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Fraport startet Platinum-Partnerschaft mit TechQuartier

Der Betreiber des Flughafens Frankfurt will gemeinsam mit dem TechQuartier Partner für innovative Digitalisierungsprojekte zu finden.

Die Fraport AG startet mit dem heutigen Tag eine Platinum-Partnerschaft mit der Frankfurter Innovationsplattform TechQuartier. Im Fokus der Zusammenarbeit steht die Einführung neuer digitaler Services, die das Reiseerlebnis aufwerten. Denkbar sind beispielsweise neue Technologien zur leichteren Orientierung am Flughafen. Auch ein breiterer Einsatz von künstlicher Intelligenz im direkten Kontakt mit Fluggästen oder zur Prozessoptimierung wird untersucht.

Schub für Innovationen in der Branche

Fraport plant aussichtsreiche Ergebnisse aus der Kooperation bereits im neuen Terminal 3einzusetzen und weiteren Kundengruppen anzubieten. Das TechQuartier ist als Startup-Plattform national und international gut vernetzt und hat bereits zahlreiche Programme im Agrar-, Sport- und Finanzbereich erfolgreich umgesetzt. In dieser großen Expertise stecken für Fraport wichtige Impulse für den digitalen Wandel. Mit dem TechQuartier sollen innovative Projekte mit Leuchtturmcharakter angestoßen werden, und dies nicht nur für den Flughafen, sondern für die Reise- und Luftfahrtbranche insgesamt, wie Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG, erläuterte.

„Mit der Fraport AG gewinnt die Innovationsplattform TechQuartier einen weiteren starken Partner, der sich für die europäische Startupszene einsetzt“, sagt Thomas Funke, TechQuartier Director. „Wir werden mit dieser Partnerschaft nun nach FinTech, AgTech und SportsTech einen weiteren Fokus auf digitale Mobilitäts- und Reiseerlebnisse setzen und Innovation in diesem Sektor forcieren.“

China Southern Airlines übernimmt erste A350 XWB

China Southern Airlines hat ihre erste von 20 bestellten A350-900 übernommen und wird damit zum jüngsten Betreiber dieses hocheffizienten zweistrahligen Langstrecken-Großraumflugzeugs der neuesten Generation.

Die Airline mit Sitz in Guangzhou betreibt derzeit eine Airbus-Flotte von 335 Flugzeugen, davon 282 Flugzeuge der A320-Familie, 48 Flugzeuge der A330-Familie und fünf Riesenairbus A380 (Stand Ende Mai 2019). Für ihre A350-900 hat China Southern eine moderne und komfortable Dreiklassenkabine mit 314 Sitzen gewählt: 28 Business-Sitze, 24 Premium-Economy-Sitze und 262 Economy-Sitze. Die Airline wird das neue Flugzeug zunächst auf ihren Inlandsstrecken von Guangzhou nach Shanghai und Peking einsetzen. Später soll das Flugzeug auch internationale Strecken bedienen.

A350 XWB Airline-Liebling auf Langstrecken

Die A350 XWB bietet Flexibilität und Effizienz bis hin zu Ultralangstrecken von 15.000 km. Sie zeichnet sich durch modernste aerodynamische Konstruktion mit Einsatz von Kohlefaserverbundwerkstoffen für Rumpf und Flügel sowie neue treibstoffeffiziente Triebwerke von Rolls-Royce aus. Diese fortschrittlichen Technologien führen zu einer überragenden Betriebseffizienz mit einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und der Emissionen um 25 Prozent.

Mit dem Kabinendesign „Airspace by Airbus“ hat die A350 XWB laut Airbus den leisesten Passagierraum unter allen Großraumjets. Airbus hat für die A350 XWB-Familie bis Ende Mai 2019 893 Festbestellungen von 51 Kunden weltweit verbucht. Besonders gut eignen sich die Flugzeuge A350 XWB für die Anforderungen von Airlines aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Mehr als ein Drittel des gesamten Auftragsbestands für diesen Flugzeugtyp entfällt auf Betreiber aus dieser Region.

DLR Einzug ins Virtual Product House

Das sogenannte Virtual Product House (VPH) wurde anlässlich des feierlichen Einzugs des DLR in das Forschungszentrum ECOMAT vorgestellt.

Simulationen im Computer sollen die Entwicklung und Zulassung künftiger Flugzeuge deutlich beschleunigen. Das ist Ziel einer Initiative, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Freitag, 28. Juni, in Bremen gestartet hat. Mit dem VPH plant das DLR, in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie Airbus und IABG und der Wissenschaft ein Integrations- und Testzentrum für die virtuelle Simulation und Zertifizierung von Komponenten und Technologien sowie deren Integration in das Gesamtflugzeug aufzubauen.

Digitalisierung in der Luftfahrtforschung

„Die Möglichkeiten der Digitalisierung der Luftfahrt bedeuten enorme Herausforderungen für die Forschung, an denen das DLR gemeinsam mit Partnern im Virtual Product House arbeiten wird“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. „Das DLR übernimmt dabei die Rollen des Integrators, um zusammen mit den Partnern in Bremen und bundesweit gemeinsam an der Realisierung des ambitionierten Ziels zu arbeiten, in Bremen konkret an der Virtuellen Zulassung.“

Die Entwicklung, Erprobung und Fertigung neuer Flugzeuge sind mit hohen zeitlichen, technologischen und finanziellen Risiken verbunden, insbesondere beim Einsatz neuartiger Technologien und unkonventioneller Flugzeugkonzepte. Leistungsdefizite, die erst während der ersten Testflüge erkennbar werden, Verzögerungen bei der Zulassung und zeitintensive Produktionsprozesse können zu erheblichen Mehrkosten führen. Diese hohen Risiken und die langen Lebens- und Produktionszyklen von Flugzeugen stehen im Widerspruch zu laufend erforderlichen Produktverbesserungen und damit zu der notwendigen Innovationsfähigkeit der Luftfahrt.

Simulation am Computer

Um neue Technologien für einen noch sicheren, umweltfreundlicheren und wirtschaftlicheren Luftverkehr zu identifizieren, deren Einführung zu beschleunigen und um technologische Risiken zu reduzieren, sollen die Entwurfs-, Entwicklungs-, Test-, Herstellungs- und Produktionsprozesse zukünftig im Computer simuliert werden. Dazu sind sämtliche Eigenschaften des Flugzeugs in einer Simulationssoftware abzubilden, bis hin zur schrittweisen virtuellen Teil-Zertifizierung.

Die Vorstellung des Virtual Product House fand im Bremer Forschungs- und Entwicklungszentrum ECOMAT (Center for Eco-efficient Materials & Technologies) statt, das Ende April eröffnet wurde. Rund 500 Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und Wissenschaft sollen künftig im neuen Gebäude gemeinsam an Projekten arbeiten. Mit der Beteiligung am ECOMAT baut das DLR seine Präsenz am Standort Bremen weiter aus.

Steuerfläche eines Flugzeugflügels

„Neben den bereits vorhanden zwei DLR-Standorten, die maritime Sicherheit und Raumfahrt als Schwerpunkt haben, erweitert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt die bremische Forschungs- und Innovationslandschaft mit seiner Mitarbeit im ECOMAT und wird dort im engen Schulterschluss zwischen Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Luftfahrt forschen. Für uns als Land Bremen ist dies nicht nur einmal mehr die Bestätigung, mit dem ECOMAT den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, sondern zeigt auch die internationale Strahlkraft unserer Einrichtung“, so Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Landes Bremen.

Das Startprojekt im Virtual Product House konzentriert sich auf eine multifunktionale Steuerfläche eines Flugzeugflügels. Für diese spezifische Komponente werden die Themen virtueller Entwurf, virtuelle Fertigung sowie virtuelle Testverfahren bis hin zur Zertifizierung mit den beteiligten DLR-Instituten und Projektpartnern bearbeitet und miteinander verknüpft. Durch die virtuelle Integration der Fachdisziplinen lassen sich Änderungen im digitalen Entwurf und deren Auswirkungen auf Fertigung und Testverfahren sehr viel schneller analysieren und optimieren.

Auf Basis einer „Common Source“-Softwarearchitektur, das heißt einer geschützten Simulationsumgebung, ist das langfristige Ziel des VPH, als Testzentrum und Netzwerkplattform die virtuelle Zertifizierung von Flugzeugkomponenten für und zusammen mit den Industriepartnern durchzuführen. In der Grafik: Computerdarstellung der Wirbelströmung am DLR-Forschungsflugzeug ATRA.

Cessna liefert 300. Citation CJ4 Business Jet aus

Textron Aviation, zu dem die Flugzeugbauer Cessna gehört, hat jetzt die 300. Cessna Citation CJ4 ausgeliefert. Der Business Jet geht an die Firma McNeilus Steel in Minnesota.

Die Citation CJ4 führt für Cessna das Segment der leichten Business Jets an. Neben der Citation CJ3+ und der Citation M2 ist sie der größte unter den leichten Business Jets von Cessna. 2010 eingeführt, schafft sie bei nur einem Piloten und Instrumentenflug mit neun Passagieren eine Reichweite von 1.926 Nautischen Meilen (3.567 km) bei einer Reisehöchstgeschwindigkeit von 451 Knoten (true airspeed).

Upgrade zum eigenen Jet

Aber auch weltweit mache die Citation CJ4 durch ihre Produktivität als Geschäftsflugzeugs ihren Weg im Segment was die Auslieferungen angeht. Der jüngste Kunde, McNeilus Steel, wurde 1948 gegründet und ein Familienunternehmen mit 450 für den Metallhandel. Für die Standorte Dodge Center in Minnesota, Fargo in North Dakota und Fond du Lac in Wisconsin hatte McNeilus bisher eine Cessna Citation CJ1+ besessen und besitzt nun eine CJ4 für sich alleine.

H145 Prototyp mit Fünfblattrotor: Flugtest in den Anden

Airbus Helicopters lässt den Prototypen der H145 im Andenstaat zu Flugtests abheben. Der vergrößerte Auftrieb macht sich in der Umgebung besonders bemerkbar.

Die fünfblättrige H145 wurde letzten März auf der Heli-Expo in Atlanta vorgestellt. Nun ist der Hubschrauber in Chile angekommen. Der leichte, zweimotorige Hubschrauber soll hier eine Höhenflugkampagne absolvieren. Airbus Helicopters erwartet die Zulassung des Musters durch die EASA nächstes Jahr. 2022 sollen dann die Auslieferungen beginnen.

