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Airbus A350 XWB besteht erste Passagier-Flüge erfolgreich

Das A350-XWB-Testflugzeug MSN2 hat die so genannten „Early Long Flights“ mit zwei Passagierflügen erfolgreich absolviert. Diese wurden mit Kabinen-Crews von Air France und Lufthansa am 02. und 03. Juni nacheinander durchgeführt.

Early Long Flights (erste Langstreckenflüge) sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Indienststellung der A350 XWB. Diese Flüge sind zwar kein Bestandteil des technischen Zulassungsprogramms, bieten Airbus jedoch die Möglichkeit, Interieur und Kabinensysteme im Flug vor der endgültigen Zulassung zu erproben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Airlines bei der Indienststellung ein voll ausgereiftes Flugzeug erhalten.

Je ein Flug bei Tag und Nacht – Ausprobieren für Passagiere

Beide A350-XWB-Langstreckenflüge starteten und landeten in Toulouse. Der erste Flug fand am Montag, 02. Juni, bei Tageslicht statt und dauerte sieben Stunden. Der zweite Flug – ein zwölfstündiger Nachtflug – verließ Toulouse am Dienstag, 03. Juni, und traf dort am 04. Juni wieder ein.

Nach den vorherigen extremen Wetter-Tests in einem Spezial-Hangar in den USA erlebten auf den Flügen 500 Passagiere, darunter Airbus-Mitarbeiter und rund 30 Airbus-Kabinenexperten und Kabinenausstatter, erstmals den Komfort der besonders breiten A350-XWB-Kabine. Die Gäste waren aufgefordert, während des Flugs die Kabinensysteme wie Klimaanlagen, Beleuchtung, Akustik, In-Flight-Entertainment (IFE), Bordküchen, Elektrik, Bordtoiletten und Wasser-/Abwassersysteme auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die ersten Langstreckenflüge wurden mit MSN2 durchgeführt. MSN2 ist als eines von zwei A350-XWB-Testflugzeugen mit einer Kabine ausgestattet und bietet Platz für 252 Passagiere in einer komfortablen Business- und Economy-Klasse. Die Tests liefen wie reguläre Linienflüge ab.

XWB-Zulassung im Zeitplan: Indienststellung noch 2014

Das Zulassungsverfahren für die A350 XWB kommt ebenfalls gut voran. Das Programm liegt damit voll im Plan für die Zertifizierung im 3. Quartal 2014 und die Indienststellung im 4. Quartal 2014. Die ersten vier fliegenden A350 XWB haben zusammen bereits rund 1.900 Flugteststunden auf über 440 Flügen absolviert. Das fünfte Testflugzeug MSN005 wird in den nächsten Wochen zur A350-XWB-Testflotte stoßen.

Die A350 XWB ist eine völlig neue Familie von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität, die in drei Basisversionen mit einer Sitzplatzkapazität für 276 bis zu 369 Passagiere angeboten wird. Die Flugzeuge mit ihrem 221 Zoll breiten Kabinenquerschnitt ist für uneingeschränkten Passagierkomfort auf Langstrecken in allen Klassen optimiert und ermöglicht im Vergleich zu bisherigen Flugzeugen in dieser Größenkategorie eine Optimierung der Effizienz um 25 Prozent. Bis Ende Mai 2014 lagen Airbus für die A350 XWB bereits 812 Bestellungen von 39 Kunden aus aller Welt vor.

SpacePlane: Raumflugzeug-Demonstrator vor Küste Singapurs getestet

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Die Tests des SpacePlane-Demonstrators von Airbus Defence and Space vom 01. bis 04. Mai 2014 haben die dynamischen Flugbedingungen in den letzten Flugphasen nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre validiert.

Die Tests wurden vom Singapore Economic Development Board unterstützt. Diese Kapagne fand 100 Kilometer vor der Küste Singapurs statt, dabei war eine Flotte von sieben Schiffen eingebunden. Den Demonstrator des SpacePlane im Maßstab 1:4 haben HOPE Technik und Airbus Group Innovations, ein globales Netzwerk technischer Kompentenzzentren der Airbus Group, zusammen gebaut.

Er wurde zunächst von Bord eines Frachtschiffs per Winde an einen Hubschrauber AS350 B3e Ecureuil, der von Airbus Helicopters Southeast Asia betrieben wird, befestigt. Dieser hat den Demonstrator dann auf eine Höhe von etwa 3.000 Metern gehoben und dort ausgeklinkt. Der SpacePlane-Demonstrator trat dann, vom Frachtschiff aus gesteuert, seinen Rückflug zur Erde an. Er landete im Meer und wurde wie geplant einige Stunden später geborgen.

Airbus DS hat ein kurzes Video des Flugs online gestellt, dass die Vorbereitung auf dem Boot und das Ausklinken des Demonstrators zeigt.

CDO-Anflugverfahren gibt Piloten mehr Freiraum zur Optimierung

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Lufthansa testet derzeit am Flughafen München ein neues Sinkflugverfahren, das sie gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung in München entwickelt hat. Es wird allen Fluggesellschaften helfen, Treibstoff zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten.

Seit Oktober 2013 bietet das Verfahren mit dem Namen Continuous Descent Operations (CDO) den Piloten die Möglichkeit, ihren Sinkflug aus Norden auf den Flughafen München im Rahmen bestimmter Höhen- und Geschwindigkeitsfenster selbst zu optimieren.

Früher Sinkflug führt in dichtere Luftschichten – Weitere Erprobung

Ein solcher Anflug spart im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren rund 100 Liter Kerosin bei einem Langstreckenflug und etwa 50 Liter pro Kurzstreckenflug. Ein früher Sinkflug hingegen führt dazu, dass Flugsegmente in niedriger Höhe geflogen werden. Diese sind durch den höheren Treibstoffverbrauch in der dichteren Luftschicht unwirtschaftlicher.

Die Erprobung des CDO in München verläuft bisher aus Sicht der Beteiligten sehr erfolgreich und wird noch bis Ende 2014 andauern. Sie soll die Alltagstauglichkeit des Verfahrens unter Beweis stellen und ebenso analysieren, inwieweit die neuen Anflüge auch bei dichtem Flugverkehr noch möglich sind. Im Verlauf des Jahres wird die Erprobung auch auf Anflüge aus dem Süden ausgedehnt. CDO als offizielles Sinkflugverfahren befindet sich derzeit im Genehmigungsprozess.

Entstehung aus SCORE-Projekt "Fuel Efficiency"

Das vom Münchner Lufthansa Flottenmanagement mitentwickelte neue Verfahren ist Teil des konzernübergreifenden SCORE-Projekts "Fuel Efficiency". Experten der Lufthansa Group Airlines und von Lufthansa Technik tragen dafür bewährte und erfolgreiche Praxislösungen zusammen, um die Effizienz beim Kerosinverbrauch wirksam zu steigern. Schließlich ist Treibstoff der größte operative Kostenblock der Lufthansa Group und schlägt seit Jahren immer stärker zu Buche.

ADAC-Rettungshubschrauber: Einsätze 2013 auf 50.986 gestiegen

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Die Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der ADAC Luftrettung konnten im Jahr 2013 bei 50.986 Einsätzen über 46.000 Patienten helfen. Einsatzursache Nummer eins waren mit 50 Prozent internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen.

An zweiter Stelle folgen Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld mit 15,2 Prozent gefolgt von neurologischen Notfällen mit 12,5 Prozent. Aber auch Verkehrsunfälle (10,1 Prozent) haben die ADAC-Luftretter in Atem gehalten.

Am häufigsten wurde im vergangenen Jahr Christoph 31 in Berlin alarmiert. Er absolvierte 2.241Einsätze. Danach folgten Christoph Europa 1 in Aachen (2.038) und Christoph 10 in Wittlich (1.986). Eine Ursache für die weitere Steigerung der Einsätze ist unter anderem die Veränderung der Notarztstrukturen in den Flächenbundesländern und eine verbesserte Leitstellentechnik in einigen Gebieten.

Wie bereits im Vorjahr, gab es die meisten ADAC-Luftrettungseinsätze in Bayern (10.466). Zwölf ADAC Stationen (auch aus angrenzenden Bundesländern) kommen hier zum Einsatz. Danach folgen Rheinland-Pfalz (7.243 Einsätze) und Nordrhein-Westfalen mit 6.782 Einsätzen, die von insgesamt neun, bzw. sieben Stationen angeflogen werden.

Mehr Mittelmehr- und Nordafrika-Flüge bei airberlin, besonders ab Nürnberg

airberlin startet im Winter 2014/2015 mit zusätzlichen Flügen von Berlin, Hamburg, Köln-Bonn und Nürnberg zu Urlaubszielen am Mittelmeer und in Nordafrika.

"Die Nachfrage nach Urlaub im Mittelmeerraum ist ganzjährig hoch. Daher erweitern wir das touristische Winterflugprogramm mit zwölf zusätzlichen Flügen", so Detlef Altmann, Senior Vice President Sales Touristic Service bei airberlin.

Ab dem Drehkreuz Berlin bringt airberlin ihre Gäste mit jeweils einem zusätzlichen Flug im Winterflugplan nonstop nach Funchal, Hurghada und nach Santa Cruz de la Palma. Für diese Flüge stehen zahlreiche Zubringerflüge zur Verfügung. Von Hamburg wird eine zweite Nonstop-Verbindung pro Woche nach Teneriffa-Süd angeboten. Immer mittwochs und samstags können Reisende dann mit airberlin auf die Kanareninsel fliegen. Ab Köln-Bonn bietet airberlin Antalya nun auch im Winterflugplan an. Reisende erreichen die Stadt an der Türkischen Riviera mit airberlin im Winter drei Mal pro Woche.

Jeweils dienstags starten ab November von Nürnberg aus fünf zusätzliche airberlin Flüge nach Marsa Alam, Hurghada, Agadir, Funchal sowie nach Santa Cruz de La Palma. Anschlussverbindungen können ab Berlin, Hamburg, Köln-Bonn, Leipzig und Paderborn gebucht werden. Darüber hinaus bietet airberlin im Winterflugplan wie geplant Flüge zu weiteren Urlaubszielen wie Djerba, Hurghada, Enfidha, Antalya, Fuerteventura, Teneriffa-Süd, Las Palmas oder Arrecife ab Nürnberg an. Tickets können ab sofort gebucht werden.

Lufthansa fliegt mit neuer Langstrecke nach Miami

Lufthansa verbindet ab dem 02. Dezember wieder München mit Florida. Der "Sunshine State" steht künftig fünf Mal wöchentlich im Münchner Flugplan und ergänzt damit den täglichen Flug mit einem Airbus A380 ab Frankfurt. Miami wird in den Wintermonaten unter der Flugnummer LH 460 mit einem Airbus A330-300 mit 217 Sitzplätzen und in der neuen First, Business und Economy Class angeflogen.

