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Luftfahrtpionier Johann Schäffler gestorben

Prof. Dr.-Ing. E. h. Johann Schäffler ist tot. Der Ingenieur, Manager und Verbandsfunktionär starb am 21. Dezember im Alter von 77 Jahren in Grünwald bei München. Johann Schäffler war deutscher Luftfahrtpionier, gehörte zu den Gründervätern von Airbus und hatte wesentlichen Anteil an der Gründung der Dasa.

Das deutsche Leitunternehmen der Luft- und Raumfahrt entstand 1989 aus den Unternehmen Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB), Dornier, MTU und Teilen der AEG. Im Jahr 2000 verschmolz der Konzern mit der französischen Aerospatiale Matra und der spanischen CASA zum europäischen EADS-Konzern.

Thomas Enders, CEO von EADS, sagte: „Johann Schäffler ist nach seiner Berufsausbildung voll in die Aufbauphase der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie eingestiegen. In allen wichtigen Unternehmen und bei allen Projekten dieser spannenden Epoche war er in führender Position tätig. Sein Einsatz hat die industriellen Strukturen und die Technik möglich gemacht, von denen wir heute in Europa profitieren. Wir haben einen großen Pionier der Luftfahrt verloren.“

Johann Schäffler wurde am 25. November 1935 in Regensburg geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule München Maschinenbau und schloss dort mit dem Titel Dipl.-Ing. ab. Seine berufliche Laufbahn begann Schäffler im Jahr 1959 bei der Ernst Heinkel Flugzeugbau GmbH. 1963 wurde er dort Leiter der Abteilung Flugmechanik. Nach der Fusion mit den Vereinigten Flugtechnischen Werken (VFW) erhielt er zusätzlich die Verantwortung für den Bereich Flugsteuerungssysteme.

1969 übernahm er die Position eines Geschäftsführers für Entwicklung bei der Deutschen Airbus in München. Ab 1971 war er dort Geschäftsführer für Technik. 1976 wurde er Geschäftsführer für Forschung und Entwicklung bei VFW-Fokker in Bremen. Ab 1977 wirkte er als Vorsitzender der Geschäftsführung VFW-Fokker, Bremen, und als stellvertretender Vorstandsvorsitzender in der Zentralgesellschaft.

Nach der Fusion von VFW Bremen mit MBB, an deren Zustandekommen Schäffler wesentlichen Anteil hatte, wurde er 1981 Mitglied der Geschäftsführung von MBB. Von 1985 bis 1986 war Schäffler als Generaldirektor bei Airbus zuständig für die Produktion.

Von 1986 bis 1988 stand er der Dornier GmbH vor. 1989 wurde er Chef von MBB, bevor das Unternehmen in der Dasa aufging. Von 1989 bis 1992 war Schäffler Stellvertreter von Jürgen Schrempp, des Vorstandsvorsitzenden der Dasa und zuständig für das Geschäftsfeld Luftfahrt. In dieser Position wurde er 1992 von Hartmut Mehdorn abgelöst. Neben seinen Führungsaufgaben in der Industrie nahm Schäffler auch zahlreiche Funktionen in Branchenverbänden und Forschungsorganisationen wahr.

Zu den Ehrungen, die Johann Schäffler erhielt, gehören das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der Bayerische Verdienstorden, der Ordre national du Mérite (Frankreich) sowie die Von Karman-Medaille des International Council for Aeronautical Sciences für Internationale Zusammenarbeit.

Weiterhin Reisen auf Yucatán möglich

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Am 21. Dezember 2012 endete zwar der Kalender der Maya, was als Vorhersage des Weltuntergangs galt. Nun ist diese Vorhersage des hochentwickelten, präkolumbischen Volkes auf der Halbinsel Yucatan garnicht eingetroffen. Condor bringt daher auch weiterhin Passagiere in die Heimat der Maya.

Cancun, an der Küste der Halbinsel Yucatan, ist das Tor zu den bekanntesten Maya-Fundstätten Yucatans. Chichén Itzá, eine der bedeutendsten Ruinenstätten der späten Maya-Kultur gilt als größte Fundstätte Yucatans und ist durch die neun-stufige Kukulcan-Pyramide bekannt. Doch auch der Ort Tulum, an der sogenannten Riviera Maya direkt am Meer gelegen, lädt Urlauber nicht nur zum Erkunden der Maya Kultur ein, sondern bietet den Urlaubern auch erholsamen Strandurlaub an der Karibik-Küste.

Mit den Tagen Montag, Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag fliegt der Ferienflieger fünf mal in der Woche von Frankfurt nonstop nach Cancun, das Zentrum der Halbinsel Yucatan. Für die Anreise nach Frankfurt können Anschlussflüge mit Lufthansa oder günstige Bahn-Tickets direkt dazugebucht werden.

Die Vorhersage der faszinierenden Kultur der Maya sorgte für weltweiten Aufruhr. Glücklicherweise ist die Zeit für die Welt doch noch nicht abgelaufen. Dennoch versammelten sich Menschen an verschiedenen Orten.

Dem Ort Ephesos, Türkei, von dem Jungfrau Maria in den Himmel aufgefahren sein soll, werden positive Energien zugeschrieben. Viele verängstigten Menschen versammelten sich hier aufgrund der Überzeugung, an dem Ort komme man sicher durch den Kosmos. Auch der Berg Pic de Bugarach in einem kleinen Dorf in den französischen Pyrenäen galt als letztes Zufluchtsziel für die Apokalypse und war Ziel für hunderte Anhänger der Maya-Theorie.

Um nach Cancun zu gelangen, was sich auch in Zukunft lohnt, können Kunden ab sofort bereits zu einem Oneway-Komplettpreis ab 399,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 899,99 Euro in der Comfort Class nach Cancun fliegen. Condor Flüge können in allen Reisebüros, online unter online unter condor.com oder telefonisch unter 01805-767757 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunk max. 0,42 Euro/Min.) gebucht werden.

Von Berlin direkt nach Bukarest und Sofia

airberlin führt den Ausbau ihrer Osteuropakompetenz am Drehkreuz Berlin weiter fort und startet ab 28. Januar 2013 neue Verbindungen nach Bukarest und Sofia. Einmal täglich startet airberlin dann in die rumänische und die bulgarische Hauptstadt.

„airberlin als Netzwerkcarrier weiter zu stärken ist eines unserer erklärten Ziele für 2013. Die Anpassung unserer Netzwerkstrategie ist dabei wichtiger Bestandteil. Mit den neuen Flügen von Berlin nach Bukarest und Sofia bieten wir unseren Fluggästen ab Berlin insgesamt neun Destinationen in Zentral- und Osteuropa an. Reisende aus Bukarest und Sofia erhalten via Berlin Zugang zu unserem internationalen Streckennetz“, sagte Wolfgang Prock-Schauer, Chief Strategy and Network Planning Officer airberlin.

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die neuen Verbindungen nach Sofia und Bukarest sind gerade für Geschäftsleute eine wichtige Ergänzung des Osteuropa-Angebots. So können Reisende aus Bulgarien und Rumänien in Berlin umsteigen und mit airberlin weiter in die ganze Welt fliegen.“

Die airberlin Nonstop-Ziele in Zentral- und Osteuropa ab Berlin sind neben Bukarest und Sofia die Städte Danzig, Krakau, Kaliningrad, Moskau, St. Petersburg, Budapest und ab 23. März auch Warschau. Reisende finden Zubringerflüge ab zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie ab europäischen und weltweiten Zielen aus dem Streckennetz der airberlin.

DRF-Rettungshubschrauber fliegt Offshore-Einsätze

Die DRF Luftrettung übernimmt zum Jahreswechsel die Sicherstellung der notfallmedizinischen Versorgung einer Windparkanlage der DanTysk Offshore Wind GmbH in der Nordsee. Im Auftrag der JointVenture Vattenfall und Stadtwerke München ist der Hubschrauber der DRF Luftrettung damit ein wesentlicher Bestandteil des Offshore-Rettungskonzeptes des Baufelds DanTysk.

Ein medizinisch und technisch speziell ausgerüsteter Rettungshubschrauber des Typs BK 117 mit Windenausstattung wird am Flugplatz Husum rund um die Uhr für Notfalleinsätze bereitstehen. Die rot-weiße Maschine ist mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem zum Winchoperator ausgebildeten Rettungsassistenten besetzt.

Die Piloten, die über eine umfangreiche Offshore-Erfahrung verfügen, kommen ebenso wie die Rettungsassistenten von der DRF Luftrettung. Die Notärzte kommen dabei hauptsächlich von den umliegenden Kliniken. Das gesamte Personal wurde umfassend auf das Einsatzprofil geschult.

Bau der Windanlage steht an – In 35 Minuten vor Ort

Der Hubschrauber erreicht in einer Flugzeit von 35 bis 40 Minuten das Baufeld DanTysk, das sich 70 km vor der Insel Sylt befindet. Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung: „Eine schnelle und optimale Versorgung von Notfallpatienten – dies ist die Kernaufgabe der DRF Luftrettung, die 28 Hubschrauberstationen in Deutschland betreibt.

Wir freuen uns sehr, dass wir unsere rund 40-jährige Erfahrung und damit verbunden unser medizinisches und fliegerisches Know-How in der Luftrettung jetzt auch im Auftrag der DanTysk Offshore Wind im luftgebundenen Werkrettungsdienst einsetzen können. Zudem können wir damit zusätzliche Einnahmen für die Luftrettung erwirtschaften“.

„Überzeugt hat uns das verzahnte Gesamtkonzept der DRF Luftrettung, das nicht nur qualifiziertes Personal im Luftrettungseinsatz, sondern darüber hinaus einen Rettungsassistenten mit erweiterter Spezialausbildung rund um die Uhr im Baufeld bietet. Dieser ist befähigt, bereits am Unfallort wichtige Hilfsmaßnahmen auszuführen und den Verletzten für den Transport vorzubereiten. Damit kann schon der Zeitraum bis zum Eintreffen des Hubschraubers zum Wohl des Verletzten sinnvoll genutzt werden, bis dieser in kürzester Zeit in eine Klinik geflogen und weiterversorgt werden kann“, sagt dazu Holger Grubel, Projektleiter des Offshore Windparks DanTysk.

Um die Jahreswende wird mit der Installation der ersten Fundamente für DanTysk begonnen. Das Installationsschiff Seafox 5 wird von seinem Einsatzhafen Vlissingen in Holland insgesamt 20 Mal das Baufeld mit je vier Gründungspfählen und Transitionpieces anfahren.

Flughafen Düsseldorf: Weihnachtstrubel für Kurzentschlossene

Wer sich kurzentschlossen auf die Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken machen, noch die Zutaten für das festliche Menü einkaufen oder die erhaltenen Präsente direkt wieder umtauschen möchte, hat dazu am Düsseldorfer Flughafen die Möglichkeit.

Die Shops und Restaurants in den Airport Arkaden haben wie auch der Rewe City-Markt auf der Ankunftsebene im Bereich C auch während der nahenden Weihnachtsfeiertage sowie an Neujahr zum gemütlichen Bummeln und Verweilen für die ganze Familie geöffnet.

Alle, die dem Weihnachtstrubel kurzzeitig entfliehen möchten, haben dazu auf den beiden Besucherterrassen die Gelegenheit: Ob von der Plattform am Fernbahnhof oder vom Dach von Flugsteig B aus – Groß und Klein können an Heiligabend und an Silvester bei gutem Wetter von 9:00 bis 18:00 Uhr beziehungsweise am ersten und zweiten Feiertag sowie an Neujahr von 10:00 bis 18:00 Uhr die startenden und landenden Flugzeuge aus nächster Nähe beobachten.

