Start Blog Seite 393

Andreas Lindemann verlässt Recaro Aircraft Seating

0

Andreas Lindemann scheidet nach mehr als acht erfolgreichen Jahren Ende 2014 aus der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating aus. Seine bisherigen Aufgaben werden vom erfahrenen Geschäftsleitungsteam um den Vorsitzenden der Geschäftsführung und Mitgesellschafter von Recaro Aircraft Seating Dr. Mark Hiller übernommen. Zum Geschäftsleitungsteam gehören neben Hiller noch René Dankwerth (Research und Development), Joachim Ley (Supply Chain) und Peter Müller (Finanzen und Administration).

Die Zuständigkeit für Vertrieb, Programm-Management und Customer Service wird bei Mark Hiller selbst liegen. Martin Putsch, Gesellschafter der Recaro Group: "Andreas Lindemann hat maßgeblichen Anteil am nachhaltigen Wachstumskurs von Recaro Aircraft Seating."

Ausscheiden auf eigenen Wunsch

Andreas Lindemann, Geschäftsführer von Recaro Aircraft Seating mit Zuständigkeit für Vertrieb, Programm-Management, Customer Service sowie Finanzen und Administration, hat sich nach mehr als acht Jahren erfolgreicher Tätigkeit bei Recaro Aircraft Seating entschieden, zum 31. Dezember dieses Jahres aus der Geschäftsführung auszuscheiden, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung außerhalb der Recaro Group zu stellen. Dieser Schritt erfolgt im besten freundschaftlichen Einvernehmen mit dem Gesellschafter der Recaro Group Martin Putsch und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Mark Hiller.

Andreas Lindemann trat im Jahr 2006 – nach leitenden Positionen bei der Airbus Group (seinerzeit EADS) und beim früheren Daimler Chrysler-Konzern – in die Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating ein und übernahm die Bereiche Finanzen und Administration. In dieser Funktion verantwortete er maßgeblich die umfassende strategische und organisatorische Neuausrichtung, die bereits im Jahr 2008 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Seit April 2012 war er zusätzlich für Vertrieb, Programm-Management und Customer Service zuständig. Recaro Aircraft Seating hat in den vergangenen Jahren ein Umsatzwachstum von durchschnittlich mehr als zehn Prozent pro Jahr erreicht. Im Jahr 2013 betrug der Umsatz 337 Millionen Euro.

Acht spannende, ereignisreiche Jahre für den Chef

Andreas Lindemann hat in seinen Geschäftsführungsfunktionen wesentlich zur hervorragenden Aufstellung von Recaro Aircraft Seating heute, als Unternehmen mit guten Wachstumsperspektiven, beigetragen. "Ich danke ihm herzlich für die geleistete Arbeit und wünsche ihm für den nächsten Schritt in seiner Berufslaufbahn und auch privat alles Gute", so Martin Putsch. "Ich bin sicher, dass unser erfahrenes Geschäftsleitungsteam mit Dr. Mark Hiller an der Spitze den Erfolgsweg unseres Unternehmens zusammen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fortsetzen wird."

"Nach mehr als acht spannenden, ereignisreichen und erfolgreichen Jahren bei Recaro Aircraft Seating möchte ich mich nun einer neuen Aufgabe stellen", erklärt Andreas Lindemann. "Ich habe diese Zeit in bester Erinnerung und wünsche dem Unternehmen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nur das Beste. Mein besonderer Dank gilt Herrn Putsch und Herrn Dr. Hiller sowie allen Kolleginnen und Kollegen in der Recaro Group, mit denen ich vertrauensvoll zum Wohl von Recaro Aircraft Seating zusammenarbeiten durfte."

König Carl XVI und Königin Silvia von Schweden besuchen Airbus in Toulouse

0

Königlicher Besuch bei Airbus. Seine Majestät König Carl XVI und ihre Majestät Königin Silvia von Schweden, erhielten im Rahmen ihres offiziellen dreitätigen Staatsbesuches in Frankreich eine geführte Tour in Toulouse durch die Final Assembly Line (FAL) für den neuen A350 XWB.

Der König und die Königin wurden u.a. von ihrem schwedischen Arbeitsminister Ylva Johansson, dem schwedischen Energieminister Ibrahim Bayla sowie der französischen Außenministerin Carole Delga begleitet. Die Royals wurden am Eingang der A350 FAL von Thierry Baril, Chief HR Officer Airbus Group & Airbus sowie Didier Evrard, Executive Vice President und Leiter des A350 XWB-Programms, empfangen.

Während der von Evrard geführten Tour trafen der König und die Königin auch einige schwedische Mitarbeiter von Airbus. Der königliche Zug besichtigte auch das A350 XWB-Testflugzeug MSN5. Scandinavian Airlines (SAS) hat acht solcher A350-900-Flugzeuge fest in Auftrag gegeben, sie sollen ab 2018 geliefert werden.

Lufthansa plädiert bei VC für Schlichtung

Die Lufthansa schlägt der Vereinigung Cockpit (VC) eine Schlichtung für die Verhandlungen zum Tarifvertrag Übergangsversorgung vor. Vor dem Hintergrund des von der VC erklärten Scheiterns und in Anbetracht der wiederholten Streikmaßnahmen sieht das Unternehmen derzeit keine Möglichkeit, im Rahmen weiterer Gespräche zu einer Einigung zu kommen. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Übergangsversorgung, fordert Lufthansa die VC nun zudem auf, auch die Gespräche zur betrieblichen Altersversorgung kurzfristig wieder aufzunehmen.

„Bei der Frage einer Neuregelung der Übergangsversorgung für heutige Piloten haben wir uns zuletzt deutlich angenähert. Allerdings ist die Frage, ob es auch für zukünftige Pilotengenerationen eine rein arbeitgeberfinanzierte Übergangsversorgung geben soll, weiterhin strittig. Wir sind überzeugt, dass wir mit der Hilfe eines neutralen Dritten zu einer Lösung kommen können und haben der VC daher die Schlichtung vorgeschlagen“, sagt Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG. „Wir wollen so weiteren Schaden von unseren Kunden und vom Unternehmen abwenden und den Mitarbeitern schnellstmöglich Klarheit bei dieser für sie wichtigen Frage schaffen“, so Volkens weiter.

Altersversorgung jetzt verhandeln – Scheitern auch bei Wings

Lufthansa hat die VC darüber hinaus zu Gesprächen zum Tarifvertrag Altersversorgung aufgefordert. Das Unternehmen hatte dem Wunsch der VC entsprochen, die beiden Versorgungstarifverträge Altersversorgung und Übergangsversorgung getrennt voneinander zu verhandeln und die Verhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung erst nach den Verhandlungen zur Übergangsversorgung zu führen.

Die Tarifgespräche zu den neuen Wings-Plattformen erklärt Lufthansa für gescheitert. Lufthansa hat die VC umfassend und frühzeitig über ihre Pläne zu Wings informiert. „Unser Ziel war immer ein Konsens. Allerdings kann dieser keine weitere Beschränkung unserer unternehmerischen Freiheit darstellen. In den letzten Monaten haben wir erneut erfahren müssen, wie schnell und dramatisch sich der Markt verändert. Wir müssen mit neuen Plattformen nachhaltig am Markt orientiert und schnell wettbewerbsfähig agieren können“, sagt Bettina Volkens.

Leider sei es trotz intensiver Gespräche nicht gelungen ein gemeinsames Verständnis zu finden. Vor diesem Hintergrund bedauere Lufthansa, dass die Verhandlungen und Gespräche zu den Wings-Plattformen als gescheitert angesehen werden müssten. Man sei aber jederzeit weiter zu Gesprächen bereit.

Schutzschild der Erde verstehen: „Enterprise-Experiment“ auf der ISS

0

Magnetfelder bewahren Planeten wie unsere Erde vor der starken ionisierten Partikelstrahlung der Sonne und anderer kosmischer Quellen. In den Science-Fiction-Filmen der legendären "Star Trek"-Reihe wird auch die "Enterprise" auf ihren Reisen zu fernen Sternen von einem Schutzschild umgeben, das diese starke Sternenstrahlung abschirmt. Noch ist so eine Technologie Science-Fiction.

Und noch müssen aufwendige Verkleidungen bei Raumfahrzeugen und -stationen das "Dauerfeuer der Sterne" – den sogenannten Sonnenwind – abwehren. Wenn man die Magnetfelder und ihre Schutzmechanismen besser versteht, dann könnte "Raumschiff Enterprise" in naher Zukunft keine bloße Fiktion mehr sein.

Das Magnetic Field Experiment "MagVector/MFX" des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet auf der Internationalen Raumstation ISS, wie Magnetfelder mit einem elektrischen Leiter in Wechselwirkungen treten, um dem Geheimnis dieser Schutzhüllen auf die Spur zu kommen.

MagVector/MFX in Rekordzeit gebaut schnell nachgeschickt

MagVector/MFX wurde nach einer erfolgreichen, einjährigen Machbarkeitsuntersuchung im Jahr 2013 entwickelt und gebaut. Die Testphase fand im April und Mai 2014 statt. Die Ablieferung der Flughardware erfolgte schließlich am 20. Mai 2014, die dann als späte Fracht über Turin und Kourou den Weg in den europäischen Raumtransporter "ATV-5 Georges Lemaître" fand, der am 29. Juli 2014 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) aus auf einer Ariane 5-Trägerrakete gestartet wurde.

Das DLR Raumfahrtmanagement hat zusammen mit Airbus Defence & Space in Bremen das Experiment in Rekordgeschwindigkeit auf die ISS gebracht. In nur 15 Monaten wurde die komplexe Hardware entwickelt, gebaut, getestet, für den Weltraumeinsatz freigegeben und dann auf der ISS in Betrieb genommen. Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst hat dieses Experiment während der Blue Dot-Mission aus ATV-5 ausgeladen, in das europäische Weltraumlabor Columbus eingebaut und erstmals in Betrieb genommen (Titelbild und letztes Bild).

"Scotty, Energie!" – auf der ISS mit MagVector/MFX

Vom 17. bis 19. November herrschte eine starke Anspannung auf dem Airbus-Gelände in Bremen und am German Space Operation Center (GSOC) auf dem DLR-Gelände in Oberpfaffenhofen. Grund dafür war ein rund 75 Kilogramm schwerer, bananenkistengroßer Quader im European Drawer Rack des europäischen Columbus-Moduls. "Wir haben diese Nutzlast in Rekordzeit entwickelt, gebaut, qualifiziert und auf die ISS gebracht.", freut sich DLR-Projektmanager Volker Schmid. Man habe das MagVector/MFX unbedingt auf dem letzten europäischen Raumtransporter ATV-5 mit ins All fliegen wollen, und habe die Nutzlast buchstäblich in letzter Minute abgeliefert.

"Das ganze MagVector/MFX-Team hat hier eine hervorragende Arbeit geleistet", so Schmid. Nach einigen Testläufen im September und Oktober, die noch der deutsche Astronaut Alexander Gerst während seiner "Blue Dot"-Mission startete und bei denen Schritt für Schritt die einzelnen Subsysteme getestet wurden, begann nun erstmals eine volle Messkampagne. MagVector/MFX war fast drei Tage ohne Unterbrechung aktiv.

Magnetischer Staueffekt analog zur Strömungsmechanik

In diesem Experimenteinschub befand sich eine ganz spezielle Probe: In einer kühlbaren Vakuumkammer liegt ein elektrischer Leiter mit veränderbarer Leitfähigkeit. Mit ihm können verschiedene Zustände nachgestellt werden. So haben die Forscher erstmals gemessen, wie sich die Magnetfeldstruktur um ihn herum verändert hat, während er um die Erde kreist.

Denn ein Feld um einen bewegten Leiter herum entwickelt sich nicht gleichmäßig: Der Strahlenschutz der Erde und zahlreicher anderer Planeten wird durch einen Dynamo im Inneren der Himmelskörper angetrieben – einem metallischen Kern, der von mehreren rotierenden Mantelschichten umgeben ist. Im tiefsten Inneren entsteht das Feld, das unsere Erde vor dem permanenten Beschuss durch die hochenergetischen Teilchen des Sonnenwindes und der kosmischen Strahlung bewahrt.

Wie bei diesem "Schutzschild" unserer Erde staut sich das Feld vor dem Leiter auf der ISS auf und dünnt sich hinter ihm wieder aus. "Der Nachweis dieses magnetischen Staueffekts und der Ausdünnung – analog zur Strömungsmechanik – wurde so zum ersten Mal bei unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeiten, die über unterschiedliche Temperaturen erreicht werden, gemessen", erklärt Schmid.

Ionosphäre als elektrischer Leiter – Experimentelle Astrophysik mit MFX

Doch es gibt auch Planeten und andere Himmelskörper, die nicht selbstständig ein Magnetfeld erzeugen können. Bei unseren Nachbarn Venus und Mars trifft das Magnetfeld der Sonne direkt auf die jeweiligen Planetenatmosphären: Dieses bewegte Feld reagiert mit den durch UV-Strahlung elektrisch leitfähig gewordenen Atomen (Ionen) in der Hochatmosphäre (Ionosphäre) der beiden Himmelskörper.

Die Ionosphären verändern dabei den Ladungszustand ihres Planeten so stark, dass sie von einem schlechten elektrischen Leiter zu einem sehr guten werden. Bisher wurden solche Wechselwirkungen nur durch kostspielige Satellitenmissionen vor Ort untersucht. Doch ist der Orbiter einmal gestartet, dann können Forscher die voreingestellten Messprogramme kaum noch oder gar nicht mehr verändern, um die Parameter den Umgebungsbedingungen anzupassen. "Auf der ISS ist das ganz anders: Hier herrschen ideale Voraussetzungen, um solche Fragestellungen mit dem variablen elektrischen Leiter des MagVector/MFX-Experiments und dem Erdmagnetfeld zu simulieren", so Schmid.

