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Flugbetrieb in Köln/Bonn ohne große Landebahn

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Für das 30-stündige Bauzeitfenster von Samstag, 12:00 Uhr, bis Sonntag, 18:00 Uhr, wird die Bahn gesperrt. Der Flugbetrieb wird in dieser Zeit über die Querwindbahn und die kleine Parallelbahn abgewickelt.

Am zweiten Mai-Wochenende (11. und 12.05.) finden die bereits angekündigten Ausbesserungsarbeiten der Asphaltdecke der großen Start- und Landebahn statt. Im Anschluss an die Asphaltarbeiten werden vom 13. bis 17. Mai Restarbeiten – etwa an der Befeuerung – tagsüber während der Woche durchgeführt. An diesen Tagen ist die große Start- und Landebahn von 08:00 bis 18:00 Uhr gesperrt, der Verkehr läuft über die beiden anderen Bahnen.

Ausweichtermin und Schlechtwetter-Reserve

Über die Mittagszeit sind die Bautrupps im Kreuzungsbereich von Querwindbahn und großer Start- und Landebahn unterwegs. In einem zweistündigen Zeitraum läuft der Verkehr über die kleine Parallelbahn. Die Sperrzeit wird zudem genutzt, um routinemäßige Mäharbeiten durchzuführen. Für den Fall, das die Witterungsverhältnisse am 11. und 12. Mai keine Arbeiten an der Asphaltdecke zulassen, ist das Folgewochenende (18. und 19.05.) als Schlechtwetter-Reserve vorgesehen. In diesem Fall verschieben sich auch die werktäglichen Restarbeiten auf den 20. bis 24. Mai.

Mängel im Asphalt gefunden

Die Generalsanierung der großen Start- und Landebahn war im November 2018 abgeschlossen worden. Bei baulichen Qualitätsüberprüfungen wurde festgestellt, dass die Qualität der neu aufgetragenen Asphaltdeckschicht in einem Teilbereich nicht den vom Flughafen vorgegebenen Kriterien entspricht und Nachbesserungen erforderlich sind, um die Langlebigkeit der Bahn zu gewährleisten. Diese Nachbesserungen stehen jetzt auf dem Programm.

Im Herbst dieses Jahres werden noch einmal Sperrzeiten auf der großen Start- und Landebahn nötig sein, um auf der nachgebesserten Asphaltschicht das finale Grooving durchzuführen. Dabei wird die Asphaltoberfläche mit Rillen versehen, um das Abfließen von Wasser zu verbessern. Der Flughafen wird über die Termine frühzeitig informieren.

Ryanair: Flugzeug-Ortung per ADS-B hochgenau

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Ryanair kombiniert ab sofort die Datenverarbeitung von FlightAware mit der globalen Flugdatenerfassung von AireonSM in einer Live-Flugüberwachungsplattform.

Heute gab Ryanair den Einsatz von dieser Plattform, GlobalBeacon, bekannt. Das Aireon-Netzwerk verfolgt Flugzeuge über ihre ADS-B-Antennen (Automatic Dependent Surveillance Broadcast), die in vielen Teilen der Welt und in ganz Europa als neuer Standard vorgeschrieben sind. Dies ermöglicht es den meisten Fluggesellschaften und Flugzeugbetreibern, die Vorteile von GlobalBeacon zu nutzen, ohne dass zusätzliche Ausrüstung benötigt wird.

Flugzeuge teilen Position hochgenau mit

Alle in Europa tätigen Fluggesellschaften sind nun von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) verpflichtet, ihre Flugzeuge im Normalbetrieb auf einer Frequenz von einer Position alle 15 Minuten zu verfolgen. Es wird erwartet, dass sie bis 2021 jede Minute eine Position erhalten müssen, wenn ein Flugzeug in Not ist. Im Falle eines Vorfalls wird dies die Effizienz der Reaktion verbessern, indem der Such- und Rettungsradius auf eine Fläche von elf Kilometern begrenzt wird.

GlobalBeacon übertrifft den aktuellen 15-Minuten-Bedarf bei weitem und ermöglicht es Ryanair proaktiv, die zukünftigen Erwartungen an die Flugverfolgung zu erfüllen, da es jederzeit minutengenaue Positionsbestimmungen liefert. Die neuen EASA-Anforderungen basieren auf dem Global Aeronautical Distress & Safety System (GADSS), das von der International Civil Aviation Organization (ICAO) weitgehend als Reaktion auf den Absturz bzw. das Verschwinden der Flüge AF447 und MH370 geschaffen wurde.

Effizientes Plus an Sicherheit

Peter Bellew, COO von Ryanair, sagte: „Bei Ryanair steht die Sicherheit unserer Kunden, der Besatzung und der Flugzeuge an erster Stelle, und diese jüngste Partnerschaft ergänzt unseren bereits branchenführenden Sicherheitsauftritt. Ohne die Installation neuer Ausrüstung in unserer Flotte sind wir in der Lage, unsere Flugzeuge ohne Versorgungslücken zu überwachen und werden sofort benachrichtigt, wenn eines unserer Flugzeuge in Not ist. FlightAware hat diesen Service extrem kostengünstig und einfach anwendbar gemacht.“

Daniel Baker, Gründer und CEO von FlightAware: „GlobalBeacon macht es für Fluggesellschaften einfach und kostengünstig, ihre Flugüberwachungspraktiken zu modernisieren, um den GADSS-Standards und empfohlenen Praktiken zu entsprechen. Als Branchenführer und Europas größter Low-Cost-Carrier freuen wir uns, dass Ryanair gemeinsam mit Fluggesellschaften auf der ganzen Welt darauf hinwirkt, die Sicherheit der Passagiere sowie das Verständnis für operative Prozesse zu verbessern.“

Fraport AG steigert Umsatz im Quartal deutlich

Gestützt von einem soliden Passagierwachstum in Frankfurt und an fast allen internationalen Standorten erhöhte sich der Konzern-Umsatz um 17,9 Prozent auf 803,8 Millionen Euro.

Der Fraport-Konzern startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2019: In den ersten drei Monaten des Jahres hat das Unternehmen Umsatz und Ergebnis gesteigert. Bereinigt um Erlöse, die im Zusammenhang mit Ausbauinvestitionen in den internationalen Konzerngesellschaften stehen (nach IFRIC 12), legte der Umsatz um 5,3 Prozent auf 678,5 Millionen Euro zu.

Know-how international gefragt

In Frankfurt führte das Verkehrswachstum zu höheren Erlösen insbesondere aus Bodenverkehrs- und Sicherheitsdienstleistungen sowie Infrastrukturentgelten. Zudem haben sich die Retail- und Parkierungserlöse positiv entwickelt. International trugen vor allem die Konzern-Gesellschaften Lima und Fraport USA zum Umsatzwachstum bei. In Nordamerika hatte Fraport das Centermanagement im Terminal 5 am John F. Kennedy Airport in New York (seit April 2018) sowie am Flughafen Nashville (seit Februar 2019) übernommen.

Das Konzern-EBITDA legte um 14,8 Prozent auf 200,6 Millionen Euro zu. Hierin enthalten ist ein positiver Effekt in Höhe von 10,9 Millionen Euro, der sich aus der Anwendung von IFRS 16 ergibt. Diesem Effekt stehen zusätzliche Abschreibungen von 10,4 Millionen Euro sowie ein um 2,8 Millionen Euro erhöhter Zinsaufwand gegenüber. IFRS 16 regelt seit dem 01. Januar 2019 die Leasingbilanzierung neu und betrifft insbesondere Mietverträge zwischen der Konzern-Gesellschaft Fraport USA und den jeweiligen Konzessionsgebern.

Das Konzern-EBIT stieg um 4,6 Prozent auf 86,1 Millionen Euro. Das Finanzergebnis verbesserte sich – gestützt von einem verbesserten Zinsergebnis – auf minus 49,6 Millionen Euro (Q1 2018: minus 56,1 Millionen Euro). Entsprechend legte auch das EBT deutlich um 39,3 Prozent zu auf 36,5 Millionen Euro. Das Konzern-Ergebnis stieg analog um 42,9 Prozent auf 28,0 Millionen Euro.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG: „Wir sind solide ins neue Geschäftsjahr gestartet – einmal mehr gestützt vom weiter wachsenden Umsatz- und Ergebnisbeitrag unserer weltweiten Beteiligungsflughäfen. In Frankfurt haben wir mit dem Osterreiseverkehr die erste Belastungsprobe des Jahres gut gemeistert. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir weiter intensiv daran, die hohe Nachfrage unserer Kunden bestmöglich zu bedienen. Hierzu optimieren wir die Prozesse, nutzen die vorhandene Infrastruktur noch besser aus und treiben unsere Ausbauprojekte mit Nachdruck voran.“

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cash Flow) erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2019 aufgrund der konzernweit guten operativen Entwicklung deutlich um 60,2 Prozent auf 129,0 Millionen Euro. Bereinigt um die in der Kapitalflussrechnung berücksichtigten Veränderungen des Netto-Umlaufvermögens betrug der Anstieg 12,6 Millionen Euro (plus 9,1 Prozent). Trotz eines höheren operativen Cash Flow verringerte sich der Free Cash Flow in den ersten drei Monaten 2019 aufgrund höherer Investitionstätigkeiten am Standort Frankfurt und im internationalen Geschäft deutlich auf minus 245,9 Millionen Euro (Q1 2018: minus 66,9 Millionen Euro).

Passagierzahl steigt weiter

Der Flughafen Frankfurt zählte in den ersten drei Monaten des Jahres knapp 14,8 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,5 Prozent – trotz der im Vergleich zum Vorjahr späteren Osterfeiertage. Die Konzern-Flughäfen weltweit verzeichneten ebenfalls überwiegend eine positive Verkehrsentwicklung, auch wenn sich die veränderte Lage der Osterfeiertage an einigen Standorten ausgewirkt hat. Nach Abschluss des ersten Quartals 2019 hält der Vorstand an seinen Prognosen für das Geschäftsjahr 2019 fest.

Heute veröffentlicht die Fraport AG zudem ihren Nachhaltigkeitsbericht und den Bericht (PDF) nach dem Standard der Global Reporting Initiative (GRI) für das Jahr 2018. Beide liefern einen Einblick in die Aktivitäten und Fortschritte im Sinne verantwortungsvoller Unternehmensführung und lassen sich als PDF herunterladen. Der Nachhaltigkeitsbericht kann auch als Druckexemplar bestellt werden.

Airbus und Siemens beim Symposium „Ambition 2050“

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Das Symposium bringt Vertreter von Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen. Sie werden Möglichkeiten zur gemeinsamen Realisierung der ehrgeizigen Umweltziele ausloten, die die Europäische Union in ihrem Strategiepapier Flightpath 2050 für die Luftfahrt festgeschrieben hat.

Experten von Airbus und Siemens nehmen am Bauhaus-Luftfahrt-Symposium „Ambition 2050“ teil, das am 07. und 08. Mai in Taufkirchen stattfindet. Auf dem Programm stehen dabei Themen wie operationelle Aspekte und alternative Treibstoffe, aber auch Energietechnologien und Antriebssysteme – Kernziele der Projekte, die in Taufkirchen/Ottobrunn im Airbus-Programm E-Aircraft Systems umgesetzt werden.

