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Cessna Citation M2 Businessflugzeug ab April 2013 erhältlich

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Cessna Aircraft feiert den offiziellen Produktionsstart seines neuen 8-sitzigen Flugzeugmodells der Light-Jet-Klasse, das im Oktober 2011 erstmalig vorgestellt wurde. Die erste Citation M2 (Unit 800 der 525-Serie) wird im April 2013 fertiggestellt und als Demonstrator-Modell eingesetzt. Die FAA-Zulassung wird für das 2. Quartal 2013 erwartet. Das neue Modell ist aber kein Neuentwurf der Mustang, sondern eine Weiterentwicklung des CJ1+ mit gleichem Rumpf, aber mit der neuen Version FJ44 der Williams Triebwerke, Garmin G3000 Avionik und modernem Kabineninterieur mit separatem Toilettenraum.

Die 8-sitzige M2 wird eine max. Reisegeschwindigkeit von 400 Knoten (741 km/h) erreichen bei einer Reichweite von bis zu 1,300 nm (2.400 km). Der Einführungspreis wird bei ca. 4,195 Millionen Dollar liegen. Der neue Jet ist schneller als die Citation Mustang und rund 1 Million günstiger als der CJ1+.

„Wir freuen uns, dass Cessna die Wünsche unserer Kunden umgesetzt hat und als Nachfolger des CJ1+ ein schnelleres Flugzeug mit mehr Reichweite, fortschrittlicherer Avionik und modern gestalteter Kabine anbietet. Und dies zu einem Preis von 4,195 Mio.USD! Cessnas neues Produkt wird sich herausragend im Light Jet-Markt in Deutschland und weltweit positionieren.“, so Hans Doll, Vertriebsleiter der Atlas Air Service AG.

Atlas Air Service ist autorisierter Vertriebspartner für Cessna Citation Jets in Deutschland und hat im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr insgesamt 16 Neuflugzeuge aus der Citation-Familie an deutsche Kunden ausgeliefert.

Flughafen Magdeburg/ Cochstedt zu Wirtschaftszahlen

Nach Berichten mit für die FMC Flughafengesellschaft Magdeburg/ Cochstedt mbH nicht nachvollziehbaren Wertungen stellt die FMC das wirtschaftliche Ergebnis, welches aus dem Jahresabschluss 2011 hervorgeht, als keinesfalls überraschend oder ungeplant dar und nennt einige Eckdaten zu den Wirtschaftszahlen 2011.

Mit dem Kauf des Flughafengeländes im Jahr 2010 ist der Investor, die Dänische Airport Development A/S, bewusst Verpflichtungen zu weiteren Investitionen eingegangen. Mit dem Kauf vom Land Sachsen-Anhalt wurde jedoch kein betriebsfähiger Flughafen erworben. Somit mussten allein 2010 und 2011 mehr als 3 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert werden, um den Flughafen betriebsbereit am Markt platzieren zu können.

Weitere Millionen-Investitionen geplant

Es musste unter anderem in technische Ausrüstung, Parkplätze, Terminal oder Sicherheitstechnik investiert werden. Auch für die kommenden beiden Geschäftsjahre sind weitere Investitionen im siebenstelligen Bereich insbesondere im Geschäftsfeld Cargo & Logistik geplant. Die FMC strebt erstmals für das Jahr 2016 die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Flughafenbetriebes an.

Für eine seriöse und unabhängige Betrachtung der Jahresabschlüsse ist es aus Sicht des FMC unabdingbar, die gleichzeitig getätigten Investitionen am Flughafen zu beurteilen und zu berücksichtigen. Da der Geschäftsbetrieb am Flughafen erst im März 2011 aufgenommen wurde, ist es auch fraglich, die Zahlen aus 2011 mit denen aus dem Jahr 2010 zu vergleichen.

Mit den bisher am Airport Magdeburg/ Cochstedt international getätigten und noch zu tätigenden Investitionen erfüllen die FMC und die Airport Development A/S somit voll umfänglich die Investitionsverpflichtungen, die mit dem Land Sachsen-Anhalt im Kaufvertrag aus dem Jahr 2010 vereinbart wurden.

Astrium und Thales Alenia Space: BADR-7 für ARABSAT

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Astrium mit neuem Satellitenauftrag. ARABSAT hat die Missionsdefinition für BADR-7 abgeschlossen und den Auftrag für den Bau und die Bereitstellung im Orbit („In Orbit Delivery“) an das Konsortium von Astrium und Thales Alenia Space vergeben. Mit dem Bau des neuen Satelliten wurde bereits begonnen.

Astrium ist als führender Partner für die Lieferung der Plattform Eurostar E3000 und die Integration der Satelliten zuständig, Thales Alenia Space entwickelt und baut die Telekommunikationsnutzlast.

Der entsprechende Vertrag, der die neue Mission des Satelliten definiert, wurde heute im Beisein von Khalid Balkheyour, President und CEO von ARABSAT, Eric Béranger, CEO von Astrium Satellites, und Jean-Loïc Galle, CEO von Thales Alenia Space, unterzeichnet.

Spot-Beam für Breitband, Kommunikation und DTH-Fernsehen

Der neue Satellit – der erste der sechsten Generation von ARABSAT-Satelliten – ergänzt die BADR-Satellitenkonstellation auf ARABSATs Video-Hot-Spot mit der Orbitposition 26 Grad Ost. Der Satellit erweitert dort die In-Orbit-Kapazität von ARABSAT für DTH-Fernsehübertragung („Direct to Home“) und Telekommunikationsdienste und liefert Breitbanddienste im Ka-Band mit einer Spot-Beam-Abdeckung.

BADR-7 basiert auf der äußerst zuverlässigen Plattform Eurostar E3000 von Astrium und verfügt über bis zu 24 Ku-Band-Transponder und 24 Ka-Band-Spot Beams sowie drei Transponder für das Ka-Band für zusätzliche Dienste.

Vier ausklappbare und drei feste Antennen gewährleisten eine große Abdeckung von Gebieten einschließlich Nahost, Süd- und Nord(west)afrika sowie Zentralasien. BADR-7 hat eine Startmasse von 6.100 kg und wird am Ende seiner über 15-jährigen Nennlebensdauer eine Nutzlastleistung von 12 kW haben. Der Start ist für Ende 2015 vorgesehen.

Astrium deckt als einziges Unternehmen in Europa die gesamte Palette von zivilen und militärischen Raumfahrtsystemen und Dienstleistungen ab. Astrium Satellites ist der Bereich für Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services für umfassende stationäre und mobile End-to-End-Lösungen für bei Sicherheits- und kommerzieller Satellitenkommunikation und Netzwerken, Equipment und Systeme für Hochsicherheits- und kommerzielle Satellitenkommunikation.

Nach Flugausfällen in Stuttgart: Luftverkehr normalisiert sich

Aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse kam es am Flughafen Stuttgart am Montag zu Verspätungen. Insgesamt 12 Flüge hatten wegen der aus Sicherheitsgründen notwendigen Enteisung Verspätungen von durchschnittlich 20 Minuten. Wegen Schlechtwetters an anderen Flughäfen in Deutschland und dem benachbarten Ausland wurden 20 Flüge, davon 9 Ankünfte und 11 Abflüge, abgesagt. Mittlerweile läuft der Verkehr am Flughafen Stuttgart wieder problemlos.

Der Winterdienst des Flughafens war die gesamte Zeit pausenlos im Einsatz um die Vorfeldflächen und die Start- und Landebahn schnee- und eisfrei zu halten.

Reisende werden gebeten, sich bei Fragen an ihre Fluggesellschaft zu wenden. Aktuelle Informationen werden auch auf der Homepage des Flughafen unter stuttgart-airport.com eingestellt, sobald sie vorliegen. Wer mit dem PKW anreist, sollte aufgrund der Straßenverhältnisse zusätzliche Fahrtzeit einkalkulieren.

Nonstop-Flug Berlin-Abu Dhabi: airberlin mit Geburtstagsangeboten

Am 15. Januar 2012 um 21:35 Uhr startete erstmals ein airberlin Airbus A330-200 nonstop von Berlin nach Abu Dhabi, dem Drehkreuz des strategischen Partners Etihad Airways. Seitdem entwickelt sich diese Strecke, die ausschließlich airberlin nonstop bedient, sowie auch die Partnerschaft mit Etihad Airways, weiter sehr positiv: Mehr Flüge durch die Aufstockung von vier wöchentlichen Flügen auf einen Flug jeden Tag seit März 2012, mehr Umsteigeverbindungen durch die Harmonisierung und den Ausbau der Drehkreuze der beiden Partner-Airlines und noch mehr Codeshare-Strecken. So hat sich die Anzahl der Codeshare-Strecken von anfangs 28 zum Start des Codeshare-Abkommens im Januar 2012 auf mittlerweile 87 weltweit erhöht.

Pünktlich zum einjährigen Geburtstag des Fluges zwischen Berlin und Abu Dhabi startet die dritte gemeinsame Kampagne von airberlin und Etihad Airways. Unter dem Motto „Jetzt Ziele für 2013 stecken“ locken Fernziele in der arabischen Welt, in Thailand, Japan und China bis hin zu den Traumstränden am Indischen Ozean mit besonders günstigen Flügen. Auch im Angebot sind Flüge in die australische Metropole Sydney, die airberlin durch die Partnerschaft mit Etihad Airways mit nur einem Zwischenstopp ab Berlin anbietet.

Paul Gregorowitsch, CCO airberlin, sagt: „Mit der gemeinsamen Kampagne zeigen wir unseren Gästen die Vielfalt der airberlin und Etihad Airways Reisewelt zu besonders attraktiven Preisen und wollen damit Lust aufs Fliegen machen. Auch für die Jubiläums-Strecke von Berlin nach Abu Dhabi gibt es besondere Angebote.“

„Die Kooperation zwischen airberlin und Etihad Airways ist ein wichtiger Meilenstein in der airberlin Historie. Gemeinsam mit Etihad Airways bieten wir unseren Gästen ein Streckennetz, das derzeit 239 Ziele in 77 Ländern umfasst und seinesgleichen sucht. Die Partnerschaft hat beiden Unternehmen neue Möglichkeiten in Hinblick auf die Marktentwicklung ebenso wie auf die Realisierung von Synergien auf zahlreichen Gebieten der Zusammenarbeit eröffnet. Jüngstes Beispiel ist das optimierte airberlin Business Class-Produkt mit full-flat Sitzen und einem individuellen Inflight Entertainment System, das erstmals eine „seamless travel experience“ mit Etihad Airways ermöglicht. Wir sind überzeugt, dass auch die Strecke von Berlin nach Abu Dhabi von der konstanten Optimierung der Produktqualität positiv beeinflusst und damit künftig für Geschäfts- und Urlaubsreisende noch attraktiver wird“, so Gregorowitsch weiter.

Sparpreise während der Geburtstagskampagne

Neu ab Sommer 2013 ist beispielsweise die Anbindung von vier weiteren europäischen Hauptstädten (Bukarest, Madrid, Sofia und Warschau) via Berlin an das Drehkreuz Abu Dhabi und umgekehrt. Etihad Airways optimiert ab Februar 2013 die Verbindungen nach Brisbane und Singapur und erhöht die Anzahl der Flüge auf einen täglichen Flug. Informationen zum gemeinsamen Streckennetz von airberlin und Etihad Airways und Flugpreise für die einzelnen Ziele gibt es auf der Landingpage airberlin.com/ziele. Die speziellen Tarife sind im Kampagnen-Zeitraum noch bis 28. Januar 2013 buchbar.

airberlin und Etihad Airways sind seit 19. Dezember 2011 strategische Partner. Im ersten Jahr der Partnerschaft konnten die Fluggesellschaften mehr als 300.000 Fluggäste auf den gemeinsam genutzten Streckennetzen befördern und zusammen einen zusätzlichen Erlös von mehr als 100 Millionen erzielen. Die Harmonisierung und Stärkung der Drehkreuze des jeweiligen Partners schafft für Gäste von airberlin und Etihad Airways eine stetig wachsende Anzahl von Umsteigemöglichkeiten weltweit.

