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Jörg Eßlinger von MTU wird Vorsitzender der DGM

Ab 01. Januar 2015 hat die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM) einen neuen Vorsitzenden: Dr. Jörg Eßlinger übernimmt die Führung für die kommenden zwei Jahre. Gewählt wurde der Leiter der Werkstofftechnik der MTU Aero Engines, Deutschlands führendem Triebwerkshersteller, auf der DGM-Mitgliederversammlung im September. "Ich freue mich sehr auf diese verantwortungsvolle Aufgabe", erklärt der designierte DGM-Vorsitzende.

"Die DGM ist einer der großen technisch-wissenschaftlichen Vereine in Deutschland. In Sachen Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist sie mit die bedeutendste werkstoff- und industrieübergreifende Plattform im Zentrum von Wissenschaft und Industrie, repräsentiert durch 192 Firmen- und Institutsmitgliedschaften. Die Gesellschaft stellt auch die Geschäftsführung der Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, der 40 Fachgesellschaften angehören. Durch die sehr gut aufgestellte Geschäftsstelle werden auch Tagungen mit über 2.000 Teilnehmern organisiert", erläutert MTU-Werkstoffspezialist Eßlinger.

Diversifzierte Branche für Nachfrageboom vernetzen

Für seine Legislaturperiode hat er sich viel vorgenommen: "Das Feld der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist in Deutschland sehr diversifiziert. Es gibt sehr viele Akteure mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Zielen. Ich möchte die beiden Jahre – man kann nur ein Mal für zwei Jahre gewählt werden – unter anderem dafür nutzen, Strukturen zu schaffen, in denen diese Akteure möglichst gewinnbringend und effektiv zusammenarbeiten können und ein einheitliches Bild mit den richtigen Schwerpunkten abgeben. Nur so können wir möglichst viele wissenschaftliche Erkenntnisse für die Industrie verwertbar machen. Für den derzeitigen Anfrageboom nach neuen Materialien ist das unerlässlich." Und noch etwas ist Eßlinger wichtig: "Ich möchte mich verstärkt um den Nachwuchs kümmern und Studenten unserer Fachdisziplin fördern."

Dr. Jörg Eßlinger hat an der TU München und an der Universität Stuttgart Physik studiert und am Stuttgarter Max-Planck-Institut für Metallforschung / Institut für Physik promoviert. 1990 kam er zur MTU nach München. Er arbeitete dort in der Strukturmechanik und später im Werkstoffbereich. Heute leitet er die Werkstofftechnik sowie das Werkstoff- und Komponententestfeld. Unter seiner Ägide beteiligt sich die MTU an Forschungsvorhaben der Länder, des Bundes und der EU im Bereich Werkstofftechnik und Materialwissenschaft. Begleitend hält Eßlinger Vorlesungen an der TU München. Eßlinger ist Mitglied im Vorstand der DGM sowie der VDI-Fachgesellschaft Materials Engineering und unterstützt die Werkstoffgremien des BDLI und der Initiative Bayern Innovativ.

Antonio Schulthess neuer Vorstand Personal bei Lufthansa Technik

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Antonio Schulthess (49) wurde vom Aufsichtsrat der Lufthansa Technik AG am 25. November zum neuen Vorstand Personal berufen. Schulthess übernimmt das Ressort zum 15. März 2015 von Dr. Johannes Bußmann, der August Wilhelm Henningsen als Vorsitzender des Vorstands ablöst. Henningsen geht zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand. Antonio Schulthess ist Schweizer Staatsbürger und seit Juli 2014 Bereichsleiter Human Resources bei der Lufthansa AG in Frankfurt.

Der Militär-Pilot, Software-Ingenieur und Betriebswirt hat nach dem Studium an der Universität St. Gallen in der Schweiz verschiedene Tätigkeiten im Bereich IT, Human Resources sowie als selbständiger Unternehmensberater wahrgenommen. 2003 trat Schulthess in den Bereich Personalentwicklung der SWISS ein. Zwischen 2005 und 2011 war er als Bereichsleiter Human Resources sowie Bereichsleiter External Affairs und Informationstechnologie tätig.

Im Juni 2011 wechselte er zur Lufthansa AG nach Frankfurt und leitete dort den Bereich Human Resources der Passage, bevor er zusätzlich die gleiche Funktion für den Lufthansa Konzern übernahm.

KLM-Langstrecken mit mehr Komfort durch neuen Recaro-Sitz CL3710

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KLM Royal Dutch Airlines setzt auf den Komfort von Recaro Aircraft Seating: Die niederländische Fluggesellschaft hat mehr als 6.000 Langstreckensitze des Typs CL3710 für die Economy Class sowie Economy Class Comfort bestellt. Die ersten Flugzeuge mit dem neuen Recaro Sitz CL3710 an Bord haben im November 2014 abgehoben. Die Sitze werden sukzessive in fünf Neuflugzeuge des Typs Boeing 777-300 installiert. Zudem werden mit dem CL3710 insgesamt 15 Flugzeuge des Typs Boeing 777-200 der bestehenden Flotte umgerüstet.

"Wir sind stolz darauf, dass sich KLM Royal Dutch Airlines für unsere Sitzinnovation CL3710 entschieden hat. Die iederländische Fluggesellschaft setzt das neue Modell als Erstkunde an Bord ihrer Flotte ein", erklärt Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung und Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. Die Airline hat insgesamt 6.100 Sitze des Typs CL3710 bestellt – mit der Option auf die Ausrüstung weiterer Flugzeuge. Der Sitz kommt dabei sowohl in der Economy Class zum Einsatz als auch in der Economy Class Comfort, wo die Passagiere einen erweiterten Sitzabstand von 35 Zoll genießen können.

Mehr Ergonomie bei weniger Gewicht

"Mit dem CL3710, der maximalen Platzgewinn und ergonomischen Komfort mit einem außerordentlich geringen Gewicht vereint, haben wir einmal mehr Maßstäbe auf Langstreckenflügen in der Economy Class gesetzt", sagt Mark Hiller.

Passagiere genießen Sitzkomfort: In den CL3710 ist die geballte Recaro Ergonomie-Kompetenz eingeflossen. Im Rahmen der Produktentwicklung wurden 18 Erfindungen zum Patent angemeldet. Neu ist eispielsweise die ergonomische Kopfstütze, die durch die Kombination vieler Features einzigartig ist: Sie ist sechsfach einstellbar und lässt sich optimal auf unterschiedlich große Passagiere anpassen. Sie bietet darüber hinaus eine optimierte Nackenunterstützung, da sie horizontal gekippt werden kann.

Flexibler und Modularer Flugzeugsitz

Überzeugend ist auch der Platzgewinn für Passagiere: Der CL3710 bietet größtmögliche Knie- und Beinfreiheit. Die Armlehnen auf dem Mittelsitz sind hochklappbar und schließen eben mit der Rückenlehne ab, auch wenn diese nach hinten gestellt wird. Zudem überzeugt der Sitz durch seine Modularität: Dank standardisierter Schnittstellen kann der Sitz optimal an Kundenwünsche angepasst werden.

Mit weniger als 12 Kilogramm Gewicht ist der CL3710 das leichteste Produkt seiner Klasse. Durch die Umrüstung von Flugzeugen mit dem Recaro Sitz kann eine Gewichtsersparnis von bis zu 1.000 Kilogramm pro Flugzeug erzielt werden – somit trägt der CL3710 wesentlich zur Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Airline bei.

Fraport erhält Zuschlag für 14 griechische Flughäfen

Die Fraport AG und ihr griechischer Partner, das Industrieunternehmen Copelouzos Group, haben von der staatlichen griechischen Privatisierungsgesellschaft HRADF (Hellenic Republic Assets Development Fund) den Zuschlag für den Betrieb von 14 Regionalflughäfen Griechenlands erhalten. Der auf 40 Jahre angesetzte Konzessionsvertrag umfasst die Festland-Flughäfen von Thessaloniki – der zweitgrößten Stadt Griechenlands – sowie Aktio und Kavala. Darüber hinaus die Inselflughäfen von Chania auf Kreta, Kefalonia, Kerkyra auf Korfu, Kos, Mykonos, Mytilini Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos. und Zakynthos.

Zusammen hatten die Flughäfen im Jahr 2013 ein Passagiervolumen von rund 19,1 Millionen Fluggästen. Der Gesamtkaufpreis für die Konzession beträgt 1.234 Mio. Euro und ist bei Closing voraussichtlich im Herbst 2015 zu leisten. Die Fraport AG wird die Mehrheit am Konsortium halten.

Beteiligungs-Know-how für Wachstum

Das aus der Fraport AG und dem Copelouzos-Konzern bestehende Konsortium setzte sich in einem Bieterverfahren zur Privatisierung der griechischen Flughäfen dank eines überzeugenden Angebots gegen starke internationale Konkurrenz durch. Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, äußerte sich zufrieden über den weiteren Ausbau des internationalen Portfolios seines Unternehmens: "Mit den griechischen Regionalflughäfen erwerben wir weitere Beteiligungs-Flughäfen mit erheblichem Wachstumspotenzial. Die Vergabe der Konzession an Fraport unterstreicht einmal mehr unsere Position als eine der weltweit führenden Flughafenbetreiber. Durch unser umfassendes und langjähriges Know-how als Airport-Manager können wir die Wettbewerbssituation der griechischen Regionalflughäfen stärken und weiter ausbauen."

Gemäß Konzessionsvertrag wird das Fraport-Copelouzos-Konsortium als neuer Eigentümer für die Instandhaltung, den Betrieb, das Management und den Ausbau der 14 griechischen Regionalflughäfen bis zum Jahre 2055 verantwortlich sein. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Copelouzos Group, Dimitris Copelouzos, betonte die Bedeutung des Projekts auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene: "Die Modernisierung der Flughäfen trägt dazu bei, dass wir über zuverlässige und sichere Dienstleistungen die Weiterentwicklung des griechischen Tourismus stetig vorantreiben und damit die lokale und nationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft stärken und dadurch neue Arbeitsplätze schaffen. Unser Ziel ist es, Flughäfen zu entwickeln, die die Erwartungen und Bedürfnisse des griechischen Volkes und der internationalen Besucher erfüllen."

Griechenland-Tourismus als Motor: Zwei Urlauber pro Einwohner

Insbesondere als touristische Destinationen haben die neuen Flughäfen im Fraport-Portfolio sehr gute Entwicklungsperspektiven. Denn Urlauber sind ungebrochen fasziniert von der jahrtausendealten Kulturgeschichte des Landes, das nach der Anzahl an UNESCO-Welterbestätten zu den zehn bedeutendsten Ländern der Welt zählt.

Mit einem Anteil von 18 Prozent am Bruttoinlandsprodukt spielt der Tourismus eine wichtige Rolle für die Wirtschaft Griechenlands. So stieg die Zahl ausländischer Touristen nach Angaben der UN-Welttourismusorganisation (UNWTO) in der ersten Jahreshälfte 2014 um 17 Prozent. Damit setzt sich die positive Entwicklung der griechischen Tourismusbranche aus dem vergangenen Jahr fort: 2013 besuchten rund 18 Millionen ausländische Urlauber das Land (+ 16 Prozent) und trugen in Höhe von 16 Milliarden Dollar zur wirtschaftlichen Wertschöpfung Griechenlands bei. Angestrebt wird, die Zahl der Touristen auf jährlich über 20 Millionen – und damit der doppelten Einwohnerzahl Griechenlands – zu steigern. Weitere Information zu Griechenland finden Sie auf den offiziellen Tourismus und Wirtschafts Internetseiten.