Wer dabei direkt Lust auf den nächsten Urlaub bekommt, kann sich im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 des Terminals über aktuelle Angebote informieren. Nähere Informationen unter anderem zu den einzelnen Shops und Restaurants und zu deren Öffnungszeiten liefert die Website erlebnisflughafen.com.

Ryanair: Votum der Piloten für Interessenvertretung

Erstmals haben Ryanair-Piloten aller Basen an einer Abstimmung darüber teilgenommen, wie sie sich ihre Interessenvertretung gegenüber dem Management vorstellen. Weitere Abstimmungen sind für 2013 geplant.

Damit soll gewährleistet werden, dass die Piloten der Ryanair zukünftig ihre Wünsche und Sorgen hinsichtlich Sicherheit, Arbeitsbedingungen und Gehalt ohne Angst vor Benachteiligung gegenüber dem Management vertreten können. Das Votum stellte ein Neuheit für alle Gruppen von Ryanair-Angestellten dar.

In dieser ersten Abstimmung dieser Art bei Ryanair erklärten die Piloten mit überwältigender Zustimmung, dass das bisherige, vom Ryanair-Management organisierte System mit sofortiger Wirkung durch ein neues, von der Pilotenschaft selbst entwickeltes Repräsentationssystem ersetzt werden soll. Darin sollen die Interessen der gesamten Pilotenschaft, unabhängig von der Vertragsart, dem Rang oder der jeweiligen Basis, repräsentiert werden.

Die Ryanair Pilot Group umfasst alle Piloten bei Ryanair. Als Vereinigung von Verkehrspiloten gilt ihr Hauptinteresse der Sicherheit im Flugverkehr. Ziel der Abstimmungen bei Ryanair ist es, eine gerechte Vertretung der Pilotenschaft zu etablieren, um die Arbeitsbedingungen bei Ryanair positiv zu beeinflussen. 2013 soll es weitere Abstimmungen geben.

Grünes Licht der EU für erhöhte BER-Finanzierung

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Wichtige Weichenstellung aus Brüssel: Die EU-Kommission hat heute den Weg für die Aufstockung der BER-Finanzierung freigemacht. Damit können die drei Gesellschafter Berlin, Brandenburg und die Bundesrepublik Deutschland nun der Flughafengesellschaft in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt 1,2 Mrd. Euro für die Fertigstellung des Flughafens zur Verfügung stellen.

Die Mittel sind auch für die Realisierung des Schallschutzprogramms sowie die Risikovorsorge bestimmt. 2013 sollen 900 Millionen Euro eingehen (die erste Tranche in Höhe von 325 Mio. Euro im Januar), die restlichen 300 Millionen 2014.

Privatinvestor würde gleich entscheiden

Die EU-Kommission wertet die Kapitalzuführung explizit nicht als Beihilfe. Sie sei mit den Regeln des europäischen Binnenmarkts vereinbar. Auch ein Privatinvestor, so die Kommission weiter, hätte sich unter gleichen Umständen für eine derartige Kapitalaufstockung entschieden. „Die heutige Entscheidung aus Brüssel ist ein klares und wichtiges Signal für den Flughafen“, sagte Flughafenchef Prof. Dr. Rainer Schwarz. „Die Liquidität der Flughafengesellschaft ist nun gesichert. Gleichzeitig bescheinigt die EU-Kommission die Wirtschaftlichkeit des wichtigsten Zukunftsprojekts der deutschen Hauptstadtregion. Dies gilt auch bei pessimistischen Geschäftsannahmen wie mehrere Stresstests gezeigt haben. Das eindeutige Ergebnis aus Brüssel ist eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit.“

Die Europäische Kommission hatte im Rahmen ihrer Untersuchung die Frage zu klären, ob sich ein Privatinvestor unter gleichen Umständen wie der Staat verhalten würde, also der Flughafengesellschaft 1,2 Mrd. Euro zusätzliches Kapital zuführen würde.

Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Selbst in einem angenommenen Worst-Case-Szenario mit verhaltener Passagie-Entwicklung und Turbulenzen im Markt der Luftfahrt kommt die Kommission zu dem Schluss, dass auch ein Privatinvestor der Flughafengesellschaft das Geld zur Verfügung stellen würde, da der BER eine mittel- und langfristig rentable Kapitalanlage ist.

„Wir bleiben auf Wachstumskurs und werden in diesem Jahr erstmals die Marke von 25 Millionen Passagieren überschreiten“, so Schwarz weiter. „Aber natürlich haben wir für eine solide Finanzplanung auch die Möglichkeit einer Konjunktureintrübung in Betracht gezogen.“

Langfristig tragfähiges Konzept

Die EU-Kommission begründet ihre Entscheidung mit der gesunden finanziellen Basis der Flughafengesellschaft. Das Passagierwachstum der beiden Airports Schönefeld und Tegel habe in den Jahren 2007 bis 2011 mit 4,7 Prozent deutlich über dem bundesrepublikanischen Marktdurchschnitt von 2 Prozent gelegen. Das Kerngeschäft sei durch die Bank profitabel gewesen, die durchschnittliche EBITDA-Marge habe im gleichen Zeitraum bei 33 Prozent gelegen.

Wie mehrfach berichtet hat die Flughafengesellschaft in den vergangenen Jahren über eine halbe Milliarde Euro aus ihrem eigenen Cash Flow für den Bau des Flughafens BER erwirtschaftet. Zudem sei der Bau des Flughafens bereits zu 95 Prozent fertiggestellt. Auch kommt die Kommission zu dem Schluss, dass die Mehrkosten aufgrund von Planungsfehlern sowie der Neuausrichtung beim Schallschutz nicht absehbar gewesen seien.

Flughafentouren mit Ausstieg am neuen BER

Bei den Flughafentouren am Flughafen Berlin Brandenburg erhalten die Teilnehmer auch im nächsten Jahr die Möglichkeit, an festgelegten Punkten aus dem Bus auszusteigen. Für den Monat Januar wird bei allen gebuchten Touren ein Ausstieg bei der Bundespolizei oder der Flughafenfeuerwehr auf dem BER-Gelände angeboten.

Die Ausstiegspunkte wechseln monatlich und werden jeweils in der Mitte des Vormonats bekanntgegeben. Die Touren sind beim Besucherdienst des Flughafens Berlin Brandenburg buchbar, es findet eine Personenkontrolle statt.

Auch Gruppenfahrten sind buchbar. Für Kinder und Schulklassen gelten ermäßigte Preise, eine Anmeldung aller Personen ist in jedem Fall erforderlich. Guppen bis acht Personen können auch online angemeldet werden. Der Besucherdienst am Flughafen Berlin Brandenburg ist Mo – Fr: 10-15 Uhr unter 030-609177770 erreichbar.

AirAsia bekommt ersten Airbus A320 mit Sharklets

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Airbus hat heute die erste mit Sharklets ausgestattete A320 an AirAsia ausgeliefert. Die Fluggesellschaft wird damit zum ersten Betreiber des Flugzeugs mit den neuen treibstoffsparenden Tragflächenspitzen. Sharklets werden bei neuen Flugzeugen der A320-Familie als Option angeboten, bei den Modellen der A320neo-Familie sind sie Standard.

Sharklets bestehen aus leichten Verbundwerkstoffen und sind 2,4 Meter groß. Diese neu konzipierten Flügelenden verbessern die Aerodynamik des Flugzeugs erheblich, was zu einem niedrigeren Treibstoffverbrauch sowie Emissionen führt. Dank einer vierprozentigen Reduktion der Treibstoffkosten bieten Sharklets den Betreibern der A320-Familie die Flexibilität, entweder 100 Nautische Meilen (ca. 180 km) weiter zu fliegen oder eine höhere Nutzlast von bis zu 450 Kilogramm mitzuführen.

Reine A320-Flotte bei AirAsia

„Wir sind extrem stolz darauf, erste Airline der Welt zu sein, die eine mit den neuen treibstoffsparenden Sharklets von Airbus ausgestattete A320 übernimmt“, sagte Tan Sri Tony Fernandes, Group Chief Executive Officer von AirAsia. „AirAsia hat seit vielen Jahren eine besondere Beziehung zu Airbus. Im Rahmen unserer Flottenerweiterung werden diese neuen Flügelenden unser Ziel unterstützen, zur effizientesten und innovativsten Low-Cost-Airline der Welt zu werden." AirAsia betreibt eine ausschließlich aus A320-Flugzeugen bestehende Flotte.

Dank der hohen Nachfrage der Kunden nach Sharklets werden an allen Single-Line-Endmontagelinien (FAL) von Airbus Flugzeuge der A320-Familie mit Sharklets produziert. Diese FAL befinden sich in Hamburg, Toulouse (Frankreich) und Tianjin (China). Demnächst wird eine weitere A320 FAL in Mobile (Alabama, USA) errichtet.

Noch über 300 offene Bestellungen bei Airbus

AirAsia, die größte Low-Cost-Fluggesellschaft Asiens, ist auch der größte Kunde der A320-Familie von Airbus. Erst kürzlich hat der Carrier weitere 100 Flugzeuge der A320-Familie bei Airbus bestellt, darunter 36 A320ceo mit Sharklets. Insgesamt hat AirAsia nun 475 Single Aisle-Flugzeuge bei Airbus bestellt (264 A320neo und 211 A320ceo). Mehr als 100 Flugzeuge wurden bereits an die Airline ausgeliefert. Sie fliegen ab den Heimatflughäfen von AirAsia in Bangkok, Kuala Lumpur, Jakarta, Manila und Tokyo.

Von Hamburg und Berlin direkt nach Kärnten

Der Samstag, 22. Dezember, ist Startschuss für gleich zwei Erstflüge von Condor in das Skiparadies Kärnten. Jeweils dienstags und samstags wird ab Berlin-Schönefeld (SXF) nonstop nach Klagenfurt (KLU) geflogen, aus Hamburg (HAM) geht es dienstags, donnerstags und samstags in die Berge. Skigepäck und Snowboards bis zu 30 Kilogramm werden auf diesen Flügen kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung befördert.

Erlaubt ist ein Skigepäck bzw. Snowboard pro Person. „Condor ist ein Ferienflieger und Skiurlaub ist eine schöne Alternative zu Strand und Meer“, so Achim Lameyer, Direktor Einzelplatzverkauf. „Klagenfurt ergänzt unseren Flugplan optimal um eine wunderschöne Skidestination mit Gebieten wie der Turracher Höhe oder Gerlitzen.“

Kunden können ab sofort bereits zu einem Oneway-Komplettpreis ab 59,99 Euro in der Economy Class und ab 109,99 Euro in der Premium Economy Class nach Klagenfurt fliegen. Condor Flüge können in allen Reisebüros, online unter www.condor.com sowie telefonisch unter 01805-767757 (0,14 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro/Min.) gebucht werden.

Diamond Aircraft: Neuer Vertriebspartner für Deutschland

Seit Dezember 2012 ist die am Airport Siegerland ansäßige Firma Air Alliance offizieller Diamond Aircraft Händler für Deutschland. Der Vertrieb umfasst die gesamte zivile Flugzeugpalette von der DA/DV20 bis zur DA42-VI. Des Weiteren wird Air Alliance auch sämtliche Serviceleistungen rund um die Flugzeuge anbieten.

Air Alliance steht von nun an seinen Kunden mit einem starken Sales und Support Team in allen Fragen zu den Diamond Aircraft Produkten zur Seite.

