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Star Alliance wählt Calin Rovinescu zum Vorstandsvorsitzenden

Calin Rovinescu, ist zum neuen Vorstandsvorsitzenden von Star Alliance gewählt worden. Damit wird der Präsident und CEO von Air Canada Nachfolger von Rob Fyfe, CEO von Air New Zealand, der den Posten in den vergangenen zwei Jahren innehatte. In seiner Rolle als Vorstandsvorsitzender wird Rovinescu die beiden jährlichen Vorstandssitzungen leiten und als Vorstandssprecher fungieren.

„Im Namen aller Mitglieder von Star Alliance bedanke ich mich bei Rob Fyfe für sein persönliches Engagement, seine Unterstützung und Führungskompetenz, mit denen er das Airline-Bündnis vorangebracht und die Beziehungen zwischen den Partnern der Allianz gestärkt hat. Wir alle haben von seiner Rolle als Vorstandsvorsitzender profitiert. Nach erfolgreichen sieben Jahren als CEO von Air New Zealand hat Rob Fyfe sich nun entschieden, zum Jahresende in den Ruhestand zu treten. Wir bedauern zwar, ihn ziehen lassen zu müssen, wissen aber zugleich, dass seine Erfolge im Rahmen der Star Alliance von nachhaltiger Dauer sein werden“, sagte Rovinescu.

Ausbau des Netzwerkes durch Service und Reisekomfort

Rückblickend auf Arbeit als Vorstandsvorsitzender sagte Rob Fyfe: „Ich bin stolz darauf, dass ich den Vorstand in den letzten zwei Jahren leiten durfte. In diesen schwierigen Zeiten für die Luftfahrtbranche braucht unsere Allianz eine sorgsam lenkende Hand, und Calin Rovinescu ist bestens geeignet, die Gruppe durch die bevorstehenden Herausforderungen zu führen.“

Rovanescu sagte, er freue sich darauf, in den nächsten zwei Jahren mit dem Vorstand zusammenzuarbeiten, um die Allianz zu stärken und gemeinsame Prioritäten zu verfolgen. So etwa die Stärkung des globalen Netzwerks, vor allem durch das Angebot eines nahtlosen Reiseerlebnisses und durch Kundenbindung über erstklassigen Service und Komfort.

„Partnerschaften sind essenziell, um in unserer Branche erfolgreich zu sein, und nur wenige Partnerschaften zahlen sich so stark für ihre Mitglieder und Kunden aus wie Star Alliance“, so Rovinescu weiter.

„Ich bin entschlossen, die geschäftliche Kooperation zwischen den Mitgliedsfluggesellschaften weiter voranzutreiben, um unsere Position als führendes globales Luftfahrtbündnis noch stärker auszubauen.“

Der Vorstand ist das Aufsichtsgremium von Star Alliance. Jede der 27 Mitgliedsfluggesellschaften ist über ihren jeweiligen CEO darin vertreten. Der Vorstand gibt die allgemeine strategische Richtung der Allianz vor, bewilligt die benötigten Mittel und stimmt über die Aufnahme neuer Mitgliedsfluggesellschaften ab.

Mayday Airbus A319 – Geruch im Cockpit

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Am 19. Dezember 2010 befand sich der Airbus A319 aus Wien (Österreich) kommend im Anflug auf den Verkehrsflughafen Köln. Während des Eindrehens auf den Queranflug nahmen beide Piloten einen außergewöhnlichen Geruch wahr. Kurze Zeit später – beim Eindrehen auf die Anfluggrundlinie – bemerkten beide Flugzeugführer eine deutliche Beeinträchtigung ihres körperlichen und kognitiven Leistungsvermögens. Sie setzten ihre Sauerstoffmasken auf und erklärten Luftnotlage.

Der Flugkapitän vermochte dennoch das Flugzeug sicher zu landen. Der Copilot war nicht mehr in der Verfassung gewesen, seiner Funktion im Cockpit uneingeschränkt nachzukommen. Beide Flugzeugführer begaben sich nach der Landung umgehend in medizinische Behandlung.

Ereignisse und Flugverlauf

Die nachfolgende Schilderung der Ereignisse beruht auf den Aussagen der Betroffenen.

Die Cockpit-Besatzung begann mittags 13:25 Uhr1 ausgeruht ihren Dienstantritt am Verkehrsflughafen Köln. Der erste Flugabschnitt ihres Tagesumlaufs sollte nach Wien führen. Im weiteren Verlauf sollte die Besatzung laut Plan nach Köln zurückkehren, um dann einen weiteren Flug nach Mailand (Italien) und zurück durchzuführen.

Der Wetterbericht für den Tag ließ schwere Schneefälle in Köln erwarten. Beide Flugzeugführer kannten sich von einem gemeinsamen Umlauf zwei Tage zuvor, der ebenfalls durch einen anspruchsvollen Winterflugbetrieb geprägt war. Während des Außen-Checks in Köln begann es zu schneien und nach der Enteisung des Flugzeugs an der Parkposition verliefen Start und Flug nach Wien ereignislos.

Während das Flugzeug in Wien bereit zum Rückflug war, versprach der immer stärker werdende Schneefall in Köln keine Verbesserung der dortigen Wettersituation. Die Crew hatte das Einsteigen der Passagiere in Erwartung einer Verzögerung des Fluges entsprechend verschoben. Als dann der Flughafen infolge des anhaltenden starken Schneefalls geschlossen wurde, war der Besatzung bewusst, dass ihr Tagesumlauf wahrscheinlich nicht mehr wie geplant durchgeführt werden konnte.

Nach etwa drei Stunden Wartezeit in Wien zeichnete sich ein Nachlassen des Schneefalls in Köln ab und als das Flugzeug eine Flugdurchführungsfreigabe (Slot) für etwa 50 Minuten später erhielt, wurde unverzüglich mit dem Einsteigen begonnen. Auf Grund einer zügigen Enteisung bei laufenden Triebwerken auf der dafür vorgesehen Haltefläche und eines nachfolgenden kurzen Rollweges konnte das Flugzeug den Flughafen um 20:12 Uhr in der letzten Minute des zugewiesenen Slots verlassen. Während des Rollens und beim Start war die Klimaanlage (PACKS) ausgeschaltet, u. a. um ein mögliches Eindringen von Enteisungsflüssigkeit in den Luftkreislauf des Flugzeuginnenraums zu vermeiden.

Der Flug nach Köln verlief zunächst ereignislos. Der Flugkapitän (CM1) war auf diesem Flugabschnitt der steuernde Pilot (PF). Zu diesem Zeitpunkt war es beiden Flugzeugführern bewusst, dass sie aufgrund der Verspätung von nunmehr vier Stunden nicht mehr nach Mailand fliegen würden.

Der Anflug auf den Zielflughafen verlief fast vollständig als kontinuierlicher Sinkflug (continuous descent) und beide Piloten beschrieben die Arbeitsatmosphäre als professionell. Sie wurden vom Radarlotsen mit Kursvorgabe an das Instrumentenlandesystem (ILS) der Landebahn 14L herangeführt.

Copilot wird „kotzübel“ – Sauerstoffmaske aufgesetzt

In einer Höhe von 3.000 Fuß AMSL und beim Eindrehen auf den linken Queranflug nahmen beide Piloten zum ersten Mal einen seltsamen, stark ausgeprägten, unangenehmen Geruch wahr – eine Mischung aus verbrannt und elektrisch Riechendem. Eine Rückfrage beim Chefsteward (purser) ergab, dass in der gesamten Flugzeugkabine nichts Außergewöhnliches zu riechen war. Nach kurzer Zeit schien für beide Piloten der Geruch im Cockpit scheinbar nachzulassen.

Während des nachfolgenden Eindrehens auf die Landekurssender (localizer) sagte der Copilot (CM2), dass ihm „kotzübel“ sei und er beabsichtige die Sauerstoffmaske aufzusetzen. Er hatte den intensiven Geruch als „elektrisch-süßlich“ wahrgenommen, der sich beim Einatmen „dicht“ anfühlte. Als sich seine Arme und Beine taub anzufühlen begannen und er den Eindruck hatte, nicht mehr klar denken zu können, griff er zur Sauerstoffmaske, die er beim zweiten Versuch erfolgreich überstülpte.

Dadurch alarmiert und sich selbst beobachtend verspürte der CM1 urplötzlich ein starkes Kribbeln in Händen und Füßen. Gleichzeitig bemerkte er, wie ihm „im wahrsten Sinne des Wortes die Sinne schwanden.“ Sein Gesichtsfeld schränkte sich nahezu schlagartig ein (Tunnelblick) und er verspürte ein starkes Schwindelgefühl. Auch er griff nach seiner Sauerstoffmaske – ein Verfahren, das von den Cockpitbesatzungen regelmäßig im Simulator geübt wird.

Nachdem Copilot und Kapitän ihre Atemhilfen aufgesetzt hatten, konnten beide schnell die Kommunikation über die Masken herstellen. Danach ging es dem CM1 etwas besser, während es dem CM2 weiterhin schlecht ging. Sein Zustand verschlechterte sich im weiteren Verlauf eher noch.

Mittlerweile war das Flugzeug auf dem Localizer ausgerichtet, befand sich ungefähr 12 nautische Meilen (NM) auf dem Endanflug mit einer im Autopiloten vorgewählten Geschwindigkeit von 220 Knoten. Der Kapitän erteilte die Anweisung an den assistierenden Piloten (PNF), den Anfluglotsen darüber zu informieren, dass sie auf die Turmfrequenz wechseln wollen und er solle beim Turmlotsen dann Luftnotlage (mayday) erklären, was der Copilot auch tat. In der Zwischenzeit hatte der PF die Landeklappen in die erste Stufe gefahren und als die Gleitpfadanzeige (glide slope) sich in Richtung Mitte der Anzeigemarkierung zu bewegen begann, den Autopiloten ausgeschaltet. Der CM1 flog somit das Flugzeug manuell. Das Flugzeug war immer noch deutlich zu schnell, daher verlangte der PF vom PNF das Ausfahren des Fahrwerks und nachfolgend das weitere Setzen der Landeklappen in Position 2. Die Bremsklappen waren bereits vom PF ausgefahren worden.

Der Copilot hatte zu diesem Zeitpunkt Schwierigkeiten, den Ablauf in einem Gesamtbild zu erfassen. Er konnte sich nur noch mit Mühe auf einzelne Aspekte des ablaufenden Geschehens konzentrieren und spürte, dass er die anfallenden Informationen nicht mehr verarbeiten konnte.

Auch der Kapitän war am Ende seiner Leistungsfähigkeit angekommen. Er fühlte sich von dem Lärm der eigenen Atemgeräusche in der Sauerstoffmaske abgelenkt und empfand dieses als störend für die Kommunikation zwischen ihm und seinem Copiloten. Während des gesamten Anfluges fühlte er sich körperlich sehr schlecht. Mit dem manuellen Fliegen mit Flugkommandoanlage (flight director) arbeitete er an der Obergrenze dessen, was ihm überhaupt noch möglich schien.

Nachdem beide Piloten das Flugzeug in die Landekonfiguration gebracht hatten, musste die noch zu hohe Geschwindigkeit bis zum Aufsetzen weiter reduziert werden. Da sich der Flugkapitän weder physisch noch psychisch in der Lage fühlte, ein Durchstartmanöver zu fliegen, teilte er dem Copiloten mit, dass er das so genannte 1.000 Fuß-Tor (safety gate), bei dem zum Fortsetzen des Anfluges alle notwendigen Parameter für die Landung erreicht sein müssen, außer Kraft setze – für ihn käme nur noch eine sofortige Landung in Frage.

Flugzeugführer erlebten sich wie im Traum – Beißender Geruch

Die letzten zwei Minuten zwischen 1.800 Fuß und dem Aufsetzen kamen dem Copiloten wie eine Ewigkeit vor. Er fühlte sich nicht mehr in der Lage, einen aktiven Einfluss auf den weiteren Ablauf nehmen zu können und hoffte nur noch, dass es eine erfolgreiche Landung werden würde. Allerdings bemerkte er, dass die Anfluggeschwindigkeit jetzt stimmte, die Klarliste aber noch nicht durchgeführt war, worauf er diese abarbeitete. Auch er verspürte, wie anstrengend diese Aktivitäten für ihn waren, wie schwer es ihm fiel, nachzudenken, sich zu konzentrieren. Beide Flugzeugführer beschrieben ihre Verfassung kurz vor der Landung als surrealistisch und wie in einem Traum.

Das Flugzeug setzte um 21:34 Uhr deutlich spürbar auf der Landebahn auf und begann automatisch zu bremsen (autobrake medium). Beim Erreichen einer Geschwindigkeit von ungefähr 40 Knoten begann der CM1, mit den Füßen zu bremsen und konnte über den Abrollweg A3 die Piste verlassen. Während des Rollens auf dem Rollweg A übergab der CM1 das Flugzeug an den CM2, um mit der Feuerwehr, diedas Flugzeug begleitete über Funk zu kommunizieren. Die durchzuführenden Schaltungen sowie das Einfahren der Klappen (after landings items) nach der Landung hatten beide Piloten vergessen. Der Copilot konzentrierte sich nun so sehr auf das Steuern des Flugzeuges, dass er das Gespräch zwischen Kapitän und Feuerwehr nicht mitverfolgte. Nach Beendigung des Gesprächs übernahm der Kapitän wieder die Steuerung und folgte dem „Follow Me“-Fahrzeug zur Parkposition.

Kurz vor dem Erreichen der Parkposition fiel dem Copiloten auf, dass die After Landing Items noch nicht ausgeführt waren, was er nun nachholte. Nach dem Setzen der Parkbremse (Block On: 21:40 Uhr) bemerkten beide, dass die Hilfsturbine (APU) noch nicht gestartet worden war – auch das wurde nun nachgeholt. Der Copilot wollte sein Fenster öffnen, wofür er drei Versuche benötigte. Erst nach dem Öffnen nahm er die Sauerstoffmaske ab und registrierte wieder den beißenden Geruch, worauf er die Maske sofort wieder aufsetzte.

Das Geschehen wurde in der Flugzeugkabine nicht registriert.

1 Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit

Angaben zu Personen

Der 35-jährige verantwortliche Luftfahrtzeugführer war im Besitz einer Lizenz für Verkehrspiloten (ATPL(A)), ausgestellt nach den Regelungen JAR-FCL deutsch. Er war berechtigt, die Muster Airbus A318/319/320/321 als verantwortlicher Luftfahrzeugführer zu führen. Er war lizenziert für Flüge nach Instrumentenflugregeln und Landungen nach Kategorie III (CAT III). Seine Gesamtflugerfahrung betrug 7.864 (8.535) Stunden, davon 3.107 Stunden auf dem Muster. Sein Tauglichkeitszeugnis Klasse 1, ausgestellt nach den Tauglichkeitsanforderungen der ICAO und JAR-FCL 3, war bis zum 30.03.2011 gültig und ohne Einschränkungen. Er war am Ereignistag neun Stunden im Dienst und hatte zuvor mehr als 14 Stunden dienstfrei.

Der 26-jährige Copilot war im Besitz einer Lizenz für Berufspiloten (CPL(A)) mit ATPL-Kredit und MCC-Eintrag, ausgestellt nach den Regelungen JAR-FCL deutsch. Er war berechtigt, die Muster A318/319/320/321 als Copilot zu fliegen. Seine Gesamtflugerfahrung betrug 720 Stunden, davon wurden 472 Stunden auf dem Muster geflogen. Sein Tauglichkeitszeugnis Klasse 1, ausgestellt nach den Tauglichkeitsanforderungen der ICAO und JAR-FCL 3, war bis zum 13.08.2011 gültig und ohne Einschränkungen. Er war am Ereignistag neun Stunden im Dienst und hatte vorher mehr als 14 Stunden dienstfrei.

