Start Blog Seite 512

Avolon: Kauf weiterer 20 Airbus A320neo besiegelt

Avolon, das internationale Leasingunternehmen, hat einen im Dezember erteilten Auftrag über 20 A320neo-Flugzeuge bestätigt. Mit diesem festen Auftrag erhöht Avolon seine im Juli 2012 bei der Farnborough International Airshow angekündigte ursprüngliche Kaufverpflichtung über 15 A320neo-Flugzeuge. Die Auswahl der Triebwerke erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

"Unsere Erhöhung der NEO-Bestellung spiegelt das starke Kundenfeedback wider, das wir seit unserer ursprünglichen Ankündigung über den Kauf von 15 NEO-Flugzeugen im Juli 2012 erhalten haben. Die Erhaltung eines zukunftsorientierten Auftragsbestands an extrem treibstoffeffizienten Flugzeugen der neuesten Generation ist eine natürliche Ergänzung zu unseren umfassenden Sale und Lease Back-Geschäften und anderen Finanzierungskapazitäten. Außerdem sichert dies unsere Position als ein globales, Full-Service-Flugzeugleasingunternehmen", sagte John Higgins, President und Chief Commercial Officer von Avolon.

"Wenn ein dynamisches Leasingunternehmen wie Avolon entscheidet, eine größere Zahl unserer Flugzeuge zu bestellen als ursprünglich geplant, so ist dies eine klare Anerkennung der ausgezeichneten Leistung unserer Produkte", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Wir sind überzeugt, dass die A320neo-Familie, die die höchsten Einsparungen aller Single-Aisle-Flugzeuge bietet, in den nächsten Jahren das Rückgrat der Portfolios von Leasingunternehmen darstellen wird."

Die A320neo mit neuer Triebwerksoption für die A320-Familie soll ab 2015 in Dienst gestellt werden. Mit Triebwerken der neuesten Generation und großen, aerodynamisch optimierten „Sharklets" an den Flügelenden wird sie 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Diese Verringerung des Treibstoffverbrauchs entspricht 1,4 Mio. Litern Treibstoff und reduziert so den Kohlendioxidausstoß pro Flugzeug um jährlich rund 3.600 Tonnen. Die NOx-Emissionen der A320neo liegen um 50 Prozent unter den CAEP/6-Grenzwerten. Zudem erzeugt dieses Flugzeug einen wesentlich leiseren Flugbetrieb.

Die A320-Familie ist die erfolgreichste und modernste Single-Aisle-Flugzeugfamilie: Mehr als 8.900 Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 5.300 an 380 Kunden und Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert. Die A320neo ist zu über 95 Prozent gleich aufgebaut wie die bisherigen Modelle der A320-Familie, bietet jedoch bis zu 500 Nautische Meilen (950 Kilometer) mehr Reichweite bzw. bis zu zwei Tonnen mehr Nutzlast bei vorgegebener Reichweite.

Lufthansa Gruppe mit mehr Passagieren

0

Alle Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe haben im Jahr 2012 ihre Auslastung durch wirksameres und flexibleres Kapazitätsmanagement klar gesteigert / Lufthansa, Germanwings, SWISS und Austrian Airlines beförderten rund 2,5 Millionen Fluggäste mehr als noch vor einem Jahr. Mehr als 103 Millionen Passagiere haben sich im vergangenen Jahr für einen Flug mit den Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe entschieden.

Damit beförderten Lufthansa, Germanwings, SWISS und Austrian Airlines im Zeitraum von Januar bis Dezember rund 2,5 Millionen oder 2,4 Prozent mehr Fluggäste als im Jahr zuvor. Gleichzeitig profitierten alle Gesellschaften von einem flexibleren Kapazitätsmanagement: Bei insgesamt 0,6 Prozent mehr Angebot im Jahr 2012, stieg der Absatz der Passagierfluggesellschaften um 2,2 Prozent. Die Auslastung verbesserte sich konzernweit um 1,2 Prozent auf insgesamt 78,8 Prozent.

Die Lufthansa Passage hatte an der Zahl der beförderten Fluggäste einen Anteil von 74,7 Millionen. Damit entschieden sich 2,4 Prozent mehr Fluggäste für einen Flug mit Lufthansa. Einen Passagierzuwachs gegenüber dem Vorjahr verbuchten die Verkehrsgebiete Nahost/Afrika und Europa. Die Anzahl der Flüge ging um 1,3 Prozent zurück. Das Angebot von Lufthansa wurde, hauptsächlich durch den Einsatz größerer Flugzeuge, um insgesamt 0,2 Prozent erhöht. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, mehr als die zusätzlich angebotenen Sitzkilometer zu verkaufen. Der Absatz erhöhte sich um 1,3 Prozent, so dass sich die Auslastung der Flugzeuge um 0,8 Prozentpunkte auf 78,1 Prozent verbesserte.

SWISS beförderte mit 16,8 Millionen Fluggästen drei Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Den Sitzladefaktor steigerte die Gesellschaft um 1,3 Prozentpunkte auf im Branchenvergleich sehr hohe 82,4 Prozent. Mit Austrian Airlines flogen 11,5 Millionen Fluggäste, eine Steigerung um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Auslastung ihrer Flugzeuge verbesserte die Gesellschaft um 3,8 Prozentpunkte auf 77,5 Prozent.

Das Aufkommen bei Lufthansa Cargo fiel 2012 mit 1,7 Millionen Tonnen beförderter Fracht und Post erwartungsgemäß geringer aus als im Vorjahr. Der Rückgang betrug 8,5 Prozent. Dennoch gelang es der Gesellschaft im Rahmen einer engen Kapazitätssteuerung, die Auslastung der Flugzeuge auf einem unverändert hohen Niveau von 69,6 Prozent zu halten.

 

  Jan – Dez 2012 Jan – Dez 2011 Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Lufthansa Passage1 / Lufthansa Cargo      
Fluggäste in 1.000 74.740 72.981 2,4
Angebotene Sitzkilometer in Mio. 191.735 191.291 0,2
Verkaufte Sitzkilometer in Mio. 149.780 147.869 1,3
Sitzladefaktor in Prozent 78,1 77,3 0,8
Fracht/Post in 1.000 t 1.724 1.885 -8,5
Fracht-Nutzladefaktor in Prozent 69,6 69,5 0,1
SWISS      
Fluggäste in 1.000 16.844 16.361 3,0
Sitzladefaktor in Prozent 82,4 81,1 1,3
Austrian Airlines      
Fluggäste in 1.000 11.467 11.263 1,8
Sitzladefaktor in Prozent 77,5 73,7 3,8
       
Lufthansa Konzern2      
Fluggäste in 1.000 103.051 100.605 2,4
Zahl der Flüge 1.033.588 1.050.728 -1,6

 

1 Inklusive Lufthansa Regional und Germanwings

2 Lufthansa Passage, SWISS (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines, Germanwings

“Reise und Freizeit”-Messe am Flughafen Münster/Osnabrück

0

Vom 25. bis 27. Januar 2013 lädt der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) Interessierte ein, um sich über die aktuellen Trends im Reise- und Freizeitmarkt zu informieren und inspirieren zu lassen. Hier treffen an drei Messetagen Anbieter und Aussteller von Ausflugszielen, Freizeitangeboten und Produkten rund um das Thema Reise und Freizeit zusammen.

Vorgestellt werden Exotische Reiseziele, innovative Ideen für die Freizeitgestaltung und attraktive Ausflugsziele in die Region. Die Messe “Reise & Freizeit” bietet für jeden von Jung bis Alt hierzu umfassende Informationen.

Für alle, die gleich in einen Flieger steigen wollen, bietet OLT Express Rundflüge über das Münsterland an. Buchen kann man die 45-minütigen Flüge für 49 Euro. Gleichzeitig werden für alle, die schon immer wissen wollten, wie hinter den Kulissen des FMO gearbeitet wird, gratis Besucherführungen im Rahmen der Messe angeboten.

Öffnungszeiten der Messe:

Freitag, 25.01.2013, 14:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 26.01.2013, 10:00 – 18:00 Uhr

Sonntag, 27.01.2013, 11:00 – 18:00 Uhr

Flughafen Wien: Modernisierung des Check-in 1 abgeschlossen

Die Modernisierung von Wiens Flughafen-Infrastruktur schreitet auf Hochtouren voran: Airlines aus Check-in 2 ziehen um in Check-in 1 und 1A, der nach Umbauarbeiten geschlossene Check-in 1 ist seit 09. Januar 2013 wieder in Betrieb. Im Check-in 1 werden nun alle Flüge von NIKI und airberlin sowie weiterer Airlines abgefertigt. Im Zuge der Revitalisierung des Gebäudes wurden neue Check-in- und Ticket-Schalter eingerichtet und der gesamte Bereich neu ausgestaltet.

Ebenfalls sind die bisher im Check-in 2 tätigen Fluglinien in den Check-in 1 und 1A übersiedelt. Der Check-in 2 wird nun außer Betrieb genommen, um Arbeiten an der darunterliegenden Gepäcksförderanlage durchzuführen. Ergebnis wird die Verkürzung des Weges für Passagiere von den B- und C-Gates in die zentrale Ankunftshalle sein. Bereits realisiert wurde ein neuer überdachter Passagierweg von der zentralen Ankunftshalle in das Parkhaus 3.

Self-Check-in und exklusiver Parkbereich für airberlin- und NIKI-Kunden

Vor allem NIKI und airberlin Passagieren bringt der modernisierte Check-in 1 mehr Reisekomfort: Auf rund 3.500 m² Terminalfläche stehen künftig rund 44 Check-in-Schalter, davon 30 Check-in-Schalter und 8 Self-Check-in-Automaten für NIKI- und airberlin-Passagiere, zur Verfügung. Neu sind außerdem eine eigene Priority Zone für topbonus Vielflieger. An den Sicherheitskontrollen stehen allen topbonus Platinum-, Gold- und Silver-Kunden Fast Lanes zur Verfügung. Im Check-in 1 finden Reisende zwei Großgepäcksschalter, zwei Zollschalter und ein Kofferträgerservice.