Mehr Performance und Komfort für H145

Die ersten Höhenflüge hat die H145 schon letzten Sommer in den französischen Pyrenäen durchgeführt. In den Anden soll die H145 auf Höhen bis 20.000 Fuß steigen, ca. 6.096 Meter. Der Hubschrauber eignet sich für heiße und hohe Flugräume, wie sie in Lateinamerika häufig sind. Mit dem Fünfblattrotor wird die nutzbare Tragkraft noch einmal um 150 kg erhöht.

MTOW auf 3.800 kg erhöht

Mit dem Rotorblatt mehr steigert sich die Maximale Startmasse MTOW auf 3.800 kg. Das entspricht nun schon dem Leergewicht des Hubschraubers an sich. Der neue, lagerlose Hauptrotor besitzt einen kleineren Durchmesser und soll auch einen ruhigeren Flug bewirken.

H145 Prototyp mit Fünfblattrotor
H145 Prototyp mit Fünfblattrotor

Die künftige H145 soll zudem mit einem wACS genannten Feature über ein System für stabile Echtzeitkommunikation an Bord verfügen.

Flughafen Stuttgart entwickelt autonome Fahrzeuge

Der Flughafen Stuttgart verfolgt mit den Fahrzeugherstellern Aebi Schmidt Deutschland und VOLK das Ziel, selbstfahrende Nutzfahrzeuge zu entwickeln, deren Einsatz am Flughafen sicher und effizient ist.

Schon in weniger als drei Jahren könnten die ersten autonomen Fahrzeuge auf dem Stuttgarter Vorfeld unterwegs sein. Doch weil an einem Flughafen andere Verkehrsbedingungen herrschen als auf der Straße und sich die Geräte in die komplexen Arbeitsprozesse am Boden integrieren sollen, gilt die Entwicklung als besonders herausfordernd. Der Fuhrpark an Flughäfen ist auch bei Antriebstechnologien schon im Wandel hin zu Elektrofahrtzeugen.

Autonomes Fahren auf dem Vorfeld

Die Flughafen Stuttgart GmbH beteiligt sich an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt SmartFleet. Gepäckschlepper und Kehrblasgeräte des Winterdienstes machen dabei den Anfang. Die vollautomatisierten Prototypen werden bis 2022 entwickelt und unter Realbedingungen auf dem Stuttgarter Vorfeld, den Rollwegen und der Start- und Landebahn getestet.

Mit SmartFleet erforschen die Projektpartner auch die Auswirkungen der Automatisierung auf das Arbeitsumfeld. Die Mitarbeiter im Bodenverkehrsdienst leisten nicht nur körperlich schwere Arbeit, sondern stehen auch oft unter Zeitdruck. Automatisierte Geräte werden sie in Zukunft unterstützen. Das gesamte Forschungsvorhaben des Konsortiums hat ein Volumen von rund 3,9 Millionen Euro.

Flughafen Nürnberg baut Parkhaus mit ca. 3.600 Plätzen

Erster Spatenstich für das Parkhaus P4. Das neue Parkhaus wird mit ca. 3.600 Stellplätzen auf der Fläche des früheren Parkplatzes P6 an der Flughafenstraße errichtet.

Beim Parkhaus P4 handelt es sich um das finanziell größte Einzelprojekt am Flughafen. Die reinen Baukosten liegen bei rund 30 Millionen Euro. Die Hälfte der Stellplätze stellen eine Kapazitätserweiterung dar, die andere Hälfte dient als Ersatz für Parkflächen, die mittelfristig anders genutzt werden sollen. Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Nürnberg GmbH, und Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe gaben nun frn Startschuss für das als Einzelmaßnahme finanziell größte Bauprojekt in der Geschichte des Airport Nürnberg.

Ladestationen von N-Ergie

Die Außenabmessungen betragen ca. 160 mal 76 Meter zuzüglich 16 Meter für zwei Auf- und Abfahrtsspindeln. Autofahrern stehen acht Parkebenen zu Verfügung. Die oberste Ebene liegt auf einer Höhe von 18 Metern. Viele Stellplätze werden in einem Kooperationsprojekt mit der N‑ERGIE AG bereits mit Ladestationen für Elektromobilität ausgestattet. Die erste Teilfertigstellung ist für Sommer 2020 geplant und die Fertigstellung – wetterabhängig – bis April 2021. Insgesamt verfügt der Airport dann über mehr als 10.000 Stellplätze in vier Parkhäusern sowie auf Freiparkflächen.

„Die Zunahme des Passagieraufkommens mit ausschließlich lokalen Einsteigern hat die Erweiterung unser Parkplatzkapazitäten notwendig gemacht. Mit dem Parkhaus P4 setzen wir aber auch ein optisches Zeichen am Flughafenstandort“, so Geschäftsführer Dr. Hupe.

1000. Parkhaus entsteht am Flughafen

„Für die Entwicklung des Flughafens starten wir heute ein weiteres wichtiges Projekt“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Mehr Parkplätze direkt am Flughafen vereinfachten für Gäste – Urlauber wie Geschäftsreisende – künftig die Anreise nach Nürnberg, das sei ein absoluter Gewinn für die Region, so der Minister.

Jürgen Taubmann, Niederlassungsleiter des ausführenden Bauunternehmens Goldbeck Ost GmbH in Erlangen: „In unseren Computern ist das Parkhaus bereits fertig modelliert. Nun beginnt die spannende Phase, das digitale Modell eins zu eins auf das Flughafengelände in Stahl, Beton und Glas zu übertragen. Und da dieses Parkhaus bereits das 1.000ste Goldbeck-Parkhaus ist, sind wir uns sicher, dass es gut wird.“

Auf dem Foto (v.l.): Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg Dr. Michael Fraas, Niederlassungsleiter der Goldbeck Ost GmbH Jürgen Taubmann, Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe und Staatsminister der Finanzen und für Heimat sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Nürnberg GmbH Albert Füracker.

Köln Bonn Airport saniert Rollweg Bravo

Nach der erfolgreichen Sanierung der großen Start- und Landebahn im vergangenen Jahr und der Querwindbahn in 2017 steht nun Rollweg Bravo auf dem Programm.

Das umfangreiche Instandhaltungsprogramm der Flugbetriebsflächen des Köln Bonn Airport geht mit Bravo in die nächste Runde. Der Rollweg, den Flugzeuge hauptsächlich befahren, um zur kleinen Start- und Landebahn zu gelangen, erhält unter anderem eine neue Betondecke. Die Arbeiten beginnen am 01. Juli.

Bis Ende 2020 stehen zunächst zwei Bauabschnitte an. In dieser Zeit ist die kleine Start- und Landebahn für den Flugbetrieb gesperrt. Der Flugbetrieb wird über die große Start- und Landebahn sowie die Querwindbahn abgewickelt. Auf der kleinen Start- und Landebahn findet grundsätzlich nur ein kleiner Teil des Verkehrs des Köln Bonn Airport statt. Der größte Teil des Flugbetriebs wird über die beiden anderen Bahnen abgewickelt.

Sanierung am Flughafen über fünf Jahre

„Mit der Sanierung von Rollweg Bravo schreitet das umfangreiche Ertüchtigungsprogramm der Flugbetriebsflächen des Köln Bonn Airport mit großen Schritten voran. Die Bauarbeiten werden wieder bei laufendem Flugbetrieb durchgeführt“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Innerhalb der eineinhalbjährigen Bauphase wird zunächst ein 1,1 km langes Teilstück saniert. In zwei Bauabschnitten werden dort rund 50.000 m2 Beton- und Asphaltoberfläche abgebrochen und neu eingebracht, 1.400 Meter Schlitzrinnen und 1.500 Meter Entwässerungskanal gebaut sowie die komplette Befeuerung erneuert und eine separate Kabelschachtentwässerung errichtet. Die Sanierung des gesamten Rollweg Bravo wird planmäßig fünf Jahre dauern.

Austro Control übernimmt Vorsitz im Luftraumblock FAB CE

Austro Control übernimmt mit 01. Juli den Vorsitz im zentraleuropäischen Luftraumblock FAB CE (Functional Airspaceblock Central Europe – bestehend aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Slowenien und Bosnien-Herzegovina).

Der Vorsitz wurde im Rahmen des FAB CE CEO-Committees (CEOC) in Sarajevo an Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl übergeben. Die Luftraumoptimierung wird eines der Kernthemen im FAB CE in den nächsten Monaten sein. So soll der „Free Route“ Luftraum deutlich ausgeweitet werden, um einen optimalen Verkehrsfluss unabhängig von Landesgrenzen innerhalb des Luftraumblockes zu ermöglichen.

Free Route und neue Sektoren

„Free Route“ bedeutet direkte Routenführung, kürzere Flugstrecken und damit auch eine Reduzierung der Flugzeit und der CO2 Emissionen. „Wir wissen, dass das europäische Flugsicherungssystem derzeit in der Kritik steht. Ich bin aber überzeugt, dass wir mit FAB CE auf dem richtigen Weg sind und das auch mit konkreten Resultaten untermauern können. Die konsequente Einführung des Free Route Luftraumes ist das beste Beispiel dafür“, so Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl. Laut dem europäischen Netzwerkmanager ist FAB CE jener Luftraumblock, der mit der Umsetzung von „Free Route“ am weitesten in Europa ist.

FAB CE Airspace Task Force

Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich der Luftraumoptimierung wird die Arbeit der neu gegründeten FAB CE Airspace Task Force sein, die in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkmanager an einer neuen Sektorisierung arbeiten wird, um optimaleVerfahren unabhängig von den bisherigen Sektorgrenzen zu ermöglichen. Das erste FAB CE CEO-Committee unter Führung von Valerie Hackl findet am 15. Oktober in Wien statt. Ein Thema wird dabei auch eine Strategie für FAB CE sein, die heuer neu definiert werden soll.

FAA ordnet Softwareupdate für Boeing 737 MAX an

Flugzeugbauer Boeing muss die Software für den Bordcomputer der neuen 737 MAX, die infolge zweier Abstürze korrigiert werden musste, noch einmal überarbeiten. Das hat der Hersteller in Folge einer Anweisung der Flugaufsichtsbehörde FAA mitgeteilt.

Boeing hatte die Software für die B737 MAX eigentlich soweit fertiggestellt und in die erneute Zulassung gegeben. Jetzt habe sich bei der FAA bei Tests im Flugsimulator noch eine Beanstandung ergeben. Boeing habe dem zugestimmt und arbeite bereits an der Umsetzung. Es gehe darum, die Arbeitslast für die Piloten zu reduzieren, wobei es um eine mögliche Quelle für unkommandierte Stabilisierungsbewegungen geht. Genauere Angaben machte Boeing zunächst nicht.