Lufthansa Technik muss Lärmschutzhalle in Hamburg sofort sperren

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Die Lärmschutzhalle der Lufthansa Technik AG am Standort Hamburg musste ab sofort aufgrund zwingend erforderlicher Reparaturarbeiten bis voraussichtlich zum 12. Dezember gesperrt werden. In diesem Zeitraum kann die Lärmschutzhalle nicht für die vorgeschriebenen Standlauftests von Triebwerken genutzt werden. Das Unternehmen wird deshalb in allen Bereichen der Flugzeuginstandhaltung mit hohem Aufwand Liegezeiten an andere Standorte verlagern, die arbeits- und lärmintensive Standlauftests erfordern würden.

In der High-Tech-Halle werden Schallquellen an Flugzeugen und Triebwerken mit Laser und Mikrofonen untersucht. An einem der beiden 300 Tonnen schweren Tore der Lärmschutzhalle ist ein komplizierter Lagerschaden im Laufwagen entstanden, der zum vollständigen Absacken führen könnte. Die Reparaturarbeiten dulden daher keinen Aufschub, um nicht das gesamte Tor erneuern zu müssen.

Trotz intensiver Vorbereitungen ist es im Flugbetrieb nicht vollkommen auszuschließen, dass tagesaktuelle Beanstandungen an Flugzeugen zu Standläufen führen werden. Diese werden dann in enger Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden im Tagesbetrieb auf den Start- und Landebahnen geschehen. Dadurch wird die Beeinträchtigung der Nachbarschaft minimiert. Als Kontakt bei Fluglärmbeschwerden nennt Lufthansa Technik die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Telefon: 040-428402548; E-Mail: fluglaerm@bsu.hamburg.de.

Boeing startet Bau des 787-9 Dreamliner in South Carolina

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Boeing hat die Montage von 787-9 Dreamlinern im Werk in South Carolina begonnen. Das Team begann mit der Verbindung der großen Rumpfstücke der neuesten 787-Version.

Das Werk in North Charleston, South Carolina, kommt damit zum Werk Everett in Washington bei der Produktion von Dreamlinern dazu, das mit der Produktion von 787-9 schon im Mai 2013 begann. Dort soll ab 2017 auch die 787-10 vom Band laufen. In Charleston werden auch schon Carbonfaser-Teile produziert. Der erste Dreamliner aus South Carolina ist für United Airlines bestimmt.

Der Rumpf der 787-9 ist sechs Meter länger als bei der Version 787-8, sie kann damit 40 Passagiere mehr befördern und 830 Kilometer weiter fliegen.

FBB zum korrekten Sachverhalt der Anträge für Baugenehmigungen

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Derzeitige Berichte rund um den BER geben laut Flughafen nicht den aktuellen Stand bei den Arbeiten bei der FBB wieder. Richtig ist, dass, wie vielfach öffentlich ausgeführt, in der Aufsichtsratssitzung am 12. Dezember dieses Jahres ein Terminband zur Eröffnung des BER beraten wird. Die vorbereitenden Arbeiten daran laufen. Zur Fertigstellung des BER und für die behördliche Abnahme müssen neben dem Gebäude auch die sicherheitsgerichteten Anlagen (wie z.B. die Entrauchungsanlagen) baurechtlich genehmigt sein. Für die Entrauchungsanlagen sowie die nötigen Umbauten erstellt die FBB derzeit zwei Nachträge zur Baugenehmigung.

Technik-Geschäftsleiter Jörg Marks: "In der aktuellen Berichterstattung werden verschiedenste Themen durcheinandergeworfen. Es bleibt beim vereinbarten Fahrplan: Wir bewerten die Einzelthemen und fügen sie am Ende in ein Terminband ein, das wir im Dezember beraten werden. Dass einige jetzt eine ‚Kernsanierung‘ des Flughafens fordern, ist aus meiner Sicht nur mit Unkenntnis der konkreten Situation zu erklären."

Insbesondere im Hinblick auf die noch nötigen Planungen geht die aktuelle Berichterstattung am tatsächlichen Status Quo vorbei. Technik-Geschäftsleiter Jörg Marks: "Bis zum geplatzen Eröffnungstermin im Juni 2012 ist das Terminalgebäude mehrfach ohne ausreichende Planungsgrundlage erweitert und umgebaut worden. Diesen Fehler werden wir nicht wiederholen. Wir wissen, was wir tun. Wir erstellen valide Gesamtpläne, schaffen auf dieser Basis funktionierende technische Systeme und dokumentieren diese. Nur so kann das Terminal auch behördlich abgenommen werden."

Der eine Nachtrag, dessen Einreichung im Frühjahr 2015 geplant ist, beschreibt die mechanischen Entrauchungsanlagen. Hierzu gehört z.B. die Teilung der großen Entrauchungsanlage 14 in kleinere Einheiten. Der andere Nachtrag (Einreichung im Sommer 2015 geplant) wird benötigt, um die im Rahmen der Terminalsanierung benötigten Umbauten planerisch korrekt abzubilden. Hierzu gehören unter anderem korrigierte Raumnummern, geänderte Raumbelegungen, sicherheitstechnisch nötige Nachrüstungen und ähnliches. Dieser Nachtrag wird auch dazu benötigt, den Sachverständigen und Prüfbehörden das finale Prüfungssoll anzuzeigen. Nur auf dieser Grundlage können Gebäude und technische Systeme geprüft dann werden.

Raumfahrer-Erlebnisse und Star-Wars begeisterten am Flughafen Frankfurt

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Für einen Tag konnten die Besucher am Flughafen Frankfurt erleben, wie es sich anfühlt, Astronaut zu sein und dank vieler Aktivitäten und Ausstellungen mehr über das Weltall und die Raumfahrt erfahren. Ein besonderes Highlight war der Aufritt von ESA Astronaut Ulf Merbold.

Seine kosmischen Informationen aus erster Hand – 1983 flog er an Bord des Space Shuttles Columbia – faszinierten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Der Physiker und Raumfahrer war während seiner Laufbahn insgesamt drei Mal im All, zuletzt 1994. Er war der erste ESA-Astronaut überhaupt, der mit einem Space Shuttle ins All flog.

Begeisterte "Star Wars"-Fans kamen Dank der Ausstellung lebensgroßer Figuren und verschiedener Modelle des "Star Wars"-Universums ebenfalls auf ihre Kosten und erschienen teils selbst als "Star Wars"-Charaktere verkleidet am Flughafen. Alle kostümierten Gäste durften am Airlebnis-Tag kostenlos an einer Flughafen-Rundfahrt teilnehmen. Weitere Preise konnten die Besucher am galaktischen Glücksrad gewinnen.

Interessante Einblicke in die Weiten des Universums boten das weltgrößte Michstraßenpanorama mit Aufnahmen der Nord- und Südhalbkugel, exklusive Exponate des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Hubble-Space-Teleskop-Ausstellung "Das ALLmächtige Auge des Orbits". Im Aerotrimm war man dem Gefühl echter Schwerelosigkeit ganz nah und wie der Aufenthalt im All schmeckt, konnte man dank Raumfahrer-Nahrung probieren. Kinder hatten Freude beim Raumschiffe basteln oder wurden mittels Kinderschminke zu kleinen Aliens.

Verschiebung und Mehrkosten bei BER-Bahnsanierung

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Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) will die Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld (der späteren nördlichen Bahn des BER) verschieben. Dies gab die Behörde im Rahmen der Fluglärmkommission am Flughafen Schönefeld bekannt. Die FBB hatte die Sanierung und damit einhergehend den Flugbetrieb auf der Südbahn ab dem 29. März 2015 beantragt. Nun sollen die Arbeiten erst vier Wochen später starten. Hierzu zeigte sich Flughafenchef Hartmut Mehdorn sehr unzufrieden, insbesondere aufgrund der getroffenen Vorbereitungen zum Schallschutz.

Mehdorn sagte: "Die Überlegungen der Behörde sind nicht ansatzweise nachvollziehbar. Wir haben die Voraussetzungen für die Bahnsanierung, insbesondere beim Schallschutz, erfüllt. Wir haben alles in unserem Einflussbereich Stehende unternommen, damit die Südbahn-Anwohner rechtzeitig ihren Schallschutz bekommen. Eine mit Augenmaß urteilende Behörde würde eine derart sachfremde Entscheidung niemals treffen. Klar ist, dass bei einer Verschiebung der Sanierung mit erheblichen Mehrkosten und einer vollkommen unnötigen Verkomplizierung des Bauablaufs zu rechnen wäre, da die Sanierung in die Schlechtwetterperiode rutschen würde."

ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti auf der ISS angekommen

Gestern abend ist sie mit einer russischen Soyuz-Rakete gestartet, heute kam sie auf der Raumstation an: ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti. Die Italienerin reiste mit zwei Kollegen zu ihrer Mission Futura, und wurde von der Crew auf der ISS herzlich empfangen.

Die Soyuz TMA-15M hob um 22:01 Uhr MEZ in Baikonur in Kasachstan ab und erreichte neun Minuten später den Orbit. Um 03:49 dockte die Kapsel planmäßig an der ISS an. Cristoforetti soll auch viele von Alexander Gerst vorbereitete Experimente durch- und fortführen. Gerst war vor zwei Wochen wieder auf der Erde gelandet.

Samantha Cristoforetti fliegt aufgrund eines besonderen Abkommens für die italienische Raumfahrtagentur ASI und die NASA ins All. Mit ihr reisten der russische Kommandant Anton Shkaplerov und NASA-Astronaut Terry Virts in die Schwerelosigkeit. Alle drei bilden die Crew für die ISS-Expedition 42/43, sie sollen fünf Monate auf der Station leben und arbeiten.

Bilder / Copyright: ESA–S. Corvaja, 2014

Vermessungsflüge für ILS am Flughafen Frankfurt ab 27. November

Wie angekündigt, sollen nun am Ausweichtermin, in der Zeit vom 27. bis 30. November 2014 von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge stattfinden. Dabei werden beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) der Landebahn Nordwest sowie der beiden parallelen Start- und Landebahnen beflogen. Falls beispielsweise aufgrund schlechten Wetters erneut keine Flugvermessungen zum genannten Termin durchgeführt werden können, werden diese auf die Nacht vom 30. November bis 01. Dezember 2014 verlegt.

Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Köln Bonn Airport zeigt sich weihnachtlich

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Weihnachtsstimmung am Köln Bonn Airport: Am Sonntag, den 07. Dezember, lädt der Flughafen zu einem besonderen winterlichen Besuch ein. Unter dem Motto "Winter Feeling" gibt es in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr auf der weihnachtlich gestalteten Besucherterrasse im Terminal 1 zahlreiche Angebote vor allem für Familien mit Kindern. Die Band Saxosing sorgt bei Glühwein, Kinderpunsch und gerösteten Mandeln für gemütliche Atmosphäre jenseits des Weihnachtstrubels.

Highlight auf der Besucherplattform ist die Curling-Bahn, wo große und kleine Gäste beim Eisstockschießen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. Geschick und Geschwindigkeit sind auch beim Weihnachtsbaum-Wettschmücken gefragt, bei dem Eltern und Kinder zeigen können, wer am besten mit Kugeln und Lametta umgehen kann.

Wie immer bieten auch Shops und Gastronomie-Einrichtungen in den Terminals des Flughafens anlässlich des "Winter Feeling" diverse Sonderaktionen an. Wer mit seiner Restaurant-Rechnung am Gewinnspiel "Sie essen – wir zahlen" teilnimmt, bekommt mit etwas Glück die Rechnung vom Flughafen erstattet. Außerdem können Kinder im Terminal Schneekugeln basteln oder ein Puppentheaterstück besuchen. Zudem werden kostenlose Besucherführungen angeboten, für die eine Anmeldung (Personalausweis) im Ankunftsbereich von Terminal 1 nötig ist.

