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Flughafen Innsbruck gibt Überblick über Flugprogramm

Nachdem seit 22. Juni die Strecke nach Wien, seit Anfang Juli die Strecken nach Amsterdam sowie Luxemburg (NEU) und auch das Charterflugprogramm rechtzeitig zum Ferienstart in Tirol aufgenommen wurden, gibt der Flughafen Innsbruck einen aktuellen Überblick über das derzeitige Flugprogramm sowie einen Ausblick auf die nächsten Monate.
 
•    AMSTERDAM: jeden Mittwoch und Sonntag (www.transavia.com)
•    Berlin: ab 01. Oktober jeden Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag (www.easyjet.com)
•    Kreta (Heraklion): jeden Freitag (www.tui.at)
•    Kalamata: jeden Sonntag (www.idealtours.at)
•    Kefalonia: jeden Samstag (www.idealtours.at)
•    Kos: jeden Mittwoch (www.tui.at)
•    Lamezia Terme: jeden Sonntag (www.idealtours.at)
•    Lefkas/Epiros: jeden Samstag (www.idealtours.at)
•    London Gatwick: ab 01. August jeden Dienstag und Samstag (www.easyjet.com)
•    Luxemburg: jeden Samstag (www.luxair.lu)
•    Wien: aktuell 2 tägliche Flüge; ab September dann bis zu 3 tägliche Flüge (www.austrian.com)

Bis auf weiteres gelten folgende Öffnungszeiten der Geschäfte am Flughafen:

Airport Shop/Trafik:
Montag-Sonntag 07:00-17:00 Uhr (bis inkl. 02.08.2020)
von 03.-31.08.2020:
Montag, Donnerstag, Samstag 07:00-17:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonnta 07:00-15:00, 16:00-17:00 UIhr

Bäcker Ruetz:
Freitag – Sonntag jeweils 06:00 – 17:00 (bis Ende August 2020)

Das Lebensmittelgeschäft M-Preis ist auch wieder geöffnet.

Die Tyrol Lounge ist derzeit von Montag – Freitag von 12:30 – 15:30 geöffnet.

Flughafen Stuttgart: Wolkenkameras für Klima-Ziele

Die Betreiberin des Flughafens Stuttgart FSG hat nun einen wissenschaftlich fundierten Abbauplan zur Reduktion von CO2-Emissionen fertiggestellt. Der Masterplan Energie und Klima 2050 zeigt auf, dass der Flughafen bezogen auf das Jahr 1990 die direkten Treibhausgasemissionen um knapp 90 Prozent aus eigener Kraft reduzieren kann. Dabei helfen Fotovoltaikanlagen und Wolkenkameras.

Strom aus der Sonne soll im Ertrag am STR um das Zehnfache steigen. Wolkenkameras sollen dabei helfen, die Energie intelligent zu steuern, indem sie möglichst exakte Prognosen zur Solarstrom-Produktion am STR erstellen. „Die Studie des Flughafen Stuttgart zeigt, was beim Klimaschutz möglich ist, wenn wir alle Register ziehen. Ich bin zuversichtlich, dass der Landesairport bis 2050 CO2-neutral betrieben wird. Der Schlüssel dafür ist der konsequente Einsatz von Technologien der Energie- und Mobilitätswende. Nur so können wir langfristig Mobilität und Umweltschutz vereinbaren“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Vorstellung des Klimaschutzplans des Landesairports am Montag, den 27. Juli 2020.

30 Gigawattstunden für den Flughafen Stuttgart

Im Masterplan Energie und Klima 2050 ist in Fünf-Jahres-Schritten bis 2050 festgelegt, welche Investitionen in energieeffiziente Anlagen zum Beispiel in den Terminals, in Elektromobilität oder klimafreundliche Stromproduktion getätigt werden sollen. Der gesamte Energiebedarf am STR soll zukünftig nahezu komplett aus regenerativen Quellen gedeckt werden – sowohl durch eigene Erzeugung als auch durch Zukauf. Den Ertrag aus Fotovoltaik am Standort will der Flughafen von derzeit 2,5 auf rund 30 Gigawattstunden steigern.

Bei der Entwicklung des Konzepts ließ sich der Flughafen vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE beraten und unterstützen. Die FSG nutzt für die Planung ein Simulationstool, das es ihr erlaubt, passgenau auf Veränderungen zu reagieren. Mit dem Leitbild fairport STR will der Flughafen Stuttgart dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Airports in Europa sein.

Wolkenkameras am Flughafen Stuttgart für Klima-Ziele
Wolkenkameras am Flughafen Stuttgart für Klima-Ziele

Wolkenkamera hilft zu exakteren Prognosen

  • Vier Wolkenkameras der Hochschule Offenburg und eine Kamera vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg scannen im Sekundentakt den Himmel über dem Airport. Verknüpft mit den Wetterdaten können so sehr genaue Prognosen zur Solarstrom-Produktion am STR erstellt werden.
  • Die Wolkenkameras sind ein Element des intelligenten Energiesystems (Smart Grid), das am Landesflughafen entsteht, um das Net-Zero-Ziel bis 2050 zu erreichen.
  • Das Ziel: Das Energiesystem so zu steuern, dass z.B. Elektrofahrzeuge dann geladen werden, wenn die Solaranlagen gerade viel Ertrag bringen. Die Fahrzeuge dienen so auch als Stromspeicher.

Flughafenfeuerwehr Dresden mit neuem Drehleiterfahrzeug

Die Werkfeuerwehr des Flughafens Dresden hat ein Drehleiterfahrzeug der neuesten Generation des Spezialgeräteherstellers Rosenbauer in Dienst gestellt. Das 300 PS starke Feuerwehrauto wird insbesondere in der Höhenrettung sowie der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung eingesetzt.

Die Drehleiter ersetzt ein altes Löschfahrzeug, das seit 2001 in Betrieb war. Das neue Fahrzeug stammt vom Weltmarktführer Rosenbauer, ist mit einem Fahrgestell von Mercedes Benz ausgestattet und 16 Tonnen schwer. Die Leiter kann in 60 Sekunden auf bis zu 32 Meter ausgefahren werden.

Vielseitige Einsätze der Flughafenfeuerwehr

Der Rettungskorb ist für bis zu fünf Personen ausgelegt.  Neben den Aufgaben zur Flugzeug- und Gebäudebrandbekämpfung entfällt ein Großteil der jährlich rund 4.600 Einsätze der Werkfeuerwehr auf den Transport mobilitätseingeschränkter Passagiere. In der Corona-Zeit von Mitte März bis Mitte Juli 2020 unterstützten die Einsatzkräfte auch bei der Betankung von Ambulanzflugzeugen und bei der Corona-konformen Ausstattung des Flughafenterminals.

Blick hinter die Kulissen

65 Personen ist die Dresdner Flughafenfeuerwehr stark, der Fuhrpark zählt elf Fahrzeuge. Der Preis des neuen Fahrzeugs: knapp 600.000 Euro. Wer sich für die Welt der Feuerwehr interessiert und hinter die Kulissen des Dresdner Flughafenbetriebs blicken will, kann dies etwa bei einer Flughafen-Führung tun.

Christoph 42 in Schleswig-Holstein: H145 ersetzt EC145

Die Besatzungen der DRF Luftrettung starten jetzt vom Flugplatz Rendsburg-Schachtholm aus zu ihren lebensrettenden Einsätzen. Zugleich findet ein Musterwechsel statt: Ein hochmoderner Hubschrauber des Typs H145 ersetzt die bisher genutzte EC145. 

Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung, stellt den neuen „Christoph 42“ vor: „Wir freuen uns sehr, dass wir auch in Rendsburg eine H145 in Betrieb nehmen können, den derzeit modernsten in der Luftrettung eingesetzten Hubschrauber. Schon ein Blick in das Glascockpit zeigt den Unterschied zur bisherigen Maschine: Alle Flugdaten – beispielsweise zu den Triebwerken oder zur Fluglage – werden den Piloten auf großformatigen Displays angezeigt.“ Entlastung für den Piloten bringt auch der Vierachsen-Autopilot, der die Steuerfunktionen automatisch übernehmen kann. Auf dem Wetterradar können die Piloten schnell wechselnde Wetterlagen frühzeitig erkennen. Zudem ist der Hubschrauber aufgrund seiner Konfiguration und Ausrüstung in besonderer Weise für den Nachteinsatz geeignet. „Hinzu kommt, dass wir planen, unser Projekt ‚Point in Space‘ zum Thema satellitengestützter Anflug auf Kliniken hier in Schleswig-Holstein voranzutreiben“, so Dr. Huber weiter. „Hierfür ist die Station mit der H145 jetzt optimal ausgerüstet.“

Wechsel im laufenden Betrieb

Der Wechsel an den neuen Standort fand während des laufenden Betriebs statt. „Besonders bedanken möchten wir uns für die Unterstützung des Teams des Flugplatzes Rendsburg-Schachtholm um Jörg Köpping und des Kreises Rendsburg-Eckernförde sowie für das Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen, ohne die dieser Umzug nicht möglich gewesen wäre“, hebt Dr. Florian Reifferscheid, Leitender Arzt der Station in Rendsburg, hervor. „Wir freuen uns auf die Arbeit auf der neuen Station und mit der neuen Maschine, die für die Anforderungen in der Region, z. B. die Versorgung der Inseln und Halligen sowie Einsätze in der Nacht, besonders geeignet ist.“ Der erfahrene Notarzt lobt auch das von der DRF Luftrettung mitentwickelte neue Innenraumkonzept, das mehr Platz für die Besatzung bietet und so die Patientenversorgung nochmals verbessert. Ins Auge sticht am neuen „Christoph 42“ außerdem der ummantelte Heckrotor, der sogenannte Fenestron: Er ist leiser, besser vor Beschädigungen geschützt und bietet Rettungskräften am Boden mehr Sicherheit.  

Luftrettungsstation Rendsburg

Die Station Rendsburg ist eine der ältesten der DRF Luftrettung: Vor genau 45 Jahren nahm sie als erste in Schleswig-Holstein ihren Dienst auf. Heute stellt „Christoph 42“ als einziger 24-Stunden-Hubschrauber im Land mit rund 1.700 Einsätzen im Jahr einen unverzichtbaren Baustein in der umfassenden Notfallversorgung der Menschen in der Region dar. Er wird in der Notfallrettung sowie für dringende Transporte von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Das Einsatzgebiet von „Christoph 42“ liegt im zentralen Schleswig-Holstein mit einem Einsatzradius von rund 60 Kilometern rund um die Station. Tagsüber umfasst es die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen, Nordfriesland und Schleswig-Flensburg einschließlich der Inseln und Halligen. In der Nacht erstreckt sich das Einsatzgebiet über ganz Schleswig-Holstein.

Bombardier Business Jet Global 5500 erreicht US-Markt

Bombardier hat die erste Maschine des neuen Business Jets Global 5500 mit Heimatstandort in den USA ausgeliefert. Das Flugzeug soll für Charterflüge eingesetzt werden.

