlin wird. Dabei wird uns Anton Lill künftig mit seiner gesamten Expertise unterstützen."

topbonus, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert, ist eines von drei kürzlich in das Global Loyalty-Portfolio von Etihad Airways aufgenommenen Programmen. Neben der Beteiligung von 29 Prozent an airberlin ist auch die 70-prozentige Beteiligung an topbonus auf die Strategie der nationalen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate zurückzuführen, Partnerschaften mit Fluggesellschaften und Vielfliegerprogrammen aufzubauen.

Ryanair verbindet Airport Weeze mit Perugia in Umbrien

Ryanair hat heute, am 01. Juli eine neue Flugverbindung zwischen Weeze und Perugia aufgenommen. Es ist bereits das 13. Ziel in Italien, das von Weeze aus in diesem Sommer angeflogen wird.

Der Ryanair – Jet startet ab sofort im Juli und August jeweils am Dienstag und am Samstag in die Hauptstadt der norditalienischen Region Umbrien. Der Flughafen-Geschäftsführer begrüßte heute die Crew und die Passagiere des Erstflugs aus Perugia, darunter den Chef des dortigen Flughafens Piervittorio Farabbi.

Ihn begleitete eine Gruppe italienischer Journalisten, die in den kommenden Tagen den Niederrhein, Nijmegen und das Rheinland erkunden werden.

Auf dem Bild wurden die ersten Gäste aus Perugia (v.r.nrl.) begrüßt: Charia Dall’Aglio (Investments & Promotion Agency der Region Umbrien), Piervittorio Farabbi (Flughafen-Chef von Perugia Airport), Rui Carvalho (Ryanair Steward), Ludger van Bebber sowie Ryanair Crew und Piloten.

Airbus A350 XWB mit Debut auf der Farnborough Airshow

Das neueste Mitglied der Airbus-Verkehrsflugzeugfamilie, die A350 XWB, wird sein Debüt auf der International Airshow geben, die vom 14. bis zum 20. Juli 2014 in Farnborough stattfinden wird.

Die A350 XWB wird in der ersten Wochenhälfte an den Flugvorführungen teilnehmen und im Freigelände gezeigt, obgleich es nicht ihr erster Termin auf der britischen Insel war. Weiterhin wird eine A380 während der ganzen Messewoche im Freigelände zu sehen sein. Eine A330 rundet den Auftritt der gesamten Palette von modernen Airbus-Großraumjets auf der Luftfahrtausstellung ab.

Großraum-Jets für wachsende Passagierzahlen, bei gleichen Slots

Die Widebody-Familie von Airbus ist die weltweit modernste und vielseitigste Produktpalette. Airbus deckt als einziger Hersteller alle Marktsegmente in der Kategorie von 100 bis über 500 Sitzen ab. Bei einem Verkehrsaufkommen, das sich alle 15 Jahre verdoppelt, können Airlines und Flughäfen mit Airbus-Großraumflugzeugen ein höheres Passagieraufkommen bewältigen, ohne dass zusätzliche Slots für Landungen erforderlich sind.

Weitere Mitglieder der Airbus-Verkehrsflugzeugfamilie werden ebenfalls auf der Airshow vertreten sein, darunter die A320 und ein ACJ319 Corporate Jet von Tyrolean mit der breitesten und höchsten Kabine unter allen Firmenjets. Das exklusiv ausgestattete Flugzeug bietet Lounge-Bereiche und ein Schlafzimmer mit angeschlossenem Bad.

Dies ist die erste Farnborough Airshow für die Airbus Group nach ihrer Umfirmierung. Im Ausstellungsbereich des Pavillons präsentiert Airbus seine führenden Produkte und Innovationen. Gezeigt wird auch ein Cockpit-Modell der A350 XWB in Originalgröße.

Airbus heimisch in Großbritannien

Alle in Farnborough gezeigten Airbus-Passagierflugzeuge wurden mit signifikanten Beiträgen aus Großbritannien zur Konstruktion, Entwicklung und Fertigung von Flügel, Fahrwerk und Triebwerk gebaut. Der Beitrag von Airbus zur britischen Wirtschaft über die Zusammenarbeit mit britischen Zulieferern wird auf jährlich 2,1 Mrd. £ beziffert. Airbus beschäftigt direkt rund 10.000 Mitarbeiter an den Standorten in Filton, Bristol und Broughton (Nordwales) und trägt indirekt zur Schaffung von weiteren 100.000 Arbeitsplätzen in der Lieferkette bei.

Etihad Regional startet Leipzig/Halle – Genf und stockt Paris und Zürich auf

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Seit heute bietet Etihad Regional – operated by Darwin Airline – ab Leipzig/Halle eine Nonstopverbindung nach Genf an. Die zweitgrößte Stadt der Schweiz ist nach Amsterdam, Paris und Zürich bereits das vierte Ziel, zu dem die Airline vom mitteldeutschen Airport aus startet. Die neue Verbindung nach Genf wird jeweils montags bis freitags angeboten. Die Flüge von Genf nach Leipzig/Halle starten jeweils montags bis donnerstags sowie sonntags.

