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Airbus und Safran: Joint-Venture für kommerzielle Trägerraketen

Die Airbus Group und Safran intensivieren ihre Zusammenarbeit, um eine neue Familie wettbewerbsfähiger, vielseitiger und effizienter Trägerraketen für kommerzielle und institutionelle Anforderungen anzubieten. Grundlage der Zusammenarbeit wird ein 50/50-Joint-Venture sein – mit einer Führungsrolle für die beiden Muttergesellschaften in ihren jeweiligen Kernkompetenzen, insbesondere in Frankreich und Deutschland. So bündeln beide Unternehmen ihre Fähigkeiten im Bereich Trägersysteme (Airbus Group) und Antriebssysteme (Safran).

Die Initiative profitiert von den seit zwei Jahren unter Führung der europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES laufenden Vorbereitungen, der die Beschlüsse der ESA-Ministerkonferenz vom November 2012 zugrunde liegen. Sie verfolgt zwei Ziele:

  • Weiterentwicklung und beschleunigte Indienststellung der Trägerrakete Ariane 5 ME als logische Evolution der Ariane 5 mit verbesserter Oberstufe auf Basis des Vinci-Antriebs, und die
  • Weiterentwicklung der Trägerrakete Ariane 6 in einer gemeinsam vereinbarten Konfiguration, die dem Anforderungsprofil der ESA, den nationalen Raumfahrtagenturen, Arianespace und Satellitenbetreibern entspricht.

Die Airbus Group und Safran arbeiten im Bereich Trägersysteme seit mehr als zehn Jahren eng und komplementär zusammen, wie eine ungebrochene Serie erfolgreicher Ariane-Starts belegt. Mit der neuen Partnerschaft, für die bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet wurde, wollen beide Unternehmen die Erfolgsgeschichte von Arianespace und der Ariane-Familie durch weitere Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit fortschreiben.

Beide Unternehmen untermauern auch weiterhin ihren Anspruch auf eine Führungsrolle im Trägerraketengeschäft und bei der Gewährleistung eines autonomen, jederzeit verfügbaren Weltraumzugangs für Europa. Dieses Jahr werden von der ESA und ihren Mitgliedsstaaten weitreichende Entscheidungen über aktuelle und künftige Trägersysteme erwartet.

Konkurrenzfähigkeit des Trägerraketengeschäfts langfristig sichern

Das Ariane-Programm ist seit 30 Jahren ein enormer Erfolg. Doch um auch künftig im Wettbewerb mithalten zu können, brauchen wir wesentlich effizientere industrielle Strukturen. Das erwarten die Kunden von uns. Unsere Vereinbarung mit Safran ist der Ausgangspunkt einer spannenden Reise hin zu einem stärker integrierten, leistungsfähigeren und damit rentableren Trägersystemgeschäft in Europa", sagte Tom Enders, Chief Executive Officer der Airbus Group.

"Angesichts der steigenden Zahl international operierender Anbieter und anspruchsvoller technologischer Herausforderungen muss die europäische Industrie konkurrenzfähige Lösungen für alle Raumfahrtsegmente, vor allem aber bei Trägerraketen anbieten. Diesen Wandel voranzutreiben, ist jetzt unsere Aufgabe. Wir müssen agiler werden, unsere Produkte kostengünstiger machen und unsere Strukturen stärker integrieren. Das neue Joint Venture wird ein wichtiger Akteur im globalen Markt für Trägersysteme sein. Das Ziel ist, vom Marktwachstum zu profitieren und institutionelle wie kommerzielle Kunden besser zu bedienen", so Jean-Paul Herteman, Chairman und Chief Executive Officer von Safran.

Start des Airbus-Safran-Joint Ventures noch 2014

In der ersten Phase würden die Airbus Group und Safran ihre zivilen Aufträge und Hauptbeteiligungen im Bereich ziviler Trägersystemnutzung in einem gemeinschaftlichen Programm-Unternehmen zusammenführen, das sich längerfristig durch Einbringung von industriellen Aktiva beider Anteilseigner zu einem eigenständigen, auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen und erfolgreichen Unternehmen entwickeln soll.

Die Airbus Group und Safran werden nun alle zur Gründung des Joint Venture erforderlichen Genehmigungsprozesse durchlaufen. Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung für die erste Phase der Zusammenarbeit und die Aufnahme der Geschäftstätigkeit des Joint Venture wird vor Jahresende 2014 gerechnet.

Flotte der Austrian Airlines wächst wieder – Piloten für B777 gesucht

Zwei Wochen früher als geplant hob das neue Langstreckenflugzeug der Austrian Airlines vom Typ Boeing 777-200ER mit der Registrierung OE-LPE um 10:45 von Wien zum John F. Kennedy Airport in New York ab. Der jüngste Zuwachs in der Flotte der Austrian Airlines bedeutet ein Investment von rund 50 Millionen Euro. Alleine in den Umbau der Maschine sind mehr als 20 Millionen Euro geflossen.

Umgerechnet auf die 312 High-Tech Sitze an Bord kostet jeder Sitz soviel wie ein Mittelklasseauto. Die Business Class Sitze können sich in Flachbetten verwandeln, jeder Sitz ist mit Video-on-Demand ausgestattet.

Neue Stellen für Piloten und Crew – B777 "Blue Danube"

Austrian Airlines investiert aber nicht nur Geld in das Flugzeug, sondern kann dadurch auch 130 neue Arbeitsplätze schaffen, davon 20 Piloten, 90 Flugbegleiter und 20 Mitarbeiter auf der Station und der Technik. Durch die kleine Expansion erwartet sich das Management der Austrian Airlines ein Plus von 80 Millionen Euro Umsatz und 170.000 zusätzliche Passagiere auf ein ganzes Jahr gerechnet. Ab 02. Juli 2014 kann mit Newark in New Jersey außerdem eine neue Langstreckendestination aufgenommen werden.

Austrian CEO Jaan Albrecht dazu: "Es ist das erste Mal nach sieben Jahren, dass Austrian Airlines seine Flotte vergrößert. So ist das Flugzeug, das am 27. Juni von den Mitarbeitern auf den Namen Blue Danube getauft werden wird, auch irgendwie ein Symbol für einen Neustart."

Insgesamt flossen 40.000 Mannstunden in den Umbau und den C-Check des Flugzeugs, zusätzlich ca. 17.000 Stunden Vorbereitungsarbeiten wie Spezifikation und Planung. 200 Modifikationen und eine komplette neue Flugzeugkabine waren notwendig, um das Flugzeug auf den Austrian Airlines Standard zu bringen. Es ist damit das größte jemals in der Austrian Technik bewältigte Projekt.

Die Blue Danube ist die fünfte Boeing 777 in der Austrian Flotte. Das Flugzeug ist das größte zweistrahlige Passagierflugzeig der Welt. 295 Tonnen darf es maximal beim Abflug wiegen, es ist 64 Meter lang und die Flügelspannweite beträgt 61 Meter, das ist annähernd so viel wie die Breite des Spielfelds des Hanappi Stadiums in Wien.

Flugzeug öknonomischer als jedes Auto – voll beladen

Das Flugzeug bietet Platz für 312 Passagiere, davon 264 in der Economy Class und 48 in der Business Class. Das voll beladene Flugzeug ist übrigens ökonomischer als ein Auto: Die B777 verbraucht trotz seinen umgerechnet zweimal 52.000 PS 3,4 Liter Treibstoff auf 100 Passagierkilometern.

Die Flotte der Austrian Airlines Gruppe vergrößert sich mit der Blue Danube auf elf Großraumflugzeuge, den sogenannten Wide Bodies. Insgesamt operiert die heimische Fluglinie 75 Flugzeuge, die zu 130 Destinationen fliegen. Austrian Airlines konnte im Jahr 2013 nach einer harten Restrukturierung erstmals nach sechs Jahren wieder positiv bilanzieren.

Ruag Top-Artbeitgeber für Schweizer Ingenieur-Studenten

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Die Ruag ist eine beliebte Arbeitgeberin bei Studierenden des Ingenieurwesens. Die Ruag ist im militärischen und zivilen Berich prominent vertreten, etwa als Flugzeugbauer Dornier und im Raumfahrtbereich mit Steuerungseinheiten und Nutzlastadaptern für die Ariane. In der aktuellen Universum-Studie belegt die Gruppe nun wieder einen Platz unter den Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber in der Schweiz. In der Trendence-Befragung rangiert die Ruag auf Platz 22 – fünf Plätze besser im Vergleich zum Vorjahr.

Die beiden Beratungsfirmen Universum und Trendence befragten zwischen November 2013 und März 2014 über 11.000 bzw. 2.000 Studierende in der Schweiz. Insbesondere Studenten des Ingenieurwesens bewerteten die Ruag als attraktive Arbeitgeberin und wählten das Unternehmen auf den 9. Platz (Universum) und auf den 22. Platz (Trendence). Bei letzterer Studie verbesserte Ruag das Ranking gar um fünf Plätze.

