Start Blog Seite 509

Lufthansa fliegt deutsche Olympiamannschaft nach Sotschi

Lufthansa engagiert sich für weitere vier Jahre als Partner der Deutschen Olympiamannschaft. Die Verlängerung des entsprechenden Vertrages wurde jetzt im Rahmen eines persönlichen Treffens zwischen Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), und Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, besiegelt. Damit bringt Lufthansa als „Offizielle Fluggesellschaft der Deutschen Olympiamannschaft“ die Athleten zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi.

Das Unternehmen wird darüber hinaus weiterhin als kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema „Fliegen“ im Deutschen Haus, dem nationalen Treffpunkt während der Spiele für Athleten, Trainer, Medien und Wirtschaftspartner, zur Verfügung stehen. „Lufthansa genießt international ein hohes Ansehen, und unsere deutschen Athleten fliegen gern unter dem Zeichen des Kranichs. Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise nach Sotschi und Rio de Janeiro“, sagte Thomas Bach, Olympiasieger im Fechten und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, erklärte: „Wir freuen uns sehr, weiterhin verlässlicher Partner des DOSB zu sein und die Athleten zu den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi zu fliegen. Lufthansa setzt damit eine lange Tradition fort, die bereits 1972 begann.“ Bei den Spielen in München war Lufthansa zum ersten Mal „Official Carrier“. Seitdem fliegen die deutschen Sportlerinnen und Sportler mit Europas größter Airline zu den Wettkämpfen in aller Welt.

Axel Achten, Geschäftsführer der Deutschen Sport-Marketing GmbH, sagte: „Wir sind stolz, die Zusammenarbeit mit der Lufthansa bis zu den Spielen in Rio de Janeiro fortzusetzen. Die Fluggesellschaft ist, sowohl was den Inhalt der Partnerschaft als auch die Strahlkraft der Marke anbelangt, ein hochattraktiver Partner im olympischen Umfeld.“

Paderborn-Lippstadt Airport mit 5,3 Prozent weniger Passagieren 2012

0

Der Paderborn-Lippstadt Airport zählte 873.621 Passagiere im Jahr 2012, das sind 10,5 Prozent weniger als im Vorjahr mit 975.712. Die Zahl der Starts und Landungen sank im abgelaufenen Jahr von 42.380 auf 40.145 Flugbewegungen. Dieser Rückgang um 5,3 Prozent verdeutlicht, dass Fluggesellschaften größere Maschinen einsetzten. „Das Gesamtminus an Fluggästen von 10,5 Prozent ist in erster Linie durch den Wegfall der airberlin Linienflüge nach England in 2011 zu erklären“, so Geschäftsführer Elmar Kleinert.

So stellte airberlin die Verbindungen London-Stansted und Manchester zum 31.10.2011 komplett ein. Bis dahin, Januar 2011 bis November 2011, nutzten 57.033 Passagiere diese Strecken. Umso wichtiger und erfreulicher ist daher, dass es dem Paderborn-Lippstadt Airport gelungen ist, ab 22. April 2013 die England-Strecke wieder aufnehmen zu können. Dann startet die Air France-Tochter CityJet eine Verbinung des heimischen Flughafen erstmals mit dem zentral gelegenen London City Airport und startet sechs Mal pro Woche in die britische Hauptstadt.

Pauschalreisen rückläufig, Fracht legt zu – modernes Equipment

Im Pauschalreiseverkehr nutzten 2012 insgesamt 730.924 Passagiere den Paderborner Flughafen, 2011 waren es 755.449). Das entspricht einem Minus von 3,2 Prozent. „Im Vergleich zu allen anderen Regionalflughäfen ist dies jedoch ein sehr erfreuliches Ergebnis!“ so Flughafenchef Kleinert. „Gegenüber dem allgemeinen Trend sind wir dabei sehr gut weggekommen. Von April bis einschließlich August 2012 konnten wir sogar einen Zuwachs von 0,5 bis 2,3 Prozent im touristischen Verkehr verzeichnen“.

Nachdem die Fluggesellschaft airberlin zwischen den Sommer- und Herbstferien ihr Sparprogramm „shape & size“ in Form von Streckenstreichungen und Kapazitätsreduzierungen auch am Paderborner Flughafen umgesetzt hat, wurde von Seiten der Geschäftsführung bereits ein allgemeiner Verkehrsrückgang für 2012 erwartet und kommuniziert. Die Herbstferien beschertendem Paderborn-Lippstadt Airport dann ein deutliches Plus von 14,3 Prozent gegenüber den Ferien 2011. Weiteren Zuwachs erzielte der Flughafen ebenfalls im Bereich Luftfracht. Erstmalig wurden im Jahr 2012 94 Tonnen Luftfracht umgeschlagen, 2011 waren es 30 Tonnen.

Seit Anfang November 2012 nutzt das Unternehmen GLS Germany die Kooperation mit dem Paderborn-Lippstadt Airport im Bereich Luftfrachtabfertigung. Vier Mal wöchentlich – zwischen Montag und Freitag – werden Expresssendungen von Paderborn nach Großbritannien per Luftfracht transportiert. Die Frachtflüge werden von der Frachtfluggesellschaft BinAir durchgeführt. GLS ist einer der führenden Paket- und Expressdienstleister Deutschlands und hat seine Frachtflüge von Kassel-Calden zum Paderborn-Lippstadt Airport verlegt, da dieser rund um die Uhr besetzt ist und über eine gute, moderne Infrastruktur und technische Ausstattung verfügt (wie z.B. Röntgengeräte, die ein professionelles und sicheres Handling der Luftfracht garantieren).

Erwartungen fürs Jahr 2013

Für das Jahr 2013 erwartet und wünscht sich Geschäftsführer Elmar Kleinert primär fairen Wettbewerb, der nicht durch einen regionalen Subventionswettlauf verzerrt wird. „Der Einsatz von Steuermitteln, um Luftverkehr zu generieren, führt mittelfristig bei allen Beteiligten zu großen Flurschäden, sowie einer Abwärtsspirale bei Ertragslage und Wirtschaftlichkeit“, so Kleinert. Er appelliert auch, die von der Bundesregierung zu Anfang 2011 eingeführte Luftverkehrsteuer so schnell wie möglich wieder abzuschaffen, da auch der Paderborn-Lippstadt Airport hiervon indirekt betroffen ist. „Die Luftverkehrssteuer hat die Luftverkehrsentwicklung in Deutschland deutlich gebremst und wird allein auf den Schultern weniger deutscher Airlines verteilt. „Fluggesellschaften wie Lufthansa, Condor oder airberlin, die auch unseren Flughafen anfliegen, müssen eine enorme Steuerlast allein tragen“, so Kleinert.

Während ein hoher Kostendruck und gestiegene Treibstoffpreise weltweit die gesamte Branche treffen, belastet die Luftverkehrssteuer die deutschen Fluggesellschaften einseitig, die seit Anfang 2012 außerdem noch im Rahmen des EU-weit eingeführten Emissionshandels für ihren CO2-Ausstoß zur Kasse gebeten werden. Obwohl sich viele Fluggesellschaften im Linien- und Charter-verkehr verstärkt aus der Fläche zurück ziehen und sich mehr und mehr auf größere Flughäfen und Drehkreuze konzentrieren, bleibt Kleinert optimistisch. „Wir sind trotz umfassender Konsolidierungsmaßnahmen vieler Airlines noch immer gut aufgestellt und bedienen sowohl Feriengäste als auch Geschäftsreisende. Lufthansa reduzierte zwar zum 29. März dieses Jahres die Umläufe der Linienflüge nach München werktags von fünf auf vier, hat dafür allerdings zu den sogenannten Tagesrandzeiten größere Maschinen eingesetzt, die mit knapp 70 Prozent gut ausgelastet sind.

Sanierung der Start- und Landebahn

Außerdem ist es uns gelungen, in diesen schweren Zeiten ab April eine neue Destination nach London City anbieten zu können, die sowohl für Geschäftsreisende, Touristen und Angehörige der britischen Streitkräfte gleichermaßen attraktiv ist.“ Nachdem alle Gesellschafter des Paderborn-Lippstadt Airports im Mai 2012 den neuen Gesellschaftervertrag beurkundeten, kann jetzt mit der Sanierung der Start- und Landebahn begonnen werden. Wegen der Bauarbeiten wird der Flughafen vom 14. April 2013 (16.00 Uhr) bis zum 19. April 2013 (20.00 Uhr) komplett geschlossen, damit die Sanierung der Bahn durchgängig und kostensparend durchgeführt werden kann.

Fraport AG: Erneutes Listing im Sustainability Yearbook 2013

0

Die Fraport AG ist 2013 zum sechsten Mal in Folge im Sustainability Yearbook, dem weltweit umfassendsten Nachschlagewerk zur Beurteilung der Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen, vertreten. Wie im Vorjahr wurde der Flughafenbetreiber darüber hinaus mit dem Prädikat „RobecoSAM Bronze Class“ und damit als besonders nachhaltiges Unternehmen ausgezeichnet.

Für das von RobecoSAM, der führenden Vermögensverwaltungsgesellschaft für Nachhaltigkeitsfonds, und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG herausgegebene Jahrbuch werden jährlich über 2.000 Unternehmen evaluiert und jeweils die besten 15 Prozent der 58 untersuchten Branchen in die Publikation aufgenommen. Fraport wird im Sektor Industrial Transportation gelistet.

Tagung der Logistik-Experten zu humanitärer Hilfe am Leipzig/Halle Airport

0

Der Arbeitskreis „Humanitäre Logistik“ der Bundesvereinigung Logistik (BVL) versammelte sich auf Einladung des Leipzig/Halle Airports am 22. Januar 2013 an Deutschlands zweitgrößtem Frachtdrehkreuz. Experten von Hilfsorganisationen, Logistik-Dienstleistern, Industrie und Wissenschaft diskutierten hier über Möglichkeiten, Logistikprozesse zu optimieren, um humanitäre Hilfe effizienter zu gestalten.

Im Katastrophenfall ist schnelles und koordiniertes Handeln oberstes Gebot. Funktionierende logistische Prozesse entscheiden hierbei maßgeblich über die Wirksamkeit der eingeleiteten Hilfsmaßnahmen. Derzeit entfallen bis zu 80 Prozent der Kosten für humanitäre Hilfe auf die Logistik. Ziel des Arbeitskreises ist es, Maßnahmen zur Verbesserung und Kostensenkung bei Hilfsgütertransporten zu erarbeiten.

Schwerpunkte der Arbeitskreissitzung am Leipzig/Halle Airport bildeten unter anderem die konzeptionelle Weiterentwicklung einer Plattform zum Wissensaustausch und zur Verbesserung der Logistikprozesse im Rahmen von Katastropheneinsätzen sowie die Fortsetzung der Arbeiten am Programm „Get Seaports Ready for Disaster“, einem Konzept für die logistische Koordination an Häfen im Katastrophenfall. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Rundfahrt über das Flughafengelände, bei der die Teilnehmer auch die neu eröffnete Wartungsbasis der Volga-Dnepr Gruppe sowie eine Frachtmaschine vom Typ Antonow AN 124 besichtigen konnten.

Dierk Näther, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH, betont: „Als Leipzig/Halle Airport planen wir den Bereich Hilfsgütertransporte weiter auszubauen. Am Standort sind zwei Frachtflugzeuge vom Typ Antonow AN-124 stationiert, so dass teure Positionierungsflüge entfallen. Zudem verfügen wir über eine 24-Stunden Betriebsgenehmigung für Frachtflüge und besitzen mit dem Netzwerk Logistik Leipzig-Halle starke Partner sowie alle notwendigen Kapazitäten in der Region, um schnell und wirksam zu helfen. Es ist uns eine besondere Ehre Gastgeber des Arbeitskreises zu sein und unsere Erfahrungen in die Expertendiskussion einzubringen.“

Die Flughafen Leipzig/Halle GmbH ist ein Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Airport Holding. 2012 wurden mehr als 2,28 Millionen Fluggäste und 863.665 Tonnen Luftfracht registriert.

DRF-Rettungshubschrauber in Nürnberg leistet 25.000. Einsatz

Der Nürnberger Hubschrauber der DRF Luftrettung leistete gestern Nachmittag seinen 25.000. Einsatz seit Übernahme der Gesamtorganisation der Station durch die DRF Luftrettung im April 1998. Die Integrierte Leitstelle Nürnberg alarmierte die Besatzung um 15.39 Uhr zu einem häuslichen Notfall.

