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Airbus A380 erhält Auszeichnung für leises Fliegen

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Die britische nationale Lärmschutz-Gesellschaft, die Noise Abatement Society, stellte dem Airbus A380 die Top Auszeichnung bei der jährlichen Preisverleihung aus und würdigte die Reduzierung des Lärms für die umliegenden Gemeinden an Flughafen durch dieses Flugzeug. Bis zum Jahresende gibt es täglich 10 A380-Flüge nach London-Heathrow. Dieser hat die strengsten Lärmvorschriften aller Flughafen weltweit und dient als Maßstab für Lärmmessungen von Flugzeugen.

Bei einer besonderen Veranstaltung am House of Commons in London überreichte die Gesellschaft Airbus den John Connell Silent Approach Award für die A380 und ihre Innovationen in leisere Technologien.

Die von Sir Bob Russell MP übergebene Auszeichnung geht an Kommunen, Industrie, Organisationen und Einzelpersonen die außerordentliche Bemühungen unternommen haben, um die Auswirkungen der Lärmbelästigung zu reduzieren oder Pionierarbeit für praktische und innovative Lösungen zur Lärmbelastung und zur Verbesserung und Management der Geräuschkulisse leisteten.

A380 innen und außen mit weniger Lärmbelastung

Lisa Lavia, Geschäftsführerin der Lärmschutz-Gesellschaft sagte: "Das NAS war außerordentlich beeindruckt von den niedrigen äußeren Geräuschemissionen des A380 im Vergleich zu typischen gleichwertigen Flugzeugen, und seiner ruhigen und friedlichen Innenraumakustik. Dies beweist, dass mit Engagement und excellenter Ingenieursleistung Lärmbelastung nicht das unvermeidliche Nebenprodukt des Fortschritts sein muss. Und das traditionell laute Betreiben und die Ausrüstung kann zum Nutzen aller leiser geschehen."

John Roberts, A380 Chef-Ingenieur bei Airbus in Großbritannien, sagte: "Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, die die enorme Arbeit von Airbus und unserer wichtigsten Partner anerkennt. Die Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt ist das Ergebnis ständiger Investition und Engagements über viele Jahre. Unsere Branche hat sich dem Ziel grünerer Luftfahrt verschrieben, und in den letzten 50 Jahren hat sie den Lärm in der Luftfahrt um 75 Prozent gesenkt.

Größtes Flugzeug – Flotte wächst

Er fügte hinzu: "Die A380 ist bei den Fluggesellschaften nun über fünf Jahre in Dienst und ist auf absehbare Zukunft das leiseste Langstreckenflugzeug – mit einer um die Hälfte geringeren Lärmerzeugung beim Start im Vergleich zu manch anderen großen Langstrecken-Flugzeugen, und mit bis zu viermal weniger Lärm bei der Landung, während die A380 gleichzeitig 40 Prozent mehr Passagiere befördert. Der A380 wird ebenfalls durch die enorme Reduzierung der Lärmbelastung in der Kabine, ein Sprung in Sachen Passagierkomfort bescheinigt, sodass Langstrecken zu einem angenehmeren Flugerlebnis werden."

Mit einer Bestuhlung für standardmäßig 525 Passagiere in drei Klassen kann das Flugzeug 8.500 nautische Meilen oder 15.700 Kilometer non-stop zurücklegen, für mehr Menschen zu geringeren Kosten und mit weniger Umweltbelastung. Die geräumige, leise Kabine und der sanfte Flug haben die A380 zu einem Liebling bei den Passagieren gemacht, was überall zu einer höheren Auslastung führt. Bis heute hat Airbus 257 Festaufträge für die A380 von 20 Kunden erhalten.

Die A380-Flotte absolviert 120 kommerzielle Flüge pro Tag (ein Start oder Landung etwa alle 6 Minuten) und befördert 1,25 Millionen Passagiere pro Monat. Bis heute sind mehr als 29 Millionen Passagiere mit der A380 geflogen, deren Flotte auf 89 Maschinen angewachsen ist.

Airbus ist mit weltweit mehr als 55.000 Mitarbeitern aus über 100 Nationalitäten der führende Flugzeughersteller, mit der modernsten und umfassendsten Familie von Verkehrsflugzeugen auf dem Markt mit Kapazitäten von 100 bis mehr als 500 Sitzplätzen.

Flughafen Friedrichshafen bekommt Flugzeug-SB-Tankstelle für AVGAS

Ab 01. Januar 2013 wird Air BP neuer Partner und Treibstofflieferant am Bodensee Airport Friedrichshafen. Hiermit wurde der in Europa führende Treibstofflieferant im Bereich Flugkraftstoffe als neuer Partner gewonnen.

Air BP zählt mit ihrer Präsenz an mehr als 600 Flughäfen in über 50 Ländern zu den weltweit größten Lieferanten von Flugzeugtreibstoffen wie Kerosin, Flugbenzin und Schmierstoffen für Turbinen. Jährlich werden mehr als 30 Milliarden Liter Kerosin an Kunden in aller Welt geliefert.

Selbstbedienungstankstelle für General Aviation

Erstmalig wird es zudem am Bodensee Airport Friedrichshafen ab März 2013 eine Selbstbedienungstankstelle für Flugzeuge des Allgemeinen Luftverkehrs (General Aviation) im Bereich Avgas 100LL geben. Die Flugzeuge können dabei direkt und einfach durch den Piloten betankt werden. Die Abrechnung und Bezahlung erfolgt über Carnet.

Partnerschaft Air BP und Flughafen Friedrichshafen

Alexander Junge, Geschäftsbereichsleiter Air BP: "Der Bodensee Airport Friedrichshafen ist für Air BP ein wichtiger Standort im Vierländereck. Mit gutem Service und Innovation werden wir unseren gemeinsamen Kunden die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Air BP garantieren."

Gerold Tumulka, Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH: "Über die Partnerschaft mit Air BP freue ich mich sehr. Insbesondere haben wir hiermit einen neuen Partner mit besonderer Innovationskraft und Investitionsbereitschaft gefunden."

Deutsche Flugsicherung verbessert AIS-Portal für Piloten

In Kürze nimmt die DFS Deutsche Flugsicherung ein völlig neues AIS-Portal in Betrieb. Durch ein komplett überarbeitetes Layout ergibt sich ab dem 13. November 2012 ein noch schnellerer Zugriff auf die Funktionen des AIS-Portals. Alle gespeicherten Flugpläne und NOTAM-Briefings können weiter benutzt werden. 

Die wesentlichen Neuerungen des neuen AIS-Portals betreffen folgende Punkte:

  • Einfache Benutzerführung, damit Sie Ihr Ziel ohne Umweg erreichen
  • Direkter Zugriff auf gespeicherte Flugpläne und NOTAM-Briefings beim jeweiligen Formular (auf einen Blick)
  • Anpassung des Flugplan-Formulars an die FPL 2012 Vorgaben der ICAO
  • Überarbeitete online-Hilfe

Gespeicherte Flugpläne und NOTAM-Briefings können weiter benutzt werden. Im Rahmen FPL2012 haben sich allerdings die Eingaben für die Ausrüstung des Luftfahrzeugs (Feld 10) und deren weitere Spezifizierung in F18 geändert. Aus diesem Grund wurden diese beiden Felder in allen gespeicherten Flugplänen geleert. Piloten werden aufgefordert, uz prüfen wie die in ihrem Luftfahrzeug vorhandene Ausrüstung nach den neuen Vorgaben bezeichnet ist und dies in Ihren Formularen.

Während der Umstellungsphase aller beteiligten Systeme auf das FPL 2012-Format vom 08.11.2012 bis 19.11.2012 können Flugpläne nur 24 Stunden vor EOBT aufgegeben werden. Die Aufgabe von Änderungs- und Verspätungsmeldungen über das AIS-Portal ist während dieser Zeit nicht möglich. Mehr Information zu FPL 2012 finden Sie hier oder in der online-Hilfe beim jeweiligen Eingabefeld.

EADS mit solidem Ergebnis für die ersten neun Monate

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Der europäische Raumfahrts- und Rüstungskonzern EADS (Börsenkürzel: EAD) wies in den ersten neun Monaten (9M) 2012 eine solide Ertragslage auf. Getragen von der robusten Auftragssituation bei Eurocopter, Astrium, Cassidian und Airbus Military sowie der anhaltenden Dynamik bei Airbus Commercial, verzeichnete EADS in den ersten neun Monaten 2012 einen Auftragseingang5 von 50,4 Mrd. Euro.

Ende September erreichte der Auftragsbestand5 von EADS € 547,5 Mrd., was die Krisenfestigkeit des Konzerns belegt und im aktuellen gesamtwirtschaftlichen Umfeld Planungssicherheit bietet. Der Konzern erwirtschaftete einen Umsatz von € 37,3 Mrd. Das EBIT* vor Einmaleffekten von rund € 1,9 Mrd. profitierte von den guten Ergebnissen im operativen Geschäft. Das berichtete EBIT* belief sich auf € 1,6 Mrd. und lag damit weit über Vorjahresniveau. Die Nettoliquidität betrug € 8,1 Mrd.

„Unsere Performance der ersten neun Monate weist ein zweistelliges Umsatzwachstum sowie einen starken Rentabilitätsanstieg auf. Das belegt unseren klaren Fokus auf ergebnisorientiertes Programm-Management“, so EADS CEO Tom Enders. „Operative Herausforderungen bleiben uns jedoch erhalten, besonders bei Eurocopter und Airbus. Bis Ende des Jahres liegt unser Schwerpunkt auf Cash-Generierung. Dabei kommt es insbesondere auf Flugzeugauslieferungen an.“

Angetrieben durch das Wachstum in allen Divisionen stieg der Umsatz von EADS in den ersten neun Monaten 2012 um 14 Prozent auf € 37,3 Mrd. (9M 2011: € 32,7 Mrd.). Die 2011 neu erworbenen Unternehmen trugen zu diesem Wachstum rund € 1 Mrd. bei. In den ersten neun Monaten 2012 bewegten sich die Auslieferungszahlen weiterhin auf hohem Niveau – mit 405 Flugzeugen bei Airbus Commercial und 300 Hubschraubern bei Eurocopter. Im September absolvierte die Ariane-5-Rakete von Astrium ihren 51. erfolgreichen Start in Folge.

Das EBIT* vor Einmaleffekten – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen – betrug rund € 1,9 Mrd. (9M 2011: rund € 1,1 Mrd.) für EADS sowie rund € 1,2 Mrd. (9M 2011: rund € 0,4 Mrd.) für Airbus. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geht auf Verbesserungen im operativen Geschäft von Airbus Commercial zurück; insbesondere die günstige Volumenentwicklung und eine bessere Preisgestaltung wirkten sich positiv aus. Das Wachstum bei Astrium ist vor allem auf eine verbesserte Produktivität und die Integration von Vizada zurückzuführen. Das EBIT* von Eurocopter blieb stabil – trotz eines ungünstigen Produktmix im dritten Quartal und höherer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Cassidians Rentabilität ist 2012 erwartungsgemäß von der Transformation und der Internationalisierung des Geschäfts geprägt.

In den ersten neun Monaten 2012 verstärkte EADS die Hedging-Aktivitäten und schloss zum Durchschnittskurs von € 1 = $ 1,29 Kurssicherungen im Gesamtwert von $ 27 Mrd. ab; dies erhöht die Stabilität der Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Ende September belief sich das gesamte Kurssicherungs-Portfolio von EADS auf $ 86,4 Mrd.

Aufgrund des höheren EBIT* vor Einmaleffekten stieg das berichtete EBIT* von EADS um 82 Prozent auf € 1.615 Mio. (9M 2011: € 885 Mio.).

In den ersten neun Monaten 2012 wirkten sich die Währungsdifferenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie bilanzielle Neubewertungen mit rund € 70 Mio. positiv auf das EBIT* aus.

Die Aufwendungen für das A350-XWB-Programm in Höhe von € 124 Mio. blieben gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 unverändert, da Airbus gemäß dem im Juli kommunizierten angepassten Zeitplan Fortschritte macht. Das Programm bleibt dennoch herausfordernd.

Wie geplant, macht Airbus mit der technischen Lösung für die Verbindungsklammern zwischen Flügelhaut und innerer Flügelstruktur (wing rib feet) der A380 Fortschritte. Die Aufwendungen dafür beliefen sich in den ersten neun Monaten 2012 auf insgesamt € 0,2 Mrd. Da Airbus an seinem ursprünglichen Ziel von 30 A380-Auslieferungen festhält, werden die Aufwendungen für das Gesamtjahr 2012 weiterhin auf rund € 260 Mio. geschätzt.

Nach der Entscheidung von Hawker Beechcraft (HBC), seine gesamten Jetreihen einzustellen und trotz der Bemühungen von EADS, einen Käufer für HBC einschließlich dessen Jetsparte zu finden, schlägt sich die Beendigung des Programms im dritten Quartal 2012 in einer einmaligen Belastung von € 76 Mio. nieder.

Das Konzernergebnis stieg deutlich auf € 903 Mio. (9M 2011: € 421 Mio.). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von € 1,10 (9M 2011: € 0,52). Das Konzernergebnis* vor Einmaleffekten4 spiegelt die starken operativen Ergebnisse wider und erhöhte sich auf € 1,1 Mrd. (9M 2011: € 607 Mio.).

Das Finanzergebnis belief sich auf € -337 Mio. (9M 2011: € -212 Mio.). Das Zinsergebnis fiel gegenüber 2011 auf € -237 Mio. (9M 2011: € -9 Mio.), vor allem aufgrund gesunkener Zinserträge infolge der Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus. 2011 hatte das Zinsergebnis zudem von einem Einmaleffekt in Höhe von € 120 Mio. aufgrund der Beendigung des A340-Programms profitiert.

Das Übrige Finanzergebnis von € -100 Mio. (9M 2011: € -203 Mio.) beinhaltet im Vergleich den ersten neun Monaten 2011 einen höheren positiven Effekt aus wechselkursindizierten Neubewertungen. Dieser Posten umfasst auch die Aufzinsung diskontierter Rückstellungen.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) blieben mit € 2.145 Mio. (9M 2011: € 2.151 Mio.) weitgehend stabil.

Der Free Cash Flow vor Übernahmen belief sich auf € -3.235 Mio. (9M 2011: € 587 Mio.). Die operative Leistung verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum signifikant, wird jedoch durch eine erhebliche vorübergehende Verschlechterung des Nettoumlaufvermögens belastet. Dieses spiegelt Verschiebungen im Auslieferungsplan und den umfangreichen industriellen Hochlauf insbesondere von Airbus- und Eurocopter-Programmen wider. Auch Zahlungen von Regierungskunden und das Erreichen einiger Meilensteine erfolgen später im Jahr, vor allem bei Cassidian.

Für Kundenfinanzierungen wurden in den ersten neun Monaten 2012 lediglich € 97 Mio. aufgewandt. Dies belegt die anhaltende Nachfrage nach durch Aktiva gesicherten Finanzierungen, sowie die Absicherung der Auslieferungen durch Exportkreditversicherungen.

Die Investitionen stiegen weiterhin, insbesondere bei Airbus für das A350-XWB-Programm und die Produktionssteigerung bei Single-Aisle- und Langstreckenflugzeugen. Darin sind aktivierte Entwicklungskosten, hauptsächlich für die A350 XWB, bereits berücksichtigt.

Im Cashflow im vierten Quartal sollten sich die anstehenden Auslieferungen und Zahlungen institutioneller Kunden und die resultierende Trendwende beim Nettoumlaufvermögen niederschlagen.

Der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen belief sich auf € -3.376 Mio. (9M 2011: € 155 Mio.).

Die Nettoliquidität von EADS betrug € 8,1 Mrd. (Jahresende 2011: € 11,7 Mrd.) und spiegelt einen Beitrag von € 331 Mio. zum Pensionsplanvermögen sowie eine Dividendenzahlung von rund € 370 Mio. wider.