Angaben zum Luftfahrzeug

Der Airbus A319 ist eine verkürzte Version des Basismusters A320, zu dessen Familie auch der A318 mit noch kürzerem Rumpf und die gestreckte Version A321 gehören. Das Flugzeug wurde in einem Luftfahrtunternehmen gemäß Verordnung (EG) Nr. 1008/2008 betrieben. Im Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) waren zum Zeitpunkt des Ereignisses insgesamt 30 Verkehrsflugzeuge eingetragen, sämtlich Airbus A319.

Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um einen Airbus A319-132, Baujahr 2008. In dieser Version hat das Flugzeug eine Länge von 33,84 m und eine Spannweite von 34,09 m. Mit einem maximalen Startgewicht von 68.000 kg ist das Flugzeug bei dem betroffenen Luftfahrtunternehmen mit 150 Sitzplätzen ausgestattet.

Das Flugzeug ist mit zwei Triebwerken des Modells IAE V2524-A5 ausgerüstet. Flugzeug und Triebwerke hatten bis zum Ereignis 8.741 Flugstunden mit 6.264 Zyklen absolviert.

Am Tag vor dem Ereignis flog das Flugzeug vier Flugabschnitte. Am Ereignistag war es vor dem Ereignisumlauf bereits einmal von Köln nach München und zurück geflogen. Diese beiden Flüge verliefen ohne besondere Vorkommnisse.

In der Woche vor dem Ereignis wurde das Flugzeug aufgrund der vorherrschenden Wettersituation insgesamt 11 Mal enteist.

Meteorologische Informationen

Das Wetter in Wien wurde vor dem Abflug wie folgt angegeben:

  • 19/12/2010 METAR LOWW 191950z
  • 12014KT 8000 BKN130 M07 / M08 Q1004 R88 / 19//95 NOSIG=
  • Uhrzeit: 21:50 Uhr MEZ
  • Wind: 120° mit 14 Knoten
  • Sicht: 8 km
  • Wetter: nicht gemeldet
  • Wolken: 5 bis 7/8 in 13 000 Fuß AMSL
  • Temperatur: -7 °C
  • Taupunkt: -8 °C
  • Luftdruck: 1004 hPa
  • Pistenzustand: alle Pisten: feucht, 51 bis 100%, Bremswirkung gut
  • Trend: keine wesentliche Änderung zu erwarten

Das Wetter in Köln wurde vor der Landung wie folgt angegeben:

  • 19/12/2010 METAR EDDK 192020z
  • 17009KT 8000 RASN FEW005 BKN015 01/00 Q0987 R14/190095 TEMPO 2000 SN BKN008=
  • Uhrzeit: 21:20 Uhr MEZ
  • Wind: 170° mit 9 Knoten
  • Sicht: 8 km
  • Wetter: mäßige Regenschauer
  • Wolken: 1 bis 2/8 in 500 Fuß AMSL und 5 bis 7/8 in 1 500 Fuß AMSL
  • Temperatur: 1 °C
  • Taupunkt: 0 °C
  • Luftdruck: 987 hPa
  • Pistenzustand: Piste 14: feucht, 51 bis 100%, Ablagerung weniger als 1 mm, Bremswirkung gut
  • Trend: zeitweise Sicht 2 km mit Schneefall und 5 bis 7/8 Bewölkung in 800 Fuß AMSL

Navigationshilfen

Für Anflüge auf die Piste 14L nach Instrumentenflugregeln (IFR) stand als Präzisionsanflugverfahren ein Instrumentenlandesystem ILS CAT II & III zur Verfügung

(siehe Anlage 2).

Funkverkehr

Es bestand Sprechfunkkontakt zwischen dem Flugzeug und den beteiligten Flugsicherungskontrollstellen. Die Gespräche wurden routinemäßig auf einem Datenträger aufgezeichnet, nach Ablauf eines Zeitraums von 30 Tagen aber – wie im Normalfall üblich – gelöscht und standen somit der BFU zum Zeitpunkt der Einleitung der Untersuchung nicht mehr zur Verfügung.

Angaben zum Flugplatz

Der internationale Verkehrsflughafen Köln/Bonn (EDDK/CGN) befindet sich ca. 8 NM (ca. 15 km) südöstlich der Stadtmitte Kölns. Er liegt in einer Höhe von 302 Fuß AMSL (92 m über Meeresspiegel) und verfügt über zwei parallele, in den Richtungen 136°/316° verlaufende, 3 815 m bzw. 1 863 m lange und 60 m bzw. 45 m breite Pisten sowie eine 2.459 m lange und 45 m breite Piste mit der Ausrichtung 063°/243. Die parallelen Pisten sind asphaltiert, die andere Piste ist betoniert. Alle drei Pisten sind mittels Instrumentenanflugverfahren anfliegbar.

Flugdatenaufzeichnung

Das Flugzeug war mit einem Cockpit-Tonaufzeichnungsgerät (CVR) und einem Flugdatenschreiber (FDR) ausgerüstet. Beide Aufzeichnungsgeräte wurden nach dem Ereignis nicht sichergestellt.

Luftverkehrsgesellschaften sind gemäß internationaler Richtlinien verpflichtet, Flugdaten zur regelmäßigen Qualitätsanalyse (FOQA) auszuwerten. Die in diesem Rahmen erhobenen Daten des Anfluges wurden der BFU zur Verfügung gestellt und ausgewertet (siehe Anlagen 2 und 3).

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Nach der Landung wurde das Flugzeug von der Technik des Luftfahrtunternehmens überprüft. Nach Angaben der Techniker war der außergewöhnliche Geruch noch 15 Minuten nach dem Abstellen des Flugzeuges und bei geöffneten Cockpit- Fenstern deutlich wahrnehmbar. Er wurde als mit hoher Wahrscheinlichkeit von Enteisungsflüssigkeit stammend befunden, Öl-, Treibstoff- oder elektrischer Geruch wurde von den Technikern definitiv ausgeschlossen.

Am Flugzeug wurden am 20.12.2010 die folgenden Wartungsmaßnahmen durchgeführt:

  • Ventilatoren zur Kühlung der Cockpit-Armaturen wurden ersetzt, Verschmutzungen wurden nicht gefunden
  • Triebwerk Nr. 1: Einlassbereich geprüft (ohne Befund), Kerntriebwerk innen gewaschen, Standlauf mit Leerlaufdrehzahl durchgeführt (kein Geruch im Flugzeug)
  • Sauerstoffmasken im Cockpit gewechselt und das Crew-Sauerstoffsystem gewartet
  • Triebwerksstandlauf gemäß Wartungshandbuch durchgeführt (kein Geruch im Flugzeug)

Das Flugzeug absolvierte anschließend mit Start um 17:40 Uhr einen 45-minütigen Werkstattflug, bevor es für den Einsatz freigegeben und am selben Tag weitere Linienflüge durchführte.

Im Zeitraum vom 29.01. bis 02.02.2012, also mehr als 13 Monate nach dem Ereignis, wurde das Flugzeug im Rahmen des Instandhaltungsprogramms einem C-Check unterzogen, bei dem eine detaillierte Inspektion der Flugzeugstruktur und Tests der Systeme durchgeführt werden. Die durchgeführten technischen Kontrollen des Druck-Klima-Sauerstoffsystems (environmental control systems) mit seinen Leitungen und Austrittsdüsen sowie verschiedene Triebwerksstandläufe führten zu keinen Anzeichen von Ursachen für ein Auftreten von außergewöhnlichen Gerüchen.

Brand

Es entstand kein Brand.

Zusätzliche Informationen

Das Ereignis während des Anfluges auf den Flughafen Köln/Bonn begann am 19.12.2010 gegen 21:30 Uhr und endete mit dem Erreichen der Parkposition (block on) um 21:40 Uhr.

Die BFU wurde von dem Ereignis noch am selben Tag vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) durch eine Fax-Übermittlung (Zeitstempel 23:32 Uhr) in Kenntnis gesetzt. Darin wurde der Sachverhalt wie folgt geschildert:

„Landung einer A319 der Fluggesellschaft […] mit 160 Personen aus Wien kommend meldet Rauch im Cockpit.
Auf Grund der kurzen Reaktionszeit bis zur Landung (unter 1 min bis zur Landung) nur Kräfte der WF Flughafen im Einsatz.
Die beiden Piloten mit Flughafen RTW, Verdacht Rauchgasintox zum Krhs. Porz.“

Der Untersucher vom Dienst der BFU setzte sich am nächsten Morgen mit der Einsatzsteuerung des Luftfahrtunternehmens in Verbindung und erfuhr dort, dass es sich nicht um Rauch (smoke), sondern um einen Geruch (smell) gehandelt hätte, die Besatzung aus dem Krankenhaus entlassen sei und die Technik sich mit dem Flugzeug befassen und einen Bericht über den Befund an die BFU senden würde.

Das Luftfahrtunternehmen meldete das Ereignis am 20.12.2010 vormittags über das zur Verfügung stehende Online-Formular an die BFU und das Luftfahrt-Bundesamt. Der Wortlaut der Meldung ist als Stellungnahme des Flugkapitäns überschrieben und lautet:

„Während des Turns auf das Base-Leg nahm CM1 einen recht starken, unangenehmen Geruch war, der sofort von CM2 bestätigt wurde. Unsere erste Wahrnehmung war, dass uns der Geruch elektrisch verbrannt vorkam. Eine sofortige Rückfrage bei der Kabine ergab, dass dort nichts zu riechen war. Mittlerweile schien der Geruch nachgelassen zu haben, war aber immer noch vorhanden. Wenige Sekunden später folgte der Turn auf das Final. Zeitgleich äußerte CM2 plötzlich sehr starkes Unwohlsein und bei CM1 stellten sich Beeinträchtigungen der Wahrnehmung sowie ein Kribbeln in den Extremitäten beider CMs ein. Sofort wurden die Sauerstoffmasken aufgezogen und ATC mitgeteilt, dass wir auf die Towerfrequenz wechseln, da wir mittlerweile auf dem Final Course established waren. Dem Tower wurde von CM2 beim Initial Call Luftnotlage erklärt und der Anflug unter Masken fortgesetzt. Die Landung erfolgte ohne nennenswerte Vorkommnisse. Nach der Landung wurde bei A3 abgerollt und unter Begleitung der Feuerwehr, welche auf der Frequenz 123,1 gerufen wurde, in Richtung Terminal gerollt. Der Feuerwehr wurden die Umstände erklärt und nach kurzer Beratung wurde entschieden, auf die Position A07 zu rollen. Unterwegs dorthin wurde die Kabinenbesatzung informiert und kurz über die weitere Vorgehensweise gebrieft.

An der Position haben wir beide Fenster geöffnet und nachdem die Masken abgenommen werden konnten, hat CM1 eine beruhigende Ansage an die Passagiere gemacht, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von unserem Emergency mitbekommen haben. Die Feuerwehr kam ins Flugzeug, bevor die Passagiere ausstiegen, was wiederum in einer kurzen Ansage erklärt wurde. CM2 wurde aufgrund weiterhin anhaltenden starken Unwohlseins sofort im Krankenwagen behandelt. Nach Rücksprache mit der Feuerwehr konnten die Passagiere aussteigen. Im Anschluss wurde ein Debriefing mit der Kabinencrew durchgeführt, deren Wahrnehmung abgefragt und auf die CISM Betreuung hingewiesen.“

Nach Eingang dieser Meldung setzte sich der Untersucher vom Dienst der BFU erneut mit dem Luftfahrtunternehmen in Verbindung und erhielt die Mitteilung, dass die Technik den Geruch auf Enteisungsflüssigkeit zurückführen würde, ein durchgeführter Bodenlauf ohne weiteren Befund stattgefunden habe und die betroffene Crew keine Vergiftungserscheinungen aufweise. Mit dieser Information wurde die Meldung von ihm in der täglich stattfindenden Einsatzbesprechung der BFU vorgestellt und als nicht weiter zu untersuchender Fall befunden.

Ein Jahr nach dem Ereignis erreichten die BFU weitere Informationen zu dem Anflug, die zur Einleitung einer Untersuchung gemäß Verordnung (EU) Nr. 996/2010 sowie Flugunfalluntersuchungsgesetz führten und auf deren Erkenntnissen dieser Bericht beruht.

Nützliche oder effektive Untersuchungstechniken

Bei den Flugzeugführern wurde noch im Rettungswagen die Sauerstoffsättigung des Bluts (S PO2) gemessen, wobei die Flugzeugführer einen Wert unter 80 % bzw. deutlich unter 80 % aufwiesen. Danach wurden beide Piloten in das Krankenhaus nach Porz zur weiteren Diagnostik überführt. Während der Fahrt und der Behandlung mit reinem Sauerstoff verspürte der eine Pilot bereits eine kontinuierliche Besserung seines Zustands und gewann den Eindruck, endlich wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Beide wurden nach etwa zwei Stunden aus dem Krankenhaus entlassen. Eine Blutanalyse wurde nicht durchgeführt.

Der andere Pilot begab sich am nächsten Tag erneut zur Abklärung seines Zustandes ins Krankenhaus Porz. Eine nunmehr am 20. Dezember durchgeführte Blutanalyse ergab zwei auffällige Werte im Bereich der klinischen Chemie: der CK Creatinase- Wert betrug 26804 U/l und der CK MB-Wert 270 U/l. Der betroffene Flugzeugführer war nach dem Ereignis für über sechs Monate flugdienstuntauglich.

  • Art des Ereignisses: Schwere Störung
  • Datum: 19. Dezember 2010
  • Ort: Köln
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Airbus / A319-132
  • Personenschaden: zwei Personen beeinträchtigt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug nicht beschädigt
  • Drittschaden: keiner
  • Informationsquelle: Untersuchung durch Mitarbeiter der BFU
  • Aktenzeichen: BFU 5X018/10
  • Untersuchungsführer: Severin
  • Mitwirkung: Himmler, Kostrzewa
  • Braunschweig den: 27.09.2012

Die Untersuchung wird in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 996/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Untersuchung und Verhütung von Unfällen und Störungen in der Zivilluftfahrt und dem Gesetz über die Untersuchung von Unfällen und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge (Flugunfall-Untersuchungs- Gesetz – FlUUG) vom 26. August 1998 durchgeführt. Danach ist das alleinige Ziel der Untersuchung die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen. Die Untersuchung dient nicht der Feststellung des Verschuldens, der Haftung oder von Ansprüchen.

Anlage 1: Aufsetz- und Abrollpunkt des Flugzeuges

Anlage 2: Instrumentenanflugkarte Köln/Bonn, Piste 14L, ILS

Anlage 3: Flugparameter während des Anflugs auf die Piste 14L

Quelle: BFU

Leichtflugzeug verliert Tragfläche im Flug

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Das mit einem Piloten und einem Fluggast besetzte Leichtflugzeug war um 19:12 Uhr1 vom Sonderlandeplatz Hüttenbusch in Richtung 27 zu einem Flug nach Sichtflugregeln (VFR) nach Oldenburg gestartet. Zeugen beobachteten, dass das Flugzeug nach dem Start in die Nordplatzrunde drehte und in einem großen Kreis zu einem niedrigen Überflug der Start-/Landebahn 27 zurückkam, dabei nahm es Geschwindigkeit auf. Der Überflug erfolgte in ungefähr 30 m Höhe mit einer geschätzten Geschwindigkeit von etwa 250 km/h. Querab des Kontrollturmes brach die linke Tragfläche ab, das Flugzeug legte sich auf die linke Seite und schlug ca. 150 Meter links vom Bahnende auf ein angrenzendes Wiesengelände auf.

Bei dem Aufprall und dem anschließenden Aufschlagbrand kamen die beiden Insassen ums Leben und das Flugzeug wurde zerstört.