Gleichzeitig wird das lokale Magnetfeld der Erde als Referenz gemessen. Nach der Auswertung eines Datensatzes lässt sich die Einstellung der Experimentbedingungen immer wieder neu vornehmen beziehungsweise verändern. Das Bodenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen, unterstützt vom ESC bei Airbus in Bremen, übermittelt die neuen Einstellungen zur ISS. In Bremen werden die neuen Messwerte von den Wissenschaftlern ausgewertet.

So kann das Experiment nun erstmals astrophysikalische Zustände und Wechselwirkungen zwischen dem irdischen Magnetfeld und den verschiedensten Körpern im Sonnensystem direkt untersuchen, indem sie in der Experimentbox an Bord der ISS nachgestellt werden. "Mit dieser wichtigen Grundlagenforschung stößt MFX ein Tor zur experimentellen Astrophysik auf", ist sich Schmid sicher.

ISS – das Testraumschiff für magnetischen Schutzschild

"Die ISS ist ein ideales Testgebiet: Sie durchfliegt mit einer Orbitalgeschwindigkeit von rund 7,5 Kilometern pro Sekunde ständig das Erdmagnetfeld – eine einzigartige Laborumgebung, um an einem effektiven Schutzschild zu forschen", erklärt Schmid. Bislang müssen Raumsonden oder Astronauten in einem Raumschiff durch aufwendige Spezialverkleidungen mehr oder wenigen schlecht vor dem "Dauerfeuer" des Sonnenwindes bewahrt werden. Auf der "Enterprise" schirmt ein solches Magnetschutzschild Captain Kirk & Co. von den rasenden Sonnenteilchen ab. Noch ist das zwar Zukunftsmusik.

Doch wenn sich durch MagVector/MFX zum Beispiel folgende Fragen beantworten lassen, könnte man einem solchen Schild schon einen ganzen Schritt näher kommen: Wie interagieren die Ionosphären – vergleichbar mit unterschiedlich guten elektrischen Leitern – mit dem solaren Magnetfeld? Wann bildet sich eine künstliche Magnetosphäre? Wie groß ist das Magnetfeld unserer Erde? Was passiert mit dem Feld im Planeteninneren in Abhängigkeit von der Leitfähigkeit? Wie lassen sich Magnetfelder von Sonne und anderen Himmelskörpern für Raumfahrtanwendungen nutzen? "MagVector/MFX hat erste Ergebnisse geliefert, um diese Fragen in den kommenden Monaten und Jahren zu beantworten", betont Schmid. Bei optimalen Voraussetzungen kann der Betrieb bis Ende 2016 verlängert werden.

Priority-Gepäckabfertigung und mehr Freigepäck für Sapphire und Emerald

Das Airline-Netzwerk oneworld® bietet für die treuesten Kunden seiner Mitgliedsfluggesellschaften zwei neue Vorteile an. Nach der Einführung von zusätzlichem Freigepäck für die Kunden der Mitgliedsfluggesellschaften – mit dem Topstatus Emerald von oneworld – im letzten Jahr kommen jetzt auch Inhaber des Status Sapphire in den Genuss von zusätzlichem Freigepäck. Darüber hinaus können Kunden mit Emerald- und Sapphire-Status auf Flügen der oneworld Mitgliedsfluggesellschaften die Priority-Gepäckabfertigung nutzen.

Diese beiden neuen Vergünstigungen ergänzen die bestehenden Vorteile, die Vielflieger von oneworld mit dem Emerald- oder Sapphire-Status erfahren, wenn sie mit einer der Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld fliegen, und zwar in jeder Klasse. Bruce Ashby, Chief Executive von oneworld, sagt dazu: "Das Ziel von oneworld ist, für alle internationalen Vielflieger die Allianz erster Wahl zu sein. Die Vorteile für unsere Vielflieger – bestehen in einem Höchstmaß an Hingabe, Serviceleistungen und Vergünstigungen, wenn sie außerhalb des Streckennetzes ihrer heimischen Fluggesellschaft reisen.

Vor sechs Monaten hat oneworld seinen bisher größten Mitgliederzuwachs abgeschlossen. 15 Fluggesellschaften wurden innerhalb der letzten beiden Jahre als Voll- oder angeschlossenes Mitglied aufgenommen. Seit dieser erfolgreichen Entwicklung arbeiten wir nun in vollem Umfang daran, das bestmögliche Angebot, das oneworld seinen Mitgliedsfluggesellschaften und Kunden liefern kann, sicherzustellen. Die beiden neuen Vorteile sind die ersten Initiativen in diesem Prozess."

Priority-Gepäckabfertigung für Emerald und Sapphire

Die meisten Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld bieten ihren eigenen Top-Level-Vielfliegern und den Fluggästen der First und der Business Class eine Priority-Gepäckabfertigung an.

Diese Vergünstigung wird jetzt auf alle Vielflieger der Mitgliedsfluggesellschaften der Allianz ausgeweitet, die einen Emerald- oder Sapphire-Status im eigenen Vielfliegerprogram besitzen und damit in Zukunft diese Vergünstigung bei einem Flug mit einer Mitgliedsfluggesellschaft von oneworld in einer beliebigen Kabinenklasse nutzen können.

Mehr Freigepäck für Sapphire-Kunden

Besitzer der Sapphire-Card können zusätzliches Freigepäck mitnehmen. Für Sie gelten seit dem 01. Dezember 2014 auf allen von oneworld durchgeführten und vermarkteten Flügen aller Mitgliedsfluggesellschaften folgende besondere Gepäckregelungen:

  • Auf internationalen und inländischen Flugrouten bei Inanspruchnahme des "Gewicht-Systems" zusätzlich 15 kg zum erlaubten Freigepäck in der Economy Class.
  • Auf internationalen Flugrouten (einschließlich inländischer Teilstrecken als Zubringer zu einer internationalen Flugroute) bei Inanspruchnahme des "Stück-Systems" zusätzlich ein zweites Gepäckstück bis 23 kg, wenn regulär ein Gepäckstück zugelassen ist.
  • Auf reinen Inlandsflugrouten mit Flügen, bei denen das "Stück-System" zur Anwendung kommt, die Zulassung für wenigstens ein aufgegebenes Gepäckstück bis 23 kg, auch wenn regulär kein Freigepäck zugelassen ist.

Fluggäste der First und Business Class können meist noch mehr Gepäck als das zugelassene Freigepäck aufgeben.

Die Mitgliedsairlines von oneworld ermöglichen Sapphire-Kunden im Rahmen ihrer internen Vielfliegerprogramme auch jetzt schon zusätzliches Freigepäck. Mit der aktuellen Änderung wird das Privileg dieser Fluggäste auch auf die Partnergesellschaften von oneworld ausgeweitet.

Hinweise für besondere Konditionen

  • Bei airberlin gelten die zusätzlichen Freigepäckmengen nicht für Buchungen im Just Fly-Tarif.
  • Die Priority-Gepäckabfertigung steht für Flüge, die von British Airways durchgeführt werden, nicht zur Verfügung.
  • Die Sapphire-Gepäckvergünstigung gilt nicht für Flugtickets, die von British Airways mit dem Zusatz "nur Handgepäck" ausgegeben werden.
  • Bei Inlandsflügen mit LAN Airlines können Besitzer der Sapphire-Card zwei Gepäckstücke mit einem Gesamtgewicht von 23 kg aufgeben.

Flughafen München GmbH plant keinen Börsengang

Angesichts aktueller Spekulationen über einen möglichen Börsengang der Flughafen München GmbH (FMG) legt die FMG Wert auf die Feststellung, dass es keine Pläne für einen solchen Schritt gibt. Über Veränderungen in der Eigentümerstruktur oder einen möglichen Börsengang entscheiden im Übrigen ausschließlich die Gesellschafter des Unternehmens. Die Medien beziehen sich in ihren Meldungen zu diesem Thema auf eine fehlerhafte Formulierung in einer öffentlichen Ausschreibung der FMG für einen Wirtschaftsprüfer, in der von einem möglichen Börsengang zwischen 2016 und 2020 die Rede ist.

Mit diesem Hinweis sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass der Wirtschaftsprüfer über Qualifikationen verfügen muss, die der Komplexität des Unternehmens entsprechen – vergleichbar den Qualifikationen, die für die Prüfung börsennotierter Unternehmen erforderlich sind. Eine Korrektur der fehlerhaften Formulierung wurde dennoch bereits veranlasst.

Flottenumstellung stoppt Routen Memmingen – Berlin und Hamburg

0

Am 26. Februar nächsten Jahres finden die vorerst letzten innerdeutschen Flüge mit Germanwings von Memmingen nach Hamburg und Berlin statt. Aufgrund der Flottenumstellung steht der bisher verwendete Flugzeugtyp nicht mehr für diese Strecken zur Verfügung, was ein vorläufiges Ende der innerdeutschen Verbindungen am Allgäu Airport bedeutet. Seit dem Start der innerdeutschen Flüge im Dezember 2013 verwendete Germanwings den Bombardier-Regionaljet CRJ 900 mit 83 Sitzen auf diesen Strecken.

Eine verkaufte Sitzplatzauslastung von 96 Prozent während der letzten Flugplanperiode unterstrich den Erfolg dieses Angebots. Doch aufgrund einer Umstrukturierung steht dieser Flugzeugtyp der Lufthansa-Tochter Germanwings nicht mehr in ausreichender Anzahl zur Verfügung. "Die Alternative wäre ein Airbus A319 oder A320 mit bis zu 150 oder 180 Sitzen", erläutert Schmid. Deshalb hätten beide Partner beschlossen, die Strecke Ende Februar nächsten Jahres in der bestehenden Konstellation einzustellen.

"Wir bedauern dies außerordentlich", so der Allgäu Airport Geschäftsführer. Für die Region und den Wirtschaftsstandort sei eine Anbindung des Allgäus an die beiden Metropolen Berlin und Hamburg enorm wichtig. Schmid: "Die hervorragende Auslastung der Flüge hat uns bestätigt, dass der Bedarf da ist, allerdings benötigen wir zur Erweiterung des Kundenpotentials eine höhere Frequenz der Flüge und somit einen Partner mit einer Flotte kleinerer Regionalflugzeuge." Der Flughafen will zeitnah über die weitere Entwicklung des innerdeutschen Luftverkehrs ab Memmingen informieren.

Flughafen und Kanton Zürich beheben Verbindlichkeiten durch Fluglärm

Die seit dem 01. Juli 2008 laufende Vorfinanzierung des Kantons Zürich für Lärmverbindlichkeiten, welche vor dem 01. Juni 2001 entstanden sind, wurde zum 30. November 2014 hinfällig. Die Flughafen Zürich AG übernimmt ab diesem Zeitpunkt die noch unbezahlten Lärmverbindlichkeiten des Kantons Zürich und erhält im Gegenzug den anteiligen Saldo des Fluglärmfonds zurück. Im Jahr 2006 wurde im "Zusatzvertrag zum Fusionsvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Flughafen Zürich AG" festgehalten, dass der Kanton Zürich sogenannte "alte" Lärmverbindlichkeiten, welche vor dem 01. Juni 2001 entstanden sind, vorfinanziert.

Bis zu diesem Zeitpunkt war der Kanton Zürich Inhaber der Flughafenbetriebskonzession. Ziel dieser Regelung war es, die finanziellen Risiken der Flughafen Zürich AG im Zusammenhang mit Kompensationszahlungen zu limitieren. Die Vorfinanzierung trat per 01. Juli 2008 in Kraft.

Vorfinanzierung nun hinfällig

Diese Regelung sollte gemäß Zusatzvertrag solange aufrecht erhalten werden, bis auch im potenziell schlechtesten Fall sämtliche Verpflichtungen aus erwarteten Lärmkosten (Kompensationszahlungen, Schallschutzmassnahmen, Betriebskosten) durch das Eigenkapital der Flughafen Zürich AG abgedeckt werden könnten. Diese Voraussetzung ist heute erfüllt. Somit wurde die Vorfinanzierung der Lärmverbindlichkeiten durch den Kanton Zürich per 30. November 2014 hinfällig.

Die Flughafenbetreiberin übernimmt auf diesen Zeitpunkt die noch unbezahlten "alten" Lärmverbindlichkeiten und erhält im Gegenzug den anteiligen Saldo des Fluglärmfonds im Umfang von rund 225 Millionen Schweizer Franken vom Kanton Zürich zurück. Auf das Unternehmensergebnis 2014 wird diese Transaktion keinen Einfluss haben. Der Kanton Zürich wird aber auch weiterhin im Airport of Zurich Noise Fund Komitee vertreten sein.

Neuerung im Lärmfonds

Seit dem 01. Dezember 2014 stehen der Flughafen Zürich AG die vollen Lärmgebühren für zukünftige Zahlungen im Zusammenhang mit Fluglärm zu. Dem Lärmfonds fließen nach Sistierung des Lärmfünflibers seit 01. Februar 2014 jährlich weiterhin Einnahmen aus lärmabhängigen Landegebühren in tiefer zweistelliger Millionenhöhe zu.

Die Flughafen Zürich AG geht heute davon aus, dass sämtliche lärmrelevanten Auszahlungen bis Ende 2020 abgeschlossen werden können.

200. Airbus-Flugzeug made in China

1

Airbus feierte die Übergabe des 200. Flugzeuges, das in der Tianjin Final Assembly Line (FALC) in China produziert wurde. Daniel Baubil, Airbus Executive Vice President und Leiter der Programme für Flugzeuge mit Einzelgang, übergab die A319, aus der A320-Familie, an die Fluggesellschaft China Eastern Airlines.

