Der Mars hat eine sehr dünne Atmosphäre, deren Dichte an der Oberfläche nur etwa einem Prozent im Vergleich zur Erde entspricht. Ob es dort in der kargen Landschaft etwas zu hören gibt und ob man in dieser dünnen Atmosphäre überhaupt Klänge aufnehmen kann, war bis vor kurzem unklar. NASA‘s Mars-Rover Perseverance brachte mit der Landung am 18. Februar 2021 zum ersten Mal zwei funktionierende Mikrofone auf den Roten Planeten. Nun ist im Wissenschaftsmagazin Nature eine neue Studie erschienen. Sie zeigt anhand von Ton-Aufnahmen des Rovers, dass die Schallgeschwindigkeit auf dem Mars langsamer ist als auf der Erde.
Meist herrscht dort eine tiefe Stille, nur unterbrochen vom Brummen und Klicken der Instrumente des Rovers im leichten Marswind, dem Surren der Rotoren des Marshubschraubers oder dem Knall des Plasmas, das der SuperCam-Laser bei der Marsboden-Analyse erzeugt. An der Untersuchung des Plasmaknalls ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt.
„Mit der Schlierentechnik konnten wir die Schallwellen der erzeugten Plasmen im Labor unter Mars-analogen Bedingungen sichtbar machen, die bei der laser-induzierten Plasmaspektroskopie (LIBS, von engl. laser-induced breakdown spectroscopy) erzeugt werden. Uns interessiert dabei besonders, wie das akustische Signal zusammen mit dem Mikroplasma entsteht“, berichtet Dr. Susanne Schröder vom Berliner DLR-Institut für Optische Sensorsysteme. Der Laser von SuperCam, der kleine Mengen von Gestein über Entfernungen von mehreren Metern verdampft, um ihre Zusammensetzung zu untersuchen, lässt kleine Plasmen entstehen. Diese erzeugen ein hohes Geräusch über zwei Kilohertz. „Die LIBS-Messungen werden in verschiedenen Entfernungen vom Rover durchgeführt, sodass der vom Plasma erzeugte Knall eine gute Quelle zur Untersuchung der Schallgeschwindigkeit ist. Dabei zeigte sich: Für den Schall auf dem Roten Planeten existieren zwei unterschiedliche Schallgeschwindigkeiten für Frequenzen unter 240 Hz und für Frequenzen über 240 Hz. „Der Schall wird außerdem stark gedämpft, sodass nach wenigen Metern kaum noch ein Tonsignal zu vernehmen ist“, erklärt Schröder.
Nach acht Metern (fast) nur noch Stille
Auf der Erde breiten sich Geräusche normalerweise mit etwa 340 Metern pro Sekunde aus. Aber auf dem Mars bewegen sich tiefe Töne mit nur 240 Metern pro Sekunde, während sich höhere Töne etwas schneller mit 250 Metern pro Sekunde ausbreiten. Die beiden Schallgeschwindigkeiten sind eine Folge der dünnen Kohlendioxidatmosphäre auf dem Mars. Physikalisch wurde erwartet, dass eine kalte, dünne CO2-Atmosphäre die Schallgeschwindigkeit in dieser Art beeinflusst, aber nun konnten die Forschenden dieses Phänom erstmals tatsächlich beobachten. Ein weiterer Effekt der dünnen Atmosphäre: Geräusche werden nur über eine kurze Strecke übertragen, und hohe Töne breiten sich fast gar nicht aus. Auf der Erde kann der Schall nach etwa 65 Metern abfallen, auf dem Mars dagegen schon nach acht Metern, wobei die hohen Töne in dieser Entfernung völlig verloren gehen. Nichtsdestotrotz gelang es dem Mikrofon-Team, das tiefe Surren des Mars-Helikopters Ingenuity sogar noch aus einer Entfernung von 80 Metern zu detektieren.
Die meisten Geräusche der nun vorliegenden Nature-Studie wurden mit dem Mikrofon von SuperCam aufgezeichnet, das am Kopf des Rovers angebracht ist. Die ersten Audioaufnahmen vom Mars beinhalten verschiedene natürliche sowie vom Rover selbst erzeugte Klänge: Neben Geräuschen der laserinduzierten Plasmaspektroskopie des Instruments SuperCam konnte das Mikrofon auch mechanische Geräusche von Perseverance und vom bereits erwähnten Mars-Helikopter Ingenuity aufnehmen. Seine Rotoren drehen sich mit 2.500 Umdrehungen pro Minute und erzeugen einen unverwechselbaren, tiefen Ton mit 84 Hertz. Ebenso lauschten die Forschenden dem Wind und Turbulenzen. Insgesamt wurden 4 Stunden und 40 Minuten Marsgeräusche analysiert in einem Frequenzbereich von 20 Hz bis 50 kHz.
Im Herbst wird es lauter
„Das ist eine neue Art der Untersuchung, die wir auf dem Mars noch nie angewandt haben“, sagt Sylvestre Maurice, Astrophysiker an der Universität von Toulouse in Frankreich und Hauptautor der Studie. Eines der auffälligsten Merkmale der Tonaufnahmen ist die Stille, die auf dem Mars zu herrschen scheint. „Irgendwann dachten wir, das Mikrofon sei kaputt, so still war es“, ergänzt Maurice. Auch das ist eine Folge der dünnen Marsatmosphäre. Da sich der Druck mit den Jahreszeiten auf dem Mars ändert, könnte der sich anbahnende Herbst auf dem Roten Planeten lauter werden.
Die Untersuchung der von den Mikrofonen des Rovers aufgezeichneten Geräusche gibt nicht nur Aufschluss über die Details der Marsatmosphäre, sondern hilft den Wissenschaftlerinnen und Ingenieuren auch, den Zustand und die Funktionsweise der zahlreichen Instrumente des Rovers zu beurteilen, so wie man beim Autofahren ein störendes Geräusch wahrnehmen könnte.
Bereits frühere Marsmissionen der NASA vor Perseverance hatten das Ziel, Geräusche auf dem Roten Planeten aufzuzeichnen, scheiterten aber. Das Mikrofon auf dem Mars Polar Lander ging beim Eintritt in die Marsatmosphäre verloren, und das Mikrofon auf der Raumsonde Phoenix hatte technische Probleme.
Am Flughafen Rostock-Laage geht der Sommer Anfang Mai los, dann starten die ersten zusätzlichen Flüge im Sommerflugplan von Deutschlands Flughafen im Norden. In diesem Jahr umfasst das Griechenland-Angebot Flugverbindungen nach Heraklion vom 06. Mai bis 28. Oktober jeweils freitags und auf die Insel Rhodos: Sie wird ab Rostock-Laage zwischen dem 02. Mai und dem 24. Oktober jeweils montags angeflogen. Nach Luxemburg steht zwischen dem 21. Mai und dem 08. Oktober jeweils samstags eine Flugverbindung im Flugplan.
Durchgehend nach Antalya (Türkei) und Hurghada (Ägypten)
In Richtung Antalya in der Türkei und nach Hurghada in Ägypten ist das ganze Jahr über Sommer: Beide Ziele werden vom RLG aus durchgehend angesteuert: Nach Antalya wird jeweils zweimal pro Woche am Donnerstag und Sonntag geflogen, nach Hurghada stehen Flüge ganzjährig am Flugtag Montag im Flugplan.
Flughafen-Geschäftsführerin Maren Wolters: „Der Flughafen Rostock-Laage bietet auch in diesem Jahr ein Sommerflugprogramm mit fünf Zielen sowie Sonderflügen nach Jersey und Guernsey an, die über PTI Panoramica buchbar sind. In den Sommermonaten wird auch MSC wieder Kreuzfahrtpassagiere über unseren Flughafen nach Warnemünde für ihre Ostseekreuzfahrten einfliegen.“
Auch nach der Übernahme des zivilen Teils des Flughafens durch die Zeitfracht Gruppe werden Flüge in beliebte Urlaubsregionen weiterhin ein wichtiger Teil des Angebots bleiben. Unter dem Dach des neuen Eigentümers werden bestehende Angebote und Services erhalten und durch weitere, neue ausgebaut. Eine dieser Neuerungen ist beispielsweise, dass ein Pickup-Shop des Paketdienstes DPD im Terminalgebäude eingerichtet wurde.
Der Sommerurlaub rückt näher – und mit ihm auch die beliebte Urlaubsinsel Mallorca. Denn ab 03. Mai erhält der Flughafen Memmingen drei weitere Mallorca-Flüge pro Woche – und mit Eurowings einen neuen Flugpartner.
Nachholbedarf in Sachen Sonne, Strand und Meer herrscht nach anstrengenden Corona-Monaten vielerorts. Mallorca als Reiseziel steht bei vielen bei der Urlaubsplanung ganz oben. Ab Memmingen gibt es nun eine weitere Nonstop-Verbindung auf die Balearen-Insel. Die Lufthansa-Tochter Eurowings bietet ab 03. Mai drei neue Flüge pro Woche ab Memmingen. Reif für die Insel ist man mit Eurowings jeweils am Samstag, Dienstag und Donnerstag.
13 Mallorca-Flügen pro Woche ab Flughafen Memmingen
Mit insgesamt 13 Mallorca-Flügen pro Woche bietet der Flughafen Memmingen mittlerweile eine attraktive Luftbrücke auf die beliebte Ferieninsel. „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem neuen Partner Eurowings unsere Position als Süddeutschlands größter Low-Cost-Airport weiter ausbauen zu können“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Die Buchungslage für Mallorca sei bereits sehr gut, das neue Angebot werde bestimmt schnell auf eine große Nachfrage stoßen. Die Mallorca-Flüge sind bereits bei Eurowings und im Reisebüro buchbar.
Ostern steht vor der Tür und damit für viele Österreicher:innen auch die erste Flugreise nach über zwei Jahren Pandemie. Dieses Jahr suchen viele Fluggäste ihr Osternest an sonnigen Verstecken am Mittelmeer. Besonders gefragt sind rund um Ostern klassische Warmwasserdestinationen in Zypern, Sizilien und Spanien.
Städtetrips nach London, Amsterdam, Paris, Rom, Nizza und Barcelona
Aber auch Städtetrips nach London, Amsterdam, Paris, Rom, Nizza und Barcelona sind an den Wochenenden rund um Ostern und an den Feiertagen im Mai besonders gut gebucht. Allein für die Osterferien verzeichnet Austrian Airlines einen massiven Buchungsanstieg von bis zu 380 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit 690.000 Neubuchungen in den letzten zwei März-Wochen zeigt sich darüber hinaus, dass im Vergleich zum Jahr 2021 auch wieder langfristiger gebucht wird. So zeigt die Buchungskurve für die bevorstehenden Sommermonate steil nach oben.
Austrian reagiert auf diese erfreuliche Entwicklung im Reiseverhalten und ist mittlerweile nicht nur mit der gesamten Flottenstärke unterwegs, sondern bietet im Sommer zu europäischen Ferienzielen ein 20 Prozent größeres Angebot an als vor der Corona-Pandemie. So fliegt die Rot-Weiß-Rote Airline bis zu drei Mal täglich von Wien nach Palma de Mallorca. Zum Sommerbeginn werden Verbindungen nach Valencia, Kavala und Samos neu aufgenommen.
„Nach über zwei Jahren zeigt sich ein massiver Nachholbedarf. Der Aufwärtstrend beweist, dass Austrian mit einem attraktiven Angebot und echter österreichischer Gastfreundschaft an Bord überzeugt“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl.
Tipps und Tricks für einen entspannten Start in die Osterferien
Allein am Karwochenende werden mit mehr als 530 Abflügen ab Wien rund 58.000 Fluggäste an Bord von Austrian Airlines erwartet. Austrian hat sich für diese erste große Reisewelle vorbereitet: Zum Ferienbeginn werden an allen Austrian Schaltern und Gates am Flughafen Wien Mitarbeiter:innen aufgestockt. Darüber hinaus sind alle Self-Service-Automaten in Betrieb. Für Familien mit Kleinkindern gibt es im Terminal 3 einen Check-in Schalter mit eigenem Kinderbereich. Um Stress beim Check-in und bei der Sicherheitskontrolle zu vermeiden, empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise zum Flughafen und ein Online Check-in vorab. Mit dem Web Check-in können etwa Sitzplätze schon ab 47 Stunden vor Abflug bequem von zu Hause ausgewählt werden.
Um die Sicherheitskontrolle und das Boarding der Flugzeuge zu beschleunigen, ist die Einhaltung der Handgepäckrichtlinien wichtig. Wer mit dem City Airport Train (CAT) anreist, kann sein Gepäck für Austrian Airlines Flüge ab Wien bereits am Bahnhof Wien Mitte aufgeben. Ebenso bietet Austrian ihren Passagieren die Möglichkeit, Covid-bedingte Einreisedokumente vorab hochzuladen, um somit Wartezeiten bei möglicherweise anfallenden Kontrollen am Flughafen zu minimieren.
