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Dash 8-Q400 „Lima Golf Romeo“ neu in der Austrian Airlines-Flotte

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Austrian Airlines heißt heute die vierte zusätzliche Dash 8-Q400 in ihrer Flotte willkommen. Die Turbo-Prop des kanadischen Herstellers Bombardier mit der Registrierung OE-LGR (nach Airliner Alphabet Lima Golf Romeo genannt) ist heute Dienstag um 14:55 Lokalzeit (13:55 UTC) am Flughafen Innsbruck-Kranebitten gut gelandet. Die Flotte der Austrian Airlines Group vergrößert sich mit der OE-LGR auf 80 Flugzeuge, davon 18 Turboprop Maschinen des Typs Dash 8-Q400. Die Flottenexpansion steht im Zusammenhang mit einem Vertrag mit der Konzernschwester SWISS.

Austrian fliegt im Auftrag für Swiss verschiedene Flüge, u.a. von Zürich nach Nürnberg, Lyon und Lugano oder von Genf nach Lugano. Die Dash-Wartung der Tyrolean Technik in Innsbruck wird nun verschiedene Umbauarbeiten an der Maschine durchführen und das Flugzeug auf den technischen Standard von Austrian bringen. Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen.

Die Dash 8-Q400 bietet Platz für 76 Passagiere und ist auf Strecken mit einer Reichweite von bis zu 1.600 km unterwegs. Die Q-Series gilt aufgrund ihrer Bauart für besonders zuverlässig und effizient. Das "Q" steht für "quiet". Die Dash 8-Q400 verbraucht im Vergleich mit einem Passagierjet mit gleicher Sitzplatzkapazität um 40 Prozent weniger Kerosin. Flugzeuge dieser Bauart erreichen zudem Flughäfen, auf denen größere Maschinen nicht landen können oder dürfen. Das ist in Lugano in der Schweiz beispielsweise der Fall

Flughafen Bremen lädt Familien zum Reise-Tag

Noch größer und mit noch mehr spannenden Angeboten für alle Reise-Fans – so präsentiert sich am Sonntag, 18. Januar 2015 von 10:00 bis 17:00 Uhr der Flughafen Bremen und lädt zum dodenhof Airport Reiseshopping ein.

Über 30 Aussteller, vom mittelständischen Bremer Reisebüro bis hin zur internationalen Fluggesellschaft stellen ihre aktuellen Familienurlaube, Pauschalreisen, Kreuzfahrten, Städtetrips, Geschäftsreisen, Last-Minute-Urlaube und alles rund um das Thema Reisen und Freizeit in den drei Terminals des Bremer Flughafens vor. Dieses Mal neu dabei: dodenhof. Als exklusiver Airport-Reiseshopping-Partner stimmt das größte Shopping Center des Nordens mit Angeboten und Überraschungen auf den Urlaub ein.

Die Messe lockt mit attraktiven Rabatten, Gewinnspielen und vielem mehr auf das Flughafengelände und wird zudem durch Tanzauftritte des Grün-Gold-Clubs sowie Live-Musik auf der großen Antenne Niedersachsen-Showbühne zum Event für die ganze Familie. Auch an die kleinen Reiseshopping-Besucher wird gedacht: Die Galerie verwandelt sich mit Hüpfburg, Luftballon-Künstler und Kinderschminken zur Kinderwelt. Der Eintritt ist frei – alle Reisebegeisterten und Schnäppchenjäger sind herzlich eingeladen!

Oberverwaltungsgericht weist Klagen zum BER-Schallschutz ab

Das Oberverwaltungsgericht hat die Klagen der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und eines privaten Grundstückseigentümers auf Dimensionierung des baulichen Schallschutzes anhand der im Planfeststellungsbeschluss prognostizierten – geraden – Flugverfahren abgelehnt. Es ist nicht zu beanstanden, dass die beklagte Flughafengesellschaft bei der Berechnung des Schallschutzes die aktuell festgesetzten, nach dem Start abknickenden Flugrouten zugrunde legt. Aus dem Planfeststellungsbeschluss ergibt sich kein Anspruch auf Schutz vor fiktivem, nach Festlegung der Flugrouten nicht eintretendem Fluglärm.

Dies liefe im Ergebnis auf eine Übersicherung der Betroffenen mit Schallschutzvorrichtungen hinaus. Ein entsprechender Bestandsschutz folgt auch nicht aus den vor dem Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2011 von der Genehmigungsbehörde abgegebenen Prozesserklärungen.

Soweit die klagende Gemeinde zusätzlich geltend gemacht hat, dass bei dem Einbau von Lüftern im Nachtschutzgebiet die DIN 1946-6 nicht zutreffend angewendet worden sei, weil es u.a. an einem Lüftungskonzept fehle, hat der Senat die Klage für sieben der acht betroffenen Grundstücke abgewiesen.

In diesen Fällen lagen noch keine Kostenerstattungsangebote der Flughafengesellschaft vor, aus denen eine unzureichende Umsetzung hervorgeht. Hinsichtlich eines der Grundstücke, für das bereits eine schalltechnische Objektbeurteilung vorlag, wird der Senat Sachverständigenbeweis über Einzelfragen zur Anwendung der DIN erheben. Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht wurde nicht zugelassen.

Austrian Airlines mit Passagierrückgang

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Im Zeitraum Januar bis November 2014 sind insgesamt über 10,4 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem leichten Rückgang von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Bereich der Interkontinentalflüge konnte dabei ein Passagierzuwachs von 7,6 Prozent verzeichnet werden. Im Europaverkehr kam es hingegen zu einem Minus von 2,0 Prozent, da aufgrund der politischen Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten kurzfristige Flugstreichungen und Flugplanausdünnungen erforderlich waren.

Die Kapazität wurde aufgrund der zusätzlichen Boeing 777 und der Nordamerika-Expansion in Summe um 3,9 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 4,5 Prozent gestiegen. Die Auslastung konnte somit um 0,4 Prozentpunkte auf 79,2 Prozent gesteigert werden.

Krisen drücken auf Auslastung und Absatz

"Auch im November belasten die Krisenregionen im Nahen Osten, Russland und der Ukraine die Nachfrage. Auf das Gesamtjahr gerechnet konnte aber das starke Wachstum auf der Langstrecke die schwache Nachfrage in Europa abfedern und die Passagierzahlen auf Vorjahresniveau halten," so Andreas Otto, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines.

Im Einzelmonat November 2014 sind rund 769.300 Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Dieser Rückgang von 8,3 Prozent gegenüber Vorjahr ist vor allem auf die Krisenregionen Russland, Ukraine und den Nahen Osten zurückzuführen. In Summe wurde die Kapazität um 1,9 Prozent reduziert. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 5,9 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung ist somit um 3,1 Prozentpunkte auf 73,2 Prozent zurückgegangen.

November bringt deutlichen Rückgang im Europaverkehr

Im November 2014 sind rund 642.400 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Rückgang von 9,3 Prozent. Dies begründet sich vor allem in der schwachen Nachfrage nach Russland und der Ukraine. Die Auslastung ist um 1,7 Prozentpunkte auf 71,8 Prozent gesunken.

Im Zeitraum Januar bis November 2014 sind in Europa rund 8,8 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Rückgang von 2,0 Prozent. Die Auslastung ist um 0,4 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent zurückgegangen.

Interkontinentalverkehr legt zu

Im November 2014 sind rund 126.900 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 2,3 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 4,5 Prozentpunkte auf 74,2 Prozent gesunken.

Im Zeitraum Januar bis November 2014 sind über 1,6 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen unterwegs gewesen. Das sind um 7,6 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,9 Prozentpunkte auf 81,2 Prozent gestiegen.

Verkehrsleistung Januar bis November November
2014 Veränderung zum Vorjahr in % 2014 Veränderung zum Vorjahr in %
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) in Mio. 1.270,3 -5,9 17.121,5 4,5
Europa 520,4 -13,5 7.736,0 -2,8
Interkontinental 749,9 0,2 9.385,5 11,4
Angebotene Sitz-Km (ASK) in Mio. 1.735,4 -1,9 21.628,2 3,9
Europa 725,0 -11,4 10.075,2 -2,4
Interkontinental 1.010,4 6,3 11.552,9 10,2
Passagierfaktor % 73,2 -3,1 79,2 0,4
Europa 71,8 -1,7 76,8 -0,4
Interkontinental 74,2 -4,5 81,2 0,9
Beförderte Passagiere in 1.000 769,3 -8,3 10.425,5 -0,6
Europa 642,4 -9,3 8.802,8 -2,0
Interkontinental 126,9 -2,3 1.622,7 7,6
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) in Mio. 160,5 -3,7 2.051,1 6,1
Europa 52,8 -12,7 776,9 -2,4
Interkontinental 107,7 1,5 1.274,2 12,0
Angebotene Tonnen-Km (ATK) in Mio. 230,0 0,0 2.814,4 6,5
Europa 76,4 -11,4 1.061,6 -2,0
Interkontinental 153,6 6,9 1.752,8 12,4
Gewichtsladefaktor % 69,8 -2,7 72,9 -0,3
Europa 69,1 -1,0 73,2 -0,3
Interkontinental 70,1 -3,7 72,7 -0,3

 

Airbus Group gibt alle Anteile an Patria ab

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Die Airbus Group hat mit dem in Helsinki ansässigen Verteidigungs-, Sicherheits-, und Luftfahrt-Unternehmen Patria eine Rückkaufvereinbarung über den gesamten Aktienanteil von 26,8 Prozent, den Airbus Group an Patria hält, unterzeichnet. Der Verwaltungsrat des Unternehmens unterstützt die Transaktion uneingeschränkt, sie erfolgt im Einvernehmen mit dem finnischen Staat, Mehrheitsaktionär von Patria und hier vertreten durch das "Ownership Steering Department" (OSD) im Büro des Premierministers.

Durch die Transaktion erhält Patria die volle Kontrolle über seine strategische Zukunft. "Mit dem Verkauf unseres Anteils an Patria setzen wir die Schlussfolgerungen unserer kürzlich durchgeführten Portfolio-Überprüfung für die Zukunft unseres Verteidigungs- und Sicherheitsgeschäfts um. Ich danke der finnischen Regierung für ihre Kooperation und Unterstützung beim reibungslosen Abschluss dieser Transaktion", sagte Marwan Lahoud, Chief Strategy and Marketing Officer der Airbus Group. "Zudem möchte ich der Unternehmensführung und den Mitarbeitern von Patria für die langjährige gute Partnerschaft danken, die wir sicher in weiteren gemeinsamen Projekten fortsetzen werden."