Der bis Ende Oktober gültige Sommerflugplan des Leipzig/Halle Airports umfasst rund 50 nationale und internationale Destinationen in 17 Ländern. Darunter befinden sich mehr als 40 Sonnenziele rund um das Mittelmeer, den Atlantik sowie das Rote und Schwarze Meer. Ab Leipzig/Halle werden Nonstopverbindungen nach Paris, Zürich, Wien, Istanbul, Amsterdam, London, Barcelona und Moskau sowie neu nach Genf angeboten. Des Weiteren bestehen hochfrequente Anbindungen an die Drehkreuze Frankfurt, München und Düsseldorf sowie Köln/Bonn und Stuttgart.

Leipzig/Halle Genf
08:00 Uhr 09:45 Uhr (Di, Mi,Do)
11:45 Uhr 13:30 (Mo, Fr)
Genf Leipzig/halle
20:25 Uhr 22:10 Uhr (Mo-Do sowie So)

Zusätzliche Flüge nach Paris und Zürich Darüber hinaus baut die Airline ihr tägliches Angebot nach Paris und Zürich aus, das ab 4. Juli aufgestockt wird. So werden montags und freitags zusätzliche Flüge angeboten.

Leipzig/HAlle Paris cdg
06:15 Uhr 07:44 Uhr (Mo und Fr)
Paris CDG Leipzig/halle
08:40 Uhr 10:15 Uhr (Mo und Fr)
Leipzig/HAlle Zürich
19:55 Uhr 21:20 Uhr (Mo und Fr)
Zürich Leipzig/halle
18:05 Uhr 19:25 Uhr (Mo und Fr)

Der Airport ist an die Autobahnen A9 und A14 angebunden und verfügt über einen in das Zentralterminal integrierten Bahnhof. Von Bahnhof und Parkhaus gelangen Passagiere direkt in den Check-in-Bereich

Flughafen Dortmund rechnet mit 250.000 Ferien-Passagieren

Dortmund, 01. Juli 2014. Am Freitag startet der Dortmund Airport in die Sommerferien-Saison. Dann beginnt die heiße Phase des Reiseverkehrs am Ruhrgebietsflughafen. "In den Sommermonaten und insbesondere in der Ferienzeit zählen wir besonders viele Fluggäste", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Dabei erwarte er Passagierzahlen auf Vorjahresniveau und rechnet in der schulfreien Zeit mit rund 250.000 Passagieren. Traditionell ist die Balearen-Insel Mallorca beliebtestes Reiseziel ab Dortmund. Die Airlines Germanwings, airberlin und Ryanair bieten die Verbindung nach Palma bis zu viermal täglich an.

Gefragt sind in den Sommerferien auch touristische Ziele wie Alghero auf Sardinien. Ryanair fliegt die italienische Insel zweimal wöchentlich an. Das kroatische Split wird zweimal wöchentlich von Germanwings bedient. Und gleich vier Airlines bieten Urlaubern Flüge in das türkische Antalya. Hamburg Airways, Onurair, tailwind und Sun Express fliegen Sonnenhungrige an die türkische Riviera. Auch weniger touristisch geprägte Ziele bleiben in der Ferienzeit stark. So bietet Wizz Air mit Tuzla in Bosnien-Herzegowina (seit 19. Juni) und Craiova in Rumänien (ab 24. Juli) in der Ferienzeit gleich zwei neue Ziele.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens empfehlen die Flughafenbetreiber allen Passagieren eine frühzeitige Anreise zum Flughafen – auch für Geschäftsreisende. Fluggäste sollten sich generell zwei Stunden vor Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Auch Reisenden, die bereits online eingecheckt haben, wird zu einer frühen Anreise geraten.

Austrian Airlines lässt Business Class bald auch auf Europa-Flügen ersteigern

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Austrian Airlines erweitert ihr "Smart Upgrade" Angebot. Ab sofort haben Passagiere die Möglichkeit, auch auf allen Europa Linienflügen einen Platz in der Austrian Business Class zu ersteigern. Passagiere geben ihr Gebot online ab und erfahren innerhalb von 72 Stunden vor Abflug, ob sie den Zuschlag für einen Business Platz erhalten. Um mitzubieten, braucht der Passagier lediglich ein bereits gebuchtes Economy Class Ticket.

"Innerhalb eines Jahres haben wir über 23.000 Gebote für ein Business Class Upgrade auf der Langstrecke erhalten. Um den Kundenwünschen gerecht zu werden, erweitern wir dieses Service ab 01. Juli 2014 auf alle Linienflüge", so Karsten Benz, Chief Commercial Officer Austrian Airlines. In den nächsten Monaten will Austrian beim Thema Zusatzservices – Stichwort "à la carte Menu", "red lounge" – weitere Produktinnovationen vorstellen.

