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Torsten Schrank neuer CFO am Flughafen Köln/Bonn

Der 44-Jährige Schrank wird künftig als CFO (Chief Financial Officer) die Bereiche Finanzen, Personal, Infrastruktur und Informationstechnik verantworten.

Torsten Schrank hat heute seine Tätigkeit bei der Flughafen Köln/Bonn GmbH als neuer Geschäftsführer aufgenommen. „Ich freue mich sehr auf die neue, spannende Aufgabe. Mit meiner Erfahrung möchte ich dazu beitragen, gemeinsam mit meinem Geschäftsführer-Kollegen Johan Vanneste und dem gesamten Team den Flughafen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, so Torsten Schrank an seinem ersten Arbeitstag.

Jahrzehnte Erfahrung aus München

„Mit Torsten Schrank konnten wir einen sehr erfahrenen, kompetenten Kollegen für unseren Airport gewinnen, der über einen ausgeprägten kaufmännischen Hintergrund verfügt. Ich freue mich auch sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Torsten Schrank war zuvor mehr als 20 Jahre lang in verschiedenen Funktionen und Führungspositionen am Flughafen München tätig.

Dort leitete er unter anderem das Konzern-Controlling sowie das Beteiligungsmanagement und war auch maßgeblich für die erfolgreiche Umsetzung eines unternehmensweiten Programms zur Ergebnisverbesserung verantwortlich. Darüber hinaus war der gebürtige Kölner mit der Planung und Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen betraut, etwa dem neuen „Satelliten-Terminal“.

Drohnen erhalten Know-how für Hindernisflug

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Paket-Drohnen, Lufttaxis oder unbemannte Luftfahrzeuge für Inspektionen werden zukünftig in Städten fliegen und interagieren. Dafür müssen sie einander erkennen und ausweichen können und das am besten schon vor dem Abheben.

Mit erfolgreichen Flugversuchen an der Hamburger Köhlbrandbrücke Ende April 2019 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Partnern im Projekt City-ATM gezeigt, wie die Kooperation von Drohnen bei der beispielhaften Befliegung einer Brücke bei laufendem Schiffs- und Straßenverkehr schon heute funktioniert.

„Wir haben unter sehr realistischen Bedingungen demonstriert, wie mit Hilfe von vernetzter Flugplanung, Registrierung und Identifikation bis hin zur Flugüberwachung, Konflikterkennung und Konfliktvermeidung automatisch fliegende Kamera-Drohnen gemeinsam sicher in einem städtischen Luftraum agieren können“, erklärt der Projektleiter Stefan Kern vom DLR-Institut für Flugführung. „Der Anwendungsfall einer Brückenbefliegung war ein ideales Testszenario, weil hierbei die Drohnen besonders eng und dynamisch zusammenarbeiten mussten.“

Mehrfach gegen Ausfall gesicherte Kommunikation

Nach der Freigabe der Flüge stiegen am 24. April 2019 zwei Drohnen kurz nacheinander auf. Ihrer Flugmissionen folgend und unter Berücksichtigung der Schifffahrt flogen beide Drohnen entlang vorgegebener Routen seitlich und unterhalb der Köhlbrandbrücke. Jeweils zwei von drei Drohnen waren jeweils gleichzeitig in der Luft. Die beteiligten unbemannten Luftfahrtzeuge der insgesamt drei DLR-Institute für Flugführung, für Flugsystemtechnik sowie für Kommunikation und Navigation waren dabei mit spezieller Technik ausgestattet, die eine Positions- und Statusermittlung sowie eine mehrfach gegen Ausfall gesicherte Kommunikation („HyraCom“) zwischen den Drohnen und der Kontrollstation ermöglichte.

Die DFS Deutsche Flugsicherung stellte alle Positionen der Drohnen zur Verfügung und ermöglichte so eine ganzheitliche Luftlagedarstellung. Durch die ständige Positionsübermittlung konnten die Piloten auf der Kontrollstation ein Luftlagebild mit allen Konflikten sehen. Neben der Erprobung des Gesamtsystems in mehreren Flügen konnte auch die beispielhafte Erkennung feiner Risse erfolgreich demonstriert werden.

Detaillierte Flugplanung

Die Flugversuche, die in Kooperation mit der Hamburg Port Authority (HPA) sowie den Partnern NXP Semiconductors, KopterKraft, FlyNex, DFS Deutsche Flugsicherung, Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) und Auterion stattfanden, sind Teil des Projekts City-ATM, in dem die Forscher und Praxispartner an Konzepten und neuen Technologien arbeiten, wie Drohnen – als neue Luftverkehrsteilnehmer – sicher in den urbanen Luftraum integriert werden können.

Das für City-ATM entwickelte System umfasst mehrere Schritte. Zu Beginn werden die Piloten und Drohnen für eine Startfreigabe elektronisch registriert und authentifiziert mittels Technologien der Firmen NXP Semiconductors und FlyNex. Parallel findet die Planung der Flugmissionen statt unter Berücksichtigung räumlicher Flugbeschränkungen (sogenannter Geofences). Sobald die grundlegende Wegpunktplanung abgeschlossen ist, wird diese in Flugwege (Trajektorien) umgewandelt. Das System berücksichtigt dabei die Flugperformance der Geräte sowie örtliche und zeitliche Rahmenbedingungen.

So können schon vor dem Start mögliche Konflikte erkannt werden. Gerade für Flüge über große Distanzen – im Falle von Drohnen somit außerhalb der Sichtweite des Steuerers – ist es wichtig, andere Luftraumnutzer frühzeitig zu erkennen und diesen ausweichen zu können. Für die Testflüge in Hamburg kam hierfür die Bodenkontrollstation für Drohnen („U-Fly“) des Instituts für Flugführung zum Einsatz.

In den folgenden Projektphasen bis Ende 2020 wird das City-ATM System, um weitere Services ergänzt und für weitere Anwendungsfälle erprobt. Dabei wollen die Forscher beispielsweise Abläufe für den bevorzugten Einsatz von Drohnen für Rettungskräfte untersuchen. Das Forschungsprojekt City-ATM wird unter anderem mit Mitteln des Programms Luftfahrtforschung des DLR finanziert.

Kameradrohne mit Köhlbrandbrücke in Bildern

Drei Kameradrohnen im Testeinsatz: Jeweils zwei von drei Drohnen waren bei den Flugversuchen des Forschungsprojekts City-ATM jeweils gleichzeitig in der Luft, um die Interaktion im städtischen Luftraum zu erproben.

Überwachung der Drohnenflüge am Boden: Durch eine ständige Positionsübermittlung konnten die Piloten auf der Kontrollstation am Boden ein immer aktuelles Luftlagebild mit allen Konflikten sehen.

Testszenario Brückenbefliegung: Der Anwendungsfall einer Brückenbefliegung ist ein ideales Testszenario für den Einsatz von Drohnen im städtischen Luftraum, weil hierbei die Drohnen besonders eng und dynamisch zusammenarbeiten müssen.

Drohnenflug entlang eines Brückenpfeiler: Bei den Flugversuchen des Forschungsprojekts City-ATM flogen Kameradrohnen seitlich und entlang der Köhlbrandbrücke in Hamburg.

Flugversuche im Rahmen des Forschungsprojekts City-ATM in Hamburg zeigten, wie die Kooperation von Drohnen bei der beispielhaften Befliegung einer Brücke (Köhlbrandbrücke) bei laufendem Schiffs- und Straßenverkehr schon heute funktioniert.

Schaden am Regierungsflugzeug durch Unachtsamkeit

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Am Montag, den 13. Mai, rollte ein Handling-Fahrzeug am Dortmund Airportführungslosin die Regierungsmaschine, mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel von Dortmund nach Berlin fliegen sollte.

Das Fahrzeug wurde zuvor von einer Mitarbeiterin gefahren, die an der beschädigten Maschine eine dienstliche Aufgabe zu erledigen hatte. Das Fahrzeug setzte sich selbstständig in Bewegung, nachdem die Mitarbeiterin ausgestiegen und zum Flugzeug gegangen war. Da ein technischer Defekt am Fahrzeug inzwischen durch einen KFZ-Gutachter ausgeschlossen wurde, ist das Fahrzeug offensichtlich nicht ordnungsgemäß gesichert worden. Die Global 5000 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigungsteht zurzeit noch am Dortmund Airport. Die Untersuchungen der Luftwaffe an der Maschine laufen noch.

Menschliches Versagen

„Sicherheit hat am Dortmund Airport oberste Priorität. Am Flugzeug befanden sich nur Personen, die dienstlich mit der Abwicklung des Flugeszu tun hatten. Medienberichte über angebliche Selfi-Aufnahmen waren rein spekulativen Ursprungs. Für die Bundeskanzlerin, alle weiteren Passagiere und die Crew bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Auch wenn wir alles dafür tun, dass keine Fehler passieren – überall dort, wo Menschen miteinander arbeiten, können diese leider nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden. Wir entschuldigen uns nochmals für alle Unannehmlichkeiten, die durch den Vorfall entstanden sind“, so Flughafen-Chef Udo Mager.

Dominik Wiehage im Vorstand des BDF

Auf der aktuellen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF) in Frankfurt am Main wurde Dominik Wiehage, Geschäftsführer der LGW Luftfahrtgesellschaft Walter mbH, in den Vorstand des BDF gewählt.