"Der finnische Staat erkennt das Engagement der Airbus Group in den Jahren der Zusammenarbeit an. Die Partnerschaft hat sich für Patria als effektives Instrument zur Erschließung des internationalen Markts erwiesen. Der Staat hält es daher für wichtig, einen neuen industriellen Partner als Minderheitsgesellschafter für Patria zu finden, um die weitere Entwicklung des Unternehmensgeschäfts zu fördern. Die aktuelle Lösung ist lediglich vorübergehender Natur. Der Eigentümer wird Maßnahmen initiieren, um für Patria Anfang nächsten Jahres einen neuen Minderheitsgesellschafter zu finden", sagte Eero Heliövaara, Generaldirektor des OSD. Der Abschluss der Transaktion ("Closing") wird voraussichtlich noch vor Jahresende 2014 erfolgen.

EASA soll Kontakte ohne Transponder zwischen Militär- und Passagierflugzeugen aufklären

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Die EU-Kommission hat die europäische Flugaufsichtsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) aufgefordert, eine Reihe von Beinahezusammenstößen in der Luft von europäischen Passagiermaschinen und Militärflugzeugen in den letzten Monaten aufzuklären. Die Vorfälle trugen sich an den Grenzen der EU über dem Meer zu. Von mehreren EU-Mitgliedsstaaten wurde berichtet, dass die Transponder der militärischen Flugzeue abgeschaltet waren und kein Funkkontakt zu ihnen hergestellt werden konnte. Dies kann eine unmittelbare Sicherheitsbedrohungen für Zivilflugzeuge bedeuten.

Der Antrag kommt vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts, währenddessen es in den letzten Monaten häufig zu militärischen Manövern Russlands kam, obgleich in der Mitteilung kein Land oder Flugzeug explizit erwähnt wurde. Die Maschinen flogen über dem Atlantik oder der Ostsee in Manöver. Zur Katastrophe kam es, als beim Flug MH17 ein Passagierflugzeug vom Typ Boeing 777-200 der Malaysia Airlines über der Ukraine abstürzte. Alle 298 Passagiere und Crew-Mitglieder kamen dabei ums Leben. Bis heute ist unklar, wer oder was genau für den Absturz verantwortlich ist. Militärisches Fluggerät wurde aber von allen Konfliktparteien in der Region eingesetzt.

Für die EU-Kommission stellte João Aguiar Machado, Generaldirektor für Mobilität und Transport, bezüglich der Beinahezusammenstöße klar: "Die Unterstützung durch die EASA wird wesentlich für die Ermittlung von angemessenen Maßnahmen zur Lösung und für das zükünftige Verfahren bei solchen Vorkommnissen auf europäische Ebene sein."

EASA Executive Director Patrick Ky sagte: "Dies ist eine sehr ernste Angelegenheit. Wir werden alle relevanten zivilen und militärischen Stellen befragen und zur Rate ziehen, um die nötigen Informationen für eine vollständige Analyse zu erhalten."

Diese Analyse soll die Ursachen dieser Beinahezusammenstöße in der Luft klären, und Empfehlungen zur Minimierung der potenziellen Auswirkungen auf die Sicherheit von Passagiermaschinen geben. Die EASA will ihre Empfehlungen im März 2015 an die Kommission richten.

Roland Adrian wird Geschäftsführer bei Miles & More

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Roland Adrian übernimmt ab 01. Januar 2015 in seiner neuen Position als Managing Director der Miles & More GmbH die Verantwortung für die Bereiche "Partner Management, Marketing & Sales". Sein Vorgänger in dieser Position, Joachim Steinbach, wechselt nach nach drei erfolgreichen Jahren bei Miles & More als Chief Representative zur Lufthansa HelpAlliance.

Gemeinsam mit Harald Deprosse, Geschäftsführer für die Bereiche "Award Program, Finance & Operations", wird Adrian die weltweiten Aktivitäten und Kompetenzen des Miles & More Prämiengeschäfts und des Programmbetriebs leiten. Roland Adrian wird zudem die Funktion des Sprechers der Geschäftsführung haben.

Roland Adrian ist seit mehr als zwölf Jahren im Loyalty Geschäft und war zuletzt als Vice President International New Market Development für die Payback GmbH tätig. Adrian studierte Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten in Oestrich-Winkel, Harrisonburg (USA) und Clermont-Ferrand (Frankreich) und begann seine Karriere als Unternehmensberater bei Roland Berger.

1993 mit sieben Partnern aus Hotellerie und Autovermietung gestartet, ist Miles & More heute mit über 28 Millionen Teilnehmern das führende Vielfliegerprogramm Europas: Dank 26 Star Alliance Partnern, sieben weiteren Miles & More Airline-Partnern und insgesamt über 350 Partnerunternehmen können Teilnehmer so in nahezu jeder Lebenslage – an Bord und am Boden – Meilen sammeln und für Prämien einlösen. Die Unternehmensaufgabe der Miles & More GmbH besteht darin, das Kundenbindungsprogramm von Lufthansa und anderen voll integrierten Airline-Partnern zu betreiben, weiterzuentwickeln und am Drittmarkt zu etablieren.

Zugleich sammeln Teilnehmer bei vielen Miles & More Airline-Partnern auch Statusmeilen, mit denen Sie den Frequent Traveller und Senator Status erreichen können. Den höchsten Miles & More Status erreichen Sie mit exklusiven HON Circle Meilen.

Im Rahmen ihrer strategischen Neupositionierung soll die Miles & More GmbH verstärkt auch alltagsrelevante Geschäftsfelder erschließen und neben dem Vielfliegersegement auch neue Kundengruppen gewinnen. Dabei kann die Gesellschaft mit einem größeren Maß an Eigenständigkeit als bislang agieren.

Boeing Business Jet absolviert extremen Langstreckenflug

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Ein BBJ 2 (Boeing Business Jet), der bis Anfang 2014 von Lufthansa Technik ausgerüstet und dann ausgeliefert worden war, hat kürzlich einen extremen Langstreckenflug von Rio de Janeiro in Brasilien nach Frankfurt am Main durchgeführt.

Das von der Firma ACM AIR CHARTER mit Sitz in Baden-Baden für einen privaten Kunden betriebene Flugzeug flog die Strecke von 9.524 Kilometern (5.139 Nautische Meilen) mit sechs Passagieren an Bord und benötigte dafür eine Flugzeit von 12:02 Stunden.

BBJ 2 mit Langstrecken-Optimierung

Thomas Minninger, Geschäftsführer von ACM AIR CHARTER, sagte: "Wir sind von der Leistung des BBJ 2 wirklich beeindruckt. Die Reichweite des Flugzeugs und die hochklassige Innenausstattung, die den Passagieren besonders auch auf Langstreckenflügen Wohlbefinden garantiert, beweisen, dass die Ausstattungs-Experten der Lufthansa Technik eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Mit diesem Flugzeug zu fliegen ist ein reines Vergnügen."

Das hochmoderne Kabinendesign des BBJ 2 wurde von einem renommierten Londoner Designbüro kreiert. Durch den Einsatz leichter Materialien und durch ein konsequentes Design mit Berücksichtigung etwa des idealen Schwerpunktes, wurde das Flugzeug für den Langstreckeneinsatz optimiert.

Heimkino-Komfort mit iPhone-Steuerung

Trotz der Konzentration von Design und Technik auf Gewichtsreduktion und Reichweite sind in der Kabine des BBJ verschiedene innovative Technologien eingebaut. Dazu gehören unter anderem eine Dampfdusche, eine offene Kochmöglichkeit und ein Luftbefeuchtungssystem.

Darüber hinaus ist das Flugzeug mit dem hochmodernem Bordunterhaltungs- und Kabinenmanagementsystem nice® von Lufthansa Technik ausgerüstet, inklusive GSM-Verbindungsmöglichkeit und Live-TV. Das nice®-System kann vollständig durch persönliche elektronische Geräte wie iPad oder iPhone gesteuert werden. Um echtes Kinogefühl zu erzeugen, wurde der BBJ 2 als erste Boeing 737 mit einem 65-Zoll-Monitor (165 cm Bilddiagonale) in HD-Auflösung ausgerüstet.

Grafik: BBJ 2, Quelle Boeing

Airlebnis-Tag am Flughafen Frankfurt mit „Winter Wonderland“

Der nächste "Airlebnis-Tag" am Flughafen Frankfurt findet am 14. Dezember von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Weihnachtliche Programmpunkte, festliche und sportliche Aktivitäten laden dazu ein, den dritten Advent am Flughafen zu verbringen.

Im herrlichen "Winter Wonderland" kann die ganze Familie die verschiedensten Wintersportarten aktiv miterleben: vom Skisprung- und Bob-Simulator, über Eishockey-Puck-Schießen, bis hin zu Eisstockschießen.

Weihnachtsbaum aus Eis

Kinder können sich in der Weihnachtsbäckerei an internationalen Rezepten probieren. Fachmännisch begleitet durch TV-Koch Mirko Reeh entstehen dabei köstliche Plätzchen. Der Weihnachtsmann liest Märchen aus aller Welt vor. Beide Terminals sind festlich geschmückt und die Shops überraschen mit ausgefallenen Präsentideen und Angeboten – die richtige Gelegenheit für den Einkauf der letzten Geschenke bei weihnachtlicher Live-Musik. Wer selbst aktiv werden möchte, kann persönliche Weihnachtsvideos mit Grüßen in die ganze Welt versenden.

Ein fantastischer Weihnachtsbaum, geschlagen aus einem einzigen Eisblock, ist ein Kunstwerk der besonderen Art des Bildhauers Horst Birekoven. Auch dieses Mal können Groß und Klein tolle Preise bei der Flughafen-Winterrallye gewinnen.

Rundfahrten durch den Flughafen

Ideale Ergänzung zu den Aktionen ist die Teilnahme an einer spannenden Flughafen-Rundfahrt, die mittlerweile auch im Voraus buchbar ist. Die Besucherterrasse und die vorgelagerte Food Plaza hingegen bleiben wegen umfangreicher Umbau- und Modernisierungsarbeiten bis zum kommenden Frühjahr geschlossen.

