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Flug- und Lärmprofile der Berliner Flughäfen in Travis-Tool und Lärmbericht

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Das intensive Lärmmanagement an den Berliner Flughäfen hat sich erfolgreich etabliert. Das zeigt der Fluglärmbericht 2013, den die Flughafengesellschaft jetzt veröffentlich hat. Während das Passagieraufkommen seit 2004 um 77 Prozent zunahm, stieg die Zahl der Flugbewegungen nur um acht Prozent. Die Hauptgründe dafür sind eine bessere Auslastung der Maschinen, größeres, moderneres und leiseres Fluggerät und lärmabhängige Start- und Landeentgelte.

Die Zahl eingesetzter Flugzeuge, die besonders hohe Lärmimmissionen verursachen, ist in den vergangenen fünf Jahren an den Flughäfen Tegel und Schönefeld deutlich zurückgegangen. So haben sich zum Beispiel die Flugbewegungen der Lärmklasse 4 seit 2009 am Flughafen Schönefeld fast halbiert, am Flughafen Tegel sind sie auf weniger als ein Viertel des Ausgangswertes gesunken.

Lärmpegel blieben etwa konstant

In Schönefeld blieb der Jahresdauerschallpegel 2013 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Tagsüber lag er bei 57,1 dB(A), nachts bei 52,4 dB(A). An den Messstellen in der Umgebung des Flughafens Tegel blieb der mittlere äquivalente Dauerschallpegel trotz Verkehrssteigerung um zwei Prozent ebenfalls in etwa gleich. Tagsüber lag er bei 65,3 dB(A), nachts reduzierte sich der Dauerschallpegel leicht um 0,4 dB(A) und liegt nun bei 56 dB(A). Dies ist darauf zurückzuführen, dass die nächtlichen Flugbewegungen im Vergleich zu 2012 um 4,2 Prozent, in den sechs verkehrsreichsten Monaten sogar um 11,3 Prozent, abgenommen haben. Transparente Information

Die Flughafengesellschaft betreibt in der Umgebung der Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt 18 stationäre und zwei mobile Messstellen (Stand 31.12.2013). Die Messergebnisse werden monatlich  veröffentlicht und im Fluglärmjahresbericht (hier 2013) zusammengefasst. Darüber hinaus wurde das Informationsangebot im Internet zum Thema Fluglärm im Nachbarschaftsportal deutlich ausgebaut.

Travis-Tool zeigt Flug- und Lärmprofile fast live

Mit dem Informationstool Travis sind für die Flughäfen Schönefeld und Tegel die aktuellen Flugbewegungen mit wenigen Minuten Verzögerung abrufbar. Auch die Fluglärmmessstellen und die aktuellen Messdaten werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Messstelle können weitere Daten abgerufen werden. An den Airports Köln/Bonn und München ist Travis bereits seit einiger Zeit freigeschaltet.

Hier geht´s zum Travis-Tool für Tegel.

Hier geht´s zum Travis-Tool für Schönefeld.

In Travis darstellbare Informationen

  • Umfangreiche Datenanzeige, unter anderem mit Flugnummer, Flugzeugtyp, Fluggesellschaft, Start- beziehungsweise Landebahn, Abflug- und Zielflughafen, aktuelle Flughöhe, aktuelle Geschwindigkeit, aktuelle Flugrichtung und Flugdistanz zum Flughafen
  • Umfangreiche Anzeige von Lärm-Messdaten, ebenso Name, Höhe, Status, Fluglärmereignisdaten
  • Anzeige einer Distanzgrafik für einen markierten Flug in Relation zum eigenen Wohnsitz, der auf der Karte markiert werden kann
  • Abspielen der Flugereignisse in Zeitraffer
  • Grafische Anzeige des aktuellen Steig-/Sinkprofils
  • Grafische Anzeige des aktuellen Schallpegelverlaufs für die markierte Lärm-Messstelle
  • Anzeige einer Flugtabelle mit einer Auflistung aller aktuellen Flugbewegungen und Selektion einzelner Flugbewegungen
  • Anzeige aktueller Wetterdaten wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Niederschlag
  • Umfangreiche Navigationsmöglichkeiten zum komfortablen Arbeiten mit verschiedenen Hintergrundkarten

Streik im ÖPNV zum Flughafen Nürnberg – Fußball-WM findet trotzdem statt

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Für Donnerstag, 26. Juni 2014, hat die VAG Nürnberg einen ganztägigen Warnstreik angekündigt. Dadurch stehen die ÖPNV-Verbindungen zum Flughafen größtenteils still. Das Public Viewing zum WM-Spiel der Deutschen Nationalmannschaft um 18:00 Uhr findet trotzdem statt.

Der Veranstalter werk:b hofft, dass auch ohne U-Bahn und Busse zahlreiche Besucher den Weg zum Flughafen finden. Von dem Warnstreik der VAG sind alle ÖPNV-Verbindungen zum Flughafen betroffen: Die U2 steht ganztägig still. Auch die regulären Busverbindungen zum Flughafen werden am Donnerstag nicht bedient. Auf den Straßen im Bereich des Flughafens ist daher ganztägig mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Fußball-Fans sind am Airport Nürnberg trotzdem herzlich Willkommen: Der Fanpark zum Public Viewing öffnet bereits um 16:00 Uhr. Die Public Viewing-Besucher sind dazu aufgerufen, nach Möglichkeit mit dem Fahrrad, Motorrad oder zu Fuß anzureisen. Für die Anfahrt mit dem PKW ist es ratsam, Fahrgemeinschaften zu bilden. Für die Public Viewing-Besucher stehen am Flughafen rund 2.000 Parkplätze zur Verfügung. In der Zeit vor und nach der Fußballübertragung kann es zu Verzögerungen im Straßenverkehr rund um den Flughafen kommen.

Christopher Dietz, Veranstalter vom Public Viewing am Airport Nürnberg, hofft dennoch auf viele Besucher im Kennametal kick and groove park: "Es soll am Donnerstag trotz des VAG Streiks ein tolles Fußballfest werden. Wir freuen uns über alle, die der Situation trotzen und den Weg zum Public Viewing finden."

Air India darf Star Alliance-Mitglied werden

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Auf der Vorstandssitzung am 23. Juni in London haben die Vorstandsvorsitzenden der Star Alliance die Mitgliedschaft von Air India einstimmig gebilligt und damit den Weg des National Carriers für den Beitritt der ersten indischen Fluggesellschaft zu einem globalen Luftfahrtbündnis geebnet. Die Integrationsteams von Air India, Star Alliance und den Mitgliedsgesellschaften werden nun die letzten erforderlichen Schritte abschließen, damit Air India ab 11. Juli 2014 alle Kundenvorteile der Star Alliance anbieten kann.

Jeffrey Goh, COO Star Alliance, kommentierte die Entscheidung wie folgt: "Wir haben die Eingliederung von Air India im vergangenen Dezember wieder aufgenommen. Nur ein halbes Jahr später können wir bereits das offizielle Beitrittsdatum bekanntgeben. Wir freuen uns, die Fluggäste von Air India in unserem globalen Netzwerk zu begrüßen und ihnen die Vorteile unseres Luftfahrtbündnisses anbieten zu können. Gleichzeitig können wir den Zugang unserer bestehenden Kunden zu einer Region verbessern, die den weltweit fünftgrößten nationalen Flugverkehrsmarkt umfasst."

"Harte Arbeit" zur Aufnahme – 35 neue Ziele im Netzwerk

"Air India hat im Vorfeld des Beitritts hart gearbeitet, um die Anforderungen zu erfüllen. Entsprechend groß ist heute die Freude über unsere Aufnahme in die Star-Alliance-Familie", sagte Rohit Nandan, Chairman und Managing Director von Air India. "Wir betrachten es als Ehre und Privileg, als erste indische Fluggesellschaft in die Allianz aufgenommen zu werden. Wir können es kaum erwarten, unseren Passagieren ab 11. Juli 2014 die Vorteile und Privilegien von Star Alliance anbieten zu können."

Mit Air India wird das Streckennetz der Allianz um 400 tägliche Flugverbindungen und 35 neue Flugziele in Indien erweitert. Der Großteil des Wachstums wird am Heimatmarkt generiert, der derzeit von 13 Star Alliance Mitgliedern bedient wird, die zehn Flugziele anfliegen und einen Marktanteil von 13 Prozent halten. Mit Air India als neuem Partner kommen nicht nur neue Flughäfen hinzu – Star Alliance erhöht zugleich den Marktanteil in Indien auf 30 Prozent. Fluggäste weltweit werden in den Genuss einer breiten Auswahl an Strecken kommen, die Nordamerika, Europa, Asien und Australien über den indischen Subkontinent verbinden. Die künftig 27 Mitglieder von Star Alliance werden über 18.500 tägliche Flugverbindungen anbieten und 1.316 Ziele in 192 Ländern bedienen.

Die gegenseitige Anerkennung des Vielfliegerstatus im Flying Returns-Programm von Air India sowie der Vielfliegerprogramme der bestehenden Mitgliedsairlines tritt ebenfalls am 11. Juli 2014 in Kraft. Den Fluggästen stehen somit mehr Optionen offen, Meilen zu sammeln und einzulösen, Upgrades zu erwerben und den Star Alliance Gold Status zu erlangen.

Der Star Alliance Gold Status beinhaltet Vorteile wie den Zugang zu mehr als 1.000 Lounges weltweit, separate Check-in-Schalter, höheres Freigepäckvolumen, Priority Boarding und Priority Baggage. All diese Leistungen werden ab 11. Juli auch von Air India angeboten.

Air India wichtigster Player für Luftfahrtentwicklung in Indien

Air India nimmt eine besondere Position am weltweiten und indischen Luftfahrtmarkt ein. Die Gesellschaft hat in der indischen Luftfahrt Pionierarbeit geleistet und ist ein Synonym für die Geschichte der zivilen Luftfahrt in Indien. Air India ist nicht nur eine Fluggesellschaft, die Passagiere, Gepäck und Fracht befördert, sondern eine facettenreiche Organisation. Die über viele Jahre aufgebaute Infrastruktur im Luftverkehr zeugt vom Beitrag des Unternehmens. Air India wartet nicht nur alle Flugzeuge intern in unternehmenseigenen Technikzentren, sondern zeichnet auch für die Bodenabfertigung zahlreicher Fluggesellschaften in vielen indischen Städten verantwortlich.

Air India hat sich zu einer internationalen Fluggesellschaft von beeindruckender Größe entwickelt und verfügt über ein Netzwerk von 33 Zielen in den USA, Europa, Kanada, dem Fernen Osten, Südostasien und der Golfregion. Das nationale Streckennetz umfasst 50 Flugziele, darunter so abgelegene Regionen wie der Nordosten Indiens, Ladakh, die Andamanen und die Nikobaren. Die Flotte von Air India zählt zu den jüngsten und modernsten der Welt und besteht aus Großraumflugzeugen vom Typ Boeing B777, B747, Airbus A330, dem zuletzt erworbenen B787 Dreamliner sowie den Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen Airbus A321, A320 und A319.

Star Alliance wurde 1997 als erste wirklich weltweite Kooperation von Fluggesellschaften mit dem Ziel gegründet, ihren internationalen Kunden ein globales Streckennetz, gegenseitige Anerkennung des Vielfliegerstatus und ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten. Die Marktakzeptanz zeigt sich in zahlreichen Auszeichnungen.

Mitgliedsfluggesellschaften sind: Adria Airways, Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Avianca, Brussels Airlines, Copa Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shenzhen Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAP Portugal, Turkish Airlines, THAI und United. Air India wird am 11. Juli 2014 offiziell Mitglied von Star Alliance, und die Aufnahme bei Avianca Brasil läuft. Insgesamt bieten die Mitglieder des Star Alliance Netzwerks über 18.000 tägliche Flugverbindungen an und bedienen 1.269 Ziele in 193 Ländern.

Köln Bonn Airport mit einer Million Euro Gewinn

Trotz leicht rückläufiger Verkehrszahlen hat der Köln/Bonn Airport im Geschäftsjahr 2013 einen Überschuss von einer Million Euro erwirtschaftet. Aufgrund des für die deutschen Airports herausfordernden Marktumfeldes lagen der Passagierverkehr und das Luftfrachtaufkommen zum Jahresende jeweils um zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Verkehrsstatistik verzeichnete 9,1 Millionen Fluggäste und 740.000 Tonnen Fracht.

„2013 war kein einfaches Jahr für die deutschen Flughäfen. In den ersten drei Quartalen war der Markt von Airline-Insolvenzen und Kapazitätsanpassungen bei den deutschen Fluggesellschaften geprägt“, sagte Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Dennoch gehöre der Köln Bonn Airport erneut zu den wenigen Flughäfen in Deutschland, die 2013 Gewinn gemacht haben. „Das ist erfreulich und Ergebnis unseres kostenbewussten Wirtschaftens.“

Passagierverkehr im Inland unter Druck

Durch Insolvenzen von Fluggesellschaften – speziell im Touristikverkehr – und durch die Angebotsreduzierungen beim Lufthansa-Konzern und bei Air Berlin hat der Köln Bonn Airport im abgelaufenen Geschäftsjahr über eine halbe Million Passagiere verloren. In der Touristik wurde der Kapazitätsrückgang größtenteils durch andere Carrier kompensiert, die zusätzliche Strecken aufgenommen haben. Zudem brachte das stärkere Engagement von Ryanair im abgelaufenen Jahr rund 150.000 zusätzliche Fluggäste. Unter dem Strich reduzierte sich die Zahl der Passagiere 2013 gegenüber dem Vorjahr um rund 200.000.