Beitrag elektrischer Flugantriebe

Wie Glenn Llewellyn, Electrification General Manager bei Airbus, am ersten Tag des Symposiums erläutert, gibt es keine Technologie, die für sich allein geeignet wäre, den Flugverkehr emissionsfrei zu machen. Elektrische und hybrid-elektrische Antriebstechnologien bieten jedoch viel versprechende Perspektiven. Airbus untersucht daher aktiv die Anwendungsmöglichkeiten dieser und anderer Technologien im gesamten Portfolio, von Hubschraubern und senkrecht startenden und landenden Passagierdrohnen (VTOLs) bis hin zu Verkehrsflugzeugen, für die Demonstratoren wie CityAirbus und E-Fan X erprobt werden.

Ein wichtiger Teil dieser Forschung begann im April 2016 mit der Zusammenarbeit von Airbus und Siemens bei der Entwicklung hybrid-elektrischer Antriebe, mit der die technische Machbarkeit dieser umweltfreundlichen Technologien demonstriert werden soll. „Wir arbeiten bei der Erforschung hybrid-elektrischer Technologien seit drei Jahren sehr eng mit Siemens eAircraft zusammen“, erklärte Martin Nuesseler, Head of E-Aircraft Systems Programme bei Airbus.

Tech-Gigant Siemens am Start

„Siemens hat sein umfassendes Know-how bei Elektroantrieben und Leistungselektronik und seine ausgeprägte Fähigkeit, innovative Lösungen zu entwickeln, in unsere ehrgeizigen Projekte eingebracht. Die bisher erzielten Ergebnisse ebnen den Weg in die Zukunft der hybrid-elektrischen Luftfahrt. Wir sind überzeugt, dass Siemens eAircraft auch künftig ein enger Partner von Airbus bleiben wird.“

„Es war eine großartige Erfahrung, mit den Kollegen von Airbus in kleinen Teams mit enger Abstimmung zusammenzuarbeiten“, beschrieb Frank Anton, Leiter von Siemens eAircraft die Kooperation beider Unternehmen. „Ihre Kompetenz in Flugzeugarchitektur und -design bot uns die Chance, als Anbieter von Antriebssystemen unsere Lösungen für konkrete Plattformen zu entwickeln. Wir freuen uns sehr darauf, diese Kompetenzen unseren Partnern in industrialisierter Form zugänglich zu machen.“

Österreich gibt MiG-21 an Jugoslawien zurück

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Österreich ist dem Ersuchen nachgekommen, jene MiG-21 zurückzugeben, mit welcher der kroatische Pilot Rudolf Perešin während des Jugoslawienkrieges am 25. Oktober 1991 in Klagenfurt landete.

Dieser gab damals an, nicht länger im Dienst der Jugoslawischen Volksarmee gegen seine kroatischen Landsleute kämpfen zu wollen. Minister Mario Kunasek setzte sich nach einem bilateralen Treffen mit seinem kroatischen Amtskollegen Damir Krsticevic im Mai 2018 in Zagreb, für eine Rückgabe der MiG-21 ein. Bei diesem Besuch wurde von kroatischer Seite die Bitte an Kunasek gerichtet, Österreich möge eine Herausgabe des Flugzeuges prüfen. Daraufhin bat Kunasek Außenministerin Karin Kneissl um eine rechtliche Klärung durch das Außenministerium, welches das Vorhaben positiv beschied.

MiG-21 per Sattelschlepper ins Museum

„Es freut mich persönlich, dass wir nach 28 Jahren die MiG-21 an Kroatien zurückgeben können. Ich bedanke mich ganz besonders bei unserer Außenministerin Karin Kneissl und ihrem Haus für die Unterstützung“, sagt Minister Kunasek. Die Übergabe der MiG-21, die vom Bundesministerium für Landesverteidigung 28 Jahre lang verwahrt wurde, fand am 06. Mai 2019 in Zeltweg statt. Hier war der Jet zuletzt im sogenannten „Hangar 8“, dem Militärluftfahrtmuseum des Bundesheeres als Ausstellungsstück aufbewahrt. Die Uniformteile des Piloten wurden bereits 2004 an dessen Familie übergeben.

Die nicht mehr flugtaugliche Maschine wurde zerlegt und mittels Sattelschlepper nach Kroatien transportiert. Sie wird dort ein zentrales Ausstellungsstück eines kroatischen Militärmuseums in Zagreb werden, dass am 28. Mai, dem Tag der kroatischen Streitkräfte, wiedereröffnet werden soll. Kroatien hat als Ersatz für die Lagerkosten, dem Luftfahrtmuseum in Zeltweg eine andere ausgeschiedene MiG-21 für Ausstellungszwecke überlassen.

Schweiz: Boomende Luftfahrt stößt an Grenzen

Die schweizerische Zivilluftfahrt erreicht im internationalen Vergleich bezüglich Effizienz und Qualität weiterhin einen hohen Standard. Zu schaffen machen der Branche aber die zunehmenden Kapazitätsengpässe auf den Landesflughäfen.

Dies zeigt das dritte Monitoring der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Luftfahrt. Im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL, der Aerosuisse, der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide, der Swiss sowie der Swiss International Airports Association wurde 2012 durch die Münchner Intraplan Consulting erstmals die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Zivilluftfahrt in den Bereichen Verkehrsnachfrage, Infrastruktur und Verkehrsangebot, politische und fiskalische Rahmenbedingungen, Umweltschutz und Flugsicherheit erfasst.

Besonders hohe Nutzung der Luftfahrt

Das dritte Monitoring bestätigt die früheren Ergebnisse zur Entwicklung des Verkehrsaufkommens. Die Schweizer Wohnbevölkerung nutzt die Verkehrsluftfahrt dank der hohen Wirtschaftskraft deutlich mehr als das benachbarte Ausland. Der Entwicklungsstand der Schweizer Luftverkehrswirtschaft in den Bereichen Umwelt, Innovation und Flugsicherheit wird im Bericht weiterhin als sehr hoch eingestuft. So führt die laufende Modernisierung der Flugzeugflotte zu einem niedrigeren Treibstoff-Durchschnittsverbrauch und einer tieferen Lärmbelastung. Rechtliche Rahmenbedingungen wie etwa Nachtflugbeschränkungen setzen der Entwicklung der Schweizer Luftfahrt aber Grenzen.

Der Wachstumstrend soll sich gemäß Monitoring weiter fortsetzen. Die beschränkten Kapazitäten auf den Flughäfen Zürich und Genf entfalten allerdings eine dämpfende Wirkung. Anders sieht es im Bereich Luftfracht aus. Aufgrund der Nachtflugeinschränkungen liegt der Exportanteil der Luftfracht deutlich unter demjenigen der Nachbarstaaten. Die Geschäftsluftfahrt ist weiterhin hoch entwickelt, die dafür vorhandenen Kapazitäten in Zürich und Genf sind jedoch beschränkt.

Astronaut Matthias Maurer macht Schulunterricht

OHB unterstützt seit dem aktuellen Schulhalbjahr den im MINT-Profil der zehnten Klasse angebotenen Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt.

Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Bremer Raumfahrt- und Technologieunternehmen OHB SE und dem Ökumenischen Gymnasium in Bremen-Oberneuland hat ESA-Astronaut Matthias Maurer heute Vormittag den Unterricht besucht und Schülern aus dem MINT-Profil Rede und Antwort gestanden. Die Kooperation zwischen der Schule und der OHB SE besteht seit August 2018. Ingenieure von OHB vermitteln den Schülern dabei Inhalte direkt aus der Praxis. Mit dieser Strategie soll das Interesse der Schüler für die Luft- und Raumfahrtbranche geweckt werden und langfristig der Nachwuchs für das Unternehmen gesichert werden.

Traumziel Mond – Niemals aufgeben!

Matthias Maurer war gut eineinhalb Stunden an der Schule und beantwortete die Fragen der knapp 40 MINT-Schüler der Klassenstufen 6 bis 10 – und Fragen gab es viele. Vom Ablauf der Astronautenausbildung bis hin zum Nutzen der astronautischen Raumfahrt für die Menschheit wollten die Schüler alles wissen. Auch nach dem Traumziel des Astronauten wurde gefragt. „Das Traumziel ist natürlich der Mond, das würden wahrscheinlich alle meine Astronautenkollegen sagen“, gibt Maurer unumwunden zu. „Ich freue mich aber natürlich auch auf die ISS. Ich liebe die Wissenschaft und auf der ISS Experimente zu machen, ist etwas ganz Besonderes.“

Abschließend gab der Astronaut den Jugendlichen mit auf den Weg, dass man sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen soll. Nach allen Auswahlverfahren war Maurer als einer der letzten zehn verbleibenden Kandidaten nämlich zunächst nicht als Astronaut ausgewählt und erst später nachnominiert worden.

A321LongRange für Air Transat aus Kanada

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Air Transat hat ihren ersten A321LR von Airbus erhalten. Der A321 für Langstrecken ist das erste von 15 Flugzeugen für die Fluggesellschaft. Air Transat ist eine Uraubs-Airline aus Kanada.

Die in Montreal beheimatete Airline bezieht die Flugzeuge über Leasing von AerCap. Im Innern sind die A321LR gemäß dem Airbus Cabin Flex konfiguriert. Extratanks lassen die A321LR bis zu 4.000 Nautische Meilen fliegen – Air Transat will die Flugzeuge auf Langstrecken aus Kanada heraus einsetzen. Beispielsweise auf schmaleren Routen nach Europa, in die Karibik sowie nach Zentral- und Südamerika. Die treibstoffsparenden A321LR bringen Air Transat neben einer Flottenerneuerung 199 Sitze in zwei Klassen, dabei 12 Premium Club Class-Sitze. Per Leasing kommt die Fluggesellschaft bis 2022 zu einer reinen Airbus-Flotte.

DAKOSY zur Prozessoptimierung am HAM

Als einer der ersten Flughäfen in Deutschland führt Hamburg Airport das Air Cargo Community System FAIR@Link des Softwareentwicklers DAKOSY in seinem Luftfrachtzentrum ein.

FAIR@Link ist ein neutrales, IT-gestütztes Air Cargo Community System, über das alle an den Umschlagsprozessen beteiligten Unternehmen – insbesondere Handlingagenten, Spediteure, Trucker und Airlines – ihre Transport- und Frachtprozesse import- und exportseitig optimieren und beschleunigen können. Dabei werden auch die Zoll-, Sicherheits-, Gefahrgut- und Supply Chain Management-Prozesse – vielfach sogar automatisiert – unterstützt. Die Einführung des Systems im Hamburg Airport Cargo Center ist zunächst als Pilotprojekt ab dem 06. Mai 2019 anberaumt

UIrich Wrage, Vorstand bei DAKOSY, ist überzeugt, dass mit FAIR@Link die Luftfrachtabwicklung am Hamburg Airport noch effizienter erfolgen kann: „Durch Vernetzung und intelligente Prozessunterstützung bietet FAIR@Link die optimale Grundlage, um die physischen Prozesse zwischen den an der Luftfrachtabwicklung beteiligten Unternehmen weiter zu optimieren und eine deutlich schnellere und transparentere Abwicklung zu erreichen.“

Optimierung der Prozesse am Cargo Center

Ziel der Einführung von FAIR@Link ist es, die Prozesse im Hamburg Airport Cargo Center zu vereinheitlichen und zu optimieren. Dadurch sollen Abfertigungszeiten sowie Wartezeiten im Luftfrachtzentrum verkürzt, die Transparenz entlang der Transportkette erhöht und durch Vermeidung von Mehrfacheingaben der Daten Fehler minimiert und Kosten reduziert werden. Besonderer Vorteil der Digitalisierung mit FAIR@Link ist, dass durch das System die Freigabe vom Zoll vorbereitet und bei Einfahrt in den Zollamtsbezirk Hamburg-Flughafen diese automatisch elektronisch übermittelt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rampensteuerung: Für die Anlieferung der Waren im Luftfrachtzentrum werden im Rahmen des Pilotprojektes Zeitfenster gebucht. Die anliefernde Firma sowie der Handling Partner der Airline können dadurch abgestimmte Termine für die Warenanlieferung einplanen. Der Fahrer kann infolgedessen seine Wartezeiten vor Ort reduzieren und für den Abfertiger werden die notwendigen Kapazitäten planbarer. Auch für den Umweltschutz wird ein Beitrag geleistet: Durch digitale Prozesse wird weniger Papier verbraucht.

