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Verbesserte Abflugroute durch RNP ab Düsseldorf

Die Deutsche Flugsicherung führt zum 13.08.2020 am Düsseldorfer Flughafen eine zusätzliche, verkürzte Streckenführung der Abflugroute MODRU bei Westwindwetterlagen ein. Möglich macht das das hochgenaue Navigationsverfahren RNP (Required Navigation Performance).

Modru ab Dortmund Aitport

Für diese kürzere Abflugroute MODRU setzt die DFS eine Vorgabe der EU um, welche innerhalb der nächsten Jahre verstärkt Flächennavigationsverfahren an den großen europäischen Flughäfen fordert. Entgegen den bisherigen Abflugverfahren, die auf technischen Bodenanlagen basieren, orientieren sich die neuen Verfahren ausschließlich auf satellitengestützte Navigationstechnik. Mit der neuen Route kann der Kerosinverbrauch und die damit verbundenen Emissionen reduziert werden. Durch den Einsatz der digitalen Technik kann die Ideallinie zudem präziser eingehalten werden. Die Planung erfolgte in Abstimmung mit der Lärmschutzkommission.

MODRU-Abflugroute nun nach Standard – nicht für alle

Die neue Streckenführung ist dabei im Nahbereich nahezu deckungsgleich zur bisherigen MODRU Abflugroute – die deutliche Verkürzung der Streckenführung um ca. 18 Kilometer in Richtung Belgien erfolgt etwa ab dem Erreichen einer Flughöhe von 5.000 Fuß (ca. 1,5 Kilometer). Seit Einführung der MODRU-Abflugroute im Jahr 2003 wurden bereits Überflüge im Bereich der verkürzten Flugroute bei entsprechender Steigleistung durch individuelle Kursführungen seitens der Fluglotsen durchgeführt. Durch das neue standardisierte Verfahren werden diese Flüge nun allerdings deutlich planbarer.

Allerdings können nicht alle Flugzeuge dieses neue Flugverfahren nutzen: Nach wie vor muss bei Grenzüberflug in Richtung Belgien eine Flughöhe von 21.000 Fuß (ca. 6.400 Meter) erreicht werden – nur wer dies über die verkürzte Streckenführung schafft, darf diese nutzen. Hinzu kommt, dass nur Flugzeuge mit neuesten Navigationssystemen in der Lage sind, diese neuen Verfahren anzuwenden. An verkehrsreichen Tagen nutzen circa 110 Flüge die bisherige MODRU-Abflugroute für Flüge in Richtung Südwest-Europa, rund zehn Prozent dieser Flüge könnten die neue, verkürzte Streckenführung nutzen.

RNP lässt Ideallinie besser treffen

Das neue, satellitengestützte Navigationsverfahren RNP (Required Navigation Performance) ermöglicht es entsprechend ausgerüsteten Jets, GPS-basiert sogenannte Radius-to-fix-Kurven (RF-Legs) zu fliegen. Piloten, die dieses Verfahren nutzen, befliegen dabei in hoher Präzision eine Kreisbahn, die von der Flugsicherung anhand eines festgelegten Radius definiert ist. Flugzeuge können so ihre vorgegebene Ideallinie im Kurvenflug mit kontinuierlich gleichem Abstand zum Referenzpunkt einhalten.

Köln/Bonn Airport: Mehr Corona-Tests für mehr Passagiere

Immerhin ca. 460.000 Passagiere starteten und landeten in den vergangenen sechs Wochen am Flughafen Köln/Bonn. Kein Vergleich mit den Sommerferien im Vorjahr. Da waren es über zwei Millionen Fluggäste. Dennoch verzeichnete der Flughafen eine spürbare Zunahme des Passagierverkehrs – in den Osterferien waren coronabedingt tageweise gar keine Passagiere über Köln/Bonn gereist.

Am Köln Bonn Airport gehen in dieser Woche die Sommerferien zu Ende – und das Fazit fällt in diesem Jahr etwas anders aus als sonst. Der Einbruch bei der Passage lag in den Sommerferien dieses Jahres bei -77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Seit Corona ist alles anders am Airport

Zu Jahresanfang sahen sich die Flughäfen noch gut gerüstet gegen Corona, das hierzulande noch nicht in Erscheinung getreten war. „An die Sommerferien 2020 werden wir uns sicherlich noch lange erinnern. Normalerweise brummt der Flughafen in diesen sechs Wochen an jeder Stelle – für die Mitarbeiter ist das eine sehr arbeitsreiche, aber auch schöne Zeit. Viele Urlauber starten von hier aus in die Ferien und verbreiten eine ganz besondere Stimmung. In diesem Jahr war alles anders. Das Reiseerlebnis am Airport war geprägt von notwendigen Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Maskenpflicht im Terminal. Dennoch haben wir uns über jeden Reisenden gefreut“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Maßnahmen gegen COVID-19 und Hygienestandards

An den Flughäfen versucht man, das Infektionsrisiko für Reisende so niedrig wie möglich zu halten. Dafür wurden an vielen Stellen Abläufe optimiert und an Hygienestandards angepasst sowie Neuerungen entwickelt. So gilt etwa eine Maskenpflicht im Terminal, Abstandsmarkierungen wurden angebracht, Sitzabstände vergrößert, Schutzwände an den Check-In-Schaltern errichtet und vieles mehr. Diese Maßnahmen wurden von den Reisenden fast durchweg gut angenommen und eingehalten.

„Reisen fühlt sich in diesem Jahr anders an als sonst – und fordert auch Verantwortungsbewusstsein von jedem Einzelnen. Wir sind unseren Passagieren sehr dankbar, dass sie sich an unsere Maßnahmen gehalten haben und somit ihren Teil dazu beigetragen haben, dass der Sommerurlaub trotz Corona in diesem Jahr doch noch sicher und gesund stattfinden konnte. Zugleich gilt unser Dank auch all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in diesen besonderen Zeiten hervorragende Arbeit geleistet haben“, so Vanneste.

Urlaubsziele ab Köln Bonn gefragt

Bei den Urlaubsländern lag in diesem Jahr Spanien vorne (108.000 Passagiere, darunter alleine 68.000 Reisende mit Ziel Palma de Mallorca). Auf Platz 2 folgte die Türkei (103.000 Reisende) und dahinter Griechenland (36.000 Passagiere). Mitten in den Ferien, am 18. Juli, ging zudem die Corona-Teststation am Fernbusbahnhof des Flughafens in Betrieb.

Kostenlose Corona-Tests bei Reiserückkehrern

Im Auftrag der Stadt Köln führen die Johanniter am Flughafen Köln/Bonn kostenlose Corona-Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten durch. Das Testergebnis liegt in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor. Der Flughafen stellt das Gelände für die Teststation zur Verfügung, hilft mit Infrastruktur und unterstützt die Organisationen des Testzentrums nach Kräften. Dafür arbeitet der Flughafen eng mit der Stadt Köln, den Johannitern und den Gesundheitsbehörden zusammen. Köln/Bonn war der erste Airport in NRW, an dem eine solche Teststation eingerichtet wurde.

Wizz Air fliegt ab Dortmund Airport nach Mykonos

Der Erstflug von Dortmund nach Mykonos fand statt. Mykonos – eine von 20 neuen Destinationen in diesem Jahr – ist damit neben Kreta, Korfu, Rhodos und Santorini bereits die fünfte griechische Insel, die direkt ab dem Dortmund Airport erreicht werden kann. Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air fliegt in den Sommermonaten immer mittwochs und sonntags auf die griechische Insel.

Wizz Air: Spezialist für Flüge nach Osteuropa

„Es freut uns besonders, dass Wizz Air ihr Engagement am Dortmund Airport weiter ausbaut. Viele kennen die ungarische Airline als Spezialist für Flüge nach Osteuropa. Der Expansionskurs der Airline in Dortmund bezieht sich jetzt aber vor allem auf Warmwasserziele in West- und Südeuropa. Damit finden künftig auch Touristen ein attraktiveres und vielfältigeres Angebot am Dortmund Airport vor“, so Miletic.

Mykonos bietet malerische Küsten und Buchten

Mykonos gilt als eine der schönsten Inseln Griechenlands. Malerische Küsten und Buchten laden zum Verweilen unter der warmen griechischen Sonne ein. Auch Kitesufer, Taucher und Wanderer werden sich auf Mykonos wohlfühlen. Nachts pulsiert das Leben auf der Insel. Auf keiner anderen griechischen Insel können Urlauber so extravagant feiern wie auf Mykonos.

Lufthansa Ergebnis: 80% Minus im 2. Quartal durch Corona

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Der Einbruch der Nachfrage nach Flugreisen aufgrund der Corona-Pandemie hat bei der Lufthansa Group im zweiten Quartal zu einem Umsatzrückgang um 80 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro geführt (Vorjahr: 9,6 Milliarden Euro). Der größte Teil des Umsatzes (1,5 Milliarden Euro) wurde durch Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik erwirtschaftet.

Das Adjusted EBIT des Konzerns belief sich im Berichtsquartal auf minus 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 754 Millionen Euro) – und das trotz umfangreicher Kostensenkungen. So konnten die operativen Aufwendungen um 59 Prozent reduziert werden, vor allem durch die Einführung von Kurzarbeit für große Teile der Belegschaft und die Streichung nicht betriebsnotwendiger Ausgaben. Diese Maßnahmen konnten den Umsatzrückgang allerdings nur teilweise kompensieren. Das Konzernergebnis für die Monate April bis Juni summierte sich auf minus 1,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 226 Millionen Euro).

Der Geschäftsbereich Logistik profitierte von einer stabilen Nachfrage. Angesichts des Wegfalls von Frachtkapazitäten in den Passagierflugzeugen („Bellies“) führte dies zu deutlich steigenden Durchschnittserlösen. Das Adjusted EBIT von Lufthansa Cargo stieg somit auf 299 Millionen Euro (Vorjahr: minus 9 Millionen Euro). 

Umsatzrückgang von 52% im ersten Halbjahr  

Im gesamten ersten Halbjahr 2020 gingen die Umsatzerlöse der Lufthansa Group um 52 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 17,4 Milliarden Euro). Das Adjusted EBIT betrug minus 2,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 418 Millionen Euro), das EBIT minus 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 417 Millionen Euro). Die Differenz zwischen beiden Kennzahlen ergibt sich im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf Flugzeuge und Nutzungsrechte an Flugzeugen in Höhe von 300 Millionen Euro, Abschreibungen auf Firmenwerte von 157 Millionen Euro und Wertberichtigungen von Joint Venture Beteiligungswerten im Geschäftsbereich Technik in Höhe von insgesamt 62 Millionen Euro. 

Darüber hinaus belastete die negative Marktwertentwicklung von Verträgen zur Treibstoffkostenabsicherung das Finanzergebnis in den ersten sechs Monaten des Jahres mit 782 Millionen Euro. Gegenüber dem Stand zum ersten Quartal verringerte sich dieser Effekt um 205 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich damit im ersten Halbjahr auf minus 3,6 Milliarden Euro (Vorjahr: minus 116 Millionen Euro).

Verkehrsentwicklung im zweiten Quartal 2020

Im zweiten Quartal 2020 beförderten die Airlines der Lufthansa Group 1,7 Millionen Fluggäste, 96 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das Angebot verringerte sich um 95 Prozent. Der Sitzladefaktor lag bei 56 Prozent und damit 27 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das Frachtangebot sank aufgrund fehlender Kapazitäten auf Passagierflugzeugen um 54 Prozent. Der Rückgang der verkauften Frachtkilometer lag bei 47 Prozent. Darin spiegelt sich ein um 10 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor (71 Prozent) wider.

Verkehrsentwicklung im ersten Halbjahr 2020

In den ersten sechs Monaten haben die Airlines der Lufthansa Group insgesamt 23,5 Millionen Fluggäste befördert, zwei Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum (minus 66 Prozent). Das Angebot verringerte sich um 61 Prozent. Der Sitzladefaktor ist in diesem Zeitraum um 9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gesunken. Das Frachtangebot ist um 36 Prozent zurückgegangen, die verkauften Frachtkilometer um 32 Prozent. Daraus ergibt sich ein um 4 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor von 66 Prozent. 