Nach wie vor steht der Inlandsverkehr besonders unter Druck. Auf den drei wichtigsten Strecken nach Berlin, München und Hamburg flogen 2013 über 230.000 Reisende weniger als im Jahr davor. Seit Einführung der Luftverkehrsteuer im Jahr 2011 hat der Flughafen Köln/Bonn auf diesen drei Routen fast eine halbe Million Passagiere verloren. „Ich kann nur an die Politik appellieren, die Luftverkehrsteuer endlich abzuschaffen. Sie belastet die gesamte deutsche Luftfahrtbranche enorm, verzerrt den Wettbewerb und treibt Passagiere auf grenznahe Flughäfen im Ausland“, so Garvens mit Blick auf die Entwicklung europäischer Wettbewerber, die von der deutschen Sonderlast profitieren und seither überdurchschnittlich stark wachsen.

Luftfracht spürt schwächelnde Konjunktur

Die in Köln/Bonn umgeschlagene Luftfracht lag 2013 bei rund 740.000 Tonnen. Das waren zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Grund für die schwächere Nachfrage war die schleppende Konjunktur in Europa, die sich auch bei Express-Dienstleistern bemerkbar machte. Diese Entwicklung spürten auch andere große europäische Expressfracht-Flughäfen wie Paris und Lüttich.

Ergebnisse gesteigert und Schulden weiter abgebaut

Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die Flughafen Köln/Bonn GmbH einen Gewinn von einer Million Euro. Die Umsatzerlöse stiegen um 2,3 Prozent auf 271,1 Millionen Euro. Den Großteil des Umsatzes, 59 Prozent, erzielte die Gesellschaft mit Flughafengebühren und Bodenverkehrsdiensten. 31 Prozent entfallen auf das sogenannte Non-Aviation-Geschäft mit Mieten, Pachten und Versorgungsleistungen, 10 Prozent machen sonstige Erträge aus. Insbesondere die Erlöse im Non-Aviation-Geschäft haben sich mit einem Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gut entwickelt und mit 87,7 Millionen Euro einen neuen Höchststand erreicht.

Auf der Aufwandsseite gab es Steigerungen beim Personalaufwand (plus 7,6 Prozent) auf 114,8 Millionen Euro. Grund sind im Wesentlichen zwei tarifliche Lohn- und Gehaltssteigerungen zum 01. Januar und zum 01. August 2013. Außerdem wurde ein Vorruhestands- und Abfindungsprogramm vom Aufsichtsrat verabschiedet und entsprechend umgesetzt.

Der Materialaufwand ist mit einem Plus von 11,8 Prozent im Vergleich zu 2012 auf 90,9 Millionen Euro ebenfalls gestiegen. Darin enthalten sind überwiegend Kosten für Instandhaltungs-maßnahmen, aber auch Mehrausgaben für Streu- und Enteisungsmittel aufgrund des strengen Winters zu Anfang des Jahres.

Trotz der gestiegenen Kosten konnte die Verschuldung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2013 um insgesamt rund 12 Millionen Euro auf 351,1 Millionen Euro gesenkt werden. In den vergangenen vier Jahren hat der Flughafen damit insgesamt fast 60 Millionen Euro Verbindlichkeiten abgebaut. Die Zahl der Beschäftigten bei der Flughafen-GmbH lag zum Stichtag 31.12.2013 bei 1.829. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich leicht auf 34,9 Prozent (Vorjahr: 34,6 Prozent)

Verkehrswachstum mit Groß und Klein – Entgeltordnung entlastet Nacht

Positiv stellt sich der Geschäftsverlauf im Jahr 2014 dar. „Seit dem vergangenen Winterflugplan verzeichnen wir einen klaren Aufwärtstrend. Den Schwung konnte das Unternehmen ins neue Jahr mitnehmen“, sagte Garvens. Köln/Bonn wachse in beiden Geschäftssegmenten über dem Marktdurchschnitt.

So verzeichnete der Flughafen sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft von Januar bis Mai ein deutliches Wachstum von bis zu sechs Prozent pro Monat. Lediglich im März fiel es mit einem Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat relativ gering aus. Ursache war der Streik der Lufthansa-Piloten, wodurch in Köln/Bonn rund 40.000 Passagiere weniger als erwartet abgefertigt wurden.

Wachstumstreiber im Passagierverkehr sind der Lufthansa-Konzern mit seiner Tochter Germanwings sowie die Low-Cost-Carrier (Norwegian, Ryanair), die mehr Sitzplätze anbieten. Aber auch Air Berlin hat seine Kapazitäten im Sommerflugplan nach zum Teil erheblichen Reduzierungen in den Vorjahren wieder ausgebaut.

Hinsichtlich der Zahl der nächtlichen Flugbewegungen trägt das Lärmschutzkonzept des Flughafens Früchte. Die Zahl der nächtlichen Flugbewegungen der MD11 hat sich in den ersten vier Monaten des Jahres mit 398 im Vergleich zu 2012 nahezu halbiert. Dies ist ein klares Indiz für die Wirksamkeit der reformierten Entgeltordnung, die den Einsatz lauterer Flugzeuge in der Nacht deutlich verteuert.

Auch das Rabatt-System, wonach Airlines, die statt der verhältnismäßig lauten MD11 eine Boeing 777 einsetzen, erweist sich als guter Anreiz für Frachtairlines wie FedEx, modernere und leisere Maschinen einzusetzen. Inzwischen finden 59 Prozent der Flugbewegungen großer Frachtflugzeuge (B747, MD11, B777) am Tage statt.

Geschäftsjahr 2014: Investitionen und Impulse

Der Köln Bonn Airport rechnet für 2014 wieder mit steigenden Passagier- und Frachtzahlen. Das Passagieraufkommen steigt um zwei Prozent auf 9,3 Millionen. Auch die Luftfracht legt um 3 Prozent zu auf 760.000 Tonnen. Der Jahresüberschuss wird bei leicht steigenden Umsatzerlösen wie im Vorjahr bei einer Million Euro liegen. „Wenn in der zweiten Jahreshälfte nichts Unvorhergesehenes passiert, wird 2014 ein gutes Jahr werden“, sagte Flughafenchef Michael Garvens.

Neben Lufthansa und Air Berlin, die in Köln/Bonn wieder mehr Flüge anbieten, wird die Eröffnung einer Ryanair-Basis zum Winterflugplan einen zusätzlichen Wachstumsimpuls geben. „Besonders freuen wir uns auf den Start der Condor-Langstreckenverbindung nach Kuba im November“, so Garvens.

Der Flughafen Köln/Bonn wird 2014 weitere gezielte Investitionen vornehmen, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden und einen sicheren, reibungslosen Betrieb sicherstellen zu können. Eine der bedeutendsten Maßnahmen ist der Erwerb des Blockheizkraftwerkes für 5,3 Millionen Euro zur langfristigen ökonomischen wie auch ökologischen Sicherstellung der Energieversorgung des Flughafens.

Darüber hinaus werden 2014 neue Fahrzeuge und Geräte angeschafft (5,9 Mio. Euro) sowie zwei Fluggastbrücken am Terminal 2 erneuert (1,3 Mio. Euro). In die IT-Systeme des Flughafens werden 6,7 Millionen Euro investiert. Insgesamt belaufen sich die geplanten Investitionen im laufenden Geschäftsjahr auf etwa 47 Millionen Euro.

ENOVAL-Programm für Niederdruckwellen-Turbofans mit neuer Anlaufstelle

Im Rahmen von ENOVAL entwickeln 35 Partner neue Niederdruckwellen-Technologien für mittlere, große und sehr große Turbofans, um eine CO2-Reduzierung von bis zu fünf Prozent und eine Lärmminderung von bis zu 1,3 Dezibel zu realisieren. Untersucht werden Antriebe mit und ohne Getriebefan-Technologie. "Ein Schwerpunkt unser Arbeit sind Tests der neuen Komponenten", erklärt ENOVAL-Koordinator Dr. Edgar Merkl von der MTU Aero Engines. Geplant sind 17 Rig-Tests, bei denen die neuen Bauteile in einer Triebwerksumgebung geprüft werden.

Das EU-Technologieprogramm ENOVAL (ENgine mOdule VALi-dators) erschafft dazu eine neue Online-Plattform: Unter der Adresse sind umfangreiche Informationen über Projekt, Ablauf, Zielsetzungen, Technologien, Partner und die Bedeutung für die Luftfahrt, den Umweltschutz sowie die europäische Gemeinschaft dargestellt.

Triebwerke für ab 2025 entwickeln

Die Triebwerke für die nächste Generation von zivilen Kurz-, Mittel- und Langstreckenflugzeugen, die ab dem Jahr 2025 fliegen werden, werden sehr hohe Nebenstromverhältnisse zwischen 12 und 20 und hohe Gesamtdruckverhältnisse zwischen 50 und 70 haben. Sie stehen im Fokus der ENOVAL-Studien und sind eine Schlüsseltechnologie der Strategic Research and Innovation Agenda SRIA des Advisory Council for Aviation Research and In-novation in Europe ACARE.

ENOVAL läuft innerhalb des 7. EU-Rahmenprogramms, ist auf vier Jahre ausgelegt und verfügt über ein Budget von über 45 Millionen Euro; 26,5 Millionen Euro kommen von der EU. Unter der Leitung der MTU Aero Engines entwickeln 35 europäische Partner aus zehn Ländern neue Niederdruckwellen-Technologien für Triebwerke mit einem sehr hohen Nebenstromverhältnis zwischen 12 und 20 und einem sehr hohen Gesamtdruckverhältnis zwischen 50 und 70.

Konsortium aus Branchen-Grüßen, KMU und Unis

Untersucht werden Antriebe mit und ohne Getriebefan-Technologie. Im ENOVAL-Konsortium arbeiten die wichtigsten europäischen Triebwerksunternehmen – darunter Avio Aero, GKN Aerospace, Industria de Turbo Propulsores, MTU, Rolls-Royce, Snecma, Techspace Aero und Turbomeca – mit kleinen und mittelständischen Unternehmen der Luftfahrtbranche sowie Universitäten und Forschungsinstitutionen zusammen.

Airbus und HisdeSAT starten Wettbewerb zur Radarnutzung

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Airbus Defence and Space gibt, in Partnerschaft mit HisdeSAT, die Ausschreibung einer Radar Constellation Challenge bekannt. Ziel der Challenge ist die Entwicklung innovativer Anwendungsideen auf Basis von Radarsatellitendaten. Die Initiative ist Teil des Erdbeobachtungswettbewerbs Copernicus Masters, der die Entwicklung von marktorientierten Anwendungen auf Basis von Erdbeobachtungsdaten unterstützen soll.

Der Schwerpunkt der Challenge liegt dabei auf der Entwicklung von innovativen Produkten und Anwendungen auf Basis hochauflösender Radarsatellitendaten, mit Fokus auf den neuen Möglichkeiten der TerraSAR-X / TanDEM-X und PAZ Satellitenkonstellation.

Integration von Daten aus fremden Quellen

Ende 2014 wird der spanische PAZ Satellit (Eigentümer und Betreiber: HisdeSAT) in den gleichen Orbit wie TerraSAR-X und TanDEM-X gestartet. Dank der identischen Aufnahmemodi der drei Satelliten und des Betriebes in einer Konstellation werden in Zukunft kürzere Wiederholraten sowie verbesserte Aufnahmekapazitäten und Service ermöglicht.

Die Integration von Daten aus anderen Quellen – wie zum Beispiel Satellitendaten anderer kommerzieller oder staatlicher Sensoren – ist im Rahmen der Challenge ebenfalls möglich. Airbus Defence and Space und HisdeSAT haben ein besonderes Interesse an Ideen für Anwendungen in der maritimen Überwachung, Sicherheit oder Veränderungskartierungen.

Relevanz und Innovation fürs Copernicus-Programm entscheidend

Die eingereichten Ideen müssen entweder aus technischer oder operativer Sicht wirklich innovativ sein und einen klaren Kunden- oder wirtschaftlichen Vorteil bieten. Die Eignung zur Integration von SAR Daten sowie die Relevanz für das Copernicus-Programm werden auch in die Bewertung mit einbezogen. Die Teilnehmer des Wettbewerbes (z. B. Studenten, Unternehmer, Entwicklung oder KMUs) können ihre innovativen Ansätze und Ideen bis zum 13. Juli 2014 auf der Copernicus Masters Website einreichen.

Seit 2011 zeichnet der jährlich stattfindende Copernicus Masters Wettbewerb innovative Lösungen auf Basis von Erdbeobachtungsdaten aus, die Industrie und Gesellschaft zugute kommen. Der Wettbewerb wird im Rahmen des europäischen Copernicus Programmes (früher bekannt als „GMES“ – Global Monitoring for Environment and Safety) veranstaltet und soll die Stärkung der europäischen Infrastruktur für Erdbeobachtung und Geoinformationsdienste unterstützen.

Antonov 225 fliegt 141 Tonnen schweren Gaskühler

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Am Leipzig/Halle Airport fand heute die Verladung eines 141 Tonnen schweren Gaskühlers statt. Das Aggregat wurde per Binnenschiff und Tieflader aus Berlin kommend angeliefert und mittels zweier Kräne über eine eigens errichtete Rampe in eine Antonow AN 225, das größte Flugzeug der Welt, befördert. Damit wurde das bislang schwerste Luftfrachtgut am Flughafen Leipzig/Halle verladen.

