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Heiratsantrag aus der Hubschrauberperspektive

Unter dem Vorwand die Region Augsburg besser kennenzulernen, buchte der Mann des in diesem Jahr erst zugezogenen Paares für sich und seine Freundin einen individuellen Hubschrauberrundflug über Augsburg und Umgebung. Doch bereits im Vorfeld des Rundflugs plante der Kunde zusammen mit dem Hubschrauberpiloten der Heli Aviation den Höhepunkt der Tour – einen nicht alltäglichen Heiratsantrag.

Am 03. Dezember hob der Heli Aviation R44 Robinson Hubschrauber mit dem Kunden, seiner Freundin und dem Piloten am Flughafen Augsburg ab. Der spezifische Flug führte über Friedberg, Augsburg, die SGL Arena des Bundesliga-Erstligisten FC Augsburg bis hin zum Wohnort des Paares.

Dort angekommen drosselte der Pilot die Geschwindigkeit und der Hubschrauber drehte eine Runde. Interessiert und nichts ahnend schaute die Frau aus dem Fenster nach unten und entdeckte dabei die Überraschung ihres Freundes: Ein übergroßes, in den Schnee gemaltes Herz mit der Frage "Willst Du mich heiraten?".

Noch im Hubschrauber nahm die sichtlich gerührte aber überglückliche junge Frau den Antrag ihres Freundes an, ein unvergesslicher Augenblick für unseren Kunden und ein tolles Erlebnis für den Piloten.

Wenn noch wer jemanden überraschen möchte, etwas Besonderes oder Außergewöhnliches rund um das Thema Hubschrauber plant, kann sich an die Heli Aviation wenden. Die gebührenfreie Info-Hotline 0800 10 99 800 (aus Deutschland).

Boeing 787 Dreamliner der LOT zum ersten mal in Wien

Am Montag, den 17. Dezember 2012, kommt der neue Boeing 787 Dreamliner von LOT Polish Airlines erstmals nach Wien. Erwartet wird die Landung am Flughafen Wien um 9.00 Uhr, Start und Weiterflug um 9.50 Uhr. Als erster europäischer Betreiber setzt LOT Polish Airlines diesen hochmodernen Passagierjet ein, künftig wird der Dreamliner auch regelmäßig der Strecke Warschau-Wien eingesetzt. Im Dezember 2012 wird das moderne Passagierflugzeug voraussichtlich noch sieben Mal in Wien landen.

Kostenlose Besucher-Rundfahrten zum Dreamliner aufs Vorfeld

Für Interessierte, die den Besuch des Boeing 787 Dreamliner live erleben möchten, bietet der Flughafen Wien mehrere Möglichkeiten: So führt das VISITAIR Center am 17. Dezember 2012 kostenlose Besucher-Rundfahrten zur Parkposition des Flugzeuges durch, bei denen man direkt am Vorfeld den Jet aus nächster Nähe betrachten kann. Eine Anmeldung ist unter 01-7007-22150 erforderlich.

Eindrucksvoller Blick von der Besucherterrasse

Ebenso wird die Besucherterrasse am Dach des Check-in 3 am 17. Dezember 2012 von 8.00 bis 11.00 Uhr geöffnet sein. Von hier aus erhalten Besucher einen guten Blick auf die Flugzeuge wie auch den 787 Dreamliner während seines Aufenthalts und einen weitreichenden Blick über das gesamte Flughafen-Vorfeld. Der Eintritt auf die Besucherterrasse kostet für Erwachsene und Kinder zwei Euro. Bezahlung auf der Terrasse ist nur mittels Bankomat- und Kreditkarten möglich, Barzahlung bietet das VISITAIR Center im Office Park 1.

Der Dreamliner: Mehr Umweltfreundlichkeit und Komfort

LOT Polish Airlines ist die erste europäische Fluglinie des neuen Boeing 787 Dreamliner und wird insgesamt fünf Flugzeuge dieses Typs betreiben. Der Dreamliner kommt ab Anfang 2013 regulär auf den LOT-Langstrecken zum Einsatz. Das derzeit modernste Passagierflugzeug der Welt bietet mit breiteren Gängen, größeren Fenstern und einer verbesserten Kabinenluft noch mehr Komfort. Die Beleuchtung simuliert Tages- und Nachtzeiten und hilft so, Jetlag zu minimieren. Die Verringerung der Umweltbelastungen wird beim Dreamliner großgeschrieben: Bei Langstreckenflügen soll die Maschine mit Platz für 330 Passagiere bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen als herkömmliche Modelle. Die neuentwickelten Triebwerke sorgen außerdem für geringere Schallemissionen und tragen damit wesentlich zur Reduktion der Flugverkehrsbelastung bei.

Warnstreik des Sicherheitspersonals an Flughäfen

Aufgrund des kurzfristig angesetzten, deutschlandweiten Warnstreiks des Sicherheitspersonals ist es heute an verschiedenen Flughäfen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs gekommen. Die Gewerkschaft ver.di hatte ihre Mitglieder in Düsseldorf in der Zeit von 04:00 bis 10:00 Uhr zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Abfertigung wurde mittlerweile wieder in vollem Umfang aufgenommen.

An der Streikaktion nahm das Sicherheitspersonal teil, das im Auftrag der Bundespolizei die Fluggast- und Gepäckkontrollen durchführt. Während die separaten Personal- und Warenkontrollen, die von der Flughafen-Gesellschaft betrieben werden, besetzt waren, liefen die Fluggastkontrollen nur eingeschränkt.

Am Düsseldorfer Flughafen hatte dies elf Flug-Streichungen zur Folge. Bei insgesamt 45 Abflügen kam es im Streikzeitraum zu Verzögerungen von bis zu drei Stunden. Insgesamt sind an diesem Tag in Düsseldorf rund 630 Flugbewegungen geplant. Wartende Fluggäste wurden im Terminal über die aktuelle Sachlage informiert und mit Getränken versorgt.

Wegen der vernetzten Flugpläne kann es auch im Laufe des heutigen Nachmittags noch zu Verzögerungen im Luftverkehr kommen. Darum wird allen Fluggästen empfohlen, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Stand ihres Fluges bei der Airline oder dem zuständigen Reiseveranstalter zu informieren.

Flughafen Berlin Brandenburg: Weitere 250 Millionen Euro bewilligt

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Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat in seiner heutigen Klausursitzung zusätzliche 250 Millionen Euro für die Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg bewilligt. Der zusätzliche Kapitalbedarf der Flughafengesellschaft bleibt jedoch aufgrund von Umschichtungen im Budget innerhalb des bekannten Rahmens von 1,2 Mrd. Euro.

Erörtert wurde auf der Sitzung auch der aktuelle Stand beim Notifizierungsverfahren für den zusätzlichen Kapitalbedarf bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft: „Die Unterlagen liegen der Kommission vor. Wir rechnen in wenigen Wochen mit einer Entscheidung.“

Schwarz berichtete zudem über die jüngsten Verkehrszahlen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel, die im November ein Passagierplus von knapp 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen konnten. „Voraussichtlich“, so Schwarz „werden wir in diesem Jahr erstmals die Zahl von 25 Millionen Passagieren pro Jahr überspringen“.

Am Vormittag hatte Technikchef Horst Amann die Aufsichtsratsmitglieder durchs Terminal geführt und über den aktuellen Stand des Flughafenbaus informiert. Zum gegenwärtigen Stand arbeiten rund 300 Personen auf der Baustelle, vorrangig an den Problemstellen Kabeltrassen und Brandschutzanlage. Amann: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir schon mehr Bauarbeiten sehen, aber wir sind im Plan.“ Eine Reihe von Kabeltrassenabschnitten, so Amann, seien aufgeräumt, ebenso erste Rauchabschlüsse an den ebenenwechselnden Förderbändern eingebaut.

Amann berichtete zudem, dass über die angelaufene Serie von schlussendlich rund 30 Realtests (sogenannten Heißgasrauchversuchen). Damit will die Flughafengesellschaft bis Ende Februar 2013 die Funktionstüchtigkeit der Entrauchungsanlage nachweisen.

1.100 Fundsachen am Köln-Bonn-Airport versteigert

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – verkauft! Bei der traditionellen Versteigerung verlorener Gegenstände am Köln Bonn Airport sind dieses Jahr rund 1.100 Fundsachen unter den Hammer gekommen. Im Terminal 2 auf der Bahnverteilerebene konnten Schnäppchenjäger all das ersteigern, was Passagiere in diesem Jahr am Airport liegengelassen und nicht wieder abgeholt haben.

Kartons voller Handys und Brillen sowie Schals, Mützen und Handschuhe warteten fanden dabei neue Besitzer. Auffälligerweise hat sich die Zahl der verloren gegangenen Laptops mit 15 Stück im Vergleich zu den Vorjahren verdreifacht. Auch bei Uhren und Schmuck sowie zahlreichen Regenschirmen überboten sich die Auktionsteilnehmer gegenseitig, bis der Auktionator jeweils den Zuschlag erteilte. Wer den Überraschungseffekt suchte, ergatterte einen der vollen Koffer oder eine der prallgefüllten Reisetaschen, ohne zu wissen, was drin ist. Der gesamte Erlös aus der Flughafen-Versteigerung kommt wie in jedem Jahr einem wohltätigen Zweck zu Gute.

ATTAS – Die letzte Reise des Forschungsflugzeugs ins Museum

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Das DLR überführt „Fliegenden Simulator“ in das Deutsche Museum in München. Nur noch ein Exemplar des deutschen Passagierflugzeugs VFW 614 war zuletzt noch in Betrieb: Das Advanced Technologies Testing Aircraft System, kurz ATTAS – der Flugversuchsträger und "Fliegende Simulator" des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt. Am 07. Dezember 2012 startete ATTAS seine letzte Reise vom Forschungsflughafen in Braunschweig zur Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums in München.

Zum allerletzten Mal erhob sich somit eine VFW 614 in die Luft. Das Deutsche Museum erhält das Forschungsflugzeug als Geschenk für seine umfangreiche Luftfahrtsammlung.

Landung auf kurzer Bahn – Dank passendem Wetter und leichtem Flugzeug

"Der Flug nach Oberschleißheim ist planmäßig verlaufen", sagte der Leiter der DLR-Forschungsflugabteilung in Braunschweig, Stefan Seydel. "Wir freuen uns, dass ATTAS nach mehr als einem Vierteljahrhundert im Dienste der DLR-Luftfahrtforschung in der Flugwerft des Deutschen Museums einen würdigen Platz für den Ruhestand gefunden hat."

Dabei war der letzte Flug auch noch besonders anspruchsvoll, denn ATTAS musste auf der vergleichsweise kurzen Landebahn am Flugplatz Schleißheim exakt aufsetzen. "Im Anflug haben wir uns ganz auf den Moment konzentriert“, sagt Testpilot Hans-Jürgen Berns "Mit zwanzig Jahren ATTAS-Erfahrung war auch das zu meistern."

Seit Monaten plante das DLR gemeinsam mit dem Deutschen Museum den letzten Flug und insbesondere die Landung sehr detailliert. "Wir mussten ganz sicher gehen, dass ATTAS auf dem vergleichsweise kleinen Flugplatz unbeschadet landen kann", sagt Seydel. "Dafür brauchten wir passende Wetterbedingungen, die heute gegeben waren." Die Feuerwehr aus Oberschleißheim und des Flughafens München sowie die Polizei sicherten das Unternehmen ab.

