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Endoskopie ins Flugzeugtriebwerk – Neuer Blick in die Brennkammer

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Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein spezielles optisches Messverfahren entwickelt und erstmalig unter den realitätsnahen Bedingungen eines Flugbetriebs angewendet.

Dadurch wird der Einblick in die Brennkammer eines Flugzeugtriebwerks ermöglicht. Mithilfe von endoskopischen Sonden eröffnen optische Bildleitersysteme Einblicke in das Triebwerk durch kleinste Öffnungen. Die Messergebnisse sollen in Zukunft dazu beitragen, Flugzeugtriebwerke leiser, langlebiger und umweltfreundlicher zu machen.

Eine optimale Verbrennung ist das Ziel der Triebwerkforscher des DLR-Instituts für Antriebstechnik in Köln. Die Vorgänge in der Brennkammer von Turbinen sind ein Schlüsselelement bei der Entwicklung langlebiger und umweltfreundlicherer Flugzeugantriebe. Eine neu entwickelte, optische Miniaturmesstechnik ermöglicht nun bislang unbekannte Einblicke.

Dem Feuer beim Brennen zuschauen

"Die endoskopische Messtechnik erlaubt uns Daten zu erhalten, um das Strömungsfeld an wichtigen Positionen im Triebwerk zu verstehen, die vorher nicht für optische Messtechniken zugänglich waren. Durch die neue Form der Messtechnik sind am eingesetzten Prüfstand nur geringfügige Umbauarbeiten erforderlich." erklärt Dr. Guido Stockhausen vom DLR-Institut für Antriebstechnik.

Beim Betrachten einer Kerze fällt auf, dass eine Flamme aus verschiedenen Zonen besteht, die nicht nur unterschiedliche Farben, sondern auch unterschiedliche Temperaturen besitzen. Das Betrachten von Flammen beziehungsweise der Verbrennung in der Brennkammer eines Flugzeugtriebwerks ist ungleich schwerer, aber umso wichtiger. Denn hier wird der Treibstoff in Energie umgewandelt, die letztlich den Antrieb für das Flugzeug ausmacht. Eine effiziente Verbrennung holt aus dem Treibstoff die maximale Leistung. Bei einer sauberen Verbrennung ist auch der Schadstoffausstoß im Abgas geringer.

Versuchsbrennkammern mit gläsernen Wänden und speziellen Öffnungen für Messinstrumente haben in der Vergangenheit wichtige Beiträge zum grundsätzlichen Verständnis der Verbrennung in Triebwerken geleistet. Die gewonnenen Ergebnisse wurden für Computersimulationen und neue Entwicklungen genutzt. Allerdings konnte mit dieser Technik nur ein Brennkammersektor dargestellt werden. Moderne Flugzeugtriebwerke haben eine Ringbrennkammer, die aus 16 und mehr Brennkammersektoren mit ebenso vielen Brennern besteht.

Beim gleichzeitigen Einsatz aller Brenner eines Vollrings können Schwingungen entstehen, welche die Leistung der Brennkammer beeinflussen und im Extremfall zu Schäden am Triebwerk führen. Dieses Phänomen ist bekannt, konnte aber mit der herkömmlichen Messtechnik nicht hinreichend untersucht und verstanden werden. Mithilfe der verkleinerten Messtechnik können die Untersuchungen von den DLR Wissenschaftlern deutlich näher an den realen Bedingungen in einem Triebwerk durchgeführt werden.

Laserlicht misst Gas im Triebwerk – und der Kraftwerksturbine

Die Strömungen am Übergang zwischen der Brennkammer und der Turbine sind ein weiterer Schwerpunkt des Interesses. Die hier vorherrschenden Temperaturen erreichen über 2.000 Grad Celsius und Drücke über 20 bar. Der Schmelzpunkt von Metall liegt je nach Legierung um 1.500 Grad Celsius. Turbinenschaufeln sind aus diesem Grund mit einer Kühlung sowie mit einer Hitzeschutzschicht aus Keramik ausgestattet, werden aber dennoch besonders stark beansprucht.

Für die Messungen wird das Verfahren der sogenannten "gefilterten Rayleighstreuung (FRS)" in endoskopischer Ausführung eingesetzt. Über eine Kristallfaser wird Laserlicht in die Austrittsebene der Brennkammer eingebracht und über einen Bildleiter das entstehende Rayleigh-Streulicht wie durch ein Schlüsselloch beobachtet. Durch eine nachfolgende Analyse des empfangenen Streulichts lassen sich physikalische Größen wie Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit an dieser Stelle zeitgleich und exakt bestimmen.

Um die Qualität der neuen Messtechnik zu überprüfen, sind von den DLR-Wissenschaftlern zusätzlich Messungen mit konventionellen Verfahren erfolgreich durchgeführt worden (Aufbau in Bild 3), für deren Einsatz wurde ein neuer Brennkammer-Prüfstand entworfen und im Laser-Sinter-Verfahren gebaut (Bild 2). Die dazu notwendige freie Sicht auf das Abgas für die nicht endoskopischen Messtechniken ist das besondere Merkmal des OCORE (Optical Combustor Exit) Prüfstandes.

"Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Entwicklung der endoskopischen Streulichttechnik ist die Übertragbarkeit der Messtechnik auch auf andere Bereiche, wie zum Beispiel der Stromerzeugung mit einer stationären Gasturbine, wo verwandte Probleme nun ebenfalls untersucht werden können." sagt der Projektleiter, Dr. Guido Stockhausen. Die Arbeiten sind Teil des EU-Projektes LEMCOTEC FP 7 (Low Emissions Core-Engine Technologies).

Lufthansa verbindet München mit Perugia

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Perugia ist ein neues Sommerziel der Lufthansa ab München. Die Hauptstadt der italienischen Region Umbrien wird ab dem 29.März 2015 zweimal wöchentlich von Münchens Fluggesellschaft Nummer Eins mit einer Embraer 195 angeflogen. Der neue Flug "MUC – PEG" startet jeweils sonntags und dienstags unter der Flugnummer LH 1924 vom Flughafen München. Durch die Abflugzeiten um 10:45 Uhr, beziehungsweise 15:00 Uhr, bestehen ideale Anschlussverbindungen von allen innerdeutschen und den meisten europäischen Flughäfen.

"Wir freuen uns, unseren Gästen bereits das fünfte neue Sommerziel für das kommende Jahr ankündigen zu können. Perugia und das nahe gelegene Assisi ist für Liebhaber der italienischen Kultur eine ganz besondere Destination", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München. Neben Perugia fliegt Lufthansa im kommenden Sommerflugplan erstmals nach Keflavik/Island, Heraklion/Kreta, Sevilla/Spanien und in das schottische Glasgow.

Die mittelalterlich geprägte Stadt bietet eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten, darunter interessante Palazzi und Kirchen, etruskischen Baudenkmäler und mittelalterliche Aquädukte. Nach eineinhalb Stunden Flugzeit können die Urlauber durch die engen Gassen schlendern und im Zentrum der Altstadt an der Corso Vannucci mit seinen Geschäften und Cafés einen italienischen Espresso trinken.

In die weitgehend autofreie Innenstadt gelangen Besucher bequem über Rolltreppen. Darüber hinaus ist Perugia für seine Schokoladenspezialitäten bekannt. Nahe Perugia befindet sich der bekannte Pilgerort Assisi, Geburtsort von Franz von Assisi und seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe. Der Hin- und Rückflug nach Perugia soll bald ab 149 Euro zu haben sein.

Die neue Verbindung München – Perugia

Flughäfen/ Drei-Letter-Code/Zeitzone (Winter)

München, Terminal 2 (MUC); Weltzeit +01:00 Stunden

Perugia (PEG); Weltzeit +01:00 Stunden

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit) MUC-PEG zweimal pro Woche (Sonntag und Dienstag) LH 1924: MUC 10:45 Uhr – 12:05 Uhr PEG (sonntags)

LH 1924: MUC 15:00 Uhr – 16:20 Uhr PEG (dienstags)

LH 1925: PEG 13:15 Uhr – 14:40 Uhr MUC (sonntags)

LH 1925: PEG 17:00 Uhr – 18:25 Uhr MUC (dienstags)

Flugdauer (im Schnitt)

 

München – Perugia 01:20 Std.

 

Airport Weeze erwartet 18.000 Passagiere am Ferienwochenende

Für viele ist der Ferienanfang zugleich Startschuss für einen ausgedehnten Urlaub. Andere fliegen über die Weihnachtsfeiertage zu ihren Familien oder Freunden. Aauch am Airport Weeze erwartet man daher ein erhöhtes Passagieraufkommen – allein am ersten Ferienwochenende rechnet der niederrheinische Flughafen mit rund 18.000 Passagieren. Im gesamten Ferienzeitraum, der in NRW am 06. Januar 2015 endet, erwartet der Airport mehr als 68.000 Passagiere.

Die Fluggäste in Weeze können in dieser Wintersaison unter 29 Ryanair – Verbindungen in Europa und Nordafrika wählen. Hoch in der Gunst der Urlauber stehen besonders Warmwasserziele auf den Kanaren und in Marokko. Auch Städteziele wie London, Mailand oder Tallinn sind in den kommenden Wochen sehr gefragt.

Der Airport empfiehlt seinen Gästen eine frühzeitige Anreise. Die Passagiere sollten sich während der Ferien möglichst zwei Stunden vor Abflug am Check In einfinden.

DLR-Chef Johann-Dietrich Wörner wird ESA-Generaldirektor

Neue Spitze an der ESA. Der Rat der Europäischen Weltraumorganisation hat heute die Ernennung von Johann-Dietrich Wörner zum nächsten Generaldirektor der ESA für einen Zeitraum von vier Jahren ab dem 01. Juli 2015 bekanntgegeben.

Wörner tritt damit die Nachfolge von Jean-Jacques Dordain an, dessen Amtszeit am 30. Juni 2015 endet. Johann-Dietrich Wörner ist derzeit Vorsitzender des Vorstandes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Nach seiner zwölfjährigen Amtszeit als Präsident der Technischen Universität (TU) Darmstadt trat Wörner am 01. März 2007 sein Amt als Vorstandsvorsitzender des DLR an. Neben seiner Tätigkeit beim DLR ist Prof. Wörner Mitglied in weiteren wissenschaftlichen Gremien und Akademien, führt seit dem Jahr 2000 den Mediationsprozess zum Ausbau des Frankfurter Flughafens und hat im Jahr 2011 das Dialogforum zu "Stuttgart 21" vorbereitet. Prof. Wörner ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Darmstadt.

Erster Airbus A380 für Etihad Airways

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Bei einer Zeremonie in Abu Dhabi nahm Etihad Airways, eine der weltweit führenden Fluggesellschaften, das erste ihrer zehn neuen Airbus A380-Flugzeuge in Empfang. Etihad Airways ist die dreizehnte Fluggesellschaft, die die A380 betreibt.

Dabei waren jüngst Gerüchte aufgekommen, das A380-Programm könnte von Airbus vielleicht sogar eingestellt werden. Die Nachfrage entwickle sich längst nicht so stark wie vom Weltmarktführer für Zivilflugzeuge erhofft. Das Flugzeug für Etihad ist die von Airbus ausgelieferte Flugzeug des Typs A380.

Mit der A380 soll die Kapazität auf einigen der meistgefragtesten Routen von Etihad Airways erhöht werden. Gleichzeitig eröffnet sie der Airline neue Möglichkeiten, das Flugerlebnis für die Passagiere neu zu definieren. Etihad Airways hat mit dem Kauf der A380 von Airbus, dem größten Passagierflugzeug der Welt, in die Verbesserung der Passagiererfahrung investiert und setzt damit neue Maßstäbe für Produkte, Services, Kundenfreundlichkeit und Stil an Bord.

