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Planungssicherheit und Familien-Rabatte für Ryanair-Reisende

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Ryanair hat festgestellt, dass deutlich mehr deutsche Familien ihren Sommerurlaub für 2015 früher als sonst buchen. Eine Rekordzahl an Kunden wird um Weihnachten herum bereits ihre Flüge für 2015 buchen. Ryanair hat als erste Airline in Deutschland seinen Sommerflugplan für 2015 bekannt gegeben – drei Monate früher als 2013. Dieser wird mehr Streckenverbindungen, bessere Flugzeiten und günstigere Preise enthalten, wobei Reisende aus Deutschland aus 169 verschieden Streckenverbindungen ab Deutschland wählen können.

Die Fluggäste können dabei die Vorzügen von reservierten Sitzplätzen, einem zweiten kostenlosen Handgepäck, reduzierten Gebühren sowie einer neuen Webseite und App mit mobiler Bordkarte genießen. Dank des Family Extra Programms von Ryanair können Familien bei Ihrer Buchung Geld sparen, zum Beispiel durch:

  • 50 Prozent Rabatt auf reservierte Sitzplätze für Kinder*
  • 50 Prozent Rabatt beim Aufgegeben vom Gepäck von Kindern*
  • Rabatt auf Priority Boarding
  • 50 Prozent Rabatt auf die Reiseversicherung für Kinder*
  • Reduzierte Gebühren für den Transport von Säuglingen (ab sofort nur 20 Euro)
  • Ein kostenloses Gepäckstück für Säuglinge bis 5 Kilogramm
  • Flaschenwärmer und Wickeltische an Bord
  • Zwei kostenlose Ausrüstungsstücke für Säuglinge (Buggy, Kindersitz, Reisebett, etc. transportiert im Laderaum)
  • Ein geeigneter Kindersitz an Bord, sobald ein Sitz gebucht ist
  • Der Fly&Save Bonus – 20 Prozent Rabatt auf den dritten Flug nach Antritt des zweiten Fluges.

Ryanair wird nach eigenen Angaben zwischen dem 20. Dezember 2014 und dem 06. Januar 2015 eine Rekordzahl von über 3,5 Millionen Kunden befördern. Dieses bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 500.000 Passagieren. An Heiligabend fliegt Ryanair bis 17:40 Uhr und am zweiten Weihnachtsfeiertag (26.12.2014) starten die Rückflüge bereits um 08:40 Uhr, damit alle Reisenden wieder rechtzeitig nach Hause kommen.

Mehr und mehr Familien buchen ihren Sommerurlaub 2015 früher als sonst. Die neuen Strecken ab der Basis Köln und neu ab dem Flughafen Hamburg sind sehr erfolgreich, genauso wie kürzlich angekündigte Verbindung Stuttgart – Manchester. Die Kombination aus dem größten Streckennetz, den günstigsten Preisen und dass Sommerflugplan früher als sonst startet, hat vielen deutschen Familien die Möglichkeit gegeben ihre Sommerflüge bereits zu Weihnachten zu buchen. Durch die Rabatte wird Ryanair zudem noch interessanter für Familien.

*Es gelten u.U. weitere Bedingungen.

Germanwings fliegt Route Berlin – Palermo

Germanwings fliegt ab 11. April 2015 jeden Samstag in die Hauptstadt der größten Mittelmeerinsel, ab 05. Mai 2015 jeweils auch dienstags. Die deutsche Billigflug-Tochter der Lufthansa fliegt an Samstagen um 14:30 Uhr in den Süden Italiens und landet um 17:00 Uhr auf Sizilien. Dienstags startet die Airline vormittags um 11:20 Uhr ab Berlin und erreicht den Flughafen von Palermo um 13:50 Uhr. Die Stadt Palermo liegt an einer schönen Bucht an der nördlichen Küste Siziliens. Der Name der Stadt entstammt dem griechischen Wort Panormos, was übersetzt "Hier ist überall Hafen" bedeutet.

Die Küstenstadt gehört zu den beliebtesten Reisezielen Siziliens, was nicht zuletzt an den historischen Gebäuden, Museen und belebten Plätze liegt. In der Nähe der Stadt gibt es verschiedene Strände, die je nach Lage Ruhe und Erholung garantieren. Wie in vielen italienischen Städten kann man auch in Palermo bis in die späten Abendstunden einkaufen und flanieren. Die Flüge sind bereits buchbar.

Kurz Aviation Service bleibt am General Aviation Terminal in Stuttgart

Das General Aviation Terminal (GAT) für die Allgemeine Luftfahrt in Stuttgart wird auch künftig von der Firma Kurz Aviation Service GmbH geführt. Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat den Vertrag bis 2023 verlängert

Kurz Aviation Service GmbH hatte 1998 den Betrieb vom Flughafen übernommen und rund zehn Millionen Euro in ein neues Terminal sowie zwei Flugzeugabstellhallen mit rund 50 Abstellplätzen investiert.

Am Geschäftsfliegerzentrum sind neben Firmenflugzeugen und Sportmaschinen von privaten Eignern auch die Schulungsflugzeuge der beiden in Stuttgart ansässigen Flugschulen, mehrere Helikopter und eine Flugzeugwerft beheimatet. In den beiden Hangars sind dort derzeit rund 110 Kleinflugzeuge und mehrere Businessjets stationiert.

Im VIP-Terminal, das nach seiner Errichtung von der Architektenkammer mit einem Preis für beispielhaftes Bauen ausgezeichnet wurde, gibt es Tagungsräume für Konferenzen mit Blick auf das Rollfeld.

Die 1994 gegründete Kurz Aviation Service GmbH ist auch im Business Aviation Center Frankfurt vertreten und betreibt seit 2014 das Business Aviation Center Cologne am Flughafen Köln / Bonn.

ADV: Kein Sicherheitsgewinn bei Passagierkontrollen durch Rückverstaatlichung

Nach häufig erfolgreichen Versuchen, gefährliche Gegenstände wie etwa Waffen durch die Sicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen zu schleusen, ist eine Debatte über die Rückübertragung an behördliche Kontrolleure entbrannt. In Deutschland gehört die Kontrolle von Flugpassagieren zu den Aufgaben des Staates. Zuständig sind die Luftsicherheitsbehörden von Bund und Ländern. In der Regel beauftragen die Behörden jedoch private Sicherheitsunternehmen mit der Durchführung der Passagierkontrollen. Um das hohe Sicherheitsniveau an deutschen Flughäfen dauerhaft sicherzustellen, führen die EU-Kommission, die Bundespolizei und die Luftfahrtbehörden der Bundesländer regelmäßig verdeckte Kontrollen der Abläufe durch.

Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV: "Deutschlands Flughäfen sind sicher! Berichte über Mängel an den Passagierkontrollen berechtigen weder dazu, die Sicherheitsstandards in Zweifel zu ziehen, noch die bewährte Zusammenarbeit von Behörden, privaten Sicherheitsdienstleistern und Flughafenbetreibern. Die routinemäßigen Überprüfungen sind wichtig und geben den Behörden, den von ihnen beauftragten Sicherheitsdienstleistern und den Flughäfen regelmäßig Auskunft über die Qualität der Sicherheitskontrollen. Aufgedeckte Mängel werden umgehend beseitigt."

Die genannten unangemeldeten Überprüfungen erstrecken sich dabei nicht nur auf die Passagierkontrollen, sondern auch auf die Eigensicherung der Flughäfen, die Personal- und Warenkontrollen und die von den Airlines genutzten Bereiche. Werden bei einer solchen Kontrolle Mängel festgestellt, hat deren Behebung an den Flughäfen höchste Priorität und erfolgt in enger Abstimmung von Bundespolizei, den privaten Sicherheitsfirmen und dem Flughafenbetreiber.

Sicherheit durch Kontrollen – Absage an eine Rückverstaatlichung

Das Kontrollsystem hat bewiesen, dass es gut funktioniert, stellt Beisel fest. Von den europaweiten Sicherheitsaudits wisse man, dass Deutschlands Flughäfen stets gute Bewertungen erhielten – einerseits für ihre Sicherheitsstandards und andererseits für die schnelle Behebung von Mängeln. Das sei ein Verdienst des bewährten Zusammenspiels von Behörden, privaten Sicherheitsfirmen und Flughafenbetreibern. Sicherheit gilt im deutschen Luftverkehr als das höchste Gut.

Diskussionen um eine Durchführung der Passagierkontrollen durch den Staat erteilt Beisel hingegen eine klare Absage: "In den letzten 20 Jahren hat sich die Beauftragung privater Sicherheitsdienstleister durch die Behörden bewährt. Eine Rückführung dieser Aufgabe in die Hand des Staates führt nicht automatisch zu einer Verbesserung der Qualität. Zudem hat der Bund weder die personelle Ausstattung noch die Mittel, um diese Aufgabe zu übernehmen."

Air China will 60 737-Flugzeuge anschaffen

Boeing kann eine Absichterklärung von Air China zur Anschaffung von 60 Flugzeugen des Typs 737, sowohl von Next-Generation 737 als auch 737 MAX, verzeichnen.

Die Vereinbarung wird beim Abschluss einen Wert von sechs Milliarden US-Dolllar nach Listenpreisen haben. Das Bild zeigt eine Grafik mit den bei den Flugzeugtypen in der Bemalung der chinesischen Airline.

„So geht sächsisch.“-Flieger Raffael von Condor hebt ab

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"Engel auf Reisen" werben ab sofort für "Himmlische Ferien" in Sachsen: Pünktlich vor Weihnachten hob am 22. Dezember am Flughafen Leipzig/Halle der "So geht sächsisch."-Flieger zu seiner ersten Reise ab. Der Airbus A320 des Ferienfliegers Condor wurde eigens für die Kampagne des Freistaates Sachsen designt.

Ein Jahr lang wird er nun auf verschiedenen Mittelstrecken rund ums Mittelmeer, auf die Kanaren und nach Nordafrika unterwegs sein und für den Freistaat Sachsen werben. Das Highlight des Fliegers: Die weltbekannten Engel Raffaels, die gemeinsam mit der Sixtinischen Madonna ihre Heimat in der Dresdner Gemäldegalerie haben, zieren das Heck des Airbus. Komplettiert wird der Sachsen-Look mit der Botschaft "Engel auf Reisen. So geht sächsisch." bzw. "Heavenly Holidays. Simply Saxony."

Flugzeugtaufe zum neuen Look

Vor dem "Jungfernflug" im neuen Gewand durfte natürlich die obligatorische Flugzeugtaufe nicht fehlen. Unter dem Namen "Raffael" steigt der Airbus künftig zu Zielen in ganz Europa in die Lüfte. "Die Idee, ein Condor-Flugzeug als Botschafter für den Freistaat und dessen – So geht sächsisch. – Kampagne einzusetzen, hat uns sofort begeistert", erklärt Bernd Krohme, Flottenchef Airbus bei Condor. "Wir sind in der Region seit Jahren präsent, fühlen uns wohl und tragen dies gerne in die Welt. Schließlich ist Leipzig einer unserer wichtigen Start- und Landepunkte; und ab 2015 wird Condor auch vom Dresdner Airport aus Urlaubsflüge anbieten."

