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Flughafen Magdeburg/Cochstedt mit Pauschalreisen

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Nach einer kurzen Auszeit vom Pauschalreisegeschäft startet der Airport Magdeburg/Cochstedt mit einem neuen Reiseveranstalter ab März 2015 wieder mit regionaler Unterstützung durch.

Eine neue Kooperation zwischen dem Mitteldeutschen Reiseveranstalter "Der Schmidt" aus Wolfenbüttel und dem Airport Magdeburg/Cochstedt sorgt nun dafür, dass die neuen Ziele Antalya, Rom und Dubai ab sofort auch in vielen Reisebüros der Region direkt gebucht werden.

"Wir möchten unseren Heimvorteil sowie die Nähe zum Airport in Cochstedt nutzen und der Region gute Pauschalreisen "Made in Mitteldeutschland" anbieten", so Philipp Cantauw, Prokurist und Marketingleiter bei "Der Schmidt": "Dabei ist es uns wichtig klar herauszustellen, dass die Reisen nicht nur im Airport Reise-Center oder in unseren eigenen Reisebüros in Braunschweig, Halberstadt, Schladen, Schöppenstedt oder Wolfenbüttel zu buchen sind, sondern in jedem Reisebüro, das Reisen ab Magdeburg/Cochstedt anbieten möchte."

"Der Schmidt"-Reisen agiert seit 1956 erfolgreich am Markt. Gestartet als Fuhrbetrieb entwickelte sich das Unternehmen unter der Führung von Wilhelm Schmidt über die zweite Generation zu einem modernen Partner für Flug-, Schiff-, Bahn- und Busreisen und beschäftigt heute rund 200 Mitarbeiter.

Uwe Hädicke, Geschäftsführer am Airport Magdeburg/Cochstedt, freut sich über die neue Kooperation und betont: "Wir sind stolz darauf, einen regionalen Reiseveranstalter für unsere neuen Ziele gewinnen zu können. Das schafft Vertrauen bei den Kunden und bietet uns die Möglichkeit auf Augenhöhe zu kooperieren. Schließlich ist es unser erklärtes Ziel, den Flughafen in der Region als feste wirtschaftliche Größe zu etablieren und das geht nur mit der Unterstützung regionaler Partner, wie hier mit "Der Schmidt" geschehen."

Das Bild zeigt v.l.: Philipp Cantauw (Leiter Marketing, Vertrieb & Personalwesen, "Der Schmidt"), Uwe Hädicke (Geschäftsführer Airport Magdeburg/Cochstedt), Wilhelm Schmidt (Geschäftsführer "Der Schmidt").

Stefan Weingartner verlässt MTU

Vorstand Zivile Instandhaltung der MTU Aero Engines AG, Dr. Stefan Weingartner (53), wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch hin verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG in seiner Sitzung eine Verkleinerung des Vorstandes auf drei Mitglieder beschlossen.

Die Aufgaben von Dr. Weingartner werden – von ihm begleitet und unterstützt – auf die weiteren Ressorts übertragen. Die Verantwortung für die Standorte der MTU Maintenance wird im Ressort Technik unter Leitung von Dr. Rainer Martens (53) zusammengefasst. Der Bereich Marketing und Sales der MTU Maintenance wird in das Vorstandsressort Programme unter Leitung von Michael Schreyögg (48) integriert. Die neue Struktur tritt zum Beginn des Jahres 2015 in Kraft.

Ziel der neuen Struktur ist es, die Organisation zu straffen und eine stärkere Integration von Ziviler Instandhaltung (Maintenance) und Programmgeschäft (OEM) zu gewährleisten. Beide Bereiche wachsen branchenweit immer enger zusammen, da die Kunden zunehmend bereits beim Triebwerkskauf die Instandhaltungsleistungen langfristig mit vereinbaren. Hierauf stellt sich die MTU in ihrer Zusammenarbeit mit den OEM-Partnern ein und dies soll sich auch in einer engeren Verzahnung der Unternehmensbereiche widerspiegeln.

Dr. Weingartner wird zum 31. März 2015 das Unternehmen verlassen. Der Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG bedauert das Ausscheiden von Dr. Weingartner ausdrücklich und dankt ihm für seine fast achtjährige erfolgreiche Vorstandstätigkeit für das Unternehmen. Er habe in seiner Verantwortung als Vorstand seit 2007 die Position der MTU Maintenance am Markt erfolgreich weiterentwickelt und die deutschen und internationalen Standorte gestärkt.

Rückenwind brachte Robin DR in überzogenen Flugzustand

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Der Luftfahrzeugführer startete um 17:12 Uhr in Begleitung von drei Personen in einer Avions Pierre Robin DR 400 zu einem privaten Rundflug vom Segelfluggelände Rheinstetten. Es wurde beobachtet, dass das Luftfahrzeug nach der Halbbahnmarkierung der Piste 02 abhob. Der Steigflug verlief nach dem Empfinden von Zeugen langsamer als gewöhnlich.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 30. Mai 2012
  • Ort: Segelfluggelände Rheinstetten
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Avions Pierre Robin / DR 400/180 R
  • Personenschaden: vier Personen tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: Flurschaden

Sachverhalt

Weitere Ereignisse und Flugverlauf

Weiterhin wurde beobachtet, dass sich die Nase des Luftfahrzeuges im Anfangssteigflug mehrmals senkte, bis im weiteren Verlauf des Steigfluges das Luftfahrzeug eine Richtungsänderung nach links machte. Unmittelbar über dem in Startrichtung angrenzenden Wald in geringer Höhe über den Baumkronen drehte das Luftfahrzeug nach links und verschwand aus dem Blickfeld der Augenzeugen. Das Luftfahrzeug kollidierte mit Bäumen, prallte auf den Waldboden und brannte vollständig aus. Die vier Insassen wurden tödlich verletzt. Das Titelbild zeigt den beschriebenen Flugweg (Google EarthTM-Kartenservice, BFU).

Angaben zu Personen

Der 73-jährige Luftfahrzeugführer war seit dem 31.01.1977 Inhaber einer Lizenz für Privatpiloten, ausgestellt nach den Richtlinien der ICAO. Die Erlaubnis war bis zum 05.05.2015 gültig. Er besaß die Berechtigung als verantwortlicher Pilot auf einmotorigen Landflugzeugen (SEP land), gültig bis 25.04.2013. Weiter waren die Kunstflugberechtigung, die Schleppberechtigung ohne Fangschlepp und die Lehrberechtigung für die Klassenberechtigung in seiner Lizenz eingetragen. Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis 18.04.2013 gültig. Die Gesamtflugerfahrung betrug ca. 1.800 Stunden. Die Flugerfahrung auf einmotorigen Luftfahrzeugen sowie auf Reisemotorseglern belief sich auf ca. 1.200 Stunden. In den letzten 90 Tagen hatte er eine Flugzeit von 2:01 Stunden mit 13 Starts und Landungen.

Angaben zum Luftfahrzeug

Das Flugzeug Robin DR 400/180 ist ein 4-sitziger, einmotoriger, freitragender Tiefdecker in Holzbauweise mit festem Haupt- und Bugfahrwerk. Es war mit einem 4-Zylinder-Lycoming-O-360-A1A-Triebwerk mit 134 kW (180 PS) Leistung und einem verstellbaren Dreiblatt-Propeller ausgerüstet. Das 1984 gebaute Flugzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einem Verein betrieben. Laut Wägebericht vom 21.07.2008 betrug die Leermasse 636,6 kg bei einer max. Abflugmasse von 1.000 kg. Das Luftfahrzeug war mit ca. 50 l Superkraftstoff betankt.

Die Luftfahrzeuginsassen wogen lt. Obduktionsbericht zusammen 273 kg. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit erfolgte am 29.10.2011. Eine 100-Stunden-Kontrolle wurde am 20.11.2011 durchgeführt. Die Gesamtbetriebszeit betrug bis zur letzten 100-Stunden-Kontrolle 4.692 Stunden. Das Luftfahrzeug war lt. Supplemental Type Certificate (STC) Nr. SE2563CE vom 07.08.2009 für den Betrieb mit Superkraftstoff zugelassen.

Anhang zum Flughandbuch Nr. 102A (für Verstellpropeller)

Absatz V

Leistungen / Startstrecken

Bedingungen: 2.700 U/min, Vollgas vor Loslassen der Bremsen. Befestigte, ebene, trockene Startbahn Abhebegeschwindigkeit: 100 km/h. Geschwindigkeit beim Überfliegen von 50 ft: 120 km/h.

Unter den vorgenannten Bedingungen ergeben sich auf befestigtem Untergrund und maximaler Abflugmasse eine Startrollstrecke von ca. 250 m und eine Startstrecke von ca. 360 m.

Der Zuschlag für eine feste, trockene Grasbahn beträgt lt. Flughandbuch 15 Prozent. Unter Berücksichtigung des Grasbahnzuschlages errechnet sich eine Startrollstrecke von ca. 288 m.

Für jeweils 2 kt Rückenwindkomponente ist die Startstrecke um zehn Prozent zu verlängern. Die errechnete Startstrecke betrug bei sechs kt Rückenwind 468 m.

Meteorologische Informationen

Wetterdaten des Flugplatz Rheinstetten von 15:00 Uhr UTC:

  • Wind: 190° / 6 kt
  • Sicht: 20 km; aufkommende Gewitter
  • Bewölkung: 2 bis 3 / Achtel in 5.000 ft
  • Temperatur: 23 °C
  • Taupunkt: 14 °C
  • Luftdruck (QNH): 1.016 hPa

Nach Aussage des Flugleiters wurde der Segelflugbetrieb am Flugplatz aufgrund von Gewittertätigkeit und umlaufender Winde um 14:30 Uhr eingestellt.