Käufer des Global 5500 ist Unicorp National Developments mit Sitz in Orlando, Florida, die traditioneller Kunde von Bombardier Business Jets sind. Der Global 5500 wurde letzten Monat in Dienst gestellt. Das Geschäftsreiseflugzeug fliegt Passagiere nonstop von Florida etwa nach Sao Paolo, Paris, London oder sogar Moskau.

High-Tech und Hygiene im Global 5500

Mit an Bord sind High-speed Anbindung durch Ka-Band-Technologie. Hinzu kommen spezifische Nuage-Sitze und Bombardier Pũr Air, ein spezielles Luftreinhaltesystem, das mit einem HEPA Filtersystem 99,99 Prozent von Allergenen, Viren und Bakterien in der Kabine abfangen soll.

Flughafen München vor Abbau von Kapazitäten

Wie alle Flughäfen ist auch der Münchner Airport durch die Corona-Pandemie in eine schwierige Situation geraten. Der Flugbetrieb ist in den vergangenen Monaten pandemiebedingt phasenweise fast komplett zum Erliegen gekommen. Jetzt sucht der Airport nach Strategien für einen gesunden Betrieb.

Der internationale Luftverkehr durchläuft weiterhin die Auswirkungen der schwersten weltweiten Krise seiner Geschichte. Für das laufende Jahr wird am Münchner Flughafen mit einem Passagieraufkommen gerechnet, das bei weniger als der Hälfte des Vorjahreswertes liegt. Im Jahr 2019 hatte der Münchner Flughafen noch ein Rekordaufkommen von knapp 48 Millionen Fluggästen verbucht.

Geschäftseinbrüche auf breiter Front

Auch in den kommenden Jahren wird das Verkehrsaufkommen nach Einschätzung der gesamten Luftfahrtbranche unter dem Vorkrisenniveau liegen. Für die FMG verbinden sich mit den drastischen Verkehrseinbrüchen massive Ertragsverluste in allen Geschäftsfeldern. Das Unternehmen hat bereits zu Beginn der Krise Gegenmaßnahmen eingeleitet und seine Liquidität und Handlungsfähigkeit unter anderem durch ein striktes Ausgabenmanagement, das Verschieben von Investitionen und die Einführung von Kurzarbeit gestärkt.

Mit Blick auf die kommenden Jahre müssen jetzt die vorhandenen Kapazitäten überprüft und der zu erwartenden Verkehrsentwicklung angepasst werden. Ziele sind dabei primär wirtschaftliche Stabilität sowie die Investitions-, Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, damit sich der Flughafen München auch künftig im Wettbewerb mit anderen Drehkreuzen gut positionieren kann.

Kapazitätsanpassungen nötig

Exakte Prognosen zur weiteren Entwicklung sind angesichts der fragilen Situation des Luftverkehrs allerdings momentan noch sehr schwierig. Vor diesem Hintergrund kann über mögliche Kapazitätsanpassungen am Airport auch erst in den nächsten Monaten im Detail entschieden werden. Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit den FMG-Gremien und den Arbeitnehmervertretern sorgfältig geplant und sollen sozialverträglich gestaltet werden.

Erstflug nach Schweden: Pilatus PC-24 Ambulanzflugzeug

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Pilatus hat den ersten von sechs PC-24 für die schwedische Ambulanzorganisation in die Lüfte entlassen. Beim Schweizer Flugzeugbauer hob der Jet gestern vom Flugplatz Buochs ab, um seinen Erstflug zu absolvieren.

Als Super Versatile Jet trägt er zudem die Farben Schwedens – Blau und Gelb – in den Schweizer Himmel. Weniger als ein Jahr nach der Unterzeichnung des Vertrags zwischen dem Kommunalförbundet Svenskt Ambulansflyg (KSA) und Pilatus markiert der Erstflug des ersten Schwedischen Ambulanz PC-24 einen wichtigen Meilenstein im Programm. Pilatus konnte trotz der Covid-19-Pandemie den engen Produktionszeitplan einhalten.

PC-24 Ambulanzflugzeuge für KSA

Als Rettungsflugdienst stellt die KSA allen Bewohnern in Schweden medizinische Versorgung und den Zugang zu einer schnellen und sehr professionellen flugmedizinischen Versorgung sicher. Die gesamte Flotte von KSA soll auf sechs PC-24 anwachsen. Alle Flugzeuge werden im Laufe des Jahres 2021 ausgeliefert werden.

Mit dem Erstflug startet eine Reihe von Flugtests, die Pilatus durchführt. Im Fall von KSA werden die PC-24 im Anschluss an die Aerolite AG übergeben werden. Das spezialisierte Schweizer Unternehmen ist für die Integration des Ambulanzinterieurs zuständig.

Ambulanz PC-24

Die besondere Flexibilität des PC-24 eröffnet erleichtert den Einsatz als Ambulanzflugzeug. Die Kabine des PC-24 bietet genügend Platz für drei Patienten sowie medizinisches Personal. Die große Frachttür des PC-24 erleichtert zudem das schnelle Ein- und Ausladen von Patienten. Diese Vorteile verbunden mit den Kurzstart- und Landeeigenschaften machen den PC-24 zum idealen Flugzeug für sämtliche Ambulanzmissionen.

Flughafen Münster/Osnabrück verzeichnet steigende Verkehrszahlen

Zum Beginn der Sommerferien in Niedersachsen und nach Halbzeit der Ferien in NRW sind am Flughafen Münster/Osnabrück wieder steigende Verkehrszahlen zu beobachten. Seit acht Wochen starten nach der Corona-bedingten Pause wieder Flugzeuge am FMO. Den Anfang machte im Juni die Lufthansa mit einer täglichen Verbindung nach München. Ab Juli wurde dann schrittweise auch der touristische Flugverkehr wieder hochgefahren. Während es im Juni nur rund 30 Starts und Landungen pro Woche gab, sind es jetzt im Juli schon wieder 60. Aktuell werden 13 Ziele ab FMO angeflogen. Bis September soll die Anzahl wieder auf 17 Ziele mit ca. 170 Starts und Landungen pro Woche steigen. Im vergangenen Jahr gab es am FMO bis zu 280 Starts und Landungen pro Woche in der Sommersaison.

FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz freut sich über den allmählich wieder steigenden Flugbetrieb: „Urlaub ab FMO geht wieder! Das Bedürfnis nach touristischen Reisen ist bei den Menschen in unserer Region weiter stark ausgeprägt.“

Spanien und Griechenland sind gefragt

Während der diesjährigen Sommerferien starten Urlauber ab Münster/Osnabrück vor allem zu spanischen und griechischen Zielen. Nach Mallorca wird zurzeit neun Mal pro Woche mit Eurowings, Lauda/Ryanair und Sundair geflogen. In den nächsten Wochen sollen zusätzliche Verbindungen angeboten werden.

Corendon Airlines bedient die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria sowie die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos. Aktuell hat Corendon Airlines außerdem zweimal wöchentlich den Flugverkehr nach Antalya wieder aufgenommen, ab August folgt SunExpress ebenfalls mit zwei wöchentlichen Flügen. Nach Aufhebung der Reisewarnung für die Türkei soll wieder täglich geflogen werden.

Eurowings fliegt ab Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)
Eurowings fliegt ab Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)

Der traditionell starke Linienflugverkehr am FMO nimmt ebenfalls weiter zu. Ab September führt Lufthansa einen dritten täglichen Flug nach München ein, und auch die maßgeblich von Umsteigepassagieren genutzte Verbindung nach Frankfurt steht wieder im Flugplan.

Lanzarote wird neues Flugziel

Ein Blick auf den Ende Oktober beginnenden Winterflugplan zeigt durchaus erfreuliche Tendenzen. Mit Lanzarote wird Corendon Airlines ab FMO sogar ein komplett neues Flugziel anbieten.

34 Urlaubsziele von 17 Airlines ab Flughafen Nürnberg

Mit dem Beginn der Sommerferien am Wochenende haben Urlauber aus der Region Nürnberg zahlreiche Sonnenziele zur Auswahl, darunter jeweils fünf spanische und fünf griechische. Außerdem geht es u.a. nonstop nach Portugal und Bulgarien. „Auch in diesen Zeiten muss niemand auf seinen wohlverdienten Urlaub am Mittelmeer oder auf den Kanaren verzichten“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. „Für Kurzentschlossene gibt es noch viele gute Angebote.“

Allein am ersten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag) heben 42 Passagiermaschinen ab. Insgesamt umfasst der Flugplan aktuell 34 Ziele, die von 17 Airlines angeflogen werden. In Griechenland werden die beliebten Urlaubsdestinationen Kreta, Thessaloniki, Kos, Korfu und Rhodos angesteuert. Spanienfreunde dürfen sich auf Alicante, Palma de Mallorca sowie die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa freuen. Ab Anfang August ist Barcelona auch wieder im Flugplan enthalten. In Italien sind Palermo und Olbia nonstop zu erreichen. Hinzu kommen das portugiesische Ziel Porto und das bulgarische Varna an der Schwarzmeerküsten. Städtereisende dürfen sich auf Paris, Amsterdam und Hamburg sowie die rumänischen Städte Bukarest, Sibiu (Hermannstadt) und Cluj-Napoca oder Skopje in Nordmazedonien freuen. Größte touristische Fluggesellschaften in Nürnberg sind Corendon Airlines gefolgt TUI fly.

Einzelplatzverkauf oder Pauschalreise

In den vergangenen Monaten waren persönliche Besuche nur eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund ist der Urlaub bei der Familie, bei Verwandten und Freunden gerade nach dem Corona-Lockdown besonders gefragt: Die im Flugplan stehenden Ziele können nicht nur als Pauschalreise gebucht werden. Tickets im Einzelplatzverkauf sind ebenfalls zu haben. Viele Fluggesellschaften bieten zudem flexible Umbuchungsmöglichkeiten an.

Auch das traditionell stärkste touristische Reiseziel im Sommer, die türkische Küste, ist mehrmals pro Woche mit SunExpress und Corendon Airlines erreichbar. Neben Antalya und Izmir wird die Metropole Istanbul ebenfalls mehrmals pro Woche von Turkish Airlines angeboten. Über Istanbul bieten sich vielfältige Umsteigemöglichkeiten.

Inzwischen sind sieben von ursprünglich neun Europäischen Drehkreuzen wieder nonstop erreichbar und die beiden großen Airline-Allianzen SkyTeam und Star Alliance in Nürnberg vertreten. Für die Wirtschaft und die Menschen in der Metropolregion bestehen dadurch zahlreiche Umsteigeverbindungen weltweit.

