Start Blog Seite 513

Air Berlin PLC Board: Austin Reid löst Niki Lauda ab

Austin Reid wird ab sofort als Non-Executive Director den Board of Directors der Air Berlin PLC verstärken. Er löst damit Non-Executive Director Andreas Nikolaus (Niki) Lauda ab, der den Board der Air Berlin PLC verlässt, um sich stärker seiner Aufgabe als Chairman of the Board des Formel-1-Teams von Mercedes widmen zu können.

„Austin Reid ist eine Bereicherung für den Board of Directors der Air Berlin PLC. Mit seiner langen Branchenerfahrung wird er einen wichtigen Beitrag zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens leisten. Niki Lauda dankt der Board für seine engagierte, impulsgebende Mitarbeit zum Wohle des Unternehmens“, so Dr. Hans-Joachim Körber, Chairman des Board of Directors der Air Berlin PLC.

Austin Reid, 67, verfügt über langjährige Branchenerfahrung und hat die britische Airline bmi zu einer der führenden Fluggesellschaften Großbritanniens aufgebaut. Er begann seine berufliche Laufbahn bei der KPMG in New York. Im Jahr 1975 kam er zur Hertz Corporation und stieg zum Vice President Finance für Europa, den Mittleren Osten und Afrika auf. Nach zehn Jahren wechselte er zu bmi, wo er bis 2005 als CEO tätig war. In der Folgezeit blieb er der Luftfahrt als Berater eng verbunden.

Die neue airberlin Business Class

0

Kurz vor dem Jahreswechsel startete der erste Airbus A330 mit der neuen airberlin Business Class von Düsseldorf nach Abu Dhabi. Die neue Konfiguration mit 19 Sitzen bietet Fluggästen noch mehr Privatsphäre sowie von jedem Platz direkten Zutritt zum Gang. Der Großteil der Plätze bietet darüber hinaus eine Einzelsitz-Bestuhlung.

Eine full-flat Funktion verwandelt die neuen Sitze in kürzester Zeit in eine komfortable Schlafkonfiguration und garantiert einen erholsamen Flug. Zusätzlich bieten die neuen Sitze eine Massagefunktion. Für Unterhaltung an Bord sorgt ein individuelles Inflight Entertainment System mit 15 Zoll großen Monitoren an jedem Platz. Zur Auswahl stehen mehr als 200 Stunden Unterhaltung mit aktuellen Film-Highlights, TV-Serien, Musik und Spielen sowie eine USB-Schnittstelle.

„Es war etwas Besonderes, unsere Gäste auf dem ersten Flug in der neuen Business Class zu betreuen. Die neuen Sitze bieten jetzt noch mehr Komfort. Sie lassen sich bis auf 180 Grad absenken und sorgen so für ein optimales Schlaferlebnis – fast wie auf Wolken“, sagt Senior Cabin Attendant Claudia Kienert. „Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste nach einem langen Flug erholt und entspannt aus dem Flugzeug aussteigen. Dafür bieten wir natürlich auch weiterhin einen erstklassigen, individuellen Service am Platz und erfüllen nach Möglichkeit jeden Wunsch“, sagt Claudia Kienert.

airberlin Kapitän Mathias Berbuir und sein Copilot Jan Prämassing flogen den Airbus A330-200 mit der Registrierung D-ALPD von der Rheinmetropole in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

Gäste in der airberlin Business Class erhalten ein Amenity Kit mit hochwertigen Pflegeprodukten und nützlichen Reiseutensilien, das auch schon mit dem „Gold Award" von TravelPlus ausgezeichnet wurde. Für kulinarische Genüsse stehen mehrere Hauptgerichte des renommierten Sylter Restaurants Sansibar zur Auswahl. Dazu werden korrespondierende Sansibar Weinegereicht. Abgerundet wird das kulinarische Angebot mit Snacks, frischem Obst und einer breiten Auswahl an alkoholfreien und alkoholischen Getränken.

airberlin wird ihre Langstreckenflotte sukzessive mit der neuen Business Class des Sitzherstellers Sogerma ausstatten. Deutschlands zweitgrößte Airline bietet mit der neuen Business Class nicht nur ein hervorragendes Produkt an, sondern garantiert darüber hinaus eine Seamless Travel Experience mit dem Partner Etihad Airways und den Mitgliedern der oneworld®.

BER: Irreführende Berichterstattung über Gutachten

Die Flughafengesellschaft des BER gibt bezüglich der jüngsten Berichterstattung in Printmedien folgende Feststellung: Grundsätzlich ist wirtschaftliches Wachstum eine positive Entwicklung für jedes Unternehmen, dies gilt auch für die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Im Hinblick auf die Passagierentwicklung ist die Verdopplung auf jährlich 25 Millionen Passagiere in den vergangenen acht Jahren sehr erfreulich.

Bei dem zitierten angeblichen „Geheimpapier“ handelt es sich um eine von der Geschäftsführung in Auftrag gegebene Studie. In regelmäßigen Abständen führt das Airport Research Center Kapazitätsuntersuchungen auf Basis von Fluganmeldungen der Airlines durch. Für den Winterflugplan 2013/14 bestätigt die Studie ausreichende Abfertigungsressourcen unter der Prämisse einer aktiven betrieblichen Kontrolle und Steuerung.

Die Berichterstattung gab die Ergebnisse der Studie bewusst verkürzt und unvollständig wieder. So wurden beispielsweise Inhalte der Studie in Bezug auf die Check-in-Bereiche mit den Worten zitiert: „Am Spitzentag stehen nicht genügend Schalter als Ausfall- und Dispositionsreserve zur Verfügung.“ Die wesentliche Erkenntnis der Studie, wonach die Anzahl der Check-in-Schalter für die Verkehrslast der Wintersaison 2013 ausreichend ist, wird dann aber unterschlagen. Die Kapazität der Gepäckausgabebänder ist bei entsprechender Disposition ausreichend. Direkt nach Eröffnung können im Bedarfsfall zudem zusätzliche Gepäckausgabebänder realisiert werden.

Flughafen Düsseldorf mit positiver Verkehrsbilanz 2012

0

Für die Menschen und die Unternehmen in der Rhein-Ruhr-Region war das Flugzeug noch nie so wichtig wie 2012. Die Verkehrszahlen des vergangenen Jahres dokumentieren erneut die Bedeutung des Luftverkehrs für die Gesellschaft in einer immer stärker globalisierten und mobilen Welt. Mit 20,8 Millionen abfliegenden und ankommenden Passagieren, nutzten 2,4 Prozent mehr Menschen den größten Flughafen Nord-Rhein-Westfalens, trotz zum Teil schwieriger Rahmenbedingungen.

Damit gehört der Düsseldorfer Airport zu den deutschen Flughäfen, die 2012 ein Passagierplus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnten. Der Marktanteil in Nordrhein-Westfalen stieg auf mittlerweile 58 Prozent an. Bedingt durch den Einsatz größeren Fluggeräts durch die Airlines und eine verbesserte Auslastung steht dem Passagierwachstum eine Abnahme an Flugbewegungen um etwa zwei Prozent gegenüber. Rund 217.000 Flugzeuge starteten und landeten damit 2012 in Düsseldorf.

„Das Verkehrsergebnis 2012 ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit zwischen unserem Flughafen und den Airlines. Vor allem zeigt es aber, dass Flugreisen in einer modernen Gesellschaft für viele Menschen schlichtweg zum Leben dazu gehören. Ungezählte Reiseanlässe halten unsere Welt heute in Bewegung“, kommentierte Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. „Das Flugzeug hat die Welt zu einem globalen Wirtschaftsraum gemacht. Es verbindet ganze Kontinente schnell und effizient miteinander, führt Menschen zusammen und ist neben dem Schiff das Fundament einer globalisierten, arbeitsteiligen Weltwirtschaft. Ohne Mobilität kein Austausch, ohne Austausch kein Wachstum und ohne Wachstum kein Wohlstand. Gerade postindustrialisierte Staaten wie Deutschland müssen alles daran setzen, ihre Gesellschaft auf dem Wachstumspfad zu halten.“

Mehrere Unsicherheiten in der Luftfahrtbranche

Trotz des guten Jahresabschlusses hielt das Jahr 2012 für die Luftverkehrsbranche aber auch wieder einige Herausforderungen bereit. So dämpften unter Anderem die Luftverkehrssteuer und hohe Kerosinpreise weiterhin das Wachstum im Passagierverkehr. Zahlreiche Airlines führen aufgrund des gestiegenen Kostendrucks Umstrukturierungen durch oder streichen Strecken aus dem Portfolio. Auch die derzeit angespannte wirtschaftliche Lage einiger Länder Südeuropas erzeugt derzeit in der international vernetzten Luftfahrtbranche Unsicherheit.

Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung: „Wir haben 2012 unsere Chancen erfolgreich genutzt. Während sich Fluggesellschaften auf der Fläche konsolidieren, setzen sie gleichzeitig auf Drehkreuze wie Düsseldorf. Im vergangenen Jahr haben sich die beiden größten deutschen Airlines, Lufthansa und Air Berlin, klar zu unserem Airport bekannt. Auch andere Fluggesellschaften wie Air China, Emirates oder Etihad setzen weiterhin auf den Flughafen Düsseldorf International, weil Sie die wirtschaftliche Stärke unserer gesamten Region und die hieraus resultierende Nachfrage schätzen gelernt haben. Im Zuge der Oneworld-Partnerschaft der Air Berlin konnten wir für dieses Jahr mit American Airlines nach Chicago zudem eine neue Fluggesellschaft auf der Langstrecke hinzugewinnen.“

Für 2013 hat sich der Düsseldorfer Flughafen somit eine gute Ausgangsposition erarbeitet. „Wir gehen davon aus, dass auch das neue Jahr vor dem Hintergrund dieses Strukturwandels bei den Airlines für den Luftverkehr nicht leicht werden wird“, so Blume. „Aber ungeachtet dieser Unsicherheiten haben wir in Düsseldorf gute Voraussetzungen geschaffen, so dass wir zuversichtlich ins neue Jahr blicken können.“

Marketing-Preis für den Dortmund Airport

0

Der Dortmund Airport ist für seinen E-Mail-Newsletter für Kunden mit dem MarketingSherpa‘s Email Marketing Award 2013 ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung „Honorable Mention“ – vergleichbar mit der Bronze-Medaille – in der Kategorie „Best Email Innovation“ reiht sich der Dortmunder Flughafen zusammen mit seiner ausführenden Onlinedialog-Agentur rabbit eMarketing zwischen namhaften Preisträgern wie Sony Electronics, American Airlines und L'Occitane ein.

Die Preisverleihung des international renommierten Marketing-Preises wird im Februar 2013 in Las Vegas stattfinden. Den Preis wird Tim Elsdörfer als Verantwortlicher für die Online-Medien des Dortmund Airport entgegennehmen. rabbit eMarketing und der Dortmunder Flughafen arbeiten bereits seit 2008 erfolgreich zusammen. Bereits in 2010 konnten so beide Unternehmen einen der begehrten MarketingSherpa-Awards für umgesetzte Newsletter-Projekte gewinnen.

Die Jury würdigte die Integration des neuen Imagefilms des Flughafens in das Mailing im HTML5-Format. Das System kann somit automatisch entscheiden, ob ein statisches Bild, ein animiertes GIF oder das Video direkt angezeigt werden kann. Bewegte Bilder oder sogar ganze Videosequenzen in einer E-Mail zu integrieren ist eine echte Innovation und sorgt für eine deutlich höhere Aufmerksamkeit bei den Empfängern. Am Ende konnte somit eine eindeutige Steigerung der Klickrate erreicht werden. Bezogen auf alle Öffner war die Klickrate des Video-Mailings 175% höher als gewöhnliche Newsletter-Versendungen.