Alle Gäste, die zum Airlebnis-Tag kommen und/oder an einer Flughafen-Rundfahrt teilnehmen, können vier Stunden kostenlos in den Parkhäusern P 2 bzw. P 3 am Terminal 1 oder P 8 bzw. P 9 am Terminal 2 parken. Die Parkgutscheine sind am Veranstaltungstag gültig und an der Rundfahrtenkasse in der Airport City Mall sowie an den Rallye-Stationen im Terminal 1 und 2 erhältlich.

Flughafen Wien jetzt mit Fernverkehrs-Bahnhof

Künftig wird der Flughafen Wien von Fernzügen aus dem Westen Österreichs und darüber hinaus angefahren. Möglich wird das durch den neuen erweiterten Bahnhof am Airport, der heute, Freitag 12. Dezember 2014, von Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, sowie den Vorständen von Flughafen Wien und ÖBB gemeinsam eröffnet wurde.

Mit einer Premierenfahrt in einem Sonderzug wurde der neue und erweiterte Bahnhof am Flughafen Wien eröffnet. Der erste Sonderzug ist heute am Airport eingetroffen, regelmäßig sollen die Fernzüge ab Fahrplanwechsel am Sonntag, 14. Dezember 2014 zum Flughafen Wien fahren. "Die Vernetzung verschiedener Verkehrsträger wie Luft und Schiene ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Mobilität. Heute bekommt die Bahn Flügel und damit verbessern wir nicht nur den Luftverkehrsstandort, sondern auch das Service für die Kundinnen und Kunden der Bahn.", so Verkehrsminister Alois Stöger.

Kürzere Fahrtzeiten durch Fernzüge – Plus im Wettbewerb mit München

"Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs macht der Flughafen Wien einen weiteren großen Schritt in seiner Modernisierungsstrategie. Nun ist der Standort aus allen Teilen des Landes komfortabel erreichbar.", freut sich Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. "Die Anbindung an das Fernverkehrs-Schienennetz eröffnet neue Möglichkeiten für den Airport. Denn damit vergrößert sich das Einzugsgebiet und verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafen Wien vor allem in Richtung München", ergänzt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Durch die stärkere Vernetzung der Verkehrssysteme Flugzeug und Schiene wird intermodales Reisen einfacher. Durch die Investitionen in die Bahninfrastruktur entsteht ein konkreter für die Reisenden: Fahrgäste profitieren von neuen Verbindungen, schnelleren Zügen und höherem Komfort. Davon profitiert auch der heimische Wirtschaftsstandort und etabliert auch die Bahn als Träger der Mobilität.

Ab 14. Dezember 2014 werden im Zwei-Stunden-Takt bis zu 15 Fernzüge täglich den Flughafen Wien anfahren. Von Linz-Hauptbahnhof gelangt man damit in 01:47 Stunden direkt zum Wiener Airport, von St. Pölten-Hauptbahnhof sind es nur 50 Minuten. Ab Dezember 2015 soll dieses Angebot noch verdichtet werden: Dann werden zwei Mal pro Stunde IC- und Railjet-Züge aus Innsbruck (Fahrzeit: 04:35 Stunden), Salzburg (02:49 Stunden), Linz (verkürzt auf 01:42 Stunden) und St. Pölten (50 Min.) direkt zum Flughafen Wien fahren. Zugverbindungen kann man hier suchen.

Trassenverlängerung vom Wiener Hauptbahnhof

Grundlage für die Anbindung des Flughafens an das Fernverkehrsnetz der Bahn war die Fertigstellung des Wiener Hauptbahnhofs, durch den Zugverbindungen auf die Trasse Richtung Flughafen geführt werden können. Insgesamt wurden die Bahnsteige für die längeren Fernverkehrszüge auf 420 Meter verlängert, ein neuer Zu- und Abgang errichtet sowie 200.000 Kubikmeter Erdmaterial ausgehoben und 55.000 Kubikmeter Beton verarbeitet. Außerdem wurde eine 2,1 Kilometer lange Verbindungsstrecke vom Wiener Hauptbahnhof zur Bahntrasse Richtung Flughafen errichtet. Im Bild zu sehen (v.l.n.r.): Dr. Günther Ofner, Christian Kern und Alois Stöger.

63. Starterfolg der Schwerlastrakete Ariane 5 – Komponenten auch für Vega

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Die Ariane 5 ist vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zum 63. Mal in Folge erfolgreich ins All gestartet und hat damit erneut die außerordentliche Zuverlässigkeit der Trägerrakete unter Beweis gestellt. Die Ariane 5 wird von Airbus Defence and Space entwickelt und gebaut. Das Unternehmen hat vor kurzem auch einen Produktions-Vertrag mit ELV, dem industriellen Hauptauftragnehmer für die europäische Trägerrakete Vega, über die Lieferung von elektronischen Komponenten für diese Rakete unterzeichnet.

Airbus Defence and Space ist seit 2003 Hauptauftragnehmer für die europäische Trägerrakete Ariane 5, die zu den umfassendsten und ehrgeizigsten Raumfahrtprogrammen der Welt zählt. Dabei koordiniert das Unternehmen ein Industrienetzwerk von mehr als 550 Firmen (davon über 20 Prozent KMU) in zwölf europäischen Ländern. Airbus Defence and Space koordiniert auch die gesamte industrielle Lieferkette von der Herstellung des Equipments und der Brennstufen bis hin zur vollständigen Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana unter Beachtung der Kundenanforderungen.

Mehr als zehn Tonnen ins All befördert

Bei ihrem 221. Start – für den Arianespace verantwortlich war – lieferte die Trägerrakete insgesamt 10.210 kg in den geostationären Transferorbit. Die Nutzlast bestand aus zwei Satelliten mit einer Gesamtmasse von 9.480 kg, der SYLDA-Doppelstartstruktur und der Hardware für die Satellitenintegration.

Das Know-how und die Investitionen des Unternehmens in den letzten zehn Jahren haben die Ariane 5 zur zuverlässigsten kommerziellen Trägerrakete auf dem Weltmarkt gemacht und dafür gesorgt, dass ihre Nutzlast für den Transport in den geostationären Orbit um fast zwei Tonnen gesteigert werden konnte. Die Trägerrakete Ariane 5 ist das Aushängeschild für europäisches Know-how und wurde speziell für die Beförderung schwerer Nutzlasten in den Orbit entwickelt.

Ariane-Module für Trägerrakete Vega

Zudem konnte Airbus Defense and Space einen Produktions-Vertrag mit ELV über die Lieferung von elektronischen Komponenten für die europäische Trägerrakete Vega abschließen. Dazu gehören die Trägheitsnavigationsanlagen und Speichereinheiten. Der Auftrag folgt auf die am 29. Oktober dieses Jahres zwischen Arianespace und ELV (European Launch Vehicle, ein Unternehmen der AVIO und ASI) unterzeichnete Vereinbarung über die Bestellung von zehn Vega-Trägerraketen, deren ab Ende 2015 betrieben werden sollen.

"Diesen Auftrag konnten wir vor allem deshalb gewinnen, weil wir die gleichen Komponenten verwenden können, wie für die Ariane 5. Die Nutzung von solchen Synergien sollte auch in den europäischen Trägerraketenprogrammen zu tragen kommen", sagte François Auque, Leiter von Space Systems. "Der Auftrag verdeutlicht zudem unsere Flexibilität, parallel zu unserer Aufgabe als Hauptauftragnehmer großer Raumfahrtprogramme wie Ariane, kritische Komponenten als Unterauftragnehmer zu liefern."

Vega für Nutzlasten für bis zu 1.500 kg

Die bestellten elektronischen Komponenten sind mit denen für die europäische Schwerlastrakete Ariane 5 identisch. Die Herstellung erfolgt auf einer gemeinsamen Fertigungslinie für beide Trägerraketen. Das neue Los der Vega-Trägerraketen wird unmittelbar von den bereits für die ersten Fertigungslose der Trägerrakete Ariane 5 erzielten Wettbewerbsvorteilen profitieren.

Die Trägerrakete Vega hat drei Feststoff-Antriebsstufen. Sie verfügt zudem über ein Flüssigkeitsantriebsmodul, das insbesondere für die Platzierung von Nutzlasten bis zu 1.500 kg in 700 km hohen, erdnahen Polar-Orbits ausgelegt ist. Ziel des Vega-Programms ist es, Europa mit einer zuverlässigen, wettbewerbsfähigen und wirtschaftlichen Trägerrakete auszustatten, die für den Transport von Forschungs- und Erdbeobachtungsnutzlasten geeignet ist. Airbus Defence and Space ist seit Beginn des Vega-Programms im Jahr 2003 als ELV-Unterauftragnehmer eingebunden.

Condor lässt mit Tropic Air von Cancún nach Belize fliegen

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Der Ferienflieger Condor zählt ab sofort die belizische Fluggesellschaft Tropic Air zu seinen Partnern. Die Flüge von Tropic Air können als Erweiterung des Condor Flugnetzes über das bereits bestehende Ziel Cancún (CUN) in Mexico gebucht werden.

Condor fliegt im aktuellen Winterflugplan 2014/15 immer Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag ab Frankfurt (FRA) und immer Montag und Freitag ab München (MUC) nach Cancún (CUN). Weiterflüge nach Belize (BZE) mit Tropic Air werden einmal wöchentlich, immer Samstag, angeboten. Ein Rückflug von Belize kann flexibel gewählt werden, die Anbindung besteht täglich über Cancún nach Frankfurt oder München und weiter nach ganz Europa.

Durch die Kooperation mit Tropic Air ist Belize künftig für Reisende ab Europa schneller und bequemer zu erreichen. Durch die neue Verbindung via Cancún kann der Komfort für Condor Gäste erheblich verbessert werden. So verkürzt sich beispielsweise die Reisezeit von Frankfurt nach Belize auf rund 16 Stunden.

Belize liegt an der Karibikküste Mittelamerikas und grenzt an Mexiko und Guatemala. Das Belize Barrier Reef – das zweitgrößte Korallenriff der Welt – sowie das berühmte Great Blue Hole machen den kleinen Karibikstaat zu einem wahren Paradies für Taucher. Wer hingegen in eine spannende und faszinierende Kultur eintauchen möchte, kann hier auf den Spuren der Mayas wandeln, deren Nachfahren noch heute im Land leben.

Günstige Flüge von Frankfurt nach Belize (BZE) soll es für einen Oneway-Komplettpreis ab 549,99 Euro in der Economy Class, ab 839,99 Euro in der Premium Economy und ab 1459,99 Euro in der Business Class im Reisebüro geben.

