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Lufthansa-Pilotenstreik: Mehr als die Hälfte der Flüge startet

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Trotz der umfangreichen Streikmaßnahmen der Vereinigung Cockpit (VC) finden laut Sonderflugplan der Lufthansa für Montag und Dienstag rund 1.450 von 2.800 – und damit über 50 Prozent – aller geplanten Flüge statt. Sämtliche Langstreckenflüge aus Deutschland konnten am heutigen Montag gemäß Flugplan starten. Lufthansa Cargo kann sogar über 90 Prozent des geplanten Programms fliegen. Germanwings, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti sind nicht von den Streikmaßnahmen betroffen. Nach für Mittwoch früh, 00:00 Uhr, angekündigten Ende des Streiks, soll der Flugbetrieb wieder weitestgehend normal ablaufen.

Von den Flugstreichungen werden voraussichtlich 150.000 Fluggäste betroffen und in ihren Reiseplänen beeinträchtigt sein. Lufthansa hat bereits heute früh 56.000 Kunden per SMS und 30.000 Kunden per E-Mail vorab über die Änderungen ihrer Flüge informiert. Das Unternehmen hat gestern Abend einen Sonderflugplan für den gesamten Streikzeitraum veröffentlicht und bittet alle Fluggäste, die in dem betroffenen Zeitraum eine Flugreise mit Lufthansa geplant haben, sich dort vorab über den Status ihres Fluges zu informieren.

"Es tut uns außerordentlich leid, dass wir heute und morgen über 150.000 unserer Kunden enttäuschen müssen. Gleichzeitig sind wir froh, dass wir es schaffen, an den beiden Streiktagen insgesamt die Hälfte der geplanten Flüge trotz Streikaufforderung der Vereinigung Cockpit durchzuführen", sagte Karl Ulrich Garnadt, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und Vorsitzender des Lufthansa Passage Vorstands.

Beim Streik geht es darum, dass die größte deutsche Airline Änderungen bei der Übergangsversorgung der Piloten in den vorzeitigen Ruhestand vornehmen will, welche die VC so nicht hinnehmen will. Lufthansa zeigt sich davon überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur gemeinsam am Verhandlungstisch gefunden werden können. In den Gesprächen der vergangenen Wochen hatte es bereits deutliche Annäherungen gegeben. Man sei weiterhin jederzeit gesprächsbereit und fordere die Vereinigung Cockpit auf, die Gespräche unverzüglich wieder aufzunehmen, so die Lufthansa.

DRF Luftrettung widerspricht Gerüchten zur Übernahme

Berichte der vergangenen Woche war zu entnehmen, dass die Björn Steiger Stiftung plant, sich in der Luftrettung zu engagieren. Dazu gibt es keinerlei Kooperationsgespräche mit der DRF Luftrettung, stellt die DRF klar. Auch Übernahmegerüchte weist die DRF Luftrettung eindeutig zurück. Die DRF Luftrettung betreibt in Deutschland 28 Luftrettungsstationen. Ihre Hubschrauber werden bundesweit rund 35.000 Mal im Jahr zur schnellen Notfallrettung und für dringende Patiententransporte zwischen Kliniken eingesetzt.

"Die DRF Luftrettung steht wirtschaftlich auf soliden Füßen und schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Es besteht unsererseits weder das Interesse, noch die Notwendigkeit mit der Björn Steiger Stiftung zusammenzuarbeiten", erklärt Vorstand Dr. Hans Jörg Eyrich.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die DRF Luftrettung rechnet ihre Einsätze aufgrund der geleisteten Flugminuten mit den Krankenkassen ab. Diese Kostenerstattungen decken im bundesweiten Durchschnitt jedoch nicht alle Kosten der Luftrettung: "Zum Wohle der uns anvertrauten Patienten investieren wir fortlaufend in die Optimierung medizintechnischer Geräte, die Modernisierung unserer Flotte und die Fortbildung unseres Personals. Diese Investitionskosten müssen wir zum Teil selbst tragen", erklärt Dr. Hans Jörg Eyrich. Rund 700 Notärzte, 300 Rettungsassistenten, 160 Piloten und 80 Techniker sind für die gemeinnützig tätige Organisation insgesamt im Einsatz. Etwa 500.000 Förderer unterstützen deshalb bundesweit die Arbeit der DRF Luftrettung.

Ihren Förderern bietet die Luftrettungsorganisation die Sicherheit der Rückholung mit Flugzeugen, wenn bei Verletzung oder Erkrankung im Ausland der Transport in eine deutsche Klinik notwendig wird. Bisher hat die DRF Luftrettung diese Leistung auch internationalen Versicherungen und Assistancen angeboten. Ab 2015 wird die DRF Luftrettung Ambulanzflüge nur noch exklusiv für ihre Förderer durchführen.

Flugzeug ab Werk mit neuen Technologien bei Condor

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Heute nahm die Ferienfluggesellschaft Condor ihr drittes werksneues Flugzeug des Typs Airbus A321-211 in Hamburg-Finkenwerder in Empfang. Die Maschine wird unter der Kennung D-AIAE fliegen und trägt die Seriennummer MSN6376.

Das Flugzeug wird in wenigen Tagen in den Flugbetrieb aufgenommen und Condor Strecken zu den schönsten Urlaubsorten um das Mittelmeer, nach Madeira oder zu den kanarischen Inseln zu bedienen.

Overrun-Prevention, Sharklets und Vortex-Generatoren

Neben aerodynamischen Tragflächenverlängerungen, den so genannten Sharklets, ist das Flugzeug mit Vortex-Generatoren ausgestattet, die den Einzelschallpegel um sechs bis acht Dezibel leiser machen. Condor erhält bis 2016 insgesamt fünf Airbus A321, die mit den neuesten Technologien ausgestattet sind, um Lärm und CO2-Emmissionen durch geringeren Kerosinverbrauch zu verringern.

Als weltweiter Erstkunde für dieses Muster erhalten die A321 der Thomas Cook Group Airlines, zu denen neben Condor auch die Thomas Cook Airlines in UK, Skandinavien und Belgien gehören, auch das Airbus Runway Overrun Prevention System (ROPS) ab Werk. Das von Airbus entwickelte System unterstützt die Piloten

"Der Austausch von rund einem Drittel der gesamten Kurz- und Mittelstreckenflotte der Thomas Cook Group Airlines durch werksneue Airbus A321 mit neuester Triebwerktechnik und einer verbesserten Aerodynamik zeigt nicht zuletzt das Engagement für aktiven Schallschutz, das bei Condor hohe Priorität genießt", so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung.

bei Unregelmäßigkeiten nach einer Landung und sorgt damit für noch mehr Sicherheit und Komfort. Die Thomas Cook Group plc hat insgesamt 25 neue Flugzeuge für ihre Group Airlines bestellt, die bis 2016 ausgeliefert werden.

Nachrüstung gegen Lärm und Satellitentelefon fürs Cockpit

Vortex-Generatoren sind kleine Oberflächenaufsätze an der Tragfläche, die durch ihre Aerodynamik das teilweise entstehende Pfeifgeräusch während des Anflugs reduzieren. So wird der Schallpegel während des Anflugs bei etwa 1.000 Meter über Grund und bei eingefahrenen Landeklappen um bis zu acht Dezibel reduziert. Die technische Modifikation wird bei der gesamten Condor Airbus-Bestandsflotte bis zum Frühjahr 2015 nachgerüstet.

Neben dem Airbus Runway Overrun Prevention System (ROPS) ist das neue Condor Flugzeug mit der Kennung D-AIAE ebenfalls mit dem Satellitentelefon Iridium SatCom von L3 ausgestattet, welches den Piloten im Cockpit die direkte Kontaktaufnahme mit dem Boden ermöglicht. Auch ein sogenanntes On Airport Navigation System (OANS) – ein Navigationsprogramm für Flughäfen – ist ab Werk im Cockpit installiert.

A320 der airberlin startet Verbindung Stuttgart – Abu Dhabi

Die Fluggesellschaft airberlin hat mit dem Erstflug Stuttgart – Abu Dhabi am heutigen 01.12.2014 dieses Ziel in ihr Streckennetz aufgenommen. Um 10:30 Uhr startete das Flugzeug der neuen Nonstop-Verbindung, die jetzt täglich mit einem Airbus A320 mit insgesamt 144 Sitzplätzen in der Business und Economy Class bedient wird.

Als erstes Flugzeug der airberlin-Flotte verfügt die A320 über ein WiFi-System, mit dem die Gäste während des Fluges über Smartphone, Tablet oder Laptop auf das Internet zugreifen können.

Das zweite Bild zeigt die feierliche Eröffnung der neuen airberlin Verbindung von Stuttgart nach Abu Dhabi: Joost den Hartog, Vice President Europe bei Etihad Airways, Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin, Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg, und Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer des Flughafen Stuttgart (von links nach rechts) begrüßten am Morgen des 01. Dezember 2014 die Gäste des Erstflugs am Abfluggate.

Ab sofort startet der Airbus A320 täglich ab Stuttgart und bringt Reisende in rund 6,5 Stunden nach Abu Dhabi. Von dort aus stehen 22 weitere Destinationen mit dem Airline-Partner Etihad Airways zur Verfügung. Das Flugzeug ist mit 12 Sitzen in der Business Class und 132 Sitzen in der Economy Class ausgestattet. Auf den Routen von Stuttgart nach Abu Dhabi sowie von Wien nach Abu Dhabi bietet airberlin erstmals einen WiFi-Service an Bord an. Gäste können so mit ihren Smartphones, Laptops oder Tablets während des Flugs kostenpflichtig das Internet nutzen sowie kostenfrei Filme und TV-Serien auf ihren privaten Endgeräten streamen.

Das Titelbild zeigt Kapitän Stefan Wulf und Co-Pilot Frank Glander beim Schwenken einer deutschen Flagge aus dem Cockpit, sowie derjenigen der Vereinigten Arabischen Emirate,anlässlich des Erstflugs von Stuttgart nach Abu Dhabi.

Wichtiges Ziel als Drehkreuz für Fernstrecken

Abu Dhabi ist als Ziel ist im Streckennetz auch deshalb wichtig, weil es attraktive Umsteigemöglichkeiten zu zahlreichen Destinationen in Indien, Südostasien, Afrika oder Australien bringt, viele Ziele davon auch über Airline-Partner Etihad Airways, mit dem airberlin auch eine erfolgreiche Codeshare-Partnerschaft pflegt. Von der neuen Verbindung profitiert nicht nur der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, sondern auch der Reiseverkehr in beide Richtungen. Seit Jahren ist ein stetig zunehmendes Interesse in der Golfregion an den Attraktionen im Südwesten Deutschlands und auch am qualitativ hochwertigen Angebot im medizinischen Bereich bemerkbar.

Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßte in seiner Ansprache die neue Strecke: "Eine direkte Anbindung an die arabischen Drehkreuze ist wichtig für den Standort Baden-Württemberg. Der Flughafen Stuttgart hat bereits beste Anschlüsse an die Hubflughäfen in Europa und nach Atlanta in den USA. Wir benötigen jedoch auch Verbindungen zu den Drehkreuzen am Arabischen Golf. Wir werden uns deshalb weiterhin dafür einsetzen, dass der Landesflughafen von allen Airlines der Golfregion angeflogen werden kann."