Zudem hatten Flugversuchsingenieure in Braunschweig bereits schwere Instrumente aus dem Forschungsflugzeug demontiert, damit ATTAS bei der Landung einen möglichst kurzen Bremsweg benötigt. Die Messanlage mit einigen hundert Sensoren bleibt derweil nicht im DLR. Die Instrumente werden in der Flugwerft erneut montiert. So erhält das Deutschen Museum mit dem Exemplar einen vollständigen Flugversuchsträger für seine Sammlung.

Flugzeug als wissenschaftliches Dokument – Präparation in Gläserner Werkstatt

Nach der Landung auf dem Flugplatz Schleißheim rollte ATTAS aus eigener Kraft auf das Gelände der Flugwerft. "Das Deutsche Museum schätzt sich glücklich den Fliegenden Simulator ATTAS in die Reihe seiner Luftfahrtsammlung aufnehmen zu können. An diesem Flugzeug lässt sich ein ganzes Forschungsfeld in seiner wissenschaftlichen und technischen Entwicklung dokumentieren", sagt Dr.-Ing. Ludwig Dorn. Er ist Luftfahrtkurator am Deutschen Museum.

ATTAS wird nach ersten Vorbereitungen zunächst in der gläsernen Werkstatt der Flugwerft für Besucher zu sehen sein. Erfahrene Restauratoren präparieren das Forschungsflugzeug dort etwa ein Jahr lang für die spätere Ausstellung in der neuen Flugzeughalle.

Verdienter Ruhestand nach fast 27 Jahren und mit Ersatzteilschwierigkeiten

Bereits im Juni 2012 – nach fast 27 Jahren aktiven Forschungsdienstes – verabschiedete das DLR den Forschungsflieger ATTAS in den Ruhestand. In seiner Dienstzeit hat der Flugversuchsträger Wirbelschleppen sowie lärmarme Landeanflüge untersucht, war als fliegender Simulator im Einsatz und hat Flugführungstechnologien erprobt.

Zuletzt hatte der DLR-Flugbetrieb Schwierigkeiten, passende Ersatzteile für ATTAS zu finden. Ein kontinuierlicher Flugbetrieb konnte nicht mehr gewährleistet werden. Seit 2007 hatte sich das Deutsche Museum um die Aufnahme des Flugversuchsträgers in seine Sammlung bemüht und dann den Zuschlag des DLR erhalten.

Der Hangar am Forschungsflughafen Braunschweig bekommt einen neuen Bewohner: ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) – ein umgerüsteter Airbus A320 – fliegt künftig als großer Flugversuchsträger im Dienste der DLR-Luftfahrtforschung.

Neue Software des DLR verbindet Ingenieure im Flugzeugbau

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Viele Fachdisziplinen beeinflussen die Entwurfs- und Entwicklungsphase eines Flugzeugs. Für die optimale Kombination aus Flügeln, Rumpf und Triebwerken müssen Forscher eng zusammenarbeiten und ihr jeweiliges Fachwissen effektiv austauschen. Um die Kooperation der verschiedenen Entwickler zu verbessern, haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Open-Source Software-Werkzeuge CPACS (Common Parametric Aircraft Configuration Schema) und RCE (Remote Component Environment) entwickelt. Sie holen Flugzeugingenieure verschiedener Fachbereiche an einen virtuellen Tisch.

Internationales Symposium mit Gästen aus Wirtschaft und Universitäten

Vom 04. bis 06. Dezember 2012 haben sich die Forscher nun zu einem Symposium in Hamburg getroffen, um sich mit dem zukünftigen Entwerfen von Flugzeugen zu beschäftigen."Ein Ziel des dreitägigen Symposiums in Hamburg war es, CPACS und RCE einer größeren Nutzergemeinde vorzustellen und verfügbar zu machen", sagt Doreen Seider von der DLR-Einrichtung Simulations- und Softwaretechnik. "Und das im internationalen Rahmen." Wissenschaftler der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA kamen ebenso wie Vertreter von Boeing, Airbus und Cassidian nach Hamburg. Zudem waren zahlreiche Universitäten, die im Bereich Flugzeugentwurf aktiv sind, anwesend, beispielsweise die chinesische Northwestern Polytechnical University. Zuvor hatte das DLR im März 2012 die Software bereits auf einem nationalen Symposium Airbus und Bauhaus Luftfahrt vorgestellt.

Einheitliches Datenformat der Schlüssel – Also Open-Source verfügbar

"Im DLR werden CPACS und RCE schon bei vielen Projekten eingesetzt", erklärt Daniel Böhnke von der DLR-Einrichtung Lufttransportsysteme. "Oft arbeiten mehr als zehn Institute dabei Hand in Hand. Jeder bringt sein Spezialwissen ein: Die Aerodynamiker berechnen die Umströmung, die Aeroelastiker bewerten die Stabilität einer Konstruktion, unsere Einrichtung steuert die ökonomische Bewertung bei. In der DLR-Software wird das vielfältige Wissen eingesammelt und zu einem abgestimmten Flugzeug-Gesamtentwurf zusammengefügt." Einige zukunftsweisende Flugzeugkonfigurationen sind so bereits im Rechner entstanden. Ein Beispiel ist die ungewöhnliche Box-Wing-Geometrie, bei der sich beide Flügel ähnlich einem Tor um den Rumpf vereinigen.

Die DLR-Software nutzt mit CPACS ein einheitliches Datenformat. Das gemeinsame Format ist der Schlüssel zur Zusammenarbeit für die Flugzeugingenieure. Böhnke, für die Koordination von CPACS und damit für die Kompatibilität der Berechnungen verantwortlich, sagt: "Zuvor waren die Berechnungen verschiedener Institute kaum kompatibel. Die Wissenschaftler mussten mit vereinfachten Annahmen für angrenzende Fachbereiche auskommen".

Einheitliche Plattform für weltweite digitale Zusammenarbeit

Die Komponente RCE stellt die virtuelle Umgebung bereit, in der Experten aus unterschiedlichen Regionen zusammenarbeiten. "Das Zusammenführen von Kompetenzen über Institutions- und Ländergrenzen hinweg ist sehr aufwendig. RCE bietet hier eine ideale Plattform, auf der Ingenieure beispielsweise aus Europa, Asien und Amerika gemeinsam ein Flugzeug entwerfen können", betont Seider, zuständig für die für die Entwicklung von RCE.

Das DLR stellt CPACS und RCE als frei erhältliche Open-Source-Software zur Verfügung. Nutzer können damit selbstständig Änderungen an der Software vornehmen und sie damit ihren individuellen Anforderungen anpassen. "Damit bleibt die Entwicklung flexibel", sagt Seider. Bis zum nächsten Treffen im September 2013 werden die Teilnehmer des Symposiums am Entwurf zukunftsweisender Flugzeugkonfigurationen für das Jahr 2025 arbeiten. Die Ergebnisse werden dann im Rahmen der CEAS European Air & Space Conference in Linköping (Schweden) vorgestellt.

Neuer Lufthansa Marketing-Chef kommt von Facebook

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Alexander Schlaubitz wird zum 07. Januar 2013 Leiter Marketing der Lufthansa Passage in Frankfurt. In dieser Position verantwortet er künftig das gesamte Marketing der Airline. Dazu gehört neben der klassischen Werbung und dem Marken-Management auch das Direkt-Marketing und die Marketing-Analyse der Lufthansa Passage.

Schlaubitz, 47, berichtet an den Bereichsleiter Produkt & Marketing, Dr. Reinhold Huber folgt damit Hubert Frach nach, der den Lufthansa Konzern verlassen hatte. Schlaubitz war zuletzt für Facebook als Director Kunden-Marketing für die Märkte Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) tätig.

Der Betriebswirt machte seinen Abschluss an der Universität Missouri, USA. Dort sammelte Schlaubitz auch erste berufliche Erfahrungen in verschiedenen Marketingunternehmen. 2001 wechselte er zur weltweit tätigen Werbeagentur Leo Burnett und 2003 zur Kommunikationsagentur Change Communications.

Dort verantwortete der Vater von zwei Kindern unter anderem die strategische Planung für Klienten wie Johnson & Johnson, Adecco, Campari und Nokia. 2006 übernahm Schlaubitz die Leitung des Marketings für die Märkte Europa, Naher Osten sowie Afrika der Intel Corporation in München, bevor er in der gleichen Position 2011 zu Facebook wechselte.

Der „Ja zu FRA!“ Flieger startet jetzt ab Frankfurt

Der Frankfurter Flughafen ist um eine Attraktion reicher: Der „Ja zu FRA!“ Fan-Flieger startet ab sofort von Frankfurt aus zu den schönsten Ferienzielen rund um den Globus. Der Rumpf der Maschine, eine Boeing 767-300 von Condor, ist mit den XXL-Portraits zehn bekennender Fans beklebt und damit ein ganz besonderer Blickfang für viele Flughafenbesucher.

Über 400 Befürworter des Frankfurter Flughafens Fraport sind dem Aufruf der Initiative „Ja zu FRA!“ gefolgt, um für den Flughafen Gesicht zu zeigen. Bewerben konnten sich die Teilnehmer dafür mit einem Foto und ihrem ganz persönlichen Grund für den Luftverkehrsstandort Frankfurt. Eine Jury aus Vertretern der „Ja zu FRA!“-Initiatoren Fraport, Lufthansa und Condor wählte die zehn stärksten Argumente aus.

„Mit unserem „Ja zu FRA!“-Flugzeug bekennen wir uns weltweit zum Frankfurter Flughafen und unterstreichen die Wichtigkeit dieses national und international bedeutungsvollen Luftverkehrsstandortes“, sagt Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. „Stellvertretend für viele Menschen in der Rhein-Main-Region unterstützen diese zehn Befürworter des Flughafens unsere Botschaft und tragen sie auf dem Flugzeug hinaus in die Welt.“

Aktuelle weltweite Ziele des Fliegers online abrufbar

Künftig wird der „Ja zu FRA!“ Fan-Flieger ab Frankfurt auf verschiedenen Langstrecken von Condor, beispielsweise nach Kapstadt, Las Vegas, Myanmar und in die Karibik, unterwegs sein. Unter der Rubrik „Unsere Stars am Himmel“ auf der Condor-Homepage können Interessierte die aktuellen Flugziele des „Ja zu FRA!“ Fan-Fliegers verfolgen: www.condor.com/de/unternehmen/unsere-stars-am-himmel.jsp

„Ja zu FRA!“ ist eine Initiative der Fraport AG, der Deutschen Lufthansa AG und der Condor Flugdienst GmbH. Ziel von „Ja zu FRA!“ ist eine sachliche Diskussion über die Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt. Die beteiligten Unternehmen wollen den Unterstützern des Luftverkehrsstandortes Frankfurt eine Plattform bieten, um mit klarer Stimme für die Relevanz der Luftverkehrswirtschaft in der Rhein-Main-Region einzutreten.

Seminar gegen Flugangst am Flughafen Leipzig/Halle

In Zusammenarbeit mit der Diplom-Psychologin Linda Föhrer bietet der Leipzig/Halle Airport am 16.12.2012, von 10:00 bis 18:00 Uhr, zum dritten Mal das Seminar gegen Flugangst an. Die Teilnehmer der Seminare lernen, ihre Flugangst zu bewältigen, üben unterschiedliche Entspannungstechniken ein und erfahren Details über den technischen und physikalischen Hintergrund des Fliegens.

Die Seminargruppe umfasst maximal zehn Personen. Das Seminar ist außerdem geeignet für Menschen, die an Höhenangst bzw. Platzangst leiden oder Angst haben mit dem Zug oder auch Auto zu fahren. Deutschlandweit bekannt geworden ist Linda Föhrer als Spezialistin für Flugangst durch diverse TV-Berichte über Entspannung beim Fliegen.

