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Familientag am Flughafen Dresden mit Technikschau und Unterhaltung

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Am Sonntag, 14. September, lädt der Flughafen Dresden International zu seinem beliebten Familientag ein. Im Innen- und Außenbereich des Terminals gibt es bei freiem Eintritt von 10:00 bis 17:00 Uhr Spielspaß für Kinder, eine Technikschau, Führungen, Rundflüge sowie viele Infostände und Aktionen.

Höhepunkt des Showprogramms ist der Auftritt des Sängers und gebürtigen Dresdners André Stade ("Du bist Sehnsucht"). Die Geschäfte sowie die Reisebüros auf Dresdens größtem Reisemarkt sind zum Familientag geöffnet. Für das leibliche Wohl ist in allen Bereichen gesorgt. Das Parken im Flughafen-Parkhaus kostet während der Veranstaltung pauschal drei Euro.

Führungen für Kinder und Erwachsene, Rundflüge, Flugsimulator

Mini-Touren (60 Minuten): Gästeführer erklären die Abläufe im Terminal und bei der Flugzeugabfertigung. Nach einer Sicherheitskontrolle können die Teilnehmer während einer Busfahrt über das Vorfeld je nach Verkehrslage Starts und Landungen fotografieren und filmen. Treffpunkt: immer zur vollen Stunde an der Flughafen-Information (bei Bedarf auch häufiger). Sonderpreis zum Familientag: drei Euro für Kinder/Schüler bis einschließlich 14 Jahre, fünf Euro für Erwachsene.

Wetterwarten-Touren (90 Minuten): Die Mini-Tour kann mit einem Besuch der Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes kombiniert werden. Treffpunkt: 11:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15:30 Uhr an der Flughafen-Information. Preis: 5,50 Euro bzw. 8,50 Euro.

Der Fliegerservice "August der Starke" startet zu Rundflügen über Dresden und Umgebung. Eine virtuelle Mitflugmöglichkeit gibt es im Flugsimulator. Für den Simulator gewährt der Fliegerservice 25 Prozent Rabatt, wenn der "Flug" am Familientag durchgeführt wird. Eine vorherige Reservierung für diese kostenpflichtigen Angebote ist jeweils ratsam. Tel.: 0351-8815555.

Flugzeuglegende "152", Technikschau und Reise-Ideen

Der letzte erhaltene Rumpf des in den 1950er Jahren in Dresden entwickelten ersten deutschen Düsenjets "152" steht im Westflügel des Terminals zur Besichtigung offen. Bei einer Technikschau sind Fahrzeuge und Geräte der Flugzeugabfertigung sowie von Feuerwehr und Winterdienst des Flughafens zu sehen. Außerdem wird ein Modell der Landebahnbefeuerung gezeigt und der digitale Bündelfunk des Flughafens erklärt. Die Bundespolizei öffnet ihre Polizeifahrzeuge und erläutert, wie die Torsonde bei einer Personenkontrolle funktioniert. Das Flugsportzentrum Bautzen präsentiert zwei Ultraleichtflugzeuge.

Flüge und Flugreisen für Herbst, Winter und Frühjahr bieten die rund 20 Reisebüros auf der Abflugebene im Terminal. Die Fluggesellschaft Germania informiert speziell über ihre neuen Nonstopflüge von Dresden nach Agadir, Hurghada sowie Marsa Alam. Safari-Impressionen aus Botswana sind bei einer Fotoausstellung des Veranstalters Diamir Erlebnisreisen zu sehen.

Filmklassiker und Institutionen am Airport

Die Staatsoperette Dresden stellt die Spielzeit 2014/15 vor, zu deren Höhepunkten das Musical "Catch Me If You Can" nach dem Hollywood-Filmerfolg mit Leonardo DiCaprio zählt, in dem der Hochstapler Frank Abagnale Jr. u.a. als falscher Pilot das FBI narrt. Darüber hinaus lohnt ein Besuch der Ausstellung "Arche Moritzburg – Biologische Vielfalt", organisiert von den "Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden".

Weitere Aussteller beim Familientag sind u.a.: das Hauptzollamt Dresden, das Gesundheitsamt Dresden, das Verkehrsmuseum Dresden, DB Regio, die Dresdner Verkehrsbetriebe, der Tourismusverband Erzgebirge, der Ustecky Kraj aus Nordböhmen, die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche, die SG Klotzsche, der Erste Plastik-Modellbauclub Dresden (EMPC), der ADAC zusammen mit der Fahrschule Rosenkranz und die Trainico GmbH.

Showprogramm mit Spiel und Spaß für Kinder

Um 14:00 Uhr beginnt auf der Show-Bühne im Terminal (Aussichtsplattform) das Programm des Comedy-Duos "Remmi & Demmi". An gleicher Stelle tritt ab 16:00 Uhr André Stade, der musikalische Stargast des Familientages, auf. Anschließend lädt er alle Fans zu einer Autogrammstunde ein.

Die Kinder können sich auf Hüpfburgen im Terminal und Außenbereich austoben. Geschick oder Kreativität sind beim Basteln von Segelfliegern mit dem Modellflugclub Rossendorf, an Schminktischen und an der Carrera-Autorennbahn gefragt. Der Besuch des Familientages kann mit einem Abstecher auf den Indoor-Spielplatz Playport Dresden im ehemaligen Terminal 2 kombiniert werden.

Parken am Flughafen

Besucher des Flughafen-Familientages nutzen bitte das Flughafen-Parkhaus. Es sind ausreichend Stellplätze vorhanden. Die Parktickets werden von der Flughafen-Information (Ankunftsebene im Terminal) und der Parkhausaufsicht auf drei Euro rabattiert.

Anreisemöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • S-Bahn-Linie S2 ab Dresden-Hauptbahnhof und Bahnhof Dresden Neustadt bis Endstation "Dresden-Flughafen"
  • Straßenbahn-Linie 7 bis Haltestelle "Infineon Nord", Weiterfahrt mit der Buslinie 77 bis zur Haltestelle "Flughafen"
  • Bus-Linie 80, Haltestelle "Flughafen"

Fliegerbombe und Blitze am Vorfeld des Flughafen Nürnberg

Die Mitarbeiter des Flughafens in Nürnberg haben ein turbulentes Wochenende hinter sich: Nach den Streiks der Lufthansa am Freitagabend sorgten die Bergung einer Fliegerbombe und starke Unwetter für Sondereinsätze.

Vier Flüge mussten aufgrund des Pilotenstreiks am Freitagabend gestrichen werden. Viele Fluggäste nutzen das Angebot der Lufthansa, auf die Bahn umzusteigen. Bereits am Freitagmittag machte die Meldung von einem Bombenfund in Flughafennähe, in der Erlanger Straße nahe der Metro, die Runde. Die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe wurde mehrfach verschoben und fand schließlich erst am Sonntagmittag statt: 227 Einsatzkräfte rückten im Knoblauchsland an, um die Sperrzone im Umkreis von einem Kilometer abzuriegeln. 1.300 Menschen mussten vorübergehend ihre Häuser verlassen. Auch der Tower wurde geräumt und der Luftraum zeitweise gesperrt.

Kein Flugbetrieb wegen Starkregen

Am Sonntagabend dann der nächste Vorfall: Ein schweres Gewitter zog über Nürnberg auf, länger anhaltender Starkregen überforderte die Kanalisation. Zwischen 19:11 und 20:23 Uhr musste deshalb die Flugzeugabfertigung am Airport eingestellt werden. Gleichzeitig kam es zum Eindringen von Wasser in der Ankunftshalle 1. Die Werkfeuerwehr des Flughafens war mit 13 Mann im Einsatz, verstärkt durch neun Mann der Freiwilligen Feuerwehr Neunhof.

Sie kämpften mit vier Tauchpumpen und zwei Saugpumpen gegen das Wasser an. Hilfe leisteten zudem drei Elektriker und weitere diensthabende Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Airports, bis der Einsatz gegen 01:00 Uhr erfolgreich beendet wurde. Blitzschläge ins Vorfeld und auf die Start- und Landebahn blieben glücklicherweise ohne größere Folgen.

Engadin Airport Day 2014: Flughafen Samedan öffnet

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Der Regionalflughafen Samedan öffnet im Rahmen des Engadin Airport Days seine Tore und stellt sich und die hier operierenden Betriebe vor. Da der Flugbetrieb dafür eingestellt wird steht auch die Piste, nach dem Motto “Auf die Piste fertig los“ für Aktivitäten jeglicher Art zur Verfügung. Alt und Jung, Gross und Klein sollen sich auf der Piste austoben.

Mit dem klaren Ja zum neuen Organisationsmodell für den Flughafen Samedan hat die Bevölkerung des Oberengadins in der Volksabstimmung vom 23. September 2012 klar zum Ausdruck gebracht, dass Sie hinter ihrem Flughafen steht und diesen aufrechterhalten und nachhaltig weiter entwickeln will. Durch das neue Organisationsmodell, welches am 01. Januar 2014 umgesetzt wurde, ist die gesamte Flughafen-Infrastruktur in den Besitz des Kreises Oberengadin übergegangen. Die Bevölkerung des Kreises Oberengadins ist damit Besitzerin des Flughafens geworden. Aufgrund dieser Tatsache möchte die Engadin Airport AG, als Betreibergesellschaft, mit dem Patronat der Infrastrukturunternehmung Regionalflughafen des Kreises Oberengadin, jedes Jahr einen öffentlichen Event (ENGADIN AIRPORT DAY) für und mit der Region durchführen. Dieser Event findet erstmals am Samstag 20. September 2014 von 10:00 – 17:00 Uhr statt.

Flugunternehmen zeigen sich

Die am Flughafen tätigen Unternehmungen – Swiss Helicopter AG – Heli Bernina AG – Rega – Air Corviglia sowie die Motorfluggruppe Oberengadin, der Club da svoul a vela Muottas, die Modelfluggruppe Oberengadin, wie auch die Grenzwache stellen an diesem Tag den Besuchern den Betrieb und ihren gesamten Wirkungsbereich vor. Des Weiteren wird an diesem Tag die Piste geschlossen und steht Gross und Klein für Aktivitäten jeglicher Art zur Verfügung. Nebst der Möglichkeit die Flugpiste auf eigene Faust mit Fahrrädern, Inlineskates, Rollski oder anderen Sportgeräten zu benutzen, werden auf der Flugpiste, in Zusammenarbeit mit Vereinen der Region, ein Unihockey-Turnier, ein Kids Funparcours, ein Doppelstock Rollski-Sprint und ein Bobbycar-Rennen für die Kleinsten durchgeführt. Ein Festwirtschaftsbetrieb mit musikalischer Unterhaltung und Tanzeinlagen des Engadin-Tanz-Clubs runden den Anlass ab.

Flughafen FKB: Frachtflugzeuge im Einsatz für Daimler

Wieder einmal wurde der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) seiner Bedeutung als Luftverkehrsinfrastruktur für die Region gerecht: Ein weltweit tätiges Unternehmen der Zulieferindustrie hatte Kontakt mit Herrn Markus Mußler, dem Bereichsleiter des FKB, aufgenommen. Hauptkunde des Unternehmens ist die Automobilindustrie.

