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Lufthansa-Gruppe mit schwächerem Ergebnis

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Die Lufthansa Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein operatives Ergebnis in Höhe von 628 Millionen Euro erwirtschaftet, 96 Millionen Euro weniger als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Insbesondere die rekordhohen Treibstoffkosten haben das Ergebnis belastet. Auch der anhaltend hohe Preisdruck sowie die Luftverkehrsteuer und die Kosten für die EU-Emissionshandelszertifikate haben sich auf das Ergebnis ausgewirkt.

„Trotz starken Gegenwinds hat die Lufthansa Gruppe ein respektables Ergebnis erzielt, insbesondere im Branchenvergleich. Geholfen haben uns dabei vor allem die Ergebnisbeiträge unserer Servicegeschäftsfelder. Und auch erste Maßnahmen unseres Zukunftsprogramms SCORE zeigen Wirkung. Bei den Kosten, die wir selbst kontrollieren können machen wir Fortschritte. Das reicht aber noch nicht, um ausreichende Margen zu erwirtschaften.“ sagt Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. Den Umsatz steigerte der Konzern um 6,1 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, das Konzernergebnis übertraf mit 474 Millionen Euro das von Sondereffekten geprägte Vorjahresergebnis um 64,6 Prozent.

Die Servicegeschäftsfelder waren zum Ende des dritten Quartals allesamt profitabel und besser als im Vorjahr. Sie stützten, wie bereits in vergangenen Quartalen, das operative Konzernergebnis. Das Geschäftsfeld Technik steigerte den operativen Gewinn auf 227 Millionen Euro. Die Geschäftsfelder Catering und IT-Services wiesen ebenfalls jeweils einen operativen Gewinn in Höhe von 73 Millionen Euro und 13 Millionen Euro aus.

Passagieraufkommen kompensiert Frachtrückgang – Ölpreis und LowCost belasten

Im Passagierverkehr, dem umsatzstärksten Geschäftsfeld des Konzerns, erzielten die Fluggesellschaften Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines in den ersten neun Monaten insgesamt einen operativen Gewinn von 345 Millionen Euro, ein Minus von 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr. Positiv wirkten der Verkauf der im Vorjahr noch defizitaren bmi sowie die Restrukturierung von Austrian Airlines. Mit der beschlossenen Zusammenführung der dezentralen Verkehre der Lufthansa Passage abseits der Drehkreuze Frankfurt und München unter der Marke Germanwings, wurden die Weichenstellungen für eine Rückkehr dieses Segments in die Profitabilität vorgenommen. Dauerhaft hohe Treibstoffpreise stellten für die Fluggesellschaften jedoch eine extrem hohe Belastung dar. Die zeigte sich vor allem im operativen Neunmonatsergebnis der Lufthansa Passage, die mit Abschluss des dritten Quartals einen operativen Gewinn von 64 Millionen Euro erzielte. Ein Rückgang um mehr als die Hälfte gegenüber dem Vorjahr.

Neben dem hohen Ölpreis in Kombination mit dem schwachen Euro, belastet der anhaltend hohe Konkurrenzdruck durch die Low-Cost-Airlines und der Fluglinien aus dem Nahen Osten. „Die Herausforderungen, die uns durch die Veränderungen in unserer Branche gestellt werden, packen wir an. Wir sind dabei, unsere Organisation und die Art und Weise, wie wir zusammen arbeiten moderner zu gestalten und noch effizienter zu machen“, sagt Franz. „Gleichzeitig dürfen sich unsere Fluggäste auf die beste Lufthansa aller Zeiten freuen. Wir investieren aktuell so viel wie nie zuvor in unsere Flotte und in unser Produkt an Bord und am Boden.“

Austrian Airlines erzielte mit 73 Millionen Euro ein um 107 Millionen Euro besseres operatives Ergebnis als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, vor allem aufgrund des Betriebsübergangs auf die kostengünstigere Plattform von Tyrolean Airways. „Austrian Airlines ist in einem schwierigen Restrukturierungsprozess auf einem guten Weg“, betont Franz. SWISS wies einen Gewinn in Höhe von 163 Millionen Euro aus. Dieser war jedoch um 33,2 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Während im Passagiergeschäft die Nachfrage in den ersten neun Monaten des Jahres zunahm, sank sie im Geschäftsfeld Logistik. Dank gezielter Kapazitätsreduzierung konnte die Auslastung der Flugzeuge allerdings stabil gehalten werden. Das operative Ergebnis ging dennoch um 61,8 Prozent auf 66 Millionen Euro zurück.

Angesichts des rückläufigen Ergebnisses und einer sich abschwächenden Nachfrage, üblicherweise ein Anzeichen für eine bevorstehende Verschlechterung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds, kündigt Vorstandschef Christoph Franz eine Verstärkung der Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung an: „Das Umfeld, in dem wir uns behaupten müssen, wird immer anspruchsvoller. Und wir haben noch nicht die Ertragskraft erzielt, die wir brauchen, um notwendige Investitionen tätigen zu können. Wir werden unsere Bemühungen deshalb intensivieren. Das gilt vor allem für die Airlines, die den externen Einflüssen unmittelbar ausgesetzt sind, aber auch für unsere Servicegesellschaften.“

Der Konzern geht alleine für 2012 von um 1,1 Milliarden Euro höheren Treibstoffkosten aus als noch 2011. Zudem verliert die Treibstoffpreissicherung, die die Kerosinkosten für das Unternehmen berechenbarer macht, aufgrund der anhaltend hohen Preise an Wirkung. Franz sagt: „Wir müssen uns deutlich steigern, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und den Erwartungen unserer Eigentümer, unserer Kunden und unserer Mitarbeiter weiter gerecht zu werden: Mit nachhaltigem, wirtschaftlichen Erfolg, herausragenden Produkten und langfristig sicheren Arbeitsplätzen.“

Insbesondere aufgrund der stabilisierenden Ergebniswirkung der Servicegeschäftsfelder rechnet der Konzern für das Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatzanstieg und einem operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionen-Euro Bereich. Zu erwartende Restrukturierungskosten aus dem mit dem Zukunftsprogramm SCORE verbundenen Stellenabbau sind in der Prognose noch nicht enthalten. Der für 2012 ergebnisrelevante Anteil wird aktuell jedoch auf höchstens 100 Millionen Euro geschätzt. „Unser Ziel ist klar“, sagt Franz. „Wir wollen auch in Zukunft zu den führenden Airline Gruppen der Welt gehören.“

Die ersten neun Monate 2012 in Zahlen

Der Umsatz der Lufthansa Gruppe in den ersten drei Quartalen 2012 betrug 22,8 Milliarden Euro, 6,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Verkehrserlöse stiegen um 5,4 Prozent auf 18,8 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge der Gruppe im Berichtszeitraum auf 24,4 Milliarden Euro, ein Plus von 4,7 Prozent.

Die betrieblichen Aufwendungen haben sich in den ersten neun Monaten um 5,6 Prozent auf 23,7 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür waren die um 972 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt 5,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 21,2 Prozent. In diesem Betrag enthalten ist ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 154 Millionen Euro – nur ein Viertel des Hedging-Ergebnisses aus dem Vorjahr. Die Gebühren lagen um 4,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Lufthansa Gruppe erzielte in den ersten drei Quartalen ein operatives Ergebnis von 628 Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 96 Millionen Euro. Das Konzernergebnis beträgt 474 Millionen Euro, eine Steigerung um 64,6 Prozent. Es beinhaltet ein Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen in Höhe von 36 Millionen Euro, das aus dem Verkauf von British Midland Ltd. in diesem Jahr resultiert. Die Verbesserung ist außerdem auf die im Vorjahreszeitraum verbuchten negativen Zeitwertänderungen von Sicherungsoptionen zurückzuführen. Das Ergebnis pro Aktie hat sich auf 1,04 Euro verbessert.

Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 1,9 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,6 Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 2,4 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 975 Millionen Euro. Der Konzern weist für die ersten neun Monate des Jahres eine Nettokreditverschuldung von zwei Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,8 Prozent.

Lufthansa Gruppe Januar-September   Veränderung
  2012 2011    
Umsatzerlöse Mio. € 22.821 21.510   6,1%
davon Verkehrserlöse Mio. € 18.786 17.818   5,4%
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Mio. € 640 791   -19,1%
Operatives Ergebnis Mio. € 628 724   -13,3
Vergleichbare operative Marge* In % 3,1 3,8   -0,7P.P.
Konzernergebnis Mio. € 474 288   64,6%
Investitionen Mio. € 1.878 1.996   -5,9%
Operativer Cashflow Mio. € 2.428 2.121   14,5%
Mitarbeiter zum 30.09.   118.088 120.110   -1,7%
Ergebnis pro Aktie 1,04 0,63   65,1%

*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in dieser Mitteilung veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Lufthansa Konzerns und seiner Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende historische Tatsachen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf allen uns derzeit erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie können daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit beanspruchen. Da zukunftsgerichtete Aussagen naturgemäß mit Ungewissheiten und in ihren Auswirkungen nicht einschätzbaren Risikofaktoren – wie etwa einer Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – behaftet sind oder zugrunde gelegte Annahmen nicht oder abweichend eintreffen können, besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den Prognosen wesentlich unterscheiden. Lufthansa ist stets bemüht, die veröffentlichten Daten zu kontrollieren und auf dem aktuellen Stand zu halten. Dennoch kann seitens des Unternehmens keine Verpflichtung übernommen werden, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.

Sperrung der Röhren im Elbtunnel – Verkehrsbehinderung zum Hamburg Airport

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Sanierungsarbeiten mit Röhren-Sperrung im Elbtunnel verursachen erneut Verkehrsbehinderungen zum Hamburg Airport. Auf der A7 südlich des Elbtunnels werden vor der dritten Röhre dringende Sanierungsarbeiten durchgeführt. Eine Röhre wird daher vollständig gesperrt. Insbesondere während der Hauptverkehrszeiten ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Besucher werden gebeten, ausreichend Zeit bei der Anfahrt zum Hamburg Airport einzuplanen.

Nachdem es kürzlich bereits eine Sperrung des Krohnstiegtunnels gab, weist der Hamburg Airport erneut auf Verkehrsbehinderungen hin und bittet seine Passagiere und Besucher, bei der An- und Abfahrt folgende Information zu beachten:

Sperrung der dritten Röhre für Sanierung von Fahrbahnschäden:

Vom Sonntag den 04.11.2012 – 00:00 Uhr
bis Sonntag den 11.11.2012 – 07:00 Uhr

Für die Fahrtrichtung Süd, in Richtung Hannover und Bremen, steht im vorgesehenen Zeitraum nur die vierte Röhre mit zwei Fahrstreifen mit je 3,5m Fahrstreifenbreite zur Verfügung.

Für die Fahrtrichtung Nord, in Richtung Flensburg und Kiel, steht im vorgesehenen Zeitraum nur die zweite Röhre mit zwei Fahrstreifen jeweils mit 3,5m Fahrstreifenbreite zur Verfügung.

HondaJet startet Flugzeug-Produktion

Honda Aircraft Company hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Produktion des mit Spannung erwarteten HondaJet, dem weltweit fortgeschrittlichsten LightJet, aufgenommen hat. Auf einer Pressekonferenz auf dem Kongress der National Business Aviation Association (NBAA) in Orlando, Florida, hob das Unternehmen auch wichtige Tests und Meilensteine hervor, mit denen HondaJet sich der Zertifizierung und Auslieferung erfolgreich annähert.

 

"Eine Montagelinie zur HondaJet-Produktion steht, die größeren Flugzeugkomponenten einschließlich des Rumpfes und der Flügel werden schon produziert, und wir haben mit der Montage der Maschinen für die ersten Kunden begonnen", sagte Honda Aircraft Präsident und CEO Michimasa Fujino. "Der Produktionsstart ist bis heute der wichtigste Meilenstein im HondaJet-Programm, was mit der Type Certification der Federal Aviation Administration und der ersten Auslieferung an die Kunden noch an Bedeutung gewinnen wird."

Produktion der Jets läuft an – Tablet am Montageband

Honda Aircraft hat damit die Produktion des HondaJet begonnen und macht weiter Fortschritte hin zur Auslieferung des ersten Flugzeuges an den Kunden. Die Produktionsanlagen von Honda Aircraft sollen hochwertige Produkte liefern, dazu hat Honda Aircraft Lean-Maßnahmen geschaffen, um die einzelnen Schritte im Herstellungsprozess zu standardisieren und Fehler zu eliminieren. Das Unternehmen hat eigene Werkzeuge zu Verbesserung der Produktion entwickelt und implementiert, speziell mit Blick auf die Arbeitsschritte am Montageband. Die Arbeitsschritte werden dazu auf einem Tablet angezeigt, das den Technikern eine übersichtliche grafische Oberfläche bietet und speziell auf die einzelnen Aufgaben abgestimmt ist.

Das Gerät reduziert den Bedarf an gedruckten Materialien und gewährleistet das real-time Änderungs-Management am Boden. Die Produktionsstätte beinhaltet auch ein innovatives on-site-Farbmischsystem, um eine optimale Lackierung bei gleichzeitiger Reduzierung der Farbdicke zu erzielen. Dieses fortschrittliche System erlaubt es, per Knopfdruck unter Aufrechterhaltung der Farbreinheit mehrere Flugzeuge gleichzeitig mit einer einzigen Charge von Lack zu beschichten. Das System wärmt die Farbe auch vor, was zu einer verbesserten Farbästhetik führt. Honda Aircraft hat auch das Automatic Guided Cart (AGC) eingeführt. Das AGC ist mit einem mobilen Roboter vergleichbar und wurde entwickelt, um die Flugzeugteile zu den besonderen Montagebereichen im Werk zu bringen. Der AGC wird für eine sichere on-demand-Lieferung sowie einen koordinierten Teilefluss für die Techniker in der Produktion sorgen.