Am Ostersonntag selbst wartet für Austrian Passagiere eine kleine Überraschung direkt an Bord: auf europäischen Linienflügen mit Melangerie-Sortiment erhalten alle Fluggäste einen Schokohasen, um die Osterreise zu versüßen.
Wizz Air baut ihr Albanien-Angebot weiter aus. Neu im Streckennetz ist die Verbindung von Nürnberg in Albaniens Hauptstadt Tirana.
„Albanien entwickelt sich vom Geheimtipp zum Trendziel“, fasst Wizz Air Pressesprecherin Zsuzsa Trubek die wachsende Bedeutung des einstmals verschlossenen Landes für westeuropäische Besucher zusammen. Kontinuierlich baut deshalb die Airline ihr Flugangebot von Deutschland nach Albanien aus. So startet die neue Strecke von Nürnberg nach Tirana am 05. Juli und wird stets am Dienstag und am Samstag bedient. Schon am 11. April feiert die Verbindung von Friedrichshafen nach Tirana Premiere. Ganzjährig geht es nun zwei Mal pro Woche vom Bodensee auf den Balkan. Mehrmals wöchentlich verbindet Wizz Air auch die Flughäfen Berlin Brandenburg, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln und Memmingen mit Tirana.
Wizz Air fliegt nach Kukës im Norden Albaniens
Ebenfalls neu im Wizz Air Streckennetz ist Kukës im Norden Albaniens. Die 17.000 Einwohner zählende Stadt gilt als Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Kosovo im Norden und der Hauptstadt Tirana im Süden. Ab 01. Juni fliegt die Airline mittwochs und sonntags vom Airport Karlsruhe/Baden Baden nach Kukës. Ab 04. Juni verbindet Wizz Air zwei Mal pro Woche (Dienstag und Samstag) das bayerische Memmingen mit der Stadt.
Tickets sind bereits online auf wizzair.com und über die mobile App buchbar. Der zusätzliche Wizz Flex Service ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität. Er bietet schnelles Umbuchen sowie die Möglichkeit, den Flug bis drei Stunden vor Abreise zu stornieren und den vollen Flugpreis als Airline-Guthaben erstattet zu bekommen.
Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen.
San Diego war das Ziel des Flugzeugs, das am als LH466 erstmals in München startete und fortan bis zu fünfmal pro Woche um 12:40 Uhr auf dem Flugplan steht.
Nonstop nach Rio de Janeiro
San Diego, aber auch Rio de Janeiro steht erstmals bei Lufthansa im Langstreckenprogramm nonstop aus München. Zudem geht es wieder nach Bangkok. Auch Mumbai, Toronto und Washington stehen nach längerer Pause wieder auf dem Flugplan. Damit umfasst das Langstreckennetz aus „MUC“ wieder 21 Ziele, zehn mehr als 2021.
„Wir freuen uns sehr, München wieder mit der Welt zu verbinden und unseren Kunden nonstop drei so wichtige Ziele anzubieten. Dass die Flüge mit dem Airbus A350, dem weltweit nachhaltigsten Langstreckenflugzeug durchgeführt werden, macht uns besonders stolz,“ sagt Dr. Stefan Kreuzpaintner, CCO der Lufthansa Airlines und Chef des Münchner Lufthansa Drehkreuzes. Der Airbus A350 verbraucht 30 Prozent weniger CO2 und ist nur noch halb so laut wie seine Vorgängermodelle.
Ziele zuvor aus Frankfurt bedient
Bereits am Sonntag hob LH500 um 12:15 Uhr ab. Der erste nonstop-Flug von München nach Rio de Janeiro war der Auftakt für fünf wöchentliche Flüge. Ebenfalls am Sonntag startete LH772 um 22:45 Uhr wieder nach Bangkok. Der Flug in die thailändische Hauptstadt wird täglich angeboten. Alle Verbindungen standen bisher auf dem Frankfurter Flugplan.
Russlands Angriff auf die Ukraine und Krieg in Europa führt zu der Frage: Wenn die Gewalt auf Deutschland übergreifen würde, wie kann sich unser Land im Ernstfall verteidigen? Wir wären bei der Verteidigung nicht allein.
Deutschland ist Mitglied der NATO, eines Verteidigungsbündnisses von 30 europäischen und nordamerikanischen Staaten. Als Teil dieses Bündnisses verpflichten sich alle Mitglieder zum gegenseitigen Schutz im Verteidigungsfall. Damit müsste sich die Bundesrepublik also nicht im Alleingang verteidigen, sondern kann auf die Unterstützung der Bündnispartner zählen. Der Schutz Deutschlands ist Aufgabe der gesamten NATO. Andere Mitgliedsstaaten können sich der Unterstützung Deutschlands im Verteidigungsfall ebenso sicher sein.
Luftverteidigung aktuell wie selten zuvor
Bei Betrachtung der aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen und der Berichterstattung über den Einsatz neuer Waffensysteme, ist das Thema Luftverteidigung aktuell wie selten zuvor. Ein Blick in die Vergangenheit verdeutlicht das.
Mitte des 20. Jahrhunderts befand sich die Welt im Kalten Krieg. Der Ostblock und die westliche Allianz standen sich bis an die Zähne bewaffnet gegenüber. Die Furcht vor einem Überraschungsangriff durch Luftangriffskräfte auf das NATO-Bündnisgebiet seitens des Warschauer Paktes war groß. Dabei standen Kampfflugzeuge aufgrund ihrer Geschwindigkeit und Zerstörungskraft als „Waffe der ersten Stunde“ im Fokus.
NATO-Luftverteidigung mit Nike-Gürtel
Um sich gegen einen solchen Überraschungsangriff zu schützen, begann Ende der 1960er-Jahre der Aufbau der Integrierten NATO-Luftverteidigung: Es handelte sich dabei um ein existierendes Führungssystem aus Sensoren und Gefechtsständen vom Norden Norwegens bis zur Südflanke in Südosteuropa. Ihnen unterstellt waren Luftverteidigungskräfte mit unterschiedlichen Waffensystemen, die 24 Stunden an sieben Tagen die Woche, jahrein, jahraus, einsatzbereit waren. Multinationalität war schon damals das Maß aller Dinge und so standen unter anderem Dänen, Engländer, Niederländer, Belgier, Amerikaner und Deutsche zusammen bereit, um die Unversehrtheit des NATO-Luftraums sicherzustellen.
Das Waffensystem Nike war das erste Flugabwehrraketensystem der Luftverteidigung der NATO. Die deutschen Nike-Systeme bildeten zusammen mit niederländischen, belgischen und US-amerikanischen Einheiten den sogenannten „Nike-Gürtel“. Wie so viele Bereiche der NATO wurde auch die NATO-Luftverteidigung mit Ende des Ost-West-Konflikts in den 1990er-Jahren deutlich reduziert. Doch der kontinuierliche Schutz des Bündnisgebiets durch die Mitgliedsstaaten wurde stets weiter aufrecht gehalten.
Abwehr von Raketen und Flugkörpern
Zu Beginn der 2010er-Jahre wurde die Integrierte Luftverteidigung um die Aufgabe der Flugkörperabwehr erweitert. Das heißt, auch gegnerische anfliegende Raketen konnten zerstört werden. Deshalb spricht man heute von der Integrierten Luftverteidigung und Flugkörperabwehr (Integrated Air and Missile Defence – IAMD) der NATO.
Diese ist weiterhin eine kontinuierliche Mission der NATO-Aufgabe in Friedens-, Krisen- und Konfliktzeiten mit dem Ziel, vor Bedrohungen und Angriffen aus der Luft zu schützen. Daher ist die NATO IAMD ein wesentliches Element der Abschreckung und der Verteidigung der NATO. Sie trägt somit zur Stabilität, Sicherheit und Handlungsfreiheit des Bündnisses und seiner Mitgliedsstaaten bei.
NATINAMDS: Ein Sicherheitsnetz für Europa
NATO IAMD verfolgt dabei einen 360-Grad-Ansatz im gesamten NATO-Gebiet, um alle taktischen und strategischen Bedrohungen aus der Luft zu bekämpfen. Aufgrund der Aufnahme neuer Mitgliedsstaaten in den vergangenen Jahren ist das ursprüngliche Netz der NATO IAMD weiter gewachsen – zu einem fast den gesamten Kontinent überspannenden System, dem sogenannten NATO Integrated Air and Missile Defence System (NATINAMDS). Wie in der Vergangenheit besteht dieses Netz aus miteinander verbundenen nationalen und NATO-Systemen, das aus Sensoren, Führungs- und Kontrollmitteln sowie Waffensystemen besteht. Das NATINAMDS untersteht dem Obersten Alliierten Befehlshaber Europa der NATO (Supreme Allied Commander Europe) mit dem Hauptquartier im belgischen Mons.
Die IAMD der NATO ist die defensive Komponente der gemeinsamen Luftstreitkräfte des Bündnisses. Sie umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen, Luft- respektive Raketenbedrohungen abzuschrecken oder die Wirksamkeit feindlicher Luftangriffe zunichte zu machen oder zu verringern. Dem 360-Grad-Ansatz liegt zugrunde, dass die NATO mit modernen Luftkriegsmitteln wie unbemannten Luftfahrzeugen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen aus jeder Richtung angegriffen werden könnte. Die Überwachung des Luftraums kann sich daher nicht auf eine Richtung beschränken. Dafür stellt NATO IAMD eine äußerst reaktionsschnelle, robuste und dauerhafte Fähigkeit bereit.
Kapazität von Frieden bis Krieg
Dieses Netzwerk ist dabei flexibel. Während in Friedenszeiten nur wenige Kräfte dauerhaft Teil von NATINAMDS sind, werden bei einer Alarmierung viele zusätzliche Kräfte, wie die bodengebundene Luftverteidigung, der NATO unterstellt. In Krise und Krieg teilen sich bodengebunde und fliegende Luftverteidigung die Aufgaben. Dabei werden die zu schützenden Lufträume den jeweiligen Waffensystemen zugewiesen und die Waffensysteme zentral durch NATO Gefechtsstände geführt. Besonders schutzbedürftige Ziele, wie beispielsweise Atomkraftwerke, weist die NATO dabei zentral als Schutzaufträge der bodengebundenen Luftverteidigung zu.
Für den Schutz der Landstreitkräfte werden ebenfalls Einheiten der bodengebundenen Luftverteidigung eingesetzt. Diese begleiten die Bodentruppen und bleiben dabei mit dem Netzwerk des NATINAMDS verbunden. Sie bilden damit die vordersten Linien der NATO IAMD. Die NATO-Luftverteidigung setzt sich aus verschiedenen Waffensystemen zusammen. Diese ergänzen sich und schützen einander mit überlappenden Wirkbereichen, so dass ein potenzieller Gegner im Idealfall keine Lücke findet, die er nutzen könnte.
Air Policing: Luftpolizei in Friedenszeiten
Gegenwärtig gibt es bei der NATO IAMD zwei Aktivitäten in Friedenszeiten: das NATO Air Policing und die NATO Ballistic Missile Defence (BMD). Beim Air Policing übernehmen die NATO-Mitglieder gemeinsam kontinuierlich und dauerhaft luftpolizeiliche Aufgaben, um die Integrität des Luftraums der Allianz zu wahren. Dazu gehört die ständige Überwachung des NATO-Luftraums durch einsatzbereite Eurofighter-Abfangjäger und militärische Führungseinrichtungen.
Der Luftraum über Deutschland wird permanent beobachtet und überwacht, um Luftraumverletzungen oder Zwischenfälle im Luftraum unmittelbar erkennen und darauf reagieren zu können. Dafür sorgt ein flächendeckendes Netz aus Radarsensoren am Boden. Diese sind in den verschiedenen Mitgliedsstaaten stationiert. Darüber hinaus verfügen die NATO und ihre Mitgliedsstaaten über flugzeugbasierte Systeme zur Luftraumüberwachung, das Airborne Early Warning and Control System, besser bekannt als AWACS. Die AWACS-Flugzeuge NATO E-3A sind mit Radargeräten auf dem Rumpf die Überwachungs- und Frühwarnsysteme des Bündnisses besonders markant.
AWACS-Flugzeug der NATO zur luftgestützten Luftraumaufklärung und -überwachung mit dem Ziel der Früherkennung und Vorwarnung (Quelle: Bundeswehr, Christian Timmig)
Permanent in Deutschland einsatzbereite Eurofighter können im Fall einer Luftraumverletzung unmittelbar starten, um Luftfahrzeuge in Notlagen zu unterstützen und um bei Zwischenfällen im Luftraum einzugreifen. Für Deutschland sind zwei Quick Reaction Alert (QRA) Interceptor Fighters zuständig, die bei Auslösen eines Alarms direkt eingreifen können. Über den deutschen Luftraum hinaus unterstützt die deutsche Luftwaffe auch im Baltikum und in Rumänien bei der Sicherung des Luftraums.
