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SPOT 7 mit stereoskopischen Aufnahmen aus dem All

Der von Airbus Defence and Space entwickelte und gebaute Erdbeobachtungssatellit SPOT 7 ist am 30. Juni um 06:22 Uhr MEZ vom Satish Dhawan Space Centre in Indien an Bord einer PSLV-Trägerrakete (Polar Satellite Launch Vehicle) ins All gestartet. SPOT 7 wird den im selben Orbit positionierten Zwillingssatelliten SPOT 6 und die beiden sehr hochauflösenden Satelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B ergänzen. Er wird um 180 Grad versetzt zu SPOT 6 um die Erde kreisen.

Nach einer In-Orbit-Testphase wird diese Konstellation aus optischen Satelliten ihren vollen Betrieb aufnehmen. Airbus Defence and Space wird damit über eine Konstellation von vier optischen Satelliten verfügen, die einzigartige Anwendungsmöglichkeiten bietet und Kunden innerhalb kürzester Zeit aktuelles Bildmaterial zur Verfügung stellt.

Jeder Ort der Erde kann einmal täglich durch einen SPOT-Satelliten mit hoher Auflösung und einen Pléiades-Satelliten mit sehr hoher Auflösung erfasst werden. Während SPOT 6 und SPOT 7 weite Gebiete mit einer Auflösung von 1,5 Metern aufnehmen, sind Pléiades 1A und Pléiades 1B in der Lage, kleinere Ausschnitte mit höherer Auflösung (Datenprodukte mit 50 Zentimeter Auflösung) zu erfassen.

Evert Dudok, Leiter von Communications, Intelligence & Security (CIS) bei Airbus Defence and Space, erklärte: "Die Dienste dieser optischen Konstellation werden durch Daten der Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X ergänzt. Mit den sich gegenseitig komplettierenden optischen und Radarsatellitendaten in unterschiedlichen Auflösungen können wir unseren Kunden weltweit einzigartige Dienste anbieten."

Gebietsabdeckung in Rekordzeit bei stereoskopischen Aufnahmen

Wie sein Zwillingssatellit deckt auch SPOT 7 große Gebiete in Rekordzeit ab. Mit der Platzierung des zweiten Satelliten steigt die Aufnahmekapazität auf sechs Millionen Quadratkilometer pro Tag, das entspricht einer Fläche zehnmal so groß wie Frankreich. Die SPOT6/7-Konstellation sorgt für eine wesentliche Verbesserung der Leistungen und Dienste des seit 2002 betriebenen Satelliten SPOT 5, dessen kommerzieller Dienst voraussichtlich im ersten Quartal 2015 eingestellt wird.

Die neue Konstellation bietet eine bessere Auflösung, schnellere Programmierung ebenso wie eine deutlich höhere tägliche Aufnahmekapazität im mono- oder stereoskopischen Aufnahmemodus. SPOT 6 und SPOT 7 sind hochagil und in der Lage, im Radius von 1.500 Kilometern jeden beliebigen Punkt der Erde anzuvisieren. Sie sind auf eine Mindestlebensdauer von zehn Jahren ausgelegt. Dank ausgewiesener Expertise auf dem Gebiet der Satellitentechnologie hat Airbus Defence and Space die beiden Satelliten SPOT 6 und SPOT 7 in nur dreieinhalb Jahren gebaut.

Satelliten- und Datenprodukte im Aufwind

Die neuen Kapazitäten von SPOT 6, der seit Februar 2013 im kommerziellen Betrieb ist, erfüllen insbesondere den Bedarf für die nationale Kartierung im Maßstab 1:25.000 und eignen sich für Anwendungen zur Überwachung von Umwelt, Ozeanen, Flächennutzung, Abholzung und in der Ölindustrie.

SPOT 6 und SPOT 7 profitieren von der umfangreichen Erfahrung, die Airbus Defence and Space in den letzten 30 Jahren beim Betrieb von Satelliten und dem Vertrieb von Satellitendaten erworben hat. Die Komplettierung dieser einzigartigen Konstellation bietet Airbus Defence and Space Gelegenheit zum Abschluss neuer Partnerschaften, um den Zugang zu und die Nutzung von Satellitenbilddaten zu erweitern.

Der Start von SPOT 7 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem strategischen Kooperationsabkommen mit Aserbaidschans Satellitenbetreiber Azercosmos, das eine gemeinsame Nutzung der Satelliten betrachtet und die Kapazitäten des Betreibers im Bereich Geoinformation erweitern soll. Im Mai dieses Jahres haben Airbus Defence and Space und Azercosmos bereits eine entsprechende Grundsatzvereinbarung unterzeichnet.

4.000 Besucher mit WM-Feeling am Flughafen-Airlebnis in Frankfurt

Die ganze Welt ist im WM-Fieber. Nicht alle haben die Gelegenheit, die Spiele live in Brasilien zu verfolgen. Deshalb holte der Flughafen Frankfurt mit dem Airlebnis-Tag "Feel Brazil" das brasilianische Lebensgefühl an den Flughafen.

Über 4.000 Besucherinnen und Besucher freuten sich über lateinamerikanische Rhythmen und Fußballspaß zum Mitmachen. Für einen Tag hieß es: Samba de Frankfurt!

Fußball-Fans konnten sich im Soccer Fun-Park mit seinen vier Stationen so richtig austoben. Wer hier sein Ballgeschick unter Beweis stellte, hat einen attraktiven Sofortgewinn mit nach Hause genommen und konnte außerdem am großen Gewinnspiel teilnehmen. Hauptgewinn: ein Condor-Flug für zwei Personen zu einem der schönsten Strände Brasiliens.

Besonderes Highlight war die Trikot-Wand: Auf zwölf Fußballtrikots konnten die Fans unterschreiben und so Grüße an die deutsche Nationalelf richten. 1.500 Unterschriften für Jogi und seine Jungs kamen zusammen.

Auf der Hauptbühne im Terminal 2 sorgten die "Banda Aba Brazil" und die "Spanish Music Mafia" für gute Stimmung, während Samba- und Capoeira-Tanzgruppen sowie Trommler das Publikum in beiden Terminals begeisterten.

Im Beach Club unter Palmen auf der Besucherterrasse wurden Caipirinhas serviert. Die kleinen Besucher waren begeistert vom Kinderschmink-Team.

Die "Airlebnis-Tage" sind ein weiterer Baustein des Serviceprogramms "Great to have you here!", das der Flughafen Frankfurt ins Leben gerufen hat, um mit vielen Verbesserungen Passagieren und Besuchern den Aufenthalt an Deutschlands größtem Airport noch angenehmer zu machen. Der Flughafen Frankfurt begrüßte 2013 mehr als 58 Millionen Passagiere.

Flughafen BER soll 5,4 Mrd. Euro kosten – Mehr kostet mehr

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Die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute dem Aufsichtsrat die Inbetriebnahme-relevanten Mehrkosten für den Flughafen BER vorgestellt. Demnach liegen die Baukosten für den Flughafen Berlin Brandenburg mit einer Startkapazität von 27 Millionen Passagieren inkl. Schallschutzprogramm bei 5,4 Milliarden Euro. Der Kostenanteil für das BER-Schallschutzprogramm liegt bei rund 730 Millionen Euro. In der Vergangenheit waren bereits zusätzliche Mittel bewilligt worden.

Die Mehrkosten von rund 1,1 Milliarden Euro entfallen zum Großteil auf die Umsetzung des Brandschutzkonzepts, den Umbau der Entrauchung, die bauliche Fertigstellung des Terminals, weitere Bau- und Planungsleistungen, die Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn, die bauliche Durchbindung des Taxiways Charlie sowie die Risikovorsorge.

Mehdorn: 39 von 40 Gebäuden fertiggestellt

Knapp 300 Millionen Euro entfallen auf die Umsetzung des Schallschutzprogramms. In den BER-Baukosten von 5,4 Milliarden Euro sind Kosten für Kapazitätserweiterungen nach der Eröffnung nicht enthalten.

Flughafenchef Hartmut Mehdorn betonte, dass die FBB sorgfältig mit ihren Finanzen umgehe: "Wir haben in den zurückliegenden Monaten dank unserem Beschleunigungsprogramm SPRINT die Fertigstellung des BER zurück in die Spur gebracht", sagte Mehdorn. "39 von 40 Gebäuden auf dem BER-Gelände sind fertiggestellt. Ende Juli reichen wir die Baufertigstellungsanzeige für das Nordpier ein. Anschließend konzentrieren wir uns vollständig auf Planung und Bau im Terminal, im Haupt- und im Südpier."

Restrukturierungen bei Personal und Planern

Mehdorn sagte weiter, die FBB habe bei der Restrukturierung des BER gute Fortschritte gemacht. So wurde die Zahl der Objektüberwacher von 300 auf 200 Personen reduziert. Die Anzahl der Ingenieurbüros konnte von 64 auf zehn reduziert werden. Dennoch äußerte Mehdorn auch Kritik am teilweise zu schleppenden Fortgang der derzeitigen Arbeiten: "Wir müssen noch besser werden. Gerade bei Planung, Steuerung und Ingenieurleistungen sehe ich noch Verbesserungspotenzial." Hier werde oft eine Schleife zu viel gedreht, anstatt die Dinge zügig und pragmatisch voranzubringen.

Flughafenchef Hartmut Mehdorn wies zudem darauf hin, dass die Kapazität des Flughafens im Vergleich zur ursprünglichen Planung laufend an die ständig steigenden Fluggastzahlen angepasst wurde. Das Terminal wurde von 220.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche auf 340.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche erweitert und etwa durch Ausbauten im Pier Süd komfortabler oder durch Einbau einer Zwischenebene für den Umsteigeverkehr angepasst. Auch die Flugbetriebsflächen wie Vorfelder und Rollwege wurden erweitert.

Mehdorn: "Mehr Flughafen kostet mehr Geld"

Außerdem nahm die Flughafengesellschaft 2010 aufgrund neuer EU-Sicherheitsbestimmungen zwei zusätzliche Gebäudeteile, die sogenannten Pavillons, links und rechts des Terminals in das BER-Bauprogramm auf. Mehdorn sagte: "Mehr Flughafen kostet mehr Geld und dauert länger. Ich kann darin den Skandal nicht erkennen, den manche herbei reden wollen. Der BER wird ein guter, funktionaler und gerade im Vergleich zu anderen Flughafenprojekten eher preiswerter Airport."

Das Investitionsvolumen für den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg in Höhe von 4,6 Milliarden sowie den Schallschutz (730 Millionen Euro) wird zu über 50 Prozent von der Flughafengesellschaft selbst erwirtschaftet. Über eine halbe Milliarde Euro hat die Flughafengesellschaft in den zurückliegenden Jahren aus ihrem laufenden Geschäft in den BER investiert. Zudem hat die FBB 2009 bei einem Bankenkonsortium um die KFW-IPEX-Bank sowie der Europäischen Investitionsbank drei Kredite mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Mrd. Euro abgeschlossen, den sie in den kommenden Jahren vollständig zurückzahlen wird.

Die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund haben bislang 838 Millionen Euro in den Bau des Flughafens BER investiert. 430 Millionen Euro wurden durch die Gesellschafter in einzelnen Tranchen von 2005 bis 2011 ausgereicht. Von den 2012 beschlossenen 1,2 Milliarden Euro Gesellschaftermitteln wurden bislang 408 Millionen abgerufen.

Gute Geld-Anlage statt Subventionen

Mehdorn betonte, dass die Gesellschaftermittel für den BER gut angelegt seien: "Der BER ist und bleibt das wichtigste Zukunftsprojekt unserer Region. Die Investitionen rechnen sich." Mehdorn sagte weiter: "Die Flughafengesellschaft ist weit davon entfernt, ein dauerhafter Subventionsempfänger zu werden, wie neulich in einem Auftragsgutachten geunkt wurde. Im Gegenteil. Die FBB wird bereits kurz nach der BER-Eröffnung einen positiven Cash Flow vorweisen und Zins und Tilgung für die aufgenommenen Kredite selbst bedienen können."

 

Condor schließt Kabinen-Umrüstung in Boeing 767 ab

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Ab heute fliegen alle Condor Flugzeuge des Typs Boeing 767 mit einer rundum erneuerten Kabine. Als letzte der zwölf Maschinen kehrte das Flugzeug mit der Kennung D-ABUD gestern fertig umgerüstet nach Frankfurt zurück.

Die Condor Langstrecken-Flugzeuge verfügen nun über neue, besonders bequeme Sitze mit In-Seat Entertainment in allen Klassen und eine neue Business Class mit vollautomatischen Liegesitzen. Die Condor Business Class setzt ganz neue Maßstäbe: Die vollautomatischen, komfortablen Liegesitze der neuen Business Class sind elektrisch verstellbar und bieten dem Passagier mit einer Neigung von 170 Grad verschiedenste Positionen zum Entspannen und Schlafen.

Das breitgefächerte Entertainment-Angebot bestehend aus rund 30 Filmen, über 50 TV-Serien und vielen weiteren Inhalten kann auf den modernen 15,4 Zoll Monitoren via Touch Screen oder über eine Fernbedienung bedient werden. Wer lieber eigene Geräte nutzen möchte, findet hierfür entsprechende Strom- und USB-Anschlüsse integriert im Sitz.

