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AERO 2013 kommt mit neuem Ausstellungsbereich

Die Vorbereitungen für die AERO (24. bis 27. April 2013) in Friedrichshafen laufen auf Hochtouren. Der Projektleiter Roland Bosch ist überzeugt, dass die Internationale Luftfahrtmesse in ihrer 21. Auflage gut belegt sein wird: "Wir verzeichnen einen sehr guten Zuspruch." Und mit "Avionics Avenue" wird es auch einen neuen Ausstellungsbereich geben.

In der "Engine Area" gibt es Antriebssysteme der verschiedensten Technologien zu sehen. Auch Maintenance und Motormanagement werden dort integriert. Auch Helikopter stehen hier im Mittelpunkt. Im Ausstellungs-Areal "Avionics Avenue" erfahren die Fachbesucher alles über Bordelektronik- und Cockpitausstattung.

Das ganze Spektrum der internationalen Luftfahrtbranche präsentiert sich am Bodensee: Mehr als 200 Fluggeräte, Segelflugzeuge, Ultraleicht- und Motorflugzeuge, Hubschrauber, Gyrocopter und Turboprops bis hin zum Business Jet bieten einen kompletten Überblick. Projektleiter Roland Bosch: "Wir haben das fachliche Angebot weiter verstärkt und bieten als Fachmesse eine umfassende Produkttiefe in allen Bereichen der Allgemeinen Luftfahrt."

Beim Branchenmeeting am Bodensee sind alle führenden Firmen vertreten, insgesamt werden mehr als 600 Aussteller aus 30 Ländern und rund 600 Journalisten aus aller Welt erwartet. Mehr als 30.000 Fachbesucher werden erwartet, über 60 Prozent der befragten Besucher haben einen Pilotenschein. Auf dem Messegelände werden verschiedene neue und schon bewährte Sonderbereiche zu sehen sein, die spezifische Fachinformationen bieten.

Engine Area

Zum zweiten Mal stehen auf der AERO 2013 Technologien und Antriebssysteme verschiedenster Bauart im Mittelpunkt der Engine Area. Kolbenmotoren, Elektroantriebe bis hin zu Jet-Turbinen für Business und Light Jets werden zu sehen sein. Ebenfalls im Fokus stehen die Schwerpunkte Maintenance und Motormanagement sowie alternative und nachhaltige Treibstoffentwicklungen.

Avionics Avenue

In Halle A6 dreht sich ein neuer Ausstellungsbereich um das Thema Avionik. Hier erfahren die Besucher alles über Flugkontroll-, Management- und Kommunikationssysteme, Navigationsgeräte, Wetter- sowie Luft- und Bodenradarsysteme verschiedenster Hersteller. Auch Garmin, globaler Marktführer im Bereich mobiler Navigationslösungen, zieht mit seiner Präsentation in die Halle A6 und kündigt bereits heute einige Neuheiten an. Im Avionik Testareal können neueste Geräte in einer Blackbox unter Nachtsichtbedingungen getestet werden.

AEROCareer

Die Jobbörse der Allgemeinen Luftfahrt informiert Schüler, Studenten und Berufstätige umfassend über Berufsbilder, Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Luftfahrt. Arbeitgeber und Hochschulen stellen sich und Karrieremöglichkeiten in der Branche vor und laden zum persönlichen Gespräch. Verschiedene kostenlose Workshops sowie eine große Stellenbörse unterstützen beim Berufseinstieg.

Observe by air

Der Forschungsflug spielt auch in der Allgemeinen Luftfahrt eine immer größere Rolle. Unterschiedliche Flugzeugtypen aus dem Bereich der Allgemeinen Luftfahrt, aber auch zivile UAVs, umgangssprachlich Drohne genannt, werden mit Sensor- und Messtechnik ausgerüstet und zur Umweltforschung sowie Erdbeobachtung eingesetzt. In der Sonderschau "Observe by air" werden zivile Anwendungsbereiche und verschiedene Forschungsprojekte für den bemannten und unbemannten Forschungsflug vorgestellt.

Weihnachtsbaum-Transport und Glühwein an Bord bei airberlin

Flying Home for Christmas – airberlin fliegt auch dieses Jahr wieder tausende Gäste für das Weihnachtsfest nach Hause. Allein am 24. Dezember 2012 starten insgesamt 238 Flüge von und nach Deutschland.

Ob Oslo, New York oder Nürnberg: airberlin bringt ihre Gäste an Weihnachten zu ihren Zielen in der ganzen Welt. Aber nicht nur für die Passagiere ist das etwas Besonderes.

„Flugbegleiterin ist mein Traumberuf. Dafür arbeite ich auch gerne an Tagen, an denen andere frei haben“, sagt Sabine Kraft, Flugbegleiterin bei airberlin. Die 28-Jährige fliegt an Weihnachten in einem Airbus A320 von Berlin nach Gran Canaria und wieder zurück. „Mittags bin ich auf den Kanaren und abends sitze ich mit meiner Familie unterm Weihnachtsbaum. Durch das Fliegen rückt die Welt näher zusammen, das fasziniert mich bis heute an meinem Beruf.“

Mit einem Airbus A320 fliegt auch airberlin Pilot Thomas Schuster Passagiere an Weihnachten nach Hause. „Ich übernachte vom 23. auf den 24. Dezember in Moskau und fliege am Heiligabend zurück nach Berlin. In der Weihnachtszeit herrscht an Bord immer eine fröhliche und besinnliche Stimmung. Es ist schön zu sehen, wie unsere Gäste voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest das Flugzeug verlassen“, sagt Thomas Schuster.

airberlin bietet ihren Gästen in der Weihnachtszeit auch an Bord wieder einen besonderen Service an. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft lädt ihre Gäste auf allen innerdeutschen Flügen ab 16 Uhr zu einem Glühwein ein. Die beliebten airberlin Schokoherzen gibt es beim Ausstieg in einer weihnachtlichen Sonderedition mit einer Schlaufe, so dass sie auch an den Weihnachtsbaum gehängt werden können.

Zudem bietet airberlin einen kostenlosen Weihnachtsbaumtransport auf allen Flügen im airberlin Streckennetz an. Der Baum darf nicht größer als zwei Meter sein und muss 48 Stunden vor Abflug im Service Center angemeldet werden. Weitere Informationen zu allen Weihnachtsspecials gibt es unter airberlin.com/weihnachten.

Air Astana wächst zum Direkt-Kunden von Airbus

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Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat die erste Maschine von insgesamt sechs im Mai 2008 bei Airbus bestellten Flugzeugen der A320-Familie übernommen. Die Auslieferung wurde in der kasachischen Hauptstadt Astana gefeiert. Das Flugzeug wird die Flotte von Air Astana ergänzen, zu der bereits 10 A320-Flugzeuge gehören, die im Inlands- und internationalen Streckennetz der Airline betrieben werden.

Das Flugzeug ist mit IAE V2500-Triebwerken ausgestattet und bietet den Passagieren der Fluggesellschaft eine Zweiklassenkabine mit 28 Sitzplätzen in der Business Class und 151 in der Economy Class. Air Astana nahm den Liniendienst mit seinem ersten Airbus-Flugzeug, einer A320, 2006 auf und betreibt heute eine A319, sieben A320s und zwei A321.

"Die Ankunft der ersten eigenen Airbus A321 bei Air Astana ist nicht nur ein wichtiges Ereignis für die Airline, sondern auch für die Regierung von Kasachstan. Wir haben 2002 mit minimalem Kapital den Betrieb aufgenommen. Heute freuen wir uns eine finanzielle Stärke erreicht zu haben, die es uns heute ermöglicht, eine neue Flotte von erheblichem Wert zu übernehmen. Für Air Astana hat eine wichtige neue Phase der Entwicklung begonnen", erklärte Peter Foster, President von Air Astana.

E-Nose: ISS bekommt Riecher für Pilze und Bakterien

Wenn am 19. Dezember die nächste Besatzung der Internationalen Raumstation ISS mit einer Sojus-Trägerrakete ins All startet, hat sie eine von Astrium entwickelte elektronische Spürnase mit im Gepäck. Mit der so genannten E-Nose soll ab 2013 die Belastung durch Bakterien und Pilze im russischen Segment der Raumstation gemessen werden.

Mit E-Nose werden mikrobiologische Belastungen, die von Bakterien- und Pilzkulturen ausgehen, in qualitativer und quantitativer Weise detektiert. Dies ist wichtig, da eine zu hohe Belastung mit Pilzen und Bakterien sowohl für Technik als auch für Besatzungsmitglieder eine nicht unerhebliche Gefahr bedeuten kann. Mit diesem speziell entwickelten Analysegerät können die Kosmonauten an allen erdenklichen Stellen im sogenannten Service Module der ISS Messungen vornehmen.

Targetbook als Sammelplatz für Mikroorganismen

Zusätzlich wird ein sogenanntes Targetbook mitgeführt, auf dem verschiedene Materialproben (Aluminium, Platinenmaterial, Kabelmarkierungsmaterial und Nomex (ein spezielles feuerfestes Textilmaterial, aus dem z.B. die Anzüge von Feuerwehrmännern oder Formel-1-Piloten gefertigt sind) aufgebracht sind. Auf diesen Materialien können sich biologische Kulturen ansiedeln, die dann in einem Rhythmus von zwei Monaten durch die Kosmonauten vermessen werden.

