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Boeing 737 von TUI fly hob von Heimat Nürnberg ab

189 Passagiere und sechs Crewmitglieder brachte die vollbesetzte Boeing 737-800 aus ihrer neuen Heimat, dem Flughafen Nürnberg, ins griechische Heraklion.

Unter der Flugnummer X3 4272 hob am 24. Mai 2019 erstmals wieder ein in Nürnberg stationiertes Flugzeug der TUI fly vom Albrecht Dürer Airport ab. Diesen Sommer wird Deutschlands beliebteste Ferienfluggesellschaft aus der Frankenmetropole neben der Hauptstadt Kretas auch direkt nach Kos und Rhodos (Griechenland), nach Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa (Kanarische Inseln) sowie nach Hurghada und Marsa Alam (Ägypten) fliegen.

„Heute ist ein besonderer Tag – wir können unseren Fluggästen im Sommerflugplan weit über 100.000 Sitzplätze in die Sonne und zurück direkt aus Franken anbieten. Dass wir es mit Nürnberg ernst meinen, zeigt auch unser Angebot für die Wintersaison, das ab sofort buchbar ist. Die Nachfrage aus der Frankenmetropole hat uns überwältigt – daher können wir uns auch zum Sommer 2020 einen weiteren Ausbau vorstellen“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der TUIfly GmbH.

Belebung für den Standort – auch im Winter

„Auch bei unseren über 60 lokalen Teammitgliedern in der Kabine und im Cockpit ist die Freude groß, wieder direkt aus der Heimat zu fliegen. TUI fly kann in Nürnberg bereits auf eine eigene Station zurückgreifen und deshalb konnten wir auch Anfang des Jahres so schnell reagieren und das Flugzeug in Nürnberg einsetzen“, ergänzt Oliver Lackmann. Nahtlos soll es zum Winter ab Nürnberg weitergehen: knapp 200 Flüge und 38.000 Sitzplätze werden von November 2019 bis April 2020 verfügbar sein. Gäste können zwischen den drei kanarischen Zielen Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa sowie den beiden Badeorten Marsa Alam und Hurghada in Ägypten wählen.

Zu Beginn des Jahres hat TUI fly auch das Cateringangebot erweitert: Für den großen Hunger hält das TUI fly Bistro neue Menüs bereit, die bis 48 Stunden vor Abflug online hinzugebucht werden können. Grundsätzlich sind je nach Tarif bereits Snacks und Getränke an Bord inbegriffen. Darüber hinaus steht für alle Fluggäste im TUI fly Café ein breit gefächertes Angebot an Speisen und Getränken zur Verfügung, die an Bord erworben werden können.

DHL Freight eröffnet Campus am Flughafen Wien

DHL Global Forwarding, der Luft- und Seefrachtspezialist von Deutsche Post DHL Group, und DHL Freight, einer der führenden Anbieter von Straßenfrachtdiensten in Europa, feierten gestern, am 23. Mai 2019, die Eröffnung des neuen DHL Campus Wien Flughafen in der Gemeinde Fischamend.

Auf einem ca. 60.000 qm großen Areal erstreckt sich das hochmoderne Logistikdrehkreuz, das die Stärken der unterschiedlichen Transportmodi Land-, Luft- und Seefracht zur Abwicklung von Warenströmen für Österreich und Osteuropa nutzen wird. Der DHL Campus Wien Flughafen ist ein weiteres wichtiges Logistikhub und Gateway im weltweiten Netzwerk von DHL Global Forwarding und DHL Freight. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Thomas Ram, Bürgermeister der Stadtgemeinde Fischamend und Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, nahmen an der Eröffnung teil.

Synergien für Luft- und Seefracht

„Mit unserem neuen Logistikdrehkreuz am Flughafen Wien heben wir bestmögliche Synergien innerhalb unserer Sparte für Luft- und Seefracht sowie Landtransporte“, so Tim Scharwath, CEO DHL Global Forwarding, Freight. „Der neue DHL Campus am Flughafen Wien ist ein weiterer wichtiger Logistikknotenpunkt in unserem globalen Transportnetzwerk, mit dem wir über 150 Länder und Territorien abdecken.“

Bisher führten DHL Global Forwarding und DHL Freight ihre Geschäfte von drei Standorten aus Wien heraus, die nun auf dem neuen Campus zusammengelegt werden. Neben Büroflächen mit rund 3.500 qm umfasst der DHL Campus Wien Flughafen zwei insgesamt rund 12.000 qm große Frachtterminals, die sich in 5.000 qm Lager- und Umschlagfläche für Luft- und Seefracht sowie rund 7.000 qm für Landtransport aufteilen. Um zudem der stetig wachsenden Nachfrage nach Logistik- und Transportdienstleistungen aus dem Life Science und Health Care Bereich gerecht zu werden, wurden mit dem Neubau auch größere Kapazitäten für temperaturgeführte Waren geschaffen. Mit über 1.200 qm hat DHL Global Forwarding hier seine Flächen Seite 2 von 4 verdoppelt.

Strategische Standortwahl

„Unser langfristiges Ziel ist es, Markt- und Qualitätsführer im europäischen Landtransport zu werden. Deswegen investieren wir stetig in den Ausbau und die Weiterentwicklung unseres Transport- und Stückgutnetzwerks. Schon heute haben wir eines der dichtesten Terminalnetzwerke in Europa und der moderne klimafreundliche DHL Campus Wien Flughafen ist ein weiterer Schritt in diese Richtung“, so Uwe Brinks, CEO DHL Freight. Alle Bürogebäude sowie die neuen Umschlaglager erfüllen den höchsten Sicherheitsstandards gemäß TAPA A.

Die geografisch ideale Lage unmittelbar angrenzend an das Flughafengelände sowie die Anbindung an die Autobahn A4 waren starke Argumente für die Standortwahl in der Vienna Airport Region. „Mit der Eröffnung des DHL Campus Wien hat sich eines der weltweit führenden Logistikunternehmen in der Vienna Airport Region angesiedelt. Die Entscheidung, sich hier niederzulassen, ist nicht zufällig gefallen, verfügt die Vienna Airport Region durch die Nähe zum Drehkreuz Flughafen Wien über eine ausgezeichnete Serviceinfrastruktur und beste Verkehrsanbindung. Durch den DHL Campus Wien werden neue Arbeitsplätze geschaffen und damit auch weitere Anreize für andere Betriebe gesetzt, sich hier anzusiedeln“, so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Auf dem Foto: Horst Sorg, Managing Director Austria, DHL Freight; Hermann Filz, CEO Eastern Europe DHL Global Forwarding; Thomas Ram, Bürgermeister Fischamend; Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner; Christoph Wahl, Managing Director Austria DHL Global Forwarding; Dr. Thomas George, CEO Europe DHL Global Forwarding; Uwe Brinks, CEO DHL Freight.

Delta Air Lines hat ihre erste A330-900

Delta Air Lines hat ihre erste A330-900 übernommen. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Atlanta, Georgia, hat bei Airbus insgesamt 35 A330neo-Jets bestellt. Delta übernimmt mit der A330-900 ein erstklassiges Langstrecken-Großraumflugzeug mit besonders niedrigen Betriebskosten.

Die A330-900 ist mit neuen, treibstoffeffizienten Triebwerken und aerodynamischen Verbesserungen ausgestattet und kommt mit einer modernen Airspace-by-Airbus-Kabine. Delta war der Erstkunde für die A330-900. Die Airline bestellte 25 Jets im November 2014 und weitere zehn im vergangenen Jahr.

Delta nutzt modernste Airbus-Langstreckenjets

Mit der Aufnahme der A330-900 in ihre Flotte betreibt Delta nun beide der neuesten Airbus-Großraummodelle. 13 A350-900 sind bei Delta bereits im Einsatz, weitere 12 sind bestellt. Delta betreibt mehr als 265 Airbus-Flugzeuge, einschließlich der A321 und A220. Der Auftragsbestand von Delta bei Airbus beläuft sich auf mehr als 270 Flugzeuge, darunter 100 Jets  A321neo.

Delta ist eine der weltweit führenden Airlines und nimmt in der Branche eine Pionierrolle ein. Die A330-900 wird nach ihrer Indienststellung im globalen Streckennetz der Airline die wachsende Flotte der A330- und A350-Großraumjets von Delta verstärken. Delta hat sich bei der Bestuhlung ihrer A330-900-Jets für eine Kabine mit 281 Sitzen in folgender Aufteilung entschieden: 29 in Business-Class-Suiten, 28 Sitze in der Premium Economy Class, 56 Sitze in der Economy Class mit mehr Beinfreiheit und 168 Sitze in der Standard Economy Class. Das Flugzeug wird mit dem neuen, intern entwickelten Inflight-Entertainment-System von Delta ausgestattet sein.

Überführung mit synthetischem Kraftstoff

Bei der Überführung der neuen A330-900 zum Hauptsitz des Unternehmens in Atlanta setzte die Delta-Crew einen Meilenstein für die Umwelt. Sie ließ das Flugzeug mit einem Gemisch aus konventionellen Kraftstoffen und nicht-mineralölbasierten synthetischen Kraftstoffen betanken. Als Heimatflughafen für die A330-900-Jets ist zunächst Seattle-Tacoma International Airport vorgesehen. Von dort aus will Delta die Flugzeuge auf Flügen nach Shanghai, Seoul und Tokio Narita einsetzen.

Die A330neo ist ein Flugzeug der neuen Generation, das auf der erfolgreichen A330 aufbaut und Technologien nutzt, die für die A350 XWB entwickelt wurden. Die A330neo fliegt mit neuen Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerken. Sie besitzt neue Flügel mit größerer Spannweite und neuen Sharklets an den Spitzen wie bei der A350 XWB. Dies sorgt für beispiellose Effizienz und einen um 25 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz als bei Konkurrenzprodukten der vorherigen Generation. Die A330-900 bietet in einer typischen Dreiklassenkonfiguration 287 Passagieren Platz, kann aber auch dichter für bis zu 440 Passagiere bestuhlt werden. Die Reichweite beträgt 7.200 Seemeilen (ca. 13.330 km).

Fraport erhöht Anteil am Flughafen Lima

Die Fraport AG hat weitere zehn Prozent der Anteile an Lima Airport Partners S.R.L. (LAP) – dem Betreiberkonsortium des Jorge Chavez International Airport in Lima – von dem Infrastrukturfonds von AC Capitales gekauft. Der Fonds hatte die Anteile zehn Jahre lang gehalten.

Mit dem Anteilskauf erhöht sich Fraports Mehrheitsanteil an LAP von 70,01 Prozent auf 80,01 Prozent. Fraport stärkt damit seine Position als Mehrheitsaktionär und Betreiber des Flughafens Lima, der sich derzeit in einer wichtigen Ausbau- und Wachstumsphase befindet. Das geplante Ausbauprogramm umfasst eine zweite Start- und Landebahn, ein neues Passagierterminal sowie zugehörige Einrichtungen und Infrastruktur.