"Wir freuen uns, unseren Gästen auf den Flügen von und nach Miami in allen Klassen das neueste Produkt und damit einen hohen Reisekomfort anbieten zu können", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Die Lufthansa First Class steht für höchste Annehmlichkeiten und Service: Im "Skytrax Star Rating" wurde sie bereits mit fünf Sternen ausgezeichnet. Reisende in der Business Class genießen den Flug in einem Sitz, der sich zu einem flachen, fast zwei Meter langen Bett ausfahren lässt. Für Unterhaltung sorgt ein umfangreiches Entertainment-System, das über einen 15-Zoll Monitor abgerufen werden kann. In der Economy Class bietet der Airbus A330-300 die neueste Generation der Lufthansa "Eco-Sitze" mit bequemer Polsterung, integriertem Monitor und Zugang zum Internet.

Miami bietet neben breiten Stränden eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten, darunter das Art Deco Viertel, Little Havanna oder Coral Gables, eine der wohlhabendsten Gemeinden des Landes. Die Stadt ist idealer Ausgangspunkt zu den Everglades und den Florida Keys. Orlando und das nahe gelegene Cape Canaveral mit dem Kennedy Space Center sind nur wenige Autostunden von Miami entfernt. Mit einem der größten Kreuzfahrthäfen der Welt ist Miami außerdem das Tor zur Karibik.

Die neue Verbindung auf einen Blick

Verbindungsdaten München – Miami
Flughäfen (Drei-Letter-Code); Zeitzone (Winter)
  • München, Terminal 2 (MUC); Weltzeit +01:00 Std.
  • Miami (MIA); Weltzeit -05:00 Std.
Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit)
  • MUC-MIA fünfmal wöchentlich (außer montags und freitags)
  • LH 460: MUC 11:45 Uhr – 17:15 Uhr MIA
  • LH 461: MIA 18:55 Uhr – 10:25 Uhr +1 MUC
 
Flugdauer (Durchschnitt)
  • München – Miami: 11:30 Std.
  • Miami – München: 09:30 Std.

 

Delta bestellt wieder 15 Airbus A321-Flugzeuge

Delta hat bei Airbus 15 A321-Flugzeuge mit der aktuellen Triebwerksoption (A321ceo) in Auftrag gegeben. Die neuen Jets werden die A320-Familie von Delta erweitern und sind als Nachfolger für ältere Jets vorgesehen.

Für die neu bestellten A321ceo-Flugzeuge hat die Airline CFM56-5B-Triebwerke von CFM International ausgewählt. Die Flugzeuge sollen ab 2018 ausgeliefert werden. CFM International ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem Snecma (Safran) und GE zu je 50 Prozent beteiligt sind.

Delta Air Lines ist nach Flottengröße die größte Airline der Welt. Sie betreibt derzeit eine umfangreiche Airbus-Flotte mit 126 Flugzeugen der A320-Familie und 32 Maschinen der A330. Erst im Herbst 2013 hatte Delta nach längerer Pause wieder gleich 30 A321ceo-Flugzeuge bestellt. Mit dem heute bekannt gegebenen Auftrag erhöht sich der Auftragsbestand von Delta bei Airbus auf 45 A321-Flugzeuge mit Standardrumpf und zehn A330-Großraumflugzeuge.

Sharklets für alle

Alle A321 für Delta werden mit Sharklets aus leichten Verbundwerkstoffen ausgerüstet. Diese Vorrichtungen an den Flügelspitzen ermöglichen Einsparungen von vier Prozent beim Treibstoffverbrauch. Dieser Umweltvorteil bietet der Airline die Möglichkeit, die Reichweite der Flugzeuge um bis zu 185 km oder 100 nm zu erhöhen oder rund 450 kg mehr Nutzlast zu befördern.

Ein großer Teil der A321 für die US-amerikanische Delta Air Lines wird von der neuen Airbus-Endmontagelinie für die A320-Familie ausgeliefert, die derzeit in Mobile, Alabama, gebaut wird. Die Personalbeschaffung für das Werk ist bereits im Gange, und die Flugzeugmontage wird im nächsten Jahr anlaufen. Ab 2017 wird das Werk Mobile voraussichtlich vier Flugzeuge pro Monat produzieren.

Frankfurter OB Peter Feldman zu Besuch bei der Fraport AG

Bei einem Vor-Ort-Termin am Frankfurter Flughafen besuchte heute der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldman, die Fraport AG.

Begleitet wurde er von Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, der bei einem Rundgang durch verschiedene operative Dienststellen den eindrucksvollen Flugbetrieb an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz erläuterte.

Fraport Herz der Region und "internationalster Stadtteil"

Vom Tower der Vorfeldlotsen konnte der Frankfurter Oberbürgermeister beispielsweise verfolgen, wie der Bodenverkehr von tagtäglich rund 1.300 landenden und zum Start rollenden Flugzeugen koordiniert und gesteuert wird.

"Der Frankfurter Flughafen ist nicht nur Dreh- und Angelscheibe des europäischen und weltweiten Passagier- und Luftfrachtverkehrs, sondern quasi das Herz unserer Metropolregion. Der größte Arbeitgeber der Region versorgt die umliegenden Städte und Gemeinden nicht nur mit direkten und indirekten Arbeitsplätzen, sondern fördert Touristen- und Pendlerströme ebenso wie Geschäftskontakte und die Entwicklung von wirtschaftlichen Beziehungen und Abhängigkeiten", so Peter Feldmann.

"Wir freuen uns, den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt im sicher internationalsten Stadtteil Frankfurts zu begrüßen. Hier treffen sich nicht nur Kulturen und Menschen aus aller Welt, der Flughafen Frankfurt ist eine einzigartige wirtschaftliche und gesellschaftliche Erfolgsgeschichte, um die uns viele in der Welt beneiden. Mit rund 78.000 direkt beschäftigten Menschen hat der Flughafen eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung für Stadt, Land und Region", bekräftigte Schulte am Rande des Treffens.

Als oberster Wirtschaftsförderer der Region, der der Frankfurt RheinMain GmbH International Marketing of the Region vorsteht, ist Peter Feldmanns erklärtes Ziel die Stärkung des Wirtschaftsstandortes FrankfurtRheinMain und die globale Vermarktung der hiesigen Potenziale: "Auf dem Weg zu einer dauerhaft konkurrenzfähigen Metropolregion, die gewinnbringende Partnerschaften rund um den Globus anstrebt, sind die politischen Entscheidungsträger maßgeblich auf die Unterstützung der regionalen Akteure angewiesen".

Wirtschafts-Interessen und Lärmschutz in Einklang bringen

Der heutige Besuch am Frankfurter Flughafen und beim Betreiber, der Fraport AG ist nicht nur ein Bekenntnis zum Standort und zum Erfolg eines Unternehmens, ohne das die heutige Metropolregion so nicht denkbar wäre. Dem Frankfurter Oberbürgermeister ist die große Bedeutung des Flughafens bewusst. Es ist Feldmann gleichfalls ein Anliegen, im Sinne aller Beteiligten und Betroffenen gemeinsame Lösungen für den Diskurs zum Fluglärm zu entwickeln und umzusetzen.

"Wichtig ist die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens in der Mainmetropole und die Belange der umliegenden Städte und Gemeinden in Einklang zu bringen. Ich bin überzeugt, dass der wirtschaftliche Erfolg der Fraport AG dadurch gesteigert werden kann", so Feldmann.

"Seit vielen Jahren ist es unser Ziel und auch unser Interesse, die Lärmbelastungen für die Flughafennachbarschaft so niedrig wie möglich zu halten und alle Maßnahmen der Lärmminderung zügig und engagiert umzusetzen. Wir werden unsere ausgewiesene Expertise als internationaler Vorreiter beim Schallschutz einbringen und alle technischen und betrieblichen Möglichkeiten der Lärmminderung umsetzen.", so Schulte abschließend.

Fluggastkontrollen in Dortmund zukünftig extern durchgeführt

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Die Bezirksregierung Münster hat den Flughafen Dortmund heute darüber informiert, dass der Auftrag zur Durchführung der Fluggastkontrolldienste ab dem 01. Januar 2015 an einen anderen Bieter vergeben wurde. Sie hat somit verfahrenslegitim die Lücke genutzt, die nach dem Urteil des Landgerichts Münster durch Aufhebung des vorläufigen Rechtsschutzes (einstweilige Verfügung) vom Vortag und vor der Entscheidung des Oberlandesgerichtes Hamm über eine Berufung in der Hauptsache entstanden ist.

"Die Bemühungen des Airports zur Sicherung der Arbeitsplätze sind damit gescheitert. Der Auftrag zur Durchführung der Dienstleistung ist definitiv verloren. Unsere Anstrengungen müssen sich ab sofort darauf konzentrieren, den Übergang auf den neuen Dienstleister sozialverträglich und in der Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gestalten. Das werden wir in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat vorbereiten", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager auf einer Bereichsversammlung.

Konkurrenzfähiges Angebot – Ohne Haustarifvertrag

Mager erklärte weiter, dass trotz eines in Sachen Erfahrung, Qualität und Preis konkurrenzfähigen Angebotes, der am Airport geltende Haustarifvertrag auf Basis des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Angebotskalkulation nicht hätte zugrunde gelegt werden dürfen. Gleichzeitig habe sich der Flughafen in der Situation gesehen, nur ein Angebot auf Basis des gültigen Tarifvertrags abzugeben oder gänzlich auf eine Angebotsabgabe zu verzichten.

Seit mehr als zwei Jahrzenten führt der Dortmund Airport die Dienstleistung der Fluggastkontrolle für die Bezirksregierung durch. Dieser Auftrag endet nun zum Jahreswechsel und wird dann von einem neuen Dienstleister übernommen.

Weiterbeschäftigung für Großteil der Mitarbeiter

Dafür sieht die Gesetzgebung (BGB §613a) vor, dass rund 70 von den rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Luftsicherheit im Rahmen eines Betriebsübergangs die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung bei dem neuen Dienstleister erhalten.