Mit der Wiedereröffnung von Check-in 1 wird auch das unmittelbar nächstgelegene Parkhaus 3 sehr attraktiv: Von dort führt ein kurzer und überdachter Weg direkt in das Terminalgebäude und für Besitzer einer topbonus Platinum, Gold oder Silver-Card wird ein exklusiver Parkbereich bereitstehen. Weitere Airlines, die künftig im Check-in 1 abfertigen, sind: Aegean Airlines, Air France, Finnair, Alitalia, British Airways, China Airlines, Aer Lingus, Iberia, Jat Airways, KLM Royal Dutch Airlines, Tarom, Aeroflot, Turkish Airlines und Transaero Airlines.

Check-in 2 voraussichtlich bis zum Frühjahr 2013 außer Betrieb

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme des neuen Check-in 1 wird die Modernisierung der Terminalinfrastruktur weiter vorangetrieben: Um Verbesserungen bei den Passagierwegen von den Gates B und C in die zentrale Ankunftshalle umsetzen zu können, wurde der Check-in 2 nun außer Betrieb genommen. Mit dem Abbau der darunterliegenden Gepäckssortieranlage entsteht ein direkterer und kürzere Weg von den B- und C-Gates in die zentrale Ankunftshalle im Check-in 3. Bisher führt der Fußweg für ankommende Passagiere durch die alte Gepäcksausgabehalle.

Aller Voraussicht nach werden diese Arbeiten im Frühjahr 2013 abgeschlossen sein. Parallel dazu wird am Konzept für die Neugestaltung von Check-in 2 gearbeitet, eine Entscheidung dazu wird im ersten Halbjahr 2013 erwartet. Folgende Airlines fertigen ab heute im Check-in 1A ab: Air Baltic, Belle Air Europe, Easyjet Airlines, Free Bird Airlines, Germanwings, Intersky, Jet2.com Air services, Norwegian, Ostfriesische Lufttransport GmbH, Pegasus Airlines, Peoples Viennaline, RAK Airways, Skyworkairlines, Sunexpress, Syrianair, Transavia Holland, Tuifly.com, Vueling Airlines S.A. und WDL Flugdienst.

Wankelmotor bei Diamond Aircraft getestet

Am 08. Januar 2013 wurde der AE80R, an dessen Entwicklung zweieinhalb Jahre gearbeitet wurde, erfolgreich auf dem Austro Engine Motorenprüfstand getestet. Der vibrationsfreie Motor wird fertig 27 kg wiegen und 80 PS (58 Kw) leisten.

Der Motor wurde entwickelt um kleine bemannte und unbemannte Flugzeuge anzutreiben. Laut Christian Dries, Geschäftsführer und Eigentümer von Diamond Aircraft, hat der AE80R das Potential zu einem führenden Motor im gewichtssensiblen Markt der Leicht- und Ultraleichtflugzeuge zu werden. „Der Motor ist vibrationsfrei und daher ideal, um unbemannte Flugzeuge mit extrem empfindlicher Ausrüstung anzutreiben“, fügt er hinzu.

Weniger Verbrauch  – Bei Öl und Treibstoff

Der neue Antrieb hat kein Verlustschmierungssystem mehr, wie der AE50R (55 PS Wankeltriebwerk von Austro Engine), und daher einen äußerst geringen Ölverbrauch. Eine duale volldigitale Triebwerksregelung (FADEC – Full Authority Digital Engine Control) steuert die zweifach redundante Treibstoffeinspritzung und wird dadurch den Treibstoffverbrauch auf dem niedrigst möglichen Stand halten.

airberlin zur erneut verschobenen Eröffnung des BER

0

airberlin zeigt sich enttäuscht über die neue Verschiebung des Eröffnungstermins für den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg BER. Dies geht zu Lasten aller Fluggäste und der Fluggesellschaften. airberlin hatte bereits mehrfach darauf gedrungen, einen verlässlichen und damit planbaren Eröffnungstermin genannt zu bekommen. Die erneute Verschiebung bedeutet für alle Fluggäste eine anhaltend unbefriedigende Situation.

Aufgrund der erneuten Verschiebung erwartet airberlin von der Flughafengesellschaft, dass jetzt in Tegel alles getan wird, um dort einen noch besseren Standard zu erreichen. airberlin selbst betreibt einen erheblichen Aufwand zur Steuerung der gestiegenen Gästezahlen am alten Flughafen und wird auch weiterhin alles tun, um die Auswirkungen für ihre Gäste so gering wie möglich zu halten.

Zusätzliches Servicepersonal wird den airberlin Gästen am Flughafen Tegel auch künftig zur Verfügung stehen und für einen möglichst reibungslosen Ablauf sorgen. Als Marktführer in der Hauptstadt will airberlin ihre Stellung ausbauen, kontinuierlich wachsen und das Drehkreuz mit internationalen Langstrecken weiter aufbauen. airberlin setzt weiterhin auf den BER.

Austrian Airlines: Fliegen in neuer Langstrecken-Kabine

0

Nach erfolgreichem Testflug und der Genehmigung der Behörden startete heute Abend das erste Austrian Langstrecken-Flugzeug vom Typ Boeing 777 unter der Kennung OE-LPD mit der komplett neuen Langstrecken-Kabine zu seinem Erstflug. Der Flug mit der Flugnummer OS45 hob um 20:45 Uhr von Wien nach Malé, der Hauptstadt der Malediven, ab und dauert laut Plan acht Stunden und 40 Minuten.

In der Economy Class können die Passagiere auf Langstreckenflügen nun einen ganz neuen Sitzkomfort genießen. In der Business Class überzeugen die neuen Sitze mit intuitiver Bedienung, einer Massagefunktion sowie zusätzlichem Stauraum. Ein herausragender Liegekomfort ergibt sich dadurch, daß die Sitze mit einem innovativen Luftkissensystem ausgestattet sind und sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen.

Das neue Bord-Entertainment-System bietet eine Vielzahl von aktuellen Filmen und ermöglicht Bordunterhaltung nonstop. Wie gewohnt wird es auch weiterhin den preisgekrönten DO & CO Service mit einem Koch an Bord geben.

90 Mio. Euro-Investition in Flugzeuge

Austrian Airlines CCO Karsten Benz dazu: „Komfort und Service stehen für Austrian Airlines an erster Stelle. Mit der neuen Langstrecken-Kabine bieten wir ein perfekt auf die Wünsche unserer Kunden abgestimmtes Produkt an. Wir investieren dabei über 90 Millionen Euro in unsere Flugzeuge.“

Austrian Airlines rüstet die gesamte Langstrecken-Flotte, vier Flugzeuge vom Typ Boeing 777 und sechs Boeing 767, schrittweise um. In der Langstrecke von Austrian Airlines reisen jedes Jahr rund 1,1 Millionen Kunden auf 5.500 Flügen.

Die Neuen Business Class Sitze im Überblick

• Horizontale Liegefläche von knapp zwei Metern Länge

• Innovatives Luftkissensystem für höchsten Sitz- und Liegekomfort

• Mehr Platz im Schulterbereich in der Liegeposition durch versenkbare Armlehnen

• Großzügige Ablagen und zusätzliche Staufächer direkt am Sitz

• Entertainment-System mit größeren Monitoren: Economy Class: 9 Zoll statt bisher 6,5 bis 9 Zoll (je nach Flugzeugtyp), Business Class: 15 Zoll statt bisher 5 bis 10,4 Zoll (je nach Flugzeugtyp)

Die neue Kabine auf der Boeing 777 bietet Platz für insgesamt 308 Passagiere: 260 in der Economy Class und 48 in der Business Class.

Infokioske geben Passagieren Orientierung am Frankfurter Flughafen

Passagiere, Abholer und Besucher können sich am Frankfurter Flughafen künftig noch einfacher orientieren: Die Fraport AG stellt derzeit in beiden Terminals rund 90 neue, so genannte Infokioske auf, die mit dem zentralen Informationssystem des Flughafens verbunden sind und einen schnellen und einfachen Zugriff auf alle flugrelevanten Informationen ermöglichen.

Die Infokioske der neuen Generation sind mit Barcode-Scannern ausgestattet. Wenn Passagiere ihre Bordkarte vor das Lesegerät halten, zeigt ihnen das Gerät auf einem Terminalplan automatisch den schnellsten Weg zu ihrem Gate an und informiert darüber hinaus beispielsweise über den aktuellen Status des Fluges oder Änderungen bei Abflug-Zeit und -Gate. Die Geräte lassen sich über große Touch-Screens einfach bedienen. Deren Anzeige ist höhenverstellbar und passt sich so der Größe des Benutzers an.

Die Infokioske sind Teil des Serviceprogramms „Great to have you here!“, mit dem die Fraport AG seit rund zwei Jahren das Abfliegen, Ankommen und Umsteigen am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz noch einfacher, schneller und komfortabler gestalten will.

Hamburg Aviation Conference: Luftfahrtindustrie an ihren Grenzen?

Die Luftfahrtbranche erlebt derzeit turbulente Zeiten. Viele Airlines sind ins Straucheln geraten. Das gilt auch für traditionsreiche Airlines, von denen einige ihren Flugbetrieb einstellen mussten. Mit Hilfe von Luftfahrtexperten und branchenfremden Vordenkern gehen die rund 200 Teilnehmer der Hamburg Aviation Conference der Frage nach, ob die Luftverkehrswirtschaft in ihrer derzeitigen Struktur ihre Grenzen erreicht hat und welche Wege die Unternehmen einschlagen müssen, um auch künftig profitabel zu sein.