In-Seat Entertainment und USB-Anschluss

Die Kabine wurde von den Teppichen über die Wandverkleidung bis hin zu den Toiletten komplett erneuert. Das neue Design in blau und grau lässt die Kabine heller und freundlicher wirken. Durch neue, ergonomische Sitze vergrößert sich der sogenannte ‚Living Space‘, der wahrgenommene Freiraum, in der Economy und Premium Economy Class spürbar und damit das Raumgefühl an Bord. Neben weiterhin im Vergleich zur Economy Class rund 15 Zentimetern zusätzlichem Sitzabstand verfügen die Sitze der Premium Economy Class mit einer stärkeren Neigung der Rückenlehne, Fußstützen (außer in Reihe sechs) sowie seiten- und höhenverstellbaren Kopfstützen über das extra Maß an Komfort.

Gäste der Premium Economy Class können ihr Unterhaltungsprogramm aus dem umfangreichen Angebot individuell über persönliche neun Zoll Bildschirme zusammenstellen. In der Economy Class stehen den Passagieren auf ihren ebenfalls persönlichen Monitoren ein Film sowie eine TV-Serie kostenfrei zur Verfügung. Der komplette Zugang zum umfangreichen Bordunterhaltungsprogramm kann für einen geringen Aufpreis erworben werden. Das Audio-Programm mit 24 Radio-Kanälen und mehreren Hundert Audio-CDs für jeden Musikgeschmack steht in allen Klassen kostenfrei zur Verfügung.

Ein weiteres Highlight der neuen B767-Flugzeugkabine stellt das neue Lichtsystem dar. Neben der Installation einer dimmbaren, weißen LED-Beleuchtung wurde ein sogenanntes Moodlight-System eingebaut. Dieses ermöglicht ein breites Spektrum an vordefinierten farbigen Lichtszenarien, durch die eine angenehme Stimmung an Bord erzeugt wird, um das Wohlbefinden der Gäste zu verbessern. So kann das Lichtsystem zum Beispiel Sonnenauf- oder -untergänge simulieren. Passagiere können so behutsam vor dem Frühstücksservice geweckt werden.

Mehr Freigepäck – Neuerungen ab 01. Juli

Für alle Buchungen und Abflüge mit Reisebeginn ab dem 01. Juli 2014 passt Condor zudem die Frei- und Handgepäckmenge der Premium Economy Class und der Business Class an. Für Flüge in die Zonen 3 und 4 (Östliches Afrika, Arabische Emirate, Asien, Mittelamerika, Südamerika & Karibik, Südliches Afrika & Indischer Ozean) beträgt die Freigepäckmenge in der Premium Economy Class statt bisher 20 Kilogramm pro Person dann 25 Kilogramm, es ist ein Handgepäckstück mit einem Gewicht von maximal acht Kilogramm statt bisher sechs Kilogramm erlaubt.

Für Zone 5, also Flüge in die USA, Kanada und Puerto Rico, ist in der Premium Economy Class statt 23 Kilogramm je Gast ein Gepäckstück bis zu 32 Kilogramm frei. Das erlaubte Gewicht des Handgepäcks erhöht sich auch hier auf acht Kilogramm pro Person. In der Business Class dürfen Gäste mit Abflügen ab dem 01. Juli 2014 in den Zonen 3-5 zwei Handgepäckstücke mit insgesamt bis zu 12 Kilogramm mit an Bord nehmen.

Condor setzt neben ihren zwölf eigenen Boeing 767 Langstrecken-Flugzeugen auch Maschinen ihrer englischen Schwesterairline auf Condor Strecken ein. Gäste können online ihren Flug aufrufen und unter Buchung und Fluginfos einsehen, ob der Flug mit einem Condor Flugzeug durchgeführt wird.

Aufstellung der neuen Condor-Langstreckenkabine

Fluggerät Boeing 767-300ER
Anzahl der Sitze (Split Fleet), Neun Flugzeuge 259 Sitzplätze, davon 18 Plätze in der neuen Business Class, 35 in der Premium Economy Class und 206 Plätze in der Economy Class.
Anzahl der Sitze (Split Fleet), Drei Flugzeuge 245 Sitzplätze, davon 30 Plätze in der neuen Business Class, 35 in der Premium Economy Class und 180 Plätze in der Economy Class.
Business Class Business Class-Sitz "Majesty" von Zodiac Seats France

Neue vollautomatische, komfortable Liegesitze

Neigung von 170 Grad und einer Bettlänge von über 1,80 m

Persönliche 15,4 Zoll Monitore mit Touch Screen und Fernbedienung

Kostenfreier Zugang zu allen Inhalten des umfangreichen Bordunterhaltungsprogramms

Buchbar ab 749,99 Euro

Premium Economy Class Sitz "Made in Germany" von ZIM FLUGSITZ

Rund 15 Zentimeter mehr Sitzabstand als in der Economy Class

Neue, ergonomische Sitze erhöhen den ‚gefühlten‘ Sitzabstand

Höhen- und seitenverstellbaren Kopfstützen

Fußstützen (außer in Reihe 6)

Stärkere Neigung der Rückenlehnen für mehr Schlafkomfort

Persönliche 9 Zoll Monitore mit Touch Screen

Kostenfreier Zugang zu allen Inhalten des umfangreichen Bordunterhaltungsprogramms

Buchbar ab 379,99 Euro

Economy Class Sitz "Made in Germany" von ZIM FLUGSITZ

Neue, ergonomische Sitze erhöhen den ‚gefühlten‘ Sitzabstand

Persönliche 9 Zoll Monitore mit Touch Screen

Bordunterhaltung: kostenfreies Grundangebot, Zugang zum umfangreichen Programm gegen Aufpreis

Buchbar ab 279,99 Euro

Entertainment System Rave™ Technologie der Firma Zodiac In-flight Innovations

Umfangreiches Angebot an Kino-Highlights und TV-Serien sowie eine große Auswahl an Musik

Tickets von Frankfurt auf die Malediven im Winter 2014/15 soll es etwa ab einem Oneway-Komplettpreis in Höhe von 359,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 999,99 Euro in der Business Class geben.

MTU Aero Engines lädt zur „Nacht der Ausbildung“

Einmal im Jahr lädt die MTU Aero Engines junge Leute in die Firmenzentrale ein, um ihnen das Unternehmen und Ausbildungsangebot vorzustellen. "Ob klassische gewerbliche Ausbildung oder Studiengänge an der Dualen Hochschule – wir haben einiges zu bieten", erklärt Hans Triebenbacher. Kennenlernen kann man die MTU und das komplette Angebot während der diesjährigen "Nacht der Ausbildung", die am Freitag, 04. Juli, von 15:00 bis 21:00 Uhr stattfindet. Die Einladung richte sich dabei auch an Eltern und Lehrer.

"Für das Jahr 2015 haben wir 50 Ausbildungsplätze und 14 Studienplätze zu vergeben. Los geht’s am 01. September 2015", erklärt Triebenbacher. Deutschlands führender Triebwerkshersteller bildet am Unternehmenssitz in der Dachauer Straße Industriemechaniker, Fluggerätmechaniker, Mechatroniker, Oberflächenbeschichter und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. An Dualen Studiengängen werden Wirtschaftsingenieurwesen und Informationstechnik, Fachrichtung ‚Netz- und Softwaretechnik‘, sowie Maschinenbau angeboten. Bei Maschinenbau kann gewählt werden zwischen den Fachrichtungen ‚Konstruktion und Entwicklung‘ sowie ‚Produktion und Management‘.

Auch Schülerpraktika neben Hightech-Arbeitsplatz

Während der Nacht der Ausbildungs wird auch über Schülerpraktika bei der MTU informiert, Schnupperstudienplätze und das Online-Bewerbungsverfahren. Triebenbacher: "Zudem gibt es wieder ein Bewerbertraining sowie Führungen durchs Werk. Hightech-Arbeitsplätze können vor Ort begutachtet werden." Wie immer stehen Auszubildende und Ausbilder für Gespräche bereit und beantworten Fragen. Auch die Betriebskrankenkasse der MTU, die AudiBKK, ist wieder mit von der Partie und stellt ihr Ausbildungsangebot vor.

Eine Anmeldung zur "Nacht der Ausbildung" ist nicht erforderlich. Der Zugang zum Werk erfolgt über das Südtor der MTU an der Otto-Warburg-Straße. Für Gäste steht bis 21:30 Uhr ein kostenloser Pendelbus zwischen der MTU und dem Karlsfelder S-Bahnhof zur Verfügung.

Landebahn 05/23 in Hamburg wieder in Betrieb – Nächste Sperrung im September

Die Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) am Hamburg Airport wurde ab Freitag, den 27. Juni, ab 16:00 Uhr wieder für den Flugverkehr freigegeben. Die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, die an der Piste 05/23 in einer Tagesbaustelle durchgeführt wurden, konnten somit zwei Tage früher als angekündigt beendet werden. Der Flugverkehr wird sich dann auch in der Zeit von 09:00-16:00 Uhr wieder auf alle vier Start- und Landerichtungen verteilen können. Die am 16. Juni begonnenen Baumaßnahmen an der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) am Hamburg Airport sollten bis zum 29. Juni dauern.

Voraussichtlich vom 08. September bis 21. September 2014 wird die Piste 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) für die notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb genommen. Auf der Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) ist eine Tagesbaustelle nicht möglich. Dort müssen wichtige Betonarbeiten am Rollweg R und der Einbau von Unterflurfeuern auf der Start- und Landebahn durchgeführt werden.

airberlin top mit 3,3 Liter Kerosin pro Passagier auf 100 km

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airberlin hat gemeinsam mit dem Branchenverband BDL und dem Düsseldorfer Airport die neuesten Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz und Treibstoff-Effizienz vorgestellt.

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin, erklärte: "airberlin ist mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,3 Litern pro 100 Passagierkilometer Vorreiter in Sachen Öko-Effizienz. Von 1994 bis 2013 haben wir unseren spezifischen Treibstoffverbrauch pro Passagierkilometer insgesamt um 25 Prozent gesenkt. Unser Umweltengagement ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie und gleichzeitig auch ein herausragendes Qualitätsmerkmal, das für Passagiere wie Geschäftspartner zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit unserem umfassenden Treibstoffeffizienz-programm tragen wir zum verantwortungsvollen Umgang mit fossilen Rohstoffen bei und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduktion."

Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrs-wirtschaft, sagte: "Die deutschen Fluggesellschaften haben einen neuen Effizienzrekord aufgestellt und verbrauchen durchschnittlich nur noch 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Das hilft auch dem Klimaschutz. Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 353 Millionen Liter Kerosin eingespart werden – damit könnten 6,27 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin – Mallorca transportiert werden."

Optimierte Wasserbetankung bei airberlin

Als neueste Maßnahme hat airberlin die optimierte Wasserbetankung auf ihrer A330-200 Flotte eingeführt. Auf Grundlage verschiedener Parameter und Statistiken wird die Füllmenge für den Wassertank nicht mehr standardmäßig bis zum Maximum angesetzt, sondern bedarfsgerecht für jeden Flug individuell optimiert. Durch diese neue Maßnahme spart airberlin über 800 Tonnen Treibstoff pro Jahr ein. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von etwa 1.000 PKW auf Deutschlands Straßen.

Auch arbeitet die Airline kontinuierlich daran, ihren Treibstoffverbrauch im Sinne der Umwelt weiter zu senken. Mit einem umfassenden und von Experten entwickelten Treibstoffeffizienz-Programm verbessert airberlin kontinuierlich alle Prozesse rund um den Flug und erarbeitet neue Einspar-Potenziale. Mittlerweile haben die Fachleute rund 60 Maßnahmen erarbeitet, die Einsparmöglichkeiten bieten.

Diese betreffen unter anderem die Bereiche Flugplanung, Gewichtsreduzierung, Flugzeugmodernisierung und Flugdurchführung. Insgesamt hat airberlin mit allen Maßnahmen im vergangenen Jahr mehr als 70.000 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht rund 4.700 Flügen von München nach Palma de Mallorca. Mittelfristig will airberlin ihren Treibstoffverbrauch auf drei Liter senken.

Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin; Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, und Thomas Schnalke, Geschäftsführer des Düsseldorfer Airports.

VC: Einschränkung der Grundrechte bei geplanter Regelung der Tarifeinheit

Die öffentlich gewordenen Eckpunkte des geplanten Gesetzes lesen sich wie eine Kopie der Forderungen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), so die Vereinigung Cockpit (VC). Seit vier Jahren werden sie trotz der Verfassungswidrigkeit gebetsmühlenartig von all denen wiederholt, welche die Tariffreiheit zerstören wollten, um in Deutschland Gewerkschaftsmonopole installieren zu können. Die Ausschaltung der Berufsgewerkschaften, wie die VC eine ist, werde nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern scheint auch erklärtes Ziel der Großen Koalition zu sein.

Zu den gestern bekannt gewordenen "Eckpunkten für eine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit" erklärte der Präsident der Vereinigung Cockpit, Ilja Schulz:

"Um die Rechte von kleineren Gewerkschaften massiv zu beschneiden und den Arbeitgeberverbänden einen Gefallen zu tun, bereitet Ministerin Nahles einen Verfassungsbruch mit Ansage vor. Es ist schon ungeheuerlich, wie die Bundesregierung die verfassungsmäßigen Grundrechte einzelner Arbeitnehmergruppen ignoriert und uns als Berufsgewerkschaft die Tarifautonomie und die Koalitionsfreiheit (Art. 9 GG) absprechen will.

