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Wizz Air präsentiert den Flugplan 2021/22

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Wizz Air bereitet schon Reisen für den kommenden Herbst und Winter vor und ermöglicht Buchungen bis ins Frühjahr 2022. Der neue Flugplan bietet langfristige Planungen und enorme Flexibilität: Dank des Zusatzangebots WIZZ Flex sind kurzfristige und kostenfreie Stornierungen und Umbuchungen bis drei Stunden vor dem Abflug durchführbar.

Winterflugplan mit 800 Strecken in und über Europa

Rund 800 Strecken in und über Europa hinaus beinhaltet der neue Winterflugplan. Mitglieder des WIZZ Discount Clubs können bereits konkret buchen. Ab 20. Februar ist dies jedermann möglich. „Wir wollen damit auch ein Zeichen der Hoffnung setzen“, erläutert Wizz Air Pressesprecher Andras Rado. Generell blicke man mit Optimismus auf die zweite Jahreshälfte und wolle deshalb schon jetzt Reisewünsche ermöglichen. So können schmerzlich vermisste Besuche bei Freunden und Verwandten oder der in diesem Winter ausgefallene (Weihnachts-)Urlaub wieder wahr werden.

Verbindungen nach Ost-Europa und „sonnige“ Destinationen

Für den deutschen Markt hält Wizz Air neben seinen zahlreichen Verbindungen nach Ost-Europa auch im kommenden Herbst und Winter wieder zahlreiche „sonnige“ Destinationen bereit. Dazu zählen Marrakesch, das weiterhin ab Dortmund angeflogen wird, sowie Larnaka auf Zypern und Catania auf Sizilien, die beide mit Dortmund und Memmingen verbunden werden.

Von neun deutschen Flughäfen geht es nonstop nach Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Winter- und Naturliebhaber kommen in Island auf ihre Kosten, dessen Hauptstadt Reykjavik Wizz Air ab Dortmund ansteuert. Auf dem winterlichen Flugplan stehen auch die beiden neuen Flüge von Dortmund und Memmingen nach Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, die, wie bereits berichtet, im Mai Premiere feiern werden.

„Natürlich wollen wir unseren Fluggästen gerade in diesen Zeiten ein Höchstmaß an Flexibilität ermöglichen“, erläutert Wizz Air Sprecher Andras Rado. Wer langfristig plane, müsse sich dennoch nicht ewig binden. Mit WIZZ Flex lasse sich jeder Flug sehr kurzfristig umbuchen oder stornieren.

Wizz Air Hygiene-Maßnahmen

Wizz Air setzt umfangreiche Hygiene-Maßnahmen zum Schutz von Passagieren und Crews um. Selbstverständlich tragen Crew und Passagiere während des Flugs Gesichtsmasken. Das Kabinenpersonal benutzt zudem Handschuhe. Die Flugzeuge werden täglich einem Antiviren-Programm nach höchstem Industrie-Standard unterzogen und jede Nacht desinfiziert.

Wizz Air Abflughäfen in Deutschland

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen.

DRF Luftrettung: Winden-Training steigt durch Praxis

Durch die Zunahme von Outdoor-Sport und der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten sind die Hubschrauberbesatzungen mit immer komplexeren Einsatzabläufen und Verletzungsmustern konfrontiert. Daher erweitert die DRF Luftrettung die Schulung ihrer an den Windenstationen tätigen Notärzten praktische Trainings im ZSA (Zentrum für Ausbildung Sicherheit) in Bad Tölz.

Training für Notärzte im Einsatz an der Rettungswinde

Die DRF Luftrettung betreibt an ihren Stationen in Bautzen, Freiburg und Nürnberg Hubschrauber mit einer Rettungswinde, um Patienten aus unwegsamem Gelände zu retten – verunfallter E-Biker oder abgestürzte Bergsteigerin. Durch ein neues Fortbildungskonzept werden die Notärzte künftig noch besser auf ihren Einsatz vorbereitet: Ergänzend zu den Stationstrainings werden sie zusätzlich im ZSA (Zentrum für Ausbildung Sicherheit) der Bergwacht Bayern in Bad Tölz geschult.

„In dieser hochmodernen Simulationsanlage können wir spezielle Szenarien unabhängig von Wetter und Tageszeit intensiv trainieren. Dies ist eine gute Ergänzung zu den jährlich stattfindenden Schulungen an unseren Stationen in Bautzen, Freiburg und Nürnberg. Damit heben wir das Ausbildungsniveau unserer Notärztinnen und Notärzte noch weiter an und erhöhen die medizinische Versorgungsqualität, die letztlich den uns anvertrauten Patientinnen und Patienten zugutekommt“, erläutert Sebastian Schneider, Ausbildungsleiter Winde der DRF Luftrettung, der die Fortbildungen für seine Kolleginnen und Kollegen konzipiert und durchführt.

Internistische Notfälle in schwierigem Gelände

Im ZSA stehen zwei Hubschraubersimulationseinheiten zur Verfügung, für die die DRF Luftrettung individuelle Trainingsszenarien zur Schulung ihrer Notärzten entwickelt hat. Zu den Lehrinhalten gehören unter anderem die Rettung von Patienten an beengten und absturzgefährdeten Einsatzstellen mit Hilfe von verschiedenen Techniken. Einen weiteren praktischen Schwerpunkt bildet der Umgang mit reanimationspflichtigen Patienten. Hat beispielsweise eine Person im unwegsamen Gelände einen Herzinfarkt erlitten, muss diese unter Fortführung der Reanimation nach oben gewincht werden. Auch dies kann die DRF Luftrettung im ZSA unter Einsatz ihrer technischen Reanimationshilfen trainieren.

Schnee, Eis, niedrige Temperaturen: extreme Wetterbedingungen stellen die Notärzten am Einsatzort oftmals vor besondere Herausforderungen. Im Bergwetterraum, der mit Kletterwänden, Klettersteig und Höhlengang ausgerüstet ist, können medizinische Fallbeispiele mit alpinen Rettungstechniken kombiniert werden, und das bei bis zu minus 20 Grad Celsius. Die Notärzte müssen situationsabhängige Entscheidungen unter Beachtung der Versorgungsgrundsätze der Alpinmedizin treffen, um den Patienten oder die Patientin bestmöglich unter Einsatz verschiedener Materialien zum Wärmeerhalt zu versorgen.

Positives Feedback für Praxistrainings

Viele positive Rückmeldungen gab es nach Abschluss des ersten Praxistrainings im ZSA am 08. Februar. „Unsere 12 Notärztinnen und Notärzte aus Bautzen, Freiburg und Nürnberg, haben sehr viel mitgenommen – vor allem in Bezug auf Patientensicherheit, Rettungstechnik und Verfahren. Vier weitere Termine für die Stationskolleginnen und -kollegen werden in diesem Jahr folgen. Damit erreichen wir über die drei Windenstationen hinweg einen einheitlichen Ausbildungsstandard“, resümiert Sebastian Schneider.

OHB fördert Infrarotsatellit zur Wassernutzung

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OHB Venture Capital investiert in das Start-up ConstellR, das eine Satellitenmission zur Ernährungssicherung auf der Erde realisieren möchte. Das Freiburger Start-up wird eine Konstellation von Mikrosatelliten ins All schicken, welche die thermische Infrarotstrahlung der Erdoberfläche scannt und kartographiert.

Wasserstress in Pflanzen frühzeitig erkennen

Die gewonnenen Daten ermöglichen es, Wasserstress in Pflanzen frühzeitig zu erkennen und darauf aufbauend eine präzise Bewässerungspraxis umzusetzen. In der Landwirtschaft kann der Wasserverbrauch so deutlich gesenkt und gleichzeitig die Nahrungsmittelproduktion pro Hektar gesteigert werden. Dies ist unter anderem deshalb von großer Bedeutung, da der Klimawandel in Zukunft zu immer häufigeren Dürreperioden und größeren Dürregebieten führen soll. Das globale Bevölkerungswachstum steigert zusätzlich den Bedarf an sauberem Wasser und Nahrungsmitteln. „Wir sind von dieser Mission vollkommen überzeugt und wollen sie zu einem großen Erfolg bringen“, sagt Egbert Jan van der Veen, Geschäftsführer von OHB Venture Capital GmbH, der strategischen Investmentfirma des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE.

ConstellR: Ausgründung eines Fraunhofer Ernst-Mach-Instituts

Neben der reinen Finanzinvestition durch die OHB Venture Capital haben OHB und ConstellR auch eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung der optischen Nutzlast, sowie zur Entwicklung einer marktbezogenen Aufbereitung der erfassten Daten unterzeichnet. „Wir freuen uns sehr über den Beginn dieser Zusammenarbeit, die einen wichtigen Schritt darstellt, um OHB einerseits als Keyplayer für kommerzielle optische Nutzlasten zu etablieren und andererseits einen Beitrag bei der Entwicklung der weiterführenden Anwendungen zu leisten“, ergänzt Sebastien Tailhades, Domain Manager Erdbeobachtung bei OHB.

Das Zentrum für Optik und Wissenschaft von OHB in Oberpfaffenhofen arbeitet bereits seit längerer Zeit eng mit den Gründern von ConstellR, die eine Ausgründung des Fraunhofer Ernst-Mach-Instituts sind, zusammen. „Nach Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit mit OHB und dem großen beidseitigen Engagement auf Arbeitsebene freue ich mich nun, einen so außerordentlich starken Technologiepartner an Bord zu haben. Mit Blick auf die Verbindung von Tradition und Innovation, von Spitzentechnologie und Agilität könnte ich mir keinen besseren Partner als OHB wünschen, um unsere Vision zu verwirklichen“, betont Dr. Max Gulde, CEO von ConstellR.

Optik und Wissenschaft von OHB an Bord

Die Partner haben bereits gemeinsam an einigen der primären Technologien für die Mission gearbeitet. Dazu gehört beispielsweise ein optisches Freiform-Teleskop, das eine thermische Kartierung der Erdoberfläche mit hoher Auflösung und Temperaturgenauigkeit selbst von kleinen Satelliten aus ermöglichen wird. „Mit der Kooperation von ConstellR und OHB ist ein großer Schritt in Richtung zur Realisierung der Mission erfolgt. Jetzt haben wir die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit der innovativen Technologien, die wir in den letzten Jahren entwickelt haben, unter Beweis zu stellen“, sagt Markus Erhard, Leiter Optische Systeme bei der OHB System AG.

COVID-19-Testzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück eröffnet

Am Flughafen Münster/Osnabrück ist jetzt auch ein COVID-19-Testzentrum eröffnet worden. Die Firma CoCare GmbH bietet ab sofort die Möglichkeit, sowohl sog. PCR- als auch Schnelltests durchführen zu lassen.

COVID-19-Testzentrum im Terminal 2

Das Testzentrum befindet sich im Terminal 2. Der PCR-Test kostet 79,90 Euro. Das Ergebnis bekommen Getestete innerhalb von 24 Stunden per E-Mail. Ein Schnelltest ist für 39,90 Euro erhältlich. Das Testzentrum steht nicht nur für Fluggäste offen, sondern auch für testwillige Bürgerinnen und Bürger.

COVID-19-Test: Vorherige Terminvereinbarung

Eine vorherige Terminvereinbarung unter https://cocare-muenster.ticketbird.de/ ist empfehlenswert.

Direktflüge nach Calvi auf Korsika ab Flughafen Graz

Neuzugang im Sommerflugplan am Flughafen Graz: Der österreichische Reiseveranstalter Rhomberg Reisen bietet ab Mitte Juni wöchentlich Direktflüge nach Calvi auf Korsika an. Geflogen wird jeweils am Samstag um die Mittagszeit mit einer Bombardier Q400.