Die Verladung vor Ort führten Mitarbeiter der PortGround GmbH durch. Der Bodenabfertigungs- und Frachtdienstleister gehört zur Unternehmensgruppe der Mitteldeutschen Flughafen AG und verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Schwergutverladung.

Antonow 225 Stammgast am Leipzig/Halle Airport

"Der Leipzig/Halle Airport bietet dank seiner sehr guten Verkehrsanbindung und der Möglichkeit des 24-Stunden-Betriebs beste Bedingungen für Frachtcharterflüge weltweit. Des Weiteren verfügt unser Tochterunternehmen PortGround speziell im Bereich Out-Size-Cargo über einen langjährigen und umfassenden Erfahrungsschatz, den unsere Kunden schätzen", betont Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG und ergänzt: "Durch PortGround ist bereits eine Vielzahl von Fahrzeugen, Industrieanlagen und Helikoptern bis hin zu kompletten U-Bahn-Zügen in verschiedene Flugzeugtypen verladen worden. Nicht zuletzt dank dieser Expertise bietet PortGround maßgeschneiderte Abfertigungsdienstleistungen für alle Arten von Luftfracht. Besonders freuen wir uns, dass die Antonow 225 aus diesen Gründen zwischenzeitlich "Stammgast" in Leipzig/Halle geworden ist."

Der Leipzig/Halle Airport verfügt über eine 24-Stunden-Betriebserlaubnis für Frachtflüge sowie eine direkte Anbindung an das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz. Das Start- und Landebahnsystem umfasst zwei parallele Runways mit einer Länge von je 3.600 Metern, die auch unter CAT III b-Bedingungen unabhängig voneinander genutzt werden können.

Zudem stehen am Airport ein modernes Abfertigungsterminal für Großtiere, das Animal Export Center, sowie eine Veterinärgrenzkontrollstelle zur Verfügung. Seit 2008 betreibt die DHL am Standort ihr europäisches Drehkreuz. Der Leipzig/Halle Airport ist seit 2009 zudem Heimatflughafen der AeroLogic, eines Joint Ventures der DHL Express und Lufthansa Cargo. Aktuell werden im Frachtverkehr vom Leipzig/Halle Airport aus rund 60 Ziele in über 30 Ländern auf vier Kontinenten angeflogen.

Weiter wachsender Frachtumschlag am Leipzig/Halle Airport

In den ersten fünf Monaten des Jahres stieg der Frachtumschlag am Leipzig/Halle Airport um 1,3 Prozent auf 368.346 Tonnen. Damit setzt sich Wachstum auch im zehnten Jahr in Folge fort. Der Leipzig/Halle Airport ist das zweitgrößte Luftfrachtdrehkreuz Deutschlands und Nummer fünf in Europa. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 887.101 Tonnen Luftfracht registriert.

Abdrehpunkt vorverlegt: Flughafen Zürich will Abflugroute ändern

Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) beantragt, die bisher geltenden Abflugrouten ab Piste 16 neu zu definieren. Die neue Definition vereinfacht das Abflugverfahren und bündelt die Abflugrouten über wenig besiedeltem Gebiet. Heute sind am Flughafen Zürich für Starts auf der Piste 16 zwei Abflugverfahren im Betriebsreglement festgehalten. Bei den Abflugrouten ab Piste 16 wird unterschieden, ob nach Sichtflugbedingungen (VMC-Verfahren; visual meteorological conditions) oder nach Instrumentenflugbedingungen (IMC-Verfahren; instrument meteorological conditions) geflogen wird.

Je nach Verfahren ist die erste Abdrehkurve nach links bezüglich Höhe und Distanz ab dem Abhebepunkt anders definiert. Welches Verfahren geflogen wird, entscheiden die Piloten.

Kritik seitens der Piloten – Beratung durch Skyguide

Diese Unterscheidung bei einem Abflugverfahren ist unüblich und wird von Pilotenseite wegen der erhöhten Komplexität schon länger kritisiert. Deshalb wurde von Spezialisten der Flugüberwachung Skyguide in Zusammenarbeit mit der Flughafen Zürich AG eine neue und für alle Wettersituationen einheitliche Definition für alle Abflugrouten ab Piste 16 erarbeitet.

Neu soll ein einheitlicher Abdrehpunkt beim Erreichen von 2.000 Fuß über Meer bzw. rund 200 Meter über Grund gelten. Dieser ist früher als der heutige späteste Abdrehpunkt. In der Linkskurve nach dem Abflug werden die Flugspuren so über dem Waldgebiet zwischen Opfikon und Wallisellen gebündelt. Zudem reduziert sich dadurch die Komplexität des Abflugverfahrens.

Das BAZL hat das entsprechende Gesuch der Flughafenbetreiberin zur Neudefinition der bisherigen Startrouten ab Piste 16 am 21. März 2014 genehmigt. Die Neudefinition gilt ab 26. Juni 2014. An ausgewählten Standorten werden Fluglärm-Messungen durchgeführt um zu prüfen, ob die gewünschten Lärmwerte erreicht werden können.

Arbeitsplätze am Flughafen Köln/Bonn stabil – 23 Prozent Plus in zehn Jahren

13.424 Menschen arbeiteten am Stichtag 31. Dezember 2013 in 115 unterschiedlichen Unternehmen am Köln Bonn Airport. Dies ist das Ergebnis einer Arbeitsstättenerhebung, die der Flughafen alle zwei Jahre durchführt. Verglichen mit 2011 entspricht dies zwar nur einem leichten Zuwachs von 49 Jobs, Airportchef Michael Garvens ist aber dennoch zufrieden. Die zehn größten Unternehmen stellen heute drei Viertel aller Jobs auf dem Flughafengelände.

"Unser Verkehrsaufkommen ist in den letzten zwei Jahren in Köln/Bonn um vier Prozent zurückgegangen. Trotzdem ist die Zahl der Arbeitsplätze stabil geblieben. Sehr beachtlich ist, dass hier bei uns innerhalb der letzten zehn Jahre 2.475 Arbeitsplätze entstanden sind. Das entspricht einem Wachstum von 23 Prozent", sagte Garvens.

Wichtiger Beschäftigungsfaktor Nachtarbeit

Zu den größten Arbeitgebern gehören UPS (2.538), welche erst kürzlich mit einer Multi-Millioneninvstition ihren Sortier-Hub in Köln/Bonn erweiterten, aber auch die Flughafengesellschaft (1.829) selbst, Lufthansa (1.119), Germanwings (1.016) und FedEx (609). Den größten Zuwachs an Arbeitsplätzen seit 2011 gab es somit bei den Expressfracht-Unternehmen. Demgegenüber waren aufgrund der Konsolidierungen bei den Passage-Airlines Rückgänge zu verzeichnen.

"Die aktuelle Erhebung verdeutlicht auch den hohen Stellenwert, den die Nachtarbeit für Köln/Bonn besitzt", sagte Garvens. Über 6.200 Mitarbeiter und damit 46 Prozent der Gesamtbelegschaft arbeiten gelegentlich, regelmäßig oder ständig in der Nacht. Einen besonders hohen Anteil an Nachtarbeitsplätzen haben die Unternehmen im Bereich Luftfracht und Sicherheit.

"Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig der Airport in wirtschaftlicher Hinsicht ist. Er sichert jährlich Einkommen in Höhe von 543 Millionen Euro. Die ganze Region profitiert hiervon", so Garvens. Wie schon bei den zurückliegenden Erhebungen wurden die Unternehmen auch nach ihren Zukunftserwartungen befragt. Erstmals seit 2007 ist der Anteil derjenigen, die steigende Umsätze erwarten, wieder angestiegen und hat die 40-Prozent-Marke übersprungen.

Ort der Ausbildung und Arbeit für viele Nationalitäten

Knapp zwei Drittel aller Beschäftigten am Airport arbeiten Vollzeit, 31 Prozent in Teilzeit, jeweils drei Prozent sind geringfügig Beschäftigte bzw. Freie Mitarbeiter. Zwei Prozent werden hier ausgebildet. Das sind 305 junge Menschen, die bei den unterschiedlichsten Firmen eine solide Ausbildung erhalten.

"Mit Fug und Recht können wir sagen, dass sich die Beschäftigten am internationalen Flughafen in einem multikulturellen Arbeitsumfeld bewegen", so Garvens. 2.470 Mitarbeiter und somit 18 Prozent kommen aus verschiedensten europäischen und nicht-europäischen Ländern.

70 Prozent der Arbeitsplätze werden von Männern belegt, der Frauenanteil bleibt bei 30 Prozent. Ein Großteil der Beschäftigten (75 Prozent) wohnt im Umkreis von rund 30 Kilometern um den Flughafen, d.h. insbesondere in den Städten Köln und Bonn sowie im Rhein-Sieg-Kreis und im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Auktion der Fundsachen am Flughafen Hannover

Am 19. Juli 2014 heißt es endlich wieder "Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten" Dann findet die nächste spannende Koffer- und Fundstückauktion zusammen mit TUIfly statt! Überraschungskoffer, Schmuck, Uhren und vieles mehr warten auf neue Besitzer.

Am 19. Juli 2014 findet ab 10:00 Uhr in der Ankunftsebene im Terminal C am Hannover Airport die nächste große Koffer- und Fundsachenauktion in Zusammenarbeit mit TUIfly statt. Start der Besichtigung der Auktionsgegenstände, darunter natürlich auch die verschlossenen Koffer, ist um 08:00 Uhr.

Werkzeug und Elektronik zu vergeben

Neben verschlossenen Überraschungskoffern aus den Flugzeugen werden auch verschiedene Gegenstände des Fundservices von TUIfly und des Flughafens versteigert. Darunter befinden sich unter anderem Schmuck, Kettensägen, Uhren, Zippos, Fotokameras, Elektrospiele und vieles mehr.

Man kann sich auch einen verschlossenen Überraschungskoffer ersteigern: Schmuck, tolle Kleider, außergewöhnliche Souvenirs oder nur Schmutzwäsche? Man weiß vorher noch nicht, was sich in den Überraschungskoffern befindet.

Während der Auktion steht für die kleinen Gäste auch eine Carrera-Bahn für heiße Rennen zur Verfügung. Auch die Erlebnisausstellung Welt der Luftfahrt und die Aussichtsterrasse sind an diesem Tag geöffnet.

Für die anreisenden Besucher stehen die offiziellen Parkflächen am Flughafen zur Verfügung. Die S-Bahn Hannover Airport Line S5 verkehrt regelmäßig vom Hauptbahnhof zum Flughafen und hält direkt unter dem Terminal C.

Flughafen Frankfurt und Bundesagentur für Arbeit stärken Kooperation

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Am heutigen Dienstag, den 24. Juni 2014, vereinbarten die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und die Fraport AG am Rande der Job-Börse "Startbahn zum Job", ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen. Dabei werden die Partner in Zukunft noch enger bei der Gewinnung von Ausbildungs- und Arbeitsplatzinteressenten zusammenarbeiten.

Zudem wird die Fraport AG die Bundesagentur für Arbeit darin unterstützen, eine Informations- und Beratungsstelle für Berufe rund um das Thema Mobilität einzurichten. "Mit der heute getroffenen Kooperationsvereinbarung bauen wir die enge Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit noch weiter aus", freut sich Michael Müller, Mitglied des Vorstand und Arbeitsdirektor der Fraport AG, über die Vertragsunterzeichnung.

Arbeitskräfte-Bedarf auf noch mehr Ebenen kommunizieren

"Der Flughafen Frankfurt ist mit rund 78.000 Beschäftigten heute die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands und wird auch in Zukunft weiter wachsen. Dazu brauchen wir Fachkräfte, bieten aber auch jungen Menschen mit Ausbildungsplätzen und Quereinsteigerprogrammen eine berufliche Perspektive. Zukünftig werden wir unseren Bedarf noch schneller und auf mehreren Ebenen kommunizieren und die Arbeitsagentur uns mit noch passgenaueren Bewerberprofilen unterstützen können."

Die Bundesagentur für Arbeit wird die Fraport AG sowohl bei Programmen für Quereinsteiger als auch zur internen Qualifizierung von Beschäftigten unterstützen und beraten. Darüber hinaus wird der Flughafenbetreiber die Bundesagentur für Arbeit dabei begleiten, in Frankfurt eine spezielle Informations- und Beratungsstelle für Berufe rund um das Thema Mobilität einzurichten. Spätestens in zwei Jahren soll unter dem Dach der Frankfurter Arbeitsagentur eine solche Anlaufstelle für Arbeitslose und Arbeitssuchende auf über 1.000 qm existieren.

Möglichkeiten für Quereinsteiger und Arbeitslose schaffen

Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen, ist überzeugt, dass die enge Zusammenarbeit für die Rhein-Main-Region eine wichtige Bedeutung hat: "Der Frankfurter Flughafen ist und bleibt einer der wichtigsten Arbeitsplätze der Region. Dass sich mit Fraport einer der wesentlichen Akteure in diesem Bereich eindeutig zu dem aktuellen Thema der Fachkräftesicherung bekennt, ist ein deutliches und wichtiges Zeichen. Ebenfalls freuen wir uns über die Ankündigung, noch stärker die Möglichkeiten für Quereinsteiger und von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen zu öffnen. Es gibt Bedarf an hochqualifizierten Spezialisten sowie an Mitarbeitern für einfache Tätigkeiten."

Eine der gemeinsamen Aktivitäten der Bundesagentur für Arbeit und der Fraport AG ist die heute von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr stattfindende Fach- und Arbeitskräftebörse im ehemaligen Airportforum des Frankfurter Flughafens. Arbeitssuchende Menschen können hier mit der Fraport AG und 15 weiteren Betrieben ins Gespräch kommen. Rund 2.000 Kundinnen und Kunden der Arbeitsagenturen und Jobcenter aus dem Rhein-Main-Gebiet haben eine persönliche Einladung zur Jobbörse erhalten. Weitere gemeinsame Informationsveranstaltungen und Initiativen sind in Planung.

