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Lufthansa-Service mit neuen Festnetz-Nummern und -Preisen

Der Anruf bei einem Lufthansa Service Center wird ab sofort günstiger. Anrufer zahlen die normalen Telefongebühren für einen Anruf im deutschen Festnetz, der bei vielen Anbietern deutschlandweit weniger als 5 Cent pro Minute kostet. Den größten Nutzen haben Anrufer mit einer Flatrate für das deutsche Festnetz, die künftig ohne zusätzliche Kosten die Lufthansa kontaktieren können.

Die bisherige Telefonnummer des Lufthansa Service Center +49-1805805805 kostete mindestens 14 Cent pro Minute, sie ist noch bis Ende Mai 2013 aktiv geschaltet. Passagiere erreichen die Mitarbeiter der Lufthansa Service Center rund um die Uhr für Auskünfte oder Buchungen jetzt unter der neuen Festnetznummer: 069-86799799.

Auch weitere Servicenummern, wie zum Beispiel für das Miles & More Service Center, für Statuskunden oder für den telefonischen Check-In, sowie diverse Faxnummern werden zeitgleich auf neue Frankfurter Festnetznummern umgestellt. Die entsprechenden Kundengruppen werden hierüber ab heute informiert, die neuen Rufnummern sind zudem auf den jeweiligen Seiten im Internet abrufbar.

Anrufer außerhalb Deutschlands erreichen die Lufthansa Service Center nach wie vor unter den länderspezifischen, lokalen Rufnummern. Alternativ können sie künftig auch die neue Festnetznummer in Deutschland mit der entsprechenden Vorwahl unter +49-6986799799 anwählen. Dabei fallen die üblichen Kosten für ein Festnetzgespräch nach Deutschland an.

Über 3.000 Mitarbeiter in 16 Call-Centern weltweit beraten die Fluggäste bei ihrer Reiseplanung mit der Lufthansa, buchen Flüge oder informieren die Fluggäste in über 32 verschiedenen Sprachen. „Alleine in Deutschland treten im Durchschnitt täglich 12.000 Kunden telefonisch mit Lufthansa in Kontakt“, sagt Dr. Reinhold Huber, Senior Vice President Produkt & Marketing Deutsche Lufthansa AG.

Kölner Tafel erhält beschlagnahmtes Handgepäck des Flughafens

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Der Köln Bonn Airport überlässt ab sofort alle bei der Sicherheitskontrolle beanstandeten und zurückgelassenen Gegenstände der Kölner Tafel. Getränke, Parfums und Kosmetika, die nicht im Handgepäck mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden dürfen, finden so eine weitere Verwendung. Pro Monat wird rund eine halbe Tonne original verpackter Produkte am Flughafen gesammelt und der Kölner Tafel übergeben.

Die Kölner Tafel ist ein mildtätiger Verein, der überschüssige und verwertbare Lebensmittel regelmäßig an rund 180 soziale Einrichtungen verteilt, die sich um bedürftige Menschen kümmern. "Vor allem Parfums und Kosmetika sind eine willkommene Ergänzung zu unseren Lebensmittellieferungen in Einrichtungen für Frauen, die sich so etwas sonst nicht leisten könnten", sagte die erste Vorsitzende des Kölner Tafel e.V., Karin Fürhaupter.

Der Abnehmerkreis besteht aus Ausgabestellen für Lebensmittel und Mahlzeiten, Kinder- und Jugendeinrichtungen in sozialen Brennpunkten, Notschlafstellen, Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen sowie Mutter-Kind-Wohnheime.

Messflüge bei Nacht am Flughafen Frankfurt

In der Zeit vom 17. bis zum 20. Januar 2013 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) statt. Die Instrumentenlandesysteme der Süd- und Centerbahn werden auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Untersucht werden die Betriebsrichtungen 25 (Westwetterlage) der Südbahn sowie 07 (Ostwetterlage) der Centerbahn.

Hierbei kommt ein Vermessungsflugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350, eine zweimotorige Propellermaschine, zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen in den kommenden Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 24. bis zum 27. Januar 2013 verschoben.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen solche technischen Überprüfungsflüge auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS die Bevölkerung um Verständnis.

Ausbildungs-Pilot mit 1.000 Flugstunden auf dem Eurofighter

Kommandant D. Miguel Ángel Roqué de Santiago hat während eines Luftverteidigungs-Trainingseinsatzes über dem westlichen Mittelmeer (Alborán-Meer) als erster Pilot der spanischen Luftwaffe 1.000 Flugstunden auf dem Eurofighter absolviert.

Roqué, der aus Calahorra (La Rioja) stammt, kam im Januar 2006 zum 11. Geschwader am Luftwaffenstützpunkt Morón bei Sevilla. Seit über vier Jahren ist er dort in den Staffeln 111 und 113 als Flugausbilder für die Umschulung von Piloten auf den Eurofighter tätig.

Pilar Albiac, COO von Cassidian und CEO von Cassidian Spanien, erklärte: „Das gesamte Cassidian-Team und ich gratulieren der spanischen Luftwaffe zu diesem neuen Meilenstein, der die erreichte Reife und Einsatzfähigkeit des Eurofighter demonstriert. Wir sind stolz, mit dem Eurofighter-Programm, das Europas Industrie auf dem wettbewerbsintensiven Weltmarkt Stärke verleiht, zur nationalen Verteidigung beizutragen.“

Cassidian unterstützt zivile und militärische Kunden als Systemintegrator und Lieferant wertschöpfender Produkte und Dienstleistungen. Hierzu zählen Flugsysteme (Flugzeuge und unbemannte Plattformen), Boden- und Schiff-gestützte sowie teilstreitkräfteübergreifende Systeme, Aufklärung und Überwachung, Cybersecurity, sichere Kommunikation, Testsysteme, Flugkörper, Dienstleistungen und Supportlösungen.

50 Flugzeuge der Airbus A320/A320neo-Familie für chinesische BOC Aviation

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BOC Aviation, die Flugzeug-Leasing-Tochter der Bank of China mit Sitz in Singapur, hat Airbus einen neuen Festauftrag über 50 Flugzeuge der A320-Familie erteilt, darunter 25 Flugzeuge der Kategorie A320neo. Der im Dezember 2012 unterzeichnete Auftrag umfasst die Varianten A320 und A321 sowohl mit aktueller als auch mit neuer Triebwerksoption. Die Entscheidung über den Triebwerkstyp für BOC Aviation steht noch aus.

BOC Aviation hatte zuletzt im Jahr 2010 Flugzeuge der A320ceo-Familie bestellt und setzt mit diesem neuen Auftrag nun erstmals auch auf die A320neo mit der neuen Triebwerksoption. Als Investor ist das Unternehmen besonders an treibstoffeffizienten Flugzeugen mit einer breiten Betreiberbasis interessiert. Diese neue Bestellung wird nun weiter zu seinem Wachstum beitragen.

„Die beliebten Airbus A320 und A321 mit der aktuellen Triebwerksoption sind ausgezeichnete Flugzeuge für Airlines, die großen Wert auf betriebliche Effizienz legen und ihren Passagieren ein überragendes Reiseerlebnis auf Kurz- und Mittelstrecken bieten möchten“, sagte Robert Martin, Managing Director & Chief Executive Officer von BOC Aviation. „Die Bestellung von Flugzeugen der A320neo-Familie unterstützt unsere Strategie, als ein führendes Leasingunternehmen unseren Kunden die modernsten und ökoeffizientesten Flugzeuge zur Verfügung zu stellen.“

Einschließlich dieser jüngsten Order hat BOC Aviation bisher insgesamt 187 Airbus-Flugzeuge bestellt (181 der A320-Familie und sechs der A330-Familie). 131 dieser Flugzeuge sind bereits bei Fluggesellschaften im Einsatz. BOC Aviation hat seine Airbus-Flotte auch durch Kauf- und Rückvermietungsgeschäfte mit Airlines erweitert. Bis heute hat BOC Aviation Airbus-Flugzeuge bei mehr als 40 Fluggesellschaften weltweit erfolgreich platziert. BOC Aviation ist der größte Flugzeug-Leasinggeber in Asien und feiert dieses Jahr den 20. Jahrestag seiner Gründung.

Die A320neo soll Ende 2015 in Dienst gestellt werden, gefolgt von der A319neo und der A321neo im Jahr 2016. Mit neuen Triebwerken und großen, aerodynamisch optimierten „Sharklets“ an den Flügelenden werden die Flugzeuge der A320neo-Familie 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Dies entspricht 1,4 Mio. Litern – dem Verbrauch von 1.000 Mittelklassefahrzeugen – und reduziert den Kohlendioxidausstoß pro Flugzeug um jährlich rund 3.600 Tonnen. Airbus hat seit der Einführung der A320neo-Familie im Jahr 2010 schon jetzt mehr als 1.600 Festbestellungen für diese Baureihe entgegengenommen, die sich damit schneller verkauft als jedes andere Verkehrsflugzeugprogramm davor.

airberlin „Turbine“ Schlankheitskur für Profitabilität

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airberlin hat mit der Umsetzung des Turnaround-Programms „Turbine“ begonnen. Es handelt sich um ein umfassendes Programm zur Fokussierung von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft auf seine Kernmärkte, die mit einem stringenten Geschäftsmodell bearbeitet werden. Das auf zwei Jahre angelegte Programm geht über alle Unternehmensbereiche hinweg. Auch Stellen sollen wegfallen. Bis Ende 2014 sind im Rahmen von „Turbine“ Initiativen in der Größenordnung von EUR 400 Mio. definiert, um eine dauerhaft wettbewerbsfähige Ergebnissituation zu erreichen.

Das Programm wird die bereits eingeleitete Optimierung von Netzwerk, Flotte und Flugplan weiter voran treiben, Produktangebot, Vertrieb und Kundenorientierung verbessern sowie Verwaltung und Arbeitsprozesse verschlanken. Ziel ist, airberlin durch höhere Kosteneffizienz und ein attraktives, intelligentes Produktangebot nachhaltig zukunftsfähig zu machen. Dafür wird das Unternehmen sein integriertes Geschäftsmodell, mit dem die Gesellschaft touristische und Geschäftskunden bedient, weiter voran treiben. Der mit „Turbine“ eingeleitete ganzheitliche Veränderungsprozess richtet das gesamte Unternehmen nach den Gesichtspunkten von „Lean & Smart“ aus. „Lean“ steht dabei für eine möglichst einfache und kosteneffiziente Organisation und schlanke Prozesse. „Smart“ richtet den Fokus auf Kernmärkte und Partnerschaften sowie auf integrierte, intelligente und innovative Kundenorientierung mit „dem gewissen Extra“.