Wer in Urlaubsstimmung ist, auf den warten in den Reisebüros im Terminal 2 zahlreiche Angebote. Die ersten 200 Veranstaltungsbesucher, die eine Reise ab Köln/Bonn buchen, dürfen ihr Auto während der Urlaubsreise bis zu zwei Wochen kostenlos im Parkhaus 2 abstellen. Zudem wird es auf der Abflugebene ein Foto-Shooting mit dem Weihnachtsmann geben.

Für alle Besucher der Veranstaltung ist das Parken am Köln Bonn Airport wie immer sonntags besonders günstig: Veranstaltungsbesucher mit Ein- und Ausfahrten zwischen 08:00 und 20:00 Uhr bezahlen im Parkhaus 2 lediglich drei Euro.

Airbus A330-200 der airberlin flog wieder AIDS-Schleife

Bereits zum 16. Mal in Folge hob am 22. November 2014 ein airberlin Airbus A330-200 in Düsseldorf zu einem Charity-Rundflug anlässlich des 27. Welt-Aids-Tages ab. Flug AB1998 mit der Registrierung D-ABXB startete um 14:30 Uhr zu einem 90-minütigen Rundflug, dessen Flugroute einer AIDS-Schleife entsprach.

Der gesamte Erlös von "Help & Fly" kommt der AIDS-Hilfe Düsseldorf. e.V. zugute. Karl-Hermann Hansen, PR-Manager airberlin (links) Peter von der Forst, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Düsseldorf e. V. (Mitte) und Bürgermeister Günter Karen-Jungen (re.) bei der feierlichen Scheckübergabe im Anschluss an den Rundflug. Insgesamt 34.000 Euro kamen für den guten Zweck zusammen.

Condor bietet individuelle Leistungen durch flexiblen Tarif

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Die Ferienfluggesellschaft Condor führt auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den neuen Einstiegstarif "Economy Light" ein. Condor-Gäste können für Buchungen ab sofort zwischen drei Optionen wählen: Economy Light, Economy und Premium Economy. In der neuen Economy Light sind sechs Kilogramm Handgepäck ohne aufzugebenes Freigepäck inbegriffen.

Die kostenfreie Verpflegung mit einem Snack sowie Wasser, Kaffee und Tee bleibt bestehen. Die Economy beinhaltet wie bisher 20 Kilogramm Freigepäck pro Person. Mit der Premium Economy können Gäste den extra Service mit freiem Mittelsitz, einem erlesenen Premium Menü, erweitertem Serviceangebot und neu mit erhöhter Hand- und Freigepäckmenge mit acht Kilogramm Handgepäck und 25 Kilogramm Freigepäck wählen.

Individuellere Leistungen mit flexiblem Tarif

"Unsere regelmäßigen Bordbefragungen zeigen, wie sich die Wünsche unserer Gäste verändern. Daher bieten wir jetzt ein günstiges Angebot für alle, die sich ihren Urlaubsflug zu einem niedrigen Preis ohne viele Extras wünschen. Die neue Tarifstruktur ermöglicht es den Kunden, ihren Condor Flug noch flexibler und nach ganz persönlichen Bedürfnissen zusammenzustellen. Das ist Condor ‚My Way‘," macht Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung, deutlich. "Unsere Gäste können sich so den Serviceumfang an Bord flexibel nach ihren Bedürfnissen zusammenstellen und bares Geld sparen."

Reisende, die Wert auf eine flexible Buchung legen, erhalten mit der neuen Plus Option zukünftig auf allen Strecken flexiblere Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen. So können Gäste bis zu 24 Stunden vor Abflug dreimal kostenfrei umbuchen und erhalten bei einer Stornierung bis 29 Tage vor Abflug für eine Gebühr in Höhe von 30 Euro auf der Kurz- und Mittelstrecke bzw. 60 Euro auf der Langstrecke den vollen Ticketbetrag erstattet.

Die neue Tarifstruktur gilt für Buchungen, die online, im Condor Service Center oder in Reisebüros mit Condor Agentur vorgenommen werden. Für Gäste, die im Rahmen einer Pauschalreise über einen Veranstalter einen Condor Flug buchen, gelten die Bedingungen des jeweiligen Reiseveranstalters. Alle Buchungen, die vor dem 24. November getätigt wurden, bleiben mit den bisherigen Leistungen bestehen.

Optionen auf der Kurz- und Mittelstrecke (Zone 1-2)

Leistungen Economy Light Economy Premium Economy
Versorgung an Bord Snack sowie Wasser, Kaffee, Tee an Bord Premium Menü, kostenfrei Softdrinks und alkoholische Getränke zu den Mahlzeiten
Handgepäck pro Person max. sechs Kilogramm max. acht Kilogramm
Freigepäck pro Person Maximal 20 Kilogramm 25 Kilogramm
Zusatzservices     Freier Mittelsitz; kostenfreie Sitzplatzreservierung; separater Check-in; erweitertes Zeitschriftenangebot
Ermäßigung für Kleinkinder unter zwei Jahren ohne eigenen Sitzplatzanspruch 90 Prozent Ermäßigung
Ermäßigung für Kinder unter zwölf Jahren 25 Prozent Ermäßigung

Übersicht Condor Plus Option  

Aktion Economy / Premium Economy / Business Class (nur auf der Langstrecke) Plus Tarif
Umbuchung (Strecken in derselben Zone) und Namensänderungen

Kurz- und Mittelstrecke (Zone 1-2): Bis 24 Stunden vor Abflug für je 30 Euro Gebühr möglich

Langstrecke (Zone 3-5): Bis 24 Stunden vor Abflug für je 60 Euro Gebühr möglich

Bis 24 Stunden max. 3 Umbuchungen vor Abflug kostenfrei (plus Tarifdifferenz) möglich (danach zum Preis des Classic Tarifs)
Stornierung Bis 24 Stunden vor Abflug Erstattung der Steuern & Gebühren Kurz- und Mittelstrecke (Zone 1-2): Bis 29 Tage vor Abflug volle Erstattung des Flugpreises inklusive Steuern und Gebühren für eine Gebühr von 30 Euro;

ab 28 Tage vor Abflug Erstattung von 75 Prozent des Flugpreises inklusive Steuern und Gebühren für eine Gebühr von 30 Euro

Langstrecke (Zone 3-5): Bis 29 Tage vor Abflug volle Erstattung des Flugpreises inklusive Steuern und Gebühren für eine Gebühr von 60 Euro;

ab 28 Tage vor Abflug Erstattung von 75 Prozent des Flugpreises inklusive Steuern und Gebühren für eine Gebühr von 60 Euro

 

MTU Maintenance begann vor 35 Jahren Triebwerks-Instandhaltung

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Die MTU Maintenance feiert in diesem Herbst ihr 35. Jubiläum im Triebwerks-Instandhaltungsgeschäft. Am Anfang stand ein kleiner Instandsetzungsbetrieb in Hannover. Inzwischen hat sich das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Dienstleister auf dem Gebiet der Instandhaltung von zivilen Triebwerken entwickelt. "Die MTU Maintenance hat viel erreicht und nimmt heute eine ganz besondere Stellung auf dem MRO-Markt ein", sagt Dr. Stefan Weingartner, Vorstand Zivile Instandhaltung bei der MTU Aero Engines.

Maßgeschneiderte und innovative Serviceleistungen und Hightech-Reparaturen sowie mit einem globalen Netz von Standorten ist MTU eine eigene Größe in der Branche geworden. Der Erfolg beruhe auf einem hybriden Geschäftsmodell. Einerseits als unabhängiger Instandhalter, andererseits auch durch enge Verbindungen zu den OEMs im Rahmen von Triebwerksprogrammen, an denen die MTU als Risk- and Revenue-Sharing-Partner beteiligt ist. Eine erfolgreiche Strategie, was sich auch durch die Akquise neuer Triebwerksentwicklungen zeigt.

MTU: Von der Wartung in die Weltspitze

Nach ihrer Gründung im November 1979 setzte die MTU Maintenance in Hannover zunächst das Triebwerk CF6-50 und die Industriegasturbine LM2500 instand. Etwa zehn Jahre später kamen das CF6-80 und das V2500 hinzu. Die MTU Maintenance war der erste Instandsetzungs-Dienstleister weltweit, der Reparaturen am V2500 durchführte. Mittlerweile verzeichnet sie über 3.500 Shop Visits und ist damit weltweit die Nummer eins für diesen Triebwerkstyp. Mit ihrer Kompetenz hat sich die MTU Maintenance bald einen Namen gemacht, und die Kundenliste wurde schnell länger, der Aufbau eines globalen Netzwerks von MRO-Shops begann.

Als zweiter Standort wurde die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg gegründet, der Spezialist für Industriegasturbinen, kleinere und mittlere Triebwerke von Pratt & Whitney Canada sowie für die CF34-Familie. Der erste Standort außerhalb Deutschlands, die MTU Maintenance Canada, hält die Triebwerksbaumuster CF6-50 und CFM56-3 instand und hat sich zudem auf die Instandsetzung von Anbaugeräten spezialisiert. Im Jahr 2001 folgte die MTU Maintenance Zhuhai, ein Joint Venture zwischen der MTU und Chinas größter Fluglinie China Southern Air Holding Company. Ihr Portfolio umfasst die Triebwerke V2500, CFM56-3, CFM56-5B (etwa im Airbus A320neo) und CFM56-7. 2012 wurde der Betrieb erweitert und die Kapazität um 50 Prozent erhöht. Die MTU Maintenance Zhuhai ist inzwischen Marktführer in China und auf dem besten Weg, der führende MRO-Anbieter in ganz Asien zu werden.

Mit über 20 verschiedenen Triebwerkstypen ist das Portfolio der MTU Maintenance eines der größten weltweit, und ständig kommen neue Triebwerke dazu. Damit ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden MRO-Leistungen für alle gängigen Triebwerkstypen anzubieten. So gehört das Unternehmen zum Beispiel zu den wenigen Dienstleistern, die über die komplette Instandhaltungslizenz für das größte Flugtriebwerk der Welt, des GE90-110B/-115B, verfügen; auch die Testläufe werden bei der MTU Maintenance durchgeführt.

Außerdem ist geplant, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den IAE-Partnern auch über das V2500-Programm hinaus weiterzuführen: Die bewährte Kooperation wird in Form eines Joint Ventures für eine neue Generation von Triebwerken für Mittelstreckenflugzeuge fortgesetzt. Schwerpunkt der Aktivitäten dieses neuen Joint Ventures wird die Instandhaltung von Getriebefan-Triebwerken sein.

"Total Engine Care" mit eigens entwickelte Verfahren

Triebwerks-Instandhaltung und Hightech-Reparaturverfahren – von der MTU Maintenance eigenständig entwickelt – weltweit einmalig sind und unter dem Namen MTUPlus Repairs vermarktet werden, sind nicht der einzige Schlüssel zum Erfolg. Die MTU Maintenance bietet auch kostengünstige Servicepakete und maßgeschneiderte MRO-Lösungen, die konsequent an den individuellen Kundenbedürfnissen ausgerichtet sind. Dazu gehören Wartungsleistungen vor Ort (On-Site und On-Wing Services), die Bereitstellung von Ersatztriebwerken sowie Anbaugeräte- und LRU-Management. Alle diese Leistungen sind Bestandteile des Rundum-Sorglos-Pakets "Total Engine Care" (TEC), mit dem die MTU Maintenance ihren Kunden einen reibungslosen Triebwerksbetrieb garantiert.

