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DRF der Region Suhl feiert ihr 20-Jähriges mit Rettungs-Schau

Ein verunfallter Wanderer im Thüringer Wald, ein Schlaganfallpatient in Suhl oder ein Verkehrsunfall auf der Autobahn – seit 20 Jahren leistet der Suhler Hubschrauber der DRF Luftrettung Notfallpatienten schnelle notärztliche Hilfe. Das soll mit den Bürgern gefeiert werden.

Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums werden vom 27. bis 29. Juni mit einem umfangreichen Programm zwei Jahrzehnte rot-weiße Luftrettung in der Region gewürdigt und Einblicke in die oft lebensrettende Arbeit der Hubschrauberbesatzung gegeben.

Zum Auftakt der 20-Jahres-Feier wird am 27. Juni 2014 um 18:00 Uhr eine Dank- und Gedenkfeier für Retter, Opfer und Helfer in der Suhler Kreuzkirche stattfinden. Diese soll Momente der Ruhe und Einkehr für all jene bieten, die am Rettungsdienst mitwirken, aber auch für Helfer, Betroffene und deren Angehörige. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Jugendband Anonymous – The Band, dem Südthüringer Ärztechor und den Suhler Anonymics. Alle Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

Rettungskräfte zeigen Einsatzgerät

Die interessierte Bevölkerung kommt am Sonntag, den 29. Juni, auf ihre Kosten: Die DRF Luftrettung veranstaltet in Kooperation mit der Stadt Suhl von 10:00 bis 18:00 Uhr unter der Schirmherrschaft von Jörg Geibert, Innenminister des Landes Thüringen, ein großes Familienfest. Wann kommt ein Rettungshubschrauber zum Einsatz? Wie schnell kann er beim Patienten sein? Und wer ist alles mit an Bord? Wer schon immer einmal Fragen rund um die Rettung aus der Luft hatte, kann diese den rot-weißen Luftrettern auf dem Platz der deutschen Einheit in Suhl stellen.

Neben der Besatzung von „Christoph 60“ der DRF Luftrettung werden u.a. ein Polizeihubschrauber, die Wasser- und Bergrettung, die Feuerwehr, die Rettungshundestaffel, die Polizei und die Bundeswehr vor Ort sein und einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit ermöglichen.

Nach dem Auftakt des Familientages wird um 11:00 Uhr Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel die offizielle Begrüßung durch die Stadt Suhl übernehmen. Direkt im Anschluss erfolgt eine Auszeichnung von Silvio Volkmann, dem langjährigen Ortsbeauftragen des Technischen Hilfswerkes in Suhl. Unter dem Motto „Suhl reanimiert“ werden ab 11:30 Uhr Rettungskräfte sowie Schüler des Suhler Gymnasiums, die wenige Tage zuvor von einem erfahrenen Dozententeam sowie der medizinischen Besatzung der DRF Luftrettung geschult wurden, an den Treppen am Platz der deutschen Einheit ein Reanimationstraining durchführen. Um 14:00 Uhr werden Innenminister Jörg Geibert sowie Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, am Platz der deutschen Einheit zwei Jahrzehnte rot-weiße Luftrettung in Suhl würdigen.

Übung: Per Rettungswinde aus dem Hochhaus – Was tun im Notfall?

Ab 14:30 Uhr startet eine Reihe von Rettungsübungen, die allen Besuchern einen realitätsnahen Einblick in die Rettungsdienstorganisationen rund um Suhl ermöglichen: Den Anfang macht die Eisrettungsgruppe der Feuerwehr Jena am Herrenteich, bei der die Rettung einer leblosen Person aus dem Wasser gezeigt wird. Im Anschluss steht um 15:15 Uhr die technische Rettung nach einem Verkehrsunfall auf dem Mühlplatz im Mittelpunkt. Als einer der Höhepunkte des Tages wird um 16:15 Uhr anhand einer Höhenrettung am KLS-Hochhaus gezeigt, wie mithilfe einer Rettungswinde Personen aus einem Hochhaus gerettet werden können.

Wie verhalte ich mich als Ersthelfer an einem Unfallort? Welche lebensrettenden Maßnahmen kann ich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte einleiten? All diese Fragen sollen Interessierten am großen Familientag der DRF Luftrettung näher gebracht werden.

Im Fokus des Tages steht auch das richtige Absetzen eines Notrufs: Dazu wird interessierten Bürgern in kleinen Planspielen gezeigt, wie eine Rettungskette vom Absetzen des Notrufs bis zum Eintreffen der Rettungsmittel funktioniert. Darüber hinaus sollen Kinder und Erwachsene in Erste Hilfe-Kursen gezeigt werden, wie sie sich im Notfall richtig verhalten. Für das leibliche Wohl aller Besucher ist an Getränke- und Imbissständen gesorgt.

50 Hubschrauber der DRF Luftrettung

Der Suhler Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 60“ ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der rot-weiße Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. Er wird in den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Suhl, Wartburgkreis, Gotha, Ilmkreis, Schweinfurt, Coburg und Saalfeld alarmiert.

Die DRF Luftrettung betreibt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich und rund 50 Hubschrauber. Darüber hinaus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Im Jahr 2013 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 38.180 Einsätze. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern angewiesen.

Erstflug von Dortmund nach Tuzla gefeiert

Seit Donnerstag verbindet Wizz Air den Dortmund Airport mit Tuzla in Bosnien-Herzegowina. Am Vormittag landete der Airbus A320 der ungarischen Airline aus Danzig kommend, um mit dem ersten Flug nach Tuzla die Strecke zu eröffnen.

Die Flughafenfeuerwehr feierte die Maschine mit Wasserfontänen. Dreimal wöchentlich, jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag, bietet die Airline die Flüge in die drittgrößte Stadt Bosnien-Herzegowinas an. Der Ruhrgebiets-Airport erweitert damit erneut sein breites Angebot nach Mittel- und Osteuropa und wird erstmalig mit dem südosteuropäischen Land verbunden.

Köln Bonn Airport sperrt große Start- und Landebahn

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Die große Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport (CGN) ist wegen notwendiger Sanierungsarbeiten am kommenden Dienstag, den 24. Juni, und am kommenden Mittwoch, den 25. Juni, jeweils von 07:30 bis 18:00 Uhr gesperrt. Die Bahn muss unter anderem vom Gummiabrieb der Flugzeugreifen befreit werden. Bei Bedarf kann sie für einzelne Starts und Landungen von großen Flugzeugen frei gegeben werden.

Der Flugverkehr wird hauptsächlich über die sogenannte Querwindbahn (06/24) abgewickelt. Die Flugspur jedes einzelnen Flugs können am CGN im kürzlich online geschalteten Travis-System, das u.a. der Fluglärm-Beobachtung dienen soll, mit einem Zeitversatz von nur ca. zehn Minuten mitverfolgt werden.

Condor-Langstrecken für Frühbucher: Halifax und neu Windhuk

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Der Sommerflugplan 2015 für die Langstreckenflüge von Condor sind jetzt buchbar. Das Angebot des Ferienfliegers wird in der Sommersaison durch Windhuk (WDH) ergänzt, welches dienstags und samstags ab Frankfurt (FRA) bedient wird.

Frühbuchern stehen ab sofort günstige Flüge zu den schönsten Condor Urlaubszielen rund um den Globus zur Auswahl. Flüge in die Hafenstadt Halifax in Kanada sind mit Condor zum Beispiel schon ab einem Oneway-Komplettpreis von 279,99 Euro in der Economy Class verfügbar.

Halifax gilt als die am besten erhaltene viktorianische Stadt Kanadas. An vielen Orten der Stadt können Urlauber auf den Spuren der ersten Einwanderer wandeln und in Museen mehr über ihr Leben erfahren. Halifax ist zentral in Nova Scotia gelegen und so gut als Startpunkt für Rundreisen geeignet. Die Provinz in Ostkanada erwartet ihre Gäste mit unbeschreiblichen Küstenpanoramen, Nationalparks und zahlreichen Restaurants mit frischem Fisch und Meeresfrüchten. Zudem stehen die Chancen für eine Walsichtung im Sommer gut. Im Sommer 2015 fliegt der Ferienflieger jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag ab Frankfurt (FRA) nonstop nach Halifax (YHZ).

Die Condor Fernstreckenflüge starten mehrmals wöchentlich ab dem Flughafen Frankfurt. Durch Rail & Fly Tickets und Zubringerflüge wird Reisenden eine unkomplizierte und bequeme Anreise nach Frankfurt ermöglicht. Von dort aus geht es dann neben Halifax nach Vancouver (YVR) in Kanada oder in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Baltimore/Washington (BWI), Fort Lauderdale (FLL), Las Vegas (LAS), Seattle (SEA), Anchorage (ANC), Fairbanks (FAI) und Minneapolis (MSP) werden nonstop ab Frankfurt angeboten.

Außerdem warten Flüge in die kubanische Hauptstadt Havanna (HAV) oder auf die afrikanische Insel Sansibar (ZNZ). Punta Cana (PUJ) in der Dominikanischen Republik ist außerdem jeden Donnerstag vom Flughafen München (MUC) erreichbar.

Airbus A350 XWB für Hitze-Tests in der Wüste

Mit der Testmaschine MSN3 hat der neue Airbus A350 XWB die Tests bei heißer Witterung in Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschlossen. Ziel war es, das Verhalten der Triebwerke und Flugzeugsysteme beim Erreichen von Temperaturen über 40 °C zu prüfen.

Am Flugzeug wurden dazu verschiedene Tests im Flug als auch am Boden durchgeführt, darunter auch zu Wärmespannungen. Dabei wurde die Maschine mehrere Stunden in praller Sonne am Boden stehen gelassen bis dann erst die Kühlsysteme zugeschaltet wurden. Nach den bestandenen Wet Runway Tests und den optionalen Untersuchungen bei extrem kalten Temperaturen bis -40 °C hat der neue Langstrecken-Jet ein weiteres Kapitel abgehakt.