Boeing 767 mit neuer Langstrecken-Kabine bei Austrian Airlines

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Austrian Airlines erste Boeing 767 mit der komplett neuen Langstrecken-Kabine ist zum ihrem Erstflug abgehoben. Nach der Boeing 777, die bereits seit zehn Tagen mit der neuen Ausstattung im Einsatz ist, ist dies nun das zweite Langstrecken-Flugzeug der Austrian Airlines Flotte, das mit der neuen Kabine unterwegs ist. Die Umrüstung der weiteren Langstrecken-Flugzeuge folgt Schritt für Schritt.

Die Boeing 767 hat die Kennung OE-LAX und ist mit der Flugnummer OS839 um 13:05 Uhr von Wien nach Dubai geflogen. Die Flugdauer ist laut Plan fünf Stunden und 45 Minuten.

In der neuen Kabine können die Passagiere in der Economy Class einen ganz neuen Sitzkomfort genießen. In der Business Class überzeugen die neuen Sitze mit intuitiver Bedienung, einer Massagefunktion sowie zusätzlichem Stauraum. Ein herausragender Liegekomfort ergibt sich dadurch, daß die Sitze mit einem innovativen Luftkissensystem ausgestattet sind und sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen.

Die neue Kabine auf dieser Boeing 767 bietet Platz für insgesamt 225 Passagiere: 199 in der Economy Class und 26 in der Business Class. Das neue Bord-Entertainment-System bietet eine Vielzahl von aktuellen Filmen und ermöglicht Bordunterhaltung nonstop. Wie gewohnt wird es auch weiterhin den preisgekrönten DO & CO Service mit einem Koch an Bord geben.

Boeing zum Grounding des 787 Dreamliners

Jim McNerney, Chairman, President und CEO von Boeing, gab, nachdem die US Federal Aviation Administration (FAA) ein Emergency Airworthiness Directive herausgegeben hat, das Betreibern der 787 in den USA vorgibt, den Betrieb des Flugzeugs vorübergehend einzustellen und anderen Behörden empfiehlt, ähnlich zu verfahren, ein Statement ab: „Die Sicherheit der Passagiere und Crew-Mitglieder an Bord von Boeing Flugzeugen steht für uns an erster Stelle.”

"Boeing ist bestrebt, die FAA zu unterstützen und Antworten so schnell wie möglich zu finden. Das Unternehmen arbeitet rund um die Uhr mit seinen Kunden und den verschiedenen Aufsichts- und Ermittlungsbehörden. Wir werden die gesamten Ressourcen des Unternehmens Boeing zur Verfügung stellen um hierfür Unterstützung zu leisten."

"Wir sind überzeugt, dass die 787 sicher ist und stehen voll und ganz zu ihrer Integrität. Wir unternehmen in den nächsten Tagen alle notwendigen Schritte um unsere Kunden und die Reisenden von der Sicherheit der 787 zu überzeugen und die Flugzeuge wieder in Betrieb zu nehmen."

McNerney weiter: "Boeing bedauert zutiefst die Auswirkungen, die die jüngsten Vorkommnisse auf die Flugpläne unserer Kunden gehabt haben, sowie die Unannehmlichkeiten, die daraus für sie und ihre Passagiere entstanden sind."

Flugtüchtigkeitsdirektiven (Airworthiness Directives, ADs) sind Regelungen, die durch die FAA erlassen werden, um Aktionen wie Inspektionen, Reparaturen, Datenerhebungen und andere betriebliche Veränderungen in die Wege zu leiten.

Ursachen der Batterie-Probleme noch unklar

Zur Frage, wo das Problem bei den Batterie-Systemen liege, wollte Boeing sich aufgrund der noch laufenden Untersuchungen nicht äußern, es seien aber Schutz-Systeme vorhanden, etwa gegen Überladung oder Tiefenentladung. Ebenso, weshalb solche Vorkomnisse nicht während der Testphase des Flugzeugs auftraten. Boeing trat aber der Vermutung entgegen, es hätte an sich mit dem vermehrten Einsatz von elektrischen Systemen an Stellen zu tun, an denen früher hydraulische Systeme oder mechanische Verbindungen zum Einsatz kamen.

So habe die stärkere elektrische Auslegung des Dreamliners sehr wenig mit den Batterien zu tun. Die Schlüsselinnovation, die die Effizienz des Flugzeuges verbessere, sei die Erzeugung von mehr elektrischer Energie und die Vermeidung eines Hochdruck-Pressluftsystems. Funktionen, die früher pneumatisch angetrieben wurden, werden nun elektrisch angetrieben.

A321neo: Neue Kabinen-Optionen steigern Umsatz-Potenzial

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Airbus kommt mit neuen Optionen für Fluggesellschaften zur Konfiguration der Kabine der A321neo. Diese ermöglichen mehr Flexibilität und erhöhen damit die Zahl der Sitze bei gleichem Komfort. Darüber hinaus wird die Obergrenze für Notausstiegsplätze auf über 220 angehoben.

Diese neuen Optionen ermöglichen den Fluggesellschaften basierend auf den jüngsten Innovationen in Kabinen- und Sitz-Design die effizientere Nutzung des Platzes, ohne Kompromisse beim Komfort für die Passagiere einzugehen. Die neuen Kabinenoptionen werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 in Dienst gehen.

Die erste neue Option besteht aus einer zusätzlichen Ausgangstür über dem Flügel, die die derzeitige maximale Ausstiegsrate erhöht, sodass die Betreiber den verfügbaren Kabinenboden noch besser ausnützen können. Wenn diese neue Option mit der Konfiguration der Space-Flex Hinterkabine kombiniert wird, kann die A321neo bis zu 236 Sitzplätze fassen, das sind 16 Sitzplätze mehr als die heutige maximale Sitzplatzkapazität, was zu einer Verringerung der Sitz-Meilen-Kosten von fünf Prozent führt.

In Verbindung mit der zusätzlichen Ausgangstür über dem Flügel steht eine zweite neue Option zur Verfügung, wobei der vordere Ausgang wegfällt. Dies schafft eine nahtlose, ungeteilte Vorderkabine, ermöglicht ebenfalls mehr Sitzplätze und noch mehr Flexibilität bei Mehrklassen-Arrangements. Diese Option wird im Markt mit längeren Strecken von besonderem Mehrwert sein, in dem hohe Komfort-Standards in der Premium-Klasse gefragt sind.

Die A320-Familie bietet heute den breitesten Querschnitt im Markt der Single-Aisle-Flugzeuge, mit dem Airbus-Standard von 18 Zoll breiten Sitzen in der Economy Class. Die A320neo Familie kommt mit Triebwerken der neuesten Generation und großen Flügelspitzen-Aufbauten, den sogenannte "Sharklets". Diese bewirkt gemeinsam einen um bis zu 15 Prozent geringeren Teibstoffverbrauch, was 1,4 Millionen Litern Kraftstoff – dem Verbrauch von 1.000 mittelgroßen Autos oder 3.600 Tonnen CO2 pro Flugzeug und Jahr entspricht. Mit mehr als 1.700 Festbestellungen seit seiner Einführung im Dezember 2010 ist die A320neo Familie nachweislich das am schnellsten verkaufte Verkehrsflugzeug aller Zeiten.

Streikgefahr am Düsseldorfer Flughafen

In den kommenden Tagen kann es auch am Düsseldorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs kommen. Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder in der Personal- und Passagierkontrolle zu bundesweiten Streikmaßnahmen aufgerufen. Nähere Details zum Zeitpunkt, zum Umfang und zu Auswirkungen am Düsseldorfer Flughafen sind derzeit allerdings noch nicht bekannt.

Ähnlich wie gestern am Hamburg Airport sind auch in Düsseldorf kurzfristige Streikaktionen möglich. „Wir haben uns als Flughafen bestmöglich auf ein Streikszenario vorbereitet. Dennoch rechnen wir im Falle einer kurzfristigen, ganztägigen Streikaktion des Sicherheitspersonals mit erheblichen Verzögerungen bei den Sicherheitskontrollen und dadurch mit Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs“, so Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

„Der Tarifkonflikt im Sicherheitsbereich wird auf dem Rücken der Passagiere und Airlines ausgetragen. Grundsätzlich liegt die Sicherheitskontrolle der Fluggäste als hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Der Bund hat daher die Pflicht, eine schnelle Lösung in diesem Tarifstreit zu erzielen.“

Allen Passagieren wird empfohlen, sich in den kommenden Tagen vor Reiseantritt über den aktuellen Stand ihres Fluges bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter zu informieren. Informationen gibt es online und bei der Hotline des Airports unter der Telefonnummer 0211-4210. Im Streikfall bleiben die Besucherterrassen geschlossen.

Flugbetrieb am Flughafen Hamburg normalisiert sich

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Der Streik der Gewerkschaft ver.di hat erhebliche Auswirkungen auf den Hamburg Airport nach sich gezogen: Von insgesamt 176 geplanten Abflügen wurden 63 Flüge komplett gestrichen. Viele Maschinen sind leer oder nicht voll besetzt abgehoben, da aufgrund der sehr eingeschränkten Kontrollkapazität der Großteil der Fluggäste die Kontrollstelle nicht pünktlich passieren konnten. Nach ersten Schätzungen konnten etwa 12.000 Passagiere ihren Flug nicht antreten.

An einem normalen Freitag werden rund 19.000 abfliegende Passagiere gezählt. Die Fluggäste mussten zeitweise bis zu vier Stunden in den Warteschlangen verbringen, da von 40 vorhandenen Kontrollstellen im Durchschnitt lediglich drei besetzt werden konnten.

Dazu Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Heute ist ein schwarzer Tag für die Luftfahrt in Hamburg und bedeutet einen deutlichen Imageverlust für unsere Branche in Deutschland. Der unangekündigte Streik ist in seiner Länge und Umfang völlig unangemessen und unverhältnismäßig. Es muss deutlich gesagt werden: Flughafen und die Fluggesellschaft spielen in diesem Tarifstreit keinerlei Rolle, Verhandlungspartner ist alleinig der private Dienstleister der Bundespolizei. Es tut weh zu sehen, dass einige Wenige aus Eigeninteresse vielen anderen einen großen Schaden zufügen. Leittragende sind nun die Fluggäste und die vielen anderen Kolleginnen und Kollegen am Hamburg Airport, die der Betrieb am Flughafen aufrechterhalten. Der Flughafen sieht sich gezwungen, nun alle Möglichkeiten der Schadenersatzforderungen zu prüfen. Auch die Fluggesellschaften sind hart getroffen, ganz zu schweigen von den tausenden Passagieren, die ihren Flug heute nicht antreten konnten. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Hamburg Airport für ihren Einsatz und ihre Mehrarbeit.“

Verpflegung für wartende Passagiere

50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens, der Flughafen-Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben die wartenden Passagiere in den Terminals betreut, sei es durch die Weitergabe von Informationen oder durch die Bereitstellung von Getränken und Lunch-Boxen. Das DRK musste in etwa 20 Fällen auch medizinisch eingreifen und Passagiere mit Kreislaufproblemen behandeln.

Für Fluggäste, die nicht aus Hamburg kamen und ihren Flug nicht erreicht haben, standen mehrere Hundert Hotelzimmer zur Verfügung. Im Terminal 1 werden darüber hinaus etwa 100 Feldbetten bereitgestellt. Der Flugbetrieb wird sich am Samstag, den 19.01.2013 im Laufe des Tages wieder normalisieren. Passagieren wird dennoch empfohlen, heute Abend und morgen Früh den aktuellen Status bei der gebuchten Airline in Erfahrung zu bringen.

Sicherheitskontrollen in der Verantwortung des Bundes

Am Hamburger Flughafen liegt die Sicherheitskontrolle der Fluggäste in der Verantwortung der Bundespolizei. Sie ist eine hoheitliche Aufgabe, die von Seiten des Flughafens nicht unterstützt werden darf. Das Personal an den Passagierkontrollstellen am Hamburg Airport, die sogenannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrolle der Flugpassagiere übernehmen. Am frühen Morgen des 18.01. hatte die Gewerkschaft Ver.di das Personal der Passagierkontrollstellen zu einem ganztägigen Streik aufgerufen.