Funkverkehr

Es wurde kein Sprechfunkverkehr durchgeführt.

Angaben zum Flugplatz

Das Segelfluggelände Rheinstetten liegt ca. sechs km südwestlich der Stadtmitte von Karlsruhe. Die verfügbaren Pistenlängen sind wie folgt festgelegt:

Piste 02 – Start: 655 m; Landung: 830 m

Piste 20 – Start: 830 m; Landung: 655 m

An- und Abflüge motorgetriebener Luftfahrzeuge erfolgen östlich des Platzes in 1.200 ft AMSL. In der Regelung des Flugplatzverkehrs auf dem Segelfluggelände Rheinstetten vom 04.08.2006 wird unter Punkt 2.1 darauf hingewiesen, dass "Starts in Richtung 02 nur stattfinden, wenn durch entsprechende Startgewichtsbeschränkung ein sicherer Überflug des angrenzenden Waldgebietes sichergestellt ist".

Das Segelfluggelände darf außer von Segelflugzeugen und nicht selbst startenden Motorseglern auch von Schleppflugzeugen, selbst startenden Motorseglern und Luftsportgeräten benutzt werden. Flugbetrieb ohne Flugleiter darf für gelegentliche, einzelne Starts und Landungen außerhalb der allgemeinen Betriebszeiten durchgeführt werden.

Am Unfalltag war die Oberflächenbeschaffenheit der Graspiste trocken bis leicht feucht und das Gras hatte eine Länge von ca. drei cm. Bild 2 zeigt die Platzrunde (Quelle: LSV Rheinstetten).

Flugdatenaufzeichnung

Es fand keine Flugdatenaufzeichnung statt.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich ca. 550 m nordwestlich der Piste 02 in einem Hochwald. In ca. zehn Metern Höhe hing das rechte Tragflächenaußenstück in einem Baum. Weitere Teile der linken und rechten Tragfläche wurden in Aufschlagrichtung vor dem ausgebrannten Rumpf und dem Triebwerk am Boden gefunden. Bild 3 zeigt die Unfallstelle.

Das Triebwerk mit dem Luftschraubenspinner steckte in Rückenlage in einem Winkel von ca. 30° im Erdreich. Reste vom Kastenholm des Tragflügelmittelstücks waren in diesem Bereich zu erkennen. Die Hauptfahrwerke waren durch Brandeinwirkung vollständig aus dem Flugzeugverband gelöst. Das zerstörte Instrumentenbrett mit den eingebauten Geräten lag im Bereich des Triebwerks und zeigte Spuren von Hitzeeinwirkung.

Die Steuergestänge sowie die Rohrgerüste der beiden vorderen Sitze lagen in Richtung des Aufschlags vor dem Triebwerk. Ein großer Teil des Bordbuches war durch Brandeinwirkung zerstört.

Kraftstoffuntersuchung

Im Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB) wurde eine Kraftstoffprobe aus dem Kraftstoffvorratstank des Flugplatzes auf eine mögliche Dampfblasenbildung untersucht. In der Zusammenfassung des Berichtes steht:

Aufgrund des niedrigen Dampfdruckes und des geringen Gehaltes an leichtsiedenden Bestandteilen kann Dampfblasenbildung während des Startens ausgeschlossen werden. Der Kraftstoff entspricht bzgl. seiner Flüchtigkeitsklasse einer Sommerware Klasse A. Der Bioethanolgehalt konnte abgeschätzt werden und liegt unterhalb von fünf Prozent Volumenanteil.

Triebwerksuntersuchung

Das Triebwerk Lycoming-O-360-A1A wurde bei der Firma Dachsel komplett zerlegt. Das zerstörte Brandschott, Teile der Triebwerksaufhängung sowie die Abgasanlage der Zylinder 1 und 3 wurden entfernt. Zwei der drei Propellerblätter standen auf kleiner Steigung. Das dritte Blatt war an der Blattwurzel vollständig abgebrochen. Die Propellernabe wurde vom Kurbelwellenflansch demontiert. Der Stellhebel zur Propellerverstellung stand am Governor ebenfalls auf kleiner Steigung.

Das Gehäuse der Membranpumpe für die Kraftstoffversorgung war durch Brandeinwirkung geschmolzen. Die am Geräteträger angeflanschten Zündmagnete wurden abgebaut. Eine Überprüfung der Funktionstüchtigkeit konnte aufgrund von Hitzeeinwirkung nicht mehr durchgeführt werden. Zündkabel sowie elektrische Verbindungen waren durch Brandzehrung zerstört. Die Zündkerzen zeigten ein öliges und schwarz verrußtes Verbrennungsbild. Bild 4 zeigt die Zündkerzen nach der Zerlegung.

Das Aluminiumgehäuse des Vergasers war außen teilweise geschmolzen und das Schwimmergehäuse durch mechanische Einwirkung beschädigt. Ein Schwimmer war vom Stellmechanismus des Vergasers getrennt und lag lose im Gehäuse. Die Ventilkipphebel sowie Stößelstangen und Sitze waren ohne Befund. Zylinder, Kolben, Kolbenbolzen sowie die Pleuelstangen waren schlüssig verbunden und ohne Befund.

Bei der Überprüfung der Ventilsteuerzeiten wurden keine Abweichungen von den vorgegebenen Werten festgestellt. Die Kurbelwelle und Kurbelwellenlagen wiesen keine Beschädigungen auf. Die Werte der Druckprobe der Zylinder 1 bis 4 lagen innerhalb der zulässigen Parameter.

Medizinische und pathologische Angaben

Der Leichnam des Luftfahrzeugführers wurde obduziert. Die chemischtoxikologischen Untersuchungen ergaben keine Befunde, die auf eine Beeinträchtigung oder Intoxikation des Luftfahrzeugführers zum Todeszeitpunkt schließen lassen. Laut Obduktionsergebnis verstarb der Pilot infolge einer gleichzeitig entstandenen Verletzung mehrerer Körperregionen und Organsysteme durch Gewalteinwirkung (Polytrauma).

Brand

Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe wurde um 17:23 Uhr alarmiert, war um 17:32 Uhr vor Ort und begann mit der Brandbekämpfung. Bis auf abgerissene Teile der Tragflächen sowie kleinere sonstige Teile brannte das Luftfahrzeug vollständig aus.

Überlebensaspekte

Aufgrund der bei dem Aufprall auf den Boden erlittenen Verletzungen war der Unfall für den Piloten und die Fluggäste nicht überlebbar.

Organisationen und deren Verfahren

In der Änderung der luftrechtlichen Genehmigung zum Segelfluggelände Rheinstetten vom 05.08.2011 heißt es: "Flugbetrieb darf nur durchgeführt werden, wenn ein Flugleiter auf dem Segelfluggelände anwesend ist und den Flugbetrieb beaufsichtigt …" wird nach Maßgabe dieser Entscheidung Befreiung erteilt.

Diese Entscheidung wird mit folgenden Nebenbestimmungen verbunden.

1.) Flugbetrieb ohne Flugleiter darf nur für gelegentliche, einzelne Starts und Landungen außerhalb von allgemeinen Betriebszeiten durchgeführt werden.

[…]

3.) Flugbetrieb ohne Flugleiter darf nur stattfinden, wenn anstelle des Flugleiters eine volljährige, sachkundige Person anwesend ist, die in den Gebrauch der am Flugplatz vorgehaltenen Rettungs- und Signalmittel eingewiesen ist und Zugang dazu hat.

[…]

6.) Flugbewegungen sind in das Hauptflugbuch unter Angabe der sachkundigen Person aufzunehmen.

Die allgemeinen Betriebszeiten des Segelfluggeländes Rheinstetten sind lt. NFL 1 127/04 für motorisierte Luftfahrzeuge täglich von 08:00 Uhr – Sonnenuntergang (SS), maximal bis 20:30 Uhr.

Beurteilung

Der Luftfahrzeugführer war für die Durchführung des Fluges ausreichend qualifiziert. Das Luftfahrzeug wurde ordnungsgemäß instand gehalten und nachgeprüft. Die Masse und der Schwerpunkt lagen in den zulässigen Grenzen. Bei der Triebwerksuntersuchung ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Funktionsstörung.

Die Befundung der Zündkerzen ergab, dass das verrußte Kerzenbild auf ein fettes Kraftstoff-Luftgemisch zurückzuführen ist. Dieses Gemisch entsteht, wenn vorgewärmte Luft (geringere Luftdichte) über den Vergaser in den Verbrennungsraum gelangt und somit die Verbrennungsbedingungen im Zylinder nicht optimal sind.

Vermutlich startete der Flugzeugführer mit eingeschalteter (gezogener) Vergaservorwärmung, was dazu führte, dass das Triebwerk mit verminderter Leistung arbeitete. Die verbliebene Leistung reichte offensichtlich nicht aus, um sicher über den in Startrichtung liegenden Wald zu fliegen. Der Pilot wich diesem Hindernis im Steigflug nach links aus und geriet über dem Wald in einen überzogenen Flugzustand.

Der zum Unfallzeitpunkt herrschende Rückenwind verlängerte zusätzlich die Startstrecke um ca. 30 Prozent. Die Kombination der beiden Umstände, verminderte Triebwerksleistung des Flugzeuges und Rückenwind beim Start, ist wahrscheinlich dafür ausschlaggebend gewesen, dass der Pilot nach einer Richtungsänderung in geringer Flughöhe mit Unterschreiten der erforderlichen Mindestgeschwindigkeit über dem Wald die Kontrolle über das Luftfahrzeug verlor.

Der Segelflugbetrieb wurde aufgrund von Gewittertätigkeit gegen 14:30 Uhr durch den Flugleiter beendet. Aufgrund der Anwesenheit von sachkundigen Personen am Flugplatz (siehe Nebenbestimmungen zur luftrechtlichen Genehmigung zum Segelfluggelände Rheinstetten vom 05.08.2011) war der Start zulässig.