Viele der Top-Fluggesellschaften suchen nach neuen Geschäftsmodellen, um wirtschaftlich bleiben zu können. Hohe Kerosinpreise und zusätzliche Abgaben belasten die Unternehmen. Gleichzeitig erlebt die internationale Luftfahrt eine so starke Nachfrage wie noch nie zuvor. Der Wunsch nach Mobilität steigt überall auf der Welt.

Insbesondere die Schwellenländer in Asien sind ein Wachstumsmarkt für den Luftverkehr. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen der Passagiere stark gewandelt: Sie setzen individualisierte Angebote seitens der Fluggesellschaften voraus und zeigen eine zunehmende Preissensibilität.

Low Cost Airlines machen Druck

„Der Aufstieg der Low Cost Airline hat großen Druck auf traditionelle Fluggesellschaften ausgeübt, sich entweder anzupassen oder zu sterben“, sagt Montie Brewer, Mitglied im Board of Directors der Fluggesellschaft Aer Lingus sowie im Konferenzbeirat der Hamburg Aviation Conference. „Und es gibt eine Menge Anpassung und jede Menge Druck zu Veränderungen.“ Auf der Konferenz beleuchten Experten, wie die Luftfahrtunternehmen alte Strukturen aufbrechen und neue Wege einschlagen können. Eine entscheidende Rolle nimmt dabei die wachsende Rolle der mobilen Kommunikation für die Beziehung zwischen Airlines und Passagieren ein.

Internet erfordert andere Kundenbeziehung

 „Wenn eine Airline nicht über Wege verfügt, ihre Online-Beziehung zu ihren Kunden auch über mobile Geräte zu pflegen, dann wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit diese Kunden verlieren“, sagt Montie Brewer. „Die Fluggesellschaften kämpfen bereits seit geraumer Zeit damit, die Hoheit über ihre Kundenbeziehungen zu behalten. Für sie liegt die Herausforderung darin, die Kunden zuerst zu binden und sie sich nicht durch andere Unternehmen wegnehmen zu lassen.“

Der erfahrene Airline-Manager und ehemalige Präsident von Air Canada sieht die europäische Luftfahrtindustrie durch das Wachsen des Anteils der Low-Cost-Airlines an einem Scheideweg: „Sie sollte aus den Fehlern lernen, die in den USA und auch in anderen Branchen gemacht wurden.“

Erfahrenen Manager referieren

Als Redner auf Hamburg Aviation Conference werden dieses Jahr u. A. erwartet: Christoph Müller, CEO der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus, Rachel Kentleton, Head of Investor Relations bei Easy Jet, Dr. Mairead Brady, Dozentin an der School of Business, Trinity College Dublin, und Jeffrey O’Rourke, CEO von Ink, einem der größten Verlage für Bordmagazine. Außerdem werden u. a. Vertreter von Google Travel und Marks & Spencer erwartet, die einen branchenübergreifenden Blick präsentieren.

Die Luftfahrttagung findet vom 13. bis 15. Februar 2013 im Hotel Sofitel Alter Wall statt. Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch, Simultanübersetzung ist vorhanden. Die Hamburg Aviation Conference findet seit 1999 jährlich statt. Hamburg Airport zeichnet für die Konferenz verantwortlich.

Boeing startet 2013 mit Auftragsrekord

Boeing verbuchte im Jahr 2012 insgesamt 1.203 Nettobestellungen für kommerzielle Flugzeuge – die zweitgrößte Anzahl in der Unternehmensgeschichte. Mit 601 Auslieferungen lieferte das Unternehmen zudem die meisten Flugzeuge seit 1999 aus. Am Jahresende verzeichnete Boeing einen Auftragsbestand von 4.373 kommerziellen Flugzeugen – so viele wie niemals zuvor.

„Unsere Mitarbeiter haben die Herausforderung gemeistert, mehrere Steigerungen der Produktionsraten im Jahr 2012 durchzuführen – eine eindrucksvolle Leistung", so Ray Conner, President und CEO, Boeing Commercial Airplanes. „Die Steigerung unserer Auslieferungen um 26 Prozent hat es uns ermöglicht, mehr Flugzeuge an unsere Kunden zu übergeben und unsere Kundenbasis auf der Grundlage der besten Produkte und des besten Services zu erweitern."

Verkaufsschlager B737 mit 10.000. Bestellung

Das 737-Programm verbuchte mit 1.124 Nettobestellungen mehr Bestellungen in einem einzelnen Jahr, als alle anderen Boeing Modelle zuvor in einem Jahr. Die 737 MAX – die Variante mit neuen Triebwerken des Verkaufsschlagers 737 – verbuchte 914 dieser Bestellungen. Damit liegen für die 737 MAX insgesamt 1.064 Bestellungen vor.

Die Next-Generation 737 hat außerdem mit 415 Auslieferungen an Kunden weltweit einen neuen Jahresrekord erzielt. Das 737-Programm konnte 2012 auch die 10.000ste Bestellung feiern. Boeing hat seine Führungsposition im Marktsegment der Großraumflugzeuge 2012 weiterhin behauptet. Das Jahr begann mit der 787 Dream Tour über fünf Kontinente und endete im Dezember mit 11 Auslieferungen der 787 an sieben Kunden. Bis heute wurden von den 787-Flugzeugen 49 an acht Kunden ausgeliefert.

Die 777 verzeichnete 83 Auslieferungen und 68 Nettobestellungen im Jahr 2012. Zudem feierte die 777 im Jahr 2012 die 1.000ste Auslieferung seit dem Start des Programms. Die 777 erzielt weiterhin hohe Anerkennung von Passagieren und erhielt drei renommierte Auszeichnungen, bei denen Geschäftsreisende abstimmten. Die 747-8 Intercontinental und der 747-8 Frachter verzeichneten insgesamt 31 Auslieferungen im Jahr 2012. Die 747-8 Flugzeuge erweisen im Betrieb die erwartete Performance und erhielten positive Bewertungen von den Kunden.

2013 kommen B787-Varianten in Testphase

„Mit Blick auf das Jahr 2013 konzentrieren wir uns darauf, die Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden zu erfüllen, indem wir die Produktionsraten erhöhen und Produkte und Dienstleistungen von hoher Qualität und Zuverlässigkeit liefern”, sagte Conner. „Wir werden zudem die 787-9 in die Produktions- und Flugtestphase überleiten sowie eng mit unseren Kunden, die so viel zu unserem Erfolg beitragen, zusammenarbeiten, um die 787-10X und die 777X weiter zu definieren.”

Die Bestellungen, Auslieferungen und der Auftragsbestand nach Programm mit Stand 31. Dezember 2012 im Einzelnen:

Flugzeugfamilie Bruttobestellungen Nettobestellungen Auslileferungen Auftragsbestand
737 1.184 1.124 415 3.074
747 7 1 31 67
767 32 22 26 68
777 75 68 83 365
787 50 -12 46 799
Gesamt 1.339 1.203 601 4.373

 

Diamond DA40 XLS ist „Flugzeug des Jahres 2012″

0

Diamond Aircraft verkündet mit Stolz, dass mit der DA40 XLS neuerlich eines seiner Produkte vom amerikanischen Magazin „Aero News Network“ zum „Flugzeug des Jahres“ gewählt wurde. Die DA40 XLS ist die amerikanische Variante der DA40, die mit Lycoming Motoren anstatt der AE300 Motoren von Austro Engine betrieben wird.

Aero News Network (ANN) erklärte dazu Anfang Januar: „Die Diamond Aircraft DA40 XLS – ein außergewöhnliches Flugzeug der Allgemeinen Luftfahrt mit einer der bemerkenswertesten Sicherheitsstatistiken in letzter Zeit. Mit einem modernen Glascockpit und digitalem Autopiloten, hat die 278 km/h schnelle DA40 XLS eine Reichweite von 1334 km bei 75 % Leistung und einem Verbrauch von 38 l/h – und auch kein Problem mit 20 Knoten Seitenwind."

Auch machen "Vorzügliche Handhabung, exzellentes Verhalten im Langsamflug, phänomenale Aufprallsicherheit" sowie "außergewöhnliche Sichtverhältnisse im Cockpit und ein anmutiges Design" die DA40 XLS zum Gewinner.

Laut ANN trägt neben der Maschine selbst auch das Unternehmen Diamond Aircraft maßgeblich dazu bei, dass dieses Flugzeug sich besonders von seinen Konkurrenten abhebt: „Diamond Aircraft ist eines der wenigen Unternehmen, dem wir vertrauen können […] und das ist ein beruhigender Gedanke, wenn du für dich selbst und drei Personen bei einem Ausflug mit dem Flugzeug die Verantwortung trägst.“

10 Flugzeuge der A320neo-Familie für Middle East Airlines

Middle East Airlines – Air Liban (MEA), die nationale Fluggesellschaft des Libanons, hat einen festen Auftrag über zehn Flugzeuge der A320neo-Familie (fünf A321neo und fünf A320neo) unterzeichnet. Dieser Auftrag folgt der am 12. Juli 2012 angekündigten Grundsatzvereinbarung (MoU). Die Entscheidung über den Triebwerkstyp für die Flugzeuge wird von der Airline noch bekannt gegeben.

„Die A320neo-Familie von Airbus ist die ideale Wahl für eine Fluggesellschaft wie Middle East Airlines“, sagte Mohamad El Hout, Chairman-Director General von MEA. „Ein Flugzeug, das Treibstoffeinsparungen, hohe Zuverlässigkeit und ein modernes und komfortables Kabinendesign bietet, ist eine solide Investition für jede Airline.“

John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. „Wir sind überzeugt, dass die A320neo-Familie als besonders sparsame Single-Aisle-Flugzeugfamilie hält, was sie verspricht. Wir freuen uns, dass MEA in den vollen Genuss aller Vorteile kommen wird, die dieses Flugzeug bietet.“ MEA betreibt mit bisher vier A330-200, vier A321 und zehn A320 eine der modernsten Flotten im Nahen Osten.