Fraport AG: 100.000 Euro für Lorenzpark der Eugen-Kaiser-Schule Hanau

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Anlässlich des ersten Spatenstichs zur Errichtung eines Übungsgartens im Lorenzpark Hanau hat die Fraport AG der Eugen-Kaiser-Schule gestern eine Spende in Höhe von 100.000 Euro überreicht. Der rund 6.000 Quadratmeter große Park im Hanauer Stadtteil Nordwest gehört seit 2011 zum Gelände der Beruflichen Schule, die als „grünes Kompetenzzentrum“ unter anderem Nachwuchskräfte in den Fachrichtungen Garten- und Landschaftsbau, Friedhofsgartenbau und Zierpflanzenbau ausbildet.

Mit den Fördermitteln aus dem Fraport-Umweltfonds entsteht künftig eine Lernlandschaft, die neben der praktischen Ausbildung der Garten- und Landschaftsbauer auch benachbarten Einrichtungen wie beispielsweise Kindertagesstätten oder Grundschulen als „grünes Klassenzimmer“ für umweltbezogene Unterrichtsprojekte dienen soll.

Naherholungsgebiet mit Umweltpädagogik

Die Gestaltung des Parks ist das Ergebnis eines Planungswettbewerbs in Kooperation mit der Hochschule Rhein-Main. Weitere Elemente wie ein „Muster-Demenz-Garten“ in Zusammenarbeit mit dem angrenzenden Wohnstift, eine Gartenschach-Anlage, ein Bewegungsparcours, ein botanischer Lehrpfad und eine Schulimkerei machen den Lorenzpark zukünftig zu einem attraktiven öffentlichen Naherholungsgebiet mit umweltpädagogischem Schwerpunkt.

„Fraport misst als einer der großen Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in der Region der beruflichen Qualifikation von Nachwuchskräften einen besonderen Stellenwert bei. Die Eugen-Kaiser-Schule leistet hier mit dem Lorenzpark und ihrer nachhaltigen und kooperativen Ausbildungskonzeption einen außergewöhnlichen Beitrag zur Zukunft unserer Region, den wir gerne mit dieser Spende unterstützen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte.

Mit den Fördergeldern aus dem Umweltfonds unterstützt der Flughafenbetreiber den Regionalpark Rhein-Main, Forschungsprojekte und umweltpädagogische Maßnahmen sowie Natur- und Umweltschutzprogramme in der Region. Seit 1997 wurden über 750 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von rund 32 Millionen Euro bezuschusst. Erst im Dezember 2012 stockte Fraport den Umweltfond für die kommenden vier Jahre um weitere sechs Millionen Euro auf.

Paderborn-Lippstadt: Winterdienst rettet Flugbetrieb

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Sicher und planmäßig landen – das ist das Ziel der Flughafenmitarbeiter, die in diesen Tagen rund um die Uhr dafür sorgen, dass der Flugverkehr weiterhin stattfinden kann. Mehr als 30 Mitarbeiter, die gesamte Winterdienst-Crew, befreien am Paderborn-Lippstadt Airport die Start- und Landebahn, das Abfertigungsvorfeld und Rollwege von Schnee und Eis. Startende und landende Flugzeuge finden trotz Schnee- und Frost weiterhin gute Bedingungen vor, der Flugbetrieb kann bisher aufrecht erhalten werden.

Die Kollegen des Bodenverkehrsdienstes arbeiten eng mit den Fluglotsen des Towers und der Verkehrszentrale am Flughafen zusammen, die durch eine online-Verbindung mit dem Deutschen Wetterdienst die aktuellsten Wetterinformationen zur Koordinierung des Winterdiensteinsatzes einfließen lassen. Sobald dieser Schneefall oder Eis voraussagt, beginnen unverzüglich die Vorbereitungen für die Räum- und Streumaßnahmen.

Griffigkeit der Startbahn wird gemessen

Aktiviert wird der Winterdienst durch den Einsatzleiter der Verkehrszentrale/Operations (OPS), der den Zustand der Start- und Landebahn mit einem „Surface-Friction-Tester“ überwacht. Mit diesem Spezialfahrzeug wird die Griffigkeit – der Reibwert – der Flächen ermittelt und an den Tower gemeldet, der diese Information per Funk an die anfliegenden Piloten übermittelt. Mit dieser Information über den zu erwarteten Bremswert kann sich der Pilot bereits vor der Landung am Paderborner Flughafen auf die erforderlichen Bremsverfahren einstellen und dementsprechend reagieren.

Sechs Räumzüge mit Räumschild, Kehr-Blaseinheit und zwei Schneefräsen werden bei Schneefällen permanent eingesetzt, um den Schnee von der Start- und Landebahn sowie den Wegen ins Gelände werfen. Mit Hilfe dieser Kombination werden 90 – 95% der Schneemenge mechanisch beseitigt. Die Flugsicherheit am Paderborn-Lippstadt Airport soll mit ökologisch sinnvoller Gerätetechnik und in erster Linie ohne Einsatz von Chemikalien gewährleistet werden.

Schneeräumer und Flugzeugenteiser

Allein die Fläche der Start- und Landebahn am Paderborn-Lippstadt Airport ist mit 98.100 Quadratmetern vergleichbar mit rund 14 Fußballfeldern. Für die Räumung der Bahn auf voller Länge (2.180 Meter) und Breite (45 Meter) benötigen die Flughafenmitarbeiter nur rund 15 Minuten. Bei sehr ungünstigen Wetterbedingungen mit Eis auf dem Rollfeld müssen allerdings Streufahrzeuge eingesetzt werden. Dies nimmt weitere fünf Minuten in Anspruch, da nur unter Einsatz des Spezialtaumittels auf Kaliumbasis die erforderlichen Bremswerte für einen sicheren Flugbetrieb erreicht werden. Oft bedeutet das einen Wettlauf mit der Zeit, da bei anhaltendem Schneefall die geräumte Start- und Landebahn in kurzer Zeit wieder glatt werden kann. Nur ein zeitliches und optimales Zusammenspiel zwischen Winterdienst, Tower und Piloten hält in solchen Fällen den Flugbetrieb aufrecht.

Eingelagert sind momentan 30.000 Liter Flugzeugenteisungsmittel, rund 16.000 Liter Spezialtausalz für die Start- und Landebahn und mehrere Paletten Salz für Flächen außerhalb der Bahn. Für die Enteisung von Flugzeugen gibt es am Paderborner Flughafen drei Spezialfahrzeuge. Sie befreien die Außenhaut der Maschinen unter Einsatz eines erhitzten Wasser/Glykol-Gemisches von gefährlichem Eisansatz und verhindern gleichzeitig, dass sich neues Eis vor dem Start der Maschine bildet. Eisschichten sind deshalb so gefährlich, weil sie die Aerodynamik des Flugzeugs beeinträchtigen und damit die sichere Durchführung des Flugs nicht mehr gewährleistet ist. Die Entscheidung, ob ein Flugzeug enteist werden muss, trifft der Kapitän. Und schließlich gehören auch Wege und Parkplätze im öffentlichen Bereich des Flughafens zur Arbeit des Winterdienstes. Diese werden ebenso kontinuierlich geräumt, damit sich Passagiere, Gäste und Besucher am Paderborn-Lippstadt Airport sicher bewegen können.

Handy an Bord! Elektromagnetische Störungen im Testflugzeug

Jeder, der schon einmal an Bord eines Flugzeugs war, kennt das: Die Nutzung elektronischer Geräte während des Starts und der Landung ist verboten, die Geräte müssen ausgeschaltet werden. Grund sind die elektromagnetischen Wellen, die insbesondere die Navigations- und Kommunikationssysteme der Luftfahrzeuge beeinflussen können. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einer Messkampagne mit seinem Forschungsairbus ATRA getestet, wie die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) an Bord genauer geprüft und dazu verbessert werden kann.

"Im Flugzeug kommen immer mehr elektrische Systeme und elektronische Komponenten zum Einsatz", erklärt Henrik Oertel vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "Es muss gewährleistet sein, dass sich diese Geräte nicht gegenseitig elektromagnetisch beeinflussen oder die Luftfahrzeugsysteme stören."

Besonders die Navigations- und Kommunikationssysteme sind betroffen, da sie über sehr empfindliche Antennen zum Empfang von Signalen mit geringer Feldstärke verfügen. Empfangsstörungen bei diesen Systemen können die für die Piloten und Flugsteuerung wesentlichen Informationen verfälschen.

Versuchsaufbau: Antennen im Forschungsflugzeug

Für die Messkampagne mit dem DLR-Forschungsflugzeug ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) hat das DLR-Institut für Flugsystemtechnik gemeinsam mit dem Institut für EMV der Technischen Universität Braunschweig und der Unterstützung der DLR-Flugexperimente mehrere Versuchsreihen durchgeführt. Dazu verlegten die Wissenschaftler verschiedene Antennen entlang der Flugzeugkabine des A320, mit denen sie neue Verfahren zum Auffinden elektromagnetischer Felder erforschten.

So konnte die die elektromagnetische Übertragung von abstrahlenden Quellen zu verschiedenen Antennen innerhalb und außerhalb des Rumpfes untersucht werden. Mittels einer Felddetektion in der Kabine können die Wissenschaftler dann abschätzen, wie viel Energie die Flugzeugantennen empfangen und daraus Rückschlüsse auf Störungen ziehen.

Metallbeschichtete Folien als Isolatoren?

Für eine zweite Versuchsreihe brachten die Forscher metallbeschichtete dünne Folien an der Decke, den Wänden und den Flugzeugfenstern an. Mit Hilfe dieses Aufbaus untersuchten sie, inwieweit absorbierendes Material die elektromagnetischen Eigenschaften des Flugzeugs verändert und ob dadurch eine unerwünschte Kopplung zu den Navigations- und Kommunikationssystemen vermindert werden kann.

"Bei den Messungen haben wir unter anderem festgestellt, an welchen Positionen der Kabine von internen Einbauten die Einkopplung in die Flugzeugantennen am stärksten erfolgt", erklärt Oertel. "Diese Positionen könnten somit bei künftigen Einbauten von elektronischen Geräten vermieden werden."

Störungsfreie Zonen im Flugzeug

Langfristig können sich durch die Forschungen neue Möglichkeiten für die Nutzung elektronischer Geräte an Bord ergeben. So würden beispielsweise zusätzliche Maßnahmen zur Abschirmung für die Kabine, eine Nutzung des Handys oder Laptops ermöglichen, da die Geräte dann die entsprechenden Kommunikations- und Navigationssysteme nicht mehr stören könnten. Auch die Detektion einzelner Störquellen wäre ein Ansatz. Dann müsste nur das störende Gerät während Start und Landung abgeschaltet werden und alle anderen Passagiere könnten ihre Geräte weiter nutzen.

Mitteldeutsche Flughäfen mit positiver Verkehrsentwicklung

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Die mitteldeutschen Flughäfen verzeichnen 2012 eine gute Verkehrsentwicklung. Insgesamt 4.177.274 Fluggäste zählten die beiden Verkehrsflughäfen unter dem Dach der Mitteldeutschen Airport Holding, Leipzig/Halle Airport und Dresden International, im Jahr 2012. Das Gesamtpassagieraufkommen an beiden Airports liegt damit nahezu auf dem Vorjahresniveau.

Der Leipzig/Halle Airport übertraf 2012 das Passagieraufkommen des Vorjahres. Deutliche Zuwächse weist die Zahl der Passagiere auf, die am Airport ihre Flugreise beginnen oder beenden und im Lokalaufkommen erfasst werden. Im Jahresverlauf stieg dieses Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 Prozent auf 2.089.530 Fluggäste. Getragen wurde diese Entwicklung insbesondere vom neuen beziehungsweise erweiterten Engagement der Turkish Airlines und Ryanair.

Auf Grund des überdurchschnittlichen Anstieges des Lokalaufkommens konnten die anhaltenden Rückgänge im Transitverkehr, die im Vergleich zum Vorjahr um über 55 Prozent sanken, ausgeglichen werden. Der Großteil der Transitfluggäste entfällt auf Passagiere ziviler US-amerikanischer Airlines. Diese fliegen Leipzig/Halle für technische Zwischenstopps an. Insgesamt zählte der Leipzig/Halle Airport 2.286.151 Passagiere und damit 0,9 Prozent mehr als 2011.