Online-Anmeldung erforderlich

Im kommenden Jahr sind für den 23. Februar., 20. April und 22. Juni weitere Termine geplant. Auch wer noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk ist, kann einen Gutschein für ein Seminar gegen Flugangst herunterladen. Der Preis für ein eintägiges Gruppenseminar beträgt pro Person 245,- Euro. Für die Teilnahme an einem Seminar ist eine Anmeldung online zwingend erforderlich.

airberlin kann Auslastung weiter erhöhen

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Durch Streichung unrentabler Strecken und optimierte Frequenzanpassungen reduzierte airberlin im letzten Monat gezielt die Kapazität um 11,6 Prozent im Jahresvergleich. Als Ergebnis hat airberlin im November 2012 im Vergleich zum Vorjahresmonat die Auslastung um 2,7 Prozentpunkte auf 76,94 Prozent erhöht.

Die Auslastung ist weiterhin steigend, da airberlin im November 2012 2.070.433 Fluggäste und damit nur 8,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat an Bord begrüßte, im November 2011 waren es 2.259.301 Fluggäste.

Im bisherigen Jahresverlauf hat airberlin die Auslastung im Jahresvergleich um 1,5 Prozentpunkte gesteigert. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft reduzierte die Kapazität im Jahresvergleich insgesamt um 7,1 Prozent auf 39.413.764 Sitzplätze. Gleichzeitig beförderte airberlin 31.498.182 Fluggäste und damit nur 5,4 Prozent weniger als in den Monaten Januar bis November des Jahres 2011. Die Auslastung der Flüge erhöhte airberlin dadurch auf insgesamt 79,92 Prozent.

Lufthansa Langstrecke künftig komplett in Premium Economy

Die deutsche Lufthansa erweitert ihr Produktportfolio und wird die gesamte Lufthansa-Langstreckenflotte zur Premium Economy entwickeln. Der Aufsichtsrat hat die Investitionen für das dazu erforderliche Einführungsprojekt freigegeben. Dazu wird mit Beginn des kommenden Jahres eine Projektgruppe für das Einführungsmanagement gebildet, in der die konkrete Produktge-staltung und der detaillierte Zeitplan erarbeitet werden.

Die Premium Economy soll auf der gesamten Interkontinentalflotte eingebaut werden. Das deutlich aufgewertete Economy Produkt füllt als Teil der Economy Class die Lücke zwischen dem gehobenen Segment der Business Class mit dem zu einer horizontalen Liegefläche verwandelbaren Sitz einerseits und der klassischen Economy Class andererseits. Dadurch werden künftig sowohl Komfort-orientierte Privatreisende als auch Geschäftsreisende angesprochen.

Die Lufthansa hatte in einer strategischen Neuausrichtung beschlossen, sich stärker im oberen Segment zu positionieren, während die Verbindungen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München in der Tochter Germanwings zusammengefasst werden, die 2013 ebenfalls mit einem neuen Klassenangebot und neuem Logo startet.

Service für Beechcraft-Modelle in Augsburg bleibt

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Beim Flugzeughersteller Hawker Beechcraft stehen einige grundlegende Veränderungen an, die auch das Service-Angebot für Flugzeuge betreffen. Für Besitzer und Betreiber von Hawker Beechcraft-Flugzeugen gilt jedoch, speziell im Bereich Instandhaltung: Beechcraft Augsburg garantiert auch in Zukunft den Service für alle Beechcraft Modelle, Premier IA und Hawker 400XP.

Denjenigen Kunden, deren Instandhaltungsprogramme wie z.B. das Support Plus-Programm von Hawker Beechcraft eingestellt worden sind, können sich beispielsweise über das vergleichbare Jet-Service-Programm von JSSI (www.jetsupport.com) und das CASP Avionik-/Elektronik-Programm für den Premier I / IA informieren.

Für alle anderen Flugzeug- und Service-Kunden ändert sich nichts, Beechcraft Augsburg garantiert weiterhin den exzellenten Instandhaltungsservice einer zertifizierten Hawker Beechcraft Service Station. Auch in Zukunft werden die Hawker Beechcraft-Modelle Bonanza, Baron, King Air, Premier I / IA und Hawker 400XP (inkl. Beechjet 400A) mit größter Sorgfalt und Präzision betreut werden.

Germanwings künftig mit drei Service-Klassen in einer Economy

Germanwings rollt den europäischen Low Cost Markt auf. Die Günstig-Fluggesellschaft wird künftig das qualitativ hochwertigste Airline-Produkt in diesem Segment in Europa anbieten. Zum 01. Juli 2013 führt die „neue Germanwings“ ein vollkommen neues Marken- und Produktkonzept ein, das allen Gästen ein „Fliegen à la carte“ ermöglicht. So können sich Fluggäste von der günstigen Low Cost Reise ohne Zusatzleistungen bis hin zu einer Komfort-Reise mit vielen Annehmlichkeiten und Extras ihr individuelles Paket zusammenstellen, das bis ins Detail ihren Bedürfnissen entspricht.

Basic, Smart und Best – in einer Economy Class

In einer durchgängigen Economy Class werden von der „neuen Germanwings“ dann drei Tarife mit verschiedenen Leistungs- und Servicepaketen angeboten: „Best“ als hochwertigstes Angebot, das insbesondere die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abdeckt aber auch für Privatreisende attraktiv ist, „Smart“ als Tarifangebot mit inkludierten sowie individuell ergänzbaren Zusatzleistungen und „Basic“ als reines Low Cost Angebot.

Christoph Franz, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG: „Mit der ‚neuen Germanwings‘ gehen wir bei den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in die Offensive. Wir haben ein überzeugendes Produktangebot entwickelt und wir verfügen über langjährige Expertise im Low Cost wie im Premiumsegment. In der ‚neuen Germanwings‘ verbinden wir Elemente aus beiden Bereichen und setzen neue Maßstäbe in unserem Heimatmarkt Europa. Damit wird es uns gelingen, abseits unserer großen Drehkreuze wieder profitabel zu fliegen und gleichzeitig unsere Gäste mit einem modernen Angebot zu begeistern.“

Die „neue Germanwings“, in der die dezentralen Europaverkehre der Lufthansa außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München und die Germanwings zum 01. Januar 2013 zusammengeführt werden, tritt smart, dynamisch und innovativ auf. Ab 01. Juli 2013 startet die Fluggesellschaft das neue Angebot. Ab diesem Zeitpunkt sollen auch die Flugzeuge der Lufthansa Flotte, die für den künftigen Einsatz bei der „neuen Germanwings“ vorgesehen sind, sukzessive umgerüstet und übertragen werden.

„Der frische Markenauftritt, die individuell gestaltbaren Tarifangebote und die hohe Qualität als Airline der Lufthansa Gruppe machen die Germanwings zu einem attraktiven Anbieter für Privat- wie für Geschäftsreisende. Dieses Konzept wird nicht nur eine hohe Akzeptanz erreichen, sondern eine große Beliebtheit auch bei den Fluggästen der Lufthansa genießen, die künftig auf unseren Strecken abseits von Frankfurt und München mit der Germanwings fliegen werden“, sagt Carsten Spohr, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

Neues Logo und Transparenz bei den Preisen

Mit dem neuen Marken- und Produktkonzept ändert sich bei Germanwings auch das Logo. Kernelement ist ein stilisiertes „W“ in brombeer und gelb, das die „Wings“ aus der Marke Germanwings in ein prägnantes Icon überträgt. Alle Flugzeuge der Airline werden nach Einführung des neuen Markenkonzepts ab 01. Juli 2013 sukzessive in dem neuen Design lackiert.

Noch mehr Kundennähe ist eine wichtige Komponente der neuen Germanwings: Mit dem Angebot neuer mobiler Buchungs- und Informationssysteme will das Unternehmen direkt mit den Kunden interagieren. Alle Preise werden fair und ohne versteckte Kosten erkennbar, am Telefon löst eine günstigere 0180er Nummer die bisherige 0900er Nummer ab. Germanwings behält zudem den attraktiven Einstiegspreis von 33 Euro für ein One-Way Ticket bei.

Nach dem Motto „Günstig aber nicht billig“ arbeiten die Mitarbeiter der Airline künftig noch intensiver an einer optimalen Erfüllung der Kundenwünsche. Dafür stehen innerhalb der Economy Class die drei Grundmodule Best, Smart und Basic zur Auswahl. Der Best-Tarif beinhaltet das hochwertigste Produkt, das es derzeit für innereuropäische Low Cost Flugverbindungen gibt und Maßstäbe in der Branche setzt.

Best-Reise zunächst auf innerdeutschen Flügen

Für den Fluggast ist darin ein Platz in einer der drei vordersten Reihen reserviert. Dort genießt er den komfortablen Sitzabstand von 32 Zoll (81,2 Zentimetern) und den freien Mittelsitz neben sich. Weitere Vorteile sind Zugang zu Lufthansa-Lounges, Priority Check-in und Benutzung der Fastlane bei der Sicherheitskontrolle, erhöhte Meilengutschrift bei Miles & More, HON Circle Meilen, doppelte Freigepäck-Menge (zweimal 23 Kilogramm), Catering à la carte an Bord, flexible Umbuchung und Stornierbarkeit des Tickets.

Der Best-Tarif ist im ersten Schritt bereits auf allen innerdeutschen Verbindungen verfügbar sowie für die europäischen Kernmärkte von Germanwings, das heißt für Österreich, die Schweiz, Belgien, Russland, Frankreich und Großbritannien.

Der Smart-Tarif der neuen Germanwings ist der neue Standard-Tarif und entspricht einem klassischen Economy-Produkt mit sehr hoher Qualität: In diesem Tarif sind für die Passagiere die Reihen im vorderen Bereich des Flugzeugs reserviert, die mit 32 Zoll (81,2 Zentimetern) ebenso geräumig sind wie beim Best-Tarif. Smart beinhaltet Catering in Form eines Snacks und alkoholfreien Getränken sowie 23 Kilogramm Freigepäck.

Der günstigste Tarif ist der Basic-Tarif, der einem klassischen Low Cost Produkt entspricht: Dieser kommt zum Beispiel ohne freiem Catering und Freigepäck und kann im Flugzeug ab Reihe elf Platz nehmen.

Das Besondere bei Germanwings: Auch in den beiden Tarifen Smart und Basic können Zusatzleistungen hinzugebucht werden. Jeder Fluggast kann sich aus dem Menü an hochwertigen Optionen sein Wunschprodukt einfach und flexibel selbst aussuchen.

Thomas Winkelmann, Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung: „Mit der Germanwings setzen wir neue Maßstäbe in der europäischen Airline-Industrie. Der Kunde bekommt mit dem neuen Produkt das Beste aus der Welt der Low Cost Carrier und der der traditionellen Fluggesellschaften.“

EADS: Neue Führungs- und Aktionärsstruktur steht

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Das EADS Board of Directors und die Hauptaktionäre des Konzerns haben sich auf eine weitreichende Änderung der Führungs- und Aktionärsstruktur des Konzerns geeinigt. Die Vereinbarung zielt auf eine Normalisierung und Vereinfachung der Konzernführung ab und soll eine Aktionärsstruktur hervorbringen, die es Frankreich, Deutschland und Spanien ermöglicht, ihre berechtigten strategischen Interessen zu wahren.

Vorbehaltlich der üblichen behördlichen Bedingungen und des Ankaufs eines ersten Aktienpakets von 5 Prozent am EADS-Konzern durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Investor für den deutschen Staat, wird im ersten Halbjahr 2013 eine außerordentliche Hauptversammlung stattfinden, die über die vorgeschlagenen Änderungen der EADS-Satzung, einen geplanten Aktienrückkauf und die Ernennung neuer Mitglieder des Board of Directors entschieden wird.