Einsatz 21.000: DRF-Hubschrauber Freiburg rettet Herzinfarkt-Patienten

Die Freiburger Station der DRF Luftrettung leistete gestern Mittag ihren 21.000. Einsatz seit der Gründung der Station im März 1993. Die Integrierte Leitstelle Ortenau alarmierte die Besatzung um 11:13 Uhr zu einem internistischen Notfall in eine Papierfabrik in Oberkirch.

Mitarbeiter der Papierfabrik entdeckten den leblosen Fahrer eines Lkw in seinem Wagen und riefen den Rettungsdienst. Der bodengebundene Notarzt stellte schnell einen massiven Herzinfarkt fest, das Leben des Patienten konnte nur durch eine schnellstmögliche Behandlung in einem Zentrum der Maximalversorgung mit Herzkatheterlabor gerettet werden.

Der diensthabende Pilot der DRF Luftrettung erzählt: "Das nächstgelegene Klinikum, das diese Versorgung anbietet, ist die Freiburger Universitätsklinik, rund 80 Straßenkilometer vom Einsatzort entfernt. Einen Transport im Rettungswagen, der über die staugeplagte A5 mindestens eine Stunde in Anspruch genommen hätte, hätte der Patient unter Umständen nicht überlebt, sodass der Notarzt bei der Leitstelle einen Hubschrauber für den schnellen Transport des Schwerkranken anforderte. Wir waren einsatzbereit, zwei Minuten nach der Alarmierung in der Luft und auf dem Weg nach Oberkirch."

Kurze Zeit später setzte er Christoph 54 auf dem Hof der Papierfabrik auf. Der Hubschraubernotarzt und der Rettungsassistent übernahmen den Patienten, stabilisierten ihn für den Flug und brachten ihn zum Hubschrauber. Schon liefen die Rotoren wieder und Christoph 54 war auf dem Weg zurück nach Freiburg. An der Uniklinik übergab die Besatzung den Patienten den Ärzten der Kardiologie.

Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 08:00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die Luftretter führen Intensivtransporte von Patienten über den Schwarzwald bis hin zum Allgäu durch. Notfalleinsätze werden hauptsächlich bis an den Hochrhein im Süden, an den Rhein im Westen, Offenburg im Norden und den Feldberg im Osten geflogen.

Lufthanseaten mit Unternehmergeist leisten wirtschaftliche Aufbauhilfe in Haiti

Was macht einen erfolgreichen Gründer aus? Diese und andere Fragen wurden Anfang Juni beim zweiwöchigen "Haiti Entrepreneurship Camp 2014" in Port-au-Prince beantwortet.

Die Idee: Freiwillige Experten unterstützen 30 Teilnehmer, die bereits ein kleines Unternehmen oder zumindest eine Geschäftsidee haben, bei der Umsetzung ihrer Konzepte. Hinter der Idee stecken Jan Holz, Lufthansa Technik Logistik America, und Jude Tranquille von "Devoted Servants", einer Nichtregierungsorganisation (NGO) aus Haiti.

Consulting zum wirtschaftlichen Wiederaufbau

Gemeinsam beschlossen sie im Sommer 2013 am Rande der "Rotary Young Leadership Konferenz" in Washington, ihren Teil dazu beizutragen, um die Wirtschaft im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre nachhaltig anzukurbeln.

Holz und Tranquille holten über ihre persönlichen Netzwerke Partner mit ins Boot. Dazu zählen unter anderem Lufthansa Consulting und die von Lufthansa-Mitarbeitern gegründete Hilfsorganisation help alliance, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert. "Das Camp ist eine wichtige Starthilfe für die Teilnehmer. Ein tolles Projekt, das wir nur zu gerne mit unserem Wissen und unseren Kontakten unterstützen", sagte Rita Diop, Vorsitzende der help alliance. Innerhalb weniger Tage meldeten sich zahlreiche Freiwillige, die ihr Wissen an die Teilnehmer weitergeben wollten.

Informationen zum Entrepreneurship Camp gibt es auf einer Website der help alliance. Eine interaktive Weltkarte ermöglicht Einblick in die Aktivitäten der Hilfsorganisation und stellt die Menschen vor, die hinter den Projekten stehen. Dort besteht auch die Möglichkeit, online für die Hilfsorganisation zu spenden.

Unterstützung von oben

Dieses ehrenamtliche Engagement fand auch die Unterstützung des Vorstandes der Lufthansa Group. Nicht umsonst etabliert der Konzern derzeit mit den "Leadership Principles" Leitlinien für eine Führungs- und Mitarbeiterkultur, die auf Mut, Vertrauen und Freude am Erfolg basiert – Eigenschaften, die die elf Referenten und das vierköpfige Organisationsteam aus Deutschland, New York und London mit im Gepäck hatten.

Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services, übernahm die Patenschaft für das Projekt. "Es beeindruckt mich sehr, wie junge Lufthanseaten mit Hilfe des Netzwerks der help alliance so etwas Tolles auf die Beine stellen", sagte Menne. "Das hilft den Not leidenden Menschen auf Haiti, zeigt aber auch, dass wir großartige engagierte Kollegen im Lufthansa-Konzern haben."

Aktenfund aus der Planung des Flughafen BER: FBB erstattet Strafanzeige

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Die FBB erstattet im Zusammenhang mit dem gestrigen Fund von BER-Akten Strafanzeige gegen Unbekannt. Offensichtlich stammen die Akten aus einem Planungsbüro, das früher für die Flughafengesellschaft arbeitete. Nach erster Einschätzung der Flughafengesellschaft liegt in diesem Fall ein eklatanter Verstoß gegen vertragliche Pflichten und ein Bruch der Vertraulichkeit eines Vertragspartners der FBB vor.

Die Flughafengesellschaft unterstützt die Polizei bei der Aufklärung des Falls. Grundsätzlich sind Auftragnehmer der FBB zu sorgfältigem und vertrauensvollem Umgang mit Daten und Informationen verpflichtet. Dies ist vertraglich klar geregelt. Die Flughafengesellschaft wird die Akten nach Übergabe durch die Polizei auswerten und über die weitere Verwendung entscheiden.

Cessna Citation M2 erhält Zulassung in Europa

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Cessna Aircraft Company had die Zulassung für den Business-Jet Citation M2 durch die EASA erhalten. Damit steht den sofortigen Auslieferungen nichts mehr im Wege. Die Zulassung erfolgte nur zwei Wochen nach derjenigen der EASA für die Sovereign+.

„Wir haben ein starkes Interesse von europäischen Kunden für die Citation M2 erfahren, aufgrund ihrer Größe, Reichweite und Geschwindigkeit.“ sagte Chris Hearne, Vice Vresident für Jets bei Cessna. „Das Flugzeug kann problemlos auf den Strecken der Region eingestzt werden, etwa zwischen Paris und Athen, oder Zürich und Moskau…“

Die Höchstgeschwindigkeit der Cessna Citation M2 liegt bei 404 Knoten (460 Mph, ca. 730 km/h) bei einer Reichweite von 1.590 NM (ca. 2.844 km). Sie benötigt Pisten von 980 Metern Länge und erreicht eine Höhe von 41.000 Fuß (ca. 12.500 Meter) in 24 Minuten. Angetrieben von zwei Williams FJ44-Triebwerken ist sie für den Einzelpilot-Betrieb zugelassen und bietet Platz für sieben Passagiere.

Citation M2 Ramp-up

Die Citation M2 kommt mit dem straffen Cessna-eigenen Intrinzic™ Cockpitdesign und Garmin G3000 Avionik in hochauflösenden Multifunktions-Displays. Die Touchscreens lassen sich ähnlich wie bei Smartphones steuern und ermöglichen eine intuitive Bedienung. Von der Cockpit-Abtrennung bis zum Ende misst die Passagierkabine 3,3 Meter Länge und 58 Zoll Breite.

Die Produktion begann im März 2012, der Erstflug der M2 fand im August 2013 statt. Die Zulassung von der FAA hat sie Ende 2013 erhalten, 23 Maschinen wurden bereits im ersten Quartal 2014 ausgeliefert. Cessna wartet bereits mit mehreren Produktneuheiten auf – so feierte die CJ3+ ihren Roll-out, und auch die Cessna Grand Caravan EX erhielt die EASA-Zulassung.

Auto automatisch einparken: Roboter Ray am Flughafen Düssseldorf

Am Flughafen Düsseldorf parkt "Ray" ab sofort die Autos ein. Leise, präzise und ausgesprochen effizient findet Ray für jedes Fahrzeug die richtige Parklücke. Und wer sein Auto wieder abholen möchte, dem stellt es Ray zum gewünschten Zeitpunkt wieder zur Verfügung. Der Park-Roboter ist Teil einer technischen Weltneuheit, die erstmals am Düsseldorfer Airport zum Einsatz kommt.

Die Suche nach einem freien Parkplatz kurz vor dem Abflug gehört dank Ray ab sofort der Vergangenheit an. Modernste Computer-Technik übernimmt nun das Einparken für den Kunden. Am Montag wurde das System der Firma serva transport systems aus dem bayerischen Grabenstätt offiziell am Airport in Betrieb genommen.

Rückholung, wenn der Flieger wieder landet

Dank der computergestützten Technologie kann der Kunde nun sein Fahrzeug einfach in einer der sechs großzügigen Übergabeboxen abstellen. Die Abgabe des Fahrzeugs erfolgt schnell und bequem in direkter Nähe zum Terminal, so dass einem schnellen Reiseantritt nichts im Wege steht. Weil Ray mit der Flugdatenbank des Airports verbunden ist, wird das Fahrzeug des Kunden bei dessen Rückkehr rechtzeitig zur Abholung wieder bereitgestellt. Der Passagier braucht sich also nicht mehr die genaue Abstellposition seines Fahrzeugs zu merken, sondern kann es sofort in Empfang nehmen und seine Weiterreise antreten.

"Mit unserem neuen PremiumPLUS-Angebot erweitert der Düsseldorfer Airport seine breite Angebotspalette im Bereich Parken um ein weiteres innovatives und kundenorientiertes Segment", erklärte Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Mit dem Produkt sprechen wir vor allem Geschäftsreisende an, die heutzutage erst sehr zeitnah vor ihrem Abflug zum Airport kommen, das Parken sehr effizient gestalten möchten und maximal nach wenigen Tagen wieder zurückkehren. Für sie ist unser Angebot ideal."

Weltneuheit am Flughafen Düsseldorf mit viel Potenzial

"Im Bereich des IT-gestützten Parkens erwarten wir in den kommenden Jahren vielfache Innovationen. Der Einsatz von intelligenten Robotersystemen wird das Parken in der Zukunft revolutionieren", erklärte Dr. Christian Jahncke, Geschäftsführer der SITA Airport IT GmbH, einem Joint Venture des Flughafens Düsseldorf und der SITA, dem weltweit tätigen ICT Provider der Luftverkehrsbranche. "Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam dieses viel versprechende System am Flughafen Düsseldorf als Weltneuheit zum Einsatz bringen können."

"Für unser Unternehmen ist heute ein großer Tag. Zum ersten Mal nimmt unser automatisiertes Parksystem am Flughafen Düsseldorf den Regelbetrieb auf", erklärte serva-Geschäftsführer Rupert Koch. "Unser patentiertes Robotersystem ist weltweit einzigartig und bietet den Nutzern zahlreiche Vorteile. Wir bedanken uns für das Vertrauen des Flughafens Düsseldorf und der SITA Airport IT und sind sicher, dass das System die Erwartungen, die vor allem in Bezug auf den Kundennutzen an es gestellt werden, voll erfüllen wird."

Einparken mit Ray-App – 249 Plätze

Dank Ray wird Einparken für Fluggäste zum Kinderspiel: Der Passagier reserviert sich über ein Online-Buchungssystem im Vorfeld seiner Reise seinen persönlichen Parkplatz und lädt sich bei der ersten Nutzung eine entsprechende App ("DUS PremiumPLUS-Parking" für OS und Android) herunter. Vor Ort fährt der Kunde über die Ankunftsebene in den gesonderten Parkbereich im Parkhaus P3 ein und stellt sein Fahrzeug in einer der sechs Übergabeboxen ab. Insgesamt stehen hier in der ersten Ausbaustufe 249 robotergestützte Parkplätze zur Verfügung.

Vor Verlassen des Parkhauses in Richtung des nahe gelegenen Terminals bestätigt der Fahrer kurz an einem Touchscreen, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befinden, gibt an, wann er das Fahrzeug wieder abholen möchte, und ob er mit Handgepäck oder aufgegebenem Gepäck reist. Der Einparkvorgang erfolgt im Anschluss automatisiert durch den Roboter Ray, der das Fahrzeug vermisst und dann schonend im hinteren Teil des Parkhauses einparkt.

Ray ließt die Flugdatenbank aus

Über die hinterlegten Rückreisedaten und den Abgleich mit der Flugdatenbank des Airports weiß das System, wann das Fahrzeug wieder vom Kunden benötigt wird. Das Fahrzeug wird dann frühzeitig in einer der Übergabeboxen zur Verfügung gestellt. Sollte sich der Reiseverlauf des Kunden ändern, so kann er dies einfach und schnell über seine App ans System übermitteln.