FALC ist ein Joint Venture von Airbus, der Tianjin Free Trade Zone (TJFTZ) und der Aviation Industry Corporation of China (AVIC). Die 200. Maschine ist ein weiterer Meilenstein für die Kooperation des Flugzeugbauers mit China. China Eastern, eine der größten Airlines des Landes war bereits die erste aus China, welche Airbus-Flugzeuge einsetzte. Dies war ein A300 im Jahr 1985. Heute betreibt die Airline eine Flotte von 270 Airbus-Flugzeugen, sowohl mit Einzelgang als auch Wide-Body.

Airbus hat mit den chinesischen Partnern TJFTZ und AVIC im März 2014 die Verlängerung der Kooperation um weitere zehn Jahre ab 2016 beschlossen. Dabei soll in der "Phase II" genannten Fortführung die Montage der neuen A320neo-Familie anlaufen, und ab 2017 in die Region Asien ausgeliefert werden. FALC ist nach Toulouse in Frankreich und Hamburg in Deutschland das dritte Montagewerk auf der Welt und das erste außerhalb Europas. Nach dem Start 2008 wurde das erste Flugzeug von dort 2009 an Sichuan Airlines ausgeliefert. Das 200. Flugzeug wurde nun nur 26 Monate nach dem 100. Flugzeug fertiggestellt.

Airbus ist der führende Hersteller von Zivilflugzeugen auf der Welt. Auch in Mobile in den USA entsteht bereits ein Airbus-Flugzeugwerk. Die Maschinen fassen von 100 bis über 500 Passagiere. Über 8.700 Flugzeuge hat Airbus bereits ausgeliefert, ca. 1.100 davon werden allein in China betrieben.

LH-Aufsichtsrat: Zukunft von Low-Cost bis Premium

1

Nach den Planungen des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG wird 2015 für Kunden und Fluggäste der Lufthansa Gruppe ein Jahr mit zunehmend guten Nachrichten. Bei den Airlines der Gruppe sorgen sowohl die Flottenmodernisierung als auch die Vollendung von großen Nachrüstungsprojekten für modernste Flugzeugkabinen und höchsten Reisekomfort auf "Fünf-Sterne-Niveau".

So wird Lufthansa im ersten Quartal 2015 die Umrüstung ihrer Langstreckenflugzeuge auf die neue First Class abschließen. Im zweiten Quartal wird der Einbau der neuen Business Class vollendet sein, und im dritten Quartal steht die neue Premium Economy auf allen Interkontinentalflugzeugen von Lufthansa zur Verfügung.

Mit neuem Fluggerät neue Standards setzen

In den neuen Langstreckenflugzeugen, die im kommenden Jahr an Lufthansa ausgeliefert werden, ist die neueste Kabine bereits ab Werk eingebaut: Mit zwei weiteren Airbus A380 und vier neuen Boeing 747-8 wird die Modernisierung der Langstreckenflotte 2015 weiter fortgesetzt. Hinzu kommen eine weitere Boeing 777F für Lufthansa Cargo und zehn Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der A320 Familie.

Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, sagte anlässlich der heutigen Aufsichtsratssitzung: "2015 wird das Jahr der neuen ‚Lufthansa-Premium-Qualität‘. Unsere Kunden werden in allen Reiseklassen durchgängig erleben können, dass Lufthansa eine Airline mit Premiumangebot ist, die auch im weltweiten Maßstab zur Spitzenklasse gehört. Die gesamte Lufthansa Gruppe bringen wir mit unserem Programm ‚7 to 1‘ weiter voran. Dem Aufsichtsrat haben wir heute den Fortschritt in unseren Handlungsfeldern vorgestellt. Neben der Förderung von Innovation, der Verbesserung von Qualität und Effizienz gilt dabei unseren Konzepten für neues Wachstum besonderes Augenmerk. Damit werden wir neue Chancen in Wachstumsmärkten erschließen", so Spohr.

Neue Konzepte mit Low-Cost für Wachstum

Der Aufsichtsrat gab für das vom Vorstand präsentierte Wings-Konzept heute grünes Licht und stimmte dem Lease von bis zu sieben Flugzeugen vom Typ Airbus A330-200 für das neue Low-Cost-Angebot auf Interkontinentalstrecken zu. Unter dem Markennamen "Eurowings" und unter einem gemeinsamen Dach sollen von Ende kommenden Jahres an die Fluggesellschaften Eurowings und Germanwings, sowie weitere Flugbetriebe in Europa mit kostengünstigen Kurz- und Langstreckenangeboten neue Kunden gewinnen und dabei Qualität zu günstigen Preisen bieten.

Mit den privatreiseorientierten Angeboten wird die starke Marktposition der Airlines der Lufthansa Gruppe in ihren Heimatmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien auch bei den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen langfristig gesichert.

"Die ‚neue Eurowings‘ ist unsere Antwort auf eine der großen Herausforderungen der europäischen Airline-Industrie. Wir stehen bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in Deutschland und Europa bereits seit vielen Jahren im harten Wettbewerb mit stark wachsenden Low Cost Airlines. Künftig wird sich diese Entwicklung auch verstärkt auf das Langstreckengeschäft ausweiten. Darauf geben wir mit der ‚neuen Eurowings‘ eine innovative Antwort und gestalten unsere Märkte", betonte Carsten Spohr.

Eurowings-Flotte: Airbus soll 23 Bombardier CRJ900 ersetzen

Das Konzept für die ‚neue Eurowings‘ schließt an die erfolgreiche Übernahme von Lufthansa-Strecken durch die Konzerntochter Germanwings nahtlos an. Anfang Januar 2015 wird die Übertragung von Lufthansa-Strecken, die nicht über die Drehkreuze Frankfurt und München führen, an Germanwings abgeschlossen sein.

Unter dem neuen Konzept werden zunächst die beiden bereits bestehenden Fluggesellschaften Germanwings und Eurowings mit ihren bisherigen Streckennetzen und Crews fliegen. Für die neuen Europa-Angebote wird die bisherige Flotte der Eurowings, die aktuell aus 23 Jets des Typs Bombardier CRJ900 besteht, zwischen Februar 2015 und März 2017 durch bis zu 23 Airbus A320 ersetzt. Dafür sind zehn neue Airbus A320 bestellt.

Zusätzlich werden aus bestehenden Orders der Lufthansa Gruppe noch bis zu 13 weitere A320 an Eurowings übertragen. Die Airline wird Ende 2017 eine homogene A320-Flotte betreiben und durch die Treibstoffeffizienz der modernen Flugzeuge weitere Kostenvorteile haben. Im kommenden Jahr werden unter der Marke Eurowings weitere Europastrecken ergänzt, die aus einer neuen Eurowings-Basis außerhalb Deutschlands geflogen werden sollen.

Kooperation mit SunExpress – Modulare "Germanwings-Tarife"

Neben den europäischen Strecken wird die ‚neue Eurowings‘ in Zusammenarbeit mit der deutsch-türkischen Fluggesellschaft SunExpress Ende 2015 auch günstige Langstreckenangebote auf den Markt bringen.

Dazu wurde mit SunExpress, einem Joint-Venture-Unternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, ein "Letter of Intent" unterzeichnet. Demnach werden die Interkontinentalflüge unter der Marke ‚Eurowings‘ im AOC (Air Operator Certificate oder Luftverkehrsbetriebszeugnis) der SunExpress Deutschland mit Cockpit- und Kabinencrews der SunExpress Deutschland fliegen.

Die ersten interkontinentalen Ziele werden unter anderem in Florida, dem Indischen Ozean und im südlichen Afrika liegen. Für diese Verbindungen kommen zunächst drei Airbus A330-200 mit jeweils 310 Sitzen zum Einsatz. Die Langstreckenflotte soll in den kommenden Jahren auf bis zu sieben Flugzeuge vom Typ A330-200 ausgeweitet werden.

Wie beim Erfolgskonzept von Germanwings wird das neue Langstreckenangebot dem Kunden die Wahlmöglichkeit zwischen den Tarifen Best, Basic und Smart geben. Heimatbasis für den Start der neuen Langstreckenflotte wird der Flughafen Köln/Bonn sein. In Köln wird zudem die kommerzielle Steuerung der Wings-Fluggesellschaften angesiedelt.

Umstrukturierung bei Vertrieb – EACC und ROCE statt CVA

Vor dem Hintergrund neuer Anforderungen der weltweiten Absatzmärkte wird die Struktur des Präsenzvertriebs der Lufthansa-Verbund-Airlines zum 01. März 2015 neu ausgerichtet. Der weltweite Präsenzvertrieb wird damit künftig für die gesamte Gruppe verbundübergreifend verantwortet. Angebote und Vertriebstechnologien der Airlines sollen dabei stärker harmonisiert werden. Handlungsfeld Wertbasierte Steuerung: "Earnings After Cost of Capital" löst "Cash Value Added" als maßgebliche Kennzahl für unternehmerische Entscheidungen ab

Der Vorstand der Lufthansa präsentierte dem Aufsichtsrat bei seiner heutigen Sitzung ein neues Konzept zur wertbasierten Steuerung, das im kommenden Jahr bei der Deutschen Lufthansa AG eingeführt werden soll. Demnach werden die Kennzahlen "Earnings After Cost of Capital" (EACC) und Return on Capital (ROCE) die bisher für Entscheidungsprozesse sowie die Vergütung von Vorständen und Führungskräften maßgebliche Kenngröße "Cash Value Added" (CVA) ab 2015 ablösen. Die neuen Kennzahlen zeichnen sich durch ihre einfache Berechnung aus, wodurch die wertbasierte Steuerung noch stärker im Unternehmen verankert werden soll.

Die Kennziffern geben Aufschluss darüber, ob mit dem eingesetzten Kapital ausreichend hohe Ergebnisse erzielt werden, um den Wert des Unternehmens zu steigern. Sie sollen somit nachhaltige unternehmerische Entscheidungen sicherstellen.

Galileo-Satellit schafft es in brauchbare Umlaufbahn

Europas fünfter Galileo-Satellit – einer der beiden, die im August vom Sojus-Fregat-Träger VS09 in einer falschen Umlaufbahn ausgesetzt wurden – hat am Samstag, den 29. November 2014, sein erstes Navigationssignal aus dem Weltraum gesendet. Der Satellit hat seine Zielbahn erreicht, woraufhin seine Navigationsnutzlast eingeschaltet werden konnte. Nachdem sich der Satellit nun auf einer für Navigationszwecke geeigneteren Umlaufbahn befindet, wurde eine umfangreiche Testkampagne in die Wege geleitet.

Galileo, Europas eigenes globales Satellitennavigationssystem, wird aus 30 Satelliten und der damit verbundenen Bodeninfrastruktur bestehen. Die am 22. August gemeinsam gestarteten Galileo-Satelliten 5 und 6 "Milena" und "Doresa" wurden versehentlich in einer elliptischen Umlaufbahn mit einer Höhe zwischen 25.900 km und 13.713 km ausgesetzt. Genaue Ursachen sind nicht bekannt, es war aber von womöglich gefrorenem Treibstoff in der russischen Raketenstufe zu hören.

Bahnkorrektur durch sukzessives Anheben

Über einen Zeitraum von 17 Tagen wurden insgesamt elf Manöver durchgeführt, in denen der Satellit an dem Punkt, an dem seine Bahnhöhe am niedrigsten ist, sukzessive auf eine höhere Bahn bugsiert wurde. Er fliegt nun 3.500 km höher, und seine elliptische Umlaufbahn ist etwas kreisförmiger.

"Dank hervorragender Leistungen sowohl beim Schub als auch bei der Richtung verliefen sämtliche Manöver normal", erklärte Daniel Navarro-Reyes, der Galileo-Missionsanalyst der ESA. "Die endgültige Umlaufbahn ist die von uns anvisierte, was für die große Professionalität aller beteiligten Teams spricht."

Die anhand der Berechnungen eines gemeinsamen Flugdynamikteams des Raumflugkontrollzentrums der ESA (ESOC) in Darmstadt und der französischen Raumfahrtagentur (CNES) erstellten Steuerbefehle wurden vom Galileo-Betreiber Space Opal aus dem Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen heraus erteilt.

Erd-nähere Bahn ermöglicht zuverlässigere Leistung

An den Satelliten weitergeleitet wurden sie über ein ausgedehntes Bodenstationsnetz, bestehend aus Galileo- und zusätzlichen, vom CNES koordinierten Stationen. Außerdem leistete der Satellitenhersteller OHB während des gesamten Bahnkorrekturverfahrens fachliche Unterstützung und Hilfe bei der Anpassung der Flugmanöver.

Bis zum Beginn der Manöver hatte das gemeinsame Team der ESA und des CNES dafür gesorgt, dass die Satelliten dank ihrer Gyroskope und Solarsensoren stets der Sonne zugewandt blieben. Dadurch konnten sie in stabiler Lage durch den Weltraum fliegen, aber ihre Navigationsnutzlasten konnten nicht zuverlässig eingesetzt werden. Auf der neuen Umlaufbahn ist der Satellit außerdem einer weitaus geringeren Strahlung ausgesetzt, womit seine zuverlässige Leistung langfristig sichergestellt werden kann.

Geeignete Umlaufbahn mit 20 Tagen Wiederholung

Die geänderte, kreisförmigere Umlaufbahn bedeutet, dass der Erdsensor von Galileo 5 kontinuierlich genutzt werden kann, wodurch seine Hauptantenne erdwärts gerichtet bleibt und seine Navigationsnutzlast eingeschaltet werden kann.