In Röttenbach war eine leblose Person in einer Wohnung aufgefunden worden. Zwei Minuten nach der Alarmierung war „Christoph 27“ bereits in der Luft und landete nur zehn Minuten später im rund 40 Kilometer Luftlinie entfernten Einsatzort auf einer Wiese im Wohngebiet. Notarzt und Rettungsassistent eilten zur Patientin, die schwere Herzstörungen aufwies und in akuter Lebensgefahr schwebte. Nachdem die Patientin stabilisiert werden konnte, wurde sie an Bord von „Christoph 27“ in die Uniklinik Erlangen transportiert. Dort wurde sie zur weiteren Behandlung den Klinikärzten übergeben.

Insgesamt leistete „Christoph 27“ gestern fünf Patienten schnelle medizinische Hilfe: Neben schwer erkrankten Herz-Kreislaufpatienten wurde der rot-weiße Hubschrauber auch zu einem schweren Freizeitunfall angefordert: Ein Mann hatte sich beim Holz machen schwere Schnittverletzungen an den Fingern zugezogen und musste schnellstmöglich medizinisch behandelt werden.

Der Nürnberger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer eingesetzt. Dazu ist er täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen. Neben den Leitstellenbereichen Nürnberg, Amberg und Regensburg wird „Christoph 27“ auch in den Bereichen Schwabach, Ansbach, Würzburg, Bamberg, Bayreuth, Weiden und Schweinfurt alarmiert. Auch die Rettung aus schwer zugänglichen Gebieten, wie zum Beispiel den Klettergärten der Hersbrucker und der Fränkischen Schweiz, kann er bewerkstelligen. Als bundesweit einziger Hubschrauber der DRF Luftrettung verfügt er über eine fest installierte Rettungswinde.

Streik am Köln/Bonn Airport dauert an – bisher 21 Flüge gestrichen

Aufgrund der andauernden Streiks an den Sicherheitskontrollstellen ist am heutigen Freitag weiter mit erheblichen Behinderungen und Verzögerungen des Flugverkehrs am Köln/Bonn Airport zu rechnen. 21 Abflüge und 16 Landungen wurden gestrichen. Von 39 geplanten Starts allein bis 11:30 Uhr konnten aufgrund des Streiks nur 19 durchgeführt werden.

Die Gewerkschaft Ver.di hat Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste zum Streik aufgerufen. Aktuell ist in den Terminals nur jeweils eine Kontrollspur geöffnet. Fluggäste müssen mit längeren Wartezeiten rechnen. Der Terminal-Service des Flughafens versorgt die wartenden Passagiere mit Getränken und Snacks.

Fluggäste werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Unter germanwings.com und lufthansa.com erhalten Reisende Informationen über gestrichene Verbindungen.

Der Flughafen hat zusätzlich eine telefonische Hotline geschaltet: 02203-404000. Aktuelle Informationen über Abflüge und Ankünfte gibt es auch auf der Website des Flughafens.

Bereits am Donnerstag wurden die Passagierkontrollstellen am Köln Bonn Airport bestreikt. 26 Starts und 22 Landungen wurden gestrichen. Für den heutigen Tag stehen insgesamt 97 Starts und 98 Ankünfte auf dem Flugplan.

SAS startet Linienverbindung nach Innsbruck

0

Die Schwedische Hauptstadt Stockholm ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil im Flugplan des Flughafen Innsbruck. Trotzdem war es heute eine Premiere, als die Skandinavische Fluglinie SAS pünktlich um 11.15 Uhr erstmals als Linienflug aus Stockholm kommend am Flughafen Innsbruck aufsetzte.

Nach den Erstlandungen aus Berlin (mit Lufthansa) und Manchester (Monarch Airlines) konnte heute mit SAS bereits die dritte Erstlandung in diesem Winter am Flughafen Innsbruck begrüßt werden.

Begrüßt wurde die SAS bei dieser Erstlandung, neben einer Abordnung der Schützenkompanie Allerheiligen, von der Aufsichtsratsvorsitzenden der Tiroler Flughafen Betriebsgesellschaft mbH, Frau Dr. Paula Stecher. „Es freut uns sehr, dass wir heute diesen Erstflug von SAS bei uns am Flughafen Innsbruck begrüßen konnten“, ist Stecher hoch erfreut über diese Erstlandung. „Aber nicht nur für den Flughafen Innsbruck ist diese Verbindung wertvoll“ so Stecher weiter, „sondern davon wird auch der Tiroler Tourismus wieder profitieren“.

Skandinavien zählt vor allem im Winter zu den wichtigsten Herkunftsmärkten des Flughafen Innsbruck. Neben den Linienflugverbindungen aus Stockholm und Kopenhagen gibt es in diesem Winter auch wieder zahlreiche Charterverbindungen aus Dänemark, eine Charterkette aus Billund sowie sechs Charterketten aus Kopenhagen, aus Finnland mit 3 Charterketten aus Helsinki und aus Schweden, hier zwei Charterketten aus Göteborg sowie fünf Charterketten aus Stockholm.

„Ein starker Tourismus braucht gute Flugverbindungen“, unterstreicht Frau Dr. Stecher nochmals die Bedeutung des Innsbrucker Flughafens. „Es werden auch im kommenden Winter wieder zigtausende Touristen nach Tirol und in die benachbarten Regionen kommen und wir sind stolz darauf, dass wir als Flughafen Innsbruck erneut einen großen Beitrag für eine erfolgreiche Tiroler Tourismussaison leisten können“.

SAS fliegt ab heute bis Ende März immer Donnerstag und Sonntag von Stockholm nach Innsbruck und retour. Die genauen Flugzeiten können dem Flugplan auf der Homepage des Flughafens entnommen werden. Gebucht werden können die Flüge entweder im Internet oder in jedem Tiroler Reisebüro. Neben SAS fliegen auch noch von Austrian und NIKI (jeweils samstags) nach Stockholm.

Die insgesamt 32 Destinationen (im Linien- und Charterverkehr) bieten auch in dieser Saison wieder ein umfangreiches Winterprogramm – sowohl für Touristen, die Ihren Winterurlaub in den Bergen verbringen, als auch für alle jene Tirolerinnen und Tiroler, die ab Innsbruck eine Urlaubs- oder eine Städtereise planen.

airberlin auch in Salzburg mit satellitengestützten Präzisionsanflügen

airberlin nimmt als erste deutsche Fluggesellschaft mit ihrer Boeing-Flotte nun auch in Salzburg satellitengestützte Präzisionsanflüge nach dem RNP-AR Verfahren auf und baut damit ihre technische Vorreiterrolle weiter aus. airberlin setzt bereits seit Januar 2012 das RNP-AR Verfahren für An- und Abflüge in Innsbruck ein.

RNP-AR steht für „Required Navigation Performance – Authorization Required“ und ermöglicht neben einer hochpräzisen und sicheren Kursführung beim Anflug in Gebirgstälern auch Starts und Landungen bei schlechten Witterungsbedingungen. Da beim RNP-Verfahren der Flugweg nicht linear verlaufen muss, können im Endanflug Kurven geflogen werden.

Das RNP-Verfahren verfügt damit auch über ein großes Potenzial, Lärmemissionen zu mindern und die Umwelteffizienz zu verbessern. Das Anflugverfahren könnte künftig auch in der Nähe von Flughäfen eingesetzt werden, um dicht besiedelte Gebiete gezielt zu umfliegen. Auch im Bereich der Treibstoff-Effizienz bietet das RNP-AR Verfahren durch eine effizientere Nutzung des Luftraums, beispielsweise mit verkürzten Anflugrouten, Weitere Einsparmöglichkeiten. In Deutschland wird dieses Potenzial bislang nicht ausgeschöpft.

RNP-AR ermöglicht Starts auch bei schlechter Sicht

Marc Altenscheidt, airberlin Kapitän und Boeing-Flottenchef, sagt: „Die Satelliten-gestützten Präzisionsanflüge nach dem RNP-AR Verfahren erhöhen nicht nur die Sicherheit und die Verlässlichkeit der Flüge, sondern eröffnen auch beim umwelteffizienten Fliegen neue Möglichkeiten. Wir haben dafür die technischen Voraussetzungen innerhalb der Boeing-Flotte geschaffen und mittlerweile alle Piloten für dieses Verfahren geschult. In Salzburg setzen wir das RNP-Verfahren für Anflüge aus Richtung Süden ein. Sollte aufgrund von ungünstigen Wetterverhältnissen ein regulärer Anflug aus Richtung Norden nicht möglich sein, wird dieser ebenfalls von Süden mit dem RNP-Verfahren durchgeführt.“

„In Innsbruck setzen wir das RNP-Verfahren für alle An- und Abflüge ein und haben damit einen immensen Wettbewerbsvorteil. Denn wir können auch bei Nebel und einer Sicht von bis zu 300 Metern starten. Andere Airlines müssen bei solchen Witterungsbedingungen noch im ersten Abflugteil Sichtflugbedingungen halten, um aus dem Tal heraus fliegen zu können“, sagt Marc Altenscheidt.

CANARIAS für Präzisions-Anflüge an weiteren Flughäfen

airberlin unterstützt die Forschung und Anwendung satellitengestützter Präzisions-Anflüge und engagiert sich unter anderem in dem Forschungsprojekt „CO2 and Noise Approach Reduction for International Aviation Sustainability” (CANARIAS). Das Forschungsprojekt wird von der Europäischen Union unterstützt und soll für die Flughäfen La Palma und Lanzarote auf den Kanarischen Inseln Anflüge mit dem RNP-Verfahren prüfen. airberlin fliegt La Palma im Sommer einmal wöchentlich und Lanzarote sechsmal wöchentlich von Deutschland an.

Airbus „Fly Your Ideas“: 102 Teams in zweiter Runde – fünf aus Deutschland

Airbus hat rund 100 Teams mit Studenten aus fünf Kontinenten für die nächste Runde des Wettbewerbs Fly Your Ideas 2013 ausgewählt. Darunter sind fünf Teams aus Deutschland. Die Teams stammen von der Fachhochschule Aachen, der Jacobs University Bremen, der Technischen Universität München und zwei Teams der RWTH Aachen. Außerdem sind vier deutsche Studenten mit Teams im Ausland beteiligt.

In dieser Phase des Wettbewerbs hat Airbus die innovativsten Ideen von mehr als 600 Teams ermittelt, die sich an dieser dritten Auflage des von der UNESCO unterstützten Wettbewerbs beteiligt haben. Der Wettbewerb Fly Your Ideas ruft Studenten aus aller Welt dazu auf, Ideen für eine nachhaltigere Luftfahrtbranche zu entwickeln. Die Zahl der Teilnehmer hat sich gegenüber dem letzten Wettbewerb verdoppelt.

Die Teams haben nun bis zum 12. April 2013 Zeit, um ihre Konzepte weiter auszufeilen, zu erproben und zu entwickeln. Die Idee bleibt zwar in den Händen der Studenten, doch jedes Team wird von einem Airbus-Mentor und Experten betreut, der das Team unterstützt, motiviert und herausfordert.

„Fly Your Ideas bietet den beteiligten Studenten eine einzigartige Gelegenheit, direkte Einblicke in diese Spitzenindustrie zu erhalten, die heute bereits mehr als 56 Millionen Arbeitsplätze und 35 Prozent des Welthandels sichert“, erklärte Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus und Schirmherr von Fly Your Ideas. „Ich freue mich sehr über die Begeisterung der Teams und unserer Airbus-Experten, die sich dafür einsetzen, ihr Know-how mit diesen Studenten aus aller Welt – den Innovatoren der Zukunft – zu teilen.“

Die Studenten kämpfen um den Einzug in die Endrunde, bei der fünf Teams ihre Idee vor einer Jury aus Airbus-Vertretern und Branchenexperten am 12. Juni 2013 in Hamburg präsentieren. Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2013 am UNESCO-Hauptsitz in Paris statt. Das Gewinnerteam erhält nicht nur den mit 30.000 EUR dotierten Hauptpreis, sondern auch die Gelegenheit, eine „Innovationswoche“ mit Airbus-Experten auf dem Campus zu absolvieren. Das zweitplatzierte Team erhält 15.000 EUR.