Cashflow- und Liquiditätsentwicklung

Die Investitionen sanken vor allem aufgrund von Verschiebungen geplanter Flugzeugauslieferungen im ersten Halbjahr auf 897 Millionen Euro (Vorjahr: 1.904 Millionen Euro), wobei im zweiten Quartal nur noch 127 Millionen Euro Investitionen zu verbuchen waren. Die drastische Verringerung der Investitionen, der konzernweite Fokus auf die Sicherung der Liquidität und ein striktes Working Capital-Management begrenzten trotz des deutlichen Ergebnisrückgangs den Mittelabfluss. Der Adjusted Free Cashflow betrug damit im ersten Halbjahr minus 510 Millionen Euro (Vorjahr: 269 Millionen Euro). Die Nettoverschuldung erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2019 um 10 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. 

Die zentral verfügbare Liquidität betrug am 30. Juni 2,8 Milliarden Euro, ein Rückgang von 1,4 Milliarden Euro gegenüber dem Stand am Ende des ersten Quartals (31. März 2020: 4,2 Milliarden Euro). 

Die zur Stabilisierung des Lufthansa Konzerns zugesagten Mittel vor allem des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (WSF) sind in den Liquiditätszahlen zum 30. Juni 2020 noch nicht enthalten. Inklusive dieser Mittel in Höhe von insgesamt neun Milliarden Euro, standen dem Konzern am 30. Juni 2020 in Summe 11,8 Milliarden Euro an Liquidität zur Verfügung.

Seit Anfang Juli sind dem Konzern 2,3 Milliarden Euro aus dem Stabilitätspaket zugeflossen. Durch die Kapitalerhöhung, mit der der WSF eine Beteiligung von 20 Prozent am Grundkapital der Gesellschaft aufbaute, gingen der Lufthansa Group rund 300 Millionen Euro liquide Mittel zu. Der Abruf der ersten Tranche der KfW-Fazilität trug eine Milliarde Euro bei, der Aufbau der Stillen Beteiligung II seitens des WSF sorgte für einen Mittelzufluss von einer weiteren Milliarde Euro.

Mittelabflüsse seit dem Bilanzstichtag bezogen sich vor allem auf die Auszahlung von Rückerstattungsansprüchen für ausgefallene Flüge. Im Juli zahlte der Konzern knapp eine Milliarde Euro aus. Insgesamt hat der Konzern im laufenden Jahr 2020 bislang rund zwei Milliarden Euro an Kunden erstattet.

Lufthansa Group beschließt Restrukturierungsprogramm „ReNew“

Der Konzern geht aktuell davon aus, dass die Nachfrage nach Flugreisen frühestens im Jahr 2024 wieder das Niveau von vor der Krise erreicht. Die Lufthansa Group hat daher ein umfassendes Restrukturierungsprogramm mit dem Titel „ReNew“ beschlossen, das auch die bereits laufenden Restrukturierungsprogramme der Airlines und Servicegesellschaften umfasst.

Ziel bleibt es, die globale Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Lufthansa Group zu erhalten. Das Programm sieht den Abbau von 22.000 Vollzeitstellen in der Lufthansa Group vor. Die Konzernflotte soll dauerhaft um mindestens 100 Flugzeuge verkleinert werden. Dennoch soll die im Jahr 2024 angebotene Kapazität der des Jahres 2019 entsprechen. Dazu soll die Produktivität bis 2023 um 15 Prozent erhöht werden, unter anderem durch die Reduktion der Flugbetriebe auf zukünftig maximal zehn. Die Vorstands- und Geschäftsführungsgremien der Konzerngesellschaften werden verkleinert und die die Zahl der Führungskräfte im Konzern soll um 20 Prozent reduziert werden. In der Administration der Deutschen Lufthansa AG werden 1.000 Stellen abgebaut. Die Summe der Maßnahmen soll es ermöglichen, die Mittel des Stabilisierungspakets schnellstmöglich umzufinanzieren. Die Finanzplanung des Konzerns sieht vor, im Verlauf des Jahres 2021 wieder positive Cash Flows zu erwirtschaftenDie Zahl der Mitarbeiter der Lufthansa Group ist zum 30. Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um knapp 8.300 auf aktuell 129.400 Mitarbeiter gesunken. Ziel des Konzerns war es, betriebsbedingte Kündigungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Vor dem Hintergrund der Marktentwicklungen im globalen Luftverkehr und basierend auf dem Verlauf der Verhandlungen zu notwendigen Krisenvereinbarungen mit den Tarifpartnern ist dieses Ziel auch für Deutschland nicht mehr realistisch.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagt„Wir erleben eine Zäsur des globalen Luftverkehrs. Vor 2024 rechnen wir nicht mehr mit einer anhaltenden Rückkehr der Nachfrage auf das Vorkrisenniveau. Insbesondere bei Langstreckenverbindungen wird es keine schnelle Erholung geben. 

Zwar konnten wir im ersten Halbjahr mit striktem Kostenmanagement sowie Erlösen von Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo gegensteuern. Und wir partizipieren insbesondere mit unseren Privatreiseangeboten der Marken Eurowings und Edelweiss von ersten Erholungstendenzen auf touristischen Strecken. Eine tiefgreifende Restrukturierung bleibt uns dennoch nicht erspart.

Wir sind davon überzeugt, dass sich die gesamte Luftfahrt an eine neue Normalität anpassen muss. Die Pandemie bietet unserer Industrie eine einzigartige Gelegenheit zur Neukalibrierung: Das Gewohnte in Frage zu stellen und statt nach „Wachstum um jeden Preis“ zu streben, nachhaltig und verantwortungsvoll Werte zu schaffen.“

Ausblick

Seit Anfang Juli hat der Konzern sein Flugprogramm weiter ausgebaut. Dies betrifft vor allem die touristische Kurzstrecke. Der Konzern hatte den Ausbau seiner Marktposition in diesem Segment bereits vor der Coronakrise zu einem Schwerpunkt seiner Strategie gemacht. Dabei kommt den Airlines Eurowings und  Edelweiss eine wichtige Bedeutung zu.

Im Juli hat der Konzern das Angebot schrittweise auf rund 20 Prozent des Vorjahresniveaus gesteigert, mit Ladefaktoren im europäischen Kurzstreckenverkehr von über 70 Prozent. 

Im dritten Quartal soll die angebotene Kapazität auf der Kurz- und Mittelstrecke durchschnittlich auf rund 40%, auf der Langstrecke auf rund 20% des Vorjahreswerts gesteigert werden. Im vierten Quartal soll die Kapazität auf durchschnittlich rund 55% (Kurz- und Mittelstrecke) bzw. rund 50% (Langstrecke) weiter erhöht werden. Damit sollen bis Jahresende rund 95% der Kurz- und Mittelstreckenziele und rund 70 Prozent der Langstreckenziele wieder angeflogen werden. Dank einer hohen Flexibilität in der Angebots- und Kapazitätsplanung können die Werte auch kurzfristig variieren.

Trotz der Kapazitätsausweitung erwartet die Lufthansa Group auch im zweiten Halbjahr 2020 ein deutlich negatives Adjusted EBIT und für das Gesamtjahr damit weiter einen signifikanten Rückgang des Adjusted EBIT. Darin spiegelt sich die Erwartung wider, dass wichtige Langstreckenverbindungen aufgrund anhaltender Reiserestriktionen weiterhin nur sehr eingeschränkt angeflogen werden können.

Corona: Covid-19-PCR-Tests am Flughafen Wien

Der Flughafen Wien und andere Airports haben Covid-19-PCR-Tests für Reisende bereits erfolgreich etabliert. Der Wiener Airport reduziert den Preis für PCR-Tests (RT-PCR = Real-time Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion).

Corona-Tests für Reiserückkehrer

„Mit der Abkehr von Landeverboten hin zu verstärktem Testen für Reisende aus Risikoländern im Zuge der seit Anfang August gültigen neuen Einreisebestimmungen hat die österreichische Bundesregierung gute und wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen, dass gesundes Reisen ermöglicht wird. Es geht dabei vor allem um wichtige Geschäftsreisen, denn gerade international tätige, vom Export abhängige österreichische Unternehmen müssen zu den von ihnen gebauten oder zu servicierenden Anlagen kommen bzw. die Möglichkeit haben, neue Projekte zu akquirieren, ansonsten drohen schwerwiegende konjunkturelle Folgeprobleme.

Wichtig sind dafür auch international einheitliche Reisebestimmungen und flächendeckende Testprogramme für Reisende aus Risikoländern, wie gestern auch von der AUA gefordert. Das schafft Sicherheit durch frühzeitige Infektionserkennung, nötig sind klare Kontrollen nach einheitlich strengen Maßstäben, vor allem bei der Einreise in den Schengen-Raum aus Risikoländern, hier gibt es international zu unterschiedliche Vorgangsweisen.

Gerade in der Luftfahrt sind standardisierte Regelungen wie im Sicherheits- und Aviatikbereich seit vielen Jahren erfolgreich etabliert und die Branche hat sich auf die aktuelle Situation eingestellt: Seit Anfang Mai 2020 werden am Flughafen Wien medizinisch kontrollierte PCR-Tests angeboten, rund 15.000 Tests wurden seither durchgeführt, andere europäische Flughäfen bieten mittlerweile ähnliche Lösungen an.“, stellt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

PCR-Test am Flughafen Wien zum reduzierten Preis

Der Preis für die PCR-Tests am Flughafen Wien ist seit Samstag, 08. August 2020, deutlich reduziert: Für € 120,00 (bisher € 190,00) erhalten Flugreisende rasch einen international gültigen Covid-19-Befund, das Ergebnis liegt in 3 bis 6 Stunden vor. Durchgeführt werden die Tests im Health Center Vienna Airport im Office Park 3 täglich von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Per­sei­den bringen bis zu 60 Sternschnuppen pro Stunde

Alle Jahre wieder tauchen sie am Himmel auf und versetzen Jung und Alt gleichermaßen in Erstaunen: Die Perseiden (phonetisch: Perseïden) sind ein Meteorstrom, der jedes Jahr zwischen dem 17. Juli und 24. August einen Schauer von Sternschnuppen vom Himmel „herabregnen“ lässt, die im Volksmund auch als die Tränen des Laurentius bezeichnet werden. Auffallend hohe Fallzahlen erreichen diese Sternschnuppen zwischen dem 9. und dem 15. August. Das diesjährige Maximum fällt auf den 12. August 2020. Dann können Beobachter in unseren Breiten mit rund 60 Sternschnuppen pro Stunde rechnen.

Ein Komet als Ursache

Die Perseiden selber bestehen aus winzigen Staubteilchen, die vom Kometen 109P/Swift-Tuttle bei dessen Vorbeiflügen an der Sonne abgeströmt sind und sich als längliche, unterschiedlich dichte Staubfilamente entlang seiner Bahn verteilt haben. Einmal im Jahr kreuzt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne diesen Bereich und die Partikel des Kometen dringen mit einer Geschwindigkeit von rund 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein, wo die meisten von ihnen in einer Höhe von etwa 80 Kilometern an den Luftmolekülen „zerrieben“ werden und verdampfen. Die Moleküle werden dabei ionisiert, was die typischen hellen, zuweilen farbigen Leuchtspuren erzeugt, die wir als Sternschnuppen bewundern und registrieren. Weil die einzelnen Leuchtspuren ihren Ausgangspunkt (Radiant) im Sternbild Perseus zu haben scheinen, bezeichnen wir den Meteorstrom als Perseiden.

Seit mehr als 2000 Jahren beobachten Astronomen die Perseiden – trotzdem wurde ihr Ursprung, der Komet 109P/Swift-Tuttle, erst im Juli 1862 entdeckt. „Damals bestimmten die Wissenschaftler seine Umlaufzeit um die Sonne mit 120 Jahren zu knapp und wunderten sich anschließend, als man ihn im Jahre 1981 nicht wiederfand“, erklärt Dr. Manfred Gaida, Astrophysiker im Raumfahrtmanagement des DLR. „Eine erneute, verbesserte Bahnberechnung ergab schließlich als neue „Ankunftszeit“ das Jahr 1992, in dem sich der Komet nach 130 Jahren auch tatsächlich einstellte.“ Über Zeiträume von hunderten und tausenden Jahren betrachtet, variiert seine Umlaufperiode zwischen 128 und 136 Jahren. Ursache hierfür sind die Störeinflüsse der Planeten, vor allem die des Gasriesen Jupiter.