Insbesondere hat diese Umlaufbahn zur Folge, dass der Satellit nun alle 20 Tage denselben Ort am Boden überfliegen wird. Dies ist in etwa vergleichbar mit einem normalen Galileo-Wiederholungsmuster und seinem Abstand von 10 Tagen: Der Satellit nimmt eine effektive Synchronisierung seines Bodenkurses mit dem Rest der Galileo-Konstellation vor.

Navigationstestkampagne gestartet, Signalqualität gut

Mir der Aktivierung der Navigationsnutzlast des Satelliten am 29. November begann eine umfassende orbitale Erprobungskampagne. Diese wird vom ESA-Zentrum Redu in Belgien aus durchgeführt, wo eine Antenne von 20 Metern Durchmesser steht, die die Stärke und Beschaffenheit der Navigationssignale in hoher Auflösung untersuchen kann.

"Als Erstes wurden die verschiedenen Nutzlastkomponenten, insbesondere die Atomuhr mit passivem Wasserstoff-Maser, auf Betriebstemperatur gebracht, bevor dann das erste Signal der Nutzlast aus dem Weltraum gesendet wurde", erläuterte David Sanchez-Cabezudo, der Verantwortliche für die Testkampagne, die Lage. "Das von dem Satelliten ausgestrahlte Navigationssignal im L‑Band wird mit Hilfe der großen Antenne in Redu überwacht, und Experten von OHB und Surrey Satellite Technology Ltd – dem im britischen Guildford ansässigen Hersteller der Nutzlast – sind ebenfalls an der Analyse der Leistung über längere Zeit beteiligt."

Das in den drei Galileo-Frequenzbändern (E5/E6/L1) ausgestrahlte erste Galileo-FOC-Navigationssignal aus dem Weltraum wurde von Galileo-Testempfängern an mehreren Orten in Europa verfolgt, nämlich im belgischen Redu, im ESTEC (Niederlande), in Weilheim (Deutschland) und in Rom. Die Qualität des Signals ist gut und entspricht den Erwartungen. Die Nutzlast für den Such- und Rettungsdienst (SAR) wird in einigen Tagen ebenfalls eingeschaltet, um die orbitale Testkampagne zu ergänzen.

Alternative Aufgaben in der Warteschlange

Für den sechsten Satelliten sind dieselben Bahnkorrekturmanöver vorgesehen. Er soll dieselbe Bahnebene erreichen, jedoch auf der anderen Seite der Erde. Die Entscheidung, ob die beiden Satelliten letztendlich als Teil der Galileo-Konstellation für Navigations- und SAR-Zwecke genutzt werden, wird die Europäische Kommission aber erst auf der Grundlage der Testergebnisse treffen.

Doch auch sonst ist den Satelliten kein nutzloses Dasein in der Umlaufbahn beschieden. Laut Vertrauten mit dem Galileo-Programm würden sich für die ansonsten tadellos funktionierenden Satelliten noch viele andere Verwendungen anbieten, als nur Geopositionierung. So stehen wohl Wissenschaftler schon Schlange für Forschungsvorhaben etwa zur Relativitätstheorie. Dazu ließen sich mit den Atomuhren in den Galileo-Satelliten interessante Messungen durchführen. Doch zunächst steht die geplante Verwendbarkeit für Galileo des ohnehin schon in Verzug befindlichen Projekts im Vordergrund.

Die Definitions- und die Entwicklungsphase sowie die Phase der orbitalen Validierung (IOV) des Galileo-Programms wurden von der ESA durchgeführt und von ihr und der Europäischen Kommission gemeinsam finanziert. Sie führten zu einer Mini-Konstellation von vier Satelliten und einem reduzierten Bodensegment, samt erster Positionsbestimmung, für die Validierung des Gesamtkonzepts.

Die vier während der IOV-Phase gestarteten Satelliten bilden den Kern der Konstellation, die nun bis zum Erreichen der vollen Einsatzkapazität (FOC) ausgebaut wird. Die FOC-Phase wird voll von der Europäischen Kommission finanziert. Die Kommission und die ESA haben eine Übertragungsvereinbarung unterzeichnet, gemäß der die ESA im Auftrag der Kommission als die für den Entwurf und die Beschaffung verantwortliche Stelle handelt.

Zufahrt zum Hamburg Airport bis Juni teilgesperrt

Hamburg Airport baut am Weg beim Jäger das neue Hamburg Airport Cargo Center. Die Anbindung mit dem Vorfeldbereich des Flughafens erfolgt durch den Neubau einer Unterführung unter der Straße Weg beim Jäger und der äußeren Umlaufstraße des Flughafens. Vom 03. Dezember 2014 bis voraussichtlich Juni 2015 wird für den Bau des Luftfrachtzentrums der Weg beim Jäger zwischen dem Abbieger zum Geschäftsfliegerzentrum und der Obenhauptstraße für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt.

Passagiere und Besucher von Hamburg Airport werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitung zu nutzen und gegebenenfalls mehr Zeit für die Anreise zum Flughafen einzuplanen. Hinweise zur Sperrung:

  • Die Zufahrt zum Holiday Parkhaus P8-9 und zum Geschäftsfliegerzentrum ist für alle Verkehrsteilnehmer frei zugänglich
  • Eine Umleitungsstrecke über die Sportallee und die Obenhauptstraße in Richtung Flughafen und Innenstadt ist ausgeschildert
  • Der öffentliche Personennahverkehr sowie der Shuttleservice vom Holiday Parkareal P8-9 zum Hamburg Airport und zurück verkehren nach Plan

Langstrecken-Flotte der Eurowings in Köln/Bonn zuhause

0

Riesenerfolg für den Köln Bonn Airport: Wie die Deutsche Lufthansa heute mitteilte, wird Köln/Bonn Heimatbasis der neuen Low-Cost-Langstreckenflotte des Konzerns. Ab Ende 2015 werden unter dem Markennamen "Eurowings" günstige Interkontinental-Verbindungen ab Köln/Bonn angeboten – unter anderem nach Florida, in Richtung Indischer Ozean und ins südliche Afrika.

Dafür werden drei Airbus A330-200 mit jeweils 310 Sitzen eingesetzt. Das neue Low-Cost-Langstreckenangebot ist Teil des "Wings"-Konzeptes, für das der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa heute grünes Licht gegeben hat.

Großer Erfolg für Flughafenstandort Köln/Bonn

Dazu Michael Garvens (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung, Flughafen Köln/Bonn GmbH: "Die Entscheidung, mit der neuen ‚Eurowings‘ nach Köln/Bonn zu kommen, ist der zweite historische Erfolg für den Flughafen, der wieder eng mit dem Namen Lufthansa verbunden ist. Vor mehr als zehn Jahren haben wir in Köln/Bonn mit dem Low-Cost-Verkehr angefangen und die Germanwings aus der Taufe gehoben. Jetzt eröffnet sich die Chance, dieses Low-Cost-Konzept auf die Langstrecke zu übertragen und damit erneut ein für Deutschland völlig neues Konzept an den Start zu bringen. Darüber freuen wir uns sehr, denn es ist ein Beleg für die Standortqualität dieses Flughafens und auch ein Vertrauensvorschuss…"

Mit großer Freude hat auch Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters auf die Entscheidung der Lufthansa reagiert: "Damit hat der Köln Bonn Airport den Aufstieg in eine neue Liga geschafft! Wir sind gut für diesen weiteren Schritt gerüstet. Die Aufbauarbeit in den vergangenen Jahren hat sich gelohnt. Diese Nachricht wird die dynamische Entwicklung des Flughafens weiter beflügeln."

Eurowings-Flotte: Low-Cost mit bis zu sieben Flugzeugen

Roters weiter: "Nach der Grundsatzentscheidung, den Low-Cost-Bereich bei der Kurz- und Mittelstrecke intensiv auszubauen, ist dies der nächste Meilenstein in der Entwicklung unseres Köln Bonn Airports. Die günstigen Langstreckenverbindungen zu weltweiten Destinationen geben der internationalen Ausrichtung unseres Wirtschaftsstandorts einen weiteren Anschub."

Die Langstreckenflotte der "Eurowings" soll Lufthansa zufolge in den kommenden Jahren auf bis zu sieben Flugzeuge gleichen Typs ausgeweitet werden. In Köln/Bonn wird außerdem die kommerzielle Steuerung der "Wings"-Fluggesellschaften angesiedelt.

Finnair bestellt mehr Airbus A350-900 XWB

Finnair, ein Erstkunde für den neuen Airbus A350 XWB, hat einen Vertrag zur festen Bestellung von weiteren acht A350-900-Flugzeugen unterzeichnet. Finnair hatte sich als erste Airline für die A350 XWB entschieden und wird im Herbst 2015 als erste europäische Airline den neuen Airbus-Widebody in Empfang nehmen.

Die A350 XWB-Flugzeuge für Finnair erhalten eine Zweiklassenkabine für 297 Passagiere. Die Großraum-Jets sind für Langstreckenverbindungen der Finnair nach Asien und Amerika vorgesehen.

A350 XWB spielen Schlüsselrolle fürs Wachstum

"Unsere Strategie ist auf Wachstum ausgerichtet. Dank der einzigartigen geografischen Lage unserer Drehscheibe in Helsinki können wir die schnellsten Verbindungen zwischen Europa und Asien anbieten. Die A350-XWB-Flugzeuge werden eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung unserer Strategie spielen. Sie ermöglichen das Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr, bieten unseren Kunden ein erstklassiges Reiseerlebnis und werden unsere Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern. Mit der Festbestellung von Airbus A350-XWB-Flugzeugen setzen wir ein klares Zeichen für unser Bekenntnis zum Wachstum und zum Betrieb einer Airbus-Flotte der Weltklasse", sagte Pekka Vauramo, CEO von Finnair.

"Wir pflegen bereits eine langjährige Beziehung mit Finnair und freuen uns sehr über die starke Rückendeckung für die A350 XWB, die sich nahtlos in die reine Airbus-Flotte von Finnair einfügen wird", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Finnair wird von den neuesten Technologien und der unschlagbaren Effizienz der A350 XWB profitieren – verstärkt noch durch die einzigartige Flottenkommunalität, die allein Airbus bietet."

Finnair betreibt derzeit eine reine Airbus-Flotte mit 45 Flugzeugen (30 Single-Aisle-Jets der A320-Familie und 15 Langstreckenflugzeuge A330/A340). Finnair war Erstkunde der A350 und hat 2007 einen Auftrag über elf A350-900 mit Optionen auf weitere acht Flugzeuge dieses Typs erteilt. Damit stehen für Finnair nun insgesamt 19 Flugzeuge des Typs A350-900 in den Airbus-Auftragsbüchern.

Neue Flugzeug-Technologien und mehr Passagierkomfort

Die A350 XWB wurde für ein Höchstmaß an Komfort und Wohlbefinden für die Passagiere ausgelegt. Sie wird den Passagieren von Finnair ein ausgezeichnetes Flugerlebnis in der modernsten Kabine mit breiteren Sitzen bieten, sowohl in der Business wie auch in der Economy Class.

Die A350 XWB ist das jüngste Mitglied der marktführenden Widebody-Produktpalette von Airbus. Die völlige neue Familie von mittelgroßen Langstreckenflugzeugen ist für bis zu 369 Passagiere in einer typischen Zweiklassenkabine ausgelegt und bietet den Kunden eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um 25 Prozent. Rumpf und Flügel der A350 XWB sind aus Kohlefaserverbundwerkstoffen gefertigt. Die Flugzeuge setzen neue Maßstäbe bei Flugkomfort, Betriebseffizienz und Wirtschaftlichkeit. Bis Ende November 2014 hatte Airbus für die A350 XWB bereits 775 Bestellungen von 40 Kunden aus aller Welt verbucht.

Bonusmeilen spenden: topbonus mit mehreren Hilfsprojekten

0

Ab sofort können topbonus Teilnehmer bis Ende des Jahres ihre Meilen für Hilfsprojekte spenden, die von der "Stiftung Menschen für Menschen", Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe, und der "Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung "Tränchen Trocknen" unterstützt werden. Das Spenden der Meilen funktioniert einfach und schnell über den topbonus Shop im Internet. Auf der Internetseite werden verschiedene Hilfsprojekte vorgestellt. topbonus Teilnehmer wählen ein Spendenpaket aus und können je nach Projekt entscheiden, wie viele Meilen sie spenden. topbonus leitet den entsprechenden Geldbetrag an die jeweiligen Hilfsorganisationen weiter

"Ich freue mich sehr, dass wir mit diesen beiden Organisationen zusammenarbeiten und so unseren topbonus-Teilnehmern die Möglichkeit geben, mit ihren Meilen Gutes zu tun. Gemeinsam mit "Menschen für Menschen" und der "Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung" bieten wir unseren Teilnehmern die Möglichkeit, mit unterschiedlich großen Meilenpaketen für die gute Sache tätig zu werden", sagt Anton Lill, Geschäftsführer von topbonus.

Dazu gehören bei Menschen für Menschen Projekte ab 2.500 Prämienmeilen, die beispielsweise Menschen in Äthiopien Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Auch Kombinationsimpfungen für Kinder können mit Meilen möglich gemacht werden. Für 10.000 Prämienmeilen bekommt ein Kind eine Grundschulausbildung in Äthiopien. Bei der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung können topbonus Teilnehmer ab 2.000 Prämienmeilen bei dem Ausbau einer Internatsvorschule für vernachlässigte Kinder in Mexiko helfen. Zum topbonus-Portal geht es hier.