"Auch weiterhin werden wir unseren Fluggästen Service auf höchstem Niveau und die gewohnte Qualität bieten", sagte Mager. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Dienstleister werde im weiteren Verlauf dieses Jahres abzustimmen sein.

airberlin und Flughafen BER einigen sich außergerichtlich

airberlin und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH haben sich in der Schadenersatzfrage wegen der Verschiebung der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg BER 2012 außergerichtlich geeinigt. airberlin hat daher die Klage vor dem Landgericht Potsdam zurückgenommen. Über Einzelheiten der Einigung haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

In der Vergangenheit hatte die Fluggesellschaft jedoch Ausfälle in Millionenhöhe beklagt. Zusätzliche Brisanz erhielt der Streitfall, als Hartmut Mehdorn, der die Klage noch als Chef der Airline in die Wege leitete, zur Leitung der Flughafengesellschaft des BER wechselte. Er wollte sich demnach bei den Verhandlungen zum Schadenersatz nicht persönlich beteiligen.

Fundsachenversteigerung vom Flughafen München in Hohenpolding

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Boxhandschuhe, Bauhelm oder Babylaufwagen – solche und andere etwas ausgefallene Gegenstände, aber natürlich auch Nützliches gibt es bei der kommenden Versteigerung von rund 250 Fundsachen, die am Münchner Flughafen verloren oder vergessen wurden. Termin ist am Samstag, den 07. Juni 2014, ab 13:00 Uhr in der Festhalle Hubauer auf dem Holzlandvolksfest in Hohenpolding.

Das Spektrum der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren über Sonnenbrillen, Laptops und Kameras bis hin zu Bekleidung und Schmuck. Angeboten wird auch Außergewöhnliches wie Motorsägen, eine Angelrute oder Campingausrüstung. Schnäppchenjäger können zudem für mehrere ungeöffnete Koffer bieten, die als "Überraschungspakete" versteigert werden.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

355 Flugbewegungen am Freitag in Stuttgart – Mehr Zeit für Check-in einplanen

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Zum Beginn der Pfingstferien in Baden-Württemberg erwartet der Flughafen Stuttgart in den Terminals Hochbetrieb mit vielen Urlaubern, die ihre Reise antreten. Verkehrsreichster Tag ist bereits der Freitag, 06. Juni 2014 mit derzeit 355 angemeldeten Flugbewegungen. Die beliebtesten Flugziele ab Stuttgart sind wie in den Vorjahren Spanien mit Palma de Mallorca an der Spitze und die Türkei, die beide mit konstant warmen Temperaturen und viel Sonne locken.

Für einen stressfreien Start in den Urlaub wird Fluggästen empfohlen, genügend Zeit für die Anreise, für den Check-in und die Sicherheitskontrollen einzuplanen – spätestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug sollten Passagiere bereits am Airport sein. Manche Fluggesellschaften bieten einen Vorabend-Check-in an, bei dem bereits das Gepäck aufgeben und die nötigen Formalitäten erledigt werden können.

Wer mit dem Auto zum Flughafen kommt, sollte frühzeitig einen Parkplatz ansteuern. Wegen mehrerer Baustellen auf dem Flughafengelände sind momentan weniger Parkplätze direkt am Terminal verfügbar, deshalb zur Sicherheit etwas Fußweg bis zum Check-In einkalkulieren. Am Terminal stehen kostenlose Kofferkulis zur Verfügung, die mit einer Pfandmünze (Ein Euro oder 50 Cent) benutzt werden können. Fluggäste sollten bereits beim Kofferpacken zu Hause die geltenden Regelungen für Gepäck und Handgepäck beachten. Passagiere können sich vor der Abreise auch bei ihrer Fluggesellschaft informieren.

airberlin plant mit Etihad Airways Verbindung Stuttgart – Abu Dhabi

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airberlin plant, ab dem 01. Dezember 2014 eine tägliche Flugverbindung zwischen Stuttgart und Abu Dhabi aufzunehmen. Damit bietet Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ihren Fluggästen über das Drehkreuz ihrer Partner-Airline Etihad Airways in Abu Dhabi einfachen Zugang zu 41 weiteren Destinationen. Vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen wird dieser erste airberlin Langstreckenflug ab Stuttgart mit einem Airbus A320 durchgeführt.

Das Flugzeug verfügt über zwölf Sitze in der Business Class und bietet in der Economy Class 132 Fluggästen Platz. Gemeinsam mit Codeshare-Partner Etihad Airways bietet airberlin im Winterflugplan 2014 nun 63 wöchentliche Flüge von Deutschland nach Abu Dhabi an. Von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München aus wird die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate jeweils zweimal täglich angeflogen, von Stuttgart aus ist eine tägliche Verbindung vorgesehen.

Stuttgart – Abu Dhabi als Meilenstein für airberlin

Die neue Strecke ist die erste Nonstopverbindung zwischen der baden-württembergischen Landeshaupstadt und Abu Dhabi, einer der Reisedestionationen mit dem weltweit schnellsten Wachstum. "Die neue Verbindung mit airberlin ab Stuttgart nach Abu Dhabi markiert einen wichtigen Meilenstein in unserem Engagement am Stuttgarter Flughafen. Die Region Stuttgart zählt zu den wirtschaftlich bedeutendsten in Deutschland und wir sehen hier ein hohes Potenzial für unser geplantes Flugangebot nach Abu Dhabi", sagte Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin.

Im Streckennetz von Etihad Airways stehen airberlin Gästen sehr gute Verbindungen zu zahlreichen Zielen in der Golfregion zur Verfügung. Anschlussflüge von und nach Südostasien und Australien sowie zum indischen Subkontinent sind ebenfalls buchbar.

Beschleunigung für Touristik und Business-Ziele

"Wir begrüßen eine Verbindung von Stuttgart nach Abu Dhabi, sie ist nicht nur für unsere exportorientierte Wirtschaft wichtig. Auch die baden-württembergische Politik unterstützt dieses Vorhaben seit langem, weil es einen weiteren Anschluss des Landes an starke Märkte bedeutet und touristisch in beide Richtungen attraktiv ist. Reisende ab Stuttgart erreichen über Abu Dhabi viele Destinationen schneller, Reisende aus der Golfregion haben eine günstige Verbindung, um die Attraktionen im Südwesten kennen zu lernen, Wirtschaftskontakte zu einem der zahlreichen Weltmarkt- oder Technikführer zu knüpfen oder von einem medizinischen Angebot auf Weltniveau zu profitieren", sagte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer Flughafen Stuttgart GmbH.

Die Flüge sind ab sofort buchbar, es können auf der neuen Strecke topbonus Meilen gesammelt und eingelöst werden. Auch das von vielen deutschen Unternehmen genutzte Corporate Programm business points ist auf der Verbindung verfügbar.

Flug-Nr. Von Abflug Nach Ankunft Flugzeug Häufigkeit
AB7222 Stuttgart (STR) 10:30 Uhr Abu Dhabi (AUH) 19:45 Uhr Airbus A320 täglich
AB7223 Abu Dhabi (AUH) 02:50 Uhr Stuttgart (STR) 06:55 Uhr Airbus A320 täglich

 

Satellitenbilder von den Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien

Die Pléiades-Zwillingssatelliten von Airbus Defence and Space haben die Fußballstadien für die Weltmeisterschaft in zwölf brasilianischen Städten aufgenommen.

In einer Bildreihe ist speziell der Baufortschritt der Arena de São Paulo zu sehen, aber auch die zwölf anderen WM-Spielstätten der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 nahm die Pléiades-Satellitenkostallatin unter die Lupe.

Diese sind Arena Pernambuco, Recife; Arena Corinthians, São Paulo; Arena Pantanal, Cuiabá; Arena da Baixada, Curitiba; Arena Castelão, Fortaleza; Arena Amazônia, Manaus; Stadion Mineirão, Belo Horizonte; Arena das Dunas, Natal; Stadion Beira-Rio, Porto Alegre; Arena Fonte Nova, Salvador; Stadion von Maracanã, Rio de Janeiro und Estádio Nacional Mané Garrincha, Brasilia.

Satellitenbilder von Airbus Defence and Space werden regelmäßig für die Infrastrukturentwicklung herangezogen. Die Zwillingssatelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B liefern Tiefbauunternehmen in Rekordzeit hochauflösende Bilddaten von jedem beliebigen Punkt der Erde mit täglicher Wiederholrate. Hier auch ein Bild von der Pariser Air Show 2013.

Airbus hat eigens eine Webseite eingerichtet, dort kann sich jeder mit Zoom-Funktion vom All aus einen Überblick über die brasilianischen Arenen verschaffen. Auch lässt sich auf Astrium-Geo der Baufortschritt der Arena de São Paulo in zehn Bildern bis April 2014 verfolgen. Darauf sind einzelne Stahlkonstruktionen und Autokräne zu sehen.

Bilder: (c) Airbus Defence and Space

Germania fliegt erstmals unter eigener Flagge – Reiseziele direkt buchbar

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Berliner Airline fliegt auf Hamburg: Die Fluggesellschaft Germania baut ihr Engagement in der Hansestadt deutlich aus und fliegt künftig unter eigener Flagge zu beliebten Sonnen- und Städtereisezielen im Atlantik, im Mittelmeer sowie in Nordafrika. Bislang waren die grün-weißen Germania-Jets vom Hamburg Airport ausschließlich im Charterverkehr für renommierte Reiseveranstalter im Einsatz. Nun können Urlauber ihre Tickets erstmals direkt bei der Airline kaufen.

Ab 17. Juni 2014 fliegt Germania einmal pro Woche in weniger als vier Stunden nach Rhodos. Die griechische Ferieninsel steht für herrliche Strände umgeben von faszinierender Natur und einer historischen Kulisse. Die Verbindung steht immer dienstags im Flugplan. Ideal für Urlauber mit Kindern: Flache Sandstrände und ein ruhiges Meer im Osten der Insel erlauben ungestörtes Plantschen, Baden und Schwimmen auch für die Jüngsten.

Germania mit Direktflug Hamburg – Marrakesch und Tel Aviv

Zum Winterflugplan kommen mit Madeira und Marrakesch zwei der beliebtesten Ziele im Atlantik sowie in Nordafrika ins Angebot. Die Blumeninsel Madeira wird ab 02. November 2014 immer sonntags angesteuert.

Wer den Zauber des Orients erleben möchte, kommt ab 04. November 2014 jeweils dienstags und freitags nach Marrakesch. Die Königsstadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Lieblingsziele des internationalen Jetsets gemausert: Vor den angesagtesten Clubs parken Ferraris und Porsches, ein Hotel der Stadt war Filmkulisse für den Kinofilm "Sex and the City 2". Marrakesch ist auch idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Wandertouren in das Hohe Atlas Gebirge. Die Stadt wird ab Norddeutschland ausschließlich durch Germania direkt bedient.