Hygienekonzept und Verhaltensvorschriften

Der Airport Nürnberg hat zum Gesundheitsschutz von Passagieren, Besuchern und Mitarbeitern umfangreiche Hygienemaßnahmen erarbeitet und der Gesundheitsbehörde vorgestellt. Hierzu zählen Informationen im Internet, auf Flyern und auf Monitoren im Terminal, Desinfektionsmittelspender, schützende Kunststoffscheiben an den Schaltern und bei der Sicherheitskontrolle. Hinweisschilder und Durchsagen erinnern Passagiere an die Verhaltensvorschriften. Außerdem gibt es Markierungen am Boden, die dabei helfen, die geltenden Abstandsregelungen einzuhalten. Im Terminal muss, genauso wie im Flugzeug, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Auch die Airlines setzen umfassende Hygienekonzepte um. Über die jeweiligen Bestimmungen sollten sich Fluggäste im Voraus bei ihrer Fluggesellschaft oder beim Reiseveranstalter informieren.

Shops und Gastronomie am Flughafen Nürnberg

Shops und Gastronomie haben teilweise wieder eröffnet: Der Airport Shop im öffentlichen Bereich bietet ein umfangreiches Sortiment vom Reisebedarf bis zum Snack. Auch die Flughafenbuchhandlungen Presse & Buch sind geöffnet. Der Kalchreuther Bäcker in Abflughalle 1 verkauft kalte und warme Backwaren sowie Getränke. Die Sandwichmanufaktur versorgt die Reisenden im Wartebereich mit Snacks und Leckereien.

Keine Kündigungen: Condor einigt sich mit Sozialpartnern

Condor hat umfassende Einigungen mit allen Sozialpartnern getroffen, die betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Gemeinsam mit den Betriebsräten für das Boden- und fliegende Personal (Personalvertretung) sowie den Gewerkschaften UFO, Ver.di und der Vereinigung Cockpit wurden Vereinbarungen unterschrieben, durch die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord bleiben können.

„Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern sehr ernst. Nicht nur unsere Kunden haben durch unsere Flugplanstabilität Planungssicherheit, sondern nun auch die Condorianerinnen und Condorianer: Dank tragfähiger und verantwortungsvoller Vereinbarungen mit allen Sozialpartnern, bleiben alle an Bord“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

4.200 Condor-Mitarbeiter am Boden und in der Luft

Condor beschäftigt knapp 4.200 Mitarbeiter am Boden und in der Luft. Das Unternehmen hat mit allen Gewerkschaften und Betriebsräten unter anderem Einigungen zur Verlängerung der Kurzarbeit erzielt, die gemäß der aktuell geltenden, gesetzlichen Maximaldauer bis mindestens März 2021 fortgesetzt wird. Zudem umfassen die Tarifeinigungen Vereinbarungen zur Effizienz- und Produktivitätssteigerungen in der Flugeinsatzplanung.

„Wir haben nicht nur eine Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Kunden und unseren Partnern, sondern auch gegenüber der Bundesregierung und der Hessischen Landesregierung, die uns einen Kredit in Höhe von 294 Millionen Euro als Corona-Hilfe eingeräumt haben. Wir haben in den letzten Monaten gezeigt, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen erfüllen, und setzen auch jetzt eine Vielzahl an Kostensenkungs- und Liquiditätsmaßnahmen bei gleichbleibend hoher Produkt- und Servicequalität für unsere Kunden um. Dazu gehört neben den Gewerkschaftsvereinbarungen unter anderem auch der Umzug in eine kleinere und kostengünstigere Unternehmenszentrale“, so Ralf Teckentrup.

Condor Sommerflugplan

Condor nahm den Flugbetrieb pünktlich zu den Sommerferien flächendeckend ab acht Abflughäfen in Deutschland wieder auf und steuert die schönsten Urlaubsziele rund ums Mittelmeer an. „Oberste Prämisse bei unserem Flugplan diesen Sommer ist die Planungssicherheit für unsere Kunden. Wir haben unseren Flugplan schon Mitte Juni aufgeräumt und setzen auf Verbindungen, die wir wie geplant auch fliegen werden.“

Die beliebtesten Ziele derzeit sind die Balearen und Griechenland, aber auch die Kanaren erfreuen sich wachsender Beliebtheit. „Die Rückmeldung unserer Kunden zu ihrer Reise in diesen Tagen ist sehr positiv: Gemeinsam mit den Flughäfen haben wir unsere Hausaufgaben hinsichtlich Schutzmaßnahmen während der gesamten Reise gemacht, sodass sich unsere Gäste auch in diesem Sommer auf ihrer Urlaubsreise wohlfühlen können.“

Ticketerstattungen

Deutschlands beliebtester Ferienflieger bot Kunden, die von einer Flugannullierung aufgrund von Corona betroffen waren, ein flexibles Flugguthaben an, das auf mehrere Flüge und Personen aufgeteilt werden kann. Kunden, die eine Erstattung des Ticketpreises wünschen, erhalten ihr Geld zurück. Die Erstattung aller annullierten Flüge von März bis Juni wird Ende Juli komplett abgeschlossen sein.

Die automatisierte Erstattung von Reisebürobuchungen hatte Condor schon Mitte Juni wieder freigeschaltet, um die Vertriebspartner bei der Bearbeitung ihrer Kundenanfragen vollumfänglich zu unterstützen.

Köln Bonn Airport erfüllt Aspekte als Flugtaxi-Standort

Mit dem Flugtaxi vom Airport in die Stadt: Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, könnte am Köln Bonn Airport perspektivisch Realität werden. Gemeinsam mit dem Verkehrswissenschaftlichen Institut der RWTH Aachen hat der Flughafen Köln/Bonn eine technische Machbarkeitsstudie bezüglich des Einsatzes bemannter Flugtaxis am Airport erstellt. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Studie wurde nun mit dem Ergebnis abgeschlossen: Der Flughafen Köln/Bonn bietet alle Voraussetzungen, ein Standort für den Betrieb von Flugtaxis zu sein. Obwohl noch viele Schritte unternommen werden müssten, um einen Flugtaxidienst am Flughafen Köln/Bonn anzubieten, erfüllt der Airport grundsätzlich alle Aspekte, die im Rahmen der Machbarkeitsstudie untersucht wurden, die Voraussetzung sind für die Einrichtung eines solchen Dienstes am Airport.

Hendrik Wüst MdL, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte den Airport, um sich über die Ergebnisse der Studie zu informieren: „Sichere, saubere und zuverlässige Mobilität gehört zur Grundversorgung der Menschen. Wie wir künftig von A nach B kommen, ist eine der zentralen Zukunftsfragen. Flugtaxis werden ein Teil der Antwort sein. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass der Flughafen zusammen mit der RWTH Aachen heute diese Machbarkeitsstudie vorlegt. Sie richtet den Blick nach vorn und beschreibt ganz praktisch die Anforderungen an die dritte Dimension der Mobilität.“

Gehören Flugtaxis bald zu unserem Alltag?

Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH sagt: „Schon in wenigen Jahren könnten Flugtaxis zu unserem Alltag gehören – selbstverständlich werden wir als Flughafen mit dabei sein, wenn es um die Innovation des Reisens geht. Der Köln Bonn Airport ist immer interessiert an neuen Technologien in der Luftfahrt und der Fortentwicklung von Mobilität. Lufttaxis haben im Ballungsraum mit all seinen verkehrlichen Herausforderungen, in dem wir uns hier in Nordrhein-Westfalen befinden, ein großes Potenzial bezüglich individueller und schneller Bewegung im öffentlichen Raum. Die Studie, die wir nun erstellt haben, kann zudem Blaupause sein für andere Standorte. Viele Erkenntnisse lassen sich daraus für andere Projekte ableiten. In NRW, in Deutschland – und vielleicht sogar darüber hinaus.“

Untersucht wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie verschiedene Aspekte, darunter etwa infrastrukturelle Anforderungen, die für ein solches Projekt nötig wären. Dazu gehören Details wie Flächenverfügbarkeit, Erreichbarkeit und etwa auch die Stromversorgung. „Köln/Bonn ist der Flughafen der kurzen Wege. Flugtaxis werden zukünftig das Angebot anderer Verkehrsträger ergänzen – für unsere Passagiere würde die An- und Abreise so noch unkomplizierter werden“, so Vanneste.

Studie gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung (DFS)

Auch die flugbetriebliche Umsetzung spielte eine große Rolle in der Untersuchung. Ob und wie die bemannten Fluggeräte in den Luftraum integriert werden können, wurde in der Studie gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) untersucht.

Diese Studie bietet zunächst einen Ausgangspunkt und beschreibt ein denkbares Szenario mit ersten Annahmen und Zahlen – weitere Untersuchungen sind nötig, bevor konkrete Planungen von entsprechender Infrastruktur angestrebt werden. Im nächsten, wichtigen Schritt wird die Umgebung des Airports miteinbezogen, etwa die anliegenden Kommunen sowie die Verkehrsträger.

Lübeck Air fliegt auch ab Flughafen Stuttgart

Der Aufnahme des Linienverkehrs zum 17. August nach Stuttgart steht nichts mehr im Wege. Auf dem Flughafen Lübeck landete zum ersten Mal die ATR 72-500 der Lübeck Air, die zu 100% zum privaten Flughafen Lübeck gehört und in der Hansestadt ihren Heimathafen hat. Lübeck Air wird ab 17. August auch den Flughafen Stuttgart anfliegen.

Die ATR 72-500 ist mit nur 60, statt der üblichen 72 Sitze ausgestattet und bietet dem Passagier viel Raum und Beinfreiheit. Ein Gepäckstück sowie Handgepäck sind in jeder Buchungsklasse bereits enthalten, ebenso eine kleine Bordmahlzeit. Täglich (außer Samstag) erhält Stuttgart nun eine direkte Anbindung an die Hansestadt Lübeck.

Gut erreichbar von Lübeck aus sind Nachbarstädte wie Kiel, Wismar, Lüneburg und Schwerin sowie die Ostseebäder der Lübecker Bucht.

Lübeck Air ATR 72-500
Lübeck Air ATR 72-500

Über Lübeck Air

Lübeck Air ist ein privates Luftfahrtunternehmen aus der Region, betrieben durch die Zusammenarbeit mit der dänischen Partner-Airline Air Alsie und eng mit dem Flughafen Lübeck verbunden.

Robinson Helicopter künftig mit Lycoming EIS-Zündung

Robinson Helicopter rüstet seine Hubschrauber mit Kolbentriebwerk R22 und R44 in Zukunft mit dem von der FAA neu zugelassenen Starter von Lycoming aus. Dieses EIS (Electronic Ignition System) soll die Maschinenstart zuverlässiger und den Wartungsaufwand geringer machen.

Das EIS ersetzt dabei den linken magnetischen Anlasser, der rechte magnetische Anlasser verbleibt als zusätzliche Zündung und macht damit eine zusätzliche Stromversorgung als Backup überflüssig. Ein Vorteil des EIS von Lycoming ist die hohe Zündspannung für einen zuverlässigen Start, zudem kommt die Zündung ohne mechanisch bewegliche Teile daher, was die Wartung vereinfacht.

R22 und R44: 500-Stunden-Inspektion fällt weg

So soll das EIS auch die Lebenszeit des Triebwerks ohne Wartungstermine zwischen den Überholungen durchhalten. Damit fällt laut Robinson Helicopters die erforderliche 500-Stunden-Inspektion weg. Das vereinfacht die Arbeit der Techniker am Hubschrauber und reduziert die Betriebskosten für Halter. Der neue Zünder wird mit den Hubschraubern R22 und R44 ab Januar ausgeliefert.