Der Auftragseingang5 belief sich auf € 50,4 Mrd. (9M 2011: € 93,9 Mrd.) und fiel für alle Divisionen vielversprechend aus. Der Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2011 beinhaltete die auf der Paris Air Show eingegangenen außergewöhnlich hohen Bestellungen, insbesondere für die A320neo.

Ende September 2012 lag der Auftragsbestand5 von EADS bei € 547,5 Mrd. (Jahresende 2011: € 541,0 Mrd.) und stellt somit eine gute Grundlage für künftiges Wachstum dar.

Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf € 51,1 Mrd. (Jahresende 2011: € 52,8 Mrd.).

Ende September 2012 beschäftigte EADS 137.415 Mitarbeiter (Jahresende 2011: 133.115).

Ausblick

Der Ausblick von EADS für das Geschäftsjahr 2012 basiert auf der Annahme, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß der vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass die aktuelle Eurokrise zu keinen größeren Turbulenzen führt.

Die Neun-Monats-Ergebnisse bestätigen das Wachstum und den Aufwärtstrend des Konzerns; EADS bekräftigt deshalb seine Gewinnprognose für 2012 mit wachsender Zuversicht.

In diesem Jahr wird Airbus voraussichtlich rund 580 Zivilflugzeuge ausliefern, einschließlich der angestrebten Auslieferung von 30 A380.

Die Zahl der Bruttobestellungen sollte sich zwischen 600 und 650 Flugzeugen bewegen und somit die Zahl der Auslieferungen übersteigen.

Ausgehend von der Annahme eines Wechselkurses von € 1 = $ 1,30 dürfte der Konzernumsatz 2012 um mehr als zehn Prozent wachsen.

Angesichts der soliden operativen Leistung des Konzerns erwartet EADS 2012 ein EBIT* vor Einmaleffekten von rund € 2,7 Mrd.

Infolgedessen rechnet der Konzern für 2012 mit einem Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten4 von rund € 1,95 (2011: € 1,39) – bei einem erwarteten Steuersatz für das Gesamtjahr von knapp unter 30 Prozent.

Die künftige Entwicklung des berichteten EBIT* sowie des Gewinns je Aktie* von EADS wird davon abhängen, wie der Konzern komplexe Programme – wie Militärhubschrauber, A400M, A380 und A350 XWB – gemäß den Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden managen kann. Zudem unterliegen das berichtete EBIT* und das Ergebnis je Aktie* Wechselkursschwankungen.

Basierend auf einer angestrebten Auslieferungszahl von 30 A380 und vorausgesetzt, das Zahlungsverhalten von Regierungskunden bleibt unverändert, strebt EADS einen Free Cash Flow Break Even nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen an.

EADS-Divisionen

Starkes Zivilgeschäft bei Airbus, Projekte kommen voran

Der konsolidierte Umsatz von Airbus erhöhte sich um 14 Prozent auf € 25.621 Mio. (9M 2011: € 22.411 Mio.). Das konsolidierte Airbus-EBIT* stieg um 184 Prozent auf € 837 Mio. (9M 2011: € 295 Mio.).

Der Umsatz von Airbus Commercial belief sich auf € 24.725 Mio. (9M 2011: € 21.120 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahr profitierte der Umsatz von Airbus Commercial von vorteilhaften Volumen-, Mix- und Preiseffekten. Es wurden insgesamt 403 Auslieferungen mit Umsatzrealisierung verbucht – gegenüber 405 physischen Auslieferungen, da zwei Flugzeuge unter Operating-Leasing ausgeliefert wurden.

Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Commercial stieg deutlich auf € 1,15 Mrd. (9M 2011: rund € 380 Mio.); es profitierte dabei von einer besseren operativen Performance mit günstigen Volumeneffekten und Nettopreissteigerungen nach Eskalation. Für leichten Rückenwind sorgte auch die Verbesserung des US-Dollar-Kurses vom bis Ende September fällig werdenden Kurssicherungen des Konzerns.

Das berichtete EBIT* von Airbus Commercial stieg ebenfalls deutlich auf € 816 Mio. (9M 2011: € 306 Mio.). Berücksichtigt sind dabei die im ersten Halbjahr 2012 verbuchte Aufwendung für die A350 XWB, die aktualisierte Rückstellung für die A380-Flügelreparatur und eine Aufwendung für die Einstellung des Hawker-Beechcraft-Programms. Günstig für das berichtete EBIT* wirkten sich positive Währungseffekte aus.

Der Umsatz von Airbus Military ging auf € 1.194 Mio. (9M 2011: € 1.747 Mio.) zurück, vor allem aufgrund einer geringeren Umsatzrealisierung im A400M-Programm sowie eines niedrigeren Umsatzes bei Tankflugzeugen.

Das EBIT* von Airbus Military stieg leicht auf € 8 Mio infolge geringerer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (9M 2011: € 5 Mio.).

In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 verbuchte Airbus Commercial 382 Nettobestellungen für Verkehrsflugzeuge (9M 2011: 1.038 Netto-bestellungen). Die Verkaufsbilanz 2011 beinhaltete die auf der Paris Air Show bekanntgegebenen Flugzeugbestellungen, allen voran für die A320neo, mit denen Airbus einen noch immer unerreichten Branchenrekord erzielte.

Airbus verzeichnete weiterhin eine lebhafte Nachfrage nach Flugzeugen der A320- und A320neo-Familie. Im dritten Quartal 2012 gingen bedeutende Aufträge von der chinesischen Leasingfirma ICBC Financial Leasing Co. Ltd. und Philippine Airlines ein. Im Flugerprobungsprogramm für die A320-„Sharklets“ erzielte Airbus gute Fortschritte. Ende des Jahres soll das erste mit treibstoffsparenden Sharklet-Flügelspitzen ausgerüstete Flugzeug an AirAsia geliefert werden.

Im Anschluß an die Bestellung von Cathay Pacific für die A350-1000, erklärte Singapore Airlines im Oktober die Absicht, 20 A350-900 und fünf A380 zu ordern. Thai Airways International nahm im September die erste A380 in Empfang und ist damit die weltweit neunte Fluggesellschaft, die diese Airbus-Maschine mit zwei Passagierdecks betreibt.

Das anspruchsvolle A350-XWB-Programm schreitet weiter voran. Sowohl das Statik-Testflugzeug als auch die erste flugfähige Maschine MSN 1 befinden sich in der Montage; die Cockpitsysteme wurden erfolgreich gestartet, die Bohrungen an den Flügeln liegen jetzt im Plan. Airbus hält weiterhin am Erstflug für Mitte 2013 sowie an der Indienststellung für das zweite Halbjahr 2014 fest. Eine Herausforderung ist nach wie vor die Leistungsfähigkeit der Lieferkette.

In den ersten neun Monaten 2012 nahm Airbus Military 30 Aufträge entgegen und lieferte 11 Maschinen aus. Aufgrund des Wachstums in den Exportmärkten erreichte Airbus Military in den ersten neun Monaten ein Book-to-Bill-Verhältnis von über 1.

Das A400M-Flugtestprogramm läuft weiter; Ende September waren bereits über 3.800 Flugstunden absolviert. Die technische Ursache für die kürzlich festgestellten Triebwerksprobleme wurde identifiziert. Die vorläufige Einsatzfähigkeit (Initial Operating Capability – IOC) der A400M in einer mit der OCCAR abzustimmenden Konfiguration soll im ersten Quartal 2013 erreicht werden. Anschließend ist im zweiten Quartal 2013 die Lieferung der ersten A400M an Frankreich vorgesehen; im Jahresverlauf sollen drei weitere Auslieferungen folgen.

Ende September 2012 verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand in Höhe von € 502,7 Mrd. (Jahresende 2011: € 495,5 Mrd.). Davon entfielen € 482,0 Mrd. (Jahresende 2011: € 475,5 Mrd.) auf Airbus Commercial; dies entspricht 4.414 Flugzeugen (Jahresende 2011: 4.437 Maschinen) oder rund sieben Jahren voller Produktionsauslastung.

Der Auftragsbestand von Airbus Military belief sich auf 236 Flugzeuge im Gesamtwert von € 21,8 Mrd. (Jahresende 2011: € 21,3 Mrd.).

Solider Auftragseingang bei Eurocopter

Eurocopter konnte seinen Umsatz um 19 Prozent auf € 4.116 Mio. (9M 2011: € 3.458 Mio.) steigern. Der Anstieg geht hauptsächlich auf verstärkte Super-Puma-Auslieferungen, höhere Aktivitäten bei Wartung und Instandsetzung sowie auf die Vollkonsolidierung von Vector Aerospace im gesamten Berichtszeitraum zurück.

In diesem Quartal wurden die ersten vier Tiger-Hubschrauber in der ASGARD-Konfiguration für den Einsatz in Afghanistan termingerecht an die deutsche Bundesregierung übergeben. Die Division lieferte 300 Hubschrauber aus (9M 2011: 323 Hubschrauber).

Das EBIT* von Eurocopter stieg signifikant um 76 Prozent auf € 277 Mio. (9M 2011: € 157 Mio.). Im Vorjahreszeitraum enthielt das EBIT* eine Nettoaufwendung in Höhe von € 120 Mio. Daher blieb das EBIT* vor Einmaleffekten von Eurocopter stabil auf Vorjahresniveau, da die positiven Effekte aus dem günstigen Zivilhubschrauber- und Servicegeschäftsmix – einschließlich Vector – durch höhere Umsätze im Militärgeschäft und höhere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen aufgezehrt wurden.

Eurocopter verhandelt weiter mit diversen NH90- und Tigerkunden, die eine Reduzierung der Anzahl der bestellten Hubschrauber erreichen wollen. Das Ergebnis dieser entscheidenden Gespräche ist noch offen.

In enger Zusammenarbeit mit den Untersuchungsbehörden setzt Eurocopter alles daran, die Ursachen für die Vorfälle mit Super-Puma- und Ecureuil B3e- Hubschraubern zu analysieren und zu beheben.

Der Netto-Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2012 fiel mit 286 Bestellungen höher aus als im Vorjahreszeitraum (259 Nettobestellungen). Der Auftragswert stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Dies ist insbesondere auf einen günstigen Mix von EC175- und Super-Puma-Bestellungen sowie auf die Konsolidierung von Vector Aerospace zurückzuführen.

Im dritten Quartal sicherte sich Eurocopter mit Bestellungen der Med-Trans Corporation und der kasachischen Regierung wichtige Aufträge im Rettungs- und Zivilschutz-Hubschraubergeschäft.

Der Auftragsbestand von Eurocopter sank leicht auf 1.062 Helikopter (Jahresende 2011: 1.076 Hubschrauber) im Wert von € 13,3 Mrd. (Jahresende 2011: € 13,8 Mrd.).

Astriums Servicegeschäft entwickelt sich stark

Astriums Umsatz stieg in den ersten neun Monaten 2012 um 14 Prozent auf € 3.934 Mio. (9M 2011: € 3.440 Mio.), hauptsächlich aufgrund der Konsolidierung der übernommenen Vizada-Gruppe.

Das EBIT* der Division wuchs trotz höherer F&E-Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf € 191 Mio. (9M 2011: € 165 Mio.). Der EBIT*-Anstieg ist zurückzuführen auf den positiven Beitrag von Vizada sowie auf Margenverbesserungen infolge des AGILE-Trans-formationsprogramms zur Steigerung von Effizienz und Produktivität.

Astriums Auftragseingang lag in den ersten neun Monaten 2012 bei € 2,9 Mrd. (9M 2011: € 2,3 Mrd.); dies entspricht einem Anstieg um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Grundlage für diese Performance bildete das solide Servicegeschäft.

Astrium überzeugte im dritten Quartal durch erfolgreiches Programm-Management: Mit drei Ariane-5-Starts wurde der 51. erfolgreiche Start in Serie verzeichnet, zudem wurden im dritten Quartal drei von Astrium gebaute Satelliten ins All transportiert. Auch die dritte Mission des unbemannten ISS-Versorgungstransporters (Automated Transfer Vehicle – ATV) war erfolgreich.

Vom Ministerrat der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der am 20./21. November in Neapel zusammentreten soll, werden klare Perspektiven für die künftige Ausrichtung der europäischen Raumfahrt-programme erwartet. Ende September 2012 belief sich der Auftragsbestand von Astrium auf 13,8 Mrd. (Jahresende 2011: € 14,7 Mrd.).

Cassidian auf stabilem Niveau

Cassidians Umsatz liegt mit € 3.484 Mio. (9M 2011: € 3.419 Mio.) in etwa auf Vorjahresniveau; das EBIT* ging hingegen erwartungsgemäß auf€ 156 Mio. zurück (9M 2011: € 170 Mio.). Die gesunkenen Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung wurden durch die anhaltenden Investitionen in Internationalisierung und Transformation aufgewogen.

Das im September neu ernannte Management-Team hat sich zum Ziel gesetzt, Strukturen zu vereinfachen, Gewinnspannen zu verbessern und die Internationalisierung voranzutreiben. Eine umfassende Analyse von Kostenstruktur und Verbesserungspotenzialen bei der Vertragsabwicklung wurde gestartet und soll bis Ende des Jahres Ergebnisse liefern.

Cassidians Auftragseingang von € 3,4 Mrd. in den ersten neun Monaten 2012 liegt vor allem dank des rentablen Eurofighter- und MBDA-Geschäfts deutlich über dem Vorjahreswert (9M 2011: € 2,6 Mrd.) und trotzt damit dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.

Cassidian sondiert weiterhin die Exportchancen für den Eurofighter im Nahen Osten sowie in Asien.

Im dritten Quartal 2012 übernahm Cassidian Rheinmetall Airborne Systems. Zudem erwarb die Division im Oktober 75,1 Prozent der Anteile an Carl Zeiss Optronics.

Ende September 2012 stieg der Auftragsbestand von Cassidian auf€ 15,9 Mrd. (Jahresende 2011: € 15,5 Mrd.).

EADS-Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Divisions-Zugehörigkeit)

Der Umsatz der Übrigen Aktivitäten stieg um 28 Prozent auf € 1.067 Mio. (9M 2011: € 833 Mio.); er profitierte insbesondere von höheren Volumina bei EADS North America und ATR.

Das EBIT* der Übrigen Aktivitäten sank auf € 15 Mio. (9M 2011: € 20 Mio.). Das EBIT* in den ersten neun Monaten 2011 hatte einen Gewinn von € 10 Mio. aus dem Verkauf von Defense Security and Systems Solutions (DS3) bei EADS North America enthalten.

Daher verbesserte sich das EBIT* vor Einmaleffekten um € 5 Mio. dank Rentabilitätssteigerungen im Kabinenausstattungsgeschäft von Sogerma sowie dank eines Anstiegs der Profitabilität bei EADS North America.

ATR verzeichnete in den ersten neun Monaten 2012 insgesamt 15 Nettobestellungen (9M 2011: 145, inklusive der Rekordbestellungen auf der Paris Air Show) und lieferte 37 Maschinen aus (9M 2011: 30). Ende September lag der Auftragsbestand von ATR bei 202 Flugzeugen.

EADS North America begann mit einer Flugvorführung für das „Armed Aerial Scout“-Programm der US-Armee.

Ende September 2012 sank der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten auf € 2,7 Mrd. (Jahresende 2011: € 3,0 Mrd.).

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von € 49,1 Mrd. im Jahr 2011 und mehr als 133.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.

Der Umsatz im dritten Quartal 2012 stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 Prozent, vor allem aufgrund höherer Volumina und eines günstigen Wechselkurseffekts bei Airbus Commercial sowie infolge der Integration von Vizada bei Astrium.

Das EBIT* im dritten Quartal 2012 erhöhte sich um 67 Prozent auf € 537 Mio., hauptsächlich getrieben durch Airbus Commercial und Eurocopter.