Dominik Wiehage (42) war Mitte April 2019 als Chief Operating Officer (COO) in die Geschäftsführung der LGW eingetreten und leitet sie seitdem. Am 01. April war die LGW neues Mitglied im BDF geworden. Mit Dominik Wiehage ist die LGW nun auch im BDF-Vorstand vertreten. Der studierte Jurist Dominik Wiehage war zuletzt beim Flughafen Köln/Bonn Geschäftsbereichsleiter Ground Services und Prokurist. Davor war er bei Germanwings und Eurowings in den Bereichen Passenger Experience und als Head of Area and Station Management tätig.

Dominik Wiehage: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen der deutschen Airlines und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Für die LGW ist es von großer Bedeutung, die regulatorischen und wettbewerblichen Rahmenbedingungen für die deutschen Fluggesellschaften zu verbessern und den Luftverkehr am Standort Deutschland insgesamt zu stärken. Hierzu werden wir als Regionalfluggesellschaft im BDF unseren Beitrag leisten.“

Oslo ab Hamburg im Eurowings-Winterprogramm

Eurowings baut ihr Streckennetz nach Skandinavien weiter aus: Im kommenden Winterflugplan 2019/20 verbindet die Airline erstmals Hamburg mit Oslo.

Start der neuen Strecke ist am 27. Oktober 2019. Abflug ab Hamburg ist unter der Flugnummer EW 7198 vormittags, der Rückflug EW 7199 ab Oslo startet jeweils am frühen Nachmittag. Eurowings bedient die neue Strecke mit einem Airbus: Zwölf Plätze sind an allen Tagen in der komfortablen BIZclass zu haben. Die neue tägliche Flugverbindung soll jetzt ab 39,99 Euro One-Way buchbar sein.

Kultur und Wintersport in Norwegen

Die norwegische Hauptstadt liegt am Ende des Oslofjords, im Ballungsraum Oslo lebt gut ein Drittel aller Norweger. Die Stadt ist eines der größten Handelszentren des Landes und Sitz zahlreicher Universitäten und Hochschulen. Im Winter lockt die zwischen Waldgebieten der Oslomarka und den Gewässern des Oslofjords liegende Stadt mit unzähligen Wintersportmöglichkeiten in der direkten Umgebung. Auf der Halbinsel Bygdøy finden sich mehrere bedeutende Museen wie das Fram-Haus, das Kon-Tiki-Museum, das Seefahrtsmuseum und das Wikingerschiffmuseum.

Eurowings fliegt in Oslo den Flughafen Gardermoen (OSL) an. Der neue Airport liegt rund 50 Kilometer nördlich der Stadt und ist seit seiner Inbetriebnahme Anfang 1997 der wichtigste internationale Flughafen Norwegens. Der Express Zug (Flytoget) verbindet den Flughafen in 23 Minuten mit dem Stadtzentrum, zusätzlich gibt es Lokalzüge. Busse (Flybussen) verkehren ebenfalls zwischen dem Flughafen und diversen Punkten im Zentrum.

Ryanair nimmt Cloud-Service für Pilotentraining

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Damit bietet Ryanair den weltweit ersten Cloud-basierten mobilen Dienst CEFA AMS (Aviation Mobile Services) für seine Pilotenausbildungsprogramme an.

Ryanair gab jetzt eine sechsjährige Vereinbarung mit CEFA Aviation, einem führenden Anbieter von Software und Dienstleistungen für Flugsicherheits- und Pilotenausbildung, bekannt. In Brüssel sagte Ryanairs Chefpilot Ray Conway: „Diese Partnerschaft markiert den Beginn des nächsten Kapitels der Ryanair-Pilotenausbildung und wird neue Maßstäbe setzen, um unseren Besatzungen konstruktives Feedback zu geben. Im Laufe des nächsten Jahres werden wir die Leistung der Piloten überwachen, um sicherzustellen, dass unsere Piloten nicht nur die höchsten Sicherheits- und Effizienzstandards der Branche erfüllen, sondern auch in den kommenden Jahren neue Standards für Spitzenleistungen setzen.

Die Schulung nach höchsten Sicherheits- und Effizienzstandards ist und bleibt für Ryanair von höchster Priorität. Unser Fokus auf Sicherheit ist unaufhaltsam. Unsere Piloten gehören zu den Besten der Branche und unsere 34-jährige Sicherheitserfahrung spricht für sich. Die Innovation mit diesem neuen mobilen Dienst ist eine Weiterentwicklung unserer dreijährigen Unternehmenssicherheitsstrategie, die sicherstellt, dass Sicherheit weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns bei Ryanair steht.“

Piloten können Trainingusflüge nachbereiten

Mit dieser neuen Partnerschaft, die auf dem EASA Safety in Aviation Forum for Europe in Brüssel ins Leben gerufen wurde, wird Ryanair die erste Fluggesellschaft in Europa sein, die diese bahnbrechende Pilotentrainingsinnovation einführt, mit der einzigen App der Welt, die es Piloten ermöglicht, ihre Flüge nach der Landung auf ihrem Tablet zu wiederholen. Dominique Mineo, CEO und Gründer von CEFA Aviation, sagte: „Wir sind sehr zufrieden, mit der Nummer eins in Europa zusammenzuarbeiten und diesen Low-Cost-Carrier in der CEFA AMS-Community zu begrüßen. Nach Asien und unserem Erstkunden All Nippon Airways ist es sehr wichtig, unsere Innovationskraft innerhalb Europas mit der Nummer eins auf diesem Kontinent und einer Fluggesellschaft mit einem absoluten Bekenntnis zum sicheren Betrieb einzusetzen. Wir werden von dieser neuen Zusammenarbeit durch die Ryanairs Erfahrungen aus der Praxis profitieren, die es uns ermöglicht, unseren mobilen Service kontinuierlich zu verbessern“.

Captain Andy O’Shea, Head of Crew Training bei Ryanair, sagte: „Die Implementierung des weltweit ersten mobilen Dienstes von CEFA Aviation beweist die Innovationskraft von Ryanair sowie unseren starken Wunsch, den von der EASA geforderten Paradigmenwechsel bei der Pilotenausbildung zu leiten. Unsere Fluggesellschaft setzt große Hoffnungen auf CEFA AMS, das sich in unser weltweit führendes OFDM-System (Operational Flight Data Monitoring) integriert, das 2004 flottenweit eingeführt wurde.

Airbus befördert Bouvier und de Castelbajac

Antoine Bouvier habe laut Guillaume Faury, CEO von Airbus, in seiner Position als CEO von MBDA, die er seit 2007 innehatte, Führungskompetenz bewiesen und das Unternehmen zum bedeutendsten Lenkflugkörperunternehmen Europas gemacht. Airbus SE hat Antoine Bouvier, 59, mit Wirkung zum 01. Juni 2019 zum Head of Strategy, Mergers & Acquisitions und Public Affairs ernannt.

In dieser Position wird Bouvier (im Titelbild) an Guillaume Faury, Chief Executive Officer (CEO) von Airbus berichten. Bei MBDA folgt Eric Béranger, 56, auf Antoine Bouvier als CEO. Béranger hat bereits verschiedene Führungspositionen bei Airbus Defence and Space bekleidet. Seine Ernennung erfolgt ebenfalls zum 01. Juni 2019. MBDA, ein Joint Venture zwischen Airbus (37,5 Prozent), BAE Systems PLC (37,5 Prozent) und Leonardo S.p.A. (25 Prozent), ist Europas führendes Lenkflugkörper-Systemhaus.

Neue Leitung für Airbus Asien-Pazifik

Zudem wird Patrick de Castelbajac, 47, mit Wirkung zum 01. Juni 2019 Head of Region Asia-Pacific von Airbus. In dieser Funktion folgt er auf Jean-Marc Nasr, der vor kurzem zum Executive Vice-President Space Systems von Airbus Defence and Space ernannt wurde. Patrick de Castelbajac übernimmt zum 01. Juli 2019 außerdem die Position als Head of Sales Asia-Pacific des Verkehrsflugzeuggeschäfts des Konzerns. Er wird an Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Mitglied des Executive Committee von Airbus, berichten.

„Die heute bekanntgegebenen Veränderungen im Führungsteam sind weitere wichtige Bestandteile, mit denen wir die Zukunft des Konzerns gestalten“, sagte Guillaume Faury. „Antoine verfügt über umfassende Erfahrung im Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungssektor und strategischen Weitblick in einem internationalen Umfeld.“

„Mit Eric Béranger tritt eine renommierter Industriemanager Antoines Nachfolge im Board of Directors von MBDA an. Er übernimmt die Position des CEO von MBDA und ich wünsche ihm für diese neue berufliche Herausforderung viel Erfolg“, sagte Faury. Und fügte hinzu: „Mit dem Asien-Pazifik-Raum wird Patrick de Castelbajac eine der wichtigsten strategischen Wachstumsregionen von Airbus verantworten. Patrick hat bei Airbus und ATR bewiesen, dass er über tiefgehende Fachkenntnisse und eine große Nähe zu unseren Stakeholdern verfügt – wichtige Assets, die für die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Geschäfts in diesem dynamischen Teil der Welt unverzichtbar sind.“

A380 im Überflug der Formel 1 in Barcelona

Beim spanischen Grand Prix der Formel 1® in Barcelona brachte Sponsor Emirates den Zuschauern einen besonderen Gruß. Eine brandneue A380 überflog die Rennstrecke in niedriger Höhe.