Die A350 XWB nähert sich somit weiter ihrer endgültigen Zulassung im dritten Quartal 2014. Bis heute hat die Testflotte aus fünf Maschinen bereits über 2.000 Flugstunden in über 460 Flügen absolviert. Bis Jahresende soll die erste Maschine ausgeliefert werden. Auf der ILA 2014 in Berlin im März war der neue Flieger bereits der Star.

Flughafennetzwerk Europa-Asien berät in Schanghai

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Die Warenströme zwischen Asien und Europa sollen effizienter gestaltet und den Kunden interessante Frachtrouten angeboten werden. Dazu trafen sich am Montag Spitzenvertreter von drei wichtigen asiatischen Frachtflughäfen und des Flughafens Leipzig/Halle in Schanghai (China). Auf dem Workshop berieten sie aktuelle Herausforderungen der Luftfrachtbranche. Im Rahmen der Gespräche auf der Fachmesse transport logistic China wird auch der Austausch mit dem Flughafen Zhengzhou Xinzheng International Airport (CGO) fortgesetzt.

Von asiatischer Seite nahmen an dem Treffen hochrangige Vertreter der Flughäfen Shanghai Pudong International Airport (PVG), Shenzhen Bao’an International Airport (SZX) – beide aus China – und Kansai International Airport (KIX) aus Japan teil. Alle vier Airports kooperieren mit dem Flughafen Leipzig/Halle, der ein wichtiges Drehkreuz vor allem für den Frachtverkehr zwischen Europa und Asien ist.

Verzahnung mit asiatischen Drehkreuzen und regionalen Partnern

Im Mittelpunkt der Konsultationen stand die Verzahnung der asiatischen Partner mit dem mitteldeutschen Drehkreuz. "Mit einem Umschlag von rund 5,4 Millionen Tonnen stellen die hier versammelten Kooperationspartner einen entscheidenden Teil des Frachtumschlages in den jeweiligen Regionen", erläutert Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG. Mit der Entwicklung von attraktiven Flugrouten zwischen dem asiatischen und mitteleuropäischen Raum sowie überzeugenden Lösungen für den Weitertransport in die Zielmärkte werden die Drehkreuze auf beiden Kontinenten noch attraktiver für Frachtkunden.

Prof. Dr. Uwe Arnold, Netzwerkmanager im Netzwerk Logistik Leipzig-Halle, begrüßt die intensivere Zusammenarbeit der Airports. Dabei werden sowohl die Region als auch ihre Unternehmen gewinnen, zeigt er sich überzeugt: "Die mitteldeutsche Logistikregion zieht international an einem Strang und wird von der zunehmenden Zusammenarbeit mit den Partnerflughäfen in Asien profitieren", sagt Arnold.

Die Kooperationen der Flughäfen beinhalten die gemeinsame Entwicklung von Flugverbindungen und Kundenbeziehungen, aber auch Fragen der Bündelung von Warenströmen und der Verzahnung mit regionalen und lokalen Logistikpartnern.

Die Messe transport logistic China ist die wichtigste internationale Branchenmesse in Asien. Dabei gilt der Flughafen Leipzig/Halle vor allem wegen seiner guten Verkehrsanbindungen, den Nachtflugmöglichkeiten und der starken Verwurzelung in der Region als besonders attraktiver Partner für die asiatischen Fracht-Hubs.

Shanghai International Airport: Größter in Ostchina

Die Shanghai Airport Authority ist die Holding zweier Airports in Schanghai: Der Shanghai Pudong International Airport ist der drittgrößte Passagierflughafen Chinas und bereits seit Jahre der weltweit drittgrößte Frachtairport.

Shanghai Hongqiao International Airport ist der größte Passagierflughafen in Ostchina und der viertgrößte Passagierflughafen Chinas. Beide Airports haben im vergangenen Jahr 72 Millionen Passagiere und 3,5 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.

Shenzhen International Airport mit 32 Mio. Passagieren

Die Shenzhen Airport (Group) Company Limited ist ein börsennotiertes, staatliches Unternehmen mit Sitz im chinesischen Shenzhen. Der Flughafen hat sich mit 32,3 Millionen Passagieren, 257.000 Starts und Landungen sowie 913.000 Tonnen Luftfracht im Jahr 2013 zum sechstgrößten Airport auf dem chinesischen Festland entwickelt. In einem weltweiten Ranking des Airport Council International (ACI) erzielte Shenzhen den 24. Rang im Frachtbereich und den 47. Rang in der Passage.

Zhengzhou Xinzheng International Airport

Der Zhengzhou Xinzheng International Airport ist einer der acht regionalen Luftfahrtdrehkreuze in China, die über das Potenzial verfügen, sich zu einem internationalen Fracht- und Passagierhub zu entwickeln. Im Jahr 2013 wurden in Zhengzhou 13,14 Millionen Passagiere und 255.700 Tonnen Fracht abgefertigt. Damit belegte der Flughafen Platz 18 im Ranking der innerchinesischen Passagierflughäfen und Platz 12 im Ranking der innerchinesischen Frachtflughäfen. Das Streckennetz reicht von China und Südostasien bis nach Europa und Amerika.

Kansai International Airport – Fracht-Drehkreuz im Meer

Der japanische Kansai International Airport befindet sich auf einer künstlich erbauten Insel rund fünf Kilometer vor der Küste in der Bucht von Osaka. Der Flughafen verfügt über zwei Start- und Landebahnen mit einer Länge von jeweils 4.000 Metern und ist der erste Flughafen Japans mit einer 24-Stunden-Betriebserlaubnis. Das Drehkreuz Kansai hat sich damit als wichtiger Frachtflughafen im asiatisch-pazifischen Raum etabliert. 2013 wurden am Kansai International Airport knapp 700.000 Tonnen Fracht umgeschlagen.

Erstflug der Turkish Airlines von Münster/Osnabrück nach Istanbul

Turkish Airlines verbindet ab sofort jeden Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag Münster/Osnabrück mit dem Istanbul Atatürk International Airport und macht von dort über 250 Ziele weltweit erreichbar.

Pünktlich um 14:05 Uhr landete die Boeing 737-800 aus der bevölkerungsreichsten Stadt der Türkei am FMO. Nach der traditionellen Begrüßung mit einer Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr wurde eine hochrangige Delegation mit Ahmet Olmuştur, Chief Marketing Officer von Turkish Airlines an der Spitze auf dem Vorfeld des Flughafens Münster/Osnabrück durch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, den Bürgermeister der Flughafenstadt Greven, Peter Vennemeyer, und Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer willkommen geheißen.

Die Flugdauer beträgt etwa drei Stunden und zehn Minuten. Zum Einsatz kommt eine moderne Boeing vom Typ 737-800 mit 165 Sitzplätzen in einer Zwei-Klassen-Konfiguration aus Business- und Economy-Plätzen. "Die neue Linienverbindung der Turkish Airlines ergänzt ideal das Angebot ab dem FMO. Sie bietet Geschäftsreisenden, Urlaubern und Reiseveranstaltern gleichermaßen eine attraktive Anbindung an das prosperierende, internationale Drehkreuz Atatürk International Airport sowie an die Kultur-, Handels- und Finanzmetropole Istanbul", so FMO-Geschäftsführer Prof. Gerd Stöwer.

Für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, ist die Standortentscheidung von Turkish Airlines zugunsten des Flughafens Münster/Osnabrück ein Glücksfall. "Von der Einbindung in das Netzwerk einer der renommiertesten Fluggesellschaften der Welt werden der Flughafen, die Stadt Münster und die gesamte Region sehr stark profitieren", so Lewe. Osnabrücks Oberbürgermeister und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Griesert unterstreicht die weitreichende Bedeutung des neuen Flugangebots von Turkish Airlines gerade auch für die Osnabrücker Wirtschaft.

"Die direkte Anbindung an Istanbul, eine der einflussreichsten Metropolen, bietet nicht nur ein enormes wirtschaftliches Potenzial, sondern vereinfacht auch den kulturellen Austausch." Auch der Bürgermeister der Flughafenstadt Greven, Peter Vennemeyer, zeigt sich überaus zufrieden. "Die Flughafenstadt Greven freut sich, dass es dem FMO gelungen ist, so eine wichtige Verbindung zu akquirieren. Von Greven-Istanbul und weiter in die Welt werden die Wirtschaft der Stadt aber auch die Bürgerinnen und Bürger stark profitieren."

Ahmet Olmuştur, Chief Marketing Officer von Turkish Airlines, erklärt: "Wir freuen uns sehr über die Eröffnung unseres dreizehnten Standortes in Deutschland. Damit haben künftig noch mehr Passagiere die Möglichkeit, Turkish Airlines und unseren Service direkt vor Ort kennenzulernen. Reisende aus der Region haben nun die Möglichkeit nicht nur zum Bosporus, sondern über das Drehkreuz Istanbul mehr als 250 Ziele weltweit anzufliegen."

Aktuell besteht die Flotte der Turkish Airlines aus 251 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von nur 6,5 Jahren. Im Juni 2013 wurde Turkish Airlines bei den "Skytrax World Airline Awards" – den Oscars der Luftfahrtbranche – wie schon in den beiden Jahren zuvor als "Best Airline in Europe" ausgezeichnet. Turkish Airlines ist wie u.a. auch die Lufthansa Mitglied des globalen Airline-Netzwerkes Star Alliance.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Peter Vennemeyer (Oberbürgermeister der Stadt Greven); Wolfgang Griesert (Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück), Ahmet Olmuştur (Chief Marketing Officer von Turkish Airlines), Prof. Gerd Stöwer (Geschäftsführer FMO GmbH), Markus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster).

Flughafen Zürich mit neuer Schallschutzhalle für Triebwerkstests

Am 18. Juni wurde die neue Schallschutzhalle für die Durchführung von Triebwerktests am Flughafen Zürich eingeweiht. Die neue Schallschutzhalle ist ein wichtiger Meilenstein zur nachhaltigen Verbesserung der Lärmsituation – vor allem während den Nachtstunden. Die Einweihung der neuen Schallschutzhalle schließt eine jahrelange Entwicklung zur Verbesserung der Lärmsituation bei Triebwerktests am Flughafen Zürich ab. Nach Wartungsarbeiten oder Motorenwechseln müssen die Triebwerke auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

Dabei werden diese am Flugzeug im Stand auf unterschiedlichen Leistungsstufen betrieben. Um die Lärmbelastung für die umliegenden Gemeinden zu reduzieren, wurde die Flughafen Zürich AG mit Genehmigung des seit 2011 rechtskräftigen Betriebsreglements zum Bau einer neuen, dem Stand der Technik entsprechenden Schallschutzanlage verpflichtet, welche die bisher genutzten und veralteten Röhrenschalldämpfer ersetzt.