Direktflüge ans Mittelmeer ab Flughafen Innsbruck

Mit dem Beginn der Sommerferien in der vergangenen Woche wurden am Flughafen Innsbruck zahlreiche direkte Urlaubsflüge ans Mittelmeer aufgenommen. Ab sofort kommt die Flugverbindung auf die beliebte Ferieninsel Kreta – angeboten von TUI Österreich (www.tui.at) – hinzu.

Jeden Freitag um 13:10 Uhr hebt ab sofort ein Airbus A-319 im Auftrag von TUI Österreich vom Flughafen Innsbruck auf die größte griechische Insel Kreta ab. Neben Kreta sind auch die Inseln Kos (ab 05. August) sowie Mallorca (seit 11. Juli) Teil des Urlaubsangebotes des österreichischen Reiseveranstalters.

„Es freut mich besonders, dass wir unseren Kunden auch in diesen fordernden Zeiten in den TUI Reisebüros in Tirol mit attraktiven Flügen ab Innsbruck ein tolles Sommerprodukt bieten können. Mit den Flügen nach Mallorca, Kreta und Kos können sich die Tirolerinnen und Tiroler auf einen entspannten Urlaub am Meer freuen“, sagt Herbert Schatz, Regionalleiter West bei TUI Das Reisebüro.

„Die Sehnsucht nach Strand und Meer ist bei vielen groß. Als Tiroler Heimatflughafen bieten wir un-seren Passagieren einen angenehmen und stressfreien Start in den wohlverdienten Urlaub“, betont der Stv. Flughafendirektor Prok. Mag. (FH) Patrick Dierich.

Condor fliegt wieder nach Mallorca ab Leipzig/Halle

Condor bietet in der aktuellen Sommersaison mit bis zu 24 Abflügen pro Woche die meisten Möglichkeiten, von Leipzig/Halle in den Urlaub zu starten. Angeflogen werden neun Ziele auf den Kanarischen Inseln, griechischen Inseln und den Balearen. Condor hat am Leipzig/Halle Airport zwei Airbus A321 stationiert. Am Morgen starteten die Maschinen nach Palma de Mallorca und Korfu. Weitere Ziele in der Sommersaison sind Heraklion, Kos, Rhodos, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa.

Ralf Teckentrup, CEO Condor: „Urlaub kann man nicht per Videokonferenz machen, sondern wie seit knapp 65 Jahren am besten mit Condor. Wir freuen uns sehr, dass es nun pünktlich zu den Sommerferien auch wieder ab dem Flughafen Leipzig/Halle, dem wir seit jeher sehr verbunden sind, zu den schönsten Urlaubszielen geht. Und unsere Gäste können auch in diesem sehr besonderen Sommer mit einem guten Gefühl in die Ferien starten: Wir setzen eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen auf der gesamten Flugreise konsequent um.“

Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG, betont: „Condor ist die größte touristische Airline am Flughafen Leipzig/Halle. Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Flüge. Die Kanaren, Palma de Mallorca und die griechischen Inseln zählen seit Jahren zu den beliebtesten Urlaubszielen bei Erholungssuchenden aus Mitteldeutschland.“

Gesundheitsschutz und Reisehinweise

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben umfangreiche Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz von Fluggästen, Besuchern, Partnern und Mitarbeitern getroffen. Das Maßnahmenpaket basiert auf den Vorgaben der zuständigen Behörden und orientiert sich an den Empfehlungen des Flughafenverbandes ADV.

Zu den Vorkehrungen zählt unter anderem die Anbringung von schützenden Kunststoffscheiben an den Check-in-Schaltern und bei der Bordkartenkontrolle. Des Weiteren gibt es in den Terminals Desinfektionsmittelspender. Monitore, Schilder und Durchsagen erinnern Fluggäste an Verhaltens- und Hygienevorschriften. Außerdem sind Markierungen am Boden angebracht, sodass beispielsweise an der Sicherheitskontrolle die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden. Sitzmöglichkeiten sind ebenfalls mit Abstandsmarkierungen versehen.

In den Terminals muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Fluggäste sollten mindestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein und nach Möglichkeit den Online-Check-in der Airline nutzen. Bei  Condor ist ebenfalls Pflicht, an Bord einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Wizz Air nimmt Mykonos ab Dortmund in den Flugplan

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat angekündigt, ab dem 9. August 2020 mittwochs und sonntags von Dortmund auf die griechische Insel Mykonos zu fliegen. Damit bietet Wizz Air nun 49 Strecken in 25 verschiedenen Ländern direkt vom Dortmund Airport aus an.

Wizz Air mit Mykonos weiter auf Expansionskurs am Dortmund Airport

George Michalopoulos, Chief Commercial Officer bei Wizz Air, fasst zusammen: „Nur einen Monat nach der Ankündigung der neuen WIZZ-Basis in Dortmund freuen wir uns, heute den weiteren Ausbau unseres lokalen Netzwerks bekannt zu geben.“ Auch Flughafen-Chef Udo Mager, freut sich über die Ankündigung der Airline: „Mykonos ist bereits die 20. neue Destination in diesem Jahr, die Wizz Air ab Dortmund anfliegen wird. Der Expansionskurs der Airline am Standort ist nicht typisch für die derzeitige Lage der Luftverkehrsbranche. Er bestätigt die Einstufung des Airports als landesbedeutsamer Flughafen für Nordrhein-Westfalen auch in schwierigen Zeiten eindrucksvoll und belegt dessen großes Potential.“

EC145 beerbt BK 117 bei der DRF Luftrettung in Dortmund

Der Rettungshubschrauber DRF Luftrettung in Dortmund besteht seit heute aus einem neuen Modell: Eine moderne EC145 löst die BK 117 ab. Darüber hinaus wird „Christoph Dortmund“ mit einem EpiShuttle, einer speziellen Isoliertrage, ausgestattet. „Christoph Dortmund“ leistet als Intensivtransporthubschrauber und auch in der Notfallrettung einen äußerst wichtigen Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung der Menschen in Nordrhein-Westfalen“, betont Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung.

Hubschrauber mir mehr Leistung beim Einsatz

Gerade für längere Patiententransporte zwischen Kliniken, die auch schon mal im europäischen Ausland liegen können, biete die Maschine vom Typ EC145 viele Vorteile im Vergleich zum bisher eingesetzten Muster BK 117. „Daher freuen wir uns, diesen neuen Hubschraubertyp auch in Dortmund in Dienst stellen zu können“, fügt Dr. Krystian Pracz hinzu. „Für uns Piloten ist das neue Hubschraubermuster eine Arbeitserleichterung“, erklärt Pilot und Stationsleiter Markus Sandmann, „der drei-Achsen-Autopilot und das digitale Glascockpit sorgen gerade auf längeren Flügen für Entlastung.“

Mit 700 km hat die EC145 eine weitaus größere Reichweite und verbraucht bis zu zehn Prozent weniger Treibstoff. Die beiden Turbomeca Arriel 1E2 Triebwerke mit 738 PS je Triebwerk bringen die H145 mit 254 km/h auf eine höhere Einsatzgeschwindigkeit als das bisherige Muster bei 240 km/h; außerdem bietet sie mehr Platz für die Patientenversorgung und durch eine optimierte Ergonomie bessere Arbeitsbedingungen für die medizinische Besatzung an Bord.

EpiShuttle für Covid-Patienten

Darüber hinaus wird die Ausstattung von „Christoph Dortmund“ um ein EpiShuttle erweitert. Diese spezielle Isoliertrage hat verschiedene Luftfilter, schirmt damit den Patienten zu 100 Prozent von der Umgebung ab. Das bedeutet, die Einsatzcrews sind während des Transportes grundlegend vor Viren und Bakterien geschützt. So können sie sich besser auf die medizinische Versorgung des Patienten konzentrieren. Das EpiShuttle bietet optimale Sicherheit und durch die Zugriffsmöglichkeiten zahlreiche Behandlungsoptionen während des Transports. Außerdem entfällt eine aufwendige Desinfektion der Maschine, was dazu führt, dass die Crew einen weiteren Einsatz schneller übernehmen kann.

Mit der Anschaffung der EpiShuttle, über das mit Dortmund nun die elfte DRF Luftrettungsstation verfügt, hat die Organisation auch auf die Corona Pandemie reagiert. „Unsere Station in Dortmund ist die einzige Luftrettungsstation in NRW, die über ein EpiShuttle verfügt“, ergänzt Dr. Krystian Pracz.

Medizinisch high-Tech ausgerüstet

Die Isoliertragen stehen auch nach der aktuellen Pandemie zur Verfügung und verbessern durch ihr erweitertes Einsatzspektrum nachhaltig das Gesundheitssystem. So können die EpiShuttles zukünftig bei anderen Infektionen, z.B. bei möglichen Influenzawellen, eingesetzt werden. Die medizinischen Besatzungen der Station wurden eingehend mit dem System vertraut gemacht, unter anderem durch ein umfangreiches Einsatzkonzept, das unterschiedlichste Szenarien berücksichtigt. Dadurch sind die Crews von „Christoph Dortmund“ in der Lage, bei entsprechender Indikation, Transporte mit dem EpiShuttle nach höchsten Sicherheitsstandards durchzuführen. Die Kosten für ein EpiShuttle liegen derzeit bei 40.000 Euro.

Der hochmoderne Hubschrauber hat dabei allerhand medizinisches high-Tech dabei. Zum Mobilen Equipment gehören ein Notfallrucksack, spezielles Equipment für Kinder- und Säuglingsversorgung, Trauma- und Verbrennungsversorgung und intensiv-medizinische Maßnahmen; zur Diagnostik: ein Multifunktionsmonitor mit 12-Kanal-EKG inkl. EKG-Transmission, Blutdruckmessung (invasiv/nicht invasiv), Pulsoximetrie, Kapnographie, Temperaturmessung, Sonographie; zur Beatmung: Sauerstoffinhalator, Beatmungsbeutel mit Demandventil, portables Intensivtransport- und Notfallbeatmungsgerät, Option für nicht invasive Beatmungsformen, Absaugpumpen, Videolaryngoskop; für das häufige Indikakationsaufkommen Kreislauf: Biphasischer Defibrillator, externer Herzschrittmacher, vier bis sechs Spritzenpumpen, mechanische Reanimationshilfe; und schließlich zur Traumaversorgung: Vakuummatratze, Schaufeltrage, Patienten-Wärmesystem und vieles mehr.

Station Dortmund der DRF Luftrettung

Durch seine zentrale Stationierung in Nordrhein-Westfalen kann der Dortmunder Hubschrauber Kliniken in kurzer Anflugzeit erreichen. Das Dortmunder Team führt beispielsweise Inkubatortransporte und spezielle Impella-Transporte durch. Bei den Impella-Transporten handelt es sich um Flüge von Patienten mit schweren Herzerkrankungen unter Einsatz eines Herzunterstützungssystems. Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „Christoph Dortmund“ ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.