EADS Führungs- und Aktionärsstruktur

In der Vereinbarung wurden folgende Punkte beschlossen:

  • Frankreich und Deutschland streben eine gleichberechtigte Gesellschafterstellung, gleichzeitig erhalten die derzeitigen industriellen Hauptaktionäre Daimler AG und Lagardère SCA die Möglichkeit, sich von Teilen ihrer Pakete zu trennen und ihre Anteile nach eigenem Ermessen zu verkaufen.
  • Abhängig von der Entscheidung der außerordentlichen EADS-Hauptversammlung tritt an die Stelle des seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2000 geltenden Aktionärspakts („Participation Agreement“) eine neue, begrenzte Vereinbarung zwischen den Regierungen Frankreichs, Deutschlands und Spaniens.
  • Frankreich, Deutschland und Spanien haben sich auf eine staatliche Höchstbeteiligung geeinigt (zwölf plus zwölf plus vier Prozent).
  • Die drei Staaten erhalten ein wechselseitiges Bezugsrecht. Die geänderte EADS-Satzung wird eine Eigentums- und Stimmrechtsbeschränkung auf 15 Prozent enthalten, die weder von Einzelaktionären noch von Aktionärsgruppen überschritten werden darf. Die drei Staaten haben sich darauf geeinigt, gemeinsam gegen eine Änderung bestimmter Aspekte der neuen Führungsstruktur zu stimmen, falls dies von einem der drei Staaten gefordert wird.
  • Für das künftige EADS-Board werden zwölf Mitglieder vom Vergütungs- und Nominierungsausschuss ernannt, darunter ein Chairman, ein Chief Executive Officer und mindestens acht unabhängige Non-Executive Directors. Die Mehrheit der Board-Mitglieder und zwei Drittel der Executive-Committee-Mitglieder werden EU-Bürger sein.
  • Die speziellen nationalen Sicherheitsinteressen Frankreichs und Deutschlands werden durch die Schaffung „nationaler Verteidigungsunternehmen“ geschützt, die sensible militärische Programme verwalten werden; dies schließt auch das Recht beider Staaten ein, ihre Zustimmung zur Nominierung von drei externen Directors in das Board ihres jeweiligen „nationalen Verteidigungsunternehmens“ zu geben.
  • Zwei der externen Directors der „nationalen Verteidigungsunternehmen“ werden auch im EADS Board of Directors sitzen.
  • Das neue Führungsmodell sieht keine Vetorechte für Teile des Board of Directors oder bestimmte Aktionäre in der Hauptversammlung vor.

Hauptbeteiligungen und Aktienrückkauf

Daimler AG und Lagardère SCA, beabsichtigen, ihre Anteile an EADS sofort oder in naher Zukunft deutlich zu verringern.

  1. Verkauf der Anteile der Daimler AG Die Daimler AG beabsichtigt, ihre Beteiligung an EADS bis Jahresende 2012 um bis zu 7,44 Prozent des Aktienkapitals1 zu verringern. Aus diesem Konvolut plant die KfW rund 2,761 Prozent zu kaufen. Parallel und zu einem in Zusammenhang mit der geplanten Daimler-Transaktion definierten Preis beabsichtigt die KfW die privat gehaltenen Aktien des so genannten Dedalus-Konsortiums aufzukaufen, das insgesamt 7,44 Prozent des EADS-Aktienkapitals1 hält. So wird die KfW gemeinsam mit anderen öffentlichen deutschen Körperschaften mit Dedalus-Anteilen insgesamt 10,2 Prozent der EADS-Aktien1 halten (dies entspricht einer Beteiligung von 12 Prozent1 nach Abschluss des unten beschriebenen Aktienrückkaufs im Umfang des beschlossenen Höchstwerts von 15 Prozent).
  2. Aktienrückkauf Vorbehaltlich der üblichen Bedingungen und der Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung plant EADS den Rückkauf von bis zu 15 Prozent der ausstehenden Aktien und deren anschließende Einziehung in zwei identischen und zeitgleichen Tranchen unter denselben Bedingungen: – Die erste Tranche von bis zu 7,5 Prozent steht allen EADS-Aktionären mit Ausnahme der Vertragsparteien offen. – Bei der zweiten Tranche von maximal 7,5 Prozent sind Lagardère SCA bis zu 5,5 Prozent vorbehalten. Übersteigt die Tranche 5,5 Prozent, erhalten Sogepa und SEPI das Recht, den Rest dieser Tranche zu nutzen (basierend auf ihrer anteiligen Beteiligung an EADS, andere Einigungen der beiden Parteien möglich). Wenn Sogepa und SEPI keinen Gebrauch von ihrem Recht machen, kann Lagardère SCA die gesamten 7,5 Prozent der Tranche für sich beanspruchen. Sollte diese erste Tranche schließlich von den oben genannten Parteien nicht vollständig ausgeschöpft werden, ist die Daimler AG berechtigt, bis zum Erreichen der Gesamtmenge an dieser Tranche teilzunehmen.
  3. Regelungen zur ordnungsgemäßen Veräußerung Außer zum Zweck der Durchführung oben genannter Transaktionen haben sich die Daimler AG, Lagardère SCA, Sogepa, SEPI und die KfW auf eine Halteperiode geeinigt, die bis zur Genehmigung der neuen Führungsstruktur durch die außerordentliche Hauptversammlung oder, falls dieser Termin früher eintritt, bis zum 31. Juli 2013 reicht. Sollte die außerordentliche Hauptversammlung der neuen Führungsstruktur nicht zustimmen, steht der Daimler AG und Lagardère SCA eine eingeschränkte Monetarisierungsoption zu. Nach Verstreichen der Haltefrist steht es der Daimler AG und Lagardère SCA frei, die von ihnen nach dem Aktienrückkauf gegebenenfalls noch gehaltenen EADS-Aktien zu verkaufen; den für diesen Fall geltenden Regelungen haben beide Parteien zugestimmt.
  4. Überschussaktien im Besitz von Frankreich, Deutschland und Spanien Zum 01. Januar 2014 beziehungsweise zum Zeitpunkt, an dem die Daimler AG mehr als 5 Prozent der EADS-Aktien veräußert hat (je nachdem, welches Ereignis früher eintritt), steht es Sogepa, SEPI und der KfW frei, Anteile, die zusammen die gemeinsame Beteiligungshöchstgrenze von 28 Prozent überschreiten („Überschussaktien“) zu verkaufen. Bis zum Zeitpunkt der außerordentlichen Hauptversammlung und dem Verkauf der Aktien werden diese Überschussaktien von ihren jeweiligen Eigentümern getrennt (also ohne Stimmrechte) eingelagert, damit die gemeinsame Beteiligungshöchstgrenze von weniger als 28 Prozent erreicht wird. Sogepa und die KfW streben eine gleich hohe Beteiligung an. Der Anteil der in Streubesitz befindlichen EADS-Aktien wird von etwas unter 50 Prozent auf über 70 Prozent steigen. Darin eingerechnet sind eingelagerte Überschussaktien der Staaten Frankreich, Deutschland und/oder Spanien sowie noch von Daimler und Lagardère gehaltene Aktien bis zu deren jeweiliger Veräußerung2.

Deutlich mehr Aktien in Streubesitz

Tom Enders, Chief Executive Officer von EADS erklärte: „Heute ist ein guter Tag für EADS! Dies ist ein großer Schritt hin zu einer neuen Führungsstruktur. Wir vollziehen damit die wichtigste Änderung seit der Gründung von EADS vor mehr als zwölf Jahren. Unternehmensstrategie und Firmenprojekte werden zukünftig allein vom Board of Directors und dem Executive Committee entschieden; die Leitung des operativen Geschäfts steht nicht mehr unter dem Einfluss verschiedener Anteilseigner oder Aktionärsgemeinschaften. Gleichzeitig berücksichtigt der Konzern die berechtigten nationalen Sicherheitsinteressen der beteiligten Staaten. Die neue Aktionärsstruktur ermöglicht eine wesentliche Erhöhung des Aktienstreubesitzes. Der geplante umfangreiche Aktienrückkauf im kommenden Jahr wird durch unsere starke Liquiditätsposition getragen und kommt allen Aktionären zugute. Den Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Spaniens sowie Daimler und Lagardère möchte ich meinen Dank aussprechen für ihre aktive Unterstützung beim Zustandekommen dieser wichtigen Vereinbarung. Das EADS-Management begrüßt mit Nachdruck die heutigen Entscheidungen und die Chancen, die sich daraus für unser großartiges Unternehmen ergeben.“

Mit dieser Änderung der Führungsstruktur und in einer separaten, von der Durchführung oben genannter Transaktionen abhängigen Vereinbarung mit dem französischen Staat, geht für EADS die Verpflichtung einher, vor Ausübung seiner Stimmrechte bei der Hauptversammlung von Dassault Aviation die französische Regierung zu konsultieren, und dem französischen Staat ein Vorkaufs- bzw. Ablehnungsrecht im Falle der teilweisen oder gesamten Veräußerung seiner Anteile an Dassault Aviation eingeräumt.

Unterzeichner der heutigen Vereinbarung sind EADS, Daimler AG, DASA, Lagardère SCA, Sogepa, Sogeade, KfW und SEPI.

1) Basierend auf der Menge ausstehender Aktien ausschließlich der Aktien in Eigenbesitz

2) Hinweis: Eine grafische Darstellung der geplanten Beteiligungsstruktur ist den Diagrammen bei EADS online zu entnehmen.

Eurolot hat Route Salzburg – Warschau und Danzig aufgenommen

Nun ist es soweit: In knapp zwei Stunden gelangt man von Warschau und Danzig nach Salzburg. Die Nonstop-Flüge von Eurolot, die seit 01. Dezember 2012, zwischen Warschau, Danzig und Salzburg verkehren, werden in diesem Winter nicht nur polnische Gäste nach Salzburg bringen, sondern bieten auch den Österreichern die bequeme Möglichkeit, Polen kennenzulernen.

Auch Salzburg ist immer einen Besuch wert. Egal ob die historische Altstadt Mozarts oder die schneebedeckten Berge mit den gut präparierten Pisten, die Polen lieben Salzburg. Weltweit ist das Salzburger Land als Skiparadies bekannt. Der Ruf als Land des ewigen Schnees hat es zurecht.

Der Geschäftsführer des Flughafens, Roland Hermann sagt zu den neuen Verbindungen: „Gerade in schwierigen Zeiten für die Luftfahrtindustrie, die sowohl Airlines als auch Flughäfen betreffen, ist es sehr erfreulich, dass Eurolot mit zwei Nonstop-Verbindungen auf den Salzburger Markt setzt. Ich denke, es ist ein gutes und sehr deutliches Zeichen, dass auch die Kunden der östlichen Länder, die für die heimische Wirtschaft und Tourismus eine sehr wichtige Zielgruppe ist, nach Salzburg drängt."

Danzig und Warschau sind zwei interessante und pulsierende polnische Städte, die mit Sicherheit auch unsere Salzburger kennen lernen wollen. Wenige wissen, dass im Mittelalter die Hansestadt Danzig als reichste Stadt der Welt galt. Selbstverständlich freuen wir uns auch über die zahlreichen Wintergäste die unsere Skigebiete im Salzburger Land besuchen. Der Flughafen spielt sowohl im Winter- als auch im Sommertourismus eine zentrale Rolle und ist als Gästezubringer für die Region unverzichtbar. Wir hoffen, dass die Verbindungen nach Polen nicht nur im Winter, sondern vielleicht auch im Sommer geflogen werden“, so Roland Hermann.

