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Fliegendes Klassenzimmer Raumstation ISS: Warum Papierflieger nicht abstürzen

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Nach 100 Tagen im All ist der Schwebezustand für ESA-Astronaut Alexander Gerst schon Normalität geworden. Allerdings: In der Welt der Schwerelosigkeit laufen selbst einfache Experimente anders ab als auf der Erde. "Flying Classroom" nennt sich dabei eine Experiment-Reihe, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Team mit der ESA entwickelt hat.

Papierflieger bleiben in der Internationalen Raumstation ISS nach ihrem Flug scheinbar müde in der Luft hängen, Luftblasen im Wasser bleiben viel länger stabil als auf der Erde, und ein rotierender Kreisel zeigt deutlich, wie die Raumstation auf ihrer Bahn um die Erde fällt. "Diese Experimente sind ganz dicht an dem, was jeder auf der Erde wiederholen kann – nur mit einem ganz anderen Ergebnis als in der Schwerelosigkeit", sagt Projektleiter Dr. Matthias Sperl vom DLR. Das Zubehör ist überschaubar: Mal ist es ein Blatt Papier, mit dem Alexander Gerst experimentiert, mal benötigt er einen Alubeutel Trinkwasser. "Das sind alles Gegenstände aus dem Alltag", betont DLR-Materialphysiker Sperl.

Die Vorbereitungszeit für die Experimentreihe hat dennoch fast ein Jahr gedauert, denn auf der ISS geschieht nichts ohne konkrete und ganz exakte Planung. Das Papier muss im rechten Augenblick zur Verfügung stehen, der Kreisel vorhanden sein und auch die Sicherheitsdokumente müssen wie für jedes der zahlreichen Experimente ausgefüllt werden. Nicht zuletzt muss auch die Durchführung der Experimente in den eng getakteten Zeitplan des Astronauten eingeplant werden.

ISS dreht sich bei Erdumrundung um den Kreisel

"Wir betreten wissenschaftliches Neuland", sagt Astronaut Alexander Gerst. Das macht er mit einem Kreisel, der zeigen soll, wie die ISS auf ihrer Flugbahn um die Erde etwa vier Grad pro Minute nach vorne kippt. Gerst versetzt dazu den Kreisel in Rotation und stabilisiert ihn so. Statt in der Schwerelosigkeit ziellos zu taumeln, behält der Kreisel seine Ausrichtung bei. "Wenn man ihn jetzt kippen will, wird er störrisch – er mag nicht", sagt Gerst.

Und auch während die ISS innerhalb von 90 Minuten einmal um die Erde kreist, bleibt der Kreisel beständig. Allerdings: Da die Raumstation eigentlich um den hartnäckigen, rotierenden Kreisel fällt, sieht es in dem Video aus der ISS so aus, als ob der Kreisel kippt. "Aus unserer Sicht sieht es zwar so aus, als ob der Kreisel nach hinten kippt, aber in Wirklichkeit kippt die Raumstation nach vorne."

Mit einem einfachen Kreisel und einer einfachen Versuchsanordnung hat der Astronaut somit bewiesen, dass das Raumschiff seine eigene Bahnbewegung hat – auch wenn alles in einem einheitlichen Schwebezustand zu sein scheint. DLR-Projektleiter Matthias Sperl ist mehr als zufrieden mit dem Verlauf des Experiments: "Es ist bombastisch, dass man die Flugbahn und das Kippen der ISS mit einem Kreisel so messen kann – das hat bisher noch niemand so gemacht."

Kein Absturz für Papierflieger im All

Auch ein simples Blatt Papier kann in der ISS zum Experiment werden – wenn es denn richtig gefaltet wird. "Mit einem Papierflieger kann man sehr gut zeigen, dass Schwerelosigkeit und Vakuum verschiedene Dinge sind", betont Matthias Sperl. Auch wenn alles schwebt im Inneren der ISS, so herrscht natürlich kein Vakuum. Der gefaltete Flieger – "mein erster Weltraumflieger", sagt Alexander Gerst – verhält sich deshalb auch im Flug wie auf der Erde: Die Reibung mit der Luft bremst ihn aus.

Nur: Sobald die Bewegungsenergie versiegt, bleibt der Papierflieger in der Luft stehen und lässt sich nur von den Luftströmungen der ISS-Belüftung leicht hin und her bewegen. Für Matthias Sperl vom DLR ein deutlicher Beleg: "Wenn Luft vorhanden ist, gelten auch immer die Regeln der Aerodynamik", erläutert er. "Aber weil keine Kraft zum Boden zieht, bleibt der Flieger in der Luft stehen." Bei einem Flugexperiment außerhalb der Raumstation, würde nur noch die Restatmosphäre den Papierflieger im Laufe einer sehr langen Zeit abbremsen – "und er würde wohl nach einigen Jahren in der Atmosphäre verglühen".

Schaum aus Blasen, die nicht platzen

Das dritte Experiment im "Flying Classroom" hat einen engen Bezug zur aktuellen Forschung. Erst vor kurzem hat er ein Experimend auf der Raumstation zur Überlebensfähigkeit von Seifenblasen in der Schwerelosigkeit durchgeführt. Doch nun füllt Alexander Gerst eine Spritze mit Wasser und lässt ein wenig Raum für Luft. Mit ein wenig Schütteln entsteht so ein recht stabiler Schaum aus Wasser und Luft. "Auf der Erde würden die Luftblasen durch den Auftrieb aufsteigen, miteinander in Kontakt kommen und platzen", erklärt Dr. Matthias Sperl vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum. "Die Schwerelosigkeit ändert dies komplett: Dort bleiben die Luftblasen, wo sie entstanden sind und platzen nicht." Zurzeit planen die Wissenschaftler ein Experiment für die ISS, die dies ganz genau untersucht.

Dabei soll bei Schäumen unterschiedlicher Zusammensetzung beobachtet werden, wann sie zerfallen und wie sie sich dynamisch verhalten. "Wenn wir diese Mechanismen besser verstehen, können wir dieses Wissen auch bei der Anwendung von Schäumen in der Industrie einbringen." Für Astronaut Alexander Gerst sind diese Experimente auch noch nach 100 Tagen Leben und Forschen in der Schwerelosigkeit spannend: "Ich bin immer wieder erstaunt bei ganz kleinen Effekten, die man erst nach einer Weile realisiert und die ganz anders sind, als wir sie von der Erde gewohnt sind", sagt er. "Genau diese Dinge machen wir uns hier oben im Columbus-Raumlabor zunutze".

Videobilder: Copyright DLR / ESA.

Freiwilligen-Crews hielten Lufthansa-Verkehr in Teilen aufrecht

Alle Langstreckenflüge und rund die Hälfte der innerdeutschen und Europaflüge ab München wurden dank freiwilliger Crews bei der Lufthansa bereedert. Zahlreiche Cockpitmitarbeiter der Lufthansa in München hatten sich freiwillig für den Flugdienst gemeldet – trotz des Streikaufrufs der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Obwohl die VC ihre Mitglieder in München zum Ausstand aufgerufen hatte, starten somit am 10. September rund die Hälfte aller Kontinentalflüge und sämtliche vorgesehenen Langstreckenflüge aus München.

Streikbedingt kam es bei den Nachmittagsabflügen auf der Langstrecke noch zu Verspätungen. So wird der Flug nach San Francisco um 19:30 Uhr starten und der letzte Langstreckenflug nach Washington erst um 20:20 Uhr abheben.

Um nach Streikende schnellstmöglich einen stabilen Flugplan für die Fluggäste anbieten zu können, hat Lufthansa insgesamt 140 innerdeutsche und europäische Flüge annulliert. Mehr als 15.300 Passagiere sind von diesen Streichungen betroffen. Nahezu alle betroffenen Gäste konnten auf alternative Verbindungen, andere Airlines oder Verkehrsmittel umgebucht werden.