„Christoph Dortmund“ ist außerdem einer von bundesweit wenigen Hubschraubern, der Transporte mit einer mobilen Herz-Lungen-Maschine durchführen kann. Dazu hat die Station mit verschiedenen Unikliniken und Herzzentren in Nordrhein-Westfalen Transportkonzepte abgestimmt. Im Rahmen des Dual-Use-Konzeptes kann der Hubschrauber auch in der Notfallrettung eingesetzt werden. In diesen Fällen ist die Hubschrauberbesatzung innerhalb von zwei Minuten nach Alarmierung in der Luft.

Luftrettung in früherer Zeit

Zwischen 1989 und 2002 wurde die Station durch den Ambulanzflugdienst Westfalen betrieben. Der Flugbetrieb wurde durch verschiedene Hubschrauberbetreiber sichergestellt. Am 15. Juli 2012 übernahm die HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH den Flugbetrieb, die auch seit Anfang 2003 den kompletten Stationsbetrieb sicherstellte. Im Jahr 2011 wurde das Stationsgebäude kernsaniert und um Funktions-, Büro-, Aufenthalts- und Ruheräume erweitert. Im Zuge der Aufschmelzung der HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH wird die Station seit dem 01. Januar 2015 durch die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG betrieben.

Deutsche Bahn und Lufthansa erweitern Airail-Angebot

Die Deutsche Bahn und Lufthansa werden künftig noch enger zusammenarbeiten und ihre strategische Partnerschaft ausbauen. Dies erklärten die beiden Konzernvorstände Harry Hohmeister (Lufthansa) und Berthold Huber (DB) am Rande eines Treffens in Frankfurt am Main: „Wir werden die langjährige und erfolgreiche Kooperation zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Bahn erheblich ausweiten. Durch die intelligente Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs unterstützen wir gemeinsam die nachhaltige Verkehrswende in Deutschland. Wir wollen immer mehr Kunden eine durchgängige und komfortable Reisekette anbieten.“

Lufthansa Express Rail wird ausgebaut

Hierfür bauen Lufthansa und die Deutsche Bahn im ersten Schritt ihr gemeinsames Angebot Lufthansa Express Rail aus. Ab sofort können Lufthansa-Passagiere täglich jeweils ab Hannover Hbf. und Leipzig Hbf. vier Bahn-Verbindungen zum Frankfurter Flughafen nutzen. Auch ab Basel steht der „Zug zum Flug“-Service mit täglich drei Verbindungen neu zur Verfügung. Ziel der beiden Unternehmen ist es, das gemeinsame Angebot in den kommenden Jahren zu verdoppeln. Zudem sind neue Services geplant.

Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG: „Mit den zusätzlichen Strecken bieten wir noch mehr Reisenden eine komfortable Anreise zum Frankfurter Airport und einen optimalen Umstieg auf ihren Flug. Zug und Flug ergänzen sich. Eine attraktive Verknüpfung der Verkehrsträger bietet unseren Kunden eine gute Anbindung an die Welt und dient gleichzeitig der Umwelt. Deswegen setzen wir dort, wo es sinnvoll und machbar ist, auf intermodale Lösungen. Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Kooperation zwischen Lufthansa und Deutsche Bahn künftig zu verstärken.“

DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Wir bauen unser Fernverkehrsangebot für Deutschlands Großstädte kontinuierlich weiter aus – mit neuen Zügen, mehr Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen. Damit wird auch die Anbindung an den größten deutschen Airport aus allen Metropolregionen immer besser. Mit dem Ausbau unserer gemeinsamen Kooperation können Flugreisende bestmöglich davon profitieren und zugleich etwas für die Verringerung des CO2-Ausstoßes und den Klimaschutz tun.“

Kunden fahren mit ihrer Lufthansa-Bordkarte mit der DB zum Frankfurter Flughafen. Die neuen Strecken sind in allen Lufthansa-Vertriebskanälen buchbar.

Netz der Lufthansa Express Rail-Verbindungen

Das Netz der Lufthansa Express Rail-Verbindungen vom/bis Frankfurt Flughafen wächst mit Hannover, Leipzig und Basel auf 17 Städte. Der Lufthansa Express Rail-Service wird aktuell ab/zu den folgenden Bahnhöfen angeboten:

• Aachen• Göttingen• Mannheim
• Basel (Neu)• Hannover (Neu)• Nürnberg
• Dortmund• Kassel-Wilhelmshöhe• Stuttgart
• Düsseldorf• Karlsruhe• Würzburg
• Erfurt• Köln• Ulm
• Freiburg• Leipzig (Neu) 

Insgesamt bieten Deutsche Bahn und Lufthansa ab den 17 Bahnhöfen mit bis zu 123 Zug-/Flugnummern Zubringer auf der Schiene vom/zum größten deutschen Flughafen und LH-Drehkreuz Frankfurt an. Alle Fahrten im Fernverkehr führt die DB zu 100 Prozent mit Ökostrom durch. Mit der Ausweitung des gemeinsamen Angebots leisten beide Unternehmen einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland.

Lufthansa und Flughafen München über Hygiene-Maßnahmen

Nur noch wenige Tage, dann startet Bayern in die Sommerferien. Damit die Flugreise in den Urlaub trotz der Corona-Pandemie entspannt und sicher verläuft, haben Lufthansa und der Münchner Flughafen viele Maßnahmen eingeführt, um die Gesundheit der Fluggäste zu schützen und gleichzeitig so viel Komfort wie möglich zu bieten.

Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der gesamten Reise ist dabei ein zentraler Baustein im Hygienekonzept. Fluggäste werden gebeten, ihre eigenen Schutzmasken mitzubringen, für Langstreckenflüge gegebenenfalls auch mehrere zum Wechseln.

Am Münchner Flughafen

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist bereits mit dem Betreten des Terminals verpflichtend. In sämtlichen Abfertigungsbereichen sind Markierungen am Boden angebracht, damit der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Plakate, digitale Anzeigen und mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen weisen zusätzlich auf die geltenden Abstandsregeln hin. Außerdem ist geschultes Personal vor Ort im Einsatz, die die Reisenden – wo dies nötig werden sollte – auf den Mindestabstand aufmerksam macht.

Überall dort, wo es direkten Kontakt zwischen Fluggästen und Beschäftigten gibt, wurden Glasscheiben für den Gesundheitsschutz installiert. Zusätzlich stehen zahlreiche Spender mit Handdesinfektionsmitteln bereit. In allen Bereichen des Airports, in denen sich Fluggäste aufhalten, wurden die Reinigungsintervalle erhöht. Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert, genauso wie Gepäckwagen an der Gepäckausgabe. Zudem können an Automaten Schutzmasken, Desinfektionstücher und andere Hygieneartikel erworben werden.

Um Kontakte zu verringern, empfiehlt Lufthansa die Bordkarte im Internet, über die Lufthansa App oder am Automaten im Terminal 2 zu erstellen. Anschließend gibt es die Möglichkeit, den Koffer kontaktlos an den Gepäck-Automaten aufzugeben.

Einsteigen in das Flugzeug

Am Gate werden Fluggäste über Ansagen daran erinnert, auch während des Einsteigeprozesses den gewohnten Abstand zueinander zu wahren. Bodenmarkierungen weisen auf den Mindestabstand von 1,5 Metern hin. Um auch das Einsteigen in das Flugzeug mit ausreichend Abstand zu ermöglichen, erfolgt das Boarding nach Gruppen und durch Quick-Boarding-Gates, an denen Fluggäste ihre Bordkarte selber auflegen.

Service an Bord

Lufthansa möchte ihren Gästen in der jetzigen Situation so viel Komfort wie möglich bieten und dabei die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften einhalten. Das Angebot an Bord wurde genauestens von Experten analysiert und – wo nötig – angepasst. Der Service wurde je nach Flugdauer neu gestaltet, um den Kontakt zwischen den Gästen und der Crew zu minimieren. Auch der Bordverkauf entfällt bis auf weiteres.

Auf Kurz- und Mittelstrecken wurde besonders der Service in der Economy überarbeitet: Gäste erhalten bei einer Flugdauer ab 50 Minuten eine Wasserflasche,  ab 150 Minuten steht der gewohnte Getränkeservice zur Verfügung. Bei den Speisen wird ab 150 Minuten ein Snack angeboten, auf Flügen ab drei Stunden gibt es zusätzlich ein vegetarisches Gericht. In der Business Class ist der Getränkeservice und das gewohnte Essensangebot wieder verfügbar.

Auf der Langstrecke erhalten Gäste in allen Klassen wieder das übliche Getränkeangebot. In der First- und Business-Class haben Kunden wieder die Auswahl aus mehreren Speisen. In der Economy-Class erhalten Kunden auf der Langstrecke ebenfalls weiterhin eine Mahlzeit.

Gefilterte Kabinenluft

Grundsätzlich ist das Risiko, sich während einer Flugreise mit dem Virus anzustecken, sehr gering. Flugzeuge der Lufthansa Group Airlines sind mit Filtern ausgestattet, die die Kabinenluft reinigen. Die gesamte Rezirkulationsluft wird gefiltert und von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren aus der Kabinenluft gesäubert. Dies betrifft zirka 40 Prozent – der Rest kommt als Frischluft von außen hinzu. Die gefilterte Luft im Flugzeug entspricht den Luftfilter-Qualitätsstandards von Operationssälen. Darüber hinaus findet die Luftströmung in Flugzeugen von oben nach unten statt. Eine horizontale Luftströmung seitwärts oder in Längsrichtung findet nicht statt.

Dass alle Sitze in einem Flugzeug nach vorne gerichtet sind, unterstützt zudem, dass Angesicht-zu-Angesicht-Interaktionen zwischen den Gästen limitiert sind und die Rückenlehnen stellen zusätzliche eine solide Barriere zwischen den Sitzreihen dar.

Aussteigen aus dem Flugzeug

Um einen ausreichenden Abstand unter den Fluggästen sicherzustellen, steigen zunächst die Passagiere der ersten Reihen aus. Alle Gäste werden gebeten, so lange auf ihren Plätzen sitzen zu bleiben, bis sie aufgefordert werden, das Flugzeug zu verlassen.

Intensive Reinigung der Flugzeugkabine

Lufthansa hält auch bei der Reinigung ihrer Flugzeuge stets die strengsten Hygienestandards ein. Jedes Flugzeug wird vor dem nächsten Abflug grundsätzlich nach einem Standard-Reinigungsverfahren gereinigt. So werden beispielsweise Bereiche der Kabine eines Flugzeugs mehrmals täglich nach einem strengen Reinigungsverfahren gründlich gesäubert. Dabei werden unter anderem die Toiletten gereinigt, die Teppiche gesaugt und die Oberflächen am Sitz eines Passagiers sauber gewischt, zum Beispiel die Klapptische.