Ingenieurwissenschaften spielen eine zentrale Rolle für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft, daher unterstützt die UNESCO den Fly Your Ideas Wettbewerb 2013, um junge Talente für das Thema zu begeistern.

In diesem Jahr wurden die Teams zur Einreichung von Ideen aufgerufen, die sich mit einem der folgenden Schwerpunkte außeinandersetzen: Energie, Effizienz, Erschwingliches Wachstum, Verkehrswachstum, Passagiererlebnis und Nachbarschaft. Diese Themen wurden von Airbus als die sechs größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für eine nachhaltige Luftfahrtindustrie gesehen.

Die stark gestiegenen Teilnehmerzahlen bei Fly Your Ideas 2013 zeigen den Erfolg dieses Ideenwettbewerbs:

  • 6089 Studenten haben sich für Fly Your Ideas 2013 registriert.
  • 618 Teams mit 2556 Studenten aus 82 Ländern nahmen an der ersten Runde teil.
  • 102 Teams mit 441 Studenten aus 48 Ländern nehmen an der zweiten Runde teil.

Mehr als 200 Airbus-Mentoren, Prüfer und Experten begleiten den Wettbewerb.

NRW-weiter Streik: Beeinträchtigungen am Düsseldorf

Aufgrund des kurzfristig angesetzten, NRW-weiten Streiks des Sicherheitspersonals kommt es am Düsseldorfer Flughafen auch heute wieder zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs. Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder an den Sicherheitskontrollstellen heute in Düsseldorf von 04:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Airlines haben bisher 107 Flüge gecancelt; davon 102 Abflüge, die Düsseldorf zum Teil ohne Passagiere verlassen, und 5 Ankünfte.

Passagiere, die heute einen Flug ab Düsseldorf planen, werden daher weiterhin dringend gebeten, sich vor ihrer Anreise zum Flughafen bei ihrer Airline, dem Reiseveranstalter oder auf der Homepage von Düsseldorf International über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren.

Trotz bestmöglicher Vorbereitung auf den kurzfristig angesetzten Streik müssen wartende Fluggäste im Laufe des Tages weiter mit langen Wartezeiten und Flugausfällen rechnen. Die Passagiere werden am Airport erneut regelmäßig von Servicekräften über die aktuelle Sachlage informiert und mit Snacks und Getränken versorgt. Die Besucherterrassen sind auch heute geschlossen.

Für den heutigen Tag erwartete der Airport ursprünglich rund 560 Flugbewegungen und 48.500 Fluggäste, darunter 24.000 abfliegende Passagiere. Um die Situation vor Ort etwas zu entspannen, hatten Airlines bereits gestern für heute vorsorglich über 50 Flüge von und nach Düsseldorf annulliert. Die Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin informieren fortwährend auf ihren Internetseiten über ihre Flugstreichungen.

Bereits am gestrigen Donnerstag war es aufgrund des kurzfristig angesetzten ver.di-Streiks des Sicherheitspersonals am Düsseldorfer Flughafen zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs gekommen. Von den ursprünglich 530 geplanten Flugbewegungen fielen 189 Flüge aus.

Streik am Köln/Bonn Airport verlängert

0

Seit gestern früh um 04:00 Uhr werden die Fluggastkontrollstellen am Köln/Bonn Airport bestreikt. Die Gewerkschaft Ver.di hat Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste zum Streik aufgerufen. Es kam dadurch zu massiven Beeinträchtigungen des Flugbetriebs. Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, den Streik auch morgen fortzusetzen. Passagiere werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Flugs zu erkundigen.

Von den insgesamt 88 Abflügen am Donnerstag wurden 26 gestrichen, von den geplanten 83 Landungen wurden 22 gestrichen. In den beiden Terminals bildeten sich zum Teil lange Schlangen von wartenden Passagieren vor der Sicherheitskontrolle. Der Terminal-service des Flughafens verteilte Wasser und Snacks.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung Köln/Bonn: „Es kann nicht sein, dass die Flughäfen immer wieder zur Kulisse von Tarifkonflikten werden, nur weil die Auswirkungen von Streiks dort am größten sind. Das trifft jedes Mal zigtausende Passagiere und schadet dem Luftverkehr in erheblicher Weise. Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei. Sie muss ihrer Verantwortung im Sinne eines störungsfreien Flugbetriebes jederzeit gerecht werden können, auch im Streikfall. Gegebenenfalls muss der Bund mehr Personal für die Passagierkontrollen vorhalten. Eine Situationen wie heute ist völlig inakzeptabel.“

Der Flughafen hat durchgängig eine telefonische Hotline geschaltet: 02203-404000.

Eurocopter mit Rekordumsatz und mehr Aufträgen

Eurocopter hat erneut eine sehr gute Geschäftsentwicklung aufgezeigt und einen Rekordumsatz von 6,3 Milliarden Euro verbucht. Mit dem zweithöchsten wertmäßigen Auftragseingang bewegt sich das Unternehmen wieder auf Vorkrisenniveau. Damit bringt sich Eurocopter in eine starke Position, um von der Weiterentwicklung seines breiten Hubschrauber-Portfolios sowie der Ausweitung des Servicegeschäfts und seiner weltweiten Präsenz zu profitieren.

Meilensteine im Jahr 2012 waren die Auslieferungen der ersten leistungsgesteigerten AS350 B3e und der modernisierten EC130 T2, die beide zu Eurocopters erfolgreicher Ecureuil-Familie zählen sowie die Auslieferung der 500. EC145. Außerdem lieferte Eurocopter den ersten Satz Passagiertüren für den Airbus A350 und unterstrich so seine Kompetenz bei innovativen Verbundtechnologien.

Rekordumsatz, Anstieg beim Auftragswert

Mit dem starken Wachstum des Servicegeschäfts und der Auslieferung von 475 Hubschraubern verzeichnete das Unternehmen im vergangenen Jahr einen neuen Spitzenumsatz von 6,3 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem letzten Rekordergebnis von 5,4 Milliarden aus dem Jahr 2011. Mit einer durchschnittlichen kumulierten Wachstumsrate von neun Prozent seit 2006 ist Eurocopter somit eine der beeindruckendsten Wachstumsgeschichten der europäischen Industrie gelungen.

Der Auftragseingang des vergangenen Jahres markierte mit 469 Nettobestellungen im Wert von 5,4 Milliarden Euro den dritten Anstieg in Folge seit dem Jahr 2010. Einen großen Beitrag leisteten die Produktfamilie Ecureuil/Fennec/EC130 mit 249 Bestellungen sowie die Produktfamilien EC135/EC145 mit 144 Bestellungen. Auch die Super-Puma-Familie blickt mit bedeutenden Aufträgen aus der Öl- und Gasindustrie wieder auf ein starkes Jahr zurück – darunter ein Rahmenvertrag über 16 EC225 für das Leasingunternehmen Milestone Aviation Group sowie ein Erstauftrag von Starlite Aviation für die neue AS332 C1e.

Konsolidierter Umsatz legt zu

„Eurocopter hat 2012 wesentliche Schritte unternommen, um sich von einem reinen Hubschrauberhersteller zu einem veritablen Fähigkeitsanbieter im Bereich des Vertikalflugs zu entwickeln. Rückenwind verschafften uns hierbei die Modernisierung unseres Produktspektrums, das vergrößerte Dienstleistungsangebot und der Ausbau unserer weltweiten Präsenz“, erklärte Dr. Lutz Bertling, CEO & Präsident von Eurocopter. „Ein Schlüssel für unsere Leistungen im Jahr 2012 war außerdem das Engagement unserer Mitarbeiter, die eine entscheidende Säule unseres Unternehmenserfolgs bilden.“

Die Hubschrauberauslieferungen erzielten 2012 einen Anteil von 49 Prozent am konsolidierten Umsatz, der Bereich Services legte anteilsmäßig noch einmal zu und erreichte 42 Prozent. Die verbleibenden neun Prozent entfielen auf sonstige Aktivitäten.

Auftragseingänge nach Hubschraubern

Einen maßgeblichen Anteil am Umsatzwachstum tragen die Verkaufserfolge in den Hauptproduktlinien, hier führt die Familie Ecureuil/Fennec/EC130-Hubschraubern die Liste an:

Familie Ecureuil/Fennec/EC130: 249

EC145: 81

EC135: 63

Familie Super Puma/Cougar EC225/EC725: 37

EC175: 19

Familie Dauphin/Panther/EC155: 11

EC120 Colibri: 9

Eurocopters Aktivitäten im Servicegeschäft belaufen sich nunmehr anteilsmäßig auf 47 Prozent und ebnen den Weg für zukünftiges Wachstum in diesem Segment.

Highlights 2012: Weiterentwicklung, Markteinführung, Jungernflug

Das Jahr 2012 war bei Eurocopter insbesondere von der Weiterentwicklung des Produktportfolios mit den überaus erfolgreichen zivilen Markteinführungen der leistungsgesteigerten EC130 T2 und der EC145 T2 geprägt. Dazu kamen der Startschuss und erste Auftrag für die neue Super Puma AS332 C1e; der Jungfernflug der ersten in Serie produzierten EC175 unterstrich deren herausragende Leistungsfähigkeit, und der hybride X3-Demonstrator absolvierte eine ausgesprochen erfolgreiche US-Tour.

Zu den Höhepunkten im militärischen Segment zählte für Eurocopter die Auslieferung des ersten taktischen Transporthubschraubers NH90 TTH in der endgültigen qualifizierten Einsatzkonfiguration an die französischen und belgischen Heeresstreitkräfte; außerdem wurde die erste endgültig qualifizierte Step-B-Version des NH90 NFH (NATO Frigate Helicopter) an die französische und niederländische Marine übergeben.

Im Rahmen des ASGARD-Programms (Afghanistan Stabilization German Army Rapid Deployment) wurden vier Tiger-Unterstützungshubschrauber der Bundeswehr nach Afghanistan verlegt, und Deutschland erhielt pünktlich den NH90 TTH in der Konfiguration zur luftmedizinischen Evakuierung. Er soll ab 2013 ebenfalls in Afghanistan eingesetzt werden. Des Weiteren haben fünf NH90 TTH der italienischen Heeresflieger 2012 ihren Dienst in Afghanistan angetreten.

Erfolgreich war außerdem Eurocopters Fokus auf das Dienstleistungssegment im vergangenen Jahr. Zu den Meilensteinen zählt die Inbetriebnahme von fünf neuen Full-Flight-Simulatoren, mit denen die Gesamtzahl weltweit auf 20 steigt, die Einrichtung eines Schulungszentrums für Triebwerksmechaniker in Zusammenarbeit mit Turbomeca in Mexiko. Ebenso die Erweiterung des Logistik- und MRO-Netzwerks (Maintenance, Repair and Overhaul – Wartung, Reparatur und Instandhaltung) durch ein Support-Center für die Öl- und Gasindustrie im australischen Perth, der Ausbau der weltweiten Wartungskapazitäten für Hubschrauber und die Kapazitätserweiterung der Tochtergesellschaft Eurocopter Japan mit einem brandneuen Standort am Flughafen Kobe.

Bedeutende Modernisierungsvorhaben waren 2012 die Erstauslieferung der missionsoptimierten Puma Mk2 an das britische Verteidigungsministerium sowie die Übergabe der ersten leistungsgesteigerten CH-53GA an die Bundeswehr.

Eurocopter hat zudem den Ausbau seiner MRO-Aktivitäten durch die Tochtergesellschaft Vector fortgesetzt und damit seine internationale Präsenz ausgebaut und neue Lösungen angeboten, dazu zählen die Modernisierung der AS332 Super Puma sowie Leasing- und Supportangebote.

Produktionshochläufe und Fokus auf Services/MRO für 2013

In diesem Jahr konzentriert sich Eurocopter auf die Umsetzung der Produkt-Programme und den weiteren Produktionshochlauf, der für 2013 einen geplanten Auslieferungsanstieg von über 15 Prozent vorsieht. Ziel ist eine anhaltend hohe Auslieferungsrate der Super Puma, Ecureuil, NH90 und Tiger sowie die Vorbereitung des Produktionshochlaufs für die EC175. Einen Schwerpunkt bilden in 2013 außerdem Optimierungsprozesse mit Hilfe der Lean-Methode – schlanke Produkte, schlanke Prozesse sowie eine vom Lean-Gedanken geprägte Unternehmenskultur und schlanke Grundlagen.