15 Prozent weniger Treibstoff – Volles Auftragsbuch

Die A320neo mit neuer Triebwerksoption "neo" (new engine option) für die A320-Familie soll ab 2015 in Dienst gestellt werden. Mit Triebwerken der neuesten Generation und großen, aerodynamisch optimierten „Sharklets“ an den Flügelenden wird sie 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Diese Verringerung des Kraftstoffverbrauchs entspricht 1,4 Mio. Litern Treibstoff – dem Verbrauch von 1.000 Mittelklassefahrzeugen – und reduziert zudem den Kohlendioxidausstoß pro Flugzeug um jährlich rund 3.600 Tonnen pro Flugzeug.

Airbus hat seit der Einführung der A320neo-Familie im Jahr 2010 schon jetzt mehr als 1.600 Festbestellungen für diese Baureihe entgegengenommen, die sich damit schneller verkauft als jedes andere Verkehrsflugzeugprogramm zuvor.

Damit bleibt die A320-Familie die erfolgreichste und modernste Single-Aisle-Flugzeugfamilie. Mehr als 8.800 Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 5.300 an 380 Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert.

Gepäckversteigerung bei Condor

0

Liegengebliebene und verlorene Gepäckstücke bei Condor-Flügen werden am Freitag, den 11. Januar 2013 in der Stadthalle in Langen für den guten Zweck versteigert. Ab 12:00 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, die Gepäckstücke wie Koffer, Reisetaschen oder Rucksäcke zu besichtigen und sie im Rahmen der Auktion ab 14:00 Uhr zu ersteigern. Der Erlös wird vollständig an die Initiative ConTribute gespendet, in der die Ferienfluggesellschaft ihr soziales Engagement gebündelt hat.

„Mit dieser Aktion sammeln wir Gelder für Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche oder zur Unterstützung bei Naturkatastrophen, mit denen wir rund um den Globus helfen können“, so Uwe Balser, Geschäftsführer Operations der Condor Flugdienst GmbH. „Wir freuen uns, dass wir diese Aktion gemeinsam mit dem Auktionshaus Wendt auch in diesem Jahr wieder umsetzen konnten.“

Kameras, Taschen, Telefone und Überaschungsboxen

Zu den Fundstücken zählen Koffer, Taschen, Sonnenschirme und Kinderwagen, aber auch elektronische Geräte wie Mobiltelefone, MP3-Player, Kameras oder Spielekonsolen kommen unter den Hammer. Dieses Jahr gibt es dabei erstmalig sogenannte „Überraschungsboxen“, in die Einzelfundsachen in einer bunten Mischung zusammengepackt wurden. Überraschungen sind dabei garantiert.

Bei den Fundsachen handelt es sich um Gepäck aus dem Zeitraum Januar bis September 2012. Die Fundstücke wurden in der Zwischenzeit im Zollgepäcksammellager unter Zollverschluss gelagert. Im vergangenen Jahr erzielte die Kofferversteigerung einen Erlös von knapp 10.000 Euro, die der Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen – Wings of Help e.V. zur Verfügung gestellt wurden.

Unterstützung für Projekte in Condors Zielregionen

Dieses Mal kommt das Geld ConTribute zu Gute. Die Initiative unterstützt vor allem Projekte an Standorten und in Zielgebieten von Condor. Dabei konzentriert sie sich auf Kinder und Jugendliche, Hilfe bei Naturkatastrophen, Nachhaltigkeit und kulturellen Austausch.

Die Condor Flugdienst GmbH, eine 100prozentige Tochter von Thomas Cook, Condor ist die beliebteste Airline der Deutschen: Bei einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ) im Dezember 2012 wurde Condor Testsieger und als einzige Airline mit dem Siegel „sehr gut“ bewertet. Die Airline fliegt ihre Gäste seit 1956 an die schönsten Ferienziele der Welt. Sie ist  einem der weltweit führenden Reiseveranstalter.

Die Flotte der Ferienfluggesellschaft besteht aus 38 modernen und umweltfreundlichen Flugzeugen: Zwölf Airbus A320, einem Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300. Alle Boeing-Flugzeuge werden von der Condor Technik GmbH gewartet, die Wartung der Airbus-Flotte führt die Condor Berlin GmbH durch. Beide sind 100prozentige Töchter der Condor Flugdienst GmbH.

airberlin reduziert Kapazität und erhöht Auslastung in 2012

airberlin hat im Jahr 2012 die Auslastung im Jahresvergleich um 1,6 Prozentpunkte auf 79,80 Prozent erhöht und konnte damit mehr Fluggäste pro Flug an Bord begrüßen. Im gesamten Jahr 2012 reduzierte airberlin gezielt die Kapazität durch Streichung unrentabler Strecken und optimierte Frequenzanpassungen um 7,4 Prozent im Jahresvergleich.

Die Auslastung stieg an, da airberlin im Jahr 2012 insgesamt 33.346.495 Fluggäste und damit nur 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr an Bord begrüßte (2011: 35.300.209 Fluggäste). Im Dezember 2012 hat airberlin die Auslastung im Jahresvergleich um 3,1 Prozentpunkte gesteigert.

Die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands reduzierte im Dezember die Kapazität im Jahresvergleich um 12,1 Prozent auf 2.375.083 Sitzplätze. Gleichzeitig beförderte airberlin im Dezember 2012 1.848.313 Fluggäste und damit nur 8,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Auslastung der Flüge erhöhte airberlin dadurch im Dezember 2012 auf 77,82 Prozent.

 

 

  Dezember 2012 Dezember 2012 kumuliert
Kapazität 2.375.083 (-12,1 %) 41.788.847 (-7,4 %)
Passagiere 1.848.313 (-8,5 %) 33.346.495 (-5,5 %)
Auslastung in % 77,82 (+3,1 PP) 79,80 (+1,6 PP)

 

Mars500-Astronauten: Wertvolle Erkenntnisse über menschliches Leben

0

205 Tage lang verordnete Jens Titze, Professor für Elektrolyt- und Kreislaufforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg mit seinem Team den Mars500-Probanden 2011 während des virtuellen Flugs zum Mars einen strengen Speiseplan. Mal gab es viel, mal gab es wenig Salz in den ausgewählten Nahrungsmitteln. Das unerwartete Ergebnis der bisher längsten Natrium-Stoffwechselstudie: Die Annahme der Ärzte, der menschliche Körper würde das Speisesalz innerhalb von 24 Stunden wieder ausscheiden, ist falsch.

Der Mensch speichert stattdessen das Salz über einen längeren Zeitraum hinweg und gibt es dann wieder frei – für die medizinische Untersuchung und Betreuung von Patienten eine wichtige Erkenntnis. "Wir waren sehr überrascht, dass der Körper beim Salzhaushalt einem mehrtägigen Biorhythmus folgt. Die in unserer täglichen Praxis übliche 24-Stunden-Urinuntersuchung reicht anscheinend nicht aus, um sicher abschätzen zu können, wieviel Salz ein Mensch gegessen hat", sagt Mediziner Titze.

Salz bleibt zunächst im Körper

Titzes Untersuchung gehört zu den elf deutschen Experimenten, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift "Cell Metabolism" veröffentlicht.

"Das ist ein kritischer Befund, weil das grundsätzliche Verständnis des Salzhaushalts in der Medizin auf der Idee beruht, dass das Salz in unserer Nahrung sehr rasch über den Urin ausgeschieden wird. Dadurch soll der Salzgehalt des Körpers immer konstant gehalten werden, um so den Blutdruck zu kontrollieren", sagt Titze. "Jetzt finden wir bei Mars500 heraus, dass der Mensch stattdessen ganz unabhängig von der Nahrungszufuhr über Wochen und Monate rhythmisch Salz einlagert und wieder freigibt – ganz ohne Änderung des Blutdrucks." Bereits in den 90er Jahren wurden erste Isolationsexperimente zu diesem Thema durchgeführt – deren Annahmen finden jetzt durch Mars500 ihre Bestätigung.

Definierte Lebensbedingungen im Raumschiff

Um diesen unerwarteten Rhythmen auf die Spur zu kommen, mussten die Probanden jeden Tag einen genau vorgeschriebenen Speiseplan befolgen, jeden Tag 24 Stunden den Urin sammeln – und das über Monate hinweg. Bereits 2009 hatte Titze während des Vorläuferexperiments, bei dem Probanden 105 Tage in Isolation verbrachten, Daten gesammelt.

Neben den Europäern Oliver Knickel, Cyrille Fournier, Diego Urbina und Romain Charles beteiligten sich auch fünf Russen und ein Chinese an dem deutschen Experiment. "Wir sind den Probanden sehr dankbar, dass sie so diszipliniert und genau mitgearbeitet haben", betont Titze. Bisher hatten Mediziner nicht die Möglichkeit, den Salzhaushalt eines Menschen über einen längeren Zeitraum exakt zu untersuchen.

"Unter Alltagsbedingungen kann überhaupt nicht erfasst werden, wie viel Salz ein Mensch über Wochen und Monate zu sich genommen hat." Im simulierten Raumschiff der Mars500-Crew hingegen kannten und kontrollierten Titze und sein Team um Natalia Rakova, Kathrin Jüttner und Friedrich Luft die Lebensbedingungen der Probanden.

"Wir konnten alle anderen Komponenten konstant halten und veränderten nur den Salzgehalt der Nahrung." Mit zunehmender Dauer des Experiments reduzierten die Wissenschaftler die Kochsalzzufuhr von zunächst zwölf auf neun und anschließend auf sechs Gramm täglich. In dem gesammelten Urin analysierten sie dann Kochsalzgehalt sowie die Hormone Aldosteron und Cortisol.