"Die Studien bescheinigen, dass sich unsere Positionierung am Markt gegenüber dem Vorjahr verbessert (Trendence) oder auf sehr gutem Niveau etabliert hat (Universum). Als innovativer Technologiekonzern sind wir insbesondere an Ingenieuren der Studienrichtungen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik sowie Informatik interessiert…" zeigte sich Dr. Christian Ferber, Chief Human Resource Officer über die erneut gute Rangierung und die positive Wahrnehmung erfreut.

Hamburg – Southampton bei Flybe im Winterflugplan

Mit dem kommenden Winterflugplan steht den Fluggästen des Hamburg Airport eine zusätzliche Low-Cost-Verbindung nach Südengland zur Verfügung: Ab 26. Oktober 2014 bedient die britische Fluggesellschaft Flybe täglich die Strecke Hamburg – Southampton. Damit schafft die Airline erstmals eine direkte Verbindung zwischen den beiden Städten. Auf dem Flug kommt eine Maschine vom Typ Embraer 195 mit 118 Sitzplätzen zum Einsatz. Die Flüge sind ab sofort bereits buchbar.

Die Strecke Hamburg–Southampton ist die zweite Direktverbindung nach Großbritannien, die Flybe von Hamburg aus anbietet. Im Zuge der Expansion ihrer britischen Basis hatte die Airline erst kürzlich die Verbindung Hamburg – Birmingham für den kommenden Winterflugplan wieder in ihr Streckennetz aufgenommen – zuletzt war Flybe mit dieser Route 2012 am Hamburg Airport vertreten.

"Es ist schön zu sehen, wie das Portfolio an attraktiven Großbritannien-Verbindungen stetig wächst – ein traditionell sehr populäres Ziel für Reisende von Hamburg aus. Mit den beiden Städten werden außerdem zwei große europäische Häfen direkt verbunden, die für Kreuzfahrtpassagiere interessant sind", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Auch Fred Kochak, UK Routes Director bei Flybe, sieht für die Route großes Potenzial: "Mit dem täglichen Flug nach Hamburg können wir unseren Kunden eine komfortable Verbindung zu einem wichtigen Ziel anbieten. Durch die Terminierung am Abend ist das Angebot auch für Geschäftsreisende ideal, die einen vollen Arbeitstag in der jeweiligen Stadt nutzen können."

Großbritannien gehört für den Hamburg Airport zu den stärksten internationalen Märkten. Im vergangenen Jahr gab es zwischen der der Hansestadt und den britischen Destinationen rund 930.000 Passagiere. Ticketpreise für einen einfachen Flug soll es ab 49,99 Britischen Pfund (ca. 40,24 Euro) inklusive Steuern und Gebühren geben.

Shopping-Helfer am Flughafen Frankfurt erhalten Service-Auszeichnung

Wieder einmal wurde ein Dienstleistungs-Angebot am Flughafen Frankfurt ausgezeichnet: Der "Personal Shopper Service" belegt in der Kategorie "Betreuen & Helfen" den ersten Platz des Innovationspreises, der vom Marktforschungsinstitut YouGov Service vergeben wird.

Die Personal Shopper sind Teil des umfassenden Serviceprogramms "Great to have you here!", welches die Fraport AG etabliert hat, um Aufenthaltsqualität, Zufriedenheit und Wohlbefinden der Passagiere in Frankfurt nachhaltig zu steigern. In chinesischer, russischer und japanischer Sprache stehen die Servicekräfte den Passagieren als Ansprechpartner und Ratgeber beim Einkaufen in den Flughafen-Shops zur Seite.

Die kostenfreie Unterstützung umfasst die Beratung bei der Shop- und Produktauswahl, die Übersetzung beim Gespräch mit dem Personal in den Geschäften, Hilfe bei der Rückerstattung der Mehrwertsteuer und auf Wunsch auch die Begleitung durch die Sicherheitskontrolle bis zum Gate. Außerdem stehen die Personal Shopper den Passagieren über das Shopping-Erlebnis hinaus bei allen kleineren und größeren Problemen mit Ticket, Gepäck, Behörden und in Fragen der allgemeinen Orientierung beratend zur Seite. Wem die Betreuung gefallen hat, der kann sich bei seinem nächsten Aufenthalt in FRA direkt wieder bei den Personal Shoppern "anmelden" – diese sind per E-Mail erreichbar.

Der YouGov Service-Innovationspreis wird von der YouGov Deutschland AG, einem international tätigen Institut für Marktforschung, Organisationsforschung und Beratung mit Sitz in Köln, vergeben und kürt jährlich herausragende Service-Innovationen von Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

YouGov will mit diesem Wettbewerb neue und nutzenstiftende Serviceleistungen hervorheben, um die Serviceorientierung von Dienstleistern und ihren Mitarbeitern zu honorieren und Kunden sowie Vertriebspartner auf die Neuerung aufmerksam zu machen. Insgesamt wurden acht neue Serviceleistungen durch die hochkarätig besetzte Jury mit dem Siegel "Beste Service-Innovation 2014" ausgezeichnet.

Leichter Passagierrückgang im Mai am Flughafen Zürich

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Im Mai 2014 sind 2.163.893 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang von 0,5 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Mai 2014 um 0,4 Prozent auf 1.495.385. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 30,6 Prozent (0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr); die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 2,3 Prozent auf 660.396. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Mai 2014 um 0,8 Prozent auf 23.128.

Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 108 Fluggästen 1,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Mai um 0,7 Prozentpunkte auf 74,1 Prozent gesunken. Im Mai 2014 wurden 37.105 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 10,4 Prozent gegenüber Mai 2013.

China Eastern Airlines will 80 Boeing 737 beschaffen

Die chinesische Airline China Eastern Airlines hat den Plan zur Anschaffung von 80 Flugzeugen des Typs Boeing 737 bekannt gegeben. Darunter fallen sowohl Next-Generation 737 und 737 MAX-Flugzeuge. Es ist die größte Anschaffung von Einzelgang-Flugzeugen in China überhaupt, und hat einen Wert von über acht Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen.

Man freue sich bei Boeing über diese historische Anschaffung, sagte Vice President von Verkauf und Marketing für Nordost-Asien, Ihssane Mounir. Es gebe bereits eine lange Partnerschaft mit der Airline. China Eastern Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 353 Flugzeugen, darunter von Airbus, Boeing und Embraer.

Ausbildung zum Luftfahrzeugtechniker: Schneller bei Austrian Airlines

Die technische Schule der Austrian Airlines und die Bundesfachschule für Flugtechnik Langenlebarn bündeln im Rahmen einer Kooperation ihr Know How: Hat es bisher nach der Pflichtschule in Summe rund neun Jahre gedauert bis ein Luftfahrzeugtechniker die behördliche Zertifizierung hatte, um ein Flugzeug nach einer Instandhaltungsarbeit für den nächsten Flug freizugeben, ermöglicht diese Kooperation nun bereits eine Zertifizierung nach vier Jahren Fachschule in Langenlebarn plus einem Jahr Praxis, also nach insgesamt fünf Jahren.

Danach sind die Absolventen überall in EU-genehmigten Instandhaltungsbetrieben einsetzbar. Möglich wird dies durch einen abgestimmten Know How Transfer zwischen der Bundesfachschule und der größten österreichischen Fluglinie, Austrian Airlines. So werden die Lehrer von der Bundesfachschule Langenlebarn künftig in der Austrian Technischen Schule weitergebildet.

Kombination aus Theorie und Praxis

Gleichzeitig werden zertifizierte Trainer der Technischen Schule der Austrian Airlines die BFS-Schüler unterrichten und dabei ihre Praxiserfahrung einbringen. Damit kommt es in Zukunft bei der Grundausbildung zum Luftfahrzeugtechniker zu einer abgestimmten Kombination von Theorie und Praxis. Zuvor mussten die Schüler nach Absolvierung der vierjährigen Fachschule noch fünf Jahre Praxis erwerben und einige zusätzliche Kurse machen, um die Zertifizierung durch die Behörde zu erhalten.

Der Schulleiter, Dipl.-Ing. Dr. Franz Koller, erläutert dazu: "Wir freuen uns mit Austrian Airlines einen Partner gefunden zu haben, der seinen hohen Qualitätsstandard in die Ausbildung unserer Schüler einfließen lässt. Damit können wir unseren Schülern eine praxisnahe Ausbildung bieten und sie zu hochqualifizierten Luftfahrzeugtechnikern machen."

"Ich freue mich, dass Austrian Airlines in Zukunft in der Zusammenarbeit mit der Bundesfachschule und der Austro Control einen Beitrag dazu leisten kann, den Absolventen der Schule einen Schulabschluss zu ermöglichen, der in der gesamten EU anerkannt ist," erklärt Michael Delion, Vice President Technical Operations bei Austrian Airlines. "Damit tragen wir zur Stärkung des Industrie-Standortes Österreich bei."