Besondere Möglichkeiten für die A380-Kabine

Die A380 bietet Airlines eine erhöhte Kapazität und Reichweite, Treibstoffeinsparungen sowie eine verbesserte Leistung. Hinzu kommt eine enorme Flexibilität bei der Wahl der Kabine, was das Design von Etihad Airways demonstriert. Das Flugzeug bietet durch die ruhige Fluglage, die leise Kabine und den besten Komfort am Himmel ein einmaliges Flugerlebnis und ist ein etablierter Favorit bei den Passagieren.

"Seit ihrer Gründung hat Etihad Airways ein exponentielles Wachstum erlebt. Wir freuen uns, dass wir zu diesem Erfolg beigetragen haben. Ich bin überzeugt, dass unser Flagschiff, die A380, die anhaltende Expansion von Etihad effizient unterstützen wird", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus.

Die A380 von Etihad ist für den Transport von 498 Fluggästen in vier Kabinenklassen ausgelegt. Sie bietet Platz für zwei VIP-Gäste in "The Residence by Etihad™", neun Gäste in den First Class Apartments, 70 Gäste im neuen Business Studio und 417 Gäste in "Economy Smart Seats". Dank neuester Unterhaltungssysteme und der eleganten Innenausstattung von Etihad können sich die Passagiere auf eine ganz besonders komfortable Reise freuen.

Residence im A380 mit drei Zimmern

James Hogan, President und Chief Executive Officer von Etihad Airways, sagte: "Die A380 von Etihad Airways wird in allen Kabinenbereichen ein einmaliges Reiseerlebnis bieten. Wir freuen uns, diese erste A380 einzuführen. Ihr werden neun weitere folgen und neue Maßstäbe für Flugreisen setzen – insbesondere mit der Einführung der Residence by Etihad™, der einzigen Drei-Zimmer-Kabine am Himmel."

Die erste A380 von Etihad wird im Dezember vom Abu Dhabi International Airport aus auf der beliebten London Heathrow-Route ihre Premiere geben. Ende 2015 werden fünf A380 bei Etihad Airways in Betrieb sein. Sie sind für Einsätze auf den Sydney- und New York JFK-Routen vorgesehen.

Bilder: Etihad Airways erhält ersten Airbus A380. (c) Airbus

1.000.000 Weihnachts-Passagiere am Flughafen München erwartet

Rund eine Millionen Passagiere werden den Flughafen München in den bevorstehenden Weihnachtsferien als Start- oder Landeplatz nutzen. Zwischen dem letzten Schultag und dem letzten Ferientag – von Dienstag, 23. Dezember 2014, bis einschließlich Heilige Drei Könige, 06. Januar 2015 – stehen rund 10.000 Starts und Landungen auf dem Flugplan. Ein großer Teil der insgesamt rund 1.400 Abflüge zu italienischen, spanischen, französischen, griechischen, portugiesischen und türkischen Reisezielen führen in die Küstenregionen rund um das Mittelmeer beziehungsweise am Atlantischen Ozean.

Fast 90 Maschinen fliegen zu den Kanarischen Inseln, mehr als 40 nach Mallorca und 60 Jets nach Ägypten. Im Fernreiseverkehr starten in den Weihnachtsferien über 160 Maschinen zu Zielen in den USA und Kanada. Wer es noch wärmer mag, hat unter anderem die Wahl zwischen 35 Starts zu Destinationen in der Inselwelt der Karibik oder 30 Abflügen nach Singapur und Bangkok.

Geschäfte auch an Weihnachten geöffnet

Die letzte Maschine, die an Heiligabend in München abhebt, ist ein Airbus A340 der Etihad, dessen Start nach Abu Dhabi für 21:55 Uhr geplant ist. Als letzte Landung ist um 23:20 Uhr die Ankunft einer Boeing 737 der TUIfly aus Las Palmas auf Gran Canaria vorgesehen.

Die Wartezeit bis zum Abflug können Passagiere zu einem Besuch in den rund 150 Geschäften sowie 50 gastronomischen Betrieben am Münchner Airport nutzen. Hier gelten auch an den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie am Neujahrstag die üblichen Öffnungszeiten bis 21:00 Uhr. Nur an Heiligabend schließen die meisten Einrichtungen bereits gegen 17:00 Uhr, an Silvester gegen 18:00 Uhr. Darüber hinaus besteht noch bis zum 28. Dezember die Gelegenheit zum Weihnachts- Shopping auf dem Wintermarkt im München Airport Center (MAC). Hier können sich die Besucher auf über 40 Marktstände und Buden, zwei Eisbahnen sowie die spektakuläre Eisrutsche im Biergarten des Airbräu freuen.

Der Besucherdienst des Airports stockt in der Zeit vom 20. Dezember 2014 bis 06. Januar 2015 – außer an Heiligabend und Silvester – seine beliebten "Lichterfahrten" um zwei zusätzliche Touren auf: Die stimmungsvollen Touren über die Vorfelder des Airports starten in dieser Zeit um 16:30 und 17:00 Uhr. Bereits um 16:00 Uhr beginnt eine Lichterfahrt speziell für Kinder.

A380 im Programm der Flughafenrundfahrt

Neben der klassischen Besucherundfahrt täglich um 11:30 Uhr starten in den Weihnachtsferien um 13.30 Uhr die Touren zum größten Passagierflugzeug der Welt – dem Airbus A380. Tickets sind im Besucherpark des Airports erhältlich.

Unter der Telefonnummer 089-97541333 oder per E-Mail können Besucher ihre Plätze reservieren. In der Christophoruskapelle im MAC des Münchner Flughafens finden am Heiligabend um 16:00 Uhr ein evangelischer Gottesdienst und um 17:00 Uhr eine katholische Messe statt. An Silvester beginnt der Gottesdienst zum Jahresabschluss um 17:00 Uhr. An den Weihnachtsfeiertagen können Fluggäste ebenso wie Flughafen-Mitarbeiter jeweils um 10:00 Uhr die katholische Messe und jeweils um 11:00 Uhr einen evangelischen Gottesdienst besuchen.

S-Bahn-Ausbau am Flughafen Köln Bonn beschlossen

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Der jetzt vom Land NRW, der Deutsche Bahn und dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) beschlossene Ausbau der S-Bahn-Strecke in Richtung Bonn und die damit verbundene bessere Anbindung des Köln Bonn Airport an das Schienennetz ist beim Flughafen auf großen Zuspruch gestoßen. Die Partner haben heute drei Realisierungs- und Finanzierungsverträge für den Ausbau der S-Bahn-Linie 13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel, für den Ausbau der Infrastruktur auf der Strecke der S12 zwischen Köln Hauptbahnhof und Blankenberg/Sieg sowie für den Bau einer Abstellanlage in Köln-Nippes geschlossen.

Nach Angaben der Bahn sollen die Bauarbeiten Anfang 2017 starten. "Mit dem Ausbau der S13 von Troisdorf bis Oberkassel geht ein lang gehegter Wunsch des Flughafens in Erfüllung. Die Stadt Bonn und ihr Umland werden damit deutlich besser an den Flughafen angebunden, wodurch Touristen und Geschäftsleute auf schnellem und direktem den Weg in die ehemalige Bundeshauptstadt gelangen. Mit der S13 wird ein wichtiges Nahverkehrsprojekt umgesetzt, wovon die gesamte Region profitiert", sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Junkers Ju 52 in der Winterpause – Plan für Flugsaison 2015

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Vor 30 Jahren kehrte das weltweit älteste original bei Junkers in Dessau gebaute und bis heute funktionstüchtige Flugzeug des Typs Ju 52 nach einer jahrzehntelangen abenteuerlichen und strapaziösen Flug-Odyssee durch etliche Länder nach Hause zurück – nach Deutschland und zur Lufthansa. Dabei war, als sie am 28. Dezember 1984 erstmals wieder auf deutschem Boden landete, äußerlich eine US-Amerikanerin.

Der Name "Iron Annie", auf den man sie in den Siebzigern in Florida getauft hatte, erinnerte am Seitenleitwerk an die langen Jahre im weltweiten Einsatz fern der Heimat. Aber in wesentlich größeren Lettern prangte der Schriftzug "Going Home" auf ihrer faltenreichen Wellblechhaut.

Nach zweijähriger aufwändiger Restaurierung und Modernisierung bei der Lufthansa Technik in Hamburg wieder topfit, ist die "alte Tante Ju" bis heute ein Sympathieträger der Kranichlinie und als "Grande Dame der Lüfte" ein beliebter Gast auf Airports und Flugschauen in Deutschland und in den Nachbarländern.

In 16 Tagen von Florida nach Hamburg

Der Heimflug im Dezember 1984 war für den Oldtimer, Baujahr 1936, ein fliegerischer Kraftakt. Während ein moderner Airbus die Strecke von Miami nach Deutschland in zehneinhalb Stunden fliegt, brauchte die betagte Tante Ju für den Überführungsflug 1984 von Titusville in Florida nach Hamburg den halben Dezember – 16 Tage mit etlichen Zwischenstopps an der Ostküste der USA, in Kanada, Grönland, Island, Schottland und England.

Jahr für Jahr begeistert die "alte Tante Ju" bei hunderten Strecken- und Rundflügen Luftfahrtbegeisterte und Oldtimerfreunde. In der abgelaufenen Flugsaison absolvierte das mit großem Abstand älteste und kleinste Flugzeug der Lufthansa 580 Flüge und ermöglichte dabei mehr als 8.600 Fluggästen, die Welt aus wenigen hundert Metern Flughöhe zu sehen. Dabei demonstriert die Ju 52 die schöne Tugend der "Entschleunigung", wenn sie mit sonorem Brummen in einem gemächlichen Tempo ihre Kreise zieht.

Neue Flug-Technik unter alter Wellblech-Haube

Bei der Lufthansa Technik in Hamburg schenkte man dem lange vermissten Veteran mit einer gründlichen Verjüngungskur ein "zweites Leben". Unter der auf Hochglanz gebrachten silberglänzenden Wellblechhaut verbirgt sich nun ein modernisiertes und komplett digitalisiertes Cockpit, und die drei Neunzylinder-Sternmotoren von Pratt & Whitney arbeiten wesentlich leiser und zuverlässiger als die Motoren von 1936. Bis zu 16 Passagiere, sämtlich auf Fensterplätzen, können in dem "Großraumflugzeug der 30er Jahre" das Reisen im Stil der Anfangszeit der Passagierluftfahrt erleben – stilecht mit Gardinen und Gepäcknetz.

Bei den Passagieren ist das Oldtimer-Flugzeug ebenso beliebt wie bei ihrer Stammbesatzung, zu der 25 Piloten, 15 Flugingenieure und 23 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen gehören. Es sind erfahrene Lufthansa-Crews mit tausenden Stunden Flugerfahrung, die normalerweise ihren Dienst an Bord moderner Jets bis hin zum Superjumbo Boeing 747-8 oder dem Riesen-Airbus A380 versehen.

Im Dienst von Norwegen bis Ecuador

Die Lufthansa Ju 52 mit der Registrierung D-AQUI ist ein Flugzeug mit sehr bewegter Geschichte. Das Flugzeug mit von "Geburt" an faltiger Haut kam schon bald nach ihrer Fertigstellung 1936 in den Dessauer Junkers-Werken und ihrer Auslieferung an die damalige Lufthansa nach Norwegen, wo sie – zeitweise mit Schwimmern statt Rädern ausgestattet – teils zivil, teils militärisch für Flugeinsätze zwischen den Fjorden eingesetzt wurde. 1957 wurde die Ju 52 nach Ecuador verkauft, wo sie für die Fluggesellschaft "Transportes Aéreos Orientales" Passagiere und Fracht im Amazonasgebiet beförderte.