Rund 60 Sternschnuppen pro Stunde während des Maximums

In diesem Jahr wird das tatsächliche Maximum am 12. August in der Zeit von 15 bis 18 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) erwartet. Da am hellen Tageshimmel keine gewöhnlich hellen Meteore wahrgenommen werden können, liegen die besten Beobachtungszeiten für Sternschnuppen in den frühen Morgen- sowie späten Abend- und Nachtstunden vor und nach dem Maximum. In der zweiten Nachthälfte beeinträchtigt jedoch das Licht des abnehmenden Mondes die Sicht, so dass die Beobachtung ab 22 Uhr bis zum Aufgang des Mondes (am 12.8. kurz nach Mitternacht, am 13.8. gegen 0:30 Uhr) am erfolgversprechendsten ist.

„Man sollte einen lichtarmen Ort mit freiem Rundumblick insbesondere in Richtung Nordnordost aufsuchen und an der gewählten Beobachtungsstelle seine Augen mindestens eine Viertelstunde lang an die Dunkelheit adaptieren“, empfiehlt Dr. Gaida. „Ein Fernglas oder Fernrohr hilft beim Beobachten wenig, da beide das Gesichtsfeld einschränken. Erfolgreicher ist die Suche mit dem bloßen Auge und für Fotografen eine stabil und windsicher aufgestellte Kamera mit einem gut abbildenden Weitwinkel- oder einem so genannten Fisheye-Objektiv.“

Generell ist in unseren Breiten mit rund 60 Sternschnuppen pro Stunde während des Maximums zu rechnen, das heißt durchschnittlich mit einem Perseiden pro Minute – in sehr günstigen Jahren kann die Fallrate sogar bis auf das Dreifache ansteigen. Möglicherweise wird dieses Jahr die stündliche Maximalzahl im pazifischen Raum sogar etwas höher liegen, weil nach einer älteren Analyse des niederländischen Meteorstromexperten Peter Jenniskens die Erde am 12. August um 12 Uhr MESZ ein separates Staubfilament des Kometen durchlaufen soll. „Und natürlich darf und sollte man sich beim Anblick einer Sternschnuppe im Stillen etwas wünschen“, so Dr. Gaida. „Selbst wenn viele Wünsche in diesem arg fremdbestimmten Jahr 2020 sehr ähnlich ausfallen könnten.“

United Airlines fliegt wieder Frankfurt – Chicago

Die US-Fluggesellschaft United Airlines fliegt seit Donnerstag, dem 06. August, wieder zwischen Frankfurt und Chicago, der drittgrößten Metropole der USA. Die Flüge werden zunächst fünfmal pro Woche mit einem Boeing 787-9 Dreamliner durchgeführt (von Donnerstag bis Montag). Ab September wird die Strecke wieder täglich bedient.

UA906 startet um 13:15 Uhr am Flughafen Frankfurt und landet um 15:20 Uhr Ortszeit am Chicago O´Hare International Airport. Von dort haben Passagiere zahlreiche Möglichkeiten, das umfassende Streckennetz der Airline zu weiteren Destinationen zu nutzen.

United Airlines Flugprogramm am Flughafen Frankfurt

Das Flugprogramm von United am Flughafen Frankfurt wird bereits seit einigen Wochen schrittweise wieder aufgestockt. Die Nonstop-Verbindung nach New York/Newark blieb durchgängig bestehen. Neben dem Neustart der Frankfurt-Chicago-Strecke gibt es derzeit auch tägliche Verbindungen von der Rhein-Main-Metropole nach Washington, DC und San Francisco. Ab September kommt zusätzlich die Strecke Frankfurt-Houston dreimal pro Woche wieder hinzu.

New York auch ab Flughafen München

United Airlines bietet ab sofort auch wieder die Möglichkeit den “Big Apple” nonstop ab München zu erreichen. Mit einem supermodernen Dreamliner (Boeing 787-9) startet die amerikanische Fluggesellschaft die Wiederaufnahme ihrer Flüge zum Flughafen Newark.

DLR und MTU wollen emissionsfreies Fliegen mit Brennstoffzelle

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Emissionsfreies Fliegen lässt sich langfristig durch die umweltfreundliche Elektrifizierung des Antriebs, Beispiel durch die Wandlung von Wasserstoff in Strom, realisieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die MTU Aero Engines setzen dazu auf einen Brennstoffzellen-Antriebsstrang, den sie gemeinsam entwickeln und validieren wollen. Als Flugdemonstrator dient eine Do 228. Am 05. August haben die Partner am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die MTU Aero Engines setzen jetzt auf einen Brennstoffzellen-Antriebsstrang, den sie gemeinsam entwickeln und validieren wollen. Als Flugdemonstrator dient eine Do 228. Am 05. August haben die Partner am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Das Ziel ist das emissionsfreie Fliegen in der zivilen Luftfahrt. Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz.

Brennstoffzelle für Flugzeuge

Unterschrieben wurde die Absichtserklärung von Prof. Rolf Henke, Mitglied des DLR-Vorstandes für Luffahrtforschung und -technologie, und Lars Wagner, Technik-Vorstand der MTU. „Obwohl in den letzten Jahren große Fortschritte zu Fragen von Leistung und Lebensdauer von Brennstoffzellen erzielt wurden, besteht für den Einsatz in der Luftfahrt noch erheblicher Forschungsbedarf“, erläuterte Prof. Rolf Henke. „Das nun geplante gemeinsame Vorhaben von Forschung und Industrie ist ein erster von vielen Schritten hin zu einer Zero Emission Aviation.“

Lars Wagner kommentierte: „Aus heutiger Sicht hat die Brennstoffzelle in Verbindung mit nachhaltig produziertem Wasserstoff langfristig das größte Potenzial, einen emissionsfreien Luftverkehr zu ermöglichen. Ausreichende Leistung und Reichweite für Regional-, Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge könnte sie unserer Meinung nach bereitstellen.“

Um das zu entwickeln und zu validieren, wollen die Partner in den kommenden Jahren ein Flugzeug vom Typ Dornier 228 mit einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle und einem einseitigen elektrischen Propellerantrieb der Leistungsklasse von über 500 Kilowatt-Wellenleistung ausrüsten und im Flug testen. Brennstoffzellen verursachen mit Ausnahme von Wasser keine Emissionen und zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus.

Antriebsstrang samt Kühlung gesucht

Ziel des gemeinsamen Technologievorhabens ist die Entwicklung eines luftfahrtgeeigneten, vollständigen Antriebsstrangs (Power-Line) und dessen Kühlung (Cooling-Line). Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs stellt dabei eine Kerntechnologie dar, die der Vorbereitung eines fliegenden brennstoffzellen-basierten Antriebsstrangs dient. Den Erstflug des Do 228-Demonstrators peilen die Partner ab 2026 an.

Die Leitung des Flugprojekts liegt beim DLR, das das Versuchsflugzeug zur Verfügung stellt und betreibt. Das DLR ist zudem für die Integration und Qualifizierung des Antriebsstrangs verantwortlich. Im Bereich der Flugerprobung, Flugzeugaerodynamik und -aeroelastik steuert die Forschungseinrichtung weiteres Know-how bei. Als Partner der Industrie bringt das DLR somit seine Gesamtsystemkompetenz in das gemeinsame Projekt ein. Aufgabe der MTU ist es, den gesamten wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Antriebsstrang zu entwickeln. Alle Arbeiten und die Integration erfolgen gemeinsam und in enger Abstimmung. Bis zu 80 Experten sollen involviert sein.

Henke betonte: „Die fliegende Testplattform wird wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebssystemen liefern, um den ökologischen Fußabdruck der Luftfahrt auf null zu reduzieren.“ Für die MTU erklärte Wagner: „Die Entwicklung einer flugfähigen Brennstoffzelle und die dabei gewonnenen Erfahrungen und Daten, unter anderem in den Bereichen Regelung und luftrechtliche Qualifizierung, sind für unsere weitere Produktentwicklung von entscheidender Bedeutung.“

United Airlines fliegt wieder nonstop München – New York

United Airlines bietet ab sofort wieder die Möglichkeit den „Big Apple“ nonstop ab München zu erreichen. Mit einem supermodernen Dreamliner (Boeing 787-9) startet die amerikanische Fluggesellschaft die Wiederaufnahme ihrer Flüge zum Flughafen Newark. Jeweils montags, mittwochs und freitags verlässt eine United-Maschine um 12:30 Uhr die bayerische Landeshauptstadt in Richtung USA.

Dazu Thorsten Lettnin, der Managing Director Sales für Kontinentaleuropa und Indien von United Airlines: „Wir freuen uns, dass wir unsere Verbindung zwischen München und New York/Newark ab Anfang August wieder aufnehmen. Mit den Flügen zum Washington Dulles International Airport seit Anfang Juli bedienen wir ab München jetzt wieder unsere zwei wichtigsten Drehkreuze an der US-Ostküste. Dabei steht die Sicherheit für Passagiere und Mitarbeiter bei United an oberster Stelle.“

Beim Boarding des Wiederaufnahmefluges wies auch Andreas von Puttkamer, Leiter des Geschäftsbereichs Aviation der Flughafen München GmbH darauf hin, dass United als Gründungsmitglied der Star Alliance in München immer sehr prominent vertreten war. „Wir freuen uns sehr, bereits die zweite Route von United in München wieder zu eröffnen und das Angebot in die USA wieder sukzessive erweitern zu können.“

Corona-Tests an Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel

Für Passagiere aus Risikogebieten, die sich auf das Corona-Virus testen lassen wollen, steht ab sofort am Flughafen Schönefeld mehr Platz zur Verfügung. Die Corona-Teststelle ist vom Terminal L ins Terminal M umgezogen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Charité und Vivantes führen dort täglich zwischen 8 und 21 Uhr die Tests in einem rund 1.300 Quadratmeter großen Bereich durch.

Corona-Tests am Flughafen Tegel auf 1.400 Quadratmetern

Am Flughafen Tegel laufen die Vorbereitungen für einen Umzug in einen größeren Bereich im Terminal D auf Hochtouren. Dort wird im Laufe der kommenden Woche eine 1.400 Quadratmeter große Fläche für die Durchführung der Corona-Tests eingerichtet. Bis dahin können sich Reisende weiterhin an der Teststelle im Terminal A testen lassen.

Corona-Testpflicht ab Samstag, 08. August

Die Tests sind derzeit noch freiwillig, ab Sonnabend gilt laut Bundesgesundheitsministerium dann eine Testpflicht.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir begrüßen die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und sind gut darauf vorbereitet. Die Flughafengesellschaft will für die verpflichtenden Tests möglichst gute Rahmenbedingungen. Deshalb haben wir an beiden Flughäfen große, gut erreichbare Terminalflächen zur Verfügung gestellt. So können sich die Passagiere unkompliziert testen lassen. Das erleichtert das Reisen unter Corona-Bedingungen.“

Austrian Airlines mit 94 % Umsatzminus in Q2 durch Corona

Bedingt durch die Corona Krise und die knapp dreimonatige Einstellung des Austrian Airlines Flugbetriebes verzeichnet die heimische Airline im zweiten Quartal 2020 ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Adjusted EBIT) von -99 Mio. Euro im Vergleich zu +46 Mio. im Vorjahr. Zum Halbjahr hat das Adjusted EBIT -235 Mio. Euro betragen. Die Anzahl der Passagiere hat sich durch die Pandemie um 70 Prozent auf knapp 2 Mio. reduziert.

„Die Corona-Krise hat die Airline-Branche mit voller Wucht getroffen. Die weltweiten Reisebeschränkungen haben den Betrieb im zweiten Quartal fast zur Gänze zum Erliegen gebracht. Erst seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs am 15. Juni erholt sich unser Geschäft langsam“, erklärt Austrian Airlines CFO Wolfgang Jani.