Erneuter Fracht-Rekord

Das Frachtaufkommen am Leipzig/Halle Airport erzielte zum achten Mal in Folge einen Rekordwert. Im Gesamtjahr 2012 sind 863.665 Tonnen umgeschlagen worden, was einer Zuwachsrate von 13,6 Prozent entspricht. Der Leipzig/Halle Airport baut damit seine Position als zweitgrößtes Frachtdrehkreuz Deutschlands weiter aus und festigt zugleich seine Stellung als einer der bedeutendsten Luftfrachtumschlagplätze in Europa.

Der Flughafen Dresden International weist für 2012 das zweithöchste Passagieraufkommen seiner Historie aus. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 1.891.123 Fluggäste gezählt worden, 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Zurück zu führen ist diese Entwicklung unter anderem auf die Insolvenz der Cirrus Airlines, die mehrere Strecken ab Dresden bediente. Dank neuer Airline-Kunden konnte der Airport dennoch nahezu das gute Niveau des Rekordjahres 2011 erreichen. So erzielte der Flughafen Dresden International im September letzten Jahres mit 205.697 Passagieren den höchsten Monatswert in seiner 77-jährigen Geschichte.

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding: „Die Flughäfen Leipzig/Halle Airport und Dresden International verzeichnen in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen 2012 ein gutes Verkehrsergebnis. Trotz der Belastungen durch die Luftverkehrssteuer, die konjunkturelle Entwicklung sowie den Ausfall eines Airline-Partners konnten an beiden Flughafenstandorten sehr gute Ergebnisse verzeichnet und neue Airline-Kunden gewonnen werden.“

Mit Blick auf den Flughafen Dresden International resümiert der Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding: „Wir konnten 2012 neue Airlines gewinnen, die zum einen Strecken eines insolventen Anbieters übernahmen und zum anderen das Angebot um neue Verbindungen ergänzen. Ihr Engagement trägt die gute Entwicklung des Vorjahres maßgeblich mit, die den Flughafen Dresden International das zweitbeste Verkehrsergebnis seiner Historie verzeichnen ließ.“

Die Mitteldeutsche Airport Holding ist die Dachmarke der Mitteldeutschen Flughafen AG, einem Unternehmen der Öffentlichen Hand. Zum Konzern gehören die Tochtergesellschaften Leipzig/Halle Airport, Flughafen Dresden International und PortGround.

Im Jahr 2012 wurden innerhalb des Konzerns rund 4,2 Millionen Fluggäste sowie 863.665 Tonnen Fracht erfasst. Der Konzern beschäftigt 1.027 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt, an den Standorten der Mitteldeutschen Flughafen AG sind insgesamt 8.802 Menschen in den verschiedenen Unternehmen und Behörden tätig.

Seit Oktober 2010 unterhält die Mitteldeutsche Airport Holding eine Kooperation mit der Shenzhen Airport Group. Die Vereinbarung fokussiert eine gezielte Zusammenarbeit auf den Gebieten der Marktbearbeitung und Kundenakquise sowie einen regelmäßigen Informations- und Personalaustausch.

Streik am Hamburg Airport: nicht anreisen

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Die Gewerkschaft ver.di hat das Personal der Passagierkontrollstellen zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Der Streik ist für heute, Freitag, 18. Januar 2013 von 3.45 bis 23.00 Uhr angekündigt. Aufgrund der erheblichen Auswirkungen des Streiks am Hamburger Flughafen werden Passagiere gebeten, nicht zum Flughafen zu fahren. Die gebuchte Airline hilft auf telefonischem Wege weiter und berät bezüglich Umbuchungen und weiteren Alternativen.

Die Wartezeit vor den Sicherheitskontrollen kann derzeit bis zur vier Stunden betragen. Airlines behalten sich auch kurzfristige Streichungen von Flügen vor.

Die Gewerkschaft ver.di hat bereits um 3:45 Uhr des 18. Januar 2013 das Personal der Passagierkontrollstellen zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Der Streik ist bis 23:00 Uhr angesetzt. Mangels Kapazität kann daher nur ein geringer Bruchteil der Fluggäste kontrolliert werden.

Flugzeuge warten nur kurz

Am heutigen Freitag, 18. Januar 2013 sind 176 Abflüge ab Hamburg Airport geplant. Etwa 19.000 Passagiere sind von dem Streik betroffen. Aufgrund der sehr eingeschränkten Kontrollkapazität wird der Großteil der Fluggäste die Kontrollstelle nicht pünktlich passieren können. Die Fluggesellschaften haben angekündigt, die Flüge nur mit leichten Verspätungen durchzuführen und nicht zu warten.

Am Hamburger Flughafen liegt die Sicherheitskontrolle der Fluggäste in der Verantwortung der Bundespolizei. Sie ist eine hoheitliche Aufgabe, die von Seiten des Flughafens nicht unterstützt werden darf. Das Personal an den Passagierkontrollstellen am Hamburg Airport, die sogenannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrolle der Flugpassagiere übernehmen. Flughäfen und Fluggesellschaften sehen in diesem Falle die Verantwortung beim Bund, er muss dieser hoheitlichen Aufgabe zu jeder Zeit nachzukommen.

Dazu Klaus-Peter Siegloch, Präsident, Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Der Bund hat die Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Sicherheitskontrollen am Hamburger Flughafen weitergehen. Denn die Kontrolle der Sicherheit ist per Gesetz eine staatliche Aufgabe, die nur stellvertretend an private Firmen weitergegeben werden kann. Wenn diese ausfallen, sei es durch Streik oder andere Gründe, muss der Staat für Ersatz sorgen.“

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Der Ausfall der Sicherheitskontrollen aufgrund eines Streiks kommt quasi einer Schließung des Flughafens gleich. Passagiere können nach Hamburg kommen, Hamburg aber mit dem Flugzeug nicht mehr verlassen. Dieses Vorgehen trifft Passagiere, Flughäfen und Fluggesellschaften gleichermaßen. Allein Hamburg Airport entsteht ein Umsatzverlust im mittleren sechsstelligen Bereich. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten sehr, die unseren Fluggästen und den Fluggesellschaften entstehen. Dem Flughafen sind in diesem Falle die Hände gebunden. Ich danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre Mehrarbeit. Es gilt nun auf die Vernunft aller an den Verhandlungen Beteiligten zu hoffen, damit diese Tarifauseinandersetzung nicht weiter auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen wird.“

Dortmund Airport bei Reisenden beliebt

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Die Ergebnisse einer Fluggastbefragung im November 2012 zeigen großen Zuspruch für den Dortmund Airport durch die Reisenden. Jeweils gut 60% der Privatreisenden und der Geschäftsreisenden sind schon häufig von Dortmund geflogen und 8 von 10 Fluggästen wollen den Dortmund Airport auch in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit erneut nutzen.

Die Befragung zeigte außerdem, dass die Reisegründe sehr unterschiedlich ausfallen. So waren im November nur 35 Prozent der Passagiere auf dem Weg in den Urlaub. Weitere 38 Prozent der Reisenden besuchten Verwandte im Ausland, sogenannter "ethnischer Reiseverkehr". Sebastian Scheske vom Dortmund Airport, betont: "Diese Zahlen machen deutlich, dass der Dortmund Airport mehr ist, als eine Startbahn in den Urlaub". Der Anteil der Geschäftsreisenden, die den Flughafen nutzen, liegt bei 27%. „Damit wird erneut unterstrichen, dass der Dortmund Airport ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft am Standort Dortmund und darüber hinaus ist“, sagte Scheske weiter.

Geschäftsreisende wählen den Flughafen aufgrund der räumlichen Nähe (66,4%) und des Zielangebotes (34,4%). So sind insbesondere die von Dortmund aus regelmäßig angeflogenen Ziele in Osteuropa für die Geschäftsreisenden sehr attraktiv. Besonders Polen und Rumänien sind beliebte Reiseziele, sowohl bei den Geschäftsreisenden (Polen 25,5%, Rumänien 13,9%) als auch bei den Privatreisenden (Polen 32,7%, Rumänien 13,7%). Darüber hinaus spielt weiterhin München die wichtigste Rolle für die Geschäftsreisenden (42,3%).

Der Dortmund Airport führt regelmäßig Fluggastbefragungen durch. Dreimal jährlich werden die Fluggäste in einem festen Zeitraum anonym und freiwillig nach Reiseziel und Buchungsdetails befragt.

Flughafen Zürich: Mehr Stellfläche für größere Flugzeuge

Das Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat das Gesuch der Flughafen Zürich AG um eine Erweiterung der Flugzeugstandplatzfläche nördlich des Docks E genehmigt. Die Standplätze werden nötig, weil die neuen Regionalflugzeuge der Swiss mehr Platz beanspruchen als ihre Vorgänger. Die Zahl der Standplätze bleibt aber gleich.

Seit einigen Jahren ist ein Trend zu grösseren Flugzeugen feststellbar. Ist im Jahr 2000 noch mit durchschnittlich 70 Passagieren pro Flugbewegung gerechnet worden, lag dieser Wert im Jahr 2012 bereits bei 106. Somit werden wachsende Passagierzahlen bei verhältnismässig weniger Flugbewegungen befördert. Umgekehrt verlangen die grösseren Flugzeuge aber nach mehr Standplatzfläche.

Auch die Swiss hat als Ersatz ihrer "Jumbolinos" neue und moderne Flugzeuge vom Typ Bombardier C-100 bestellt. Die ersten Flugzeuge sollen gegen Ende 2014 in Dienst gestellt werden. Da die neuen Swiss-Flugzeuge aber eine wesentlich grössere Spannweite haben, müssen laut Flughafen Zürich AG bis zu diesem Zeitpunkt zusätzliche Flugzeugabstellflächen erstellt werden, weil die heutige enge Aufstellung auf dem Vorfeld nördlich des Docks A nicht mehr möglich sein wird.

Nominell wird die Anzahl der Standplätze mit dem jetzt genehmigten Vorhaben nicht erhöht, wohl aber die versiegelte Fläche. Mit Inbetriebnahme der neuen Standplätze wird die Flughafen Zürich AG die Anzahl der Standplätze in den bisher für die "Jumbolinos" genutzten Bereichen nördlich des Docks A um die gleiche Anzahl reduzieren. Während der öffentlichen Auflage des Gesuchs war eine Einsprache eines Vertreters umliegender Gemeinden eingegangen.

Airbus erhöht die Preise für Flugzeuge

Airbus hat die durchschnittlichen Listenpreise seiner Flugzeuge um 3,6 Prozent erhöht. Die neuen Preise gelten ab seit 01. Januar 2013. Die Erhöhung von 3,6 Prozent wurde entsprechend der üblichen Gleitformel von Airbus über den Zeitraum von Januar 2012 bis Januar 2013 berechnet. Demnach ist beispielsweise ein Airbus A380-800 für ca. 404 Mio. US-Dollar zu haben.

"Unsere neuen Preise unterstreichen den Wert unserer modernen, treibstoffeffizienten Flugzeuge", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Unsere Produkte unterstützen unsere Kunden tagtäglich, ihre Betriebskosten zu senken und ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren."

Airbus ist der langjährig führende Flugzeughersteller, der die modernste und umfassendste auf dem Markt erhältliche Familie von Verkehrsflugzeugen anbietet. Airbus-Flugzeuge decken die gesamte Kapazitätspalette von 100 bis weit über 500 Sitze ab. Airbus ist dafür bekannt, innovative Technologien bereitzustellen, sobald sie verfügbar werden. Seit der Indienstellung des ersten Airbus-Flugzeugs hat Airbus mehr als 12.000 Flugzeuge verkauft und mehr als 7.600 Flugzeuge ausgeliefert.