Acht Jahre lang stand die alte Propellermaschine ungenutzt und vergessen am Rande des Flughafens von Quito, ehe ein Oldtimer-Fan sie 1970 kaufte und in die USA brachte. Dort wechselte sie noch einmal den Besitzer und tingelte etliche Jahre als "Iron Annie" von einer Flugshow zur nächsten.

Anfang der achtziger Jahre entdeckten Lufthansa Piloten die "verlorene Tochter" zufällig in recht bemitleidenswertem Zustand auf einem Flugfeld im Süden der USA und überzeugten die Unternehmensführung, die Ju 52 zu kaufen und nach Deutschland zurückzuholen. In fast zweijähriger freiwilliger Handarbeit wurde sie von Lufthansa Technikern in Hamburg liebevoll restauriert.

D-AQUI kommt nachhause: zum Flughafen Berlin-Tempelhof

Den offiziellen Start in ihr "zweites Leben" mit Erstflug über Hamburg und feierlicher Taufe auf den Namen ihres einstigen Heimatflughafens "Berlin-Tempelhof" erlebte die "Tante Ju" – äußerlich im alten Gewand, aber mit neuen Motoren und moderner Technik und Elektronik ausgestattet – im April 1986. Seither avancierte die alte Dame zu einem wahren Star unter den Oldtimer-Flugzeugen. Die Wintermonate verbringt die Junkers Ju 52 stets in einem der Hangars der Lufthansa Technik in Hamburg. Dort wird sie Jahr für Jahr von Spezialisten auseinandergenommen, auf Herz und Nieren geprüft, generalüberholt und für die nächste Saison fit gemacht. Nur ein Facelifting bekommt die "alte Tante Ju" nie: Ihre würdevollen, charakteristischen Wellblechfalten sind unveränderlich.

Die Erinnerungen an einige der 10.000 Flugstunden aus den vergangenen 27 Jahren haben sich besonders tief eingegraben im Gedächtnis von Heinz-Dieter Bonsmann, dem langjährigen Chefpiloten der Ju 52. Zu den fliegerischen Highlights, die der mittlerweile pensionierte Kapitän Bonsmann am Steuerhorn der Ju 52 erleben durfte, zählte die erste Landung in Tempelhof am 20. Juni 1991. Den 31. Oktober 2008, kurz vor Mitternacht, als nach dem historischen letzten Start der D-AQUI auf dem alten Berliner Zentralflughafen für immer die Runway-Lichter erloschen, würde er hingegen am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen.

Abschied von der Ju 52 – Flott gemacht für nächste Flugsaison

Keiner kennt die Ju 52 mit all ihren Einzelteilen so gut wie Gerhard Stelling (62). Der Triebwerksmechaniker der Lufthansa Technik hat das "zweite Leben" der alten Dame seit ihrer Landung am 28. Dezember 1984 in Hamburg mit ermöglicht und begleitet. Jahrzehntelang war er Werkstattleiter des Instandhaltungsbetriebs der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung (DLBS), der das Oldtimer-Flugzeug gehört. Jetzt heißt es für ihn Abschied nehmen wie von einer sehr guten alten Freundin: Gerhard Stelling geht zum Jahresende nach drei Jahrzehnten bei der Lufthansa Technik in Rente.

Nicht so sein Schützling: Für die "Tante Ju" beginnt im Frühjahr 2015 "in alter Frische" die nächste Flugsaison – und für tausende Fluggäste eine faszinierende, nostalgische Zeitreise. Für Bernhard Conrad, den Vorsitzenden der DLBS, steht sogar fest: "Dank der vielen fleißigen Hände bei Lufthansa wird die heute 78 Jahre junge Ju 52 ganz sicher fliegend hundert Jahre alt!"

Die jeweils 30-, 45- oder 60-minütigen Oldtimer-Flüge mit der Ju 52 im Sommerhalbjahr 2015 sollen für 219 bzw. 299 oder 389 Euro gebucht werden können. Die Preise der Streckenflüge richten sich nach der Länge der jeweiligen Route. Auch Vollcharter ist möglich. Einen detaillierten Ju 52-Flugplan für 2015, ob Strecken- und Rundflug, sowie allgemeine Informationen und Buchungen gibt es online oder telefonisch: 040-50701717.

Flughafen Wien gewinnt Gewerbeansiedlungen aus Nah und Fern

Rund 140.000 Quadratmeter Gewerbegrundstücksfläche besitzt der Flughafen Wien am Rande seines Areals und von Fischamend – optimal für Unternehmen, die die Nähe zum Airport für ihre Geschäftstätigkeit brauchen. Unterstützt durch die Stadtgemeinde Fischamend vermarktet der Flughafen Wien Flächen an Betriebsansiedlungswerber.

Mit cargo-partner und Makita Österreich haben sich zwei Betriebe für den Standort Flughafen entschieden und erwerben insgesamt rund 44.000 Quadratmeter Gewerbefläche, um dort in neue Betriebsstätten zu investieren.

Unmittelbar an der Grenze zum Flughafen-Areal und nahe der Stadtgemeinde Fischamend vermarktet der Flughafen Wien im Rahmen des Airport City-Konzepts rund 140.000 Quadratmeter Betriebsgelände. Die Nähe zur größten Verkehrsdrehscheibe Ost-Österreichs mit all ihren Dienstleistungsangeboten, Nahversorgungsinfrastruktur in Fischamend und am Airport und die Nähe zur Autobahn A4 und Bundesstraße B9 machen dieses Gewerbegebiet zu einem perfekten Standort für Betriebsansiedlungen. In enger Koordination und mit Unterstützung der Stadtgemeinde Fischamend adressiert die Flughafen Wien AG vor allem Unternehmen, die auf die Nähe zum Flughafen setzen.

Logistikbetrieb und Weltkonzern aus Japan siedeln am Flughafen

Zwei dieser Unternehmen haben sich nun dafür entschieden: cargo-partner wird auf rund 21.000 Quadratmeter seinen Logistikbetrieb erweitern und auch Makita Österreich verlagert seinen Firmensitz auf das neue Grundstück, wofür das Unternehmen eine Fläche von rund 23.000 Quadratmeter erwirbt. In der Folge sollen hier neue Betriebsstätten gebaut werden, wobei ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag investiert wird.

"Fischamend kann neben einer Betriebserweiterung ein neues Unternehmen in seiner Region begrüßen und das freut uns sehr. Das schafft Wertschöpfung und stärkt die lokale Wirtschaft", freut sich Mag. Thomas Ram, Bürgermeister der Stadt Fischamend. "Die Airport City bekommt wieder Zuwachs, neue Arbeitsplätze entstehen, das ist gerade in Krisenzeiten ein erfreuliches Ereignis. Der Standort wird mit Nachdruck im In- und Ausland weiter vermarktet und wir bemerken reges Interesse", stellt Dr. Günter Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

"Die Entwicklung von cargo-partner mit heute 2.300 Mitarbeitern in 28 Ländern ist seit den allerersten Anfängen engstens mit dem Standort Flughafen Wien verbunden. In einer symbiotischen Verbindung haben wir von hier aus als Ostpionier die ersten Tochterfirmen aufgebaut und uns 1997 in Fischamend niedergelassen. Durch die Nachbarschaft zur Niederlassung des japanischen Weltkonzerns Makita und hoffentlich bald anderer Distributoren, die die Nähe zum Flughafen Wien nutzen werden, erhoffen wir uns eine weitere Stärkung unserer zentraleuropäischen Logistikdienste", erläutert Mag. Stefan Krauter, Vorstandsvorsitzender der cargo-partner Gruppe.

"Makita Österreich hat sich entschieden zu expandieren. Die Expansion umfasst den Bau eines neuen Bürogebäudes inklusive Lagerhallen. Der Standort wurde mit Fischamend nahe des Flughafens Schwechat gewählt. Die Wahl fiel aus mehreren Gründen auf diese Region, einerseits die zentrale Lage im Hinblick auf eventuelle Kooperationen mit den Schwesterunternehmen in Osteuropa und andererseits aufgrund der guten Infrastruktur mit nahegelegener Anbindung an die Autobahn, sowie an den Flughafen.

Der Neubau umfasst nicht nur eine Modernisierung, sondern auch eine Vergrößerung der Büro- und Lagerkapazitäten. Daraus sollen verbesserte Abläufe und Vorteile in der Geschäftsabwicklung entstehen. Das wiederum kommt nicht nur den Mitarbeitern, sondern vor allem den Kunden zu Gute und wird die Geschäftsbeziehungen positiv beeinflussen", erläutert Nobuo Katamine, Geschäftsführer Makita Österreich.

Rund 70 neue Arbeitsplätze entstehen

cargo-partner betreibt bereits Logistikdienstleistungen in Fischamend und erweitert mit dem Grundstückskauf seine Kapazitäten. Damit schafft cargo-partner etwa 35 neue Arbeitsplätze in der Region, künftig werden dort insgesamt rund 280 Beschäftigte tätig sein. Makita Österreich ist eine von weltweit 40 Niederlassungen des japanischen Makita-Konzerns und vertreibt vor allem Werkzeuge und Gartengeräte. Mit dem neuen Grundstück expandiert Makita Österreich und wird am neuen künftigen Unternehmenssitz in Fischamend seinen derzeitigen Mitarbeiterstand von 65 auf ca. 100 Mitarbeiter/innen erhöhen, damit entstehen ebenfalls weitere 35 neue Arbeitsplätze in der Region. Somit werden rund 70 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen, insgesamt werden rund 380 Beschäftigte an den neuen Standorten künftig tätig sein.

Star Alliance CEB tagte bei Neumitglied Air India

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Air India war Gastgeber der ersten Sitzung des Star Alliance Chief Executive Board (CEB) in Indien. Zuvor war die indische Fluggesellschaft im Juli dieses Jahres des am längsten bestehenden und größten Luftfahrtbündnisses weltweit beigetreten. Gegenüber lokalen und ausländischen Medien dankte Rohit Nandan, CMD Air India, allen CEO, dass sie die Anreise nach Indien für die produktive zweitägige Sitzung auf sich genommen hatten. Er betonte, dass Air India die Zugehörigkeit zu Star Alliance als einen wesentlichen Meilenstein der eigenen Neuausrichtung betrachte, die auch eine Flottenerneuerung, Streckennetzoptimierung und eine Initiative zur Verbesserung der Servicequalität umfasse.

Nach fast einem halben Jahr als Mitglied der Allianz haben sich für Air India bereits positive Auswirkungen ergeben. Die Fluglinie konnte ein Wachstum von 33 Prozent an Umsteigepassagieren zwischen Flügen von Air India und anderen Mitgliedsgesellschaften der Star Alliance verzeichnen, vornehmlich in Delhi oder Mumbai, aber auch an anderen Flughäfen wie London oder Newark. Darüber hinaus nutzen Vielflieger die Vorteile der Allianz. So haben seit vergangenem Juli bereits 80.000 Fluggäste Meilen auf Flügen mit Air India gesammelt und Mitglieder des Vielfliegerprogramms "Air India Flying Returns" mehr als 20.000 Flüge mit anderen Star Alliance Mitgliedsgesellschaften mit Meilen gebucht.

Air India sieht weiteres Potenzial, das Passagieraufkommen für Umsteigeverbindungen an den Flughäfen Delhi und Mumbai zu erhöhen und arbeitet mit Star Alliance, den Mitgliedsgesellschaften und Flughafenbetreibern daran, mehr Anschlussflüge anzubieten und das Umsteigen an den zentralen Drehkreuzen des indischen Subkontinents zu verbessern. Nandan äußerte sich zudem optimistisch, dass der Flughafen Heathrow die Anfrage von Air India, zu den anderen 23 Star Alliance Gesellschaften in das neue Terminal 2 – the Queen’s Terminal – umzuziehen, positiv beantworten werde. "London ist unser wichtigster Zielort in Europa und alles, was wir tun können, um den Umsteigeprozess zu optimieren, wäre für Star Alliance und uns ein echter Gewinn."