Der allgemeine Hinweis in der Regelung des Flugplatzverkehrs auf dem Segelfluggelände Rheinstetten zur Startgewichtsbeschränkung für die Piste 02 war nicht weiter präzisiert. Der in Verlängerung der Piste 02 befindliche Wald, der ca. 1.000 m vom Beginn der Piste entfernt steht und eine Baumhöhe von ca. 18 m hat, wäre unter normalen Bedingungen problemlos zu überfliegen gewesen.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist darauf zurückzuführen, dass das Luftfahrzeug aufgrund von Rückenwind und Leistungsminderung des Triebwerkes in geringer Flughöhe über dem am Flugplatzende angrenzenden Wald in einen überzogenen Flugzustand geriet und nachfolgend in den Baumbestand stürzte.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, Ortszeit. Quelle und Bilder, soweit nicht anders angegeben: BFU

Boeing 757-Flotte von Condor erhält neue Kabine

Condor hat mit der Aufrüstung der 13 Boeing 757-300 Flugzeuge mit neuen Sitzen begonnen. Die Modernisierung ist Teil eines umfangreichen Investitionsprogramms des Ferienfliegers in den Reisekomfort.

Bereits auf zwei Maschinen wurde die Umrüstung abgeschlossen, so dass Condor Kunden in einer erneuerten Kabine in ihren Weihnachtsurlaub starten können. Im Frühjahr 2015 werden alle Flugzeuge mit neuer Kabine ausgerüstet sein. Auch die wurde bereits erneuert.

Mehr Living Space durch dünneren Sitz

Die Flugzeuge der Boeing 757 Flotte erhalten 275 neue Sitze der Firma ACRO. Die wesentlich dünnere Rückenlehne erhöht den sogenannten Living Space, also das Raumgefühl für den Fluggast. Das digitale Steuerungselement für das In-Flight-Entertainment-System befindet sich in der neugestalteten Kabine in der Rückenlehne des Vordersitzes. Die Sitzbezüge und Teppiche sind in dem neuen Design der Thomas Cook Gruppe gestaltet. Auch die Waschräume werden komplett überarbeitet und modernisiert.

Condor hatte ihre Airbus A320 Flotte bereits im März mit einer neuen Kabine ausgestattet. Die 12 Airbus A320 fliegen seit April mit den neuen ACRO Sitzen. Das Kundenfeedback aus den Bordbefragungen der bereits umgerüsteten A320 Flugzeuge zeigt eine positive Entwicklung hinsichtlich Kabinendesign und Sitzkomfort.

Auch die komplette Boeing 767-Langstreckenflotte von Condor wurde bis zum Sommer 2014 mit einer neuen, modernen Kabine ausgestattet. Gästen steht in allen Klassen ein In-Seat-Entertainment zur Verfügung, bei dem sie ihr persönliches Unterhaltungsprogramm auswählen können. Die neue Condor Business Class verfügt außerdem über vollautomatische, komfortable Liegesitze.

Eröffnung des Flughafen BER: Terminplan bis 2017

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Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat den Bericht der Geschäftsführung, in dem ein Terminkorridor zur Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2017 ins Auge gefasst wird, umfassend diskutiert. Der Aufsichtsrat sagt der Geschäftsführung alle Unterstützung zu, das Ziel einer möglichst schnellen Inbetriebnahme zu erreichen. Entscheidend hierfür war, dass die Geschäftsführung eine nachvollziehbare Schrittfolge vorgestellt hat und die Unterstützung aller am Bauprozess Beteiligten für diesen Terminplan darstellen konnte. Insbesondere gehört dazu das Bekenntnis der Planer, Sachverständigen und der Bauunternehmen.

Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft hat überdies vorgetragen, dass überprüfbare Meilensteine erarbeitet wurden, die auch öffentlich kommuniziert werden sollen. Für den Aufsichtsrat gilt: Die Geschäftsführung wird in jeder Sitzung des Aufsichtsrats ihren Zielerreichungsgrad konkret darstellen.

Ausfall bei britischer Flugsicherung NATS – Luftverkehr gestört

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Nach einem technischen Problem der britischen Flugsicherung NATS (National Air Traffic Services) kam es heute über Stunden zu Einschränkungen im Luftraum Großbrittaniens. Die Störung trat im Luftraum-Kontrollzentrum Swanwick auf. Zwar wurde der Luftraum im Vereinigten Königreich nicht gesperrt, jedoch die Kapazitäten zurückgefahren um die Situation zu bewältigen. Seit 17:30 sei der Fehler behoben. Es kommt aber noch zu Flugverspätungen oder Ausfällen. Zum Kontrollgebiet gehören der Luftraum Shanwick über dem Atlantik, 15 britische Flughäfen sowie der Gibraltar Airport.

Zum späten Nachmittag konnten die technischen Probleme in Swanwick behoben werden, es wird aber noch dauern bis sich der Luftverkehr normalisiert. Passagiere sollten sich über den aktuellen Status ihrer Flüge ab Großbrittanien informieren. NATS ist noch an der Suche nach der Ursache für die Störung, entgegen mancher Berichte sei es aber zu keinem Stromausfall gekommen.

EC145 T2 für Landespolizei Nordrhein-Westfalen

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Die Landespolizei Nordrhein-Westfalen hat sechs EC145 T2 bestellt und ist somit der neueste Polizeikunde für die der zweimotorigen EC145-Familie von Airbus Helicopters. Die Maschinen sollen in den Jahren 2016 und 2017 geliefert werden.

Als einer der größten der 12 bundesweiten Polizeidienste mit Hubschrauberstaffel ist die Landespolizei Nordrhein-Westfalen unter anderem in Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen im Einsatz. „Die EC145 T2 eignet sich als modernster Polizeihubschrauber der Welt bestens für das breite Einsatzspektrum der Landespolizei Nordrhein-Westfalen“, erklärt Thomas Hein, Vice President – Head of Western Europe bei Airbus Helicopters. „Wir haben die EC145 T2 in enger Zusammenarbeit mit Piloten und Polizeibeamten entwickelt, um die speziellen Betriebsanforderungen von Polizeieinsatzkräften optimal zu erfüllen.“

EC145 T2: Modernster Polizeihubschrauber der Welt

Nach der Landespolizei Baden-Württemberg, die im Dezember 2013 als Erstkunde sechs EC145 T2 in Polizeikonfiguration bestellt hatte, ist die Landespolizei Nordrhein-Westfalen nun der zweite deutsche Abnehmer für diese Maschine. Die EC145 T2 ist das jüngste Mitglied der EC145-Familie und verfügt über neue Arriel-2E-Triebwerke, einen ummantelten Fenestron-Heckrotor aus unternehmenseigener Entwicklung, leistungsfähigere Haupt- und Heckrotorgetriebe sowie die innovative digitale Helionix®-Avioniksuite mit Vier-Achsen-Autopilot.

In Polizei-Konfiguration ist die EC145 T2 mit modernem Missionsmanagement-System erhältlich, das die Mehrzweckfähigkeit für entsprechende Einsätze erleichtert. Für ihre Kernaufgaben Beobachtung und Überwachung ist die EC145 T2 mit einer FLIR-Wärmebildkamera und einer Tageslichtkamera ausgestattet. Bedient werden diese von einem FLIR-Operator, der bei Polizeieinsätzen für die Kommunikation und den Datenaustausch zum Boden zuständig ist.

Ablösung der alten Flotte

Die Landespolizei Nordrhein-Westfalen betreibt derzeit Maschinen der Typen EC155 und BK117, die von der EC145 T2 abgelöst werden sollen. Zudem werden die Hubschrauberflotten der Polizeieinsatzkräfte bald landesweit einheitlich auf Produkte von Airbus Helicopters umgestellt.

Airbus Helicopters ist mit 50 Prozent der Auslieferungen in den vergangenen zehn Jahren die weltweite Nummer eins auf dem Markt für Polizeihubschrauber. In diesem Segment stellen Europa und Nordamerika mit Marktanteilen von 44 bzw. 28 Prozent die wichtigsten Absatzgebiete des Unternehmens dar. In Europa sind die leichten zweimotorigen Modelle EC135 und EC145-Familie mit einem Flottenanteil von rund 46 Prozent am gefragtesten.

Turkish Airlines erhöht Frequenzen Bremen – Istanbul

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Direkt von Bremen nach Istanbul – und von dort aus zu rund 270 Destinationen weltweit – das geht mit Turkish Airlines bereits täglich komfortabel ab dem Airport Bremen. Ab dem 29. März 2015 baut die türkische Fluggesellschaft die Strecke weiter aus und erhöht ihre Frequenz von sieben Mal die Woche auf zehn Mal die Woche. Die tägliche Verbindung ist ab dem 29. März dann um 12:30 Uhr und Dienstag, Donnerstag und Sonntag kommt eine zusätzliche Verbindung am Nachmittag dazu.

Die Flugzeit von Bremen nach Istanbul beträgt rund drei Stunden und wird von Turkish Airlines mit einem A320 bedient.

Die Flugzeiten von Bremen nach Istanbul ab 29. März:

  • Mo-So um 12:30 Uhr
  • Di, Do, So 12:30 Uhr und 17:15 Uhr

Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste vor dem Aus

Die EU-Kommission lässt ihr umstrittenes Vorhaben einer weiteren Marktöffnung bei den Bodenverkehrsdiensten der Flughäfen fallen. Die Bodenverkehrsdienste umfassen Leistungen wie das Be- und Entladen oder die Betankung und Enteisung der Flugzeuge. In dem sehr arbeitsintensiven Geschäft entfallen rund 70 Prozent der Kosten auf die Löhne der Mitarbeiter. Die Entscheidung, das BVD-Dossier zurückzuziehen, geht aus dem Arbeitsprogramm der EU-Kommission für das Jahr 2015 hervor.