50 Prozent Preisnachlass für Jugendliche

„Die Statistiken zeigen, dass einer von zwei Polen, die ins Ausland reisen, sich für einen aktiven Urlaub in der Wintersportregion interessieren. Einer von fünf Polen war bereits in Österreich oder plant, dorthin zu fahren. Österreich ist auch im Sommer aufgrund der vielen attraktiven Angebote für viele Polen interessant. Laut den Daten von Salzburger Land Tourismus aus den vergangenen 10 Jahre, hat sich die Anzahl polnischer Gäste in der Region deutlich erhöht. Dieser Trend wird sich fortsetzen, weil Österreich in den kommenden drei Jahren die Skidestination Nummer 1 für Polen sein wird. Umso glücklicher bin ich, dass wir ab 01. Dezember Direktflüge nach Salzburg anbieten können, was für jene, die einen Urlaub planen, eine raschere und kostengünstigere Anreise ermöglicht“, so Mariusz Dabrowski, CEO von Eurolot SA.

Eurolot bietet Flüge von und nach Salzburg ab 01. Dezember bis zum Ende der Skisaison an. Beide Strecken werden mit modernen Bombardier Q400 NextGen Flugzeugen mit jeweils 78 Sitzplätzen bedient. Der Preis wird sowohl für Polen als auch für Österreicher sehr attraktiv gestaltet. Kinder unter zwei Jahren reisen kostenfrei, Jugendliche bis 18 Jahre erhalten eine 50%ige Ermäßigung von Eurolot.

Gerade für Familien sind Spezialangebote sehr wichtig, da das Skifahren bekanntlich in Gesellschaft am meisten Spaß macht. Rund 37% der polnischen Gäste reisen mit ihrem Partner oder mit der ganzen Familie (25%). Jeder 10. Pole macht gemeinsam mit Freunden Urlaub in Österreich.

Auch Leo Bauernberger, Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus GmbH, freut sich über die neue Eurolot-Verbindung nach Salzburg. „Polen ist für das Salzburger Land mit rund 264.000 jährlichen Nächtigungen im Winter der zweitwichtigste Markt in Zentral- und Osteuropa. Dank der Direktverbindungen von Warschau und Danzig nach Salzburg jeweils am Samstag, haben Gäste die Möglichkeit, schnell und bequem in die Salzburger Skigebiete zu reisen“, sagt Leo Bauernberger. Renate Ecker, Verantwortliche der Tourismusregion Zell am See/Kaprun, sagt: „Der polnische Markt ist für uns sehr wichtig. Die wöchentlichen Flüge von Warschau und Danzig nach Salzburg werden der Region enormen Nutzen bringen. Gemeinsam mit Salzburg Land Tourismus unterstützen wir dieses Projekt auch finanziell und wir erwarten eine gute Wintersaison. Alle Skipisten am Kitzsteingletscher, die sich gerade unter den polnischen Gästen großer Beliebtheit erfreuen, werden bereits sorgfältig prepariert“.

Samstags in zwei Stunden zur Ski-Region

Bereits seit langem nehmen die Wintersportorte des Salzburger Landes einen bedeutenden Platz unter den international bekannten Skigebieten ein. Rund 100 Winterskigebiete und 2.000 Pistenkilometer erwarten die Gäste hier. Wunderschöne Landschaften, malerische Dörfer, kurze Wege vom Salzburger Flughafen zu den Wintersportregionen, zahlreiche Möglichkeiten zu entspannen, ausgezeichnetes Essen und Unterkünfte mit hohem Standard sind die Hauptargumente für polnische Gäste um nach Salzburg zu reisen.

Die Flugverbindungen von Eurolot nach Österreich werden von Warschau und Danzig ausgehen. Der Flug von Warschau wird jeden Samstag um 11:20 stattfinden. Von Danzig wird Eurolot Gäste jeweils samstags um 17:15 nach Salzburg bringen. Der Flug dauert knapp zwei Stunden. Eurolot ist einer der am schnellsten wachsenden Fluglinien Zentraleuropas. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet, wobei es zu Beginn für die polnische Fluglinie LOT flog. Mit 01. Juli 2011 startete Eurolot seine eigenen Flugverbindungen zwischen den wichtigsten Regionalflughäfen Polens. Im Sommer 2012 eröffnete Eurolot 16 neue Strecken außerhalb Polen , darunter nach Deutschland, Italien, Kroatien und in die Ukraine. Im Winter werden fünf neue Flugverbindungen angeboten, darunter Flüge nach Salzburg und Verona.

Eurocopter liefert erste EC725 an die Malaysische Luftwaffe

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Die ersten zwei Eurocopter EC725-Hubschrauber für die Royal Malaysian Air Force wurden offiziell in einer feierlichen Zeremonie in Kuala Lumpur übergeben, wobei die erste Maschine pünktlich und die zweite Maschine drei Monate früher als geplant ausgeliefert wurde. Malaysia erhält bis 2014 insgesamt 12 EC725 und wird damit eine leistungsfähige Hubschrauber-Flotte für Hilfskraft-Einsätze (Search And Rescue, SAR) und Versorgungsflüge aufstellen.

"Unsere EC725 werden die Fähigkeiten der Royal Malaysian Air Force erheblich verbessern und wahren eine moderne, einsatzbereite und zuverlässige Ausstattung mit Hubschraubern", sagte Verteidigungsminister Dr. Ahmad Zahid Hamidi.

Die EC725 Nr. 1 wurde gleich nach ihrem Rollout aus der Produktion im Dezember 2011 per Live-Video-Übertragung von Eurocopter Marignane, dem Hauptsitz in Frankreich, zum ersten Mal in Malaysia vorgestellt. Es wurde zur Malaysia Langkawi Maritime & Aerospace Exhibition übertragen, zu deren Publikum auch der malaysische Premierminister Datuk Seri Najib Tun Razak gehörte. Ein Jahr später kam also nun der erste Hubschrauber in Malaysia planmäßig zusammen mit dem zweiten Eurocopter EC725, drei Monate vor vertraglicher Lieferfrist, an.

Infrastruktur für breites Marktangebot

"Diese Auslieferung ist ein Meilenstein und das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen großen Zusammenarbeit zwischen den Teams der Royal Malaysian Air Force und von Eurocopter, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiteten", betonte Olivier Lambert, Eurocopter, Senior Vice President für Vertrieb und Customer Relations. "Wir sind entschlossen, die erfolgreiche Lieferung der restlichen Aufträge zu sicherzustellen, und uns für die Bedürfnisse aller künftigen Missionen Malaysias einzusetzen."

Im Zuge der Unterstützung zur Lieferung der EC725 für Malaysia und der Verbesserung der Eurocopter-Dienstleistungen in dem Land wird das Eurocopter Tochterunternehmen seine Kapazitäten verdoppeln, indem es Anfang 2013 bei der Malaysian International Aerospace Center aus dem Stammwerk in Subang zu einem neuen, gößeren Standort umzieht.

Zusätzlich wird Eurocopter eine Reihe von strategischen Kooperationen starten, die die Beteiligung der lokalen Industrie beinhaltet, um diese bedeutende Lieferung und den weiteren Ausbau von Malaysias Hubschrauber-Markt bestmöglich zu unterstützen. Dies beinhaltet die Integration der Industrie des Landes in die globale Lieferkette, die Gründung von Joint Ventures mit lokalen Unternehmen, um im Land eine komplette MRO (Maintenance, Repair and Overhaul)-Anlage zu errichten sowie die Entwicklung eines Zentrums zur Full-Flight-Simulation für die Region zu etablieren. Dieses Full-Flight-Simulation Center wird für die Ausbildung der Crews der Royal Malaysian Air Force eingesetzt und steht weiteren militärischen und zivilen Betreibern der mittel-schweren Hubschrauberfamilie EC725/EC225 in der Region Asien-Pazifik zur Verfügung.

Lokale Kooperationen und Support- und Trainings-Center

All diese Kooperationsprojekte gehen mit Malaysias Ziel der Stärkung seiner strategischen Luftfahrt-Fähigkeiten und -Kenntnisse durch strategische Partnerschaften einher, die, in Zusammenarbeit mit den malaysischen Universitäten, einen besonderen Schwerpunkt auf Ausbildung durch die Entwicklung von Trainings-Möglichkeiten für die Luftfahrt legt.

"Exzellenz bei der Lieferung und dem Versprechen für Malaysias Industrie ist oberste Priorität für Eurocopter", erklärt Pierre Rossignol, Präsident und CEO der Eurocopter Malaysia Tochtergesellschaft. "Wie vor zehn Jahren versprochen, setzen wir unsere Fahrt in Richtung Expansion fort und freuen uns auf weitere Jahrzehnte des Wachstums und der Exzellenz in neuen Gebäuden, was die Gewährleistung des vollen Supports für alle unsere malaysischen Kunden ebenso sicherstellt wie die Schaffung neuer Arbeitsplätze und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft."

Eurocopter Malaysia wurde 2002 gegründet und ist der einzige Hubschrauber-Hersteller mit einem umfassenden Angebot für Wartung, Reparatur und Instandhaltung (MRO) in Malaysia. Mit einer Belegschaft von 120 Mitarbeitern und einer Präsenz in Subang, Miri und Kerteh, bietet es ein breites Spektrum an Dienstleistungen, von geplanten und ungeplanten Wartungsarbeiten, Maschinen-Modifikationen (Nachrüstung, Lackierung, Innenausstattung und Anpassung) sowie logistische Unterstützung (Ersatzteile, Reparatur und Überholung). Eurocopter Malaysia leistet ein Support-Angebot mit Inventar, 24-Stunden-Service, hoch qualifizierten Arbeitskräften und effizienter Logistik.

Orientierung am Flughafen: Google-„Indoor-Maps“ führt durch Gebäude

Der Flughafen München gehört zu den ersten Partnern in Deutschland, die beim Kartendienst "Indoor Maps" von Google vertreten sind. Google erweitert derzeit sein weltweit verbreitetes Angebot "Maps" um eine "Indoor"-Funktion in großen öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Flughäfen, Einkaufszentren oder Museen. Wer ein Android-Smartphone oder -Tablet besitzt, kann damit alle Ebenen dieser Gebäude ansteuern und sich durch Funknetze vor Ort lokalisieren lassen. Diese Funktion ist in Deutschland seit heute nutzbar.

Die Google Maps App für Android zeigt im Flughafen München die Grundriss-Karten der beiden Terminals sowie des München Airport Centers. Wie in den Stadtplänen sind zahlreiche Restaurants, Shops und andere Orte vorgemerkt, zu denen gleich weitere Informationen verfügbar sind. Mit Google Indoor Maps haben Fluggäste und Besucher ab sofort eine zusätzliche Möglichkeit an der Hand, sich vor Reiseantritt oder bei Ankunft am Flughafen einen Überblick über das vielfältige Angebot zu verschaffen.

Ausstellung zu Nobelpreisträgern am Flughafen Frankfurt

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Wer dieser Tage von Frankfurt aus nach Stockholm fliegt, wird bereits am Flughafen auf die Woche der Verleihung der Nobelpreise 2012 eingestimmt. Ab heute sind 50 lebensgroße Portraits von Nobelpreisträgern, die bunte selbstangefertigte Skizzen ihrer bahnbrechenden wissenschaftlichen Arbeit präsentieren, im Terminal 1 an Gate A60 ausgestellt. Die Ausstellung mit dem Namen „Sketches of Science: Photo Sessions with Nobel Laureates" zeigt Aufnahmen des deutschen Fotografen Volker Steger. Sie wird gemeinsam vom Nobelmuseum in Stockholm, den Lindauer Nobelpreisträgertagungen und der Fraport AG präsentiert.