"Das System bietet unseren Passagieren in dem überwachten Bereich einen hohen Service-Mehrwert inklusive Versicherung für das Fahrzeug. Vor Ort steht unseren Kunden natürlich auch jederzeit ein freundlicher Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite. Zur Einführung berechnen wir bis zum Ende des Jahres für unser PremiumPLUS-Angebot einen Tagessatz von 29 Euro bzw. vier Euro pro Stunde", erklärte Thomas Schnalke weiter. "Sollte die neue Technik von unseren Kunden angenommen werden, werden wir über eine Ausweitung des Systems nachdenken, da es sich einfach in bestehende Parkstrukturen integrieren lässt."

Chinas größte Airline neu am Fraport – Linienflüge nach Guangzhou (CAN)

Ab heute, 24. Juni 2014, verbindet China Southern Airlines (CZ) Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz mit der südchinesischen Metropole und Partnerstadt Frankfurts Guangzhou (CAN) und macht dabei einen Zwischenstopp im chinesischen Changsha (CSX), das erstmals überhaupt ab Frankfurt direkt erreichbar ist.

"Mit China Southern Airlines wird Frankfurt nun auch von der größten Airline der Volksrepublik China angeflogen. Die neue Verbindung untermauert einmal mehr die Attraktivität und Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt und belegt die Notwendigkeit der vorrausschauenden Kapazitätserweiterung. Mit Guangzhou und Changsha kann der Flughafen Frankfurt zwei neue Ziele im Passageverkehr ab Deutschland anbieten. Wir wünschen China Southern Airlines always happy landings!", begrüßte Fraport-Vorstandsvorsitzender, Dr. Stefan Schulte die neue Airline.

In Vier Klassen-Konfiguration nach Guangzhou

Reisende haben ab sofort die Möglichkeit dreimal die Woche – Dienstag, Donnerstag und Samstag – um 14:15 Uhr über Changsha nach Guangzhou zu fliegen. Die Gesamtreisezeit für die Strecke beträgt rund 19 Stunden. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Airbus A330-200 in einer Vier-Klassen-Konfiguration für rund 250 Passagiere. Fluggäste, die von Frankfurt aus fliegen möchten, finden China Southern Airlines in Terminal 2, Halle E.

Die 1991 gegründete China Southern Airlines gehört dem Airline-Verbund SkyTeam an und ist die größte Fluggesellschaft der Volksrepublik China – sowohl im Hinblick auf die Flottenstärke als auch auf das Streckennetzwerk und das Fluggastaufkommen. Die Airline hat ihren Sitz in der südchinesischen Metropole Guangzhou (vormals Kanton).

China Southern Airlines: Mit 500 Flugzeugen zu 190 Zielen

Die Flotte der China Southern Airlines besteht derzeit aus über 500 Passagier- und Frachtflugzeugen, darunter die Boeing-Modelle 787 ("Dreamliner"), 777, 757 und 737 als auch das weltweit größte Passagierflugzeug, der A380, sowie weitere Airbus-Modelle der Typen A330, A3192, A320 und A321.

Die Fluggesellschaft China Southern Airlines gehört zum chinesischen Luftfahrtkonzern "China Southern Air Holding Company" (CSAH) und ist bereits seit 2007 Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam.

China Southern Airlines bietet täglich über 1.930 Flüge zu 190 Zielen in 40 Ländern und Regionen weltweit an. Im Verbund mit anderen Mitgliedsfluggesellschaften des SkyTeams umfasst das globale Streckennetzwerk der Airline insgesamt 1.024 Destinationen in 187 Ländern und Regionen, darunter fast alle Weltmetropolen.

London Heathrow Airport: Queen enthüllt „Terminal 2: the Queen’s Terminal“

Ihre Majestät Königin Elizabeth II. hat die neue Heimat von Star Alliance am Londoner Flughafen Heathrow mit der Enthüllung einer Namenstafel mit der Inschrift "Terminal 2: the Queen’s Terminal" offiziell eröffnet. Der Name wurde gewählt, um ihrer langjährigen Verbundenheit mit diesem Flughafen Ausdruck zu verleihen. Die britische Königin, die im vergangenen Jahr ihr 60-jähriges Thronjubiläum beging, hatte im Jahr 1955 am selben Standort bereits das ehemalige Terminal-2-Gebäude eröffnet. Das neue Terminal nahm in diesem Monat bereits reibungslos seinen Betrieb auf.

Im neuen Gebäude am Flughafen Heathrow, einziges Drehkreuz im Vereinigten Königreich, werden alle dort vertretenen 23 Mitglieds-gesellschaften von Star Alliance ansässig sein. Bisher haben United, Air Canada, Air China und ANA erfolgreich ihren Flugbetrieb am neuen Terminal aufgenommen, die verbleibenden Airlines werden bis November schrittweise folgen (u.a. Lufthansa am 01. Oktober 2014). Auf diese Weise wird ein möglichst reibungsloser Übergang für die Fluggäste gewährleistet.

Milliarden-Investition für ein Drehkreuz von Weltklasse

John Holland-Kaye, Development Director und künftiger CEO des Flughafens Heathrow, fügte hinzu: "Heathrow freut sich, Ihre Majestät zur Eröffnung des neuen Terminals begrüßen zu dürfen. Heute feiern wir die hervorragende Arbeit vieler Menschen und zahlreicher Unternehmen aus dem ganzen Land, die an der Verwirklichung dieses neuen Tors zum Vereinigten Königreich mitgewirkt haben."

Die Fertigstellung des neuen Queen's Terminal markiert den erfolgreichen Abschluss eines privaten Investitionsprogramms im Wert von elf Mrd. britischen Pfund, für ein Drehkreuz von Weltklasse entstanden. Der Flughafen Heathrow begrüßte die Queen und den Herzog von Edinburgh zu einer Eröffnungszeremonie mit mehr als 1.000 Gästen, die entweder am Bau des neuen Terminals mitgewirkt haben oder dort zukünftig arbeiten werden. Ihre Majestät enthüllte eine Namenstafel, die später im öffentlichen Bereich des Terminals an für Fluggäste und Mitarbeiter gut sichtbarer Stelle angebracht werden soll.

Während ihres Besuchs traf die Königin mit verschiedenen Persönlichkeiten zusammen, unter anderem mit dem Chairman, Chief Executive und Development Director des Flughafens Heathrow, den Vorstandsvorsitzenden der Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance, dem federführenden Architekten und Planer von Terminal 2 Luis Vidal, einer Gruppe renommierter britischer Einzelhandelsunternehmen, die kürzlich Filialen am neuen Terminal eröffnet haben, Richard Wilson, Designer des auf dem Terminal-Vorplatz installierten Kunstobjekts Slipstream sowie verschiedenen Vertretern am Bau beteiligter Unternehmen aus Großbritannien.

Alle Star Alliance-Mitglieder unter einem Terminal-Dach

Die 23 Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance, die den Flughafen Heathrow bedienen, stellen mehr als 20 Prozent des gesamten Flugaufkommens. Erstmalig werden damit alle Star Alliance Mitglieder in einem Terminal in Heathrow vereint sein. Als Vorteile ergeben sich ein optimiertes Reiseerlebnis für die Fluggäste, neue Geschäftschancen für die Mitglieds-Airlines und ein verbessertes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter.

Die folgenden Star Alliance Mitgliedsgesellschaften werden von Terminal 2 über 120 tägliche Flugverbindungen zu mehr als 45 Zielen in 25 Ländern weltweit anbieten: Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Brussels Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAP Portugal, Turkish Airlines, THAI und United. Sie bieten Zugang zum weltweiten Streckennetz von Star Alliance mit 1.269 Flugzielen.

Alles Fußball im Terminal: Airlebnis „Feel Brazil“ am Fraport

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Brasilianisches Lebensgefühl am Airport: Am Sonntag, 29. Juni, zaubert der Flughafen Frankfurt in beiden Terminals eine besondere Atmosphäre. Das Airlebnis "Feel Brazil" überrascht Passagiere und Besucher mit lateinamerikanischen Rhythmen und Fußballspaß zum Mitmachen. Von 10:00 bis 18:00 Uhr bestimmen Brasilien und König Fußball das Bild in den Terminals.

Auf der Hauptbühne (Terminal 2, Food Plaza) sorgen die "Banda Aba Brazil" und die "Spanish Music Mafia" für gute Stimmung. Zur Abkühlung geht es auf die Besucherterrasse. Dort im Beach Club unter Palmen werden Caipirinhas serviert. Dazu moderiert ein Flugexperte live, was sich auf dem Vorfeld tut, erklärt Flugzeugtypen und erzählt spannende Geschichten aus dem Airport-Alltag. Übrigens eine der letzten Möglichkeiten, den unverstellten Panoramablick zu genießen, bevor die Terrasse sowie die vorgelagerte Food Plaza ab dem ersten September für Umbauarbeiten geschlossen wird.

Im Terminal 1 heißt es in der Airport City Mall "Let’s get loud". Samba- und Capoeira-Tänzer sowie Trommler bringen die Stimmung auf den Höhepunkt und ziehen mit ihrer Show auch durch die Abflughallen.

Beide Terminals stehen zudem unter dem Motto: Das Runde muss ins Eckige, wie es der ehemalige Bundestrainer Sepp Herberger einst formulierte. Im Soccer Fun-Park mit seinen vier Stationen können Passagiere und Besucher ihre Geschicklichkeit mit dem Ball unter Beweis stellen. Als Belohnung warten Sofortgewinne.

Außerdem nehmen alle Gäste, die ihr Fußballgeschick unter Beweis gestellt haben, an einem Gewinnspiel teil. Hauptgewinn ist ein Condor-Flug für zwei Personen zu den schönsten Stränden Brasiliens. Wer der deutschen Nationalelf die Daumen drücken will, kann sich auf zwölf Trikots verewigen und damit einen persönlichen Gruß an Bundestrainer Jogi Löw und seine Kicker richten.

Luftfahrzeugtechnik-Ausbildung in fünf Jahren – Zertifziert mit Austro Control

Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern im Bereich der Luftfahrttechnik in Österreich im Einklang mit dem europäischen Regulativ zu ermöglichen und damit nachhaltig sicherzustellen.

Im Rahmen eines Festaktes am 13. Juni wurde der BFS Langenlebarn das notwendige Zertifikat durch Ing. Franz Graser, Leiter Licensing, Search & Rescue, Aero Medical Section bei Austro Control, verliehen. Damit ist gewährleistet, dass im Zuge der Vermittlung handwerklicher und theoretischer Grundlagen eine qualitativ höchstwertige Ausbildung österreichischer Luftfahrttechnikerinnen und Techniker stattfindet.

Dauerte es bis dato nach Absolvierung der Pflichtschule in Summe rund neun Jahre bis ein Luftfahrzeugtechniker die behördliche Zertifizierung erhielt, um ein Flugzeug nach Instandhaltungsarbeiten für den nächsten Flug freizugeben, ermöglicht diese Kooperation nun bereits eine Zertifizierung nach vier Jahren Theorie plus einem Jahr Praxis. Danach sind die Absolventinnen und Absolventen überall in EU-genehmigten Instandhaltungsbetrieben einsetzbar. Austro Control leistet mit dieser Zertifizierung einen wichtigen Beitrag, das Know-How in der österreichischen Luftfahrt weiter auszubauen.

„Austrian Rock“ zieht Boeing 777 mit 142 Tonnen – Weltrekord

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Der österreichische Extremsportler Franz Müllner, besser bekannt als "The Austrian Rock", hat den Weltrekord geschafft: Mit reiner Muskelkraft zog er eine Boeing 777 von Austrian Airlines mit einem Leergewicht von 142 Tonnen über eine Strecke von 14,5 Metern.

Die Boeing 777 ist mit einer Sitzplatzkapazität von 312 Sitzen, einer Länge von 63,7 Metern, einem maximalen Abfluggewicht von 294 Tonnen und einer Flügelspannweite von 60,9 Metern das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt.

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen, in Zentral- und Osteuropa umfasst das Streckennetz 41 Destinationen.

Alle Fotos: © Austrian Airlines Group – Pauty.

Mehr Urlaubs-Ziele und -Flüge ab Nürnberg mit SunExpress und airberlin

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airberlin und SunExpress bauen ihr Engagement aus und erweitern das touristische Angebot nun auch im Winterflugplan: Neue Ziele auf den Kanaren und in Nordafrika werden angeflogen. Auch Flug-Aufstockungen in beliebte Urlaubsregionen sind geplant.

Die am stärksten vertretene Airline in Nürnberg, airberlin, bringt neue Ziele in den Flugplan: La Palma auf den Kanaren, Funchal auf Madeira, Marsa Alam in Ägypten und Agadir in Marokko sind besonders in den Wintermonaten attraktive touristische Destinationen. In Verbindung mit bestehenden airberlin-Strecken (Lanzarote, Fuerteventura und Hurghada) wird das touristische Angebot im Winter deutlich verbessert.

Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe begrüßt diese Entwicklung: "Wir freuen uns, dass die Metropolregion Nürnberg bei der airberlin ein Kernmarkt bleibt, in dem sich die Airline wieder verstärkt engagiert. Dies ist auch der Tatsache zu verdanken, dass wir für die airberlin seit Jahren ein verlässlicher Partner mit qualitativ hochwertigem Service sind."

Ausbau mit Flugzeug-Stationierung von SunExpress

Erfreuliche Nachrichten kommen auch von SunExpress: Die Airline hat zum Sommer 2014 erstmals ein Flugzeug in Nürnberg stationiert und plant eine Verlängerung auch für den Winter 2014/2015. Antalya in der Türkei und das breite Ägypten-Angebot der Airline sind dadurch ganzjährig buchbar.