Nach Beendigung eines etwa sechs Monate dauernden Messzyklus wird das Targetbook zurück zur Erde geschickt, wo die Proben vom in Moskau ansässigen Institut für Biologische und Medizinische Probleme (IBMP), das als wissenschaftlicher Partner u.A. für die Gesundheit der Crew auf der ISS verantwortlich ist, in Zusammenarbeit mit EADS Innovation Works (zentrale Forschungsorganisation der EADS) ausgewertet werden.

E-Nose erfasst spezifische Gasmolekule

Das von Astrium gebaute Messsystem bezeichnet man deshalb als elektronische Nase, weil es unter Verwendung von zehn unterschiedlichen, Halbleiter-Sensoren spezifische Geruchsbilder aufnimmt. Dabei macht man sich besondere Eigenschaften der von den biologischen Kulturen emittierten Gasmoleküle zunutze. Sie werden durch den Stoffwechsel der biologischen Kulturen gebildet und sind spezifisch für ihre Art.

Aus der unterschiedlichen Anregung der einzelnen Sensoren kann man im “irdischen Labor” spezifische Geruchsbilder erstellen. Die auf der Raumstation gemessenen Daten werden dann mit dem jenen verglichen, die am Boden “trainiert” wurden, um Übereinstimmungen zu finden.

E-Nose ist ein Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit Astrium als Hauptauftragnehmer. Als Grundlage der Entwicklung dient dabei ein kommerzielles Messgerät der Schweriner Firma AirSense. Im Gegensatz zu der klassischen Methode der Probennahme mittels Wischproben mit anschließender “Prozessierung” im Brutschrank, welches in der ISS nur mit Expertenwissen und zeitaufwändig durchzuführen ist, ermöglicht die neue E-Nose über eine Datenverbindung zur Bodenstation, eine zeitnahe Analyse der Situation.

„Ein Einsatz eines solchen Messgeräts wie die E-Nose wird auf lange Sicht für die gesamte Raumstation, aber auch für mögliche Langzeitmissionen wie z.B. zum Mars, einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Crew an Bord der ISS leisten können“, ist Astrium-Projektleiter Thomas Hummel überzeugt. Auch irdische Einsatzgebiete seien denkbar; z. B. im kommerziellen Passagierluftverkehr oder auf U-Booten.

Umgerüstete DA42 Centaur als Drohne für die Schweiz

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Was als Spezialflugzeug für Aufklärungs- und Überwachungszwecke in die USA geschickt wurde, kam als besonderes Luftfahrzeug und erstes seiner Klasse wieder nach Europa zurück. Es wurde mit Systemen ausgestattet, die den Betrieb als Optionally-Piloted Aircraft (OPA) ermöglichen.

Die DA42 Centaur ist für die armasuisse bestimmt, der Beschaffungsorganisation des Schweizer Verteidigungsministeriums. Sie machte Station bei Diamond Aircraft in Wiener Neustadt, Österreich. Dieses Flugzeug kann sowohl mit als auch ohne Pilot geflogen werden.

Das heißt, die Maschine fliegt mit Pilot zu einem Krisengebiet und ist nach einer Umstellungsphase von weniger als zwei Stunden in der Lage, vollkommen unbemannt ihren Flug mit allen Aufgaben wahrzunehmen. Auch eine Hybrid-Konfiguration ist möglich, in der der Pilot nur zur Sicherheit anwesend ist.

Die Centaur ist das erste in Serie gefertigte Flugzeug dieser Art und wurde vor einer Woche an die armasuisse ausgeliefert. In den kommenden Monaten werden auf dem Stützpunkt der armasuisse in Emmen Sensoren angebracht und Tests durchgeführt. Der reguläre Betrieb der Centaur ist für März 2013 vorgesehen.

Austrian Airlines erweitert Limousinenservice ab Flughafen

Das Austrian Limousinen Service „redcab“, das bisher ausschließlich in Wien und Umgebung angeboten wurde, kann ab sofort in 30 Destinationen weltweit genutzt werden. Unter den neuen Zielen: Dubai, New York, Bangkok, Paris oder Moskau.

Die Erweiterung des Angebots wurde durch eine Kooperation mit dem Budapester Unternehmen Plus Group Ltd. ermöglicht. Ein redcab kann online bis zu zwei Tagen vor Reiseantritt gebucht werden. Preise für das redcab Service variieren je nach Flugziel. In Wien wird ein redcab ab 29,- Euro angeboten.

Alexandra Strobl, Leiterin des Produktmanagements dazu: „Bei Reisen in fremde Länder profitieren unsere Kunden ab sofort von einem verlässlichen und vertrauenswürdigen Limousinen Service, das sie ohne Umwege an ihr Reiseziel bringt“. Die Buchungen für redcabs können online unter unter www.red-cab.at gemacht werden.

Fraport spendet 70.000 Euro für gemeinnützige Projekte in der Region

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Die Fraport AG verzichtet bereits seit einigen Jahren auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner und spendet stattdessen einen fünfstelligen Betrag im Rahmen einer Weihnachtsspende. So werden auch in diesem Dezember wieder 70.000 Euro für gemeinnützige Initiativen zur Verfügung gestellt. Mit 10.000 Euro wird der Spendenaufruf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für die Projekte „Känguru“ in Wiesbaden, „Flüsterpost“ in Mainz sowie „Pro Interplast“ in Seligenstadt unterstützt.

Weiterhin erhält die Frankfurter Rundschau 10.000 Euro für ihren gemeinnützigen Verein „Not gemeinsam lindern, Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau e.V.“ und für die „Schlappekicker-Aktion“ ihrer Sportredaktion. Jeweils den gleichen Betrag spendet Fraport auch der Frankfurter Neuen Presse für ihre „Leberecht-Stiftung“ sowie der Bildzeitung für ihre Initiative „Ein Herz für Kinder“.

Mit jeweils 5.000 Euro wird die Arbeit der Clown Doktoren Frankfurt, des Hospiz Lebensbrücke Flörsheim, der Johanniter Unfallhilfe Frankfurt, des VITA Assistenzhunde e.V. Frankfurt, des Fördervereins für Tumor- und Leukämiekranke Kinder Mainz und des Kinder-Palliativ-Teams Südhessen in Frankfurt bedacht.

„Unsere Weihnachtsspende ist zu einer lieb gewordenen Tradition geworden“, freut sich Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte anlässlich der Scheckübergaben: „Es handelt sich dabei um Vereine und Initiativen, die wir seit vielen Jahren unterstützen und von deren wertvoller Arbeit wir überzeugt sind.“ Die Zuwendung am Jahresende ist für alle Empfänger eine willkommene Hilfe bei der Ausübung ihrer karitativen Arbeit. Sie repräsentiert jedoch nur einen kleinen Teil des Engagements des Flughafenbetreibers für wohltätige Zwecke in der Region. Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 560 Vereine, kommunale Projekte und soziale Initiativen ohne werbliche Gegenleistung unterstützt. Diese Spendenpraxis pflegt das Unternehmen bereits seit über 20 Jahren.

Weiterhin engagiert sich Fraport unter dem Motto "Aktiv für die Region" als Sponsor für verschiedene Projekte, Vereine und kulturelle Veranstaltungen in der Region. Diese Klein-Sponsorings finden in Form von Bandenwerbung, Anzeigeninsertionen oder dem Logoabdruck auf Printmedien – also mit dem Ziel einer werblichen Gegenleistung – statt und kommen knapp 500 Projekten zu Gute.

Informationen über die Beantragung von Spenden- und Sponsoring-Geldern sowie Antragsformulare sind im Menüpunkt „Engagement & Sponsoring“ auf der Fraport-Website zu finden. „Wir sind ein Bestandteil dieser Region und sehen uns in der gesellschaftliche Verantwortung, uns auch auf diese Weise am sozialen Leben im Rhein-Main-Gebiet zu beteiligen“, begründet Schulte das ausgeprägte regionale Engagement der Fraport AG.

Boeing 787 Dreamliner in München – Rundfahrt zur Premiere

Am kommenden Freitag, den 14. Dezember 2012, steht am Flughafen München eine Premiere auf dem Programm, wenn die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines an diesem Freitag auch hier erstmals den Dreamliner einsetzt. Der Dreamliner ist das derzeit modernste Passagierflugzeug der Welt und fliegt im Liniendienst von Warschau nach München. Die LOT ist der erste europäische Betreiber des Dreamliners, an insgesamt sechs Tagen wird der neue Jet zu Gast in der bayerischen Landeshauptstadt sein.

Die Stippvisiten des Dreamliners in München dürften viele Besucher anziehen. Daher hat der Besucherservice des Münchner Flughafens spezielle Flughafenrundfahrten ins Programm genommen. Für folgende „Dreamliner“-Touren sind noch Karten erhältlich: 14.12.2012 um 16:00 Uhr; 15.12.2012 um 18:00 Uhr; am 18.12. und 19.12.2012 um jeweils 17:30 Uhr sowie am 28.12.2012 um 18:00 Uhr.

Die Touren dauern jeweils rund 90 Minuten und bieten den Teilnehmern die Möglichkeit, das zweistrahlige Langstreckenflugzeug aus nächster Nähe vom Bus aus zu betrachten und zu fotografieren. Der Dreamliner ist das Nachfolgemodell der Boeing 767 des amerikanischen Flugzeugherstellers und ist das erste Großraumflugzeug, dessen Rumpf zu einem Großteil aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff besteht.

Ticketreservierungen, Preise sowie weitere Informationen zur Dreamliner-Tour erhalten sie telefonisch beim Besucherdienst unter der Telefonnummer 089-97541333. Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Parkplatz P52. Hier betragen die Parkkosten für bis zu sechs Stunden lediglich 1,50 Euro.