Pilotprojekt als Kooperation mit Spediteuren, Abfertigern und Zoll FAIR@Link wird am Hamburg Airport zunächst in einem Pilotprojekt eingesetzt, das vier Monate dauern soll. In dem Vorhaben konzentrieren sich die Projektpartner auf die Prozesse des Exports. Zu den Projektteilnehmern zählen neben dem Initiator Hamburg Airport und dem Softwareanbieter DAKOSY die Spediteure CROSS FREIGHT, Delta Stallion, a.hartrodt und Sable, die Airline Handling Partner LUG und Swissport, das Zollamt Hamburg-Flughafen sowie der Verein Hamburger Spediteure. Auf dem Bild: Das Projektteam, bestehend aus Hamburg Airport, DAKOSY, CROSS FREIGHT, Delta Stallion, a.hartrodt, Sable, LUG, Swissport, dem Zollamt Hamburg-Flughafen sowie dem Verein Hamburger Spediteure, startet heute offiziell das Pilotprojekt FAIR@Link am Hamburg Airport Cargo Center.

Radarauge aus dem All erkennt Waldzustand

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Um den aktuellen Zustand sowie die Entwicklungen des „grünen Organs“ genau beobachten, bewerten und schützen zu können, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen besonderen Datensatz erstellt: die globale TanDEM-X-Waldkarte.

Wälder sind die Lunge der Erde: Sie helfen die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre zu reduzieren und damit der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, bieten Schutz und Ressourcen für Menschen, Tiere und Pflanzen – und sie gehen in alarmierendem Ausmaß verloren. Wie der Blick aus dem All verrät, ist die Landmasse der Erde heute zu rund einem Drittel von Wäldern bedeckt. Dabei fehlt bereits mehr als die Hälfte des weltweiten Bestands, die der Abholzung insbesondere seit Mitte des 20. Jahrhunderts zum Opfer gefallen ist.

Radartechnik des DLR entschlüsselt Waldzustand

Dazu wurden interferometrische Daten genutzt, die für das globale Höhenmodell der deutschen Radarsatellitenmission TanDEM-X aufgenommen wurden, und Algorithmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz zur globalen Datenverarbeitung entwickelt. Diese wurden für verschiedene Waldtypen anhand von Baumhöhen, Dichte und Struktur optimiert. Das Ergebnis ist eine Karte, die bei einer Auflösung von 50 Metern die Ausdehnung bewaldeter Flächen darstellt. Die globale TanDEM-X-Waldkarte des DLR steht wissenschaftlichen Nutzern ab sofort frei zur Verfügung.

Radarsatelliten können unabhäging von Wetter oder Tageszeit Aufnahmen erstellen – ein besonderer Vorteil bei der Kartierung von tropischen Wäldern, die meist von Wolken bedeckt sind. Die TanDEM-X-Waldkarte schließt bisherige Datenlücken und liefert erstmals einen einheitlichen Überblick der Regenwälder in Südamerika, Südostasien und Afrika. Die Erkenntnisse sind für Behörden und Wissenschaftler gleichermaßen bedeutsam, da diese Gebiete vor illegaler Abholzung geschützt und als mächtige Kohlenstoff-Speicher erhalten werden müssen.

Anhand der neuen Karte lässt sich entsprechend auch die Biomasse-Konzentration von Wäldern genauer bestimmen – ein Schlüsselfaktor im globalen Kohlenstoffkreislauf. Die globale TanDEM-X-Waldkarte schafft damit eine wichtige Datengrundlage für Forschungen zum globalen Wandel und bietet darüber hinaus auch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Regionalentwicklung sowie der Raumplanung. In Hinblick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen des globalen Wandels lassen sich schließlich auch genauere Vorhersagen und geeignete Maßnahmen ableiten.

Big Data und Künstliche Intelligenz

Das DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme hat für das Projekt insgesamt mehr als 400.000 Datensätze verarbeitet, die im Zeitraum von 2011 bis 2015 im Rahmen der TanDEM-X-Mission aufgenommen wurden. Um aus den riesigen Datenmengen die gewünschte Information „Wald“ zu gewinnen und klassifizieren zu können, haben die Radarexperten spezielle Algorithmen entwickelt, die zuerst jede einzelne Aufnahme individuell auswerten und anschließend zu einer globalen Karte zusammenfügen. Diese Algorithmen basieren auf maschinellem Lernen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz und wurden in der Wissenschaft veröffentlicht. Künftig können so auch neue Satellitendaten ausgewertet und beispielweise in Form von Zeitreihen-Analysen mit der TanDEM-X-Waldkarte verglichen werden.

Um die gerechneten Ergebnisse zu validieren und die Waldflächen mit noch höherer Genauigkeit von den Nicht-Waldflächen abgrenzen zu können, nutzen die Entwickler zusätzliche Fernerkundungsdaten. Dazu gehören insbesondere der „Global Urban Footprint“, eine globale Karte von Siedlungsgebieten die am Earth Observation Center (EOC) des DLR erstellt wurde, sowie die Gewässerkartierung der Climate Change Initiative der ESA. Die globale TanDEM-X-Waldkarte wird im Deutschen Satellitendatenarchiv des EOC verwaltet und den Nutzern bereitgestellt. Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) ist für den Betrieb der Radarsatellitenmission TanDEM-X verantwortlich.

Tandem-L: Waldmonitoring der Zukunft

Die Abschätzung und das Monitoring von Waldressourcen ist eine zentrale Aufgabe von gegenwärtigen und kommenden Radarsatellitenmissionen. Insbesondere Tandem-L, ein Vorschlag für eine hochinnovative Satellitenmission, könnte globale Waldkarten künftig im Wochentakt erstellen und daraus Waldhöhe, Struktur und Biomasse ableiten. Mithilfe seiner neuartigen Bildgebungstechnologie und der daraus resultierenden gewaltigen Aufnahmekapazität ist Tandem-L dafür konzipiert, weitere dynamische Umweltprozesse auf der Erdoberfläche zu beobachten. Die Mission soll neue Maßstäbe in der Erdbeobachtung setzen und damit einen wirkungsvollen Beitrag zur Bewältigung der globalen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten.

Auf den Bildern

  • Globale TanDEM-X Waldkarte: Die globale TanDEM-X Waldkarte des DLR wurde aus interferometrischen Radardaten abgeleitet und steht für wissenschaftliche Anwendungen frei zur Verfügung.
  • TDX-Waldkarte: Alpen: Ausschnitt der TanDEM-X Waldkarte über den Alpen.
  • TDX-Waldkarte: Details über Süddeutschland: Vergleich einer Google Earth-Aufnahme mit der TanDEM-X Waldkarte für ein Gebiet in Süddeutschland. Im Ausschnitt sind einzelne Baumreihen an Feldgrenzen deutlich erkennbar und demonstrieren so den Detailgrad der Waldkarte.
  • Dramatische Abholzung in Brasilien: Die TanDEM-X Waldkarte für ein ca. 250 Kilometer mal 250 Kilometer großes Gebiet im brasilianischen Bundesstaat Rondonia zeigt die dramatische Entwicklung der Abholzung im Regenwald.
  • Vergleich: Abholzung im Amazonas: Vergleich einer Google Earth-Aufnahme mit der Waldkarte für ein von Abholzung betroffenes Gebiet im Amazonas Regenwald. Die TanDEM-X-Daten geben erstmals einen genauen Einblick und Überblick über die Abholzungen in den entlegensten Regionen, so dass insbesondere illegale Aktivitäten detektiert werden können.

EDRS-C: Boost für Laser-Daten-Highway

Der Satellit EDRS-C wird von seiner Position über Europa das SpaceDataHighway-System redundant absichern, die Übertragungskapazität auf das Doppelte steigern und als Relais für die gleichzeitige Weiterleitung der Daten von zwei Beobachtungssatelliten fungieren.

Der Satellit EDRS-C, der zweite Knoten des SpaceDataHighway bzw. EDRS wird am 24. Juli 2019 von einer Ariane-5-Trägerrakete auf 31° Ost in den geostationären Orbit gebracht. Dieser zweite Satellit ergänzt EDRS-A, der täglich die von den vier Sentinel-Beobachtungssatelliten des Copernicus-Programms erfassten Bilder der Erde übermittelt. Seit der Inbetriebnahme Ende 2016 hat EDRS-A über 20.000 Laserverbindungen hergestellt, über die mehr als ein Petabyte Daten heruntergeladen wurden. Die Zuverlässigkeit des Systems beträgt 99,5 Prozent.

Mehr Leistung durch schnellere Daten

„Dieser Meilenstein des SpaceDataHighway stellt einen bedeutenden Fortschritt in Bezug auf seine Leistungsfähigkeit dar. Es ist eine aufregende Zeit, die Entwicklung der nächsten Generation sicherer Datenverbindung zu erleben“ sagte Evert Dudok, Head of Communications, Intelligence & Security von Airbus Defence and Space. Der SpaceDataHighway ist das weltweit erste „Glasfasernetz am Himmel“ und basiert auf modernster Datenübertragung per Laserlicht. Das einzigartige System geostationärer Satelliten ist permanent über einem Netz von Bodenstationen positioniert und übermittelt mit einer Geschwindigkeit von 1,8 Gbit/s Daten zur Erde.

Die Satelliten des SpaceDataHighway können Laserverbindungen zu bis zu 45.000 km entfernten Beobachtungssatelliten in niedrigen Erdumlaufbahnen, unbemannten Aufklärungs-Flugzeugen (Unmanned Aerial Vehicles – UAV) oder Missionsflugzeugen herstellen. Aus seiner Position im geostationären Orbit leitet der SpaceDataHighway die von den Erdbeobachtungssatelliten erfassten Daten in Fast-Echtzeit zur Erde weiter. Normalerweise würde dieser Prozess mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Die Menge der von den Beobachtungssatelliten übermittelten Bild- und Videodaten kann so auf das Dreifache gesteigert werden und ihre Missionsplanungen lassen sich jederzeit in wenigen Minuten neu programmieren.