Verzögerung für Flugbetrieb der 737 MAX

Eine verdeckte Softwarefunktion in Kombination mit falschen Sensordaten gelten als Ursache für die zwei Abstürze fast fabrikneuer Flugzeuge der 737 MAX in den letzten acht Monaten. Derzeit darf das neue Muster weltweit nur für Überführungs- und Entwicklungszwecke abheben. Für die Neuzulassung des Musters dürfte das wieder Verzögerungen bedeuten, da die veränderte Software wieder getestet werden muss.

Serbien erhält H145M und Wartungsdrehkreuz für Gazelle

Serbien hat schon ihren ersten leichten Militärhubschrauber H145 von Airbus Helicopters erhalten. Jetzt wird dort auch ein Wartungsdrehkreuz für Hubschrauber des Typs Gazelle SA 341 / SA 342 entstehen.

Intensive Kooperation mit Serbien

Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters, begrüßte die Ereignisse als Vertiefung einer intensiven Kooperation mit Serbien bei der Verteidigungsschau in Belgrad. Der Luftfahrtstützpunkt Moma Stanojlovic nahe Belgrade wurde von Airbus Helicopters als Instandhaltungscenter für die Gazelle zertifiziert. Ab 1971 wurden in Mostar bei Soko über 160 Hubschrauber der Gazelle SA 341 / SA 342 unter Lizenz gebaut und werden in Serbien und den Nachbarstaaten bis heute betrieben.

H145M mit HForce

Serbien erhielt nun auch ihre erste H145M. Insgesamt wird das Land neun solcher Hubschrauber für ihre Luftstreitkräfte erhalten. Zur Ausstattung gehört ein schnelles Abseilsystem, eine Hochleistungskamera, Schutzsysteme gegen Projektile udn elektronische Abwehrsysteme. Die H145M erhalten auch das Waffensystem von Airbus Helicopters HForce, mit dem der Hubschrauber mit ballistischen oder auch Lenkwaffen wie Luft-Boden- oder Luft-Luft-Raketen abfeuern kann. Die H145M wurde bereits von Deutschland, Thailand, Ungarn und Luxemburg geordert. Die Missionbereitschaft der in Dienst gestellten Hubschrauber beträgt laut Airbus Helicopters über 95 Prozent. Serbien hat zudem drei der schwereren H215 für ihr Innenministerium bestellt.

Serbien erhält H145M und Wartungsdrehkreuz für Gazelle
Serbien erhält H145M und Wartungsdrehkreuz für Hubschrauber des Typs Gazelle SA 341 / SA 342

Flughafen München: BMW Airport Service eröffnet

Die BMW Niederlassung München eröffnet am 01. Juli den neuen BMW Airport Service, den weltweit größten BMW AG Service Standort in unmittelbarer Nähe eines Flughafens. Der neue BMW Airport Service ist ein hochmoderner und digitaler Flagship-Betrieb, der optimale Voraussetzungen für Urlaubs- oder Geschäftsreisende bietet, bequem während der Reise nötige Servicemaßnahmen am Fahrzeug vornehmen zu lassen.

Fullservice-Angebot in der Nordallee 62

Das neue Fullservice-Angebot in der Nordallee 62 umfasst unter anderem einen kostenfreien BMW Shuttle Service zum Terminal, 16-fache Lademöglichkeiten für Elektro-Modelle, einen BMW Motorrad Service, diverse Teile und Zubehör, eine exklusive Produktfläche und eine 24-Stunden Annahme für BMW und MINI Fahrzeuge.

Bernd Döpke, Leiter der BMW Niederlassung München: „Unsere Kunden können sich voll und ganz auf ihre Reise freuen – und müssen sich keine Gedanken um ihr Fahrzeug machen. Sie gewinnen Zeit und haben dank digitaler Angebote gleichzeitig die volle Transparenz über den Servicevorgang. Mit dem neuen BMW Airport Service setzen wir einen wichtigen Meilenstein im Premium Kundenservice.“

Der neue BMW Airport Service in der Nordallee löst den noch bestehenden Betrieb in der Wartungsallee ab. Der Bedarf nach einem größeren und modernisierten Standort mit maßgeschneiderten Service-Dienstleistungen ist auch durch die stetig steigende Passagierzahl am Münchner Flughafen gewachsen.

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH: „Unser Ziel ist es, den Passagieren an unserem Flughafen bestmögliche Service- und Aufenthaltsqualität zu bieten. Der neue BMW Airport Service passt ganz hervorragend zu diesem Anspruch, weil durch dieses Angebot viele Fluggäste die Möglichkeit bekommen, ihre Reise noch effizienter zu gestalten.“

Vor 14 Monaten entschied sich die BMW AG für den Neubau einer der fortschrittlichsten Servicebetriebe weltweit. In kurzer Zeit entstand ein hochmodernes Areal mit 8.700 qm Gesamtgröße – das Airport Service Center und das Parkdeck eingeschlossen. An dem neuen Standort sind weiterhin über 50 Mitarbeiter ganzjährig für die Kunden im Einsatz. Mit insgesamt 20 Hebebühnen stehen doppelt so viele Kapazitäten zur Verfügung wie bisher.

Reisen und Service in Sekundenschnelle verbinden

Bis zu einigen Tagen vor Abreise kann der Servicebesuch bequem online oder telefonisch vereinbart werden. In unmittelbarer Nähe des Flughafens München können die Kunden ihren BMW oder MINI per Schnellannahme an den Servicemitarbeiter übergeben und werden anschließend mit dem kostenfreien BMW Shuttle Service direkt zum Terminal gebracht. Während der Reise werden am Fahrzeug alle vereinbarten Reparaturen, Wartungen und Pflegemaßnahmen professionell durchgeführt. Alle Dienstleistungen werden individuell auf die Wünsche des Kunden abgestimmt. Das Parken des eigenen Fahrzeugs ist während der gesamten Reisedauer selbstverständlich kostenfrei. Nach der Rückkehr können sich die Kunden auf ein gewartetes und gepflegtes Auto freuen. Auch hier steht der BMW Shuttle Service für den schnellen und bequemen Rücktransfer zum Airport Service bereit – von 4 Uhr morgens bis nachts um 24 Uhr, ganzjährig, auch an Sonn- und Feiertagen. Für den Transferservice fallen keine Gebühren an.

Digitale Rundum-Betreuung und Transparenz

Sollten während der Reise Rückfragen aufkommen oder zusätzliche Reparaturbedarfe identifiziert werden, können sich Kunde und Serviceberater bequem und zeitzonenübergreifend über digitale Tools austauschen. Mit der App ‚Follow Now‘ haben Kunden den aktuellen Status ihres Fahrzeugs jederzeit im Blick und können per WhatsApp mit der Serviceberatung interagieren.

Zusätzliche Schnelligkeit garantiert das neue Angebot der ‚BMW Smart Video Communication‘. Die Kunden erhalten auf Wunsch ein individuelles Video, das sie weltweit durch nahezu jedes Gerät mit Internetzugang abrufen können. Das Video dokumentiert die Serviceannahme und erläutert notwendige Wartungs- und Reparaturbedarfe. Ziel ist es, eine möglichst hohe Transparenz für die Erteilung von Serviceaufträgen zu schaffen. So kann der Kunde direkt und ohne Zeitverlust über das weitere Vorgehen entscheiden – auch auf Reisen.

Neuer Service auch für Motorradfahrer

Mit dem BMW Airport Service entsteht der weltweit erste BMW Motorrad Service Standort am Flughafen. Auch Zweiradfahrer können kostbare Zeit sparen und Reparaturen werktags am Airport durchführen lassen. Hier gelten die saisonal bedingten Öffnungszeiten.

Asteroid Day: Vorbereitung auf Gefahr aus dem All

Die Erweiterung unseres Wissens über Asteroiden ist zwingend erforderlich, da nach wissenschaftlichen Erkenntnissen statistisch gesehen alle paar Jahrhunderte mit einem Asteroideneinschlag, der große Schäden verursachen kann, gerechnet werden muss. Im Jahr 2016 erklärten die Vereinten Nationen den 30. Juni zum „Asteroidentag“, einem internationalen Tag der Bildung.

Der Asteroid Day wurde 2014 durch Dr. Brian May (Astrophysiker und Gitarrist von Queen), Danica Remy (Präsidentin der Stiftung B612), Rusty Schweikardt (Astronaut von Apollo 9), und den Filmemacher Grig Richters initiiert.

Gefahr von über 100 Metern Größe

Je mehr wir über Asteroiden wissen – dies reicht von ihrer Entdeckung und Identifizierung, über ihre Flugbahn bis hin zu ihrer Zusammensetzung – desto besser können wir uns auf den Tag X vorbereiten, an dem ein Asteroid einer potenziell gefährlichen Größe (d.h. mit einem Durchmesser von mehr als 100 Metern) auf unseren Planeten zusteuert. Etwa 1.000 neue Asteroiden gelangen jedes Jahr in unser Planetensystem. 900 potenziell gefährliche sogenannte Near Earth Objects werden überwacht. Mit dem ersten von OHB Italia entwickelten und gefertigten „Flyeye“-Teleskop der ESA sollen in naher Zukunft von Sizilien/Italien aus die Beobachtungen unterstützt werden. OHB ist seit einigen Jahren auch ein engagierter Förderer des Asteroid Day.

Notwendigkeit zur Erforschung dieser Himmelskörper

Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE, sieht eine klare Notwendigkeit zur Erforschung dieser Himmelskörper, die jederzeit ein Risiko für die Menschheit darstellen können. Aus diesem Grund trägt sein Unternehmen durch technische Entwicklungen und Investitionen zur Lösung dieses Problems bei. „Das sind wir den zukünftigen Generationen schuldig“, sagt der Unternehmer und zweifache Vater. Die enormen Fortschritte, die in der Raumfahrt erzielt werden, ebnen den Weg für Projekte wie beispielsweise Asteroiden-Ablenkmissionen, die nicht nur visionär sind, sondern auch für den Schutz unseres Planeten von entscheidender Bedeutung sein werden.

„Ich bin ein begeisterter Unterstützer der geplanten Asteroidenmission HERA. Wir dürfen diese ausgezeichnete Gelegenheit nicht verpassen, um herauszufinden, wie die Asteroidenablenkung funktioniert, und gleichzeitig viel mehr über Asteroiden zu erfahren. Die von Nasa und ESA geplanten Missionen DART und HERA können potenziell die Grundlage dafür schaffen. Ich bin stolz auf die vielen klugen Köpfe bei OHB sowie auf der ganzen Welt, die an Konzepten arbeiten, um die Menschheit vor den Gefahren eines Asteroideneinschlags zu schützen“, ergänzt Marco Fuchs.