„Eine große, kurzfristig entstandene Nachfrage des Kunden Daimler in Rastatt galt es fristgerecht zu befriedigen“, so Markus Mußler. Am FKB konnte aufgrund der bestehenden Luftverkehrsinfrastruktur und der Erfahrung mit der Abfertigung von Luftfracht, die benötigte Unterstützung bereit gestellt werden.

Der Zeitbedarf für die Transportkette zwischen der Produktion der benötigten Teile im Ausland und deren Einbau im Daimler Werk Rastatt konnte durch den Einsatz von Frachtflugzeugen entscheidend verkürzt werden. Innerhalb von zehn Tagen wurden 4.420 Frachteinheiten mit einem Gesamtgewicht von rund 200 Tonnen am FKB aus den Frachtflugzeugen direkt in die LKW verladen. Durch die professionelle Frachtverladung am FKB und die kurze Distanz zwischen dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) und dem Werk in Rastatt konnte dieser Großauftrag zügig bewältigt werden.

Neue Urlaubsziele ab Magdeburg/ Cochstedt

Vom Airport Magdeburg/Cochstedt aus werden ab März 2015 neue Ferienziele angesteuert. Ab März 2015 geht es wieder vom Airport Magdeburg/Cochstedt (CSO) aus in den Süden. Entdecken Sie ferne Länder oder erleben Sie den pulsierenden Herzschlag von Traumregionen wie Rom, Marokkos Königsstädte oder Dubai.

Vom 03. März 2015 an werden aber nicht nur diese Traumstädte angesteuert, sondern auch die beliebten Urlaubsziele Antalya (Türkei, Titelbild) und Andalusien (Spanien).

„Damit der Sommer und Ihr Urlaub eher anfangen, schicken wir Sie und ganz Mitteldeutschland ab CSO in der Urlaub“, freut sich Geschäftsführer Uwe Hädicke über die fünf neuen Ziele ab Magdeburg/Cochstedt. „Ohne Zwischenstopp bieten wir dann erstmals auch Pauschalreisen nach Antalya oder in die türkische Riviera in unterschiedlichen Kategorien an. Mit dabei sind eine deutsche Reiseleitung, der Flughafentransfer zum Hotel und ein Top-Haus am Platz, meistens eines der 4- bis 5-Sterne-Kategorie. Wie nach der kurzfristigen Unterbrechung von Ryanair versprochen, starten und landen somit auch wieder Ferienflieger auf dem Regionalflughafen.“ Reiseveranstalter ist die deutsche Elite Reisen in Kooperation mit dem Türkei-Experten EGT, die Flüge werden von Germania und SunExpress durchgeführt.

Airport als Erlebnis, auch für Großflugzeuge geeignet

Schnell ans Ziel – Sachsen-Anhalts einziger Verkehrsflughafen bietet viele Vorteile, vor allem für Familien. Denn bereits der Weg vom preiswerten Parkplatz ist kurz und auch die Wege innerhalb des Terminals lassen sich schnell und einfach überbrücken. Im Abflugbereich gibt es eine Kinderspielecke, um die Wartezeit zu verkürzen und auf unserer Dachterrasse des Bistros kann man auch nur als Besucher gemütlich einen Kaffee trinken, während sich dabei nicht nur die Kleinen über die grandiose Aussicht sowie die startenden und landenden Flugzeuge freuen.

Die sicherheitsrelevanten Voraussetzungen des Cochstedt-Airports liegen laut Vereinigung Cockpit weit über dem Durchschnitt internationaler Kleinflughäfen, so ist Cochstedt nach ICAO zertifiziert und verfügt dank vollständiger ILS-Ausrüstung über eine Hauptlandebahn mit einem sehr hohen internationalen Standard. Sie umfasst eine Größe von 2.500 mal 45 Metern mit einer beidseitigen 300 Meter langen Überrollstrecke und bietet somit auch Großflugzeugen eine sichere Start- und Landemöglichkeit.

Auch in den Frachtumschlagplatz am Flughafen wurde investiert. So wurde Anfang des Jahres eine nagelneue Cargo-Halle (2. Bild) eröffnet, die mit modernster Technik ausgestattet ist. Damit kann der Flughafen sein Potential als bekannter Versender mit 24h-Betriebsgenehmigung noch besser ausschöpfen.

Übersicht der bereits bestätigten Flüge

Cochstedt – Antalya & Türkische Riviera

  • 13.04. – 20.04.2015 20.04. – 27.04.2015
  • 27.04. – 04.05.2015 04.05. – 11.05.2015
  • 11.05. – 18.05.2015 18.05. – 25.05.2015

Cochstedt – Italien & Rom

  • 13.03 – 17.03.2015

Cochstedt – Spanien & Andalusien

  • 21.03. – 28.03.2015

Cochstedt – Marrakesch & Casablanca

  • 18.03 – 25.03.2015

Cochstedt – Dubai & Emirate

  • 03.03 – 10.03.2015

Germanwings fliegt Hamburg – Dresden

Germanwings verbindet die beiden Elbstädte Hamburg und Dresden. Germanwings bietet werktags morgens und abends einen Flug an – darüber hinaus ist am Sonntag ein Abendflug buchbar. Die Verbindung dürfte für Geschäfts- und Privatreisende gleichermaßen attraktiv sein. Neuerdings kommt zudem Amadeus als Buchungspartner für Germanwings hinzu.

Von Hamburg aus startet die Airline jeweils um 07:00 Uhr und erreicht die sächsische Landeshauptstadt um 08:05 Uhr. Der Rückflug in den Norden beginnt planmäßig um 08:40 Uhr und endet um 09:45 Uhr in Fuhlsbüttel. Abends startet Germanwings ab Hamburg um 18:25 Uhr und landet um 19:30 Uhr in Dresden. Dort verlässt der Germanwings-Jet den Airport um 20:05 Uhr wieder und erreicht die Hansestadt um 21:10 Uhr.

Kurzurlauber finden in Hamburg die unterschiedlichsten Attraktionen – von Museen über den Hafen hin zur historischen Speicherstadt oder dem Kiez in St. Pauli. Hamburg ist bekannt für stilvolle Shopping-Adressen oder internationale Musicals und bietet für jeden Geschmack etwas. Aber auch Dresden, auch das „Elbflorenz“ in Sachsen genannt, beherbergt wie die italienische Metropole mehrere Kunstsammlungen von Weltrang. Der barocke Zwinger etwa verfügt über eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken alter Meister, unter anderem der weltberühmten „Sixtinischen Madonna“ von Raffael. Und Klassik-Liebhaber zieht es abends in die Semperoper.

Zudem werden die folgenden Ziele ab Hamburg im Direktflug bedient: Amsterdam, Barcelona, Bastia, Birmingham, Budapest, Catania, Dubrovnik, Düsseldorf, Faro, Genf, Heraklion, Istanbul, Karlsruhe, Klagenfurt, Köln, London, Madrid, Mailand-Malpensa, Mallorca, Manchester, Memmingen, Neapel, Nizza, Nürnberg, Olbia, Oslo, Paris, Prag, Pristina, Reykjavik, Rijeka, Rom, Split, Stockholm, Stuttgart, Thessaloniki, Toulouse, Venedig, Verona, Wien, Zürich.

Flugbuchung vereinfacht durch Amadeus

Für Flugbuchungen stehen ab 23. September 2014 zudem alle veröffentlichten Germanwings Tarife sowie eine Vielzahl an Zusatzleistungen der Airline auch in den Amadeus Reisebüros zur Verfügung. Die Lufthansa-Tochter bot bisher eine begrenzte Auswahl an Tarifen über Amadeus an, die über das klassische E-Ticketing buchbar waren. Ab dem 23. September 2014 wird Germanwings dank einer branchenweit führenden Neuentwicklung zur ersten Airline weltweit, die Reiseverkäufern sowohl E-Ticketing- als auch Light-Ticketing-Optionen zur Verfügung stellt.

Die Anbindung an Amadeus Light Ticketing erfolgt über eine XML-Schnittstelle und ermöglicht die Buchbarkeit sowohl von Low-Cost- als auch von Hybrid-Airlines mit den gewohnten Prozessschritten. „Die innovative Amadeus Light Ticketing Funktionalität bedeutet für uns einen großen Schritt nach vorn. So können unsere Reisebüro-Partner ab dem 23. September mit maßgeschneiderten Angeboten noch besser auf die individuellen Anforderungen ihrer Kunden eingehen und dabei auf die am stärksten nachgefragten Zusatzleistungen zugreifen“, sagt Christian Hein, Senior Vice President E-Commerce, Sales & Distribution bei Germanwings.

Da immer mehr Low-Cost- und Hybrid Carrier auch Zugang zu dem ertragsstarken Business-Travel-Markt suchen, ist es unerlässlich für Technologie-Partner wie Amadeus, den Einkaufs- und Buchungsprozess so effizient wie möglich zu gestalten. Ab dem 23. September können Reisebüros mit den Spar-, Standard- und Komfort-Tarifen von Germanwings sowie einer breiteren Auswahl von Zusatzleistungen den Kunden vielfältigere und maßgeschneiderte Reisemöglichkeiten über Amadeus anbieten.

Germanwings-Tarife über Amadeus

  • BASIC: Der Germanwings Spartarif umfasst den Flug, die Mitnahme von Handgepäck sowie die Möglichkeit, Meilen zu sammeln. Er ist nicht mit anderen Airlines kombinierbar. Dieser Tarif stand bisher nicht über Amadeus zur Verfügung und wird künftig ausschließlich über Amadeus Light Ticketing buchbar sein.

    Die Tarife SMART und BEST werden sowohl über Amadeus Light Ticketing als auch über das klassische E-Ticketing angeboten:

  • SMART: Der Standardtarif enthält neben den oben genannten Leistungen bereits die wichtigsten Zusatzangebote. Dazu zählen ein Gepäckstück à 23 kg, ein Imbiss und ein Getränk an Bord sowie eine kostenfreie Sitzplatzreservierung.

  • BEST: Der hochwertige Komforttarif für Geschäfts- und anspruchsvolle Privatreisende enthält neben dem Flug eine große Auswahl von Zusatzleistungen, unter anderem zwei Gepäckstücke à 23 kg, À-la-carte-Catering an Bord, einen Sitzplatz in den vorderen Reihen mit freiem Nebenplatz und viele Priority-Services am Boden, inklusive Lounge-Zugang.

  • Auch die flexiblen Tarifoptionen SMART Flex und BEST Flex werden verfügbar sein. Sie erlauben Reisenden die kostenfreie Umbuchung oder Stornierung.

Germanwings gehört zu den mehr als 70 Low-Cost-Carriern, die ihre Angebote über das Amadeus GDS vertreiben. Reisebüros in mehr als 200 Märkten auf der ganzen Welt sind an Amadeus angeschlossen.