Riesen-Jumbo 747 auf der Strecke Frankfurt – München

Viele Flugreisende konnten über die Drehkreuze der Lufthansa Gruppe in Frankfurt, Zürich, Wien oder Brüssel ausweichen. Am Vormittag hatte Lufthansa dafür eigens eine Boeing 747-400 mit über 400 Sitzplätzen auf der Strecke Frankfurt-München und zurück eingesetzt.

85 Jahre Amsterdam – Nürnberg mit KLM

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85 Jahre verbinden die niederländische KLM und den Airport Nürnberg. Die fränkische Metropole war der erste Zwischenstopp der KLM am 12. September 1929 auf ihrem Weg nach Batavia, dem heutigen Jakarta. Neun Tage lang war die Fokker F7 auf ihrer Reise nach Ostasien unterwegs und Batavia ergänzte das Streckennetz der jungen Airline als viertes Auslandsziel.

Reisende aus Nürnberg können mit KLM viermal täglich (am Wochenende dreimal täglich) zum Drehkreuz Amsterdam fliegen und sind damit an das weltweite Streckennetz von AIR FRANCE KLM mit mehr als 230 Destinationen in über 100 Ländern eingebunden.

Route lässt sich heute bequemer reisen – Bald 95 Jahre

Die Route Amsterdam – Nürnberg wird von KLM Cityhopper bedient. Zum Einsatz kommen komfortable Jets des Typs Fokker 70 mit neuen, leichten Sitzen sowohl in der European Business Class als auch in der Economy Class und der abgetrennten Economy Comfort Zone. Der Hin- und Rückflug ist ab 98,- Euro ganzjährig buchbar, inklusive Steuern und Gebühren.

KLM hat dieses Jahr übrigens noch mehr zu feiern: Am 07. Oktober wird die älteste, noch unter ihrem Namen operierende Fluggesellschaft 95 Jahre alt.

Andreas Otto von Lufthansa Cargo neuer CCO bei Austrian Airlines

Andreas Otto (51), derzeit Produkt- und Vertriebsvorstand bei Lufthansa Cargo in Frankfurt, wird zum 01. Oktober 2014 neuer Chief Commercial Officer bei der Austrian Airlines AG. Das hat der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

Otto folgt damit Karsten Benz (50), der per 01. Oktober 2014 zum Lufthansa Konzern nach Frankfurt zurückkehrt. "Ich freue mich, dass wir mit Andreas Otto einen erfahrenen und erfolgreichen Airline-Manager aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. 14 Jahre lang hat er den Kurs der Lufthansa Cargo AG zu einer der weltweit profitabelsten Frachtairlines mitbestimmt", sagte Harry Hohmeister, der Vorsitzender des Aufsichtsrates sowohl bei der Austrian Airlines als auch bei Lufthansa Cargo ist. Die personelle Neubesetzung sei "ein klares Bekenntnis der Lufthansa Group zur Weiterentwicklung von Austrian Airlines als Qualitäts-Airline am Standort Wien", so Hohmeister.

Andreas Otto wurde am 09. Oktober 1962 in Mettmann bei Düsseldorf geboren. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann begann er 1985 mit dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität in Köln. Während seines Studiums nahm Otto an einem Auslandsstipendium im Rahmen des Programms für Internationales Management in Stockholm teil. Nach Absolvierung diverser Praktika in London, Paris und New York beendete Otto 1991 sein Studium als Diplom-Kaufmann. 1994 erfolgte seine Promotion zum Dr. rer. pol.

Über Vertriebsleitung und Marketing zum Vorstand bei Lufthansa

Ebenfalls 1994 trat Otto als Projektmanager Logistik in die Rhenus AG & Co. KG in Dortmund ein. Nach der Ernennung zum Geschäftsführer der Rhenus Office Systems GmbH im Jahre 1996 wurde er zwei Jahre später Vertriebsleiter der Rhenus AG & Co. KG. 1999 erfolgte die Ernennung zum stellvertretenden Vorstandsmitglied für Marketing und Vertrieb des Logistikdienstleisters.

Am 13. März 2000 folgte der Wechsel in den Vorstand der Lufthansa Cargo AG. Neben dem weltweiten Vertrieb und Handling verantwortete er dort das Margin Management, das Produktmanagement, das Zukunftsprojekt eCargo sowie den Bereich Global Network und Sales Steering. Andreas Otto ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Über eine Nachfolge der Vorstandsposition bei Lufthansa Cargo wird der Aufsichtsrat zeitnah entscheiden. Bis dahin übernimmt der Vorstandsvorsitzende und CEO Peter Gerber das Vorstandsressort Produkt und Vertrieb in Personalunion.

(Foto Copyright: Lufthansa Cargo)

Flughafentouren am Köln Bonn Airport im Oktober

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Das Geschehen rund um den Flugbetrieb am Köln Bonn Airport erfahren Besucher bei den "Holiday Feeling"-Touren, die der Flughafen-Besucherservice speziell in den Herbstferien vom 06. bis zum 19. Oktober für Familien, Gruppen und Einzelpersonen anbietet. Wie etwa kommt ein Koffer zum Flugzeug? Wer sagt dem Piloten, wo er zu parken hat? Was ist das für ein Gewusel am Flugzeug? Diese und weitere Fragen werden Interessierten beantwortet.

Los geht‘s am Check-In-Schalter B25 im Terminal 1 (Abflugebene). Anschließend erwartet die Teilnehmer ein Rundgang durch die Terminals sowie über die Besucherterrasse, von der sich ein Panorama-Blick über die Vorfelder erschließt. Nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle startet der Besucherbus zu einer spannenden Vorfeldtour. Dabei erleben die Teilnehmer hautnah die Flugzeugabfertigung und können aus nächster Nähe Flieger beim Starten und Landen beobachten. Wer eine Kamera dabei hat, kann diese Eindrücke auch für Zuhause festhalten.

Zum Abschluss der "Holiday Feeling"-Tour geht es ins Besucherkino, wo die Gäste auf Flugzeug-Sitzen Platz nehmen und Gutscheine für ein Eis in einem Restaurant im Terminal 1 erhalten. Als Souvenir gibt es individuelle Besucherausweise und ein Schlüsselband.

Die gut zweistündigen Touren finden Montag bis Freitag um 13:30 Uhr statt, samstags und sonntags um 12:00 Uhr. Reservierungen sind unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse (Straße/PLZ/Ort) und Personalausweisnummer (ab 16 Jahren) bis vier Werktage vor dem Wunschtermin unter airporttouren(at)koeln-bonn-airport.de oder telefonisch unter 02203-404396 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt für Kinder 5,50 Euro und Erwachsene für 8,50 Euro. Mindestalter ist fünf Jahre. Buchungen per Online-Buchungsformular sind nicht möglich.

Spezialkräne am Düsseldorf Airport: Anpassungen für Airbus A380

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Der Düsseldorfer Flughafen bereitet sich auf den Airbus A380 vor. Am Flugsteig C entsteht zurzeit ein neuer Verbindungsanbau mit drei beweglichen Fluggastbrücken, über die die Passagiere des Superjumbos in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt in Zukunft komfortabel, schnell und sicher ein- und austeigen können. Damit haben die Hochbauarbeiten begonnen. Mit zwei Spezialkränen wurde die Hauptstahlkonstruktion der neuen Brücke in der Nacht auf Donnerstag angehoben und anschließend an Position C02 am Flugsteig C angebracht.