Spitzentechnologie aus Europa für PPP

Ein dritter Kommunikationsknoten soll ab ca. 2024 über der Region Asien-Pazifik positioniert werden. EDRS-D wird mit drei Laserkommunikationsterminals ausgestattet sein, durch die sich Kommunikationskapazität und Abdeckungsbereich des Systems nochmals deutlich erhöhen werden. Ab 2021 werden die Pléiades-Neo-Erdbeobachtungssatelliten den SpaceDataHighway ebenfalls nutzen. Ab 2019 wird das System zudem einen rein europäischen Breitband-Kommunikationsdienst für das Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS bereitstellen.

Der SpaceDataHighway ist eine Public-Private-Partnerschaft (PPP) der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit Airbus, wobei die Laserterminals von Tesat-Spacecom und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurden. Airbus ist Eigentümer und Betreiber des SpaceDataHighway und bietet kommerzielle Dienste für dieses Satellitensystem an. Die von der OHB System AG gelieferte Satellitenplattform EDRS-C wird auch eine Nutzlast von Avanti Communications an Bord haben.

SunExpress ab Berlin: Neue Ziele in Europa und Türkei

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Der deutsch-türkische Ferienflieger SunExpress fliegt ab sofort einmal pro Woche von Berlin neu nach Dalaman an der Türkischen Ägäis. Und ein neues Bonusprogramm bietet zudem die Möglichkeit eines Familienkontos, über das mehrere Familienmitglieder Punkte auf einem gemeinsamen Konto sammeln können.

Am 06. Juli kommt mit Ankara ein weiteres neues Reiseziel hinzu. In die türkische Hauptstadt geht es dann ebenfalls einmal wöchentlich samstags. Wie auch in den letzten Jahren werden die Frequenzen zu den beiden beliebten Urlaubszielen Antalya und Izmir ab Juli deutlich aufgestockt. Beide Destinationen werden dann bis zu zweimal täglich ab Berlin angeflogen.

In den Sommermonaten Juli und August fliegt die Airline wieder nach Venedig in Italien. In die Lagunenstadt geht es ab Tegel ab dem 07. Juli jeweils sonntags. 2018 hat die Airline ein neues Bonusprogramm eingeführt, das insbesondere für Paare und Familien interessant ist. Pro Flugbuchung sammeln Teilnehmer sowohl Flüge als auch Bonuspunkte. Wer zehn Mal mit SunExpress fliegt, erhält einen Freiflug.

Dalaman

Azurblaues Meer, kilometerlange Sandstrände und einsame Buchten: Der Ferienort an der Türkischen Ägäis im Mittelmeer bietet Badeurlaubern ideale Bedingungen. Neben dem breiten Wassersportangebot und der guten touristischen Infrastruktur hat Dalaman außerdem ein malerisches Hinterland mit ruhigen Bergdörfern und schönen Wanderwegen durch das Taurusgebirge. Empfehlenswert sind Tagesausflüge in die herrliche Bucht Ölüdeniz, ins Schmetterlingstal bei Fethiye und zum Segelparadies in der Gökova-Bucht.

Hauptstadt Ankara

Es muss nicht immer Istanbul sein. Ankara hat als Hauptstadt der Türkei und politisches Zentrum viel Sehenswertes zu bieten. Allen voran das berühmte Mausoleum Anitkabir, die Grabstätte des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk. Im Museum für Anatolische Zivilisationen kann man die Geschichte Anatoliens bis zurück in die Altsteinzeit verfolgen und bis zu 40.000 Jahre alte Funde besichtigen. Von Ankaras Burg aus hat man den besten Ausblick auf die Fünf-Millionen-Metropole, die erstaunlich grün und ruhig anmutet.

15 Jahre easyJet – starkes Wachstum in Berlin

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Insgesamt hat easyJet in den letzten 15 Jahren mehr als 61 Millionen Passagiere befördert, davon über zehn Millionen allein im vergangenen Jahr.

easyJet, Europas führende Airline und größte Airline in Berlin, hat 2004 seinen Flugbetrieb in Berlin aufgenommen und sich seither zur größten Fluggesellschaft in der Hauptstadt entwickelt. Die ersten Flüge starteten am 28. April 2004 von Berlin-Schönefeld nach London Luton und Liverpool. Seitdem hat die Airline ihre Position stetig ausgebaut. Mit der Aufnahme des Flugbetriebs in Berlin-Tegel im vergangenen Jahr stieg die Zahl der in Berlin stationierten easyJet-Flugzeuge auf 35. Heute fliegt easyJet von Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld insgesamt bis zu 90 Destinationen an, was einem Marktanteil von mehr als 30 Prozent entspricht und easyJet zur größten Fluggesellschaft in der deutschen Hauptstadt macht. easyJet steuert mehr der beliebtesten europäischen Strecken an als jede andere Fluggesellschaft. Jährlich fliegen mehr als 90 Millionen Passagiere mit easyJet, davon sind über 13 Millionen Geschäftsreisende.  Die Flotte von easyJet umfasst mittlerweile 317 Flugzeuge.

Belegschaft verfünfzehnfacht

Um offiziell „Home-Carrier“ in der Hauptstadt zu werden, hat easyJet sich im vergangenen Jahr mit visitBerlin, Berlins offizieller Tourismusorganisation, zusammengeschlossen. Gemeinsam bewerben sie die deutsche Hauptstadt als eines der beliebtesten Reiseziele für Privat- und Geschäftsreisende in Europa. Seit 2004 hat easyJet mehr als 33 Millionen internationale Passagiere nach Berlin geflogen. Im Jahr 2018 konnte dieser Anteil mit der Aufnahme des Flugbetriebs in Berlin-Tegel um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 5,6 Millionen jährliche Besucher gesteigert werden.

Im Zuge des wachsenden Engagements in der deutschen Hauptstadt ist die Anzahl der easyJet-Mitarbeiter in den letzten 15 Jahren von 100 auf mehr als 1.500 angestiegen, was easyJet zu einem strategischen Partner für die Berliner Wirtschaft und einem angesehenen Arbeitgeber macht. Alle Mitarbeiter werden mit lokalen deutschen Verträgen und unter Anerkennung ihrer Gewerkschaften beschäftigt – in voller Übereinstimmung mit den nationalen Gesetzen.

Um das 15-jährige Bestehen von easyJet in Berlin zu feiern, startet easyJet eine Kampagne mit den Berliner Mitarbeitern, die seit dem ersten Tag dabei sind. Unter dem Motto „15 Jahre Crew Love“ ruft easyJet mit einer Social Media-Aktion Berliner und Brandenburger auf, ihre Crew Love-Fotos und Videos einzureichen, um Freiflüge für eine Gruppe von 15 Personen zu ihrer easyJet-Lieblingsdestination zu gewinnen. Die Aktion läuft bis zum 12. Mai 2019 auf der deutschen Facebookseite.

Stephan Erler, Country Manager Deutschland von easyJet, sagte: „Wir freuen uns, heute in Berlin unseren 15. Geburtstag zu feiern… Unser kontinuierliches Wachstum an den beiden Flughäfen Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel zeigt das langfristige Engagement von easyJet in Berlin und wir sind stolz darauf, als größte Fluggesellschaft mehr als 61 Millionen Passagiere in dieser Zeit befördert zu haben. Der Start in Berlin-Tegel im vergangenen Jahr ermöglichte eine signifikante Erweiterung des easyJet-Netzwerks durch die Aufnahme innerdeutscher Strecken nach Köln-Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart sowie der neuen Strecke nach Sylt diesen Sommer. Mittlerweile sind außerdem mehr als ein Drittel unserer Passagiere von und nach Berlin geschäftlich unterwegs.“

Investition und Infrastruktur

„Wir haben eine langfristige Beziehung zu Berlin aufgebaut und arbeiten seit über 15 Jahren Hand in Hand mit dem Flughafen Berlin, um ein relevantes Streckennetz für Privat- und Geschäftsreisende aufzubauen. Unser oberstes Ziel ist dabei, den Bedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen und gleichzeitig das Reiseerlebnis kontinuierlich zu verbessern, unter anderem mit Produkten, wie den in Berlin-Schönefeld kürzlich installierten 18 Selbstbedienungskiosken und acht Gepäckförderanlagen.“

„Wir sind stolz auf die positive Entwicklung in den vergangenen 15 Jahren und das positive Feedback unserer Passagiere macht deutlich, dass sie von unserem großen Netzwerk mit attraktiven Destinationen und unseren Tarifen überzeugt sind, zeigt aber auch, dass nach wie vor Wachstumspotential besteht. Wir sehen diesen Erfolg als Ansporn, unser Engagement als größte Airline in Berlin weiter auszubauen.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sagte: „Schönefeld war 2004 die erste deutsche Basis von easyJet und hat durch den kontinuierlichen Ausbau des Streckennetzes und dem stetigen Passagierwachstum maßgeblich zur jetzigen Größe des Flughafens beigetragen. Mit der Eröffnung der Basis in Tegel und dem weiteren Ausbau des Flugangebots ist easyJet in 2018 zur größten Airline in der Hauptstadtregion aufgestiegen. Wir freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit – ab Oktober 2020 am BER.“

Burkhard Kieker, CEO von visitBerlin:“Glückwunsch easyJet! Die Entscheidung Berlin 2004 zur ersten Basis außerhalb Großbritanniens zu machen, hat sich für Berlin und easyJet gelohnt.Das war der Startschuss für den Aufstieg Berlins in die Spitzengruppe der europäischen Reiseziele. Durch die exzellente Anbindung trägt easyJet erheblich zum wirtschaftlichen und touristischen Erfolg der deutschen Hauptstadt bei.“

Zwei Wochen Bahnsperrung am Hamburg Airport

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Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, die Erneuerung der Markierungen sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung.

Hamburg Airport führt damit die auch 2019 notwendigen, jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Bahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) von Mittwoch, 08. Mai (06:00 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 22. Mai 2019 (23:00 Uhr), außer Betrieb genommen. Während dieser Zeit wickelt der Hamburger Flughafen den gesamten Flugbetrieb über die Piste 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) ab. Dadurch wird es vorübergehend zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um weiterhin einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten.

Mehr Flugverkehr über die Innenstadt

Um die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich zu halten, bündelt Hamburg Airport die Arbeiten in zwei Wochen pro Bahn. „Bei der Wahl der Sperrzeiträume achten wir insbesondere darauf, dass die Pistensperrungen nicht in der Hauptreisezeit liegen, denn gerade dann werden beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Flughafen Hamburg.

Während der Wartung und Instandhaltung der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) wird es zeitweise zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen. Über diese Richtung sind im gesamten Jahr 2018 lediglich vier Prozent aller Flüge abgewickelt worden, dieser Durchschnittwert wird sich aufgrund der Bauarbeiten vorübergehend spürbar erhöhen. Umgekehrt ist es geplant, die Bahn 15/33 (Norderstedt/ Alsterdorf) voraussichtlich vom 4. September bis einschließlich 18. September 2019 zu warten – dementsprechend werden die Starts und Landungen in diesem Zeitraum über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) erfolgen.

WhatsApp-Service zu Wartungsterminen

Um die Flughafen-Nachbarn und andere Interessierte über die Termine der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen auf dem Laufenden zu halten, hat Hamburg Airport einen WhatsApp-Service eingerichtet. Nach einmaliger Anmeldung erhalten Abonnenten alle Termine und Informationen rund um die Pistensperrungen direkt auf ihr Smartphone. So können sie die Sperrungstermine rechtzeitig einplanen. Alle Informationen rund um die Bahnsperrungen und den WhatsApp-Service sind online beim Flughafen abrufbar. Hamburg Airport bittet um Verständnis für die Maßnahmen und die daraus resultierende, vorübergehende Nutzungsänderung der Start- und Landebahnen.