Auf die Kanaren bleibt das umfangreiche Winterflugangebot der TUIfly und airberlin wie im vergangenen Winter bestehen. "Die Airlines zeigen dadurch ihr Vertrauen in den Markt der Metropolregion Nürnberg", so Hupe.

Ab dem Herbst sind zwei neue Airlines auf dem Vorfeld des Airports vertreten: Die ungarische Wizz Air nimmt ab Oktober Verbindungen nach Rumänien (Bukarest, Cluj-Napoca) auf und erschließt damit neue Marktsegmente. Daneben startet AIS Airlines ab September ihr Linienflugangebot zwischen Nürnberg und Bremen. Das weitere Linienflugangebot ab Nürnberg bleibt stabil.

Die Winter-Ziele ab Nürnberg sind größtenteils bereits buchbar, im Reisebüro, bei den Reiseveranstaltern, den Airlines und dem Airport.

X3 Demonstrator von Airbus bekommt Platz im Museum

Nachdem der Demonstrator X3 von Airbus Helicopters in Sachen Geschwindigkeit Rekorde aufstellte, erhält er nun einen Platz im Musée de l’Air et de l’Espace, dem Luft- und Raumfahrtmuseum in Paris-Le-Bourget.

Die X3 wird dort neben anderen Legenden der Geschwindigkeits-Rekorde stehen, etwa dem europäischen Überschallflugzeug Concorde, und reiht sich auch hervorragend zu anderen historischen Exponaten von Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter) ein, so der S.A. 3210-01 Super Frelon, welche vor 50 Jahren den Geschwindigkeitsrekord von 350 km/h aufstellte, erklärte Catherine Maunoury vom Museum.

Dauphin als X3-Entwicklungsplattform

Der Helikopter X3 des Herstellers diente der technologischen Entwicklung von einem High-Speed, Long Range und Hybrid Helicopter, entsprechend dem 3H-Konzept. Dieses konnte mit der X3 mit zwei Turboshaft-Triebwerken zum Antrieb des Fünfblatt-Hauptrotors sowie der zwei Propeller an den beiden kurzen Seitenflügeln auch komplett validiert werden. Die X3 nutzte dazu eine Dauphin als Plattform mit maximaler Startmasse von 5,2 Tonnen. Neben dem Konzept an sich konnte Airbus Helicopters daran auch das Verhalten der Hauptrotoren bei solch hohen Geschwindigkeiten untersuchen.

In über 155 Flugstunden in 199 Flügen wurden Meilensteine wie die Spitzengeschwindigkeit am 07.06.2013 von 255 Knoten bzw. 472 km/h erreicht, schneller als jeder andere Hubschrauber zuvor. Dabei konnte das Verhalten des Typs bei Steig- und Sinkflug, Reisegeschwindigkeiten, Steuerbarkeit und Vibrationsverhalten untersucht werden.

Hybrid-Helikopter-Konzept für Spezial-Einsätze

Die X3-Studie dient Airbus Helicopters nun als Vorlage für weitere Hybrid-Helicopter-Konfigurationen, die ein fortschrittliches Fluggerät mit hoher Reisegeschwindigkeit, die dabei sehr kostengünstige senkrechte Starts und Landungen ermöglichen.

Der Turboprop-Antrieb mit gleichzeitig kompletten Hubschrauber-Eigenschaften ermöglicht so ein schnelles Transportgerät im Einsatzbereich für Langstrecken-SAR (Search and Rescue), Küstenwache und Grenzschutz, Personentransport, Off-Shore-Flüge, aber auch Shuttle-Flüge zwischen Städten. Gerade die hohe Reisegeschwindigkeit und die VTOL-Fähigkeiten (vertical takeoff and landing) machen das Konzept aber auch für militärische Operationen interessant, etwa für Spezialkräfte und Gefangenenbefreiung.

Fliegerbombe am Flughafen Hamburg entschärft

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In der Nacht vom 21. Juni auf den 22. Juni hat der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg einen bei vorbereitenden Sondierungsarbeiten entdeckten Blindgänger erfolgreich entschärft. Bei dem Fund handelte es sich um eine 1.000 lbs (500 Kilogramm) schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Gegen 02:15 Uhr haben die Experten das Kampfmittel abschließend erkundet und unschädlich gemacht.

Während der Entschärfung war der Luftraum über dem Flughafen Hamburg zwischenzeitlich von der Deutschen Flugsicherung (DFS) gesperrt worden. Der Flugverkehr startet am Sonntag, den 22. Juni 2014, pünktlich um 6:00 Uhr.

Im Rahmen von standardmäßigen Sondierungsmaßnahmen im Vorwege von geplanten Bauarbeiten auf dem Vorfeld 2 des Flughafengeländes wurden am Hamburg Airport am Freitag, den 20. Juni zwei Verdachtsfälle festgestellt. Der erste Verdachtsfall wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag untersucht, hatte sich aber als unbedenklich erwiesen. Nach der Bestätigung des zweiten Verdachtsfalles in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die Feuerwehr Hamburg einen Sperrbereich von 300 Metern eingerichtet.

Davon betroffen waren unter anderem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DFS im Tower des Flughafens. Die Fluglotsen konnten ihre Arbeit aber in einem immer zur Verfügung stehenden Ersatzraum im Flughafenterminal durchführen. Die Lufthansa Technik hatte nach Bekanntwerden der Verdachtsfälle das Personal über das Wochenende reduziert und nur mit einer Notbesetzung gearbeitet.

Am Flughafen wurde vorsorglich ein Sperrbereich von 1.000 Metern angenommen. Aus diesem Bereich wurden ab Freitagnachmittag Flugzeuge der Klein- und Großfliegerei entfernt und teilweise auf der Start- und Landebahn Langenhorn/Niendorf (05/23) abgestellt.

Selbstbau-Hubschrauber verunfallt bei Landung im Schnee

Am Unfalltag flog der Pilot mit einem Hubschrauber CH-7 Kompress von seinem privaten Außenstart- und Landeplatz in Österreich nach Grabenstätt im Chiemgau, um sich mit einem befreundeten Piloten, der einen baugleichen Hubschrauber flog, in der Luft zu treffen.

Ereignisse und Flugverlauf

Nach Angaben des zweiten Piloten hatten beide einen gemeinsamen Rundflug mit ihren Hubschraubern im Bereich der Chiemgauer Alpen geplant. Nach dem Treffen um ca. 16:00 Uhr1 seien beide zunächst in Richtung Ruhpolding geflogen. Dort umrundeten sie den Rauschberg und flogen danach zwischen dem Kienberg und dem Rauschberg in Richtung Süden. Während des Fluges habe ständiger Funkkontakt zwischen beiden Piloten bestanden. Im Bereich südlich der Berge sei der verunfallte Pilot in hinterer Position geflogen, als plötzlich der Funkverkehr abriss.

Da der vorausfliegende Pilot den anderen Hubschrauber nicht mehr sah, sei er umgekehrt, um Ausschau nach ihm zu halten. Dabei entdeckte er den Hubschrauber um ca. 16:25 Uhr nahe einer Bergwachthütte südwestlich des Kienberggipfels auf der Seite im Schnee liegen. Er sei unverzüglich direkt neben dem verunfallten Hubschrauber gelandet und habe den Piloten in der Kabine regungslos gefunden. Noch im Sitz der Kabine habe er den Piloten reanimiert.

Mangels anfänglichen Mobilfunkempfangs habe er ihn zu seinem Hubschrauber geschleppt, um ihn ins Tal zu fliegen. Nachdem dann doch ein Notruf möglich war, wurde der verunfallte Pilot etwa eine Stunde nach dem Unfall schwer verletzt und unterkühlt mit einem Rettungshubschrauber geborgen.

Der schwer beschädigte Hubschrauber wurde am Folgetag mit einer Schneeraupe in eine nahe gelegene Berghütte verbracht und am 07.03.13 als Außenlast ins Tal geflogen. Der Pilot konnte aufgrund der Unfallverletzungen nicht zum Unfallhergang befragt werden.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 20. Februar 2013
  • Ort: nahe Inzell, am Kienberg
  • Luftfahrzeug: Hubschrauber
  • Hersteller / Muster: Selbstbau / Elisport CH-7 Kompress
  • Personenschaden: Pilot schwer verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: keiner  

Angaben zu Personen

Der 43-jährige Pilot war neben einer Verkehrspilotenlizenz für Flugzeuge (ATPL(A)) im Besitz einer österreichischen Berufspilotenlizenz für Hubschrauber (CPL(H)) nach JAR-FCL, erstmalig erteilt am 31.03.2009, gültig bis 13.11.2014. In der Lizenz war die Musterberechtigung für CH-7, gültig bis 29.05.2013, eingetragen. Bei der österreichischen Aufsichtsbehörde lag ein zuletzt in England ausgestelltes Flugtauglichkeitszeugnis Klasse 1 vom 07.09.2011 vor. Die Rechte der Flugtauglichkeitsklasse 2 waren bis zum 25.09.2013 gültig.

Die Gesamtflugerfahrung des Piloten auf Hubschraubern betrug im Jahr 2009 bei Ausstellung des CPL(H) 145 Stunden. Die Erfahrung auf dem betroffenen Muster CH-7 Kompress betrug laut Protokoll der letzten Befähigungsüberprüfung vom 02.05.2012 mehr als 200 Stunden.

Angaben zum Luftfahrzeug

Der einmotorige Selbstbau-Hubschrauber CH-7 Kompress des Bausatzherstellers Elisport ist ein so genannter Leichthubschrauber für bis zu zwei Insassen. Der Hubschrauber verfügt über ein Kolbentriebwerk Rotax 914, einen Zweiblatthauptrotor, ein Kufenlandegestell und einen Heckrotor für den Drehmomentausgleich um die Hochachse. Die maximal zulässige Abflugmasse beträgt 450 kg. Der verunfallte Hubschrauber, Baujahr 2000, hatte die Werknummer CH700000K-41. Die Betriebsleermasse betrug ca. 286 kg.

Die letztmalige Bescheinigung über die Prüfung der Konformität der Lufttüchtigkeit wurde am 21.05.2012 bei einer Betriebszeit des Hubschraubers von 649 Stunden ausgestellt. Die Betriebszeit des Hubschraubers zum Unfallzeitpunkt ist unbekannt. Die Auslesung der Turbo Control Unit (TCU) des Triebwerks ergab ca. 950 Betriebsstunden und die Auslesung des Rotax FlyDat-Triebwerküberwachungsinstruments ca. 809 Betriebsstunden.

Eingetragener Halter und Eigentümer des Hubschraubers war ein Schweizer Staatsbürger. Der Hubschrauber war in der Schweiz zum Verkehr zugelassen und in Salzburg (Österreich) stationiert. Er wurde von dem verunfallten österreichischen Piloten dauerhaft betrieben.

Meteorologische Informationen

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) herrschte am Unfalltag am Alpenrand und im Süden des Alpenvorlandes im Nordstau der Chiemgauer Alpen eine geschlossene Bewölkung mit Untergrenzen zwischen 1.000 und 1.500 Meter über Meeresniveau (AMSL). Südlich des Hauptkammes der Chiemgauer Alpen lockerte die Bewölkung infolge von Leeeffekten auf. Das Niederschlagsradarbild zeigte örtlich noch leichten Schneefall.

Entsprechend der Routinewettermeldung (METAR) wurden ca. fünf Minuten vor dem Unfall an dem ca. neun nautische Meilen (NM) entfernten Flughafen Salzburg folgende Wetterbedingungen beobachtet: Die Windrichtung war variabel mit 2 kt und die Sicht in Bodennähe betrug mehr als 10 km. Leichte Bewölkung (SCT) lag in 2.000 ft und durchbrochene Bewölkung (BKN) in 7.000 ft vor. Die Temperatur lag bei -2 °C und der Taupunkt bei -4 °C. Der Luftdruck (QNH) betrug 1.018 hPa. Der zweite beteiligte Pilot beschrieb, dass die Sichtweiten ausreichend gewesen seien und nur vereinzelt leichte Bewölkung während des Fluges vorgelegen hatte.

Der Pilot des alarmierten Rettungshubschraubers beschrieb das Wetter ca. eine Stunde nach dem Unfall vor Ort: Die Gipfel des Kienbergs und des Rauschbergs seien aufgrund nördlicher Staubewölkung in Wolken gewesen. Südlich der Gipfel hatten gute Sichtflugbedingungen vorgelegen. Die Unfallstelle konnte nur von Süden her angeflogen werden. Aufgrund der hohen Pulverschneeverhältnisse und der „Whiteout“-Gefahr beim Landen durch aufgewirbelten Schnee seien mehrere Landeanflüge zur Verbringung des Rettungspersonals und der folgenden Bergung des verunfallten Piloten nötig gewesen.

Funkverkehr

Nach Angaben des Piloten des zweiten Hubschraubers stand der verunfallte Pilot in Funkkontakt zu ihm. Die Sprachqualität sei jedoch häufig schlecht gewesen und er habe den verunfallten Piloten auch darüber im Flug informiert. Vor dem Unfall habe es keine Ankündigungen von Problemen oder einer Notlage gegeben. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Flugdatenaufzeichnung

Der Hubschrauber war nicht mit einem Flight Data Recorder (FDR) oder Cockpit Voice Recorder (CVR) ausgerüstet. Diese Aufzeichnungsgeräte waren entsprechend den gültigen Luftfahrtvorschriften nicht gefordert. Der Transponder im Hubschrauber war nicht aktiviert, er stand auf „SBY“. Eine Radarspurauswertung durch das Flugsicherungsunternehmen und die Bundeswehr ergab keine verwertbaren Anhaltspunkte. Im Bereich der Unfallstelle lagen zum Unfallzeitpunkt keine Radarziele vor.