Das rund 55 Tonnen schwere, etwa sieben Meter breite, sieben Meter hohe und rund 26 Meter lange Bauteil der Brücke wurde zuvor auf dem Vorfeld montiert. Im Rahmen der Tiefbauarbeiten mussten davor die einzelnen Fundamente für die Fluggastbrücken sowie die Fundamentplatte für den Verbindungsanbau und das dazugehörige Treppenhaus fertiggestellt werden.

Ausweichflughafen für den Riesen-Airbus A380

"Wir freuen uns, dass die Hochbauarbeiten für unsere neuen A380-Fluggastbrücken nun begonnen haben. Der Düsseldorfer Airport investiert mit dieser Maßnahme weiter in die Zukunft und macht damit einen großen Schritt in Richtung A380-Fähigkeit", sagt Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

Bereits heute ist der Airport DUS Ausweichflughafen für den größten Airbus. Für einen regelmäßigen Linienbetrieb sind jedoch Anpassungen notwendig. Neben neuen Fluggastbrücken werden bis dahin beispielsweise noch größere Fahrzeuge wie Tankwagen, Schlepper oder Cateringfahrzeuge benötigt. Auf dem Vorfeld sind lediglich einige Markierungsarbeiten von Nöten, um überall A380-konforme Rollwegbreiten zu gewährleisten.

Flughafen investiert fünf Mio. Euro

Bis Ende November wird die Glasfassade an das Bauwerk angebracht, die Innenausbauten sowie die Installation der Elektrotechnik und der sicherheitstechnischen Anlagen werden vorgenommen. Danach ist die Position bereits für die Busgate-Abfertigung nutzbar. Die baulichen Veränderungen im Gate-Bereich des Flugsteigs werden bis Ende Februar 2015 durchgeführt.

Der Flughafen investiert in diese Baumaßnahme rund fünf Millionen Euro. Die komplette Fertigstellung und Inbetriebnahme der mobilen Fluggastbrücken ist für den Beginn des Sommerflugplans Ende März 2015 vorgesehen.

Turkish Airlines stockt Verbindung Hannover – Istanbul auf

Pünktlich zum Winterflugplan baut Turkish Airlines die Strecke Hannover-Istanbul weiter aus und erhöht die Frequenz von 14 auf 17 Flüge pro Woche. So wird der Flug TK1551 von Istanbul nach Hannover ab dem 26. Oktober 2014 jeden Dienstag, Samstag und Sonntag durchgeführt. In die entgegengesetzte Richtung fliegt Flug TK 1552 dann ebenfalls dienstags, samstags und sonntags.

Die zusätzlichen Flüge verbinden Hannover nicht nur besser mit der türkischen Metropole Istanbul, sondern bieten auch einen noch besseren Anschluss an das Drehkreuz der Turkish Airlines Istanbul Atatürk International Airport mit zahlreichen Verbindungen in den Nahen und Mittleren Osten, nach Afrika und Asien sowie Amerika.

Flugdaten Hannover – Istanbul

Montag-Sonntag: 11:45 – 15:50 Uhr (TK1554)

Montag-Sonntag: 17:50 – 21:55 Uhr (TK1556)

Neu: Dienstag, Samstag und Sonntag

14:55 – 19:00 Uhr (TK1552)

Flugdaten Istanbul – Hannover

Montag-Sonntag

08:30 – 10:50 Uhr (TK1553)

Montag-Sonntag

14:35 – 16:50 Uhr (TK1555)

Neu: Dienstag, Samstag und Sonntag

11:40 Uhr – 13:55 Uhr (TK1551)

Alle Zeiten sind lokal, die neuen Verbindungen sind ab sofort buchbar.

Flughafen Wien mit Passagier-Rekord im August

Die Anzahl der am Flughafen Wien abgefertigten Passagiere stieg im August 2014 im Vergleich zum August 2013 um 4,1 Prozent auf insgesamt 2.275.933 Fluggäste. Damit ist der August 2014 der passagierstärkste Monat am Flughafen Wien seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Frachtaufkommen nahm um 11,7 Prozent zu, die Flugbewegungen verzeichneten einen Anstieg von 1,5 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 5,9 Prozent.

Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im August 2014 einen Rückgang von 3,0 Prozent gegenüber dem August 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 7,2 Prozent gestiegen.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im August 2014 um 4,5 Prozent, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen einen Rückgang von 7,7 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im August 2014 einen Passagieranstieg von 7,5 Prozent und in den Fernen Osten erhöhte sich die Anzahl der Passagiere um 18,3 Prozent. Ebenfalls zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 36,5 Prozent im Vergleich zum August 2013.

Auch erfreulich haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Malta Airport verzeichnet ein kumuliertes Passagierwachstum von Januar bis August 2014 von 8,0 Prozent auf 2,9 Mio. Passagiere in den ersten acht Monaten. Der Flughafen Kosice konnte im selben Zeitraum die Passagierentwicklung um 51,2 Prozent auf 258.611 Passagiere steigern.

Aufstellung der Passagierzahlen in Wien August 2014

  August 2014 Veränderung in % Januar bis August 2014 Veränderung in %
Passagiere 2.275.933 +4,1 15.033.962 +3,0
Lokalpassagiere 1.550.052 +7,2 10.550.194 +5,1
Transferpassagiere 713.470 -3,0 4.441.476 -2,1
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 757.442 +5,9 5.426.651 +3,4
Flugbewegungen (an + ab) 21.025 +1,5 154.851 +0,1
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 22.090 +11,7 175.425 +7,6

 

SUN-AIR legt Verbindung Hamburg (HAM) – London City (LCY) auf

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Am 27. Oktober 2014 eröffnet SUN-AIR eine neue Flugverbindung von Hamburg an den London City Airport. Der dänische Franchise-Partner von British Airways bietet von Montag bis Freitag jeweils morgens und abends einen Flug an. Die Strecke wird mit einer Dornier 328 bedient. Die Maschine ist mit 32 Sitzplätzen ausgestattet und an Bord können die Passagiere erstklassigen Inflight-Service genießen. Tickets sind ab sofort erhältlich.

"Mit der Eröffnung der Strecke zwischen Hamburg und London City verfolgen wir un-sere Strategie, direkte Flugverbindungen in Kooperation mit einigen Firmen regionaler Wirtschaftsräume anzubieten", so SUN-AIR CEO Nils Sundberg. "Mit der neu angelaufenen Kooperation sind wir sehr zufrieden und die neue Strecke stößt bereits bei mehreren Unternehmen in Deutschland und England auf großes Interesse."

Die Verbindung von Hamburg nach London City ist vor allem für Business-Reisende interessant, da die Geschäftsviertel von London sowie die Innenstadt der Themse-Metropole schnell und bequem zu erreichen sind. Der London City Airport liegt von allen Flughäfen der britischen Metropole am nächsten an der Innenstadt. Mit der U-Bahn fährt der Passagier beispielsweise innerhalb von 15 Minuten vom Flughafen in die City of London.

SUN-AIR ist seit 1996 Franchise-Partner von British Airways. Seit 2009 betreibt die Airline eine Flugverbindung vom dänischen Billund nach London City. Von Billund aus bietet SUN-AIR darüber hinaus Flüge nach Düsseldorf und München an. Für British Airways ist die neue Strecke zwischen Hamburg und London City eine gute Ergänzung zu dem bestehenden Angebot nach und aus London Heathrow.