Bis 07. Januar 2013 können Flugreisende aus aller Welt die Bilder des kreativen Zusammenspiels des Fotografen und der Nobelpreisträger betrachten. Außerdem werden in Interviews, Filmaufnahmen und digitalen Präsentationen ein umfassender Eindruck von den Persönlichkeiten der Laureaten sowie Hintergrundinformationen zu ihren Entdeckungen vermittelt. Der Flughafen Frankfurt ist der zweite Halt dieser im Nobelmuseum Stockholm erstmals der Öffentlichkeit präsentierten Ausstellung. Zur Eröffnung der Ausstellung am Flughafen Frankfurt werden Olov Amelin, Direktor des Nobelmuseums, Wolfgang Schürer, Vorsitzender der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, sowie Carsten Könneker, Chefredakteur Spektrum der Wissenschaft und Wissenschaftlicher Direktor des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik), erwartet.

Mit Stift und Papier: Preisträger skizzieren Ihre Entdeckungen

Die Begegnungen zwischen den Nobelpreisträgern und dem Fotografen Volker Steger begannen stets damit, dass der gebürtige Baden-Württemberger jedem Laureaten einen weißen Bogen Papier und eine Packung Buntstifte überreichte. Dann stellte er den Preisträgern dei Aufgabe: „Bitte zeichnen Sie ihre mit dem Nobelpreis gekrönte Entdeckung!“. Am Ende porträtierte Steger die Nobelpreisträger mit ihren Zeichnungen. „Fast alle Laureaten waren von der ungewöhnlichen Aufgabe sehr überrascht, schließlich hatte ich ihnen im Vorfeld nichts davon verraten“, erklärt Volker Steger. „Die Idee dahinter war, ihre Spontanität einzufangen. Die Zeichnungen von Nobelpreisträgern der Disziplinen Physik, Chemie und Physiologie oder Medizin erwiesen sich als ebenso unterschiedlich und facettenreich wie die ‚noblen Künstler‘, die sie geschaffen hatten. Eines haben sie dennoch alle gemeinsam: Sie zeigen die Schönheit intellektueller Leistungen und geistiger Arbeit.“

Die 50 abgelichteten Nobelpreisträger stammen aus den drei Disziplinen Physik, Chemie und Physiologie oder Medizin. Die Ausstellung zeigt die gesamte Kollektion von Stegers Portraitfotos und einige der Originalzeichnungen der Laureaten. Hinzu kommt eine Auswahl an Interviews, Filmaufnahmen und digitalen Präsentationen, die sich mit den Nobelpreisträgern selbst und ihren Arbeiten beschäftigen. Volker Steger gewährt überdies einen Einblick in sein neuestes Projekt „Nobel Labs 360°“. Zudem wird den Besuchern die neue Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen vorgestellt. Ausgehend von den in Lindau vortragenden Laureaten präsentiert dieses innovative Projekt ein Jahrhundert moderner Wissenschaftsgeschichte. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert.

Wissenschaft trifft Öffentlichkeit – Großes Publikum am Fraport für große Forschungserfolge

Wolfgang Schürer, Vorsitzender der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, betont den diskursiven Charakter der Ausstellung: „Die kreativen Fotografien wecken bei Betrachtern Neugier, sie regen zur weiteren Beschäftigung mit den wissenschaftlichen Hintergründen der Portraitierten an. Die Aufgabe ist klar: Wissenschaft und Forschung in der Gesellschaft zu verankern. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, mit Ausstellungen wie dieser den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft zu verbreitern.“ Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, sagte: „Ein internationales Luftverkehrsdrehkreuz wie der Frankfurter Flughafen hat mit Wissenschaft, Forschung und letztendlich auch der Zuerkennung eines Nobelpreises einen konstitutiven Aspekt gemeinsam: die Vernetzung und den gegenseitigen Austausch. Rund 150.000 Fluggäste aus aller Welt reisen jeden Tag über den Frankfurter Flughafen – an wohl kaum einem anderen Ort wird „Sketches of Science“ ein größeres und vielfältigeres Publikum erreichen als hier an einem der führenden Luftverkehrsdrehkreuze Europas. Der neue Flugsteig A-Plus bietet dabei einen attraktiven Rahmen für die Präsentation der Nobelpreisträger-Portraits.“

Die meisten Porträts wurden auf den Lindauer Nobelpreisträgertagungen aufgenommen. Jedes Jahr investieren zwischen 20 und 30 Nobelpreisträger ihre wertvolle Zeit, um nach Lindau zu reisen und mit rund 550 herausragenden Nachwuchswissenschaftlern aus bis zu 70 Ländern zum wissenschaftlichen und persönlichen Austausch zusammen zu kommen. Für eine Vielzahl der Teilnehmer führt der Weg nach Lindau über das Frankfurter Luftverkehrsdrehkreuz.

Die Ausstellung „Sketches of Science“ ist ein gemeinsames Projekt des Nobelmuseums in Stockholm und der Lindauer Nobelpreisträgertagungen. Hauptförderer ist die Klaus Tschira Stiftung. „Sketches of Science“ ist vom 05. Dezember 2012 bis 07. Januar 2013 am Frankfurter Flughafen zu sehen. Als Wanderausstellung konzipiert wird die Ausstellung nach der Station in Frankfurt vom 17. Januar bis zum 07. Februar 2013 in der Landesvertretung Baden-Württemberg (Berlin) zu sehen sein. Nach weiteren Stationen in Heidelberg und auf der Insel Mainau wird die Ausstellung anschließend rund um die Welt gezeigt.

Flughafen BER betont Verbesserungen beim Fluglärm

Ab 27. Oktober 2013 wird der gesamte Flugverkehr der Hauptstadtregion auf dem BER konzentriert, über 200.000 Menschen in der Region werden durch die Schließung des innerstädtischen Flughafens Tegel dauerhaft vom Fluglärm entlastet. Die Interessen der Anwohner bezüglich eines angestrebten Volksbegehrens in Brandenburg für ein Nachflugverbot am Flughafen BER sieht die Flughafengesellschaft jedoch bereits gewahrt.

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung, äußert sich wie folgt: „Der BER wird der Flughafen der deutschen Hauptstadtregion Berlin Brandenburg. Wir haben bereits einen sehr sorgfältig ausgewogenen Kompromiss zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Region und den Anliegen der Flughafenanwohner. Weitere Einschränkungen dieser Regelung würden die Interessen der heimischen Wirtschaft und damit die Lebensgrundlage der Menschen dieser Region massiv treffen. Wir werden 2012 bereits zum zehnten Mal in Folge stärker wachsen als der Markt und haben in diesem Zeitraum unsere Passagierzahlen verdoppelt."

10 Prozent der Fluggäste betroffen – Warnung vor wirtschaftlichen Folgen

"Damit diese positive Entwicklung weitergehen kann brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft, unsere Passagiere und unsere Airlines. Für mehr Arbeitsplätze und eine größere Wirtschaftskraft in der Region ist der Flugbetrieb in den Randzeiten unabdingbar. Für den Betrieb des BER mit Drehkreuzfunktion ist es notwendig, dass Fluggesellschaften auch in den Randzeiten Verbindungen anbieten können. Ein Nachtflugverbot würde Abendumläufe von in Berlin stationierten Flugzeugen gefährden. Die Abendrotationen ausländischer Netzwerk-Airlines wären ebenso betroffen. Nach Auswertung der derzeitigen Slot-Situation würden bei den vorgeschlagenen Einschränkungen in den Randzeiten zehn Prozent aller Passagiere betroffen sein.“ So Prof. Dr. Rainer Schwarz.

Entlastung an Fluglärm

Insbesondere zum Fluglärm stellte Prof. Dr. Rainer Schwarz den Gewinn durch den neuen Flughafen in Blickpunkt: „Durch die Schließung der innerstädtischen Flughäfen und die Konzentration des Luftverkehrs auf den neuen Airport BER kommt es zu einer massiven Lärmentlastung der Region: Im Jahr 2004 waren bei einem Fluggastaufkommen von 15 Millionen Passagieren tagsüber 225.800 Menschen in unserer Region von einem Dauerschallpegel von 55 dB(A) betroffen. Im Jahr 2023 werden es bei doppelt so vielen Passagieren lediglich 59.600 sein (Quelle: Landesentwicklungsplan Flughafenstandortentwicklung, 2006).“

Brandschutz-Tests am Flughafen BER verlaufen erfolgreich

Die Flughafengesellschaft hat heute wie angekündigt die Testserie für die Brandschutzanlage des Flughafens Berlin Brandenburg begonnen. Die fünf Heißgasrauchtests im Terminal verliefen erfolgreich. Zwischen 11 und 16 Uhr wurde auf der Abflugebene E1 im nördlichen Teil des Mainpiers künstlicher Nebel erhitzt. Dieser konnte so wie vorgesehen über die manuell gesteuerten Entrauchungsklappen abgeführt werden.

Horst Amann, Geschäftsführer Technik am Flughafen BER des Flughafens Berlin Brandenburg erklärt dazu: „Mit den heutigen Tests haben wir einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es zeigt sich, dass die Entrauchung im getesteten Szenario mechanisch funktioniert.“

Die detaillierte Auswertung der Tests wird in den nächsten Wochen erfolgen. Insgesamt sind bis Ende Februar rund 30 Probeläufe geplant, um die Funktionalität der Entrauchungsanlage nachzuweisen. Aufgrund von Unklarheiten beim Brandschutz gab es wiederholt Kritik am Flughafen BER, die Eröffnung musste mehrmals verschoben werden.

Iraqi Airways erhählt ihren ersten Airbus A330

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Iraks nationale Fluggesellschaft Iraqi Airways hat im Auftrag des irakischen Transportministeriums ihren ersten Airbus A330-200 in Empfang genommen und wird damit zu einem neuen Betreiber dieses Flugzeugtyps. Die A330 ist das erste Airbus-Großraumflugzeug in der Flotte von Iraqi Airways. Die Airline betreibt bereits zwei A321.

Das mit GE CF6-80-Triebwerken ausgestattete Flugzeug bietet eine Zwei-Klassen-Kabine mit 24 Plätzen in der Business Class sowie 264 Sitzen in der Economy Class und wird künftig Destinationen in Europa, darunter in Deutschland, Österreich und Großbritannien, anfliegen.

John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus sagte anlässlich der Übergabe: „Mit der A330-200 profitiert Iraqi Airways von den niedrigen Betriebskosten, der bewährten Zuverlässigkeit und der hohen Attraktivität dieses Flugzeugtyps für die Passagiere.“

„Mit der A330-200 können wir unser internationales Streckennetz erweitern und unserer stetig wachsenden Zahl von Passagieren eine Servicequalität und ein Flugerlebnis auf höchstem Niveau bieten“, sagte Captain Saad Mahdi Saeed Al-Khafaji, General Manager von Iraqi Airways, und fügte hinzu: „Das Flugzeug wird verschiedene internationale Strecken nach Europa bedienen und den Passagieren deutlich mehr Reisekomfort bieten.“

Die A330 ist das heute am weitesten verbreitete Großraumflugzeug. Laut Airbus fliegen mehr als 900 A330 bei 90 Betreibern weltweit. Vom Flugzeugtyp exitstieren neben Passagier- und Frachtflugzeugen auch VIP- und Militärtransport-/Tankervarianten.