Marco Wohlfahrt, M.Sc., Co-Geschäftsführer Rhomberg Reisen: „Wir freuen uns, für die Fluggäste des Flughafen Graz ab 19. Juni eine neue Flugverbindung direkt nach Korsika von ihrem regionalen Abflughafen anzubieten.“

Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz: „Neben Karpathos, Zakynthos und Naxos können wir nun mit Calvi eine vierte neue Destination im kommenden Sommerflugplan anbieten. Ein großes Dankeschön geht an unsere Reiseveranstalterpartner, in diesem Fall an Rhomberg Reisen, die trotz der großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie neue Produkte kreieren und wir damit gemeinsam unseren Fluggästen eine umfassende Auswahl an attraktiven Destinationen für den Sommer bieten können.“

Über die Stadt Calvi

Die Stadt Calvi liegt an der Nordwestküste der französischen Insel Korsika und ist bekannt für ihre traumhaften Strände. Der Flughafen Aéroport Calvi-Sainte Catherine liegt nur 8 km von der Stadt entfernt. Die Stadt selbst besteht aus einer Unterstadt mit Marktplatz und Yachthafen und der Oberstadt, die mit Zitadelle, Gouverneursplast und barocken Kathedrale beeindruckt und wunderschöne Fotomotive bietet.

Die Region um Calvi ist auch bekannt für ihre vielen Outdoor-Sportmöglichkeiten; ob Wandern, Radfahren, Mountainbiking, Laufen, alle Sportbegeisterten kommen hier auf ihre Kosten. Empfehlenswert ist unter anderem eine Wanderung auf den Capu di a Veta, der einen spektakulären Rundblick auf das Meer, die Citadelle von Calvi aber auch die Berge im Landesinneren bietet.

Flughafen BER: Résumé nach 100 Tagen

Die Flughafengesellschaft ist trotz der schwierigen Bedingungen unter der weltweiten Corona-Pandemie mit dem Start des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt zufrieden. Die ersten 100 Tage nach der Eröffnung des Flughafens BER am 31. Oktober 2020 haben gezeigt: Der neue Flughafen und seine Infrastruktur haben sich als leistungsfähig und zuverlässig bewährt.

Die technischen Anlagen und die Abfertigungsprozesse laufen stabil und gewährleisten eine hohe Sicherheit – auch unter Winter-Bedingungen mit Schnee und Eis, wie sich bisher zeigte. Kleinere Störungen in den Abläufen, die bei solchen Großprojekten üblich sind, konnten zügig behoben werden. Das neue Terminal 1 wird zudem von Reisenden und Besuchern gut angenommen. Ihre Rückmeldungen über Ausstattung, Service und Sauberkeit sind positiv.

BER: 4.000 bis 8.000 Fluggäste pro Tag

Auf Grund der Corona-Pandemie konnten in den ersten drei Monaten nur rund 700.000 Passagiere am Flughafen BER abgefertigt werden. Das entspricht etwa zehn Prozent des Vor-Krisen-Niveaus von 2019. Einen kleinen Höhepunkt gab es im vorweihnachtlichen Reiseverkehr. Am 18. Dezember 2020 starteten oder landeten knapp 20.000 Passagiere am BER. Zum Start ins neue Jahr ging die Zahl der Fluggäste auf Grund des verschärften Lockdowns und der weltweiten Reisebeschränkungen aber wieder drastisch zurück. Aktuell werden pro Tag im Schnitt nur 4.000 bis 8.000 Fluggäste am BER abgefertigt. Vor der Corona-Krise waren es an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt rund 100.000 Passagiere pro Tag.

Wegen des geringen Flugbetriebs wird das Terminal 5 des BER ab 23. Februar 2021 vorübergehend geschlossen. Erste Airlines sind bereits in das Terminal 1 umgezogen. Wenn die Fluggastzahlen wieder ansteigen, können mit den Terminals 2 und 5 zusätzliche Gebäude für die Abfertigung der Passagiere in Betrieb genommen werden.

Zwei Hygiene-Zertifikate am Flughafen BER

Die Corona-Pandemie führte auch zu zusätzlichen Herausforderungen insbesondere zur Umsetzung und strikten Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Dazu gehörten u.a. die Ausstattung der Terminals mit Plexiglasscheiben, Abstandsmarkierungen oder Desinfektionsmittelspendern und die regelmäßige Desinfektion von Oberflächen in den Check-in-Bereichen, Warteräumen oder Aufzügen. Für höchstes Niveau in punkto Hygiene und Einhaltung der Gesundheitsbestimmungen wurde der BER bereits mit zwei Zertifikaten ausgezeichnet.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Flughafengesellschaft und unserer Partner für den gelungenen Start des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt bedanken. Wir hätten uns gewünscht, deutlich mehr Fluggäste von unserem modernen, internationalen Standard überzeugen zu können, denn der BER ist voll einsatzfähig. Stattdessen ist die Branche von der weltweiten Corona-Pandemie schwer getroffen und hat immer neue Rückschläge zu verkraften. Dennoch sind wir überzeugt davon, dass der BER eine wichtige Rolle bei der Erholung der Wirtschaft in der Hauptstadtregion spielen wird.“

Projekt „Drones4Good“: Hu­ma­ni­täre Hil­fe mit UAS und KI

Einsatzkräfte von humanitären Hilfsorganisationen müssen im Katastrophenfall möglichst schnell – am besten in Echtzeit – wissen, wie groß beispielsweise die Schäden an Gebäudestrukturen in der betroffenen Region sind und wo Verkehrswege zum Einsatzort hin genutzt werden können. Hilfsgüter müssen schnell und effektiv in unzugängliche Regionen gebracht werden. Für eben diese Anforderungen entwickeln und erproben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Projekt „Drones4Good“ neuartige KI-Technologien, die eine drohnenbasierte Analyse ermöglichen. Dabei arbeitet das interdisziplinäre DLR-Team aus der Sicherheits-, Luft- und Raumfahrtforschung eng mit dem World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen, dem Technischen Hilfswerk THW, der Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany und der internationalen Vereinigung Wings For Aid zusammen.

„Die Hilfsorganisationen haben ganz konkrete Anwendungen, für die das DLR wiederum die Technologien entwickelt“, sagt Thomas Kraft, DLR-Projektleiter für „Drones4Good“. „Im Projekt untersuchen wir so dicht wie möglich an der Praxis, wie unsere Technologien bei internationalen Hilfsmissionen bei humanitären Krisen oder nach Naturkatastrophen unterstützen können.“

Projekt „Drones4Good“: Ein Projekt, zwei Ziele

Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt verfolgt zwei Ziele: Einerseits soll während eines Flugs mit einer Geschwindigkeit von 80 bis 140 Stundenkilometern eine in einer Drohne installierte Kamera einen größeren Bereich aufnehmen und deren Bilddaten in Echtzeit und noch an Bord der Drohne verarbeitet werden. Die humanitären Helfer am Boden erhalten so über eine Funkstrecke zum Boden noch während des Drohnenflugs aufbereitete Informationen über Schäden an Gebäuden, Versorgungswege und hilfsbedürftige Menschen, die von ihrer Umgebung abgeschnitten sind. Diese extrahierten Geo-Informationen werden über vorhandene und etablierte Workflows der Vereinten Nationen verteilt. Damit soll sichergestellt werden, dass die entwickelten Tools und Technologien des DLR gemeinsam mit den beteiligten Hilfsorganisationen bewertet werden können.

Simuliert werden soll dieses Szenario im Herbst 2021 am Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme des DLR in Cochstedt. Dort werden dann zum Beispiel Schaufensterpuppen und Container auf dem Testgelände von der ausgestatteten Drohne überflogen und ein Lagebild in Echtzeit an die Einsatzkräfte am Boden geliefert.

Andererseits – und das ist die zweite wichtige Projektaufgabe – soll der sichere Abwurf von Hilfsgütern von Drohnen aus ohne Gefährdung von Menschen und Infrastruktur erprobt werden. Erkennt die Liefer-Drohne durch die entwickelten KI-Technologien zum Beispiel selbständig Menschen am Boden, werden Fern-Pilot und Drohne mit diesen Informationen in die Lage versetzt, die Sicherheit des Abwurfs zu beurteilen und die rund 20 Kilogramm schweren Versorgungspakete nur dann abzuwerfen, wenn die Abwurfstelle frei von Personen ist.

Für die kooperierenden humanitären Hilfsorganisationen wäre der Transfer der DLR-Technologien in die operationelle Arbeit im Katastrophenfall hilfreich: Für „Wings for Aid“ ist die Verbesserung der Routenplanung und der automatisierte Zugang zu betroffenen Gebieten entscheidend, um die Lieferungen mit Transportdrohnen zu verbessern. Vor allem die Durchführung außerhalb der Sichtweite sei wichtig für den Erfolg und eine große Herausforderung, so die Organisation. Für das World Food Programme ist der Zeitgewinn zwischen einem Katastrophenfall und dem Erhalt von Informationen über die Lage im Einsatzgebiet im Projekt „Drones4Good“ ein großer Vorteil. Bei den Zyklonen Idai und Kenneth in Mosambik seien 72 bis 120 Stunden für die Verarbeitung von Bilddaten erforderlich gewesen. Die entwickelten DLR-Technologien würden eine schnellere und effektivere Versorgung von Hilfsbedürftigen ermöglichen.

Zusammenarbeit der DLR-Institute

Im Projekt „Drones4Good“ bringen vier DLR-Institute und Einrichtungen ihre Kompetenzen ein: das Institut für Optische Sensorsysteme, für Methodik der Fernerkundung, für Flugsystemtechnik sowie das Nationale Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme. Mit dem vom Institut für Optische Sensorsysteme entwickelten Luftbildkamerasystem MACS (Modular Aerial Camera Systems) ist es bereits heute möglich, Luftbildausschnitte von kommerziellen Drohnen aus in Echtzeit zum Boden zu übertragen. Dort werden diese Bildausschnitte zu einem zusammenhängendem Bildmosaik fusioniert und als Überlagerung in einer digitalen Lagekarte dargestellt. Somit lässt sich die aktuelle Situation am Boden in einer digitalen Karte (wie z.B. Google Maps oder OpenStreetMap) beurteilen.

Das Institut für Methodik der Fernerkundung steuert seine Forschung an KI-Technologien für die schnelle Auswertung von Luft- und Satellitenbildaufnahmen bei. Diese Fähigkeiten sollen für die drohnengestützte optische Aufklärung nutzbar gemacht werden: Die Drohne wird so zum Satelliten für die Hosentasche. Die entwickelten KI-Technologien helfen dabei, Luftbildinformationen auszuwerten. Im Fokus steht die Identifizierung von Menschen, Gebäudeschäden und Straßen. Innerhalb kürzester Zeit wird aus den überflogenen Bereichen der Drohne ein digitales Lagebild generiert, das den Einsatzkräften im Krisengebiet unmittelbar zur Verfügung steht. Zusammen mit den Kooperationspartnern soll bewertet werden, inwieweit diese Technologien und Lagebildinformationen internationale Hilfsmissionen unterstützen können. „Für uns ist das direkte Feedback unserer Partner sehr wertvoll, um unsere Methoden anwendungsnah weiterzuentwickeln“, sagt Nina Merkle, zuständig für das Projekt „Drones4Good“ im DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung.