Emirates ist der größte Betreiber für den Airbus A380 und hat über 100 Flugzeuge des Musters in der Flotte. Die A380 mit der Registrierung A6-EVC ist der jüngste Flottenzugang und kam direkt aus dem Delivery Center von Airbus in Hamburg. Auf dem Weg nach Dubai legte das Flugzeug extra einen Zwischenstop ein Barcelona ein, um den Zuschauern der Formel 1® einen Überflug darzubieten. Der Superjumbo manövrierte dabei in einer Höhe von nur 1.000 Fuß und einer Geschwindigkeit von 180 Knoten über der Rennstrecke.

Nationale Konferenz: Satelliten für Kommunikation

Ein Satellit bietet in seinen verschiedenen Konfigurationen von Megakonstellationen im erdnahen Orbit bis hin zu VHTS-Satelliten im geostationären Orbit eine große Bandbreite von Möglichkeiten, um bodengebundene Infrastruktur zu ergänzen.

Unsere Informationsgesellschaft steht vor einer Herausforderung: Stetig wachsende Datenmengen müssen immer schneller weltweit übertragen werden, damit wir von den technischen Errungenschaften unserer Zeit profitieren können. Inzwischen ist aber klar geworden, dass diese Themen und Ziele alleine mit terrestrischer Infrastruktur kaum zu erreichen sind. „Heinrich Hertz“ soll ab dem Jahr 2021 die Erde auf einer geostationären Umlaufbahn in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern umkreisen. An Bord befinden sich neben neuen Technologien, die unter Weltraumbedingungen getestet werden sollen, rund 20 Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik.

Deutschlands Konferenz für Satellitenkommunikation

Satelliten haben sogar unter bestimmten Voraussetzungen Vorteile gegenüber terrestrischen Lösungen. Diese und weitere Aspekte der Ausgestaltung unseres digitalen Kommunikationsnetzes diskutieren mehr als 300 Teilnehmer der 6. nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat zu der zweitägigen Konferenz am 14. und 15. Mai 2019 nach Bonn eingeladen. Dr. Roland Wattenbach, Abteilungsleiter Satellitenkommunikation im DLR Raumfahrtmanagement, erläutert die Schwerpunkte der Konferenz in einem Interview.

Es ist die sechste nationale Konferenz zur Satellitenkommunikation, zu der das DLR Raumfahrtmanagement einlädt. Unter den Ausstellern finden sich international agierende Unternehmen wie Airbus und OHB, aber auch kleine, regional verankerte Firmen und Wissenschaftseinrichtungen wir die Universität der Bundeswehr in München. Was sagt das über den Raumfahrtstandort Deutschland?

Dr. Roland Wattenbach: Die Konferenz widmet sich alleine nur dem Thema Satellitenkommunikation, ein Bereich, der von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Trotzdem treffen sich alle zwei Jahre rund 300 Mitarbeiter der führenden Firmen und Wissenschaftsinstitute, um die neuen technologischen Entwicklungen zu diskutieren. Die Konferenz dient nicht nur dem Erfahrungsaustausch, sondern auch dem Networking und der Zusammenarbeit untereinander.

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G verbinden sich hohe Erwartungen an die Versorgungsbreite und -qualität. Auf der anderen Seite ist schon 4G nicht überall verfügbar. Welche Rolle können Satelliten beim Aufbau einer digitalen Infrastruktur in Deutschland spielen?

Dr. Roland Wattenbach: Satelliten werden den Ausbau einer digitalen Infrastruktur ergänzen. Es wird durch die Technologien der Satellitenkommunikation nicht angestrebt, den Glasfaserausbau abzulösen. Aber in Gegenden, wo sich auch bis Mitte des nächsten Jahrzehnts ein Ausbau nicht rechnen wird, oder bei Einsätzen in Katastrophenfällen oder bei hohen Sicherheitsanforderungen, wird der Satellit immer eine Alternative bilden. Denn er ist sofort verfügbar, egal, wo man sich befindet.

Ein Schwerpunktthema der Konferenz ist der Breitbandausbau. In ländlichen Regionen muss heute jeder zweite Haushalt mit weniger als 50 Mbit/s auskommen. Der Ausbau kommt nur langsam voran, nicht zuletzt wegen begrenzter Tiefbaukapazitäten. Wie können Satelliten den Breitbandausbau unterstützen?

Dr. Roland Wattenbach: Trotz erheblicher bereitgestellter Mittel wird der Breitbandausbau in Deutschland nicht so schnell vorangehen, wie man sich das erhofft hat. Auch wenn es heißt, dass Mitte des nächsten Jahrzehnts 98 Prozent der Haushalte schnelles Internet haben werden, so sind das immer noch weit über eine Million Bürgerinnen und Bürger, die darauf verzichten müssen. Da kann der Satellit helfen. Ein Internet-Zugang über Satellit ist heute sofort verfügbar und die Kosten liegen in einem bezahlbaren Rahmen. Satelliten bieten bereits 50-Mbit-Datenleitungen an und in einigen Jahren werden auch 100 Mbit erreicht sein.

Stichwort „Internet der Dinge“: Vernetzte Kühlschränke und ferngesteuerte Heizungen kann man sich schon heute ins Haus holen. An die Vernetzung werden in Zukunft weit darüber hinausgehende Anforderungen gestellt werden. Ist das Internet der Dinge ohne Satelliten denkbar?

Dr. Roland Wattenbach: Es gibt zahlreiche Anwendungen, für die Satellitenkommunikation die geeignete Infrastruktur bereitstellen kann. Das Internet der Dinge verlangt im Normalfall nicht nach hohen Datenraten. In Anwendungsfällen, die immer wieder als Beispiel im häuslichen Umfeld zitiert werden, wird der Satellit sicher keine Rolle spielen.

Aber etwa bei Containertracking über Ländergrenzen hinweg oder in Wissenschaftsprojekten wie „ICARUS“, in dem unter anderem das Zugverhalten von Vögeln untersucht wird, sieht das völlig anders aus. Hier wird, wie in vielen anderen Fällen auch, die Satellitenkommunikation für das Internet der Dinge wichtige Beiträge liefern können.

Mit dem Start von „Heinrich Hertz“ voraussichtlich im Jahr 2021 wird Deutschland nach vielen Jahren wieder über einen eigenen Kommunikationssatelliten verfügen. Was bedeutet das für die Satellitenkommunikation in Deutschland?

Dr. Roland Wattenbach: Deutschland hat über viele Jahre wieder die Fähigkeit aufgebaut, Kommunikationssatelliten vollständig im eigenen Land bauen zu können. Dies hat im Zeichen der weltweiten Sicherheitslage strategische Bedeutung. Heinrich Hertz zeigt nicht nur, dass dieses Ziel erreicht wurde. Durch neuartige Technologien, die an Bord getestet und verifiziert werden, wird die deutsche Raumfahrtindustrie in die Lage versetzt, weiterhin weltweit anerkannte Spitzentechnologie der Raumfahrt zu liefern. Mehr als 30 bisher geplante Kommunikationsexperimente ermöglichen Firmen und Wissenschaftsinstituten zusätzlich, mit dem Satelliten neuartige Übertragungsverfahren zu testen.

Zusätzlich nutzt das Verteidigungsministerium eigene Kapazitäten, um die Bundeswehr mit den notwendigen Daten in den Einsätzen zu versorgen. In einer einmaligen Kooperation zwischen Wirtschaftsministerium und Verteidigungsministerium wird der Satellit dabei von beiden Ressorts genutzt und effektiv finanziert.

Konferenz auf den Bildern

Nationale Konferenz Satellitenkommunikation: Die 6. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland steht unter dem Motto „Satelliten im Kommunikationsnetz der Zukunft“. Bei der Veranstaltung geht es vor allem um die zukünftige digitale Infrastruktur, daher standen Themen wie Breitbandversorgung, Big Data, Internet of Things (IoT) und Internet mit höchsten Datenraten für alle Bürger auf der Agenda.

Teilnehmer der Konferenz zur Satellitenkommunikation: Mehr als 300 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung treffen sich auf Initiative des DLR Raumfahrtmanagements am 14. und 15. Mai 2019 in Bonn zur 6. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland.

Podiumsdiskussion „5G, Digitalisierung und Breitbandversorgung“: Nahmen an der Podiumsdiskussion zu 5G, Digitalisierung und Breitbandversorgung teil (von links nach rechts): Markus Fritz, Vizepräsident Eutelsat, Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB und Vizepräsident BDLI, Thomas Fuchs, externer Sprecher Eutelsat, Prof. Dr.-Ing. Andreas Knopp, Institut für Informationstechnik an der Universität der Bundeswehr, Sven Carstensen, Leiter Digitalkommission Baden-Württemberg, Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter für Telekommunikation und Mehrwertdienste.

Montenegro Airlines bringt Tivat nach Hannover

Das Streckennetz des Hannover Airport hat mmit Tivat ein weiteres Direktziel. Montenegro Airlines fliegt ab 05. Mai zweimal wöchentlich nach Tivat in Montenegro.

Montenegro überzeugt durch seine landschaftliche Vielfalt. Das Landesinnere ist des geprägt von Wald und Gebirge. Strandurlaubern bietet die Adriaküste viele zauberhafte Buchten mit glasklarem Wasser. Zum Einsatz kommt eine Fokker 100. Der Erstflug aus Tivat wurde mit der traditionellen Wasserdusche der Flughafenfeuerwehr Hannover begrüßt.