Bei Austrian Airlines sind derzeit rund 400 freigabeberechtigte Luftfahrzeugtechniker sieben Tage die Woche rund um die Uhr im Einsatz. Sie haben eine hohe Verantwortung: Sie müssen alle erforderlichen Arbeiten am Flugzeug durchführen – vom einfachen Radwechsel über die komplexe Fehlersuche bis hin zu umfassenden, mehrwöchigen Überholungen eines Flugzeuges. Erst wenn alle Arbeiten gründlich durchgeführt und überprüft worden sind, wird das Flugzeug für den nächsten Flug freigegeben.

Austrian Technische Schule mit Trainern von Austrian Airlines

Die technische Schule der Austrian Airlines ist eine zertifizierte Part-147 Maintenance Trainings Organisation, in der hochqualifizierte Trainings für Flugzeugtechniker angeboten werden. In der Schule werden theoretischen Grundlagen vermittelt. Gleichzeitig werden praktischen Trainings unter Aufsicht von zertifizierten Trainern direkt an Flugzeugen ausgeführt, damit die Schüler auch gleich den notwendigen Praxisbezug erwerben. Die Schulungen werden von Trainern geleitet, die selbst als freigabeberechtigte Techniker in der Wartung der Austrian Airlines tätig sind.

Bundesfachschule für Flugtechnik nach Part-147

Die Bundesfachschule für Flugtechnik ist eine berufsbildende, mittlere technische Lehranstalt, die als einzige öffentliche Schule im deutschsprachigen Raum, die volle nach Part-147 zugelassene Grundlagenausbildung bietet. Schwerpunkte der Ausbildung sind Wartung, Prüfung und Fertigung von Luftfahrzeugen, Luftfahrtgeräten sowie von flugtechnischen Bodeneinrichtungen.

Flughafen Wien mit mehr Passagieren und Fracht im Mai 2014

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Flughafen Wien stieg im Mai 2014 im Vergleich zum Mai 2013 um 4,0 Prozent auf insgesamt 2.048.044 Fluggäste. Das Frachtaufkommen nahm um 8,8 Prozent zu, die Flugbewegungen verzeichneten einen Anstieg von 0,7 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 3,4 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Mai 2014 einen Anstieg von 1,0 Prozent gegenüber dem Mai 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 5,1 Prozent gestiegen.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im Mai 2014 um 5,4 Prozent, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen einen Rückgang von 4,6 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im Mai 2014 einen Passagieranstieg von 9,5 Prozent und in den Fernen Osten erhöhte sich die Anzahl der Passagiere um 16,5 Prozent. Ebenfalls zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 19,2 Prozent im Vergleich zum Mai 2013.

Zahlen für Flughafen Wien im Überblick

  Mai 2014 Veränderung in Prozent Januar bis Mai 2014 Veränderung in Prozent
Passagiere 2.048.044 +4,0 8.407.756 +2,8
Lokalpassagiere 1.456.661 +5,1 5.953.182 +4,3
Transferpassagiere 587.040 +1,0 2.442.692 -0,8
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 729.499 +3,4 3.180.153 +2,4
Flugbewegungen (an + ab) 20.886 +0,7 91.600 -0,7
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 22.286 +8,8 109.725 +7,7

 

„Austrian Rock“ vs. Austrian Boeing 777: Extremsportler will Flugzeug ziehen

Der österreichische Extremsportler Franz Müllner, besser bekannt als "The Austrian Rock", startet am Montag, 23. Juni 2014, einen weiteren Weltrekordversuch. Mit reiner Muskelkraft will der den Versuch starten, eine Boeing 777 von Austrian Airlines mit einem Leergewicht von 142 Tonnen über eine Strecke von zehn Metern zu ziehen.

Die Boeing 777 ist mit einer Sitzplatzkapazität von 312 Sitzen, einer Länge von 63,7 Metern, einem maximalen Abfluggewicht von 294 Tonnen und einer Flügelspannweite von 60,9 Metern das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt.

airberlin-Codeshare mit Etihad Airways aktiviert

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airberlin und Etihad Regional führen jetzt Flüge unter gemeinsamer Flugnummer durch. airberlin-Reisende können somit im Codeshare mit Etihad Regional zusätzliche Destinationen in Europa erreichen. Ein Ausbau der Codeshare Vereinbarung ist in Planung. topbonus-Teilnehmer können auf allen Flügen mit Etihad Regional, die im Codeshare bei airberlin gebucht wurden, Meilen sammeln. Etihad Regional ist der 17. Partner im Codeshare-Netzwerk von airberlin.
 

In der ersten Phase stehen airberlin Gästen folgende Flüge von Etihad Regional zur Verfügung:

  • Von Leipzig/Halle nach Zürich – tägliche Flüge
  • Von Zürich nach Verona und Linz – tägliche Flüge
  • Von Stuttgart nach Genf – drei Flüge pro Woche
  • Von Düsseldorf nach London-Stansted – bis zu drei Flüge pro Tag
  • Von Düsseldorf nach Zürich – bis zu zwei Flüge pro Woche
  • Von Düsseldorf nach Genf – bis zu drei Flüge pro Woche

Leipzig/Halle Airport knüpft Kontakte auf der „transport logistic China“

Das Netzwerk Logistik Leipzig-Halle wirbt auf Asiens führender Branchenmesse "transport logistic China", die vom 17. bis 19. Juni in Schanghai stattfindet, für die mitteldeutsche Logistikregion. Gemeinsam mit dem Flughafen Leipzig/Halle und der Wirtschaftsförderung Region Leipzig soll der wichtigste Logistiktreff in China genutzt werden, um Geschäftskontakte in die asiatischen Märkte anzubahnen und zu vertiefen. Mit dem mittlerweile dritten Auftritt auf der "transport logistic China" setzt das Netzwerk Logistik Leipzig-Halle die internationale Werbung für den mitteldeutschen Logistikstandort und seine Mitgliedsunternehmen weiter fort.

Erst Ende April war das Netzwerk zusammen mit dem Flughafen Leipzig/Halle und weiteren Partnern auf der größten Transport- und Logistikmesse Russlands, der TransRussia in Moskau, als Aussteller vertreten.

Bündelung der Warenströme nach Europa

Jetzt sollen Unternehmen aus Mitteldeutschland neue Impulse für die Zusammenarbeit mit Partnern aus Asien erhalten. "In China vertreten wir nicht nur die rund 140 Mitglieder unseres Logistiknetzwerkes, sondern werden einmal mehr verdeutlichen, dass Leipzig-Halle zu den Top-Standorten für die Bündelung von Warenströmen von und nach Europa zählt", sagt Toralf Weiße, Vorstandsvorsitzender im Netzwerk Logistik Leipzig-Halle.

Der Leipzig/Halle Airport, Deutschlands zweitgrößter Frachtflughafen, will durch eine engere Verzahnung mit den asiatischen Wachstumsmärkten seinen Frachtumschlag weiter ausbauen. "Wir verfügen über die notwendigen Infrastrukturen und Kapazitäten, um große Volumen der asiatisch-europäischen Luftfrachtströme über Leipzig/Halle abzuwickeln. Mit unseren strategischen Partnerschaften in Asien und der Präsenz auf der ‚transport logistic China‘ arbeiten wir daran, diese Märkte weiter zu erschließen", sagt Dierk Näther, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH.

Am Messestand präsentiert der Flughafen Leipzig/Halle auch seine asiatischen und amerikanischen Partnerflughäfen. In diesem Jahr wurden Kooperationsabkommen mit dem chinesischen Zhengzhou Xinzheng International Airport und dem japanischen Kansai International Airport unterzeichnet.

Seit 2010 besteht bereits eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Shenzhen Bao’an International Airport, im Sommer 2012 kam die strategische Kooperation mit Shanghai Pudong International Airport hinzu. 2013 schloss der Leipzig/Halle Airport mit dem Memphis International Airport sowie dem Cincinnati/Northern Kentucky International Airport Vereinbarungen zur engeren Zusammenarbeit im internationalen Luftfrachtmarkt ab.

Kontakte zu wachsender Logistik knüpfen

Damit die Region Leipzig ihrer wachsenden Bedeutung im internationalen Markt langfristig gerecht werden kann, werden auf der Messe außerdem gezielt Unternehmen mit Ansiedlungs- und Erweiterungsinteressen angesprochen. "Die transport logistic China bietet uns eine hervorragende Plattform, um Investorenkontakte in China und Südostasien zu knüpfen. So können wir im Rahmen des Messeauftritts dazu beitragen, innerhalb der Logistikbranche selbst, aber auch weiterer logistikaffiner Gewerbe, eine gesunde Balance zwischen der Branchen- und Unternehmensstruktur zu entwickeln", sagt Lutz Thielemann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Leipzig GmbH.

Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e.V. Das 2008 gegründete Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e.V. zählt sechs Jahre nach seiner Gründung 137 Mitglieder, die ca. 30.000 Mitarbeiter beschäftigen und in der Region etwa zwei Mrd. Euro Umsatz im Jahr generieren. Neben zahlreichen "klassischen" Logistikdienstleistern vereint das Kooperationsnetz auch Unternehmen aus dem Bereich logistiknaher Dienstleistungen, aus der Personal- und Immobilienwirtschaft, Gebietskörperschaften wie die Städte Leipzig und Halle, die regionalen Industrie- und Handelskammern sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen, darunter acht Hochschulen.