Nicht nur das Flugzeug selbst – auch sein Jungfernflug war etwas ganz besonderes, erfüllte er doch kurz vor Weihnachten Kindern einen Herzenswunsch. "Viele Kinder träumen davon, einmal hoch über den Wolken zu fliegen oder später vielleicht sogar Pilot zu werden. Deshalb haben wir gemeinsam mit sächsischen Radiosendern Familien gesucht, die ihre Kleinen mit einem Rundflug über Sachsen überraschen wollen", erklärt Frank Wend von der Sächsischen Staatskanzlei, die die "So geht sächsisch."-Kampagne verantwortet.

Rundflug über Leipzig

Und so hob Raffael – der "So geht sächsisch."-Flieger trotz stürmischem Wetter mit 170 Passagieren zwischen einem und 84 Jahren an Bord zu seinem ersten Flug ab. Dabei war auch Radiomoderatorin Lisa Wohlgemuth, die hoch über den Wolken ein kleines Weihnachtskonzert anstimmte.

Wie es sich für einen "Sachsen-Flieger" gehört, führte der Jungfernflug von Leipzig über das Erzgebirge hin zur Landeshauptstadt Dresden und über die Lausitz wieder zurück in die Messestadt. Mit an Bord waren auch Schüler der Leipziger Sprachheilschulen, für die dieser erste Ferientag wohl unvergesslich bleiben wird.

airberlin: ein Drittel nutzt App zum Check-in

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Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft stellt ab sofort ein Update ihrer iPhone App im Apple-Store zur Verfügung. Mehr als eine Million Nutzer haben die airberlin iPhone App bereits auf ihrem Smartphone installiert. "Wir gehen mit unserem mobilen Reisebegleiter einen weiteren Schritt nach vorne. Anhand des Feedbacks unserer Nutzer haben wir die Funktionen der App und insbesondere die Nutzerführung in den letzten Wochen verbessert. Schon jeder vierte airberlin-Fluggast nimmt unsere mobilen Angebote in Form der App oder der mobilen Bordkarte in Anspruch", sagt André Rahn, SVP Marketing bei airberlin.

Pro Monat wird der Check-in via iPhone App über 100.000 Mal genutzt bei steigender Tendenz. Rund ein Drittel aller Check-in Vorgänge wird inzwischen von den airberlin-Gästen mobil durchgeführt. Nutzer der airberlin-iPhone-App können sich mit ihrem topbonus Vielfliegerprofil anmelden und ihre Buchungen verwalten.

Der Fluggast kann sich mit der App ab 30 Stunden vor Abflug für seinen Flug einchecken und mobile Bordkarten entweder in der App oder in Passbook speichern. Die App stellt außerdem Informationen zu Boarding- und Flugzeiten, die Nummer des Abfluggates sowie das aktuelle Wetter am Zielort zur Verfügung.

InterSky bindet Memmingen an Hamburg und Berlin an

Ab dem kommenden März verbindet die Fluggesellschaft InterSky Hamburg mit Memmingen. Der Flughafen im Allgäu wird dann fünfmal pro Woche angeflogen. Die Regionalfluggesellschaft übernimmt diese Strecke von Germanwings, die diese Verbindung Ende Februar einstellen werden.

Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. "Es sorgt für mehr Flexibilität und somit für mehr Attraktivität bei allen Kunden, insbesondere auch bei Geschäftsreisenden."

Berlin und Hamburg mit ATR 72-600 und Dash8-300Q

Konkret sieht der neue Flugplan so aus: Von Montag bis Freitag gibt es täglich um 13:10 Uhr einen Flug von Memmingen nach Hamburg. Der Rückflug startet in der Hansestadt um 15:20 Uhr und erreicht Memmingen um 17:00 Uhr. Ebenfalls von Montag bis Freitag startet der Berlin-Flieger in Memmingen um 13:15 Uhr, zurück nach Memmingen geht es um 15:20 Uhr, Ankunft 16:55 Uhr. Zudem gibt es in die Bundeshauptstadt auch am Sonntag eine Flugverbindung, die um 18:05 Uhr in Memmingen und um 20:10 Uhr in Berlin startet. An einem zusätzlichen Sonntagsumlauf nach Hamburg wird noch gearbeitet. Geflogen wird mit einer fabrikneuen ATR 72-600 mit 70 eleganten Ledersitzen. Fallweise kommt auch eine 50-sitzige Dash8-300Q zum Einsatz.

Mit InterSky habe man genau den richtigen Partner mit regionaler Verwurzelung und modernstem Fluggerät in der passenden Größe gefunden, betonte Schmid. Das Unternehmen mit Sitz in Bregenz sei eine auch in der Region bekannte Marke und verfüge über langjährige Erfahrungen im regionalen Flugverkehr sowie zahlreiche Firmenkunden. Zu ihnen zählen nicht zuletzt bekannte Fußballmannschaften wie Borussia Dortmund oder der VfB Stuttgart.

Das im Jahr 2001 gegründete Unternehmen ist auch in Memmingen nicht unbekannt, schließlich fliegt es im Sommer im Auftrag des Reiseveranstalters Amos Reisen regelmäßig vom Allgäu Airport nach Neapel.

Flugzeugstationierung in Memmingen

"Mit dem neuen Abflughafen verstärken wir ganz bewusst unser Engagement in der Region Südwest-Deutschland", erklärte Peter Oncken, Geschäftsführer von InterSky. Heimatflughafen der Airline ist Friedrichshafen. Obschon Memmingen nur 80 Kilometer entfernt liegt, verfügen die beiden Flughäfen über ein komplett anderes Einzugsgebiet."Bei entsprechendem Erfolg der beiden Strecken erwägen wir gar, ein Flugzeug in Memmingen zu stationieren", führte Roger Hohl, designierter InterSky-Geschäftsführer, weiter aus.

Germanwings wird am 26. Februar seine letzten Flüge durchführen. Bereits am 02. März beginnt dann InterSky mit seinen regelmäßigen Verbindungen ab und nach Memmingen. Tickets soll es bereits jetzt ab 99 Euro für die einfache Strecke (inklusive aller Steuern und Gebühren) geben.

Foto: Hamburg Airport

Passagierrekorde in Folge am Flughafen Düsseldorf

Der Düsseldorfer Flughafen wird das Verkehrsjahr 2014 mit einem neuen Passagierrekord abschließen. Rund 21,8 Millionen Fluggäste und 202.000 Flugbewegungen werden in dem ablaufenden Jahr am größtem Airport in NRW erwartet. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem deutlichen Plus von 2,9 Prozent bei den Passagierzahlen bei einer nahezu gleichbleibenden Anzahl an Starts und Landungen. Noch nie zuvor in der Geschichte des Düsseldorfer Flughafens haben so viele Menschen den Airport innerhalb eines Jahres für ihre Reisen genutzt.

Der fünfte Passagierrekord in Folge macht die kontinuierliche positive Entwicklung des Düsseldorfer Flughafens in den vergangenen Jahren deutlich. So kam beispielsweise in der jüngeren Vergangenheit jedes Jahr mit Air China nach Peking, Etihad Airways nach Abu Dhabi, American Airlines nach Chicago und All Nippon Airways nach Tokio eine weitere hochkarätige Langstreckenverbindung nach Düsseldorf.

Aktuell verstärkt die airberlin ihr Engagement durch neue Ziele sowie Frequenzerhöhungen auf der touristischen Fernstrecke zum Beispiel Richtung Karibik. Über 110 wöchentliche Interkontinentalflüge runden damit in Düsseldorf das dichte europäische und innerdeutsche Streckennetz ab.

"Die Airline-Welt ist derzeit stark in Bewegung. Umso mehr freue ich mich über dieses hervorragende Verkehrsergebnis. Dieser erneute Spitzenwert in der Geschichte des Düsseldorfer Flughafens bestärkt uns in unserer Verkehrsstrategie, die Menschen und die Wirtschaft unserer Region mit den wichtigen Märkten und Metropolen dieser Welt zu verbinden", betont Thomas Schnalke, Geschäftsführer des Düsseldorfer Flughafens.

"Als größter Airport NRWs haben wir dabei ein wachsames Auge sowohl auf die traditionellen Fluggesellschaften, aber auch auf die arabischen Golfstaaten-Airlines. Zusammen mit unseren Partnern bieten wir unseren Passagieren ein vielfältiges Streckennetz mit interessanten Zielen im touristischen Bereich sowie im Businessverkehr." Der Airport der Landeshauptstadt kann damit seine führende Position in Nordrhein-Westfalen mit einem Marktanteil von rund 60 Prozent bei den Passagieren weiter ausbauen.

Lufthansa bindet Rostock-Laage (RLG) noch mehr an München an

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Für die große Mehrzahl der Geschäftsreisenden aus Mecklenburg-Vorpommern beginnt die Geschäftsreise nach Süd- oder Nordeuropa bzw. in die USA oder Asien bislang nicht selten mit einer mehrstündigen Autofahrt zu den Flughäfen in Berlin-Tegel oder Hamburg-Fuhlsbüttel. Ab Beginn des Sommerflugplans 2015 gibt es dazu eine naheliegende und komfortable Alternative: Die Lufthansa verstärkt ihr bestehendes Flugangebot zwischen Rostock-Laage und München. Ab Ende März kommenden Jahres bietet die Kranichlinie von "RLG" aus vier wöchentliche Verbindungen zu ihrem interkontinentalen und Europa-Drehkreuz in Bayern an.

Mit dabei sind Anschlussmöglichkeiten nach ganz Europa sowie nach Asien/Pazifik und Nordamerika. Gestartet hatte Lufthansa die Flugroute zwischen Rostock und München mit Beginn des Sommerflugplans 2010 als rein touristischen Dienst mit je einer Verbindung am Samstag und am Sonntag.

Anbindung auch für Geschäftsreisende

In erster Linie zielte die Verbindung darauf ab, Fluggästen aus dem süddeutschen Raum eine schnelle Anreise zu bieten, für einen Wochenendaufenthalt oder Kurzurlaub an der Ostseeküste oder im Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte. Später kam eine weitere Flugverbindung am Freitag hinzu, ideal für Wochenendpendler.

Die vier wöchentlichen Frequenzen, die Lufthansa ab dem kommenden Frühjahr auf der Route zwischen Rostock und München anbieten wird, sind demgegenüber erstmals über die Woche verteilt. "Damit bieten wir jetzt auch und gerade den Geschäftsreisenden aus Mecklenburg-Vorpommern eine ganz neue Qualität der Anbindung an unser weltweites Streckennetz", unterstreicht Martina Groenegres, Lufthansa Vertriebsdirektorin für Ostdeutschland.

Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage: "Der Ausbau der Anbindung an das Drehkreuz München ist ein erfolgreicher Meilenstein für die gesamte Region, touristisch sowie auch wirtschaftlich. Eine Entwicklung, die nur Hand in Hand mit der IHK zu Rostock, Rostock Business, dem Tourismusverband des Landes und der Tourismusgesellschaft der Stadt Rostock erreicht werden konnte."

Embraer- und Canadair-Jets ab Rostock

Künftig werden moderne Jets der Lufthansa CityLine – Embraer E195 mit 120 Sitzen bzw. Canadair-Jets vom Typ CRJ900 mit 90 Sitzen – montags und mittwochs morgens sowie freitags und sonntags am Spätnachmittag auf der längsten innerdeutschen Flugroute verkehren – mit vielfältigen Umsteigemöglichkeiten am Drehkreuz München. Im Ferienmonat August wird Lufthansa auf der Strecke eine weitere, fünfte Wochenverbindung jeweils am Samstag anbieten.

Der Flughafen "Franz-Josef-Strauß" im Nordosten der bayerischen Landeshauptstadt ist – nach Frankfurt – das zweitgrößte Drehkreuz im weltweiten Streckennetz der Lufthansa. Im aktuellen Winterflugplan bietet Europas größte Airline von München aus pro Woche 2.162 Flugverbindungen zu 116 Zielen in 45 Ländern an. Dazu zählen 78 Ziele in ganz Europa, zehn in Nordamerika und sieben in Fernost und Südostasien. Auch Sao Paulo in Brasilien, das südafrikanische Kapstadt sowie mehrere Ziel in Nahost sind via München bequem erreichbar.

Tägliche Verbindung denkbar

Mit der Verstärkung der Verbindung und insbesondere den Flügen an Wochentagen setzt Lufthansa auf die steigende Wirtschaftskraft im Nordosten Deutschlands. Dazu Martina Groenegres: " Neue Strecken sind nicht einfach zu etablieren. Aber wenn die Flüge – insbesondere von Geschäftsreisenden im Großraum Rostock – gut angenommen und gebucht werden, ist mittelfristig sogar eine tägliche Verbindung denkbar." Die neuen, zusätzlichen Lufthansa Verbindungen nach München sowie sämtliche Anschlussflüge in alle Welt sind ab sofort buchbar.

30 Minuten bis Tsunami: Frühwarnsystem und Fernerkundung des DLR

Am 26. Dezember 2004 löste ein schweres Seebeben vor der Küste von Sumatra einen verheerenden Tsunami im Indischen Ozean aus. Eine Tsunami-Frühwarnung fehlte – und gilt als Hauptgrund für die hohen Opferzahlen.

Indonesien wie auch Küstenregionen in Thailand, Sri Lanka und Südindien wurden damals am schwersten getroffen – mehr als 250.000 Menschen verloren ihr Leben, 1,8 Millionen wurden obdachlos und fünf Millionen Menschen bedurften der sofortigen Hilfe.

So beschloss die Bundesregierung bereits kurz nach der Katastrophe, den Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean zu unterstützen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte in diesem Rahmen das zentrale Element des Tsunami-Frühwarnsystems, das Entscheidungsunterstützungssystem.

In den Tagen und Wochen nach dem Tsunami unterstützte das DLR auch die internationale Katastrophenhilfe vor Ort: Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR kartierte die betroffenen Gebiete mithilfe von aktuellen Satellitenbildern. In Abstimmung mit den Vereinten Nationen, der Europäischen Kommission und internationalen Partnern wurden vom Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR mehr als 50 Karten der Krisenregion erstellt.

Unmittelbare Einsatzbereitschaft zur Katastrophenhilfe

Das ZKI war 2003 im Nachgang der großen Elbe-Flut am DLR etabliert worden. Die Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean nahm das DLR als wichtigen Impuls, die Service-Einrichtung verstärkt auszubauen. Das ZKI beschäftigt sich mit der schnellen Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit. Die Produkte werden nach den spezifischen Bedürfnissen für nationale und internationale politische Entscheidungsträger, Lagezentren sowie Hilfsorganisationen erstellt, und auch der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht.

So leistete das ZKI Unterstützung bei dem schweren Erdbeben auf Haiti 2010, der Tsunami-Flutkatastrophe in Japan 2011 oder auch der Hochwasserkatastrophe in Deutschland und dem Hochwasser in Indien 2013. Das DLR ist mit dem ZKI seit 2010 Mitglied der Internationalen Charter "Space and Major Disasters", hat seit Anfang 2012 einen nationalen Auftrag des Bundesministerium des Inneren zur Unterstützung von Bundesbehörden (ZKI-DE) und ist seither rund um die Uhr einsatzbereit.

Wenig Zeit bis zum Eintreffen der Tsunami-Welle

Beim Aufbau des deutsch-indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems GITEWS (German Indonesian Tsunami Early Warning System) entwickelte das DLR eine moderne Entscheidungsunterstützungskomponente (Decision Support System, DSS) für das Warnzentrum und erstellte Vulnerabilitäts- und Risikokarten für die gesamte indonesische Küste des Indischen Ozeans.

"Eine schnelle Warnung ist für Indonesien besonders wichtig, denn die Vorwarnzeit für die Küstenregionen ist aufgrund besonderer geologischer Bedingungen extrem kurz. Die ersten Tsunamiwellen können bereits in weniger als 30 Minuten nach einem Seebeben die zum Teil dicht bevölkerten Küstengebiete erreichen", so Dr. Torsten Riedlinger, ehemaliger GITEWS-Projektkoordinator des DLR.

GITEWS bildet die Kernstruktur des indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems InaTEWS. Betrieben wird das System vom indonesischen Dienst BMKG (Meteorologischer, Klimatologischer und Geophysikalischer Dienst). GITEWS war ein Projekt der Helmholtz-Gemeinschaft, mit dem Helmholtz Zentrum Potsdam (GFZ) als federführende Einrichtung, im Auftrag der deutschen Bundesregierung. Das Projekt wurde im Januar 2005 gestartet, mit einer Laufzeit von sechs Jahren.

GITEWS verarbeitet laufend Echtzeit-Daten von rund 300 Messstationen. Maximal fünf Minuten nach einem Beben muss im Warnzentrum in Jakarta eine detaillierte Meldung generiert sein. Das Entscheidungsunterstützungssystem des DLR ermöglicht den Entscheidungsträgern vor Ort eine schnelle und präzise Einschätzung der Gefahrensituation. Die Experten können daraufhin gezielte Warnmeldungen und Handlungsanweisungen an die Behörden und die Medien ausgeben.

Das GITEWS Projekt wurde im Januar 2005 initiiert und bildet heute die Kernstruktur des indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems InaTEWS. Dies wurde bereits 2008 in Betrieb genommen und ist heute – dank kontinuierlicher Weiterentwicklung – eines der modernsten Tsunami-Frühwarnsysteme weltweit. Nach nur sechsjähriger Entwicklungszeit wurden die in Deutschland entwickelten GITEWS Komponenten im März 2011 final an Indonesien übergeben.

Auf Frühwarunung folgt Evakuierungsplan

Neben einer schnellen und verlässlichen Frühwarnung gehört auch die effektive Planung und Vorbereitung von Evakuierungsmaßnahmen zu einer professionellen Vorsorge. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum erstellte für Indonesien daher spezielle Risikokarten in unterschiedlichen Maßstäben. Sie geben einen Überblick darüber, wie stark ein Gebiet durch Tsunamis gefährdet ist:

Wie viele Menschen wären in den einzelnen Regionen betroffen? Wie verwundbar ist die Infrastruktur – Schulen, Krankenhäuser, Straßen? Daraus folgt die Frage, wohin können Betroffene flüchten und wie? In Zusammenarbeit mit indonesischen und internationalen Partnern erarbeiteten Riedlinger und seine deutschen Kollegen daher zusätzlich Richtlinien für Evakuierungspläne zur Unterstützung der lokalen und regionalen Behörden.

Naturkatstrophen können nicht verhindert werden, doch mit GITEWS wird viel erreicht: Die Auswirkungen von Naturgewalten werden gemindert – dank dem Aufbau eines modernen Tsunami-Frühwarnsystems, der Einbeziehung organisatorischer Maßnahmen sowie einem umfassenden Capacity Building.

Frühwarnsystem macht zum "Regional Tsunami Service Provider"

Aufgrund der guten Entwicklung des Tsunami-Frühwarnsystems und den dazugehörigen Ausbildungsmaßnahmen erhielt Indonesien im November 2012, neben Australien und Indien, offiziell durch die UNESCO/IOC den Status eines "Regional Tsunami Service Provider" (RTSP) für die Anrainerstaaten des Indischen Ozeans. Allein in den vergangenen drei Jahren wurden rund 1.700 Erdbeben durch das System ausgewertet und insgesamt fünf Warnmeldungen an die Bevölkerung ausgegeben.

Seit März 2014 betreibt Indonesien sein Tsunami-Frühwarnsystem selbstständig. Die fachgerechte Ausbildung der Mitarbeiter vor Ort wurde durch das deutsch-indonesische Ausbildungsprogramm PROTECTS (Project for Training, Education and Consulting for Tsunami Early Warning Systems) erfolgreich umgesetzt. Als technischer Support steht das DLR hier weiterhin zur Verfügung.

Für Tsunami-Frühwarnsysteme der Zukunft erforscht das DLR außerdem neue Verfahren und Technologien, um Tsunamiwellen frühzeitig und flächendeckend zu erkennen. Dank der engen Verzahnung mit der aktuellen Forschung kann auch das ZKI eine kontinuierliche Verbesserung seiner Services gewährleisten, für das Katastrophenmanagement ebenso wie für den operationellen Dienst.

Fernaufklärung durch Satellitenbilder

Das dichtbesiedelte Gebiet rund um die Provinzhauptstadt Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra wurde 2004 besonders schwer getroffen (Bild 1). Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) erstellt diese Vergleichskarte wenige Tage nach dem Tsunami: Sie zeigt das Krisengebiet vor und nach der Katastrophe, am 10. Januar 2003 (links) und am 29. Dezember 2004 (rechts). Die blauen Punkten markieren die ursprüngliche Küstenlinie des zerstörten Gebiets.

In den Tagen und Wochen nach der Tsunami-Katastrophe erstellte das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR mehr als 50 Satellitenbildkarten für die Einsatzkräfte vor Ort. Die Satellitenaufnahme links in Bild 2 zeigt den nördlichen Bereich der Provinz Aceh am 02. Januar 2005, rund eine Woche nach dem verheerenden Tsunami. Die Küstenbereich sowie das Landesinnere sind von extremer Zerstörung gezeichnet. Die Aufnahme rechts stammt vom 11. Dezember 2014 und lässt den Fortschritt des Wiederaufbaus erkennen – landwirtschaftliche Flächen, Siedlungen und Straßen.

Bild 3: Beim Aufbau des deutsch-indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems GITEWS entwickelte das DLR das Entscheidungsunterstützungssystem (Decision Support System, DSS) für das Warnzentrum in Jakarta. Die Experten vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum führten anschließend die fachgerechte Ausbildung der Mitarbeiter vor Ort durch.