Indiens Bedeutung für das Luftfahrtbündnis

In seinem Dank für die Ausrichtung der Vorstandssitzung sicherte Mark Schwab, Star Alliance CEO, Rohit Nandan die Unterstützung der Allianz in diesem Vorhaben zu. Schwab betonte erneut die Bedeutung von Air India für das Luftfahrtbündnis. "Indien ist der weltweit fünftgrößte nationale Flugverkehrsmarkt und wird sowohl national als auch international weiter wachsen. Es ist daher für Star Alliance von entscheidender Bedeutung, an diesem Markt eine starke Präsenz zu haben."

In Indien haben die Kunden von Star Alliance Zugang zu weiteren 40 Flughäfen sowie zusätzlichen regionalen Flugzielen. Mit Drehkreuzen in Delhi und Mumbai bietet Air India weitere Flugoptionen auf Strecken nach Nordamerika, Europa und Asien/Pazifik.

Air India ergänzt auch das globale Vielfliegerprogramm von Star Alliance, in dem Kunden in einem weltweiten Netzwerk mit 18.500 täglichen Flugverbindungen zu 1.321 Zielen in 193 Ländern Meilen sammeln und einlösen können. Star Alliance ist das einzige Luftfahrtbündnis, in dem Vielflieger ihre Meilen für Upgrades bei jeder der 27 Mitgliedsgesellschaften einsetzen können. In diesem Jahr wurde zudem eine neue Backend-Technologie eingeführt, um das Serviceangebot für Vielflieger weiter zu optimieren. Kunden erhalten Meilengutschriften nun schneller und Statusänderungen werden zügiger an alle Fluggesellschaften weitergeleitet. Dies bedeutet, dass insbesondere neue Gold Card-Inhaber auf eine wesentlich schnellere Anerkennung ihres Status durch alle Mitgliedsgesellschaften zählen können.

Zum Abschluss dankte Calin Rovinescu, President und CEO von Air Canada und aktueller Vorstandsvorsitzender von Star Alliance, Nandan and Schwab insbesondere dafür, dass Air India in Rekordzeit in das Netzwerk integriert werden konnte.

Als Beispiel für die Bedeutung der Mitgliedschaft von Air India gab Rovinescu an, dass die Entscheidung von Air Canada, im kommenden Jahr die Flugverbindungen nach Delhi wieder aufzunehmen, teilweise darauf zurückzuführen sei, dass von Delhi aus nun Verbindungen zu mehr als 40 Flugzielen angeboten werden können.

Netzwerk und Reiseerlebnis weiter ausbauen

Insgesamt werden die Mitglieder von Star Alliance die Qualität des Streckennetzes in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Jüngste Beispiele sind die von ANA angebotenen Flüge von Tokio nach Houston, die EVA Air-Verbindung zwischen Taipeh und Houston und der kürzlich von Air New Zealand angekündigte Plan einer Südatlantikverbindung zwischen Neuseeland und Argentinien.

Zudem werde sich das Luftfahrtbündnis auf eine Verbesserung des gesamten Reiseerlebnisses der Fluggäste, insbesondere am Flughafen, konzentrieren, fügte Rovinescu hinzu. Das Luftfahrtbündnis konnte am Flughafen Heathrow mit der Eröffnung des neuen Terminals 2, an dem alle 23 Star Alliance-Airlines ihre neue Heimat gefunden haben, bereits wesentliche Verbesserungen umsetzen.

Bei der Bewertung der Möglichkeiten, "nahtlose Drehkreuze" einzuführen, wird Star Alliance auf die Erkenntnisse und Erfahrungen aus Terminal 2 Heathrow zurückgreifen. Ein Beispiel wird die Einführung des "Gold Track", einer eigenen Spur durch die Sicherheitskontrolle, für Premium-Passagiere an den zentralen Drehkreuzen im Jahr 2015 sein.

In der Zukunft wird Star Alliance das globale Streckennetz mit besser abgestimmten Verbindungen weiter ausbauen, um den Mehrwert des Netzwerks optimal zu nutzen, die Kundenerfahrung weiter verbessern, indem das Reiseerlebnis im gesamten Streckennetz konsistenter gestaltet wird, und nicht zuletzt neue Frontend- und Backend-Technologie einführen, um die Geschäftstätigkeit zu unterstützen.

1.000 Einsätze vom Rettungshubschrauber „Christoph Weser“ 2014

Gestern war ein besonderer Tag für die Bremer Besatzung der DRF Luftrettung: "Christoph Weser" leistete seinen 1.000 Einsatz in diesem Jahr – die 1.000er Marke hatte er nie zuvor in einem Kalenderjahr überschritten. Die Koordinierungsstelle für Intensivtransporte in Niedersachsen alarmierte die Besatzung um 08:50 Uhr zu einem Intensivtransport nach Sande.

Bei einem 52-jährigen Mann hatte sich im Kopf ein sogenanntes Aneurysma, eine arterielle Aussackung gebildet, das zu einer schweren Hirnblutung führte. Zur weiteren Therapie musste er dringend vom Krankenhaus Sanderbusch in das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf transportiert werden. Hierfür wurde die Bremer Besatzung der DRF Luftrettung als schnellstes und schonendstes Transportmittel alarmiert.

Intensivtransport im Hubschrauber

Am Krankenhaus in Sande übernahm die medizinische Besatzung den Patienten und bereitete ihn für den Transport mit dem Hubschrauber vor. "Der Patient war während des Transports stabil, er wurde intubiert und beatmet aus dem Krankenhaus übernommen. Während des Transports wurde er intensivmedizinisch überwacht", berichtet Notarzt Dr. Christoph Reinke. Nach 33 Flugminuten konnte die Crew der DRF Luftrettung den Patienten den weiterbehandelnden Ärzten in Hamburg übergeben.

Auf dem Rückweg zur Station am Flughafen Bremen wurde die Besatzung noch in der Luft zu einem weiteren Patienten alarmiert: In Cloppenburg war ein Mann von einer Leiter gestürzt und hatte sich multiple Verletzungen zugezogen. Nach der medizinischen Versorgung am Einsatzort wurde der Patient innerhalb von 17 Minuten in das Bremer Zentralkrankenhaus geflogen. Um 14:11 Uhr kehrte die Besatzung wieder einsatzbereit an die Station zurück.

Notarzt an Bord von "Christoph Weser"

Der Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung wird für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird "Christoph Weser" bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist er täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Notfallorte im Umkreis von 50 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Erstattungen der Krankenkassen decken im bundesweiten Durchschnitt jedoch nicht alle Kosten der DRF Luftrettung. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

Auf dem Foto: Die Bremer Besatzung der DRF Luftrettung auf dem Dachlandeplatz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Rahmenbedingungen weiterer Flugplätze in der Schweiz verabschiedet

Der Bundesrat hat die Objektblätter für die Flugplätze Dittingen (BL), Holziken (AG), Locarno (TI) und Ambrì (TI) verabschiedet. Bei weiteren fünf Flugplätzen wurden Anpassungen an den bestehenden Objektblättern vorgenommen. Für jeden Flugplatz werden in einem "Sachplan Infrastruktur Luftfahrt" (SIL)-Objektblatt verbindliche Aussagen zu den betrieblichen Rahmenbedingungen, zum Flugplatzperimeter, zur Lärmbelastung und Hindernisbegrenzung sowie zum Natur- und Landschaftsschutz gemacht. Der SIL ist das Planungsinstrument des Bundes im Bereich der Zivilluftfahrt. Die allgemeinen Ziele und Vorgaben des SIL wurden im Jahr 2000 vom Bundesrat verabschiedet.

Der Bundesrat hat heute die Objektblätter für die Flugplätze Dittingen (BL), Holziken (AG), Locarno (TI) und Ambrì (TI) verabschiedet. In allen vier Fällen fand jeweils eine Anhörung der betroffenen Kantone und Gemeinden statt, begleitet von einer Mitwirkung der Bevölkerung. Im Falle des Flugplatzes Locarno fanden für die Interessenabwägung zwischen dem Flugbetrieb und dem angrenzenden Naturschutzgebiet Bolle di Magadino zudem Gespräche zwischen dem UVEK und dem Tessiner Regierungsrat statt.

Der SIL bildet die Grundlage für die Entwicklung der Luftfahrt und definiert den künftigen Rahmen für die Bauten und den Betrieb von Flugplätzen. Kleinere Anpassungen, die im Zusammenhang mit aktuellen Bauprojekten stehen, wurden an den bestehenden Objektblättern der Flugplätze Birrfeld (AG), Speck-Fehraltorf (ZH), Payerne (VD), und La Chaux-de-Fonds-Les Eplatures (NE) vorgenommen. In Münster (VS) wird der ehemalige Militärflugplatz in ein ziviles Flugfeld umgenutzt, was ebenfalls eine Anpassung des Objektblattes nach sich zieht.

Low Cost zieht sich weiter durch den Luftverkehr

Das Geschäft mit den günstigen Flugtickets gewinnt weiter an Fahrt. Im Sommer 2014 haben die Fluggesellschaften im Niedrigpreissegment 722 Strecken in und ab Deutschland bedient: Ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings bleibt der Marktanteil im Vergleich zum traditionellen Flugbetrieb mit 32 Prozent weitgehend stabil.

Germanwings und der einst schon abgeschriebene Flughafen Tegel dominieren die Entwicklung weiterhin mit deutlichen Steigerungen. Die Berliner Flughäfen verzeichnen insgesamt sogar die meisten Günstigflieger-Passagiere. Europaweit kann Ryanair seine Marktführerschaft trotz stagnierender Werte behaupten. Aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 2/2014" (LCM) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Neue Verbindungen bis Algerien

"64 Verbindungen mehr als im Vorjahr boten die 22 verzeichneten Airlines mit Low Cost Angeboten ab Deutschland an", sagt Studienleiter Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr. Spitzenreiter der deutschen Low Cost-Flugziele ist weiter Italien mit 119 Verbindungen, dicht gefolgt von Spanien mit 115 Verbindungen. "Italien verzeichnete einen Zuwachs von drei, Spanien sogar von sechs Prozent bei den Strecken", so Berster. Algerien ist als neues Flugziel zum Angebot hinzugekommen.

Germanwings holt auf – airberlin führt

Während airberlin Angebote zurückfährt, wächst Germanwings kräftig: "Deutlich ins Gewicht fällt die fortschreitende Neustrukturierung", erläutert Berster. "Die Lufthansatochter bot in diesem Sommer 63 Prozent mehr Flüge an." Mit insgesamt 2.000 Starts pro Woche nähert sich die Airline, die zahlreiche innerdeutsche und europäische Verbindungen der Lufthansa übernommen hat, immer weiter dem Umfang des Low Cost Segments von airberlin (2.200 Starts) an.

Die Berliner Fluggesellschaft kann aber trotz des schrumpfenden Angebots ihren Spitzenplatz mit 43 Prozent aller Günstigflüge behaupten. Insgesamt vereinen die sieben größten Anbieter von Flügen im Low Cost Segment (airberlin, Germanwings, Ryanair, Easyjet, Vueling, Wizz und Norwegian) in diesem Sommer 93 Prozent des deutschen LC-Marktes auf sich. Je nach Carrier lagen die über alle Strecken und Buchungszeiten ermittelten Durchschnittspreise zwischen 70 und 140 Euro brutto und damit spürbar höher als im Vorjahr (50 bis 130 Euro).