Meilensteine in der Testphase erreicht

Im vergangenen Jahr hat Honda Aircraft verschiedene Flug-, System- und Konstruktionstests durchgeführt, darunter Crashtests für die Piloten, Störklappentests, maximale Belastungstests, EASA Vogelschlagtests, Vereisungtests im Windkanal, Tests für die Nachtbeleuchtung etc. Das Unternehmen hat kürzlich auch den ersten von mehreren Ferntests des HondaJet durchgeführt um die Tauglichkeit des Flugzeugs bei extremen Temperaturen zu validieren. Heißwetter-Flugtests wurden in Yuma, Arizona, durchgeführt und umfassten dabei kritische Szenarien sowohl für das Flugzeug selbst, als auch die nachgeschaltete Infrastruktur. Dabei wurde unter anderem geprüft:

  • Kraftstoff-Wärme-Tests: Der Betrieb der Treibstoffversorgung wurde erfolgreich durchgeführt und es wurde gezeigt, dass das HondaJet Kraftstoffsystem imstande ist auch bei erhöhten Temperaturen Kraftstoff an das Triebwerk zu liefern.
  • Validierung der Rumpf-Struktur unter Temperatureinflüssen: Beim statischen Wärmeverzugstest wird der Einfluss gemessen, den die Umgebung, z.B. die Lufttemperatur und Sonneneinstrahlung, auf den Flugzeugrumpf und das Innere der Maschine hat. Der HondaJet führte ein simuliertes Rollmanöver samt Start durch, bei dem ein Temperaturprofil der Außenfläche des Flugzeugs erfasst wurde.
  • Triebwerks- und Kraftwerks-Kühlung: Maschinen und Elektrik wurden erfolgreich unter kritischer Last und Umgebungstemperaturen getestet.

Um diese Tests am HondaJet an entfernten Standorten durchzuführen, wurde im Oktober ein 12m-LKW als Telemetrie-Fahrzeug in Dienst gestellt. Der LKW wurde entwickelt, um die Telemetrie-Kapazitäten von Honda Aircraft am Hauptsitz in Greensboro, North Carolina, zu verdopplen. Er ist ein vollständig in sich geschlossenes Telemetrie-System, das die Daten während der Flüge erfasst. Der LKW beherbergt sechs Arbeitsplätze zur Echtzeitanalyse der Daten innerhalb eines Radius’ von 200 nautischen Meilen (370 km) vom Flugzeug und ermöglicht den ganzjährigen Betrieb an verschiedensten Einsatzorten.

Erweiterte Flotte an Testflugzeugen

Der fünfte FAA-konforme HondaJet hat vor kurzem die Prüfung zum Start der elektrischen Systeme absolviert. Damit ist dieses Flugzeug im Zeitplan, um für die Freigabe für den Testflug Anfang nächsten Jahres zu erhalten. Das Flugzeug, das sich jetzt in der Endmontage befindet, wird der erste HondaJet sein, der auch eine vollständige Innenausstattung erhält.

Ein weiteres Testflugzeug, dann das sechste FAA-konforme Flugzeug, wird die Testflotte ebenfalls im nächsten Jahr erweitern. Das Honda Aircraft Testprogramm umfasst derzeit vier FAA-konforme HondaJets, davon drei Testflugzeuge im aktiven Flugbetrieb und ein Testflugzeug am Boden, das ausschließlich strukturellen Tests diente und kürzlich, nach der erfolgreichen Durchführung maximaler Belastungstests, stillgelegt wurde.

Aufbau von MRO-Zentren für Produkt-Support und Kundenservice

Für den Sekundärmarkt seiner Flugzeuge hat das Unternehmen Honda Aircraft kürzlich den ersten Spatenstich für ein neues, 8.000 Quadratmeter großes Wartungs- und Reparatur-Werk (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) vollbracht. Das MRO beinhaltet ein 24/7 Support-Center und kann gleichzeitig bis zu 12 HondaJets aufnehmen. Die Anlage, für die der Bezug in der zweiten Hälfte 2013 geplant ist, ergänzt das bestehende HondaJet Vertriebsnetz mit dem gleichen Serviceangebot an allen Standorten. Mit dieser Erweiterung wächst das Unternehmen insgesamt auf eine Geländefläche von 600.000 Quadratmetern. In dem Bemühen die Effizienz zu steigern, verschreibt sich Honda Aircraft in allen Bereichen der Integration modernster IT-Systeme. So wird für die Kundenbetreuung ein umfassendes Software-Paket speziell für den Produkt-Support in der Luftfahrt entwickelt, der das Inventar, Serviceleistungen und andere wichtige Recourcen von Honda Aircraft integriert.

Der Honda Aircraft Kundenservice und das Component Control in San Diego, Kalifornien, arbeiten gemeinsam an der Konfiguration und der Testung von Quantum Control, das zusammen mit der Eröffnung der MRO-Anlage im nächsten Jahr startklar sein wird. Während sich die HondaJets der Inbetriebnahme nähern, hat Honda Aircraft ein Abkommen mit FlightSafety® International, der weltweit führenden Organisation für Flugtraining abgeschlossen, um den Piloten das Training zu erleichtern. Es wird bereits ein Simulator gebaut, der in der Simulatoren-Abteilung am Campus des Honda Aircraft Hauptsitzes in Greensboro, North Carolina, errichtet werden wird.

Auszeichnung für bahnbrechendes Flugzeug-Design

Im September zeichnete das American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA), Honda Aircraft Company President und CEO Michimasa Fujino mit seiner begehrten Auszeichnung für Flugzeugdesign aus. Fujino wurde von der AIAA für die bahnbrechende Triebwerksanordnung über den Flügeln (Over-The-Wing Engine Mount, OTWEM) gewürdigt, welche den Strömungswiderstand verringert und die kritische Machzahl erhöht. Die HondaJet OTWEM Anordnung vergrößert auch das Volumen in der Flugzeugkabine, erhöht die Kraftstoffeffizienz im Flug und verringert das Lärmaufkommen sowohl im Innenraum als auch im Außenbereich.

Weitere bedeutende Innovationen der HondaJets sind die Flügel und die Rumpf-Nase mit natürlich-laminarer Strömung (Natural Laminar Flow, NLF), sowie ein Rumpf aus Verbundwerkstoffen aus Kunsstoffen und Keramik-gebundenen Kohlefasern. Diese Innovationen machen den HondaJet zum schnellsten, geräumigsten und sparsamsten Jet seiner Klasse. "Honda ist für seinen methodischen Ansatz im Ingenieursbereich und den Prozessen bekannt", sagte Fujino. "Zu diesem Zweck bleibt es unser Anspruch, das bestmögliche Produkt zu liefern, das der Luftfahrt insgesamt einen neuen Wert bringend wird. Wir haben uns mit dem HondaJet Programm die nötige Zeit und Mühen aufgebracht, um dies erfolgreich auszuführen und bieten nun unseren Kunden das vortrefflichste Produkt mit der bestmöglichen Ownership Experience an."

Business Jets mit over-the-wing engine-Mount-Konfiguration

HondaJet ist der modernste light Business Jet, mit Best-in-Class-Vorteilen bei Leistung, Komfort, Qualität und Effizienz. Der HondaJet ist der schnellste, höchst fliegende, ruhigste und sparsamste seiner Klasse. Der HondaJet vereinigt viele technologischen Innovationen im Luftfahrt-Design, einschließlich der einzigartigen over-the-wing engine-Mount-Konfiguration, die durch Reduzierung des Luftwiderstands zu dramatischen Verbesserungen bei Leistung und Kraftstoffeffizienz führt.

Dieses Zellendesign reduziert Kabinengeräusche wie auch den am Boden messbaren Lärm über Kopf und ermöglicht zudem eine geräumigere Kabine und mehr Ladevolumen. Der HondaJet wird von zwei sehr sparsamen GE Honda HF120 Turbofan Triebwerken angetrieben und ist mit dem modernsten Glascockpit aller leichten Business Jets ausgestattet, dem von Honda entworfenen Garmin® G3000 Vollglas-Avionik-System der nächsten Generation, und einem in seiner Klasse führenden Layout von drei 14-Zoll Querformat-Displays und Dual-Touch-Screen Steuereinheiten. Der HondaJet ist Hondas erstes kommerzielles Flugzeug.

Von Honda zur Honda Aircraft Company

Die Honda Aircraft Company, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der American Honda Motor Company, Inc., wurde 2006 gegründet, kann aber auf ein Erbe von mehr als 20 Jahren Forschung und Entwicklung in der Luftfahrt verweisen. Am Campus des weltweiten Hauptsitzes von Honda Aircraft in North Carolina, als Wiege der Luftfahrt, arbeiten die Mitarbeiter des Unternehmens auf mehr als 45.000 Quadratmetern in state-of-the-art Gebäuden für R & D, Produktion und der Hauptverwaltung. Sie entwickeln, produzieren und vermarkten den HondaJet mit den HondaJet-Händlern. Im Geiste des Soichiro Honda, der einst Honda Motors gründete, hat Honda Aircraft den lange währenden Traum Hondas erfüllt, die menschliche Mobilität vom Boden auch in den Himmel zu bringen.

DLR eröffnet Validierungszentrum Luftverkehr in Braunschweig

Die Herausforderungen im Luftverkehr nehmen stetig zu, was gleichzeitig Kapazitätssteigerung, Pünktlichkeit und Effizienz einerseits und mäglichst umweltfreundlicher und lärmarmer Betrieb andererseits angeht. Mit dem neuen „Validierungszentrum Luftverkehr“, das am 27. Juni 2012 in Braunschweig eingeweiht worden ist, kann das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zukünftig Ideen für den Luftverkehr auf ihre Praxistauglichkeit noch umfassender untersuchen.

„In den letzten vier Jahren hat das DLR-Institut für Flugführung seine Simulations- und Validierungsinfrastruktur umfangreich ausgebaut und erweitert“, sagte DLR-Luftfahrtvorstand Professor Rolf Henke bei der Eröffnung mit internationalen Gästen. „Entstanden ist ein flexibles und integriertes Validierungszentrum, mit dem das DLR bestens auf die Herausforderungen im Forschungsgebiet Luftverkehrsmanagement vorbereitet ist“, so Henke weiter.

Luftverkehr wird am Computer simuliert

Das Validierungszentrum kann durch seine vielfältigen Simulationsmöglichkeiten sowohl auf der Luft-, als auch auf der Bodenseite die Entwicklung neuer Verfahren und Technologien für ein besseres Luftverkehrsmanagement reproduzierbar überprüfen. Für diesen Zweck sind mehrere Anlagen neu entstanden und aufgebaut worden. Eine von ihnen ist der 360°-Towersimulator. Er simuliert die Arbeits-Situation der Flughafenlotsen bei hohem Flugbetrieb. Zusammen mit Lotsen der Flugsicherung sammeln die Forscher hier Daten, die später zu besseren Abläufen auf dem Rollfeld und beim Abflug führen sollen.

Das neu aufgebaute „TowerLab“ erweitert zudem den Towersimulator um eine laborartige Forschungsumgebung für Untersuchungen an neuen Konzepten und Verfahren der Flugsicherung, wie beispielsweise die Fernüberwachung von Flughäfen. „Wir können hier grundsätzlich jeden beliebigen Flughafen inklusive Luftverkehr nachstellen, das lässt uns flexibel arbeiten. Selbst zukünftige Flughäfen, wie z. B. der Berliner Flughafen, sind kein Problem“, sagt Professor Dirk Kügler, Direktor des DLR-Instituts für Flugführung.

Forschungsflughafen und Experimentalcockpit

Weitere Simulationsanlagen sind der Radarsimulator ATMOS (Air Transport Management and Operations Simulator), der die Arbeitsplätze in einem Kontrollzentrum der Flugsicherung nachstellt. Der Leitstandsimulator ACCES (Airport and Control Center Simulator) ermöglicht einen engeren Austausch der wichtigsten Akteure am Flughafen. Gemeinsam mit dem Towersimulator dienen beide Anlagen der Prüfung neu entwickelter Technologien und Verfahren, die die Lotsen und andere am Flughafenprozess Beteiligten bei ihrer Arbeit unterstützen sollen.

Im generischen Experimentalcockpit (GECO) wird hauptsächlich an Unterstützungen für Piloten gearbeitet. Bereits weit vor dem realen Flugversuch kann so beispielsweise die Software für neuartige Anflugverfahren getestet werden. Um diese dann später auch in der Realität zu überprüfen, stattete das DLR den Braunschweiger Forschungsflughafen in den letzten Jahren mit hochmodernen Sensorsystemen zur präzisen Positionserfassung von Flugzeugen im Flughafennahbereich aus.