Hannover ist nach Frankfurt, Düsseldorf, Leipzig und München die fünfte Destination in Deutschland, die von Montenegro Airlines angeflogen wird. „Montenegro Airlines will sich am deutschen Markt weiterentwickeln. In Zukunft wollen wir nicht nur weitere Destinationen anfliegen, sondern auch die Bestehenden ausbauen.“, erklärt Dejan Pizurica, Deputy Commercial Director bei Montenegro Airlines.

Erprobung für neue Ariane 6-Oberstufe vereinbart

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MT Aerospace und die ArianeGroup bündeln ihre jeweiligen Kompetenzen bei der Entwicklung und Erprobung des „Prototype of a Highly OptimizEd Black Upper Stage“ (PHOEBUS) in Augsburg und Bremen.

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat heute zwei Technologieentwicklungsverträge mit der MT Aerospace AG, einer Tochter der börsennotierten Raumfahrt- und Technologiegruppe OHB SE, sowie der ArianeGroup, Hauptvertragspartner für die Ariane 6, abgeschlossen. Um die Ariane 6 kontinuierlich wettbewerbs- und leistungsfähiger zu machen, ist die Erforschung und Nutzung von auf Verbundwerkstoffen aufsetzenden Technologien erforderlich.

Zwei Tonnen mehr Nutzlast

PHOEBUS soll die Technologiereife für eine optimierte Oberstufe hinsichtlich Kosten- und Gewichtseinsparung und höherer Stufenleistung (Transport von ca. zwei Tonnen mehr Nutzlast in geostationäre Umlaufbahnen) sicherstellen. Ab 2021 werden die resultierenden Systemkomponenten zum Nachweis der Treibstoffverträglichkeit (große Mengen flüssigen Sauerstoffs und Wasserstoffs) sowie zur Darlegung der Befüll- und Entleervorgänge und der Integrität der Primär- und Sekundärstruktur in einen Oberstufen-Demonstrator integriert.

Beide Unternehmen arbeiten eng zusammen, um die Einsatzreife der notwendigen Technologien zu verifizieren: Die ArianeGroup konzentriert sich dabei auf innovative Stufen-Achitekturen sowie der Systemintegration, während sich MT Aerospace vorwiegend um die Werkstoffe und Technologien von aus Verbundwerkstoffen hergestellten Tanks und Strukturen unter kryogenen Bedingungen kümmert. Daraus soll dann die spätere Produktentwicklung einer neuen Oberstufe der Ariane 6 (Icarus-Innovative Carbon Ariane Upper Stage) hervorgehen. Entscheidungen zur Finanzierung erster Schritte einer Oberstufe aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) sollen bei der nächsten ESA- Ministerratstagung (Space 19+) am Jahresende getroffen werden.

Phoebus Signature: Ulrich Scheib, Daniel Neuenschwander and J.C. Henoux Ulrich Scheib (l.), Director Head of Strategy, Business Development and Space Programs bei MT Aerospace, Daniel Neuenschwander (m.), ESA Director of Space Transportation und Jean-Christophe Henoux, Vice President Future Programme bei ArianeGroup, unterzeichneten am 14. Mai 2019 die Verträge im ESA Headquarters in Paris, Frankreich.

Business-Park: DUS FDI auf Immo-Messe Polis Convention

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Die bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 zu einem festen Format entwickelt, bei dem wichtige Impulse für die Stadtplanung und die Bauwirtschaft gegeben werden.

Die Immobilientochter des Düsseldorfer Flughafens (FDI) präsentiert sich am 15. und 16. Mai gemeinsam mit 13 Partnern auf der Polis Convention in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler. Mit 350 Ausstellern und erwarteten 4.500 Besuchern verzeichnet die Polis Convention in diesem Jahr gleich zwei Rekorde. Als Standpartner der Stadt Düsseldorf (Standnummer B06.3) freut sich das FDI-Team auf einen regen Austausch mit dem Fachpublikum.

Business-Park mit weltweitem Anschluss

Der moderne Business-Park bietet alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten. „Die unmittelbare Lage der Airport City am Flughafen Düsseldorf verschafft Unternehmen den direkten Zugang zu den Handelsplätzen dieser Welt“, so Anja Dauser, Geschäftsführerin der Flughafen Immobilien GmbH. „Der Büropark ist verkehrstechnisch optimal angebunden und liegt inmitten einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas mit vielen Millionen Einwohnern und profitiert von der Wirtschaftskraft und der Dynamik des Raumes Düsseldorf.“

Australien: Additive Reparaturen bei Ruag geehrt

Auszeichnung für Entwicklerbetrieb Ruag in Australien: Neil Matthews wird für seine Forschung zum Einsatz additiver Fertigungstechnologien und deren Anwendung bei Flugzeugen der Australian Defence Force (ADF) geehrt.

Neil Matthews, Senior Manager Additive Technologies and Engineering Services bei Ruag Australien, erhält als einer von nur sieben Empfängern die Auszeichnung „The Defence Industry Service Commendation“. Diese Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen und einen unermüdlichen Einsatz im Interesse der australischen Verteidigungsindustrie und im Speziellen für die australische Verteidigungsfähigkeit.

SPD für Reparatur an Flugzeugen

Neil Matthews ist ein international anerkannter Experte für additive Fertigungstechnologien, insbesondere für das Beschießen eines Substrats mit Metallpulver (Supersonic Particle Deposition, SPD) und das sogenannte Laser-Auftragschweissverfahren (Laser Additive Deposition LAD). „In Ihrer Funktion als Senior Manager Advanced Technology and Engineering Solutions bei Ruag Australien und als Pionier im Einsatz additiver Metallverarbeitungstechnologien haben Sie dazu beigetragen, Flugzeugkomponenten vor Korrosion und Verschleiss zu schützen. Ihre Forschung brachte erhebliche Kosteneinsparungen für das Rüstungsbudget und verbesserte die Verfügbarkeit der Flugzeuge. Dank Ihnen konnte die ADF hervorragende Resultate erzielen“, so die wichtigsten Passagen der vom australischen Verteidigungsministerium verliehenen Auszeichnung.

Die Arbeit von Neil Matthews bei Ruag Australien hat gezeigt, dass additive Metallverarbeitungstechnologien die Nachhaltigkeit von Reparaturen an aktuellen und zukünftigen Flugzeugtypen entscheidend verbessern können. Dies gilt insbesondere für Flugzeuge, die regelmäßig stark beansprucht werden. „Unser Ziel ist es, die volle strukturelle Funktionalität zuverlässig und replizierbar wiederherzustellen“, bekräftigt Neil Matthews und ergänzt: „SPD und LAD erfüllen diesen Anspruch. Zudem liegt in diesen Verfahren ein großes Potenzial, um den Zeit- und Kostenaufwand für Reparaturen im Vergleich zu konventionellen Methoden deutlich zu reduzieren“.

Laserschweißen und Cold Spray bei Ruag

„In dieser Technologie führend zu sein, und sie unseren Kunden aus der Verteidigungsindustrie zugänglich zu machen, ist eine Vision, die Neil Matthews und Ruag konsequent verfolgt haben und weiterhin verfolgen werden“, erklärt Terry Miles, General Manager, Ruag Australien. „Wir freuen uns über die Anerkennung der Arbeit von Neil Matthews und den wertvollen Beitrag, den diese Arbeit darstellt.“ Ruag Australien arbeitet im Bereich der additiven Fertigungstechnologien eng mit der Beschaffungsbehörde des australischen Verteidigungsministeriums (Capability Acquisition and Sustainment Group, CASG) zusammen.

Ruag Australien ist ein bedeutendes industrielles Forschungszentrum für die Entwicklung und Anwendung additiver Fertigungstechnologien für Metalle. Ruag konzentriert sich auf die Technologien von SPD, auch „Cold Spray“ genannt, und LAD für militärische und zivile Anwendungen. Diese Technologien erlauben die Wiederherstellung korrodierter oder beschädigter metallischer Komponenten mit geeigneter struktureller Integrität und Funktionalität. Ruag Australia unterhält und betreibt eine feste und eine mobile SPD-Anlage sowie eine feste LAD-Anlage.

MC-21: Drittes Testflugzeug bei Moskau

In Russland gehen die Testflüge mit dem neuen Airliner MC-21-300 weiter. Das Flugzeug mit Passagierkabine flog vom Flughafen Ulyanovsk Vostochny zum Ramenskoye Airport in der Nähe von Moskau.

Die Testpiloten Vasily Sevastyanov und Roman Taskaev erlebten einen normalen Flug ohne Zwischenfälle. Die neue Maschine ist das dritte Testflugzeug am Standort Ramenskoye, wo das Testprogramm durchgeführt wird. Die Bilder zeigen den MC-21 beim Überführungsflug nach Ulyanovsk Ende April. Dort hat das Passagierflugzeug unter industriellen Verfahren bei Spektr-Avia mittlerweile seine Bemalung erhalten.

Evening Event der VC im „Technikmuseum“ Berlin

Das von der VC ausgerichtete Sunday Evening Event im „Technikmuseum“ in Berlin startete mit einem Rundgang durch die Ausstellung „Vom Ballon zur Berliner Luftbrücke“, die auf mehr als 6.000 Quadratmetern wichtige Entwicklungen und Ereignisse aus rund 200 Jahren deutscher Luftfahrtgeschichte zeigt.

Später am Abend genossen die Teilnehmer bei netten Gesprächen das leckere, typisch deutsche Essen und schwangen das Tanzbein zur mitreißenden Live-Musik. So bescherte die IFALPA-Konferenz in Berlin Besuchen einen fantastischen Abend.