Zu Beginn der Konzession im Jahr 2001 nutzten jährlich 4,1 Millionen Fluggäste den Flughafen Lima. 2018 begrüßte Lima Airport mehr als 22,1 Millionen Passagiere, ein Plus von 7,3 Prozent im Vorjahresvergleich. Das Drehkreuz Lima wurde ingesamt neunmal als „Bester Flughafen in Südamerika“ ausgezeichnet, zuletzt 2019.

Piloten hinterfragen Sicherheit der Boeing 737 MAX

Gestern trafen sich diverse Regulierungsbehörden, um der B737 MAX möglicherweise wieder in die Zulassung zum Flugdienst zu erteilen. Die FAA will das Softwareupdate von Boeing überprüfen. Die Vereinigung Cockpit und die europäische Pilotenvereinigung ECA stellen jedoch grundlegende Fragen den Verfahren und zum Flugzeugdesign.

So äußern sich die Piloten in Europa zutiefst beunruhigt darüber, das viele drängende Fragen zur Designphilosophie der 737 MAX nicht beantwortet worden seien. Die Flugaufsichtsbehörde der USA FAA sieht aber schon die Wiederzulassung der Boeing 737 MAX bevor. Die Piloten stellen insbesondere die Frage, wie Verfahren für Entwurf und Zulassung, die schon einmal bei der Genehmigung eines fehlerhaften Flugzeugs versagten, nun selbst ohne Reform eine glaubhafte Lösung bereitstellen könne.

Schlüsselrolle für EASA zur 737 MAX

Der europäischen Flugaufsichtsbehörde EASA falle daher eine Schlüsselrolle für die unabhängige und transparente Begutachtung der Flugsicherheit des Musters zu. Jon Horne, Präsident der ECA, dagte: „Offensichtlich war nur ein einzelner Sensor dafür gewählt worden, um ein kritisches System wie MCAS zu speisen, was es höchst störanfällig machte. Keine Erfahrungen zum Gebrauch dieses Systems – weder funktionierend noch bei Ausfall – und auch ausschließlich vorrangig geschaltet um unzlässige Steuerungsereignissen entgegenzuwirken, waren Teil des erforderlichen Pilotentrainings. Und das, nur um die 737 MAX wie die vorige Boeing 737 klassifizieren zu können und so Kosten für die Umschulung der Musterberechtigung zu sparen. Wurde der Wunsch nach einem gut verkäuflichen weil üblichen Muster gegenüber einem sichereren Flugzeugentwurf vorgezogen? Sind da noch weitere Systeme, wie die gleiche Designlogik angewandt wurde?“ Stellt Horne die Frage. Und schließlich: „Wir wissen es nicht. Aber wir sind es, die Piloten, die wissen müsssen, ob wir die Flugzeuge sicher fliegen.“ Und die Liste an Fragen werde länger. Die FAA und Boeing stünden in der Pflicht, sich transparent zu machen.

Die jüngsten Flugzeugtragödien richten den Blick auf Schwachstellen bezüglich der Flugzeugkonstruktion, der Zulassungsverfahren und der Schulung der Piloten. Die Tatsache, dass beim Zulassungsprozess der Flugzeughersteller und Zulassungsbehörde nur schwierig zu unterscheiden sind, ist für die eurpäischen Piloten extrem beunruhigend. Das Modell der ausgelagerten Zulassung, welches zur Situation bei der B737 MAX beitrug sowie gleichgelagerte kommerzielle Befindlichkeiten, hält Horne für sehr wahrscheinlich auch bei anderen Flugzeugprogrammen und in anderen Regionen. Auch in Europa müsse das sicherlich betrachtet werden.

Bei der 737 MAX sei der Fokus der Sicherheit und des Vertrauens der Piloten auf Seiten der Regulation verloren gegangen. Boeing hätte offensichtlich ein Flugzeug nach Wunsch des Marktes gebaut, das sich mit wenig Verbrauch und Schulungsaufwand dann gut verkauft. Das Problem sei jedoch gewesen, dass eine unabhänige Instanz fehlte, welche dieses profitorientierte Vorgehen genauer untersuchte. Wie könnten Piloten Vertrauen zu einer Problemlösung für MCAS haben, das selbst eine Problemlösung für Steuerungseigenschaften des Flugzeugs sein soll, für die es sonst keine Flugzulassung geben würde, fragt Horne. Auch wenn auf der EASA nun ein hoher Druck laste, müsse sie die 737 MAX einer eigenen Revision unterziehen. Nur die Worte der FAA zur Sicherheit des Flugzeugs zu akzeptieren sei zu wenig.

Spatenstich bei Lufthansa-Flugschule in Wien

Die Flugschule der Austrian Airlines unter dem Dach der Lufthansa erhält mehr Kapazitäten. Mit mehr Simulatoren und FPT sollen dort künftig nicht nur Piloten für eigene Airlines ausgebildet werden.

Lufthansa Aviation Training Austria GmbH baut ihren Trainingsstandort in Wien im Bereich Pilot Training aus und schafft damit Platz für weitere moderne Trainingsgeräte für die Schulung von Piloten. Anlässlich des bevorstehenden Baubeginns luden Lufthansa Aviation Training Austria und Austrian Airlines zum Spatenstich ein. Zu den geladenen Gästen gehörten Elisabeth Landrichter, Leiterin der Abteilung Luftfahrt im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech sowie Julian Jäger, Vorstand des Flughafen Wien.

Platz für neue Flugsimulatoren

Mit einem Investitionspaket in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags ist für Lufthansa Aviation Training zu Beginn des Jahres der Startschuss für den Ausbau des Trainingsstandorts von Lufthansa Aviation Training Austria in Wien gefallen. Aktuell beherbergt das seit 2006 bestehende Simulatorzentrum vier Full Flight Simulatoren (FFS) und zwei Flat Panel Trainer (FPT). Der Standort erfährt aufgrund der hohen Nachfrage nach Piloten großen Zulauf im Bereich Pilot Training: Das Cockpitpersonal von mehr als 20 Airlines trainiert regelmäßig in Wien.

Den symbolischen Spatenstich am Donnerstag, 23. Mai 2019, an der Ostseite des Gebäudes von Lufthansa Aviation Training Austria in Wien nahmen Ola Hansson (Geschäftsführer von Lufthansa Aviation Training GmbH), Christian Korherr (Geschäftsführer von Lufthansa Aviation Training Austria), Alexis von Hoensbroech (CEO von Austrian Airlines) und Julian Jäger (Vorstand des Flughafen Wien) vor.

Der laufende Trainingsbetrieb wird während der Bauphase planmäßig weitergeführt. Der geplante Anbau bietet nach Fertigstellung im ersten Quartal des Jahres 2020 Platz für bis zu drei weitere Full Flight Simulatoren und zwei Flight Training Devices (FTD) samt dazugehörigen Briefingräumen. Zunächst werden zwei neue Simulatoren des Typs Airbus A320 die Trainingsflotte in Wien ergänzen und dazu beitragen, dass nach Inbetriebnahme des Anbaus insgesamt 36.000 Full Flight Simulatorstunden angeboten werden können. Das entspricht etwa allen behördlich relevanten Recurrent Trainings von 360 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen (z.B. des Typs Airbus A320) pro Jahr.

Zugleich können beispielsweise künftig alle Trainings von Austrian Airlines auf den Flugzeugmustern Airbus A320, Bombardier DHC-8 und Embraer EMB190 in Wien absolviert werden. Auf diese Weise spart die Airline Reisekosten und die Crew Zeit, da letztere zum Training nicht auf andere Standorte ausweichen muss. Auch Eurowings Europe und Laudamotion mit Basis in Wien profitieren von der erweiterten Trainingskapazität am LAT-Standort, der damit auch an Attraktivität für weitere Airlines gewinnt.

Kompetenz-Hub für Lufthansa

„Bereits zwölf Jahre nach Betriebsaufnahme des Simulatorzentrums in Wien weitere Investitionen in diesem Umfang tätigen zu können, erfüllt uns mit Stolz und Freude. Unser Ziel ist es, unseren Airline-Kunden in Wien neben unseren maßgeschneiderten Trainingslösungen auch in Zukunft eine moderne Trainingsumgebung mit noch mehr Simulatorkapazitäten auf neuesten Geräten anzubieten“, so Christian Korherr, Managing Director von Lufthansa Aviation Training Austria.

„Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie begrüßt den heutigen Spatenstich für die Erweiterung des Piloten-Trainingszentrums in Wien. Dies ist aus dreierlei Hinsicht positiv zu sehen: Gut ausgebildete Piloten stärken die hohen Sicherheitsstandards, sie tragen dazu bei Kapazitäten zu schaffen und so Engpässe zu vermeiden und zudem stärkt die Ausbildung in Wien den Luftverkehrsstandort Österreich“, so Elisabeth Landrichter, Leiterin der Abteilung Luftfahrt im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

„Der Ausbau des Piloten-Trainingscenters stärkt die Rolle des Flughafen Wien als Kompetenz-Hub für den Lufthansa-Verbund und viele weitere Fluglinien. Wir sehen darin eine Aufwertung des Standorts als internationale Ausbildungseinrichtung und freuen uns über diese Entscheidung von Lufthansa“, sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Der Investitionszeitpunkt ist goldrichtig“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech, „wir werden unsere Airbusflotte in Abtausch gegen unsere Turboprop-Flotte in den nächsten 2 Jahren von 36 auf 46 Flugzeuge vergrößern und brauchen pro Jahr etwa 120 neue Piloten.“

Gulfstream G650 in Bayern in neuem Glanz

Ruag baut die Fähigkeiten in der Flugzeuglackierung weiter aus. Ruag MRO International hat in der Flugzeuglackiererei in Oberpfaffenhofen bei München erstmals eine Gulfstream G650 vollständig neu lackiert.

Präzise Flugzeuglackierungen nach Kundenwunsch sind eine Kernkompetenz im Rahmen des One-Stop-Shop-Ansatzes von Ruag zur Erbringung von MRO-Dienstleistungen. Erstmals hat der Flugzeugdienstleister nun in seiner Lackiererei bei München die Neulackierung einer Gulfstream G650 abgeschlossen. Bereits zuvor hatte das Spezialistenteam Flugzeuge vom Typ Gulfstream G450 und G550 komplett lackiert.

Kombinierte Arbeiten sparen Standzeit

Drittanbieter von MRO, die Kundenwünsche bezüglich der äußeren Erscheinung der Flugzeuge erfüllen wollen, wenden sich regelmäßig an Ruag, um Unterstützung bei der Flugzeuglackierung zu erhalten. „Unser Spezialistenteam hat sich einen Ruf als zuverlässiges und exzellentes Flugzeuglackiererteam erworben“, sagt Reinhard Imhoff, Sales Manager Exterior Services, Ruag MRO International. „Wir freuen uns, unsere Industriepartner zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit uns ermöglicht es ihnen, das Leistungsportfolio für ihre Kunden zu erweitern. Dank unserer Dienstleistungen können sie Flugzeuglackierungen in ihr Angebot aufnehmen“, erklärt Imhoff.