Flugdaten Hamburg (HAM) – London City (LCY)

  • Von Montag bis Freitag zwei Mal täglich
  • Morgens: 07:05 Uhr (Ankunft: 07:50 Uhr Ortszeit)
  • Abends: 17:00 Uhr (Ankunft: 17:50 Uhr Ortszeit)

Flugdaten London City (LCY) – Hamburg (HAM)

  • Von Montag bis Freitag zwei Mal täglich
  • Morgens: 08:20 Uhr (Ankunft: 11:10 Uhr Ortszeit)
  • Abends: 18:20 Uhr (Ankunft: 21:10 Uhr Ortszeit)

Flughafen Hannover sperrt Südbahn für Instandsetzung

Aufgrund von notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten ist eine Sperrung der Südbahn am Flughafen Hannover erforderlich. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis für diese erforderlichen Arbeiten und die sich daraus ergebende höhere Anzahl von Flugbewegungen.

Die Sperrung der Südbahn erfolgt von Montag, 15. September 2014, 06:30 Uhr, bis Donnerstag, 02. Oktober 2014, 20:00 Uhr. Der gesamte Flugverkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Nordbahn abgewickelt.

Germania wird Partner des Hertha BSC Bonusprogramms

Hertha BSC-Fans können FanMeilen im clubeigenen Bonusprogramm künftig buchstäblich „im Fluge“ sammeln: Die Berliner Fluggesellschaft Germania wird Partner im Bonusprogramm des Fußball-Erstligisten und unterstreicht damit ihr Bekenntnis zum Standort Berlin.

Mit jeder Flugbuchung bei Germania erhalten Hertha BSC-Fans bis zu 6.000 „FanMeilen“ gutgeschrieben, satte 500 FanMeilen lassen sich bei der Anmeldung zum Newsletter der Fluggesellschaft abstauben. Weitere FanMeilen werden für das regelmäßige Lesen der Newsletter gutgeschrieben. Jeweils bis zu 500 „FanMeilen“ gibt es zudem für die Teilnahme an einem zweiwöchentlichen „Urlaubsquiz“, bei welchem Hertha-Fans auf einem verpixelten Foto ein Germania-Flugziel erkennen müssen.

Die gesammelten „FanMeilen“ können Hertha BSC-Anhänger gegen unbezahlbare Fanerlebnisse sowie attraktive Sachprämien und Dienstleistungen eintauschen. Eines der Highlights im Prämienkatalog ist die Teilnahme an dem Flug mit Germania ins Hertha BSC-Trainingslager.

Durch die Bonusprogramm-Partnerschaft kann die Fluggesellschaft Germania einerseits die Bekanntheit ihrer Marke, andererseits auch die der angeflogenen Destinationen steigern und Hertha BSC-Fans als Neukunden gewinnen. Im Gegenzug lassen sich Germania-Kunden als Fans des Berliner Erstligisten identifizieren und mit dem Bonusprogramm noch enger an den Verein binden. Gleichzeitig grenzt sich Germania durch die Partnerschaft mit dem Premium-Partner Hertha BSC von Low-Cost-Anbietern in der Luftfahrtbranche ab.

Im Winter 2014/2015 fliegt die Airline erstmals unter eigenem Namen zu beliebten Ferienzielen wie Antalya, Hurghada, Lanzarote und Teneriffa sowie weiterhin nonstop in die libanesische Hauptstadt Beirut. Bislang war Germania auf touristischen Strecken ab Berlin hauptsächlich für Reiseveranstalter unterwegs.

Die Partnerschaft ist ein weiterer Schritt zu einer intensiveren Zusammenarbeit der Traditionsmarken, die bereits seit der Saison 2013/2014 kooperieren – zunächst auf Marketingebene, seit Sommer 2014 ist Germania auch offizieller „Hertha Partner“.

Die neue Zusammenarbeit mit dem Hertha BSC Bonusprogramm wird über die Webseiten, Newsletter und Social Media Kanäle beider Partner sowie vereinzelt über die Vorspielbande bei Heimspielen im Berliner Olympiastadion beworben.

Die Germania Fluggesellschaft ist eine der traditionsreichsten deutschen Airlines: Seit 1979 starten jährlich Millionen von Passagieren an Bord der markanten grün-weißen Flugzeuge in die Ferien, zu Freunden und Verwandten oder in europäische Metropolen. Das Streckennetz der Airline umfasst aktuell mehr als 140 internationale Destinationen in Europa, Nordafrika sowie in Westasien. Im Sommer 2014 betreibt die Germania insgesamt 24 Flugzeuge und beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter.

ISS-Experiment Capillary Channel Flow (CCF) erfolgreich abgeschlossen

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Blasenfrei Treibstoff zapfen: Das ist kein Problem an der Tankstelle um die Ecke – sehr wohl aber im Weltraum, wo die Schwerkraft fehlt. Heute ging die vierte und letzte Experimentserie des Strömungsexperimentes Capillary Channel Flow (CCF) auf der Internationalen Raumstation ISS zu Ende, die am 05. August 2014 begonnen hatte.

In dem Kooperationsprojekt der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA und des Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Wissenschaftler das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten unter Schwerelosigkeit erforscht, um wichtige Erkenntnisse für die Raumfahrttechnologie, aber auch für Anwendungen auf der Erde – etwa in der Biomedizin – zu gewinnen.

Verhalten von Flüssigkeiten in Schwerelosigkeit

Bei allen Systemen an Bord von Weltraumfahrzeugen, die eine Flüssigkeit enthalten, wie etwa Trinkwasserbehälter, Toiletten oder Treibstofftanks, können Probleme durch die Bildung von Luftblasen entstehen. Im Benzintank eines Autos kann dies nicht passieren, denn durch die Schwerkraft der Erde sammelt sich der Treibstoff immer am Boden des Tanks. So kann er zum Motor gepumpt werden, ohne dass Luft mit eingesogen wird.

In einem Raumfahrzeug jedoch kann der Treibstoff im Tank aufgrund der Schwerelosigkeit unkontrolliert umherschwappen. An welcher Stelle im Tank befindet sich dann der restliche Treibstoff? Wie kann er unter diesen Bedingungen sicher zu den Steuerdüsen transportiert und die Treibstoffleitungen blasenfrei gehalten werden?

Zurzeit wird das Problem dadurch gelöst, dass die Tanks einfach größer konstruiert sind und mehr Treibstoff eingefüllt wird, als eigentlich benötigt wird. Hierdurch erhöhen sich jedoch das Gewicht und das Volumen der Raumfahrzeuge und damit auch die Kosten für den Start. Eine andere Möglichkeit besteht darin, spezielle kanalartige Strukturen in die Tanks einzubauen, die den Treibstoff durch Kapillarkräfte zum Tankauslass befördern, wo er dann abgepumpt werden kann.

Theoretischse Modell durch Treibstoffkanäle bestätigt

Genau hier setzt das CCF-Experiment an: Wissenschaftsteams unter Leitung von Prof. Michael Dreyer vom ZARM-Institut der Universität Bremen und von Prof. Mark Weislogel von der Portland State University untersuchen damit, wie sich unterschiedliche Formen von Treibstoffkanälen und Pumpgeschwindigkeiten auf den Flüssigkeitsstrom auswirken. Im Fokus der aktuellen Experimentkampagne stand vor allem das Phänomen der Wellenbildung auf den Kanälen.

Ziel war es herauszufinden, ob das Entstehen von Wellen auf der Oberfläche der Flüssigkeit in Zusammenhang steht mit der Stabilität der Flüssigkeitsströmung. Außerdem untersuchten die Wissenschaftler noch einmal genau, wie die Trennung von Gasblasen und Flüssigkeit unter Schwerelosigkeit funktioniert. Während der gesamten 37-tägigen Kampagne wurde die CCF-Experimentanlage von Kontrollräumen in Bremen und Portland aus ferngesteuert betrieben.