Ballistische Bedrohung
Eine weitere ständige Aufgabe der NATO ist die NATO Ballistic Missile Defence (NATO BMD) zur Abwehr ballistischer Flugkörper. Sie dient dem Schutz der Bevölkerung, des Territoriums sowie der Streitkräfte in NATO-Europa vor der zunehmenden Bedrohung durch ballistische Flugkörper.
Die Verbreitung ballistischer Flugkörper stellt eine deutliche Gefährdung für das westliche Verteidigungsbündnis dar. Denn diese Raketen mit Reichweiten von 1.000 Kilometer und mehr folgen nach ihrem Abfeuern einer ballistischen Flugbahn. Das heißt, sie verlassen für einen Teil der Strecke zu ihrem Ziel die Erdatmosphäre in einem hohen Bogen, bevor sie einschlagen. Besonders gefährlich sind diese Flugkörper deshalb, weil sie potenziell mit Massenvernichtungswaffen bestückt werden können. Wenn sie nukleare, biologische oder chemische Waffen tragen, bedrohen sie nicht nur punktuelle Ziele, sondern große Areale.
Patriot unterstützt bei NATO BMD
Viele Nachbarländer der NATO verfügen bereits über ballistische Raketen oder versuchen, solche zu kaufen oder zu entwickeln. Die NATO verfügt für die Aufgabe BMD über eigene Gefechtsstände zur Führung und stützt sich vor allem auf Fähigkeiten der USA, die sowohl permanent in Europa stationiert sind als auch temporäre Kräfte zu Land und auf See haben. Die BMD-Fähigkeiten bilden, neben den konventionellen Streitkräften und der nuklearen Abschreckung, einen wesentlichen Bestandteil des strategischen Mixes der NATO.
Deutschland kann mit seinen Patriot-Einheiten einen Beitrag zur NATO BMD durch den Schutz besonders gefährdeter Einrichtungen leisten. Ursprünglich zur Abwehr von Flugzeugen gebaut, kann Patriot heute Flugzeuge, Marschflugkörper und ballistische Raketen mit modernster Technik bekämpfen. Es erkennt automatisch, wer Freund und wer Feind ist.
80 Millionen Quadratkilometer Einsatzgebiet
Damit NATO IAMD alle verfügbaren Luftverteidigungs- und Flugkörperabwehrfähigkeiten koordinieren und synchronisieren kann, müssen alle diese unterschiedlichen Systeme integriert werden und möglichst nahtlos zusammenarbeiten.
Ein wichtiges Beispiel dafür sind die NATO-Luftüberwachungssysteme (AirC2 – Air Command and Control), mit der das Bündnis Luftoperationen innerhalb und außerhalb des euro-atlantischen Raums steuern kann. Die NATO-Luftverkehrskontrollsysteme umfassen unter anderem Kontrollfunktionen für Lufteinsätze, Luftverkehr, Luftraumüberwachung, Luftraummanagement sowie für die Verwaltung von Ressourcen und die Streitkräfteführung.
Diese Systeme decken zusammen ein Einsatzgebiet von etwa 80 Millionen Quadratkilometern ab, das vom nördlichsten Punkt Norwegens bis zum Mittelmeer und vom östlichsten Punkt der Türkei bis zum Nordatlantik reicht. Sie bilden eine der wichtigsten Säulen der NATINAMDS, um das Bündnisgebiet, die Bevölkerung und die Streitkräfte vor Luft- und Raketenbedrohungen und -angriffen zu sichern und zu schützen.
EnMAP sieht die Welt ganz anders, als Menschen sie sehen: Der deutsche Umweltsatellit misst die Sonnenstrahlung, die von der Erdoberfläche reflektiert wird. Dabei registriert EnMAP nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch kurzwelliges Infrarot. Mit diesen Aufnahmen sind präzise Aussagen zum Zustand und zu Veränderungen auf der Erdoberfläche möglich. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR in Bonn leitet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz diese einzigartige Mission. Institute und Einrichtungen im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind an der Vorbereitung und dem Betrieb der Mission beteiligt und werten die Daten wissenschaftlich aus.
Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) soll am Freitag, 01. April, an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Cape Canaveral in Florida (USA) starten. Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen übernimmt den Satellitenbetrieb im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im GSOC führen in ihren Kontrollräumen schon seit 1969 Raumflugmissionen durch. Das GSOC hat inzwischen über 70 Missionen erfolgreich betrieben. Dazu zählt auch das Satelliten-System TerraSAR-X und TanDEM-X, das seit 2007 die Erde mit Radarwellen beobachtet. Daraus lassen sich zum Beispiel Lagekarten von Überschwemmungen und Erdbeben für den Katastrophenschutz erzeugen. Die Daten von EnMAP helfen nun, aktuelle Fragen aus den Bereichen Umwelt, Landwirtschaft, Landnutzung, Wasserqualität und Geologie zu beantworten.
242 Kanäle für mehr Farbtöne als Rot, Grün und Blau
Das Earth Observation Center (EOC) im DLR ist für die Verarbeitung der EnMAP-Daten zuständig: „Wir empfangen die Missionsdaten und verarbeiten sie weiter. Anschließend stellen wir sie über ein Webportal Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit kostenfrei zur Verfügung“, sagt Prof. Günter Strunz vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD). Der Satellit überträgt die Daten an die Empfangsstationen des DLR in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Inuvik (Kanada). Sie werden kalibriert, korrigiert und als Bildkarte dargestellt. „Die Daten von EnMAP sind keine Bilder im klassischen Sinne, sondern spektrale Messwerte“, ergänzt Günter Strunz. Im sichtbaren Licht lassen sich alle Farben aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugen. Klassische Kameras nehmen wie unsere Augen das Licht nur in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau wahr. Ein hyperspektrales System wie EnMAP unterscheidet eine Vielzahl von Farbtönen – und dies sogar in Teilen des Infrarot-Spektrums, das für das menschliche Auge unsichtbar ist. Insgesamt bildet der Satellit die Erdoberfläche in Spektren aus 242 Kanälen ab.
Störende Einflüsse der Atmosphäre werden korrigiert
Die Aufbereitung der Daten ermöglicht aussagekräftige Ergebnisse. Der letzte standardisierte Verarbeitungsschritt im EOC ist die Atmosphärenkorrektur. „Das reflektierte Signal wird durch die Atmosphäre verändert. Der Einfluss von Teilchen wie Wasserdampf und Aerosolen muss also korrigiert werden, damit wir nur die genaue Reflektanz an der Erdoberfläche erhalten“, erklärt Prof. Peter Reinartz vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung. Das Institut bildet gemeinsam mit dem DFD das EOC. „Aus den Ergebnissen lassen sich zum Beispiel physikalische, chemische und biologische Parameter von Böden ableiten. Eine Frage könnte sein, wieviel Kohlenstoff die Böden binden. Oder ob aus einer Pipeline Methan entweicht.“
Im DLR wird auch das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) die EnMAP-Daten nutzen. Das ZKI ist in globale Netzwerke wie die Internationale Charta „Space and Major Disasters“ eingebunden. Bei großen Naturkatastrophen beschafft und analysiert das ZKI Erdbeobachtungsdaten mit dem Ziel, aktuelle Lageinformationen für Behörden und Rettungskräfte bereitzustellen. Diese Lageinformationen wurden etwa bei den Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz im vergangenen Juli verwendet.
Technologie für das „Auge“ des Satelliten
Das DLR-Institut für Optische Sensorsysteme in Berlin hat im Unterauftrag der OHB-System AG eines der beiden „Augen“, beziehungsweise eine der sogenannten „Fokalebenen“ von EnMAP entwickelt. Die Fokalebene ist mit der Netzhaut eines menschlichen Auges vergleichbar. Bei optischen Satelliten trifft das Licht entsprechend auf die Fokalebene, wird dort in ein elektrisches Signal umgewandelt und weitergeleitet. Das Modul für den sichtbaren und Nahinfrarot-Bereich (kurz VNIR) ist nur etwa 12 x 12 x 4 Zentimeter groß und wiegt 1050 Gramm. Der gesamte Satellit hat ein Gewicht von 950 Kilogramm. „Die Fokalebene, die das Institut für EnMAP entwickelt hat, gehört zu einer langen Reihe erfolgreicher Projekte“, sagt Institutsleiter Prof. Heinz-Wilhelm Hübers. Dazu zählt ebenfalls das vom DLR entwickelte Hyperspektral-Instrument DESIS auf der Internationalen Raumstation ISS, das Daten über den Vegetationszustand der Erde liefert. Wie DESIS steht auch die Fokalebene von EnMAP für den Technologietransfer.
Zum achten Mal werden in Bremen die selbstgebauten Minisatelliten von Schülerinnen und Schülern mit einer Rakete in die Höhe von einem Kilometer geschossen. Zehn Schulteams aus ganz Deutschland haben sich für den Deutschen CanSat Wettbewerb qualifiziert und sechs Monate lang einen Satelliten in der Größe einer Getränkedose gebaut. Die fertigen CanSats werden am 05. April (alternativ, zum Beispiel bei schlechten Wetterverhältnissen, am 06. oder 08. April) während des Rückflugs am Fallschirm hängend ihre Aufgaben erfüllen.
Über den CanSat Wettbewerb:
Der Deutsche CanSat Wettbewerb findet seit 2014 jährlich in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen der Luft- und Raumfahrtindustrie statt. Die zehn ausgewählten Teams aus technikbegeisterten Jugendlichen ab 14 Jahren bauen dabei einen Minisatelliten in der Größe einer Getränkedose. Die Satelliten müssen zwei Missionen erfüllen: Als Primärmission soll der Satellit Luftdruck und Temperatur messen. Aus diesen Daten bestimmen die Schüler und Schülerinnen die Höhe und Fallgeschwindigkeit. Zusätzlich haben die Teams eine eigene, sogenannte Sekundärmission, entwickelt, die sie frei wählen konnten. Hier müssen die Schulteams ihre Kreativität sowie physikalisches und technisches Verständnis unter Beweis stellen, um möglichst komplexe Missionsideen in dem begrenzten Raum einer Getränkedose zu realisieren.
So möchte zum Beispiel das Team „MAI – Measure, Analyze, Improve“ mithilfe einer Infrarotkamera im Flug thermografische Aufnahmen des Untergrunds erstellen und diese anschließend auf Wasserstrukturen hin untersuchen und auswerten. Das Team setalight möchte die Energie während des freien Falls zurückgewinnen und somit eine weitere Art der Energieversorgung von Satelliten erproben. Zusätzlich zur Erarbeitung einer wissenschaftlichen Aufgabenstellung und der technischen Umsetzung des Satelliten erleben die Teams alle Phasen einer realen Raumfahrtmission wie die Öffentlichkeitsarbeit, Sponsorensuche und Projektplanung.
Im April werden die CanSats mit einer Rakete auf einen Kilometer Höhe gebracht, um beim Fall ihre Aufgaben zu erfüllen. Dafür haben die Teams ihre CanSats inklusive einer Betriebsanleitung an die Organisatoren des Wettbewerbes in Bremen gesendet. Am 05. April um 17:00 Uhr (alternativ, zum Beispiel bei schlechten Wetterverhältnissen, am 06. oder 08. April) wird der Start der Raketen auf dem Flugplatz Rotenburg (Wümme) online übertragen. Während des Events können Sie den Wettbewerb und die teilnehmenden Teams kennenlernen. Nehmen Sie teil: Oline-Teilnahme-Link
Nach dem Start haben die Teams einen Monat Zeit um ihre Daten auszuwerten und am 12. Mai vor Expertinnen und Experten der Luft- und Raumfahrtbranche und den anderen Teams zu präsentieren. Das Siegerteam wird Deutschland beim europäischen CanSat-Wettbewerb der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) vertreten.
Die Bewerbungsphase des nächsten CanSat-Wettbewerbes startet im August. Weitere Informationen sowie die Richtlinien und das Bewerbungsformular sind dann auf www.cansat.de zu finden.
Alle Mitveranstalter, Förderer und Partner auf einen Blick:
ArianeGroup, Auf Distanz, bevuta IT GmbH, Bremen Airport, CGI Deutschland B.V. & Co. KG, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, moskito 360° Markenagentur, OHB Bremen, Rocketronics, Ruhr-Universität Bochum, Space Rocket Technology UG, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, VDI e.V. Bremer Bezirksverein, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.
Schirmherrin des Wettbewerbes ist die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung Sascha Karolin Aulepp.
Die Zeitfracht Gruppe und German Airways werden weltweit zu den ersten Unternehmen gehören, die Drohnen in der Logistik kommerziell einsetzen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung mit dem deutschen Hersteller Wingcopter vereinbarten die Unternehmen jetzt den Kauf von 17 Transportdrohnen vom Typ Wingcopter 198 und Optionen für die Bestellung von zusätzlichen 115 Fluggeräten in zwei weiteren Tranchen bis Ende 2023. Das Fluggerät soll ab dem zweiten Halbjahr 2024 zum Einsatz kommen – zunächst offshore etwa für Ersatzteillieferungen in Windparks.