Dazu erklärte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: "Jahrelang schwebte das Damoklesschwert einer weiteren Marktöffnung über den Bodenverkehrsdiensten der Flughäfen und ihren Mitarbeitern. Die neuen EU-Kommissare ziehen nun endlich einen Schlussstrich unter die überflüssigen und sozial unverträglichen Liberalisierungspläne ihrer Vorgänger. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Bodenverkehrsdienste der deutschen Flughäfen. Wir danken mit großer Erleichterung der Juncker-Kommission für diesen beherzten und konsequenten Schritt."

Der Flughafenverband ADV hatte sich von Anfang an gegen die Liberalisierungspläne der EU-Kommission stark gemacht. Neben den sozialen Konsequenzen einer weiteren Marktöffnung kritisierte die ADV vor allem die Benachteiligung der flughafeneigenen Bodenverkehrsdienste gegenüber ihren Konkurrenten, zum Beispiel bei der Beauftragung von Subunternehmern.

"Hätte die EU-Kommission hier noch mehr Konkurrenz verordnet, als es ohnehin schon gibt, wäre das zwangsläufig zulasten der sozialen Standards gegangen", sagte Beisel. "Die deutschen Flughäfen begrüßen einen fairen Wettbewerb, bei dem es um die Qualität der Prozesse geht – einen Wettbewerb der niedrigsten Lohnkosten lehnen wir entschieden ab", so Beisel weiter. Das Papier ist für den 17. Dezember 2014 zur Veröffentlichung vorgesehen.

Flughafen Wien mit 1,5 Prozent weniger Passagieren im November 2014

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Die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Vienna Airport (IATA: VIE, ICAO: LOWW) sank im November 2014 im Vergleich zum November 2013 um 1,5 Prozent auf insgesamt 1.622.568 Fluggäste. Ausschlaggebend dafür ist vor allem der hauptsächlich durch die Ukraine-Krise bedingte Passagierrückgang bei den Osteuropa-Destinationen. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im November 2014 einen Rückgang von 8,3 Prozent gegenüber dem November 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 0,9 Prozent gestiegen. Mit einem Plus von 2,4 Prozent von Januar bis November 2014 liegt das Passagieraufkommen in der für das Gesamtjahr prognostizierten Bandbreite.

Das Frachtaufkommen stieg im November 2014 um 13,1 Prozent an. Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 1,7 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 1,3 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im November 2014 um 0,3 Prozent, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen einen Rückgang von 11,2 Prozent.

Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im November 2014 einen Passagierrückgang von 3,1 Prozent, während die Anzahl der Passagiere in den Fernen Osten um 3,5 Prozent gestiegen ist. Ebenfalls zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 17,0 Prozent im Vergleich zum November 2013.

Gut haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Malta Airport verzeichnet ein kumuliertes Passagierwachstum von Januar bis November 2014 von 6,5 Prozent auf 4.063.455 Mio. Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im selben Zeitraum die Passagierentwicklung um 52,3 Prozent auf 339.346 Passagiere steigern.

  November 2014 Veränderung in % Januar bis November 2014 Veränderung in %
Passagiere 1.622.568 -1,5 20.882.153 +2,4
Lokalpassagiere 1.175.820 +0,9 14.667.786 +4,7
Transferpassagiere 438.534 -8,3 6.145.250 -3,5
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 643.792 +1,3 7.560.822 +3,4
Flugbewegungen (an + ab) 17.829 -1,7 214.165 +0,1
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 27.695 +13,1 254.283 +8,3

 

170.000 Passagiere pro Tag am Flughafen Frankfurt – Richtig vorbereiten

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Am kommenden Wochenende beginnen in Deutschland die Weihnachtsferien. Viele Menschen fliegen dann über die Feiertage nach Hause zu ihren Familien oder starten mit dem Flugzeug in den Winterurlaub.

Aufgrund des hohen Passagieraufkommens von bis zu 170.000 Fluggästen pro Tag, empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport insbesondere für Freitag, Samstag und Sonntag allen Passagieren eine frühzeitige Anreise zum Airport. Fluggäste sollten sich während der Ferien spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden.

Gepäck und Passagiere startklar machen

Die Schalternummern der Airlines sind im online abrufbar. Der Flughafen liefert darüber hinaus viele weitere sinnvolle Hinweise und Planungshilfen, etwa zum Vorabend-Check-in oder zu den Gepäckautomaten am Flughafen Stuttgart. Mit richtiger Vorbereitung wird unnötiger Stress zu Beginn der Reise vermieden und der Aufenthalt am festlich geschmückten Airport für die ganze Familie erlebnisreich und bequem zu gestaltet. Vieles lässt sich bereits von zu Hause aus regeln: den optimalen Parkplatz finden, einchecken, zusätzliche Services buchen, Pass- und Zollformalitäten klären und – vor allem – richtig packen.

Wertvolle Anregungen erhalten insbesondere Reisende mit Kindern, Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sowie Passagiere mit Tieren. Lagepläne, Restaurant-, Shopping- und Erlebnistipps für die Zeit vor dem Abflug runden das Informationsangebot ab. Informationen bietet auch eine kostenlose verfügbare FRA Airport-App für das Smartphone.

Langzeitparken für den Wintermantel

Für Passagiere, die es über die Feiertage in die Sonne zieht, bietet Fraport den Wintermantel-Service an: Wer eine Reise in wärmere Gefilde antritt, der kann Daunenjacke und Wintermantel am Flughafen zurücklassen und ohne diesen – am Reiseziel schließlich unnötigen – Ballast in die Ferne starten. Für nur 50 Cent pro Tag und Stück sind Jacken und Mäntel bei der Gepäckaufbewahrung des Airports sicher aufgehoben.

Fehlanflugverfahren am Flughafen Stuttgart geändert

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Seit Donnerstag, 11. Dezember 2014, ändert die Deutsche Flugsicherung (DFS) das bisherige Verfahren für Fehlanflüge am Flughafen Stuttgart.

Ein Fehlanflug erfolgt, wenn ein Flugzeug den Landeanflug vorsorglich aus Sicherheitsgründen abbricht, z.B. weil ein anderes Flugzeug die Start- und Landebahn noch nicht freigemacht hat. Das geänderte Verfahren wird nur selten benötigt und folgt den heute schon veröffentlichten Abflugstrecken über den Bereich Ludwigsburg. Lärmrelevante Auswirkungen sind laut Flughafen nicht zu erwarten.

EC175 im Doppelpack für Offshore-Einsätze über der Nordsee

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Gleich zwei nagelneue Hubschrauber übergab Airbus Helicopters an NHV für Einsätze im Öl- und Gasgeschäft über der Nordsee. Es waren die neuen Versionen der EC175 aus der sieben-Tonnen-Klasse.
 

Die Meilenstein-Maschinen werden hauptsächlich für den Transport von Besatzung und Nachschub für Öl- und Gasplattformen auf dem offenen Meer eingesetzt, dem Kerneinsatzbereich, für das die mittelgroßen Hubschrauber EC175 entwickelt wurden, aber auch zur Unterstützung für Search and Rescue (SAR). Angetrieben wird der Helikopter von neuesten und speziell für das Modell entwickelten Pratt & Whitney Turboshaft PT6-C67E-Triebwerken auf eine Spitzengeschwindigkeit von 165 Knoten. Unterstützt werden Piloten vom Helionix® Avionics-System.

Die rekordmäßigen Leistungsdaten der EC175 ermöglichen als Nutzlast den Transport von 90 Prozent des Installationsbedarfs für in der Nordsee befindliche Förderanlagen. Die NHV bezeichnete die Lieferung der ersten EC175 denn auch als Meilenstein und Schlüssel für das Unternehmen. Der Hubschrauber kann bis zu 16 Passagiere ca. 259 km transportieren, oder 12 Passagiere ca. 370 km. Das Bild zeigt die Übergabe der Maschinen von Guillaume Faury, President & CEO Airbus Helicopters (links) an Eric Van Hal, CEO der NHV. Für die EC175 betriebt Airbus Helicopters auch nach Level D qualifizierte Full-Flight-Simulator (FFS).

Foto:© Lorette Fabre – 2014

Wolfgang Griesert FMO-Aufsichtsratsvorsitzender

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In den heutigen Sitzungen des Aufsichtsrats der FMO Flughafen Münster /Osnabrück GmbH wurde die Aufsichtsratsspitze neu gewählt. Die Wahl war erforderlich, da die Satzung der FMO GmbH alle fünf Jahre eine Neuwahl vorschreibt.

Im Rahmen des üblichen turnusmäßigen Wechsels der Position des Aufsichtsratsvorsitzenden zwischen den großen Gesellschaftern wurde der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, Wolfgang Griesert, einstimmig zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft gewählt.

Zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden wurde ebenfalls einstimmig der Landrat des Kreises Steinfurt, Thomas Kubendorff, gewählt. Zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Oberbürgermeister Markus Lewe, Münster, einstimmig gewählt.

Markus Lewe wünschte dem neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates Wolfgang Griesert Erfolg bei der Wahrnehmung dieser für die Region so wichtigen Aufgabe und sagte gemeinsam mit Thomas Kubendorff weiterhin seine engagierte Mitarbeit in dem Führungsgremium des Aufsichtsrates zu. Wolfgang Griesert sagte nach seiner Wahl: "Ich freue mich über diese neue Verantwortung und werde mit der Geschäftsführung alles dafür tun, den FMO weiterzuentwickeln, damit der Airport seine wichtige regionalpolitische Aufgabe für die Region auch zukünftig intensiv wahrnehmen kann."