AUA Ergebnisse im Detail

Sieht man von den humanitären Frachtflügen ab, hat das zweite Quartal praktisch nur aus zwei Wochen Minimalbetrieb im Juni bestanden. Sind im Vorjahr noch rund vier Millionen Passagiere zwischen April und Juni befördert worden, waren es 2020 nur 53.000. Der Umsatz ist um 94 Prozent auf 35 Mio. Euro eingebrochen. Die Gesamterlöse sind im selben Zeitraum um 90 Prozent auf 59 Mio. Euro gesunken (2. Quartal 2019: 610 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind im selben Zeitraum bei 158 Mio. Euro gelegen, was einem Rückgang von 72 Prozent (2. Quartal 2019: 565 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Das Adjusted EBIT im 2. Quartal hat letztlich -99 Mio. Euro betragen (2. Quartal 2019: +46 Mio. Euro).

AUA Umsatzerlöse im 1. Halbjahr um 67 Prozent gesunken

Im ersten Halbjahr 2020 sind die Umsatzerlöse um 67 Prozent auf 322 Mio. Euro gesunken (1. Halbjahr 2019: 973 Mio. Euro). Die betrieblichen Aufwendungen sind im gleichen Zeitraum um 44 Prozent auf 598 Millionen Euro gesunken (1. Halbjahr 2019: 1.064 Mio. Euro). Gegengesteuert wurde durch ein Paket an kurzfristigen Sparmaßnahmen sowie durch Kurzarbeit der gesamten Belegschaft. Das Adjusted EBIT, in dem unter anderem Bewertungsverluste aus Flugzeugverkäufen exkludiert werden, hat -235 Mio. Euro betragen (1. Halbjahr 2019: -53 Mio. Euro). Das EBIT lag bei -299 Mio. Euro.

Aktuelle Buchungsentwicklung und Auslastungszahlen

Die Corona-Krise und die damit in Verbindung stehenden Reisebeschränkungen, die Austrian Airlines unverschuldet getroffen haben, erfordern auch weiterhin ein großes Maß an Flexibilität in der Planung des operativen Geschäfts. Die Landeverbote, welche vom 16. bis zum 31. Juli gültig waren, haben Flugstreichungen ausgelöst und die Auslastung der Airline von durchschnittlich rund 70 Prozent auf 60 Prozent gedrückt. Dennoch verzeichnet Austrian Airlines im Juli eine Vielzahl an kurzfristigen Buchungseingängen, die sie zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Gut gebucht sind vor allem Feriendestinationen

Strecken wie Athen, Larnaka oder Thessaloniki zeigen beispielsweise einen durchschnittlichen Sitzladefaktor von rund 90 Prozent. Im Nachbarschaftsverkehr haben die Flüge nach Deutschland und in die Schweiz im Durchschnitt eine Auslastung zwischen 60 und 70 Prozent.

CFO Wolfgang Jani: „Geschäftsreisen und auch touristische Reisen kommen schrittweise zurück. Dennoch erwarten wir nur ein langsames Hochfahren der Luftfahrtwirtschaft. Die Krise ist noch lange nicht vorbei und das wird sich auch in den Gesamtjahreszahlen widerspiegeln“.

Die wichtigsten Zahlen der AUA im Überblick

Q2 2020Q2 2019Veränderung
zu VJ
Umsatz in Mio. €35594-94 %
Adj. Gesamterlöse in Mio. €59610-90 %
Adj. Gesamtaufwendungen in Mio. €158565-72 %
Adjusted EBIT in Mio. €-9946
EBIT in Mio. €-10145
1-6 20201-6 2019Veränderung
zu VJ
Umsatz in Mio. €322973-67 %
Adj. Gesamterlöse in Mio. €3631.011-64 %
Adj. Gesamtaufwendungen in Mio. €5981.064-44 %
Adjusted EBIT in Mio. €-235-53-343 %
EBIT in Mio. €-299-55-444 %
Fluggäste Tsd.1.9866.711-70 %
Angebotene Sitzkilometer (ASK) in Mio.4.59813.560-66 %
Auslastung (Passagierfaktor) in %68,178,1-10,0 pp
Anzahl Flüge23.63566.419-64 %
Flottengröße (Bestandsflotte)85823
Regelmäßigkeit95,2 %99,0 %-3,8 pp
Pünktlichkeit bei Abflug87,9 %76,9 %+11,0 pp
Pünktlichkeit bei Ankunft88,5 %79,9 %+8,6 pp
Mitarbeiter (Köpfe)6.7566.999-3 %

Flughafen Salzburg eröffnet COVID-19 Teststation

COVID-19 beherrscht seit mittlerweile einem halben Jahr auch die Schlagzeilen in Österreich. Nicht nur die Krankheit an sich ist für Wirtschaft, Tourismus und Gesundheitsindustrie ein Schreckgespenst, vor allem die Menschen leiden an den massiven Einschränkungen, die COVID-19 mit sich bringt. Die österreichische Bundesregierung hat schnell, effizient und umfassend reagiert und durch den konsequenten „lock-down“ konnte die Verbreitung des SARS-CoV-2 Virus sehr gut eingebremst und unter Kontrolle gebracht werden. Dort, wo heute neue COVID-19 Fälle auftreten, muss sehr schnell mit Isolationsmaßnahmen reagiert werden. Die Gesundheitsbehörden sehen den Schutz vor allem der Risikogruppen innerhalb der Bevölkerung, das breite Testen und das konsequente Contact Tracking bei positiven Fällen als oberstes Gebot der Stunde an.

COVID-19 Teststation am Salzburg Airport eingerichtet

Um in dieser Situation eine sichere Reisetätigkeit zu ermöglichen hat das medizinisch-chemische Labor Dr. Mustafa, Dr. Richter gemeinsam mit dem Salzburger Labor Pharmgenetix und in Kooperation mit dem Flughafen Salzburg eine COVID-19 Teststation am Airport eingerichtet. Medilab stellt dafür seine gesamte Infrastruktur zur Verfügung, die Abstriche werden vom Roten Kreuz durchgeführt.

„Ich habe bereits vor längerer Zeit mit dem Partnerlabor des Landes Salzburg in Sachen Covid-19-Testungen, dem medizinischen Labor Dr. Mustafa, Dr. Richter, die Möglichkeiten dazu erörtert und angeregt, auf dem Salzburger Flughafen Testungen vorzunehmen. Trotz Corona gehen sehr viele Menschen auf Reisen bzw. müssen beruflich ins Ausland bzw. nach Salzburg. Deshalb ist es wichtig, auf einer so großen reisetechnischen Drehscheibe wie dem Salzburger Flughafen eine Teststation zu haben. Das erhöht auch die Attraktivität des Salzburger Flughafens, weil es ihn im Zusammenhang mit Corona sicherer macht. Zudem wollen sich auf viele Menschen testen lassen, um persönliche Gewissheit zu haben“, betont dazu der Aufsichtsratsvorsitzende des Salzburger Flughafens, LH-Stv. Dr. Christian Stöckl.

PCR-Testung für EUR 150,00

Die Teststation wird täglich in Betrieb sein, die Öffnungszeiten werden sich allerdings vorerst am Flugplan orientieren, die Anmeldung kann direkt in der Station erfolgen. „Mit dieser Teststation wollen wir Reisenden unmittelbar und unkompliziert die Möglichkeit bieten, sich testen zu lassen, um damit einer möglichen unwissentlichen Verbreitung des Virus vorzubeugen“, begründen Dr. Mustafa und Pharmgenetix-Geschäftsführer Dr. Schnitzel diese Initiative. Die Teststation befindet sich im Flughafengebäude und ist sowohl für Ankommende, aber auch für andere Personen, die sich testen lassen wollen, zugänglich. Bei abreisenden Personen wird empfohlen, den Test zwei Tage vor Reisebeginn durchzuführen, damit das Ergebnis rechtzeitig verfügbar ist. Der Preis einer PCR-Testung beträgt EUR 150,00.

Am Salzburger Flughafen trägt die Einführung einer solchen Teststation dazu bei, das Reisen und das Ankommen sicherer zu gestalten. „In diesen Zeiten ist es nicht nur wichtig auszuloten, wie man die durch COVID-19 eingeschränkten Wirtschaftstätigkeiten in kleinem Maße weiter betreiben kann, sondern auch dort zu unterstützen, wo es sinnvoll ist. Dieser ehemalige Warteraum am Salzburg Airport bietet sich als COVID-19 Teststation bestens an,“ so Flughafenprokurist Christopher Losmann.   

Kontrolle über das Virus zu behalten durch Testungen

Mittlerweile ist allen Menschen klar, dass, solange keine Arzneimittel zur Behandlung von COVID-19 zugelassen sind und keine Impfung verfügbar ist, die Situation rund um COVID-19 genauestens beobachtet werden muss. Nur durch stetiges Testen von möglichst vielen Menschen kann es in den nächsten Monaten gelingen, die Kontrolle über das Virus zu behalten, obwohl die Maßnahmen gelockert werden. „Wir erwarten, dass kurz- und mittelfristig Arzneimittel zur Therapie von COVID-19 empfohlen und schließlich zugelassen werden. In dieser Phase ist es von großer Bedeutung, dass erstens eine korrekte Keim-spezifische Diagnose erfolgt und zweitens die Therapie dann gut vertragen und optimal dosiert werden kann, für eine zielgenaue, effektive und personalisierte anti-virale Therapie,“ so Dr. Mustafa und Pharmgenetix-Geschäftsführer Dr. Schnitzel.

BER: Flughafendurchsuchung und Sicherheitsgrenze aktiviert

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Die Sicherheitsgrenze gemäß § 8 Luftsicherheitsgesetz am Flughafen Berlin Brandenburg wurde aktiviert und eine Sicherheitsdurchsuchung gestartet. Das sogenannte Cleaning soll sicherstellen, dass sich keine gefährlichen/verbotenen Gegenstände mehr in den bisherigen Betriebsbereichen der ehemaligen Baustelle befinden. Die Sicherheitsdurchsuchung dauert mindestens 10 Tage und wird von der Flughafensicherheit mit Unterstützung der Landespolizei und unter der Aufsicht der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) durchgeführt.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: 

„Das Cleaning ist ein wichtiger Meilenstein, um aus dem abgenommenen Gebäude des BER einen funktionierenden Flughafen zu machen. In ganz Deutschland wurde noch nie ein so großer Innen- wie Außenbereich entsprechend des aktuell geltenden Luftsicherheitsgesetzes durchsucht. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafengesellschaft sowie der Partner wird der BER mit Luftsicherheitsbereich eine ganz neue Erfahrung. Es ist gut, dass wir diesen Schritt rechtzeitig vor der Eröffnung gehen, sodass wir alle Prozesse unter realen Bedingungen weiter einüben können.“

Durchsuchung des gesamten Flughafengeländes

Alle Räumlichkeiten, Fahrzeuge und Flächen, die künftig im Sicherheitsbereich liegen, müssen durchsucht werden. Dabei handelt es sich um Außenflächen von 970 Hektar, wie zum Beispiel die neue Start- und Landebahn Süd oder die bislang noch nicht zum Sicherheitsbereich gehörenden Vorfelder in unmittelbarer Nähe des Terminals 1. Zudem werden die zum Sicherheitsbereich gehörenden Terminalbereiche des T1 und weitere Gebäude wie Kantine oder Feuerwache Ost auf rund 280.000 Quadratmetern durchsucht.

Alle ansässigen Mieter und Firmen wurden davor aufgefordert, gefährlich/verbotene Gegenstände zu entfernen. Alle Einrichtungen werden u. a. mittels Sichtkontrollen, Sprengstoffspurendetektionsgeräten und Sprengstoffspürhunden durchsucht und anschließend versiegelt. Im Außenbereich kommen zusätzlich Hubschrauber zum Einsatz.

Der Zutritt zum Sicherheitsbereich des Terminal 1 ist während der Sicherheitsdurchsuchung ausschließlich Durchsuchungs- und Aufsichtspersonal gestattet. Nach Freigabe durch die LuBB Mitte August ist der Zugang in die bisherigen Betriebsbereiche dann nur noch mit Flughafenausweis über die entsprechenden Zugangskontrollstellen möglich.

