Start Blog Seite 388

Austro Control erweitert telefonische Sprechzeiten

Seit 01. Januar 2015 hat Austro Control die telefonischen Servicezeiten für Pilotinnen und Piloten erweitert: Die Pilotenlizenzierung ist jetzt von Montag bis Freitag, 09:00 bis 12:00 und nachmittags von Dienstag bis Donnerstag, 13:00 bis 15:00 Uhr zu erreichen.

Die Mitarbeiter der Luftfahrtbehörde stehen in diesem Zeitraum für Kundenanfragen zur Ausstellung und zur Verlängerung von Lizenzen, Eintragung von Instrumentenflugberechtigungen sowie Klassen-/Musterberechtigungen und Lehrberechtigungen zur Verfügung.

Ruag Space liefert Solarpaneel-Steuerung nach Südkorea

0

Das österreichische Weltraumtechnikunternehmen Ruag Space unterzeichnete den ersten Auftrag zur Lieferung von Satellitenelektronik nach Südkorea. Zwei Einheiten der elektronischen Antriebssteuerung für Ausrichtemechanismen von Satelliten-Solarpaneelen werden bis Ende 2016 von Ruag Space in Wien gebaut und an das koreanische Forschungsinstitut für Weltraumtechnik KARI (Korea Aerospace Research Institute) geliefert.

Wenn es ihre Flugbahn erlaubt, gewinnen Satelliten ihre benötigte elektrische Energie aus dem einfallenden Sonnenlicht. Dazu verwenden sie Solarzellen auf großen Paneelen, die sie zur Sonne hin rausrichten. Zur optimalen Ausnutzung der auftreffenden Lichtstrahlen, müssen sie dabei im richtigen Winkel zur Sonne stehen. Je nach Satellitenflugbahn kann es notwendig sein, sie regelmäßig neu auszurichten. Die Solarpaneele sind daher auf einem drehbaren Mechanismus montiert.

Solarpaneele drehen ohne Vibration

Für die Ansteuerung des darin enthaltenen Schrittmotors entwickelte das österreichische Weltraumtechnikunternehmen Ruag Space die notwendige Steuerungselektronik. Mit ihrer Hilfe können die großflächigen Solarpaneele nahezu vibrationsfrei sanft gedreht und somit in die optimale Lage zum Lichteinfall gebracht werden. Der passende Mechanismus wird vom Schweizer Schwesterunternehmen gebaut.

Die Entwicklung eines vergleichbaren Subsystems, des sogenannten SADA (Solar Array Drive Assembly), im Auftrag der europäischen Weltraumorganisation ESA für den europäischen Meteorologiesatelliten Meteosat Third Generation war der Ausgangspunkt für dieses Produkt von Ruag Space. Neben anderen asiatischen Ländern zählt Südkorea zu einem der in der Weltraumtechnik aktivsten Staaten. Mit diesem neuen Vertrag hat sich nun auch der Weg in den koreanischen Markt eröffnet.

Besucher-Tour am Flughafen Düsseldorf – Airport auf einen Blick

0

Der Düsseldorfer Flughafen hat sein Ausflugsangebot um neue Sondertouren erweitert. So können große und kleine Luftfahrtfans nun montags und freitags jeweils um 17:00 Uhr bei speziellen Foto-Touren einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen des Airports werfen. Anders als bei den normalen Rundfahrten dürfen die Besucher hier auch an einem Haltepunkt in der Nähe der Start- und Landebahnen aussteigen. Dabei bietet sich die Gelegenheit, startende und landende Flugzeuge aus nächster Nähe zu fotografieren.

Bis zu 25.000 Besucher nutzen pro Jahr bei den täglichen Airport-Touren die Möglichkeit, das Geschehen auf dem Vorfeld des größten Airports in NRW einmal hautnah zu erleben. Rund 600 Starts und Landungen finden am Düsseldorfer Airport durchschnittlich pro Tag statt. Auf dem Vorfeld herrscht hierbei emsiges Treiben: Flugzeuge werden betankt sowie be- und entladen. Schwarz-gelb-karierte Follow me-Fahrzeuge kreuzen den Weg von Push-back-Fahrern. Hinzu gesellen sich Passagierbusse oder Gepäckwagen.

Neue Tour zur Flughafenfeuerwehr

Neu sind die Sondertouren zur Flughafenfeuerwehr, die der Airport jeden dritten Montag eines Monats um 17:00 Uhr anbietet. Hier legen die Besucher während der Tour einen Stopp an der Nordwache der Flughafenfeuerwehr ein. Vor Ort erhalten die Teilnehmer Informationen aus erster Hand zur technischen Ausstattung und den Aufgaben der Feuerwehrleute am Flughafen.

Interessierte können am Düsseldorfer Flughafen aus insgesamt 42 Touren pro Woche wählen. Diese finden von montags bis freitags jeweils um 09:00 Uhr, 11:30 Uhr, 14:30 Uhr und 17:00 Uhr statt. Samstags und sonntags starten die Airport-Touren um 10:30 Uhr und 13:00 Uhr. Buchbar sind die Touren online.

Übersicht über den Flughafen Düsseldorf

Im Folgenden einige Daten zur Dimension des Airports und seiner Geschäfts- und Verkehrszahlen.

Flughafen Düsseldorf GmbH: 50% Stadt Düsseldorf
50% Airport Partners GmbH
(40% AviAlliance GmbH, 20% AviAlliance Capital Co. KGaA, 40% Aer Rianta PLC)
Geschäftsführung: Dipl.-Kfm. Thomas Schnalke

Beteiligungen

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH: 100% Flughafen Düsseldorf GmbH
Geschäftsführung:

Dipl.-Ing. Klaus Ulrich Schmid

Dipl.-Kfm. Thilo Schmid

Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH: 100% Flughafen Düsseldorf GmbH
Geschäftsführung: Anja Dauser
Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH: 100% Flughafen Düsseldorf GmbH
Geschäftsführung: Gerton Hulsman
Flughafen Düsseldorf Security GmbH: 100% Flughafen Düsseldorf GmbH
Geschäftsführung: Thomas Poos
SITA Airport IT GmbH:

70% SITA INC

30% Flughafen Düsseldorf GmbH

Geschäftsführung:

Dr. Christian Jahncke

Guido Meyer

Verkehrsergebnisse 2014

Passagiere: 21,8 Millionen
Flugbewegungen: 202.000 Starts und Landungen
Passagiere / Tagesdurchschnitt: 59.700
Flugbewegungen / Tagesdurchschnitt: 553 – damit größter Flughafen in Nordrhein-Westfalen
Verkehrsaufteilung: 40 Prozent aller Reisen haben einen geschäftlichen Anlass, 60 Prozent sind privater Natur.
Flugziele insgesamt: 192 in 55 Ländern
Darunter im Deutschlandverkehr: 11
Fluggesellschaften: 64

Wirtschaftliche Ergebnisse (2013)

Umsatzerlöse: 429,2 Mio Euro
Bilanzsumme: 1.067,6 Mio Euro
Anlagevermögen: 984,1 Mio Euro
Investitionen: 104,2 Mio Euro
Abschreibungen: 61,3 Mio Euro
Jahresergebnis: 34,5 Mio Euro

Infrastruktur: Start- und Landebahnsystem

Südbahn: 3.000 m, 05R/23L (Hauptbahn)
Nordbahn: 2.700 m, 05L/23R (Parallelbahn)
Querwindbahn: 1.630 m, 15/33 (Derzeit geschlossen)

 

Flughafenbetriebsgelände: 6.063.141 m²
Vorfeldflächen: 758.647 m²
Flugzeugabstellpositionen: 89 Positionen, davon 27 Gebäudepositionen
PKW-Parken, Stellplätze insgesamt: ca. 20.000, ca. 17.000 davon überdacht

 

Gepäcksortieranlage: 100-prozentige mehrstufige Gepäckkontrolle: 2 Gepäcksortierhallen mit Kapazität von insgesamt 10.000 Gepäckstücken pro Stunde
Gepäckausgabebänder: 19

Einzugsgebiet

50 Kilometer: 9,2 Millionen Menschen
100 Kilometer: 18 Millionen Menschen

Anreise

PKW individuell: 52 Prozent
ÖPNV: 22 Prozent
Taxi: 21 Prozent
Sonstige: 5 Prozent

Der Flughafen als Arbeitsplatz

Flughafen Düsseldorf Konzern: Ca. 2.200 Mitarbeiter
Insgesamt am Airport:

Ca. 19.700 Beschäftigte, und 216 ansässige Unternehmen am Flughafen

 

Baden-Airpark mit 7,1 Prozent weniger Passagieren 2014

0

Rund 997.200 Fluggäste nutzten den FKB im Jahr 2014 für ihre Flugreisen. Dieses Ergebnis entspricht einem Rückgang der Passagierzahlen von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (1.074.000 Fluggäste im Jahr 2013). Trotzdem freut man sich am FKB, dass die ursprüngliche Passagierprognose von rund 950.000 Passagieren übertroffen und die Zahl von einer Million Fluggästen im Jahr 2014 fast erreicht wurde.

Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung sieht daher den FKB auf einem guten Weg, im nächsten Jahr wieder mehr als eine Million Fluggäste verzeichnen zu können. Positive Signale im vergangenen Jahr, wie beispielsweise die Entwicklung der Hamburg-Verbindung mit germanwings, Frequenzerhöhungen auf den Ryanairstrecken und die Ankündigung der Fluggesellschaft Turkish Airlines, ab Mitte des Jahres 2015 den FKB anzufliegen, veranlassen Manfred Jung zu einer Prognose von 1,05 Millionen Passagieren für das Jahr 2015.

Forschungsflugzeug fliegt erstmals in der Laser-Wolke

0

Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist gemeinsam mit Flugzeugbauer Airbus eine Weltpremiere gelungen: Erstmals haben sie im Flug die Luftströmung an der Tragfläche eines Passagierjets mit einem Laser sichtbar gemacht.

Sie entwickelten ein Verfahren, das die oberhalb des Flügels vorbeiströmenden Nebeltröpfchen erfasst und damit jede noch so kleine Luftbewegung zeigt. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen für langsamere und leisere Anflüge zu optimieren.