900 Stellen sollen abgebaut werden – Konzentration auf den Kernmarkt

Die Gespräche zum Umbauprogramm und den geplanten Personalmaßnahmen mit den Personalvertretungen sind bereits eingeleitet. Das Management von airberlin wird „Turbine“ gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie im konstruktiven Dialog mit den Arbeitnehmervertretern umsetzen und diesen Gesprächen in den nächsten Monaten höchste Priorität geben. Das Programm bezieht alle Geschäftsbereiche und somit auch die Beziehungen zu den Geschäftspartnern ein. Dabei ist auch ein Abbau von rund 900 Arbeitsplätzen vorgesehen, wobei betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen werden.

Zu den Bausteinen von „Turbine“ gehören die bereits eingeleitete Optimierung von Netzwerk und Flotte, die Konzentration auf rentable Strecken und der Frequenzaufbau in Schlüsselmärkten. Der Fokus liegt hier auf einer Stärkung von airberlin in ihrem Kernmarkt, der DACH Region. Die Zahl der Flüge nach Palma de Mallorca soll weiter erhöht werden. Die Drehkreuze Berlin und Düsseldorf mit ihren Langstreckenverbindungen sollen weiter ausgebaut werden. Die Flughäfen Wien, Hamburg, München, Zürich und Stuttgart behalten ihre Funktion als Kernstationen innerhalb des airberlin Streckennetzes. Die Flottenreduzierung auf 142 Flugzeuge im laufenden Jahr, davon 6 in der operativen Reserve, und die Netzwerkoptimierung gehen mit einer weiteren Harmonisierung der Flotte, einer Konzentration in der Stationierung und mit einfacherer Rotation einher.

airberlin verfügt bereits heute über ein Produkt mit hoher Kundenakzeptanz und wird diese starke Position mit intelligenten und maßgeschneiderten Dienstleistungen entlang der gesamten Reisekette weiter ausbauen, um ihre Gäste zu begeistern. Das Produktangebot wird sich wie bisher durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, das Markenbild „Airline mit Herz“ und Trends setzende Innovationen auszeichnen. Geplant sind die Bündelung der Kundenkontakte in einem Customer Care Bereich, mehr technische Möglichkeiten für Self-Service oder eine deutlich aufgewertete Business Class auf der Langstrecke.

Fraport AG: Positiver Abschluss nach verhaltenem 2012

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Die Fraport AG konnte mit einem Passagierrekord von rund 57,5 Millionen Fluggästen (plus 1,9 Prozent) an ihrem Heimatstandort Frankfurt das für die Luftverkehrswirtschaft durchwachsene Jahr 2012 abschließen. Auch ein im Vergleich zum Vorjahresmonat schwächerer Dezember (minus 6,3 Prozent auf rund 4 Millionen Fluggäste) konnte das positive Jahresergebnis nicht beeinträchtigen.

„Die Luftverkehrsindustrie in Europa befindet sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Hohe Kerosinpreise, die Belastungen durch die nationale Luftverkehrsabgabe und die schwache Nachfrage insbesondere in Südeuropa erfordern Kapazitätsanpassungen. In diesem Umfeld hat sich der Frankfurter Flughafen mit der neuerlichen Höchstmarke bei den Passagieren gut geschlagen“, erklärte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Im Cargo-Geschäft bilanziert der Flughafen-Betreiber 2012 im Vorjahresvergleich einen Rückgang um 6,7 Prozent auf rund 2,1 Millionen Tonnen. Im Monat Dezember verzeichnete der Airport einen leichten Rückgang von 1,5 Prozent auf 174.590 Tonnen. „Ausschlaggebend für die Frachtentwicklung war die schwache weltweite Konjunktur, dabei haben sich die Rückgänge in der Fracht zum Jahresende hin deutlich verringert. Der Trend zeigt somit in die richtige Richtung“, so Schulte.

Höhere Sitzplatzauslastung – Flughäfen entwickeln sich positiv

Diverse Streiks, verbunden mit rund 3.350 Flugausfällen für Frankfurt, die spürbare Herausnahme von Frachtflügen als Reaktion auf die allgemeine Wirtschaftskrise, die starke Ausdünnung des Winterflugplans bei den Passagierfluggesellschaften sowie der Einsatz größerer Flugzeugtypen wie dem Airbus A380 führten per Saldo zu einem leichten Rückgang bei den Flugbewegungen: 482.242 Starts und Landungen im Jahr 2012 entsprechen einem Minus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im letzten Monat des Jahres rangierte die Zahl der Flugbewegungen bei 34.425 und damit 10,2 Prozent unter dem Dezemberwert von 2011. Aufgrund der reduzierten Flugbewegungen erhöhte sich allerdings der Sitzladefaktor gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 2 Prozent und kletterte auf eine neue Dezember-Bestmarke von 73,8 Prozent.

Die Summe der kumulierten Höchststartgewichte betrug im Jahr 2012 knapp 29 Millionen Tonnen (minus 1,2 Prozent), davon im Dezember 2,1 Millionen Tonnen (minus 6,8 Prozent gegenüber Dezember 2011). Die Konzernflughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung verzeichneten ein positives Jahresergebnis und beförderten in Summe 99,4 Millionen Passagiere, was einem Plus von 2,9 Prozent entspricht. Besonders positiv entwickelte sich der Flughafen Lima (Peru), wo rund 13,3 Millionen Fluggäste (plus 13 Prozent) gezählt wurden. Auch die bulgarischen Flughäfen in Burgas (rund 2,4 Millionen, plus 5,6 Prozent) und Varna (1,2 Millionen, plus 3,4 Prozent) steigerten ihr Passagieraufkommen. Der Flughafen Antalya konnte mit knapp 25 Millionen Passagieren sein gutes Vorjahresergebnis bestätigen.

  Jahr 2012 Jahr 2011 Veränderung in %
Passagiere 57.527.251 56.443.657 1,9
Luftfracht (t) 2.020.367 2.020.367 -6,9
Luftpost (t) 80.380 80.380 -2,3
Bewegungen 482.242 487.162 -1,0
Höchststartgewichte (t) 28.912.800 29.250.267 -1,2
Passagiere pro Passagierbewegung1 127,7 124,4 2,7
Sitzladefaktor 75,6% 74,4% 1,6

1 Linien- und Charterverkehr

  Passagiere2 absolut Veränderung in % Cargo (t) Veränderung in % Bewegungen Veränderung
Frankfurt 57.520.001 1,9 2.066.431 -6,7 482.242 -1,0
Antalya 24.954.422 0,0 n.a. n.a. 159.253 -2,7
Burgas 3 2.380.536   5,6  2.281   -61,9  18.856   -1,9  
Lima 4 13.324.379   13,0   293.675   2,5   148.325   9,8  
Varna 3 1.221.468   3,4   33   -18,3   10.739   -4,7  
Konzern 99.400.806   2,9   2.362.421   -5,8   819.415   0,4  

Quelle: ACI Meldungen

Aufgrund von Korrekturen und Nachmeldungen kann es vereinzelt zu geringfügigen Abweichungen zum ACI Monthly Worldwide Traffic Report kommen.

2 Passagiere (Gewerblicher Verkehr an + ab + Transit)

3 Varna A. war vom 15.10.2011 bis zum 28.02.2012 geschlossen. In dieser Zeit übernahm Burgas A. das Handling der Flüge von/nach Varna A.

4 Eigene Angaben von Lima

Michael Delion neuer Technik Chef bei Austrian Airlines

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Mit 01. Februar 2013 übernimmt Michael Delion (57) die Leitung der Austrian Airlines Technik. Der gelernte Flugzeugmechaniker und Diplom-Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik folgt Burkard Wigger, der das Unternehmen wie angekündigt Ende Januar verlassen wird.

Michael Delion startete seine Karriere 1986 als Projektingenieur bei Lufthansa. 1997 wechselte er in die Leitung der Produktionsplanung und Betriebswirtschaft. 2002 wurde er Leiter des Asset Management Gerätversorgung Flugzeug.

Seit 2010 war er Executive Director Operations der Ameco Beijing in Peking, einem Joint Venture zwischen Air China und Lufthansa mit Spezialisierung auf Flugzeugwartung und -Reparatur mit rund 5.600 Mitarbeitern und über 200.000 m² Hangarfläche.

Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines: „Mit Michael Delion haben wir einen Techniker und Top-Manager mit internationalem Format für Austrian Airlines gewinnen können. Eine wesentliche Aufgabe wird es sein, den hohen Standard und die Zuverlässigkeit der Austrian Airlines Group auch in Zukunft zu sichern, aber auch nach kreativen Lösungen für Produktivitätssteigerungen zu suchen.“

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 41 Destinationen besonders dicht. Austrian ist Teil des Lufthansa Konzerns, dem größten Airline Verbund Europas sowie Mitglied der Star Alliance. Der Flugbetrieb der Austrian Airlines Group ist seit 01. Juli 2012 in der 100% Tochter Tyrolean gebündelt.

Luftwaffe Kolumbien bestellt Transportflugzeug C295

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Die kolumbianische Luftwaffe hat zu den fünf bereits bestellten Airbus Military C295 eine weitere Maschine für militärische Transport- und humanitäre Hilfs-Einsätze bestellt. Seit der Indienststellung der ersten C295 im Jahr 2008 hat die CAF ihre Flotte dieses Typs stetig erhöht. Vier sind davon schon im Einsatz, zwei weitere werden noch geliefert. Darüber hinaus betreibt sechs Airbus Military CN235-200 und sechs der kleineren C212.

Antonio Rodríguez-Barberán, Airbus Militarys Verkaufsleiter, sagte: "Diese zweite C295-Order aus Kolumbien in Jahr 2012 ist hoch erfreulich und bestätigt den hervorragenden Ruf der C295 bei der kolumbianischen Luftwaffe." Mit diesem jüngsten Auftrag erhöht sich die Zahl der militärischen Airbus C295 und CN235, die in diesem Jahr verkauft wurden, um 32 und erreicht insgesamt 115 Bestellungen der C295. Derzeit sind bereits 93 Maschinen in 15 Ländern in Betrieb.

Die neue Generation der C295 ist das ideale Flugzeug für Verteidigungs- und zivile Mission zum Nutzen der Gesellschaft, wie humanitäre Aktionen, maritime und Umwelt-Überwachung. Dank seiner Robustheit und Zuverlässigkeit sowie einfacher Systeme bietet das mittelgroße taktische Transportflugzeug aber auch eine hohe Vielseitigkeit für Personen- und Truppentransport sowie sperriger oder palettierter Fracht, zu Evakuierung von Verwundeten und logistischer Aufgaben.