Berlin: 8,6 Millionen Low Cost-Passagiere – 30 Prozent Plus in Tegel

Im ersten Halbjahr 2014 nutzten auf den 26 internationalen und regionalen Verkehrsflughäfen in Deutschland knapp 31 Millionen Passagiere Fluggesellschaften auf den Low Cost Strecken, was einem Anteil von 32 Prozent bei insgesamt 96 Millionen Fluggästen entspricht. "Am Flughafen Berlin-Tegel gab es erneut ein deutliches Plus von 30 Prozent bei den Flügen", sagt Berster. "Grund ist vor allem die Umstrukturierung von Lufthansa und Germanwings." Mit 985 Flügen pro Woche weist Berlin-Tegel das größte Angebot im Low Cost-Verkehr auf. Zusammen hatten Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld mit fast 8,6 Millionen Passagieren in diesem Sektor das höchste Aufkommen aller Flughäfen in Deutschland.

Auch die Flughäfen Hamburg und Köln/Bonn konnten ihr Passagieraufkommen steigern, beispielsweise durch den Ausbau der Angebote von Easyjet und Norwegian. Im Gegensatz dazu gab es starke Rückgänge auf abgelegenen Flughäfen wie Weeze oder Hahn aufgrund von Reduzierungen bei Ryanair. Wegen seiner ausgeprägten Drehkreuzfunktion im klassischen Linienverkehr spielt der verkehrsreichste Flughafen Deutschlands, Frankfurt, weiterhin nur eine untergeordnete Rolle im Bereich Low Cost.

Ryanair vor Easyjet – Wenig direkte Konkurrenz auf Strecken

Großbritannien bleibt das Land in Europa, wo mit mehr als 10.000 Starts pro Woche das größte Billigflugangebot zu finden ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Spanien, Italien und Deutschland. Ryanair behält weiter seine Spitzenposition trotz stagnierender Werte: Mehr als 2.700 Strecken nennt die irische Airline ihr Eigen und schafft es dabei auf rund 12.000 Flüge pro Woche. Um zwei Prozentpunkte sinkt der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr auf 23 Prozent.

Der Konkurent Easyjet schafft es dahinter auf 20 Prozent. Direkten Wettbewerb unter den Low Cost Airlines gibt es kaum. Nur elf Prozent aller Verbindungen werden durch mehrere Gesellschaften bedient. Europaweit kommt der Flughafen Barcelona auf die meisten Billigflüge (1.804 Starts). "Das starke Angebot von Vueling und Ryanair macht sich dort bemerkbar", so Berster. Berlin-Tegel landet im europäischen Vergleich auf Platz sieben.

Vermischende Geschäftsmodelle: Low Cost mit Premium

Die Airlines gestalten ihr Low Cost Angebot oft sehr unterschiedlich. Dadurch lassen sich nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet. Die Geschäftsmodelle einiger Low Cost Gesellschaften verschmelzen zudem mit denen traditioneller Airlines und erschweren die Zuordnung.

Dies trifft besonders auf die Fluggesellschaft airberlin zu, die als Hybridcarrier neben dem Low Cost Segment auch traditionellen Linien- und Charterverkehr durchführt sowie Mitglied der Luftfahrtallianz Oneworld ist. Das Low Cost Segment der Berliner Fluggesellschaft ist weiter klar erkennbar und somit im Low Cost Monitor berücksichtigt.

Zunehmend wird die Tendenz sich vermischender Geschäftsmodelle bei den Airlines sichtbar. Die vom DLR im Low Cost Monitor betrachteten Fluggesellschaften zeichnen sich durch eine hohe Anzahl von Angeboten im Niedrigpreissegment des Gesamtmarktes aus. Ein Beispiel ist die Germanwings, die innerdeutsche und europäische Flüge außer von und zu den Drehkreuzflughäfen in Frankfurt und München von der Lufthansa übernommen hat. Sie bietet ein ausgedehntes Low Cost-Angebot, daneben aber auch in geringerem Umfang Leistungen für Premiumkunden. Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Juli 2014.

ADAC Luftrettung schließt letzte Lücke in Bayern

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Die neue Luftrettungsstation in Dinkelsbühl-Sinbronn (Bayern) wird von der ADAC Luftrettung gGmbH, mit einem bisher noch namenlosen  "Christoph", betrieben. Das hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach (ZRF AN) jetzt entschieden. Der Hubschrauber, eine moderne, leistungsstarke und leise Maschine des Typs EC135, wird voraussichtlich ab Sommer 2015 von Sonnenaufgang (frühestens 07:00 Uhr) bis nach Sonnenuntergang im Einsatz sein. Der wird als schneller Notarztzubringer und für den raschen Transport von Notfallpatienten eingesetzt.

Er ist mit einem Piloten, Notarzt und Rettungsassistent/Notfallsanitäter besetzt und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.

Susanne Matzke-Ahl, Geschäftsführerin der ADAC Luftrettung gGmbH betont: "Wir freuen uns sehr über den Zuschlag und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen. Der neue Rettungshubschrauber in Dinkelsbühl wird sich zum unverzichtbaren Bestandteil der medizinischen Versorgung der Menschen in der Region und in ganz Bayern entwickeln."

Letzte Versorgungslücke in Bayern geschlossen

Mit dem neuen ADAC Rettungshubschrauber wird die letzte "Versorgungslücke" in Bayern geschlossen und die Notfallversorgung in Westmittelfranken und im Landkreis Donau-Ries weiter optimiert. Die Station in Dinkelsbühl ist der 15. bayerische Rettungshubschrauber-Standort und wurde Ende Juli 2014 vom ZRF AN ausgeschrieben.

"Gegen die Zeit und für das Leben" lautet das Motto der ADAC Luftrettung, die am 01. November 1970 ihren Dienst mit "Christoph 1" in München aufnahm. Mit 51 Helikoptern an 36 Stationen (Stand Dezember 2014) ist die ADAC Luftrettung die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Mehr als 190 Mitarbeiter in den Stationen und in der Verwaltung sorgen in Zusammenarbeit mit rund 690 Ärzten und 230 Rettungsassistenten für einen optimalen Ablauf. Im Jahr 2013 versorgten die Gelben Engel der Lüfte bei 50 986 Einsätzen mehr als 46.000 Notfallpatienten.

Ryanair verbindet ab 2015 Stuttgart und Manchester

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird im kommenden Jahr ab Stuttgart fliegen. Wie die Airline bekanntgab, wird sie ab Donnerstag, 02. April 2015 eine neue Strecke in ihr Programm aufnehmen: Die Maschinen mit der irischen Harfe auf blauem Grund werden Stuttgart sechs Mal pro Woche mit Manchester verbinden. Die Maschine soll jeweils um 12:20 Uhr in Manchester starten und um 15:15 Uhr in Stuttgart lndn. Um 15:50 Uhr geht es wieder zurück nach Manchester, Landung dort ist um 16:35 Uhr.

Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, sagte zu der Ankündigung: "Ryanair fliegt bereits seit 2003 erfolgreich vom Flughafen Karlsruhe-Baden, an dem wir beteiligt sind, und hat dort schon über 5,5 Millionen Fluggäste befördert. An Verbindungen von und nach Stuttgart ist Ryanair schon seit längerem interessiert – unsere Region ist ein attraktiver Markt für die Airlines, zumal für eine so gut aufgestellte und straff geführte wie Ryanair. Dieser zweite Neuzugang am Landesflughafen nach der britischen Fluggesellschaft Easyjet vor wenigen Wochen zeigt, wie dynamisch der Markt hier ist."

Die 1985 gegründete Ryanair ist der erfolgreichste Low Cost Carrier in Europa und nach Passagieren die größte europäische Airline. In Deutschland fliegt sie bislang zwölf Flughäfen an. Ryanair betreibt eine Flotte von 305 Flugzeugen und beförderte 2014 knapp 80 Millionen Fluggäste.

Flughafen Frankfurt: Daten zu Fluglärm und Schallschutz für Sommer 2014

Heute hat Fraport den aktuellen Schallschutzbericht über die zurückliegende Sommerflugplanperiode 2014 veröffentlicht. Dieser informiert ausführlich über die Entwicklungen der Fluglärmbelastungen in der Region und stellt die Fortschritte beim Schallschutz am Frankfurter Flughafen dar. In der zurückliegenden Sommerflugplanperiode 2014 lag die Zahl der Flugbewegungen insgesamt etwa ein Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Bei gleichzeitig steigendem Passagieraufkommen zeigt sich hier der Trend zum Einsatz größerer, modernerer und damit leiserer Flugzeugtypen wie A380, B747-800 oder B777.

Der Anteil dieser Flugzeugtypen steigt am Frankfurter Flughafen kontinuierlich an. An den Messstationen im Osten konnte nachts ein Rückgang des Dauerschallpegels verzeichnet werden. Dies ist im Wesentlichen auf die zuvor angesprochenen Flottenmodernisierungen zurückzuführen. Insgesamt liegt das derzeitige Lärmniveau unter den vorhergesagten Werten des Ausbaufalls.

Grundlage für die Darstellung und den Vergleich der Lärmbelastung sind die Ergebnisse der insgesamt 28 stationären Messstationen der Fraport AG im Umland des Flughafens, mit denen die Fluggeräusche des an- und abfliegenden Luftverkehrs aufgezeichnet werden. Die Lärmmessungen sind ein wichtiger Baustein bei der Erarbeitung und Evaluierung von aktiven Schallschutzmaßnahmen. Damit kann die Wirksamkeit der Maßnahmen aufgrund der auch international anerkannten hohen Datenqualität verlässlich überprüft werden. Mit den ersten Stationen zur Fluglärmmessung war der Flughafen Frankfurt bereits vor 50 Jahren internationaler Vorreiter und Innovationstreiber in Sachen Lärmschutz.

"Nur wer weiß, wo und wie er den Hebel ansetzen muss, kann Erfolge bei Maßnahmen zur Lärmminderung erzielen. Daher sind die Lärmmessungen auch heute noch die wesentliche Grundlage, um die Qualität der getroffenen Maßnahmen auch auswerten zu können. Der Flughafen Frankfurt liegt in einer dicht besiedelten Region und wir sind uns der daraus resultierenden Verantwortung seit langem bewusst. Deshalb werden wir bei unserem Engagement auch nicht nachlassen", bekräftigt Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG. Der neue Bericht über Schallschutz und Fluglärm in Frankfurt für Sommer 2014 kann online eingesehen werden.

airberlin stockt Flüge von Berlin nach Bukarest auf

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airberlin verdoppelt ab 30. März 2015 die Anzahl der Flüge von Berlin nach Bukarest. Die Airline fliegt dann zweimal täglich nonstop in die rumänische Hauptstadt und bietet 13 neue Anschlussziele von und nach Bukarest an. Der neue Flug AB8272 startet ab 30. März 2015 um 21:35 Uhr in Berlin und landet um 00:40 Uhr in Bukarest. Darüber hinaus steht nach wie vor Flug AB8270 um 09:45 von Berlin aus zur Verfügung, der um 12:50 in Bukarest ankommt.

"Osteuropa ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für airberlin. Mit der zusätzlichen täglichen Frequenz erweitern wir das Angebot für Reisende von und nach Bukarest. Dreizehn neue Anschlussverbindungen – darunter Madrid, Palma de Mallorca, Venedig, Danzig oder nach Chicago – stehen zur Verfügung. Mit den zusätzlichen Flügen bieten wir Geschäftsreisenden die Möglichkeit, ihre Termine noch flexibler zu planen", so Mohammed Nasr, Area Manager Eastern Europe bei airberlin.