Flughäfen Berlin präsentieren Wachstum im Kerngeschäft

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH blickt in ihrem Kerngeschäft auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück: Die Passagierzahlen haben einen neuen Rekord von 26,3 Millionen erreicht. Das Wachstum lag bei 4,2 Prozent. Damit wächst Berlin bereits seit über zehn Jahren schneller als der Bundesdurchschnitt aller deutschen Flughäfen. Bei den Umsatzerlösen konnte eine deutliche Steigerung um 14 Prozent auf 306,6 Millionen Euro erzielt werden (2012: 269,6 Mio. Euro). Das EBITDA fiel auf 54,9 Millionen Euro (2012: 57,9 Mio. Euro).

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Die Zahlen zeigen, wie robust das Unternehmen ist: Wir verzeichnen ein kontinuierliches Wachstum im Kerngeschäft. Das ist der Weg, den wir in den nächsten Jahren gehen werden. Unser wichtigstes Vorhaben ist weiterhin die zügige Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg. Wir haben die technischen Themen im Griff und werden diese jetzt kontinuierlich abarbeiten."

Heike Fölster, Geschäftsführerin Finanzen: "Gesunde Finanzen sind die wichtigste Basis für unser Unternehmen. Einen wesentlichen Teil der Investitionen für den neuen Flughafen hat die FBB bereits beigesteuert. Wir stellen die FBB so auf, dass sie künftige Investitionen und BER-Kredite aus eigener Kraft stemmen kann."

Umsatzerlöse gestiegen

Die Umsätze sind sowohl in den Bereichen Aviation (2013: 192,3 Mio. Euro, 2012: 184,3 Mio. Euro), Non-Aviation (2013: 47,2 Mio. Euro, 2012: 45,2 Mio. Euro) als auch Real Estate (2013: 33,4 Mio. Euro, 2012: 29,0 Mio. Euro) gestiegen. Hinzu kommen Erlöse aus Bauleistungen, Services und Sonstiges, die zusammen 33,7 Millionen Euro ausmachen (2012: 11,1 Mio. Euro). Die Aufwendungen sind aufgrund unternehmensweiter Einsparungen auf 376,3 Millionen Euro leicht gesunken (2012: 382,4 Mio. Euro).

Das Jahresergebnis weist wie erwartet aufgrund von Abschreibungen und Zinszahlungen einen Fehlbetrag von 181,7 Millionen Euro auf (Fehlbetrag 2012: 185,2 Mio. Euro). Der operative Gewinn (EBITDA) ist jedoch nach wie vor positiv und entspricht damit annähernd dem Niveau des Vorjahres (2013: 54,9 Mio. Euro, 2012: 57,9 Mio. Euro).

Wachstum zum elften Mal in Folge stärker als der Markt

Basis der robusten Finanzkennzahlen ist die seit Jahren positive Verkehrsentwicklung in Schönefeld und Tegel. Im vergangenen Jahr standen im Flugplan insgesamt 172 Ziele in 47 Ländern, die von 69 Airlines angeboten wurden. Im Jahr 2013 starteten und landeten 26.319.144 Passagiere an den beiden Berliner Flughäfen. Das ist ein Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit wächst der Luftverkehr in Berlin und Brandenburg erneut stärker als der Durchschnitt der internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland (ADV-Durchschnitt +0,7 Prozent). In Tegel wurden insgesamt 19.591.838 Fluggäste (+7,9 Prozent) abgefertigt, in Schönefeld 6.727.306 (-5,2 Prozent).

In Berlin wurden nach dem Flughafen Frankfurt die meisten Direktpassagiere (24,2 Millionen) in der Bundesrepublik abgefertigt. Damit konnte Berlin den zweiten Platz im Direktverkehr weiter ausbauen und liegt in diesem Segment über eine halbe Millionen Passagiere vor München. Die meisten Passagiere ab Schönefeld und Tegel wurden auf den Strecken nach Frankfurt (1,85 Millionen), München (1,83 Millionen) und London (1,47 Millionen) gezählt.

Die Zahl der Flugbewegungen sank im vergangenen Jahr auf insgesamt 240.031 Starts und Landungen, ein Rückgang um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen auf 65.268 (-9,0 Prozent). In Tegel wurden 174.763 (+2,1 Prozent) Flugbewegungen registriert. Die Auslastung der Flugzeuge stieg auf 75,9 Prozent (+2,0 Pro-zentpunkte). Somit wurden 2013 von und nach Berlin mehr Passagiere bei weniger Flugbewegungen und mit besser ausgelasteten Flugzeugen befördert.

"Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel wachsen bereits im elften Jahr in Folge stärker als der Durchschnitt der internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Damit ist die FBB in ihrem Kerngeschäft die erfolgreichste Flughafengesellschaft in Deutschland", sagte Flughafenchef Mehdorn.

Europaverkehr wächst am stärksten

Die größten Zuwachsraten wurden im Europaverkehr (+7,8 Prozent) verzeichnet, gefolgt von den Langstreckenverbindungen mit einem Wachstum von 7,6 Prozent. Die größte Airline der Luftverkehrsregion, airberlin, setzte auch 2013 den Ausbau ihres Drehkreuzes am Flughafen Tegel fort. So nahm die Fluggesellschaft im März 2013 mit der Verbindung in die US-amerikanische Wirtschaftsmetropole Chicago eine weitere Langstreckenverbindung in ihren Flugplan auf. Darüber hinaus erhöhte airberlin die Anzahl der Frequenzen nach Miami. Mit Warschau, Sofia, Bukarest und Madrid wurden weitere Europäische Destinationen in das Drehkreuz integriert.