Satellitennavigation für leiseres Anfliegen

Das auf Satellitennavigation basierende Ground Based Augmentation System (GBAS) etwa ermöglicht äußerst präzise Anflüge. Das Institut für Flugführung untersucht dabei, wie sich die, gegenüber einem herkömmlichen Instrumentenlandesystem ILS, gesteigerte Flexibilität durch gekrümmte und steilere Anflüge zur Lärmvermeidung und Flugwegoptimierung am besten ausnutzen lässt. Gemeinsam mit den DLR-Forschungsflugzeugen leistet das „Validierungszentrum Luftverkehr“ einen wesentlichen Beitrag bei der Entwicklung von zukünftigen Verfahren und Technologien zur Verbesserung des Luftverkehrs der Zukunft.

EVA Air: Erstmals neue Airbus A321 Leasing-Maschinen

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EVA Air aus Taiwan ist nach der heutigen Auslieferung ihrer ersten A321 zu einem neuen Betreiber von Airbus-Single-Aisle-Flugzeugen geworden. Das Flugzeug, das über die Aviation Capital Group (ACG) geleast wird, ist das erste von 12 von dem US-Leasinggeber in Auftrag gegebenen Maschinen. Die A321 wurde bei einer Zeremonie in Hamburg in Anwesenheit von Chang Kuo Wei, President von EVA Air, übergeben.

 

EVA plant zwischen heute und Ende 2014 die Einführung dieser 12 geleasten A321 in den Flottenbetrieb auf Regionalstrecken. Die Airline hat sich für eine komfortable Zweiklassenkonfiguration mit Platz für 184 Passagiere entschieden. Die A321-Flotte von EVA wird mit CFM56-Triebwerken von CFM International ausgestattet.

"Wir freuen uns, unsere brandneue A321 von Airbus entgegenzunehmen", sagte Chang Kuo Wei, President von EVA Air. "Die Innovationen der A321 und ihre herausragende Zuverlässigkeit unterstützen das Ziel von EVA, unseren Kunden den höchsten Komfort zu bieten. Die Flugzeuge werden es uns dank ihrer niedrigeren Betriebskosten auch ermöglichen, unser Gewinnpotenzial zu steigern."

"Die Aufnahme der A321 in unser Portfolio spiegelt die langfristige Attraktivität dieser Flugzeuge mit breiter Betreiberbasis, erwiesener Wirtschaftlichkeit und hohen Restwerten wieder", sagte R. Stephen Hannahs, Group Managing Director/CEO, Aviation Capital Group. "Wir freuen uns sehr, unsere erste A321 an einen der Premium Carrier Asiens zu verleasen, der im Zentrum des am schnellsten wachsenden Luftverkehrsmarkts der Welt seine Heimatbasis hat."

"Wir freuen uns, EVA als unseren neuesten A321-Betreiber zu begrüßen", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. „Die A321 bietet die niedrigsten Betriebskosten aller Flugzeuge in dieser Größenkategorie und wird EVA auf Regionalstrecken eine ganz neue Effizienz bieten. Wir freuen uns auch, dass die ACG die A321 in ihr aktives Portfolio aufnimmt, denn das Leasingunternehmen wird ein immer wichtigerer Finanzierungspartner für Airbus."

Die A320-Familie ist mit über 8.600 verkauften und über 5.200 an mehr als 374 Kunden und Betreibern weltweit ausgeliefert Flugzeug die weltweit erfolgreichste Familie von Single-Aisle-Passagierjets.

Premiere für Verbindung Hannover – Warschau

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Startschuss für neue Polen-Route: Mit der Landung des Flugs LO403 auf dem Flughafen Langenhagen hat die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines am Nachmittag ihre Verbindung zwischen Hannover und Warschau feierlich eröffnet. Der Regionaljet des Typs Embraer ERJ-170 landete aus Polen kommend pünktlich um 15.20 Uhr in Hannover und hob kurz nach 16 Uhr zum Erstflug in Richtung Warschau ab.

Nach der Ankunft auf dem Airport der niedersächsischen Landeshauptstadt wurde das Flugzeug mit der traditionellen Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr empfangen. Für die Passagiere des Premierenflugs von Hannover nach Warschau spendierte der Airport vor dem Einsteigen einen Sekt-Empfang, die LOT-Crew aus Cockpit und Kabine erhielt als Souvenirs elegante Taschen.

Die neue Verbindung zwischen Hannover und Warschau wird ab sofort sechs Mal pro Woche angeboten. Der Flug dauert etwa 90 Minuten und ist der einzige Direktflug zwischen beiden Metropolen. Die Flugzeiten von Hannover sind auf zahlreiche Verbindungen ab Warschau nach Osteuropa und Asien abgestimmt. Mit einer Gesamtreisezeit von nur elf Stunden bietet LOT Polish Airlines sogar die schnellste Verbindung zwischen Hannover und Peking.

Dirk Steffensen, Direktor Deutschland, Österreich und Schweiz von LOT Polish Airlines: „Das starke Einzugsgebiet des Flughafens Hannover von Ostwestfalen-Lippe über Niedersachsen bis Sachsen-Anhalt macht unsere Flüge für Urlauber und Geschäftsreisende aus weiten Teilen Nord- und Mitteldeutschlands interessant. Mit der neuen Verbindung entsprechen wir dem Wunsch der regionalen Wirtschaft nach einer schnellen Anbindung an die Wachstumsmärkte Polen, Osteuropa und China“.

Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer des Flughafens Hannover: „Die Flüge von LOT Polish Airlines nach Warschau und die Anschlüsse nach Osteuropa und Asien sind nicht nur für Geschäftsreisende aus Niedersachsen attraktiv, sondern machen die Messestadt Hannover auch im internationalen Incoming-Verkehr besser erreichbar.“

Marcus Eibach, Leiter des Geschäftsbereich Marketing der Deutschen Messe: „Polen ist Partnerland der CeBIT 2013, was die wachsende wirtschaftliche Bedeutung unseres östlichen Nachbarn unterstreicht. Für die CeBIT im kommenden März spüren wir im Vergleich zu diesem Jahr bereits ein deutlich gestiegenes Interesse polnischer Aussteller und Fachbesucher, aber auch von Vertretern aus Politik und Medien. Die neue Verbindung zwischen Hannover und Warschau macht den Besuch der weltweit wichtigsten IT-Messe für unser Partnerland noch attraktiver und einfacher.

British Airways fliegt von Hannover nach London Heathrow

Seit Juni dieses Jahres verbindet British Airways Hannover mit dem großen Drehkreuz London Heathrow. Seit heute, pünktlich zu Beginn des Winterflugplans, erhöht British Airways die Kapazitäten auf der neuen Strecke und fliegt erstmals mit eigenem, größerem Fluggerät dreimal täglich in die Metropole an der Themse.

Damit wird Hannover nicht nur besser an die Metropole London angebunden, sondern erhält auch Zugang zu einem der bedeutendsten Netzwerke der Welt. Insbesondere zu den Fernstrecken in Richtung Nord- und Südamerika sowie nach Asien, Afrika und Australien bietet British Airways über London Heathrow eine große Vielfalt und Frequenzdichte an.

Der erste ankommende British Airways-Flug aus London wurde nach der Ankunft in Hannover mit der traditionellen Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr in Hannover empfangen. British Airways stationiert einen Airbus A319 am Standort Hannover und ist mit über 300.000 angebotenen Sitzplätzen pro Jahr der größte Neueinstieg einer ausländischen Fluggesellschaft in Hannover.

Für zahlreiche Fluggäste im Einzugsgebiet wird der Hannover Airport damit als Startflughafen zu Geschäfts- und Urlaubsreisen noch attraktiver. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille freute sich, dass British Airways sich für den Standort Hannover entschieden hat: „Für den Flughafen Hannover als neues British Airways-Ziel sprach vor allen Dingen die stabile und robuste Geschäftsreise-Nachfrage. Zudem erfreut sich der Flughafen nicht nur in Hannover, sondern aufgrund seiner zentralen Lage und Kundenfreundlichkeit in ganz Norddeutschland großer Beliebtheit.“

Der Neueinstieg von British Airways am Hannover Airport ist auch das Ergebnis intensiver Vertriebsaktivitäten. Das Management des Flughafens stand in den letzten Monaten in engem Kontakt mit Vertretern der englischen Airline.

Indienststellung des 100. Airbus-Flugzeugs bei Aeroflot

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Die nationale russische Fluggesellschaft Aeroflot übernimmt eine weitere A330-300 und betreibt damit ihr 100. Airbus-Flugzeug. Die mit Rolls-Royce Trent 700 Triebwerken ausgestattete A330-300 von Aeroflot bietet eine geräumige und komfortable Zweiklassenkabine mit einer Sitzplatzkapazität für 296 Passagiere, 28 in der Business Class und 268 in der Economy Class. Aeroflot plant, dieses Flugzeug auf zahlreichen Mittel- und Langstreckenrouten einzusetzen.

Aeroflot war 1992 die erste Airline in Russland, welche den Airbus A310 in Dienst stellte. Im Jahr 2003 folgte die A320, ihre erste A330 stellte Aeroflot 2008 in Dienst. Aeroflot betreibt jetzt 79 Flugzeuge der A320-Familie und mit der heutigen Auslieferung 21 Flugzeuge der A330-Familie.

„Wir gratulieren unserem langjährigen Partner Aeroflot zu dieser Auslieferung, die einen Meilenstein bedeutet“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. „Wir sind überzeugt, dass die Fluggesellschaft auch in der Zukunft von der effizientesten Airbus-Flugzeugfamilie profitieren wird und ihre Passagiere weiterhin den höchsten Komfort an Bord von Airbus-Flugzeugen genießen.“

Die Airbus A330-Familie konnte bisher über 1.200 Bestellungen für sich gewinnen. Rund 900 Flugzeuge dieser Familie fliegen heute bei etwa 90 Betreibern weltweit. Sie zeichnen sich seit der Indienststellung der ursprünglichen Version A330-300 durch ihre überaus hohe Wirtschaftlichkeit aus. Dank der Einführung zahlreicher Produktverbesserungen ist dieses Modell auch weiterhin das wirtschaftlichste und leistungsfähigste Flugzeug seiner Klasse und verzeichnet eine durchschnittliche Abflugszuverlässigkeit von über 99 Prozent.

Hubschrauberpiloten-Ausbildung bei Heli Aviation in Salzburg

Die Heli Aviation GmbH bietet nun auch in der internationalen Niederlassung Salzburg in Österreich Ausbildungsmöglichkeiten für Hubschrauberpiloten zu Festpreisen an. Das Leistungsspektrum der Heli Aviation Niederlassung Salzburg hat sich erneut erweitert. Neben den Angeboten an Hubschrauberrundflügen in der Region Salzburg und in ganz Österreich, kann man sich nun auch Hubschrauberpiloten ausbilden lassen.

 

Dabei stehen die Ausbildung zum Privathubschrauberpilot (PPL-H) oder die Nachtsichtflugausbildung für bereits erfahrene Hubschrauberpiloten zur Auswahl. Das außergewöhnliche am Heli Aviation Standort Salzburg ist die Möglichkeit des Fliegens im Gebirge. Nicht nur bei Rund- oder Schnupperflügen sind die Alpen atemberaubend anzusehen, auch bei den Ausbildungsflügen oder einer Gebirgseinweisung – mit dem Hubschrauber bieten sie immer eine Faszination der Besonderen Art. Erfahrene Fluglehrer mit hohem Praxisbezug geben ihr Know-how in einer individuellen Ausbildung weiter, denn Thermiken, Winde und Wetter verstehen zu lernen ist eine unbezahlbare Erfahrung.

Zudem bieten die Alpen den Heli Aviation Flugschülern die Möglichkeit in unterschiedlichen Höhen ein Außenlandetraining absolvieren zu können. Die Erfahrung und Vielseitigkeit der Heli Aviation lässt sich aber auch in der Nachtsichtflugausbildung auf den Hubschraubermustern Guimbal Cabri G2 und Robinson R44 Raven nutzen.

Informationen über das umfangreiche Ausbildungsangebot und die Konditionen können unverbindlich schon vorab eingeholt werden. Allgemeine Fragen zum Thema Ausbildung zum Hubschrauberpiloten können gebührenfrei unter der Heli-Info Hotline 0800 10 99 800 gestellt werden.

 

Messflüge nachts am Flughafen Frankfurt

In der Zeit vom 01. bis zum 04. November 2012 und vom 08. bis zum 11. November finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Die Instrumentenlandesysteme aller drei Bahnen werden auf ihre Genauigkeit vermessen. Untersucht werden die Betriebsrichtungen 07 (Ostwetterlage) und 25 (Westwetterlage).

Hierbei kommt ein Vermessungsflugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350, eine zweimotorige Propellermaschine, zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Trotz Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge wie solche Vermessungsflüge auch während der Nacht stattfinden. Um tagsüber große Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs zu vermeiden.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr notwendig. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung für eventuellen Fluglärm um Verständnis.

Self-Check-in für Lufthansa-Fluggäste in München und Frankfurt

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Das Check-in des Reisegepäcks wird ab sofort noch einfacher: In München können Lufthansa-Fluggäste ab sofort ihre Koffer selbst aufgeben. Neue Gepäckautomaten führen die Passagiere mit leicht verständlichen Hinweisen in wenigen Schritten durch die Kofferabgabe. Sechs Gepäckautomaten der neuen Generation sind bereits im südlichen Bereich des Terminal 2 im Einsatz, weitere 13 werden bis Ende November 2012 in München hinzukommen. In Frankfurt sind ebenfalls zwei Automaten im Testbetrieb.