100 Airbus A320 für AirAsia

AirAsia ist die größte Low-Cost-Fluggesellschaft Asiens und hat bei Airbus weitere 100 Flugzeuge der A320-Familie bestellt. Der Auftrag umfasst 64 A320neo („new engine option“) sowie 36 A320ceo („current engine option“) für den Einsatz im Streckennetz der Airline.

Der Auftrag wurde während eines Besuchs des britischen Premierministers David Cameron im Airbus-Tragflächenwerk in Broughton, Großbritannien bekannt gegeben. Dort nahm Cameron an der Vertragsunterzeichnung mit Tan Sri Dr. Anthony Francis Fernandes, Group Chief Executive Officer von AirAsia, sowie Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, teil.

Mit diesem neuen Vertrag bestätigt AirAsia ihren Rang als weltweit größter Kunde der A320-Familie. Insgesamt hat die Fluggesellschaft nun 475 Single-Aisle-Flugzeuge bei Airbus bestellt, davon nicht weniger als 264 A320neo und 211 A320ceo. Mehr als 100 Flugzeuge wurden bereits an die Airline ausgeliefert. Sie fliegen ab den Heimatflughäfen von AirAsia in Bangkok, Kuala Lumpur, Jakarta, Manila und Tokio.

Tan Sri Dr. Anthony Francis Fernandes, Group Chief Executive Officer von AirAsia, sagte während der Unterzeichnung: „Wir haben drei Goldminen in Malaysa, Thailand und Indonesien sowie ein großes Wachstumspotential auf den Philippinen und in Japan. Diese zusätzlichen Flugzeuge sind Teil unserer Strategie für den Ausbau unseres heute schon ausgedehnten Streckennetzes. Mit neuen Strecken und mehr Flugfrequenzen wollen wir die marktbeherrschende Position von AirAsia insbesondere in Malaysia und Thailand behaupten.“

„AirAsia hat in den letzten Jahren eine der großen Erfolgsgeschichten im Airline-Geschäft geschrieben“, sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. „Das erneute Vertrauensvotum der Airline für die A320 ist eine klare Bestätigung für die Zuverlässigkeit, Effizienz und unschlagbare Wirtschaftlichkeit des weltweit modernsten Single-Aisle-Flugzeugprogramms.“

AirAsia betreibt eine reine A320-Flotte, und steuert rund 70 Flugziele in einem Streckennetz an das mehr als 20 Länder in ganz Asien umfasst. Das Konzernunternehmen AirAsia X betreibt darüber hinaus Airbus A330-300-Großraumjets auf längeren Strecken ab Kuala Lumpur nach Nordasien und Australien.

Täglicher Nonstop-Flug von Berlin nach Madrid

airberlin bietet ab 25. Februar 2013 täglich einen Nonsop-Flug von Berlin nach Madrid und baut ihr Netzwerk damit weiter aus. Mit dem Angebot stärkt airberlin ihre Präsenz in dem strategischen Markt Madrid und verbindet gleichzeitig auch die beiden Drehkreuze von airberlin und ihrem oneworld® Partner Iberia.

airberlin setzt auf dem Flug von Berlin nach Madrid eine Boeing 737-800 mit 186 Sitzplätzen ein. Der Flug verlässt Berlin täglich um 08:50 Uhr mit Ankunft in Madrid-Barajas um 12:00 Uhr. Der Rückflug startet um 13:15 Uhr in Madrid und landet um 16:15 Uhr in Berlin. In Madrid-Barajas startet und landet airberlin im Terminal 4, das auch von den anderen Airlines der oneworld Allianz genutzt wird.

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Strategy and Network Planning Officer airberlin, sagte: „Mit der neuen Verbindung zwischen Berlin und Madrid erhält airberlin direkten Zugriff auf einen der wichtigsten Märkte in Spanien und stärkt gleichzeitig ihr Berliner Drehkreuz. Durch die kurzen Transferzeiten in Berlin schaffen wir mit der neuen Strecke auch ein attraktives Angebot für Umsteigegäste, die ab Madrid via Berlin beispielsweise weiter nach Skandinavien oder Osteuropa oder umgekehrt ab diesen Ländern in die spanische Haupt-stadt fliegen wollen.“

Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer: „Wir begrüßen das Engagement von airberlin, die wichtige Strecke Berlin-Madrid weiterzuführen. Besonders für Passagiere aus Skandinavien, Polen und Osteuropa, aber auch aus Südamerika ist dies eine wichtige Verbindung, die wir über unsere Marketingaktivitäten bewerben werden.“

Der neue Nonstop-Flug fügt sich perfekt in die Berliner Drehkreuzstruktur ein und ermöglicht airberlin Fluggästen nahtlose Anschlussverbindungen via Berlin insbesondere von und nach Skandinavien und Osteuropa. Insgesamt stehen für die neue Strecke Anschlussflüge über Berlin zu derzeit 16 Zielen in Europa zur Verfügung, darunter die beiden schwedischen Metropolen Stockholm und Göteborg. Auch eine Verbindung der nordeuropäischen Hauptstädte Oslo und Kopenhagen sind ab 25. Februar über das Drehkreuz Berlin mit Madrid wird angeboten. Eine hervorragende Anbindung an Madrid mit kurzen Transferzeiten in Berlin ergibt sich durch den neuen Flug auch für Reisende aus der polnischen Hauptstadt Warschau sowie aus Krakau.

Die Flüge von und nach Madrid sind ab sofort online unter airberlin.com buchbar, rund um die Uhr im Service Center der Gesellschaft unter 030-34343434 (zum Ortstarif) sowie im Reisebüro.

Vierte EC135 geht an finnischen Luftrettungsdienst SHT

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Die schnelle Auslieferung von vier neuen EC135 an Skärgårdshavets Helikoptertjänst Ab (SHT) im vierten Quartal 2012 ermöglicht dem finnischen Luftrettungsbetreiber die zügige Modernisierung seiner Hubschrauberflotte.

Mit den neuen Maschinen, die bei SHT die Nachfolge von drei älteren EC135 antreten, verfügt der Betreiber insgesamt über fünf dieser zweimotorigen Hubschrauber, die landesweit stationiert werden.

SHT ist ein fest etablierter Betreiber von Eurocopter-Hubschraubern, der mit seiner EC135-Flotte bis dato 11.000 Flugstunden absolviert hat. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet und hat die ersten 15 Jahre bereits eine BO105 CB von Eurocopter eingesetzt.

Roman Seidel, Leiter des EC135-Programms bei Eurocopter, erklärte: „Unsere geballte EC135-Lieferung an SHT unterstreicht erneut Eurocopters besondere Fähigkeit, durch die termingerechte Bereitstellung von Hubschraubern den operativen Forderungen seiner Kunden gerecht zu werden. Die neuen EC135 werden SHT’s außerordentlich hohe Zuverlässigkeitsraten von 98 Prozent zudem weiter fortschreiben.“

Betriebsdaten der Maschinen werden gesammelt

Von den insgesamt fünf SHT-Maschinen wird je eine von Helsinki, Turku und Tampere aus zur Luftrettung (Helicopter Emergency Medical Services, HEMS) eingesetzt; in Mariehamn befindet sich ein kombinierter Stützpunkt für HEMS und Krankentransporte. Eine weitere EC135 kommt zu HEMS-Schulungszwecken sowie als Ersatzmaschine zum Einsatz.

Weltweit sind über 1.000 EC135 in Dienst, rund die Hälfte davon für Luftrettungseinsätze. Die EC135 wurde speziell für die Vielzahl unterschiedlicher Missionsanforderungen entwickelt. Sie besticht vor allem durch eine hohe Leistung sowie eine große Reichweite, Flexibilität und Zuverlässigkeit.

SHT ist Mitglied in Eurocopters „Reliability Data Group“, bei der Kunden regelmäßig technische und betriebliche Daten ihrer Hubschrauber bereitstellen. So wird der Hersteller bei der weiteren Verbesserung der Komponentenzuverlässigkeit und seinen Wartungs- und Serviceaktivitäten rund um den Globus unterstützt.

Austrian Airlines verbessert Auslastung zum Vorjahr

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Die Austrian Airlines Group konnte im Zeitraum Januar bis November 2012 die Passagierzahl gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 10,7 Millionen steigern. Der Passagierfaktor verbesserte sich um 3,7 Prozentpunkte, somit lag die Auslastung bei 77,6 Prozent. Die Kapazität (ASK) wurde um 3,8 Prozent zurückgenommen, gleichzeitig sind die Passagierkilometer (RPK) um 1,1 Prozent gestiegen.

In der isolierten Betrachtung des Monats November 2012 beförderte Austrian Airlines rund 863.000 Passagiere. Die Zahl der Passagiere stieg um 2,3 Prozent gegenüber November 2011 obwohl das Angebot (in ASK) um 8,2 Prozent reduziert wurde.

Der Kapazitäts-Rückgang ist auf den Verkauf von sechs Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737 bei gleichzeitiger Indienstnahme der ersten beiden neuen Airbus 320 zurückzuführen. Das heißt, Austrian Airlines hatte im November vier Flugzeuge weniger im Einsatz als im vorigen Jahr. Die Auslastung der Flüge verbesserte sich auf 75,3 Prozent und liegt um 5,3 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.

Europa

Im November 2012 sind 727.000 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind trotz der Reduktion des Angebots um 4,5 Prozent, um 3,7 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 6,3 Prozentpunkte auf 73,9 Prozent gestiegen.

Im Zeitraum Januar bis November 2012 sind in Europa mehr als 8,5 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent. Die Auslastung ist um 3,5 Prozentpunkte auf 75,2 Prozent gestiegen.

