Einsatz 21.000: DRF-Hubschrauber Freiburg rettet Herzinfarkt-Patienten

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Die Freiburger Station der DRF Luftrettung leistete gestern Mittag ihren 21.000. Einsatz seit der Gründung der Station im März 1993. Die Integrierte Leitstelle Ortenau alarmierte die Besatzung um 11:13 Uhr zu einem internistischen Notfall in eine Papierfabrik in Oberkirch.

Mitarbeiter der Papierfabrik entdeckten den leblosen Fahrer eines Lkw in seinem Wagen und riefen den Rettungsdienst. Der bodengebundene Notarzt stellte schnell einen massiven Herzinfarkt fest, das Leben des Patienten konnte nur durch eine schnellstmögliche Behandlung in einem Zentrum der Maximalversorgung mit Herzkatheterlabor gerettet werden.

Der diensthabende Pilot der DRF Luftrettung erzählt: "Das nächstgelegene Klinikum, das diese Versorgung anbietet, ist die Freiburger Universitätsklinik, rund 80 Straßenkilometer vom Einsatzort entfernt. Einen Transport im Rettungswagen, der über die staugeplagte A5 mindestens eine Stunde in Anspruch genommen hätte, hätte der Patient unter Umständen nicht überlebt, sodass der Notarzt bei der Leitstelle einen Hubschrauber für den schnellen Transport des Schwerkranken anforderte. Wir waren einsatzbereit, zwei Minuten nach der Alarmierung in der Luft und auf dem Weg nach Oberkirch."

Kurze Zeit später setzte er Christoph 54 auf dem Hof der Papierfabrik auf. Der Hubschraubernotarzt und der Rettungsassistent übernahmen den Patienten, stabilisierten ihn für den Flug und brachten ihn zum Hubschrauber. Schon liefen die Rotoren wieder und Christoph 54 war auf dem Weg zurück nach Freiburg. An der Uniklinik übergab die Besatzung den Patienten den Ärzten der Kardiologie.

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Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 08:00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die Luftretter führen Intensivtransporte von Patienten über den Schwarzwald bis hin zum Allgäu durch. Notfalleinsätze werden hauptsächlich bis an den Hochrhein im Süden, an den Rhein im Westen, Offenburg im Norden und den Feldberg im Osten geflogen.