Die KI zur Erkennung von Personen anhand von Luftbildinformationen ist auch für den drohnengestützten Abwurf von Hilfsgütern von besonderem Interesse, da der Abwurf selbst eine besondere Gefahr für Personen am Boden darstellt. Das Institut für Flugsystemtechnik hat für dieses Problem bereits in der Dominikanischen Republik erste Test-Einsätze absolviert. „Drohnen haben das Potential, Aufgaben schneller und zielgerichteter zu absolvieren als ihre Alternativen. Wir müssen gleichzeitig aber insbesondere die Sicherheit garantieren und das Vertrauen in die Technik festigen“, erläutert Johann Dauer, Leiter der Abteilung „Unbemannte Luftfahrzeuge“ im Institut. Im Projekt „Drones4Good“ wird eine spezielle Version des DLR-Luftbildkamerasystems MACS in den DLR-Forschungshubschrauber superARTIS integriert. Durch geeignete Hard- und Software-Erweiterungen soll untersucht werden, inwieweit die Erkennung von Personen anhand von Luftbildaufnahmen in Echtzeit möglich ist und ob damit ein sicherer Abwurf von Hilfsgütern realisiert werden kann.

„Wenn wir die verschiedenen Technologien für die drohnenbasierte Aufklärung und den sicheren Abwurf von Hilfsgütern unter diesen Bedingungen erfolgreich erprobt habe, soll im nächsten Schritt ein Test im Rahmen von internationalen Übungen der Kooperationspartner erfolgen“, sagt DLR-Projektleiter Thomas Kraft. Die Erkenntnisse des Projekts Drones4Good fließen auch in die Arbeit von OPTSAL (Optical Technologies for Situational Awareness Lab) ein, dem Helmholtz Innovation Lab unter Leitung des DLR, das geeignete Forschungsergebnisse der optischen Technologien zur Situationserfassung direkt für Endanwender aus dem Zivil- und Katastrophenschutz nutzbar macht.

Pilatus PC-24 jetzt mit 10-Sitzplatz-Konfiguration verfügbar

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Pilatus hat den ersten PC-24 mit einer hochwertigen Konfiguration mit 10-Sitzplätzen an einen Kunden im Westen der Vereinigten Staaten übergeben. Der Super Versatile Jet bestätigt damit seine Fähigkeit, für eine Vielzahl von Missionen eingesetzt werden zu können.

Pilatus bietet neu eine Konfiguration für bis zu zehn Passagiere (Commuter) an und ermöglicht Unternehmen so eine effiziente, private, sichere und kostengünstige Reiselösung für ihre Mitarbeitende. Jeder Sitz kann einfach ein- und ausgebaut werden, sodass die Kabine flexibel für jede Art von Transport angepasst werden kann.

Passagier- und Gütertransport

Die Transportkapazität von 1.134 Kilogramm und die serienmäßige große Frachttür ermöglichen es Betreibern, große, sperrige Gegenstände zu laden, die kein anderer Businessjet so flexibel transportieren kann. Die Kabine verfügt ebenfalls über eine private Toilette, welche von außen unterhalten werden kann. Der Toilettensitz wird nicht als Passagiersitz genutzt, wie es bei anderen leichten und mittelgroßen Jets dieser Kategorie oft üblich ist. Der Komfortverlust für den Passagier ist schlicht zu groß.

Der Sitzabstand in der «Commuter-Konfiguration» variiert von 86 bis zu 102 Zentimeter. Jeder Sitz verfügt über ein seitliches Staufach und einen Getränkehalter sowie über vier 115 Volt-Steckdosen, welche zur Steigerung der Produktivität während des Flugs beitragen. Der durchgehend flache Boden des PC-24 bietet zudem optimalen Komfort auf langen Reisen.

Kosteneffizienter Transport von Passagieren

Ignaz Gretener, VP General Aviation von Pilatus, sagte anlässlich der Übergabe: „Wir freuen uns, diesen neuen PC-24 mit 10-Sitzplatzbestuhlung zu übergeben. Der PC-24 ist das einzige Flugzeug in seiner Kategorie, das einen Innenraum für zehn Passagiere mit einem so hohen Fassungsvermögen bietet. Alle Sitze sind nach vorne gerichtet und mehr als 1.4 Kubikmeter interner Frachtraum ist im Flug jederzeit zugänglich. Wir erwarten, dass diese Konfiguration bei öffentlichen wie privaten Betreibern sehr beliebt sein wird. Sie ermöglicht einen kosteneffizienten Transport von Passagieren als Alternative zur Beförderung durch Fluggesellschaften.“

Dortmund Airport bietet jetzt neben Schnelltests auch PCR-Tests

Seit dem 01. Januar 2021 betreibt Medicare ein COVID-19-Testzentrum auf der Ankunftsebene am Dortmund Airport. Dort haben Corona-Testwillige jetzt die Möglichkeit, neben einem Corona-Schnelltest auch einen PCR-Test zu machen. Bisher wurden ausschließlich Schnelltests angeboten. Allein im Monat Januar nutzten rund 14.000 Personen das Angebot. 

PCR-Tests auch am Dortmund Airport

Medicare reagiert damit auf die steigende Nachfrage: „Wir wurden in der Vergangenheit immer wieder gefragt, ob wir auch PCR-Tests durchführen können. Vor allem Fluggäste benötigen diese Tests häufig, um in bestimmte Länder einreisen zu können. Jetzt haben wir auf die große Nachfrage reagiert und bieten künftig auch in Dortmund PCR-Tests an“, teilt Sven Stute, Organisationsleiter des Testzentrums am Airport, mit. 

PCR-Test oder Schnelltest nicht nur für Fluggäste

Der PCR-Test kostet 79,90 Euro. Das Ergebnis bekommen Getestete innerhalb von 24 Stunden per E-Mail. Nach wie vor sind aber auch Schnelltests für 39,90 Euro möglich. Das Testzentrum steht nicht nur für Fluggäste offen, sondern auch für testwillige Bürgerinnen und Bürger. „Wer darauf achtet, in einer Zeit zu kommen, in denen gerade kein Flugzeug landet, muss so gut wie keine Wartezeit mitbringen“, weiß Stute. Außerdem empfiehlt er eine vorherige Online-Terminreservierung unter www.covid-testzentrum.de.

ver.di und Eurowings: Perspektiven für Flugbegleiter der Lufthansa Group

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Lufthansa-Tochter Eurowings haben nach konstruktiven Tarifverhandlungen eine Vereinbarung getroffen, die vom Arbeitsplatzabbau bedrohten Flugbegleitern aus der Lufthansa Group berufliche Perspektiven bei Eurowings bietet. In einem ersten Schritt plant Eurowings bis zu 130 Neueinstellungen zum Beginn des aktuellen Sommerflugplans. Weitere Einstellungen sollen erfolgen, sobald dies die Nachfrage nach Flugreisen innerhalb des Eurowings Streckennetzes wieder ermöglicht.

Finanzielle Anerkennung ihrer bisherigen Berufserfahrung

Die Tarifvereinbarung sieht für die aus anderen Flugbetrieben des Konzerns neu hinzukommenden Flugbegleiter eine finanzielle Anerkennung ihrer bisherigen Berufserfahrung im Lufthansa Konzern vor. Ein Bewerber mit beispielsweise 8-jähriger Berufserfahrung im Konzern wird danach künftig so vergütet, als hätte der Berufsweg in der Eurowings stattgefunden. Darüber hinaus werden die Probezeit ausgeschlossen und weitere Hürden im Einstellungsprozess abgebaut. Die Neueinstellungen erfolgen auf Wunsch der Bewerber in Voll- oder Teilzeit. Der geschlossene Tarifvertrag läuft bis zum 30. Juni 2022 und wird daher auch für nachfolgende Einstellungen maßgeblich sein.

Hoffnung für Beschäftigte

„Als erste Gewerkschaft im Lufthansa Konzern ist es uns trotz hartem Krisenumfeld gelungen, konzernübergreifend berufliche Perspektiven für bedrohte Kabinenbeschäftigte zu schaffen und gleichzeitig ihre Berufserfahrung finanziell vollständig anerkannt zu bekommen. Das gibt den Beschäftigten aus der Germanwings, SunExpress Deutschland und anderen Flugbetrieben des Konzerns wieder Hoffnung“, betont ver.di-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky.

„Der touristische Flugverkehr, auf den sich Eurowings als Deutschlands größter Ferienflieger spezialisiert hat, wird sich schneller erholen als andere Segmente. Mit den ersten Einstellungen bereiten wir uns auf eine Belebung des Privatreise-Verkehrs ab Sommer vor. Ich freue mich, dass wir damit Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern aus der Lufthansa Group eine neue und faire Perspektive bieten können“, sagt Frank Bauer, Eurowings Geschäftsführer Finanzen und Personal.

Eurowings: 100 Flugzeuge und rund 3.000 Beschäftigte

Eurowings ist im Portfolio der Lufthansa Group auf preiswerte Direktflüge für Urlaubs- und Geschäftsreisende spezialisiert. Die Airline ist Marktführer an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Stuttgart und Köln/Bonn und betreibt darüber hinaus internationale Stationen auf Mallorca sowie in Salzburg (Österreich) und Pristina (Kosovo). Mit einer Flotte von aktuell 100 Flugzeugen beschäftigt Eurowings derzeit rund 3.000 Beschäftigte am Boden und in der Luft.

AUA Neuaufstellung: Markterholung ab Sommer erwartet

Das Jahr 2021 startet für die rot-weiß-rote Airline Austrian Airlines weiterhin herausfordernd. Die Ausdehnung der Reisebeschränkungen durch die Virusmutationen, die Landeverbote sowie auch die Lieferschwierigkeiten bei den Impfstoffen sorgen dafür, dass die Nachfrage bei Austrian Airlines langsamer ansteigt als angenommen. Somit fällt auch das geplante Flugangebot kleiner aus.

Für den Winterflugplan 2020/2021, der noch bis Ende März gilt, war ursprünglich ein Angebot in Höhe von bis zu 50 Prozent im Vergleich zur Vorkrisenzeit geplant. Aktuell liegt der österreichische Flag Carrier jedoch bei nur rund 15 Prozent. In einer Mitarbeiterveranstaltung hat der Vorstand dem Team von Austrian Airlines einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben sowie über langfristige Aussichten gesprochen.

„Der kurzfristige Ausblick für die nächsten Monate ist eingetrübt und liegt deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen. Die anhaltenden Reisebeschränkungen und teilweise verschärften Quarantänevorschriften haben leider einen spürbaren Einfluss auf die Flugnachfrage. Aktuell gehen wir aber weiterhin von einer merklichen Markterholung im Sommer aus“, so der neue Austrian Airlines CCO Michael Trestl. „Derzeit bereiten wir uns mit Hochdruck darauf vor, ein attraktives Angebot an Urlaubszielen zusammenzustellen“, erklärt er.

Vor allem im touristischen Bereich sind für die warme Jahreszeit Nachholeffekte zu erwarten, darauf bereite sich die Organisation nun vor, heißt es. Auch der Bedarf an Frachtflügen ist weiter groß. „Wir werden versuchen, unser Engagement im Cargo-Geschäft in den kommenden Monaten weiter auszubauen, um die internationalen Lieferketten von und nach Österreich bestmöglich bedienen zu können“, ergänzt Trestl.

Liquidität aktuell weiter gut, jedoch Ausweitung von strukturellen Maßnahmen in Planung

Die gute Liquidität hat der heimischen Airline durch die letzten Monate geholfen. „Dank des Finanzierungspakets vom letzten Frühjahr und unserer konsequenten Spardisziplin haben wir weiterhin eine ausreichend gefüllte Kasse. Aber die zweite Welle und die neuerlichen Lockdowns haben uns wichtige Reserven gekostet“, stellt AUA CEO Alexis von Hoensbroech fest. „Wir müssen vorsorgen, falls der Sommer schwächer ausfällt als erhofft und auch die längerfristige Erholung länger dauert als bislang geplant.“

Die Airline hat es sich zum Ziel gesetzt, kurzfristig die Liquidität und mittelfristig die Ergebnisstärke weiter abzusichern, um den Kredit möglichst schnell zurückzuzahlen. Als eine dieser Maßnahmen zur Gegensteuerung soll die bereits angekündigte Halbierung der Büroflächen im Austrian Hauptgebäude beschleunigt und anstatt bis Herbst nun bis zum Sommer 2021 umgesetzt werden. Zusätzliche Maßnahmen befinden sich aktuell in Prüfung.