Interkontinental-Geschäft

Im November 2012 war das Angebot der Interkontinental-Flüge auf Grund der technischen Standzeiten für die Umrüstung der Langstrecken-Flugzeuge um 11,9 Prozent geringer als im Vorjahr. Die Zahl der Passagiere ist nur um 6,6 Prozent auf über 120.000 gesunken. Die Auslastung lag daher mit 76,3 Prozent um 4,5 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Im Zeitraum Januar bis November 2012 hat Austrian Airlines über 1,5 Millionen Passagiere auf Interkontinental-Flügen befördert. Das sind um 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 4,2 Prozentpunkte auf 79,6 Prozent gestiegen.

Chartergeschäft

Im November 2012 lag die Zahl der Passagiere mit 15.300 wieder um 13,2 Prozent über dem Vorjahr. Die Auslastung ist um 5,1 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent gestiegen.

Im Zeitraum Januar bis November 2012 hat Austrian Airlines im Chartergeschäft über 596.000 Passagiere befördert. Das waren um 6,1 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung stieg um 2,4 Prozentpunkte auf 79,2 Prozent.

Eurofighter erhält Missionsplanungssystem von Cassidian

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Cassidian liefert das computerbasierte Missionsplanungssystem der Eurofighter-Kampfflugzeuge der deutschen Luftwaffe. Die deutsche Beschaffungsbehörde (BAAINBw) erteilte dem Unternehmen einen Auftrag über rund 15 Millionen Euro zur Lieferung des Missionsplanungssystems für die Eurofighter-Standorte Laage, Nörvenich, Wittmund und Neuburg.

"Das Missionsplanungssystem garantiert den echtzeitnahen und sicheren Abgleich von allen missionsrelevanten Daten vor und nach einem Einsatz", erklärt Dr. Rolf Wirtz, Leiter des Bereichs Mission Avionics bei Cassidian. "Damit wird die Sicherheit der Piloten und die Effizienz des Einsatzbetriebes deutlich erhöht. Die nationale Beauftragung gibt der deutschen Luftwaffe darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse in enger Kooperation mit Cassidian in die Entwicklung einzubringen".

Kontinuierlicher Datenabgleich auf digitalen Karten

Das Missionsplanungssystem wird benötigt, um sichere Flugwege und Einsätze zu planen, auf digitalen Karten darzustellen und die Echtzeitverbindung mit der militärischen Führung aufrechtzuerhalten. Dabei werden zivile Luftbewegungen, Wetterdaten oder eventuelle Bedrohungen im Flugweg einkalkuliert. Ereignisse während des Einsatzes werden aufgezeichnet und danach ausgewertet.

Cassidian liefert bereits ein Missionsplanungssystem für alle Helikopter der Heeresflieger. Damit ist die Bundesehr nun ihrem Ziel näher gerückt, alle fliegenden Plattformen mit dem prinzipiell gleichen Planungssystem auszustatten und damit Betriebskosten zu sparen.

Antonov 124 bringt Kampfhubschrauber nach Afghanistan

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Die PortGround GmbH als Bodenabfertigungs- und Frachtdienstleister verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Schwergutverladung. Nun haben Mitarbeiter der PortGround eine Antonov 124, das größte in Serie gefertigte Frachtflugzeug der Welt, mit einer besonderen Ladung vom Leipzig/Halle Airport startklar nach Afghanistan gemacht.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen speziell im Bereich Out-Size-Cargo über einen langjährigen Erfahrungsschatz, den unsere Kunden zu schätzen wissen. So sind durch PortGround bereits eine Vielzahl von PKWs, diverse Rad- und Kettenfahrzeuge, Industriegüter- und Anlagen sowie Helikopter bis hin zu kompletten U-Bahn-Zügen in verschiedene Flugzeugmuster verladen worden. Nicht zuletzt dank dieser Expertise bietet PortGround maßgeschneiderte Abfertigungsdienstleistungen für alle Arten von Luftfracht“, betont Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin der PortGround. Mit dem jüngsten Großtransport wurden zwei Helikopter der Bundeswehr vom Typ Tiger mit einem Gesamtgewicht von rund elf Tonnen befördert.

24/7 Frachtflüge für Fracht-Spezialleistungen

Der Leipzig/Halle Airport ist Deutschlands zweitgrößtes Luftfrachtdrehkreuz, an dem bis Ende November rund 792.000 Tonnen umgeschlagen wurden. Seit März 2006 sind zwei Antonov 124 100 im Rahmen des SALIS-Projektes (Strategic Airlift Interim Solution) permanent in Leipzig/Halle stationiert. Die Antonov 124 führen die Schwerlast- Lufttransporte für 15 europäische Staaten und Kanada durch. Im Januar 2007 eröffnete zudem die Ruslan Salis GmbH, eine Kooperation der Volga-Dnepr-Gruppe und des Antonov Design Büro, in Leipzig/Halle die einzige europäische Wartungsbasis für Maschinen vom Typ Antonov 124-100.

Der Airport verfügt über eine 24-Stunden-Betriebserlaubnis für Frachtflüge sowie eine direkte Anbindung an das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz. Das Start- und Landebahnsystem umfasst zwei parallele Runways mit einer Länge von je 3.600 Metern, die auch unter Cat III b-Bedingungen unabhängig voneinander genutzt werden können. Der Leipzig/Halle Airport ist zudem seit 2009 Heimatflughafen der AeroLogic, einem Joint Venture der Unternehmen DHL Express und Lufthansa Cargo.

PortGround ist in der Lage, alle Flugzeugtypen und Luftfrachten mit zeitgemäßen technologischen Verfahren und nach internationalen Standards abzufertigen. Das Leistungsspektrum des Unternehmens erstreckt sich von der Be- und Entladung der Flugzeuge inklusive aller Transporttätigkeiten auf dem Vorfeld bis hin zu Aufgaben des Flugzeugservices, zu denen unter anderem das Schleppen der Flugzeuge, die Anlasshilfe, die Innenreinigung sowie die Wasserver- und Entsorgung gehören. Während der Wintermonate kommt für PortGround auch die Flugzeugenteisung dazu. Im Bereich der Luftfracht bietet sie neben der physischen und dokumentarischen Abfertigung der Frachten auch Trucking Services an.

Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste vorerst gescheitert

Das Europäische Parlament hat in seiner heutigen Plenarsitzung die BVD-Verordnung der EU-Kommission an den Verkehrsausschuss zurückverwiesen – und damit vorerst den Plänen der EU-Kommission für eine weitere Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste in der jetzigen Form eine Absage erteilt.

„Natürlich wäre es ein noch stärkeres Signal gewesen, wenn das Plenum die Vorlage direkt an die EU-Kommission zurückverwiesen hätte, aber auch diese Entscheidung ist ein wichtiger Teilerfolg für die deutschen Flughäfen und ihre Beschäftigten“, erklärte Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH in einer ersten Reaktion.

„Die Zurückweisung in den Verkehrsausschuss bedeutet, dass eine Liberalisierung in dieser Form nicht kommen wird – jetzt besteht die Chance, grundlegende Mängel des Entwurfes zu beseitigen.“ so Kerkloh weiter.

Zur Entscheidung des EU-Parlamentes dürfte auch die gestrige Demonstration Tausender Flughafenbeschäftigter vor dem Parlament in Straßburg beigetragen haben, auf die verschiedene EU-Abgeordnete in der heutigen Debatte explizit Bezug nahmen. Rund 200 Teilnehmer dieser Kundgebung kamen aus den Reihen der Flughafen München GmbH (FMG) und ihrer Tochtergesellschaften.

Eurocopters neue EC175 beeindruckt beim Erstflug

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Die erste in Serie gefertigte EC175 der nächsten Generation hat ihren Erstflug absolviert. Dabei demonstrierte die Maschine eine beeindruckende verbesserte Leistungsfähigkeit. Der vom Testpiloten Augustin Dupuis veranwortete Erstflug fand letzte Woche an Eurocopters Hauptsitzsitz in Marignane statt.

Dr. Lutz Bertling, CEO und Präsident von Eurocopter, erklärte: „Mit der ersten Serienmaschine in der Luft ist die EC175 zur Realität geworden. Wir freuen uns, diesen neuen Hubschrauber in seiner zivilen Version im Markt zu etablieren. Mit diesem Flug steht nun zweifelsfrei fest, dass wir unser Ziel erreicht haben – nämlich in Zusammenarbeit mit unserem chinesischen Industriepartner AVIC den sichersten und hochwertigsten mittelgroßen Helikopter zu entwickeln, der mit Blick auf Ihre Wettbewerbsfähigkeit als auch Effizienz und Komfort neue Maßstäbe setzt. Nach den erfolgreichen Modellen EC130 T2 und EC145 T2 stellt Eurocopter seinen Kunden mit der EC175 erneut ein Produkt mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis zur Verfügung.“

Verbesserte Flugleistungen

Anlässlich des Erstflugs unterstrich Eurocopter den Wettbewerbsvorteil dieses Hubschraubers anhand der Leistungsdaten des Modells: Bei einer unveränderten Zuladung und einem äußerst niedrigen Vibrationslevel liegt die empfohlene Reisegeschwindigkeit der EC175 heute bei 150 Knoten und damit um 10 Knoten höher als früher. Zudem erreicht sie eine Spitzengeschwindigkeit von über 165 Knoten.

Die Flugtests bestätigten zudem die hohe Leistungsfähigkeit der EC175 in weiteren Bereichen: z.B. im Schwebeflug mit maximalen Abfluggewicht außerhalb des Bodeneffektes (hover out of ground effect – HOGE) bis zu einer Höhe von 4.500ft bei ISA +20°C (Internationale Standard Atmosphäre, ISA) sowie einer ausgezeichneten Leistung beim Ausfall eines Triebwerks (One Engine Inoperative, OEI).