In diesem Geschäft ist die Zeitfracht Gruppe bereits mit ihrer Spezialreederei OPUS Marine erfolgreich tätig. Entsprechend technisch anspruchsvoll ist der Einsatz der Lieferdrohnen: Sie müssen auch auf einem fahrenden Schiff punktgenau landen können. German Airways und Wingcopter werden bei der Entwicklung dieses Features eng zusammenarbeiten.
Wingcopter starten vom Flughafen Rostock-Laage
Die Wingcopter werden vom Flughafen Rostock-Laage aus starten, der seit Jahresbeginn ebenfalls zur Zeitfracht Gruppe gehört und dem Entwicklungsteam von Wingcopter ein ideales Umfeld für ausgedehnte Testflüge sowie Räumlichkeiten für Messungen und die Auswertung der dabei gesammelten Daten bietet.
Als Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erfüllt German Airways bereits wesentliche Voraussetzungen, um Wingcopters Lieferdrohnen in der „specific category“ und später auch in der „certified category“ betreiben zu können. Zudem ist German Airways auch IOSA zertifiziert und arbeitet damit nach den höchsten international vereinbarten Standards der internationalen Luftfahrtbehörde IATA.
Die von Wingcopter entwickelten Drohnen können mit einer Nutzlast von bis zu fünf Kilogramm beladen werden und schaffen – je nach Zuladung – eine Strecke zwischen 75 und 110 Kilometern. Die Fluggeräte des in Weiterstadt ansässigen Unternehmens wurden von German Airways ausgewählt, weil sie besonders wind- und wetterstabil fliegen können und in Hinsicht auf das Verhältnis von Zuladung und Reichweite weltweit führend sind. Sie starten senkrecht, ohne zusätzliche Infrastruktur zu benötigen, und bewegen sich anschließend im Flug wie ein normales Flugzeug horizontal vorwärts. Durch ihren rein elektrischen Antrieb leisten die Wingcopter-Lieferdrohnen auch einen Beitrag zu einer emissionsfreien Logistik.
Zeitfracht-Vorstand Wolfram Simon-Schröter:
„In der Zeitfracht Gruppe sind wir sehr kreativ und immer daran interessiert, neue Technologien marktführend einzusetzen. Aus unserer Sicht ist die Zeit jetzt reif für den kommerziellen Einsatz von Drohnen etwa für die Auslieferung von Ersatzteilen in Offshore-Windparks. Mit German Airways, unserem Flughafen Rostock-Laage und der Erfahrung unserer Reederei OPUS bei Liefereinsätzen auf hoher See haben wir gemeinsam mit Wingcopter ideale Voraussetzungen, diese Technologie ein gewaltiges Stück voranzutreiben.“
„Wir freuen uns sehr, mit Zeitfracht einen Partner gewonnen zu haben, der über außerordentliche Erfahrung im Logistik- und Luftfahrtbereich verfügt. Mit den geplanten Versorgungsflügen zu Schiffen und Offshore-Windparks werden wir einen neuen, stark wachsenden Anwendungsbereich erschließen, für den der Wingcopter 198 dank seiner hohen Effizienz, selbst bei extremen Wetterbedingungen, bestens geeignet ist. Zusätzlich bietet das Testgelände und die enge Zusammenarbeit die Möglichkeit zur gemeinsamen Erschließung weiterer vielversprechender Geschäftsfelder“, ergänzt Tom Plümmer, Mitgründer und CEO von Wingcopter.
Über Wingcopter
Wingcopter ist ein deutscher Hersteller unbemannter eVTOL-Flugsysteme (UAS) und Anbieter von Drohnenlieferdiensten. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Optimierung medizinischer Versorgungsketten sowie auf die Logistik der letzten Meile bei der Lieferung von Paketen, Werkzeugen, Ersatzteilen, frischem Essen und Lebensmitteln. Das 120-köpfige Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch sinnvolle kommerzielle und humanitäre Anwendungen weltweit Leben zu verbessern und zu retten.
Dank seines patentierten Schwenkrotor-Mechanismus und proprietärer Software-Algorithmen kann der Wingcopter 198 wie ein Multikopter senkrecht starten und landen, gleichzeitig aber auch lange Strecken so effizient und schnell fliegen wie ein Flächenflugzeug, selbst bei starkem Regen und Wind.
Im Jahr 2020 wurde Wingcopter vom Weltwirtschaftsforum zum Technology Pionier ernannt.
Über die Zeitfracht Gruppe
Die Zeitfracht Gruppe ist ein Familienunternehmen in der dritten Generation mit mehr als 6.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Unternehmen ist vor allem in der Logistik und im Handel tätig (www.zeitfracht.de).
Die Fluggesellschaft Wizz Air stockt ihr Angebot ab Dortmund Airport auf: Fluggäste haben ab diesem Sommer die Möglichkeit, mit Wizz Air direkt ab Dortmund Kurs auf den Balaton (Plattensee) zu nehmen. Der größte Binnensee Mitteleuropas lockt alljährlich viele deutsche Touristen an – Badeliebhaber, Wassersportler, Wanderer und Genießer von Wellness- und Kur-Angeboten kommen hier nicht zu kurz.
Donnerstags und sonntags in den Westen Ungarns
„Wir freuen uns, unseren Fluggästen noch ein weiteres Ziel im bereits sehr vielfältigen Sommerflugplan anbieten zu können. Hévíz ist eine sehr gute Ergänzung zu dem bisher bestehenden Angebot der Wizz Air, die vor allem osteuropäische Ziele anfliegt“, weiß Guido Miletic, Abteilungsleiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport.
Die Flugverbindung wird ab dem 16. Juni zwei Mal pro Woche angeboten. Passagiere können dann donnerstags und sonntags in den Westen Ungarns reisen.
Erste Fluggesellschaft weltweit mit individuellen Bildschirmen in allen Klassen flottenweit: Vor 30 Jahren, im Jahre 1992, traf Emirates die zukunftsweisende Entscheidung, auf seiner kompletten Flugzeugflotte alle Sitze in allen Beförderungsklassen mit individuellen TV-Bildschirmen auszustatten. Damit setzte Emirates als Vorreiter für die kommenden Jahrzehnte neue Maßstäbe im Bereich Inflight Entertainment (IFE) und hat seitdem die Erwartungshaltung von Flugreisenden an die Bordunterhaltung geprägt.
In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Emirates kontinuierlich Innovationen eingeführt, welche die Bordunterhaltung und die Konnektivität auf über 10.000 Metern Flughöhe qualitativ immer weiter verstärkt haben. Große, hochauflösende 4K-Monitore gehören zusammen mit einem schnelleren und verbesserten WLAN zu den spannenden Entwicklungen der nächsten Generation von IFE-System an Bord der zukünftigen Emirates-Flotte.
Über 5.000 On-Demand-Kanäle in mehr als 40 Sprachen
Mit seinem vielfach ausgezeichneten Unterhaltungsprogramm ice (Information, Communication und Entertainment) bietet Emirates heute jedem Fluggast über 5.000 On-Demand-Kanäle in mehr als 40 Sprachen mit einer großen Auswahl an Filmen, Musik, TV-Shows, Serien und Dokumentationen. Monatlich werden über 100 Filme und 200 TV-Episoden hinzugefügt. Das akkumulierte Unterhaltungsprogramm umfasst über 3.900 Stunden Filme und TV-Sendungen sowie mehr als 3.300 Stunden Musik und Podcasts. Ein Passagier müsste für die Nutzung des kompletten aktuellen Programms über 500-mal von Dubai nach Sydney fliegen. Aktuell bietet ice 19 deutsche Filme, darunter Ich bin dein Mensch und Fabian oder Der Gang vor die Hunde sowie über 150 Hollywood-Blockbuster mit deutscher Tonspur.
„Als Emirates im Jahre 1992 persönliche Bildschirme an jedem Sitz einführte, galt dies als große Brancheninnovation. Andere Fluggesellschaften stellten den Sinn dieser hohen Investition, die damals mit rund 15.000 US-Dollar pro Sitz kalkuliert wurde, in Frage. Wir haben schnell gesehen, wie beliebt die Bordunterhaltung bei unseren Kunden war. Dadurch verging die Zeit an Bord sprichwörtlich wie im Flug und stärkte die Zufriedenheit und Loyalität auf Kundenseite. Innerhalb eines Jahres erweiterten wir die Programmauswahl auf zwanzig Kanäle“, so Patrick Brannelly, Senior Vice President Retail, IFE & Connectivity bei Emirates.
„Wir haben die Produktoptimierung nie beendet. Emirates fügt kontinuierlich die besten Inhalte aus über 40 Regionen weltweit hinzu. Und wir garantieren herausragenden Content auf den größten Bildschirmen der Branche, zusammen mit einem qualitativ hochwertigen Audiosystem und erstklassigen Kopfhörern. Emirates ist zudem führend im Bereich Konnektivität an Bord mit der Einführung von Satellitentelefonen 1993 und, als erste Airline weltweit, mit der Möglichkeit der Nutzung von Mobiltelefonen an Bord eines Flugzeugs. Heute verfügt jedes unserer Flugzeuge über eine Internetverbindung und wir haben bereits die nächste Generation dafür in Auftrag gegeben“, so Patrick Brannelly weiter.
Der Erfolg der Investition in Inflight Entertainment und der Strategie von Emirates zeigt sich sowohl in der positiven Kundenresonanz in allen Kabinenklassen als auch in den zahlreichen Branchenauszeichnungen. Zu ihnen gehören ‘Best Inflight Entertainment’ bei den 2022 APEX Passenger Choice Awards® und ‘Skytrax World’s Best Inflight Entertainment’, den Emirates seit 2005 in jedem Jahr erhalten hat.
Neben dem Unterhaltungswert bietet Emirates‘ ice auch weitere praktische Nutzen
Die Möglichkeit, den Flugstatus auf der Strecke abzufragen; Live-Außenbilder während Start und Landung über Kameras, die an der Spitze, der Mitte und an der Unterseite des Flugzeugs montiert sind; Dubai-Reiseführer; EmiratesRED; der erste TV-Bordverkaufskanal sowie eine Reihe persönliche Bildungsangebote wie LinkedIn Learning. Fluggäste können digital durch den umfangreichen ice-Katalog blättern, ihre eigene Playlist für die Emirates Mobile App erstellen und sie an Bord für ein noch persönlicheres Reiseerlebnis am Platz synchronisieren.
Im Tarifkonflikt mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) zur Erhöhung der Entgelte für die rund 25.000 Sicherheitskräfte an deutschen Verkehrsflughäfen haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Arbeitgeber nach intensiven Gesprächen am Wochenende bereits am Montag (28.03.22) zur sechsten Tarifverhandlungsrunde getroffen und dabei ein umfassendes Tarifergebnis erzielt. „Unsere Kolleginnen und Kollegen an den Flughäfen haben deutlich gezeigt, wo ihre Erwartungen für einen akzeptablen Tarifabschluss liegen. So gelang es, in drei Stufen differenzierte Tariferhöhungen für 24 Monate zu vereinbaren,“ sagte ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023. Die ver.di-Tarifkommission hat dem Tarifergebnis einstimmig zugestimmt.
„Die große Beteiligung an den Warnstreiks in den vergangenen Wochen hat uns in den Verhandlungen gestärkt und den Arbeitgebern verdeutlicht, dass sie einen echten Schritt auf die Beschäftigten zugehen mussten. Die Arbeitgeber haben endlich ein annehmbares Angebot vorgelegt“, sagte Pieper weiter. Erstmals hätten sich auch viele Beschäftigte in der boomenden Frachtabfertigung an den Arbeitskämpfen beteiligt. „Nach drei von Warnstreiks begleiteten Tarifrunden haben die Arbeitgeber verstanden, dass die Beschäftigten mit ihrer Gewerkschaft ver.di bei Bedarf bereit und in der Lage sind, bessere Tarifverträge auch durchzusetzen.“
Der Tarifabschluss setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen
Für alle Tarifgruppen gibt es unterschiedliche Erhöhungen in drei Stufen, die im Jahr 2022 zwischen 4,4 und 7,8 Prozent liegen. Zusätzlich wurde vereinbart: Die Angleichung der Löhne Ost an West wird am 1. Januar 2024 abgeschlossen und bringt den Beschäftigten deutliche Lohnsteigerungen. Auch das Prinzip: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit an jedem Verkehrsflughafen“ wird am 1. Januar 2024 Wirklichkeit. Bei den Tätigkeiten mit behördlicher Prüfung konnte gegen den erbitterten Widerstand der Arbeitgeber ebenfalls ein Angleichungsschritt bei der Lohnerhöhung erzielt werden. Die niedrigere Bezahlung in der Probezeit oder beim Berufseinstieg konnte beseitigt werden. Auch die Blockadehaltung der Arbeitgeber gegen eine rückwirkende Lohnerhöhung wurde durchbrochen.