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte am 11. Juli 2012 das Tsunami-Frühwarnzentrum in Jakarta, im Rahmen ihrer ersten Indonesien-Reise Bild 4). Das Frühwarnsystem ist seit 2008 in Betrieb und wurde vom DLR zusammen mit anderen Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft aufgebaut. "Ich bin sehr beeindruckt vom Tsunami-Warnzentrum", fasste die Bundeskanzlerin ihren Besuch zusammen. "Ich glaube, das ist ein sehr gutes Beispiel für eine deutsch-indonesische Kooperation, die auch wirklich zum Wohle der Menschen arbeitet", so Merkel weiter.

Bild 5: Die Tsunami-Flutwellen des Indischen Ozeans traf am 26. Dezember 2004 auf das beliebte Urlaubsressort von Khao Lak in Thailand. Die Aufnahmen des IKONOS-Satelliten vergleichen das Gebiet vor und nach der Katastrophe, am 30. Januar 2003 (links) und am 29. Dezember 2004 (rechts). Die Zerstörung der Küstenregion ist deutlich zu erkennen. Für die Notfallkartierung sind betroffene Bereiche rot markiert, zerstörte Küstenlinie blau und Straßen weiß bis grau.

Bild 6: Die Bucht von Khao Lak am 21. Februar 2014, knapp zehn Jahre nach der Tsunami-Katastrophe. Das Gebiet hat sich stark verändert – im Vergleich zu 2003/2004 weisen Küstenlinie, Bebauung und Vegetation nur noch wenige Gemeinsamkeiten auf.

Lufthansa Technik und Aeroflot vertiefen Kooperation mit 10-Jahres-Vertrag

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Lufthansa Technik hat das Ausschreibungsverfahren als Dienstleister für die Instandhaltung von Flugzeugteilen aller Unternehmen der Aeroflot-Gruppe gewonnen. Der neue Zehn-Jahres-Vertrag tritt im Januar 2015 in Kraft. Er ersetzt ein bestehendes Abkommen zwischen den beiden Unternehmen. Die Lufthansa Technik AG kann damit einen langfristigen Vertrag über Instandhaltung von Flugzeugteilen von Aeroflot Russian Airlines zu verbesserten Bedingungen verbuchen. Nach Expertenschätzung kann die Aeroflot-Gruppe durch die reduzierten Kosten innerhalb der Vertragslaufzeit ein erhebliches finanzielles Investment einsparen.

Der neue Vertrag enthält auch Bestimmungen hinsichtlich der Haftung des Dienstleisters für Qualität und Termintreue der Arbeiten. "Instandhaltungskosten von Flugzeugteilen gehören zu den wichtigsten Kosten, die mit Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit unserer Luftflotte verbunden sind. Der neue zehnjährige Vertrag mit Lufthansa Technik wird eine wesentliche Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Aeroflot mitbringen, was in der heutigen anspruchsvollen Wirtschaftslage von großer Bedeutung ist", so der stellvertretende Generaldirektor und technischer Direktor der Aeroflot, Igor Parachin.

Wartung und Teile für Airbus- und Boeing-Flugzeuge

Lufthansa Technik ist ein globaler Erbringer von Leistungen im Bereich Instandhaltung von Flugzeugtechnik. Das Unternehmen verpflichtet sich, für JSC Aeroflot Instandhaltungsleistungen (einschließlich Zugang zum Pool) für Teile von Airbus A320 und A330 sowie Boeing 737NG zu erbringen.

"Ich bin sicher, dass der neue Vertrag mit Aeroflot für die führende russische Fluggesellschaft eine hervorragende Qualität der Instandhaltung der Flugzeugteile sowie Betriebssicherheit der Flotte bei langfristiger Senkung von Instandhaltungskosten bedeutet. Aeroflot ist unser wichtigster Partner in der Region, und seine Wahl hat die Vorteile der mehr als 20-jährigen Partnerschaft mit Lufthansa Technik noch einmal bestätigt", so Wolfgang Weynell, Leiter Marketing und Vertrieb bei Lufthansa Technik.

A350 XWB: erstes Flugzeug an Qatar Airways übergeben

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Airbus feiert die Erstauslieferung der A350 XWB, das neueste Großraumflugzeug der Welt.  Erstkunde Qatar Airways nahm die Maschine nun entgegen. Mit der Indienststellung des Großraumjets A350 XWB bei Qatar Airways, in der Branche bekannt für herausragenden Service, beginnt eine neue Ära im komfortablen und effizienten Langstreckenflugverkehr.

Die A350 XWB steht für modernste Technologien, bahnbrechende Innovationen bei Aerodynamik, beim Einsatz gewichtssparender Materialien wie Kohlefaser-Verbundwerkstoffen und bei Flugzeugsystemen und wird neue Maßstäbe für Flugreisen in den nächsten Jahrzehnten setzen.

Seine Exzellenz Akbar Al Baker, Chief Executive von Qatar Airways Group, sagte: "Die Übernahme der A350 XWB als weltweiter Erstkunde ist ein sehr stolzer Moment für Qatar Airways. Diesen Tag haben wir mit großer Spannung erwartet. Ich freue mich sehr, dieses Flugzeug der neuesten Generation in unserer schnell wachsenden Flotte willkommen zu heißen."

A350 XWB setzt Maßstäbe bei Technik und Komfort

Das Flugzeug ist mit besonders treibstoffeffizienten und sehr leisen Rolls-Royce Trent XWB-Triebwerken ausgerüstet. Mit ihrer extra breiten, hellen und geräumigen Kabine hat sie beste Aussichten, sich als Favorit bei den Fluggästen zu etablieren. Diese werden eine völlig neue Art des Fliegens erleben. Airlines werden von überragender Betriebseffizienz und Wirtschaftlichkeit profitieren.

"Seit unserer ersten Bestellung dieses neuen Flugzeugtyps auf der Paris Air Show und den Investitionen in ein Partnerschaftsprogramm mit Airbus sind sieben Jahre vergangen. In dieser Zeit ist die Luftverkehrsbranche erheblich gewachsen. Ich bin sicher, dass das weltweite Wachstum des Passagierverkehrs in den nächsten Jahren weiter anhalten wird. Ich freue mich, dass wir als weltweit erste Airline unseren Passagieren die Möglichkeit bieten werden, in einem der modernsten Flugzeuge überhaupt zu reisen." So Al Baker weiter.

John Rishton, Chief Executive Officer von Rolls-Royce, sagte: "Wir sind sehr stolz auf unsere Zusammenarbeit mit Qatar Airways und Airbus bei der A350 XWB, die modernste Technologie nutzt um neue Maßstäbe zu setzen. Dies ist sehr wichtiger Tag für alle Mitarbeiter von Rolls-Royce. Es ist die Krönung jahrelanger harter Arbeit und der Beginn eines neuen Kapitels in unserem Unternehmen."

A350 XWB komplettiert Widebody-Familie bei Qatar Airways

Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, sagte: "Die Übergabe der ersten A350 XWB ist ein bedeutender Schritt für Airbus und in der Geschichte der Luftfahrt. Die A350 XWB wird das modernste Flugzeug im Liniendienst sein. Ihre Entwicklung steht für 45 Jahre gewachsene Kompetenz und Erfahrung bei der Erfüllung der Anforderungen unserer Kunden."  Als neuestes Airbus-Flugzeug am Himmel werde die A350 XWB die Luftfahrt-Branche revolutionieren und eine neue Art des Reisens ermöglichen. "Mit großem Stolz liefern wir heute die erste A350 XWB an unseren Erstkunden Qatar Airways aus. Es ist sehr passend, ein herausragendes neues Flugzeug an eine Airline zu übergeben, die weltweit zur Spitzenklasse zählt." so Brégier.

Die A350 XWB fügt sich nahtlos in die wachsende Flotte der A380- und A330-Jets von Qatar Airways ein. Damit ist Qatar die weltweit erste Airline, die alle Mitglieder der führenden Airbus Widebody-Familie betreibt.

Die A350 XWB ist das jüngste Mitglied der marktführenden Widebody-Produktpalette von Airbus. Die völlig neue Familie von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität bietet den Kunden eine beträchtliche Reduzierung des Treibstoffverbrauchs. Rumpf und Flügel der A350 XWB sind aus Kohlefaserverbundwerkstoffen gefertigt. Bis Ende November 2014 lagen Airbus für die A350 XWB bereits 778 Bestellungen von 41 Kunden aus aller Welt vor.

Im letzten Foto zu sehen: Airbus Präsident und CEO Fabrice Brégier (links) mit Executive Vice President Head of Programmes Didier Evrard vor dem Flugzeug A350 XWB No. 1 für Qatar Airways.

Flughafen Münster/Osnabrück erhält Darlehen

Die Gesellschafterversammlung der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH hat in ihrer heutigen Sitzung die wichtige regionalpolitische Bedeutung des FMO festgestellt. Sie erklärte, dass der Flughafen vor diesem Hintergrund mit einer klaren Zukunftsperspektive auf sichere Füße gestellt werden muss, um so im Wettbewerb bestehen zu können und seine wichtige Aufgabe für die Region wahrnehmen zu können. Sie erklärte, dass der Flughafen vor diesem Hintergrund mit einer klaren Zukunftsperspektive auf sichere Füße gestellt werden müsse, um im Wettbewerb und bei seiner wichtige Aufgabe für die Region bestehen zu können.

Auf der Basis des durch die Geschäftsführung vorgelegten Finanzierungskonzeptes für die Jahre 2015 bis 2025 hat die Gesellschafterversammlung nun als ersten Umsetzungsschritt des Finanzierungskonzeptes die Ausgabe eines Darlehns an die Flughafengesellschaft in der Höhe des jeweiligen prozentualen Anteils von 16,8 Mio. Euro des Gesellschafters am Stammkapital beschlossen. Auf Antrag des Gesellschafters Kreis Steinfurt hat die FMO-Geschäftsführung erklärt, vorgesehene Mittel für Gutachten zum Projekt Startbahnverlängerung aus dem Wirtschaftsplan des Jahres 2015 herauszunehmen. Es handelte sich dabei um einen Posten von 35.000 Euro.

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, der die heutige Sitzung der FMO-Gesellschafterversammlung leitete, freute sich über die positive Entscheidung, die bei den meisten Gesellschaftern auf der Basis sehr breiter Mehrheiten in den jeweiligen Gremien der Gesellschafter (Stadträte, Kreistage, etc.) zustande gekommen ist. Lewe sagte: "Der FMO ist ein wichtiger Motor der wirtschaftlichen Entwicklung unserer gesamten Region. Deshalb sind sich alle Flughafeneigentümer darin einig, dass dieser Flughafen nicht nur erhalten, sondern auch positiv weiter entwickelt werden muss. Dafür haben die Gesellschafter heute eine wichtige Entscheidung getroffen."