Dank der Pratt & Whitney Canada Triebwerke vom Typ PT6C-67E, der jüngsten Mitglieder dieser Familie, gewährleistet die Maschine eine hohe Betriebssicherheit, beispielsweise bei Such- und Rettungsmissionen, bietet große Leistungsreserven und eignet sich für Plattformlandungen (PC1) mit einem maximalem Startgewicht bei ISA +20 °C-Konditionen.

Neues Avioniksystem

Das Avioniksystem der EC175 profitiert zudem von der unangefochtenen Überlegenheit der EC225 bei der Flugbereichssicherung, der Pilotenunterstützung und der Gewährleistung eines exakten Lagebilds. Helionix, Eurocopters neuster Avionik-Familie, erfüllt damit die aktuellen internationalen Avionik-Standards vollumfänglich und wird mit der EC175 nach dem Airbus A380 zum zweiten Mal in einem Luftfahrzeug verwendet. Außerdem werden der Besatzung somit u.A. modernste und innovativste Alarmierungs- und Selbstüberwachungssysteme zur Verfügung gestellt.

Damit diese hochmodernen Standards ab dem ersten Exemplar eingehalten werden konnten, hat Eurocopter das Zertifizierungsdatum für die EC175 verschoben. Die Liefertermine für die ersten Maschinen im September 2013 sind hiervon aber nicht betroffen.

Eurocopter-Pilot Dupuis fasste eindrucksvoll zusammen: „Die EC175 ist eine fantastische Flugerfahrung. Ihre exzellente Avionik, Leistung, Geschwindigkeit und ihr niedriges Vibrationsniveau machen sie zu einem einzigartigen Hubschrauber.“

Die erste EC175 mit einer Luftfahrtzertifizierung wird eine Version für den Einsatz im anspruchsvollen Öl- und Gassegment sein. Mit den integrierten Fähigkeiten für den anspruchsvollen Offshore-Einsatz, ihrer Reichweite und ihrer Geschwindigkeit eignet sich die EC175 aber außerdem für Such- und Rettungsmissionen (SAR), Rettungsflüge, VIP- und Personentransporte oder Polizei- und Behördeneinsätze.

Starflyer wird Direkt-Kunde bei Airbus

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Die dynamisch wachsende japanische Low-Cost-Airline Starflyer hat in Toulouse ihr erstes direkt bei Airbus gekauftes Flugzeug übernommen. Diese A320 ist der erste von drei Single-Aisle-Jets dieses Typs, welche Starflyer 2011 bestellt hatte. Das Flugzeug mit einer Einklassenkonfiguration für 150 Passagiere wird mit CFM56-5B4/P-Triebwerken ausgerüstet.

Die Anschaffung des neuen Airbus-Jets dient dem Ausbau des Streckennetzes in Japan und im Regionalverkehr. „Die A320 hat dank ihres unübertroffen sparsamen Treibstoffverbrauchs und ihrer hohen Zuverlässigkeit entscheidend zum Erfolg von Starflyer beigetragen“, sagte Shinichi Yonehara, President und CEO von Starflyer.

„Zudem werden wir dank ihrer breiten Kabine unseren Fluggästen weiter den exzellenten Service bieten können, der für die Sicherung unserer Wettbewerbsvorteile auf dem immer härter umkämpften japanischen Markt wesentlich ist.“ So Shinichi Yonehara.

Vom Leaser zum Kunden

Starflyer hat bisher schon eine reine Airbus-Flotte aus sieben geleasten A320 im Einsatz. Die erste davon wurde vor genau sieben Jahren in Toulouse ausgeliefert. Mit dem heute übergebenen Flugzeug wächst die Flotte auf acht Airbus A320. Weitere sechs geleaste bzw. direkt gekaufte Maschinen werden noch folgen.

„Wir freuen uns sehr über die Übernahme der ersten direkt gekauften A320 durch Starflyer“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. „Mit ihrer überragenden Leistung und Wirtschaftlichkeit, hohem Kabinenkomfort und kurzen Abfertigungszeiten ist die A320 das bestmögliche Flugzeug für Airlines, die ihre Kosten optimieren und gleichzeitig ein fantastisches Reiseerlebnis für ihre Fluggäste sicherstellen wollen.“

Die A320-Familie ist die Referenzklasse im Single-Aisle-Segment und wird von Niedrigpreisfluggesellschaften in Japan eindeutig bevorzugt. Die Flugzeuge vereinen Technologie auf dem neuesten Stand, die breiteste und komfortabelste Kabine in ihrer Klasse und den höchsten Grad von Einsatzflexibilität.

Die Betriebskosten liegen bei der A320-Familie dank ihrer Abflugzuverlässigkeit von 99,8% und verlängerten Wartungsintervallen unter denen aller anderen heutigen Single-Aisle-Flugzeuge. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für diese Klasse ist auch das Containerladesystem der A320-Familie, das dem weltweiten Standard für Großraumflugzeuge entspricht.

Mehr als 5.300 Flugzeuge der A320-Familie sind heute weltweit bei über 370 Kunden und Betreibern im Einsatz.

Bodenverkehrsdienste demonstrieren in Straßburg

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hamburg Airport mobililisieren sich gegen die Pläne des EU-Kommissars Siim Kallas. Der Verkehrskommissar des Europäischen Parlaments will die Bodenverkehrsdienste an EU-Flughäfen mit mehr als fünf Millionen Fluggästen weiter liberalisieren und somit den Wettbewerbsdruck noch weiter verstärken. Eine Gefahr für die Arbeitsplätze nicht nur am Hamburger Flughafen.

Am die Abstimmung über den Vorschlag durch das Europäische Parlament ist für den morgigen Mittwoch anberaumt. Daher demonstrierten heute über 3.000 Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste europäischer Flughäfen vor dem Europäischen Parlament in Straßburg. Dazu sind 180 Kolleginnen und Kollegen der Hamburg Airport Gruppe mit einer A320 der Hamburg Airways nach Straßburg geflogen. Unterstützt wurde die Aktion von der Flughafen Hamburg GmbH und ver.di.

Knut Fleckenstein, der Hamburger SPD-Abgeordnete des Europa-Parlaments kritisiert die Pläne des EU-Kommissars und spricht sich gegen die Liberalisierung aus. „Ich bin davon überzeugt, dass das Lohnniveau und die sozialen Absicherungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste an europäischen Flughäfen weiter sinken werden. Das ist unzumutbar“, so Fleckenstein.

Einen kleinen Erfolg konnten tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der europäischen Flughäfen bereits verbuchen: Nach einer Großdemonstration am 05. November 2012 vor der Sitzung des Verkehrsausschusses des Parlaments in Brüssel, wurde der Verordnungsentwurf des EU-Kommissars Kallas an die Kommission zurückzuwiesen.

Der Ausschuss hatte deutlich gemacht, dass er diese Turbo-Liberalisierung nicht mitgehen will. Der Gemeinschaftsbetriebsrat der Hamburg Airport Gruppe und die Flughafen Hamburg GmbH hoffen nun, dass das Europäische Parlament der Empfehlung des Ausschusses folgen wird.

Boeing und BMW kooperieren beim Carbon-Recycling

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Boeing und die BMW Group haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung für das Recycling von Carbonfasern unterschrieben. Weitere Themen der Zusammenarbeit sollen der Austausch von Know-how in der Carbonverarbeitung und die Prüfung von Möglichkeiten der Automatisierung von Fertigungsprozessen sein.

Sowohl Boeing als auch die BMW Group leisten Pionierarbeit beim Einsatz von Carbonfasern in ihren Produkten. Der 787 Dreamliner von Boeing besteht zu 50 Prozent aus Carbonfaserverbundstoffen. BMW wird ab Ende 2013 mit dem BMW i3 und anschließend mit dem BMW i8 erstmals zwei Fahrzeuge mit einer Fahrgastzelle aus Carbon auf den Markt bringen. Das Recycling von Produktions-Reststoffen und am Ende des Produktlebenszyklus ist für beide Unternehmen daher von entscheidender Bedeutung.

„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt nach vorne in der Weiterentwicklung des Einsatzes und der Wiederverwertung von Carbonfasern”, sagte Larry Schneider, Vice President of Product Development, Boeing Commercial Airplanes, der für Boeing an der Unterzeichnung der Vereinbarung in Seattle teilnahm. „Es ist besonders wichtig, dass wir das Ende des Lebenszyklus im Blick haben und dafür planen. Wir möchten verschiedene Möglichkeiten prüfen, wie diese Materialien zurückgewonnen und bei der Herstellung von neuen Produkten wiederverwertet werden können. Unsere Zusammenarbeit mit der BMW Group wird uns dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.“

„Mit Boeing haben wir den passenden Partner für eine Zusammenarbeit im Bereich Carbon gefunden“, so Herbert Diess, Mitglied des Vorstands der BMW AG zuständig für Entwicklung. „Boeing verfügt über viele Jahre weitreichender Erfahrung des Einsatzes von Carbon in der Luftfahrt. Die BMW Group hat sich in der Serienproduktion von Carbon-Teilen durch spezielle Fertigungsmethoden einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung erarbeitet. Mit dieser Kooperation können wir das Know-how unserer Branchen bei nachhaltigen Produktlösungen zusammenführen.“

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung werden Boeing und die BMW Group Simulationen von Fertigungsprozessen mit Carbonfasern und verschiedene Ideen für die Automatisierung der Fertigung austauschen. Die Kooperationsvereinbarung ist die erste zwischen den beiden Unternehmen.