Das CCF-Experiment wurde insgesamt nahezu sechs Monate lang erfolgreich auf der Internationalen Raumstation ISS betrieben und hat eine enorme Fülle von Daten geliefert. Obwohl diese noch nicht alle ausgewertet sind, steht das für praktische Anwendungen wichtigste Ergebnis schon jetzt fest: Die theoretischen Modelle zur Berechnung des Verhaltens von Strömungen in Kapillarkanälen unter Schwerelosigkeit, welche die Forscher bereits im Vorfeld entwickelt hatten, konnten durch die Experimente voll bestätigt werden. Damit ist es jetzt möglich, das Strömungsverhalten mittels Computerprogrammen zuverlässig zu berechnen. Außerdem konnten die Wissenschaftler in Tests nachweisen, dass Luftblasen, die bereits in der Strömung vorhanden sind, durch bestimmte Kanalformen auch in Schwerelosigkeit automatisch entfernt werden.

Anwendungen für Raumfahrt und Biomedizin

Die Grundlagen, die das CCF-Experiment liefert, können zukünftig dazu dienen, das Design von Raumfahrzeugen zu optimieren und dadurch Kosten einzusparen. Die bessere Treibstoffverfügbarkeit würde außerdem die Lebensdauer von Satelliten verlängern, weil sie länger auf ihrer Position gehalten werden können. Besonders bei wiederzündbaren Raketenoberstufen ist es wichtig, dass sich der Treibstoff zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet, damit die Mission ihr Ziel erreicht.

Aber auch auf der Erde könnten die Erkenntnisse von Interesse sein, etwa bei der Verbesserung der Flüssigkeitsströmungen in sogenannten Bio-Chips für biologische Gesundheits-Screening-und Analysemethoden.

Das CCF-Experiment war eine Kooperation der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA und des DLR Raumfahrtmanagements. Gebaut wurde die Experimentanlage von der Firma Airbus Defence & Space.

Die CCF-Kampagne im Überblick

Seit dem Transport der CCF Experimentanlage zur Raumstation mit dem Space Shuttle Flug STS 131 im April 2010 wurden vier Experimentkampagnen durchgeführt:

1. Kampagne: Dezember 2010 bis März 2011 (66 Tage)

Ziel der Untersuchungen war es, Flüssigkeit mit Hilfe von Kapillarkanälen blasenfrei zu fördern. Dabei strömte die Flüssigkeit zwischen zwei parallel angeordneten Platten zum Auslass aus dem Tank. Der Kanal war oben und unten begrenzt und seitlich offen. Dass der angesaugte Treibstoff trotzdem zwischen den Platten bleibt, liegt an den Kapillarkräften und der daraus resultierenden Oberflächenspannung.

Bei dem Experiment wurde insbesondere geklärt, welche Strömungsgeschwindigkeiten möglich sind, ohne dass Blasen mit angesaugt werden oder der Flüssigkeitsstrom abreißt. Diese werden auch als kritische Strömungsgeschwindigkeiten bezeichnet.

2. Kampagne: September 2011 bis Oktober 2011 (35 Tage)

Mit einem V-förmigen Kapillarkanal wurde erforscht, wie bereits eingedrungene Gasbläschen zur Oberfläche zurück transportiert und dadurch wieder von der Flüssigkeit getrennt werden können. Gesucht wurde also eine Trennungsstrategie, mit welcher ein Gas-Flüssigkeits-Gemisch unter Schwerelosigkeit automatisch getrennt werden kann.

3. Kampagne: Juni 2013 bis Juli 2013 (40 Tage)

Bei dieser Experimentserie wurde wiederum ein V-förmiger Kanal eingesetzt und die Apparatur auf ihre Funktionalität überprüft. Die Wiederholbarkeit der wissenschaftlichen Ergebnisse wurde überprüft und zusätzliche Experimente durchgeführt.

4. Kampagne: August 2014 bis September 2014 (37 Tage)

In der letzten Experimentserie haben die Wissenschaftler die automatische Phasentrennung unter Schwerelosigkeit noch einmal näher untersucht. Dazu beobachteten sie diesmal Strömungen, welche Luftblasen enthielten, in V-förmigen Kanälen unterschiedlicher Länge.

Bild 1 zeigt US-Astronaut Reid Wiseman bei der Installation der CCF-Experimentanlage für die 4. Experimentkampagne in die Microgravity Glove Box der Raumstation ISS. Das zweite Bild zeigt das CFF-Experimentmodul mit dem Strömungskanal (in schwarz), die Kameras, welche die Signale direkt zum Boden übertragen, und den Steuerungscomputer (silbern).

Paderborn-Lippstadt Airport im Meer von Heißluftballonen

Spektakuläres Bild über dem Paderborn-Lippstadt Airport: Ein Himmel voller bunter Heißluftballone, Rund 60 an der Zahl, stiegen über dem Flughafen in den Himmel und zauberten ein farbenfrohes Bild. Am 05. September ging die Warsteiner Internationale Montgolfiade nach einem Jahr Zwangspause in die 24. Runde.

160 Ballonteams hatten sich bereits für den ersten Start am Freitag angekündigt. Als Highlight der Montgolfiade fand in der Früh ein Außenstart der Ballone am Paderborn-Lippstadt Airport statt, der in den vergangenen Jahren aufgrund der schlechten Wetterbedingungen hatte abgesagt werden müssen.

Ab 06:00 Uhr reisten rund 60 gemeldete Ballon-Teams zum Flughafen Paderborn/Lippstadt an und platzierten ihre Körbe und Ballone, nach dem planmäßigen Start einer Lufthansa-Maschine nach München, entlang der Start- und Landebahn. Bereits um 07:00 Uhr gingen die ersten Ballonfahrer mit interessanten und bunten Motivhüllen auf unbestimmte Reise und zauberten für viele Frühaufsteher ein spektakuläres und außergewöhnliches Bild am Firmament. Der Paderborn-Lippstadt Airport wünschte dem gesamten Montgolfiade Team noch eine erfolgreiche restliche Woche. Man freut sich dort schon auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Bild: © Warsteiner Gruppe

Gemüse macht Mars-Menschen glücklich: Rückkehr der Probanden

Vier Monate lang hat Lucie Poulet vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Mars gelebt, hat im Raumanzug den Roten Planeten erkundet und im Inneren der kuppelförmigen Marsstation Gemüse gezüchtet. Allerdings: Dabei entfernte sie sich keinen Zentimeter von ihrem Heimatplaneten Erde, denn das Habitat steht auf Hawaii am nördlichen Hang des Mauna Loa.

"Auch wenn man beim Blick aus dem Fenster auf eine irdische Vulkanlandschaft gesehen hat – es hat sich oft so angefühlt, als ob man auf dem Mars leben würde", sagt sie über ihren mehrmonatigen Forschungsaufenthalt, der am 28. März 2014 begann.

Post im Voraus und Emails nur mit Zeitverzögerung

Aus dem kuppelförmigen Habitat der University of Hawaii wurde schnell ein Zuhause für Lucie Poulet. Niemals hätte sie daran gedacht, es ohne ihren Raumanzug zu verlassen, wenn es zum Beispiel darum ging, auswärts geologische Experimente durchzuführen. "Man fühlt sich tatsächlich von der Außenwelt auf der Erde isoliert." Kein direkter Kontakt zu anderen Menschen, ein gedrosseltes Internet und nur verzögerte Emails mit Nachrichten von außen, all das hat bei dem sechsköpfigen internationalen Team dazu geführt, dass man sich dann doch weit entfernt vom irdischen Alltag fühlte.