Angesichts des gestiegenen Bedarfs an Leasingtriebwerken hat die MTU Maintenance kürzlich ihr vorhandenes Leasingangebot weiter ausgebaut und Anfang des Jahres mit der japanischen Sumitomo Corporation das Joint Venture MTU Maintenance Lease Services B.V. gegründet. Im Rahmen dieses Joint Ventures werden weitere Triebwerkstypen, wie etwa das GE90, in das Leasingportfolio aufgenommen. Die MTU Maintenance verspricht sich davon eine erhebliche Stärkung ihrer Position im Triebwerks-Leasinggeschäft.

Asset-Management neu im Protfolio – Partnering mit OEMs

Neu im Serviceangebot der MTU Maintenance sind Leistungen im Bereich Material- und Asset-Management. Damit hilft das Unternehmen ihren Kunden, Triebwerke kurz vor oder am Ende ihres Lebenszykluses optimal zu verwerten. Ziel ist ein maximaler Verwertungserlös durch Veräußerung oder Wiederverkauf des ganzen Triebwerks oder von Teilen davon. Im Mittelpunkt stehen daher nicht nur die Zerlegung in Einzelteile, sondern integrierte und individuell zusammenstellbare Modullösungen.

Das Leistungsportfolio reicht von der Bewertung und Analyse des Restwerts, dem Verkauf oder dem Weiterverleasen des gesamten Triebwerks bis hin zum umfassenden Teile-Management. Auch hierzu gehören die Zerlegung des Triebwerks, die Reparatur wiederverwendbarer Teile sowie die Lagerung und Weiterverwertung von einsatzfähigen Teilen und der Verkauf nicht benötigter Teile an Drittkunden. Die Vorteile für den Kunden sind geringere Instandhaltungskosten und ein optimaler Erlös aus den ausgemusterten Triebwerken.

Im zivilen Geschäft werden künftig größere Veränderungen auf die MTU Maintenance zukommen. Die Triebwerks-OEMs verstärken ihr Engagement im Aftermarket-Bereich, indem sie den Airlines verstärkt MRO-Dienstleitungen anbieten, die immer öfter Bestandteil des Kaufvertrags bei Neutriebwerken sind. "Dieser neue Trend in der Branche hat zur Folge, dass unser ziviles Neugeschäft und die zivile Instandhaltung enger zusammenrücken", sagt Michael Schreyögg, Vorstand Programme bei der MTU Aero Engines. "Daher planen wir, unsere OEM- und MRO-Aktivitäten in einem neuen Geschäftsmodell zu integrieren.

Als unabhängiger Instandhalter und zugleich Risk-and-Revenue-Sharing-Partner der OEMs in vielen wichtigen Triebwerksprogrammen hat die MTU Zugang zu beiden Aftermarket-Segmenten. "Das unabhängige Segment wollen wir weiter dominieren und auch zukünftig ein breites Portfolio an Reparaturen, Services und Kompetenzen anbieten", erläutert Weingartner. "Außerdem wollen wir unsere Leistungen im Rahmen von Partnerschaften mit OEMs anbieten, um auch an diesem wachsenden Markt beteiligt zu sein."

Lufthansa lässt Reisende auf Upgrades in Premium Economy bieten

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Ab sofort startet bei Lufthansa die neue Premium Economy Class auf allen Strecken, die mit einer Boeing 747-8 ab Frankfurt geflogen werden (u.a. nach Bangalore, Buenos Aires, Chicago, Hong Kong, Los Angeles, Mexiko-Stadt, Peking, Sao Paolo, Seoul, Tokio-Haneda und Washington D.C.). Pünktlich zum Start der Premium Economy haben Lufthansa-Fluggäste mit myOffer erstmals die Möglichkeit, für ein Upgrade von der Economy Class in die Premium Economy zu bieten.

Bei myOffer können Kunden, die im Besitz eines gültigen Lufthansa-Economy-Class-Tickets sind, unter dem Motto "Ihr Upgrade zu Ihrem Preis" ein individuelles Angebot für ein Upgrade in die Premium Economy Class abgeben und mit etwas Glück auf ihrem Langstreckenflug die Vorzüge der neuen Reiseklasse genießen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Premium Economy Class bereits für die gewünschte Destination verfügbar ist.

Bis 72 Stunden vor Flugbeginn Gebot abgeben

Und so funktioniert es: Haben Passagiere ein Economy-Class-Ticket gebucht, können sie im Internet auf LH.com dem Link zu "Meine Buchungen" folgen, sich einloggen und ihre Buchung abfragen. Wenn sich diese für myOffer qualifiziert, erscheint ein entsprechender Hinweis, der zur myOffer-Seite führt, auf der die Upgrade-Angebote abgeben werden können. Angebote können bis zu 72 Stunden vor dem planmäßigen Abflug jederzeit bearbeitet oder zurückgezogen werden, danach gilt das Gebot als bindend.

Im Auswahlprozess, der zwischen 72 bis 36 Stunden vor Abflug stattfindet, spielen neben der Höhe des Angebots unter anderem Kriterien wie die noch verfügbaren Plätze in der Premium Economy Class oder die anderen abgegebenen Angebote eine Rolle.

Alle Passagiere, die ein Angebot abgegeben haben, erhalten frühestens 48 und spätestens 24 Stunden vor dem planmäßigen Abflug eine E-Mail, die über Annahme oder Ablehnung des Angebots informiert. Falls das Angebot erfolgreich ist, wird die hinterlegte Kreditkarte mit dem entsprechenden Betrag belastet. Die betreffenden Fluggäste erhalten außerdem ein aktualisiertes e-Ticket. Wird das Angebot nicht angenommen, fliegen die Passagiere wie vorgesehen in der Economy Class und es entstehen keinerlei zusätzliche Kosten.

Zusatz-Annehmlichkeiten für die Reise

Die Premium Economy bietet im Vergleich zur Economy Class jedem Gast die Möglichkeit, mit zwei Gepäckstücken á 23 Kilogramm zu reisen und damit doppelt so viel Freigepäck mitzunehmen. Gegen einen Aufpreis von 25 Euro können Passagiere zudem vor ihrem Abflug die Annehmlichkeiten der Lufthansa Business Lounges genießen. An Bord wird jeder Fluggast mit einem Welcome Drink begrüßt.

Premium-Economy-Reisende finden an ihren Plätzen ein hochwertiges Amenity Kit mit praktischen Reiseaccessoires, einen Stromanschluss sowie eine eigene Wasserflasche. Die Mahlzeiten werden auf Menükarten präsentiert und auf Porzellangeschirr serviert. Außerdem können die Fluggäste das umfangreiche Inflight Entertainment Programm über einen im Vordersitz eingelassenen, großen Bildschirm genießen.

myOffer steht ab sofort für alle Premium Economy Class Destinationen zur Verfügung. Aus technischen und rechtlichen Gründen sind unter anderem Tickets, die in Japan oder Indien gekauft wurden, sowie Tickets im Rahmen von Gruppenbuchungen von myOffer ausgeschlossen.

Segelflugzeug-Schleppseil löste sich während des Starts

Das doppelsitzige Segelflugzeug, eine DG 500 ELAN, wurde für den Flugzeugschlepp vorbereitet. Es wurde beobachtet, wie der Schleppzug ungefähr in der Platzmitte abhob und nachfolgend leichte Turbulenzen am Platzrand durchflog, um dann oberhalb einer Waldschneise, die in Verlängerung der Startbahn verläuft, den Schleppvorgang fortzusetzen.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 15. April 2012
  • Ort: Laufenselden
  • Luftfahrzeug: Segelflugzeug
  • Hersteller / Muster: Elan Flight / DG 500 ELAN
  • Personenschaden: eine Person tödlich und
  • eine Person schwer verletzt Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: geringer Flurschaden

Ereignisse und Flugverlauf

Bereits beim ersten Anschleppen des Schleppverbandes hatte sich das Schleppseil aus der Bugkupplung des Segelflugzeuges gelöst. Nach Zeugenaussagen war danach unter Aufsicht eines Fluglehrers das Schleppseil erneut eingeklinkt worden, und das Segelflugzeug startete um 15:13 Uhr mit zwei Personen an Bord im Flugzeugschlepp vom Segelfluggelände Laufenselden in Startrichtung 06.

In einer Flughöhe von ca. 45 Meter über Grund löste sich plötzlich das Schleppseil vom Segelflugzeug. Der Verlust des Segelflugzeuges blieb zunächst von der Schleppflugzeugführerin unbemerkt. Sie erhielt über Funk die Information, dass sich das Segelflugzeug aus dem Schleppverband gelöst hatte. Zeugen an der Startstelle beobachteten, wie nach dem Lösen des Schleppseils das Segelflugzeug mit deutlicher Vergrößerung des Anstellwinkels eine Linkskurve flog und es kurz darauf Hindernisberührung mit Baumkronen bekam.

Anschließend stürzte es in den ca. 25 bis 30 Meter hohen Baumbestand eines am Flugplatzgelände angrenzenden Waldes. Das Luftfahrzeug wurde zerstört und die vorn sitzende Person tödlich verletzt. Die Person auf dem hinteren Sitz wurde schwer verletzt aus den Trümmern des Segelflugzeuges geborgen. Das Titelbild1 zeigt die Unfallstelle mit dem Flugzeugwrack.

Angaben zu Personen

Der 69-jährige Pilot war seit Oktober 1958 im Besitz eines unbefristet gültigen Luftfahrerscheins für Segelflugzeugführer. Sein Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis zum 02.10.2012 gültig. Er besaß die Berechtigungen zum Führen von Segelflugzeugen, Segelflugzeugen mit Hilfsantrieb und Reisemotorseglern in den Startarten: Schleppstart hinter Luftfahrzeugen, Windenstart und Selbststart.

Er besaß ebenfalls die Ultraleicht-Berechtigung. Seine Gesamtflugerfahrung betrug ca. 3.000 Stunden, davon ca. 100 auf dem betroffenen Muster. In den letzten 90 Tagen führte er drei Flüge mit einer Flugzeit von ca. zwei Stunden auf der DG 500 durch. Die 56-jährige Person auf dem hinteren Sitz des Segelflugzeuges war seit Juni 1986 im Besitz eines unbefristet gültigen Luftfahrerscheins für Segelflugzeugführer.

Ihr Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 hatte eine Gültigkeit bis zum 04.12.2012. Sie besaß die Berechtigungen zum Führen von Segelflugzeugen, Segelflugzeugen mit Hilfsantrieb und Reisemotorseglern in den Startarten: Schleppstart hinter Luftfahrzeugen, Windenstart und Selbststart. Die 36-jährige Pilotin des Schleppflugzeuges besaß seit Oktober 1994 einen Luftfahrerschein für Privatpiloten PPL (A). In der Lizenz war eine Schleppberechtigung eingetragen.

Angaben zum Luftfahrzeug

Die DG 500 ist ein doppelsitziges Segelflugzeug in Kunststoffbauweise mit einer Spannweite von 18 m. Das Leergewicht des Segelflugzeuges betrug 380 kg und das maximale Abfluggewicht lag bei 615 kg. Die DG 500 hatte beim Schleppflug ein Abfluggewicht von ca. 519 kg. Das Luftfahrzeug wurde 1994 erstmalig zum Verkehr zugelassen. Es hatte eine Gesamtbetriebszeit von 2.140 Stunden. Die letzte Jahresnachprüfung wurde am 28.08.2011 in einem luftfahrttechnischen Betrieb durchgeführt.

Die Schleppkupplung Tost E 85 wurde vom Luftsportverein im Rahmen der Winterwartung zur Inspektion an den Hersteller geschickt. Für die Schleppkupplung stellte der Kupplungshersteller am 18.01.2012 eine Freigabebescheinigung aus. Das Lufttüchtigkeitszeugnis, der Eintragungsschein zum Luftfahrzeug und die Bescheinigung über die Prüfung der Lufttüchtigkeit waren in den Bordbuchunterlagen vorhanden.