Bis Mitte kommenden Jahres werden den Kunden am größten deutschen Flughafen 16 Automaten im Routinebetrieb zur Verfügung stehen. Seit 2011 wurden die neuen Geräte von rund 95.000 Passagieren getestet. Für Gäste, die sich eine persönliche Betreuung wünschen oder Sperrgepäck aufgeben möchten, gibt es natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, das Gepäck am Schalter aufzugeben.

Einsteigeservice für Premiumkunden auf Lufthansa-Europaflügen

Auf Europaflügen können Lufthansa-Gäste der First und Business Class sowie HON Circle Member, Senatoren und Inhaber der Star Alliance Gold Card vor allen anderen Passagieren einsteigen. Das persönliche „Priority Boarding“ durch einen Mitarbeiter am Flugsteig erfolgt unmittelbar nach dem Einsteigen von Familien mit Kindern und hilfsbedürftigen Reisenden. So können Premiumkunden in Ruhe ihr Handgepäck verstauen und ihren Sitzplatz einnehmen. Der neue Einsteigeservice wurde bereits auf zahlreichen Strecken getestet und wird nun auf allen Europaflügen angeboten.

American Airlines fliegt täglich nonstop Düsseldorf – Chicago

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Der Flughafen Düsseldorf bietet im neuen Jahr eine weitere Nordamerika-Verbindung an. American Airlines wird ab dem 12. April 2013 täglich Düsseldorf mit Chicago nonstop verbinden. Mit der neuen Strecke erlebt das oneworld-Drehkreuz Düsseldorf somit eine weitere Aufwertung im internationalen Luftverkehr. Bereits heute wird Düsseldorf von den Allianz-Partnern Air Berlin, British Airlines, Finnair, Iberia und S7 Airlines angeflogen. In den vergangenen 12 Monaten (Oktober 2011 bis September 2012) nutzen 7,5 Millionen Passagiere Flüge mit den oneworld Partner-Airlines ab und nach Düsseldorf.

Mit American Airlines fliegt ab dem kommenden Jahr ein weiteres Gründungsmitglied der Flugallianz die Landeshauptstadt an und stärkt so die Nordatlantik-Kompetenz des größten Airports Nordrhein-Westfalens.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich der oneworld-Partner American Airlines für Düsseldorf als neue Deutschland-Destination entschieden hat“, so Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. „Damit wird die Landeshauptstadt noch einfacher für unsere amerikanischen Gäste erreichbar. Über das Drehkreuz Düsseldorf bieten wir Reisenden zudem ideale Umsteigebedingungen in einem Flughafen der kurzen Wege: Passagiere aus den USA können mit der Air Berlin und den anderen Partnergesellschaften mühelos innerhalb Europas weiterreisen. Und für Fluggäste mit dem Ziel Nordamerika bietet Düsseldorf ab April 2013 eine weitere attraktive Verbindung an.“

„Unser neuer Flug ab Düsseldorf stärkt unsere Position sowohl im deutschen Markt, wo wir bisher mit einem Nonstop-Flug von Frankfurt zu unserem Hauptdrehkreuz Dallas/Fort Worth verteten sind, als auch unsere Präsenz in Zentraleuropa. Mit dem Ziel Chicago – einer unserer größten Hubs – erhalten unsere Kunden in Deutschland einen erheblich größeren Zugang zu unserem umfangreichen Streckennetz innerhalb der Vereinigten Staaten”, sagt Ivonne Brauburger, Regional Sales Director & Multinational Sales bei American Airlines. American Airlines bietet die neue Strecke ab Düsseldorf im Codeshare mit Air Berlin und in Zusammenarbeit mit British Airways und Iberia an.

Hintergrund

  • Flugplan: Düsseldorf (DUS) nach Chicago (ORD) (ab 12. April 2013)
  • Flugzeugtyp: Boeing 767-300
  • Sitze: 225 Sitze in Zwei-Klassen-Konfiguration (Business & Economy)
  • Verkaufsstart: 5. November 2012

American Airlines

American Airlines gehört seit mehr als 75 Jahren zu den führenden Fluggesellschaften der Welt. Pro Jahr befördert die Airline rund 94 Millionen Fluggäste. Gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften American Eagle und AmericanConnection bedient sie mit mehr als 3.500 täglichen Flügen 260 Städte in über 50 Ländern weltweit. American Airlines bietet derzeit bis zu 37 tägliche Nonstop-Flüge von Europa in die USA. Die Flotte umfasst fast 900 Flugzeuge. American Airlines ist Gründungsmitglied der oneworld-Allianz. Zusammen bedienen die Allianzmitglieder über 900 Destinationen in mehr als 150 Ländern.

Chicago

Chicago ist mit 8,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt der USA und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes. Zahlreiche Weltkonzerne wie Boeing, Hyatt, McDermott Will & Emery oder The Wrigley Company haben ihre Zentrale in der Stadt am Michigansee. Gleichzeitig haben sich viele ausländische Unternehmen in Chicago niedergelassen. Die „Windy City“ gilt auf Grund ihrer besonderen Bauwerke als Architektur-Hauptstadt der USA und ist ein herausragender Tourismusmagnet. Chicagos internationaler Flughafen O’Hare fertigte im vergangenen Jahr 66,5 Millionen Passagiere ab und gilt derzeit als der viertgrößte Airport der Welt.

Flughafen Düsseldorf bietet Mitarbeitern dauerhaften Arbeitsplatz im Konzern an

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Fortschritte bei der Sanierung der Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG): Die Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH wird den Mitarbeitern für jeden abzubauenden Arbeitsplatz bei der Abfertigungstochter Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG) einen Ersatzarbeitsplatz im Konzern anbieten. Der Entscheidung vorausgegangen waren in den vergangenen Wochen umfangreiche Prüfungen relevanter Sachverhalte.

In den kommenden Wochen sollen in lösungsorientierten Gesprächen zwischen Konzern und Betriebsrat sowie in bereits terminierten Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di die Übergangsmodalitäten festgelegt werden. „Als Konzerngeschäftsführung haben wir immer die Position vertreten, den bei der FDGHG notwendig gewordenen Stellenabbau bestmöglich im Sinne der Mitarbeiter und ihrer Familien zu gestalten. Dazu stehen wir. Mit dem heutigen Tag können alle Mitarbeiter auch zukünftig weiter am Flughafen arbeiten“, erklärte der Sprecher der Flughafen-Geschäftsführung, Christoph Blume, in seiner Funktion als Arbeitsdirektor am Freitag.

In den vergangenen Wochen waren bereits 120 Stellen bei der Flughafen Düsseldorf Security GmbH (FDSG) zur Neubesetzung ausgeschrieben worden. Darüber hinaus hat sich die Konzern-Geschäftsführung dazu entschieden, den so genannten PRM-Service mittelfristig in die Eigenverantwortung der FDSG zu geben. Unter anderem zu diesem Zwecke werden dort in Zukunft noch einmal bis zu 200 Stellen neu geschaffen werden. Der PRM-Service (Abkürzung für People with Reduced Mobility) betreut an internationalen Flughäfen auf Wunsch mobilitätseingeschränkte Fluggäste, unterstützt beim Check-In-Prozess sowie bei der Sicherheitskontrolle, bringt die Passagiere bis auf ihren Sitzplatz im Flugzeug beziehungsweise holt sie nach Ankunft dort auch wieder ab. Aktuell wird der PRM-Service noch im Auftrag des Flughafens von einem Drittanbieter durchgeführt.

Gemeinsam erklärten die Geschäftsführer Christoph Blume und Thomas Schnalke: „Auf Anregung des Betriebsrates haben wir die PRM-Thematik einer eingehenden Prüfung unterzogen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dieses Geschäftsfeld mittelfristig wieder in den Konzern zu integrieren. Für Mitarbeiter, die sich dennoch auf dem Arbeitsmarkt neu orientieren möchten, werden wir auch das Freiwilligen-Programm bei der FDGHG aufrechterhalten. Allen FDGHG-Mitarbeitern, deren Leben aber der Flughafen ist, sichern wir hiermit zu, dass wir ihnen einen neuen Arbeitsplatz an anderer Stelle im Konzern anbieten werden.“

Hintergrund:

Auf Initiative der Europäischen Union wurden die so genannten Bodenverkehrsdienste (u.a zuständig für Be- und Entladung von Flugzeugen, Passagier-, Crew- und Gepäck-Transport, Enteisung) 1999 EU-weit liberalisiert, um den Wettbewerb in dieser Branche zu forcieren. Als Folge bietet am Flughafen Düsseldorf seitdem ein Drittanbieter den Airlines seine Dienste an, der auf Grund fehlender tariflicher Bindung ein deutlich niedrigeres Lohnniveau hat und somit signifikant günstiger am Markt anbieten kann. Die Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG) hat im Zuge des zugenommenen Wettbewerbs trotz erheblicher Anstrengungen seit fünf Jahren kein positives Jahresergebnis mehr erzielt. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet das Unternehmen mit einem Verlust in Höhe von zwölf Millionen Euro. Die wirtschaftliche Situation wurde Ende 2011 durch die Ankündigung einer großen Fluggesellschaft verschärft, den Ende 2013 bei der FDGHG auslaufenden Vertrag nicht verlängern und stattdessen zum günstigeren Mitanbieter wechseln zu wollen. Mit dem Fortgang der Airline verliert die FDGHG mehr als 50 Prozent ihres Auftragsvolumens.

Im Zuge dieser Entwicklungen und der damit verbundenen notwendig gewordenen Anpassung des Personalstamms von aktuell rund 800 Mitarbeitern hat sich die Geschäftsführung der FDGHG gemeinsam mit der Konzern-Geschäftsführung dazu entschlossen, ein Sanierungskonzept auszuarbeiten, an dessen Ende eine zukunftsfähige Abfertigungstochter steht, die ausgewählte Bodenverkehrsdienstleistungen wirtschaftlich am Markt anbieten kann. Das Konzept wurde in der September-Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Düsseldorf GmbH vorgestellt und sieht die Sicherung von dauerhaft 428 Arbeitsplätzen in der FDGHG vor. Gleichzeitig hat die Konzern-Geschäftsführung zu jedem Zeitpunkt darauf hingewiesen, dass sie ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern gerecht werden und, wenn möglich, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten wolle. Mit dem nun neu ausgesprochenen Angebot von 200 neu zu besetzenden Arbeitsplätzen für den PRM-Service wäre für jeden Mitarbeiter der FDGHG eine berufliche Perspektive gefunden.

Etihad Airways erweitert Flugzeug-Bestellungen bei Airbus

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Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat zwei weitere Airbus A330-200 fest in Auftrag gegeben. Damit setzt die Airline ihren Wachstumskurs fort. Die neu bestellten Flugzeuge werden wie die vorhandene A330-Flotte der Airline mit Trent-700-Triebwerken von Rolls-Royce ausgerüstet sein. Darüber hinaus hat Etihad Airways sieben der vorliegenden Bestellungen über A320-Single-Aisle-Jets in Aufträge für das größere und immer beliebtere Modell A321 umgewandelt.

„Die zuverlässigen und vielseitigen A330-200 sind ein Schlüsselfaktor unseres Erfolges bei Passagier- und Frachtflügen. Unser Streckennetz und Flugangebot wächst stetig und wir sehen die A330-200 als ideales Flugzeug für unsere Expansionsstrategie. Unsere Entscheidung, sieben Bestellungen für die A320 in A321 umzuwandeln, unterstreicht das Wachstum in unserem Streckennetz. Wir freuen uns sehr auf die Auslieferung des ersten Flugzeuges im November 2013.“

„Diese fünfte A330-Nachbestellung durch Etihad bestätigt nachdrücklich die unschlagbare Wirtschaftlichkeit, Vielseitigkeit und Treibstoffeffizienz des Flugzeugs“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. Etihad Airways hat bei Airbus bis heute insgesamt 75 Flugzeuge bestellt: 18 Single-Aisle-Jets der A320-Familie sowie 31 Großraumflugzeuge der A330/A340-Familie, zwölf A350-1000, zehn A380 und vier A330-200-Frachter.

Die Airbus A330-Familie umfasst Passagierflugzeuge mit 250 bis 300 Sitzen sowie Fracht-, VIP- und militärische Mehrzweckvarianten (Tanker und Transporter). Sie konnte bisher mehr als 1.200 Bestellungen für sich gewinnen. Etwa 900 Flugzeuge dieser Familie fliegen heute bei mehr als 90 Betreibern in aller Welt. Sie zeichnen sich seit der Indienststellung der ursprünglichen Version A330-300 durch überaus hohe Wirtschaftlichkeit und eine Maßstäbe setzende Abflugzuverlässigkeit von über 99 Prozent aus.

Fraport bietet persönliche Einkaufsberater für chinesische Passagiere

Am Frankfurter Flughafen gibt es seit kurzem einen besonderen Service für die chinesischen Passagiere: So genannte Chinese Personal Shopper kümmern sich um Fluggäste aus dem Reich der Mitte. Sie beraten Chinesen beim Einkaufen und helfen ihnen bei der Rückerstattung der Mehrwertsteuer. Falls gewünscht, begleiten die Flughafenmitarbeiter die chinesischen Fluggäste auch durch die Sicherheitskontrolle bis zum Gate.

Die Chinese Personal Shopper sprechen fließend Mandarin und kennen die Kultur und Vorlieben chinesischer Passagiere. Ein mehrwöchiger Test zeigte, dass die Einkaufsberater sehr schnell das Vertrauen chinesischer Passagiere gewinnen und bei der Verständigung helfen konnten. Die Unterstützung wurde nicht nur dankbar angenommen; zurück in der Heimat erzählten viele Fluggäste ihren Bekannten und Geschäftspartnern von der persönlichen Betreuung in Frankfurt und die Passagiere fragen bereits gezielt nach diesem Service.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Chinesische Passagiere, die am Airport mit einen Personal Shopper einkaufen möchten, können einfach eine Nummer anrufen, der Einkaufsservice ist zudem kostenlos.