Erstmals über 1000 Einsätze pro Jahr für Rettungsflieger Christoph 45

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Heute war ein besonderer Tag in der 32-jährigen Stationsgeschichte der DRF Luftrettung in Friedrichshafen: „Christoph 45“ leistete seinen 1.000 Einsatz in diesem Jahr – die 1.000er Marke hatte er nie zuvor im Jahresschnitt überschritten. Die Rettungsleitstelle Friedrichshafen alarmierte die Besatzung um 09:15 Uhr zu einem dringenden Transport eines Schlaganfallpatienten vom Klinikum Friedrichshafen nach Ravensburg.

Ein Mann hatte zuhause einen schweren Schlaganfall erlitten und eine Halbseitenlähmung davon getragen. Nachdem er in der Klinik Friedrichshafen sofort lysiert worden war, um das verstopfte Gefäß wieder zu lösen, musste er dringend zur Thrombusentfernung in eine Spezialklinik transportiert werden. Bei Schlaganfällen ist die Einhaltung eines bestimmten Zeitfensters entscheidend, so dass aufgrund der Dringlichkeit der Rettungshubschrauber angefordert wurde. Nach nur acht Minuten Flugzeit, um 09:47 Uhr, erreichte „Christoph 45“ die Zielklinik in Ravensburg, so dass der Patient direkt in den Operations-Saal gebracht werden konnte.

Aus Friedrichshafen zu Rettung und Krankentransport

Der Friedrichshafener Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 45“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Hierzu ist er täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten der DRF Luftrettung, Notärzten des Klinikums Friedrichshafen sowie Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 45“ in maximal 15 Minuten erreichen. Der rot-weiße Hubschrauber wird von den Leitstellen Bodenseekreis, Konstanz, Tuttlingen, Villingen, Sigmaringen, Ravensburg, Biberach, Krumbach und Kempten angefordert.

Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark über 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Für weltweite Patiententransporte stehen darüber hinaus eigene Ambulanzflugzeuge bereit. Die Arbeit der gemeinnützig tätigen Organisation finanziert sich durch Spenden von Unterstützung von Förderern, Infotelefon dazu: 0711-70072211.

Härtetest für Technologieträger Shefex

Bis zu 2000 Schwingungen in der Sekunde auf dem Schütteltisch und zwei Umdrehungen in der Sekunde auf dem Spin-Tisch – solche Tests hatte der Flugkörper Shefex II (Sharp Edge Flight Experiment) zu überstehen. Bei diesen Tests wurden zum letzten Mal die Bedingungen simuliert, denen das Raumfahrzeug während des Starts im Sommer 2012 ausgesetzt sein wird. Mit Shefex erforschen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wie ein Raumfahrzeug nach einem Flug ins Weltall möglichst sicher und kostengünstig wieder in die Erdatmosphäre eintreten kann.

Scharfkantig, ausgerüstet mit zahlreichen Experimenten, einer Kamera und Sensoren für Druck, Temperatur und Wärmefluss sowie Antennen – so wird der Shefex-Flugkörper von der Rocket Range auf der norwegischen Insel Andoya bis in 250 Kilometer Höhe geschossen und anschließend mit elffacher Schallgeschwindigkeit wieder in die Atmosphäre eintreten. "Wir betreten mit der Mission technologisches Neuland", betont Projektleiter Hendrik Weihs vom DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung. Das Raumfahrzeug muss Temperaturen von über 2000 Grad Celsius aushalten, wenn es nach seinem Flug wieder durch die Atmosphäre zur Erde zurückkehrt und in der Nähe von Spitzbergen am Fallschirm landet.

Flugkörper mit Ecken und Kanten

Ungewöhnlich ist vor allem die Form des Flugexperiments: Während herkömmliche Flugkörper oft abgerundete Formen haben, setzt Shefex II auf Kanten und Ecken. "Die kantige Form hat den Vorteil, daß das Thermalschutzsystem deutlich billiger herzustellen ist. Die scharfe Anlaufkante verbessert zudem die aerodynamischen Eigenschaften", erläutert Projektleiter Weihs. Der Flugkörper besteht dabei aus einzelnen glatten Facetten, die einfacher und somit kostengünstiger hergestellt werden können als beispielsweise die individuell geformten Kacheln eines Space Shuttles.

Mit dem Raumfahrzeug testen die Wissenschaftler während des 45-sekündigen Wiedereintritts in die Atmosphäre auch verschiedene Hitzeschutzsysteme. Beteiligt an der Shefex II-Mission sind gleich sechs DLR-Institute und Einrichtungen: das Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung, das Institut für Flugsystemtechnik, das Institut für Werkstoffforschung, das Institut für Raumfahrtsysteme sowie die Mobile Raketenbasis Moraba.

Schütteln und Drehen mit Hochgeschwindigkeit

Mit den Tests im Umweltlabor von Astrium in Ottobrunn stellten die Wissenschaftler sicher, dass der Flugkörper die Belastungen des Starts und des anschließenden Flugs ohne Probleme absolvieren wird. "Um sich während des Flugs zu stabilisieren, muss sich die Rakete kontinuierlich drehen", erläutert John Turner, verantwortlich für den Einsatz der Mobilen Raketenstation Moraba des DLR, von der aus Shefex von der norwegischen Raketenstation ins Weltall starten wird.

Ähnlich der Auswuchtung eines Autoreifens balancierten die Ingenieure den Flugkörper für diese Drehungen aus. Außerdem gehörte die Prüfung auf dem Schütteltisch zu den abschließenden mechanischen Tests. In den ersten Sekunden des Starts wird die Nutzlast durch die Erschütterungen auf eine harte Probe gestellt – der Schütteltisch ahmte diese Situation nach. "Nach jedem Test überprüften wir, ob alles noch präzise funktioniert."

Forschung an Wiedereintrittstechnologien – Tagelange Schwerelosigkeit

Bei der Shefex II-Mission greifen die Wissenschaftler auf ihre Erfahrungen mit dem Flugkörper Shefex I zurück, der am 27. Oktober 2005 von Andoya aus startete. Das Nachfolgermodell Shefex II fliegt allerdings mit doppelter Fluggeschwindigkeit, kann über Steuerelemente beim Wiedereintritt erstmals aktiv gesteuert werden und bietet eine Verdoppelung der Experimentierzeit. Planungen für eine dritte Shefex-Mission sind schon begonnen. Ziel der Missionen ist es, Erkenntnisse für eine neue Art von Wiedereintrittskörper zu sammeln, die nach einer Experimentierphase in der Schwerelosigkeit wieder unbeschadet, und damit wiederverwendbar, zur Erde zurückkehren.

Als ein erstes Anwendungsbeispiel wird der REX-Free Flyer (Returnable Experiments in Space) untersucht. Dieser scharfkantige Raumgleiter könnte ab 2020 die Möglichkeit bieten, Experimente in die Schwerelosigkeit zu fliegen, dort einige Tage zu bleiben und anschließend wieder auf einem normalen Flughafen zu landen. "Damit würde sich die Lücke schließen zwischen minutenlanger Schwerelosigkeit bei den TEXUS-Flügen des DLR und der ständigen Schwerelosigkeit an Bord der Internationalen Raumstation ISS", betont Shefex-Projektleiter Weihs.

Rumpfmontage des ersten Airbus A350 XWB abgeschlossen

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Airbus hat die Montage der Rumpfstrukturen und den Anschluss der Systeme der A350 XWB 'MSN-001', des ersten Flugzeug für Flug-Tests, erfolgreich abgeschlossen. Auf den Bildern ist das Flugzeug zu sehen, wie es zum ersten Mal auf seinen Rädern aus der Aula (Station 40) der kürzlich eingeweihten A350 XWB-Endmontagelinie "Roger Beteille" in Toulouse bewegt wird. Es kam dann in die benachbarte Boden-Teststation (Station 30).

Die Montage der Station 40 brachten die Arbeiten des Flugzeugs am gesamten Rumpf, den Tragflächen die sowie elektrische Inbetriebnahme erfolgreich zum Abschluss. Die in Station 30 anstehenden Arbeiten werden sich mit dem Test des Hydrauliksystems des Flugzeugs befassen, gefolgt vom vollständigen elektrischen und hydraulischen Hochfahren des Flugzeugs, das gegen Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. Damit starten die mehrere Wochen umfassenden funktionalen Systemtests.

Nachdem dann der Airbus A350 XWB MSN1 die Station 30 verlassen hat, wird das Flugzeug eine Reihe von umfangreichen Tests für die Produktion, Zertifizierung und Entwicklung durchlaufen, erhält seine Lackierung und wird mit den Triebwerken ausgestattet. Der Airbus A350 XWB kann dann für seinen ersten Flug Mitte 2013 vorbereitet und an die Fluggesellschaft ausgeliefert werden.

A380 bringt medizinische Ausrüstung mit nach Thailand

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Die Airbus Corporate Foundation und Aviation Sans Frontières haben medizinische Ausrüstung und Hilfsgüter vom französischen Toulouse nach Thailand gebracht. Für den Transport wurde der Überführungsflug der unlängst ausgelieferten A380 für Thai Airways International (THAI) genutzt. Das Flugzeug landete am Freitag, dem 30. November, in Bangkok. Es ist das zweite von insgesamt sechs bestellten A380 für THAI, erst kürzlich hat die Fluggesellschaft ihren ersten A380 entgegen genommen.

Zusätzlich zur medizinischen Ausrüstung spendete die Airbus Foundation der thailändischen Rotkreuzorganisation einen Geldbetrag in Höhe von 50.000 Euro zur Unterstützung ihres Kinderheims in Bangkok.

Überführungsflug mit Hilfsgütertransport

Die nach Thailand gebrachte medizinische Ausrüstung (Atemschutzgeräte, EKG-Monitore und Sanitätskästen) ist für das Veteranenkrankenhaus in Bangkok bestimmt. Sie entstammt einer Spende des Universitätsklinikums Toulouse und einer Sammelaktion für medizinische Geräte der Banque Humanitaire du Pallet und der Association Cariñitos.

Dazu Chokchai Panyayong, Senior Executive Vice President von THAI: „Wir sind sehr stolz, dass wir diesen besonderen Überführungsflug so sinnvoll nutzen konnten. Die großzügige Spende der Airbus Foundation und die medizinischen Hilfsgüter von Aviation Sans Frontières werden von den Empfängern hier in Thailand sehr geschätzt. Zu beiden Einrichtungen unterhält THAI enge Verbindungen.“

Airbus hat in den vergangenen Jahren ein Netzwerk gemeinsam mit Fluggesellschaften und Hilfsorganisationen zur Unterstützung internationaler Hilfsmaßnahmen aufgebaut. Überführungsflüge neuer Flugzeuge wurden bereits mehrfach für den weltweiten Transport von Hilfsgütern genutzt. Dies ist der erste Hilfsflug, der in Verbindung mit der Überführung einer A380 durchgeführt wird.

Netzwerk aus Partnern in der Luftfahrt

Andrea Debbané, Executive Director der Airbus Corporate Foundation, sagte: „Die Airbus Foundation freut sich sehr über die Zusammenarbeit mit THAI bei diesem Hilfsflug. Die Auslieferung der zweiten A380 bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, um zwei Einrichtungen in Thailand zu helfen, die besondere Anerkennung verdienen. Wir danken THAI und all unseren Partnern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.“

Die Airbus Corporate Foundation wurde gegründet, um gemeinnützige Aktivitäten weltweit innerhalb eines internationalen Netzwerks von Mitarbeitern und Partnern zu unterstützen. Die Stiftung nahm ihre Tätigkeit am 01. Dezember 2008 auf. Die Organisation unterstützt Initiativen mit den Schwerpunkten humanitäre und gemeinnützige Hilfe, Jugendarbeit und Umweltschutz.