Schon bei der Begründung eines solchen Gesetzes ignoriert die Politik die wirkliche Situation in Deutschland. Wir haben ein geregeltes Nebeneinander von großen und kleinen Gewerkschaften." So gebe es weder eine zerstückelte Tariflandschaft noch streikwütige Kleingewerkschaften. In Deutschland werde so wenig gestreikt, wie in keinem anderen europäischen Land, dabei werde völlig ignoriert, dass es gerade die kleinen Gewerkschaften in Deutschland auf besonders wenige Streiktage pro Kopf brächten, so Schulz.

"Die Arbeitgeber wollen sich einfach nicht mehr auf Augenhöhe mit den berechtigten Anliegen ihrer Arbeitnehmer auseinandersetzen und die Bundesregierung scheint bereit zu sein unser höchstes demokratisches Gut, Teile unserer Grundrechte, den Arbeitgeberinteressen unterzuordnen.

Jede gesetzliche Regelung zur erzwungenen Tarifeinheit wird schnell eine Flut von Rechtsstreitigkeiten auf allen Ebenen produzieren. Es kann nicht im Interesse der Bundesregierung sein ein Gesetz auf den Weg zu bringen, dass die geordneten Verhältnisse der Tarifpluralität in den Betrieben auf den Kopf stellt, dauerhaft Mehrheitsfindungsprozesse in Gang setzt, massive Rechtsunsicherheiten schafft und damit die Rechte aller Arbeitnehmer in Deutschland schwächt.

Die Vereinigung Cockpit wird keinerlei Aushöhlung ihrer Rechte als Gewerkschaft hinnehmen. Der Gang vor das Verfassungsgericht ist dann unausweichlich und wir werden nicht zögern diesen auch zu gehen."

Flughafen BER-Planer WSP/CBP: Projektleiter Christian Manninger geht

WSP/CBP, seit 2004 Projektsteuerer für Planung und Bau des Flughafens Berlin Brandenburg, stellt seine Mitarbeit am BER neu auf. Der langjährige Projektleiter Christian Manninger verlässt das BER-Projekt auf eigenen Wunsch und wird sich künftig anderen Aufgaben innerhalb von WSP in Deutschland widmen. Das Team für die Kernaufgaben von WSP wurde verstärkt. Zu den wichtigsten Aufgaben des Projektsteuerers zählen: Die Sicherstellung der Einhaltung von Kosten, Terminen und Qualitäten sowie die Koordination der Projektbeteiligten.

Der Projektsteuerer hat für eine vertragsgerechte Leistungserfüllung der Projektbeteiligten im Sinne einer kompetenten und fachlichen Unterstützung der FBB zur Erreichung der Projektziele Sorge zu tragen. "Wir wollen mit der Neuaufstellung des BER-Teams unseren Beitrag leisten, den Flughafen so zügig wie möglich ans Netz zu bringen", sagte WSP-Chef in Deutschland Torsten Schink.

Germanwings nimmt Verbindung Dresden – Hamburg in den Flugplan

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Die Fluggesellschaft Germanwings fliegt ab 01. September 2014 zwischen Dresden und Hamburg. Ein Flugzeug aus Hamburg landet Montag bis Freitag um 08:05 Uhr und 19:30 Uhr in Dresden. Der Rückflug nach Hamburg startet Montag bis Freitag um 08:40 Uhr und 20:05 Uhr in Dresden. Dazu gibt es eine Verbindung am Sonntag (Landung in Dresden um 19:30 Uhr, Rückflug nach Hamburg um 20:05 Uhr). Die Flugzeit beträgt 65 Minuten.

"Die Wiederaufnahme der vielfach nachgefragten Hamburg-Verbindung ist ein weiterer wichtiger Akquise-Erfolg für den Dresdner Flughafen in diesem Jahr", hebt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, hervor. "Beide Elbstädte verbindet seit 1987 eine intensive Städtepartnerschaft mit vielfältigen wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen. Deshalb bin ich mir sicher, dass Germanwings mit der neuen Flugverbindung Erfolg haben wird. Der Norden Deutschlands ist ab September endlich kein weißer Fleck auf der Dresdner Flugzielkarte mehr. Über den Flughafen Hamburg bestehen zudem zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten nach Nord- und Osteuropa."

Hamburg wird das fünfte Flugziel sein, das Germanwings ab Dresden anbietet. Auf dem Flugplan stehen bereits Verbindungen nach Köln-Bonn, Stuttgart, Düsseldorf und Korfu. Die Hamburg-Strecke gehört zu den traditionsreichsten Flugverbindungen ab Dresden. Sie bestand – mit ganz wenigen kurzen Unterbrechungen – bereits von Ende 1989 bis Anfang 2013. Der Erstflug fand am 01. Dezember 1989 mit Interflug statt. Die Flüge sind ab heute buchbar.

Boeing liefert 1.500. 747 aus – Die 14. 747-8 für Lufthansa

Flugzeugbauer Boeing hat die 1.500. B747 ausgeliefert, sie ging an die Deutsche Lufthansa nach Frankfurt. Die Zahl wurde mit der Version 747-8 Intercontinental erreicht, bereits die 14. ihrer Art für die Langstreckenflotte der Airline.

Die 747-8 ist das erste Großraumflugzeug in der Geschichte, das den Meilenstein von 1.500 Auslieferungen feiert. Bei der feierlichen Übergabe wurde dazu ein besonders Logo für die 1.500. Maschine mit dem markanten Buckel enthüllt. Lufthansa ist nicht nur ein langjähriger Partner von Boeing, sondern war auch Erstkunde für die Boeing 747-8. Die Airline liefert dem Hersteller zudem auch Informationen, worauf es den Betreibern bei der Neu- und Weiterentwicklung von Flugzeugen ankommt.

Lufthansa-Technik, die die Wartung von Flugzeugen auch vieler anderer Airlines vornimmt, hat zudem ausgewiesene Expertise bei den Boeing-Modellen. Nico Buchholz, Leiter Konzernflotten-Management der Lufthansa, zeigte sich denn auch stolz auf die 747 Nummer 1.500 in Lufthansa-Bemalung. Insgesamt erhält die Lufthansa 19 Maschinen der 747-8.

Flugzeug-Wartung mit Sondergenehmigung: Observatorium SOFIA in Hamburg

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SOFIA, eine modifizierte Boeing 747SP, die gemeinsam von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als "Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie" genutzt wird, ist am 28. Juni 2014 um 08:44 Uhr auf dem Hamburger Flughafen gelandet.

Die fliegende Sternwarte ist normalerweise am "Armstrong Flight Research Center" der NASA in Kalifornien stationiert. Nun werden sowohl das Flugzeug als auch das integrierte Teleskop bis Anfang November bei Lufthansa Technik in Hamburg auf Herz und Nieren geprüft: "Damit erfüllt das DLR einen Teil seines 20-prozentigen Beitrags zum Betrieb des Observatoriums", erklärt Alois Himmes, SOFIA-Projektleiter im DLR.

Lufthansa Technik am erfahrendsten – 747SP fliegt höher

DLR und NASA haben Lufthansa Technik für die Generalüberholung des Flugzeugs gewählt, weil hier die weltweit größte und längste Erfahrung in der Wartung dieses Flugzeug-Typs besteht. "Insgesamt gab es 45 Boeing 747SP, von denen noch 18 im Einsatz sind. Boeing selbst wartet diesen Flugzeug-Typ jedoch nicht", erläutert Alois Himmes den Hintergrund. Von den in den USA ansässigen Firmen mit einer Lizenz für eine umfangreiche Wartung und Instandsetzung habe keine eine vergleichbare Erfahrung.

Die früheren US-Betreiber der 1977 als "Clipper Lindberg" in Dienst gestellten Boeing 747SP, PanAm und United Airlines, führen diesen Flugzeug-Typ, der von 1975 bis 1986 produziert wurde, zum Beispiel nicht mehr und haben ihre entsprechenden Lizenzen aufgegeben. Die 747SP – "SP" steht für "Special Performance" – hat einen wesentlich kürzeren Rumpf bei gleicher Leistung: Sie kann deshalb mit 12 bis 14 Kilometern deutlich höher fliegen als ihre anderen Versionen.

IR-Observatorium erlaubt Blick in die Geburtsstunde der Sterne

Pionierarbeit leistet der Jumbo auch jetzt: SOFIA ist ein weltweit einzigartiges fliegendes Observatorium, das seit 2010 in bisher rund 90 wissenschaftlichen Flügen unter anderem untersucht hat, wie sich Milchstraßensysteme entwickeln, oder wie Sterne und Planetensysteme aus interstellaren Molekül- und Staubwolken entstanden sind. Denn in den Rumpf eingebaut ist ein 17 Tonnen schweres, in Deutschland entwickeltes und vom DLR Raumfahrtmanagement beauftragtes Teleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 2,70 Metern.

Insgesamt sechs wissenschaftliche Instrumente sind derzeit im Einsatz, darunter die von deutschen Wissenschaftlern betriebenen Spektrometer GREAT und FIFI-LS. "Im Unterschied zu Weltraumobservatorien können bei SOFIA ständig verbesserte oder sogar neu entwickelte Instrumente mit aktueller Technologie eingesetzt werden. SOFIA ähnelt einem Weltraumobservatorium, das allerdings nach jedem Flug wieder zur Erde zurückkehrt", verdeutlicht DLR-Projektleiter Himmes.

Infrarotstrahlung nicht durch Wasserdampf getrübt

Weil SOFIA in der Stratosphäre oberhalb des irdischen Wasserdampfs fliegt, kann sie die Infrarotstrahlung nahezu verlustfrei beobachten. Bodengebundene Teleskope sind nicht in der Lage, diese Strahlung aus dem All zu messen, da der Wasserdampf in der irdischen Atmosphäre die Infrarot-Strahlen weitgehend abblockt.

"SOFIA ist für eine Einsatzzeit von 20 Jahren ausgelegt", sagt Eddie Zavala, SOFIA-Programmleiter der NASA, und ergänzt: "Wir haben nun formal die Entwicklungsphase abgeschlossen. Nach dem Ende der Generalüberholung hier in Hamburg wird SOFIA ab 2015 mit rund 100 geplanten jährlichen Beobachtungsflügen für viele Jahre das wesentliche Werkzeug der Infrarot-Astronomen sein".

Verschleißgteile am Teleskop werden ausgetauscht

Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) an der Universität Stuttgart ist vom DLR mit der Koordination der deutschen Betriebsbeiträge beauftragt worden. Die Generalüberholung des Jumbos in Hamburg nutzen die DSI-Mitarbeiter, um auch das Teleskop einer gründlichen Wartung zu unterziehen. "Wir werden Verschleißteile austauschen und Funktionalitäten verbessern", erklärt DSI-Geschäftsleiter Thomas Keilig: "Wir freuen uns auf die sicherlich fruchtbare Zusammenarbeit mit den Lufthansa Technik-Kollegen".

Das Flugzeug steht zwar am Boden, die Wissenschaft macht jedoch keine Pause: Am 18. Juli 2014 endet die Antragsfrist für astronomischen Beobachtungen während des dritten Wissenschaftszyklus`, der im März 2015 beginnen soll. Parallel werden die Daten der Wissenschaftsflüge aus 2013 ausgewertet und zur Publikation eingereicht. Die Ergebnisse des ersten Beobachtungszyklus aus 2011 sind bereits weitgehend publiziert.

Observatorium statt Linienflugzeug: Sondergenehmigung fürs Aufbocken

Auch für Lufthansa Technik ist dieser Check außergewöhnlich: "Weil SOFIA kein Linienflugzeug, sondern ein fliegendes Observatorium ist, werden aus Routineverfahren hier besondere Vorgänge", sagt Sven Hatje, für die Überholung zuständiger Projektmanager. In fünf Phasen – Ankunft, Inspektion, Modifikation, Installation und Abnahme – wollen die Ingenieure SOFIA in den nächsten Monaten genau unter die Lupe nehmen.

Die Spezifikationen des Flugzeugs betreffen auch seine Behandlung im Dock: "Wir müssen SOFIA zum Beispiel zuerst auf eine Höhe von sechs Metern anheben, um das Fahrwerk tauschen zu können. Das Heck der Maschine ist aber für übliche Verfahren mit 48 Tonnen zu schwer. Deshalb bocken wir das Flugzeug mit fünf statt mit drei Hebern auf. Dafür brauchen wir eine Sondergenehmigung."

Zudem verfügt das Forschungsflugzeug nicht nur über eine modifizierte Elektronik im Cockpit und über sehr umfangreiche zusätzliche elektronische Systeme, sondern auch – und das ist wohl wirklich einmalig – über einen Rumpf mit einer rund vier Mal sechs Meter großen Luke, die sich nachts öffnet, wenn das Teleskop in den Sternenhimmel blickt.

Effizienz-Rekord im Luftverkehr: 3,68 Liter Kerosin pro Passagier und 100 km

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Die deutschen Fluggesellschaften haben einen neuen Effizienz-Rrekord aufgestellt und verbrauchen durchschnittlich nur noch 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Das hilft auch dem Klimaschutz, teilte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit. "Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 353 Millionen Liter Kerosin eingespart werden – damit könnten 6,27 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin – Mallorca transportiert werden." Diese und andere Ergebnisse wurde heute im neuen BDL-Report Energieeffizienz und Klimaschutz in Düsseldorf vorgestellt.