Wolfgang Krombach, Geschäftsführer der Air Alliance dazu: „Ich freue mich sehr, dass unsere beiden Unternehmen Diamond Aircraft Industries und Air Alliance GmbH gemeinsam und partnerschaftlich auf dem deutschen Markt agieren werden. Mit dem nun geschlossenen Händlervertrag haben wir die Basis geschaffen, Diamond Aircrafts starke Position in Deutschland weiterhin auszubauen. Wir freuen uns auf die Vermarktung der Produkte aber auch auf die Zusammenarbeit mit dem hoch motivierten und hervorragend ausgebildetem Team von Diamond Aircraft.“

Auch weiterhin Service in Egelsbach

Für die zahlreichen bestehenden deutschen Diamond Aircraft Kunden bleibt der ausgezeichnete Service der Diamond Aircraft Werft in Egelsbach auch in Zukunft erhalten. Zusätzlich können die Flugzeuge jetzt auch am Siegerland Airport (EDGS) in der Air Alliance Werft gewartet werden.

Christian Dries, CEO von Diamond Aircraft Industries GmbH zur neuen Partnerschaft: „Ich kenne Herrn Krombach und sein Team von Air Alliance seit über 20 Jahren und bin mir daher sicher, dass unsere Zusammenarbeit zuverlässig und erfolgreich sein wird, und das vor allen Dingen im Sinne unserer Kunden.“

Drohnen-Technologie für maritimes Monitoring

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Für die Küstenwache und Katastrophenhilfe ist es eine große Herausforderung, den Überblick über weitläufige Meeresgebiete zu gewährleisten. Zukünftig sollen unbemannte Luftfahrzeuge dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Im Dezember 2012 simulierte daher das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unbemannte Erkundungsflüge über dem Mittelmeer.

Die virtuellen Testläufe zeigten das funktionierende Zusammenspiel mit dem regulären Flugverkehr und dienen der Vorbereitung erster ferngeführter Erprobungsflüge rund um die südspanische Stadt Murcia im Sommer 2013.

"Echtzeitaufnahmen aus der Luft sind ein wesentlicher Baustein zur Erstellung maritimer Lagebilder", sagt Dr. Dennis Göge, Programmkoordinator Sicherheitsforschung beim DLR. "Heute werden Luftaufnahmen immer noch fast ausschließlich mittels bemannter Luftfahrzeuge gewonnen. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern im Projekt Desire daran, dass zukünftig auch unbemannte Luftfahrzeuge auf offener See zum Einsatz kommen können. Damit leisten wir einen Beitrag zur Erhöhung der maritimen Sicherheit."

Desire (Demonstration of Satellites Enabling the Insertion of Remotely Piloted Aircraft Systems in Europe) ist ein Projekt der ESA mit dem Ziel, die satellitengestützte Führung unbemannter Luftfahrzeuge in Küstennähe und über dem Meer zu erproben.

Detailliertes Meeres-Monitoring

"Die Simulation zeigt, dass sich unbemannte Luftfahrzeuge in den zivilen kontrollierten Flugverkehr einfügen können", sagt der beim Bundesministerium des Innern für Technik und Logistik der Bundespolizei zuständige Referatsleiter Achim Friedl. Er informierte sich vor Ort am DLR-Standort Braunschweig über die Simulationskampagne. "Für die Aufgabenwahrnehmung der Bundespolizei auf der Nord- und Ostsee könnte die Verwendung von unbemannten Luftfahrzeugen eine Ergänzung des heutigen Einsatzes von Patrouillenbooten und Hubschraubern sein."

Ein detailliertes Monitoring der Meere ist wichtig, um wenn nötig Hilfe rechtzeitig an den richtigen Ort zu bringen. Beispielsweise sind Schiffbrüchige aus der Luft schneller auffindbar. Und es profitiert der Meeresschutz, wenn etwa illegale Tankspülungen aufgedeckt werden.

Für Aufnahmen mit unbemannten Luftfahrzeugen über dem Meer ist satellitengestützte Kommunikation unverzichtbar. Diese Luftfahrzeuge mit eingebauter Sensorik haben gegenüber Beobachtungssatelliten den Vorteil, dass sie kontinuierlich aktuelle Detailinformationen einer Region liefern können. Da sie über dem Meer außerhalb der direkten Sichtweite operieren, benötigen sie eine Datenverbindung per Satellit zum Piloten in der Bodenkontrollstation. So wird eine zuverlässige Kommunikation und Steuerung ermöglicht.

Virtuelle Erprobung des Flugbetriebs

Das DLR hat mit der Simulationskampagne den satellitengestützten Erstflug eines unbemannten Luftfahrzeuges im südspanischen Murcia vorbereitet. Dabei nutzten die Wissenschaftler ihre breite Kompetenz in der virtuellen Analyse des europäischen Luftverkehrs. "Wir müssen sichergehen, dass es bei der Erprobung der ferngeführten Luftfahrzeuge zu keiner Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs kommt", sagt Dr. Dirk-Roger Schmitt vom DLR-Institut für Flugführung.

"Das Zusammenspiel mit den Fluglotsen im Tower und den Piloten am Boden muss funktionieren. Im virtuellen Testlauf konnten wir das zeigen." Das Projektkonsortium muss den spanischen Luftfahrtbehörden vorab einen einwandfreien Flugverlauf für die Genehmigung des Erstflugs nachweisen. Die Simulationskampagne dient dafür als Grundlage.

Fluglotsen und ein Pilot für unbemannte Luftfahrzeugsysteme waren für die Kampagne im Validierungszentrum Luftverkehr des Instituts für Flugführung in Braunschweig vor Ort. Dort waren sowohl Fluglotsenarbeitsplätze, die Bodenstation für das Luftfahrzeug sowie die Arbeitsplätze für die Piloten der anderen Flugzeuge, die in der Simulation den Luftraum mit dem unbemannten Luftfahrzeug teilen, eingerichtet.

Auch Funkverzögerung über Satellit simuliert

Die Akteure wickelten die ferngeführten Flüge wie in der Realität ab. Sie kommunizierten über eine Sprechfunkverbindung, während das Fluggerät per simuliertem Datenlink mit der Bodenstation verbunden war. Das Luftfahrzeug startete beispielsweise virtuell von einer Startbahn des Flughafens Murcia San Javier, flog dann nach einem vorher festgelegten Flugplan Richtung Osten auf das offene Meer, um Schiffbrüchige aufzufinden und kehrte schließlich – ein paar Mausklicks später – per automatischer Landung zurück.

Die virtuellen Flüge wurden unter verschiedenen Verkehrs-, Wetter und Kommunikationsbedingungen geflogen. Beispielsweise untersuchten die Wissenschaftler, wie sich die Zeitverzögerung in der Signalübertragung per Satellit auf den Flug im kontrollierten Luftraum auswirkt. In einem anderen Fall konnten die Forscher Verfahren, die bei Unterbrechung der Funkverbindung angewendet werden, erproben.

"Die Ergebnisse der jetzigen virtuellen und späteren realen Flugversuche in Murcia nutzen wir ebenso für das Projekt "F&E für die Maritime Sicherheit und entsprechende Echtzeitdienste", dessen Förderung in diesem Jahr vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossen wurde", ergänzt Dr. Dennis Göge. Im Rahmen des Projekts forscht das DLR für einen verbesserten Küsten- und Meeresschutz sowie einen sicheren Schiffsverkehr.

ESA-Projekt Desire

Desire ist ein Projekt der ESA im Rahmen des ARTES-Programmes. Hauptauftragnehmer des Forschungsprojektes ist die Firma Indra SA in Spanien. Die experimentelle Simulation wurde als Unterauftrag an AT-One EWIV vergeben. AT-One EWIV ist eine gemeinsame Unternehmung des DLR und seines Partners NLR (National Aerospace Laboratory of the Netherlands). Beide Forschungseinrichtungen bündeln in der Allianz AT-One ihre Kompetenzen im Bereich Luftverkehrsmanagement.

Airbus liefert ersten A330 Frachter an Tampa Cargo

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Tampa Cargo, die Frachtfluggesellschaft der AviancaTaca Holding, hat ihr erstes von vier neuen A330-Frachtflugzeugen (A330-200F) im Airbus-Werk in Toulouse übernommen. In einer von Nachfrageschwankungen und älteren, weniger sparsamen Großflugzeugen geprägten Marktsituation, bietet sich die A330-200F als ideales Frachtflugzeug mittlerer Größe zur nachhaltigen Ertragssicherung an.

Das Flugzeug ist mit Rolls-Royce Trent 772B-Triebwerken ausgestattet. Das neue Flugzeug ist Teil der Flottenerneuerungsstrategie der Airline und wird es Tampa ermöglichen, ihre Präsenz auf neuen und bestehenden internationalen Märkten auszubauen, einschließlich Brasilien, Ecuador, Mexiko, den Vereinigten Staaten und Uruguay. Zurzeit sind 15 dieser A330-Frachter bei sechs Betreibern weltweit im Einsatz.

„Wir vertrauen auf die bewährte fortschrittliche Technologie, Ökoeffizienz und Reichweite der A330-200F“, sagte Fabio Villegas, CEO von AviancaTaca. „Tampa Cargo freut sich darauf, dank der Partnerschaft mit Airbus und Integration der ersten A330-200F in ihre Flotte und in der Region ihre Frachtgeschäfte auszubauen und unsere Kunden in ganz Amerika zu bedienen.“

„Die A330-200F hat die erforderliche Kapazität und Reichweite, um die wachsenden Frachtmärkte in Lateinamerika gewinnbringend zu bedienen und bietet ein signifikant höheres Nutzlastpotenzial sowie niedrigere Kosten pro Tonne als ihr nächster Konkurrent“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. „Airbus freut sich, dass Tampa Cargo als erste Airline in der Region von den außerordentlichen Einsparungen profitieren wird, die die A330-200F bietet.“

Noch 80 Flugzeuglieferungen an AviancaTaca offen

Zu den bedeutenden wirtschaftlichen Vorteilen für Tampa Cargo gehört die Kommunalität des Frachters mit der A330-200, von der die Airline 10 Flugzeuge bestellt hat. Dank ihrer technischen Überlegenheit, ihrer herausragenden Betriebszuverlässigkeit und der erfolgreichen Passagierversion ist die A330-200F das weltweit modernste Frachtflugzeug mittlerer Größe, das bis zu 70 Tonnen Nutzlast befördern kann und eine Reichweite von bis 7400 km (4000 nm) bietet. Dies ermöglicht es der Airline, sowohl regionale als auch interkontinentale Destinationen zu bedienen.

AviancaTaca mit Sitz in Kolumbien hat insgesamt 190 Airbus-Flugzeuge gekauft. Davon sind beinahe 80 Flugzeuge noch auszuliefern. Insgesamt hat Airbus über 750 Flugzeuge in ganz Lateinamerika und der Karibik verkauft, der Auftragsbestand beläuft sich auf über 370 Flugzeuge. In den letzten 10 Jahren hat Airbus seine im Einsatz befindliche Flotte in der Region verdreifacht und über 60 Prozent aller dort betriebenen Flugzeuge ausgeliefert.

Erste Facht: Teddybären zu Weihnachten

Die Airbus Foundation, AviancaTaca und Tampa Cargo nutzten diese Auslieferung, um im Rahmen einer weihnachtlichen Wohltätigkeitsinitiative Teddybären zu transportieren. Airbus-Mitarbeiter aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien haben mit Hilfe der Organisation Aviation Sans Frontières, die seit vier Jahren Partner der Airbus Foundation ist, über 1000 Plüschtiere gespendet, um benachteiligten Kindern in Kolumbien ein Lächeln zu schenken.