China ist mit rund einer Million Passagieren pro Jahr ein zunehmend wichtiger Markt. Die Chinese Personal Shopper sind Teil des Serviceprogramms „Great to have you here!“, das der Flughafen Frankfurt ins Leben gerufen hat, um mit vielen Verbesserungen den Abflug und das Umsteigen an Deutschlands größtem Airport noch komfortabler zu machen. Der Flughafen Frankfurt empfing 2011 mehr als 56 Millionen Passagiere.

Allgäu Airport misst Fluglärm – Daten öffentlich einsehbar

Der Allgäu Airport verfügt nun über zwei Messanlagen für Fluglärm. An zwei Unterallgäuer Standorten, einmal in Ungerhausen und einmal zwischen Memmingen und Benningen, wurden entsprechende Stationen installiert, um alle mit dem Flugbetrieb in Zusammenhang stehenden Geräuschentwicklungen zu erfassen.

„Diese Standorte sind repräsentativ für die betroffenen Wohngebiete“, sagt Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Sie wurden in Abstimmung mit dem Luftamt Südbayern als zuständige Genehmigungsbehörde sowie der Lärmschutzkommission, aufgestellt. Registriert werden sowohl der Geräuschpegel von an- und abfliegenden Maschinen als auch die gesamte Lärmbelastung.

Sämtliche Messwerte werden monatlich ausgewertet und in Berichten dokumentiert, die von jedermann auf der Homepage des Allgäu Airport unter der Rubrik Service eingesehen werden können. Ralf Schmid dazu: „Wir sind hier völlig transparent und bieten jedem Bürger in Sachen Fluglärm die entsprechenden Informationen“.

Wieder Wachstum bei den Billigfliegern

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Starke Wachstumsraten markierten vor rund zehn Jahren die Anfangsphase der Low Cost Flieger in Deutschland. Mittlerweile zeigen sich deutliche Sättigungstendenzen und die Streckenanzahl pendelt sich bei etwa 650 Verbindungen in und ab Deutschland ein. Nach einem Rückgang 2011 kommt es 2012 erstmals wieder zu einer leichten Zunahme der angebotenen Strecken mit plus 2 Prozent. Europaweit wuchs die Anzahl der Low Cost Verbindungen um 6 Prozent.

 

Insgesamt 7000 europäische Low Cost Strecken im Sommer 2012 sind sogar ein neuer Rekord! Diese und weitere aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der "Günstigflieger" enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 2/2012" (LCM). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlicht den Bericht seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst.

"Im vergangenen Sommer haben wir 648 unterschiedliche Strecken im innerdeutschen und grenzüberschreitenden Low Cost Verkehr gezählt", sagt Studienleiter Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr. "Dies sind immerhin 13 Strecken mehr als im Sommer 2011." Neue deutsche Flughäfen kamen nicht zum Low Cost Netz hinzu, allerdings gibt es mehrere neue Zielflughäfen: Ein Beispiel ist Rijeka in Kroatien. "Es zeigt sich eine erste Erholung nach dem Rückgang im letzten Jahr", unterstreicht Berster.

Starkes Wachstum im Spaniengeschäft – Auch kleinere Flughäfen profitieren

An Großflughäfen wie Berlin-Tegel erhöhte sich die Anzahl der Low Cost Flugangebote (plus 30 Flüge pro Woche). Der Hauptstadtflughafen ist mit knapp 650 wöchentlichen Flügen die größte Drehscheibe für Low Cost Carrier (LCC) in Deutschland. Ebenso gab es Zuwächse an zahlreichen kleineren Flughäfen wie Hahn oder Memmingen, die im letzten Jahr Verluste hinnehmen mussten. Berlin-Schönefeld, Köln/Bonn, Hamburg, München und Frankfurt verzeichneten einen Rückgang der Low Cost Angebote. Die Zahl innerdeutscher Strecken ging um über 8 Prozent zurück. Demgegenüber steht ein starkes Wachstum im Spaniengeschäft, wobei hier ein neuer Rekord sowohl an Flügen (790 Starts pro Woche) als auch an Strecken (96 Verbindungen) erreicht werden konnte. Im ersten Halbjahr 2012 nutzten 29 Millionen Passagiere die Angebote von Low Cost Airlines in Deutschland. Das entspricht einem Marktanteil von rund 30 Prozent (minus 3 Prozent zum Vorjahr).

Insgesamt erholte sich die Branche leicht. Die Zahl der Starts stieg gegenüber 2011 um anderthalb Prozent auf nunmehr 4900 Flüge pro Woche in und ab Deutschland (5400 Starts, Rekord 2010). Die sieben größten Low Cost Carrier Air Berlin, Germanwings, Ryanair, Easyjet, Intersky, Wizz uns flybe vereinten im Sommer 2012 einen Anteil von 94 Prozent des LCC-Marktes auf sich. Je nach Carrier lagen die über alle Strecken und Buchungszeiten ermittelten Durchschnittspreise zwischen 70 und 120 Euro brutto. Die Preisspanne hat sich weiter angenähert.

Ryanair legt in Deutschland wieder zu

"Das mit Abstand größte Low Cost Flugangebot ist – trotz eines leichten Rückgangs von zwei Prozent – weiter bei Air Berlin zu finden", erklärt Peter Berster. "Rund 2300 Starts pro Woche wickelte das Low Cost Segment der Berliner Fluggesellschaft im Juli ab. Darauf folgt Germanwings mit 968 Starts." Ryanair wächst auf dem deutschen Markt mit einem Plus von 12 Prozent wieder kräftig. Die irische Fluggesellschaft wickelt nun 672 Starts pro Woche ab, nachdem sie im Jahr 2011 ihr Angebot in Deutschland drastisch reduzierte hatte. Die Anzahl der angebotenen Strecken erhöhte sich sogar um 16 Prozent auf 187 Verbindungen. Das ist ein neuer Rekord (13 Strecken mehr als 2010). Bei Zahl der Flüge liegt Ryanair aber noch weit unter dem Höchstwert aus dem Jahr 2010 (damals 832 Starts pro Woche). Ryanair konzentriert sich offenbar auf den Ausbau des Streckennetzes und verzichtet dafür auf eine höhere Anzahl von Flügen auf den einzelnen Verbindungen.

Streckenausbau in Europa setzt sich fort

Ryanair und Easyjet sind weiter die Schwergewichte auf dem europäischen Luftverkehrsmarkt im Segment Low Cost. Mit einem Anteil von über 44 Prozent (plus 1 Prozent zum Vorjahr) bieten beide Airlines zusammengerechnet fast die Hälfte aller europäischen Low Cost Flüge an. Mit europaweit über 11.700 Starts pro Woche sowie rund 2.600 Strecken verfügt Ryanair über das größte Verkehrsangebot. Das Zielland Nummer eins der Low Cost Flieger bleibt Großbritannien. Deutschland war lange das Land mit dem zweithöchsten Low Cost Angebot. Nun liegen Spanien und Italien auf Platz 2 und 3. Deutschland folgt auf dem vierten Platz. Der europäische Flughafen mit den aktuell meisten Low Cost Angeboten ist Barcelona. Zuvor waren es London-Gatwick und London-Stansted. Berlin-Tegel folgt wie in den letzten Jahren auf Platz 15. Inzwischen gibt es Low Cost Angebote in fast 45 europäischen Ländern.

Low Cost und traditioneller Linienflugbetrieb

"In Deutschland haben wir unverändert 20 Fluggesellschaften, die im Low Cost Bereich agieren", sagt Peter Berster. Die Airlines gestalten ihr Angebot dabei oft sehr unterschiedlich. "Dadurch können wir nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet", erläutert Berster. Die Geschäftsmodelle einiger Low Cost Gesellschaften verschmelzen zudem mit denen traditioneller Airlines und erschweren die Zuordnung. Dies trifft besonders auf die Fluggesellschaft Air Berlin zu, die als Hybridcarrier neben dem Low Cost Segment auch traditionellen Linien- und Charterverkehr durchführt und im Frühjahr der Luftfahrtallianz Oneworld beigetreten ist. Das Low Cost Segment der Berliner Fluggesellschaft bleibt weiter erkennbar und somit in den Low Cost Monitor 2/2012 einbezogen. Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche aus dem abgelaufenen Sommerflugplan. Die genannten Passagierangaben beziehen sich auf das erste Halbjahr 2012.

Airbus ACJ318 Enhanced – Innen und außen mit mehr Leistung

Mit der ACJ318 Enhanced bietet Airbus seinen Kunden nun eine neue Version des kleinsten Mitglieds der weltweit modernsten Familie von VIP- und Geschäftsflugzeugen an. Diese umfasst neue Leistungsmerkmale und führt eine Reihe von optionalen Ausstattungsmerkmalen ein. Seit Inbetriebnahme in 2007, als Airbus mit der ACJ318 die größte und höchste Kabine aller Geschäftsflugzeuge einführte, setzte das Flugzeug neue Maßsstäbe in puncto Komfort, Geräumigkeit und Bewegungsfreiheit.

Der Airbus ACJ318 Enhanced baut auf diesem Erfolg auf, indem neue Elemente wie eine elegantere Kabinendekoration, neue Sitze und High Definition In-Flight-Entertainment als Standardausstattung eingeführt werden. Darüber hinaus werden als Option treibstoffsparende Sharklets, eine Dusche und eine Kinolounge angeboten.

„Airbus hatte schon immer eine Kultur der Innovation. Die Kabinen- und Effizienzverbesserungen der ACJ318 Enhanced werden uns dabei unterstützen, unseren Kunden ein noch hochwertigeres Produkt zu bieten“, erklärte John Leahy, Airbus Chief Operating Officer Customers.

Standardmäßig bietet der Airbus ACJ318 Enhanced Kuppeldecken und Fensterrollos in der ganzen Kabine, neue Verkleidungen, die eine bessere Integration der Deckenleuchten und Belüftungsöffnungen ermöglichen, sowie LED-Beleuchtung im gesamten Flugzeug. Eine größere Auswahl an Sitzen, darunter ein neuer Sitz mit bequemeren Konturen und einer stilvolleren Form, High Definition (HD) In-Flight-Entertainment mit Blu-ray Player, modernste Displays und HDMI-Schnittstellen für externe Ausrüstung und ein neues Passagierinformationssystem werden ebenso geboten.

In Bezug auf die Optionen haben die Kunden der Airbus ACJ318 Enhanced nun eine exakter definierte und größere Auswahl. Dazu gehören Sharklets an den Flügelspitzen für Treibstoffeinsparungen und größere Reichweite, eine Dusche im Ensuite-Badezimmer, Stimmungsbeleuchtung und die Möglichkeit, die hintere Lounge zum Kino zu machen.

Andere Optionen sind iPod- und iPad-Anschlüsse, einschließlich für das Kabinenmanagement, WLAN, noch bessere Schalldämmung und ein Luftbefeuchtungssystem. Wie bisher werden die Kunden weiterhin eine große Auswahl bei den Farben und Materialien haben, so dass sie ihre Kabine nach ihrem bevorzugten Stil gestalten können.

Zahlreiche weitere Detailverbesserungen, die die Meinungen und Anregungen unserer Kunden und die Erfahrungen im Betrieb integrieren, ergänzen das Angebot der Airbus ACJ318 Enhanced. Alle Geschäfts- und VIP-Flugzeuge von Airbus basieren auf der weltweit modernsten Flugzeugfamilie. Bis heute verzeichnet Airbus mehr als 170 Aufträge von Unternehmen.

EASA veröffentlicht neue Regeln für die Luftfahrt

Am Sonntag, den 28. Oktober 2012 treten die neuen europäischen Regeln für die Luftfahrt in Kraft. Mit der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 werden auf europäischer Ebene harmonisierte Richtlinien für den gewerblichen Luftverkehr von Flugzeugen und Hubschraubern geschaffen. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Anleitungen und die damit verbundenen Grenzwerte als Beschlüsse auf der Website der Agentur veröffentlicht.

Auf Antrag des Ministerrats und des Europäische Parlaments entwarf die EASA Vorschläge zur Umsetzung neuer Luftfahrtverordnungen. Im Juni 2011 als Stellungnahme Nr. 4/2011 veröffentlicht, wurde der Vorschlag durch die Europäische Kommission in enger Zusammenarbeit mit der Agentur und den Mitgliedstaaten geprüft.

Im Verfahren wurden dabei frühere Vorschriften berücksichtigt. Für Flugzeug-Betreiber behalten nach den neuen Regeln die Privilegien für bisherige Zertifikatsinhaber ihre Gültigkeit. Die Mitgliedstaaten haben außerdem die Möglichkeit, mit der Anwendung der neuen Regeln um bis zu zwei Jahre zu warten.

Um Interessengruppen bei der Umstellung auf die neuen Regeln zu unterstützen, hat die EASA eine detaillierte Liste der Unterschiede zwischen der neuen Verordnung und EU-OPS / JAR-OPS 3 veröffentlicht. Diese kann als Datei mit weiteren Informationen auf der EASA Flight Standards Webseite abgerufen werden.