Pieper weiter: „Mit diesem Tarifabschluss gelingt es, die Lohnbedingungen in der Luftsicherheitsbranche und die Arbeit trotz ungünstiger Arbeitszeiten und zahlreicher betrieblicher Probleme attraktiver zu gestalten.“ Dazu gehörten aber auch die allgemeinen Arbeitsbedingungen, die durch bessere Regelungen im Manteltarifvertrag verbessert werden müssten. Die Arbeitgeber sollten sich klar darüber sein, dass Luftsicherheit nur funktioniere, wenn genügend Beschäftigte für diese Tätigkeit zur Verfügung stünden. „Arbeit in der Branche muss attraktiv sein, damit die notwendige Sicherheit an den Flughäfen dauerhaft gewährleistet ist. Die Beschäftigten werden auch diese Verhandlungen durch aktive Teilnahme begleiten.“
Die Lufthansa hat wie angekündigt die beliebte Linienverbindung vom Flughafen Paderborn/Lippstadt nach München wieder aufgenommen. Die erste Maschine landete pünktlich um 19.55 Uhr am Heimathafen und flog um 20.30 Uhr zurück in die bayerische Metropole, die auch als weltweites Drehkreuz sehr interessant ist.
Zweite Verbindung ab Mai
Bis Ende April fliegt die Lufthansa nahezu täglich am Abend in beide Richtungen. Ab Mai 2022 kommt eine zweite Verbindung am Vormittag hinzu: Los geht es dann um 7.50 Uhr ab München mit Ankunft um 8.50 Uhr in Paderborn. Vom Heimathafen startet die frühe Maschine um 9.25 Uhr, die Landung in München ist für 10.30 Uhr terminiert. Die Flüge können online und in allen Reisebüros gebucht werden.
Airbus A330-300 verließ pünktlich um 12:45 Uhr mit der Flugnummer 4Y056 und knapp 300 Passagieren an Bord den Münchner Airport, um rund 12 Stunden später auf dem Harry Reid International Airport in Las Vegas zu landen. Es war zum Beginn des Sommerflugplans der Auftakt der Airline Eurowings Discover für ihre neue Nonstop-Verbindung von München in die US-Glücksspielmetropole.
Im Airbus A330 startete für die im vergangenen Jahr gegründete Airline damit am Sonntag, den 27. März 2022, erstmals ein Langstreckenflugzeug von München in die Wüstenstadt im US-Bundesstaat Nevada.
Touristenziel Las Vegas
Angeboten wird die Strecke nach Las Vegas jeweils freitags und sonntags ab München. Die einhundertprozentige Lufthansa Tochter Eurowings Discover bedient von München aus ab sofort auch weitere attraktive touristische Langstreckenziele. Neben Las Vegas werden in diesem Sommer noch Cancun in Mexico und Punta Cana in der Dominikanischen Republik angeflogen. Das Bild zeigt Eurowings Discover Chief Revenue Officer Marco Götz (rechts) und Thomas Kube, Leiter Route and Passenger Development bei der Flughafen München GmbH. Sie gaben mit dem traditionellen Ribbon Cutting den Luftweg von München nach Las Vegas für den Erstflug frei.
Emirates, die größte internationale Fluggesellschaft der Welt, führt einen zweiten täglichen Flug auf der Strecke Dubai-Melbourne ein, der mit dem Flaggschiff A380 bedient wird. Ab dem 01. Mai bietet Emirates seinen Kunden damit vierzehn wöchentliche Flüge von Dubai nach Melbourne an. Die Ausweitung der Flugverbindungen wird von der Regierung des Bundesstaates Victoria unterstützt, um die Rückkehr internationaler Flüge nach Melbourne zu beschleunigen und mehr Besucher in den Bundesstaat zu bringen.
Durch die zusätzliche tägliche Frequenz zwischen Dubai und Melbourne erhöht sich das Sitzplatzangebot von Emirates auf über 1.000 Sitze pro Tag bzw. 700.000 Sitze pro Jahr zwischen dem globalen Drehkreuz der Fluggesellschaft in Dubai und Victoria. Reisende haben die Wahl zwischen 14 Privatsuiten in der First Class, 76 Flachbettsitzen in der Business Class und 426 Sitzen in der Economy Class. Tickets können über emirates.de, die Emirates App oder über Online- und Offline-Reisebüros gebucht werden.
„Wir freuen uns sehr, unseren Passagieren mit dem zusätzlichen A380-Morgenflug nach Melbourne ab Mai noch mehr Auswahlmöglichkeiten auf ihrer Reise nach ‚Down Under‘ zu bieten“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. „Emirates bedient Australien bereits seit über 25 Jahren und das Land ist aus dem deutschsprachigen Markt heraus traditionell eines der beliebtesten Langstreckenziele in unserem globalen Streckennetz. Wir sehen seit den jüngsten Öffnungen für den internationalen Tourismus wieder eine sehr motivierende Nachfrage auf unseren Australien-Strecken ab Deutschland.“
Zweiter täglicher A380-Flug
Der zusätzliche Emirates-Flug startet ab Mai täglich um 10:05 Uhr in Dubai und kommt am nächsten Tag um 05:30 Uhr in Melbourne an. Von Melbourne aus startet der Flug um 05:15 Uhr und kommt um 13:10 Uhr in Dubai an. Die bereits bestehende Verbindung hebt täglich um 02:40 Uhr in Dubai ab und landet um 21:50 Uhr in Melbourne. Von dort aus startet der Flug um 21:15 Uhr und erreicht Dubai am nächsten Tag um 05:15 Uhr. Alle Zeiten sind Lokalzeiten. Die Aufnahme der zweiten täglichen A380-Verbindung bietet Passagieren zusätzlichen Komfort, da sie künftig zwischen einem Morgen- und einem Abendflug wählen können, um bei einem Zwischenstopp in Dubai optimale Anschlussmöglichkeiten zu haben.
Vor der Pandemie brachten internationale Flüge jedes Jahr mehr als 3,1 Millionen Besucher nach Victoria. Emirates beförderte 22 Prozent der 1,3 Millionen Passagiere, die aus Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Schweiz in Victoria ankamen.
Australien ist drittgrößter A380-Markt für Emirates
Da Australien der drittgrößte A380-Markt für Emirates ist, hat die Fluggesellschaft kontinuierlich die Zahl der Flüge in das Land erhöht. Im Mai wird die Zahl der wöchentlichen Verbindungen auf 42 ansteigen, wobei das Flaggschiff der Airline Sydney, Melbourne und Brisbane anfliegt. Ab dann werden die Hauptstädte von Victoria und News South Wales zweimal täglich und die Hauptstadt von Queensland einmal täglich mit dem beliebten A380 angeflogen. Emirates bedient zudem Perth mit dem anderen Großraumflugzeug der Flotte, der Boeing 777-300ER, die ab 01. Mai täglich eingesetzt wird.
Die Emirates A380 ist bei Reisenden wegen ihrer geräumigen und komfortablen Kabinen nach wie vor sehr begehrt. Die Airline baut den Einsatz entsprechend der wachsenden Nachfrage und den Betriebsgenehmigungen schrittweise aus und bedient inzwischen 29 Ziele im Linienverkehr.
Kunden von Emirates und Qantas haben dank der Codeshare-Partnerschaft zwischen den beiden Fluggesellschaften Zugang zu einem umfangreichen Streckennetz. Zusätzlich zu den mehr als 120 Destinationen, die Emirates anfliegt, haben ihre Kunden durch die Partnerschaft derzeit Zugang zu fast 30 australischen Zielen, während Qantas-Kunden mit Emirates nach Dubai fliegen können und mehr als 50 Städte in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika erreichen.
Die 92 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens Rostock-Laage sowie der neue Eigentümer Zeitfracht haben zwei Jahre Planungssicherheit: Ab dem 01. April 2022 gelten ein neuer Mantel- und ein neuer Entgelt-Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Beide sind für zwei Jahre vereinbart, sie sehen im Wesentlichen eine dreiprozentige Erhöhung der Löhne und Gehälter zum 01. April 2022 und weiterer drei Prozent zum 01. April 2023 vor. Außerdem vereinbarten die Tarifparteien wesentliche Verbesserungen bei den Sonn- und Feiertagszuschlägen sowie für die Auszubildenden.
Maren Wolters, Geschäftsführerin des Flughafen Rostock-Laage: „Wir freuen uns sehr, dass es uns in guten Gesprächen gelungen ist, eine einvernehmliche und zukunftsgerichtete Lösung für die neuen Haustarifverträge zu entwickeln. Sie bietet dem Unternehmen eine solide Grundlage, gibt beiden Seiten Planungssicherheit und ermöglicht uns gemeinsam gute und vernünftige Perspektiven für die Weiterentwicklung des RLG. Besonders positiv ist es, dass wir mit zusätzlichen Anreizen für die Auszubildenden am Flughafen unsere jüngsten Kolleginnen und Kollegen zusätzlich motivieren können.“
Die beiden bestehenden Tarifverträge waren zum Ende der Laufzeit gekündigt worden. Bereits im März war eine Vereinbarung zu einer Covod-19-Zulage für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter geschlossen worden. Sie wird bereits mit dem Märzgehalt ausgezahlt und gilt in voller Höhe auch für die Auszubildenden.
Im neuen Haustarifvertrag wird über die Lohn- und Gehaltserhöhungen hinaus weiterhin die betriebliche Altersvorsorge gemäß den Richtlinien der Zeitfracht Gruppe neu geordnet.
Detlev Follak, Geschäftsführer des ver.di Bezirkes Rostock: „Die Tarifverhandlungen wurden von beiden Seiten konstruktiv und lösungsorientiert geführt. Für uns war es wichtig, die Tarifbindung für die RLG auch nach der Übernahme durch den neuen Eigentümer fortzuführen und eine Einkommensentwicklung für die Beschäftigten zu erreichen. Dies ist für die Beschäftigten das richtige Signal zur richtigen Zeit.“
Seit dem 01. Januar 2022 gehört der zivile Teil des Flughafens Rostock-Laage zur Zeitfracht Gruppe und soll in Zukunft weiter ausgebaut und noch stärker in die Region integriert werden. So wird die Zeitfracht Gruppe ein neues Logistik-Zentrum errichten, das 2024 den Betrieb aufnehmen soll. Die Planungen dafür haben bereits begonnen. Außerdem sollen dort weitere Unternehmen aus dem Hochtechnologie- und den Spacetech-Bereich angesiedelt und hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden.
Wer früher bucht, hat mehr vom Reisen! Deshalb präsentiert Wizz Air, die am schnellsten wachsende und nachhaltigste Airline Europas, am heutigen Montag, 28. März, ihren Winterflugplan und macht Flüge in der Zeit von Oktober 2022 bis März 2023 buchbar.
Wizz Air will, wie die gesamte Branche, zu den Kapazitäten vor der Pandemie zurückkehren. Daher schaltet die Airline im kommenden Winter rund 810 Strecken mit über 120.000 Flügen frei. Dies entspricht einer Kapazität von 26 Millionen Sitzplätzen. Deutschen Passagieren bietet die Fluggesellschaft neben zahlreichen Strecken nach Osteuropa auch innereuropäische Ziele wie beispielsweise das sizilianische Catania, das ab Dortmund und Memmingen angeflogen wird. „Wir freuen uns, mit dem neuen Flugplan eine bunte Palette an Reisezielen sowohl für Städtereisen wie für Besuche bei Freunden und Verwandten oder den Business Trip anbieten zu können“, betont Wizz Air Pressesprecherin Zsuzsa Trubek. Tickets sind bereits online auf wizzair.com und über die mobile App buchbar. Der zusätzliche Wizz Flex Service ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität. Er bietet schnelles Umbuchen sowie die Möglichkeit, den Flug bis drei Stunden vor Abreise zu stornieren und den vollen Flugpreis als Airline-Guthaben erstattet zu bekommen.
Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen.
Am Sonntag, den 27. März 2022, begann der Sommerflugplan 2022. In den Flugplänen der deutschen Flughäfen werden wieder 85 Prozent der Sitze des Niveaus vor der Corona-Pandemie angeboten. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).
BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow zum Sommerflugplan: „Wir sind auf dem Weg zu einem Flugbetrieb, wie wir ihn aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Die Nachfrage nach Flugreisen zieht stark an und es werden wieder deutlich mehr Flugziele erreicht.“
Ziele in Europa gefragt
Trotz der weltweiten Inflation und der Unsicherheiten des Kriegs in der Ukraine steigt die Nachfrage nach Flugreisen deutlich. Dabei sind die Flüge von und zu Zielen in Europa die wichtigste Säule bei der Wiederbelebung des Luftverkehrs: Hier hat das Sitzplatzangebot im Sommerflugplan bereits wieder 90 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Der inländische Luftverkehr bleibt demgegenüber mit 68 Prozent des Angebots des Jahres 2019 etwas zurück. Mit 79 Prozent des Vorkrisenniveaus trägt auch der interkontinentale Verkehr zur Belebung bei. Besonders das Sitzplatzangebot für Flüge zwischen Deutschland und Nordamerika ist mit 90 Prozent des Sommerflugplans des Jahres 2019 wieder gut erholt.