„Wir sind glücklich einen so kompetenten Partner gefunden zu haben und hoffen, noch viele weitere erfolgreiche Projekte gemeinsam umzusetzen“ erklärt Tim Elsdörfer. „Wer möchte, kann den prämierten E-Mail-Newsletter gerne selbst in Augenschein nehmen – die Newsletter-Anmeldung findet man ganz einfach auf der Internetseite des Dortmund Airport.“

Erneuter Besucher-Rekord bei Stuttgarts Flughafenführungen

0

Die Besucherzahlen bei den Flughafenführungen am schwäbischen Landesairport haben einen neuen Rekordwert erreicht: Rund 44.000 Besucher haben sich 2012 zu einer spannenden Entdeckungsreise hinter die Kulissen des Landesflughafens aufgemacht. Das meldet der Besucherdienst der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG).

Mit genau 43.762 Besuchern wurde der Rekord aus dem Jahr 2010 (41.187 Besucher) noch einmal getoppt. Ein fest angestellter und fünf freie Mitarbeiter haben die 1.738 Touren im vergangenen Jahr geführt. Zusätzlich buchbar sind auch die speziellen Umweltführungen, die von Wissenschaftlern der Universität Hohenheim geführt werden.

Bei den rund zweistündigen Touren über das Airportgelände zeigen die Mitarbeiter des Besucherdienstes den Gästen, wie eng verschiedenste Firmen und Dienstleister zusammenarbeiten müssen, damit ein Flugzeug pünktlich starten kann. Die Besuchergruppen passieren genau wie die Fluggäste die Sicherheitskontrollen, bevor es mit einem Bus übers Vorfeld zur Feuerwehr und anschließend in eine der Gepäckhallen geht, wo die Koffer über die Gepäckanlage verladen und weitertransportiert werden.

Führungen über den Flughafen Stuttgart gibt es das ganze Jahr über. Interessierte können sich über den Buchungskalender auf der Flughafenwebsite stuttgart-airport.com, unter der Rubrik Reisende und Besucher / Faszination Flughafen / Flughafenführungen, anmelden. eine Telefonische Anmeldung ist ab dem 08. Januar 2013 wieder jeweils dienstags und donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr unter der Nummer 0711-9482326 möglich. Die Führungen kosten unverändert 170 Euro für Gruppen bis zu 30 Personen. Während der Sommerferien in Baden-Württemberg können sich auch Einzelpersonen zu Sammelführungen anmelden.

Allgäu-Airport als Tor für Osteuopas Ski-Touristen

Der Allgäu Airport wird für Skifahrer aus der Ukraine immer mehr zum Sprungbrett in den Schnee. So erfreut sich der Wizz Air-Direktflug von Kiew nach Memmingen sehr großer Beliebtheit. „Wir erwarten in diesem Winter rund 10.000 ankommende Skigästen auf dieser Strecke“, berichtet Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid.

Ab 08. Januar werde die Zahl von wöchentlich vier auf fünf Flüge erhöht. Große Reiseveranstalter wie TUI Ukraine hätten sich insbesondere auf den Samstagflügen Sitzplatz-Kontingente gesichert. Ab Memmingen reisen die skibegeisterten Ukrainer weiter in die Wintersportzentren Tirols und Vorarlberg, in die Schweiz und nach Norditalien.

Für den Sommerflugplan hat Wizz Air bereits angekündigt, täglich einen Flug von Kiew nach Memmingen und zurück durchzuführen. Neben Skitouristen nutzen auch im Ausland lebende Ukrainer, Geschäftsleute und Städtetouristen die attraktive Flugverbindung. Auch die übrigen Ost-Europa-Strecken von Wizz Air nach Belgrad, Bukarest und Skopje werden immer stärker nachgefragt. Ab 01. April fliegt Wizz Air zudem zwei Mal wöchentlich nach Tirgu Mures im Nordwesten Rumäniens.

CIT erweitert Umfang der Airbus A350 XWB-Bestellungen

Die CIT Group Inc., ein weltweit führender Anbieter im Bereich der Transportfinanzierung, hat bei Airbus zehn Maschinen des Typs A350-900 fest in Auftrag gegeben. Dies ist die zweite Order von CIT über A350 XWB-Flugzeuge. Insgesamt hat das Leasingunternehmen damit 15 Flugzeuge von diesem Typ bestellt.

„Mit diesen Airbus A350 XWB stocken wir unser Portfolio an Mittel- bis Langstreckenflugzeugen auf“, sagte C. Jeffrey Knittel, President von CIT Transportation Finance. „Als eines der führenden Leasingunternehmen der Welt mit über 110 Twin-Aisle-Flugzeugen, die sich bereits in unserem Portfolio befinden oder bestellt sind, unterhält CIT Aerospace eine der jüngsten und sparsamsten Flotten der Branche. Diese neue Bestellung unterstreicht unser Engagement, unseren Kunden in aller Welt hocheffiziente Flugzeuge zur Verfügung zu stellen.“

Mit dieser jüngsten Ankündigung erhöht sich die Zahl der von CIT in Auftrag gegebenen Airbus-Flugzeuge auf insgesamt 253. Darunter 187 Flugzeuge der A320-Familie, 51Maschinen des Typs A330 und 15 des Typs A350 XWB.

Airbus führt mit diesen A350 XWB (Xtra Wide Body) eine völlig neue Familie von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität ein. Drei Basisversionen für 270 bis 350 Passagiere in typischer Dreiklassenbestuhlung werden angeboten. Die A350 XWB-Familie bringt im Vergleich zu bisherigen Flugzeugen in dieser Größenkategorie einen Quantensprung bei der Effizienz.

Die neuen Airbus-Jets werden 25 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen und bieten so auch eine entsprechende Verringerung der CO2-Emissionen. Mit diesem neuesten Auftrag von CIT hat die A350 XWB jetzt schon 572 Festbestellungen durch 34 Kunden aus aller Welt. Die erste A350 XWB soll 2014 den Liniendienst aufnehmen.

Magdeburger Rettungshubschrauber leistet seinen 9.000. Einsatz

0

Die Magdeburger Station der DRF Luftrettung leistete gestern Mittag seit Übernahme der Station im April 2006 ihren 9.000. Rettungseinsatz. Gleichzeitig war dies bereits der neunte Einsatz im neuen Jahr. Die Integrierte Rettungsleitstelle Wolfsburg-Helmstedt alarmierte die Besatzung um 11:41 Uhr zu einem internistischen Notfall in eine Arztpraxis.

Ein 61-Jähriger Mann war gerade bei seinem Hausarzt in Königslutter am Elm in Behandlung, als er über starke Schmerzen in der Brust klagte. Mit Verdacht auf einen Herzinfarkt alarmierte die Praxis sofort die Rettungsleitstelle. Nur wenige Minuten später traf der Magdeburger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung am rund 50 Kilometer Luftlinie entfernten Einsatzort ein. Die medizinische Hubschrauberbesatzung übernahm die Versorgung des Mannes und stabilisierte ihn für den Transport.

„Bei einem Herzinfarkt verschließt sich ein Herzkranzgefäß und der Herzmuskel wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Je länger es dauert, bis der Patient medizinische Hilfe erhält, desto größer ist die Gefahr von irreparablen Schäden“, erläutert der diensthabende Rettungsassistent. In Begleitung des Hubschraubernotarztes wurde der Patient am Boden weiter in das nahe gelegene Klinikum nach Braunschweig transportiert. Insgesamt leistete „Christoph 36“ gestern vier Einsätze.

BER-Bauarbeiten: Kühlung des Computersystems und Unterflurbetankung

Zur Berichterstattung im Hinblick auf die im aktuellen Controllingbericht aufgeführten Mängel im Bezug auf die Kühlung des Computersystems und die Unterflurbetankungsanlage erläutert der Flughafen die Tragweite dieser Änderungen. Auch sind weitere in den vergangenen Tagen vorgebrachten Mängel (Rolltreppen, Eindringen von Regenwasser) nicht terminkritisch.

Horst Amann, technischer Geschäftsführer Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg: „Um ganzjährig eine konstante Kühlung des zentralen Computersystems sicherzustellen, wird eine zusätzliche Anlage errichtet. Eine Neuausschreibung muss nicht erfolgen. Die Nachrüstung wird und kann auch nur durch die bereits gebundenen Auftragnehmer vorgenommen werden. Die zitierten Mängel bei der Unterflurbetankungsanlage sind nicht genereller Art, vielmehr handelt es sich um den Austausch weniger Bauteile. Die Unterflurbetankungsanlage ist bereits teilweise mit Kerosin befüllt und wird bereits punktuell genutzt. Korrekturen an den genannten Punkten sind nicht terminkritisch. Im Fokus steht nach wie vor der Funktionsnachweis der Brandschutzanlage.“

Hamburg Airport mit stabilen 13,7 Millionen Passagieren in 2012

Leichter Anstieg der Fluggäste am Flughafen Hamburg: Im Jahr 2012 begrüßte der Flughafen 13,7 Millionen Passagiere, das sind rund 140.000 Passagiere oder 1,0 Prozent mehr als im Jahr 2011. Dennoch ist die Zahl der Flugbewegungen um 3,3 Prozent auf 152.890 zurückgegangen. Grund dafür ist vor allem der Einsatz größerer Flugzeuge: Die Anzahl der Sitze pro Flug ist von 137 auf 141 angestiegen und das maximale Startgewicht pro Flugbewegung legte um 3,6 Prozent zu (Vergleich 2011/2012). Auch die Zahl der Passagiere pro Flug stieg um 4,4 Prozent auf 104.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, zeigt sich zu diesem Ergebnis denn auch verhalten: „Das Jahr 2012 hielt insgesamt ein schwieriges Marktumfeld bereit: Die deutsche Luftverkehrssteuer hat die gesamte Branche geschwächt und unnötig Wachstum verhindert. Mit viel Engagement und Weitsicht hat Hamburg Airport diese Herausforderungen aber gut gemeistert. Das bereits starke Ergebnis aus dem vergangenen Jahr von weit über 13 Millionen Passagieren konnten wir so sogar leicht verbessern. Wir bieten den Fluggästen in Hamburg neben unserem engagierten und freundlichen Personal ein attraktives Streckennetz verbunden mit kurzen Wegen und einer komfortablen Reise von der Anfahrt zum Flughafen bis zur Landung am Zielort – das zahlt sich in einer schwierigen Lage aus.“

Im Durchschnitt nutzten im Jahr 2012 täglich rund 37.432 Passagiere den Hamburger Flughafen, die Starts und Landungen lagen bei durchschnittlich 418 pro Tag ,je 209 Starts und 209 Landungen).

Neue Strecken ab Sommer 2013

Im Jahr 2012 boten rund 60 Fluggesellschaften ab Hamburg direkte Flüge zu 115 Zielen in Deutschland, Europa und der Welt an. Und 2013 kommen neue Strecken hinzu: Vueling, die inzwischen größte Airline am Flughafen Barcelona, wächst auch in Hamburg weiter: Ab dem 18. Juni wird die Hansestadt mit Málaga verbunden. Außerdem fliegt Vueling schon ab dem 23. März Florenz an – eine Strecke, die bis jetzt von keiner anderen Fluggesellschaft direkt aus Hamburg bedient wird.

Neben Vueling baut auch easyJet ihr Streckennetz in Hamburg aus und nimmt die Flugziele Nummer fünf und sechs auf. Ab dem 21. März 2013 fliegt easyJet viermal wöchentlich in die schottische Hauptstadt. Jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag heben die Maschinen vom Typ Airbus A319 in Richtung Edinburgh ab. Und ab dem 08. April 2013 geht es täglich nach Rom. Dazu kommt mit der britischen Fluggesellschaft bmi regional ab dem 11. Februar die Strecke Hamburg – Bristol.