Neue Funktion der Hormone – Niere allein ist es nicht

Die Ergebnisse überraschten die Wissenschaftler selbst: Der Körper scheidet das aufgenommene Kochsalz in einem Wochenrhythmus aus. Zudem speichert er ganz unabhängig von der Kochsalzzufuhr über Monate hinweg Natrium und setzt es wieder frei. Die beiden Hormone Aldosteron und Cortisol scheinen bei der Regulation dieser Rhythmik eine wichtige Rolle zu spielen.

Bisher gingen die Mediziner allerdings davon aus, dass sie eine ähnliche Wirkung haben – die Daten der Mars500-Studie hingegen zeigen, dass die beiden Hormone langfristig wie Gegenspieler mit der Einlagerung und Ausscheidung von Natrium verknüpft sind. "Damit wird klar, dass nicht allein das Ausscheidungsorgan Niere mit der Regulation des Salzgehaltes beschäftigt ist, sondern auch andere und bisher nicht beachtete Körpergewebe beteiligt sind."

Mit den neuen Erkenntnissen tauchen aber auch neue Fragen auf, auf die die Wissenschaftler in Zukunft eine Antwort finden müssen. Warum, wo und wie lagert der Körper Natrium ein? Wieso funktioniert das Hormon Cortisol genau entgegengesetzt zu den bisherigen Annahmen? Und haben Frauen denselben Salzhaushalt wie Männer? In der anderthalbjährigen Studie nahmen nur Männer teil – vergleichbare Daten zu den Reaktionen des weiblichen Körpers fehlen. "Wenn wir uns vom ersten Schreck über die unerwarteten Befunde erholt haben, werden wir diese Fragen angehen", sagt Titze. Eine bestehende Annahme konnte sein Team während Mars500 immerhin bestätigen: Weniger Kochsalz in der Nahrung senkte den Blutdruck, auch bei den gesunden Marsonauten.

Salzhaushalt: Wertvolle Erkenntnisse fürs irdische Leben

Während des simulierten Flugs zum Roten Planeten lieferten die sechs Probanden Daten für zahlreiche Experimente, darunter elf in Deutschland durchgeführte Studien. Wie wirken sich Stress und Isolation auf den Menschen aus? Wie entwickeln sich die Beziehungen innerhalb von Gruppen, die über eine so lange Zeit in der Isolation leben? Welche Faktoren haben einen Einfluss auf den Blutdruck? Welche Konzepte zum körperlichen und geistigen Training erhalten die Leistungsfähigkeit unter extremen Bedingungen am besten?

"Die Forschung für die Raumfahrt bietet auch die Gelegenheit, Erkenntnisse für den Alltag auf der Erde zu gewinnen", betont Dr. Peter Gräf, deutscher Projektleiter für die Mars500-Mission. "Die einzelnen Projekte helfen zu verstehen, wie der menschliche Körper funktioniert und leisten so maßgebliche Beiträge für die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit nicht nur der Astronauten, sondern auch des Menschen in der mobilen und alternden Gesellschaft auf der Erde."

Für einen Flug zum Mars hat sich herausgestellt: Das Zusammenspiel einer Crew während der langen Isolation könnte gut funktionieren. Für die Medizin hat die Mission unter anderem ergeben, dass die bisher übliche Untersuchung zum Salzhaushalt des Menschen nicht ausreicht. Und noch ein erstaunliches Ergebnis hat der simulierte Flug durchs All gebracht: Der Mensch und die Blaualge sind so weit nicht voneinander entfernt – denn die Blaualge hat ebenfalls einen mehrtägigen Rhythmus für die Ausscheidung von Salz. "Zumindest sind wir beruhigt, dass solche Rhythmen auch in anderen Organismen bis hin zu einzelnen Zellen gefunden wurden", sagt Mediziner Titze.

Beechcraft Augsburg Cirrus CAPS(TM) Service Center

Die Beechcraft Vertrieb und Service GmbH hat sich für die Durchführung von CAPSTM-Überholungen qualifiziert. Das Unternehmen gehört damit zum Cirrus Netzwerk von 5 ausgewählten Europäischen Cirrus Service Centern, die diesen speziellen Instandhaltungs-Service bieten können.

 

Das CAPSTM– Fallschirmsystem (Cirrus Airframe Parachute System) als regulärer Ausrüstungsbestandteil in jedem Cirrus-Flugzeug muss alle 10 Jahre ausgetauscht und neu gepackt werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Fallschirmsystem wurde dafür konzipiert, die Insassen im Notfall durch langsames Zu-Boden-Gleiten des Flugzeuges zu schützen.

Fallschirm fachgerecht instandgehalten

Beechcraft Augsburg als qualifiziertes CAPSTM Service Center erfüllt alle Anforderungen, die das technisch anspruchsvolle CAPSTM stellt: Benötigt werden spezielle Lizenzen, regelmäßige Schulungen, ein qualifiziertes Lager und die Genehmigung Gefahrgut zu versenden und zu erhalten. Eine Lizenz für die Flugzeugzelle und das Triebwerk allein reicht nicht aus, um das Cirrus-Fallschirmsystem instandzuhalten. Zur Zeit sind alle Cirrus-Modelle aus den Jahren 1999/2000 (Seriennummern 1005 – 1102) von der Fallschirmaustausch- und Instandhaltungsregelung betroffen.

10. ReiseSuperMarkt am Düsseldorfer Flughafen

Beim ReiseSuperMarkt am Flughafen Düsseldorf International präsentieren Fluggesellschaften, Touristikveranstalter und Reisebüros das Thema Urlaub in all seinen Facetten. Als Drehkreuz in die ganze Welt bietet der Airport der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt die ideale Plattform für solch ein Event. Das zeigen die Besucherzahlen: Rund 80.000 Gäste nehmen jährlich an der Reise- und Erlebnismesse im Flughafenterminal teil.

Am Samstag und Sonntag, 06. und 07. April, findet die Veranstaltung nun bereits zum zehnten Mal statt. Die Planungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Interessierte Unternehmen können sich noch dafür anmelden und sich mit einem eigenen Stand, als Sponsor eines spannenden Bühnenprogrammpunkts oder eines Gewinnspiels einem breiten Publikum präsentieren.

Seit seiner Einführung im Jahr 2003 hat sich der ReiseSuperMarkt zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender von Düsseldorf International entwickelt. Der Flughafen stellt dabei als Gastgeber die Infrastruktur zur Verfügung, kümmert sich um eine reichweitenstarke Kommunikation und Werbung und erstellt ein interessantes Rahmenprogramm. Eines der bisherigen Highlights war beispielsweise, als der ehemalige Olympionike „Eddy the Eagle“ mitten im Terminal von einer Skisprungschanze mit echtem Schnee absprang.

Gewässerforschung: Mit Ultraleicht-Flugzeugen über dem Genfersee

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat eine auf ein Jahr befristete Bewilligung für Flüge mit zwei Ultraleicht-Flugzeugen (UL) über dem Genfersee erteilt. Die Bewilligung steht im Zusammenhang mit dem Wissenschaftsprojekt «Léman-Baïkal», welches von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) zusammen mit mehreren russischen Forschungsinstituten durchgeführt wird.

Das Projekt «Léman-Baïkal» ist Teil eines wissenschaftlichen Kooperationsprogramms zwischen der EPFL und verschiedenen russischen Hochschuleinrichtungen. Diese Partnerschaft bezweckt in erster Linie die Entwicklung neuer Untersuchungsverfahren und den Vergleich limnologischer Daten über den Genfer- und den Baikalsee.

Im Hinblick auf die Durchführung dieser wissenschaftlichen Studie hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Flüge mit zwei Ultraleicht-Flugzeugen (UL) vom Typ Tanarg 912S über dem Genfersee bewilligt. Die Bewilligung gilt für den Sektor zwischen dem schweizerischen und dem französischen Ufer und zwischen Montreux und Nyon.

Der Einsatz von Ultraleicht-Flugzeugen im Rahmen des Forschungsprojekts ist nötig, weil nur solche Luftfahrzeuge in der Lage sind, die erforderlichen Messinstrumente aufzunehmen und den See sowohl in hoher als auch in niedriger Flughöhe sowie mit geringer Geschwindigkeit zu überfliegen. Die Bewilligung ist auf ein Jahr befristet und auf Werktage beschränkt. Sie kann bei Bedarf verlängert werden.

Schweizer Bundesrat: Staatsvertrag mit Deutschland im Parlament

0

Der Bundesrat hat die Botschaft zum Flugverkehr-Staatsvertrag mit Deutschland verabschiedet und an das Parlament weitergeleitet. Der Vertrag sieht keine zahlenmässige Beschränkung der Nordanflüge vor, garantiert Deutschland am frühen Abend aber längere anflugfreie Zeiten. Damit wird die südbadische Bevölkerung deutlich entlastet.

Der Bundesrat erachtet den Staatsvertrag als akzeptablen Kompromiss: Die Schweiz erhält damit Rechtssicherheit und der Flughafen Zürich kann sich moderat weiterentwickeln. Der Staatsvertrag zum Flugverkehr sieht vor, dass Deutschland auf eine Begrenzung der Flugbewegungen über seinem Territorium verzichtet, an Werktagen morgens eine halbe Stunde früher wieder Nordanflüge zulässt und grundsätzlich einen satellitengestützten gekrümmten Nordanflug akzeptiert, der ausschliesslich über Schweizer Gebiet führt.