Von Vorteil ist die Mischung aus dual-Technologie mit ziviler / militärischer Ausrüstung bei anspruchsvollen taktischen Mission. Die C295 ist Teil der Airbus Military Familie von leichten und mittelschweren Transportflugzeugen, zu denen auch die kleineren C212 und CN235-Plattformen gehören.

Airport Weeze schaffte Trendwende in 2012 mit neuen Flugzielen

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Der drittgrößte Nordrhein-westfälische Flughafen in Weeze hat im Jahr 2012 insgesamt 2.209.007 Passagiere begrüßt. Das waren knapp neun Prozent weniger Fluggäste als im Jahr 2011. Ursache des Rückgangs um rund 200.000 Fluggäste war auch im abgelaufenen Jahr die Luftverkehrsabgabe. Diese Passagiersteuer, die von der Bundesregierung im Jahr 2011 eingeführt wurde, trifft Flughäfen in Grenznähe und Airports mit einem hohen Anteil an Low Cost-Flügen besonders hart.

Die Effekte der Steuer hinterließen in Weeze auch in der Passagierstatistik des ersten Halbjahres deutliche Spuren. Für eine Trendwende sorgten im Sommer dann acht neue Flugziele der Ryanair und zusätzliche Abflugtermine auf bestehenden Verbindungen. Auch die neuen Spanienflüge der niederländischen Transavia, die im Herbst erstmals einen Jet stationierte, haben im zweiten Halbjahr zu einer positiven Entwicklung beigetragen. So konnte der Flughafen trotz mehrtägiger Schließung für eine Runway-Sanierung in der zweiten Jahreshälfte 2012 ein Plus von rund 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

Flughafenchef Ludger van Bebber sagte: „Die Wettbewerbsverzerrung durch die Luftverkehrsabgabe hat unser Geschäft auch 2012 beeinträchtigt. Über die Flugplanaufstockung der Ryanair in der Hauptsaison haben wir uns daher besonders gefreut. Auch für 2013 haben unsere Partner trotz des schwierigen Umfeldes Wachstumsimpulse gesetzt. Mit den acht neuen Routen und neun stationierten Ryanair-Jets, die bereits in den Osterferien starten und den Touristikflügen der airberlin, Transavia, Sky Airlines und Tailwind erwarten wir zum Ende des Jahres 2013 mit rund 2,4 Mio. Passagieren ein positives Jahresergebnis.“

Der Airport Weeze (NRN) ist mit 2,2 Mio. Passagieren 2012 der drittgrößte Flughafen in NRW. Der Flughafen, der am 01. Mai 2003 den Linienflugbetrieb aufnahm, ist einer der jüngsten Flughäfen Europas und zugleich einer der ersten privaten Airports in Deutschland. Der internationale Verkehrsflughafen liegt ca. 70 km nördlich von Düsseldorf an der A57 unmittelbar an der niederländischen Grenze. In einem 60 Autominuten-Radius leben über 10 Millionen Menschen. 40 Prozent der abreisenden Flughafenkunden kommen aus den Niederlanden, ca. 60 Prozent aus der Region Niederrhein, aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland. Hauptkunde des niederrheinischen Flughafens ist die Low-Cost-Airline Ryanair, die den Flughafen mit neun stationierten Jets (Sommer 2013) zur zweitgrößten deutschen Basis ausgebaut hat. Insgesamt sind fünf Airlines in Weeze tätig. Sie fliegen rund 60 Ziele nonstop an.

Airport München verzeichnet erstmals über 38 Mio. Fluggäste in 2012

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38,4 Millionen Passagiere haben im Jahr 2012 den Münchner Flughafen als Start- oder Landeplatz für ihre Flugreise genutzt, ein neuer absoluter Rekordwert. Das sind 600.000 Fluggäste oder knapp 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie aus der neuen Jahresstatistik weiter hervorgeht, steigt die Effizienz des Flugangebots an Bayerns internationalem Luftverkehrsdrehkreuz aufgrund größerer Flugzeuge und einer verbesserten Auslastung weiter.

Allein die Sitzplatzauslastung ist im vergangenen Jahr um knapp einen Prozentpunkt auf 74,5 Prozent gestiegen. Damit verzeichnet der Münchner Airport die bisher höchste Auslastung seit seiner Inbetriebnahme im Jahre 1992.

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Flaute in Europa und erheblicher Turbulenzen im Luftverkehr zeigte sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh, mit den Verkehrszahlen sehr zufrieden: „Ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen ist die Passagiernachfrage an unserem Flughafen erneut gestiegen. München liegt hier abermals über dem bundesweiten Durchschnitt.“

Airport München an Kapazitätsgrenze

Insgesamt wurden 2012 am Münchner Flughafen knapp 400.000 Starts und Landungen durchgeführt, 2,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die von den Airlines in München vorgenommenen Streichungen beziehen sich fast ausschließlich auf die nachfrageschwachen Zeiten. In den Hauptverkehrszeiten gibt es am Münchner Flughafen auch weiterhin keine freien Start- und Landefenster für zusätzliche Flüge. „Die anhaltenden Kapazitätsengpässe im Start- und Landebahnsystem machen weder zusätzliche Verbindungen in den stark nachgefragten Zeiten noch die Ansiedlung neuer Airlines in München möglich. Das bedeutet, dass die Nachfrage seitens der Fluggesellschaften und ihrer Passagiere schon heute nicht mehr befriedigt werden kann“, erklärte Flughafenchef Kerkloh.

Die Transportleistungen im Bereich der Luftfracht lagen 2012 am Münchner Flughafen aufgrund der europaweiten Wirtschafts- und Finanzkrise unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurden über 272.000 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Zusammen mit dem Luftpostaufkommen summiert sich die geflogene Fracht auf ein Cargo-Ergebnis von über 290.000 Tonnen. Dies ist ein Rückgang von vier Prozent gegenüber 2011.

Der 2012 in München erreichte Passagierzuwachs basiert vor allem auf der überdurchschnittlichen Steigerung im Europaverkehr: Hier wurde das Flugangebot von knapp 23 Millionen Fluggästen genutzt, über 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund 5,7 Millionen Passagieren legte auch die Anzahl der Reisenden im Interkontinentalverkehr gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent zu. Dagegen ist der innerdeutsche Verkehr um knapp 2 Prozent auf 9,6 Millionen Fluggäste gesunken.

Überblick: Jahresergebnis des Münchner Flughafens

Verkehrszahlen 2012 2011 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 38.360.604 37.763.701 +1,6 %
Flugbewegungen Gesamt 398.039 409.956 -2,9 %
Cargo (in Tonnen)      
Luftfracht- und Luftpost 290.301 303.655 -4,4 %
Nur Luftfrachtumschlag 272.202 286.201 -4,9 %

 

25 Airbus A320neo für Citilink

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Citilink, die Low-Cost-Tochter von Garuda Indonesia, hat bei Airbus 25 A320neo fest in Auftrag gegeben. Der Vertrag, der bereits im Dezember 2012 unterzeichnet wurde, stellt den ersten direkten Kauf durch Citilink bei Airbus dar. Er folgt einem Auftrag von Garuda Indonesia in 2011 über 15 A320ceo- und 10 A320neo-Flugzeuge, die ebenfalls bei Citilink in Betrieb gehen sollen.

Citilink betreibt bereits eine Flotte von 12 geleasten A320 in seinem schnell wachsenden Inlandsnetzwerk. „Die A320 hat eine wichtige Rolle im jüngsten Erfolg von Citilink gespielt“, sagte Arif Wibowo, Chief Executive Officer von Citilink. „Die niedrigen Betriebskosten, schnellen Abfertigungszeiten und hohe Attraktivität der A320 bei den Passagieren machen sie zum optimalen Flugzeug für uns. Wir sind auf die noch größeren Einsparungen gespannt, die mit der NEO möglich sein werden.“

Mit neuen Triebwerken und aerodynamisch optimierten „Sharklets“ an den Flügelenden werden die Flugzeuge der A320neo-Familie 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Diese Verringerung des Treibstoffverbrauchs entspricht 1,4 Mio. Litern Treibstoff – dem Verbrauch von 1.000 Mittelklassefahrzeugen – und reduziert zudem den Kohlendioxidausstoß pro Flugzeug um jährlich rund 3.600 Tonnen. Darüber hinaus bietet die A320neo-Familie eine zweistellige Reduzierung der Stickoxid-Emissionen und fliegt dank ihrer neuen Triebwerke wesentlich leiser.

Kampagne zur Energieeffizienz in der deutschen Luftfahrt

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Gemeinsam starteten die CEOs der deutschen Luftfahrt am Frankfurter Flughafen die Kampagne mit dem Slogan "Vier bringen Sie weiter". Es ist das erste Mal, dass die deutsche Luftverkehrswirtschaft eine gemeinsame Informationskampagne startet. Nach einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen schätzen fast die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger den durchschnittlichen Verbrauch um ein 10-faches höher ein. "Das muss sich ändern, denn die deutsche Luftfahrt arbeitet hart und investiert viel, um diese hervorragende Energiebilanz zu erreichen! Wir wollen, dass alle Passagiere unsere Bemühungen in der Luft und am Boden kennen!", so Siegloch.

"Wir sind die vier-Liter-Flieger: Auf 100 Kilometer verbraucht die deutsche Luftfahrt durchschnittlich weniger als 4 Liter Treibstoff pro Passagier", sagte BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch am Montag in Frankfurt. "Seit 1990 haben wir unseren durchschnittlichen Verbrauch um 37 Prozent gesenkt! Und die deutschen Fluggesellschaften wollen ihre Energieeffizienz weiter verbessern – schließlich verursacht Treibstoff heute ein Drittel der Betriebskosten."

Die Kampagne, an der sich alle deutschen Airlines und Flughäfen beteiligen, wartet mit ausführlichen Informationen über den Verbrauch und die Energiebilanz der deutschen Luftfahrt auf. Der Weg dorthin soll u.A. durch Plakate, Flyer und Videospots an Flughäfen und Platzierungen auf Websites der Airlines dem Publikum deutlich gemacht werden.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsames Sprachrohr der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Er wird von Klaus‐Peter Siegloch als Präsident und Matthias von Randow als Hauptgeschäftsführer geleitet.