Tschechische nationale Fluggesellschaft CSA kann übernommen werden

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Die Europäische Kommission hat nach der EU-Fusionskontrollverordnung die geplante Übernahme der gemeinsamen Kontrolle über České Aerolinie ("CSA"), die tschechische nationale Fluggesellschaft, durch die Unternehmen Travel Service und Český Aeroholding ("CAH"), welche beide in der Tschechischen Republik ansässig sind, genehmigt. Die Kommission vertrat insbesondere die Auffassung, dass Fluggästen für Flüge zum Flughafen Prag oder ab diesem Flughafen weiterhin eine Reihe anderer Anbieter zur Verfügung steht.

Sowohl für CSA als auch für Travel Service, ein Unternehmen, das unter der Marke Smartwings Linienflüge durchführt und vertreibt, stellt der Prager Flughafen den Knotenpunktflughafen dar. Eine Untersuchung der Kommission habe bestätigt, dass die geplante Übernahme auf dem Markt für den Personenluftverkehr keine wettbewerbswidrigen Bedingungen schaffen würde, da andere Fluggesellschaften auf den sich überschneidenden Strecken ab Prag weiterhin ausreichend Wettbewerbsdruck auf CSA und Travel Service ausüben würden.

Die Untersuchung bestätigte zudem, dass auch die Verbindung zwischen den Tätigkeiten von CAH in den Bereichen Bodenabfertigung, Treibstoffversorgung, Wartung, Reparatur sowie Überholung und der Tätigkeit beider Unternehmen in der Passagierbeförderung keine wettbewerbswidrigen Folgen habe. Für die Unternehmen bestehen keine Anreize, Wettbewerber von den Dienstleistungen von CAH auszuschließen, da die Interessen von CAH und Travel Service sich nicht decken und sie von einer solchen Strategie, wenn überhaupt, dann nur in sehr beschränktem Maß profitieren würden.

Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass die Übernahme im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt. Die Übernahme war am 14. November 2014 bei der Kommission angemeldet worden.

Aufprall beim Ausschweben: Beech F 33 A stürzte ab

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Auf dem Flugplatz Strausberg (EDAY) startete die Luftfahrzeugführerin um 15:40 Uhr mit einer weiteren Person an Bord zu einem Überlandflug nach Peenemünde (EDCP). Nach einer Flugdauer von einer Stunde und elf Minuten befand sich die Beech F 33 A (Beech) im Anflug auf die Piste 13 in Peenemünde.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 11. Juli 2014
  • Ort: Peenemünde
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Beech Aircraft Corporation / Beech F 33 A
  • Personenschaden: keiner
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: keiner

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Während des Anfluges teilte der Flugleiter die aktuellen Windverhältnisse mit. Der Wind kam aus 80 Grad, war böig und 20 bis 24 Knoten stark. Nach Angaben der Pilotin habe sich die Beech beim Ausschweben aufgebäumt und sei gleichzeitig nach links in den Wind gedriftet. Die Fluggeschwindigkeit habe dabei ca. 80 Knoten betragen.

Sie habe daraufhin ein Durchstarten mit maximaler Triebwerksleistung eingeleitet, worauf die Beech weiter nach links abgedriftet sei. Daraufhin habe sie in das rechte Seitenruder getreten. In der Folge sei die Beech ohne Ruderwirkung abgekippt und mit der linken Tragfläche zuerst auf den Boden geprallt.

Die beiden Insassen blieben unverletzt. Das Luftfahrzeug wurde schwer beschädigt. Das Titelbild (Quelle: BFU/ Google EarthTM) zeigt den Flugweg und die Unfallstelle nach Angaben der Luftfahrzeugführerin.

Angaben zu Personen

Der 61-jährige Luftfahrzeugführerin war im Besitz eines Luftfahrerscheins für Privatpiloten PPL (A), der am 18.02.2014 in eine LAPL (A), nach den Regelungen der Europäischen Union umgeschrieben wurde. In die unbefristet gültige Lizenz war die Klassenberechtigung für einmotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk (SEP land) eingetragen.

Das flugmedizinische Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis zum 12.03.2016 gültig. Die Gesamtflugerfahrung betrug 350 Stunden mit 672 Landungen. Auf dem Muster Beech F 33 A hatte sie ca. 100 Stunden geflogen, davon drei Stunden mit zwei Landungen in den letzten 90 Tagen.

Die auf dem rechten Sitz befindliche 65-jährige männliche Person war seit dem 15.03.1994 Inhaber einer Lizenz für Privatpiloten PPL (A). In die bis zum 05.01.2015 gültige JAR-FCL-Lizenz war die Berechtigung als verantwortlicher Pilot (PIC) für einmotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk (SEP land) eingetragen. Die Klassenberechtigung war bis zum 01.12.2014 gültig.

Angaben zum Luftfahrzeug

Bei der Beech F 33 A handelt es sich um einen einmotorigen Tiefdecker in Metallbauweise mit vier bis sechs Sitzplätzen. Das Flugzeug wurde 1989 mit der Werknummer CE-1391 des Herstellers Beech Aircraft Corporation gebaut. Es verfügte über einen IO-520-Motor. Die Gesamtbetriebszeit betrug 5.940 Stunden. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit erfolgte am 29.03.2014. Das Luftfahrzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einem privaten Halter betrieben. Laut Flughandbuch der Beech F 33 beträgt die maximal demonstrierte Seitenwindkomponente 17 Knoten.

Meteorologische Informationen

In der Region lagen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die Sichten über zehn Kilometer. Der Wind kam aus 080 Grad mit 13 Knoten im Mittel. Es waren zeitweilig starke Turbulenzen und Böen mit 24 Knoten vorhergesagt.

Die Tageshöchsttemperatur lag um 16 Grad und der Luftdruck (QNH) betrug 1.013 hPa. Die Bewölkung wurde mit einem Bedeckungsgrad von sechs Achtel in ca. 3.000 ft angegeben. Die Routinewettermeldung (METAR) der nahe gelegenen Station Heringsdorf (EDAH) lautete: METAR EDAH 111450Z 04017G30KT 010V070 CAVOK 20/12 Q1013=

Funkverkehr

Es bestand Funkverbindung mit der Flugleitung von Peenemünde. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Flugplatz Peenemünde (EDCP) liegt ca. drei Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Peenemünde und befindet sich in einer Höhe von 6 ft AMSL. Der Flugplatz verfügt über eine 2.400 Meter mal 60 Meter lange Betonpiste mit der Ausrichtung 130/310 Grad.

Flugdatenaufzeichnung

Der BFU standen keine Flugdatenaufzeichnungen zur Verfügung.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich ca. 70 Meter nördlich und ca. 600 Meter südöstlich der Schwelle der Piste 13 auf einer Grasfläche innerhalb des Flugplatzgeländes. Spuren des ersten Aufschlages wurden ca. 46 Meter seitlich des Pistenrandes festgestellt. Zwischen der ersten Spur und dem Wrack lagen das Bugrad und Teile der Cockpitverglasung. Die Längsachse der Beech war in etwa parallel zur Piste 13 ausgerichtet. Bild 2 zeigt die Unfallstelle der Beech (Foto: BFU).

Die Zelle des Luftfahrzeuges war deformiert. Das Triebwerk samt Luftschraube war am Brandschott herausgerissen und lag ca. 5 Meter südlich des Rumpfes. Die Blätter der Luftschraube waren verbogen. Das rechte Hauptfahrwerk war ausgefahren und gestaucht, das linke Fahrwerk abgeknickt. Die beiden Tragflächen und das Leitwerk waren noch mit dem Rumpf verbunden und gestaucht. Die linke Tragfläche war im äußeren Drittel um ca. 90 Grad nach oben gebogen.

Die Landeklappe der rechten Tragfläche befand sich ausgefahren in der Stellung 15 Grad, die Landeklappe der linken Tragfläche befand sich in der Stellung null Grad. Die Anzeige der Klappen im Cockpit stand auf "up" für eingefahren. Der Leistungshebel stand auf "voll reich", die Zündung auf "off". Die Kraftstoffzusatzpumpe war ausgeschaltet. Der Tankwahlschalter befand sich in der Stellung "zu".

An Bord befanden sich ca. 140 Liter Kraftstoff im linken Tragflächentank. Der Tragflächentank der rechten Seite war gebrochen und eine unbestimmte Menge Kraftstoff war ausgetreten. Hinweise auf technische Mängel an Triebwerk und Steuerung ergaben sich bei der Untersuchung nicht.

Der Untersuchungsbericht wurde an dieser Stelle gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Quelle und Bilder, soweit nicht anders bezeichnet, BFU.

ESA-Generaldirektor zeigt auf Leistungen der europäischen Raumfahrt

Der Generaldirektor der ESA, Jean-Jacques Dordain, rekapituliert für die Öffentlichkeit über die wichtigsten Leistungen der ESA im Jahr 2014 und blickt auf die sich im Jahr 2015 bietenden Gelegenheiten. Nach der erfolgreichen Ministerratstagung am 02. Dezember wird die ESA 2015 erneut in Partnerschaft und Zusammenarbeit mit anderen europäischen Institutionen und der Industrie Missionen in allen Raumfahrtbereichen starten und die Stärke des europäischen Raumfahrtprogramms demonstrieren.

Auf dem Gebiet der bemannten Raumfahrt wird das Jahr mit dem Abdockmanöver des ATV-5 Georges Lemaître von der Internationalen Raumstation (ISS) und dessen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre beginnen. Das ATV-5 ist das fünfte und letzte Transferfahrzeug und bildet den Abschluss eines äußerst erfolgreichen Programms.

Europäische Astronauten in Vorbereitung und Einsatz

2015 werden drei europäische Astronauten einen Aufenthalt an Bord der ISS absolvieren. Die erste italienische Astronautin, Samantha Cristoforetti, arbeitet bereits vor Ort und wird im Mai auf die Erde zurückkehren. Der dänische ESA-Astronaut Andreas Mogensen wird im September zu einer zehntägigen Mission zur ISS aufbrechen, gefolgt von seinem britischen Kollegen Tim Peake, der im November zu einer sechsmonatigen Langzeitmission startet.

Im Jahresverlauf werden von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus mehrere Ariane-5-, Sojus- und Vega-Träger für kommerzielle und staatliche Kunden starten.

Ein Höhepunkt wird der für 11. Februar vorgesehene Start des Vorläufigen Experimentellen Fahrzeugs (IXV) sein. Bei dieser suborbitalen Mission werden die Technologien und kritischen Systeme der künftigen europäischen, autonom gesteuerten Wiedereintrittsmissionen aus der niedrigen Umlaufbahn getestet.

Kometen, Deep Space und Satellitentechnologien

Rosetta beflügelte 2014 die Fantasie der ganzen Welt mit dem Kometenlander Philae und wird sie auch 2015 in Atem halten, wenn einige Entdeckungen der Mission enthüllt werden. Die Wissenschaftswelt erwartet zudem mit Spannung den Start von LISA Pathfinder, einer neuen Mission zur Erweiterung unseres Wissens über das Universum, bei der über die Demonstration einer Technologie zur Erkennung von Gravitationswellen der Weg für eine künftige vollständige LISA-Mission geebnet werden soll.