Leichter Aufwärtstrend 2013

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, sieht auch 2013 einen leichten Aufwärtstrend für den Flughafen: „Das Jahr 2012 hat uns gezeigt, dass wir die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen genau beobachten müssen. Hamburg Airport plant daher vorerst mit einem leichten Wachstum von rund 1 Prozent. Wir bieten unseren Fluggästen ein Streckennetz mit großer Vielfalt und ein beträchtliches Maß an Komfort. Wir sind unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein verlässlicher Arbeitgeber und unseren Kunden ein zuverlässiger Partner. Das werden wir auch weiterhin bleiben und stellen uns der Herausforderung, den Service für die Passagiere weiter zu steigern.“

Rundflüge mit der „Tante Ju“ auf dem Siegerland-Flughafen

0

In diesem Jahr kommen Freunde historischer Flugzeuge ganz besonders auf ihre Kosten. Denn die legendäre Junkers Ju52 wird gleich mehrfach auf dem Siegerland-Flughafen zu Gast sein. So ist „Tantu Ju" Bestandteil der Airshow, die am 01. und 02. September in Breitscheid im Lahn-Dill-Kreis stattfindet.

Weil dort aber während der Veranstaltung keine Landemöglichkeit für die Ju52 besteht, wird die 75 Jahre alte Maschine an beiden Tagen vom Siegerland-Flughafen starten. Für die Ju 52-Passagiere bieten die Veranstalter einen Shuttle-Bus zwischen Breitscheid und dem Siegerland-Flughafen an.

Bereits einen Tag später, am Montag, 03. September, ist die Ju52 auf Einladung des Siegerland-Flughafens auf der Lipper Höhe zu Gast. Für die Rundflüge um 11:00 Uhr, 12:15 Uhr und 14:30 Uhr gibt es noch einige Karten. Gleiches gilt für den Streckenflug ab 16:00 Uhr nach Mainz-Finthen.

Darüber hinaus wird die Ju52 noch einmal am Donnerstag, 18. Oktober 2012, auf dem Siegerland-Flughafen Station machen. Auch für diesen Tag können jetzt bereits Rundflüge gebucht werden. Alle Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten für die Flüge am Siegerland Flughafen finden Interessierte unter lufthansa-ju52.de.

Flughafen Rostock-Laage setzt auf neueste Enteisungstechnik

0

Der Flughafen Rostock-Laage wird als erster deutscher Flughafen Betreiber des neuesten Enteisungsfahrzeugs der Firma Safeaero. Mit der Fähre aus Trelleborg kam das 18 Tonnen schwere Fahrzeug in Rostock an.

Curt Herrström, Geschäftsführer der Safeaero, zeigte sich sehr erfreut, den ersten Safeaero 220 Enteiser an einen zivilen Flughafen in Deutschland zu liefern. „Wir haben bereits viele Geräte an die Bundeswehr geliefert, aber dies ist unsere erste Lieferung an einen zivilen Flughafen. Deutschland ist ein wichtiger Markt für uns und wir hoffen, dass dies der Beginn einer dauerhaften Geschäftsbeziehung zu deutschen Kunden sein wird.“

Den entsprechenden Vertrag für die Maschine unterzeichneten Carsten Herget, Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage und Curt Herrström am 19. Dezember 2012. „Diese neueste Technik im Bereich der Flugzeugenteisung ist innovativ und garantiert eine sichere Enteisung. Wir sind nun in der Lage, unseren Kunden eine „State-of-the-art“-Enteisung anzubieten, die es ermöglicht, gleichzeitig Kosten zu reduzieren und die Umwelt zu entlasten. Weitere Vorteile dieser Technik ist die Ein-Mann-Bedienung ohne umzusteigen sowie die äußerst flache Bauweise des Gerätes. So gelingt dem Fahrer auch das Enteisen der Unterseite der Tragflächen ohne das Gerät zu wechseln oder auszusteigen“, erklärt Carsten Herget, Geschäftsführer Flughafen Rostock-Laage.

Mitarbeiter des Bodenverkehrsdienstes in Rostock-Laage wie auch Geschäftsführer Carsten Herget selbst, haben sich in der vergangenen Woche in Schweden im Rahmen einer Schulung für dieses Gerät einweisen lassen.

Der Flughafen Rostock-Laage (ICAO: ETNL) ist der größte Verkehrsflughafen Mecklenburg-Vorpommerns. Die als Standort der Bundeswehr eingerichtete Anlage wird seit 1993 durch die Flughafen Rostock-Laage GmbH auch als ziviler Regionalflughafen genutzt. Von der 1.000 Hektar großen Gesamtfläche sind zirka 60 Hektar für den zivilen Bereich vorgesehen. Mit seiner 24-Stunden-Betriebserlaubnis kann der Airport heute schon von Frachtflugzeugen bis zur Jumbogröße rund um die Uhr bei jedem Wetter angeflogen und abgefertigt werden.

Flughafen Lübeck: Schlüsselübergabe an den neuen Investor

Der Flughafen Lübeck ist nun offiziell in die Hände des deutsch-ägyptischen Investoren Prof. Dr.-Ing. Mohamad Radyamar und der Yasmina Flughafenmanagement GmbH übergegangen. Bürgermeister Bernd Saxe überreichte heute bei schönstem Neujahrswetter im Namen der Hansestadt Lübeck Herrn Prof. Radyamar einen Schlüssel, um den Übergang des Flughafen Lübeck an die Yasmina Flughafenmanagement GmbH zu symbolisieren.

„Das ist ein großer Tag für den Flughafen, für Lübeck und die Region. Mit dem Investor 3Y haben wir einen Investor gefunden, der dem Regionalflughafen Lübeck neue Zukunftsperspektiven eröffnet, für mehr Wachstum, Arbeitsplätze und die Stärkung des Tourismus. Wir danken Prof. Amar für sein Vertrauen in den Luftfahrtstandort Lübeck.“ So Bernd Saxe.

„Ich freue mich besonders“ so der neue Investor, „wenn sich möglichst viele Mitarbeiter für die Übernahme in die neugegründete Yasmina Flughafenmanagement GmbH entscheiden – der alte und jetzt auch neue Geschäftsführer hat bereits einen Vertrag unterschrieben: Wir können etwas auf die Beine stellen!“ Nun gilt es, dieses Jahr zu nutzen, um zu planen und Konzepte zu entwickeln wie der Airport sich in Zukunft aufstellt.

Chancen für Wachstum

„Ich messe diesem Standort sehr großes Potenzial bei. Wir werden eine neue Fertigungshalle für meine Firmen FFA Bravo und Aquila bauen sowie eine Wartungshalle für unsere und fremde Flugzeuge. Das fehlt hier völlig.“ Dabei ist Norddeutschland eine Region, die sich noch entwickeln kann, „es bieten sich neue Verbindungen an. Nach Ägypten und auch in Richtung Skandinavien und dem Baltikum. Für den Touristikverkehr – incoming und outgoing – ist die Lage ideal.“ Das bestätigen auch erste Gespräche mit bestehenden Kunden und 2 potentiellen Vertragspartnern sowie Vertretern luftfahrtaffiner Industrie, die Prof. Radyamar und Flughafen-Chef Jürgen Friedel noch vor Weihnachten führten.

„Jetzt, wo die Zukunft des Airports gesichert ist, stehen für uns ganz klar die Passagiere an erster Stelle. Lübeck Airport in einen Flughafen zu verwandeln, an dem sich jeder wohlfühlt, wo man gerne startet und landet, daran wollen wir arbeiten, für unsere Fluggäste“, so Geschäftsführer Jürgen Friedel. „Nach den eineinhalb Jahren, in denen meine Mannschaft und ich das recht steinige Feld vorbereitet haben, ist nun die Zeit des Säens gekommen. Denn: Wer ernten will, muss säen, wer etwas erreichen will, muss etwas dafür tun; wer etwas bekommen will, muss die Voraussetzungen dafür schaffen. Dafür danken wir der Stadt Lübeck und unserem neuen Hausherren!“

Neue Verbindungen in 2013

Die bereits im Winter angebotenen Strecken mit Wizzair nach Danzig und Kiew bleiben Bestandteil des Sommerflugplans ab Lübeck 2013, ebenso wie die Ryanair-Destinationen nach Mailand-Bergamo, Stockholm-Skavska sowie Palma de Mallorca. Zusätzlich wird das Sommerziel Pisa wieder mit ins Programm genommen, Barcelona-Girona, Trapani und Porto kommen hinzu. Ab 22. März wird außerdem 2 mal pro Woche die Charterverbindung mit Tailwind Urlauber ins türkische Antalya bringen.

Neue AS332 L1 Super Puma für Finnlands Grenzschutz

Der finnische Grenzschutz erweitert seine Eurocopter-Flotte. Mit dem Erwerb von zwei weiteren AS332 L1 Super Pumas bekommt der Standort Helsinki Hubschrauber, die optimal für die schwierigen Einsatzbedingungen vor Ort für maritime Such- und Rettungseinsätzen ausgerüstet sind.

Für die für 2015 geplante Lieferung werden die AS332-Helikopter in der L1e-Konfiguration mit dem integrierten Advanced Cockpit und dem automatischen Flight Control System wie beim Eurocopter EC225 ausgerüstet.

Der Vertrag für die Hubschrauber wurde kürzlich beim finnischen Grenzschutz am Sitz in Helsinki unterzeichnet. Das Abkommen wurde durch den Brigadegeneral Mikko Kirjavainen, Stellvertreter der Leitung des finnischen Grenzschutzes und Captain (Navy) Jukka Jaakkola, Leiter der technischen Abteilung der FBG HQ sowie Jacques Cardaillac, Eurocopter Head of Sales für Nordeuropa und Benelux zusammen mit Eurocopter Sales Manager Didier Parasme, unterzeichnet.

Bei Search and Rescue auf See bewährt

Die Maschinen werden in Helsinki stationiert und für Tag- und Nachtbetrieb bereit gehalten. Dazu werden sie mit einem hochauflösenden Front-Infrarotsystem (forward-looking infrared, FLIR), einem Vier-Achsen-Autopiloten und einer vollständigen Enteisung ausgestattet.

Der finnische Grenzschutz betreibt bereits drei Hubschrauber des Typs AS332 L1, die ihrer Basis in Turku an der Südwestküste von Finnland haben. Man kann beim finnischen Grenzschut schon auf beinahe 25 Jahre Erfahrung mit Super Pumas zurückblicken, wo sie den Ruf von Professionalität und Effektivität des Dienstes bestärkten, aber auch die Fähigkeiten dieses Hubschraubertyps selbst in den extremsten Umweltbedingungen unter Beweis stellt.

"Diese jüngste Akquisition beweist einmal mehr die Qualitäten der AS332 bei anspruchsvollen Missionen, und es unterstreicht das Vertrauen des finnischen Grenzschutzes als weiterhin langjährigen Betreiber in die Super Puma", erklärt Cardaillac. Wenn er die beiden neuen AS332 L1e Hubschrauber Ende 2015 in Dienst stellen wird, profitiert der finnische Grenzschutz von ihren Gemeinsamkeiten mit seiner aktuellen AS332 L1-Flotte, wie der Optimierung von Ressourcen für Logistik und Instandhaltungs-Management, sowie der Ausbildung von Piloten und Technikern.

Wizz Air-Flug ab 23 Euro von Frankfurt nach Rumänien

0

Die osteuropäische Passagier-Airline Wizz Air nimmt ab Sommer 2013 die Verbindung vom Flughafen Frankfurt-Hahn nach Rumänien auf. Die neue Destination Tirgu Mures soll ab Mai 2013 zweimal in der Woche angeflogen werden.

Tirgu Mures liegt in der Region Transsilvanien – im Reich der Vampire. György Abran, Marketing Chef von Wizz Air, zeigte sich denn auch erfreut, die neue Strecke vom Flughafen Frankfurt-Hahn zu besonders niedrigen Preisen von knapp 23 Euro anbieten zu können.

Wizz Air fliegt bereits seit Sommer 2005 vom Hunsrück Airport Hahn nach Kattowitz (Polen), Sofia (Bulgarien) und Budapest (Ungarn). Die Airline betreibt eine junge Flotte von Airbus A320-Flugzeugen, die jeweils mit 180 Ledersitzen ausgestattet sind.