Dies wirkt sich auch auf den Transferanteil aus, der zum vierten Jahr in Folge gesteigert werden konnte und Berlin-weit nun bei 8,1 Prozent liegt. Der Lufthansa-Konzern hat im Juli 2013 als zweitgrößter Kunde am Standort Berlin die dezentralen Europaverkehre der Lufthansa außerhalb der Drehkreuze Frankfurt am Main und München und die von Germanwings in der "neuen" Germanwings zusammengeführt. easyJet, die größte Airline in Schönefeld, nahm neue Verbindungen nach London-Southend, Edinburgh, Sofia und Salzburg auf und festigte damit ihre Position als drittstärkste Fluggesellschaft in der Hauptstadtregion. Überdurchschnittliches Passagierwachstum setzt sich 2014 fort

Das im Bundesvergleich überdurchschnittliche Wachstum der beiden Berliner Flughäfen setzt sich auch in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 fort. Von Januar bis Mai nutzten insgesamt 10.590.869 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.

In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 2.746.484 Passagiere gezählt. Das sind 6,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am Flughafen Tegel 7.844.385 Fluggäste abgefertigt, das sind 6,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.

airberlin: Vertrieb mit Götz Ahmelmann von Lufthansa

Zum 01. Juli 2014 hat Götz Ahmelmann (43) den Posten des Chief Commercial Officer (CCO) bei airberlin übernommen und verantwortet ab sofort die gesamten Verkaufs- und Marketingbereiche innerhalb der airberlin group. Mit dem Start von Götz Ahmelmann strukturiert airberlin zugleich den Vertrieb der Airline neu.

Um die verschiedenen Kunden über die zur Verfügung stehenden Vertriebskanäle noch gezielter ansprechen und betreuen zu können, wird die Vertriebsorganisation ab 01. Juli 2014 in drei Bereiche gegliedert.

Künftig drei Bereiche der airberlin-Vertriebsstruktur

Detlef Altmann verantwortet wie bisher in seiner Funktion als SVP Tour Operator Sales den gesamten Bereich des Veranstaltergeschäftes. Dazu gehören unter der Leitung von Nicola Gregor das klassische Veranstaltergeschäft sowie der neu geschaffene Bereich "New Touristic Sales" unter der Leitung von Beate Kassner mit dem Fokus auf den dynamischen Veranstaltern.

Norbert Draskovits verantwortet als SVP Scheduled Sales den gesamten Agenturvertrieb. Neben den Corporate Sales und den International Sales ist er ab sofort auch für die Zusammenarbeit mit den touristischen Einzelreisebüros und Reisebüro-Ketten sowie Consolidators verantwortlich. Sein Aufgabenbereich inkludiert auch die Airline Partner Sales, um die Zusammenarbeit mit den Airline Partnern zu stärken.

In einem neuen Vertriebsbereich Online Sales & Direct Channels werden unter der Leitung von Pablo Caspers, Vice President Online Sales & Direct Channels, alle direkten Vertriebskanäle zusammengeführt. Pablo Caspers Team betreut den Verkauf über das Web, die Service Center, die Online Travel Agenturen sowie das Gruppengeschäft.

Ahmelmann kommt mit Expertise von der Lufthansa

"Mit Götz Ahmelmann haben wir einen ausgewiesenen Experten mit langjähriger Erfahrung gewonnen. Wir sind davon überzeugt, dass unser Vertriebsteam in der neuen Struktur für die Herausforderungen der verschiedenen Vertriebskanäle optimal aufgestellt ist und dass wir gleichzeitig durch die Zusammenfassung der Backoffice-Betreuung und des Gruppengeschäfts die Effizienz der Organisation deutlich erhöhen werden", sagt Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin.

Götz Ahmelmann kommt von der Deutschen Lufthansa, wo er seit 1996 verschiedene Positionen innehatte. Nach Stationen im Produktmanagement und in der Unternehmensstrategie war er als Kaufmännischer Leiter für das Lufthansa Hub in Frankfurt zuständig, verantwortete das Management, die Koordination und die Entwicklung der weltweiten Kooperationspartner der Lufthansa, inklusive der Star Alliance-Partner und war zuletzt als Vice President Sales and Services Europa verantwortlich für den Vertrieb der Lufthansa in 45 Ländern und das Ground Handling an über 100 Flughafenstationen.

Lufthansa nimmt Boeing 747 Nr. 1.500 entgegen

Planmäßig um 09:17 Uhr ist am vergangenen Sonntag, 29. Juni, die 14. Lufthansa Boeing 747-8 in Frankfurt gelandet. Sie ist nicht nur der 76. "Jumbo", den Lufthansa seit den 1970er Jahren vom amerikanischen Hersteller Boeing aus Seattle übernommen hat, sondern auch ein echter Meilenstein der Luftverkehrsgeschichte: Dieses Flugzeug, mit der Kennung D-ABYP ("Yankee Papa"), ist der 1.500 Jumbo, der jemals gebaut wurde.