Schnellste Anbindung nach Australien

Wolfgang-Prock-Schauer, Chief Executive Officer von airberlin, sagte: "Die neue Langstreckenverbindung bekräftigt das Engagement von airberlin für die Region Stuttgart, die zu einem der wichtigsten Wirtschafts-standorte Deutschlands zählt. Sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisende aus Stuttgart und Umgebung profitieren von den optimal aufeinander abgestimmten Streckennetzen von airberlin und Etihad Airways." Mit optimierten Flugzeiten könne man bestmögliche Anschlüsse via Abu Dhabi garantieren und bieten so etwa die schnellste Verbindung von Stuttgart nach Australien und vielen Zielen in Asien realisieren.

Das dritte Bild zeigt Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer des Flughafen Stuttgart, Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin, Joost den Hartog, Vice President Europe Etihad Airways, und Philip Lewin, General Manager Germany Etihad Airways (von links nach rechts) beim Verabschieden der Crew um Kapitän Stefan Wulf und Co-Pilot Frank Glander am Morgen des 01. Dezember 2014 zum Erstflug von Stuttgart nach Abu Dhabi.

Bilder: airberlin

Airbus kooperiert mit Luxusauto-Hersteller Maserati zum Technologie-Transfer

Flugzeugbauer Airbus hat mit dem Luxuswagen-Hersteller Maserati eine grundlegende Übereinkunft zum Zugang von Technologien der Group Innovations, der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D) der Airbus Group, geschlossen.

Das am Hauptsitz von Maserati in Modena geschlossene Abkommen erlaubt tiefgehende Einblicke u.a. in Produktionsmethoden, Herstellungsprozesse, Know-how zu Metall und Verbundmaterial sowie Systemintegration.

Harald Wester, Chief Executive Officer von Maserati, und Chief Technology Officer von Fiat Chrysler Automobiles, sagte, mit diesem breiten Spektrum an Technologien profitiere Maserati von verschiedenen Bereichen, wie Airliner, Hubschrauber, Jet-Flugzeuge bis hin zu Raumfahrzeugen, die das Universum erkunden.

Der lernende Zugang, den Maserati über das Technology Transfer Framework in verschiedene technische Bereiche erhält, soll es erlauben, Technologien zu identifizieren, die das Zeug zum "Game Changer" haben, wenn sie dann einlizenziert und in der automobilen Produktlinie angekommen sind.

Laut Wulf Hoeflich, Leiter vom Airbus Group Technology Licensing, hat Airbus von Anfang an bei dem Partnering-Programm an führende Industriepartner gedacht, und somit sei es auch nur einer begrenzten Zahl von potenziellen Partnern offeriert worden. Maserati als maßgeblicher High-End-Autohersteller sei dafür perfekt, auch weil sein Produktionsvolumen auch die Implementierung neuer Technologien zulasse.

Richtfest über Sicherheitskontrollen in Nürnberg

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Zentral gelegen zwischen den Abflughallen 1 und 2 entstehen bis Ende 2015 neue Sicherheitskontrollstellen am Flughafen Nürnberg: Die ebenerdigen Passagierkontrollen werden den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen, sind auf einen schnellen Durchlauf ausgelegt und bieten auch in Spitzenzeiten ausreichend Kapazität.

Nach Aufbringung des Flachdachs lud der Flughafen zum Richtfest ein. "Wir bauen für Sie um", bringt es Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe auf den Punkt und kündigt für die neuen Kontrollspuren im Bereich der bisherigen Gates A1-A7 eine moderne und komfortable Lösung an, die es dem Kunden so angenehm wie möglich macht.

Der Umzug der Kontrollstraßen vom ursprünglichen Standort im Obergeschoss der Abflughalle 2 in die "Ladenstraße" trägt auch den gewachsenen Ansprüchen der Sicherheitsvorgaben Rechnung. Denn am neuen Standort lässt sich die umfangreichere und schwerere Technik unterbringen. Gleichzeitig bleibt genug Raum für die Passagiere und Beschäftigten, wodurch auch der Komfort der Sicherheitskontrolle erhöht wird.

Umweg durch die Ankunftshalle bis Ende 2015

Durch den Neubau werden ca. 1.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche geschaffen, die für zwölf Kontrollspuren konzipiert ist. Es werden ein großzügig ausgelegter Anstellbereich mit ca. 500 Quadratmetern und ein weiterer mit noch einmal 250 Quadratmetern vor der Bordkartenkontrolle zur Verfügung stehen. Die Maßnahme ist mit einem Investitionsvolumen von ca. vier Millionen Euro veranschlagt und wird bis Ende 2015 in Betrieb gehen.

Bis zur Fertigstellung werden die Fluggäste um Verständnis für einen Umweg durch die Ankunftshalle gebeten, von wo aus bis auf Weiteres der Zugang zu den Abflugkontrollen erfolgt. Um die Wartezeit für Geschäftsreisende mit engem Terminkalender so kurz wie möglich zu halten, empfiehlt sich die Nutzung der "Business Lane". Zuweiser achten auf reibungslose Abläufe und fungieren als Ansprechpartner vor Ort.

Germanwings übernimmt Verbindung Düsseldorf – Rom (FCO)

Germanwings bringt Reisende in die "Ewige Stadt". Am Sonntag übernimmt die deutsche Airline die Strecke Düsseldorf – Rom von der Konzernmutter Lufthansa. Die italienische Hauptstadt wird im aktuellen Winterflugplan fünfmal pro Woche angeflogen, im kommenden Sommerflugplan, der zum 29. März 2015 beginnt, sieben Mal pro Woche. Flugtage sind derzeit Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag. Germanwings startet jeweils morgens nach Rom.

Rom ist ein beliebtes Reiseziel für Städtereisende aus aller Welt. In der Innenstadt befinden sich die meisten der historischen Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Bauten. Auf der rechten Seite des Tibers, dem drittlängsten Fluss Italiens, liegt die Vatikanstadt mit dem Petersdom. Rom ist das ideale Reiseziel für viele Interessierte an Kunst und Kultur. Vom Flughafen Fiumicino (FCO) aus gelangen Urlauber schnell ins Stadtzentrum und in die umliegenden Regionen. Germanwings plant für den Sommerflugplan im kommenden Jahr tägliche Verbindungen. All diese Flüge sind bereits buchbar.

Flugausfälle in Köln Bonn und Stuttgart durch Piloten-Streik bei Lufthansa

Die Pilotenvereinigung Cockpit hat die Piloten der Lufthansa für den heutigen Montag, 01.12.2014, ab 12:00 Uhr zum Streik aufgerufen. Dies betrifft aktuell Kurz- und Mittelstreckenflüge sowie ab 02.12.2014, 03:00 Uhr morgens auch Langstreckenflüge. Betroffen sind am Flughafen Köln Bonn ausschließlich Flüge von und nach München, dabei sind sieben Ankünfte und fünf Abflüge betroffen. In Stuttgart fallen Flüge nach Frankfurt aus.

Für Dienstag hat die Lufthansa auf der München-Strecke streikbedingt 18 Flüge am Köln Bonn Airport gestrichen (neun Ankünfte und neun Abflüge). Am Stuttgarter Flughafen entfallen nach derzeitigem Stand heute vier Ankünfte und vier Abflüge von und nach Frankfurt. Für den morgigen Dienstag wurden zehn Flugbewegungen von bzw. nach Frankfurt und zwei von bzw. nach München gestrichen.

Passagiere sollen sich vorab informieren, inwiefern ihre Flüge betroffen sind. Flüge der Lufthansa-Tochtergesellschaften Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, SWISS und Air Dolomiti sind nicht von dem Streik betroffen und werden planmäßig durchgeführt.

Prototyp der DA42 Nr. 1 im Technischen Museum Wien angekommen

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Mit der Entwicklung des allerersten Serienflugzeuges mit Dieselmotoren hat Diamond Aircraft weltweit neue Maßstäbe in der Allgemeinen Luftfahrt gesetzt und ist heute einer der größten Hersteller am internationalen Kleinflugzeugmarkt. Ein besonderes Exponat von Diamond Aircraft erhält nun das Technische Museum Wien (TMW).

Das Technische Museum Wien (TMW) ist seit 1918 Ausstellungsraum für einzigartige Technikexponate aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter besonderer Berücksichtigung österreichischer Errungenschaften.

Flugzeug mit Innovationen und Meilensteinen

Ein beeindruckendes Stück österreichische Luftfahrtgeschichte wird nun auch im TMW gewürdigt. Der Prototyp der zweimotorigen DA42 mit der Seriennummer 1 ist im Rahmen der Modernisierung des Ausstellungsbereiches "Mobilität" in das Museum eingezogen und bildet dort eines der Glanzstücke.

Christian Dries, CEO Diamond Aircraft: "Unsere DA42 vereint gleich drei Innovationen in sich – neueste Karbontechnologie, modernste Avionik und effizienteste Antriebstechnik. Sie kommt sowohl als Privatflugzeug, als auch zur Ausbildung von Verkehrs- und Militärpiloten sowie für Überwachungsaufgaben zum Einsatz."

Nach nur elfmonatiger Entwicklungszeit führte Firmeneigentümer Christian Dries am 09. Dezember 2002 selbst den Erstflug des Prototypen am Firmensitz in Wiener Neustadt (Österreich) durch. Anderthalb Jahre später gelang mit der DA42 die erste nonstop Atlantiküberquerung eines dieselgetriebenen Kleinflugzeuges.

DA42 Spitze am Markt mit effizientem Motor

Seit der Markteinführung 2005 war das Flugzeug immer unter den Weltmarktführern in seiner Klasse und ist heute das bestverkaufte zweimotorige Leichtflugzeug am Markt.

Auch der in der Diamond Aircraft Gruppe entwickelte und hergestellte AE300 Dieselflugmotor der Firma Austro Engine findet sich als richtungsweisende Innovation im TMW wieder. Der umweltverträgliche AE300 verbraucht bei gleicher Leistung 45 Prozent weniger Treibstoff als herkömmliche Kolbenflugmotoren. Er zeichnet sich außerdem durch einen deutlich geringeren Schadstoffausstoß und besonders leisen Betrieb aus.

Von der Pionierzeit des Motorfluges mit der Etrich II "Taube" bis zur Gegenwart und Zukunft des Motorfluges mit der Diamond Aircraft "DA42" – sie alle können im TMW bestaunt werden.

Lufthansa-Streik am Montag und Dienstag deutschlandweit

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Die Vereinigung Cockpit (VC) hat für Montag, den 01. Dezember 2014 und Dienstag, den 02. Dezember 2014 Streiks bei der Lufthansa angekündigt. Zum Arbeitskampf aufgerufen werden die Piloten der Lufthansa Passage deutschlandweit am 01. Dezember 2014, 12:00 Uhr, durchgehend bis zum 02. Dezember 2014, 23:59 Uhr auf Flügen der Kurz- und Mittelstrecke sowie zusätzlich am 02. Dezember 2014 von 3:00 Uhr bis 23:59 Uhr auch deutschlandweit auf Langstreckenflügen. Zudem werden am 02. Dezember 2014 von 03:00 Uhr bis 23:59 Uhr auch die Piloten der Lufthansa Cargo AG zum Streik aufgerufen.