Meteorologische Informationen

Zur Unfallzeit herrschten Sichtflugbedingungen mit geringer Bewölkung. Der Wind kam aus 030° mit 5 kt. Die Lufttemperatur am Boden lag bei ca. 11 °C und der Luftdruck (QNH) betrug 1.006 hPa. Es lagen keine meteorologischen Besonderheiten vor.

Funkverkehr

Es bestand Funkverbindung zwischen dem Piloten und dem Flugleiter am Flugplatz auf der Platzfrequenz 122,475 MHz. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Das Segelfluggelände Laufenselden verfügt über eine 670 Meter lange Grasbahn in der Ausrichtung 06/24. Zur Unfallzeit war die Start- und Landerichtung 06 in Betrieb.Bild 2 zeigt die Lage des Flugplatzes und der Unfallstelle2.

Fugdatenaufzeichnung

Für den Flugweg konnte eine eingeschränkte Auswertung der aufgezeichneten GPS-Daten vorgenommen werden. Die Aufzeichnungsrate lag bei vier Sekunden. Es war dabei dokumentiert worden, dass das Segelflugzeug bei der Schleppunterbrechung eine Flughöhe von ca. 45 Meter über Grund erreicht hatte. Unter Berücksichtigung der Gleiteigenschaften des Segelflugzeuges ergibt sich für diese Flughöhe bei gleich bleibender Geländehöhe eine mögliche Gleitflugstrecke zwischen 1.350 Meter (Gleitverhältnis 1:30) und 1.800 Meter (Gleitverhältnis 1:40). In Startrichtung des Schleppzuges hinter dem Waldstück fällt die Geländehöhe im Bereich der Ackerflächen um ca. 40 Meter ab. Bild 3 zeigt die Außenlandemöglichkeiten für die DG 500 bei ca. 45 Meter Flughöhe2.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich ca. 50 bis 60 Meter vom Ende der Bahn 06 entfernt in nordöstlicher Richtung in einem Waldgelände. Beim Sturz durch den Baumbestand waren beide Tragflächen vom Segelflugzeug abgetrennt worden. Das Rumpfvorderteil steckte ca. 30 cm im Waldboden, die Kabinenhaube war zerstört und das Leitwerk war von der Rumpfröhre abgedreht. Bei der Untersuchung des Luftfahrzeuges wurden keine technischen Mängel festgestellt. Die Bugkupplung wurde ausgebaut und zur weiteren Untersuchung sichergestellt.

Medizinische und pathologische Angaben

Der Leichnam des Piloten wurde obduziert. Laut Obduktionsergebnis wurden keine Anzeichen für einen frischen Herzinfarkt, eine Lungenarterienembolie oder einen Schlaganfall festgestellt. Als Todesursache wurden Vielfachverletzungen angegeben, die beim Aufprall des Segelflugzeuges entstanden waren.

Versuche und Forschungsergebnisse

Die Bugkupplung Tost E 85, Seriennummer 152263, wurde am 07.06.2012 bei der Firma Tost GmbH Flugzeuggerätebau, München technisch überprüft. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass beide Versiegelungen für die mechanische Einstellung der Kupplung unversehrt waren und der optische Befund der Bauteile ohne Beanstandungen war. Bilder 4 und 5 zeigen Untersuchungen an der Tost E 851. Die Funktionsüberprüfung in einer werkseigenen Prüfanlage ergab keine abweichenden Werte zur Zugbelastung für das Ausklinken des Schlepphakens und für die Zugkräfte zur Bedienung der Kupplung.

Bei den Versuchen konnte jedoch anschaulich demonstriert werden, dass bereits geringe Vorspannungen auf den Bedienhebel der Kupplung ausreichen, um die Verknieung des Mechanismus so zu verändern, dass eingeklinkte Seile bei einer Zugbelastung, welche unter dem Grenzwert zum Öffnen des Kupplungshakens liegen, ausklinken. Im Betriebshandbuch der Bugkupplung E 85 wird darauf verwiesen, dass bei allen Arbeiten an der Kupplung im Ergebnis immer auf geringe Reibungswiderstände der Betätigungszüge zu achten ist, damit keine unzulässige Minderung der Rückstellkraft beim Schließen der Kupplung eintreten kann.

Beurteilung

Die Luftfahrzeugführer hatten die vorgeschriebenen Lizenzen und Berechtigungen zur Durchführung des Schleppfluges sowie ausreichende Flugerfahrung. Die DG 500 war ordnungsgemäß zum Verkehr zugelassen und nachgeprüft. Die Wetterbedingungen stellten keine größeren Anforderungen an die Durchführung des Flugzeugschlepps.

Das Herausspringen des Schleppseiles aus der Schleppkupplung beim ersten Startversuch kann ein Anzeichen dafür sein, dass der Kupplungsmechanismus in seiner Funktion beeinträchtigt war. Ein unsachgemäßes Einklinken des Doppelringpaares in die Kupplungsöffnung beim ersten Startversuch ist nicht auszuschließen. Die ordnungsgemäße Funktion der ausgebauten Schleppkupplung konnte zweifelsfrei beim Hersteller der Schleppkupplung nachgewiesen werden.

Aufgrund der Tatsache, dass geringe Zugbelastungen auf den Betätigungshebel der Schleppkupplung ausreichen, um einen sicheren Verschluss der Kupplung signifikant zu beeinträchtigen, kann ein mit Vorspannung verlegter Seilzug zur Bedienung der Kupplung als ursächlich für eine unbeabsichtigte Öffnung angenommen werden. Diese Vorspannung der Seilzugkonstruktion sollte nach dem Betriebshandbuch des Herstellers vermieden werden. Um ein ausreichendes Rückstellen der Kupplung zu erreichen, sollte immer darauf geachtet werden, dass möglichst keine zusätzlichen Reibungswiderstände im Betätigungsmechanismus wirken und ausreichend Spiel beim Verlegen der Seilzüge vorhanden ist.

Das Öffnen der Kupplung in der Anrollphase am Boden kann dadurch schlüssig erklärt werden. Das Öffnen der Flugzeugschleppkupplung während des Fluges beider Luftfahrzeuge kann damit jedoch nicht ausreichend beschrieben werden, weil nachweislich die Zugbelastungswerte beim Flugzeugschlepp nicht die Höhe der Zugbelastungswerte eines rollenden Schleppverbandes am Boden erreichen können.

Nur wenn während des Fluges sich über die im Segelflugzeug verlegte Zugvorrichtung eine vorliegende Vorspannung auf den Bedienhebel vergrößern würde, dann könnte es zu einer weiteren Schwächung der Verknieung im Kupplungsmechanismus kommen und nachfolgend wäre ein Öffnen der Schleppkupplung im Fluge möglich. Eine unbeabsichtigte Öffnung der Schleppkupplung durch die Insassen des Segelflugzeuges kann nicht ausgeschlossen werden, erscheint jedoch aufgrund der Flugerfahrung und Sachkenntnis beider Personen als eher unwahrscheinlich.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist darauf zurückzuführen, dass der Flugzeugschleppverband in geringer Flughöhe durch das Ausklinken des Schleppseiles getrennt worden war und keine Außenlandung in Verlängerung der Schlepprichtung durchgeführt wurde, sondern bei der Umkehrkurve das Segelflugzeug mit Bäumen kollidierte. Die Ursache für das Ausklinken des Schleppseils war nicht feststellbar.

1. BFU

2. Google EarthTM/BFU

Quelle: Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, Ortszeit.

Corporate Health Award für Fraport

Die Fraport AG ist als eines der engagiertesten Unternehmen in Deutschland in Sachen Gesundheitsmanagement mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet worden.

Das bundesweit renommierte Qualitätssiegel wird jährlich an Unternehmen verliehen, die in ihren Branchen die besten betrieblichen Strategien zur Gesundheitsförderung entwickeln. Marc Uhmann, Leiter des Fraport-Gesundheitsmanagements, nahm die Auszeichnung in der Kategorie „Verkehr/Handel/Logistik“ aus den Händen der ehemaligen Olympiasiegerin Heike Meier-Henkel entgegen.

Angebote zur Gesunderhaltung für Angestellte

„Wir freuen uns, dass unsere Gesundheitsstrategie auf diese Weise gewürdigt wird. Gerade wegen des hohen Anteils Beschäftigter mit körperlicher Tätigkeit und im Schichtdienst sind zielgruppenspezifische Angebote der richtige Weg“, betonte Uhmann anlässlich der feierlichen Vergabe des Awards im Kameha Grand Hotel in Bonn.

Fraport verfolgt den Ansatz, die Arbeit im Unternehmen für die Beschäftigten so wenig belastend wie möglich auszugestalten und ergänzende Angebote zur Gesunderhaltung zu machen. Im flughafeneigenen Fitnesstudio „Fitpoint“ können Beschäftigte beispielsweise für einen geringen Monatsbeitrag an modernen Sportgeräten trainieren. Ein kostenloses Angebot namens „Rückentraining und -therapie“ bietet die Möglichkeit, unter physiotherapeutischer Betreuung die wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur gezielt zu stärken.

Mobiles Trainingsstudio: Fitness-Lkw auf dem Vorfeld

Regelmäßig oder fortlaufend finden Aktionen statt, die zur Kombination von Beruf und Sport animieren, so etwa „Mit dem Rad zur Arbeit“ oder „Fit am Arbeitsplatz“. Gesundheitsbezogene Weiterbildungsangebote wie Ernährungsvorträge oder Gesundheits-Workshops dienen zudem als präventive Maßnahmen. „Indem wir ständig neue und interessante Angebote für alle Beschäftigtengruppen schaffen und so zur Gesunderhaltung unserer Beschäftigten beitragen, können wir gleichzeitig sowohl die individuellen Bedürfnisse erfüllen als auch einen klaren Beitrag zur Erreichung strategischer Unternehmensziele leisten“, erklärt Fraport-Arbeitsdirektor Michael Müller.

Dazu wird ab dem ersten Quartal 2015 ein bundesweites Novum eingesetzt: Ein mit Spezialgeräten ausgestatteter und umgebauter Lkw wird auf dem Flughafenvorfeld als mobiles Rückentrainingsstudio genutzt, dadurch können die vielen Tausend Beschäftigten, die körperliche Arbeit im operativen Schichtdienst leisten, einfacher an diesem Angebot teilhaben.

Initiatoren des Corporate Health Awards sind das Handelsblatt, die EuPD Research Sustainable Management GmbH und der TÜV SÜD. Die Auszeichnungen werden seit dem Jahr 2009 jährlich unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie verliehen. Die Auswahl der Gewinner erfolgt dabei durch ein mehrstufiges expertengestütztes Bewertungssystem. Anhand fester Kriterien wird das Gesundheitsmanagement der sich bewerbenden Unternehmen beurteilt und durch Experten ergänzend bewertet.

Ausbildung zum Fluglotsen: Austro Control am Gewinn Info Day

Auch dieses Mal nimmt Austro Control wieder am Gewinn Info Day teil, der am 25. November 2014 im Congress Center Messe Wien von 08:30 bis 16:00 Uhr stattfindet. Der Gewinn Info Day ist Österreichs größter Wirtschaftskongress für SchülerInnen ab 16 Jahren.

Am Austro Control-Messestand (Stand-Nummer 23) erfahren interessierte Schüler alles Wissenswerte zum Traumjob Fluglotse/in. Anhand einer authentischen Radarkonsole erklären Experten von Austro Control die wichtigsten Aufgaben in der Flugsicherung.

Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die Interesse an der dreijährigen Ausbildung zum Fluglotsen haben. Gute Englischkenntnisse und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sind Grundvoraussetzungen. Geboten werden eine professionelle Ausbildung und die einmalige Gelegenheit, einen echten Traumjob zu erlernen.