KLM fliegt ab Flughafen Dresden nach Amsterdam-Schiphol

Nach der coronabedingten Zwangspause von über vier Monaten hebt die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines in Dresden nun zunächst fünfmal pro Woche ab. Im September sind sechs wöchentliche Verbindungen geplant, ab Oktober tägliche.

Zum Einsatz kommt eine Embraer 175 von KLM Cityhopper mit den Reiseklassen Europe Business Class und Economy Class inklusive Economy Comfort Zone. In Amsterdam haben die Passagiere aus Dresden Anschluss an das weltweite Streckennetz von KLM und ihrer SkyTeam-Partner.

Stefan Gumuseli, Deutschland-Direktor Air France-KLM:

„Wir freuen uns sehr, dass die Nachfrage nach KLM-Flügen dank aller Maßnahmen, die wir zur Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter ergriffen haben, steigt. Daher bauen wir unser Deutschland-Streckennetz wieder auf und können nun auch Dresden wieder mit dem KLM-Drehkreuz Amsterdam-Schiphol und von dort mit der ganzen Welt verbinden. Wir sind sehr glücklich darüber, damit das komplette Deutschland-Streckennetz von KLM nach Amsterdam wieder anbieten zu können.“

Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig:

„Die Wiederaufnahme der Flugverbindung ist ein positives Signal für Wirtschaft, Forschung und Tourismus in beiden Ländern. Die Niederlande zählen zu den wichtigsten touristischen Märkten für den Freistaat. Darüber hinaus werden unsere wirtschaftlichen Beziehungen – insbesondere zur Region Brabant – immer enger. Bei Unternehmerreisen in die Niederlande habe ich jedes Mal gespürt, wie groß das Interesse an Kooperationen mit Sachsens Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist, z. B. auf den Gebieten E-Mobilität und Mikroelektronik sowie bei Smart-City-Lösungen. Die direkte Flugverbindung wird die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und den Niederlanden weiter beflügeln.“

Am 16. Mai 2016 nahm KLM Royal Dutch Airlines Dresden als zehnte Destination in Deutschland in ihren Flugplan auf.

Schutz der Gesundheit hat oberste Priorität

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben umfangreiche Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz von Fluggästen, Besuchern, Partnern und Mitarbeitern getroffen. Das Maßnahmenpaket basiert auf den Vorgaben der zuständigen Behörden und orientiert sich an den Empfehlungen des Flughafenverbandes ADV.

In den Terminals muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch bei Airlines besteht in der Regel die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Über die geltenden Bestimmungen sollten sich Fluggäste im Voraus bei ihrer Fluggesellschaft informieren.

Zu den weiteren Vorkehrungen zählen Trennscheiben an den Check-in-Schaltern und bei der Bordkartenkontrolle und Desinfektionsmittelspender in den Terminals. Via Monitore, Hinweisschilder, Durchsagen und Markierungen sorgt die Flughafengesellschaft für die laufende Information der Fluggäste zu den Verhaltens- und Hygienevorschriften.

Corona-Tests für Reiserückkehrer am Flughafen Stuttgart

Im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus über die Sommerreisezeit haben die Gesundheitsminister des Bundes und der Länder beschlossen, großflächig freiwillige Tests bei Urlaubsrückkehrern anzubieten. Seit 03. August können sich alle Einreisenden in Baden-Württemberg innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland auch ohne Krankheitsanzeichen kostenlos testen lassen.

Quarantäne bis zum Erhalt der Testergebnisse

Für das Testzentrum am Stuttgart Airport stellt die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) die Flächen und organisatorische Unterstützung bereit. Die medizinischen Aufgaben werden von Airport Medical Center gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) übernommen, sie kümmern sich um das ärztliche Personal und die Ausstattung mit benötigtem Material für die Proben. Die Benachrichtigung der Passagiere zum Testergebnis erfolgt über eine App. Bis zum Erhalt der Testergebnisse müssen die Passagiere sich gemäß den Bestimmungen in Quarantäne begeben. Positiv getestete Personen werden vom Gesundheitsamt informiert.

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Ich freue mich, dass wir am Flughafen in Stuttgart, aber auch in Friedrichshafen und am Baden-Airpark, zügig Teststellen für Reiserückkehrer einrichten konnten. Dafür bedanke ich mich bei allen Beteiligten. Wichtig ist jetzt, dass die Tests auch wirklich wahrgenommen werden. Wir appellieren aber gerade vor dem Hintergrund der derzeit in Baden-Württemberg wieder ansteigenden Infektionszahlen auch eindringlich an die Eigenverantwortung und Vernunft aller Reisenden, sich umsichtig zu verhalten. Nur so können wir die Infektionszahlen auch im Herbst auf einem niedrigen Niveau halten.“

Verkehrsminister Winfried Hermann: „Unser klares Ziel ist es, die zweite Welle durch vorsorgende Tests und gegebenenfalls durch Quarantäne zu vermeiden. Wir bauen die Testzentren schrittweise auf: an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten. Wichtig ist, dass sich die Rückkehrenden aus Risikogebieten unbedingt testen lassen. Jeder und jede muss sich verantwortungsvoll beteiligen.“

Kostenübernahme für die freiwilligen Tests

Die Kosten für die freiwilligen Tests werden bis auf Weiteres vom Bund und den Ländern übernommen. Noch in dieser Woche soll eine Verordnung in Kraft treten, wonach Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten verpflichtend sein sollen. Dann soll gelten: Wer aus einem Risikogebiet kommt, muss sich entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise testen lassen oder binnen 72 Stunden nach der Einreise. Bis ein negatives Ergebnis da ist, muss man in Deutschland in häusliche Quarantäne.

Am Flughafen Stuttgart kommen im Durchschnitt etwa 1.000 Reiserückkehrende pro Tag aus Risikogebieten an.

Emirates fliegt Linie nach Guangzhou mit Airbus A380

Emirates setzt ab dem 08. August sein beliebtes Flaggschiff wieder auf Linienflügen nach Guangzhou, China ein. Im Laufe der Woche hat die Fluggesellschaft bereits ihren A380-Flugbetrieb nach Amsterdam und Kairo wieder aufgenommen und einen zweiten täglichen A380-Flug nach London Heathrow eingeführt, um auf die Marktnachfrage zu reagieren und ihren Kunden noch mehr Reisemöglichkeiten zu bieten.

Airbus A380 bei fünf Destinationen im EInsatz

Emirates hat damit den A380-Dienst zu bereits fünf Destinationen wieder aufgenommen und weitet den Einsatz des bei Passagieren beliebten Doppeldeckers entsprechend der Nachfrage sukzessive weiter aus. Emirates-Gäste können die A380 derzeit täglich auf Flügen nach Amsterdam, viermal wöchentlich nach Kairo, zweimal täglich nach London Heathrow, einmal täglich nach Paris und ab dem 8. August einmal wöchentlich nach Guangzhou erleben.

Darüber hinaus fliegt Emirates seit vergangener Woche wieder von Dubai nach Addis Abeba, Clark, Dar es Salaam, Nairobi, Prag, São Paulo, Stockholm und auf die Seychellen. Mit höchster Priorität auf Sicherheit baut die Fluggesellschaft ihr Linienflug-Angebot im August damit schrittweise auf 68 Destinationen aus – das entspricht 50 Prozent des Streckennetzes, das sie vor der globalen Pandemie bedient hat.

Drehkreuz Dubai sorgt für bequeme Verbindungen

Emirates bietet bequeme Verbindungen zwischen Amerika, Europa, Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie dem asiatisch-pazifischen Raum via seinem Drehkreuz Dubai. Die Einreise nach Dubai ist zudem sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende wieder möglich. COVID-19 PCR-Tests sind für alle in Dubai (und den Vereinigten Arabischen Emiraten) ankommenden Passagiere im Einreise- und Transitverkehr obligatorisch, einschließlich Bürger der VAE sowie Einwohner und Touristen, unabhängig davon, aus welchem Land diese einreisen.

Deckung von COVID-19-bedingten medizinischen Kosten während der Reise

Fluggäste können wieder mit mehr Zuversicht reisen, weil Emirates sich als erste Airline der Welt dazu verpflichtet hat, durch COVID-19- bedingte medizinische Kosten während der Reise für diese zu übernehmen. Die Deckung bietet Emirates seinen Kunden unabhängig von der Reiseklasse oder dem Reiseziel kostenfrei an. Sie gilt ab sofort für Fluggäste, die bis zum 31. Oktober mit Emirates fliegen (der erste Flug muss am oder vor dem 31. Oktober abgeschlossen werden). Die Gültigkeit beträgt 31 Tage ab dem Zeitpunkt, an dem Passagiere den ersten Abschnitt ihrer Reise zurücklegen. Das bedeutet, dass Kunden von Emirates weiterhin von der zusätzlichen Sicherheit durch die Kosten-Deckung profitieren können, auch wenn sie nach der Ankunft an ihrem Emirates-Zielort in eine andere Stadt weiterreisen. Die Nummer der Hotline und Einzelheiten darüber, welche Kosten im Zusammenhang mit COVID-19 gedeckt sind, sind unter www.emirates.com/COVID19assistance verfügbar.

Gesundheit und Sicherheit

Emirates hat ein umfassendes Maßnahmenpaket für jeden Reiseabschnitt eingeführt, um die Sicherheit seiner Passagiere und Mitarbeiter am Boden sowie in der Luft zu gewährleisten. Dazu gehören kostenlose Hygienekits mit Masken, Handschuhen, Handdesinfektionsmitteln und antibakteriellen Tüchern für alle Fluggäste. Nach der Landung in Dubai durchläuft jedes Flugzeug ein optimiertes Reinigungs- und Desinfektionsverfahren.

Reisebeschränkungen

Fluggäste sollten beachten, dass Reisebeschränkungen weiterhin bestehen und Passagiere nur dann auf Flügen akzeptiert werden, wenn sie die Anforderungen und Einreisekriterien der jeweiligen Zielländer erfüllen. Weitere Informationen unter dem Link www.emirates.com/travelrestrictions. Die Reisebestimmungen für Einwohner Dubais sind unter www.emirates.com/returntoDubai veröffentlicht.

Linienflüge ab Frankfurt und München

Emirates fliegt derzeit zu über 60 Zielen weltweit und bietet Reisenden zwischen den Regionen Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika, Asien-Pazifik sowie Amerika sichere und bequeme Flüge über sein Drehkreuz Dubai. Von Deutschland aus verbindet Emirates mit aktuell 12 wöchentlichen Linienflügen ab Frankfurt (seit 1987 im Streckennetz) sowie vier wöchentlichen Liniendiensten ab München (seit 1999 im Streckennetz) Menschen und Orte auf der ganzen Welt.

Delta Air Lines startet Flüge von München in die USA

Delta Air Lines hat den Flugbetrieb vom Flughafen München in die USA wieder aufgenommen. Seit dem 02. August verbindet die Fluggesellschaft die bayerische Landeshauptstadt wieder dreimal wöchentlich mit dem Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport. Die Flüge werden in München wie gewohnt am Terminal 1 abgefertigt. Nachdem Frankfurt bereits seit dem 23. Mai wieder angeflogen wird, ist München das zweite Ziel in Deutschland, das Delta wieder in ihr Streckennetz aufgenommen hat.