Flüge der Lufthansatochter Germanwings sind von den Streiks nicht betroffen. Die Vereinigung Cockpit sieht den Lufthansa-Konzernvorstand in der Verantwortung, dass trotz aller Bemühungen um Kompromissvorschläge seitens der Piloten in mehreren Verhandlungsrunden seit Oktober die Konfliktpunkte nicht hätten gelöst werden können.

Der Konzernvorstand habe autokratisch entschieden, den Tarifvertrag Übergangsversorgung bei einer Nichteinigung komplett wegfallen zu lassen und läutet damit einen radikalen Wandel in der bisherigen Führungskultur, auch hinsichtlich der gemeinsamen Gestaltung von Tarifbedingungen, ein.

So wehren die Piloten sich mit diesen Streikmaßnahmen weiterhin entschieden gegen die Abschaffung ihrer Übergangsversorgung. Die VC bedauert die Unannehmlichkeiten für die Passagiere und fordert das Lufthansa-Management auf, seine Blockadehaltung aufzugeben und, wie die Vereinigung Cockpit, seinen Beitrag zur Beilegung des Tarifkonflikts zu leisten.

40 weitere ATR 72-600 für die Lion Group

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Die aus Indonesien stammende Lion Group stockt ihre Bestellungen von ATR 72-600 auf. Mit der Vertragsunterzeichnung letze Woche wurden 40 weitere Flugzeuge in Auftrag gegeben. Damit wird die historische Marke von 100 Maschinen dieses Typs erreicht.

Es ist nicht die erste Flugzeug-Großbestellung der Lion Group. Im März 2013 hat die Gruppe durch einen Auftrag an Airbus für 234 Flugzeuge aus der A320-Familie auf sich aufmerksam gemacht. Das erste Flugzeug daraus wurde kürzlich ausgeliefert.

Turboprop ATR 72 für wachsenden Regionalmarkt

Die Neubestellung von ATR 72-600 hat allein einen Wert von einer Milliarde US-Dollar nach Listenpreisen. Mit dann 100 Turboprop-Flugzeugen wird die Lion Group somit der größte ATR-Kunde überhaupt. Innerhalb der Lion Group gibt es drei Airlines, welche ATR einsetzen: Wings Air mit einer Flotte von 32 ATR-Flugzeugen in Indonesien, Malindo Air mit zehn in Malaysia betriebenen ATR, und Thai Lion Air, bisher mit einem Flugzeug im Dienst in Thailand. Die Auslieferungen der neuen ATR 72-600 sind von 2017 bis 2019 geplant.

Die 40 neuen ATR 72-600 sollen einer erstarkenden Marktnachfrage in den nächsten fünf Jahre dienen, was sowohl die Airline-Netzwerke als auch neue Einsatzmöglichkeiten in Asien und darüberhinaus betrifft. Mit den effizienten ATR-600, die hohe Frequenzen ermöglichten, möchte man zur wirtschaftlichen Entwicklung in Indonesien, Malaysia und Asien, einschließlich entlegener Regionen beitragen, sagte Rusdi Kirana, Chairman der Lion Group. Aber auch in Tourismus-Märkten wie etwa Bali, Java, Kalimantan (Borneo) und Sumatra.

Leistung der ATR 72-600

  • Passagierkapazität: 68-74 Sitze
  • Triebwerke: Pratt & Whitney 127M
  • Maximale Startleistung: 2.750 PS pro Triebwerk
  • Maximales Startgewicht: 23.000 Kg
  • Maximale Zuladung: 7.500 Kg
  • Maximale Reichweite bei voller Besetzung: 900 Nautische Meilen (1.665 Km)

Bild: (c) ATR

Condor Berufspiloten-Ausbildung auf neuer Aquila 210

Am 10. November startete der erste Lizenzkurs für angehende Piloten im Rahmen des Condor Ab-Initio-Programms (CAP) in Kooperation mit der Flugschule TFC Käufer in Essen. Auf der Begrüßungsveranstaltung am Freitag mit den 17 Teilnehmern wurde das Condor-Trainingsflugzeug, eine Aquila 210, feierlich enthüllt.

Der knapp zweijährige Lehrgang, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Berufspilotenlizenz (MPL) erwerben, ist speziell auf die Bedürfnisse von Condor zugeschnitten.

Flugschüler lernen zwei Jahre auf Trainingsflugzeug für Airliner

"In etwa zwei Jahren werden Sie eine Condor spezifische Ausbildung absolviert haben, die die gesetzlich vorgeschriebenen Inhalte übertrifft und bei der größter Wert auf Sicherheit und Qualität gelegt wird.", sagte Uwe Balser, Managing Director von Condor. Balser, Gunnar Schmidt, Leiter Flugbetrieb Condor, sowie Philipp Heinbockel, Leiter Training, und der Geschäftsführer der Flugschule TFC Käufer, Christian Käufer, enthüllten das Trainingsflugzeug des Typs Aquila 210 im Condor-Design, das ab sofort im Rahmen der Lizenzkurse im Einsatz sein wird.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lizenzkurse durchlaufen eine theoretische sowie eine praktische Phase, die besonders auf den Linienbetrieb und die Tätigkeit in einem Zwei-Mann-Cockpit ausgerichtet ist. Diese Ausbildung ist sehr praxisnah und bereitet die Flugschüler umfassend auf die Anforderungen im Flugbetrieb von Condor vor. Darüber hinaus beinhaltet die Ausbildung das Typerating, also die spezifische Lizenz, für entweder den Flugzeugtyp Airbus A320/A321 oder Boeing B757/B767.

Ausbildung auch für Piloten mit Lizenz

Die Absolventen erlangen im Rahmen des Condor Ab-Initio-Programms eine der gängigen Berufspilotenlizenzen (MPL), die 2006 von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) eingeführt wurde und in Deutschland seit 2009 auch behördlich seitens des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) verankert ist. Das Ausbildungsprogramm führt Condor zusätzlich zur Bewerbungsmöglichkeit für Piloten ein, die bereits über eine Berufspilotenlizenz verfügen (ready entry).

Interessenten können sich für kommende Lehrgänge online informieren und bewerben. Vorkenntnisse der Bewerber sind nicht erforderlich. Der nächste Lehrgang startet im April 2015 und ist bereits vollbesetzt.

Airbus Group verkauft Aktien der Dassault Aviation

Die Airbus Group hat in einem außerbörslichen Pakethandel 810.072 Anteile an Dassault Aviation zu 980 Euro je Aktie verkauft. Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt bei rund 794 Millionen Euro vor Transaktionskosten. Der französische Staat verzichtet bei diesem Pakethandel auf seine Rechte, die ihm im Rahmen des Gesellschaftsvertrages mit der Airbus Group zustehen und insbesondere ein Vorrecht des Staates zur Erstellung eines Angebotes beinhalten. Der Pakethandel umfasst rund acht Prozent des gesamten Aktienkapitals von Dassault Aviation.

Nach Abschluss der Transaktion wird die Airbus Group 38,32 Prozent des Aktienkapitals von Dassault Aviation sowie die damit verbundenen Stimmrechte halten. Nach der Einziehung von neun Prozent eigener Aktien durch Dassault Aviation hält die Airbus Group noch eine Beteiligung von 42,11 Prozent an Dassault mit den damit verbundenen Stimmrechten. In diesem Zusammenhang wird die Airbus Group die französische Börsenaufsicht Autorité des Marchés Financiers (AMF) bitten, von der Pflicht zur Auflage eines öffentlichen Angebots freigestellt zu werden.

Platzierungen für noch bis zu zehn Prozent

Über den momentanen Pakethandel hinaus hat die Airbus Group eine Zusage zu den bestmöglichen Bedingungen abgegeben, bis zu zehn Prozent ihrer Anteile an Dassault Aviation bis 30. Juni 2015 zu verkaufen, vorbehaltlich der vorherrschenden Marktbedingungen.

Diese weitere Transaktion wird auf dem Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens ("accelerated bookbuilding") durch eine oder mehrere Platzierungen erfolgen. Die Airbus Group hat dabei die Möglichkeit, den Umfang der Platzierungen auf mehr als zehn Prozent des Grundkapitals von Dassault Aviation zu erhöhen.

Dassault Aviation verpflichtet sich, die geplante Transaktion zu unterstützen und wird eine Kauforder in Höhe von 50 Prozent des Umfangs dieser Platzierungen mit einem globalen Limit von fünf Prozent des Grundkapitals von Dassault Aviation zu einem Maximalpreis von 980 Euro je Aktie erteilen.

Konditionen für Dassault Aviation beim Aktienkauf

Die Airbus Group verpflichtet sich ihrerseits, Dassault Aviation 50 Prozent der zu verkaufenden Anteile im Umfang von maximal fünf Prozent des Grundkapitals von Dassault Aviation zum jeweiligen Ausgabepreis zu verkaufen. Liegt der Ausgabepreis über 980 Euro, verringert sich der Preis der an Dassault Aviation verkauften Anteile entsprechend, während er für Anteile, die an Dritte verkauft werden, gleich bleibt.

"Diese Transaktion stellt einen wichtigen Schritt in unserem erklärten Vorhaben dar, unseren Anteil an Dassault Aviation gewinnbringend zu veräußern. Darüber hinaus bleiben wir dank der Unterstützung von Dassault Aviation mit Blick auf den Markt und den Zeitpunkt der weiteren Schritte flexibel. Dies sollte es uns ermöglichen, 2015 weitere Veräußerungen möglichst profitabel zu realisieren", sagte Marwan Lahoud, Chief Strategy and Marketing Officer der Airbus Group.

Datenübertragung per Laser über 36.000 Kilometer im All

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Laserstrahlen im All haben am 28. November 2014 zum ersten Mal eine Distanz von ca. 36.000 Kilometern, vergleichbar einer Reise von Berlin nach Wellington und zurück, überbrückt – dabei haben sie innerhalb weniger Sekunden Satellitenbilder der Erde zu einen Relais-Satelliten und auch wieder zurück zur Erde gesendet.

Die beiden Satelliten, die diese Daten mithilfe einer neuartigen Lasertechnologie ausgetauscht und zur Erde transportiert haben, sind der europäische Kommunikationssatellit Alphasat I-XL, seit Juli 2013 im geostationären Orbit in 36.000 Kilometern Höhe, und der europäische Erdbeobachtungssatellit Sentinel-1A, der seit April 2014 in etwa 700 Kilometern im so genannten erdnahen Orbit die Pole umkreist.

Laser-Datenlink: High-Tech vom Feinsten, made in Germany

Die Technologie für den wegweisenden Datenlink stammt aus Deutschland: Das so genannte Laserkommunikations-Terminal (LCT, im Titelbild) wurde vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und federführend von der Tesat-Spacecom GmbH entwickelt. Solche Laserterminals sind beim DLR auch schon als mobile Stationen gestestet worden.