Zu den Prioritäten für 2013 zählen weiterhin wegweisende Systemlösungen im Bereich des Vertikalflugs wie die Konzeptvalidierung und Produktrealisierung des Hybridfliegers X3 und Entwicklungsfortschritte im X4-Programm. Letzteres gilt als Wegweiser für das Hubschrauber-Familienkonzept der nächsten Generation, das im Abstand von jeweils weniger als zwei Jahren durch die Modelle X6 und X9 ergänzt werden soll.

Um seine Strategie als Anbieter kompletter Missionslösungen erfolgreich fortzuführen, setzt Eurocopter 2013 im Support- und Servicegeschäft vor allem auf eine breite Palette an MRO-Angeboten für komplette Hubschrauber. Außerdem sollen der Ausbau der Wartungs- und Instandhaltungskapazitäten für externe Dreh- und Starrflügler, die Erweiterung des Schulungsangebots sowie die Bereitstellung neuer, innovativer Dienstleistungen vorangetrieben werden.

Vector wird in großem Maße zu dieser Entwicklung beitragen, indem das Unternehmen spezifische Märkte wie das Öl- und Gassegment bedient und Lösungen für Flottenbetreiber mit unterschiedlichen Plattformen entwickelt. Mit all dem legt Eurocopter den Grundstein, um seine Wachstumsgeschichte fortzusetzen.

Eurocopter, ein deutsch-französisch-spanischer Konzern, wurde 1992 gegründet und ist ein Geschäftsbereich der EADS. EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt, der Sicherheit und Verteidigung sowie dazugehörigen Dienstleistungen. 2012 konnte Eurocopter mit einem Umsatz von 6,3 Milliarden Euro, einem Auftragseingang von über 469 neuen Hubschraubern und einem Marktanteil von 44 Prozent am zivilen und halbstaatlichen Markt seine Position als Nummer Eins im weltweiten Hubschraubermarkt abermals behaupten.

Eurocopters Produkte machen 33 Prozent des weltweiten zivilen und halbstaatlichen Hubschrauberbestandes aus. Eurocopters globale Präsenz unterstützen Tochtergesellschaften und Holdings in 21 Ländern. Mehr als 2.900 Kunden des Unternehmens profitieren von einem dichten Netz an Service- und Schulungszentren, Vertriebspartnern und zugelassenen Vertragshändlern. Gegenwärtig sind mehr als 11.780 Eurocopter-Hubschrauber in 148 Ländern im Einsatz.

DLR-Projekte 2013: Luft- und Raumfahrt, Verkehr und mehr

0

Mit dem Wissen für morgen gestaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Zukunft unserer Gesellschaft. 2013 wird das DLR seine internationale Vernetzung weiter ausbauen mit neuen Kooperationen zu Forschungseinrichtungen und Universitäten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist auch die Übernahme der Vorsitzes des ESA-Rates und die Leitung der "International Charter Space and Major Desasters" in diesem Jahr.

"Die wachsenden Anforderungen an die Forschung durch die Gesellschaft müssen einher gehen mit Selbstbestimmung und Verantwortung für die Wissenschaft. Das bedeutet, mehr DLR wagen, neue Denkansätze wählen, Aufgaben und Technologien überdenken", fordert Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. "Es bedarf der Definition strategischer Ziele und nicht der Vorgabe operativer Aufgaben und Maßnahmen", betont Wörner.

Die folgenden Forschungsvorhaben des DLR stellen nur einen kleinen Ausschnitt der für das Jahr 2013 geplanten Missionen dar.

Luftfahrt-Forschung

Effizient, umweltfreundlich und nachhaltig soll die Fortbewegung der Zukunft sein. Mit einer auf dem europäischen Strategiepapier "Flightpath 2050" und der zukünftigen Luftfahrtstrategie der Bundesregierung basierenden Luftfahrtforschung wird das DLR die Zukunft des Luftverkehrs mitgestalten.

Satellitengestützte Vorhersage fürs Fliegen trotz Vulkanasche

Mit dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyafiallajökull legte sich im Frühjahr 2010 eine Aschewolke über Europa. Damit sich zukünftig solch ein Vulkanausbruch weniger dramatisch auf den Luftverkehr auswirkt, startet das DLR 2013 sein Projekt VOLCATS (VOLCanic Ash impact on the air Transport System). Sie entwickeln dazu bis 2016 ein satellitengestütztes Verfahren, das kurzfristig die Ascheverteilung in der Luft bestimmt und stark sowie schwach aschebelastete Bereiche verlässlich nachweist.

VOLCATS soll den Grundstein für ein flexibles Luftverkehrsmanagement legen, bei dem im Krisenfall eines Vulkanausbruchs zeitweise aschefreie und damit sichere Bereiche für den Flugverkehr freigegeben werden können. Ergänzend entwerfen die Forscher ein Asche-Warnsystem für Linienmaschinen, das den unvorhergesehenen Einflug in eine Aschewolke meldet.

HINVA: Maximaler Auftrieb mit dem ATRA-Versuchsträger

In der Landestellung sind Vorflügel und Landeklappen voll ausgefahren. Ein Flugzeug erhält dabei den größtmöglichen Auftrieb. Um diese Phase eines Fluges besser zu verstehen, sind bei Airbus in Toulouse 2012 mit dem A320-200 ATRA des DLR erfolgreich Flugversuche im Langsamflugbereich durchgeführt worden. Die Versuchsflüge werden in einer zweiten Kampagne fortgesetzt. DLR, Airbus und die TU-Berlin organisieren die Flüge in einer engen Kooperation.

Ergänzend sammeln die Forscher Daten bei speziell abgestimmten Windkanalversuchen im Europäischen Transsonischen Windkanal (ETW) und führen umfangreiche numerische Strömungssimulationen durch. Die Wissenschaftler wollen den Maximalauftrieb von Verkehrsflugzeugen genauer vorhersagen. Zukünftige Flugzeugkonfigurationen und Hochauftriebshilfen sollen dazu weiter aerodynamisch verbessert werden.

Bisherige Daten stammen noch aus Versuchskampagnen der 1980er und 1990er Jahre. Die Aktivitäten des HINVA-Projektes bündeln erstmalig die drei Methoden der Hochauftriebsforschung: Flugversuche, Windkanalversuche und Simulationsrechnungen.

Turbinen-Forschung für die nächste Generation

Zur Erforschung und Entwicklung innovativer Triebwerkstechniken bedarf es erstklassiger Hochleistungsprüfstände: Die Luftfahrtindustrie hat einen dringenden Bedarf an geeigneten Versuchseinrichtungen. Am Standort Göttingen baut das DLR derzeit einen Prüfstand für die Triebwerke der nächsten Generation: NG-Turb (Next Generation Turbine).

An der weltweit einzigartigen Anlage werden Wissenschaftler unter anderem neuentwickelte Turbinenschaufeln, Kühlsysteme und Werkstoffe untersuchen. Gemeinsam mit der Industrie analysierte das DLR zukünftige Schwerpunkte in der Turbinenforschung für eine kundengerechte Auslegung der Anlage.

Raumfahrt-Missionen

Auch im Jahr 2013 werden internationale Kooperationen die deutsche Raumfahrtforschung bestimmen. Flüge mit indischen und russischen Trägerraketen, sowie eine japanisch-deutsche Asteroidenmission sind geplant.

AISat: Weltweit Schiffe identifizieren

Vier Meter lang ist die entfaltbare Helix-Antenne, mit der der Kleinsatellit AISat ab Sommer 2013 weltweit dem Schiffsverkehr auf die Spur kommt. Die empfindliche Antenne empfängt die Signale des Automatischen Identifikationssystems der Schiffe – diese Funkdaten, die jedes Schiff seit dem Jahr 2000 sendet, enthalten unter anderem Informationen über Namen, Position, Größe und Geschwindigkeit des Schiffes.

Bisherige terrestrische Empfangssysteme verlieren auf Grund begrenzter Reichweite nach kurzer Zeit den Kontakt zu den Schiffen, und kommerzielle Satelliten versagen noch unter dichtem Schiffsverkehr mit einer zuverlässige Ortung. AISat hingegen soll vor allem in stark befahrenen Regionen, zum Beispiel der Nordsee und dem Mittelmeer, den Schiffsverkehr verfolgen.

Durch die genaue Beobachtung mit dem Satelliten des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme in Bremen können Schiffsrouten in Zukunft optimiert und Kollisionen verhindert werden. Der Start erfolgt vom indischen Shriharikota.

Mascot hüpft auf dem Asteroiden

Für den Asteroidenlander Mascot beginnt der Endspurt: Anfang 2014 soll das Flugmodell an die japanische Raumfahrtagentur JAXA ausgeliefert werden, die Mascot dann mit der Sonde Hayabusa-2 zum Asteroiden 1999 JU 3 schickt. Die zehn Kilogramm schwere Landekapsel wird aus 100 Metern Höhe aus der Sonde katapultiert, auf dem Asteroiden landen und sich aufrichten. Hüpfend bewegt sie sich dort fort, um mit vier Instrumenten Messungen direkt auf der Oberfläche vorzunehmen.

Eine Kamera und ein Radiometer dafür kommt vom DLR. Die Struktur wurde im DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik in Braunschweig entwickelt, in Oberpfaffenhofen verlieh das Institut für Robotik und Mechatronik dem Lander seine Mobilität zum Hüpfen und Aufrichten. In diesem Jahr stehen nun die letzten Tests beim DLR in Bremen an, bevor das Landegerät auf seine Reise geschickt wird.

SoziRob: Robotischer Kollege für Fitness gegen Stress

Bei langen Missionen im Weltraum ist Training überlebensnotwendig. Körperliche Betätigung kann helfen, Stress abzubauen, den Geist anzuregen und schlechte Stimmung zu vermeiden. Die Trainingssituation im All birgt aber auch Schwierigkeiten. Hier setzt das Projekt SoziRob an: Als soziale Interaktionspartner dienen Roboter, genauer, der Roboterkopf "Flobi" und der humanoide Roboter "Nao".

Der Roboter regt zum Sport an, begleitet und kommentiert. Wie reagieren die Menschen in dieser Situation auf unterschiedliche robotische Systeme, auch im Vergleich zu virtuellen Agenten oder mobilen Geräten? Das aus Mitteln des BMWi geförderte Projekt SoziRob soll antworten auf diese Fragen liefern.

OMEGAHAB – Aquarium im Weltraum

Mit biologischen und zoologischen Experiment der Universitäten Erlangen und Hohenheim an Bord, die aus Mitteln des BMWi finanziert werden, wird im April 2013 eine russische BION-M3-Rückkehrkapsel ins Weltall starten. Das 4-Liter-Aquarium OMEGAHAB verfügt über zwei Kammern, die mit einem Membranfilter verbunden sind, um den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zu ermöglichen. Neben Wasserpflanzen, die als Sauerstoffproduzenten eingesetzt werden, treten auch Schnecken, Wasserflöhe und Buntbarsche den Flug an, deren Verhalten unter Weltraumbedingungen untersucht werden soll.

Energie-Forschung

Die DLR-­Energieforschung befasst sich mit innovativen Techniken zur Stromerzeugung, mit der Entwicklung von Energiespeichern und mit der Modellierung eines zukünftigen Energiesystems. Im Mittelpunkt stehen dabei neuartige Energiespeichersysteme und die Nutzung regenerativer Energieformen.

Energie speichen auf engstem Raum

Energiespeicher sind eine Schlüsselkomponente für eine nachhaltige Energiewirtschaft. DLR-Forscher entwickeln thermische und thermochemische Speicher, adiabatische Druckluftspeicher sowie Batterien der nächsten Generation. Im Frühjahr 2013 wird das neue Kompetenzzentrums CeraStorE (Competence Center for Ceramic Materials and Thermal Storage in Energy Research) eingeweiht.

In dessen Laboren entwickeln die DLR-Forscher unter anderem neuartige thermochemische Speicher, die in der Lage sind, große Mengen an Wärmeenergie in Form von chemischer Energie aufzunehmen. Aus dem Alltag ist eine solche Reaktion zum Beispiel beim Ablöschen von Kalk bekannt. Im CeraStorE entwickeln und testen Energie- und Werkstofforscher gemeinsam neue Materialen für den Energiesektor.