Amadeus als internationaler Partner der Reise-Branche

Die Amadeus Germany GmbH ist Deutschlands führender Anbieter von IT-Lösungen für die Reisebranche. In Deutschland registriert Amadeus rund 45.000 Lizenzen für das moderne, leistungsstarke und hoch entwickelte Amadeus System. In Deutschland sind rund 430 Fluggesellschaften, über 131.000 Hotels plus Content von mehreren großen Hotel-Aggregatoren, 33 Mietwagen-Firmen, über 240 Reise- und Busveranstalter, 77 Verkehrsverbünde, 40 europäische Bahnen, 22 Fähranbieter, sechs Versicherungs- sowie 12 Kreuzfahrtanbieter über Amadeus buchbar.

Der Amadeus Konzern beschäftigt weltweit rund 12.000 Mitarbeiter und ist mit Zentralen in Madrid (Hauptsitz), Nizza (Entwicklung) und Erding (Betrieb) sowie an 71 weiteren Standorten auf der ganzen Welt mit Amadeus Commercial Organisations vertreten. Amadeus arbeitet auf Grundlage eines transaktionsbasierten Geschäftsmodells. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte das Unternehmen bereinigte Erlöse in Höhe von 3,1037 Milliarden Euro und ein EBITDA in Höhe von 1,1887 Milliarden Euro.

Germanwings fliegt jetzt Berlin – Paris und Moskau

Germanwings bietet zwei neue Verbindungen ab Berlin/Tegel nach Paris sowie Moskau. Damit bindet die deutsche Airline jetzt zwei weitere Millionen-Metropolen an die deutsche Hauptstadt an und beweist, dass sie neben hervorragenden Preisen und bestem Service auch eines der dichtesten Streckennetze unter den europäischen Airlines bietet.

Germanwings bietet zwei neue Verbindungen ab Berlin/Tegel nach Paris sowie Moskau. Damit bindet die deutsche Airline jetzt zwei weitere Millionen-Metropolen an die deutsche Hauptstadt an und beweist, dass sie neben hervorragenden Preisen und bestem Service auch eines der dichtesten Streckennetze unter den europäischen Airlines bietet.

Die Verbindung zwischen Berlin und Paris wird ab sofort an jedem Wochentag jeweils morgens und abends angeboten. Am Wochenende fliegt Germanwings samstagmorgens und jeden Sonntagabend. Nach Moskau verkehrt Germanwings künftig ab Berlin täglich am späten Vormittag. Lediglich sonntags startet die Airline etwas später um 14:45 Uhr. In der russischen Hauptstadt steuert die Airline den Flughafen Vnukovo an – drittgrößter Airport der Stadt und etwa 30 Kilometer südwestlich des Stadtzentrums und nur etwa elf Kilometer von der Moskauer Ringautobahn entfernt gelegen.

Boeing feiert ersten 787-Dreamliner für Hainan Airlines

Hainan Airlines und Boeing feierten die Auslieferung einer B 787 Dreamliner. Hainan Airlines bestellte insgesamt zehn Boeing 787-Dreamliner. Zunächst wird Hainan Airlines die B 787 auf der Inlandsstrecke von Bejing nach Haikou einsetzen; danach erfolgt der Service auf den Strecken Beijing-Seattle, Beijing-Chicago, Beijing-Toronto.

Der Vizepräsident, Mu Weigang stellte fest: „Auf Grund der exzellenten Flugeigenschaften und des Design der Boeing 787, ist der Dreamliner eines der zur Zeit modernsten zivilen Flugzeuge der Welt und kann als moderner Dragon bezeichnet werden.“ Hainan Airlines ist stolz darauf, als zweite chinesische Fluggesellschaft die B 787 bestellt zu haben. Damit kann Hainan Airlines allen Passagieren den Service einer 5-Sterne Fluggesellschaft vermitteln.

Die Boeing 787 Dreamliner ist ein neues Modell mit Hochtechnologie. Die neuen Flugzeuge werten nicht nur Hainan Airlines auf. Auch die Fluggäste profitieren von einem wesentlich verbesserten Reisekomfort: saubere Luft mit höhere Luftfeuchtigkeit, angepasste Kabinenhöhe, größere farbwechselnde Fenster mit elektrischer Steuerung und größere Gepäckablagen. Die Boeing 787 ist das erste mittelgroße Flugzeug, welches auch auf Langstrecken eingesetzt werden kann.

Ihssane Mounir, Vizepräsident für den Verkauf in Nordostasien, sagte „Wir freuen uns darüber, dass wir einen historischen Moment in unserer langfristigen Beziehung mit Hainan Airlines feiern können. Wir sind dankbar für Vertrauen von Hainan Airlines und sind uns sicher, dass Hainan Airline mit der Boeing 787 eine bessere Wettbewerbsposition im internationalen Luftverkehrsmarkt erreichen wird.“

An Bord der Boeing 787 gibt es insgesamt 213 Sitzplätze, 36 Sitze in der Business Class und 177 Sitze in der Economy Class. Die Business Class bietet den Reisenden bequeme Sitzplätze die sich zu einem Bett ausfahren lassen. Der Sitzabstand von 2,4 Metern und die 2-2-2 Konfiguration sichern höchsten Komfort. In der Economy Class wurden Sitze in der Konfiguration 3-3-3 angeordnet und bieten ebenfalls einen hohen Sitzkomfort. Wie in der Business Class gibt es Steckdosen in jedem Sitz und USB-Anschluss sowie einen 15 Zoll Monitor für die individuelle Unterhaltung.

Hainan Airlines ist die viertgrößte Fluggesellschaft in China und bekam den Titel „5-Sterne-Fluggesellschaft“ zum dritten Mal in Folge.Derzeit umfasst die Flotte von Hainan Airlines 106 Boeing Maschinen und die Fluggesellschaft bietet fast 500 nationale und internationale Flugstrecken, innerhalb Chinas, weiter in Asien und nach Europa, Amerika, Ozeanien und Afrika.

Flughafen Innsbruck: Unfall mit Feuerwehrboot

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Bei einer Übungsfahrt mit dem Boot der Flughafen-Betriebsfeuerwehr kam es auf dem Inn zu einem Unfall, bei dem es aber zum Glück keine Verletzten gab. Auslöser war ein Motorausfall, dessen Ursache noch ungeklärt ist.

Die Betriebsfeuerwehr des Flughafens Innsbruck betreibt ein eigenes Rettungsboot für Einsätze auf dem Inn. Bei einer routinemäßigen Übungsfahrt kam es dabei am 04. September 2014, auf Höhe Freiburgerbrücke zu einem Unfall. Auf Grund der starken Strömung wurde das Boot mit seiner fünf-köpfigen Crew direkt gegen den Mittelpfeiler der Brücke getrieben und kam dadurch ins Kentern.

Die Mannschaft konnte danach unverletzt ans Ufer schwimmen. Das Boot wurde abgetrieben und ist inzwischen auf Höhe Rennweg gefunden worden. Derzeit laufen die Bergungsarbeiten.

Ryanair-Passagierzahlen im August 2014 um 4% gestiegen

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Ryanair hat seine Passagier- und Auslastungsstatistik für August 2014 veröffentlicht. Die Passagierzahlen von Ryanair stiegen im August um 400.000 beförderte Fluggäste auf eine Rekordzahl von 9,4 Millionen.

  • Die Passagierzahlen stiegen um 400.000 beförderte Fluggäste auf 9,4 Millionen (+4%)
  • Die Auslastung stieg von 89 Prozent auf 93 Prozent (+4%)
  • Das Passagieraufkommen stieg innerhalb des letzten Jahres (August 2013 – August 2014) um 4% und entspricht damit einem neuen Höchstwert von 83,4 Millionen
  August 2013   August 2014   Zuwachs  
Passagiere 9,0 Mio 9,4 Mio +4%
Auslastung 89% 93% +4%

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer bei Ryanair:

„Die Passagierzahlen von Ryanair stiegen im August um 400.000 beförderte Fluggäste auf eine Rekordzahl von 9,4 Millionen. Diesen Anstieg haben wir nicht nur unseren günstigen Preisen zu verdanken, sondern auch unserer neuen Webseite, der neuen Ryanair App, einem zweiten kostenlosen Handgepäck, der Möglichkeit von Sitzplatzreservierungen und dem Gebrauch von tragbaren elektronischen Geräten auf allen Flügen. Der Start unserer neuen Familien- und Business-Pakete war sehr erfolgreich und hat signifikant zu dieser hervorragenden Zahl beigetragen.

Anmerkung: Mit 9,4 Millionen Passagieren im August hat Ryanair fast genauso viele Fluggäste befördert wie Air Lingus im gesamten Jahr 2013 (9,6 Millionen).

Ryanair bietet neuestes Update für App

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Alle Nutzer der App von Ryanair, Europas beliebtester Low-Cost Airline, können ab sofort das neueste Update installieren. Die Neuerungen machen es noch einfacher nach Flügen zu suchen, einzuchecken, an Bord zu gehen und von Europas günstigsten Flugpreisen zu profitieren.

Mit der Ryanair App, die sowohl für iPhone- als auch für Android-Betriebssystem verfügbar ist, können Kunden von folgenden Optionen Gebrauch machen:

  • Log-In in das „My Ryanair“ Profil
  • Suche nach einer von Ryanairs über 1.600 günstigen Flugstrecken
  • Schnelle Buchung der ausgewählten Flüge
  • Auswahl und Reservierung von Sitzplätzen
  • Verwaltung von Flugbuchungen und dazu gebuchtem Gepäck
  • Buchung von Hotels und Mietwagen
  • Buchung von Zusatzleistungen wie Versicherungen
  • Check-In und Download der mobilen Bordkarte
  • Live Fluginformationen

Das App-Update bietet den Nutzern ein verbesserten Buchungsservice sowie die Möglichkeit Business Plus Service zu buchen. Abgelaufene Bordkarten werden zudem nach 48 Stunden automatisch aus dem System gelöscht.

Die Ryanair App, die bereits über 2 Millionen Mal heruntergeladen wurde, ist in Englisch, Italienisch und Spanisch verfügbar. Weitere Sprachen sind in Planung. Kunden können die App im iTunes App Store, von Google Play oder auf www.ryanair.com kostenlos herunterladen.

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair:

„Die Rückmeldungen zur unserer neuen App, die bereits 2 Millionen Mal heruntergeladen wurde, war generell positiv. Das aktuelle Update bietet unseren Kunden einen leichteren Buchungsprozess sowie Zugang zu unserem Business Plus Service. Alte Bordkarten werden automatisch aus dem System gelöscht. Wir arbeiten hart daran unsere App kontinuierlich zu verbessern und neue Updates zur Verfügung zu stellen, die sie zu einem noch besseren Reise-Tool machen.“

Lufthansa-Flugbetrieb nach Streik wieder planmäßig

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Insgesamt hat Lufthansa aufgrund des Streiks der VC 218 Kurz- und Mittelstreckenflüge streichen müssen, rund 26.000 Fluggäste waren von diesen Streichungen betroffen. Die Mehrzahl der Fluggäste konnte bereits am Donnerstagabend über die Auswirkungen informiert werden, mit über 29.000 SMS und 4.500 Emails.

Durch frühzeitiges Umbuchen konnten rund 5.000 Fluggäste über die Drehkreuze der Lufthansa Gruppe in München, Zürich, Wien und Brüssel geflogen werden.