Germania mit eigenem Hangar am Flughafen Bremen

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Die Berliner Fluggesellschaft Germania eröffnet einen eigenen Hangar am City Airport Bremen. Im Auftrag der Airline betreibt die Germania Technik Brandenburg GmbH (GTB), eine 100-prozentige Tochter der Germania, nun einen eigenen Wartungshangar an der Weser. Germania, die mittlerweile auch Urlaubsziele unter eigener Flagge anbietet, beschäftigt in Bremen ein Team aus hochqualifizierten Ingenieuren und Technikern, die dort künftig nicht nur die Germania-Flotte betreuen werden, sondern auch anderen Fluggesellschaften Dienstleistungen rund um Instandhaltung und Wartung anbieten.

Durch die Einrichtung des neuen Technikbetriebs der GTB kann die Fluggesellschaft Germania auch umfangreichere technische Arbeiten ab sofort direkt vor Ort erledigen lassen und ist dadurch noch schneller und flexibler. Bislang wurden Germania-Fluggeräte für größere Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen an den Unternehmenssitz nach Berlin oder nach Düsseldorf geflogen.

Enteisung entfällt mit eigenem Hangar

Der Hangar wird vom Flughafen Bremen bis Ende 2016 an die Germania-Tochter GTB vermietet – mit Aussicht auf eine Verlängerung. Dabei profitiert nicht nur die Germania von der Hangar-Anmietung, denn durch die Ansiedelung des Wartungsbetriebs entstehen am City Airport Bremen potentiell neue technische Arbeitsplätze. Außerdem sind die Jets durch das Unterstellen im Hangar im Winter schneller einsatzbereit, da eine Enteisung u.a. der Tragflächen entfällt.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: "Die Eröffnung eines Wartungshangars für Germania ist ein weiterer Meilenstein unseres Engagements in Bremen. Mit der neuen Einrichtung reduzieren wir die Zahl der Transferflüge zu anderen Wartungsbetrieben in Deutschland und können gleichzeitig die Zuverlässigkeit unseres Flugbetriebs vor Ort nochmals optimieren." Jürgen Bula, Geschäftsführer Flughafen Bremen: "Von dem Wartungshangar der Germania können am Flughafen Bremen auch andere Airlines zukünftig profitieren und dort Arbeiten an ihren Flugzeugen durchführen lassen."

Drei Airbus A319 fliegen im Sommer

Im Winterflugplan 2014/2015 fliegt Germania vom City Airport Bremen zu insgesamt 13 beliebten Ferienzielen. Die Fluggesellschaft hat aktuell zwei Jets des Typs Airbus A319 fest an der Weser stationiert, in der kommenden Sommersaison werden es wieder drei sein.

Die Germania Fluggesellschaft ist eine der traditionsreichsten deutschen Airlines: Seit 1979 starten jährlich Millionen von Passagieren an Bord der markanten grün-weißen Flugzeuge. Das Streckennetz der Airline umfasst aktuell mehr als 140 internationale Destinationen in Europa, Nordafrika sowie in Westasien. Germania betreibt insgesamt 24 Flugzeuge und beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter.

Fraport: Schiedsgericht ICSID sieht sich für Entschädigung nicht zuständig

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Für die Entscheidung über die Entschädigungsansprüche der Fraport AG gegen die philippinische Regierung erklärte sich das Schiedsgericht am International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID) erneut für nicht zuständig. Der Flughafenbetreiber erklärt sich von dieser Entscheidung des Schiedsgerichts enttäuscht, zumal eine erste Entscheidung eines früheren Schiedsgerichts, welches ebenfalls seine Gerichtsbarkeit verneint hatte, Ende 2010 durch ein ICSID ad-hoc-Committee aufgehoben wurde. Diese Entscheidung hatte Fraport seinerzeit veranlasst, die frühere Schiedsklage in dieser Angelegenheit neu zu erheben.

Die Projektgesellschaft PIATCO, an der Fraport beteiligt ist, hatte im Jahr 1997 Verträge mit der philippinischen Regierung geschlossen, nach denen ein neues Terminal am Flughafen Manila errichtet und betrieben werden sollte. Im Jahr 2002, nach Fertigstellung des Terminals, erklärte die neu gewählte philippinische Regierung die Verträge für ungültig, enteignete das Terminal und entwertete damit die Investitionen der Fraport AG.

Enteignung nach Vertragsannulierung

Die Entscheidung des Schiedsgerichts wird der Flughafenbetreiber nun sorgfältig analysieren, um die Strategie für die weitere Rechtsverfolgung festzulegen. Unabhängig davon wird die Fraport AG ihre Interessen in Kooperation mit der philippinischen Projektgesellschaft PIATCO, an der Fraport beteiligt ist, weiterverfolgen. So hatte der philippinische Court of Appeals der Projektgesellschaft bereits im August 2013 eine Entschädigung in Höhe von rund 371 Millionen US-Dollar per 31. Juli 2013 zugesprochen.

Dieser Betrag berücksichtigt die bereits 2006 durch die philippinische Regierung an die Projektgesellschaft geleistete Anzahlung von rund 59 Millionen US-Dollar sowie Zinsen. Die Entschädigungssumme wurde durch die philippinische Regierung allerdings noch nicht ausgezahlt. Alle Parteien haben die Höhe dieser Entschädigung angefochten. Das lokale Verfahren, welches im Jahre 2004 eingeleitet wurde, ist derzeit vor dem philippinischen Supreme Court anhängig.

Condor-Reiseziele für Winter 2015/16 mit Frühbucher-Vorteil

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Ab heute sind viele Ferienziele des neuen Condor-Flugplans für die Kurz- und Mittelstrecke im Winter 2015/16 buchbar. Frühbucher können sich für ihren Urlaub somit günstige Flüge in die Sonne sichern.

Von insgesamt neun Abflughäfen in Deutschland geht es für Condor Gäste im Winter 2015/16 auf die kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa sowie nach Antalya in der Türkei und Hurghada in Ägypten. Von vielen Flughäfen fliegt Condor zudem nach Lanzarote, La Palma, Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira, Agadir in Marokko und Djerba in Tunesien.

Condor will beispielsweise Flüge nach Antalya zum günstigen Oneway-Komplettpreis ab 49,99 Euro anbieten. Für einen Zuschlag ab 60 Euro kommt man in den Genuss der Premium Economy Class. Weitere Angebote bietet der Ferienflieger auch für die Kanaren, Madeira und Ägypten an. Reisende, die außerdem mehr Flexibilität wünschen, erhalten mit der Plus Option verbesserte Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen. Condor Kunden können damit bis zu 24 Stunden vor Abflug dreimal kostenfrei umbuchen und erhalten bei Kurz- und Mittelstreckenflügen bei einer Stornierung bis 29 Tage vor Abflug für eine Gebühr in Höhe von 30 Euro den vollen Ticketbetrag erstattet.

In der neuen Economy Light sind sechs Kilogramm Handgepäck inbegriffen, die kostenfreie Verpflegung mit einem Snack sowie Wasser, Kaffee und Tee bleibt bestehen. Die Economy beinhaltet zusätzlich 20 Kilogramm Freigepäck pro Person. Für alle, die besonders entspannt und mit besonderem Komfort in den Urlaub starten möchten, bietet Condor die Premium Economy Class an. Zu den Vorteilen gehören unter anderem die kostenfreie Sitzplatzreservierung, eine erhöhte Freigepäckmenge von 25 Kilogramm, kostenfreie Premium Menüs, ein großes Zeitschriftenangebot sowie ein separater Check-In an allen deutschen Flughäfen. Besonders profitieren Reisende in der Premium Economy von den freibleibenden Mittelsitzen und der damit verbundenen, größeren Bewegungsfreiheit.

Vereinigung Cockpit: Angela Merkel akzeptiert Verfassungsbruch

Bundeskanzlerin Angela Merkel und das Bundeskabinett haben heute den Entwurf für ein Tarifeinheitsgesetz beschlossen und damit dokumentiert, dass ein offener Verfassungsbruch akzeptiert werde. Den Arbeitgebern in Deutschland gegenüber werde das Versprechen eingelöst, den Berufsgewerkschaften die Zähne zu ziehen, um den Abbau von Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechten einzuläuten, so die Vereinigung Cockpit. Trotz einschlägiger Gutachten können bei einer derart großen Mehrheit im Bundestag die Kanzlerin und die federführende Ministerin Nahles kritische Stimmen aus dem Parlament ignorieren.

"Das Kabinett will ein Problem lösen, welches nicht existiert und schafft stattdessen zahlreiche neue. Es ist unverständlich, wie die Regierung trotz unzähliger Gegenstimmen und eindeutiger Rechtsgutachten an diesem Verfassungsbruch festhalten kann", so kommentierte Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit, den heutigen Beschluss zum Tarifeinheitsgesetz.

An einer Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht werden sie aber nicht vorbeikommen. Auch wenn das höchste Gericht völlig eigenständig entscheidet. "Ich bin mir sicher, dass es nicht lange dauert, bis die Regierung mit dem Tarifeinheitsgesetz in Karlsruhe Schiffbruch erleiden wird", so Schulz.

Das Gesetz zur erzwungenen Tarifeinheit wird zu riesigen Problemen führen. Es heize den Kampf um Mitglieder an und schürt Konflikte innerhalb der Betriebe. Die rechtliche Unklarheit darüber, wie eine Mehrheit festgestellt werden kann, führe zur Handlungsunfähigkeit aller Gewerkschaften. Die zu erwartenden Gerichtsverfahren lassen jeden Streik zu einem Vabanque-Spiel für die Arbeitnehmer in Deutschland werden. Der Gesetzgeber habe nicht das Recht, gegen den Willen des Einzelne festzulegen, wer für ihn Tarifverträge abschließen darf.