"Es ist für Lufthansa eine Ehre, dass der Jubiläums-Jumbo in den Farben des Kranichs fliegen wird", hatte Nico Buchholz, Leiter Konzern-Flottenmanagement Deutsche Lufthansa AG, gesagt. "Lufthansa ist seit Jahrzehnten einer der engsten Berater der Flugzeughersteller, ein Pionier, wenn es um die Entwicklung neuer, umweltverträglicher und kerosinsparender Flugzeuge geht", ergänzte Buchholz anlässlich der Übergabe des Flugzeuges in Seattle.

Deutlich weniger Kerosinverbrauch und Lärm

Lufthansa erwartet insgesamt 19 Flugzeuge dieses Typs und wird damit der größte Betreiber der 747-8 unter den Passagierfluggesellschaften weltweit sein. Die "Strich 8", wie sie auch genannt wird, hat Einiges zu bieten. Mit dem Einsatz des neuesten Jumbos geht Lufthansa einen weiteren Schritt in Richtung "Drei-Liter-Flotte", was das Ziel von drei Litern Kerosinverbrauch pro Passagier und 100 Kilometer beschreibt. Das Flugzeug ist 15 Prozent treibstoffeffizienter als ihr Vorgängermodell und die CO2-Emissionen liegen entsprechend um rund 15 Prozent niedriger. Der Lärmteppich der B747-8 ist im Vergleich zur älteren Boeing 747-400 um 30 Prozent kleiner.

Was im Oktober 1969 als erster Trainingsflug mit der neuen Boeing 747 über dem östlichen Gebirge von Seattle begann, wurde zu einer Ikone der Lufthansa-Flotte und der kommerziellen Luftfahrt überhaupt. Am 09. März 1970 übernahm der damalige Lufthansa-Vorstandschef Herbert Culmann vor der Werkshalle in Everett die erste Lufthansa Boeing 747-130 mit der Produktionsnummer 12 und der Lufthansa-Registrierung "D-ABYA".

Nach PanAm war die Kranichlinie somit die zweite internationale Fluggesellschaft und damit die erste europäische Airline, die den Jumbo in Liniendienst stellte. Mit ihr wurden in Folge mehrere große Weltpremieren gefeiert, so beispielsweise die erste Filmvorführung an Bord eines Jumbo Jets.

Als Militärmaschine geplant die Luftfracht umgekrempelt

Bereits zwanzig Monate nach dem Erstflug der Boeing 747-130 startete der vierte Lufthansa-Jumbo am 02. April 1971 als modifiziertes Modell. Boeing hatte die 747-200 mit größeren Treibstofftanks und einem höheren Startgewicht von 378 Tonnen ausgestattet. Somit hatte die Maschine eine gesteigerte Reichweite.

Ursprünglich als Militärmaschine gedacht, machte der Jumbo jedoch nicht nur Karriere als Passagierflugzeug. Am 10. April 1972 erhielt Lufthansa als Launching Customer die erste "lächelnde" Boeing der Welt – die Frachtversion Boeing 747-230F. Ihre Bugspitze ließ sich horizontal öffnen. Dadurch konnten auch sperrige Güter problemlos verladen werden. Mit dem Start des weltweit ersten Frachtjumbos am 19. April 1972 mit dem Kennzeichen D-ABYE katapultierte sich Lufthansa schnell auf Platz eins im Luftfrachtverkehr.

"Als einen Schritt in die neunziger Jahre" bezeichnete Lufthansa-Vorstandschef Heinz Ruhnau den am 23. Juni 1986 unterzeichneten Kaufvertrag für zunächst sechs weiterentwickelte Boeing-Maschinen. War Lufthansa schon an der Planung der Boeing 747-100 beteiligt, konnte sie als Erstbesteller der "Dash 400" (Boeing 747-400) nun mit vielen hundert Verbesserungsvorschlägen und mehr als 20.000 Ingenieursstunden maßgeblich an der Entwicklung des neuen Flugzeuges mitwirken.

"Mit-Entwicklung" der Boeing 747 durch Lufthansa

Mit diesem Flugzeug wurde das moderne digitalisierte Zwei-Mann-Cockpit Realität, auf das Jürgen Weber, damals bei Lufthansa Technik in Hamburg für Flugzeugentwicklung verantwortlich und später Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG, und der ehemalige Technikvorstand des Lufthansa-Konzerns Reinhard Abraham hingearbeitet hatten.

Nach oben stehende Seitenflügeln an den Flügelspitzen (Winglets), neue und sparsamere Triebwerke, neue Materialien wie Verbundwerkstoffe und Aluminiumlegierungen: alle diese Innovationen ermöglichten gegenüber der -200er Serie Treibstoffeinsparungen in Höhe von 24 Prozent. Den ersten weiterentwickelten Superjumbo mit dem Kennzeichen D-ABVA, der fast 13.000 km in 16 Stunden zurücklegen und so fast alle Ziele der Welt erreichen konnte, übernahm Lufthansa am 23. Mai 1989.