Bei Airbus Commercial glichen die starken operativen Ergebnisse sowie ein positiver Effekt aus der Verbesserung der Hedging-Raten die Belastungen durch die Beendigung des Hawker Beechcraft Programms von € 76 Mio. mehr als aus.

Fußnoten:

1 Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.

2 Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.

3 EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

4 Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten entspricht dem Konzernergebnis bereinigt um Einmaleffekte im EBIT*. Es beinhaltet nicht das Übrige Finanzergebnis (außer der Aufzinsung diskontierter Rückstellungen) und keine steuerlichen Effekte der genannten Sachverhalte. Das Konzernergebnis* vor Einmaleffekten ist das Konzernergebnis vor Einmaleffekten, vor Goodwill-Wertminderungen, außerordentlichen Posten und darauf entfallenden Steuern. Folglich entspricht der Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten dem Gewinn je Aktie basierend auf dem Konzernergebnis* vor Einmaleffekten.

5 Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.

6 Die berichtspflichtigen Segmente Airbus Commercial und Airbus Military sind Teil der Airbus-Division. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Mitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen von EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.

In dieser Mitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen von EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.

Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten. Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 12. April 2012 entnommen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Webseite eads.com.

Super Puma AS332 C1e: Missionen bei Starlite Aviation

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Die Starlite Aviation Group hat mit Eurocopter einen Vertrag über zwei AS332 C1e sowie Optionen für den Kauf zweier weiterer Maschinen dieses Typs unterzeichnet. Diese neue Version der mittelschweren Super Puma soll nach der Zulassung durch EASA und FAA noch vor Ende 2013, ein Jahr nach Vertragsunterzeichnung, ausgeliefert werden.

Die neue Version in der Super-Puma-Familie bietet durch ihre spezielle Konfiguration äußerst wettbewerbsfähige Betriebs- und Wartungskosten und zeichnet sich außerdem durch kurze Lieferzeiten aus.

„Starlite vertraut bereits seit langem auf die Produkte und Dienstleistungen von Eurocopter, und wir sind stolz darauf, das Unternehmen bei seiner schnellen Entwicklung unterstützen zu dürfen“, erläutert Fabrice Arfi, Head of Business Development bei Eurocopter. „Sein fachliches Können stellt Starlite bei komplexen Missionen in anspruchsvoller Einsatzumgebung unter Beweis, und wir sind sicher, dass dieser Erfolg mit den neuen leistungsstarken Hubschraubern auch in Zukunft fortgesetzt wird.“

Hubschrauber für Dienstleistungen im Einsatz

Zum internationalen Kundenkreis der in Irland und Südafrika ansässigen Starlite Aviation Group gehören verschiedene UN-Behörden und Nichtregierungsorganisationen. Das Unternehmen bietet ein breites Portfolio hubschraubergestützter Services bei Missionen zur Friedenssicherung, Logistikunterstützung etc. wie Fracht- und Passagiertransporte, Arbeitseinsätze mit schweren Außenlasten sowie Überwachungsflüge. Die neuen AS332C1e stoßen im Rahmen eines Modernisierungs- und Erweiterungsprogramms zur Flotte des Betreibers, der derzeit zehn SA330 Puma besitzt.

„Nachdem wir die Puma seit nunmehr zwölf Jahren weltweit in anspruchsvollsten Umgebungen einsetzen, sind wir davon überzeugt, dass die AS332 C1e als einziger neuer Hubschrauber auf dem Markt den Ansprüchen gerecht wird, die derzeit an mittelschwere bis schwere Maschinen für kommerzielle Arbeitseinsätze gestellt werden“, so Slade Thomas, CEO der Starlite Aviation Group. „Es ist uns eine Ehre, diese neue Super-Puma-Version als erstes Unternehmen in Empfang zu nehmen.“

Robustheit für schwere Lasten und auf See

Die zweimotorige, mittelschwere AS332 C1e gehört zur renommierten Super-Puma-/Cougar- Familie und besticht durch eine herausragende Leistungsfähigkeit, Geschwindigkeit, Reichweite und eine Aufnahmekapazität von bis zu 4,3 Tonnen. Dadurch ist sie bestens geeignet für Ausrüstungs- und Passagiertransporte sowie Such- und Rettungsmissionen.

Dank seines Makila-1A1-Triebwerks kann dieser Hubschrauber außerdem unter widrigen Bedingungen Einsätze auf See, bei Schneefall oder in sandiger Umgebung fliegen. Für die Sicherheit von Crew und Passagieren sorgen das hochmoderne Avioniksystem und der EC225-Autopilot der neuesten Generation. Darüber hinaus bietet die AS332 C1e bei optimierten Betriebs- und Wartungskosten eine hohe Verfügbarkeit.

Bisher hat die Super-Puma-Familie in 50 Ländern weltweit über vier Millionen Flugstunden absolviert.

TransAsia Airways ordert mehr Airbus A321neo und A330-300

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Die taiwanesische Fluggesellschaft TransAsia Airways hat bei Airbus sechs weitere A321neo-Flugzeuge fest in Auftrag gegeben. Die neuen Flugzeuge werden die Flottenerweiterung der Airline unterstützen und die Entwicklung neuer regionaler Strecken ermöglichen. Ausgestattet werden diese Flugzeuge mit PW1100G-Triebwerken von Pratt & Wittney.

Mit diesem neuesten Auftrag bestellt TransAsia Airways bei Airbus insgesamt 29 Single-Aisle-Flugzeuge, von denen bereits 11 Flugzeuge ausgeliefert wurden. Das Single-Aisle-Auftragsbuch für die Fluggesellschaft umfasst nun 12 A321neo und sechs mit Sharklets ausgestattete A321ceo. Dazu hat die Airline einen Auftrag über zwei A330-300-Großraumflugzeuge erteilt. Die Auslieferung des ersten dieser Flugzeuge ist gegen Ende dieses Jahres geplant.

"Die A321neo ist das perfekte Flugzeug für unsere Strategie, effizientes Wachstum auf den inländischen und regionalen Märkten zu erzielen. Sie erfüllt die Anforderungen an unsere Flotte voll und ganz", sagte Vincent Lin, Chairman von TransAsia Airways. "Mit ihrer breiten Kabine und dem einmalig niedrigen Treibstoffverbrauch setzt die A321neo neue Maßstäbe für den Komfort unserer Passagiere und ermöglicht es uns zugleich, mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt zu fliegen."

"Mit den neuesten Versionen der A321 wird TransAsia die modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeuge in der Kategorie von 185 bis 200 Sitzen betreiben", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Dank der Kombination eines niedrigen Treibstoffverbrauchs und einer größeren Reichweite von Taipeh aus nimmt die Airline eine gute Position ein, um ihre Wachstumspläne auf dem schnell wachsenden asiatischen Markt zu erfüllen."

Airbus A321 – der Gößte der Kleinen

Die A321neo ist das größte Modell der von Airbus kürzlich eingeführten A320neo-Familie. Mit neuen Triebwerken und aerodynamisch optimierten "Sharklets" an den Flügelenden werden die Flugzeuge der A320neo-Familie 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Diese Verringerung des Treibstoffverbrauchs entspricht 1,4 Mio. Litern Treibstoff – dem Verbrauch von 1.000 Mittelklassefahrzeugen – und reduziert zudem den Kohlendioxidausstoß pro Flugzeug um jährlich rund 3.600 Tonnen pro Flugzeug. Dazu bietet die A320neo-Familie eine zweistellige Reduzierung der Stickoxid-Emissionen und ist im Flug dank ihrer neuen Triebwerke wesentlich leiser.

Mit rund 8.600 bestellten Flugzeugen und über 5.200 an mehr als 374 Kunden und Betreiber ausgelieferten Flugzeugen ist die A320-Familie die bestverkaufte Single-Aisle-Flugzeugfamilie.

Fraport mit guten Zahlen nach drei Quartalen

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Die Fraport AG verzeichnet nach Abschluss der ersten drei Quartale des Jahres 2012 einen Umsatz in Höhe von 1,85 Milliarden Euro (3,5 Prozent beziehungsweise 63,2 Millionen Euro mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und einen Anstieg des operativen Konzernergebnisses (EBITDA) um 36,8 Millionen Euro auf 683,1 Millionen Euro (plus 5,7 Prozent). Das Konzernergebnis legte um 10,1 Prozent beziehungsweise 22,8 Millionen Euro zu auf 248,4 Millionen Euro.

Entsprechend verbesserte sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie um 0,23 Euro auf 2,57 Euro (plus 9,8 Prozent). Bedingt durch anhaltende Investitionen lag der Free Cash Flow mit minus 76,3 Millionen Euro weiterhin im negativen Bereich (Vorjahreswert: minus 264 Millionen Euro).

Frachtaufkommen schächelt – Größeres Angebot am Boden

In den ersten neun Monaten stieg die Anzahl der Passagiere am Flughafen Frankfurt trotz 3.350 streikbedingter Flugausfälle in den Monaten Februar, März, August und September um plus 3,3 Prozent auf 44,1 Millionen Fluggäste. Konzernweit erhöhte sich die Zahl der Passagiere um 3,4 Prozent auf 78,2 Millionen. Hingegen war das Cargo-Aufkommen in Frankfurt mit rund 1,56 Millionen Tonnen um 8,1 Prozent rückläufig und lag konzernweit bei 1,74 Millionen Tonnen um 7,3 Prozent unter der Vorjahresmarke. Das gesunkene Cargo-Aufkommen wirkte sich vor allem auf den Umsatz im Segment Ground Handling aus.

Im Segment Retail & Real Estate kletterte der Retail-Erlös pro Passagier auf 3,12 Euro – diese Kennziffer soll durch die Inbetriebnahme des Terminalbereichs A-Plus mit insgesamt 60 Flächen für Einzelhandel und Gastronomie weiter gesteigert werden. Das Segment External Activities & Services profitierte von der guten Entwicklung der Beteiligungsflughäfen, vor allem an den Standorten Lima und Antalya. Im Segment Aviation sorgten die positiven Passagierzahlen und die Entwicklung der Flughafen-Entgelte für höhere Umsätze.

Anhaltende Investitionen in den Standort Frankfurt verursachten gestiegene Abschreibungen und Finanzierungskosten – hier schlägt vor allem die Landebahn Nordwest zu Buche. "Gerade die neue Landebahn und der Bau des Terminalbereichs A-Plus sind Großprojekte, welche die Qualität und Zuverlässigkeit unseres Interkontinental-Hubs voranbringen und Frankfurt wieder die notwendigen Wachstumsreserven bei einer deutlich verbesserten Pünktlichkeit geben", kommentierte der Fraport-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Schulte anlässlich der Vorstellung der Neun-Monats-Zahlen.

Schulte wies auf erschwerte Rahmenbedingungen für den Luftverkehr insbesondere in Deutschland und in Europa hin, die den Ausblick auf die bevorstehenden Monate eintrübten. Während sich die Rückgänge im Frachtaufkommen weiter abschwächen werden, erwartet Fraport im Winterflugplan einen Rückgang bei den innerdeutschen und europäischen Passagier-Flugbewegungen.

Luftverkehrsabgabe weiter als Wettbewerbsnachteil

Damit liegt Frankfurt im europaweiten Trend, denn auf dem gesamten Kontinent dämpfen die europäische Schuldenkrise und die schwache volkswirtschaftliche Entwicklung auch das Luftverkehrsaufkommen. Außerdem, so Schulte, erhöhten politische Entscheidungen den Kostendruck auf Airlines und Airports: "Die im nationalen Alleingang eingeführte Luftverkehrsabgabe und der weltweit heftig umstrittene EU-Emissionshandel erschweren es der heimischen Luftverkehrswirtschaft zunehmend, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten."

Der Vorstand hält am Ausblick für das Gesamtjahr fest, allerdings wird der Umsatz aufgrund geringerer Erlöse aus Investitionsvorhaben innerhalb der ausländischen Konzessionen nicht wie prognostiziert über 2,5 Milliarden Euro liegen. Die organische Umsatzgenerierung bleibt hiervon jedoch unberührt.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) soll um mindestens fünf Prozent zulegen, das Konzernergebnis wird weiterhin in etwa auf Vorjahresniveau erwartet. Dementsprechend werde angestrebt, der Hauptversammlung eine stabile Dividende in Höhe von 1,25 Euro je Aktie vorzuschlagen. Bei den Passagierzahlen rechnet Fraport in Frankfurt weiterhin mit einem Zuwachs von unter vier Prozent, je nach Verlauf der verbleibenden Monate wird hier ein Zuwachs in der Bandbreite von zwei bis drei Prozent erwartet.

Rangun/Myanmar ersmtals aus Europa Nonstop von Condor

Der erste Condor Flug von Frankfurt am Main nach Yangon/Rangun in Myanmar ist abgehoben. Uwe Balser, Geschäftsführer Operations der Condor Flugdienst GmbH, verabschiedete Dienstag am Fraoport gemeinsam mit Herr Dr. Pierre Dominique Prümm, Geschäftsbereichsleiter Flug- und Terminalbetrieb, Unternehmenssicherheit der Fraport AG, den Erstflug nach Rangun. Condor fliegt ab sofort jeden Dienstag nonstop in die größte Stadt Myanmars.

Uwe Balser, Geschäftsführer Operations: "Condor möchte jedem Kunden das Produkt anbieten, das seinen Vorstellungen und Wünschen entspricht. Durch die Aufnahme von Zielen wie Rangun in Myanmar oder auch Siem Reap in Kambodscha können wir unseren Kunden neben den klassischen Ferienziele auch die wirklich außergewöhnlichen Urlaubsziele anbieten."

"Da Condor als erste und einzige europäische Fluggesellschaft nonstop nach Rangun fliegt, freuen wir uns besonders über die Aufnahme dieses Ziels in unseren Flugplan." So Uwe Basler. Auch S.E. O Soe Nwe, Botschafter der Republik Union Myanmar in Berlin war dabei, als Uwe Balser gemeinsam mit Herrn Dr. Pierre Dominique Prümm, den Erstflug mit einem feierlichen Ribon Cut eröffnete. Davor konnte jeder Passagier ein Stück der Erstflugstorte genießen.

Das Wahrzeichen Ranguns ist die Shwedagon Pagode. Von der 60.000 Quadratmeter großen Plattform führen vier Aufgänge zur komplett mit Gold bedeckten glockenförmigen Pagode hinauf. Die Shwedagon Pagode, auch der goldene Berg genannt, gilt als religiöses Zentrum Myanmars. Neben diesen kulturellen Höhepunkten hat Myanmar auch landschaftliche Schönheiten zu bieten: Die einsamen Strände wie Ngapali bilden den kompletten Gegensatz zu den zahlreichen Trekkingrouten durch die Natur am Inle-See. Myanmar entwickelt sich durch das abwechslungsreiche und besondere Urlaubsangebot zum Geheimtipp für Fernreisen.

Die Flüge nach Rangun können ab sofort bereits zu einem Oneway-Komplettpreis ab 399,99 Euro in der Economy Class, ab 549,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 999,99 Euro in der Comfort Class gebucht werden.

Die Condor Flugdienst GmbH fliegt seit 1956 Passagiere an die schönsten Ferienziele der Welt. Als 100-prozentige Tochter von Thomas Cook, einem der weltweit führenden Reiseveranstalter fliegen jährlich über sechs Millionen Passagiere mit Condor in rund 75 Destinationen in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Die Flotte der Ferienfluggesellschaft besteht aus 38 modernen Flugzeugen: 12 Airbus A320, einem Airbus A321, 13 Boeing 757-300 und 12Boeing 767-300. Alle Boeing-Flugzeuge werden von der Condor Technik GmbH gewartet, die Wartung der Airbus-Flotte führt die Condor Berlin GmbH durch. Beide sind 100-prozentige Töchter der Condor Flugdienst GmbH.

