Bombardier verkauft CRJ-Flugzeugsparte an Mitsubishi

Bombardier CRJ900 Regionaljet
Bombardier CRJ900 Regionaljet

Bombardier und Mitsubishi treten in konkrete Verhandlungen über den Verkauf der Regionalflugzeugsparte des kanadischen Herstellers an die Japaner. Mitsubishi Heavy Industries, Ltd und Bombardier Inc wollen dabei eine Barzahlung und Verbindlichkeiten transferieren.

Mitsubishi zahlt demnach 550 Mio. US-Dollar und übernimmt Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 200 Mio. US-Dollar für das Flugzeugprogramm. Auch Vorteile von Bombardier durch das RASPRO (Regional Aircraft Securitization Program) in Höhe von ca. 180 Mio. US-Dollar gehen an Mitsubishi. MHI erhält mit Allem die Musterzulassungen, Wartung, Unterstützung, Ausstattung, Marketing und Verkaufsaktivitäten der CRJ-Flugzeuge samt zugehöriger Dienstleistungen mit dem Supportnetzwerk mit Sitz in Montréal sowie Toronto. Ebenso die Servicezentren in Bridgeport und Tucson in den USA.

Aufbau für Airliner von Mitsubishi

MHI ergänzt damit sein eigenes kommerzielles Flugzeuggeschäft, insbesondere bei Entwicklung und Produktion für den Mitsubishi SpaceJet. Die Japaner haben damit Kapazitäten für Wachstum um ihr neuesFlugzeugprogramm vorwärts zu bringen. Das Werk für den Canadair Regional Jet in Mirabel bleibt bei Bombardier und liefert weiterhin Bau- und Ersatzteile und den Auftragsbestand an Jets nun für Mitsubishi. Die Produktion dieser CRJ-Flugzeuge soll bis Ende 2020 abgearbeitet sein. In der ersten Hälfte von 2020 soll die Transaktion umgesetzt werden, vorausgesetzt behördlicher Genehmigung.

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