Die zahlreichen engen Partnerschaften der ESA werden 2015 in mehrere Starts münden. Im Bereich Telekommunikation finden im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften zwei Starts neuer Projekte statt.

Die erste Nutzlast (EDRS-A) des europäischen Datenrelaissatellitensystems, einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der ESA und Airbus Defence & Space, wird vor dem Sommer an Bord eines von Eutelsat betriebenen Satelliten starten. Das EDRS, mit dessen Hilfe Daten von Satelliten in der nicht-geostationären Umlaufbahn übertragen werden, wird die Übertragungsgeschwindigkeit drastisch erhöhen und somit weltweit die Bereitstellung von Diensten in Quasi-Echtzeit ermöglichen.

Im zweiten Halbjahr 2015 wird dann SmallGEO gestartet. Bei SmallGEO handelt es sich um eine modulare geostationäre Mehrzweckplattform, mit der die europäische Industrie die Gelegenheit bekommt, eine bedeutende Rolle auf dem kommerziellen Telekommunikationsmarkt zu übernehmen.

SmallGEO wird hauptsächlich für den Hispasat-Satelliten AG1 eingesetzt, einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der ESA und dem spanischen Betreiber, durch die schnellere Multimediadienste für Spanien, Portugal, die Kanarischen Inseln und Amerika bereitgestellt werden.

Satellitennavigation und Erd-Observationen

2015 wird zudem ein wichtiges Jahr für die Errichtung der von der ESA in Zusammenarbeit mit der EU entwickelten Satellitenkonstellationen Copernicus und Galileo sein. Im Laufe des Jahres werden die sechs nächsten Galileo-Satelliten gestartet, womit die Zahl der Navigationssatelliten in der Umlaufbahn auf 12 angehoben wird.

Für das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus werden die Satelliten Sentinel‑2A und Sentinel-3A in die Umlaufbahn eingebracht. Sentinel-2A wird hochauflösende optische Bilder bereitstellen, während Sentinel-3A Land- und Meeresoberflächen überwachen wird. In der Erdbeobachtung wird im Rahmen einer weiteren bedeutenden Zusammenarbeit mit dem Start von MSG-4 zudem die Meteosat-Wettersatellitenflotte von Eumetsat erweitert.

Weihnachten bei der Lufthansa in der Luft und am Boden

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Der Name der Stadt München wird auch am 24. Dezember in die Welt getragen: Der Airbus A380 "München" mit der amtlichen Registrierung D-AIMB ist während der Feiertage auf den Verbindungen nach Afrika und Nordamerika unterwegs. Die "München" landet am 24. Dezember um 05:30 Uhr unter der Flugnummer LH 573 aus Johannesburg kommend in Frankfurt. Nach einem kurzen Zwischenstopp geht die Reise noch an Heiligabend weiter. Um 10:20 Uhr startet die "München" in Richtung Miami. Dort wird sie nach einer Flugzeit von 10:30 Stunden um 14:50 Ortszeit landen.

Festliche Stimmung spüren die Fluggäste nicht nur an Bord, sondern bereits vor Antritt der Reise am Boden. Die festlich dekorierten Lounges stimmen Flugreisende mit weihnachtlicher Atmosphäre auf die Festtage ein.

Köstlichkeiten der Live-Backshow in der First Class Lounge

Kulinarisch haben vor allem die First-Class-Lounges in Frankfurt und München einiges zu bieten. Angeboten werden typische Gerichte, wie die Weihnachtsgans mit Blaukraut und Knödel, oder Weihnachtsstollen und frisch gebackene Plätzchen. Wer dabei selbst Hand anlegen möchte, ist eingeladen, zusammen mit dem hauseigenen Lounge-Bäcker in der First Class Lounge in München bei einer Live-Backshow den Teig zu rühren.

Auch an Bord können Fluggäste die Festtage genießen: Kunden aller Reiseklassen erhalten auf Lufthansa-Flügen bis zum 26. Dezember kleine Aufmerksamkeiten aus Schokolade. Für glänzende Augen bei kleinen Fluggästen sorgen kleine Weihnachtsplüschbären, die passend zur kalten Jahreszeit einen dicken Mantel mit Kapuze tragen. Außerdem werden junge Passagiere auf allen Flügen mit exklusiven Lufthansa-Modellen des Typs Airbus A380 aus LEGO Steinen überrascht. Das aus 67 Teilen bestehende LEGO-Set gibt es nur in limitierter Auflage.

Malaysia Airlines bekommt 100. 737-Flugzeug von Boeing

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Malaysia Airlines hat von US-Flugzeugbauer Boeing ihre 100. B737 in Seattle direkt entgegen genommen. Das Flugzeug, eine Next-Generation 737-800, soll am Sonntag in Kuala Lumpur, Malaysia, eintreffen. Eine 737 absolvierte auch schon den aller ersten Flug der Airline 1972.

Damals war es eine 737-200, dazu kamen dann 737-300, 737-400, 737-500 und 737-800, aber auch Boeing 747-400 und 777-200ER (Extended Range). Die Next-Generation 737-800 für Malaysia Airlines ist mit dem Boeing Sky Interior ausgerüstet, das moderne LED-Beleuchtung beinhaltet und mehr Platz für die Passagiere und deren Handgepäck bringt. Die Airline hat noch weitere zehn 737-800 bei Boeing in Auftrag.

Im Bild (v.l.): Aminuddin Zakaria, Senior Vice President, Airline Engineering Group von Malaysia Airlines; Ahmad Jauhari Yahya, Chief Executive Officer der Malaysia Airlines; Erik Nelson und Suvendoo Ray, beide von Boeing Commercial Airplanes.

Satellit „Heinrich Hertz“ von DLR und BMVg beschlossen

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) haben heute eine Ausführungsvereinbarung unterzeichnet, mit der die Zusammenarbeit zwischen DLR und BMVg in der gemeinsamen Satellitenmission Heinrich Hertz definiert wird. Die deutsche Mission soll 2019 starten.

Doch schon jetzt werden wichtige Weichen für das Großprojekt gestellt. Das DLR Raumfahrtmanagement organisiert die ressortgemeinsame Satellitenmission für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das BMVg auf Grundlage des Raumfahrtaufgabenübertragungsgesetzes (RAÜG).

All-tägliche Datenübertragung über Satellit

„Ohne Kommunikationssatelliten wie Heinrich Hertz gibt es keine Echtzeitberichte in der Tagesschau, keine WM-Übertragung im Fernsehen und keine günstigen Telefonate nach Übersee. Diese Satelliten helfen Rettungstrupps bei Oderflut und Tsunami, sie werden von der Bundeswehr für die Kommunikation mit den Soldaten vor Ort genutzt, sie sind heute ein wichtiger Teil einer modernen Infrastruktur. In gut 36.000 Kilometern Höhe (im sogenannten geostationären Orbit) ’stehen‘ sie quasi fest über einem bestimmten Punkt der Erde. Durch diese feste Position ist ein stetiger Datenfluss möglich – anders als bei niedrig fliegenden Satelliten für Erdbeobachtung, die an kurze Kontaktzeiten während des Überfliegens einer bestimmten Bodenstation gebunden sind“, erklärte Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements, und ergänzt: „Im Einklang mit der Raumfahrtstrategie der Bundesregierung ist das Heinrich-Hertz-Projekt so am gesamtgesellschaftlichen Nutzen orientiert.“

Die beiden an Heinrich Hertz beteiligten Ministerien kooperieren bei der Auslastung der zur Verfügung stehenden Nutzlast: Neben dem wissenschaftlich-technischen Missionsanteil des BMWi nutzt das BMVg freie Nutzlastkapazitäten für die operative Satellitenkommunikation.

„Unsere Nutzlast soll der Sicherstellung der Kommunikation mit den Einsatzverbänden der Bundeswehr dienen und arbeitet unabhängig von den wissenschaftlich-technischen Experimenten des DLR. Basisfunktionen wie die Energieversorgung oder die Lageregelung des Satelliten werden jedoch gemeinsam genutzt, wodurch Synergieeffekte erzielt werden“, ergänzte Generalmajor Benedikt Zimmer, Abteilungsleiter Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung im BMVg. Die jetzt zwischen dem DLR Raumfahrtmanagement und dem BMVg geschlossene Vereinbarung regelt diese Kooperation im Detail. 2015 soll die Design- und Fertigungs-Phase für den Bau des 3,4 Tonnen schweren Kommunikationssatelliten mit der vergleichbaren Größe eines Kleintransporters beginnen.

Technologieträger für neue Funktechnik

Die Heinrich Hertz-Mission hat das vorrangige Ziel, neue Technologien für die Satellitenkommunikation im Weltraum zu testen. Dafür dient die wissenschaftlich-technische Nutzlast. Die Bedingungen, unter denen die Technik im Weltall funktionieren muss, sind sehr anspruchsvoll: Es herrscht extreme Hitze und Kälte, Vakuum und Schwerelosigkeit. Haben die Komponenten diesen „Vor-Ort-Test“ – die sogenannte In-Orbit-Verifikation – erfolgreich durchlaufen, minimieren sie bei einem Einsatz auf zukünftigen Satellitenmissionen das Ausfallrisiko.

Zusätzlich sollen an Bord von Heinrich Hertz rund 20 Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik mitfliegen. Mit den von Wissenschaftsinstituten und Industrieunternehmen entwickelten und gebauten Experimenten sollen neue Kommunikationsdienste getestet werden. Mit Heinrich Hertz soll zudem die Fähigkeit der deutschen Industrie, eigenständig Systeme für Kommunikationssatelliten und deren Plattformen zu entwerfen, zu bauen und zu starten, gestärkt und damit Hochtechnologie-Arbeitsplätze gesichert werden.

Namensgeber für die Mission: Heinrich Hertz

Mit Heinrich Hertz wird erstmals nach 17 Jahren wieder ein ausschließlich in Deutschland entwickelter und gebauter Kommunikationssatellit ins All starten: 2002 endete die Mission des deutschen Fernmeldesatelliten DFS Kopernikus.

Die Heinrich-Hertz-Mission ist nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt. Geboren am 22. Februar 1857 in Hamburg, widmete er seine Forschung vor allem der Analyse elektromagnetischer Wellen. Im Jahr 1886 gelang es Hertz erstmalig, elektromagnetische Wellen im freien Raum von einem Sender zu einem Empfänger zu übertragen. Damit legte er den Grundstein für die moderne Kommunikations- und Medientechnik. Aufgrund seiner bahnbrechenden Forschungen wurde die Einheit der Frequenz nach ihm benannt – dabei entspricht eine Schwingung pro Sekunde einem Hertz.

In den Bildern: Der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz soll im Jahr 2019 ins All starten und rund 15 Jahre lang auf einem geostationären Orbit um die Erde kreisen (Illustration).