Asteroid Day zum fünften Mal

Zum Gedenken an den Asteroideneinschlag von 1908 in der sibirischen Tunguska-Steppe werden jedes Jahr am 30. Juni weltweit Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit durchgeführt. Der Asteroid Day ist eine ideale Plattform, um das öffentliche Bewusstsein für Asteroiden und ihre Rolle in unserem Sonnensystem zu schärfen und die Notwendigkeit der Asteroidenforschung hervorzuheben, um Verfahren zum Schutz der Menschheit vor Asteroideneinschlägen zu entwickeln und zukünftige Erkundungsmissionen zu erleichtern. Der Asteroid Day bringt Wissenschaft, Forschung, Technologie, Raumfahrtagenturen und die breite Öffentlichkeit zusammen.

Die Themen, die im Rahmen des Asteroid Day angesprochen werden, reichen von der Rolle der Asteroiden bei der Entstehung unseres Universums über die Nutzung der dort befindlichen Ressourcen durch die Menschheit bis hin zu den Fragen, wie die Asteroidenforschung den Weg für die künftige Erkundung des Weltalls ebnen kann und wie wir die Erde vor Asteroideneinschlägen schützen können.

Veranstaltungen in Planetarien, Museen und Schulen

Der Asteroid Day wird von der luxemburgischen gemeinnützigen Stiftung Asteroid Foundation betreut. Eine beeindruckende Anzahl Menschen setzen sich für den Asteroidentag ein. Damit wird die globale Bedeutung der Asteroidenforschung unterstrichen. Es wird eine Live-Sendung aus Luxemburg am Freitag, den 28. Juni 2019 gestreamt. Der Asteroid Day hat dazu eine Website.

Veranstaltungen für alle Altersgruppen finden aber auch in Wissenschaftszentren, Planetarien, Sternwarten, Museen, Schulen, Theatern, Bibliotheken, Rathäusern und an öffentlichen Orten auf der ganzen Welt statt. Die meisten Veranstaltungen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und können auf der Website des Asteroid Day online verfolgt werden.

Gefahr Asteroiden: Beispiele aus der Vergangenheit

Am 30. Juni 1908 ereignete sich der größte Asteroideneinschlag in der jüngeren Geschichte der Menschheit. Dabei wurde eine Fläche von rund 2.000 Quadratkilometern (vergleichbar mit einer großen Metropolregion) verwüstet. Es gab nur deshalb keine Opfer, da der Asteroid in der abgelegenen Tunguska-Region in Sibirien einschlug.

Meteorit von Tscheljabinsk

Der „Meteorit von Tscheljabinsk“ verursachte am 15. Februar 2013 in der Großstadt Tscheljabinsk im Ural und in der Umgebung schwere Schäden. Der vergleichsweise kleine Himmelskörper (Durchmesser 15 bis 20 Meter) trat in die Erdatmosphäre ein und brach 30 bis 50 Kilometer über der Erdoberfläche auseinander. Damit wurde eine riesige Explosionswelle ausgelöst, die rund 7.000 Gebäude beschädigte. Etwa 1.500 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer; die meisten erlitten Schnittwunden und Prellungen durch splitterndes Glas und Schutt.

Net Zero 2050: Klimaschutzziel europäischer Flughäfen

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der FlughafenMünchen GmbH (FMG) und Präsident des Verbandes europäischer Flughäfen ACI Europe hat im Rahmen der Generalversammlung von ACI Europe im zypriotischen Limassol eine ambitionierte Initiative europäischer Flughäfen zum Klimaschutz vorgestellt.

Klimaschutzziel europäischer Flughäfen

Net Zero 2050 – so heißt das neue Klimaschutzziel europäischer Flughäfen. Der Dachverband der Verkehrsflughäfen ACI Europe (Airports Council International Europe) hat die gemeinsame Erklärung bei seinem Jahreskongress am Mittwoch, den 26. Juni 2019 bekannt gegeben. Erklärtes Ziel der über 190 an der Klimainitiative beteiligten europäischen Airports ist es, die eigenen CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf nahezu null zu reduzieren und den unvermeidlichen Rest durch technologische Maßnahmen wieder aus der Atmosphäre zu entfernen. Darüber hinaus hat die Generalversammlung einen Aufruf an die Airlines, Flugzeughersteller und Flugsicherungen verabschiedet, gemeinsam einen Plan zur vollständigen Dekarbonisierung des Luftverkehrs zu entwickeln.

Der Flughafen München, der sich seit langem für einen nachhaltigen Luftverkehr einsetzt, hat die „Net-Zero-Carbon“-Resolution als einer der ersten deutschen Flughäfen unterzeichnet. Schon seit 2009 ist die deutliche Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes am Münchner Airport ein erklärtes Unternehmensziel der FMG.

Spätestens ab 2030 soll der Flughafen München CO2-neutral betrieben werden. Zu diesem Zweck sollen die CO2-Emissionen mit Hilfe innovativer technologischer Lösungen um 60 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2005 gesenkt und die verbleibenden 40 Prozent durch hochwertige und vorzugsweise regionale Klimaprojekte kompensiert werden. Für dieses ehrgeizige Klimaschutzprogramm werden seitens der FMG Investitionen in einer Gesamthöhe von 150 Millionen Euro getätigt.

Flughäfen in Deutschland beim ACI akkreditiert

Auch die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat sich dazu verpflichtet, ihren CO2-Ausstoß innerhalb der nächsten dreißig Jahre auf null zu senken. Mit einem strukturierten Umweltmanagement und dem Einsatz neuer Technologien arbeitet der Flughafen Stuttgart gezielt darauf hin, die Emissionen am Boden und in der Luft zu reduzieren. 2018 ist es der FSG erneut gelungen, ihre CO2-Bilanz im Vergleich zum Vorjahr weiter zu verbessern. Bei der Airport Carbon Accreditation, der Klimaschutzinitiative des ACI, hat sie zum wiederholten Male das Optimierungslevel erreicht. Das Programm zertifiziert das CO2-Management von Flughäfen in vier aufeinander aufbauenden Stufen: Mapping, Reduktion, Optimierung und Neutralität.

Bekenntnis zum Klimaschutz

„Das ist ein starkes Bekenntnis zum Klimaschutz. Die europäischen Flughäfen stellen sich damit einer globalen Herausforderung, die internationale Lösungen und die Kooperation aller Staaten erfordert. Sie leisten so ihren Beitrag dazu, die globale Erderwärmung auf + 1,5 Grad Celsius zu begrenzen“, erklärte Kerkloh zu dem Abkommen auf der ACI-Tagung in Zypern.

Flughafen Münster/Osnabrück lädt zum großen Sommerfest

Der Flughafen Münster/Osnabrück veranstaltet am kommenden Sonntag, 30. Juni 2019, in der Zeit von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein großes Sommerfest für die ganze Familie.

Ein buntes Bühnenprogramm sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung. Besonders der Auftritt von den Hot Banditoz wird das Publikum begeistern. Außerdem stehen den kleinen Besuchern auf dem Flughafengelände zahlreiche Spielattraktionen, wie eine Kinder-Eisenbahn, ein Bungee-Trampolin, ein Paddelbecken, Kin-derschminken, ein Kinder-Quad-Parcours, ein Kinderkarussell u.v.m. zur Verfügung.

A310 der Bundeswehr und Modellbau

Am Boden den Charme des Fliegens spüren kann man bei den kostenlosen Kurzführungen und dabei die Flugzeuge der Bundeswehr (u.a. ein Airbus A310) bestaunen, die an diesem Tag extra zum FMO kommen werden. Das FMO-Besucherserviceteam bietet Interessierten während der kostenlosen Flughafenführung einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Flughafens. Die Führungen starten halbstündlich und dauern ca. 40 Minuten. Anmeldungen können nur vor Ort nach Verfügbarkeit erfolgen.

Im Flughafenterminal findet im Rahmen des FMO-Modellbautages eine inte-ressante Ausstellung an Flugzeug-, Eisenbahn-, Schiffs- und Automodellen präsentiert. Liebhaber des Modellbaus können sich hier mit den zahlreichen Ausstellern austauschen, mit Profis fachsimpeln und Sammlerstücke erwerben. Für die Kinder findet ein Modellbauworkshop statt, bei dem sie selbst Flugzeugmodelle bauen können. Zudem gibt es einen großen Drohnenparcours.

Rundflüge mit historischen Flugzeugen

Neben dem normalen Flugbetrieb statten auch Oldtimer der Luftfahrt an diesem Tag dem FMO einen Besuch ab und starten den Tag über mit Besuchern zu Rundflügen über die Region. Sowohl die berühmte, als Rosinenbomber bekannte Douglas DC-3 Dakota der niederländischen Dutch Dakota Association als auch der größte einmotorige Doppeldecker der Welt, die Antonov AN-2 der Air Albatros, bieten Rundflüge über das Münsterland und Osnabrücker Land an. Auch vom Hubschrauberrundflug kann man sich das Sommerfest von oben anschauen.

Das am FMO ansässige Unternehmen Helitransair bietet durchgehend Kurzrundflüge an. Auch Freunde historischer Autos kommen auf Ihre Kosten. Liebevoll restaurierte Oldtimer-Autos von Münster Classics besuchen in diesem Jahr das FMO-Sommerfest und bieten Oldtimer-Rundfahrten um das Flughafengelände herum an gegen eine kleine Spende für die Kinderkrebshilfe.

Buchen und Fliegen

Reisebüros im Terminal versorgen reiseinteressierte Besucher mit aktuellen Informationen zum diesjährigen Urlaubsprogramm und stellen günstige Last-Minute-Angebote vor. Für alle Gäste, die an diesem Tag vor Ort eine Reise oder einen Flug vom FMO buchen, gibt es einen Parkwertscheck in Höhe von 15 Euro. Für das leibliche Wohl ist an diversen Cateringstationen gesorgt. Es werden die Parkhäuser PA und PB zum Preis von zwei Euro pro Stunde empfohlen.

Air Arabia verbindet Flughafen Wien mit Schardscha

Der Flughafen Wien ist künftig direkt mit Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten verbunden.

Noch mehr Flugangebot ab Wien

Mit 15. September nimmt Air Arabia eine neue Direktverbindung nach Wien auf. Die Low-Cost Airline verbindet dabei den Flughafen Wien mit der drittgrößten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Schardscha. Zunächst wird viermal wöchentlich geflogen, ab Mitte Dezember sogar täglich. Die Airline bedient mit ihrer Tochtergesellschaft Air Arabia Maroc bereits eine Verbindung zwischen Wien und Marrakesch. 