  • Keine streikbedingen Nachwirkungen auf Flugbetrieb am Samstag
  • Lufthansa versendet insgesamt über 29.000 SMS und E-Mails an registrierte Kunden und nimmt über 14.000 Umbuchungen vor
  • 5.000 Fluggäste über andere Drehkreuze der Lufthansa Gruppe geflogen.

Nach dem sechsstündigen Pilotenstreik bei Lufthansa, der am Freitagabend vor allem Kurz- und Mittelstreckenflüge von und nach Frankfurt beeinträchtigt hat, läuft der Flugbetrieb seit Samstag wieder planmäßig. Trotz der kurzfristigen Streikankündigung der Gewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ (VC) konnten alle im Sonderflugplan vorgesehenen Flüge durchgeführt werden.

Am Samstagmorgen ist der Flugbetrieb wieder reibungslos angelaufen. Beeinträchtigungen gibt es lediglich auf Strecken von und nach Italien: Aufgrund eines Streiks der italienischen Fluglotsen von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr am heutigen Samstag mussten 12 Hin- und Rückflüge nach Italien annulliert werden.

Das Angebot, auf innerdeutschen Strecken das Flugticket in eine Bahnfahrkarte umzuwandeln, haben 750 Gäste wahrgenommen. Im Rhein-Main-Gebiet hatte Lufthansa vorsorglich 2.200 Hotelzimmer angemietet, von denen aber nur knapp die Hälfte belegt werden musste. Für Fluggäste, die aufgrund fehlender Visa nicht in Deutschland einreisen durften, hatte Lufthansa gemeinsam mit Fraport vorsorglich rund 420 Feldbetten aufgebaut, die jedoch nur von rund einem Dutzend Gästen gebraucht wurden. Alle Fluggäste, die gestern einen streikbedingten Zwischenstopp in Frankfurt einlegen mussten, konnten am heutigen Samstagmorgen zu ihren Zieldestinationen weiterfliegen.

Lufthansa platziert Benchmark Anleihe über 500 Mio. Euro

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Die Deutsche Lufthansa AG hat erfolgreich die attraktiven Kapitalmarktkonditionen genutzt und eine fünfjährige EUR 500 Mio. Benchmark Anleihe begeben. Damit sichert sich der Konzern weitere langfristige Finanzmittel im Rahmen der allgemeinen Konzernfinanzierung.

Die Anleihe mit einer Laufzeit bis zum 12. September 2019 hat einen Kupon von 1,125% und einen Ausgabepreis von 99,556%. Dies entspricht einer Marge von 75 Basispunkten über der mittleren Swaprate. Lufthansa hat ein Rating von BBB- (stabiler Ausblick) von S&P und Ba1 (positiver Ausblick) von Moody’s. Die Emission war dreifach überzeichnet und trägt den niedrigsten Kupon, der jemals von einem BBB-bewerteten Unternehmen erzielt wurde.

Die erzielten Konditionen der Anleihe unterstreichen das hohe Vertrauen in Lufthansa auch als Kreditnehmer. Konsortialführer der Transaktion waren Bank of America Merrill Lynch, Commerzbank, Deutsche Bank und Société Générale. Die Anleihe wurde unter dem Debt Issuance Programme von Lufthansa begeben und wird an der Luxemburger Börse notiert.

Qatar Airways: Boeing 787 Dreamliner fliegt nach Wien

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Eines der modernsten Flugzeuge der Welt kommt nun täglich nach Wien: Nach der Erstlandung wurde am 03. September 2014 die Boeing 787 Dreamliner von Qatar Airways am Flughafen Wien offiziell begrüßt.

Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, und Günter Saurwein, Country Manager Deutschland und Österreich von Qatar Airways, freuten sich über die Ankunft der neuen Maschine. „Die Entscheidung von Qatar Airways, ihre Kapazitäten nach Wien zu erweitern und die Boeing 787 Dreamliner im Regelbetrieb einzusetzen, freut uns sehr, weil sie den Erfolg dieser Strecke unterstreicht. Die Wirtschafts- und Tourismusbereiche Österreichs und dem Nahen und Mittleren Osten profitieren von einer guten Verbindung zwischen beiden Regionen und der Flughafen Wien ist dafür ein leistungsfähiges Gateway. Mit Qatar verbindet uns seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit und wir freuen uns auf die regelmäßigen Besuche des Dreamliner“, stellt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG fest.

„Die Zusammenarbeit mit dem Wiener Flughafen verlief stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Daher freuen wir uns umso mehr, nun auch den Dreamliner täglich unseren Kunden ab Wien anbieten zu können. Nach zehn erfolgreichen Geschäftsjahren in Österreich, werden durch die Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten und den verbesserten Flugkomfort, nun noch mehr Passagiere die tägliche Verbindung Wien – Doha und natürlich auch die Vorzüge des neuen, hochmodernen Dreamliners nutzen können“, kommentiert Günter Saurwein, Country Manager Deutschland und Österreich von Qatar Airways.

Komfort im Boeing 787 Dreamliner von Qatar Airways

Mit 01. September 2014 hat Qatar Airways ihre Sitzplatzkapazitäten für die Strecke Doha-Wien aufgestockt und seither die Boeing 787 Dreamliner für die tägliche Verbindung nach Wien im Einsatz. Damit wird der Flughafen Wien nun regelmäßig von einem der modernsten Passagierjets der Welt angeflogen. Die Boeing 787 von Qatar Airways weist zahlreiche Besonderheiten auf, wie einen verbesserten Kabinendruck, dimmbare Fenster und eine großzügige Sitzkonfiguration. Die Business Class verfügt über 22 Sitze mit einer 1-2-1-Sitzreihenkonfiguration und vollständig flachen Betten, während die Economy Class 232 Sitze in einer 3-3-3-Konfiguration aufweist. Passagiere an Bord des 787 Dreamliner werden in den Genuss von Annehmlichkeiten kommen, wie frischere Luft in der Kabine und dadurch weniger Reisemüdigkeit, dynamisches Kabinenlicht, breite Handgepäckablagen, eine großzügige Innenausstattung sowie einem Entertainment-System mit bis zu 1.000 Audio- und Video-Optionen auf individuellen Abruf.

Nun verkündete Qatar Airways zudem, sein Angebot nach Thailand mit der Destination Phuket ausbauen zu wollen. Phuket wird ab Doha ab dem 26. Oktober 2014 per Direktflug angesteuert. Damit ist Phuket auch ab Wien praktisch zu erreichen. Bisher wurde Phuket ab Doha nur mit Zwischenstopp über die Hauptstadt Malaysias, Kuala Lumpur, angeflogen.

Anschluss und Ausbau des Drehkreuzes Doha

Damit wolle man besonders die Urlaubsreisenden aus Amerika, Europa, Asien und dem Mittleren Osten bedienen, Phuket sei an zunehmend beliebtes Ziel, wie Qatar Airways Group Chief Executive Officer Akbar Al Baker sagte. Qatar Airways startete vor 14 Jahren in Thailand mit non-stop Flügen zwischen Doha und Bangkok, mittlerweile fliegt die Airline die Route dreimal am Tag mit einem Airbus A330 mit 260 Sitzen, und ab 16.12.2014 sollen es sogar vier Flüge täglich werden.

Gerade aus dem europäisch-russischen Bereich ist eine steigende Nachfrage nach Phuket zu verzeichnen. Hier kommt die neue Route ab Wien nach Doha gerade recht, und auch Doha entwickelt sich zum Drehkreuz mit zunhemender Wichtigkeit gerade für Umstiege auf Langstreckenreisen. Der state-of-the-art Hamad International Airport bietet Reisenden vielfältige Möglichkeiten zum Entspannen.

Doha (DOH) – Phuket (HKT) Tägliche Flüge ab 26. Oktober (Alle Angaben in Ortszeit)

  • Abflug Doha (DOH) QR840 um 07:00 Uhr, Ankunft Phuket (HKT) um 17:40 Uhr
  • Abflug Phuket (HKT) QR841 um 19:30 Uhr, Ankunft Arrive Doha (DOH) um 22:50 Uhr (Montag, Mittwoch und Sonntag)
  • Abflug Phuket (HKT) QR841 um 19:05 Uhr, Ankunft Arrive Doha (DOH) um 22:25 Uhr (Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag)

Vielfach ausgezeichnete Airline: Qatar Airways

Qatar Airways ist in den vergangenen 17 Jahren stetig gewachsen. Die Airline mit Sitz in Doha bietet mit einer modernen Flotte von 134 Flugzeugen weltweite Verbindungen zu 144 Urlaubs- und Geschäftsreisezielen in Europa, dem Nahen Osten, Afrika, auf dem Indischen Subkontinent, im Fernen Osten, Australien und Amerika. Bei den Skytrax World Airline Awards 2014 wurde Qatar Airways mit den Awards Best Business Class in the World, Best Airline in the Middle East und Best Business Class Airline Lounge in the World ausgezeichnet. Seit Oktober 2013 ist Qatar Airways Mitglied der oneworld Allianz.

Ryanair Business Plus Programm gestartet

Mit dem Business Plus Programm veröffentlicht Ryanair, Europas beliebteste Low-Cost Airline, ein maßgeschneidertes Angebot, das speziell für Geschäftsreisende konzipiert wurde.

Mit dem Business Plus Programm von Ryanair stehen Kunden ab sofort folgende Möglichkeiten offen:

  • Flexibilität bei Ticketänderungen
  • 20 Kilogramm Freigepäck
  • Schnellere Sicherheitskontrolle an ausgewählten Flughäfen
  • Priority Boarding
  • Premium Sitzplätze

Das Business Plus Programm ist die neuste Innovation einer Reihe von Verbesserungen des Kundenservices. Mit Business Plus kann Ryanair allen Geschäftsreisenden, die immerhin gut 25 Prozent aller Ryanair Kunden ausmachen, weiterhin Europas besten Service mit den niedrigsten Preisen und dem größten Streckennetz anbieten.

Zudem wird Ryanair demnächst eine zweite GDS Partnerschaft eingehen und so seinen engagierten Service für Gruppen und Unternehmen weiter verbessern können. Durch diese Partnerschaft wird es noch mehr europäischen Unternehmen ermöglicht werden auf die günstigsten Preise der irischen Low-Cost Airline zu zugreifen und so Millionen an Reiseausgaben zu sparen.

Ab sofort kann das Business Plus Paket für nur 69,99 Euro gebucht werden.

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair:

"Ryanair freut sich endlich sein Business Plus Programm zu starten und so Geschäftsreisenden ein maßgeschneidertes Paket mit mehr Flexibilität bei Ticketänderungen, 20 Kilogramm Freigepäck, schnelleren Sicherheitskontrollen, Priority Boarding und Premium Sitzplätzen anbieten zu können.