Eckdaten Tropic Air

Tropic Air IATA: 9N

ICAO: TOS

Callsign: TROPISER

Gegründet 1979
Flotte Neun Cessna Grand Caravans (208B) – Glass Cockpit

Zwei Gippsland GA8 Airvans

Eine Cessna 172

Hub Philip S. W. Goldson International Airport
Flugziele 16

 

Lufthansa-App zählt Flight-Mode-Minuten für guten Zweck – auch am Boden

Viele Fluggäste genießen es, an Bord eines Flugzeuges ihr Telefon in den Flugmodus zu schalten und für die Zeit des Fluges einmal nicht erreichbar zu sein. Aber wer sagt eigentlich, dass man sich nur in der Luft eine digitale Auszeit nehmen kann? Eine neue Lufthansa-Smartphone-App, die jetzt im Appstore bereit steht, unterstützt vielbeschäftigte Menschen dabei, denn digitalen Verpflichtungen und Verlockungen gerade im Trubel der Vorweihnachtszeit für eine Weile aus dem Weg zu gehen. Mit Hilfe der App können Nutzer nicht nur sich selbst sondern auch anderen Gutes tun.

Immer dann, wenn die Lufthansa Flight Mode App aktiviert ist, registriert sie jede Minute, in der sich das Smartphone im Flugmodus befindet – ob an Bord oder am Boden. Bis zum 24. Dezember werden die so gesammelten Minuten aller App-Nutzer weltweit summiert und in Spenden umgewandelt. Diese kommen dann, in Kooperation mit der Help Alliance, Schulprojekten in Indien und Benin sowie einer Kindertagesstätte in Brasilien zu Gute.

Über die konkret ermöglichte Unterstützung informiert jeweils aktuell die Lufthansa mit einer Rubrik "flightmode" online. Dort kann man beispielsweise auch sehen, wo auf der Welt sich Menschen gerade eine Auszeit mit der Lufthansa Flugmodus App gönnen. Alexander Schlaubitz, Marketingleiter der Lufthansa: "…Wir sind uns bewusst, dass viele unserer Fluggäste ein turbulentes Leben führen und oft angespannt sind. Deshalb möchten wir sie daran erinnern, dass Erreichbarkeit kein Dauerzustand sein muss – gerade in dieser Zeit des Jahres."

Die Help Alliance wurde 1999 von Lufthansa Mitarbeitern aus allen Teilen des Konzerns gegründet. Der Verein unterstützt Projekte in Entwicklungsländern, die das Ziel haben, den Menschen ein eigenständiges Leben zu sichern. Im Fokus der humanitären Aktivitäten stehen Ernährungs- und Gesundheitsprogramme, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Existenzgründungen und Straßenkinderprojekte. Darüber hinaus leistet der Verein Katastrophenhilfe. Die Projektleiter der Hilfsinitiative engagieren sich ehrenamtlich und sind politisch und konfessionell unabhängig. Die Lufthansa Group unterstützt die Organisation finanziell, logistisch und durch Kommunikationsmaßnahmen.

Kinder erhielten Rundflug mit dem Nikolaus über Sachsen

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Die "Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig" und das "Kinderhospiz Bärenherz" folgten heute einer Einladung der schweizerischen Fluggesellschaft Ethiad Regional, operated by Darwin Airline, und starteten vom Flughafen Leipzig/Halle zu einem einstündigen Rundflug über Sachsen. Die Idee zu diesem Rundflug für einen guten Zweck wurde anlässlich der Gala des 7. GRK Charity-Golf-Turnier, im August diesen Jahres, in Leipzig geboren und durch die Geschäftsführung der Etihad Regional sowie Mitteldeutschen Flughafen AG initiiert.

Etihad Regional, operated by Darwin Airline, fliegt seit September 2013 den Flughafen Leipzig/Halle an. Der Airport war der erste Flughafen in Deutschland, von dem aus die Airline Linienflüge anbietet. Aktuell verbindet Etihad Regional Leipzig/Halle mit Paris, Amsterdam, Zürich und Genf. Mit Beginn des Sommerflugplans 2015 wird zudem eine Linienverbindung nach Brüssel aufgenommen.

Bei der Realisierung dieses Events wurden der Flughafen und die Airline durch die GRK-Holding sowie die Airport Service Leipzig GmbH unterstützt, welche unter anderem den heutigen Besuch des Nikolauses direkt am Flugzeug sowie die Abfertigung der Passagiere und des Fluges ermöglichten.

Nikolaus begrüßte Kinder mit Geschenken in der ATR 72

Insgesamt nutzten 59 Passagiere, davon 23 Kinder die Gelegenheit, an Bord einer ATR 72 abzuheben. Noch vor dem Abflug konnten sich die Gäste über den Besuch des Nikolaus freuen, der direkt am Flugzeug kleine Geschenke überreichte.

An Bord des Flugzeuges begrüßten Christian Schneider, Chief Commercial Officer, der eigens aus der Schweiz angereist war sowie Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, die Passagiere, bevor die Maschine zur Startbahn rollte.

"Eine tolle Aktion zum Nikolaustag. Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses schöne Erlebnis und das großartige Engagement aller Beteiligten. Unsere Familien haben die Zeit auf dem Flughafen und beim Rundflug sehr genießen können und besonders für die Kinder war es klasse so ein Flugzeug mal etwas näher kennenzulernen.", erklärt Markus Wulftange von der "Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig".

Freiherr Hubertus von Erffa, Vorstandsvorsitzender Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V., ergänzt: "Wir sind begeistert von der originellen Aktion! Für die Kinder und Familien, die von Bärenherz betreut und begleitet werden, ist dies eine wunderbare Gelegenheit, den Alltag für eine Weile zu vergessen und sich einfach zu vergnügen. Mit einem schwerstkranken Kind zu Hause sind viele Aktivitäten, die für andere ganz alltäglich oder normal sind, nur mit viel organisatorischem Aufwand möglich. Wir sind Ethiad Regional und allen Organisatoren sehr dankbar, dass sie unseren Kindern und ihren Eltern mit diesem Flug eine tolle Freude bereiten."

Wie der Falke richtig im Flugzeug fliegt

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Lufthansa Technik hat eine Designstudie entwickelt, um Falken einen sicheren Mitflug an Bord zu ermöglichen. Die Falknerei ist in vielen Ländern des Mittleren Ostens sehr populär und der vom Geschäftsbereich VIP & Executive Jet Solutions entwickelte "Falcon Master" ermöglicht es den Besitzern, ihre Falken oder andere Vögel in der Kabine mitzunehmen.

In enger Zusammenarbeit mit Falkenexperten aus dem Mittleren Osten hat Lufthansa Technik den "Falcon Master" insbesondere auch unter hygienischen Gesichtspunkten und entsprechend den Anforderungen bezüglich Sauberkeit und Zulassungsbestimmungen entwickelt.

Der "Falcon Master" basiert auf der Patientenliege Stretcher NG der Lufthansa Technik und ist entsprechend einfach in der Kabine zu installieren. Der spezielle Stand wird auf den Standard-Sitzschienen installiert. Die Sitzreihen werden dazu zusammengeklappt. Die Standbeine der Transportwanne sind in Höhe, Breite und Tiefe einstellbar, so dass der "Falcon Master" für alle Airbus- und Boeing-Flugzeuge sowie für viele andere Flugzeugtypen geeignet ist. Das Produkt kann schnell in drei Teile demontiert werden. In Leichtgewicht-Containern verstaut, kann der "Falcon Master" wie ein Trolley transportiert werden.

Der "Falcon Master" sorgt für einen maximalen hygienischen Schutz der Kabinenwände, Sitze und Teppiche vor Verschmutzungen durch die Vögel. Zusätzlich sind bei Bedarf ein Käfig oder eine transparente Abdeckung verfügbar, ebenso auch nützliches Zubehör wie Reinigungsmaterial und eine Futterstation.

Gepäckversteigerung mit 1.300 Gegenständen am Flughafen Köln/Bonn

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Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten! Bei der alljährlichen Fundsachenversteigerung sind am Köln Bonn Airport rund 1.300 Einzelstücke unter den Hammer gekommen. Auf der Bahnverteilerebene im Terminal 2 konnten Schnäppchenjäger wieder all das ersteigern, was Passagiere und Flughafenbesucher in diesem Jahr in den beiden Terminals liegengelassen und nicht wieder abgeholt haben. Von Bekleidung und Schmuck bis hin zur Mikrowelle war alles an am Flughafen verlorenen oder zurückgelassenen Gegenständen dabei.

Wie in den Vorjahren wurden die Fundsachen vom Frankfurter Auktionshaus Wendt versteigert – von hochwertiger Technik bis hin zu Winter-Handschuhen. Allein 19 Tablets und Laptops, 75 Mobiltelefone, verschiedenes Computerzubehör, Uhren und sogar eine Mikrowelle suchten neue Besitzer. Dazu gab es noch jede Menge Sonnenbrillen, Schmuck und Bekleidung in allen Größen und Farben.

Besonders beliebt war auch wieder die Ersteigerung voller Koffer oder prallgefüllter Reisetaschen – ohne dass die Bieter vorher wussten, was sich in dem Gepäckstück befindet. Den gesamten Erlös aus der Flughafen-Versteigerung spendet der Köln Bonn Airport wie immer für wohltätige Zwecke.

Orion-Raumschiff sicher im Pazifik gelandet

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Nach einem perfekten Start und über vier Stunden im Flug ist das Orion-Raumschiff der NASA wieder weich gelandet. Ein unbemanntes Flugzeug hat die Wiedereintritts-Kapsel, beim Sinken an drei Fallschirmen und dem Eintauchen in den Pazifik rund tausend Kilometer von San Diego entfernt, beobachtet.

Orion soll die zukünftigen bemannten Weltraum-Missionen der NASA mit bis zu sechs Astronauten bestreiten. Dabei kommt, neben mehr als tausend Firmen in den USA, auch wesentliche ATV-Technik aus Europa zum Einsatz. Der Flug startete am Freitagmorgen vom Space Launch Complex 37 von Cape Canaveral in Florida, und brachte Orion bis in den strahlungsintensiven Van Allen-Gürtel in 5.800 Kilometern Höhe über der Erde. Nun ist Orion wieder auf dem Weg zum Kennedy Space Center der NASA in Florida.