„Mit Air Arabia kommt der größte Low-Cost Carrier der Vereinigten Arabischen Emirate nach Wien. Das Passagierwachstum in den Nahen und Mittleren Osten hat seit Jahresanfang um 20% zugenommen. Mit der neuen Verbindung in das Heimatdrehkreuz von Air Arabia nach Schardscha, wird diese Region künftig noch besser ab Wien bedient“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„2018 zählte Wien rund 350.000 Nächtigungen aus dem arabischen Raum. Wien ist dort eine bestens eingeführte Marke, die neue Direktverbindung von Air Arabia ist ein wichtiger strategischer Meilenstein in der Marktbearbeitung des Wien-Tourismus und hilft uns, in dieser Erfolgsgeschichte ein neues Kapitel aufzuschlagen“, erklärt Tourismusdirektor Norbert Kettner.

Schardscha ist die drittgrößte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate und liegt direkt neben Dubai am Persischen Golf. Die Destination bietet Besuchern neben Traumstränden auch besonders viel Kultur und wurde mit zahlreichen Moscheen, Palästen, Museen und einer historische Altstadt  im Jahr 1998 sogar zur UNESCO Kulturhauptstadt der Arabischen Welt ausgerufen. Alle zwei Jahre wird mit der Schardscha-Biennale eines der größten Kunst-Events in der Vereinigten Arabischen Emirate organisiert, im Jahr 2019 wurden dabei über 60 internationale Künstler ausgestellt.

In sechs Stunden direkt von Wien nach Schardscha 

Air Arabia bedient die neue Direktverbindung zunächst viermal wöchentlich. Jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag hebt ein Flugzeug aus Wien ab. Mitte Dezember erhöht die Fluglinie ihre Frequenzen auf einen täglichen Flug. Die Airline fliegt mit ihrer Tochtergesellschaft Air Arabia Maroc schon seit Oktober 2018 direkt von Wien nach Marokko.

Über Air Arabia

Air Arabia ist die führende Low-Cost Airline des Nahen und Mittleren Ostens und börsenotiert am Dubai Financial Market. Den operativen Betrieb startete Air Arabia im Jahr 2003 und betreibt aktuell eine Flotte von 54 neuen Airbus A320 und A321. Bedient werden damit 170 Ziele von vier Hubs aus in den Vereinigen Arabischen Emiraten, Marokko und Ägypten. Die mehrfach ausgezeichnete Fluglinie bietet Reisenden viel Komfort, Zuverlässigkeit und erschwingliche Flugpreise.

Bombardier verkauft CRJ-Flugzeugsparte an Mitsubishi

Bombardier und Mitsubishi treten in konkrete Verhandlungen über den Verkauf der Regionalflugzeugsparte des kanadischen Herstellers an die Japaner. Mitsubishi Heavy Industries, Ltd und Bombardier Inc wollen dabei eine Barzahlung und Verbindlichkeiten transferieren.

Mitsubishi zahlt demnach 550 Mio. US-Dollar und übernimmt Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 200 Mio. US-Dollar für das Flugzeugprogramm. Auch Vorteile von Bombardier durch das RASPRO (Regional Aircraft Securitization Program) in Höhe von ca. 180 Mio. US-Dollar gehen an Mitsubishi. MHI erhält mit Allem die Musterzulassungen, Wartung, Unterstützung, Ausstattung, Marketing und Verkaufsaktivitäten der CRJ-Flugzeuge samt zugehöriger Dienstleistungen mit dem Supportnetzwerk mit Sitz in Montréal sowie Toronto. Ebenso die Servicezentren in Bridgeport und Tucson in den USA.

Aufbau für Airliner von Mitsubishi

MHI ergänzt damit sein eigenes kommerzielles Flugzeuggeschäft, insbesondere bei Entwicklung und Produktion für den Mitsubishi SpaceJet. Die Japaner haben damit Kapazitäten für Wachstum um ihr neuesFlugzeugprogramm vorwärts zu bringen. Das Werk für den Canadair Regional Jet in Mirabel bleibt bei Bombardier und liefert weiterhin Bau- und Ersatzteile und den Auftragsbestand an Jets nun für Mitsubishi. Die Produktion dieser CRJ-Flugzeuge soll bis Ende 2020 abgearbeitet sein. In der ersten Hälfte von 2020 soll die Transaktion umgesetzt werden, vorausgesetzt behördlicher Genehmigung.

SpaceX: Falcon Heavy bringt NASA-Experimente ins All

Eine Rakete Falcon Heavy hat wieder Experimente der NASA ins All gebracht. Nachts um 02:30 Ortszeit hob die Rakete von SpaceX vom Kennedy Space Center in Florida ab.

Der Start läuft im Rahmen des Space Test Programm-2 (STP-2) vom US-Verteidigungsministerium und war der erste Start einer Kooperation aus Regierung und Industrie. Zu den Missionen gehören u.A. Strahlungsversuche und Designstudien für künftige Mond- und Marsmissionen sowie Tests mit einer Atomuhr, was zu einer neuartigen Navigation für Raumfahrzeuge ins tiefere Weltall dienen könnte.

Auch die Navigation mit GPS soll profitieren. So sollen zwei CubeSats der NASA bei E-TBEx (Enhanced Tandem Beacon Experiment) Blasen in elektromagnetischen Schichten in der oberen Erdatmosphäre untersuchen, welche GPS-Signale stören können. Die CubeSats schicken dazu Signale auf Empfangsstationen auf der Erde um Verzerrungen zu erfassen. Insgesamt hat die Falcon Heavy bei STP-2 rund zwei Dutzend Satelliten in drei verschiedene Orbits entlassen. All diese Missionen sollen etwa ein Jahr andauern und Daten sammeln.

Astronauten mit Soyuz gelandet

Zudem konnte die NASA heute die Astronautin Anne McClain mit zwei ihrer Kollegen der Expedition 59 wieder sicher auf der Erde begrüßen. Sie landeten nach ihrem Aufenthalt auf der International Space Station ISS am Montagmorgen in Kasachstan. McClain war zur Expedition 59 mit Soyuz Commander Oleg Kononenko aus Russland und dem Kanadier David Saint-Jacques am 03. Dezember gesartet. Auf ihrer 204 Tage dauernden Mission haben sie bei 3.264 Erdumrundungen 86,4 Mio. Meilen zurückgelegt.

NASA-Astronautin Anne McClain landete mit der Soyuz in Kasachstan
NASA-Astronautin Anne McClain landete mit der Soyuz in Kasachstan

Rettungsheli Christoph 60 feierte Jubiläum in Suhl

Eine medizinische Fortbildung, eine Partynacht und ein großer Familientag standen am vergangenen Wochenende auf dem Plan der Suhler Luftretter aus Anlass der Übernahme der Station durch die DRF Luftrettung vor 25 Jahren.

Heute wird der Hubschrauber „Christoph 60“, der mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Notfallsanitätern besetzt und mit modernen Medizingeräten ausgestattet ist, über 1.000 Mal im Jahr alarmiert. Tobias Strom, Leitender Notfallsanitäter an der Station blickt zurück: „Man kann ganz klar sagen: Viele Patienten hätten ohne unsere schnelle Hilfe aus der Luft nicht überlebt. Das galt vor 25 Jahren und das gilt heute umso mehr, denn der medizinische Fortschritt in der Notfallrettung, den die DRF Luftrettung immer aktiv mit vorangetrieben hat, ist enorm. Ob bei den Beatmungstechniken, der arteriellen Blutdruckmessung oder auch was Intubationen angeht – heute können wir direkt am Einsatzort Verfahren anwenden, die früher nur in der Klinik einsetzbar waren.“

Die Station führt regelmäßig medizinische Fortbildungen durch, zu denen sie auch Mitarbeiter aus Kliniken und anderen Rettungsdienstorganisationen einlädt. Der diesjährige „Christoph 60-Tag“ war Teil der Feiern zum 25-jährigen Jubiläum und fand auch dieses Mal wieder sehr guten Zuspruch. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich unter anderem mit dem richtigen Umgang mit belastenden Einsätzen sowie aktuellen Leitlinien zur Reanimation bewusstloser Patienten.

Besucher ließen sich Luftrettung zeigen

Das Highlight des Jubiläumswochenendes war der große Familientag am Sonntag. Ob der Blick in einen echten Rettungshubschrauber, das Auffrischen der eigenen Wiederbelebungskenntnisse oder auch das Kinderprogramm mit Hüpfburg, die Besucher bekamen einiges geboten. Tobias Strom ist zufrieden: „Es war schön zu sehen, wie viele Menschen gekommen sind, um mit uns zu feiern. Das Interesse an unserer Arbeit war riesig und wir haben uns sehr gefreut, wieder bestätigt zu bekommen, dass unser Einsatz in der Region geschätzt und gewürdigt wird. Einen herzlichen Dank möchte ich an den Flugplatz und die Organisationen sagen, ohne die dieser Tag nicht möglich gewesen wäre.“

Umfangreiches Angebot

Ein umfangreiches Angebot, bestes Wetter und viele interessierte Besucher machten das Jubiläum für die Station zu einem Erfolg. Dabei warfen viele interessierte Besucher einen Blick in den hochmodernen Rettungshubschrauber. Pumpen kann Leben retten: Besucher konnten im Reanimationstraining selbst Hand anlegen.

Reanimationstraining und Auffrischen der eigenen Wiederbelebungskenntnisse
Reanimationstraining und Auffrischen der eigenen Wiederbelebungskenntnisse

Aquiline Austria fliegt Linz-Rostock mit Cargo-Boeing

Das Frachtflug- und Flugleasingunternehmen Aquiline Austria plant ab Oktober 2019 regelmäßige Cargo-Verbindungen zwischen Linz und Rostock an der deutschen Ostseeküsste mit einer Boeing 737. Auch internationale Weitertransporte von/nach Asien und Nordamerika sind dadurch ab Linz mit den bereits bestehenden B747-400 Cargo Routen möglich.

Flotte der Aquiline Austria

Aquiline Austria, mit Sitz in Innsbruck, firmierte sich aus den Gesellschaften Air Alps und Welcome Air. Die Muttergesellschaft Aquiline International agiert seit mehr als 20 Jahren erfolgreich im Frachtgeschäft mit einer Boeing Flotte. Zur Flotte der Aquiline Austria gehören derzeit Maschinen vom Typ Boeing 747-400 und 737-300 für Frachttransporte und im PassageSegment agieren Boeing 737.