Airport Weeze rüstet für kostenlosen WLAN-Zugang für Alle

Vor dem Abflug noch schnell Emails checken, ein post absetzen oder das Wetter am Flugziel ermitteln – das ist am Airport Weeze jetzt ab sofort für eine Stunde kostenlos möglich. Gute Nachrichten also für die zunehmende Zahl an Urlaubern und Geschäftsreisenden, die mobil mit Smartphone, Tablet PC oder Laptop unterwegs sind. Um seinen Passagieren diesen Service lückenlos anbieten zu können, hat der Flughafen zunächst technisch aufgerüstet. In allen Bereichen des Terminals wurden leistungsfähige Hotspots installiert, die auch dann guten Empfang garantieren, wenn in Spitzenzeiten mehrere hundert "User" zugleich online sind.

Die Fluggäste und Besucher können den Internetzugang im Terminal nun vor dem Abflug oder nach der Landung für 60 Minuten kostenlos nutzen. Danach muss man für ein schnelles Premium W-Lan Angebot fünf Euro für eine Stunde, zehn Euro für drei Stunden oder 15 Euro für 24 Stunden bezahlen.

Niederländer können Roaming vermeiden

"Wir freuen uns, unseren Passagieren und Besuchern ab sofort einen unkomplizierten Internetzugang anbieten zu können. Mit dem neuen kostenfreien W-Lan Service am Flughafen vermeiden insbesondere unsere vielen niederländischen Gäste Roaming Gebühren und schonen ihr Datenvolumen." sagte Flughafenchef Ludger van Bebber.

Auch wer ohne Smartphone oder Laptop unterwegs ist, hat am Airport Weeze Zugang zum World Wide Web: Gemeinsam mit dem Hotspotbetreiber BBG bietet der Flughafen seinen Kunden außerdem komfortable Internet PC-Stationen im Terminal an.

Airbus Group und Safran starten Träger-Joint Venture 2015

2

Der Name des Joint Ventures wird Airbus Safran Launchers sein. Airbus Safran Launchers startet ab dem 01. Januar 2015 mit zunächst rund 450 Mitarbeitern, wobei die gewohnte Zuverlässigkeit und Qualität des Ariane-5-Trägersystems gewährleistet bleiben. Gleichzeitig beginnt das Unternehmen mit der Entwicklung einer neuen Familie hochmoderner Trägerraketen, um Europas Führungsrolle in der Raumfahrtindustrie zu stärken. Das neue Unternehmen bündelt die Kompetenzen von Airbus Group und Safran im Bereich Trägerraketen an wichtigen Produktionsstandorten in Deutschland und Frankreich.

Diese erste Transaktion folgt auf die Ankündigung vom Juni 2014, in der die Airbus Group und Safran ihre Absicht bekundeten, ihre jeweiligen Trägerraketen-Aktivitäten in ein Joint Venture einzubringen. Dieser Schritt erfolgte, um die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Trägerraketengeschäfts angesichts einer immer stärker werdenden internationalen Konkurrenz zu stärken und dessen Rentabilität zu sichern. Sitz des neuen Joint Ventures wird Issy les Moulineaux bei Paris.

Die Airbus Group, mit einer Anzahl an Mitarbeitern von rund 138.000 (angepasst), ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug 57,6 Mrd. Euro (angepasst) im Jahr 2013. Zum Konzern gehören die Divisionen Airbus, Airbus Defence and Space sowie Airbus Helicopters.

Safran ist ein international tätiger Technologiekonzern mit drei Kerngeschäftsbereichen: Luft- und Raumfahrt (Antriebssysteme und Ausrüstung), Verteidigung und Sicherheit. Die Safran-Gruppe beschäftigt rund 66.300 Mitarbeiter und erzielte 2013 einen Gesamtumsatz von 14,7 Mrd. Euro (nach IFRS 11 bereinigter Umsatz für 2013: 14,4 Mrd. Euro). In ihren Kernmärkten hält sie – allein oder in Partnerschaften – europa- oder weltweit führende Positionen. 2013 lag das Investitionsvolumen bei 1,8 Mrd. Euro.

Gründung von CNES-Anteil abhänig

Die Airbus Group und Safran begrüßen die gestern erfolgte Zustimmung der Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation ESA zur Entwicklung und Produktion der neuen Trägerrakete Ariane 6. Beide Unternehmen haben hierfür ein umfangreiches Angebot vorgelegt. Die Zustimmung war entscheidend für die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens. Dieses Angebot der Industrie ist allerdings abhängig von einer Grundsatzeinigung darüber, ob die von der französischen Raumfahrtbehörde CNES gehaltenen Arianespace-Anteile an das Joint Venture übertragen werden.

"Mit diesem Joint Venture hat die Industrie sowohl ein starkes Bekenntnis abgegeben sowie eine Führungsrolle eingenommen, um Europas autonomen Zugang zum All weiter zu gewährleisten. Die gestrige ESA-Ministerratskonferenz wird als diejenige in die Geschichte eingehen, bei der über eine neue Familie von Ariane-Trägerraketen für die kommenden Jahrzehnte entschieden und ein neues Kapitel in der europäischen Raumfahrtpolitik aufgeschlagen wurde. Wenn wir der internationalen Konkurrenz erfolgreich begegnen und gleichzeitig verhindern wollen, dass der europäische Raumfahrtsektor ins Hintertreffen gerät, muss aber sehr viel mehr getan werden. Wir hoffen daher, dass diese ESA-Ministerratskonferenz als Katalysator für wichtige Veränderungen in der Arbeitsweise institutioneller Raumfahrtbehörden und ihrer Kooperation mit der Industrie dienen wird", erklärte Tom Enders, Chief Executive Officer der Airbus Group.

"Die Gründung von Airbus Safran Launchers unmittelbar nach der ESA-Ministerratskonferenz ist sehr viel mehr als ein symbolischer Akt. Es ist ein Zeichen unseres starken Engagements und unserer Fähigkeit, unsere Ressourcen optimal einzusetzen und unsere Verpflichtungen zu erfüllen. Diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten – Industrie und europäische Staaten – weiterhin von dem außergewöhnlichen Erfolg des Ariane-Programms profitieren und der unabhängige, jederzeit verfügbare und wettbewerbsfähige Weltraumzugang für Europa auch in Zukunft gewährleistet ist." sagte Jean-Paul Herteman, Chairman und Chief Executive Officer von Safran. Er zeigte sich überzeugt, dass Airbus Safran Launchers ein wichtiger weltweiter Akteur im Trägerraketen-Bereich und Wachstumschancen nutzen und institutionellen wie auch privatwirtschaftlichen Kunden bessere Leistungen anbieten werde.

Pole-Position für Europas Luft- und Raumfahrtindustrie

Europa verfügt über alle Voraussetzungen, um sich die Pole-Position im Technologiewettlauf zu sichern, was sich bereits sehr zum Vorteil der gesamten Luft- und Raumfahrtindustrie auswirkte und dies auch weiter turn wird.

Enders und Herteman dankten außerdem den Teams von Airbus Group und Safran, die in den letzten Monaten die Gründung des neuen Unternehmens in Rekordzeit vorbereitet haben. Mit Unterstützung der Kunden und Anteilseigner wurden die meisten der für die Transaktion nötigen Genehmigungen durch die Wettbewerbsbehörden und Arianespace eingeholt sowie die entsprechenden Konsultationen mit den Betriebsräten von Airbus Group und Safran abgeschlossen. Die Transaktion wird voraussichtlich am 31. Dezember 2014 nach Erfüllung der abschließenden Formalitäten vollzogen ("closing").

Mit der Vertragsunterzeichnung beginnt die erste Anlaufphase der Transaktion. In einer zweiten Phase werden sämtliche Trägerraketen-Aktivitäten der Airbus Group und von Safran im Joint Venture gebündelt.

EU-Minister einigen sich zu Ariane-Entwicklung und ISS-Betrieb

1

Am 02. Dezember 2014 tagten die Minister der 20 Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie aus Kanada im Kongresszentrum "NCC-Kirchberg" in Luxemburg. Die Gespräche fanden unter Leitung der Schweiz und Luxemburgs statt – beide Länder teilen sich derzeit die ESA-Präsidentschaft.

Insbesondere die Abstimmungen zur europäischen Trägerrakete Ariane und der Beteiligung Europas an der Internationalen Raumstation ISS waren sehr intensiv. Die deutschen Positionen zur Zukunft der Ariane und zum Betrieb der ISS konnten erfolgreich umgesetzt werden. Basis dafür waren auch die gemeinsamen multilateralen Gespräche, die im Vorfeld des Treffens unter anderem in Genf und Köln stattgefunden hatten. Die Delegationen trafen wichtige finanzielle Entscheidungen für die europäische Raumfahrt der Zukunft.

Mittel für Europas autonomen Zugang zum Weltall bereitgestellt

Insgesamt wurden Beschlüsse über finanzielle Mittel in Höhe von rund 5,9 Milliarden Euro gefasst. Die Bundesregierung zeichnete für die nächsten Jahre insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro. Damit ist Deutschland zusammen mit Frankreich der beitragsstärkste ESA-Partner.

Zum erfolgreichen Abschluss der Konferenz betonte Prof. Johann-Dietrich Wörner (im Bild rechts), Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt: "Die Mitgliedsländer der europäischen Weltraumorganisation ESA haben wiederholt bewiesen, dass sie auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen handlungsfähig sind. Mit den in Luxemburg getroffenen Vereinbarungen ist der Weg für die Wettbewerbsfähigkeit einer zukünftigen europäischen Trägerrakete gesichert. Aus deutscher Sicht ist auch die Entscheidung über die weitere Nutzung der Internationalen Raumstation ISS ein wichtiges Ergebnis. Mit den Resultaten der ESA-Ministerratskonferenz ist garantiert, dass die deutschen technologischen Kompetenzen in Entwicklung und Forschung für den autonomen Zugang Europas zum All und in der bemannten Raumfahrt weiter ausgebaut werden können."

Mit Zufriedenheit hat die deutsche Delegation zur Kenntnis genommen, dass die ESA ihren Status als eine von ihren Mitgliedsländern getragene, europäische Organisation auch in Zukunft behält und auch weiter festigen wird. Die Beziehungen zwischen ESA und EU basieren auf einem Abkommen aus dem Jahr 2004. Aus deutscher Sicht nutzt die EU die Raumfahrt im Interesse der europäischen Bürger und beauftragt die ESA mit der Vertretung und Umsetzung europäischer Raumfahrtinteressen. Eine Vorgehensweise, die in in der Raumfahrt Deutschlands seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt wird.

Ariane 5 ME bereit für verschärften Wettbewerb

Bei den im Vorfeld des Treffens intensiv diskutierten Lösungen für den zukünftigen Europäischen Zugang zum All wurde festgestellt, dass auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen mit der Ariane 5 ECA/ES und den Entwicklungsarbeiten zur Ariane 5 ME die Bausteine verfügbar sind, um ein zukunftsfähiges Trägerkonzept umzusetzen, welches den verschärften Wettbewerbsbedingungen auf dem Weltmarkt entspricht.

Insbesondere die Tatsache, dass im Jahr 2016 ein klarer Entscheidungspunkt über die weitere Entwicklung der Ariane 62/64 etabliert wurde, hat jetzt den Ausschlag für eine positive Beurteilung gegeben. Für den Erhalt und den weiteren Ausbau von deutschen Kompetenzen im Zusammenhang mit dem europäischen Trägermarkt wird Deutschland 180 Millionen Euro im Durchschnitt pro Jahr bereitstellen und ist mit rund 22 Prozent am neuen Ariane-6-Programm beteiligt.

Europas Anteil an ISS – Betrieb bis 2017

Die bemannte Raumfahrt verbunden mit Forschung in der Schwerelosigkeit ist ein elementarer Bestandteil der deutschen Raumfahrtstrategie. Deutschland trägt weiterhin mit 310 Millionen Euro zum Betrieb der ISS bis zum Jahr 2017 bei und ist mit 36 Prozent wichtigster Partner. Zudem stockt Deutschland seinen Beitrag zum Exomars-Programm der ESA um 15 Millionen auf rund 100 Millionen Euro auf.

Für die deutsche Bundesregierung führte Brigitte Zypries (Bildmitte), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), die Verhandlungen. Sie wurde dabei fachlich unterstützt von Dr. Karl-Friedrich Nagel (BMWi, links im Bild), von der deutschen Delegation im ESA-Rat unter Vorsitz von Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, DLR-Vorstandsvorsitzender, sowie Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR-Raumfahrtmanagements, und Dr. Rolf Densing, im DLR-Raumfahrtmanagement für die ESA-Programme zuständiger Direktor.

Skype zeigt Germanwings-Flüge für Gesprächsteilnehmer an

Wenn die Menschen, die einem besonders wichtig sind, zur Weihnachtszeit nicht in unmittelbarer Nähe sein können, bleibt häufig nur die kostenlose Nutzung von Video-Telefondiensten wie Skype. Gemeinsam mit Microsoft Advertising hat die Düsseldorfer Werbeagentur GREY erstmalig eine Möglichkeit für die Fluggesellschaft Germanwings entwickelt, die räumliche Distanz zweier Gesprächsteilnehmer zu nutzen, um passgenaue Fluginformationen einzublenden.

Die Idee hinter der im Dezember startenden Kampagne: Auf Basis von "Corridor Targeting" wird deutschen Skype-Nutzern zum Beispiel während einer Verbindung mit Freunden und Bekannten, der günstigste Flug der Airline zu dem Aufenthaltsort des anderen angezeigt, um ihnen eine gemeinsame Weihnachtszeit zu ermöglichen.