Boeing produziert Carbonfaserbauteile für die 787 in North Charleston, im US-Bundesstaat South Carolina. Die Endmontage des Dreamliner erfolgt sowohl in Everett, im US-Bundesstaat Washington, als auch in North Charleston.

BMW hat im Jahr 2011 eine Produktionsstätte in Moses Lake, im US-Bundesstaat Washington, eröffnet, in der Carbonfaserbauteile für die Modelle i3 und i8 gefertigt werden. Beide neuen Modelle werden in Leipzig montiert werden.

„Sowohl Boeing als auch BMW zeichnen sich durch eine erfolgreiche Tradition an Innovation und Technologieführerschaft aus”, sagte Marlin Dailey, President Boeing Germany, Northern Europe, EU and Africa. „Mit dieser Kooperation setzen wir auf die Erfahrung beider Unternehmen, um das Know-how über Carbonfasern und Recycling auszubauen.“

Die Kooperation mit BMW ist ein herausragendes Beispiel für Boeings Engagement im Bereich Forschung und Technologie in Deutschland. Boeing arbeitet mit führenden Unternehmen, Universitäten und Forschungszentren in Deutschland zusammen, um Technologien zu entwickeln, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit der Fertigungsprozesse sowie der Produkte während des gesamten Lebenszyklus verbessern.

Hochzeit im Flieger nach Puerto Rico

Hochzeitsgeläut in 12.000 Metern Höhe: Claudia und Mathias haben sich an Bord des Condor-Fluges DE 3120 von Frankfurt nach San Juan auf Puerto Rico das Ja-Wort gegeben. Getraut wurden die beiden in einer Boeing 767 von Condor Kapitän Uli Schultz. Das Pärchen gewann die Traumhochzeit über den Wolken mit anschließendem Honeymoon im San Juan Marriott Hotel auf Puerto Rico bei einem Gewinnspiel von Condor und Radio Regenbogen.

„Wir sind überglücklich, dass wir uns sozusagen im siebten Himmel das Ja-Wort geben. Das ist ein absolutes Highlight für uns!“, schwärmten Claudia und Mathias vor dem Abflug.

Urlaubsempfang fürs Brautpaar und Törtchen für alle

Vor der symbolischen Trauung schritten Claudia und Mathias zum Hochzeitsmarsch von Wagner die mit Blumen geschmückten Sitzreihen entlang. Nach der Zeremonie in rund 12.000 Metern Höhe warf Claudia nach alter Tradition den Brautstrauß. Dazu gab es als weiteren Höhepunkt eine zweistöckige Hochzeitstorte und 230 Hochzeitstörtchen für alle Passagiere an Bord.

Das Brautpaar konnte anschließend zusammen mit ihren zwölf Begleitern im Luxushotel San Juan Marriott direkt am Strand von San Juan entspannen, wo sie am Abend nach der Ankunft mit einem großen Lagerfeuer und Barbecue begrüßt wurden. Vor Ort wird die Hochzeitsgesellschaft auch einen Ausflug in Puerto Ricos Nationalpark El Yunque machen.

Event auch für die Crew

„Mich freute es besonders, dass ich auch dieses Jahr wieder die Trauung des Brautpaars vornehmen durfte. Bei so einem außergewöhnlichem Ereignis dabei sein zu dürfen, ist für alle Beteiligten unvergesslich“, so Uli Schultz, Kapitän von Condor. „Für Claudia und Mathias war es der Flug ins Glück und wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass sie den Flug immer in Erinnerung behalten werden.“

Radio Regenbogen Morgenshow-Moderator George Zampounidis, in dessen Show Claudia und Mathias die Traumhochzeit über den Wolken gewonnen hatten, wünscht den beiden von Herzen alles Gute: „Unter’m Regenbogen Glück gehabt, in tausenden Metern Höhe Ja gesagt und den Honeymoon unter Palmen verbracht – wenn da mal nicht in neun Monaten der Storch bei Euch vorbeischaut…“

Austrian Airlines Group vollzieht Umstrukturierungen

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Die Austrian Airlines Group vollzieht einen weiteren Schritt ihres im Frühjahr angekündigten Restrukturierungsprogramms, indem sie vorhandene Doppelgleisigkeiten in der Organisation bereinigt. Dazu wurden die betrieblichen Abläufe im Flugbetrieb der Tyrolean Airways, in der Technik und in den Verwaltungsabteilungen im zweiten Halbjahr 2012 analysiert und Einsparungsmöglichkeiten in Höhe eines zweistellige Millionen Euro-Betrages identifiziert.

Dazu gehört auch, dass 150 der 6.320 Stellen der Gruppe im Verwaltungsbereich abgebaut werden. Gaudenz Ambühl, Geschäftsführer der Tyrolean Airways: „Das ist ein sehr schmerzhafter Eingriff, der auf dem Weg zur Sanierung unumgänglich ist. Wir setzen damit die Kostensenkungen aus dem Betriebsübergang konsequent um. Die Maßnahmen wurden von vielen erwartet, nun werden wir die Doppelspurigkeiten eliminieren.“

Einzelmaßnahmen der Umstrukturierung

• Die heute an zwei Standorten befindlichen Teile der Flugleitzentrale werden am Drehkreuz Wien gebündelt.

• In Innsbruck wird die Zentrale für die gesamte Flugadministration angesiedelt. Neun Abteilungen werden im Wesentlichen in einem Shared Service Center in Innsbruck gebündelt.

• Die Dienst-, Ressourcen- und Rotationsplanung wird in Innsbruck konzentriert.

• Auch bei Austrian Airlines werden doppelte Aufgaben reduziert. In frt Technischen Wartung werden die sogenannten „Part M“ Aufgaben, wie z.B. das Engineering, die Planung und Steuerung in der Tyrolean gebündelt. Die Tyrolean ist Halter des behördlichen Air Operator Certificate (AOC), des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses. Die technische Wartung der Flotten wird weiterhin an unterschiedlichen Standorten durchgeführt. In Innsbruck wird die Wartung der Bombardier Dash 8 Flugzeuge erfolgen, in Wien werden Fokker-, Airbus- und Boeing Flugzeuge gewartet; Bratislava ist der Standort für die Überholung der Fokkerflotte.

Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines: „Das harte Marktumfeld lässt uns keine Wahl. Wir müssen unsere Organisation effizienter machen und Doppelgleisigkeiten in der gesamten Gruppe bereinigen – vor allem jene organisatorischen Dopplungen, die wir seit Jahren kennen.“

Sozialplan für Mitarbeiter der Austrian Airlines

Alle Maßnahmen sollen im Jahr 2013 umgesetzt werden. Die Zusammenlegung der Standorte wird in einem Abbau von bis zu 150 Stellen in der Verwaltung der Austrian Airlines Group münden. Die Austrian Airlines Group hat sich dazu entschlossen, für die betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan einzurichten. Details dazu werden noch gemeinsam mit den Betriebsräten ausgearbeitet. Die Austrian Airlines Group beschäftigte zum 30.9.2012 6.320 Mitarbeiter.

Geschenkidee: Fluggutscheine zum selbst ausdrucken

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Noch keine Weihnachtsgeschenke gefunden? Kein Grund zur Panik! Mit dem individuellen Fluggutschein von airberlin steht niemand mit leeren Händen unterm Weihnachtsbaum. Last Minute Shopper können bei airberlin Gutscheine über Beträge ab zehn Euro ausstellen.

Der Gutschein kann mit diversen Weihnachts- oder Urlaubsmotiven gestaltet und ausgedruckt werden. Wer nicht gern Gutscheine verschenkt, sondern lieber gleich einen Flug buchen möchte, kann noch bis zum 24. Dezember günstige Flugangebote über den airberlin Adventskalender unter www.airberlin.com/advent buchen. Die Gutscheine kann man sich unter www.airberlin.com/fluggutschein zusammenstellen und verzieren.

Mats Jacobsson neuer Vertriebschef von airberlin

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Mats Jacobsson wird zum 01. Januar 2013 die Position Senior Vice President Distribution der airberlin. In seiner neuen Funktion wird er an Paul Gregorowitsch, CCO airberlin, berichten und sowohl die Service-Center und den Kundenservice als auch das übergeordnete Vertriebskanalmanagement der airberlin group leiten.

Mats Jacobsson, 49 Jahre alt, folgt auf Thorsten Scherzer, der sich nach einer zwölfjährigen erfolgreichen Karriere bei airberlin entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen und sich neuen Herausforderungen außerhalb der airberlin group zu stellen.

Mats Jacobsson ist studierter Betriebs- und Volkswirt und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Airline-Branche. Er arbeitet seit 2007 bei airberlin und war während der vergangenen drei Jahre als Vice President International Sales tätig.

Die Position Vice President International Sales wird nicht nachbesetzt. Das internationale Area Management wird ab Januar 2013 direkt von Otto Gergye, Senior Vice President Sales Scheduled Services, geleitet.

Fraport: Erstmals mehr Fracht und weniger Passagiere

Im November 2012 hat die Fraport AG an ihrem Heimatstandort Frankfurt rund 4,2 Millionen Fluggäste begrüßt, ein Minus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mit Beginn des Winterflugplans hat sich die schwierige wirtschaftliche Situation in vielen Ländern Europas, die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die wettbewerbsverzerrende Belastung durch die Luftverkehrsabgabe in breit angelegten Konsolidierungsmaßnahmen der Fluggesellschaften niedergeschlagen.