Wechsel in der DFS-Geschäftsführung

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Zum Ende des Jahres treten die langjährigen Geschäftsführer der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH Dieter Kaden und Ralph Riedle in den Ruhestand. Staatssekretär a.D. Prof. Klaus-Dieter Scheurle hat fortan die Geschäftsführung inne. Auch Jens Bergmann verlässt die DFS.

Dieter Kaden hat mehr als zwanzig Jahre als Vorsitzender der Geschäftsführung die Geschicke der Flugsicherung in Deutschland gelenkt. Bereits Ende 1990 erhielt Kaden den Auftrag vom damaligen Bundesverkehrsminister Friedrich Zimmermann zur Organisationsprivatisierung der früheren Bundesanstalt für Flugsicherung (BFS). Nach einer Grundgesetzänderung 1992 war der Weg frei und Kaden gründete die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, die am 01. Januar 1993 ihren Dienst aufnahm und die Behörde BFS ablöste. Rund 5.500 Mitarbeiter gaben damals freiwillig ihren Beamtenstatus auf und wechselten von der Behörde zur GmbH.

Ralph Riedle wurde 1995 in die Geschäftsführung berufen und war für die Flugsicherungsdienste verantwortlich. Er hatte bereits Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre als damaliger Vorsitzender des Verbandes Deutscher Flugleiter (VDF) für eine Reorganisation der Flugsicherung in Deutschland gekämpft. Beide, Dieter Kaden und Ralph Riedle, erhielten für die erfolgreiche Umstrukturierung das Bundesverdienstkreuz.

Die Organisationsprivatisierung, die Integration der überörtlichen militärischen Flugsicherung in die zivile DFS sowie der „Eagle Award“ als Auszeichnung der Fluggesellschaften für die beste Flugsicherung der Welt, gehören zu ihren größten Erfolgen. Auch die Verdienste der Verringerung der Kontrollzentralen von sechs auf vier im Rahmen des sogenannten Betriebsstättenkonzepts sind ihnen zu verdanken.

Jens Bergmann kam 1995 zur DFS und war zunächst Assistent der Geschäftsführung. Später führte ihn sein Weg über verschiedene Führungspositionen im Unternehmen, Projektleiter, Geschäftsbereichsleiter und Finanzchef, letztendlich in die Führungsetage. Dort übernahm er 2007 als Geschäftsführer die Verantwortung für die Kaufmännischen Dienste und für das Personal. Jens Bergmann hat sich nun entschlossen, neue Aufgaben bei der Deutschen Bahn zu übernehmen und hat die DFS verlassen.

Zum 01. Januar wird Staatssekretär a.D. Prof. Klaus-Dieter Scheurle die Funktion des Vorsitzenden der Geschäftsführung übernehmen. Der bisherige Leiter Geschäftsbereich Center, Robert Schickling übernimmt den Geschäftsführungsbereich Betrieb. Dr. Michael Hann hat als Geschäftsführer Personal bereits am 01.9.2012 seine Aufgabe angetreten.

ESAs Antennennetz für interplanetare Missionen nun komplett

Die neue Bahnverfolgungsstation der ESA im argentinischen Malargüe wurde nun eingeweiht. Die riesige Antenne wird Anfang nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen und wertvolle wissenschaftliche Daten von Missionen in Hunderten von Millionen Kilometern Entfernung in unserem Sonnensystem erfassen.

Mit der Einweihung der Satellitenbodenstation Malargüe wird die Fertigstellung des aus drei Stationen bestehenden Antennennetzes der ESA für interplanetare Missionen – DSA – gefeiert und die ESA als eine der fortschrittlichsten Weltraumorganisationen überhaupt bestätigt.

Die DSA 3 in Malargüe kommt zu den Antennen DSA 1 in New Norcia (Australien) und DSA 2 im spanischen Cebreros hinzu und bildet den abschließenden Bestandteil des globalen Netzes der ESA für die Kommunikation mit Raumfahrzeugen auf interplanetaren Missionen, die aufgrund der in der Regel weit über 2 Millionen km betragenden Entfernung von der Erde eine hochgenaue Ausrichtung erfordert.

Antennennetzwerk verleiht Unabhängigkeit

Die Einweihungsfeier fand am Standort Malargüe im Beisein des argentinischen Ministers für Staatsplanung, öffentliche Investitionen und Dienstleistungen, Julio de Vido, und der ESA-Direktoren für bemannte Raumfahrt und Betrieb, Thomas Reiter, und für Wissenschaft und robotische Exploration, Alvaro Giménez Cañete, statt.

„Mit der Malargüe-Station ist die ESA nun eine von nur zwei Weltraumorganisationen weltweit, die in der Lage sind, interplanetare Missionen ohne Unterbrechungen zu verfolgen“, erklärte Jean-Jacques Dordain, der Generaldirektor der ESA. „Diese Station ist eine enorme Bereicherung, und zwar nicht nur für Europa, sondern für alle unsere internationalen Partner bei der Exploration des Sonnensystems.“

Die drei Stationen verfügen über Parabolantennen mit je 35 m Durchmesser, welche die für jetzige und künftige Explorationsmissionen, darunter sowohl Planetenmissionen wie Mars Express und BepiColombo als auch Observatorien wie der Sonnenorbiter, notwendige größere Reichweite und schnellere Datenübertragung bieten.

Für diese Missionen muss die Kapazität des ESA-Bahnverfolgungsnetzes ESTRACK erweitert, neue Stationstechnologie entwickelt, auf höhere Datenraten und Frequenzen gewechselt und in Infrastruktur investiert werden. Gleichzeitig wird zur Steigerung der Effizienz und Senkung der Kosten mit anderen Raumfahrtagenturen zusammengearbeitet.

Mit ihren drei DSA-Stationen ist die ESA in der Lage, ihre interplanetaren Missionen unabhängig vom DSA-Antennennetz der NASA zu betreiben. Jedoch profitieren beide Organisationen vom Wert der gemeinsamen Nutzung ihrer Bahnverfolgungsressourcen, da damit insbesondere bei Notfällen in Verbindung mit einem Raumfahrzeug oder bei Funktionsstörungen in einer Stationen die Redundanz und die Reservekapazitäten gegenseitig gesteigert wird.

Bodenstationstechnologie setzt neue Maßstäbe

Wie die beiden anderen DSA-Stationen verfügt auch die 600-Tonnen-Antenne in Malargüe über hochmoderne, kryotechnisch gekühlte, rauscharme Verstärker zur Erfassung schwacher Signale und zur Durchführung von Messungen mit planetenumkreisenden oder unser Sonnensystem durchquerenden Missionen.

Sie sorgt während missionskritischer Phasen für eine unterbrechungsfreie Telekommunikation und kann jederzeit Befehle in alle Richtungen senden sowie Daten aus allen Richtungen empfangen.

Die neue Station liegt 30 km südlich von Malargüe City in der argentinischen Provinz Mendoza und rund 1200 km westlich von Buenos Aires. Der Standort wurde 2009 nach mehreren Standortbesichtigungen in einer Reihe südamerikanischer Länder als beste Option für den Bau einer neuen 35‑m-Antenne zur Unterstützung der Raumfahrt-Programme ausgewählt.

Einzelheiten zur Station in Malargüe

  • Durchmesser der Antenne: 35 m
  • Gesamthöhe der Struktur: 40 m
  • Bewegliche Antennenteile: 610 t
  • Höhe des Standorts: 1550 m
  • Ausrichtungsgenauigkeit: besser als 0,006°

Am 14. Juni 2012 wurden die ersten Testsignale der Sonde Mars Express empfangen, die in 193 Millionen km Entfernung von der Erde den Roten Planeten umkreist.

Wie alle Stationen des ESTRACK-Netzes wird Malargüe für tägliche Bahnverfolgungsbefehle und das Herunterladen wissenschaftlicher Daten vom Raumflugkontrollzentrum der ESA (ESOC) in Darmstadt aus ferngesteuert.

Besondere Relevanz erhält das Netzwerk für folgende geplante Missionen:

  • 4013 wird die Mission GAIA gestartet, die eine Karte der Galaxie mit einer Milliarde Sterne erstellen soll.
  • 2014 wird LISA Pathfinder die Technologien zur Aufspürung der die Raumzeit krümmenden Gravitationswellen qualifizieren.
  • 2015 startet BepiColombo zum Merkur, und
  • 2016 und 2018 werden die ExoMars-Missionen die Umlaufbahn des Roten Planeten erreichen und auf seiner Oberfläche landen. Dazwischen wird
  • 2017 der Sonnenorbiter auf den Weg geschickt.
  • 2020 folgt dann Euclid, die nach der Dunklen Materie und der Dunklen Energie fahnden soll, die den Großteil des Universums ausmachen.
  • 2022 soll die Mission JUICE die Eismonde des Jupiter erkunden.

Jede dieser Missionen wird einen bedeutenden Datenstrom hervorbringen, und häufig wird es nötig sein, mehrere Missionen gleichzeitig zu verfolgen. Genau dies ist die Aufgabe der drei großen Antennen des erweiterten ESA-Netzes für interplanetare Missionen.

Kooperation mit Argentinien zum Betrieb

Der Nutzungsvertrag für das Gelände wurde für eine geplante Geltungsdauer von 50 Jahren unterzeichnet. Die Bauarbeiten begannen im Januar 2010, und im Frühjahr 2012 war die Station im Wesentlichen fertiggestellt. Der Vertrag sieht auch die Erbringung einer Reihe von Leistungen, Gerät und Dienste durch Argentinien vor, im Gegenzug stellt die ESA Argentinien 10 Prozent der Antennennutzungszeit für seine nationalen Weltraumwissenschaftsprogramme zur Verfügung.

Um den Betrieb und die Wartung vor Ort einschließlich der Standortinfrastruktur und ‑Dienste kümmert sich Telespazio Argentina, eine Tochtergesellschaft von Telespazio (Finmeccanica/Thales).

Die Gebäude, die Infrastruktur und die zugehörige Ausrüstung wurden von einem örtlichen Konsortium bereitgestellt, neben weiteren europäischen Unternehmen wurde mit dem Bau und der Integration der Antenne SED Systems (CA) und Vertex Antennentechnik (DE) beauftragt.

Etihad Airways und airberlin: Kooperation trägt erste Früchte

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Im ersten Jahr der strategischen Partnerschaft zwischen airberlin und Etihad Airways konnten die Fluggesellschaften mehr als 300.000 Fluggäste auf den gemeinsam genutzten Streckennetzen befördern und zusammen mehr als 100 Millionen Euro an zusätzlichen Erlösen erwirtschaften. Damit wurden die anfänglichen Erwartungen weit übertroffen.

Während der vergangenen zwölf Monate haben beide Partner auch damit begonnen, die Zusammenarbeit im Bereich des Beschaffungswesens zu entwickeln. Diese wirkte sich bereits auf den internationalen Treibstoffeinkauf, Ground Handling und Bodenservice aus und wird beiden Fluggesellschaften Einsparungen von mehreren Millionen Dollar verschaffen.

Höhepunkte der letzten zwölf Monate

  • Gemeinsam erwirtschaftete Erlöse von ca. 100 Millionen Euro
  • Gemeinsame Beförderung von insgesamt mehr als 300.000 Fluggästen im gemeinsamen Streckennetz
  • Gemeinsames Flugstreckennetz mit 239 Destinationen weltweit
  • Einsparungen von mehreren Millionen Dollar in einem breiten Spektrum von Unternehmensbereichen

In Berlin sprachen Hartmut Mehdorn, airberlin Chief Executive Officer, und James Hogan, Etihad Airways President und Chief Executive Officer, über die Bandbreite von Initiativen, die weitere Kostensynergien und -Einsparungen für beide Fluggesellschaften erbringen könnten.