Corona-Tests am Flughafen München

Am Münchner Flughafen haben Reisende ab sofort die Möglichkeit, sich auf Corona testen zu lassen, um eine Quarantäne zu vermeiden. Das Testcenter der MediCare – einer Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH – befindet sich im Terminal 1 und kann unter der Mailadresse notfallambulanz@munich-airport.de kontaktiert werden. Jeder hier durchgeführte PCR-Test kostet 190 Euro. Ergebnisse liegen nach wenigen Stunden vor.

Grundsätzlich sollte jeder Passagier bei der Planung der Reise die aktuellen Einreise- und Quarantänevorschriften der jeweiligen Destinationen beachten.

Leipzig/Halle und Dresden: 47 Urlaubsflieger am Start

Sommerferienstart in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Von Freitag bis Sonntag heben 47 Passagiermaschinen von den Mitteldeutschen Flughäfen ab – davon 24 am Leipzig/Halle Airport und 23 am Flughafen Dresden International. Neben deutschen und europäischen Metropolen stehen Sonnenziele am Mittelmeer, Atlantik und Schwarzen Meer auf der Abflugtafel. Beliebte Urlaubsländer wie die Türkei, Ägypten und Tunesien werden aufgrund geltender Reisewarnungen momentan nicht angeflogen.

Ab Leipzig/Halle starten am ersten Ferienwochenende Urlaubsmaschinen nach Varna (4), Heraklion (4), Korfu (3), Burgas (3), Palma de Mallorca (3) und Rhodos (3). Drei weitere Ferienflieger steuern die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura an. Eine Maschine bringt Passagiere auf die griechische Insel Kos.

Am Flughafen Dresden gibt es von Freitag bis Sonntag sechs Abflüge zum Drehkreuz nach Frankfurt. Zudem steht Palma de Mallorca mit fünf Starts bei Urlaubern hoch im Kurs. Weitere Flugzeuge heben nach München (4), Heraklion (2), London (1), Burgas (1), Kos (1), Rhodos (1), Varna (1) und Düsseldorf (1) ab.

Ziele mit Direktflug ab Flughafen Leipzig/Halle

Erneut ist Condor die größte Urlaubs-Airline am Standort Leipzig/Halle. Sie bietet mit bis zu 24 Abflügen pro Woche die meisten Möglichkeiten, von Leipzig/Halle aus in den Sommerurlaub zu starten. Angeflogen werden Ziele in Spanien und Griechenland. Nummer zwei im Ferienflugverkehr sind mit jeweils bis zu 11 wöchentlichen Starts die Fluggesellschaften Eurowings sowie die für Tui startende Freebird Airlines Europe. Insgesamt heben 8 Airlines am Leipzig/Halle Airport zu 13 Zielen ab. Spitzenreiter unter den Sonnenzielen ist Palma de Mallorca mit bis zu 11 wöchentlichen Abflügen, gefolgt von Heraklion und Varna, die bis zu 8- bzw. 7-mal pro Woche angeflogen werden.

Ziele mit Direktflug ab Flughafen Dresden

Ab Dresden startet Lufthansa am häufigsten. Die Kranich-Airline bringt Passagiere bis zu 26-mal pro Woche zu den Drehkreuzen nach Frankfurt (14) und München (12). Sundair ist mit bis zu 13 wöchentlichen Abflügen die führende touristische Airline. Im Flugplan stehen Ziele in Griechenland und Spanien. Ebenso viele Starts verzeichnet Eurowings. Die Lufthansa-Tochter verbindet Dresden mit Palma de Mallorca, Düsseldorf und Stuttgart.

Die Baleareninsel Mallorca wird mit bis zu 8 wöchentlichen Starts am häufigsten angeflogen. Auf den Plätzen zwei und drei der häufigsten touristischen Verbindungen folgen mit bis zu 4 Abflügen pro Woche Heraklion sowie Rhodos (3). Insgesamt fliegen in den Sommerferien vom Dresdner Airport 8 Airlines zu 13 Zielen.

Gesundheitsschutz und Reisehinweise

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben umfangreiche Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz von Fluggästen, Besuchern, Partnern und Mitarbeitern getroffen. Das Maßnahmenpaket basiert auf den Vorgaben der zuständigen Behörden und orientiert sich an den Empfehlungen des Flughafenverbandes ADV.

Zu den Vorkehrungen zählt unter anderem die Anbringung von schützenden Kunststoffscheiben an den Check-in-Schaltern und bei der Bordkartenkontrolle. Des Weiteren gibt es in den Terminals Desinfektionsmittelspender. Monitore, Schilder und Durchsagen erinnern Fluggäste an Verhaltens- und Hygienevorschriften. Außerdem sind Markierungen am Boden angebracht, sodass beispielsweise an der Sicherheitskontrolle die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden. Sitzmöglichkeiten sind ebenfalls mit Abstandsmarkierungen versehen.

In den Terminals muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Bei Airlines ist es in der Regel Pflicht, an Bord einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Über die geltenden Bestimmungen sollten sich Fluggäste im Voraus bei ihrer Fluggesellschaft informieren. Auf den Websites der Airlines finden Passagiere genauere Informationen zu den geltenden Bestimmungen, beispielsweise bei Condor oder Sundair.

Fluggäste sollten mindestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein und nach Möglichkeit den Online-Check-in der jeweiligen Airline nutzen.

Parken an den Flughäfen

An den Mitteldeutschen Flughäfen können Passagiere ihr Auto schon ab 15 Euro pro Woche parken. Es stehen ausreichend Stellflächen zur Verfügung.

Gastronomie und Shops sukzessive wieder geöffnet

Abgestimmt auf den Flugplan öffnen zunehmend wieder Geschäfte und gastronomische Einrichtungen an den Mitteldeutschen Flughäfen. Im öffentlichen Bereich des Flughafens Leipzig/Halle bieten Marché Mövenpick sowie die Kamps Bäckerei wieder Speisen und Getränke an.
Am Flughafen Dresden hat Elbezeit für Passagiere und Besucher geöffnet. Ab dem 20. Juli öffnet auch der Flughafen-Shop „Gate 14“ wieder.

Neue Airport-Tour in den Sommerferien

„NaTour“ – so heißt die neue Führung, die ab dem 21. Juli am Flughafen Dresden startet. Bei einer Fahrt im Vorfeldbus erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die unterschiedlichen Aspekte des Umweltschutzes am Airport, beispielsweise wie mit Hilfe von Bienen die Auswirkungen des Flugbetriebs auf die Umwelt kontrolliert werden, warum Füchse am Flughafen nützlich sind und welche Maßnahmen ergriffen werden, um den CO2-Ausstoß zu senken.

Flughafen Zürich: Einigung über Flugbetriebsgebühren

Die Verhandlungen über die Flugbetriebsgebühren mit den Flughafennutzern enden mit einer Einigung: Die laufende Gebührenperiode wird verlängert und mit geringfügigen Anpassungen an der Gebührenstruktur bleibt die Gebührenhöhe unverändert. Die Einigung schafft für alle betroffenen Parteien Planungssicherheit und ist ein starkes partnerschaftliches Ergebnis der Flughafennutzer am Flughafen Zürich.

Verlängerung der aktuellen Gebührenperiode

Gleich nach dem durch die Verordnung über die Flughafengebühren (FGV) vorgegebenen Start der Gebührenverhandlungen im März 2020 wurde die Aviatik-Branche weltweit von der Coronavirus-Pandemie erfasst, womit massgebliche Unsicherheiten für die Festlegung der Flugbetriebsgebühren aufgetreten sind. Zusammen mit den Verhandlungsteilnehmern wurde daher eine Verlängerung der aktuellen Gebührenperiode vereinbart, wobei der Start für das nächste Verfahren zur Anpassung der Flugbetriebsgebühren spätestens Anfang 2025 beginnt.

Flughafen Zürich, Luftbild
Flughafen Zürich, Luftbild

Des Weiteren wurde eine 10% Reduktion der Flugbetriebsgebühren (ausser Emissions- und Lärmgebühren) für das Jahr 2021 vereinbart, um den Fluggesellschaften das Wiederhochfahren des Betriebs zu erleichtern.

Gebührenreglement: Nächste Schritte

Falls keine Änderungsanträge eingehen, gilt das Gebührenreglement wie vereinbart ab dem 01. Januar 2021.

An den Verhandlungen haben Swiss International Air Lines AG, easyJet Europe Airline GmbH sowie Vertretungen der Linienfluggesellschaften, der Leichtaviatik / Luftsport, der Geschäftsluftfahrtgesellschaften und der Speditionsunternehmen teilgenommen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Verhandlungen als Beobachterin begleitet.

Österreich verhängt Landeverbote: AUA streicht Flüge

Das österreichische Gesundheitsministerium hat die Liste der Landeverbote massiv erweitert. Ab Donnerstag, 16. Juli 2020, dürfen u.a. aus folgenden Ländern keine regulären Flüge mehr in Österreich landen: Ägypten, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien und Serbien. Zudem wurden u.a. die Landeverbote für Maschinen aus Großbritannien, Schweden und der Ukraine verlängert. Die Verordnung gilt bis 31. Juli.

Landeverbote: Austrian Airlines streicht Flüge

Aufgrund dieses behördlichen Verbots muss Austrian Airlines daher von 16. bis 31. Juli die Flüge zwischen Wien und folgenden Destinationen streichen: Belgrad, Bukarest, Kairo, Kiew, London, Podgorica, Pristina, Sarajevo, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna. Die Landeverbote werden auch Auswirkungen auf das restliche Streckennetz von Austrian Airlines haben, da viele Transferpassagiere auf den betroffenen Routen reisen. Diese werden auf Folgeflügen fehlen, zum Beispiel in die USA.

„Wir haben natürlich Verständnis dafür, dass Gesundheit oberste Priorität in der aktuellen Situation hat. Es bleibt gemeinsames Ziel, die Pandemie einzudämmen. Allerdings sind pauschale Reiseverbote für ganze Länder – und das mit extrem kurzem Vorlauf – für uns und unsere Gäste eine enorme Herausforderung. Wir plädieren für eine einheitliche und stabile Reisepolitik innerhalb der EU, um den Standort Wien als Verkehrsknotenpunkt nicht nachhaltig zu schwächen. Geschäftsreisende und andere Transferpassagiere werden ansonsten andere Wege finden, um auf die Langstrecke zu kommen“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Wir wollen und müssen gemeinsam mit Behörden und Flughafen schnellstens eine Lösung für den Transferverkehr finden, um unkontrollierte Einreisen zu verhindern“, so der Austrian Airlines Vorstand weiter.

Rückerstattung der Flugkosten beantragen

Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, und die nicht von den Umbuchungsmöglichkeiten Gebrauch machen möchten, können eine Rückerstattung über das Onlineformular auf der Website von Austrian Airlines beantragen. Fluggäste, die ihren Flug zu einem späteren Zeitpunkt wahrnehmen möchten, haben verschiedene Umbuchungsoptionen und können ihre neue Reise bis Ende 2021 beginnen.