Mehr Luftverkehr, weniger Kerosin: Während sich der deutsche Luftverkehr seit 1990 mehr als verdreifacht hat, ist der Kerosinbedarf im gleichen Zeitraum nur um 89 Prozent gestiegen.

Ergebnisse des BDL-Reports

  • Neuer Effizienzrekord 2013: Im Durchschnitt verbraucht die Flotte der deutschen Fluggesellschaften nur 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer.
  • Emissionsrückgang trotz Verkehrswachstum: Die CO2-Emissionen der deutschen Inlandsflüge gingen seit 1990 um 18 Prozent zurück – trotz eines Verkehrswachstums von 63 Prozent.
  • CO2-Anteil des Luftverkehrs: Obwohl der Luftverkehr weltweit wächst, konnte der Anteil des Luftverkehrs an den weltweiten CO2-Emissionen seit 2000 von 2,81 Prozent auf 2,42 Prozent verringert werden.
  • Emissionen an Flughäfen: Die deutschen Flughäfen konnten ihre CO2-Emissionen zwischen 2010 und 2012 um fast zehn Prozent senken.

Der jährlich aktualisierte BDL-Report wurde bei einem gemeinsamen mit airberlin und dem Flughafen Düsseldorf vorgestellt. "Unser Umweltengagement ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Mit unserem umfassenden Treibstoffeffizienzprogramm tragen wir zum verantwortungsvollen Umgang mit fossilen Rohstoffen bei und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduktion", sagte Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin.

"Der Preis für unsere Mobilität ist nun einmal der Verbrauch von Energie. Daher ist es das Ziel des Flughafens, die Auswirkungen unseres Betriebs so gering wie möglich zu halten", erklärte Thomas Schnalke, Geschäftsführer des Düsseldorfer Airports. Seit Januar 2013 informiert die deutsche Luftfahrt in einer Kampagne über den Verbrauch der deutschen Flugzeugflotte.

Condor startete erstmals von Frankfurt nach Minneapolis-St. Paul

Deutschlands beliebteste Fluggesellschaft Condor erweitert mit dem heutigen Erstflug nach Minneapolis-St. Paul (MSP) ihr Langstreckenangebot ab Frankfurt (FRA) in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Uwe Balser, Managing Director von Condor, und Anke Giesen, Vorstand Ground Handling Fraport AG, sowie der Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankfurt, Kevin C. Milas, verabschiedeten die Passagiere mit einer typisch amerikanischen Party am Gate: Bunte Luftballons, eine traditionelle Jazz-Band und eine Cheerleader-Kombo stimmten die Gäste auf ihren Aufenthalt im mittleren Westen der USA ein.

Entertainment für individuelle Unterhaltung

Das erste Flugzeug um 14:15 Uhr startete nach Minneapolis-St. Paul ab Frankfurt. Die Boeing 767-300 verfügt bereits über die neue Kabinenausstattung mit neuen Sitzen in allen Klassen, die über ein Entertainment System on demand verfügt und so jedem Passagier die Möglichkeit gibt, sein Unterhaltungsprogramm frei zu wählen.

Minneapolis-St. Paul ist damit eine von 12 Nordamerika-Destinationen im Sommerflugplan 2014 und ergänzt das bestehende Condor Programm neben Baltimore/Washington (BWI), Fort Lauderdale (FLL), Las Vegas (LAS), Seattle (SEA), Anchorage (ANC), Calgary (YYC), Fairbanks (FAI), Halifax (YHZ), Toronto (YYZ), Vancouver (YVR) und Whitehorse (YXY) nun um ein weiteres Ziel im mittleren Westen.

"Ein Neuanflug ist immer etwas Besonderes für eine Fluggesellschaft, deshalb möchten wir ihn gemeinsam mit unseren Gästen feiern", so Uwe Balser. "Die neue Verbindung bietet nicht nur unseren Kunden in Europa eine bequeme Reise in das Herz der USA, sondern auch unseren amerikanischen Gästen die Möglichkeit, mit Condor bequem und nonstop nach Europa zu reisen."

300 Ziele in den USA über Condor

Auch Anke Giesen zeigt sich über die neue Destination im Frankfurter Flugplan erfreut. "Mit diesem neuen Ziel bieten wir nun fast 300 Destinationen, die ab FRA nonstop erreichbar sind. Das unterstreicht die hervorragende Verbindungsqualität unseres Flughafens und zeigt, dass wir eines der internationalsten Drehkreuze in Europa sind." Passend dazu startet die Fluglinie auch eine Kooperation mit dem amerikanischen Ferienflieger Sun Country Airlines® für Anschlüsse ab Minneapolis.

Condor fliegt in der Sommersaison 2014 immer montags und donnerstags nonstop von Frankfurt nach Minneapolis-St. Paul. Flugtickets soll es ab einem Oneway-Komplettpreis in Höhe von 299,99 Euro in der Economy Class, 399,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 749,99 Euro in der Business Class geben. Flüge von Frankfurt nach Minneapolis-St. Paul sind ab sofort buchbar.

Kamera zeigt erstmals Verformungen am Flugzeug-Propeller im Flug

Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist eine Weltpremiere gelungen: erstmals haben sie die Verformung eines Propellers im Flug sichtbar gemacht. Sie entwickelten eine spezielle Kamera, welche den enormen Kräften bei der Rotation standhält.

Die Erkenntnisse können helfen, nicht nur künftige Flugzeugpropeller zu verbessern, sondern auch Hubschrauberrotoren und Windkraftanlagen.

Kamera dreht sich mit dem Propeller

Fritz Boden und Boleslaw Stasicki vom Göttinger DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik führten die Versuche im tschechischen Kunovice mit einer einmotorigen Evektor VUT 100 Cobra durch. Dazu entwickelten die Forscher eine spezielle stereoskopische Hochgeschwindigkeitskamera und bauten sie in die Nabe des Propellers ein. Die Kamera wurde auf ein Propellerblatt ausgerichtet und drehte sich im Flug synchron mit dem Propeller. Dabei wirken Zentrifugalkräfte bis zum 20-fachen der Erdbeschleunigung und Vibrationen auf die Kamera ein.

Aufgrund dessen galt eine Beobachtung der Verformung im Flug bisher als nicht beherrschbar: Die empfindliche Messtechnik würde bei solchen Beanspruchungen normalerweise zerstört werden. Die Göttinger Forscher fanden jedoch eine Lösung: Sie zwängten die Kamera samt Miniaturcomputer und anderer Elektronik quasi in ein metallisches Korsett, dass sie vor Beschädigung schützte. So konnten sie tausende Bilder von einem speziellen Punktemuster machen, das die Forscher auf dem Propellerblatt angebracht hatten. Dies erlaubte die Sichtbarmachung und Messung von kleinsten Verformungen auch während extremer Flug-Manöver.

Propeller-Verformung mit Auswirkung auf Flugleistung

"Wir wollten wissen, wie genau verhält sich ein Propeller im Flug. Denn wenn sich das Propellerblatt verformt, verändert sich auch die Leistung des Propellers", sagt Boden. "Unsere Erkenntnisse können Herstellern helfen herauszufinden, wie die Effektivität und die Lebensdauer von Propellern verbessert werden können", ergänzt Stasicki. Sowohl das Material, wie die Form können beeinflussen, wie sich Propeller im Flug verformen.

Außerdem könnten die Ergebnisse Piloten helfen. "Bisher stellen Piloten die Drehzahl und den Anstellwinkel des Propellers nach Gefühl ein", erklärt Boden. Da jetzt die Auswirkungen messbar sind, "kann der Pilot künftig wissen, welche Einstellung zum geringsten Spritverbrauch oder zur höchsten Geschwindigkeit führt ohne den Propeller unnötig stark zu belasten. Damit wird auch die Flugsicherheit erhöht."

Punktemuster zeigt Kräfte auf den Propeller

Nicht nur die Kamera und deren Unterbringung, auch die angewandte Messtechnik ist eine Entwicklung Göttinger DLR-Forscher. Dabei wird das zu untersuchende Objekt mit zwei Kamerasensoren aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen (sogenannte stereoskopische Kamera). Mithilfe einer speziell entwickelten Software lässt sich die gesamte betrachtete Oberfläche dreidimensional berechnen und darstellen.

Bisher ist es nicht möglich gewesen, die tatsächliche Form und Lage von Propellerblättern unter realen Flugbedingungen flächig zu vermessen. Die einzige Möglichkeit bestand darin, Sensoren aufzukleben. Nachteil: Sie messen nur an einzelnen Punkten, und sie beeinflussen die Luftströmung. Außerdem ist die erforderliche Verdrahtung der Sensoren oft umständlich.

Die mitfliegenden Forscher können aus der Kabine über WLAN die Aufnahme starten und stoppen, die Bilder begutachten und bei Bedarf die Einstellungen der Kamera vornehmen. Mittels eines eingebauten GPS-Empfängers protokolliert die Kamera gleichzeitig die aktuelle Position des Flugzeuges und die Bildaufnahmezeit. "Mit der rotierenden Kamera ist eine neuartige Technik einsatzreif geworden, mit welcher die Position und Deformation von sich schnell drehenden Objekten während der gesamten Umdrehung präzise und berührungslos vermessen werden kann", sagt Stasicki.

Gepäckförderanlage in Frankfurt wird 40 – Besichtigung bis Ende Juli

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Wer schon immer mal sehen wollte, wie die vielen Gepäckstücke am Flughafen so effizient und automatisch transportiert werden, kann das zur Zeit am Flughafen Frankfurt tun. Seit mittlerweile 40 Jahren arbeitet die Gepäckförderanlage (GFA) dort zuverlässig hinter den Kulissen der Terminals.

Die Förderbänder helfen maßgeblich dabei, die Koffer und Taschen der Reisenden bei Abflug vom Check-in-Schalter zum Flugzeug und bei Umsteigeflügen von einem Flugzeug zum anderen zu transportieren. Dabei ist sie mit jeder Erweiterung der Flughafeninfrastruktur ebenfalls ausgebaut worden: Die Länge der Förderstrecke ist dadurch im Laufe der Jahre auf rund 80 Kilometer angewachsen. Durch ihre Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit ist sie zum wichtigen Erfolgsfaktor für die effiziente und pünktliche Bewältigung von Umsteigeverkehren am größten Transfer-Hub im europäischen Luftverkehr geworden.

Besichtigung der Gepäckförderanlage täglich bis 25. Juli

"Wer von Frankfurt aus in die Welt reist oder hier umsteigt, genießt auch dank unserer Gepäckförderanlage besten Reisekomfort mit hoher Zuverlässigkeit. Ihre Eröffnung im Jahr 1974 war eine kleine technische Sensation: Wie von Geisterhand transportierten unterirdische Bänder die Koffer der Passagiere von der Abflughalle automatisch zum richtigen Flugzeug. Das macht die Anlage seit nunmehr 40 Jahren – und sie läuft und läuft und läuft. Rund 666 Millionen Gepäckstücke hat die GFA in diesem Zeitraum bereits befördert", so Anke Giesen, Vorstand Ground Handling der Fraport AG.

Zum 40-jährigen Jubiläum widmet der Frankfurter Flughafenbetreiber seiner GFA eine Ausstellung auf der Empore A in Terminal 1. Die Exponate gewähren Fluggästen und Besuchern einen Blick hinter die Kulissen, sie erzählen Geschichten und erklären die Technik der GFA. Im Rahmen einer Feierstunde wurde die Ausstellung am Mittwochabend mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für den täglichen reibungslosen Betrieb der Anlage sorgen, und Vertretern von Fluggesellschaften eröffnet. Sie ist bis zum 25. Juli täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei und die Fläche ist im öffentlichen Bereich des Terminals für jedermann zugänglich.

80 Kilometer lang, 18 km/h schnell – Fehlerrate weltweit top

Einige Daten verdeutlichen die Dimension und Komplexität der Gepäckförderanlage. Die Koffer werden auf der rund 80 Kilometer langen Gesamtstrecke mit bis zu fünf Metern pro Sekunde transportiert, was einer Spitzengeschwindigkeit von 18 km/h entspricht. Die GFA sortiert mühelos 20.000 Gepäckstücke pro Stunde. Jedes von ihnen liegt einzeln in einer codierten Wanne, die durch ein Labyrinth von Tunneln im Keller der Terminals und unter dem Vorfeld zwischen Terminal und Flugzeugen auf Schienen und Bändern hin und her geschickt werden. An jeder Weiche entscheidet ein Lesegerät, in welche Richtung die Wanne weitergeleitet wird. An Spitzentagen werden circa 110.000 Gepäckstücke "umgeschlagen".

Aufgrund der ausgeklügelten Technik geht kaum Gepäck verloren oder landet in einer falschen Maschine. Bei der Gepäckabfertigung liegt Frankfurt weltweit schon seit Jahren auf den vorderen Plätzen: Die Fehlerrate liegt in Frankfurt bei geringen zwei Promille – und das bei rund 58 Millionen Passagieren mit circa 30 Millionen Gepäckstücken im vergangenen Jahr. Passagiere, die von Frankfurt aus fliegen, können sich darauf verlassen, dass sie mit ihrem Gepäck am Zielort ankommen.