Erster Schritt der ICAO zu CO2-Norm

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erreicht einen Meilenstein zur Entwicklung einer CO2–Emissionsnorm für die zivile Luftfahrt, an der auch Wirtschaftsunternehmen wie der Flugzeugbauer Airbus beteiligt sind. Nach ihrer vollständigen Einführung im Jahr 2013 wird die CO2-Norm die CO2-Effizienz ziviler Flugzeuge von Privatjets bis hin zum größten Passagierflugzeug messen und dabei Konstruktionsmerkmale wie Nutzlast und Reichweite über alle Marktsegmente hinweg berücksichtigen.

Die Einigung über eine gemeinsame Methode zur Messung der CO2-Effizienz eines Flugzeuges wurde diese Woche vom Committee on Aviation Environmental Protection (CAEP) der ICAO in Sankt Petersburg, Russland, erzielt.

Ziel der Norm ist es, Flugzeughersteller zur Herstellung CO2-effizienterer Flugzeuge (wie A380, A320neo oder A350 XWB) und treibstoffeffizienterer Triebwerke (wie die neo- oder XWB-Triebwerke) anzuregen. Außerdem sollen dadurch Innovationen gefördert werden, wie eine verbesserte Aerodynamik (zum Beispiel Sharklets) oder fortschrittliche Materialien (zum Beispiel Verbundwerkstoffe oder Leichtmetall-Legierungen).

„Wir begrüßen die Fortschritte, welche ICAO/CAEP hier machen. Es ist extrem wichtig, die CO2-Norm als Benchmark und Bezugspunkt zur Messung der durch Technologie ermöglichten Effizienz festzulegen", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus.

„Dies unterstreicht die Bedeutung der ICAO als der internationalen Organisation, welche die globalen Probleme in der Luftfahrt regelt. Außerdem demonstriert die Branche damit ganz klar ihr Engagement für die Verwendung von Technologien, die zum Erreichen der ehrgeizigen Umweltschutzziele des Luftfahrtsektors beitragen.." So Brégier weiter.

Zusammen mit anderen Akteuren der Branche wie Herstellern von Triebwerken und Flugzeugzellen, Fluggesellschaften, Nichtregierungsorganisationen und Luftfahrtbehörden, steuerte Airbus technisches Know-how bei der Definition und Bewertung eines CO2-Messsystems bei.

Airbus A400M für humanitäre Hilfseinsätze

Erdbeben, Überschwemmungen oder Hungerkrisen – mehr als 100 Mal im Jahr spielt humanitärer Lufttransport weltweit eine Schlüsselrolle bei der schnellen Katastrophenhilfe. Nur mit Hilfe von flexibel einsetzbaren Transportflugzeugen lassen sich Hilfstrupps, mobile Krankenhäuser und Lebensmittel schnell an den Ort einer Krise oder Katastrophe bringen.

Airbus, die Airbus Corporate Foundation und mehrere Hilfsorganisationen zeigen auf der ILA 2012 in Berlin in diesem Jahr das Potential der A400M für den humanitären Lufttransport der Zukunft.

„Häufigkeit und Heftigkeit von humanitären Krisen haben deutlich zugenommen, parallel dazu auch die Anforderungen an Hilfsorganisationen. Die Luft- und Raumfahrtindustrie kann einzigartige Ressourcen und Fähigkeiten bereitstellen. Sie können es Hilfsorganisationen erleichtern, ihren wachsenden Aufgaben gerecht zu werden. Erstmals zeigen wir hier auf der ILA eine Auswahl unserer Produkte in einer Gesamtschau“, sagte Lutz Bertling, designierter Präsident des BDLI. „Insbesondere Transportflugzeuge, die auch auf Behelfspisten Starten und Landen können, werden von diesen Organisationen benötigt. Hier wächst der A400M definitiv eine neue Rolle zu.“

Mehr Flexibilität für besondere Einsätze

Hilfseinsätze weichen oft vom normalen Einsatzspektrum bei Fracht- oder Passagierflügen ab. Eine Herausforderung ist beispielsweise der schnelle Transport von Hilfsteams und Versorgungsgütern in Regionen mit zerstörter Infrastruktur. Ein Flugzeug muss für solch einen Einsatz auch auf improvisierten Landepisten oder Grasbahnen einsetzbar sein. Außerdem steht vielfach kein spezielles Gerät zur Be- und Entladung zur Verfügung, was die Unabhängigkeit des Flugzeuges von Bodenteams erfordert.

Im Vergleich zur C-160 Transall bietet die A400M für humanitäre Missionen mehr Reichweite und Zuladung. Das Flugzeug kann bei typischen Missionen rund 25 Tonnen Hilfsgüter laden, die C-160 Transall 6 bis 8 Tonnen. Zudem ist die A400M in der Lage, auch auf Langstrecken direkt an ihren Einsatzort zu fliegen, bietet aber ebenfalls die Möglichkeit, auf Behelfspisten zu starten und zu landen.

Airbus A330 verliert Triebwerksverkleidung in DUS

0

Das Flugzeug befand sich mit 114 Passagieren und elf Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Flug von Düsseldorf nach Thessaloniki (Griechenland). Im Steigflug nach dem Start wurde um 10:50 Uhr in Flugfläche (FL) 105 durch die Besatzung ein lauter Knall wahrgenommen. Gleichzeitig setzte ein leichtes Schieben verbunden mit ungewöhnlichen Geräuschen ein. Daraufhin prüfte die Besatzung die Verriegelung der Türen und Luken. Kurz zuvor hatte das Flugzeug seine Geschwindigkeit von 250 kt auf 350 kt erhöht.

Da auf dem Flugzeugüberwachungssystem (ECAM) keine Fehlermeldungen festzustellen waren, wurde der Flug fortgesetzt. Die Kabinencrew stellte kurze Zeit später den Verlust eines großen Teils der Triebwerksverkleidung des linken Triebwerkes fest und meldete dies den Piloten. Die Besatzung entschied daraufhin den Flug abzubrechen und nach Düsseldorf zurückzukehren. Es wurde keine Notlage erklärt. Das Flugzeug landete ohne weitere Probleme in Düsseldorf. An der Parkposition stellte die Feuerwehr fest, dass aus dem linken Tragflügel Kraftstoff austrat.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit

Angaben zu Personen

Die beiden Flugzeugführer waren jeweils im Besitz einer gültigen Erlaubnis und eines fliegerärztlichen Tauglichkeitszeugnisses. Die Flugerfahrung des Kapitäns betrug ca. 9.500 Flugstunden, davon 2.743 Stunden auf dem betroffenen Muster. Der Copilot verfügte über eine Flugerfahrung von ca. 7.500 Flugstunden, davon ca. 500 Stunden auf dem betroffenen Muster.

Angaben zum Luftfahrzeug

Das Flugzeug Airbus A330 ist ein zweimotoriger Tiefdecker. Es verfügt über 361 Passagiersitzplätze. Das betroffene Flugzeug war in Deutschland zum Betrieb zugelassen. Die Gesamtbetriebszeit zum Zeitpunkt des Unfalls betrug 45.156 Flugstunden. Das Flugzeug verfügt über Integraltanks in den Tragflächen.

  • Hersteller: Airbus
  • Baujahr: 1996
  • Triebwerke: Pratt & Whitney 4168
  • MTOM: 217.000 kg

Die Triebwerke sind jeweils unter dem linken und rechten Tragflügel aufgehängt. Jedes Triebwerk ist mit einer Cowling verkleidet. Der Fan-Cowlingbereich besteht aus einem vorderen (festen) und einem hinteren Abschnitt. Der vordere Bereich ist mit dem Einlauf verbunden. Der sich dahinter befindende Bereich (Aft Fan Cowling) kann für Wartungszwecke nach links und rechts geöffnet werden. Beide Hälften sind jeweils mit zwei Scharnieren im oberen Bereich befestigt. Außerdem sind in jeder Cowling-Hälfte drei Teleskopstangen zur Arretierung im geöffneten Zustand angebaut. Daran schließt sich der Bereich der Schubumkehranlage an.

Beide Hälften der Aft Fan Cowling werden im unteren Bereich mit drei baugleichen Verschlüssen verbunden, die auf der linken Seite aus einer Öse (clevis) und auf der rechten Seite aus einem Haken (hook) bestehen. Der Haken wird über mehrere Verbindungshebel (link) geführt und mit einem Griff (handle) gespannt. Die korrekte Ausrichtung des Hakens zur Öse wird durch einen Stift, der in eine Buchse greift, sichergestellt. Im geschlossenen Zustand wird der Griff durch zwei kleine Haken mit arretiert. Jede Cowling-Hälfte wird durch Gleitschienen axial geführt. Der Abstand der Verschlüsse vom Boden beträgt ca. 90 cm.

Das Flugzeug A330 verfügt über drei unabhängige Hydrauliksysteme, die mit den Farben Blau, Grün und Gelb bezeichnet werden.

Meteorologische Informationen

Laut Wettermeldung (METAR) von Düsseldorf, Ausgabezeit 10:50 Uhr (08:50 UTC), herrschten folgende Wetterbedingungen:

  • Wind: 270° / 05 kt
  • Sicht: 5.000 m / feuchter Dunst
  • Bewölkung: 3-4 Achtel in 700 ft, 5-7 Achtel in 1.000 ft
  • Temperatur: 15 °C
  • Taupunkt: 13 °C
  • Luftdruck: 1.021 hPa

Funkverkehr

Der Funkverkehr wurde mit den zuständigen Flugsicherungsstellen in englischer Sprache geführt. Eine Umschrift der Gespräche stand für die Untersuchung zur Verfügung.

Angaben zum Flugplatz

Der Flughafen Düsseldorf ist ein internationaler Verkehrsflughafen. Er verfügt über zwei parallel verlaufende Pisten 050°/230°.

Flugdatenaufzeichnung

In diesem Flugzeug waren ein Flight Data Recorder (FDR), Typ F 1000 und ein Cockpit Voice Recorder (CVR), Typ FA 2100 eingebaut. Hersteller beider Geräte war die Firma L-3 Communications Corporation. Die Recorder standen der BFU zur Auswertung zur Verfügung.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Der Verlust der beiden Cowling-Hälften des linken Triebwerkes ereignete sich über Düsseldorf-Dormagen in ca. FL 105. Es wurden ca. 90% der linken und ca. 30% der rechten Cowling-Hälfte am Boden wiedergefunden.

Beide Hälften der Cowling waren direkt unter den Scharnieren abgebrochen. Das Bruchstück an den Scharnieren der rechten (inneren) Cowling-Hälfte war stark verklemmt. Im Gegensatz dazu wurden auf der linken (äußeren) Hälfte ein vorderes und ein hinteres Bruchstück vorgefunden. Hier war nur das hintere Bruchstück verklemmt, das vordere war freigängig.

Das Flugzeug wies an der Tragflügelunterseite Beschädigungen auf. Aus zwei Löchern in der Beplankung trat Kraftstoff aus den Integraltanks aus. Der Durchmesser der Löcher betrug ca. 8 mm. Weitere Teile der Cowling hatten die Rumpf- Tragflächen-Verkleidung (Belly Fairing) beschädigt. Eine Arretierungsstange der Cowling hatte die Verkleidung durchstoßen. Nach dem Abbau der Belly Fairing wurden Beschädigungen an Strukturbauteilen und an Hydraulikleitungen festgestellt. Es waren ausschließlich Leitungen des blauen Systems betroffen, die folgende Funktionen erfüllten:

  • Blue system reservoir air pressurisation
  • Return line engine #1 thrust reverser
  • Engine Driven Pump (EDP) case drain line
  • EDP suction line (blue system),

Außerdem wurden Teile von Verschlüssen der Cowling in diesem Bereich gefunden.