Anfang der 2000er Jahre entstand die Idee, die Boeing 747-400 weiter zu entwickeln. So wurde der Jumbo nicht nur um 5,6 Meter verlängert, sondern auch ansonsten völlig neu entwickelt, unter anderem mit neuem Flügeldesign und neuen Triebwerken. Als weltweit erste Passagierfluggesellschaft erhielt Lufthansa am 02. Mai 2012 ihre erste Boeing 747-8.

Lübeck Airport sucht neuen Investor – Keine Einstweilige Verfügung

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In der heutigen Betriebsversammlung gab der Betriebsrat des Lübeck Airport bekannt, dass der für heute Nachmittag geplante Gerichtstermin vor dem Arbeitsgericht aufgehoben wurde. Betriebsrat und vorläufiger Insolvenzverwalter einigten sich auf ein Gespräch zum Interessensausgleich. Nach dem positiven Gespräch mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Herrn Prof. Dr. Klaus Pannen und Not-Geschäftsführer Siegmar Weegen, hat der Betriebsrat seinen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Yasmina Flughafenmanagement GmbH zurückgezogen.

Betriebsratsvorsitzender Kristian Kagel hat ein gutes Gefühl: "Wir haben gestern mit Herrn Prof. Dr. Pannen und Herrn Weegen ein sehr konstruktives Gespräch geführt und ein baldiges Treffen für einen Interessensausgleich geplant."

Weiter geht auch der Betriebsrat von einer Fortführung des Lübecker Flughafens aus: "Wir sind überzeugt davon, dass die Geschäftsführung alles daran setzt, einen neuen Investor für den Lübeck Airport zu finden und haben Vertrauen, dass dies auch gelingen wird", so Kagel weiter.

AISat zur Schiffs-Ortung ins All gestartet

Pünktlich startete am 30. Juni 2014 der Satellit AISat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer PSLV-C23-Rakete vom indischen Satish Dhawan Space Center ins All.

Der 14 Kilogramm leichte Satellit, mit dem die DLR-Wissenschaftler die Signale von Schiffen empfangen wollen, wurde wie geplant 1113,7 Sekunden nach dem Start auf einen Orbit in Höhe von 660 Kilometern ausgesetzt. Gegen 09:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichte auch das erste Signal des Satelliten den Kontrollraum im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

Hobbyfunker melden Signale von Holland bis Brasilien

"Wir wissen: Er lebt, und er sendet uns Daten über seinen Gesundheitszustand", sagt Falk Nohka vom AISat-Team. Das erste Signal war ein Rufzeichen sowie erste Informationen, den AISat als Morsecode zur Erde schickte. Dieses Bakensignal wurde nicht nur in Bremen vernommen, sondern auch weltweit von Hobbyfunkern gehört.

"Es sind Empfangsberichte von Brasilien bis zu den Niederlanden dabei." Während des ersten Überflugs über Bremen hatten die Wissenschaftler des DLR ab 11:05 Uhr mitteleuropäischer Zeit für sechs Minuten Kontakt zu ihrem Satelliten im Weltall. Anderthalb Stunden später konnten sie AISat für sieben Minuten kontaktieren und Daten herunterladen.

Sobald feststeht, dass der Satellit die Belastungen durch den Start gut überstanden hat und er aufhört zu taumeln, werden die DLR-Forscher das Kommando zur Entfaltung der vier Meter langen Helix-Antenne (hier mit weiteren Bildern) senden. Mit dieser will das Team die AIS-Signale (Automatic Identification System) der Schiffe empfangen und sie so präzise orten. Bisher sind zwar bereits kommerzielle Satelliten im Einsatz, die die AIS-Signale empfangen, doch in stark befahrenen Gewässern wie der Deutschen Buch oder Häfen wie Singapur übersteigt die Anzahl der Schiffe das "Hörvermögen" dieser Satelliten mit einfachen Stabantennen.

Helix-Antenne von AISat kann gezielt hinhören

Satellit AISat ist deshalb mit einer Helix-Antenne ausgerüstet, die sich auf ein Gebiet mit nur 750 Kilometern Durchmesser ausrichtet. Bodengestützte Empfangsstationen des DLR werden dabei die Vergleichsdaten liefern, um die Leistungsfähigkeit von AISat zu ermitteln. Die Antenne wurde gemeinsam vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme sowie dem DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik entwickelt.

Satellit und Empfänger wurden im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme entwickelt, gebaut und getestet. "Wir hoffen, dass AISat mit der Helix-Antenne eine gute Alternative zu den bisherigen Satelliten ist und sich in den Hochverkehrsgebieten beweist", sagt Projektleiter Jörg Behrens.

Taskforce zu Korruption am Flughafen BER: Auch Hinweise auf Preisabsprachen?