Laserschnitt macht Strömung für Spezialkameras sichtbar

Christina Politz und ihr Team vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik starteten am 06. Januar 2014 zu dem abendlichen Versuchsflug mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) vom Braunschweiger Forschungsflughafen. Dreieinhalb Stunden waren sie in der Luft. Bei mehrwöchigen Vorbereitungsarbeiten montierten sie zuvor in der Kabine des stark modifizierten ehemaligen Passagierjets einen auffächerbaren Laser hinter einer speziellen optischen Scheibe.

"Daneben installierten wir jeweils links und rechts zwei hochauflösende Spezialkameras hinter weiteren Kabinenfenstern und richteten Laser und Kameras auf die Tragfläche aus", berichtet Luftfahrtforscherin Politz. "So konnten wir im Flug tausende Bilder vom Funkeln der Nebeltröpfchen mit einem sogenannten Laserschnitt machen."

Im Cockpit mit Laserschutzbrillen zu sitzen war für die DLR-Testpiloten eine neue Erfahrung, denn noch nie flimmerten in der Luft Laserstrahlen über die Tragflächen des Forschungsjets ATRA. "Es war schon etwas Besonderes bei diesem Erstflug der etwas anderen Art das Steuer in der Hand zu halten", sagt Hans-Jürgen Berns von den DLR-Flugexperimenten. "Ein anspruchsvolles Unternehmen, das wir gut gemeistert haben."

Langsamer in den Endanflug gegen den Lärm

Derzeit entstehen aus den Aufnahmen am Computer erste präzise 3D-Animationen der Tragflächenströmung. "Wir wollen in bisher unerreichter Genauigkeit wissen, wie sich die Strömung im Langsamflug an den Tragflächen und Landeklappen sowie insbesondere im Bereich der Triebwerksgondeln verhält", sagt Prof. Dr. Ralf Rudnik vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, der das Projekt HINVA (High Lift Inflight Validation) leitet. "Wenn wir die aerodynamischen Grenzen bei niedrigen Fluggeschwindigkeiten noch besser verstehen, dann haben wir die Möglichkeit diese Grenzen zukünftig weiter zu unseren Gunsten zu verschieben."

Der Vorteil dabei: Verkehrsflugzeuge, die im Endanflug langsamer fliegen, sind leiser und kommen mit kürzeren Start- und Landebahnen zurecht. Herstellerangaben beschränken die Anfluggeschwindigkeit von Passagiermaschinen heute noch auf etwa 200 bis 250 Kilometer pro Stunde. Die genauen Werte hängen vom jeweiligen Flugzeugtyp und der Beladung ab. Die nun gewonnenen Flugversuchsdaten, kombiniert mit vorausgegangenen Windkanalmessungen und computergestützten Strömungssimulationen des HINVA-Projekts, liefern eine reichhaltige Datengrundlage.

Damit können zukünftig deutlich besser an den Langsamflug angepasste Tragflächen und Klappensysteme entwickelt werden, um langfristig das Tempolimit rund um die Flughäfen zu senken. Der Verbundpartner Airbus unterstützt das Projekt im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten, denn die angestrebte präzise Vorhersage der Strömungsvorgänge bei Start und Landung sind ein wesentlicher Beitrag für die Verbesserung künftiger Flugzeugentwicklungen.

Echtzeitmessung in ganzen Ebenen

Die angewandte Lasermesstechnik PIV (Particle Image Velocimetry) ist eine Entwicklung Göttinger DLR-Forscher. Dabei werden in ein zu untersuchendes Strömungsfeld mikrometergroße Partikel eingebracht, deren Echtzeitbewegung von Hochleistungskameras erfasst wird. Dabei werden bereits die Lärmquellen von Flugzeugtriebwerken erfasst. Im Flugversuch nutzten die DLR-Forscher anstatt künstlicher Partikel die natürlich vorhandenen Tröpfchen einer Wolke. Mithilfe einer speziell entwickelten Software lässt sich das gesamte betrachtete Strömungsfeld dreidimensional berechnen und darstellen.

Bisher ist es nicht möglich gewesen an einem Passagierjet die Umströmung einer Tragfläche dreidimensional unter realen Flugbedingungen flächig zu vermessen. Zuvor mussten sogenannte Messonden umständlich auf die Tragfläche geklebt werden. Nachteil: Sie beeinflussen die Luftströmung und messen nur an einzelnen Punkten auf der Oberfläche. 2009 und 2013 erprobten DLR-Forscher die Lasermesstechnik PIV bereits für den Einsatz in der Luft mit dem deutlich kleineren propellergetriebenen DLR-Forschungsflugzeug Do-228. Ein weiterer "Laser-Flug" mit dem ATRA ist morgen am 08. Januar 2015 geplant.

Titelbild: Während des Messfluges zeigen sich Strömungswirbel im Laser-Lichtschnitt über der Tragfläche des ATRA. Die Wirbel erzeugen Kondensation und zeichnen sich deshalb besonders deutlich ab. Ganz links ist die indirekt beleuchtete Flügelspitze mit Winglet (Fencelet) erkennbar. Der helle Strich ist die Auftrefflinie des Lichtschnitts auf der Tragfläche.

Boeing erhält Nachbestellungen für 787-9 Dreamliner und 777F

0

Air New Zealand bestellt beim Dreamliner nach. Boeing hat jüngst einen neuen Auftrag der Airline für zwei weitere 787-9 Dreamliner erhalten, Listenpreis: 514 Mio. US-Dollar. Air New Zealand hatte ihre erste 787-9 letzten Juli in Empfang genommen. Auch Qatar Airways will mit weiteren Boeing-Flugzeugen seine Frachtposition stärken.

Die Flotte der Air New Zealand wird damit auf insgesamt 12 787-9 anwachsen, neben 15 777-200ER (Extended Range) und 777-300ER. Air New Zealand ist der Erstkunde für die 787-9 und betreibt bereits drei dieser Flugzeuge. Bisher haben 58 Kunden weltweit 1.071 B787 bestellt.

In einem gegenüber der 787-8 um 20 Fuß (sechs Meter) gestreckten Rumpf finden in der 787-9 40 zusätzliche Passagiere Platz. Die Reichweite gegenüber der 787-8 gab Boeing einst mit weiteren und 300 Nautischen Meilen (555 Kilometer) an, mittlerweile nennt Boeing hier sogar 450 Nautische Meilen (830 Kilometer).

777-Frachter für Qatar Airways

Qatar Airways hat bei Boeing ebenfalls eine Bestellung über vier 777 Frachter mit einem Listenpreis von derzeit 1,24 Mrd. US-Dollar abgeschlossen. Optionen für weitere vier Maschinen wurden ebenfalls unterzeichnet.

Qatar Airways betreibt derzeit eine Flotte von 37 Boeing 777-300ER (Extended Range) und 777-200LR (Longer Range), neben weiteren sieben 777-Frachtern. Damit will die Airline zu einem der größten Cargo-Playern der Welt werden. Das Muster 777F soll dabei eine Schlüsselrolle spielen und viele Langstrecken vom Hub in Doha, mit einem neuen Frachtterminal, bedienen.

Die Frachtversion der 777 kann 4.900 Nautische Meilen (9.070 Kilometer) bei voller Beladung und üblicher Beladungsdichte fliegen. Das macht sie zum reichweitestärksten zweistrahligen Frachtflugzeug der Welt.

Flugzeug-Rekorde bei Boeing 2014

0

Boeing Commercial Airplanes lieferte 2014 so viele Flugzeuge aus wie noch nie. Mit 723 Maschinen wurde der Unternehmens-Rekord zum zweiten Mal in Folge gebrochen. Auch konnte der US-Flugzeugbauer 1.432 Nettobestellungen zu einem Listenpreis von 232,7 Mrd. US-Dollar neu verbuchen, was ebenfalls das Allzeithoch aus dem Jahr 2007 übertrifft. Damit hatte Boeing zum Jahresende 5.789 auszuliefernde Flugzeuge in den Auftragsbüchern stehen, ebenfalls ein neuer Höchstwert. Und es gab noch mehr Höchstwerte.

Alle drei Flugzeugwerke von Boeing für Passagierflugzeuge – Everett und Renton in Washington und North Charleston in South Carolina – stellten neue Auslieferungsrekorde auf. 2014 erreichten drei unterschiedliche zivile Flugzeugprogramme Meilensteine, jedes für sich erreichte neue Jahresbestmarken:

  • Das 737-Programm lieferte 485 Flugzeuge aus
  • Das 777-Programm lieferte 99 Flugzeuge aus
  • Das 787-Programm lieferte 114 Dreamliner inklusive des ersten 787-9 für den Erstkunden Air New Zealand sowie weitere Erstauslieferungen an 13 Airline-Kunden aus

Von den 1.432 Nettobestellungen, die Boeing 2014 verbuchte, entfällt der Großteil von 1.104 auf die Next-Generation 737 und 737 MAX , gefolgt von der 777 und 777X (welche Flügel aus Karbon erhalten soll) mit 283 Bestellungen. Im September will Boeing die 737 MAX 200, eine Variante auf Basis der erfolgreichen 737 MAX 8 starten. Das Flugzeug kann bis zu 200 Sitze fassen und soll einen 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch aufweisen.

Ray Conner, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes, sagte, Boeing habe bei scharfem Wettbewerb ein gutes Jahr gemacht und man werde sich 2015 weiter auf den Bau der ersten Maschine der 737 MAX sowie die letztendliche Konfiguration der 777X konzentrieren.

Boeing Flugzeugbestellungen zum Ende 2014

Flugzeugprogramm Bruttobestellungen Nettobestellungen Auslieferungen Offene Bestellungen
737 1.196 1.104 485 4.299
747 2 0 19 36
767 4 4 6 47
777 283 283 99 564
787 65 41 114 843
Insgesamt 1.550 1.432 723 5.789


 

Boeing liefert ersten 787 Dreamliner an Royal Air Maroc

0

Boeing und die Fluggesellschaft Royal Air Maroc feierten die Ankunft des ersten 787 Dreamliner in Marokko. Die Airline ist damit die erste im Mittelmeerraum, die einen 787 Dreamliner betreibt.