Schallschutzhalle mit einzigartiger Konstruktion

Am 04. Oktober 2012 erfolgte der Spatenstich für die geschlossene Schallschutzhalle, die heute im Beisein von Ernst Stocker, Regierungsrat des Kantons Zürich, Harry Hohmeister, CEO der Swiss International Air Lines und Thomas E. Kern, CEO der Flughafen Zürich AG sowie rund 100 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft feierlich eingeweiht wurde. In den kommenden Wochen erfolgen noch eine Reihe Tests. Sobald die Schallschutzhalle dem Betrieb übergeben werden kann, beginnt der Rückbau der alten Schallschutzanlagen.

Die Schallschutzhalle wurde mit den neusten Technologien ausgestattet. So ist das durchströmungsoffene Gebäude komplett mit schallabsorbierenden Lochblechkassetten ausgekleidet, welche eine akustisch hochwirksame Lärmreduktion bieten. Das Dach wird durch eine aufwändige Stahlkonstruktion getragen, so dass die neue Halle stützenfrei bleibt. Mit einer Länge von 126 Meter und einer Breite von 82 Meter ist sie für alle Flugzeugtypen bis zur Grösse einer Boeing B747-800 konzipiert.

Messungen und Lärm-Kontingente

In der Halle sind sechs Mikrofone installiert, welche die Lärmpegel während der Tests messen und speichern. Für die Triebwerktests wurde von den Behörden, Gemeinden und der Flughafen Zürich AG ein Kontingent an Lärm festgelegt. So darf in wöchentlichen und täglichen Abschnitten nur ein gewisses Mass an Lärm produziert werden. Ist dieses Mass ausgeschöpft, dürfen im betreffenden Zeitabschnitt keine weiteren Triebwerktests am Flughafen Zürich durchgeführt werden.

Hamburg – Rhodos bei Germania nun unter eigener Flagge

Pittoreske Altstädte an der Küste und versteckte Bergdörfer im Hinterland: Rhodos gilt als eine der vielfältigsten griechischen Sonneninseln. Die Berliner Fluggesellschaft Germania fliegt ab sofort einmal wöchentlich von Hamburg in das Ferienparadies. Unter der Flugnummer ST4296 ist am Dienstag erstmals ein Germania-Jet von der Hansestadt in Richtung Rhodos gestartet. Mit der Aufnahme des Flugs hat die Berliner Airline gleichzeitig den Startschuss für den Ausbau ihres Engagements am Hamburg Airport gegeben.

Rhodos steht künftig immer dienstags im Flugplan. Take-Off in Hamburg ist um 06:30 Uhr, Ankunft in Rhodos um 12:25 Uhr (ab 22. Juli 2014: 10:50 Uhr). In der Gegenrichtung startet Germania um 13:10 Uhr (Ankunft 17:10 Uhr), ab 15. Juli 2014 erfolgt die Rückreise erst um 20:15 Uhr (Ankunft: 22:50 Uhr) Damit steht Reisenden in der Hauptreisezeit vor Ort nahezu ein gesamter Urlaubstag zur Verfügung – und das sowohl nach der Ankunft als auch vor dem Rückflug. An Bord genießen Fluggäste den bekannten Germania-Service mit kostenlosen Snacks und Getränken, 20 kg Freigepäck.

Die Germania Fluggesellschaft ist eine der traditionsreichsten deutschen Airlines: Seit 1979 starten jährlich Millionen von Passagieren an Bord der markanten grün-weißen Flugzeuge in die Ferien, zu Freunden und Verwandten oder in europäische Metropolen. Das Streckennetz der Airline umfasst aktuell mehr als 140 internationale Destinationen in Europa, Nordafrika sowie in Westasien. Im Sommer 2014 betreibt die Germania insgesamt 23 Flugzeuge und beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter.

Bislang waren Germania-Jets vom Hamburg Airport ausschließlich im Charterverkehr für Reiseveranstalter im Einsatz. Nun können Urlauber ihre Tickets erstmals direkt bei der Airline kaufen. Zum Winterflugplan kommen mit Madeira und Marrakesch zwei der beliebtesten Ziele im Atlantik sowie in Nordafrika ins Angebot. Zu Beginn des kommenden Jahres nimmt die Berliner Fluggesellschaft mit Tel Aviv ein weiteres Trendziel ins Streckennetz.

Ein Oneway-Flugticket von Hamburg nach Rhodos ist bereits ab 135 Euro inklusive Steuern und Gebühren buchbar. Der genannte Preis enthält bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Wizz Air kommt nach Nürnberg: Linienflüge nach Bukarest und Cluj-Napoca

Die ungarische Low Cost-Airline Wizz Air startet ab Oktober vom Airport der Metropolregion Nürnberg. Erstmals werden Linienflüge in die rumänische Hauptstadt Bukarest und nach Cluj-Napoca (Klausenburg) in Siebenbürgen ab Nürnberg angeboten. Wizz Air plant künftig Nürnberg mit weiteren neuen Destinationen in Osteuropa zu verbinden.

Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe freut sich über die neue Airline am Airport: "Wizz Air erschließt neue Segmente im Low Cost Verkehr. In der Metropolregion Nürnberg gibt es eine hohe Nachfrage nach Osteuropa-Flügen. Wizz Air zeichnet sich durch niedrige Preise und modernes Fluggerät aus. Mit dem Start der Verbindungen nach Bukarest und Cluj-Napoca sehen wir gute Chancen, dass Wizz Air weitere Strecken nach Osteuropa ab Nürnberg aufnehmen wird."

Der Osteuropaspezialist Wizz Air operiert mit einer modernen Flotte: 52 Flugzeuge vom Typ Airbus 320 fliegen von und nach Mittel- und Osteuropa. Die Airline mit Sitz in Budapest bietet rund 300 Flugstrecken in Europa an.

Fluginformationen zu den Flügen nach Cluj-Napoca: Ab 01.10.2014
Flugtage Montag, Freitag
Nürnberg-Cluj Napoca 20:40-23:30 Uhr
Cluj Napoca-Nürnberg 19:10-20:10 Uhr
Fluginformationen zu den Flügen nach Bukarest: Ab 26.10.2014
Flugtage Donnerstag, Sonntag
Nürnberg-Bukarest 21:50-00:55 Uhr
Bukarest-Nürnberg 20:05-21:20 Uhr

Daniel de Carvalho, Sprecher von Wizz Air, erklärt, dass sich die Airline bewusst für den Airport Nürnberg als neues Flugziel entschieden hat: "Wizz Air freut sich, mit dem Airport Nürnberg zusammenzuarbeiten. Nürnberg ist der sechste deutsche Flughafen, der von Wizz Air angeflogen wird. Heute haben wir zwei Verbindungen von Nürnberg nach Cluj-Napoca und Bukarest bekanntgegeben, die ab Oktober geflogen werden.

Nach einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist Wizz Air die Airline mit den günstigsten Preisen in Deutschland…" Diese Angebote wolle man den deutschen Kunden auch in Zukunft bieten. Tickets für die zwei neuen Nürnberg-Verbindungen soll es ab 29,99 Euro geben und sind bereits buchbar.

MTU-Werksmuseum zeigt wieder Flugzeugmotoren und Triebwerkstechnik

Am Sonntag, 29. Juni, ist es wieder so weit: Die MTU Aero Engines öffnet zum zweiten Mal in diesem Jahr ihr Werksmuseum und macht es Luftfahrtbegeisterten zugänglich – von 13:00 bis 18:00 Uhr. Zu sehen sind dort über 30 Exponate – unter anderem Unikate historischer Flugmotoren, aktuelle Hightech-Triebwerke sowie innovative Antriebstechnologien für die Flugzeuge von morgen. Wer möchte, kann sich von Triebwerksexperten durch die Ausstellung führen lassen.

Luftfahrtantriebe sind technologische Produkte der Extraklasse. Sie verfügen nicht nur über eine Komplexität, die ihresgleichen sucht, sondern erfüllen auch die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Seit Beginn der motorisierten Fliegerei entwickelt und baut die MTU, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, solche Luftfahrtantriebe.

Zeugnisse aus allen Epochen des Motorflugs bewahrt sie in ihrem Museum an der Dachauer Straße auf. Ein Star der Ausstellung flankiert unübersehbar den Museumseingang: das gigantische GP7000. Vier dieser Kraftpakete bringen die A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, in die Luft.

In diesem Jahr gibt es noch zwei weitere Besuchsmöglichkeiten der einmaligen MTU-Sammlung: am Sonntag, 28. September, von 13:00 bis 18:00 Uhr, sowie während der Langen Nacht der Münchner Museen am 18. Oktober, von 19:00 bis 02:00 Uhr morgens. Während der Museumsnacht werden ebenfalls fachkundige Führungen angeboten sowie Erfrischungen und Snacks.

Wunschkandidat Jörg Marks wird neuer Technik-Chef am BER

Neuer Technikchef für die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: Jörg Marks verstärkt ab 01. August 2014 als Leiter Technik und Bau der Berliner Flughäfen sowie Technischer Gesamtprojektleiter BER das Management-Team um Flughafenchef Hartmut Mehdorn. Die zunächst wichtigste Aufgabe des 46-jährigen Ingenieurs und gelernten Nachrichtentechnikers ist die zügige und sichere Fertigstellung und Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg.

Flughafenchef Mehdorn sagte zur Ernennung zum neuen Technikchefs: "Herr Marks ist mein absoluter Wunschkandidat. Ich freue mich, dass er mein Angebot angenommen hat. Er wird der Flughafengesellschaft mit seinem Sachverstand als Ingenieur, seinem lösungsorientierten Managementstil und seiner langjährigen Kenntnis der technischen Herausforderungen am Flughafen BER gut tun."