Was Geschäftsreisen angeht, werden Unternehmen immer sensibler und schon jetzt sind 25 Prozent unserer Kunden Geschäftsreisende. Diese wählen Ryanair aufgrund seiner günstigen Angebote, marktführender Pünktlichkeit und dem größten Streckennetz in Europa. Ab sofort bieten wir noch mehr Geschäftsrouten an und verbinden Europas größte Städte mit zusätzlichen Flügen und verbesserten Flugplänen. Dadurch können Unternehmen jeder Größe enorme Einsparungen vornehmen.

Unser Engagement zur kontinuierlichen Verbesserung des Kundenservices im Rahmen unseres "Always Getting Better" Programms wird von uns stetig weiter ausgebaut. Bereits jetzt wurden zahlreiche Verbesserungen wie Sitzplatzreservierungen, eine neue Website, die brandneue App mit der mobilen Bordkarte und unserem besonderen Familien Service, dem Ryanair Family Extra, eingeführt.

Der Start des Business Plus Programm von Ryanair, kombiniert mit unserem neuen Service für Gruppen und Unternehmen und der Partnerschaft mit Travelport GDS – eine zweiter GDS Partner wird bald verkündet – macht Geschäftsreisen mit Ryanair noch einfacher. Wir werden auch weiterhin mehr anbieten als einfach nur die günstigen Preise."

Ryanair startet Partnerschaft mit PayPal

Zusammen mit PayPal bietet Ryanair, Europas beliebteste Low-Cost Airline, seinen Privatkunden, Geschäftsreisenden, Reiseveranstaltern und unternehmensinternen Reiseabteilungen ab sofort eine weitere neue Methode günstigste Flüge in Europa zu buchen.

Die rund 86 Millionen Kunden von Ryanair haben nun die Möglichkeit ihre Flüge ganz einfach und schnell über ihr PayPal Konto zu bezahlen. Durch die Partnerschaft mit PayPal geht Ryanair einen weiteren Schritt zur kontinuierlichen Verbesserung seines Kundenservices, wie zuvor bereits mit einem zweiten kostenlosen Handgepäck, einer verbesserten Webseite, der neuen App und dem Familien Service. Zudem sind weitere Serviceleistungen für Geschäftsreisende geplant.

V.L.n.R.: Louise Phelan, Vice President for Global Operations EMEA von PayPal und Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair starten gemeinsam eine neue Partnerschaft

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer in Ryanair:

"Täglich wird PayPal von Millionen Europäern genutzt. Als Europas größte Airline, ist es für Ryanair eine Freude, die Partnerschaft mit PayPal endlich zu starten. Mit diesem Schritt ermöglichen wir es unseren 86 Millionen Kunden ihre Flüge noch einfacher und schneller über www.ryanair.com zu buchen.

Die Partnerschaft mit PayPal ist ein weitere Maßnahme unseres "Always Getting Better"-Programmes und unserem stetigem Engagement die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Mit der Einführung von Sitzplatzreservierungen, einem zweiten kostenlosen Handgepäck, reduzierten Zusatzgebühren, unserer neuen App und der mobilen Bordkarte sowie unserem extra Ryanair Familien Service hat Ryanair bereits seinen Kundenservice verbessert. Demnächst werden wir zudem unsere maßgeschneiderten Serviceleistungen für Geschäftsreisende vorstellen, denn Ryanair wird seinen Gästen immer mehr bieten, als nur günstige Flüge."

Louise Phelan, Vice President for Global Operations EMEA von PayPal:

"Ryanair hat den europäischen Markt für günstige Flüge revolutioniert. Als der Pionier für schnellere und sicherere Online-Zahlungen ist PayPal sehr erfreut Ryanair dabei zu unterstützen seinen Kundenservice auszubauen. Mit PayPal ist die Buchung und Bezahlung von Flügen für Ryanair Kunden jetzt noch einfacher und schneller. Mit unseren gut 152 Millionen aktiven Konten weltweit helfen wir Unternehmen wie Ryanair ihre Umsätze weltweit auszubauen."

Cessna Citation CJ3+ erhält FAA-Musterzulassung

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Cessna Aircraft Company hat die Musterzulassung für die Citation CJ3+ erhalten. Die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA hat die Zulassung am Donnerstag, nach nur nicht einmal sechs Monaten der Modelleinführung im März, ausgestellt. Ihren Erstflug feierte die Citation CJ3+ im August, der Roll-out fand im Mai statt.

Mit der CJ3+ sei man durchgehend dem Wunsch der Kunden gefolgt, was sowohl Passagiere und Kabine betrifft, sagte Chris Hearne, Vice President, für Cessna-Jetflugzeuge. So fasst Kabine bis zu neun Passagiere und ist für eine Einzelpilot-Steuerung zugelassen, wozu dem Piloten durch neue Bordsysteme Arbeit abgenommen wurde.

CJ3+ fit für NextGen und mit High-Speed Internet

Die CJ3+ ist mit der G3000-Avionik-Suite von Garmin ausgestattet, welche ein Wetter-Radar mit Turbulenz-Frühwarnung, TCAS II, Advanced Terrain Awareness Warning Systems (TAWS) und Automatic Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B)-Fähigkeiten umfasst. Die Reichweite der CJ3+ soll über 2.070 Nautische Meilen betragen, was laut Cessna Aircraft für Flüge von Washington, D.C. nach Mexico City, von San Diego, Californien bis nach Juneau, Alaska, oder von Lima in Peru bis nach São Paulo in Brasilien reicht.

Gerade die (ADS-B)-Fähigkeiten machen die CJ3+ schon bereit für bestimmte Anforderungen aus angekündigten Next Generation (NexGen)-Vorschriften zur Luftverkehrsüberwachung. Mit an Bord ist auch ein Funk-Mediaserver, Iridium-Satellitentelefon und High-Speed Internetanbindung. Cessna hat nach eigenen Angaben bisher über 6.600 Citation-Jets verkauft.

Güter für über 200 Mrd. Euro reisten 2013 über Luftweg

Luftfracht ist eine unverzichtbare Stütze für den internationalen Erfolg der deutschen Wirtschaft und ihrer Kernbranchen. Insgesamt beförderten Flugzeuge 2013 Waren im Wert von 202 Milliarden Euro von und nach Deutschland, davon  Waren im Wert von 44 Milliarden Euro für die  Elektroindustrie, 36 Milliarden Euro für den Maschinenbau, über 28 Milliarden Euro für den Medizinsektor und mehr als 20 Milliarden Euro für die chemisch-pharmazeutische Industrie.

Das sind Ergebnisse einer Untersuchung zur Bedeutung der Luftfracht für den deutschen Außenhandel, die beim Zweiten Branchengespräch Luftfracht in Köln vorgestellt wurden. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hatten in Kooperation mit dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) zu diesem Gespräch zwischen Spitzenvertretern der deutschen Luftfracht mit Versendern und Spediteuren eingeladen, um über die Herausforderungen der Branche zu diskutieren.

Luftfracht wesentlicher Warenstrom für Industrie und Verbraucher

"Die deutsche Wirtschaft braucht eine leistungsfähige Luftfracht in Deutschland", so Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des BDI. "Für die Unternehmen ist eine schnelle und zuverlässige Lieferkette unerlässlich. Das garantiert die Luftfracht gerade für zeit- und temperatursensible Güter. Wir dürfen die Konkurrenzfähigkeit der hiesigen Produkte nicht durch schlechte Standortbedingungen gefährden."

Die wichtigsten Ziel- und Herkunftsländer der per Luftfracht transportierten Waren sind die USA mit 43,4 Milliarden Euro, China mit 32,6 Milliarden Euro, Japan mit 13,4 Milliarden Euro sowie Südkorea mit 7,6 Milliarden Euro.

"Neben den großen Wirtschaftsbetrieben ist die Luftfracht aber auch unerlässlich für die Verbraucher. Allein Kleidung im Wert von drei Milliarden Euro wurde 2013 per Luftfracht nach Deutschland importiert," so Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. "Und aus dem täglichen Leben für jedermann nicht wegzudenken: 98 Prozent aller Mobiltelefone erreichen Deutschland auf dem Luftweg!"

United Airlines bekommt ersten 787-9 Dreamliner für die längste Strecke

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Boeing und United Airlines feiern gemeinsam die Auslieferung des ersten 787-9 Dreamliner der Airline. Mit der Indienststellung der 787-9 später in diesem Monat wird United die erste Fluggesellschaft in Nordamerika, die sowohl die 787-8 als auch die 787-9 Varianten der Dreamliner-Familie betreibt.

Die 787-9 ergänzt und erweitert die 787-Familie. Mit einem gegenüber der 787-8 um sechs Meter verlängerten Rumpf wird die 787-9 bis zu 40 zusätzliche Passagiere 830 Kilometer weiter befördern können, bei gleichbleibend einzigartiger Umweltleistung – 20 Prozent weniger Treibstoffverbrauch und Emissionen als Flugzeuge vergleichbarer Größe. United hatte bereits früher in diesem Jahr angekündigt, das Flugzeug nonstop zwischen Los Angeles und Melbourne, der bisher längsten 787-Route, einsetzen zu wollen. Der Flugdienst soll noch diesen Monat starten.

Die 787-9 baut auf dem visionären Design der 787-8 auf und bietet Passagieren besondere Eigenschaften, wie größere Fenster, geräumigere Gepäckfächer, moderne LED-Beleuchtung, höhere Luftfeuchtigkeit, niedrigere Kabinendruckhöhe, reinere Luft und einen ruhigeren Flug. United betreibt derzeit elf 787 Dreamliner. Für weitere 54 787-Flugzeuge liegen Bestellungen vor, darunter auch für die 787-10.

Flughafen Düsseldorf ändert Antrag für neue Betriebsgenehmigung

Der Flughafen Düsseldorf geht einen großen Schritt auf die Kritiker seines geplanten Antrags auf "Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung" zu und überarbeitet die Antragsinhalte in zwei wesentlichen Punkten. Mit den Menschen in seinem Umfeld hat der Düsseldorfer Airport in den vergangenen Monaten einen konstruktiven Austausch zur geplanten neuen Betriebsgenehmigung geführt und sehr genau auf die Sorgen und Bedenken der Bürger gehört.

Im Rahmen der Antragsberatung beim zuständigen Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen wurden die Inhalte ebenfalls vorgestellt. Am 01. Oktober soll der Aufsichtsrat des Flughafens über eine Änderung der Antragsinhalte entscheiden. Da im Folgenden mehrere Gutachten angepasst und überarbeitet werden müssen, verschiebt sich die Einreichung des Antrags voraussichtlich ins kommende Frühjahr.

Keine Slot-Verlegung in den Sommer

In dem modifizierten Antrag verpflichtet sich die Flughafen Düsseldorf GmbH, die Vergabe der Slots (Zeitfenster für Starts und Landungen) weiterhin wie bisher gleichmäßig auf das Jahr zu verteilen. Ursprünglich war die Beantragung einer deutlich flexibleren Slotvergabe vorgesehen gewesen: Slotkapazität im von den Fluggesellschaften schwächer nachgefragten Winterhalbjahr sollte bei Bedarf in das nachfragestärkere Sommerhalbjahr gelegt werden können. Bürgerinitiativen hatten in diesem Zusammenhang die Sorge geäußert, der Flughafen könne mit diesem Vorgehen in die Lage versetzt werden, nahezu alle Zweibahnstunden mit maximal 60 Flugbewegungen in den Sommer zu verlegen. Der Flughafenbetreiber hatte dies stets als unrealistisches Szenario eingestuft, da für einen reibungslosen Flugbetrieb auch in den Wintermonaten eine entsprechend hohe Anzahl an Slots vorgehalten werden muss.