Das Flugzeug startete schon am 31. Dezember 2014 vom Boeing-Werk in Everett, Washington, und flog 4.788 Nautische Meilen (8.867 Kilometer) nonstop zur Royal Air Maroc Heimatbasis am Mohammed V International Airport in Casablanca.

Die Flotte der Royal Air Maroc umfasst derzeit knapp 50 Boeing-Flugzeuge, hauptsächlich Next-Generation 737, aber auch 767-300, eine 747-400 und nun die erste 787. Mit dem Dreamliner will die Airline ihr Langstrecken-Netzwerk ausbauen, bisher steuert sie neben dem heimischen Netzwerk in Marokko noch über 50 Destinationen über Afrika, Asien, Europa, und Nodamerika an. Aber auch das Reisen für die Passagiere soll angenehmer werden: Mit elektronisch dimmbaren Fenstern, mehr Stauraum und höherem Kabindendruck sowie höherer Luftfeuchtigkeit an Bord.

Ryanair mit 88 Prozent Auslastung im Dezember 2014

Ryanair hat heute seine Passagier- und Auslastungsstatistik für Dezember 2014 veröffentlicht. Die Passagierzahlen des Low-Cost-Carriers wuchsen im Dezember um 20 Prozent auf über sechs Millionen beförderte Fluggäste. Die Auslastung stieg dazu um sieben Prozent auf 88 Prozent. Diesen Anstieg führt Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair, auch auf die Möglichkeit für Passagiere zurück, noch früher buchen zu können. In den ersten Monaten eines deutlich erweiterten Winterflugplans hat auch der kontinuierliche Erfolg des "Always Getting Better"-Programms die Auslastung besser als erwartet angehoben.

Mit einer ganzen Reihe neuer Verbindungen, erhöhten Flugfrequenzen und dem Business Plus Service baut Ryanair das Angebot derzeit stark aus.

Ryanair Passagierzahlen

  Dezember 2013 Dezember 2014 Zuwachs
Passagiere 5,02 Mio 6,02 Mio 20 Prozent
Auslastung 81 Prozent 88 Prozent 7 Prozent

 

Flughafen Münster/Osnabrück mit Wachstum 2014 – Angebot ausgebaut

0

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat im Jahr 2014 rund 900.000 (genau: 899.595) Fluggäste gezählt. Gegenüber dem Vorjahr wird damit ein Wachstum von 4,8 Prozent verzeichnet. Der FMO entwickelte sich damit deutlich stärker als der Schnitt der deutschen Airports, der mit ca. 2,9 Prozent prognostiziert wird.

Besonders erfreulich zeigte sich der Linienflugverkehr mit einer Steigerung von über 12 Prozent. Der Touristikverkehr blieb auf Vorjahresniveau. Die Zahl der Starts und Landungen waren im abgelaufenen Jahr mit 35.052 konstant. Grund für die positive Verkehrsentwicklung im Jahr 2014 war vor allem der Einstieg der Fluggesellschaft Turkish Airlines am Flughafen Münster/Osnabrück. Mit Istanbul ist ab FMO neben Frankfurt und München das dritte große Umsteigedrehkreuz im Flugplan. Auch die Aufnahme der London-Verbindung durch Europas größte Regionalfluggesellschaft flybe sorgte für eine Stimulierung der Fluggastzahlen. Darüber hinaus wurden die Ziele Hurghada (Ägypten) und Enfidha (Tunesien) neu aufgenommen.

Luftfracht mit Allzeithoch und Ausblick positiv

Ein Rekordergebnis verzeichnete im abgelaufenen Jahr die Luftfracht am Flughafen Münster/Osnabrück. Mit 17.098 Tonnen und einer Steigerung von rund 18 Prozent wurde ein Allzeithoch erreicht. Gründe für dieses Wachstum liegen vor allem in einem signifikanten Bedarf an Beiladefracht bei der neuen Fluggesellschaft Turkish Airlines sowie einer Vielzahl von Frachtchartern für die Automobilindustrie.

Auch der Flugplan für den kommenden Sommer 2015 zeigt bereits jetzt erfreuliche Tendenzen. So wird Turkish Airlines die Frequenzen für die im vergangenen Juni neu aufgenommene Verbindung zum Istanbuler Flughafen Atatürk aufstocken und dann fünfmal wöchentlich starten. Zusätzlich wird auch die türkische Fluggesellschaft Pegasus von Ende Juni bis Anfang September dreimal wöchentlich zum Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen auf der asiatischen Seite der Metropole fliegen.

Lufthansa: Airbus, Boeing und Embraer für mehr Kapazität

Die Deutsche Lufthansa wird im kommenden Jahr sowohl auf Flügen nach Frankfurt als auch nach München die Kapazität erhöhen und größeres Fluggerät einsetzen. Auf der Frankfurt-Route wird zunächst übergangsweise eine Boeing 737-500 (120 Sitze) und ab April dann ein CRJ 900-Jet (86 Sitze) eingesetzt. Bislang wurde die Strecke mit einem Jet vom Typ CRJ 700 (70 Sitze) bedient. Auf der München-Verbindung wird bei einigen Umläufen die Embraer 195 mit 116 Plätzen durch einen Airbus A319 mit 138 Plätzen ersetzt.

In der Touristik wird die deutsche Fluggesellschaft Germania das größte Angebot am Flughafen Münster/Osnabrück bereitstellen. Insgesamt 15 Mal pro Woche startet ein Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen zu elf verschiedenen beliebten Urlaubsregionen. Es gibt Flüge zu den griechischen Inseln Kreta, Rhodos, Kos und Korfu. Zudem werden die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa angeflogen. Die beliebten Mittelmeerinseln Mallorca und Ibiza sind genauso im Programm wie der ägyptische Badeort Hurghada und Antalya an der Türkischen Riviera.

airberlin wird vom Flughafen Münster/Osnabrück auch im kommenden Sommer zweimal täglich nach Palma de Mallorca fliegen. Antalya steht im Sommer 2015 bei der Ferienfluggesellschaft SunExpress sogar täglich im Programm. Außerdem fliegt SunExpress einmal wöchentlich nach Izmir. Ebenfalls koordiniert wurden bereits touristische Verbindungen nach Tunesien (Nouvelair) sowie ans Schwarze Meer nach Varna (Bulgarian AirCharter) und Burgas (Air Via). Weiter im Flugplan 2015 bleiben auch die bekannten Linienverbindungen von flybe nach London-Southend und von AIS-Airlines nach Stuttgart.

Besucher am Flughafen Stuttgart surfen jetzt gratis im Internet

0

Am Stuttgarter Flughafen können Passagiere und Besucher jetzt auch kostenlos im Internet surfen. Mit Laptop, Tablet-PC oder Smartphone gibt es gratis Zugriff auf das Worldwide Web. Der Zugang über das Wireless Local Area Network (WLAN) ist jedoch auf 60 Minuten am Tag beschränkt. Kostenloses Internet, ob zeitlich beschränkt oder unlimitiert, wird an Flughäfen zunehmend angeboten. Das hilft Wartenden die Zeit leichter zu überbrücken.

Wer am Flughafen Stuttgart vor Ort in den Terminals oder vor dem Abflug im Gate sein Gerät startet, muss für den Zugang zuerst die Telekom als Netzwerk auswählen, den Internetbrowser starten und eine beliebige Website aufrufen. Dadurch wird automatisch auf die Hotspot-Seite der Telekom weitergeleitet, auf der man dann seine Mobilfunk-Nummer eingeben muss. Danach erhält man per SMS den Zugangscode, der den Internetzugang freischaltet.

„BeReK“: Statistik hilft bei globalem Flugzeugerstatzteil-Management

0

Um eine bestmögliche Versorgung mit Ersatzteilen zu niedrigen Kosten zu garantieren, bedarf es einer genauen Planung des Materialbedarfs. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Bestandsplanung für alle Versorgungslager mit Geräten und Umlaufteilen (LRU = Line Replaceable Units) zu.

Diese haben einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit eines Instandhaltungsprozesses und müssen kurzfristig verfügbar sein. Die Ersatzteilversorgung interner und externer Kunden gehört zu den grundlegenden Aufgaben eines MRO-Betriebs (Maintenance, Repair and Overhaul) in der Luftfahrt. Dabei geht es um eine möglichst kurze Lagerung und schnelle Verfügbarkeit. Rund 44.000 verschiedene Geräte umfasst allein der Materialpool der Geräteversorgung bei Lufthansa Technik AG.

Daten fürs globale Komponenten-Ersatzteilmanagement

Wesentliche Fortschritte konnte Lufthansa Technik bereits im Forschungsprojekt dLP (dynamische LRU-Planung) mit der Entwicklung geeigneter Algorithmen und einer IT-Applikation erzielen. Nun wurden die ebenso modernen wie effizienten Verfahren zur Prognose von anfallenden Materialbedarfen weiter konkretisiert. Von April 2012 bis September 2014 konnte Lufthansa Technik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung der TU Braunschweig und mit den Unternehmen m²hycon und VOQUZ umfassende "Bedarfsregelkreise für ein globales Komponenten-Ersatzteilmanagement" ("BeReK") erarbeiten. In dem von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Stadt Hamburg geförderten Projekt ging es vor allem darum, die komplexen Zusammenhänge im Hinblick auf die Lebensdauer einzelner Teile besser zu verstehen.

Gegenstand von "BeReK" war im Wesentlichen die Erforschung der Zusammenhänge aller wichtigen Parameter wie die Anzahl der Flugumläufe, der Flugstunden und der Kalendertage zwischen zwei Geräteausfällen. Bislang ließ sich nicht nachweisen, welche dieser Größen welchen Einfluss auf die Lebensdauer des einzelnen Teiles und damit auf den Materialbedarf hat.