Weitere Beschädigungen wurden an den Vorflügeln (Slats), an einer Verkleidung des Landeklappenantriebes (Flap Fairing) und an zwei Scheiben der Passagierfenster festgestellt. Dabei verlief eine durchgehende Kratzspur von der ersten Einschlagmarke an den Slats bis zur Belly Fairing.

Die unteren Hälften der beiden Cowling-Halbschalen wiesen unterschiedliche Beschädigungen auf. Während an der linken Hälfte die beiden vorderen Gehäuse der Ösen (A und B) keine Beschädigungen oder Schlagmarken aufwiesen, war die hintere Öse (C) herausgerissen. Auf der rechten Seite war der vordere Haken (A) schwer beschädigt, die mittlere Haken (B) herausgerissen und der hintere Haken (C) beschädigt. Die am Boden und im Bereich der Belly Fairing gefundenen Teile konnten dem Verschluss A bzw. B zugeordnet werden (Anlage 1). Die Außenkante (im Bereich der Triebwerksmittellinie) der linken Cowling-Hälfte war gerade und wies keine Beschädigungen auf. Dem entgegengesetzt war die Außenkante der rechten Cowling- Hälfte bogenförmig verformt.

Die Verschlüsse wiesen die in der Anlage 2 beschriebenen Beschädigungen auf. Der Hersteller des Triebwerkes, der ebenfalls für die Herstellung der Cowling verantwortlich war, hat alle Verschlussteile ebenfalls untersucht. Dabei wurde u.a. festgestellt, dass an den vorderen Enden der Haken der Verschlüsse A und B weiße Farbreste vorhanden waren, die mit der Farbe der Cowling übereinstimmten.

Die Aufnahmen der Gleitschienen (receptacle) (PN 73M603-001) zur axialen Führung (axial locator) waren zum Teil verschlissen. Sie wurden unmittelbar nach dem Unfall gewechselt. Am Unfalltag und in den Folgetagen wurden an verschiedenen Orten am Boden Teile der Cowling gefunden, die teilweise Beschädigungen an Hausdächern und Gartenmöbeln verursacht hatten.

Brand

Es entstand kein Brand.

Versuche und Forschungsergebnisse

Bei der BFU wurden Versuche durchgeführt, bei denen festgestellt werden sollte, welche verschiedenen Verschlusssituationen möglich wären.

Bei einer geöffneten, nicht verriegelten Cowling standen beide Hälften an der Triebwerk- Mittellinie weit auseinander. Wenn aus dieser Position die Hälften zusammengeführt werden, konnten die Haken in die gegenüberliegenden Ösen eingehakt werden. Dabei verbleibt ein ca. 2 cm breiter Spalt zwischen beiden Cowling-Hälften. Um die Verschlüsse zu verriegeln, mussten diese in einem Zug verspannt und verriegelt werden. Eine Zwischenposition war nicht möglich.

Dem entgegengesetzt verblieben bei einer bereits geschlossenen Cowling, wenn die Verschlüsse nacheinander wieder geöffnet wurden, diese in einer vorgespannten, halb geöffneten Position. Ebenfalls war es möglich, zwei Haken aus den Ösen auszuklinken und den dritten (in diesem Fall der hintere) in der Öse zu belassen. In beiden Fällen entstand keine Lücke zwischen den Cowling-Hälften.

Weiterhin zeigten Versuche, dass die beiden Cowling-Hälften nur verriegelt werden können, wenn die Verschlüsse in korrektem Eingriff sind. Nur in einem Fall, bei vollständig falsch justierten Verschlüssen, war es möglich, die Cowling mit einem ca. 2 cm breiten Spalt zu verschließen. Dabei waren die Führungsstifte nicht in die gegenüberliegenden Buchsen eingeführt worden. Die Verschlüsse konnten nur mit großer Kraftanstrengung verriegelt werden.

Außerdem wurde getestet, ob es möglich ist, eine Cowling neben die Aufnahmen der Gleitschienen zu positionieren (Aufnahme ohne Verschleiß). Dabei wurde die Cowling beim Verschließen nach vorne und nach hinten gedrückt. In jedem Fall rutschte die Gleitschiene in die vorgesehene Führung.

Ebenfalls wurde versucht, eine Cowling-Hälfte nach vorne bzw. hinten zu verschieben, um sie außerhalb der oberen Führungsschienen zu verbinden. Dies war nicht möglich.

Der Hersteller des Triebwerkes unternahm ebenfalls Versuche, die unterschiedliche Varianten der Verriegelung der Cowling simulierten. Dabei wurde festgestellt, dass, bedingt durch die Schwerkraft im Normalfall die Haken selbstständig in die Ösen einhakten, wenn die beiden Cowling-Hälften zusammengeführt werden. Dabei war der Abstand der beiden Hälften so groß, dass die Führungsstifte nicht zwangsläufig in die gegenüberliegenden Buchsen eingriffen.

Ebenfalls wurden Versuche gemacht, die ein Aufliegen der Gleitschienen auf dem verschlissenen Teil der Aufnahme simulierten. Dabei wurde die Eindringtiefe der Gleitschienen in die Aufnahmen begrenzt. In diesem Fall ließ sich die Cowling nur unter signifikant größerem Kraftaufwand schließen. Ein oder mehrere Verschlüsse waren dabei außerhalb der Kontur der Cowling.

Teile der Composite-Verkleidung wurden bei dem Wehrwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr in Erding untersucht. Dabei wurden keine auffälligen Werte festgestellt, die ein strukturelles Versagen der Composite-Struktur begründet hätten. Es wurden großflächige Poren und Porenketten gefunden, die über mehre Lagen des Gewebes reichten. Es wurde die Aussage getroffen, dass bei Eindringen von Wasser und anschließendem Gefrieren Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Bei der Untersuchung der Composite-Struktur beim Hersteller wurde ein Anteil an Poren von ca. 2% festgestellt.

Zusätzliche Informationen

  1. In der Nacht vor dem Ereignis erfolgte eine Wartung (A-Check) an dem linken Triebwerk. Dazu musste die Cowling geöffnet und später wieder geschlossen werden. Außerdem wurde ein Bodenlauf mit den Triebwerken durchgeführt. Von diesem Lauf wurde ein Video mit einer Handy-Kamera aufgenommen. Die Qualität der Aufzeichnung ließ keine Auswertung dieses Videos zu. Die beteiligten Mechaniker sagten aus, dass Sie die Cowling korrekt verschlossen hätten.
     
  2. Im Januar 2005 wurde die rechte Hälfte der Cowling auf Grund von Rissbildung instand gesetzt und dann an diesem Flugzeug installiert. Die Reparaturstelle wurde unbeschädigt vorgefunden.
     
  3. Es gab in der Vergangenheit Ereignisse bei denen sich die Cowling geöffnet hatte. Beim Hersteller Airbus betraf dies im Wesentlichen die Muster der A320-Familie (siehe hierzu u.a.: Transportation Safety Board of Canada (TSB) Report Number A00O0199 und Airbus 14th Flight Safety Conference). Wie in diesen Dokumenten ausgeführt, ereigneten sich alle Cowling-Verluste nach einem davor stattgefundenen Wartungsereignis. Sie wurden durch nicht korrekt verriegelte Verschlüsse verursacht.

Außerdem hatte der Flugzeughersteller Airbus im Jahre 2012 eine Maintenance Briefing Note zum Thema Human Performance/Error Management und einen Artikel zum Thema Preventing Fan Cowl Door Loss (Safety First, Issue 14, July 2012) herausgegeben. Beurteilung

1. Schadensbilder an den Verschlüssen

Die Verformung an den Langlöchern der Haken der Verschlüsse A und B sind ungefähr in der Mitte der Langlöcher. Demzufolge traten die verformenden Kräfte auf, als die Haken nicht in der verriegelten Position waren (rot dargestellter Bolzen), da sich in der verriegelten Position der Bolzen des Verschlusses am äußeren Ende des Hakens befindet (grün dargestellter Bolzen). Da die Linie der Verformung nicht rechtwinklig zur Längsachse des Hakens verlief, muss die Beschädigung erfolgt sein, als der Haken nicht verriegelt war, da sonst über die Öse und den Stift eine rechtwinklige Ausrichtung erfolgt wäre.

Die Lage der Schlagmarke auf dem Verbindungshebel (#3) weist ebenfalls darauf hin, dass sich der Haken und der Griff des Verschlusses B nicht in der geschlossenen Stellung befanden, als der Schaden entstand.

Die Verbiegung der hinteren Flanke des Verschlusses A und die Einkerbung des Hakens (#4) sowie die Verbiegung des Bolzens (#2) zeigen, dass der Haken zu diesem Zeitpunkt ca. 30° nach hinten ausgelenkt war. Es ist geometrisch nicht möglich, dass sich zu diesem Zeitpunkt alle Verschlüsse im Eingriff befunden haben, da sich dann der hintere Bereich der linken Cowling deutlich mit der rechten Hälfte überdeckt hätte. Daraus kann gefolgert werden, dass die Verbiegung der hinteren Flanken der Verschlüsse im entriegelten Zustand erfolgte.

Die Buchsen der Verschlüsse A und B waren oval verformt, wobei dies bei der Buchse des Verschlusses A wesentlich stärker ausgeprägt war. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgte diese Verformung nicht durch die Führungsstifte, da diese keine Marken oder Beschädigungen aufwiesen. Die Beschädigung erfolgte durch die Übertragung der Druckkraft beim Aufprall vom Verschlussgehäuse auf die Buchse. Dies wird ebenfalls durch die vom Hersteller festgestellte Schubspannung im Bruchbild des Gehäuses bestätigt.

Der einzeln aufgefundene Griff (# 5) konnte nicht eindeutig dem Verschluss A oder B zugeordnet werden. Die unbeschädigten Verriegelungshaken zeigen, dass sie funktionell in der Lage waren, den betreffenden Verschluss zu verriegeln. Wenn der Verschluss ordnungsgemäß verriegelt wurde, hätte er nur durch Drücken auf die Entriegelungsfläche entriegelt werden können. Dies ist im Flug nicht möglich.

Dem entgegengesetzt ist der Griff des Verschlusses C im Bereich der Entriegelungsfläche abgerissen. Es kann angenommen werden, dass er verriegelt war, da er genau an der Stelle abgerissen wurde, an der er im verriegelten Zustand über die Kontur des Gehäuses ragt. Dies stimmt auch mit der Bruchlinie des Hakens überein, die sich im äußeren Bereich befindet.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Schadensbilder zeigen, dass die Verschlüsse A und B weder im eingehakten noch im verriegelten Zustand waren als sie zerstört wurden. Der Verschluss C war mit hoher Wahrscheinlichkeit verriegelt.

2. Schadensbilder an den Hälften der Cowling

Die bogenförmige Verformung der Außenkante der rechten Cowling-Hälfte kann nicht entstanden sein, wenn die Verschlüsse ordnungsgemäß verriegelt wurden, da sich dann auf der linken Hälfte ähnliche Zerstörungen wiederfinden müssten. Die linke Hälfte ist aber im Wesentlichen gerade und nicht verformt. Aus diesem Grund, muss diese Verformung in einem Zustand aufgetreten sein, in dem einzelne Verschlüsse nicht mit dem Gegenstück der rechten Cowling verbunden waren. Die bogenförmigen Verbiegungen stimmen mit den Verformungen der Gehäuse der Verschlüsse überein. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Verschlüsse nacheinander aus der Cowling „herausgepellt“ wurden.