Durchschnittliche Listenpreise der Airbus Flugzeuge 2013 in Mio. US-Dollar:

Airbus Flugzeugtyp Preis in Mio. US-Dollar
A318 70,1
A319 83,6
A320 91,5
A321 107,3
A319neo 92,0
A320neo 100,2
A321neo 117,4
A330-200 216,1
A330-200F 219,1
A330-300 239,4
A350-800 254,3
A350-900 287,7
A350-1000 332,1
A380-800 403,9

Der exakte Preis einer Maschine hängt vom Konstruktionsgewicht, der Triebwerksauswahl und dem Grad der gewählten Ausstattung ab.

„Reise & Freizeit“-Messe am Flughafen Münster

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Zum dritten Mal lädt die Messe „Reise & Freizeit“ an den FMO. Sie findet am letzten Januarwochenende, vom 25. bis 27. Januar 2013, am Flughafen Münster/Osnabrück statt. Reise- und Freizeit-Interessierte haben dann die Gelegenheit, sich zu den Themen Reise, Freizeit, Unterhaltung und Erholung inspirieren zu lassen und dabei nicht nur in die Ferne zu schweifen. Denn auch in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Messe wieder auf dem Angebot lokaler, regionaler und nationaler deutscher Tourismus-Organisationen und Reiseanbieter, die die breite Palette ihrer Möglichkeiten präsentieren.

Von Marienberg bis Moskau, von Fitness bis Fotografie, vom Familienurlaub an der Küste bis hin zur Pilgerreise – 2013 lockt eine noch größere Spannbreite an Ausstellern als in den Vorjahren, in jeder Richtung und für jeden Geschmack gibt es vielfältige Informationen.

Neben Urlaubszielen präsentieren sich Freizeitangebote wie Themenparks und Freizeitbäder sowie Experten aus dem Bereich Camping, Fitness und Unterhaltung. Die Messegäste können sich zudem auf eine Vielfalt von attraktiven Angeboten für Städtereisen, Pauschal- und All-inclusive-Reisen sowie über manches Last-Minute-Schnäppchen freuen.

Unterhaltungsprogramm und Rundflüge

Zudem lockt ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie. OLT Express, Homecarrier des FMO, startet als Highlight am Messewochenende zu insgesamt drei Rundflügen über die Region. Die Rundflüge kosten 49,00 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren und können bereits im Vorfeld an allen Nordwestticket-Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 0421-363636 gebucht werden, eine Online-Buchung ist aufgrund der erforderlichen Angaben leider nicht möglich.

Riesenspaß im wahrsten Sinne des Wortes verspricht am Sonntag ein Stelzenläufer des GOP Varietés. Spannung bietet das große Gewinnspiel der Medienpartner WN und NOZ, bei dem ebenso wie bei der Verlosung von insgesamt 10 Flugtickets nach München durch die Fluggesellschaft OLT Express attraktive Gewinnchancen für die Besucher winken.

Den Kleinen wird in diesem Jahr ein aufwändiges Kinderprogramm unter dem Motto „Bauernhof“ geboten. Professionell betreut und begleitet werden die Kinder hier von den Spezialisten Bullermeck und bauernhofferien.de. Zusätzlich bietet die Flughafenführung mehrmals täglich kostenlos einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Flughafens. Und erstmals beinhaltet das Rahmenprogramm auch informative Vorträge beispielsweise aus den Bereichen Foto, Wellness, Spezialreisen und Sicherheit im Urlaubsverkehr.

Für insgesamt drei Tage öffnet die Messe „Reise & Freizeit“ ihre Türen. Beginn ist am Freitag, den 25. Januar 2012, ab 14 Uhr. Am Samstag wird die Messe von 10 bzw. am Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet sein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Messe finden Sie auf der Internetseite www.messe-reise-freizeit.de.

Flughafen Wien wächst 2012 mit Rekordergebnis

Der Flughafen Wien konnte im Jahr 2012 mit insgesamt 22.165.794 Passagieren ein neues Rekordergebnis beim Passagieraufkommen verzeichnen. Der Zuwachs von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 1,9 Prozent (für den Zeitraum Januar bis November 2012 nach ACI). Insbesondere nach Osteuropa lag der Passagierzuwachs 12,1 Prozent über dem des Vorjahres.

„Das Passagieraufkommen im vergangenen Jahr lag deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Wie schon in den letzten zehn Jahren sind wir auch 2012 stärker gewachsen als unsere Mitbewerber in Europa, insbesondere München, Zürich und Frankfurt. Das unterstreicht die dynamische Entwicklung des Standortes und die exzellente Kooperation mit den Systempartnern“, erläutert Mag.

Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Für 2013 erwarten wir ein Passagierwachstum von 1 bis 2 Prozent, insbesondere aufgrund der Strategien der beiden größten Carrier am Standort, Austrian Airlines und Niki, zur Ausweitung ihrer Kapazitäten und der allgemeinen Entwicklung hin zum Einsatz größerer Flugzeuge. Infrastrukturseitig stellen wir uns darauf ein: Anfang Januar 2013 wurde der neugestaltete Check-in 1 eröffnet und der Check-in 2 ist außer Betrieb gegangen. Auch der Pier West wird moderner und komfortabler gestaltet werden. Die Modernisierung der Infrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie zur Steigerung der Servicequalität für unsere Passagiere“, so der Vorstand weiter.

Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, stellt fest: „Die im vergangenen Jahr eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und Kostenreduktion greifen: Wir konnten einen deutlichen Produktivitätsgewinn erzielen und die Verschuldung weiter reduzieren. Der Aktienkurs hat seit dem Tiefststand im Dezember 2011 um 60% zugelegt. Das zeigt: Das Vertrauen der Anleger in den Flughafen Wien kehrt zurück und das bestätigt unseren eingeschlagenen Weg.“

Ofner weiter: „Im Mittelpunkt des Jahres 2013 steht die konsequente Fortführung der eingeleiteten Unternehmensstrategie sowie die Weiterentwicklung des Immobilienportfolios und des Standortmarketings“, erläutert der Vorstand im Hinblick auf das laufende Jahr.

Europaverkehr schafft Wachstum – Weniger Flugbewegungen

Der Passagierverkehr in den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete ein Plus von 8,3 Prozent. Der Verkehr nach Osteuropa stieg um 12,1 Prozent, jener nach Westeuropa um 3,5 Prozent. Die Flugbewegungen (Starts und Landungen) sind um 0,6 Prozent auf 244.650 gesunken, ebenso das Höchstabfluggewicht um 1,7 Prozent. Trotz des starken Passagierwachstums im Jahr 2012 zählt der Flughafen Wien weiter zu den pünktlichsten Airports Europas und liegt im internationalen Vergleich noch vor den anderen Lufthansa-Hubs München, Zürich und Frankfurt.

Das höchste Passagieraufkommen verzeichnete die Destination Frankfurt mit 593.565 Passagieren, gefolgt von London mit 468.874 Passagieren und Zürich mit 453.461 Passagieren. Die Liste für Osteuropa führt Moskau an mit 320.640 Passagieren, vor Bukarest mit 245.454 und Sofia mit 224.825 Fluggästen. Die meisten Passagiere auf der Langstrecke konnte Bangkok mit 111.265 Fluggästen verbuchen, gefolgt von New York mit 87.103 Fluggästen und Tokio mit 77.390 Fluggästen.

Austrian Airlines Group fliegt die Hälfte der Passagiere – Fracht rückläufig

Im Ranking der Airlines gemessen am Passagieranteil führt die Austrian Airlines Group mit 49,5 Prozent, vor NIKI mit 12,0 Prozent, airberlin mit 6,3 Prozent und Lufthansa mit 5,5 Prozent. Unter den Top-Ten-Airlines am Flughafen Wien liegen außerdem Germanwings mit einem Anteil von 2,2 Prozent am Gesamtpassagieraufkommen, British Airways und Turkish Airlines mit jeweils 1,7 Prozent sowie Swiss International Air Lines, Air France und Emirates mit Anteilen von jeweils 1,5 Prozent.

In diesem Ranking verzeichneten Turkish Airlines, Emirates und Lufthansa die stärksten Zuwächse beim Passagieraufkommen. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge (Linie und Charter) stieg von 69,6 Prozent im Jahr 2011 auf 73,0 Prozent. 2012 wurde der Flughafen Wien von 71 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 179 Destinationen in 67 Ländern bedienten.

Das Frachtvolumen (inklusive Trucking) ist am Flughafen Wien im Jahr 2012 um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 252.276 Tonnen zurückgegangen. Die reine Luftfracht verzeichnete dabei mit 178.054 Tonnen einen Rückgang von 10,9 Prozent, das Trucking sank um 4,8 Prozent auf 74.222 Tonnen.

Modernisierung: Neuer Check-in 1 in Betrieb

Der seit der Eröffnung von Check-in 3 im Juni 2012 aus dem Betrieb genommene ehemalige Terminal 1 ist am 09. Januar 2013 als modernisierter „Check-in 1“ wieder in Betrieb gegangen. Seitdem wurden dort rund 33.000 Passagiere erfolgreich abgefertigt, der Großteil davon von den Hauptnutzern des Terminals NIKI und airberlin. Gleichzeitig wurde der Check-in 2 außer Betrieb genommen.

Die Arbeiten zur Errichtung eines neuen, kürzeren Passagierweges von den B und C-Gates zur Ankunftshalle sind bereits im Gange, in Betrieb genommen werden soll dieser Passagierweg im Frühjahr 2013. Parallel dazu wird am Konzept für die Neugestaltung von Check-in 2 gearbeitet, eine Entscheidung dazu fällt voraussichtlich im ersten Halbjahr 2013.

Ebenso wird der Pier West durch Vergrößerungen von Shopping- und Gastronomieflächen sowie Erweiterungen der Gatebereiche moderner und komfortabler gestaltet werden. Die Optimierungsarbeiten für Check-in 3 sind weiterhin im Laufen, im Mittelpunkt stehen dabei die Abstimmungen mit den Behindertenorganisationen zur Verbesserung der Barrierefreiheit.

Produktivitätssteigerung und Kostenreduktion erfolgreich

2012 wurden alle wesentlichen Unternehmensziele erreicht: Die Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung greifen, Sach- und Personalkosten konnten nachhaltig gesenkt werden. Die Kosten für Check-in 3 (ehemals „Skylink“) konnten ebenfalls weiter reduziert werden und werden aus heutiger Sicht unter € 750 Mio. liegen.

Das Bau- und Bestandsmanagement wurde mit neuer Leitung neu aufgestellt und die Empfehlungen des Rechnungshofes wurden umgesetzt. Die Forcierung der Immobilienstrategie und Standortvermarktung bilden wesentliche Schwerpunkte in 2013: Ziel ist eine mittelfristige Ertragssteigerung durch die Optimierung des Immobilienportfolios am Standort, die bessere Verwertung des Conferencing-Angebots, den mittelfristigen und bedarfsgerechten Ausbau der Büroflächen und Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz.

2013: Mehr Passagiere bei weniger Flugbewegungen erwartet

Für das Jahr 2013 erwartet die Flughafen Wien AG ein Plus bei den Passagieren in der Bandbreite von 1 bis 2 Prozent, einen Rückgang bei den Bewegungen von -1,5 bis -2,5 Prozent und eine gleichbleibende Entwicklung beim Höchstabfluggewicht (MTOW) mit +/- 0 Prozent.

Vor diesem Hintergrund bewertet der Vorstand des Flughafen Wien die Geschäftsaussichten für 2013 grundsätzlich optimistisch: So wird eine Steigerung beim Umsatz auf mehr als € 625 Mio. erwartet und eine deutliche Steigerung beim EBITDA auf mindestens € 230 Mio. angepeilt.

Das Ergebnis nach Steuern sollte sich in etwa auf dem Niveau von 2012 entwickeln und wird aus heutiger Sicht über € 65 Mio. betragen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll deutlich sinken und unter dem 2,9-fachen EBITDA, also unter € 680 Mio. liegen. Der Investitionsbedarf im Jahr 2013 wird aus heutiger Sicht etwa € 115 Mio. betragen.