Kapazizät für Frischfracht

Mit den geplanten Cargo Services können neben Standard-Luftfracht vor allem auch zeitsensible Fracht wie z.B. Post oder verderbliche Waren wie Obst, Gemüse, Fisch und Projektfracht mit einer Kapazität von bis zu 20 Tonnen pro Flug transportiert werden.

Flughafen Rostock-Laage

Der Flughafen Rostock-Laage bietet alle Voraussetzungen Luftfracht 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche abzufertigen. Mit seiner zentralen Lage, den kurzen Strecken zu Deutschlands größten Städten und dem direktem Zugang zu Autobahn und Seehafen ermöglicht er einen schnellen Transport zu den Zielorten.

Optimale Voraussetzungen bieten eine moderne Infrastruktur, Flexibilität und eine Zollstation vor Ort. Aller notwendigen Lizenzen für den Frachtbetrieb sind vorhanden, um Güter schnell und verantwortungsvoll per Flug oder Truck zu transportieren oder Sonderabfertigungen durchzuführen.

Eurofighter-Absturz in MV nach Kollision in der Luft

Zwei Eurofighter Militärflugzeuge sind am Montag zwischen dem Fleesensee und dem Drewitzer See in Mecklenburg-Vorpommern in der Luft zusammengestoßen und abgestürzt. Dabei wurde ein Pilot der Bundeswehr verletzt, ein weiterer konnte nur noch tot geborgen werden.

Am 24.06. gegen 14:00 Uhr haben Bürger aus dem Bereich Nossentiner Hütter über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass zwei Eurofighter in der Luft kollidiert waren. Zudem sollen zwei Fallschirme gesichtet worden sein. Sofort wurden alle verfügbaren Funkstreifenwagen zum Einsatzort geschickt. Die Polizei konnte bestätigen, dass zwei Flugzeuge abgestürzt sind. Eine Absturzstelle befindet sich im Bereich des Fliegerdenkmals zwischen Silz und Jabel in einem Waldgebiet. Das zweite Flugzeug ist auf einem Feld am Waldrand südwestlich der Ortschaft Nossentiner-Hütte abgestürzt.

Suchmaßnahmen nach dem zweiten Piloten

Gegen 14:45 Uhr konnte ein Pilot in etwa 20 Meter Höhe in einem Baum im Bereich Nossentiner Hütte gefunden und gerettet werden. Er gab sofort ein Lebenszeichen von sich und wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Mit zahlreichen Polizeibeamten, zwei eigenen und einem Polizeihubschrauber aus Brandenburg, mehreren Polizeidiensthunden, Beamten der Wasserschutzpolizei, der Bereitschaftspolizei und der Rettungshundestaffel wurden die Suchmaßnahmen nach dem zweiten Piloten intensiviert. Gegen 15:50 Uhr wurden Leichenteile in der Nähe von Silz aufgefunden. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg und der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz.

Eurofighter: Zusammenstoß in der Luft

Das Polizeipräsidium Neubrandenburg war mit etwa 290 Polizeibeamten und drei Polizeihubschraubern im Einsatz. Die Abarbeitung des beschriebenen Flugunfalls liegt im Zuständigkeitsbereich der Luftwaffe der Bundeswehr. Aus diesem Grund wurden Kräfte der Bundeswehr an den Ereignisort gebracht. Alle weiteren Ermittlungen wurden an die Bundeswehr übergeben. Die Kampfjets absolvierten eine Manöverübung. Wie es dabei zur Kollision kam ist noch unklar. Die Eurofighter trugen bei dem Flug keine Bewaffnung und waren mit je zwei Mann Besatzung unterwegs.

Flughafen Stuttgart lädt zur Ausbildungsmesse

Die Ausbildungsmesse „Drehkreuz Stuttgart“ zeigt jungen Berufsinteressierten neben einer Vielzahl an klassischen Ausbildungen bei Unternehmen auch Angebote für duale Studiengänge mit Abschluss Bachelor.

Junge Leute, die sich für Berufe am Flughafen interessieren, können sich am Freitag, 12. Juli 2019, bei der Ausbildungsmesse „Drehkreuz Stuttgart“ über Berufe rund um den Airport informieren.

Von 13:00 bis 19:00 Uhr präsentieren sich im Terminal 1, Ebene 4 verschiedene Unternehmen, bei denen man ins Berufsleben starten kann. Von der Hotelbranche bis zu den Logistikfirmen im Frachtzentrum bietet sich den Schülern und Studenten eine große Auswahl von Berufswegen auf dem Airport-Campus.

Arbeitsstätten einfach mal ansehen

Den ganzen Nachmittag über haben Besucher die Gelegenheit, sich Arbeitsplätze genau anzuschauen. Bei Führungen an die Orte des Geschehens können Interessierte die möglichen Ausbildungsstätten hautnah erleben – zum Beispiel im Cargo-Bereich, der Landesmesse oder im Hotel Mövenpick.

Jede Menge Tipps und Infos rund um die Themen Bewerbung und Auswahlverfahren werden in kurzen Vorträgen vorgestellt. In Auswahltests können die Besucher erproben, wie versiert sie bereits in Vorstellungsgesprächen sind.

Mit dabei sind unter anderem die Deutsche Flugsicherung und die Lufthansa Technik AG, dazu viele Dienstleister und Logistiker wie Reiseveranstalter, Hotels und Speditionen, aber auch Behörden wie der Zoll oder die Bundespolizei. Ob Fluglotse, Fachlagerist oder Zollbeamter: Wer eine Laufbahn am Flughafen anstrebt, ist hier an der richtigen Stelle.

MTU Aero Engines Werksmuseum gibt Luftfahrt-Einblicke

Zum zweiten Mal in diesem Jahr öffnet die MTU Aero Engines ihr Werksmuseum an der Dachauer Straße. Die MTU entwickelt und baut seit Beginn des Motorflugs Luftfahrtantriebe. Wie immer veranstalten MTU-Experten Führungen und beantworten Fragen.

In den 85 Jahren ihres Bestehens hat sie mehr als 50 Zeugnisse aus jedem Jahrzehnt gesammelt und präsentiert sie in ihrem Werksmuseum. Zu sehen sind wertvolle historische Flugmotoren, moderne Triebwerke von heute sowie innovative Antriebstechnologien für die Flugzeuge von morgen, darunter weltweite Unikate. Von 13:00 bis 16:00 Uhr können Luftfahrtbegeisterte die einzigartige und historische Sammlung besuchen. Bis hin zum gigantischen GP7000. Vier dieser Kraftpakete bringen mit der A380 von Airbus das größte Passagierflugzeug der Welt in die Luft.

Einblicke in die Luftfahrttechnik

Weitere Öffnungstermine in diesem Jahr sind der Sonntag, 24. November, sowie die Lange Nacht der Münchner Museen, die heuer am Samstag, 19. Oktober, stattfindet. Während an den Sonntagen nachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr geöffnet ist, kann man während der Museumsnacht zwischen 19:00 und 02:00 Uhr morgens durch die Schau schlendern. Zu allen Zeiten werden MTU-Experten vor Ort sein.

Lufthansa ändert Dividendenpolitik bei Airlines

Lufthansa nimmt Eurowings in den Blick und strebt höhere Dividenden an. Mit einer Reihe weiterer Schritte soll die Wertschaffung des Konzerns nachhaltig gesteigert werden.

Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG informierte Investoren und Analysten über eine Weiterentwicklung seiner Airline-Strategie. Wesentlicher Bestandteil ist ein umfassendes Maßnahmenpaket für den finanziellen „Turnaround“ von Eurowings, die schnellstmöglich in die Gewinnzone zurückkehren und nachhaltig Wert für die Aktionäre schaffen soll.

Um künftig die Anteilseigner stärker am Unternehmenserfolg zu beteiligen, soll zudem die Dividendenpolitik geändert werden. Zukünftig werden demnach regelmäßig 20 bis 40 Prozent des Konzerngewinns an die Aktionäre ausgeschüttet. Der Konzern strebt an, den Free Cash Flow mittelfristig auf mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr zu steigern. Den Analysten und Investoren werden heute Maßnahmen vorgestellt.

Strategie für Eurowings

  • Turnaround: Klare Fokussierung auf Kurzstrecken im Punkt-zu-Punkt-Verkehr.
  • Langstrecken: Verlagerung der kommerziellen Verantwortung zur Netzwerkorganisation
  • Flugbetriebe: Geringere Komplexität und höhere Produktivität durch Reduktion auf einen Flugbetrieb (AOC) in Deutschland.
  • Flotte: Vereinheitlichung auf Flugzeuge der A320-Familie.
  • Kostenposition: Reduktion der Stückkosten (CASK) bis 2022 um 15 Prozent.

Strategie für Brussels Airlines

  • Keine Integration in Eurowings, stattdessen engere Anbindung an Netzwerk-Airlines geplant (weitere Details im dritten Quartal 2019).
  • „Turnaround Plan“ im dritten Quartal 2019.

Entscheidungen für Netzwerk-Airlines

  • Vertriebsinnovationen sollen bis 2022 strukturellen Wachstumsbeitrag von 3 Prozent zur Entwicklung der Stückerlöse liefern.
  • Kontinuierliche Stückkostensenkungen um ein bis zwei Prozent pro Jahr.

Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG: „Wir haben mit den Airlines unserer Gruppe eine hervorragende Position in unseren Heimatmärkten, die zu den stärksten Märkten der Welt gehören. Unsere Servicegesellschaften sind weltweit führend. Diese Marktstärke werden wir noch konsequenter in nachhaltige Profitabilität und Wertschaffung übersetzen. Daher stellen wir heute konkrete Maßnahmen vor, die unsere Effizienz verbessern und für die Anteilseigner Wert schaffen. Denn wir wollen nicht nur für Kunden und Mitarbeiter die Nummer Eins sein, sondern auch für unsere Aktionäre die erste Wahl.“

Flughafen Hamburg: Reiseplanung in der Hochsaison

Ferien für die Norddeutschen bedeutet Hochsaison am Flughafen Hamburg. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer steht auch wieder Spanien mit den Balearen und Kanaren.

Wenn am 27. Juni in Hamburg und am 01. Juli in Schleswig-Holstein die Sommerferien beginnen, herrscht wieder Urlaubsstimmung am Hamburg Airport. In den ersten fünf Ferientagen (27. Juni bis 01. Juli) starten rund 1.050 Flugzeuge mit zirka 145.000 Reisenden ab Hamburg. Die Passagierzahlen liegen damit auf Vorjahresniveau. Hauptreisetag ist Montag, 01. Juli, mit insgesamt 229 Abflügen. „Insgesamt steuern rund 70 Airlines von hier aus 140 Urlaubsziele direkt an. Mit nur einmal Umsteigen sind rund 1.000 Ziele von Hamburg aus erreichbar…“, sagt Katja Bromm, Sprecherin am Hamburg Airport.