Angaben zu Personen

Verantwortlicher Luftfahrzeugführer 51 Jahre, männlich, deutsch
  Art(en) erstmalige Ausstellung Gültigkeit
Lizenz(en) PPL (A) JAR-FCL, deutsch;Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer 22.11.1999 21.10.2008 16.12.2006
Berechtigung(en) SE piston (Land), Passagierflugberechtigung für alle aerodynamisch gesteuerten UL-Flugzeugarten    
medizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2   22.10.2006

1 Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit

  • Einschränkungen oder Auflagen: TML, VDL, VML, VNL
  • Gesamtflugerfahrung: ca. 230 Stunden, ca. 300 Landungen
  • Mustererfahrung: ca. 116 Stunden, ca. 100 Landungen

Angaben zum Luftfahrzeug

  • Art des Halters: Privat
  • Hersteller: Amateurbau
  • Muster: Leichtflugzeug D4/EK „Fascination“
  • Werknummer EB 006
  • Baujahr: 1998
  • Max. zul. Abflugmasse: 540 kg
  • Eintragungsstaat: Deutschland
  • Gültigkeit des Eintragungsscheines VVZ – Einzelstück-Nr.: 1902, gültig bis 24.08.2006
  • Gültigkeit des Lufttüchtigkeitszeugnisses VVZ – Einzelstück-Nr.: 1902, gültig bis 24.08.2006

Luftfahrzeuglebenslauf

  • Gesamtflugzeit: 176:22 Stunden
  • Starts/Landungen gesamt: 260 Landungen
  • Flugzeit seit letzter periodischer Inspektion unbekannt
  • Starts/Landungen seit letzter periodischer Insp. unbekannt
  • Triebwerk Hersteller: Rotax
  • Muster: 912 UL
  • Werknummer: 4.402.034
  • Propeller Hersteller: Rospeller
  • Muster: 2-40-2BL
  • Werknummer: 2.44.3

Das Flugzeug war ein einmotoriger freitragender Tiefdecker in Gemischtbauweise mit einziehbarem Fahrwerk in Bugrad-Anordnung.

Das Flugzeug war eine Weiterentwicklung des Ultraleichtflugzeuges D4 „Fascination“. Die Spannweite des Trapezflügels mit Spaltklappen und Querruder wurde um 1,2 m gekürzt. Dieses sollte die Böenempfindlichkeit verringern. Der Bausatz enthielt den vorgefertigten Hauptholm mit der Torsionsnase und dem Rumpf im Rohzustand mit Motorträger, Höhenleitwerkholm, Leitwerksschalen, Flügelrippen aus Schaumstoff, Teile des Fahrwerkes und der Steuerung.

Das 1. Gutachten zur Anmeldung und Durchführbarkeit des Vorhabens, der Herstellung eines einmotorigen Leichtflugzeuges in Gemischtbauweise, wurde im August 1997 erstellt. Das Vorhaben wurde vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) genehmigt, Baubeginn für das Flugzeug war 1997. Die Fertigstellung erfolgte 1998 und es wurde mit dem 2. Gutachten die Erteilung einer Vorläufigen Verkehrszulassung (VVZ) mit dem Vorhaben der Erprobung des im Eigenbau als Einzelstück hergestellten einmotorigen Flugzeuges beantragt. Die VVZ wurde 1998 erstmalig durch das LBA erteilt.

Im Jahr 2001 wurde das Flugzeug von seinem Erbauer und bisherigen Halter verkauft und auf den neuen Halter übertragen. Unter dessen Verantwortung erfolgte die weitere Erprobung. 2003 fand ein erneuter Halterwechsel statt. Der Pilot des Unfallfluges erwarb das Experimental Flugzeug und hatte von dem Zeitpunkt an die Verantwortung für den weiteren Erprobungsablauf.

Die letzte Flugzulassung wurde am 24.02.2006 durch das LBA ausgestellt und war bis zum 24.08.2006 gültig. Die Zulassung galt für: Flüge zu luftfahrttechnischen Betrieben, Flüge zur Musterprüfung, nichtgewerbliche Flüge zur Breitenerprobung des Musters sowie zur Lärmmessung einschließlich Überführungs- und Vorführungsflüge unter Ausschluss der Beförderung von Personen, die nicht zur Führung, Bedienung oder Prüfung des Luftfahrzeuges bestimmt sind. Flüge zum Zwecke der Flugerprobung des Einzelstücks gemäß § 3 LuftGerPV (Verordnung zur Prüfung von Luftfahrtgerät) im Rahmen der zur Flugzulassung gehörenden Flug- und Betriebsanweisung unter Ausschluss jeder anderen Verwendung.

Die letzte im Bordbuch vermerkte Nachprüfung zur VVZ erfolgte am 28.01.2003. Weiter fand sich im Bordbuch ein Prüfbericht, nach dem das Flugzeug am 17.03.2003 einer Prüfung gemäß LBA-anerkannter Anweisung BZ – Nr. 3.2.0 unterzogen worden war. Danach wurde festgestellt, dass im rechten Tragflügel die Rippe 3 gebrochen war. Diese wurde noch am selben Tag repariert.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war das Zulassungsverfahren nicht abgeschlossen und somit die Nachweisführung über die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs nicht vollständig.

Meteorologische Informationen

Wetterbedingungen zum Zeitpunkt des Unfalls
Allgemeine Sicht > 10 km
Lichtverhältnisse Tageslicht
Wolkenart / Bedeckung / Untergrenze
Niederschlag keiner
Windrichtung / -geschwindigkeit 180° / 5 kt
Temperatur /Taupunkt 26 °C / –

Flugdatenaufzeichnung

Das Flugzeug wurde als Primärziel auf einem Teil des Flugweges durch ein Flugsicherungsunternehmen aufgezeichnet. Der BFU lag zur Auswertung ein Papierausdruck vor. Die abgebildeten Radarsignale zeigen die Flugbewegung überwiegend als Primärziel. Das letzte Primärziel wurde etwa 800 Meter nordöstlich des Flugplatzes aufgezeichnet. Für eine Abschätzung der Geschwindigkeit über Grund wurden die letzten sechs Primärziele betrachtet. Dabei ergab sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 143 kt, das entspricht etwa 265 km/h.

Angaben zum Flugplatz

Startflugplatz
Name / Kennung (ICAO) Hüttenbusch / EDXU
Art des Flugplatzes Sonderlandeplatz
Bezugspunkt / Höhe N 53° 17,18‘ – E 08° 56,84‘ / 10 ft AMSL
Bahnbezeichnung / Länge 09/27 / 450 m
Oberfläche Gras

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die abgebrochene linke Tragfläche hatte sich nach dem Aufschlag direkt links neben der Start- und Landebahn 27 querab des Signalfeldes auf einer Fläche von ca. 50 m x 100 m in eine große Zahl von Bruchstücken zerlegt. Das Hauptwrack war ausgebrannt und lag ca. 250 Meter vom Kontrollturm entfernt in Richtung 250°. Die Leichen der beiden Insassen befanden sich im Wrack. Spuren der ersten Bodenberührung wurden 32 Meter entfernt in Richtung Turm festgestellt.

Eine Untersuchung der verbliebenen Bruchstücke der linken Tragfläche ergab, dass die Unterseite der Torsionsnase in den Feldern zwischen den Rippen 5 und 6 und den Rippen 6 und 7 geöffnet wurde. In diesen Bereichen wurden die Rippen nachträglich verklebt. Anschließend wurden die Öffnungen wieder verschlossen. Über diese Reparatur fanden sich in den Unterlagen des Flugzeugs keine Hinweise. Beim Aufschlag geriet das Flugzeug in Brand und brannte aus.

Überlebensaspekte

Der Tank des Flugzeuges war vor den Insassen zwischen Motor und Brandschott eingebaut. Beim Aufschlag wurde der Tank zerstört und der austretende Kraftstoff entzündete sich. Dies führte zu einem Brand im Cockpitbereich. Die Insassen erlitten schwerste Verbrennungen.

Zusätzliche Informationen

Aufgrund des Unfalles wurde am 21.12.2007 durch das LBA die Lufttüchtigkeitsanweisung LTA-Nr.: D-2007-358 herausgegeben. Betroffen waren die Selbstbauflugzeuge D4/E-BK(). Die LTA beschäftigt sich mit der mangelhaften Strukturfestigkeit des Flügels durch die fehlerhafte Verklebung der Faserverbund-Flügelschalen mit den Flügelrippen und dem Flügelholm. Als Maßnahmen sind die Flügel auf fehlerhafte Klebeverbindungen zu prüfen und wenn erforderlich instand zu setzen. Die Prüfergebnisse sind dem LBA mitzuteilen.

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 12. Juni 2006
  • Ort: Flugplatz Hüttenbusch
  • Luftfahrzeug Leichtflugzeug (VLA)
  • Hersteller / Muster: Amateurbau / D4/EK „Fascination“/1902
  • Personenschaden: beide Insassen tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: Flurschaden
  • Informationsquelle: Untersuchung durch Mitarbeiter der BFU
  • Aktenzeichen: BFU 3X057-06
  • Untersuchungsführer: Dietmar Nehmsch
  • Braunschweig, 22. Juni 2012

Die Untersuchung wurde in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 996/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Untersuchung und Verhütung von Unfällen und Störungen in der Zivilluftfahrt und dem Gesetz über die Untersuchung von Unfällen und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge (Flugunfall-Untersuchungs-Gesetz – FlUUG) vom 26. August 1998 durchgeführt. Danach ist das alleinige Ziel der Untersuchung die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen. Die Untersuchung dient nicht der Feststellung des Verschuldens, der Haftung oder von Ansprüchen.

Unfallstelle Foto: Polizei HUST Niedersachsen

Foto BFU Brand: Holmfragment mit Reparaturstellen im Bereich der Rippen 5 bis 7

Quelle: BFU

Condor tauft Boeing 767 im Retro-Look

Zum Winterflugplan 2012/13 nahm Condor eine zusätzliche Boeing 767-300 in den Flugbetrieb auf. Die Maschine mit der Kennung D-ABUM ist im Stil der 1970er Jahre nostalgisch lackiert. Zu Ehren des langjährigen Condor Mitarbeiters Achim Nietmann, der seine Dienste für Condor altersbedingt beendet, wird die Condor Retromaschine auf den Namen „Achim“ getauft.

Über den Taufnamen des Flugzeugs im Retro-Look entschieden die Condor Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie folgten einem Aufruf, ihre Namensvorschläge einzureichen. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: Neben Flugpionieren und Luftfahrtgrößen tauchte immer wieder der Name Achim Nietmann auf und es war schnell klar, dass die Condor Retromaschine seinen Namen tragen sollte.

„Achim Nietmann ist ein Vollblut-Condorianer“, so Gunnar Schmidt, Leiter Flugbetrieb von Condor und Chefpilot. „Mit der Taufe dieses Flugzeuges möchten wir Achim stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für seinen Einsatz bei Condor danken. Mitarbeiter wie er machen unser Unternehmen aus und darauf sind wir stolz.“ Achim Nietmann war 37 Jahre lang als Referent im Flugbetrieb bei Condor tätig und sowohl beim Bodenpersonal, als auch bei den fliegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der erste Ansprechpartner für alle Belange und als ideale Schnittstelle bekannt. Er verabschiedet sich nun in den Ruhestand.

Zwölf Langstrecken-Flugzeuge – Zeitreise bei Condor

Die Boeing 767-300 mit der Kennung D-ABUM war vor ihrer Einflottung an die Condor Standards angepasst und mit Kerosinverbrauch zeduzierenden Winglets ausgestattet worden. Das Flugzeug verfügt über insgesamt 270 Sitze, davon 18 in der Comfort Class und 35 in der Premium Economy. Der Ferienflieger hat seine Flotte damit seit September 2011 von neun auf insgesamt zwölf Langstreckenflugzeuge erweitert.

Die Retrolackierung der Boeing 767 ist Teil der Condor Kampagne „Damals wie heute“. Mit ihr macht der Ferienflieger auf seine 56-jährige Historie, die hohen Qualitätsstandards und die Condor Tradition aufmerksam. Erst am 05. Dezember 2011 wurde ein Airbus A320 in nostalgischer Lackierung der späten 1960er Jahre vorgestellt und auf den Namen „Hans“ getauft. Mit Hans erinnert Condor an den Flugcharter-Pionier Hans Geisler, der 1956 den ersten Condor Flug charterte und damit den Anfang der Erfolgsgeschichte markiert.

Condor startete im Rahmen der Kampagne eine Zeitreise, bei der Interessierte auf den Spuren der Zeit wandeln und in die faszinierende Condor Historie eintauchen können. Die Zeitreise kann man online unter www.condor.com/zeitreise antreten.

Kindertagesstätte am Flughafen München in neuen Räumen

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Die neue Kindertagesstätte am Münchner Flughafen nimmt als Bauwerk immer mehr Gestalt an. Mit dem Richtfest feierten die Projektbeteiligten nun an der Baustelle im Besucherpark des Airports bereits den Abschluss der Rohbauarbeiten. Mit der neuen KiTa, die von Beschäftigten der Flughafen München GmbH (FMG) und ihrer Tochtergesellschaften sowie anderer am Airport ansässigen Unternehmen genutzt werden soll, kann die Anzahl der Plätze für die sogenannten „Airport-Hopser“ von derzeit 27 auf 48 erhöht werden.

Die erste KiTa an einem deutschen Flughafen hat der Airport München bereits vor sechs Jahren hatte München als erster auf dem eigenen Betriebsgelände eröffnet. Dieses Betreuungsangebot, für das gegenwärtig Räumlichkeiten im Flight Operation Center der Lufthansa genutzt werden, erfreut sich bei Flughafenmitarbeitern großer Beliebtheit.

Große Nachfrage bei den Mitarbeitern

Aufgrund der steigenden Nachfrage und des Platzmangels im bestehenden Quartier hat sich die FMG zum Bau einer neuen Kindertagestätte entschlossen. „Mit diesem Neubau heben wir unser Erfolgskonzept bei der Kinderbetreuung auf eine neue Qualitätsstufe“, erklärte Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh anlässlich des Richtfestes.

Die KiTa des Münchner Flughafens, die vom BRK-Kreisverband Freising betrieben wird, wird auch im neuen Zuhause lange Öffnungszeiten von 6.00 bis 21.00 Uhr bieten und damit den besonderen Anforderungen des häufig im Schichtdienst eingesetzten Flughafenpersonals entsprechen.

Engagement der Stadt Freising – Erweiterung möglich

Einen besonderen Dank sprach Flughafenchef Kerkloh der Stadt Freising für die intensive und fruchtbare Kooperation beim KiTa-Projekt aus: „Weil die Stadt Freising den Bedarf für die hier entstehenden Plätze anerkannt und dafür erfolgreich staatliche Fördermittel beantragt hat, können wir die neue KiTa realisieren, ohne die Eltern durch höhere Kosten zu belasten.“

Wie bereits in der bestehenden Einrichtung sollen auch in der neuen KiTa Kinder im Alter zwischen acht Wochen und drei Jahren betreut werden. In dem neuen Bauwerk werden dafür vier Gruppenräume – sogenannte Nester – für bis zu zwölf Kinder zur Verfügung stehen, zu denen jeweils noch ein Schlaf- und ein Wickelraum gehören.

Neben großzügigen Spiel- und Bastelflächen innerhalb der KiTa ist auch eine Freifläche für die Airport-Hopser geplant. Sollte der Bedarf dies erforderlich machen, ist zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Kapazitätserweiterung möglich. Die modulare Bauweise erlaubt einen zweiten Bauabschnitt, durch den das Betreuungsangebot um weitere 48 Plätze verdoppelt werden kann.

Neuer Investor am Flughafen Lübeck

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Freude und Erleichterung am Flughafen Lübeck: 2013 hin kann mit dem neuen Investor voll durchgestartet werden. Der Frankfurter Geschäftsmann Prof. Dr.-Ing. Mohamad Rady Amar will den Flughafen Lübeck zu einem Airport mit internationalem Standard ausbauen und dazu zunächst in den Standort investieren.