Mehr Passagiere an Berliner Flughäfen im November 2014

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Im November starteten und landeten 2.199.655 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im November 565.193 Passagiere registriert (plus 13,2 Prozent), in Tegel waren es 1.634.462 Fluggäste (+5,7 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im November auf insgesamt 20.474 Starts und Landungen, ein Anstieg um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen zum Vorjahreszeitraum auf 5.685. Das entspricht einer Zunahme von 9,1 Prozent.

In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls einen Anstieg um 1,2 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im November 14.789 Flugbewegungen registriert.

Passagierplus im Zeitraum Januar bis November

Von Januar bis November nutzten insgesamt 25.922.148 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten elf Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 6.714.018 Passagiere gezählt. Das sind 8,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am Flughafen Tegel 19.208.130 Fluggäste abgefertigt, das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg im Zeitraum Januar bis November auf insgesamt 233.900 Starts und Landungen, eine Zunahme um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 65.004. Das entspricht einem Anstieg von 7,8 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis November 168.896 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im November an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.907 Tonnen registriert werden, ein Plus von 19,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Angaben handelt es sich laut Flughafenbetreiber noch um vorläufige Zahlen.

Gulfstream: Triebwerk-Instandhaltung durch BizJet International

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BizJet International hat mit der Gulfstream Aerospace Corporation einen Vertrag über die Instandhaltung von Triebwerken geschlossen. Gulfstream ist einer der führenden Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen und verfügt über das führende Kundendienstnetzwerk im Markt der Geschäftsluftfahrt. Auf Basis des Drei-Jahres-Vertrags erhält Gulfstream weltweit Zugang zu qualitativ hochwertiger Triebwerksinstandhaltung und Kundenbetreuung für die Flugzeugmuster Gulfstream GII, GIII, GIV, G350 und G450.

"Für unser Triebwerksteam hier bei BizJet ist es eine großartige Leistung und eine Ehre, Lieferant von Instandhaltungsleistungen für Gulfstream Aerospace zu werden", sagte Criss Berry, Leiter des Bereichs Triebwerke bei BizJet Interantional. "Das zeugt von einer großartigen Zusammenarbeit."

Seit dem Jahr 2004 hat BizJet über 375 Rolls-Royce-Triebwerke der Muster Spey und Tay instand gesetzt. Mit einem modernen Prüfstand, hochqualifizierten Technikern, einem engagierten Team von Ingenieuren und einem speziellen mobilen Instandhaltungsteam, das rund um die Uhr erreichbar ist, bietet BizJet ein Produkt, das die höchsten Standards erfüllt.

Winterdienste der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden bereit

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Mit Beginn der kalten Jahreszeit stehen die Winterdienste der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden International bereit, um bei Schnee und Eis eine sichere Nutzung der Start- und Landebahnen, der Vorfelder sowie der Außenbereiche am Flughafen zu gewährleisten.

Spezial-Teams in drei Schichten

Am Flughafen Leipzig/Halle gehören dem Team des Winterdienstes rund 260 Einsatzkräfte aus dem Unternehmen sowie von externen Vertragspartnern an. Der Winterdienst ist je nach Erfordernis in einem durchgehenden Dreischichtsystem organisiert. Pro Schicht sind rund 80 Einsatzkräfte im Dienst. Der Winterdienst am Flughafen Dresden International ist rund um die Uhr in zwei Schichten organisiert. Pro Schicht sind 16 Einsatzkräfte vor Ort. Die Winterdienstbereitschaft läuft an beiden Airports, je nach Wetterlage, von November bis März.

Winterdienst auf über 500 Fußballfeldern

Zu den Aufgaben des Winterdienstes zählen neben der Räumung der Flugbetriebsflächen, Start- und Landebahnen, Rollwege sowie Flughafenstraßen auch Arbeiten in Bereichen, die von Passagieren und Besuchern genutzt werden. Das Einsatzgebiet des Winterdienstes umfasst am Flughafen Leipzig/Halle damit über 3,29 Millionen Quadratmeter am und rund um den Flughafen. Dies entspricht einer Fläche von rund 460 Fußballfeldern. Das zu beräumende Areal am Flughafen Dresden ist 543.100 Quadratmeter groß, was der Fläche von 76 Fußballfeldern entspricht.

Flugzeugenteisung mit Glykol

Bei diesem Vorgang werden Schnee und Eis vor dem Start von Tragflächen und Leitwerk entfernt. Spezialfahrzeuge des Schwesterunternehmens PortGround besprühen sie mit einem 60 bis 80 Grad warmen, vollständig biologisch abbaubaren Glykol-Wasser-Gemisch. Im vergangenen Winter wurden an beiden Standorten insgesamt über 1.600 Enteisungen vorgenommen. Die Entscheidung, ob ein Flugzeug enteist wird, trifft der Kapitän. Das Bild zeigt den Winterdienst am Flughafen Dresden International bei der Enteisung eines Flugzeuges der airberlin.

Winterdienst hört auf Meteorologen

Unterstützt werden die Winterdienste der Airports von Wetter-Informationsdiensten, die mit ihren Vorhersagen sicherstellen, dass sich die Einsatzkräfte auf alle Wetteränderungen vorbereiten können. Damit wird gewährleistet, dass die Winterdienste bei zu erwartenden Schneefällen oder Eisbildung rechtzeitig ausrücken können, um die Start- und Landebahnen sowie Rollwege betriebsbereit zu halten.

Foto: © Flughafen Dresden GmbH, Michael Weimer

VAE ordern militärische „Falcon Eye“-Satelliten

Airbus Defence and Space hat mit den Streitkräften der Vereinigten Arabischen Emirate einen Vertrag für die Entwicklung, Herstellung und den Start des leistungsstarken optischen "Falcon Eye"-Satellitensystems zur Erdbeobachtung unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst den Bau von zwei hochauflösenden optischen Satelliten und die Bereitstellung eines Bodensystems zur Überwachung der Bilderfassung sowie zum Empfang und zur Verarbeitung der Bilddaten. Das Unternehmen wird dabei ein Team aus Industrieunternehmen, einschließlich Thales Alenia Space als Mithauptauftragnehmer, leiten. Der Vertrag, der von den VAE im August 2014 offiziell unterzeichnet wurde, tritt nun in Kraft.

Zudem beinhaltet der Vertrag ein Schulungsprogramm für die Ingenieure aus den VAE, die die Satelliten nach der Aufnahme ihres In-Orbit-Dienstes steuern und betreiben werden. "Das leistungsstarke Erdbeobachtungssatellitensystem Falcon Eye wird die Streitkräfte der VAE mit einzigartigen Beobachtungsfähigkeiten ausstatten", sagte François Auque, Leiter von Space Systems. "Dieser Auftrag festigt die Position von Airbus Defence and Space als weltweit führender Exporteur von Satellitensystemen zur Erdbeobachtung und ist ein großer Vertrauensbeweis in die Technologie unseres Unternehmens und auch in die französischen und europäischen Fähigkeiten im Bereich weltraumgestützte Erdbeobachtung."

"Gemeinsam mit dem Yahsat-Telekommunikationssatellitensystem ist dieses neue, sehr weit reichende Kooperationsprogramm ein weiteres Beispiel der nachhaltigen Zusammenarbeit von Airbus Defence and Space und den VAE", fügte Auque hinzu. Dieses Programm ist das neueste einer Serie von Satelliten, die auf Technologien aus einer Vielzahl von Missionen basieren. Dazu gehören Pléiades, SPOT 6 und SPOT 7, Ingenio, KazEOSat-1 und ein dieses Jahr an Peru gelieferter Satellit ebenso wie die beiden für die Europäische Weltraumorganisation gebauten Umweltüberwachungs- bzw. Meteorologiesatelliten Sentinel 2 und Sentinel 5P. Das hochmoderne System basiert auf dem einmaligen, bei Airbus Defence and Space entwickelten Know-how im Bereich hoch stabile und flexible Plattformen. Das Programm wird vom Unternehmens-Standort in Toulouse (Südfrankreich) gesteuert.

Körperscanner am Flughafen Stuttgart vermehrt im Einsatz

Am Flughafen Stuttgart setzt die Bundespolizei bei der Sicherheitskontrolle abfliegender Passagiere vermehrt auf Bodyscanner. Zusätzlich zu den zwei bislang vorhandenen Geräten, die auch nichtmetallische Gegenstände anzeigen, wurden jetzt fünf weitere Scanner in Betrieb genommen. Die Technologie, auch als Körperscanner oder Nacktscanner bekannt, bildet jedoch nicht direkt einen Körper bei der Kontrolle ab.

Die neuen Geräte arbeiten mit Millimeterwellen und sind für den Menschen gesundheitlich völlig unbedenklich. Auf den Bildschirmen der Sicherheitskräfte erscheint kein realistisches Körperbild, sondern lediglich ein Piktogramm. Anhand dieses Piktogramms werden dann verdächtige Bereiche markiert, die dann gegebenenfalls manuell nachkontrolliert werden. Das neue Verfahren ist für die Fluggäste schnell und unkompliziert, das Scannen selbst dauert nur wenige Sekunden.

Vereinigung Cockpit will Gesamtschlichtung mit der Lufthansa

Vergangene Woche hatte der Lufthansa-Konzernvorstand die Verhandlungen zum neuen Projekt WINGS für gescheitert erklärt und gleichzeitig zur Schlichtung beim Thema Übergangsversorgung aufgefordert. Die Vereinigung Cockpit ist überzeugt, dass eine nachhaltige Befriedung des Tarifkonfliktes nur erreicht werden kann, wenn sämtliche strittigen Fragestellungen aufgegriffen und gelöst werden. Daher hat die VC das Lufthansa-Management heute zu einer Gesamtschlichtung aufgefordert.