Änderungen bei Sperrzeiten und Flugrouten

Zudem gilt eine Übergangszeit bis zum Inkrafttreten aller Elemente des Vertrags. Die Schweiz garantiert Deutschland im Gegenzug längere anflugfreie Zeiten: Der Flughafen Zürich darf gemäß Klausel unter der Woche von 18.00 bis 6.30 Uhr nicht mehr von Norden angeflogen werden, am Wochenende von 18.00 bis 9.00 Uhr. Damit wird die südbadische Bevölkerung deutlich entlastet. Ab 2020 müssen rund 25.000 bisher über den Norden geführte Flüge über eine andere Route zum Flughafen Zürich geleitet werden. Ausserhalb der Sperrzeiten kann sich die Zahl der Anflüge gemäß dem Verkehrsaufkommen bewegen. Damit bleibt eine moderate Entwicklung des Flughafens möglich.

Die betriebliche Umsetzung des Staatsvertrags wird im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) festgelegt. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat Anfang Oktober eine Reihe möglicher Betriebsvarianten vorgestellt und diese bei den betroffenen Kantonen, dem Flughafen Zürich und der Flugsicherung Skyugide zur Beratung vorgelegt. Entscheidende Kriterien zur Beurteilung der Betriebsvarianten sind deren Auswirkungen auf die Sicherheit, die Kapazitäten und den Fluglärm.

Warten auf deutsche Regierung

Ursprünglich war geplant, dass der Bundesrat seine Vorstellungen für den künftigen Betrieb am Flughafen Zürich mit der vorliegenden Botschaft zum Staatsvertrag darlegen würde. Da das deutsche Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Ende November jedoch angekündigt hat, mit dem Ratifizierungsprozess noch abzuwarten bis gewisse Fragen geklärt sind, hält es der Bundesrat nicht für sinnvoll, sich zur betrieblichen Umsetzung festzulegen. Bevor dies erfolgt, muss klar sein, dass Deutschland den Staatsvertrag ratifizieren will.

Sobald feststeht, dass dies der Fall ist, wird der Bundesrat dem Parlament mit einem Zusatzbericht zur Botschaft die Angaben zur betrieblichen Umsetzung des Vertrags unterbreiten. Zum Entwurf des SIL-Objektblatts wird es im Frühling eine weitere Anhörung der Behörden und eine Mitwirkung der Bevölkerung geben. Es ist geplant, dass der Bundesrat das SIL-Objektblatt bis Ende 2013 genehmigt.

Damit der Staatsvertrag in Kraft treten kann, müssen ihn die Parlamente beider Länder ratifizieren. In der Schweiz untersteht er dem fakultativen Referendum. Der Staatsvertrag ermöglicht es, eine jahrelange Auseinandersetzung um die Regelung der An- und Abflüge am Flughafen Zürich zu beenden.

Schweizer Flugsicherung für europäischen Luftraum zertifiziert

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat Skyguide und MeteoSchweiz als Anbieter von Flugsicherungs- und Flugwetterdiensten für den Einheitlichen europäischen Luftraum (SES) rezertifiziert. Die Erneuerung der 2006 erteilten Zertifizierung festigt die Rolle der beiden Anbieter im SES.

Der Einheitliche europäische Luftraum (Single European Sky, SES) ist ein Projekt der EU und soll das Flugsicherungswesen in Zukunft vereinfachen. Der SES sieht vor, sogenannte funktionale Luftraumblöcke zu schaffen, die sich konsequent nach den Verkehrsströmen ausrichten. Heute verlaufen die Zuständigkeitsgebiete der verschiedenen Flugsicherungen mehrheitlich entlang der Landesgrenzen. Diese Neugestaltung soll die Sicherheit und Effizienz des Flugverkehrmanagements steigern und gleichzeitig die Kosten und die Umweltbelastungen verringern.

Zum SES gehört ein einheitliches Zertifizierungssystem für die Anbieter von Flugsicherungs- und Flugwetterdiensten. Um in Europa als qualifizierte Dienstleistungsbetrieb zugelassen zu sein, benötigen die Flugsicherungsunternehmen eine Zertifizierung gemäß den SES-Verordnungen. Als Zertifizierungsinstanzen fungieren die jeweiligen nationalen Aufsichtsbehörden. Die Schweiz nimmt seit dem 01. Dezember 2006 offiziell am SES teil und muss folglich dessen Regeln einhalten.

Im Hinblick auf die Rezertifizierung hat das BAZL bei Skyguide als Anbieterin von Flugsicherungsdienstleistungen und beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) als Erbringer von Flugwetterdiensten eine Reihe von Audits durchgeführt. Dabei wurden verschiedenste Bereiche wie etwa der Aufbau und die Funktionsweise des Sicherheits- und Risikomanagementsystems erneut überprüft.

Gestützt auf die Ergebnisse dieser Audits hat das BAZL sowohl Skyguide als auch MeteoSchweiz die Zertifizierung erneut erteilt. Die Übergabe des Zertifikats an Skyguide und MeteoSchweiz fand noch im Dezember 2012 statt. Im Rahmen seiner Aufsichtsfunktion stellt das BAZL durch laufende Inspektionen und Audits sicher, dass die beiden Anbieter die europäischen Vorgaben weiterhin einhalten.

Boeing 787 Dreamliner und Airbus A380 am Airport München

Am kommenden Samstag, den 12. Januar 2013, steht ab 12.30 Uhr am Flughafen München eine besondere Airport-Tour auf dem Programm des Besucherdienstes. Die Fluggesellschaft Qatar Airways setzt an diesem Samstag die Boeing 787, den sogenannten "Dreamliner", von Doha nach München ein. Zur gleichen Zeit findet auch der tägliche Umlauf der Fluggesellschaft Emirates mit ihrem Airbus A380 statt.

Somit können Besucher einer Airport-Tour die beiden "Flaggschiffe" von Boeing und Airbus zusammen bei einer Tour bewundern. Die Spezial-Tour dauert insgesamt zweieinhalb Stunden und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, beide Flugzeuge aus nächster Nähe vom Bus aus zu betrachten und zu fotografieren. Ticketreservierungen, Preise sowie weitere Informationen zur "Dreamliner/A380-Tour" erhalten Sie telefonisch beim Besucherdienst unter der Telefonnummer 089-97541333.

Boeing liefert erste Boeing 777 an den Irak

Boeing hat die erste 777-200LR an die Republik Irak ausgeliefert. Die Auslieferung ist der Beginn von Boeings erneuerter Partnerschaft mit dem Land. Die 777-200LR wird die Einführung von Langstrecken-Verbindungen unterstützen. Sie ist am Baghdad International Airport gelandet und wurde mit einer traditionellen Wasserfontäne begrüßt. Die Bestellung umfasst auch Next-Generation 737 und 787 Dreamliner Flugzeuge.

Als eine der jüngsten Mitglieder in der 777-Familie kann die 777-200LR mehr Passagiere befördern und Fracht weiter transportieren als jedes andere heutige Flugzeug. Die Republik Irak hat außerdem offene Bestellungen für 30 Next-Generation 737 Flugzeuge, von denen das erste Mitte 2013 ausgeliefert werden soll, sowie für zehn 787 Dreamliner.

„Wir sind stolz darauf, Teil der neuen Anfänge des Luftfahrtbereichs des Irak zu sein und wir schätzen das Vertrauen, das die Republik Irak in die Produkte von Boeing setzt“, sagte Marty Bentrott, Vice President of Sales, Middle East, Russia, and Central Asia, Boeing Commercial Airplanes.

Die 777-200LR ist außerdem in der Lage, eine vollständige Frachtladung auf Strecken zu befördern, auf denen andere Flugzeuge Nutzlast-Beschränkungen haben. Dies eröffnet ihren Betreibern die Möglichkeit, die gleiche Anzahl an Passagieren über weitere Strecken zu befördern und zusätzliche Fracht zu befördern. Die 777-200LR dient auch als Plattform für den Boeing 777 Frachter – das weltweit größte, leistungsstärkte Frachtflugzeug mit zwei Triebwerken.

Ryanair fliegt von Dortmund nach Krakau

0

Viermal wöchentlich wird Ryanair die polnische Metropole Krakau ab Dortmund anfliegen. Besonders Fans von Städtereisen sollen von dem neuen Flugziel angesprochen werden. Neben den zuvor angekündigten sechs Zielen Alghero, Barcelona (Gir), Faro, Malaga, Porto, Palma de Mallorca erweitert die Airline damit Ihren Flugplan um eine weitere Destination.

„Eine optimale touristische Ergänzung zur bestehenden Verbindung nach Kattowitz“, freut sich Flughafen-Sprecher Sebastian Scheske über den Strecken-Zuwachs.

Geprägt von einer Vielzahl an Bauwerken in Stilen von Gotik bis Barock und späterer Epochen wird die polnische Metropole nicht umsonst als Florenz des Nordens bezeichnet. Die ehemalige Hauptstadt gilt als eine der ältesten und schönsten Städte Polens und ist neben Prag und Budapest das beliebteste Reiseziel in Mittelosteuropa.

Die Verbindung nach Krakau wird zum 31. März 2013 aufgenommen. Buchungen sind ab sofort zu einem Einführungspreis von 27 Euro möglich.

60 Boeing 737 MAX für die Aviation Capital Group

0

Boeing kann eine Bestellung der Aviation Capital Group (ACG) für 60 737 MAX Flugzeuge verzeichnen. Die Bestellung von ACG für 50 737 MAX 8 und zehn 737 MAX 9 Flugzeuge wurde im Dezember 2012 abgeschlossen. Die Bestellung hat einen Wert nach Listenpreis von 6 Milliarden US-Dollar. Für die 737 MAX liegen somit mehr als 1.000 Bestellungen vor.

Die Next-Generation 737 ist heute das treibstoffeffizienteste und zuverlässigste Single-Aisle-Flugzeug mit einem Betriebskostenvorteil von 8 Prozent pro Sitz gegenüber der nächsten Konkurrenz. Die 737 MAX baut auf diesen Stärken auf und bietet weitere Verbesserungen hinsichtlich Treibstoffeffizienz und Umweltleistung. Das Programm  737 MAX hatte erst kürzlich den Entwicklungsstatus "Firm Concept" erreicht.