„Wir zeigen hier Hightech vom Feinsten mit einer Technik made in Germany. Das ist ein großer Erfolg. Für mich ist diese Übertragung auch ein entscheidender Meilenstein für EDRS, die europäische Datenautobahn im All, einen Express-Highway. Mit Laserstrahlen werden riesige Datenpakete von einem Satelliten zum anderen und von dort zur Erde gesendet. Die Datenrate ist dabei 30 Mal höher als heute üblich“, verdeutlicht Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements. „Mit diesem Nachweis sind wir der Fertigstellung und Nutzung des weltweit leistungsfähigsten Datenrelais-Systems einen bedeutenden Schritt näher gekommen.“

Mit der LCT-Technologie sollen in Zukunft rund um die Uhr deutlich höhere Datenmengen ohne Zeitverzug übertragen werden. Damit soll das Speichern großer Datenmengen überflüssig gemacht werden, die Nutzer sollen schneller auf die Informationen zugreifen können. „Das ist zum Beispiel für viele Umwelt- und Sicherheitsüberwachungen wie das europäische Copernicus-Programm relevant“, erklärt DLR-Projektmanager Rolf Meyer.

Sentinel-1A sendet über geostationäres Relais zum DLR

EDRS (European Data Relay System) ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA, bei dem die Laserkommunikationstechnologie auch genutzt wird. Auf Alphasat I-XL (zweites Bild) ist dazu ein Prototyp des LCT installiert. Als „Gegenstation“ fungiert der ESA-Erdbeobachtungssatellit Sentinel-1A. Das LCT auf Alphasat und Sentinel-1A (drittes Bild) kann Datenmengen von bis zu 1,8 Gigabit pro Sekunde über eine Distanz von bis zu 45.000 Kilometern transportieren. „Das entspricht 180 DVDs pro Stunde“, erklärt Rolf Meyer.

„Verglichen mit dem ersten Laser-Link, der 2001 von einem geostationären zu einem erdnahen Satelliten geschickt worden ist, ermöglicht die LCT-Technologie eine 30-fache Datenrate bei einem Drittel des Gewichtes und einem halb so großen Teleskop“, schildert Rolf Meyer. EDRS soll zunächst aus zwei geostationären Kommunikationssatelliten mit Datenrelais-Stationen bestehen. Diese sollen Daten von kleineren erdnahen Satelliten, wie etwa den Sentinels, aufnehmen und rund um die Uhr zu den EDRS-Empfangsstationen senden.

Derzeit können Beobachtungsdaten von Satelliten aus dem erdnahen Orbit immer nur dann gesendet werden, wenn der Satellit tatsächlich über eine Station fliegt. Bis zu diesem Moment müssen die gespeichert werden und stehen dem Nutzer damit nicht zur Verfügung. EDRS wird somit auch als europäische „Datenautobahn im All“ bezeichnet.

Technologien für höhere Datenraten

Alphasat I-XL ist dabei fest im geostationären Orbit „geparkt“ und kann kontinuierlich Datenpakete zu seiner Empfangsstation beim DLR in Oberpfaffenhofen senden. Sentinel 1 umkreist die Erde über den Polen und kann mit den bisher genutzten Verfahren nur dann Daten übertragen, wenn er eine seiner Empfangsstationen überfliegt. Durch den LCT-Datenlink können die Sentinel-Daten über Alphasat fast ohne Zeitverzug zur Empfangsstation gesendet werden.

Der Brückenkopf zu dem geostationären Relais-Satelliten ist seine Empfangsstation beim Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen. Während die Kommunikation zwischen den Satelliten auf LCT-Technologie beruht, werden die Daten von Alphasat I-XL per Mikrowellen zur Empfangsstation gesendet. „Auch hier kommen neue Technologien zum Einsatz.

Die für diesen Zweck installierte Antenne arbeitet im Ka-Band mit einer Frequenz von 26 Gigahertz und damit bei deutlich höheren Frequenzen als bisher für diese Art der Übertragung üblich“, berichtet Erhard Diedrich, verantwortlich für die Alphasat-Bodenstation beim DLR. Gleichzeitig werden Mikrowellen kaum von der Erdatmosphäre gestört und erlauben einen störungsfreien, wetterunabhängigen Empfang.

Erstflug der militärischen EC645 T2 bei Airbus Helicopters

Airbus Helicopters neuester leichter militärischer Mehrzweckhubschrauber EC645 T2 (LUH SOF) hat seinen Erstflug absolviert. In Anwesenheit von Vertretern der Bundeswehr, welche die ersten Maschinen dieses Typs bestellt hat, demonstrierte der neue Hubschrauber über dem Firmenstandort Donauwörth in Bayern seine Leistungsfähigkeit.

„Dieser Erstflug ist ein wichtiger Meilenstein für das EC645 T2 Programm und wir freuen uns sehr diesen Tag zusammen mit unserem Kunden feiern zu können“, sagt Ralf Barnscheidt, Leiter des Military Support Center. „Mit Blick auf die Auslieferung der ersten EC645 T2 im kommenden Jahr liegen wir gut im Zeitplan. Das ist auch ein Erfolg der sehr engen Zusammenarbeit zwischen den Projektteams bei der Bundeswehr und in unserem Haus.“

Vielseitigkeit im Einsatz durch bewährte EC145-Technik

Die EC645 T2 ist die militärische Version der im Sommer 2014 in den Dienst gestellten zivilen EC145 T2. Der Hubschrauber ist für militärische Operationen besonders vielseitig einsetzbar. Mit einem maximalen Startgewicht von 3,7 Tonnen eignet er sich für Transporteinsätze, zur Aufklärung, Suche und Rettung (SAR), zur Evakuierung von Verwundeten oder zur Feuerunterstützung. Die Bundeswehr hat 15 Hubschrauber EC645 T2 bestellt, welche unter der Verantwortung der Luftwaffe betrieben werden. Die Maschine stellt einen deutlichen Fähigkeitsgewinn für die Luftwaffe dar, schließt eine strategische Lücke, und eignet sich dank zahlreicher Merkmale besonders etwa für Spezialeinsätze des Kommando Spezialkräfte (KSK).

So baut die EC645 T2 auf die Robustheit, die geringen operationellen Kosten und die sehr hohe operationelle Verfügbarkeit der EC145 Familie auf. Der neue Hubschrauber ist mit der von Airbus Helicopters entwickelten digitalen Helionix®-Avioniksuite mit Vier-Achsen-Autopilot ausgestattet und für Einsätze bei Tag- und Nacht sowie unter schwierigen Wetterbedingungen optimiert. Zum Missionsequipment gehören zudem ein System zum schnellen Abseilen von Truppen, Lasthaken, Winden, verschiedene Bewaffnungen und elektro-optische Sensoren.

EC645 T2 leisester Hubschrauber seiner Klasse

Das elektronische Selbstschutzsystem zur Erkennung von Bedrohungen sowie eine ballistische Schutzausstattung sichern die Maschine und Besatzung. Angetrieben wird die EC645 T2 von zwei Turbomeca Arriel 2E Triebwerken mit digitaler Triebwerksteuerung (FADEC). Der deutlich unter den internationalen Grenzwerten liegende Geräuschpegel macht die EC645 T2 zum leisesten Hubschrauber seiner Klasse.

Die militärische Variante der EC145 hat sich weltweit bewährt. Beispielsweise betreiben die amerikanischen Streitkräfte mehr als 300 Hubschrauber dieses Typs, die von Airbus Helicopters im vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen geliefert wurden. Diese Maschinen erreichen im Schnitt operationelle Verfügbarkeiten von mehr als 90 Prozent. Kürzlich haben auch die thailändischen Streitkräfte fünf EC645 T2 geordert.

Bild: SN20016_LUH_SOF-7979 © Copyright Airbus Helicopters, Charles Abarr

Ludger Dohm wird neuer Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf GmbH

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Der Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf GmbH hat in einer außerordentlichen Sitzung am Freitagvormittag Dr. Ludger Dohm zum Geschäftsführer bestellt. Dr. Dohm tritt die Nachfolge von Christoph Blume am 01. März 2015 an. Als Sprecher der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor zeichnet der 55-Jährige künftig unter anderem verantwortlich für die Bereiche Personal, Flugbetrieb, Aviation Marketing, Unternehmenskommunikation, Nachbarschaftsdialog sowie das betriebliche Immobilienmanagement und bildet gemeinsam mit Thomas Schnalke die Geschäftsführung des Unternehmens.

"Mit Dr. Ludger Dohm haben wir einen erfahrenen Manager für die Flughafen Düsseldorf GmbH gewinnen können, der in seinem bisherigen Berufsleben ausgiebig Erfahrung im B2B- und B2C-Segment gesammelt hat. Ich bin mir sicher, dass der Airport von der Vita und den Ideen Dr. Dohms maßgeblich profitieren und seine Bedeutung im internationalen Luftverkehr festigen und ausbauen wird. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und wünsche Dr. Dohm viel Erfolg", erklärte Gerhard Schroeder, Geschäftsführer der AviAlliance GmbH, in seiner Funktion als Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrats.

Dr. Ludger Dohm ist seit 2010 Mitglied des Vorstands der BP Europa SE und verantwortete zuletzt die Entwicklung und Umsetzung aller strategischen Veränderungsprogramme und Transformationsprozesse. Zuvor war er seit 2006 bis zur Gründung der BP Europa SE in 2010 Finanzvorstand der Deutschen BP AG.

Flughafen stärken, Bürgerinteressen beachten

"Der Flughafen Düsseldorf ist das wirtschaftliche Rückgrat unserer Stadt und unverzichtbar für die exportorientierte Wirtschaft der gesamten Region. In Zeiten, in denen solch elementare Einrichtungen unter Beachtung von Bürgerinteressen gestärkt werden müssen, braucht es Manager, die mit Erfahrung und Visionen ein Unternehmen leiten. Ich bin mir sicher, dass wir in Herrn Dr. Dohm eine Führungspersönlichkeit gewinnen konnten, die unseren Airport gemeinsam mit Thomas Schnalke in eine gute Zukunft führen wird", kommentierte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel die Entscheidung.

Der diplomierte Kaufmann promovierte 1988 in Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Im gleichen Jahr begann seine Laufbahn bei BP als Vorstandsassistent in der Europe Continental Division in Hamburg. Im Jahr 1998 wurde er in die Geschäftsführung der BP Direkt GmbH berufen mit Verantwortung für Vertrieb und Marketing.

Von Ende 2000 bis April 2004 leitete er als Performance Unit Leader und Alleingeschäftsführer der BP Gaz A.S. das LPG-Geschäft in der Türkei und Griechenland. Anschließend war er von Großbritannien aus mitverantwortlich für den Aufbau der weltweit operierenden LPG Business Unit sowie im weiteren als Direktor für Strategie und Portfolio-Entwicklung des BP Geschäftes mit internationalen Großkunden tätig.

MASCOT Asteroidenlander vor dem Start in Japan

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Die Spektakuläre Landung von Philae auf einem Kometen hat es vorgemacht, nun folgt die nächste Lande-Premiere auf einem Himmelskörper: der Start der Hayabusa-2-Sonde. Der Asteroidenlander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) startet an Bord der japanischen Hayabusa-2-Sonde vom Tanegashima Space Centre zum Asteroiden 1999 JU 3. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen wurde der Start von Sonntag auf Montag, 01. Dezember 2014 um 05:22 Uhr, verschoben.