Der BDL setzt sich für eine Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland ein. Als zentraler Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit, bündelt und kommuniziert er die Themen, die von Bedeutung für die Branche sind. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und die Gebrüder Heinemann als Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Flughafen Dresden lädt zur 6. Langen Flughafennacht

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Mit zwei Bühnen, vier Ländern und vielen Stars wartet die diesjährige Lange Flughafennacht in Dresden auf. Bei der 6. Auflage der Party am 23. März ist High-Live auf den Tanzflächen: Sommerhits mit den Stars Loona („Bailando“) und Hot Banditoz („Veo, Veo“), Mallorca-Spaßkanone Vollker Racho („Das rote Pferd“), Schlagerstar Christian Lais („Die Zeit mir Dir“) sowie Anni Perka und Kay Christiansen werden geboten. Bei ihnen handelt es sich um die Doubles von Deutschlands erfolgreichster Sängerin Helene Fischer („Die Hölle morgen früh“) und DJ Ötzi („Ein Stern, der Deinen Namen trägt“) aus Österreich. Der Vorverkauf läuft an den bekannten Stellen und der Flughafen-Information.

Noch bis 31. Januar, rechtzeitig als Geschenkidee zum Valentinstag, gibt es günstigere „Early Bird Tickets“ für die "frühen Vögel". Weitere Höhepunkte der 6. Langen Flughafennacht im neuen Terminal sind die Samba-Show von Viva Brasil und der Auftritt der Partypiloten. Zunächst entzünden die südamerikanischen Tänzerinnen und Trommler ein Feuerwerk an Lebensfreude, bevor das Dresdner DJ Duo Christian Bieselt und Christoph Hermann – stilecht in Pilotenuniform – zum Partyflug durch die Nacht abhebt.

Das Showprogramm wird umrahmt von landestypischen Aktionsflächen. Unter dem Motto „Von Dresden in die Welt“ lernen die Besucher Urlaubsziele kennen, die mit dem Flugzeug ab Dresden direkt erreichbar sind. Die Gäste erleben die Strände der Kanaren, die Berge der Schweiz, russische Momente und das orientalische Lebensgefühl der Türkei. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf – zuzüglich Gebühren – für 13 Euro (Frühbucherticket, begrenzt bis 31. Januar) und 15 Euro (ab 01. Februar). Der Eintritt an der Abendkasse kostet 18 Euro. Kinder bis 12 Jahre zahlen 5 Euro (zzgl. Gebühren im Vorverkauf).

An- und Abreise, Parken Im terminalnahen Parkhaus stehen für die Gäste der Flughafennacht ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Das Parken im Parkhaus kostet während der Veranstaltung pauschal 3 Euro. Fahrgäste von Bahn und Bus nutzen die S-Bahn-Linie S2 aus Richtung Hauptbahnhof über Bahnhof Dresden-Neustadt sowie die Buslinien 77 und 80. Ab Mitternacht fährt alle 30 Minuten ein kostenloser Bus-Shuttle in die Dresdner Innenstadt..

Robinson Helicopter: Produktion von über 500 Maschinen

Aufwind für Robinson Helicopter. Der Hubschrauber-Hersteller konnte eine 45-prozentige Steigerung der Produktion gegenüber dem Vorjahr mit insgesamt 517 Hubschraubern verzeichnen. Davon waren 286 Maschinen des Typs R44, 191 des Typs R66, und 40 R22-Helikopter. 2011 erreichte die Produktion 356 Maschinen. Wie in den Vorjahren wurden mit 70 Prozent der Großteil des Umsatzes mit ausländische Kunden erzielt.

Nach dem Bestand in den Auftragsbüchern rechnet die Robinson Helicopter Company damit, 2013 die Stückzahlen von 2012 erneut zu übertreffen. Die aktuelle Produktionsrate ist auf zwölf Hubschrauber pro Woche eingestellt, mit einer Belegschaft von mehr als 1300 Mitarbeitern ist das Unternehmen jedoch gut aufgestellt, um die Produktion im Jahresverlauf noch zu erhöhen.

Da die Nachfrage nach R66 Upgrades besonders stark und auch das Interesse an einem Lasthaken größer ist als erwartet, hat Robinson die Zertifizierung dieser Optionen zu einer der obersten Prioritäten für das Jahr 2013 gemacht hat.

Gegründet wurde das Unternehmen Robinson Helicopter Company 1973 und ist heute einer der weltweit führenden Hersteller von zivilen Hubschraubern.

GPS ist kein Ersatz für Sichtwetterbedingungen

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Werden Unfälle durch Einsatz von GPS-Empfängern verursacht? Mit dieser Frage wird die Flugunfalluntersuchungsstelle beim Luftfahrt-Bundesamt (FUS) regelmäßig konfrontiert. Leistungsmerkmale, Komfort und Vielfalt des Anwendungsspektrums bei Navigation und Flugvorbereitung sind bei den heutigen GPS-Geräten beeindruckend, kein anderes Navigationsgerät bietet eine vergleichbar große Fülle von Nutzungsmöglichkeiten. Nicht nur motorgetriebene Flugzeuge, sondern auch Ballone und Segelflugzeuge sind damit ausgerüstet. Entsprechend viel wird in der Luftfahrtszene über die Anwendungsmöglichkeiten von GPS diskutiert.

Preisniveau und Marketingaktivitäten der Hersteller lassen diese Generation der Navigationsgeräte auch für einen Einsatz in der Allgemeinen Luftfahrt interessant erscheinen. Meistens werden die vielfältigen Möglichkeiten und positiven Eigenschaften der Geräte herausgestellt. Zunehmend gibt es jedoch kritische Anmerkungen. In Flugsicherheitsseminaren, und bei verschiedenen Vorträgen werden Probleme erkannt. Nicht selten werden auch Unfälle angesprochen, die durch GPS verursacht worden sein sollen.

GPS und Schlechtwetter-Unfälle

Doch was sagt die Unfall-Datenbank der FUS? Die Antwort klingt zunächst eindeutig: Es ist bisher kein Unfall mit GPS als eindeutiger Unfallursache registriert. Der Grund: Die GPS-Problematik taucht in der Unfallkategorie der Schlechtwetterunfälle auf. Hier ist ein Trend zu erkennen, der Aufmerksamkeit verlangt. Bei VFR-Unfällen, die auf Unterschreitung der Sichtwetterbedingungen zurückzuführen sind, wurden an Bord mitgeführte oder installierte GPS-Empfänger gefunden. Im Rahmen der routinemäßigen Untersuchung bei der FUS wurde geklärt, ob das Gerät eingeschaltet war und ob Flugwege sowie sonstige navigatorische Informationen gespeichert waren. Nicht immer läßt sich die Rolle von GPS bei VFR-Schlechtwetterunfällen eindeutig bestimmen. In einigen Fällen zeigt sich jedoch, daß die Risikobereitschaft bei schlechten Sichtbedingungen weiter zu fliegen, durch das Mitführen und Nutzen von GPS größer geworden ist.

In diesen Fällen findet sich eine Gemeinsamkeit. Die Wetterbedingungen für VFR-Flüge waren nicht gegeben. GPS-Empfänger waren an Bord. Ob sie für Navigationszwecke genutzt wurden, war nicht in allen Fällen nachweisbar. In einigen Fällen hat die Untersuchung und Auswertung der GPS-Empfänger jedoch ergeben, daß diese Geräte tätsächlich als Navigationshilfsmittel eingesetzt wurden. So waren beispielsweise Flugplanungen und Flugspuren gespeichert, die eine GPS-Nutzung bestätigten.

GPS erstetzt nicht die Sichtwetterbedingungen

Die Fälle dokumentieren, daß GPS vermehrt als Navigationshilfsmittel bei VFR-Flügen eingesetzt wird. Erkennbar ist eine zunehmende Risikobereitschaft bei nicht vorhandenen Sichtflugbedingungen. Die Überlegung "Mit Unterstützung durch GPS kann mir nichts passieren" scheint bei VFR-Flügen unter schlechteren Wetterbedingungen hierbei eine Rolle zu spielen.

Genau diese Überlegung ist falsch. Ein GPS-Empfänger kann ausreichende Sichtflugbedingungen nicht ersetzen. Im Gegenteil: Die Bedienung des hochkomplexen Navigationssystems GPS ist sehr anspruchsvoll. Ein GPS-Empfänger, der eigentlich den Piloten bei Navigationsaufgaben entlasten soll, kann für einen Luftfahrzeugführer, der gewöhnlich unter Sichtflugbedingungen fliegt, in Stresssituationen eine zusätzliche Belastung bedeuten. Die Gründe dafür sind vielfältig:

Ablenkung von Fluglage und Flugführung

Einflug in Wolken oder in ein Schlechtwettergebiet bedeutet für einen Sichtflieger, daß der Horizont als wesentliche Grundlage für die Beibehaltung der Fluglage unter Umständen verlorengeht. Das Fliegen nach dem künstlichen Horizont, sofern einer vorhanden ist, erfordert eine gründliche Schulung und Inübunghaltung, die nur durch einen IFR-ausgebildeten Luftfahrzeugführer erbracht werden kann.

Ein GPS kann hier nicht helfen. Es ist ein Navigationssystem und kein Hilfsmittel für die Beibehaltung der Fluglage. Im Gegenteil, es besteht die Gefahr, daß der Luftfahrzeugführer sich in einer kritischen Situation verstärkt mit dem GPS-Empfänger beschäftigen muß, dabei aber von der noch wichtigeren Flugführung abgelenkt wird.

Übliche Praxis bei Einsatz eines GPS-Empfängers ist die Auswahl von Wegpunkten (Way-Points) und eine Anzeige für den direkten Flugweg mit der Funktion "direct to". Mit GPS läßt sich eine exakte dreidimensionale Navigation durchführen, jedoch werden Hindernisse, Luftraumstruktur und sonstige Gefahrenquellen nicht berücksichtigt. Bei reduzierter Sicht ist die Gefahr einer Hindernisberührung oder Luftraumverletzung immer gegeben.

Der Mensch und die Bedienung der Geräte im Ernstfall

Selbst die heutigen GPS-Empfänger der unteren Preiskategorie sind keine Navigationsempfänger der Einfachklasse, sondern hochkomplexe Computersysteme. Es sind teilweise sehr funktionelle und leistungsfähige "Flight Management Systeme" mit einem für die Größe der Geräte riesigen Informationsvorrat. Flugplanungsdaten, Frequenz-, Flugplatz- und Karteninformationen sind abrufbar.

So positiv diese Leistungsaspekte der GPS-Geräte auch sein mögen, die Tücke liegt in der Komplexität und Vielfalt. In der Praxis werden höchstens 10 bis 20 Prozent der Leistungsmerkmale regelmäßig genutzt. Nicht selten hat der Benutzer schon Probleme mit der Bedienung und Nutzung der elementaren Funktionen. Bei den etwas anspruchsvolleren Bedien- und Nutzungsmöglichkeiten besteht für den durchschnittlichen VFR-Luftfahrzeugführer kaum mehr die Chance einer sinnvollen Nutzung. Gerade dann lauert hier eine große Gefahr: Das Gerät verlangt eine so große Aufmerksamkeit, daß der Pilot von seinen primären Aufgaben, nämlich Flugführung und Luftraumbeobachtung, abgelenkt wird. Der GPS-Empfänger ist damit keine Entlastung, sondern wird zur Belastung für den Luftfahrzeugführer.