April bringt Fraport Passagierspitze

Im April 2019 zählte der Flughafen Frankfurt mehr als 6.000.000 Passagiere, ein Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dieser deutliche Anstieg ist auch auf den Osterverkehr zurückzuführen, der aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr späteren Lage der Feiertage komplett in den April fiel.

Kumuliert über die ersten vier Monate des Jahres wuchs das Passagieraufkommen um 3,3 Prozent. Mit 43.683 Starts und Landungen erhöhte sich die Zahl der Flugbewegungen leicht um 1,8 Prozent. Die Summe der Höchststartgewichte legte um 1,6 Prozent auf rund 2,7 Millionen Tonnen zu. Das Cargo-Volumen ging aufgrund der geringeren Nachfrage im internationalen Handel und der späten Lage der Osterferien um 6,0 Prozent auf 178.342 Tonnen zurück.

Fraport-Beteiligungen

Die internationalen Beteiligungsflughäfen entwickelten sich überwiegend positiv. Der Airport Ljubljana in Slowenien blieb fast unverändert mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 157.992 Passagiere. Das Passagieraufkommen an den beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre stieg insgesamt um 12,1 Prozent auf rund 1,2 Millionen Passagiere.

Die griechischen Regionalflughäfen zählten insgesamt 1,4 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von 7,2 Prozent. Die aufkommensstärksten Standorte waren hierbei Thessaloniki (plus 0,3 Prozent auf 523.498 Fluggäste), Rhodos (plus 16,3 Prozent auf 228.921 Fluggäste) und Chania (minus 12,9 Prozent auf 168.911 Fluggäste).

Der peruanische Flughafen Lima steigerte sein Fluggastaufkommen um 7,3 Prozent auf 1,8 Millionen Passagiere. Die bulgarischen Airports in Varna und Burgas verbuchten einen Rückgang von 14,6 Prozent auf 106.205 Fluggäste. Der Flughafen Antalya in der Türkei zählte circa 2,2 Millionen Passagiere, ein Plus von 16,0 Prozent. Das Aufkommen am russischen Flughafen in St. Petersburg wuchs um 6,0 Prozent auf rund 1,4 Millionen Passagiere. Xi’an in China zählte 3,8 Millionen Fluggäste, ein Zuwachs von 4,0 Prozent.

Airlines der Lufthansa mit Plus bei Passage

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Im April 2019 haben die Airlines der Lufthansa Group 12,5 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 4,0 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 6,5 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 83,3 Prozent um 2,0 Prozentpunkte höher ist, als im April 2018. Das Frachtangebot lag im April um 9,3 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 4,2 Prozent niedriger. Daraus ergibt sich ein um 8,4 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor von 59,3 Prozent.

Netzwerk: Über 9,3 Millionen Passagiere

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im April insgesamt mehr als 9,3 Millionen Fluggäste befördert, 5,0 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im April um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg in dieser Zeit um 6,7 Prozent. Damit stieg der Sitzladefaktor um 2,0 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent.

Am stärksten legten die Netzwerk-Airlines im April am Drehkreuz Wien mit einem Passagierwachstum von 5,9 Prozent zu. Mit Austrian Airlines sind April 2019 rund 1,3 Millionen Passagiere geflogen. Das entspricht einem Plus von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vor allem die Langstrecke nach Nordamerika hat sich erfreulich entwickelt. Hier sind 18,2 Prozent mehr Passagiere mit Austrian Airlines geflogen.

Das Gesamtangebot gemessen in ASK ist um 6,8 Prozent erhöht worden. Die verkauften Sitzkilometer sind um 12,5 Prozent gestiegen. Die Auslastung im Monat April 2019 hat im Durchschnitt 81,4 Prozent betragen, was um 4,1 Prozentpunkte mehr ist als im Vorjahr. Die Anzahl der von Austrian Airlines durchgeführten Flüge ist um 2,1 Prozent auf 11.895 erhöht worden.

In Zürich und Frankfurt betrug das Wachstum jeweils 4,3 Prozent, in München stieg die Passagierzahl um 2,6 Prozent. Auch das Angebot in Sitzkilometern stieg unterschiedlich stark: In Wien um 6,8 Prozent, in München um 6,2 Prozent, in Zürich um 4,6 Prozent und in Frankfurt um 1,9 Prozent.

Lufthansa hat im April mehr als 6,2 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 4,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Einem im April um 3,6 Prozent höheren Angebot an Sitzkilometern stand ein um 6,4 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor stieg um 2,2 Prozentpunkte auf 82,9 Prozent.

Eurowings wächst besonders auf Longhaul

Eurowings (inklusive Brussels Airlines) hat im April rund 3,2 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 2,9 Millionen auf Kurz- und rund 300.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Verringerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die sich aus einer Verringerung von 4,1 Prozent auf der Kurzstrecke und einer Steigerung von 19,1 Prozent auf der Langstrecke ergibt. Einem im April um 3,4 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 5,8 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 1,9 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor von 83,1 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke verringerten sich im April die angebotenen Sitzkilometer um 3,4 Prozent, die verkauften Sitzkilometer sanken um 0,6 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 2,3 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im April 2018 von 82,6 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor in der selben Zeit um 0,8 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent gestiegen. Hier stand einem um 18,0 Prozent erhöhten Angebot ein um 19,1 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Zürich im April mit weniger Flügen und Passagierplus

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Im April 2019 sind 2.727.199 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere sank im April 2019 um 0,6 Prozent auf 1.951.979.

Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 28,3 Prozent (plus 1,1 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 4,9 Prozent auf 770.584. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,0 Prozent auf 23.265 Starts oder Landungen.

Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 131,8 Fluggästen 0,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 80,0 Prozent gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im April 37.508 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Wohin Passagiere ab Hamburg fliegen

Die Norddeutschen zieht es von Hamburg aus bis in die entlegensten Winkel der Welt. Zu welchen ungewöhnlichen Zielen die Fluggäste ab Hamburg starten, verraten sie bei den regelmäßigen Passagierbefragungen des Hamburg Airport. Aktuell liegen die Ergebnisse des ersten Quartals 2019 vor.

Zu den ungewöhnlichsten Flugzielen im ersten Quartal 2019 zählten paradiesische Pazifik-Inseln ebenso wie der Besuch der Weihnachtsmannstadt Rovaniemi in Lappland. Urlauber starteten am Hamburger Flughafen sogar buchstäblich zu einer Reise ans andere Ende der Welt: nach Christchurch in Neuseeland. Der 18.333 Kilometer entfernte Ort liegt auf der Erdkugel – von Hamburg aus gesehen – fast genau auf der gegenüberliegenden Seite.

Ziele mit unaussprechlichen Namen

Weltweit rund 1.000 Ziele sind ab Hamburg Airport mit einmal Umsteigen erreichbar. Die tägliche Direktverbindung nach Dubai mit Emirates ist dabei eine wichtige Drehscheibe. Top 5 der ungewöhnlichsten Urlaubsziele ab Hamburg Airport:

  1. Christchurch (Neuseeland) Christchurch liegt von Hamburg aus gesehen fast genau auf der anderen Seite der Erde. Entfernung: 18.333 Kilometer
  2. Thiruvananthapuram (Indien) Der Ort mit dem fast unaussprechlichen Namen ist genau so groß wie Hamburg. Und er liegt genau dort, wo der Pfeffer wächst: in der Region Malabar.
  3. Cebu (Philippinen) Cebu ist eine von 7.000 Inseln der Philippinen im Pazifischen Ozean – mit Traumstränden und einer Jahresmitteltemperatur von 26 Grad.
  4. Rovaniemi (Lappland/Finnland) Den berühmtesten Einwohner der Stadt kann man hier an jedem Tag des Jahres direkt am Nördlichen Polarkreis besuchen: den Weihnachtsmann.
  5. Chongqing (China) Auch wenn sie in Europa kaum einer kennt: Chongqing ist eine der größten Städte der Welt. Nimmt man die Fläche ihres Verwaltungsgebiets, leben dort mehr als 30 Millionen Einwohner.

Von Feuerland bis Skandinavien

Wie reise- und abenteuerlustig die Norddeutschen sind, zeigen auch die Urlaubsziele, die von Hamburg Airport aus im Jahr 2018 angeflogen wurden. Das wohl ungewöhnlichste Ziel: die kleine Siedlung Kuujjuarapik in Kanada, in der rund 1.500 Inuit und Cree-Indianer leben. Auch nach Longyearbyen in Spitzbergen (Norwegen), zum nördlichsten Verkehrsflughafen der Welt, sind die Hamburger Reisenden geflogen – ebenso wie nach Ushuaia in Feuerland (Argentinien), einem der südlichsten internationalen Flughäfen der Welt.

Die Angaben basieren auf den Fluggastbefragungen von Hamburg Airport. Im ersten Quartal 2019 wurden hierfür 4.523 persönliche Interviews mit Passagieren am Flughafen Hamburg im Zeitraum vom 01. Januar bis 31. März 2019 durchgeführt. Im Gesamtjahr 2018 waren es 20.546 Interviews. Diese Stichprobengrößen sind repräsentativ für alle Fluggäste am Flughafen Hamburg im Befragungszeitraum. Die Datenerhebungen wurden vom Marktforschungsinstitut Epinion GmbH durchgeführt.

Noch ein Regierungsflieger kaputt: von Auto gerammt

Am Montag, den 13. Mai um ca. 13:25 Uhr, stieß ein Handling-Fahrzeug am Dortmund Airport ans Regierungsflugzeug von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Eigentlich sollte sie mit dem Flugzeug um 15:45 Uhr wieder von Dortmund nach Berlin fliegen.