Business-Park am Düsseldorf Airport City schreitet voran

Am Flughafen Düsseldorf International entsteht seit 2005 plan- und termingemäß direkt am Terminal des drittgrößten deutschen Flughafens der hochwertige Immobilienstandort "Düsseldorf Airport City". Der moderne Business-Park bietet beste Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten. „Die unmittelbare Lage der Airport City am Flughafen Düsseldorf verschafft Unternehmen den direkten Zugang zu den Handelsplätzen dieser Welt“, so Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH.

Der Büropark ist verkehrstechnisch optimal angebunden und liegt inmitten einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas mit vielen Millionen Einwohnern und profitiert von der Wirtschaftskraft und der Dynamik des Raumes Düsseldorf.

Die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH (FDI), eine Tochtergesellschaft der Flughafen Düsseldorf GmbH, hat den Standort geplant, entwickelt und erschlossen. Der seit 2005 bestehende Bebauungsplan lässt die Bebauung von circa 230.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zu, wovon etwa zwei Drittel bereits vermarktet sind. Die noch verfügbaren Baufeldgrößen bieten den Investoren die Möglichkeit, Gebäude mit einer Fläche zwischen 4.500 und 30.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zu realisieren.

Die Entwicklung des Business-Parks erfolgt räumlich in zwei Bauabschnitten, um die bereits in der Airport City ansässigen Unternehmen nicht durch Bautätigkeiten zu beeinträchtigen. Der erste Bauabschnitt wurde bereits realisiert. Die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH ist als Entwickler des Businessparks zuversichtlich, dass der zweite Bauabschnitt bis Anfang 2018 an Investoren vermarktet sein wird.

Sehr gute Verkehrsanbindung

Die Airport City verfügt luft- und landseitig über eine hervorragende Anbindung. Vom Flughafen Düsseldorf starten rund 70 Airlines zu über 190 Zielen weltweit. 607 Starts und Landungen täglich sichern eine Vielzahl von Verbindungen. Reisende brauchen von ihrem Schreibtisch in der Airport City zum Check-in-Schalter nur wenige Minuten. Ein Flughafen mit kurzen Wegen, dabei größter Airport in NRW mit 20,3 Millionen Passagieren.

Der Standort verfügt über einen direkten Autobahnanschluss an die A 44 sowie eine hervorragende Anbindung an alle öffentlichen Verkehrsmittel wie: Bus, S-Bahn und den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Taxis und Mietwagenzentralen ergänzen das gute Angebot. Somit zählt die Airport City zu den verkehrstechnisch am besten erschlossenen Standorten des deutschen Wirtschaftsraumes.

Im Herzen eines dynamischen Standorts

Die Airport City liegt im Zentrum einer Wirtschaftsregion mit erheblichem Potenzial. Im Umkreis von 50 Kilometern leben neun und im Radius von 100 Kilometern 18 Millionen Menschen. Die Marktgröße dieses Wirtschaftraumes ist vergleichbar mit der von London, Moskau oder Paris. In NRW haben neun von 30 Dax-Konzernen ihren Sitz und in der Rhein-Ruhr-Region sind rund 400.000 Unternehmen angesiedelt. Zahlreiche internationale Konzerne haben die Region gewählt, um von hier aus ihre deutschen oder europäischen Märkte zu betreuen. Düsseldorf International ist somit der bedeutendste Airport im wichtigsten deutschen Wirtschaftsraum.

Premium-Standort mit hoher Aufenthaltsqualität

In diesem Umfeld positioniert sich die Airport City als exklusiver Standort mit besonderem Ambiente. "Die Airport City mit ihrem besonderen Mietermix aus Wirtschaftsprüfern, Unternehmens-beratungen, Architekturbüros, Handelsunternehmen und Dienstleistern ist für international agierende Firmen von großer Bedeutung ", so Volker Kallenborn, Leiter der Immobilienentwicklung am Flughafen und des Projekts Airport City. Die Aspekte Umfeld, Erreichbarkeit und Erscheinungsbild sichern die Wert- und Nachhaltigkeit eines Investments in dem Business-Park. Diese Faktoren sind für Investoren und Nutzer heute ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl ihres Bürostandortes.

Der Projekt- und Fortentwicklung der Airport City mit ihrer repräsentativen Lage liegt eine klare Konzeption zu Grunde mit dem Ziel des Werterhalts und der Wertsteigerung der Immobilie für den Investor. Dazu gehört auch, dass die FDI die Qualität und Vielfalt der Architektur mit den Investoren abstimmt. Dabei behalten Investoren und Mieter ihre Freiräume bei der Planung und Gestaltung ihrer Immobilie. Renommierte Architekturbüros entwickeln, planen und realisieren die Gebäudekomplexe mit klaren Linien und schaffen so ein harmonisches und städtebauliches  Gesamtbild.

Business-Park mit Grünflächen und Ruhezonen

Eine ansprechende äußere Gestaltung steigert die Qualität der Airport City. Zum einen ist der Büropark – anders als an anderen Standorten und Flughäfen – getrennt von Industrieflächen wie beispielsweise Wartungshallen, Speditionen oder Tanklagern. Zum anderen bereichern hochwertig gestaltete Parkanlagen und Grünflächen den Business-Park. "Für die Menschen, die in der Airport City arbeiten, sowie für Besucher und Anwohner sind repräsentative Bereiche und Ruhezonen entstanden, die auch mit der direkten Nachbarschaft verbunden sind", sagt Blume.

Die Freiraumgestaltung hat in der Gesamtkonzeption einen hohen Stellenwert und wurde von Beginn an in die Planung integriert. Zur Absicherung dieses hohen Anspruchs schrieb die FDI einen internationalen Freiraumwettbewerb aus, der die Anforderungen für die gesamte Grünflächengestaltung definieren sollte. Die Planung des Siegerentwurfs des Büros Vogt aus Zürich wurde kontinuierlich umgesetzt.

"Das Konzept der Parkanlagen, Plätze und Straßenräume basiert auf den klassischen Bestandteilen der Landschaftsgestaltung: einzelne Bäume und Baumgruppen. Sie werden mit Wiesen und waldartigen Bereichen, Wasserflächen und Bodenmodellierungen kombiniert", erklärt Blume. So wurden mehr als 2.400 hochwertige Bäume gesetzt. Insgesamt wurden zwölf verschiedene, auch außereuropäische Birkenarten jeweils in größere und kleinere Baumgruppen arrangiert. Mehr als 3.000 hochwertige Sträucher und Büsche wurden gepflanzt, die durch Formschnitte zu außergewöhnlichen Arrangements gestaltet wurden.

Zwei Zentren prägen das Gesicht der Freiraumgestaltung in der Airport City: der Stadtplatz und der Stadtgarten. Ein Ort der Ruhe ist der Stadtplatz mit zwei Gehölzinseln, zu denen auch Reste des ursprünglichen Grünbestandes und Teiche gehören. Grünes Zentrum der Airport City ist der mitten im Business-Park realisierte Stadtgarten, der über einen Fußweg mit dem angrenzenden Bürgerpark verbunden ist.

Zahlreiche namhafte Vertreter aus Industrie und Handel planen den Bezug in die Gebäude des Business-Parks oder haben bereits Niederlassungen eröffnet.

airberlin steigert Auslastung

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airberlin kann im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Verbesserung in der Auslastung im Oktober 2012 um 1,3 Prozentpunkte auf 81,00 Prozent verzeichnen. Im letzten Monat begrüßte airberlin 3.177.080 Fluggäste an Bord. Da airberlin im Rahmen des Effizienzsteigerungsprogramms „Shape & Size“ im Oktober 2012 die Kapazität um 6,6 Prozent verringerte und die Gästezahl um 5,0 Prozent zurückging (Oktober 2011: 3.345.832 Fluggäste), stieg die Auslastung im Monatsvergleich auf 81,00 Prozent (Oktober 2011: 79,71 Prozent).

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2012 hat airberlin die Auslastung im Jahresvergleich um 1,4 Prozentpunkte gesteigert. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft reduzierte die Kapazität im Jahresvergleich insgesamt um 6,8 Prozent auf 36.722.643 Sitzplätze. Gleichzeitig beförderte airberlin 29.427.749 Fluggäste und damit nur 5,1 Prozent weniger als in den Monaten Januar bis Oktober des Jahres 2011. Die Auslastung der Flüge erhöhte airberlin dadurch auf insgesamt 80,14 Prozent.

  Oktober 2012 Oktober 2012 kumuliert
Kapazität 3.922.105 (-6,6 %) 36.722.643 (-6,8 %)
Passagiere 3.177.080 (-5,0 %) 29.427.749 (-5,1 %)
Auslastung in % 81,00 (+1,3 PP) 80,14 (+1,4 PP)

Foto: airberlin

„Fly Your Ideas“: Letzter Aufruf zur Teilnahme am Airbus-Wettbewerb

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Wer die die Zukunft der Luftfahrt mitgestalten möchte, hat noch immer Zeit, am globalen Airbus-Wettbewerb "Fly Your Ideas" teilzunehmen. Airbus fordert Studenten in der ganzen Welt heraus, Ideen für eine nachhaltigere Luftfahrtindustrie zu entwickeln. Das Gewinnerteam erhält als Hauptpreis neben 30.000 Euro auch die Teilnahme an einer auf dem Campus stattfindenden "Innovationswoche", die von Airbus-Experten organisiert wird. Für das zweitplatzierte Team gibt es 15.000 Euro Preisgeld. Interessierte können sich noch bis zum 30. November anmelden und ihre Vorschläge bis zum 07. Dezember einreichen.

Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus und Schirmherr von "Fly Your Ideas", erklärt: Der Wettbewerb "Fly Your Ideas" ist eine einmalige Möglichkeit für Studenten, an unserer Vision für eine nachhaltigere Luftfahrt mitzuwirken. Der Wettbewerb startet in nur einem Monat. Wir laden all diejenigen dazu ein sich zu bewerben, die ihre Ideen für die Zukunft der Luftfahrt einbringen möchten. Hintergrund sowie Fachrichtung des Studiums spielen dabei keine Rolle."

Der alle zwei Jahre ausgetragene Wettbewerb "Fly Your Ideas" findet nun zum dritten Mal statt. Mehr als 350 Teams mit insgesamt über 1.400 Studenten aus 78 Ländern sind bereits auf der Internetseite des Wettbewerbs registriert. Sie alle haben den Hauptpreis im Visier, der auch eine von Airbus-Experten auf dem Campus organisierte "Innovationswoche" umfasst.

Mit dieser Initiative soll die nächste Generation von Nachwuchskräften in der Luftfahrtindustrie inspiriert und besser auf die Zukunft vorbereitet werden. Die Initiative wird in diesem Jahr von der UNESCO (der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) unterstützt. Die UNESCO bestätigt, dass Airbus den Studenten eine seltene Gelegenheit bietet, theoretisch erworbenes Wissen in einer realen Umgebung anzuwenden.

Im Jahr 2013 werden die Studenten nicht nur von einem Airbus-Mentor hinsichtlich der allgemeinen Richtung und Struktur ihres Projekts betreut, sondern erhalten auch Unterstützung durch einen Airbus-Experten aus dem von ihnen gewählten Bereich. Dies ermöglicht ihnen wertvolle Einblicke in eine Branche, die heute weltweit über 56 Millionen Arbeitsplätze bereitstellt, 35 Prozent des Welthandels ausmacht und 2,2 Billionen US-Dollar des globalen BIP darstellt.

Die internationale Hochschulgemeinschaft kann ebenfalls von dieser Initiative profitieren, da diese die Möglichkeit bietet, Chancen für Forschung und Entwicklung sowie die Interaktion zwischen Airbus und akademischen Forschungsteams zu identifizieren. Die Rechte am geistigen Eigentum der Ideen verbleiben bei den Universitäten.

Dresden bekommt neue Nonstop-Verbindung nach Moskau

Die russische Fluggesellschaft Jakutia hat ihre Nonstopverbindung von Moskau-Wnukowo nach Dresden von reinem Charterverkehr auf Linienbetrieb umgestellt. Dadurch können nun auch deutsche Passagiere diese Flüge buchen. Die neue Linienverbindung wurde heute im Beisein des Verkehrsministers der Republik Sacha (Jakutien), Semen Winokurow, feierlich eröffnet. Bislang flog Jakutia im Auftrag des Veranstalters DVM ausschließlich russische Tschechien-Touristen von Wnukowo nach Dresden. DVM, in Russland Marktführer für Tschechien-Reisen, will seine Angebote künftig noch stärker mit Aufenthalten in der sächsischen Landeshauptstadt kombinieren.

Jakutia fliegt im jetzt gültigen Winterflugplan 3 mal pro Woche (Mi., Fr., So.) mit einer Boeing 737 zwischen Dresden und Moskau. Das Flugzeug landet um 11:45 Uhr in Sachsen und startet um 12:55 Uhr zurück in die russische Hauptstadt. Die Flugdauer beträgt 2 Stunden und 45 Minuten. Wnukowo ist per Aeroexpress-Zug an den Metro-Knotenpunkt Kievsky-Station angebunden.

Jakutia bietet Oneway-Tickets ab 200 bis 220 Euro (Economy) bzw. 500 bis 520 Euro (Business) an. Den Hin- und Rückflug gibt es ab 345 Euro (Economy) bzw. 895 Euro (Business). Darüber hinaus sind saisonale Aktionspreise buchbar. Die Buchung ist in allen Reisebüros und online möglich.

Durch das Engagement der Jakutia hat sich das Flugangebot zwischen Dresden und Moskau verdoppelt, da Aeroflot weiterhin 3 mal pro Woche (Mo., Mi., Fr.) von und nach Moskau-Scheremetjewo fliegt. "Russland ist ein wichtiger touristischer Markt für Dresden mit weiterhin großem Wachstumspotential. Der Ausbau der Direktflugverbindungen zwischen Moskau und Dresden durch die neuen, von Jakutia Airlines angebotenen Linienflüge und ihre gute Fluganbindung an große Teile Russlands macht die Landeshauptstadt und ihre Region für Gäste aus Russland noch leichter erreichbar und damit attraktiver", sagt Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH. "Diese Linienflugverbindung kommt zum richtigen Zeitpunkt. In den kommenden Wochen stehen viele Highlights in Dresden an, die für russische Gäste interessant sind, wie die Sonderausstellung Stalingrad des Militärhistorischen Museums Dresden, die Kreml-Ausstellung im Residenzschloss und nicht zuletzt die Weihnachts- und Winterstadt Dresden", sagt Bunge weiter.

Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH, ergänzt: "Seit März 2011 stand diese Strecke nur als reine Charterverbindung im Flugplan und konnte nicht von deutschen Passagieren gebucht werden. Nun hat Jakutia Airlines die Stadt Dresden als erstes deutsches Linienziel überhaupt in ihr Streckennetz integriert. Wir möchten auf diesem Erfolg aufbauen und sind deshalb mit Jakutia im Gespräch zu weiteren Direktverbindungen nach Russland. Darüber hinaus ist im Sommer 2013 ein Ausbau der Umsteigemöglichkeiten in Moskau-Wnukowo vorgesehen."

Jakutia Airlines ist eine Fluggesellschaft aus der Republik Sacha (auch Jakutien), welche zum russischen Föderationskreis Ferner Osten gehört. Jakutia führt Flüge innerhalb Jakutiens sowie in die zentralen Regionen der Russischen Föderation, der GUS-Länder sowie in das weite Ausland durch. Ihre Basisflughäfen sind Jakutsk, Moskau-Wnukowo und Krasnodar. Die Vertretungen der Fluggesellschaft befinden sich in über 30 Städten Russlands und im Ausland.