Unbedingt rechtzeitig am Flughafen sein

Sommerzeit ist Hauptreisezeit am Hamburg Airport. Daher gibt es beim Check-in sowie in der Sicherheitskontrolle eine hohe Auslastung. Fluggäste sollten dies bei der Anreise bedenken und mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein. Außerdem empfiehlt der Flughafen, sich rechtzeitig über die Verkehrslage zu informieren. Gerade auf der Autobahn A7 ist zu Beginn der Ferien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, verstärkt durch den Baustellenbereich rund um die Flughafen-Abfahrt Schnelsen-Nord.

Parkplätze und alternative Anreisen

Die Parkplätze des Hamburger Flughafens sind in der Sommerreisezeit stark gebucht. Fluggäste, die mit dem Pkw anreisen, sollten frühzeitig einen Parkplatz online reservieren. Online-Reservierungen sind in der Rubrik „Parken & Anreise“ möglich. Nur die Vorab-Reservierung garantiert einen Stellplatz auf den Flächen des Flughafens.

Hamburg Airport empfiehlt zudem seinen Passagieren, in der Hauptreisezeit auch alternative Anreisemittel zu nutzen. Vom Hauptbahnhof aus fährt die S-Bahnlinie S1 direkt zum Airport, die Fahrt dauert 25 Minuten. Mit dem Taxi erreicht man den Flughafen aus der Hamburger Innenstadt ebenfalls innerhalb einer halben Stunde. Die Buslinie 292 hält zudem im 10-Minuten-Takt direkt vor den Terminals. Zum Ein- oder Aussteigen können Abholer und Bringer kurz auf der Zufahrt vor der Abflugebene der Terminals parken. Tickets können sie für eine Höchstdauer von 60 Minuten lösen. Der Flughafen Hamburg ist zudem von vielen Zielen in Norddeutschland und Dänemark bequem mit dem Fernbus erreichbar. Zusätzlich bieten diverse Ridesharing- und Carsharing-Anbieter ihre Dienste am Flughafen an.

App „Passngr“ mobil und online

Aktuelle Flugdaten, Shopping-Angebote, WLAN-Hotspot – die flughafenübergreifende App „Passngr“ versorgt Passagiere mit allen relevanten Informationen rund um ihre Flugreise. Die praktische Anwendung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Hamburg Airport, dem Flughafen München, Düsseldorf Airport und dem Flughafen Münster-Osnabrück. Die Anwendung ist sowohl für iOS als auch Android kostenlos verfügbar.

Schnell vor dem Abflug wichtige E-Mails auf dem Laptop, Tablet-PC oder Smartphone checken, ein Hotel am Flugziel buchen oder die Wartezeit in den sozialen Netzwerken verbringen – das ist am Hamburg Airport im Netzwerk „HAM AIRPORT FREE WIFI“ kostenlos möglich. An mehreren Wasserspendern bei den Abfluggates und den Gepäckbändern kann man übrigens mitgebrachte Trinkflaschen mit gekühltem Wasser auffüllen.

Selbst einchecken

Mit Hilfe der insgesamt 20 modernen Self Bag Drop-Automaten im Terminal 1 können Flugreisende ihr Gepäck schnell und sicher selbstständig aufgeben. Der innovative Service steht aktuell den Passagieren von Lufthansa, Eurowings, SWISS, Austrian Airlines, Air France, KLM, easyJet und SAS Scandinavian Airlines zur Verfügung und bietet ihnen noch mehr Flexibilität vor dem Reiseantritt. Für eine deutliche Zeitersparnis empfiehlt Hamburg Airport den Online-Check-in der jeweiligen Fluggesellschaften zu benutzen.

Die Bordkarte sollte bereits zuhause ausgedruckt werden, am Flughafen lässt sich so das Gepäck an den Self Bag Drop Automaten ohne Verzögerung aufgegeben und danach umgehend die Sicherheitskontrolle passieren. Der klassische Check-in am Schalter steht bei den meisten Fluggesellschaften selbstverständlich weiterhin zur Verfügung

Vorabend-Check-in verkürzt die Wartezeit am Flughafen

Schon einen Tag vorher das Reisegepäck aufgeben – mit dem beliebten Vorabend-Check-in wird der Ferienbeginn noch entspannter. Für alle Abflüge am darauffolgenden Tag bieten Condor (Terminal 1, Check-In-Bereich 5) von 18:00 bis 20:00 Uhr und Lufthansa, Swiss sowie Austrian Airlines (Terminal 2, Check-In-Bereich 7) von 19:00 bis 21:00 Uhr den Check-in am Vorabend an. Bitte beachten Sie, dass Tiere erst am Abflugtag eingecheckt werden können und informieren Sie sich bezüglich der Gebühren bei der entsprechenden Fluggesellschaft.

Lufthansa-Flüge ab München auch nach Tallinn und Newcastle

Tallinn und Newcastle im Winterflugplan

Lufthansa fliegt im kommenden Winter zwei neue Europaziele an. Tallinn, die Hauptstadt Estlands, wird erstmals ab dem 04. November ab München angeboten.  Am 03. Februar kommenden Jahres folgt Newcastle im Nordosten Englands. Beide Ziele werden mit einem Airbus A319 bedient.

„Mit den neuen Destinationen erweitern wir kontinuierlich unser Streckennetz innerhalb Europas. Damit bieten wir unseren Kunden zwei weitere Ziele, die wirtschaftlich und touristisch von großem Interesse sind,“ sagt Wilken Bormann, CEO Hub München.

Tallinn: Hauptstadt Estlands

So kann Tallinn mit einer beeindruckenden mittelalterlichen Altstadt aufwarten: Der historische Kern gehört seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Hauptstadt Estlands gilt als eine der schönsten mittelalterlichen Hauptstädte der Ostsee. Zugleich ist sie das kulturelle Zentrum des Landes. Tallinn ist aber auch die wirtschaftsstärkste Stadt in Estland. Hier befindet sich unter anderem der größte Bankensektor der baltischen Staaten. Lufthansa fliegt ab dem 04. November jeden Montag, Donnerstag und Samstag in die Hauptstadt Estlands.

Lufthansa fliegt München - Tallinn
Besucher des Mittelaltermarktes auf dem Rathausplatz in Tallinn, Estland, Europa

Newcastle: Hochburg für Kunst und Wissenschaft

Newcastle upon Tyne ist ein bedeutendes Industrie- und Transportzentrum im Nordosten Englands. Daneben gilt die Stadt als Hochburg für Kunst und Wissenschaft. Newcastle ist der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch verschiedener Nationalparks sowie für Rundreisen durch Nordengland. Eine besondere Attraktion ist Alnwick Castle, das als Kulisse für viele Harry Potter Filme diente. Flugreisende können die englische Metropole ab dem 03. Februar kommenden Jahres täglich außer samstags nonstop ab München erreichen.

Wizz Air verbindet Memmingen mit Bukowina (Rumänien)

Erstflug nach Suceava mit „Botschaftern“ des Bezirks

Es ist das sechste Ziel des Flughafen Memmingen in Rumänien. Und es ist eine Destination, die in einem besonderen Verhältnis zu Schwaben steht. Denn es waren auch Siedler aus Schwaben, die das Bild der Bukowina im 19. Jahrhundert mitgeprägt haben. Folgerichtig waren beim Erstflug nach Suceava namhafte „Botschafter“ Schwabens an Bord der Wizz Air Maschine.

Regionalpartnerschaft in die rumänisch-ukrainische Grenzregion Bukowina

Der Bezirk Schwaben pflegt bereits seit 1997 eine Regionalpartnerschaft in die rumänisch-ukrainische Grenzregion Bukowina. Sie entstand aus der historischen Verbundenheit Schwabens zum ehemaligen „Buchenland“, in dem viele deutschstämmige Menschen lebten. Sehr erfreut ist man nun beim Bezirk Schwaben über die neue, langersehnte Flugverbindung. „Das erleichtert uns die Partnerschaftsarbeit und das Entstehen weiterer Kontakte in die Bukowina“, so der ehemalige Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert vor dem Erstflug.

Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid hatte seit geraumer Zeit versucht, dem Wunsch der Region nach einer direkten Flugverbindung in dieses Ziel nachzukommen. „Es freut mich sehr“, so Schmid, „dass es uns nun gemeinsam mit unserem Partner Wizz Air gelungen ist, diese traditionsreiche Verbindung zwischen Schwaben und der Bukowina mit drei Flügen pro Woche auf eine neue Basis zu stellen.“ „Mit der neuen Flugverbindung rücken wir noch enger zusammen“, betont Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

Der amtierende Bezirkstagspräsident Martin Sailer erhofft sich, dass nach dem Vorbild der Beziehungen zum französischen Département de la Mayenne, mit dem der Bezirk ebenfalls eine Regionalpartnerschaft pflegt, nun auch auf kommunaler Ebene Beziehungen zwischen Schwaben und der Bukowina entstehen. „Eine direkte Anreise erleichtert hier doch einiges“, so Sailer.

Jugend- und Bildungsarbeit

Der bisherige Austausch zwischen den Regionen ist geprägt von Jugend- und Bildungsarbeit sowie dem Fachaustausch zwischen sozialen und medizinischen Einrichtungen. Darüber hinaus gibt es viele Kontakte durch das Bukowina-Institut, einem AN-Institut der Universität Augsburg, das sich der Erforschung der Kultur und Geschichte der Bukowina und dem östlichen und südöstlichen Europa widmet. Der Bezirk Schwaben betreut in Suceava und im ukrainischen Czernowitz zudem zwei Infostellen, die als „kleine Botschaften“ über Schwaben und Bayern informieren.

Am Erstflug nahmen seitens des Bezirks Schwaben Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Dr. Philipp Prestel, Europabeauftragter des schwäbischen Bezirkstags, und Dr. Katharina Haberkorn, Partnerschaftsbeauftragte für die Bukowina im Europabüro des Bezirks, teil.

Jede Woche drei Flüge

Drei Mal wöchentlich – am Montag, Mittwoch und Freitag – verbindet die Fluggesellschaft Wizz Air nun Memmingen mit der rund 90.000 Einwohner zählenden Stadt. Heute gehört die nördliche Hälfte der Region Bukowina zur Ukraine, die südliche zu Rumänien. Hier liegen auch die bekannten Moldauklöster, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar, Tirgu Mures und der Hauptstadt Bukarest ist Suceava das sechste rumänische Flugziel ab Memmingen. Insgesamt bietet der Flughafen nun 23 Strecken von und nach Osteuropa.