Enormer Passagierzuwachs durch Zusammenarbeit

Hartmut Mehdorn sagt: „Mit dem umfassenden europäischen Angebot von airberlin und der globalen Orientierung von Etihad Airways haben wir vom ersten Tag an bewiesen, dass wir in der Lage sind, das Potenzial unserer strategischen Partnerschaft zu maximieren. Durch unsere Kooperation ergab sich für airberlin ein Zuwachs von mehr als 219.000 Fluggästen und dadurch erzielte Erlöse von ca. 50 Millionen Euro. Des Weiteren profitierten wir von Initiativen zur Kosteneinsparung.

Innerhalb eines Jahres haben wir unser Angebot an Codeshare-Verbindungen auf 87 Verbindungen erhöht. Derzeit bieten airberlin und Etihad Airways 239 gemeinsame Destinationen in 77 Ländern an. Wir erweitern dieses Angebot kontinuierlich, aktuell mit neuen Destinationen in Asien, wie z. B. Tokio und Peking, die vom Heimatflughafen von Etihad Airways Abu Dhabi angeflogen werden.“

James Hogan ergänzt: „Fast auf den Tag genau vor einem Jahr gaben wir bekannt, dass wir unsere Beteiligung an airberlin auf 29 Prozent erhöhen werden. Während dieser ersten zwölf Monate haben die Teams beider Airlines unermüdlich gearbeitet.

Durch die so erwirtschafteten Erlöse und die Initiativen zur Kosteneinsparung hat Etihad Airways ihre ursprünglichen Investitionskosten von 105 Millionen US-Dollar bereits wieder einnehmen können.

Mehr als 300.000 zusätzliche Fluggäste wurden im Jahr 2012 auf den Streckennetzen beider Fluggesellschaften befördert, und es wird ein beträchtlicher Anstieg für das Jahr 2013 erwartet, da die Auswirkungen der engeren Zusammenarbeit in beinahe allen Bereichen der beiden Fluggesellschaften zur Geltung kommen.

Die Partnerschaft hat unser Streckennetz erweitert und uns weitere Chancen für ein globales Wachstum eröffnet. In der Weiterentwicklung der Partnerschaft haben wir zwar noch einen weiten Weg zu gehen, doch die vorliegenden Ergebnisse zeigen uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden."

Kooperation bei Einkauf und Wartung

airberlin und Etihad Airways gaben Anfang des Jahres bekannt, dass beide Fluggesellschaften ihre Boeing-787-Dreamliner-Programme verbinden werden. Durch diese Maßnahme, die 56 Flugzeuge umfasst, werden beide Fluggesellschaften Millionen Dollar einsparen, da sie zusammen die größte Einzelbestellung für die Boeing 787 aufgaben.

Im Rahmen des Programms teilen sich die beiden Fluggesellschaften Infrastruktur und führen die Wartung gemeinsam aus. Sie entwickeln gemeinsam Schulungsprogramme, optimieren die Einkaufsaktivitäten für Triebwerke, Umlaufteile, Avionik und Bordunterhaltungssysteme und arbeiten gemeinsam an der Produktentwicklung für den neuen Flugzeugtyp.

Zusätzlich zum Boeing-787-Programm bietet Etihad Airways airberlin eine Reihe von Vorteilen aus ihrem eine Milliarde-US-Dollar-Vertrag mit dem Anbieter für Reisetechnologie Sabre Airline Solutions.

Im Rahmen der Vereinbarung mit Sabre setzt Etihad Airways in den Bereichen Buchungen, Inventur, Marketing, Planung, E-Commerce, Vertrieb und Abflugkontrolle neueste integrierte Software ein.

Durch die gemeinsame Nutzung dieser Bereiche liegen für airberlin die Vorteile in der spürbaren Reduzierung der Technikkosten, in der Optimierung eigener Operationen und in der Erhöhung der Erträge und einer Beschleunigung des weltweiten Wachstums.

Hartmut Mehdorn sagt: „Wir haben einen Partner an der Seite, mit dem wir es angesichts eines scharfen internationalen Wettbewerbs erreichen können, dauerhaft profitabel zu sein. Wir alle kennen die Lage, in welcher sich die gesamte europäische Luftfahrtindustrie befindet. Dessen ungeachtet bietet airberlin ein Produkt an, von dem wir vollkommen überzeugt sind. Zusammen mit Etihad Airways können wir zukünftig weitere Synergien nutzen, um das Unternehmen durch das derzeit schwierige Umfeld zu führen.“

airberlin und Etihad Airways arbeiten gemeinsam an der Etablierung von „Exzellenz-Centern", in denen Qualifikationen und Ressourcen zum Nutzen beider Fluggesellschaften zusammengeführt werden.

Gemeinsame Sache für Piloten und Passagiere

Ein Beispiel wird das im Jahr 2013 beginnende Trainings- und Weiterbildungsangebot für airberlin Piloten durch Etihad Airways sein, das in den renommierten Einrichtungen in Abu Dhabi stattfinden wird.

airberlin und Etihad Airways haben auch die Vielfliegerprogramme topbonus und Etihad Guest kombiniert, so dass Mitglieder bei beiden Fluggesellschaften Prämien- und Statusmeilen sammeln können.

Im Rahmen der Integration der Vielfliegerprogramme haben beide Fluggesellschaften in den ersten zwölf Monaten ihrer Partnerschaft auch ihre Bonusprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) miteinander verknüpft.

KMUs, die an „business points“ von airberlin und an „Business Connect" von Etihad Airways teilnehmen, können sich jetzt auch auf Codeshare-Flügen mit airberlin, NIKI und Etihad Airways Punkte gutschreiben lassen.

Journalist Homeyer folgt Klaus Walther bei Lufthansa

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Homeyer folgt Klaus Walther (57), der mehr als 13 Jahre Kommunikationschef der Deutschen Lufthansa AG war. Walther wurde 1999 von dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Weber an Bord geholt.

Auch unter dessen Nachfolger als Vorstandschef, Wolfgang Mayrhuber, war Walther Kommunikationschef des Lufthansa Konzerns. Bis zur Benennung eines Nachfolgers leitet Jürgen Homeyer (52) interimismäßig die Lufthansa Group Kommunikation.

Homeyer war Journalist beim Handelsblatt Verlag und später beim Focus Magazin Verlag. Danach wechselte er zur Metro Group, wo er bis 2009 die Konzernkommunikation führte. Aktuell ist Jürgen Homeyer Geschäftsführer der strategischen PR-Agentur Homeyer & Partner.

Zum Jahreswechsel 2011 begleitete er die Einführung von Christoph Franz als Vorstandsvorsitzender erfolgreich. Franz würdigte heute Walthers Wirken: „Wir danken Klaus Walther für seine geleistete hervorragende Arbeit. Er hat maßgeblich zu der herausragenden globalen Reputation des Unternehmens Lufthansa beigetragen. Alle Lufthanseaten wissen dies zu schätzen.“

Ausgezeichneter Kommunikationsexperte

2002 als „PR-Manager des Jahres“ für das Krisenmanagement in Folge der Anschläge vom September 2001, im Jahr 2006 für die kommunikative Begleitung des 50jährigen Lufthansa Jubiläums im Vorjahr als „PR-Team des Jahres“ (pr-report) und in 2011 als „Kommunikationspersönlichkeit des Jahres“ (pr-report) für seine couragierte Kommunikationspolitik anlässlich der behördlichen Luftraumsperrung nach einem Vulkanausbruch auf Island im Jahr zuvor.

In Walthers Dienstzeit fielen auch die Übernahmen von Swiss International Air Lines, Austrian Airlines und der Anteilserwerb an Brussels Airlines. Walther bleibt Lufthansa jedoch erhalten und wird die Leitung eines Vorstandsprojekts übernehmen. Er dankte seinem Team und dem Vorstand für das auch zukünftig in ihn gesetzte Vertrauen.

Klaus Walther war zuvor Kommunikationschef der Ruhrgas AG und viele Jahre Korrespondent für das ZDF, zuletzt als USA-Korrespondent in Washington D.C.

Testsystem zur Elektronik-Wartung für den Tiger

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Cassidian hat von der OCCAR-Tiger-Division den Auftrag zur Lieferung eines schlüsselfertigen Testsystems zur Unterstützung der Wartung optoelektronischer Geräte in der deutschen Tiger-Hubschrauberversion erhalten. Ausschlaggebend war dabei das Know-how des Unternehmens auf dem Gebiet der optoelektronischen Prüftechnik.

Einer der ausschlaggebenden Faktoren für die Entscheidung zugunsten der Cassidian-Lösung war das Know-how des Unternehmens auf dem Gebiet der optoelektronischen Prüftechnik, das sich bereits in zahlreichen Schlüsselprojekten mit anspruchsvollen Testanforderungen bewährt hat.

Das Test Instrumentation Gunner Sight System (TIGSS) ist ein modernes System zum Testen optronischer und elektronischer Geräte im Inneren des Beobachtungs- und Richtvisiers, das auf dem Dach des Hubschraubers zur Identifizierung versteckter Zielobjekte untergebracht ist. TIGSS ist dabei sowohl in Gebäuden als auch in Zelten einsetzbar. Deshalb wurden die optischen und elektrischen Prüfbänke in robusten Gehäusen untergebracht, so dass sie leicht in Standard-Industriecontainern transportiert werden können.

Zum Einsatz im Reinraum-Zelt

Empfindliche optische Geräte erfordern Reinraum-Bedingungen. Über spezielle Türen und Klimaanlagen wird sichergestellt, dass keinerlei Staubpartikel in den Räumen vorhanden sind, die den einwandfreien Betrieb der Geräte beeinträchtigen könnten.

Im Rahmen dieses Projektes liefert Cassidian zudem das verlegbare Reinraumzelt, um TIGSS in Umgebungen einsetzen zu können, in denen kein stationärer Reinraum vorhanden ist. Diese Lösung beruht auf einer von Cassidian bereits zur medizinischen Versorgung und Katastrophenhilfe eingesetzten Technologie.

Fabrice Brégier an der Spitze der Airbus Corporate Foundation

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Der Vorstand der Airbus Corporate Foundation hat bei seiner Sitzung am 17. Dezember Airbus President und CEO Fabrice Brégier zum neuen Vorsitzenden gewählt. Brégier löst Tom Enders, den CEO von EADS, ab. Enders hatte die Stiftung seit ihrer Gründung 2008 geleitet hat und wurde nun zu ihrem Ehrenvorsitzenden ernannt.

Fabrice Brégier sagte dazu: „Ich bin begeistert, dieses großartige Amt an der Spitze der Airbus Corporate Foundation zu übernehmen. Ich werde die enge Zusammenarbeit mit den Airbus-Mitarbeitern und unseren Partner-Fluggesellschaften und -Organisationen fortsetzen, um die Zwecke der Stiftung zu fördern.“

„Die Airbus Corporate Foundation wird weiterhin auf humanitäre Anliegen und Umweltziele ausgerichtet bleiben. Sie wird sich in den kommenden Jahren aber mehr auf lokale Initiativen in den Airbus-Heimatländern konzentrieren, vor allem auf solche, die jungen Menschen aus benachteiligten Gebieten helfen.“ so Brégier weiter.

Soziale Verantwortung in Verbindung mit einem starken Engagement für den Schutz der Umwelt steht seit langem im Mittelpunkt der geschäftlichen Aktivitäten von Airbus. Der Vorstand der Airbus Corporate Foundation greift dabei seit der Gründung der Stiftung auf die Erfahrung und die besonderen Kenntnisse interner und externer Mitglieder zurück.