Kometenlandung in 3D

Nur noch drei Kilometer entfernt vom Kometen blickte die Kamera ROLIS bei diesem Stereobild auf den Kopf und den dahinterliegenden Körper von Churyumov-Gerasimenko. Unter sich den geplanten Landeplatz Agilkia, rechts oben im Blickfeld einen Fuß des Landegestells, sinkt die Kamera an der Unterseite des Landers im Schritttempo auf die Kometenoberfläche zu.

Zwei Aufnahmen, die am 12. November 2014 etwa eine Stunde vor dem ersten Aufsetzen um 16:32 Uhr mitteleuropäischer Zeit im Abstand von zwei Minuten entstanden, fügte das ROLIS-Team unter Leitung von Dr. Stefano Mottola vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für diese Stereoaufnahme zusammen. Das Foto muss mit einer Rot-Blau-Brille betrachtet werden, um den 3D-Effekt zu sehen. Die Kantenlänge eines Pixels entspricht dabei drei Metern auf dem Kometen.

16 MB Speicher an Bord: Alte Bilder überschreiben

Noch vor der ersten Landung sendete die ROLIS-Kamera ihre ersten Aufnahmen aus drei Kilometern Entfernung zur Rosetta-Sonde – und leerte so ihren Speicher für die nächsten Aufnahmen. "Als die Kamera vor 20 Jahren entwickelte wurde, gab es keine Speicherkarten", sagt DLR-Planetenforscher Dr. Stefano Mottola. "ROLIS hat deshalb einen begrenzten Speicher von gerade einmal 16 MB, das ist ein Tausendstel der Datenmenge eines heutigen USB-Sticks."

Eine Live-Übertragung der Daten war ebenfalls nicht möglich. Alle zehn Sekunden – das heißt alle zehn Meter – nahm die Kamera zwar Bilder auf, überschrieb aber immer wieder die zuvor erstellten Aufnahmen und sendete schließlich die letzten sieben gespeicherten Aufnahmen unverzüglich nach der ersten Landung zur Erde. Für die Forscher sind es gerade diese Fotos, die für ihre wissenschaftliche Arbeit am wichtigsten sind, denn sie wollen die Feinstruktur des Kometen analysieren.

Einmalige, bisher unerreicht detaillierte Kometenbilder

Schon aus einer Entfernung von zehn Metern entspricht ein Pixel auf dem Foto nur noch einem Zentimeter. "Das heißt, wir sehen aus dieser Höhe bereits Objekte auf einer Kometenoberfläche von zehn mal zehn Metern, die nur ein Zentimeter groß sind." Steht Philae auf dem Kometen, fotografiert die Kamera sogar mit einer Auflösung von 0,6 Millimetern.

"Es sind die ersten Fotos überhaupt, die jemals aus dieser Nähe und in dieser hohen Auflösung von einem Kometen aufgenommen wurden", betont Mottola. Noch während Philae insgesamt zweimal vom Kometen abprallte, um dann in rund einem Kilometer Entfernung wieder zu landen, komprimierte das Kamerasystem die ersten Daten und sendete sie zum Orbiter. Für Dr. Stefano Mottola vom DLR-Institut für Planetenforschung und sein Team ist alleine dies ein wertvoller Datensatz.

Doch auch noch nach der endgültigen Landung konnte die ROLIS-Kamera erneut zum Einsatz kommen. In der Kometennacht nahm sie mit vier verschiedenfarbigen Leuchtdioden die Region direkt unterhalb des Landers auf. Ein letztes zusätzliches Foto entstand in der Nacht vom 14. auf den 15. November: Nachdem das Team des Landerkontrollzentrums des DLR den Lander und seine Solarpaneele zur Sonne hin drehten, nahm die ROLIS-Kamera dieses Foto auf. So wollen die Ingenieure und Wissenschaftler sich ein genaueres Bild davon machen, in welcher Position sich Philae nun befindet.

Datenauswertung der Fotos von Struktur und Erosion

Nun beginnt die Auswertung dieser Aufnahmen einer fernen, unbekannten Welt. "Wir wollen zum einen herausfinden, ob die Kamera an der Unterseite des Landers auf den Boden unter sich oder auf vertikale Strukturen neben sich blickt", erläutert Mottola. "Zum anderen versprechen wir uns von den Fotos, die feine Struktur von Churyumov-Gerasimenko zu verstehen." Die Aufnahmen sollen Aufschluss darüber geben, wie die Aktivität des Kometen aussieht und wie sich die Erosion – aus nächster Nähe betrachtet – entwickelt.

Dafür müssen die Forscher allerdings unter anderem auch Experimente auf der Erde durchführen, um zu simulieren und zu deuten, was sie auf dem Kometen mit ihrer Kamera beobachtet haben. "Wir sehen auf den ROLIS-Bildern eine dreidimensionale Struktur, die wir vermessen und rekonstruieren werden." Eine aufwendige, knifflige Arbeit, denn bevor die Wissenschaftler die ROLIS-Bilder sahen, wussten sie nicht, was sie auf Churyumov-Gerasimenko vorfinden würden. "Das ist wirkliches Neuland – und wir müssen seinen Geheimnissen erst auf die Spur kommen."

Foto: ESA/Rosetta/Philae/ROLIS/DLR

Sommerflugplan 2015 Leipzig/Halle und Dresden International

Neues und Bekanntes an den mitteldeutschen Flughäfen. Ein neues Urlaubsziel ab Leipzig/Halle ist in der kommenden Sommersaison die kroatische Adriainsel Brac. Ab dem 15. Mai fliegt die slowenische Express Airways jeweils freitags die Insel an. Die Ferienregion ist damit ohne lange Transferzeiten von bis zu vier Stunden, die bislang innerhalb Kroatiens zurückgelegt werden mussten, direkt erreichbar. Leipzig/Halle ist der einzige Flughafen in Ostdeutschland, von dem aus Brac angesteuert wird. Darüber hinaus kehren nach einjähriger Pause die Verbindungen zu den kroatischen Ferienregionen Dubrovnik und Split zurück, die wöchentlich von Sun Express Deutschland bedient werden.

Ausgebaut wird außerdem das Angebot nach Griechenland. So finden sich Flüge auf die Inseln Korfu und Kos jeweils drei- statt bisher zweimal wöchentlich im Sommerflugplan. Darüber hinaus werden die Flüge nach Heraklion auf Kreta um eine Verbindung aufgestockt und damit siebenmal pro Woche angeboten.

Antalya und Palma de Mallorca als beliebteste Reiseziele werden auch in der Sommersaison 2015 wieder täglich angeflogen. Insgesamt weist der Sommerflugplan rund 40 Sonnenziele am Mittelmeer, dem Atlantik sowie am Roten und Schwarzen Meer aus.

Als neues Städteziel ergänzt Brüssel den Sommerflugplan 2015. Ethiad Regional – operated by Darwin Airline – verbindet montags, mittwochs, freitags sowie sonntags die Region mit der belgischen Hauptstadt und steuert mit dieser Verbindungsaufnahme insgesamt fünf Ziele ab Leipzig/Halle an.

Des Weiteren werden die europäischen Destinationen London (Ryanair), Amsterdam, Paris, Zürich, Genf (Etihad Regional), Wien (Austrian Airlines), Barcelona (Vueling) und Istanbul (Turkish Airlines) sowie die innerdeutschen Ziele Frankfurt, München (Lufthansa), Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart (Germanwings) nonstop angesteuert.

Fliegen ab Dresden im Sommer 2015

Mit dem Sommerflugplan 2015 baut Etihad Regional – operated by Darwin Airline – ihr Angebot ab Dresden weiter aus und nimmt nach Amsterdam, Zürich und Wien mit Kopenhagen und Brüssel zwei neue Ziele in den Flugplan auf. Kopenhagen wird montags, mittwochs, freitags und sonntags angeflogen, Brüssel jeweils dienstags, donnerstags und sonnabends.

Darüber hinaus werden die europäischen Destinationen Moskau (Aeroflot, UTair), London (Cityjet), Amsterdam, Zürich, Wien (Etihad Regional), Barcelona (Vueling) und Krasnodar (Yakutia Airlines) angesteuert.

Das Angebot an Urlaubszielen umfasst in der kommenden Sommersaison rund 20 Destinationen am Mittelmeer, dem Atlantik sowie am Roten und Schwarzen Meer.

Bis zu 204 Starts pro Woche, 39 Ziele ab Leipzig/Halle

In der bis zum 28. März 2015 gültigen Wintersaison sind fünf innerdeutsche Ziele ab Leipzig/Halle direkt erreichbar. Lufthansa startet nach Frankfurt (34 Mal wöchentlich) und München (27). Germanwings nimmt Kurs auf Düsseldorf (17), Köln/Bonn (12) und Stuttgart (12).

Dazu bietet Leipzig/Halle ein attraktives Angebot europäischer Städteverbindungen. Etihad Regional – operated by Darwin Airline – fliegt nach Paris Charles de Gaulle (sieben Mal wöchentlich), Zürich (14), Amsterdam (13) und Genf (drei Mal). Austrian Airlines startet nach Wien (12), Turkish Airlines nach Istanbul (sieben Mal) und Ryanair nach London-Stansted (vier Mal).

Salalah am Arabischen Meer ist erstmals ab Leipzig/Halle erreichbar. Sun Express Deutschland fliegt freitags zu diesem exotischen Sonnenziel im Oman. Darüber hinaus gibt es Urlaubsflüge in viele weitere Länder und Regionen: Kanaren (Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa, La Palma via Nürnberg), Palma de Mallorca, Ägypten (Hurghada, Luxor, Marsa Alam, Sharm el Sheik), Tunesien (Djerba, Enfidha), Türkei (Antalya, Istanbul, Gazipasa), Marokko (Agadir) und Portugal (Madeira).

airberlin ermöglicht am Drehkreuz Palma de Mallorca Weiterflüge auf das spanische Festland (Alicante, Almeria, Bilbao, Jerez de la Frontera, Malaga, Sevilla, Valencia) sowie nach Ibiza und Faro an der Algarve.

Winterflugplan Dresden: Bis zu 210 Starts pro Woche, 23 Ziele

In Deutschland werden ab Dresden sechs Ziele angeflogen. Lufthansa startet nach Frankfurt (34 Mal wöchentlich) und München (33). Germanwings verbindet Dresden mit Köln/Bonn (16), Stuttgart (12) und Hamburg (11). Nach Düsseldorf (39) fliegen sowohl Germanwings als auch airberlin.

Dazu gibt es ab Dresden Nonstopverbindungen zu acht europäischen Städtezielen. Etihad Regional – operated by Darwin Airline – nahm am 03. November die vielfach nachgefragte Strecke nach Wien wieder auf (sieben Mal wöchentlich). Diese Airline startet außerdem nach Amsterdam (sieben Mal) und Zürich (14). Direkt geht es auch zu den Moskauer Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo mit Aeroflot bzw. UTair (neun Mal), nach London-City mit Cityjet (fünf Mal), Basel mit Easyjet (4), Krasnodar mit Yakutia (ein Mal) und Barcelona mit Vueling (Einzeltermine zum Jahreswechsel).

Neue Sonnenziele im Dresdner Flugplan sind Marsa Alam in Ägypten und Agadir in Marokko. Anbieter ist die Fluggesellschaft Germania, welche für ihre Flüge auch Einzelplatztickets verkauft. Weitere Urlaubsziele im Dresdner Winterflugplan sind Antalya an der Türkischen Riviera, Hurghada am Roten Meer, Palma de Mallorca (ab Februar) und die Kanaren (Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa).