Im Rahmen von "BeReK" wurden diese Einflussfaktoren zunächst auf Basis statistischer Methoden analysiert und so verrechnet, dass sich daraus eine eindeutige Charakteristik ergab. Damit können nun vorhandene Datensätze vervollständigt und gezielter verwendet werden. Mit diesen umfassenderen Informationen lassen sich genauere Aussagen über erforderliche Ersatzteilmengen auf den weltweiten Lagerstandorten und für Angebotskalkulationen in der Material- und Ersatzteilversorgung treffen.

Exaktere Bedarfs-Analyse für Flugzeugteile

Mithilfe der Forschungsergebnisse können verlässliche Vorschläge für Prozessabläufe zur regelbasierten Ermittlung der Eingangsparameter für Materialbedarfe gemacht werden. Die neuen, in "BeReK" erforschten Methoden sollen nun im Rahmen des Projekts "Material eMotion" in die zukünftige Materialplanung integriert werden: So wissen die Spezialisten der Lufthansa Technik dann, welchen prozentualen Einfluss Flugumläufe und Flugstunden oder Kalendertage auf das Ausfallverhalten haben. Für jede Gerätetechnologie entsteht ein selbstlernendes System, mit dessen Hilfe sich die real beobachteten Ausfälle statistisch optimal erklären und genaue Prognosen für die Zukunft ableiten lassen. Neue Prozesse und eigens entwickelte IT-Applikationen helfen, die komplexen Daten wirksam zu nutzen.

Durch die Ergebnisse aus dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt "BeReK" ist Lufthansa Technik in der Lage, immer zu wissen, welche Geräte in den jeweiligen Kundenflugzeugen eingebaut sind und welche Bedarfe zu welcher Zeit an welchem Ort bestehen. Das spart Zeit, erhöht die Qualität und mindert die Kosten – auch für die Kunden: Sie können sich von den Vorzügen individueller Dienstleistungen und Produkte überzeugen, statt vornehmlich auf standardisierte, vermeintlich günstigere Varianten zurückzugreifen. Das Wissen um die Kundenbedarfe und die Versorgungskosten, die dabei entstehen, bildet für Lufthansa Technik die Basis für eine reaktionsschnelle Kalkulation. Somit können die Kosten für die Poolversorgung für alle Beteiligten weiter verringert werden.

Absturz in Landshut: Ultraleichtflugzeug mit Wasser im Tank

0

Am Nachmittag trafen sich die Flugschülerin und der Fluglehrerassistent am Flugplatz Landshut zu Ausbildungsflügen. Geplant war gegen 17:00 Uhr mit den Startvorbereitungen zu beginnen, da der Flugplatz gegen 18:45 Uhr schloss.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 21. September 2011
  • Ort: Landshut-Ellermühle
  • Luftfahrzeug: Ultraleichtflugzeug
  • Hersteller / Muster: Rans / S6 Coyote II
  • Personenschaden: Flugschülerin und Pilot schwer verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: keiner
  • Informationsquelle: Untersuchung durch Mitarbeiter der BFU

Sachverhalt

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Die Ankunft der beiden verzögerte sich, sodass der Standplatz des Ultraleichtflugzeuges (UL) im nördlichen Flugplatzbereich erst gegen 17:45 Uhr erreicht wurde. Nach Aussage des Flugschulbetreibers war dort das UL für zwei Wochen im Freien abgestellt worden.

Um 18:11 Uhr meldete sich die Flugschülerin über Funk bei der Flugleitung und gab an, einige Platzrunden mit Lehrer fliegen zu wollen. Um 18:16 Uhr startete das UL auf der Piste 07. Der Fluglehrer meldete über Funk: "Delta-Golf-Echo macht Südplatzrunde, keine normale Nordplatzrunde."

Zeugen sahen, wie das UL nach dem Start am Ende der Piste 07 in ca. 60 m Höhe über die linke Tragfläche abkippte und steil nach unten ging. Kurz vor dem Boden wurde versucht, das UL abzufangen. Das UL prallte auf ein abgeerntetes Feld in der Nähe des Flugplatzes. Es wurde schwer beschädigt und beide Insassen wurden schwer verletzt.

Angaben zu Personen

Der 41-jährige Fluglehrerassistent der Rans S6 Coyote II war seit 13.07.2009 im Besitz eines Luftfahrerscheins für Luftsportgeräteführer, ausgestellt vom Deutschen Ultraleichtflugverband e.V. (DULV), mit der Berechtigung für Passagierflug. Weiter war er im Besitz einer Lizenz für Privatpiloten (Flugzeug) nach den Regeln JAR-FCL deutsch, erstmalig ausgestellt am 04.06.2009.

Als Berechtigung war SE piston (land) eingetragen. Der Fluglehrerlehrgang über die Praxis wurde am 06.05.2010 und der Lehrgang über Theorie am 20.03.2011 abgeschlossen. Die Meldung als Fluglehrerassistent bei der Flugschule erfolgte am 04.10.2011. Das Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis zum 11.03.2012 gültig. Die 66-jährige Flugschülerin befand sich in der Ausbildung zur Luftsportgeräteführerin.

Angaben zum Luftfahrzeug

Das Muster Rans S6 Coyote II ist ein doppelsitziges, aerodynamisch gesteuertes Ultraleichtflugzeug in Gemischtbauweise mit Spornradfahrwerk. Der Schulterdecker verfügt über eine geschlossene Kabine und nebeneinander angeordnete Sitze.

  • Hersteller: Rans
  • Muster: Rans S6 Coyote II
  • Werknummer: 12031542-ES
  • Baujahr: 2005
  • MTOM: 450 kg
  • Triebwerk: Rotax 912
  • Werknummer: 4412574

Halter des UL war eine Flugschule. Die letzte Jahresnachprüfung (JPN) des UL fand am 04.02.2011 statt. Zum Zeitpunkt der Jahresnachprüfung wurde die Gesamtbetriebszeit des UL mit 2.262 Stunden angegeben. In das Prüfprotokoll für Dreiachser vom 04.02.2011 hatte der Prüfer Klasse 5 den Packtermin für das Rettungssystem mit 02.2016 eingetragen.

Laut Hersteller sollte das Rettungssystem alle sechs Jahre neu gepackt werden. Nach Auskunft des Vertriebs des Rettungssystems wurde ein "repack" des Rettungssystems nicht durchgeführt.

In der Rans S6 Coyote II befand sich hinter dem Pilotensitz ein Zusatzrumpftank. Die Leermasse war im Wägebericht vom 09.09.2009 mit 284 kg angegeben. Die Nachwägung der BFU ergab eine Leermasse von 305 kg. Pilot und Flugschülerin wogen laut Polizeiangaben zusammen 137 kg. Aus dem Wrack wurden persönliche Gegenstände und Gepäck mit einem Gewicht von 5,2 kg geborgen. In den Tragflächen befand sich eine Restkraftstoffmenge von 1,7 l und der Rumpftank enthielt 8,4 l Kraftstoff. Bild 2 zeigt den eingebauten Rumpftank.

Im DAeC-Gerätekennblatt der Rans S6, Nr. 61106, wird der Energiespeicher (Tankinhalt) mit 57 l Kraftstoff, davon nicht ausfliegbar 1 l angegeben. Eine zugelassene Ausrüstungsvariante ist unter Punkt III.2. mit einem Tankvolumen von 68 l Kraftstoff, davon nicht ausfliegbar 1 l angeführt. In der Baubeschreibung setzt sich das Tankvolumen aus zwei Flächentanks zusammen.

Meteorologische Informationen

Zum Unfallzeitpunkt herrschten laut Zeugenaussagen Sichtflugwetterbedingungen. Am Flugplatz wehte der Wind aus 070° mit zwei Knoten. Die Sicht betrug zehn Kilometer und die Wolkenuntergrenze lag bei 3.000 ft mit geringer Bewölkung bei einem Luftdruck von 1.021 hPa. Die Temperatur betrug 15 Grad Celsius.

Funkverkehr

Es bestand Sprechfunkverbindung zwischen der Flugleitung und der Flugschülerin sowie dem Fluglehrerassistenten. Der Funkverkehr wurde aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrslandeplatz Landshut (EDML) verfügt über eine 900 m lange und 30 m breite Grasbahn sowie eine 900 m lange und 20 m breite Asphaltbahn mit der Ausrichtung 07/25. Der Flugplatz liegt 1.312 ft AMSL hoch.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich 160 m vom nordöstlichen Ende des Überrollstreifens der Piste 07 entfernt auf einem abgeernteten Acker. Das Titelfoto zeigt die Unfallstelle (Quelle: Polizei). Die Unterseite des vorderen Rumpfes steckte bis zu den Fahrwerksstreben im Boden.

Das Fahrwerk war in Richtung Leitwerk zur Seite abgeknickt am Wrack. Ein Propellerblatt lag abgerissen unter dem Triebwerk am Boden. Die anderen Propellerblätter waren nicht beschädigt. Die Tragflächen und der Rumpf waren gestaucht. Die rechte Tragfläche wurde infolge der Rettungsmaßnahmen vom Rumpf getrennt.

Die Steuerflächen an den Tragflügeln und dem Leitwerk waren vollständig. Bei der Untersuchung des Ultraleichtflugzeuges wurden keine technischen Mängel oder Einschränkungen in der Funktion der Steuerung festgestellt. Das Rettungssystem war nicht ausgelöst.

Bei der technischen Untersuchung des ULs vor Ort wurde Wasser im Kraftstoff in den Tragflächentanks und im Rumpftank nachgewiesen. In den Schwimmerkammern befanden sich Wassertropfen. Das Triebwerk wurde ausgebaut und zur weiteren Untersuchung zum Instandhaltungsbetrieb des Triebwerkherstellers gebracht. Bilder 3 und 4 zeigen Wasserreste in den Schwimmerkammern.

Triebwerkuntersuchung

Bei einem Testlauf konnte das Triebwerk beim ersten Anlassversuch gestartet werden. Nach Beseitigung eines unfallbedingten Mangels an der Zündung brachte das Triebwerk die volle Leistung ohne weiteren Befund.

Beim Abstellen der Kraftstoffzufuhr setzte das Triebwerk nach ca. 35 Sekunden aus. Nachdem beide Schwimmerkammern testweise mit je 10 ml Wasser befüllt worden waren, setzte bei zwei gleichen Versuchen nacheinander das Triebwerk jeweils innerhalb von ca. 10-15 Sekunden aus.