3. Mögliche Schadensabläufe

3.1 Unvollständige Verriegelung der Verschlüsse

Es gibt keine Spuren, Schäden oder andere Anzeichen die zeigen, dass die Verschlüsse A und B gewaltsam getrennt wurden. Wie im 1. und 2. Abschnitt hergeleitet, entstanden die Schäden als die Verschlüsse nicht im Eingriff waren. Die völlig unbeschädigten Ösen A und B zeigen, dass es keine angreifenden Kräfte auf diese Verschlüsse gab. Dagegen waren die Gehäuse und Haken der Verschlüsse A und B zerstört bzw. verformt. Dies konnte aber nur in einem nicht verriegelten Zustand erfolgen. Die Teile #1, #2 und #4 wurden an bzw. in der Belly Fairing aufgefunden. Es ist daher unwahrscheinlich, dass sie voneinander getrennt auf der gleichen Flugbahn dorthin gelangt sind. Demzufolge waren sie noch an der rechten Cowling-Hälfte befestigt. Erst beim Einschlag auf der Belly Fairing verhakten sich die Verschlüsse mit dem Flugzeugrumpf und wurden anschließend nacheinander aus der Cowling gerissen. Da es keine Möglichkeit gibt, die Verschlüsse auf der Flugbahn vom Triebwerk zur Belly Fairing zu öffnen, müssen die Verschlüsse bereits vorher nicht sachgemäß verschlossen gewesen sein.

Der Verschluss C war entweder komplett verriegelt und verschlossen oder nur mit dem Haken in die Öse eingehängt. Wenn die beiden Verschlusshälften gar nicht verbunden gewesen wären, hätten sich beide Cowling-Hälften bereits wesentlich früher geöffnet bzw. der unverschlossene Zustand wäre sehr wahrscheinlich bereits durch den großen Spalt früher aufgefallen.

Als wahrscheinliches Szenario kann angenommen werden, dass beim Start des Flugzeuges die beiden vorderen Verschlüsse nicht verriegelt waren oder bereits vollständig geöffnet waren. Beide Cowling-Hälften wurden nur noch durch den hinteren Verschluss zusammengehalten. Als die Fluggeschwindigkeit ab der Flughöhe FL 100 erhöht wurde und der Staudruck stieg, wurde die hintere Öse (C) aus der Struktur gerissen. Die rechte Hälfte wurde nach hinten gebogen. Dabei stellte sich ein negativer Anstellwinkel ein, der die oberen Scharnieraufhängungen verbog. Im weiteren Verlauf riss die Hälfte ab, schlug gegen die Tragfläche und prallte mit dem unteren Ende gegen die Belly Fairing. Dies wird durch die Einschlagmarken an der Tragfläche und die lange Kratzspur an der Unterseite bestätigt. Durch die weiterhin angreifende Luftkraft wurden die im Flugzeugrumpf verhakten Verschlüsse ausgerissen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die rechte Hälfte in große Teile zerbrach, da sonst die zum Ausreißen der Verschlüsse notwendigen Luftkräfte nicht hätten erreicht werden können.

Die linke Cowling-Hälfte zerbrach bereits frühzeitig in kleinere Teile. Dadurch ergab sich eine unterschiedliche Verformung im oberen Scharnierbereich.

3.2. Versagen der oberen Cowling-Scharniere

Ein Versagen der oberen Cowling-Scharniere kann ausgeschlossen werden, da diese noch vollständig und funktionsfähig am Pylon des Triebwerkes vorhanden waren.

3.3. Strukturelles Versagen der Cowling-Halbschalen

Bei einem strukturellen Versagen der linken Cowling-Hälfte wären der verbleibende Rest und die linke Hälfte ebenfalls in Richtung der Belly Fairing ausgeschlagen. Dabei könnten sich die Teile auf zweierlei Weise verhalten.

Möglichkeit A:

Beide Hälften bleiben auf dem Weg bis zum Auftreffen auf die Belly Fairing an den Verschlüssen verbunden. In diesem Fall wären die Haken noch mit den Ösen verbunden gewesen. Die Haken wären dann nicht getrennt in die Fairing eingeschlagen. Dies stimmt nicht mit der vorgefundenen Verteilung der Teile in der Fairing überein.

Möglichkeit B:

Wenn andererseits die Verschlüsse zerstört worden wären, hätten entsprechende Spuren durch Verkanten und Herausreißen sichtbar sein müssen. Die oben beschriebenen Schäden und Spuren an den Verschlüssen bestätigen dies nicht. Ebenfalls hätte dann die linke Hälfte der Cowling Zerstörungen an den Ösen A und B aufweisen müssen.

Da für beide Möglichkeiten keine Anzeichen vorlagen, kann ein strukturelles Versagen der Halbschalen ausgeschlossen werden. Dies wurde ebenfalls durch die Untersuchung des Wehrwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr bestätigt, das bei der Untersuchung keine auffälligen Werte feststellte, die ein strukturelles Versagen der Composite-Struktur begründet hätten.

3.4. Äußere Einwirkung

Es gab keine Spuren, die auf äußere Einwirkungen hinwiesen.

3.5. Verriegelung bei nicht korrekt ausgerichteter Cowling (seitliches Aufliegen auf den Gleitschienen)

Die Aufnahmen der Gleitschienen zeigten Verscheiß im äußeren Bereich. Es konnte nicht festgestellt werden, wie dieser Verschleiß entstand. Wenn der Verschleiß beim Betrieb mit arretierter Cowling entstanden wäre, würde dies zeigen, dass der Betrieb in diesem Zustand sogar möglich ist, ohne dass die Cowling sofort beschädigt worden wäre. Die Versuche der BFU und des Triebwerkherstellers haben gezeigt, dass eine Verriegelung nur extrem schwer möglich war, wenn die Gleitschiene nicht korrekt in die Aufnahme eingeführt wurde. Nach Aussage des Wartungspersonals wurde eine erhöhte Kraftanstrengung zum Schließen der Cowling aber nicht festgestellt. Als Auswirkung einer nicht eingerasteten Gleitschiene entsteht ein Spalt im Bereich der Cowling. Bei steigender Fluggeschwindigkeit würde dieser zu einer hohen Belastung der Struktur und der Verschlüsse führen. Als Folge wäre dann ein Bruch in der Cowling entstanden. Dieses Szenario (strukturelles Versagen) wurde bereits in der Analyse unter Punkt 3.3.A beschrieben und als Ursache ausgeschlossen.

4. Durchführung der Kontrollen und Wartung

Es gab im Wesentlichen die folgenden Möglichkeiten, in welcher Position sich die Verschlüsse zu Beginn des Fluges befanden. Da ein Verspannen der Verschlüsse nur beim Öffnen aus dem verriegelten Zustand möglich war, konnten die Fälle 5, 6 und 7 nur hervorgerufen werden, wenn die Cowling zuvor verschlossen war. Es ist wenig wahrscheinlich, dass die Fälle 1 und 2 vorlagen, da ein ca. 2 cm breiter Spalt sehr wahrscheinlich aufgefallen wäre. Es konnte nicht festgestellt werden, bei welchem Arbeitsschritt die Verschlüsse nicht korrekt verriegelt wurden.

Da die orange Warnfarbe an den Griffenden der Verschlüsse schlecht sichtbar war, konnte der fehlerhafte Verschlusszustand leicht übersehen werden. Dieser Zustand kann dazu beigetragen haben, dass auch die Besatzung des Flugzeuges den fehlerhaften Verschlusszustand übersehen hat.

5. Risiken für das Luftfahrzeug

Der austretende Kraftstoff stellte im Flug keine unmittelbare Brandgefahr dar, da sich hinter den Austrittstellen keine Zündquelle befand. Am Boden hätte der Kraftstoff mit den heißen Bremsen des Hauptfahrwerkes in Kontakt kommen können, die eine Zündquelle darstellen könnten. Eine vollständige Zerstörung der Hydraulikleitungen in der Belly Fairing hätte zum Ausfall des blauen Systems geführt. Der weiterhin sichere Betrieb wäre durch die Redundanz des gesamten Hydrauliksystems gewährleistet gewesen.

Schlussfolgerungen

Der Unfall ist darauf zurückzuführen, dass die beiden vorderen oder alle drei Verriegelungen der Cowling nicht richtig verschlossen waren.

Beigetragen hat zu dem Unfall, dass die Warnfarbe auf den Handgriffen abgenutzt war.

Es gab keine Hinweise auf ein strukturelles Versagen der Composite-Verkleidung.

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 4. Oktober 2007
  • Ort: Düsseldorf
  • Luftfahrzeug(e): Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Airbus / A330-322 Personenschaden: keine
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: Geringe Schäden an Gebäuden und Außenanlagen
  • Informationsquelle: Untersuchung durch Mitarbeiter der BFU
  • Aktenzeichen: BFU 1X002-07
  • Untersuchungsführer: Karge
  • Mitwirkung: Nehmsch

Quelle: BFU

SWR1-Sendung mit Joachim Król gastiert am Flughafen Stuttgart

Am Donnerstagabend, den 10. Januar 2013, ist die Sendung SWR1 Leute live am Flughafen Stuttgart zu Gast. Moderator Stefan Siller spricht mit dem Schauspieler Joachim Król, den man aus dem als Kommissar Frank Steier im Frankfurter Tatort an der Seite von Nina Kunzendorf kennt. Die Sendung wird für Radio und Fernsehen mit Publikum aufgezeichnet. Der Abend beginnt um 17.00 Uhr im Terminal 1, Ebene 5, unter dem roten Doppeldecker. Eintrittskarten für die Veranstaltung werden vom SWR online verlost.

Der 1957 in Herne geborene Król zählt zu den beliebtesten deutschen Schauspielern. Król studierte Schauspiel in München und feierte seitdem viele Erfolge in zahlreichen Fernsehfilmen. Zuschauer kennen ihn als Kommissar Lutter oder als Ermittler in vielen Donna Leon-Verfilmungen. Seit 2009 ist er im Frankfurter Tatort als Kommissar an der Seite von Nina Kunzendorf zu sehen.

Für die Rolle des Norbert Brommer im Publikumsrenner „Der bewegte Mann“ im Jahre 1994 erhielt er den Deutschen Filmpreis als Bester Darsteller. Starke Rollen verkörperte der stets zurückhaltend spielende Król auch in „Wir können auch anders“, „Bin ich schön?“ oder in der skurrilen Komödie „Tod eines Keilers“, in der es um ausgleichende Gerechtigkeit geht. Vor Kurzem war Król im Kino in der exotischen Aussteigergeschichte „Ausgerechnet Sibirien“ zu sehen, in der es den pedantischen Vertreter eines Modehauses beruflich in die Taiga verschlägt, was eine Sinnsuche mit unverhofften Ergebnissen auslöst.

Wer bei der Verlosung der Karten für den Abend am Flughafen leer ausgeht, kann das Interview mit Joachim Król am Freitag, 11. Januar 2013 von 10 bis 12 Uhr in SWR1 Baden-Württemberg nachhören oder alternativ in der Nacht von Samstag, 12. Januar auf Sonntag, 13. Januar 2013 um 1.05 Uhr im SWR Fernsehen in der Sendung „SWR1 Leute night extra“ nachholen.

Ryanair startet ab April von Memmingen nach Kreta

Auch im kommenden Jahr müssen Passagiere des Allgäu Airports nicht auf Sonnenziele verzichten: Zu den bekannten Destinationen in Spanien und Portugal kommt ab dem 26. April 2013 eine neue Flugverbindung nach Kreta hinzu. Ryanair wird dann zweimal pro Woche, nämlich montags und freitags, von Memingen auf die griechische Ferieninsel fliegen.

Ziel ist die Hafenstadt Chania im Nordwesten der Insel, von wo aus das Eiland im Mittelmeer erobert werden kann. Ryanair stationiert dort eine Boeing 737-800 und bietet elf neue Verbindungen zur zweitgrößten Stadt Kretas – darunter auch Memmingen – an. Der internationale Flughafen befindet sich nur zwölf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

„Diese erste Griechenland-Strecke mit Ryanair bereichert unser Sommerangebot“, betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Für den Sommerflugplan, in dem wieder zahlreiche Ziele, unter anderem auch Korsika, vertreten sein werden, verspricht er weitere Neuheiten, die bald bekannt gegeben werden. Zum Start der neuen Kreta-Strecke bietet Ryanair bis einschließlich Donnerstag, 27. Dezember, Tickets zum Einführungspreis von 47 Euro für den einfachen Flug.