Know-how für Sonnenkraftwerke in der Sahara

Sonnenkraftwerke konzentrieren direktes Sonnenlicht und liefern umweltfreundlichen Strom. Ein besonderer Vorteil dieser Kraftwerke: Sie können die Energie in Form von Wärme bei hohen Temperaturen kostengünstig speichern und damit Strom rund um die Uhr liefern. Die Kosten der Stromerzeugung dieser Technologie sollen dadurch weiter gesenkt werden.

Auf dem Forschungsgelände Plataforma Solar de Almería in Spanien testen DLR-Forscher seit Anfang des Jahres eine neue Anlage, bei der Wasserdampf zum Antrieb einer Turbine direkt und damit effizienter erzeugt werden kann. In Algerien wird das DLR das dortige Forschungsministerium beim Bau eines Pilot- und Forschungskraftwerks beraten. Wichtige Teile der Technologie für das Pilot-Turmkraftwerk wurden maßgeblich vom DLR-Institut für Solarforschung entwickelt.

Luftfahrt-Expertise hilft: Rotorblätter mit CFK-Anteilen

Mit den Kompetenzen aus der Luftfahrt arbeiten DLR-Wissenschaftler an effizienteren Windenergieanlagen. Dabei können sie ihre Erfahrungen in der automatisierten Produktion von Kohlefaserverstärkten Kunststoffen (CFK) im Flugzeugbau auf die Herstellung von Rotorblättern übertragen. Kohlefaserverstärkte Strukturen können Rotorblätter bis zu fünfmal fester und gleichzeitig leichter machen.

Am Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des DLR in Stade entwickeln die Wissenschaftler an einer neuen, 45 Meter großen, Rotorblatt-Flügelform mit dem Windanlagenhersteller NORDEX neue Bauweisen für Rotorblätter. Zudem kann anhand dieser Flügelform die Stabilität von unterschiedlichen CFK-Baumaterialen, wie zum Beispiel neuartigen Harzen, an großen Rotorblättern getestet werden.

Verkehrsforschung

Die Verkehrsforschung ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des DLR. Die Mobilität gehört zu unseren alltäglichen Bedürfnissen, sie generiert Beschäftigung sowie einen wesentlichen Anteil der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung. Verkehr hat aber auch eine Reihe negativer Folgen – Lärm und Abgase belasten Mensch und Umwelt. Diese zu mindern ist eine Aufgabe der Wissenschaftler des DLR.

Freikolben-Lineargenerator für mehr Reichweite bei Elektroautos

Am 19. Februar 2013 wird das Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart den Freikolben-Lineargenerator vorstellen. Der Freikolben-Lineargenerator ist ein grundsätzlich neuartiger Range Extender der in Elektrofahrzeugen zur Verlängerung der Reichweite zum Einsatz kommen kann.

Er arbeitet ähnlich wie ein herkömmlicher Verbrennungsmotor, wandelt jedoch die lineare Bewegung der Kolben nicht erst in eine Drehbewegung der Kurbelwelle um, sondern erzeugt direkt Strom. Im Freikolben-Lineargenerator können unterschiedliche Kraftstoffe mit jeweils hohem Wirkungsgrad und geringen Abgasemissionen eingesetzt werden. Die Forscher in Stuttgart sind die ersten, denen es gelang, einen solchen Energiewandler erfolgreich in Betrieb zu nehmen.

RCAS: Warn-System für Lokführer

Das Railway Collision Avoidance System (RCAS) warnt Lokführer frühzeitig, wenn sich ihre Züge auf Kollisionskurs befinden. Die Forscher kombinieren dabei Daten des Satelliten-Navigationssystem GPS, eine digitale Karte des Gleissystems und weitere Daten von im Zug befindlichen Sensoren, um kontinuierlich die Position des Zuges auf der Strecke zu ermitteln.

Diese Informationen können die mit RCAS ausgerüsteten Züge durch ein eigenständiges Funknetzwerk direkt untereinander austauschen. Der Entwicklungsstand von RCAS ist soweit fortgeschritten, dass die Vermarktung des Systems schon begonnen hat. Sie wird durch eine Ausgründung aus dem DLR übernommen.

Weniger Lärm Zuglärm

Anwohner vor allem an Güter-Bahnstrecken sind durch den Schienenverkehrslärm hohen Belastungen ausgesetzt. DLR-Forscher messen sowohl entlang der Bahnstrecken als auch im Windkanal, an welchen Zügen und an welchen Zug-Komponenten der Schall entsteht, den die Anwohner als besonders störend empfinden. Dabei spielt nicht nur der Lärmpegel sondern auch seine Frequenz eine wichtige Rolle.

Maßnahmen um Lärm zu vermeiden oder seine Ausbreitung einzuschränken können mit diesen Erkenntnissen ganz gezielt eingesetzt werden. So kann zum Beispiel durch eine intelligente Anordnung der Waggons die Lärmbelastung eines Zuges verringert werden. Die Identifikation leiser Waggons bietet zudem die Möglichkeit für den Einsatz in dichtbesiedelten Gebieten besonders leise Züge zusammenzustellen.

Sicherheits-Themen

Um den gesellschaftlichen Sicherheitsbedürfnissen gerecht zu werden, spielen neben Politik und Wirtschaft auch zunehmend Wissenschaft und Forschung eine entscheidende Rolle. Hochentwickelte Technologien, Systeme, Konzepte und Kompetenzen, die der Wissenschaft entstammen, sorgen bereits heute dafür, dass Konflikt- und Krisensituationen bewältigt werden können.

Laser spüren Gefahrstoffe auf

Sowohl die vorsätzliche, wie auch die unbeabsichtigte Freisetzung von chemischen, biologischen, radioaktiven, nuklearen und explosiven (CBRNE) Gefahrstoffen stellt eine Bedrohung für die zivile Sicherheit dar. Die boden- und luftgestützte Detektion sowie Identifikation dieser Gefahrstoffe ist lebensrettend, insbesondere dann, wenn das Gebiet schwer zugänglich oder ein Zugang nur mit großen Gefahren verbunden ist.

Nach Naturkatastrophen, bei Störfällen in Industrieanlagen oder bei Verdachtsmomenten auf gezielte Anschläge auf größere Menschenansammlungen ermöglichen laserbasierte Verfahren eine zeitnahe, großflächige, diskrete und sichere Identifikation über große Distanzen. Eine Kernkompetenz des Instituts für Technische Physik des DLR liegt in der Entwicklung wellenlängenspezifischer Lasersysteme.

Im Rahmen des DLR-Projektes LAIRDIM (Laser-based Airborne Detection, Identification, and Monitoring of biological and chemical hazardous substances) werden auf der Laserfreistrahlstrecke in Lampoldshausen unterschiedliche Verfahren unter realistischen Umgebungsbedingungen erprobt.

Fraport-Umweltfonds fördert Info-Zentrum

0

Mit 100.000 Euro aus ihrem Umweltfonds unterstützt die Fraport AG die Einrichtung eines neuen Besucher- und Informationszentrums für das südhessische Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue. Die Fördermittel des Flughafenbetreibers finden für den Aufbau einer Ausstellung im Hofgut Guntershausen Verwendung. Der denkmalgeschützte Bau an einem Altrheinarm bei Stockstadt wird derzeit mit Ausstellungsflächen, einem Schülerlabor sowie Seminar-, Werkstatt- und Vortragsräumen für das neue Besucherzentrum ausgestattet.

Die Einrichtung, die unter anderem vom Land Hessen, dem Landkreis Groß-Gerau und den umliegenden Kommunen getragen wird, soll noch in diesem Jahr eröffnet werden und ihre Besucher über das größte hessische Naturschutzgebiet und insbesondere die Bedeutung der Rheinauenlandschaft informieren.

„Das freiwillige Engagement für die Region ist gute Tradition in unserem Unternehmen. So ist der Umweltfonds neben dem Sportsponsoring, der Kulturförderung und der Unterstützung vieler kleiner Vereine und Initiativen ein fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Verantwortung“, sagte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte.

Mit den Fördergeldern aus dem Umweltfonds unterstützt der Flughafenbetreiber den Regionalpark Rhein-Main, Forschungsprojekte und umweltpädagogische Maßnahmen sowie Natur- und Umweltschutzprogramme in der Region. Seit 1997 wurden schon über 750 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von rund 32 Millionen Euro bezuschusst. Erst im Dezember 2012 hat Fraport den Umweltfonds für die nächsten vier Jahre um weitere sechs Millionen Euro aufgestockt.

Warnstreik auch am Köln/Bonn Airport

0

Auch am Köln Bonn Airport hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste zu einem Warnstreik aufgerufen. Somit werden seit heute Morgen um 04:00 Uhr die Fluggastkontrollstellen in den Terminals bestreikt. Es kommt zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs.

Viele Flüge sind verspätet, ein Flug wurde bisher gestrichen. Passagiere werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Der Flughafen hat eine Info-Hotline eingerichtet: 02203-404000.

Refulär stehen in Köln/Bonn stehen heute 80 Abflüge mit etwa 10.000 Passagieren auf dem Flugplan. Die genauen Auswirkungen darauf stehen noch nicht fest.

Sicherheitskontrollstellen am Flughafen Düsseldorf bestreikt

0

Auf Grund des sehr kurzfristig angesetzten Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di im Bereich der Sicherheitskontrollstellen werden alle Passagiere, die heute einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, gebeten, sich vor ihrer Anreise zum Airport unbedingt bei den Airlines, Reiseveranstaltern oder auf der Homepage des Flughafens Düsseldorf International über ihren Flugstatus zu informieren.

Am Düsseldorfer Airport ist heute wegen der Arbeitsniederlegung mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Die Gewerkschaft ver.di bestreikt die Sicherheitskontrollstellen ab 04:00 Uhr. Um 06:00 Uhr nimmt der Airport regulär seinen Flugbetrieb auf. Wie lange der Ausstand dauern wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Die Flughafen-Mitarbeiter haben sich bestmöglich auf den Warnstreik vorbereitet. Dennoch müssen Passagiere mit langen Wartezeiten und Flugausfällen rechnen. Wartende Fluggäste werden am Airport regelmäßig über die aktuelle Sachlage informiert und mit Trinkwasser versorgt.

Am Flughafen Düsseldorf waren für den heutigen Tag ursprünglich 528 Flugbewegungen geplant. Der Airport rechnete mit insgesamt 44.500 Passagieren, davon 22.400 abfliegenden Fluggästen. Wie viele Flüge durchgeführt und wie viele abfliegende Passagiere in Folge des Warnstreiks abgefertigt werden können, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Flugpassagiere übernehmen.

Gericht erklärt Wannseeroute zum Flughafen BER für rechtswidrig

0

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat den Klagen von Anwohnern und Gemeinden gegen das Flugverfahren über dem Wannsee, die so genannte kurze Wannseeroute, stattgegeben. Die Flugroute führt östlich an dem Gelände des Helmholtz-Zentrum Berlin vorbei, auf dem sich unter anderem der Forschungsreaktor BER II befindet. Der 11. Senat ist der Auffassung, dass die streitgegenständliche Festsetzung der Flugroute rechtswidrig ist und die Kläger in ihren abwägungserheblichen Belangen Gesundheit und Planungshoheit verletzt.

Der Festlegung des angegriffenen Flugverfahrens liegt ein Ermittlungsdefizit zugrunde. Das Risiko eines Flugunfalls und eines terroristischen Anschlags auf den Luftverkehr und der dadurch ausgelösten Freisetzung ionisierender Strahlung des Forschungsreaktors wurde nicht hinreichend in Betracht gezogen.

Eine solche fallspezifische Risikoermittlung wäre notwendige Grundlage einer Abwägung gewesen. Die Risikoermittlung war auch deshalb geboten, weil die Risikobetrachtungen für den Reaktor in Bezug auf den Flugverkehr veraltet waren und die Beklagte darauf durch die Atomaufsichtsbehörde hingewiesen wurde.

Die Erörterung weiterer Fragen, insbesondere unter Fluglärmgesichtspunkten, war danach nicht weiter entscheidend.

Hinsichtlich der Deutschen Umwelthilfe, die geltend macht, die Flugroutenfestsetzung sei wegen einer unterlassenen Umweltverträglichkeitsprüfung rechtswidrig, sieht der Senat weiteren Aufklärungsbedarf und hat das Verfahren insoweit abgetrennt.

Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht wurde zugelassen.