Airbus A330-300 im Einsatz

DL131 hebt dienstags, freitags und sonntags jeweils um 11:00 Uhr in München ab und landet um 15:00 Uhr in Atlanta. DL130 startet montags, dienstags und samstags um 17:45 Uhr vom Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport und erreicht den Flughafen München um 8:45 Uhr des Folgetages. Der Flug wird mit einem Airbus A330-300 mit eingeschränkter Sitzplatzkapazität durchgeführt. Dies ist Teil des fortwährenden Engagements der Airline, mehr Platz für die Sicherheit der Flugreisenden während der Corona-Pandemie zu schaffen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir München im August wieder mit unserem Drehkreuz in Atlanta verbinden können“, erklärt Thomas Brandt, Regional Manager Sales – Central and Eastern Europe bei Delta. „Neben unseren vier wöchentlichen Flügen nach Frankfurt bauen wir so unser Angebot für unsere Passagiere aus Deutschland wieder aus und können auch ab München dreimal wöchentlich erneut wichtige Reisen zwischen Deutschland und den USA ermöglichen.“

Delta Air Lines startet Flüge von München in die USA
Delta Air Lines startet Flüge von München in die USA (ATF Pictures / Flughafen München)

Die Wiederaufnahme der Flüge von Delta Air Lines nach München ist für Andreas von Puttkamer, Leiter des Geschäftsbereichs Aviation der Flughafen München GmbH, ein weiterer, wichtiger Schritt auf der langsamen Rückkehr zur Normalität. „Wir freuen uns sehr darüber, dass mit Delta Air Lines ein langjähriger, treuer Kunde wieder bei uns startet. Die Aufnahme der Verbindungen nach Atlanta erweitert das Flugangebot ab München auf der Transatlantikstrecke und trägt damit zur Stärkung der Drehkreuzqualität unseres Flughafens bei.“

Delta CareStandard: Mittelsitze beiben frei

Delta Air Lines ist die einzige Fluggesellschaft weltweit, die bis Ende September die Mittelsitze frei hält und die Kapazität an Bord begrenzt. Sobald eine Reservierung abgeschlossen ist und Sitze ausgewählt wurden, werden automatisch Sitzplatzblockierungen vorgenommen, um zu verhindern, dass der angrenzende Mittelsitz gebucht wird. Gruppen mit drei oder mehr Fluggästen können weiter benachbarte Sitze einschließlich der Mittelsitze buchen.

Diese Regelung ist Teil des branchenführenden Delta CareStandard, den die Fluggesellschaft eingeführt hat. In diesem Zusammenhang hat die Airline auch eine eigene Abteilung für Hygiene und Sauberkeit gegründet, die sich der Innovation und Weiterentwicklung ihrer bereits hohen Sauberkeitsstandards widmet. Passagiere, die zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten reisen, können sich auf den Flügen selbst von den Maßnahmen überzeugen, sie umfassen unter anderem:

  • Installation von Plexiglaswänden an Schaltern und zwischen den Sitzbereichen in den Delta Sky Clubs
  • Bodenmarkierungen an den Gates und Hinweisschilder zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
  • Überarbeitete Boarding-Prozesse in Kleingruppen von je zehn Passagieren: dabei steigen zunächst die Reisenden mit Sitzplätzen im hinteren Bereich des Flugzeuges ein und anschließend die Passagiere mit Plätzen im vorderen Teil
  • Intensive Reinigung und Desinfektion des Flugzeugs vor jedem Flug
  • Hochmoderne Luftzirkulationssysteme mit HEPA-Filtern, die mehr als 99,99 Prozent aller Feinpartikel in der Luft, einschließlich Viren und Bakterien, auf allen transatlantischen Flügen filtern
  • Bereitstellung von Hygieneartikeln, einschließlich Handdesinfektionsmittel und Hygienekits, für die Passagiere

Delta aktualisiert laufend ihre Abläufe und verbessert die neuen Hygienestandards auf der Grundlage von Empfehlungen medizinischer Experten und dem Feedback der Kunden.

Lufthansa erweitert Flugplan ab Flughafen München

Im Spätsommer startet Lufthansa zu fünf weiteren Europazielen ab München. Die Städte BirminghamIzmirTiflis/Georgien sowie Cluj und Timisoara in Rumänien sind wieder nonstop ab München erreichbar. Ab dem 07. September geht es auch wieder nach MarseilleGöteborgKiew und Sibiu/Rumänien, ab dem 05. Oktober nach Graz.

Lufthansa will bis zum Ende des Sommerflugplans wieder 86 Ziele in Deutschland und Europa sowie 13 Langstreckenziele ab München anbieten.

Flügge mit Corona-Schutz an Bord

Bereits in den bayerischen Sommerferien hat Lufthansa ihr Europaangebot deutlich ausgebaut und die griechische Ferieninsel Rhodos neu in den Flugplan genommen. Der Flughafen Luxemburg wird ab dem 01. September wieder angeflogen. Die Lufthansa verfolgt beim gesamten Passagierbetrieb die maximale Hygiene am Boden und an Bord. Onlie können Informationen zu den mit Experten ausgearbeiteten Hygienemaßnahmen, dem angepassten Bordservice, dem aktuellen Flugplan und den flexiblen Möglichkeiten zur Reisegestaltung abgerufen werden.

Ausbildung am Dortmund Airport – Bewerbungsphase läuft

Der Dortmund Airport bildet in diesem Jahr vier Servicekaufleute im Luftverkehr, einen IT-Systemelektroniker und einen KFZ-Mechatroniker aus. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr sogar sechs jungen Menschen die Möglichkeit bieten können, ihre Karriere am Dortmund Airport zu beginnen. Die Ausbildungen zum IT-Systemelektroniker und zum KFZ-Mechatroniker werden in diesem Jahr erstmalig angeboten. Wir sind stolz, dass wir die Ausbildungsvielfalt damit in diesem Jahr erhöhen können“, so Bernd Ossenberg, Ausbildungsleiter am Dortmunder Flughafen.

Bandbreite der Unternehmensstationen während der Ausbildung

Auf die angehenden Servicekaufleute im Luftverkehr Sneha Kulenthiran, Michelle Wloczek, Alessia Schmidt und Kim Resulta wartet eine abwechslungsreiche Zeit. Während ihrer 2,5-jährigen Ausbildung werden sie in alle relevanten Prozesse eingebunden und für Aufgaben in verschiedenen Flughafenbereichen fit gemacht. Die Bandbreite der Unternehmensstationen während der Ausbildung reicht von der Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld, über das Check-In und Boarding, bis hin zu Marketing und Vertrieb.

Ausbildung KFZ-Mechatroniker

Jonas Domnick macht eine überbetriebliche Ausbildung zum IT-Systemelektroniker bei der DOKOM21 und lernt während seiner Ausbildung auch den Dortmund Airport kennen. Der Flughafen beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker, um der altersbedingten Fluktuation in dem Bereich frühzeitig begegnen zu können. Aus dem Grund, wird auch ein KFZ-Mechatroniker ausgebildet. Justin Leitmann wird den Flughafen während seiner Ausbildung in der Airport-Werkstatt unterstützen. Dabei lernt Herr Leitmann ein breites Spektrum an Nutzfahrzeugen, über Grünflächenfahrzeuge bis hin zum Elektro-PKW kennen. Große Teile seiner Ausbildung wird er auch in der DSW21 Werkstatt und in der Ausbildungswerkstatt der DEW21 verbringen.

„Durch einen starken Konzernverbund ist es uns möglich, die Ausbildung für junge Menschen noch interessanter zu gestalten und ihnen in verschiedenen Töchter-Unternehmen der Dortmunder Stadtwerke Einblicke in den betrieblichen Alltag bieten zu können. In Anbetracht des demografischen Wandels sind gut ausgebildete Nachwuchskräfte wichtiger denn je. Die Übernahmechancen am Dortmund Airport sind deshalb bei erfolgreichem Abschluss für alle Auszubildenden gut“, so Ossenberg.

Bewerbung bis Ende Oktober möglich

Wer sich ebenfalls für die Flugbranche begeistert und am Dortmund Airport einsteigen möchte, kann seine Bewerbung für einen der Ausbildungsplätze als Servicekauffrau bzw. -kaufmann im Luftverkehr im Jahr 2021 noch bis Ende Oktober 2020 einreichen.

Wizz Air-Base am Dortmund Airport eröffnet

Am Dortmund Airport wurde die Wizz Air-Base offiziell eröffnet. Die ungarische Airline stationiert insgesamt drei Airbus A320 am Dortmunder Flughafen. Die Base-Eröffnung geht mit 18 neue Ziele einher. Der Airport schätzt das Passagiervolumen pro Jahr auf ca. eine Million. In 2020 rechnet der Flughafen bereits mit 250.000 zusätzlichen Reisenden. Heiko Holm, COO der Wizz Air, bezeichnet die Base-Eröffnung als großen „Meilenstein für das Geschäft der Wizz Air in Deutschland.“ Insgesamt fliegt Wizz Air vom Dortmund Airport aus nun 48 Ziele direkt an.

Allzeit-Rekord mit mehr als 2,7 Millionen Fluggästen

Auch Guntram Pehlke, Aufsichtsratsvorsitzender des Airports und Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns DSW21 zeigt sich hocherfreut: „Der Flughafen Dortmund hat in den vergangenen Jahren auch dank des Engagements von Wizz Air eine hervorragende Entwicklung genommen und 2019 mit mehr als 2,7 Millionen Fluggästen einen Allzeit-Rekord aufgestellt. Auf dem Weg zur schwarzen Null hat uns die Corona-Pandemie zwar ausgebremst und ein Stück zurückgeworfen – aber nicht gestoppt“, so Pehlke weiter. Dass Wizz Air nun in Dortmund eine Basis eröffnet, wertet er als starkes Statement. „Dieses Bekenntnis unterstreicht zum einen die Attraktivität des Standortes. Zum anderen belegt es aber auch, dass der Airport Wachstumspotenzial und damit gute Zukunftsperspektiven besitzt.“

Kurzarbeit endet im gesamten Unternehmen

Das sieht auch Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager so: „Durch die Eröffnung der Base werden wir uns deutlich schneller von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, als die Branche insgesamt. Wir rechnen damit, dass wir im August bereits bei 80 Prozent des Passagiervolumens im Vergleich zu 2019 sein werden.“ Über diese Entwicklung können sich nicht nur die Passagiere freuen, denen nun zahlreiche neue Ziel zur Auswahl stehen, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens, weiß Mager: „Mit der Eröffnung der Wizz AirBase endet im gesamten Unternehmen die Kurzarbeit.“
Auch die Wirtschaft profitiert von der Base-Eröffnung: „Wir freuen uns, dass Wizz Air mit der Stationierung in Dortmund die Flugverbindungen nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa weiter ausbaut. Dies wird die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und diesen Regionen sowie die Bindung zu unserem Wirtschaftsstandort stärken,“ so Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes NRW.

„Eine IHK-Umfrage aus dem vergangenen Jahr hat bestätigt, dass 77 Prozent der befragten Unternehmen aus dem IHK-Bezirk bereits den Dortmund Airport für ihre Geschäftsreisen nutzen“, so Wulf-Christian Ehrich, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund. Die IHK hat deshalb in den vergangenen Jahren stets die volkswirtschaftliche Bedeutung des Dortmund Airport betont. Die Stationierung der drei Maschinen ist für uns ein klarer Beleg, dass Beschäftigungseffekte und Wertschöpfung keine theoretischen Größen sind. Jede stationierte Maschine hat einen positiven Effekt wie die Ansiedlung eines kleinen mittelständischen Unternehmens.“

Neue Wizz Air-Ziele ab dem Dortmund Airport

  • Italien: Alghero, Bari, Catania, Neapel
  • Griechenland: Athen, Korfu, Heraklion, Thessaloniki, Santorini, Rhodos
  • Spanien: Fuerteventura
  • Island: Reykjavík
  • Portugal: Lissabon (Portugal)
  • Ukraine: Saporischschja
  • Marrokko: Marrakesch
  • Rumänien: Suceava
  • Kroatien: Split
  • Montenegro: Podgorica

Skyguide meldet Verkehrszahlen im Luftraum der Schweiz

Die Pandemie des Coronavirus` hat auch im Schweizer Luftraum einen dramatischen Rückgang des Flugverkehrs bewirkt. 57,1 Prozent beträgt das Minus gegenüber der Vorjahresperiode, das sich vor allem in den Monaten März, April und Mai bemerkbar machte, so Skyguide.

Auch der Luftverkehr im von Skyguide, der Schweizer Flugsicherung, bewirtschafteten Luftraum über der Schweiz und in den delegierten Gebieten kam zeitweise fast komplett zum Erliegen, nachdem die Krise durch das Coronavirus, die Europa im März 2020 erreichte, den Flugverkehr massiv einschränkte. Dabei fing das Jahr mit Wachstum an.