Anschlüsse ab Leipzig/Halle und Dresden

In Leipzig/Halle oder Dresden abheben, nur einmal umsteigen und nahezu jedes Ziel weltweit erreichen: Die Fluggesellschaften Aeroflot, airberlin, Austrian Airlines, Cityjet, Etihad Regional, Germanwings, Lufthansa, Turkish Airlines, UTair und Vueling machen das möglich. Sie bieten viele praktische Anschlüsse zu Metropolen und Urlaubszielen an. Die Aufenthaltszeiten am jeweiligen Drehkreuz sind kurz. Die Vielzahl der Zubringerflüge ermöglicht eine flexible Reiseplanung.

Ryanair mit neuen Höchstmarken bei Buchungen zu Weihnachten

Zwischen dem 20. Dezember 2014 und dem 06. Januar 2014 wird die Low-Cost Airline Ryanair eine Rekordzahl von über 3,5 Millionen Passagieren zu ihren Zielen befördern. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 500.000 Passagieren, die in den Weihnachtsferien mit dem irischen Carrier reisen. Die Sonderflüge während der Weihnachtssaison nach Irland und Großbritannien sind sehr beliebt und bald ausgebucht. Immer mehr Familien entscheiden sich zudem, ihren Weihnachtsurlaub auf den Kanarischen Inseln oder Mallorca zu verbringen, und auch Mailand und Rom werden immer beliebter.

An Heiligabend fliegt Ryanair bis um 17:40 Uhr und am zweiten Weihnachtsfeiertag starten die Rückflüge bereits um 08:40 Uhr, damit alle Reisenden wieder rechtzeitig nach Hause kommen.

Robin Kiely, Head of Communications von Ryanair: "Ryanair wird in der Weihnachtszeit 3,5 Millionen Kunden aus ganz Europa transportieren – ein Anstieg von 500.000 Passagieren im Vergleich vom Vorjahr – nachdem bereits jetzt eine Rekordzahl an Kunden ihre Flüge für Weihnachten und Neujahr gebucht haben…". Bei einer Auswahl von über 1.600 Streckenverbindungen in ganz Europa sei es noch nicht zu spät für einen weihnachtlichen Städtetrip, eine Silvester-Ski-Reise oder einen Winterurlaub. Es können auch schon Flüge bis in den Sommerflugplans 2015 gebucht werden.

Lufthansa Technik und Georgian Airways feiern 15 Jahre Partnerschaft

Lufthansa Technik und ihr langjähriger Kunde und Partner Georgian Airways haben ihre 15-jährige Partnerschaft mit einem gemeinsamen Festakt in der georgischen Hauptstadt Tiflis gewürdigt. Die Zusammenarbeit begann im Jahr 1999. Die Fluggesellschaft wurde damals – zunächst noch unter dem Namen "Airzena" – zur offiziellen Fluggesellschaft Georgiens ernannt und nahm erstmals Flugzeuge westlicher Bauart in ihre Flotte auf. Derzeit betreibt Georgian Airways drei Boeing 737-Mittelstreckenflugzeuge und vier Bombardier CRJ100/200-Regional Jets.

Anlässlich der gemeinsamen Feier sagte Iase Zautashvili, Generaldirektor von Georgian Airways: "Unsere Beziehung ist seit 1999 kontinuierlich stärker geworden. Wir von Georgian Airways wissen nicht nur die technische Kompetenz, sondern auch die moralische Unterstützung, die wir von Lufthansa Technik erfahren, sehr zu schätzen. In einer Beziehung zwischen Kunde und Dienstleister ist es üblich, Prioritäten zu setzen. Dies haben wir stets erfolgreich getan. Die Professionalität und hervorragende technische Wartung der Lufthansa Technik möchte ich besonders hervorheben. Diese sind der Garant für Qualität und Flugsicherheit unserer Airline."

TCS und Qualifikation des Georgian Airways-Personals

Lufthansa Technik stellt die Materialversorgung der Georgian-Flotte im Rahmen eines Total Component Support TCS®-Vertrages sicher und liefert weitere Unterstützung nach Bedarf, beispielsweise für die Triebwerke. Zusätzlich kümmert sich Lufthansa Technik um die Qualifikation des Wartungspersonals der Fluggesellschaft und führt Trainingskurse sowie Schulungen durch. Außerdem führt Lufthansa Technik regelmäßig wiederkehrende Checks durch.

"Unsere Zusammenarbeit mit Georgian Airways ist von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Wir freuen uns, dass wir die Entwicklung der Fluggesellschaft über einen so langen Zeitraum begleiten konnten", sagte Eckart Gwildis, Sales Executive bei Lufthansa Technik. "Wir möchten unserem Partner Georgian Airways für die exzellente Zusammenarbeit über die letzten 15 Jahre – und auch durch schwierige Zeiten hindurch – danken…"

Pisten-Arbeiten in Instanbul verhindern Verbindung ab Dortmund

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Im Sommer 2015 bietet germanwings ab Dortmund keine Flüge nach Istanbul-Sabiha an. Nachdem erst am Dienstag Ankara als neues Flugziel bekannt gegeben wurde, hat germanwings jetzt mitgeteilt, dass aufgrund von geplanten Arbeiten an der Start- und Landebahn am Flughafen Istanbul-Sabiha keine praktikablen Flugzeiten für den Sommer 2015 gefunden werden konnten. "Mit Passagiereinbußen ist wegen des Zusatzangebots Ankara insgesamt nicht zu rechnen. Allerdings verliert der Airport damit vorübergehend ein attraktives Flugziel", erklärte dazu Geschäftsführer Udo Mager.

germanwings bietet damit im Sommer 2015 weiterhin vier Ziele ab Dortmund an. Neben Ankara werden München, Split und Palma de Mallorca angeflogen. Dabei wird das Flug-Angebot zur Balearen-Insel ausgebaut. Zwischen Juni und August 2015 wird Mallorca elf- statt achtmal pro Woche angeflogen. germanwings reagierte damit auf den Weggang der Air Berlin aus Dortmund und die damit verbundene Streichung der Mallorca-Verbindung.

50 Airbus A330 und A350 für Delta Air Lines

Delta Air Lines hat bei Airbus 50 neue Großraumflugzeuge fest in Auftrag gegeben: 25 A350-900 sowie 25 A330-900neo. Die A350-900 XWB werden Trent XWB-Triebwerke von Rolls-Royce erhalten, die A330neo Trent 7000-Triebwerke, ebenfalls von Rolls-Royce.

"Wenn die heute erfolgreichste US-Airline – ein Unternehmen, das seit mehr als 80 Jahren Passagiere um die Welt fliegt, 80.000 Mitarbeiter sowie 165 Millionen Kunden jährlich zählt – noch einmal 50 unserer Großraumflugzeuge kaufen will, dann stellt dies unbestreitbar ein enormes Vertrauensvotum für unsere Produkte dar", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. Airbus bietet eine optimierte Palette effizientester und komfortabelster Langstreckenflugzeuge, mit denen Delta seine Flotte weiter modernisieren kann.

105 neue Flugzeuge für Delta in den Auftragsbüchern

Delta Air Lines setzt gegenwärtig sowohl Single-Aisle- als auch Widebody-Flugzeuge von Airbus ein, darunter 57 A319ceo und 69 A320ceo sowie elf A330-200 und 21 A330-300. Mit der heute bekannt gegebenen Bestellung steigt der Auftragsbestand von Delta Air Lines bei Airbus von bisher zehn A330-300 und 45 A321ceo auf nun insgesamt 105 Flugzeuge.

Die A350 XWB ist das jüngste Mitglied der marktführenden Widebody-Produktpalette von Airbus. Diese Familie der Airbus-Großraumflugzeuge besteht aus der A330, der A350 XWB und der A380. Sie deckt eine Kapazitätspalette von 250 bis über 500 Sitzen ab.Die völlig neue Familie von mittelgroßen Langstreckenflugzeugen ist für bis zu 369 Passagiere in einer typischen Zweiklassenkabine ausgelegt und bietet den Kunden eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um 25 Prozent. Rumpf und Flügel der A350 XWB sind aus Kohlefaserverbundwerkstoffen gefertigt. Die Flugzeuge setzen neue Maßstäbe bei Flugkomfort, Betriebseffizienz und Wirtschaftlichkeit. Bis Ende Oktober 2014 hatte Airbus für die A350 XWB bereits 750 Bestellungen von 39 Kunden aus aller Welt verbucht.

A330neo mit mehr Reise-Performance 14 Prozent weniger Verbrauch

Die A330-Familie konnte bisher mehr als 1.300 Bestellungen für sich gewinnen. Über 1.100 Flugzeuge dieser Familie fliegen heute bei mehr als 100 Betreibern weltweit. Die A330 ist eines der effizientesten Flugzeuge der Welt und zeichnet sich in ihrer Klasse durch die höchste Wirtschaftlichkeit im Betrieb aus. Airbus arbeitet seit der Indienststellung der A330 kontinuierlich an der Erweiterung und schrittweisen Verbesserung des A330-Programms und investiert dafür rund 150 Millionen Euro jährlich. Sogar eine A330-Version für den Regionalverkehr soll es geben.

Die neueste Entwicklung ist die A330neo. Aufbauend auf der Wirtschaftlichkeit, Vielseitigkeit und hohen Zuverlässigkeit der A330 wird dieses Flugzeug pro Sitz noch einmal um 14 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Die A330neo wird in den zwei Versionen A330-800neo und A330-900neo angeboten. Beide erhalten mehr Sitze und neue Annehmlichkeiten in der Kabine, sowie Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke der jüngsten Generation – mit einem größeren Fan-Durchmesser von 112 Zoll und einem Nebenstromverhältnis von 10:1.

Lufthansa mit chemischem Messkoffer für Kabinenluft

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Nachdem Lufthansa bereits an Bord ihrer Airbus A380 Flugzeuge eine umfangreiche Messreihe zur Erforschung der Kabinenluft initiiert hat, erweitert die Fluggesellschaft die Studie nun auf das Kurzstreckenmuster Airbus A321.

Wissenschaftlicher Partner ist weiterhin die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Das jetzt auf der Verbindung Frankfurt – Marrakesch gestartete Testprogramm läuft bis März kommenden Jahres und umfasst Luftmessungen auf insgesamt 44 Flügen innerhalb Europas. "Schon seit einer Reihe von Jahren engagieren wir uns beim Thema Kabinenluftqualität; so nachhaltig und konsequent macht dies weltweit keine zweite Fluggesellschaft. Mit dem von Lufthansa Technik und der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam entwickelten Messkoffer gehen wir einen völlig neuen Weg", so Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa-Passagevorstands und verantwortlich für Operations und das Hub Frankfurt.

Keine Schadstoffbelastung der Luft – vom eigenen Flugzeug

Auf Grundlage der Testreihe im Cockpit des Airbus A380 ließ sich während insgesamt rund 800 Messstunden in der Kabinenluft "keine auffällige chemische Belastung" feststellen. Auch bei Auftreten so genannter Geruchsereignisse war keine Schadstoffbelastung der Luft nachweisbar. Weder nationale noch internationale Grenzwerte für die Luftqualität in Innenräumen und an Arbeitsplätzen seien an Bord überschritten worden. Alle im regulären Flugbetrieb erhobenen relevanten Messwerte bewegten sich zumeist sehr deutlich darunter. Nicht nachzuweisen waren die neurotoxischen orthoTrikresylphosphate (o-TCP).

"Insgesamt ist eine nur geringe Konzentration an Organophosphaten nachzuweisen", fasst Wolfgang Rosenberger vom Institut für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin der MHH zusammen. "Besonders hervorzuheben ist, dass wir gerade bei den TCP, die im Turbinenöl enthalten sind, eine sogenannte kongenerenspezifische Analytik vornehmen. Von den zehn möglichen TCP-Isomeren sehen wir keine der sechs als neurotoxisch geltenden ortho- TCP; und das mit einer Nachweisgrenze von weniger als 1 ng/m3 (1 Nanogramm (ng) = 1 Milliardstel Gramm oder 10-12 Kilogramm).