Zu Beginn des kommenden Jahres nimmt die Berliner Fluggesellschaft ein weiteres Trendziel ins Streckennetz. Tel Aviv steht ab März 2015 bis zu zweimal pro Woche im Flugplan – die israelische Metropole ist mit ihrer Mischung aus Orient und westlichem Lifestyle eine der angesagtesten Städte am östlichen Mittelmeer. Auch für Pilgerreisen durch Israel, die bei deutschen Urlaubern hoch im Kurs stehen, ist Tel Aviv eine perfekte Ausgangsbasis. Orte wie Jerusalem oder Nazareth lassen sich bequem mit dem Mietwagen entdecken.

Andreas Wobig, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: "Hamburg Airport ist das wichtigste Luftverkehrsdrehkreuz im Norden und ergänzt mit seinem Einzugsgebiet von Schleswig-Holstein bis ins nördliche Niedersachsen ideal unsere bestehenden Standorte in Bremen und Rostock. Wir freuen uns sehr, dass wir künftig auch in Hamburg regelmäßig unter eigener Marke am Start sind."

Germania leistet Shuttle-Service für Airbus-Mitarbeiter nach Toulouse

Die Hansestadt Hamburg ist bereits ein wichtiger Standort für Germania. Für den Flugzeughersteller Airbus betreibt die Airline einen Shuttle-Service zwischen dem Werksflughafen in Finkenwerder südlich der Elbe und Toulouse. Montags bis freitags gibt es seit November 2011 jeweils zwei tägliche Germania-Verbindungen, auf welchen Mitarbeiter des Konzerns bequem zwischen den beiden Airbus-Standorten hin- und her reisen können. Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: "Wir freuen uns sehr über das Engagement von Germania wodurch das Streckennetz in Hamburg um attraktive Flugziele erweitert wird. Marrakesch ist ab November 2014 zum ersten Mal überhaupt Teil unseres Streckennetzes und auch Tel Aviv wird nach langer Zeit endlich wieder aufgenommen."

Die online buchbaren Flüge ab Hamburg soll es oneway ab 135 Euro geben. Die Preise verstehen sich inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Airbus A350 XWB: Nach Extremkälte-Tests folgen Early Long Flights

Airbus lässt seinen neuen High-Tech-Flieger A350 XWB in die Phase der Early Long Flights (ELF). Diese Testkampagne umfasst Flugstrecken mit Kabinenbesatzung und Passagieren.

Die A350-Testmaschine mit der Bezeichnung MSN2 startete erstmals dazu am Toulouse-Blagnac Airport um 09:20 Uhr. Zwei Flüge in realen Airline-Umgebungen, das heißt einmal mit Air France- und einmal mit Lufthansa-Crew. Die MSN2 war die erste Maschine aus der A350-Testflotte von fünf Flugzeugen, die überhaupt mit einer Kabine ausgestattet wurde.

Noch vor Kurzem hat das Flugzeug extreme Wettertests absloviert, bei der die Maschine in einem Spezial-Hangar, dem McKinley Climatic Lab der Eglin Air Force Base im Nordwesten von Florida, von +45 °C bis -40 °C betrieben und getestet wurde. Da musste man schon einen Mantel am Steuer im Cockpit tragen. Auch Feuchtigkeits-Einflüsse konnten nachgestellt und das Flugzeug damit getestet werden.

Für die Versuche war mit der MSN002 erstmals ein A350-Flugzeug in die USA geflogen. Flight Test Director Philippe Foucault sagte anlässlich der Testkampagne zu der Testumgebung: "So eine Anlage wie diese hier gibt es nur einmal, und die Betreiber dieses Labors sind Meister ihres Faches." Es wurden die Bordsysteme, von In-Flight-Enterteinmentsystemen, über Bordküche, Klimatisierung bis Abwasser- und Toiletten überprüft.

Mit allen Flugbedingungen werden die Early Long Flights innerhalb einer Woche abgeschlossen sein. Fast 250 Passagiere, darunter Airbus-Angestellte und ca. 30 Kabinen-Spezialisten sowie Hersteller für Innenausstattung nehmen dazu Platz an Bord. Die ELF-Flüge sind kein Bestandteil des technischen Zulassungsverfahrens, tragen aber viel zur Produktreife des Flugzeuges bei seinem Marktstart bei.

Ethiopian Airlines nimmt Route Wien – Addis Abeba auf

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Seit heute, 02. Juni 2014, bietet der Flughafen Wien eine neue Langstreckenverbindung auf den afrikanischen Kontinent: Heute früh um 05:50 Uhr ist die erste Boeing 757-200 des Star Alliance-Partners Ethiopian Airlines aus Addis Abeba am Flughafen Wien gelandet.

Begrüßt wurde sie mit einer Water Salute-Zeremonie am Vorfeld und einem feierlichen Empfang im General Aviation Center im Beisein von Esayas Woldemariam (Managing director Ethiopian International), Jaan Albrecht (CEO Austrian Airlines) und Mag. Julian Jäger (Vorstand Flughafen Wien AG).

Brücke zum wichtigsten Handelspartener Afikas

"Wir freuen uns, nun unsere Flügel bis nach Wien, eine der renommiertesten Kongress- und Konferenzstädte Europas, auszubreiten. Damit bedienen wir nicht nur die wachsende Nachfrage nach guten Reiseverbindungen zwischen Afrika und Wien, sondern bieten durch die Kooperation mit unserem Star Alliance-Partner Austrian Airlines auch attraktive Verbindungen zwischen Afrika und Zentral- und Osteuropa. Europa ist der größte Handelspartner Afrikas und damit eine wichtige Region für uns.", sagt Tewolde Gebremariam (CEO Ethiopian Airlines).

"Mit dieser neuen Direktverbindung auf den afrikanischen Kontinent ist ein international bedeutsamer Wirtschaftsmarkt für Österreich noch besser erreichbar und mit Addis Abeba erschließt sich ein für Tourismus und Wirtschaft wichtiges Gateway. Davon profitieren die Wirtschafts- und Tourismusregionen in Österreich, Osteuropa und im afrikanischen Raum. Neue Star Alliance-Carrier gemeinsam mit unseren Partnern nach Wien zu holen ist für uns ein wichtiges Ziel und wir freuen uns, dass diese Strategie erfolgreich ist.", so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

"Vor zwei Jahren haben wir gemeinsam mit dem Flughafen Wien begonnen unseren Standort Wien verstärkt zu bewerben. Ich freue mich, dass mit Ethiopian Airlines nun ein weiterer Star Alliance Carrier unserer Einladung folgt. Mit unserem neuen Partner gewinnen Austrian und Star Alliance Kunden eine Direktverbindung nach Afrika und umgekehrt bieten wir Gästen aus der größten Kongressstadt Afrikas, Addis Abeba, optimale Anschlussverbindungen ab Wien, insbesondere nach Osteuropa an", ergänzt Jaan Albrecht, CEO von Austrian Airlines.

Vier Flüge pro Woche von Wien nach Addis Abeba

Die Maschine startet jeden Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag um 00:01 Uhr in Addis Abeba und landet um 05:50 Uhr in Wien (Flugnummer ET724). Um 06:50 Uhr geht es weiter nach Stockholm, wo die Landung um 09:00 Uhr erfolgt. In die Gegenrichtung hebt die Maschine an denselben Tagen um 20:00 Uhr aus Stockholm ab und landet um 22:10 Uhr in Wien. Um 23:10 Uhr erfolgt der Start ab Wien nach Addis Abeba, wo das Flugzeug um 07:05 Uhr am nächsten Morgen landet (Flugnummer (ET725). Zum Einsatz sollen Maschinen des Typs Boeing 767-300ER und Boeing 757 kommen.

Ethiopian Airlines ist der am schnellsten wachsende Carrier in Afrika und eine der führenden Fluglinien des afrikanischen Kontinents. Seit Dezember 2011 ist die vielfach ausgezeichnete Airline (darunter Afrikas Best Business Class Airline 2013, African Airline of the year Award 2013, Best Airline Staff Service in Africa von Skytrax und viele mehr) Mitglied der Star Alliance. Mit der neuen Direktverbindung sind 48 Destinationen in Afrika über Addis Abeba ab Wien sehr gut erreichbar. Mit der neuen Destination bedient Ethiopian Airlines nun 82 internationale Ziele auf fünf Kontinenten mit über 200 täglichen Flügen.

Twin Jet nimmt Verbindung Stuttgart – Lyon auf

Die Fluggesellschaft Twin Jet fliegt ab dem heutigen Montag, 02. Juni 2014 fünfmal pro Woche von Stuttgart nach Lyon. Die Flüge gehen täglich von Montag bis Freitag. In Lyon startet die Beechcraft 1900D mit 19 Sitzplätzen jeweils um 10:40 Uhr, Ankunft in Stuttgart ist um 12:00 Uhr.

Zurück nach Lyon fliegt die Maschine ab Stuttgart um 12:30 Uhr und landet dort um 13:50 Uhr. Die Verbindung in die zweitgrößte Stadt Frankreichs ist vor allem für Geschäftsreisende interessant.

Die französische Fluggesellschaft Twin Jet, die 2001 gegründet wurde, ist Partner der Air France / KLM. Von Lyon aus können Passagiere direkt nach Le Havre und Toulon umsteigen. Weitere Ziele im Streckennetz von Twin Jet sind Toulouse, Marseille, Aix-en-Provence, Périgueux, Bergerac und Pau im Departement Pyrénées-Atlantiques.

Help&Fly bei airberlin: Ticketverkauf für guten Zweck gestartet

Die Entertainerin Käthe Köstlich wird wie in den Vorjahren auch die Veranstaltung begleiten. Erstmals können Gäste den Rundflug auch in der Business Class genießen. Eine weitere Besonderheit dieses Fluges: Alle Künstler sowie die airberlin Besatzung arbeiten an diesem Tag ehrenamtlich. "Die Veranstaltung lebt von dem Engagement unserer Mitarbeiter, Partner und Sponsoren. Wir freuen uns, dass viele Sponsoren erneut ihre Unterstützung zugesagt haben und so zum Gelingen von Help & Fly beitragen. Die Veranstaltung ist einzigartig in Deutschland und für die Gäste ein ganz besonderes Erlebnis", sagt Dr. Martina Niemann, Chief Human Resources Officer bei airberlin.

Hauptsponsoren der Veranstaltung sind die Brauerei im Füchschen, Düsseldorf Airport, Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH sowie die aventem GmbH für audiovisuelle Dienstleistungen.

Prosecco und Süßes vom Konditor

Weitere Partner von Help & Fly sind das Hotel Maritim in Düsseldorf, die Klüh Service Management GmbH für das Sicherheitspersonal sowie die AHS Euroground GmbH & Co. KG für die Bodenabfertigungen. Die Konditorei Heinemann versorgt die Fluggäste am Eventtag mit einer süßen Überraschung. Mit einem Glas Prosecco begrüßt die Saitta Locanda del Conte GmbH die Gäste vor dem Abflug am Gate.