Die Global 5000 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung wurde dabei am Rumpf beschädigt. Das Flugzeug stand auf einer Parkposition. Zum Zeitpunkt des Geschehens waren die Passagiere inklusive der Bundeskanzlerin bereits ausgestiegen. Drei Crew-Mitglieder befanden sich noch im Flugzeug, für sie bestand aber zu keiner Zeit eine Gefahr.

Der Grund, warum sich der Renault Trafic in Bewegung setzte, wird noch untersucht. Das Ausmaß des Schadens ist ebenfalls noch nicht bekannt. Der Dortmund Airport wird den Vorfall eingehend prüfen und bedauert außerordentlich, dass der Bundeskanzlerin dadurch Unannehmlichkeiten entstanden sind.

Lufthansa für Neuheit ONE Order zertifiziert

Mit ONE Order erhält der Reisende eine einzige Reisereferenznummer, die sogenannte Order ID, die bisher separate Dokumente für Flug- und Zusatzleistungen zusammenfasst.

Im Wesentlichen ermöglicht ONE Order eine vollständige Integration aller gebuchten Reiseleistungen – auch und vor allem von unterschiedlichen Anbietern, wie Partnerfluggesellschaften und Drittanbieter, z.B. Hotels oder Mitwagenfirmen. ONE Order ist eine Initiative von IATA, die aber nicht nur darauf abzielt, das Kundenerlebnis wesentlich zu vereinfachen, sondern auch Buchungs- und Abrechnungsprozesse der Fluggesellschaften modernisieren soll. Airlines können so ihr Angebot noch stärker auf Kundenbedürfnisse ausrichten.

Ein Standard für Airlines

Ermöglicht wird die Umsetzung von ONE Order durch den New Distribution Capability Standard (NDC) der IATA, der auf Basis eines XML-Nachrichtenstandards die Systemkommunikation zwischen den Fluggesellschaften und Reisedienstleistern modernisiert. Der von der IATA erteilten ONE Order Zertifizierung ging der erfolgreiche Abschluss eines einjährigen Pilotprojekts der Lufthansa voraus, welches in Zusammenarbeit mit Lufthansa Systems durchgeführt wurde.

Ziel des Projektes war, die Angebots- und Buchungsprozesse vollständig auf Basis der NDC- und ONE Order Standards durchzuführen und auf bisherige Bestandprozesse zu verzichten. Als Teil des langjährigen Engagements der Lufthansa Group die Entwicklung von Industriestandards voranzutreiben, werden Feedback und Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt mit der IATA und anderen Branchenakteuren geteilt.

Lufthansa Vorreiter in der Branche

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir als erste Airline weltweit von IATA für ONE Order zertifiziert wurden. Mit dem ONE Order Standard können wir die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser adressieren, neue Potenziale erschliessen und gemeinsam mit den Systempartnern innerhalb des Reisemarktes Mehrwert schaffen. Diese Entwicklung ist ein erneuter Beleg der Innovationsführerschaft der Lufthansa Gruppe und ein weiterer Schritt in das Airline-Retailing der Zukunft“ sagt Christian Popp, Lufthansa Group Head of Distribution and Revenue Management Strategy & Business Intelligence. Zur Order Zertifizierung, sagte Yanik Hoyles, IATA Director Industry Distribution Programs: „Mit NDC und ONE Order trägt die Lufthansa Group dazu bei, die Branche auf ihrem Weg zu einem modernen, digitalen Retailing-Erlebnis zu führen.“

Azul erste amerikanische Airline mit Airbus A330neo

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Airbus hat die erste A330neo auf dem amerikanischen Kontinent an Azul Linhas Aéreas ausgeliefert – eine A330-900. Die brasilianische Fluggesellschaft wurde 2008 gegründet und fliegt 108 Städte in Südamerika, den USA und Portugal an.

Die Fluggesellschaft wird mit der A330neo – dem A330-Widebody der neuen Generation von Airbus – ihr internationales Streckennetz zwischen Brasilien, Europa und den USA ausbauen. Die Dreiklassenkabine ist in Business mit 34 Sitzen, Economy Xtra mit 96 Sitzen und Economy mit 168 Sitzen unterteilt.

A330neo für Expansion von Longhaul

„Wir sind sehr stolz, als erster Betreiber auf dem amerikanischen Kontinent die A330neo zu erhalten“, erklärte John Rodgerson, CEO von Azul, der als nunmehr erster Betreiber des Typs in Amerika das Flugzeug von Avolon least. Das Flugzeug ist das erste von 15 Jets A330neo, die das Leasingunternehmen bestellt hat. Azul will mit dem Flugzeug die Expansion auf internationale Märkte entscheidend voranbringen.

Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus: „Die A330neo ist vollgepackt mit Innovationen, bietet überragenden Passagierkomfort und fliegt dazu noch 25 Prozent sparsamer.“ Die A330neo ist ein Flugzeug der neuen Generation, das auf dem erfolgreichen Großraummodell A330 aufbaut und Technologien der A350 XWB nutzt. Airbus hat in Lateinamerika und der Karibik bisher über 1.200 Flugzeuge verkauft. Rund 700 Airbus-Flugzeuge fliegen dort bereits, fast 600 sind noch auszuliefern. Airbus hält damit einen Anteil von 56 Prozent an der aktiven Flotte und konnte sich seit 1994 nahezu 70 Prozent der Nettoaufträge aus der Region sichern.

BER-Eröffnung: Umzug schon vor der Freigabe?

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Nach Medienberichten teilt die Betreibergesellschaft des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) mit, dass sich dessen Baufertigstellung „entlang der Erwartungen“ entwickle, die der Entscheidung vom Dezember 2017 zugrunde lagen und den Oktober 2020 als Eröffnungstermin nennen.

Seitdem haben sich die Annahmen über die Fertigstellung einzelner Gewerke und dem Baufortschritt insgesamt als realistisch erwiesen. Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung den Gesellschaftern der FBB auch Anfang April berichtet und darauf hingewiesen, dass sich die Baufertigstellung und die damit verbundene Inbetriebnahme des BER im Rahmen des im Dezember 2017 vom Aufsichtsrat festgelegten Zeitrahmens bewegt. Das Hauptaugenmerk auf der Baustelle liegt auf dem Abschluss der Arbeiten in den beiden Gewerken – der Brandmeldeanlage und den Kabelgewerken.

Umzug zum BER vor der Nutzungsfreigabe

Sollte sich der Abschluss dieser Arbeiten und damit die Wirkprinzipprüfung verspäten, wird es für die Inbetriebnahme des BER wichtig sein, die sogenannte ORAT-Phase (Operational Readiness and Airport Transfer) bereits vor der endgültigen Nutzungsfreigabe zu beginnen. Auch damit wäre die Inbetriebnahme im Oktober 2020 gewährleistet, würde aber von allen an diesem Prozess Beteiligten die volle Konzentration der Kräfte erfordern.

Die Verlässlichkeit und Belastbarkeit des Eröffnungstermins gilt weiterhin, allerdings unter der Voraussetzung, dass die beauftragten Unternehmen ihr Leistungsversprechen erfüllen und die Sachverständigen sowie die Bauaufsichtsbehörden die Freigaben erteilen.

Planung zu T2 mit Bedingungen

Das T2 ist kein Projekt auf der grünen Wiese, sondern hatte eine planerische Vorgeschichte. Die Herausforderung war, in kurzer Zeit eine Planung auf die Beine zu stellen und eine europaweite Ausschreibung durchzuführen, um in dem Zeitrahmen, den der Eröffnungstermin Oktober 2020 vorgibt, bleiben zu können.

In der Anfangsphase des T2 bis Frühjahr 2018 gab es Prozessschwierigkeiten und keinen normalen Projektablauf. Unter großen Zeitdruck musste die Projektplanung durchgeführt werden. Beim T2 haben wir diese Phase inzwischen überwunden und bewegen uns auf einem branchenüblichen Fertigstellungspfad.

Flugzeugräumung nach Motorenbrand: ICAO-Übung in MUC

Gegen 14:00 Uhr fand am Flughafen München ein Boarding an einem Airbus A319 statt. Während die Passagiere das Flugzeug betraten, war bereits der Flugzeugschlepper für das Pushback des Flugzeugs auf der Position, um eine zügige Abfertigung des Fluges zu sichern. Aus noch ungeklärten Gründen, so das Szenario, fing der Motor des Schleppers Feuer.

Das Übungsszenario sah einen Flugzeugräumung nach einem Motorenbrand in einem Schlepper auf dem Vorfeld vor sowie einen unberechtigten Zutritt in den Sicherheitsbereich des Terminals 2. Mit rund 300 Statisten, 200 Mitarbeitern und Einsatzkräften sowie 40 Einsatzfahrzeugen übte der Münchner Flughafen am Freitag für den Ernstfall. Die internationalen Luftfahrtbehörden schreiben die Durchführung einer solchen Übung turnusmäßig alle zwei Jahre vor. Ziel ist es, die Abläufe der Alarmierung, Einsatzabwicklung und die Zusammenarbeit von Flughafen, Feuerwehr, Airline, Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden zu überprüfen.