Orion erreichte Geschwindigkeiten von über 20.000 Meilen pro Stunde, ca. 32.000 km/h. Mit dem Raumfahrzeug soll einmal der Raum zwischen Erde und Mars von Astronauten erforscht werden. Auf dem Testflug wurden wichtige Leistungsdaten eingeholt, die in Designverbesserungen fließen sollen. Orion sei wirklich so stark wie möglich angetrieben worden, um realistische Daten zu erhalten, so die NASA. Insbesondere der Hizteschild, die Avionik, die Fallschirme, Computer und die Abtrennungen wurden getestet, welche entscheidend fürs System und die Sicherheit der Astronauten einmal in Bord sind.

Zukünftig soll Orion nämlich auch von dem neuen Trägersystem der USA ins all gebracht werden: dem Space Launch System (SLS). SLS wird der neue Schwerlast-Träger der NASA, eine Rakete, die noch in der Entwicklung ist. Sie soll mit einer Nutzlast von 77 Tonnen Orion in einer ersten gemeinsamen Mission, der Exploration Mission-1, in eine Bahn zum Mond und wieder zurück befördern.

13 TH-135 in der JMSDF-Trainingsflotte

Airbus Helicopters Japan hat den See-Verteidigungskräften des Landes, der Japan Maritime Self-Defense Force (JMSDF), drei neue TH-135 Hubschrauber übergeben. Damit wuchs die Flotte dieses Typs auf 13 Luftfahrzeuge an.

The TH-135 ist eine Variante der leichten zweimotorigen EC135 T2+ von Airbus Helicopters, mit speziellen Anpassungen an die Anforderungen bei der JMSDF. Mit der Erstzustellung 2009 und Indienststellung ab 2011 sollen die TH-135 bei der JMSDF die Trainingsflotte aus einmotorigen Maschinen nach und nach ersetzen. Dabei ist das Muster optimal darauf zugeschnitten, Crews von Streitkräften auf modernen Maschinen für Multi-Role- oder Kampfeinsätzte zu trainieren.

Für das effiziente Training der JMSDF-Piloten gewährt Airbus Helicopters auch technische Dienstleistungen wie Wartung und den Betrieb der Flotte, inklusive Sofortlieferung für Ersatzteile. Japan ist eines der ersten Länder aus Asien, welche die TH-135 anschafft, zuletzt kam auch Australien als Betreiber dieses Modells fürs Training hinzu. Insgesamt hat Airbus Helicopters bisher fast 1.200 Hubschrauber des Typs weltweit ausgeliefert, davon 80 Einheiten sind in Japan für verschiedenste Aufgaben im Einsatz.

ESA lässt Sentinel-6-Satelliten für Topographie der Meere bauen

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Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat Airbus Defence and Space als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und den Bau des ersten Jason-CS/Sentinel-6-Satelliten ausgewählt. Jason-CS/Sentinel-6 ist eine Mission zur hochpräzisen Messung der Topographie der Meeresoberflächen.

Der Satellit wird den Abstand zur Meeresoberfläche auf wenige Zentimeter genau messen und in einem zehn-Tages Rhythmus global kartieren. Die sehr präzise Beobachtung der Höhenveränderungen der Meeresoberflächen gibt Aufschluss über den globalen Meeresspiegel, die Geschwindigkeit und Richtung von Meeresströmungen und die in den Ozeanen gespeicherten Wärme. Die gewonnen Messungen sind entscheidend für die Ozean-Modellierung und die Vorhersage des Anstiegs der Meeresspiegel.

Die Sentinel-6-Mission ist Teil des europäischen Erdbeobachtungsprogrammes Copernicus und wird die 1992 begonnene satellitengestützte Vermessung der Meeresoberflächen fortsetzen. Der rund eine Tonne schwere Jason-CS/Sentinel-6-Satellit wird die Kontinuität der Messungen aus etwa 1.300 Kilometern Höhe ab 2020 sicherstellen. Der operationelle Betrieb während der fünfeinhalb Jahre dauernden Mission wird durch EUMETSAT in Darmstadt überwacht und gesteuert. Der Satellit wird auf Grundlage des sehr erfolgreichen CryoSat-Programms entwickelt.

"Wir können hier nicht nur die Erfahrungen von zahlreichen erfolgreichen Erdbeobachtungemissionen einbringen, wie z. B. bewährte und effiziente Entwicklungsansätze und Prozesse, sondern natürlich auch das erfahrene CryoSat Expertenteam", sagte François Auque, Leiter von Space Systems.

Wie für Cryosat, wird Airbus Defence and Space, Friedrichshafen, der Hauptauftragnehmer für das Weltraumsegment und leitet im Auftrag der ESA das Industriekonsortium. Thales Alenia Space-France (TAS-F) wird das Hauptinstrument bauen, ein Radarhöhenmesser, dessen Vorgänger bereits auf Cryosat-2 eingesetzt ist. Weitere Instrumente werden von NASA/JPL in USA gebaut und von NOAA, der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration für die Jason-CS/Sentinel-6 Mission beigestellt.

Raumsonde Dawn nähert sich Kleinplanet Ceres

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Es ist mit einem Durchmesser von fast 1.000 Kilometern der größte Asteroid, den es gibt – und dennoch ist Ceres, die 2006 vom Asteroiden zum Zwergplaneten „aufstieg“, auf der Aufnahme der Dawn-Sonde vom 01. Dezember 2014 gerade einmal neun Pixel breit.

1,2 Millionen Kilometer liegen derzeit noch zwischen der Sonde und ihrem Ziel und so zeigt die Kamera den Zwergplaneten auch noch recht winzig. Im März 2015 soll die amerikanische Sonde, die bereits den Asteroiden Vesta umkreiste und untersuchte, an Ceres ankommen. Der Zwergplanet könnte nicht nur eine dicke Eiskruste haben, sondern darunter sogar einen Ozean aus Wasser verbergen. „Ich bin mir jetzt schon sicher, dass wir viele Antworten über den Ursprung unseres Sonnensystems erhalten werden – und auch jede Menge neuer Fragen“, sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Kamera-Team.

Überraschende Bilder einer fernen Welt

Die NASA-Sonde Dawn startete am 27. September 2007 und erreichte am 16. Juli 2011 den Asteroiden Vesta. Für die Planetenforscher öffnete sich damit eine Tür in eine unerwartet abwechslungsreiche Welt: Ein Berg, doppelt so hoch wie der Mount Everest, schroffe Oberflächen und Hänge, ein riesiger Einschlagskrater am Südpol, tief durchfurchte Landschaften und eine aufgewühlte Kruste machten Vesta zu einer Fundgrube für die Wissenschaftler.

„28.000 Bilder wurden aufgenommen und jedes einzelne war voller Überraschungen für uns“, sagt Prof. Jaumann. Innerhalb eines Jahres konnten die DLR-Planetenforscher den ellipsenförmigen Asteroiden vermessen, kartieren und ein dreidimensionales Geländemodell erstellen. Der erste Blick in die Morgendämmerung unseres Sonnensystems, als sich vor 4,6 Milliarden Jahren die Planeten formten, war getan.

Nun folgt mit Ceres ein weiterer, bisher noch nie erkundeter Himmelskörper: Der Zwergplanet ist der größte Körper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und vereint mehr als ein Drittel der gesamten Masse des Asteroidengürtels. Seine Größe war es auch, die ihn zum ersten entdeckten Asteroiden machte – 1801 spürte der italienische Astronom Giuseppe Piazzi Ceres in der Neujahrsnacht auf.

„Schneegrenze“ für außerirdische Himmelskörper

Zwischen der bereits besuchten Vesta und dem zukünftigen Ziel Ceres liegen derzeit nicht nur 168 Millionen Kilometer, sondern auch die Frostgrenze, die die Dawn-Sonde gerade erreicht: „Im inneren Asteroidengürtel zur Sonne hin finden wir Gesteinskörper wie Vesta, deren Wasserdampf bereits verschwunden ist“, erläutert DLR-Wissenschaftler Jaumann. „Im äußeren Asteroidengürtel, wo wir gerade hinfliegen, gibt es jede Menge Eis, weil die Sonne nicht mehr viel ausrichtet.“

Mit Vesta und Ceres werden somit die beiden größten und einzigen intakten Asteroiden, aber auch zwei extrem gegensätzliche Himmelskörper beobachtet und untersucht. „Ein weiterer Glücksfall ist, dass wir zeitgleich mit der Rosetta-Sonde und dem Lander Philae den Kometen Churyumov-Gerasimenko untersuchen“, sagt Jaumann. Seit dem 06. August 2014 kreist die Sonde mit elf Instrumenten an Bord um den Kometen, seit dem 12. November 2014 steht der Lander Philae mit zehn Instrumenten auf der Oberfläche von Churyumov-Gerasimenko. „Wir können also zum Beispiel das Eismineralgemisch des Kometen mit dem des Asteroiden Ceres vergleichen.“ Sehr wahrscheinlich ist die Eiskruste von Ceres ebenso wie beim Kometen Churyumov-Gerasimenko von Staub-Ablagerungen überdeckt.

Zudem haben Aufnahmen des amerikanischen Weltraumteleskops Hubble aus weiter Entfernung bereits gezeigt, dass Ceres sehr wahrscheinlich Wasserdampf und andere Gase in ihre Umgebung abgegeben hat – somit könnte der Zwergplanet sogar aktiv sein und eine dünne Atmosphäre aus Wasserdampf haben. „Das ist enorm spannend für uns.“ Zumindest die Veränderung auf der Oberfläche von Ceres müsste sich mit der mitreisenden Kamera aus dem Orbit um den Zwergplaneten feststellen lassen.

„Wenn dort Gas aus Geysiren ausströmt, würde es sofort wieder gefrieren und als Schnee auf die Oberfläche sinken.“ Die mögliche Aktivität lässt den DLR-Planetenforscher aber auch noch weiteres vermuten: „Unter der Eiskruste müsste es im Inneren Wärme geben und somit einen Ozean, in dem eventuell auch biologische Reaktionen ablaufen könnten.“ Nur: Woher diese Energie stammt, die den Zwergplaneten im Inneren erwärmt, ist bisher noch ein ungelöstes Rätsel.

Plattenbewegung der eisigen Ceres?