Ruag MRO International ist spezialisiert auf optimierte Lösungen für Geschäftsflugzeuge. Alle erforderlichen Leistungen werden innerhalb einer einzigen Standzeit und nach individualisierten, den Kundenbedürfnissen angepassten Zeitplänen erbracht. Das Service-Portfolio umfasst die komplette Palette von Wartungschecks, Kabinenmodifikationen, Avionik- und System-Upgrades, MRO von Subsystem und Komponenten, Flugzeuglackierung, Modifikationen Inspektionen vor dem Kauf, AOG-Fälle, FBO sowie Support und Beratung. Ruag MRO International ist offizieller OEM-Partner für Business Jets und ist autorisiertes Service Center für Dassault Falcon, Embraer und Piaggio, ein autorisiertes Pilatus PC-12 Service Center und ist Service Center für Beechcraft, Gulfstream G550 und Bombardier Flugzeuge.

MTU Maintenance für Antriebe der Airbus von GoAir

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Die MTU Maintenance hat mit GoAir einen Exklusivvertrag über die Instandhaltung von CFM56-5B-Triebwerken für die Laufzeit von vier Jahren abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst die Instandhaltung, Reparatur und Überholung der Antriebe für die 17 Airbus A320-Flugzeuge der Airline sowie die Bereitstellung von Ersatztriebwerken und On-Site-Services.

GoAir, einer Billigfluglinie mit Sitz in Mumbai (Indien), nahm im Jahr 2005 den Linienflugbetrieb auf. Die Fluglinie gehört zur Wadia-Gruppe, einem der größten Mischkonzerne Indiens, der mit der Gründung der Airline den Einstieg ins Luftfahrtgeschäft wagte. GoAir führt täglich 230 Inlandsflüge durch und bedient auch internationale Ziele im asiatischen Raum, wie Phuket, Malé, Maskat und Abu Dhabi. Die aufstrebende Airline hat 144 Flugzeuge vom Typ A320neo bestellt, um für künftiges Wachstum aufgestellt zu sein.

Strategischer Luftfahrtmarkt Indien

„Wir freuen uns, dass wir mit der MTU Maintenance einen kompetenten und weltweit anerkannten MRO-Dienstleister als Partner gewinnen konnten“, sagte Jeh Wadia, Managing Director von GoAir. „Wir sind überzeugt, dass die MTU unsere hohen Erwartungen an die Servicequalität voll und ganz erfüllen wird und dass wir uns auf ihre Kompetenz und eine hervorragende, auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene technische Betreuung verlassen können. Das erste Triebwerk ist bereits im Shop der MTU Maintenance in Zhuhai angekommen, weitere werden bald folgen.“

„Indien ist seit Langem ein strategisch wichtiger Markt für die MTU und wir sind stolz darauf, dass wir von einer der wichtigsten Airline des Landes exklusiv mit der Instandhaltung ihrer CFM56-5B-Triebwerke betraut wurden“, erklärte Sami Ben-Kraiem, Vertriebsleiter für die Region Naher Osten und Südostasien bei der MTU Maintenance. „Der indische Subkontinent ist eine Region mit enormem Potenzial. Auf diesem jüngsten Erfolg wollen wir aufbauen.“

Die MTU Maintenance verzeichnet an seinen Standorten in Hannover, Berlin, Zhuhai (China) und Vancouver (Kanada) er rund 1.000 Shopvisits pro Jahr und ist so nach eigenen Angaben die Nummer eins der unabhängigen Instandhalter für die Modelle CFM56-3, CFM56-5B und CMF56-7B. Besonders stark ist die Nachfrage nach Serviceleistungen für das CFM56-5B.

Ziele von Condor für 2020 mit Rabatten aktiviert

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Condor hat heute die Kurz- und Mittelstreckenflüge im Sommerflugplan 2020 aktiviert. DieUrlaubsairline startet in der nächsten Sommersaison ab den sieben größten Flughäfen Deutschlands zu über 30 Sonnenzielen.

Condor fliegt im Sommer 2020 wieder mehrfach pro Woche die Kanarischen Inseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma und Lanzarote an. Darüber hinaus geht es ab allen deutschen Condor-Abflughäfen auf die Blumeninsel Madeira. Balearenbegeisterte fliegen mehrmals täglich nach Mallorca sowie drei Mal pro Woche nach Ibiza. Besonders Golfer werden sich über die mehrfach wöchentlichen Flüge nach Jerez de la Frontera freuen.

Griechenlandfans kommen im Sommer 2020 wieder voll auf ihre Kosten: Condor hebt mehrfach wöchentlich neben den Urlaubslieblingen Kreta, Kos und Rhodos sowie unter anderem auch wieder nach Kalamata, Mykonos, Volos und Zakynthos ab. Flüge nach Griechenland sind ab 89,99 Euro buchbar.

Flüge in die Türkei, nach Ägypten, Italien

Condor fliegt mehrfach wöchentlich nach Catania, Olbia und Lamezia Terme. Antalya steht merhmals täglich auf dem Flugplan und Hurghada in Ägypten wird ebenfalls ab allen deutschen Abflughäfen bedient. Langstreckenflüge für Sommer 2020 ebenfalls buchbar Condor-Flüge zu insgesamt 30 Urlaubszielen in den USA, Kanada, Afrika, im Indischen Ozean und in der Karibik sind ebenfalls bereits jetzt mit Schnäppchen ab 299,99 Euro buchbar. Der Sommerflugplan 2020 gilt von 01. Mai bis 31. Oktober 2020.  Die Flüge soll es ab sofort ab 64,99 Euro geben. Weitere Strecken und Frequenzen werden demnächst freigeschaltet.

Start- und Landebahn in Hamburg wieder in Betrieb

Hamburg Airport hat die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) planmäßig abgeschlossen. Seit dem heutigen Betriebsbeginn stehen wieder beide Bahnen für den Flugbetrieb zur Verfügung.

Die notwendigen Arbeiten an der Bahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) werden vom 04. bis einschließlich 18. September 2019 erfolgen. Zu den ausgeführten Arbeiten gehörten unter anderem die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, die Erneuerung der Markierungen sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung.

Bahnen in Schuss halten

Diese Maßnahmen sind notwendig, um weiterhin einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Die jährliche Wartung und Instandhaltung der Bahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) steht im September an – vom 04. bis einschließlich 18. September 2019 werden dann alle Starts und Landungen über die Bahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) erfolgen.

Hamburg Airport bündelt die jährlich notwendigen Arbeiten in zwei Wochen pro Bahn, um die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich zu halten. Bei der Festlegung der Termine wird insbesondere darauf geachtet, dass die Pistensperrungen nicht in der Hauptreisezeit liegen, da gerade dann beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt werden. Zudem sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich.

Wartungstermine erfahren

Um die Flughafen-Nachbarn und andere Interessierte über die Termine der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen auf dem Laufenden zu halten, hat Hamburg Airport einen WhatsApp-Service eingerichtet. Nach einmaliger Anmeldung erhalten Abonnenten alle Termine und Informationen rund um die Pistensperrungen direkt auf ihr Smartphone. So können sie die Sperrungstermine rechtzeitig einplanen.

Midair Kollision: VFR-Flug nahe Sonnenunterganng

Eine mit fünf Personen besetzte Piper PA 32-301 Saratoga und eine mit drei Personen besetzte DR 400-180 Regent waren im Reiseflug kollidiert. Beide Flugzeuge prallten auf den Boden.

A321neo evolviert Komfort bei Lufthansa-Airlines

Lufthansa hat nun in Frankfurt ihren ersten A321neo in Empfang genommen, der bei Lufthansa zum Einsatz kommen wird. Dabei erstmals an Bord: ein neuer, nochmals verbesserter Sitz für ein noch komfortableres Reiseerlebnis, den die drei Netzwerk-Airlines, Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines gemeinsam einführen.

Den Zuschlag für die Produktion des Sitzes konnte der italienische Hersteller Geven klar für sich entscheiden. Die komfortable Vollstrukturpolsterung der Sitzfläche sowie der Rückenlehne gewährleisten aufgrund einer ergonomischen Druckverteilung ein angenehmes Sitzgefühl. Dank der innovativen Verschlankung der Rückenlehne genießen Gäste noch mehr persönlichen Freiraum. Dies gelingt durch die neu entwickelte horizontale Anordnung der Literaturtasche über dem Tisch.

Elektronik an Bord nutzen

Zudem wird das Reisen nicht nur während des Fluges bequemer, sondern auch bei Rollvorgang, Start und bei der Landung: Statt wie bisher mit 12 Grad während dieser drei Phasen reisen Gäste konstant bequem mit einer 20-Grad-Neigung der Rückenlehne; Business-Class-Gäste können die Rückenlehne während des Reisefluges sogar bis auf 26 Grad stellen.

Jede Sitzreihe verfügt über eigene USB-Anschlüsse im derzeitigen und zukünftigen Standard, die erstmals in der Lufthansa Group auch auf der Kurzstrecke angeboten werden. Künftig können Fluggäste zudem noch bequemer ihre selbst mitgebrachten Tablets aufstellen. In den Tisch wurde eigens eine Spalte eingelassen, die die Tablet-Halterung erleichtert.

„In die Gestaltung des Sitzes sind viele Kundenfeedbacks eingeflossen. Wir haben viele positive Rückmeldungen zu den neuen Features erhalten. Deshalb sind wir überzeugt, dass der neue Sitz und das moderne Ambiente der Kabine den Reisekomfort unserer Gäste noch weiter verbessern werden“, sagt Paul Estoppey, Head of Product Management Cabin Lufthansa Group Hub Airlines.

Einheitliche Kabine der Netzwerk-Airlines

Die erste A321neo fliegt jetzt erstmals mit einer für alle drei Netzwerk-Airlines angeglichenen Kabine. Durch individuelle Designelemente bleiben die drei Airline-Marken Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS aber weiterhin klar erkennbar. Die Standardisierung gilt für alle Flugzeuge der A320-Familie, die ab jetzt an die drei Netzwerk-Airlines ausgeliefert werden. Bei der Vereinheitlichung standen die großen, kostenintensiven Komponenten wie das Kabinendesign und die Bordküchen im Vordergrund.

Der Airbus A321neo ist nun so konfiguriert und vereinheitlicht, dass Flugzeuge innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Aufwand angepasst werden können, wenn diese zwischen den Airlines der Lufthansa Group transferiert werden. Dadurch kann die Lufthansa Group schneller und flexibler auf aktuelle Entwicklungen reagieren und Flugzeuge einfacher und effizienter bei einer anderen Airline und an einem anderen Drehkreuz einsetzen. Kosten für Anpassung und Liegezeiten können dabei deutlich reduziert werden. Darüber hinaus ergeben sich durch die Vereinheitlichung weitere Synergien beim Flugzeugeinkauf.