Das Netzwerk vertritt in der Arbeitsgemeinschaft Logistikinitiativen Deutschland die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zu den zentralen Aufgaben des Netzwerks gehören neben Innovation, Personal- und Geschäftsentwicklung die Positionierung der Logistikregion Leipzig-Halle als etabliertes Europa-Gateway und zentraler Distributionsstandort mit schnellen Verbindungen insbesondere zu den osteuropäischen und ostasiatischen Märkten, wozu eine Kooperation mit dem Hafen Hamburg und der Logistikregion Sassnitz-Mukran in Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich beiträgt.

Austrian Airlines drittpünktlichste Airline weltweit

Zwar spielt die österreichische Fußballnationalmannschaft bei der heute startenden Weltmeisterschaft nicht mit, dafür hat sich die österreichische Airline im April 2014 schon mal Bronze für Österreich geholt: Austrian Airlines war laut Flugstatistik im April die drittpünktlichste Airline der Welt. Mit einer Ankunftspünktlichkeit (Arrival Ontime Rate) von 89,36 Prozent lag sie nach SAS (91,30 Prozent) und Air Berlin (90,50 Prozent) auf Rang drei. Auf Platz vier lag die Iberia (88,71 Prozent) vor KLM (88,59 Prozent).

Die weiteren Platzierungen: Platz sechs: Air Europa (88,43 Prozent), Platz sieben: Aeroflot (87,96 Prozent), Platz acht: ANA (87,55 Prozent), Platz neun: Lufthansa (87,09 Prozent), Platz zehn: Japan Airlines (86,37 Prozent). Besonderes Highlight ist dabei die Zuverlässigkeitsrate bei Flügen der Austrian Airlines: Über 99,56 Prozent aller Flüge wurden im April 2014 wie geplant durchgeführt.

Die Pünktlichkeit wird in der Airline Industrie ab über 15 Minuten gemessen. Das bedeutet, dass alle Flüge mit einer Verspätung von mehr als 15 Minuten als unpünktlich gelten. Bei der Zuverlässigkeit kommt übrigens keine Airline der Welt auf 100 Prozent. Die Hauptgründe für Ausfälle sind Wetter und technische Ursachen. Im April 2014 führte Austrian Airlines 10.503 Flüge, in der flightstats-Statistik wurden 5.882 berücksichtigt.

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 43 Destinationen besonders dicht.

Flugbetrieb-Reduktion in Zürich: Testkonzept Starts nach Norden

Von 14. Juni bis 03. August 2014 wird jeweils am Wochenende und an deutschen Feiertagen während des Südkonzepts ein Testbetrieb am Flughafen Zürich durchgeführt. Von 07:00 bis 09:00 Uhr wird dabei ausschließlich auf Piste 32 nach Norden gestartet. Mit der Testreihe soll geprüft werden, ob sich die Komplexität des Flugbetriebs reduzieren lässt. Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich weist aufgrund des Pistensystems und diverser Rahmenbedingungen eine hohe Komplexität auf.

Während der deutschen Sperrzeiten wird am Flughafen Zürich morgens an Werktagen von 06:00 bis 07:00 Uhr bzw. an Wochenenden und deutschen Feiertagen von 06:00 bis 09:00 Uhr von Süden her auf der Piste 34 gelandet. Die Starts finden ab 07:00 bis 09:00 Uhr entweder auf der Piste 32 nach Norden oder auf der Piste 28 nach Westen statt.

Mit der Zustimmung des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL), der Flughafen Zürich AG sowie der Swiss führt die Skyguide an acht Wochenenden von 07:00 bis 09:00 Uhr einen Testbetrieb durch. Die Starts erfolgen in dieser Zeit unabhängig vom Flugziel ausschließlich auf der Piste 32 nach Norden. Ziel der Testreihe ist es zu prüfen, ob sich die Komplexität des Flugbetriebs reduzieren lässt und welche Auswirkungen sich für die Pünktlichkeit und Leistungsfähigkeit des Südkonzepts ergeben.

Die Testreihe beginnt am Samstag, 14. Juni und dauert acht Wochenenden bis Sonntag, 03. August 2014. Der Donnerstag, 19. Juni, ist in Baden-Württemberg ein Feiertag (Fronleichnam). Der Testbetrieb mit nur einer Startpiste wird deshalb auch an diesem Tag von 07:00 bis 09:00 Uhr durchgeführt. Nach Abschluss der Testphase wird geprüft, ob das angepasste Flugregime während des Südkonzepts definitiv zur Anwendung kommen soll.

Neue Fraport-Unternehmenszentrale lädt am „Tag der Architektur“

Am Sonntag, den 29. Juni, wirkt die Fraport AG am hessischen "Tag der Architektur" mit. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben an diesem Tag die Möglichkeit, an einer Führung durch die neue Unternehmenszentrale des Flughafenbetreibers teilzunehmen.

In Kooperation mit dem Beratungsunternehmen CMMaurer, das an der Konzeption der Bürostrukturen und der begleitenden Mitarbeitereinbindung mitgewirkt hat, finden die Führungen jeweils um 14:00 Uhr und um 16:00 Uhr statt und dauern ungefähr 90 Minuten. Wer daran teilnehmen möchte, kann sich bis zum 27. Juni per E-Mail an info@cmmaurer.de kostenlos anmelden. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt und beantwortet.

Die Unternehmenszentrale der Fraport AG wurde nach knapp zwei Jahren Bauzeit im März 2013 eröffnet. Das Gebäude setzt sich zusammen aus zwei parallel angeordneten Riegelbaukörpern, die in jedem Geschoss durch zwei Stege verbunden sind und durch ein verglastes Atrium überspannt werden. Auf einer Bruttogeschossfläche von gut 23.000 Quadratmetern finden bis zu 700 Mitarbeiter Platz. Das Gebäude zeichnet sich durch einen hohen Energieeffizienz-Standard aus und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) mit einem Zertifikat der Goldklasse ausgezeichnet.

Der "Tag der Architektur" findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt. Er wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen organisiert und in Zusammenarbeit mit Architekten, Planern und Bauherren realisiert. Unter dem Thema "Planen und Bauen für jedes Lebensalter" werden am 28. und 29. Juni 140 Bauten, Umbauten, zeitgenössische Innenarchitektur sowie neugestaltete Freiräume in ganz Hessen zu besichtigen sein.

400 Teilnehmer am Rotax Fly-In Event mit Spyder Großglockner Challenge

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Für das Fly-In Event und die Spyder Großglockner Challenge hieß BRP von 05. bis 07. Juni 2014 beinahe 400 Rotax-PilotInnen und Spyder-FahrerInnen in Gunskirchen willkommen.

Abheben und genießen lautete das Motto bei Testflügen mit Rotax 912 iS Sport motorisierten Leicht-und Ultraleichtflugzeugen. Auch bei einer Fahrt mit dem Can-Am Spyder Roadster auf einem Parcours am Flugplatz überzeugten sich interessierte Teilnehmer von der Leistung eines Rotax-Motors.

"Unsere Idee war es, die Enthusiasten aus der Flugsportszene mit den Spyder-FahrerInnen aus ganz Europa zusammenzubringen und damit eine Begegnung völlig unterschiedlicher Erlebniswelten zu ermöglichen, die beide auf ROTAX Motoren in Ihren Fahrzeugen vertrauen. Der positive Geist und die Freude waren überall zu spüren", so DI Thomas Uhr, Geschäftsführer BRP-Powertrain GmbH & Co KG, der es sich nicht nehmen ließ, die Spyder Fahrer auf den Großglockner zu begleiten und auch den neuen Flugmotor auszuprobieren.

Rotax Fly-In zum Jubiläum 25 Jahre Rotax Flugmotoren

Im Beisein vom Landtagspräsidenten Oberösterreichs Viktor Sigl rollte dann am Donnerstag, 05. Juni 2014 der 50.000ste Flugmotor vom Band – ein 912 iS Sport, die jüngste Innovation des Unternehmens für Leicht- und Ultraleichtflugzeuge. Zum zweiten Rotax Fly-In reisten 160 Piloten aus 20 Nationen an, die meisten davon aus Großbritannien, Deutschland und Österreich. BRP-Powertrain freute sich aber auch über Teilnehmer u.a. aus Taiwan, Brasilien oder Südafrika. Über 70 Leicht- und Ultraleichtflugzeuge starteten und landeten am Welser Flugplatz.

Spyder-Fahrt zum Großglockner

Über 200 Can-Am Spyder-Fahrer aus Russland, der Ukraine, Frankreich, Slowenien, Deutschland und Österreich starteten bei der Spyder Großglockner Challenge 2014. Beeindruckend war die Fahrt von 141 Spyder Roadstern auf der Großglockner Hochalpenstraße. Die Herausforderung dabei war die ultimative Fahrt auf einer der landschaftlich reizvollsten Straßen der Welt.