In den nächsten Monaten sollen weitere Bilder während der Annäherung aufgenommen werden. Im März 2015 erreicht die Dawn-Sonde dann ihr Ziel und schwenkt in einen Beobachtungsorbit um Ceres ein. Nach und nach wird der Abstand zu Ceres dabei verringert, bis die Kamera der Sonde schließlich aus nur noch wenigen hundert Kilometern Entfernung auf die Oberfläche des Zwergplaneten blickt. Über ein Jahr wird Dawn um die eisige Ceres kreisen und den Zwergplaneten erforschen. Auch für diesen Himmelskörper wird das DLR-Institut für Planetenforschung dann ein dreidimensionales Geländemodell berechnen und die Topographie von Ceres untersuchen.

„Es gibt viele Fragen, auf die wir eine Antwort finden wollen: Wie sieht die Oberfläche aus, und wie hat sie sich im Laufe der Zeit verändert? Gibt es eine Tektonik, das heißt bewegt sich die Eiskruste von Ceres? Und stammen die Ablagerungen, also der Schmutz auf der Oberfläche, aus dem Inneren des Zwergplaneten oder wurden sie über Einschläge von außen auf die Oberfläche gebracht?“ DLR-Planetengeologe Prof. Ralf Jaumann ist sich sicher: „Wir haben gute Chancen, das mit der Dawn-Mission herauszufinden und so die Anfänge unseres Sonnensystems besser zu verstehen.“

Mission und DLR-Beitrag

Die Mission DAWN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut.

Lufthansa-Airlines erhalten gemeinsame Vertriebsstruktur

Vor dem Hintergrund des sich ändernden Wettbewerbsumfeldes wird das Lufthansa Passage-Ressort Vertrieb, Produkt und Marketing zum 01. März 2015 grundlegend neu ausgerichtet. Besonders hervorzuheben sind zum einen die Bündelung des Präsenzvertriebs der Airline-Gruppe unter einer Verantwortung und zum anderen die kundenorientierte und effiziente Neustrukturierung des Ressorts in Hinblick auf die Entwicklung innovativer Produkte und die Nutzung neuer Technologien. Diese Veränderungen sind ein Teil des Handlungsfeldes "Effektive und Effiziente Organisation".

Dieses wiederum ist eines von sieben zentralen Handlungsfeldern zur Sicherung des Wachstums des Konzerns.

Ein Kontakt für alle Airlines: "Head of Group Field Sales"

Die Präsenzvertriebsorganisationen der Fluggesellschaften der Lufthansa Group (Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Germanwings) sollen unter eine Führung gestellt werden. Hierfür wird der heutige lokale, bereits weitgehend integrierte Verbundvertrieb durch die neu geschaffene Funktion des "Head of Group Field Sales" beziehungsweise "Leiter/in Präsenzvertrieb Lufthansa Gruppe" gebündelt. Dieser wird künftig die Steuerung aller Themen des Präsenzvertriebs der Passage Airline Gruppe in den Verkaufsregionen weltweit sowie den Heimatmärkten übergreifend verantworten.

Nach dem neuen Konzept berichten sowohl die regionalen Lufthansa-Vertriebsleiter (Area Manager) an diese neue Leitungsfunktion als auch die jeweiligen Vertriebsleiter der Verbund-Airlines. Der neue "Head of Field Sales" wird zukünftig die weltweiten Key-Account-Management-Teams aller fünf Verbund-Carrier übergeordnet koordinieren. Er berichtet an den Vertriebs-, Produkt- und Marketingvorstand des Passagiergeschäfts der Lufthansa, Jens Bischof, in seiner zusätzlichen Funktion als Vorsitzender des Chief Commercial Officer Board der Lufthansa-Airline-Gruppe.

Ziel ist es, vor allem Firmenkunden und Reisemittlern eine harmonisierte und individuell maßgeschneiderte Leistung aus der Produktpalette der gesamten Gruppe anzubieten. Dabei behalten diese weiterhin ihre Ansprechpartner. Außerdem können dadurch Tarif- und Vertriebsprodukte zwischen den Verbund-Airlines effektiver abgestimmt und schneller in den Märkten platziert werden.

"Diese Reorganisation soll die Vertriebsbereiche der Passage Airline Gruppe vor dem Hintergrund wachsender Marktdynamik und neuer technischer Vertriebsmöglichkeiten wirtschaftlich effizienter aufstellen", erläutert Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, verantwortlich für das Ressort Verbund-Airlines und Logistik. "Wir wollen unseren Kunden ein durchgängiges und besser kombinierbares Flugprogramm zwischen allen Airlines der Lufthansa Gruppe anbieten können – und dies jederzeit aus einer Hand."

Qualitäts-Erleben des Kunden stärker im Fokus

Im Zuge der Reorganisation wird das Lufthansa-Passage-Ressort für Vertrieb, Produkt und Marketing mit seinem zentralen Vertriebskanalmanagement und -steuerung, der Produktentwicklung, dem Marketing und dem Erlösmanagement in vier Bereichen neu geordnet und dabei an einer neuen Prozesslogik des Konzerns effizient ausgerichtet. Die Struktur spiegelt den Entwicklungszyklus von neuen innovativen Produkten und Vertriebsangeboten wider.

In den vier Bereichen "Customer Experience and -Innovation", "Product- and Providermanagement", "Marketing" und "Automated Sales, Pricing and Distribution" werden die Aufgaben neu verankert, die durch innovative, digitale und personalisierte Serviceleistungen die Kundenzufriedenheit weiter steigern sollen.

"Mit dem neuen Bereich ‚Customer Experience and -Innovation‘ bilden wir eine konzep-tionelle Klammer für ein neues Kundenerlebnis entlang der gesamten Reisekette – von der Buchung bis zum Kundenfeedbackmanagement", sagt Bischof. Angebote sollen zunehmend personalisiert und mit umfassenden Investitionen ins Produkt die Qualitäts-Führerungsposition in der Airline-Industrie ausgebaut werden. Im Bereich "Automated Sales, Pricing and Distribution" ist neben dem "Pricing" der sogenannte Systemvertrieb angesiedelt, in dem sämtliche Aktivitäten und Projekte des automatisierten Onlinevertriebs in einem Bereich erstmals zusammengefügt werden.

"Dies erhöht unsere Kompetenzen bei Zukunftstechnologien und beschleunigt deren Entwicklung", so Bischof weiter. Alle Bereichsleiter werden an Jens Bischof berichten. Durch die neue Struktur werden die Abteilungen der beiden Bereiche "Globales Vertriebskanalmanagement und Vertriebssteuerung" und "Produkt & Marketing" im Passage-Ressort neu gruppiert. Die jetzigen Bereichsleiter Christian Tillmans und Dr. Reinhold Huber werden in Kürze neue Führungspositionen im Lufthansa Konzern übernehmen.

Allzeithoch an Passagieren am Flughafen Bremen – Schwarze Null erwartet

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Der Flughafen Bremen ist nicht nur mit einem Passagierplus gut in das Jahr 2014 gestartet, er schließt es voraussichtlich auch mit einem ab. "Ende November hatten wir bereits 2.601.715 Fluggäste und wir gehen davon aus, dass wir bis zum Ende des Jahres auf rund 2,7 Millionen Passagiere in Bremen kommen werden", sagt Flughafen-Geschäftsführer Jürgen Bula. Das wäre seit dem Rekordjahr 2010 mit 2.676.297 und mit 2.612.622 Fluggästen 2013 ein neues Allzeithoch für den Flughafen Bremen.

Aufsichtsratsvorsitzender und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, sagt dazu: "Die Passagierzahlen des Flughafens bestätigen, dass er ein unverzichtbarer Wirtschaftsmotor für den Tourismus, die Hotellerie und den Einzelhandel ist und dazu das Portal für Geschäftsreisende im Nordwesten." Günthner verwies darauf, dass der Flughafen in Bremen einer der wenigen Airports ist, die ihr Geschäft ohne öffentliche Zuschüsse abwickeln.

Rückgang bei Fluggästen erwartet

An dieser positiven Bilanz müsse konsequent weiter gearbeitet werden. Trotz gestiegener Passagierzahlen warnte Jürgen Bula vor Euphorie. "Wir werden 2014 mit einem Passagierplus und voraussichtlich mit einer ‚schwarzen Null‘ abschließen, aber die Airline-Branche ist in einer Umbruchsphase. Für 2015 erwarten wir demnach einen Rückgang an Fluggästen. Zusätzlich stehen am Flughafen Bremen verschiedene Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an, die hohe Investitionen fordern werden, wie beispielsweise die Renovierung der Fluggastbrücken, die Anschaffung von neuen Vorfeldgerätschaften oder die Optimierung unseres Rollbahnsystems."

„Albrecht Dürer Airport Nürnberg“ mit neuem Logo enthüllt

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Der Vorhang ist gelüftet: Gemeinsam stellten Finanzminister Dr. Markus Söder, Mitglied des Aufsichtsrats und Ideengeber, sowie Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe die neue Marke "Albrecht Dürer Airport Nürnberg" und das neue Logo vor.

Der neue Markenauftritt folgt einer Handlungsempfehlung des 2013 vorgestellten Flughafenentwicklungskonzepts. Finanzminister Dr. Markus Söder zeigte sich überzeugt, dass der neue Markenauftritt dem Flughafen Nürnberg nach der herausfordernden Phase der letzten Jahre neuen Schwung verleihen wird. "Vom weltweiten Bekanntheitsgrad Albrecht Dürers wird auch die Außendarstellung des Flughafens profitieren", so Finanzminister Dr. Markus Söder.

Moderne und Tradidion: Dürer wäre viel geflogen

Begleitet wird die neue Marke "Albrecht Dürer Airport Nürnberg" im weiterentwickelten Erscheinungsbild vom neuen Claim "Entspannt abheben". "Der neue Auftritt flankiert unsere vielfältigen Aktivitäten, mit denen wir den Flughafen noch näher an die Menschen aus der Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus heranführen möchten", erklärt Geschäftsführer Dr. Michael Hupe. "Unsere neue Marke ist frisch und modern, gleichzeitig durch die Verschmelzung mit dem großen Namen Dürer traditionsbewusst und in der Region verwurzelt. Mehr denn je erfüllen wir damit den Anspruch, Aushängeschild und Gateway Nordbayerns zu sein."