Airport Nürnberg: 9,2 Prozent weniger Passagiere 2012

0

Im Jahr 2012 konnten am Airport Nürnberg rund 3,6 Millionen Passagiere begrüßt werden, im Vorjahr waren es 3,967 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 9,2 Prozent. Die Passagierentwicklung lässt sich vorwiegend auf die Reduzierung des Flugangebots bei airberlin und die strukturelle Veränderung mit Ausdünnung des touristischen Drehkreuzes zurückführen. Hinzu kam ein Rückgang der Fluggastzahlen bei Lufthansa im dritten Quartal.

Dieser Trend der beiden größten Fluggesellschaften am Airport Nürnberg schlug sich auch auf die Zahl der Flugbewegungen nieder: 64.376 Flüge von und ab Nürnberg bedeuten ein Minus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang konnte aber teilweise durch Frequenzerhöhungen von Turkish Airlines nach Istanbul und den Einsatz größerer Maschinen von KLM/Air France nach Amsterdam und Paris ausgeglichen werden. Auch Swiss beförderte mehr Passagiere.

Mit dem Eintritt des Low Cost-Carriers Ryanair im Sommerflugplan 2013 öffnet sich der Flughafen einem neuen Marktsegment. Die Ausweitung der Flüge nach Barcelona durch Vueling, zurückzuführen auf gute Buchungszahlen 2012, ist ein positiver Beleg für die Stärke des heimischen Originärmarktes. Besonders attraktiv für Geschäftsreisende sind die täglichen Direktflüge nach London-City im Herzen der britischen Metropole. Air France-Tochter CityJet nimmt die neue Strecke ab 28. Januar 2013 auf.

Mit einem attraktiven touristischen Angebot, einer flexiblen Anbindung an die wichtigen europäischen Wirtschaftszentren sowie an die interkontinentalen Hub-Flughäfen mit bis zu 40 täglichen Flügen bildet der Airport Nürnberg das Gateway für die Metropolregion Nürnberg.

Der Airport Nürnberg bleibt unter den Top 10 der deutschen Flughäfen und gleichzeitig mit seinem breiten Dienstleistungs- und Serviceangebot ganz oben in der Beliebtheitsskala der Fluggäste.

Dresdens neue Destinationen: Barcelona, Süditalien und London

0

Ab 28. März gibt es am Dresdner Flughafen erstmals Nonstopflüge nach Barcelona und ins Zentrum von London. Vueling fliegt dreimal pro Woche in die spanische Metropole am Mittelmeer, die Air France-Tochter CityJet täglich außer Samstag zum zentral gelegenen City Airport der britischen Hauptstadt. Der Sommerflugplan gilt von 31. März bis 26. Oktober und bringt weitere Neuigkeiten: Häufiger angeflogen werden Antalya und Mallorca, und nach längerer Pause steht Lamezia Terme im süditalienischen Kalabrien wieder im Flugplan.

Zwei Fluggesellschaften setzen dann größere Flugzeuge vom Typ Airbus A320, mit 180 Plätzen, ein: Easyjet am Wochenende nach Basel, Hamburg Airways auf allen Urlaubsflügen. In der Sommersaison gibt es insgesamt bis zu 253 Starts jede Woche. 21 Airlines fliegen zu 40 Zielen in 15 Ländern.

Ab 28. März fliegt CityJet ins Zentrum Londons

Der London City Airport punktet durch seine zentrale Lage. Reisende erreichen in nur 15 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln das Geschäfts- und Finanzzentrum Canary Wharf. In knapp 20 Minuten gelangen Passagiere zur zentral gelegenen Haltestelle Bank in der Londoner City. Auch der Flughafen selbst garantiert kurze Wege und eine schnelle Abfertigung. Die Meldeschlusszeit bei Reisen mit Handgepäck beträgt lediglich 15 Minuten, bei Reisen mit Gepäck 20 Minuten vor Abflug.

CityJet fliegt mit einer Avro RJ85 (95 Sitze) zwischen London und Dresden. Die Flugzeit beträgt zwei Stunden. Tickets sind über alle Reservierungssysteme sowie online bei den airlines ab 119 Euro für einen Hin- und Rückflug (inklusive Steuern und Gebühren) buchbar.

Die Flugzeiten für London (alle Zeitangaben in Ortszeit)

London City – Dresden: 13:30 – 16:30 Uhr (Mo-Fr*, So)

Dresden – London City: 17:15 – 18:15 Uhr (Mo-Fr*, So)

*Freitags von Mai bis September abweichende Zeiten.

 

Vueling fliegt ab 28. März in die Metropole Barcelona

Reizvolle Kultur-, Shopping- und Tourismusangebote machen Barcelona zum idealen Ziel für eine Kurzreise. Vueling, die führende Airline am Flughafen Barcelona, benötigt mit einem Airbus A320 (180 Plätze) etwas über zwei Stunden für den Flug nach Spanien. Tickets gibt es ab 54,99 Euro pro einfacher Strecke inklusive Steuern. Sie sind über alle üblichen Verkaufskanäle und www.vueling.com erhältlich.

Die Flugzeiten für Barcelona

Barcelona – Dresden: 11:55 – 14:25 Uhr (Di, Do)

Dresden – Barcelona: 15:05 – 17:20 Uhr (Di, Do)

Barcelona – Dresden: 10:00 – 12:30 Uhr (So)

Dresden – Barcelona: 13:10 – 15:25 Uhr (So)

Alle Städtereiseziele in Dresdens Sommerflugplan

In der Sommersaison gelangen die Fluggäste vom Flughafen Dresden International nonstop in große Wirtschaftszentren in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Russland und der Schweiz:

Inland: Düsseldorf (Air Berlin und Lufthansa, bis zu sechsmal täglich), Frankfurt (Lufthansa, bis zu sechsmal täglich), Hamburg (OLT Express, Mo-Fr zweimal täglich), Köln/Bonn (Germanwings, bis zu dreimal täglich), München (Lufthansa, bis zu sechsmal täglich), Stuttgart (Germanwings, bis zu zweimal).

Ausland: Barcelona (Vueling, dreimal pro Woche), Basel (Easyjet, viermal pro Woche), London (CityJet, sechsmal pro Woche), Moskau (Aeroflot und Yakutia, siebenmal pro Woche), Palma de Mallorca (bis zu 14 mal pro Woche mit Air Berlin), Wien (OLT Express, Einzeltermine), Zürich (OLT Express und Swiss, bis zu dreimal täglich).

Badereiseziele in Dresdens Sommerflugplan

In der schönsten Zeit des Jahres gibt es ab Dresden International tägliche Direktflüge zu Urlaubszielen am Mittelmeer, Atlantik, Roten oder Schwarzen Meer: Ägypten (Hurghada), Bulgarien (Burgas, Varna), Griechenland (Korfu, Kos, Kreta, Rhodos), Italien (Lamezia Terme), Kroatien (Split), Spanien (Barcelona, Fuerteventura, Gran Canaria, Mallorca, Teneriffa), die Türkei (Antalya), Tunesien (Enfidha) und Ungarn (Debrecen, Sarmellek/Balaton).

Die Charterflüge nach Mallorca werden erstmals auch von Germania und OLT Express durchgeführt. Das neue Ziel Lamezia Terme wird ab 15. Juni ebenfalls von OLT Express angeflogen.

Anschlüsse weltweit: Fluggesellschaften ermöglichen darüber hinaus zahlreiche zeitnahe Umsteigeverbindungen zu vielen weiteren Metropolen und Urlaubszielen. Wen die weite Ferne lockt, der gelangt ab Dresden beispielsweise zu Zielen wie Thailand, Jamaika, Kuba, der Dominikanischen Republik oder den Seychellen.

Airlines, Flughäfen und ihre Anschlüsse: Aeroflot – Moskau-Sheremetyevo – Russland, China Air Berlin – Düsseldorf – weltweit Air Berlin – Palma de Mallorca – spanisches Festland, Ibiza, Portugal CityJet – London City Airport – Dublin, Dundee, Edinburgh Germanwings – Köln/Bonn, Stuttgart – europaweit Lufthansa – Düsseldorf, Frankfurt, München – weltweit Swiss – Zürich – weltweit Vueling – Barcelona – Balearen, Kanaren, span. Festland Yakutia – Moskau-Vnukovo – Russland

Buchung von Flügen, Flugreisen und Parkplätzen

Die Buchung ist in allen Reisebüros möglich, zum Beispiel auf Dresdens größtem Reisemarkt im Flughafen. Die rund 20 Reisebüros sind täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Rund um die Uhr kann im Internet bei Airlines, Reiseveranstaltern und in den Online-Reisebüros gestöbert werden.

Einen garantierten Parkplatz direkt am Flughafen können Fluggäste auf online buchen. Im Tarif „Low Cost“ kann das Auto sieben bis elf Tage lang schon ab 25 Euro im Parkhaus abgestellt werden. Auf dem Außenparkplatz P3 ist die gleiche Parkdauer ab 15 Euro zu haben (Tarif „Super Low Cost“). Die Kapazitäten dieser Tarife sind begrenzt.

Flughafen Lübeck: Positive Verkehrsentwicklung 2012

Der Jahresabschluss des Flughafen Lübeck stimmt positiv. „Die Verkehrszahlen für 2012 haben unsere Erwartungen mit knapp 360.000 Passagieren übertroffen. Das ist ein Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zu 2011.“ Prof. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Lübeck Airport, freut sich über die sich abzeichnende Tendenz, dass der Flughafen langsam Aufwind bekommt. Letzten Freitagabend konnte spontan auch noch eine Gast-Airline aus Friedrichshafen abgefertigt werden.

„Trotz der herausfordernden Situation im letzten Jahr konnten wir 5,7 Prozent mehr Flugbewegungen verbuchen. Das Tal ist durchschritten, nun geht es bergauf! Langfristig gehen wir daher von einer deutlichen Steigerung unserer Verkehrszahlen aus. Mittelfristig, also für die Jahre 2013 und 2014, erwarten wir bereits einen moderaten Anstieg“.

Planungssicherheit und Potenzial

Durch die gute Lage in der Metropolregion Hamburg sieht der Flughafen vor allem im Tourismusbereich Chancen und Potenzial, hier vor allem im Incoming-Tourismus. Nach dem gelungenen Verkauf des Lübecker Flughafens wird dieser seit Anfang 2013 von dem neuen Betreiber, der Yasmina Flughafenmanagement GmbH, weiterführt. „Der Lübeck Airport genießt jetzt Planungssicherheit. Dieses positive Signal haben wir in der Branche und am Markt bekannt gemacht. Die Reaktionen sind durchweg sehr positiv“, so Jürgen Friedel.

Das kam am vergangenen Freitag bereits einigen Fluggästen zugute: Die österreichische Airline InterSky reagierte pfiffig und flexibel, als das Personal der Sicherheitsabfertigung am Hamburg Airport streikte. Nachdem der Check-in nach Friedrichshafen in Hamburg ordnungsgemäß geschlossen hatte, wurden die Passagiere mit dem Bus nach Lübeck gebracht. Hier wartete bereits die 50-sitzige Dash 8 von InterSky mit den eingeflogenen Passagieren und alle Fluggäste konnten noch Richtung Bodensee abheben bzw. nach Hamburg reisen.

Im Sommer wieder Pisa. Barcelona, Trapani und Porto neu

Die bereits im Winter angebotenen Strecken ab Lübeck mit Wizzair nach Danzig und Kiew bleiben Bestandteil des Sommerflugplans 2013, ebenso wie die Ryanair-Destinationen nach Mailand-Bergamo, Stockholm-Skavska sowie Palma de Mallorca. Zusätzlich wird das Sommerziel Pisa wieder mit ins Programm genommen, Barcelona-Girona, Trapani und Porto kommen hinzu. Ab 22. März wird außerdem zweimal pro Woche eine Charterverbindung Urlauber ins türkische Antalya bringen.

Airport München wechselt bei Beleuchtung auf LED

0

Der Münchner Airport macht einen weiteren Schritt beim Umwelt- und Klimaschutz: Die Flughafen München GmbH (FMG) hat damit begonnen, die herkömmliche Vorfeld- und Außenbeleuchtung gegen moderne LED-Technik auszutauschen. Zuvor wurde die Eignung der Lampen für die Zwecke des Flughafens zusammen mit der Herstellerfirma in umfangreichen Tests geprüft.