Rauch in der Kabine

Der beim Brand entstehende Rauch gelangte durch die geöffnete Flugzeugtür auch in die Kabine des Airbus, sodass die Maschine schnellstmöglich evakuiert werden musste. Dabei zogen sich mehrere Passagiere Verletzungen zu. Noch während die Fluggäste durch die Einsatzkräfte versorgt und Flugzeug und Schlepper weiter untersucht wurden, erreichte eine Meldung die Einsatzleitstelle der Konzernsicherheit, derzufolge eine Person im Terminal 2 durch eine Notausgangstüre unerlaubt in den Sicherheitsbereich gelangt war. Daraufhin wurde auf Anweisung der Bundespolizei erst der Terminalbetrieb gestoppt und später das komplette Terminal 2 geräumt. Anschließend konnte dann die Sperrung aufgehoben werden und der Betrieb wieder geordnet anlaufen.

Übung erfolgreich durchgeführt

Nach ersten Erkenntnissen hat das Zusammenspiel zwischen internen und externen Kräften, sowie zwischen den Behörden, der Airline und den beteiligten Flughafenabteilungen reibungslos geklappt. Auch die Versorgung und Betreuung der fiktiven Passagiere bzw. Angehörigen verlief zur vollsten Zufriedenheit. Eine detaillierte Auswertung der Übung erfolgt in den nächsten Tagen und Wochen.

Der Flugbetrieb lief in dieser Zeit ganz regulär weiter und auch für die Passagiere gab es keinerlei Einschränkungen, da das Brandszenario im Bereich der Wartungshallen durchgeführt und die Räumung des Terminals 2 übungshalber in die Halle F verlegt wurden.

Corendon in Köln/Bonn: Neue Basis bringt Ziele

Corendon Airlines bietet im Sommer 25 wöchentliche Flüge zu elf beliebten Ferienzielen am Mittelmeer, auf den Kanarischen Inseln, in der Türkei, in Griechenland und Ägypten an. Ab sofort ist die rot-weiß-lackierte Boeing 737-800 fest in Köln/Bonn stationiert.

Der Köln Bonn Airport begrüßte einen neuen Stammgast auf seinem Vorfeld, als am heutigen Freitagmittag die Eröffnung einer Basis der Fluggesellschaft Corendon Airlines am Flughafen gefeiert wurde. Neben der am Flughafen stationierten Maschine kommen auch weitere Jets der Airline zum Einsatz, um die Sonnenziele anzufliegen.

Gleich mit Zielen am Start

Corendon eröffnet damit nicht nur eine neue Basis, sondern legt auch gleich einen breiten Flugplan mit beliebten Sonnenzielen vor. Erhan Bayram, Director Flight Operations bei Corendon Airlines, ergänzt: „Wir freuen uns, heute einen weiteren Stationierungsort in Deutschland feierlich zu eröffnen und in unser bestehendes Netzwerk zu integrieren. Corendon-Airlines-Maschinen fliegen nun auch regelmäßig von Köln/Bonn zu den beliebtesten Urlaubszielen rund ums Mittelmeer.“

Corendon Airlines fliegt im Sommer von Köln/Bonn aus nach Izmir (drei Flüge pro Woche), Antalya (sieben Flüge), Alanya-Gazipasa (ein Flug), Hurghada (zwei Flüge), Fuerteventura (ein Flug), Las Palmas auf Gran Canaria (ein Flug), Teneriffa (ein Flug), Heraklion auf Kreta (drei Flüge), Kos (zwei Flüge), Rhodos (zwei Flüge) und nach Palma de Mallorca (zwei Flüge). Sämtliche Flüge der Corendon Airlines sind online, über Reiseveranstalter und im Reisebüro buchbar.

Panther für die Flughafenfeuerwehr Düsseldorf

Die neueste Generation der Panther-Löschfahrzeuge ist am Düsseldorfer Airport eingezogen. Zwei weitere Fahrzeuge des Weltmarktführers Rosenbauer sind ab sofort Teil der Flughafenfeuerwehr-Familie.

Mit je 12.000 Liter Wasser, 1.500 Liter Schaummittel und 250 Kilogramm Löschpulver an Bord sind die Panther optimal für ihren Einsatz ausgestattet. Der Stückpreis pro Fahrzeug liegt bei rund einer Million Euro. Insgesamt kann die Airport-Feuerwehr auf acht dieser Flugfeldlöschfahrzeuge zugreifen.

Zwei Motoren – pro Fahrzeug

Leistungsstark, zuverlässig und immer bereit: „Mit den zwei neuen Panthern sind wir bestmöglich für den Ernstfall gerüstet. Denn ,Safety first‘ lautet die wichtigste Regel im Luftverkehr. Für unsere Flughafenfeuerwehr bedeutet dies, sich jederzeit auf die Fahrzeugflotte verlassen zu können“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports. „Dabei ist es wichtig, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Wir vertrauen der Firma Rosenbauer und ihrem Know-how seit Jahren“, so Schnalke weiter.

Beachtliche Zahlen zeichnen den neuen Panther aus: So sind die zwei integrierten Motoren zusammen rund 1.500 PS stark. Das Flaggschiff beschleunigt von Null auf 80 Stundenkilometer in nur 20 Sekunden. So kann die Feuerwehr gemäß der internationalen Richtlinien binnen drei Minuten von den zwei Feuerwachen auf dem Flughafengelände an jedem Punkt des Bahnsystems sein und mit Rettungs- und Löschmaßnahmen beginnen. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei bis zu 140 Stundenkilometern. Und das bei einem bemerkenswerten Gewicht. 48 Tonnen bringt das Schwergewicht auf die Waage.

Mit 12,30 Meter Länge, drei Meter Breite und 3,80 Meter Höhe hat er eine stattliche Größe. Die Pumpe, das Herzstück des Panthers, schafft bis zu 10.000 Liter pro Minute. Der Panther 8×8 ist die Weiterentwicklung des Modells. Ein neues Fahrstabilitätssystem sorgt für mehr Sicherheit in schnellen Kurvenfahrten. Eine innovative Wärmebildkamera hilft beim Aufspüren von Brandherden. Die Übersichtlichkeit im Führerhaus wurde deutlich verbessert, der tote Winkel minimiert.

Fuhrpark für Flughafenrettung

Neben den zwei Panthern hat Rosenbauer auch noch ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug und eine neue Rettungstreppe geliefert. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug ist ein wichtiger Begleiter im Einsatz. 3.000 Liter Wasser und 200 Liter Schaummittel hält es bereit. Die intuitive Handhabung hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert. Die voll computergesteuerte Rettungstreppe erkennt die Höhe der Flugzeugtypen automatisch und erreicht eine Rettungshöhe zwischen 2,50 und 5,50 Metern. Eine sechs Quadratmeter große Plattform bietet ausreichend Platz für den sicheren Zugang zum Luftfahrzeug. Mit einem integrierten Stromerzeuger sowie einem Hochleistungslüfter ist die Rettungstreppe besonders flexibel.

Zur Flotte der Düsseldorfer Flughafenfeuerwehr zählen insgesamt 31 Fahrzeuge. Acht Panther, vier Hilfeleistungslöschfahrzeuge, eine Drehleiter, zwei Wechselladerfahrzeuge, eine Rettungstreppe, vier Rettungswagen, zwei Einsatzleitwagen, ein Gerätewagen Gefahrgut, ein Gerätewagen Öl, drei Kleinfahrzeuge, fünf Abrollbehälter und vier Kommandowagen stehen für den Einsatz zur Verfügung.

Wien und Mallorca ab FMO mit Laudamotion

Lauda ist weiter auf Expansionskurs in Deutschland: Österreichs Low Fare Airline Laudamotion wird auch diesen Sommer wieder mehrmals tägliche Flüge von Münster/Osnabrück in die Top-Reisedestination Palma de Mallorca anbieten

Auch 2019 ist Palma de Mallorca das Trend-Reiseziel des Sommers und erfreut sich nach wie vor wachsender Beliebtheit bei Urlaubern. Ab dem Winterflugplan 2019/20 wird die Strecke auch erstmals im Winter und somit ganzjährig bedient. Die langen Sandstrände und das türkisblaue Meer laden zum Sonnenbaden ein, aber auch kulturell kann die mallorquinische Hauptstadt mit tollen Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale La Seu und der reizenden Altstadt punkten.

Diese Vielfalt in Kombination mit der kurzen Flugzeit von nur zwei Stunden macht die malerische Baleareninsel zum beliebtesten Reiseziel des Sommers und ist auch im Herbst und Winter eine Reise wert. Mit dem kommenden Winterflugplan 2019/20 wird die beliebte Baleareninsel Palma de Mallorca nun erstmals auch im Winter und somit ganzjährig bedient. Der Lauda Flieger hebt viermal wöchentlich – immer dienstags, donnerstags, samstags und sonntags –in Richtung Palma de Mallorca ab.

im Winter regelmäßige Flüge nach Wien

Ab dem Winterflugplan hat Lauda auch erstmals eine regelmäßige Direktverbindung zwischen Münster/Osnabrück und Wien im Angebot. Wien wurde bereits zum 10. Mal zur lebenswertesten Stadt weltweit gewählt. Ganzjährig gibt es vieles zu entdecken, wenn es um Kunst, Kultur und kulinarische Genüsse geht. Zahlreiche Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler, aber auch der Spaziergang durch die Innenstadt und Besuch von Schloss Schönbrunn spiegeln den Charme dieser Stadt. Ab 28. Oktober 2019 hebt der Lauda Flieger viermal wöchentlich immer montags, mittwochs, donnerstags und freitags mit Ziel Wien ab.