Airlines haben Schulden
„Die deutlich steigenden Treibstoffpreise werden nicht ohne Folgen für die Flugpreise bleiben. Deswegen empfehlen wir den Kunden möglichst frühzeitig, zu buchen“, sagte von Randow bei der Vorstellung der BDL-Auswertung zum Sommerflugplan 2022. Er wies auch darauf hin, dass trotz der starken Zunahme des Flugangebots die wirtschaftliche Lage der Luftverkehrsunternehmen aufgrund der pandemiebedingten Verluste und der dadurch entstandenen Verschuldungssituation angespannt bleibe.
„Die Gesamtkostenbelastung in den Unternehmen bleibt hoch und erfordert von den Unternehmen erhebliche Sparmaßnahmen. Wir wollen die Nachfrage nach Flugreisen und Frachttransporten bestens erfüllen. Damit das gelingt erwarten wir in dieser angespannten Lage, dass der Gesetzgeber von zusätzlichen Belastungen für die Unternehmen der Luftverkehrswirtschaft absieht und die zu Lasten hiesiger Unternehmen bestehenden Wettbewerbsverzerrungen reduziert“, so von Randow.
F-35A Joint Strike Fighter kommt zur Bundeswehr. Nach über zwei Jahren der Suche nach einer Lösung für die Nachfolge des Tornados hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht dazu entschieden. Die F-35A wird Nachfolger des seit der Auslieferung an die Bundeswehr 1981 in die Jahre gekommenen Jagdbombers PA-200 Tornado.
Der Tarnkappenjet F-35A von Lockheed Martin wird in Zukunft auch die nukleare Teilhabe der Bundeswehr im NATO-Bündnis sicherstellen. Das bedeutet, dass das Flugzeug mit Atomwaffen der NATO beladen werden kann. Vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine-Krieges gewinnt diese Fähigkeit neue Bedeutung. Auch bietet die F-35A Kooperationspotenzial auf europäischer Ebene: denn Auch Italien, Finnland, Norwegen, Dänemark, Großbritannien, Die Niederlande, Belgien und Polen fliegen die F-35 oder befinden sich im Beschaffungsprozess.
Luftverteidigung in der Slowakei
Die Bundeswehr verlegt Luftverteidigungskräfte in die Slowakei. Sie wird die neue NATO-Battlegroup im Nachbarland der Ukraine unterstützen und zur integrierten Luftverteidigung der NATO beitragen. Wie viele Soldatinnen und Soldaten in die Slowakei gehen, wo sie stationiert werden und wie viele Waffensysteme sie mitbringen: geheim. Nicht der Geheimhaltung unterliegt aber, dass ihr Waffensystem PATRIOT (Phased Array Tracking Radar to Intercept on Target), ein phasengesteuertes Gruppenradar, einen wichtigen Beitrag zur Abschreckung potenzieller Gegner liefert und die Reaktionsfähigkeit des NATO-Bündnisses erhöhen wird. Eine Obergrenze von 700 deutschen Soldaten legt das Mandat des slowakischen Parlamentes fest.
Stationiert an der rumänischen Schwarzmeerküste schützen deutsche und italiensche Eurofighter den Luftraum der NATO 24 Stunden am Tag, sieben Tagen die Woche. Die Ausweitung des sogenannten Enhanced Air Policing South (EAPS) dient dem Schutz des südosteuropäischen Luftraumes der Nato. Die Ausdehnung der deutschen Beteiligung ist eine Reaktion auf den russischen Einmarsch in der Ukraine. Seit 2014 ist das EAPS in wechselnden Konstellationen der NATO-Bündnispartner damit beauftragt, die Integrität des Luftraumes an der NATO-Grenze zu gewährleisten.
Aufgrund des Streiks der Luftsicherheitskontrolle an anderen Standorten hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt am 14. März eine spürbar größere Kapazität an Flugzeugen abgefertigt. Zehn zusätzliche Maschinen unterschiedlicher Fluggesellschaften aus verschiedenen Abflugorten sind am Heimathafen gelandet und von dort aus zum Rückflug gestartet. Weil der Service für die zusätzlichen Maschinen so gut funktioniert hat, sind bereits mehrere Flugzeuge angekündigt.
„Wir haben die Flugzeuge gerne an unserem Flughafen willkommen geheißen und qualifiziert bedient. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten, da wir auf derartige Kapazitäten erst zum Sommer-Flugplan eingerichtet sind. Viele helfende Hände haben dazu beigetragen, dass wir den Fluggesellschaften und den beteiligten Passagieren helfen konnten“, zieht Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser ein positives Fazit der Sonderaktion.
Flughafen Paderborn/Lippstadt erwartet Aufwind im touristischen Bereich
Im Laufe des Jahres erwartet der Flughafen Paderborn/Lippstadt einen signifikanten Aufwind beim Flugbetrieb insbesondere auch im touristischen Bereich. Sukzessive bedienen die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter Corendon, Eurowings, Sunexpress und TUI immer mehr Sonnenziele vom Heimathafen. Insgesamt sollen mehr als 200.000 Passagiere in diesem Jahr den heimischen Airport nutzen, was eine starke Steigerung gegenüber dem Vorjahr (129.292) bedeuten würde.
Ab 01. Oktober fliegt Austrian Airlines zwei Mal wöchentlich nach Marrakesch, der nordafrikanischen „Perle des Südens“. Mit knapp 1 Million Einwohner:innen ist Marrakesch eine der begehrtesten Urlaubsdestinationen in Marokko und erfreut sich vor allem bei Städtetourist:innen besonderer Beliebtheit. Mit der wiederaufgenommenen Austrian Verbindung ist das exotische Reiseziel Marrakesch ab Herbst von Österreich aus erneut direkt erreichbar. Angenehm milde und trockene Temperaturen machen die marokkanische Königsstadt am Fuße des Atlas zu einer idealen Destination für einen Wochenendtrip im Herbst.
„Marrakesch rundet das Angebot an Urlaubsdestinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke perfekt ab und bietet unseren Gästen eine verdiente Auszeit in den Wintermonaten. Wir bauen unser Streckennetz somit kontinuierlich aus und stärken damit die Funktion von Austrian als Home Carrier am Flughafen Wien“, so Austrian CCO Michael Trestl.
Strecke
Flugnummer
Flugtage
Abflug – Ankunft (Lokalzeiten)
Wien – Marrakesch
OS 899
Mittwoch und Samstag
10:10 – 14:10
Marrakesch – Wien
OS 900
Mittwoch und Samstag
15:15 – 19:20
Austrian bediente die Strecke Wien-Marrakesch zum ersten Mal 2006. Aufgrund der Coronapandemie musste die Strecke vorübergehend pausiert werden. Ab Herbst bietet der rot-weiß-rote Flagcarrier somit wieder die einzige direkte Verbindung zwischen Wien und dem Urlaubshotspot an.
Delta Air Lines bietet Reisenden mehr Routen ab Europa sowie mehr Möglichkeiten, in den Genuss der Premium-Klassen zu kommen. Insgesamt steht hier 143 Prozent mehr Angebot als im vergangenen Sommer zur Verfügung.
„Delta hat sich auf den weiteren Ausbau des Streckennetzes konzentriert, um Kunden einen einfachen und bequemen Zugang zu den Zielen zu ermöglichen. Wir lösen dieses Versprechen mit bis zu 74 täglichen Flügen von 21 europäischen Flughäfen zu zehn US-Gateways in diesem Sommer ein“, so Joe Esposito, Delta’s S.V.P. – Network Planning. „Zudem haben wir die Verbesserungen in unseren Flugzeugen beschleunigt, damit Gäste eine komfortablere Reise genießen können, einschließlich mehr Sitzen als je zuvor in Delta Premium Select, die in den kommenden Monaten auf fast allen Flügen von Europa verfügbar sein wird.“
Die Fluggesellschaft hat bereits Strecken von wichtigen Abflughäfen mit mehr Frequenzen, wiederkehrenden Routen und modernisierten, verbesserten Flugzeugen hinzugefügt. Zu den jüngsten Aktualisierungen in Deltas Sommerflugplan gehören neue Verbindungen zwischen Stockholm (ARN) und New York-JFK ab 1. Juni sowie zwischen London-Heathrow (LHR) und Salt Lake City ab 14. Mai.
Mehr Flüge zu Deltas größten globalen Drehkreuzen
Als größte transatlantische Fluggesellschaft ab und von New York-JFK und Boston wird Delta bis zu 27 tägliche Flüge ab 20 europäischen Zielen nach JFK anbieten, einschließlich der Wiederaufnahme von Strecken ab Zürich, Brüssel, Edinburgh, Kopenhagen und Prag.
Nach Boston wird Delta bis zu neun tägliche Flüge von neun transatlantischen Abflughäfen anbieten, was im Vergleich zum Sommer 2019 fast 5.000 zusätzliche Sitze pro Woche bedeutet.
Delta ist zudem die größte Fluggesellschaft im Südosten der USA und bietet bis zu 17 tägliche Flüge nach Atlanta von 14 Städten an, einschließlich der Erhöhung auf drei tägliche Verbindungen von Amsterdam sowie auf zwei ab London und Rom.
Zu Deltas Drehkreuzen im Mittleren Westen in Detroit und Minneapolis werden bis zu 14 tägliche Nonstop-Flüge von den globalen Drehkreuzen der Fluggesellschaft in Amsterdam, London und Paris sowie tägliche Flüge von Frankfurt, München und Reykjavík angeboten.
An der Westküste der USA wird das Drehkreuz Seattle zweimal täglich von Amsterdam und einmal täglich von London und Paris angeflogen. Nach Salt Lake City wird es einen täglichen Nonstop-Flug von den drei jeweiligen Drehkreuzen von Delta geben. Zudem wird die Airline die tägliche Verbindung zwischen Amsterdam und Portland wieder aufnehmen.
Noch mehr Premium-Erlebnis auf Reisen
Mit der Rückkehr des internationalen Reiseverkehrs kommen Delta-Kunden auf fast allen Flügen aus Europa in den Genuss verbesserter Erlebnisse in den erneuerten Airbus A330**- und Boeing 767-300-Flotten der Fluggesellschaft, die nun ein einheitliches Borderlebnis mit einer Auswahl von vier Klassen bieten – Delta One oder Delta One Suites, Delta Premium Select, Delta Comfort+ und die Main Cabin. Beide Flottentypen haben auch zusätzliche Upgrades wie modernisierte Toiletten und eine neue LED-Kabinenbeleuchtung erhalten.
Delta Premium Select, die Premium-Economy-Kabine der Fluggesellschaft, bietet mehr Platz zum Entspannen mit einem breiteren Sitz, einem verbesserten Neigewinkel sowie einer verstellbaren Fußstütze und Beinauflage. Kunden können Deltas Unterhaltungsprogramme auf größeren Bildschirmen sehen und ihre eigenen Geräte über die Strom- und USB-Anschlüsse an den Sitzen mit Strom versorgen. Außerdem erhalten sie ein verbessertes Amenity-Kit, Headsets mit Geräuschunterdrückung sowie eine Decke und ein Memory-Schaumstoff-Kissen, damit sie ausgeruht und frisch ankommen. Weitere Verbesserungen des Delta Premium Select-Flugerlebnisses sollen im Laufe des Jahres hinzukommen.
Gäste, die in Delta One reisen, kommen in den Genuss neuer Annehmlichkeiten und Dienstleistungen, darunter: speziell hergestellte Someone Somewhere Amenity Kits, weiche und bequeme Bettwäsche aus recycelten Materialien, mehr Getränkeoptionen vor dem Start, neue Cocktail-Häppchen, ein vom Chefkoch zusammengestelltes Drei-Gänge-Menü und außergewöhnliche Desserts mit einem Eisbecher, den sich Gäste selbst zusammenstellen können.
Maximal angenehmes Reise-Erlebnis
Delta FlyReady℠ – die digitale Dashboard-Lösung der Fluggesellschaft, mit der Kunden vor ihrer Reise überprüfen können, ob sie die Einreisebestimmungen ihres Zielortes erfüllen – wurde kürzlich aktualisiert und bietet nun ein verbessertes Erlebnis für Kunden, die international reisen. Das Update umfasst eine personalisierte Ansicht der Einreisebestimmungen am Zielort, ein neues Design mit einer reaktionsschnelleren und verbesserten Benutzeroberfläche für Mobiltelefone sowie benutzerfreundlichere Funktionen, die es den Kunden ermöglichen, ihre Dokumente besser zu verwalten.
Delta beweist Engagement für das Wohlbefinden der Kunden auf der gesamten Reise. Von rein pflanzlichen Lebensmitteln von Impossible Foods über ein einzigartiges Treueangebot mit Instacart bis hin zu Bordunterhaltung mit Peloton und Spotify – Delta bietet bei jedem Schritt personalisierte und gesundheitsbewusste Elemente, um sicherzustellen, dass Kunden bestmöglich reisen.