Rund vier Jahre wird die Reise dauern, bis die Sonde der japanischen Raumfahrtagentur JAXA an ihrem Ziel ankommt. Dann soll der Lander MASCOT des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinen vier Instrumenten auf der Asteroidenoberfläche abgesetzt werden.

Zum Raketenstart gibt es einen Livestream vom Tanegashima Space Centre in Japan. Die Liveübertragung ist von ca. 04:30 Uhr bis ca. 05:45 Uhr (Raketenstart um 05:22 Uhr) und nochmals von 07:00 Uhr bis 07:30 Uhr (alle Zeiten sind CET/MEZ) aktiv.

Der zehn Kilogramm leichte Lander wird auf 1999 JU3 mit Hilfe eines Schwungarms in seinem Inneren bis zu 70 Meter weit hüpfen – und so erstmals Messungen an verschiedenen Orten auf einer Asteroidenoberfläche durchführen.

Die Hayabusa-2-Sonde soll im Flug währenddessen Bodenproben aufnehmen und anschließend zur Erde zurückbringen. Die Mission erfolgt in einer Kooperation mit der japanischen und der französischen Raumfahrtagentur. "Nach der einzigartigen Kometenlandung von Philae in diesem Jahr ist dies die nächste Etappe einer aufregenden Reise ins All – und ein gutes Beispiel für die Fortführung internationaler Kooperationen", sagt Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Raumfahrt-Vorstand.

Weltraumforschung im Schukarton

Mehrere Stürze durch die Schwerelosigkeit eines Fallturms, heftige Vibrationstests auf dem Schütteltisch und Weltraumbedingungen in der Thermalvakuumkammer – alles das hat Asteroidenlander MASCOT als Vorbereitung für seine Reise durchs All überstehen müssen. "MASCOT musste leicht, aber gleichzeitig auch sehr stabil sein", erläutert DLR-Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. "Das war eine ebenso große Herausforderung wie die Integration von vier Instrumenten auf wirklich kleinem Raum".

Gerade einmal 30 mal 30 mal 20 Zentimeter- vergleichbar mit einem Schuhkarton – ist Landegerät MASCOT klein. Das DLR-Institut für Planetenforschung steuert ein Radiometer (MARA) bei, das unter anderem die Temperatur auf der Asteroidenoberfläche messen wird, sowie die Kamera MASCAM, die bereits beim Abstieg auf den Asteroiden erste Aufnahmen erstellen wird und vor Ort die Feinstruktur des Bodens untersuchen soll. Die TU Braunschweig wird mit einem Magnetometer (MasMag) die Magnetisierung des Gesteins erforschen, die französische Raumfahrtagentur CNES analysiert mit dem Spektrometer MicrOmega die Minerale und Gesteine von 1999 JU3.

Geheimnisse des Sonnensystems lüften

Bevor MASCOT ausgesetzt wird, soll aber zunächst die japanische Hayabusa-2-Sonde um den Asteroiden kreisen und ihn kartographieren. Auf der Oberfläche selbst wird MASCOT dann wiederum ein Späher für die Muttersonde Hayabusa-2 sein, die aufwirbelnde Asteroidenpartikel einsaugen und zur Erde bringen soll. "Die Daten, die unser Lander misst, werden unter anderem auch die Informationen der Sonde und der Labor-Analysen auf der Erde ergänzen", betont Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho. Aus einer Höhe von etwa 100 Metern wird MASCOT auf den Asteroiden fallen, der einen Durchmesser von gerade einmal einem Kilometer und ein 60.000stel der Erdanziehungskraft hat. Zwei komplette Asteroidentage und -nächte und somit bis zu 16 Stunden wird MASCOT seine Messungen durchführen.

Die Wissenschaftler wollen vor allem den Ursprüngen unseres Sonnensystems auf die Spur kommen: Der seit etwa 4,5 Milliarden Jahren kaum veränderte Himmelskörper ermöglicht den Planetenforschern dabei den Blick in die Vergangenheit. "Unser Zielasteroid 1999 JU 3 gehört zu einer häufig vorkommenden Klasse von erdnahen Asteroiden", sagt der wissenschaftliche Sprecher für die Experimente auf dem Lander, Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung. "Teleskopmessungen von der Erde aus lassen vermuten, dass er eventuell Wasser enthält." Damit besteht die Möglichkeit, dass Asteroiden einst mit Einschlägen auf der Erde auch Wasser zu unserem Planeten gebracht haben könnten.

MASCOT-Steuerung vom DLR-Kontrollraum in Köln

Um die Landung auf Asteroid 1999 JU3 zu ermöglichen, arbeiteten mehrerer DLR-Institute mit dem Institut für Raumfahrtsysteme und dem Institut für Planetenforschung zusammen: So war das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik für die stabile Struktur des Landers zuständig. Das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik entwickelte den Schwungarm, der MASCOT auf dem Asteroiden hüpfen lässt.

Überwacht und betrieben wird Asteroidenlander MASCOT – ebenso wie Kometenlander Philae bei der Rosetta-Mission – aus dem DLR-Kontrollzentrum des Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) in Köln. "Wir werden MASCOT voraussichtlich am 12. Dezember 2014 zum ersten Mal nach dem Start einschalten und seinen "Gesundheitszustand" überprüfen", sagt Christian Krause aus dem Kontrollraum-Team des DLR.

Mit durch das All fliegen auch rund 3.500 Namen und Botschaften, die auf zwei kleinen Folien eingetragen und an Asteroidenlander MASCOT befestigt wurden. Im Juli 2014 hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Weltraum-Fans aufgefordert, ihre Grüße mit auf die Reise zu schicken. Innerhalb von wenigen Tagen trugen sich Tausende mit Namen und Wünschen ein. "Mach Deine Sache ordentlich!" und "Alles Gute auf Deiner langen Reise!" wünschten die virtuellen Mitreisenden.

Sofort wieder Streiks bei Piloten des Lufthansa-Konzerns möglich

Die Verhandlungen der Vereinigung Cockpit (VC) mit der Lufthansa im Tarifkonflikt um die Übergangsversorgung sind erneut gescheitert. Ab sofort muss jederzeit wieder mit Streikmaßnahmen bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gerechnet werden. In mehreren Verhandlungsrunden seit dem letzten Streik im Oktober konnten keine echten Fortschritte erzielt werden. Vielmehr ließ nach Einschätzung der Vereinigung Cockpit die Verhandlungskommission des Managements erneut erkennen, dass sie durch Vorgaben aus dem Konzernvorstand kein echtes Verhandlungsmandat hat.

So wurde seitens des Managements am Verhandlungstisch nicht nach Lösungen, sondern vornehmlich nach Problemen gesucht. "Es wurde deutlich, dass es dem Management nicht um Lösungen geht, sondern darum, ein autokratisches Führungsmodell durchzusetzen. In einem solchen haben Ansprüche wie Mitbestimmung und gemeinsame Gestaltung von Tarifbedingungen mit dem Personal keinen Raum. Tarifverträge, wie der Übergangsversorgungstarifvertrag werden offensichtlich als Behinderung der uneingeschränkten unternehmerischen Freiheit empfunden.", sagte Jörg Handwerg, Sprecher der VC.

Und weiter: "Es kann aber kein Kompromiss gefunden werden, wenn das Management die Grundsätze einer tariflichen Partnerschaft negiert. Die Äußerungen über eine angebliche Annäherung in den Medien sollen aus unserer Sicht nur die Öffentlichkeit über die wahren Ziele des Managements hinweg täuschen.", so Handwerg.

Die Piloten wehren sich gegen die Abschaffung ihrer Übergangsversorgung. Bedauerlicherweise habe das Management der Lufthansa die Kompromissvorschläge der VC nicht aufgegriffen, sondern beharre weiterhin auf Maximalforderungen.

Deshalb ist ab sofort wieder mit weiteren Streikmaßnahmen zu rechnen. Die Vereinigung Cockpit bedauert die Auswirkungen auf die Passagiere, die das Lufthansa-Management durch seinen Mangel an Kompromissfähigkeit zu verantworten hat.

ESA Ministerratssitzung: Ziele für europäische Raumfahrt

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Die bevorstehende Tagung auf Ministerebene des Rates der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) findet am 02. Dezember in Luxemburg statt. Zu den wichtigsten Themen wurden drei zur Annahme vorgelegte Entschließungen verfasst. Dabei geht es um den eigenständigen Zugang Europas zum Weltraum und seine Bedeutung für Europa insgesamt, die Weltraumexplorationsstrategie für den Low Earth Orbit, Mond und Mars, sowie die Weiterentwicklung der ESA selbst.

Zum ersten Punkt wird anerkannt, dass die Entschließung über den Zugang Europas zum Weltraum, in der der strategische und sozioökonomische Wert der Aufrechterhaltung eines eigenständigen, verlässlichen und erschwinglichen Zugangs institutioneller und kommerzieller europäischer Kunden zum Weltraum für Europa anerkannt wird und die Grundsätze für die neue Lenkungsstruktur für den Einsatz von Europas neuer Trägerrakete, der Ariane-6, sowie der weiterentwickelten kleinen Trägerrakete Vega, der Vega-C, unterstrichen werden. Thema der zweiten Entschließung ist die europäische Weltraumexplorationsstrategie zu den drei von der ESA anvisierten Zielen, d. h. der erdnahen Umlaufbahn (LEO), dem Mond und dem Mars – wobei zu ersterem insbesondere das Programm für die internationale Raumstation (ISS) zu nennen ist. Die dritte Entschließung ist der Weiterentwicklung der ESA gewidmet.

Die Europäische Weltraumorganisation ESA, ist Europas Tor zum Weltraum, und wurde 1975 als zwischenstaatliche Organisation gegründet, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und darüber hinaus zugutekommen. Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten, im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu sechs anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil. Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen. Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Europas eigener Zugang zum Weltraum unter Wettbewerbsdruck

Eine aktive Rolle in der Raumfahrt erfordert einen eigenständigen Zugang zum Weltraum, weswegen die Beschlüsse über Europas neuen Raumfahrzeugträger von grundlegender Bedeutung sind. Die Trägerrakete Ariane-5, über die die ersten Beschlüsse bereits auf der ESA-Ministerratstagung von 1985 gefasst wurden, ist eine erstaunliche europäische Erfolgsgeschichte: Mit ihren zurzeit mehr als 60 erfolgreichen Starts in Folge und einem Marktanteil bei den kommerziellen Startdiensten von mehr als 50 Prozent hat sie Europa wirtschaftliche Gewinne in Höhe von mehr als 50 Mrd. Euro beschert.

Der Weltmarkt für Startdienste ist jedoch sowohl beim Angebot als auch bei der Nachfrage in raschem Wandel begriffen. Auf der Angebotsseite agieren auf dem kommerziellen Markt nun neue außereuropäische Startdienstbetreiber mit äußerst wettbewerbsfähigen Preisen, die das Kostenmodell der Ariane-5 in Frage stellen.

Auch auf der Nachfrageseite sind neue Entwicklungen bei den Satelliten festzustellen. Auf dem überwiegend von Telekommunikationssatelliten geprägten kommerziellen Markt wird die Einführung elektrischer Antriebstechnologien vorangetrieben, was die jahrzehntelange Entwicklung zu immer schwereren Satelliten umkehren und neue Verfahren zur Einbringung in die Umlaufbahn erfordern könnte.