Triebwerke mit weniger CO2 Emissionen

Neben Vorteilen für Kunden standen zudem die Reduzierung von Gewicht und damit CO2 Emissionen sowie der Maintenance-Kosten im Mittelpunkt der Entwicklung. Insgesamt erwarten die Lufthansa Group Airlines bis 2025 mehr als 100 fabrikneue Flugzeuge aus der Airbus A320neo-Familie. Die neu entwickelten Triebwerkstechnologien von Pratt & Whitney und CFM International sowie die aerodynamischen Flügelenden (Sharklets), mit denen die Flugzeuge ausgestattet sind, führen zu einer deutlichen Treibstoffreduktion von bis zu 20 Prozent pro Sitzplatzkilometer. Eine startende A320neo hat einen um rund 50 Prozent kleinere Lärmkontur im Vergleich zu anderen Flugzeugen dieser Art.

Wizz Air: 200.000.000. Passagier zum 15. Geburtstag

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Wizz Air, eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften in Europa, hat Grund zum Feiern: Denn pünktlich zum 15. Jahrestag der Aufnahme des Flugbetriebs konnte die Airline ihren 200.000.000. Passagier begrüßen.

Es war der 19. Mai 2004, als erstmals eine Wizz Air Maschine vom polnischen Kattowitz nach London Luton flog. 15 Jahre später verfügt die Flotte über 112 Airbus Flugzeuge, darunter die modernste Variante A321neo, zurzeit das wirtschaftlichste Flugzeug der Mittelgang-Klasse. In der Version mit 239 Sitzen können Wizz Air Passagiere sicher sein, den kleinsten ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Investition in Standorte und Flotte

Allein in den letzten zwölf Monaten geschah bei Wizz Air Bemerkenswertes: Mit ihrem Engagement in Wien verlieh sie Österreichs Flugverkehr Rückenwind. Im Vereinigten Königreich gründete man Wizz Air UK. Das Unternehmen verfügt bald über elf neue Airbus A320 und A321. Das 100. Flugzeug der Flotte wurde mit einem speziellen Außenanstrich ausgestattet. In Budapest investierte die Airline 300 Millionen Euro in ein hochmodernes Trainingscenter. Und mit Krakau in Polen eröffnet man die jüngste Basis mit zwei Exemplaren der insgesamt 256 Maschinen umfassenden Bestellung der Generation von Airbus A321neo.

Mit der Bestellung von über 250 A321neo biete man die geringsten Kosten und den kleinsten ökologischen Fußabdruck. Zudem tragen die Unternehmenskultur und das Führungsteam, das 50 Nationalitäten repräsentiert, zur Verwirklichung einer globalen Vision bei. „Ich danke unseren Kunden, Partnern und natürlich dem WIZZ-Team für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung während der vergangenen 15 Jahre“, betont József Váradi, CEO von Wizz Air.

Wizz Air füllte Lücke im Markt

Während der letzten 15 Jahre vertrauen 200 Millionen Passagiere der Airline. Die 100.000.000-Marke erreichte Wizz Air im Oktober 2015. Bis heute – in weniger als vier Jahren – verdoppelte sich diese Zahl. Für CEO Váradi sind es vor allem vier Faktoren, „die Wizz Air von den Mitbewerbern unterschieden haben und mithalfen, eine ungefährdete strategische Position in Europa einzunehmen.“ Dank des Ultra Low Cost Modells sei man Kostenführer und eine der wertvollsten Airlines Europas. Die Fokussierung auf Ost- und Mitteleuropa habe den einzigartigen Vorteil beschert, einen unterversorgten Markt zu bedienen. Váradi: „Hier ging es darum, Menschen zum Fliegen zu bewegen und nicht darum, um mit anderen Airlines um Passagiere zu werben.“

Alle Passagiere des Jubiläumsflugs von Kiew nach Kattowitz mit dem der 200-millionste Fluggast befördert wurde, erhielten bei der Ankunft einen 200 Euro-Gutschein. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover, Frankfurt, Bremen und (ab 05. Juli) Leipzig.

Isolierung gegen Triebwersklärm im Falcon F900DX

Ruag MRO International hat als erstes Unternehmen in Europa ein wärme- und schalldämmendes Isolationssystem von 3M in einem Geschäftsflugzeug vom Typ Dassault Falcon F900DX installiert.

Die ergänzende Musterzulassung (STC) dafür wurde von Aearo Technologies LLC, einem 3M-Unternehmen, entwickelt. Um die Standzeit der Dassault Falcon F900DX im Zusammenhang mit einer 2C-Inspektion zu optimieren, nutzte der Kunde den Ansatz von Ruag der Bündelung von Instandhaltungs- und Überholungsarbeiten. Im Bereich der Instandhaltung von Geschäftsflugzeugen ist Ruag MRO International darauf spezialisiert, alle erforderlichen Leistungen innerhalb einer einzigen Standzeit und nach individualisierten, den Kundenbedürfnissen angepassten Zeitplänen zu erbringen.

Triebwerkslärm in der Kabine reduzieren

Zusätzlich zu neuen Kommunikationssystemen und einer Erneuerung der Kabine wünschte der Kunde eine Wärme- und Schalldämmung, die den in der Kabine wahrgenommenen Triebwerkslärm reduziert. Die Spezialisten von Ruag identifizierten das Isolationssystem von Aearo Technologies LLC für Dassault Falcon Business Jets als die unkomplizierteste und passendste Lösung.

Die Installation erfolgte zeitgleich mit einer 2C-Inspektion, einer kompletten Kabinenrenovierung, einem Upgrade des Kommunikationssystems mit GoGo Avance L5 und dem Austausch des In-Flight-Entertainment-Systems. „Die Implementierung dieser Lösungen während der 2C-Inspektion brachte unserem Kunden eine Zeit- und Kostenersparnis“, berichtet Stephan Woodtli, General Manager Site Agno, Ruag MRO International. „Die ergänzende Musterzulassung fordert eine äusserst genaue Platzierung der Dämmungsmaterialien an verschiedenen Stellen der Flugzeugstruktur.

Diese Arbeiten gehen einfacher und viel schneller, wenn sie während einer großen Wartung durchgeführt werden, bei der die Entfernung der Kabinenisolierung ohnehin erforderlich ist. Für unseren Kunden bedeutete dies, dass er nur eine einzige Standzeit in Kauf nehmen musste“, erläutert Woodtli. Die installierten Komponenten umfassen Außenhautdämmung, Tür-, Boden- und Innendämmung sowie die Isolation der Kabine. „Unser Isolationssystem ist speziell auf die Verkürzung der Installationszeit ausgelegt. Das Kit zur Maximierung der akustischen Performance ist für alle kommerziellen Versionen der Falcon F900, der F2000 sowie für Bombardier Global 5000 und Global Express erhältlich“, erklärt Dan Renninger, President, Aearo Technologies LLC.

Reisekomfort im Business Jet erhöht

Einige Wochen nach der Wiederinbetriebnahme des Flugzeugs bestätigte der Kunde, dass die neue Isolation wie gewünscht funktioniert und den Geräuschpegel in der Kabine reduziert. „Indem wir eine Inspektion auf diese Weise optimieren, stellen wir sicher, dass unsere Kunden einen höheren Kabinenkomfort zu einem erschwinglichen Preis genießen“, so Stephan Woodtli abschließend.

Das Service-Portfolio beinhaltet die komplette Palette von Wartungschecks, Kabinenmodifikationen, Avionik- und System-Upgrades, MRO von Komponenten, Flugzeuglackierung, Modifikationen, Inspektionen vor dem Kauf, AOG-Fälle, FBO-Dienste sowie Support und Beratung. Der Standort Genf-Meyrin ist autorisiertes Service Center für Dassault Falcon, autorisiertes Pilatus PC-12 Service Center und ein Service Center für Embraer Legacy sowie Bombardier Challenger CL604 und CL605. Der Standort Lugano-Agno ist autorisiertes Service Center für Piaggio P180 Avanti und Service Center für die Serien Dassault Falcon 900 und 2000, Bombardier Global 5000 und Global Express, Pilatus PC-12 und King Air.

Flughafen Wien mit starken Zahlen im Quartal

Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 7,3 Mio. Passagieren von Januar bis März 2019 einen Passagierzuwachs von 19,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Januar bis März 2019 um 24,6 Prozent auf 6.059.700 Reisende an.

Um ein Viertel Passagierplus in Wien

Die Anzahl der Lokalpassagiere in Wien nahm dabei im ersten Quartal 2019 um 29,4 Prozent, die Anzahl der Transferpassagiere um 8,6 Prozent zu. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Januar bis März 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,8 Prozent auf 56.343 Starts und Landungen an. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) stieg leicht von 70,0 Prozent auf 70,7 Prozent in den ersten drei Monaten 2019. Das Frachtaufkommen ging im selben Zeitraum um -2,0 Prozent auf 66.641 Tonnen (Luftfracht und Trucking) zurück. Der Flughafen Malta verzeichnete im Q1/2019 ein Plus von 2,6 Prozent auf 1.203.014 Passagiere. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Passagierrückgang um 8,5 Prozent auf 83.942.

Laut dem weltweiten Flughafenverband ACI liegt das durchschnittliche Passagierwachstum im ersten Quartal 2019 an den europäischen Flughäfen bei 4,4 Prozent. Von allen europäischen Airports mit mehr als 25 Mio. Passagieren pro Jahr weist der Flughafen Wien im Q1/2019 das stärkste Wachstum auf.

Plus beim Quartalsumsatz

Im Q1/2019 sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 8,2 Prozent auf 177,3 Mio. Euro gestiegen und das EBITDA hat sich um 10,5 Prozent auf 71,6 Mio. Euro verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 15,1 Prozent auf 38,4 Mio. Euro und das Nettoergebnis nach Minderheiten stieg im Q1/2019 um 17,7 Prozent auf 24,1 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung konnte auf 157,4 Mio. Euro reduziert werden (01.01.2019: 198,2 Mio. Euro) 3. Der Free-Cashflow lag bei 24,6 Mio. Euro (Q1/2018: 13,0 Mio. Euro).

Umsatz und Ergebnisentwicklung

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Q1/2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 83,2 Mio. Euro. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 13,8 Mio. Euro (Q1/2018: 8,5 Mio. Euro). Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 2,6 Prozent auf 38,5 Mio. Euro. Das Segment-EBIT reduzierte sich auf -1,1 Mio. Euro (Q1/2018: 3,1 Mio. Euro). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten.

Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze in den ersten drei Monaten 2019 um 11,9 Prozent auf 36,2 Mio. Euro zu. Das Segment-EBIT legte auf 20,2 Mio. Euro (Q1/2018: 16,8 Mio. Euro) zu. Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 11,9 Prozent auf 15,6 Mio. Euro. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 4,6 Mio. Euro (Q1/2018: 3,5 Mio. Euro). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im Q1/2019 bei 3,9 Mio. Euro (Q1/2018: 3,7 Mio. Euro). Das Segment-EBIT betrug 0,9 Mio. Euro (Q1/2018: 1,4 Mio. Euro).