Die Kurzarbeit für die rund 6.400 MitarbeiterInnen (Stand 31. Dezember 2020) ist für die Entlastung der Austrian in Zukunft unabdingbar. „Die Verlängerung der Corona-Kurzarbeit ist für uns der entscheidende Hebel, um möglichst viele Jobs in unserem Unternehmen abzusichern“, erklärt von Hoensbroech.

Flottenredimensionierung läuft auf Hochtouren

Die im Frühjahr 2020 angekündigte Flottenanpassung ist derzeit in vollem Gange. Von den ursprünglich 18 Dash Turboprops sind noch acht Teil der Austrian Airlines Flotte. Mit Ende März sollen auch diese Maschinen aus dem Betrieb genommen werden. Die Reduktion der B767 Flotte von sechs auf drei Jets läuft und soll bis Jahresende abgeschlossen werden.

Derzeit ist außerdem geplant, dass ab Sommer 2021 monatlich ein A319 die Flotte verlässt. Die Ausflottung der sieben Jets soll bis Anfang 2022 abgeschlossen werden. Nach erfolgten Anpassungen soll die Flotte der rot-weiß-roten Airline nach heutigem Stand anstatt 80 rund 60 Flugzeuge zählen.

COO Jens Ritter erklärt, warum diese Veränderung so wichtig ist: „Wie alle Fluglinien wird Austrian nach der Pandemie eine kleinere Airline sein. Gewinner der Krise wird sein, wer sich mit größtmöglicher Flexibilität an das New Normal anpassen kann. Wir arbeiten jedenfalls mit Vollgas daran.“

Emirates führt kontaktlose Self-Check-in-Automaten ein

Die Self-Check-in– und Gepäckaufgabe-Automaten von Emirates am Dubai International Airport (DXB), die im September vergangenen Jahres eingeführt wurden, lassen sich ab sofort kontaktlos bedienen. Passagieren, die von Dubai aus abfliegen, bietet die Fluggesellschaft damit eine weitere Optimierung des kontaktlosen Reiseerlebnisses.

Gepäckabgabe-Automaten und Check-in-Automaten per Handy steuern

Die 32 Automaten für die Gepäckabgabe und die 16 Check-in-Automaten können vollständig über persönliche Mobilgeräte gesteuert werden, ohne dass dafür die Bildschirme berührt werden müssen. An den Automaten können die Kunden einchecken, ihre Bordkarte ausdrucken, einen Sitzplatz an Bord wählen und ihr Gepäck abgeben. Darüber hinaus können Passagiere dort jetzt auch direkt Zahlungen für Zusatzleistungen wie beispielsweise zusätzliches Freigepäck tätigen.

Die Self-Service-Automaten, die im Check-in-Bereich für die Economy Class im Terminal 3 aufgestellt sind, ergänzen die mit Emirates-Mitarbeitern besetzten Schalter, um die Wartezeit für Kunden in Spitzenzeiten zu verkürzen und das Flughafenerlebnis insgesamt zu verbessern. Der Service steht ab sofort Fluggästen zur Verfügung, die zu allen Destinationen, außer in die USA, nach Kanada, China, Indien und Hongkong unterwegs sind, da für diese Ziele zusätzliche Anforderungen bestehen. Weitere Automaten sind für den Check-in-Bereich der First und Business Class geplant.

Per Gesichtserkennungs-Technologie einchecken

Emirates investiert kontinuierlich, um seinen Kunden ein smartes, kontaktloses Reisen zu ermöglichen. Kunden können am Dubai International Airport den integrierten biometrischen Pfad nutzen: Mit der neuesten Gesichtserkennungs-Technologie checken Emirates-Passagiere ganz unkompliziert für ihren Flug ein, erledigen Einreiseformalitäten, betreten die Emirates Lounge und gehen an Bord ihrer Flüge.

Emirates-App verfügbar

Das smarte, kontaktlose Erlebnis setzt sich an Bord mit einer digitalen Speisekarte fort, die in der Emirates-App verfügbar ist. Mit der App kann zudem eine individuelle Wunsch-Playlist aus den über 4.500 Kanälen des Bordunterhaltungsprogrammes von Emirates, ice, erstellt und mit den persönlichen Bildschirmen an Bord synchronisiert werden. In den kommenden Monaten können Passagiere dann auch die Bedienung ihres ice-Bildschirms über ihr persönliches Mobilgerät steuern.

Rekordflug der Lufthansa A350 endet am Flughafen München

Ende eines Rekordfluges aus Deutschland: Am 04. Februar um 13:24 Uhr hieß es „Welcome back“ für die Crew der Lufthansa A350. Der Airbus A350-900 wurde nach der Landung am Münchner Flughafen von der Feuerwehr mit einer Wassertaufe begrüßt.

Am vergangenen Sonntag, 31. Januar, war die 16-köpfige Crew um Kapitän Rolf Uzat zum längsten Flug in der Geschichte der Lufthansa gestartet. Von Hamburg zur Militärbasis Mount Pleasant benötigte sie für die 13.700 Kilometer lange Strecke insgesamt 15:26 Stunden. Empfangen wurde die Crew hier wieder von Stefan Kreuzpaintner, Lufthansa Chief Commercial Officer & Hub Manager München, sowie dem Flughafenchef Jost Lammers.

Längster Flug für Flughafen München

Auch der aktuelle Flug ist rekordverdächtig: Der Airbus A350-900 „Braunschweig“ bewältigte die 13.400 Kilometer lange Flugstrecke in 14:03 Stunden. In der Historie des Münchner Flughafens ist bisher kein Flugzeug gelandet, das eine derart lange Flugstrecke ohne Zwischenlandung zurückgelegt hat. An Bord des Sonderfluges waren 40 Passagiere der Besatzung des Forschungsschiffes „Polarstern“, die im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, zurück in die Heimat flogen.

Da die Hygieneanforderungen rund um diesen Flug extrem hoch waren, geht der Hin- und Rückflug auch aus einem anderen Grund in die Geschichte der Lufthansa ein: Bereits zwei Wochen vor Abflug ist die Lufthansa Crew zeitgleich mit den Passagieren in einem Bremerhavener Hotel in Quarantäne gegangen. Die gesamte Dienstreise dauerte für die Crew insgesamt 20 Tage, keine Crew hatte in jüngerer Zeit durchgängig mehr Diensttage absolviert.

Teleskopflugzeug SOFIA am Köln Bonn Airport gelandet

Touchdown in Deutschland hieß es für SOFIA am Nachmittag des 04. Februar 2021. Das Teleskopflugzeug der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA erreichte den Köln Bonn Airport. Von dort aus soll sie bis zum 16. März den Nachthimmel über Europa erkunden.

Infrarot-Observatorium SOFIA

„Das Infrarot-Observatorium SOFIA ist eines der größten deutsch-amerikanischen Projekte zur Erforschung des Weltraums und unterstreicht, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der NASA für uns ist“, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur zur Landung der fliegenden Sternwarte. „Wir freuen uns riesig, dass nun erstmals seit der Aufnahme des wissenschaftlichen Betriebs eine vollständige wissenschaftliche Flugkampagne von Deutschland aus stattfindet. SOFIA soll bis Mitte März 20 Flüge mit dem deutschen Instrument GREAT, einem hochauflösenden Spektrometer, absolvieren und dabei vor allem über Westeuropa im Einsatz sein.“

Dr. Paul Hertz, Leiter der Abteilung Astrophysik im Wissenschafts-Direktorat der NASA, ergänzt: „Wir nutzen SOFIAs Fähigkeit, von nahezu jedem Ort der Welt aus zu beobachten, um überzeugende astronomische Untersuchungen durchzuführen. Die Beobachtungskampagne aus Deutschland ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen der NASA und dem DLR, die seit mehr als 25 Jahren die Stärke des SOFIA Projektes ausmacht.“

Boeing 747SP SOFIA forscht von Deutschland aus

„Wir sind sehr stolz, dass die NASA und das DLR den Flughafen Köln/Bonn als Basis für die erste deutsche Wissenschaftskampagne von SOFIA ausgewählt haben. Dadurch wird die internationale Bedeutung von Köln/Bonn unterstrichen“, so Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Ein 40-köpfiges Projektteam hat gemeinsam mit vielen externen Beteiligten die Mission in den letzten Wochen und Monaten minutiös vorbereitet. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – ich freue mich auf sehr spannende sechs Wochen mit einem internationalen Team.“

SOFIA ist seit 2014 im vollen wissenschaftlichen Betrieb und wird bislang von etwa 50 internationalen Forschergruppen genutzt. Einzigartig ist das in den Rumpf des Flugzeugs integrierte 2,7-Meter-Teleskop für astronomische Beobachtungen im Infrarot- und Submillimeter-Wellenlängenbereich. Diese Wellenlängen sind aufgrund des Wasserdampfes in der Troposphäre vom Boden aus nicht sichtbar. Daher fliegt SOFIA oberhalb von zwölf Kilometern Höhe. Das Teleskop wurde von deutschen Ingenieuren und Wissenschaftlern entwickelt und gebaut. Die NASA bringt das Flugzeug in das Kooperationsprojekt ein.

Fliegende Sternwarte

SOFIA erforscht die Entwicklung von Milchstraßensystemen sowie die Entstehung und Entwicklung von Sternen und Sonnensystemen aus interstellaren Molekül- und Staubwolken. Die fliegende Sternwarte beherbergt regelmäßig auch zwei deutsche Fern-Infrarot-Instrumente, das hochauflösende Spektrometer GREAT (German Receiver at Terahertz Frequencies), und das abbildende Linienspektrometer FIFI-LS (Far Infrared Field Imaging Line Spectrometer).

Während des Aufenthaltes in Köln/Bonn wird ein internationales Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren mit „GREAT“ astronomische Beobachtungen durchführen. Im Fokus liegen dabei Hinweise auf den Ursprung der so genannten kosmischen Strahlung und Erkenntnisse über die Prozesse bei der Entstehung massereicher junger Sterne. Vor Beginn der Kampagne hat SOFIA einen mehrmonatigen Routinecheck bei Lufthansa Technik in Hamburg erfolgreich absolviert. Auch das Teleskop wurde dabei auf Herz und Nieren überprüft.

20 Wissenschaftsflüge mit GREAT

SOFIA, das einzige fliegende Infrarot-Observatorium der Welt, wird rund sechs Wochen lang am Konrad-Adenauer-Flughafen in Köln-Bonn stationiert sein. Während dieser Zeit soll die mobile Sternwarte insgesamt 20 Forschungsflüge mit dem Instrument GREAT des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn und des I. Physikalischen Instituts der Universität zu Köln absolvieren. Die Flugrouten gehen von Deutschland bis über den Atlantik, über Skandinavien bis zum Mittelmeer.