Ab Bukarest fliegt airberlin neu täglich mit AB8273 um 06:30 Uhr nach Berlin mit Ankunft um 07:35 Uhr sowie mit AB8271 um 13:10 Uhr. Dieser Flug erreicht Berlin um 14:15 Uhr.

Neu an die Nonstop-Verbindung angebunden sind ab 30. März 2015 Madrid, Palma, Malaga, Alicante, Teneriffa Süd, Ibiza und Fuerteventura, Olbia, Venedig, Kaliningrad, Danzig und Sylt. Als neues Langstreckenziel verbindet airberlin mit dem neuen Flug erstmals auch Chicago täglich mit Bukarest. Darüber hinaus stehen nach wie vor Anschlussverbindungen zu und von weiteren deutschen und europäischen Destinationen, von und nach Russland, New York und Abu Dhabi zur Verfügung. Via Abu Dhabi erreichen Fluggäste aufgrund der zweiten Frequenz zusätzliche Anschluss-ziele im Nahen Osten, Asien, Australien und Afrika. Zudem reduzieren sich bei bestehenden Verbindungen die Umsteigezeiten.

Fluggutschein für den 27.000.000. Passagier 2014 in Berlin

James Halter (40) ist der 27-millionste Passagier an den Berliner Flughäfen in diesem Jahr. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Ina Hoffmann (42) und Sohn Dean (4) checkte der IT-Manager für den airberlin-Flug AB7420 um 10:00 Uhr nach Chicago ein.

"Wir verbringen Weihnachten in diesem Jahr zum ersten Mal mit unserem Sohn bei meiner Schwester in den USA. Für Dean ist der Flug besonders aufregend. Er ist noch nie über den Atlantik geflogen", so der 40-Jährige. Zum Jubiläum erhält die Familie einen Fluggutschein innerhalb des europäischen Streckennetzes von airberlin.

27 Millionen Passagiere neuer Rekord

Dr. Till Bunse, Geschäftsleiter Marketing und Vertrieb der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Nie zuvor gab es so viele Passagiere am Luftverkehrsstandort Berlin-Brandenburg wie heute. Die 27 Millionen und das anhaltende Passagierwachstum freuen uns, sind aber zugleich eine Herausforderung, die es in Zukunft zu bewältigen gilt. Die Flughafengesellschaft ist hierfür gut aufgestellt und gerüstet. Mit einem Passagierwachstum von über sechs Prozent wachsen wir zum zwölften Mal in Folge stärker als der Markt. Wir festigen damit unseren Platz als drittgrößter Luftverkehrsstandort in Deutschland."

Götz Ahmelmann, Chief Commercial Officer airberlin: "Wir gratulieren der Flughafengesellschaft herzlich zu diesem Rekord. Vor 35 Jahren startete der erste airberlin-Flug ab Berlin-Tegel nach Palma de Mallorca. In den letzten zwölf Monaten hat airberlin die Baleareninsel und die deutsche Hauptstadt mit 2.500 Flügen verbunden."

Aufstockung auf Langstrecken

"Wir haben außerdem unseren Heimatflughafen zu unserem größten internationalen Drehkreuz ausgebaut. Neben unseren treuen Gästen aus dem Berliner Umland verzeichnen wir besonders viele Umsteiger aus Skandinavien und Osteuropa". So Ahmelmann weiter.

2014 baute airberlin ihre Langstreckenverbindungen ab Berlin weiter aus. Neben der Aufstockung der Strecke von Berlin-Tegel nach Chicago im Sommerflugplan, fliegt airberlin zum Winterflugplan 2014/15 nach Abu-Dhabi nun zweimal täglich.

Tom Williams folgt Günter Butschek als COO bei Airbus

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Tom Williams (62), derzeit Executive Vice President Programmes bei Airbus, wird Nachfolger von Günter Butschek (54) als Airbus Chief Operating Officer (COO) und Mitglied des Group Executive Committee der Airbus Group. Butschek (Foto) wird das Unternehmen Ende 2014 auf eigenen Wunsch verlassen, um neue berufliche Ziele zu verfolgen.

Didier Evrard (61), derzeit Leiter des A350-XWB-Programms, übernimmt die Position von Williams und wird in seiner neuen Funktion Mitglied des Executive Committee von Airbus. Bis zur Ernennung eines Nachfolgers bleibt er Verantwortlicher für das A350-XWB-Programm.

"Ich bedaure die Entscheidung von Günter Butschek. Er kam 2011 zu uns, als wir vor einer Reihe strategischer und operativer Herausforderungen standen. Seither konnte Airbus von seiner großen Erfahrung im Automobilsektor und seiner Führungskompetenz sehr profitieren. Ich danke ihm für seine wertvollen Beiträge, von denen beispielhaft das Airbus Operating System genannt sei, und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute", sagte Tom Enders. "Gleichzeitig kann ich mir intern keinen besseren Nachfolger für Günter Butschek vorstellen als Tom Williams. Als COO bei Airbus muss man über umfassende operative Erfahrung verfügen, und Tom Williams bringt alles mit, was nötig ist, um in dieser überaus wichtigen Position erfolgreich zu sein."

Klaus Richter (50), Chief Procurement Officer von Airbus und Airbus Group, wurde in das Airbus Group Executive Committee berufen. Zusätzlich übernimmt er die Ländervertretung von Airbus in Deutschland.

Winterdienst am Flughafen Frankfurt noch stärker besetzt

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Am Frankfurter Flughafen starten und landen jeden Tag durchschnittlich rund 1.400 Flugzeuge. An Spitzentagen nutzen mehr als 200.000 Passagiere Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz. Damit dies auch bei Schnee und Eis sicher gewährleistet werden kann, ist ein umfangreicher Winterdienst an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz in der kalten Jahreszeit im Einsatz.

Auch in diesem Jahr laufen schon seit einigen Monaten die Vorbereitungen, um sich gemeinsam mit allen Partnern bestmöglich auf die anstehende Winterperiode vorzubereiten. Bereits in den Sommermonaten standen zirka 180 Vorbereitungseinheiten auf dem Programm, bestehend sowohl aus theoretischen Schulungen als auch aus Übungsfahrten auf den Vorfeldflächen. Ziel ist es, das Räumkonzept im Start- und Landebahnensystem einzustudieren sowie einzelne Prozessabläufe weiter zu optimieren.

1.373 Beschäftigte im Drei-Schicht-Betrieb

Insgesamt zählt der Winterdienst am Frankfurter Flughafen in dieser Saison 1.373 Mitarbeiter, die im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr verfügbar sind. Das sind nochmal rund 80 Beschäftigte mehr als in der vergangenen Saison. Dafür stehen ihnen 358 Spezialfahrzeuge zur Verfügung, um die rund 9,1 Millionen Quadratmeter großen Betriebsflächen (Bahnensystem, Vorfeldflächen und öffentlicher Betriebsbereich) von Schnee und Eis zu befreien – das entspricht einer Fläche von über 1.200 Fußballfeldern. Insgesamt 3.100 Kubikmeter Boden- und Flugzeugenteisungsmittel sind auf dem Flughafengelände vorrätig. Hinzu kommen 168.000 Tonnen Granulat sowie 750 Tonnen Salz und 160 Tonnen Sand.

Auch wenn es der Anspruch und das Ziel aller Beteiligten ist, einen pünktlichen und reibungslosen Flugbetrieb sicherzustellen, kann es trotz aller Anstrengungen und guten Vorbereitungen bei starkem Wintereinbruch zu Beeinträchtigungen im Betriebsablauf und Verzögerungen im Luftverkehr kommen, wie Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG, erläutert: "Sicherheit hat für alle Beteiligten im Luftverkehr immer die höchste Priorität. Gerade dann, wenn die Witterungsbedingungen ohnehin schon zu Verzögerungen führen, müssen wir hierauf ein besonderes Augenmerk richten. Dies alles dient dazu, dass unsere Passagiere sicher an ihr Ziel kommen. Dabei gilt schon jetzt mein besonderer Dank den Kolleginnen und Kollegen, die im Winter rund um die Uhr bereitstehen und im Einsatz gegen Schnee und Eis stets ihr bestes geben."

Flugzeuge können nicht einfach langsamer starten

Bei starkem Schneefall muss der Winterdienst am Flughafen gewährleisten, dass insbesondere die Start- und Landebahnen, aber auch Rollwege und Abfertigungsflächen, frei von Schnee und Eis sind. Denn: Anders als Autos auf verschneiten Straßen, können Flugzeuge nicht einfach langsamer starten oder landen. Je nach Intensität des Schneefalls dauert das Räumen pro Bahn zwischen 30 und mehr als 60 Minuten, in denen die Bahnen nicht genutzt werden können.

Von Schnee und Eis befreit werden vor dem Start auch die Flugzeugoberflächen. Dazu setzt das Team der Fraport-Beteiligungsgesellschaft N*ICE rund 400 Beschäftigte ein, die im Winter auch durch Kolleginnen und Kollegen aus den operativen Einheiten des Flughafens verstärkt werden.

Lufthansa erweitert Ziele zu Urlaubs- und Badeparadiesen

Lufthansa baut ihr Streckennetz mit neuen Urlaubszielen aus. Künftig wird die Fluggesellschaft Direktverbindungen zu beliebten Urlaubszielen in Mexiko, den Malediven und Mauritius anbieten.

Während der Wintermonate, zwischen dem 08. Dezember 2015 und dem 11. April 2016, haben Fluggäste die Auswahl an jeweils zwei wöchentlichen Flägen von Frankfurt nach Cancún, Malé oder Mauritius. Aus dem Lufthansa-Hub starten dann Flugzeuge vom Typ Airbus A340-300, mit denen Fluggäste Traumstrände und exotische Landschaften komfortabel erreichen können.

An Bord erwartet die Fluggäste auf insgesamt 298 Sitzen in der Business, Premium Economy und Economy Class der gewohnt hohe Lufthansa-Komfort mit dem neuesten Kabinenlayout in allen Klassen: In der neuen Business Class lässt sich der Sitz per Knopfdruck in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln und die vor kurzem eingeführte Premium Economy Class wartet mit neuem Freiraum und mehr Sitzabstand auf. In allen Reiseklassen stehen Passagieren ein breites Unterhaltungsangebot im individuellen Inflight-Entertainment-System sowie FlyNet, das drahtlose Breitband-Internet, zur Verfügung.

Die Flugzeiten von LH 514, LH 704 und LH 708 sind so gewählt, dass insbesondere Passagiere aus Deutschland und Europa von nahtlosen Anschlussverbindungen profitieren.