Seit ihrer Gründung im Dezember 2008 fanden bereits 30 von Airbus Corporate Foundation koordinierte Hilfsflüge an vielen Orten auf der ganzen Welt statt.

Von Dresden zum London City Airport – Air France mit sechs Flügen pro Woche

Air France verbindet Dresden erstmals mit dem London City Airport. Ab 28. März 2013 startet eine Avro RJ85 mit 95 Sitzen der Air France-Tochter CityJet sechsmal pro Woche von Sachsen in die britische Hauptstadt. Tickets sind schon jetzt ab 119 Euro für einen Hin- und Rückflug inklusive Steuern und Gebühren über alle Reservierungssysteme buchbar.

Der London City Flughafen ist durch seine Nähe zur Innenstadt besonders attraktiv. Durch seine zentrale Lage im Osten des Zentrums erreichen Reisende in nur 15 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln Canary Wharf, das neueste Geschäfts- und Finanzzentrum. In knapp über 20 Minuten gelangen Passagiere zur zentral gelegenen Haltestelle Bank in der Londoner City. Auch der Flughafen selbst garantiert kurze Wege und eine schnelle Abfertigung. Die Meldeschlusszeit bei Reisen mit Handgepäck beträgt lediglich 15 Minuten, bei Reisen mit Gepäck 20 Minuten vor Abflug.

Der Flughafen Dresden International liegt nur neun Kilometer von der Stadtmitte Dresdens entfernt und zählt rund 1,9 Millionen Passagiere pro Jahr. Sein Einzugsgebiet umfasst Sachsen, Südbrandenburg, Nordböhmen in der Tschechischen Republik und Niederschlesien in Polen. Mit Dresden und Chemnitz-Zwickau gehören zwei der bedeutendsten ostdeutschen Ballungsräume zum Einzugsgebiet des Airports.

Berlin – Chicago: airberlin startet Nonstop-Verbindung im März 2013

Ab 23. März 2013 startet airberlin erstmals von Berlin nach Chicago. airberlin ist damit die einzige Airline, die beide Metropolen mit einem Nonstop-Flug verbindet. Anlässlich dieser Premiere begrüßte Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel bei einem Treffen am 30. November 2012 mit Hartmut Mehdorn, CEO airberlin, Paul Gregorowitsch, CCO airberlin und Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin, das US-Engagement der zweitgrößten deutschen Airline.

„Es ist uns eine Ehre, eine neue Airline in unserer großartigen Stadt zu begrüßen, die Geschäfts- und Privatreisende in das Herz der Vereinigten Staaten von Amerika bringt“, sagte Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel. „Die Flüge von airberlin zwischen Chicago und Berlin ergänzen die neue Verbindung von American Airlines zwischen Chicago und Düsseldorf ab nächstem April. Jede neue internationale Strecke, um die der Flughafen O’Hare erweitert wird, ist positiv für die Stadt. Neue Flüge bedeuten neuen Arbeitsplätze und das wiederum bedeutet mehr Möglichkeiten für die Bürger Chicagos“, fügte er hinzu.

Hartmut Mehdorn, CEO airberlin: „airberlin und die Vereinigten Staaten von Amerika verbindet traditionell eine enge Freundschaft. Im Jahr 1978 wurde airberlin ursprünglich als Air Berlin Inc. von dem US-Piloten Kim Lundgren in Oregon gegründet. Die weitere Stärkung unserer Position in den USA durch den neuen Nonstop-Flug von Berlin nach Chicago ist für airberlin deshalb auch eine Herzensangelegenheit. Außerdem haben wir unser gesamtes US-Netzwerk überarbeitet und stärken im kommenden Jahr gezielt unsere Präsenz in Chicago, New York, Los Angeles und Miami.“

Anschluss ans oneworld-Drehkreuz Chicago

airberlins COO Paul Gregorowitsch, führt aus: „Die entscheidenden Weichen für weiteres Wachstum in den USA hat airberlin in den vergangenen zwei Jahren gestellt: Durch die Mitgliedschaft in der oneworld® Allianz seit März 2012 und die optimierte Nutzung von Verbundsynergien durch den konstanten Ausbau der Codeshareflüge mit American Airlines. Die Aufnahme des neuen Chicago-Fluges ist eine konsequente Fortsetzung dieser Strategie, da Chicago auch eines der größten Drehkreuze unseres oneworld Partners American Airlines ist. So ergibt sich für die Gäste von airberlin sowie von American Airlines durch die Netzwerkerweiterung ein großes Spektrum an Verbindungen sowohl in Europa als auch in den USA.“

„Der Tourismus und die Geschäftsbeziehungen zwischen den USA und Deutschland boomen. Eine Flugverbindung nach Chicago, ins Herz Amerikas, haben wir dringend benötigt“, sagt visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker. „Chicago ist eines der größten Drehkreuze der Luftfahrtallianz oneworld. airberlin und visitBerlin arbeiten eng zusammen, um diese neue Strecke erfolgreich zu machen.“

Mit dem Besuch der neuen airberlin Destination Chicago schließen airberlin und visitBerlin eine zweitägige gemeinsame USA-Reise ab, in deren Zentrum die Bekanntgabe der neuen Strecke von und nach Chicago sowie die Restrukturierung des airberlin Netzwerks ab Sommer 2013 standen.

So umfasst das US-Netzwerk von airberlin ab März 2013 fünf Destinationen: Chicago, Fort Myers, Los Angeles, Miami und New York. Die Anpassungen im Flugplan stehen im Zeichen erhöhter Effizienz. Dabei geht es nicht um eine Reduzierung, sondern vielmehr um eine Verlagerung von Kapazitäten und damit eine Schärfung des Profils der Airline in strategischen Kernmärkten. Vor diesem Hintergrund stärkt airberlin ab Mai 2013 ihr Angebot an Nonstop-Flügen von und nach New York-JFK, Los Angeles und Miami und streicht gleichzeitig die saisonalen Nonstop-Flüge von Düsseldorf nach Las Vegas, San Francisco und Vancouver.

Erstflüge zur "Windy City" und nach Warschau – Codesharing mit American Airlines

Die neue Verbindung von Berlin nach Chicago wird pünktlich zum Start der Osterferien am 23. März 2013 zunächst jeden Montag, Donnerstag und Samstag bedient. Mit Beginn des Sommerflugplans ab 01. Mai 2013 erweitert airberlin die Anzahl der wöchentlichen Nonstop-Flüge dann von drei auf fünf und startet zusätzlich auch mittwochs und sonntags von der deutschen Hauptstadt in die „Windy City“. Zubringerflüge für den Berlin-Chicago-Flug stehen derzeit von acht deutschen Städten sowie elf weiteren Zielen in Europa wie zum Beispiel Wien, Zürich, Helsinki, Göteborg, Oslo, Stockholm sowie Russland zur Verfügung. Insbesondere Krakau und Warschau sind hervorragend an die „Windy City“ angebunden. airberlin nimmt die Verbindung nach Warschau zeitgleich mit Chicago am 23. März 2013 in den Flugplan auf und feiert an diesem Tag zwei Erstflüge.

Es ist geplant, die neue airberlin Strecke Berlin-Chicago auch als Codeshareflug mit American Airlines durchzuführen. Umgekehrt wird airberlin ihre Flugnummer auf den neuen American Airlines-Flug von Chicago nach Düsseldorf legen, der erstmals im April 2013 startet. Außerdem soll das Codeshare um zahlreiche inneramerikanische American Airlines-Strecken von und nach Chicago erweitert werden.

Der neue Nonstop-Flug startet um 10:00 Uhr in Berlin und landet um 12:10 Uhr auf dem Chicago O’Hare International Airport. In der umgekehrten Richtung geht es ab 15:25 Uhr von Chicago zurück nach Berlin, mit Ankunft um 7:00 Uhr morgens am Folgetag (alle Uhrzeiten sind Ortszeiten). Als Fluggerät wird ein Airbus A330-200 mit Zwei-Klassen-Konfiguration (Economy und Business Class) eingesetzt. Die Flugzeit beträgt von Berlin nach Chicago neun Stunden und 10 Minuten.

Airbus erhält EASA-Zertifizierung für A320 Sharklets

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Airbus hat die Zertifizierung für die neuen kraftstoffsparenden Sharklets für den Airbus A320 mit CFM-Triebwerken erhalten. Die Zertifizierung wurde von der europäischen Luftfahrtbehörde (EASA) erteilte, die von der FAA in den USA soll bald folgen.

Tom Williams, Executive Vice President bei Airbus sagt: "Die Zertifizierung der Sharklets von Airbus ist ein Meilenstein, der den Weg für die Fluggesellschaften zu einer Kraftstoff-Ersparnis von rund vier Prozent ebnet. Das ist besser als wir erwartet hatten" Weiter sagte er: "Die jährliche Reduktion der Treibhausgasemissionen von mit Sharklets ausgerüsten Flugzeugen beläuft sich pro Maschine auf rund 1.000 Tonnen CO2 – das entspricht 200 Autos, die man von den Straßen holt."

Für die Tests im Flugbetrieb sind vor Kurzem Maschinen des Typs A320 mit den Triebwerken CFM56 und V2500 und Sharklets an den Start gegangen. Am Ende der Tests werden die Flugzeuge über 9-10 Monate verteilt etwa 600 Flugstunden ansammeln. Die Zertifizierung der übrigen Flugzeuge und ihren Triebwerksvarianten mit Sharklets erfolgt dann in den kommenden Monaten. Bis Ende 2012 wird Air Asia die erste Fluglinie sein, welche die mit Sharklets ausgestatteten A320 in Betrieb nimmt.

Aufgrund der sehr starken Nachfrage der Kunden nach Sharklets, werden alle Airbus Single-Aisle-Endmontagelinien (Final Assembly Lines, FALs) der A320-Familie für die Fertigung mit Sharklets ausgestattet. Den FALs in Toulouse, Hamburg und Tianjin folgt dabei in Kürze eine zusätzliche A320 FAL in Alabama, USA.

Sharklets sind große Geräte aus Verbundwerkstoffen und sind 2,4 Meter hoch. Angebracht an der Flügel-Spitze der A320, reduzieren sie den Treibstoffverbrauch und damit die Emissionen durch Verbesserung der Aerodynamik des Flugzeugs. In dem Maße wie sie die Kosten für Fluggesellschaften senken, erhöhen Sharklets die Reichweite der Flugzeuge um rund 100 nautische Meilen (180 km) und steigern auch die Nutzlast-Kapazität um bis zu 450 kg. Die A320-Familie hat bereits die niedrigsten Betriebskosten von allen Single-Aisle-Flugzeugen. Die Sharklets werden für die Maschinen als Option angeboten, auf der A320neo-Familie gehören sie zur Standardausrüstung. 

EADS: Änderungen der Aktionärsstruktur

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Im Zusammenhang mit Berichten und Spekulationen bestätigt das Unternehmen EADS NV, dass Hauptaktionäre mögliche Veränderungen der Aktionärsstruktur und der Corporate Governance des Unternehmens diskutieren.

Das Unternehmen beteiligt sich aktiv an diesen Gesprächen, nötigenfalls mit Unterstützung des Board of Directors, um die Interessen aller Stakeholder, einschließlich Aktionären, Kunden und Mitarbeitern entsprechend zu vertreten.

Die derzeit diskutierten potenziellen Veränderungen bedürfen voraussichtlich der Zustimmung der Aktionäre von EADS NV. Über das Ergebnis der Verhandlungen besteht jedoch keine Sicherheit. Eine weitere Mitteilung wird zu gegebener Zeit erfolgen.