„Wir planen, viermal wöchentlich zu fliegen und können somit deutlich mehr Untersuchungen und damit auch wissenschaftliche Ergebnisse liefern“, erklärt Dr. Alessandra Roy, SOFIA-Projektwissenschaftlerin in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Darunter befinden sich auch zwei große so genannte Legacy-Projekte. Diese Projekte sollen große Datensätze zu Themen von aktueller Relevanz bereitstellen und ein Vermächtnis für die nächsten Jahre hinterlassen.“

Das erste dieser Projekte beinhaltet die Suche nach Gasen, in denen sich ein Wasserstoffatom mit einem anderen Element wie Argon oder Sauerstoff zu einfachen Molekülen, sogenannten Hydriden, verbunden hat. Das Projekt soll Hinweise auf Dichteschwankungen der kosmischen Strahlung liefern. Diese hochenergetisch geladenen Teilchen strömen durch unsere Milchstraße. Das zweite Legacy-Projekt widmet sich der Untersuchung der Wechselwirkung massereicher Sterne mit ihrer Umgebung. Hierdurch wollen die Wissenschaftler lernen zu verstehen, wie massereiche junge Sterne die Wolken zerstören, in denen sie geboren wurden.

Darum fliegt SOFIA von Köln Bonn Airport aus

„Für mich als gebürtigen Kölner ist es besonders schön, SOFIA einmal sozusagen `vor der eigenen Haustüre‘ zu haben“, sagt Heinz Hammes, SOFIA-Projektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Der Köln/Bonn Airport wurde ausgewählt, weil dort die notwendige Infrastruktur zur Verfügung steht und das üblicherweise milde Winterwetter in der Kölner Bucht mit hoher Wahrscheinlichkeit einen ungestörten Flugbetrieb zulässt.“ Köln/Bonn habe zudem alle Anforderungen des deutsch-amerikanischen SOFIA-Teams erfüllt – von den Arbeits- und Labor-Plätzen bis hin zur erforderlichen behördlichen Nachtflugerlaubnis.

Am Nachmittag des 04. Februar 2021 war SOFIA von Hamburg aus gestartet, wo das Flugzeug bei Lufthansa Technik seit Ende September einen so genannten C-Check durchlaufen hatte. Diese große Wartung findet ungefähr alle drei Jahre statt. Dabei werden Struktur, technische Systeme, Kabine und die Außenhaut eingehend inspiziert und falls nötig repariert. Neben den routinemäßigen Test- und Wartungsarbeiten wurde dieses Mal auch die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage erhöht, um die Umgebungstemperaturen für die empfindlichen Forschungsinstrumente zu optimieren. „Wir sind mit dem Verlauf der Arbeiten sehr zufrieden und erwarten nun gespannt die neuen Wissenschaftsflüge“, sagt SOFIA-Projektleiter Heinz Hammes. Nach Abschluss der Kampagne wird SOFIA wieder nach Kalifornien zurückkehren, wo bereits die nächste Flugkampagne vorbereitet wird.

Lufthansa tilgt KfW-Kredit per Anleihe von 1,6 Mrd. Euro

Die Deutsche Lufthansa AG hat erneut erfolgreich eine Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 1,6 Milliarden Euro begeben. Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 11. Februar 2025 hat ein Volumen von 750 Millionen Euro und wird mit 2,875 Prozent pro Jahr verzinst. Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 11. Februar 2028 hat ein Volumen von 850 Millionen Euro und wird mit 3,75 Prozent pro Jahr verzinst.

Die Anleihe mit einer Stückelung von 100.000 Euro wurde in zwei Tranchen mit einer Laufzeit von vier beziehungsweise sieben Jahren platziert.

Lufthansa zahlt Milliarde früher an KfW zurück

Mit den nun aufgenommenen langfristigen Mitteln und den Mittelaufnahmen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2020 hat Lufthansa die Refinanzierung aller im Jahr 2021 fälligen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro sichergestellt. Wie vertraglich im Rahmen der Stabilisierungsmaßnahmen im vergangenen Juni vereinbart, führt die Aufnahme darüberhinausgehender Finanzmittel zur Tilgung des KfW-Kredits von Lufthansa. Somit wird der Kredit in Höhe von einer Milliarde Euro vorzeitig an die KfW zurückgezahlt werden. Die Lufthansa kann somit nach Rückzahlung wieder frei über die zur Besicherung des Kredits verpfändeten Flugzeuge verfügen.

„Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir in unseren Heimatmärkten erhalten. Die heute erfolgreich platzierte Anleihe ermöglicht uns die Rückzahlung des gesamten KfW-Darlehens. Die Refinanzierung senkt sogar unsere Finanzierungskosten. Trotz der Rückzahlung ist es jedoch wahrscheinlich, dass wir weitere Elemente des Stabilisierungspakets in Anspruch nehmen werden, die derzeit ungenutzt sind. In welchem Umfang wir dies tun werden, hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab“, sagt Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.

Zum 30. September verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 10,1 Milliarden Euro (einschließlich nicht abgerufener Mittel aus den Stabilisierungspaketen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien). Lufthansa hatte bis zu diesem Zeitpunkt knapp drei Milliarden Euro der staatlichen Stabilisierungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt bis zu neun Milliarden Euro gezogen. Unter den bislang nicht genutzten Mittel befindet sich unter anderem die Stille Beteiligung I des WSF in Höhe von 4,5 Milliarden Euro, die gemäß IFRS das Eigenkapital der Lufthansa stärken würde.

Sea King der Marine rettet Kind bei extremer Wetterlage

Zwei Hubschrauber der Marine sind am 02. Februar trotz Winterwetter an einem Noteinsatz beteiligt gewesen.

Die Rettungsleitstelle Ostfriesland in Wittmund hatte nachmittags einen Search and Rescue-Helikopter (SAR) der Marine angefordert. Ein bereitstehender Sea King musste ein Kleinkind von der Nordseeinsel Borkum zum Festland nach Wilhelmshaven transportieren. Ein ziviler Arzt begleitete den Flug.

Die größte Herausforderung für den Einsatz war die Wetterlage: Schnee, Wind und Sichtweiten bis zu unter 100 Meter sowie nicht zuletzt schwindendes Tageslicht. Zivile Maschinen konnten unter diesen Umständen nicht mehr abheben.

Sea Lynx begleitet Sea King

Gerade aufgrund Schneefalls unterstützte zusätzlich ein Bordhubschrauber vom Typ Sea Lynx die SAR-Maschine bei ihrem Einsatzflug. Er lieferte während eines eigenen, militärischen, Auftragsfluges der SAR-Leitstelle aktuelle Wetterberichte vom geplanten Zielort. Der Sea King konnte, nach rund einer Stunde Flugdauer, mit Hilfe seines bordeigenen Radars sicher in Wilhemshaven landen.

Ausschlachtung der Boeing 707-430 am Hamburg Airport

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Nach knapp 40 Jahren im Dienst der Deutschen Lufthansa/Lufthansa Technik und mehr als 20 Jahren als Museumsflugzeug des Hamburger Flughafens geht die Zeit der Boeing 707-430 am Hamburg Airport zu Ende.

Corona zwingt Hamburgs Flughafen, Kosten und Strukturen zu sparen – dabei wurde auch der Aufwand zur Unterhaltung des historischen Langstreckenflugzeugs auf den Prüfstand gestellt. Nun ist die Entscheidung gefallen: Die Maschine mit dem Kennzeichen D-ABOD wird verwertet. Aviation-Fans können Einzelstücke zudem ersteigern.

Mehrere Versuche des Hamburger Flughafens, das historische Flugzeug zu übergeben und als Ausstellungsstück zu erhalten, sind leider gescheitert. Hamburg Airport hat sich daher entschlossen, die Maschine zu verwerten. Dazu wird sie voraussichtlich im Frühjahr zurückgebaut. Parallel dazu wird das Hamburger Auktionshaus Dechow besonders interessante Einzelteile der Maschine wie z.B. Elemente aus dem Cockpit, ausgesuchte Beleuchtungselemente oder Teile der Klappen an den Tragflächen an Aviation-Liebhaber versteigern. So kann die traditionsreiche Boeing 707-430 zumindest in Teilen wieder zu neuem Leben erweckt und für die Nachwelt erhalten werden.

B707 läutete Jet-Zeitalter ein

Seit 1960 flog die im gleichen Jahr gebaute Boeing 707-430 im weltweiten Liniendienst der Deutschen Lufthansa. Sie war eine der ersten B707, mit denen das Jet-Zeitalter im deutschen Luftverkehr begann, und ist die einzige von fünf damaligen LH-Maschinen des Typs 707-430, die noch heute existieren. Insgesamt 15 Jahre flog sie unter dem Namen „Frankfurt“ für die Kranich-Airline, bevor sie 1975 außer Dienst gestellt wurde. Im Anschluss ging der Langstrecken-Jet zur Lufthansa Basis nach Hamburg, wo er als „fliegendes Klassenzimmer“ für die Ausbildung der angehenden Flugzeug-Techniker im Einsatz war.

Der Einzug moderner Schulungsmethoden machte das praktische Training an der Maschine dann überflüssig. Das letzte Projekt, an dem Auszubildende der Lufthansa Technik beteiligt waren, war die Umlackierung des Flugzeugs in den Farben des Flughafens Hamburg. Anlässlich der „Hamburg Airport Classics“ im Sommer 1999 wechselte die 46 Meter lange Boeing 707-430 für den symbolischen Wert von einem Euro in den Besitz des Hamburger Flughafens. Damit hatte der Flughafen wieder ein Museumsflugzeug, nachdem eine Super Constellation – die Regierungsmaschine des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer – verkauft worden war.

Flugzeug mit Filmkarriere am Airport

Hier begann für die D-ABOD mit dem neuen Schriftzug „HAMBURG AIRport“ und dem Logo des Flughafens im Heck eine neue Karriere: Nachdem ein engagiertes Team aus Flughafen-Mitarbeitern und 707-Fans rund um die „Hamburg Airport Friends“ sich um die Instandsetzung des Innenraums gekümmert hatten, fungierte das Flugzeug neben seiner Rolle als Museumsflugzeug auch als begehrte Filmkulisse für zahlreiche Film- und Fotoproduktionen. So spielte die B 707 eine Rolle in der ZDF-Produktion „Deutschlandspiel“ (2002) zum 10. Jahrestag der Deutschen Einheit.

Ihr Part war der einer fiktiven Regierungsmaschine des damaligen Generalsekretärs der KPdSU, Michael Gorbatschow, bei einem Besuch des damaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker. Aber auch für die Filmkomödie „Kick it like Beckham“ (2001), den Spielfilm „Im Schatten der Macht“ (2003) über die letzten Tage vor dem Rücktritt Willi Brandts oder für „Rocca verändert die Welt“ (2018) wurde sie als Location eingesetzt.

Gleichzeitig diente die Boeing 707 als realistisches Übungsobjekt für Rettungs- und Bergungsübungen der Flughafenfeuerwehr, zur Ausbildung der Mitarbeiter in der Flugzeugabfertigung oder von DRK und Rettungskräften für die Passagierbetreuung. Auch die Suchhunde der Bundespolizei, Polizei und Flughafen-Security kamen an der B 707 mit Eifer zum Einsatz. Ebenso bewährte sie sich als Unfallflugzeug für die alle zwei Jahre stattfindenden großen Notfall-Übungen sowie beim jährlichen Training der Flugzeugenteiser – hier wird nun nach Alternativen gesucht.

MUC: Emirates und Etihad setzen weiterhin auf AeroGround

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Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad vertrauen weiterhin auf die AeroGround Flughafen München GmbH. Die beiden arabischen Airlines haben ihre Verträge mit der auf die Abfertigung von Flugzeugen spezialisierten Tochterfirma der Flughafen München GmbH (FMG) um mehrere Jahre verlängert.