Der vorige Technik-Chef hatte seinen Posten im Zuge von Korruptionsermittlungen räumen müssen, von der Geschäftsleitung der BER wurde eine Task Force eingesetzt.

Erfahrener Siemens-Ingenieur aus Großprojekten

Der Flughafen Berlin Brandenburg ist ihm bereits seit längerem vertraut: Marks verantwortete seit 2008 den Siemens-Auftrag für die Gebäudeautomation am neuen Hauptstadtflughafen.

Jörg Marks arbeitete vor seinem Engagement bei der FBB fast 25 Jahre lang im Siemens-Konzern. Zuletzt war er seit 2005 Leiter der Region Ost der Building Technologies Division und seit 2012 zusätzlich Leiter Business Line BOS-Leitstellen Deutschland. Er verantwortete dort Sicherheitstechnik, Gebäudeautomation, Starkstrom und IT-Projekte mit einem Geschäftsvolumen von rund 200 Mio. Euro pro Jahr und führte über 600 Mitarbeiter an sechs Standorten.

Sondierung auf Kampfmittel am Flughafen Hamburg – Flugverkehr normal

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Im Rahmen der geplanten Neuaufstellung von Vorfeld 2 (West) lässt Hamburg Airport derzeit von der Innenbehörde vorgeschriebene Sondierungsmaßnahmen durchführen. Durch diese Sondierung soll sichergestellt werden, dass die geplanten Bauarbeiten nicht durch Kampfmittel- und Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg beeinträchtigt werden. Der Flugverkehr ist von den Sondierungsarbeiten nicht betroffen.

Die geplanten Bauarbeiten auf dem Flughafengelände wurden im Voraus bei der Innenbehörde beantragt. In diesem Zuge ist es standardmäßig vorgeschrieben, die Baufläche auf Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg überprüfen zu lassen. Dieser Vorgang wurde auch schon in der Vergangenheit bei Bauarbeiten am Flughafen durchgeführt.

Bei der jüngsten Untersuchung haben sich zwei Verdachtsfälle auf Vorfeld 2 ergeben, die nun genauer analysiert werden. Die Ergebnisse für den ersten Verdachtspunkt werden für Freitag ab 23:00 Uhr erwartet. Die Untersuchung des zweiten Verdachtspunktes ist für Samstag, den 21. Juni 2014 ab 23:00 Uhr geplant. Der Flugverkehr wird durch diese Arbeiten nicht beeinträchtig.

Hauptversammlung der airberlin bestätigt Directors und Beschlüsse

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Die Hauptversammlung der Air Berlin PLC hat am Mittwoch in London den Jahresabschluss 2013 bestätigt. Gleichzeitig wurden vier Mitglieder des Board of Directors der deutschen Fluggesellschaft für eine weitere Amtszeit gewählt und alle weiteren vorgesehenen Beschlüsse bestätigt.

Von den Aktionären als Board-Mitglieder wiedergewählt wurden Johannes Zurnieden, seit dem 09. Mai 2006 Mitglied im Board of Directors und von Mai 2006 bis zum 31. Dezember 2010 Chairman des Boards, Nicholas Teller, seit dem 09. Mai 2006 Mitglied des Board of Directors, Dr. Lothar Steinebach, seit dem 01. Oktober 2013 Mitglied im Board of Directors, sowie Andries van Luijk, der ebenfalls seit dem 01. Oktober 2013 dem Board of Directors angehört.

Ganz aus Brasilien: Erste EC725 ans Militär übergeben

Airbus Helicopters feierte die Übergabe der ersten EC725 "made in Brasil" an die Brazilian Navy. Ein Meilenstein in der Kooperation des Unternehmens mit dem Land zur Gewährleistung der Einsatzbereitschaft von Multi-Role Hubschraubern, aber auch der Entwicklung einer nationalen Helikopter-Industrie.

Die Übergabe fand am neuen Hubschrauber-Center der Airbus Helicopters-Abteilung Helibras in Itajubá in Minas Gerais statt. Nach einer Investition von 160 Mio. Euro verfügt der Standort über eine EC725 Final Assembly Line mit Testvorrichtungen, eine Lackiererei, Trainingskapazitäten und ein hochmodernes Engineering Center. Die brasilianischen Streikträfte haben bisher 12 Hubschrauber des Typs EC725 erhalten. Die vorigen elf Maschinen wurden entweder im Werk in Frankreich oder teilweise im Werk von Helibras in Itajubá hergestellt.

Auf dem Bild vor der ersten EC725 aus Brasilien (v.l.): Mrs. Perpetua Almeida, President des Committee of Foreign Affairs and National Defense im House of Representatives; Admiral Julio Soares de Moura Neto, Commander bei der Brazilian Navy; Eduardo Marson, CEO von Helibrás; Admiral Wilson Barbosa Guerra, Commander der Naval Operations und Secretary of Science, Technology und Innovation bei der Brazilian Navy; Richard Marelli, Vice President der Industrial Helibrás. © Helibras.

Alexander Gerst testet Lebenserwartung von Seifenblasen im All

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Das Zubehör für sein Experiment hat schon in der Internationalen Raumstation ISS auf ihn gewartet – denn bei ihren Experimentvorschlägen für Astronaut Alexander Gerst durften die Teilnehmer des Schülerwettbewerbs "Aktion 42" nur Sachen verwenden, die bereits in der ISS um die Erde kreisen.

Und so experimentiert der 38-jährige deutsche Astronaut Gerst, der Ende Mai mit einer Sojus-Kapsel auf der ISS ankam, am 20. Juni 2014 unter anderem mit Haarshampoo, einem Strohhalm und Lautsprechern, um dem Geheimnis von Seifenblasen in der Schwerelosigkeit auf die Spur zu kommen. Dieses Experiment ist der Gewinnervorschlag des Wettbewerbs "Aktion 42", den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht im vergangenen Jahr ausgeschrieben hat.

Unsterblichkeit im All: Wenigstens für Seifenblasen?

Auf der Erde haben Seifenblasen eine überschaubare Lebenszeit. Im Weltall könnte das ganz anders sein, wenn nicht die Schwerkraft an den fragilen Gebilden zieht und zerrt. Dies war zumindest die Idee von zwei Schülerteams, die unabhängig voneinander dasselbe Experiment ausdachten. Thomas Poller, Enrico Olzmann und Max Neumerkel (alle 17) vom Gymnasium am Sandberg in Wilkau-Haßlau in Sachsen sowie Julius Schölkopf und Lukas Bonfert (alle 15) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach am Neckar lassen Astronaut Alexander Gerst in der ISS untersuchen, ob eine Seifenblase in der Schwerelosigkeit nicht "unsterblich" ist oder zumindest eine längere Lebenszeit als auf der Erde hat.

Allerdings wird dies auf der Raumstation ein wenig anders ablaufen als am Boden: Zunächst muss Alexander Gerst etwas Flüssigshampoo, das die Astronauten normalerweise zum Haarewaschen verwenden, in einen Plastikbeutel füllen. Mit einem Strohhalm nimmt er dann ein wenig dieser Flüssigkeit auf und pustet damit eine Seifenblase auf. Immer mit dabei: ein Handtuch, um "verschüttete", herumschwebende Seifenlauge wieder einzufangen und die Raumstation sauber zu halten. Der Blick auf die Uhr soll dabei immer Aufschluss darüber geben, ob die Seifenblasen im All tatsächlich stabiler als auf der Erde sind und nicht so schnell zerplatzen.

Seifenblasen-Antrieb mit Techno-Musik?

Eine der Fragen, die der Astronaut für die Schüler auch klären soll: Kann er in der Schwerelosigkeit zwei Seifenblasen zu einer einzigen vereinen? Schließlich stellt Alexander Gerst seine Seifenblasen noch mit einer Nadel auf die Probe, die er durch die feine Seifenhülle steckt. Dann kommt auch noch Techno-Musik zum Einsatz, die mit ihren Bässen auf die Seifenblasen einwirken soll. Alexander Gerst wird so testen, ob Musik aus einem tragbaren Lautsprecher die Seifenblasen in Schwingung versetzen oder sogar bewegen kann. Vorgeschlagen hat dieses Experiment die 16-jährige Katrin Geigenberger vom Pater-Rupert-Gymnasium in Pullach.

Zwei bis drei Stunden dauert das Experiment, das in der Schwerelosigkeit nicht ganz so einfach durchzuführen ist – auch wenn Alexander Gerst die Schüler-Experimente bereits bei einem Parabelflug und auf dem Boden trainiert hat. DLR-Wissenschaftler Matthias Sperl wird während des Experiments im Kontrollraum für Fragen aus dem All zur Verfügung stehen. Die Aufnahmen, die Alexander Gerst dabei mit fest installierten Kameras von sich und den schwebenden Seifenblasen aufnimmt, werden in den nächsten Tagen zur Erde überspielt werden.

Hamburg – Zagreb ab Juli von Dalmatian

Ab 14. Juli 2014 besteht eine noch komfortablere Flugverbindung von Hamburg Airport nach Zagreb: Die neue kroatische Fluggesellschaft Dalmatian bedient künftig viermal wöchentlich die kroatische Hauptstadt. Die Tickets für die Direktverbindung können bereits gebucht werden. Der Ticketpreis soll ab 29,99 Euro für den einfachen Flug inklusive Steuern und Gebühren beginnen. Auch zusätzliche Services wie Hotels sind über die Website verfügbar.

Dalmatian wird die Strecke Hamburg – Zagreb ganzjährig montags, mittwochs, freitags und sonntags fliegen. Dabei kommt ein Airbus A320 zum Einsatz. "Wir freuen uns sehr über den Verkaufsstart unseres Angebots Hamburg-Zagreb. Ich bin überzeugt, dass die Passagiere unseren zeit- und geldsparenden Direkt-Service ohne Zwischenlandung gut annehmen werden", sagt Zeljko Romic, Chief Exekutive Office bei Dalmatian.

Bei der Buchung können die Passagiere zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen: startHi, flyHi und skyHi. startHi ist ein Angebotstarif zum Niedrigpreis, bei flyHi handelt es sich um den Standardtarif. skyHi bietet die notwendige Flexibilität für Geschäftsreisende. 20 Kilo Freigepäck sind im Ticketpreis enthalten.