Der anderthalbstündige Rundflug startet am 22. November 2014 um 14:30 Uhr. Nachdem der airberlin Airbus 330-200 eine Aidsschleife geflogen ist, findet im Station Airport, der Special Event Location der Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH im Fernbahnhof des Düsseldorfer Flughafens, die feierliche Scheckübergabe mit anschließendem Bühnenprogramm und Tombola statt. Der Hauptpreis der Tombola ist der Hin- und Rückflug mit airberlin nach Cancun in Mexico für zwei Personen. Die Gewinner wohnen für eine Woche im fünf Sterne Hotel Paradisus la Perla in Playa del Carmen mit All Inclusive-Service. Gestellt wird dieser Preis von Meiers Weltreisen.

Beratung für Betroffene wird unterstützt

Der Erlös von Help & Fly kommt in vollem Umfang der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V. zugute. In den vergangenen Jahren kamen insgesamt rund 640.000 Euro für den guten Zweck zusammen. Verwendet wurde das Geld unter anderem für die Einrichtung einer Küche mit dazu gehörigem Aufenthaltsraum in der Beratungsstelle der AIDS-Hilfe. Hier können sich Männer, Frauen und Kinder, die mit dem HI-Virus infiziert oder an AIDS erkrankt sind, austauschen. Düsseldorf gehört zu den am meisten von HIV und Aids betroffenen Städten in Deutschland.

"Für die AIDS-Hilfe hat Help & Fly eine große Bedeutung. Die Spendensumme sichert das Überleben einiger Angebote für Menschen mit HIV und Aids. Darüber hinaus ist die Unterstützung der Airline, ihrer Mitarbeiter, des Flughafens, der Sponsoren und Künstler für viele Betroffene ein sichtbares Zeichen für Solidarität und Akzeptanz", sagt Peter von der Forst, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V. Flugtickets für den 90-minütigen Rundflug sind ab sofort unter airberlin.com/helpandfly sowie im Service Center der Gesellschaft ab 144 Euro in der Economy Class erhältlich. Erstmals bietet airberlin auch 19 Plätze in der Business Class für 199 Euro an. airberlin bietet als einzige deutsche Airline ausschließlich FullFlat-Sitze in der Business Class an.

Brandschutz am BER braucht Umbau – Taskforce nach Korruptionsvorwurf

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Flughafenchef Hartmut Mehdorn hat heute dem Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH FBB den aktuellen Erkenntnisstand zu den Korruptionsvorwürfen gegen einen leitenden Mitarbeiter der FBB vorgetragen. Mehdorn betonte, dass sämtliche Vergaben, mit denen der unter Korruptionsverdacht stehende Mitarbeiter betraut war, durch eine eigens eingesetzte Taskforce untersucht werden.

Die Taskforce setzt sich zusammen aus flughafeninternen Juristen und Revisoren, externen Juristen, Antikorruptionsspezialisten sowie einem Vertreter von Transparency International. Mehdorn sagte nach der Aufsichtsratssitzung: "Wir bleiben bei unserer Nulltoleranzlinie in Sachen Korruption. Beim leisesten Verdacht werden wir wieder die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufen. Die Taskforce wird bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 30.06. die Sachverhalte klären und einen Zwischenbericht vorlegen, auf dessen Grundlage der Aufsichtsrat den Fall erörtern kann."

BER-Fertigstellung nach Plan – Brandschutz nicht genehmigungsfähig

In einigen Medien wurde über das Wochenende spekuliert, angesichts des Korruptionsverdachtsfalls müsse die gesamte Entrauchungsplanung auf den Prüfstand gestellt werden. Dem widerspricht die FBB sehr deutlich: Die Eröffnung des Flughafens BER musste in der Vergangenheit immer wieder verschoben werden, da sich der Brandschutz als zu komplex und nicht beherrschbar erwiesen hatte.

Flughafenchef Mehdorn: "Der Brandschutz war nicht genehmigungsfähig. Wir haben daher im August 2013 gemeinsam mit Planern, Gutachtern, dem TÜV und dem Bauordnungsamt die wesentlichen Eckpunkte der Planung besprochen, wie der Brandschutz genehmigt werden kann. Die Systeme müssen vereinfacht werden, die Anlagen besser beherrschbar gemacht werden. Dazu muss der Brandschutz umgebaut werden. Das gilt weiterhin. Das ist das Verständnis aller Projektbeteiligten inklusive der Genehmigungsbehörde. Das hat sich nicht etwa eine einzelne Person im stillen Kämmerlein ausgedacht. Wir überprüfen derzeit mögliche Auswirkungen des Korruptionsverdachtsfalls auf den BER-Zeitplan. Die Suche nach einem Nachfolger für den unter Verdacht stehenden Mitarbeiter ist angelaufen."

Hintergrund zum aktuellen Korruptionsverdachtsfall: Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hatte in der vergangenen Woche nach einem Hinweis der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Dienstzimmer von zwei Beschuldigten sowie Privaträume des Hauptbeschuldigten in einem Korruptionsverdachtsfall am Flughafen durchsucht. Der Verdacht hatte sich nach einem Gespräch mit dem Repräsentanten eines im Bereich der technischen Planung tätigen internationalen Unternehmens ergeben. Die Staatsanwaltschaft spricht mittlerweile von einem "klassischen Modell von Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr".

Korruptionsprävention bei der FBB von Beginn an

Bereits vor Beginn der Bauarbeiten am BER hatte die FBB Anfang 2005 mit der unabhängigen Organisation Transparency International Deutschland e. V. einen Integritätsvertrag zur Vorbeugung gegen Korruption und illegale Absprachen beim Bau abgeschlossen. Als damals bundesweit erstes Unternehmen hatte die Flughafengesellschaft mit Prof. Peter Oettel auch einen unabhängigen externen Beobachter eingesetzt, der seitdem die Einhaltung des Integritätsvertrages überwacht.

2010 verschärfte die FBB ihre Korruptionsprävention noch einmal. Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und externe Dritte wie Auftragnehmer, Dienstleister oder Geschäftspartner können sich seitdem mit möglichen Hinweisen und Fragen sowohl an einen internen Antikorruptionsbeauftragten als auch an eine externe Ombudsfrau wenden. Beide gehen Hinweisen und Verdachtsfällen wie z.B. auf Korruption, Betrug, Wirtschaftkriminalität oder Untreue nach.

Airbus A320 für Flottenerneuerung von Air New Zealand

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Air New Zealand will nach der Bestellung von Flugzeugen der A320-Familie im Jahr 2009 nun von der zusätzlichen Effizienz der NEO-Modelle profitieren und hat drei A321neo, zehn A320neo sowie eine weitere A320ceo in Auftrag gegeben.

Die Airline bestellt damit erstmals das größere Modell A321 sowie Flugzeuge mit der neuen Triebwerksoptionneuen Triebwerksoption ("new engine option", kurz NEO). Die Entscheidung über die Triebwerke und Kabinenkonfiguration wird noch getroffen.

Flugzeug mit mehr Platz für Passagiere und Fracht

Die A321 bietet als größtes Modell der A320-Familie die niedrigsten Sitzmeilenkosten unter allen Single-Aisle-Jets. Der Rumpf dieser Typenreihe ist um sieben Zoll breiter als bei Konkurrenzprodukten. Die Frachträume sind für Container und Paletten nach Industriestandard bemessen.

Christopher Luxon, Chief Executive Officer von Air New Zealand, sagte, dass dieser Kauf den von der Fluggesellschaft beabsichtigten Aufbau einer reinen Airbus-Single-Aisle-Flotte bestätige. "Der Einsatz von Standardrumpflugzeugen einer einzigen Typenreihe bringt uns wichtige Effizienzgewinne bei Schulung, Wartung und Betriebskosten. Mit den neuen Airbus NEO-Modellen stellen wir sicher, dass wir auch weiterhin eine der weltweit jüngsten Jetflotten betreiben. Die Flugzeuge werden die Kraftstoffeffizienz weiter erhöhen, so dass wir unsere CO2-Emissionen minimieren können."

Effizienz erlaubt größere Reichweite

"Die NEO-Modelle bieten weitere Effizienzsteigerungen. Neben 15 Prozent weniger Treibstoffverbrauch und bis zu 950 Kilometer mehr Reichweite fliegen sie erheblich leiser. Die Passagiere schätzen die A320-Familie, weil sie die breiteste und komfortabelste Kabine aufweist…", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Die A320-Familie ist mit mehr als 10.200 verkauften und über 6.000 ausgelieferten Flugzeugen das erfolgreichste Single-Aisle-Programm der Welt. Die A320neo verbraucht als jüngste Version mit neuen Triebwerken und aerodynamisch optimierten "Sharklets" an den Flügelspitzen bis zu 15 Prozent weniger Treibstoff. Bis Ende April 2014 hatte Airbus über 2.600 Festbestellungen von 50 Kunden für die A320neo-Familie verbucht. Damit behauptet diese schon jetzt einen Marktanteil von 60 Prozent.

787 Dreamliner erhält ETOPS-Zulassung – Größere Entfernung von Landebahn

Boeings Dreamliner darf sich weiter von Landebahnen entfernen. Die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA setzte sogenannte Extended Operations (ETOPS) für das neue Flugzeug fest.

Mit der neuen Bewilligung darf die Boeing 787 bis zu 330 Minuten Flugzeit von einer Landebahn entfernt betrieben werden. Bisher war der Dreamliner, seit seiner Indienststellung 2011, für Routen bis 180 Minuten von der nächsten Landebahn entfernt zugelassen.

Nach verschiedenen Problemen u.a. mit den Batteriesystemen, musste der Flieger, der mit vielen technischen Neuentwicklungen an den Markt kam, bei seinem Dienstantritt zunächst wieder am Boden bleiben. Nun werde was das Vertrauen in das Flugzeug weiter gestärkt, hieß es bei Boeing. Das Flugzeug kann damit auf weiteren Routen eingesetzt werden, sofern die Fluggesellschaften die Zulassungen ihrer heimischen Behörden erhalten.

Mit dieser ETOPS kann die 787 nun effizienter eingesetzt werden, weil direktere Flugrouten möglich werden, womit Treibstoff und CO2-Ausstoß reduziert werden. Das ist ein wichtiger Schritt für das Flugzeug überhaupt, das seine Fähigkeiten als Langstreckenflugzeug bisher nicht ausschöpfen konnte. Bei Boeing ist man daher erfreut, die Zulassung für den Dreamliner zu erhalten, für die es auch konzipiert wurde, sagte Larry Loftis, Vice President and General Manager für das 787-Program bei Boeing. Bisher hat Boeing 1.030 Bestellungen für die 787 bei 60 Kunden. 146 Flugzeuge wurden ausgeliefert.