Ortsbezogene Daten in Verbindung gebracht

"Wir freuen uns, als Erster die neue Technologie des Corridor Targetings auf Skype einzusetzen und damit auf smarte Art und Weise unsere Flüge zu bewerben. Wir holen die Skype-Nutzer in einem gemeinsamen emotionalen Moment ab und ermöglichen ihnen mit einem passenden Flugangebot, sich persönlich zu treffen.", so Sandra Friedrich, Head of Marketing bei Germanwings.

Erstmalig werden die ortsbezogenen Nutzerinformationen nicht isoliert genutzt, sondern in einfacher Weise in einen gemeinsamen Zusammenhang gestellt, um einem Gesprächsteilnehmer ein individuell passendes Flugangebot zu vermitteln.

Skype ist einer der beliebtesten Online-Dienste und verbindet mehr als 300 Millionen Menschen – nicht nur in Europa, sondern über den ganzen Globus über kleine und größere Distanzen. "Auf eine einzige Plattform zugreifen zu können, die auf allen relevanten Screens und Betriebssystemen verfügbar ist, stellt für Online-Marketer einen enormen Vorteil da. In der aktuellen Germanwings-Kampagne verbinden wir eine reichweitenstarke Zielgruppe mit einer kontextrelevanten Werbeausstreuung.", erklärt Markus Frank, Director Advertising & Online (A&O) und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland.

Design und Positionierung bei Germanwings neu ausgerichtet

Der Corporate Design-Spezialist der GREY Gruppe KW43 BRANDDESIGN entwickelte bereits im Jahr 2012 nach einem erfolgreichen Pitch für Germanwings die Markenpositionierung inhaltlich weiter und verantwortete das Corporate Design inklusive Logo, Flugzeuggestaltung sowie Branding an den Airports.

Hintergrund der Neuausrichtung war das veränderte Aufgabengebiet der Airline, die alle innerdeutschen und innereuropäischen Flüge außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München von ihrem Mutter-Konzern Lufthansa übernahm.

Asteroidlander MASCOT mit Hayabusa2 in Japan gestartet

0

Die Kometenlandung von Philae liegt gerade einmal drei Wochen zurück – nun hat eine weitere Landemission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ihren Anfang genommen: Der Asteroidenlander Mascot des DLR ist unterwegs zum Asteroiden 1999 JU3.

Am 03. Dezember 2014 um 05:22 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob die Rakete mit der japanischen Hayabusa-2-Sonde und dem Lander Mascot vom Tanegashima Space Center ab und begann ihre Reise durchs All. Allerdings wird es noch vier Jahre dauern, bis sie ihr Ziel erreichen wird. Dort soll die japanische Hayabusa-2-Sonde im dichten Flug über dem Asteroiden Material von seiner Oberfläche "einsaugen" und zur Erde zurückbringen.

Wenig Wissen über den Asteroiden

Mascot hingegen wird auf Asteroid 1999 JU3 aufsetzen, sich hüpfend fortbewegen und erstmals in der Raumfahrtgeschichte an mehreren Orten Messungen auf einem Asteroiden durchführen. Überwacht und betrieben wird der im DLR entwickelte und gebaute Lander sowie seine vier Instrumente während seiner Reise und seiner Arbeit auf dem Asteroiden aus dem "Mascot Control Center" des DLR in Köln.

Gerade einmal einen Kilometer Durchmesser hat der Asteroid, den die Hayabusa-2-Sonde im Sommer 2018 erreichen wird. Zuvor wird sie im Winter 2015 noch einmal kräftig Schwung an der Erde holen. Nach der Ankunft wird sie 1999 JU3 zunächst kartieren, bevor sich die japanische Sonde dann Anfang 2019 seiner Oberfläche annähert, um Materialproben zu nehmen. Lander Mascot wird dann aus einer Höhe von 100 Metern im freien Fall auf den Asteroiden sinken.

"Die größten Herausforderungen werden die Trennung von der Muttersonde und die anschließende Landung sein", sagt Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. "Niemand kennt die genaue Anziehungskraft des Asteroiden." 1999 JU3 ist besonders kohlenstoffhaltig und gehört somit zu einer häufig vorkommenden Asteroidenklasse – doch besonders viel wissen die Wissenschaftler bisher noch nicht über ihr Untersuchungsobjekt.

Vier Instrumente bei nur 10 Kilogramm

2019 werden die Asteroidenforscher insgesamt bis zu 16 Stunden lang Daten erhalten, die sie so bisher noch nie messen konnten. Ist die Batterie, ein Beitrag der französische Raumfahrtagentur CNES, des Landers nach zwei Asteroidentagen und -nächten erschöpft, endet auch seine Mission, denn er hat keine Solarpaneele zum Aufladen. Gerade einmal zehn Kilogramm durfte Mascot wiegen – das war eine der Rahmenbedingungen, als das japanische Hayabusa-2-Team das DLR für die Entwicklung eines Asteroidenlanders mit ins Boot holte. Keine leichte Aufgabe – ein Lander wie Philae, den das DLR mit einem Konsortium entwickelte, wiegt 100 Kilogramm, Mascot sollte gerade einmal ein Zehntel wiegen.

Insgesamt vier Instrumente brachten die Ingenieure des DLR dennoch in einer sehr stabilen und zugleich leichten Struktur unter. Mit einem Radiometer und einer Kamera des DLR sowie einem Spektrometer des Institut d’Astrophysique Spatiale und einem Magnetometer der TU Braunschweig sollen die mineralogische und geologische Zusammensetzung der Asteroidenoberfläche untersucht und Oberflächentemperatur sowie Magnetfeld des Asteroiden ermittelt werden.

Auf dem Asteroiden 70 Meter springen

Die aller erste Landung auf einem Asteroiden – wenn auch nicht von Anfang an so geplant – erfolgte 2001 mit der NASA-Sonde NEAR Shoemaker. Die Sonde untersuchte den Asteroiden EROS über ein Jahr lang aus dem Orbit und wurde anschließend von den Ingenieuren in Richtung Asteroidenoberfläche gesteuert. Die Raumsonde landete überraschenderweise unbeschädigt und blieb für 16 Tage vom 12. bis zum 28. Februar 2001 in Betrieb.

Mascot hingegen ist für die Landung auf dem Asteroiden konstruiert und ausgerüstet. Mit Sensoren wird das kleine, schuhkartongroße Landepaket sich orientieren und feststellen, ob es auf seiner Ober- oder Unterseite gelandet ist. Dann kann der Lander mit einem Schwungarm im Inneren gegebenenfalls in die richtige Position "hüpfen", sich so ausrichten und mit Messungen beginnen. Sind alle vier Instrumente zum Einsatz gekommen, aktiviert Mascot automatisch erneut den Schwungarm und springt bis zu 70 Meter weit zu seinem nächsten Einsatzort. Mit an Bord hat er neben den Instrumenten ein Thermalsystem, um die Temperaturen auf dem Asteroiden auszugleichen, und einen Bordcomputer, der die gewonnenen Daten über die Muttersonde Hayabusa-2 ins DLR-Kontrollzentrum sendet.

Forschung im Labor und am schwebenden Objekt

Bereits die erste Hayabusa-Mission der japanischen Raumfahrtagentur JAXA war ein Erfolg: 2010 brachte die japanische Hayabusa-1-Sonde in einer Kapsel zum ersten Mal Asteroidenmaterial in seiner ursprünglichen, unveränderten Form zur Erde. Damals untersuchte auch das DLR-Institut für Planetenforschung die seltenen Partikel.

Mit der Hayabusa-2-Mission soll nun erneut Material zur Erde gebracht werden, aber auch mit Mascot direkt vor Ort gemessen werden. "Unsere Daten werden unter anderem auch als Referenz für die Untersuchungen in den irdischen Laboren dienen", sagt DLR-Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho. Außerdem wird der Lander als Späher erkunden, wo die japanische Sonde das Asteroidenmaterial einsammeln soll. "Sonde und Lander werden unser Wissen über Asteroiden auf jeden Fall vervielfachen."

DLR-Beteiligung an Hayabusa-2

Das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme entwickelte den Lander und testete ihn unter Weltraumbedingungen bei Parabelflügen, im Fallturm, auf dem Schütteltisch sowie in der Thermalvakuum-Kammer. Das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik war für die stabile Struktur des Landers zuständig.

Das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik entwickelte den Schwungarm, der Mascot auf dem Asteroiden hüpfen lässt. Das DLR-Institut für Planetenforschung steuerte die Kamera MASCAM und das Radiometer MARA bei. Überwacht und betrieben wird Asteroidenlander Mascot aus dem DLR-Kontrollzentrum des Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) in Köln.

Lufthansa-Streik wird am Donnerstag fortgesetzt

Die Vereinigung Cockpit (VC) kündigt für Donnerstag die Fortsetzung des Streiks an. Die Piloten der Lufthansa Cargo, sowie der Lufthansa Passage auf Langstreckenflügen sollen am 04. Dezember 2014, von 03:00 Uhr bis 23:59 Uhr deutschlandweit wieder den Arbeitskampf aufnehmen. Flüge der Lufthansatochter Germanwings, sowie Kurz- und Mittelstreckenflüge der Lufthansa Passage sind nicht von den Streiks betroffen. Die jüngsten Verhandlungsrunden zwischen Geschäftsleitung und VC zur Übergangsversorgung zeigten, dass es nach wie vor trotz wiederholter Arbeitsniederlegungen erhebliche Differenzen gebe.

Deshalb wurde beschlossen, die für diese Woche geplanten Arbeitskampfmaßnahmen in ihrem Umfang auszudehnen. Die VC erwarte ein klares Bekenntnis des Managements zur Ausgestaltung fairer Bedingungen für ihre jungen Piloten, und bedauere gleichzeitig die Unannehmlichkeiten für die Passagiere.

FRAMaK: Näher am Großkreis fliegen

0

Ein dicht gesponnenes Netz aus grenzüberschreitenden Direktrouten im Oberen Luftraum der Flugverkehrskontrollzentralen Karlsruhe und Maastricht ist veröffentlicht: Die 466 neuen Routen über Belgien, weitreichenden Teilen Deutschlands, Luxemburg und den Niederlanden stehen den Fluggesellschaften bei ihrer Planung zur Verfügung. Mit den Routen können jährlich insgesamt 1,5 Millionen nautische Meilen eingespart werden. Das entspricht einer Ersparnis von rund 9.000 Tonnen Treibstoff und 30.000 Tonnen CO2-Emissionen.

Zu dem Ergebnis kamen die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, die europäische Flugsicherungsorganisation EUROCONTROL und die Deutsche Lufthansa AG in dem Projekt „Free Route Airspace Maastricht and Karlsruhe“ (FRAMaK). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen lenken täglich bis zu 10.000 Flüge im deutschen Luftraum, im Jahr rund drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa.

Die Flugverkehrskontrollzentrale für den Oberen Luftraum in Maastricht (MUAC) wird von EUROCONTROL für vier Staaten stellvertretend betrieben und kontrolliert den Oberen Luftraum (ab 24.500 Fuß Höhe, ungefähr 7.500 Meter) über den Benelux-Ländern und Nordwestdeutschland. MUAC ist beispielgebend für einen harmonisierten Europäischen Luftraum und kann als Modell für grenzübergreifende Projekte im Sinne des SES gesehen werden. Mehr als 1,5 Millionen Flüge durchqueren jährlich den in der Verantwortung von MUAC stehenden Luftraum. Damit kontrolliert MUAC den Luftraum mit dem drittgrößten Verkehrsaufkommen in Europa. In den Sommermonaten kommt es in Spitzenzeiten zu mehr als 5.200 Flugbewegungen pro Tag.

FRAMaK-Routenoptionen näher am Großkreis

Nach einer EU-Verordnung müssen direkte und individuelle Routen künftig von den Flugsicherungen bereitgestellt werden. Die Ergebnisse des vom SESAR Joint Undertaking geförderten Projekts fließen in das „Free Route Airspace“-Programm des Funktionalen Luftraumblocks Europe Central (FABEC) ein. Voraussetzung für die neuen Routenoptionen waren moderne, trajektorienbasierte Air Traffic Management Systeme. Bereits bestehende Direktrouten wurden über Grenzen hinweg verknüpft, erweitert, um neue ergänzt und hinsichtlich ihrer zeitlichen Verfügbarkeit optimiert: 46 Prozent der veröffentlichten Routen sind 24 Stunden verfügbar. Die übrigen sind limitiert nutzbar, meist am Wochenende und nachts.

Die beiden Kontrollzentralen haben die von der EU in der ersten Referenzperiode des Single European Sky (SES) vorgegebene maximale Abweichung vom Großkreis von maximal 4,65 Prozent übertroffen. Mit den neuen Routen lässt sich eine durchschnittliche Abweichung von nur 1,7 Prozent erzielen. Der Großkreis bezeichnet die kürzeste Strecke zwischen Abflug- und Zielflughafen auf einem Globus.

Kürzere Routen planen und Kerosin sparen

Mit den veröffentlichten Direktrouten können die Airlines zielgerichteter planen und von vornherein mit weniger Treibstoff starten. Abweichungen vom Flugplan werden reduziert. Flüge werden normalerweise entlang eines verfügbaren Luftstraßennetzes geplant und weichen oft erheblich vom so genannten Großkreis ab. Die Luftstraßen sind nach größtmöglicher Kapazität und Verfügbarkeit ausgerichtet und umgehen beispielsweise militärische Übungsgebiete, die zu bestimmten Zeiten jedoch von zivilem Verkehr nutzbar sind.