 

Passagier- und Frachtaufkommen 2012  Veränderung zu 2011
Passagiere gesamt   22.165.794   + 5,0 %  
Transferpassagiere   7.052.530   + 8,1 %  
Lokalpassagiere   15.075.918   + 3,8 %  
Bewegungen   244.650   – 0,6 %  
MTOW in Tonnen   8.126.315   – 1,7 %  
Luftfracht in Tonnen   178.054   – 10,9 %  
Trucking in Tonnen   74.222   – 4,8 %  
Luftfracht und Trucking in Tonnen   252.276   – 9,2 %  

 

 

 

Linienverkehr*   Wichtigste Destinationen   Passagiere   Veränderung zu 2011
Osteuropa   Moskau   320.640   + 12,4 %  
Westeuropa   Frankfurt   593.565   + 10,2 %  
Naher und Mittlerer Osten   Dubai   225.795   + 9,3 %  
Langstrecke   Bangkok   111.265   + 7,6 %  

*abgeflogene Passagiere  

Allgäu Airport begrüßt viermillionsten Passagier

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Vier Millionen Gäste in fünfeinhalb Jahren: Am Mittwoch, den 16.01., wurde Sara Massoud am Allgäu Airport als viermillionster Fluggast begrüßt. Die Studentin aus Jordanien, die zur Zeit ein studentisches Praktikum in München absolviert, kam mit der Ryanair-Maschine aus Barcelona, wohin sie gemeinsam mit ihrer Freundin Dania Hassan ein Städtetripp geführt hat. Als Ehrengäste erhielten beide einen ganz besonderen Service: Mit einer Phaeton-Limousine, dem VIP-Gefährt des Allgäu-Airport-Express, wurden sie nach München an ihr Reiseziel chauffiert.

„Vier Millionen Fluggäste sind eine Zahl, auf die wir stolz sein können und hinter der sich viel Arbeit verbirgt“, kommentiert Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid das Ereignis. Außerdem wurde bekannt, dass der Allgäu-Airport-Express seit seinem Start im April 2009 mittlerweile rund 275.000 Passagiere transportiert hat. Allein im letzten Jahr nutzten den schnellen Transferbus, der den Allgäu Airport mit München, Ulm, dem Kleinwalsertal und Zürich verbindet, über 100.000 Gäste. Schmid: „Unsere Teams und Mitarbeiter haben in diesen fünfeinhalb Jahren wertvolle Aufbauarbeit geleistet, die freilich nicht von Rückschlägen verschont blieb. Die Tendenz zeigt aber eindeutig nach oben.“

Gemeinsam mit ihrer Freundin Dania Hassan wurde die Studentin Sara Massoud (2. v. rechts), der viermillionste Fluggast am Allgäu Airport, mit der VIP-Limousine des Allgäu-Airport-Express nach München chauffiert. Das Bild zeigt sie mit Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid (links) und Wolfgang Steber, Geschäftsführer des Allgäu-Airport-Express.

Neue Destinationen: Marrakesch und Kreta

Bester Beleg dafür ist die am Mittwoch bekannt gegebene neue Verbindung, die Ryanair ab 24. April anbietet: Immer mittwochs und samstags verbindet die Fluggesellschaft dann Memmingen mit Marrakesch. Die faszinierende Stadt in Marokko, unter anderem bekannt für den mittelalterlichen Marktplatz sowie für ihre Basare, die Souks, ist auch Ausgangspunkt für Reisen ins Atlasgebirge. „Unser erstes Ziel in Nordafrika ist eine echte Bereicherung für unseren Sommerflugplan“, freut sich Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass auch Kreta ab Ende April als neues Ziel von Memmingen aus zweimal wöchentlich angeflogen wird.

Diamond DA42 MPP geht als Fernerkundungsplattform nach England

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Im Februar wird die vollständig ausgerüstete GUARDIAN offiziell an das in England ansäßige Unternehmen Diamond Executive Aviation (DEA) übergeben. Dann werden auch die ersten Testflüge mit dem neuen Partner stattfinden. DEA erwirbt ihre dritte DA42 MPP (Multi Purpose Plattform), Diamond Airborne Sensing (DAS) sorgt für die Sensorintegration. Sowie alle DA42 MPPs von DEA, wird auch dieses Flugzeug je nach Auftrag unterschiedliche Missionen fliegen. Für einen ganz neuen Partner des Unternehmens wird das Flugzeug speziell mit ultra-hochauflösender Überwachungssensorik ausgestattet.

"Die neue MPP, eine mit AE300 Dieselmotoren ausgestattete DA42 GUARDIAN, hat aufgrund einer besonderen Lackierung und einer speziellen Auspuffanlage an der Oberfläche der Tragflügel, eine weitaus geringere Infrarot- und Geräuschsignatur und löst weniger Lichtreflexionen aus", sagt Peter Bondar, Geschäftsführer von Diamond Executive Aviation.

Diamond Airborne Sensing mit Sitz in Wr. Neustadt, Österreich, ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Diamond Aircraft Industries. Das Unternehmen bietet vielfältigste luftgestützte Lösungen (Multi Purpose) auf Basis der bewährten DA42 MPP, die seit drei Jahren auch in der unbemannten und/oder optional bemannten Version erhältlich ist, an. Diamond Airborne Sensings Geschäftsfeld umfasst den Flugzeugverkauf, die komplette Systemintegration, das Training und den globalen Support für eine Flotte von derzeit 108 DA42 MPPs in 28 verschiedenen Ländern.

Die Diamond Executive Aviation (DEA) mit Sitz am Flugplatz Gamston, England, hat die weltweit größte kommerzielle Flotte an DA42 Flugzeugen im Einsatz. Das Unternehmen verfügt über ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC – Air Operators Certificate) der britischen Luftfahrtbehörde, basierend auf weltweiten EU-Richtlinien, welches ihm die Erbringung von Flugdienstleistungen gestattet.

"DEA ist einer unserer wichtigsten Kunden in Europa, die unser "Multi Purpose"-Konzept auch umfassend anwenden. Es ist schön zu sehen, dass vor allem in schweren Zeiten DEA eine clevere Geschäftsidee hatte und diese mit uns und unseren Produkten erfolgreich umsetzt. Wir sehen es als gutes Zeichen, dass ausgerechnet eines der effizientesten und umweltverträglichsten Flugzeuge, die DA42 MPP, ausgewählt wurde, um zukünftige Umweltschutzprogramme zu unterstützen. Wir freuen uns, die erste DA42 GUARDIAN, die bereit ist 1000 Stunden im Jahr im Einsatz zu sein, an DEA auszuliefern", äußert sich Markus Fischer, Sales Director der Diamond Airborne Sensing GmbH.

Mit dem Flugzeug wird DEA sich für eine Ausschreibung der ESA (European Space Agency) bewerben. Die ESA ist auf der Suche nach einer kostengünstigen Lösung mit der sich im Falle einer Naturkatastrophe, die Lage aus der Luft rasch beurteilen lässt.

Phoenix-Flugsicherungssystem für Flughafen Almaty in Kasachstan

Phoenix, das Multi-Sensor-Data-Fusion-System der deutschen Flugsicherung DFS, wird ab sofort von der kasachischen Flugsicherung Kazaeronavigatsia genutzt. Es wird für die Flugverkehrskontrolle in ihrem neuen Ausweich-Tower am internationalen Flughafen Almaty eingesetzt. Das System ging Ende des vergangenen Jahres in Betrieb. Damit konnte die Softwareentwicklung und Implementierung von Phoenix innerhalb eines Jahres planmäßig abgeschlossen werden.

Die DFS hatte den Auftrag von dem kasachischen Systemlieferanten Technology Information Systems (TIS) erhalten, welcher die Ausschreibung der Kazaeronavigatsia für ein Tower/Approach-System gewonnen hatte. Am Flughafen Almaty ist Phoenix für die Verarbeitung und Darstellung von Sensordaten in der Anflug- und Towerkontrolle eingerichtet. Generell kann das System auch für die Streckenkontrolle sowie in der Bodenlage und Rollführung eingesetzt werden. Kernstück des Systems ist der Tracker, der Sensor- und Position-Daten von bis zu fünfzig Sensoren verarbeitet.

Die DFS stattete vier Arbeitsplätze im Ausweich-Tower mit Phoenix inklusive der Safety-Net-Funktionen aus. Während eines Ausfalls der Primärsysteme im Tower können insgesamt drei Lotsen und ein Supervisor den an- und abfliegenden Verkehr am Flughafen weiter kontrollieren. Hinzu kommt eine Arbeitsposition zur Verarbeitung von Flugplandaten, NOTAM oder Wetterdaten, die über das Aeronautical Fixed Telecommunication Network (AFTN) weltweit ausgetauscht werden.

Außerdem richtete die DFS einen Arbeitsplatz zur technischen Überwachung sowohl des Systems als auch der Hardware ein. An einer gesonderten Position können zusätzlich Daten aufgezeichnet werden, um so eine bestimmte betriebliche Situation bei Bedarf abrufbar zu halten („Record and Replay“). Außerdem leitete die DFS das Training der kasachischen Techniker und Lotsen, die im Umgang mit dem System geschult wurden.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem neuen System, die Integration verlief erfolgreich und durch die Genauigkeit, Performance und Vielseitigkeit des Trackers können wir im Notfall-Tower die Kapazität des Flughafens aufrecht erhalten“, so Dmitry Nikishin, Systemingenieur von Kazaeronavigatsia.

Airbus mit Rekorden bei Aufträgen und Auslieferungen

Airbus hat 2012 mit der Auslieferung von 588 Flugzeugen an 89 Kunden (davon 17 Neukunden) einen neuen Unternehmensrekord aufgestellt. Außerdem übertraf das Unternehmen mit 914 eingegangenen Bruttoaufträgen sein Jahresziel von 650 Aufträgen. Diese Aufträge umfassen 783 Flugzeuge der A320-Familie, darunter 305 der A320ceo-Familie und 478 der A320neo-Familie, 82 des Typs Airbus A330/A340, 40 des Typs A350 XWB und neun A380. Der Auftragsbestand von Airbus stellt damit einen neuen branchenweiten Rekord von 4.682 Flugzeugen im Wert von über 638 Mrd. US-Dollar dar.

Die Auslieferungen lagen um 10 Prozent höher als im Rekordjahr 2011 mit 534 ausgelieferten Flugzeugen. Zudem war 2012 das elfte Jahr in Folge mit einer Produktionssteigerung. Bei den Single-Aisle-Flugzeugen stellte Airbus einen neuen Rekord von 455 Auslieferungen auf, 2011 waren es 421 Flugzeuge. Bei den Großraumflugzeugen wurde ein Auslieferungsrekord von 103 Flugzeugen erreicht (2011 noch 87 Flugzeuge). Dies unterstreicht den Erfolg der A330-Familie, die mit rund 9,6 Maschinen pro Monat im Jahr 2012 mit den höchsten jemals erreichten monatlichen Produktionsraten hergestellt wird. Ein Anstieg auf eine Rate von 10 ist fürs Frühjahr 2013 angesetzt. Das A380-Auslieferungsziel von 30 Flugzeugen wurde erreicht, was ebenfalls ein neuer Spitzenwert für diesen Flugzeugtyp (2011 waren es 26 Flugzeuge).

Insgesamt 833 Aufträge im Wert von 96 Mrd. US-Dollar

Wertmäßig entspricht der Anteil aller im Jahr 2012 von Airbus verkauften Flugzeuge mit mehr als 100 Sitzen einem Brutto-Marktanteil von 41 Prozent (41,5 Prozent netto). Die Nettoaufträge belaufen sich auf 833 Flugzeuge im Wert von 96 Mrd. US-Dollar, darunter 739 Flugzeuge der A320-Familie. Damit hat Airbus die Marke von 9.000 Aufträgen für diese Flugzeugfamilie übertroffen. Davon entfallen 478 Aufträge auf die NEO-Konfiguration, was die führende Position dieser Flugzeugfamilie (62 Prozent Marktanteil) seit ihrer Einführung bestätigt.

Bei den Großraumflugzeugen wurden 58 A330 und 27 A350 XWB in Auftrag gegeben. Die A350-1000 verzeichnet mit signifikanten Nachbestellungen von führenden Airlines einen großen Erfolg. Im Marktsegment der A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt, gewann Airbus neun von zehn Aufträgen, was die Präferenz der Kunden für dieses Flugzeug zeigt. Das A350 XWB-Programm machte 2012 gute Fortschritte. Die Endmontagelinie ist betriebsbereit. Die Montage der ersten fliegenden A350 XWB wurde abgeschlossen und das elektrische "Power On" war erfolgreich.