Flughafen Stuttgart bester Airport Europas – Nachhaltigkeit überzeugt

Flughafen-Oscar für den Baden-Württembergischen Landesairport! Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) wurde vom europäischen Dachverband der Flughafenbetreiber Airport Council International (ACI) mit dem ACI Europe Best Airport Award 2014 als "bester Flughafen Europas" ausgezeichnet.

"Wir sind stolz, dass es sich auch in Europa herumgesprochen hat, was wir in Stuttgart auf den Weg gebracht haben. Der Titel ‚Best Airport Europe‘ ist für uns eine große Ehre", sagte Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel, als er die Auszeichnung am Dienstag, 17. Juni 2014, beim Galadinner in der Alten Oper in Frankfurt im Zuge des 24. jährlichen ACI-Kongresses entgegennahm.

Konzept für Nachhaltigkeit hat überzeugt

In der Kategorie der Flughäfen zwischen fünf und zehn Millionen Passagieren im Jahr war die international besetzte Fachjury vor allem vom Nachhaltigkeitskonzept "fairport STR" des baden-württembergischen Landesflughafens überzeugt. Unter anderem beeindruckte die Jury "das Engagement, das dieser Flughafen gezeigt hat, um seine Auswirkungen auf die Umwelt durch neuartige Konzepte zu minimieren." Europaweit wurden Flughäfen nach Kriterien wie etwa Terminaleinrichtungen, Kundenservice, Shoppingmöglichkeiten, Sicherheit, Infrastruktur und Umweltmanagement bewertet. Ausschlaggebend für den Stuttgarter Erfolg war das Engagement in der letztgenannten Kategorie.

Voll des Lobes war man beim ACI für den Ansatz des innovativen fairport-Controllings. Das am Flughafen Stuttgart entwickelte Konzept sieht vor, ökologische und soziale Kriterien in die Unternehmenssteuerung zu integrieren, indem beispielsweise mit Investitionsentscheidungen verbundene Umweltauswirkungen bewertet und bei Entscheidungen direkt berücksichtigt werden können. Ziel dieses integrierten Steuerungsinstruments ist es, die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens mess- und kontrollierbar zu machen und damit sogenanntes "Greenwashing" zu vermeiden.

Vorbildliche Compliance in Nachhaltigkeit

Der Flughafen Stuttgart hat sich zum Ziel gesetzt, langfristig und dauerhaft zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden. Für seine Nachhaltigkeitsaktivitäten wurde der Flughafen Stuttgart bereits in den vergangenen Monaten mit dem Green-Controlling Preis der Péter Horváth-Stiftung, dem Deutschen Compliance Preis des Deutschen Fachverlages, der Auszeichnung als Deutschlands Bester Arbeitgeber durch das Magazin Focus und einem Preis für beispielhaftes Unternehmensengagement der Bertelsmann Stiftung ausgezeichnet.

Der ACI vertritt die Interessen von etwa 400 Flughäfen in Europa und hat die Best Airport Awards in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgelobt. Weitere Preisträger in den anderen Größenkategorien waren Barcelona, Athen, Oslo und London City-Airport. Das Foto zeigt Angela Gittens, Director General of ACI World, beim Überreichen des Awards an Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel.

Deutsche Flugsicherung als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

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Die DFS Deutsche Flugsicherung wird heute von der berufundfamilie gGmbH, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, für ihr Wirken im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet. Die DFS ist eines von insgesamt 322 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, die in den vergangenen 12 Monaten ein entsprechendes Audit erfolgreich durchlaufen haben und zertifiziert werden.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema, mit dem sich Arbeitgeber zunehmend auseinandersetzen. Überreicht werden die Zertifikate in Berlin von Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Dr. h. c. Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender des Vorstands der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Die DFS-Geschäftsführung zeigte sich sehr erfreut über die Auszeichnung. "Die DFS war schon immer ein fortschrittliches, mitarbeiterorientiertes Unternehmen", so DFS-Chef Prof. Klaus-Dieter Scheurle, "ich freue mich, dass wir heute auch für unsere Familienfreundlichkeit ausgezeichnet werden."

Sommer Special bei airberlin: Günstiger zu Städten und Inseln

Die Gelegenheit für Sommer-Reisen: airberlin stellt mit ihrem Sommer Special besonders günstige Flugtickets für die Sommermonate bereit. Ab Berlin geht es beispielsweise ab 49 Euro nach Neapel, Sizilien oder Thessaloniki. Ab Düsseldorf fliegen airberlin Gäste ebenso günstig beispielsweise nach Sardinien. Darüber hinaus bietet airberlin ab vielen deutschen Flughäfen One-Way-Flüge zu europäischen Städtezielen wie zum Beispiel Kopenhagen, Mailand, Venedig oder Wien an.

Im Sommer-Special gibt es noch viele weitere günstige Angebote für Flüge auf die schönsten Sonneninseln Europas bereit. Ab Berlin sind beispielsweise Hin- und Rückflüge nach Mallorca ab 139 Euro buchbar. Auf die griechische Insel Kos fliegt airberlin zum Beispiel ab München oder nach Kreta ab Düsseldorf ab 159 Euro hin und zurück.

Das Sommer-Special ist ab sofort bis 21. Juni 2014 buchbar. Der Reisezeitraum gilt vom 20. Juni bis einschließlich 30. September 2014. Alle Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

Airbus-Wettbewerb „Fly Your Ideas“ geht in nächste Runde

Airbus ruft zum vierten Mal mit dem Wettbewerb "Fly Your Ideas" (FYI) die nächste Generation von Studenten dazu auf, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und die Zukunft der Luftfahrt durch Erfindungsreichtum mitzugestalten.

Der globale Wettbewerb FYI findet alle zwei Jahre statt und wird von Airbus mit Unterstützung der UNESCO organisiert. Er bietet Studenten eine einmalige Gelegenheit, theoretisches Wissen und akademische Forschung in der Praxis zu erproben. Dabei arbeiten sie gemeinsam mit einem Team von Luftfahrtexperten an realen Herausforderungen, die über die Flugzeuge selbst hinausgehen.

Kreativität für neue Innovationen – Bisher 11.000 Teilnehmer

Der Wettbewerb bietet den Studenten die Chance, ihre Kreativität in einer außergewöhnlichen Lernumgebung einzusetzen, die sie für einen wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt rüsten wird. Zur Teilnahme eingeladen sind Studenten jeder Nationalität und jeder Fachrichtung – von Maschinenbau bis Marketing, von Naturwissenschaften bis Design.

Auf seiner Rede beim American Institute for Aeronautics and Astronautics (AIAA) in Atlanta, Georgia, sagte Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus: "Innovationen stehen bei Airbus klar im Mittelpunkt. Dank seines ausgeprägten Pioniergeistes ist Airbus zum führenden Flugzeughersteller geworden. Airbus-Mitarbeiter streben fortwährend nach besseren Möglichkeiten des Fliegens, und genau darum geht es beim diesjährigen FYI-Wettbewerb. Wir laden alle Studenten mit einer Vision und dem festen Willen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, herzlich zur Teilnahme an diesem Wettbewerb ein. Wir wissen, wie innovative Ideen verwirklicht werden, und wir werden Ihre Ideen ernst nehmen."

Die Wettbewerbsrunde 2014 knüpft an den Erfolg der bisherigen FYI-Wettbewerbe an, für die Airbus bisher über 11.000 Teilnehmer von mehr als 600 Hochschulen aus 100 Ländern gewonnen hat. Den letzten Wettbewerb gewann das Team Levar von der brasilianischen Universität Sao Paulo. Die vier Design-Studenten hatten eine innovative Lösung zur Unterstützung der Gepäckverladung/-entladung bei Flugzeugen entwickelt, welche die Belastungen für das Ladepersonal verringern soll. Die Idee des auf Luft schwebenden Gepäcks geht auf Tische zurück, die beim Air Hockey verwendet werden.

Registrierung für Juni, Projekte ab September 2014

Die Registrierung für Fly Your Ideas 2014 beginnt im Juni 2014. Projektvorschläge können ab September 2014 eingereicht werden. Studenten müssen sich in Teams von jeweils drei bis fünf Mitgliedern auf einer FYI-Seite anmelden. Die Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, ihre Ideen begleitend zum Wettbewerb mit innovativen Airbus-Mentoren weiterzuentwickeln. Für die Gewinner ist ein Preisgeld von 30.000 Euro (rund 40.000 US-Dollar) ausgelobt.

Airbus ist ein führender Flugzeughersteller, der weltweite Innovationen vorantreibt. Das Unternehmen reicht jedes Jahr rund 500 Patente ein und unterhält Partnerschaften zu renommierten Universitäten in aller Welt. Airbus sieht Aufgeschlossenheit und Zusammenarbeit als Schlüssel für bahnbrechende Innovationen, die für die Sicherstellung des geschäftlichen Erfolgs und für eine erfolgreiche Zukunft der Luftfahrt entscheidend sind.

Innovation ist eine Säule im Luftfahrtmarkt

  • Die Luftfahrtindustrie hat den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen in den letzten 40 Jahren um mehr als 70 Prozent, die Stickoxidemissionen um 90 Prozent und den Fluglärm um 75 Prozent reduziert. Ermöglicht wurde dies durch Verbesserungen der Flugzeuge, operative Verbesserungen und Innovationen.
  • Im gleichen Zeitraum ist das Fliegen effektiv um 60 Prozent preiswerter geworden als in den 1970er Jahren.
  • Die Luftverkehrsbranche kommt für mehr als 58 Millionen Arbeitsplätze weltweit auf.
  • 51,7 Millionen Tonnen Fracht werden jährlich befördert.
  • 3,1 Milliarden Passagiere wurden 2013 befördert.
  • Bis 2026 wird die Luftfahrt voraussichtlich eine Billion US-Dollar zum Welt-BIP beitragen.