Ausgestattet mit neuen LEAP-1B Triebwerken von CFM International und Verbesserungen wie das Advanced Technology Winglet, reduziert die MAX den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um 13 Prozent, während der Betriebskostenvorteil von 8 Prozent gegenüber der künftigen Konkurrenz erhalten bleibt.

Die Bestellung von ACG mit einem Wert von 6 Milliarden US-Dollar nach aktuellen Listenpreisen verdeutlicht die starke Nachfrage für die 737 MAX in der Flugzeugleasing-Branche. Mit der Bestellung verzeichnet Boeing bis heute 1.029 Bestellungen für 737 MAX Flugzeuge von Fluggesellschaften und Leasing-Firmen auf der ganzen Welt.

Eröffnungstermin des Flughafens BER erneut verschoben

0

Die Flughafengesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund haben gemeinsam mit der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die aktuelle Lage beim Bau des Flughafens BER beraten. Im Kern haben sich die Erkenntnisse des Technischen Geschäftsführers der Flughafengesellschaft, Horst Amann, bestätigt. Demnach ist der anvisierte Eröffnungstermin 27. Oktober 2013 nicht mehr zu halten.

Zur Vorgeschichte: Am 18. Dezember 2012 fand am Flughafen ein Gespräch von Flughafengeschäftsführer Amann, den Aufsichtsratsmitgliedern Rainer Bomba und Ralf Christophers sowie weiteren Vertretern des Bundes und der Länder Berlin und Brandenburg mit den Firmen Siemens und Bosch statt.

Eröffnungstermin seit Mitte Dezember geprüft

Horst Amann äußerte sich zum Inhalt des Gesprächs: „Wir haben den aktuellen Stand sowie die nächsten Schritte bei den Bauarbeiten für den BER kritisch erörtert. Dabei wurde klar, dass die bisherigen Erkenntnisse zu vergrößerten Risiken für die geplante Inbetriebnahme am 27. Oktober 2013 geführt haben. Dennoch haben wir den Termin nicht abgesagt, sondern weiter geprüft, ob er noch haltbar ist. Diesen Prüfauftrag haben wir in den Tagen bis zum 04. Januar 2013 abgeschlossen.“

Am Freitag vergangener Woche informierte Amann die Flughafengesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund über die Ergebnisse des Prüfauftrags. Der für den 27. Oktober 2013 geplante Eröffnungstermin ist demnach nicht mehr einzuhalten.

Probleme beim Brandschutz – Keine Zeit für Probebetrieb

Grund für die erneute Verschiebung sind Probleme mit der Brandschutzanlage, insbesondere bei der Nachströmung im Brandfall sowie der Komplexität der Gesamtanlage. Die Bauarbeiten sollten nach bisheriger Planung bis Mai 2013 abgeschlossen sein, um vor der Inbetriebnahme Zeit für einen fünfmonatigen Probebetrieb zu haben.

Nach Amanns Einschätzung ist es derzeit zu früh, über einen möglichen neuen Eröffnungstermin zu sprechen. Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft wird sich im Januar auf seiner nächsten Sitzung mit den weiteren Schritten beim BER und den aus der Terminverschiebung resultierenden Auswirkungen befassen.

Flughafen Dresden lädt zum großen Reisetag mit Kinderprogramm

0

Strandurlaub oder Städtereise – der Flugplan von Dresdens Flughafen bietet viele Möglichkeiten, die Welt von Sachsen aus zu entdecken. Wer einen Flug oder eine Flugreise für das Frühjahr oder den Sommer 2013 sucht, kann beim Großen Reisetag am 13. Januar im Terminal fündig werden. Spiel und Spaß sorgen für Abwechslung bei den Kindern. Das Parken im Parkhaus ist zum Reisetag frei.

Die im Terminal ansäßigen 20 Reisebüros machen ihn zu Dresdens größtem Reisemarkt und bieten am Sonntag, 13. Januar, von 10 bis 18 Uhr umfassende Beratung und Angebote mit Frühbucherrabatten.

Neu im Sommer 2013: Barcelona, London, Süditalien

In der Ende März beginnenden Sommerflugplan-Saison gibt es ab Dresden zahlreiche Direktflüge zu Urlaubszielen am Mittelmeer, Atlantik, Roten und Schwarzen Meer sowie in europäische Metropolen:

  • Ägypten: Hurghada
  • Bulgarien: Burgas, Varna
  • Deutschland: Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln/Bonn, München, Nürnberg (bis 30. April), Stuttgart
  • Griechenland: Korfu, Kos, Kreta, Rhodos
  • Großbritannien: Neu ab 28. März: London City Airport
  • Italien: Neu ab 15. Juni: Lamezia Terme
  • Kroatien: Split
  • Russland: Moskau-Sheremetyevo, Moskau-Vnukovo
  • Schweiz: Basel, Zürich
  • Spanien: Fuerteventura, Gran Canaria, Mallorca, Teneriffa, und neu ab 28. März: Barcelona
  • Türkei: Antalya
  • Tunesien: Enfidha
  • Ungarn: Debrecen, Sarmellek/Balaton

Darüber hinaus ermöglichen die Fluggesellschaften Aeroflot, Air Berlin, Germanwings, Lufthansa, Swiss, Vueling und Yakutia zahlreiche zeitnahe Umsteigeverbindungen zu vielen weiteren Metropolen und Urlaubszielen. Wen die weite Ferne lockt, der gelangt ab Dresden beispielsweise zu Zielen wie Thailand, Jamaika, Kuba, der Dominikanischen Republik oder den Seychellen.

Beratung durch Reiseexperten – Unterhaltung für Kinder

Die Reisebüros im Terminal beraten die Kunden zu allen direkt und mit Umsteigen erreichbaren Flugreisezielen. Die Vielzahl angebotener Flüge ab Dresden ermöglicht eine flexible Reiseplanung.

Damit die Erwachsenen die Reiseangebote in Ruhe vergleichen können, gibt es für Kinder Schmink-, Bastel- und Kickertische , Ballon-Modellage und eine Hüpfburg. Der Besuch des Reisetages kann auch mit einem Abstecher auf den neuen Indoor-Spielplatz „Playport Dresden“ verbunden werden.

Tickets für kostenloses Parken

Zum Flughafen fahren die S-Bahn-Linie S2 aus Richtung Hauptbahnhof über Bahnhof Dresden-Neustadt sowie die Buslinien 77 und 80. Im terminalnahen Parkhaus gibt es rund 2.900 überdachte Parkplätze. Ausfahrttickets, welche an diesem Tag zum Gratis-Parken berechtigen, werden an der Flughafen-Information ausgeteilt.

Wolfgang Prock-Schauer folgt Hartmut Mehdorn bei airberlin

Wolfgang Prock-Schauer, 56, wird mit Wirkung zum 07. Januar 2013 die Aufgabe des Chief Executive Officer der Air Berlin PLC von Hartmut Mehdorn übernehmen, der die Position seit 01. September 2011 übergangsweise inne hatte. Zugleich tritt Prock-Schauer als Executive Director in den Board of Directors der Air Berlin PLC ein. Hartmut Mehdorn bleibt Mitglied dieses Gremiums.

Hartmut Mehdorn hat in seiner Amtszeit die Partnerschaft von airberlin und Etihad Airways maßgeblich auf den Weg gebracht und erfolgreich implementiert, die Airline in die Luftfahrtallianz oneworld® geführt und das Unternehmen durch strategische Maßnahmen zur Neuausrichtung und Effizienzsteigerung auf ein neues Fundament gestellt. So hat er neben dem Effizienzsteigerungsprogramm „Shape & Size“ das Turnaround-Programm „Turbine“ gemeinsam mit dem Management Team entwickelt und auf den Weg gebracht.

Übergabe im Umstrukturierungsprozess

Dr. Hans-Joachim Körber, Chairman des Board of Directors der Air Berlin PLC bedankte sich bei Hartmut Mehdorn für seine außergewöhnlich erfolgreiche Tätigkeit als CEO von airberlin in den vergangenen 15 Monaten. „Er hat das Unternehmen in der Krise der europäischen Luftfahrt auf einen neuen Weg gebracht, marktgerechter positioniert und entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt.

Mit Wolfgang Prock-Schauer übernimmt ein anerkannter Airline-Experte mit umfassender internationaler Führungserfahrung die Spitzenposition bei airberlin. Er wird den Veränderungsprozess jetzt weiter vorantreiben, das auf zwei Jahre ausgelegte Turnaround-Programm „Turbine“ von Anfang an als CEO verantworten und den Umbau des Unternehmens so entscheidend vorantreiben“, so Dr. Hans-Joachim Körber.

Hartmut Mehdorn betonte: „Jetzt ist die richtige Zeit für den Führungswechsel, und es ist das richtige Signal, dass Wolfgang Prock-Schauer als neuer CEO das für das Unternehmen so wichtige Turnaround-Programm führt. airberlin hat im vergangenen Jahr bereits sehr viel geleistet. Ich bin zuversichtlich, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem außergewöhnlichen Engagement den Turnaround schaffenwerden. Ich wünsche Wolfgang Prock-Schauer viel Erfolg für seine neue Aufgabe, die mir mit ihren enormen Herausforderungen immer viel Freude bereitet hat.“

Versierter Airline-Manager

Wolfgang Prock-Schauer erklärte: „airberlin steht vor großen Herausforderungen. Wir müssen unseren Veränderungsprozess schnell vorantreiben und „Lean & Smart“ werden, um uns im internationalen Wettbewerbsumfeld zu behaupten. Gemeinsam mit meinen Kollegen im Board of Directors, im Management Board und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von airberlin werden wir uns dieser Aufgabe mit all unserer Kraft stellen.“

Prock-Schauer hatte bislang die Position des Chief Strategy and Planning Officer (CSPO) im Management Board von airberlin inne, die er bis auf Weiteres fortführen wird. Nach seinem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien begann er seine berufliche Laufbahn 1981 bei Austrian Airlines. Hier verantwortete er als Executive Vice President unter anderem das Netzwerk-Management, die strategische Planung und Allianzen sowie die Integration der regionalen Fluggesellschaften Lauda Air und Tyrolean.