Auf das gesamte Jahr gesehen ist die Entwicklung jedoch unverändert positiv: Von Januar bis November 2012 nutzten rund 53,5 Millionen Fluggäste Deutschlands wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz. Das sind 2,6 Prozent mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres.

Weniger Flüge und weniger Passagiere – Fracht legt zu

Die Streichung von Flugzielen und Frequenzreduzierungen durch die Airlines führten im Berichtsmonat zum Passagierrückgang. Das Cargo-Aufkommen schloss im November erstmalig in diesem Jahr mit einem Plus von 2,1 Prozent auf knapp 190.000 Tonnen ab. Die Zahl der Flugbewegungen bewegte sich im Berichtsmonat bei rund 38.000 und damit 4,6 Prozent unterm Vorjahreswert. Die Summe der Höchststartgewichte betrug rund 2,3 Millionen Tonnen (minus 3,7 Prozent).

Die Fraport-Konzernflughäfen mit Mehrheitsbeteiligung bilanzierten im November insgesamt zufriedenstellend und beförderten in Summe knapp 6,4 Millionen Fluggäste (plus 1,0 Prozent). Besonders positiv entwickelt sich weiterhin der Flughafen in Lima (Peru), wo über 1,1 Millionen Passagiere gezählt wurden. Antalya (Türkei) steigerte den Vorjahreswert auf etwas über eine Million Fluggäste. Die beiden Flughäfen an der bulgarischen Schwarzmeerküste Varna und Burgas zählten gemeinsam rund 33.700 Fluggäste.

Simulatortraining der DRF Luftrettung in Mannheim

Die Ärzte sind zufrieden: Die Operation ist gut verlaufen. Sie bringen den Patienten in den Aufwachraum, wo seine Mutter bereits wartet. Doch plötzlich bricht diese zusammen: Herzinfarkt. Wie Ärzte und Schwestern mit solchen Situationen umgehen, trainierte ein Team der überregionalen anästhesiologischen Gemeinschaftspraxis „narconet rhein-neckar“ vergangene Woche mit der DRF Luftrettung in Mannheim. Das Konzept der Simulatorstation hat die DRF Luftrettung speziell auf die tägliche Praxis der Anästhesisten und des Pflegepersonals ausgerichtet.

Seit 2004 veranstaltet die DRF Luftrettung solche Simulatorkurse für Ärzte und Rettungsassistenten ihrer Stationen sowie externes medizinisches Personal. An einer zweiten Station trainierten zudem elf Ärzte und sieben Rettungsassistenten der Mannheimer Hubschrauberbesatzung von der DRF Luftrettung. Keine andere europäische Luftrettungsorganisation verfügt in diesem Bereich über so große Erfahrung.

Ausführliche Simulation und Dokumentation der Notfälle

Die Simulatorstationen stellen Situationen aus dem Berufsalltag realitätsgetreu nach: „Wir können mit der Simulatorpuppe zum Beispiel einen Herzinfarktpatienten darstellen und alle klinischen Symptomen, wie den entsprechenden EKG-Rhythmen, abbilden. Die Teilnehmer legen dem SIM-Man Infusionen und Drainagen und verabreichen ihm Medikamente“, erläutert Dr. Gerson Conrad, medizinischer Ausbildungsleiter der DRF Luftrettung.

Die Übungen werden aus vier Perspektiven auf Video aufgezeichnet und später unter Anleitung der erfahrenen Simulationsspezialisten der DRF Luftrettung im Team ausgewertet. So sollen sich die Teilnehmer besser auf Stress-Situationen im Berufsalltag vorbereiten: „Bis zu 70 Prozent aller Zwischenfälle in der Medizin sind auf menschliche Faktoren zurückzuführen“, so Conrad. „Ursachen sind dabei in der Regel nicht mangelnde Fachkenntnisse, sondern Probleme beim Umsetzen des Wissens unter realen Bedingungen.“

Szenarion speziell für Anästhesisten – Team gestärkt

Daher hat die DRF Luftrettung die Szenarien an der Simulatorstation für das Team der narconet speziell auf die anästhesiologische Praxis zugeschnitten – vom allergischen Schock über eine Lungenembolie bis hin zum Herzinfarkt eines Angehörigen im Aufwachraum. Das Team arbeitet auch im klinischen Alltag zusammen und trainierte in Mannheim mit seiner eigenen Notfallausrüstung. „Zwischenfälle in der Anästhesie sind zwar selten. Wenn sie auftreten, dann meist unvermittelt und dramatisch. Zum Beispiel, wenn wir einen Patienten unerwartet nicht mit konventionellen Mitteln beatmen können“, sagt Dr. Jens Schröter, Facharzt für Anästhesiologie und im Leitungsteam der Narconet tätig. „Dann ist es wichtig, dass wir schnell und richtig reagieren.“

Die Leiter der narconet sehen die Teilnahme am Simulatorkurs auch als Teambildungs-Event: „Insbesondere das gemeinsame Besprechen der Szenarien trägt dazu bei, die Kommunikation innerhalb des Teams zu verbessern. Das ist das Besondere an den Simulatortrainings der DRF Luftrettung“, so Schröter. „Die Kurse haben dadurch einen ähnlichen Effekt wie Teambuilding-Maßnahmen, zum Beispiel im Klettergarten – mit dem Unterschied, dass uns das Simulatortraining der DRF Luftrettung auch fachlich weiterbringt. So hilft es uns, unseren Patienten eine optimale medizinische Versorgung zu bieten.“

Reisen mit Hyperschall übers Weltall

SpaceLiner – Das ist die verlockende Vision an deren Entwicklung das Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet. Einsteigen in Europa, und schon nach 90 Minuten am anderen Ende der Welt in Australien wieder aussteigen. Bevor der SpaceLiner aber zum ersten Mal zu solch einem Raumflug abheben kann, müssen noch neue Technologien getestet und die Rahmenbedingungen festgelegt werden.

Für die Studie Fast20XX (Future high-Altitude high-Speed Transport) forschten mit Unterstützung der EU drei Jahre lang Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Spanien, der Schweiz, Italien, Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Schweden. Die Ergebnisse des nun abgeschlossenen Projekts fließen in den weiteren Entwurf des SpaceLiners des DLR und des Fliegers ALPHA der Aerospace Innovation GmbH ein.

Zwischen Flugzeug und Raumschiff

Das Konzept ähnelt dem des amerikanischen Space Shuttle. Der SpaceLiner des DLR soll wie ein Space Shuttle vor dem Start aufrecht stehen und mit Raketentriebwerken auf seine Reise starten. Die wiederverwendbare Booster-Stufe trennt sich nach dem ersten Schub vom Orbiter, dessen Passagierkapsel Platz für 50 Mitflieger bietet. Nach schon acht Minuten würde dann der Gleitflug mit 20-facher Schallgeschwindigkeit beginnen. Die Landung erfolgt nach rund 80 Minuten dann wie mit einem üblichen Flugzeug auf einer normalen Landebahn.

Ein Projekt, für das es keine bereits existierenden Vorbilder gibt: "Wir müssen die Dimensionen selbst festlegen und uns mit Computermodellen an den SpaceLiner herantasten", sagt DLR-Projektkoordinator Martin Sippel. "Der SpaceLiner ist eine Herausforderung, was Technik und Betrieb angeht." Die 17 Partner der Fast20XX-Studie haben deshalb auch kein Flugzeug entworfen, sondern interdisziplinär wichtige Aspekte für die Flugzeuge zwischen Luft- und Raumfahrt untersucht.

Für das DLR beteiligten sich gleich mehrere Institute an der Studie: Neben dem Institut für Raumfahrtsysteme steuerten auch das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung und das Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik numerische und experimentelle Ergebnisse bei.

Aktive Kühlung des Gleiters erforderlich

Ein wichtiges Thema ist die Kühlung des Raumfahrzeugs während des Flugs. Der SpaceLiner fliegt nach der Antriebsphase im Gleitflug und ist somit der Reibung in der Erdatmosphäre ausgesetzt. Es entstehen Temperaturen von über 1800 Grad Celsius. Die Lösung: An der Nase sowie an den Flügelvorderkanten des Flugkörpers wird aktiv gekühlt. Durch poröse keramische Bauteile soll Wasser austreten, das beim Verdampfen für Abkühlung sorgt.

Für diese Transpirationskühlung entwickelt das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung entsprechende Keramiken und simuliert deren Durchströmung am Computer. Durch die Arbeiten in Fast20XX mit Tests am Plasma-Windkanal beim DLR in Köln haben die Ingenieure die Gewissheit gewonnen, dass mit porösen keramischen Materialien eine aktive Kühlung möglich ist.

Auch die Strömung um den Flugkörper selbst untersuchen die Wissenschaftler und modellieren diese mit Computerprogrammen. "Der SpaceLiner erreicht eine Flughöhe mit sehr niedrigem atmosphärischem Druck, so dass sich die Strömungsphänomene ändern", erläutert Sippel. In einem speziellen Windkanal am DLR-Standort Göttingen wurden Modelle getestet und mit numerischen Simulationen der italienischen Partnerorganisation CIRA verglichen, die gute Übereinstimmung zeigten und somit den zukünftigen Entwurf des Raumfahrzeugs unterstützen.

Viele Fragen für schnellen Flieger noch offen

Neben der Forschung an Aerodynamik, Materialien und Kühlung erfordern Projekte wie der SpaceLiner aber auch zahlreiche andere Untersuchungen. Ist so ein Flug mit Hyperschallgeschwindigkeit überhaupt verträglich für die Passagiere? Vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin gab es dafür grünes Licht.