Bei der Nutzung von "hand held" oder "stand alone" GPS-Empfängern, die in der Allgemeinen Luftfahrt sehr zahlreich vertreten sind, kommt hinzu, daß diese Geräte unter Umständen als Taschengeräte mitgeführt werden und im Cockpit nicht an geeigneter Stelle befestigt sind. "Fliegende Aufbauten" sind nicht selten und meistens in der Zuverlässigkeit und Funktionalität eingeschränkt.

In kritischen Situationen hat der Pilot kaum eine Chance solche "Mini-Geräte" zu bedienen. Selbst wenn die Geräte im Cockpitpanel fest eingebaut sind, ist das Ablesen der Informationen auf dem Display und die Bedienung über die eingebaute Tastatur nur möglich, wenn man sich voll auf die Darstellung und Bedienung der Tasten konzentrieren kann. Bei modernen Verkehrsflugzeugen, die über Bildschirmanzeigen verfügen, setzt man sich sehr intensiv mit dem Aspekt "Mensch-Maschine- Schnittstelle" auseinander. Die Erfahrung zeigt hier, daß der Mensch nur eine begrenzte Informationsmenge über den Bildschirm aufnehmen kann und die Größe der Darstellung eine wesentliche Voraussetzung für praktischen Nutzen ist. Außerdem basiert hier die Nutzung der Informationen grundsätzlich auf festgelegten Verfahren und einer klaren Arbeitsteilung im Zwei- oder Dreimann-Cockpit.

GPS und Autopilot

Die Technik macht es auch hier in kleinen Flugzeugen möglich: GPS-Empfänger werden mit den üblichen Cockpitanzeigegeräten (CDI und HSI) und sogar mit dem Autopiloten verbunden. Damit ist der Weg zur automatischen Flugführung, zumindest theoretisch, vorgegeben. Höchst bedenklich ist jedoch die folgende Argumentation eines VFR-Piloten: "Wenn ich den Autopiloten einschalte und die im GPS programmierten Wegpunkte als Navigationsbasis nehme, fliegt mein Flugzeug automatisch durch Wolken. GPS, Autopilot und Flugzeug wissen ja nicht, daß die Sicht eingeschränkt ist." Auch wenn diese Funktionalität bei den heutigen Avionik-Ausrüstungen in Kleinflugzeugen unter Umständen gegeben ist, ist die Systemüberwachung und -Ausfallsicherheit keineswegs mit dem Standard der Verkehrs- oder Geschäftsreiseflugzeuge vergleichbar.

Trotz komfortabelster und sicherster Technik muß der Luftfahrzeugführer jederzeit in der Lage sein, das Flugzeug manuell fliegen zu können. Legal und sinnvoll einsetzbar ist diese Systemkombination für den IFR-Betrieb. Bei einem Systemausfall ist der IFR-ausgebildete Luftfahrzeugführer auf die manuelle Steuerung des Flugzeuges vorbereitet.

GPS-Bedienungsanleitungen und Schulung

Die Bedienungsanleitungen für die GPS-Geräte sind in der Regel sehr umfangreich. Es sind nicht nur die Grundfunktionen beschrieben, sondern auch Verfahren für die IFR-Nutzung. Die Nutzung der Satellitentechnik für die Navigation und das hohe Leistungsniveau der heutigen GPS-Empfänger sollen keineswegs in Frage gestellt werden. Wichtig ist jedoch, daß Grenzen in der betrieblichen Nutzung erkannt werden und dieses System nicht als Ersatz für fehlende Randbedingungen oder nicht ausreichende fliegerische Fähigkeiten dienen soll.

Germanwings fliegt von Hannover nach Thessaloniki

Wer in Hannover der trüben Stimmung durch das schlechte Wetter entfliehen will, kann das mit einer neuen Destination tun, die Germanwings bald von hier aus anfliegen wird. Ab dem 05. Mai fliegt die Airline, deren Maschinen mit dem neuen Design unterwegs sein werden, einmal pro Woche nach Thessaloniki.

Darüber hinaus werden die Frequenzen nach Split auf vier Flüge wöchentlich erhöht, und Palma wird zukünftig täglich von der Lufthansa-Tochter ab Hannover angeflogen. Der Flug nach Thessaloniki startet immer sonntags um 10:10 Uhr ab Hannover Airport und erreicht die zweitgrößte Stadt Griechenlands um 13:40 Uhr.

Für Rückreisende hebt der Flug um 14:20 Uhr in Thessaloniki ab, und landet um 16:00 Uhr in Hannover. Seit Anfang des Jahres übernimmt die „neue Germanwings“ schrittweise sämtliche Strecken der Lufthansa, die nicht über die beiden Drehkreuze Frankfurt oder München führen. Insgesamt wird die „neue Germanwings“ ihren Flugplan dadurch deutlich erweitern.

Im Zuge dessen sollen ab diesem Zeitpunkt auch die Flugzeuge der Lufthansa-Flotte, die für den künftigen Einsatz bei der „neuen Germanwings“ vorgesehen sind, umgerüstet und übertragen werden. Mit dem neuen Marken- und Produktkonzept ändert sich bei Germanwings auch das Logo. Alle Flugzeuge der Airline werden nach Einführung des neuen Markenkonzepts ab 01. Juli 2013 sukzessive in dem neuen Design lackiert.

Dortmund Airport übertrifft Erwartungen für 2012

Der Dortmund Airport wurde 2012 von mehr Fluggästen genutzt, als bisher erwartet. Insgesamt flogen im vergangenen Jahr 1.902.137 Passagiere auf 30.518 Flügen. Damit liegt das Passagieraufkommen noch über den Anfang 2012 prognostizierten 1,85 Mio. Reisenden. Auch die dem Aufsichtsrat im Dezember gemeldeten 1,9 Mio. Passagiere konnten in den letzten Tagen des vergangenen Jahres noch übertroffen werden.

„Dennoch müssen wir auch weiterhin von einem schwachen ersten Quartal 2013 ausgehen“, sagte Scheske mit Blick auf die kommenden Monate. Trotzdem sei die Hoffnung auf ein gutes neues Jahr groß. So versprechen die spanische Vueling mit vier wöchentlichen Flügen nach Barcelona und die irische Ryanair mit den Zielen Krakau, Alghero (Sardinien), Malaga, Faro, Porto, Girona (Costa Brava) sowie Palma de Mallorca auch weiter steigende Passagierzahlen.

Wizzair als wichtiger Partner

In 2011 lag die Zahl noch bei 1,8 Millionen. Am häufigsten flogen Reisende 2012 von Dortmund nach Palma de Mallorca, Kattowitz und München. Fast 690.000 Fluggäste wurden auf diesen Strecken verzeichnet. „Dieses erfreuliche Ergebnis verdanken wir starken Partnern – allen voran der Wizzair“, gibt Flughafen-Sprecher Sebastian Scheske als Hauptgrund für die Entwicklung an.

Mit mehr als 900.000 Passagieren und einem Wachstum von 16 % am Standort Dortmund sei die Airline ein verlässlicher Partner. Die Zahl freut die Flughafenbetreiber insbesondere, da airberlin und easyjet sich seit dem Herbst weitgehend aus dem Flugplan zurück gezogen haben.

Sensor-Drohne Euro Hawk®: Erster Testflug in Manching erfolgreich

Cassidian, die Verteidigungs- und Sicherheitssparte von EADS, und die Northrop Grumman Corporation haben mit dem ersten Testflug des vollständig integrierten Euro Hawk®-Systems heute einen wichtigen Meilenstein erreicht. Für den Testflug war das Fluggerät mit hochentwickelten SIGINT-Sensoren (SIGnal INTelligence, Signalaufklärung) zur Detektion von Radarstrahlern und Kommunikationssendern ausgerüstet.

Der Euro Hawk®, ein unbemanntes Flugsystem (Unmanned Aircraft System – UAS), startete um 10:36 Uhr MEZ vom Militärischen Luftfahrtzentrum von Cassidian in Manching und stieg im militärisch kontrollierten Luftraum in sicherer Entfernung von zivilem Luftverkehr auf eine Flughöhe von mehr als 15.000 Metern. Nach einem fast dreistündigen Flug landete das UAS um 16:38 Uhr MEZ wieder sicher in Manching.

„Dieser erfolgreiche Flug demonstriert die Systemintegrationsfähigkeiten und hochmodernen Technologien des Euro Hawk®-Programms. Die von Cassidian für die Bundeswehr entwickelten Aufklärungs-Sensoren überzeugten durch herausragende Leistungen und ein perfektes Zusammenspiel des Gesamtsystems“, berichtete Bernhard Gerwert, Chief Executive Officer von Cassidian. „Wir sind stolz, mit diesen Testflügen den Nachweis der neuen Missionsfähigkeit des Euro Hawk® zur strategischen Aufklärung für den Schutz und die Sicherheit der deutschen Streitkräfte zu erbringen.“

Das Euro Hawk®-System hat am mililtärischen Luftfahrtzentrum von Cassidian in Manching bereits umfangreiche Bodentests durchlaufen und die endgültige Genehmigung der deutschen Musterzulassungsstelle zur Flugerprobung der integrierten SIGINT-Nutzlast erhalten.

Erstes SIGINT-fähiges HALE-UAS

„Der heutige SIGINT-Sensorflug markiert den Beginn der Flugerprobungsphase der Euro Hawk®-Nutzlast für die Bundeswehr“, sagte Tom Vice, Corporate Vice President und President von Northrop Grumman Aerospace Systems „Der Euro Hawk® bedeutet für Northrop Grumman gleich mehrere große Premieren: Er ist unser erstes transatlantisches Kooperationsprojekt mit Deutschland und Cassidian, die erste von Northrop Grumman produzierte internationale Version des RQ-4 Global Hawk und auch das erste europäische SIGINT-fähige unbemannte Flugsystem mit langer Flugdauer und mittlerer Flughöhe (High Altitude, Long Endurance UAS – HALE-UAS).“

Das Euro Hawk®-System basiert auf dem HALE UAS RQ-4B Global Hawk und einer Bodenstation mit von Northrop Grumman bereitgestellten Modulen für Missionskontrolle, Start und Landung. Der Euro Hawk® wird mit dem von Cassidian entwickelten SIGINT-Missionssystem zur Ferndetektion von elektronischen Signalen und Sendeanlagen ausgestattet. Als Teil einer integrierten Systemlösung liefert Cassidian zudem die Bodenstation für den Empfang und die Auswertung der von der Drohne gesendeten Daten.