Malaysia Airlines ab Februar 2013 Vollmitglied bei oneworld

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Malaysia Airlines wird am Freitag, 01. Februar 2013, Vollmitglied in der oneworld® Allianz. Das weltweit führende Luftfahrtbündnis wird dadurch von einer der meistprämierten Fluggesellschaften verstärkt. Die nationale Fluggesellschaft von Malaysia hat nach einer umfassenden Prüfung durch das Team von oneworld und ihrem Allianz Paten Qantas grünes Licht zum oneworld Beitritt erhalten.

Das Implementierungs-Programm von Malaysia Airlines ist bereits fast abgeschlossen und der Beitritt zur oneworld Allianz auf Anfang 2013 festgelegt. Mit dem Beitritt im Februar werden auch etwaige Störungen der Urlaubssaison zum Jahreswechsel 2012/2013 vermieden.

Malaysia Airlines wird ab 01. Februar 2013 die umfassenden Leistungen und den Service von oneworld anbieten. Nach Qantas ist Malaysia Airlines das zweite oneworld Mitglied, das den Flugzeugtyp Airbus A380 in ihrer Flotte aufgenommen hat. Die 2 Millionen Teilnehmer des Vielfliegerprogramms Enrich von Malaysia Airlines können ab 01. Februar 2013 die oneworld Vorteile auf Reisen mit allen oneworld Mitglieder weltweit nutzen – dazu gehören airberlin, American Airlines, British Airways, Cathay Pacific Airways, Finnair, Iberia, Japan Airlines, LAN Airlines, Qantas, Royal Jordanian, S7 Airlines sowie weitere 25 angeschlossene Fluggesellschaften (Affiliate Member). Die oneworld Vorteile beinhalten das Sammeln und Einlösen von Meilen sowie das Sammeln von Statuspunkten auf Flügen mit sämtlichen oneworld Fluggesellschaften.

Mehr Vorteile für die Flugkunden

Inhaber von Enrich Platinum Karten werden im oneworld Programm den Emerald Status, Inhaber von Enrich Gold Karten den Sapphire Status und Enrich Silver Karteninhaber den Ruby Status genießen. Ab 01. Februar 2013 werden Inhaber von Enrich Platinum und Gold Karten bei jedem Flug mit einer der Mitgliedsairlines der Allianz Zutritt zu weltweit 550 oneworld Flughafen-Lounges haben. Fluggäste der First und der Business Class von Malaysia Airlines erhalten ebenfalls Zutritt zu den Flughafen-Lounges der oneworld Partner. Auch können die 125 Millionen Mitglieder der Vielfliegerprogramme der oneworld Fluggesellschaften auf Flügen mit Malaysia Airlines Meilen und Statuspunkte sammeln und einlösen sowie sämtliche andere Vorteile von oneworld bei Flügen mit Malaysia Airlines genießen.

Malaysia Airlines ist bereits Teil von Global Explorer, der von allen oneworld Mitgliedern angebotenen Tarif- und Produktwelt. Für das Malaysia Airlines Streckennetz, das mehr als 60 Reiseziele in 30 Ländern beinhaltet, steht ab 01. Februar 2013 das umfassende Tarif- und Produktangebot von oneworld zur Verfügung. Malaysia Airlines wird das Streckennetz von oneworld in Südostasien deutlich vergrößern, da 14 Reiseziele sowie ein neues Land – Brunei – zum Angebot der Luftfahrtallianz hinzukommen werden. Noch wichtiger ist allerdings die Stärkung der Allianzverbindungen zwischen zahlreichen der bedeutendsten Wirtschaftsmetropolen Asiens mit anderen Teilen der Welt.

Durch den Beitritt wird das globale Streckennetz von oneworld auf 840 Ziele in 156 Ländern erweitert. Auf 9.000 Flügen täglich mit insgesamt 2.500 Flugzeugen werden 340 Millionen Fluggäste pro Jahr befördert und ein Jahresumsatz von 110 Milliarden USD erzielt. Rechnet man die anderen designierten Mitglieder von oneworld – Qatar Airways und SriLankan Airlines – hinzu, wächst das Netzwerk der Allianz auf 856 Ziele in 159 Ländern. Aktuell fliegen drei aktive Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld drei Ziele in Malaysia an: Cathay Pacific, Japan Airlines und Royal Jordanian starten nach Kuala Lumpur, Cathay Pacific nach Penang sowie der regionale Affiliate Partner Dragonair nach Kota Kinabalu.

Der oneworld Aufnahmeprozess ist für Malaysia Airlines eines der umfangreichsten Programme in ihrer Unternehmensgeschichte, für den Arbeitsgruppen in 20 verschiedenen Bereichen tätig sind. Die Projekte zur Angleichung der verschiedenen internen Prozesse und Verfahren an die Anforderungen der Allianz kommen nun in die finale Phase. Umfassende Schulungen und Kommunikationsprogramme werden jetzt gestartet, um den Fluggästen die Dienstleistungen und Vorteile von oneworld anzubieten.

Bruce Ashby, CEO von oneworld, sagt: „Malaysia Airlines ist ein idealer Kandidat für oneworld, da ihr hervorragender Kundenservice das Profil von oneworld widerspiegelt. Mit ihrem Heimatflughafen in Kuala Lumpur können wir unseren Kunden einen weiteren der weltbesten Flughäfen anbieten, der geografisch hervorragend zwischen unseren bestehenden Drehkreuzen eingebettet ist. Dadurch wird das Angebot von oneworld in einer der Regionen deutlich gestärkt, in der die Nachfrage im Flugverkehr am schnellsten wächst.“

Ahmad Jauhari Yahya, Chief Executive der Malaysia Airlines Group, fügt hinzu: „Die Mitgliedschaft bei oneworld ist für Malaysia Airlines einer der größten Erfolge. Dadurch wird unsere Wettbewerbsposition deutlich gestärkt, da wir unseren Kunden zusammen mit unseren Partnern, zu denen einige der renommiertesten und größten Fluggesellschaften der Welt zählen, ein wahrhaft globales Netzwerk anbieten können. Gleichzeitig können wir sämtliche wirtschaftliche Vorteile nutzen, die durch die Mitgliedschaft in einer globalen Allianz, den Zugang zu zusätzlichen Passagieren und die Möglichkeiten zur Kostenreduzierung entstehen. Wir freuen uns ab ersten Februar Mitglied der eindeutig hochwertigsten Allianz von Fluggesellschaften zu werden.“

Malaysia Airlines mit Premiumangebot

Für Malaysia Airlines ist die für Malaysia typische Kultur von Wärme und Freundlichkeit elementarer Bestandteil der Marke. Diese Liebenswürdigkeit kennzeichnet die "Malaysian Hospitality" (malaysische Gastfreundschaft), die durch die Abkürzung MH symbolisiert wird, die gleichzeitig auch der Airlinecode des Unternehmens ist. Malaysia Airlines hat ihren Flugbetrieb im Jahr 1947 aufgenommen, heute bedient die Fluggesellschaft mehr als 60 Ziele in fast 30 Ländern in Asien, Australasien, dem Mittleren Osten, Europa und Nordamerika, einschließlich der oneworld Drehkreuze Hong Kong, London Heathrow, Los Angeles, Sydney sowie Tokio Haneda und Narita.

Mit ihrer derzeitigen Flotte von 88 Flugzeugen – einschließlich ihrer Flaggschiffe vom Typ Airbus A380 – werden täglich mehr als 250 Flüge betrieben. Im Jahr 2011 hat sie 13 Millionen Passagiere befördert und einen Umsatz von 13,6 Milliarden MYR (4,5 Milliarden USD) erwirtschaftet.

Neben Malaysia Airlines gehören auch ihr Drehkreuz in Kuala Lumpur bei Preisverleihungen für Qualitätsservice fast immer zu den Besten. So hat Malaysia Airlines den Titel der World´s Best Cabin Crew, den die auf die Qualität von Fluggesellschaften spezialisierte Beratung Skytrax verleiht, in den vergangenen elf Jahren siebenmal entgegennehmen dürfen.

Dieses Jahr hat Malaysia Airlines ihren ersten Airbus A380 in Betrieb genommen und wurde erneut mit dem Fünf-Sterne-Status von Skytrax ausgezeichnet. Das Unternehmen hatte bereits eine Reihe an Verbesserungen vorgenommen, um seinen Stellenwert als Premium-Fluggesellschaft zu festigen.

Raumkapsel Dragon von SpaceX wieder auf die Erde zurückgekehrt

Heute um 12:22 Uhr Ortszeit (19:22 Uhr deutscher Zeit), kehrte die Dragon Raumkapsel von Ihrer Mission zur Internationalen Raumstation wieder sicher zur Erde zurück und tauchte dabei rund 400 km vor der Küste Südkaliforniens in den Pazifik.

„Diese historische Mission bedeutet Amerikas Wiedererlangung der Fähigkeit, den kritischen Nutzlasttransport von und zur Raumstation selbst durchzuführen“, sagte Elon Musk, CEO und Chief Technical Officer der Betreiberfirma SpaceX. „Die Zuverlässigkeit der SpaceX-Technologie und die Stärke unserer Partnerschaft mit der NASA bilden ein starkes Fundament für zukünftige Missionen und Errungenschaften.“

Das Dragon-Raumfahrzeug verließ am frühen Morgen mit knapp 760 kg Fracht die Station, darunter Hardware der Raumstation, Verbrauchsmaterialien und einen GLACIER Gefrierschrank beladen mit wissenschaftlichen Proben. Dragon ist das einzige Transportmittel, das in der Lage ist, eine größere Menge Nutzlast wieder zur Erde zurückzubringen, mit dieser Mission konnte die NASA zum ersten Mal seit dem Ende des Space Shuttle Programms wissenschaftliche Proben zur Analyse wieder zurückholen.

Das SpaceX Recovery Team ist nun dabei, die Kapsel per Schiff in einen Hafen in der Nähe von Los Angeles zu bringen, erstes Frachtgut wird der NASA bereits dort übergeben. Dragon wird dann zur Auswertung ins SpaceX Werk in McGregor, Texas, transportiert. Dort wird die restliche Ladung an die NASA übergeben.

Problem in der ersten Stufe der Falcon 9

Die Mission CRS-1 begann am 07. Oktober mit dem Start der Dragon Kapsel auf einer Falcon 9 Rakete von der Air Force Station in Cape Canaveral. Derzeit untersuchen SpaceX und NASA ein Problem, das bei einem der Raketenmotoren in der ersten Stufe der Falcon 9 beim Start aufgetreten war. Die Auswertung der Daten bestätigt erste Ergebnisse. Demnach Motor erfuhr das Triebwerk einen raschen Druckverlust sodass der Bordcomputer der Falcon 9 ein sofortiges Abschalten des Triebwerks veranlasste. Das entspricht dem geplante Vorgehen bei einem solchen Problem, die Rakete ist so konzipiert, dass sie einen derartigen Triebwerksausfall kompensieren und die Mission fortführen kann. Das Team von SpaceX wird dennoch alle Daten in dem Bemühen analysieren die genaue Ursache zu ermitteln und Schlüsse für zukünftige Missionen zu ziehen.

Dies war die erste von mindestenst 12 Missionen zur Internationalen Raumstation, die SpaceX im Rahmen des Commercial Resupply Services (CRS) als Auftragnehmer durchführt.

Experimetal-Raumfahrzeug Shefex 2 verloren

Nach dem Flug des Raumfahrzeugs Shefex II am 22. Juni 2012 ziehen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erste Bilanz. „Shefex II ist wie vorberechnet geflogen, wir haben für alle Experimente umfangreiche und wertvolle Daten in Echtzeit erhalten“, sagt DLR-Projektleiter Hendrik Weihs. Mit dem Flugkörper erforschen die Wissenschaftler Technologien, die den Wiedereintritt von Raumfahrzeugen kostengünstiger machen soll.

 

Nach dem Flug sollte ein Schiff einen Teil des Raumfahrzeugs westlich von Spitzbergen bergen, doch fehlende Daten in den letzten Flugsekunden und die schlechte Wetterlage auf See erschwerten dies. Nun prüfen die Forscher, ob eine Ortung und Bergung vom Meeresgrund möglich ist.

Radarstation verlor schwaches Signal

Schon am Abend des 22. Juni 2012, kurz nach dem zehnminütigen Flug von Shefex II von der norwegischen Raketenstation Andoya aus, empfing ein Suchflugzeug erste schwache Signale des Flugkörpers, der westlich von Spitzbergen im Wasser landen sollte. „Dadurch wissen wir, dass auch die Landung wie geplant ablief, denn erst nachdem sich der Fallschirm geöffnet hatte, konnte die Sonde ihr Signal ausstrahlen“, erläutert Projektleiter Weihs. Im Idealfall hätten die Wissenschaftler Daten von der Radarstation in Spitzbergen erhalten, die die letzten Sekunden des Flugs mitverfolgen sollte. „Leider hat die Station den Flugkörper nicht verfolgen können.“

Von den ursprünglich 55 Sekunden Experimentierphase, in der Shefex durch die Atmosphäre fliegt, fehlen nun die letzten fünf Sekunden – für die Wissenschaftler selbst kein großer Datenverlust, für die Bergung auf hoher See dagegen eine Herausforderung. „Das Signal selbst kann nur von unserer Raumsonde stammen, da wir Aufnahmen unseres Satelliten TerraSAR-X ausgewertet haben – und im Landegebiet keine anderen Objekte erkennbar waren“, erläutert Weihs. Bei Wellen von mehr als drei Metern Höhe konnte das Bergungsschiff allerdings nicht nah genug an die vermutete Landestelle fahren. Nach zwei Tagen wurde die Suche schließlich abgebrochen. „Wir untersuchen jetzt, wo genau der Flugkörper auf Grund gesunken ist und ob man ihn dort bergen kann.“

Aktiv gesteuerter und gekühlter Wiedereintritt

Für die Auswertung ihrer Experimente nutzen die Wissenschaftler die große Anzahl Daten, die die Stationen am Startplatz sowie auf dem nahegelegenen Berg bis in eine Höhe von 29 Kilometern aufzeichneten. Die Experimentphase begann in einer Höhe von etwa 100 Kilometern mit dem Wiedereintritt in die Atmosphäre und sollte in 20 Kilometern Höhe enden. „Wir wissen schon jetzt, dass die Steuerflügel, die so genannten Canards, funktioniert haben“, sagt Weihs. Im Gegensatz zu Flugkörper Shefex I im Jahr 2005 konnten die Forscher dieses Mal das Raumfahrzeug während des Wiedereintritts aktiv steuern. Bereits während des Flugs war erkennbar, dass Shefex II die Steuermanöver wie geplant durchführte.