Mit der nun vorgesehenen Antragsänderung schließt der Airport offiziell eine solche theoretische Möglichkeit aus: Slots aus dem Winterhalbjahr können nun nicht mehr im Sommer genutzt werden. Wie heute bereits auch, wird die Zahl der Stunden pro Woche, in denen die Zwei-Bahn-Kapazität koordiniert wird, auf 50 Prozent der Betriebszeit begrenzt bleiben (= 56 Stunden/Woche). In dieser Zeit sollen nach den Wünschen des Flughafens jedoch maximal 60 Starts und Landungen pro Stunde in der Koordination möglich sein. In der übrigen Zeit sollen maximal 45 Flugbewegungen pro Stunde geplant werden.

Nordbahn-Nutzung weiter im Voraus festgelegt

Die zweite Anpassung stärkt die für die Bürger wichtige nachrangige Nutzung der zweiten Start- und Landebahn (Nordbahn). Der Flughafen verpflichtet sich, auch zukünftig die Nutzung der Nordbahn unter Berücksichtigung des aktuellen Koordinierungsstandes wöchentlich im Voraus festzulegen und die Planung der Genehmigungsbehörde vorab zu übermitteln.

Dennoch wahrt der Flughafen sein wichtiges Anliegen, Verspätungen vor allem in den Abendstunden mit einer neuen Betriebsgenehmigung weiter zu reduzieren: Sollte unter dem Einfluss von Streiks, Wetter oder anderen Ereignissen kurzfristig die Nutzung der zweiten Bahn zur Vermeidung von Verspätungen genutzt werden müssen, so soll dies nur möglich sein, wenn auf einem für jedes Halbjahr neu aufzubauenden Zeitkonto ungenutzter Zwei-Bahn-Zeitabschnitte ein positiver Saldo besteht. Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass die Nutzung der Nordbahn 50 Prozent nicht überschreitet. Am Ende einer Flugplansaison nicht genutzte Zwei-Bahn-Zeitabschnitte verfallen und können nicht in die nächste Saison übertragen werden.

Weiterentwicklung des Flugangebotes Frage der Flexibilität

"Nach den zahlreichen Gesprächen und Begegnungen mit vielen Bürgern entkräften wir mit den inhaltlichen Änderungen zentrale Bedenken der Menschen", erklärt Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Wir haben immer gesagt, dass uns an einem echten Dialog mit der Nachbarschaft gelegen ist. Mit der Anpassung der Antragsinhalte geben wir ein eindeutiges Versprechen ab, das unterstreicht, dass wir angesichts der steigenden Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und der Wirtschaft die notwendige Weiterentwicklung unseres Flughafens auch spürbar unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen vornehmen möchten."

Ziel der neuen Betriebsgenehmigung ist die Weiterentwicklung eines nachfrageorientierten Flugangebotes für Wirtschaft und Privatreisende und die damit verbundene bessere Anbindung Nordrhein-Westfalens an die Wachstumsmärkte der Welt. Hierzu möchte der Flughafen eine Genehmigungslage herbeiführen, die eine Ausnutzung der praktischen Kapazität des Parallelbahnsystems innerhalb der Grenzen des Angerlandvergleichs ermöglicht. Schließlich möchte der Düsseldorfer Airport zukünftig flexibler als bisher auf unplanmäßige Ereignisse wie Wetter oder Streiks reagieren können, indem er während des Tages entstehende Verspätungen effektiv und zeitnah abbaut.

Flugbetrieb in Köln Bonn über Querwindbahn (06/24) und Parallelbahn (14R/32L)

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Das Abwassersystem der Großen Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport wird in den kommenden Wochen einer umfangreichen Kanal-TV-Inspektion unterzogen. Vom 15. September bis voraussichtlich Mitte Oktober ist die Große Start- und Landebahn jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 10:40 Uhr bis 16:30 Uhr für den Flugverkehr gesperrt. Der Verkehr wird in diesen sechs Stunden verstärkt über die sogenannte Querwindbahn (06/24) und über die Kleine Parallelbahn (14R/32L) abgewickelt.

Insgesamt werden rund 35 Kilometer Abwasserkanalnetz und 850 Schächte von Fachleuten per Kamera abgefahren und untersucht. Die Arbeiten werden ausschließlich tagsüber im genannten Zeitraum durchgeführt, um die Belastung durch die in diesen Stunden veränderten Anflug- und Abflugrichtungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten. In die Sperrzeit fallen knapp 20 Prozent der täglichen Flugbewegungen.

In den verkehrsreichsten Spitzenzeiten – jeweils in den Morgen- und Abendstunden – wird die Große Bahn regulär für den Flugbetrieb genutzt. Gleiches gilt für den nächtlichen Flugbetrieb und die Wochenenden, an denen die Untersuchung des Kanalsystems generell unterbrochen wird. Lediglich in der Woche vom 22. Bis zum 26. September (39. Kalenderwoche) verschiebt sich der Beginn der Arbeiten um zwei Stunden nach vorn, da Teile der Elektrik ersetzt werden müssen.

Neue Kabelf für die Anflugbefeuerung

Um zusätzliche Sperrzeiten der Großen Bahn zu vermeiden, erneuert die Deutsche Flugsicherung (DFS) parallel zur Kanal-TV-Inspektion die Verkabelung der Anflugbefeuerung. Außerdem führt der Flughafen Mäharbeiten an den Grünflächen durch.

Anwohner können die Flugspur jedes einzelnen Flugs auf der Flughafen-Homepage unter Unternehmen/Umwelt&Lärmschutz/Flugspuren oder unter travis.koeln-bonn-airport.de mit einem technisch bedingten Zeitversatz von ca. zehn Minuten mitverfolgen. Anhand kleiner Flugzeugsymbole auf einer digitalen Landkarte lassen sich flugspezifische Informationen wie Flugweg, Flughöhe, Geschwindigkeit, Fluggesellschaft, Flugzeugtyp und Flugziel ablesen. Und: Zu jeder Flugbewegung können auf der Website auch die an den Messstellen des Flughafens ermittelten Einzelschallpegel abgelesen werden.

Fraport kauft Aerodrom Ljubljana LJU

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Die Fraport AG hat heute mit einem von der slowenischen Staatsholding geführten Verkäuferkonsortium eine Einigung über den Kauf des Flughafens Ljubljana (Aerodrom Ljubljana) erzielt.

Nachdem sich Fraport bereits am 04. Juli 2014 in einem geschlossenen Bieterverfahren gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt hatte, war die Verkäuferseite mit Fraport in Exklusiv-Verhandlung über den Verkauf der Flughafenbetreiber-Gesellschaft "Aerodrom Ljubljana d.d." getreten.

Mit dem Kauf erwirbt Fraport 75,5 Prozent der Anteile an der Gesellschaft zum Preis von 177,1 Millionen Euro, der Kaufpreis wird aus liquiden Mitteln beglichen. Die Fraport AG beabsichtigt im Rahmen der Privatisierung einen vollständigen Erwerb der Gesellschaft und wird den verbleibenden Aktionären gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ein Übernahmeangebot unterbreiten. Der Flughafen Ljubljana (internationaler IATA-Code: LJU) verzeichnete im Jahr 2013 ein Passagiervolumen von rund 1,3 Millionen Fluggästen – im Jahr zuvor waren es rund 1,2 Millionen.

Flughafen-Beteiligung mit deutlichem Entwicklungspotenzial

Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte zeigte sich erfreut über die Ausweitung des internationalen Flughafen-Portfolios: "Mit Ljubljana gewinnen wir eine weitere Flughafen-Beteiligung mit deutlichem Entwicklungspotenzial hinzu. Die Entscheidung für Fraport unterstreicht unsere Position als international erfolgreicher Flughafenmanager." Dr. Matthias Zieschang, Vorstand Controlling und Finanzen der Fraport AG, ergänzt: "Unsere langjährige Erfahrung wird dazu beitragen, die Wettbewerbsposition Ljubljanas weiter auszubauen und zu stärken – eine echte eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten."

Im EU-Mitgliedsstaat Slowenien kreuzen sich schon seit vielen Hundert Jahren wichtige Handelsstraßen aus den Donauländern, den Alpen und der Adria-Region. Sloweniens Hauptstadtflughafen ist der zentrale Luftverkehrsknoten des Landes und fungiert als Umsteigepunkt in Richtung Balkan.

Slowenien bietet Reisenden zahlreiche landschaftliche, kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Als waldreichstes Land Europas verfügt es über außergewöhnlich schöne Naturlandschaften, die von den Alpen bis zur Adria reichen und eine ganze Bandbreite an touristischen Outdoor-Aktivitäten ermöglichen.

Ruag erhält volle Zuständigkeit für Airbus-Rumpfsegmente

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Der globale Zulieferer und Integrator von Flugzeugkomponenten Ruag und der weltweit führende Hersteller von Zivilflugzeugen Airbus werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten und haben zu diesem Zweck einen mehrjährigen Vertrag über rund 350 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Im neuen Vertrag überträgt Airbus die Zuständigkeit für die gesamte Lieferkette von zwei Rumpfsektionen vollständig an Ruag. Der rund 350 Mio. US-Dollar schwere Zusatzvertrag gilt für das Airbus-Erfolgsmodell A320.

Ruag kann auf über 30 Jahre Erfahrung zurückblicken: bei der Montage verschiedener Rumpfsektionen im deutschen Oberpfaffenhofen und der Produktion von Winglets für die A320-Produktfamilie in Emmen in der Schweiz.

Im Rahmen des erweiterten Auftragsvolumens kann Ruag nun die globale Lieferkette zum Vorteil von Airbus verstärken und optimieren. Urs Breitmeier, CEO von Ruag, erklärt: "Unsere Strategie, gemäß den Anforderungen unseres Kunden Airbus in die globale Lieferkette zu investieren, schafft für beide Partner eine Win-win-Situation: Airbus profitiert von einem optimalen Global Sourcing mit hochwertiger Montage in Deutschland und in der Schweiz, während die Ruag ihre Position als führender First-Tier-Lieferant für Flugzeugkomponenten stärkt."

Die Ruag ist ein internationaler Technologiekonzern für Aerospace (Luft- und Raumfahrt) und Defence (Sicherheits- und Wehrtechnik). Holdingsitz ist Bern (CH). Produktionsstandorte hat die Ruag in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Frankreich, Ungarn, Schweden, Australien und in den USA. Ruag beschäftigt weltweit rund 8.200 Mitarbeitende, davon 414 Lernende in 23 verschiedenen Berufen.