Fraport-Jahresabschluss in den Erwartungen – Anstieg erwartet

Auf der 13. ordentlichen Hauptversammlung der Fraport AG in der Jahrhunderthalle Frankfurt-Höchst berichtete Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte vor Aktionärinnen und Aktionären über das abgelaufene Geschäftsjahr. In Frankfurt wurden moderate Zuwächse bei den Passagieren (plus 0,9 Prozent) wie auch beim Cargo-Aufkommen (plus 1,4 Prozent) erzielt. „Im deutschen und europäischen Vergleich stehen wir damit ordentlich da, aber wirkliches Wachstum passiert zurzeit in anderen Regionen dieser Welt“, so Schulte.

Im Luftverkehr haben Nationen im Nahen und Mittleren Osten mit zehn Prozent und in Fernost mit sieben Prozent Passagierzuwachs im vergangenen Jahr deutlich mehr Dynamik gezeigt. Durch die Beteiligung an Flughäfen wie Lima in Peru, St. Petersburg in Russland, Xi‘an in China, Antalya in der Türkei und Varna und Burgas in Bulgarien konnte der Fraport-Konzern an der guten Entwicklung in den internationalen Wachstumsmärkten partizipieren.

Um diese Flughäfen für die zukünftige Entwicklung zu rüsten, hat Fraport in St. Petersburg, Varna und Burgas in neue Terminalgebäude investiert. Der Flughafen Lima ist gerade zum sechsten Mal in Folge von der renommierten Unternehmensberatung Skytrax zum besten Airport in Südamerika gewählt worden. Bereits zum vierten Mal wurden die Beschäftigten dort als bestes Flughafenpersonal in Südamerika ausgezeichnet.

Dividende bei 1,25 Euro je Aktie – 2013 in den Erwartungen

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2013 erfüllte die Erwartungen: Der bereinigte Umsatz stieg um 3,4 Prozent – im Wesentlichen getragen durch den Anstieg der Flughafenentgelte, höhere Retail- und Immobilienumsätze sowie höhere Umsätze aus dem internationalen Geschäft. Das operative Konzernergebnis (EBITDA) legte dank eines intensiven Kostenmanagements mit 3,7 Prozent noch etwas stärker zu als der Umsatz. Das Konzernergebnis hingegen ging erwartungsgemäß um 6,3 Prozent zurück.

Ursache hierfür waren insbesondere hohe einmalige Vorjahreserträge im Finanzanlagenmanagement. Erfreulich entwickelte sich dagegen der Cashflow, der nach vielen Jahren mit hohen Investitionen in die Flughafeninfrastruktur erstmals wieder positiv war. Der Dividendenvorschlag des Vorstands lag abermals bei 1,25 Euro je Aktie, und wurde von den Aktionären bestätigt. Damit liegt die Dividende seit dem Jahr 2010 auf einem stabilen Niveau.

Ein Schwerpunkt bleibt der Passagierservice: Das Programm „Great to have you here!“ sei längst zu einem anerkannten Gütesiegel für Servicequalität „made by Fraport“ geworden, so Schulte, der weiter ausführte: „Der Erfolg gibt uns Recht, 80 Prozent unserer Kunden in Frankfurt äußern sich positiv über die Qualität unseres Flughafens, über die Freundlichkeit unserer Beschäftigten und sind zufrieden mit den von uns angebotenen Services.“

So wurde der Flughafen Frankfurt im vergangenen Jahr von Skytrax unter den weltweiten Flughäfen als derjenige ausgezeichnet, der den größten Fortschritt in Sachen Passagierkomfort erzielen konnte. Diesen Weg weiter zu verfolgen, sei das explizite Ziel des Unternehmens. Dazu will Fraport konsequent auch neue Technologien einsetzen, um dem mobilen Informationsbedürfnis der Fluggäste gerecht zu werden. Mit der Neuauflage der Frankfurt Airport App ist jüngst ein guter Schritt in diese Richtung gemacht worden.

Luftverkehrsdrehkreuz mit größter Vielfalt an Strecken und Zielen

Neben der Rolle als Gastgeber für internationale Fluggäste kommt dem Flughafen laut Schulte noch eine weitere Rolle zu: die als wichtige Infrastruktureinrichtung und größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland. Das Ansteigen der Verkehre gehe unmittelbar mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl am Flughafen einher. Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz bietet rund 78.000 Menschen bei 500 Betrieben und Unternehmen am Flughafen einen Arbeitsplatz; zusammen mit den in der Wertschöpfungskette vorgelagerten Lieferanten und Dienstleistern sichert der Flughafen laut einer aktuellen Studie rund 116.000 Arbeitsplätze. Das entspreche 2,9 Prozent der Gesamtbeschäftigtenzahl in Hessen, erläuterte Schulte die Relevanz des Flughafens für den überregionalen Arbeitsmarkt.

Auch die Bedeutung für die deutsche Wirtschaft und ihre internationalen Handelsbeziehungen sei immens. Kein anderer Flughafen in Europa habe die Vielfalt an Strecken und Zielen, die ab Frankfurt erreichbar sind. „Deutsche Arbeitsplätze hängen stark von den exportierenden Industrien ab und diese wiederum sind auf die guten Verbindungen in die Welt angewiesen. Das sind konkrete Wettbewerbsvorteile, die unseren Wohlstand hier in Deutschland sichern.“ Auch deshalb gilt es, die Flughafeninfrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, um einerseits weitere Unternehmensansiedlungen auf dem Gelände der Airport City zu ermöglichen und andererseits die Erweiterung der Terminalkapazitäten rechtzeitig anzugehen, bevor ein möglicher Engpass entsteht, betonte Schulte.

Bei allen Entscheidungen, die Fraport treffe, habe man stets auch die regionale Verantwortung des Unternehmens im Blick: „Wir werden gemeinsam mit unseren Partnern im Luftverkehr auch weiterhin alle betrieblich darstellbaren Möglichkeiten für aktiven und passiven Schallschutz ergreifen“, bekräftigte Schulte das Engagement für die Nachbarn des Flughafens.

Anstieg aller finanziellen Kennzahlen erwartet

Für das laufende Jahr erwartet Fraport in Frankfurt ein Passagierwachstum von zwei bis drei Prozent, die Position als größter Frachtflughafen Europas soll gehalten werden. Aufgrund einer geänderten Bilanzierungsvorschrift entfällt zum 01. Januar 2014 die Möglichkeit, Gemeinschaftsunternehmen anteilig in die Konzern-Rechnungslegung einzubeziehen, was sich für Fraport insbesondere auf die Beteiligung am Flughafen Antalya auswirkt. Das Ergebnis von Antalya wird fortan im Finanzergebnis des Konzerns ausgewiesen, was zu einer Veränderung der berichteten Zahlen im laufenden Geschäftsjahr führen wird.

Gegenüber den pro forma für 2013 rückwirkend angepassten Werten erwartet Fraport einen Anstieg aller finanziellen Kennzahlen im Jahr 2014. Der Konzern-Umsatz soll auf bis zu 2,45 Milliarden Euro steigen (pro forma 2013: 2,378 Millionen Euro). Das Konzern-EBITDA wird zwischen etwa 780 und etwa 800 Millionen Euro erwartet (pro forma 2013: 733 Millionen Euro), das Konzern-EBIT soll auf bis zu etwa 500 Millionen Euro ansteigen (pro forma 2013: 439 Millionen Euro). Das Konzernergebnis ist von dieser Bilanzierungsänderung nicht betroffen und wird leicht über dem Vorjahreswert erwartet. Korrespondierend soll der Dividendenvorschlag mindestens auf Vorjahresniveau liegen.

Forschungsrakete Rexus 16 startete mit Atmosphären-Experimenten

Studenten nutzten die Forschungsrakete REXUS 15, die am 29. Mai 2014 um 12:00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden startete, um Mess-Sonden und Minisatelliten während des Flugs auszusetzen.

Bereits einen Tag zuvor war REXUS 16 mit vier weiteren Experimenten an Bord erfolgreich gestartet. Rund 50 Studentinnen und Studenten aus Deutschland, Schweden, Großbritannien, Belgien, Italien und Rumänien erforschten bei der Doppelkampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA die Lufthülle der Erde und testeten neue Raumfahrttechnologien.

Acht Teams hatten rund ein Jahr lang selbständig eigene Experimente entwickelt, gebaut und getestet, die nun in den rund sechs Meter langen einstufigen REXUS-Raketen zum Einsatz kamen. Rund zehn Minuten dauerten die beiden Flüge mit jeweils vier Experimenten an Bord, bei denen REXUS 15 eine Höhe von etwa 80 Kilometern und die leichtere REXUS-16-Rakete rund 87 Kilometer Höhe erreichte.

MEDUSA und ISAAC: CO2 und Ionenverteilung in der Atmosphäre

Das Experiment MEDUSA (MEasurements of the D-region plasma USing Active falling plasma probes) von Studenten der Universität Rostock untersuchte die Konzentration von positiven Ionen in der so genannten D-Region der Atmosphäre. Diese Schicht befindet sich in einer Höhe zwischen 70 und 90 Kilometern über dem Erdboden. In diesem Bereich werden durch die Energie der Sonnenstrahlung Elektronen aus den Gasatomen und -molekülen geschlagen. So entsteht ein Plasma, das heißt ein elektrisch geladenes und leitendes Gas mit freien Elektronen und Ionen. Während der Nachtzeit verschwindet die Schicht wieder, da ohne Sonnenenergie die Elektronen und Ionen wieder verschmelzen.

Für die Untersuchungen wurden kurz vor Erreichen des höchsten Punktes der Raketenflugbahn zwei zylinderförmige Sonden ausgeworfen, die während des Falls zurück zur Erde die elektrischen Signale der Ionen registrieren. Zudem enthalten die Sonden GPS-Empfänger, welche punktgenaue Ortsinformationen liefern. Durch die Kombination der Höheninformation mit den elektrischen Signalen können erstmalig zwei zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten gemessene Höhenprofile des Plasmas in der D-Region erstellt werden.

Dies ist die Grundlage, um zukünftig dreidimensionale Informationen über kleinräumige Änderungen der Ladungsverteilung zu erhalten. Damit könnten physikalischer Phänomene in der Atmosphäre aufgeklärt werden, wie die im Winter in einer Höhe von der 55 bis 80 Kilometern auftretenden Radarechos und neue Erkenntnisse der chemischen Vorgänge gewonnen werden.