Im Hubschrauber war zur Triebwerküberwachung ein Rotax FlyDat installiert. Dieses Gerät sowie die TCU des Triebwerks wurden bei einem autorisierten Wartungsbetrieb des Herstellers ausgelesen. Hierbei ergaben sich keine Hinweise auf eine Funktionsstörung des Triebwerks.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich in ca. 1.400 m AMSL in den Chiemgauer Alpen am Kienberg südöstlich des Gipfels in der unmittelbaren Nähe einer Berghütte. Vor Ort lag hoher, pulveriger Schnee, wie im Bild 2 zu sehen.

Der Hubschrauber lag auf seiner rechten Rumpfseite zirka in Richtung Norden ausgerichtet. Der Rotormast war mitsamt dem Hauptgetriebe aus dem Rumpfgerüst herausgerissen. Ein Rotorblatt war vom Rotorkopf abgerissen und fand sich im Bereich des Heckrotors. Der nach rechts herausgebrochene Instrumentenpilz lag im Schnee. Auf der rechten Seite wies er Spuren eines Einschlages auf.

Die Kabinenverglasung war zerstört, ein großes Stück mit Rahmenteilen lag westlich (links) neben dem Hubschrauber. Der Heckausleger war noch mit dem Rumpf verbunden. Er war zwischen der Rumpfverbindung und den beiden Stützstreben geknickt. Der Heckrotor, das Kufenlandegestell und der Hubschrauberunterboden wiesen keine Beschädigungen auf. In den Tanks war Kraftstoff vorhanden. Bild 1 zeigt einen Überblick über die Beschädigung des Cockpits und des Instrumentenpilzes.

Die technische Untersuchung nach der Bergung des Hubschraubers ergab, dass das Haupt- und Heckrotorgetriebe freigängig waren und der Freilauf sinnrichtig funktionierte. Die Antriebsriemen waren unbeschädigt. Die Anlenkungen des Haupt- und Heckrotors konnten nachvollzogen werden. Das Triebwerk ließ sich am Lüfterrad durchdrehen. Im Triebwerksöl-Vorratsbehälter war noch Öl vorhanden.

Die im Hubschrauber verbaute Heizungsanlage wurde in einem Fachbetrieb überprüft. Hierbei ergaben sich keine Hinweise auf eine Fehlfunktion bzw. einen Ausstoß von Kohlenmonoxyd in die Heizungsluft der Kabine.

Medizinische und pathologische Angaben

Der Pilot erlitt bei dem Unfall eine Wirbelsäulenverletzung und war infolge des Unfalls nicht ansprechbar.

Brand

Es entstand kein Brand.

Überlebensaspekte

Das Hubschraubermuster verfügt für den Piloten als Sitz über eine Art Sitzwanne mit Beckengurt. Lediglich der Passagiersitzplatz verfügt über eine Rückenlehne und als Option über eine Kopfstütze sowie einen Vierpunktsicherheitsgurt.

Bei Selbstbau-Hubschraubern wird als technische Zulassungsgrundlage die Bauvorschrift CS 27 „Certification Specifications for Small Rotorcraft“ herangezogen. In Bezug auf die Sitz und Sicherheitsgurt-Auslegung fordert CS 27.785 „Seats, berths, safety belts, and harnesses“ […]

(b) Each occupant must be protected from serious head injury by a safety belt plus a shoulder harness that will prevent the head from contacting any injurious object except as provided for in CS 27.562(c)(5). A shoulder harness (upper torso restraint), in combination with the safety belt, constitutes a torso restraint system as described in ETSOC114.[…]

Das schweizerische Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hatte die Betreuung von Selbstbauluftfahrzeugen an die Zulassungsstelle EAS, Experimental Aircraft Association Switzerland‘ delegiert. Laut deren Unterlagen sei der betroffene Hubschrauber mit Schultergurten für den Piloten und den Passagier ausgerüstet. Ein Ausbau dieser Gurte sei nicht beantragt, bzw. der EAS bekannt gewesen.

Zulassung in Deutschland: Fragliche Zweisitzer-Konstruktion

Am betroffenen Hubschrauber fanden sich keine Halterungspunkte für eventuell ehemals eingebaute Schultergurte; auch waren die Gurtschlösser der beiden Beckengurte nicht geeignet, Schultergurte aufzunehmen.

In Deutschland befinden sich mehrere Selbstbau-Hubschrauber dieses Musters in der Zulassungsphase. Aus Sicht der zuständigen Behörde, dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA), ist die Sitzkonstruktion und Reduktion auf einen Beckengurt nach der Bauvorschrift CS 27.785 nicht zulässig. Daher müsse aus Sicht des LBA die Konstruktion als Zweisitzer grundlegend überdacht und eine entsprechende Änderung vorgeschlagen werden.

Organisationen und deren Verfahren

Die schweizerische Verkehrszulassung in der Sonderkategorie berechtigt in der Regel nur zum Betrieb von Eigenbau-Luftfahrzeugen innerhalb des schweizerischen Luftraums. Jedoch ist es nach der European Civil Aviation Conference (ECAC) Recommendation INT.S/11-1 (dated 1980) zulässig, ohne weitere Genehmigungen, Eigenbau-Luftfahrzeuge eines Mitgliedstaates in den anderen Mitgliedsstaaten zu betreiben. Sowohl die Schweiz als auch Österreich und Deutschland sind dieser Empfehlung gefolgt (siehe auch AIP GEN 1-17: Allgemeinerlaubnis für Einflüge ausländischer Selbstbau-Luftfahrzeuge in das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland).

Zusätzliche Informationen: Landeverfahren bei „Whiteout“

Aufgrund des Rotorabwindes eines Hubschraubers kann es über pulverigem, lockerem Schnee oder Neuschnee in der Landephase zu Aufwirbelungen und Sichtbehinderungen kommen, einem so genannten „Whiteout“. Aufgrund der möglichen Sichtbehinderungen und der Gefahr des Verlustes der Orientierung wurden spezielle Anflugverfahren und Landetechniken entwickelt.

Diese wurden z.B. durch das Transport Canada im Safety Letter TP2228E-25 (01/2008) „Snow Landing and Take-off Techniques for Helicopters“ beschrieben. Diese sind die „High-Hover Technique“, aus dem hohen Schwebeflug langsam senkrecht mit Blickkontakt zum Boden sinken und aufsetzen, die „No-Hover Technique“, flach mit Vorwärtsfahrt anfliegen und schnellstmöglich aufsetzen, bevor die Schneewolke den Hubschrauber umschließt, und die „Run-On Landing“, eine Rolllandung vor der Schneewolke bei Vorhandensein eines Radfahrwerks und geeignetem Untergrund.

Beurteilung

Der Pilot verfügte über die nötige Fluglizenz mit der Berechtigung, das betroffene Hubschraubermuster als verantwortlicher Pilot zu führen. Seine Flugerfahrung auf Hubschraubern war insgesamt vergleichsweise gering. Da er jedoch seit Jahren hauptsächlich das betroffene Muster flog, muss von einer ausreichenden Mustererfahrung und Systemkenntnis für den geplanten Flug ausgegangen werden. Der Selbstbau-Hubschrauber wurde in der Schweiz erbaut und war dort zum Verkehr zugelassen. Er wurde seit mehreren Jahren dauerhaft in Österreich betrieben.

Die wenigen vorgelegenen technischen Unterlagen und die Feststellungen am Hubschrauber ergaben keine Hinweise auf einen technischen Defekt, der ggf. eine Landung unmittelbar am Kienberg erfordert hätte. Entgegen den Ausrüstungsvorschriften und den Angaben der verantwortlichen Zulassungsstelle verfügte der Selbstbau-Hubschrauber nicht über Schultergurte für die Insassen. Das Flugwetter war außerhalb der Staubewölkung entlang der Höhenzüge der Chiemgauer Alpen für den Sichtflug geeignet.

Nach den Angaben des Piloten des zweiten Hubschraubers gab es meteorologisch keine fliegerischen Einschränkungen. Im Bereich der Unfallstelle lag hoher, lockerer Schnee. Sowohl der zur Hilfeleistung gelandete Pilot des zweiten Hubschraubers als auch der Pilot des Rettungshubschraubers berichteten von starken Schneeaufwirbelungen während der Landung und der ständigen Gefahr eines „Whiteout“.

Eine Flugwegrekonstruktion anhand Radardaten war nicht möglich. Alle Angaben über das Flugvorhaben und den Flugverlauf beruhen auf den Angaben des zweiten Piloten. Nach dessen Angaben gab es keinen Hinweis des verunfallten Piloten an ihn über Funk über eine geplante Landung oder ein technisches Problem.

Der Hubschrauber lag an der Unfallstelle auf der Seite. Die Cockpitverglasung lag in großen Stücken neben dem Hubschrauber. Die Kufen, der Rumpfboden und das Rumpfgerüst waren nahezu unbeschädigt. Es ergaben sich keine Hinweise auf ein Steuerungsproblem. Auch ergab die Auswertung der TCU keinen Hinweis auf eine Triebwerkstörung. Alle vorgefundenen Schäden entstanden mit großer Wahrscheinlichkeit durch das seitliche Umfallen des Hubschraubers in den Schnee nach oder während einer kontrollierten Landung mit laufendem Rotor. Durch die Beschleunigungskräfte beim Einschlagen des Rotors in den Schnee wurde höchstwahrscheinlich der Pilot, gesichert nur mit einem Beckengurt in einer Art Sitzwanne ohne Kopfstütze und Rückenlehne, schwer verletzt.

Der Grund für die Landung im Bereich der Berghütte auf dem Kienberg konnte nicht ermittelt werden. Ob technische Gründe eine Landung nötig machten oder nur eine Schneelandung durchgeführt werden sollte, konnte nicht geklärt werden.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist auf ein Umschlagen des Hubschraubers bei einer Landung auf schneebedecktem Untergrund zurückzuführen. Der Grund für die Landung außerhalb eines genehmigten Landeplatzes konnte nicht geklärt werden.

1. Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit.

Quelle und Bilder: BFU.

Fußball-WM und Sportliche Leistungen auf der Raumstation ISS

Fußball-WM, verschiedenste Experimente unter anderem aus Medizin, Fluidphysik und Materialwissenschaften sowie die Vorbereitung eines Außenbordeinsatzes seiner Crewkollegen Alexander Skvortsov und Oleg Artemjew prägten die dritte Woche des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS.

Fußballspielen auf der Raumstation? Das funktioniert! Auch, wenn das kleine Runde in Schwerelosigkeit ungleich schwerer ins große Eckige zu befördern ist als auf der Erde – und "eckig" ist auf der Internationalen Raumstation ISS ohnehin wenig.

Sportliche Events in und außerhalb der ISS

Alexander Gerst und die beiden NASA-Astronauten Reid Wiseman und Steve Swanson haben das Fußballspielen jedenfalls nicht verlernt: Mit einer Videobotschaft und einigen eindrucksvollen Pässen richteten sich die drei ISS-Bewohner zum WM-Auftakt am 13. Juni 2014 aus knapp 400 Kilometern an alle Fußballfans und wünschten den WM-Teams in Brasilien viel Erfolg. Zum Einstand der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal am 16. Juni nahmen sich Gerst, Wiseman und Swanson 20 Minuten Zeit, um beim "Public Viewing" im doch etwas exklusiveren Kreis wenigstens einen Eindruck von der Partie in Salvador zu bekommen (erstes Bild).

Im Fokus der vergangenen sieben Tage auf der ISS stand jedoch die Vorbereitung des Außenbordeinsatzes von Alexander Skvortsov und Oleg Artemjew: Sieben Stunden und 23 Minuten hatten die beiden Kosmonauten am 19. Juni zwischen 16:10 Uhr und 23:33 Uhr MESZ an der Außenseite des russischen Service-Moduls Swesda gearbeitet. Sie haben unter anderem eine Antenne für ein Kommunikationssystem installiert und Hardware für das russische Obstanovka-Experiment eingerichtet. Dieses Experiment beobachtet das Plasma und das Magnetfeld an der ISS.

Alexander Gerst hat derweil den ersten US-amerikanischen Raumanzug auf "Herz und Nieren" geprüft, der im April mit dem kommerziellen Raumtransporter SpaceX-3 zur ISS gebracht worden ist. Daneben war die vergangene Woche geprägt von Aktionen zur Nachwuchsförderung und Bildung: Alexander hat das von DLR, ESA und "Jugend forscht" entwickelte Schülerexperiment zu Seifenblasen in Schwerelosigkeit vorbereitet und führt es am 20. Juni zwischen 17.10 und 19.05 Uhr MESZ auf der ISS durch.

Naturschutz und Brandschutz: Beiträge von der ISS

Für den vom DLR Raumfahrtmanagement organisierten Grundschulwettbewerb "Earth Guardian – Beschützer der Erde" hat Gerst am 18. Juni mehrere Videos gedreht: Denn von der ISS aus hat der 38-Jährige Astronaut, der selbst jahrelang als Vulkanologe die Erde studiert hat, einen ganz besonderen Blick auf unseren Heimatplaneten. Die Videos zeigen fünf verschiedene Gesichter unseres blauen Planeten: Die Ozeane, Landflächen, Flüsse und Seen, Berge und Wälder. Anhand dieser Videos können die Dritt- und Viertklässler die Einzigartigkeit und Schönheit, aber auch die Verletzbarkeit der Erde erkennen.