Weitere sechs Millionen Euro für Fraport-Umweltfonds

0

Die Fraport AG hat ihrem Umweltfond weitere sechs Millionen Euro für die kommenden vier Jahre zur Verfügung gestellt. Mit den Fördermitteln unterstützt der Flughafenbetreiber den Regionalpark Rhein-Main, Forschungsprojekte und umweltpädagogische Maßnahmen sowie Natur- und Umweltschutzprogramme in der Region. Seit 1997 wurden über 750 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von rund 32 Millionen Euro bezuschusst.

Prominentes Beispiel unter den Fördermaßnahmen ist der Regionalpark Rhein-Main, mit einer Gesamtsumme von 14,5 Millionen Euro der größte Empfänger von Mitteln aus dem Umweltfond. Er dient den Menschen zwischen Rheingau, Kinzigtal, Wetterau und Hessischem Ried als Naherholungsfläche und bietet mittlerweile 350 Kilometer Wander- und Radrouten sowie 180 attraktive Ausflugsziele. Eine weitere öffentliche Grünfläche, die mit Unterstützung der Fraport AG angelegt wird, entsteht zur Zeit rund um das Kulturzentrum „Hafen2“ in Offenbach.

Naherholung und Naturschutz zugleich stellen die Streuobstwiesen in der Region dar. Sie gehören zu den artenreichsten und vielfältigsten Biotopen in der heimischen Kulturlandschaft, weshalb sich Fraport gemeinsam mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. für deren Erhalt einsetzt. Ein Beispiel aus der Forschung ist das Projekt „CARIBIC“ des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie, das der Flughafenbetreiber aktuell unterstützt. Mithilfe eines Messcontainers, der bereits zwei Millionen Kilometer an Bord von Flugzeugen zurückgelegt hat, wird die Luftqualität in verschiedenen Höhenlagen gemessen und vor dem Hintergrund des Klimawandels ausgewertet.

Im Bereich Umweltpädagogik profitieren vor allem Kindergärten und Schulen von der Fraport-Förerung: Eine Biologin und eine Tier-Referentin bringen den Kindern das Verständnis für die Tier- und Pflanzenwelt näher. Außerdem können Lehrer einen Wasser-Rucksack kostenlos anfordern, um mit ihren Schulklassen den Lebensraum von Fröschen und Fischen in der freien Natur zu erforschen.

„Das freiwillige Engagement für die Region ist gute Tradition in unserem Unternehmen. So ist der Umweltfond neben dem Sportsponsoring, der Kulturförderung und der Unterstützung vieler kleiner Vereine und Initiativen ein fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Verantwortung“, erläutert Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte die Weiterführung der Fördermaßnahmen der Fraport AG.

bmi regional verbindet Hamburg und Bristol

0

Am 11. Februar startet bmi regional die Verbindung Hamburg – Bristol. Zunächst bedient die britische Fluggesellschaft die neue Direktverbindung täglich zwischen Montag und Freitag. Ab dem 08. April werden die Kapazitäten auf 12 wöchentliche Flüge erweitert. Hamburg Airport vergrößert mit Bristol sein Streckennetz in Großbritannien um eine weitere attraktive Destination. Die neue Verbindung wird ab Anfang Januar 2013 buchbar sein.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement von bmi regional in Hamburg. Die Verbindung nach Bristol ist neben Edinburgh, London, Manchester und Birmingham bereits die fünfte Strecke nach Großbritannien. Das erweitert unser Angebot und freut die Passagiere“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Mit Hamburg baut bmi regional ihr europaweites Netzwerkes aus. Cathal O'Connell, Chief Executive Officer (CEO) von bmi regional: „Die Einführung der neuen Dienste in Deutschland ist die Einlösung unseres Versprechens, wichtige Wirtschaftszentren und Verkehrsknotenpunkte in ganz Europa zu bedienen.“ Ab März wird in Deutschland neben Hamburg auch eine Verbindung nach Frankfurt aufgenommen.

„Die Entscheidung über neue Destinationen machen wir von der Nachfrage unserer Kunden abhängig. Hamburg ist ein wichtiger Standort für große Unternehmen wie Airbus oder Imperial Tobacco und eine der wohlhabendsten Städte in ganz Europa. Darüber hinaus ist die Stadt ein wichtiges touristisches Ziel für inländische und ausländische Besucher,“ so O’Connell.

Über bmi regional: Die Fluggesellschaft bedient mehr als 350 Flüge pro Woche innerhalb Großbritanniens und ganz Europa und wurde bereits zum siebten Mal in Folge als pünktlichste britische Airline ausgezeichnet. Großen Wert legt bmi regional auf einen hochwertigen Service, die Möglichkeit des Check-ins bis zu 30 Minuten vor dem Abflug, 20 Kilogramm Freigepäck und kostenloser Verpflegung an Bord.

Flughäfen Schönefeld und Tegel: Jahresrekord von 25 Mio. Passagieren

Sie ist 24 Jahre alt, studiert Sprach- und Kulturwissenschaften in Dresden und ist seit heute Vormittag Rekordhalterin der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg: Torunn Akersveen Lied ist die 25-millionste Passagierin dieses Jahres an den Flughäfen Schönefeld und Tegel.

Flughafenchef Prof. Dr. Rainer Schwarz: „Das erstmalige Überschreiten der 25-Millionen-Passagierschwelle ist ein historischer Moment für die Flughafengesellschaft. Unser Flughafensystem gehört damit erstmals zur sogenannten „Group 1 Airports“ der weltweiten Großflughäfen des Industrieverbandes ACI (Airports Council International). Mit einem Passagierwachstum von knapp 6% in diesem Jahr sind wir der wachstumsstärkste deutsche Flughafen. Wir erhöhen gleichzeitig auch unseren Marktanteil, da die durchschnittliche Steigerung der ADV-Flughäfen nur bei 1,5% liegt. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel haben in den letzten 8 Jahren ihre Passagierzahl verdoppelt.“

Freiflüge für die Gewinnerin

Die gebürtige Norwegerin hat heute Vormittag in Schönefeld mit ihrem Lebensgefährten Hauke Sokollek für den Flug DY1103 mit Norwegian Air Shuttle um 11:40 Uhr nach Oslo eingecheckt. Die Kosten für ihren nächsten Flug im Streckennetz ab Berlin übernimmt Norwegian Air Shuttle: Zwei Tickets für sich und eine Begleitung wurden Torunn Akersveen Lied am Vormittag überreicht. Über Silvester besuchen die beiden die Eltern von Torunn Akersveen Lied in Oslo.

Insgesamt fliegen von den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel derzeit 60 Fluggesellschaften zu 133 Zielen weltweit. Norwegian Air Shuttle, die nun den 25-millionsten Passagier befördert hat, fliegt Schönefeld seit März 2004 an. Im aktuellen Winterflugplan startet die Airline 34 Mal pro Woche, u.A. nach Oslo, Kopenhagen und Stockholm. Die Flotte der skandinavischen Fluggesellschaft besteht derzeit aus 69 Maschinen.

Lasse Sandaker-Nielsen, Norwegian Air Shuttle: „Wir gratulieren der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH zu 25 Millionen Passagieren. Norwegian fliegt bereits seit mehreren Jahren von Berlin zu verschiedenen Flughäfen in ganz Skandinavien. Seitdem haben wir Hunderttausende Passagiere in die deutsche Hauptstadt bzw. von dort nach Skandinavien geflogen. Norwegian ist eine Airline auf Wachstumskurs. Wir haben für die nächsten Jahre bereits 280 Flugzeuge geordert. Wir würden uns freuen, wenn wir künftig noch mehr Passagiere auf unseren Strecken zwischen Deutschland nach Skandinavien befördern könnten.“

Nachfrage-Boom: Sonderflüge zwischen Moskau und Dresden

Boom im Russland-Verkehr: Wie bereits im vergangenen Winter setzen mehrere Fluggesellschaften Sondermaschinen ein, um russische Touristen nach Dresden zu bringen. Bis 12. Januar wird die Flugverbindung Moskau – Dresden nun wieder zur „Rennstrecke“. Allein Yakutia Airlines fliegt – über die drei planmäßigen Flüge pro Woche hinaus – insgesamt zwölf Mal zusätzlich von Moskau-Vnukovo nach Dresden.

Die Fluggesellschaft Hamburg Airways, die sonst keine regulären Flüge auf dieser Strecke anbietet, startet in Vnukovo vier Mal Richtung Sachsen. Dazu kommen noch die drei planmäßigen Flüge pro Woche von Aeroflot zwischen Moskau-Sheremetyevo und der sächsischen Landeshauptstadt.

Yakutia hat sein Engagement am Flughafen Dresden International 2012 deutlich ausgebaut. Im Herbst stellte die russische Fluggesellschaft ihre Charter-Verbindung zwischen Moskau-Vnukovo und Dresden auf Linienbetrieb um. Somit können auch deutsche Passagiere diese Flüge buchen. Insgesamt hat sich 2012 das planmäßige Flugangebot zwischen Russland und Dresden verdoppelt, da neben Yakutia weiterhin Aeroflot wie gehabt drei Mal pro Woche von und nach Moskau fliegt.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke, hatte sich persönlich für eine Ausweitung der Linienflüge nach Moskau eingesetzt und konnte nun die Ernte einfahren:

„Ich freue mich, dass es dieses Jahr gelungen ist, in bilateralen Gesprächen mit der russischen Seite alle Schwierigkeiten auszuräumen, sodass der Flugverkehr zwischen Moskau und Dresden planmäßig ausgebaut werden konnte. Es ist toll, dass Dresden für unsere Freunde aus Russland so ein attraktives Reiseziel ist."

Abwehrschutz: Blend-Strahl-System gegen Laser-gelenkte Waffen

0

Ein elektronisches Schutzsystem soll Fahrzeugen, Schiffen und Hubschraubern erstmals eine zuverlässige Abwehr von lasergelenkten Waffen ermöglichen. Das Schutzsystem nutzt dabei eine spezielle Multispektraltechnologie, die auch gegen Schutzbrillen wirkt.

„Die Laser-Bedrohung von Streitkräften im Einsatz nimmt immer mehr zu, weil Waffen wie lasergelenkte Flugkörper oder Scharfschützengewehre mit Laser-Zieloptik weit verbreitet sind“, erklärt Elmar Compans, Leiter des Geschäftsbereichs Sensors & Electronic Warfare bei Cassidian.

Dazzling – Blendung durch gesteuerten Laserstrahl

„Durch die Kombination unserer langjährigen Erfahrung mit Laser-Warnsensoren und unterschiedlichsten Abwehr-Lasern sowie die Verwendung verfügbarer kommerzieller Komponenten ist es uns gelungen, eine einzigartig wirkungsvolle, zielgerichtete Gegenmaßnahme zu entwickeln“.

Das Schutzkonzept, das Cassidian im Auftrag der deutschen Beschaffungsbehörde entwickelt hat, beruht auf dem sog. „dazzling“, d.h. der Blendung der Zieloptik des feindlichen Flugkörpers mit einem augensicheren Laserstrahl. Denn die Zielsteuerung Lasergelenkter Raketen funktioniert so, dass der Schütze das Visier der Waffenstation auf das Ziel gerichtet hält.

Entweder werden von der Waffenstation Steuerungssignale per Laser an den Flugkörper gesendet oder die Waffenstation selbst richtet einen Laserstrahl auf das Ziel, dessen Reflektionen die Rakete ins Ziel führen. In beiden Fällen kann der Schütze wegen des Blendstrahls dem Ziel nicht mehr folgen, so dass der Flugkörper keine Zieldaten mehr erhält und am Ziel vorbei fliegt. Die zur Zeit übliche Gegenmaßnahme besteht im Ausstoßen künstlichen Nebels.