Werksführung und Auszeichnung

Die Teilnehmer des Rotax Fly-In und der Spyder Großglockner Challenge 2014 nützten die Gelegenheit, bei einer Führung durch das Unternehmen live mitzuerleben, wo und wie Rotax-Motoren entwickelt und produziert werden. Die Teilnehmer beider Events tauschten sich über ihre Erlebnisse und Eindrücke am 06. Juni am Flugplatz Weiße Möwe Wels (LOWL) aus. Mit besonderen Awards wurden der älteste und jüngste Pilot, jener mit den meisten Flugstunden und der Teilnehmer mit der weitesten Anreise, ausgezeichnet.

Passagierplus bei Austrian Airlines – Nordamerika-Nachfrage weiter stark

Die Austrian Airlines Group hat im Mai 2014 über eine Million Passagiere befördert. Das entspricht einem Plus gegenüber Vorjahr von 4,2 Prozent. Dieser Zuwachs resultiert insbesondere aus dem starken Wachstum bei den Nordamerika-Flügen. Die Kapazität wurde um 4,1 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 7,9 Prozent gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich somit um 2,8 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent.

Im Zeitraum Januarbis Mai 2014 sind rund 4,3 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 1,6 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Kapazität wurde um 3,4 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 5,8 Prozent gestiegen. Die Auslastung ist um 1,8 Prozentpunkte auf 76,6 Prozent gesteigert worden.

"Steigende Passagierzahlen zeigen, dass wir dem Markt genau das bieten, was gefragt ist," erklärt Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines. "Besonders positiv entwickelt sich weiterhin Nordamerika. Auch die Vorausbuchungen für Newark, das wir ab 02. Juli 2014 neu in unser Streckennetz aufnehmen, laufen gut."

Europaverkehr

Im Mai 2014 sind rund 897.100 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 2,9 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 1,5 Prozentpunkte auf 77,2 Prozent gestiegen.

Im Zeitraum Januarbis Mai 2014 sind in Europa über 3,6 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 0,7 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,6 Prozentpunkte auf 73,9 Prozent gestiegen.

Interkontinentalverkehr

Im Mai 2014 sind rund 147.700 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 12,2 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um vier Prozentpunkte auf 79,2 Prozent gestiegen.

Im Zeitraum Januarbis Mai 2014 sind über 655.600 Passagiere mit Austrian Airlines auf der Langstrecke geflogen. Das sind um 6,9 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,7 Prozentpunkte auf 79,1 Prozent gestiegen.

Erster Airbus im Anstrich der Lion Group

Airbus hat das erste Flugzeug für die Lion Group aus Indonesien aus dem Lackierungs-Hangar in Toulouse entlassen. Das bunt bemalte Flugzeug soll im dritten Quartal 2014 ausgeliefert werden und bei der Lion Air eigenen Batik Air in Betrieb gehen. Und es werden noch viele weitere folgen.

Dort soll die Maschine den wachsenden heimischen und regionalen Markt der Airline bedienen. Es ist das erste Flugzeug von einer großen Bestellung von 234 Airbus-Flugzeuegen der A320-Familie über 109 A320neo, 65 A321neo und 60 A320ceo, welche im März 2013 im Beisein des französichen Präsidenten unterzeichnet wurde.

Spitzenwert bei Fluggästen am Fraport im Mai

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Im Mai 2014 zählte Flughafenbetreiber Fraport an seinem Heimatstandort Frankfurt gut 5,3 Millionen Fluggäste (plus 3,7 Prozent), womit ein historischer Spitzenwert für den Monat Mai erreicht wurde. Das Cargo-Aufkommen stieg im Vorjahresvergleich um 6,9 Prozent auf 185.629 Tonnen deutlich an. Ebenfalls im Plus befand sich die Zahl der Flugbewegungen, sie stieg im Vergleich zum Mai 2013 um ein Prozent auf 42.366 Starts und Landungen.

"Die starke Entwicklung in der Luftfracht festigt unsere Stellung als größter Frachtflughafen Europas. Sie unterstreicht die Bedeutung des Airports für die deutsche Export-Wirtschaft und das Logistik-Gewerbe und stellt damit einen konkreten Wettbewerbsvorteil für die deutsche Wirtschaft dar", erklärt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Auch die Summe der Höchststartgewichte kletterte auf knapp 2,6 Millionen Tonnen, was einem Plus von 3,9 Prozent entspricht.

Im internationalen Portfolio entwickelten sich die Fraport-Konzernflughäfen im Mai weiterhin positiv. Der peruanische Flughafen in Lima begrüßte knapp 1,3 Millionen Passagiere, was einem Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die bulgarischen Flughäfen in Burgas und Varna zählten gemeinsam 181.504 Fluggäste (minus 0,9 Prozent).

Den türkischen Flughafen in Antalya nutzten im Berichtsmonat rund 3,2 Millionen Fluggäste (plus 4,5 Prozent). Mit gut 1,3 Millionen Passagieren wuchs der russische Flughafen St. Petersburg um sieben Prozent, am deutschen Airport in Hannover-Langenhagen sank das Fluggastaufkommen auf 476.056 (minus 2,1 Prozent). Der chinesische Flughafen in Xi`an verzeichnete 2,4 Millionen Passagiere (plus 12,5 Prozent).

DFB-Spende hilft Kindern bei Sao Paulo

Die Kinderaugen strahlten beim Besuch des Präsidenten des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und der Delegation von Lufthansa im Bildungs- und Stadtteilzentrum Casa Mateus nahe Sao Paulo, Brasilien.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball und Lufthansa-Bereichsleiter Produkt & Marketing Dr. Reinhold Huber wurden dabei vom ehemaligen deutschen Fußballnationalspieler Cacau und den Kabinen- und Cockpitmitarbeitern einer Lufthansa-Crew begleitet.

Help Alliance, die Hilfsorganisation von Lufthansa-Mitarbeitern, hat bereits vor mehreren Monaten begonnen, Gelder für die Renovierungsarbeiten an der Dachkonstruktion des Zentrums bereitzustellen. Durch die Spende des DFB in Höhe von 15.000 Euro kann die Förderung der Kinder nun weiter ausgedehnt werden. Die Unterstützung des Projektes erfolgt im Rahmen der Kampagne "Kinderträume" der deutschen Nationalmannschaft.

"Es erfüllt uns mit besonderer Freude, einen Teil dazu beitragen zu können, den Kindern und Jugendlichen des Casa Mateus eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die glücklichen Kinderaugen zu sehen bestärkt uns in unserem Bestreben, durch die Help Alliance auch weiter soziale Projekte in Brasilien und darüber hinaus zu fördern", sagte Dr. Reinhold Huber.

Trikots für die Kinder von Casa Mateus

Die Kinder und jugendlichen Schüler des Zentrums freuten sich dabei nicht nur über die Spendengelder, sondern auch über T-Shirts des DFB und Trikots der Nationalmannschaft. Neben einer Führung durch das Projekt ließ sich die Delegation pünktlich zur anstehenden Fußballweltmeisterschaft bei einem freundschaftlichen Kick von der Ballfertigkeit der Schüler überzeugen. Engagiert animierten die Schüler die Gäste aus Deutschland außerdem zu ersten Capoeira-Schritten, einem traditionellen brasilianischen Sporttanz.

Das Casa Mateus unterstützt seit 1980 jährlich 200 hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche. Es bietet ihnen Hilfe zur Selbsthilfe. Bedürftige oder in Not geratene Familien erhalten kostenlos soziale Beratung und pragmatische Lebenshilfe. Gefördert wird die Eigeninitiative der Kinder und Jugendlichen aus den Elendsvierteln mit Ausbildungsangeboten, Sprachkursen und pädagogischer Tagesbetreuung.

Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Informatik, Musikerziehung, Theater und Tanz. Bedingung für die Teilnahme an den Kursen: Alle Kinder müssen den regulären Schulunterricht besuchen. Seit diesem Jahr unterstützt die Help Alliance die Einrichtung bei der Sanierung der Unterrichtsräumlichkeiten. Patin des Projektes innerhalb der Hilfsorganisation ist eine Lufthansa-Flugbegleiterin.

Hilfe ermöglicht angemessene Förderung für die Kinder

Pfarrer Carlos Musskopf von der Casa Mateus ist für die Hilfe sehr dankbar: "Ohne die Hilfe des DFB und der Help Alliance könnten wir die Kinder nicht adäquat fördern und hätten auch dringende Sanierungsarbeiten nicht durchführen können. Der Besuch des DFB Präsidenten, von Cacau und Lufthansa erfüllt uns alle mit besonderem Stolz".

Die Help Alliance wurde 1999 von Lufthanseaten gegründet und vereint heute als gemeinnütziger Verein unter ihrem Dach rund 40 Hilfsinitiativen in aller Welt. Für jedes Projekt tragen Mitarbeiter der Lufthansa Group und von Condor ehrenamtlich die Verantwortung, stets in Kooperation mit Partnern vor Ort, die über langjährige Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit verfügen. Die Hilfsinitiativen finanzieren sich ausschließlich über Spenden. Eine vorrangige Zielgruppe sind Kinder, denen etwa mit Schul- und Ausbildungsprojekten eine Brücke in eine bessere Zukunft gebaut werden soll. Help Alliance e.V. arbeitet politisch und konfessionell unabhängig und ist als besonders förderungswürdig anerkannt.