Dr. Gerd Gruppe, Vorstandmitglied des DLR zuständig für das Raumfahrtmanagement, Generalmajor Benedikt Zimmer, Abteilungsleiter Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung des BMVg, und Andreas Wolke, Bereichsleiter Zentrale Aufgaben des DLR Raumfahrtmanagements, unterschreiben die Ausführungsvereinbarung für die Heinrich Hertz-Satellitenmission (von links nach rechts).

Bundeskanzlerin Angela Merkel informierte sich im Rahmen ihres ILA-Rundgangs 2014 über die Heinrich Hertz-Mission und die Funktionalitäten des Satelliten.

Airbus A400M Militärtransporter: Bundeswehr erhält erstes Flugzeug

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Airbus Defence and Space hat formell den ersten Airbus A400M-Militärtransporter an die deutsche Luftwaffe übergeben. Mit dieser von der Bundesrepublik Deutschland bestellten Maschine hat das Unternehmen insgesamt neun A400M ausgeliefert und das Flugzeug ist bereits in vier Ländern Einsatz.

Die Bundeswehr übernahm das Flugzeug am A400M-Herstellungsort im spanischen Sevilla am 18. Dezember. Damit können endlich die logistischen Fähigkeiten der Bundeswehr erweitert werden.

„Mit der A400M erhält die deutsche Luftwaffe das modernste und vielseitigste Transportflugzeug, das es gibt“, sagte Bernhard Gerwert, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space. „Mit den einzigartigen strategischen und taktischen Fähigkeiten wird sie das Leistungsspektrum des deutschen Lufttransports in den kommenden Jahren erweitern sowie die Zuverlässigkeit verbessern.“ Die A400M wird die C-160 Transall ersetzen. Das Foto zeigt die erste A400M der deutschen Luftwaffe während ihres Jungfernflugs.

Während gestern die Eigentumsübertragung des ersten deutschen Lufttransportflugzeugs des Typs A400M im Auslieferungszentrum in Spanien stattfand, wurde die Maschine durch die Luftwaffe am heutigen Freitag überführt und landete auf dem Fliegerhorst Wunstorf beim Lufttransportgeschwader 62.

Ein Plätzchen im Flugzeug: 80.000 Reisende zu Weihnachten ab Nürnberg

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Mit mehr als 1.000 Starts und Landungen nutzen während der Weihnachtsferien (24. Dezember 2014 bis 06. Januar 2015) über 80.000 Reisende den Albrecht Dürer Airport Nürnberg, um vor dem Schmuddelwetter zu flüchten und Weihnachten zum Beispiel unter Palmen zu verbringen.

Hoch im Kurs stehen Sonnenziele rund um das Mittelmeer, das Rote Meer oder auf den Kanaren. Am saisonal stärksten Reisetag, dem 23. Dezember, werden bis zu 10.000 Passagiere erwartet. Beliebteste Winterziele ab Nürnberg sind Antalya und Hurghada mit jeweils 12 Abflügen pro Woche. Angenehme Temperaturen zur Bescherung garantieren zudem die Kanarischen Inseln, seit vielen Jahren Favorit der Franken: Von Nürnberg geht es nonstop nach Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa und – neu ab diesem Winter – nach La Palma.

Daheimgebliebene können die Feiertage für die Planung ihres Sommerurlaubs nutzen: Viele Airlines und Veranstalter haben ihre Buchungsmöglichkeiten bereits freigeschaltet. Neu dabei ist zum Beispiel Sylt. Mit 3,3 Millionen Passagieren (2013), rund 50 Nonstop-Verbindungen und über 30 Anschlussflügen zu neun europäischen Drehkreuzen mit einer breiten Auswahl weltweiter Umsteigeverbindungen rangiert der Airport Nürnberg unter den Top Ten der deutschen Verkehrsflughäfen.

Flugbegleiterin an Weihnachten – Eine Reise nach New York

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Weihnachten und Silvester verbringen die Deutschen am liebsten bei Ihrer Familie oder mit Freunden. Damit alle Gäste pünktlich beim Weihnachts- und Silvesterfest ankommen, arbeiten bei airberlin viele Mitarbeiter auch an den Feiertagen.

Am 24. Dezember starten dieses Jahr rund 290 airberlin Flüge mit insgesamt über 50.000 Sitzplätzen. An Silvester sind es 310 Flüge. Zwischen Heiligabend und Silvester wird airberlin im gesamten Streckennetz rund 3.200 Flüge anbieten. Die Tage mit dem höchsten Reiseaufkommen bei airberlin sind in der Weihnachtswoche der 21. und der 28. Dezember.

Kay Schönhoff, 28 Jahre alt und seit 6,5 Jahren Flugbegleiterin bei airberlin, fliegt an Heiligabend nach New York: "An Weihnachten zu arbeiten ist immer etwas Besonderes. Die Stimmung an Bord ist an keinem Tag im Jahr so wie an Heiligabend. Man kann die Vorfreude der Gäste, ihre Familien und Freunde zu sehen, förmlich spüren.

Dieses Jahr fliege ich am 24. Dezember um 13:00 Uhr von Berlin nach New York. Dort landen wir um 15:50 Uhr Ortszeit, so dass ich mir sogar noch die festlich geschmückte Stadt anschauen kann. Natürlich werde ich meine Familie an diesem Tag etwas vermissen, aber dafür kann ich Weihnachten in New York erleben. Darauf freue ich mich sehr."

Für Gäste, die auch über den Wolken ein Weihnachtsessen genießen möchten, bietet airberlin den Sansibar-Klassiker Entenbrust in Orangensauce mit einem winterlich gefüllten Bratapfel, Kartoffelknödel und Apfelrotkohl an. Das Gourmetmenü kann für airberlin-Flüge ab 60 Minuten vorbestellt werden. Die Entenbrust gehört zu den beliebtesten Wintergerichten und wird nahezu 2.000-mal von Oktober bis März bestellt. Das Sansibar Angebot von airberlin wurde kürzlich mit dem weltweit angesehensten Innovationspreis in der Inflight Catering Branche, dem Mercury Award, ausgezeichnet.

ADV erwartet mehr Passagiere, Fracht und Flüge für 2015

Die Aussichten für die deutschen Flughäfen im neuen Jahr sind gut. Heute stellte der Flughafenverband ADV in Berlin seine Prognose für 2015 vor. Die ADV rechnet mit einem anhaltenden Wachstum und prognostiziert für das neue Jahr Plus 2,8 Prozent Wachstum bei den Passagieren. Bereits das Jahr 2014 war für die Flughäfen insgesamt erfolgreich verlaufen. Für das zu Ende gehende Jahr erwartet der Flughafenverband ADV über 207 Millionen Passagiere (gegenüber 201 Millionen Passagieren 2013).

Auch bei der Fracht wird für 2015 mit einem Anstieg von Plus 2,7 Prozent ein deutliches Wachstum erwartet. Eine Trendwende wird es bei den Flugbewegungen geben. Die ADV prognostiziert, dass nach drei Jahren die Flugbewegungen ins positive Wachstum zurückkehren.

ADV: Vom Wachstum überrascht

Dazu erklärte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: "Die deutschen Flughäfen sind wieder auf Wachstumskurs, was aufgrund der schwierigen Marktlage und den hemmenden ordnungspolitischen Rahmenbedingungen so nicht zu erwarten war. Mit Optimismus blicken wir ins neue Jahr".

Die guten Aussichten des Luftverkehrs spiegeln die insgesamt positive Entwicklung der Weltwirtschaft wider. Ein Wachstumstreiber bei den Passagierzahlen ist die Tourismusbranche, die dem neuen Jahr mit großen Erwartungen entgegensieht. Der Optimismus bezieht sich sowohl auf die anhaltende Reiselust der Deutschen, als auch auf das stabile Wachstum bei der Zahl internationaler Gäste, die über die deutschen Flughäfen in die Bundesrepublik einreisen. Ein besonders starker Anstieg wird denn auch im Interkontinentalverkehr mit Plus von 3,8 Prozent erwartet.

Mehr Passagiere bei weniger Starts und Landungen

Daneben hat sich die Entwicklung im Luftfrachtaufkommen nach einer langen Phase starker Schwankungen im Jahr 2014 stabilisiert. Das hohe Exportvolumen der deutschen Unternehmen und die deutlich wachsenden Importe auf dem Luftweg werden auch im neuen Jahr für eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung sorgen.

Eine positive Trendumkehr zeigt sich bei der Zahl der Flugbewegungen: Der Aufbau neuer Verbindungen und die Verdichtung der bestehenden Streckennetze der Airlines wird die Zahl der Starts und Landungen im kommenden Jahr wieder wachsen lassen. In den letzten Jahren hatte der Einsatz deutlich größerer Flugzeuge die Zahl der Flugbewegungen in Deutschland nach unten gedrückt, obwohl von Jahr zu Jahr mehr Passagiere abgefertigt wurden. Der Flughafenverband erwartet für 2015 bei den Flugbewegungen einen Anstieg um 1,4 Prozent.

Internationale Krisen bremsen Wachstum

Ein noch höheres Wachstum wird nur durch externe Risikofaktoren verhindert, die die Verkehrsentwicklung im kommenden Jahr bremsen werden. Dazu zählen vor allem die Auswirkungen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine, die Kriege im Nahen Osten sowie die politische Instabilität in einigen der nordafrikanischen Tourismusregionen. Des Weiteren wird sich die Luftverkehrsbranche auch 2015 auf Streiks einstellen müssen.

Köln Bonn Airport erwartet 3,4 Prozent mehr Passagiere

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Die Weihnachtsferien bescheren dem Köln Bonn Airport viele Urlaubsreisende. Der Flughafen rechnet im Ferienzeitraum vom 19. Dezember bis 07. Januar mit rund 330.000 Passagieren. Das sind 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum Ferienstart werden von Freitag bis Sonntag gut 64.000 Fluggäste erwartet. Spitzentag der diesjährigen Winterferien ist dann auch der 19. Dezember mit gut 24.000 Passagieren. Besonders beliebt sind in der kalten Jahreszeit Länder mit Sonnengarantie: Auf Platz 1 steht traditionell Spanien (67.000 Fluggäste), gefolgt von der Türkei (45.000) und Italien (30.000).

Aber auch Winterurlauber fliegen in die Ferien: vor allem in die Ski-Gebiete nach Österreich (26.700 Passagiere) und die Schweiz (17.700).Bei den Städtereisen ist London das Top-Ziel mit gut 42.500 Fluggästen, gefolgt von Istanbul (31.000), Wien (17.400) und Zürich (17.000). Auf innerdeutschen Flugstrecken sind allein nach Berlin in den Ferien über 53.000 Passagiere unterwegs, nach München rund 42.000 und nach Hamburg fast 19.000.