Keine Gefahr fürs menschliche Auge

Das Schutzsystem von Cassidian setzt eine spezielle Multispektraltechnologie ein, die auch gegen Schutzbrillen wirkt. Dabei ist die Verwendung eines augensicheren Lasers wichtig, um das System z.B. an Bord von Schiffen oder Hubschraubern auch in zivilem Umfeld – etwa in Häfen oder auf Flugplätzen – einsetzen zu können. D.h. die Blendung ist nicht verbunden mit einer Schädigung des Auges. Cassidian hat hierzu in Zusammenarbeit mit dem Flugmedizinischen Institut der Bundeswehr eine medizinische Studie durchgeführt und die Blendwirkung unterhalb der für Augen zulässigen Bestrahlungsstärke nachgewiesen.

Voraussetzung für einen effizienten Schutz ist eine schnelle und präzise Detektion der Bedrohung durch einen Sensor mit extrem hoher Richtungsauflösung, die die zielgenaue Ausrichtung des Laserstrahls ermöglicht. Das Schutzsystem von Cassidian hat seine Wirksamkeit in Feldtests bei der Wehrtechnischen Dienststelle 81 in Greding mit Erfolg unter Beweis gestellt. Weitere Tests sollen im kommenden Jahr folgen.

Cassidian ist einer der weltweiten Marktführer bei Flugkörper-Warnsystemen. So ist ein Warnsensor des Unternehmens, der MILDS (= Missile Launch Detection System), mit über 8.000 verkauften Exemplaren das Standardgerät für Hubschrauber und Missionsflugzeuge.

Über 6.000 Teilbehmer beim Airbus-Wettbewerb „Fly Your Ideas“

0

Mehr als 6.000 Studenten über 100 unterschiedlicher Nationalitäten haben sich für „Fly Your Ideas 2013“ registriert, dem Wettbewerb, der vom führenden Flugzeughersteller Airbus organisiert wird und zu dem  weltweit an Universitäten augerufen wurde.

Studenten sind dabei als Teams aufgerufen, Ideen für eine nachhaltigere Luftfahrtbranche der Zukunft zu entwickeln und einzureichen. Für den diesjährigen Wettbewerb haben sich doppelt so viele Studenten registriert wie bei der letzten Auflage von „Fly Your Ideas“.

Bearbeitung bestimmter Themen – Nur 100 Teams kommen weiter

Darunter sind 26 Teams aus Deutschland, die sich die Chance sichern wollen, ihre Idee gemeinsam mit führenden Experten der Luftfahrtbranche weiterzuentwickeln und den mit 30.000 Euro dotierten Preis zu gewinnen.

Airbus-Experten prüfen derzeit die eingereichten Vorschläge, um die innovativsten Ideen für die nächste Runde auszuwählen: Höchstens 100 Teams werden weiterkommen. Die Schirmherrschaft über die Ausgabe des Wettbewerbs Fly Your Ideas hat dabei auch 2013 die UNESCO übernommen.

Dieses Jahr waren die Teams dazu aufgefordert, ihre Ideen vorzulegen, die in die folgende Kategorien einzuordnen sind: „Energie“; „Effizienz“, „Erschwingliches Wachstum“, „Verkehrswachstum“, „Passagiererlebnis“ oder „Nachbarschaft“.

Deutlicher Zuwachs an Teilnehmern

„Wir haben einen erstaunlichen Anstieg bei der Zahl der Anmeldungen verzeichnet, wobei die Mischung der Teilnehmer weiterhin großartig ist“, erklärte Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus und Schirmherr von „Fly Your Ideas“. „Wir sind darüber wirklich begeistert, weil wir glauben, dass Vielfalt im Hinblick auf Herkunft, Nationalität und Geschlecht ein Motor für Innovationen ist.“

Im Wettbewerb müssen die Teams drei zunehmend anspruchsvollere Runden bestehen, um in die Endausscheidung zu kommen, bei der sie ihr Projekt dann vor einer Expertenjury präsentieren. Die Preisverleihung findet daran anschließend im Juni 2013 am UNESCO-Hauptsitz in Paris statt.

Airlebnis Sonntage für Kids am Flughafen Düsseldorf

Auch 2013 gibt es am Düsseldorfer Flughafen mit den Airlebnis Sonntagen wieder viel zu erleben: Der Startschuss für die beliebte Eventreihe fällt direkt am ersten Sonntag des neuen Jahres, am 06. Januar. Zwischen 11:00 und 18:00 Uhr heißt es dann „Kinderspaß im Terminal“. Bunte Aktionen für Kids jeden Alters, attraktive Gewinnspiele für die Großen, kostenlose Airportrundfahrten und ein günstiges Parkspecial gehören zum Programm.

Von einer Clown-Hüpfburg über die Kinderschmink-Station und die Bastelecke bis hin zum Geschicklichkeitsparcours – die Abflugebene verwandelt sich im Rahmen der Veranstaltung in ein Kinderparadies. Wer bei der Flughafenrallye die richtigen Antworten auf die gestellten Fragen kennt, hat die Chance auf einen Einkaufsgutschein für den Comicware-Airportshop United Labels.

Kleine Cowboys können auf Pferden, Zebras oder Elefanten aus Plüsch durch das Terminalgebäude reiten. Erstmals können die Kids zudem Enten aus einem Wasserbecken angeln.

Wer schon einmal Urlaubsluft schnuppern möchte, kann das im Rahmen von kostenlosen, rund eineinhalbstündigen Flughafenrundfahrten tun. Oder beim Besuch der beiden Besucherterrassen des Airports, die im Rahmen des Events vergünstig zugänglich sind.

Reise zu gewinnen

Während die Kleinen toben, können die Großen im Rahmen des Airlebnis Sonntag-Klassikers „Sie buchen – wir zahlen!“ die Urlaubsreise für die komplette Familie gewinnen. Einfach zuvor im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 eine Reise buchen und die Gewinnspielkarte ausfüllen. Mit etwas Glück bezahlt der Flughafen dann die Kosten der Reise.

Besucher, die per PKW anreisen, profitieren vom Parkspecial; sie bezahlen für drei Stunden parken nur die Gebühr für eine Stunde. Die einzige Voraussetzung dafür ist der Umtausch des Parktickets am Airlebnis-Infopoint im Bereich B auf der Abflugebene. Ausgeschlossen davon sind lediglich die Kurzzeitparkplätze P11 und P12.

Eurocopter EC145 im Mercedes-Benz Style bei Meravo

0

Eurocopters EC145 Mercedes-Benz Style wird bald über Deutschland ihre Kreise ziehen: Meravo, einer der erfahrensten zivilen Hubschrauberbetreiber des Landes, orderte zum Ausbau seines Business- und Charterflugangebots eine dieser eleganten, hochmodernen Maschinen.

Die neue EC145 Mercedes-Benz Style wird im Sommer 2013 Meravos Flotte von 25 Hubschraubern verstärken, zu der bereits die bewährten Eurocopter-Maschinen vom Typ EC120, AS350, AS355 und EC145 zählen, die im Rahmen einer breiten Dienstleistungspalette unter anderem Geschäfts-, Shuttle- und Arbeitsflüge leisten.

Bernd Hauber, Geschäftsführer bei Meravo, erklärte: „Wir freuen uns schon auf diesen erstklassigen Hubschrauber, der speziell auf die hohen Ansprüche von Geschäfts- und Privatreisenden zugeschnitten ist. Mit der EC 145 Mercedes-Benz Style können wir von unserem Hauptsitz in Süddeutschland und anderen Hubschrauberflughäfen aus Charter- und Businessflüge für bis zu acht Passagiere anbieten. Ich bin sicher, dass unsere Kunden vom Komfort und dem eleganten Design der Maschine begeistert sein werden.“

Sitzplätze für bis zu acht Passagiere

Die EC145 Mercedes-Benz Style verbindet flexible Transportlösungen mit höchstem Komfort. Die Innenraumgestaltung der Maschine erfolgte im Rahmen eines Design-Projekts unter Federführung des Mercedes-Benz Advanced Design Studio im norditalienischen Como und ist mit der Verarbeitung hochwertigster Materialien und edler Hölzer sowie der ausgeklügelten Kabinenbeleuchtung und den Mehrzweckstaufächern an die Oberklassemodelle des deutschen Autobauers angelehnt.

Dank ihrer vielseitigen Kabine mit Platz für acht Passagiere ist die EC145 Mercedes-Benz Style für verschiedenste Transportflüge, von der Beförderung von Führungskräften über Familienreisen bis hin zu Freizeit- und Sportausflügen, einsetzbar. Da sämtliche Sitze auf Schienen gelagert sind, lassen sie sich mit wenigen Handgriffen wunschgemäß anordnen oder komplett ausbauen, um mehr Laderaum für Gepäck zur Verfügung zu haben.

Thomas Hein, Vice President and Customer Relations Europe, sagt: „Mit der EC145 Mercedes-Benz Style erscheint ein neuer Stern am Firmament des deutschen Corporate-Segments. Wir freuen uns, unserem langjährigen Kunden Meravo diesen besonderen Hubschrauber bereitstellen zu können, und sind überzeugt, dass dieser künftig zum erfolgreichen Geschäftsbetrieb des Betreibers beitragen wird“.

Die EC145 ist mit weltweit über 500 in Dienst stehenden Maschinen die erste Wahl unter den zweimotorigen Hubschraubern mittlerer Größe. Die Bandbreite der Missionen reicht von Luftrettungs- und Polizeieinsätzen sowie weiteren öffentlichen Aufgaben über Offshore- Transporte bis hin zu Geschäfts- und VIP-Flügen. So wird dieses Modell verstärkt bei der Instandhaltung von Windparks eingesetzt.

Siebter Ariane 5-Start 2012 bringt Skynet-Satelliten ins All

Zum 53. Mal in Folge und zum siebten Mal in diesem Jahr startete kürzlich eine Ariane 5 erfolgreich vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Damit hat die von Astrium gebaute Trägerrakete erneut ihre außerordentliche Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt.

Das Unternehmen Astrium war an diesem Start gleich dreifach beteiligt: Astrium trug die Verantwortung für die Entwicklung und Produktion der Trägerrakete Ariane 5 und für die Entwicklung und den Bau des beförderten Skynet-5D-Satelliten verantwortlich und übernimmt die Durchführung des Skynet-5-Programms im Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums.

Skynet 5D ist der vierte Satellit im Skynet-5-Programm und wird das Dienstleistungsspektrum des militärischen Kommunikationssystems verstärken und erweitern. Durch die Optimierung der Treibstoffkapazität kann Skynet 5D häufigere Positionswechselmanöver durchführen, um die vorgesehene Umlaufbahn zu halten, und so den Anforderungen der britischen Streitkräfte noch besser gerecht werden. Der Satellit ist für eine Einsatzdauer von 15 Jahren ausgelegt.

Seit 2007 ist Skynet 5 das militärische Satellitenkommunikationsprogramm des britischen Verteidi­gungsministeriums. Dabei ist Astrium Satellites für Entwicklung und Bau der Satelliten verantwortlich, während Astrium Services im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft das Systemdesign und den Betrieb der Kommunikationsdienste übernimmt.

Skynet 5D ist der dritte von Astrium gebaute Satellit, der in einem Zeitraum von weniger als drei Wochen die Reise in den Weltraum antritt. Zuvor hatten bereits Pléiades 1B am 01. Dezember 2012 und Eutelsat 70B am 03. Dezember ihren Start in den Weltraum. Insgesamt hat Astrium Satellites dieses Jahr bereits neun Satelliten in den Orbit befördert: Yahsat 1B, SPOT 6, Metop-B, Astra 2F, zwei Galileo IOV, Pléiades 1B, Eutelsat 70B und Skynet 5D.

Die gesamte Nutzlast dieses 211. Ariane-Flugs am 19. Dezember betrug 8.637 kg. Davon entfielen 7.735 kg auf die beiden im geostationären Orbit platzierten Satelliten, der Rest auf das Doppelstartsystem SYLDA von Astrium und auf Vorrichtungen zum Andocken der Satelliten an die Nutzlastbucht der Rakete.