Satelliten-Entwicklungen erfordern Anpassung der Startsysteme

Gleichzeitig wächst die Zahl der europäischen institutionellen Nutzlasten, vor allem mit dem geplanten Ausbau der Galileo- und der Copernicus-Konstellation, so dass mit einem relativ stabilen Markt an regelmäßigen Startdiensten für mittelgroße Satelliten zu rechnen ist.

Angesichts dieses raschen Wandels haben die ESA und die europäische Trägerindustrie zum einen eine modulare Ariane-6 in zwei Konfigurationen entworfen, um ab 2020 die Marktsegmente für mittelgroße und große Satelliten bedienen zu können, zum anderen eine weiterentwickelte Vega (Vega-C), um das Marktsegment für kleine Satelliten abzudecken. Für die Ariane-6 ist eine möglichst umfangreiche Weiterverwendung der Ergebnisse und Investitionen in die Ariane-5 ME sowie die Nutzung eines gemeinsamen Feststofftriebwerks vorgesehen, des P120C, das sowohl als Erststufe für die Vega-C als auch als Feststoffzusatzrakete für die Ariane-6 zum Einsatz kommen soll.

Die für die Raumfahrt zuständigen Minister werden auf ihrer Tagung in Luxemburg daher gebeten, entsprechende Beschlüsse zur Entwicklung der Träger Ariane-6 und Vega-C zu fassen, die dank ihrer Modularität und Flexibilität sowohl die Anforderungen des europäischen institutionellen Markts erfüllen als auch auf dem Weltmarkt konkurrieren können.

Die Beschlüsse für diese Entwicklungsarbeiten gehen mit einer neuen Lenkungsstruktur für den europäischen Trägersektor einher, die eine größere Übernahme von Verantwortlichkeiten durch die Industrie vorsieht, sowie einem weiteren 2016 geplanten Beschluss der Teilnehmerstaaten über die Fortsetzung der Arbeiten für die Ariane-6, der anhand mehrerer technischer und finanzieller Kriterien, darunter auch entsprechender Verpflichtungen für die Einsatzphase, gefasst werden soll. Zur vollständigen Durchführung des Programms für die Entwicklungstätigkeiten für die Ariane-6 und die Vega-C sind Mittel der Mitgliedstaaten in Höhe von 3,8 Mrd. Euro erforderlich.

ISS-Missionen und Weltraum-Erkundung

Im Hinblick auf die drei Ziele der Exploration (LEO, Mond und Mars) spielen Betrieb und Nutzung der Internationalen Raumstation (ISS) eine entscheidende Rolle. Abgesehen vom unschätzbaren Wert der an Bord der ISS durchgeführten Forschungstätigkeiten gewinnen die ESA und ihre internationalen Partner mit der Station eine Fülle von Erfahrungen, die bei der Planung der nächsten Etappen der bemannten Exploration von grundlegender Bedeutung sein werden.

Bei den im Dezember von den Ministern zu fassenden Beschlüssen geht es um die Unterstützung der ISS-Einsatztätigkeiten der ESA in den nächsten drei Jahren (bis Ende 2017), für die 820 Mio. Euro veranschlagt sind, und ihrer Forschungstätigkeiten (ELIPS-Programm) mit zusätzlichen Mitteln.

Als Beitrag zur Deckung der gemeinsamen ISS-Betriebskosten entwickelt die ESA derzeit unter Nutzung des mit dem ATV erworbenen Know-hows das Versorgungsmodul des neuen Mehrzweck-Mannschaftsfahrzeugs der NASA (MPCV-ESM). Die für den Abschluss dieser Entwicklung notwendigen Mittel sind Teil der auf der Ministerratstagung 2014 bereitzustellenden Summe von 820 Mio. Euro.

Für das „Reiseziel Mond“ schlägt die ESA Vorbereitungsarbeiten für einen Beitrag zu Russlands Missionen für das Landegerät Luna-Resurs (die 2019 gestartet werden soll) und für die Rückführung polarer Bodenproben vom Mond (deren Start für Anfang der 2020er Jahre geplant ist) vor. Ein umfassender Beschluss über dieses Programm wird für die Ministerratstagung 2016 angestrebt.

Was das „Reiseziel Mars“ betrifft, so wird auch für das ehrgeizige ExoMars-Programm der ESA mit zwei Missionen zum Mars in den Jahren 2016 und 2018 auf zusätzliche Beitragszusagen gehofft, um die Umsetzung des Programms zu gewährleisten. Darüber hinaus werden weitere Beiträge zum Vorbereitungsprogramm für die robotische Marsexploration (MREP‑2) angestrebt, womit eine angemessene Vorbereitung künftiger Explorationstätigkeiten mit dem Ziel einer breit angelegten Mission zur Rückführung von Mars-Bodenproben ermöglicht würde, an der Europa als voller Partner teilnehmen dürfte.

ESA als Wirtschaftsakteur und mehr europäische Koordinierung

Schwerpunkt des dritten großen Themas für die Minister, die Weiterentwicklung der ESA, ist die Vision mit dem Ziel, die Rolle der ESA als eine der weltweit führenden Raumfahrteinrichtungen beizubehalten, wobei ihre grundlegend wichtigen Beziehungen zu ihren Partnern und ihre Effizienz eine maßgebliche Rolle spielen.

Die wichtigsten Partner der ESA sind ihre Mitgliedstaaten, die wissenschaftlichen Kreise, die Industrie, die Europäische Union, europäische Nichtmitgliedstaaten und nichteuropäische Staaten. Diesen eng miteinander verwobenen Beziehungen liegen die gemeinsamen Ziele eines wettbewerbsfähigen europäischen Raumfahrtsektors und der Gewährleistung des größtmöglichen Ertrags aus den öffentlichen Investitionen in die Raumfahrt zugrunde.

Auf der letzten Ministerratstagung im Jahr 2012 wurde beschlossen, ein hochrangiges Forum mit Vertretern der Industrie, der Mitgliedstaaten und der ESA-Exekutive einzurichten. Dieses Forum ist zweimal zusammengekommen und hat eine Reihe von Empfehlungen an den ESA-Generaldirektor gerichtet. Die wichtigste dieser Empfehlungen lautete, der Industrie solle in den Forschungs- und Entwicklungsprogrammen der ESA mehr Verantwortung übertragen werden, was sich in entsprechenden Veränderungen bei der Aufteilung der Risiken und der Vorteile niederschlagen müsse. Ferner wurde vorgeschlagen, die ESA solle ihre Präsenz in der Entwicklung weltraumgestützter Dienste ausweiten und sich darauf vorbereiten, eine Rolle als Wirtschaftsakteur im vorgelagerten Raumfahrtsektor zu übernehmen.

Seit 2012 wurden Maßnahmen zur Stärkung der Beziehungen der ESA zu ihren Mitgliedstaaten mit dem Ziel einer besseren Koordinierung von und Zusammenarbeit bei Weltraumprogrammen in Europa durch die Weitergabe von Informationen über nationale Weltraumprogramme ergriffen. In der Hoffnung auf zusätzliche wechselseitige Vorteile sollen die Minister in diesem Bereich zu weiteren Schritten aufgefordert werden.

Die Beziehungen der ESA zur EU sowohl bei Programmen als auch bei der Festlegung des Kontextes, in dem der europäische Raumfahrtsektor seine Rolle wahrnimmt, sind für Europa von größter Bedeutung. Auf der Ministerratstagung 2012 war der Generaldirektor beauftragt worden, gemeinsam mit der Europäischen Kommission Szenarien im Hinblick auf eine Reihe von Zielsetzungen bezüglich der möglichen Weiterentwicklung dieser Beziehungen auszuarbeiten und zu bewerten.

Nach intensiven Diskussionen zwischen den Delegationen der Mitgliedstaaten sind die Minister aufgefordert, die Präferenz der Mitgliedstaaten für Beziehungen zwischen der ESA und der Europäischen Union zu bestätigen, die die Beibehaltung der ESA als unabhängige zwischenstaatliche Weltraumorganisation der Spitzenklasse vorsehen und die ESA auf lange Sicht zum bevorzugten Partner der EU für die mit ihren jeweiligen Mitgliedstaaten gemeinsam festzulegende und durchzuführende Europäische Raumfahrtpolitik machen. Nach Beendigung der Ministerratstagung werden die angenommenen Entschließungen von der ESA veröffentlicht.

Condor fliegt Frankfurt – Rio de Janeiro ab Winter 2015/16 regelmäßig

Ab jetzt sind günstige Flüge mit Deutschlands beliebtestem Ferienflieger Condor zu Traumdestinationen in der Karibik, Afrika, Asien und dem Indischen Ozean für Winter 2015/16 buchbar.

Neu im Programm ist Rio de Janeiro (GIG) in Brasilien mit zwei wöchentlichen Flügen, immer Montag und Freitag ab Frankfurt. Auch das Angebot ab München baut Condor weiter aus: Holguin (HOG) auf Kuba ergänzt das bestehende Karibik-Programm. Zu den Zielen Mauritius (MRU), Cancun (CUN) in Mexiko und Varadero (VRA) auf Kuba werden in der Wintersaison zusätzliche Flüge angeboten.

Kapazitätsausbau nach Brasilien durch neue Boeing 767

"Im nächsten Winter kommen gleich zwei Flüge pro Woche nach Rio de Janeiro zu unseren bisherigen Brasilien Zielen Salvador da Bahia, Recife und Fortaleza hinzu. Condor bietet insgesamt über 40 Ziele in jedem Winkel Brasiliens, die mit unserem Partner GOL so noch einfacher zu erreichen sind", so Jens Boyd, Head of Group Long-haul der Thomas Cook Group Airlines. "Ganz Brasilien und Rio haben durch die WM 2014 und die anstehenden Olympischen Sommerspiele 2016 in Deutschland und Europa als Reiseziel an Bedeutung gewonnen. Das neue Flugziel und zusätzliche Frequenzen sind aufgrund eines weiteren Wachstums der Condor Langstreckenflotte mit einer zusätzlichen Boeing 767 für 2015 möglich."

Condor passt zudem die Flugzeiten der Flüge nach Windhoek (WDH) in Namibia an, die im Winter 2015/16 nachts durchgeführt werden. Der Ferienflieger kommt damit einem vielfach geäußerten Kundenwunsch nach.

Condor-Reisende sollen zu einem Oneway-Komplettpreis ab 379,99 Euro in der Economy Class, ab 599,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 999,99 Euro in der Business Class von Frankfurt nach Rio de Janeiro fliegen können.

Condor-Flüge ab Frankfurt nach Rio de Janeiro im Winter 2015/16

Verkehrstag Montag und Freitag
Fluggerät Boeing 767-300 mit drei Klassen: Economy Class, Premium Economy Class und Business Class
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) DE2350 Montag 21:55 – 07:25+1 Uhr

DE2350 Freitag 20:40 – 06:10+1 Uhr

Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) DE2351 Dienstag 15:00 – 05:55+1 Uhr

DE2351 Samstag 15:00 – 05:55+1 Uhr

Abpreise (oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren) Ab 379,99 Euro Economy Class

Ab 599,99 Euro Premium Economy Class

Ab 999,99 Euro Business Class

Flugdauer (durchschnittlich) Hinflug: 12:30 Stunden

Rückflug: 11:55 Stunden

 

20 Jahre Lufthansa Cargo: Nebenprodukt ist Kerngeschäft

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Europas führende Cargo-Airline wird 20 Jahre alt. Am 30. November 1994 bündelte die Deutsche Lufthansa AG ihr Frachtgeschäft in einer eigenen Gesellschaft: Die Geburtsstunde von Lufthansa Cargo.