Die von Flughafenchef Hartmut Mehdorn angesichts des Korruptionsverdachts gegen einen leitenden Mitarbeiter der FBB eingesetzte Taskforce hat heute dem Aufsichtsrat ihren Zwischenbericht vorgelegt. Demnach haben sich die Verdachtsmomente gegen den ehemaligen Flughafenmitarbeiter erhärtet. "Es geht dabei um vertikale Preisabsprachen und Kick-Back-Abreden sowie um horizontale Preisabsprachen zwischen verschiedenen Bietern.", so heißt es in dem Bericht. Eingangs hatten sich die Untersuchungen auf Absprachen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer (sogenannte vertikale Preisabsprachen) konzentriert.

Die Taskforce stieß jedoch auch auf Indizien für Preisabsprachen zwischen einzelnen Bietern (sogenannte horizontale Absprachen). Inwieweit hier eine Strafbarkeit der handelnden Personen vorliegt, kann die FBB derzeit nicht abschließend feststellen.

Horizontale Abreden: Staatsanwaltschaft dehnt Ermittlungen aus

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen jedoch bereits auf Absprachen von Bietern untereinander ausgedehnt. Die Taskforce nahm für ihren Bericht Verträge, Unterlagen aus dem Vergabeverfahren sowie weitere Dokumente in Augenschein. Ergänzend wurde mit beteiligten Personen eine Vielzahl von Interviews zur Klärung der Sachverhalte geführt. Auswirkungen auf Kosten und Termine noch nicht sicher absehbar

Die Taskforce kommt in ihrem Bericht zu weiteren Ergebnissen: Die Auswirkungen auf Kosten und Termine sind derzeit noch nicht sicher absehbar. Klar sei jedoch, dass eine große Zahl notwendiger Planungsvergaben nur verzögert erfolgen könne. Die FBB wird Schwachstellen in der eigenen Organisation abstellen und die Aufbauorganisation anpassen. Insbesondere das Regelwerk für die Beschäftigung von Fremdkräften wird überarbeitet. Die abgeschlossenen Planerverträge bleiben zunächst wirksam. Die weitere Tätigkeit hänge laut Taskforce jedoch davon ab, "ob eine so genannte Selbstreinigung durch die betroffenen Unternehmen stattfindet".

Mehdorn sagte nach der Aufsichtsratssitzung: "Die Ergebnisse der Taskforce zeigen, dass das Flughafenprojekt nicht ohne Schrammen durch diesen Korruptionsverdachtsfall kommt. Der Ex-Kollege hat mit seinem Tun dem Unternehmen massiv geschadet. Dennoch war die Einsetzung der Taskforce der richtige Schritt zur Aufarbeitung des Falls. Wir werden künftig noch vorsichtiger bei den Auftragsvergaben vorgehen müssen. Das kostet Zeit, ist aber unvermeidlich."

Gespräch mit einem Planer brachte Stein ins Rollen

Die FBB hat die Ergebnisse der Taskforce-Untersuchungen der in diesem Fall ermittelnden Schwerpunktstaatsanwaltschaft Neuruppin übergeben. Die Taskforce setzt sich zusammen aus flughafeninternen Juristen und Revisoren, externen Juristen, Antikorruptionsspezialisten sowie dem Unabhängigen Beobachter, der die Einhaltung des 2005 zwischen FBB und Transparency International geschlossenen Integritätspaktes überwacht.

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hatte Ende Mai nach einem Hinweis der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Dienstzimmer von zwei Beschuldigten sowie Privaträume des Hauptbeschuldigten in einem Korruptionsverdachtsfall am Flughafen durchsucht. Der Verdacht hatte sich nach einem Gespräch mit dem Repräsentanten eines im Bereich der technischen Planung tätigen internationalen Unternehmens ergeben. Die Staatsanwaltschaft spricht mittlerweile von einem "klassischen Modell von Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr".

Korruptionsprävention mit externem Spezialisten

Bereits vor Beginn der Bauarbeiten am BER hatte die FBB Anfang 2005 mit der unabhängigen Organisation Transparency International Deutschland e. V. einen Integritätsvertrag zur Vorbeugung gegen Korruption und illegale Absprachen beim Bau abgeschlossen. Als damals bundesweit erstes Unternehmen hatte die Flughafengesellschaft mit Prof. Peter Oettel auch einen unabhängigen externen Beobachter eingesetzt, der seitdem die Einhaltung des Integritätsvertrages überwacht.

2010 verschärfte die FBB ihre Korruptionsprävention noch einmal. Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und externe Dritte wie Auftragnehmer, Dienstleister oder Geschäftspartner können sich seitdem mit möglichen Hinweisen und Fragen sowohl an einen internen Antikorruptionsbeauftragten als auch an eine externe Ombudsfrau wenden. Beide gehen Hinweisen und Verdachtsfällen wie z.B. auf Korruption, Betrug, Wirtschaftkriminalität oder Untreue nach.