Bereits jetzt leuchten Lampen auf Teilen der Vorfelder im Nordosten des Airports, an mehreren Straßen sowie Parkplätzen nicht mehr im gewohnten Gelb der herkömmlichen Natriumdampflampen, sondern im Weiß der LED-Technik. Die auf dem Münchner Airport verwendeten LED-Lampen brauchen etwa 50 Prozent weniger Energie als die herkömmliche Beleuchtung und haben mit rund 17 Jahren eine eineinhalbmal so lange Lebensdauer.

So können schon jetzt, nach der ersten Phase der Umstellung, jährlich rund 122.000 Kilowattstunden Strom und damit 70 Tonnen CO2 eingespart werden. Langfristig kann nach der Umrüstung aller 3000 Lampen der Vorfeldbeleuchtung und 10.200 Lampen der Außenbeleuchtung auf dem Flughafen eine jährliche Einsparung von mehr als 5.000 Tonnen CO2 erzielt werden.

Bereits abgeschlossen wurde die Umstellung des Parkhauses P20 auf LED-Beleuchtung. Dies senkt den Strombedarf um 39 Prozent und hat somit eine jährliche Einsparung von insgesamt 860 Tonnen CO2 zur Folge.

Mit diesen Maßnahmen trägt die FMG einem zentralen Ziel ihrer Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung: Danach sollen die von der Flughafengesellschaft beeinflussbaren CO2-Emissionen im Jahr 2020 das Niveau des CO2-Ausstoßes aus dem Jahr 2005 unabhängig vom bis dahin zu erwartenden Verkehrswachstum nicht überschreiten.

Flughafengebühren Köln/Bonn: Laute Flugzeuge werden deutlich teurer

Laute Flugzeuge müssen künftig am Köln/Bonn Airport deutlich mehr bezahlen als leisere, insbesondere wenn sie nachts fliegen. Der vom Lärm abhängige Teil der Landegebühren wird gemäß der neuen Gebührenordnung, die Anfang Mai in Kraft treten soll, deutlich erhöht. Auch die Gebühren-Spreizung zwischen lauten und leiseren Flugzeugen sowie zwischen Landungen am Tag oder in der Nacht wird größer.

Zusätzlich bietet der Flughafen massive finanzielle Anreize für Fluggesellschaften, die sich für den Einsatz neuer, lärmarmer Flugzeuge am Köln Bonn Airport entscheiden. Bis zu 1 Million Euro können Airlines in drei Jahren einsparen, wenn sie Flugzeuge der Typen Boeing 777, Boeing 747/800 oder Airbus A330 einsetzen.

Lärm nun entscheidender als Gewicht

„Neben dem Gewicht eines Flugzeugs werden zukünftig die Lärmemissionen zum wichtigsten Kriterium für die Höhe der zu entrichtenden Entgelte“, erläutert Flughafenchef Michael Garvens „Die Anhebung der lärmabhängigen Gebühren ist eine wesentliche Verbesserung unseres Lärmminderungs-Konzepts.“

Bekanntlich müsse der Flughafen alle 5 Jahre den Nachweis erbringen, dass die Lärmimmissionen geringer geworden sind. „Unser Ziel ist es, die geforderte Lärmreduktion durch Maßnahmen jenseits von Verboten zu erreichen“, sagt Flughafenchef Michael Garvens.

Die neue Gebührenordnung teilt die Flugzeuge in elf Lärmklassen; bisher waren es sieben. Dadurch ergibt sich eine größere Spreizung zwischen lauten und leiseren Flugzeugen. Bisher variierten die Lärmzuschläge am Tag zwischen 10 und 560 Euro und in der Nacht zwischen 20 und 1.120 Euro. Zukünftig werden am Tag zwischen 20 und 625 Euro, in der Nacht zwischen 50 und 1.475 Euro fällig.

Der Lärmzuschlag verteuert sich so beispielsweise für eine MD11 um etwa das Dreifache. Er steigt am Tag von bisher 140 auf 375 Euro, in der Nacht von 280 auf 925 Euro. Damit ist sie im Nachtbetrieb zweieinhalb Mal so teuer wie am Tag. Für eine Boeing 747/400, die nicht ganz so laut eingestuft ist wie die MD11, steigt der Zuschlag tagsüber von bisher 140 Euro auf 300 Euro und nachts von 280 auf 650 Euro. Ob ein Flugzeug zur Tag- oder zur Nachtzeit landet, macht bei den Lärmentgelten einen erheblichen Unterschied aus. Im Durchschnitt sind die Lärmentgelte nachts ungefähr doppelt so hoch wie am Tag.

Finanzieller Anreiz zum Flugzeugwechsel

Richtig Geld sparen Airlines, wenn sie laute Flugzeuge durch bevorzugte leisere ersetzen. Der Flughafen Köln/Bonn gewährt dann einen Gebührenrabatt, der sich im Laufe von drei Jahren auf knapp 1 Million Euro summiert. Bei 6 sechs Landungen pro Woche beläuft sich die Einsparung bei einer Boeing 747/800 auf 985.000 Euro, bei einer Boeing 777 auf 875.000 Euro. „Wir setzen damit einen gezielten Anreiz zum Einsatz leiserer Flugzeuge an unserem Flughafen. Erste Erfolge haben sich bereits eingestellt. FedEx führt bereits die Hälfte aller Flüge mit der Boeing 777 durch“, so Michael Garvens.

Die Gebühren für die Nutzung eines Flughafens setzen sich aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen. Bei den Landeentgelten sind das Gewicht des Flugzeugs und die Lärmemissionen maßgeblich. Hinzu kommt ein auf Schadstoffe bezogener emissionsabhängiger Teil und bei Passagierflügen ein Passagierentgelt. Der lärmabhängige Teil steigt nach der neuen Regelung auf bis zu 33 Prozent.

Die Gebührenordnung muss vom NRW-Verkehrsministerium genehmigt werden. Sie soll Anfang Mai in Kraft treten. Die Gebührenerhöhung beträgt insgesamt 3 Prozent. Die Landeentgelte wurden am Köln Bonn Airport zuletzt 2001 erhöht.

Condor-Chronik unterstützt Indianerhilfe in Paraguay

Der Condor Kapitän und Autor Karl-Peter Ritter übergibt der Hilfsorganisation Indianerhilfe in Paraguay e.V. einen Scheck über insgesamt 5.800 Euro aus dem Erlös seines Bildbandes „Condor – Ferienflieger mit Tradition“. Damit erfüllt er seine Zusage, einen Euro aus jedem Buchverkauf der Indianerhilfe zu übergeben.

Karl-Peter Ritter ist Flugkapitän bei Condor Berlin, neben seinem Arbeitsplatz im Cockpit einer A320 arbeitet er als Autor. Passend zum 55. Geburtstag des Ferienfliegers und zur Vorstellung des Retro-Flugzeugs „Hans“, der seitdem im Stil der Condor Flotte in den 1960ern durch Europa fliegt, erschien im Dezember 2011 sein Bildband „Condor – Ferienflieger mit Tradition“. Auf 264 Seiten wird die Geschichte von Condor und die Entstehung, der Werdegang sowie die Besonderheiten des Ferienfliegers mit vielen aufgearbeiteten Bildern dargestellt.

„Ich freue mich sehr, dass mein Buch über Tradition und Geschichte von Condor so gut angekommen ist und ich daher jetzt schon eine Summe von 5.800 Euro nach Paraguay geben kann,“ so Karl-Peter Ritter. „Der Verein Indianerhilfe in Paraguay e.V. ist direkt in meinem Heimatort ansässig, weshalb ich mir sicher sein kann, dass das Geld sinnvoll genutzt wird und auch dort ankommt, wo es den Menschen wirklich hilft.“

Die private Hilfsorganisation Indianerhilfe in Paraguay e.V. engagiert sich seit 1978 in den indianischen Völkern Paraguays und angrenzenden Gebieten anderer Staaten. In enger Zusammenarbeit mit kirchlichen Stellen und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit fördert die Hilfsorganisation, unter Achtung der Kulturen der Völker, die Bereiche Landwirtschaft, Gesundheit und Bildung für Kinder und Erwachsene.

Die Condor Flugdienst GmbH fliegt ihre Gäste seit 1956 an die schönsten Ferienziele der Welt. Condor ist die beliebteste Airline bei den Deutschen: Bei einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ) im Dezember 2012 wurde Condor Testsieger und als einzige Airline mit dem Siegel „sehr gut“ bewertet. Die Flotte der Ferienfluggesellschaft besteht aus 38 modernen und umweltfreundlichen Flugzeugen: Zwölf Airbus A320, einem Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300.

DLR startet Regelbetrieb des ZKI: Satellitendaten zur Krisenhilfe

0

Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist ab sofort im operativen Dienst und geht von der Forschung in den Regelbetrieb über. Zu den Aufgaben der seit 2004 etablierten Service-Einrichtung gehört die Bereitstellung von hochaktuellen Satellitenbildkarten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und die zivile Sicherheit weltweit.

Am 22. Januar 2013 gaben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundesministerium des Innern (BMI) den offiziellen Startschuss für die Kooperation zum Regelbetrieb des ZKI. Das ZKI deckt damit langfristig den steigenden Bedarf an aktuellen Geoinformationen in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in den Bereichen Bevölkerungsschutz und Notfallmanagement. Die dabei erstellten Satellitenbildkarten werden der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht.

"Zivile Erdbeobachtungssatelliten, wie unsere Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X liefern kontinuierlich Daten in einer Qualität, die ganz neue Anwendungen ermöglicht. So lassen sich Ölfilme auf dem Meer, Überflutungsflächen, Hangrutschungen und Gebäudeschäden aus dem All kartieren. Das ZKI erschließt diese Fähigkeiten für Einrichtungen, wie etwa das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz", so Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR.

Erste Mission: Flüchtlingscamp in Jordanien

"Satellitengestützte Karten können Risikoquellen aufzeigen, logistische Planungen vereinfachen und so schnelle Reaktionen der Helfer ermöglichen. Eine passgenaue Planung ist lebenswichtig für die betroffene Bevölkerung, denn im Krisenfall ist Zeit das wichtigste Gut. Durch die Kooperation mit dem ZKI wollen wir für unsere Einsatzkräfte Zeit gewinnen und eine moderne und leistungsfähige Einsatzplanung unterstützen", sagt BMI-Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe.

Die erste Anfrage im Rahmen des Kooperationsvertrags hat das ZKI bereits umgesetzt: Aufgrund der anhaltenden Konflikte in Syrien sind im jordanischen Flüchtlingslager Al Zaatari bereits über 40.000 Flüchtlinge angekommen, und täglich werden es mehr. Starke Regenfälle führten Anfang Januar zu Überflutungen und Zerstörungen im Camp. Zur genauen Situationserfassung erstellte das ZKI, im Auftrag des Technischen Hilfswerks, umgehend Schadensanalysen und Satellitenbildkarten für eine optimale Koordinierung der Notfalleinsatzkräfte.

Aktive Forschung für neue Anwendungen

"Das ZKI ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums im DLR. Als einzige Einrichtung in Deutschland können wir Erdbeobachtungsdaten verschiedenster Herkunft empfangen und unmittelbar zu Datenprodukten veredeln. Das spart wertvolle Zeit. Durch die Einbettung des ZKI in unser Forschungsumfeld bringen wir darüber hinaus die neuesten Entwicklungen direkt in die Anwendung", erklärt Prof. Dr. Stefan Dech, Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) und Sprecher des DLR-Erdbeobachtungszentrums, zu dem neben dem DFD auch das Institut für Methodik der Fernerkundung gehört.

Im ZKI stehen Mitarbeiter rund um die Uhr für die Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bereit – nicht nur zur Unterstützung des Notfallmanagements nach zivilen Krisen, auch für die Vorsorge und die Nachbereitung von Krisenereignissen sowie zur Unterstützung öffentlicher Verwaltungsaufgaben, etwa der Vorbereitung von Großereignissen. Zudem bietet das ZKI Schulungen an und entwickelt auf die Anwender zugeschnittene fernerkundungsbasierte Dienstleistungen.

Nutzer aus dem aktuellen Rahmenvertrag sind nationale politische Entscheidungsträger, Lagezentren sowie Hilfsorganisationen. Die Kooperation ist auch für die Beteiligung weiterer Organisationen offen. So ist als erste Institution bereits das Deutsche Rote Kreuz beigetreten.