Seit mehr als 15 Jahren Kunden der FMG bzw. der AeroGround

Die Airlines sind seit der Aufnahme ihrer Flugverbindungen nach München vor mehr als 15 Jahren Kunden der FMG bzw. der AeroGround. Emirates und Etihad nehmen seitdem Dienstleistungen wie die Flugzeug-, Gepäck- und Frachtabfertigung, die Versorgung mit Frischwasser bzw. die Entsorgung von Abwasser sowie den Transport der Passagiere bzw. der Crews auf dem Vorfeld in Anspruch.

Mit Emirates und Etihad ab München

Emirates verbindet München und Dubai derzeit fünf Mal die Woche mit einer Boeing 777. Etihad fliegt aktuell vier Mal wöchentlich nach Abu Dhabi und setzt dabei Flugzeuge vom Typ Boeing 787 ein.

Flughafen Graz verzeichnet Passagierrückgang von 81%

Die COVID-19 Pandemie hat auch am Flughafen Graz zu einem deutlichen Passagierrückgang geführt. Mit knapp 200.000 Fluggästen verzeichnet der Flughafen Graz bei den Passagieren ein Minus von 81%. Der Rückgang in der Fracht ist mit 14,5% moderat ausgefallen.

Die Corona-Pandemie hat auf die gesamte Flug- und Reisebranche und somit natürlich auch auf den Flughafen Graz nachhaltige negative Auswirkungen. Nach 2019, dem besten Jahr in der Geschichte, war man auf weiteres Wachstum eingestellt. Aufgrund der beginnenden Flugstreichungen in der ersten Märzhälfte und dem darauffolgenden Lockdown, der auf dem Flughafen Graz zu rund drei Monaten ohne regulären Linien- und Charterverkehr geführt hat, mussten die Erwartungen weit nach unten revidiert werden.

Stadtrat Dr. Günter Riegler: „Mit der Übernahme der Flughafen-Anteile des Bundes und des Landes Steiermark im Jahr 2004 hat sich der Flughafen zu einer wirtschaftlichen Erfolgsstory für die Stadt Graz entwickelt. Mit teilweise mehr als 1 Million Passagieren pro Jahr in den Bereichen Charter und Linie hat sich Graz zu einer Drehscheibe für Fluggäste aus ganz Südösterreich bis nach Slowenien und Kroatien entwickelt. Die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Stadt Graz zeigt sich auch an den mehr als 85 Millionen Euro, die seit 2004 in das Budget der Stadt geflossen sind.“

DI Wolfgang Malik, Vorstandsvorsitzender der Holding Graz: „Seit der Übernahme des Unternehmens im Jahr 2004 haben wir den Flughafen Graz gemeinsam mit dem Management zu einem Vorzeigeunternehmen im Haus Graz gemacht und zu einer wichtigen Drehscheibe für die exportorientierte steirische Wirtschaft entwickelt. Die globalen Auswirkungen der Corona-Krise haben Airports weltweit massiv getroffen und so auch den Höhenflug des steirischen Tors zur Welt abrupt unterbrochen. Charterflüge, Linienpassagiere und der General Aviation-Bereich haben jahrelang für Passagierrekorde in Graz gesorgt, 2019 verzeichneten wir überhaupt das beste Ergebnis in der Geschichte des Flughafens.

Die durch Corona bedingten Passagierzahlen 2020 hat der Flughafen zuletzt vor knapp 35 Jahren erreicht. Für einen Recovery-Prozess hat die Holding über eine Ausschreibung eine gute Mischung aus Know How im Haus Graz und neuer internationaler Airline-Erfahrung gefunden: Mit Wolfgang Grimus wurde ein international bestens vernetzter Manager und mit Jürgen Löschnig ein versierter Finanzmanager der Holding Graz mit 9 Jahren Erfahrung als Geschäftsführer des Flughafen Graz engagiert. Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass der Flughafen mit einer klaren Zukunftsstrategie bald wieder in den Steigflug übergeht.“

Mag. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz: „Am Flughafen Graz wurde unter der Führung von Mag. Gerhard Widmann in enger Abstimmung mit dem Eigentümer Holding Graz sowie der Stadt Graz sofort umfassend reagiert: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in die Kurzarbeit gewechselt, die Öffnungszeiten des Flughafens wurden auf die jeweils aktuelle Situation angepasst, um auch hier Personalkosten zu sparen. Investitionen und sonstige Ausgaben wurden auf das absolut Notwendige reduziert, wodurch die Arbeitsplätze gesichert werden konnten und die Auswirkungen auf den Flughafen insgesamt relativ gut abgefedert wurden. Als ÖAMTC- und BMI- (Flugeinsatzstelle) Stützpunkt war der Flughafen Graz jedoch nie geschlossen, wodurch Privat- und Business-Flüge weiter angeboten werden konnten und auch andere Partnerunternehmen am Standort ihren Betrieb weitergeführt haben.“

Bereits in der Lock-down Phase wurde an einer möglichst raschen Wiederaufnahme des Flugverkehrs gearbeitet. Mit 22. Juni nahm Austrian Airlines die Linienflüge nach Wien wieder auf. Mit Frankfurt, Amsterdam, Düsseldorf und Stuttgart folgten weitere wichtige Verbindungen zu europäischen Hubs und Wirtschaftsdestinationen, die so lange wie möglich aufrecht erhalten wurden. Auch Urlaubsflüge z. B. nach Santorin, Brac oder Rhodos wurden aufgenommen und gut angenommen.

Obwohl die neuerlichen Lockdowns und die damit einhergehenden Reiseeinschränkungen wieder zu einer Verminderung des Flugangebots geführt haben, stehen derzeit den Fluggästen ab Graz mit den Linienflügen über die beiden wichtigen Drehscheiben Wien und Amsterdam zahlreiche Reisemöglichkeiten offen.

Details

Im Jahr 2020 wurden am Flughafen Graz 199.490 Passagiere betreut (-80,8% im Vergleich zu 2019). In der Linie zeigt die Entwicklung mit 184.666 Fluggästen ein Minus von 79,4%. Im Charterbereich wurde mit 14.824 Fluggästen ein Minus von 89,6% verzeichnet. 

Entwicklung der Fracht

Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf den Frachtbereich sind im Vergleich gering ausgefallen. Das Gesamtfrachtaufkommen entspricht mit 16.220 Tonnen einem Minus von 14,5%.

Vorsichtig optimistischer Ausblick auf den Sommer

Wolfgang Grimus, Geschäftsführer Flughafen Graz: „Umfassende Impf- und Teststrategien zahlreicher Regierungen und die zuversichtlichen Pläne der Airlines und Reiseveranstalter lassen uns von einer schrittweisen Verbesserung der Situation und damit von einem höheren Reiseaufkommen, speziell ab dem zweiten Halbjahr 2021 ausgehen. In enger Abstimmung mit unseren Fluglinienpartnern gehen wir davon aus, dass zumindest ein Großteil der bisher angebotenen, für die regionale Wirtschaft und den Tourismus wichtigen Linienverbindungen wie z. B. Wien, Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf, Zürich und Amsterdam bedient werden.“

Die verschiedenen Reiseveranstalter planen aus derzeitiger Sicht für 2021 ein abwechslungsreiches Sommerflugprogramm.

Rund 15 Charterketten zu attraktiven Badezielen sind ab Graz geplant. Unter den Flugzielen finden sich mit den griechischen Inseln Naxos, Karpathos oder Zakynthos auch drei neue Destinationen. Beliebte Ferienziele wie Brac, Mallorca, Rhodos oder Antalya stehen auch wieder zur Auswahl. Daneben werden interessante Einzelflüge z. B. nach Paphos, Funchal und Neapel angeboten.

Zahlen im Vergleich

Aufkommen20202019Veränderung in %
Gesamtaufkommen – Passagiere199.490    1.036.929     -80,8%
Linienverkehr – Passagiere184.666895.093-79,4%
Charterverkehr – Passagiere14.824141.836-89,6%
Gesamtaufkommen – Bewegungen  4.00214.727-72,8%
Fracht gesamt (in Tonnen)16.22018.970-14,5%
General Aviation (inkl. Militär) – Bewegungen    28.991     32.241      -10,1%

BER kämpft weiterhin mit rückläufigen Passagierzahlen

Das Passagieraufkommen am BER ist zu Jahresbeginn auf Grund der Corona-Pandemie und des verschärften Lockdowns weiter gesunken: Im Januar wurden am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt 207.620 Fluggäste abgefertigt. Das sind gut 57.000 Fluggäste weniger als noch im Vormonat Dezember. Im Vergleich zum Januar 2020 wurden im vergangenen Monat rund 91 Prozent weniger Passagiere abgefertigt.

Rund 80% weniger Flugbewegungen

Die Zahl der Flugbewegungen betrug im Januar rund 4.000 Starts und Landungen. Ein Jahr zuvor wurden an den Flughäfen Schönefeld und Tegel noch fast 20.000 Flugbewegungen gezählt. Das ist ein Rückgang von rund 80 Prozent. Hintergrund dieser massiven Einbrüche sind die umfassenden weltweiten Reisebeschränkungen.

Frachtverkehr um rund 35% zurückgegangen

Weniger dramatisch sind die Einbrüche bei der Luftfracht. Im Januar 2021 wurden etwa 1.703 Tonnen Luftfracht bewegt. Diese Zahl bewegt sich auf dem Niveau der vergangenen Monate. Im Vergleich zum Januar des letzten Jahres ist der Frachtverkehr um rund 35 Prozent zurückgegangen.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der erneute Lockdown hat die ohnehin geringe Nachfrage nach Flugreisen weiter gedrückt und zu erneuten drastischen Verkehrsrückgängen an allen deutschen Flughäfen geführt. Die dramatische wirtschaftliche Situation wird sich erst dann allmählich ändern, wenn genügend Impfstoffe flächendeckend zur Verfügung stehen. Wir stehen aber gerade in der Krise als verlässlicher Partner bereit, um die Versorgung der Hauptstadtregion mit lebenswichtigen Gütern zu gewährleisten.“

Studie: DFS gehört zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

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Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH gehört zu den besten Arbeitgebern Deutschlands und erreicht einen sehr guten elften Platz im Gesamtfeld und einen hervorragenden ersten Platz in der Sparte Verkehr auf der aktuellen Liste der besten Arbeitgeber Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer Studie des STERN gemeinsam mit dem internationalen Statistik-Portal Statista. Besonderer Schwerpunkt war der professionelle Umgang mit Corona.

„Ich freue mich sehr über diese gute Platzierung“, sagt Arbeitsdirektorin Dr. Kerstin Böcker. „Sie ist für uns alle ein Ansporn, den guten Weg, den wir in schwierigen Corona-Zeiten eingeschlagen haben, weiter mit viel Engagement zu beschreiten.“ 

Umfangreiche Arbeitsschutzmaßnahmen umgesetzt

Zum Schutz ihrer Mitarbeiter hat die DFS umfangreiche Arbeitsschutzmaßnahmen umgesetzt. „Gerade bei den Fluglotsen ist das eine Herausforderung, denn Flugsicherung ist Teamarbeit.“ Rund 2.200 Fluglotsen arbeiten bei der DFS und mehr als 400 operative Technik-Experten. Sie sorgen dafür, dass die kritische Infrastruktur Flugsicherung rund um die Uhr ihre Aufgaben erfüllen kann.

Bemerkenswert ist neben der guten Platzierung auch die Qualität der Studie: Für das Ranking wurden in Online-Panels insgesamt rund 50.000 Beschäftigte nach einer Weiterempfehlung für ihr oder ein anderes Unternehmen ihrer Branche gefragt. So entstanden knapp 1,7 Millionen Bewertungsaussagen. Berücksichtigt wurden nur solche Unternehmen, die mindestens 500 Mitarbeiter am Standort Deutschland beschäftigen. Eine Bewerbung der Unternehmen war dabei ausdrücklich nicht möglich.