Daten gibt es beispielsweise auch zu einem Experiment, bei dem eine poröse Hitzeschutzkachel von Stickstoff durchströmt wurde, um somit eine aktive Kühlung zu ermöglichen. „Wir haben die Daten zum Ausströmen des Gases, wir haben die Temperaturen an der Oberfläche des Flugkörpers – jetzt beginnt die Auswertung.“ Zufrieden sind die Wissenschaftler auch mit dem exakten Flug des Raumfahrzeugs. „Erstmals hat unsere mobile Raketenbasis so ein Trägersystem in dieser Konstellation entwickelt und im Flug gesteuert.“ Die Erfahrungen von Shefex II sollen in das Nachfolgeprojekt Shefex III einfließen – einem Raumfahrzeug, dessen Eintritt in die Atmosphäre bis zu 15 Minuten dauern soll. „Die Bergung wäre letztendlich das Tüpfelchen auf dem i gewesen“, sagt Projektleiter Weihs.

Sylvesterflüge in Köln – Feuerwerk von oben bewundern

In der Sylvesternacht von 2012 auf 2013 können wieder als ein ganz besonderes Highlight einstündige Rundflüge über Köln gebucht werden. Die Fluggesellschaft airberlin und das Reise-Unternehmen DERPART bieten den Jahreswechsel in einer Boeing 737-700 an, die in mehreren Schleifen über Köln fliegt und den Fluggästen einen spektakulären Ausblick auf das Silvesterfeuerwerk, die Innenstadt und den Kölner Dom bietet.

 

Pünktlich um Mitternacht begrüßen alle Fluggäste mit einem Glas Sekt das neue Jahr. Kapitän und Co-Pilot stoßen natürlich mit einem Glas Saft an. Der Flug mit der Nummer AB1213 hebt am 31. Dezember 2012 um 23:30 Uhr am Flughafen Köln/Bonn ab und wird im neuen Jahr um 00:30 Uhr wieder auf demselben Airport landen. Die Tickets sind ab 99 Euro erhältlich, gebucht werden können sie online.

Weniger Ziele, mehr Länder – Fraport trotzt Flaute im Luftverkehr

Der Winterflugplan 2012/13 des Flughafens Frankfurt bietet ab dem 28. Oktober 2012 im Passagierverkehr 264 Ziele, davon 144 Interkontinental-Destinationen. Während sich damit die Anzahl der Ziele um 11 reduziert, erhöht sich die Zahl der angeflogenen Länder um zwei auf 113 – erstmals überhaupt werden Kambodscha (Siem Reap) und Myanmar (Rangun) angeflogen, beide von Condor. Neu im Streckennetz des Ferienfliegers sind außerdem Rio de Janeiro (Brasilien) und Kapstadt (Südafrika). Die Anzahl der durch die Airlines angemeldeten wöchentlichen Starts liegt jedoch mit 3.980 etwa 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

„Die Entwicklung des Luftverkehrs gilt als Gradmesser der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und ist in einem hohen Maße von dieser abhängig“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, zum Beginn des Winterflugplans: „Während sich die hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten in vielen Ländern Europas in der Entwicklung der kontinentalen Flüge niederschlagen, profitiert der Frankfurter Flughafen unverändert von der starken Stellung im wichtigen Interkontinental-Geschäft als einer der größten Hubflughäfen der Welt.“

Die Deutsche Lufthansa stockt im Winter ihre Frequenzen nach Khartum (Sudan) und Addis Abeba (Äthiopien), Doha und Bahrain sowie Bogota (Kolumbien), Dallas (USA) und Rio de Janeiro auf. Die im Sommer neu aufgenommene Verbindung über Shenjang nach Qingdao (China) wird auch im Winter fortgeführt. Im Europa-Verkehr fallen im Vergleich zum letzten Winterflugplan die Bewegungen der drei in die Insolvenz gegangenen Fluggesellschaften Cirrus (Deutschland), Malev (Ungarn) und Spanair (Spanien) weg. Eine Aufstockung nimmt die polnische Fluggesellschaft LOT bei der Verbindung nach Krakau vor.

Im Cargo-Bereich schwächen sich die Rückgänge ab: Die Anzahl der Frachtflüge reduziert sich im Winterflugplan nur noch um 2,6 Prozent auf 220 wöchentliche Starts. Mit einem Plus von über drei Prozent im Vorjahresvergleich entwickelt sich hier das Aufkommen der Interkontinental-Flugbewegungen, womit Frankfurt seinen Anteil an allen deutschen Interkontinental-Frachtflügen auf über 60 Prozent steigert. Insgesamt 85 Ziele in 47 Ländern bedeuten ebenfalls einen leichten Zuwachs.

Passagiere und Abholer finden den jeweils aktuellen Flugplan online in der Rubrik „Flüge“. Nutzer von Smartphones können darüber hinaus die „FRA Airport App“ für ihr Betriebssystem herunterladen. Sie beinhaltet alle aktuellen Flugauskünfte und viele weitere nützliche Informationen.

München ab Mai 2013 täglich von München nach Vancouver

Lufthansa erweitert ihr Langstreckenangebot an ihrem Münchner Drehkreuz und bietet im kommenden Sommer erstmals einen Nonstop Flug von München nach Vancouver (Entfernung: 8.365 Kilometer / 5.200 Meilen) an. Die neue Verbindung in die größte Stadt British Columbias wird ab dem 16. Mai 2013 täglich mit einem Airbus A330 angeboten. Sie ergänzt damit den täglichen Flug von Frankfurt in die kanadische Metropole am Pazifik.

Insgesamt fliegt Lufthansa im kommenden Sommer zehn nordamerikanische Metropolen ab München an. „Wir freuen uns, unseren Kunden künftig ein weiteres Ziel in Nordamerika anbieten zu können. Vancouver ist nicht nur für Geschäftsreisende, sondern auch für Urlauber eine attraktive Destination“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes München & Direct Services. Lufthansa bedient die Strecke mit einem Airbus A330-300 mit 221 Sitzplätzen, davon acht in der First Class, 48 Business Class und 165 in Economy.

Die pazifische Handelsmetropole Vancouver ist mit 2,3 Millionen Einwohnern die größte Stadt im Westen Kanadas. Sie besitzt den größten Hafen Kanadas und ist Hauptsitz zahlreicher Unternehmen der Forstwirtschaft und Bergbauindustrie. In der Region rund um die Metropole haben sich zahlreiche IT-Unternehmen angesiedelt. Vancouver ist darüber hinaus ein beliebtes Reise- und Urlaubsziel mit einem großen Angebot an Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Die Flugzeiten betragen im Schnitt 10 Stunden 35 Minuten München – Vancouver bzw. 10 Stunden 15 Minuten Vancouver – München.

Der Hin- und Rückflug von München nach Vancouver ist ab 665 Euro in der Economy-Class buchbar (Endpreis bis zum 20. November 2012 für den Reisezeitraum 16. bis 31. Mai 2013, inklusive aller Steuern und Gebühren). Buchungen der neuen Direktverbindung sind ab sofort über das Lufthansa Call Center unter 01805 805 805 (0,14 € pro Minute), die Lufthansa-Reisebüropartner oder die Lufthansa-Verkaufsschalter an den Flughäfen online möglich.

Flughäfen/ Drei-Letter-Code/ Zeitzone (Sommer)

München (MUC); Weltzeit + 02:00 Stunden
Vancouver (YVR); Weltzeit – 07:00 Stunden

Flugplan NEU ab 16. Mai bis 05.Oktober 2013 (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit)

LH 476 München 15:30 Uhr – Vancouver 17:05 Uhr
LH 477 Vancouver 18:45 Uhr – München 14:00 Uhr (+1 Tag)

Synthetische Kohlenwasserstoffe als Energieträger

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Die Nutzung erneuerbarer Energien ist mit zwei grundsätzlichen Herausforderungen verbunden: Die erzeugte Strommenge entspricht oft nicht dem gerade vorhandenen Bedarf. Zugleich liegen zwischen Produktionsort und Verbraucher oft tausende Kilometer. Offshore-Windanlagen produzieren Strom beispielsweise in der Nordsee, während die meisten Verbraucher in den mitteleuropäischen Ballungszentren sitzen. Es gilt also, die Frage der Energiespeicherung und des Transports zu lösen.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart arbeiten gemeinsam mit der Universität Stuttgart und der Universität Bayreuth an einem zukunftsweisenden Ansatz, um beide Probleme gleichzeitig zu lösen. Erzeugung und Verbrennung von synthetischen flüssigen Kohlenwasserstoffen (KWS) werden dabei auf ihr Potential als Energiespeicher zur Realisierung der Energiewende untersucht und optimiert.

Hohe Energiedichte und einfache Handhabung

KWS sind bei Umgebungstemperatur flüssig und benötigen keine speziellen Lager- oder Transportbehälter. Im Vergleich zu gasförmigem Wasserstoff sind sie wesentlich einfacher und sicherer zu handhaben. Zudem lassen sie sich langfristig in großen Mengen und im Gegensatz zu Batterien ohne Verluste speichern. „Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, Energie zu speichern. Flüssige Kohlenwasserstoffe vereinen viele Vorteile und sind bezüglich Energiedichte und möglicher Speicherdauer ganz oben auf der Skala“, erklärt Prof. Manfred Aigner, Leiter des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik und wissenschaftlicher Koordinator des Projekts.

Von großem Interesse sind synthetische KWS in Zukunft auch für den Verkehrssektor: Als eine Art optimiertes Benzin, in Farbe und Konsistenz vergleichbar, verbrennen sie sehr schadstoffarm. Dabei können ähnliche Brennkammern und Turbinen zum Einsatz kommen wie bei normalem Benzin. „Unser Ziel ist es, den Verbrennungsprozess weiter zu verbessern und den ohnehin geringen Schadstoffausstoß weiter zu minimieren“, schildert Manfred Aigner. „Langfristig halten wir es für möglich, flüssige Kohlenwasserstoffe sogar schadstofffrei zu verbrennen“.

Alle Prozessschritte werden untersucht

Um flüssige Kohlenwasserstoffe herzustellen, ist ein mehrstufiger Prozess notwendig: Im ersten Schritt wird aus überschüssigem Sonnen- oder Windstrom mittels Elektrolyse Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt. Zusätzlich wird auch der Sauerstoff aus der Elektrolyse nicht weggeworfen, sondern am Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Uni Stuttgart zur Vergasung von Reststoffen und Biomasse eingesetzt; dabei wird ein hochreines Synthesegas produziert. Am Lehrstuhl für Chemische Verfahrenstechnik der Universität Bayreuth analysieren Wissenschaftler im letzten Schritt, wie sich die flüssigen Kohlenwasserstoffe am besten aus dem Elektrolyse-Wasserstoff und dem Synthesegas synthetisieren lassen.

Eine zentrale Herausforderung des Projekts ist es, diesen Herstellungsprozess in seiner Gesamtheit zu erfassen und zu optimieren. Diese Aufgabe liegt beim DLR-Institut für Technische Thermodynamik. „Die Ergebnisse aus der technischen Prozessanalyse dienen uns als Grundlage für eine umfassende Systembewertung. Wir untersuchen also, welches Potenzial synthetische flüssige Kohlenwasserstoffe als chemische Energiespeicher haben und wo wir sie zur Realisierung der Energiewende am besten nutzen können“, erklärt die DLR-Wissenschaftlerin und Leiterin der Abteilung Thermische Prozesstechnik Dr.-Ing. Antje Wörner. Neben dem Einsatz in hocheffizienten Großkraftwerken oder direkt beim Primärenergieerzeuger vor Ort sei auch die Verwendung in dezentralen Anlagen wie beispielsweise in Blockheizkraftwerken für Wohnanlagen denkbar.

Das Projekt zur Erforschung synthetischer flüssiger Kohlenwasserstoffe als Energiespeicher ist eine von vier Energie-Allianzen der Helmholtz-Gemeinschaft. Diese zielen darauf ab, innovative Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung zu erforschen. Als größte Wissenschaftsorganisation in Deutschland fördert die Helmholtz-Gemeinschaft die vier Vorhaben jährlich mit insgesamt 3,6 Millionen Euro.