"Mit dieser Aufforderung zur Gesamtschlichtung zeigt die VC einen konstruktiven Weg auf, wie der aktuelle Tarifkonflikt zum Wohle aller befriedet und die erfolgreiche Zukunft des Lufthansa-Konzerns wieder gemeinsam mit den Piloten gestaltet werden kann", so VC-Pressesprecher Jörg Handwerg.

BizJet International wächst mit Spey- und Tay-Triebwerken

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BizJet International, ein herstellerzugelassener Überholungsbetrieb, weist Wachstum im internationalen Markt der Instandhaltung von Spey- und Tay-Triebwerken vor. BizJet ist seit 2001 auf die Instandhaltung von Rolls-Royce-Motoren spezialisiert. Bisher wurden fast 400 Triebwerke beim US-Tochterunternehmen der Lufthansa Technik instand gesetzt, darunter die bewährten Spey Mk511-8-, Tay Mk611-8- sowie die Tay Mk 611-8C-Motoren. Kunden von BizJet können im Notfall auf die mobilen Instandhaltungsteams, genannt BEST (BizJet Engine Support Team), zurückgreifen.

"Mit der Entscheidung, Ressourcen für den internationalen Markt bereitzustellen, ist BizJet dem Wunsch von Betreibern dieser Triebwerkstypen auf der ganzen Welt nach entsprechenden Leistungen nachgekommen", sagte Brian Barber, Leiter Vertrieb und Marketing. "Kunden können ihre Triebwerke nun einem bewährten und zuverlässigen Partner anvertrauen, der maßgeschneiderte Services zu einem wettbewerbsfähigen Preis liefert."

Die BEST-Teams aus speziell geschulten Techniken unterstützen die Kunden rund um die Uhr überall in der Welt bei der Diagnose und Behebung unvorhergesehener Triebwerksprobleme. BEST macht Bizjet zu einem zuverlässiger Partner für die Anforderungen von Rolls-Royce Spey- und Tay-Triebwerken.

Flughafen Frankfurt im Rekord-November mit 4,4 Millionen Fluggästen

Flughafenbetreiber Fraport erzielte an seinem Heimatstandort Frankfurt im November mit über 4,4 Millionen Fluggästen (plus 2,5 Prozent) einen neuen Monatsspitzenwert. Damit bestätigt sich der positive Trend der Vormonate. Auch beim Cargo-Aufkommen gab es im Berichtsmonat erneut einen Anstieg: 202.728 Tonnen bedeuten im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 3,2 Prozent. Die Summe der Höchststartgewichte stieg auf annähernd 2,4 Millionen Tonnen (plus 2,7 Prozent), während die Zahl der Flugbewegungen bei 37.109 Starts und Landungen 1,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats lag.

Die internationalen Beteiligungs-Flughäfen im Fraport-Konzern erzielten im November ebenfalls allesamt sehr positive Ergebnisse. So begrüßte der slowenische Flughafen Ljubljana 84.507 Fluggäste, was einem Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der Airport in der peruanischen Hauptstadt Lima verzeichnete einen Passagierzuwachs um 6,1 Prozent auf rund 1,3 Millionen. Die bulgarischen Twinstar-Flughäfen Varna und Burgas notierten gemeinsam ein deutliches Plus um 22,9 Prozent auf 40.219 Fluggäste.

Am türkischen Flughafen in Antalya stieg das Passagieraufkommen um 2,8 Prozent auf knapp 1,1 Millionen. Der Flughafen St. Petersburg in Russland erreichte einen Zuwachs an Fluggästen um 5,8 Prozent auf 934.566. Mit 402.179 Passagieren erzielte der deutsche Flughafen Hannover ein Plus von 8,0 Prozent. Der chinesische Airport in Xi’an wuchs um 22,7 Prozent auf knapp 2,4 Millionen Fluggäste.

Übersicht der Fraport Verkehrszahlen

Fraport Konzern-Flughäfen1
November 2014
Fraport Passagiere Cargo (Fracht + Post) Bewegeungen
Vollkonsolidierte Flughäfen Anteil in % Monat Δ% Monat Δ% Monat Δ%
FRA Frankfurt, Deutschland 100 4.441.535 2,5 199.242 2,8 37.109 -1,8
LJU Ljubljana, Slowenien2 75,5 84.507 1,1 773 -3,6 1.915 -11,1
LIM Lima, Peru 70,01 1.320.463 6,1 27.335 -3,7 12.901 1,9
BOJ Burgas, Bulgarien 60 13.674 41,5 865 >100,0 278 79,4
VAR Varna, Bulgarien 60 26.545 15,1 8 >100,0 338 -3,4
At-Equity konsolidierte Flughäfen2
AYT Antalya, Türkei 51 1.094.488 2,8 n.a. n.a. 8.594 4,9
LED St. Petersburg, Russland 35,5 934.566 5,8 n.a. n.a. 10.962 1,1
HAJ Hannover, Deutschland 30 402.179 8 1.720 31,3 5.697 -0,6
XIY Xi'an, China 24,5 2.394.905 22,7 17.280 2,8 20.011 14,8

 

Fraport Konzern-Flughäfen1
Januar bis November 2014
Fraport Passagiere Cargo (Fracht + Post) Bewegeungen
Vollkonsolidierte Flughäfen Anteil in % Monat Δ% Monat Δ% Monat Δ%
FRA Frankfurt, Deutschland 100 55.551.508 3 1.958.781 2,1 436.072 -0,4
LJU Ljubljana, Slowenien2 75,5 1.226.947 3,1 8.977 6,7 29.226 -5,6
LIM Lima, Peru 70,01 14.334.727 4,9 271.658 1,9 141.825 1,1
BOJ Burgas, Bulgarien 60 2.518.867 1,9 5.095 >100,0 18.869 3,1
VAR Varna, Bulgarien 60 1.363.211 5 70 >100,0 11.753 5
                 
At-Equity konsolidierte Flughäfen2
AYT Antalya, Türkei 51 27.309.964 4,6 n.a. n.a. 170.681 3,8
LED St. Petersburg, Russland 35 13.333.180 11,2 n.a. n.a. 136.157 7,6
HAJ Hannover, Deutschland 30 4.990.476 1 13.604 1,3 71.493 0,1
XIY Xi'an, China 24,5 2.6943.584 11,7 167.894 5,1 225.698 8,7

 

Flughafen November 2014 – Frankfurt3 Monat Δ% 2014 kumuliert Δ%
Passagiere 4.442.098 2,5 55.556.889 3
Cargo (Fracht + Post) 202.728 3,2 1.988.419 2
Flugbewegungen 37109 -1,8 436.072 -0,4
Höchststartgewichte4 2.355.383 2,7 26.821.182 2,2
Passagiere pro Passagierflug5 130,1 5 136,5 3,6
Sitzladefaktor (%) 73,3 77,7
Pünktlichkeit (%) 85 81,6

 

Flughafen Frankfurt PAX-Anteil PAX-Anteil
Regionale Aufteilung Monat Δ% kumuliert Δ%
Deutschland 13,6% 4,6 11,2% 2,7
Europa (ohne Deutschland) 48,1% 2,2 51,2% 5,7
Westeuropa 39,8% 2,5 42,6% 5,6
Osteuropa 8,3% 1 8,5% 6
Interkont gesamt 38,3% 2,3 37,6% -0,4
Afrika 4,5% 1,1 4,1% -4,7
Naher Osten 5,6% 3,6 5,3% 3,1
Nordamerika 11,9% 0,9 13,5% 1,3
Mittel- und Südamerika 4,2% 4,4 3,6% -3,8
Ferner Osten 12,1% 2,9 11,1% -0,8
Australien 0,0% -100 0,0% -100

1. Nach ACI-Definition:

Passagiere: nur gewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transit nur einmal erfasst), Fracht: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab, exkl. Transit, in t), Bewegungen: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab).

2.Vorläufige Zahlen

3. Passagiere: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transt nur einmal erfasst; inkl. Allgemeiner Luftfahrt) Cargo: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transit nur einmal erfasst; in t) Bewegungen: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkerh (an+ab)

4. Nur ankommender Verkehr, in t

5. Linien- und Charterverkehr

Airbus Corporate Foundation über Divisionen vernetzt

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Die Airbus Group hat eine neue unternehmensübergreifende Stiftung ins Leben gerufen. Dazu wird der Kreis der zur Airbus Corporate Foundation gehörenden Unternehmensbereiche erweitert. Zusätzlich zur zivilen Flugzeugsparte Airbus sind nun auch Airbus Defence and Space, Airbus Helicopters sowie auch die Muttergesellschaft Airbus Group Mitglieder der Stiftung. Die Airbus Corporate Foundation wird die jeweiligen Aktivitäten der drei Divisionen sowie der Airbus Group zusammenführen.

Die im Jahr 2004 gegründete EADS-Unternehmensstiftung hat 120 Wissenschafts- und Forschungsprojekte unterstützt und zwölf Lehrstühle für Forschung und Lehre eingerichtet. Die Airbus Corporate Foundation wird die Stipendienprogramme und einige der Projekte der EADS-Unternehmensstiftung fortführen. Im Zentrum der zukünftigen Arbeit wird weiter die Unterstützung humanitärer Hilfseinsätze stehen, ebenso wie Initiativen, um junge Menschen für die Luft- und Raumfahrt zu begeistern und auszubilden.

Hilfe durch eigene Fähigkeiten

Für die kommenden drei Jahre ist die Stiftung mit einem Budget von rund 15 Millionen Euro versehen. Parallel dazu wird die im Jahr 2012 gegründete Airbus Helicopters Foundation bis 2017 ihre Aufgaben weiter wahrnehmen und sich sowohl der Luftunterstützung per Hubschrauber in humanitären Krisensituationen als auch der See- und Bergrettung widmen. Hierzu wird sie eng mit der Airbus Corporate Foundation kooperieren.