Der Transport von Luftfracht war schon immer von Bedeutung für Lufthansa und ihre Vorgängergesellschaften. Doch der Stellenwert des Cargo-Geschäfts erhöhte sich drastisch mit der Schaffung einer eigenständigen Aktiengesellschaft. In diese ging nicht nur die Frachtabteilung der Deutschen Lufthansa auf. Auch der Betrieb der Frachtflugzeuge, den zuvor erst German Cargo und im Anschluss die Lufthansa Cargo Airlines GmbH übernommen hatten, wurde eine wesentliche Säule des Geschäfts.

Frachtkapazitäten mit fabrikneuen Flugzeugen erweitert

Die Mannschaft um den ersten Vorstandsvorsitzenden von Lufthansa Cargo Wilhelm Althen konnte ihren Kunden damit alle Frachtkapazitäten des Konzerns anbieten – egal ob an Bord der eigenen Frachtflugzeuge oder in den Cargodecks der Passagierflieger.

Wenige Wochen nach der offiziellen Gründung startete Lufthansa Cargo im Januar 1995 ihren Betrieb mit fünf Maschinen des Typs McDonnell Douglas DC8, zehn Boeing 747-200F und zwei Boeing 737-Frachtern. 20 Jahre später setzt Lufthansa Cargo neben MD-11-Frachtern auch auf fabrikneue B777F-Flugzeuge. Die Jets mit einer Nutzlast von 103 Tonnen sind leiser, emissionsärmer und wirtschaftlicher als alle anderen Frachter ihrer Klasse.

Doch nicht nur die Flugzeugmuster wandelten sich im Laufe der Jahre. Lufthansa Cargo avanciert zum digitalen Vorreiter der Branche: Die Frachtairline investiert in neueste IT und forciert das Ziel, bis 2020 mit allen Teilnehmern der Transportkette von der Buchung bis zur Auslieferung digital vernetzt zu sein.

Luftfracht im Wandel: Vom Nebenprodukt zum Kerngeschäft

„Mit der Gründung von Lufthansa Cargo als eigenständige Gesellschaft wurde in den 90er Jahren die Voraussetzung für eine bis dahin nicht gekannte Professionalisierung der Luftfracht geschaffen“, betont Peter Gerber, heute Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Fracht wurde vom Nebenprodukt zum Kerngeschäft, das mittlerweile rund zehn Prozent des Umsatzes der Lufthansa Group erwirtschaftet.“

Für die Zukunft ist Lufthansa Cargo mit ihrem Strategieprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ bestens gewappnet. „Wir machen mit dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte von Lufthansa Cargo unser Unternehmen fit für die Zukunft“, unterstreicht Peter Gerber, die Bedeutung der Strategie. Die Kunden der Frachtairline würden von den Investitionen in neue, effiziente Flugzeuge, eine zeitgemäße IT, digitale Prozesse und nicht zuletzt in das modernste Logistikzentrum der Luftfrachtbranche profitieren.

Im Überblick einige Meilensteine in der Entwicklung der Lufthansa Cargo

November 1994 Die Lufthansa Cargo AG wird als 100 Prozentige Tochter der Lufthansa AG gegründet. Den Vorstand bilden Wilhelm Althen, Rainer Butz und Walter Gehl.
Juni 1998 Die erste MD-11F kommt zu Lufthansa Cargo.
März 2001 Einmal um die ganze Welt: Der Round-the-world-Frachter mit Zwischenstopps unter anderem in Chicago, Honolulu, Auckland, Melbourne, Kuala Lumpur und Sharjah startet.
April 2008 Lufthansa Cargo eröffnet mit der Frankfurt Animal Lounge die weltweit modernste Flughafentierstation.
Juni 2009 Die Frachtfluggesellschaft „AeroLogic“, eine Tochtergesellschaft von DHL Express und Lufthansa Cargo, nimmt ihren Flugbetrieb auf.
Dezember 2011 Das neue Lufthansa Cargo Cool Center wird in Frankfurt eröffnet.
Februar 2013 Gemeinsam schneller helfen: Lufthansa Cargo startet eine enge Kooperation mit dem Nothilfebündnis Aktion Deutschland Hilft.
November 2013 Frankfurt heißt den ersten der fünf bestellten Boeing 777-Frachter von Lufthansa Cargo willkommen.
Dezember 2014 All Nippon Airways (ANA) und Lufthansa Cargo starten ein strategisches Joint Venture auf Routen zwischen Japan und Europa.

CPT Dirk Polloczek neuer Vorsitzender der European Cockpit Association

Bei der Konferenz der ECA (European Cockpit Association) wurde Kapitän Dirk Polloczek, Mitglied der Vereinigung Cockpit (VC), einstimmig zum neuen ECA-Präsidenten gewählt.

Dirk Polloczek ist Kapitän bei der Deutschen Lufthansa auf A320. Er engagiert sich bereits seit 1997 ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen der Verbandsarbeit in Deutschland und auf internationaler Ebene. Zu seinen Ämtern zählen die Mitgliedschaft in der Tarifkommission der Lufthansa, im VC-Vorstand sowie in diversen Arbeitsgruppen. Zuletzt war Dirk Polloczek als Direktor für Professional Affairs für die ECA tätig. Der Vorstand der Vereinigung Cockpit gratuliert Dirk zu seiner neuen Position.

Ryanair nutzt iPad als EFB im Cockpit der gesamten Flotte

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Low Cost Airline Ryanair führt für alle 300 Boeing 737-800 ihrer Flotte Electronic Flight Bags (EFB) ein. Dadurch können Ryanair-Piloten statt auf traditionellem Weg, nun über iPads auf die Flugdaten zugreifen.

Die Electronic Flight Bags wurden als Teil des "Always Getting Better" Programms für die Piloten von Ryanair eingeführt. Dank der EFBs haben die Piloten nun einen kompletten elektronischen Zugriff auf dieOnboard Performance Tools (OPT) der Boeing-Maschinen, was auch die optimale Berechnung der Startleistung sowie einen schnelleren Zugriff auf die aktuellsten elektronischen Flugdaten beinhaltet. Dadurch können Zeitmanagement sowie Produktivität verbessert und die Abhängigkeit von ausgedruckten Dokumenten reduziert werden.

Papier soll ganz aus dem Cockpit verschwinden

Diese zwei Anwendungen sind die ersten in einer Reihe von neuen Produkten, die Ryanair in den kommenden Monaten installieren, prüfen und von der irischen Luftfahrtbehörde genehmigen lassen wird. Auch elektronische Flugtabellen und Fluglastdaten werden dazu zählen.

Ryanair plant in den nächsten Monaten Papier aus den Cockpits seiner Maschinen komplett zu entfernen und damit bis zu 15 Kilogramm an Zusatzgewicht durch Flugdaten aus Papier zu reduzieren. Mit über 550.000 Flügen jährlich kann Ryanair dadurch nicht nur Spritkosten herabsetzen, sondern auch über zehn Millionen Seiten Papier sparen und somit seine Position als Europas grünste und sauberste Airline festigen.

iPads vereinfachen Informationsverteilung

Michael Hickey, Group Director of Operations von Ryanair: "Durch den Gebrauch von Electronic Flight Bags und iPads wird die logistische Herausforderung alle Maschinen-Crews in dem ständig wachsenden Betrieb von 71 europäischen Basen mit den notwendigen Informationen zu versorgen deutlich vereinfacht. Dies zeigt ein weiteres Mal Ryanairs Engagement unsere bereits hervorragenden operationellen Leistungen zu verbessern.

Ryanair schätzt den Wert dieser neuen Spitzentechnologie als eine leistungsstarke und flexible Lösung. Unser Fortschritt hin zu einem papierlosen Cockpit hat eine Reihe von Effizienzvorteilen, die innerhalb unserer Branche anerkannt sind. Ein papierloses Cockpit ist ein effizientes Cockpit."

A340-300 als Evakuierungsflugzeug für Ebola-Patienten einsatzbereit

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Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe haben für die Bundesregierung das weltweit erste Evakuierungsflugzeug für den Transport und die Behandlung von Ebola-Patienten entgegen genommen.

Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr übergab am Donnerstag in Berlin einen Airbus A340-300 seiner neuen Bestimmung. Auf Initiative des Auswärtigen Amtes hat Lufthansa Technik in den vergangenen wenigen Wochen das bisherige Passagierflugzeug mit dem Taufnamen "Villingen-Schwenningen" für diese besondere humanitäre Mission um- und ausgebaut.

Lufthansa Technik hatte das Know-how – und das Flugzeug

Unter dem neuen Namen "Robert Koch" steht nun eine weltweit einmalige Evakuierungsmöglichkeit für hochinfektiöse Patienten zur Verfügung. Im Gegensatz zu bislang vereinzelt vorhandenen kleineren Flugzeugen bietet sie eine umfassende intensivmedizinische Versorgung im Reiseflug. Die Voraussetzungen für die sehr schnelle Umsetzung eines derart komplexen und technisch anspruchsvollen Vorhabens konnte die Lufthansa Gruppe erfüllen, weil die Airline ein für das spezielle Anforderungsprofil geeignetes Langstreckenflugzeug kurzfristig zur Verfügung stellen konnte.

Darüber hinaus konnte Lufthansa Technik als weltweit führender luftfahrttechnischer Betrieb ihr großes Know-how beim Einbau verschiedenster Kabinensonderausstattungen in Regierungs-, VIP- und Geschäftsreiseflugzeugen für die Konstruktion und den Einbau der besonderen Isolierstation in der Flugzeugkabine einbringen.

Kabine mit luftdichtem Zelt und Schleuse

Der am 17. November in Hamburg begonnene Umbau fand in enger Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) statt. Im Mittelteil und Heck des Langstreckenflugzeugs wichen Fluggastsitze, Küchen- und Waschräume sowie Gepäckfächer einer so genannten Patient Transport Isolation Unit, die ein luftdichtes Zelt mit Unterdruck umschließt. Darin haben Mediziner die Möglichkeit, Patienten während des Fluges intensiv unter Vollschutz zu betreuen und zu behandeln.

Zwei vorgelagerte und ebenfalls luft- und gasdichte Zelte dienen als Schleusen für das sichere Betreten und Verlassen des Behandlungszeltes. Im vorderen Kabinenabschnitt verbleiben Sitze für bis zu 19 Fluggäste wie Ärzte, Begleiter des RKI, Isolationszelt-Techniker und einen Lufthansa-Ingenieur.

Für den zunächst auf sechs Monate angelegten humanitären Einsatz der "Robert Koch" haben sich auf freiwilliger Basis binnen kürzester Zeit insgesamt mehr als 700 Piloten und Flugbegleiter als Cockpit- und Kabinenbesatzung gemeldet.