DRF Luftrettung lädt zum Familienfest in Suhl

Vor 25 Jahren übernahm die DRF Luftrettung den Betrieb des am SRH Zentralklinikum Suhl stationierten Rettungshubschraubers „Christoph 60“. Aus diesem Anlass lädt die Station am 22. und 23. Juni unter dem Motto „25 Jahre rot-weiße Luftrettung“ zu einem ereignisreichen Jubiläums-Wochenende ein.

Schauplatz für drei ganz besondere Veranstaltungen – ein erlebnisreicher Familien-Sonntag, eine Partynacht und eine medizinische Fortbildung – ist das Areal des Flugplatzes im Suhler Ortsteil Goldlauter-Heidersbach.

9. Christoph 60-Tag der DRF Luftrettung

Den Auftakt in das Wochenende bildet am Samstag (22.06.) der 9. Christoph 60-Tag der DRF Luftrettung, Station Suhl, eine medizinische Fortbildung für Notärzte, Rettungsassistenten, Notfall- und Rettungssanitäter mit Teilnehmern aus ganz Mitteldeutschland. Die Fortbildung (Anmeldung erforderlich) dreht sich diesmal um das Thema: „Belastende Einsätze, posttraumatische Belastungsstörungen und psychosoziale Notfallversorgung“.

Das Jubiläum 20 Jahre „Christoph 60“ der DRF Luftrettung im Suhler Stadtzentrum.
Das Jubiläum 20 Jahre „Christoph 60“ der DRF Luftrettung im Suhler Stadtzentrum.

Große Partynacht

Das erste öffentliche Highlight des Wochenendes ist die große Partynacht am Samstag (22.06.) auf dem Flugplatzgelände. Alle feierfreudigen Suhler und Gäste der Stadt können ab 20 Uhr zur stimmungsvollen Musik der Live-Band „Die letzte Rettung“ das Tanzbein schwingen. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Am Sonntag (23.06.) kommen alle Interessierte auf ihre Kosten. Von 11 bis 18 Uhr veranstaltet die Station Suhl der DRF Luftrettung einen großen Familientag, der für Kinder, Eltern und Großeltern viele spannende, informative und erlebnisreiche Angebote bietet. Jung und Alt werden einmalige Eindrücke vom Rettungswesen zu Land und aus der Luft mit auf ihren Nachhauseweg nehmen. Der Eintritt ist frei.

25 Rettungs- und Hilfsorganisationen

Rund 25 Rettungs- und Hilfsorganisationen werden am großen Familien-Sonntag ihr Leistungsspektrum vorführen und dazu informieren. „Damit ist an diesem Tag alles vor Ort, was Blaulicht hat“, stimmt Tobias Strom, Leiter der Veranstaltungsorganisation und Notfallsanitäter der DRF Luftrettung, auf das Event ein. Mit dieser Präsentationsvielfalt bietet der Familientag noch um einiges mehr als der Aktionstag zum 20-jährigen Jubiläum 2014 auf dem Platz der Deutschen Einheit.

Eröffnet wird der Familientag um 11 Uhr von Suhls Oberbürgermeister André Knapp, der auch Schirmherr der Veranstaltung ist. Zur Einstimmung auf das Programm werden OB Knapp, Mitglieder von Hilfsorganisationen und Schüler des Suhler Gymnasiums den Besuchern die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen demonstrieren. Danach können Groß und Klein auf dem weitläufigen Flugplatzgelände bis 18 Uhr viele spannende und interessante Vorführungen, Präsentationen und Mitmachangebote wahrnehmen.

Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung und Polizeihubschrauber

Einen Eindruck von der Hilfe aus der Luft vermitteln ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung und ein Polizeihubschrauber, die beide hautnah besichtigt werden können. Darüber hinaus können sich die interessierten Besucher viele Rettungsfahrzeuge verschiedenster Hilfsorganisationen und -einrichtungen anschauen. Zur Fahrzeugschau gehört auch eine kleine Oldtimerstrecke mit alten Feuerwehrautos, einem DDR-Krankenwagen und anderen Rettungsfahrzeugen früherer Zeit.

Rettungsvorführungen bzw. Präsentationen

Eindrucksvolle Rettungsvorführungen bzw. Präsentationen steuern u.a. Polizei, Feuerwehr, DRK, ASB, Johanniter, THW, Bundeswehr, DEKRA, Verkehrswacht, Rettungsdienst Zweckverband Südthüringen, Blutspende ITM Suhl und viele weitere Akteure an diesem Tag bei. So geben z. B. Hundestaffeln von Polizei und Feuerwehr sowie Wasserretter interessante Einblicke in ihre jeweilige Arbeit.

Und ganz wichtig: An zahlreichen Stationen können Kinder und Erwachsenen bei kleinen Workshops ihr Wissen in Erster Hilfe und zum richtigen Verhalten in Notfällen auffrischen. Für Kinder bietet der Familientag viele weitere Attraktionen: vom virtuellen Hubschrauberflug, über das Erklimmen einer Kletterwand sowie eine Wissensstraße bis hin zu einer Hüpfburg.

Hubschrauber-Rundflug

Wer an diesem Tag hoch hinaus möchte, der kann sogar einen Hubschrauber-Rundflug machen. Die Rundflüge werden kostenpflichtig von einem externen Anbieter offeriert. Mit Moderation und Musik werden die Besucher durch das Tagesprogramm begleitet, das von vielen Partnern, freiwilligen Helfern und Sponsoren unterstützt wird. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Parkplatz direkt am Flugplatz sowie entlang der Zufahrtsstraße zum Flugplatz aus Heidersbach kommend.

Frankreich plant hybridangetriebenen Hubschrauber mit Airbus Helicopters

Das französische Transportministerium DGAC will eine Studie mit einem hybridangetriebenen Hubschrauber erstellen. Gemeinsam mit Airbus Helicopters soll ein Demonstrator gebaut werden, wie der Hubschrauberhersteller mitteilte.

Als Versuchsgerät für den hybrid-Antrieb soll ein einmotoriger Hubschrauber H135 dienen. 2020 soll der Demonstrator erstmals abheben und ein elektrisches Sicherheitssystem erhalten, mit dem der Hubschrauber die Rotoren bis zu 30 Sekunden vollelektrisch betreiben kann.

Vorbereitung zur Industriellen Variante

Die hybrid-elektrische H135 soll dazu einen Elektromotor von Thales bekommen und ein Batteriesystem, das von Airbus Defence and Space entwickelt wird. Hinzu kommen Umwandler von ADENEO. Das Forschungsprogramm soll die Stufe TRL 6 (Technology Readiness Level erreichen und den Weg in die Industrialisierung ebnen.

Frankfurt Airport erwartet bis zu 240.000 Passagiere pro Tag

Frankfurt Airport erwartet bis zu 240.000 Passagiere pro Tag. Hessen und Rheinland-Pfalz starten am kommenden Freitag in die Sommerferien.

Passagiere sollten unbedingt von zu Hause aus online einchecken. Das spart das Anstehen am Schalter. Alternativ ist für viele Airlines die Nutzung eines automatisierten Check-ins in den Abflughallen möglich. Reisende sollten außerdem mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Airport sein.

Mit Wartezeiten kalkulieren

Thomas Kirner vom Flugbetriebs- und Terminalmanagement, zu den Passagierzahlen: „Das sind neue Spitzenwerte, die dafür sorgen, dass die Infrastruktur unserer beiden Terminals den ganzen Sommer über nahezu voll ausgelastet sein wird“, sagt . Er bittet alle Passagiere um Verständnis, falls es an den Kontrollstellen zu Wartezeiten kommen sollte und gleichzeitig um aktive Unterstützung: „Eine gute Reisevorbereitung ist wichtiger denn je“, rät er sowohl Urlaubern als auch Geschäftsreisenden, „wer gut vorbereitet ist und all unsere Tipps berücksichtigt, wird dennoch entspannt in den Flieger steigen können.“

Nach der Gepäckaufgabe ist es am besten, wenn sich Passagiere direkt zur Pass- und Sicherheitskontrolle begeben. Im Transitbereich gibt es überall Restaurants, Geschäfte und Freizeiteinrichtungen, wo sich die restliche Wartezeit sinnvoll nutzen lässt. Auf die Sicherheitskontrolle sollte man sich optimal vorbereiten. Bei Größe und Gewicht des Handgepäcks sind die Vorschriften der jeweiligen Airline maßgebend. Generell gilt jedoch: so wenig Handgepäck wie möglich.

Gepäckbestimmungen der Airlines beachten

„Reduzieren Sie Ihr Handgepäck daher auf das Nötigste. Dann gehen Sie selbst rasch durch den Kontrollprozess und tragen dazu bei, dass die Wartezeiten sich auch insgesamt in Grenzen halten“, erklärt Kirner. „Machen Sie sich außerdem bitte rechtzeitig schlau, welche Gegenstände nicht ins Handgepäck dürfen. Gefährliches ist hier absolut tabu. Manche Gegenstände wie Powerbanks, Akkus und E-Zigaretten müssen aber sogar ins Bordgepäck – am besten ist es, alles wird schon zu Hause korrekt verpackt. Das beugt unangenehmen Überraschungen vor.“

An sämtlichen Sicherheitskontrollstellen stehen innerhalb der Warteschlange Vorbereitungstische zum Ordnen des Gepäcks zur Verfügung. Sämtliche Flüssigkeiten gehören in Einzelbehältnissen von bis zu 100 Millilitern in einen wiederverschließbaren Klarsichtbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter. Jeder Fluggast darf einen solchen Beutel mitführen. Ausnahmen bilden lediglich Babynahrung und unterwegs benötigte Medikamente. Die Beutel müssen bei der Kontrolle, ebenso wie alle elektronischen Geräte (Laptop, Tablet, E-Book etc.), separat in der Wanne platziert werden.

Bei Anreise mit dem Pkw kann man seinen Parkplatz vorausbuchen. Dies betrifft sowohl das Parken in Terminalnähe als auch die günstigere Alternative des Holiday Parking im Süden des Airports. Für das Bringen und Abholen von Freunden und Verwandten gilt: Bis zu 30 Minuten im Terminalparkhaus kosten einen Euro. Das Parken auf der Terminalvorfahrt ist weiterhin bis zu zehn Minuten lang kostenlos – insgesamt sind diese beiden Optionen für alle Beteiligten am bequemsten.