„Zum ersten Mal seit Jahren hat unser Traditionsflughafen wieder eine Zukunft“, so Prof. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens. „Herr Rady Amar ist erfahrener Unternehmer und hat bereits bewiesen, dass er erfolgreich am Markt agiert – und Herzblut für die Fliegerei und seine Mitarbeiter besitzt.“ Der Airport-Chef ist sicher, dass die bei den Kunden seit langem erwartete Planungssicherheit den Flughafen nun für die Airlines interessanter macht. „Wir blicken positiv auf 2013 und können endlich daran gehen, uns wieder mit aller Kraft unserem Kerngeschäft zu widmen und zu dem Airport werden, von dem Passagiere besonders gern starten und landen.“ Jürgen Friedel ist überzeugt, dass die Lübecker Bürgerschaft die richtige Wahl getroffen hat. Wir wissen es zu schätzen, dass alle Investoren, die ein Angebot abgegeben haben, die Perspektiven, die der Flughafen für die Entwicklung der Hansestadt, der Region, für Wirtschaft und Tourismus bieten kann, gesehen haben.“

Nachdem sich bereits der Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe für den Investoren ausgesprochen hatte, konnte Herr Prof. Rady Amar mit seinem Beraterteam auch die Mitarbeiter des Flughafens von seinem Konzept überzeugen. „Die Belegschaft steht voll und ganz hinter dem neuen Investoren“, bekräftigt der Betriebsratsvorsitzende Torsten Hülse. „Wir freuen uns, dass nun endlich Klarheit herrscht und wir frohen Mutes in die Weihnachtszeit uns ins neue Jahr gehen können.“

XL Airways aus Frankreich mit erstem Airbus A330-300

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XL Airways France erweitert ihre Airbus-Flotte mit der Auslieferung ihrer ersten A330-300 vom Hauptsitz des Herstellers im französischen Toulouse. Das unter einem Leasingvertrag mit GECAS betriebene Flugzeug wird von GE CF6-80E-Triebwerken angetrieben. XL Airways France wird mit ihrer neuen A330-300, die in einer Einklassenkabine Platz für 408 Passagiere bietet, ab Dezember 2012 Ziele in der französischen Karibik anfliegen.

Dieses neue Flugzeug ergänzt die von XL Airways France bereits betriebene Airbus-Flotte, die bisher zwei A330-200 und eine A320 umfasst.

„Die Indienststellung unserer ersten A330-300 ist ein wichtiges Ereignis für XL Airways France und unsere Passagiere. Im Rahmen unserer Flottenerweiterung werden wir mit diesem Flugzeug neue Routen in die französische Karibik eröffnen“, erklärte Laurent Magnin, Chief Executive Officer von XL Airways France. „Dank seiner hohen Treibstoffeffizienz, Kapazität und Reichweite, die sowohl unseren Charter- als auch unseren Linienflügen zugutekommen, unterstützt dieser neue Airbus unser kontinuierliches Wachstum“, fügte er hinzu.

„Wir freuen uns, XL Airways France als neuesten Betreiber unserer erfolgreichen A330-300 willkommen zu heißen“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. „Diese Auslieferung bekräftigt erneut den Erfolg der A330 als beliebtestes Flugzeug in seiner Klasse, das die niedrigsten Betriebskosten, eine bewährte Zuverlässigkeit und ein komfortables Flugerlebnis bietet.“

Die A330 ist das heute am weitesten verbreitete Großraumflugzeug. Über 900 A330 sind bereits ausgeliefert und sind bei 120 Kunden in Betrieb. Neben Passagiermaschinen und Fracht-Varianten umfasst die A330-Familie auch VIP- und Militärtransport-/Tankervarianten.

Cassidian mit schlankeren Strukturen zu mehr Wettbewerb

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Cassidian schreitet auf dem Weg zur nachhaltigen Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit konsequent voran und verschlankt seine Strukturen. Bis 2014 sollen jährlich mindestens 200 Millionen Euro eingespart werden. Teil der Einsparungen ist auch, bis zu 850 Stellen abzubauen. Von den Streichungen sind vor allem stellen im Management- und Verwaltungsbereich betroffen.

Bernhard Gerwert, CEO von Cassidian, sagte: „Unser Ziel ist bestmögliche Kundennähe und gleichzeitig die Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit.“ Auf dem Plan steht neben den traditionellen europäischen Absatzmärkten Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien der Ausbau der Marktpräsenz Cassidians im Nahen Osten, Brasilien, Indien und den USA.

Stellenabbau möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen

Gerwert erklärte weiter: „Deshalb haben Kostensenkungen und effiziente Strukturen oberste Priorität für uns. Mit schlankeren Strukturen können wir kürzere Reaktionszeiten gewährleisten. So wollen wir weiter wachsen und unsere Profitabilität auf Benchmark-Niveau heben.“ Gerwert betonte: „Den beabsichtigten Stellenabbau wollen wir ohne betriebsbedingte Kündigungen erreichen.“

Im September dieses Jahres hatte Gerwert mit seinem neuen Management-Team die aktuelle Marschroute festgelegt und den Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit und profitables Wachstum gerichtet. Die jetzige Detailplanung führt zu schlanken Management-Strukturen und setzt den Fokus des Produkt-Portfolio auf Verteidigung und Sicherheit. „Wir werden unser Verteidigungsgeschäft stabilisieren und verstärkt in ausgewählte Sicherheitssegmente wie Grenzschutz- und Kommunikationssysteme investieren“, sagte Gerwert.

Hayabusa: Itokawa-Asteroidenstaub zur Analyse in Deutschland

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Nur unter dem Mikroskop zu erkennen, dennoch ist in dem kleinen Behälter etwas bisher nicht Dagewesenes: Erstmals können Wissenschaftler Staub eines Asteroiden untersuchen, der von einer Raumsonde im Weltall eingesammelt und zur Erde zurückgebracht wurde. Dr. Ute Böttger vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gehört zu einem von elf Teams weltweit, die mit den außerirdischen Asteroidenteilchen der japanischen Hayabusa-Mission wissenschaftlich arbeiten dürfen.

Die weniger als ein Zehntel Millimeter kleinen Teilchen, die Dr. Ute Böttger und Dr. Sergey Pavlov mit dem Raman-Mikroskop untersuchen, liegen eingehüllt in Stickstoff, damit die irdischen Einflüsse das Material vom Asteroiden Itokawa nicht verunreinigen. "Das sind die wirklichen Außerirdischen", sagt Physikerin Böttger. Gemeinsam mit Dr. Iris Weber von der Universität Münster analysieren sie die mineralogische Zusammensetzung der Teilchen. "Neben dem Mondgestein der Apollo- und Luna-Missionen sind diese Proben das einzige Material, das direkt von einem Körper im Sonnensystem eingesammelt und zur Erde gebracht wurde", erläutert Böttger.

"Und wir haben erstmals Asteroidenmaterial, dessen Herkunft wir ganz genau kennen und das nicht durch den Eintritt in die Atmosphäre verändert wurde." Während bei Meteoritenfunden auf der Erde niemand mit Sicherheit sagen kann, von welchem Himmelskörper sie stammen, ist bei den winzigen Teilchen der Hayabusa-Mission die Herkunft sicher: Sie stammen vom Asteroiden Itokawa, auf dem die japanische Raumsonde 2005 die Probe entnahm.

Mission mit Problemen

Dass das einmalige Asteroidenmaterial überhaupt den Weg bis ins Berliner DLR-Labor schaffte, ist schon eine große Leistung. Denn die gesamte Hayabusa-Mission verlief nicht ohne Probleme. So erreichte die Sonde den länglichen, ein wenig bananenförmigen und nur etwa 500 Meter langen Asteroiden erst einmal mit Verspätung. Über dem Asteroiden schwebend, sollte die Sonde dann durch einen kleinen Einschuss auf der Asteroidenoberfläche einen Trichter erzeugen um daraus herausgeschleudertes Material einzusammeln.

Bei der ersten Probenentnahme im Weltall reagierte die Sonde nicht wie geplant, erst die zweite Annäherung an Itokawa war erfolgreich. Dazu kam der Ausfall von Drallrädern, und am Schluss arbeiteten nur noch einige Batterien an Bord. So gelangte Hayabusa, japanisch für "Wanderfalke", mit drei Jahren Verspätung wieder zur Erde. Am 13. Juni 2010 landete die Rückkehrkapsel dann wie geplant an einem Fallschirm nahe der australischen Stadt Woomera und konnte geborgen werden. Ob tatsächlich zum ersten Mal Proben eines Asteroiden zur Erde gelangt waren, erfuhren die Wissenschaftler erst nach der Öffnung des versiegelten Probenbehälters. Erste Untersuchungen der winzigen Teilchen zeigten dann, dass die Sonde Hayabusa von ihrem Besuch bei Itokawa tatsächlich Material mitgebracht hatte.

Außerirdisches im Labor – Untersuchungen ohne Beschädigung der Proben

Im Labor des DLR-Instituts für Planetenforschung stellten die Wissenschaftler nun die Zusammensetzung des Asteroidenmaterials fest. "Der Vorteil unseres Raman-Mikroskops ist, dass wir die Untersuchung durchführen können, ohne das Material zu beschädigen und ohne dass die Teilchen mit der Erdatmosphäre in Berührung kommen", betont der Leiter des Labors, Prof. Heinz-Wilhelm Hübers. Die gemessenen Raman-Spektren vergleichen die Planetenforscher mit Spektren verschiedener Materialien. "Die Proben bestehen vor allem aus Olivin, einem auch für irdische Tiefengesteine typischen Eisen-Magnesium-Silikat", sagt Mineralogin Dr. Iris Weber von der Universität Münster. "Nicht ungewöhnlich, aber zum ersten Mal haben wir das direkt an völlig unberührtem extraterrestrischem Material untersuchen können."

Nun gehen die im DLR untersuchten Asteroidenteilchen für weitere Analysen an die Team-Partner der Lund University und der University of Manchester. Da Itokawa ein ursprünglicher und somit bis zu viereinhalb Milliarden Jahre alter Asteroid ist, können die Ergebnisse der Wissenschaftler Informationen über die Entstehung des Sonnensystems liefern. "Alle Theorien wurden bisher von Meteoriten abgeleitet, jetzt arbeiten wir mit dem Originalmaterial – und bekommen dadurch vielleicht Einblick in das große Ganze", sagt Mineralogin Dr. Iris Weber.

Hayabusa-2 mit hüpfendem Lander, Kamera und Radiometer

2014 soll die nächste Hayabusa-Mission ins All starten. Ziel ist dann Asteroid 1999 JU 3 – "ein Asteroid, dessen Gestein eventuell einmal mit Wasser in Berührung gekommen ist", sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann. Zu der Mission der japanischen Raumfahrtagentur JAXA steuert das Bremer DLR-Institut für Raumfahrtsysteme den Asteroidenlander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) bei, einen hüpfenden Lander, der sich erstmals auf einem Asteroiden fortbewegen und somit an verschiedenen Stellen Messungen durchführen kann. Dabei sollen ein Radiometer des DLR die Temperatur des Asteroiden messen und eine DLR-Kamera die Feinstruktur der Oberfläche von 1999 JU 3 aufzeichnen. Gesteuert wird der Lander aus dem DLR-Kontrollraum des Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) in Köln. Währenddessen wird auch bei dieser Mission ein Saugrüssel wieder Material in einen Probenbehälter aufnehmen und für Laboruntersuchungen zur Erde zurückbringen.

14. Dialogrunde mit Anrainern am Flughafen Salzburg

Bereits zum 14. Mal haben sich am Montag Vertreter des Flughafens mit Vertretern von Anrainerverbänden in Salzburg und Bayern getroffen, um aktuelle Themen zu erörtern und Informationen auszutauschen. Entgegen den emotionaleren Tönen im Vorfeld dieser Dialog-Runde fand das Treffen gewohnt sachlich und konstruktiv statt. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Othmar Raus und Flughafen-Geschäftsführer Ing. Roland Hermann waren um Aufklärung bemüht und gaben einen Ausblick auf 2013.

„Salzburg ist und bleibt ein Regionalflughafen. Ein Großflughafen – wie von Gegnern des Airports latent unterstellt – war und ist nicht geplant. In der momentanen globalen wirtschaftlichen Situation sind wir froh, unsere wichtigen Netzwerk-Verbindungen nach Wien, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Palma und London zu halten. Wichtig dabei ist, bestehende Verbindungen besser auszulasten“, stellte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Raus unmissverständlich fest.

„Andere Bundesländer-Flughäfen leiden unter dem Streichen von Verbindungen, Salzburg kann sich diesem Trend noch widersetzen! Wir sind Dienstleister für Stadt und Land, erbringen seit einigen Jahren eine Dividende für die Eigentümer und sind eine Lebensader für den Tourismus. Wir sichern direkt und indirekt rund 1.500 Arbeitsplätze rund um den Flughafen“, ergänzte Flughafen-Chef Roland Hermann. Sicherheit ist dabei oberstes Gebot. Das betrifft nicht nur den Flugverkehr und den Passagierkomfort, sondern auch die Umwelt. Wir bekommen nicht umsonst internationale Preise, weil wir immer Vorreiter sind, wenn es um den Schutz der unmittelbar betroffenen Umwelt geht, so Hermann.

Spürbarer Rückgang bei den Flugbewegungen

Eine Flugbewegung ist sowohl ein Start als auch eine Landung, üblicherweise verursacht ein Flugzeug in Salzburg damit zwei Flugbewegungen, wenn es landet und wieder wegfliegt.

Die Gesamt-Anzahl aller Flugbewegungen umfasst alle Flugzeuge – ob Linien- und Chartermaschinen, genauso wie z.B. Business-Jets, Schulungs- und Rundflüge, Ambulanzflüge und behördliche Flüge durch Militärhubschrauber.

Diese Gesamt-Anzahl aller Flugbewegungen ist heuer am Salzburg Airport von Januar bis Oktober zum Vergleichszeitraum 2011 um sechs Prozent zurückgegangen. Beim kommerziellen Verkehr, also den größeren Linien- und Chartermaschinen, war das Minus mit fast 13% im Vergleichszeitraum noch stärker.

Insgesamt wurden heuer von Jänner bis Oktober 14.732 Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr gezählt. 2011 waren es im Vergleichszeitraum noch 16.901. 2005 wurden in diesem Segment noch mehr als 24.500 Bewegungen gezählt. Macht im Vergleich zu heuer fast ein Minus von 30 Prozent, was wirtschaftlich für das Unternehmen schlecht, für die Anrainer positiv ist.

Für das erste Quartal 2013 erwartet der Airport im kommerziellen Verkehr insgesamt 5.555 Flugbewegungen, was laut Plan ein Minus von 4,5 Prozent zum heurigen Jahr wäre. Die wirtschaftliche Gesamtsituation hat immer eine Auswirkung auf den Flugverkehr. Airlines und Airports sind als Erste von krisenbedingten Einsparungen und Streichen von Urlaubsreisen betroffen.

Verteilung in Nord-Süd-Richtung: Testbetrieb für Tauernanflug läuft

Seit erster Veröffentlichung des sogenannten Tauernanfluges im Mai 2012 haben jene drei Airlines, die diesen „Südanflug“ fliegen dürfen, diese Route 46 Mal genutzt. Ziel bleibt nach wie vor, dass rund 2 bis 3 Flugbewegungen pro Tag über den neuen Tauernanflug geführt werden. Der Testbetrieb – intensiv beobachtet von der Flugsicherungsbehörde Austro Control – läuft noch zweieinhalb Jahre.

Die Richtungsverteilung bei den instrumentengestützten und den Sichtflug-Anflügen von Linie, touristischer Verkehr und allgemeine Luftfahrt (Geschäftsflüge etc.) liegt bei 46% Norden zu 54% Süden! Bei den Starts lautet das Verhältnis 63 (Nord) zu 27 (Süd), jeweils die Zahlen für den Gesamt-Verkehr.

Wenn man nur den kommerziellen Verkehr größerer Maschinen von Linie und Charter nimmt, ist das Verhältnis bei den Landungen nach wie vor 90 (Nord) zu 10 (Süden).