Ersatz für Brequet Atlantig – 30 Stunden in der Luft

„Damit setzt der Euro Hawk® seine Erfolgsgeschichte fort und wird den deutschen Streitkräften im Einsatz eine unabhängige Rund-um-die-Uhr-Überwachung und -Aufklärung aus der Luft ermöglichen“, erklärte Neset Tükenmez, Geschäftsführer der EuroHawk GmbH. „Mit seinem ersten Sensor-Testflug hat das UAS seine Fähigkeit zum sicheren Betrieb im deutschen Luftraum eindrucksvoll gezeigt.“

Der Euro Hawk® ist mit einer Ausdauer von über 30 Stunden, einer maximalen Flughöhe von rund 60.000 Fuß und einer größeren Spannweite als die meisten Verkehrsflugzeuge ein interoperabler, modularer und kosteneffizienter Ersatz für die bemannten Aufklärungsflugzeuge vom Typ Breguet Atlantic, die seit 1972 im Dienst waren und 2010 ausgemustert wurden.

Cassidian ist einer der weltweit größten Anbieter globaler Sicherheitslösungen und -Systeme, der zivile und militärische Kunden als Systemintegrator und Lieferant wertschöpfender Produkte und Dienstleistungen unterstützt. Hierzu zählen Flugsysteme (Flugzeuge und unbemannte Plattformen), Boden- und Schiffsgestützte sowie teilstreitkräfteübergreifende Systeme, Aufklärung und Überwachung, Cybersecurity, sichere Kommunikation, Testsysteme, Flugkörper, Dienstleistungen und Supportlösungen.

Northrop Grumman ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Globalen Sicherheit, das weltweit innovative Systeme, Produkte und Lösungen in den Bereichen Unbemannte Systeme, Cybersecurity und C4ISR liefert und Logistik- und Modernisierungsdienste für Regierungs- und Industriekunden erbringt.

50:50-Joint-Venture

Die EuroHawk GmbH, die von Northrop Grumman und Cassidian als Joint Venture mit gleicher Beteiligung (50:50) gegründet wurde, agiert gegenüber dem deutschen Verteidigungsministerium als nationaler Generalauftragnehmer während der gesamten Nutzungsdauer des Systems.

„Plattform Luftfahrt Schweiz“ diskutiert Flugverkehr-Staatsvertrag mit Deutschland

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Die "Plattform Luftfahrt Schweiz" hat in ihrer gestrigen Sitzung in Bern über die Umsetzung des Flugverkehr-Staatsvertrages mit Deutschland sowie die anstehende Teilrevision des Luftfahrgesetzes diskutiert. Unter der Leitung von Bundesrätin Doris Leuthard trafen sich Vertreter des Bundes, der Kantone der Landesflughäfen sowie der kommerziellen Luftfahrt.

Im Zentrum des Gesprächs stand die Umsetzung des Flugverkehr-Staatsvertrages mit Deutschland. Bundesrätin Doris Leuthard bekräftigte die Bereitschaft der Schweiz, die von deutscher Seite aufgetauchten Fragen rechtsverbindlich zu klären, zum Beispiel über einen gemeinsamen Austausch einer diplomatischen Note.

Da die deutsche Seite mit dem Ratifizierungsprozess zum Staatsvertrag noch abwartet, prüft das UVEK in Bezug auf dessen Umsetzung, ob der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) ausgegliedert werden soll und jene Teile vorgezogen werden sollen, die von der Umsetzung des Staatsvertrages unabhängig sind.

In der Runde wurde zudem die anstehende Teilrevision des Luftfahrtgesetzes diskutiert. Hier steht die Infrastruktur im Vordergrund und damit verbunden die Prüfung weiterer Instrumente, mit denen der Bund beim Betrieb der Landesflughäfen dem Landesinteresse an diesen Schlüsselinfrastruktur-Anlagen besser gerecht werden kann. Ebenfalls kurz angesprochen wurde die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Luftfahrt.

Regelmäßiges Monitoring zur Wettbewerbsfähigkeit

Dazu wurde im letzten Jahr erstmals ein Monitoring veröffentlicht. Es soll in regelmässigen Abständen fortgeführt werden, um so die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Luftfahrt in der Schweiz verfolgen zu können. Schließlich informierte das UVEK auch noch über die Gründe für den schleppenden Fortgang beim Projekt für einen einheitlichen europäischen Luftraum (SES) und beim Funktionalen Luftraum für Zentraleuropa (FABEC).

Die «Plattform Luftfahrt Schweiz» ist ein Forum für den Gedankenaustausch zu den grundsätzlichen Themen des schweizerischen Luftverkehrs. Geleitet wird das Gremium von UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard. Neben Vertretern der Bundesverwaltung nehmen daran Delegationen der Landesflughäfen, der Standortkantone Zürich, Genf, Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie der Fluggesellschaft Swiss, des Dachverbandes der Schweizerischen Luft- und Raumfahrt «Aerosuisse» und der Flugsicherung Skyguide teil. Die Plattform hat konsultativen Charakter, der Austausch findet in der Regel einmal pro Jahr statt.

Flughafen BER 2012: Mehr Passagiere bei gleichem Flugaufkommen

Im Jahr 2012 wurden insgesamt 25.261.192 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel begrüßt. Das ist Rekord und entspricht einer Steigerung von 5,1 Prozent. Bei den Flugbewegungen gab es dagegen kaum eine Veränderung. Diese liegen 2012 nahezu unverändert bei 242.872 Starts und Landungen. Die geflogene Fracht an beiden Flughäfen zusammen lag 2012 bei 32.140 Tonnen – ein Plus von 2,9 Prozent.

In Schönefeld allein wurden 7.097.274 Passagiere gezählt, ein leichtes Minus von 0,2 Prozent. Die Flugbewegungen sanken um 2,5 Prozent auf 71.758. Am Flughafen Tegel konnten in diesem Zeitraum 18.163.918 Passagiere, ein Plus von 7,4 Prozent, abgefertigt werden. Die Flugbewegungen stiegen um 1 Prozent auf 171.114 Starts und Landungen.

Im Monat Dezember 2012 allein wurden an beiden Flughäfen zusammen 1.783.652 Passagiere gezählt, was einem Minus von 0,5 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres entspricht. Die Starts und Landungen beliefen sich auf 16.917 Flugbewegungen, das bedeutet einen Rückgang um 5,8 Prozent. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im Dezember einen Rückgang um 6,5 Prozent auf nunmehr 2.333 Tonnen.

Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 496.893 Fluggäste gezählt. Dieses Ergebnis entspricht einem Rückgang von 7,1 Prozent gegenüber Dezember 2011. In Tegel wurden im Dezember 1.286.759 Passagiere registriert. Das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Monats- und Jahreswerte basieren allerdings noch auf vorläufigen Zahlen.

DRF-Luftrettung nutzt Digitalfunk BOS der Behörden

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Pünktlich zum Jahreswechsel steht dem Berliner Hubschrauber der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH modernste Funktechnik zur Verfügung: „Christoph Berlin“ ist ab sofort in den Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) eingebunden. Damit wurde der bisherige Analogfunk abgelöst.

„Der neue Digitalfunk bietet uns in der Luftrettung zahlreiche Vorteile: Er ist verschlüsselt und damit auch abhörsicher. Zudem ist die Sprachqualität verbessert, da Umgebungsgeräusche unterdrückt werden“, erläutert Christian Schulze, Projektleiter Digitalfunk bei der DRF Luftrettung, zu der die HDM Luftrettung gehört.

Bislang basierte der Funk zwischen der Besatzung von “Christoph Berlin“ und den Rettungsleitstellen, Rettungsorganisationen, der Polizei und Feuerwehr auf dem Analogfunk, der zwar immer noch seinen Zweck erfüllt, aber Nachteile hat. Er ist nicht abhörsicher und die Übertragungsqualität ist mitunter schlecht.

Seit der Bundestag am 28. August 2006 das „Gesetz über die Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ verabschiedet hat, wird am Aufbau eines bundesweiten digitalen Funknetzes gearbeitet. Zukünftig soll damit ein einheitliches Funknetz für Rettungs- und Sicherheitskräfte flächendeckend im ganzen Bund zur Verfügung stehen. Die DRF Luftrettung wird ihre Hubschrauber nach und nach mit der neuen Technologie ausstatten.

„Christoph Berlin“ wird für den schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird er bei Notfällen in Ergänzung zum bereits vorhandenen Rettungsdienst auch als schneller Notarztzubringer alarmiert. Vom Unfallkrankenhaus Berlin aus ist er täglich rund um die Uhr einsatzbereit und kann innerhalb von 15 Minuten jeden Einsatzort im Umkreis von 50 Kilometern Luftlinie erreichen.

US-Flugaufsichtsbehörde will B787 Dreamliner überprüfen

Angesichts einer Reihe von Ereignissen in letzter Zeit hat die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA angekündigt, eine umfassende Überprüfung bestimmter Systeme der Boeing 787 durchzuführen. Das betrifft Entwicklung, Herstellung und Montage des Flugzeugs. Zweck der Überprüfung ist eine Validierung der im Rahmen des Zertifizierungs-Verfahrens durchgeführten Arbeiten, um sicherzustellen, dass das hohe Niveau an Sicherheit bei der FAA durch das Flugzeug eingehalten wird.

 

Ein Team von FAA und Boeing Ingenieuren sowie Inspektoren führen diese gemeinsame Überprüfung mit Schwerpunkt auf die elektrische Energieversorgung und -Verteilung des Flugzeugs durch. Dabei wird auch das Zusammenspiel von elektrischen und mechanischen Systemen Gegenstand der Untersuchung sein.

"Die Sicherheit der Flugreisenden ist unsere oberste Priorität", sagte der amerikanische Verkehrsminister Ray LaHood. "Diese Überprüfung wird uns helfen, die genauen Ursachen zu finden und alles dafür zu tun, ähnliche Ereignisse in der Zukunft zu vermeiden."

"Wir sind zuversichtlich, dass das Flugzeug sicher ist. Aber wir müssen ein umfassendes Verständnis von dem bekommen, was passiert ist.", sagte FAA Administrator Michael P. Huerta. "Wir führen die Überprüfung durch, um weiterhin zu gewährleisten, dass das Flugzeug unsere hohen Sicherheitsstandards erfüllt."

Die Überprüfung wird so gestaltet, dass sie eine umfassendere Sicht auf die Konstruktion, Fertigung und Montage bietet und sich nicht ausschließlich auf einzelne Aspekte beschränkt. Die Überprüfung wird voraussichtlich in Seattle beginnen, kann aber in den nächsten Monaten auf andere Standorte ausgedehnt werden.