ADV hielt Jahrestagung beim AÖV in Wien

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Erst zum dritten Mal in der fast 70-jährigen Historie des deutschen Flughafenverbandes ADV fand dessen Jahrestagung außerhalb der Bundesrepublik statt. Die Donaumetropole wurde als Versammlungsort gewählt, um die intensive Zusammenarbeit hervorzuheben, die seit Jahrzehnten zwischen den deutschen und österreichischen Flughäfen gepflegt wird.

Schon seit 1961 ist der österreichische Flughafenverband AÖV mit seinem größeren Pendant, der deutschen ADV, in enger Partnerschaft verbunden. In einem wegweisenden Schritt wurden damals die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien als korrespondierende Mitglieder in den deutschen Flughafenverband aufgenommen. Seither sind die österreichischen Airports eng in die Facharbeit der ADV eingebunden.

Dazu Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens München und ADV-Präsident: "Die offizielle Zusammenarbeit deutscher und österreichischer Flughäfen begann schon in dem Jahr, in dem Juri Gagarin als erster Mensch im Weltraum alle Grenzen überwand. Die grenzüberschreitende Kooperation der Flughäfen war damals wegweisend, weil sie begannen, ihre Herausforderungen in einem überstaatlichen Rahmen gemeinsam zu bearbeiten und das zu einem Zeitpunkt, als die europäische Einigung noch in den Kinderschuhen steckte", so Kerkloh.

Herausforderungen für europäische Luftfahrt wachsen

Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV), bestätigt die gute Kooperation: "Die Herausforderungen für die europäische Luftfahrt sind beträchtlich, der Kostendruck auf Airlines und Flughäfen nimmt zu. Umso wertvoller sind daher eine gute Zusammenarbeit zwischen den Airports und ein intensiver Austausch bei gemeinsamen Anliegen. In der erfolgreichen Partnerschaft zwischen AÖV und ADV steht genau das im Vordergrund und daher bin ich besonders stolz, dass wir die Jahrestagung der ADV heuer in Österreich begrüßen durften."

Im Bild: Künstlerischer Ausdruck der engen Zusammenarbeit deutscher und österreichischer Flughäfen: Beim Festakt zum Abschluss der Jahrestagung überreichte ADV-Präsident Dr. Michael Kerkloh seinem österreichischen Amtskollegen Mag. Julian Jäger ein Gemälde der Berliner Malerin Katrin Völkner.

Austro Control vermittelte Grundlagen zur Arbeit als Fluglotse

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Der Traumjob Fluglotse und alles Wissenswerte zum Unternehmen, kompakt und informativ dargestellt am Austro Control Messestand: Der Info Day war wieder eine optimale Anlaufstelle für zukünftige Fluglotsen.

Am Messestand von Austro Control erfuhren interessierte Schüler alles Wissenswerte zum Traumjob Fluglotsen. Anhand einer authentischen Radarkonsole erklärten Experten von Austro Control die wichtigsten Aufgaben in der Flugsicherung. Auch dieses Jahr war das Interesse dafür enorm.

Die Kongressveranstaltung in der Wiener Messe bietet ein reichhaltiges Angebot an Vorträgen und Diskussionen mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Tipps für den Einstieg ins Berufsleben, nationale und internationale Aussteller bieten an ihren Ständen Firmenpräsentationen und stehen den Schülern Frage und Antwort.

Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die Interesse an der dreijährigen Ausbildung zum Fluglotsen haben. Gute Englischkenntnisse und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sind Grundvoraussetzungen. Geboten werden eine professionelle Ausbildung und die einmalige Gelegenheit, einen echten Traumjob zu erlernen.

Red Bull Air Race 2015 fliegt in Japan und Russland

Bei der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 stehen neue Rennlocations in Japan und Russland sowie eine Rückkehr nach Budapest (HUN) auf dem Programm. Im kommenden Jahr hebt die schnellste Motorsport-Serie der Welt außerdem erneut in Abu Dhabi (VAE), Ascot (GBR), Spielberg (AUT), Fort Worth und Las Vegas (USA) ab.

Die besten Piloten der Welt werden sich im Rahmen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft wieder rund um den Globus messen. Nun stellten die Organisatoren in Chiba, Japan, den Rennkalender 2015 vor.

Start in Abu Dhabi, Finale in Las Vegas

Die Saison beginnt mit dem mittlerweile zur Tradition gewordenen Auftaktrennen in Abu Dhabi am 13./14. Februar und beinhaltet vier weitere beliebte Rennlocations aus dem packenden WM-Jahr 2014. Im Kalender stehen auch zwei Premieren mit Rennen am 16./17. Mai in Chiba, Japan, sowie wenige Wochen später am 30./31. Mai in Sotschi, Russland. Am 04./05. Juli feiert das Red Bull Air Race sein Comeback in Budapest, wo zwischen 2003 und 2009 sieben Rennen stattfanden.

Die zweite Hälfte der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 beginnt am 15./16. August im britischen Ascot und wird am 05./06. September in Spielberg, Österreich, fortgesetzt. Der Saisonabschluss findet dieses Jahr in den USA statt: Nach dem vorletzten Rennen am 26./27. September in Fort Worth steigt das große Finale am 17./18. Oktober in Las Vegas.

Station bei den Fans in Russland und Japan

"Wir sind immer bemüht, das Red Bull Air Race den Fans näher zu bringen. Deswegen freut es uns sehr, zwei neue Stopps für die Saison 2015 offiziell bekanntgeben zu können. Es werden Rennen in Japan und Russland stattfinden – zwei Ländern mit vielen begeisterten Luftfahrt- und Motorsport-Anhängern – sowie erneut in Ungarn, wo wir bereits eine tolle Fangemeinde haben", so Erich Wolf, Leiter der Red Bull Air Race GmbH.

Bei der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treten die weltbesten Rennpiloten gegeneinander in den schnellsten, wendigsten und leichtesten Flugzeugen ihrer Art an. Es gilt, die aus aufblasbaren Pylonen (Air Gates) bestehende Strecke knapp über dem Boden bzw. der Wasseroberfläche möglichst schnell und ohne Zeitstrafen zu absolvieren.

Weihnachtskalender mit Flughafen-Aktionen am Stuttgart Airport

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Auf Passagiere und Besucher wartet am Flughafen Stuttgart ein besonderer Adventskalender: Die Händler und Gastronomen in den Terminals haben hinter den 24 Türchen ihres Kalenders viele attraktive Angebote und Aktionen versteckt. Den Reigen der besonderen Aktionen eröffnet der Nikolaus, der am Samstag, 06.12. zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr in den Terminals unterwegs ist und kleine Überraschungen verteilt. Neben einer Fotostation im Terminal findet sich auch die Kofferversteigerung im Kalender. Und wer sich vor dem dritten Advent nach einem Christbaum umschaut, wird am Freitag, den 12.12. auf dem Parkplatz P 5 fündig.

Dort stehen von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr viele große Nordmanntannen für 19,99 Euro bereit, und wer gleich auf dem P 5 parkt und das Park-Special für 2,50 Euro nutzt, muss den Christbaum auch nicht weit tragen. Nach dem Christbaumkauf lässt sich noch ein Bummel über die Besucherterrasse des Flughafens anschließen, der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Am Donnerstag, 18.12.2014 gibt es im Terminal 3 auf der Abflugebene eine Fotostation, an der es gratis eine Aufnahme mit weihnachtlichem Hintergrund gleich zum Mitnehmen gibt. Auch an allen anderen Tagen winken reizvolle Angebote für edle Leckereien, ein modisches Schnäppchen oder einen vergünstigten Gutschein, der das ganze Jahr 2015 über gültig ist. Dazu nehmen alle, die im Dezember im Reisemarkt einen Urlaub buchen, an der Verlosung von zwei Reisegutscheinen zu jeweils 1.000 Euro teil.

Höhepunkt der Aktionen sind die beiden Kofferversteigerungen am Sonntag, 21.12.2014. Im Terminal 3 werden um 13:30 Uhr und 15:30 Uhr rund 45 Koffer durch das Auktionshaus Eppli versteigert. Der Erlös aus den Versteigerungen kommt dem Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. zugute. Mit dem Parkspecial zu 2,50 Euro parken Besucher der Auktion günstig auf P 5, dazu ist der Eintritt auf die Besucherterrasse den ganzen Tag über frei.

Zu haben ist der Kalender in allen Shops und Cafés und auch an den Infotheken am Flughafen. Auch online lässt sich täglich ein Türchen öffnen, der Adventskalender ist auf der Website des Flughafens unter der Rubrik Reisende und Besucher – Faszination Flughafen zu finden.

Weihnachtsbaum als Freigepäck bei airberlin

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Wer mit airberlin fliegt, kann auch in diesem Jahr wieder auf allen internationalen Strecken der Airline kostenfrei einen Weihnachtsbaum mitnehmen. Der Baum darf bis zu zwei Meter lang sein und muss dazu bis 48 Stunden vor Abflug im Service Center der Gesellschaft angemeldet werden.

Dieser Service ist vor allem bei Fluggästen nach Spanien sehr beliebt. Wer möchte, kann seinen Weihnachtsbaum aber auch auf Fernstreckenflügen mitnehmen. Die Anmeldung kann unter 030-34343434 (zum Ortstarif) erfolgen.

Unter dem Motto "Flying home for Christmas" bietet airberlin ihren Gästen jedes Jahr ein attraktives Programm. Am heutigen Donnerstag, 27.11.2014, wird der airberlin Weihnachtsflieger zum Auftakt der Weihnachtsaktivitäten zum ersten Mal in Berlin erwartet.

 

Germanwings holt Düsseldorf – Porto in Flugplan

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Mit Germanwings ab Düsseldorf an den Atlantik. Mit der portugiesischen Hafenstadt Porto bietet die deutsche Airline im kommenden Sommer ein neues Urlaubsziel an. Sie steuert die zweitgrößte Stadt des Landes ab dem 04. April 2015 zweimal pro Woche dienstags und samstags an. Die neuen Flüge sind ab sofort buchbar. Porto ist eine der ältesten Städte Europas. Sie gilt als Namensgeberin des Landes und wird daher als heimliche Hauptstadt Portugals gesehen

Germanwings startet jeweils am Samstag um 16:10 Uhr ab Düsseldorf nach Porto, der Rückflug beginnt um 18:30 Uhr Lokalzeit. Dienstags startet die Airline um 11:30 Uhr in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Um 13:50 Uhr Lokalzeit verlässt die Maschine die portugiesische Metropole wieder Richtung Düsseldorf.

Porto ist bis heute eine Handelsstadt mit einer alteingesessenen Kaufmannschaft, in der sich Wirtschaftsmacht und Reichtum konzentrieren. Die Stadt befindet sich an der Mündung des Douro, einem 897 Kilometer langen Fluss, in den Atlantik. Wegen ihrer zahlreichen barocken Kirchen wird Porto auch als Barockstadt bezeichnet. Das Bild der historischen Altstadt ist weniger von Einzelbauwerken geprägt als vom Gesamtgefüge der Innenstadt. Charakteristisch sind die zahlreichen Bauten aus Granit. Enge, gewundene Gassen mit dichter Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro an einem Hang die terrassenartige Struktur der Altstadt Ribeira, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.