Daran wird sich in den nächsten Jahren aufgrund der Wind- und Wettersituation sowie der Topographie kaum etwas ändern. Dass das so ist, hat auch eine aktuelle, von Flughafen und Euregio-Gemeinden finanzierte Untersuchung der Universität Salzburg erbracht.

Nachtflugverbot wird eingehalten – Wetter verursachte Verspätungen

Am Salzburg Airport gelten Betriebszeiten von 06.00 bis 23.00 Uhr. Ausgenommen davon sind Ambulanz- und Behördenflüge. Das bedeutet, dass es in Salzburg ein Nachtflugverbot gibt. Dieses ist im Deutsch-Österreichischen Staatsvertrag seit fast 40 Jahren festgehalten.

Wenn ein Flugzeug verspätet landet, hat der Flughafen „Kontrahierungszwang“. Das bedeutet, er ist gesetzlich verpflichtet, abzufertigen. Das ist auch bei Verspätungen aufgrund von Wetter oder Luftraumsperren der Fall.

Bei diesen vom Airport unverschuldeten und ungeplanten Verspätungen nach 23 Uhr trifft das Flughafen-Unternehmen nach wie vor keine Schuld – seit Jänner 2010 gab es keinen einzigen (lauteren) Start mehr nach Betriebsschluss. Leisere Landungen nach 23 Uhr gab es dieses Jahr bisher 29. Vor allem Wetterkapriolen im gewittrigen Juli verursachten diese Verspätungen, die zum Großteil aber nur wenige Minuten nach 23 Uhr stattfanden.

1 Million Euro in den nächsten 5 Jahren für neues Schallschutzprogramm

Eine positive Zwischenbilanz zogen Airport-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Othmar Raus und Flughafen-Geschäftsführer Ing. Roland Hermann was das aktuelle Schallschutzprogramm für Wohnobjekte rund um den Flughafen betrifft. 46 Anträge auf Förderung langten bisher beim Airport ein, 31 wurden positiv beschieden, 15 mussten aufgrund zu großer Entfernung zum Flughafen abgelehnt werden.

Rund 130.000 Euro wendete der Flughafen für das neue Programm in diesem Jahr auf. Der Förderfonds ist mit einer Million Euro für die nächsten fünf Jahre dotiert. Fenster von Wohnobjekten, die mindestens 25 Jahre alt sind, werden gefördert.

Darüberhinaus können auch jene Objekte Förderung erhalten, die schon vor mehr als 25 Jahren vom Flughafen gefördert wurden – trotz damals gegenteiliger zivilrechtlicher Vereinbarungen von Förderungsgeber und Förderungswerbern. Richtlinien und Antragsformulare finden sich unter www.salzburg-airport.com. Amtliche Karten für Lärmzonen in Salzburg und dem angrenzenden Bayern sind auf www.laerminfo.at abrufbar.

Neue Verbindungen von SAS nach Europa und Übersee

SAS bietet im Jahr 2013 45 neue Flugverbindungen an, sie können sukzessive ab jetzt gebucht werden. der Vorteil für deutsche Gäste: ab 08. April 2013 fliegt SAS sechsmal die Woche (außer Dienstag) von acht deutschen Abflughäfen über Kopenhagen nonstop nach San Francisco, ab 31. März 2013 ganzjährig von Berlin nach Oslo und ab 04. Februar 2013 ganzjährig über Kopenhagen nach Newcastle in Nordengland.

Von den insgesamt 45 neuen Verbindungen werden neun ganzjährig, 29 im Sommer und sieben in den Wintermonaten angeboten, unter anderem Oslo-Salzburg (26.Jan-02.März) und Stockholm-Innsbruck (24.Jan-24.März). Die neuen Zielflughäfen sind außer San Francisco und Tel Aviv durchweg innereuropäisch. Neben Helsinki, Kopenhagen, Oslo und Stockholm erhalten auch Bergen, Göteborg, Stavanger, Tampere, Trondheim sowie Turku neue Verbindungen.

Die neuen Verbindungen im Einzelnen: Ab Dänemark: Von Kopenhagen nach San Francisco, Budapest, Prag, Newcastle, Cagliari, Palermo, Alanya, Thessaloniki, Pula, Biarritz.

Ab Schweden: Von Stockholm nach Innsbruck, Pula, Palermo, Cagliari, Thessaloniki, Tel Aviv, Pristina, Alanya Von Göteborg nach Nizza, Pristina.

Ab Norwegen: Von Oslo nach Salzburg, Berlin, Budapest, Santorini, Cagliari, Palermo, Pristina, Valencia, Malta, Lissabon, Athen, Teneriffa, Pula; von Bergen nach Dubrovnik, Antalya; von Trondheim nach Split; von Stavanger nach Antalya.

Ab Finnland: Von Helsinki nach Paris, Rom, Prag, Genf, Östersund; von Turku nach Kittilä; von Tampere nach Kittilä

Zusätzlich werden die Frequenzen auf einigen Strecken erhöht. Weitere Informationen unter www.flysas.com/en/Promotions-and-prices/SAS-new-routes. SAS ist die Fluglinie mit der größten Auswahl an Flügen nach und in Nordeuropa. SAS wurde in den letzten drei Jahren jeweils als europaweit pünktlichste Fluglinie ausgezeichnet. SAS Abflughäfen in Deutschland sind Berlin, Bremen (mit OLT), Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Über die Drehkreuze Kopenhagen, Stockholm und Oslo bietet SAS ein umfassendes Streckennetz innerhalb Skandinaviens und Nordeuropas sowie Verbindungen nach Asien und in die USA an.

Neuer Entspannbereich am Flughafen München

Am Flughafen München wird die Wartezeit zur Wellness- oder Arbeitszeit: In der neuen „Recreation Area“ können Urlauber und Geschäftsreisende im Terminal 2 auf der Non-Schengen-Ebene die Wartezeit auf ihren Abflug ab sofort auf angenehme Art verkürzen. Auf einer 300 Quadratmeter großen Fläche im Bereich der Gates H31 bis H34 hat die Terminal 2 Gesellschaft – eine gemeinsame Tochter der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG – in Zusammenarbeit mit dem Möbelhersteller Vitra attraktive Entspannungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Fluggäste geschaffen. Die neue Wohlfühl-Oase wurde nun durch die beiden Geschäftsführer der Terminal 2 Gesellschaft, Christian Wallner und Marc Stadtlander offiziell eröffnet.

Die neugestaltete Wartefläche können alle Passagiere kostenlos nutzen. Bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten laden zum Lesen oder einfach zum Abschalten ein. Pflanzen und spezielle Lichteffekte tragen zu einer entspannenden Wohlfühl-Atmosphäre bei. Über Monitore wird der Fluggast laufend über den Status seines Fluges informiert. Die insgesamt 25 Arbeitstische sind mit einem eigenen Stromanschluss für Laptop, Handy etc. ausgestattet.

Wer einen längeren Zwischenstopp vor sich hat, kann auch die Vorzüge der sogenannten „Napcabs“ in Anspruch nehmen, die im Terminal 2 bereits seit Jahren im Einsatz sind. Vier zusätzliche Schlafkabinen (kostenpflichtig) wurden am nördlichen Ende der Recreation Area platziert.

Die neue Recreation Area ergänzt die Serviceleistungen für Fluggäste im Terminal 2 des Münchner Flughafens um eine weitere attraktive Facette. Christian Wallner: „Durch die Vielfalt der Möglichkeiten, die das Terminal 2 für wartende Gästen bereit hält, ist sichergestellt, dass jeder Reisende das für ihn passende Angebot findet: Ob schlemmen, shoppen oder schlafen, ob arbeiten oder abschalten – wir sind auf alle Wünsche eingerichtet.“

Internet im Flugzeug – Lufthansa am meisten vernetzt

Mit dem Höchstwert von 80 ausgestatteten Flugzeugen feiert Lufthansa FlyNet nun das zweite Jahr mit Breitband-Internetangebot an Bord bei Langstrecken. Von Mitte Dezember an wird die Satellitenabdeckung für das flinke System generell auf der gesamten Langstrecke erreicht (ausgenommen China und Südafrika). Auch die nächsten Boeing 747-8, die im März die Lufthansa-Flotte erweitern, sind bereits ab Werk mit FlyNet ausgestattet.

Immer mehr FlyNet-Flugzeuge bieten schon das besonderes Programmangebot an: Sport 24 ist im kostenlosen Portal integriert und per WLAN auf dem eigenen Tablet oder Laptop überall an Bord zu empfangen. Von Fußball bis Golfen – Lufthansa-Fluggäste sind so auch über den Wolken auf Ballhöhe direkt dabei. Der englischsprachige Kanal besitzt weltweit exklusive Live-Übertragungsrechte für Sportereignisse und überträgt aus der deutschen Fußball-Bundesliga ebenso wie der englische Premier League. Auch Formel-1-Rennen, NFL Super Bowl, Tennis mit Wimbledon, French Open und Golf mit Ryder Cup sowie die US Open sind live on air. Bis zum kommenden Frühjahr soll das Sport-24-Angebot in allen FlyNet-Flugzeugen vorhanden sein.

Ein besonderes Ereignis steht für den nächsten Spieltag der Bundesliga an. Am Samstag (01. Dezember) kommentieren zwei Redakteure von „11Freunde“ live von Bord LH 412 auf der Strecke von München nach Newark das Spitzenspiel FC Bayern gegen Borussia Dortmund.

Flughafen Hamburg nimmt neue Enteisungsanlage in Betrieb

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Die Enteisungssaison hat begonnen und Hamburg Airport ist in diesem Jahr noch besser gerüstet: Der Flughafen hat elf neue Tanks für das wichtige Enteisungsmittel aus rostfreiem Edelstahl in Betrieb genommen. Mit mehr als 250.000 Litern Fassungsvermögen bieten sie die doppelte Kapazität der bisherigen Anlagen. Für die neue Enteisungsanlage im Süden des Flughafens wurden alle Beschäftigten im Winterdienst extra geschult. Mehr als 70 Mitarbeiter garantieren in den Wintermonaten durch ihren Schichtbetrieb rund um die Uhr die Flugzeugenteisung auf dem Vorfeld.

Acht Spezialfahrzeuge sorgen am Hamburg Airport für die Enteisung von Flugzeugen. Wenn der Flugzeugkapitän die Enteisung beauftragt, befreien die als „Elefanten“ bezeichneten Fahrzeuge direkt an der jeweiligen Position des Flugzeugs die Außenhaut der Maschinen von gefährlichem Eisansatz. Mit Hilfe eines Glykol-Gemisches verhindern sie außerdem, dass sich neues Eis vor dem Start bildet. Damit das Enteisungs-Fluid nicht in die Umwelt und in das Grundwasser gelangt, wird das Wasser vom Vorfeld gesondert über eine spezielle Anlage geklärt.

Der Eisansatz an der Außenhaut der Flugzeuge ist deshalb so gefährlich, weil sie die Steuerelemente unbeweglich machen können, die Aerodynamik beeinträchtigen und ein kontrollierter Flug nicht mehr möglich ist. Außerdem ist das Gewicht der Kälteplatten sicherheitsgefährdend, da es mehrere Tonnen pro Flugzeug betragen kann.

Airbus und Qantas arbeiten an „Electronic Flight Bag“ fürs iPad

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Qantas ist einer der ersten Kunden für die "FlySmart with Airbus" Cockpit-Programme auf dem iPad. Diese "Electronic Flight Bag" (EFB)-Anwendungen werden von allen Piloten der Airline genutzt, die Airbus-Flugzeuge steuern. Die Airbus EFB-Lösungen fürs iPad wurden auf der Farnborough Air Show dieses Jahr angekündigt, Qantas hat von Anfang an bei dem Projekt eng mit Airbus zusammengearbeitet.

Qantas-Piloten nahmen an den Tests der Airbus-Anwendungen teil und arbeiteten mit den Airbus-Ingenieuren zur Definition der besten iPad EFB-Anwendungen für die Piloten zusammen. Captain David Oliver, Head of Flight Technical bei Qantas, sagte. "Wir freuen uns mit Airbus an diesen neuen und innovativen EFB-Anwendungen, die Teil des umfassenderen iPad Roll-outs an alle Qantas-Piloten in den kommenden Monaten sind, zu arbeiten. Qantas verschreibt sich neuen Technologien um Papier im Cockpit zu reduzieren und den Zugang von Informationen für unsere Piloten zu verbessern, und diese App erfüllt diese Anforderung umfänglich."

Die Airbus iPad EFB Anwendungen werden Qantas sowie einer wachsenden Zahl weiterer Erstkunden weltweit, die sich für das System entschieden haben, geliefert werden. Piloten auf der ganzen Welt werden dann in der Lage sein, alle ihre Airbus-Handbücher auf dem iPad aufzurufen. Sie kommen damit auch in die Lage, die Performance-Berechnungen für ihr Flugzeug durchzuführen, um auf jeder Route ihres Streckennetzes optimal und genau auf die Piste zuzusteuern.

Airbus ist der weltweit führende Flugzeughersteller mit der modernsten, innovativsten und effizientesten Familie von Passagierflugzeugen mit Kapazitäten von 100 bis mehr als 500 Sitzplätzen. Airbus hat Konstruktions-und Fertigungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien sowie Tochtergesellschaften in den USA, China, Japan und im Nahen Osten. Mit Hauptsitz in Toulouse, Frankreich, ist Airbus ein EADS-Unternehmen. Vor 15 Jahren als Pionier in der Bereitstellung von EFB Anwendungen für die Industrie, mit dem Ziel der Schaffung des "papierlosen" Cockpits, wird Airbus durch die Bündelung der EFB mit dem iPad wieder an der Spitze auf dem Weg zur Erreichung dieses wichtigen Technologiesprungs sein.

Mit Air China viermal pro Woche nonstop Düsseldorf – Peking

Die Fluggesellschaft Air China verbindet bisher dreimal wöchentlich Düsseldorf nonstop mit der chinesischen Hauptstadt Peking. Die Strecke zwischen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und der Metropole im Reich der Mitte wurde dienstags, freitags und sonntags bedient. Ab April 2012 steht montags eine zusätzliche Frequenz auf dem Flugplan.

Air China setzt auf der Strecke Düsseldorf – Peking den Airbus A330-200 mit insgesamt 226 Sitzen ein. Die Passagiere können hier zwischen 28 Plätzen in der Business- sowie 198 in der Economy Class wählen.

Die Maschinen der Air China starten im Sommer jeweils um 20:45 Uhr in Düsseldorf und erreichen Peking um 12:45 Uhr Ortszeit am darauffolgenden Tag. Der Start in der chinesischen Hauptstadt erfolgt um 14:00 Uhr Ortszeit. Die Ankunft des Fluges in Düsseldorf ist um 18:45 Uhr. Die Flugdauer zwischen NRW und Peking beträgt auf dem Hinflug rund zehn Stunden, auf dem Rückflug etwa zehn Stunden und 45 Minuten.

Air China ist die größte Fluggesellschaft der Volksrepublik China, hat ihren Sitz in Peking und ist seit 2007 Mitglied des Luftfahrtbündnisses Star Alliance. Sie trägt als einzige Airline die Flagge der Volksrepublik China auf ihren Flugzeugen. In Peking hat die Fluggesellschaft eines ihrer Drehkreuze. Sie fliegt136 Ziele weltweit an.

TOGS: Optische Kommunikation mittels Infrarot-Laser – Schnell und mobil

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun ein System entwickelt, das hochauflösende Luftbilder per Laser direkt von einem Flugzeug zum Boden sendet und den Katastrophenmanagern dort in Echtzeit zur Verfügung stellt. Die hierfür eingesetzte Bodenstation TOGS (Transportable Optical Ground Station) ist kompakt, kann an fast jedem Punkt der Erde zum Einsatz kommen und dank der optischen Übertragungstechnologie Daten mit bis zu 1000-facher DSL-Geschwindigkeit empfangen. Am 29. November 2012 wurde die TOGS am DLR-Standort Oberpfaffenhofen in Betrieb genommen.