* Sitzplätze, die für den 22.06. bis 31.06.22 zum Verkauf stehen, im Vergleich zu geflogenen Sitzen vom 21.06. bis 31.06.21.
** Delta Premium Select ist auf Deltas Airbus A330-900neo-Flotte vorinstalliert.
Bei der 2021 neu gegründeten und bislang untarifierten Lufthansa-Tochter Eurowings Discover werden am 13. April Betriebsratswahlen eingeleitet. Die beiden Gewerkschaften für das fliegende Personal, Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und Vereinigung Cockpit (VC), hatten sich bereits seit langem für diesen wichtigen Schritt im Sinne einer starken Interessenvertretung eingesetzt.
„Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber rund um die angestrebte Betriebsratsgründung ist erfreulicherweise konstruktiv – beispielsweise stellt das Unternehmen Räumlichkeiten für die Wahl zur Verfügung“, so Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende der UFO.
Betriebsratswahlen sind wichtiger Meilenstein für Beschäftigten bei Eurowings Discover
„Die Betriebsratswahlen sind für alle Beschäftigten bei Eurowings Discover ein wichtiger Meilenstein. Eine funktionierende Sozialpartnerschaft ist für Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichermaßen von Vorteil. Sie bietet allen Seiten Sicherheit bei der Planung und Perspektiven“, so Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC.
Im Sommer 2021 hat die innerhalb des Lufthansa-Konzerns neu gegründete Airline Eurowings Discover ihren Flugbetrieb im Langstreckengeschäft aufgenommen. Mit der Ausrichtung auf das touristische Segment sollen laut Konzern neue Märkte erschlossen sowie nachhaltiges Wachstum gewährleistet werden. Allein für den Start wurden einige Hundert Beschäftigte in Kabine und Cockpit eingestellt. Große Teile der Belegschaft kommen dabei aus den zuvor geschlossenen Flugbetrieben SunExpress Deutschland, Germanwings und dem deutschen Standort der Brussels Airlines. Allerdings gab es keine mit den Gewerkschaften vereinbarten Übernahmeregelungen für diese Beschäftigten, die ihre Arbeitsplätze zuvor verloren hatten.
Die Geschichte von Bayan Al Turabi, der ersten internationalen Flugschülerin der Emirates Flight Training Academy, die ihren Abschluss gemacht hat, ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Entschlossenheit zum Erfolg führt und Zeugnis für einen „wahr gewordenen Traum“. Hier erzählt Bayan ihre persönliche Geschichte darüber, wie ihre Schwester, ebenfalls ausgebildete Pilotin, sie zu ihrer Berufswahl inspiriert hat. Bayan wuchs in einem Haus zwischen dem Flughafen und dem Meer auf, wo ihre Liebe zum Reisen und zur Luftfahrt ihren Anfang nahm. Bayans Familie ermutigte sie und ihre Geschwister, alles anzustreben und zu erreichen, was sie sich vorgenommen hatten, und sagte ihnen, nichts sei unmöglich.
Auf die Frage, warum sie sich entschlossen hat, Pilotin zu werden, verrät Bayan: „Von klein auf hatte ich einen extremen Drang, die Welt zu erkunden. Da ich in meiner Kindheit nie eine Pilotin kennengelernt hatte, war eine Karriere in der Luftfahrt für mich nie eine Option. Bis ich meine Schwester zum ersten Mal als Pilotin in einem Flugzeug fliegen sah. Als ich ihre Stimme durch die Lautsprecheranlage hörte, konnte ich mir auch vorstellen, meine Leidenschaft für das Reisen mit einer Karriere in der Fliegerei zu verbinden. Zu sehen, wie sie sich in diesem Beruf verdient gemacht hat, hat mich inspiriert und ermutigt, in ihre Fußstapfen zu treten.“
Zur Ausbildung an der Emirates Flight Training Academy und was sie einzigartig macht, sagt Bayan: „Das Ausbildungsprogramm an der EFTA ist anders, da wir nicht nur auf einmotorigen Kolbenflugzeugen, sondern auch auf Düsenflugzeugen trainieren, was in den meisten Pilotenausbildungsstätten nicht der Fall ist. Zusätzlich zu den sechs vollbeweglichen Simulatoren, die ein realistisches Flugerlebnis vermitteln, geben uns die EFTA-Instruktoren eine enorme Unterstützung, indem sie uns durch unsere Ausbildung führen, unsere Fähigkeiten fördern und uns langfristig als angehende Kapitäne vorbereiten. Ich habe auch gute Freundschaften mit meinen Kollegen entwickelt, die über die Grenzen der Akademie hinausreichen.“
Kapitän Abdulla Al Hammadi, Vizepräsident der Emirates Flight Training Academy, ergänzt: „Die EFTA ist bestrebt, allen ehrgeizigen und enthusiastischen Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Pilot zu werden. Unsere Akademie bietet ein weltweit führendes Ausbildungsprogramm für Verkehrspiloten, das von erfahrenen Ausbildern aus der ganzen Welt durchgeführt wird. Dabei geht es nicht nur um unsere fortschrittlichen Ausbildungsmethoden und -technologien, sondern auch um unser integratives Lernumfeld, das allen qualifizierten Bewerbern gegenüber offen ist. EFTA ist stolz darauf, dass unsere erste internationale Studentin, die ihren Abschluss gemacht hat, eine sehr kompetente junge Fliegerin ist. Bayan ist intelligent, ehrgeizig und fleißig. Ich bin davon überzeugt, dass sie eine vielversprechende Zukunft vor sich hat und ein großes Potenzial besitzt, einen Beitrag zur lokalen und globalen Luftfahrtindustrie zu leisten. Die Realität ist, dass die Welt mit einem weltweiten Mangel an Piloten konfrontiert ist, und hier an der EFTA ist es unser Ziel, einen Beitrag zur globalen Luftfahrtindustrie zu leisten, indem wir zukünftige Generationen von versierten und ehrgeizigen Piloten aus den VAE für die Welt ausbilden.“
Über die Emirates Flight Training Academy
Die Emirates Flight Training Academy befindet sich in Dubai South und wurde 2017 von Emirates gegründet, um VAE-Bürger und internationale Studenten zu Piloten auszubilden. Die Akademie kombiniert modernste Lerntechnologien und eine Flotte von 27 Schulungsflugzeugen (einmotorige Kolbenflugzeuge vom Typ Cirrus SR22 G6 und sehr leichte Düsenflugzeuge vom Typ Embraer Phenom 100EV), um Flugschüler ohne fliegerische Vorkenntnisse auszubilden.
Die angehenden Piloten werden in Simulatoren, sowie ein- und mehrmotorigen Flugzeugen ausgebildet und erhalten theoretisches Wissen über die Luftfahrtindustrie, um ihnen den Einstieg in das Airline-Geschäft zu erleichtern. Die Emirates Flight Training Academy unterstreicht das Engagement von Emirates als weltweit führendes Luftfahrtunternehmen, Piloten auszubilden und zu betreuen und den zukünftigen Talentbedarf der Luftfahrtindustrie zu decken.
Die Emirates Flight Training Academy bietet mehr als nur ein umfangreiches Trainingsprogramm. Die hochmoderne Anlage, die einer Fläche von 200 Fußballfeldern entspricht, bietet den Studenten zudem Annehmlichkeiten wie Sport- und Freizeiteinrichtungen. Mit 36 modernen Klassenzimmern am Boden, einem unabhängigen Flugsicherungsturm und einer eigenen 1.800 m langen Start- und Landebahn können die Pilotenanwärter lernen, trainieren und erfolgreich fliegen, ohne das Gelände der Akademie verlassen zu müssen.
Bei der Frachtairline AeroLogic haben sich die Cockpit-Beschäftigten in einer Urabstimmung für Arbeitskämpfe zur Durchsetzung von Tarifverträgen ausgesprochen. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von Deutsche Post/DHL-Group und Lufthansa.
Trotz stetig hoher Auslastung, insbesondere auch in der Krise, und dementsprechend gut laufenden Geschäften verweigere sich die Geschäftsführung der Airline seit Monaten allen dringlichen Aufrufen zu Tarifgesprächen seitens der Piloten, so die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) komplett. Bis hin zur Kontaktaufnahme über den Konzernvorstand der Lufthansa habe die VC nichts unversucht gelassen, um in einen Dialog einzutreten. Darauf ist bis heute keinerlei Reaktion seitens AeroLogic erfolgt, noch nicht einmal eine Ablehnung. Da die Lufthansa- und DHL-Tochter AeroLogic den Mitarbeitern Tarifverträge verweigere, legen die Piloten die Arbeit nieder.
Keine Tarifverträge bei großen Namen
„Wir stehen vor einer in der Sache nicht nachvollziehbaren Verweigerungshaltung des Arbeitgebers, Tarifgespräche zu führen“, so Stefan Herth, Präsident der VC. „Das Verhalten von AeroLogic ist ein Spiel mit dem Feuer. Sich Gesprächen entziehen zu wollen, ist gerade in der heutigen Zeit keine Option. Durch Gesprächsverweigerung wird billigend ein Weg in den Konflikt in Kauf genommen. In unserer Gesellschaft hat sich zu Recht eine Kultur von Dialog und Verhandlungen durchgesetzt. Deshalb kann die Komplettverweigerung des AeroLogic-Managements nur als gewollte Eskalation gedeutet werden. Auch im Konzernvorstand der Lufthansa darf das niemand übersehen.“
„Dass die traditionsreichen Großunternehmen Post/DHL und Lufthansa ihren Beschäftigten bei Aerologic beharrlich die gesetzlich vorgesehenen Tarifverträge verweigern, ist völlig inakzeptabel und den Beschäftigten nicht zuzumuten. Zumal der Staat bedeutende Anteile an beiden Unternehmen hält“, so Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik. „Arbeitskämpfe sind stets das letzte Mittel. Solange Gespräche konsequent verweigert werden, bleiben sie leider auch das einzige Mittel, bis Aerologic sich mit uns geordnet an den Tariftisch begibt.“
Mit einer gemeinsamen Initiative erweitern die Funktionalen Luftraumblöcke Central Europe (FAB CE) und Europe Central (FABEC) den sog. Free Route Airspace (FRA), um wichtige SüdOst-NordWest-Routen in Europa zu optimieren.
Der Luftraum der sechs FABEC-Staaten Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz ist einer der verkehrsreichsten und komplexesten der Welt. Der FABEC-Luftraum umfasst 1,7 Millionen km² und wickelt den Großteil des europäischen Luftverkehrs ab. FAB CE (Functional Airspace Block Central Europe) ist der gemeinsame Luftraumblock von Österreich, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien und Ungarn, der eine Fläche von mehr als 529.000 km² umfasst und zentrale Flugverkehrsströme für den europäischen Kontinent leitet.
Der Absicht zur Zusammenarbeit der Funktionalen Luftraumblöcke untereinander, folgt nun die Einigung von FAB CE und FABEC, einen grenzüberschreitenden Betrieb für FRA einzuführen. So will man den Luftraumnutzern die Möglichkeit geben, optimale Routen über große Bereiche des europäischen Luftraums hinweg zu planen. Genau in dieser Möglichkeit, vorab bereits den kürzesten, wirtschaftlichsten und damit potentiell auch klimafreundlichsten Weg planen zu können, liegt der größte Vorteil von Free Route Airspace.
Flug auf direkterer Luftlinie
Flugzeuge können Lufträume auf direktem Weg, ohne Umwege, auf der kürzesten Strecke durchfliegen. Das spart Zeit, Treibstoff, Geld und reduziert Emissionen. Je größer diese Lufträume sind, desto größer und nachhaltiger die Wirkung. Des Weiteren ermöglichen grenzüberschreitende Free Route-Optionen den Fluggesellschaften eine Streckenführung unabhängig von nationalen Luftraumgrenzen zwischen definierten Ein- und Ausflugspunkten auf verschiedenen Seiten dieser Grenzen frei zu planen. Damit können sie zukünftig Flugmeilen reduzieren, günstige Windbedingungen nutzen oder Flugwege um militärische Übungsgebiete herum optimieren.
Die neue grenzüberschreitende Schnittstelle wird zwischen dem Free Route Airspace Karlsruhe SÜD in Deutschland und dem SECSI FRA (Southeast Europe Common Sky Initiative Free Route Airspace) an der Grenze zu Österreich eingerichtet. Die Implementierung beginnt stufenweise ab dem 24. März 2022. Sukzessive soll der grenzüberschreitende Free Route Betrieb zwischen Österreich und Deutschland aufgenommen werden. Alle Initiativen werden es den Luftraumnutzern ermöglichen, klimafreundlichere Flugprofile zu verwenden. Mit einer Durchführungsverordnung (EU) Nr. 2021/116 der Europäischen Kommission wird ein grenzüberschreitender Free Route Airspaces oberhalb von Flugfläche 305 (ca. 9.000 Meter) durch europäische Flugsicherungsorganisationen bis Ende des Jahres 2025 angestrebt.