Streikauswirkungen und Eckpunkte des Lufthansa-Vorschlags für Piloten

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Nachdem die Vereinigung Cockpit (VC) erst am vergangenen Freitag den Flugbetrieb der Lufthansa-Tochter Germanwings für sechs Stunden erheblich behindert hat, soll es nun die Lufthansa in Frankfurt treffen. Lufthansa bedauert es sehr, dass die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht davor zurückschreckt, den Flugbetrieb in der Hauptreisezeit am Ferienende von Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland massiv zu beeinträchtigen. Bestreikt werden sollen die innerdeutschen und europäischen Abflüge ab Frankfurt zwischen 17:00 Uhr und 23:00 Uhr

Durch die Streikauswirkungen werden darüber hinaus auch Europa- und innerdeutsche Verbindungen nach Frankfurt ausfallen. Insgesamt werden voraussichtlich über 200 Flüge und rund 25.000 Passagiere betroffen sein. Um den Flugbetrieb nach Beendigung des Streiks wieder so schnell wie möglich normalisieren zu können, müssen bereits ab 13:30 Uhr vereinzelte Flüge und ab 16:00 Uhr der Großteil der innerdeutschen und europäischen Abflüge aus Frankfurt annulliert werden.

Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands und verantwortlich für Operations und den Hub Frankfurt, erklärte: "Für unsere Kunden ist der erneute Streik der Vereinigung Cockpit eine Zumutung. Insbesondere ist die Wahl des Zeitpunkts nicht hinnehmbar, da das letzte Wochenende der Ferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Hauptreisezeit für Familien ist. Auch Berufspendler und Geschäftsreisende werden an einem Freitagnachmittag in besonderer Weise betroffen. Zumal die Ankündigung nach 17:00 Uhr es uns nicht erlaubt, unsere Call Center Kapazitäten bereits heute Nacht zu verstärken. Wir werden nun alles daran setzen, die Auswirkungen des Streiks auf unsere Gäste abzumildern, soweit dies in unseren Möglichkeiten liegt."

Für den Streikzeitraum ist mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebes zu rechnen, vor allem auf innerdeutschen und europäischen und Strecken von und nach Frankfurt. Die Langstreckenverbindungen sowie das Münchner Drehkreuz der Lufthansa werden aller Voraussicht nach von dem Streik nicht betroffen sein.

Flugticket in Bahnticket umwandeln – Auch wenn Flug geht

Tickets für innerdeutsche Flüge können über www.LH.com oder einen Lufthansa Quick-Check-In-Automaten in eine Bahnfahrkarte umgewandelt werden. Fluggäste deren Flug streikbedingt gestrichen wurde, haben die Möglichkeit, Ihre Buchung einmalig kostenfrei umzubuchen oder den Flug kostenfrei zu stornieren. Fluggäste, die für den 05. September ein Ticket für einen Flug von, nach oder über Frankfurt haben, können den Flug kostenfrei umbuchen – auch dann, wenn ihr Flug nicht vom Streik betroffen ist.

Informationen rund um die eigene Buchung und Änderungen im Flugplan finden Lufthansa Kunden auf der Internetseite www.LH.com. Bereits gestern Abend wurden die ersten Informationen über annullierte Flüge veröffentlicht. Diese Informationen werden im Laufe des Abends und morgen Vormittag laufen aktualisiert. Kunden, die ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, informiert Lufthansa per SMS und Email über Änderungen im Flugplan. Das Unternehmen rät allen Lufthansa-Kunden mit einer Buchung im Streikzeitraum, sich frühzeitig über den Status ihres Fluges zu informieren.

Lufthansa informiert Fluggäste mittels 14.000 SMS

Nach Ankündigung für einen Streik in Frankfurt am heutigen Freitag hat Lufthansa bereits gestern die Mehrzahl der betroffenen Fluggäste über die Auswirkungen informieren können. Gestern Abend um 21:00 Uhr wurde der Sonderflugplan für den heutigen Nachmittag im veröffentlicht. Gleichzeitig wurden 14.000 gebuchte Fluggäste per SMS informiert. Diese Fluggäste hatten zuvor ihre Verbindungsdaten registriert, so dass Lufthansa sie aktiv über Flugausfälle, Umbuchungen und alternative Reisemöglichkeiten informieren konnte.

Kay Kratky, Mitglied des Passagevorstands und verantwortlich für Operations und den Hub Frankfurt, sagt: "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die unseren Fluggästen durch den Streik der Vereinigung Cockpit entstehen. Da der Streik erst gestern nach 17:00 Uhr angekündigt wurde, war für uns die Vorlaufzeit extrem kurz. Seit dem Abend arbeiten wir mit allen Kräften daran, unsere Kunden bestmöglich zu informieren und sie, wenn irgend möglich, auf andere Airlines oder Verkehrsmittel umzubuchen."

Feldbetten für Reisende ohne Visa

Darüber wurden so schnell wie möglich die Kapazitäten in den Call Centern verstärkt. Am Flughafen Frankfurt sollen die Auswirkungen des Streiks für die Gäste so gering wie möglich gehalten werden. Allerdings ist das an einem Freitagnachmittag und auch noch zum Ferienende in drei Bundesländern besonders schwierig, weil es ein Hauptreisetag des Jahres ist.

Für den heutigen Tag konzentrieren sich die Mitarbeiter der Station Frankfurt darauf, die Fluggäste bestmöglich zu betreuen. Im Rhein-Main-Gebiet wurden vorsorglich 2.200 Hotelzimmer angemietet, und für Fluggäste, die aufgrund fehlender Visa nicht in Deutschland einreisen dürfen hat Lufthansa gemeinsam mit Fraport rund 500 Feldbetten aufgebaut. Ab 14:00 Uhr werden die Mitarbeiter der Station Frankfurt die vom Streik betroffenen Fluggäste mit Getränken, Snacks und Telekommunikationsmöglichkeiten versorgen. Gleichzeitig werden mobile Informationsstände eingerichtet und die Kapazitäten an den Ticketschaltern verstärkt.

Lufthansa hatte bereits vor dem Streik der Vereinigung Cockpit Anfang April ein Angebot zum zukünftigen vorzeitigen Ausscheiden aus dem Flugdienst vorgelegt, um damit eine Grundlage für weitere Verhandlungen zu schaffen. Dieses Angebot bietet allen Mitarbeitern im Cockpit auch in Zukunft die Möglichkeit, vorzeitig aus dem Flugdienst auszuscheiden.

Beibehaltung der Übergangsversorgung war angeboten

Der Streik ist aus Sicht der Lufthansa auch in der Sache nicht nachvollziehbar, da das Unternehmen den Piloten auch in Zukunft eine für die Branche vergleichsweise großzügige Übergangsversorgung anbietet. Konkret hat die Lufthansa in den Tarifgesprächen eine Beibehaltung der Übergangsversorgung für die Piloten zugesagt, die bereits vor dem 01. Januar dieses Jahres bei dem Unternehmen tätig waren. Die Ruhestandsplanung älterer Piloten würde von einer Anpassung der Übergangsversorgung gar nicht betroffen sein.

Die dauerhafte Finanzierbarkeit des vorzeitigen Ausscheidens aus dem aktiven Flugdienst soll lediglich durch eine schrittweise, altersabhängige Anpassung des Eintrittsalters von heute 55 auf 60 Jahre sichergestellt werden. Bereits heute liegt das Eintrittsalter in die Übergangsversorgung von Piloten der Germanwings und der Lufthansa Cargo bei 60 Jahren. Diese tarifvertraglichen Regelungen sind jeweils mit der Vereinigung Cockpit vereinbart worden. Auch bei einer neuen Übergangsversorgung können alle Piloten weiterhin uneingeschränkt die Flugunfähigkeitsversicherung unabhängig vom Alter in Anspruch nehmen, wenn sie sich aus physischen oder psychischen Gründen nicht mehr in der Lage sehen, zu fliegen.

Konkrete Inhalte des Lufthansa-Angebots zur Übergangsversorgung

  • Für Mitarbeiter, die bereits vor dem 01. Januar 2014 bei Lufthansa gearbeitet haben, übernimmt Lufthansa auch in Zukunft die Kosten des vorzeitigen Ausscheidens. Damit bleibt die arbeitgeberfinanzierte Übergangsversorgung noch für mehrere Jahrzehnte erhalten.
  • Auch für Mitarbeiter, die ab dem 01. Januar 2014 ihre Tätigkeit bei der Lufthansa aufgenommen haben oder aufnehmen werden, bleibt ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Flugdienst möglich. Die Kosten hierfür sollen aber in Zukunft nicht mehr von Lufthansa, sondern durch die Mitarbeiter getragen werden. Im Falle einer Flugdienstuntauglichkeit ist weiterhin für alle Mitarbeiter eine rein arbeitgeberfinanzierte Absicherung vorgesehen.
  • Das individuelle Alter für das Ausscheiden aus dem Flugdienst soll in Abhängigkeit von der Dienstzugehörigkeit von 55 Jahren für dienstältere auf bis zu 60 Jahre für dienstjüngere Mitarbeiter angehoben werden. Je länger die Mitarbeiter bereits im Unternehmen waren, desto weniger sind sie von der Anhebung des frühestmöglichen, individuellen Ausscheidealters betroffen. Sehr langjährige Mitarbeiter sind von der Änderung gar nicht betroffen.
  • Im Durchschnitt scheiden Cockpitmitarbeiter der Lufthansa Passage heute mit 59 Jahren aus. Zukünftig soll ein durchschnittliches Alter von 61 Jahren bei der Lufthansa Passage für das arbeitgeberfinanzierte Ausscheiden aus dem Flugdienst in mehreren Jahren stufenweise erreicht werden. Das Durchschnittsalter 61 spiegelt den gesamtgesellschaftlichen Trend einer längeren Erwerbstätigkeit wider.

airberlin mit sechs Milliarden Sitzplatzkilometern im August

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Im August 2014 konnte airberlin mit 3.472.836 Fluggästen einen Zuwachs von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen. Die insgesamt von Passagieren zurückgelegten Kilometer (RPK) im weltweiten Streckennetz erhöhten sich auf 5,4 Milliarden, ein Plus von drei Prozent. Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) betrugen im August knapp über sechs Milliarden, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Ausbau des Angebots wurde gut angenommen, so dass sich die Auslastung um 1,3 Prozentpunkte auf ein sehr hohes Niveau von 89,31 Prozent erhöhte.

In den ersten acht Monaten lag die Anzahl der Fluggäste mit insgesamt 21.460.581 leicht über dem Niveau des Vorjahres (plus 0,3 Prozent). Die zurückgelegten Passagierkilometer stiegen von Januar bis August auf 33,192 Milliarden (Vorjahr: 32,947 Milliarden), die angebotenen Sitzplatzkilometer stiegen auf 39,653 Milliarden (Vorjahr: 38,596 Milliarden).

airberlin Flugzahlen August 2014

  August 2014 August 2014 kumuliert
Fluggäste 3.472.836 (+2,7 %) 21.460.581 (+0,3 %)
ASK in Mio. 6.058,3 (+1,5 %) 39.653,9 (+2,7 %)
RPK in Mio. 5.410,9 (+3,0 %) 33.192,4 (+0,7 %)
Auslastung in % 89,31 (+1,3 PP) 83,7 (-1,7 PP)

 

Hobby-Pilot und Aiport-Chef Nürnberg Michael Hupe im Gespräch

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Seit genau zehn Monaten kümmert sich der 49-Jährige Hupe darum, dass der Airport wieder durchstartet. Am kommenden Sonntag (07.09.) ist er von 10:00 bis 11:00 Uhr zu Gast im Promifrühstück bei Petra Seel und erzählt unter anderem, wie es überhaupt dazu kam, dass er von Dresden nach Nürnberg gewechselt ist und warum er schon von klein auf ein Faible für die Luftfahrt hat. Außerdem verrät der passionierte Hobbypilot, wie es sich anfühlt, hinter dem Steuerknüppel eines Flugzeuges über den Wolken zu schweben und wohin er von Nürnberg aus besonders gerne fliegt.