"Wir hatten das Ziel, eine Plattform zur optischen Datenübertragung zu entwickeln, die sich einfach transportieren und schnell aufbauen lässt, zudem leicht und robust ist, aber trotzdem hochgenau auf die Gegenstelle ausgerichtet werden kann. Das war keine leichte Aufgabe", erklärt Projektleiter Martin Brechtelsbauer vom DLR-Institut für Kommunikation und Navigation.

"Wir verwenden Verfahren der optischen Freiraumkommunikation, bei denen Infrarotlaser zum Einsatz kommen. Große Entfernungen können wir damit problemlos überwinden", so Brechtelsbauer weiter. Das gebündelte Laserlicht kann gegenüber Funksystemen wesentlich höhere Datenraten erreichen und somit größere Datenmengen in der gleichen Zeit übertragen. Sende- und Empfangseinheiten sind kleiner und benötigen weniger Energie. Zudem unterliegt die optische Kommunikation keinerlei Frequenzbeschränkungen. Katastrophenhelfer können die Technologie ohne Funklizenz weltweit einsetzen.

Optisches Teleskop auf stabiler CFK-Montierung

Das Herzstück der Anlage ist ein Teleskop zum Datenempfang. Es hat einen Durchmesser von 60 Zentimetern und ist für Verbindungen mit Flugzeugen und Satelliten optimiert. Herkömmliche Teleskope stehen in der Regel auf Fundamenten aus Stahlbeton und haben Montierungen aus Aluminium oder Stahl, um eine möglichst hohe Ausrichtungsgenauigkeit zu erzielen. "Bei der TOGS kam ein solcher Aufbau nicht in Frage, schließlich sollte die Station mobil sein", erläutert Brechtelsbauer. Die Lösung war kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK). Dieser Werkstoff ist sehr fest, sichert eine hohe Stabilität und ist trotzdem leicht.

Für den Transport lässt sich das Teleskop mit seinem Unterbau wie ein Taschenmesser zusammenfalten: In einer CFK-"Schale" sind die Datenübertragungstechnik sowie das Teleskop selbst untergebracht. Am Einsatzort angekommen, wird das Teleskop automatisch ausgefaltet. Das System ist in nur zehn Minuten einsatzbereit. Durch die kompakte Größe lässt sich die Plattform auch mit einem Linienflugzeug zum nächstgelegenen Flughafen und per Transporter oder Hubschrauber zum Lagezentrum der Katastrophenhelfer bringen. Ein spezielles Dämpfungssystem verhindert, dass es während des Transports zu Schäden kommt.

Für Einsatzorte, die mit einem Fahrzeug erreichbar sind, steht ein Transportfahrzeug mit integriertem Arbeitsraum zur Verfügung. Das Bedienpersonal kann die mobile Plattform TOGS aus dem Fahrzeug heraus nutzen. Falls sie dennoch abgeladen werden muss, ist hierfür keine externe Hilfe erforderlich. Die Plattform ist so konstruiert, dass sie Dank einer absenkbaren Ladefläche ohne Hilfsmittel auf- und abgeladen werden kann.

Perspektiven in der aeronautischen und Satelliten-Kommunikation

Neben dem Datenaustausch mit Flugzeugen kann die Station auch für den Empfang von Satellitendaten eingesetzt werden. Satelliten können von der optischen Technologie profitieren: Gewicht und Leistungsverbrauch des Kommunikationssenders an Bord können klein gehalten werden, während die Datenübertragungskapazität gegenüber aktuell eingesetzten Verfahren wesentlich höher ist.

Mit ihrem großen Teleskopdurchmesser kann die Plattform hervorragend für Verbindungen zu niedrigfliegenden, aber auch zu geostationären Satelliten eingesetzt werden. Insbesondere in der Erprobungsphase optischer Satellitenkommunikation kann die Plattform ihre Mobilität ausspielen. Sie wird an Orten eingesetzt, wo keine stationären Bodenstationen vorhanden sind und Messdaten nicht anderweitig gesammelt werden.

Die TOGS leistet somit im Bereich der aeronautischen wie auch in der Satellitenkommunikation einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur breiten Anwendung optischer Kommunikationsverbindungen.

Star Alliance mit neuem chinesischen Partner

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Shenzhen Airlines ist ab heute neues Mitglied des Fluggesellschaften-Verbundes Star Alliance. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf dem Bao´an International Airport in Shenzhen hieß Mark Schwab, CEO Star Alliance, die Fluggesellschaft im Namen des Vorstands von Star Alliance als jüngsten Neuzugang willkommen.

„Shenzhen Airlines ist die fünftgrößte Fluggesellschaft Chinas und stärkt die Präsenz des Star Alliance Bündnisses in China und ganz Asien. Damit sind der Süden Chinas sowie das wirtschaftlich bedeutende Perlflussdelta für unsere Kunden besser erreichbar. Shenzhen Airlines profitiert künftig von den Vorteilen eines weltweiten Netzwerks, was wiederum den eigenen Passagieren zugute kommt – eine klassische Win-win-Situation“, erklärt Mark Schwab.

Die Aufnahme von Shenzhen Airlines in das Luftfahrtbündnis ist ein wichtiger Schritt hin zu angestrebten besseren Anbindung an bestehende und zukünftige Wachstumsmärkte und bietet internationalen Kunden den Vorteil einer größeren Auswahl an Zielflughäfen und Flügen. Für China wurde der Grundstein dieser Strategie bereits vor vielen Jahren von den Star Alliance Mitgliedsgesellschaften gelegt, die diesen Markt seit Jahrzehnten erfolgreich bedienen. Seit Dezember 2007 gehört auch Chinas wichtigste Fluggesellschaft Air China zum Netzwerk von Star Alliance.

Feng Gang, Präsident von Shenzhen Airlines, erklärte: „Der heutige Tag ist für alle Mitarbeiter von Shenzhen Airlines ein Anlass zum Feiern. Nach 16 Monaten Integrationsarbeit sind wir endlich Mitglied von Star Alliance. Als solches können wir unseren Kunden nun ein globales Streckennetz anbieten und uns fest als weltweit operierende Fluggesellschaft am Markt etablieren. Wir freuen uns, dass der Shenzhen Airport als viertgrößter Flughafen Chinas nun das jüngste Drehkreuz von Star Alliance bildet. Von dieser Heimatbasis aus werden wir nicht nur China, sondern die gesamte Region Asien-Pazifik erfolgreich bedienen.“

Wang Chengshun, Chairman von Air China, fügte hinzu: „Als Mentor von Shenzhen Airlines freuen wir uns über das beträchtliche Wachstum, das die Fluggesellschaft in den vergangenen 20 Jahren erzielt hat. Wir sind überzeugt, dass Shenzhen Airlines die Ressourcen von Star Alliance nutzen wird, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und das strategische Ziel zu erreichen, eine große Airline zu sein, die innerhalb eines Luftfahrtverbunds asiatische und internationale Flugziele vom Drehkreuz in Shenzhen aus bedient.“

Schnellabfertigung für Anschlussflieger

Dank der Star Alliance Mitgliedschaft steht den Fluggästen von Shenzhen Airlines ein globales Netzwerk zur Verfügung, verbunden mit einem nahtlosen Reiseerlebnis und attraktiven Vorteilen für Vielflieger.

Die Fluglinie erweitert das Star Alliance Bündnis um rund 400 tägliche Flugverbindungen zu 70 verschiedenen Zielorten, darunter fünf neue Ziele in China: Juzhou (Provinz Zhejiang), Linyi, Qinhuangdao, Shijiazhuang und Zhoushan. Neben verbesserten Anschlussverbindungen von der Heimatbasis in Shenzhen profitieren internationale Passagiere von einem erweiterten Angebot an Anschlussflügen innerhalb Chinas bei Reisen über die internationalen Flughäfen von Peking, Guangzhou und Shanghai-Pudong. Im Rahmen des Kundenversprechens, ein nahtloses Reiseerlebnis zu gewährleisten, stellt Shenzhen Airlines eine Schnellabfertigung bei Anschlussflügen anderer Fluggesellschaften des Star Alliance Bündnisses sicher. Insgesamt bieten die Mitglieder des Star Alliance Netzwerks über 21.900 tägliche Flugverbindungen an und bedienen 1.329 Ziele in 194 Ländern.

Mitglieder des Vielfliegerprogramms PhoenixMiles Frequent Flyer von Shenzhen Airlines können ab sofort auf Flügen des gesamten Star Alliance Netzwerks Meilen sammeln und einlösen. Im Gegenzug haben Mitglieder der Vielfliegerprogramme anderer Star Alliance Fluggesellschaften die Möglichkeit, ihrerseits Flugmeilen bei Shenzhen Airlines zu sammeln oder Meilen in Flüge mit dem chinesischen Carrier umzuwandeln. Darüber hinaus werden auf Flügen mit Shenzhen Airlines gesammelte Meilen dem Meilenkonto zur Erlangung des Gold- und Silber-Status von Star Alliance angerechnet. Ein solcher Status bringt zusätzliche Vorteile bei Flügen innerhalb des Star Alliance Netzwerks, so beispielsweise eine höhere Freigepäckgrenze sowie Zugang zu über 1.000 Lounges für Inhaber der Gold Card.

Tarifangebote von Star Alliance für Kunden von Shenzen Airlines

Star Alliance bietet Geschäfts- und Privatkunden zahlreiche Tarifprodukte an, von denen einige ab sofort auch von Shenzhen Airlines übernommen werden.. Angesichts der zahlreichen Geschäftskunden im Einzugsgebiet von Shenzhen Airlines wird beispielsweise das Produkt Star Alliance Corporate Plus – das Geschäftskunden Vorteile bei Reisen mit einer Mitgliedsfluggesellschaft von Star Alliance bietet – die Position der Airline in diesem Marktsegment stärken. Auch können Flüge von Shenzhen Airlines künftig im Rahmen folgender Star Alliance Tarife gebucht werden: Round-the-World, Circle Pacific, Asia Airpass und China Airpass

Im Marktsegment Conventions & Meetings werden die maßgeschneiderten Star Alliance Produkte Conventions Plus und Meetings Plus an Attraktivität gewinnen, da Veranstalter und Teilnehmer Shenzhen Airlines künftig in ihre Reiseplanung einbeziehen können. Darüber hinaus ist das Perlflussdelta ab sofort auch als Veranstaltungsort für Meetings und Tagungen leichter erreichbar.

Star Alliance wurde 1997 als erste wirklich weltweite Kooperation von Fluggesellschaften mit dem Ziel gegründet, ihren internationalen Kunden ein globales Streckennetz, gegenseitige Anerkennung des Vielfliegerstatus und ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten. Star Alliance erhielt u.a. den Market Leadership Award der Fachzeitschrift Air Transport World und wurde vom Business Traveller Magazine sowie von Skytrax zur besten Airline-Allianz gekürt.

Shenzhen Airlines Co., Ltd, wurde im November 1992 gegründet und nahm den Flugbetrieb am 17. September des darauffolgenden Jahres auf. Wichtigste Aktionäre der auf die Geschäftsbereiche Passagier-, Fracht- und Posttransport spezialisierten Fluggesellschaft sind Air China und Shenzhen International Total Logistics (Shenzhen) Co, Ltd. Im Januar 2011 verfügte Shenzhen Airlines über eine Flotte von über 100 Passagier- und Frachtmaschinen aus Flugzeugen vom Typ Boeing 747 und 737 sowie Airbus A320 und A319, mit der mehr als 135 nationale und internationale Strecken bedient werden. Der Entwicklungsplan von Shenzhen Airlines sieht eine Erweiterung der Flotte auf 170 Passagierflugzeuge bis Ende 2015 vor. Darüber hinaus ist zu gegebener Zeit die Einführung von Großraumflugzeugen geplant.

50 mal um die Welt – Atmosphärenforschung mit dem Messcontainer

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São Paolo, Vancouver oder Osaka – das sind nur einige Traumziele, die das mobile Labor des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie bereits angeflogen hat. Seit 2005 sind so Atmosphärendaten von mehr als zwei Millionen Flugkilometern zusammen gekommen. Denn seit dieser Zeit reist das Observatorium namens CARIBIC monatlich an Bord eines Passagierflugzeugs der Lufthansa – ein echter Vielflieger. Im Flug sammelt der Messcontainer kontinuierlich Luftproben. Gleichzeitig zeichnen hochempfindliche Geräte die Konzentration von mehr als 50 Substanzen wie Aerosole, Ozon, Kohlenmonoxid und Treibhausgasen wie Lachgas und Methan auf.

„Die Erdatmosphäre ist sehr komplex und verändert sich ständig. Um ihre chemischen Prozesse zu verstehen, ist es wichtig, über Jahre hinweg viele Parameter zu verfolgen“, sagte Dr. Carl Brenninkmeijer zu Beginn des zehnten CARIBIC-Workshops, zu dem sich vom 28. bis 30. November 2012 35 Wissenschaftler am Mainzer Max-Planck Institut treffen. „Je besser wir diese Prozesse kennen, umso verlässlicher werden unsere Aussagen in Bezug auf Klimaveränderungen“, ergänzte Brenninkmeijer, der seit 1997 an der Entwicklung und dem Betrieb des fliegenden Observatoriums arbeitet. An CARIBIC, was für “Civil Aircraft for the Regular Investigation of the atmosphere Based on an Instrument Container” steht, beteiligen sich zwölf weitere wissenschaftliche Institutionen aus ganz Europa sowie die Lufthansa, in deren Maschinen der Container für die Flüge montiert wird. Die Fraport AG, Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens, unterstützt das einmalige Projekt finanziell.

Forschungsgedarf zu Abbau-Prozessen – Flug durch die Waschküche der Atmosphäre

Dr. Wolfgang Scholze, Leiter des Umweltmanagements der Fraport AG sagte: „Der Klimawandel und die menschlichen Einflüsse auf die Atmosphäre sind Themen, die uns alle angehen. Gleichzeitig handelt es sich aber um ein sehr komplexes Phänomen, das noch viel Forschungsbedarf mit sich bringt. Als Flughafenbetreiber nehmen wir diese Verantwortung ernst und haben uns deshalb seit 2009 mit rund 600.000 Euro aus unserem Umweltfonds am fliegenden Labor CARIBIC des Max-Planck-Instituts beteiligt. Wir sind gespannt auf die Forschungsergebnisse und die Schlüsse, die wir daraus auch für unsere Branche – Stichwort „Aschewolke“ – ziehen können.“

Zur Beteiligung der Lufthansa am CARIBIC-Projekt sagte Dr. Andreas Waibel, Manager Umweltkonzepte, Lufthansa AG: „Wir engagieren uns seit fast zwei Jahrzehnten in der Klimaforschung und liefern so die Datenbasis zur Verbesserung und Validierung von Klimamodellen.“

Gerade ist der Container von seiner 80. Flugreise zurückgekehrt, diesmal aus Kuala Lumpur, einer Route, die die Forscher besonders interessiert. Der Flug über die Tropen liefert Daten aus der der sogenannten Waschküche der Atmosphäre. Aus den dicht besiedelten Ballungsräumen Asiens gelangen nicht nur viele Spurengase in die Atmosphäre. Hier finden die Abbau-Prozesse und das Auswaschen mit dem Regen besonders schnell statt, da die hohen Temperaturen und die intensive Sonnenstrahlung, die zu starken Konvektionen in der Atmosphäre führen und die chemischen Abbauwege antreiben.

Überraschende Klimadaten lieferte CARIBIC erst kürzlich. Die Wissenschaftler stellten fest, dass während der Monsunzeit auf den Böden Süd-Asiens größere Mengen des Treibhausgases Methan entstehen, als bisher angenommen. Ursache ist nicht nur die Landwirtschaft in Indien und seinen Nachbarländern. Wie in den Reisfeldern wachsen Bakterien, die das Gas bilden, auch in zahlreichen Sümpfen, Deponien und Abwasserkanälen während der heftigen Regenfälle.