Condor mit Sun Country Airlines® ab Minneapolis

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Die Fluggesellschaft Condor gewinnt Sun Country Airlines® als neuen Kooperationspartner in den USA. Ab heute sind die Flüge der Sun Country als Erweiterung des Condor Flugnetzes über das neue Ziel Minneapolis in Minnesota (MSP), über IATA-Reisebüros buchbar.

Ab nächster Woche können auch die Anschlussflüge gebucht werden. Mit Condor kann man jeden Montag und Donnerstag nonstop von Frankfurt nach Minneapolis fliegen, in Minneapolis besteht mit Sun Country Airlines® dann zum Beispiel Anschluss nach Dallas (DFW), Seattle (SEA), Los Angeles (LAX) oder Chicago (MDW). Für den Sommer 2015 ist die Ausweitung der Kooperation zwischen Condor und Sun Country Airlines® und damit auch des Flugnetzes in den USA ab Minneapolis geplant.

Weitere Strecken bis in die Pazifik-Region

"Bei unserem neuen Ziel Minneapolis gehen wir den bewährten Weg, unseren Gästen mehr Optionen für eine bequeme Anreise und eine größere Auswahl für ihren Lieblingsurlaub zu bieten. Neben dem Erstflug in ein neues Ziel, das bisher keine direkte Anbindung aus Deutschland hatte, erweitern wir unser Streckennetz um weitere attraktive Ziele durch einen starken Partner", so Jens Boyd, Head of Long-Haul der Condor Flugdienst GmbH.

Bei Flügen aus den USA besteht bereits jetzt ein erweitertes Flugprogramm: Neben den Zielen Minneapolis (MSP), Baltimore/Washington (BWI), Fort Lauderdale (FLL), Las Vegas (LAS), Seattle (SEA), Anchorage (ANC) und Fairbanks (FAI) ermöglicht Condor ihren Gästen unter dem Stichwort EASY CONNECTIONS Weiterflüge zu über 30 Zielen in der Region Pacific Northwest. Durch die Zusammenarbeit mit Alaska Airlines können Gäste über die Condor Ziele Seattle und Las Vegas unter anderem nach Portland, San Francisco, San Diego und Hawaii fliegen.

Buchung und Infos nach Dallas / Ft. Worth

Der Oneway-Komplettpreis für einen Flug von Frankfurt nach Dallas/Ft. Worth soll 512,64 Euro in der Economy Class betragen. Condor Flüge mit Sun Country Airlines® können ab nächster Woche in gebucht werden. Die Flüge werden im Rahmen eines Interline-Agreements als Anschlussflüge angeboten.

Sun Country Airlines

IATA SY

ICAO: SCX

Callsign: SUN COUNTRY

Gegründet 1982
Flotte 19 Boeing 737 – 800 und Boeing 737 – 700
Hub Minneapolis–Saint Paul International Airport
Flugziele 33

 

Hubschrauber Christoph 11: Einsatz 23.000 an der Motocross-Strecke

Der Rettungshubschrauber aus Villingen-Schwenningen der DRF Luftrettung leistete gestern Abend seinen 23.000. Einsatz seit Übernahme des Flugbetriebs an der DRK-Station am 01. Mai 1996. Die Leitstelle Zollern-Alb alarmierte die Besatzung um 19:06 Uhr zu einem Motocross-Unfall.

Bereits zum sechsten Mal schrillte gestern Abend der Alarm bei der Besatzung von „Christoph 11“: Ein 12-jähriger Motocross-Fahrer war während des Trainings auf der Strecke in Obernheim schwer verunglückt. Dabei hatte er sich neben inneren Bauchverletzungen auch multiple Prellungen am ganzen Körper zugezogen.

Schonendes Transportmittel zur Klinik

Nur zehn Minuten nach der Alarmierung landete der Pilot den rot-weißen Hubschrauber an der Strecke. Der Rettungsassistent berichtete: „Als wir am Einsatzort eintrafen, war der Patient glücklicherweise bei Bewusstsein und ansprechbar. Er hatte jedoch Sensibilitätsstörungen, was auf Verletzungen der Wirbelsäule schließen lässt. Daher wurden wir als schnelles und schonendes Transportmittel an den Einsatzort alarmiert. Nachdem wir den Jungen für den Flug stabilisiert haben, wurde er schnellstmöglich zur weiteren Behandlung in die Universitätsklinik Tübingen geflogen.“ Zu insgesamt sieben Einsätzen wurden Pilot, Rettungsassistent und Notarzt von „Christoph 11“ gestern alarmiert.

Station Villingen-Schwenningen

Der rot-weiße Hubschrauber „Christoph 11“ ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er wird in den Landkreisen Villingen-Schwenningen, Tuttlingen, Ortenau (Offenburg), Waldshut, Freiburg, Freudenstadt, Zollern-Alb (Balingen), Rottweil, Sigmaringen, Konstanz, Reutlingen und Lörrach alarmiert.

Träger der Luftrettungsstation Villingen-Schwenningen ist seit 1975 die DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH. Partner der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH ist die DRF Luftrettung, die seit 1996 für den Flugbetrieb verantwortlich zeichnet. Die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an insgesamt 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Ambulanzflugzeuge werden für die weltweite Rückholung von Patienten eingesetzt. Jahr für Jahr starten die Besatzungen der DRF Luftrettung zu über 38.000 Einsätzen.

Das Einsatzgebiet der DRK Rettungsdienst Schwarzwald-Baar gemeinnützige GmbH umfasst den nördlichen Schwarzwald-Baar-Kreis von Bad Dürrheim bis Schonach. Die Aufgabengebiete erstrecken sich auf die Notfallrettung, den Krankentransport, den Betrieb der Integrierten Feuerwehr- und Rettungsleitstelle und die Luftrettung.

Höchstens 15 Minuten bis zur Hilfe – Mit Baby-Notarztwagen

Zur Gewährleistung der Hilfsfristen von zehn Minuten, höchstens 15 Minuten zwischen Eingang des Notrufs und Eintreffen der Hilfe am Notfallort werden auf das Einsatzgebiet verteilt sechs Rettungswachen in Villingen, Schwenningen, Bad Dürrheim, Königsfeld, St. Georgen und Triberg vorgehalten. Dabei sind die Wachen insgesamt mit sieben Rettungswagen, einem Reserve-Rettungswagen, einem Baby-Notarztwagen sowie zehn Krankenwagen ausgestattet.

Zwei Notarzteinsatzfahrzeuge stehen in Villingen, St. Georgen und ein ergänzendes Notarzteinsatzfahrzeug an der Luftrettungsstation Villingen-Schwenningen zur Verfügung. Dieses zusätzliche Notarzteinsatzfahrzeug kommt ergänzend zum Hubschrauber zum Einsatz bzw. im Winterhalbjahr von Sonnenuntergang bis 19:00 Uhr. In der Notfallrettung werden jährlich ca. 9.000 Rettungswageneinsätze, 3.600 Notarzteinsätze sowie rund 15.000 Krankentransporte abgewickelt. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist sie auf die Unterstützung von Förderern angewiesen.

Mehr Flüge der Wizz Air von Dortmund nach Temeswar in Ungarn

Wizz Air, der Low-Cost Carrier aus Ungarn, baut seine Verbindung ab Dortmund in das rumänische Temeswar aus. Ab dem 29. Juli fliegt die Airline dreimal wöchentlich aus dem Ruhrgebiet in die zweitgrößte Stadt Rumäniens. Zusätzlich zu den Flugtagen Donnerstag und Samstag wird nun auch dienstagmorgens eine Maschine nach Temeswar starten.

Wizz Air ist die größte Low Cost-Airline in Mittel- und Osteuropa und verbindet mit einer Flotte von 52 Airbus A320 96 Ziele in 35 Ländern. In Dortmund ist Wizz Air mit fast einer Million Passagieren die stärkste Airline. Knapp 80 Prozent ihrer Deutschen Flüge starten hier. Flüge nach Temeswar soll es ab 29,99 Euro geben.

Schiff-Ortung aus dem All: AISat lauscht bald mit Helix-Antenne

Zunächst wird Satellit AISat noch kräftig taumeln, nachdem ihn am 30. Juni 2014 eine Rakete vom indischen Startplatz Sriharikota 80 Kilometer nördlich von Chennai ins All transportiert hat. Doch sobald sich der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stabilisiert hat, kommt sein Hauptakteur zum Einsatz.

Das ist die Helix-Antenne, die sich wie eine vier Meter lange Spirale in Richtung Erde ausrichten und den AIS-Signalen (Automatic Identification System) der Schiffe lauschen wird.

Ein ähnliches Prinzip zeigte das DLR bereits mit dem Empfang von ADB-S Funksignalen aus dem All. Damit kann analog eine Empfangslücke bei der Positionierung über Satellit geschlossen werden. Flugzeuge, die außerhalb einer terrestrischen Empfangsstation für ADB-S-Signale unterwegs sind, sind quasi unsichtbar und können im Unglücksfall verloren gehen. So geschehen etwa beim Flug MH370 der Malaysia Airlines.

Den ersten Kontakt zu ihrem Satelliten AISat erwarten die DLR-Wissenschaftler in Bremen am 30. Juni 2014 gegen 11:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Mit dem Versuchssatelliten sollen aus 660 Kilometern Höhe vor allem in Gebieten mit sehr hohem Verkehrsaufkommen wie der Deutschen Bucht Schiffe identifiziert und geortet werden. Bisherige kommerzielle Satelliten stoßen bei dieser großen Anzahl von Schiffen an ihre Grenzen.

Helix-Antenne empfängt Signale fokussiert "wie Taschenlampe"

Gut 1.000 Schiffe haben die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme bei einem Überflug mit einem Flieger alleine entlang der deutschen Küste von Holland bis Sylt entdeckt. Herkömmliche Satelliten erfassen mit ihren ungerichteten Stab-Antennen immerhin ein Gebiet, das in einem Umkreis von 5.000 bis 6.000 Kilometern liegt. "Die empfangen alles zugleich – das ist ein wenig so, als ob man 100 Radiosender gleichzeitig hören würde", sagt Projektleiter Jörg Behrens. "Die Schiffe reden quasi alle durcheinander."

In wenig befahrenen Gebieten weiter entfernt von den Küstenregionen ist das kein Hindernis. In Gewässern wie der Nordsee, dem Mittelmeer oder der nordamerikanischen Atlantikküste sowie rund um große Häfen wie Peking, Tokio oder Singapur hingegen können die AIS-Signale mit ihren Angaben über Position, Kennung, Länge und Breite, Ladung, Geschwindigkeit und Richtung nicht mehr einzelnen Schiffen zugeordnet werden. Der DLR-Wissenschaftler und sein Team haben sich deshalb andere Rahmenbedingungen ausgewählt: Die Helix-Antenne ist gezielt in Richtung Erde ausgerichtet und lauscht in einem kleineren Gebiet mit einem Durchmesser von nur 750 Kilometern auf die AIS-Signale der Schiffe. "Also fokussiert wie der Lichtkegel einer Taschenlampe", betont DLR-Wissenschaftler Jörg Behrens.

Um die Leistung des Satelliten AISat zu prüfen, werden die Wissenschaftler die empfangenen Daten mit Daten vergleichen, die fernbetriebene Bodenstationen von den Schiffen empfangen. Derzeit sind sechs terrestrische Empfangsstationen des DLR an der deutschen Nordseeküste aufgebaut, die mit einer Reichweite zwischen 40 und 60 Kilometern den Schiffsverkehr erfassen. Vier weitere Stationen sollen folgen. Zudem sind auf AISat auch kleinere, unsgerichtete Stab-Antennen installiert, die Vergleichsdaten liefern werden.

Mit diesen Kontrolldaten aus dem All und von der Erde wird die Zuverlässigkeit der Helix-Antenne und des Empfängers im Weltall dann ermittelt. "Es gibt gerade bei Hochverkehrsregionen viel zu optimieren – und unsere Antenne kann eine gute Möglichkeit dafür sein." Gemeinsam mit dem DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik wurde deshalb die ungewöhnliche Antenne entwickelt und ihre Entfaltung auf Parabelflügen in der Schwerelosigkeit getestet. Satellit und Empfänger wurden im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme entwickelt, gebaut und getestet.

Datenabruf aus dem All nach Bremen

Zwei bis drei Mal am Tag werden die Wissenschaftler in Bremen Daten aus dem All empfangen, wenn der Satellit Norddeutschland überfliegt. Gesteuert und überwacht wird AISat ebenfalls vom DLR-Standort Bremen aus. Eine weitere Empfangsstation soll im kanadischen Inuvik aufgestellt werden, damit die Möglichkeiten zum Datenempfang ausgeweitet werden. Erweist sich die Helix-Antenne als erfolgreich, wäre sie eine Alternative, um zukünftig auch Verwendung in kommerziellen Satellitensystemen zu finden.

Doch bevor es soweit ist, muss der Satellit zunächst einmal den Belastungen des Starts standhalten. Exakt 1113,7 Sekunden nach dem Start um 06:19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wird AISat auf seiner Bahn ausgesetzt und beginnt dann mit dem Aufladen seiner Batterien. Bei den ersten Überflügen wird zunächst nur der Gesundheitszustand des Satelliten und seines Empfängers überprüft. Erst nach danach wird das Kommando erfolgen, die bislang zusammengezogene Helix-Antenne zu entfalten.