"Das ist das Salz in der Suppe – das braucht man." Mit diesen Worten beschreibt Michael Hupe selbst, als Chef des Nürnberger Flughafens, seine schwierige Aufgabe. Hupe war vom Flughafen Dresden nach Nürnberg gewechselst, der Flughafen der Franken-Metropole leidet unter dem Verlust der Drehkreuz-Funktion und sinkenden Passagierzahlen.

Nachdem die alte Geschäftsführung ihren Rücktritt anbot, übernahm Hupe das Steuer. Unter anderem soll nun das Direktflug-Angebot mit neuen Zielen und günstigeren Airlines ausgebaut werden.

Lufthansa-Piloten streiken am Freitag in Frankfurt

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Die Vereinigung Cockpit (VC) plant für den morgigen Freitag, den 05. September 2014 Arbeitskampfmaßnahmen bei der Lufthansa in Frankfurt. Bestreikt werden Kurz- und Mittelstreckenflüge der Lufthansa mit den Flugzeugtypen Airbus A320-Family, Boeing B737 und Embraer am 05. September 2014 im Zeitraum von 17:00 – 23:00 Uhr mit Abflügen vom Flughafen Frankfurt. Mit diesem Streik soll ein neuer Tarifvertrag Übergangsversorgung erreicht werden.

Die Vereinigung Cockpit erklärt weiterhin, dass sie jederzeit einigungsbereit ist, um Streiks abzuwenden und man bedauere mögliche Unannehmlichkeiten für die Kunden der Lufthansa. Erst letzten Freitag hatte die Piloten-Gewerkschaft die Lufthansa-Tochter Germanwings bestreikt. Zu den Hintergründen des Streiks hat die Vereinigung Cockpit bereits ausführlicher Stellung bezogen.

35 Jahre ADAC-Rettungshubschrauber in Sanderbusch

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Seit November 1979 startet der Rettungshubschrauber "Christoph 26" – damals noch unter dem Namen "Christopher Friesland" – von Sanderbusch aus. 1983 übernahm die ADAC Luftrettung die Station, die mit ihren 70 Kilometern einen stark erweiterten Einsatzradius zur Inselversorgung hat. Die Nordseeküste und die vorgelagerten Inseln sind die populärsten Urlaubsregionen in Niedersachsen; damit vervielfacht sich in der Urlaubszeit die Zahl der zu versorgenden Patienten.

Seit Indienststellung wurde "Christoph 26" zu mehr als 38.900 Einsätzen gerufen. Zu den häufigsten Einsatzursachen zählen internistische Notfälle und, auch aufgrund der vielen Touristen zur Urlaubzeit, Unfälle in Freizeit, Sport oder dem häuslichen Umfeld.

Heute feiert die Luftrettung in Sanderbusch ihr 35-jähriges Jubiläum. Die Station ist eine von vier 24-Stunden-Stationen der ADAC Luftrettung in Deutschland. Der mit Rettungswinde ausgestattete Hubschrauber des Typs BK117 flog im vergangenen Jahr 1.380 Einsätze, 1.294 Patienten konnten dabei versorgt werden.

"Gegen die Zeit und für das Leben" lautet das Motto der ADAC Luftrettung, die am 01. November 1970 ihren Dienst mit "Christoph 1" in München aufnahm. Mit 51 Helikoptern an 36 Stationen (Stand Januar 2014) ist die ADAC Luftrettung die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Mehr als 190 Mitarbeiter in den Stationen und in der Verwaltung sorgen in Zusammenarbeit mit rund 690 Ärzten und 230 Rettungsassistenten für einen optimalen Ablauf. Im vergangenen Jahr versorgten die Gelben Engel der Lüfte bei 50.986 Einsätzen mehr als 46.000 Notfallpatienten.

Schiffsüberwachung mit AISat: Erste Daten trotz Taumeln im All

Der erste Blick von Satellit AISat auf die russische Kamtschatka-Halbinsel und die Bering-See, und der Empfänger zeichnete innerhalb von acht Minuten AIS-Signale (Automatic Identification System) von 45 Schiffen auf. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings erst nur eine herkömmliche Antenne an Bord des Satelliten im Einsatz. Doch mit der Spezialantenne wurden es bald viel mehr.

Am 08. August 2014 wurde dann nämlich die vier Meter lange Helix-Antenne entfaltet und in Betrieb genommen. Seitdem konnten mit der Spirale sowie der herkömmlichen Antenne aus 660 Kilometern Höhe mehr als 52.000 Datensätze empfangen werden. Eine Premiere, denn bisher war noch keine Helix-Antenne für die Detektion von Schiffen im Einsatz. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind zufrieden – auch wenn der Satellit noch ein wenig taumelt: Einige Parameter für das Lageregelungssystem müssen noch optimiert werden, um die Ausrichtung des Satelliten zu stabilisieren.

"Zurzeit bekommen wir jede Menge Daten, die wir jetzt auf ihre Qualität hin auswerten", sagt DLR-Projektleiter Jörg Behrens. Von der Helix-Antenne erhoffen sich die Wissenschaftler in Hochverkehrsgebieten einen genaueren Empfang der Schiffssignale, die unter anderem Informationen zu Position, Schiffsgröße und -ladung enthalten.

Einzelne Schiffssignale aus dem Daten-Meer

Gerade in dicht befahrenen Gebieten sind die bisher üblichen Antennen mit der hohen Anzahl an Schiffssignalen überfordert – sie blicken auf Gebiete mit einem Durchmesser von über 5.000 Kilometern und empfangen viel zu viele Meldungen gleichzeitig und ohne sie einzelnen Schiffen zuordnen zu können.

Die Helix-Antenne kann gezielter auf eine Region fokussieren und erfasst einen Bereich von 750 Kilometern Durchmesser, so Projektleiter Jörg Behrens. "Wir gehen davon aus, dass wir dadurch viel genauer die einzelnen Schiffssignale erkennen können." In Gebieten wie dem Mittelmeer, der nordamerikanischen Atlantikküste oder großen Häfen wie Peking, Tokio oder Singapur würde dies die Sicherheit erhöhen.

Am 30. Juni 2014 startete der Satellit des DLR mit einer indischen Rakete ins All, seitdem betreut und steuert das Projektteam AISat vom DLR-Standort Bremen aus. Noch am gleichen Tag sendete AISat erste Morse-Signale über den Zustand des Satelliten, die in Bremen empfangen wurden. In den ersten Wochen nach dem Start wurden zur Erhöhung der Kommunikationszeiten mit dem Satelliten zusätzlich die Bodenstation der Technischen Universität Berlin genutzt.

"Mit AISat betreten wir Neuland – sowohl mit der Technik als auch mit der Kommandierung aus dem DLR Bremen. Im Moment befinden wir uns in einem steten Lernprozess.", erklärt DLR-Wissenschaftler Behrens. Mittlerweile empfangen die Wissenschaftler mehrmals am Tag bei Überflügen Datensätze der aufgenommenen Schiffssignale, schicken Kommandos an ihren Satelliten ins All und prüfen den "Gesundheitszustand" von AISat.

Signale von rund um den Globus

Die Schiffe, die die entfaltete Helix-Antenne bisher wahrgenommen hat, sind weltweit unterwegs: "Bei Spitzbergen sind viele Fischerboote unterwegs, in Sibirien sehen wir Schiffe auf den Flüssen, viele Datensätze stammen von Schiffen im Suezkanal, dem westlichen und östlichen Mittelmeer", zählt Behrens auf. Es fehlen noch Daten von der Deutschen Bucht. Dieses dicht befahrene Gebiet soll den Wissenschaftlern als Referenz für ihre empfangenen Daten dienen.

Im Vergleich mit über Bodenanlagen empfangene Daten wollen sie so in Zukunft die Qualität ihres Satelliten im All überprüfen und zeigen, dass die Helix-Antenne zielgerichtet und genau Schiffssignale empfängt – nur mit einer größeren Reichweite als bodengebundene Empfangsanlagen. Damit die Helix-Antenne ein Erfolg wird, muss sie schließlich auch besser als die herkömmlichen Antennen im All sein.

ESA: Landeplatz für Philae auf dem Kometen bald fix

Kometen sind Zeitkapseln, die primitives Material aus dem Zeitalter der Entstehung der Sonne und der Planeten enthalten. Mit der Untersuchung von Gas, Staub, Aufbau des Kerns und anderem organischem Material des Kometen aus der Ferne und an dessen Oberfläche dürfte die Rosetta-Mission nicht nur der Schlüssel zur Enthüllung der Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems Geschichte sein, sondern auch Fragen zum Ursprung des Wassers und vielleicht gar des Lebens auf der Erde beantworten. Am 15. September will die ESA den bevorzugten Landeplatz auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko ein, auf dem das Rosetta-Landegerät Philae im November die erste Kometenlandung der Geschichte in Angriff nehmen wird.

Am 06. August näherte sich Rosetta dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko auf 100 km und seitdem haben Missionswissenschaftler und Ingenieure potenzielle Landeplätze für Philae unter die Lupe genommen. Am 25. August wurden davon fünf mögliche Landeplätze bekanntgegeben, die näher untersucht wurden, um umlaufbahntechnische und betriebliche Strategien auszuarbeiten, die Rosetta das Absetzen des Landers an jeder dieser Stellen zu ermöglichen.

Inzwischen hat sich Rosetta dem Kometen auf 50 km angenähert und so eine genauere Untersuchung der potenziellen Landeplätze ermöglicht. Diese fünf Stellen werden bis 14. September bewertet und eingestuft , woraufhin ein bevorzugter Landeplatz sowie eine Ersatzstelle ausgewählt werden. Das Absetzen des Landers ist gegenwärtig für den 11. November geplant.

Am 15. September will die ESA in ihre Hauptverwaltung in Paris dann die beiden endgültig ausgewählten Landeplätze sowie ihre betrieblichen Herausforderungen und ihr wissenschaftliches Potenzial vorstellen.

Rosetta ist eine Mission der ESA, an der sich ihre Mitgliedstaaten und die NASA beteiligen. Das Landegerät Philae wird von einem Konsortium unter Leitung von DLR, MPS, CNES und ASI bereitgestellt. Rosetta ist die erste Mission überhaupt, die einen Kometen aus nächster Näher umkreist, diesen auf seinem Vorbeiflug an der Sonne begleitet und ein Landegerät absetzt.