Sonderflüge zur Vulkan-Asche

Schwefeldioxid steht im Fokus, wenn CARIBIC in die Nähe von Vulkanen fliegt. Sie sind eine natürliche Quelle des Gases und geben auch im Ruhezustand oft große Mengen davon in die Atmosphäre ab. Mittlerweile hat der Messcontainer die Abgaswolken von fünf Vulkanen charakterisiert, unter anderem die des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, der im Frühjahr 2010 den internationalen Flugverkehr lahmlegte. Die Lufthansa startete damals von Frankfurt aus drei Sonderflüge für die Forschung. An Bord war damals nur der Messcontainer, aber keine Passagiere.

Das Projekt CARIBIC nutzt einen 1,5 Tonnen schweren Messcontainer um weltweit Messungen in der Atmosphäre durchzuführen. An dem in Deutschland entwickelten Projekt sind sechs nationale (das Max-Planck-Institut für Chemie, das Karlsruher Institut für Technologie, das Leibniz Institut für Troposphärenforschung, Leipzig, die Abteilung Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt, die das Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg und das Institut für Umweltphysik des Helmholtz-Zentrums Geesthacht) und sechs internationale Partner beteiligt.

Koordinator ist das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Das fliegende Labor startet monatlich an Bord des Airbus A-340-600 „Leverkusen“ der Lufthansa und ist im Frachtraum untergebracht. Ein speziell angefertigtes Einlasssystem am Flugzeugbauch leitet während des gesamten Fluges Luft- und Teilchenproben sowie Wetterdaten an die Instrumente im Inneren des Containers weiter. Die Geräte messen über fünfzig klimarelevante Spurengase sowie Wasserdampf und Schwebteilchen in der Atmosphäre. Die detaillierten Daten helfen herauszufinden, wo die Quellen von Verunreinigungen liegen und wie sich die Atmosphäre selbst reinigt. So ergibt sich zu vergleichsweise geringen Kosten auf Dauer ein genaueres Abbild der Atmosphäre und der in ihr ablaufenden Prozesse. Gefördert wird das Projekt u.a. von der Lufthansa und seit 2009 auch von der Fraport AG in Frankfurt.

British Airways bietet Christmas-Special

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British Airways hat sich ein ganz besonderes Christmas-Special einfallen lassen: Besuchen Sie im Zeitraum vom 01.-19. Dezember die britische Hauptstadt und Sie erwerben Ihr Flugticket Innsbruck-London-Innsbruck zum Spezialpreis von 133,51 Euro inkl. aller Steuern und Entgelte (gültig für Buchungen bis zum 03. Dezember).

Bis Ende März können Sie jeweils montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags mit British Airways nonstop nach London fliegen.

City-Highlight London

Die Metropole an der Themse bietet historische Monumente in Hülle und Fülle, touristische Attraktionen an jeder Ecke, eine unglaubliche Vielfalt an Restaurants sowie ein großes Angebot an Unterhaltung, Shoppingmöglichkeiten, Kultur und Kunst. Der für London so typische Kontrast aus Tradition und Moderne begegnet einem auf Schritt und Tritt: Etwa durch die historischen Wahrzeichen wie Big Ben oder Westminster Abbey und die modernen Bauten wie die neue City Hall in Form eines gläsernen Helms.

Eurocopter AS365 N3+ Dauphin für Bangladesch

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Die Bangladeschs Armee hat die offizielle Indienststellung von zwei neuen Eurocopter AS365 N3 + Dauphin Hubschrauber bekannt gegeben, die bei den Vereinten Nationen für humanitäre Missionen sowie als Mehrzweck-Transporter für Aufgaben des Landes eingesetzt werden sollen.

Die Hubschrauber werden durch die Eurocopter South East Asia-Tochtergesellschaft geliefert und sind die ersten von Eurocopter gebauten Hubschrauber in Bangladeschs Militär. Sie wurden heute im Rahmen einer Feierstunde am Dhaka Cantonment Hauptquartier der Streitkräfte präsentiert. Der Eurocopter AS365 N3+ ist das neueste Mitglied in der Dauphin Hubschrauber-Familie, mit stärkeren Arriel 2C Turbomeca, einem erhöhten Gesamtgewicht, ein 4-Achsen-Autopilot und Glascockpit.

AS365 N3+ Full-Flight-Simulator

Zur Einführung auf den Service für die zweimotorigen Dauphins, besuchte zur Vorbereitung eine erste Gruppe von Piloten der Armee Bangladeschs Seminare am Boden auf dem Gelände der Eurocopter South East Asia in Singapur, und wurde im AS365 N3+ Full-Flight-Simulator der Tochtergesellschaft trainiert. Weitere Besatzungsmitglieder sollen folgen, darunter Piloten, die als Ausbilder qualifiziert werden.

„Diese beiden Dauphins verbessern unsere Fähigkeiten erheblich, wenn wir weiterhin an weltweiten Friedensmissionen teilnehmen“, erklärte Brigadegeneral Abdullah Al Azhar, der Kommandeur der schnellen Luft-Eingreif-Truppe. „Die Möglichkeit von Simulatortraining durch Eurocopter South East Asia hat die Indienststellung der Helikopter sehr erleichtert, so dass unsere Piloten sie von Anfang an erfolgreich und mit Leichtigkeit fliegen.“

Hubschrauber mit Support

Um der wachsenden Dauphin-Flotte in Asien gerecht zu werden, wurde Eurocopter South East Asia in diesem Jahr als regionales Zentrum für Ausbildung sowie für  Inspektion und gößere Reparaturen an Hubschraubern der Dauphin-Familie eingerichtet. „Wir begrüßen die Armee Bangladeschs in der globalen Familie der Eurocopter-Flieger“, sagte Bernard Brenner, President & CEO von Eurocopter South East Asia. „Ihr Vertrauen in unsere Produkte rührt nicht nur von den bewährten Fähigkeiten der Dauphin-Helikopter her, sondern auch von unserer Fähigkeit, diese mit vollem Support und Dienstleistungen zu versehen, was der Maxime Eurocopters geschuldet ist, in unmittelbarer Nähe der Kunden zu sein.“

DEKRA betreibt Elektrofahrzeug am Stuttgarter Flughafen

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Am Stuttgarter Flughafen hat die international tätige Sachverständigenorganisation DEKRA jetzt ein Elektrofahrzeug stationiert. Den Citroën C-Zero aus der Kooperation mit der DB Fuhrpark GmbH können Mitarbeiter nutzen, die aus einer der 79 deutschen Niederlassungen oder von internationalen Standorten zu Terminen in der DEKRA Hauptverwaltung in Stuttgart-Vaihingen anreisen. Das Elektrofahrzeug hat seinen festen Platz an einer neu eingerichteten Ladesäule am Parkplatz P5, direkt am Übergang zum Terminal 1.

„Die Flughafen Stuttgart GmbH unterstützt die Initiative ‚e-mobility Baden-Württemberg’. Wir betreiben seit 2010 selbst Elektrofahrzeuge und wollen die Elektromobilität am Standort auch bei Kunden und Besuchern fördern. Den Pionieren der Elektromobilität wollen wir auch am Flughafen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen.“ sagte Walter Schoefer, Geschäftsführer des Flughafen Stuttgart.

Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands der DEKRA SE und verantwortlich für die Business Unit Automotive, sagte heute bei der offiziellen Einweihung der neuen Ladestation: „Für unsere Mitarbeiter, die mit dem Flugzeug nach Stuttgart kommen, ist das Elektrofahrzeug die ideale Möglichkeit, zwischen dem Flughafen und unserer Hauptverwaltung zu pendeln“. Weiter sagte er „Und indem wir die Fahrzeuge unter ganz alltäglichen Praxisbedingungen nutzen, tragen wir – wie an vielen anderen Stellen – dazu bei, dass die Elektromobilität ständig weiter entwickelt wird. Denn nur so kann sie sich langfristig durchsetzen.“

DEKRA als Berater für Elektromobilität gewinnt nun eigene Erfahrungen

Das Engagement von DEKRA im Bereich Elektromobilität ist vielfältig. „Wir bringen als Entwicklungs- und Beratungspartner die Kompetenz und die Erfahrung einer weltweit tätigen Sachverständigenorganisation ein“, sagt Andreas Richter, der im Competence Center Elektromobilität alle Aktivitäten des Konzerns in diesem Bereich koordiniert. Sie reichen von der Homologation und Crash-Tests von Elektro- und Hybridfahrzeugen über die Zertifizierung von Stromtankstellen bis hin zur Schulung von Werkstatt-Mitarbeitern im Umgang mit stromführenden Aggregaten.

Außerdem ist DEKRA in verschiedenen Forschungsprojekten aktiv, die sich mit der Normung, Standardisierung und Zertifizierung von Anlagen und Prozessen, insbesondere im Blick auf die Sicherheit der Elektromobilität beschäftigen. Ein Beispiel ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt namens DINA, bei dem DEKRA gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH, dem Fraunhofer Ernst-Mach-Institut und dem FKFS Stuttgart effiziente und zuverlässige Bewertungs- und Diagnosemöglichkeiten sowie Reparaturkonzepte für dauerhaft sichere Elektrofahrzeuge erforscht.

Vorerst keine innerdeutschen Verbindungen mehr am Allgäu Airport

Ab 02. Dezember wird es, nach dem Aus für die Verbindungen durch flytouropa, vorerst keine innerdeutschen Flüge von Memmingen nach Hamburg und Berlin mehr geben. Verhandlungen des Allgäu Airport mit anderen Anbietern wurden nun ohne positives Ergebnis beendet. „Leider hat sich keine andere Airline in der Lage gesehen, diese Strecken kurzfristig in ihr Netz aufzunehmen“, betonte Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Man bedauere außerordentlich, dass eine nahtlose Fortsetzung der Verbindungen unter diesen Bedingungen nicht möglich ist.

„Das Zeitfenster für einen sofortigen Wechsel war zu klein.“ Für viele stelle immer noch die ungewisse Zukunft des künftigen Berliner Großflughafens ein unkalkulierbares Risiko dar. „Die jetzige Lösung mit Schönefeld“, so Schmid, „hat gerade Geschäftsleute veranlasst, andere, nach Tegel fliegende Airlines zu bevorzugen.“

Billiger als die Bahn

Komfort und Service an Bord der im Auftrag von flytouropa geflogenen Avanti Air Maschine seien stets sehr gelobt worden. „Wir hatten zufriedene Fluggäste“, so resümiert Schmid. Den Flugpreis lässt Schmid nicht als Hauptgrund für die fehlende Nachfrage gelten. „Eine reguläre Bahnfahrkarte von Memmingen nach Hamburg liegt in der Regel über dem Flugpreis von 111 Euro.“

Sollte die umstrittene Luftverkehrsabgabe, die bei Inlandsflügen doppelt berechnet wird, in absehbarer Zeit fallen, sieht Schmid neue Chancen für innerdeutsche Verbindungen. Ryanair hatte seine Linie von Memmingen nach Bremen im Jahr 2010 mit dem ausdrücklichen Hinweis auf diese Abgabe ebenso gestrichen wie alle anderen Flüge innerhalb Deutschlands.

Nikolaus landet am Bodensee Airport – Rundflüge für 30 Euro

Am 06. Dezember um 9 Uhr landet der Nikolaus erstmalig mit einer Boeing 757 der Monarch Airlines am Bodensee Airport. Mit an Bord des größten Nikolaus-Fliegers in Europa werden der offizielle Helfer Knecht Ruprecht und eine Gruppe von britischen Flugbegeisterten sein, die an diesem Tag Dornier, Zeppelin und dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abstatten.

Erstflug aus London Gatwick

Gleichzeitig wird die britische Traditions-Airline Monarch die Strecke London-Gatwick nach Friedrichshafen an diesem Tag zum ersten Mal als Linienflug anbieten. Ab Mitte Dezember stehen im Flugplan fünf wöchentliche Linienflüge von Friedrichshafen nach London Gatwick und zwei wöchentliche Flüge nach Manchester.

Begrüßung der Maschine und Einladung an alle Kindergruppen

Der Erstflug aus London wird traditionell von der Flughafenfeuerwehr und dem „Fanfarenzug Graf Zeppelin“ begrüßt. Zudem wird der eingeflogene Nikolaus für alle angemeldeten Kindergärten- und Grundschulgruppen eine Weihnachtsgeschichte vortragen und kleine Geschenke verteilen, bevor die Kinder das Flugzeug von innen besichtigen können. Alle Kindergruppen können sich bis 04.12. am Informationsschalter des Flughafens unter 07541-2840 anmelden.

Alle, die dieses besondere Ereignis miterleben wollen, sind herzlich auf der Besucherterrasse mit bester Aussicht auf den Nikolaus und die ankommende Boeing eingeladen. Das Restaurant „Volare“ im Terminal des Flughafens wird im Anschluss ein feierliches Nikolaus-Frühstück anbieten.

Rundflug über den Bodensee und die Alpen für nur 30 Euro

Um 11 Uhr startet zudem die Boeing 757 mit 229 Sitzplätzen zu einem halbstündigen Rundflug über den Bodensee und die Alpen für nur 30 Euro1 pro Person. Für den Flug ist keine vorherige Reservierung nötig, nur eines rechtzeitigen Erscheinens ab 90 Minuten vor Abflug im Flughafenterminal. Die Tickets werden ab 9:30 am Check-In von Monarch Airlines verkauft.

Seit der Gründung 1968 hat sich Monarch Airlines zur bekanntesten und größten britischen Fluggesellschaften entwickelt. Noch heute steht die Airline in hauptsächlich schweizerischem Familienbesitz. Mit 32 modernen Flugzeugen und mehr als 2.000 Mitarbeitern befördert Monarch jährlich über 6 Millionen Passagiere. Die Flüge starten von den sechs Flughäfen London Gatwick, London Luton, Manchester, East Midlands, Leeds und Birmingham zu mehr als 100 Destinationen weltweit. Zur Monarch Group gehört neben mehreren Reiseveranstaltern wie Avro oder Cosmos Holidays auch der Wartungsbetrieb Monarch Aircraft Engineering und der Flugbroker First Aviation.

Der Bodensee Airport ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und liegt unweit von Österreich, Schweiz und Liechtenstein in Baden-Württemberg. Mit rund 600.000 Passagieren jährlich trägt der Bodensee Airport maßgeblich zur Stärke des Wirtschaftsstandortes bei. Im Winter 2012 wird Monarch Airlines sieben neue wöchentliche Linienflüge zwischen London Gatwick, Manchester und Friedrichshafen aufnehmen. Der Home-Carrier InterSky wird als zweite Fluggesellschaft in Europa zwei fabrikneue ATR 72-600 übernehmen. Der Bodensee Airport bietet ein breites Spektrum an direkten Flugverbindungen etablierter Fluggesellschaften sowie zahlreiche Umsteigeverbindungen an. Über das Drehkreuz der Star Alliance in Frankfurt und das Drehkreuz der oneworld in Palma de Mallorca sind weltweite Destinationen angebunden.

1) Der Rundflug kostet nur 30 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren. Bitte vergessen Sie nicht einen gültigen Personalausweis. Passagiere unter 16 Jahren benötigen eine berechtigte Begleitperson. Nur solange der Vorrat reicht, Flugtickets nur gegen Barzahlung.

Diamond DA42 MPP: Aufklärer über Olympischen Spielen

Eine DA42 MPP GUARDIAN, die Fernerkundungsplattform des österreichischen Herstellers Diamond Aircraft, fliegt wichtige Überwachungsmissionen während der Olympischen Spiele 2012 in London. Ausgestattet mit einer elektro-optischen Infrarotkamera von FLIR Systems und einer abgesicherten Datenübertragung, wird das Diamond Aircraft Flugzeug im Himmel über London patrouillieren.

Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen während des Events haben die britischen Behörden unter anderem auch Drittfirmen für derlei Missionen beauftragt, um einen sicheren Ablauf der Spiele zu gewährleisten. Die MPP liefert zum Beispiel Daten zur Überwachung von Massenansammlungen und Verkehrsaufkommen.

FLIR der DA42 MPP hat alles im Blick

Ausgestattet mit einer elektro-optischen Infrarotkamera von FLIR Systems und einer abgesicherten Datenübertragung, wird das Diamond Aircraft Flugzeug im Himmel über London patrouillieren. Angetrieben von unschlagbar treibstoffeffizienten Dieselmotoren von Austro Engine, mit den niedrigsten CO2 Emissionen aller Flugzeuge in dieser Klasse, kann die GUARDIAN mehr als acht Stunden pro Mission nonstop in der Luft bleiben. Die Maschine war bereits mehrmals im Einsatz für ähnliche Aufgaben beim österreichischen Donauinselfestes, einem großen Freiluft-Musikfestival, das jährlich in Wien stattfindet.

DA42 GUARDIAN erstmals als Funkaufklärungssystem

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Ausgestattet mit einem COMINT-System von Rohde & Schwarz, erfasst, identifiziert und ortet die DA42 Fernerkundungsplattform, Funksignale zuverlässig aus der Luft. Die perfekte Lösung für Grenzschutz, Seerettung oder militärische Einsätze.

Luftgestützte Funkaufklärung steigert die Effizienz von Überwachungs- und Aufklärungseinsätzen deutlich. Schwer zugängliches Gelände, offene See oder grüne Grenzen lassen sich leichter von fliegenden Plattformen aus überwachen.

Funksignale können unabhängig von Tageszeit und Sichtverhältnissen erfaßt, identifiziert und lokalisiert werden. Diamond Aircraft hat daher das bewährte skalierbare Funkaufklärungssystem von Rohde & Schwarz erstmalig zum fliegenden Einsatz in die DA42 GUARDIAN integriert.

System zugelassen – breite Signalerfassung

Dank breitbandiger Signal-Erfassung und -Verarbeitung können Signale zuverlässig aufgespürt werden. Auch können pro Frequenzband mehrere Funkkanäle überwacht werden. Rohde & Schwarz hat sich bewusst Diamond Airborne Sensing, Tochterfirma der Diamond Aircraft, als Spezialist für die Systemintegration und die DA42 GUARDIAN als Systemträger entschieden. Das System ist bereits zugelassen und kann innerhalb weniger Tage integriert werden.

Bei Demonstrationsflügen in Österreich und Deutschland, hat die neue COMINT Plattform aus dem Hause Diamond Aircraft mehr als die Erwartungen erfüllt. Zusätzlich ausgerüstet mit einer elektrooptischen Infrarotkamera kann die Quelle auch visualisiert werden.

GUARDIAN auch als unbemannter Aufklärer

Die GUARDIAN ist eine mit zwei Turbodieselmotoren ausgestattete Überwachungsplattform mit einer Reichweite von 1800 km bei einem Kerosinverbrauch von weniger als 28 Liter pro Stunde. Sie fliegt bereits in 28 Ländern der Welt und ist auch in der unbemannten oder optional bemannten Variante erprobt.

Die luftgestützte Überwachungs- und Aufklärungslösung von Diamond Aircraft und Rohde & Schwarz wird, neben anderen Plattformen dieses Typs, erstmals öffentlich auf der Luftfahrtmesse ILA (Diamond Static Display S2/314-317 und Chalet Ost 32) präsentiert.

Flughafen BER widerspricht Zweifeln an Kapazität für 27 Mio. Passagiere

Zu den Berichten über ein Papier, das der Architekt Dieter Faulenbach-da Costa im Auftrag der brandenburgischen CDU angefertigt hat, nach dem es angeblich Kapazitätsengpässe am BER geben soll, widerspricht die Flughafengesellschaft und nimmt folgendermaßen Stellung:

Die Flughafengesellschaft stellt die Sorge, dass der Flughafen zu klein sein könnte, als unbegründet fest. Der Flughafen ist sowohl land-, luft als auch terminalseitig auf eine Startkapazität von 27 Millionen Passagieren ausgelegt. Sowohl der Vorwurf, es gäbe zu wenig Check-In-Schalter als auch zu wenig Gepäckausgabebänder geht ins Leere. Die Check-In-Kapazitäten am BER richten sich mit 118 Check-In-Schaltern sowie 50 Check-In-Kiosken an den mit den Airlines abgestimmten realen Erfordernissen des Flughafens aus, nicht an theoretischen Erwägungen.

Qualitätsspung beim BER – Flughafen Tegel kein Vergleich

Ebenfalls Berücksichtigung in der Kapazitätsbetrachtung finden die Synergieeffekte des zentralen Check-In-Bereiches gegenüber einem dezentralen Check-In-Procedere wie in Tegel sowie die Off-Airport-Check-In-Quote, die bei den großen Airlines in Berlin bei über einem Drittel liegt, Tendenz steigend. Auch bei den acht großen Gepäckausgabebändern sind mit Inbetriebnahme des BER keine Engpässe zu erwarten – eine Vergleichbarkeit mit Tegel ist nicht gegeben, da dort lediglich kleine Gepäckausgabebänder pro Gate-Einheit zur Verfügung stehen.

Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft: „Der Flughafen BER bringt gegenüber dem stark belasteten Tegel einen deutlichen Qualitätssprung. Das gilt für die An- und Abreise per Auto und Bahn genauso wie für sämtliche Prozesse im Terminal angefangen von Check-In über Boarding bis zur Gepäckausgabe.“

Simulationen und Probebetrieb – Früherer Vorwurf der Überdimensionierung

Die Terminalkapazität ist mittels Passagierflusssimulationen auf die Kapazität von 27 Millionen Passagieren dimensioniert worden. Die bislang 45 Probebetriebstage haben ebenfalls keine Hinweise auf eine Unterdimensionierung des Flughafens erbracht. Die Kapazitätsbetrachtungen für den Flughafen werden regelmäßig auf Basis der Verkehrsentwicklung aktualisiert. Auch hier gibt es keine Hinweise, dass der Flughafen für 27 Millionen Passagiere unzureichend ausgelegt wäre. Der Flughafen wird bedarfsgerecht und nicht über- oder unterdimensioniert gebaut – darauf weist die Flughafengesellschaft seit Langem hin. Je nach Marktentwicklung wird der Flughafen zunächst auf 30 Millionen Passagiere und anschließend in mehreren Schritten auf bis zu 45 Millionen Passagiere ausgebaut werden.

Zur Person Dieter Faulenbach-da Costa: Herr Faulenbach-da Costa ist seit Jahren auf Flughafengegnerseite tätig. Während er heute eine angebliche Unterdimensionierung des Flughafens beklagt, schlug er zu Beginn der Bauzeit noch vor, den Flughafen kleiner zu bauen, da er überdimensioniert sei. So antwortete er beispielsweise in einem Interview mit der Berliner Zeitung am 11.10.2007 auf die Frage: „Ist das geplante Terminal in Schönefeld überdimensioniert?“: „Es ist schon ziemlich groß geraten.“ Weiter führt er aus: „Gespart werden könnte auch an den völlig überdimensionierten Vorfeldern.“

Patricia und Joey Kelly beim Straßenkünstlerfestival am Flughafen Düsseldorf

Wer den Düsseldorfer Flughafen am Sonntag, 02. Dezember, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr besucht, findet sich bei einem bunten, winterlichen Straßenkünstlerfestival in einem festlich dekorierten Terminal wieder – und erlebt Spektakuläres. Als Special Guests sind Patricia Kelly und Joey Kelly, Mitglieder der bekannten Folkband Kelly Family, mit an Bord, die selbst einst als Straßenmusiker ihre Karriere starteten. Bunte Aktionen entführen zudem die kleinen Besucher in eine spannende Weihnachtswunderwelt.

Ein junger Mann zeigt in der Check-in-Halle faszinierende Jongliertricks. Ein paar Meter weiter entsteht auf dem Terminalboden ein eindrucksvolles Straßenbild in 3D. Schräg gegenüber heizt eine Christmas Rock’n Roll-Band dem Publikum ein.

Zahlreiche Szeneflächen auf der Abflugebene verführen Groß und Klein am Ersten Advent zu lachen, staunen und mitmachen. Von Akrobaten und Märchenerzählern über Straßensänger bis hin zu Walking Acts und Zauberern – mehr als 20 internationale Straßenkünstler präsentieren beim letzten Airlebnis Sonntag des Jahres ihr Können. Künstler interagieren mit den Zuschauern und animieren das Publikum, Teil der Show zu werden und mitzumachen. So können die Flughafenbesucher nicht nur zusehen, wie Straßenmaler kunstvoll ein 3D-Bild auf den Boden zaubern. Sie können selbst auch kreativ werden und mitmalen. Beim Publikumsvoting können die Gäste für ihren persönlichen Favoriten unter allen Straßenacts abstimmen – und dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch dem Künstler einen Gewinn sichern.

Hautnah mit Gesang und Autogramm: Patricia und Joey Kelly

Zwei Bandmitglieder der fünf Kelly Family-Geschwister, die gerade mit ihrer Stille Nacht-Tour deutschlandweit unterwegs sind, sind bereits vorab am Düsseldorfer Flughafen zu Gast: Patricia Kelly und Joey Kelly stehen in Bühnentalks dem Moderator Christian Keller Rede und Antwort, erfüllen die Autogrammwünsche ihrer Fans und verschenken CDs der Kelly Family. Die Sängerin und Songschreiberin Patricia Kelly stellt zudem ihre neue Weihnachts-CD vor und performt vor Ort bekannte Hits der Kelly Family, stimmungsvolle Weihnachtslieder sowie Songs der Stille Nacht-Tour.

Kinderprogramm mit Märchen, Basteln, Reiten und Zootieren

Auch die Kleinen können Großes erleben – und beispielsweise mit einem Team von Marché kulinarische Knusperhäuschen basteln. Eine Märchenerzählerin nimmt sie zudem mit in eine fabelhafte Welt. Mit den Mitgliedern des Kölner Mitmachzirkus werden sie selbst aktiv und lernen unter anderem, wie man gekonnt jongliert. Bei den Vorstellungen des Kindertheaters Sauresani heißt es fleißig mitraten und mitspielen. Und mit dem Airport Arkaden Express, einem elektrischen Minizug im Dampflok-Gewand, können sie auf große Rundfahrt und Entdeckungstour durchs Terminal gehen. Bastelstationen geben darüber hinaus Anleitungen, wie man selbst Weihnachtsschmuck herstellt. Reitbare Zootiere und eine Hüpfburg sorgen außerdem für viel Spaß und Unterhaltung.

Beim Airlebnis Sonntag-Klassiker „Sie buchen – wir zahlen!“ haben Besucher des Flughafens, die an dem Tag im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 ihren Urlaub gebucht haben, die Chance, die Gesamtkosten zurückerstattet zu bekommen. Wer schon einmal mit dem Weihnachtsshopping beginnen möchte, kann unter anderem im Rahmen des flughafeneigenen Adventskalenders besondere Schnäppchen machen – und diese dann beim kostenlosen Geschenke-Einpackservice in den Airport Arkaden gegen Vorlage des Kassenbons hochwertig und künstlerisch verpacken lassen.

Umrahmt wird das Winterevent vom monatlichen Airlebnis Sonntag-Programm: Wer seinen Personalausweis bereithält, kann kostenlos an einer Flughafenrundfahrt teilnehmen und die Besucherterrassen bieten einen vergünstigten Zugangstarif. Ein Parkspecial macht es möglich: Wer sein Ticket am Airlebnis-Infopoint im Bereich B auf der Abflugebene eintauscht, bezahlt für sechs Stunden pauschal fünf Euro. Ausgeschlossen davon sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12.

Tyrolean Airways: Klaus Froese wird 2013 neuer Geschäftsführer

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Klaus Froese (49), wird ab 01. Februar 2013 neuer Geschäftsführer der Tyrolean Airways, deren Flugbetrieb seit 01. Juli 2012 der Austrian Airlines Group gebündelt ist. Der derzeitige Geschäftsführer der Lufthansa CityLine Froese folgt damit Gaudenz Ambühl (61) nach, der in der Übergangszeit nach dem Betriebsübergang des Flugbetriebs auf die Tyrolean Airways außertourlich diese Funktion innehatte.

Ambühl war nach seiner Tätigkeit als COO im SWISS Vorstand bereits im Ruhestand und war zunächst als Berater bei den Restrukturierungs-bemühungen des neuen Managementteams unter Jaan Albrecht bei Austrian Airlines.

Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines, dazu: „Ich freue mich, dass Klaus Froese der Bitte gefolgt ist, die Neuausrichtung der Austrian Airlines Group zu unterstützen. Die Kombination aus Management-Expertise in den Bereichen Kabine, Cockpit, Technik und seiner persönlichen Erfahrung als Pilot machen ihn zur Idealbesetzung in unserer Gruppe. Seine Fach- und Managementqualität bei den Themen Integration, Safety und Quality sprachen bei der Suche nach der richtigen Person für ihn.“

Lufthansa CityLine ist eine Schwestergesellschaft der Austrian Airlines und 100-prozentige Tochter der Deutschen Lufthansa AG. Zu ihrer Flotte gehören 60 Mittel- und Kurzstreckenjets. Lufthansa CityLine beschäftigt etwa 2.300 Mitarbeiter. Klaus Froese begann seine fliegerische Laufbahn 1987 als Erster Offizier beim Vorläufer der Lufthansa CityLine, der Deutschen Luftverkehrsgesellschaft mbH, DLT. Seit 1989 fliegt er als Pilot in der Lufthansa Gruppe. Er war Pilot auf der Embraer 120 und 190/195, der Bombardier CRJ 200/700/900, der Fokker 50, der Boeing 737, der Boeing 747 sowie Ausbildungskapitän der Airbus A320 Flotte.

1998 startete Klaus Froese parallel seine Managementkarriere, indem er zum Leiter des Qualitätsmanagement ernannt wurde. 2002 übernahm er die Leitung der Abteilung „Konzernsicherheitspilot und Qualitätsmanagement Operations“ der Lufthansa. 2006 wurde der Bonner zum Geschäftsführer der Lufthansa CityLine GmbH bestellt. Im Rahmen der unternehmerischen Gesamtleitung umfasst sein unmittelbarer Verantwortungsbereich den Flugbetrieb inklusive Kabine, Ground Operation, Crewtraining und den integrierten Technikbetrieb. In diese Zeit fallen umfangreiche Umflottungsprogramme und die Umstrukturierung des Unternehmens zu einem Hubcarrier innerhalb des Lufthansa Europaverkehrs.

 

Adventskonzert am Flughafen Leipzig/Halle

Zum zehnten Mal veranstaltet der Flughafen Leipzig/Halle am ersten Advent, dem 02.12.2012, das zur festen Tradition gewordene Adventssingen. Das Konzert beginnt um 16.00 Uhr im zentralen Check-in-Bereich des Flughafens. Auch in diesem Jahr werden dann acht Chöre und eine Bläsergruppe aus der umliegenden Nachbarschaft des Flughafens musikalisch auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen.

Die Chöre „Art Kapella“ aus Schkeuditz, der Gemischte Chor Glesien e.V., der Männerchor Ermlitz, der Chor „Open Spirits“, der Schulze-Delitzsch-Frauenchor, der Chor der Kindertagesstätte „Schatztruhe” aus Wiedemar „Ohrenblick für Singeschätze“, der Männerchor Zwintschöna 1929 e.V., der Frauenchor Wolteritz und die Sankt Michaelis Bläser zu Lissa sowie der Flughafen Leipzig/Halle freuen sich auf zahlreiche Besucher. Die Moderation für beide Veranstaltungen übernimmt, wie auch in den letzten Jahren, das Duo Romi & Dieter. Der Eintritt für die rund zweistündige Veranstaltung ist frei.