Gerade einmal die wichtigsten Nachrichten von der Erde gelangten mit Zeitverzögerung in der Marsstation an – "ich bin nach Deutschland zurückgekommen und habe tatsächlich viele neue Dinge erfahren". Damit die Erde nicht ganz aus den Gedanken verschwand und der Mars-Alltag zumindest ab und zu unterbrochen wurde, ließ sich die DLR-Wissenschaftlerin schon vor ihrer Mission Briefe und Postkarten von Familie und Freunden vorbereiten. Nach und nach öffnete sie diese während der monatelangen Isolation und stattete die Wand ihres kleinen Zimmers damit aus. "Wenn ich mich mal nicht so motiviert fühlte oder einfach mal nicht gutgelaunt war, habe ich einen der Briefe geöffnet – und der Tag war gleich wieder schöner."

Tomaten und Radieschen erst vermessen, dann gegessen

Dabei waren ihre Tage dicht gefüllt mit Experimenten, die sie für die Mission vorbereitet hatte. Die Wissenschaftlerin arbeitet normalerweise im EDEN-Labor (Evolution & Design of Environmentally-closed Nutrition-Sources) des DLR in Bremen, in dem unter anderem die Gemüsezucht für Langzeitmissionen erforscht wird. Auf dem Mars war sie dafür zuständig, das Pflanzenwachstum bei unterschiedlichen Wellenlängen zu untersuchen. Mit einem erfreulichen Nebeneffekt für das Team: Nachdem Salat, Tomaten oder auch Radieschen geerntet, gewogen und vermessen waren, landeten sie auf den Tellern der Crew und frischten deren Speiseplan auf.

"Ich habe sogar mit Tomatensamen gearbeitet, die sieben Jahren lang im Weltall waren." Immerhin funktionierten drei von zehn Samen noch, obwohl sie über einen so langen Zeitraum der Weltraumstrahlung ausgesetzt waren. Auch die Auswirkungen von Grünpflanzen auf die Psyche der isolierten Crew im Habitat untersuchte die Wissenschaftlerin. Die Antworten in den Fragebögen fielen einheitlich aus: "Alle haben es genossen, sich um die Pflanzen zu kümmern und etwas Frisches essen zu können."

Forschung bestimmte Alltag im Mars-Habitat

Einfach war die Zeit aber nicht immer, in der Lucie Poulet vier Monate ihres Lebens auf dem virtuellen Mars verbrachte. "Man verliert sehr schnell das Zeitgefühl". Jeden Tag dieselbe Umgebung, jeden Tag dieselben fünf Menschen um sich herum. Gerade einmal eine Woche vor dem Beginn der Mission lernte Lucie Poulet ihre Mitstreiter persönlich kennen, die sie zuvor nur als Stimmen in Telefonkonferenzen gehört hatte. Im ersten Monat der Mission musste sich das Team zunächst einmal kennenlernen.

"Zum Glück gab es aber keine großen Konflikte", betont sie. "Auch wenn wir mal unterschiedlicher Meinung waren, haben wir letztendlich immer wieder eine gemeinsame Entscheidung treffen können." Tagsüber arbeiteten alle in ihren individuellen Forschungsprojekten, zu den Mahlzeiten versammelten sich dann alle an einem Tisch. Selbst am Wochenende arbeiteten die Wissenschaftler, kümmerten sich um ihre Wäsche oder brachten das Habitat auf Vordermann – "wir haben uns dann regelrecht miteinander verabredet, um gleichzeitig einmal Pause zu machen."

Wunsch nach Wassermelone und Urlaub

Um fit zu bleiben und Energie abzubauen, stieg Lucie Poulet jeden Tag aufs Laufband. Dazu kamen Muskel- und Fitnesstraining. "Man bewegt sich nicht viel im Habitat selbst, die einzigen Gelegenheiten für Bewegung sind die Außeneinsätze im Raumanzug." Nach den vier Monaten in der selbstgewählten Isolation standen für die Wissenschaftlerin zwei Dinge auf dem Programm: eine frische Wassermelone essen und Urlaub auf der Insel, die für sie vier Monate lang der Rote Planet war.

Die vier Monate im Mars-Habitat bereut sie nicht: "Ich will gerne aktiv bei der bemannten Erkundung des Weltraums mitmachen und Erfahrungen beisteuern, die sie ermöglichen." Im DLR Bremen geht nun wieder ein Projekt mit dem EDEN-Team für sie weiter – die Planung eines Gewächshauses für den Mond.

Frauen in Ausbildung Technischer Berufe bei BRP Powertrain

Ab September 2014 starten 17 neue Lehrlinge – 15 TechnikerInnen und zwei Bürokauffrauen – mit BRP-Powertrain in eine innovative und vielversprechende Zukunft. Dass dabei bereits 25 Prozent der technischen Lehrlinge Frauen sind, sieht DI Thomas Uhr, Geschäftsführer von BRP-Powertrain, als Erfolg und Bestätigung für das Unternehmen. Eine hochmoderne Lehrwerkstätte auf dem neuesten Stand der Technik bietet den Lehrlingen optimale Bedingungen für den Start in ihre technische Karriere. Zusätzlich zur regulären Ausbildung absolvieren die jungen Menschen während ihrer Lehrzeit spezielle Lehre plus-Module, bei denen die persönliche Entwicklung im Mittelpunkt steht.

Die Anzahl junger Frauen mit Interesse für technische Berufe zeige, dass das vielfältige Lehrangebot der richtigen Weg ist, so Thomas Uhr. Junge Menschen in Gunskirchen mit international führendem Know-how bestmöglich zu fördern und für Technik zu begeistern sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Standort, das gesamte Unternehmen und alle Mitarbeiter.

BRP-Powertrain bildet seine Lehrlinge in sechs technischen Berufen von der Mechatronik, Kraftfahrzeug-, Luftfahrzeug-, Produktions-, Zerspanungs-und Metalltechnik mit Schwerpunkt Maschinenbau, sowie eine Ausbildung zur/zum Bürokauffrau bzw. Bürokaufmann.

Dazu gehören u. a. Outdoortrainings, Lehrlingsaustauschprogramme mit Partnerbetrieben im In-und Ausland, Arbeitsrechtsschulungen, Ersthelferausbildung, Fahrsicherheitstrainings und Lehrgeldseminare. Ihre Lehre schließen die jungen Talente mit der Englisch-Matura ab. Wer darüber hinaus die Lehre mit der gesamten Matura verbinden möchte, wird auch hierbei vom Unternehmen unterstützt.

Lufthansa startet standardmäßig mit 1.000-Fuß-Acceleration

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Die Änderung der Beschleunigungshöhe auf 1.000 Fuß erfolgt nach den Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO. Lufthansa hat die entsprechende Genehmigung zur Änderung des Verfahrens vom Luftfahrtbundesamt und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bereits vor längerer Zeit erhalten und setzt auf weniger Kerosinverbrauch und Schall-Emissionen.

Wie funktioniert die 1.000-Fuß-Acceleration?

Beim Start steigt ein Flugzeug nach dem Abheben von der Startbahn üblicherweise zunächst bis auf eine bestimmte Höhe mit ausgefahrenen Landeklappen und konstanter Geschwindigkeit. Dazu wird bei modernen Flugzeugen in der Regel nicht der maximal verfügbare, sondern ein reduzierter Startschub genutzt. Bei Erreichen einer ersten Zielhöhe wird der Schub der Triebwerke auf Steigschub verändert. Im weiteren Verlauf des Abfluges muss das Flugzeug beschleunigen, um die Klappen einfahren und anschließend mit einer höheren Geschwindigkeit auf die Reiseflughöhe steigen zu können. Die Höhe, in der die Geschwindigkeitszunahme beginnt, wird Beschleunigungs-Höhe oder Acceleration-Altitude genannt.