Auch wenn das jetzt etwas kompliziert klingt, ist es wichtig, dies zu erläutern, da die mediale Berichterstattung diesem insbesondere toxikologisch wichtigen Aspekt bislang wenig oder keine Beachtung schenkte. Da ist oft nur von TCP die Rede und das ist zumindest aus regulatorischer Sicht nicht nur falsch sondern wirkt auch verunsichernd," erläutert Rosenberger. Ungeachtet dessen seien Einzelereignisse durchaus von der sensitiven Messtechnik erfassbar, etwa beim Gebrauch von Desinfektionstüchern oder durch vorausrollende andere Flugzeuge.

"Blackbox" für chemische Substanzen in der Kabinenluft

Der Messkoffer ist während des Fluges jeweils im Cockpit installiert. Die Flugzeugkabine wird überall mit derselben Luft versorgt; daher ist das Messergebnis repräsentativ für die gesamte Luftqualität im Flugzeug. Generell identifiziert und quantifiziert der Messkoffer etwa 200 potenziell in der Kabinenluft vorhandene Substanzen. So erfasst ein Datenlogger ähnlich einer "Blackbox" kontinuierlich Klimadaten zur allgemeinen Beschreibung der Raumluftsituation wie Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit, ein Aerosolspektrometer den Staubanteil. Andere Komponenten des Messkoffers dienen dem Nachweis von Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Ozon und flüchtigen organischen Verbindungen (volatile organic compounds, VOC).

Hinzu kommt die aktive Probennahme und die anschließende Laboranalytik, etwa in Form der Isotopenverdünnungsanalyse, um neben insgesamt mehr als 150 VOC weitere 15 Aldehyde, wie etwa Formaldehyd, Acetaldehyd bis Hexanal sowie 19 Organophosphate wie TCP zu untersuchen. Darüber hinaus diente eine so genannte Screeninganalyse der Identifikation unbekannter Substanzen in der Kabinenluft.

MTU mit neuem Logistikzentrum für anstehendes Wachstum

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Die MTU Aero Engines AG, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, hat ihr neues Logistikzentrum eingeweiht. Bei der Eröffnung der Halle, die in den vergangenen 40 Wochen am MTU-Firmensitz in München-Allach entstanden ist, waren der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, und zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Industrie anwesend. In den Neubau mit 5.600 Quadratmetern Fläche auf drei Stockwerken hat die MTU rund zehn Millionen Euro investiert. Dort werden in Zukunft die Bereiche Wareneingang, Zoll und Außenwirtschaft sowie die Wareneingangsprüfung zusammengeführt.

"Das neue MTU-Logistikzentrum ist ein positives Signal für den Technologiestandort Bayern", sagte Pschierer. "Es zeigt, dass bayerische Unternehmen lokale Investitionen tätigen und vor Ort Arbeitsplätze sichern." Die Logistikprozesse im neuen Logistikzentrum des Unternehmens können effizienter gestaltet werden – vor allem mit Blick auf den Produktionsanstieg, den die MTU in den kommenden Jahren erwartet.

Gewppnet für Hochlauf

Ein Großteil dieses Hochlaufs geht auf die Getriebefan-Triebwerksfamilie PW1000G-JM zurück, die unter anderem im neuen Airbus A320neo eingesetzt werden wird. Zum ersten Mal trägt die MTU bei einem zivilen Antrieb 30 Prozent zur Endmontage bei. Aber auch das TP400-D6-Triebwerk für den Militärtransporter Airbus A400M wird in Allach endmontiert.

Diese neuen Aufgaben bedeuten eine enorme Steigerung der täglich durch Wareneingang, Fertigung, Montage und Warenausgang geschleusten Teile. Die Anzahl der prüfpflichtigen Vorgänge wird sich nahezu verdoppeln. Entsprechend hat die MTU großen Wert auf eine Verschlankung und Effizienzsteigerung der internen Logistikkette gelegt.

Schon jetzt haben fast ein Drittel der heute eingesetzten Verkehrsflugzeuge MTU-Module an Bord. Diesen Anteil wird die MTU in den kommenden Jahren erheblich steigern.

Auch weil Deutschlands führender Triebwerkshersteller mittlerweile an so vielen Triebwerksprogrammen beteiligt ist wie nie zuvor, soll bis zum Jahr 2018 das Volumen an Modulen und Triebwerken sogar verdoppelt werden. Diese Entwicklung bedeutet enorme Herausforderungen für das Unternehmen; mit dem neuen, effizienten Logistikzentrum will man diesen Herausforderungen begegnen.

Effizienz durch mehr Standardisierung

"Mit dem Neubau stellen wir nicht nur die notwendige Fläche zur Absicherung des Produktionslaufs zur Verfügung," sagte Dr. Rainer Martens, Technikvorstand der MTU, "das Logistikzentrum ermöglicht uns wesentlich effizientere Prozesse in der internen Logistikkette umzusetzen. Dabei haben wir viel Wert auf Standardisierung und klare Abläufe gelegt." Ab 2015 ist die neue Halle voll einsatzfähig und mehr als 110 Mitarbeiter werden dann dort beschäftigt sein. "Unsere Mitarbeiter haben das Projekt in erstklassiger Weise im Zeit- und Kostenplan umgesetzt", sagte Martens.

Kuwait Airways setzt auf neue 777-300ER für die Langstrecke

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Die staatliche kuwaitische Fluggesellschaft Kuwait Airways (ICAO: KAC) will zehn neue Flugzeuge vom Typ Boeing 777-300ER anschaffen. Dies hat der amerikanische Flugzeugbauer mitgeteilt.

Kuwait Airways betreibt bisher eine überwiegende Airbus-Flotte. Die 777-Familie ist jedoch ein beliebtes Langstreckenflugzeug bei Airlines weltweit. Die zehn neuen 777-300ER haben einen Listenpreis von 3,3 Mrd. US-Dollar. Im Bild: Boeing 777-Produktion in Everett.

Flughafen Zürich nimmt zweite Photovoltaikanlage ans Netz

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Die Flughafen Zürich AG baut bei den alternativen Energien aus. Auf dem Dach des Parkhauses P6 wurde eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Diese trägt dazu bei, den Spitzenstrombedarf auf ökologische Art zu einem Teil selbstständig zu decken.

Die Anlage ist Eigentum der Flughafen Zürich AG und wird von ihr betrieben und unterhalten. Sie besteht aus 3.050 Photovoltaik-Modulen mit einer Fläche von insgesamt 4880 Quadratmeter, welche auf dem Dach des Parkhauses P6 verteilt sind. Die Anlagenleistung beträgt 778 kWp, der jährliche Stromertrag liegt bei rund 720 Megawattstunden. Dies entspricht in etwa dem Strombedarf von rund 290 Schweizer Haushalten.

Energiestrategie 2030 für den Flughafen

Es handelt sich hier um die zweite Photovoltaikanlage am Flughafen Zürich. Um kommenden Herausforderungen im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung begegnen zu können, hat die Flughafen Zürich AG im Jahr 2013 die Energiestrategie 2030 verabschiedet. Damit soll der Flughafen auch langfristig auf eine sichere, wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Energieversorgung zählen können. Bereits 2003 wurde auf dem damals neu in Betrieb genommenen Dock E eine Photovoltaikanlage installiert.

Flotten-Umrüstung bei airberlin: Alle Flüge mit WiFi-Angebot

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Die airberlin group hat die ersten beiden Flugzeuge innerhalb ihrer Flotte mit dem neuen WiFi-Service "airberlin connect" ausgestattet. Die zwei Airbus A320 mit den Kennungen D-ABNJ und OE-LEL verfügen nun über ein WiFi-System des Herstellers Panasonic Avionics Corporation, das es Gästen ermöglicht, mit dem eigenen Smartphone, Tablet oder Laptop während des Fluges auf das Internet zuzugreifen. Zudem steht Fluggästen mit dem neuen WiFi-Service zusätzlich auf Kurz- und Mittelstreckenflügen ein Entertainment-Angebot mit TV-Serien, Filmen und Musik zur Verfügung, das ebenfalls auf dem eigenen Endgerät genutzt werden kann.

Insgesamt können Gäste sich aus mehr als 180 Stunden ihr persönliches Unterhaltungsprogramm zusammenstellen. Auf der Langstrecke steht den Gästen weiterhin das In-Seat Entertainment System RAVE zur Verfügung.

Internetzugang auch auf der Kurz- und Mittelstrecke

"Mit dem neuen WiFi-Angebot können unsere Gäste auch während des Fluges online sein und mit ihren Familien, Freunden und Geschäftspartnern in Kontakt bleiben. Wir werden den neuen Service sukzessive auf nahezu die gesamte Flotte ausweiten. airberlin ist die erste deutsche Airline, die Internetzugang nicht nur auf der Langstrecke, sondern auch auf Kurz- und Mittelstreckenflügen anbieten wird. Wir freuen uns sehr, unseren Gästen gemeinsam mit Panasonic ein innovatives WiFi-Produkt anzubieten, das den Komfort an Bord unserer Flugzeuge noch weiter aufwertet.", sagt Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin.

Dazu Paul Margis, Präsident und Chief Executive Officer der Panasonic Avionics Corporation: "WiFi ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses an Bord, denn Reisende erwarten heute, dass sie ständig online sein können. Außerdem wollen Fluggesellschaften diesen Service nutzen, um ihre operative Effizienz zu verbessern. Wir fühlen uns geehrt, mit airberlin zusammenarbeiten zu dürfen und im Rahmen dessen eine Lösung anzubieten, die den einzigartigen technologischen und geschäftlichen Herausforderungen von airberlin begegnet. Mit unserem eXConnect-Dienst hat sich airberlin für den leistungsfähigsten plattformunabhängigen und skalierbaren Breitband-Service entschieden, der derzeit auf dem Markt ist."

Start des Angebots ist Erstflug Wien – Abu Dhabi

Die beiden ersten Flugzeuge, die mit airberlin connect ausgestattet sind, werden auf den neuen Verbindungen Stuttgart – Abu Dhabi sowie Wien – Abu Dhabi eingesetzt. Der Erstflug von Stuttgart nach Abu Dhabi hebt am 01. Dezember 2014 ab und wird allen Gästen auf dieser Route erstmals Internetnutzung während des Fluges ermöglichen. Auf der neuen Verbindung der österreichischen Tochtergesellschaft NIKI zwischen Wien und Abu Dhabi können Gäste bereits ab 24. November 2014 den neuen WiFi-Service an Bord nutzen. airberlin plant, die Ausstattung ihrer Flotte innerhalb von drei Jahren abzuschließen.

airberlin bietet für die Nutzung von airberlin connect verschiedene Zeit- beziehungsweise Datenpakete an. Im Preis inbegriffen ist die Nutzung des Entertainment-Angebots, das auch nach Ablauf der Zeit- beziehungsweise Datenpakete für die gesamte Dauer des Fluges ohne weitere Zusatzkosten verfügbar bleibt. Die Bezahlung der Pakete erfolgt per Kreditkarte über den Webbrowser auf dem eigenen Mobilgerät oder Laptop.

Auf den neuen Verbindungen zwischen Stuttgart und Abu Dhabi sowie Wien und Abu Dhabi steht allen Gästen die Nutzung des Unterhaltungsangebots von airberlin connect kostenfrei zur Verfügung. Die Nutzung des Internets während der gesamten Flugzeit von oder nach Abu Dhabi kostet auf diesen Strecken 13,90 Euro inklusive 90 MB Datenvolumen.