Die Experten der FAA haben während der 787 Musterzulassung bereits 200.000 Arbeitsstunden berbucht und flogen in zahlreichen Testflügen mit. Die In-Dienststellungen der 787 überprüft die FAA im Rahmen von Boeings kontinuierlichem Prozess zur Betriebssicherheit.

Weltweit umfasst die Flotte der in Betrieb befindlichen Boeing 787 Dreamliner insgesamt 50 Flugzeuge. United Airlines ist hierbei die derzeit einzige US-Fluggesellschaft mit sechs ausgelieferten Flugzeugen.

Lunch-Time-Konzerte am Frankfurter Flughafen: Saison eröffnet!

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Mittagspause mit Musik! Diese Möglichkeit bietet die Evangelische Flughafenseelsorge Passagieren, Besuchern und Mitarbeitern des Frankfurter Flughafens: Unter dem Motto „Die andere Mittagspause“ erklingen am 16. Januar in der Flughafenkapelle im Terminal 1 (Abflughalle B, Empore) Posaune und Orgel. Sie läuten die diesjährige Konzertreihe ein, die jeweils am ersten Mittwoch im Monat von 12.00 bis 12.30 Uhr in der Kapelle stattfindet. Der Eintritt ist frei.

Die musikalische Mittagspause – sie folgt der angelsächsischen Tradition der so genannten Lunch-Time-Konzerte – gibt es am Frankfurter Flughafen mittlerweile seit 15 Jahren. Die Musikerinnen und Musiker sind überwiegend Mitarbeiter am Flughafen, die auf den unterschiedlichsten Instrumenten sowie in verschiedenen Stilrichtungen musizieren und gemeinsam mit der Flughafenseelsorge zu einer kleinen Auszeit von Reisestress oder Terminalalltag einladen.

Auch Gesang – etwa der beliebte Lufthansa-Chor „Angels on Air“ – steht immer wieder auf dem Programm. Die nächsten Termine für die musikalische Mittagspause sind der 06. Februar und der 06. März.

Stuttgarter Flughafen mit überdurchschnittlichem Wachstum

Im vergangenen Jahr wurden am Flughafen Stuttgart insgesamt 9.735.087 Fluggäste gezählt, ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2011 mit 9.591.461 Fluggästen. Die Zahl der Flugbewegungen hat sich weiter verringert, sie fiel durch den Einsatz größerer Flugzeuge um 3,7 Prozent auf 131.524, 2011 waren es 136.580 Flugbewegungen (Starts und Landungen). Das wirtschaftliche Ergebnis liegt trotz höherer Kosten auf dem Niveau des Vorjahres, 2011 betrug es 30,5 Mio. Euro.

Klaus-Peter Siegloch, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), betonte in seiner Ansprache auf dem Jahresempfang der Flughafengesellschaft am 10. Januar, dass die Politik gerade angesichts des harten internationalen Wettbewerbs in der Luftfahrt die Verantwortung trage, für faire Marktbedingungen im Luftverkehr zu sorgen.

„Nationale Auflagen wie die Ticketsteuer oder stark eingeschränkte Betriebszeiten schaden nicht allein deutschen Fluggesellschaften und unserer Branche, sondern der gesamten Wirtschaft. Die bisherigen knapp 600 Mio. Euro Lasten pro Jahr durch die Luftverkehrsteuer müssen mit dem Ende der Legislaturperiode auslaufen, wenn wir nicht die Zukunft deutscher Airlines gefährden wollen“, sagte Siegloch vor knapp 300 geladenen Gästen.

Profitabler Airport, Stagnation der Branche erwartet

Eine positive Bilanz zog Geschäftsführer Prof. Georg Fundel: „2012 war trotz der starken Konsolidierung unserer großen Airlinekunden ein erfolgreiches Jahr. Die Abschwächung des Wachstums im zweiten Halbjahr ändert nichts daran, dass wir erneut einer der profitabelsten Flughäfen in Deutschland sind. Eine Prognose für 2013 ist wegen der vielen wirtschaftlichen Unsicherheiten schwierig, wir rechnen vorerst mit keinen Zuwächsen bei der Verkehrsentwicklung.“

Geschäftsführer Walter Schoefer erklärt: „2012 standen Planungsarbeiten im Mittelpunkt. 2013 sollen mehrere große Bauvorhaben in die Realisierung gehen – zum Beispiel die Deutschlandzentrale für Ernst & Young oder der Fernomnibusbahnhof für die Landeshauptstadt. Diese und andere Projekte, für die wir viele Millionen Euro investieren, werden das Umfeld des Landesflughafens nachhaltig verändern und die Attraktivität der gesamten Filderregion steigern“.

Gewitterinformationen in Echtzeit für Piloten

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Extreme Wetter-und Klimabedingungen stellen eine ernstzunehmende Gefahr dar. Schwere Überflutungen als Folge sintflutartiger Regenfälle gefährden Menschen, Gebäude und Infrastruktur. Mit WxFUSION wurden am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hierfür neue Verfahren zur Vorhersage von Gewittern speziell für den Flugverkehr entwickelt.

Eine Bedrohung für den Flugverkehr sind besonders die Gewitter: Sie zwingen Piloten zu Ausweichmanövern, beeinträchtigen An- und Abflugkapazität an Flughäfen und führen zu einem Abfertigungsstop auf dem Flugvorfeld durch die Gefahr des Blitzeinschlags. Die innovative Gewitterinformation soll in Zukunft den Nutzern – im Falle des Flugverkehrs der Flugsicherung, dem Flughafenbetrieb, den Flugverkehrsgesellschaften und den Piloten – operationell zur Verfügung gestellt werden.

WxFUSION: Ausgründung für die Gewittervorhersage

Dazu wurde mit Unterstützung des DLR Technologiemarketing die Firma WxFUSION GmbH gegründet, was für "Weather Fusion of User Specific Information for Operational Nowcasting" steht. Gesellschaftern sind Dr. Arnold Tafferner und Dr. Caroline Forster, Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre.

Die Firma wird dazu beitragen, die DLR Technologie in ein marktfähiges Produkt zu überführen. "Das neue Verfahren aus der Flugmeteorologie leistet schnelle und unmfassende Entscheidungshilfe in punkto Gewittergefahr. Mit der Ausgründung WxFUSION kommen nun Produkte in die Praxis, die den Bedarf der Nutzer treffen. Eine deratige Lösung, die aktuell und präzise über die jeweiligen Kanäle informiert, ist bislang nicht vorhanden", so Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter des DLR Technologiemarketings.

Rad-TRAM und Cb-TRAM für Boden- und Höhengefahren

"Um die negativen Auswirkungen von Gewittern auf den Luftverkehr einzudämmen ist es notwendig durch Fusion aller zur Verfügung stehenden Daten nutzerspezifische Analysen und Prognosen der gefährlichen Wetterbedingungen zu entwickeln", erklärt Dr. Arnold Tafferner. Das im DLR-Institut für Physik der Atmosphäre entwickelte System"Rad-TRAM" (Radar Tracking And Monitoring) ist für den unteren und "Cb-TRAM" (Thunderstorm tracking and Monitoring) für den oberen Luftraum anwendbar.

Demgemäß liefert Rad-TRAM Gewitterinformation hauptsächlich für den Flughafennahbereich – wichtig für An- und Abflug und die Abfertigung auf dem Vorfeld. Cb-TRAM repräsentiert die Gewittergefahren für den Reiseflugverkehr. Diese Systeme nutzen Satelliten- und Radardaten, um Gewitter zu identifizieren, zu verfolgen und bis zu einer Stunde vorherzusagen. "Die Gewitter werden dabei als Gefahrenobjekte dargestellt, die gefährliche Bereiche für den Luftverkehr kennzeichnen. Wo können Turbulenz, Blitzschlag, Vereisung und Hagel auftreten? Das lässt sich alles in einem Objekt darstellen", so Dr. Tafferner.

Die Objekte werden in einem internationalen Standardoutput ausgegeben, der sich leicht auf den verschiedenen Displays der Nutzer darstellen läßt. Das sogenannte "AutoAlert" verschickt automatisch Warnungen an die Nutzer per Email, sobald sich Gewitter im Umkreis von 100 Kilometern um einen Flughafen befinden. Diese Warnungen enthalten Gewitterinformation in Text und Bild.

Wetterdarstellungen in Echtzeit für Piloten

Diese Verfahren wurden während einer Gewitterkampagne im Sommer 2012 von Luftverkehrsdienstleistern und Airlines erfolgreich in Echtzeit getestet. Die Gewitterwarnungen lieferten allen Beteiligten das gleiche konsistente Bild der Gewittersituation. Luftfahrzeugführern steht auch heute noch eine nur rudimentäre Wetterinformation entlang der Flugroute zur Verfügung.

Diese beruht oftmals auf Prognosekarten, welche aktuelle Gewitterentwicklungen nicht erfassen können. Durch die eindeutige, klare und interpretationsfreie Gewitterinformation in Echtzeit mit hoher Aktualisierungsrate von fünf Minuten wird die Effizienz und Sicherheit im Luftverkehr deutlich erhöht.

Nächster Schritt: Gewittervorhersage für mehrere Stunden

Am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre wird ein weiterführendes integriertes System entwickelt, in dem die beschriebenen Verfahren Rad-TRAM und Cb-TRAM, mit numerischen Modellvorhersagen kombiniert werden. Damit ist auch eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten und die Intensität von Gewittern einige Stunden im Voraus möglich.

"Dies wird eine große Hilfe für alle Luftfahrtdienstleister sein – vor allem, um besser voraus planen zu können. Zum Beispiel um abzuschätzen, in wie weit die Kapazität des Luftraums in den nächsten Stunden durch Gewitter beeinträchtigt sein wird", erläutert Dr. Tafferner.

„Luft- und Raumfahrt“ wird Kölner Themenjahr 2013

Die Spitzenleistungen der Kölner Forschungs- und Innovationsregion sollen stärker nach außen getragen und erlebbar gemacht werden. Das ist das Ziel einer neuen Initiative der Kölner Wissenschaftsrunde, dem Netzwerk der Kölner Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Alle zwei Jahre sollen dazu künftig Themenjahre stattfinden. Den Anfang macht 2013 das Themenjahr „Luft- und Raumfahrt“.