Durch die Variation dieser beiden Höhen ergibt sich eine Abnahme des Luftwiderstands beim Einfahren der Klappen und somit des Treibstoffverbrauch. Lufthansa geht davon aus, dass durch die Änderung des Verfahrens allein in Deutschland über 3.000 Tonnen weniger Treibstoff verbraucht würde. Das entspräche rund 10.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß. Weltweit liegt die Umweltentlastung deutlich höher: circa 6.000 Tonnen weniger Kerosin bzw. etwa 19.000 Tonnen weniger CO2.

Bei der weltweit größten Untersuchung zur Schallentwicklung eines Abflugverfahrens haben die Messpunkte nun über 70.000 Lufthansa-Starts registriert. Dies entspricht mehr als der Hälfte aller Abflüge der Fluglinie in Frankfurt. Die Auswertungen der erfassten Daten hat das Forum Flughafen und Region vorgenommen und konnte dabei keine signifikanten Veränderungen in den Schallemissionen durch das veränderte Startverfahren feststellen.

1.000-Fuß-Acceleration weltweit gängige Praxis

Lufthansa hatte seit August 2013 über einen Zeitraum von zwölf Monaten einen Probebetrieb zur Schallentwicklung des 1.000-Fuß-Acceleration-Verfahrens durchgeführt. Dabei setzten Flugzeuge an der Startbahn West des Flughafens Frankfurt die Höhen des Steigschubs und zur weiteren Beschleunigung ("Acceleration") von 1.500 Fuß (ca. 457 Meter) auf 1.000 Fuß (ca. 305 Meter), sofern die örtlichen Beschränkungen der jeweiligen Abflugroute dies zuließen.

Die Messergebnisse stützen die bereits vorliegenden, aufwendigen Berechnungen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie von Lufthansa, der Technischen Universität Berlin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Auf dieser Basis hat Lufthansa entschieden, das veränderte Startverfahren ab heute deutschlandweit einzuführen und damit den weltweit etablierten Standard global umzusetzen. Viele andere Fluggesellschaften nutzen dieses Abflugverfahren schon seit Jahren, sodass es an den meisten deutschen und internationalen Flughafenstandorten bereits gängige Praxis ist, weil der Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen dabei deutlich geringer sind.

Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden mit über 9 Prozent mehr Passagieren

Die beiden Verkehrsflughäfen der Mitteldeutschen Flughafen AG, Flughafen Leipzig/Halle und Flughafen Dresden, zählten im August 2014 insgesamt 446.654 Fluggäste. Das Gesamtpassagieraufkommen an beiden Airports liegt damit 9,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Passagieraufkommen am Flughafen Dresden stieg im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,2 Prozent auf 178.062 Fluggäste und weist damit den höchsten Zuwachs seit 40 Monaten aus. Zum deutlichen Wachstum trugen dabei sowohl die Städteverbindungen, die touristischen Verkehre als auch der Low-Cost-Bereich bei.

"Die aktuellen Zahlen stimmen uns optimistisch und unterstreichen, dass beide Standorte unserer Unternehmensgruppe ein für Geschäfts- wie auch Urlaubsreisende gleichermaßen attraktives Angebot ausweisen und deutlichen Rückenwind verspüren", resümiert Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Urlaubsziele liegen stark im Trend

Besonders positiv entwickelte sich das Aufkommen auf den Strecken von und nach Moskau, Basel, Barcelona, Heraklion, Las Palmas, Rhodos sowie Frankfurt und Düsseldorf. Am Flughafen Leipzig/Halle verzeichnete das Passagieraufkommen im August gegenüber dem Vorjahr ein Plus von zehn Prozent und erhöhte sich auf 268.592 Fluggäste. Getragen wurde diese Entwicklung insbesondere von den erweiterten Angeboten im touristischen Verkehr, der Flüge zu rund 40 Urlaubszielen umfasst.

Besonders positiv entwickelten sich die Verbindungen nach Arrecife/Lanzarote, Antalya, Funchal, Heraklion, Hurghada, Korfu, Las Palmas und Teneriffa. Des Weiteren trugen unter anderem die Linienverbindungen von und nach Zürich, Amsterdam, Paris, Genf und Barcelona sowie Wien, Frankfurt und München zum Wachstum bei.

Radar-Satelliten zeigen Lava-Entwicklung auf Island

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Er ist einer der größten Vulkane Europas, befindet sich unter dem größten Gletscher Europas und ist seit Mitte August 2014 wieder aktiv – der Bardarbunga auf Island. DLR-Wissenschaftler haben ihn und das dazugehörige Vulkansystem, ein gewaltiges Netz aus unterirdischen Magmakanälen, Schloten und Kratern, schon seit einigen Jahren genau im Blick.

Der deutsche Erdbeobachtungssatellit TerraSAR-X lieferte nun wichtige Daten von der jüngsten Aktivität des Vulkans. Das gezeigte Bild deckt eine Fläche von circa 30 mal 50 Kilometern ab, die kürzlich geförderte Lava bedeckt dabei eine Fläche von etwa zehn Quadratkilometern.

Frische Lava gut erkennbar

Die helleren Bereiche im Bild, die zur besseren Sichtbarkeit zusätzlich rötlich markiert sind, zeigen eine Veränderung in der Amplitude – der Helligkeit des Radarsignals, das zum Satelliten zurückkommt. Denn die raue Oberfläche frisch erkalteter Lava streut sehr stark zurück und erscheint dadurch hell, gut zu erkennen am Lavastrom rechts unten im Bild oder an den beiden Bögen am rechten Bildrand (dem Nordrand des Vatnajökull-Gletscher).

Glatte Oberflächen wie beispielsweise Wasser reflektieren den einfallenden Radarstrahl vom Satelliten weg und erscheinen daher auf den Bildern dunkel. Der See in der Caldera des Vulkans Askja ist deshalb als schwarze Fläche in der unteren Bildhälfte zu sehen. An diesem Vulkan ist es vor kurzem zu einem Hangrutsch gekommen, der im See einen Tsunami mit bis zu 30 Meter hohen Wellen auslöste. Auf dem TerraSAR-X-Bild erkennt man, dass das wassernahe Areal dunkler gefärbt ist, als das höher gelegene Gebiet, was mit der Überflutung zusammenhängen könnte.

Erdbeben und Eisschmelze kündigten etwas an

Seit Mitte August ist das Bardarbunga-Vulkansystem unter dem Vatnajökull-Gletscher aktiv. Es begann mit Erdbeben, sogar bis zu einer Magnitude von 5,7, die ein Zeichen dafür sind, dass sich Magma im Untergrund bewegt oder sogar aufsteigt. Am 27. August entdeckten Vulkanologen südlich der Caldera des Bardarbunga mehrere neu entstandene Mulden im Eis mit einer Tiefe von bis zu 15 Metern. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass unter dem Eispanzer des Gletschers eine Hitzequelle vorhanden ist. Am 29. August trat aus einem Riss am Holuhraun-Feld nördlich des Gletschers, also auf eisfreiem Gebiet, ein Lavastrom aus. Am 31. August kam es dort zu einer zweiten Eruption.

Das Lavafeld am Holuhraun ist mittlerweile auf etwa 19 Quadratkilometer angewachsen. Würde die Lava direkt unter dem Eis austreten und sich einen Weg an die Oberfläche bahnen, käme es zu einer starken Dampfexplosion, die die Lava in winzige Aschefetzen zerreißen und eine Aschewolke bilden würde. Genau das ist 2010 beim Ausbruch des Eyjafjallajökull, eines anderen Gletschervulkans dieser Region, passiert, und führte damals zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Luftverkehrs.