Warum der Namenszusatz Albrecht Dürer? Dürer, geboren 1471 in Nürnberg, ist bekanntlich nie geflogen, denn er lebte mehr als 400 Jahre vor Erfindung des Flugzeugs. Dennoch zog es ihn in die Welt hinaus: Er war ein Pendler zwischen seiner Heimatstadt Nürnberg und Zielen in Italien und den Niederlanden, gleichzeitig Visionär, Pionier und Trendsetter. Dürer ist neue Wege gegangen und hat Grenzen überschritten. "Würde Albrecht Dürer heute leben, wäre er ein Frequent Traveller und damit einer unserer besten Kunden", ist sich Geschäftsführer Hupe sicher. Vom Dürerhaus bräuchte er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mal eine halbe Stunde bis zu dem Flughafen, der jetzt seinen Namen trägt. Dürers Lebensweise passt zu den Unternehmenswerten des Airports, galt er doch als leidenschaftlich und weltoffen und blieb gleichzeitig heimatverbunden.

Neuer Anstrich im Schwung eines Pinsels

Mit dem Namenszusatz Albrecht Dürer präsentiert der Airport Nürnberg zugleich sein neues Erscheinungsbild, das gemeinsam mit der Nürnberger Agentur Ideenhaus entwickelt wurde: Nicht nur der Name wurde ergänzt, auch das bekannte Logo erfuhr eine behutsame Weiterentwicklung. Geblieben ist der pointierte Kreis, der den Buchstaben N für Nürnberg umschließt. Das neue N kennzeichnet den dynamischen Schwung eines Pinselstrichs als Hommage an Namensgeber Albrecht Dürer. Der umschließende Kreis stellt den Globus dar und steht für Internationalität. Der neue Markenauftritt wird von einem neuen Markenstil begleitet: Die Farben werden in wärmeren, weniger technisch wirkenden Tönen dargestellt. Der geschwungene Bogen, der sich auf künftigen Veröffentlichungen wie Magazinen wiederfindet, symbolisiert ein Flugzeugfenster und somit "Das Fenster zur Welt". Auch die Bildwelt verändert sich, wird emotionaler und persönlicher. Darin spiegelt sich der erhöhte Anspruch auf Servicequalität.

Bis Ende 2015 soll der neue Markenstil überall am Flughafen erkennbar sein, unter anderem in Form weit sichtbarer Leuchtkörper auf den Dächern des Terminals und des Parkhauses P2. Die Passagiere und Besucher sollen den neuen Markenauftritt sehen und erleben können: Zahlreiche Maßnahmen im Servicebereich sowie bauliche Veränderungen tragen dazu bei, dass sich der Gast rundum wohlfühlt. Getreu dem neuen Slogan "Entspannt abheben". Auch Namensgeber Dürer selbst wird 2015 weiter sichtbar werden und am Standort inszeniert. Wer jetzt schon einen Blick auf die neue Marke werfen will kann bereits die Seite airport-nuernberg.de im neuen Design betrachten.

Belgrad – Stuttgart ab Sommer 2015 im Flugplan von Germanwings

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Germanwings startet während der Sommerferien 2015 in Baden-Württemberg wieder von Stuttgart nach Belgrad. Die Verbindung steht zwischen dem 30. Juli und dem 10. September kommenden Jahres mit den Flugtagen Montag und Donnerstag im Flugplan. Germanwings fliegt jeweils am späten Nachmittag von Baden-Württemberg nach Serbien. Die Rückflüge sind an den beiden Flugtagen jeweils am frühen Abend vorgesehen. Die Stadt befindet sich an der Mündung der Save in die Donau. An drei Seiten von den Flüssen eingegrenzt brachte Belgrad auch den Namen "Tor" Mitteleuropas ein.

Belgrad, die Hauptstadt der Republik Serbien, bedeutet übersetzt "weiße Stadt" – so entstand auch ihr altertümlicher Name "Griechisch Weißenburg". Die Stadt bietet zahlreiche historische Denkmäler, vielfältige Kulturangebote, Shopping- und Flaniermeilen.

Um die Stadt finden sich große Getreide- und Maisfelder, waldreiche und hügelige Mittelgebirge sowie Obst- und Weingärten. Mit den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen stellt Belgrad das Bildungszentrum des Landes dar und ist mit zahlreichen Verlagen, Rundfunk- und Fernsehanstalten das Medienzentrum Serbiens.

NASA startet Orion-Kapsel – Neues Kapitel der Raumfahrt

Die NASA hat ihre erste Orion-Kapsel heute früh um 07:05 Uhr Ortszeit erfolgreich ins All gestaret. Der Nachfolger für die außer Dienst gestellten Space Shuttles hob an Bord einer Delta-Rakete IV vom Space Launch Complex 37 der Air Force in Cape Canaveral, Florida.

Orion soll bei dem elliptischen Flug um die Erde ca. 5.800 Kilometer Höhe erreichen, und soll nur viereinhalb Stunden später unbeschadet wieder in die Erdatmosphäre eintreten und an Fallschirmen süewestlcih von San Diego im Pazifischen Meer landen.

Die Orion-Kapsel ist das neue Kapitel in der Raumfahrt der USA. Mit ihr sollen Menschen zum Mond, zu Asteroiden, zum Mars oder noch weiter transportiert werden können. Bisher sind dei Amerikaner auf russische Sojus-Raketen angewiesen, um etwa Astronuten zur ISS zu befördern. Russland lässt sich das entsprechend bezahlen. Doch in wenigen Jahren sollen private Anbieter wie SpaceX mit der Dragon-Kapsel, oder Orbital Sciences mit der Cygnus-Kapsel, die Lücke schließen. Allerdings haben diese Programme bisweilen mit technischen Problemen zu kämpfen. Die letzte Cygnus-Kapsel ging komplett verloren. Beide transportieren bisher nur Waren ins All und im Fall der Dragon auch wieder zurück zur Erde.

Doch bemannte Flüge sollen folgen, bis Orion einsatzbereit ist bzw. größere Missionen bevorstehen. Wesentlichen Anteil an Orion hat auch die Euroäische Raumfahrt: Mit dem technologischen Vorsprung durch die Automatischen Transferfahrzeuge zur ISS, ATV (Automated Transfer Vehicle), liefern sie das essenzielle Kontroll- und Steuerungsmodul für das MPCV der Amerikaner bei. ATVs haben in mittlerweile fünf erfolgreichen Missionen ihre Fähigkeiten und Zuverlässigkeit bewiesen.

Austrian Airlines und Tyrolean Airways für Fusion 2015

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Der Fahrplan zum Zusammenschluss von Austrian Airlines und Tyrolean Airways wird konkreter: Nach der Einigung werden über einen neuen Bord-Kollektivvertrag mit April 2015 rund 3.200 Flugbegleiter und Piloten von Tyrolean zu Austrian Airlines wechseln. Der tariflichen Einigung waren lange Verhandlungen zum Übergang der Angestellten in die Austrian Airlines vorausgegangen. Gerichtliche Entscheidungen drohten den Betriebsübergang zu stoppen. Damit wird der komplette operative Flugbetrieb in die Austrian Airlines integriert, der Zusatz "operated by Tyrolean" wird mit diesem Datum wegfallen.

Zudem wechseln rund 150 Stationsmitarbeiter in den Bundesländern und 30 Mitarbeiter im Bereich der Flugbetriebsadministration ihren Arbeitgeber. Diese Mitarbeiter wurden diese Woche darüber informiert.

Entschieden ist nun auch die gesellschaftsrechtliche Form der Übertragung: Es soll eine Fusion der beiden Gesellschaften zum 01.04.2015 geben. Die diesbezüglichen Gremien-Entscheidungen stehen allerdings noch aus. Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines: "Wir sehen den Zusammenschluss als Zeichen der Einigung und Startschuss zu einer neuen Austrian Airlines zugleich. Die neue Austrian bietet ein gemeinsames Dach für eine regionale sowie interkontinentale Fluglinie. Und sie wird höher und weiter fliegen."

Wartungstechnik für Dash-8 400 Airlines in Innsbruck erhalten

Anders wird mit dem Technik-Standort in Innsbruck verfahren: "Die Tyrolean Technik ist ein regionaler Betrieb, aber er hat internationale Bekanntheit und Anerkennung in der Wartungstechnik erlangt", so Albrecht. Tyrolean wartet ja auch Flugzeuge bekannter europäischer Bombardier Dash-8 400-Airlines. Um diese Marktfähigkeit zu erhalten und auszubauen, wird der Innsbrucker Technik-Betrieb in eine eigene "Tyrolean Airways Luftfahrzeuge Technik GmbH" umgewandelt.

Vor der Fusion, nämlich zum 01. März 2015, ist die Austöchterung des Innsbrucker Technikbetriebes geplant. In Innsbruck werden etwa 120 Mitarbeiter im Technikbereich arbeiten. Insgesamt beschäftigt Austrian Airlines rund 6.200 Mitarbeiter. Die Flotte zählt 80 Flugzeuge, die vom Heimatflughafen Wien zu rund 130 Destinationen fliegen.

Flughafen Zürich wird „The Circle“ bauen

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Die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG haben sich für den Bau von „The Circle“ ausgesprochen und grünes Licht für die Realisierung des Grossprojekts gegeben. Die ersten Arbeiten beginnen bereits im Januar 2015. Nach Abschluss der Bauprojektphase im September 2014 zeigte eine umfassende Prüfung, dass die Kriterien hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Baukosten und Planung erfüllt sind. Ein weiteres Kriterium war zudem das Erreichen einer angemessenen Vorvermietungsquote.

Als Mieter konnten die Hyatt-Gruppe, die sowohl die beiden Hotels Hyatt Regency und Hyatt Place wie auch das Kongresszentrum betreibt, die Flughafen Zürich AG, welche ihren eigenen Büroflächenbedarf deckt und das Universitätsspital Zürich mit dem Gesundheitszentrum gewonnen werden. Zudem wurden für das Modul „Brands & Dialogue“ Mietverträge mit der Swatch Group, Caviar House & Prunier und dem Modehaus Grieder abgeschlossen.

Abbruch der Parkhäuser für „The Circle“

Auf dieser Grundlage haben die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG beschlossen, die Realisierung der ersten Etappe definitiv auszulösen. Mit dem positiven Beschluss werden bereits im Januar 2015 die ersten Vorbereitungen für den Abbruch der bestehenden Gebäude und Parkhäuser erfolgen, im Herbst 2015 beginnen die Baugrubenarbeiten und ab Frühling 2016 werden bereits erste Gebäudeteile sichtbar sein. Mit einer Fertigstellung der ersten Etappe wird Ende 2018 gerechnet.