Bordkarten zu Schulheften: Papierloser Check-in bei der Lufthansa

0

Lufthansas mobiler bzw. Online-Check-in spart nicht nur Zeit am Flughafen, sondern fördert aktuell auch einen guten Zweck: Noch bis zum 31. Januar 2013 spendet Lufthansa für jeden papierlosen Check-In-Vorgang ein Blatt Papier für Schulen in Entwicklungsländern. Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung – aus 52 Blättern Papier wird ein Schulheft. Die Hefte werden vor Ort bezogen, was die lokale Wirtschaft fördert.

Mit den Schulheften unterstützt die Lufthansa Group Bildungsprojekte der HelpAlliance in Afrika, Asien und Südamerika. Die Aktion läuft bereits seit dem 12. Dezember 2012 und wird voraussichtlich mit mehr als zwei Millionen Online-Check-in-Vorgängen rund 40.000 Schulhefte für bedürftige Kinder generieren.

Die HelpAlliance ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die Mitarbeiter aus allen Teilen der Lufthansa Group 1999 gegründet haben. Im Fokus der humanitären Aktivitäten stehen Programme zu Ernährung und Gesundheit, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Waisenhäuser und Straßenkinderprojekte. Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten um Betroffenen zu ermöglichen, ihre Lebensverhältnisse aus eigener Kraft zu verbessern.

Flughafen Novosibirsk-Tolmachevo beauftragt DFS für Betriebskonzept

0

Im Dezember 2012 beauftragten der sibirische Flughafenbetreiber JSC Airport Tolmachevo und die westsibirische Niederlassung der russischen Flugsicherungsbehörde State ATM Corporation die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH mit der Entwicklung eines Betriebskonzepts zur gleichzeitigen Nutzung der zwei Start- und Landebahnen am Flughafen Novosibirsk-Tolmachevo. In diesem Zusammenhang wird die DFS auch satellitengestützte An- und Abflugverfahren ausarbeiten.

Im Rahmen des neuen Betriebskonzeptes wird die DFS außerdem Arbeitsprozesse der Flugverkehrskontrolle sowie die Infrastruktur des Flughafens untersuchen, beispielsweise die Zahl der Rollbahnen oder der Parkpositionen.

„Wir freuen uns sehr auf das Projekt. Die DFS hat als eine der ersten europäischen Flugsicherungsorganisationen An- und Abflugverfahren entwickelt, die allein auf Satellitennavigation basieren. Mit dieser Erfahrung können wir JSC Airport Tolmachevo und die russische Flugsicherung optimal unterstützen“, erklärt Carsten Wiltschko, Projektleiter der DFS.

Unabhänige Flugrouten und Parallelbetrieb der Pisten

Die russische Flugsicherung führt den an- und abfliegenden Luftverkehr am Flughafen Novosibirsk-Tolmachevo momentan entlang von Flugrouten, die durch die Lage von Funknavigationsanlagen am Boden definiert werden. Diese Verfahren werden in dem Projekt neu festgelegt. Gleichzeitig soll die DFS auch von den Navigationsanlagen unabhängige und damit flexible satellitengestützte Routen planen.

„Der parallele Betrieb beider Pisten steigert die Effizienz. Und durch die Einführung von satellitengestützten An- und Abflugrouten bekommen Lotsen und Piloten mehr Handlungsmöglichkeiten und wir erreichen gleichzeitig eine kürzere, genauere und effizientere Flugführung. Mit der DFS haben wir einen sehr erfahrenen Partner für unser Projekt gewonnen“, ergänzt Eugeny Y. Yankilevich, Generaldirektor von JSC Airport Tolmachevo. Die Implementierung des simultanen Pistenbetriebs soll in einem Jahr erfolgen.

Airbus in China: Neue Geschäftsführung

Eric Chen hat am 01. Januar 2013 die Position des Präsidenten von Airbus in China übernommen. Er trägt in dieser Position die Verantwortung für alle Aktivitäten von Airbus in der Volksrepublik China, einschließlich Geschäftsentwicklung, kaufmännische Aktivitäten, Kundendienst und industrielle Zusammenarbeit. Eric Chen fungierte bisher als Senior Vice President Commercial and External Affairs von Airbus in China. Er tritt die Nachfolge von Laurence Barron an, der das Amt des CEO und Chairman von EADS China übernommen hat.

Ebenfalls am 01. Januar 2013 wurde Rafael Gonzalez-Ripoll-Garzon in das Amt des Chief Operating Officer (COO) von Airbus in China berufen. Er leitete zuvor das Centre of Excellence (CoE) „Empennage/Aft Fuselage“ bei Airbus in Spanien.

Eric Chan kam 1994 als Area Sales Director zu Airbus. 2001 wurde er zum Vice President Sales von Airbus in China befördert. Diese Position füllte er bis zu seiner Ernennung zum Senior Vice President Commercial and External Affairs im Jahr 2008 aus.

Als einer der Pioniere bei Airbus in China hat Eric Chen die erfolgreiche Entwicklung des Airbus-Geschäfts im Land miterlebt. Dabei insbesondere auch die Steigerung des Airbus-Anteils an der aktiven Flotte von Verkehrsflugzeugen mit mehr als 100 Sitzen von sechs Prozent in 1994 auf rund 50 Prozent heute.

„Es ist für mich eine Ehre, das Amt des Präsidenten von Airbus in China zu übernehmen, mehr noch aber eine Herausforderung“, sagte Eric Chen. „China ist einer der am schnellsten wachsenden Luftfahrtmärkte der Welt. Mein Vorgänger Laurence Barron und das gesamte Team von Airbus in China haben ein solides Fundament für die weitere Entwicklung des Unternehmens gelegt. Ich werde diese nun in neue Höhen führen.“

Vor seiner Tätigkeit bei Airbus war Eric Chen für Firmen in Shanghai und Paris tätig. Nach dem Abschluss seines Studiums an der Universität Nanjing 1982 studierte er an verschiedenen Einrichtungen in Frankreich.

Eric Chen wurde in Shanghai geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zu seinen Interessen zählen Philosophie, Geschichte und Peking-Oper.

ADAC Luftrettung: Über 49.000 Einsätze für die Hubschrauber 2012

0

Die Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der ADAC Luftrettung mussten im Jahr 2012 so viele Einsätze fliegen wie nie zuvor. Insgesamt rückten die „Gelben Engel“ der Lüfte 49.243 Mal aus, im Jahr 2011 waren es rund 47.000 Einsätze. Dies bedeutet einen Anstieg von vier Prozent im Vergleich zu 2011. Dabei konnten insgesamt 44.940 Patienten versorgt werden.

Einsatzursache Nummer eins waren mit rund 49 Prozent internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. An zweiter Stelle kommen Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld mit 15,2 Prozent, gefolgt von neurologischen Notfällen mit 12,5 Prozent. Aber auch Verkehrsunfälle haben die ADAC Luftretter mit 10,1 Prozent in Atem gehalten.

Am häufigsten wurde im vergangenen Jahr Christoph Europa 1 in Aachen alarmiert. Er absolvierte 2.238 Einsätze. Danach folgten Christoph 31 in Berlin mit 2.175 sowie Christoph 10 in Wittlich mit 2.039 Einsätzen. Eine Ursache für die weitere Steigerung der Einsätze ist unter anderem die Veränderung der Notarztstrukturen in den Flächenbundesländern und eine verbesserte Leitstellentechnik in einigen Gebieten.

Betrachtet man die einzelnen Bundesländer, so gab es in Bayern die mit Abstand meisten ADAC Luftrettungseinsätze, nämlich 9.595. Insgesamt zwölf ADAC Stationen (auch aus angrenzenden Bundesländern) kommen hier zum Einsatz. Danach folgen Rheinland-Pfalz mit 7.184 Einsätzen von neun Stationen und Nordrhein-Westfalen mit 6.703 Einsätzen von sieben Stationen.

Allgäu Airport: Reiseveranstalter können Flüge flexibel buchen

Beim Allgäu Airport denkt man bereits bei Schnee und Eis schon wieder an den Sommer. Denn der Sommerflugplan 2013 bietet neben den neuen Verbindungen nach Kreta und Marrakesch nun auch wieder Flüge auf die Kanaren. Ab 04. Mai fliegt dabei jeden Samstag eine Boeing 737-700 von Memmingen nach Gran Canaria und Fuerteventura. Gechartert wird die Maschine von der Aviation Service Erfurt (ASE), deren Inhaber Jan Knaak bereits seit Jahren erfolgreich ein neues Geschäftsmodell anwendet.

An Bord werden dann Gäste namhafter deutscher Reiseveranstalter sein: „Wir planen und organisieren die Flüge“, so Knaak, „und verkaufen die Sitzplätze an bekannte Reiseveranstalter, die wiederum nicht ins eigene Risiko gehen müssen.“ Das Modell wird seit Jahren in Erfurt mit Erfolg angewendet. Jetzt kommen auch Kassel, Rostock und Memmingen hinzu.

Die Boeing mit modernster Ausstattung und deutschsprachigem Kabinenpersonal, die ab Memmingen fliegen wird, ist in Rostock stationiert und wird dort an sechs Tagen die Woche im Charterflugverkehr eingesetzt. Die Flüge Rostock-Memmingen und Memmingen-Rostock können am Samstag, so die Planungen, ebenfalls gebucht werden.

„Mit Herrn Knaak haben wir nun einen Partner, der mit Erfolg neue Wege im Tourismus gegangen ist“, betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Der renommierte Luftfahrtexperte, der sein Handwerk bei der Fluggesellschaft Condor erlernt hat, verfüge über viel Erfahrung in diesem Sektor. „Die Kanarenflüge sind jetzt für jeden Veranstalter buchbar und stehen somit auf einer breiteren Basis. Der Markt ist auf jeden Fall da.“ So Schmid. Gebucht werden kann bei einzelnen Veranstaltern bereits im Laufe der kommenden Woche.

„So bekommen wir bei einer entsprechenden Nachfrage eine schnelle und direkte Anbindung an die Ostsee“, freut sich Ralf Schmid, „und das Allgäu erhält neue Chancen im hohen Norden.“ Die Plätze sollen sowohl im Einzelverkauf wie auch bei Veranstaltern zu haben sein.

Luftraumsperrung in Österreich für Davoser Weltwirtschaftsforum

Vom 22. bis 27. Januar findet im schweizerischen Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Rund 2.500 Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Politik nehmen daran teil. Während des Treffens setzt das Österreichische Bundesheer zum Schutz des Luftraumes 1.100 Soldaten und 25 Flugzeuge und Hubschrauber ein.

Die Luftraumsicherungsoperation „DAEDALUS13“ beginnt. In diesem Zeitraum befinden sich beinahe durchgehend Bundesheer-Hubschrauber und -Flächenflugzeuge im Luftraum über Tirol und Vorarlberg, um die Sicherung des WEF im nahe gelegenen schweizerischen Davos sicherzustellen.

In Verbindung mit dem Luftraumüberwachungssystem Goldhaube und dessen Radarstationen am Boden, werden unerlaubt in den gesperrten Luftraum einfliegende Luftfahrzeuge identifiziert, abgefangen, aus der Sperrzone eskortiert, abgedrängt oder auch zur Landung gezwungen.

Strafverfahren bei Luftraumverletzung

Durch den Einsatz der österreichischen Luftstreitkräfte konnten in den letzten Jahren die Luftraumverletzungen stark reduziert werden. Ziel der Luftraumsicherungsoperation ist es, die Teilnehmer und auch die örtliche Bevölkerung vor Terroranschlägen aus der Luft zu schützen. Piloten, die unerlaubt in die Sperrzone einfliegen, droht ein Verwaltungsstrafverfahren. Das Bundesheer arbeitet dabei eng mit dem Bundesministerium für Inneres zusammen.

Vom bewaffneten Hubschrauber bis zum Eurofighter kommen alle im Bundesheer befindlichen Typen zum Einsatz. Damit ist es möglich, in allen Höhenlagen sowohl auf langsam als auch auf schnell fliegende Bedrohungen zu reagieren. Mit der Schweiz erfolgt ein elektronischer Datenaustausch. Zusätzlich befinden sich Verbindungsoffiziere im jeweils anderen Land.

Geführt wird die Luftraumsicherungsoperation der Streitkräfte aus der „Einsatzzentrale Basisraum“ in St. Johann im Pongau.