Investitionen

In den ersten drei Monaten 2019 wurden in Summe 25,9 Mio. Euro investiert. Die größten Investitionen betreffen den Office Park 4 mit 5,2 Mio. Euro, die Errichtung des Hangar 8 und 9 mit 2,5 Mio. Euro und die Terminalentwicklungsprojekte in Höhe von 2,0 Mio. Euro. Am Flughafen Malta wurden 5,2 Mio. Euro u.a. in Flugverkehrsflächen und Vorbereitungen für ein neues Parkhaus investiert.

Flughafen Wien hebt Umsatz- und Ergebnis-Guidance für 2019 deutlich an Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung hebt die Flughafen-Wien-Gruppe die Finanz-Guidance an: Für 2019 werden eine Umsatzsteigerung auf über 830 Mio. Euro, ein Konzern-EBITDA von über 375 Mio. Euro und ein Ergebnis nach Steuern von mindestens 170 Mio. Euro erwartet. Für Investitionen sind im Jahr 2019 nach wie vor rund 220 Mio. Euro vorgesehen.

Die Passagierprognose für das Jahr 2019 der Flughafen-Wien-Gruppe sieht einen Passagierzuwachs zwischen 8 Prozent und 10 Prozent, sowie für den Standort Wien ein Passagierwachstum von mehr als 10 Prozent auf rund 30 Mio. Reisende vor.

Gruppe mit 3,4 Mio. Passagiere (+22,8 Prozent)

Im April 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 22,8 Prozent auf 3,4 Mio. Reisende an. Kumuliert von Januar bis April 2019 nahm das Passagieraufkommen um 20,8 Prozent auf 10,8 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 25,2 Prozent auf 8.803.884 Reisende von Januar bis April 2019 sehr gut.

Standort Wien: 26,6 Prozent mehr Passagiere

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im April 2019 um 26,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.744.184 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 32,2 Prozent stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 8,2 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen im April 2019 mit plus 16,7 Prozent ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 7,3 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im April 2019 um 25,9 Prozent an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 33,9 Prozent zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im April 2019 um 25,6 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 13,3 Prozent. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 23,9 Prozent ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 46,8 Prozent zu. Ein starkes Passagierplus gab es im April 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 10,5 Prozent. In Kosice sank das Passagieraufkommen um 6,3 Prozent.

Passagerekord für Flughafen Wien

„Der Flughafen Wien wächst mit einem deutlichen Plus bei Umsatz und Ergebnis weiter. Das schafft auch neue Arbeitsplätze, aktuell arbeiten rund 22.500 Menschen am Flughafen-Standort. Wir verbessern unsere Finanzprognose für das Gesamtjahr 2019 und erwarten einen Umsatz von über 830 Mio. Euro und ein Ergebnis von mehr als 170 Mio. Euro 2019 investiert der Flughafen Wien rund 220 Mio. in den weiteren Ausbau. Besonders erfreulich: Zum vierten Mal in fünf Jahren wurde 2019 der Flughafen Wien von Skytrax für die „beste Flughafenmannschaft Europas“ ausgezeichnet.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Der Flughafen Wien ist im Aufwind: In den ersten vier Monaten hat das Passagieraufkommen am Standort Wien mit einem Plus von 25,2 Prozent stark zugelegt, im ersten Quartal 2019 waren wir in unserer Kategorie der am stärksten wachsende Airport Europas und bereits am 12. April 2019 verzeichneten wir den passagierstärksten Tag in der Flughafen-Geschichte mit 106.969 Reisenden. Wir gehen davon aus, diesen Rekord heuer noch übertreffen und bis Jahresende über 30 Mio. Passagiere abfertigen zu können. Wesentliche Wachstumsimpulse dafür liefern die neuen Flugangebote, wie auf der Langstrecke durch Austrian Airlines, ANA, Air Canada und China Southern, aber auch durch Low Cost Carrier wie Laudamotion, Wizz Air und Level, sowie neue Airlines, Destinationen und Frequenzaufstockungen auf der Kurz- und Mittelstrecke.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Airbus A220 erhält größere Reichweite und MTOW

Airbus gab bekannt, dass die Flugzeuge der neuen A220-Familie in seinem Single-Aisle-Portfolio ab dem 2. Halbjahr 2020 eine größere Reichweite bieten werden.

Damit bestätigt Airbus, dass sich das maximale Startgewicht (MTOW) der A220-Jets um bis zu 2.268 kg (2,3 Tonnen) erhöhen wird. Das neue MTOW wird die maximale Reichweite auf 3.350 nm für die A220-300 bzw. auf 3.400 Nautische Meilen (NM) für die A220-100 erhöhen – rund 450 NM mehr als bisher.

A220 Leistung für künftige Märkte verleihen

„Wir optimieren unsere Produkte nach bewährter Airbus-Tradition laufend“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus. „Mit diesem neuen MTOW können die Betreiber Märkte erreichen, die sich mit anderen kleinen Single-Aisle-Flugzeugtypen heute nicht bedienen lassen.“ Rob Dewar, Head of Engineering & Customer Support für die A220: „Seit ihrer Indienststellung vor fast drei Jahren hat die A220 bereits gezeigt, dass sie die vorgegebenen Leistungsziele erreicht oder noch übertrifft und den Kunden mehr Flexibilität und Ertragspotenzial bietet“. Airbus bekräftige damit sein Vertrauen in die Plattform A220 und erweitert die Fähigkeiten des Flugzeugs, um künftige Anforderungen des Marktes zu erfüllen.

Diese Leistungssteigerung wird durch Ausnutzung bestehender Reserven bei den Strukturen und Systemen sowie aller verfügbaren Kapazitäten beim Treibstoffvolumen erreicht. Die Airlines können damit völlig neue Routen einrichten, die wichtige Städte in Westeuropa mit dem Nahen Osten oder Südostasien mit Australien verbinden.

Dank modernster Aerodynamik, fortschrittlicher Materialien und Pratt & Whitney PW1500G-Getriebefan-Triebwerken der neuesten Generation bietet sie einen um mindestens 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation. Der Auftragsbestand beläuft sich bisher schon auf über 530 Flugzeuge, und die A220 erfüllt alle Voraussetzungen, um den Löwenanteil des Markts der 100- bis 150-Sitzer für sich zu gewinnen. Der Bedarf dieses Segments wird auf 7.000 Flugzeuge in den nächsten 20 Jahren geschätzt.

Airbus zeichnet seine besten Performer aus

Auf seiner 5. Supplier Conference gab Airbus Defence and Space im Rahmen einer offiziellen Feier die Gewinner der Best-in-Class Awards bekannt.

Die vier Gewinner Mercury Systems, Airgrup S.L., All Systems und Kappa Optronics wurden aus der gesamten Lieferkette von mehr als 10.000 Lieferanten ausgewählt. Barbara Bergmeier, Head of Operations bei Airbus Defence and Space sagte: „Unsere Lieferanten sind der Schlüssel zu unserem globalen Erfolg, und wir freuen uns über die Gelegenheit, die Top-Performer heute auf dieser Bühne auszeichnen und somit unsere langfristigen Geschäftsbeziehungen und unsere Performance weiter fördern und unterstützen zu können.“

Innovation und Technik für Airbus

Der Best-Performance Award in Equipment & Systems ging an Mercury Systems, die in den Kategorien qualitätsgerechte und pünktliche Lieferung sowie allgemeine Flexibilität, insbesondere in Bezug auf die Unterstützung der C295, 100 Prozent erreicht hat.

Airgrup S.L. wurde für sein ausgezeichnetes Serviceniveau und seine herausragende Kundenansprache mit dem Best-Performance Award in Structure & Materials ausgezeichnet. Airgrup S.L. war auch ein maßgeblicher Partner bei den neuen Entwicklungen für militärische Luftfahrzeugprogramme wie LTA und MRTT.

All Systems sicherte sich den Services & IT Best-Performance Award für Qualität, Flexibilität und AOG-Performance (aircraft on ground) sowie den proaktiven Umgang mit Adhoc-Bedürfnissen bei der Lieferung von Verbrauchsmaterial, Verschleiß- und Standardteilen (CES).

Kappa Optronics GmbH wurde für die überaus engagierte Zusammenarbeit mit Airbus Defence and Space in der Entwicklung einer neuen Generation von Kameras für die MRTT, das neue strategische Mehrzwecktank- und -transportflugzeug, mit dem Best-Innovator Award ausgezeichnet.

Billigflüge: Zahl der Strecken legt deutlich zu

Low Cost-Flugverbindungen ab Deutschland verzeichnen einen neuen Rekord im Winterhalbjahr 2018/2019. Erstmals gibt es 5.325 Starts von Billigfliegern pro Woche womit ein Zuwachs von zehn Prozent zum Vorjahr verbunden ist.

Nach dem Ausscheiden von Air Berlin hat sich der Markt nahezu bereinigt. Eurowings und Norwegian setzen weiter verstärkt auf Low Cost-Ziele außerhalb Europas. Die Verbraucherpreise fallen nach moderatem Anstieg im Vorjahr nun wieder. Parallel verzeichnet der europaweite Markt mit günstigen Flugtickets erneut ein deutliches Plus von sieben Prozent. Diese Ergebnisse stehen im nun erschienenen „Low Cost Monitor 1/2019“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

Soviele billige Flüge wie noch nie

„Wir haben im vergangenen Winterhalbjahr eine neue Rekordsaison der Low Cost Carrier ab Deutschland erlebt“, sagt Studienleiter Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln. „699 Ziele sind nun ab Deutschland per Low Cost-Flieger erreichbar, gegenüber 642 Strecken im Vorjahr.“ Ryanair bietet mittlerweile fast 250 Ziele ab Deutschland an, gefolgt von Eurowings mit 235 Zielen. Es folgen easyJet mit 107 Strecken und Wizz mit 83 Strecken.

Ryanair, easyJet und Wizz konnten im vergangenen Winter ihr Streckennetz deutlich ausbauen, wobei insbesondere easyJet mit 21 neuen Strecken von der Übernahme weiterer ehemaliger Air Berlin-Verbindungen profitiert. „Mit dem Ausscheiden von Air Berlin aus dem Markt entstand zunächst eine Lücke, die nun fast vollständig wieder geschlossen werden konnte“, so Berster weiter. Nach Marktanteil angebotener Flüge dominiert weiter Eurowings mit 51,5 Prozent der preisgünstigen Flugangebote. Eurowings hatte bereits im Winter 2017/2018 zahlreiche Air Berlin-Verbindungen neben easyJet übernommen. Hinter Eurowings verbucht Ryanair 17,9 Prozent und easyJet 16,5 Prozent der angebotenen Flüge im vergangenen Winter.