Die Airbus Corporate Foundation zielt darauf ab, gemeinnützige Aktivitäten weltweit innerhalb eines internationalen Netzwerks von Mitarbeitern und Partnern in drei Schwerpunkten zu unterstützen: humanitäre und gemeinnützige Hilfe, Jugendarbeit und Umweltschutz.

Humanitäre Hilfen

Der erste Aufgabenschwerpunkt der Airbus Corporate Foundation unterteilt sich in humanitäre Hilfe, beispielsweise nach Naturkatastrophen, sowie Nachbarschaftshilfe in den Ländern bzw. an den Standorten, wo Airbus seiner Geschäftstätigkeit nachgeht. Airbus hat ein globales Netzwerk von Fluggesellschaften und Hilfsorganisationen zur Unterstützung internationaler Hilfsmaßnahmen aufgebaut.

Unter anderem werden Überführungsflüge neuer Flugzeuge von Kunden-Airlines für den Transport von Lebensmitteln und Hilfsgütern in Gebiete genutzt, wo diese dringend benötigt werden. Die Airbus Corporate Foundation hat seit ihrer Gründung bereits 30 Hilfsflüge an Orte auf der ganzen Welt durchgeführt.

Unterstützung für Jugendliche

Im Bereich der Jugendarbeit hat die Airbus Corporate Foundation mit erfolgreichen Projekten in den vier Heimatländern von Airbus in den letzten vier bis fünf Jahren mehr als 30.000 junge Menschen erreicht. Im Rahmen des Programms „Flying Challenge“ werden Schüler aus benachteiligten Stadtteilen unterstützt, damit sie ihre Ausbildung an weiterführenden Schulen abschließen können. Nach seiner erfolgreichen Einführung in Toulouse und in den USA soll das Programm 2013 auf Großbritannien, Spanien und Deutschland ausgedehnt werden.

Umweltschutz

Die Airbus Corporate Foundation konzentriert sich auf Maßnahmen zum Schutz der Natur und zur Steigerung des Umweltbewusstseins. Der Fokus liegt speziell auf Projekten zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Im Jahr 2010 initiierte die Stiftung ein Biodiversitätsprogramm, das es ausgewählten Airbus-Mitarbeitern ermöglichte, in einem Dorf in Indien einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität der Dorfgemeinschaft und zum Umweltschutz zu leisten.

Nach ihrer Rückkehr konnten die Airbus-Freiwilligen ihre Erfahrungen nicht nur mit ihren Vorgesetzten und Kollegen teilen, sondern auch mit Jugendlichen im Umfeld des Unternehmens. 2011 startete die Stiftung zudem verschiedene lokale Projekte, die bei Jugendlichen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien das Bewusstsein für die Bedeutung der biologischen Vielfalt verstärken sollten.

Flughafen München mit Nachhaltigkeitskodex

Die Flughafen München GmbH (FMG) ist als erster deutscher Airport-Betreiber dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) beigetreten. Der Kodex wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufen, der seit dem Jahr 2001 die Bundesregierung berät.

Dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex gehören 15 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Institutionen im Bereich des Naturschutzes an. Der Kodex hat zum Ziel, mit Hilfe einer Datenbank den Nachhaltigkeitsleistungen deutscher Unternehmen Transparenz und Vergleichbarkeit zu vermitteln.

Bisher haben sich insgesamt 36 börsennotierte und mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen dem Kodex verpflichtet und sich damit dazu bekannt, innerhalb ihrer unternehmerischen Verantwortung Nachhaltigkeitsziele zu berücksichtigen. Die FMG befindet sich damit in Gesellschaft namhafter großer deutscher Unternehmen wie der Allianz, BMW, BASF, Puma, Siemens oder auch VW.

Leitbild von der Global Reporting Initiative

Der Nachhaltigkeitskodex basiert im Wesentlichen auf den Kriterien der Global Reporting Initiative (GRI), die die Leitlinien zur Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen in Unternehmen vorgibt. Der Flughafen München hat mit seinen Nachhaltigkeitsberichten in den vergangenen Jahren mehrfach die höchste Wertungskategorie „Level A+“, die vom GRI vergeben wird, erreicht.

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh zählt den Münchner Airport beim Thema Nachhaltigkeit zu einem der Vorreiter in der Luftfahrtbranche: „Dieser Beitritt ist eine logische Konsequenz unserer strategischen Ausrichtung als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen. Dass sich jetzt auch ein Flughafen zu diesem Kodex bekennt, hat eine Signalwirkung für die gesamte Branche.“

Boeing-Pilot meldet Luftnotlage in Heraklion

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Am 21. September 2012 befand sich die B737-800 mit 177 Passagieren und 6 Besatzungsmitglieder auf dem Flug von München nach Heraklion auf Kreta. Der Flug verlief ereignislos, in Heraklion war die Landebahn 09 in Betrieb. Die Besatzung erhielt vom Lotsen die Anweisung einen sogenannten „VOR A Letdown“ Anflug auf die Landebahn 09 durchzuführen.

Im Betriebshandbuch Teil C (OM/C) des Luftfahrtunternehmens war folgende Erklärung zu diesem Anflug beschrieben:

„A letdown approach is an instrument procedure guiding the pilot into a position to land by visual means at airports where no straight-in instrument approach procedure to a specific runway is published. A letdown or cloud break procedure ends at the MAPt and usually has to be continued with a circling to the runway of intended landing. The published minimum assures obstacle clearance within the PANS OPS circling area. If the circling is limited to the TERPS circling area, this is marked accordingly in the minima section. The subtype “Letdown” is normally not used by ATC for approach clearance.“

Nach Angaben der Besatzung hatte in ca. 2.000 ft Bodensicht bestanden, die Landebahn war jedoch nicht eindeutig zu identifizieren, deshalb wurde ein Durchstartverfahren eingeleitet. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens erfolgte durch die Flugsicherung eine Radarführung zu dem Initial Approach Fix (IAF) ADORI für einen weiteren Anflug.

Die Besatzung beurteilte nach dem Durchstarten die Situation und kam aufgrund der Verkehrssituation und der aktuell an Bord befindlichen Kraftstoffmenge von 2.200 kg zu dem Entschluss, zum Ausweichflughafen Chania zu fliegen. Diesen Entschluss teilten sie dem Lotsen mit. Dieser verstand zunächst das Anliegen nicht und wollte die Besatzung zu einem erneuten Anflug auf die Landebahn 09 in Heraklion freigeben.

Laut Aussage des verantwortlichen Piloten wollte er aufgrund der unklaren Freigabensituation keine weitere Zeit verlieren und setzte eine Dringlichkeitsmeldung (PAN, PAN, PAN) ab und erbat einen Direktanflug auf die Landebahn 29 in Chania. Dies lehnte der Lotse aufgrund eines dort anfliegenden Flugzeuges ab und wies die Besatzung stattdessen an, zum VOR SUD zu fliegen. Da aufgrund dieser Freigabe abzusehen war, dass der vorgeschriebene, minimale Restkraftstoff unterschritten werden würde, erklärte die Besatzung Luftnotlage (MAYDAY, MAYDAY, MAYDAY).

Der Lotse ließ daraufhin das vorausfliegende Flugzeug durchstarten und erteilte die Freigabe zum Direktanflug der Landebahn 29 in Chania.

Das Flugzeug landete ohne weitere Probleme mit einem Restkraftstoff von ca. 1.200 kg (rechtlich relevanter Wert für die Restkraftstoffmenge). Während des Rollens am Boden wurden noch etwa 100 kg verbraucht sodass am Abstellplatz noch ein Restkraftstoff von ca.1.100 kg angezeigt wurde. Die gemäß OM/A 8.1.7 vor dem Flug berechnete minimale Restkraftstoffmenge betrug 1.187 kg.

Angaben zum Luftfahrzeug

  • Hersteller: Boeing
  • Muster: B737-800
  • Werknummer: 37749
  • Baujahr: 2010
  • Triebwerke: CFM International, CFM56-7B

Das Flugzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einem deutschen Luftfahrtunternehmen betrieben.

Die B737-800 ist mit einem Integrated Approach Navigation System (IAN) und einem Fail Operational Autopilot System ausgerüstet.

Das technische Logbuch enthielt keine für das Ereignis relevanten Eintragungen.

Meteorologische Informationen

Laut der Routinewettermeldung (METAR) von 16:20 UTC herrschten in Heraklion folgende Wetterbedingungen:

  • Wind: 050°/ 10 kt
  • Bewölkung: 3-4 Achtel in 2.000 ft AGL
  • Sicht: mehr als 10 km
  • Temperatur: 24 °C
  • Taupunkt: 20 °C
  • Luftdruck (QNH): 1014 hPa

In Chania herrschten laut der dortigen METAR von 16:20 UTC folgende Wetterbedingungen:

  • Wind: 280°/ 10 kt
  • Bewölkung: 1-2 Achtel in 2.000 ft AGL
  • Sicht: mehr als 10 km
  • Temperatur: 27 °C
  • Taupunkt: 16 °C
  • Luftdruck (QNH): 1014 hPa

Zusätzliche Informationen

Die BFU erhielt am 24. September 2012 von dem betreffenden Luftfahrtunternehmen die schriftliche Anzeige nach § 5 Luftverkehrsordnung (LuftVO). Aus dieser Anzeige ging hervor, dass die Besatzung Luftnotlage erklärte, um einen Direktanflug auf die Landebahn 29 in Chania zu erreichen. Dies war nach Aussage des verantwortlichen Piloten notwendig, um nicht die gesetzlich vorgeschriebene Restkraftstoffmenge zu unterschreiten.

Aus dieser Anzeige ging nicht hervor, wie groß die Restkraftstoffmenge beim Aufsetzen des Flugzeuges war. Auf Nachfrage der BFU beim Luftfahrtunternehmen wurde der Wert von 1.100 kg genannt, was einer Unterschreitung der berechneten Restkraftstoffmenge von 87 kg entsprochen hätte.

Aufgrund der begrenzten Anzahl von Zeilen im BFU-Meldeformular war bei der elektronischen Übermittlung der letzte Absatz des schriftlichen Pilotreports abgetrennt und nicht mit an die BFU übermittelt worden.

In diesem Abschnitt des Pilotreports war der Restkraftstoff bei der Landung mit 1.200 kg angegeben:

„Fuel after landing: 1.200 kg, Fuel on Block 1.100 kg“

Laut Verordnung (EU) Nr. 996/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Untersuchung und Verhütung von Unfällen und Störungen in der Zivilluftfahrt, ist ein Kraftstoffmangel, der die Erklärung einer Notlage durch den Luftfahrzeugführer erfordert, als Beispiel für eine Schwere Störung aufgeführt. Die griechische Flugunfalluntersuchungsbehörde hat die BFU gebeten, die Untersuchung zu übernehmen.

Auf dieser Grundlage hat die BFU dieses Ereignis als Schwere Störung eingestuft.

  • Art des Ereignisses: Schwere Störung
  • Datum: 21. September 2012
  • Ort: Heraklion auf Kreta
  • Luftfahrzeug(e): Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Boeing / B737-800
  • Personenschaden: ohne Verletzte
  • Sachschaden: Keiner
  • Drittschaden: Keiner
  • Informationsquelle: Untersuchung durch Mitarbeiter der BFU
  • Aktenzeichen: BFU 6X010-12
  • Veröffentlicht: Dezember 2012
  • Zwischenbericht BFU 6X010-12

Quelle: BFU

easyJet fliegt ab April 2013 täglich von Hamburg nach Rom

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easyJet erweitert seinen Flugplan am Hamburg Airport um das Ziel Rom Fiumicino. La Dolce Vita im Sommer und im Winter Die Roma Aeterna, wie sie bereits seit der Kaiserzeit genannt wird, ist eine der schönsten Städte der Welt. Sie fasziniert ihre Besucher mit beeindruckender Architektur und archäologischen Stätten. Am 08. April 2013 hebt easyJet erstmals von der Hansestadt Richtung Rom ab.