Flughafen Wien macht VIPs zum halben Preis

Als VIP Gast entspannt in den Urlaub fliegen und Zeit sparen: VIP Reisenden stehen am Flughafen Wien ein exklusiver Salon mit Erfrischungsgetränken, Kaffee und Snacks im VIP-Terminal, persönliche Betreuung bei Check-in, Gepäcksaufgabe und Grenzkontrolle sowie ein individueller Transfer mit einer VIP-Limousine zum Flugzeug zur Verfügung. Bis Ende September 2020 gilt ein reduzierter Sonderpreis von 150,00 für das Gold-Paket – das bedeutet eine Reduktion um rund die Hälfte für zwei Personen. Betreut werden die Gäste im VIP-Terminal am Flughafen Wien.

Besondere Betreuung im VIP-Terminal

Im VIP-Terminal am Flughafen Wien erhalten Reisende besondere Betreuung: In exklusiven Salons mit Wohnzimmeratmosphäre warten die Gäste bei Getränken und Snacks ungestört und  entspannt auf ihren Abflug, Flughafen-MitarbeiterInnen übernehmen Check-in und Gepäcksaufgabe und kurz vor Abflug wird man mit einer VIP-Limousine individuell zum Flugzeug gebracht – bequem und ohne Wartezeit beim Boarding. Ganz nach Wunsch kann der Reisende als erster oder als letzter in das Flugzeug einsteigen. Sicherheits- und Grenzkontrolle befinden sich ebenfalls im eigenen VIP Gebäude. Während der Reise steht für die privaten PKWs der Reisenden ein großer Parkplatz direkt beim VIP-Terminal zur Verfügung.

Mit Sonderpreis zum VIP

Bis Ende September 2020 gilt für all diese Leistungen ein reduzierter Sonderpreis von € 150,00 pro Person (Leistungen wie im Gold-Paket). Das VIP Service im exklusiven Ambiente steht allen Reisenden unabhängig von Fluglinie oder Buchungsklasse zur Verfügung. Der VIP-Terminal ist täglich von 06.00 Uhr bis 22.30 Uhr geöffnet, auf Anfrage auch rund um die Uhr. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, direkt im VIP-Terminal einen Corona-PCR-Test zu machen.

Flughafen München sperrt Nordbahn

Nach erfolgreich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten wird die südliche Start- und Landebahn des Münchner Flughafens am Donnerstag, den 16. Juli 2020, wieder in Betrieb genommen. In den vergangenen zwei Monaten waren 180 Quadratmeter Beton ausgetauscht, Kabel für die Befeuerungsanlagen erneuert und Betonfugen saniert worden. Diese notwendigen Reparaturarbeiten, die normalerweise nur während der Nachtstunden auf einer Startbahn möglich sind, konnten aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Rückgänge im Flugverkehr erstmals tagsüber durchgeführt werden.

Nördliche Start- und Landebahn des Flughafens München gesperrt

Der Flughafen München nutzt die noch immer schwache Auslastung der Bahnkapazitäten jetzt für weitere Instandhaltungsarbeiten am Runwaysystem und wird dafür die nördliche Start- und Landebahn bis voraussichtlich 03. August 2020 sperren. Hier werden Betonfugen instand gesetzt, Kabelschachtabdeckungen erneuert, Markierungsarbeiten durchgeführt sowie Schilder umgesetzt. Auch an den zur Startbahn führenden Rollwegen sind Erd- und Asphaltarbeiten zur Instandhaltung notwendig.

Die aktuelle Verkehrslage mit derzeit rund 300 Starts und Landungen pro Tag lässt es noch zu, die notwendigen Arbeiten tagsüber durchzuführen, ohne dass dadurch kapazitative Engpässe hervorgerufen würden. Dies verkürzt zum einen den Reparaturzeitraum und verringert zum anderen ganz erheblich die Kosten.

Feuerwache Süd bleibt besetzt

Zur Aufrechterhaltung eines sicheren und geordneten Flughafenbetriebs bleiben weiterhin sowohl die Feuerwache Süd als auch die Feuerwache Nord vollumfänglich besetzt und einsatzbereit.

Hamburg Airport zieht Zwischenbilanz der Sommerferien

Zur Mitte der Sommerferien in Norddeutschland zieht Hamburg Airport eine erste Zwischenbilanz: Nach den coronabedingt sehr ruhigen Monaten sind die Passagierzahlen auf aktuell über 10.000 Fluggäste pro Tag gestiegen, bis zu 140 Flugzeuge starten und landen wieder täglich am Hamburg Airport. Damit hat sich das Verkehrsaufkommen seit Beginn der Ferien nahezu verdoppelt.

Für sicheres Reisen ab Norddeutschlands größtem Flughafen sorgt ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit klaren Abstandsregelungen sowie verstärkten Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen. Wer seinen Koffer kontaktlos am Automaten aufgeben möchte, kann dies ab sofort auch im Terminal 2 erledigen: Seit heute Vormittag stehen dort zehn weitere Self Bag Drop Automaten zur Verfügung.

Wer sich noch kurzfristig zu einem Trip ans Mittelmeer entscheidet, hat eine große Auswahl. Im Juli hat sich das Flugangebot im Vergleich zum Vormonat noch einmal verdoppelt. Zudem hat die Lufthansa ihre Zubringerflüge zu den Drehkreuzen München und Frankfurt deutlich aufgestockt, sodass Hamburg noch besser an das internationale Luftverkehrsnetz angebunden ist. Auch der Reisemarkt im Terminal 1 ist wieder geöffnet. Kurzentschlossene haben hier eine große Auswahl an Last-Minute-Reisen für Familien, Paare oder auch Alleinreisende.

Zehn zusätzliche Gepäckautomaten im Terminal 2

Im Terminal 2 gingen heute zehn weitere Self-Bag-Drop-Automaten in Betrieb, sodass die Passagiere ab sofort an insgesamt 30 Automaten schnell und bequem ihr Gepäck selbstständig und kontaktlos aufgeben können. Die neuen Geräte im T2 stehen im ersten Schritt vorrangig den Passagieren von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines zur Verfügung. Fluggäste von Eurowings, Air France, KLM, easyJet und SAS Scandinavian Airlines nutzen den bequemen Service im Terminal 1, weitere Fluggesellschaften werden folgen.

Zusätzlich zu den Gepäckautomaten bietet Hamburg Airport seit heute auch sechs zusätzliche Check-in-Automaten in T2. Somit stehen den Passagieren am Hamburger Flughafen nun insgesamt 18 Automaten für den kontaktlosen Check-in und 30 Automaten für die Gepäckaufgabe zur Verfügung stehen. Für Beratung und Hilfestellung sind mobile Service-Mitarbeiter im Einsatz.

Vorübergehende Änderung bei der Zuordnung der Check-in-Schalter

Aufgrund von Umbauarbeiten an den Check-in-Reihen 5 und 6 im Terminal 1 können diese für etwa drei Wochen nicht genutzt werden. Deshalb ändert sich vorübergehend die Verteilung der Fluggesellschaften: Im Terminal 1 befinden sich die Check-in Schalter der Airlines airBaltic, Air France, Condor, easyJet, Eurowings, Finnair, KLM, SAS, TUIfly, Turkish Airlines. Die Check-in-Schalter aller anderen Fluggesellschaften befinden sich zurzeit im Terminal 2. Passagiere sollten zudem die Anzeigetafeln vor Ort beachten.

Maßnahmenpaket für sicheres Reisen

Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket stellt der Hamburger Flughafen sicher, dass vom Check-in bis zum Boarding alle Prozesse unter Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzempfehlungen stattfinden. Zudem gilt in den Terminals eine Masken-Tragepflicht. Dem gesamten Flughafen-Team ist es wichtig, dass sich alle Passagiere am Flughafen gut und sicher fühlen. Reinigungsteams und mobile Ansprechpartner sind in den Terminals unterwegs. Plexiglas-Scheiben, Handdesinfektionsspender, Info-Plakate und Markierungen helfen dabei, die gelernten Hygieneregeln auch am Flughafen einzuhalten.

An Selbstbedienungsautomaten können Fluggäste Mund-Nasen-Bedeckungen sowie Hygienetücher und -gels für die Reise erwerben. Für den kontaktlosen Check-in stehen der mobile Check-in der jeweiligen Fluggesellschaft sowie die Check-in- und Self-Bag-Drop-Automaten am Flughafen zur Verfügung. Damit alle sicher reisen können, ist es wichtig, dass sich die Fluggäste an die Vorschriften halten und auf sich selbst sowie andere achten. Mit einem mobilen Serviceteam in den Terminals sowie auf der Fluggast-Pier setzt der Flughafen auf zusätzliche Unterstützung und Aufklärung für alle Passagiere.

* Alle Angaben ohne Gewähr. Für exakte Fluginformationen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Airline.

Mikrolauncher: DLR-Förderung für KMU aus Deutschland

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) initiiert einen Wettbewerb zur Förderung deutscher Start-Ups, die Startdienstleistungen ins All kommerziell entwickeln und anbieten sollen. Auch Forscher profitieren von den Raketenstarts ins All.

Drei Teams sind eine Runde weiter

Das DLR fördert die Mikrolauncher-Szene dabei in einer Gesamthöhe von 25 Millionen Euro. Die drei Gewinner setzen dabei auf so genannte Mikrolauncher, das heißt kleine und moderne Trägerraketen mit einer Nutzlast von einigen hundert Kilogramm.

Start-ups mit kommerziellem Potenzial

„Ich freue mich sehr, als Gewinner der Vorrunde in alphabetischer Reihenfolge bekanntgeben zu können: HyImpulse Technologies aus Baden-Württemberg sowie Isar Aerospace Technologies und Rocket Factory Augsburg aus Bayern“, kommentiert Juryvorsitzender Thomas Jarzombek (MdB), Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt die Entscheidung vom 13. Juli 2020. „Alle drei Bewerber liegen im Moment ‚Kopf-an-Kopf‘ auf ihrem Weg zum Ziel und haben uns mit ihren Vorschlägen in technischer, wirtschaftlicher und operationeller Hinsicht überzeugt. Sie erhalten nun jeweils 500.000 Euro für die weitere Ausarbeitung ihrer Konzepte bis zur Hauptrunde des Wettbewerbs im Frühjahr 2021.“

Die Teams von HyImpulse, Isar Aerospace Technologies und der Rocket Factory Augsburg dürfen sich nun über das notwendige Unterstützungs-Schreiben („Letter of Support“) des DLR Raumfahrtmanagements freuen, mit dem sie im so genannten C-STS-Programm der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) Aufträge erhalten werden. Diese Förderung durch die ESA erfolgt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), die Deutschland auf der letzten ESA-Ministerratskonferenz „Space19+“ im November 2019 in Sevilla gezeichnet hat.