"Es wird vieles zu entdecken geben“, verspricht Oberbürgermeister Jürgen Roters, der gemeinsam mit Flughafenchef Michael Garvens, dem Vorsitzenden der Kölner Wissenschaftsrunde, Professor Dr. Rupert Gerzer, sowie Andreas Schütz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt das abwechslungsreiche Programm für dieses Jahr vorstellte.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betont: „Köln hat – neben dem Flughafen und teilweise durch ihn bedingt – eine Fülle von Unternehmen, Institutionen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die den Luft- und Raumfahrtstandort charakterisieren. Den Wenigsten ist das bewusst. Das Themenjahr kann einen wichtigen Beitrag leisten, das zu ändern. Als Flughafenchef, aber auch als Vizepräsident der IHK freue ich mich über diese Initiative und bin optimistisch, dass die Themenjahre künftig zur Vertiefung der Partnerschaften und Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft am Innovationsstandort beitragen können. Das wird von den Wirtschaftsunternehmen in der Region ausdrücklich gewünscht.“

Professor Dr. Rupert Gerzer, Vorsitzender der Kölner Wissenschaftsrunde, sieht ebenfalls neue Kooperationsmöglichkeiten: „Die künftigen Themenjahre profilieren Köln und die Region als Standort mit herausragender Themenkompetenz und exzellenten wissenschaftlichen Einrichtungen auf europäischem Spitzenniveau. Durch die Themenjahre werden Synergiepotentiale der Region erkennbar. Diese betreffen nicht nur den Wissenschafts-, sondern auch den Wirtschafts- und Kulturstandort Köln. Sie sollten in Zukunft optimal genutzt werden.“

Reiches Veranstaltungsprogramm verschiedenster Einrichtungen

Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen startet das Themenjahr „Luft- und Raumfahrt“ 2013. So hält die Vereinigung der Weltraum erfahrenen Astronauten und Kosmonauten im Juli mit über 80 Teilnehmern ihr Jahrestreffen in Köln ab. Darüber hinaus macht das Themenjahr auf zahlreiche herausragende, zum Teil einzigartige Einrichtungen in Köln aufmerksam.

Neben Flughafen und DLR sind das unter anderem die Deutsche Lufthansa AG oder die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA. Auch das Institut für Luft- und Weltraumrecht an der Kölner Universität mit seiner über 90-jährigen Geschichte oder das Institut für Physiologie im Weltraum an der Deutschen Sporthochschule Köln sind dafür Beispiele.

Zusätzlich zu den Kölner Wissenschaftseinrichtungen beteiligen sich viele weitere Partner am Kölner Themenjahr. So wird die lit.COLOGNE eine Lesung am historischen Flughafen Butzweilerhof anbieten, die Kölnmesse beleuchtet das Thema in verschiedenen bestehenden Messeformaten. Der Flughafen Köln/Bonn lädt im Juni zum Tag der Luftfahrt ein, das DLR im September zum Tag der Luft- und Raumfahrt. Philharmonie und Odysseum werden sich auf jeweils spezifische Weise dem Thema Luft- und Raumfahrt nähern.

Andreas Schütz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ergänzt: „Wissenschaft und Forschung in der Luft- und Raumfahrt stehen für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit Kölns ebenso wie für die der gesamten Region. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sieht sich als integraler Bestandteil von Institutionen und Einrichtungen, die mit dem Themenjahr Luft- und Raumfahrt zeigen wollen, welche Möglichkeiten dieser Industrie- und Forschungszweig bietet. Die Kölnerinnen und Kölner können in diesem September wieder am Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR die Faszination dieser Branche hautnah erleben.“

Die Liste der Veranstaltungen wird in den kommenden Wochen und Monaten weiter ergänzt. Die gedruckte Programmübersicht liegt ab Beginn der nächsten Woche unter anderem in den Bürgerämtern und Hochschulen aus. Auch Plakate weisen in den kommenden zwei Wochen auf das Themenjahr hin.

Mehr Langzeitparkplätze am Flughafen Düsseldorf

Der Düsseldorfer Airport nimmt den Parkplatz P26 am Kieshecker Weg 100 neu in sein Angebot auf. 650 Stellplätze stehen den Gästen des Flughafens dort ab sofort zum günstigen Langzeit-Spar-Tarif zur Verfügung. Insgesamt stehen damit mehr als 2.000 Parkplätze im Langzeit-Spar-Tarif mit gewohnt verlässlichem Service zur Verfügung.

Der Flughafen Düsseldorf ergänzt mit dem neuen P26 das Angebot beim günstigen Parken: Die Gebühr beträgt für bis zu acht Tage 39 Euro. Für bis zu fünfzehn Tage fallen 49 Euro und für bis zu 22 Tage 59 Euro an. Neben dem P26 zählen auch die Parkplätze P23, P24 und P25 zur Langzeit-Spar-Zone. Sie befinden sich direkt auf dem Flughafengelände, so dass die Passagiere das Terminal von ihrem Stellplatz aus rund um die Uhr innerhalb weniger Minuten erreichen, entweder zu Fuß oder mit einem kostenlosen Shuttlebus.

Noch näher parkt man in den Zonen „Terminal“ oder „Langzeit“. Die Passagiere des größten Flughafens NRWs können aus insgesamt mehr als 20.000 Parkplätzen auswählen. Vom preisbewussten Pauschaltouristen bis zum zeitkritischen Geschäftsreisenden oder Luxusurlauber finden alle Passagiere ein passendes Angebot. Zu jahreszeitlichen Anlässen wie beispielsweise über die Osterfeiertage hält der Flughafen zudem besondere Park-Specials bereit.

„VFR Sprechfunk“ als digitales Lehrbuch von der DFS

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Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) veröffentlicht eine elektronische Version des Lehrbuches „VFR Sprechfunk“ fürs iPad. Damit ist der gesamte Stoff, der in den Prüfungen für die Sprechfunkzeugnisse BZF I und II abgefragt werden kann, auch als „iBook“ verfügbar. Unterschiedliche Animationen tragen zur anschaulichen Vermittlung der Lerninhalte bei.

„VFR Sprechfunk“ behandelt umfassend theoretische Grundlagen, etwa die Organisationen und Behörden der Luftfahrt, Dienste der Flugsicherung und anderer Organisationen, auch rechtliche Vorschriften des Flugfunks. Ein ausführliches Kapitel ist dem Sprechfunkverfahren gewidmet. Der Funkverkehr eines kompletten An- und Abflugs kann auf Deutsch und Englisch angehört werden, dabei wird die Position des Flugzeugs jeweils auf der entsprechenden Flugplatz- oder Sichtanflugkarte dargestellt.

Das iBook enthält neben den knapp hundert farbigen und teils dreidimensionalen Grafiken der Printversion zusätzlich verschiedene Animationen.

Fragenkatalog, Funkbeispiele und Lehrfilme

Weitere Funkbeispiele und eine ATIS-Ansage können angehört werden, mehrere Filme verdeutlichen den Umgang mit dem Höhenmesser und dem Mode-S Transponder sowie Ausweichregeln und die Anzeige des Precision Approach Path Indicator.

Darüber hinaus ist der komplette Fragenkatalog des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit Lösungen aufgeführt. Ein umfangreiches Glossar auf Deutsch und Englisch sowie ein Abkürzungsverzeichnis runden den Band ab. Ab Ende Januar steht das iBook „VFR Sprechfunk“ im Apple Store zum Download bereit.

„myHoliday“ Austrians neue Freizeit-Marke für Privatreisende

Austrian Airlines startet ab sofort mit einem neuen Auftritt im Privatreise-Segment: Unter der Marke Austrian myHoliday können in Zukunft individuelle Privatreisen für unterschiedliche Reiseanlässe gebucht werden. So wird es maßgeschneiderte Angebote geben, wie zum Beispiel City Breaks für Singles, Beach Holidays für Familien und Luxury Holidays für Junggebliebene. Geplant sind auch eigene Golf- und Skireisen, Shopping Tripps, Romantic Breaks, Spa Holidays, Adventure Holidays, Event Breaks, All-inclusive Holidays und Winter sun Holidays.

Austrian myHoliday wird zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten und soll auch die Smart-Buyer erreichen. Austrian myHoliday steht für ein optimales Preis-Leistungsverhältnis, ein ausgezeichnetes Service mit österreichischem Charme und nicht zuletzt für sorgenfreies Reisen durch weltweite Servicestellen. Die einzelnen Angebote werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Veranstaltern laufend bis zum Sommer auf den Markt kommen.

Günstige Reise-Marke – Kooperation mit Reiseabietern

Auch im Incoming Bereich wird die Austrian Airlines Programme zusammen mit lokalen Reiseveranstaltern anbieten: So gibt es zum Beispiel Luxuspackages zu den Salzburger-Festspielen, die ein Hotel in Salzburg und Eintrittskarten zu den Festspielen beinhalten.

Austrian Airlines rechnet durch das neue Privatreise-Angebot bereits im ersten Jahr mit zusätzlichen 150.000 Passagieren. „Mit Austrian myHoliday werden wir für Privatreisen die Kraft der Marke Austrian national und international stärker nutzen. Damit wird auch das Charter-Geschäft als integrierter Bestandteil von Austrian Airlines an die Dachmarke Austrian herangeführt.“ erklärt Austrian CCO Karsten Benz.

„Das Ziel ist klar: Austrian myHoliday soll die Freizeit-Marke der Österreicher werden.“ Die neue Marke wird für den Sommerflugplan, der ab 01. Mai 2013 gilt, beworben. Austrian Airlines wird mit Austrian myHoliday auch zukünftig als Partner der Reiseveranstalter ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für Reisebüros und Agenturen sowie für Kunden bieten. Die Angebote sind ab sofort auch unter www.austrian.com buchbar.

Neue Destinationen bei Austrian: Palma, Palermo und Chios

Austrian Airlines ist mit rund 130 Destinationen die österreichische Fluglinie mit den meisten Flugzielen von und nach Österreich. Ab 17. Mai 2013 wird Chicago mit 5 Flügen pro Woche neu in das Flugprogramm aufgenommen. Auch im Charter Segment wird es im Sommerflugplan 2013 wieder viele interessante Urlaubs-Destinationen geben. Schwerpunkte werden Italien und Griechenland sein. Hier kommen Palermo ab 26. April 2013 und Chios ab 29.Mai 2013 neu mit je einer Flugverbindung pro Woche hinzu.

„In Griechenland sind und bleiben wir mit 21 Destinationen weiter klarer Marktführer.“ erklärt Karsten Benz. Das Angebot umfasst weiters Spanien, Türkei, Großbritannien und Ägypten. Neu kommt auch Palma ab 04. Mai 2013 mit drei Flügen pro Woche, jeweils Donnerstag, Samstag und Sonntag, ins Flugprogramm. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass Palma laufen wird, da wir hier großen Bedarf sehen. Mit unserem Flugplan erfüllen wir unseren Kunden den Wunsch, sie für Kurz- und für Langtrips nach Mallorca zu fliegen. Ich bin überzeugt, dass wir damit gute Wachstumsraten erreichen werden“, erklärt Benz.