Ziel des Experiments ISAAC (Infrared Spectroscopy to Analyse the middle Atmosphere Composition) des Studententeams der KTH Stockholm war die Bestimmung des Kohlendioxidgehalts in der mittleren Atmosphäre. Während des REXUS-15-Flugs wurde in einem ersten Schritt der Auswurfmechanismus für zwei scheibenförmige Flugkörper getestet, mit denen die Messungen außerhalb der Rakete durchgeführt werden sollen.

Weltraumsegel bremsen Schrott-Satelliten ab

Zwei würfelförmige Kleinstsatelliten (CubeSats) mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern bildeten das Herzstück des Strathsat-R2 Experiments der Universität Strathclyde (UK). Einer der Satelliten enthielt ein pyramidenförmiges Segel mit aufblasbaren Stangen, der andere eine Struktur aus kissenförmigen Zellen. Beide Konstruktionen sollten sich nach dem Auswurf entfalten. Mit dem Experiment wollten die Studenten zeigen, dass beide Strukturen sich mit Hilfe des darin enthaltenen Sauerstoffs stabil aufblasen können, da dieser sich im Weltraum-Vakuum ausdehnt.

Solche Strukturen könnten eingesetzt werden, um den Querschnitt eines Satelliten zu vergrößern. Damit würde im Weltall der Druck, den die Partikel aus dem Sonnenwind darauf ausüben, erhöht, so dass ausrangierte Satelliten schneller an Geschwindigkeit verlieren, in einen niedrigen Orbit sinken und so schneller zum Verglühen gebracht werden können.

Mit dem Experiment FOVS (Fiber Optical Vibration Sensing Experiment) testete das Team von der Technischen Universität in München einen sehr kleinen und flexiblen optischen Dehnungssensor, der als Beschleunigungsmesser – beispielsweise für Vibrationsmessungen an Raketen – eingesetzt werden soll. Von Vorteil für den Test waren die vielen Auswürfe von Experimenten auf REXUS 15, in denen die Körper beschleunigt wurden und Störungen hervorriefen.

REXUS 16: Neuer Orientierungssinn für die Raumfahrttechnik

Die REXUS-Raketen sind ungesteuert. Das heißt sie taumeln und drehen sich während des Fluges. Dies ist für das Team HORACE (HORizon ACquisition Experiment) von der Universität Würzburg eine ideale Testumgebung: Aus Kamerabildern, die während des Flugs vom Horizont aufgezeichnet werden, sollte die Ausrichtung der REXUS-Rakete zum Erdmittelpunkt berechnet werden. Diese Technik soll zukünftig auf Satelliten eingesetzt werden, um diese wieder zur Erde auszurichten, wenn deren Orientierungssystem versagt hat.

An der Zusammensetzung der Atmosphäre ist das MOXA-Team (Measuring ozone and OXygen in the Atmosphere) von der TU Dresden interessiert. Dort wurden kleine Sensoren zur Bestimmung des atomaren und molekularen Sauerstoffgehalts sowie des Ozons entwickelt. Die Studenten wollten mit den Apparaturen, die in die Wand ihres Raketenmoduls eingebaut wurden, die Konzentrationen der Gase in Abhängigkeit von der Höhe messen.

Experimente zur Materialforschung steuerten außerdem die Teams CWIS (Chemical Waves In Soret effect) von Studierenden der Freien Universität Brüssel und der Universität Frederico II in Neapel sowie des Teams LOW-GRAVITY von der Polytechnischen Universität von Bukarest (Rumänien) bei.

REXUS und BEXUS: Studenten können Forschungsideen einreichen

Das Deutsch-Schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studenten, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Ihre Vorschläge für Experimente können jährlich im Oktober eingereicht werden.

Der diesjährige Aufruf dazu mit dem genauen Datum wird am 16. Juni veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSB hat den schwedischen Anteil für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente für REXUS 15/16 durch das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die programmatische Leitung erfolgt durch das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.

Fraport-Aktionäre stimmen Dividende und Aufsichtsrat zu

Die Aktionärinnen und Aktionäre der Fraport AG stimmten auf der 13. ordentlichen Hauptversammlung der Flughafen-Betreibergesellschaft dem Dividendenvorschlag in Höhe von 1,25 Euro je Aktie zu, womit die Dividende seit dem Jahr 2010 weiterhin auf einem stabilen Niveau liegt, und entlasteten mit großer Mehrheit Vorstand (99,94 Prozent) und Aufsichtsrat (99,88 Prozent) für das Geschäftsjahr 2013.

Zuvor legte Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr ab und beantwortete die Fragen der Anteilseigner. Insgesamt besuchten 1.329 Aktionärinnen und Aktionäre die Hauptversammlung, die unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Karlheinz Weimar in der Jahrhunderthalle Frankfurt-Höchst stattgefunden hat.

Die Anteilseigner stimmten auch über Nachbesetzungen zweier vakanter Positionen im Fraport-Aufsichtsrat ab. Nach dem Ausscheiden von Karl Ulrich Garnadt und Jörg-Uwe Hahn ziehen der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Cargo AG, Peter Gerber (86,63 Prozent Zustimmung) und der Hessische Landtagsabgeordnete Frank Kaufmann (85,88 Prozent Zustimmung) in das Kontrollgremium ein.

 

Hochbetrieb am Münchner Flughafen in den Pfingstferien

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Der Pfingstreiseverkehr sorgt für Hochbetrieb am Münchner Flughafen: Zum Auftakt der beiden Ferienwochen steht am Freitag, den 06. Juni 2014, mit 1.146 geplanten Starts und Landungen gleich der verkehrsreichste Tag dieser Reisezeit auf dem Programm. Allein an diesem Tag werden rund 130.000 Fluggäste erwartet. Insgesamt wurden für die Zeit vom 06. Juni bis einschließlich 22. Juni über 17.500 Flüge koordiniert. Rund 2 Millionen Passagiere werden den Airport während der Ferien für eine Flugreise nutzen.

Der Flughafen München bietet den Urlaubern eine große Auswahl an sonnigen Reisezielen in aller Welt. Die meisten internationalen Starts ab München gehen in den Pfingstferien Richtung Mittelmeer. Über 2.400 Maschinen heben in Richtung Italien, Frankreich, Spanien und die Türkei ab, davon allein rund 150 Flugzeuge in die türkische Ferienmetropole Antalya. Über 140 Maschinen starten nach Palma de Mallorca und 68 Flugzeuge zu den Kanarischen Inseln. Auch zu griechischen Zielen werden über 290 Maschinen unterwegs sein, deutlich mehr als während der Pfingstferien im vergangenen Jahr. Nach Portugal gehen über 100 Flüge, nach Ägypten 47.

Pfingsturlaubern, die es während der Ferien weiter in die Ferne zieht, stehen über 300 Abflüge nach Nordamerika zur Auswahl. 135 Mal können Ziele am Arabischen Golf angesteuert werden. Insgesamt rund 200 Maschinen starten von Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe zu Destinationen in China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea und Thailand. Jeweils 17 Mal heben Flugzeuge in Richtung Brasilien und Südafrika ab.

Aufgrund des zu erwartenden Verkehrsaufkommens auf der Straße und in der Luft empfiehlt die Flughafen München GmbH Pfingsturlaubern, ein Zeitpolster einzuplanen. Wer rechtzeitig eincheckt und am Gate erscheint, alte Gepäckaufkleber entfernt und keine Gefahrstoffe im Reisegepäck transportiert, trägt dazu bei, dass nicht nur die ganze Familie, sondern auch das dazugehörige Reisegepäck pünktlich am Urlaubsort ankommt. Im Terminal 2 steht für die Dauer der Pfingstferien wieder ein mobiler Welcome-Service bereit: Speziell geschulte und gut erkennbare Mitarbeiter sprechen Reisende an, die den Eindruck erwecken, dass sie Informationen oder Orientierungshilfe benötigen.

Wer mit dem Auto anreist, dem stehen am Münchner Flughafen insgesamt rund 28.000 Parkplätze zur Auswahl. Speziell für die bayerischen Schulferien hat die FMG auch im Jahr 2014 wieder einen "Holiday Parking"-Tarif für die unmittelbar an den Terminals gelegenen Parkhäusern P7, P8 und P20 aufgelegt. Diese Stellplätze kosten bei einer Mindestparkdauer von 7 Tagen bis zu einer Parkzeit von 9 Tagen lediglich 49 Euro, für jeden weiteren Tag werden jeweils nur 2 Euro zusätzlich berechnet. Die Ermäßigung erhalten Fluggäste durch Vorlage eines auf den Webseiten des Flughafens abrufbaren Vouchers in der Parkleitzentrale des Münchner Airports.

Tyrolean Airways zieht Angebot für Kollektivvertrag zurück

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Nach zehnmonatiger Verhandlung zieht die Geschäftsführung der Tyrolean Airways ihr Angebot für einen Konzern-Kollektivvertrag zurück. Der Betriebsrat hatte auf das am vergangenen Montag vorgestellte Angebot mit einer Betriebsversammlung reagiert und mit Kampfmaßnahmen bis hin zu Streik gedroht – 34 Flüge mussten in Folge gestrichen werden, nahezu 3.000 Passagiere waren von den Flugausfällen betroffen.

Zudem erklärte der Bord-Betriebsratsvorsitzende Karl Minhard bei der ersten Verhandlungsrunde nach dem Angebot, dass aus seiner Sicht die Basis für Verhandlungen noch immer der ursprüngliche Kollektivvertrag des ehemaligen Austrian Bordpersonals sei. Beide Parteien hatten sich noch im Januar zum Ziel gesetzt, bis zum 31.Mai 2014 zu einem Ergebnis zu kommen.

Gewinnschwelle erst nach den Maßnahmen erreicht

Klaus Froese, Geschäftsführer der Tyrolean, dazu: "Das bekommen wir unter diesen Umständen weder zeitlich noch inhaltlich hin. Die Vergangenheit kann keine Antwort auf eine wirtschaftlich herausfordernde Zukunft sein. Denn der alte Kollektivvertrag würde uns geradewegs ins wirtschaftliche Out manövrieren." Zur Erinnerung: Sechs Jahre schrieb Austrian Airlines in Folge rote Zahlen, erst 2013 erreichte sie in Folge eines harten Sparkurses und nach der Kündigung des alten Kollektivvertrags schwarze Zahlen.

Die Tyrolean Geschäftsführung hat nach Beratung mit dem Vorstand der Austrian Airlines entschieden, das Lösungsangebot wieder vom Tisch zu nehmen. "Gerade in der Zeit der Sommerferienplanung müssen wir pünktlich und verlässlich bleiben. Ausfälle sind für unsere Kunden nicht zumutbar", so Froese.