In der Praxis bieten die Fluglotsen den Piloten während des Fluges deshalb oft Abkürzungen an, so genannte „tactical directs“. Das Flugzeug hat entsprechend der ursprünglich geplanten, längeren Route dann jedoch deutlich mehr Treibstoff an Bord als benötigt. Das zusätzliche Treibstoffgewicht erhöht bereits den laufenden Kerosinverbrauch und reduziert die Nutzlast des Flugzeugs. Die Piloten erreichen mit den Abkürzungen ihren Zielort oft zu früh und müssen bis zur Landung gegebenenfalls Warteschleifen fliegen oder am Boden auf eine freie Parkposition warten.

Erster Schritt zu „Free Route Airspace“

Eine weitere Untersuchung innerhalb des FRAMaK-Projekts galt individuellen Flugrouten, so genannten „User Preferred Routes“. Denn die neuen Direktrouten sind erst ein Anfang auf dem Weg zum wirklichen „Free Route Airspace“. Bei den Untersuchungen individueller Routen konnten die Airlines die Route frei wählen und dynamische Faktoren wie Wetter, Windverhältnisse oder die Vermeidung überfüllter Lufträume in die Flugplanung einbeziehen. Denn die Streckenlänge ist nicht der einzige Aspekt, der bei der Flugplanung Beachtung findet.

Die Projektpartner analysierten 62 Flüge auf sechs verschiedenen sowohl innereuropäischen als auch transatlantischen Städteverbindungen. Ergebnis: In weniger komplexen Lufträumen oder zu Zeiten mit geringerem Verkehrsaufkommen sind solche individuellen Routenführungen bereits denkbar. In komplexen und hochfrequentierten Lufträumen wären dazu aber weitere Untersuchungen und erweiterte technologische Entwicklungen notwendig.

AERO mit „Aviation and Pilots Competence Center“ APCC

Mit mehr als 630 Ausstellern und einem erweiterten Konzept wird die AERO 2015 ihre Position als größte Messe der Allgemeinen Luftfahrt in Europa behaupten. Dabei werden nicht nur die bewährten Sonderbereiche e-flight-expo, Avionics Avenue, Engine Area und RPAS Expo fortgesetzt; erstmals wird ein Aviation and Pilots Competence Center (APCC) für Piloten und solche, die es werden wollen, angeboten.

Vor allem aber stehen die Luftfahrzeuge im Mittelpunkt: Von Segelflugzeugen über Ultraleicht- und Reiseflugzeuge, Hubschrauber, Gyrocopter, UAS (Unmanned Aerial Systems), Turboprops bis hin zu mehrstrahligen Business-Jets reicht die Palette in Friedrichshafen. Die Allgemeine Luftfahrt umfasst die zivile Luftfahrt mit Ausnahme des Linien- und Charterverkehrs.

Nach EU-Angaben sind alleine im Gebiet der Europäischen Union mehr als 200.000 Motor-, Ultraleicht- und Segelflieger registriert. "Alles was fliegt" lautet auch 2015 das Motto auf der AERO. Neue Flugmotoren, zukunftstaugliche Avionik, UAS sowie Dienstleistungen und Zubehör rund ums Fliegen sind weitere Schwerpunkte auf der AERO 2015.

Bewährte Sonderbereiche, Hardware für neue Vorschriften

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch freuen sich, dass zum Stand Anfang Dezember 2014 die Ausstellungsfläche für die AERO 2015 nahezu ausgebucht ist. "Wir verzeichnen für die kommende AERO eine hervorragende Ausstellernachfrage. Die Erwartungen im Bereich der Unternehmen der Allgemeinen Luftfahrt sind hoch. Zahlreiche Premieren auf der AERO 2015 sorgen ergänzend für Optimismus", kündigt Roland Bosch im Vorfeld der Messe an.

Gleich vier erfolgreiche Sonderbereiche werden auf der AERO im kommenden Jahr fortgesetzt: Die erste Sonderschau ist die Avionics Avenue. Hier dreht sich alles um die Bordausrüstung des Flugzeugs oder Helikopters in Sachen Flugsteuerung, Navigation, Kollisionswarnung oder Flugplanung. Auch die in drei Jahren ablaufende Frist für die Umstellung von Funkgeräten auf das 8,33-kHz-Raster in Flugzeugen und Helikoptern, die für Sichtflugbetrieb zugelassen sind, wird den Herstellern rege Nachfrage bescheren.

Da zudem mit der Einführung der "Standardised European Rules of the Air" seit Anfang Dezember 2014 neue europäische Regeln für die Luftraumstruktur bestehen, wird dies auch den Zubehörunternehmen wie etwa GPS-Herstellern einen Schub geben. Besucher können sich zudem über viele neue Systeme nicht nur informieren, sondern diese auch in der Headset Test Area ausprobieren.

Themenschwerpunkte für Piloten, Flug und Antrieb

Bereits zum vierten Mal werden auf der Engine Area modernste Flugmotoren verschiedenster Hersteller präsentiert, darunter Elektro-, Verbrennungs- und Hybridantriebe. Angesichts ständig steigender Kosten für Flugtreibstoffe und der Entwicklung neuer sparsamer Dieselmotoren für Propellerflugzeuge sind auch in diesem Bereich Neuheiten zu erwarten. Innovative Triebwerke für Propellerflugzeuge, die angesichts der ungewissen Zukunft des Flugmotorentreibstoffs Avgas auch mit bleifreiem Flugbenzin betrieben werden können, sind auf der AERO 2015 ebenfalls zu finden.

Die e-flight-expo findet als fester Bestandteil unter dem Motto "Electrical, Ecological, Evolutionary" mit alternativen Antriebskonzepten bereits zum siebten Mal statt. Sie zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung zukunftsträchtiger und nachhaltiger Technologien auf Elektrobasis.

Die Sonderschau RPAS Expo wird zeigen, wie weit die Entwicklung ziviler Drohnen bereits fortgeschritten ist. So werden unbemannte Luftfahrzeuge verschiedener Hersteller, ausgerüstet mit modernster Sensor- und Messtechnik, zu sehen sein. Zum zweiten Mal gibt es auf der AERO ein Indoor Flying Display für UAS sowie zum ersten Mal ein Outdoor Flying Display am Messesee beim Eingang West.

Erstmals findet 2015 ein Aviation and Pilots Competence Center (APCC) statt. Dieses soll Anlaufstelle sowohl für Piloten als auch für alle Interessenten an einer Pilotenausbildung sein. Dort gibt es Informationen und Angebote von Flugschulen, Behörden und Interessenvertretungen wie Luftfahrt-Bundesamt, EASA, AOPA, Deutscher Wetterdienst oder Deutsche Flugsicherung. Gleichzeitig findet die Aktion "Be a pilot" statt. Hier präsentieren Flugschulen Wissenswertes über alle Arten der Privat- und Berufspilotenlizenz.

Im Rahmen der AERO Conferences werden mehr als 100 Vorträge, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen der Luftfahrt stattfinden. Experten von Pilotenvereinigungen, Zulassungsbehörden und der Herstellerverbände GAMA und LAMA sowie Interessenvertretungen aus der General Aviation informieren und diskutieren über politische Rahmenbedingungen, Verbesserungsmöglichkeiten und die derzeitige Situation in der Luftfahrt.

Slots für anfliegende Besucher

Für Besucher die mit dem eigenen Flugzeug anreisen wird wieder eine online-gestützte Slotvergabe eingerichtet: Slots sind ab 28. März 2015 buchbar. Optional wird für ULs und Motorsegler 2015 erneut der Segelflugplatz Markdorf mit einem Shuttle-Service zur AERO zur Verfügung stehen.

Ein weiteres einzigartiges Angebot der vergangenen Jahre für AERO-Besucher hat sich bewährt: Zum vierten Mal wird die Zeltstadt "Tent City" angeboten. Besucher können kostengünstig in einer Messehalle in bereit gestellten Zelten übernachten. Informationen zu den Zelten gibt es online. Die AERO 2015 beginnt am 15. April und dauert bis 18. April 2015.

Erstflug von München nach Miami im Lufthansa-Airbus A330-300

Lufthansa verbindet ab heute das Münchner Drehkreuz mit Florida. Der "Sunshine State" steht künftig fünf Mal wöchentlich im Flugplan. Miami wird in den Wintermonaten unter der Flugnummer LH460 mit einem Airbus A330-300 mit 217 Sitzplätzen in der neuen First, Business und Economy Class angeflogen.

"Trotz des Streiks der Vereinigung Cockpit konnte heute wie geplant der Neuanflug starten. Wir freuen uns, unseren Gästen auf den Flügen von und nach Miami in allen Klassen das neueste Produkt und damit einen hohen Reisekomfort anbieten zu können", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

"Eco-Sitze" mit Internet im A330-300

Die Lufthansa First Class steht für höchste Annehmlichkeiten und Service: Im "Skytrax Star Rating" wurde sie bereits mit fünf Sternen ausgezeichnet. Reisende in der Business Class genießen den Flug in einem Sitz, der sich zu einem flachen, fast zwei Meter langen Bett ausfahren lässt. Für Unterhaltung sorgt ein umfangreiches Entertainment-System, das über einen 15-Zoll Monitor abgerufen werden kann. In der Economy Class bietet der Airbus A330-300 die neueste Generation der Lufthansa "Eco-Sitze" mit bequemer Polsterung, integriertem Monitor und Zugang zum Internet.

Miami bietet neben breiten Stränden eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten, darunter das Art Deco Viertel, Little Havanna oder Coral Gables, eine der wohlhabendsten Gemeinden des Landes. Die Stadt ist idealer Ausgangspunkt zu den Everglades und den Florida Keys.

Von Orlando bis Cape Canaveral

Orlando und das nahe gelegene Cape Canaveral mit dem Kennedy Space Center sind nur wenige Autostunden von Miami entfernt. Mit einem der größten Kreuzfahrthäfen der Welt ist Miami außerdem das Tor zur Karibik.

Mit dieser neuen Verbindung baut Lufthansa das Flugangebot in den Sunshine State weiter aus. Sie ergänzt die bestehenden Strecken von Frankfurt nach Miami und Orlando. Außerdem wird die Fluglinie ab September 2015 von Frankfurt nach Tampa abheben.

SPOT 7-Daten jetzt für kommerziellen Regelbetrieb

Der von Airbus Defence and Space entwickelte und gebaute Erdbeobachtungssatellit SPOT 7 nimmt heute seinen kommerziellen Betrieb auf und stellt allen Nutzern hochauflösende Bilddaten zur Verfügung. Die einzigartige Satellitenkonstellation eröffnet Möglichkeiten für zahlreiche Anwendungen, da sie aktuelles Bildmaterial innerhalb kürzester Zeit bereitstellt. Wesentlich eingebunden ist hierbei der aserbaidschanische Satellitenbetreiber Azercosmos als Mitegentümer und -betreiber von SPOT 7.

Dank SPOT 7 und weiteren Satelliten wie SPOT 6, Pléiades 1A und 1B, TerraSAR-X und TanDEM-X kann Airbus Defence und Space als weltweit erster Betreiber eine vollständige Palette an Erdbeobachtungsdaten in unterschiedlichen Auflösungen und Spektralbereichen bieten.

Leistungsfähiges Angebot an Satellitendaten

Jeder Punkt der Erde kann einmal täglich durch einen SPOT Satelliten mit hoher Auflösung und einen Pléiades Satelliten mit sehr hoher Auflösung erfasst werden. Mit dem integrierten Betrieb von SPOT 6 und SPOT 7 steigt die Aufnahmekapazität auf sechs Millionen Quadratkilometer pro Tag, das entspricht einer Fläche zehnmal so groß wie Frankreich.

Während SPOT 6 und SPOT 7 Daten weiter Gebiete mit einer Auflösung von 1,5 Metern aufnehmen, sind die bereits in Betrieb befindlichen Pléiades 1A und 1B in der Lage, kleinere Ausschnitte mit höherer Auflösung (Datenprodukte mit 50 Zentimeter Auflösung) zu erfassen. Zur garantierten Überwachung von Bodenbewegungen oder von häufig bewölkten Gebieten liefern die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X wetterunabhängig zuverlässige Radardaten mit sehr hoher Auflösung (Datenprodukte mit 0,25 Meter bis 40 Meter Auflösung) und großflächiger Abdeckung.

Die Komplettierung dieser einzigartigen Konstellation bietet Airbus Defence and Space gleichzeitig die Möglichkeit, eine neue Kooperation zur gemeinsamen Nutzung der SPOT-Satelliten mit dem aserbaidschanischen Satellitenbetreiber Azercosmos einzugehen.

Aserbaidschan als Partner bei Betrieb und Vertrieb

Der Vertrag sieht eine langfristige Zusammenarbeit vor und umfasst die Übertragung des Eigentums am Satelliten SPOT 7 an Azercosmos, die Bereitstellung eines Bodensegments zur Nutzung der Satelliten sowie ein fundiertes Schulungsprogramm zur Entwicklung der Betriebskapazitäten. Zudem enthält der Vertrag eine kommerzielle Vereinbarung zur Verbreitung der SPOT 6- und SPOT 7-Daten an die jeweiligen Kunden der beiden Firmen.

Evert Dudok, Leiter des Geschäftsbereiches Communications, Intelligence and Security (CIS) von Airbus Defence and Space, sagte: "Diese Vereinbarung mit Azercosmos ist ein großer Erfolg. Sie bietet ein enormes Potenzial für satellitengestützte Geoinformationsprodukte und -dienste. Die Zusammenarbeit ermöglicht ein neues und sehr innovatives Geschäfts- und Betriebsmodell…"

Als etablierter Hersteller von Satelliten und Anbieter von Satellitendatendiensten freut sich Airbus Defence and Space, Aserbaidschan im Rahmen dieser Kooperation bei der Umsetzung seines ehrgeizigen Weltraumprogramms zu unterstützen. Diese Zusammenarbeit bietet Azercosmos die Gelegenheit, eigene Erfahrungen mit dem Betrieb von Satelliten sowie bei der Bedienung des kommerziellen Markts zu sammeln.