Airbus ersetzt Fernseh-Satelliten MEASAT-3

MEASAT-3d, der zusammen mit dem ebenfalls von Airbus gebauten Satelliten MEASAT-3b auf 91,5° Ost positioniert sein wird, wird mit seinen stärkeren Leistungen die für DTH-Fernsehübertragung (Direct-to-Home) in Asien genutzten Satelliten MEASAT-3 und MEASAT-3a schrittweise ersetzen.

Airbus wird im Auftrag von MEASAT Global Berhad („MEASAT“) den neuen Mehrzweck-Telekommunikationssatelliten MEASAT-3d bauen, mit dem der führende malaysische Betreiber Kapazität ersetzen und sein Kerngeschäft in Malaysia, Asien, dem Nahen Osten und Afrika erweitern will.

Kommunikation und Fernsehen im Ku- und Ka-Band

Nach dem für 2021 geplanten Start wird MEASAT-3d C- und Ku-Band-Kapazitäten für DTH- und Telekommunikationsservices sowie Videovertrieb bereitstellen. Der neue HTS-Dienst im Ka-Band ist mit mehreren Spotbeams für die Highspeed-Breitbandkommunikation über Malaysia optimiert und soll so die digitale Lücke im Land schließen. Mit an Bord wird auch eine gehostete L-Band-Nutzlast für das Korea Augmentation Satellite System (KASS) im Auftrag von KTSAT sein. MEASAT-3d basiert auf der bewährten und extrem zuverlässigen Eurostar-E3000-Plattform von Airbus. MEASAT-3d ist für eine elektrische Leistung von 12 kW ausgelegt und hat eine geplante Nutzungsdauer von 15 Jahren.

Dr. Edmund Kong, Chief Technology Officer von MEASAT, sagte: „Wir freuen uns, Airbus erneut als Hersteller des 8. Kommunikationssatelliten von MEASAT zu beauftragen. Mit MEASAT-3d bekräftigt MEASAT sein Engagement für die Bereitstellung einer Kerninfrastruktur für die malaysische ICT- und Rundfunkindustrie. Zusammen mit MEASAT-3a und MEASAT-3b auf der Position 91,5 E wird MEASAT-3d die Wachstumsanforderungen von 4G- und 5G-Mobilfunknetzen in Malaysia erfüllen und weiterhin Redundanz sowie zusätzliche Verteilungskapazität für Video in HD, 4K und letztendlich 8K in der Region Asien-Pazifik bereitstellen. Darüber hinaus wird MEASAT-3d dazu beitragen, in Malaysia eine digitale Brücke zu bauen, indem eine 100-prozentige Abdeckung mit kommerziellen Breitband-Diensten für alle Haushalte in Malaysia bereitgestellt wird.“

Arnaud de Rosnay, Leiter von Telecom Satellites bei Airbus, sagte: „MEASAT hat sich beim Bau des neuen Mehrzwecksatelliten erneut für Airbus und unsere extrem zuverlässige Eurostar-E3000-Plattform als Basis entschieden. Mittlerweile arbeiten bereits 46 E3000-Satelliten erfolgreich im Orbit, und Airbus wird mit seinen innovativen Best-in-Class-Satellitenlösungen dazu beitragen, dass MEASAT in der Region der Betreiber der Wahl ist. Zugleich führt die Mission die einzigartige Tradition von Airbus bei den SBAS-Navigationsnutzlasten (satellitengestützte Erweiterungssysteme) weiter. Wir freuen uns sehr, dass uns MEASAT und KTSAT bei diesem Doppeleinsatz vertrauen. Das ist ein überzeugender Beweis für die Flexibilität aller beteiligten Unternehmen – ein wichtiges Differenzierungsmerkmal im aktuellen Marktumfeld.“

Pristina wird Standbein für Eurowings

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Pristina wird damit der dreizehnte Eurowings Standort. Erstmals bietet Eurowings dann von Pristina aus Direktverbindungen in die Schweiz an.

Eurowings baut ihr europäisches Netzwerk weiter aus: Mit der Eröffnung einer neuen Basis in Pristina erweitert die Airline ihr Angebot in Osteuropa und stationiert ab dem 19. Juni einen Airbus A319 in der Hauptstadt des Kosovo. Gleichzeitig werden die bestehenden Verbindungen in die Städte Düsseldorf, München und Stuttgart deutlich aufgestockt. Insgesamt bietet die Airline über 60 wöchentliche Frequenzen von und nach Pristina an. DerPristina soll als Stützpunkt für den Netzwerkausbau nach Osteuropa eine wichtige Rolle spielen.

Pristina: Alte Bauwerke mit junger Bevölkerung

Pristina ist mit knapp 150.000 Einwohnern die Hauptstadt und zugleich größte Metropole des Kosovo. Sie liegt in der historischen Landschaft des Amselfeldes und bietet zahlreiche historische Bauwerke. Pristina ist wirtschaftliches, kulturelles und mediales Zentrum des Landes. Die Stadt weist eine der jüngsten Bevölkerungen in Europa auf und ist gekennzeichnet durch ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren.

Dornier 228 für NCA in Japan angekommen

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Eine nagelneue Dornier 228 nahm der japanische Betreiber New Central Airservice im Rahmen einer Zeremonie gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Sojitz Aerospace Corporation (SOASCO) in Oberpfaffenhofen offiziell entgegen. Eine Crew von Ruag überführte das Flugzeug im Auftrag des Kunden nach Japan.

Ruag ist der Originalhersteller (OEM) der Dornier 228. RUAG MRO International hat damit eine fabrikneue Dornier 228 an New Central Airservice (NCA) seit 29. März 2019 ausgeliefert. NCA hatte da seine vierte neue Dornier 228 offiziell übernommen. Nach dem anschließenden Überführungsflug von Oberpfaffenhofen, Deutschland, lieferte Ruag das Flugzeug am 27. April 2019 auf dem Flugplatz Ryugasaki, Japan, an NCA aus.

Do 228 von Bayern nach Japan

Das Team verliess Oberpfaffenhofen am 15. April und erreichte den Standort von NCA und SOASCO am Flugplatz Ryugasaki am 27. April. Dies ist die vierte Dornier 228 der neuen Produktionsserie, die Ruag seit 2010 an NCA ausgeliefert hat. Das Flugzeug bietet Platz für 19 Passagiere und soll für Pendlerflüge eingesetzt werden.

Die brandneue Dornier 228 verfügt über zwei Neuerungen: Die Avionik konform nach Standart für ADS-B Out wurde in das Glascockpit integriert. Außerdem wurde das Flugzeug mit einem kürzlich zugelassenen, verbesserten Kabinensitzsystem ausgerüstet. Das Flugzeug trägt die unverwechselbaren Farben des Betreibers, die die Spezialisten der hauseigenen Lackiererei von Ruag MRO International aufgebracht haben. NCA betreibt seine Dornier 228-Flotte sowohl in Passagier- als auch in Frachtkonfiguration. Die Dornier 228 ermöglicht es NCA, den Flugbetrieb zwischen dem japanischen Festland und den abgelegenen Izu-Inseln auch unter anspruchsvollen Bedingungen aufrechtzuerhalten, eine Aufgabe, die der Fluggesellschaft von der Regionalverwaltung übertragen wurde.

Vielseitiger Einsatz für vielseitiges Wetter

Thomas Müller, Director Dornier 228 Program, Ruag MRO International, erläutert: „NCA benötigt ein Flugzeug, das sich unter schwierigen Bedingungen wie Schlechtwetterfronten, Starkwinden und Seitenwinden und für anspruchsvolle Starts und Landungen auf kurzen Pisten zuverlässig und langfristig bewährt hat. Die Dornier 228 ist für solche Aufgaben nach wie vor die Best geeignete Lösung.“

„Die Auslieferung des neuen Flugzeugs an unseren treuen Kunden NCA ist ein weiterer Meilenstein in unserer Dornier 228-Produktion. Wir freuen uns, die Erwartungen unseres Kunden zu erfüllen“, sagt Volker Wallrodt, Senior Vice President Business Jets, Dornier 228, Military, Ruag MRO International. „Die Verfügbarkeit dieses neuen Flugzeugs ist für NCA bei der Erfüllung ihres Regierungsauftrags von entscheidender Bedeutung. NCA hat uns und der Dornier 228 das Vertrauen geschenkt, und wir freuen uns, dieses Vertrauen zu rechtfertigen“, so Wallrodt weiter.

Airbus legt LEO für Telesat Kanada vor

Telesat soll nicht nur Lösungen für Weltraum- und Bodensegmente erhalten, die nicht nur hohen Anforderungen gerecht werden, sondern auch kostenwirksame, stabile Ansätze für die langfristigeren Geschäftsziele des Unternehmens.

Airbus hat das Systemdefinitions- und Risikomanagement-Projekt zur Satellitenkonstellation LEO für Telesat erfolgreich abgeschlossen. Airbus führte Systemoptimierung und Requirements Engineering durch und entwarf wichtige Hardware- und Softwarekomponenten für die Segmente Weltraum, Boden und Nutzerterminals.

Kanada: fünftes Stammland von Airbus

Telesat und Airbus führten auch eine Bestandsaufnahme ihrer Industrialisierungspläne durch, die teilweise in Kanada umgesetzt werden sollen, dem fünften Stammland von Airbus. Das ist für Airbus eine ausgezeichnete Chance, die Entwickungs- und Industrialisierungsfähigkeiten bei End-to-End-Systemen mit einer großen Zahl identischer Satelliten auszubauen.

Superjet von Aeroflot fängt im Flug Feuer

Ein Suchoi Superjet der russischen Fluggesellschaft Aeroflot fing kurz nach dem Start in Moskau Feuer und musste sofort wieder notlanden.

Aeroflot bestätigte den Brand ein einer Suchoi Superjet auf Flug SU1492 vom Moskauer Flughafen Scheremetjebo nach Murmansk. Dabei soll ein Triebwerk feuer gefangen haben. Dabei seien technische Probleme zunächst die Ursache für ein Umkehren zum Flughafen gewesen. Das Flugzeug brannte intensiv bereits beim ersten Landeversuch.

Die Passagiere verließen den Superjet über die Notrutschen. Erste Meldungen sprechen von Verletzen und Toten. Ein Blitzeinschlag soll mit dem technischen Problem in Zusammenhang stehen. Der Superjet ist ein Airliner aus Russland, von dem Aeroflot 50 Maschinen in der Flotte hat. Das ca. 30 Meter lange Flugzeug fliegt bis zu 2.400 Kilometer und bestuhlt die Kabine in einer Anordnung von 2 + 3 pro Reihe. Aeroflot hat noch über 100 Flugzeue des Typs bestellt.

RAF feiert viertes Geschwader Eurofighter Typhoon

Die königliche britische Luftwaffe Royal Air Force (RAF) Lossiemouth hat ihr viertes Geschwader der Eurofighter Typhoon in Einsatz gestellt. Das Eurofighter Typhoon-Geschwader dient dem Schutz des Luftraumes des Vereinigten Königreichs sowie der NATO-Luftraumes.