„The Circle“ als Dienstleistungszentrum

„The Circle“ soll als Dienstleistungszentrum eine eigene Destination am Flughafen Zürich werden. In Gehdistanz zu den Terminals soll damit ein neuer, architektonisch prägnanter Gebäudekomplex mit vielfältigem Innenleben entstehen. In der Atmosphäre eines internationalen Geschäftsviertels entfaltet sich ein Ort für Business und Lifestyle. Die Investitionskosten betragen rund eine Milliarde Schweizer Franken. Die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG werden zum Zeitpunkt des Baubeginns eine Miteigentümergemeinschaft bilden, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sein werden.

Ryanair mit 22 Prozent mehr Passagieren im November

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Ryanair hat seine Passagier- und Auslastungsstatistik für November 2014 veröffentlicht. Die Passagierzahlen von Ryanair wuchsen im November um 22 Prozent auf 6,35 Millionen beförderte Fluggäste. Damit stieg auch die Auslastung um sieben Prozent. Der Low-Cost Carrier führt das u.a. auf die Möglichkeit zurück, nun noch früher buchen können. In den ersten Monaten des deutlich erweiterten Winterflugplans hat auch der kontinuierliche Erfolg der "Always Getting Better"-Programms die Auslastung stärker als erwartet ansteigen lassen.

Ryanair eröffnete neue Streckenverbindungen, erhöhte Flugfrequenzen hat auch einen Business Plus Service und Family Service im Angebot.

Ryanair-Zahlen für November 2014

  November 2013 November 2014 Zuwachs
Passagiere 5,2 Mio. 6,35 Mio. +22%
Auslastung 81% 88% +7%

 

Boeing lässt 787-9 Dreamliner mit „Grünem Diesel“ abheben

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Boeing hat den weltweit ersten Flug mit "Grünem Diesel" durchgeführt, einem nachhaltigen Biotreibstoff, der weitläufig verfügbar ist und bereits in Transportfahrzeugen genutzt wird. Der Flugzeughersteller aus Seattle ließ damit sein ecoDemonstrator 787-Testflugzeug, angetrieben von 15 Prozent Beimischung Grünen Diesels unter 85 Prozent erdölbasiertem Flugkraftsoff, am Dienstag abheben.

Der Testflug wurde in Koordination mit der U.S. Federal Aviation Administration (FAA), Rolls-Royce und Pratt & Whitney, sowie EPIC Aviation als Mischungshersteller, durchgeführt.

Bezahlbarer Beitrag zur nachhaltigen Luftfahrt

Die Daten aus den Tests an den ecoDemonstrators sollen weitere Verbesserungen des Treibstoffes und der Umweltziele der Luftfahrtindustrie ermöglichen, so Julie Felgar, Managing Director für Umweltstrategien und Integration bei Boeing Commercial Airplanes. Grüner Diesel biete enorme Möglichkeiten, um nachhaltige Flugkraftstoffe noch verfügbarer und preiswerter zu machen.

Nachhaltiger Grüner Diesel wird aus pflanzlichen Ölen, altem Bratfett und Fetten aus Tierabfällen gewonnen. Bei Boeing erkannte man die chemische Ähnlichkeit zum 2011 zugelassenen Luftkraftstoff HEFA (Hydro-Processed Esters and Fatty Acids). Grüner Diesel ist jedoch chemisch verschieden und ein anderer Flugkraftstoff als der "Biodiesel", der ebenfalls schon in Fahrzeugen zum Einsatz kommt.

Mit einer Produktionskapazität von drei Mrd. Litern (800 Mio. Gallonen) in den USA, Europa und Asien könnte grüner Diesel schon sehr bald ein Prozent des weltweiten Flugkraftstoffbedarfs decken. Mit Herstellungskosten von, inklusive Beihilfen von der US-Regierung, derzeit ca. 0,8 US-Dollar pro Liter, erreicht Grüner Diesel Preisparität mit dem herkömmlichen erdölbasierten Flugkraftsoff.

Flugverhalten mit Grünem Diesel exakt gleich

"Das Flugzeug erbrachte mit dem Grünen Diesel die gleiche Leistung, gerade so wie es das auch bei konventionellem Flugkraftsoff tut." sagte Capt. Mike Carriker, Chief Pilot in der Produktentwicklung für neue Flugzeuge, Boeing Test & Evaluation. "Und das ist genau das, was wir in Testflügen mit neuen Treibstoffen sehen wollen."

Grüner Diesel ist nur eine von 25 neuen Technologien, die auf Boeings ecoDemonstrator 787 Dreamliner ZA004 zum Einsatz kommen. Mit dem Programm soll die Umweltperformance von Airlinern verbessert werden. Über den Lebenszyklus hinweg kann nachhaltig produzierter Grüner Diesel mit einer Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes von 50 bis 90 Prozent im Vergleich zu fossilem Treibstoff beitragen, so Neste Oil aus Finnland, welches den Grünen Diesel für den ecoDemonstrator 787 beisteuerte.

Lufthansa Cargo und ANA starteten ihr Joint Venture mit ersten Sendungen

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All Nippon Airways (ANA), Japans größte Airline, und Lufthansa Cargo AG, eine der führenden Luftfrachtgesellschaften weltweit, haben ihr Joint Venture auf Strecken von Japan nach Europa erfolgreich gestartet. Am 01. Dezember haben beide Fluggesellschaften planmäßig mit dem gemeinsamen Verkauf von Sendungen auf Flügen zwischen Japan und Europa begonnen.

Umgehend erste Sendungen

Schon am 02. Dezember wurde die erste Sendung von ANA mit Flugnummer NH 277 von Tokio nach London transportiert. Zuvor hatte sie die Spedition Schenker-Seino Co. Ltd über Lufthansa Cargo gebucht. Die Sendung bestand aus drei Einzelstücken und wog 153 Kilogramm. Dank der direkten Flugverbindung von ANA zwischen den beiden Metropolen konnte der Kunde seine Sendung rund 16 Stunden früher am Zielort in Empfang nehmen als über die Umsteigeverbindung via Frankfurt.

Am selben Tag transportierte erstmals eine Frachtmaschine von Lufthansa Cargo mit Flugnummer LH 8385 eine über ANA gebuchte Sendung. Die Palette war 1,8 Tonnen schwer. Dank des Zugriffs auf Kapazitäten an Bord von Frachtern der Lufthansa Cargo können Kunden von ANA jetzt auch großvolumige Fracht sowie Sendungen, die ausschließlich auf Frachtern befördert werden dürfen, direkt von Tokio nach Frankfurt versenden.

Das Joint Venture bietet Kunden ein umfangreicheres und dichteres Netzwerk mit mehr Direktflügen, Flugzielen und höheren Frequenzen. Durch die Zusammenlegung der Frachtabfertigung beider Frachtfluggesellschaften an zentralen Stationen wie den Flughäfen Tokio/Narita und Nagoya in Japan sowie Düsseldorf und Frankfurt in Deutschland, profitieren die Kunden vor Ort von kürzeren Wegen.

Zusammenführung der Wirtschaftsräume Europa und Japan

Kunden werdeb von zusätzlichen Vorteilen wie verbesserter Qualität und größerer Flexibilität profitieren. Hinzu kommt die Zeitersparnis, da die Kunden bei der Anlieferung ihrer Sendungen nur noch eine Frachtabfertigung anfahren müssen. "Dank des Joint Ventures werden beide Fluggesellschaften ihre Position im globalen Wettbewerb stärken und die Auslastung ihrer Frachtkapazitäten weiter optimieren können", sagte Akira Okada, CEO von ANA Cargo.

Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, sagte: "Diese Partnerschaft ist ein großes Plus für unsere Kunden. Sie werden von einem attraktiveren Netzwerk profitieren. Wir freuen uns schon darauf, unsere Zusammenarbeit mit ANA zu vertiefen. Zweifellos handelt es sich um einen weiteren Meilenstein in der Zusammenführung der Wirtschaftsräume in Japan und Europa."

ANA hatte nach Einreichung eines entsprechenden Antrags im Frühling 2014 Anfang September vom japanischen Ministerium für Landesinfrastruktur und Transportwesen die kartellrechtliche Freigabe für das Joint Venture erhalten. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit von externen Rechtsprüfern hinsichtlich der Einhaltung der relevanten EU Anti-Trust-Richtlinien mit positivem Ergebnis bewertet.

Joint Venture Partner ANA und Lufthansa Cargo

ANA All Nippon Airways (ANA) ist nach Umsatz die achtgrößte Airline weltweit (2013) und nach Passagieraufkommen und Frachttonnage die größte Airline in Japan. Im Jahr 1952 gegründet, fliegt ANA heute zu 36 internationalen und 51 nationalen Zielen mit einer Flotte von 242 Flugzeugen. ANA beschäftigt derzeit rund 14.000 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr 2013 beförderte sie 49 Millionen Passagiere sowie 1,2 Millionen Tonnen Luftfracht und konnte einen Umsatz von 1,6 Milliarden Yen verbuchen.

ANA ist seit 1999 ein Kernmitglied von Star Alliance und hat Joint Ventures mit United Airlines für transpazifische Routen. Weiterhin bestehen Joint Ventures mit Lufthansa, Swiss International Airlines und Austrian Airlines für Flüge zwischen Japan und Europa. ANA hat weltweit als erste Airline den Boeing 787 Dreamliner eingeführt und betreibt die größte Dreamliner-Flotte. Vor kurzem hat ANA die Frachtsparte, ANA Cargo, neu aufgestellt. Mit einem fokussierteren Blick auf Frachtverkauf, -marketing und -abfertigung kann das Unternehmen mit ihren zehn Boeing 767 Frachtern aus ihrem Luftfrachtdrehkreuz in Okinawa expandieren.

Mit einem Transportvolumen von rund 1,7 Mio. Tonnen Fracht- und Postsendungen sowie 8,7 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2013 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 4.600 Mitarbeiter weltweit. Der Schwerpunkt von Lufthansa Cargo liegt im Airport-Airport-Geschäft. Das Streckennetz umfasst mehr als 300 Zielorte in rund 100 Ländern, wobei sowohl Frachtflugzeuge als auch die Frachtkapazitäten der Lufthansa und Austrian Airlines Passagiermaschinen sowie LKW genutzt werden. Der Großteil des Cargo-Geschäftes wird über den Flughafen Frankfurt umgeschlagen. Lufthansa Cargo ist ein 100 Prozentiges Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG.