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Etihad Airways und airberlin: Sharing von Bonuspunkten

Ab sofort können Mitglieder des Etihad Airways Programms BusinessConnect die gesammelten Meilen in Punkte von airberlin business points umwandeln. So können Firmenkunden aus Deutschland und Österreich weiterhin auf dienstlichen Flügen mit Etihad Airways oder den Partner-Airlines Punkte sammeln. Dabei entsprechen 14 BusinessConnect-Meilen einem Punkt bei airberlin business points. Durch die Verbindung der Programme profitieren die Kunden von airberlin und Etihad Airways gleichermaßen von vielen Vorteilen. Dazu zählen unter anderem die umfangreichen Sammelmöglichkeiten, mit denen sich das Punktekonto schneller als bisher auffüllen lässt.

Denn Bonuspunkte können nun unabhängig von der Ticket- oder Flugnummer gesammelt werden. Eingelöst werden können die Punkte in Economy, Business oder First Class Prämienflüge und Upgrades, die von Etihad Airways oder airberlin durchgeführt werden. Ist eine Firma Mitglied bei beiden Bonus-Programmen, werden zum 17. September 2015 die gesammelten BusinessConnect-Meilen auf das neue airberlin business points-Konto übertragen.

BusinessConnect übertragen

Unternehmen, die bisher nur Mitglied bei BusinessConnect sind, können ihre Kundendaten an airberlin business points übertragen lassen und ihre Punkte in Zukunft über dieses Programm sammeln. Die bisher gesammelten BusinessConnect-Meilen werden nach dem Übertrag in Punkte umgerechnet. Zusätzlich erhält das teilnehmende Unternehmen einen Willkommensbonus von 600 Punkten, was einem Prämienflug innerhalb Deutschlands mit airberlin entspricht. Die jeweiligen Mitarbeiter bleiben Etihad Guest Mitglieder und sammeln auch weiterhin individuell Etihad Guest Meilen. Falls eine Firma nicht am airberlin business points-Programm teilnehmen möchte, können die bisher gesammelten BusinessConnect-Meilen noch bis zum 31. Oktober 2015 eingelöst werden.

Etihad Airways nahm ihren Betrieb im Jahr 2003 auf und beförderte 2014 14,8 Millionen Passagiere. Von ihrem Drehkreuz am Abu Dhabi International Airport bedient Etihad Airways 111 existierende oder angekündigte Passagier- und Cargo-Destinationen im Nahen Osten, Afrika, Europa, Asien, Australien und Amerika. Die Flotte umfasst 117 Airbus- und Boeing-Flugzeuge. Weitere 200 Maschinen sind bestellt, darunter 66 Boeing 787, 25 Boeing 777-X, 62 Airbus A350 und sechs Airbus A380.

Airlines ziehen an einem Strang

Etihad Airways hält Anteile an airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Aer Lingus, Alitalia, Jet Airways und Virgin Australia und der Schweizer Fluggesellschaft Etihad Regional, betrieben von Darwin Airline. Etihad Airways, airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Alitalia, Etihad Regional, Jet Airways und NIKI halten zudem Anteile an Etihad Airways Partners, einer neuen Marke, die gleichgesinnte Fluggesellschaften zusammenbringt.

Deutsche Luftfracht reist zunehmend über Luxemburg

Der Flughafen Luxemburg liegt zwischen den Drehkreuzen Amsterdam, Paris und Frankfurt und ist eine echte Alternative zu heimischen Anbietern. Das liegt nicht nur an der luxemburgischen Frachtairline Cargolux, die für die deutsche Industrie längst zum gefragten Dienstleister avancierte.

Der Aircargo Club Deutschland (ACD) sieht die Ursache dieser Entwicklung unter anderem in der Luftfahrtpolitik, die den Versand von deutscher Luftfracht über deutsche Flughäfen durch Nachtflugverbote und Flughafenentgelte im europäischen Wettbewerb benachteiligt. Entscheidend für die Industrie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, und da ist die Konkurrenz in Europa groß.

„Die deutsche Verkehrspolitik macht es den deutschen Frachtanbietern nicht leicht. Nachtflugverbote, Verkehrsrechtbeschränkungen und Flughafenentgelte an deutschen Flughäfen tragen dazu bei, dass die Wertschöpfungskette bei Luftfracht nicht komplett in Deutschland bleibt und in benachbarte Staaten wie Luxemburg abwandert“, betont ACD-Präsident Winfried Hartmann.

Dirk Reich, Präsident & CEO, Cargolux, begrüßte die hervorragenden Rahmenbedingungen in Luxemburg: „Wir profitieren von idealen Standortvoraussetzungen und bieten unseren Kunden eine erstklassige Konsolidierung der Sendungen aus Frankreich, Deutschland und Holland an. Auch haben wir die Marktentwicklungen frühzeitig erkannt und uns mit unserer Dual-Hub-Strategie sehr gut für den Wachstumsmarkt Asien positioniert.“ In einem Vortrag verwies Reich auf das steigende Frachtaufkommen in Asien, das im Vorjahr mit mehr als 40 Millionen Tonnen um 6,3 Prozent zulegte. „Das versetzt uns in die Lage, auch bei insgesamt abflauendem Welthandel weiter unser Netzwerk in der asiatischen Region auszubauen“, ergänzte Reich.

In Deutschland ist Cargolux der drittgrößte Carrier und hat sich mit einer Flotte von 24 Maschinen der Typen Boeing 747-400 und 747-8 zu einem multinationalen Unternehmen mit globalem Netzwerk, das rund 90 Destinationen umfasst, entwickelt. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Mathias Jakobi, Vizepräsident, Aircargo Club Deutschland (ACD); Dirk Reich; Winfried Hartmann.

Air Dispatch vereinheitlicht Load Control der Thomas Cook Airlines

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Die Thomas Cook Group Airlines wachsen weiter zusammen und vereinheitlichen ihre Prozesse der „Load Control“. Air Dispatch, der weltweit führende Anbieter für Dienstleistungen in diesem Bereich, übernimmt künftig den zentralen Load Control-Prozess für alle vier Airlines im Thomas Cook Konzern.

Bislang variierten die Vorgänge zwischen den Airlines sehr stark und der Großteil der Load Sheets wurde am jeweiligen Flughafen erstellt. Die vier Phasen des Load Control-Prozesses, Ladeplanung, Erstellung des Load Sheet, Kommunikation und Übertragung, werden nun mit der Unterstützung von Air Dispatch vereinheitlicht und verbessert. Daraus ergeben sich nicht nur finanzielle Vorteile wie Treibstoffeinsparungen, sondern auch eine Qualitätsverbesserung.

Seit 2013 sind die Thomas Cook Airlines UK, Thomas Cook Airlines Belgium, Thomas Cook Airlines Scandinavia und Condor als Thomas Cook Group Airlines zusammengefasst, um daraus resultierende Synergieeffekte und Einsparpotentiale zu nutzen. Ein wichtiger Bestandteil sind vereinheitlichte Bodenabfertigungsprozesse.

Ziele der Germania erweitern Streckennetz ab Hamburg

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Mit Beginn des Sommerflugplans 2016 können Fluggäste des Hamburg Airport dank Germania wieder nach Bodrum fliegen. Zudem wird Madeira neuerdings auch im Sommer angeflogen und wird zum Ganzjahresziel der Airline.

Die deutsche Fluggesellschaft Germania weitet ihr Flugangebot aus und steuert von Hamburg aus die türkische Stadt Bodrum einmal wöchentlich an. Somit ist der Badeort im Südwesten der Türkei nach längerer Zeit wieder im Hamburger Flugplan enthalten.

Darüber hinaus erhöht die Airline die Anzahl ihrer Flüge nach Rhodos und Beirut. Ab kommenden Sommer geht es jeweils zweimal pro Woche auf die griechische Insel und in den Libanon. Zum Streckenenetz ab Hamburg gehören ebenfalls jeweils ein Flug pro Woche nach Paphos auf Zypern und auf die griechische Insel Santorin. Gleich zweimal wöchentlich bedient Germania die Stadt Tel Aviv und das orientalische Marrakesch – letzteres allerdings nur von November bis Mai. Tickets für alle Flüge sind ab sofort buchbar.

„Plattform Luftfahrt Schweiz“ sieht Schwerpunkt Infrastruktur

Die „Plattform Luftfahrt Schweiz“ traf sich heute in Bern, um Fragen zur Luftfahrtinfrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit zu erörtern. Sie sprach zudem über die Weiterentwicklung der Luftfahrtpolitik des Bundes. Im Zentrum des Treffens stand die Infrastruktur der Schweizer Luftfahrt. Das BAZL hat im vergangenen Jahr dazu mit drei Studien die „Flugplatzlandschaft Schweiz“ beleuchtet. Dabei wurde zum Beispiel abgeklärt, welche Ausweichplätze für die Geschäftsluftfahrt und die Leichtaviatik in den Regionen Genf und Zürich in Frage kommen, wenn die beiden Landesflughäfen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Ebenfalls thematisiert wurde die Weiterentwicklung der Luftfahrtpolitik. Dazu ist eine Aktualisierung des Luftfahrtpolitischen Berichts (LUPO) von 2004 in Arbeit. Diskutiert wurde außerdem, wie sich die Wettbewerbsfähigkeit des schweizerischen Luftfahrtsystems entwickelt.

Die „Plattform Luftfahrt Schweiz“ ist ein Forum für den Gedankenaustausch zu grundsätzlichen Themen des schweizerischen Luftverkehrs. Geleitet wird das Gremium von Bundesrätin und UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard. Neben Vertretern der Bundesverwaltung nehmen Delegationen der Landesflughäfen, der Standortkantone Zürich, Genf, Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie der Fluggesellschaft Swiss, des Dachverbandes der Schweizerischen Luft- und Raumfahrt „Aerosuisse“ und der Flugsicherung Skyguide daran teil. Die Plattform hat konsultativen Charakter, der Austausch findet in der Regel einmal pro Jahr statt.

„Affront“ gegen Fluglärm-Allianz in Hamburg

Nach mehreren Wochen der intensiven Vorbereitung erfolgt zwei Tage vor dem Sitzungstermin die einseitige Absage des Treffens durch die Flughafen Hamburg GmbH (FHG). „Eine solch kurzfristige Absage des zweiten Allianztreffens aus derart fadenscheinigen Gründen, stellt einen Affront gegenüber den weiteren Teilnehmern der Allianz dar. Diese erneute massive Geringschätzung und Respektlosigkeit seitens der FHG gegenüber den Fluglärmbetroffenen und deren Vertretern in der Allianz ist inakzeptabel“, so Martin Mosel, Sprecher der BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein, und er ist dabei sichtlich verärgert.

„Wir hatten ein deutlich professionelleres Verhalten der FHG erwartet und in diesem Sinn auch die Vorbereitungen betrieben“, ergänzt entsetzt Benjamin Schubert, Vertreter der Initiative Fluglärm Barmbek Alsterdorf. Als Grund für die Absage der FHG müsse ein Textentwurf zur Geschäftsordnung her halten. Dieser wurde von allen vom Fluglärm betroffenen Initiativen in Hamburg und Schleswig-Holstein gemeinsam eingebracht, in der Erwartung die FHG würde in der Lage sein innerhalb von zwei Wochen dazu Stellung zu nehmen. „Für ein ordentlich geführtes Unternehmen sollte das eigentlich kein Problem sein“ wundert sich Schubert.

Die Präambel dieses Entwurfes einer Geschäftsordnung zitiert Passagen aus dem aktuellen Koalitionsvertrag der 21. Legislaturperiode. Er gibt die inhaltliche Richtung der „Allianz für Fluglärmschutz“ vor, die Teil einer konsequenten Umsetzung des von der Bürgerschaft einvernehmlich beschlossenen 16-Punkte-Plans ist. Er ist mitnichten eine unzumutbare „Erfindung“ der Initiativen. Ziel der „Allianz für Fluglärmschutz“ ist die Reduzierung des Fluglärms. Konkret geht es um die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen, die sowohl in die Fluglärmschutzkommission (FLSK), den Umweltausschuss der Hamburger Bürgerschaft als auch in den Senat eingebracht werden.

Grundvoraussetzung für eine gedeihliche Zusammenarbeit der „Allianz für Fluglärmschutz“ ist ein offener, ehrlicher und fairer Umgang aller Beteiligten miteinander sowie die transparente Darlegung aller Fakten, die für die effiziente Arbeit der Allianz erforderlich sind. Ein weiteres Ziel ist daher die Schaffung und Wahrung von Transparenz zu allen fluglärmrelevanten Themen beim Betrieb des Hamburger Flughafens.

„Ein Text, dem auch die FHG ohne Abstriche zustimmen kann, sollte man meinen, denn er ist in vielen Druckerzeugnissen der FHG sinngemäß nachzulesen. Gleiches gilt für weitere Textpassagen, die einem Entwurf der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen entnommen sind, die ja auch nicht für eine besonders FHG kritische Position bekannt ist“, so Rene Schwartz von der BAW Stormarn.

„Bei unserem Entwurf haben wir versucht die Position der FHG mitzudenken“, erläutert enttäuscht Rene Schwartz und weiter, „Wenn die FHG bereits diese Präambel nicht mitgetragen will, dann muss die Bereitschaft zu einem konstruktiven und vertrauensvollen Dialog stark angezweifelt werden. Die Reaktion der FHG ist nicht zu verstehen, wir wollen doch den Dialog!“

Das ist auch wichtig, denn die Probleme drängen: Die wesentlichen Lärmkennzahlen für das Jahr 2015 zeigen einen dramatischen Lärmzuwachs, insbesondere in den Nachtstunden zwischen 22 Uhr und 24 Uhr. Damit zeigt sich das desolate Management der FHG, die eine Verbesserung laufend verspricht“, sagt Martin Mosel, stellvertretend für alle Initiativen, „Mit der unverständlichen, einseitigen Absage des Allianztreffens geht die FHG einen großen Schritt in die falsche Richtung, isoliert sich dabei und verzögert dringend gebotene Diskussionen und Auseinandersetzungen für den modernen Betrieb des Hamburger Flughafens.“

Die Initiativen fordern jetzt rasch einen kurzfristigen Ersatztermin noch in diesem Monat, „Wir müssen jetzt endlich über die Formalien hinweg zur eigentlichen Sacharbeit übergehen, sonst verliert diese Allianz jede Glaubwürdigkeit. Den Flughafen fordern wir stellvertretend für alle Initiativen zur sofortigen Rückkehr an den Verhandlungstisch auf, damit in einem vernünftigen Diskurs jetzt eine Grundlage für unsere gemeinsame Arbeit geschaffen werden kann“, bekräftigen die für die Initiativen maßgeblich an dem inkriminierten Entwurf beteiligten Vertreter, Rene Schwartz, Martin Mosel und Benjamin Schubert.

Straffung und Verzahnung im Lufthansa-Management

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Im Rahmen ihres Programms „7 to 1 – Our Way Forward“ richtet sich die Lufthansa Group mit Wirkung zum 01. Januar 2016 organisatorisch neu aus und stärkt damit ihre Position als führender Konzern in der Luftfahrt. Die Airlines und Service-Gesellschaften des Konzerns sollen sich dabei in ihrer Organisationsstruktur und ihren Prozessen künftig noch konsequenter an den Bedürfnissen ihrer Kundengruppen orientieren. Zudem steigert die Neuausrichtung die Effizienz der Lufthansa Group, erhöht die Entscheidungsgeschwindigkeit und reduziert Komplexität.

Die Neuausrichtung geht einher mit einer stärker funktionalen Ausrichtung der Organisation. Der Konzern wird über alle Geschäftsfelder hinweg in den kommerziellen, operativen und administrativen Funktionen enger verzahnt. Dabei soll die Steuerung der Netzairlines künftig nach einheitlichen Prozessen erfolgen, so dass den Kunden der Lufthansa Group über Drehkreuze und Fluggesellschaften hinweg ein integriertes und durchgängiges Reiseerlebnis geboten werden kann. Gleichzeitig schafft die Neuausrichtung wichtige Voraussetzungen, um die neue Eurowings als europäische Zweitmarke zu etablieren und in den Heimatmärkten der Lufthansa Group als marktführende Punkt-zu-Punkt-Airline zu positionieren. Auch stärkt die Lufthansa Group ihre auf dem Weltmarkt erfolgreichen Service-Gesellschaften, indem sie die Wachstumschancen in den Bereichen Technik, Cargo, Catering und Financial Services aktiv erschließt.

Die weiterentwickelte Organisationsstruktur verändert auch die Geschäftsverteilung im Vorstand. Die Lufthansa Group wird auch weiterhin durch das Vorstandsteam mit Carsten Spohr, Karl Ulrich Garnadt, Harry Hohmeister, Simone Menne und Dr. Bettina Volkens geführt. Die Vorstandsressorts werden ab 01. Januar 2016 folgende Aufteilung haben:

Vorsitz – Carsten Spohr

Hub Management – Harry Hohmeister

Die kommerzielle Steuerung der Drehkreuze (Hubs) der Lufthansa Group mit ihren Premiumairlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines verantwortet künftig Harry Hohmeister funktional. Bei seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat ihn für weitere fünf Jahre zum Vorstandsmitglied bestellt.

Eurowings und Aviation Services – Karl Ulrich Garnadt

Die Punkt-zu-Punkt-Verkehre mit der Verantwortung für die Eurowings Group werden in einem neuen Ressort angesiedelt, das Karl Ulrich Garnadt übernehmen wird. Garnadt übernimmt darüber hinaus die Verantwortung für die Entwicklung weiterer Airlines und Servicegesellschaften.

Finanzen – Simone Menne

Das Ressort Finanzen wird um die Konzern-IT ergänzt und weiterhin von Simone Menne geführt.

Personal und Recht – Dr. Bettina Volkens

Die Verantwortung für Personal und Recht bleibt unverändert bei Dr. Bettina Volkens, deren Vertrag vom Aufsichtsrat ebenfalls um fünf Jahre verlängert worden ist. Der Passagevorstand als Führungsgremium der Lufthansa Passage wird in der neuen Struktur nicht weitergeführt.

Im Ressort des Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr wird Dr. Detlef Kayser, bisher Partner der Unternehmensberatung McKinsey, zum 01. Januar 2016 als Executive Vice President die Zuständigkeit für Strategie und Flotte übernehmen, was auch die Verantwortung für das „7 to 1-Programm“ einschließt.

Aus dem neuen Ressort Hub Management soll eine einheitlichere und an Prozessen orientierte, kommerzielle Steuerung der Fluggesellschaften sichergestellt werden. Im Einzelnen werden dabei kommerzielle Funktionen wie Netz- und Flottenplanung, Produkt und Vertrieb künftig über alle Netzairlines und Drehkreuze hinweg enger koordiniert und durch Harry Hohmeister funktional verantwortet. Im Zuge dessen wird er zum 01. Januar 2016 sein Amt als CEO der SWISS International Airlines aufgeben. Der Verwaltungsrat der Gesellschaft hat daher Thomas Klühr, bisher im Passagevorstand für den Hub München und Finanzen zuständig, zum neuen CEO gewählt. Er soll das Amt zum 01. Februar 2016 übernehmen und die Nachfolge von Harry Hohmeister in Zürich antreten.

Innerhalb des Ressorts Hub Management wird Jens Bischof als Chief Commercial Officer (CCO) die kommerzielle Leitung am Heimatdrehkreuz der Lufthansa, dem Hub Frankfurt, übernehmen. Darüber hinaus wird er die globale Verantwortung für den weltweiten Vertrieb aller Netzairlines tragen. Am Lufthansa-Drehkreuz München wird Steffen Harbarth die kommerzielle Leitung sowie die Prozessverantwortung für das Marketing der Netzairlines übernehmen. In dieser Funktion wird er unter anderem für die Weiterentwicklung der Marke Lufthansa verantwortlich sein. Harbarth ist zur Zeit Verkaufsleiter der Lufthansa Group Airlines im Verkehrsgebiet Asien Pazifik und wird nach München wechseln.

Am Drehkreuz Wien übernimmt Dr. Andreas Otto, CCO von Austrian Airlines, neben der kommerziellen Leitung der Austrian die übergreifende Prozessverantwortung für das Produktmanagement der Netzairlines. Markus Binkert, CCO und Mitglied des Management Boards der SWISS, wird am Standort Zürich die kommerzielle Leitung des Schweizer Hubs übernehmen und künftig den Prozess „Distribution und Revenue Management“ verantworten – ebenfalls übergreifend für alle Hub Airlines.

Die Eurowings Group wird so eigenständig wie möglich entwickelt, um die strategische und operative Flexibilität in ihren besonderen Märkten zu wahren. Für das Management der Eurowings Group wird eine neue Geschäftsführung ab dem 01. November 2015 eingesetzt. Dem zuständigen Gremium werden Oliver Wagner für den Bereich „Commercial“, Michael Knitter für den Bereich „Operations“ sowie Dr. Jörg Beissel für den Bereich „Finance“ als Geschäftsführer vorgeschlagen. Im Vorstandsressort Eurowings Aviation Portfolio wird zudem Dr. Max Kownatzki, ehemals Chefstratege der australischen Jetstar Group, das Business Development der Eurowings Group übernehmen.

Lufthansa Cargo sowie die weltmarktführenden Gesellschaften Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs sollen weiterhin unabhängig gesteuert werden, da sie ihre spezifischen Märkte kundenorientiert bedienen sollen.

Auch in der künftigen Organisationsstruktur bleiben damit die unternehmerisch notwendigen Freiheitsgrade erhalten, um das angestrebte Wachstum in diesen Märkten zu erreichen und die führenden Positionen weiter auszubauen. An den Schnittstellen zu den Airlines sowie bei den Finanz- und Personalprozessen sieht die neue Organisationsstruktur eine stringente funktionale Führung vor.

Die vier Führungsebenen unterhalb des Vorstands werden auf drei reduziert. Damit können Entscheidungen schneller getroffen und die Entscheidungsspielräume der einzelnen Führungskräfte werden erweitert. Die Zahl der Führungspositionen wird im Zuge der Neuausrichtung um insgesamt ca. 15 Prozent verringert. Die Umsetzung der Reorganisation wird am 01. Januar 2016 beginnen.

Das wirtschaftliche Ziel der Neuausrichtung ist ein Ergebnisbeitrag von rund 500 Millionen Euro pro Jahr aus Kosten- und Erlössynergien nach vollständiger Umsetzung. Neben der Vorlage zur Reorganisation berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat heute über den Abschluss des umfangreichsten Kabinen-Erneuerungsprogramms bei Lufthansa. Bei der Airline sind ab dieser Woche auf der Kurz- und Langstrecke nur noch Flugzeuge mit neuester Kabinenausstattung im Liniendienst unterwegs. In den vergangenen drei Jahren wurden 106 Lufthansa-Langstrecken-Flugzeuge in der Business und Economy Class mit der modernsten Kabine und den neuesten Sitzen ausgestattet. In 76 Flugzeugen wurde zudem die neue First Class Kabine eingebaut. Auch die Nachrüstung der erfolgreichen Premium Economy Class wird bereits im Herbst bei allen 106 Lufthansa-Langestrecken Flugzeugen abgeschlossen sein. Darüber hinaus haben auch SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines in den vergangenen Monaten erheblich in moderne Flugzeuge und Kabinenausstattungen investiert.

„Die Modernisierung unserer Flotten- und Kabinenausstattungen wird von unseren Kunden honoriert: Wir hatten im Juli und August jeweils Rekordauslastungen und Rekord-Ergebnisse. Die Stückerlöse liegen weiterhin über dem Niveau des zweiten Quartals. Wir sind daher optimistisch, die Streikkosten der ersten drei Quartale kompensieren zu können und unsere Prognose eines Adjusted EBIT von mehr als 1,5 Milliarden Euro in diesem Jahr mit Sicherheit zu erreichen“, sagt Carsten Spohr. „Neben der Modernisierung der Flotten- und Kabinenausstattungen wollen wir nun unsere Organisation und unsere Prozesse neu ausrichten – mit dem Ziel, die Lufthansa Group für unsere Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre erfolgreicher und nachhaltig zukunftsfähig zu machen. Alle Geschäftsfelder und Airlines haben gute Chancen auf Wachstum, sofern es gelingt, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Spohr.

Paderborn-Lippstadt Airport startet Kampagne mit Rückenwind

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Der Paderborn-Lippstadt Airport will sich in einer neuen Kampagne den Menschen und der Wirtschaft in seinem direkten Einzugsgebiet als Heimathafen für Flüge in den Urlaub oder zu Businesszielen präsentieren.

Sowohl auf emotionale Verbundenheit als auch auf konkrete Nutzenakzente soll dies mit dem Slogan „Mein Heimathafen“ zum Ausdruck gebracht werden. „Wir sind der Heimathafen für rund fünf Millionen Menschen und Business-Airport für eine der bedeutsamsten Wirtschaftsregionen in Deutschland. Das wollen wir auch in unserer Kommunikation noch bewusster als bisher zum Ausdruck bringen“, erklärte Flughafen- Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne. Zum direkten Einzugsgebiet mit einer Erreichbarkeit innerhalb einer Stunde Fahrzeit zählen neben Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen auch die angrenzenden Gebiete Nordrhein-Westfalens sowie Nordhessens und Südniedersachsens.

Mit der Kampagne suchen die Flughafen-Verantwortlichen allerdings nicht nur den emotionalen Schulterschluss mit den potentiellen Passagieren in der Region. Heimatliche Nähe definieren sie darüber hinaus als konkreten Nutzen für die Fluggäste im Einzugsgebiet in Form schneller Erreichbarkeit, günstiger Parkmöglichkeiten und kurzer Abfertigungszyklen einschließlich der Möglichkeit zum bequemen Vorabend-Check-In. Hinzu kommt ein breites Flugangebot, das beliebte Urlaubsdestinationen, aber auch Geschäftsreiseziele umfasst.

Der Paderborn-Lippstadt Airport ist der Heimathafen für Urlaubs- und Geschäftsreisende aus Ostwestfalen sowie den angrenzenden Regionen in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Zum Leistungsangebot gehören neben Linien- und Touristikflügen auch Business- und Privatcharterverkehre. Das Flugangebot umfasst im aktuellen Sommerflugplan 14 Direktverbindungen zu beliebten Urlaubsdestinationen in Südeuropa, Nordafrika sowie am Schwarzen Meer. Darüber hinaus stellt Paderborn-Lippstadt über die regelmäßige Anbindung an das Drehkreuz München der Anschluss der Region an den weltweiten Luftverkehr sicher. 2014 verzeichnete der Flughafen ein Fluggastaufkommen von 764.000 Passagieren und rund 35.000 Starts und Landungen. Der seit Mitte 2014 einsetzende Aufwärtstrend bei den Passagierzahlen hielt auch im ersten Halbjahr 2015 mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent an.

Businesssynergie für neue Kapital-Transaktion um Etihad Airways

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Etihad Airways, ihr Flughafen-Service-Unternehmen und fünf ihrer Equity Partner haben eine neuartige Plattform für Finanzierungstransaktionen gebildet und darüber 500 Millionen Dollar aus den internationalen Märkten generiert. Mit dieser einzigartigen Aktion treiben die Unternehmen Etihad Airways, Etihad Airport Services, airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Alitalia und Jet Airways ihre gemeinsame strategische Unternehmensentwicklung weiter voran. Im Rahmen verschiedener Treffen und Präsentationen in Abu Dhabi, Dubai und London waren die gemeinsame Vision und Strategie der Fluglinien verschiedenen Finanzinstitutionen vorgestellt worden.

Dabei betonten die Verantwortlichen vor allem die Vorteile durch die wachsende Netzwerk-Struktur, das gemeinsame Beschaffungswesen, die Businesssynergien sowie die positive Umsatzentwicklung der Airlines.

Etihad Airways sieht imr Erfolg dieser Transaktion eine Bestätigung der gemeinsamen Vision und Strategie der Partner-Airlines durch die globale Finanzwelt. „Ein Kernelement unserer Investoren-Strategie ist es, eine Gemeinschaft zu bilden, die zusammen erfolgreicher ist als jeder für sich alleine. Eine Gruppe, die gemeinsam ihre Erträge verbessert, ihre Kosten reduziert und interessante neue Business-Synergien entdeckt.“ so James Hogan, Präsident und Chief Executive Officer von Etihad Airways.

„Wir haben bereits großes Geschäftspotenzial entdeckt – seien es gemeinsame IT-Strukturen, der Kauf von Flotten oder geteilte Ausbildungskosten. Die gemeinsame Beschaffung von finanziellen Mitteln ist nichts anderes. So ist die geplante Transaktion der nächste logische Schritt unserer wachsenden Partnerschaft und unterstreicht die strategische Bedeutung.“

Die Verteilung der erworbenen Mittel schlüsselt sich wie folgt auf: Jeweils 20 Prozent gehen an Etihad Airways, Etihad Airport Services, airberlin und Alitalia. 16 Prozent erhält Jet Airways und der Rest wird Air Serbia und Air Seychelles zugeordnet. Mit dieser Transaktion haben Etihad Airways und ihre Partner zum ersten Mal gemeinsam finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt bekommen. Bis heute hat Etihad Airways mehr als elf Milliarden US Dollar von über 80 Finanzinstitutionen erhalten, um ihre Expansionsstrategie zu finanzieren.

Das Geld wurde über die Zweckgesellschaft, EA Partners IBV, bereitgestellt. Goldman Sachs International, ADS Securities and Anoa Kapital agieren als Joint Book-Running Lead Manager.

Schüler starten Mini-Satelliten über Rotenburg und Bremen

In Bremen und Rotenburg findet vom 05. bis 09. Oktober der zweite deutsche CanSat-Wettbewerb statt. Nachdem zehn Teams durch die Jury ausgewählt wurden, entwickelten 69 Schülerinnen und Schüler aus fünf Bundesländern sieben Monate lang ihre Miniatursatelliten. Die Teams erhalten nun die Möglichkeit diese sogenannten CanSats, in Größe und Form ähnlich einer Getränkedose, in den Himmel zu schießen. Die Forschungssatelliten im Kleinformat fliegen mit einer Rakete auf eine Höhe von 1.000 Meter und werden dort ausgeworfen.

Während der Fallphase am Fallschirm müssen sie Temperatur und Luftdruck messen, die ermittelten Daten speichern und zeitgleich an eine Bodenstation übermitteln. Zudem stellt sich jedes Team eine eigene Aufgabe. Das Siegerteam nimmt anschließend als amtierender deutscher Meister am europäischen Wettbewerb der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) teil.

Stationen des Wettbewerbs

Der CanSat-Wettbewerb wurde von der ESA initiiert, um Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik, insbesondere die Raumfahrt, zu begeistern. So möchte das Team „Projekt Milkiway“ aus Buchholz Strukturen auf der Erdoberfläche detektieren, ähnlich wie es die NASA mit der New-Horizons-Sonde bei der Untersuchung des Pluto durchführte. Das reine Mädchenteam „URSinvestigators“ des Gymnasiums Erzbischöfliche Ursulinenschule aus Köln testet ein System, mit dem Wasser auf dem erforschenden Planeten nachgewiesen werden kann.

Kern aller Satelliten ist ein Mikrocontrollerboard, das von den Teams programmiert und mit den zugehörigen Sensoren bestückt wird. Die Teams entwickeln und fertigen ihren Satelliten in Eigenregie, vom Gehäuse bis zur Elektronik. Auch für die Finanzierung des Projekts sind die Jugendlichen zuständig und warben bei Sponsoren Gelder für die Beschaffung der Bauteile ein. Beim CanSat-Wettbewerb ist technisches Know-how allein nicht ausreichend, ebenso kommt es Erfindungsreichtum, Kreativität und vor allem gute Teamarbeit an.

Der Wettbewerb wird am Montag, den 05. Oktober, 17:00 Uhr im Bremer Fallturm des ZARM zu Beginn der World Space Week eröffnet. Am 06. Oktober ab 09:00 Uhr stellen die Teams ihre Projekte vor der Jury im DLR_School_Lab vor. Den Höhepunkt des Wettbewerbs, den Raketenstart ihrer CanSats vom Flugplatz Rotenburg (Wümme), erleben die Teams am 07. Oktober 2015. Danach werten sie die empfangenen Daten aus und stellen ihre Ergebnisse der Jury und dem Publikum vor. Die Siegerehrung ist am Freitag, den 09. Oktober, um 14:00 Uhr bei Airbus Defence und Space in Bremen. Noch mehr Informationen für Interessierte gibt es hier.

Mitveranstalter, Förderer und Paten

Eine Vielzahl von Mitveranstaltern, Förderern und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams, darunter die Europäische Weltraumorganisation (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Raumfahrtmanagement im DLR, dazu auch viele Hochschulen und Unternehmen.

Flughafen Friedrichshafen: Neuer Tarifabschluss mit ver.di

Aufgrund der für Regionalflughäfen sehr anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gab es auch am Bodensee-Airport Friedrichshafen seit 2010 weitreichende Umstrukturierungen, die von einer deutlich unterproportionalen Einkommensentwicklung für die Mitarbeiter begleitet waren. Durch die damit erreichte Stabilisierung des Unternehmens konnten jetzt die Tarifverhandlungen zwischen der Flughafen Friedrichshafen GmbH und ver.di erfolgreich abgeschlossen werden. Der Luftverkehr zieht in den letzten Jahren insgesamt wieder leicht an. Sowohl die Gewerkschaft, als auch der Flughafen sprachen von harten Verhandlungen, aber einem guten Ergebnis für die Beschäftigten.

Rudolf Hausmann, ver.di Landesfachbereichsleiter Verkehr: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Die Beschäftigten haben nach der Stagnation der letzten Jahre diesen Tarifabschluss verdient. Der Einsatz hat sich gelohnt. Gute Arbeit braucht auch künftig gute Arbeitsbedingungen und Entgelte.“

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Nach schwierigen Verhandlungen haben wir ein für die Mitarbeiter sehr faires Ergebnis erzielen können. Wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit den sehr engagierten Beschäftigten die weiterhin anspruchsvollen Zeiten erfolgreich zu bewältigen und die Entwicklung des Bodensee-Airports weiterzuführen.“

Die Eckpunkte im Einzelnen

Entgelterhöhung über eine Laufzeit bis 31. Dezember 2017

  • ab 01. Oktober 2015: 3,5 Prozent
  • ab 01. Januar 2016: 2,0 Prozent
  • ab 01. Januar 2017: 1,5 Prozent

Einmalzahlung

  • zum 15. Oktober 2015: 850 Euro brutto

Seit 40 Jahren startet „Christoph 43“ in Karlsruhe

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Vor genau 40 Jahren wurde der Karlsruher Hubschrauber der DRF Luftrettung zu seinem ersten Einsatz alarmiert. Mit den Jahren wurde „Christoph 43“ immer zu einem wichtigen Bestandteil in der Notfallrettung und ist heute deutschlandweit einer der einsatzstärksten Hubschrauber der DRF Luftrettung.

Allein im vergangenen Jahr wurde er 1.666-mal alarmiert. Marcus Sandrock, Leitender Notfallsanitäter der DRF Luftrettung in Karlsruhe, erklärt die hohen Einsatzzahlen wie folgt: „Wir decken ein Einsatzgebiet mit einem Radius von 60 Kilometern ab. Nach der Alarmierung durch die Leitstelle sind wir innerhalb von maximal zwei Minuten in der Luft. Meist geben schwere Erkrankungen wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte, oft aber auch Freizeitunfälle, Verkehrsunfälle oder Arbeitsunfälle von Waldarbeitern Grund, uns zu alarmieren.

Angefordert wird der Hubschrauber als schneller Notarztzubringer, in erster Linie von den Leitstellen Karlsruhe, Südpfalz und Mittelbaden, zuständig für für Landkreise Rastatt und den Stadtkreis Baden-Baden. Weiterhin wird Christoph 43 regelmäßig von den Leitstellen Ortenau, Pforzheim, Calw, Heilbronn und Rhein-Neckar eingesetzt.

Karlsruhe ist die drittälteste Station der DRF Luftrettung. Neben einem Hubschrauber vom Typ EC135 kommt auch eine BK 117 zum Einsatz, die Piloten sind auf beide Hubschraubertypen geschult. Insgesamt gehören vier Piloten, fünf Notfallsanitäter/Rettungsassistenten und rund 15 Notärzte zur Crew von Christoph 43. Die Besatzung ist täglich von 07:00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit.

Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

Oktoberfest Trachten-Crew der Lufthansa startet in die USA

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Drei Tage vor Beginn des Münchner Oktoberfestes heißt es: „Take-off“ für die Münchner Trachtencrew. Die elf Flugbegleiterinnen starteten heute unter der Flugnummer LH 428 vom Münchner Flughafen nach Charlotte/USA.

In diesem Jahr ist die Crew erstmals in einer Jubiläums-Tracht zu sehen: Lufthansa nimmt ihren 60.Geburtstag zum Anlass, um das traditionelle Dirndl aus den 50er Jahren nachschneidern zu lassen. Weitere Trachten-Flüge finden am 21. September nach Vancouver und am 29. September nach Dubai statt.

Die Tracht aus den 50er Jahren wurde vom Münchener Modehaus Angermaier Trachten entworfen. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen in hellblau mit eingewebtem Muster in beige ist dem damaligen Stil nachempfunden. Die Schürze ist beige mit dezenten hellblauen Punkten. Damals hieß es in einer Zeitungsmeldung: „Lufthansa-Stewardessen in echten Dirndln werden zur Zeit des Münchner Oktoberfestes die Fluggäste an Bord der Super Constellation von New York nach Hamburg und die Passagiere auf den Lufthansa-Convair-Flugzeugen von London nach München betreuen“.

Porsche European Open: Golfturnier am Flughafen München

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Das München Airport Center (MAC) verwandelt sich vom kommenden Freitag, den 18. bis zum Sonntag, den 27. September 2015, in einen großen Golf-Parcours: Acht Tage lang bietet Bayerns Tor zur Welt ein Schaufenster für die Porsche European Open 2015, das zweite große Herrenturnier für Golfprofessionals in Deutschland, das vom 24. bis zum 27. September 2015 im Golfresort Bad Griesbach ausgetragen wird. Die „Golf & Kids Challenge am Flughafen München“ mitten im Herzen des Airports soll zum Einen die Aufmerksamkeit auf eine der prestigeträchtigsten Veranstaltungen der European Tour in Europas größtem Golfresort lenken. Das Event im MAC dient aber auch einem guten Zweck.

Im Rahmen einer „golf4good“ genannten Aktion werden Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren gesundheitlich gefördert. Während des Golf-Events werden Kinder von Schulen aus dem Umland von München und Passau eingeladen und zur Veranstaltung gebracht. Ziel ist es, rund 5.000 Schüler aus 15 Schulen der genannten Regionen im Rahmen des bundesweiten Programms „fit4future“ zu fördern.

Auf einer Eventfläche von rund 2.500 Quadratmetern stehen zahlreiche Attraktionen auf dem Programm – unter anderem der längste Charity Putt der Welt. An diesem Wettbewerb kann jeder gegen eine Spende von zehn Euro zugunsten der „golf4good“-Kampagne teilnehmen. Der Spieler, dem es als erstem gelingt, einen Golfball über eine Länge von 60 Metern einzulochen, erhält als Hauptpreis 50.000 Euro. Darüber hinaus spendet der Veranstalter die gleiche Summe für das „fit4future“-Programm.

Beckenbauer Courses nachgebaut

Auf vier unterschiedlichen Mini-Golfbahnen mit Längen zwischen 14 und 34 Metern können Fluggäste und Besucher des Münchner Airports die Schläger schwingen. Hierfür werden die vier spektakulärsten vier Löcher des „Beckenbauer Courses“ in Bad Griesbach in Miniaturform mit echten Sandbunkern und Wasserhindernissen nachgebaut.

In der „Kids Driving School“ erlernt der Nachwuchs das sichere Verhalten im Straßenverkehr. In insgesamt sechs Simulatoren besteht die Möglichkeit, auf verschiedenen Porsche-Modellen unterschiedliche Rennoptionen kennenzulernen. Bei einem Videospiel kann der Nachwuchs in die Rolle von Golf-Superstar Tiger Woods schlüpfen. Darüber hinaus stehen auch zwei Nintendo Wii mit Golfschlägern sowie zwei PlayStation für virtuelles Golfspiel zur Verfügung. Eine „Eltern-Kids-Lounge“ rundet den Golf-Spaß für die ganze Familie am Flughafen München ab.

Die „Golf & Kids Challenge am Flughafen München“ sind nach Surf & Style – dem jährlichen Surf-Spaß unter dem MAC-Dach, dem Tennis-Event im Vorfeld der BMW Open beim MTTC Iphitos, den Public Viewings anlässlich von Europa- und Weltmeisterschaften im Fußball sowie dem beliebten Wintermarkt mit Eislaufen zur Weihnachtszeit ein weiteres Highlight in der Reihe von Veranstaltungen im MAC. Diese Art von Events gibt es an keinem anderen Flughafen.

Lufthansa und VC verhandeln am Donnerstag

Am morgigen Donnerstag wird die Tarifkommission der Vereinigung Cockpit (VC) mit der Verhandlungskommission der Lufthansa zum Thema Übergangsversorgung zu Verhandlungen zusammen kommen. Jüngst erschiene Berichte, nach denen die VC mit neuen und überzogenen Forderungen in die Gespräche gehen würde, weist die Pilotengewerkschaft als falsch zurück. Die Forderungslage ist unverändert. Die VC hoffe in konstruktiven Verhandlungen in einem Jahr mit einem prognostizierten Rekordergebnis schnellstmöglich zu tragfähigen Ergebnissen zu kommen.

Die VC hat wiederholt zu Streiks bei den Piloten der Lufthansa Passage und Cargo aufgerufen. Es geht dabei um mehrere Themen, diese sollen nun doch wieder einzeln verhandelt werden. Zuletzt war ein Streik gerichtlich untersagt worden. Auch hat die Lufthansa VC verklagt, da Streiks vom Frühjahr nicht gerechtfertigt gewesen sein sollen.

Fortschritt für Global 7000 Business Jet

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Die Global 7000 und Global 8000 Business Flugzeuge von Bombardier schreiten weiter voran. Der Hersteller hat nun die Triebwerke am ersten Global 7000 Testflugzeug FTV1 (Flight Test Vehicle) angebracht, was die Montage aller größeren Bauteile abschließt.

Dazu gehören das Heck, Mittel- und Vorerrumpfsegmente, Flügel, Fahrwerk und die Leitwerke. Auch wurde mit der Verkabelung und den ersten Funktionstests begonnen. Ein zweites Testflugzeug FTV2 befindet sich gerade in der Endmontage, hier werden nun die Rumpfsegmente, Fahrwerk und Cockpit aneinander gefügt. Danach kommen noch zwei weitere Testmaschinen.

Desweiteren steht das Prüfzeug für die inneren Systeme der Global 7000 und die Gewährleistung einer sicheren Flugtestung ist auf dem Weg. Insgesamt stehen jetzt ISTCR, (Integrated Systems Test and Certification Rig), CAST (Complete Airframe Static Test), und SITS (System Integrated Test Stand) für die Avionik an. Der Global 7000 Business Jet kommt laut Bombardier als erster mit echter Vier-Zonen-Kabine und will einen neuen Standard bei großen Business Jets setzen.

Die Flügel der Global 7000 sind für eine kurze Startstrecke und hohe Geschwindigkeit auf Langstrecken optimiert. Dabei soll das Flugzeug non-Stop London nach Singapore oder New York City nach Dubai fliegen können und eine Reisegeschwindigkeit von Mach 0,925 erreichen. Einen prominenten Abnehmer für den Jet hat Bombardier bereits.

Embraer Legacy 450 mit EASA Zulassung

Embraer hat für seinen Executive Jet Legacy 450 die Musterzulassung in Europa erhalten. Die EASA (European Aviation Safety Agency) hat das Zertifikat erteilt. Das Flugzeug erfüllt zudem seine vom Hersteller angezielten Leistungsdaten.

So sind die Werte bei Reichweite, erforderlicher Pistenlänge, Hot-and-High Takeoff Distanz und maximaler Zuladung erreicht oder übertroffen worden. In Brasilien und den USA war die Zulassung bereits vor kurzem erteilt worden. Mit der EASA-Zulassung werde nicht nur die Auslieferung in Europa, sondern auch in den EASA-assoziierten Ländern ermöglicht, so Marco Tulio Pellegrini, President & CEO der Embraer Executive Jets.

Die Reichweite der Legacy 450 beträgt laut Hersteller bis zu 2.575 Nautische Meilen (4.769 Kilometer). Der mittelschwere Jet Legacy 450 bewältigt damit Routen von New York nach Las Vegas, Dubai nach Moskau und Jakarta nach Hong Kong non-Stop. In seiner Kabine beherbergt die Legacy 450 bis zu neun Passagiere und ist der erste Jet seiner Klasse, der anstatt konventioneller Steuerung komplett mit digitaler fly-by-wire Technologie mit Sidesticks, wie sie in Airlinern üblich ist, ausgestattet ist. Embraer hat mit der Produktion der Legacy 450 schon begonnen und will die ersten Flugzeuge noch 2015 ausliefern.

Germania erweitert Streckennetz ab deutschen Flughäfen

Der nächste Sommer kommt bestimmt – und mit ihm neue Destinationen, die Fluggäste der Germania im kommenden Jahr erkunden können. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin nimmt 2016 erstmals das isländische Keflavik ins Programm, das in der Hochsaison ab Bremen angeflogen wird. Neu im Flugplan ab Bremen ist auch das türkische Adana – beide Ziele können noch im September gebucht werden. Das weitere Sommerprogramm ab der Hansestadt ist auch schon jetzt buchbar – unter anderem kann man künftig zwischen täglichen Flügen nach Palma de Mallorca wählen, die griechischen Inseln Rhodos, Kos oder Korfu erkunden sowie Madeira oder eine Kanareninsel entdecken.

In die Türkei geht es auch von der Hansesatdt Hamburg aus. Von dort steuert Germania die im Südwesten gelegene Stadt Bodrum an und nimmt zudem die portugiesische Insel Madeira ins Sommerprogramm auf. Zusätzlich können sich Fluggäste ab Hamburg über mehr Flüge nach Rhodos und Beirut freuen: zweimal wöchentlich steuert Germania die beiden Destinationen im kommenden Sommer an und bringt Reisende unter anderem auch nach Tel Aviv oder Paphos auf Zypern. Sommerlich wird es auch ab Münster/Osnabrück: Hier bringt Germania Reisende im Sommer 2016 neben den bisherigen Zielen ganz neu auch ins bulgarische Burgas und zweimal pro Woche nach Rhodos, und stockt zudem die Zahl der Flüge zu anderen Zielen auf.

Fluggäste ab Rostock-Laage fliegt Germania im Sommer ganz neu nach Enfidha, Varna und Heraklion auf Kreta, das türkische Antalya ist ab Herbst sogar dreimal wöchentlich im Programm. Vom Flughafen Kassel können Reisende ebenfalls dreimal pro Woche Palma de Mallorca erreichen, Antalya ist im Sommer 2016 ebenfalls wieder dabei. Auch ab Berlin ist das Angebot im Sommer 2016 vielseitig: Ab der deutschen Hauptstadt startet Germania von Berlin-Schönefeld aus ganz neu nach Bodrum, zudem werden die wöchentlichen Flüge nach Zypern auf zwei erhöht. Das libanesische Beirut ist in der Hauptsaison ab Berlin sogar viermal wöchentlich Ziel der Fluggesellschaft und wird zudem zweimal wöchentlich ab München ins Programm genommen.

Auch fliegt Germania 2016 erstmals unter eigener Flagge ab Stuttgart. Von dort aus geht es für Urlauber ins zypriotische Larnaca. Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) der Germania: „Im Sommer 2016 haben wir wieder viele spannende Destinationen im Flugplan und bieten Reisenden nicht nur die Möglicheit, bereits bekannte Ziele anzufliegen, sondern auch Neues zu erkunden. Ab jedem deutschen Germania-Abflughafen ist für jeden Fluggast etwas dabei und mit Island haben wir sogar ein Reiseziel im Angebot, das vor allem Individualreisende und Abenteuerer anspricht.“ Einige Flüge für den Sommer 2016, zum Beispiel nach Adana, Beirut, Enfidha und Keflavik werden allerdings erst im Laufe des Septembers 2015 buchbar sein.

Die Germania betreibt derzeit 22 Flugzeuge und steuert damit über 140 Destinationen in Europa, Nordafrika und Westasien an.

Flughafenfest in Dresden mit Technikschau

Im Sommer 1935 starteten und landeten zum ersten Mal Flugzeuge im Dresdner Stadtteil Klotzsche. Am Wochenende 19./20. September feiert der Airport der sächsischen Landeshauptstadt sein 80-jähriges Gründungsjubiläum mit einem zweitägigen Flughafenfest. Die Besucher erwartet jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm: Rundflüge, Themenführungen, eine Technikschau, Shows auf zwei Bühnen, Infostände und Aktionen von vielen Partnern des Flughafens sowie allerlei Spiel und Spaß. Für die Rundflüge mit Germania, Air Berlin und Kleinflugzeugen sind noch freie Plätze verfügbar.

Wer lieber auf dem Boden bleibt, kann aus vier Themenführungen wählen: Mini-Touren (Busfahrt, Besichtigung der Flugzeugabfertigung), Wetterwarten-Touren (Busfahrt, Besuch beim Deutschen Wetterdienst), Flugzeugwerk-Touren (Busfahrt, Blick in eine der Flugzeughallen der Elbe Flugzeugwerke, kurzer Zwischenstopp an den Flugzeugen IL-14, MiG-21, MiG-23) und AWACS-Touren (exklusive Begehung des Nato-Aufklärers Boeing 707-320).

Im Rahmen der Technikschau steht der letzte erhaltene Rumpf des in Dresden entwickelten Düsenjets 152 zur Besichtigung offen. Außerdem sind Kleinflugzeuge und Helikopter zu sehen. Der Flughafen selbst präsentiert Fahrzeuge der Werkfeuerwehr, der Flugzeugabfertigung und des Winterdienstes.

Non-Aviation-Unterhaltung

Für gute Unterhaltung sorgen das Comedy-Duo Böttcher & Fischer und musikalische Gäste wie Franziska, Vanessa Neigert mit dem Rock ’n‘ Roll-Orchester-Magdeburg, Ella Endlich, Anna-Carina Woitschack, Uwe Jensen, das Polizeiorchester Sachsen, das Bundespolizeiorchester Berlin, das Bäng Bäng Steelpan Orchester oder die Dixie-Mix-Altstars. Darüber hinaus erleben die Besucher ein kurzweiliges Bühnenprogramm mit Artistik, Magie, Sportgymnastik, Tanz und Talk. Für die Kinder gibt es viele Attraktionen zum Austoben und Herumtollen, u.a. ein AOK-Kinderland. Auch der beliebte Polizei-Dino „Poldi“ schaut vorbei.

Für den guten Zweck veranstaltet der Flughafen einen Trödelbasar mit Flugzeugmodellen, Postkarten, Luftfahrtsouvenirs und sogar einem Spezialfahrzeug, einen wieder zulassungsfähigen Saab 9000 Friction Tester. Der Erlös aus Verkauf und Versteigerung geht an die DRF Luftrettung und die Jugendwerkstätten „Umkehrschwung“.

Allgemeine Informationen

Der Eintritt kostet sechs Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder von sieben bis 14 Jahren. Kinder bis sechs Jahre sind frei. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf an der Flughafen-Information. Das Parken auf den ausgewiesenen Flächen kostet pauschal vier Euro. Die Parkkapazitäten sind jedoch begrenzt, deshalb empfiehlt sich die An- und Abreise mit dem Nahverkehr. Passagiere, Bringer und Abholer sollten wegen des Festes mehr Zeit für An- und Abfahrt und Parken einplanen. Eine Übersicht zum Ablauf der Jubiläumsveranstaltung finden Sie auch hier.

Uneinigkeit lässt Termin zum Lärmschutz in Hamburg platzen

Die für den kommenden Donnerstag, 17. September 2015, geplante zweite Sitzung der Allianz für den Lärmschutz muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die Verschiebung ist notwendig geworden, weil die von der Vorbereitungsgruppe erarbeiteten Grundlagen nicht vom gesamten Teilnehmerkreis der Allianz für den Lärmschutz getragen werden. Auf ihrer ersten Sitzung im Juli 2015 hatten die Teilnehmer der Allianz beschlossen, dass eine Vorbereitungsgruppe eingesetzt wird. Diese ist mit Vertretern von Politik, Bürgerinitiativen, Wirtschaftsbehörde und Flughafen ausgewogen besetzt und mit der Vorbereitung des nächsten Termins sowie der Grundsätze der Zusammenarbeit betraut.

Daran ist im überwiegenden Konsens gearbeitet worden. Nachdem das Ergebnis aber nicht von allen Teilnehmern der Allianz für den Lärmschutz anerkannt wird und Gegenentwürfe er stellt wurden, muss dieser neue Sachverhalt in der gewählten Vorbereitungsgruppe erneut beraten werden. Ein n euer Sitzungstermin wird abgestimmt, wenn die Vorbereitungsgruppe das weitere Vorgehen geklärt hat.

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht kein gemeinsamer Konsens zu den Aufgaben und Zielen der Allianz für den Lärmschutz. Diese sind jedoch die Basis für alle späteren Treffen sowie einen vertrauensvollen und konstruktiven Dialog. Wir nehmen uns die Zeit, um diese Grundsätze noch einmal in der Vorbereitungsgruppe zu bearbeiten. Nur so kann die Allianz für den Lärmschutz zum Erfolg geführt werden“, erklärt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Airport, zur Verschiebung des Sitzungstermins.

Die Allianz für den Lärmschutz ist ins Leben gerufen worden, um eine Informations- und Dialogplattform für den Lärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein zu bilden. Ihr gehören mehr als 30 Teilnehmer aus allen Interessengruppen an. Der Flughafen Hamburg unterstützt einen 16-Punkte-Plan der Hamburgischen Bürgerschaft. Das Ziel ist, den Fluglärm nachhaltig zu reduzieren. Lärmschutz am Hamburg Airport werde auch freiwillig mit großem Engagement verfolgt. Die Allianz für den Lärmschutz soll als Dialogplattform weiter etabliert werden. Eine konsensuale Arbeit der Vorbereitungsgruppe sei dazu für alle Interessensvertreter nötig. Eggenschwiler zeigte sich zuversichtlich, dass eine erneute Beratung in diesem Gremium zu einer zufriedenstellenden Lösung für alle Seiten führt.

Deutlich mehr Ziele und Flüge der Germania ab FMO

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Die deutsche Fluggesellschaft Germania hat bereits jetzt ihren Flugplan für den Sommer 2016 zur Buchung freigeschaltet. Gegenüber dem Sommer 2015 wird Germania die Zahl der Flüge am Flughafen Münster/Osnabrück um 20 Prozent erhöhen.

18-mal pro Woche wird dann ein Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen oder ein Airbus A321 mit 215 Plätzen zu zwölf verschiedenen beliebten Urlaubsregionen starten. Germania bietet ab FMO Flüge zu den griechischen Inseln Kreta, Korfu, Kos und Rhodos. Nach Rhodos werden die Flüge im kommenden Jahr auf zweimal wöchentlich aufgestockt. Zudem werden die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa bedient.

Die beliebte Mittelmeerinsel Mallorca, die im kommenden Jahr fünfmal pro Woche angeflogen wird, ist genauso im Programm wie der ägyptische Badeort Hurghada und die Türkische Riviera. Neu im Programm ist der bulgarische Ferienort Burgas am Schwarzen Meer. Die Flüge sind sowohl als Einzelplätze direkt bei der Fluggesellschaft als auch als Pauschalreisearrangement über nahezu alle namhaften deutschen Reiseveranstalter buchbar.

Bereits im Winterflugplan ab Ende Oktober 2015 wird Germania ihr Angebot ab FMO nahezu verdoppeln. Mit der Atlantikinsel Madeira und der Kanarischen Insel Lanzarote wurden zwei neue Ziele in den Flugplan aufgenommen. Zusätzlich geht es im Winter nach Antalya, Mallorca, Hurghada sowie nach Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura.

Streik bei Lufthansa InTouch

Streiks der Ver.di bei dem Berliner Lufthansa-Callcenter InTouch. Erneut muss sich Lufthansa mit streikenden Mitarbeitern befassen. Die rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von InTouch bearbeiten insbesondere die Umbuchungswünsche der Passagiere. Ver.di fordert 2,2 Prozent Gehaltserhöhung für jeweils 2015 und 2016, was in Summe jeweilige Gehaltserhöhungen von 45 Euro pro Beschäftigtem und Jahr ausmacht. Lufthansa hat angegeben, mit ihren Angeboten von 1,625 Prozent (entspricht einer jeweiligen Gehaltserhöhung von 32,50 Euro für 2015 und 2016) pro Jahr, ihre Spielräume schon überreizt zu haben. Zuspruch gibt es von der Pilotenvereinigung Cockpit (VC).

Die Beschäftigten von Lufthansa InTouch sehen die hohe Qualität der tagtäglich erbrachten Arbeit nicht hinreichend gewürdigt. „Es darf nicht sein, dass bei immer mehr Kolleginnen und Kollegen der Lufthansa der Eindruck entsteht, der Konzernvorstand agiere gegen sie!“, sagt Markus Wahl, Sprecher der VC. Bezeichnenderweise sei es nicht mehr möglich, aufgrund der Vorgaben des Konzernvorstandes auf normalem Verhandlungswege einen Tarifabschluss zu erreichen – weder im Cockpit, noch in der Kabine und auch nicht bei den Beschäftigten am Boden, bekundet dazu die Pilotenvereinigung. Alle Lufthanseatinnen und Lufthanseaten müssten enger zusammen rücken, um endlich Gehör zu finden. Die VC erklärte daher ihre Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen bei Lufthansa InTouch.

Wizz Air wächst mit 110 A321neo Flugzeugen in Europa

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Wizz Air, die größte Low-Cost Fluggesellschaft in Ost- und Zentraleuropa, hat eine Absichtserklärung zum Kauf von 110 A321neo Flugzeugen vom Juni dieses Jahres in eine feste Bestellung umgewandelt.

Es ist die größte Einzelbestellung der neuen A321neo, insgesamt liegen Airbus damit Bestellungen für über 4.300 Maschinen des Musters vor. Airbus konfiguriert die Flugzeuge für Wizz Air nach dem Cabin Flex Konzept, was 239 Sitze im 18 Zoll-Standard bedeutet. Bisher betreibt die Airline 63 Flugzeuge der A320-Familie auf 380 Routen von 22 Basen aus. Mit den neuen Flugzeugen wird die Airline zu einer der größten in Europa.

A400M MSN24 für die RAF übergeben

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Mit der Übergabe der siebten Maschine des neuen Militärtransporters A400M erreicht Airbus Defence and Space einen Meilenstein im Vertrag mit dem Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs. Damit wird die sogenannte In-Service Delivery (ISD) erfüllt.

Mit dem Flugzeug, das im Dienst auf der britischen Insel als Atlas bezeichnet wird, sind vier A400M im Day-to-Day in Brize Norton im Dienst, während drei weitere Ausstattung und Prüfverfahren für ein spezifisches Defensive Aids Sub-System (DASS) der Royal Air Force (RAF) durchlaufen. Die nun ausgelieferte A400M hat die interne Bezeichnung MSN24. Die A400M-Flotte der RAF erreicht insgesamt bald 1.000 Flugstunden. Bei der RAF fliegt auch die Maschine mit den meisten A400M-Flugstunden überhaupt.

Foto (c): Airbus Defence and Space

Erste Boeing 737 MAX im Bau

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Boeing hat in seinem Werk in Renton im US-Bundesstaat Washington plangemäß mit der Montage der ersten 737 MAX 8 begonnen.

Gleich als 21. August die ersten Rumpfteile vom Zulieferer Spirit Aerosystems aus Wichita ankamen, haben die Mechaniker mit der Installation technischer Systeme und des Dämmmaterials begonnen. Danach wurde der Rumpf auf der neuen 737 MAX-Produktionsstraße zur Postition für die Verbindung der Flügel gebracht und die Tragflächen montiert.

Die erste Boeing 737 MAX wird komplett in der neuen Anlage in Renton gebaut. Wenn die Prozesse dann alle ausgereift sind, werden sie auf die anderen Werke in Renton übertragen. Die 737 MAX erhält u.a. neue entwickelte Flügelflossen. Sie sollen gegenüber den bisherigen Flügelflossen noch einmal 1,8 Prozent Treibstoffersparnis bringen.

Noch dieses Jahr soll die erste 737 MAX das Werk verlassen und Anfang 2016 abheben. Erstkunde Southwest Airlines soll das Flugzeug im dritten Quartal in Dienst 2016 nehmen. Bisher hat die Boeing laut eigenen Angaben 2.869 Bestellungen für Flugzeuge aus der 737 MAX-Familie von 58 Kunden erhalten.

Turbinen- und Energie-Technik am Tag des DLR

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Das DLR stellt weitere Themen vor, die an seinem Tag der Luft- und Raumfahrt in den Laboren und Instituten und Einblick aktuelle Forschungsarbeiten geben.

Gemeinsam mit den Veranstaltungspartnern, der europäischen Raumfahrtagentur ESA, dem Flughafen Köln/Bonn und der Luftwaffe zeigt das DLR eine große Luftfahrzeugausstellung und das Astronauten-Trainingszentrum im EAC (European Astronaut Center). Ein Highlight der Energieforschung des DLR ist ein neuer Prüfstand für große Kraftwerksturbinen, der erstmals an diesem Tag zu besichtigen sein wird. Zudem zeigen die Energieforscher, wie man Energie effizient speichert und aus Sonnenenergie rund um die Uhr Strom erzeugen kann.

Turbinen und Triebwerke der Zukunft

In den Hochdruck-Brennkammerprüfständen des DLR-Instituts für Antriebstechnik wird das Herz von Turbinen, die Brennkammer, bis ins kleinste Detail getestet. Neue Brennkammertechnologien zünden hier das erste Mal. Getestet werden sowohl Brennkammern für Flugzeugtriebwerke als auch für Turbinen von großen Kraftwerken zur Stromerzeugung. Dabei kommt nicht nur Kerosin zum Einsatz, sondern die Forscher erproben auch alternative Treibstoffe, etwa Wasserstoff.

Zum Tag der Luft- und Raumfahrt öffnet erstmals der neue große Brennkammerprüfstand HBK5 seine Tore für die Öffentlichkeit. In einem angrenzenden Zelt können sich die Besucher in einer 3D-Umgebung durch eine virtuelle Triebwerksausstellung bewegen. Der Blick durch die Virtual-Reality-Brille zeigt dem Betrachter die Unterschiede zwischen modernen und älteren Triebwerken: Die Anlagen werden immer größer und nehmen beindruckende Dimensionen an.

Kraft gebündelter Sonnenstrahlen

Wie funktioniert ein Sonnenkraftwerk? Das erfahren die Besucher beim DLR-Institut für Solarforschung. Die Wissenschaftler hier arbeiten an großen Solarkraftwerken, bei denen Spiegel die Strahlen der Sonnen einfangen und fokussieren. Dort wo die Sonnenstrahlen zusammentreffen entstehen, wie bei einem Brennglas, hohe Temperaturen. Mit dieser Wärmeenergie – bis zu 500 Grad Celsius – wird Wasser zu Wasserdampf erhitzt und damit eine Turbine angetrieben. Dieser Sonnenofen des DLR, den die Besucher am Tag der Luft- und Raumfahrt besichtigen können, ist eine Forschungsanlage, an der neue Verfahren und Bauteile für Kraftwerke getestet und weiterentwickelt werden.

Ein zirka 60 Quadratmeter großer Spiegel konzentriert die Sonnenstrahlen auf eine Fläche von zehn mal zehn Zentimeter. Die so gebündelte Sonnenenergie erzeugt Temperaturen mit denen mühelos ein Tresor aufgeschmolzen werden kann. Neben der Herstellung von Strom arbeiten Wissenschaftler auch an Verfahren zur Herstellung von Treibstoffen, wie zum Beispiel Wasserstoff. Zu sehen sind am Veranstaltungstag auch die bis zu sechs Meter hohen Parabolspiegel, die in Solarkraftwerken in Spanien, den USA, Asien und Nordafrika zum Einsatz kommen und im Vorfeld beim DLR getestet werden.

Besonders wertvoll: Gespeicherte Energie

Für einen effizienten Umgang mit Energie ist es wichtig, dass sie möglichst verlustfrei gespeichert werden kann, bis sie tatsächlich gebraucht wird. DLR-Energieforscher in Köln arbeiten vor allem daran, wie Wärmeenergie in Industrieprozessen aufgefangen und bei Bedarf wieder eingesetzt werden kann. Zum Beispiel können Hochtemperatur-Wärmespeicher in bestehenden Gas- und Dampfkraftwerken zum Einsatz kommen, ebenso wie in Solar- und Druckluftkraftwerken. Im CeraSorE-Gebäude zeigen Wissenschaftler des Instituts für Technische Thermodynamik, welche unterschiedlichen Möglichkeiten zur Speicherung von Energie in Form von Wärme aber auch Strom möglich sind.

Energie zum Mitnehmen

Energie zum Mitnehmen gibt es dort tatsächlich auch: Kinder können sich in einem kleinen Plastik-Säckchen einen Taschenwärmer selbst basteln. Die Säckchen werden mit einem Salz (Natriumacetat-Trihydrat), Wasser und kleinen Knickblättchen gefüllt und verschlossen. Die Taschenwärme werden vor Ort in kochendem Wasser „aufgeladen“ und können mit nach Hause genommen werden.