Airbus A400M: Auslieferung Mitte 2013

Airbus Military verzeichnete mit der Auslieferung von 29 Flugzeugen (20 leichte und mittelschwere Militär- und Transportflugzeuge, vier umgerüstete P-3 und fünf A330 MRTT) ein erfolgreiches Jahr. Trotz der schwierigen globalen Bedingungen wurde mit 32 Auftragseingängen (28 C295 und vier CN235) das Auftragsziel übertroffen. Darüber hinaus wurde die A330 MRTT von der Regierung in Indien als das bevorzugte Angebot gewählt.

Die A400M machte mit dem Abschluss der 300 Stunden umfassenden Flugerprobung von Funktion und Zuverlässigkeit (Function & Reliability Testing) zur Erreichung der vollen zivilen und militärischen Musterzulassung im ersten Quartal 2013 große Fortschritte. Die erste Auslieferung ist für das zweite Quartal 2013 geplant. Insgesamt sollen vier Auslieferungen bis zum Jahresende erfolgen. Der Auftragsbestand bei den Militärflugzeugen liegt bei 220 Flugzeugen (174 A400M, 17 MRTT, fünf CN235, 20 C295 und vier P-3). Vier A400M befinden sich in der Endmontagelinie und weitere 13 in Produktion.

Airbus schafft 8.000 neue Stellen in zwei Jahren

Im Jahr 2012 stellte Airbus 5.000 neue Beschäftigte ein, so dass die gesamte Belegschaft auf 59.000 Mitarbeiter anstieg. Für 2013 sind rund 3.000 Neueinstellungen zur Unterstützung aller Programme geplant. „Rückblickend können wir mit Stolz sagen, dass 2012 ein fantastisches Jahr war. Die neuen Rekorde bei den Auslieferungen unterstreichen deutlich, dass wir immer effizienter arbeiten. Unsere Kunden haben uns erneut gezeigt, dass sie großes Vertrauen in all unsere Produkte haben. Im Jahr 2012 haben wir das erste mit Sharklets ausgestattete Flugzeug ausgeliefert. Mit einem klaren Vorsprung im Single-Aisle-Markt zahlt sich unsere strategische Entscheidung aus, in die Art von Innovation zu investieren, die Wert für unsere Kunden generiert", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. "Wir halten unsere Produktionsraten auf einem gut zu steuernden Niveau. Dies ist gut für unsere Lieferkette und verspricht eine langfristige Rentabilität sowie eine erfolgreiche Zukunft.“

FAA hält B787 Dreamliner vorerst am Boden

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Die Federal Aviation Administration (FAA) hat als Ergebnis des Batterie-Problems während des Fluges einer Boeing 787 (Dreamliner) gestern früh in Japan, eine sofortige Flugtüchtigkeits-Direktive (airworthiness directive, AD) erlassen, um eine mögliche Brandgefahr der Batterien in der B787 zu untesuchen. Dies erfordert die vorübergehende Stilllegung der Maschinen.

Vor dem nächsten Flug müssen in den USA registrierte Betreiber der Boeing 787 der FAA nachweisen, dass die Batterien sicher sind. Die FAA will mit dem Hersteller und den Fluggesellschaften zusammenarbeiten, um einen Plan mit entsprechenden Korrekturmaßnahmen zu entwickeln, damit die US-787-Flotte den Betrieb so schnell und sicher wie möglich wieder aufnehmen kann.

Brandgefahr durch auslaufende Lithium-Ionen-Batterien

Der Zwischenfall an der Batterie in Japan folgte auf einen früheren Vorfall in einer 787-Batterie, der sich am 07. Januar 2013 in Bosten am Boden ereignete. Die AD wurde durch diesen zweiten Zwischenfall mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgelöst. Die Batterie-Ausfälle führten dann zur Freisetzung brennbarer Elektrolyte, Hitzeschäden und Rauch in zwei Flugzeugen des Typs 787. Die Ursache dieser Störungen wird derzeit untersucht. Diese Umstände können, wenn sie nicht korrigiert werden, zu Schäden an kritischen Systemen und Strukturen führen und bergen die Brandgefahr in den elektrischen Anlagen.

Vergangenen Freitag gab die FAA eine umfassende Überprüfung der kritischen Systeme der Boeing 787, sowie mögliche weitere Daten liefernde Maßnahmen, bekannt. Neben der ständigen Überprüfung des Designs, der Fertigung und der Montage des Flugzeugs, werden nun auch die Batterien und Batterie-Systeme im Flugzeug durch die FAA dahingehend validiert, ob sie ihren speziellen Bedingungen für die Flugzeug-Zulassung entsprechen.

United Airlines ist derzeit die einzige US-Fluggesellschaft, welche die 787 mit sechs Flugzeugen im Dienst hat. Wenn die FAA eine Flugtüchtigkeits-Directive erlässt, ist auch die internationalen Luftfahrt alarmiert, so dass andere Luftfahrtbehörden ähnliche Maßnahmen ergreifen können, um die Flotten in ihren Ländern zu prüfen.

Neuer Wartungshangar am Leipzig/Halle Airport

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Im Beisein des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich und des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, übergaben am Mitwoch Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding, sowie Dierk Näther, Geschäftsführer des Leipzig/Halle Airports, offiziell den innerhalb eines Jahres neu errichteten Wartungshangar für Flugzeuge wie die Antonow 124.

Mit der Inbetriebnahme steht Volga-Dnepr Technics jetzt am Leipzig/Halle Airport ein Hangar zur Verfügung, der Flugzeuge bis zur Größe einer Antonow 124 oder Airbus A 380 aufnehmen kann. An das Gebäude angeschlossen ist ein Vorfeld mit direkter Anbindung an das Start- und Landebahnsystem. Bis zu fünf Maschinen des Typs Antonow 124 beziehungsweise Boeing 747 finden auf dem Vorfeld Platz.

Einziges Wartungszentrum für Antonow 124 in Europa

Der Hangar dient der Volga-Dnepr Technics GmbH, einem am Flughafen ansässigen Tochterunternehmen der Volga-Dnepr-Gruppe, als Wartungsbasis. Bereits seit 2007 wird am Leipzig/Halle Airport das einzige europäische Wartungszentrum für Maschinen des Typs Antonow 124 betrieben, das größte in Serie gebaute Frachtflugzeug der Welt.

„Der Hangar bietet unserem Partner Volga-Dnepr Technics die Möglichkeit, in modernen Räumlichkeiten wetterunabhängig Wartungsarbeiten an Flugzeugen sowohl russischer als auch westlicher Bauart durchzuführen. Mit der Übernahme der neuen Wartungsbasis beginnt ein weiteres Kapitel unserer sehr guten und freundschaftlichen Zusammenarbeit.“, so Dierk Näther, Geschäftsführer des Leipzig/Halle Airports.

„Der Leipzig/Halle Airport hat sich in den letzten Jahren zum zweitgrößten Frachtdrehkreuz Deutschlands entwickelt. Gleichzeitig festigte er seine Position als einer der bedeutendsten europäischen Cargo-Airports. Mit der Übernahme des neuen Hangars durch Volga-Dnepr Technics gewinnt der Standort auch als Wartungsbasis global aufgestellter Luftverkehrsunternehmen weiter an Bedeutung und setzt einen wichtigen, weithin sichtbaren Meilenstein historisch gewachsener Beziehungen zwischen unseren russischen Partnern und uns.", ergänzt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding.

8.500 Quadratmeter, 30 Meter Höhe

Der Hangar ist 94 Meter breit und 90 Meter tief. Die Hallenkonstruktion erreicht eine Höhe von rund 30 Metern. Der Hangar verfügt über zwei unabhängig voneinander fahrbare Kranbahnen, die eine maximale Arbeitshöhe von ca. 25 Metern gewährleisten. Das Gebäude umfasst zudem Werkstatt-, Sozial- und Büroräume.

Am Bau des Gebäudekomplexes waren 15 Firmen beteiligt, davon 12 aus Sachsen. Bis zu 150 Beschäftigte am Tag waren in Spitzenzeiten auf der Baustelle tätig. In den Bau des Hangars wurden rund 17,7 Millionen Euro investiert.

Stahlkonstruktion: Ca. 1.800 t.

Breite: 94 m, Tiefe: 90 m, Höhe: 30 m.

Grundfläche der Hangarhalle: ca. 8.500 m2.

Baubeginn: 3. Quartal 2011; planmäßige Fertigstellung: 3. Quartal 2012.

Die Flughafen Leipzig/Halle GmbH ist ein Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Airport Holding. 2012 wurden mehr als 2,28 Millionen Fluggäste und 863.665 Tonnen Luftfracht registriert. Leipzig/Halle Airport ist damit der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland.

Matthias Platzeck neuer BER-Aufsichtsratschef – Künftig Dreierspitze

Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender. Er folgt auf Klaus Wowereit, den Regierenden Bürgermeister von Berlin, der dieses Amt seit 2001 innehatte. Wowereit fungiert künftig als Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats. Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, wird Vorsitzender des Projektausschusses, einem Gremium des Aufsichtsrates. Bomba folgt auf Ralf Christophers, der den Vorsitz dieses Gremiums bislang innehatte. Christophers gehört dem Aufsichtsrat weiterhin als Vertreter des Landes Brandenburg an.

Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat die Personalentscheidungen in seiner heutigen Sitzung einstimmig getroffen. Gleichzeitig beschloss der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung des Unternehmens neu zu ordnen.

Dreierspitze an der Geschäftsführung

Prof. Dr. Rainer Schwarz, seit 2006 Sprecher der Geschäftsführung und kaufmännischer Geschäftsführer, wurde mit sofortiger Wirkung abberufen. Künftig soll eine Dreierspitze das Unternehmen leiten. Platzeck kündigte an, zügig Gespräche mit Bewerbern für die Positionen eines Vorsitzenden der Geschäftsführung sowie eines Finanzgeschäftsführers zu führen, um die Geschäftsführung zu komplettieren.

Noch kein Datum für BER – Investition in Tegel

Platzeck bekräftigte zudem, es mache derzeit keinen Sinn, einen neuen Eröffnungstermin für den Flughafen zu nennen. „Der Technische Geschäftsführer Horst Amann muss erst die Probleme so genau analysiert haben, dass er einen neuen Termin nennen kann. Das wird einige Monate in Anspruch nehmen.“

Neben der aktuellen Lage auf der Baustelle des Flughafens Berlin Brandenburg kam in der Aufsichtsratssitzung auch die Zukunft der Flughäfen Schönefeld und Tegel zur Sprache. „Es ist klar, dass wir vor allem in Tegel investieren müssen. Wir sprechen hier sicher von einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Die Flughafengesellschaft wird jetzt ein Maßnahmenpaket zusammenstellen, mit den Airlinekunden abstimmen und in Kürze der Öffentlichkeit vorstellen“, so Platzeck.

Flughafen Düsseldorf startet optimistisch in 2013

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Rund 500 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Luftverkehrsbranche, Nachbarschaft und Medien kamen am Dienstagabend zum traditionellen Neujahrsempfang in der „Station Airport“ am Flughafen Düsseldorf. Unter dem Motto „Mit der Region verbunden. Mit der Welt vernetzt.“ hießen die beiden Flughafengeschäftsführer Christoph Blume und Thomas Schnalke die Gäste in der einmaligen Kulisse mit Ausblick auf die Start- und Landebahnen willkommen.

Auf der Gästeliste standen unter anderem: Dirk Elbers (OB von Düsseldorf), Gunther Adler (Staatssekretär im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Carsten Spohr (Vorstandsmitglied Deutsche Lufthansa), Oliver Wagner (Geschäftsführer Germanwings), Air Berlin-Gründer Achim Hunold, der Präsident des Bundesverbands der deutschen Luftverkehrswirtschaft, Klaus-Peter Siegloch, Prof. Klaus-Dieter Scheurle (Vorsitzender der DFS-Geschäftsführung), ADAC-Präsident Peter Meyer, Messe Düsseldorf-Chef Werner Matthias Dornscheidt, Dr. Udo Siepmann (Hauptgeschäftsführer IHK Düsseldorf), Thomas Ellerbeck (Geschäftsführer Vodafone), Jose Maria Palencia (CEO World Duty Free Group) sowie Oliver Altherr (CEO Marché International).