Boeing 737: 500 Flugzeuge mit Boeing Sky Interior

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Boeing hat bekannt gegeben, dass das von Passagieren inspirierte 737 Boeing Sky Interior (BSI), das seit nunmehr zwei Jahren eingesetzt wird, seine 500. Auslieferung erreicht hat. Die Next-Generation 737-800 wurde an das in Newport Beach, Kalifornien ansässige Leasingunternehmen Aviation Capital Group (ACG) ausgeliefert. Die in Panama ansässige Copa Airlines wird das neue Flugzeug leasen und betreiben. Seit der Erstauslieferung des Boeing Sky Interior im Oktober 2010 haben insgesamt 65 Fluggesellschaften und Leasingunternehmen das neue Interieur bestellt. 

„Unsere Kunden und ihre Passagiere sagen, dass das Boeing 737 Sky Interior einen „wow-Faktor“ hat, mit dem kein anderes Single-Aisle-Flugzeug mithalten kann“ sagte Beverly Wyse, 737 Vice President und General Manager für Boeing Commercial Airplanes. „Es stellt bei einem Flugzeug, das bereits die beste Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Kraftstoffeffizienz in seinem Marktsegment bietet, immer noch einen Mehrwert dar.“

„Wir freuen uns, die 737 Boeing Sky Interior in unserem Portfolio zu haben“, sagte R. Stephen Hannahs, Group Managing Director und CEO von ACG. „Ein Angebot mit innovativen Produkten wie der 737 Boeing Sky Interior für unsere Kunden ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie.“ ACG ist ein führendes Unternehmen der kommerziellen Flugzeug-Leasing-Industrie und hat 111 Next-Generation 737 bei Boeing bestellt.

Mehr Komfort für die Passagiere

Das 737 Boeing Sky Interior verfügt über eine neue gewölbte Architektur und Fenstereinbettungen, LED-Beleuchtung, die zur offenen Atmosphäre der Kabine beiträgt, sowie größere Gepäckfächer, die nach oben wegschwenken. Mehr als 90 Prozent des Boeing Auftragsbestands von über 2.800 Next-Generation 737 Flugzeugen wird mit dem Boeing Sky Interior ausgeliefert. Das Boeing Sky Interior wird bei der 737 MAX Standard sein.

Abgeleitet aus jahrelanger Forschung, bietet das 737 Boeing Sky Interior modern geschwungene Seitenwände und Fenster, die den Blick der Passagiere zum Fenster Flugzeugs zieht, was bei den Passagieren eine größere Verbindung zum Flugerlebnis bewirkt. LED-Beleuchtung lässt die Kabine mehr Geräumigkeit ausstrahlen und ermöglicht auch der Fluggesellschaft, die Farbtöne in der Kabine während des Fluges zu ändern.

Das neue Design bietet größere schwenkbaren Staufächer über dem Sitz, die die Offenheit der Kabine unterstreichen. Die Behälter bieten mehr Stauraum für die Passagiere zur Aufbewahrung von Gepäck nahe am eigenen Sitzplatz, was sowohl zusätzlicher Komfort als auch Beinfreiheit für die Passagiere bedeutet.

„Teil dieses bedeutenden Meilensteins beim Boeing 737 Sky Interior zu sein ist eine fantastische Gelegenheit“, sagte auch Pedro Heilbron, CEO von Copa Airlines. „Mit ihrer kontinuierlichen Innovation verschafft die Next-Generation 737-800 Copa nicht nur Vorteile mit ihren unerreichten Betriebskosten, das Boeing Sky Interior bietet auch eine einladendes und einzigartiges Flugerlebnis. Copa ist stolz darauf, weiterhin state-of-the-art-Technologien und ein erstklassiges Flugerlebnis für unsere Kunden zu bieten.“ Bei Fahrgastbefragungen, die zwei Betreiber mit dem Boeing Sky Interior vor kurzem durchgeführt haben, wurde eine deutlich spürbare Vorliebe für das neue Interieur angegeben und bestätigt, dass die Fluggäste eindeutig zwischen dem neuen und dem bisherigen Interieur unterscheiden.

Fluggastbefragung ergeben große Akzeptanz für BSI

Eine der Fluggastbefragungen wurde 2011 von der Norwegian Air Shuttle durchgeführt, die Maschinen des Typs 737 mit dem Boeing Sky Interior seit Dezember 2010 einsetzen. Mehr als 60 Prozent der Befragten bewerten das Boeing Sky Interior komfortabler als den Standard-Innenraum, und derselbe Anteil der Passagiere habe sich „glücklicher gefühlt.“ Sie empfanden die Kabine als geräumiger und freuten sich über die Gepäckfächer und zusätzliche Kopffreiheit.

Transavia, eine niederländische Fluggesellschaft, teilte ebenfalls kürzlich ihre Beobachtungen mit: „In unserem Fluggastbefragungen haben wir eine signifikante Verbesserung des gesamten Kabinenbereichs mit dem neuen Boeing Sky Interior festgestellt“, sagte Bram Gräber, Geschäftsführer von transavia.com. „Darüberhinaus schätzt unsere Crew ihre neue Arbeitsumgebung. Das BSI ist elegant gestaltet und wir sind mit der Einführung in unsere Flotte sehr zufrieden.“

Flughafen BER antwortet auf Klageankündigung airberlins

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Die airberlin hat angekündigt, wegen der Verschiebung der Flughafeneröffnung Feststellungsklage gegen die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH einzureichen. Hierzu sagt Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Klage erreicht uns nicht unerwartet. Die intensiven Gespräche der vergangenen Monate haben gezeigt, dass wir in der Schadenersatz-Frage weit auseinander liegen."

Weiter Prof. Dr. Rainer Schwarz: "Nach unserem Ermessen hat die airberlin dem Grunde nach keinen Anspruch auf Schadenersatz, da wir mit der Airline vertraglich keinen fixen Eröffnungstermin für den Flughafen Berlin Brandenburg vereinbart hatten. Die Flughafengesellschaft kann im Interesse ihrer Gesellschafter und Mitarbeiter Schadenersatz nur dann zahlen, wenn dies rechtlich zwingend geboten ist. Wir wissen um die Unannehmlichkeiten der Verschiebung des Eröffnungstermins insbesondere für airberlin.

Daher setzen wir seitdem alles daran, den weiteren Flugbetrieb in Tegel so reibungslos wie möglich zu gestalten. Für die Ertüchtigung des Flughafens insbesondere in den Abfertigungsbereichen der airberlin nehmen wir jetzt noch einmal knapp 2 Mio. Euro. in die Hand, um die Betriebsabläufe zu verbessern. Wir setzen weiter darauf, mit der airberlin in konstruktiven Gesprächen zu vernünftigen Lösungen zu kommen."

airberlin schätzt seinen Schaden ebenfalls auf einen Millionenbetrag, der im Zuge der Feststellungsklage genau beziffert werden soll.

Cassidian und ATECH kooperieren bei EC725

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Cassidian arbeitet bei der Lieferung eines hochmodernen Missionsmanagementsystems für die neuen EC725-Hubschrauber der brasilianischen Marine mit dem brasilianischen Systemspezialisten Atech in São Paulo zusammen. Im Zuge der Beschaffung von 50 EC725 durch die brasilianischen Streitkräfte unterzeichneten Eurocopter und seine brasilianische Tochter Helibras mit Atech und Cassidian einen Vertrag über die Lieferung des taktischen Datenmanagementsystems TDMS (Tactical Data Management System) für acht Marinehubschrauber. Dieser Vertrag hat einen Gesamtwert von mehr als 40 Mio. € und eine Laufzeit bis 2017.

Die Ausrüstung der brasilianischen Streitkräfte im Rahmen des vom Eurocopter-Helibras-Konsortium durchgeführten H-XBR-Programms ist Teil der nationalen Verteidigungsstrategie. Ziel dieser Strategie ist die mittel- und langfristige Modernisierung des brasilianischen Verteidigungssektors durch Ausbau von Infrastrukturen und Ressourcen sowie die Restrukturierung der Verteidigungsindustrie des Landes.

Stärkung der industriellen Recourcen in Brasilien

Das Programm dient dem Aufbau einer industriellen Basis, die das Land zur Entwicklung und Herstellung von Drehflüglern befähigt. Hierzu gehören auch die geplante Ansiedlung und Beherrschung von Produktionstechnologien für Hubschrauber in Brasilien sowie eine Politik des Aufbaus von umfassenden nationalen Produktionskapazitäten.

"Für Atech ist es eine große Ehre und zugleich eine hohe Verantwortung, als Konsortialmitglied an diesem Programm des Verteidigungsministeriums unter Leitung der brasilianischen Luftwaffe mitzuwirken“, sagt Atech-CEO Tarcisio Takashi Muta. „Atech konzentriert sich auf die Beherrschung missions-kritischer Technologien. Die Mitgliedschaft von Atech an diesem Konsortium als Lieferant des Missionssystems ist eine Bestätigung unserer Erfahrung bei Technologietransferprojekten, luftgestützten Systemen und hochleistungsfähigen taktischen Kommunikationssystemen.

Unsere Beteiligung an der Entwicklungs-, Produktions- und Support-Phase des Projekts ermöglicht es uns, die Wartung der Systeme durchzuführen. Die Einbeziehung von Atech in dieser Projektphase erfolgt im Einklang mit der nationalen Verteidigungs-Strategie, die auch eine Autonomie des Landes bei Verteidigungs-Technologien und -Systemen vorsieht."

„Unsere Unternehmen haben eine beeindruckende Erfolgsbilanz auf dem Gebiet der Missionsmanagementsysteme vorzuweisen“, kommentiert Dr. Rolf Wirtz, Leiter des Bereichs Mission Avionics bei Cassidian. „Zusammen werden wir die brasilianische Marine mit einem höchst verlässlichen und vielseitigen System für Missionen zur  Meeresüberwachung ausstatten.“

System von Cassidian, Hardware von Atech

Das TDMS basiert auf dem Missionsmanagementsystem SAMSARA von Cassidian, das Sensordaten aus unterschiedlichen Quellen verarbeitet und so ein umfassendes taktisches Lagebild erstellt, gleichzeitig jedoch auch das Waffen- und Selbstschutzsystem steuert. Damit verbessert das TDMS die Detektion und Echtzeitidentifizierung von Bewegungen auf der Meeresoberfläche und sichert den Sicherheitskräften dadurch zusätzliche Reaktionszeit.

Atech übernimmt die Produktion des TDMS-Missionscomputers und ist unter Aufsicht des neuen Helibras-Entwicklungszentrums ebenfalls für die Systemintegration verantwortlich. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Boden- und Flugtests am Helibras-Standort Itajubá in Brasilien unterstützen. Auch der Einsatzsupport für die brasilianische Marine wird direkt von Atech erbracht.

"Helibras besitzt umfassendes Knowhow in der Systemintegration, wie das Unternehmen bereits in anderen Hubschrauberprogrammen, wie Squirrel oder Panther, unter Beweis gestellt hat. Für das EC725-Produktionsprogramm haben wir erneut massiv in den weiteren Ausbau dieses Knowhows investiert und eigens dafür zusätzliche Ingenieure abgestellt und Verträge mit Lieferanten für spezifische Software-Komponenten abgeschlossen", erklärt Helibras-CEO Eduardo Marson.

Das Missionsmanagementsystem SAMSARA wird im Dienst der französischen Zollbehörden bereits operativ eingesetzt. Cassidian besitzt umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der Missionsavionik. So ist das Unternehmen etwa für das militärische Missionsmanagementsystem des Transportflugzeugs A400M verantwortlich und hat bereits etliche Avioniksysteme für unterschiedliche NATO-Plattformen geliefert.

ATECH als erfahrener Systemintegrator

Atech gehört zur brasilianischen EMBRAER-Gruppe und ist ein strategischer Lieferant von Führungssystemen für den Sicherheits-, Verteidigungs- und Luftraumbereich. Das Unternehmen besitzt Knowhow auf dem Gebiet komplexer missionskritischer Technologieprojekte, unter anderem bei der Anbahnung, Spezifizierung, Entwicklung, Integration und Lieferung von technologisch anspruchsvollen Systemlösungen. So verantwortet Atech die Entwicklung und Modernisierung des brasilianischen Luftraummanagementsystems, hat Erfahrung als Integrator eines der größten Projekte Brasiliens des Amazonasüberwachungssystems SIVAM/SIPAM, war mit EADS Casa (Spanien) am Technologietransferprojekt P-3 der brasilianischen Luftwaffe an der Modernisierung von Seefernaufklärern beteiligt und hat das Unternehmen an der Auslegung und Entwicklung des integrierten Grenzüberwachungssystems Brasiliens SISFRON mitgewirkt.

Klage von airberlin gegen Flughafengesellschaft wegen BER-Verspätung

airberlin hat heute beim zuständigen Landgericht Potsdam eine Feststellungsklage gegen die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH eingereicht. Mit dieser Klage verfolgt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft das Ziel, ihren Anspruch auf Schadensersatz infolge der Verschiebung der Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) gerichtlich feststellen zu lassen. Die Flughafengesellschaft hatte den zugesicherten Eröffnungstermin am 3. Juni 2012 nicht eingehalten und zwischenzeitlich mehrfach verschoben.

airberlin plante ihr Flugangebot für Berlin auf der Basis der Infrastruktur des neuen BER mit dem von der Flughafengesellschaft zugesicherten Eröffnungstermin. Zum Sommer 2012 erhöhte der Marktführer in der Hauptstadt daher sein Berlin-Angebot um über 230 zusätzliche Flüge pro Woche, um sein internationales Drehkreuz auszubauen. Dieses Angebot muss nun komplett über den Flughafen Berlin-Tegel abgewickelt werden, dessen Infrastruktur für diese Aufgaben nicht ausgelegt ist und erheblichem Mehraufwand verursacht. Der Flughafen Tegel ist an seiner Belastungsgrenze und bietet selbst bei höchstem Einsatz der Tegel-Mitarbeiter nicht die Kapazität und Qualität, wie es der neue Flughafen tun soll.

Geschätzter Millionenschaden für airberlin

airberlin Chief Executive Officer (CEO) Hartmut Mehdorn erklärte: „Wir haben entschieden, unseren Anspruch auf Schadensersatz auf dem Rechtsweg geltend zu machen. Zuvor haben wir in den vergangenen Monaten in vielen intensiven Gesprächen mit dem Flughafen versucht, zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung zu kommen. Dies ist uns leider trotz umfassender Bemühungen seitens airberlin nicht gelungen. Vor diesem Hintergrund sieht airberlin nunmehr in der Einreichung der Klage den einzig gangbaren Weg zur Wahrung ihrer Interessen. Als verantwortliches Management sind wir gegenüber dem Unternehmen und unseren Gesellschaftern verpflichtet, Schaden abzuwenden.“

Aus der verzögerten Inbetriebnahme des neuen Flughafens entstehen airberlin erhebliche Schäden, die noch nicht vollständig beziffert werden können. Der sich aus einer Vielzahl von Faktoren zusammensetzende Gesamtschaden hängt unter anderem vom Verlauf des operativen Betriebs des weiter genutzten Flughafens Berlin-Tegel, insbesondere während des Winters, ab. Bis heute sind bereits geschätzte Mehrkosten und sonstige Schäden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden.
 

Airport-Festival in Stuttgart mit Kofferversteigerung und viel Unterhaltung

Airport-Festiva des Flughafen Stuttgart am Sonntag, 18. November 2012: Diesen Termin sollten sich alle merken, die einen unterhaltsamen und spannenden Nachmittag erleben möchten. Von 10 bis 17 Uhr gibt es dicht gepacktes Unterhaltungsprogramm mit Comedy, vielen Aktionen und Festivalangeboten wie Rundflügen.