Wettbewerb "Fly Your Ideas" – seit dem Start im Jahr 2008

  • Mehr als 100 Länder vertreten
  • Unterstützung durch mehr als 600 Hochschulen
  • Mehr als 11.000 Studenten haben sich registriert
  • 380 Airbus-Mitarbeiter beteiligt
  • 968 Vorschläge eingereicht

Einzigartig: Hyperspektral-Aufklärer Diamond DA42 MPP Geostar

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Mit der erfolgreichen Integration des Aisa Fenix der Firma Specim auf dem Spezialflugzeug DA42 MPP bietet Diamond Aircraft nun auch einzigartige Möglichkeiten zur hyperspektralen Fernerkundung als Fertiglösung an.

Gemeinsam mit den Unternehmen Exogenesis und Specim ist es Diamond Aircraft Industries gelungen, einen außergewöhnlich leistungsfähigen Hyperspektralsensor und das passende Datenanalysetool auf der hochmodernen und kosteneffizienten DA42 MPP Fernerkundungsplattform zu integrieren.

Bei Testflügen in Wiener Neustadt, Österreich, an der Zentrale von Diamond Aircraft, hat die neue, voll zertifizierte Hyperspektral-Komplettlösung ihr Leistungsvermögen bereits unter Beweis gestellt. Der Aisa Fenix Sensor konnte alle vorgesehenen Ziele finden. Auch mögliche Blindgänger und sogar ein belastetes Waldstück, vermutlich hervorgerufen durch verseuchten Boden, konnten identifiziert werden.

Subpixel-große Objekte auffindbar

Die räumliche, spektrale und radiometrische Auflösung ermöglichte das Auffinden von Zielobjekten, mit einer Größe von drei bis neun Prozent eines einzelnen Pixels. So wurde beispielsweise eine handelsübliche Getränkedose innerhalb eines 65 cm Bildpixels GSD (Ground Sample Distance; Objektpixelgröße) aufgrund seiner Spektralsignatur erkannt. Bei den Testflügen war auch eine Stabilisierungsplattform für den Sensor von der Firma Somag und ein Flugführungssystem von IGI Systems auf dem Flugzeug eingebaut.

Die DA42 MPP ist das leistungsfähigste Flugzeug seiner Klasse mit einer außerordentlichen Höchstflugdauer von bis zu 12 Stunden bei einem Verbrauch von nur 24,2 l/Std. Angetrieben wird die Fernerkundungsplattform von zwei hochmodernen Turbodieselmotoren (AE300 der Firma Austro Engine) und kann mit unterschiedlichen Treibstoffen, wie Jet-A, Jet-A1, TS-1, RT oder JP-8, betankt werden.

Das Spezialflugzeug ist somit weltweit problemlos einsetzbar. Angelegt als Mehrzweckplattform kann die DA42 MPP je nach Kundenwunsch und Anwendung mit dem optimalen Sensorenequipment ausgestattet werden. Die Konfiguration als DA42 MPP Geostar Hyperspektral-Fernerkundung ist sehr gut für Missionen in den Bereichen Überwachung und Aufklärung, Mineralogie oder Umweltschutz geeignet.

Ryanair verlässt Flughafen Lübeck

Die irische Günstig-Fluglinie Ryanair teilte die Einstellung ihres Flugbetriebs ab Lübeck Airport zum Winterflugplan 2014/2015 mit. Die fehlende Planungssicherheit, bedingt durch das vorläufige Insolvenzverfahren bei der Yasmina Flughafenmanagement GmbH, sei der Grund für diese Entscheidung. Prof. Dr. Klaus Pannen, vorläufiger Insolvenzverwalter, sieht indes aber auch eine Chance für den Lübecker Flughafen: "Für Lübeck bedeutet der Weggang auch die Möglichkeit, weitere Fluggesellschaften mit anderen Konzepten neben der Wizz Air zu etablieren."

"Besonders für die Passagiere ist die Streichung der Linienverbindungen sehr ärgerlich", bedauert Siegmar Weegen, Not-Geschäftsführer des Lübeck Airport, die Entscheidung von Ryanair. Derzeit werden von Ryanair ab Lübeck die Destination Palma de Mallorca, Pisa und Bergamo/Mailand angeboten. Alle Strecken sind gut ausgelastet. Der bestehende Vertrag zwischen dem Flughafen und der Airline endet eigentlich erst im Jahr 2016. Es finden zudem weiterhin Gespräche mit Ryanair statt, eine Wiederkehr der der Low-Cost-Airline ist somit nicht ausgeschlossen. "Wir sind zuversichtlich, bald neue Ziele ab Lübeck anbieten zu können", so Weegen.

Fraport-Consulting für Flughäfen Riad und Jeddah abgeschlossen

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Die Fraport AG hat die mehrjährigen Managementverträge mit den internationalen Flughäfen Jeddah King Abdulaziz (JED) und Riad King Khalid (RUH) in Saudi Arabien erfüllt und erfolgreich abgeschlossen. Von Mitte Juni 2008 bis Mitte Juni 2014 war Fraport an den beiden saudi-arabischen Flughäfen mit Personal vertreten und hat mit umfangreicher Management- und Consultingkompetenz zur erfolgreichen Entwicklung der beiden Standorte beigetragen.

An beiden saudi-arabischen Flughäfen stand Fraport der lokalen Managementebene mit umfassendem Consulting-Know-how zur Seite, optimierte operative Konzepte und bildete in intensiven Schulungen das dortige Personal aus. Hierbei wurde die gesamte Bandbreite an Flughafenservices abgedeckt. Insgesamt mehr als 17.100 Schulungstage im Bereich Consulting, rund 5.300 Kurzzeiteinsätze von über 150 Fraport-Experten und circa 27.500 Ausbildungstage waren das Ergebnis der Wissensvermittlung.

Flughäfen Jeddah und Riad im Wachstumsprozess begleitet

Mit einem deutlichen Ausbau der Fluggastaufkommen wurde die Position der zwei größten internationalen Gateways Saudi Arabiens innerhalb der Region nachhaltig gestärkt. Im Jahr 2013 verzeichneten beide Airports zusammen rund 39 Millionen Fluggäste. In Jeddah stieg das Passagieraufkommen von 15,4 Millionen in 2008 auf 26,6 Millionen in 2013, gleichzeitig wuchs das Cargo-Volumen im selben Zeitraum um mehr als das Doppelte, von ehemals 212.000 Tonnen auf 468.000 Tonnen. Damit wurde die Rolle Jeddahs als größter Umschlagplatz Saudi Arabiens für internationale Fracht erneut bestätigt. Riad verbuchte ein Passagierwachstum von 12,1 Millionen auf 19,5 Millionen, das Cargo-Aufkommen erhöhte sich von 220.000 Tonnen auf 293.000 Tonnen.

"Wir sind stolz, dass wir in den vergangenen sechs Jahren unsere ausgewiesene Expertise als international agierender Flughafenmanager an den beiden Flughäfen Jeddah und Riad erneut unter Beweis gestellt haben. Unser Know-how hat entscheidend dazu beigetragen, die beiden Flughäfen nachhaltig weiter zu entwickeln und die Betriebsbedingungen entscheidend zu verbessern. Existierende Terminal- und Betriebsflächen wurden so umgestaltet, dass diese an eine wachsende Verkehrs- und Servicenachfrage angepasst werden konnten. Zudem optimierten wir mit unserem Know-how die operativen Betriebsbedingungen an beiden Flughäfen. Über die Jahre entwickelte sich ein gutes und vertrauensvolles Netzwerk mit unseren saudischen Partnern. Wir wünschen den Teams an beiden Standorten weiterhin viel Erfolg und werden auch in Zukunft mit Interesse die weitere Entwicklung von Jeddah und Riad verfolgen", kommentierte Dr. Matthias Zieschang, Finanzvorstand der Fraport AG.

Das Fraport Management-Team besetzte in JED und RUH jeweils die Positionen des Geschäftsführers, des kaufmännischen Leiters sowie der Direktoren in den Bereichen Finanzen, Flughafenbetrieb und Personal Ressourcen. In Jeddah waren zusätzlich Ingenieure und Spezialisten der Wartung und Instandhaltung im Einsatz.

Fokus auf Flug- und Terminalbetrieb, Service, Immobilien

Meilensteine der erfolgreichen Zusammenarbeit waren Optimierungen im Flug- und Terminalbetrieb, ein verbesserter Passagierservice, kundenorientiertes Training und die Umsetzung von Einzelhandels- und Immobilienkonzepten. Außerdem entwickelte Fraport Konzepte zur Ausgliederung beider Flughäfen aus der saudi-arabischen Luftfahrtbehörde.

Seit den siebziger Jahren bietet Fraport seinen Kunden weltweit Consultingleistungen und maßgeschneiderte Lösungen zu Herausforderungen des Airport Managements an. Integrierte Serviceleistungen wie die Inbetriebnahme von Flughafeninfrastruktur (ORAT Operational Readiness and Airport Transfer) oder die Optimierung von Betriebsabläufen sind dabei nur ein Teil des Angebots. Darüber hinaus übernimmt Fraport die Flughafengesamtplanung und die funktionsgerechte Anlagengestaltung sowie die Wirtschafts- und Bedarfsplanung für Flughäfen jeder Größe und jedes Verkehrsaufkommens.

Die Stärke von Fraport basiert dabei auf dem im Flughafenmanagement einzigartigen integrierten Geschäftsmodell, das ein exzellentes Know-how bei allen Flughafendienstleistungen garantiert. Außerdem verfügt Fraport über eine ausgewiesene Expertise bei verschiedenen großen und kleinen Managementprojekten im Flughafenbetrieb, die weltweit nachgefragt werden.

AiRail von Austrian Airlines und ÖBB – Anschlusszug mit Flugnummer

Ab 14. Dezember 2014 starten Austrian Airlines und ÖBB unter dem Namen "AIRail" eine Kooperation auf der Strecke Linz Hbf. – Flughafen Wien – Linz Hbf. In Kombination mit einem vorangehenden bzw. anschließenden Austrian Flug können Austrian Passagiere zukünftig auch die neuen Verbindungen der ÖBB, mit Austrian Flugnummer, zwischen dem Hauptbahnhof Linz und dem Flughafen Wien nutzen. Die Anbindung von Linz an das Austrian Airlines Netzwerk wird, zusätzlich zu den bereits bestehenden fünf täglichen Flügen, um bis zu acht Zugverbindungen pro Tag erweitert.