Rolls-Royce und LHT senken Maintenance-Kosten für ältere A340-Triebwerke

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Die Lufthansa Technik AG und Rolls-Royce planen eine engere Kooperation bei der technischen Betreuung älterer Motoren. Das ist das Ergebnis einer einjährigen Zusammenarbeit in einem Pilotprojekt zur Senkung der Maintenance-Kosten für ältere Trent 500-Motoren, die beispielsweise am Airbus A340-500/600 eingesetzt werden. Dabei ist das Know-how des Triebwerksherstellers sowie die Erfahrung eines der weltgrößten Triebwerkinstandhalters in eine Analyse beim Gemeinschaftsunternehmen der beiden Partner, N3 Engine Overhauls Services in Erfurt/Thüringen, eingeflossen.

"Dieses erfolgreiche Pilotprojekt von Rolls-Royce und Lufthansa Technik zeigt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Instandhalter für Airline-Kunden und für beide Partner große Vorteile bedeutet. Ältere Motoren bleiben länger wettbewerbsfähig und die Betriebskosten können spürbar reduziert werden", sagte Bernhard Krüger-Sprengel, Bereichsleiter Triebwerke der Lufthansa Technik AG.

Die Fragestellung lautete: Wie lassen sich die Instandhaltungskosten bei bereits länger eingesetzten Trent 500 Triebwerken für Airline-Kunden senken. Die gemeinsame Arbeit an mehreren Motoren dieses Musters hat deutlich gemacht, dass sich durch systematische Änderungen beim Arbeitsumfang, dem stärkeren Einsatz von gebrauchtem Material und optimierten Prozessen in den Werkstätten spürbare Kostensenkungen erreichen lassen: oft über 20 Prozent, in einzelnen Fällen bis zu 50 Prozent.

Pilotprojekt auch für andere Triebwerkstypen

"Diese Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik ist ein bedeutender Schritt, unser Total Care Flex Konzept weiter zu entwickeln. Sie stärkt unsere Möglichkeiten, unserer Kunden eine verbesserte Betreuung für ältere Motoren anzubieten", sagte Tom Palmer, Leiter Services für Großmotoren bei Rolls-Royce.

Vom gelungenen Pilotprojekt und großem Kundeninteresse ermutigt, planen beide Partner eine sehr enge Kooperation, in die nach dem Start Anfang 2015 neben dem Trent 500 auch weitere Triebwerkstypen einbezogen werden könnten.

AE300 Diesel-Flugmotor feiert 1000. Einheit – 180 PS

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Die Firma Austro Engine, ein Unternehmen der Diamond Aircraft Gruppe, feiert die Fertigstellung des 1000. AE300 Turbodiesel-Flugmotors.

Mit dem 170 PS starken AE300 hat Austro Engine den führenden Hubkolbenmotor für die allgemeine Luftfahrt entwickelt. Mehr als 480.000 Flugstunden haben seine Haltbarkeit und Zuverlässigkeit bewiesen. Verglichen mit gleichartigen Produkten am Markt zeichnet sich der Motor durch bessere Leistung und höhere Effizienz aus. Christian Dries, CEO Diamond Aircraft: „2014 war ein erfolgreiches Jahr für Diamond Aircraft und Austro Engine. Hauptsächlich wegen unseres innovativen und zuverlässigen Antriebskonzeptes.“ Er erwarte, dass der Überholungszeitraum des AE300 sogar auf 1.800 Stunden angehoben werden wird.

Flugzeugmotor mit mehr Leistung

Jürgen Heinrich, CEO Austro Engine: „Der 1000. AE300 symbolisiert einen bedeutenden Meilenstein, der die Qualität und Zuverlässigkeit der Motorenserie beweist. Mit einem Überholungszeitraum von aktuell 1.500 Stunden profitieren unsere Kunden gewaltig hinsichtlich niedriger Stillstandzeiten und reduzierter Betriebskosten. Für 2015 arbeiten wir an einer Version mit 180 PS.“ Bei gleicher Leistung verbraucht der AE300 45 Prozent weniger Treibstoff als herkömmliche Kolbenflugmotoren. Er hat außerdem einen deutlich geringeren Schadstoffausstoß und ist besonders leise im Betrieb.

Gleitwinkel 3,2 Grad ILS in Frankfurt geht in Regelbetrieb

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Begonnen hat der Probebetrieb für Anflüge auf die Landebahn Nordwest am 18. Oktober 2012. Nach mehr als zwei Jahren Probebetrieb geht die Maßnahme "Erhöhter Gleitwinkel Landebahn Nordwest – ILS 3,2 Grad" aus dem Maßnahmenkatalog zum aktiven Schallschutz heute in den Regelbetrieb über.

Die Ergebnisse des Probebetriebs verliefen durchweg erfolgreich, sodass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nun den zeitlich unbeschränkten Regelbetrieb auf der Landebahn Nordwest genehmigt hat.

Steilerer Gleitwinkel reduziert Fluglärm messbar

"Mit der Erhöhung des Anflugwinkels für die Landebahn Nordwest von 3,0 auf 3,2 Grad geht heute eine wesentliche der 19 Maßnahmen des aktiven Schallschutzes in den Regelbetrieb über, die vor allem auch direkt unter der Anfluggrundlinie zu einer Entlastung führt. Das internationale Interesse an diesem neuen Verfahren zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind", sagte Robert Schickling, DFS-Geschäftsführer Betrieb.

"Besonders erfreulich ist, dass eine messbare Reduzierung der Lärmbelastung nachgewiesen wurde und es leiser geworden ist. Wir werden auch weiterhin gemeinsam mit unseren Partnern aus der Luftverkehrswirtschaft, der hessischen Landespolitik und dem Forum Flughafen und Region engagiert an Lösungen zur Lärmreduzierung arbeiten. Damit stellen wir in Frankfurt einmal mehr unsere Vorreiterrolle beim Schallschutz unter Beweis", betonte Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG. Erst vor Kurzem war auch GBAS in Frankfurt in Betrieb worden, was ebenfalls flexiblere und steilere Anflüge ermöglicht.

Messungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an insgesamt sieben Lärmmessstationen von Fraport und des Umwelthauses (UNH) ergaben eine nachweisbare Reduktion des Maximalschallpegels von 0,5 – 1,5 dB (A) in Abhängigkeit der Messstation und des Flugzeugtyps. Die Werte wurden während des gesamten Probebetriebs ermittelt.

Keine Komplikationen für den Flugverkehr – Maßnahmen folgen

Von Oktober 2012 bis Dezember 2014 gab es rund 145.000 Landungen auf der Landebahn Nordwest mit erhöhtem Gleitwinkel. Der Anteil der Landungen lag bei insgesamt 71 Prozent. Während dieser Zeit kam es weder zu einer erhöhten Anzahl von Durchstartvorgängen noch zu Verspätungen bei ankommenden Flugzeugen.

Die Investitionskosten für das zusätzliche Instrumentenlandesystem (ILS) und die Verlegung des Gleitwegsenders betrugen 3,2 Millionen Euro. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf rund 300.000 Euro pro Jahr.

Neben dieser gehen heute zeitgleich weitere Maßnahmen aus dem Maßnahmenkatalog aktiver Schallschutz in den Regelbetrieb über, wie die Verschiebung der Eindrehbereiche zur Entlastung von Offenbach und Mainz und der Verlängerung des Endanflugs.

Lufthansa will zunächst Tarife der Altersversorgung mit VC verhandeln

In dem Spitzengespräch zwischen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit (VC) am vergangenen Mittwoch ist Lufthansa erneut auf die Gewerkschaft zugegangen. Zu dem bereits vorliegenden Schlichtungsangebot zur Übergangsversorgung hat das Unternehmen der VC vorgeschlagen, Gespräche über eine Neuregelung der betrieblichen Altersversorgung aufzunehmen. Da auf Wunsch der VC die Neuregelung der Altersversorgung bislang nicht Gegenstand der Gespräche war, möchte das Unternehmen allerdings zu diesem Thema zunächst in Tarifverhandlungen eintreten.

Lufthansa ist jedoch offen, die tariflichen Themen Übergangs- und Altersversorgung in einem nächsten Schritt gemeinsam zu schlichten, sollten die Tarifgespräche nicht zu einer Einigung führen.

Weitere offene Tarifverträge, über die die Tarifpartner bisher noch nicht gesprochen haben, sollten ebenfalls zunächst verhandelt werden. Eine Schlichtung ist aber hier auch als ultima ratio möglich, sofern es in den Tarifverhandlungen nicht zu einer Einigung kommt.

Einigung bei Vergütungstarifvertrag

In den Verhandlungen zum Vergütungstarifvertrag haben sich die Tarifpartner bereits so sehr angenähert, dass eine Einigung jederzeit auch ohne Schlichter möglich ist. Ein Abschluss könnte allerdings zu einem späteren Zeitpunkt Teil eines Gesamtpaketes werden. Notwendige strukturelle Veränderungen im Vergütungstarifvertrag könnten in ein zweites Schlichtungsverfahren eingebracht und dort mit verwandten Themen (beispielsweise aus dem Manteltarifvertrag) verknüpft werden.

Eurowings außen vor

Die Gründung der neuen Eurowings ist dagegen eine unternehmensstrategische Entscheidung. Ungeachtet dessen ist Lufthansa zu Gesprächen über Wings mit der VC jederzeit bereit. Dazu hat das Unternehmen der VC bereits angeboten, gemeinsam eine Studie zu beauftragen, die die Cockpitkosten mit denen relevanter Wettbewerber vergleicht. Ziel ist es, dadurch zu einem gemeinsamen Verständnis der Wettbewerbsposition und zu zukunftsfähigen Tarifstrukturen zu kommen.

Ryanair nimmt Verbindung Memmingen – Palermo in den Streckenplan

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Ab 01. April nächsten Jahres steht zwei Mal pro Woche Palermo auf dem Flugplan. Die Hauptstadt der Autonomen Region Sizilien wird am Mittwoch und am Sonntag von Ryanair angeflogen. Abflug ist in Memmingen um 12:55 Uhr, Ankunft in Palermo um 14:55 Uhr (Rückflug 10:30 Uhr ab Palermo). Die Fluggesellschaft Ryanair baut damit Memmingen, ihren größten süddeutschen Standort, weiter aus. So sind zurzeit 45 wöchentliche Abflüge zu 15 Destinationen buchbar. Mit rund 680.000 Einwohnern ist Italiens fünftgrößte Stadt das politische und kulturelle Zentrum Siziliens und idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise auf der Insel.

Flüge sind bereits buchbar, und möglich als Weihnachtsgeschenk für Kurzentschlossene. Denn der Frühling auf Sizilien begeistert mit angenehm warmen Temperaturen. Die Flugzeiten ermöglichen zudem zahlreiche Reise-Kombinationen – ob Kurztrip oder ausgedehnte Ferienreise. Zudem lässt sich das Flugziel Palermo ideal mit der zweiten Sizilien-Strecke des Allgäu Airport verbinden, die ebenfalls am Mittwoch und am Sonntag mit Ryanair nach Trapani im Westen der Insel führt.