Premiere hat in diesem Jahr das Winterwonderland im Terminal 1 West: Auf einer 120m2 Meter großen Kunsteisbahn zeigen Eisläufer vom Europa-Park Rust ihr eindrucksvolles Kurzprogramm. Besucher können sich vor Ort Schlittschuhe leihen und Pirouetten drehen. Gleichgewicht gefragt ist auch auf dem Segway-Parcours im Terminal T1 auf der Ebene 5.

Mit auf dem Programm stehen alle Klassiker früherer Airport-Festivals: Im Terminal 1 starten ab 10 Uhr alle halbe Stunde Flughafenführungen. Auf der Showbühne im Terminal 3 gibt es um 11.10 Uhr und um 15.15 Uhr Kofferversteigerungen, die Erlöse gehen an das Jugendcafé Domino in Leinfelden-Echterdingen. Das Showbühnen-Programm ist gespickt mit vielen Highlights: Zauberer und Varieté-Künstler zeigen ihr Können, für Spaß sorgt TV-Moderator Hansy Vogt, der sich als Bauchredner mit seinem Hasen Felix unterhält, die bekannte Frau Wäber ist ebenfalls zu Gast.

Die ganz Kleinen können sich auf der Hüpfburg austoben, basteln oder sich nach Wunsch schminken und fotografieren lassen. Der Eintritt auf die Besucherterrasse ist während des Airport-Festivals frei, von dort lässt sich das Geschehen auf dem Vorfeld hautnah mit verfolgen. Wer schnell noch ein Ticket bucht, kann mit den Fluggesellschaften Condor und TUIfly zu zwei Rundflügen Richtung Alpen abheben.

Festivalbesucher parken für eine Pauschale von 2,50 Euro im Parkhaus P4, P10 und P12. Das Ticket wird am Stand der APCOA Autoparking GmbH im Terminal 2, Ebene 3 umgetauscht. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Flughafens Stuttgart unter der Rubrik Reisende und Besucher / Faszination Flughafen / Airport-Festival.

Warnung vor Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste an Flughäfen

Die Flughafen München GmbH (FMG) sieht die Effizienz und Qualität in der Flugzeugabfertigung durch eine mögliche weitere Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste gefährdet. Hintergrund dieser Befürchtung ist die für den morgigen Tag geplante Abstimmung des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments in Brüssel über einen Vorschlag für eine neue Bodenverkehrsdienste-Verordnung (BVD-Verordnung) im Rahmen des sogenannten "Airport Packages".

So soll im vorliegenden Vorschlag der Europäischen Kommission die Anzahl der an den Flughäfen tätigen Abfertigungsunternehmen von zwei auf mindestens drei Anbieter erweitert werden. Der Berichterstatter des Verkehrsausschusses will sogar einen vierten Anbieter auf den Airport-Vorfeldern zulassen. Weiterhin fordert die EU-Kommission eine rechtliche Trennung der Bodenverkehrsdienste vom Flughafenbetreiber. Darüber hinaus soll den flughafeneigenen Bodenverkehrsdiensten verboten werden, ihre Dienste an Unterauftragnehmer zu vergeben, anderen Wettbewerbern soll das aber erlaubt werden.

Konkret geht es um die Gepäck- und Flugzeugabfertigung, die Betankungsdienste sowie die Fracht- und Postabfertigung an den Flughäfen. Die Flughafen München GmbH sieht den Vorstößen der Europäischen Kommission mit Sorge entgegen. Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh: "Wir fürchten, dass eine noch weitergehende Liberalisierung zu Qualitäts- und Effizienzverlusten führen und damit das Gegenteil der beabsichtigten Effekte erreicht würde."

Schlechte Erfahrungen von früher

Bereits in der ersten Liberalisierungswelle 1997 konnte man an deutschen Flughäfen beobachten, dass dies zu Effizienzverlusten – und überdies zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter geführt hat. Die deutschen Flughafenbetreiber mussten ihre Bodenverkehrsdienste umstrukturieren oder sich ganz aus diesem Geschäftsfeld zurückziehen. Eine noch stärkere soziale Belastung der Arbeitnehmer kann nicht hingenommen werden.

Besonders kritisch ist das geplante Verbot der Unterauftragsvergabe für die flughafeneigenen Bodenverkehrsdienste. Dies ist eine Wettbewerbsverzerrung und Benachteiligung gegenüber den anderen Wettbewerbern auf dem Vorfeld.

Die Abstimmung am morgigen Dienstag ist daher richtungsweisend für die weitere Entwicklung der Bodenverkehrsdienste und seine Mitarbeiter in ganz Europa.

TerraSAR-X: Deutscher Star der Fernerkundung wird fünf

Vor genau fünf Jahren, am 15. Juni 2007 um 04:14 Uhr MESZ, startete der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X vom russischen Kosmodrom Baikonur ins All. Der Tag steht für den Beginn einer neuen Phase der Satelliten-Fernerkundung in Deutschland. Auf fünf Jahre ausgelegt, hat der Erdtrabant seine Soll-Lebenszeit erfüllt – doch der hervorragende Zustand des Satelliten läßt weitere  Betriebsjahre erwarten.

„Der Betrieb von TerraSAR-X läuft seit fünf Jahren nahezu fehlerlos. Der Treibstoffverbrauch des Satelliten war gering, Solarbatterie sowie Radarinstrumente sind in gutem Zustand, und es sind noch alle Ersatzsysteme vorhanden. Das hätten wir uns nicht besser wünschen können“, sagt Michael Bartusch, Projektleiter der TerraSAR-X-Mission beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Zuverlässig und hochgenau

TerraSAR-X wurde im Auftrag des DLR von Astrium gebaut und ist der erste Erdbeobachtungssatellit, der vollständig in Deutschland entwickelt wurde. Dank der Radarinstrumente an Bord kann die Erdoberfläche unabhängig von Wetterbedingungen, Wolkenbedeckung und Tageslicht vermessen werden. Mit einer Detailgenauigkeit von bis zu einem Meter liefert der Satellit seit Missionsbeginn dabei einmalige Datensätze.

Damit hat TerraSAR-X seine Mission voll erfüllt: Die Bereitstellung von hochwertigen SAR-(Synthetic-Aperture-Radar-)Daten im X-Band für Forschung und Entwicklung sowie für wissenschaftliche und kommerzielle Anwendungen. Der kommerzielle Vertrieb der Daten erfolgt seit Anfang 2008 über Infoterra GmbH, den deutschen Teil von Astrium GEO-Information Services.

Die hohe Genauigkeit und Verlässlichkeit der TerraSAR-X-Daten hat Wissenschaftlern aus unterschiedlichsten Forschungsrichtungen die Entwicklung ganz neue Anwendungen und Verfahren ermöglicht. Besonders gefragt sind Aufnahmen in Zeitreihen, um Veränderungen einer bestimmten Region anhand der hochaufgelösten Satellitenbilder exakt zu erfassen.

Wertvolle Gletscher- und Klimadaten

Zum Beispiel die Beobachtung von Gletschern in Grönland – mit ihrer Fließgeschwindigkeit dienen sie als Indikator für die globale Erwärmung. Für ein Forschungsprojekt der Universität von Washington werden die 20 wichtigsten Ausflussgletscher fünf mal im Jahr vermessen. Besonderer Augenmerk gilt dabei dem Jakobshavn Isbrae, der als einer der schnellsten Gletscher der Welt gilt. TerraSAR-X ist derzeit als einzigster Fernerkundungssatellit in der Lage, Aufnahmen in der notwendigen Auflösung und Zeitreihe für das Projekt zu liefern.

Klimafrösche aus dem All beobachten

Für Klimaforscher nimmt der deutsche Radarsatellit sogar Waldfrösche in Nordkanada unter die Lupe. Denn die rund acht Zentimeter großen Amphibien sind ebenfalls ein Klimaindikator – verändert sich das Klima und der Lebensraum, wirkt sich das umgehend auf die sensible Population aus. Die Frösche brüten in kleinen Wassertümpeln, die sich in der Auftauperiode nach dem kalten Winter bilden und dann austrocknen.

Den hochauflösenden Aufnahmen von TerraSAR-X entnehmen die Wissenschaftler des Terrestrial-Wetland Global Change Network nun, wann sich die Froschtümpel bilden und wie sie sich über die Zeit entwickeln. Zuvor waren sie hauptsächlich darauf angewiesen, Mikrofone aufzustellen und anhand der eingehenden Froschlaute auf den Bestand zu schließen. Mit den neuen Technologien aus der Fernerkundung können die Biologen nun ganz neue Wege gehen.

Wärmeausdehnung des Berliner Hauptbahnhofs messbar

Eine ganz neue Anwendung findet TerraSAR-X auch in der Beobachtung von kritischen Infrastrukturen. Dies gilt für Brücken und insbesondere für Sicherheitsanlagen wie etwa Staudämme. Dank modernster Verfahren kann das Radarauge Verformungen – im Milimeterbereich – hochgenau nachvollziehen.

Dies demonstrierten Entwickler vom DLR Oberpfaffenhofen in einer Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München am Berliner Hauptbahnhof: Innerhalb eines Jahres verformt sich der Stahlkomplex vertikal um bis zu 1,8 Zentimeter und horizontal zwischen 1,5 und 3,5 Zentimeter. Die Aufnahmen von TerraSAR-X zeigen die saisonalen Unterschiede millimetergenau – in den warmen Jahreszeiten dehnt sich die Stahlkonstruktion aus und erreicht zwischen Juni und September ihren Höchststand. In der kühleren Jahreszeit zieht sich das Material Bahnhof wieder zusammen.

Naturkatastrophen und Großereignisse

Einen wichtigen Beitrag leistet TerraSAR-X bei Naturkatastrophen, Großunfällen oder humanitären Hilfsaktionen. Für die bestmögliche Hilfe vor Ort benötigen Einsatzkräfte umfassende Lageinformationen – unabhängig von Tageszeit, Wetterlagen, detailliert und aktuell. Für die Radar-Messgeräte von TerraSAR-X kein Problem.

Das DLR ist daher Mitglied der „International Charter Space and Major Disasters“: Daten zur Notfallkartierung lieferte der Radarsatellit beispielsweise bei dem schweren Erdbeben auf Haiti 2010, den Überschwemmungen in Pakistan 2011 oder der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan. Zuletzt war TerraSAR-X während des Fußball Champions League Finales in München im Einsatz – für eine Testübung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz zur Lageerfassung bei Großereignissen.

Performance-Schub durch Zwilling TanDEM-X

In den fünf Dienstjahren hat die deutsche Satellitenmission TerraSAR-X eine Vielzahl von Hilfseinsätzen und Projekten erfolgreich unterstützt oder überhaupt erst ermöglicht. Seit Juni 2010 befindet sich der Satellit in guter Gesellschaft. Mit seinem nahezu baugleichen Zwilling TanDEM-X fliegt TerraSAR-X in einer engen Formation um die Erde. Gemeinsam sollen sie ein hochgenaues Höhenmodell des Planeten erstellen.  Die eigenen Missionsziele unverändert im Blick, erfüllt  TerraSAR-X auch hier alle Erwartungen.

Erstes PPP Projekt aus Forschung und Wirtschaft

TerraSAR-X wird im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie realisiert. Es ist der erste deutsche Satellit, der im Rahmen einer so genannten Public Private Partnership (PPP) zwischen dem DLR und Astrium realisiert wird, die Nutzung von TerraSAR-X-Daten für wissenschaftliche Zwecke liegt dabei in der Zuständigkeit des DLR, das auch die Konzeption und Durchführung der Mission sowie die Satellitensteuerung übernimmt. Astrium beteiligt sich an den Kosten für Entwicklung, Bau und Einsatz des Satelliten. Die Infoterra GmbH, eine eigens zu diesem Zweck gegründete Tochtergesellschaft von Astrium, übernimmt die kommerzielle Vermarktung der Daten.

Flughafen Düsseldorf: Taxi-Service nur noch mit Qualitäts-Zertifikat

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Verbesserter Taxi-Service für die Fluggäste in Düsseldorf: Taxen, die Passagiere künftig auf der Ankunftsvorfahrt des Airports aufnehmen, müssen ab November besondere Qualitätskriterien erfüllen. Hierzu haben sich die Düsseldorfer Taxi e.G. und der Flughafen Düsseldorf International verständigt. Die entsprechenden Fahrer erhalten einen besonderen Ausweis, die zertifizierten Fahrzeuge werden durch eine spezielle Plakette "Airport Taxi" gekennzeichnet.

"Mit dieser gemeinschaftlichen Maßnahme möchten wir im Interesse der Passagiere, die ab dem Flughafen ein Taxi nutzen, eine vorbildliche Dienstleistung sicherstellen", sagt Stefan Beitelsmann, Leiter des Bereiches Aviation und Zentrales Infrastrukturmanagement am Düsseldorfer Airport. Aber auch für die Taxifahrer soll es Vorteile geben. "Im Sinne der Kollegen soll hierdurch ein angenehmer, fairer, kollegial geordneter und sicherer Fahrbetrieb gewährleistet werden", betont Dennis Klusmeier, Vorstandsvorsitzender der Taxi-Düsseldorf e.G..

So werden die "Airport Taxen", die künftig Zugang zu den Halteplätzen am Flughafen erhalten, besondere Qualitätsanforderungen erfüllen. Beispielsweise müssen die Fahrer zwingend Kreditkarten und Rechnungsfahrten akzeptieren, über sichere Orts- und ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und aktiv mit auf die Ordnung und Sauberkeit an den Halteplätzen achten. Die Fahrzeuge am Airport müssen technisch einwandfrei und gepflegt sein, beispielsweise mit einem aktuellen Stadtplan oder Navigationsgerät sowie einem Kindersitz ausgestattet sein.

 

„ARUM“ – Neuer Ansatz für Scale Up in Hightech-Fertigung

Der zunehmende Wettbewerb, eine hohe Nachfrage nach individualisierten und hoch entwickelten Produkten sowie ein kürzerer Innovationszyklus führen vor allem in der Kleinserienfertigung zu einem Anstieg neuer Produktionsanläufe. Zu den täglichen Herausforderungen zählen beispielsweise kurzfristige Änderungen und die fehlende Reife von Hightech-Produkten und Prozessen, die beträchtliche Risiken darstellen. Diese sind keineswegs mit der Großserienfertigung vergleichbar, folglich ist ein neuer Ansatz für Produktionsanlaufphasen erforderlich.

Ziel des Forschungsprojekts ARUM (Adaptive Production Management – Adaptives Fertigungsmanagement; www.arum-project.eu) ist die Verbesserung von Planungs- und Steuerungssystemen für die Fertigung komplexer Kleinserienprodukte wie Flugzeuge und Kabinenausstattungen. ARUM möchte dies durch die Reduzierung von Risiken wie fehlende Produktreife und Fertigungsunterbrechungen sowie durch IKT-Verbesserungen für Fertigungssysteme und die verstärkte Integration von Engineering in den Fertigungsprozess erreichen. Das ARUM-Team wird Strategien zur Risikominimierung und schnelleren Reaktion auf unerwartete Ereignisse definieren und entsprechende IKT-Systeme und -Tools bereitstellen.

Zu den wesentlichen Anforderungen der modernen Fertigung gehören die Unterstützung komplexer Produkte, Skalierbarkeit, integrierte Steuerung von Betriebsmitteln, die Optimierung der Fertigung auf Werks- und Werkstattebene, kostengünstige Dateninteraktion über Legacy-Systeme hinweg sowie flexible service-orientierte Modelle. ARUM liefert mit seinen neuen Technologien und einer einmaligen Partnerschaft Lösungen für diese Herausforderungen.

Dieser Ansatz basiert auf einer neuen Generation von serviceorientierten Plattformen für Unternehmensinformationen, die über eine servicebasierte Architektur und wissensbasierte Multiagentensysteme (MAS) verfügen. In Verbindung mit einer Service-Architektur verbessert das MAS die Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit der Lösung. Die Lösung umfasst mehrere Sensorschichten, Legacy-Systeme und agentenbasierte Tools für nützliche Dienste, wie beispielsweise Lern-, Qualitäts-, Risiko- und Kostenmanagement.