Bereits ab 02. Juli 2014 ist die neue Zugstrecke zusammen mit einem Austrian Flug bequem in einem Schritt buchbar. Die Fahrzeit von Linz Hauptbahnhof zum Flughafen Wien wird 01:47 Stunden betragen. Ab Dezember 2015 wird die Zugverbindung weiter ausgebaut: ÖBB railjets und IC (Intercity) Züge werden im 30 Minuten Takt eingesetzt und die Fahrzeit wird auf 1:42 Stunden weiter reduziert.

"Die Kooperation mit den ÖBB ist ein wichtiger Schritt, um unseren Kunden uneingeschränkte Mobilität zu ermöglichen, egal ob in der Luft oder auf der Schiene. Darüber hinaus binden wir Linz mit bis zu acht täglichen Zugverbindungen noch stärker an das weltweite Netzwerk von Austrian Airlines an", erklärt Jaan Albrecht, CEO von Austrian Airlines.

Meilen sammeln bei garantiertem Anschluss

Christian Kern, CEO ÖBB-Holding AG ergänzt: "Die Vernetzung von Zug und Flug ist ein weiterer Schritt in Richtung moderner Mobilität. Unsere Infrastrukturinvestitionen erzeugen einen direkten Kundennutzen, vor allem der Wiener Hauptbahnhof wirkt wie ein Schlüssel zum Schloss und erlaubt diese neue Verbindung. Ab Dezember 2015 können unsere Kunden bequem mit dem railjet zum ‚airjet‘ anreisen."

Parallel zu den Flugverbindungen können Austrian Passagiere im Rahmen des Miles & More Programms auch bei AIRail auf der Strecke zwischen Linz und Wien Meilen sammeln. Darüber hinaus profitieren sie von einer garantierten Anschlussverbindung, egal ob die Weiterreise mit dem Flugzeug oder mit der Bahn erfolgt. An den Bahnsteigen in Linz und am Flughafen Wien hilft ein ÖBB-Porter beim Ein- und Ausladen des Gepäcks.

Austrian Business-Class Passagiere reisen im Zug in der 1. Klasse und erhalten außerdem freien Zugang zur ÖBB Lounge vor der Abfahrt am Hauptbahnhof Linz. Mit AIRail reisen Austrian Gäste beispielsweise ab 179 Euro mit der Bahn von Linz nach Wien und mit dem Flugzeug weiter nach Mailand. Inbegriffen sind ein Sitzplatz im eigenen Austrian Bereich sowie alle Servicegebühren und Steuern.

Boeing 787-9 Dreamliner erhält Zulassung durch EASA und FAA

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Boeing hat für die Dreamlinerversion 787-9 die Zulassung der FAA und der EASA erhalten. Damit kann Boeing die letzten Schritte für die Erstauslieferung an Air New Zealand, mit einem Dreamliner in Sonderbemalung, durchführen. Für die Zulassung der 787-9 hat Boeing fünf Testflugzeuge seit letzten September auf insgesamt 1.500 Flugstunden geschickt. Nach dem Procedere hat Boeing von den beiden Flugaufsichtsbehörden nun das Amended Type Certificate für die 787-9 erhalten, was die Übereinstimmung des Designs mit den Vorschriften sowie den sicheren und zuverlässigen Betrieb bestätigt.

Die FAA hat Boeing auch das Amended Production Certificate erteilt, das bestätigt, dass die Herstellungsprozesse den Vorgaben entsprechen. Diese Zertifikate werden laut Boeing von FAA und EASA gegenseitig akzeptiert. Durch die neuen Prozesse, durch die Boeing den Zulieferern mehr Verantwortung übertrug, gab es wiederholt Probleme, die das Projekt zurückwarfen. Eine Untersuchung gab Boeing Empfehlungen, mehr auf potentielle Probleme zu achten und die Zulieferer für Teile des Dreamliners besser etwa über Design-Änderungen, zu informieren.

Die Boeing 787-9 ist das nächst größere Pendant zum bisherigen Modell aus der Dreamliner-Familie, der 787-8, mit einem um sechs Meter längeren Rumpf. 413 Flugzeuge dieses Typs wurden bisher von 26 Betreibern bestellt. Auch die Version 787-10 des Dreamliners wird entwickelt und gebaut werden.

Rakete und Ballon Rexus/Bexus suchen wieder Forschungsprojekte von Studenten

Der Countdown für den achten Wettbewerb des deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS hat begonnen: Ab sofort können Studierende deutscher Universitäten und Hochschulen ihre Vorschläge für Experimente auf Stratosphärenballons oder Forschungsraketen beim Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen.

Einsendeschluss ist er 13. Oktober 2014. "Damit haben die Interessenten zwei Monate mehr Zeit als bisher, ein Projektteam zu bilden und einen Experimentvorschlag zu erarbeiten", erklärten Programmleiterin Maria Roth vom Raumfahrtmanagement des DLR.

Die endgültige Experimentauswahl findet für die Teams aus Deutschland im Dezember 2014 beim DLR in Bonn und für die anderen europäischen Teilnehmer bei der Europäischen Weltraumagentur (ESA) im niederländischen Noordwijk statt. Die Studierenden werden dann vor Weihnachten benachrichtigt, ob ihr Experiment auf einem der beiden BEXUS-Ballone im Herbst 2015 beziehungsweise auf einer der beiden REXUS-Raketen im Frühjahr 2016 mitfliegen wird.

Flugticket für Experiment – und Experimentator!

Wird ein Experimentvorschlag ausgewählt, erhalten die Teams vom DLR Raumfahrtmanagement ein "Flugticket" für REXUS oder BEXUS. Das bedeutet nicht nur einen Experimentplatz auf einem Forschungsballon oder einer Forschungsrakete, sondern auch die Teilnahme an einer Trainingswoche und an der Startkampagne in Esrange. Man erhält damit die Möglichkeit, ein vollständiges "Raumfahrt"- Projekt von der eigenen Experimentidee über Design, Bau, Tests und Flug bis zur Aus- und Verwertung der Daten zu durchlaufen und ihr Wissen in die Praxis umzusetzen.

Die Studierenden erhalten zudem während der gesamten Projektdauer technische und organisatorische Unterstützung von Raketen-, Ballon- und Raumfahrtexperten des Zentrums für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen, der mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA) und vom schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC. Aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, in dessen Auftrag das DLR Raumfahrtmanagement den deutschen Anteil des Programms finanziert, können zu jeder Projektveranstaltung die Reisekosten für bis zu vier Teammitglieder übernommen werden. In beschränktem Umfang werden Materialien, Bauteile und Geräte bereitgestellt.

Trainingswoche in Oberpfaffenhofen – Besuch bei allen Projekten

Nach der Experimentauswahl nehmen die Projekt-Teilnehmer an einer Trainingswoche beim DLR in Oberpfaffenhofen teil. Dort treffen alle REXUS/BEXUS-Teams aus Europa auf Ingenieure von ZARM, DLR, SSC und ESA, lernen die Raketen- und Ballonsysteme kennen und können mit den Experten diskutieren. Parallel dazu wird das finale Experimentkonzept überprüft.

Danach folgen die BEXUS- und REXUS-Projekte ihrem eigenen Terminplan: Bei beiden steht als nächstes die Überprüfung des abgeschlossenen Experimentdesigns an. Während der anschließenden Bauphase werden alle Teams von den REXUS/BEXUS-Ingenieuren an ihren Universitäten oder Hochschulen besucht, um den Fortschritt festzustellen und offene Probleme zu diskutieren. Denn vor dem Versand der Experimente zum Startplatz müssen alle Experimente nachweislich startklar sein.

Tests der Experimente im Raketen-Simulator

Für die REXUS Teams stehen zusätzlich noch zwei weitere Ereignisse an: Zum einen die so genannte Integrationswoche, in der alle Experimente, die in ein zylindrisches Model in der Rakete eingebaut sind, erst einzeln und dann zusammen verschraubt mit dem Raketen-Simulator arbeiten müssen. Zum zweiten findet ein Jahr nach der Experimentauswahl ein Test mit den original Raketensystemen statt.

Der wichtigste Meilenstein, auf den alle hinarbeiten, ist der Flug vom Startplatz Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Während die Teams mit den Projektingenieuren die Ballon- oder Raketennutzlasten zusammenbauen, finden mehrere Einschalt-, Ablauf- und Kommunikationstests statt. Der gesamte Flugverlauf wird noch einmal simuliert, bevor der Ballon freigelassen oder der Startknopf für den Raketenzünder gedrückt wird.

Nach der Landung werden die Experimente nach Esrange zurückgebracht und an die Teams zur Auswertung zurückgegeben. Alle aktiven Teammitglieder erhalten nach Abschluss des Projekts ein von DLR und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB unterzeichnetes Teilnahmezertifikat.

Voraussetzungen für Bewerber

Bewerben können sich alle Studierenden, die mindestens 18 Jahre alt sind und über die Laufzeit des BEXUS- oder REXUX-Projekts an einer deutschen Universität oder Hochschule als Studierende mit dem Ziel Bachelor, Master, Diplom oder PhD eingeschrieben sind. Die Nationalität spielt keine Rolle, die offizielle Projektsprache ist Englisch. In den Teams können verschiedene Fachrichtungen vertreten sein.

Wichtig ist, dass die wissenschaftlich-technischen Fragestellungen in eine Experimentanlage umgesetzt und die Daten nach dem Flug korrekt ausgewertet werden können. Die Fragestellungen reichen dabei von der Atmosphärenphysik, Ballon- und Raumfahrttechnik, Strahlenphysik oder -biologie, Forschung in reduzierter Schwerkraft und Fernerkundung bis hin zur Kommunikation.

Darüber hinaus sind besonders Mechanik-, Elektronik- und Software-Kenntnisse gefragt. Aber auch Studierende nicht technischer oder naturwissenschaftlicher Fachrichtungen können sich beteiligen und sich einer Gruppe anschließen.