Neben Projekten in Afrika und Asien fördert die Help Alliance seit 2007 Projekte in Brasilien. Derzeit sind dies fünf: SEARA in Santarèm am Amazonas, Estrela do Sul/Stern des Südens in Porto Alegre, Centro Comunitário Paulo da Portela (CCCP) in Rio de Janeiro, Centro Comunitário Casa Mateus in Sao Paulo sowie ein Kinderdorf in Guarabira im Nordosten Brasiliens.

TUIfly bringt neue Reiseziele am Mittelmeer nach Nürnberg

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Mit dem renommierten Ferienflieger TUIfly können Urlauber ab sofort deutlich mehr Sonnenziele rund um das Mittelmeer und auf den Kanaren entdecken.

TUIfly hat zum Sommer 2014 das Flugprogramm ausgeweitet und hebt künftig zu elf anstatt bisher zu fünf Zielen ab. Heute startete erstmals eine Boeing 737 nach Dalaman. Neu im Programm sind Dalaman, Korfu, Fuerteventura, Las Palmas auf Gran Canaria, Mahon auf Menorca und Teneriffa. Zusätzlich erweitert TUIfly das Angebot auf bestehenden Routen und fliegt Antalya, Heraklion auf Kreta und Palma de Mallorca noch häufiger an. Insgesamt können TUIfly-Fluggäste im Sommer 2014 ab Nürnberg auf bis zu 21 wöchentlichen Abflügen elf Ziele entdecken und nonstop in ihren Urlaub starten.

Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe sieht im Engagement von TUIfly eine weitere Angebotsverbesserung im touristischen Segment: "Das deutlich ausgeweitete Flugprogramm von TUIfly ist eine Bereicherung für alle Urlauber aus der Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus. Insbesondere für feriengebundene Familien ist die Auswahl in der Hochsaison damit noch größer geworden."

"Wir freuen uns sehr, dass wir unser Engagement ab Nürnberg deutlich ausweiten. Wir profitieren von der Größe des Einzugsgebietes und der Wirtschaftskraft der Region. Allen Fluggästen können wir so ein breites Angebot von Nonstop-Flügen zu den Urlaubszielen rund ums Mittelmeer zu attraktiven Preisen bieten", so Dr. Dieter Nirschl, Vorsitzender der TUIfly Geschäftsführung.

Das Foto zeigt Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe zusammen mit TUIfly CEO, Dr. Dieter Nirschl, TUIfly-Base Captain, Marc Werth und zwei Flugbegleiterinnen der Erstflug-Crew.

Forschungsobjekt Alexander Gerst: Mit Ultraschall ins Auge sehen

Seit dem 29. Mai 2014 ist Alexander Gerst in der Schwerelosigkeit – und sein erstes Forschungsobjekt in der Internationalen Raumstation ISS ist zurzeit vor allem er selbst.

Gerade für die Raumfahrtmediziner sind die Daten der humanphysiologischen Experimente zu Beginn seiner Mission eine wichtige Basis, um Veränderungen des menschlichen Körpers in der Schwerelosigkeit zu beobachten und zu analysieren. Und so vermisst Alexander Gerst sich in seinen ersten beiden Wochen seiner "The Blue Dot"-Mission zunächst selbst, sammelt Blut- und Speichelproben und nimmt Ultraschallbilder seiner Augen auf. Für zwei vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Experimente erfasst der deutsche ESA-Astronaut außerdem nun den Zustand seiner Haut sowie seine Körperkerntemperatur und somit seine innere Uhr.

Ultraschall-Aufnahme von den Augen über Sehveränderung

Es ist eine Momentaufnahme, die Alexander Gerst zu Beginn seiner sechsmonatigen Mission ins All von sich erstellt: Noch muss sich sein Körper auf den Übergang von der Schwerkraft der Erde auf die Schwerelosigkeit umstellen, noch sind die Anpassungen an das Leben in der ISS noch nicht vollzogen. Gleich in der ersten Woche assistierte der amerikanische Astronaut Reid Wiseman ihm deshalb dabei, für das NASA-Experiment "Ocular Health" den Zustand seiner Augen mit einer Ultraschallkamera zu erfassen

Mit diesen Daten wollen amerikanische Wissenschaftler untersuchen, wie hoch das Risiko ist, dass sich die Schwerelosigkeit auf das Sehvermögen und den Hirndruck auswirkt. Weitere Messungen im Verlauf der Mission sowie nach der Rückkehr sollen dann Aufschluss über mögliche Veränderungen geben. Blut und Speichel von Alexander Gerst waren ebenso gefragt: Mit diesen wird in dem Experiment "Micro Biome" der NASA untersucht, wie Mikroorganismen in und auf dem Körper eines Astronauten auf die Schwerelosigkeit reagieren. Außerdem erforschen amerikanische Wissenschaftler mit diesen Proben, ob und wie sich das Immunsystem der ISS-Crew an das Leben im Weltall anpasst.

Hautalterung im Schnelldurchlauf – Mit Regeneration

Auch die Haut reagiert auf die neue Lebenssituation der Astronauten im All. Schon 2006 untersuchten Wissenschaftler der Universität Witten-Herdecke an Astronaut Thomas Reiter, wie sich die Haut in der Schwerelosigkeit verändert. "Damals konnten wir feststellen, dass sich die Hautoberfläche und die Struktur seiner Haut so veränderten, wie sich die Haut bei Menschen während des Alterungsprozesses entwickelt", erläutert Dr. Nicole Gerlach vom Institut für experimentelle Dermatologie der Uni Witten-Herdecke. Nach der Rückkehr aus dem All regenerierte sich das Hautbild wieder. "Allerdings ist ein einziger Datensatz nicht ausreichend, um dieses Phänomen zu untersuchen", betont die Projektleiterin.

Alexander Gerst ist deshalb bereits der dritte Astronaut, der im All für das Experiment "Skin-B" wie die Astronauten Luca Parmitano und Steve Swanson seine Hautfeuchtigkeit misst, erfasst, wie wirkungsvoll die Hautbarriere Wasser in der Haut zurückhält, und Bilder in 20-facher Vergrößerung von der Oberfläche seiner Haut macht.

Dieselben Messungen an seinem Unterarm hat er bereits vor seinem Start zur ISS durchgeführt; auch während der gesamten Missionszeit sowie nach seiner Rückkehr wird er weitere Messungen vornehmen. Projektleiterin Dr. Nicole Gerlach und Leiterin Prof. Dr. Ulrike Heinrich können so über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten, wie sich die Haut unter dem Einfluss der Schwerelosigkeit entwickelt und dabei anscheinend den Alterungsprozess innerhalb kürzester Zeit durchläuft.

Körperkerntemperatur im Weltall – Veränderung ohne Tag-Nacht?

Selbst die innere Uhr des Astronauten ist für die Wissenschaftler am Boden interessant: Prof. Hanns-Christian Gunga von der Charité Berlin lässt Alexander Gerst und seine Kollegen dafür einen Doppel-Sensor tragen, der an der Stirn und am Brustkorb angebracht wird und über 36 Stunden hinweg die Körperkerntemperatur misst. Entfällt der 24-Stunden-Rhythmus durch den irdischen Hell-Dunkel-Unterschied bei einer Langzeitmission im All und wird die körperliche Aktivität durch die Schwerelosigkeit reduziert, könnte dies auch Auswirkungen auf die innere Uhr und somit auf Abläufe im gesamten Körper haben. Insgesamt zwölf Astronauten messen deshalb vor, während und nach ihren Missionen in regelmäßigen Abständen ihre Körperkerntemperatur.

Die erfassten Daten des Experiments "Circadian Rhythms" helfen dabei, die Prozesse des autonomen Nervensystems besser zu verstehen. Damit könnten in Zukunft die Astronauten auf der Raumstation beispielsweise ihre Arbeits-, Sport- und Ruhezeiten optimaler planen. Auf der Erde kommen die Forschungsergebnisse denjenigen zu Gute, deren inneren Uhr aus dem Takt gekommen ist und für Probleme mit dem autonomen Nervensystem oder auch Schlafschwierigkeiten sorgt.

Der für die Astronauten entwickelte Doppel-Sensor, der auf der Hautoberfläche misst, ist ebenfalls schon auf der Erde zum Einsatz gekommen: Das Berliner Herzzentrum hat die Sensoren bereits bei Herz-Transplantationen eingesetzt. Zurzeit wird der Einsatz in Neugeborenen-Inkubatoren vorbereitet.

Günstig Anreisen zu den Fußball-WM-Übertragungen am Airport Nürnberg

Wenn am Donnerstag, 12. Juni in Brasilien die Fußball-WM angepfiffen wird, fiebern Fußballfans auch hierzulande mit. Die VAG bringt Fußballfans bequem und sicher zum WM-Fanpark am Airport Nürnberg, wo die Spiele mit deutscher Beteiligung gezeigt werden.

Jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn und nach Spielende setzt die VAG Sonderbusse zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Flughafen ein und verstärkt das Fahrtenangebot auf den U-Bahn-Linien U2 (Röthenbach – Flughafen) und U3 (Gustav-Adolf-Straße – Friedrich-Ebert-Platz). Die Buslinien 32 (Thon – Flughafen) und 33 (Buch-Süd – Flughafen) verkehren nach Jahresfahrplan.

Das erste Vorrundenspiel findet am Montag, 16. Juni 2014 ab 18:00 Uhr statt. Bereits ab 16:00 Uhr fahren die VAG Sonderbusse ab Friedrich-Ebert-Platz im Fünf-Minuten-Takt mit einem Halt in Thon (an der NightLiner-Haltestelle) direkt zum Flughafen. Zum Friedrich-Ebert-Platz kommen Fußballfans mit der U3, der Straßenbahnlinie 4 (Gibitzenhof – Thon) oder der Buslinie 34 (Plärrer – Friedrich-Ebert-Platz). Direkt zum Flughafen fährt die U2 mit Langzügen im Zehn-Minuten-Takt. Ein dichterer Takt ist aufgrund der eingleisigen Strecke zwischen Ziegelstein und Flughafen nicht möglich.

Sonderfahrten: Bei Elf-Meter-Schießen verlängert

Beim zweiten Vorrundenspiel am Samstag, 21. Juni 2014, das um 21 Uhr beginnt, sind ab 19:00 Uhr Sonderbusse im Einsatz. Das dritte Vorrundenspiel mit deutscher Beteiligung findet am Donnerstag, 26. Juni um 18:00 Uhr statt. Sonderbusse der VAG bringen dann Fußballfans wieder ab 16:00 Uhr in gut zehn Minuten ab Friedrich-Ebert-Platz zum Flughafen.

Die Teilnahme der deutschen Nationalmannschaft an den weiteren Spielen hängt von den jeweiligen Ergebnissen ab. Bei Spielen, die erst um 22:00 Uhr beginnen, und durch Verlängerung oder Elf-Meter-Schießen länger dauern können, verlängert die VAG bei Bedarf ihre Betriebszeiten auf der U2 und U3 entsprechend. Fahrschein notwendig

Fahrscheine günstig auswählen

Die VAG weist darauf hin, dass auch für die Fahrt in den Sonderbussen ein gültiger Fahrschein erforderlich ist. Fußballfans, die keine Zeitkarte haben, sind mit einem TagesTicket in der Regel günstig unterwegs. Familien und Gruppen bis zu sechs Personen – davon maximal zwei Erwachsene – können mit dem TagesTicket Plus, gültig in Nürnberg, Fürth und Stein, für 9,10 Euro die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Das TagesTicket Solo macht Einzelpersonen im gleichen Geltungsbereich für 5,30 Euro mobil. Das Besondere am Wochenende: Am Samstag gelöst berechtigt das Tages-Ticket auch noch am Sonntag zu beliebig vielen Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Besonders bequem und einfach ist der Kauf im OnlineShop oder mit dem Smartphone. Neben den Fußballspielen finden weitere Veranstaltungen im WM-Park am Flughafen statt.

Lufthansa-Ergebnisprognose angepasst

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Die Deutsche Lufthansa AG passt ihre Ergebnisprognose aufgrund einer hinter den Erwartungen zurückbleibenden Umsatzentwicklung im Passagier- und Frachtgeschäft an: Der Vorstand des Unternehmens rechnet nun für das laufende Geschäftsjahr mit einem operativen Ergebnis in Höhe von rund eine Milliarde Euro (bereinigt um Einmaleffekte rund 1,3 Milliarden Euro). Bisher hatte der Konzern für 2014 mit einem operativen Ergebnis zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden Euro gerechnet (bereinigt um Einmaleffekte 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro).

"Die bei der Vorlage der Quartalszahlen Anfang Mai genannten Risiken auf der Umsatzseite haben sich leider konkretisiert", sagt Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG. Der Konzern hatte bereits im Zuge der Berichterstattung zum ersten Quartal auf steigende Risiken für die Ergebnisprognose hingewiesen. Vor allem das Amerika- und Europageschäft des Konzerns leiden unter den steigenden Überkapazitäten, die auf diesen Strecken zu Preisrückgängen führen.

Pilotenstreik kostete die Lufthansa 60 Mio. Euro

"Wir werden deshalb unsere Kapazitäten im Winterflugplan spürbar reduzieren", betonte Menne. Belastend bliebe auch das starke Kapazitätswachstum staatlicher Golfcarrier. Diese drängten vermehrt – auch mittels Beteiligungen an europäischen Fluggesellschaften – immer weiter in den europäischen Markt.

Der Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit Anfang April hat dem Konzern einen Ergebnisschaden in Höhe von 60 Millionen Euro verursacht. Erst vor kurzem habe sich das Buchungsverhalten wieder normalisiert. Darüber hinaus haben Wertberichtigungen auf Forderungen in venezolanischem Bolivar das Ergebnis in diesem Jahr bereits mit mehr als 60 Millionen Euro belastet.

Das im Rahmen des Zukunftsprogramms Score für 2015 angestrebte Gewinnziel von 2,65 Milliarden Euro hält der Vorstand angesichts dieser Entwicklung für nicht mehr erreichbar. Dennoch will das Unternehmen das Ergebnis gegenüber dem laufenden Jahr deutlich steigern. Die Basis hierfür wird bereits mit der spürbaren Reduzierung von Kapazitäten im Winterflugplan gelegt.

Score weiter beschleunigen

Zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa Group werden darüber hinaus strukturelle Maßnahmen beschleunigt zur Umsetzung vorbereitet. Details hierzu werden vom Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr im Juli vorgestellt. Als neues operatives Ergebnisziel 2015 nennt der Vorstand bei stabilen Rahmenbedingungen einen Betrag von rund zwei Milliarden Euro.

"Die gegenwärtige Entwicklung zeigt, wie wichtig Score für den Konzern ist. Wir erreichen nachhaltige Stückkostensenkungen. Jetzt geht es darum, zusätzlich die Erlössituation zu stabilisieren, um dem zunehmend schärferen Wettbewerb erfolgreich entgegenzuwirken", so Simone Menne.

Dresden – Amsterdam und Zürich ab Juli mit Etihad Regional

Ab 01. September 2014 bietet Etihad Regional unter der Flagge von Darwin Airline zwei neue Direktverbindungen ab Dresden an: jeweils einmal täglich nach Amsterdam und nach Zürich.

Die täglichen Linienverbindungen bieten sowohl Geschäfts- als auch Städtereisenden ein interessantes Angebot, und über die Drehkreuze Schiphol und Zürich zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten. Vom Flughafen Leipzig/Halle aus wird Etihad Regional bereits ab 01. Juli auch nach Genf fliegen. Die zweitgrößte Stadt der Schweiz ist nach Amsterdam, Paris und Zürich bereits das vierte Ziel, zu dem die Airline von der Messestadt aus startet. Das Angebot von Leipzig/Halle nach Paris und Zürich wird ab 04. Juli aufgestockt.

Weitere Expansion im europäischen Markt

"Diese zusätzlichen Verbindungen in unserem Streckennetz sind ein weiterer wichtiger Schritt bei unserer Expansion im europäischen Markt und verstärken unsere Präsenz in Deutschland, wo wir wachsen und Synergieeffekte mit den strategischen Partnern von airberlin und Etihad Airways nutzen wollen", sagte Maurizio Merlo, CEO bei Etihad Regional.

Die Airline fliegt bereits erfolgreich vom Schwesterflughafen Leipzig/Halle nonstop nach Amsterdam, Paris und Zürich. Mit Etihad Regional arbeiten wir mit einem zuverlässigen Partner zusammen, der dank seiner strategischen Ausrichtung und Flottenstruktur über die spezifischen Voraussetzungen verfügt, ab Mitteldeutschland hochfrequente Linienverkehre zu europäischen Metropolen anzubieten.

De Verbindung von Etihad Regional und die bereits eingeführten neuen Flüge von InterSky stehen in keiner Konkurrenz zueinander. Etihad Regional richtet sich insbesondere auch an Umsteiger, die in Zürich Zugang zum Etihad-Netz erhalten – zum Beispiel zu den Flügen nach Abu Dhabi", ergänzt Kopp weiter.

Darwin Airline-Tochter im Codeshare mit Etihad

Etihad Regional ist eine neue europäische Marke, die von der 2003 gegründeten schweizerischen Regionalfluggesellschaft Darwin Airline betrieben wird. Die Airline bedient eine Reihe von wichtigen Sekundärmärkten in Europa und bietet über ihren zukünftigen 33,3-prozentigen Anteilseigner und Codeshare-Partner Etihad Airways internationale Langstreckenflüge zu Destinationen in Europa, Australien, Asien, im Nahen Osten, in Afrika und Amerika an.