Das Ergebnis ist eine Softwarelösung zur Frühwarnung und Risikominimierung in der Produktionshochlaufphase. ARUM ist stark auf den Endnutzer ausgerichtet; die industrielle Anwendbarkeit soll insbesondere in den Bereichen Flugzeugfertigung und Kabinenausstattung getestet werden. Industriepartner in einer realen Fertigungsumgebung überprüfen die Lösungen und vergleichen sie mit aktuellen IKT-Lösungen. Für die Konzeption und Prüfung der ARUM-Systeme wird eine Testumgebung eingerichtet, die zudem zu Vorführ- und Informationszwecken dient.

ARUM ist ein Kooperationsforschungsprojekt des siebten Forschungsrahmen-programms (RP7) der Europäischen Union und Teil der europäischen Forschungsinitiative „Factory of the Future“. Die Europäische Kommission und die Privatwirtschaft werden für diese Initiative in den Jahren 2010 bis 2013 gemeinsam Gelder in Höhe von 1,2 Mrd. Euro bereitstellen.

Das im September 2012 begonnene Forschungsprojekt ARUM hat eine Laufzeit von 37 Monaten. Insgesamt sind 14 Partner beteiligt, darunter sieben EU-Länder und Russland. Weitere Teilnehmer sind Technologie-Lieferanten (TIE, Certicon, Smart Solutions, Almende und P3 Ingénieurs), Forschungseinrichtungen (Fachhochschule Köln, Universität Manchester, Instituto Politécnico de Bragança, Institut für Kommunikation und Computersysteme der Technischen Universität Athen, Tschechische Technische Universität Prag, FernUniversität Hagen) sowie Anwender (EADS, Airbus und Modular Galley Systems). Die Teilnehmer werden von EADS Innovation Works koordiniert.

Condor startet Nonstop-Verbindung nach Kapstadt

Condor feierte am Samstag, den 03. November, den Erstflug nach Kapstadt in Südafrika. Das Ziel wird im kommenden Winter zweimal wöchentlich, immer dienstags und samstags, nonstop angeflogen. Der Ferienflieger erweitert somit im kommenden Winter sein Angebot in Afrika um eine weitere attraktive Destination.

Bei einer traditionellen Feier verabschiedeten Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung von Condor, und Dr. Martin Kohlhaussen, Honorarkonsul der Republik Südafrika in Frankfurt, den Erstflug nach Kapstadt. Die Passagiere am Gate waren zuvor von traditionellem Tanz und afrikanischen Rhythmen auf ihre Reise nach Südafrika eingestimmt worden.

"Mit Kapstadt runden wir unser umfangreiches Afrika-Programm ab. Südafrika bietet ein abwechslungsreiches touristisches Programm und verfügt über ein ausgezeichnetes Hotelangebot. Für jeden Urlauber ist etwas dabei. Daher ist es auch ein ideales Ziel für Condor," so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung.

Kapstadt liegt am Fuße des Tafelbergs, der das Wahrzeichen der Stadt ist. Mit einer Seilbahn gelangen Besucher hinauf und können den atemberaubenden Blick über die Stadt und den Atlantik genießen. Der Name Kapstadt stammt von dem sagenumwobenen Kap der guten Hoffnung, das viele Urlauber anzieht. Für Abwechslung sorgen die Victoria Alfred Waterfront und der victorianische Teil des Hafens mit Boutiquen, Restaurants, Museen, dem Nobel Squaire oder dem Two Oceans Aquarium. Auch die Vielfalt des Tier- und Pflanzenreichs sowie der weltweit bekannte südafrikanische Wein begeistern viele Besucher. Zudem gilt Südafrika mit dem Krüger National Park als eines der schönsten Safarigebiete des afrikanischen Kontinents.

Die Flüge nach Kapstadt können Gäste bereits zu einem Oneway-Komplettpreis ab 377,99 Euro in der Economy Class, ab 577,99 Euro in der Premium Economy und ab 1487,99 Euro in der Comfort Class nach Kapstadt erhalten. Gebucht werden können die Flüge ab sofort in allen Reisebüros, online oder telefonisch.

Boeing 737-800 verbindet Rostock bald mit Urlaubszielen

Ab 14. April stationiert die deutsche Charterfluggesellschaft XL Airways Germany erstmals eine Boeing 737-800 in Rostock-Laage und bietet Urlaubern aus Mecklenburg-Vorpommern damit die Möglichkeit, täglich in den Süden zu fliegen. Zu den Zielen zählen Palma de Mallorca, Fuerteventura, Teneriffa sowie Antalya. Die Wartungen an der Boeing 737 mit 189 Sitzplätzen werden zukünftig direkt am Flughafen Rostock-Laage vorgenommen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Passagieren ab der Sommersaison 2013 ein so umfangreiches Angebot in die beliebtesten Urlaubsregionen am Mittelmeer und im Atlantik anbieten können. Mit unserem neuen Partner XL Airways und einigen der bekanntesten deutschen Reiseveranstalter wächst unser Angebot ab Rostock-Laage deutlich. Auch die Direktbuchung ist für unsere Urlauber eine gute Sache. Das ist genau die Richtung, in die wir in Zukunft gehen wollen“, so Carsten Herget, seit September neuer Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage.

Der erste Flug nach Mallorca startet am 22. März 2013, zu Beginn der Osterferien. Danach geht es immer montags, mittwochs, freitags und sonntags mit den Fliegern der XL Airways am frühen Morgen in Richtung Balearen. In die beliebteste türkische Ferienregion, nach Antalya, fliegen Urlauber jeweils am Dienstag und Samstag. Die Kanarischen Inseln stehen am Dienstag mit Fuerteventura und am Donnerstag mit Teneriffa im Flugplan.

Buchbar sind die Flüge über viele namhafte Reiseveranstalter. Der Verkauf bei alltours und REWE Touristik (ITS, Jahn, Tjaereborg) hat bereits begonnen. Auch im Einzelplatzverkauf werden die Flüge in den kommenden Wochen auch online buchbar sein.

Bereits in der bevorstehenden Wintersaison 2012/2013 fliegt Germania ab 03. November jeweils samstags nach Teneriffa und sonntags nach Gran Canaria. Auch Germania wird hierzu erstmals eine Maschine fest in Rostock-Laage stationieren und dort auch die anfallenden Checks und Wartungen vornehmen.

Der Flughafen Rostock-Laage (IATA-Code: RLG; ICAO-Code: ETNL) ist der größte Verkehrsflughafen Mecklenburg-Vorpommerns. Die als Standort der Bundeswehr eingerichtete Anlage wird seit 1993 durch die Flughafen Rostock-Laage GmbH als ziviler Regionalflughafen genutzt. Bis heute ist diese militärisch-zivile Zusammenarbeit im Flugverkehr in Deutschland einmalig, der 1.000 Hektar großen Gesamtfläche sind zirka 60 Hektar für den zivilen Bereich vorgesehen.

 

Kaufinteressenten für den Flughafen Lübeck

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Die Hansestadt Lübeck als Gesellschafterin der Flughafen Lübeck GmbH hat fünf indikative Kaufangebote für Schleswig-Holsteins größten Verkehrsflughafen erhalten. Im Rahmen einer Pressekonferenz war einst von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und Wirtschaftssenator Sven Schindler angekündigt worden, dass die Suche nach einem Investor für die Flughafen Lübeck GmbH erneut im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden würde. Das Erscheinungsdatum war Ende August. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens sollten Investoren zur Übernahme von 90 Prozent der Gesellschafteranteile an der Flughafengesellschaft oder einer vergleichbaren wirtschaftlichen Lösung zur Übernahme des Flughafenbetriebs gefunden werden.

 

Die Hansestadt Lübeck hat nach Ablauf der Bieterfrist fünf indikative Kaufangebote für den Flughafen Lübeck erhalten, ein starkes Zeichen für die Zukunft des Flughafens. "Das bestätigt uns in unserem bereits eingeschlagenen Kurs der Konsolidierung und zeigt, dass erkannt wird, welche Chancen und Perspektiven der Flughafen für Lübeck und die Region bietet", hatte Professor Jürgen Friedel, der seit 18 Monaten Geschäftsführer des Flughafen Lübeck ist, betont.

"Ich gehe davon aus, dass alle Beteiligten ihr Bestes geben werden, damit der Airport für seine Kunden, Mitarbeiter und Passagiere 2013 voll durchstarten kann. Planungssicherheit gegenüber allen Beteiligten ist nun eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, den Standort Lübeck zu stärken." Am 29. November 2012 soll ein Beschlussvorschlag der Lübecker Bürgerschaft entgegengebracht werden, an welchen Bewerber der Flughafen verkauft wird; ein Einstieg des Investors ist für den 01. Januar 2013 vorgesehen.

Unterdessen tagte der Hauptausschusses Ende Oktober, und behandele auch über die Vetragsverlängerung mit dem Flughafen-Kunden Wizz Air. "Es ist nicht nachzuvollziehen, wieso eine Vertragsverlängerung, zumindest innerhalb des Zeitraumes der gesicherten Betriebspflicht des Flughafens, in Frage gestellt wird. Da stehen nicht nur Arbeitsplätze dahinter, auch Einnahmen!" so Torsten Hülse, Vorsitzender des Airport-Betriebsrats. "Wir möchten an die Vertretungen der Lübecker Bürger appellieren, die Umsetzung des Bürgerentscheides für den Fortbestand des Flughafens zu unterstützen"!

"Seit Antritt unseres Geschäftsführers Jürgen Friedel im Mai letzten Jahres ist viel in Bewegung geraten. Die ausgearbeiteten Konzepte und aufgezeigten Perspektiven haben fünf Investoren dazu veranlasst, nicht nur Interesse zu bekunden, sondern Angebote für den Flughafen Lübeck abzugeben. Das gab es so noch nie!" erläutert Torsten Hülse weiter. "Ziel für dieses Jahr ist es, einen Investoren zu finden – und der Investor, der letztendlich das Rennen macht, soll auf dem aufbauen können, was an gesicherten Einnahmen bereits da ist."

 

Suche nach Dunkler Energie: Das neue Weltraumteleskop Euclid

Dunkle Energie und Dunkle Materie: Diese kuriosen Phänomene sind für Wissenschaftler Faszination und Rätsel zugleich. In Zukunft soll das Weltraumteleskop Euclid, mit Förderung vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Forscher auf der ganzen Welt bei ihrer Suche nach diesen kosmischen Naturerscheinungen unterstützen.

Nach dem offiziellen Startschuss der Europäischen Weltraumorganisation ESA beginnt nun die Phase der Umsetzung. Euclid soll im Jahr 2019 mit einer Sojus-Rakete vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch Guyana ins Weltall starten.

Euclid kartiert das Universum

Wie entstand das Universum, und woraus besteht es eigentlich? Zur Beantwortung dieser Fragen soll das europäische Weltraumteleskop die "dunkle Seite" des Universums erforschen. Hierzu durchmustert Euclid mit seinem 1,2-Meter-Teleskop und zwei Instrumenten, einer optischen Bildkamera (VIS) sowie einem Spektrographen und Photometer für den nahen Infrarotbereich (NISP) das Universum mit bisher unerreichter Präzision. Die große Optik erlaubt dabei eine Erfassung von Galaxien bis zu einer Helligkeit von nur 24,5 Magnituden*.

Die Beobachtungen sollen rund die Hälfte des Himmels abdecken und bis zu zehn Milliarden Lichtjahre tief in die Weiten des Weltalls vordringen. Ziel der Mission ist es, eine dreidimensionale Karte des Universums zu erstellen. Aus Struktur und Verteilung der Galaxien können Wissenschaftler Rückschlüsse auf die Entwicklungsgeschichte des Weltalls sowie das Wirken von Dunkler Energie und Dunkler Materie ziehen.

Etwa 30 Tage nach dem Start wird Euclid seinen Beobachtungsposten am 2. Lagrange-Punkt erreichen, der sich in rund 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde befindet. An diesem Punkt gleichen sich die Anziehungskraft von Sonne und Erde aus, was eine stabile Positionierung des Weltraumteleskops ermöglicht. Rund sechs Jahre lang soll Euclid dort Dienst tun und seine Daten zu zwei Bodenstationen senden, jeweils einer auf der Nord- und einer auf der Südhalbkugel der Erde.

Dunkle Energie und Dunkle Materie – geheimnisvollen Kräfte im Universum

Nur rund fünf Prozent der Masse des Universums sind bislang bekannt. Der Rest besteht aus Dunkler Materie und Dunkler Energie. Beide sind noch gänzlich unerforscht, doch ohne ihre Existenz ließe sich die Struktur des Universums nicht erklären. Dunkle Materie ist unsichtbar und nur durch die Wirkung ihrer Schwerkraft zu erkennen. Diese Schwerkraft ist sozusagen der Leim, der das Weltall zusammenhält. Wissenschaftler vermuten, dass sie aus einer unbekannten Art von Elementarteilchen besteht. Die Dunkle Energie ist ein noch größeres Mysterium. Sie bewirkt, dass sich das Universum mit zunehmender Beschleunigung ausdehnt.

Missionsleitung durch Wissenschaftler aus Europa und den USA

Die Mission Euclid, die nach dem antiken griechischen Mathematiker Euklid von Alexandria benannt wurde, ist Teil des ESA-Programms "Cosmic Vision 2015-2025". Gebaut wird das Teleskop von Partnern aus der Industrie. Ein Konsortium von Wissenschaftsinstituten aus ganz Europa sowie Labors in den USA stellt die Instrumente und die Software für die Raumsonde bereit und übernimmt die wissenschaftliche Leitung der Mission.

Deutsche Partner sind das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, die Universitätssternwarte München und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die deutschen Beiträge zur Euclid-Mission werden vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in erheblichem Maße gefördert.

* Magnituden ist eine logarithmische Helligkeitsangabe für astronomische Objekte. Je höher die Zahl, desto lichtschwächer das Objekt.

 

Europas Datenautobahn im All nimmt Fahrt auf

Am 25. Juni 2012 haben der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Astrium GmbH, Evert Dudok, und Gerhard Bethscheider, Geschäftsführer der SES ASTRA TechCom S.A. (Luxemburg) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen die Verträge für große Teile des Bodensegments des neuartigen europäischen Datenrelais-Systems EDRS unterzeichnet. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Inbetriebnahme einer europäischen „Datenautobahn“ im All erreicht und Europa bekommt mehr Unabhängigkeit in der weltraumgestützten Satellitenkommunikation. Die Verträge haben eine Laufzeit bis 2030.

Datenmengenübertragung zur Erde wird schneller und kontinuierlicher

Basis des geplanten „European Data Relay Systems“ (EDRS) sind zwei geostationäre „Verteiler“-Satelliten, die aufgrund ihrer festen Position im All die hochratigen Kommunikationsdaten von niedriger fliegenden Erdbeobachtungssatelliten aufnehmen und live zur Erde übertragen. So sind die Satelliten nicht wie bislang üblich an die kurzen Kontaktzeiten während ihres Fluges über die jeweiligen Bodenstationen gebunden.

„Es können also wesentlich größere Datenmengen schneller und über einen längeren Zeitraum vom All zur Erde übertragen werden. Vor allem für die Umweltbeobachtung ist dies von großer Bedeutung, zum Beispiel für Notfalldienste, bei Naturkatastrophen oder auch für die Wettervorhersage“, verdeutlicht DLR-Vorstandsvorsitzender Wörner. Das EDRS-Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist deshalb auch zentraler Bestandteil des GMES-Programms von ESA und EU. GMES (Global Monitoring for Environment and Security) ist ein europäisches Programm zur weltweiten satellitengestützten Umwelt- und Sicherheitsüberwachung.