Bei einem weiteren Versuch wurde nur eine Schwimmerkammer mit ca. 10 ml Wasser befüllt. Dabei kam es zu einer starken Leistungsschwankung des Triebwerks mit kurzen Aussetzern.

Zusätzliche Informationen

Rumpftank

Die Rumpftank-Modifikation in der Rans S6 bietet keine effektive Drainagemöglichkeit. Der Motorenhersteller weist in Fällen, bei denen das Niveau des Kraftstofftanks unterhalb der mechanischen Pumpe liegt, auf den Einbau einer Zusatzpumpe hin.

Zu dem im UL vorgefundenen Rumpftank hat die BFU bei einem anderen Ereignis (Untersuchungsbericht 3X142-11) folgende Sicherheitsempfehlung herausgegeben:

Empfehlung Nr.: 20/2012 – Der Deutsche Aero Club e.V. (DAeC), beauftragter Luftsportverband für die Musterzulassung der Rans S6, sollte im Rahmen einer Überprüfung der Rans-S6-Flotte sicherstellen, dass die jeweilige Kraftstoffanlage der Musterzulassung entspricht.

Maßnahmen

Der DAeC hat daraufhin am 14.01.2013 die Lufttüchtigkeitsanweisung LSG 13-001 veröffentlicht.

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten. Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit.

Quelle und Bilder (sofern nicht anders angegeben): BFU

Lufthansa sucht neue Mitarbeiter im Flugzeug und am Boden

Lufthansa plant rund 1.650 neue Mitarbeiter in Deutschland einzustellen. Vor allem in den operativen Bereichen gibt es einen Bedarf: Allein rund 800 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sucht Deutschlands größte Fluggesellschaft an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München. Auch in anderen operativen Bereichen des Konzerns bieten sich Chancen. So sind bei Lufthansa Technik an unterschiedlichen Standorten rund 400 Neueinstellungen geplant und auch in weiteren operativen Geschäftsbereichen werden Mitarbeiter gesucht.

Ausbildung oder Studium im Lufthansa Konzern für 300 junge Menschen

Für Lufthansa, größter Arbeitgeber in Frankfurt und Hessen, hat darüber hinaus die Ausbildung junger Menschen einen besonderen Stellenwert. So werden im neuen Ausbildungsjahr deutschlandweit über 300 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium im Lufthansa Konzern beginnen können. Die Vielfalt an Ausbildungsplätzen im Lufthansa Konzern ist groß: 34 verschiedene Ausbildungsberufe – von Werkzeugmechaniker über Luftverkehrskaufmann, Systemgastronomen und Gastronominnen bis hin zu Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistungen – umfasst derzeit das Angebot. Zusätzlich bietet die Lufthansa Group heute neun verschiedene Studienprogramme an.

„Lufthansa zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern Deutschlands. In einschlägigen Rankings finden wir uns stets in der Spitzengruppe wieder. Dies belegen auch die Bewerberzahlen.“ Über das unternehmenseigene Karriereportal seien letztes Jahr über 100.000 Bewerbungen abgegeben, so Dr. Bettina Volkens, Lufthansa Vorstand Personal und Recht.

Ausführliche Informationen zu Einstiegsmöglichkeiten im Lufthansa Konzern und Voraussetzungen finden Interessenten online. Interessierte können ihre Bewerbung bei Lufhtansa ausschließlich über das Karriereportal einreichen.

Flughafen Wien: LKW-Ladungen Schnee auf Pisten, Rollwegen und Vorfeld

0

In der kalten Jahreszeit stehen die Winter- und Enteisungsdienste am Flughafen Wien zum sofortigen Einsatz bereit: Bis zu 500 Beschäftigte und mehr als 80 Fahrzeuge treten im Einsatzfall für Schneeräumung und Enteisung von Flugzeugen und Vorfeld in Aktion. Die ersten kalten Tage sind bislang ohne größere Beeinträchtigungen verlaufen. Alleine für die Schneeräumung von Pisten, Rollwegen und Vorfeld steht die Winterdienst-Mannschaft mit mehr als 400 Personen Tag und Nacht in Bereitschaft. Im Einsatzfall werden die Beschäftigten via Handy und Funkruf alarmiert, um in kürzester Zeit am Airport sein zu können.

Dann muss eine Fläche von mehr als 2,3 Mio. Quadratmetern – das entspricht etwa 320 Fußballfeldern – schnee- und eisfrei gehalten werden. Bei einer Schneehöhe von fünf cm bedeutet das etwa 700 LKW-Fuhren zur Schneebeseitigung.

Jede der beiden Start- und Landepisten am Flughafen Wien weist mit einer Länge von jeweils 3.600 Meter und Breite von jeweils 60 Meter eine Fläche von 220.000 Quadratmetern auf, die bei Schneefall zu enteisen und zu räumen ist. 75 Fahrzeuge, darunter mehrere Groß-Enteisungsfahrzeuge für die Start- und Landepisten, Kehrblasgeräte für die Schneeräumung, sowie entsprechend ausgerüstete Traktoren stehen für die Enteisung und Schneeräumung von Pisten und Vorfeld zur Verfügung.

Koordination bei Flugzeugenteisung

Sicherheit steht im Flugbetrieb an erster Stelle und daher kann in der kalten Jahreszeit fallweise auch die Enteisung von Flugzeugen notwendig werden. Ausschlaggebend dafür sind Feuchtigkeitsgrad, Temperatur und Niederschlagsintensität. Die Dauer eines Enteisungsvorganges hängt im Wesentlichen von der Größe des Flugzeuges und damit der zu enteisenden Flächen ab.

Damit die Enteisung möglichst rasch erfolgt, werden am Flughafen Wien größere Flugzeuge von bis zu vier Enteisungsfahrzeugen gleichzeitig betreut. So können sich die Fahrzeuge bei der Nachbetankung abwechseln und der Enteisungsvorgang muss nicht unterbrochen werden. Das eingesetzte Mittel ist biologisch vollständig abbaubar und wird über unterirdische Abflussanlagen in Sammelbehälter zur Entsorgung geleitet.

Winter-Saison braucht Vorbereitung

Die Vorbereitungen auf die kalte Jahreszeit laufen bereits das ganze Jahr über auf Hochtouren. In mehreren Schulungen und Übungen wurden mit allen MitarbeiterInnen des Winterdienstes die Einsatzpläne und Abläufe umfassend trainiert. Denn damit auf dem riesigen Flughafen-Areal die Schneemassen effizient bewältigt werden können, müssen die Räumarbeiten mit allen Fahrzeugen auf dem großflächigen Areal koordiniert ablaufen und auch mit dem Flugplan abgestimmt sein.

Lufthansa betankt Flugzeuge in Oslo mit Biokerosin-Beimischung

Die Lufthansa Group wird ab dem kommenden Frühjahr ihre Flugzeuge auf dem Flughafen Oslo mit einer Biokerosin-Mischung betanken. Der Konzern unterzeichnete als erste Airline-Gruppe einen entsprechenden Vertrag mit dem norwegischen Mineralöl-Unternehmen Statoil Aviation. Damit setzt das Unternehmen den vor mehr als vier Jahren eingeschlagenen Weg der Erforschung, Erprobung und Nutzung alternativer Kraftstoffe konsequent fort. Statoil soll ab März 2015 für den Zeitraum eines Jahres 2,5 Millionen Gallonen nachhaltig produzierten und entsprechend zertifizierten Biotreibstoff in die Tanks des Flughafens Oslo einspeisen.

Die in diesem Zeitraum rund 5.000 Flüge aller Fluggesellschaften der Lufthansa Group, die in der norwegischen Hauptstadt starten (Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Germanwings, Brussels Airlines), fliegen dann mit Biokerosin-Beimischung.

Im Rahmen des Projektes betrieb Lufthansa 2011 als weltweit erste Fluggesellschaft im regulären Flugbetrieb ein halbes Jahr lang einen Airbus A321 zwischen Frankfurt und Hamburg mit einem Biokerosingemisch. Die Langzeiterprobung wurde mit detaillierten Emissionsmessungen sowie Forschungen zu Produktionsverfahren und zur Biomasseverfügbarkeit begleitet.

Flughafen Oslo Vorreiter bei Biokerosin-Versorgung

Der Flughafen Oslo ist der erste große Verkehrsflughafen der Welt, der über einen längeren Zeitraum eine kontinuierliche Versorgung mit Biokraftstoff anbietet und Flugzeuge direkt aus dem Hydrantensystem mit Biokerosin betankt. Für die Lufthansa Group ist dies der nächste Schritt von den bisherigen Erprobungsflügen im kürzlich abgeschlossenen "burnFAIR"-Projekt hin zum Einsatz von alternativen Kraftstoffen im regelmäßigen Flugbetrieb.

Klimafreundlicher Luftverkehr ist ein wichtiges Ziel der Lufthansa Group. Dafür investiert der Konzern in moderne und verbrauchsarme Flugzeuge und verbessert kontinuierlich die Treibstoffeffizienz seiner Flüge. Mit Biokraftstoffen als Ergänzung und langfristig gesehen als Ersatz für Kerosin aus Rohöl ergeben sich neue Perspektiven zur Verbesserung der CO2-Bilanz im Luftverkehr.

Boeing: 787-9 Dreamliner in neuen Farben an Etihad Airways

0

Boeing hat den ersten 787-9 Dreamliner an Etihad Airways mit der neuen "Facets of Abu Dhabi"-Bemalung ausgeliefert. Das Flugzeug ist der erste von insgesamt 71 Dreamlinern, welche die nationale Airline der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in einem Auftrag über 41 787-9 und 30 787-10-Flugzeuge bestellt hat.

Etihad Airways wird damit auch zum ersten Betreiber der 787-9 im Mittleren Osten. Die neuen Farben sollen an die Wüstenlanschaft, kulturelle Eigenschaften, islamisches Design und architektonische Motive der VAE erinnern. Die Fluggesellschaft will den 787 Dreamliner auf Routen nach Düsseldorf, Washington D.C., Mumbai, Brisbane und Moskau einsetzen.