Aufgaben und Präsentation der Forschungsprojekte

Das Experiment muss vor allem rechtzeitig zum Transport nach Kiruna dem BEXUS oder REXUS-Zeitplan entsprechend fertig sein. Eine Startverschiebung wegen unfertiger Experimente ist nicht vorgesehen. Für BEXUS sind für die Experimentauswahl bis zum Versand nach Schweden acht Monate und für REXUS zwölf Monate vorgesehen. Die Experimente laufen unter Bedingungen ab, die sich deutlich von denen in einem normalen Labor unterscheiden: Hohe mechanische Belastungen während Start und Landung, fallender Druck mit zunehmender Höhe, reduzierte Schwerkraft, Temperaturen bis minus 70 Grad Celsius auf dem Ballon und die Automatisierung der Experimente stellen eine zusätzliche Herausforderung dar.

Gerade die kurze Projektzeit erfordert eine gute Organisation bei den Studierenden: Wer ist wann verfügbar? Sind alle Materialien vorhanden? Sind weitere Sponsoren erforderlich? Ist die Testeinrichtung zum geplanten Termin frei? Kann uns die Institutswerkstatt unterstützen? Eine sorgfältige Planung zu Beginn des Projekts ist eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Ablauf.

Dafür dient die Experimentdokumentation, die alle Entwicklungen umfasst. Die Studierenden halten dort alle erforderlichen wissenschaftlichen, technischen und operationellen Informationen fest. Der letzte Eintrag nach dem Flug enthält eine Darstellung des erreichten Projektziels.

Im Juni 2015 werden alle Teams auf einem Symposium ihr Experiment und ihre Ergebnisse vor Fachpublikum, aber auch der allgemeinen Öffentlichkeit, vorstellen, zum Bespiel auf einer Internetseite, in sozialen Netzwerken, in den Medien und bei Veranstaltungen der Universität. Ein REXUS- oder BEXUS-Projekt bedeutet nicht nur Arbeit, sondern auch Freude. Die Studierenden arbeiten an verschiedenen interessanten Orten: beim DLR in Bonn und Oberpfaffenhofen, beim ZARM in Bremen, bei ESA/ESTEC in Noordwijk und am Startplatz Esrange. Dort lernen sie Teams aus mehreren europäischen Ländern und Wissenschaftler/Ingenieure aus mehreren Raumfahrtorganisationen und -instituten kennen.

Bewerbung und Info-Seiten

REXUS/BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB). Deutsche und schwedische Studenten können daher jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten füllen. SNSB hat seinen Anteil zusätzlich für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Die für die Bewerbung deutscher Studententeams notwendigen technischen und organisatorischen Informationen sowie die Formulare für die Anmeldung sind auf der REXUS/BEXUS-Webseite des DLR Raumfahrtmanagements und auf der REXUS/BEXUS Projekt-Webseite auf Englisch zu finden.

airberlin mit neuen Zielen am Mittelmeer und Kanarischen Inseln ab PAD

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Vom Paderborn-Lippstadt Airport können Sonnenhungrige ab November zu fünf neuen Zielen abheben. airberlin kündigte für den Winterflugplan weitere Flüge über Nürnberg zu klassischen Ferienzielen an. Flughafengeschäftsführer Dr. Marc Cezanne sieht im Engagement von airberlin eine interessante Angebotsverbesserung und freut sich, dass der Paderborn-Lippstadt Airport für Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft nach wie vor im touristischen Flugverkehr ein wichtiger Standort ist und bleibt und für die Fluggäste dadurch mehr Urlaubsziele im Winter erreichbar werden.

airberlin bringt ihre Gäste mit AB 2670 vom 04.11.2014 bis zum 28.04.2015 um 06:00 Uhr ab PAD in Richtung Kanarische Insel, Ägypten, Madeira und Marokko. Immer dienstags können Reisende mit airberlin vom Flughafen Paderborn/Lippstadt über Nürnberg bequem nach Marsa Alam, Hurghada, Agadir, Funchal sowie nach Santa Cruz de La Palma fliegen.

Die Hafenstadt Agadir im Süden Marokkos erreichen Urlauber bereits um 12:50 Uhr, Santa Cruz de la Palma, die Hauptstadt der Kanarische Insel von La Palma, nur zehn Minuten später. Bald gefolgt (Ankunft 13:15 Uhr) kommen Passagiere ab Paderborn-Lippstadt Airport in Funchal an, der malerischen Hauptstadt Madeiras. Die bei Urlaubern beliebte Kleinstadt Marsa Alam im südlichen Ägypten und auch Hurghada, das größte ägyptische Touristenzentrum am Roten Meer, erreichen Fluggäste bereits um 13:20 Uhr.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir durch die Aufstockung von airberlin unseren Gästen noch mehr Top-Sonnenziele im Winter anbieten können", so Beate Nessel, Leiterin Marketing und Vertrieb am Paderborn-Lippstadt Airport. Die Tickets zu den fünf neuen Sonnenzielen ab PAD sind ab sofort buchbar.

Sommerfest des Flughafen Münster/Osnabrück lockte 10.000 Besucher an

Das Sommerfest am Flughafen Münster/Osnabrück am Sonntag, 15. Juni, war ein großer Erfolg. Bei bestem Ausflugswetter erlebten rund 10.000 Besucher einen aufregenden Tag am FMO.

Die Organisatoren des "FMO-Modelltages" hatten wieder alle Liebhaber von Flugzeug-, Eisenbahn-, Schiffs- und Automodellen ins Flughafenterminal eingeladen. Neben Rundflügen mit den Oldtimern der Luftfahrt, darunter der beliebten JU 52 der Lufthansa, der DC-3 der DDA Classic Airlines oder dem größten Doppeldecker der Welt, der Antonov AN-2, gab es auch kostenlose Besucherführungen und ein buntes Bühnen- und Kinderprogramm für beste Unterhaltung bei Groß und Klein.

Ruag übergibt Satelliten-Lenksystem für Merkur-Mission

Vier hoch-präzise einstellbare Triebwerks-Positioniermechanismen für die elektrischen Satelliten-Triebwerke bilden gemeinsam mit einer elektronischen Steuereinheit das gesamte Lenksystem der ESA Mission BepiColombo. Dieses Lenksystem wurde in nur knapp fünf Jahren bei Ruag Space in Wien entwickelt, gebaut und ausführlich getestet. Nach erfolgreichem Abschluss der System-Gesamttests bei Ruag Space wurden die vier Systeme an Airbus Defence and Space (ADS) zur Vorintegration auf einer Triebwerksplattform geliefert.

Die Plattform wird anschließend von ADS am Satelliten montiert und mit den elektrischen Triebwerken versehen. Der Start der BepiColombo Mission zum Planeten Merkur ist für Juli 2016 geplant.

BepiColombo, der nächste Meilenstein im Wissenschaftsprogramm der ESA, ist eine Erkundungsmission zum Planeten Merkur und damit zu den sehr heißen Regionen unseres Sonnensystems. Sie wird in Kooperation mit der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA durchgeführt. Nach dem für Mitte 2016 geplanten Start wird BepiColombo sieben Jahre für die Reise zum Merkur benötigen.

Besondere Herausforderungen im Inneren Sonnensystem

Die lange Missionsdauer und die hohen Temperaturen im inneren Sonnensystem stellen sehr hohe technologische Herausforderungen dar. Ruag Space in Wien ist an der Entwicklung von BepiColombo mit Aufträgen in den Bereichen Steuerungs-Elektronik, Mechanismen, Thermalisolation und Testausrüstung mit einem Gesamtumfang von rund 30 Millionen Euro beteiligt.

Für den langen Flug zum Merkur werden vier elektrische Triebwerke herangezogen, die mit Sonnenenergie versorgt werden. Die effiziente Nutzung dieser Antriebe erfordert eine sehr genaue Orientierung der Schubrichtung mit Hilfe von hoch-präzisen Triebwerkspositionier-Mechanismen. Ruag Space wurde 2009 vom industriellen Hauptauftragnehmer Airbus Defence and Space mit der Entwicklung der Positionier-Mechanismen und der zugehörigen Steuerungselektronik betraut. Mit einem Gesamtvolumen von über 12 Mio. Euro handelt es sich dabei um den größten Einzelauftrag, der bislang in einem ESA-Programm nach Österreich vergeben wurde.

Die extrem anspruchsvollen Anforderungen hinsichtlich Gewicht, Umgebungstemperatur, mechanische Belastung beim Raketenstart, Zuverlässigkeit und Lebensdauer führten zu einem hohen Entwicklungsaufwand in der Höhe von rund 80.000 Stunden. Die knapp fünfjährige Entwicklungs- und Bauphase konnte mit den finalen Systemtests der vier Flugmechanismen mit ihrer zentralen Steuerelektronik erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Gesamtsystem wurde zur Vorabinstallation auf einer Triebwerksplattform an ADS nach Stevenage/UK geliefert. Die endgültige Montage am Satelliten erfolgt anschließend bei Thales Alenia Space Italy in Turin, wo dann auch die Triebwerke selbst auf das Lenksystem montiert werden.

Versierter Lieferant von Positionier-Mechanismen

Mit BepiColombo festigt Ruag Space die Position als führender Anbieter von Positionier-Mechanismen für elektrische Antriebe. Das Unternehmen lieferte bereits Ende der neunziger Jahre den ersten derartigen Mechanismus für einen europäischen Satelliten und arbeitet derzeit bereits an Produkten für Telekommunikationssatelliten der nächsten Generation.

Neben dem Lenksystem liefert Ruag Space auch die gesamte Thermalisolation für die BepiColombo Mission. Die hohen Temperaturen in der Nähe des Planeten sind eine ganz besondere Herausforderung für die Thermalisolation. Nur durch den Einsatz von speziellen Materialien gelang es den Experten von Ruag Space, eine widerstandsfähige und wirksame Schutzhülle auch für diese Mission zu entwickeln und herzustellen.

In dem Produktbereich "Thermalisolationen und Thermalsysteme" ist die Firma bereits seit längerer Zeit Marktführer in Europa. Die meisten ESA-Satelliten und viele andere nationale Missionen werden mit Mehrlagenisolationen vor den im Weltraum auftretenden hohen Temperaturunterschieden von bis zu 400°C geschützt.