Hin- und Rückflüge nach Cancún soll es bereits ab 919 Euro, nach Malé ab 629 Euro und nach Mauritius ab 799 Euro geben. Die neuen Verbindungen auf einen Blick:

Frankfurt – Cancún (Mexiko)
Flughäfen/

Drei-Letter-Code/

Zeitzone (Winter)

Frankfurt Airport, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +01:00 Stunden

Cancún International Airport (CUN); Weltzeit -06:00 Stunden

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit) NEU ab 08. Dezember 2015 bis 09. April 2016 Dienstags

LH 514 Frankfurt 14:35 Uhr – Cancún 20:05 Uhr

LH 515 Cancún 21:35 Uhr – Frankfurt 14:50 Uhr (Folgetag) Samstags

LH 514 Frankfurt 07:45 Uhr – Cancún 13:15 Uhr

LH 515 Cancún 14:45 Uhr – Frankfurt 08:00 Uhr (Folgetag)

Flugdauer (im Schnitt) 12 Stunden 30 Minuten
Entfernung 8.618 km (4.653 nautical miles)
Flugzeugtyp Airbus A340-300

(298 Sitzplätze, davon 18 in Business, 19 in Premium Economy und 261 in Economy Class)

 

Frankfurt – Malé (Malediven)
Flughäfen/

Drei-Letter-Code/

Zeitzone (Winter)

Frankfurt Airport, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +01:00 Stunden

Malé International Airport (MLE); Weltzeit +05:00 Stunden

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit) NEU ab 09. Dezember 2015 bis 10. April 2016 Jeden Mittwoch und Samstag

LH 704 Frankfurt 19:50 Uhr – Malé 09:30 Uhr (Folgetag)

LH 705 Malé 11:00 Uhr – Frankfurt 17:40 Uhr

Flugdauer (im Schnitt) 9 Stunden 40 Minuten
Entfernung 7.883 km (4.257 nautical miles)
Flugzeugtyp Airbus A340-300

(298 Sitzplätze, davon 18 in Business, 19 in Premium Economy und 261 in Economy Class)

 

Frankfurt – Mauritius (Mauritius)
Flughäfen/

Drei-Letter-Code/

Zeitzone (Winter)

Frankfurt Airport, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +01:00 Stunden

Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport (MRU); Weltzeit +04:00 Stunden

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit) NEU ab 10. Dezember 2015 bis 11. April 2016 Jeden Donnerstag und Sonntag

LH 708 Frankfurt 16:45 Uhr – Mauritius 07:05 Uhr (Folgetag)

LH 709 Mauritius 08:35 Uhr – Frankfurt 17:35 Uhr

Flugdauer (im Schnitt) 11 Stunden 20 Minuten
Entfernung 9.178 km (4.956 nautical miles)
Flugzeugtyp Airbus A340-300

(298 Sitzplätze, davon 18 in Business, 19 in Premium Economy und 261 in Economy Class)

 

Condor steigert Frequenz nach Baltimore/Washington

Deutschlands beliebtester Ferienflieger erhöht im Sommerflugplan 2015 die Frequenz der Flüge von Frankfurt (FRA) nach Baltimore/Washington (BWI) in den USA. Von Ende Juni bis Anfang September 2015 fliegt jeden Samstag zusätzlich ein Flugzeug nonstop ab Frankfurt in die Metropolregion Baltimore/Washington.

Die Verbindungen finden zu den bisherigen Verkehrstagen Montag und Donnerstag statt. Der Flughafen bietet eine schnelle Verbindung in das Stadtzentrum von Washington D.C. mit seinen weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Kapitol und dem Weißen Haus. Besucher können die US-Hauptstadt in 25 Minuten, die Innenstadt von Baltimore in nur 20 Minuten mit dem Zug erreichen. Das Stadtbild von Baltimore prägen sowohl alte Backsteinbauten als auch eine moderne Skyline.

Baltimore besitzt außerdem einen der größten und bedeutendsten Seehäfen der USA, der mit ganz besonderer Atmosphäre zu gemütlichen Spaziergängen einlädt. Reisende nach Baltimore/Washington haben auch die Möglichkeit, die wunderschönen Badeorte entlang der Atlantikküste zu entdecken.

Neu im kommenden Condor-Sommerflugplan sind ab Mitte Juni auch die beiden US-Ziele Portland (PDX) in Oregon und Providence (PVD) in Rhode Island. Diese ergänzen das bisherige Nordamerika-Programm des Ferienfliegers mit Anchorage, Baltimore/Washington, Calgary, Fairbanks, Fort Lauderdale, Halifax, Las Vegas, Minneapolis-St. Paul, Seattle, Toronto, Vancouver und Whitehorse, um zwei weitere einzigartige Urlaubsdestinationen.

Flüge von Frankfurt nach Baltimore soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 339,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Economy und ab 749,99 Euro in der Business Class geben. Die Flüge sind bei der Airline, im Reisebüro und telefonisch buchbar.

Airbus montiert ersten A350 XWB für europäische Airline

Airbus baut am ersten A350-900 XWB für die Airline Finnair. In der Fertigungslinie Roger Béteille Final Assembly Line (FAL) in Toulouse werden derzeit die Rumpfsegmente montiert. Finnair soll als erste europäische Fluggesellschaft und dritte weltweit das neue Langstreckenflugzeug planmäßig im Herbst 2015 erhalten.

Nach der sogenannten Fuselage Section Joining Phase folgt dann mit der Wing Junction die Flügelmontage, die Kabinenausrüstung und das erste Anschalten der elektrischen Systeme. Darauf folgen erste Tests, die fertige Kabinenausstattung, Triebwerksmontage und Flugtests. Finnair hat insgesamt 19 A350 XWB bestellt für Langstreckenflüge nach Asien und Amerika bestellt.

Airbus Helicopters bleibt Technik-Betreuer für EC135 in Bückeburg

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Airbus Helicopters hat die Ausschreibung zur Betreuung, Wartung, Instandhaltung und Bereitstellung der Schulungshubschrauber an der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg gewonnen. Der seit 2005 bestehende Vertrag läuft damit über weitere sieben Jahre.

„Kern des Full-Service-Vertrags von Airbus Helicopters ist es, nahezu an jedem Werktag elf EC135 auf dem Flugfeld zum Training zur Verfügung zu stellen. Die operationelle Verfügbarkeit liegt hierbei bei über 95 Prozent. Ein ständig am Standort Bückeburg präsentes Technikerteam und unser spezialisiertes Wartungszentrum in Kassel-Calden sorgen für technischen und logistischen Support, führen betriebsbegleitende Wartungs- und auch größere Reparaturarbeiten aus und zeichnen für die Einsatzbereitschaft der Maschinen verantwortlich“, erklärt Ralf Barnscheidt, Leiter des Military Support Centers von Airbus Helicopters Deutschland.

Sensorflug und Tiefflug bei Nacht im Programm

Oberst Uwe Klein, Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule und General der Heeresfliegertruppe, erläutert: „Airbus Helicopters hat in der Ausschreibung des Service-Vertrags das wirtschaftlichste Angebot abgegeben, das ideal auf die Bedürfnisse der Heeresfliegerwaffenschule zugeschnitten ist. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Die Teams vor Ort erbringen hervorragende Leistungen. Mit sehr hoher Zuverlässigkeit stehen die Maschinen vor jedem Training – auch für Nachtflüge – bereit, so dass sich unser Personal nur noch um die Vorflugkontrolle kümmern muss.“

Die Heeresfliegerwaffenschule betreibt in Bückeburg zur Ausbildung etwa 70 angehender Bundeswehrpiloten insgesamt 14 EC135, die jährlich rund 6.000 Flugstunden absolvieren. Die Flugschüler lernen innerhalb von zwölf Monaten nicht nur die Beherrschung des Hubschraubers nach Sichtflugregeln, sondern erhalten auch die Qualifikation für den Instrumentenflug und den Sensorflug im Nachttiefflug.

Foto: Zwei EC135s der Heeresfliegerwaffenschule. © Copyright Airbus Helicopters, Charles Abarr

Allgäu Airport zeigt im Terminal Reportage-Fotos zu Brasilien

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Wer jetzt im ersten Stock des Allgäu Airport Terminals auf seinen Abflug wartet, landet unvermittelt in Brasilien. Denn eine soeben eröffnete Fotoausstellung des Allgäuer Reportage-Fotografen Christoph Jorda entführt unter dem Titel "Leben. Tragik. Hoffnung" die Passagiere im sogenannten Non-Schengen-Bereich auf eine Reise nach Südamerika.

Zusammen mit der Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica zeigt der Memminger Flughafen eindrucksvolle Bilder aus dem Land der letzten Fußball-Weltmeisterschaft. "Hier sind jene zu sehen, die nicht in den Stadien gejubelt haben, weil sie sich den Eintritt nie leisten könnten", betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Auch humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß unterstrich bei der Vernissage zur Eröffnung der Wanderausstellung, die Fotos von Christoph Jorda geben Menschen, die im Schatten stehen, eine Stimme und ein Gesicht.

Führungen durch die Ausstellung auch ohne Ticket

Entstanden sind die eindrucksvollen Bilder im Kinderdorf "Campo do Coelho", das seit 1994 von der Hilfsorganisation maßgeblich unterstützt wird. Rund 200 kleine und große Besucher erhalten hier täglich Lebensmittel sowie eine medizinische und schulische Betreuung. Der Titel der Ausstellung symbolisiert das Spannungsverhältnis vieler Menschen in der betroffenen Region Nova Friburgo nördlich von Rio de Janeiro – zwischen Tragik und Hoffnung. Fotograf Christoph Jordan, der sein Geld in der Lifestyle- und Sport-Fotografie verdient, widmet sich regelmäßig sozialen Brennpunkten. "Ziel dieser Ausstellung ist es", so betont er, "den Blick auf die Menschen im Schatten des brasilianischen Aufschwungs zu richten."

Die Ausstellung im Terminal des Allgäu Airport ist bis zum 31. Januar im Sicherheitsbereich für Passagiere zu besichtigen. Auch für Interessierte, die in nächster Zeit nicht ab Memmingen fliegen, können auf Wunsch Führungen veranstaltet werden. Eintritt und Führungen sind kostenlos. Anmeldung per Mail oder Tel.: 08331-984200105. Im Bild v.l.n.r.: Wolfgang Groß, Christoph Jorda und Ralf Schmid.

AirAsia X gibt 55 Airbus A330neo-Flugzeuge in Auftrag

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AirAsia X, die Langstreckentochter der größten Low-Cost-Fluggesellschaft Asiens, hat bei Airbus 55 A330neo-Flugzeuge fest in Auftrag gegeben. Dies ist die bisher umfangreichste Einzelbestellung für die erfolgreiche A330-Familie. AirAsia X untermauert damit ihren Rang als weltweit größter A330-Airlinekunde mit ingesamt 91 Aufträgen für diesen Typ.

Der erteilte Auftrag bestätigt eine im Juli 2014 auf der Farnborough Air Show unterzeichnete Grundsatzvereinbarung über den Kauf von 50 A330neo und umfasst darüber hinaus fünf weitere Flugzeuge. Die Auslieferung der neu bestellten Flugzeuge wird im Jahr 2018 beginnen.

Position im Langstreckensegment behaupten

"Diese jüngste Bestellung bei Airbus ermöglicht es AirAsia X, ihr Wachstum im Zeitraum 2015 bis 2017 zu konsolidieren, bevor 2018 die Auslieferungen anlaufen", sagte Tan Sri Tony Fernandes, Mitbegründer und Director von AirAsia X. "Die A330 hat sich mit ihren niedrigen Betriebskosten, ihrer Langstreckenreichweite und ihrem hohen Komfort als das ideale Flugzeug für unser Geschäftsmodell erwiesen. Wir sind begeistert von der höheren Effizienz, die uns die A330neo bringen wird. Dieses Flugzeug wird eine entscheidende Rolle für die Behauptung unserer Position als weltweit führende Low-Cost-Airline im Langstreckensegment spielen."

"Dieser Auftrag von AirAsia X bestätigt die A330neo klar als das wirtschaftlichste Flugzeug ihrer Größenklasse", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. AirAsia X werde nun einer der ersten Betreiber dieser jüngsten Version unserer erfolgreichen A330.

Mehr Reichweite durch Sparsamkeit

Die A330neo baut auf der erwiesenen Wirtschaftlichkeit, Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit der A330ceo auf. Das neue Flugzeug erhält Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke der jüngsten Generation und weist aerodynamische Verbesserungen sowie neue Annehmlichkeiten in der Kabine auf. Diese Fortschritte machen es zum wirtschaftlichsten Widebody in seiner Größenklasse mit einem um 14 Prozent reduzierten Treibstoffverbrauch pro Sitz, einer um bis zu 400 nm höheren Reichweite und den niedrigsten möglichen Wartungskosten.