„Mit der neuen Strecke erweitern wir unser Angebot in Hamburg um eine weitere attraktive Destination“, sagt Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutsch-land. „Unser Ziel ist es, unser Netzwerk in Deutschland weiter auszubauen.“ Mit der neuen Strecke baut die Fluggesellschaft ihr Angebot ab Hamburg auf insgesamt sechs Direktverbindungen aus. Deutschlandweit bietet easyJet 56 Strecken an.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement von easyJet in Hamburg. Die Verbindung nach Rom ist neben Edinburgh bereits die zweite Strecke, die easyJet für den nächsten Sommer ab Hamburg neu im Programm hat. Insgesamt sind es nun sechs Verbindungen. Das erweitert unser Angebot innerhalb Europas und freut die Passagiere“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Die neue Verbindung kann ab sofort gebucht werden. Urlauber können dann bis zu sieben mal pro Woche in die italienische Hauptstadt reisen – und das schon ab 45,49 Euro*. Das weltberühmte Kolosseum, der Petersdom und der in der Stadt gelegene Vatikan sind nur einige der Highlights. Auch die römische Küche lockt mit ihrem kulinarischen Angebot an Köstlichkeiten, die es neben Pizza und Pasta zu entdecken gibt.

Die neue Strecke Hamburg – Rom Fiumicino gitb es ab 45,49 Euro. Linienbeginn ist 08. April 2013; Abflugzeit ist 16:40 Uhr (einmal täglich).

*One-way-Preis pro Person basierend auf 2 Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen, inklusive 11 Euro Bearbeitungsgebühr und Flughafensteuer, zuzüglich Kreditkartengebühr und variabler Kosten für Aufgabegepäck. Preis gültig ab dem 13. Dezember 2012 und verfügbar für Reisen zwischen dem 08. April 2013 und 05. Juli 2013. easyJet fliegt ab Hamburg. Wir fliegen nach Rom Fiumicino.

Aufbewahrungs-Service für Wintermäntel am Flughafen Frankfurt

Während der Weihnachtsferien können Passagiere schwere Wintermäntel und Jacken bei der Gepäckaufbewahrung am Flughafen Frankfurt für die Dauer ihrer Reise aufgeben. Den günstigen Preis für die Aufbewahrung bekommen auch die Passagiere, die länger in der Ferne bleiben. Entscheidend ist nur das Abflugdatum in der Weihnachtszeit.

Der Wintermantel-Service richtet sich vor allem an Passagiere, die von Frankfurt aus in die Sonne fliegen und ihre dicken Jacken oder Mäntel am Zielort nicht benötigen. Der Sonderpreis von 50 Cent pro Tag für Jacken und Mäntel gilt für alle Abflüge zwischen dem 20. Dezember 2012 und dem 13. Januar 2013.

Am Flughafen Frankfurt gibt es drei Schalter für Gepäckaufbewahrung:

• Terminal 1, Bereich B, Ebene 1 (Ankunft), täglich 24 Stunden geöffnet, Telefon (069) 690-70786

• Terminal 1, Bereich B – C, Ebene 2 (Abflug), täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet, Telefon (069) 690-73277

• Terminal 2, Bereich D, Ebene 2 (Ankunft), täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet, Telefon (069) 690-72860

Die Gepäckaufbewahrung am Flughafen verwahrt die Kleidungsstücke sicher und fachgerecht bis zur Rückkehr aus dem Urlaub. Der Wintermantel-Service ist Teil des Serviceprogramms „Great to have you here!“, das der Flughafen Frankfurt ins Leben gerufen hat, um den Abflug und das Umsteigen an Deutschlands größtem Airport noch komfortabler zu machen.

Reiseverkehr an deutschen Flughäfen: 1,5% mehr Fluggäste

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Die Zahl der Fluggäste im Sommerflugplan von April bis Oktober 2012 war mit knapp 66,0 Millionen um 1,5% höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies auf eine Zunahme der Zahl der Passagiere mit Auslandszielen zurückzuführen: Sie stieg um 3,0% auf 51,9 Millionen. Rückläufig war dagegen die Zahl der Fluggäste auf Inlandsstrecken. Sie sank um 3,6% auf 14,0 Millionen Passagiere.
 

Der Flugverkehr mit dem Ausland entwickelte sich unterschiedlich: Das höchste Minus bei den Fluggastzahlen seit 1990 verzeichneten die Griechischen Inseln mit –14,2%. Hingegen gab es bei Ägypten mit +21,3% und Tunesien mit +44,7% überdurchschnittlich hohe Zuwächse. Allerdings waren beide Staaten im Vorjahr – bedingt durch politische Instabilität – von einem hohen Rückgang der Passagierzahlen betroffen, so dass sie nun wieder in etwa das Niveau vom Sommer 2010 erreichten.

Die Fluggastzahlen in Richtung Mittelmeerinseln – die aufkommensstärkste Region mit reinem Flugtourismus – stagnierten bei 5,7 Millionen (+0,2%). Palma de Mallorca – der größte auf den Balearen liegende Auslandsflughafen für Passagiere aus Deutschland – konnte allerdings mit 3,4 Millionen Fluggästen ein Plus von 3,8% erzielen.

Bei den Kanarischen Inseln gingen die Fluggastzahlen gegenüber dem Vorjahres­zeitraum um 1,7% auf unter 1,4 Millionen Fluggäste zurück. Die Karibik, nach den Kanaren die bedeutendste Region für ausschließlichen Flugtourismus aus Deutschland außerhalb des Mittelmeers, erzielte dagegen mit +7,9% einen überdurchschnittlichen Zuwachs bei der Zahl der Fluggäste (0,2 Millionen Passagiere).

Reiseverkehr von deutschen Flughäfen
(Einsteigende Passagiere auf Hauptverkehrsflughäfen)

Zielgebiet April bis Oktober Veränderung in %
2012 2011
1.000 Passagiere
Einsteigende Passagiere insgesamt 65.956 64.980 1,5
mit Flugziel in/im:
Deutschland 14.028 14.551 –3,6
Ausland 51.928 50.429 3,0
Europa 40.858 39.855 2,5
Spanien 7.954 7.907 0,6
Balearen 3.717 3.623 2,6
Kanaren 1.385 1.409 –1,7
Italien 3.838 3.831 0,2
Vereinigtes Königreich 3.751 3.668 2,3
Frankreich 2.360 2.249 5,0
Österreich 2.007 1.973 1,7
Griechenland 1.713 1.934 –11,4
Griechische Inseln 964 1.124 –14,2
Niederlande 1.065 1.053 1,2
Portugal 991 919 7,8
Polen 977 882 10,8
Türkei 5.160 4.835 6,7
Antalya 2.553 2.436 4,8
Schweiz 1.849 1.851 –0,1
Interkontinentalverkehr 11.070 10.573 4,7
Amerika 4.701 4.624 1,7
USA 3.351 3.290 1,8
Kanada 636 660 –3,7
Brasilien 247 236 5,0
Dominikanische Republik 96 106 –9,2
Asien 4.486 4.295 4,5
Vereinigte Arabische Emirate 842 644 30,7
China 782 813 –3,8
Japan 405 347 16,7
Israel 342 327 4,5
Indien 342 390 –12,5
Singapur 269 245 9,7
Thailand 226 272 –17,1
Afrika 1.856 1.630 13,9
Ägypten 724 597 21,3
Tunesien 390 269 44,7
Südafrika 199 205 –3,1
Marokko 187 206 –9,3
Australien/Ozeanien 26 24 9,1

 

Flughafen Hamburg testet Solaris-Elektrobus

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Auf seiner Erprobungstournee durch Deutschland machte der Solaris Urbino electric auch in Hamburg Station. Auf dem Flughafen der Hansestadt zeigte der Solaris-Elektrobus, dass Elektromobilität auch für die Bodenabfertigung in der Luftfahrt eine Option sein kann. Die Erfahrungen des Tests bei der Hamburg-Airport-Tochtergesellschaft Special Transport and Ramp Services GmbH & Co. KG (STARS) wird Solaris nutzen, um die angebotenen Elektrobusse künftig noch exakter auf die Belange des Flughafenbetriebs abzustimmen.

Für den Hamburger Flughafen ist Umweltschutz von großem Stellenwert und in der Unternehmensphilosophie fest verankert. So beschafft der Flughafen bevorzugt Erdgas- und Flüssiggasfahrzeuge für die Bodenverkehrsdienste – auch sechs Solaris Urbino 12 CNG sind in der Flotte und dienen der Passagierbeförderung auf dem Vorfeld sowie zu den Parkhäusern. Mit dem Einsatz des Solaris Urbino electric prüft STARS, ob sich auch Elektrobusse für die spezifischen Anforderungen am Hamburg Airport eignen.

„Ein gewissenhafter Umgang mit Energie ist uns sehr wichtig. Vor allem treiben wir die Erprobung alternativer Energien voran, denn die Experten sind sich einig: Ein Mobilitätskonzept aus Wasserstoff-, Elektro- und Erdgasfahrzeugen bündelt die nachhaltigen Antriebsarten und schont die Umwelt“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Erprobung neuer Einsatzfelder

Jens Ludwigkeit, Geschäftsführer der Solaris Deutschland GmbH, stellte den Bus vor Ort vor und begleitet die Erprobung: „Der Flughafen Hamburg testet mit dem Solaris Urbino electric neueste Technik für zukunftsweisende Elektromobilität. Wir freuen uns, dass die von Hamburg Airport und STARS gewonnenen Erfahrungen in die Weiterentwicklung unserer klimafreundlichen Busse einfließen können.“

Der Solaris Urbino electric wurde 2011 erstmals präsentiert. Die Antriebstechnik stammt vom deutschen Spezialisten Vossloh Kiepe. Die in Hamburg getestete 8,9 Meter lange Midibus-Variante hat einen 120 kW starken Elektromotor und Batterien mit einer Speicherkapazität von 121 kWh. Eine neuartige Klimaanlage mit integrierter CO2-Wärmepumpe sorgt für angenehme Luft an Bord bei geringem Stromverbrauch. Solaris bietet den Solaris Urbino electric auch als 12 Meter langen Standardbus an, eine Gelenkbusausführung ist in Vorbereitung.

Solaris ist ein führender europäischer Anbieter innovativer Nahverkehrsfahrzeuge für Straße und Schiene. Seit Produktionsbeginn 1996 hat das von Krzysztof und Solange Olszewski gegründete Familienunternehmen annäherend 10.000 Busse an Kunden in 26 Ländern ausgeliefert. Solaris spezialisiert sich auf moderne Stadt- und Überlandlinienbusse und bietet das weltweit größte Angebot diesel-elektrischer Hybridbusse. Am Einsatzort emissionfrei unterwegs sind Oberleitungsbusse und Elektrobusse.

airberlin gliedert Bonusprogramm aus

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airberlin hat das Vielfliegerprogramm topbonus in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. An der neuen topbonus Limited (Ltd.) hält Etihad Airways einen Mehrheitsanteil von 70 Prozent, 30 Prozent verbleiben bei airberlin. Die neue Gesellschaft hat ihren juristischen Sitz in Großbritannien und betreut Teilnehmer und Partner vom Sitz in Berlin aus. Der Gesamtwert der Transaktion beträgt 200 Millionen Euro. Diese wurden finanziert durch Eigenkapital in Höhe von 50 Millionen Euro und einen Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro, den HSBC International und Commerzbank zur Verfügung stellen.