Die Gesellschaft hat ihre Flugzeuge mit einer Zweiklassenkonfiguration ausgestattet und verfügt über eine Flotte von acht Turboprop-Maschinen vom Typ Saab 2000 mit 50 Plätzen sowie drei ATR 72-500 mit 68 Plätzen. Eine vierte ATR wird Ende Juni hinzukommen. Das Streckennetz reicht von Süditalien bis nach Großbritannien. Das wichtigste Drehkreuz der Fluggesellschaft liegt im schweizerischen Genf.

Germania fliegt im Winter ab Dresden selbst zu Reisezielen nach Ägypten

Die Berliner Fluggesellschaft Germania stockt ihr Angebot in Dresden auf und fliegt im Winter 2014/2015 zu gleich drei attraktiven Sonnenzielen. Neben Hurghada stehen mit Marsa Alam und Agadir zwei Destinationen im Flugplan, die nicht nur für Germania in Dresden neu sind – die zwei Ziele werden vom Flughafen Dresden (DRS) erstmals seit vielen Jahren überhaupt wieder nonstop angeflogen. Germania ist auf diesen beiden Routen der einzige Anbieter.

Mit der Aufnahme der neuen Strecken vermarktet Germania erstmals Flüge ab Dresden direkt an den Endkunden. Bislang waren die grün-weißen Jets in "DRS" ausschließlich im Vollcharter für renommierte Reiseveranstalter gestartet, beispielsweise nach Hurghada. Marsa Alam wird ab 03. November 2014 immer montags, Hurghada ab 07. November immer freitags angeflogen. Jeden Donnerstag hebt ab 06. November ein Germania-Jet nach Agadir ab.

Kult-Stätten aus Film und Vergangenheit

Der beliebte Badeort Agadir besticht durch mehr als 300 Sonnentage im Jahr, ein ganzjährig mildes Klima und einen mehr als 10 Kilometer langen Sandstrand. Die Stadt ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für die berühmte Königsstädte-Tour nach Marrakesch, Meknès, Fès und Rabat. Ebenfalls von Agadir bequem erreichbar ist die Filmstadt Ouarzazate, wo viele bekannte Bibel- und Monumentalfilme gedreht wurden, unter anderem "Gladiator" oder "Der Medicus".

Das ägyptische Marsa Alam gilt besonders unter Tauchern und Schorchlern als Eldorado am Roten Meer. Angenehmer Nebeneffekt: Die Riffe vor der Küste sorgen für ruhigen Wellengang. Deshalb sind die Strände besonders für Urlauber mit Kindern ideal. Ebenfalls ein Plus: Massentourismus ist in dieser Ferienregion Ägyptens noch weitgehend unbekannt, daher findet jeder Urlauber ein abgeschiedenes, entspanntes Plätzchen für relaxte Stunden in der Sonne.

Potenzial des Reiseverkehrs ab Dresden genutzt

Oliver Pawel, Chief Commercial Officer (CCO) von Germania: "Wir freuen uns sehr, dass wir im kommenden Winter mit gleich drei Flugzielen ab Dresden am Start sind. Agadir und Marsa Alam ergänzen das bestehende Angebot in den Badeort Hurghada ideal, den wir in der vergangenen Saison bereits exklusiv für einen Reiseveranstalter angeflogen hatten." "Dass wir unsere Flüge in Dresden nun erstmals selbst und nicht ausschließlich über unsere Partner in der Reiseindustrie vermarkten, zeigt das Wachstumspotential der sächsischen Landeshauptstadt", so Pawel weiter.

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: "Germania beschreitet bei der Vermarktung ihrer Flüge neue Wege und bereichert damit das touristische Angebot des Dresdner Flughafens. Wer dem Winter entfliegen möchte, hat ab Dresden nun drei Nonstopziele in Nordafrika zur Auswahl. Durch den Einzelplatzverkauf ist der Kunde bei der Reiseplanung besonders flexibel." Flüge soll es oneway ab 137 Euro geben, inklusive Steuern und Gebühren und der gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Piloten erhalten bei airberlin WM-Ergebnisse über Datenfunk ins Cockpit

Bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft stehen die nächsten Wochen ganz im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft: Gäste, die während der Fußball-WM mit airberlin fliegen, sind auch über den Wolken stets bestens über die aktuellen Spielergebnisse informiert. airberlin wird die Ergebnisse aller Spiele über das Datenfunksystem direkt ins Cockpit ihrer Flugzeuge senden, so dass die Piloten die Fluggäste zeitnah über die jeweiligen Spielergebnisse informieren können.

Bei Partien mit deutscher Beteiligung werden zusätzlich die Halbzeitergebnisse bekannt gegeben. topbonus Teilnehmer mit Status Silver, Gold oder Platinum können sich auch vor Abflug über den Spielstand informieren. In den exklusiven Wartebereichen an den Flughäfen Berlin-Tegel, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, München und Wien zeigt airberlin die Spiele der Weltmeisterschaft.

Deutschlands zweitgrößte Airline serviert zudem auf allen innerdeutschen Flügen an allen Spieltagen der deutschen Nationalmannschaft zwischen 17:00 und 20:00 Uhr gratis Currywurst aus der Sylter Sansibar.

Emirates storniert Airbus A350-Bestellung über 70 Flugzeuge

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Airbus und die Fluggesellschaft Emirates Airline haben die Stornierung der Bestellung von 70 Flugzeugen des Typs A350 XWB bekannt gegeben. Der Entscheidung geht eine Diskussion über den Flottenbedarf der Airline voraus, was sich bereits auf der letzten Dubai Air Show in der zusätzlichen Bestellung von 50 A380-Flugzeugen und dem weiteren Interesse an dem Programm widerspiegelte.

Die Emirates-Bestellung von 50 A380-900 und 20 A350-1000 wurde ursprünglich bereits 2007 platziert und sah eine Auslieferung ab 2019 vor. Airbus schreitet dennoch bei der A350 XWB weiter fest voran. Ein halbes Jahr vor der geplanten Erstauslieferung hat der Flugzeugbauer schon 742 feste Bestellungen. Die Testflüge, mittlerweile auch mit Passagieren, verlaufen erfolgreich und nach Plan, Die Zulassung soll in den nächsten Monaten erfolgen.

Lufthansa fliegt komplett mit Leichtgewicht-Containern aus Kunststoff

In der Lufthansa Group wird Fracht und Gepäck jetzt mit deutlich leichteren Containern und dadurch mit weniger Treibstoffverbrauch befördert. Lufthansa Cargo hat in den vergangenen drei Jahren ihren Containerbestand vollständig auf Leichtgewicht-Container aus extrem belastbaren Verbundwerkstoffen umgestellt.

Diese kommen nun in Fracht- und Passagierflugzeugen anstelle der bisherigen Aluminiumcontainer zum Einsatz. Das spart Gewicht und senkt die Emissionen.

2.000 Tonnen Treibstoff pro Jahr eingespart

Die neuen Standardcontainer sind bis zu 15 Prozent leichter als ihre Vorgänger. Der Gewichtsunterschied von rund 14 Kilogramm führt bei bis zu 500.000 Bewegungen pro Jahr zu einer jährlichen Treibstoffersparnis von rund 2.000 Tonnen, was die Umwelt um rund 7.000 Tonnen CO2 entlasten wird.

Im Vergleich zu ihren Vorgängern aus Aluminium sind die neuen Container nicht nur wesentlich leichter, sondern auch weniger schadenanfällig. "Die neuen Container bestehen zu fast 100 Prozent aus Kunststoff und sind dennoch extrem robust und belastbar", so Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations bei Lufthansa Cargo. Das trägt zu einer Reduzierung der Reparaturkosten bei.

Größte Flotte von Leichtgewichtcontainern bei Lufthansa

Mit insgesamt 5.600 Stück verfügt die Lufthansa Group weltweit über die größte Flotte von Leichtgewichtcontainern, die sowohl für den Transport von Passagiergepäck als auch für Frachtsendungen eingesetzt werden. Bereits 2012 wurde Lufthansa Cargo für dieses Engagement mit dem internationalen Umweltpreis Ökoglobe ausgezeichnet.

Ecuador kauft drei Airbus C295-Transporter

Ecuador hat bei Airbus drei Maschinen des mittelschweren Transporters C295 zur sofortigen Lieferung bestellt. Der Kaufvertrag beinhaltet auch ein Full In Service Support (FISS)-Packet für Betrieb und Instanhaltung der Flotte.

Das erste Flugzeug wurde am 6. Juni am Airbus Defence and Space-Werk in Sevilla übergeben, die nächsten beiden werden bis Ende des Jahres geliefert. Die Flugzeuge sollen militärische und humanitäre Missionen leisten, etwa zum Personentransport oder zur Unterstützung entlegener Bevölkerungsteile in Notsituationen.

Die C295 für die Ecuadorean Air Force stößt zu zwei Airbus C212 und zwei Airbus CN235 in der Ecuadorianischen Armee, sowie zwei CN235 der Seestreitkräfte des südamerikanischen Landes, das am Pazifik und mit den Anden schwierige schwierige Flugbedingungen aufweist. Insgesamt wurden bisher 140 C295 von 19 Ländern bestellt.