Die A330-Familie ist Teil der weltweit modernsten und umfassendsten Widebody-Produktpalette, zu der auch die größere A350 XWB und die doppelstöckige A380 zählen. Die verschiedenen Typen für 250 bis über 500 Passagiere decken zusammen effizient den gesamten Bedarf von Fluggesellschaften an Großraumflugzeugen für den Regional-, Mittel- und Langstreckenbetrieb ab.

Gepäckversteigerung am Flughafen Stuttgart mit Weihnachts-Flair

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Am Sonntag, 21.12.2014 kommen am Flughafen Stuttgart rund 40 Gepäckstücke für einen guten Zweck unter den Hammer. Um 13:30 Uhr und 15:30 Uhr startet das Auktionshaus Eppli im Terminal 3 mit der Versteigerung der übers Jahr gesammelten Fundstücke. Die weihnachtlich leuchtenden Bäume im Terminal und der emsige Betrieb auf dem Vorfeld bieten zudem unterhaltsame Ablenkung für alle, die einen schönen Sonntagsausflug unternehmen möchten. Der Eintritt auf die Besucherterrasse ist an diesem Sonntag den ganzen Tag frei. Wer dringend noch einige Last-Minute-Geschenke besorgen muss, sollte sich den Adventskalender der Händler und Gastronomen am Flughafen genauer anschauen.

Die zahlreichen Angebote sind alle bis Weihnachten gültig, manch vergünstigter Gutschein kann das ganze nächste Jahr über eingelöst werden. Wer also noch auf der Suche ist nach Parfums, nach Leckereien, Spielzeug oder etwas Schönem zum Anziehen, der kann hier in den Terminals fündig werden. Der Erlös der Gepäck-Auktion kommt dem Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. zugute. Besucher der Auktion, die mit dem Auto kommen, parken günstig auf dem Parkplatz P 5, dort gilt ein Parkspecial zu 2,50 Euro.

Lufthansa Technik AG und Hawker Pacific Aerospace kooperieren mit SPPCA

SPP Canada Aircraft, Inc. (SPPCA), ein globaler Anbieter von Fahrwerksystemen für Verkehrsflugzeuge, hat eine Zusammenarbeit mit der Lufthansa Technik AG und Hawker Pacific Aerospace vereinbart. Die drei Unternehmen haben ihre Partnerschaft in einem Rahmenvertrag festgeschrieben, nachdem sie im Jahr 2013 eine Absichtserklärung unterzeichnet hatten. Der Rahmenvertrag ermöglicht es Kunden jetzt, sowohl das Design- und Fertigungs-Knowhow von SPPCA als auch die Kompetenz der Lufthansa Technik bei der Instandhaltung von Fahrwerkskomponenten zu nutzen.

Lufthansa Technik und ihr Tochterunternehmen Hawker Pacific Aerospace sind zwei der weltweit führenden Anbieter für die Fahrwerksinstandhaltung und technische Unterstützung. „Dieses Abkommen zeigt unseren Willen, unseren Kundendienst und Aftermarket-Support weiter auszubauen und unsere Kunden mit einem Höchstmaß an Produktsicherheit und Servicequalität zu versorgen“, sagte Natsuo Hashimoto, Präsident und CEO von SPPCA. Lufthansa Technik und Hawker Pacific Aerospace seien ideale Partner um dieses Ziel zu erreichen.

„Wir freuen uns darauf, für die Fahrwerke eine hervorragende Instandhaltung anbieten zu können und unseren Partner mit der Qualität, dem Mehrwert und dem Service zu unterstützen, die er in diesem wettbewerbsintensiven Markt für seinen Erfolg benötigt“, sagte Andreas Tielmann, Leiter des Geschäftsbereichs Aircraft Systems der Lufthansa Technik.

Hartmut Mehdorn verlässt Flughafen BER mit Bedauern

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Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Hartmut Mehdorn, hat heute dem amtierenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Rainer Bretschneider, mitgeteilt, dass er sein Mandat als Vorsitzender der Geschäftsführung niederlegen wird. Gleichzeitig bot Mehdorn dem Aufsichtsratsvorsitzenden an, seine Aufgaben bis zur Findung eines Nachfolgers, spätestens jedoch zum 30. Juni 2015, weiterzuführen. Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Flughafengesellschaft hatten erst am 12. Dezember 2014 einen Zeitrahmen für die Eröffnung des Flughafen Berlin Brandenburg im zweiten Halbjahr 2017 bekannt gegeben. Zunächst folgt bis März 2016 die bauliche Fertigstellung des Flughafens. Daran schließen sich Abnahmen, Tests sowie ein Probebetrieb an.

Hartmut Mehdorn: "Für mich schließt sich mit der Entscheidung für das Terminband zweites Halbjahr 2017 vom vergangenen Freitag ein Kreis: Als ich im März 2013 den Posten des Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB übernahm, herrschten Chaos und Stillstand auf der Baustelle. Nun ist die Baustellenorganisation geordnet, die technischen Kernfragen sind entschieden, und ein neues Managementteam für BER und FBB ist an Bord. Trotzdem musste ich in den zurückliegenden Wochen zur Kenntnis nehmen, dass im Aufsichtsratsumfeld Spekulationen zu meiner Person angestellt wurden, die das für mich vertretbare Maß überstiegen. Ich bedauere meinen Rücktritt persönlich sehr, da er weder meinem Pflichtbewusstsein noch meinen persönlichen Zielen entspricht. Der Schritt ist für mich aber in Abwägung der Gesamtlage notwendig geworden."

Boeing 747SP mit Flugzeug-Teleskop SOFIA hat Hamburg verlassen

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Sie sieht fast aus wie neu: Nach fünfeinhalb Monaten ist die fliegende Sternwarte SOFIA am 14. Dezember 2014 um 13:16 Uhr von Hamburg zu ihrem Heimatflughafen am „Armstrong Flight Research Center“ in Palmdale (Kalifornien) aufgebrochen und dort nach elfstündigem Flug am 14. Dezember um 15:20 Uhr Ortszeit gelandet.

Die modifizierte Boeing 747SP, die gemeinsam vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA als „Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie“ genutzt wird, wurde seit ihrer Landung am 28. Juni bei Lufthansa Technik im Rahmen einer routinemäßigen Generalüberholung auf Herz und Nieren geprüft. Neben dem 37 Jahre alten Flugzeug ist auch das 17 Tonnen schwere, mit einem Spiegel mit rund 2,7 Meter Durchmesser ausgestattete Teleskop an Bord von SOFIA gewartet worden.

Flugzeug-Teleskop deutet Atmosphären und Wasser im All

„Damit erfüllt das DLR einen Teil seines mit NASA vereinbarten 20-prozentigen Beitrags zum Betrieb des Observatoriums“, erklärte Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, bei der Verabschiedung von SOFIA bei Lufthansa Technik in Hamburg. „Für das DLR ist die Beteiligung an SOFIA ein wichtiger Baustein, das Weltall weiter zu erforschen. Deutsche Wissenschaftler haben in den vergangenen Jahrzehnten die Technologien für die Beobachtungsinstrumente im Infrarotbereich entscheidend mitentwickelt. So konnten sie zu den großen Erfolgen der ESA-Satelliten ISO – Infrared Space Observatory – Mitte der neunziger Jahre und Herschel in den Jahren 2009 bis 2013 beitragen“, ergänzte Gruppe. SOFIA sei nun auf absehbare Zeit das einzige Infrarot-Observatorium, mit dem sich diese Beobachtungen fortsetzen lassen.

Dr. Andrea Razzaghi, stellvertretende Direktorin der Astrophysics-Division im NASA Headquarter, ließ die Meilensteine des SOFIA-Projekts kurz Revue passieren: „2011 hat SOFIA als erstes Observatorium die Bedeckung eines Sterns durch den Kleinplaneten Pluto (Okkultations-Messung) beobachtet, was den Wissenschaftlern Aussagen über die Atmosphäre von Pluto ermöglicht hat. 2011 und 2013 entdeckte das deutsche Spektrometer GREAT zum ersten Mal im interstellaren Medium Moleküle, die wesentlich sind für das Verständnis der Bildung von Wasser und organischen Stoffen im Universum. 2013 und 2014 haben wir unter anderem den Kometen ISON und die Supernova SN2014J studiert.“

Wartung und Erneuerung an vielen Teilen der Boeing 747SP

Ein Sprichwort sage aber auch, um eine Arbeit richtig auszuführen, brauche man ein passendes, voll funktionsfähiges Werkzeug – mit der nun generalstabsmäßig überholten SOFIA freue sie sich auf weitere Jahre intensiver Wissenschaftsflüge für die Infrarot-Astronomie. DLR und NASA hatten Lufthansa Technik für die Überholung des Flugzeugs gewählt, weil hier die weltweit größte und längste Erfahrung in der Wartung dieses Boeing-Typs besteht.

„Wir haben insgesamt mehr als 60.000 Stunden an SOFIA gearbeitet, die Kabine komplett demontiert und neu eingebaut, das Fahrwerk ausgetauscht, alle Strukturen des Flugzeugs kontrolliert und ausgebessert, zwei Motoren ersetzt und vor allem alle Triebwerke und Pylone auf den neusten Stand gebracht“, fasst Andreas Britz, SOFIA-Projektleiter bei Lufthansa Technik, die Arbeiten an der Boeing 747SP zusammen.

Upgrade für Sensortechnologie – Höhepunkt im Sommer 2015

Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) an der Universität Stuttgart ist vom DLR mit der Koordination der deutschen Betriebsbeiträge beauftragt worden. „Wir haben die Liegezeit in Hamburg genutzt, um auch am Teleskop Wartungsarbeiten zu erledigen, Verschleißteile auszutauschen und die Funktionalitäten zu verbessern“, berichtet DSI-Geschäftsleiter Thomas Keilig. Nach ihrer Rückkehr nach Kalifornien wird SOFIA ab Januar 2015 den wissenschaftlichen Beobachtungsbetrieb wieder aufnehmen. „Gleich zu Anfang wird das Spektrometer GREAT des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn mit sechs Flügen die Beobachtungen von Sternentstehungssystemen fortsetzen“, erläutert DLR SOFIA-Projektleiter Alois Himmes.

„Im Verlauf des nächsten Jahres soll es dann weitere Beobachtungen mit GREAT und dem zweiten deutschen Instrument, dem abbildenden Spektrometer FIFI-LS der Universität Stuttgart, sowie den U.S.-Instrumenten FORCAST, EXES und FLITECAM geben“, berichtet Himmes. Erstmals soll auch das noch wesentlich leistungsfähigere upGREAT mit insgesamt 14 Detektoren – statt einem bei GREAT – im Flug getestet werden.

„Ein Höhepunkt wird sicherlich im Sommer 2015 die fünfwöchige Beobachtungskampagne von Neuseeland aus werden. Mit insgesamt 15 Flügen von GREAT und dem NASA-Instrument FORCAST soll wie schon 2013 die extrem wasserdampfarme Stratosphäre im dortigen Winter genutzt werden“, sagt Alois Himmes.

Die Übergabe des Flugeug-Observatoriums war auch die Gelegenheit für einen Austausch der Verantwortlichen (auf Bild 3 von links): Alois Himmes, DLR-SOFIA-Projektleiter, Steve Zornetzer, stellvertretender Direktor des NASA Ames Research Center, Prof. Dr. Alfred Krabbe, Direktor des Deutschen SOFIA Instituts (DSI), Andrea Razzaghi, stellvertretende Direktorin der Abteilung Astrophysik im NASA Headquarter, Dr. Gerd Gruppe, Vorstand DLR Raumfahrtmanagement, Walter Heerdt, Bereichsleiter VIP & Executive Jet Solutions Lufthansa Technik, Eddie Zavala, SOFIA-Projektmanager NASA, David McBride, Direktor des NASA Armstrong Flight Research Center.