Bei den ausländischen Zielen ab Deutschland liegt Spanien knapp vor Großbritannien an der Spitze. Aufgrund der hohen Bedeutung Großbritanniens im Luftverkehr haben zahlreiche Airlines Tochtergesellschaften etabliert, um auf den Brexit vorbereitet zu sein. Dabei hat beispielsweise das britische Unternehmen easyJet die Tochter easyJet Europe in Österreich gegründet und nichtbritische Gesellschaften wie Ryanair oder Norwegian haben sich mit Ryanair UK und Norwegian UK in England in Position gebracht.

Kosten steigen, Preise fallen trotzdem – am günstigsten: Wizz Air

Trotz eines steigenden Ölpreises und anziehender Personalkosten fallen die durchschnittlichen Bruttopreise der Low Cost Carrier für einen einfachen Flug zurück auf einen Bereich von 50 bis 106 Euro und sinken damit nach einer Preisspitze von 53 bis 117 Euro im vergangenen Jahr fast wieder auf das Niveau 44 bis 105 Euro von vor zwei Jahren. „Der preisdämpfende Effekt der Übernahme ehemaliger Air Berlin-Strecken durch easyJet neben Eurowings hat sich verstärkt“, erklärt Dr. Peter Berster.

„Neben dem steigenden Wettbewerb greift speziell bei Ryanair der preismindernde Effekt der neuen Handgepäcksregelung, wonach der günstigste Flugpreis nur noch eine kleine Handtasche inkludiert und das große Handgepäckstück zusätzlich bezahlt werden muss.“ Die angegebene Preisspanne fasst die durchschnittlichen Brutto-Flugpreise für eine repräsentative Auswahl an Flugstrecken der in Deutschland bedeutendsten Low Cost-Airlines Eurowings, Ryanair, easyJet und Wizz zusammen.

Günstigster Anbieter im Frühjahr 2019 ist Wizz mit einem Durchschnittspreis von rund 50 Euro pro Ticket. Es folgen easyJet mit 56 Euro, Ryanair mit 59 Euro sowie Eurowings mit 106 Euro. Die Durchschnittspreise werden im Low Cost Monitor auf Grundlage verschiedener Vorausbuchungszeiträume von einem Tag bis zu drei Monaten ermittelt.

Großflughäfen werden wichtiger

Während in vergangenen Zeiten besonders an kleineren Flughäfen wie Weeze und Hahn das Wachstum der Günstigflieger stattgefunden hat, ist in Deutschland mittlerweile ein Trend in Richtung Großflughäfen zu erkennen. Aktuell betrifft dies besonders die größeren Flughäfen Düsseldorf und Berlin-Tegel, die mittlerweile einen Low Cost-Anteil von 42 Prozent beziehungsweise 48 Prozent verzeichnen, wobei Düsseldorf mit rund 1.000 Starts pro Woche das größte Low Cost-Angebot in Deutschland aufweist.

Hier spielt besonders die Übernahme ehemaliger airberlin-Strecken durch easyJet eine große Rolle aber auch ein zusätzlicher Angebotsausbau von Eurowings. In Gesamteuropa haben die Flughäfen Barcelona, Dublin und London Gatwick das größte Angebot im Low Cost Verkehr.

Ryanair und easyJet halten Spitzenposition in Europa

Auch europaweit setzen die Fluggesellschaften mit preiswerten Angeboten ihre Expansion weiter fort. „Das Angebot ist hier um rund sieben Prozent gegenüber dem Winterflugplan des Vorjahres gestiegen“, sagt Dr. Peter Berster. „Dabei bleibt Großbritannien mit über 9.000 Starts pro Woche mit Abstand das Land mit den meisten Flügen in diesem Sektor, gefolgt von Spanien und Deutschland.“

Europaweit ist Ryanair weiter der größte Low Cost Carrier. Mit 12.500 Starts bietet die irische Airline mehr als dreimal so viele Flüge an wie Eurowings. Zweitgrößte Fluggesellschaft ist easyJet in Europa, die insgesamt zwar ein Drittel weniger Flüge anbietet als Ryanair aber immer noch doppelt so viele wie Eurowings. Ryanair und easyJet bieten zusammen fast 50 Prozent aller Low Cost Flüge in Europa an, wobei aktuell 27 Prozent auf den Marktführer Ryanair entfallen.

Ausbau der Langstreckenangebote

Ein starkes Wachstum von über 37 Prozent gibt es auch auf der Langstrecke der Low Cost-Verbindungen. Hier sind besonders Norwegian und Eurowings zu nennen. Während Norwegian von vielen großen Flughäfen in Europa aus operiert, konzentriert sich Eurowings auf die Abflughäfen Düsseldorf und München. Der Einsatz von modernem langstreckentauglichen Fluggerät, wie es Norwegian mit der Boeing 787 und 737 Max 8 unter anderem nach Nordamerika in der Flugplanung hat, führt derzeit zu Engpässen.

Durch das andauernde Flugverbot für die Boeing 737 Max 8 fehlen Norwegian wichtige Flugzeuge in ihrer Flotte, wofür die Airline teuer Ersatzfluggerät anmieten muss. Durch den Einsatz von neuen Modellen des Typs Boeing 737 Max 8 können weniger aufkommensstarke interkontinentale Verbindungen von kleineren Flughäfen aus angeboten werden, beispielsweise von Edinburgh nach Newburgh in den USA. Erstmalig bietet die asiatische Airline Scoot in einem Winterflugplan Verbindungen von Europa nach Singapur an.

Low Cost und traditioneller Linienflugbetrieb

Die Fluggesellschaften gestalten ihr Low Cost Angebot oft sehr unterschiedlich. Dadurch lassen sich nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet. Zunehmend wird die Tendenz sich vermischender Geschäftsmodelle bei den Airlines sichtbar.

Während Ryanair verstärkt auch an Großflughäfen tätig wird und durch Verkauf von Zusatzpaketen versucht, Premiumkunden anzusprechen, greifen Charter Carrier sowie etablierte Fluggesellschaften über Tochtergesellschaften oder eigene Angebote zunehmend in den Markt der preisgünstigen Flugangebote ein. In Deutschland hat Lufthansa ihre innerdeutschen und europäischen Flüge außer von und zu den Drehkreuzflughäfen Frankfurt und München an die Tochtergesellschaft Eurowings abgegeben. Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Januar 2019.

Low Cost in den Bildern

Durchschnittliche Ticketpreise: Im Low Cost Monitor 1/2019 sind die Preise gegenüber dem Vorjahr gefallen.

Anzahl der Flüge pro Woche: Der Low Cost Monitor 1/2019 zeigt erneut ein Wachstum bei den Low Cost Flügen.

Konkurrenzsituation nach Anzahl der Strecken: Der Großteil der Strecken wird nur von einem Anbieter bedient.

Flugzeugstart einer A320 der Wizzair: Wizzair zeigt im DLR Low Cost Monitor 1/2019 im Durchschnitt die günstigsten Flugangebote.

Additive Fertigung für Titanbauteile zertifiziert

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Nach einem erfolgreichen industriellen Prozessaudit durch Airbus am 11. April sowie der Unterzeichnung des Qualifikationsberichtes am 25. April 2019 hat Premium AEROTEC als erster Luftfahrtzulieferer die Gesamtprozessqualifikation für additiv gefertigte Titanbauteile auf Multilaser-Anlagen zum Abschluss gebracht.

Premium AEROTEC hat damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in der additiven Fertigung (3D-Druck) erreicht. „Damit hat Premium AEROTEC erneut seine internationale Vorreiterrolle und Technologieführerschaft in der additiven Fertigung von luftfahrtzugelassenen Strukturbauteilen unter Beweis gestellt“, sagte Dr. Jens Walla, Leiter Produktion und Geschäftsführer von Premium AEROTEC. Diese Gesamtprozessqualifikation auf Multilaser-Anlagen ermöglicht es dem Unternehmen, additive Verfahren in gleicher Weise wie konventionelle Fertigungsverfahren einzusetzen. Teure Prozessbegleitproben und Sonderprüfungen entfallen. Die metallische additive Fertigung wird damit wesentlich kostengünstiger und kommt zu einer deutlich breiteren Anwendung im Bereich der Luftfahrt.

Einzelteile für Airbus A400M

Bereits sehr früh hat Premium AEROTEC die Potenziale der additiven Fertigung erkannt: 2013 starteten erste Entwicklungsmaßnahmen und bereits 2014 wurde eine Anlage zur additiven Fertigung im sogenannten Laser-Pulverbettverfahren beschafft. 2016 gelang dann die erste Einzelteilqualifikation mit der A400M Vent Bend Family – doppelwandige Titanrohre aus dem Belüftungssystem der A400M in der Tankerversion. Damit startete Premium AEROTEC als weltweit erstes Unternehmen eine 3D-Serienproduktion für komplexe Titan-Flugzeugbauteile. Von der Entwicklung über die industrielle Umsetzung und Fertigung bis hin zur Auslieferung des Bauteils entsprechend luftfahrtrechtlicher Vorschriften beherrscht das Unternehmen die gesamte Prozesskette für additiv gefertigte Titanbauteile.

Vor die Einführung dieser neuen Technologie bei zivilen Flugzeugen haben die Aufsichtsbehörden und Airbus sehr hohe Hürden gesetzt, die sich insbesondere auf den statistischen Nachweis hoher Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit sowie besonders hoher Materialgüte beziehen. Um diese Hürden zu überwinden, waren in den vergangenen zwei Jahren intensive Untersuchungen notwendig, um die komplexen Zusammenhänge des Prozesses „Laser-Pulverbettschmelzen“ sowie die Wechselwirkungen mit den notwendigen Folgeprozessen (z.B. Warmbehandlung, heiß-isostatisches Pressen) zu verstehen und zu beherrschen. Dazu wurden mehrere tausend Materialproben aufwendig in unterschiedlichen Testprogrammen geprüft.

Ermöglicht wurde die erfolgreiche Prozessqualifikation durch die enge Zusammenarbeit interdisziplinärer Teams aus Engineering, Technologie, Produktion, Qualitätssicherung und den Supportfunktionen sowie großen Teamgeist. Neben der Prozessqualifikation musste parallel auch die industrielle Qualifikation der gesamten Prozesskette inklusive aller Hilfsprozesse und Lieferanten sichergestellt werden.

12.000 Flugzeuge von Airbus ausgeliefert

Airbus hat heute die Auslieferung des 12.000. Flugzeug in der Firmengeschichte gefeiert. Es war ausgerechnet ein Flugzeug der neuen Familie A220-100, das im kanadischen Mirabel gefertigt wird.

Airbus lieferte das erste Flugzeug, einen A300 B2 1974 an Air France. Das 6.000. Flugzeug wurde 36 Jahre später im Jahr 2010 übergeben. Dass nur neun Jahre später die doppelte Anzahl erreicht wurde, zeigt dass die Produktion hochgefahren wurde und dank der starken Nachfrage fast am Anschlag ist.