Mit der B787 erhalten die Airlines nicht nur einen mittelgroßen Passagierjet für Langstrecken, die früher nur große Flugzeuge absolvieren konnten. Die Maschine soll einen um 20 bis 30 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch als bisherige Flugzeuge aufweisen. Auch die Frachtkapazitäten sollen einen Vorteil von 20 bis 45 Prozent gegenüber den Flugzeugen bringen, welche sie ersetzen soll.

Im Dreamliner 787-9 können 280 Passengere bis zu 8.300 Nautische Meilen (15.372 Kilometer) fliegen. Im Dreamliner 787-10, welcher sich derzeit schon in Entwicklung befindet, sollen 323 Passengere bis zu 7.000 Nautische Meilen (13.000 Kilometer) fliegen können, was immer noch über 90 Prozent der weltweiten Routen für Großraumflugzeuge abdeckt. Bis Ende November 2014 haben 58 Kunden insgesamt 1.055 787 Dreamliner bei Boeing bestellt.

Wie der Flughafen Stuttgart funktioniert: 40.000 Besucher 2014

0

Knapp 40.000 Besucher haben sich 2014 zu einer spannenden Entdeckungsreise hinter die Kulissen des Stuttgarter Flughafens aufgemacht. Das sind nur unwesentlich weniger als 2013, als der Besucherdienst der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) insgesamt 42.135 Besucher zählte. Ein fest angestellter und mehrere freie Mitarbeiter haben sich 1.604 Mal mit einer Besuchergruppe von Kindern, Schülern oder Erwachsenen auf den Weg durch die Terminals und übers Vorfeld gemacht. Bei den rund zweistündigen Touren über das Gelände zeigen die Mitarbeiter des Besucherdienstes den Gästen, wie ein Flughafen funktioniert.

Dabei erlebt man, wie eng verschiedenste Firmen und Dienstleister zusammenarbeiten müssen, damit ein Flugzeug pünktlich starten kann. Die Besucher passieren genau wie die Fluggäste die Sicherheitskontrollen, bevor es mit einem Passagierbus übers Vorfeld zur Feuerwehr und anschließend in eine der Gepäckhallen geht, wo die Koffer über die Gepäckanlage verladen und weitertransportiert werden.

Die Airportführungen und Umweltführungen mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit finden das ganze Jahr über statt. Die Führungen kosten unverändert 170 Euro für Gruppen bis zu 30 Personen. In den Osterferien und Sommerferien in Baden-Württemberg können sich auch Einzelpersonen zu Sammelführungen anmelden. Interessierte können sich jederzeit über den Buchungskalender auf der Flughafenwebsite anmelden.

Bundespolizei mit Verhaftungen an deutschen Flughäfen

Häufiger Einsatz der Bundespolizei zur Jahreswende. In den vergangenen Tagen konnten allein am Flughafen Hamburg drei Haftbefehle an Reisenden vollstreckt werden.

Heute Vormittag, 30. Dezember 2014, konnte die Bundespolizei am Flughafen in Weeze einen mit Untersuchungshaftbefehl gesuchten 45-jährigen Briten verhaften. Der Mann wurde im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus London-Stansted überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass er durch die Staatsanwaltschaft Bayreuth mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen Wohnungseinbruchdiebstahl gesucht wird. Der Mann wurde dem Haftrichter beim Amtsgericht in Geldern vorgeführt.

Bei Wiedereinreise verhaftet

Bereits im Jahr 2006 hatte ihn das Amtsgericht Hannover wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu zwei Jahren Haft verurteilt. 2008 wurde von der Vollstreckung der Reststrafe von 30 Tagen zum Zwecke der Abschiebung abgesehen. Als er nun am 27.12.2014 aus Pristina kommend auf dem Flughafen Hannover einreiste, stellt die Bundespolizei fest, dass der Albaner (30) diese Restfreiheitsstrafe aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Hameln bei Wiedereinreise in das Bundesgebiet noch zu verbüßen hat. Er wurde in die JVA Hameln eingeliefert.

Am 21.12.14, kurz nach Mitternacht, wurde ein 35-jähriger rumänischer Staatsangehöriger an der S-Bahnhaltestelle Hamburg Airport festgenommen und der Untersuchungshaftanstalt Hamburg zugeführt. Er war im September 2014 vom Amtsgericht Pinneberg wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 40 Tagesätzen je 5,00 Euro verurteilt worden. Da er unbekannten Aufenthaltes war, wurde von der Staatanwaltschaft Itzehoe im Dezember 2014 Haftbefehl erlassen. Ihm steht nun eine Ersatzfreiheitstrafe von 40 Tagen bevor, da er die Geldstrafe vor Ort nicht zahlen konnte.

Nach Bezahlen auf Freien Fuß

Bei der Einreise aus Teheran wurde am 25.12.14 ein in Hannover lebender Iraner festgestellt. Gegen den 66-Jährigen bestand seit Juni 2014 ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover. Er war im März 2014 vom Amtsgericht Hannover wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe von 30 Tagesätzen je 10,00 Euro verurteilt worden und war seitdem unbekannten Aufenthaltes. Nach Zahlung der Geldstrafe wurde er auf freien Fuß gesetzt.

Am Sonntag, dem 28.12.2014, wurde ein 30-jähriger Franzose bei der Ausreisekontrolle nach Istanbul festgestellt, der gemäß Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vom Juni 2013 eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen zu verbüßen hatte. Das Amtsgericht Berlin Tiergarten hatte ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung im März 2012 zu 20 Tagessätzen je 20,00 Euro verurteilt. Durch Zahlung der Geldstrafe konnte er die Haftstrafe abwenden und in die Türkei ausreisen.

Bombardier beauftragt: 24 CRJ900 NextGen Regional-Jets

0

Flugzeug-Bauer Bombardier hat einen Auftrag über 24 CRJ900 NextGen Regional-Jets erhalten. Nach Listenpreis für das Flugzeug CRJ900 NextGen hat die Bestellung einen Wert von ca. 1,14 Mrd. US-Dollar. Der Auftraggeber, der die Bestellung unterzeichnete, will noch ungenannt bleiben.

Die CRJ NextGen Regional-Jets wurden für den Ausbau von Drehkreuzen und Punkt-zu-Punkt-Verbindungen entworfen. Ein Flugzeug des Typs kann 79 Passagiere in Zwei-Klassen-Konfiguration oder 88 und bis zu 90 in einer Einzelklasse fassen.

Laut Ray Jones, Senior Vice President für Sales bei Bombardier Commercial Aircraft, gilt der CRJ900 NextGen Regional-Jet als kosteneffizientestes Flugzeug seiner Klasse. Mit den neuesten Verbesserungen werde der Treibstoffverbrauch gegenüber der vorigen Generation der CRJ900 nochmals um 5,5 Prozent gesenkt.

Bombardier kann damit bisher Bestellungen für 1.858 Flugzeuge aus der CRJ Serie verzeichnen, einschließlich 384 Flugzeuge der CRJ900 und CRJ900 NextGen. Weltweit sind CRJ Series-Maschinen bei 60 Airlines sowie über 30 Betreibern als Corporate-Varianten im Einsatz.

Köln Bonn Airport mit deutlichem Passagier-Plus 2014

0

Der Köln Bonn Airport blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014. Mit 9,5 Millionen Passagiere verzeichnet der Flughafen in diesem Jahr ein deutliches Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und auch bei der Luftfracht konnte Köln/Bonn zulegen: Insgesamt wurden 753.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen. Damit liegt das Frachtaufkommen zwei Prozent über dem Niveau von 2013. Besonders stark war 2014 die Nachfrage im Touristik-Segment, insbesondere Richtung Spanien und Türkei.

"Das Jahr 2014 hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben uns besser entwickelt als der deutsche Passagiermarkt, teilweise mit monatlichen Wachstumsraten jenseits der fünf Prozent. Im August und September konnten wir zweimal hintereinander die Marke von einer Million Passagieren knacken. Ohne die zahlreichen Streiks wären wir sogar noch etwas besser unterwegs gewesen, aber alles in allem ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung", sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Highlight sei die erfolgreiche Bewerbung um die Ansiedlung der neuen Lufthansa-Tochter "Eurowings" gewesen, die ab Ende 2015 in Köln/Bonn Low-Cost-Langstrecken anbieten wird. "Das war natürlich ein Riesenerfolg für uns", so der Flughafenchef.

Allein im Urlaubsmonat August wurden in Köln/Bonn fast eine halbe Million Touristen gezählt – ein Plus von 9 Prozent. Besonders beliebte Ziele waren dabei Spanien und die Türkei. Zu den Wachstumsträgern bei den Airlines gehören der Lufthansa-Konzern, Air Berlin und Condor mit ihrer neu aufgenommenen Langstreckenverbindung nach Varadero. Einen Rekord gab es zudem bei den Transitverkehren: 360.000 Passagiere nutzen Köln/Bonn als Umsteige-Flughafen – ein Plus von gut 25 Prozent gegenüber 2013. "Mit der Ansiedlung der neuen ,Eurowings‘ wird diese Zahl weiter steigen", so Garvens.

Die leichten Zuwächse von zwei Prozent bei der Luftfracht seien laut Flughafen auf die konjunkturelle Erholung zurückzuführen. "Die Fracht hat sich von ihrem Tief 2013 etwas erholt, konnte mit dem Passagierverkehr aber nicht ganz mithalten", sagt Garvens.

Rettungshubschrauber RK-1 bekommt Detektor für Lawinenopfer

0

Der Schneefall der vergangenen Tage hat die Kärntner Berge in ein weißes Gewand gehüllt. Nachdem Tausende von Wintersportlern lockt es sie jetzt in die Skigebiete. Auch die Besatzung des Fresacher Notarzthubschraubers hat sich auf die Wintersaison vorbereitet.

Ob verletzter Skifahrer oder Lawinenopfer, die Luftretter des RK-1 bringen verunglückten Wintersportlern schnelle Hilfe. Dank Sponsoring der Firma Recco® steht ihnen speziell für Lawineneinsätze ein Suchgerät zur Verfügung.