Zwei Free Route Lufträume verbunden
„Mit der Implementierung von Free Route Lufträumen, die von Österreich bis Nord-Mazedonien und bis zum schwarzen Meer reichen, haben Austro Control und die Mitglieder von FAB CE in Europa Pionierarbeit geleistet. Mit der heute unterzeichneten Vereinbarung verfolgen wir als FAB CE und FABEC ein klares gemeinsames Ziel: Wir wollen einen möglichst klimaschonenden Flugverkehr in einem Luftraum, der unabhängig von Staatsgrenzen Flüge auf der kürzesten Strecke ermöglicht und damit zu einer nachhaltigen Reduzierung von Emissionen beitragen kann. Mit der Verbindung dieser beiden Free Route Lufträume sind wir diesem Ziel wieder ein Stück weit nähergekommen“, sagte Valerie Hackl, Geschäftsführerin von Austro Control.
Arndt Schoenemann, CEO der DFS, betonte: „Die Fluglotsen des FABEC und des FAB CE verwalten einen der verkehrsreichsten Lufträume Europas. Die Einführung des grenzüberschreitenden Free Route-Konzepts ist eine wichtige regionale Lösung. Damit sollen bedeutende verkehrliche Magistralen in der Luft unterstützt und die Anforderungen des europaweiten Networkmanagements erfüllt werden. Die aktuellen Maßnahmen sind das Neueste in einer Reihe von Initiativen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks des Luftverkehrs, für die der FABEC bereits in 2020 den ATM 2020 Environment Award erhalten hat.“
Die NATO hat ihre Präsenz an der Nordostflanke des Bündnisgebietes als Reaktion auf die russische Truppenkonzentration sowie den Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine weiter erhöht. Auch deutsche Soldaten treffen zur Verstärkung in Litauen ein.
Die Verstärkung an den Außengrenzen des Bündnisses erfolgt unter anderem im Rahmen der anerkannten Mission Enhanced Forward Presence (EFP). Dabei werden den multinationalen NATO-Kampfverbänden in den baltischen Staaten und Polen weitere Soldaten zugeführt. Deren Hauptaufgabe ist eine glaubwürdige Abschreckung und, wenn notwendig, die gemeinsame Verteidigung der NATO-Nordostflanke. Nun sind alle vier multinationalen NATO-Kampfverbände durch zusätzliches Personal und Material verstärkt worden. 350 zusätzliche Soldaten aus Deutschland landen auf dem Flughafen von Kaunas in Litauen, wo Oberstleutnant Daniel Andrä, der derzeitige Kommandeur der NATO-Battlegroup in Litauen, die ersten deutschen Soldaten begrüßte, die zur Stärkung der Abschreckung der NATO in der Region eingesetzt werden.
Die unter deutscher Führung stehende Battlegroup in Litauen wird durch 350 Soldaten der Bundeswehr, ausgerüstet mit rund 100 Transport- und Gefechtsfahrzeugen, wirksam verstärkt. Die ersten deutschen Verstärkungskräfte trafen bereits Mitte Februar in Rukla ein. Am 15. Februar kündigte auch Norwegen die Verstärkung seines Truppenbeitrags in Litauen mit bis zu 60 Männern und Frauen einer Panzergrenadiereinheit an. „Es ist wichtig, dass wir mit unserem Beitrag hier die Geschlossenheit der Alliierten demonstrieren. Norwegen steht in dieser schwierigen Situation in engem Kontakt mit seinen Verbündeten und Partnern“, erklärte die norwegische Außenministerin Anniken Huitfeldt.
NATO-Länder schicken mehr Soldaten
In Estland verdoppelt Großbritannien die Zahl der Soldaten und Soldatinnen und schickt zusätzliche Ausrüstung, darunter Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge. Die Verlegung der Truppen und deren Ausrüstung nach Estland begann am 17. Februar. Zudem verließ die Royal Welsh Battlegroup das Sennelager in Deutschland und Stützpunkte im Vereinigten Königreich im Rahmen der Verlegeoperation Iron Surge. Zu dem schlagkräftigen Verband gehören Personal und gepanzerte Fahrzeuge der Royal Engineers, des Royal Tank Regiments, des Royal Armoured Corps und der Royal Artillery. Während dieser Operation wurden Konvois bestehend aus Warrior-Schützenpanzern und Challenger 2-Kampfpanzern auf den Weg nach Estland gebracht.
Auch die kanadische Regierung hat am 22. Februar ankündigt, zusätzliche Truppen zur Unterstützung der NATO in die Ostseeregion zu entsenden. Die geplante Truppenverstärkung (Operation Reassurance) wird die Abschreckungs- und Verteidigungsanstrengungen des Bündnisses durch zusätzliche Land-, See- und Luftstreitkräfte stärken. Konkret wird Kanada bis zu 460 zusätzliche Soldaten und Soldatinnen zu den rund 800 bereits in Ādaži befindlichen kanadischen Kräften der EFP Lettland verlegen. Das Verstärkungspaket umfasst unter anderem eine Batterie M777-Artilleriegeschütze mit vorgeschobenen Beobachtern und Experten für elektronische Kampfführung. US-Soldaten in Polen angekommen US-Soldaten verlassen mit ihrem Marschgepäck über die geöffnete Heckklappe ein gerade gelandetes Flugzeug.
Soldaten aus USA in Europa eingetroffen
Erste US-Soldaten trafen in Europa ein, nachdem das Pentagon die Verlegung von Truppen zur Unterstützung der NATO-Partner angekündigt hat. Die 1.700 Fallschirmjäger der 82. Luftlandedivision werden in Polen stationiert sein. Ebenso beschlossen die USA am 11. Februar, 3.000 Soldaten der 82. Luftlandedivision aus Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina nach Europa zu entsenden. „Diese zweite Tranche von Luftlandesoldaten schließt sich in Polen der ersten Tranche von 1.700 Soldaten und wichtigen Unterstützern an, die der US-Verteidigungsminister am 02. Februar dorthin beordert hat“, heißt es in der Erklärung des Pentagon. Obwohl diese Truppen nicht Teil der EFP in Polen sind, werden sie die Fähigkeiten der alliierten Landstreitkräfte in der Region erheblich verbessern.
Am 10. Februar erklärte der oberste Befehlshaber der NATO in Europa und gleichzeitige Befehlshaber der europäischen US-Truppen, General Tod D. Wolters, bei einem Besuch der polnischen und US-amerikanischen Militärführung auf dem Flughafen Rzeszów Jasionka in Polen: „Die Stationierung von US-Streitkräften in Polen ist ein Beweis für unser dauerhaftes Engagement in der NATO. Zusammen mit unseren polnischen Verbündeten sind wir hier, um das militärische Gleichgewicht zu stärken, die Interoperabilität und die Reaktionsfähigkeit zu verbessern und, falls erforderlich, das NATO-Bündnis zu verteidigen und zu sichern.“
Airbus Flight Academy Europe AFAE hat einen neuen Campus in Angoulême im Südwesten Frankreichs eingeweiht. Während der Zeremonie gab Airbus zudem die in Barcelona ansässige Fluggesellschaft Volotea als die erste Airline bekannt, die Airbus-Pilotenabsolventen einstellt.
Die Entscheidung von Volotea, elf der ersten Pilotenanwärter einzustellen, ist eine Bestätigung für die Qualität des Ab-Initio-Ausbildungsprogramms von Airbus, das 2019 seine Tore öffnete.
Volotea rekrutiert erste Piloten der AFAE
Das Programm vermittelt den Flugschülern die Fähigkeiten und die Einstellung, die sie für den späteren Arbeitsalltag bei einer Airline benötigen, und konzentriert sich auf die äußerst wichtige Entwicklung der technischen und verhaltensbezogenen Pilotenfähigkeiten. Die Airbus-Pilotenanwärter, welche sich derzeit in der Endphase ihrer Pilotenausbildung befinden, werden im April/Mai dieses Jahres zu Volotea kommen, um als Verkehrspiloten zu fliegen. „Dies ist ein sehr wichtiger Tag für Volotea, denn es ist das erste Mal,d ass wir Pilotenanwärter direkt von der Airbus Flight Academy Europe aufnehmen. Wir sind alle sehr glücklich darüber, denn wir wissen, dass die Qualität des Programms sehr hoch ist und perfekt zur Ausbildungsphilosophie von Volotea passt“, sagte Carlos Muñoz, CEO von Volotea.
„Unser Unternehmen vergrößert seine Airbus-Flotte von Jahr zu Jahr, und wir werden viele weitere Piloten benötigen. Wir hoffen sehr, dass dies der Beginn einer sehr erfolgreichen langfristigen Partnerschaft mit der Airbus Flight Academy ist, von der viele junge Piloten profitieren werden.“ Mit der Einweihung der neuen Anlage hat die AFAE, welche als erste Flugschule in Europa das Airbus Pilot Cadet Training Programme durchführt, ihre Kapazität für die Ausbildung von bis zu 200 Pilotenanwärtern auf einmal erhöht.
Auf dem 4,7 Hektar großen Gelände befindet sich ein neues Gebäude mit einer Fläche von ca. 3.200m², das für die Ausbildung der angehenden Piloten bestimmt ist. Es umfasst 14 Klassenzimmer und Briefingräume, einen Simulatorraum, ein Auditorium und ein Restaurant. Mit der Erweiterung der Ab-Initio-Schulungsbasis bekräftigt Airbus sein langjähriges Engagement, Airline-Kunden bei der Antizipation und Vorbereitung auf die Zukunft zu unterstützen. Durch die Ausbildung der Piloten von morgen, deren Bedarf vom Flugzeugbauer in den nächsten 20 Jahren auf rund 550.000 geschätzt wird, stellt Airbus sicher, dass die Branche auf die Erholung des Luftverkehrs im Zeitraum 2023 bis 2025 und in den Jahren danach vorbereitet ist.
Cirrus und Elixier in der Flotte
Der Umzug auf einen neuen Campus ist für (AFAE), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Airbus, auch eine Gelegenheit, sich dem globalen Nachhaltigkeitskonzept von Airbus zu verpflichten und an dieses anzupassen. Ein erster Schritt war die ISO14001-Zertifizierung des Standorts im Jahr 2021. AFAE konzentriert sich nun auf die Verringerung der CO₂-Emissionen seiner Schulungsflugzeugflotte – eine Bestellung der treibstoffeffizienteren und leiseren Elixir-Leichtflugzeuge zur Ergänzung der aktuellen Cirrus-Flotte ist im Gange – sowie auf die Gewährleistung eines dekarbonisierten ökologischen Fußabdrucks in Bezug auf Standorte und Lieferkette. AFAE ist bereit, seinen Betrieb im Einklang mit dem langfristigen Null-Emissions-Ziel von Airbus anzupassen und gleichzeitig den Schulungsansatz beizubehalten.
Das Airbus Pilot Cadet Training Programme steht weltweit allen Schulabgängern über 18 Jahren offen. Die Kandidaten durchlaufen Online-und Vor-Ort-Screening-Tests, bevor sie zur Ausbildung zugelassen werden, welche mehr als 750 Stunden Bodentraining und 200 Stunden praktische Ausbildung (Flug und Simulator) umfasst.
Diese Woche hatten die zusätzlich zur Bewältigung der Corona-Pandemie gestellten Hubschrauber Christoph 114 und Christoph 115 an den Standorten Bautzen und Nürnberg der DRF Luftrettung ihren vorerst letzten Dienst.
Gemeinsam haben die beiden Hubschrauber seit Indienststellung im November 2021 bei über 400 Einsätzen vielen Menschen helfen können. „Ein großes Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen, die unsere zusätzliche Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Pandemie möglich gemacht haben. Die rasche Indienststellung der beiden Hubschrauber im vergangenen Jahr war das Ergebnis reibungsloser Zusammenarbeit“, so Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Innerhalb kürzester Zeit war es der DRF Luftrettung im vergangenen Herbst gelungen, die von den Bundesländern Bayern und Sachsen angeforderten Hubschrauber bereit zu stellen.
Teamgeist und Engagement
Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, ergänzt: „Ohne das große Engagement aller beteiligten Mitarbeitenden wäre dieses Projekt in so kurzer Zeit nicht möglich gewesen. Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig Professionalität, unser Teamgeist und das Engagement unserer Mitarbeitenden sind, um unsere Mission Menschen. Leben. Retten zu erfüllen.“
Die DRF Luftrettung bleibt an beiden Stationen startbereit für lebensrettende Einsätze: In Nürnberg sind weiterhin die Crews von Christoph 27 mit Winde sowie von Christoph Nürnberg im 24-Stunden-Betrieb im Dienst. Von der Station Bautzen startet bei Tag und bei Nacht weiterhin die Crew von Christoph 62 mit Winde. Zusätzliche Hubschrauber halfen in Bayern und Sachsen in Zeiten der Pandemie.
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