Großkunde Delta Air Lines für A220

Mit dem 12.0000. Flugzeug in seiner 50-jährigen Geschichte, gebaut in Kanada und für eine US-Fluggesellschaft unterstreicht Airbus seinen wachsenden Anteil in Nordamerika. Im noch jungen US-Standort Mobile entsteht derzeit eine weitere Fertigungslinie für das neue Muster A220. Das Meilenstein-Flugzeug ist für die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines bestimmt. Für diese ist es seit Oktober schon das 12. A220-Flugzeug. Airbus hatte diese Flugzeugfamilie vom Hersteller Bombardier übernommen. Seit Februar befindet es sich im Liniendienst. Delta Air Lines hat als größter Kunde 90 Flugzeuge des Mittelstreckenjets bestellt.

Recruiting Day der DFS: Mit dem Wachstum gehen

Beim DFS Recruiting Day gewährte die deutsche Flugsicherung an ihrem Hauptsitz in Langen einen Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung.

Wie arbeiten die Fluglotsen in einer der größten Radarkontrollzentralen Europas? Welche Systeme helfen ihnen bei der Arbeit? Welche Fähigkeiten müssen Bewerber mitbringen? Und welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es bei der DFS sonst noch? Auf diese und viele weitere Fragen erhielten am Samstag, 18. Mai, alle, die sich für eine berufliche Zukunft bei der Flugsicherung interessierten, Antworten aus erster Hand.

Die DFS präsentierte das komplette Spektrum ihrer Aktivitäten – von der Aufzeichnung von Flugspuren über aktuelle Forschungsprojekte bis zum Drohnenflug – und informierte über ihre Sozialleistungen sowie Gesundheitsangebote. Außerdem konnten die Besucher eine Führung durch das Aeronautical Information Service Center oder die Kontrollzentrale Langen gewinnen.

Üben am Simulator und Bewerbungstipps

Rund um die Flugsicherungsakademie, an der die DFS die Fluglotsen von morgen ausbildet, waren Informationsangebote aufgebaut. So konnten die jungen Besucher am iPad oder am Sprechfunksimulator testen, ob sie das Zeug zum Fluglotsen haben. Experten informierten über das Auswahlverfahren oder gaben Bewerbungstipps, und Fluglotsen-Azubis berichteten aus erster Hand, wie die Lotsenausbildung genau abläuft. Außerdem gab es Informationen über die weiteren Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der DFS – von der IHK-Ausbildung über duale Studiengänge bis hin zu dem neuen, gemeinsam mit der Hochschule Worms entwickelten Angebot, ein duales Studium mit einer Fluglotsenausbildung zu kombinieren.

Dr. Michael Hann, Personalgeschäftsführer und Arbeitsdirektor der DFS zog ein positives Fazit: „Der Luftverkehr wächst, deshalb muss auch die DFS wachsen. Dazu brauchen wir brauchen junge Menschen, die sich für Luftfahrt begeistern. Und wir brauchen die Besten der Besten, denn Flugsicherung ist nicht irgendein Job: Es geht darum, Jahr für Jahr mehr als drei Millionen Flüge sicher ans Ziel zu bringen. Dafür suchen wir nicht nur Fluglotsen, sondern auch Ingenieure und Techniker, ohne die die Überwachung des Luftraums unmöglich wäre. Das große Interesse am Recruiting Day zeigt: In einem harten Wettbewerb um den Nachwuchs hat die DFS als attraktiver Arbeitgeber gute Chancen.“

Sundair stationiert A320 für Winterziele in Bremen

Die Stralsunder Fluggesellschaft Sundair stationiert zum Spätsommer 2019 einen Airbus A320 am Bremen Airport und bietet Gästen in und um Bremen die Möglichkeit, bequem in ihren Urlaub zu starten.

Der Erstflug ab Bremen findet am 31. August 2019 statt und bringt Reisende auf die griechische Urlaubsinsel Rhodos. Anschließend werden bis zum Beginn des Winterflugplans die beliebten Ferienziele Mallorca, Kreta und Antalya sowie auf den Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura angeflogen.

Airbus für gefragte Ziele viel unterwegs

Ab November startet Sundair zweimal wöchentlich nach Hurghada in Ägypten. Ab Februar ergänzt Marsa Alam zusätzlich das Destinationsportfolio der Airline am Roten Meer. Ergänzend zum Angebot in Ägypten bedient Sundair mit dem Airbus A320 ebenfalls mit je einem wöchentlichen Flug die beliebten Winterziele Teneriffa, Gran Canaria sowie Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln.

Die spanische Ferieninsel Fuerteventura ist zudem ab Februar 2020 mit zwei wöchentlichen Flügen zu erreichen. Insgesamt sind bis zu 22 Starts und Landungen pro Woche ab Bremen Airport geplant. „… Die starke Nachfrage in Bremen hat uns darin bestärkt, unser Engagement auch im nächsten Sommer fortzusetzen und weiter auszubauen. Unsere Gäste können sich auf tolle Urlaubsziele am Mittelmeer, am Roten Meer sowie am Atlantischen Ozean freuen. Dazu gibt es natürlich den guten Sundair Service, den die Kunden von uns kennen“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair.

Sundair ab Bremen Airport

  • 04.11.2019 – 20.04.2020 – Montag: Bremen – Hurghada – Bremen
  • 05.11.2019 – 19.11.2019 – Dienstag: Bremen – Antalya – Bremen
  • 04.02.2020 – 14.04.2020 – Dienstag: Bremen – Fuerteventura – Bremen
  • 06.11.2019 – 15.04.2020 – Mittwoch: Bremen – Teneriffa – Bremen
  • 07.11.2019 – 30.04.2020 – Donnerstag: Bremen – Hurghada – Bremen
  • 01.11.2019 – 22.11.2019 – Freitag: Bremen – Antalya – Bremen
  • 07.02.2020 – 17.04.2020 – Freitag: Bremen – Marsa Alam – Bremen
  • 02.11.2019 – 25.04.2020 – Samstag: Bremen – Fuerteventura – Bremen
  • 03.11.2019 – 19.04.2020 – Sonntag: Bremen – Gran Canaria – Bremen

Deutschland bestellt Airbus A350 XWB

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Die Großraumjets sind neben ihrer Aufgabe als Regierungsflugzeuge auch für den Truppentransport und medizinische Evakuierungsflüge vorgesehen.

Die erste ACJ350-900 XWB soll 2020 ausgeliefert werden, die beiden anderen 2022. Die deutsche Bundesregierung hat drei ACJ350-900 XWB fest in Auftrag gegeben und wird damit zum ersten staatlichen Kunden dieses Typs nach verschiedenen privaten Käufern. Die Flugbereitschaft machte in letzter Zeit wegen Probleme ihrer älteren Flieger auf sich aufmerksam. Einmal musste die Bundeskanzlerin sogar wegen technischer Probleme umkehren. Mit dem A350 als Airbus Corporate Jet kommen wieder Flugzeuge state-of-the-art in die Flotte.

A350 XWB: Kabine mit Komfort und Flexibilität

Die Kabinenausrüstung wird durch das Easyfit-Konzept für ACJ-Flugzeuge mit vorinstallierten Befestigungspunkten und standardisierten Schnittstellen für Trennwände und Einrichtungen im CFK-Rumpf wesentlich erleichtert. „Die ACJ350 XWB ist der ultimative, modernste VIP-Jet für Langstrecken. Sie kann große Gruppen in überragendem Komfort effizient und zuverlässig nonstop um die Welt befördern“, erklärte Benoit Defforge, President von Airbus Corporate Jets (ACJ).

Die A350 XWB weist als erstes Airbus-Flugzeug sowohl einen Rumpf als auch Flügel aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) auf. Das Material ist äußerst ermüdungs- und korrosionsbeständig und spart zudem Gewicht. Weitere technische Merkmale des Großraumjets sind der größere Komfort eines höheren Kabinendrucks und aerodynamisch effiziente Flügel, die ihre Form im Flug verändern. Die neueste Version des gemeinsamen Airbus-Cockpits erleichtert und verkürzt zudem die Schulung von Piloten für den Umstieg auf dieses Modell.

Flugzeit 22 Stunden nonstop

Airbus hat für die A350 XWB bisher rund 900 Bestellungen verbucht. Mehr als 250 dieser Flugzeuge fliegen bereits im Airline-Dienst. Die ACJ350-900 XWB kann in ihrer Ultralangstreckenausführung 25 Passagiere über 11.100 nm/20.550 km befördern und mehr als 22 Stunden in der Luft bleiben. Rund 200 Airbus Corporate Jets sind weltweit im Einsatz und fliegen auf allen Kontinenten einschließlich der Antarktis.

Erstflug eines A350 für Japan Airlines

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Bei Airbus in Toulouse hat der erste Langstreckenjet A350-900 für Japan Airlines (JAL) seinen Jungfernflug geleistet. Für das erste Flugzeug A350-900 gab es ein besonderes Logo auf dem Rumpf.

Bis zur Auslieferung und Übergabe der A350 kommen nun noch die Ausstattung mit der Kabine und Bodentests. JAL hat insgesamt 31 Flugzeuge der A350 XWB bestellt. 18 davon als A350-900 und 13 der bisher größten XWB-Version A350-1000. Die Fluggesellschaft wird das Langstreckenflugzeug – mit Platz für 369 Passagiere in drei Klassen – zunächst auf Inlandsstrecken in Japan einsetzen.

Flugbetrieb bei Nacht um München

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Im Auftrag der Flugsicherung finden am Münchner Flughafen vom 20. Mai bis voraussichtlich 21. Mai 2019 Flugvermessungen im Zusammenhang mit der neuen Funknavigationsanlage Ottersberg (DVOR/DME) statt.

Die Flugvermessungen beginnen an den genannten Tagen gegen 22:00 Uhr und sind um zirka 03:00 Uhr des darauffolgenden Tages beendet. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen kommen, müssen die Vermessungsflüge fortgeführt werden, bis die notwendigen Ergebnisse vorliegen. Vermessungsflüge nach Mitternacht sollen auf das Mindestmaß beschränkt werden. Dabei sollen, soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermieden werden.

Aufgrund des Verkehrsaufkommens am Münchner Flughafen wird es notwendig, die geplanten Messflüge in die oben angegebene, verkehrsarme Zeit zu legen. Zum Einsatz kommt dabei ein Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Nur durch eine aufwändige Flugvermessung, die in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben ist, kann garantiert werden, dass beispielsweise technischen Anlagen die geforderte Genauigkeit aufweisen.

Vorerst keine Arbeiten an Piste in Köln Bonn

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Die ursprünglich für dieses Wochenende (18./19. Mai) angekündigten Ausbesserungsarbeiten auf der Asphaltdecke der großen Start- und Landebahn des Köln Bonn Airpoirts finden aus Witterungsgründen nicht statt.