Das Personal und die Flugzeuge des Geschwaders IX(B) werden im Herzen der Quick Reaction Alert (QRA) Force stationiert, um bei Alarm innerhalb von Minuten einsatzbereit zu sein. Die Squadron ist zwar schon seit 01. April einsatzbereit, wurde aber jetzt offiziell mit einem Überflug als zeremonieller Parade an der RAF Lossiemouth aufgestellt. Die Einführung des Geschwaders für den Überschall fällt zudem mit dem 80. Geburtstag der RAF Lossiemouth zusammen.

Feindliche Bemalung für Eurofighter

Einige der Eurofighter sollen zu trainingszwecken bestimmte Bemalungen erhalten, um sie als Gegner zu markieren. Sie werden in Übungen als Angreifer auftreten. Dabei sollen sie im Rahmen von RAF- und NATO-Trainings Piloten von schnellen Jets als Übungen dienen. Die Piloten werden die Eurofighter abfangen und dabei mit der modernsten Taktik im Kurvenkampf auf Kampfjets treffen, die ihnen an Schnelligkeit und Manövrierbarkeit ebenbürtig sind.

RAF Lossiemouth stellen eine taktische Schlagkraft mit 24/7-Bereitschaft dar und ergänzen die Uboot-Jäger P-8A Poseidon, von denen neun Flugzeuge dort stationiert sind. Der Übergang des neunten Geschwaders vom Tornado zum Typhoon bedeutet zudem für den Standort RAF Lossiemouth einen Sprung der Beschäftigtenzahl auf 2.300, zu denen noch 1.800 zivile Beschäftigte und solche von Zulieferern kommen.

Typhoons schon mehrmals alarmiert

Laut den Briten wurde die Quick Reaction Alert in letzter Zeit viermal aktiviert. So stiegen die alarmierten Typhoons der RAF aus Lossiemouth auf, nachdem russische Langstreckenbomber dem Luftraum des vereinigten Königreichs näherten. Noch dieses Jahr sollen die Flugzeuge der RAF Lossiemouth eine NATO-Konntrollmission von Island aus durchführen, zeitgleich führen weitere Typhoon-Flugzeuge eine ähnliche Mission in Estland durch.

Urlaubs-Airline bindet Bodensee-Airport an

Beide Destinationen werden in der Wintersaison jeweils einmal pro Woche angeflogen. Mit den Direktflügen nach Hurghada wird diese Urlaubsregion am Roten Meer wieder bequem erreichbar.

Corendon Airlines etabliert sich am Bodensee-Airport. Bereits ab 06. Oktober 2019 wird es wieder Nonstopflüge nach Hurghada/Ägypten geben. Antalya, das Top-Ziel an der türkischen Riviera wird erstmals auch in der gesamten Wintersaison 2019/20 angeboten. Mit seinen kilometerlangen Stränden, den beliebten Tauchrevieren und als Ausgangspunkt für kulturelle Rundreisen in Ägypten ist Hurghada eine touristische Topdestination. Mit der Ausdehnung des Flugangebotes nach Antalya auf das Winterhalbjahr bleibt das dortige attraktive und hochwertige Hotelangebot ideal erreichbar.

Regelmäßiges Flugangebot für Bodenseeregion

Corendon Airlines bedient den Bodensee-Airport bereits im Sommerhalbjahr mit bis zu vier Abflügen pro Woche nach Antalya. „Auch im Winter direkt in die Sonne – wir freuen uns über das Flugangebot für alle, die dem trüben Winter entfliehen wollen. Für diese zwei attraktiven Winterziele haben wir mit Corendon Airlines nun auch für die Wintersaison einen Qualitätscarrier gewinnen können, der unsere Fluggäste aus der Bodensee-Region mit modernen Flugzeugen komfortabel und zuverlässig nach Ägypten und neu auch ganzjährig in die Türkei bringt.“ so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

Neuer Passagerekord für Baden-Airpark

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Der Baden Airpark hat einen neuen Passagerekord erreicht. Der bisherige April-Rekord mit knapp 114.000 Passagieren stammt aus dem Jahr 2012.

Der Osterreiseverkehr und damit die erste große Reisewelle des Sommerflugplans 2019 trug dazu bei, dass der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) im April 2019 mit über 116.000 Passagieren einen neuen April-Rekord verzeichnen konnte.

Performance am Airport verbessert

Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH, weist darauf hin, dass „die gemeinsam mit unseren Partnern, den Behörden und Fluggesellschaften angestoßenen Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit und Reduzierung von Wartezeiten greifen. Auch unsere Fluggäste haben unsere Empfehlungen beherzigt, und so konnten wir am FKB nicht nur einen neuen Passagierrekord verzeichnen, sondern den Passagieren auch einen entspannten Start in den Urlaub ermöglichen.“

Lufthansa testet Airliner-Landung über Satellit

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Bisherige Systeme wie ILS und GLS haben gemein, dass die Führungssignale im Flugzeug direkt vom Empfangsgerät in den Autopiloten geleitet werden. Ab dann übernimmt der Autopilot die Steuerung des Flugzeugs und führt die Landung durch.

An jedem Flughafen mit einem modernen Landesystem automatisch landen – das ist eines der Ziele des Projekts GLASS (GLS approaches based on SBAS), in dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht. Um den Betrieb des neuen, satellitenbasierten Landesystems auch mit einer typischen Linienmaschine zu demonstrieren, finden am 06. Mai 2019 Flugversuche des DLR und der Deutschen Lufthansa (DLH) mit einem Airbus A319 am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg statt. Dabei werden mehrere Anflüge auf den Flughafen durchgeführt. „Derzeit können automatische Landungen nur mit Präzisionslandesystemen, wie beispielsweise dem Instrumentenlandesystem ILS oder dem Ground Based Augmentation System GLS, durchgeführt werden“, erklärt Thomas Ludwig vom DLR-Institut für Flugführung.

Standard: Bodenbasierte Landesysteme

Das am häufigsten verwendete System, das ILS, sowie das bodenbasierte Satelliten-Landesystem GLS benötigen eine aufwendige Bodeninfrastruktur. Beim ILS werden dadurch die Sollanflugwege mittels HF-Technik ausgestrahlt, beim GLS werden Korrekturen für die Signale der einzelnen Satelliten ausgesendet, die vom Flugzeug zur Positionsbestimmung verwendet werden. Außerdem überträgt die GLS-Bodenstation Anfluginformationen, wie zum Beispiel Koordinaten der Landebahnschwelle und Sinkwinkel.

Der Empfänger im Flugzeug errechnet aus diesen Daten die Abweichungen zum einzuhaltenden Landeanflug und überträgt sie direkt an den Autopiloten. Die für diese Landesysteme benötigten GLS-Bodenstationen sind allerdings nur an wenigen großen Flughäfen verfügbar. Größere Flugzeuge, wie der Airbus A320 oder die Boeing B737, können wiederum bisher für die automatisierte Präzisionslandung ausschließlich ILS- und GLS-Signale benutzen.

Satelliten statt Boden

Bei einem satellitenbasierten System (SBAS), wie es im Projekt GLASS untersucht wurde, werden ebenfalls Korrekturen an den Nutzer gesendet. Anders als beim GLS braucht es dafür aber keine Bodenstation, weil die Daten über einen geostationären Satelliten versandt werden. Das Flight Management System (FMS) des Flugzeugs speichert diese Daten dann in der Datenbank an Bord, berechnet sie und leitet sie direkt an den Autopiloten weiter. So ist zwar keine automatische Landung möglich, der Autopilot kann das Flugzeug aber bis zu einer Höhe von 200 Fuß über Grund führen.

„Eine Landung per Autopilot über das FMS ist damit zwar noch nicht erlaubt, da hierfür noch eine kostspielige Zertifizierung des Autolandesystems nötig wäre, allerdings kann er so schon einen Teil des Landeanflugs übernehmen“, erklärt Ludwig. Die Daten des SBAS können nicht nur an einzelnen Flughäfen mit entsprechender Bodenstation empfangen werden, sondern unabhängig davon über ein größeres Gebiet. Für die allgemeine Luftfahrt sind entsprechende Bordempfänger schon seit längerem verfügbar und mit den entsprechenden Verfahren an Flughäfen zugelassen.

Im Projekt GLASS wird nun ein kostengünstiges System entwickelt, mit dem zum einen größere Flugzeuge, die nur eine ILS und GLS Fähigkeit besitzen, auch das SBAS nutzen können und zum anderen kleinere Flugplätze, vor allem in Urlaubsregionen, in der Lage sind, Landesysteme für automatische Landungen anzubieten.

Flugversuche mit A319 der DLH in Braunschweig

Mit Unterstützung des DLR-Technologiemarketings entwickelten die DLR-Wissenschaftler das System und testeten in einer Reihe von Versuchen die Funktionstüchtigkeit des SBAS. Dazu wurden neben Flugzeugen der eigenen Versuchsflotte auch Flugzeuge der Technischen Universität Braunschweig sowie Vermessungsflugzeuge der Flight Calibration Services genutzt.

In einer abschließenden Versuchskampagne soll nun der sichere Betrieb mit einer typischen Linienmaschine demonstriert werden. Da das neue GLASS System dafür ausgelegt ist, einen typischen Anflug zu unterstützen, handelt es sich bei dieser Demonstration um Standard-Landanflüge. Für die Flugversuche wird die DLH einen ähnlichen Flugzeugtyp wie den Airbus A320 ATRA (im Bild) verwenden, nämlich einen A319.

Condor A320 steuert ab Hamburg Kalamata an

Heute Nachmittag feiert Condor ihren Erstflug von Hamburg nach Kalamata auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Mit Kalamata kommt ein neues Ziel in Hamburg Airports Streckennetz hinzu, das nun schon längere Zeit nicht direkt ab der Hansestadt angeflogen wurde.

Ab Hamburg Airport in die Sonne Griechenlands: Der Urlaubsort im Süden der Peloponnes wird ab sofort einmal pro Woche freitags angesteuert. Darüber hinaus feiert Condor morgen ihren Erstflug nach Olbia auf Sardinien und fliegt ab dann zweimal wöchentlich dorthin.

„Ob für Badeurlaube, Kulturtrips oder Golfabenteuer – die Halbinsel Peloponnes wartet mit einem abwechslungsreichen Angebot auf“, sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter Aviation Marketing am Hamburg Airport. „Daher freue ich mich, dass unser Partner Condor Kalamata nach längerer Zeit wieder zurück in unser Streckennetz holt. Ab Hamburg gelangen unsere Passagiere damit ab sofort schnell und bequem an einige der schönsten Strände Griechenlands.“

Kalamata: Reiseziel für Strand- und Kulturfans

Die Hafenstadt Kalamata und die umliegende Region Messenien locken ihre Besucher mit feinen Sandstränden, zahlreichen Cafés und Strandbars sowie einem großen Angebot an Restaurants, Märkten und Festen. Berühmt ist Kalamata für den Export von Oliven – die Sorte „Kalamon“ verdankt der Stadt sogar ihren Namen. Neben Stränden und traditioneller Gastronomie hat Kalamata auch viel Kultur zu bieten. Ihre reiche Geschichte ist an jeder Ecke der Stadt sichtbar.

Die Hafenstadt steht auf den Resten der antiken Stadt Pharai – Archäologieinteressierte entdecken die historischen Artefakte, die während den Ausgrabungen gefunden wurden, im Archäologischen Museum von Kalamata. Nicht weit von Kalamata entfernt liegt außerdem ein weiteres Highlight der Messenien-Region: Costa Navarino, ein aus mehreren Luxus-Hotels bestehendes Reiseziel, das vor allem für seine Golfplätze bekannt und beliebt ist.

Ab Hamburg nach Sardinien und Marokko

Auch nach Italien erweitert Condor ihr Hamburger Flugangebot: Morgen feiert die Fluggesellschaft ihren Erstflug nach Olbia auf Sardinien und fliegt ab dann zweimal pro Woche immer mittwochs und samstags ab Hamburg dorthin. Damit haben Flugreisende ab Hamburg eine noch größere Auswahl an Flügen auf die italienische Mittelmeerinsel. Zudem fliegt Condor neu auch im Sommer ins marokkanische Agadir: Die Strecke wurde zum Winterflugplan in Hamburg aufgenommen und wird ab dem 07. Mai 2019 auch in den Sommermonaten von Condor bedient.

Aus Berlin nach Bayern – Eurowings neben Lufthansa

Mit der Maschine aus Berlin startete die neue Top-Strecke von Eurowings zwischen der Hauptstadt und der Bayern-Metropole.

Gestern, am ersten Mai, ist erstmals der Flug EW8170 aus Berlin/Tegel pünktlich auf dem Münchener Franz-Josef-Strauß-Flughafen gelandet. Ab sofort können Kunden der Point-to-Point Airline vier Mal täglich sowie am Wochenende drei Mal pro Tag die beliebte Direktverbindung nutzen. Ab dem 17. Mai wird der Flugplan freitags um eine fünfte Verbindung ergänzt. Tickets soll es ab sofort ab 34,99 Euro für den One-Way Flug online geben.

Eurowings auf gleicher Strecke wie Lufthansa

Der Airbus A319 hatte zum Erstflugs rund 80 Passagiere an Bord. Der erste Flug von München nach Berlin, der gestern ebenfalls pünktlich um 09:15 Uhr abhob, hatte 130 Fluggäste an Bord. Die Flugzeit für die Point-to-Point Verbindung beträgt eine Stunde und zehn Minuten. Die neuen Flüge von Eurowings sollen das Angebot von Lufthansa auf dieser Strecke ergänzen. Insgesamt bieten die beiden Airlines der Lufthansa Group im Frühjahr 2019 gemeinsam über 300 wöchentliche Flüge zwischen der Spree und der Isar an.

Eurowings: Verbindungen Berlin – München

  • EW8170 Berlin/Tegel 07.00 – 08.10 München (täglich)
  • EW8172 Berlin/Tegel 11.30 – 12.40 München (Montag bis Freitag)
  • EW8174 Berlin/Tegel 14.30 – 15.40 München (täglich)
  • EW8176 Berlin/Tegel 18.45 – 19.55 München (täglich)
  • EW8178 Berlin/Tegel 10.35 – 11.45 München (nur Freitag, ab 17. Mai)
  • EW8171 München 09.15 – 10.35 Berlin/Tegel (täglich)
  • EW8173 München 13.30 – 14.40 Berlin/Tegel (Montag bis Freitag)
  • EW8175 München 16.45 – 17.55 Berlin/Tegel (täglich)
  • EW8177 München 20.45 – 21.55 Berlin/Tegel (täglich)
  • EW8179 München 12.40 – 13.40 Berlin/Tegel (nur Freitag, ab 17. Mai)

NH90 besteht Inspektion durch Ruag in Bayern

Mit Erreichen dieses Meilensteines hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) nun zusätzlich zum Originalhersteller (OEM) NHIndustries einen weiteren Anbieter für Instandhaltungsleistungen.

Ruag MRO International hat die erste Inspektion eines NH90-Transporthubschraubers für die Bundeswehr erfolgreich abgeschlossen. Mitte April übernahm eine Besatzung des Transporthubschrauberregiments 10 der Bundeswehr den NH90 nach durchlaufener Instandsetzung im bayerischen Oberpfaffenhofen.

„Unsere Helikopter-Spezialisten verfügen über jahrzehntelange Erfahrung bei der Instandhaltung militärischer Hubschrauber. Mit der jetzt erfolgreich abgeschlossenen Inspektion am NH90 haben wir den Nachweis erbracht, dass wir diese Erfahrung auf den modernsten Hubschraubertyp der Bundeswehr übertragen konnten“, erklärt Volker Wallrodt, Senior Vice President Business Jets, Dornier 228, Military, Ruag MRO International.

Zulassung für Bundeswehr erworben

Bevor Ruag im Herbst 2018 mit den Arbeiten am NH90 beginnen konnte, galt es, die Zertifizierung des Luftfahrtamtes der Bundeswehr zu erlangen und damit sämtliche Vorgaben der Zulassungsbehörde erfolgreich zu erfüllen – von der Qualifizierung des Personals über Verfahrensanweisungen, technische Dokumentation, Infrastruktur einschließlich komplett ausgerüsteter Dockanlagen bis hin zur Verfügbarkeit der Sonderwerkzeuge am Standort.

Auch die Informationstechnik musste in diesem Rahmen auf die Wartung des NH90 vorbereitet werden. Die Instandhaltung des Hubschraubers muss vollständig innerhalb des IT-Systems der Bundeswehr dokumentiert und nachgehalten werden. Deshalb wurde am Standort Oberpfaffenhofen vollumfänglich die dafür erforderliche SASPF-Software eingeführt, von der Projektleitung, über die Logistik und Betriebsführung bis hin zu den Dockarbeitsplätzen.

Ruag in Oberpfaffenhofen ist langjähriger Partner der Deutschen Bundeswehr und führt sämtliche Wartungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten sowie die technisch-logistische Betreuung für die gesamte Hubschrauberflotte des Typs Bell UH-1D durch. Obwohl im Heer heute als Transporthubschrauber schon außer Dienst gestellt, kommt er nach wie vor für Search & Rescue (SAR) zum Einsatz.

Nebel verhinderte Landungen am Dortmund Airport

Gestern kam es am Dortmund Airport aufgrund starken Nebels zu Flugausfällen und Umleitungen. Zwischen 06:30 und 10:21 Uhr war kein Flugverkehr möglich. Bis zum Abend kam es durch dieWetterbedingungen am Vormittag zu Verspätungen.

Auch dank des funktionierenden Prozessmanagements des Flughafens läuft der Flugbetrieb wieder störungsfrei. „Wir bedauern, dass wir vielen Passagieren am gestrigen Tag aufgrund der Wetterlage nicht wie gewohnt einen reibungslosen Start ihrer Reise ermöglichen konnten. Die vorgesehen Abläufe in einem solchen Fall – wie das Organisieren von Bussen, die Absprachen mit anderen Flughäfen, etc. verliefen reibungslos, sodass der Flugbetrieb unter den gegebenen Umständen so gut es ging abgewickelt werden konnte“, fasst Flughafen-Chef Udo Mager zusammen.

Busse in Weeze und Köln/Bonn

Zehn Flieger, die in Dortmund landen sollten, wurden zu den Flughäfen Köln/Bonn und Weeze umgeleitet. Die betroffenen Passagiere wurden anschließend mit Bussen zum Dortmund Airport gebracht. Insgesamt mussten sechs Flüge gestrichen werden. Die Passagiere mit dem Reiseziel Mallorca wurden mit Bussen zu den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf gebracht und konnten von dort ihre Reise antreten.

Rostock empfängt CRJ900 aus München

Mit dem heutigen Abflug der LH2759 wurde die Geschäftsreiseverbindung der Deutschen Lufthansa durch den Direktor Vertrieb der Deutschen Lufthansa AG – Alexander Tolweth, und die Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage – Dörthe Hausmann am frühen Morgen offiziell eröffnet.

Am frühen Morgen landete die Lufthansa Maschine vom Typ CRJ900 mit 90 Sitzen auf Mecklenburg-Vorpommerns größtem Verkehrsflughafen. Begrüßt wurde die Maschine traditionell mit einem Wasserbogen der Flughafenfeuerwehr. Auch die ersten 39 Passagiere aus München wurden herzlich begrüßt. Nach der Eröffnung mit offiziellen Grußworten und gemeinsamen Anschnitt der Erstflugtorte, starteten um 09:30 Uhr die ersten 42 Passagiere mit Lufthansa in Richtung München.

Anbindung ans Drehkreuz München

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens dazu „Ich freue mich sehr, heute die erste Maschine der neuen Lufthansa-Verbindung Rostock – München hier am Flughafen Rostock-Laage begrüßen zu dürfen. Mit der Weiterführung dieser wichtigen Flugverbindung ist die Anbindung Mecklenburg-Vorpommerns an die Welt wieder hergestellt. Die Wirtschaft benötigt diese Anbindung ebenso wie touristische Reisende, die über das Drehkreuz in München viele Ziele in Europa und der ganzen Welt erreichen und auf die zeitsparende Reisevariante ab Rostock-Laage setzen.“

Ab sofort werden die Maschinen der Deutschen Lufthansa immer montags, dienstags, donnerstags und freitags um 06:50 Uhr und 17:00 Uhr in München starten und um 08:05 Uhr und 18:15 Uhr in Rostock-Laage landen. Nach kurzer Drehzeit heben die Maschinen um 08:45 Uhr und 18:50 Uhr wieder in Rostock ab und erreichen den Flughafen in München um 10:05 Uhr und 20:10 Uhr. Immer mittwochs kann diese Morgenverbindung genutzt werden. An Sonntagen gibt es eine Abendverbindung, zugeschnitten auf den Wochenendverkehr mit Flügen ab München um 17:00 Uhr mit Ankunft in Rostock um 18:15 Uhr und retour nach München um 18:50 Uhr mit Ankunft in München um 20:10 Uhr.

Auf diesen Flügen ist das volle Serviceangebot der Deutschen Lufthansa nutzbar, so können ab sofort z.B. Miles & More Meilen gesammelt werden. Durch den Anschluss zum internationalen Drehkreuz in München entstehen attraktive Umsteigeverbindungen nach Europa, Asien und Nordamerika wie z.B. Rom, Paris, Sao Paulo, Peking, Chicago u.v.m. Auf dem Bild: Angelika Heim – Lufthansa Erstflug Crew gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Flughafens Rostock Laage.

Lufthansa im Q1: Treibstoff über 200 Mio. Euro teurer

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Der Umsatz der Lufthansa Group stieg im ersten Quartal um drei Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Das Adjusted EBIT lag mit -336 Millionen Euro deutlich unter Vorjahr (Vorjahr: 52 Millionen Euro).

Wesentliche Treiber des Ergebnisrückgangs waren die um 202 Millionen Euro gestiegenen Treibstoffkosten und der Rückgang der Stückerlöse in Europa. Die fortgesetzte Reduzierung der Stückkosten konnte diese Belastungen nur teilweise kompensieren. Damit betrug die Adjusted EBIT-Marge -4,3 Prozent (Vorjahr: 0,7 Prozent). Das Konzernergebnis ging auf -342 Millionen Euro zurück (Vorjahr: -39 Millionen Euro).