Wachstum in schwierigem Umfeld – Ausblick positiv

Des Weiteren waren unter anderem die Düsseldorfer Bürgermeister Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Gudrun Hock und Friedrich G. Conzen, der Präsident von Fortuna Düsseldorf, Peter Frymuth, Josef Klüh (Klüh Service Management), Bürgermeister Harald Birkenkamp (Ratingen), Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann) sowie weitere politische Repräsentanten der Region zu Gast.

Oberbürgermeister Dirk Elbers begrüßte die Anwesenden in seiner Funktion als Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrates. „Der Flughafen Düsseldorf International genießt weltweit hohes Ansehen. Er ist Düsseldorfs Tor in die Welt. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt einsteigen, in Peking, Abu Dhabi, Chicago oder Los Angeles aussteigen. Das ist heute möglich und ein großer Vorteil für das internationale Drehkreuz Düsseldorf." So Elbers.

Staatssekretär Gunther Adler unterstrich in seinem Grußwort: „Der Flughafen Düsseldorf hat für Nordrhein-Westfalen als Wirtschafts- und Außenhandelsstandort eine herausragende Bedeutung. Mit dem Wachstum der Passagierzahlen auf nunmehr 20,8 Millionen Menschen sind spürbare Impulse am regionalen Arbeitsmarkt verbunden. Die Landesregierung weiß aber auch um die mit dem Luftverkehr verbundenen Lärmbelastungen. Sie hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die wirtschaftlichen Belange mit dem Schutzbedürfnis der Flughafenanrainer in Einklang zu bringen."

Auch Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung, blickte in seiner Begrüßungsrede auf das sehr erfolgreiche Jahr 2012 zurück: „Trotz zum Teil schwieriger Rahmenbedingungen konnte mit 20,8 Millionen Passagieren ein neuer Rekord erzielt werden. Dabei haben die Luftverkehrssteuer und der Kerosinpreis das Wachstum deutschlandweit begrenzt.“

Neu: American Airlines, Turkish Airlines, Emirates und Etihad

Blume führte weiter aus, dass es umso bedeutender sei, dass Düsseldorf seinen Marktanteil in NRW im vergangenen Jahr um zwei Prozentpunkte auf 58 Prozent erhöhen konnte und sowohl im Langstreckenverkehr wie auch bei den Umsteigern deutlich gewachsen sei. „Dies macht uns gemeinsam mit unseren Airlines für 2013 optimistisch.“

Für 2013 sah Blume den Flughafen bestens positioniert: „Wir gehen von einem weiteren Passagierwachstum in diesem Jahr aus. Die Entscheidung von American Airlines, ab dem 12. April 2013 Düsseldorf anzufliegen, ist ein deutliches Signal für das sehr große Marktpotenzial unserer Region. Aber auch Turkish Airlines, Emirates und Etihad sind wichtige Wachstumstreiber im Langstreckenverkehr. Vor allem aber sind wir zuversichtlich, dass die Umstrukturierung des Europaverkehrs bei der Lufthansa hin zu Germanwings neue Impulse für den Flughafen Düsseldorf bringt. Wir sind fest entschlossen, die sich am Markt bietenden Chancen, gemeinsam zu nutzen.“

Airbus Military: C295-Transportflugzeuge für Ägypten

Airbus Military hat von der ägyptischen Luftwaffe einen Folgeauftrag über sechs C295-Transportflugzeuge erhalten. Damit wächst die C295-Gesamtflotte der Teilstreitkraft auf zwölf Maschinen. Die Auslieferung dieses dritten Flugzeugloses inklusive zugehöriger Ersatzteile und Supportausrüstung sowie Training und Feldunterstützung ist ab Ende 2013 vorgesehen.

Ausschlaggebend für Ägyptens Wahl war die Vielseitigkeit, Robustheit und Effizienz der C295 im täglichen Transporteinsatz sowie ihre Wartungsfreundlichkeit und niedrigen Betriebskosten. „Airbus Military schätzt die Folgeaufträge seiner treuen Kunden sehr. Der erneute Vertrauensbeweis des ägyptischen Verteidigungsministeriums belegt, dass wir ein kundengerecht zugeschnittenes Produkt anbieten. Wir werden alles tun, um das in uns gesetzte Vertrauen zu bestätigen und unserem Kunden auch in den kommenden Jahren als zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen“, erklärte Antonio Rodríguez Barberán, Airbus Military Senior VP Commercial. „Die C295 ist das ideale ‚Arbeitspferd‘ für aktuelle wie auch künftige Transportmissionen und die kostengünstigste Ergänzung zu schweren Transportflugzeugen.“

Dieser Auftrag untermauert die Position der C295 als meistverkauftes Transportflugzeug ihrer Kategorie: Bislang wurden insgesamt 121 Maschinen an 17 Betreiber verkauft. Wiederholungsbestellungen von sieben Betreibern bestätigen das Vertrauen der Kunden in das mittelschwere Transportflugzeug. Derzeit sind mehr als 90 Maschinen der Konfiguration C295-Transporter in 15 Ländern in Betrieb. Die C295 hat über 120.000 Flugstunden unter schwersten Bedingungen, von extremer Kälte bis Wüstentemperaturen, absolviert.

Spezialkonfigurationen von Aufklärung bis U-Boot-Bekämpfung

Die C295 der neuen Generation ist das ideale Flugzeug für militärische und zivile Zwecke wie humanitäre Einsätze, Seeaufklärung, Umweltbeobachtung, Such- und Rettungsmissionen oder Luftbildfotografie. Dank seiner einfachen Systemauslegung bietet es als taktisches Transportflugzeug die Flexibilität für Personen- und Truppenbeförderung, den Transport sperriger Ladungen sowie für medizinische Evakuierungen oder das Absetzen von Fallschirmspringern.

Die enorm vielseitige C295 wird zudem in zahlreichen Spezialkonfigurationen angeboten: So sind neben einer bewaffneten Version Konfigurationen für Bodenüberwachung, Such- und Rettungseinsätze, Seeaufklärung, U-Bootbekämpfung, Signalaufklärung (SIGINT) und luftgestützte Frühwarnung erhältlich. Die C295 gehört wie die C212 und die CN235 zur Familie der leichten und mittelschweren Transportflugzeuge von Airbus Military.

Airbus Military ist der einzige Hersteller, der eine komplette Transportflugzeug-Familie für militärische und zivile/humanitäre Missionen mit einem Nutzlastspektrum von drei bis 45 Tonnen zugleich entwickelt, produziert, vertreibt und die entsprechenden Dienstleistungen für den Betrieb erbringt. Die Airbus-Tochter ist verantwortlich für das A400M Programm sowie für das Mehrzwecktank- und -transportflugzeug A330 MRTT und für weitere militärische Versionen ziviler Airbus-Flugzeuge. Zum Portfolio gehören auch die kleineren „leichten und mittelschweren“ Transportflugzeuge C212, CN235 und C295.

CityJet fliegt künftig nonstop von Paderborn-Lippstadt nach London City

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Der Paderborn-Lippstadt Airport bietet ein neues Nonstop-Ziel: Ab April fliegt die Air France-Tochter CityJet die europäische Metropole London direkt an. Die pulsierende Hauptstadt zwischen Moderne und britischer Tradition ist und ab 22. April 2013 vom Paderborn-Lippstadt Airport zu erreichen.

Sechs Mal pro Woche (außer samstags) startet eine Fokker 50 mit 50 Sitzplätzen in die britische Hauptstadt. Tickets sind ab sofort ab 119 Euro für einen Hin- und Rückflug inklusive Steuern und Gebühren buchbar.

Als Flughafen ist der London City Airport dem Zentrum von London am nächsten. Elmar Kleinert, Geschäftsführer am Paderborn-Lippstadt Airport freut sich, dass jetzt eine neue, attraktive Verbindung in die europäische Metropole geschaffen werden konnte. Sie sei sowohl für Geschäftsreisende, Touristen und Angehörige der britischen Streitkräfte in Ostwestfalen-Lippe gleichermaßen interessant und wertet das Streckenangebot in Paderborn deutlich auf.

CityJet startet montags bis freitags um 12.45 Uhr und am Sonntag um 15.45 Uhr vom Paderborn-Lippstadt Airport. Die Flugzeit beträgt zirka 1 Stunde und 45 Minuten. Zurück geht es montags bis freitags um 9.30 Uhr von London City Airport mit Ankunft um 12.15 Uhr in Paderborn sowie sonntags um 12.30 Uhr von London City mit Ankunft um 15.15 Uhr in PAD.

Durch eine Auswahl an Tarifen wird sowohl Touristen als auch Geschäftsreisenden die Möglichkeit gegeben, die Reise auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen. Die Wahl zwischen drei Tarif-Optionen (CityValue, CityFlex und CityPremium) bietet jedem Fluggast die Möglichkeit, seinen Flug individuell und flexibel zu gestalten.

Über London nach Edinburgh und Dublin

CityJet ist die größte Fluggesellschaft am London City Airport. Mit diesem Flughafen als Knotenpunkt bedient die Air France Tochter mit 500 Flügen pro Woche die 20 gefragtesten Ziele in Großbritannien, Irland und dem europäischen Festland. Dank sehr guter Anschlussverbindungen am London City Airport bietet CityJet ab Paderborn-Lippstadt Airport weitere Destinationen an. Im Hin- und Rückflug sind ab 22. April 2013 auch die Hauptstädte Edinburgh in Schottland und Dublin in Irland über London City erreichbar.

Der London City Airport (LCY) ist ein internationaler Verkehrsflughafen und punktet vor allem durch seine Nähe zur Innenstadt (nur 9,5 km östlich vom Stadtzentrum Londons entfernt) und durch perfekte Umsteigemöglichkeiten. Durch seine zentrale Lage im Herzen Londons erreichen Reisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln in nur 15 Minuten das Geschäfts- und Finanzzentrum Canary Wharf und ist hierdurch besonders für Geschäftsreisende und Touristen interessant.

Docklands Light Railway (DLR), Bus, U-Bahn oder Taxi

DLR-Züge fahren alle sieben bis zehn Minuten ab Flughafen, die lokalen Buslinien 473 (Stratford, Silvertown, North Woolwich und Prince Regent Station) und 474 (Canning Town, North Woolwich und East Beckton über Silvertown) verkehren in regelmäßigen Rhythmen ins Zentrum und wieder zurück zum London City Airport.

Dieser besitzt zudem sehr gute Anschlüsse zum Londoner U-Bahn-Netz: Reisende können die Jubilee-Linie nach Canning Town oder Canary Warf oder die Central Line nach Bank nutzen, um dort in die Docklands Light Railway (DLR) umzusteigen. Hierdurch sind nahezu alle Ziele in und um London herum umgehend und einfach zu erreichen.

"15 Minuten"-Check-In

Eben noch im Meeting oder im Hotel – jetzt bereits im Abflug-Terminal: Der London City Airport garantiert eine außergewöhnlich schnelle Abfertigung und besticht durch kurze Wege. Die Meldeschlusszeit – das Check-In – bei Reisen mit Handgepäck beträgt lediglich 15 Minuten, bei Reisen mit Gepäck 20 Minuten vor Abflug! Hiervon profitieren besonders Geschäftsreisende, die diese Zeitersparnis aufgrund ihres engen Zeitplans sehr begrüßen. Ebenfalls möglich sind Online Check-In und via Mobiltelefon.

CityJet wurde 1993 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Dublin. Als Tochter der Air France KLM- Gruppe ist die Airline Teil des SkyTeams. 2009 übernahm CityJet die belgische Fluggesellschaft VLM Airlines und verfügt seitdem über eine Flotte von 38 Fluggeräten der Typen Fokker 50 und AvroRJ85.