Ein Nachholtermin soll frühzeitig bekanntgegeben werden. Durchgeführt werden an zwei Tagen in der kommenden Woche (Mittwoch, 22.05. und Donnerstag, 23.05.) untergeordnete Arbeiten entlang der großen Start- und Landebahn – etwa an der Befeuerung. Auch routinemäßige Mäharbeiten stehen an. Von 08:00 bis 18:00 Uhr wird die Bahn an den beiden Tagen gesperrt, der Flugbetrieb wird in dieser Zeit über die Querwindbahn und die kleine Parallelbahn abgewickelt.

Software-Update für Boeing 737 MAX fertig

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Boeing hat das Software-Update für die neue 737 MAX fertiggestellt, das die Fehler beheben soll durch die es vermutlich zu zwei Abstürzen des neuen Flugzeugs gekommen war.

Das neueste Flugzeug von dem US-Hersteller war von den Behörden gegroundet worden, nachdem es zwei ähnlich verlaufene Abstürze kurz nach dem Start gegeben hatte. Laut Boeing sind neben der Flugsteuerungssoftware MCAS (Funktionsweise hier) auch die begleitenden Simulatortests und Flugversuche abgeschlossen. Der Flugzeugbauer hat die 737 MAX demnach in 207 Testflügen mit insgesamt 360 Flugstunden mit überarbeiteter MCAS geprüft.

Korrektur erledigt, neue Zulassung

Die US-Bundesbehörde für die Flugaufsicht FAA soll nun alle Informationen zugestellt bekommen, wie die Piloten mit dem Flugzeug in verschiedenen Szenarien interagieren und wie die Cockpitanzeigen funktionieren. Danach soll der neue Zulassungsplan für das Flugzeug aufgestellt und die finale Dokumentation erstellt werden. Boeings Chef Dennis Muilenburg sagte, man bereite sich auf den letzen Zulassungsflug vor. Zudem will Beoing für Betreiber um den Globus eine Konferenzserie starten, um die Wiedereinflottung und den langfristigen Betrieb zu unterstützen.

10. Jubiläum im Aviation Valley für MTU in Polen

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Heute hat der Standort im polnischen Aviation Valley bei Rzeszów rund 900 Mitarbeiter – und ist ein nicht mehr wegzudenkender Pfeiler im Fertigungsverbund von Deutschlands führendem Triebwerkshersteller.

Zehn Jahre ist es her, dass bei der MTU Aero Engines Polska 200 Mitarbeiter mit der Produktion der ersten Triebwerkskomponenten begonnen haben. Den ersten großen Wachstumsschub hatte die MTU Aero Engines Polska mit der Aufstockung des MTU-Anteils am V2500 im Jahr 2012 erhalten. Der Standort übernimmt seither für das aktuell zahlenstärkste Programm für die MTU wesentliche Verantwortung in den Bereichen Logistik, Beschaffung, Konstruktion und Qualitätssicherung. Zum Jubiläum fand am 16. Mai eine Feierstunde mit Mitarbeitern und Vertretern der lokalen Politik und Wirtschaft statt.

Deutsch-polnische Erfolgsgeschichte

„Wir können ohne Übertreibung sagen: Die Geschichte der MTU Aero Engines Polska ist eine deutsch-polnische Erfolgsgeschichte“, so MTU-COO Lars Wagner anlässlich der Feierlichkeiten. „Die Geschäftsentwicklung hat unsere Erwartungen klar übertroffen. Der Standort leistet einen ganz wesentlichen Beitrag zu den exzellenten Zahlen, die wir in den vergangenen Jahren präsentiert haben. Durch ihre sukzessive Portfolioerweiterung sichert die MTU Aero Engines Polska zudem den Fertigungshochlauf der neuen Programme am größten Produktionsstandort des Unternehmens in München mit ab.“

Geschäftsführer Krzysztof Zuzak, seit der ersten Stunde in dieser Funktion an Bord, spielt die Anerkennung zurück: „Ohne den Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit der Mitarbeiter sowie die Unterstützung aus München wäre uns das nicht gelungen. Wir haben unsere Aktivitäten mit einigen wenigen Triebwerksmodellen begonnen und haben nun Antriebssysteme von 48 Flugzeugtypen im Portfolio. Unser Anspruch ist es seit jeher, unseren Partnern und Kunden beste Qualität und Hightech zu bieten. Ausgestattet mit neuester Infrastruktur sind wir in der Lage, modernste Technologien wie Hochgeschwindigkeitsfräsen oder additive Verfahren umzusetzen.“

Fertigung und Entwicklung für neue Flugzeuge

Neben Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten gehören die Produktion von Komponenten, die Modulmontage und die Teilereparatur zu den Arbeitsschwerpunkten der polnischen Tochtergesellschaft. Das Werk ist in diesem Rahmen für alle wesentlichen zivilen MTU-Programme tätig, etwa für Triebwerke der A220 und der A320- und A320neo-Familie von Airbus, der Boeing-Jets 787 Dreamliner und 777X oder Businessjet-Programme von Cessna und Gulfstream. Gleiches gilt für die Industriegasturbinen der LM6000-Serie von General Electric (GE). Der Standort deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Entwicklung – aerodynamische Auslegung, Strukturmechanik und thermodynamische Optimierung – bis hin zur Fertigung und Reparatur.

Im November 2018 begann die zweite Erweiterungsstufe. Sie vergrößert die bestehende Betriebsfläche etwa binnen eines Jahres um weitere 11.400 Quadratmeter. Einerseits, um Platz zu schaffen für neue Technologien wie beispielsweise die additive Fertigung. Andererseits, um die steigenden Produktionsmengen von Komponenten für die neuesten Getriebefan-Triebwerke bewältigen zu können. Mit der für das Jahresende 2019 geplanten Inbetriebnahme steigt die Gesamtbetriebsfläche des Standorts auf fast 40.000 Quadratmeter und wird die Belegschaft auf über 900 Mitarbeiter wachsen lassen.

Lufthansa fordert Gehälter von UFO-Funktionären zurück

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Lufthansa hat ihre interne Untersuchung über die Praxis zur Freistellung und Vergütung von Funktionsträgern der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) abgeschlossen.

Der Untersuchungsbericht bestätigt, dass UFO Funktionäre für ihre gewerkschaftlichen Tätigkeiten sowohl Gehälter von Lufthansa als auch von der Gewerkschaft UFO erhalten haben.

Ohne Freistellung: „Weißer Dienstplan“

Die Behauptung einzelner UFO-Funktionäre, dass dies jeweils explizit so vereinbart worden sei, hat die Untersuchung nicht bestätigt. Vielmehr hat sich bei den betroffenen UFO-Funktionären schleichend die Praxis sogenannter „weißer Dienstpläne“ entwickelt. Dabei handelt es sich um leere Dienstpläne bei Weiterbezug des Gehalts, ohne dass Flugstunden abgeleistet wurden oder der notwendige Antrag auf Freistellung für Gewerkschaftstätigkeiten und die Erstattung der Gehälter durch UFO erfolgt wäre.

Lufthansa hat Schwächen im Prozess erkannt und beseitigt. Die Freistellung von UFO-Funktionären erfolgt nun wieder vollumfänglich nach den für Gewerkschaftsmitglieder geltenden Regularien. Lufthansa hat die Freistellungen für die betreffenden Mitarbeiter für den Zeitraum von 2015 bis 2018 in Rechnung gestellt. Darüber hinaus bestätigt der Untersuchungsbericht, dass durch die Fortzahlung der Gehälter keine unzulässige Gegnerfinanzierung von UFO vorliegt. Die Lufthansa habe keinerlei Anzeichen für etwaige Gegenleistungen gefunden.

Lufthansa fordert Gehälter zurück

Zwischen Lufthansa und der Gewerkschaft UFO ist vereinbart, dass Funktionäre der Gewerkschaft vom Unternehmen von der Arbeit freigestellt werden können, um Aufgaben für die Gewerkschaft wahrzunehmen. Allerdings muss die Gewerkschaft hierfür einen Antrag stellen und das Gehalt für die Mitarbeiter durch einen funktionsabhängigen Pauschalbetrag erstatten. In den betreffenden Fällen waren weder durch die betreffenden Mitarbeiter noch durch die Gewerkschaft Anträge auf erstattungsfähige Freistellung gestellt worden. Andere Funktionäre hingegen haben nachweislich die vereinbarten Anträge ordnungsgemäß gestellt.

Die Rückzahlungen der zu viel gezahlten Gehälter klärt Lufthansa mit zwei UFO-Funktionären und der Gewerkschaft vor dem Arbeitsgericht Frankfurt beziehungsweise Darmstadt. Mit einem weiteren UFO-Funktionär konnte sich Lufthansa gütlich über die Rückforderung des Gehalts, das vom Unternehmen für die Zeit gewerkschaftlicher Tätigkeit gezahlt worden war, einigen.

Gehälter ohne Flugstunden aufgefallen

Den Anstoß zur Untersuchung hatte eine außerordentliche Mitgliederversammlung der UFO im November 2018 gegeben. Auf dieser waren Details zur Vergütung einzelner Gewerkschaftsfunktionäre publik geworden. Aus diesem Anlass hatte Lufthansa die Gehaltszahlungen an die betreffenden Mitarbeiter der UFO überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass einzelne Mitarbeiter Gehälter bezogen, obwohl sie keine Flugstunden geleistet hatten. Lufthansa hatte daraufhin die interne Untersuchung über die Praxis bei Freistellung und Vergütung von Funktionsträgern der UFO eingeleitet.

Flüge zur Vermessung des ILS am Bodensee

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Zur Vermessung des Instrumentenlandesystems (ILS) finden am Bodensee-Airport Friedrichshafen besondere Flüge statt.

Die Vermessungsflüge sind für Montag, den 20.05.2019 und Dienstag, 21.05.2019 sind am Bodensee-Airport Friedrichshafen geplant. Dabei wird das elektronische Instrumentenlandessystem (ILS) der Flughafen Friedrichshafen GmbH überprüft.

Regelmäßige Überprüfung des ILS

Diese Messflüge sind vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung vorge-schrieben und dienen zur Überprüfung der korrekten ausgestrahlten Anflugrichtung und des Anflugwinkels innerhalb des Instrumentenlandesystems. Diese Vermessung wird routinemäßig zweimal jährlich durchgeführt und dauert ein bis zwei Tage. Damit verbunden sind mehrfach zu wiederholende Anflüge des Messflugzeugs auf den Flughafen Friedrichshafen aus beiden Anflugrichtungen.

Da bei der Durchführung dieser Messflüge der direkte Sichtkontakt zum Messflugzeug erforderlich ist, sind Beginn und Ende der Vermessung abhängig von den jeweils herrschenden Sicht- und Wetterbedingungen. Es ist daher möglich, dass die geplanten Vermessungsflüge aufgrund schlechter Sichtverhältnisse kurzfristig verschoben werden müssen.