KMU für Trägerraketen aus Deutschland

Alle drei KMU wurden 2018 gegründet: die HyImpulse Technologies GmbH mit Sitz in Neuenstadt am Kocher ist eine DLR-Ausgründung, setzt auf eine dreistufige Rakete mit einem so genannten Hybridantrieb und hat aktuell 40 Mitarbeiter; die Rocket Factory Augsburg AG gehört zur OHB-Gruppe, hat rund 60 Mitarbeiter und entwickelt ein ebenfalls dreistufiges Trägersystem auf Basis von flüssigem Sauerstoff und Kerosin; die Isar Aerospace Technologies GmbH hat zirka 70 Mitarbeiter, ist eine Ausgründung der TU München und hat eine zweistufige Rakete konzipiert auf der Grundlage eines Antriebs aus einem leichten Kohlenwasserstoff.

Rocket Factory – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Rocket Factory“ Augsburg AG
Rocket Factory – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Rocket Factory“ Augsburg AG

„Wir wollen mit diesem Wettbewerb und unserer Zeichnung auf der ESA-Ministerratskonferenz kommerzielle Aktivitäten in der bislang stark von Großunternehmen und staatlichen Entwicklungsprogrammen bestimmten Landschaft der europäischen Trägerraketen initiieren. KMU sollen mit innovativen Ideen und Konzepten einen kommerziellen und kostengünstigen Weg in den Markt der Startdienstleistungen erhalten“, verdeutlicht Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, die Motivation.

DLR darf mitfliegen

Kernaufgabe des Wettbewerbs war ein Vorschlag für Transportdienstleistungen von der Erde in den Orbit („Earth to Orbit“) auf Basis eines von den Unternehmen selbst entwickelten Mikrolaunchers. Voraussetzung war außerdem die Bereitschaft, den Mitflug von vom DLR ausgewählten, nichtkommerziellen Nutzlasten von Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit jeweils maximal 150 Kilogramm Gesamtmasse auf den Qualifizierungsflügen kostenfrei zu ermöglichen.

Förderung von elf Millionen Euro für den Sieger

In den beiden letzten Runden des Wettbewerbs erhalten die Gewinner Fördergelder für die abschließende Qualifikationsphase ihres Trägersystems inklusive der Durchführung von jeweils zwei Demonstrationsflügen im Zeitraum 2022 bis 2023. Nach der nun beendeten Vorrunde wird im Verlauf der Hauptrunde (2021) der erste Sieger des Wettbewerbs ermittelt werden, der eine Förderung von elf Millionen Euro erhalten wird. In der dritten Phase (2022) erfolgt die Vergabe des zweiten Gewinns, der ebenfalls mit elf Millionen Euro dotiert ist.

Flughafen BER investiert 50 Mio. Euro in Vorfeldflächen

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH investiert knapp 50 Millionen Euro in neue Vorfeldflächen. Mit der Errichtung des neuen Vorfelds E2 auf Höhe des Towers werden 15 Overnight-Standplätze für Maschinen der Größe Airbus A320 oder Boeing 737 geschaffen.

Insgesamt werden am Flughafen 86.000 Quadratmeter Vorfeldfläche sowie zwei große Schneedeponien von 5.000 Quadratmetern an den nördlichen und südlichen Enden gebaut. Generalunternehmer der 40 Zentimeter starken Betonfläche ist die STRABAG Großprojekte GmbH. Im Rahmen des Projekts entstehen zusätzlich eine Abwasserdruckleitung und ein zentraler Bodenfilter. Die zugehörigen Regenwasserpumpwerke werden in diesem Zuge ebenfalls an die neuen Anforderungen angepasst. Die Baumaßnahme soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

Mit der Errichtung des neuen Vorfelds E2 auf Höhe des Towers werden 15 Overnight-Standplätze für Maschinen der Größe Airbus A320 oder Boeing 737 geschaffen.
Mit der Errichtung des neuen Vorfelds E2 auf Höhe des Towers werden 15 Overnight-Standplätze für Maschinen der Größe Airbus A320 oder Boeing 737 geschaffen.

Ertüchtigung für Rückkehr des Luftverkehrs

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Vorfeldflächen sind die wichtigste Ressource für jeden Flughafen. In Tegel haben wir lange unter der viel zu geringen Anzahl von Abstellpositionen gelitten. Dieser Mangel wird mit dem BER endlich behoben. Der Flugverkehr wird sich in den kommenden Jahren wieder normalisieren. Der BER wird dabei auch einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung der Gesamtregion leisten. Daher ist es wichtig, jetzt mit dem Ausbau der Vorfeldfläche E2 die Weichen in Richtung Zukunft der Metropolregion zu stellen.“

Flughafen Stuttgart verzeichnet 1,8 Millionen Fluggäste

Am Flughafen Stuttgart sind von Januar bis Juni nach vorläufigen Zahlen 1.849.774 Fluggäste gestartet und gelandet. Durch den drastischen Nachfrageeinbruch zu Beginn der Corona-Pandemie sind das 68,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen reduzierte sich um 59,2 Prozent auf 24.763 Starts und Landungen. Durch vorgezogene Bauarbeiten für die Teilerneuerung der Runway war diese im April 17 Tage lang vollständig geschlossen.

Flugplan mit 105 Zielen in 29 Ländern

Am Landesflughafen nimmt der Flugverkehr nun wieder Fahrt auf, auch das Angebot an internationalen Flügen nimmt deutlich zu. Rechtzeitig vor den Sommerferien in Baden-Württemberg bieten die Airlines europaweit wieder mehr Flüge an. Derzeit stehen 105 Ziele in 29 Ländern im Flugplan, bis zum Ende der Sommerferien BW haben die Airlines über 4.500 Flüge angekündigt.

Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH unterstreicht die Ausnahmesituation in diesem Jahr: „Nach Abschluss der Teilerneuerung unserer Start- und Landebahn Mitte Juni steht uns zwar wieder die volle Bahnlänge zur Verfügung, der Flugverkehr zieht aber erst langsam wieder an. Nach wie vor sind wir in einer schwierigen Situation. Wir müssen seit Monaten unsere gesamte Infrastruktur aufrecht halten, bei wenig Verkehr und minimalen Einnahmen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 6,8 Millionen Euro pro Monat.“

Dr. Arina Freitag, Geschäftsführerin der Flughafen Stuttgart GmbH, äußert sich vorsichtig optimistisch: „Die Talsohle ist durchschritten, Angebot und Nachfrage nehmen wieder deutlich zu. Unser Markt in Baden-Württemberg ist nach wie vor stark. Viele Airlines fahren ihr jetzt Flugprogramm wieder hoch. Der Prozess wird sich aber noch ziehen. Prognosen sind nach wie vor schwierig – bis zum Jahresende erwarten wir etwa 3 Millionen Passagiere. Trotz dieser Entwicklung sind wir finanziell stabil aufgestellt.“

Flughafen München feiert Comeback der Urlaubsflüge

Pünktlich vor dem Start der großen Ferien in Bayern ist das Angebot an Urlaubsflügen ab Flughafen München wieder ein Stück gewachsen. Reisende können ab sofort mit Condor von München wieder zu vielen Feriendestinationen starten.

Europäische Sonnenziele ab Flughafen München

Auf dem Programm stehen europäische Sonnenziele wie Korfu, Kreta und Kos in Griechenland, Olbia in Italien oder Palma de Mallorca in Spanien. Auch Flüge zu den kanarischen Inseln Fuerteventura, Teneriffa, Lanzarote und Gran Canaria hat die deutsche Fluggesellschaft ab München im Angebot.

Beim Abflug einer Condor-Maschine nach Teneriffa übermittelte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Jost Lammers, gegenüber der Crew höchstpersönlich die besten Wünsche der Airportfamilie: „Die Condor ist seit vielen Jahren ein wichtiger Aktivposten im Ferienreiseprogramm ab München. Wir freuen uns deshalb sehr, dass diese beliebte Fluggesellschaft ab sofort wieder zahlreiche touristisch attraktive Destinationen ansteuert und den bayerischen Urlaubern damit einen schnellen und direkten Zugang zu ihren Reisezielen ermöglicht,“ sagte Lammers.

Flughafen München verzeichnet massiven Verkehrsrückgäng

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat dem Münchner Flughafen nach Jahren eines anhaltenden Verkehrswachstums erstmals wieder einen Rückgang der Fluggastzahlen beschert: Das Passagieraufkommen ging im 1. Halbjahr 2020 um rund 15 Millionen auf knapp 7,8 Millionen zurück und lag damit um zwei Drittel unter dem Vorjahresniveau. Die Anzahl der Flugbewegungen sank von über 200.000 Starts und Landungen auf rund 87.000 – ein Minus von 57 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei 87.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert halbiert.

98% weniger Fluggäste

Im 2. Quartal 2020 kam der Passagierverkehr am Münchner Flughafen aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen fast zum Erliegen. Das Fluggastaufkommen reduzierte sich um 98 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Starts und Landungen ging in diesem Zeitraum um rund 92 Prozent zurück. Damit verbuchte der Airport das niedrigste Quartalsergebnis seit der Flughafeneröffnung im Jahre 1992. Die Rückgänge bei der Luftfracht fielen im zweiten Quartal mit einem Minus von 78 Prozent etwas geringer aus. Hier wirkten sich Sonderverkehre mit Frachtmaschinen aus, die medizinische Hilfsgüter nach München transportierten.

Verkehrsstatistik der Monate April und Mai

Die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie spiegeln sich insbesondere in der Verkehrsstatistik der Monate April und Mai wider. Hier lagen die Fluggastzahlen lediglich bei rund einem Prozent der Vorjahreswerte. Seit Mitte Juni die Reisebeschränkungen innerhalb der EU wieder aufgehoben wurden, zeichnet sich ein langsamer Aufwärtstrend ab: Wurden im April pro Woche lediglich einige Tausend Fluggäste gezählt, waren es in der ersten Juli-Woche bereits wieder über 100.000 Passagiere. Mittlerweile ist die bayerische Landeshauptstadt weltweit wieder mit mehr als 120 Zielen verbunden. Neben 13 innerdeutschen Verbindungen und zahlreichen europäischen Destinationen werden sieben Fernreiseziele in Nordamerika sowie fünf Langstreckenziele in Asien angeboten.

Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers, sind die Halbjahreszahlen des Airports Ausdruck der massiven Krise in der gesamten Luftfahrtindustrie: „Wir sind wie die Luftverkehrsgesellschaften unverschuldet in eine schwierige Lage geraten, die uns vor enorme Herausforderungen stellt. Jetzt gilt es, den Münchner Flughafen durch eine mehrjährige Phase der Konsolidierung zu führen. Mit Blick auf die mittel- und langfristige Entwicklung bin ich aber weiterhin zuversichtlich, dass unser Airport seine Rolle als bedeutendes europäisches Luftverkehrsdrehkreuz wieder einnehmen wird.“

Verkehrszahlen für das 1. Halbjahr im Vergleich

20202019Veränderung
Passagieraufkommen
Gewerblicher Verkehr
7.767.96422.744.720– 65,8 Prozent
Flugbewegungen
Gesamtverkehr
87.160204.830– 57,4 Prozent
Frachtumschlag (in Tonnen)
geflogene Luftfracht
87.134162.583– 46,4 Prozent