Die in Marignane ansässige Airbus Helicopters Foundation hat sich seit ihrer Gründung insbesondere auf den Einsatz von Hubschraubern für humanitäre Hilfe konzentriert. So wurden etwa zwischen September 2013 und Mai 2014 rund 150 Hubschrauber-Charterflugstunden bereitgestellt. Zudem hat die Airbus Helicopters Foundation weitere Partnerschaften in den Bereichen See- und Bergrettung sowie Notfallmedizin geschlossen. Die ehemalige Unternehmensstiftung EADS Foundation wurde im August 2014 aufgelöst.

Stiftungs-Board mit den CEO besetzt

Vorsitzender des Boards der neuen Stiftung ist Tom Enders, Chief Executive Officer (CEO) der Airbus Group. Dem Stiftungs-Board gehören weiter folgende Mitglieder an: Fabrice Brégier, CEO von Airbus, Guillaume Faury, CEO von Airbus Helicopters, Bernhard Gerwert, CEO von Airbus Defence and Space, Thierry Baril, Chief Human Resources Officer der Airbus Group, Jean Botti, Chief Technical Officer der Airbus Group, Allan McArtor, Chairman und CEO der Airbus Group Inc. sowie Laurence Barron, Chairman und CEO von Airbus Group China. Außerdem werden fünf Sachverständige und zwei Mitarbeitervertreter in den Vorstand berufen. Andrea Debbane, Executive Director der Airbus Corporate Foundation, wurde zum Executive Director der neuen Stiftung ernannt.

"Die Airbus Group nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung als ‚Corporate Citizen‘ sehr ernst. In dieser Rolle dienen wir den Gemeinschaften, in denen wir aktiv sind und unterstützen die Bürger in den Märkten, auf denen wir unsere Produkte verkaufen. Ich hoffe, dass wir mit der neuen Airbus Corporate Foundation einen noch größeren Kreis von Menschen erreichen und junge Leute zu einem Studium und einem anschließenden Karrierestart im Bereich Luft- und Raumfahrt motivieren können. Außerdem wird die Stiftung humanitäre Projekte auf der ganzen Welt unterstützen. Ich möchte den Mitarbeitern der Airbus Group für ihr leidenschaftliches Engagement im Dienste der Gesellschaft danken", sagte Tom Enders, CEO der Airbus Group.

Mehr lokale Vernetzung mit NGOs

Ein zentrales Anliegen der neuen Organisation ist die Ausweitung weltweiter Partnerschaften durch divisions- und länderübergreifende Programme in Ländern und Regionen, in denen das Unternehmen aktiv ist. Beispiele für aktuelle internationale, lokal umgesetzte Partnerschaften sind unter anderem das Mentoring-Programm "Flying Challenge"; es ermutigt Schüler der Mittel- und Oberstufe, ihre Ausbildung fortzusetzen. Dieses Programm wird gemeinsam mit der Organisation The United Way an vier Standorten (Toulouse, Wichita, Madrid und Cadiz) durchgeführt.

The United Way arbeitet vor Ort mit Lehrpersonal und mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf lokaler Ebene zusammen, um Universitäten und ehrenamtliche Airbus-Mitarbeiter zu mobilisieren, Jugendliche in ihrer Berufswahl zu unterstützen.

Die Airbus Corporate Foundation wird zusätzlich die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IRFC) weiter unterstützen und ihren Einsatzteams bei Naturkatastrophen und anderen Krisen Lufttransportkapazitäten zur Verfügung stellen. Auch die Zusammenarbeit mit den nationalen IFRC-Gesellschaften zur Unterstützung von Gemeinschaftsprogrammen unter Mitwirkung von Airbus-Mitarbeitern wird fortgesetzt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die Airbus Corporate Foundation mittlerweile 450 Tonnen Hilfsgüter in die ganze Welt transportiert und sowohl an Airbus-Standorten in Europa als auch den USA – mit Unterstützung von rund 800 ehrenamtlichen Airbus-Mitarbeitern – etwa 5.000 Jugendliche erreicht.

Schon 50.000 Germanwings-Reisende der Route Hamburg – FKB

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Flughafen Bereichsleiter Markus Mußler bereits den 50.000. Passagier auf der Strecke begrüßen und mit einem Fluggutschein der Germanwings überraschen: Herr Dieter Fluck, gebürtiger Karlsruher, der seit 1987 in Hamburg lebt, flog heute Morgen von Hamburg an den FKB, um seine Tochter für fünf Tage zu besuchen. Er freute sich sehr über den Germanwings Fluggutschein, den er "bald für seinen nächsten Flug ins Badische nutzen möchte". Aktuell bedient Germanwings die Strecke zwischen dem FKB und Hamburg an Wochentagen zweimal täglich und an den Wochenendtagen jeweils einmal.

Mit der Entwicklung der neuen Hamburg-Verbindung ist Markus Mußler sehr zufrieden: "Mit dieser Flugverbindung erschließt Germanwings nicht nur den Hamburgern unsere höchst attraktive Region, sondern auch unsere Fluggäste aus der Region profitieren von der Anbindung an die Elbmetropole."

Boeing: Nikotin-freier Tabak für Biotreibstoff reif

Boeing und South African Airways (SAA), die schon länger für nachhaltige Biotreibstoffe kooperieren, teilten mit, dass Farmer in Südafrika bald ihre erste Ernte energiereicher Tabakpflanzen einfahren werden. Ein weiterer Schritt um Tabak zur Herstellung von nachhaltigem Biotreibstoff zu entwickeln.

Erst kürzlich testete Boeing mit einem ecoDemonstrator, einer Version des 787-Dreamliners zur Erprobung umweltfreundlicherer Technologien für Zivilflugzeuge, den Grünen Diesel genannten Treibstoff. Die Beimischung wird aber, anders als etwa Bioethanol, aus Resten wie altem Bratfett oder Tierresten hergestellt. Bio-Flugkraftstoffe wie der aus Tabak sind ein weiteres Gebiet, auf dem Flugzeugbauer Boeing an nachhaltigeren Technlologien für die Luftfahrt forscht.

Nikotin-freier Tabak Solaris

Zusammen mit SkyNRG und der Sunchem Holding unternahmen Boeing und SAA auch offiziell mit dem Programm Solaris gemeinsame Schritte für eine Lieferkette von Flugkraftstoff aus der Solaris genannten, Nikotin-freien, Tabakpflanze. Die Sunchem Holding entwickelte und patentierte den Solaris-Tabak.

In der Provinz Limpopo besuchten Unternehmensvertreter und Stakeholder Betriebe, in denen 50 Hektar Solaris angebaut werden. Aus dem Öl der Pflanzensamen soll dann nächstes Jahr Bio-Turbinenkraftstoff hergestellt und bald bei SAA in Testflügen eingesetzt werden. Mit dem Einsatz von nachhaltigem Biotreibstoff soll nicht nur der CO2-Ausstoß und die Umweltbilanz der SAA verbessert werden. Auch tausende Arbeitsstellen sollen geschaffen werden, besonders in ländlichen Gegenden.

Ausbau und Weiterentwicklung

Dazu kommen neue Technologien und Wertschöpfung für Südafrika. Wenn der Testanbau in Limpopo erfolgreich ist, soll das Projekt möglicherweise noch in andere Länder ausgedehnt werden. Zukünftig sollen auch technologische Weiterentwicklungen die Kraftstoffgewinnung aus den Blättern und Stängeln der Pflanze erhöhen.

Mit nachhaltigem Flugkraftstoff aus dem Solaris-Tabak sollen die Kohlenstoff-Emissionen über einen Lebenszyklus hinweg um 50 bis 75 Prozent reduziert werden. Bio-Flugkraftstoff wurde seit der Zulassung 2011 bereits in mehr als 1.600 Passagierflügen eingesetzt.

Mehdorn zum Schallschutz-Urteil und den laufenden Maßnahmen

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Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH begrüßt das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom gestrigen Abend zum Schallschutz. Das Gericht hatte entschieden, dass Anwohner nicht vor fiktivem Fluglärm geschützt werden müssen. Anwohner, die Fragen zum Schallschutzprogramm oder zum Stand ihrer Antragsbearbeitung haben, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schallschutzteams am Anwohnertelefon erreichen und auch Termine für ein persönliches Gespräch vereinbaren. Flughafenchef Hartmut Mehdorn sieht sich in dem Urteil bestätigt, der Flughafen BER sei mit dem Schallschutzprogramm auf dem richtigen Weg.

Mehdorn wörtlich: "Wir machen gute Fortschritte und haben bereits 58 Prozent aller Anträge bearbeitet. Nachdem das Oberverwaltungsgericht unsere Vorgehensweise nun erneut bestätigt hat, möchten wir allen Anwohnern raten sich den Schallschutz einbauen zu lassen. Unserer Ziel ist es, allen Anwohner bis Ende 2015 eine Anspruchsermittlung zuzusenden. Aktuell zeigt sich, dass überwiegend die Erstattung von baulichen Schallschutzmaßnahmen zugesagt werden konnte. Damit auch jene Eigentümer, die eine Entschädigung erhalten, das Geld für die Umsetzung von baulichen Schallschutzmaßnahmen nutzen, bieten wir eine individuelle und kostenfreie Beratung an."

Kontaktdaten des BER Schallschutzteams

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schallschutzteams sind Dienstag bis Donnerstag jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 030-609173500 zu erreichen. Weitere Infos sind auch im Nachbarschaftsportal der Flughafengesellschaft zu finden.