Im Jahr 2003 wechselte er als CEO zu Jet Airways nach Indien. Jet Airways führte er 2005 sehr erfolgreich an die Börse und baute das Langstreckengeschäft und ein globales Netzwerk mit weiteren Fluggesellschaften aus. Von 2009 bis 2012 war Wolfgang Prock-Schauer CEO der British Midland International, bei der er zahlreiche Produktivitätsverbesserungen einführte. Prock-Schauer ist verheiratet und hat drei Kinder.

Flughafen Düsseldorf: Verwaltungsgebäude in der Ariport City

0

Für den Flughafen Düsseldorf GmbH wird im Businesspark Düsseldorf Airport City in unmittelbarer Nähe des Flughafenterminals ein neues Verwaltungsgebäude realisiert. Rund 500 Flughafenmitarbeiter werden Anfang 2015 in dem Neubau ihre Büroräume beziehen. Noch in diesem Frühjahr soll mit dem Bau des sechsgeschossigen Gebäudes, das rund 15.500 Quadratmeter oberirdische Bruttogeschossfläche umfasst, begonnen werden.

Für das Bauprojekt gab der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft als zuständiges Gremium kurz vor dem Jahreswechsel „grünes Licht“. Den Zuschlag für den Neubau erhielt die HOCHTIEF Solutions AG, die sich zuvor in einem umfassenden, europaweiten Ausschreibungsprozess durchsetzen konnte. Bei der Vergabe wurden Kriterien berücksichtigt wie Architektur, Kosten, Funktionalität und Energieeffizienz. Als Architekten konnte das international renommierte Büro „slapa oberholz pszczulny“ (sop | architekten) mit Sitz in Düsseldorf gewonnen werden, das bereits das mehrfach ausgezeichnete Flughafenterminal entworfen hatte.

Investition von rund 50 Mio. Euro

„Die neue Verwaltung ist eine weitere Investition in die Zukunft. Sie wird nicht nur den höchsten ökologischen Standards genügen, sondern auch das Arbeitsumfeld für unsere Belegschaft weiter verbessern. Für die Mitarbeiter bedeutet die Zusammenfassung der Verwaltung in einem Gebäude zudem kurze Wege und eine bessere Kommunikation. Der Neubau ist Ausdruck der positiven Entwicklung unseres Flughafens in den vergangenen Jahren“, sagt Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. „Zugleich trägt die neue Verwaltung erheblich zur Energieeinsparung bei und unterstreicht unser Engagement zur CO2-Reduzierung.“ Die Investitionskosten liegen bei dem Projekt bei rund 50 Millionen Euro.

Zeitlos elegante Architektur: Das äußere Erscheinungsbild des modernen Bürogebäudes an der Flughafenstraße wird von dem spannenden Zusammenspiel aus geschlossenen und offenen Fassadenteilen geprägt sein. Die Wahl der Materialien fiel hierbei auf eine Kombination aus hochwertigen Metall- und transparenten Glasfronten. „Das neue Gebäude wird sich offen, einladend und der Internationalität des Flughafens angemessen präsentieren. Bei dem Gebäude gehen wir weit über den ökologischen Aspekt des ‚green buildings‘ hinaus. Es ist umweltfreundlich, ressourcenschonend und schafft für die Nutzer eine funktionale und freundliche Arbeits-atmosphäre“, betont Jurek Slapa vom Architektenbüro sop. „Unser Entwurf verbindet Wirtschaftlichkeit, Effizienz und langfristigen Werterhalt mit einer angemessenen, engagierten Architektursprache.“

Ein besonderes Hauptaugenmerk bei der Ausschreibung galt der Zertifizierung des Neubaus nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB). Bis zu 50 Nachhaltigkeitskriterien aus den sechs Themenfeldern Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle Aspekte, Technik, Prozessabläufe und Standort fließen in die Zertifizierung des Gold-Standards nach DGNB ein. Dabei werden nicht die einzelnen Maßnahmen, sondern das Gesamtergebnis des Gebäudes betrachtet.

Modernes Gebäude vielfältigen Räumlichkeiten

Hoher Komfort und kurze Wege: Der geschlossene Block des Baukörpers umfasst in der Mitte einen großzügigen, offen gestalteten Innenhof. Das Erdgeschoss des Neubaus bildet das Entrée und umfasst eine repräsentative Halle mit offenem Atrium, einen Empfang, Konferenz- und Schulungsräume sowie ein Casino mit Außensitzplätzen im grünen Park der Airport City. Fahrstühle sowie Treppenhäuser führen in die Büroebenen.

Im fünften Obergeschoss ist eine Dachterrasse mit Blick zum Vorfeld geplant. Die Außenfassaden der Eingänge, des Casinos oder der Meeting Points liegen zurückgesetzt. Das gesamte Bürogebäude wird mit einem außenliegenden, hochwirksamen Sonnenschutz sowie zusätzlich durch einen innenliegenden Blendschutz ausgestattet. Für Fahrzeuge ist eine Tiefgarage mit rund 220 Stellplätzen sowie über 60 Fahrradplätzen geplant.

airberlin richtet Vertrieb neu aus

Um die verschiedenen Vertriebspartner noch gezielter anzusprechen, schärft airberlin ihr Vertriebsprofil und ordnet die Bereiche Sales Scheduled Services und Sales Touristic Services neu. Mit Beginn des Jahres bündelt airberlin die Bereiche Veranstaltergeschäft und touristischen Vertrieb unter Detlef Altmann, SVP Touristic Services. Altmann berichtet an Paul Gregorowitsch, CCO airberlin.

„Ziel der Neuordnung im touristischen Vertrieb ist es, langfristig und nachhaltig erfolgreich zu sein, vorhandene Synergien zu nutzen und noch besser auf die Bedürfnisse des touristischen Marktes einzugehen“, sagte Detlef Altmann. Mit der Verstärkung durch Beate Kassner, VP Touristic Sales, unterstreicht airberlin die touristische Orientierung als eine der tragenden Säulen ihrer strategischen Ausrichtung. Kassner übernimmt im Team von Detlef Altmann die Verantwortung für den touristischen Vertrieb, die dynamischen X-Veranstalter, die Consolidator und das Gruppengeschäft für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Nicola Gregor, VP Tour Operator Sales, ist für das Veranstaltergeschäft verantwortlich und berichtet ebenfalls an Detlef Altmann.

Die zweite strategische Säule des airberlin Vertriebs wird von Otto Gergye, SVP Sales Scheduled Services, geleitet. Gergye berichtet ebenfalls an Paul Gregorowitsch, CCO airberlin. Otto Gergye zeichnet ab Januar 2013 direkt verantwortlich für den Bereich International Sales. Ines Hoepffner, bislang VP Leisure Sales DACH & Non Traditional Sales Channel, verantwortet ab Januar als VP Sales Online & Direct Channels im Team von Gergye die airberlin Online Umsätze sowie die Umsätze der Online Travel Agencies, der airberlin Service Center und airberlin Ticketschalter. Stefan Magiera, VP Corporate Sales DACH, verantwortet den Bereich Firmenkunden und Geschäftsreisebüros in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Mit der neu geschaffenen Struktur ist airberlin auch im Linienvertrieb bestens aufgestellt, um die immer wichtiger werdenden Bereiche Internationaler Markt, Firmenkunden sowie Online und Direct Channels optimal zu betreuen“, sagt Otto Gergye, SVP Sales Scheduled Services.

airberlin und American Airlines: 43 weitere Anschlussflüge

0

airberlin erweitert das bestehende Codeshare-Abkommen mit ihrem oneworld® Partner American Airlines um insgesamt 43 neue Anschlussflüge innerhalb der USA sowie eine tägliche Verbindung von Düsseldorf nach Chicago. airberlin Gästen stehen ab 23. März 2013 rund 32 Anschlussziele im American Airlines Drehkreuz Chicago zur Verfügung.

Die Metropole am Lake Michigan fliegt airberlin ebenfalls ab 23. März drei Mal wöchentlich nonstop ab Berlin an. Über das Drehkreuz Chicago erreichen airberlin Gäste dann alle wichtigen Ziele in den USA.

Mit Beginn des Sommerflugplans ab Mai 2013 erweitert airberlin die Anzahl der wöchentlichen Nonstop-Flüge von Berlin nach Chicago von drei auf fünf. airberlin verbindet als einzige Airline die deutsche Hauptstadt mit dem Drehkreuz von American Airlines im US-Bundesstaat Illinois.

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Strategy and Network Planning Officer airberlin, sagte: „Durch die enge Zusammenarbeit mit unserem oneworld Partner American Airlines wird unser breites USA Angebot nun noch attraktiver. Künftig ist nahezu jede Region in den USA mit einer airberlin Flugnummer zu erreichen. Die Verknüpfung der Streckennetze entwickelt sich für beide Partner positiv und der Codeshare umfasst nun insgesamt 99 Strecken.“

Durch die Erweiterung der Codeshare-Vereinbarung können airberlin Gäste ab 12. April außerdem täglich nonstop von Düsseldorf nach Chicago fliegen.

Ab New York-JFK, Miami und Los Angeles stehen ab sofort elf weitere Anschlussziele innerhalb der USA mit airberlin Flugnummer zur Verfügung.

Die neuen Codeshare-Verbindungen in die und innerhalb der USA sind ab sofort im Internet unter airberlin.com, rund um die Uhr im Service Center der Gesellschaft unter 030 / 3434 3434 (zum Ortstarif) sowie im Reisebüro buchbar.