Revision der Verordnung über die Gebühren des Bundesamtes für Zivilluftfahrt

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 03. Februar 2021 die Revision der Verordnung über die Gebühren des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) verabschiedet, die am 01. März 2021 in Kraft treten wird. Mit dieser Revision werden verschiedene Bestimmungen aktualisiert, die Gebühren für die Dienstleistungen des BAZL angepasst und die Berechnungsmethode einiger dieser Dienstleistungen vereinfacht.

Seit der letzten grösseren Revision der Verordnung über die Gebühren des BAZL im Jahr 2015 wurden mehrere europäische Vorschriften abgeändert oder überarbeitet. Deshalb erwies sich eine Anpassung der schweizerischen Bestimmungen als notwendig.

Manche Gebühr steigen, andere sinken

Die Revision bot auch Gelegenheit, die Höhe der Gebühren zu überprüfen und den vom BAZL tatsächlich erbrachten Dienstleistungen besser Rechnung zu tragen. So wurde beispielsweise die Gebühr für die Eintragung eines Flugzeugs mit einem Abfluggewicht über 5.700 kg oder eines mehrmotorigen Hubschraubers im Luftfahrzeugregister von 600 auf 800 Franken erhöht. In anderen Fällen wurden die Gebühren gesenkt: Demnach werden für eine amtliche Bescheinigung der Löschung im Luftfahrzeugregister oder der Nichteintragung neu 60 anstatt 110 Franken erhoben.

COVID-19-Impstoff: Dubai gründet Vaccine Logistics Alliance

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Auf Direktive des Vizepräsidenten und Premierministers der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Dubai, Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, hat Dubai die Vaccine Logistics Alliance ins Leben gerufen. Sie unterstützt die COVAX-Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihr Bestreben, im Jahr 2021 zwei Milliarden Dosen COVID-19-Impfstoffe gerecht zu verteilen.

Impfstoff-Verteilung konzentriert sich auf Schwellenländer

Die Dubai Vaccine Logistics Alliance vereint die Expertise und globale Reichweite der Fluggesellschaft Emirates mit dem weltweiten Netzwerk von Häfen und Logistikbetrieben des Hafenbetreibers DP World sowie der Infrastruktur der Flughäfen von Dubai und der International Humanitarian City. Die Impfstoff-Verteilung soll sich besonders auf Schwellenländer konzentrieren, in denen die Bevölkerung von der Pandemie stark betroffen ist und wo der Transport und die Logistik von Medikamenten eine Herausforderung darstellen.

Die Allianz arbeitet dabei mit einem erweiterten Kreis von Akteuren zusammen, darunter Pharmahersteller, Spediteure, Regierungsbehörden und andere Einrichtungen für den Transport von Impfstoffen.

Historischer Moment der Einführung des Impfstoffs gegen COVID-19

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Präsident der Dubai Civil Aviation Authority, Chairman der Dubai Airports und Chairman und Chief Executive der Emirates Airline und Group: „Wir stehen mit der Einführung von Impfstoffen zur Bekämpfung von COVID-19, einer Pandemie, die das Leben von Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst, derzeit vor einem historischen Moment. Die VAE sind weltweit führend bei der Einführung des Impfstoffs. Im Einklang mit der Vision von Seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, eine globale Lösung für das Wohlergehen der Gesellschaft zu ermöglichen, bringt die Dubai Vaccine Logistics Alliance wichtige Organisationen zusammen, um den weltweiten Transport dringend benötigter Impfstoffe via Dubai zu beschleunigen.“

„Jeder Partner der Allianz bringt spezifische und sich ergänzende Stärken und Fähigkeiten im Bereich der Impfstoffdistribution mit, die es uns ermöglichen, eine 360-Grad-Lösung zu etablieren, die die kombinierten logistischen und infrastrukturellen Vorteile von Dubai als Drehscheibe nutzt. Gemeinsam sind wir in der Lage, eine große Menge an Impfstoffdosen auf einmal zu lagern und Impfstoffe innerhalb von 48 Stunden an jeden Punkt der Welt zu bringen.“

UFO-Vorstand: Bronstert und Heriban übernehmen

Daniel Flohr und Louisa Collenberg sind zurückgetreten

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat ein neues Vorstands-Team: Nachdem die bisherigen Vorsitzenden Daniel Flohr und Louisa Collenberg zum 31.01.2021 zurückgetreten sind, bilden nun Anja Bronstert, Purserin bei Germanwings, und Wolfgang Heriban, Flugbegleiter bei Lufthansa CityLine, den UFO-Vorstand.

„Ich freue mich auf die spannenden anstehenden Aufgaben und bin mir sicher, meine fundierten Kenntnisse im Bereich der Tarifarbeit gewinnbringend für UFO einsetzen zu können“, konstatiert die neue UFO-Vorsitzende Anja Bronstert.

Mit Heriban, der bereits zwischen 2008 und 2012 im Vorstand der UFO war und davon 2 Jahre den Vorsitz hatte, übernimmt ein erfahrener Kollege die Stellvertretung von Bronstert. Auch in seiner früheren Amtszeit war er als Konfliktlöser angetreten, um dabei zu helfen, interne Zerwürfnisse zwischen den Gremien zu heilen.

„Nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit bei Augsburg Airways und in der CityLine-Tarifkommission schaue ich zuversichtlich auf die nächsten Wochen und Monate“, ergänzt Heriban.

Vorstandsneuwahl geplant

Bei UFO ist bereits eine Vorstandsneuwahl geplant. Bronstert und Heriban übernehmen ihre Ämter daher interimsweise bis zur Konstituierung eines neuen Vorstands.

Matthias Spohr wird Geschäftsführer von LAT

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Wechsel in der Geschäftsführung von LAT: Matthias Spohr, bisher Flugbetriebsleiter und Head of Flight Ops Standards and Engineering bei Eurowings, wird neuer Geschäftsführer von Lufthansa Aviation Training in München. Er folgt auf Stephan Klar, der turnusgemäß die Rolle als Managing Director von Lufthansa Aviation Training zum 31. Dezember 2020 abgegeben und eine Anschlussposition im Konzern übernommen hat. Der Wechsel von Matthias Spohr zu LAT, deren Geschicke er gemeinsam mit Tiziana Heilig (CFO) lenken wird, erfolgte zum 01. Februar 2021. Über die Nachfolge von Matthias Spohr bei Eurowings wird zeitnah entschieden.

Über Matthias Spohr

Matthias Spohr (50) startete seine fliegerische Karriere 1990 bei Lufthansa mit der Ausbildung an der Flugschule in Bremen. Die Wartezeit auf einen Arbeitsplatz bei Lufthansa überbrückte er mit einem Wirtschaftsstudium an der Ruhr-Universität Bochum, das er als Diplom-Ökonom abschloss. Ab 1995 war Matthias Spohr zunächst als First Officer, dann als Senior First Officer auf den Flugzeugmustern Airbus A320 und A340 bei Lufthansa tätig. 2005 wurde Spohr bei Condor Berlin zum Kapitän A320 ausgebildet. Auf diesem Muster war er anschließend selbst als Trainingskapitän tätig. 2013 wechselte Matthias Spohr als Flottenchef A320 zu Germanwings nach Köln, wo er auch weiterhin die Rolle des Trainingskapitäns ausübte. Seit 2015 ist Matthias Spohr Flugbetriebsleiter von Eurowings Deutschland und Nominated Person Flight Operations sowie Stellvertreter des Accountable Managers. Zuletzt hat er außerdem zusätzlich die Rolle des Head of Flight Ops Standards and Engineering wahrgenommen. Matthias Spohr ist verheiratet und hat drei Kinder.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe im Team von erfahrenen als auch jungen Kolleginnen und Kollegen an den LAT-Standorten! Ich möchte dabei mitwirken, nicht nur unsere Position im Konzern weiter zu stärken, sondern auch das externe Geschäft voranzutreiben. Lufthansa Aviation Training wird auch in dem bevorstehenden Restart der Airlines der Lufthansa Group eine bedeutende Rolle zukommen“, sagt Matthias Spohr zu seinem Start bei LAT.

Wizz Air: Ab Flughafen Memmingen nonstop nach Sarajevo

Am 20. Mai wird ein neues Flugziel auf der Anzeigetafel des Flughafen Memmingen erscheinen: An diesem Tag startet nämlich der erste Flug nach Sarajevo. Die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina erweitert das dicht geknüpfte Netz an osteuropäischen Reisezielen um eine wichtige Verbindung und ist nach Tuzla und Banja Luka das dritte Ziel des Landes, das ab Memmingen erreichbar ist.

Wizz Air fliegt nonstop nach Sarajevo und Tuzla

Trotz aller Einschränkungen setzt die Fluggesellschaft Wizz Air ihren Expansionskurs fort und beschert so auch dem Flughafen Memmingen, einem ihrer wichtigsten Partner in Deutschland, ein neues Flugziel. Am Donnerstag und am Sonntag geht es nun nonstop in die rund 300.000 Einwohner zählende Stadt, die weltweit mehrmals große Aufmerksamkeit erregt hat. So zählt das Attentat von Sarajevo, bei dem am 28. Juni 1914 der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet wurde, zur Initialzündung des Ersten Weltkriegs. 1984 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Während des Bosnienkrieges litten Stadt und Bevölkerung unter einer mehrjährigen Belagerung.

„Als Kapitale eines jungen Landes und als Wirtschaftszentrum ist Sarajevo neben Tuzla und Banja Luka eine ideale Ergänzung unseres Angebots in diesem Land“, erklärt Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz.

Ryanair fliegt nach Banja Luka ab Memmingen

Tuzla wird aktuell von Wizz Air bis zu zwei Mal pro Woche ab Memmingen angeflogen. Ab 30. März geht es mit Ryanair wieder zwei Mal pro Woche nach Banja Luka. Für viele Menschen, die nach den Balkankriegen in Westeuropa ein neues Zuhause gefunden habe, stelle auch dieser neue Flug eine wichtige Verbindung in die alte Heimat dar. Aber auch für Geschäftsleute, Studenten und Berufspendler könne die Strecke, die bereits buchbar ist, sehr interessant sein.

Augmented Reality hilft Hubschrauberpiloten auf See

Nebel, Regen, Dunkelheit – Landung auf einem Schiffsdeck auf hoher See unter schlechten Sichtbedingungen sind auch für erfahrene Hubschrauberpiloten eine Herausforderung. Bei Flugversuchen mit dem Forschungshubschrauber FHS des DLR wurde dafür nun erstmals der Einsatz einer Augmented-Reality-Brille erprobt.

Im Projekt HEDELA (Helicopter Deck Landing Assistance) erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Flugdienst der Bundespolizei Assistenzsysteme, die die Piloten bei einer sicheren und präzisen Landung auf Schiffen unterstützen.

Hubschrauber sind offshore Fluggerät der Wahl

Hubschraubern kommt im stark wachsenden Offshore-Bereich eine besondere Rolle zu. Durch die Fähigkeiten senkrecht starten und landen, auf der Stelle schweben und eine hohe Fluggeschwindigkeit erreichen zu können, sind sie für alle Einsatzszenarien auf See besonders gut geeignet. Probleme ergeben sich durch die häufig vorherrschenden schlechten Sichtbedingungen wie Seenebel, Niederschlag oder Dunkelheit. „Auf hoher See fehlen dem Piloten fixe Referenzpunkte zur Orientierung. Um sie herum ist nur das offene Meer und das sich bewegende Schiff mit einer verhältnismäßig kleinen Fläche, auf der sie landen müssen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Stefan Levedag vom Institut für Flugsystemtechnik. Zudem bilden sich am Schiffsdeck Nachlaufturbulenzen, die das Aufsetzen des Hubschraubers auf dem Schiffsdeck zusätzlich erschweren können.