Überkapazitäten und Auslastung

Nach einem schwachen ersten Quartal 2019 mit einem Adjusted EBIT von -336 Millionen Euro erwartet Lufthansa aber eine deutlich bessere Entwicklung im weiteren Verlauf des Jahres. „Überkapazitäten, insbesondere auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas, haben unser Quartalsergebnis deutlich belastet. Gleichwohl sind wir zuversichtlich, dass unsere Stückerlöse schon im zweiten Quartal wieder steigen werden. Unsere Zuversicht basiert vor allem auf einer guten Buchungslage für die kommenden Monate“, sagt Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.

Im ersten Quartal 2019 hat die Lufthansa Group 1,2 Milliarden Euro investiert (Vorjahr: 826 Millionen Euro), ein Großteil davon in neue, kosten- und treibstoffeffizientere Flugzeuge. Der Anstieg ist ausschließlich auf Anzahlungen für Flugzeuge zurückzuführen, die erst in den nächsten Jahren ausgeliefert werden. Die Nettokreditverschuldung stieg aufgrund der erstmaligen Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 auf rund 5,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,5 Milliarden Euro). Ohne die Veränderung der Bilanzierungsregeln wäre sie stabil geblieben.

Einschließlich der Pensionsverpflichtungen lag der Verschuldungsgrad (Nettokreditverschuldung im Verhältnis zum EBITDA) bei 2,4 (Vorjahr: 1,8). Auch hier erklärt sich die Veränderung größtenteils aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16. Der Adjusted Free Cashflow, in dem auch die im Finanzierungscashflow gezeigten Tilgungszahlungen für operative Mietverpflichtungen enthalten sind, ging auf 178 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 800 Millionen Euro). Neben dem rückläufigen Ergebnis waren dafür vor allem die gestiegenen Investitionen und höhere Steuerzahlungen im Zusammenhang mit den gestiegenen Ergebnissen der letzten Jahre verantwortlich.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines verbuchten ein Adjusted EBIT von -160 Millionen Euro (Vorjahr: 132 Millionen Euro). Die Adjusted EBIT-Marge erreichte -3,3 Prozent und lag damit 6,0 Prozentpunkte unter dem Vorjahr (Vorjahr: 2,7 Prozent). Die Stückerlöse sanken im ersten Quartal auf währungsbereinigter Basis um 5,2 Prozent, vor allem aufgrund der schwierigen Marktsituation in Europa. Das Langstreckengeschäft in Nordamerika und Asien entwickelte sich deutlich besser. Die um Treibstoff- und Währungseinflüsse bereinigten Stückkosten sanken um 0,8 Prozent.

Preiskampf in Wien voll ausgebrochen

Austrian Airlines musste im saisonal bedingt schwachen Winterquartal ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Adjusted EBIT) von -99 Mio. Euro (Q1 2018: -73 Mio. Euro) verbuchen. Der hohe Ergebnisrückgang um 36 Prozent ist im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückzuführen: höhere Treibstoff- und Wartungskosten sowie die verschärften Wettbewerbsbedingungen am Standort Wien. Trotz der Billigkonkurrenz konnte Austrian Airlines ihr Geschäft ausbauen: Die Passagieranzahl stieg um sieben Prozent auf 2,7 Millionen.

Laut Austrian Airlines CFO Wolfgang Jani sei der Preiskampf am Flughafen Wien nun voll ausgebrochen. Auch wenn sich Kunden derzeit über günstige Ticketpreise freuen können, werde es am Ende einige Opfer unter den Billigfliegern gebem. AUA werde dagegen ihre Rolle als Marktführer jedenfalls verteidigen.

Der Umsatz ist um vier Prozent auf 382 Millionen Euro, die Gesamterlöse um drei Prozent auf 404 Millionen Euro gesunken. Die betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund erhöhter Treibstoff- und Wartungskosten um drei Prozent auf 502 Millionen Euro angestiegen (siehe Tabelle im Anhang). Das Ergebnis, ausgedrückt als Adjusted EBIT (bereinigtes Ergebnis vor Zinserträgen und Steuern) lag bei -99 Mio. Euro und somit um 36 Prozent oder 26 Mio. Euro unter dem Vorjahr (Q1 2018: -73 Mio. Euro).

Eurowings

Das Adjusted EBIT von Eurowings ging auf -257 Millionen Euro zurück (Vorjahr: -212 Millionen Euro). Die Stückerlöse lagen, vor allem aufgrund des hohen Preisdrucks auf der Kurzstrecke, der im Vergleich zu den Netzwerk-Airlines einen überdurchschnittlichen Teil der Eurowings Erlöse ausmacht, währungsbereinigt um 8,5 Prozent unter Vorjahr. Die um Treibstoff- und Währungseffekte bereinigten Stückkosten lagen um 7,2 Prozent unter Vorjahr. Eurowings profitierte hierbei von dem Wegfall der Integrationskosten für ehemalige Air Berlin Flugzeuge im Vorjahr. Darüber hinaus wurden weitere Kostensenkungsmaßnahmen angestoßen, die sich im weiteren Jahresverlauf auszahlen werden.

Aviation Services

Die Geschäftsbereiche Technik und Catering konnten ihr Ergebnis im ersten Quartal steigern, den Rückgang im Bereich Logistik aber nicht kompensieren. In der Logistik-Sparte mit Lufthansa Cargo verringerte sich das Ergebnis um 67 Prozent auf 24 Millionen Euro (Vorjahr: 72 Millionen Euro), vor allem aufgrund der rückläufigen Marktentwicklung auf den Routen zwischen Europa und Asien, der sich auch Lufthansa Cargo nicht entziehen konnte.

Das Adjusted EBIT der Lufthansa Technik lag 17 Prozent über Vorjahr bei 125 Millionen Euro (Vorjahr: 107 Millionen Euro), vor allem aufgrund einer deutlich verbesserten Entwicklung im Geschäftsbereich Triebwerksüberholung. Das Cateringgeschäft der LSG Group hat im ersten Quartal 2019 das Ergebnis auf zwei Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: einer Million Euro). Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat beschlossen, einen formalisierten Verkaufsprozess für eine mögliche Veräußerung der LSG Group als Ganzes oder in Teilen vorzubereiten. Ob am Ende des Prozesses ein Verkauf der LSG erfolgt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Das Adjusted EBIT der weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen ging vor allem aufgrund gestiegener IT-Investitionen um 30 Millionen Euro auf -59 Millionen Euro zurück (Vorjahr: -29 Millionen Euro).

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2019 rechnet die Lufthansa Group unverändert mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich und einer Adjusted EBIT-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent. Im Unterschied zur ursprünglichen Prognose wird das Kapazitätswachstum bei Eurowings allerdings nun bei null Prozent erwartet (vorher: zwei Prozent). Die Treibstoffkosten der Netzwerk-Airlines werden voraussichtlich 600 Millionen Euro über Vorjahr liegen (vorher: 550 Millionen Euro über Vorjahr). Dafür geht der Konzern nunmehr davon aus, dass das Ergebnis des Segments „Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen“ um circa 100 Millionen Euro unter Vorjahr liegen wird (vorher: 150 Millionen Euro unter Vorjahr).

Dreamliner von Air Canada in Wien gelandet

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Der Erstflug wurde mit einem Water-Salute in Wien begrüßt und die Verbindung offiziell von Heidi Alberta Hulan, Botschafterin Kanadas in Österreich, Mark Galardo, Vice President Network Planning von Air Canada und Mag.

Heute Dienstagmorgen ist Air Canada mit einer neuen Direktverbindung aus Toronto in Wien gelandet. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, eröffnet. Mag. Jäger freut sich über den Neuzugang: „Verbindungen zwischen Wien und Nordamerika verzeichnen ein enormes Plus. Mit Air Canada begrüßen wir einen idealen Langstrecken-Partner für diese Region, die im Jahr 2019 weiter wachsen wird.“

In Kanada viel zu entdecken

Kanada ist immer eine Reise wert. Das zweitgrößte Land der Welt gilt mit seinem beeindruckenden Naturerbe an Seen, Bergen, Wäldern und einer Reihe an Wildtieren als wahrer Touristenliebling. Besonders weit verbreitet wächst in Kanada der Ahornbaum. Das Ahornblatt – das berühmte „Maple Leaf“ – hat sich über die Jahre zum Wahrzeichen des nordamerikanischen Landes entwickelt. Es überrascht daher nicht, dass Ahornsirup mit bis zu 90 Prozent der weltweiten Produktion fast ausschließlich in Kanada hergestellt wird.

Toronto ist Kanadas Wirtschaftszentrum und einer der weltweit führenden Finanzplätze. Zahlreiche Wolkenkratzer, darunter auch der berühmte CN Tower prägen die Skyline der Stadt, aber auch etliche Grünflächen wie etwa der ovalförmige Queen‘s Park lassen sich hier entdecken. Von der kanadischen Metropole aus können Passagiere auf Weiterflügen mit Air Canada mit optimalen Anschlüssen mehr als 120 Flugziele in Kanada und in den USA erreichen.

Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, über die neue Flugverbindung: „Im ersten Quartal konnten wir 27,5 Prozent Passagierwachstum auf Verbindungen nach Nordamerika verzeichnen. Mit der neuen Route von Air Canada wird diese Region noch besser erschlossen und wir freuen uns über eine gute Zusammenarbeit. Mit der Direktverbindung von Air Canada ins Wirtschaftszentrum Toronto und von Austrian Airlines in die Metropole Montreal, sind gleich zwei bedeutende Ziele in Kanada direkt ab Wien erreichbar.“

Brandneuer Dreamliner nach Toronto

„Wir freuen uns sehr und sind stolz diese neue Direktverbindung nach Österreich zu eröffnen. Wien ist als kulturelles und künstlerisches Zentrum des Landes, aber vor allem auch Business-Center mitten in Europa eine wichtige Ergänzung in unserem Streckennetz. Die Bedeutung dieser Route für uns unterstreichen wir mit dem Einsatz eines hochmodernen Dreamliners, mit drei Serviceklassen an Bord, inklusive unserer ausgezeichneten Premium Air Canada Signature Class“, sagt Mark Galardo, Vice President Network Planning von Air Canada.

Kanadas größter Carrier bedient die neue Flugverbindung täglich und direkt: Eine Boeing 787-Dreamliner hebt dabei an jedem Wochentag um 18:35 Uhr aus Toronto ab und landet um 08:40 Uhr am Folgetag in Wien, der Rückflug findet um 10:40 Uhr statt und landet um 13:30 Uhr wieder in Toronto. Über den Winter werden fünf wöchentliche Flüge angeboten. Buchbar sind dabei drei Serviceklassen Signature Class, Premium Economy und Economy Class. Unabhängig von der Buchungsklasse können Fluggäste aus mehr als 600 Stunden beste Unterhaltung auf einem persönlichen Touchscreen wählen, sowie kostenfreie Mahlzeiten und Getränke. Zum Laden mitgebrachter Geräte befinden sich an jedem Sitzplatz praktische USB-Anschlüsse.

CO2-neutraler Erstflug

In Kooperation mit der Umweltorganisation Wilderness International wurde der Erstflug komplett CO2-neutral durchgeführt. Jeder Passagier erhielt eine Urkunde über eine Wildnispatenschaft von 16 m², womit ein einzigartiges Stück temperierten Regenwaldes für künftige Generationen bewahrt wird. Insgesamt werden somit über 4.768 m² unberührten Regenwaldes an der Westküste Kanadas geschützt.