Ungünstige Zeit für Investitionen – Übergang notwendig

Vom Tisch ist damit vorerst auch das Angebot des Zusammenschlusses von Tyrolean und Austrian. Für die anstehenden Investitionen in der Höhe von bis zu einer Milliarde Euro für den Austausch der Fokker-Flugzeuge und dem Ausbau der Langstrecke sieht das Management der Austrian keine günstige Zeit. Denn der alte Austrian-Kollektivvertrag ist für eine derartige Investition keine tragfähige Basis.

"Wir werden uns nun auch zu Alternativen beraten. Für ernsthafte Verhandlungen über eine wirtschaftlich gesunde Austrian bleibt meine Tür natürlich weiter offen", betont Froese. Zuversichtlich bleibt das Management jedenfalls was die Klagen von Gewerkschaft und Betriebsrat betrifft: Der Betriebsübergang war wirtschaftlich notwendig, aber auch rechtlich möglich.

Cessna Citation CJ3+ feiert Roll-Out

Die erste gebaute Maschine der Cessna Citation CJ3+ feierte nun ihren Roll-Out aus den Hallen der Cessna Aircraft Company in Wichita.

Das Flugzeug wurde wurde erst im März angekündigt, seine Zulassung durch die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA wird für die zweite Jahreshälfte 2014 erwartet.

CJ3+ kommt mit Garmin G3000 und Turbulenz-Warnsystem

"Der Roll-Out von heute erfolgt nur zwei Monate nach der Ankündigung der neuen CJ3+. Das zeigt unsere Stärke zu Investition und Zulassung neuer Produkte." sagte Chris Hearne, Vice President für Cessna-Jets. Man sei schon gespannt darauf, die CJ3+ den Kunden noch dieses Jahr in die Hände zu geben, welche sie mit dem neuen Garmin G3000 Flight Deck und der neuen Cessna-Kabine erhalten.

Das Flugzeug kommt mit einem völlig neuen Interieur, mit Design-Veränderung in der Kabine und dem Cockpit, neuem Druck- und Diagnosesystemen. Die CJ3+ ist mit der G3000-Avionik-Suite von Garmin ausgestattet, welche ein Wetter-Radar mit Turbulenz-Frühwarnung, TCAS II, Advanced Terrain Awareness Warning Systems (TAWS) und Automatic Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B)-Fähigkeiten umfasst.

NextGen-Anforderungen erfüllt – High-Speed Internet

Gerade die (ADS-B)-Fähigkeiten machen die CJ3+ schon bereit für bestimmte Anforderungen aus angekündigten Next Generation (NexGen)-Vorschriften zur Luftverkehrsüberwachung. Mit an Bord ist auch ein Funk-Mediaserver, Iridium-Satellitentelefon und High-Speed Internetanbindung.

Die CJ3+ befördert bis zu neun Passagiere über 2.070 Nautische Meilen, das reicht laut Hersteller für Flüge von Washington, D.C. nach Mexico City, von San Diego, Californien bis nach Juneau, Alaska, oder von Lima in Peru bis nach São Paulo in Brasilien. Dabei soll sie für nur einen steuernden Piloten zugelassen werden. Cessna hat nach eigenen Angaben bisher über 6.600 Maschinen der Citation-Jets verkauft.

Verbindung Leipzig/Halle – Istanbul: Seit zwei Jahren mit steigender Tendenz

Als gestern der in Istanbul gestartete Flieger mit der Flugnummer TK1337 am Flughafen Leipzig/Halle sein Ziel erreichte, markierte diese Landung das Jubiläum einer Erfolgsgeschichte. Denn am 28. Mai 2012 landete erstmals eine Maschine von Turkish Airlines auf dem Flughafen Leipzig/Halle. Als Turkish Airlines die Route vor zwei Jahren neu in das Programm aufnahm, startete man mit vier wöchentlichen Verbindungen von und nach Istanbul. Aber bereits nach nur einem Monat konnte das Flugangebot erweitert werden.

Grund hierfür war die von Beginn an hohe Ticketnachfrage. Heute stehen Reisenden mit Turkish Airlines tägliche Direktflüge von und nach Istanbul zur Verfügung. "Die Entwicklung am Standort Leipzig/Halle ist sogar besser verlaufen als wir uns das zunächst vorgestellt hatten", so Hayrullah Türhan, General Manager Leipzig.

Er ist überzeugt, dass sich der positive Trend weiter fortsetzt. Die Flugverbindungen zum Drehkreuz Istanbul und von dort aus zu über 240 Zielen weltweit wurden auf Anhieb sehr gut angenommen. Die Passagierzahlen hätten sich sehr positiv entwickelt. Auch in diesem Jahr ist die Tendenz erneut steigend.

Auch Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, zeigt sich hocherfreut über das Engagement von Turkish Airlines am Flughafen Leipzig/Halle: "Turkish Airlines ist für den Flughafen Leipzig/Halle eine hervorragende Bereicherung. Flugreisende aus Mitteldeutschland und darüber hinaus profitieren von der guten Anbindung nach Istanbul und an ein weltweites Streckennetz. Die Airline ist heute ein nicht mehr vom Flughafen wegzudenkender Partner für Touristen und Geschäftsleute".

Sojus bringt Astronauten-Trio sicher zur ISS – Willkommen auf der Raumstation

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst und seine Teamkollegen der "Expedition"-Mannschaften 40 und 41, der russische Kosmonaut Maxim Suraev und der amerikanische Astronaut Reid Wiseman sind auf der Internationalen Raumstation ISS eingetroffen.

Gerst ist der dritte Deutsche Astronaut an Bord der ISS und der sechste ESA-Astronaut auf einer Langzeitmission auf der Station. Die Crew war gestern Abend um 21:57 Uhr mitteleuropäischer Zeit (01:57 Uhr Ortszeit) an Bord einer Sojus TMA‑09M vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All gestartet. Der Flug vom Startplatz in Kasachstan bis zur ISS dauerte sechs Stunden – noch in der Nacht, um 03:44 Uhr mitteleuropäischer Zeit – dockte die Sojus-Kapsel mit der Crew an das Rasswet-Modul der Raumstation.

6.000 Stunden Vorbereitung für sechs Monate Intensiv-Forschung

Um 05:52 Uhr MESZ öffnete sich die Verbindungstür zur ISS. Dort wurden sie von den Kosmonauten Alexander Skworzow und Oleg Artemjew sowie NASA-Astronaut Steven Swanson begrüßt, die als Mitglieder der "Expedition"-Mannschaften 39 und 40 einen Teil der Mission gemeinsam mit ihnen durchführen werden – Alexander Gersts Mission "Blue Dot" hat damit begonnen. Der Name der Mission geht auf die Beschreibung der fernen Erde als "blassen blauen Punkt" durch den amerikanischen Astronomen Carl Sagan zurück, als dieser eine Bildaufnahme der NASA-Sonde Voyager aus sechs Milliarden Kilometern Entfernung von der Erde kommentierte.

"Mit dem Flug von Alexander Gerst wird das deutsche Engagement in der bemannten Raumfahrt konsequent fortgesetzt. In den letzten Jahrzehnten, beginnend mit den Flügen von Sigmund Jähn und Ulf Merbold, haben deutsche Ingenieure und Wissenschaftler mit dazu beigetragen, dass sich der Mensch im Erdorbit etablieren konnte", sagt Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR.

Alexander Gerst hat es einmal grob überschlagen: Rund 6.000 Stunden hat er für seine Mission weltweit trainiert und sich in Houston, Moskau, Tokio und Köln auf das Leben und Arbeiten in der ISS vorbereitet. Mit dem Start vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur hat das Training ein Ende, und Gerst muss seine erworbenen Kenntnisse in seinen sechs Monaten im Weltall anwenden. Während seiner Zeit im All wird Alexander Gerst rund 100 Experimente durchführen.

25 dieser Experimente finden unter Führung deutscher Projektwissenschaftler oder mit deutscher Industriebeteiligung statt. Dazu gehören Experimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrtforschung (DLR) wie DOSIS-3D zur Charakterisierung der Weltraumstrahlung oder materialwissenschaftliche Experimente im Elektromagnetischen Levitator EML, aber auch Experimente von Forschungseinrichtungen wie der Charité Berlin, der Deutschen Sporthochschule oder dem Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik sowie von Unternehmen wie Airbus werden auf dem täglichen Stundenplan des 38-jährigen Astronauten stehen.

Aufgaben an Bord:  Raumkapseln einfangen und Wunden Nähen

Neben seiner Arbeit als "verlängerter Arm" der Wissenschaftler auf der Erde, wird Gerst in dem sechsköpfigen Team in der ISS als Bordingenieur für Wartungs- und Reparaturarbeiten in und an der Raumstation eingesetzt. Er unterstützt die Crew aber auch als "Medical Officer" bei gesundheitlichen Problemen und steht dann mit dem Ärzteteam am Boden in Kontakt. Dafür erhielt er eine medizinische Ausbildung, so dass er Wunden nähen oder auch Zahnfüllungen ersetzen kann.

Auch bei der Ankunft verschiedener Transportraumschiffe ist der deutsche Astronaut im Einsatz: So wird im Juni der Transporter Cygnus des Unternehmens Orbital Sciences an der ISS andocken. Im Juli und September wird das Unternehmen SpaceX jeweils einen Dragon-Transporter mit Fracht an Bord zur Raumstation schicken. Gerst hat dafür das Greifen und Einfangen mit dem an der Außenseite angebrachten Roboterarm trainiert. Am 25. Juli wird planmäßig zudem der europäische Raumtransporter ATV (Automated Transfer Vehicle) "Georges Lemaître" automatisch an der ISS andocken – der deutsche Astronaut wird diesen Vorgang überwachen und im Notfall eingreifen. Das ATV‑5 wird den neuen Laser-Infrarotbildsensor LIRIS testen, der es künftigen Raumfahrzeugen ermöglichen soll, an Zielen wie Raumkapseln oder Weltraummüll anzudocken.

Vorgesehen sind als Höhepunkte der Mission auch Ausstiege aus der ISS, bei denen die Astronauten im mehrstündigen Einsatz Reparaturen und Installationen an der Außenseite der Raumstation durchführen.

Arbeitszeit im Minutentakt durchgeplant

Sechs Arbeitstage in der Woche sind so für ihn im Minutentakt geplant. Dazu kommen noch ein sportliches Pflichtprogramm, freiwilliges Experimentieren in seiner Freizeit, Videokonferenzen und Telefongespräche mit den Kontrollzentren, Familienmitgliedern und Freunden – und auch der Hausputz in der Raumstation. 166 Tage wird Alexander Gerst im All verbringen, bevor er am 10. November 2014 wieder in einer Sojus-Kapsel zur Erde zurückkehren wird.

Raumkapseln einfangenRaumkapseln einfangen