Airbus Defence and Space hat weiterhin uneingeschränkten Zugang zu den Kapazitäten der SPOT 6 und SPOT 7 Satelliten und bietet die kommerziellen Dienste weltweit unverändert an. Kunden haben damit einen vertrauenswürdigen Zugang, über den sie die passenden Bilddaten zuverlässig und rechtzeitig für ihre Projekte erhalten.

Reisen für Menschen mit Behinderung: Deutsche Flughäfen vorbildlich

0

Behinderten Menschen die Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen, ist das Ziel des morgigen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen. Wie wichtig in diesem Zusammenhang Reisen und Mobilität geworden sind, belegt die steigende Nachfrage nach den speziellen Services der deutschen Flughäfen für Reisende mit eingeschränkter Mobilität (Passengers with Reduced Mobility – PRM).

Die Erwartungen an die Infrastruktur werden auch in Zukunft weiter steigen, und dies überproportional, so die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) e.V. Dazu erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: "Die deutschen Flughäfen sind bei der Unterstützung von Reisenden mit eingeschränkter Mobilität vorbildlich. Im Jahr 2013 erhielten mehr als 1,2 Mio. mobilitätseingeschränkte Reisende Unterstützung an den deutschen Flughäfen. Das beinhaltet eine Steigerungsrate von mehr als neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei verhält sich die Steigerung der PRM-Reisenden überproportional zu den Gesamtreisenden. Sowohl der demographische Wandel als auch die zunehmende Inanspruchnahme des erstklassigen Service sind Ursache für diese Entwicklung."

Seit 2008 greift EU-Verordnung – Anforderungen steigen

Grundlage für die speziellen Services für mobilitätseingeschränkte Passagiere ist die EU-Verordnung (EG) Nr. 1107/2006, die seit 2008 einen europaweit einheitlichen Service beim Ein-, Aus- und Umsteigen durch die Flughäfen regelt. Freiwillig werden von den meisten deutschen Flughäfen darüber hinaus zusätzliche Leistungen erbracht, die nicht unter den Forderungskatalog der EU-Verordnung fallen.

Die ADV erwartet, dass die steigenden Ansprüche der Reisenden an die Verkehrsträger und öffentlichen Einrichtungen immer weiter gehende Anforderungen hinsichtlich der PRM-Services stellen werden. Das treibt die Entwicklungen auch in diesem Sektor voran. "Bisher sind die Gäste mit den Serviceleistungen der deutschen Flughäfen und der dafür notwendigen Infrastruktur hoch zufrieden. Um das hohe Leistungsniveau zu halten, stehen die deutschen Flughäfen im engen Austausch mit den lokalen Behindertenverbänden sowie den zuständigen Ministerien, Behörden und Organisationen", erläutert Ralph Beisel.

UN-Tag hilft Behinderungen bei Mobilität abzubauen

Die Vereinten Nationen (UN) haben 1992 den 03. Dezember zum alljährlichen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen ausgerufen. Dieser Tag wird weltweit für Aktionen genutzt, um die volle Teilnahme und Gleichstellung behinderter Menschen zu erreichen.

Der Aktionstag soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten und den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern. "Die deutschen Flughäfen leisten mit ihrem Einsatz für mobilitätseingeschränkte Reisende einen unverzichtbaren Beitrag zur vollständigen gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen", so ADV-Hauptgeschäftsführer Beisel abschließend.

Pilotenvereinigung plädiert gegen Verzerrungen in der Luftfahrtindustrie

Kurz vor dem EU-Verkehrsministertreffen am 03. Dezember hissen Piloten aus ganz Europa die rote Flagge gegen Wettbewerbsverzerrungen in der europäischen Luftfahrt, die die Luftfahrtgesellschaften und den ganzen Industriesektor bedrohen. Die Politik soll das Thema mit hoher Priorität zu behandeln, sonst bestehe die Gefahr, dass die Luftfahrtindustrie in Europa – wie wir sie heute kennen – aufhören wird zu existieren. Schädliche Geschäfts- und Arbeitsmodelle sind zwei der marktverzerrenden Elemente, die die European Cockpit Association (ECA) in ihrer heute veröffentlichten Publikation beschreibt.

Immer mehr Luftverkehrsgesellschaften verschaffen sich Wettbewerbsvorteile durch Absenkung von Personalkosten, Steuern und Sozialabgaben. Scheinselbständigkeit von Crews, Soziales Dumping und Ausnutzung des Gefälles von Rahmenbedingungen in der EU sind heute an der Tagesordnung. Einige Firmen gehen so weit, dass sie alle Möglichkeiten regulativer Vorgaben und vorteilhafter Steuergesetze in Staaten ausreizen, indem sie diese als sogenannte „Flag of Convenience“ nutzen.

Dumping setzt Airlines unter Druck

„Es ist besorgniserregend zu sehen, wie manche Airlines die Luftfahrtlandschaft neu definieren“, so ECA-Präsident Dirk Polloczek. „Es mag verlockend sein, die Kosten zu drücken, indem Bordpersonal auf einem anderen Kontinent stationiert, das Flugzeug in einem „Steuerparadies“ registriert wird oder einen jungen Piloten zu fragen, ob er, um überhaupt fliegen zu können, dafür bezahlen will. Das alles vernichtet Arbeitsplätze in Europa, unterwandert die Steuer- und Sozialkassen in den EU-Mitgliedsstaaten und zwingt andere Airlines, dem Beispiel zu folgen, wenn sie nicht vom Markt verschwinden wollen.“

Gleichermaßen bedrohlich und akut ist die Wettbewerbsverzerrung, wie sie von Airlines außerhalb Europas, die aggressiv auf den europäischen Markt drängen, auf uns zurollt. Wirtschaftlich boomende Luftfahrtgesellschaften aus Asien bzw. den Golf-Staaten sind oft staatlich subventioniert oder gehören dem Staat, haben Zugang zu billiger Infrastruktur, Kapital und Kerosin – und sind darüber hinaus in der Regel ein wichtiger Puzzlestein in den strategischen Zukunftsplanungen der jeweiligen Regierungen. Gleichzeitig unterliegen sie, im Gegensatz zu ihren europäischen Mitbewerbern, undurchsichtigen Bilanzierungsstandards und wenig stringenten Regulierungen in ihren Ländern.

Bedingungen für fairen Wettbewerb gefordert

„Unsere Luftfahrtgesellschaften können weder mit den Ressourcen der Golf Carrier gleichziehen, noch können sie sich – oder sollten sie sich – auf Subventionen oder staatliche Fördermittel verlassen“, so der ECA-Generalsekretär Philip von Schöppenthau.  Airlines könnten nur profitabel wirtschaften, wenn die Wettbewerbsrahmenbedingungen keiner Verzerrung unterliegen. Deshalb haben Piloten aus ganz Europa die Verkehrsminister der jeweiligen EU-Mitgliedstaaten, die Europäische Kommission und das neu gewählte Europäische Parlament aufgefordert, faire Wettbewerbsbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene in den Mittelpunkt ihrer luftfahrtpolitischen Agenda zu stellen.

Um unfairen Wettbewerb zu stoppen, sind konkrete Schritte erforderlich: Bessere Koordinierung und Ausweitung der Sozialgesetze, Beseitigung missbräuchlicher Geschäftsmodelle sowie der Unterbietung von Sozialstandards und Schaffung gleicher Wettbewerbsvoraussetzungen zwischen EU-Airlines und staatlich subventionierten ausländlichen Fluggesellschaften. Die ECA hat diese Schritte in einem PDF zusammengefasst.

Winterdienst am FKB mit neuer Schneeschleuder unterwegs

0

Auch wenn trotz erstem Advent und meteorologischem Winteranfang Frost und Schnee noch immer auf sich warten lassen, ist der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) schon seit Anfang November bestens auf den kommenden Winter vorbereitet. Entsprechend der Flugbetriebszeiten des FKB von 06:00 Uhr bis 23:00 Uhr muss bei allen Witterungsverhältnissen sowohl für eine problemlose Nutzung der Start-/Landebahn inklusive der Flugbetriebsflächen gesorgt sein, als auch die Sicherstellung des Flugbetriebes durch die Enteisung der Flugzeuge gewährleistet werden.

Das Winterdienstteam am FKB besteht aus insgesamt 38 Mitarbeitern, die während des gesamten Jahres in theoretischen und praktischen Unterweisungen für den Winterdienst geschult werden. Neben der Schneeschleuder stehen zur großflächigen Schneeräumung 13 weitere Fahrzeuge mit insgesamt ca. 7.200 PS zur Verfügung.

Schnee vom Schneepflug ins Gelände schleudern

Eine ganz besondere Bedeutung kommt hier der neuen Hochleistungs-Schneeschleuder TurboStream TS 10000 zu, die der FKB bereits im Sommer diesen Jahres erworben hat. Bei Schnee fahren so genannte Räumzüge – mit fünf bis sieben Schneepflügen im Verbund – auf der Start-/Landebahn und räumen den Schnee an den Rand. Danach muss eine Schneeschleuder diese Schneeberge vom Rand der Bahn in das freie Gelände "schleudern".

"Wir können nun noch effizienter arbeiten und sparen zudem Zeit" erläutert Markus Mußler, Bereichsleiter Flughafen am FKB. "Mit einem Schneeauswurf von bis zu 60 Metern, 50km/h Räumgeschwindigkeit und einer Räumleistung von bis zu 8.000 Tonnen Schnee in der Stunde sind wir mit diesem Hochleistungsgerät zukünftig auch für unerwartete kurzfristige Einsätze wie zum Beispiel bei Ambulanzflügen bestens gerüstet" ergänzt er.

Aktuell sind außerdem ca. 100.000 Liter Flächenenteisungsmittel und 50.000 Liter Enteisungsmittel für die Flugzeuge – alle biologisch abbaubar – bevorratet. Bei Bedarf können die Mittel innerhalb von 24 Stunden nachgeliefert werden.

airberlin will auch Embraer 190 durch Airbus ersetzen

Bereits im September hatte die airberlin group eine Harmonisierung ihrer Flotte im Rahmen des Neustrukturierungsprogramms bekannt gegeben. Nun geht die Gruppe einen weiteren wichtigen Schritt mit ihrer österreichischen Tochtergesellschaft NIKI. Die bestehenden Embraer Flugzeuge der NIKI Flotte werden bis Mitte 2015 durch Fluggeräte von Airbus ersetzt. "Im Zuge der Flottenharmonisierung werden wir eine höhere Produktivität, geringere Sitzplatzkosten und einen effizienteren Flugbetrieb erreichen. Die Entscheidung für den größeren Airbus schafft außerdem neue Wachstumsmöglichkeiten für NIKI. Im Jahr 2015 ergibt sich für NIKI dadurch eine Kapazitätssteigerung", sagt CEO Wolfgang Prock-Schauer.

NIKI soll zudem zukünftig auch Langstrecken bedienen. "Die Vereinheitlichung der Flotte ist ein Gewinn für NIKI. Wir produzieren insgesamt wirtschaftlicher. Durch die erhöhte Gesamtkapazität unterstützen wir auch einen wichtigen Trend: Der Flughafen Wien hat sich für airberlin-Gäste als Umsteigeflughafen zum Beispiel für Flüge nach Griechenland oder Zypern etabliert", sagt NIKI-Geschäftsführer Mag. Christian Lesjak.

Mit dem Abbau der E190-Flotte (112 Sitze) und dem Einsatz von zusätzlichen Airbus Flugzeugen schafft die österreichische airberlin Tochtergesellschaft eine optimierte Effizienz in den Bereichen Netz- und Kostenstruktur. Anstelle der sieben Embraer Flugzeuge kommen fünf Fluggeräte des Typs Airbus A319 (150 Sitze) und zwei Airbus A320 (180 Sitze) zum Einsatz. Der Austausch wird sukzessive bis Juni 2015 umgesetzt.

airberlin plant ihre 45 Boeing-Maschinen bis 2016 aus der Flotte zu nehmen und zu einem reinen Airbus-Betreiber zu werden, wobei die Zugänge sich aus vorhandenen Airbus Aufträgen und Marktzugängen zusammensetzen.

Streik bei Lufthansa in Köln Bonn und Stuttgart betrifft besonders München

Da die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) die Lufthansa-Piloten der Kurz- und Mittelstrecke sowie Langstrecke für den heutigen Dienstag, 02.12.2014, noch bis heute Abend um 23:59 Uhr zum Streik aufgerufen hat, entfallen am Stuttgarter Flughafen nach derzeitigem Stand heute insgesamt zehn Flugbewegungen von und nach Frankfurt und zwei von bzw. nach München. Der Köln Bonn Airport meldet, dass heute 18 Flüge ausfallen. Betroffen sind hier ausschließlich Flüge von und nach München (neun Abflüge und neun Ankünfte).

Die Flughäfen raten allen Fluggästen der Lufthansa, sich auf der online bei der Airline über den aktuellen Flugstatus und den Notfallflugplan zu informieren. Insgesamt sollen noch über die Hälfte der geplanten Flüge des Konzerns stattfinden. Die Lufthansa-Tochter Germanwings ist vom Streik nicht betroffen. Ebenso finden die Flüge der der Lufthansa-Tochtergesellschaften Austrian Airlines, Brussels Airlines, SWISS und Air Dolomiti planmäßig statt.