Blickt der Satellit dabei in Richtung Weltall statt in Richtung Erde, sorgen kleine Magnetspulen für den richtigen Dreh. "Wir stützen uns dabei quasi am Magnetfeld der Erde ab", erläutert Projektleiter Behrens. Schließlich folgt die Phase, die für die Wissenschaftler am DLR am spannendsten ist: AISat wird auf die Schiffssignale horchen und zum Boden funken, welche Schiffe er von seinem Platz im All aus hören kann.

Daniel Hügli legt Amit im Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt nieder

Der Leiter der Abteilung Sicherheit Infrastruktur des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL, Daniel Hügli, wird das Amt zum Ende des Jahres niederlegen. Hügli nimmt eine neue Herausforderung in der Verwaltung des Kantons Bern wahr. Der 43-jährige Daniel Hügli wird das BAZL Ende Jahr verlassen. Fürsprecher Hügli ist seit 2001 für das BAZL in verschiedenen Funktionen tätig. Zuletzt leitete er als Vizedirektor die Abteilung Sicherheit Infrastruktur.

In dieser Funktion war er seit 2007 namentlich zuständig für die Sicherheit auf den Flugplätzen und bei der Flugsicherung wie auch für die Organisation des schweizerischen Luftraums. Neu wird Daniel Hügli Vorsteher des Amtes für Betriebswirtschaft und Aufsicht in der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kanton Berns. Über seine Nachfolge wird das UVEK im Laufe des Jahres entscheiden.

Nürnberg Airport weiter unter Druck – Ausblick stabil durch neue Angebote

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3,315 Millionen Passagiere wurden im Jahr 2013 am Airport Nürnberg gezählt. Dies entspricht einem Rückgang von 8,0 Prozent. Vor allem die Einstellung des airberlin-Drehkreuzes und damit die Ausdünnung des touristischen Angebots wirkten sich negativ aus. Die Anzahl der Passagiere, die in Nürnberg aus- oder einstiegen (Lokalpassagiere), blieb jedoch stabil.

Der Linienverkehr konnte mit 2,6 Prozent Wachstum auf 2,1 Millionen Fluggäste sogar leicht zulegen. "Dies belegt die anziehende Nachfrage aus dem Kernmarkt der Metropolregion Nürnberg", so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Der Airport Nürnberg gehört weiterhin zu den Top 10 der deutschen Verkehrsflughäfen.

Acht Prozent weniger Passagiere

Der Konsolidierungskurs der beiden größten deutschen Airlines Lufthansa und airberlin prägte im Jahr 2013 maßgeblich die Entwicklung des deutschen Luftverkehrs und im besonderen Maße des Airport Nürnberg: Die Zahl der Fluggäste ging im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 Prozent auf 3,315 Millionen Passagiere zurück. Auch die Zahl der Flugbewegungen war rückläufig: Von Januar bis Dezember 2013 wurden am Airport Nürnberg 62.644 Flugbewegungen notiert. Das entspricht einem Minus von 2,7 Prozent.

airberlin als größter Kunde des Airports hat sein Flugangebot stark reduziert. Der Winter 2013/2014 war der erste seit 18 Jahren, in dem kein Winterdrehkreuz am Airport Nürnberg durchgeführt wurde. Eine veränderte Fokussierung im Geschäftsmodell der airberlin war dafür ausschlaggebend. Der Linienverkehr erlebte hingegen einen Zuwachs von 2,6 Prozent. Erfreulicherweise blieb die Anzahl der Passagiere, die in Nürnberg ein- oder ausstiegen (Lokalpassagiere), trotz des Wegfalls des airberlin-Hubs stabil.

Linien- und Touristikverkehr leidet unter airberlin-Reduktion

Im Linienverkehr wurden 2013 insgesamt 2,152 Millionen Fluggäste befördert (plus 2,6 Prozent). Die großen Airlines, airberlin und Lufthansa, meldeten einen Passagierrückgang. Germanwings übernahm Strecken der Konzernmutter Lufthansa und passte das Bedienungsbild entsprechend ihres Geschäftsmodells an. Der Rückgang des Linienverkehrs bei airberlin ist auf den Wegfall der Drehkreuz-Zubringerflüge und eine Umstellung auf kleinere Flugzeugtypen zurückzuführen.

ir France, KLM, Turkish Airlines, Pegasus und Vueling verzeichneten hingegen einen Passagierzuwachs und erhöhten teilweise die Frequenzen, wobei die spanische Vueling das Ziel Barcelona erstmals auch im Winter ansteuerte. Der Incoming-Anteil im Low Cost-Segment beträgt inzwischen – größtenteils durch das Ryanair-Angebot – über 30 Prozent. Dies führt zu entsprechend positiven Effekten in der Tourismusbranche der gesamten Metropolregion. Die Low Cost-Airline startete 2013 erstmals ab Nürnberg: im Sommer mit sechs, im Winter mit vier Zielen.

Der Touristikverkehr ging im Jahr 2013 um 22,9 Prozent zurück. Hauptgrund ist auch hierfür die Konsolidierung der airberlin. TUIfly hat die touristischen Kapazitäten deutlich erhöht und ein erweitertes Kanaren-Angebot etabliert; erstmals wurde im Winter ein Flugzeug in Nürnberg stationiert. Insgesamt wurden 2013 im Touristikverkehr 1,132 Millionen Fluggäste gezählt.

Luftfracht leicht rückläufig

Der Luftfrachtverkehr (geflogene Fracht zzgl. Trucking) legte um 1,7 Prozent auf 90.973 Tonnen zu. Die geflogene Fracht blieb mit 9.909 Tonnen nahezu auf Vorjahresniveau (-0,3 Prozent). Demgegenüber nahm die getruckte Fracht um 2,0 Prozent auf 81.064 Tonnen zu.

Ergebnis und Umsatzentwicklung negativ

Mit den Verkehrsleistungen sanken auch die Umsatzzahlen des Konzerns: Insgesamt wurden Umsatzerlöse von 86,7 Millionen Euro erzielt. Dies sind 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf den Aviation-Bereich fallen mit 53,0 Millionen Euro rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes. Der Non Aviation-Bereich des Airports erwirtschaftete 2013 33,7 Millionen Euro.

Im Jahresergebnis schreibt der Konzern ein Minus von 3,9 Millionen Euro. Aufgrund von Einsparungsmaßnahmen und trotz einmaliger Sondereffekte auf der Kostenseite ist das Ergebnis um rund 1,2 Millionen Euro besser als geplant. Das handelsrechtliche Jahresergebnis bleibt jedoch weiterhin stark geprägt durch Abschreibungen und Zinsen aus den Investitionen der zurückliegenden Jahre. Die Reduzierung der Verschuldung durch Tilgung erfolgte planmäßig.

Das Betriebsergebnis ist hingegen weiterhin deutlich positiv. Die dafür maßgebliche Kennzahl EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen und Zinsen) liegt mit 17,8 Millionen Euro genau im Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

Belegschaft stabil – Sanierung der Startbahn läuft

Die Zahl der Beschäftigten ging im Jahr 2013 leicht zurück. Der FNG-Konzern hatte im Jahresdurchschnitt 882 Mitarbeiter (Vorjahr: 892). Am Standort Flughafen arbeiten rund 3.300 Beschäftigte. Jeder Arbeitsplatz am Flughafen generiert rund 2,5 weitere im Umfeld. Somit trägt der Airport Nürnberg erheblich zur Wertschöpfung in der Metropolregion Nürnberg bei.

Die Investitionen beschränkten sich 2013 zum Großteil auf den Erhalt der Flughafeninfrastruktur. Größter Posten blieb die Generalsanierung der 2.700 Meter langen und 45 Meter breiten Start- und Landebahn: Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro, verteilt über fünf Jahre bis 2015. Eine weitere Maßnahme im Jahr 2013 war die Erneuerung des Duty Free & Travel Value Shops: Das Geschäft wurde in Partnerschaft mit der Firma Gebr. Heinemann komplett neu gestaltet und auf 560 Quadratmeter erweitert.

Neue Ideen und Strecken sollen mehr Passagiere bringen

Im laufenden Geschäftsjahr 2014 steht die Schaffung der Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Wachstum sowie für eine kundenorientierte Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebots im Fokus. Viele Maßnahmen und Projekte sind durch das 2013 vorgestellte Entwicklungskonzept zusammengetragen worden. Über 20 konkrete Einzelmaßnahmen wurden bereits realisiert bzw. befinden sich in der Umsetzung. "Wir setzen auf dem Entwicklungskonzept auf und generieren weitere Ideen, um mehr Fluggäste, aber auch Besucher zum Flughafen zu bringen", so Geschäftsführer Dr. Hupe. "Ein wesentliches Anliegen ist, dass die Menschen aus der Region den Airport als ,unseren Flughafen‘ verstehen."

An erster Stelle steht die Akquisition neuer Strecken und Airlines wie die Wizz Air mit Verbindungen nach Osteuropa und AIS Airlines im innerdeutschen Verkehr. Im Linienverkehr werden zudem weitere europäische Destinationen mit ausreichend Potenzial gesehen.

Das erweiterte Engagement der Reiseveranstalter und touristischen Carrier im Sommerflugplan zeigt sich in einem Passagierwachstum ab Juni. airberlin, TUIfly und SunExpress haben ihr Angebot ausgebaut. Weitere touristische Airlines von Atlasjet bis Tunisair runden die vielfältige Auswahl ab.

Auch in den Wintermonaten wollen die Airlines ein breites Angebot ab Nürnberg fliegen: airberlin bleibt stärkster Carrier, bereichert den Winter 2014/2015 mit vier neuen Zielen und verstärkt bestehende Strecken. Ab November werden jeweils dienstags fünf zusätzliche Flüge nach Marsa Alam, Hurghada, Agadir, Funchal sowie nach Santa Cruz de La Palma geflogen. Darüber hinaus bietet airberlin im Winterflugplan weitere Urlaubsziele wie Djerba, Hurghada, Enfidha, Antalya, Fuerteventura, Teneriffa-Süd, Las Palmas oder Arrecife an.

Neuerungen im Non Aviation-Bereich

Auch im Non Aviation-Bereich tut sich viel: Noch in diesem Sommer beginnen die Arbeiten an einer neuen, zentralen Sicherheitskontrolle zwischen den Abflughallen 1 und 2. Die Verlegung der Sicherheitskontrolle verkürzt nicht nur die Wege für die Fluggäste, sondern sorgt für eine Belebung der Shopping- und Gastronomieangebote. Neu ist der Nürnberg Store im Wartebereich mit Produkten "made in Franken". Verstärkt werden Groß-Events wie das Public Viewing zur Fußball WM am Airport realisiert. Für weitere Immobilienvorhaben auf flughafeneigenen Flächen laufen Voruntersuchungen und Marktsondierungen.

Der Airport steht in ständigem Austausch mit wichtigen Partnern aus der Metropolregion und touristischen Organisationen zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Angeboten im In- und Ausland.

Ausbildungsbörse am Flughafen Köln/Bonn mit über 30 Ausstellern

Mit über 30 Ausstellern wie Bayer AG, FedEx, Kölner Verkehrsbetriebe oder Sparkasse Köln/Bonn geht die die diesjährige Ausbildungsbörse am Köln Bonn Airport heute (26. Juni) an den Start. Unternehmen rund um den Flughafen informieren, welche Ausbildungsberufe sie anbieten. Die Veranstaltung, die der Flughafen gemeinsam mit der IHK Köln ausrichtet, wendet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen, um Fragen zu beantworten.

Solche Fragen können sein: Was machen Fluggerätemechaniker? Wie wird man Fluglotse im Tower? Dürfen Fachkräfte für Lagerlogistik auch Gabelstapler fahren? Die Flughafen Köln/Bonn GmbH und die IHK Köln sind als Ausbilder ebenfalls Aussteller bei der Veranstaltung, die unter dem Motto „Heb‘ ab in Deine Zukunft“ steht. Im letzten Jahr hatten über 1.000 Schülerinnen und Schüler die 24 Aussteller bei der Premiere des Formats besucht.

Attraktive Branche Luftverkehr mit wachsendem Fachkräftebedarf

Die rund 120 Betriebe am Köln Bonn Airport beschäftigen etwa 13.500 Menschen, allein bei der Flughafengesellschaft sind mehr als 1.800 Menschen tätig. Flughafen-Chef Michael Garvens unterstreicht: „Der Luftverkehr ist nach wie vor eine der attraktivsten Branchen, die jungen Menschen unterschiedlichste berufliche Perspektiven bietet. Die Ausbildungsmesse soll nicht nur über verschiedene Berufsbilder informieren, sie soll auch ein Türöffner für künftige Mitarbeiter am Köln Bonn Airport und bei den hier ansässigen Unternehmen sein.“

Gregor Berghausen, IHK-Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung, verweist auf den zunehmenden Fachkräftebedarf, der auch in der Wirtschaftsregion Köln Informationsangebote wie Ausbildungsbörsen notwendig mache: „Vielen jungen Menschen sind die hervorragenden Karrierechancen, die die duale Ausbildung bietet, nicht bekannt.

Eine Ausbildungsbörse, speziell für die am Flughafen angesiedelten Unternehmen, zeigt den Schülerinnen und Schülern die Attraktivität und die Vielfalt der hier angebotenen Berufe. Allein das attraktive Umfeld des Flughafens zieht Interessierte an. Das nutzen wir, um Informationsarbeit zu leisten.“

Aussteller und Unternehmen am Flughafen

  • Agentur für Arbeit Köln
  • AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln
  • BACC
  • Barmer GEK
  • Bayer AG
  • BQN – Beratungsstelle zur Qualifizierung von Nachwuchskräften mit Migrationshintergrund in der Region Köln
  • Bundespolizei
  • Bundeswehr – Karriereberatungsbüro
  • C. Wöllhaf GastroService GmbH
  • DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG
  • Deutsche Flugsicherung
  • DLR
  • Excelsior Hotel Ernst AG
  • FedEx
  • Flughafen Köln/Bonn GmbH
  • Gebr. Heinmann
  • Hauptzollamt Köln
  • IHK Köln
  • Kölner Verkehrsbetriebe AG
  • Lyondellbasell
  • Maredo Restaurants Holding GmbH
  • Martin Kirschner GmbH
  • Mc Donald’s Westphal
  • Nayak
  • QSC AG
  • Randstad Deutschland GmbH
  • Schenker Deutschland AG
  • Sparkasse Köln/Bonn
  • StudiMed GmbH
  • STUTE Logistics AG & Co KG
  • Wisskirchen Logistik GmbH

Mängelliste 2014 der VC für Deutsche Flughäfen – Bremen top

Die VC untersucht jährlich die deutschen Verkehrsflughäfen und prüft sie auf Basis eines umfangreichen Kriterienkatalogs hinsichtlich ihrer Sicherheit. Für die Flughafen-Mängelliste 2014 wurden 30 Flughäfen im Bundesgebiet überprüft. Neu dazugekommen ist der Flughafen in Kassel-Calden. Fünf Flughäfen – Friedrichshafen, Lübeck, Memmingen, Weeze und Zweibrücken – erhielten den sog. Mangelsterne, weil aus Pilotensicht besonders sicherheitsrelevante Kriterien bei der Flughafenausstattung nicht oder nicht ausreichend berücksichtig sind.

„Wir freuen uns, dass im vergangenen Jahr wieder Verbesserungen an der Ausstattung verschiedener Flughäfen vorgenommen worden sind. An einigen Flughäfen sind weitere Maßnahmen in der Umsetzung und wir erwarten, dass sie im nächsten Jahr mängelfrei sein werden,“ so Jörg Handwerg, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der VC.

Flughafen Bremen erstmals ohne Mängel

Sechs Flughäfen sind aus Sicht der Pilotenvereinigung komplett mängelfrei: Die Flughäfen Berlin Schönefeld, Düsseldorf, Leipzig/Halle, München und Stuttgart. Sie weisen – wie auch schon 2013 – keinerlei Mängel auf. Besonders erfreulich: Der Flughafen Bremen wurde erstmals mängelfrei getestet.

„Die Flughafen-Mängelliste ist eine echte Erfolgsgeschichte. Sie hat bereits zu zahlreichen Verbesserungen der Flugsicherheit beigetragen. Eine fortschrittliche Industrienation wie Deutschland sollte sich bei der Flugsicherheit nicht mit Mindestanforderungen begnügen, sondern moderne Standards berücksichtigen.“

Auch Sicht der Piloten zählt

Die Arbeitsgruppe Aerodrome and Ground Environment (AGE) der Vereinigung Cockpit unterzieht die deutschen Verkehrsflughäfen bereits seit 1978 einem jährlichen Sicherheitscheck. Seit 1996 werden auch Regionalflughäfen in die Untersuchung einbezogen, insofern dort nennenswerter Linienverkehr stattfindet.

Als Grundlage für die Untersuchung dient ein kontinuierlich an die sich veränderten Anforderungen angepasster Kriterienkatalog, der nicht nur die internationalen Vorschriften, sondern auch die aus Pilotensicht sinnvolle und für eine optimale Sicherheit notwendige Ausrüstung von Flughäfen umfasst.

Radarsatelliten offenbaren weltweites Ausmaß von Städten und Siedlungen

Die deutsche Haupstadt Berlin ist kompakt angelegt: Das Zentrum ist dicht bebaut und dominierend. Entlang der Infrastruktur breitet sie sich aber in das Umland aus. Dies zeigt die Karte, die auf den Radardaten der Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) basieren.

Wie eine Tuschezeichnung mit mal filigranen, mal kräftigen Linien und Flecken sehen die Bilder aus, die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus den Daten der deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X berechnet haben.

Los Angeles bis Tokio – Größe der globalen Siedlungen

"Wir gehen davon aus, dass die besiedelte Fläche weltweit größer ist als bisher geschätzt", sagt DLR-Wissenschaftler Thomas Esch. Bei einer Auflösung der zu Grunde liegenden Radaraufnahmen von drei Metern erkennen die Satelliten selbst einzelne Gebäude aus dem All.

2008 lebten erstmals mehr Menschen in städtischen als in ländlichen Regionen. Über neun Millionen Einwohner leben in der Metropole Tokio auf engstem Raum, in der gesamten Region sind es über 35 Millionen. Die Natur setzt dabei dem Ausufern der Besiedlung deutliche Grenzen, und so zeigt die Satellitenaufnahme eine Stadt, die kompakt in der Ebene zwischen Meer und Bergen liegt und nahtlos von Tokio in die nächste Metropole Yokohama übergeht.

Lediglich einzelne Stränge der Bebauung reichen in die Bergwelt. Los Angeles hingegen setzt sich in seiner Bebauung über die Natur hinweg – Block um Block in der typischen quadratischen Anordnung bedeckt die Landschaft. Nur breite Autobahnen oder Flughafenanlagen bleiben als weiße Korridore sichtbar, weil sie mit ihren glatten Oberflächen die Radarstrahlen kaum zum Satelliten zurückwerfen.

Baum oder Schornstein? Automatische Auswertung merkt´s

In Wirklichkeit zeigen die schwarz-weißen Karten aus über 500 Kilometern Höhe weltweit Städte, Dörfer und Häusergruppen, die sich an Flussläufen entlangwinden, Straßen und Eisenbahnlinien folgen oder sich in fruchtbaren Gebieten ausbreiten – mit einer Genauigkeit, wie sie bisher für globale Auswertungen nicht erreicht wurde.

"Mit der Radartechnologie und den vollautomatischen Auswerteverfahren erfassen wir die für Siedlungsflächen charakteristischen vertikalen Strukturen und somit vornehmlich die Gebäude", erläutert Thomas Esch vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR. Das können bei der Genauigkeit der Satellitenaufnahmen auch schon einmal Schornsteine, Strommasten oder Verkehrsschilder sein oder auch einzelne gewaltige Bäume in der afrikanischen Landschaft sowie Felstürme in der Wüste. Diese Fehler filtern die Wissenschaftler sorgfältig heraus – übrig bleiben die Siedlungstrukturen, die aus dem Weltall gesehen zu unverwechselbaren "Fußabdrücken" werden.

Stadtgeografie mit Netzwerken, Linien und Tupfen

Minneapolis – umgeben von einem Flechtwerk aus einzelnen Tupfen, die die weit auseinanderliegenden Farmhäuser abbilden. Delhi – eine Stadt, die wie eine Nervenzelle ihre Verbindungen zu riesigen Satellitenstädten aufgebaut hat. Paris – großstädtisch im scharf umrissenen Zentrum und umgeben von einem klar abgegrenzten, ländlich besiedelten Gebiet mit Haufen- und Reihendörfern. Viele Städte zeigen ihre ganz eigenen Charakterzüge, wenn sie aus dem Weltall betrachtet werden. Rund um Kairo wachsen die Dörfer immer weiter in das fruchtbare Nil-Delta und den Flusslauf entlang, während die umgebenden Wüstenlandschaften unbesiedelt und leer bleiben.

Und Brüssel ist von linienförmigen Straßendörfern umgeben, die sich wie ein Netz um die Verkehrsadern legen. Einige Städte und Siedlungen folgen der Infrastruktur, andere sind der Anlass für deren Entstehung. Manche Städte werden von der Natur begrenzt, manche breiten sich ungehemmt und ohne Hindernisse aus. Oftmals spiegeln die Siedlungsmuster und -formen die Kulturgeschichte eines Landes wider, so zum Beispiel in den weitläufigen Gebieten der USA, in denen Farmer große quadratisch zugeschnittene Ländereien erwerben konnten – und ihre Farmhäuser weit voneinander entfernt errichteten.

Innerhalb von zwei Jahren deckten die beiden Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X bei ihren Überflügen die gesamte Landoberfläche der Erde ab. Dies war nur möglich, da das Satellitengespann auch durch Wolken hindurch und selbst nachts Daten aufzeichnen kann. "Dies ist ein entscheidender Vorteil der Radartechnologie gegenüber optischen Satelliten", sagt DLR-Wissenschaftler Thomas Esch.

"Globale Aufnahmen müssen hier erst langwierig aus wolkenfreien Szenen zusammengesetzt werden". Die Aufgabe der Wissenschaftler bestand darin, die automatische Auswertung der Bilddaten so zu justieren, dass Strukturen wie Bäume oder Laternenpfosten nicht erfasst, einzelne Häuser jedoch erkannt werden. Als Resultat entstanden Karten, die mit einer Auflösung von zwölf Metern die urbanen Strukturen und somit den Anteil von besiedelten Flächen, die räumliche Verteilung der Bevölkerung und die Anordnung von ländlichen und städtischen Gebieten zeigen.

308 Terabyte für Wirtschaft und Wissenschaft

Insgesamt 180.000 Einzelaufnahmen und 308 Terabyte an Daten hat das Forscher-Team für die exakten "Global Urban Footprints" verarbeitet und ausgewertet. "Bisher gibt es keine andere globale Erfassung von Siedlungsstrukturen in dieser räumlichen Genauigkeit", betont Thomas Esch. Kleinere Dörfer sind bislang bei weltumspannenden Auswertungen nie erfasst worden, denn die eingesetzten Satelliten boten eine Auflösung von maximal 300 Metern. Dabei sind kleinteilige Strukturen sehr wichtig, da die zunehmende Zersiedelung in ländlichen Räumen fruchtbare Ackerflächen und Naturräume zerstört.

Nach bisherigen Schätzungen sind etwa ein bis drei Prozent der Landoberfläche von Siedlungen bedeckt. Die ersten Ergebnisse der Radardaten-Auswertung zeigen jedoch, dass der Anteil der besiedelten Flächen vielfach unterschätzt wird. "Das mögen zwar nur geringfügige prozentuale Unterschiede sein, die in der Tat aber erheblich sind, wenn man sich die enormen ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Siedlungen, vor allem der städtischen Ballungszentren, vor Augen führt", sagt Thomas Esch.

Bereits ab Ende 2014 sollen die "Global Urban Footprints" Wissenschaftlern zur Verfügung stehen, beispielsweise als Basis für exaktere Modellierungen des Klimas, genauere Risikoanalysen in Erdbeben- oder Tsunamigebieten oder verbesserte Beobachtung des menschlichen Einflusses auf Ökosysteme. "Der neue Datensatz hilft somit, gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, Verstädterung und Bevölkerungsexplosion besser zu verstehen und angemessen auf diese Entwicklungen reagieren zu können."

Fußballfans zum WM-Finale: Lufthansa fliegt extra direkt nach Rio de Janeiro

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Von der Isar an die Copacabana: Wer die brasilianische Fußball-Atmosphäre direkt vor Ort erleben möchte, hat jetzt eine besondere Gelegenheit dazu. Rechtzeitig zum Finale fliegt Lufthansa am 11. Juli einmalig von München nach Rio de Janeiro. Auch ab Frankfurt soll es einen Flug geben.

"Der Flug ist eine großartige Möglichkeit für alle Fußballfans, die berühmte Kulisse der Copacabana nicht nur auf dem Bildschirm zu sehen. Und es ist eine einzigartige Gelegenheit, am 13. Juli das Ambiente rund um das WM-Finale live in Rio zu erleben", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Passagevorstandes Finanzen & Hub München.

Flexibler Rückflug durch Linienverbindungen nach FRA und MUC

Der Airbus A340-600 mit der Flugnummer LH 2572 startet am 11. Juli um 22:30 Uhr, Ankunft in Rio de Janeiro ist am nächsten Tag um 05:40 Uhr. Rückflugmöglichkeiten gibt es täglich über Frankfurt. Wer die Reise mit einem Brasilienurlaub verbinden möchte, kann ebenfalls über Sao Paulo zurückfliegen. Von hier bestehen tägliche Verbindungen nach München und Frankfurt.

Neben dem Fußballereignis bietet Rio de Janeiro eine Fülle von Sehenswürdigkeiten. Ein "Muss" sind die berühmten Strände Copacabana und Ipanema, der Cordovado mit der Christusstatue und der Zuckerhut. Lufthansa – Crews empfehlen außerdem einen Ausflug zum "Forte do Leme" mit herrlichem Blick auf Stadt. Schnellentschlossene haben jetzt die Möglichkeit, eine der wenigen Sitze von München nach Rio de Janeiro zu buchen. Der Hin- und Rückflug in der Economy Klasse ist ab 1.099 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren zu haben (Preisbeispiel bei einem Rückflugtermin am 22. Juli über Frankfurt).

Super Constellation läutete 1956 Verbindung ein

Die Lufthansa Verbindung nach Rio de Janeiro ist eine der traditionsreichsten Strecken in der Geschichte der Airline. Am 15. August 1956 eröffnete Lufthansa den ersten Südamerikadienst im Passagierverkehr auf der Strecke Hamburg – Düsseldorf – Frankfurt – Paris – Dakar – Rio de Janeiro mit einer Lockheed L-1049G Super Constellation.

Die Verbindung wurde zwei Mal in der Woche angeflogen, die reine Flugzeit betrug laut Flugplan rund 22,5 Stunden. Die Super Constellation war mit 48 "Comforette" Sitzen ausgestattet, zudem gab es für die Passagiere eine Äquator-Taufe. Heute wird Rio de Janeiro mit einem täglichen Flug ab Frankfurt sowie Sao Paulo täglich aus Frankfurt und München angeflogen.

Fraport mit neuem Fluglärmbericht

Die Fraport AG unter dem Titel "Fluglärm reduzieren" ihren aktuellen Lärmschutzbericht veröffentlicht. Der Bericht informiert umfassend über die Entwicklungen und Fortschritte der zurückliegenden Winterflugplanperiode.

Er dient zudem als Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Informationsangebot. In der dritten Ausgabe werden die aktuellen Entwicklungen im Luftverkehrsaufkommen erläutert und die Ergebnisse der gemessenen Fluglärmwerte aus dem Winterflugplan 2013/14 dargestellt und mit den Messungen der vorangegangenen Flugplanperiode verglichen.

"Die dritte Auflage des Berichts über Schallschutz bildet ein mittlerweile etabliertes Informationsangebot und belegt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Maßnahmen wirken. Wir werden weiter mit unseren Partnern aus der Luftverkehrswirtschaft engagiert daran arbeiten, die Lebensqualität der Menschen in der Flughafennachbarschaft nachhaltig zu sichern und Belastungen durch Fluglärm zu reduzieren. Unser Anspruch ist es, auch weiterhin internationales Vorbild und Innovationstreiber in Sachen aktiver Schallschutz zu sein", sagte Peter Schmitz, Fraport Vorstand Operations, anlässlich der Veröffentlichung der dritten Auflage.

Unter dem Kapitel Aktiver Schallschutz wird das Thema Lärmpausen am Verfahren "Dedicated Runway Operations" (DROps) umfassend vorgestellt. Auch Neuheiten bei der Lärmreduzierung am Flugzeug zeigen Erfolg: Lufthansa intensiviert die Modernisierung ihrer Flotte durch die Übernahme der modernen und deutlich leiseren Boeing 747-8. Einen hörbaren Erfolg bringt ebenfalls die Montage der sogenannten "Wirbelgeneratoren" an den Lufthansa-Maschinen des Typs A320. Dadurch werden störende Töne beseitigt und der Gesamtpegel der Flugzeuge dieses Typs im Anflug um bis zu zwei Dezibel reduziert.

Auch die dritte Ausgabe des Lärmschutzberichts bietet Detailinformationen zu einem ausgewählten Fokusthema. So wird die Abteilung Nachbarschaftsdialog der Fraport AG vorgestellt. Der Bereich ist Anlaufstelle für alle Fragen und Beschwerden rund um die Themen Flugbetrieb, Lärmbelastung und Schallschutz am Flughafen Frankfurt.

In der aktuellen Ausgabe des Fraport-Fluglärmberichts über das Verkehrsaufkommen in der vorangegangenen Winterflugplanperiode, aktuelle Fluglärmmessungen sowie den neuesten Entwicklungen des aktiven Schallschutzes informiert.

SPOT 7-Satellit wird für Start in Indien klar gemacht

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Airbus Defence and Space bereitet den Start seines neuen, hochauflösenden Erdbeobachtungssatelliten SPOT 7 vor. In den nächsten Tagen wird der Satellit im Satish Dhawan Space Centre im indischen Sriharikota in eine PSLV-Trägerrakete integriert, die ihn auf seine Umlaufbahn bringen soll.

"Das Satellitensystem SPOT 6 und 7 wurde in einer Rekordzeit von nur dreieinhalb Jahren realisiert. Dafür hat Airbus Defence and Space seine Technologien zur Steigerung der Qualität sowie zur Senkung von Projektlaufzeiten und -risiken nutzten können. Damit setzt das Programm heute weltweit Maßstäbe", sagte François Auque, Leiter von Space Systems bei Airbus Defence and Space. SPOT 7 ist auf eine Betriebsdauer von zehn Jahren ausgelegt.

Satelliten für Weitwinkel- und Nahaufnahmen: Pléiades und SPOT

Zudem konnte die Leistung von Boden- und Raumsegment im Vergleich zu früheren SPOT-Missionen verbessert werden, insbesondere im Hinblick auf die Aufnahmekapazität und das Reaktionsvermögen – von der Satellitenprogrammierung bis hin zur Bereitstellung der Bilddaten für die Nutzer. SPOT 6 und SPOT 7 sind "beweglich" und in der Lage, im Radius von 1.500 km jeden beliebigen Punkt der Erde anzuvisieren. Bei einer Wiederholrate von einem Tag für jeden Ort der Erde decken SPOT 6 und SPOT 7 täglich insgesamt sechs Millionen Quadratkilometer ab.

SPOT 7 wird Bilddatenprodukte mit einer Auflösung von bis zu 1,5 m bereitstellen und damit die Dienste des seit 2002 betriebenen Satelliten SPOT 5 fortführen. SPOT 7 wird mit seinem Ende 2012 gestarteten Zwillingssatelliten SPOT 6 die weltweit einzigartige Satellitenkonstellation von Airbus Defence and Space ergänzen, die auf einer Umlaufbahn zwei hochauflösende SPOT-Satelliten sowie die beiden sehr hochauflösenden (bis 50 cm) Satelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B vereint.

Diese Konstellation bietet einzigartige Anwendungsmöglichkeiten und stellt Kunden die gewünschten Produkte innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung. Jeder Ort der Erde kann einmal täglich mit hoher und sehr hoher Auflösung erfasst werden. Während die beiden SPOT-Satelliten weite Gebiete großflächig abtasten, sind die Pléiades-Satelliten in der Lage, kleinere Ausschnitte dieser Zonen mit höherer "Zoom"-Auflösung aufzunehmen.

Aus der Unterhaltungselektronik ins All – Flash-Speicher für Satelliten

SPOT 7 verfügt über einen Massenspeicher mit Flash-Technologie, der bei SPOT 6 erstmals zum Einsatz kam – eine Premiere in der kommerziellen Raumfahrt. Ein Flash-Speicher bietet rund 60 Prozent mehr Speicherkapazität, ist zweieinhalbmal leichter, fünfmal kleiner und verbraucht dreieinhalbmal weniger Energie als die bisher verwendete Speichergeneration. Die Flash-Speichertechnologie, die in der Unterhaltungselektronik bereits breite Anwendung findet, hat nun auch ihre Funktionsfähigkeit im All und die Konformität mit den strikten Qualitätsstandards für Weltraummissionen unter Beweis gestellt.

SPOT 7, der auf der von Airbus Defence and Space entwickelten Astrobus-Plattform basiert, ist viermal leichter als sein Vorgänger (720 kg gegenüber drei Tonnen bei SPOT 5) und ungleich leistungsstärker. Die Astrobus-Plattform vereint schnelle Bildübertragung mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Plattform wird für so unterschiedliche Missionen genutzt wie Bilderfassung (Pléiades, SPOT 6 und 7, Ingenio u. a.), Umweltbeobachtung und Meteorologie (Sentinel-2 and Sentinel-5P).

Das hochmoderne System basiert auf dem beispiellosen, bei Airbus Defence and Space entwickelten Know-how im Bereich Siliziumkarbid-Weltraumstrukturen und -instrumente. Mit seinem Partner Boostec hat das Unternehmen bei Weltraumprojekten wie Herschel, Gaia und anderen eine heute sehr erfolgreiche Wirtschaftskette aufgebaut. Das in der französischen Region Midi-Pyrénées produzierte Siliziumkarbid wird in die gesamte Welt exportiert.

Sicherheit im wachsenden Luftverkehr: Einheitliches Grundsatzpapier SSP

Sicherheit hat sowohl in der kommerziellen als auch der allgemeinen Luftfahrt immer höchste Priorität. Über die vergangenen Jahrzehnte hat der Flugverkehr deutlich zugenommen, das Sicherheitsniveau ist jedoch auf konstant hohem Niveau geblieben. Damit das angesichts eines für die kommenden Jahre prognostizierten Verkehrsanstieges auch so bleibt, müssen bereits heute entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Allein im österreichischen Luftraum bewegen sich bereits jetzt täglich bis zu 4.000 Flugzeuge, in Europa sind es knapp 30.000 pro Tag, dazu kommen je nach Saison und Wetterverhältnissen noch eine Vielzahl von Flugsportlern wie Segelflieger und Para- oder Hängegleiter.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) in Österreich hat daher gemeinsam mit den involvierten Luftfahrtbehörden Austro Control, dem Aeroclub und der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes nach den Grundsätzen der ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) und EASA (European Aviation Safety Agency) ein "State Safety Programme (SSP)" für die Luftfahrt erarbeitet.

Maßnahmen zur Sicherheit übersichtlich in einem Dokument

Das Programm beschreibt, erstmals in einem Dokument zusammengefasst, das regulatorische Umfeld sowie die Aktivitäten und Rollenverteilung in der Sicherheitsaufsicht über die Zivilluftfahrt in Österreich und besteht im Wesentlichen aus vier Bereichen: Sicherheitspolitik und Ziele, Sicherheits- und Risikomanagement, Gewährleistung der Sicherheit sowie Förderung der Sicherheit.

Ziel ist die nachhaltige Entwicklung und Umsetzung von Strategien bzw. Prozessen, die sicherstellen, dass alle Aktivitäten der Luftfahrt im Zuständigkeitsbereich der Republik Österreich die hohen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Umsetzung des Programmes soll durch die Verwendung von festgelegten Sicherheitsindikatoren und Sicherheitszielen in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Mit dem "State Safety Policy Statement", einem wesentlichen Bestandteil des "State Safety Programmes", bekennt sich die Republik Österreich dazu, der Luftfahrtsicherheit höchste Priorität einzuräumen. Die Unterzeichnung des "State Safety Policy Statement" durch Bundesministerin Doris Bures dokumentiert das Engagement der höchsten politischen Ebene in diesem Bereich.

Förderung einer offenen Meldekultur von Störungen

Zu den Kernvorgaben des "State Safety Programmes" gehören die Überwachung der Umsetzung von Safety Management Systemen innerhalb von Luftfahrtorganisationen genauso wie die Sicherstellung ausreichender Ressourcen und entsprechend kompetenter Mitarbeiter. Zu den wesentlichen Aspekten dieses Programmes zählt insbesondere auch die Förderung einer offenen Meldekultur. Meldungen über Ereignisse und Störungen in der Zivilluftfahrt und deren Auswertung tragen erheblich dazu bei, die Sicherheit der Zivilluftfahrt zu heben.

Mit dem "State Safety Programme" ist gewährleistet, dass das Sicherheitsniveau in der österreichischen Luftfahrt nicht nur konstant hoch bleibt, sondern auch kontinuierlich und nachhaltig verbessert wird.

Düsseldorf Airport erhält IC Bus-Anbindung aus Holland und Belgien

Der Düsseldorfer Airport ist jetzt noch besser für niederländische und belgische Fluggäste erreichbar. Ab dem 23. Juni bietet die Deutsche Bahn (DB) eine neue IC Bus-Linie zwischen Düsseldorf, Eindhoven und Antwerpen an. Die neue Busverbindung führt mindestens dreimal am Tag über den Düsseldorfer Airport, den Düsseldorfer Hauptbahnhof, Eindhoven Station (Stationsweg) sowie Antwerpen Centraal (Konigin Astridplein). Die Fahrt zwischen Düsseldorf Airport und Eindhoven dauert etwa zwei Stunden, zwischen Düsseldorf Flughafen und Antwerpen rund drei Stunden.

Insbesondere bei den Fluggästen aus den südöstlichen Niederlanden erfreut sich der Düsseldorfer Flughafen bereits seit vielen Jahren sehr großer Beliebtheit. Pro Jahr nutzen allein über 800.000 holländische Passagiere NRWs größten Flughafen. Ausschlaggebend hierfür ist das gute Angebot des Flughafens, das attraktive Flugangebot mit einem dichten Deutschland- und Europanetz sowie immer mehr Fernstrecken zu den Metropolen dieser Welt und interkontinentalen Drehkreuzen, die gute Erreichbarkeit des grenznahen Flughafens sowie die Produktqualität im Terminal.

Und die gute Verbindung wird jetzt noch besser. Tickets für die einfache Fahrt mit dem modernen Doppeldeckerbus von Antwerpen nach Düsseldorf gibt es mit dem "Europa-Spezial IC Bus" ab 14 Euro. Fahrkarten für die Reise zwischen Düsseldorf und Eindhoven beziehungsweise zwischen Düsseldorf und Eindhoven sind ab neun Euro erhältlich. Es besteht Reservierungspflicht; die Sitzplatzreservierung ist bereits im Fahrpreis enthalten.

Die Fahrzeiten der Busse sowie weiterführende Informationen werden ab 15. Juni veröffentlicht. Dann ist das Angebot auch buchbar. Ein Fahrkartenkauf auch bei den Verkaufsstellen und Agenturen der Belgischen und der Niederländischen Bahngesellschaft (SNCB und NS) ist in Vorbereitung.