„Wir freuen uns ganz besonders, in Münster/Osnabrück mit täglichen Flügen nach Palma de Mallorca in den Sommerflugplan 2019 gestartet zu haben und die Strecke zudem auch in den Wintermonaten ganzjährig bedienen zu können. Palma de Mallorca ist nicht umsonst meine persönliche Lieblingsinsel: Nicht nur Badeurlauber und Familien, sondern auch Sportler und Fans von Städtetrips kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch mit der attraktiven Direktverbindung in meine Heimatstadt und die lebenswerteste Stadt der Welt, Wien verstärken wir erneut unsere wachsende Präsenz in Deutschland. Mit dem Ausbau des Streckennetzes profitieren sowohl Geschäfts- als auch Ferienreisende von mehr Auswahl, angenehmen Flugzeiten und einem unschlagbaren Preisleistungsverhältnis.“, sagte Andreas Gruber, Laudamotion CEO.

Vorausschau und Weitsicht mit Lauda

„Mit Wien haben wir endlich wieder das Ziel im Flugplan, das in unserer Region von Unternehmen und Städtetouristen am häufigsten nachgefragt wurde. Kaum eine Metropole in Europa ist so vielfältig und damit sowohl als Winter- als auch als Sommerziel bestens geeignet. Gleiches gilt natürlich auch für das beliebteste touristische Reiseziel Mallorca. Wir freuen uns, dass wir mit Lauda einen so starken und expansiven Partner für unseren Airport gewinnen konnten“, so Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer Flughafen Münster/Osnabrück.

Umweltschutz hat für Lauda eine sehr große Bedeutung. Lauda bietet Kunden freiwillige CO2 Ausgleichszahlungen bei der Buchung an, welche ausschließlich für Umweltaktivitäten in Europa und Afrika eingesetzt werden. Darüber hinaus investiert Lauda in eine junge, sparsame Flotte, um weniger Lärm zu produzieren und den CO2 Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Darüber hinaus verfolgt Lauda, wie die gesamte Ryanair Gruppe, den Plan, in fünf Jahren gänzlich auf Plastik an Board der Flugzeuge zu verzichten.

Eurofighter in Überschall über Österreich

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Das Training dient den Fähigkeiten, um sicheren Flugbetrieb auch weiterhin bei allen Einsatzfällen zu gewährleisten. Die enge und zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist wesentlicher Zweck des Trainings.

Von 13. Mai bis 24. Mai 2019 trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Weiters trainieren die Piloten unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können.

Übung fast über gesamter Republik

Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet Österreichs, mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten. Zur Reduzierung der bodennahen Schallausbreitung werden seitens des Bundesheeres folgende Maßnahmen getroffen:

  • Die Beschleunigungsphasen der Eurofighter werden so kurz wie möglich gehalten.
  • Die Schallverteilung wird laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung gleicher Räume auf ein Minimum zu reduzieren
  • Die Ballungsräume um die Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt werden für Überschallflüge ausgespart. Flüge im Unterschallbereich können über diesen Gebieten jedoch jederzeit erfolgen.
  • Im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr sowie am Wochenende erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.
  • Die Flüge werden über 12.500 Meter Höhe absolviert, um einen auftretenden Überschallknall am Boden zu minimieren.

Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei ca. 1.200 km/h. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug. Diese Stoßwellen können am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden. Die Lautstärke des Überschallknalles ist unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der Wetterlage.

Virtuelles Interline bei Eurowings

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Bei Eurowings kann man jetzt viele zusätzliche Umsteigeverbindungen praktisch buchen. Möglich macht das die neu entwickelte Eurowings Flight Plattform, die das Prinzip des „Virtuellen Interlinings“ einführt.

Die Innovation der Plattform besteht darin, dass sie Flüge von Eurowings mit Angeboten anderer Fluggesellschaften verknüpft, mit denen kein Kooperationsabkommen besteht. Kunden können ihre Flüge schnell und bequem in einem einzigen Vorgang buchen. Zudem sichert die neue Plattform von Eurowings das Umsteigerisiko zwischen den unabhängig voneinander gebuchten Airlines ab: Sollte ein Kunde seinen Anschlussflug verpassen, wird die Umbuchung über die Eurowings Flight Plattform übernommen, sodass für den Kunden keine in diesem Zusammenhang stehenden Zusatzkosten anfallen.

NAX oder SunExpress über Eurowings

Für den Reisenden wird das Streckennetz von Eurowings mit der Flight Plattform um viele Umsteigeverbindungen zu attraktiven Konditionen ergänzt: So können ab sofort Flüge von Eurowings nahtlos mit Flügen von Norwegian Air Shuttle und SunExpress kombiniert werden. Dadurch ergeben sich beispielsweise gänzlich neue Umsteigeverbindungen von Skandinavien über Deutschland nach Mexiko oder von der Türkei über Düsseldorf in die USA.

Nach der Integration namhafter Mobilitätsanbieter wie Flixbus und mytaxi in die App der Airline ist die Eurowings Flight Plattform der nächste konsequente Schritt um eurowings.com als umfassenden Reisebegleiter zu positionieren. „Wir bauen eurowings.com schrittweise zum Travel Companion aus, der jegliche Bedürfnisse rund um die Reise erfüllt. Die nahtlose Vernetzung von Transportanbietern am Boden und in der Luft ist dabei ein wesentlicher Teil. Deswegen verkaufen wir jetzt auch Tickets von Airlines, die unser Angebot über virtuelles Interlining sinnvoll ergänzen“, so Eurowings Digital Geschäftsführer Oliver Schmitt.

Innovation Hub: Weitere Airlines folgen

Das neuartige Konzept der Airline-Kombination wurde im Lufthansa Innovation Hub, der zentralen Digitalisierungseinheit der Lufthansa Group in Berlin, gemeinsam mit Experten von Eurowings Digital entwickelt und ist das erste Angebot dieser Art einer deutschen Fluggesellschaft. Die technologische Basis für die Suche und Kombination von Drittanbieter-Flügen kommt dabei von dem isländischen Unternehmen Dohop, das zu den führenden Innovatoren in diesem Kontext zählt. Im Laufe des Jahres werden weitere Airlines auf der Eurowings Flight Plattform integriert und das verfügbare Streckennetz damit weiter ausgebaut.

Qantas operiert ersten Linienflug ohne Müll

Qantas hat den ersten kommerziellen Passagierflug mit kompletter Müllvermeidung durchgeführt. Alle Produkte an Bord des Fluges QF739 von Sydney nach Adelaide vermieden Materielien, die sonst auf der Müllhalde landen würden.

Die australische Fluggesellschaft möchte bis Ende 2020 Einwegartikel aus Plastik auf 100.000.000 begrenzen, und bis Ende 2021 zu 75 Prozent vermeiden. Zudem gibt es für diesen Flug 100 Prozent CO2-Ausgleich. Die Airline betreibt nach eigenen Angaben das größte Kohlenstoff-Ausgleichssystem und startet demnächst ein Programm, womit Passagiere zehn Qantas-Punkte für einen gespendeten Dollar bei Flugreisen aus Australien heraus erhalten. 2018 hat Qantas den ersten Passagierflug zwischen Australien und den USA mit Biosprit durchgeführt. Ein Dreamliner 787-9 Dreamliner flog auf dem 15-Stunden-Flug von Los Angeles nach Melbourne mit einer zehnprozentigen Biokerosin-Beimischung auf Senf-Basis.

„The Bowerbird Project“

Auf dem jetzt durchgeführten Flug eine Boeing 737 nach Adelaide, das von dem „Grünen Team“ der Airline durchgeführt wurde, kamen nur Verbrauchs- und Verpackungsgegenstände zum Einsatz, die entweder kompostiert, wiederverwendet oder recycelt werden. Die Fluggesellschaft spricht von einem wichtigen Meilenstein des Unternehmens in dem Plan, von dem Müll wegzukommen. Dieser Plan trägt den bezeichnenden Namen „The Bowerbird Project“, nach einem australischen Vogel, der dafür bekannt ist, kleine Plastikteile aufzusammeln und zu verwenden. Bei 50 Mio. Passagieren, die Qantas und Jetstar jedes Jahr transportieren, kommt aber eine so große Menge Müll zusammen, wie sie in 80 vollbepackte Boeing 747 passt. Der Flug QF739 alleine produziert üblicherweise 34 kg Restmüll – 150 Tonnen kommen da im Jahr auf der Route Sydney – Adelaide zustande. Jetzt wird das neue Verfahren mit den Artikeln getestet und das Feedback auch der Kunden eingeholt.

1.000 Einwegartikel aus Plastik sollen nun durch Alternativen ersetzt werden. Fleischverpackungen etwa bestehen dann aus Zuckerrohr und Besteck aus Pflanzenstärke – alles kompostierbar. Und auch die Produkte in den Qantas-Lounges am Boden sollen auf grüne Varianten umgestellt werden. Qantas und Jetstar wollen so bis Ende 2020 45 Mio. Plastikbecher, 30 Mio. Besteck-Sets, 21 Mio. Kaffeebecher und vier Millionen Bezüge für Kopflehnen im Flugzeug mit nachhaltigen Varianten ersetzen. Airlines sind jedoch gesetzlich angehalten, bestimmte Produkte wie abepackte Nahrungsmittel auf Langstreckenflügen bereitzuhalten. Aber auch hier will Qantas mit Zulieferern und den Behörden nach Möglichkeiten suchen, um Müll zu reduzieren.