DLR-eigener Band zur Luftfahrtforschung erschienen

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Am 30. Juni 2012 ist das Buch „Adaptive, Tolerant and Efficient Composite Structures“ im Buchhandel erschienen. „Mit diesem Buch wollen wir den Ingenieuren eine solide Grundlage sowie Anregungen für neue Wege auf dem Gebiet der anpassungsfähigen und effizient gefertigten Verbundstrukturen für Leichtbauanwendungen geben“, so Prof. Dr. Martin Wiedemann, Leiter des DLR-Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik. „Dabei stellt das Buch jüngste Forschungsergebnisse des Instituts vor“, ergänzt Prof. Dr. Michael Sinapius. Beide sind Herausgeber des Buches. Das im Springer-Verlag erschienene Buch des Instituts ist das erste der DLR-eigenen Buchreihe „Research Topics in Aerospace“.

Leichtbauanwendungen spielen eine immer größere Rolle in der Luftfahrt. Beispielsweise werden schon heute Flügel von modernen Passagiermaschinen mit Komponenten aus Carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) produziert. Ziel ist es den Anteil an Leichtbaukomponenten in Flugzeugen zu erhöhen, denn leichtere Flugzeuge sparen Treibstoff und Kosten. Zudem wird der Ausstoß an Schadstoffen und CO2 reduziert. Das Hochleistungsmaterial CFK ist ideal für den Flugzeugbau, denn es ist fester als Stahl und leichter als Aluminium. Allerdings ist die Produktion noch vergleichsweise teuer und aufwändig. Hier – bei der Optimierung von CFK-Strukturen und der Funktionsintegration (z.B. direkt in das CFK integrierte Leuchtdioden oder adaptive Strukturbauteile, die sich durch Umwandlung von Energie selbst verformen können) – setzt die Forschungsarbeit des Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik an.

Beitrag zur Vernetzung von Forschung und Entwicklung

Im am Samstag erschienen Buch sind führende DLR-Wissenschaftler aus dem Bereich Luftfahrtforschung beteiligt. Sie tragen die Grundlagen und die Expertise ihrer Forschungsgebiete in der „Research Topics in Aerospace“-Buchreihe zusammen und dokumentieren damit am DLR gewonnene Erkenntnisse zur Luftfahrt. Das Ziel der Reihe: Weltweit sollen Forscher und Entwickler von den langjährigen Erkenntnissen des DLR profitieren und zu Kooperationen angeregt werden. Die Veröffentlichung des zweiten Bandes der DLR-Reihe mit dem Titel „Atmospheric Physics: Background – Methods – Trends“ ist für den 31. Juli 2012 vorgesehen und wird von Prof. Dr. Ulrich Schumann, Direktor des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre, herausgegeben.

Das Thema Leichtbau in Flugzeugen ist in diesem Jahr auch Thema einer Konferenz, die das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik organisiert. Das „6th International Symposium on Manufacturing Technology for Composite Aircraft Structures“ (ISCM 2012) findet vom 24. – 25.10.2012 am Sitz des Instituts in Stade, Niedersachsen statt.

„Konkrete Realisierungsperspektive“ für ABS 38 Bahnstrecke München – Freilassing gefordert

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Der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing, die sogenannte ABS 38, bringt in Verbindung mit der geplanten Walpertskirchener Spange einen sehr viel größeren volkswirtschaftlichen Nutzen als bisher angenommen wurde. Dies ist das Ergebnis einer von dem auf Verkehrsthemen spezialisierten Münchner Beratungsunternehmen INTRAPLAN im Auftrag der Flughafen München GmbH (FMG) durchgeführten Studie. Dr. Michael Kerkloh, der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung stellte die wichtigsten Ergebnisse der Studie heute im Rahmen eines Regionalkongresses in Burghausen der Öffentlichkeit vor.

 

In ihrer Studie haben die Gutachter die konkreten Auswirkungen untersucht, die sich aus einer durch die Ausbaumaßnahmen verbesserten Verknüpfung von Schienen- und Luftverkehr ergeben würden. Dem Gutachten zufolge zählt dazu unter anderem eine massive Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene. Allein der zusätzliche volkswirtschaftliche Nutzen aus vermiedenem Pkw-Verkehr beläuft sich demzufolge auf über 10 Millionen Euro im Jahr. Die Passagiere könnten durch die verbesserte Intermodalität von Schienen- und Luftverkehr jährlich rund 1,4 Millionen Stunden an Reisezeit einsparen. Das entspricht einem volkswirtschaftlichen Nutzen in einer Größenordnung von neun Millionen Euro. Insgesamt erhöht sich der für die Bewertung von Ausbauvorhaben so bedeutsame Kosten–Nutzen–Faktor für die ABS 38 unter Berücksichtigung der neuen Studienergebnisse von bisher 1,22 auf dann 1,66. Das entspricht einer Verbesserung von 35 Prozent.

In ihrer Einzelfall-Untersuchung zur ABS 38 haben die Gutachter die neue Bewertungsmethode eingesetzt, die sich aus einer bundesweiten Studie ableitet, die vor zwei Wochen in Berlin durch den Münchner Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh und den Bahnvorstand Dr. Rüdiger Grube präsentiert wurde. Die fachlich vom Bundesverkehrsministerium begleitete Untersuchung des Institutes INTRAPLAN war der Frage nachgegangen, wie der zusätzliche volkswirtschaftliche Nutzen aus der Vernetzung der Verkehrsträger Schiene und Luft im Gesamtverkehrssystem zu bewerten sei. Insgesamt belaufen sich die positiven volkswirtschaftlichen Effekte der Intermodalität Schiene-Luft der Studie zufolge auf bundesweit jährlich 268 Millionen Euro. Bisher war im Bedarfsplan Schiene lediglich ein Nutzen in Höhe von 106 Millionen Euro zugrunde gelegt worden.

Der deutlich höhere Kosten-Nutzen-Faktor, der nach Einzelfall-Untersuchung für die ABS 38 anzuwenden ist, hat vor allem im Zusammenhang mit den jetzt anstehenden Auswahlentscheidungen des Bundesverkehrsministeriums für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans große Bedeutung. Wie Flughafenchef Kerkloh mit Blick nach Berlin deutlich machte, muss die ABS 38 vor dem Hintergrund der neuen Studienergebnisse unbedingt in der höchsten Prioritätsstufe bleiben.

Dies allein reiche aber nicht aus: „Wir brauchen auch eine konkrete Realisierungsperspektive mit klaren zeitlichen Vorgaben für dieses so eminent wichtige Infrastrukturprojekt. Das gilt umso mehr, als mit den anstehenden Planungen für die europäischen TEN-Strecken entscheidende Weichen für die langfristige Entwicklung unserer Schieneninfrastruktur gestellt werden. Für die geplante West-Ost-Verbindung von Paris nach Bratislava, die meines Erachtens unbedingt über den Flughafen München geführt werden sollte, benötigen wir zwingend eine entsprechend leistungsfähige Schieneninfrastruktur.“ so Kerkloh weiter.

 

Neue A350-XWB-Endmontagelinie in Toulouse eingeweiht

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Der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault hat heute Vormittag gemeinsam mit Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, die 74.000 Quadratmeter große Endmontagelinie für den neuen Airbus A350 XWB im französischen Toulouse offiziell eröffnet. Wenn die Produktion voll angelaufen ist, wird die Fertigungslinie rund 1.500 Menschen beschäftigen, die ab 2018 bis zu zehn Maschinen im Monat bauen werden.

Der Feier in der Endmontage wohnten Vertreter der französischen Politik, Ehrengäste aus der Region, Regierungsvertreter aus weiteren Airbus-Heimatländern sowie Airbus-Kunden, Lieferanten, Top-Manager und mehr als 1.000 Mitarbeiter bei.

„Innovation ist tief in unseren Genen verankert, und die A350 XWB, das neuste und modernste Verkehrsflugzeug der Welt, ist der überzeugende Beweis dafür. Heute ehren wir den Luftfahrtpionier und die herausragende Persönlichkeit Roger Béteille: Die Endmontagelinie der A350 XWB wird den Namen dieses großen Visionärs unserer Branche tragen“, sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus.

„Ich fühle mich sehr geehrt, dass diese großartige, hochmoderne Endmontagelinie meinen Namen tragen wird“, sagte Roger Béteille. „Der Erfolg von Airbus ist ein konkretes Beispiel dafür, wie europäische Partner Unglaubliches erreichen können, wenn sie Hand in Hand zusammen arbeiten. Dies ist auch ein wesentlicher Grund für den Aufstieg von Airbus zum größten und renommiertesten Flugzeughersteller der Welt.“

Erste Maschinen für Tests schon im Bau

Airbus führt mit der A350 XWB eine völlig neue Familie von Großraumjets mittlerer Passagierkapazität ein. Die Gäste der Einweihungsfeier konnten anhand der ersten beiden Flugzeuge, des Statiktestflugzeugs und der MSN1, der ersten flugfähigen Maschine, die Entstehung der neuen A350 XWB in verschiedenen Phasen der Endmontage erleben. Das Statiktestflugzeug, das ausschließlich für die Erprobung am Boden eingesetzt wird, ist nahezu komplett: Der Rumpf, zwei Tragflächen und das Seitenleitwerk sind bereits verbunden. Das Flugzeug wird in den Statiktesthangar im Werk „Jean-Luc Lagardère“ in Toulouse verlegt und dort für die statischen Tests vorbereitet. Diese sollen im Frühjahr 2013 beginnen. Die Baureihe A350 XWB wird drei Passagiervarianten mit bis zu 15.580 Kilometern Reichweite umfassen. In einer typischen Drei-Klassen-Konfiguration bietet die A350-800 Platz für 270, die A350-900 für 314 und die A350-1000 für 350 Passagiere.

Die Montage der ersten flugfähigen A350 XWB (Bezeichnung MSN1) kommt ebenfalls gut voran; der Rumpf ist bereits vollständig zusammengefügt. Tragflächen, Seiten- und Höhenleitwerk der MSN1 befinden sich bereits in der Endmontagelinie und werden Anfang November mit dem Rumpf verbunden. Die Fläche der Endmontage der A350 XWB entspricht nahezu 300 Tennisplätzen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach mit einer Fläche von 22.000 Quadratmetern deckt mehr als die Hälfte des Energiebedarfs des Gebäudes.

Namensgeber einer der Gründerväter von Airbus

Béteille war mit der Entwicklung der Fly-by-Wire-Flugsteuerung nicht nur bei einer der größten Innovationen von Airbus, die mittlerweile in der Luftfahrt Standard sind, beteiligt. Er war auch einer der vier Gründerväter von Airbus. Béteille war verantwortlich für die Einführung des weltweit ersten Großraumflugzeugs mit zwei Triebwerken, der A300, die ihren Erstflug vor 40 Jahren absolvierte. Mit der Einweihung dieser neuen Endmontagelinie feiert Airbus die neuste Generation von Langstreckenflugzeugen mit zwei Triebwerken: die A350 XWB von Airbus.

Diese hoch effizienten Flugzeuge verbinden neueste Errungenschaften bei Aerodynamik und Konstruktion mit fortschrittlichsten Technologien, um die Kraftstoffeffizienz und Betriebskosten gegenüber den derzeitigen Flugzeugen dieser Größenklasse um bis zu 25 Prozent zu verbessern. Mehr als 70 Prozent der in Leichtbauweise konstruierten Flugzeugzelle sind aus zukunftsweisenden Materialien gefertigt, darunter Verbundwerkstoffe (53 Prozent), Titan und modernste Aluminiumlegierungen. Der innovative Flugzeugrumpf aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) reduziert Treibstoffverbrauch und Wartungsaufwand. Die A350 XWB profitiert von der umfassenden Erfahrung, die Airbus bei der Integration von Verbundwerkstoffen beim Bau von Flugzeugen hat.

Neue Sanitätsstation des DRK am Hamburg Airport

Heute wurde die DRK-Sanitätsstation an ihrem neuen Standort in der Abflug-ebene Terminal 2 offiziell eröffnet. Für viele Reisende, Menschen mit einge-schränkter Mobilität oder Senioren ist die Sanitätsstation des DRK/ mediservice am Hamburger Flughafen eine wichtige Anlaufstelle. Dank des verbesserten Standortes sind die Sanitäter nun noch leichter zu finden.

Auf einer Fläche von ca. 140 m² ist die neue Station mit einem modernen Empfangsbereich, zwei Behandlungsräumen und einem Ruheraum ausgestattet. Außerdem bietet die neue Fläche großzügige Abstellmöglichkeiten für Rollstühle und medizinische Artikel.

Das Deutsche Rote Kreuz am Hamburg Airport leistet jährlich auf dem weiträumigen Flughafengelände Hilfe für mehr als 40.000 Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Sanitäter begleiten Reisende bei Bedarf bis auf ihren Sitz-platz im Flugzeug oder holen sie von dort ab. Neben der direkten Hilfe in der Station oder bei vorheriger Buchung des Begleitservices, können Reisende an drei Rufsäulen am Flughafen Hamburg den Beförderungsservice des DRK anfordern.

Der „Highloader“ des DRK/ mediservice ist der modernste Hubwagen an deutschen Flughäfen und ermöglicht auf den Außenpositionen eine sichere Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität an das Flugzeug. Auch leistet das DRK in Zusammenarbeit mit der Flughafen-Feuerwehr in großem Umfang „Erste Hilfe“ – von der einfachen Hilfeleistung bis hin zur medizinischen Erstversorgung bei lebensbedrohlichen Notfällen.