Notarzthubschrauber mit Schneebrettern

Der Fresacher Notarzthubschrauber RK-1, der 365 Tage im Jahr im Einsatz ist, wird im Winter vor allem in das Skigebiet Goldeck alarmiert. Bei Bedarf wird er auch in die Gebiete Katschberg, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim und Turracher Höhe angefordert.

Die Wintertauglichkeit des Hubschraubers ist die Voraussetzung für einen sicheren Flugbetrieb bei Schnee und Eis. Die während der gesamten Wintersaison montierten Schneebretter verhindern bei möglichen Landungen in tiefem Schnee das Einsinken. Außerdem nutzt die Besatzung an der Station ein spezielles luftfahrtzertifiziertes Heizaggregat. Dieses sorgt dafür, dass die Temperatur im Hubschrauber bei etwa 10°C bis 12°C liegt und das medizinische Equipment optimal funktioniert.

Lawinenopfer mit dem Detektor suchen

Für spezielle Einsatzprofile wie Lawinenunglücke ist die Hubschrauberbesatzung jetzt noch besser vorbereitet. Die Firma Recco® hat der ARA Flugrettung in Fresach kostenfrei einen Detektor zur Verfügung gestellt, um Verschüttete schneller zu finden. Zudem bietet die Firma Ausbildungsmaßnahmen im Umgang mit diesem System sowie technische Unterstützung an. "Noch hatten wir in diesem Winter glücklicherweise keinen Lawineneinsatz. Aber dies kann sich schnell ändern. In der vergangenen Saison wurden wir durch den vielen Schnee bis in das Frühjahr hinein zu Lawinenunglücken alarmiert. Beispielsweise retteten wir ein Ehepaar, das auf einer Skitour in den westlichen Karawanken war, nach einem Lawinenabgang", berichtet Pilot und Stationsleiter Jürgen Würtz.

Die Lawinengefahr ist nach starken Schneefällen oder Tauwetter erheblich. "Wir raten daher Wintersportlern immer die Lawinenstufen zu beachten, sich ortskundig zu machen und das Gelände richtig einzuschätzen. Man sollte sich lieber einer geführten Skitour mit einem erfahrenen Bergführer anschließen, als auf eigene Faust ein unbekanntes Terrain zu durchqueren", erläutert Würtz. Das wichtigste für die Besatzung ist warme Kleidung. Denn man weiß nie genau wie die Temperatur- und Schneeverhältnisse am Einsatzort sind. Für schnelle und professionelle Hilfe für den Patienten müssten sich die Hilfskräfte auch selbst schützen, betont Jürgen Würtz, Pilot und Stationsleiter in Fresach.

Fresacher Hubschrauber für alpine Rettung

Der in Fresach stationierte Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung "RK-1" ist von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten, Winchoperator/Notfallsanitätern und Flugrettern besetzt und medizintechnisch voll ausgestattet. Als erste Notarzthubschrauber in Österreich wurden die rot-weißen Maschinen der ARA Flugrettung, "RK-1" in Fresach und "RK-2" in Reutte, mit einer Rettungswinde für Alpineinsätze ausgestattet. Mit diesen Rettungswinden können Einsätze im alpinen Gelände durchgeführt werden, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist.

Die ARA-Flugrettungs GmbH wurde 2001 als gemeinnützige GmbH gegründet und betreibt in Österreich professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Das Luftrettungsunternehmen mit Sitz in Klagenfurt ist als Teil der DRF Luftrettung ein nach gültigen Richtlinien für die Luftfahrt lizenziertes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC).

„Familien-Sonntag“ am Flughafen Düsseldorf

Die "Event Sonntage" an jedem ersten Sonntag im Monat sind für Klein und Groß immer wieder ein Erlebnis und eine gute Gelegenheit, den Flughafen auch ohne konkrete Reiseabsichten zu besuchen. "Frohes neues Jahr!" wünscht der Düsseldorfer Airport diesmal und startet mit einem "Familien Sonntag" am 04. Januar von 11:00 bis 18:00 Uhr in das neue Event-Jahr. Für Kinder werden viele Spiel- und Aktionsmöglichkeiten wie eine Spielecke und eine Hüpfburg angeboten.

Im Terminal wird gespielt, gebastelt und gestaunt. Etwa über die verrückten Figuren, die Ballonkünstler Mr. Jack vor den Augen seiner Zuschauer entstehen lässt. Oder darüber, wie viele Bausteine sich aus dem XXL-Jenga-Turm herausnehmen lassen, ohne, dass dieser einstürzt. Im Laufe des Tages entsteht eine riesige Kugelbahn, an der die Kinder mitbauen dürfen und ihre Lieblingsstrecke mit bunten Fähnchen markieren.

Entspannen im Flughafen-Flair – Rundfahrten kostenlos

Die Erwachsenen können derweil ungestört im Gastronomie-Bereich entspannen und dabei das internationale Treiben am Flughafen beobachten oder durch den Shoppingbereich bummeln. Bei schneefreiem Wetter hat auch die Flughafenterrasse geöffnet und bietet bei freiem Eintritt eine tolle Möglichkeit, den Arbeiten auf dem Vorfeld zuzuschauen und die Start- und Landebahn zu beobachten.

Den Fliegern ganz nahe kommen auch die Besucher der kostenlosen Flughafenrundfahrten. Diese dauern etwa 1,5 Stunden und sind für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Eine Anmeldung, mit Vorlage des Personalausweises an der Event-Info, ist dazu erforderlich, da die Flughafenrundfahrten schnell ausgebucht sind. Auf eigene Faust lässt sich der Flughafen mit der Teilnahme an der Airport Rallye näher kennenlernen, bei der es sogar etwas zu gewinnen gibt.

Was man alles aus bunten Ballons kreieren kann, zeigt Mr. Jack auf höchst eindrucksvolle und unterhaltsame Weise. Im Nu formt der Mann im knallbunten Frack Comicfiguren, Blumen oder lustige Tiere aus farbigen Luftballons. Wer es ebenso farbenfroh mag, kann sich ein Glitzer-Tattoo auf den Arm kleben lassen. Beim Neujahrsbasteln entstehen Sparschweine und bunte Partyhüte.

Spannend wird es beim XXL-Jenga. Genau wie bei der Brettspielversion geht es darum, möglichst viele Bausteine aus einem Turm herauszuziehen, ohne dass dieser einstürzt. Eine Aufgabe, die die ganze Familie fordert. Ein paar Schritte weiter treffen die Besucher beim Entenangeln auf ein weiteres beliebtes Spiel. Wer geschickt mit der Angel umgehen kann und möglichst viele Quietscheenten aus ihrem Teich angelt, kann kleine Preise gewinnen.

Besondere Angebote am Familien-Sonntag

Auch die Klassiker des "Familien Sonntags" dürfen nicht fehlen: Gastro-Specials für Familien und Kinder, eine kostenlose Kinderbetreuung für Kids zwischen zwei und elf Jahren und eine besonders günstige Parkpauschale: Für nur fünf Euro können Autofahrer ihren Wagen zwischen 10:00 und 20:00 Uhr beliebig lange parken. Ausgenommen von diesem Angebot sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12 sowie die Parkfläche am Fernbahnhof.

Dafür das Parkticket einfach bis 20:00 Uhr an der Event-Info umtauschen. Sehr beliebt ist auch das Gewinnspiel "Sie buchen.Wir zahlen.", das einem glücklichen Gewinner einen Gratis-Urlaub beschert. Denn wer am "Event Sonntag" im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 der Terminalhalle eine Reise bucht und die Gewinnspielkarte ausfüllt, hat die Chance, das Geld dafür zurückerstattet zu bekommen.

Tankflugzeug Boeing 767-2C: Erstflug für die Air Force

Boeing und die US Air Force haben das erste Flugzeug des KC-46 Tanker Testprogramms erfolgreich zum Jungfernflug geschickt. Die Maschine ist eine Boeing 767-2C und startete am Samstagmorgen von Paine Field in Washington und landete ca. dreieinhalb Stunden später am Boeing Field.

Mit den militärischen Systemen soll das Flugzeug erst nach der Zulassung ausgestattet werden. Als Teil des Vertrags aus dem Jahr 2011 für Entwurf und Entwicklung eines Tankflugzeuges der nächsten Generation für die Air Force baut Boeing zunächst vier Testflugzeuge: zwei B767-2C und zwei KC-46A Tanker. Boeing bekam damals den Zuschlag vor dem Konkurrenten Airbus, der das Tankflugzeug A330 MRTT anbietet.

Die 767-2C durchlaufen die Flugtests als kommerzielle Frachtflugzeuge, bevor sie mit Tanksystemen an Bord ausgestattet werden. Die KC-46 dagegen sollen gleich in Tanker-Konfiguration das militärische Zulassungsverfahren sowie das der FAA durchlaufen. Boeing will vertragsgemäß die ersten 18 von 179 KC-46 Tankerflugzeuge für die US Air Force im Jahr 2017 liefern.

SWISS fliegt 2015 ab Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle

0

Swiss International Air Lines (SWISS) investiert in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Schweizer Franken in moderne Flugzeuge und attraktive neue Reiseziele. Unter den 22 neuen Reisezielen in Europa, die SWISS mit dem Sommerflugplan 2015 bedienen wird, befinden sich die beiden deutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle. Die Zahl der SWISS Abflughäfen in Deutschland steigt damit von neun auf elf.

"Wir freuen uns sehr, dass wir zwei neue Ziele in der Mitte Deutschlands hinzugewinnen werden und damit auch die Region um Dresden, Chemnitz, Leipzig und Halle an das weltweite SWISS Streckennetz mit über 100 Reisezielen anbinden können", erklärt Iris Malich, Deutschlanddirektorin der SWISS.