Visuelles Assistenzsystem unterstützt Piloten beim Landeanflug

Im Projekt HEDELA hat das DLR spezielle Anzeigen für Schiffsdecklandungen entwickelt und validiert. Das Ziel ist es, den Piloten während des gesamten Fluges zu unterstützen, einschließlich der Bereitstellung hindernisfreier Flugpfadplanung (Trajektorien) für Anflug, Transfer und Abflug. Eine Augmented-Reality-Brille (AR-Brille) entlastet den Piloten bei diesen Aufgaben unter schwierigen Sichtbedingungen und blendet ihm optische Orientierungspunkte und wichtige Informationen direkt ins Sichtfeld ein. Das schwimmende Schiff im dichten Nebel wird beispielsweise durch einen gut sichtbaren grünen Rahmen markiert.

Flugdaten und Umgebung immer im Blick

Wichtige Informationen zu Fluggeschwindigkeit, Höhe und Position sowie ein künstlicher Horizont sind ebenfalls direkt im Sichtfeld des Piloten sichtbar. „Die eingeblendete Symbolik hilft den Piloten enorm bei der Orientierung“, sagt Projektleiter Malte-Jörn Maibach. „Der große Vorteil ist, dass der Pilot mit seinem Blick nicht ständig zwischen den Instrumenten im Hubschraubercockpit und der Außensicht wechseln muss. So kann er seinen Landepunkt konstant im Blick behalten.“ Die Arbeitsbelastung des Piloten wird so verringert, sein Situationsbewusstsein gesteigert und die Einsatzfähigkeit und Sicherheit von maritimen Hubschraubereinsätzen erhöht.

Die derzeitige Entwicklung von Hubschraubercockpits fokussiert eine Reduzierung und auch eine Kombination von Anzeigegeräten. Ein solches Beispiel ist der First Limit Indicator (FLI), welcher die wichtigsten Daten zum Triebwerkszustand (Drehmoment, Turbinendrehzahl sowie Turbinenauslasstemperatur) in einem einzigen Überwachungsinstrument darstellt. Mit dieser Art von Flugassistenzsystem, welches auch im getesteten Head Mounted Display (HMD) implementiert ist, können die generellen Flugeigenschaften und die Handhabungsqualitäten eines Hubschraubers deutlich verbessert werden.

Die Anzeigensymbolik haben die Wissenschaftler im Vorgängerprojekt HELMA (Helicopter Flight Safety in Maritime Operations) entwickelt und erfolgreich im Simulator erprobt. Bei Flugversuchen mit dem DLR-Forschungshubschrauber ACT/FHS (Active Control Technology/Flying Helicopter Simulator), einer modifizierten EC135, hat das DLR nun zum ersten Mal den Einsatz einer kommerziellen Augmented-Reality-Brille im Flug getestet. Head Mounted Displays, also Helme mit integrierten Anzeigen, die auf dem Kopf getragen werden, finden im militärischen Bereich bereits Anwendung mit vielfältigen Vorteilen und großem Nutzen für die Piloten. In der Anschaffung sind diese Systeme aber sehr kostenintensiv. Für ihre Forschungsarbeit greifen die Wissenschaftler deshalb auf kommerzielle Systeme zurück, die sie den speziellen Anforderungen der maritimen Hubschraubereinsätze entsprechend erweitern.

Augmented Reality: Offener Standard im Cockpit

„Der Vorteil ist, dass sie in der Anschaffung günstiger und dazu technisch bereits sehr weit entwickelt sind“, betont Maibach. Eine bekannte Herausforderung ist allerdings das Head-Tracking der AR-Brillen, das nicht für die Nutzung in bewegten Systemen (als Fahrzeugführer) ausgelegt ist. „Das System muss die Bewegungen des Kopfes mit der Brille von den Bewegungen des Hubschraubercockpits, das sich wiederum in der Außenwelt bewegt, unterscheiden können“, erklärt Luft- und Raumfahrtingenieur Christian Walko vom Institut für Flugsystemtechnik.

Die Wissenschaftler beim DLR haben dafür zusätzlich eine Software entwickelt, die die Kopfposition des Piloten in Relation zum sich bewegenden Hubschrauber erkennt und bei der Darstellung der holographischen Symbolik berücksichtigt. Aktuell werten die Wissenschaftler die Daten der Flugversuche aus. Dabei untersuchen sie auch die Funktionsweise der AR-Brille in der Luft im Zusammenspiel mit dem entwickelten Head-Tracking-Algorithmus und welchen Einfluss die Vibrationen des Hubschraubers auf den gesamten Systemaufbau haben.

Die neuen Anzeigesysteme sind von großem Interesse für den Hubschrauber-Piloten in seinen sehr komplexen Flugaufgaben, bei denen es gilt, neben der Steuerung des Hubschraubers auch die Einhaltung aller flugmechanischen Grenzen ständig im Auge zu behalten. Die innovativen Anzeigen erlauben es, entsprechende Informationen mit den üblichen Anzeigen zu kombinieren und so die Grenzen intuitiv erfassbar zu machen.

Schiffsdecklandungen höchst anspruchsvoll

Der Leiter des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik Prof. Stefan Levedag fasst zusammen: Schiffsdecklandungen gehören zu den anspruchsvollsten Flugaufgaben mit denen ein Hubschrauberpilot konfrontiert werden kann. Neben einer sich bewegenden Landeplattform kommen oft starker Wind, Turbulenzen durch Ablösungen an den Schiffsaufbauten sowie fehlende Referenzpunkte für die Schätzung von Lage und Geschwindigkeit zusammen, auch schlechte Sicht mit Horizontverlust ist möglich. Unter diesen extremen Bedingungen den Piloten optimal in das System zu integrieren ist eine herausfordernde Aufgabe, für die das DLR aktuelle Technologien in der Forschung einsetzt, um leistungsfähige Lösungen zu entwickeln.

Militärische Systeme sind sehr harten zusätzlichen Anforderungen wie z.B. der Kompatibilität mit Nachtsichtsystemen unterworfen und daher per se aufwendig. Die Integration neuer Funktionen ist in einem solchen Umfeld eher möglich, als in einem zivilen Produkt mit primär hohem Kostendruck.

Auch neue Systeme ähnlich der HoloLens müssen für den zukünftigen Einsatz in Luftfahrzeugen qualifiziert werden, also z.B. sehr starke Vibrationen, Temperaturunterschiede und elektromagnetische Felder fehlerfrei tolerieren. Für innovative Lösungen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik bauen sich dabei oft hohe Hürden auf, deren Überwindung Zeit und erhebliche Mittel verlangt. Es ist daher schwer vorherzusagen, wann eine solche Technologie den Sprung in ein Luftfahrtprodukt schafft. Gerade in der aktuell sehr schwierigen Zeit für die Luftfahrt sind diese Hürden besonders hoch.

Forschungshubschrauber EC135-ACT-FHS

Der Forschungshubschrauber EC135-ACT-FHS ist ein einzigartiges Forschungsinstrument. Er besitzt offene Schnittstellen, über die es gelingt, alle wesentlichen Flugzustandsdaten in experimentelle Systeme einzuspeisen, z.B. für neue Displays oder eben Anzeigen wie die HoloLens. Durch die ungewöhnliche Architektur des Systems müssen diese neuen Elemente nicht zugelassen werden, wie das für eine Serienanwendung erforderlich wäre. Dies gilt sogar für neue Systeme und Funktionen, die Steuerkommandos in den Hubschrauber einspeisen können.

Paderborn-Lippstadt Airport: Insolvenz in Eigenverwaltung

In der bundesweit einzigartigen Sanierung des Paderborn-Lippstadt Airport durch Insolvenz in Eigenverwaltung ist der wichtigste Meilenstein erreicht. Die Gläubigerversammlung hat den Insolvenzplan angenommen, demzufolge auch mit stark reduziertem Personal ein vollwertiger Flughafen fortbestehen soll.

Gläubiger haben den Vorschlag angenommen

Das Amtsgericht Paderborn hatte die Gläubiger der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH zum 29. Januar geladen, um den Insolvenzplan zu erörtern und zur Abstimmung zu stellen. Das Votum der Gläubigerversammlung war einstimmig: Alle teilnehmenden Gläubiger haben den Vorschlag angenommen. Das Amtsgericht hat den Plan noch während des Termins bestätigt.

SKY express fliegt ab Dortmund Airport nach Heraklion

Griechenland-Fans können sich freuen: Ab dem 23. Mai 2021 fliegt SKY express immer dienstags und sonntags von Dortmund nach Heraklion. Es ist die erste Strecke, die die griechische Airline ab dem Dortmund Airport bedient. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar.

Sky Express erweitert Angebot nach Kreta

„Wir haben im vergangenen Jahr gesehen, dass die neu eingeführten Strecken auf die griechischen Inseln von Anfang an sehr beliebt waren. Deshalb freut es uns besonders, dass wir das Angebot nach Kreta in diesem Jahr mit Sky express erweitern können“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing.

Kreta ist die größte griechische Insel und besticht vor allem durch ihre Vielfalt: Sowohl Kulturbegeisterte, als auch Strand-Touristen und Aktivurlauber zieht es jedes Jahr auf die Insel, die zu einer der beliebtesten Urlaubsinseln im Mittelmeer gehört.

Wizz Air versichert Passagiere gegen COVID-19-Risiken

Wizz Air, die am schnellsten wachsende und grünste* Airline Europas, bietet ihren Passagieren eine neue Reiseversicherung, die durch COVID-19 bedingte Stornierungen oder Zusatzkosten abdeckt.

Versicherungspaket für COVID-19 bedingte Störungen

Gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Chubb sorgt Wizz Air für noch mehr Planungssicherheit beim Reisen. Das neue Versicherungspaket deckt alle im Zusammenhang mit COVID-19 entstehenden Stornierungen ab. Sollte es unterwegs Corona-bedingt zu einem längeren Aufenthalt oder gar zu einer medizinischen Behandlung kommen, so übernimmt die Wizz Air Reiseversicherung – bis zu bestimmten Höchstgrenzen – die Kosten. Die neue Police umfasst obendrein Diebstahl, Verlust oder Beschädigung des Reisegepäcks. „Mit unserem nun aktualisierten Versicherungspaket sind die Passagiere bei COVID-19 bedingten Störungen ihrer Reise abgesichert“, betont Wizz Air Pressesprecher Andras Rado.

Storno-Schutz für Hin- und Rückflug-Tickets

Neben der neuen Reiseversicherung bietet Wizz Air in einigen Ländern auch einen Storno-Schutz, der ebenso bei der Buchung auf der Website oder der App von Wizz Air erworben werden kann. Der Schutz gilt für Hin- und Rückflug-Tickets.

Wizz Air setzt umfangreiche Hygiene-Maßnahmen zum Schutz von Passagieren und Crews um. Selbstverständlich tragen Crew und Passagiere während des Flugs Gesichtsmasken. Das Kabinenpersonal benutzt zudem Handschuhe. Die Flugzeuge werden täglich einem Antiviren-Programm nach höchstem Industrie-Standard unterzogen und jede Nacht desinfiziert.

Wizz Air Abflughäfen in Deutschland

Wizz Air flog bisher in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover, Frankfurt, Bremen und Leipzig.

* Die Kohlendioxyd Emissionen von Wizz Air waren mit 57.2 gr/km/Passagier die geringsten unter Europas Airlines im Jahr 2019