Weitere Fragen sind: Welche Genehmigungsanforderungen kommen auf die Konstrukteure der schnellen Flugzeuge zu? Inwieweit wird die Umwelt belastet, auch wenn der SpaceLiner beim Flug selbst lediglich Wasser ausstößt? Auch dazu sammelten die 17 Partner der Fast20XX-Studie Daten und Forschungsergebnisse. "Wir haben außerdem auch durchgerechnet, in welchen Fällen ein Abbruch des Flugs notwendig wird und wie man beispielsweise bei Triebwerksausfällen reagieren muss", sagt DLR-Koordinator Sippel.

Klar ist jetzt schon, dass der Start des SpaceLiners nur entfernt von bewohnten Gebieten ablaufen kann – und der Hochgeschwindigkeitsflug in großer Höhe stattfinden muss, um bewohnte Regionen vor dem Überschallknall zu bewahren.

Für die Ingenieure kommen noch weitere Herausforderungen hinzu: Wie kann das Raketentriebwerk zuverlässig und sicher arbeiten? Wie muss das Tankbedrückungssystem aussehen? Wie muss das Thermalschutzsystem für den gesamten Flieger konstruiert sein und welche Anforderungen muss die Passagierkabine erfüllen, die zugleich Rettungskapsel für den Notfall ist? Dann müsste auch das Netz aus Rettungsstationen am Boden reibungslos funktionieren.

Erster Schritt: Ein Projekt für Weltraum-Tourismus

Ein erster Schritt hin auf dem Weg zum Transportmittel für Langstreckenflüge ist für Martin Sippel das Projekt ALPHA der Aerospace Innovation GmbH. Der ebenfalls in Fast20XX untersuchte Weltraumflieger soll in einer Flughöhe von 14 Kilometern von einem Airbus A330 aus mit zwei Passagieren und einem Piloten starten und dann eine Höhe von 100 Kilometern erreichen.

"Dieser Weltraumtourismus könnte die erste Stufe sein und bereits in diesem Jahrzehnt realisiert werden – er ist eine Art Test, ob der Markt für solche Raumfahrzeuge vorhanden ist", erläutert DLR-Wissenschaftler Sippel. Der SpaceLiner, soll dagegen nicht für kurze Flüge in den Weltraum eingesetzt werden, sondern dem Transport von Passagieren und Gütern über große interkontinentale Entfernungen im "Point-to-Point-Travel", und ist "überwiegend privat zu finanzieren, ähnlich der heutigen Luftfahrt".

Eine langfristige Vision, sagt Sippel – mit einem Startjahr, das nicht vor 2050 liegt. "Wir wollen einen neuen, großen Markt für die Raumfahrttechnologie gewinnen und damit auch die Transportkosten von Satelliten in den Weltraum kräftig reduzieren."

Diamond Aircraft testet Fly-by-Wire für Kleinflugzeuge

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Diamond Aircraft hat die sogenannte “Fly-by-Wire” Technik, ein Novum bei Kleinflugzeugen, erfolgreich auf der zweimotorigen DA42 getestet. Dabei wird das Flugverhalten des Flugzeugs rein elektronisch über Kabel gesteuert, um den Piloten von unbeabsichtigten Flugmanövern, die unter Umständen zu strukturellem oder aerodynamischem Versagen führen könnten, zu bewahren.

Desweiteren soll das Flugzeug selbständig landen können, sollte der Pilot aus bestimmten Gründen nicht dazu in der Lage sein. "Fly-by-wire" ist bereits seit langem in großen Airlinern wie Airbus- oder Boeing-Maschinen realisiert, und Diamond Aircraft erwartet sich dadurch in Zukunft eine noch viel sicherere Allgemeine Luftfahrt.

Die Flugtests werden im Rahmen des EU Projekts SAFAR (Small Aircraft Flight Avionics Architecture) mit Partnern aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Spanien und Belgien durchgeführt. Als Nächstes arbeitet das Unternehmen daran, die DA42 und andere Flugzeugmodelle vollautomatisch starten, fliegen und landen zu lassen.

Insgesamt deutliches Passagierplus an Berlins Flughäfen Tegel und Schönefeld

Mit insgesamt 1.993.856 Passagiere können die Flughäfen Tegel und Schönefeld im November ein Plus von 4,8 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres verzeichnen. An beiden Flughäfen wurden damit bis November dieses Jahres 23.477.365 Passagiere abgefertigt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Steigerung von 5,6 Prozent.

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung: „Die Passagierentwicklung an den beiden Berliner Flughäfen ist sehr erfreulich und gestaltet sich weiterhin positiv. Wir wachsen zum zehnten Mal in Folge schneller als der Durchschnitt aller deutschen Flughäfen. Wir werden in diesem Jahr höchstwahrscheinlich die 25-Millionen-Marke knacken. Mein Dank gilt vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren tollen Einsatz. Es ist ihr Verdienst, dass wir das Verkehrswachstum trotz der Verschiebung der BER-Eröffnung bislang so erfolgreich bewältigen können.“

Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 494.535 Fluggäste gezählt. Dieses Ergebnis entspricht einem Rückgang von 5,1 Prozent gegenüber dem November des Vorjahres. In den ersten elf Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 6.600.381 Passagiere registriert, ein Plus von 0,3 Prozent.

In Tegel wurden im November 1.499.321 Passagiere registriert. Das sind 8,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis November wurden in Tegel 16.876.984 Passagiere abgefertigt ein Plus von 7,8 Prozent.

Bei den Flugbewegungen belief sich die Zahl an beiden Flughäfen im November auf insgesamt 19.811 Starts und Landungen und ist damit nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis November konnten Tegel und Schönefeld insgesamt 225.955 Flugbewegungen verzeichnen, ein geringes Plus verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (+0,4). Die beförderte Luftfracht verzeichnete im November einen leichten Rückgang um 2,8 Prozent auf nunmehr 2.493 Tonnen.

Die Monatswerte basieren auf vorläufigen Zahlen.

Fughafen Dresden zeigt Kunstausstellung des Spaniers Alvaro Reja

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Vom 16. Dezember 2012 bis 30. Januar 2013 sind im Flughafen Dresden Terminal Bilder des Malers Alvaro Reja ausgestellt. Er gilt als hervorragender Vertreter des zeitgenössischen spanischen Expressionismus. Darüber hinaus werden Werke eines weiteren Expressionisten, Carlos Junco, und von Rejas Ehefrau Carolina Cuadrillero, eine Vertreterin der Naiven Malerei, präsentiert.

Sie ist montags, mittwochs, freitags und sonntags von 10 bis 14 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Alvaro Reja, Carlos Junco und Mercedes Abad Lázaro, Geschäftsführerin des Kunsthandels Arteza, eröffnen die Ausstellung im Dresdner Flughafen am 16. Dezember um 12 Uhr.

Der erfolgreiche Künstler Alvaro Reja ist bei Sammlern begehrt. 2014 wird in der spanischen Region Extremadura ein Museum eingeweiht, in dem seine Bilder neben Werken alter Meister wie Goya und Zurbarán ausgestellt werden.

„Ich male seitdem ich ein kleines Kind war." So Reja. Seine früheste Erinnerung ist das Bild "Der Stein des Wahnsinns" eines Kalenders, der an der Wand des Hauses seiner Großeltern hieng. Es war von Hieronymus Bosch dargestellt. "Ich erinnere mich, wie ich in dem Bild gefangen war." So beschreibt Reja den Moment, in dem er die Kunst zu entdecken begann.

Ausführliche Informationen zu seinem Werdegang sowie seinen Ausstellungen, Preisen und Büchern sind auf der eigenen Homepage des Künstlers, www.alvaroreja.es, zu finden.

Heli Aviation bildet Hubschrauberpiloten der Dalian Police aus

Eurocopter, weltweiter Marktführer als Hubschrauberhersteller bei zivilen und halbstaatlichen Hubschraubern, konnte in diesem Jahr mehrere EC 155 Hubschrauber an die chinesische Dalian Police ausliefern. Für die Ausbildung zum Hubschrauberpiloten hat sich bei Eurocopter zum wiederholten Male die Heli Aviation Training Academy in Augsburg gegen weitere nationale und internationale Flugschulen durchgesetzt.

Aufgrund dessen starten heute die ersten fünf Polizeibeamten der chinesischen Dalian Police mit ihrer durchgehenden Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten CPL(H), in der Training Academy in Augsburg. Die Flugschüler der ersten asiatischen Klasse werden 10 Monate in Deutschland bleiben und innerhalb ihrer Pilotenausbildung auf der Guimbal Cabri G2 auch eine Nachtflugausbildung sowie ein Turbine Transition Training absolvieren.

Pilotenausbildung in Deutschland, Musterberechtigung in Frankreich

Diese Ausbildung befähigt und gestattet den angehenden Hubschrauberpiloten turbinengetriebene Hubschrauber zu fliegen. Während ihrer Ausbildungszeit in der Training Academy sind die asiatischen Flugschüler in den Apartments der Heli Aviation untergebracht. Sie werden, auch außerhalb ihrer Ausbildung, jederzeit von unserem Ausbildungsteam unterstützt und während ihren Freizeitaktivitäten betreut.

Zur Erlangung der Musterberechtigung für das Eurocopter EC 155 Muster, reisen die Piloten der Dalian Police im Anschluss an die erfolgreich absolvierte Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten CPL(H) in Deutschland dann weiter zum Eurocopter Training Center nach Frankreich.

Bereits zu Beginn 2013 wird in der Heli Aviation Training Academy Ausbildungsstart für weitere Polizeibeamte aus China sein.