Swiss International Air Lines (SWISS), die nationale Fluggesellschaft der Schweiz, bedient ab Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig/Halle, München, Nürnberg und Stuttgart über Zürich und Basel weltweit über 100 Ziele in 48 Ländern (Sommerflugplan 2015). Mit einer Flotte von 91 Flugzeugen befördert SWISS jährlich rund 16 Millionen Passagiere. SWISS steht als Fluggesellschaft der Schweiz für deren traditionelle Werte mit höchster Produkt- und Servicequalität. Als Teil des Lufthansa-Konzerns und Mitglied der Star Alliance bietet SWISS ihren Passagieren ein weltweites Netzwerk an Flugverbindungen und ein bequemes und schnelles Umsteigen am Drehkreuz Zürich.

Ab 29. März 2015 bedient SWISS die Strecke Dresden – Zürich bis zu zweimal täglich. Von Leipzig/Halle fliegt SWISS ab 18. April 2015 täglich in die Schweiz.

Nach Zürich soll der Preis für einen Hin- und Rückflug inklusive Gepäck und Miles & More Meilen ab EUR 89,-1 buchbar sein. Für eine flexible Reise soll es auch One-Way-Flüge in die Schweiz ab 60,- Euro2 geben. Zu europäischen Zielen soll es Flüge ab 190,- Euro3 und weltweite Flüge mit SWISS bereits ab 299,- Euro4 geben.

Flotten-Investition in Bombardier CSeries und A321neo

SWISS investiert zudem weiter in eine moderne Flotte. Mittelfristig werden 30 Bombardier CSeries Flugzeuge die derzeitigen Avro RJ100 auf der Kurz- und Mittelstrecke ersetzen. 2016 wird die Airbus-Flotte zudem durch einen neuen Airbus A321ceo ergänzt. Zwischen 2019 und 2022 wird SWISS zudem zehn Airbus A320neo und fünf Airbus A321neo der neusten Generation in ihre Flotte aufnehmen und damit zehn ältere Airbus A320 sowie fünf Airbus A321 ersetzen.

1. Preis für Hin- und Rückflug ab Dresden nach Zürich inklusive aller Steuern und Gebühren bei online-Buchung. Der Tarif unterliegt Sonderkonditionen und Vorausbuchungsfristen und gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit, Änderungen und Druckfehlern.

2. Preis für einfachen Flug ab Dresden nach Zürich inklusive aller Steuern und Gebühren bei online-Buchung. Der Tarif unterliegt Sonderkonditionen und Vorausbuchungsfristen und gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit, Änderungen und Druckfehlern.

3. Preis für Hin- und Rückflug ab Dresden nach Palma de Mallorca inklusive aller Steuern und Gebühren bei online-Buchung. Der Tarif unterliegt Sonderkonditionen und Vorausbuchungsfristen und gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit, Änderungen und Druckfehlern.

4. Preis für Hin- und Rückflug ab Dresden nach Tel Aviv inklusive aller Steuern und Gebühren bei Buchung auf swiss.com. Der Tarif unterliegt Sonderkonditionen und Vorausbuchungsfristen und gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit, Änderungen und Druckfehlern. Stand 15.12.2014.

AirAsia Indonesia vermisst Airbus A320-200 nach Singapur

AirAsia Indonesia meldet das Verschwinden einer Passagiermaschine vom Typ Airbus A320-200. Die Maschine mit der Registrierung PK-AXC und der Flugnummer QZ8501 war von Surabaya nach Singapur unterwegs, als um 07:24 Uhr Ortszeit Surabaya der Kontakt zur Flugsicherung abbrach. Der Airbus war um 05:35 Uhr vom Juanda International Airport in Surabaya (IATA: SUB, ICAO: WARR) gestartet. An Bord waren neben 155 Passagieren auch zwei Piloten, vier Flugbegleiter und ein Flugingenieur.

Der Kapitän hat luat Airline eine Flugerfahrung von 6.100 Stunden, der Erste Offizier 2.275 Stunden Flugerfahrung. Der Airbus hatte seine letzte planmäßige Instandhaltung am 16. November 2014 durchlaufen.

An Bord befinden sich auch 155 Passagiere, darunter 138 Erwachsene, 16 Kinder und ein Kleinkind. Laut AirAsia Indonesia haben Passagiere und Crew folgende Nationalitäten:

  • Singapur: 1
  • Malaysia: 1
  • Südkorea: 3
  • Frankreich: 1
  • Indonesien: 156

Im Moment sind schon Such- und Rettungsaktionen unter der Führung der indonesischen Luftfahrtbehörde angelaufen. AirAsia Indonesia teilte mit, das Flugzeug befand sich auf der angemeldeten Flugroute, als es die Anfrage für eine Kursänderung stellte, um ein Unwetter zu umfliegen. Danach riss der Kontakt zur Maschine ab, es befand sich zu dem Zeitpunkt noch im Kontrollbereich der Indonesian Air Traffic Control (ATC).

Cirrus lässt Personal Jet C2 erstmals fliegen

0

Cirrus Aircraft hat den erfolgreichen Jungfernflug des dritten und zulassungs-konform gebauten Testflugzeugs, der ‘C-Two’ (C2), aus dem Vision SF50 Jet-Programm durchgeführt. Mit den Jets aus dem Vision™-Programm will man in Duluth die Privatfliegerei revolutionieren.

Der erste Flug der C2 ist der jüngste Meilenstein aus dem Programm, der sich an die C0 und C1 aus dem Zulassungverfahren bei der FAA anschließt.

Der erste Flug der Cirrus C2 fand am Duluth International Airport (KDLH) statt. Nach dem planmäßigen, nur 20-minütigen Flug berichtete Mike Stevens, Testflug-Leiter von Cirrus, das Flugzeug verhielt sich ganz entsprechend den Erwartungen, und die ursprüngliche Steuerbarkeit der C2 hat sich weiter bestätigt. 2015 geht es nach Terminplan weiter.

Das Testflugprogramm der Cirrus Vision SF50 Personal Jets hat in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht. Der Erstflug der C0 fand im März 2014 zu Aerodynamik und Steuerbarkeit statt, Tests u.a. mit dem Fallschirm stehen noch an. Die C1 flog erstmals am 25. November 2014. Hier lag der Fokus auf Flight Into Known Icing (FIKI) für das Zulassungsverfahren. Mit der C2 wurden Betriebseigenschaften und Verlässlichkeit verschiedener Ausstattungen getestet und Rahmenbedingungen für den späteren Einsatz sowie das Training abgesteckt.

Insgesammt wurden bisher auf 177 Flügen über 250 Flugstunden absolviert. Das nächste Flugzeug aus dem Vision SF50 Jet-Program wird das erstgebaute Flugzeug, das die Bezeichnung ‘P-One" (P1) erhält, sein. P1 soll schon in der zweiten Hälfte 2015 starten.

Heimflug der Airbus Großraum-Jets A350 und A380 für Qatar Airways

Am Montag feierte Flugzeugbauer Airbus ein historisches Ereignis: die Erstauslieferung des neuen Langstrecken-Jets A350 XWB. Als das neue Flugzeug für den Liniendienst zur Heimatbasis des Erstkunden Qatar Airways in Doha flog, wurde sie auch noch von ihrer großen Schwester, der A380, begleitet.

Denn die vierte A380 für die Airline trat ebenfalls ihren ersten Flug nachhause an. Mit der Auslieferung der A350 XWB ist Qatar Airways auch die erste Fluggesellschaft der Welt, die in ihrer Flotte alle Flugzeugfamilien von Airbus betreibt, nämlich A320, A330/340, A350 und A380.

Titelfoto: (c) Airbus

Flughafen Zürich erstmals mit 25.000.000 Passagieren

Heute Vormittag wurde der 25-millionste Passagier des Jahres 2014 am Flughafen Zürich gezählt. Damit ist erstmals die 25-Millionen-Marke überschritten worden. Eine Delegation der Flughafen Zürich AG gratulierte dem Reisenden und überbrachte ein Geschenk.

Heute kurz nach 09:00 Uhr war es soweit: Der 25-millionste Passagier am Flughafen Zürich innerhalb eines Jahres hat eingecheckt. CEO Thomas E. Kern und Leiter Airport Operations Ronny Roth begrüßten den Reisenden mit Destination Madeira im Check-In 1 und überreichten ihm im Namen der Flughafen Zürich AG ein Präsent.

Im vergangenen Jahr reisten insgesamt 24.865.138 Passagiere über den Flughafen Zürich. Dies entspricht im Durchschnitt 68.124 Passagieren pro Tag. Im laufenden Jahr konnte nun erstmals die 25-Millionen-Grenze überschritten werden.

Im Bild (v.l.n.r.): Ronny Roth, Head Airport Operation, Passagiere Beat Trachsler und Yvonne Brinkmann sowie Thomas Kern, CEO Flughafen Zürich AG.

Flugzeug-Leasinggeber Avalon bestellt 15 Airbus A330neo

0

Das internationale Flugzeugleasingunternehmen Avolon mit Sitz in Dublin hat seine Bestellung über 15 A330neo-Flugzeuge bestätigt. Avolon hatte auf der Farnborough International Airshow im Juli 2014 eine entsprechende vorläufige Vereinbarung unterzeichnet.

Das Unternehmen wurde damit zu einem Erstkunden für die A330neo. "Die A330neo ist eine solide Investition für Leasingunternehmen wie Avolon, die ihren Kunden die modernsten, wirtschaftlichsten und komfortabelsten Flugzeuge bieten möchten", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Die überragende Wirtschaftlichkeit der A330neo in Verbindung mit den bereits hervorragenden Referenzen der heutigen A330 macht sie im Mittelstreckensegment zu einem wahren Erfolgsmodell für Betreiber in aller Welt."

Die A330-800neo und die A330-900neo sind zwei neue Mitglieder der Airbus Widebody-Familie. Sie wurden im Juli 2014 eingeführt und sollen im vierten Quartal 2017 erstmals ausgeliefert werden. Die A330neo wird Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke der neuesten Generation, aerodynamische Verbesserungen und neue Ausstattungsmerkmale in der Kabine aufweisen.

Die A330 werde die A330neo beim Treibstoffverbrauch um 14 Prozent pro Sitz schlagen und damit das wirtschaftlichste Großraumflugzeug für Mittelstrecken auf dem Markt sein. Dazu kommen für A330neo-Betreiber eine um bis zu 400 nautische Meilen größere Reichweite.

Bild: (c) Airbus