Einbruch bei Flügen, Pünktlichkeit profitiert

Skyguide führte und überwachte im ersten Halbjahr von 2020 nämlich nur noch 270.610 Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) durch. 98,3 Prozent aller Flüge wurden von skyguide pünktlich abgefertigt. Diese hohe Pünktlichkeit erreichte skyguide auch im Zeitraum vor Corona. Die Pandemie hatte keine Auswirkungen auf die Trainings-Flüge und die Einsätze der Schweizer Luftwaffe sowie die militärische Flugsicherung von skyguide.

Skyguide meldet Verkehrszahlen im Luftraum der Schweiz
Skyguide meldet Verkehrszahlen im Luftraum der Schweiz

Im Januar und Februar stieg die Zahl der von skyguide kontrollierten Flüge im Vergleich zum Vormonat um rund ein bis zwei Prozent, bevor sie ab Mitte März mit einem Verkehrsrückgang von 47,2 Prozent zusammenbrach. Der Rückgang erreichte minus 93 Prozent im April und minus 91 Prozent im Mai, gefolgt von einer leichten Verbesserung im Juni (-83,6 Prozent) nach der Aufhebung einiger lokaler Reisebeschränkungen und Sperrmaßnahmen.

skyguide: Rückgang im Luftraum in Zahlen

Der in der ersten Hälfte des Jahres 2020 abgewickelte Streckenverkehr ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,3 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der kontrollierten Bewegungen (Starts und Landungen) in der ganzen Schweiz ging ebenfalls zurück (-52,3 Prozent). Der Flughafen Zürich verzeichnete einen Rückgang der IFR-Bewegungen um 56,6 Prozent und der Flughafen Genf einen Rückgang von 50,9 Prozent. Der auf den Regionalflughäfen der Schweiz abgewickelte Verkehr weist einen geringeren Rückgang auf (-32,4 Prozent), was darauf zurückzuführen ist, dass ein Großteil des Verkehrs auf diesen Flughäfen ausserplanmäßig abgewickelt wurde.

Die Bezirksleitstellen der skyguide in Genf und Dübendorf verzeichneten einen Rückgang der Flugbewegungen von 57,3 Prozent bzw. 56,9 Prozent. Der verkehrsreichste Tag für skyguide im ersten Halbjahr 2020 war Freitag, der 21. Februar, mit insgesamt 3.394 abgefertigten Flügen. Die hohe Pünktlichkeit der Flugsicherung im Januar und Februar sowie die durch den Verkehrseinbruch wegfallenden Verspätungen in den Folgemonaten, führten dazu, dass 98,3 Prozent aller Flüge ohne Verspätung abgefertigt wurden. Die Pandemie hatte keine Auswirkungen auf die Flüge der Schweizer Luftwaffe und die militärische Flugsicherung von skyguide. Die Luftwaffe führte auch während der Corona-Krise regelmäßige Trainings und Einsätze durch. Die Tabelle zeigt die Bewegungen im ersten Halbjahr 2020 nach Bezirksleitstelle und Flughafen.

Lugano Airport erhält EASA-Siegel nach Umbruch

Nachdem die Lugano Airport SA ihre Unternehmenstätigkeit eingestellt hat, betreibt die Stadt Lugano als Inhaberin der Flughafenkonzession seit Anfang Juni 2020 den Flughafen in Eigenregie. Dieser Wechsel machte eine Reihe von Veränderungen im Management, eine Verkleinerung der Belegschaft und eine neue Organisationsstruktur erforderlich.

Die Stadt Lugano als Halterin hat deshalb neue, den veränderten Umständen entsprechende Abläufe definiert. Infolgedessen verlor die EASA-Zertifizierung des Flughafens aus dem Jahr 2016 ihre Gültigkeit. Im Rahmen eines Audits hat sich das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in den vergangenen Wochen davon überzeugt, dass die Sicherheitsprozesse am Flughafen Lugano die Anforderungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erfüllen. Das BAZL hat der Stadt Lugano, welche den Flughafen seit dem 01. Juni 2020 betreibt, das entsprechende Zertifikat erteilt.

Schweizer Flughäfen folgen EASA-Standards

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (European Aviation Safety Agency, EASA) sorgt für einheitliche und verbindliche Vorgaben in der europäischen Luftfahrt. Die Vorgaben für Organisation, Betrieb und Infrastruktur von Flugplätzen im Zuständigkeitsbereich der EASA sind in der EU-Verordnung Nr. 139/2014 festgelegt. Diese Vorgaben definieren beispielsweise, wie ein Flughafen die Betankung der Flugzeuge, den Einsatz der Feuerwehr, die periodische Zustandskontrolle von Pisten und Anflugbefeuerung oder die Schneeräumung zu organisieren hat. In einem mehrtägigen Audit hat das BAZL überprüft, ob die beschriebenen Sicherheitsprozesse den Vorgaben entsprechen und ob diese von der Flugplatzhalterin vorschriftsgemäß angewendet werden.

Aufspüren von Drohnen im Testbetrieb an Flughäfen

Im Sommer 2019 beauftragte das Bundesverkehrsministerium die Deutsche Flugsicherung mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Drohnen-Detektion an den deutschen Flughäfen. Mit der DFS finden an den zwei größten deutschen Flughäfen nun Tests zum Aufspüren von Drohnen statt.

Immer wieder werden in Deutschland Drohnen in Lufträumen gesichtet, in denen der Drohnenflug verboten ist. Der Drohnenflug in diesen Bereichen kann als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr bewertet und mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden. Die Deutsche Flugsicherung DFS, die Fraport AG und die FMG testen ab August dieses Jahres Detektionssysteme für Drohnen an den Flughäfen Frankfurt und München, aber abseits der Airliner. Die zuverlässige Drohnen-Detektion unerlaubt fliegender Systeme ist als Basis für eine zielgerichtete Drohnenabwehr notwendig. Die Ergebnisse aus diesem Testbetrieb dienen der systematischen Detektion von Drohnen an und um die deutschen Verkehrsflughäfen.

Drohnen: Abwehr am Flughafen

Experten der DFS identifizierten daraufhin zunächst, wie groß die zu detektierenden Areale aus Sicherheitsgründen sein sollten. In den nun folgenden Tests wird der derzeitige Stand der Technologie insbesondere hinsichtlich der möglichen Detektionsreichweite und der allgemeinen Leistungsfähigkeit bei den am Markt verfügbaren Systemen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht.

Drohnenexperten der DFS, Fraport und FMG haben die Tests vorbereitet und die geplanten Abläufe einer umfangreichen Sicherheitsbewertung unterzogen. Das Testprojekt ist mit den zuständigen Landesluftfahrtbehörden, dem Regierungspräsidium Darmstadt und dem Luftamt Südbayern, abgestimmt. Begleitet werden die Testläufe von Bundes- und Landespolizei. Die Erkenntnisse aus dem Testprojekt dienen als Entscheidungsgrundlage, welche Technologie für zukünftige Drohnen-Detektion an Flughäfen geeignet erscheint.

Flugbetrieb an Airports unterbrochen

Im Frühjahr 2019 sowie im Februar und März 2020 musste am Flughafen Frankfurt nach der Sichtung einer beziehungsweise mehrerer Drohnen zur Sicherheit der Flugbetrieb sogar vorübergehend eingestellt werden. Zeiträume, an denen keine Starts- und Landungen möglich sind, haben enorme wirtschaftliche Folgen für Flughäfen und Airlines. Drohnen, die ohne Freigabe der Flugverkehrskontrolle in der Nähe von Flughäfen fliegen, gefährden darüber hinaus Passagiere und Besatzungen der bemannten Luftfahrt.

Tunisair fliegt Edinburgh und Tunis ab München an

Mit Tunisair startet eine weitere Fluggesellschaft am Münchner Flughafen wieder durch. Die Nationalairline von Tunesien fliegt ab München wieder dreimal wöchentlich montags, mittwochs und freitags in die Hauptstadt Tunis. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge vom Typ Airbus A319, A320 oder Boeing 737.

Zur Wiederaufnahme der Linienverbindungen aus ihrem nordafrikanischen Heimatland begrüßte ein Team vom Flughafen München die Crew der Tunisair zurück am Airport.

Edinburgh mit easyJet

Neben Tunis wird ein weiteres beliebtes Ziel ab München wieder mehrmals pro Woche bedient: easyJet nimmt ihre Flüge nach Edinburgh wieder auf. Jeweils am Dienstag- und Donnerstagabend startet die Airline um 21:50 Uhr und am Samstagnachmittag um kurz nach 15:00 Uhr in die schottische Metropole.

Emirates bietet Reiseerlebnis für Dubai-Touristen

Emirates und Dubai haben zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um Gästen einen sicheren Aufenthalt und eine reibungslose Reise zu ermöglichen. Urlauber können wie vor der der Pandemie gemäß den Einreise- und Einwanderungsbestimmungen problemlos Visa beantragen oder bequem ein Visum „on arrival“ erhalten, wenn sie im Besitz eines Reisepasses von 70 dafür berechtigten Ländern weltweit – darunter auch Deutschland – sind. Ab dem 1. August 2020 ist das Vorlegen eines negativen COVID-19 PCR-Tests für alle Reisenden verpflichtend, die nach oder via Dubai reisen. Urlauber, die nach ihrem Aufenthalt wieder zurück nach Europa und Großbritannien fliegen, müssen ebenfalls einen solchen negativen PCR-Test vorlegen.

„Dubai ist weiterhin ein äußerst attraktives Reiseziel für internationale Besucher. In den drei Wochen seit der Wiedereröffnung Dubais für Touristen haben wir auf emirates.com mehr als 1,6 Millionen Suchanfragen zu Dubai registriert und konnten einen Anstieg der Buchungen aus mehr als 30 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien beobachten“, erklärt Adel Al Redha, Emirates Chief Operating Officer. „Emirates arbeitet eng mit Dubai Tourism und weiteren Partnern zusammen, um noch attraktivere Reiseangebote und –Pakete zusammenzustellen, und wir freuen uns darauf, diese Angebote bald zur Buchung freigeben zu können.“

„Dubai Summer Surprises“-Festival

„Wir wissen, dass die Menschen weiterhin reisen wollen. Daher erweitert Emirates sein Streckennetz kontinuierlich, um seinen Kunden mehr Auswahl zu bieten. Zudem haben wir verschiedene Maßnahmen ergriffen, um ein reibungsloses und sicheres Reiseerlebnis zu gewährleisten. Wir ermutigen Urlauber, Dubai als Reiseziel in Betracht zu ziehen, um hier ihren Sommer zu genießen und die großartigen Freizeitangebote und das Programm des derzeit stattfindenden „Dubai Summer Surprises“-Festivals zu erleben. Ganz gleich, ob sie Dubai oder ein anderes Reiseziel in unserem Streckennetz besuchen, unsere Kunden können ohne Sorge fliegen und müssen keine COVID-19-Versicherung, die von vielen Ländern verlangt wird, abschließen. Denn Emirates ist die erste Fluggesellschaft weltweit, die medizinische Kosten der Kunden aufgrund von COVID-19 während der Reise übernimmt“, ergänzt Adel Al Redha.

Dubai erhält Klassifizierung „Safe Travels“

Dubai ist eine der ersten Städte weltweit, die vom World Travel and Tourism Council (WTTC) die Klassifizierung „Safe Travels“ erhalten hat. Dies spiegelt die umfassenden und effektiven Maßnahmen der Metropole zur Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit der Gäste wider.?Seit der Wiedereröffnung für Touristen ist die Zahl der neuen COVID-19-Fälle in den Vereinigten Arabischen Emiraten bis heute konstant geblieben und befindet sich im Abwärtstrend.

Von weiten Stränden und kulturellen Attraktionen bis hin zu Gastfreundschaft und hochmodernen Freizeiteinrichtungen: Dubai ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Im Jahr 2019 begrüßte die Stadt 16,7 Millionen Besucher und war Gastgeber von mehreren hundert Konferenzen, Ausstellungen sowie Sport- und Kulturveranstaltungen.