Keramik für effizientere Brennkammern

Keramische Faserverbund-Werkstoffe sind ebenso robust wie metallische Werkstoffe, dabei halten sie deutlich höhere Temperaturen aus und sind wesentlich leichter. Sie sollen unter anderem in Brennkammern von Gasturbinen zum Einsatz kommen, wodurch die Temperatur im Innern der Brennkammern weiter gesteigert und Kühlluft gespart werden kann. Im CeraStorE-Gebäude können auch die Fertigungsanlagen des DLR-Instituts für Werkstoff-Forschung für diese Materialien besichtigt werden.

Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln

Der Tag ist der 20. September 2015, von 10:00 bis 18:00 Uhr. Ort ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Linder Höhe, 51147 Köln. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, zum Beispiel mit den S-Bahn-Linien 12 oder 13 bis Bahnhof Wahn oder bis Bahnhof Spich. Von den S-Bahnhaltestellen wird ein kostenloser Shuttleverkehr eingerichtet. Bei der Anreise mit dem Auto gibt es gesonderte Parkplätze, die außerhalb des DLR-Geländes liegen. Auch von diesen Parkplätzen fahren kostenlose Shuttle-Busse zum DLR. Eine Skizze zur Anfahrt gibt es hier. Der Eintritt zu allen Angeboten der Zentralveranstaltung ist frei. Die Veranstalter erwarten mehrere 10.000 Besucher auf dem zirka 50 Hektar großen Gelände.

Im Bild: Der HBK5 des DLR mit seiner thermischen Leistung von 125 Megawatt, die der Leistung von ca. 1.000 Mittelklasse-PKW entspricht. Er ermöglicht den Forschern im Bereich der Brennkammerprüfstände neue Entwicklungs- und Testmöglichkeiten.

Foto: DLR (CC-BY 3.0)

Flughafen Zürich: Mehr Passagiere und weniger Fracht

Im August sind 2.694.640 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 4,1 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg im August 2015 um 4,8 Prozent auf 1.862.982. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 30,7 Prozent (-0,4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 2,7 Prozent auf 826.082. Mit 24.833 Flugbewegungen stieg im August 2015 deren Anzahl um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Sitzplatzauslastung auf 82,6% gestiegen

Die durchschnittliche Zahl an Passagieren pro Flug lag mit 124 Fluggästen 4,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im August um 1,4 Prozentpunkte auf 82,6 Prozent gestiegen. Im August 2015 wurden 34.103 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt, dies entspricht einem Rückgang um 4,4 Prozent gegenüber August 2014.

Edda Huther als Vorsitz des Kuratoriums für Opfer von 4U9525

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Edda Huther übernimmt, vorbehaltlich der Zustimmung der weiteren Mitglieder, den Vorsitz des Kuratoriums, das über die faire und transparente Zuteilung der Gelder des Hilfsfonds entscheidet.

Frau Huther hat selbst um diese Zustimmung des Kuratoriums gebeten. In dem Hilfsfonds bündeln Germanwings und Lufthansa ihr freiwilliges und langfristiges Engagement in Folge des Unglücks des Fluges 4U9525. Die von Germanwings und Lufthansa zugesagten Mittel betragen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro. Das Kuratorium wird auch den Aspekt internationaler Gerechtigkeit von Entschädigungsleistungen bei der Verteilung von Leistungen berücksichtigen.

Edda Huther war Präsidentin des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und des Oberlandesgerichts München. Sie genießt hohes Ansehen als erfahrene, kompetente und unabhängige Moderatorin. Neben Huther werden jeweils ein deutscher und ein spanischer sowie ein Angehöriger eines weiteren Landes Mitglied des Kuratoriums sein. Vertreter von Germanwings und Lufthansa ergänzen das Kuratorium.

Der Hilfsfonds wird unter anderem langfristig individuelle Unterstützung für Angehörige und deren Umfeld leisten. Kinder und Jugendliche, die durch den Absturz ein Elternteil oder beide Eltern verloren haben, können beispielsweise in konkreten Einzelfällen Ausbildungsunterstützung über den ohnehin gesetzlich zu leistenden Schadensersatz hinaus erhalten. Vorschläge für die Verwendung der Fondsgelder sollen aus dem privaten Umfeld der Opfer kommen. Das Kuratorium des Hilfsfonds wird seine Arbeit voraussichtlich im Oktober aufnehmen. Auch damit wollen Germanwings und Lufthansa langfristig Verantwortung für die Folgen des Absturzes von Flug 4U9525 übernehmen.

Flughafen Frankfurt: Fluglärmsituation am eigenen Wohnort

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Durch ein neues interaktives Informationsportal hat der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sein umfassendes Informationsangebot rund um die Themen Fluglärm und Schallschutz an Deutschlands größtem Flughafen praktisch erweitert.

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger aus dem Umland mit nur wenigen einfachen Angaben online über das framap tool einen Bericht über die Fluglärmsituation am eigenen Wohnort erstellen und abrufen. Für die Erstellung des Berichts ist lediglich die eigene Adresse im Umland des Flughafens einzugeben und die Ausgabe der Informationen erfolgt sofort und nach nur einem Klick.

Mit dem neuen und interaktiven Informationsportal wird das bereits bestehende Informationsangebot rund um dieses Engagement ergänzt. Damit sollen transparent und informativ darsgestellt werden, wie sich die Fluglärmsituation für die Menschen an ihrem Wohnort darstellt. Darüber hinaus bietet es den Bewohnern im Flughafenumland Informationen zu möglichen Förderungsmöglichkeiten aus den verschiedensten Programmen.

So bietet die neue Plattform detaillierte Informationen zu An- und Abflugrouten und die daraus berechnete Lärmbelastung im Fünf-Kilometer-Umkreis des eingegebenen Standorts. Auch Flugbewegungsangaben für den aktuellen Monat sowie zum Vergleich für die sechs verkehrsreichsten Monate des Vorjahrs werden angegeben. Die Daten können anschließend einfach in Berichtsform ausgedruckt werden.

Darüber hinaus werden für die Standorte, die im Lärmschutz- oder Dachsicherungsbereich des Flughafens Frankfurt liegen, die jeweiligen Förderungsmöglichkeiten für Schallschutz- oder Dachsicherungsmaßnahmen übersichtlich und transparent dargestellt. Anspruchsberechtigte Bürgerinnen und Bürger erhalten so hilfreiche Hinweise, um mögliche Ansprüche auf baulichen Schallschutz oder Dachsicherungsmaßnahmen geltend machen zu können. Verwendete Fachbegriffe, wie etwa Dauerschallpegel oder Betriebsrichtung und das Betriebsnutzungskonzept des Start- und Landebahnensystems werden am Ende des individuell erstellten Berichts verständlich erklärt.

Eurowings / Germanwings: Über 100.000 Flüge im Sommer 2016

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Der Flugplan für die Sommerperiode im kommenden Jahr steht. Ab sofort ist das Angebot der Wings Familie mit den Airlines Eurowings und Germanwings für Reisen zwischen dem 27. März und dem 29. Oktober kommenden Jahres buchbar. Zum ersten Mal können Reisende für ihren Sommerurlaub im nächsten Jahr Interkontinentalflüge mit Eurowings und die Europastrecken von Germanwings buchen. Ganz neu im Programm ist die Germanwings Verbindung zwischen Köln/Bonn und dem Urlaubsparadies Bodrum im Südwesten der Türkei.

Im Sommerflugplan 2016 bieten die beiden Airlines Eurowings und Germanwings gemeinsam durchschnittlich mehr als 3.500 Flüge pro Woche und über die gesamte Saison mehr als 100.000 Flüge an. Schwerpunkt ist der Flughafen Düsseldorf mit mehr als 17.000 Abflügen, Köln/Bonn kommt auf über 13.000 Abflüge, und ab Berlin/Tegel planen beide Airlines für die kommende Sommerflugplanperiode 7.500 Abflüge. Für die Sommersaison 2016 hat die Wings Familie über 16 Millionen Sitzplätze im Angebot, mehr als 250 verschiedene Strecken sind buchbar.

Auf der Suche nach günstigen Flügen sollte man sich schon jetzt aus dem besonders attraktiven Interkontinentalangebot der Eurowings bedienen. Buchbar sind ab sofort Sommerflüge von Köln/Bonn nach Bangkok und Phuket in Thailand (jeweils zweimal pro Woche), Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten (dreimal pro Woche), Varadero auf Kuba (zweimal pro Woche) sowie nach Puerto Plata (samstags) und Punta Cana in der Dominikanische Republik (dreimal pro Woche). Obwohl das Eurowings Langstreckenangebot ab Köln/Bonn startet, sind die Fernflüge von vielen weiteren Flughäfen in Deutschland und Europa mit passenden Zubringerverbindungen optimal angebunden – zum Beispiel ab Hamburg, Berlin/Tegel, Dresden, London, Wien und Zürich.

Der kommende Sommer bietet auch eine neue Türkei-Strecke mit Germanwings: Der türkische Flughafen Milas-Bodrum ist ab dem 05. Juni 2016 regelmäßig jeweils sonntags ab Köln/Bonn zu erreichen. Die Flüge starten um 04:40 Uhr ab Nordrhein-Westfalen. Der Rückflug verlässt den Südwesten der Türkei ebenfalls am Sonntag um 09:10 Uhr lokaler Zeit und erreicht Köln/Bonn wieder um 12:50 Uhr. Bodrum liegt an der Ägäis, die Küstenlandschaft ist von Inseln, Halbinseln und Buchten geprägt.