Im NASA-Experiment BASS (Burning and Supression of Solids, viertes Bild) hat Alexander Gerst untersucht, warum das Verbrennen von Materialien im Weltall der Feuersicherheit auf der Erde dient: Denn wenn wir wissen, wie unterschiedliche Stoffe in Schwerelosigkeit auf Feuer reagieren, hilft das zum einen, geeignetere Materialien für den Einsatz auf der ISS zu entwickeln und einzusetzen. Darüber hinaus erhalten Wissenschaftler durch die BASS-Dokumentation auch Erkenntnisse für ein optimiertes Design von Brandschutzsystemen auf der Erde.

Schwerelosigkeit hilft Verhalten von Emulsionen verstehen

Zudem hat Gerst am von Deutschland geführten ESA-Experiment FASES im europäischen Columbus-Labor gearbeitet. Hier wird das Mischungsverhalten von Emulsionen erforscht. Emulsionen spielen unter anderem eine wichtige Rolle in der Lebensmittelproduktion, in der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie. Problematisch ist die Kontrolle der Stabilität von Emulsionen. Die Flüssigkeiten in Emulsionen mischen sich eigentlich nicht freiwillig, sondern benötigen Tenside als Hilfsmittel.

Die FASES-Anlage auf der ISS dient der Grundlagenforschung: Weil Auf- und Abtrieb der emulgierten Tröpfchen in Schwerelosigkeit verhindert werden, können grundlegende Mechanismen zur Stabilität und zum sogenannten dynamischen Verhalten von Emulsionen untersucht werden. Damit können dann Vorhersagen getroffen werden, wie maßgeschneiderte Mischungen für industrielle Anwendungen produziert werden können. FASES ist am 06. Juni 2013 an Bord des europäischen Raumtransporters ATV-4 "Albert Einstein" zur ISS gebracht worden.

Zum festen Tagesplan von Alexander Gerst gehörten außerdem die Fortführung des deutschen ESA-Experiments Circadian Rhythm zum Einfluss der Körperkerntemperatur auf den Tag-Nacht-Rhythmus, die Innere Uhr des Menschen – und auch das Wiegen: Mit SLAMMD (Space Linear Acceleration Mass Measurement Device) hat Alexander Gerst seine Körpermasse dokumentiert. Kein schlechter Platz zum Sport machen, wenn man beim Blick auf die Erde direkt auf Deutschland schauen kann (letztes Bild).

Samba zum Condor-Erstflug nach Fortaleza in Brasilien

Der Ferienflieger Condor bietet seinen Gästen seit heute ein weiteres Ziel in Brasilien an. Heute um 10:25 Uhr hob eine Boeing 767-300 von Frankfurt (FRA) nach Fortaleza (FOR) ab.

Dr. Jens Boyd, Head of Long-haul bei Condor, und Dr. Pierre Dominique Prümm, Geschäftsbereichsleiter Aviation der Fraport AG, verabschiedeten die Gäste am Gate mit Samba-Tänzern und einer Motto-Torte. Wer nach der Tanzeinlage noch nicht in Feierlaune war, wurde von dem frisch zubereiteten Kaffees eines original brasilianischen Barista in Schwung gebracht. Kurz vor dem Einsteigen der Gäste wurde die neue Condor Verbindung ab Frankfurt offiziell durch einen Banddurchschnitt eröffnet. Bei der Ankunft in Brasilien begrüßt der Flughafen Fortaleza den Flieger mit einer Wassertaufe, die Piloten schwenken auf dem Vorfeld zum Gruß je eine brasilianische und deutsche Flagge aus den Cockpitfenstern.

Drei Condor-Direktziele in Brasilien

Fortaleza wird pünktlich zum Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Ghana, das in Fortaleza stattfindet, als ganzjähriges Ziel in das Condor Programm aufgenommen und wird daher auch in der Wintersaison immer freitags angeflogen. Neben den bereits etablierten Condor-Zielen in Brasilien, Recife (REC) und Salvador da Bahia (SSA), ist Fortaleza so für Condor das dritte Nonstop-Ziel in Brasilien. Sommer wie Winter ist durch Anschlussflüge mit dem Kooperationspartner Gol praktisch ganz Brasilien via Fortaleza, Recife und Salvador da Bahia mit Condor schnell und bequem erreichbar.

"Wir freuen uns sehr, das Langstreckenangebot in Mittel- und Südamerika ausweiten zu können. Gerade jetzt zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist der perfekte Zeitpunkt, unseren Gästen die Möglichkeit zu bieten an einem der Spielorte die Atmosphäre live mitzuerleben. Aber auch darüber hinaus ist Fortaleza eine wunderschöne und spannende Urlaubsdestination", so Jens Boyd, Head of Long-haul bei Condor.

Dominique Prümm freute sich über die Aufnahme einer weiteren südamerikanischen Destination ab Frankfurt: "Auch für uns hier am Flughafen Frankfurt ist mit Fortaleza ein neues Ziel in unserem Flugplan hinzugekommen. Es macht uns besonders stolz, dass das Ziel von Condor – unserem zweitgrößten Kunden – angeboten wird."

Brasilianische Metropole mit Einflüssen aus Holland und Portugal

Mit 2,5 Millionen Einwohnern ist Fortaleza eine der großen, lebendigen Metropolen Brasiliens. Holländische und portugiesische Einflüsse aus der Gründerzeit kann man im historischen Teil der Stadt bis heute entdecken. Feinschmecker kommen hier durch die typische Küche mit Fisch und Meeresfrüchten, die vor der Küste gefangen werden, besonders auf ihre Kosten. Fortaleza ist außerdem bekannt für sein ausgelassenes Nachtleben in Bars, Clubs oder auf Showbühnen. Entspannung pur kann man an einer der 15 Stadtstränden genießen. Bei 300 Sonnentagen und ganzjährigen Temperaturen zwischen 23 und über 30 Grad ist Fortaleza immer eine Reise wert.

Flugtickets von Frankfurt nach Fortaleza, Brasilien, soll es in der Sommersaison 2014 ab einem Oneway-Komplettpreis von 349,99 Euro in der Economy Class, in der Premium Economy Class ab 499,99 Euro und in der Business Class ab 999,99 Euro geben.

Flüge Frankfurt – Fortaleza in der Sommersaison 2014

Verkehrstag Freitag
Fluggerät Boeing 767-300 mit 259 Sitzplätzen
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) DE5038 freitags 10:25 – 15:15 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) DE5039 freitags 16:45 – 07:05 Uhr
Abpreise (oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)
  • Ab 349,99 Euro Economy Class
  • Ab 499,99 Euro Economy Class
  • Ab 999,99 Euro Comfort Class
Flugdauer (durchschnittlich)
  • Hinflug: 09:50 Stunden
  • Rückflug: 09:20 Stunden

 

Flughafen Wien vergibt Award an Turkish Airlines

Bereits zum zweiten Mal verleiht die Flughafen Wien AG den Airline Award: Die diesjährige Auszeichnung für die "Best Performing Airline" geht an Turkish Airlines. Die türkische Fluglinie konnte 2013 eine Passagiersteigerung um 35,1 Prozent erzielen und transportierte im Gesamtjahr fast 500.000 Passagiere.

Damit war Turkish Airlines im Jahr 2013 die am stärksten wachsende Airline am Flughafen Wien. Seit dem Jahr 1961 fliegt der Carrier von Wien in die Türkei, 2013 wurden die Verbindungen nach Istanbul auf fünf tägliche Flüge aufgestockt.

Turkish Airlines "Best Performing Airline 2013" in Wien

Überreicht wurde die Auszeichnung gestern Abend von Mag. Nikolaus Gretzmacher, Leiter des Geschäftsbereichs Operations der Flughafen Wien AG, an Yusuf Kurt, General Manager Turkish Airlines, der den Preis stellvertretend für sein ganzes Team in Empfang nahm. "Turkish Airlines ist ein langjähriger und zuverlässiger Partner des Flughafen Wien. Diese Verbundenheit und das starke Wachstum im Jahr 2013 wollen wir mit dieser Auszeichnung anerkennen", so Mag. Nikolaus Gretzmacher, Flughafen Wien AG.

"2013 war für Turkish Airlines in Wien ein äußerst erfolgreiches Jahr mit einer Passagieranzahl von über 490.000 an- und abfliegenden Passagieren, was einem Wachstum von über 30 Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht. Wir sind sehr stolz auf diesen Anstieg, welcher weit über dem weltweiten Wachstum der Gesellschaft liegt und nur durch den außergewöhnlichen Arbeitsaufwand aller MitarbeiterInnen von Turkish Airlines in Wien erreicht werden konnte. Für das heurige Jahr haben wir uns das Ziel gesetzt, diese Zahl nochmals zu übertreffen und mehr als 500.000 Passagiere von/nach Wien zu transportieren, wobei wir sehr zuversichtlich sind, diese magische Zahl zu erreichen", bedankte sich Yusuf Kurt, Turkish Airlines, für den Award.

Anerkennung für Treue der Airlines

Neben dem Award für die "Best Performing Airline" würdigt der Flughafen Wien 13 weitere Fluglinien, die seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1957 durchgehend am Flughafen Wien tätig sind: Aeroflot, Air France, Alitalia, Austrian Airlines, British Airways, Brussels, El Al, Air Serbia (vormals JAT), KLM, LOT, Lufthansa, Swiss und Tarom verbinden seit damals den Airport mit Zielen in Europa, Asien und Nordamerika. Gemeinsam mit dem Flughafen Wien und rund 150 Gästen feierten die Vertreter der ausgezeichneten Airlines bei einer Abendverstaltung im Restaurant "wake up" an der Neuen Donau.

Kampfmittelsondierung: Flughafen Hamburg sperrt Piste 05 / 23

Im Rahmen der geplanten Neuaufstellung von Vorfeld 2 (West) lässt Hamburg Airport derzeit von der Innenbehörde vorgeschriebene Sondierungsmaßnahmen durchführen. Durch diese Sondierung soll sichergestellt werden, dass die geplanten Bauarbeiten nicht durch Kampfmittel- und Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg beeinträchtigt werden. Der Flugverkehr läuft während der Sondierungsarbeiten planmäßig weiter.

Sperrung der Start- und Landebahn 05 / 23

Die Ergebnisse für den ersten Verdachtspunkt werden für den heutigen Freitag, den 20. Juni 2014 ab 23:00 Uhr erwartet. Die Untersuchung des zweiten Verdachtspunktes ist für Samstag, den 21. Juni 2014 ab 23:00 Uhr geplant. Um einen eventuell einzurichtenden Sperrbereich schnell umsetzen zu können, werden am Freitag, 20. Juni, ab 16:00 Uhr und den gesamten Samstag, 21. Juni Flugzeuge der Klein- und Großfliegerei auf der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn / Niendorf) abgestellt.

Die Start- und Landebahn 05 / 23 kann bis voraussichtlich Sonntag, 06:00 Uhr nicht genutzt werden. Der Flugverkehr wird bis voraussichtlich Sonntag, 22. Juni, 06:00 Uhr über die Start- und Landebahn 15 / 33 (Alsterdorf / Norderstedt) durchgeführt. Der Hamburg Airport bittet um Verständnis für diese Sondersituation.

Sondierungsmaßnahmen zur Sicherheit

Die geplanten Bauarbeiten auf dem Flughafengelände wurden im Vorwege bei der Innenbehörde beantragt. In diesem Zuge ist es standardmäßig vorgeschrieben, die Baufläche auf Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg überprüfen zu lassen. Dieser Vorgang wurde auch schon in der Vergangenheit bei Bauarbeiten am Flughafen durchgeführt. Bei der jüngsten Untersuchung haben sich zwei Verdachtsfälle auf Vorfeld 2 ergeben, die nun genauer analysiert werden.

Die Ergebnisse für den ersten Verdachtspunkt werden für Freitag ab 23:00 Uhr erwartet. Die Untersuchung des zweiten Verdachtspunktes ist für Samstag, den 21. Juni 2014 ab 23:00 Uhr geplant. Der Flugverkehr wird durch diese Arbeiten nicht beeinträchtigt.

Erstflug Airbus A350 XWB MSN5: Testflotte komplett

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Mit dem Erstflug der Testmaschine A350 XWB MSN5 ist die Testflotte des neuen Langstrecken-Airbus` nun vollständig. Es erhielt ebenso wie die Maschine MSN2 eine Ausstattung mit kompletter Passagierkabine.

Mit dem fünften Flugzeug in der Testflotte werden Flugrouten erprobt und ETOP-Validierungen (Extended Operations) durchgeführt, die der Zulassung für den Betrieb in größerer Entfernung vom nächsten Landeplatz dienen. Das Flugzeug verkörpert damit die endgültige Konfiguration für die Musterzulassung. Damit ist ein Meilenstein des A350 XWB-Programmes auf dem Weg zur Zulassung im dritten Quartal 2014 erreicht. Die erste Maschine soll noch dieses Jahr an Qatar Airways ausgeliefert werden.

Airbus ist damit stramm unterwegs, und will weitere Verzögerungen vermeiden. Der Zeitplan für die A350-Entwicklung bis zur Erstauslieferung Ende des Jahres galt schon länger als anspruchsvoll. Mit der Testflotte von fünf Maschinen leistete der weltweit größte Flugzeugbauer nun die höchste Flugrate überhaupt in einem Entwicklungsprogramm bei Airbus, mit an die 500 Testflügen, über 2.000 Flugstunden der Testflotte insgesamt und ca. 80 Flugstunden pro Flugzeug und Monat.