Passagierflüge zu über 65 weltweiten Zielen

Emirates bietet derzeit Passagierflüge zu über 65 weltweiten Zielen und bequeme Verbindungen zwischen Amerika, Europa, Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie dem asiatisch-pazifischen Raum via seinem Drehkreuz Dubai. Die Einreise nach Dubai ist zudem sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende wieder möglich.

Die ab Herbst in Dubai geplante Weltausstellung Expo 2020 wurde um ein Jahr verschoben und findet nun vom 01. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 statt.

Deckung für COVID-19-bezogene Kosten

Deckung von Covid-19-bedingten medizinischen Kosten während der Reise: Fluggäste können wieder mit mehr Zuversicht reisen, weil Emirates sich als erste Airline der Welt dazu verpflichtet hat, durch Covid-19- bedingte medizinische Kosten während der Reise für diese zu übernehmen. Die Deckung für COVID-19-bezogene Kosten bietet Emirates seinen Kunden unabhängig von der Reiseklasse oder dem Reiseziel kostenfrei an. Sie gilt ab sofort für Fluggäste, die bis zum 31. Oktober 2020 mit Emirates fliegen (der erste Flug muss am oder vor dem 31. Oktober 2020 abgeschlossen werden). Die Gültigkeit beträgt 31 Tage ab dem Zeitpunkt, an dem Passagiere den ersten Abschnitt ihrer Reise zurücklegen. Das bedeutet, dass Kunden von Emirates weiterhin von der zusätzlichen Sicherheit durch die Kosten-Deckung profitieren können, auch wenn sie nach der Ankunft an ihrem Emirates-Zielort in eine andere Stadt weiterreisen.

Gesundheit und Sicherheit

Emirates hat ein umfassendes Maßnahmenpaket für jeden Reiseabschnitt eingeführt, um die Sicherheit seiner Passagiere und Mitarbeiter am Boden sowie in der Luft zu gewährleisten. Dazu gehören kostenlose Hygienekits mit Masken, Handschuhen, Handdesinfektionsmitteln und antibakteriellen Tüchern für alle Fluggäste. Nach der Landung in Dubai durchläuft jedes Flugzeug ein optimiertes Reinigungs- und Desinfektionsverfahren.

Reisebeschränkungen

Fluggäste sollten beachten, dass Reisebeschränkungen weiterhin bestehen und Passagiere nur dann auf Flügen akzeptiert werden, wenn sie die Anforderungen und Einreisekriterien der jeweiligen Zielländer erfüllen. Weitere Informationen unter dem Link www.emirates.com/travelrestrictions. Die Reisebestimmungen für Einwohner Dubais sind unter www.emirates.com/returntoDubai veröffentlicht.

Emirates fliegt derzeit zu über 60 Zielen weltweit und bietet Reisenden zwischen den Regionen Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika, Asien-Pazifik sowie Amerika sichere und bequeme Flüge über sein Drehkreuz Dubai. Von Deutschland aus verbindet Emirates mit aktuell 12 wöchentlichen Linienflügen ab Frankfurt (seit 1987 im Streckennetz) sowie vier wöchentlichen Liniendiensten ab München (seit 1999 im Streckennetz) Menschen und Orte auf der ganzen Welt. An Bord einer modernen Flotte bietet Emirates in allen Klassen seinen Gästen vielfach ausgezeichneten Komfort und Service, die Gastlichkeit seiner internationalen Kabinenbesatzung sowie ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm mit über 4.500 On-Demand-Kanälen.

Emirates SkyCargo transportiert medizinische Hilfsgüter

Emirates SkyCargo, die Frachtdivision von Emirates, transportiert aktuell dringend benötigte medizinische Hilfsgüter und andere Waren auf Linien-, Ad-hoc und Charterflügen zu über 100 Destinationen auf der ganzen Welt.

Flug- und Reiseangebot am Salzburg Airport wächst

Die Nachfrage nach Urlaubsreisen steigt und die Reiseveranstalter bemühen sich, auch in dieser besonderen Zeit, den Wünschen Ihrer Kunden bestmöglich zu entsprechen. Der Flughafen Salzburg präsentierte im Juli sein Sommerflugprogramm mit einer Reihe feiner Salzwasserdestinationen.

Umfangreiches Flugprogramm ans Meer

Mit der zweiten Sommerhälfte wird das Flugprogramm um weitere Sonnenziele ergänzt. So geht es ab 02. August mit Air Corsica und Rhomberg Reisen nach Korsika. TUI setzt gemeinsam mit Airline-Partner Eurowings ab 04. August auf Karpathos, die zweitgrößte der Dodekanes-Inseln. Bereits seit Anfang Juli werden mit TUI Mittelmeerziele wie Mallorca, Kreta, Korfu, Kos und Rhodos angeboten. Besonderes Zuckerl: Gäste von TUI und Rhomberg Reisen parken im Juli und August kostenlos am Salzburger Flughafen. Die ungarische Fluggesellschaft WIZZ Air fliegt zweimal wöchentlich nach Zypern. Ab Ende August wird mit Eurowings zudem Sardinien angeboten.

Beliebtes Reiseziel: Korsika
Beliebtes Reiseziel: Korsika

Kurzurlaub oder Städtereise

Wer mit einem Kurzurlaub liebäugelt, für den ist vielleicht ein Städteklassiker das Richtige. Wie wäre es etwa mit Berlin, Düsseldorf oder Hamburg? Eurowings bringt Sie mehrmals wöchentlich rasch und bequem in die deutschen Metropolen. Frankfurt ist mit der Lufthansa wieder täglich an Salzburg angebunden. 

Turkish Airlines bedient mehrmals pro Woche Istanbul sowie jeweils sonntags die neue Direktverbindung Ordu-Giresun an der türkischen Schwarzmeerküste.

Eurowings bietet viele Sonnenziele im Sommer an
Eurowings bietet viele Sonnenziele im Sommer an

Airbus Drohne VSR700-Prototyp beim autonomen Freiflug

Der Prototyp des unbemannten Flugsystems VSR700 (UAS) von Airbus Helicopters hat seinen ersten Freiflug durchgeführt. Der VSR700 führte einen zehnminütigen Flug in einem Drohnen-Testzentrum in der Nähe von Aix-en-Provence in Südfrankreich durch.

Dies ist ein wichtiger Schritt im Programm nach dem ersten Flug im November 2019, als der Prototyp an die gesetzlichen Anforderungen angebunden wurde. Um diesen Freiflug zu ermöglichen, implementierte Airbus Helicopters Geofencing einen virtuellen Perimeter, der eine Flugfreigabe der Lufttüchtigkeitsbehörden für den Freiflug ermöglichte und begründete. Das Flugtestprogramm wird nun weiterentwickelt.

Airbus Drohne auf dem Weg zum Seeversuch

„Der mit dem VSR700 erreichte Freiflug ist ein wichtiger Schritt im Vorfeld der Seeversuche, die Ende 2021 im Rahmen der Risikoreduzierungsstudien für die künftige Drohne der französischen Marine durchgeführt werden“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters . „Dank des französischen PlanAero werden im Rahmen des Programms zwei Demonstratoren und ein optional pilotiertes Fahrzeug voll genutzt, um die technischen und betrieblichen Aspekte für erfolgreiche UAS-Operationen in einer Marineumgebung zu entwickeln und zu entwickeln.“

Nutzlastfähigkeit, Ausdauer und Betriebskosten

Der VSR700, der vom Cabri G2 von Hélicoptères Guimbal abgeleitet ist, ist ein unbemanntes Antennensystem im maximalen Startgewichtsbereich von 500 bis 1.000 kg. Es bietet das beste Gleichgewicht zwischen Nutzlastfähigkeit, Ausdauer und Betriebskosten. Es ist in der Lage, mehrere Marine-Sensoren in voller Größe über längere Zeiträume zu transportieren und kann von vorhandenen Schiffen neben einem Hubschrauber mit geringem logistischem Platzbedarf betrieben werden.

Geofencing-Funktion und Flugbeendigungssystem

Dieser VSR700-Prototyp hat sich in den letzten neun Monaten seit seinem Jungfernflug weiterentwickelt. Das Programm implementierte die Geofencing-Funktion sowie ein Flugbeendigungssystem, mit dem die Mission bei Bedarf beendet werden kann. Ebenso wurden Änderungen am Luftfahrzeug vorgenommen, ebenso wie Entwicklungen und Aktualisierungen der Autopilot-Software sowie strukturelle Änderungen und Verstärkungen.

Flughafen Frankfurt veröffentlicht Verkehrszahlen

Der Frankfurter Flughafen meldet für die vergangene Woche einen deutlichen Rückgang der Passagierzahlen. Fraport zählte rund 321.000 Fluggäste und damit knapp 80 Prozent weniger als im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Flugbewegungen ging um rund 66 Prozent auf ca. 3.600 Starts und Landungen zurück. Das Cargo-Aufkommen bestehend aus Fracht und Post ist um 18 Prozent auf rund 33.000 Tonnen gesunken.

KW 30/2020 (20. – 26. Juli)WocheΔ %*
Passagiere321.746-79,7%
Cargo (Fracht & Post in t)33.272-18,4%
Flugbewegungen3.586-66,1%

* Vergleich zu KW 30/2019

Flughafen Wien erweitert Zeiten seines PCR-Testangebots

Der Flughafen Wien begrüßt die neuen Einreisebestimmungen der österreichischen Bundesregierung: „Die neuen, klaren Regeln zur Einreise in Österreich gewährleisten größtmögliche Sicherheit durch eine rasche Virus-Früherkennung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der derzeit bestmöglichen Reisefreiheit. Der Flughafen Wien wird alles Notwendige dazu beitragen, dass Passagiere bereits am Airport rasch und unkompliziert einen PCR-Test machen können und erweitert dafür die Öffnungszeiten seines Testangebots.

Aufhebung der Landeverbote

Um die notwendige Quarantäne so kurz wie möglich zu halten, wird das Testergebnis im Durchschnitt schon nach drei bis sechs Stunden vorliegen und elektronisch an die Betroffenen übermittelt werden. Mit den neuen Regelungen sind auch die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Landeverbote definiert.“, stellt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu fest.

PCR-Tests täglich am Flughafen Wien möglich

Damit ankommende Reisende rasch einen PCR-Test machen können, erweitert der Flughafen Wien die Öffnungszeiten für sein Testangebot: Ab 01. August 2020 können täglich von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr PCR-Tests direkt im Health Center Vienna Airport im Office Park 3 gemacht werden, bei Bedarf auch darüber hinaus. Das Ergebnis wird nach drei bis sechs Stunden vorliegen und via E-Mail an die getestete Person übermittelt.

Flughafen Stuttgart: Fluggeschehen und Ferienauftakt

Auf in den Urlaub heißt es für viele Reisende zum Start der Sommerferien in Baden-Württemberg. Zum ersten Wochenende im August stehen am Flughafen Stuttgart samstags und sonntags nach vorläufigen Planungen jeweils rund 140 Starts und Landungen im Programm. Die Airlines bieten wieder viele klassische Sonnenziele an, darunter Palma de Mallorca, Ibiza, Lissabon, Heraklion oder Thessaloniki.

Zum Auftakt der Ferien erinnert der Flughafen daran, die geltenden Hygieneregeln einzuhalten. Abstand und Anstand sind das Motto auf jedem Abschnitt der Reise. Im Terminal gilt eine generelle Maskenpflicht, auch bei den meisten Airlines an Bord ist eine Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben. Damit der Urlaub sicher und sorgenfrei wird, sollten Reisende sich vorab über länderspezifische Hinweise informieren.

Regeln der Behörden für Rückkehrer

Auch die Regeln der Behörden für Rückkehrer sind zu beachten. So sollen Reisende aus Risikogebieten sich in häusliche Quarantäne begeben, sofern sie keinen negativen Test vorweisen können. Nach Ankündigung der Bundesregierung wird es an den Flughäfen zeitnah kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer geben, die aus Risikogebieten zurückkommen.

Wer dem Fluggeschehen erst einmal zuschauen möchte, aber noch nicht selbst wegfliegen mag, kann das jetzt wieder von der Besucherterrasse des Landesflughafens erleben. Diese ist nun für Neugierige und Besucher kostenfrei geöffnet.