Erlös verbessert das Jahresergebnis von airberlin

airberlin fließen im Rahmen der Transaktion Mittel in Höhe von 184 Millionen Euro zu, die noch in das Jahresergebnis 2012 einfließen. Hartmut Mehdorn, airberlin Chief Executive Officer, sagt: „Diese Transaktion ermöglicht es uns, unser Unternehmen finanziell zu restrukturieren. Der Erlös wird in das Jahresergebnis 2012 von airberlin einfließen und verdeutlicht den Wert, den wir bereits mit topbonus geschaffen haben und der bisher nicht sichtbar und quantifizierbar war. Unser Jahresergebnis sowie unsere Liquidität und Eigenkapitalausstattung werden sich dadurch deutlich verbessern. Ebenso versprechen wir uns von der neuen Partnerschaft, dass topbonus weiter beschleunigt wachsen wird und wir von diesem Wachstum durch unseren 30-prozentigen Anteil an der topbonus Ltd. profitieren werden.“

Ausbau der Partnerschaft zwischen airberlin und Etihad Airways

Von diesem Schritt profitieren vor allem Vielflieger. Derzeit verfügt topbonus über mehr als drei Millionen Teilnehmer und mehr als 120 Partner – Tendenz stark steigend. Allein in den vergangenen zwei Jahren erzielte topbonus bei den Teilnehmerzahlen ein jährliches Wachstum von ca. 14 Prozent. Etihad Guest, das Vielfliegerprogramm von Etihad Airways, hat über 1,8 Millionen Teilnehmer und derzeit 173 Partner. In der Zukunft ist eine Vertiefung der bereits bestehende Partnerschaft zwischen Etihad Guest und topbonus zur Steigerung der Attraktivität der Programme geplant.

Hartmut Mehdorn erklärt: „Mit der Ausgliederung unseres Vielfliegerprogramms legen wir den Grundstein dafür, das volle Potenzial dieses Geschäftsfeldes auszuschöpfen und heben topbonus damit auf ein neues Level. Diese Chancen werden wir gemeinsam mit unserem strategischen Partner Etihad Airways zum beiderseitigen Nutzen ausschöpfen. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Gäste und topbonus Teilnehmer, denen wir zahlreiche, neue und attraktive Vorteile bieten werden. Und es ist sehr gut für airberlin und Etihad Airways selbst. Wir sind entschlossen, auch in Zukunft weitere Synergien zu nutzen und unsere Zusammenarbeit zu vertiefen.“

James Hogan, President und Chief Executive Officer von Etihad Airways, erläutert: “Diese neue Investition schafft für uns eine hervorragende Wachstumsmöglichkeit, mit der wir vom Markt der Loyalty-Programme profitieren, und bietet den Gästen gleichzeitig eine Vielzahl an Vorteilen dank mehrerer Partnerfluggesellschaften. Der Erwerb eines Anteils an dem neuen topbonus Unternehmen ist Teil unserer strategischen Entwicklung hin zu einem 'House of Brands'-Unternehmen im Bereich des Loyalty-Programm-Managements mit globaler Reichweite.

Der Loyalty-Programm-Sektor wächst schneller und bietet höhere Gewinnmargen als die Luftfahrtindustrie. Durch diesen neuen Ansatz können unsere beiden Unternehmen zusammen in größerem Maße profitieren und die Möglichkeiten nutzen, dauerhafte Gewinne aus unseren Loyalty-Programmen zu erwirtschaften. Das neue Unternehmen stellt auch eine attraktive Möglichkeit für andere Fluggesellschaften dar, die zusätzliche Einnahmen aus dem schnell wachsenden Loyalty-Programm-Sektor erzielen möchten.“

Erster Schritt zu einem globalen Loyalty-Programm

Bereits im Januar 2012 hatten Etihad Airways und airberlin ihre Vielfliegerprogramme miteinander verbunden. Seitdem ist es Gästen möglich, topbonus Meilen jeweils bei beiden Fluggesellschaften zu sammeln. Die neue Kooperation wird weitere Vorteile für die Teilnehmer beider Programme bieten. So ist geplant, topbonus Meilen auch in Barmittel umzuwandeln, die an mehr als 30 Millionen Annahmestellen weltweit eingesetzt werden können. In Zukunft werden topbonus Teilnehmer vielfältige neue Möglichkeiten haben, ihre Meilen einzulösen.

Fluglotsenfehler in Frankfurt: Beinahe-Kollision

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Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde einen Tag nach dem Ereignis von der Flugsicherungsorganisation darüber informiert, dass es am 13.12.2011 um 14:26 Uhr1 beim Abflug eines am Flughafen Frankfurt/Main auf der Piste 25C gestarteten Airbus A320-214 (A320) zu einer Annäherung an einen Airbus A380-800 (A380) gekommen war, der die Landung auf der Piste 25L abgebrochen und ein Fehlanflugmanöver durchgeführt hat. Die größte Annäherung der beiden Flugzeuge betrug laut Radardaten 0,97 nautische Meilen (NM) horizontal bzw. ca. 200 ft vertikal. Die Staffelungsmindestwerte betrugen 7 NM horizontal bzw. 1.000 ft vertikal. Die BFU klassifizierte das Ereignis als Schwere Störung und leitete eine Untersuchung ein.

Flughafen Hannover: Studie für Tiefengeothermie-Projekt

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Das Niedersächsische Umweltministerium unterstützt eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung von Tiefengeothermie am Flughafen Hannover mit 250.000 Euro. Energieminister Stefan Birkner hat der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH (FHG) den Zuwendungsbescheid übergeben. 4.800 Meter unter dem Flughafen Hannover werden Temperaturen von 180 Grad Celsius erreicht. Dies ist eines der Ergebnisse einer Vorstudie, die Anfang 2011 fertig gestellt wurde.

„Wir wollen Chancen und Möglichkeiten der Nutzung der Tiefengeothermie in Niedersachsen weiter ermitteln und ausbauen. Ich bin sehr gespannt, welche geothermischen Potenziale sich aus der Studie für den Flughafen Hannover ergeben. Im besten Fall kann mithilfe von Erdwärme der Wärme- und Kältebedarf und sogar ein Großteil des Strombedarfs des Flughafens gedeckt werden. Die Vorstudie hat gezeigt, dass die Temperaturen dort deutlich über den im norddeutschen Becken zu erwartenden Temperaturen liegen. Es lohnt sich also, hier weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Bislang wird in Norddeutschland die Tiefengeothermie noch nicht genutzt, sie könnte aber in Zukunft eine deutlich größere Rolle bei der Wärme- und Stromgewinnung spielen", so Birkner.

Als Tiefengeothermie bezeichnet man die Nutzung der Erdwärme in Tiefen zwischen 400 und 5.000 Metern. Schon im Energiekonzept des Landes Niedersachsen wurde zur Unterstützung von Pilot- und Demonstrationsvorhaben im Bereich der mitteltiefen und tiefen Geothermie vorgeschlagen, dass die Erstellung von Machbarkeitsstudien – bei positiver Projektbewertung durch eine Vorstudie – gefördert werden soll. Das Land hat diesen Vorschlag nun umgesetzt und fördert pro Projekt die Erstellung von Machbarkeitsstudien für Tiefengeothermie-Vorhaben mit maximal 250.000 Euro, bzw. höchstens 90 Prozent der als förderfähig anerkannten Projektausgaben. Insgesamt stehen eine Million Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Der heute ausgehändigte Zuwendungsbescheid für die Erstellung der Machbarkeitsstudie zu Nutzung der Tiefengeothermie am Flughafen Hannover-Langenhagen ist der erste im Rahmen dieser Förderung.

Niedersachsen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Wissenszentrum im Bereich der Geothermie entwickelt. So wurde u. a. im Frühjahr im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein Zentrum für Tiefengeothermie mit Sitz in Celle eingerichtet und bereits seit 2009 ist der Forschungsverbund Geothermie und Hochleistungsbohrtechnik (gebo) am Start, bei dem die Universitäten Clausthal, Braunschweig, Hannover und Göttingen sowie das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe beteiligt sind.

Condor bei Kundenzufriedenheit auf erstem Platz

Der Ferienflieger Condor wurde bei einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit als einzige Airline mit dem Siegel „sehr gut“ bewertet. Die Teilnehmer wurden zu den Themen Service, Flugangebot, Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie dem Preis-Leistungsverhältnis befragt.

Condor wurde dabei in den Kategorien Service und Flugangebot mit „gut“ und in den Bereichen Zuverlässigkeit & Sicherheit und Preis-Leistungsverhältnis mit „sehr gut“ bewertet. Damit steht Condor an der Spitze der Airlines. Ein weiteres Ergebnis der vom Deutschen Institut für Servicequalität (DISQ) durchgeführten Umfrage ist, dass Condor bei der Anfrage nach Ärgernissen jeglicher Art die geringste Anzahl verzeichnet.

Rainer Kröpke, Leiter Produktmanagement & Marketing: „Wir freuen uns über die positive Bewertung durch unsere Fluggäste. Das zeigt, dass wir mit unserem Konzept durchaus richtig liegen, in dem wir auf unsere Tradition, ein hohes Maß an Service sowie ein abwechslungsreiches Entertainmentprogramm setzen und den Kunden weiterhin mit den Premium Menüs und unserer Premium Economy und Comfort Class die Wahlmöglichkeit zu noch mehr Service anbieten. Beispielsweise wird das Preis-Leistungsverhältnis als ‚sehr gut‘ angesehen. “ Für die Umfrage wurden über ein Onlinepanel rund 1.200 Personen befragt. Diese beurteilten die Fluggesellschaften, mit denen sie im vergangenen Jahr geflogen sind.

airberlin widerspricht Meldung über Treibstoffmangel

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airberlin dementiert den Artikel im Magazin "Der Spiegel" mit dem Titel ”Boeing von Air Berlin ging über Kreta der Sprit aus“. Auch nach der sicheren Landung in Chania war noch ausreichend, das heißt mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Treibstoffreserve vorhanden.

Die Fluglinie teilte mit, dass die Betankung für den Flug AB2242 von München nach Heraklion mit anschließender Ausweichlandung in Chania entgegen der heutigen Vorabmeldung des Spiegel und des Bulletins der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) für den Monat September 2012 stets über dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum lag.

Nach dem Durchstarten in Heraklion, auf dem Weg zum Ausweichflughafen Chania, erklärte die Besatzung eine Luftnotlage um weitere Verzögerungen im Anflug auf Chania zu vermeiden. Es handelte sich hierbei ausschließlich um eine Vorsichtsmaßnahme. Das Safety Management von airberlin hat den Vorfall intern ausgewertet. Die Fakten untermauern klar, dass die Sicherheit der Passagiere zu jedem Zeitpunkt gewährleistet war und airberlin gemäß der Vorschriften gehandelt hat.

Sicherheit hat bei airberlin höchste Priorität und die Mengen für die Treibstoffbetankung sind in Deutschland und Europa gesetzlich verankert. airberlin steht bezüglich des Fluges AB2242 in engem Austausch mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und hat den Vorfall im September umgehend an die BFU gemeldet. Die Darstellung im BFU Bulletin für den Monat September 2012 deckt sich in großen Teilen nicht mit den Fakten.