Ryanair mit 3.000.000. Passagier in Memmingen

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Ryanair setzt weiter auf den Allgäu Airport. Dies betonte am Freitag, 27.06.2014, Colm O’Shea, der neue, für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Sales & Marketing Manager der Airline bei seinem Antrittsbesuch in Memmingen. Und pünktlich zu seiner ersten Visite konnte die irische Fluglinie auch den dreimillionsten Passagier begrüßen, der mit Ryanair ab und nach Memmingen geflogen ist.

Flug FR 2541 von Malaga nach Memmingen endete für Herbert Landauer mit einer Überraschung. Der Münchner wurde nach einem viertägigen Spanien-Urlaub bei seiner Ankunft von Ryanair-Manager Colm O’Shea mit Blumen und einem Fluggutschein begrüßt. Schließlich ist er der dreimillionste Fluggast, der seit April 2009, als die irische Fluglinie ihren Betrieb in Memmingen aufnahm, mit der Airline geflogen ist.

Carrier für Wintersport und Sonnen-Liebhaber

Dass sich die Zahl der Fluggäste in Zukunft stetig vermehren soll, betonte O’Shea in einer anschließenden Pressekonferenz. Ryanair setze, so versicherte er, weiter auf Deutschlands höchstem Verkehrsflughafen. So habe man im neuen Winterflugplan zusätzlich das Flugziel Rom aufgenommen, das bisher nur im Sommer angesteuert wurde. Drei Mal pro Woche geht es in die italienische Hauptstadt.

Täglich und am Samstag sogar zweimal steht London auf dem Flugplan. Im Winter möchte man so auch verstärkt englische Wintersportler zu Skiferien ins Allgäu und in die benachbarten Alpenländer bringen. In wärmere Gefilde führt der Ryanair-Flug nach Teneriffa, der auch in diesem Winter zwei Mal pro Woche durchgeführt wird. Weitere Flugziele sind Alicante, Malaga, Porto und Dublin. Mit insgesamt 21 Ryanair-Flügen pro Woche ist Memmingen der stärkste Standort der Airline in Süddeutschland.

Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid konnte zudem berichten, dass auch die innerdeutschen Verbindungen mit Germanwings nach Hamburg und Berlin wie gehabt im Winter fortgeführt werden. Außerdem belegt der Allgäu Airport mit den osteuropäischen Zielen Kiew, Targu Mures, Belgrad und Skopje bei Wizz Air Platz eins der Flughäfen im Süden.

Konditionen für Familien verbessert

Neu bei Ryanair sind zahlreiche Familienprodukte. Im Rahmen des Programms "Ryanair Family Extra" bietet die Airline, so ihr Deutschland-Vertreter Colm O’Shea, eine Reihe von Ermäßigungen und mehr Service. Dazu zählen 50 Prozent Rabatt auf die Sitzplatzwahl von Kindern, für deren aufgegebenes Gepäck sowie eine vergünstigte Gebühr für den Service "bevorzugtes Einsteigen". Für die Mitreise von Kleinkindern bezahlt man nun weniger. Außerdem wurde ihnen fünf Kilogramm Freigepäck eingeräumt.

Für den Transport von Kinder- und Babyausrüstung gibt es jetzt zwei freie Gepäckstücke, an Bord bestehen nun eigene Möglichkeiten, ein Baby zu wickeln und das Milchfläschen zu erwärmen. Wer zwei Mal eines dieser Produkte gebucht hat, erhält beim dritten Flug einen sogenannten Fly’n’ Save Rabatt in Höhe von 20 Prozent.

Das Familienprogramm ist Teil einer Serviceoffensive, zu der bereits Sitzplatzreservierungen, ein zweites kostenloses Handgepäck und reduzierte Gebühren zählen. Im Juli folgen eine neue mobile App und mobile Bordkarten, obendrein sind spezielle Produkte für Geschäftsreisende angekündigt.

Auf dem Bild: Auf der Strecke von Malaga nach Memmingen ist Herbert Landauer mit seiner Gattin regelmäßig unterwegs; er ist der dreimillionste Passagier, der mit Ryanair und dem Allgäu Airport geflogen ist. Ryanair Sales & Marketing Manager Colm O’Shea (links) und Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid (rechts) überraschten das Ehepaar Landauer mit einem Fluggutschein.

Kuhglocke oder Kampfanzug: Fundsachenversteigerung des Flughafen München

Von der Kuhglocke bis zum Kampfanzug, von der Hirschskulptur aus Bronze bis zum Spannbetttuch: Die nächste Fundsachen-Versteigerung des Münchner Flughafens hat wieder allerhand Skurriles und Kurioses im Angebot. Aber natürlich gibt es auch wieder Nützliches für den Alltag wie Laptops, Kameras, Handys oder Kleidung. Die Versteigerung findet am kommenden Samstag, 05. Juli 2014, ab 13:00 Uhr in der Festhalle Greiner auf dem Siedler- und Seefest am Karlsfelder See statt.

Insgesamt kommen rund 250 Fundsachen, die am Münchner Flughafen verloren oder vergessen wurden, unter den Hammer. Schnäppchenjäger können zudem für vier ungeöffnete Koffer oder Taschen bieten, die als "Überraschungskoffer" versteigert werden.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen im Festzelt zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.