Public-Private-Partnership-Projekt: ESA, Astrium und DLR

Wie die deutsche Radarsatellitenmission TanDEM-X besteht auch das EDRS-Vorhaben aus einer Public-Private-Partnership (PPP): Diesmal zwischen der ESA als Auftraggeber und der Astrium GmbH als Hauptauftragnehmer. Das DLR ist im Unterauftrag von Astrium für den Aufbau großer Teile des Bodensegments sowie für die Kontrolle der Nutzlast auf dem ersten, so genannten EDRS-A-Satelliten und für die Steuerung und Kontrolle des so genannten EDRS-C-Relay-Satelliten im Regelflugbetrieb über mindestens 15 Jahre zuständig.

Dazu entsteht ein eigenes EDRS-Kontrollzentrum im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR. Die beiden geostationären Relay-Satelliten senden die von den niedrigeren Erdbeobachtungssatelliten gesammelten Datenpakete an insgesamt vier Empfangsantennen, die auf dem Gelände der Bodenstationen in Weilheim (DLR), Redu (Belgien) und im britischen Harwell stehen sollen. Die SES ASTRA TechCom S.A. ist Lieferant der vier Antennen und wird im Auftrag des DLR die Antenne in Redu betreiben. Die Antennen arbeiten im so genannten Ka-Frequenzband und können sehr hohe Datenmengen im Gigabit-Bereich übertragen, speichern und zur Erde weiterleiten.

Optische Laserkommunikation erstmals im operativen Einsatz

Erstmals soll im Rahmen von EDRS auch in Deutschland entwickelte optische Laserkommunikations-Technologie operativ für die Datenübertragung eingesetzt werden. „Die europäische Infrastruktur in der Telekommunikation wird so enorm verbessert“, sagt DLR-Vorstandsvorsitzender Wörner: „Mit EDRS stehen erstmals operativ geostationäre Datenrelais-Dienste für Partner und Kunden weltweit zur Verfügung. Das Vorhaben beinhaltet die Entwicklung der notwendigen Technologien, den Aufbau der Infrastruktur am Boden und im Weltraum und den zuverlässigen Betrieb des Systems.“

Nach seiner Entwicklungsphase soll EDRS ab Ende 2014 mit den ersten beiden GMES-Erdbeobachtungssatelliten des Typs Sentinel für „Verkehr“ auf der unsichtbaren Datenautobahn im All sorgen. An Bord der Sentinels: Kleine Laserkommunikationsterminals, die über eine Entfernung von 45.000 Kilometern Datenmengen von bis zu 1,8 Gigabit/s, entsprechend 100.000 bedruckter DIN-A-4-Seiten pro Sekunde, übertragen können.

Aerodynamik mit scharfen Kanten – Flugkörper Shefex 2

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Zehn Minuten dauerte der Flug, dann landete das kantige Raumfahrzeug Shefex II wieder westlich von Spitzbergen. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) starteten die sieben Tonnen schwere und fast 13 Meter lange Rakete mit ihrer Nutzlast am 22. Juni 2012 um 21.18 Uhr von der norwegischen Raketenstation Andoya. Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre überstand Shefex Temperaturen von über 2500 Grad Celsius und sendete Messdaten von über 300 Sensoren zum Boden.

„Mit dem Flug von Shefex II sind wir wieder einen Schritt weiter auf dem Weg, ein Raumfahrzeug zu entwickeln, das einfach gebaut ist wie eine Raumkapsel, aber Steuerungs- und Flugmöglichkeiten hat wie zum Beispiel das Space Shuttle – nur deutlich billiger“, sagt Projektleiter Hendrik Weihs.

Erkenntnisse über Wiedereintritt in die Atmosphäre

Bereits seit zehn Jahren entwickelt das DLR mit dem Shefex-Programm eine Technologie, mit der ein Flugkörper nach einem Flug ins Weltall wieder unbeschadet in die Atmosphäre eintreten und landen kann. Eckig und kantig ist der Flugkörper Shefex – seine Struktur besteht aus ebenen Flächen, die einfacher und somit kostengünstiger als übliche abgerundete Formen hergestellt werden können. Auch aerodynamisch sind die scharfen Kanten vorteilhaft. Um die hohen Temperaturen zu überstehen, die beim Eintritt in die Atmosphäre an diesen Ecken entstehen, entwickelten und testeten die DLR-Wissenschaftler verschiedene Hitzeschutzsysteme.

Mit dem Raumfahrzeug Shefex I, das am 27. Oktober 2005 startete, wurden erstmals Daten während eines realen Flugs gesammelt. Damals trat der Flugkörper mit siebenfacher Schallgeschwindigkeit in die Atmosphäre ein, der Flug durch die Atmosphäre dauerte 20 Sekunden. Shefex II hingegen flog bereits mit 11000 Kilometern in der Stunde und somit elffacher Schallgeschwindigkeit durch die Atmosphäre. Dabei erreichte der Flugkörper eine Höhe von etwa 180 Kilometern.

Projekt von sieben DLR-Instituten und -Einrichtungen

Die fliegende Experimentenplattform Shefex ist eine Gemeinschaftsarbeit von sieben DLR-Instituten und -Einrichtungen: Das Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik führte unter anderem zahlreiche Windkanalversuche durch, berechnete das Strömungsfeld beim Wiedereintritt und stattet den Flugkörper mit Sensoren für die Messung von Temperatur, Druck und Wärmebelastung aus. Das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung fertigte den Flugkörper an und entwarf und produzierte unter anderem die keramischen Thermalschutzsysteme. Bei einem dieser Hitzeschutzsysteme strömt während des Wiedereintritts Stickstoff durch eine poröse Kachel und kühlt so den Flugkörper.

Das Institut für Flugsystemtechnik testete so genannte Canards, das sind Steuerflächen, mit denen die Lage von Shefex II aktiv gesteuert werden kann. Das Institut für Werkstoffforschung stellte beispielsweise keramische Kacheln her, das Institut für Raumfahrtsysteme und die Einrichtung Simulations- und Softwaretechnik entwickelten eine Navigationsplattform zur Lagebestimmung des Raumfahrzeugs während des Flugs. Die Mobile Raketenbasis Moraba des DLR steuerte unter anderem das zweistufige Trägersystem hinzu, steuerte die Rakete und empfing die Daten, die Shefex während des Flugs sendete.

Auf dem Weg zum Raumgleiter

Zurzeit sind ein Bergungsschiff sowie ein Flugzeug auf dem Weg zur Landestelle, um den Flugkörper zu bergen. Gelingt dies, erhalten die Wissenschaftler weitere Daten. „Der Flug von Shefex II ist wieder ein Schritt hin zu einem Raumflugkörper, der noch höhere Temperaturen bei größerer Geschwindigkeit und längerer Dauer übersteht“, sagt Projektleiter Hendrik Weihs. Über 300 Sensoren erfassten während des Flugs unter anderem Temperatur und Druck. Diese Daten empfingen die Forscher noch während des Flugs.

„Wir haben eine Flut an Daten, die auch noch in den nächsten Jahren verwendet werden können.“ 2016 könnte Shefex III starten, der deutlich schneller fliegen, einem Raumgleiter ähneln und 15 Minuten in der Atmosphäre bleiben soll. Ziel der Forschung ist es, mit diesen Daten dann einen Flugkörper zu entwickeln, der nach seinem Start über Tage hinweg Experimente in der Schwerelosigkeit ermöglicht und anschließend unbeschädigt wieder auf dem Boden landen soll.

Flugunfallübung der Rettungs- und Sicherheitskräfte am Hamburg Airport

Am Samstag, den 03. November 2012 fand am Hamburg Airport zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr eine Flugunfallübung statt. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) schreibt die Durchführung einer solchen Übung turnusmäßig alle zwei Jahre vor und ist Voraussetzung für den Erhalt der Betriebsgenehmigung eines Flughafens. Ziel dieser Übung ist es, die Abläufe der Alarmierung, Einsatzabwicklung und die Zusammenarbeit von Flughafen, Feuerwehr, Bundespolizei, Polizei, Hilfsorganisationen und den zuständigen Behörden der Stadt Hamburg zu überprüfen.

 

Flugzeug fängt Feuer während des

Das Szenario der diesjährigen Übung: Eine Boeing 737-800 befindet sich auf der Abfertigungsposition 40. Die Maschine wird entladen und betankt. An Bord befinden sich 112 Passagiere. Aufgrund eines defekten Handfunkgeräts kommt es zu einem Zündfunken an der Maschine im Bereich der Tankentlüftung an der rechten Tragfläche, Tankgase entzünden sich und die Maschine brennt. Die Besatzung evakuiert die Maschine über die Fluggastbrücke in die Pier. Mehrere Personen schaffen es aufgrund der giftigen Brandgase nicht, das Flugzeug rechtzeitig zu verlassen und versterben. Dem zuständigen Ramp-Agent gelingt es nicht, das Feuer erfolgreich zu bekämpfen. Die sofort alarmierte Werksfeuerwehr beginnt sofort mit den Löscharbeiten und wird von der eintreffenden Berufsfeuerwehr Hamburg unterstützt. Der angrenzende Pierbereich wird evakuiert, ein Übergreifen des Feuers auf die Gebäude kann verhindert werden.

Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, wird mithilfe von Pyrotechnik eine Explosion inszeniert. Außerdem kommen etwa 170 Hilfskräfte und Statisten zum Einsatz. Sie stellen verletzte und unverletzte Passagiere sowie Angehörige dar und werden während der Übung von speziell ausgebildeten Flughafen-Mitarbeitern betreut. Insgesamt sind bei diesem Probedurchlauf über 550 Personen im Einsatz.

Auf den Ernstfall vorbereitet – Fokus auf die Zusammenarbeit

"Die Schwerpunkte der diesjährigen Übung lagen neben der Bewältigung des Unfallereignisses in der Evakuierung der betroffenen Maschine, der Versorgung von verletzten Personen und Angehörigen sowie der kriminalpolizeilichen Ermittlungen", so Jürgen Wächtler, Übungsleiter am Hamburg Airport. "Die Übung soll das Zusammenspiel zwischen dem personell und technisch neu aufgestellten Einsatzstab des Flughafens und der Gesamtorganisation des Katastrophenschutzes in Hamburg proben."

Sicherheit am Hamburg Airport an erster Stelle

Am Hamburg Airport sind alle Mitarbeiter dazu ausgebildet, einen möglichen Unfall so rasch wie möglich unter Kontrolle zu bringen und die notwendigen Abläufe fließend zu beherrschen. Um im Notfall professionell und wirksam handeln zu können, ist eine gute Vorbereitung auf die Ausnahmesituation wichtig – in technischer, organisatorischer und personeller Hinsicht. Hamburg Airport lässt sich seinen Sicherheitsstandard etwas kosten: Für sämtliche Sicherheitsmaßnahmen einschließlich Schulungen von Wach- und Sicherheitspersonal und der Bereitstellung von Kommunikationsmitteln fallen pro Jahr Aufwendungen in Höhe von rund 1 Million Euro an.

 

1.000.000 Check-ins via iPhone App bei airberlin

Bei airberlin freut man sich über den ein-millionsten Check-in via iPhone App. Mehr als 500.000 Fluggäste haben die airberlin App bereits auf ihrem Smartphone installiert. Daniel Haisch, Vice President e-commerce bei airberlin: "Wir bieten den Online Check-in via App bereits 30 Stunden vor Abflug und bis kurz vor Abflug an." In der Branche üblich sind lediglich 24 Stunden vor Abflug.

Vor allem für Geschäftsreisende und deren optimale Reise-Organisation sind die 30 Stunden sehr wichtig. Nutzer, die sich mit ihrem topbonus Log-in in der App angemeldet haben, werden unmittelbar bei der Öffnung des Check-ins via Push-Nachricht informiert. So können Gäste frühzeitig zum gewünschten Sitzplatz.

In der kommenden App-Version, die mit dem nächsten Update noch in diesem Jahr erscheint, hat airberlin auch Passbook integriert. Damit lassen sich Bordkarten, Tickets, Kinokarten, aber auch Coupons und Kundenkarten auf einer Oberfläche verwalten. Gespeicherte Informationen erscheinen abhängig von Zeit und Ort auf dem Sperrbildschirm des iPhone, auf Wunsch werden Push-Nachrichten angezeigt. So sollen sich bei Bedarf Tickets und Bordkarten automatisch auf dem iPhone Sperrbildschirm öffnen und direkt von diesem abgescannt werden können.

Über die App können Flugangebote nach Destination, Datum und weiteren Kategorien gefiltert und direkt gebucht werden. Über den topbonus Log-in kann man auf den aktuellen Meilenkontostand zugreifen, alle offenen und bereits angetretenen Flüge werden übersichtlich angezeigt. Der Check-in kann schnell und unkompliziert durchgeführt und der gewünschte Sitzplatz gewählt werden. Wer über die App eincheckt und kein Gepäck aufgeben möchte, kann sich am Flughafen direkt zum Gate begeben.

Alaska Airlines bestellt Boeing 737 MAX und Next-Generation 737

Boeing und Alaska Airlines haben eine feste Bestellung für 20 737 MAX 8, 17 737 MAX 9 und 13 Next-Generation 737-900ER Flugzeuge bekannt gegeben. Mit einem Wert von mehr als fünf Milliarden US-Dollar nach derzeitigen Listenpreisen ist die Bestellung die größte in der Firmengeschichte von Alaska Airlines. Die Bestellung von Alaska Airlines setzt den Erfolg der 737 MAX auf dem Markt fort. Damit liegen dem 737 MAX Programm Bestellungen für insgesamt 858 Flugzeuge vor.

 

"Diese Anschaffung positioniert uns für Wachstum und sorgt dafür, dass wir auf absehbare Zeit auch weiterhin die leisesten und sparsamsten Flugzeuge betreiben. Das bedeutet, dass unsere Kunden auch weiterhin eine komfortable In-Flight-Erfahrung zu niedrigen Preisen und einer exzellenten Performance erleben", sagte Alaska Airlines President und CEO Brad Tilden. "Wir schätzen unsere langjährige Beziehung mit Boeing und freuen uns auf den Anstrich "Proudly All Boeing" für noch viele weitere Jahre auf der Nase unserer Flugzeuge."

Die 737 MAX ist eine Variante des weltweit meistverkauften Flugzeugmodells, die sich durch neue Triebwerke auszeichnet, und auf den Stärken der heutigen Next-Generation 737 aufbaut. Die 737 MAX wird von modernsten CFM International LEAP-1B Triebwerken angetrieben, um die höchste Effizienz, Zuverlässigkeit und Attraktivität für die Passagiere im Markt für Single-Aisle-Flugzeuge zu bieten. Fluggesellschaften, die die 737 MAX betreiben, werden von 13 Prozent niedrigerem Treibstoffverbrauch im Vergleich zu den heute treibstoffeffizientesten Single-Aisle-Flugzeugen profitieren sowie von einem Betriebskostenvorteil pro Sitz von acht Prozent gegenüber der künftigen Konkurrenz.

"Die 737 MAX ist eine große Bereicherung für Alaska Airlines 'all-Boeing 737-Flotte", sagte Boeing Commercial Airplanes President und CEO Ray Conner. "Es wird auf das starke Ergebnis der operativen und finanziellen Performance, die Alaska Airlines mit der 737-Familie vorweisen kann, aufgebaut. Dieser Auftrag bestätigt die starke Überzeugung der Fluggesellschaft unserer Heimatstadt für das sparsamste Single-Aisle-Flugzeug, das heute und in der Zukunft am Markt ist. "

Alaska Airlines betreibt derzeit 120 Boeing 737. Die neue Bestellung von weiteren 25 fest zu liefernden Einheiten, gibt dem Transportunternehmen die Flexibilität die Größe ihrer Flotte auszuweiten und der Nachfrage nach Flugreisen im nächsten Jahrzehnt zu begegnen.