Suche nach einem Frühwarnsystem für Vulkanausbrüche

Die Vulkansysteme auf Island stehen schon seit einigen Jahren im Fokus der Forschungen von Wissenschaftlern des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung. Ziel ist es, vulkanische Prozesse genauer zu verstehen und neue Methoden zur Früherkennung von Ausbrüchen zu entwickeln. Radarsatelliten liefern dazu umfassende und hochgenaue Daten, unabhängig von Wetter und Tageszeit. Das Verfahren zur Erfassung von Erdbewegungen, die Radar-Interferometrie, ist am DLR für den Satelliten TerraSAR-X speziell optimiert worden. Die Fernerkundungsexperten werden nun weitere Radaraufnahmen des Bardarbunga erstellen und die Veränderungen der Erdoberfläche während des gesamten Prozesses analysieren.

Verfahren zur Früherkennung von Vulkanausbrüchen erprobt das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts IsViews (Iceland subglacial Volcanoes interdisciplinary early warning system). Ein Frühwarnsystem kann helfen, die Auswirkungen von Vulkanaktivitäten auf den Luftverkehr und die lokale Bevölkerung einzuschränken. Zudem verfolgt das Institut die Entwicklung eines umfassenden Vulkan-Monitoringsystems, das europäische Projekt FUTUREVOLC. Beide Forschungsteams nutzen hochauflösende Fernerkundungsdaten, unter anderem von TerraSAR-X und TanDEM-X.

Vulkanasche und ihre Auswirkungen

Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen von Vulkanasche auf den Luftverkehr bündelt das DLR im Projekt VolcATS (Volcanic ash impact on the Air Transport System). Dieses Projekt umfasst ein satellitengestütztes Verfahren, das kurzfristig die Ascheverteilung in der Luft bestimmt und vorhersagt sowie Beiträge für ein flexibles Luftverkehrsmanagement, mit dem aschefreie und damit sichere Bereiche für den Flugverkehr freigegeben werden können. Ergänzend werden die noch unzureichend bekannten Folgen von Vulkanasche für Flugzeugtriebwerke untersucht sowie ein Asche-Warnsystem für Linienmaschinen entworfen. Beteiligt sind die DLR-Institute für Physik der Atmosphäre, Flugführung, Werkstoffforschung, Antriebstechnik, Flugsystemtechnik sowie die DLR-Lufttransportsysteme und die DLR-Flugexperimente.

Während des Ausbruchs des Eyjafjallajökull 2010 konnte auf Grundlage von Messflügen mit der DLR-Falcon der gesperrte Luftraum über Deutschland wieder freigegeben werden. Die Falcon ist das einzige Forschungsflugzeug in Europa, das in der Lage ist in großen Höhen und über längere Distanzen in Vulkanaschewolken einzufliegen.

Für das gezeigte Bild wurden zwei Einzelaufnahmen, die am 13. August sowie am 04. September 2014 von der Vulkanregion gemacht wurden, miteinander kombiniert. Es handelt sich dabei um sogenannte niedrig aufgelöste Vorschaubilder (Quicklooks). Die Aufnahmen selbst wurden von TerraSAR-X im sogenannten Stripmap-Modus mit einer Auflösung von etwa drei Metern gemacht.

Radar-Erfassung mit TerraSAR-X

TerraSAR-X ist der erste deutsche Satellit, der im Rahmen einer sogenannten Public Private Partnership (PPP) zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der EADS Astrium GmbH realisiert wurde. Der Satellit umkreist die Erde auf einem polaren Orbit. Dabei nimmt er mit seiner aktiven Antenne neue und hochwertige X-Band-Radardaten der gesamten Erde auf. TerraSAR-X arbeitet unabhängig von Wetterbedingungen, Wolkenbedeckung und Tageslicht und ist in der Lage, Radardaten mit einer Auflösung von bis zu einem Meter zu liefern.

Das DLR ist verantwortlich für die wissenschaftliche Nutzung der TerraSAR-X-Daten. Das DLR ist weiterhin verantwortlich für die Planung und Durchführung der Mission sowie für die Steuerung des Satelliten. Astrium hat den Satelliten gebaut und ist an den Kosten für die Entwicklung und Nutzung beteiligt. Die Infoterra GmbH, ein eigens zu diesem Zwecke gegründetes Tochterunternehmen von Astrium, ist verantwortlich für die kommerzielle Vermarktung der TerraSAR-X-Daten.

Passagier-Rekord am CGN: Über 1 Mio. im August

Rekordmonat für den Köln Bonn Airport: Im August wurden am Flughafen insgesamt 1,023 Millionen Passagiere gezählt. Es war das erste Mal seit September 2011, dass in einem Monat die Millionen-Marke übertroffen wurde. Am 15. August starteten und landeten insgesamt 38.328 Fluggäste – ebenfalls Rekord für 2014. Unterm Strich legte das Fluggastaufkommen in Köln/Bonn im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um fünf Prozent zu – und unterfütterte damit den anhaltenden Wachstumskurs des Airports.

Auch bei den Reisezielen verzeichnete Köln/Bonn im August neue Spitzenwerte: So flogen rund 127.000 Passagiere nach Palma de Mallorca – so viele wie noch nie. Insgesamt wurden 215.000 Spanien-Passagiere gezählt – ebenfalls ein Allzeit-Hoch. Gleiches gilt für den Türkei-Verkehr, der im August auf 195.000 Fluggäste kam.

Flughafen Zürich erweitert Airbus A380-Abfertigung

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Das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, konnte am Flughafen Zürich bisher nur an den zwei Standplätzen am Dock E (E67 und E52) abgefertigt werden. Um flexibler auf operationelle Veränderungen wie Verspätungen oder Sanierungsarbeiten reagieren zu können, hat die Flughafenbetreiberin zwei weitere Standplätze (E19 und B38) für die Abfertigung des weltweit grössten Passagierflugzeugs ertüchtigt. Nun wurde zusätzlich je ein Standplatz am Dock E sowie am Dock B für die A380 ausgerüstet.

Hierfür wurden an den Standplätzen die Markierungen geändert, die Energieversorgung sowie am Standplatz E19 die Fluggastbrücken aufgerüstet. Auch an den Rollwegen mussten aufgrund der Größe des Flugzeugtyps einige Änderungen vorgenommen werden. Um Hindernisfreiheit sicherzustellen, hat die Flughafenbetreiberin auf den Rollwegen Echo, Lima und Mike Schilder versetzt. Zudem wurden die Prozessanweisungen für die Mitarbeitenden von Apron Control und Tower angepasst. Am Standplatz B38 befindet sich der begehbare Vorfeldturm, das Flugzeug kann also von der Zuschauerterrasse Dock B aus nächster Nähe beobachtet werden. Für die regelmäßige Operation wird weiterhin der Standplatz am Docke E mit drei Fluggastbrücken benutzt.

Zu Testzwecken wird der Airbus A380 der Singapore Airlines (Ankunft: 08:00 Uhr, Abflug: 11:45 Uhr Lokalzeit) am 11. September 2014 am Standplatz B38 abgefertigt. Es wird eine normale Abfertigung durchgeführt. Für Flughafenfans wird die Zuschauerterrasse Dock B bereits um 07:00 Uhr geöffnet, zudem ist der Eintritt gratis. Aus operationellen Gründen könnte der Test auf den 24. September verschoben werden.

NASA sammelt Nachrichten und nimmt sie mit zum Asteroiden

NASA ruft Menschen aus aller Welt dazu auf, Kurznachrichten und Bilder über Soziale Netzwerke einzureichen, um sie in einer Zeitkapsel eines Raumfahrzeuges zum Asteroiden zu schicken. Die Mission soll 2016 starten und drei Jahre später am Asteroiden Bennu ankommen, dort eine Probe nehmen, um diese 2023 wieder zur Erde zu bringen.

Das robotische Raumfahrtzeug mit der Bezeichnung OSIRIS-REx, was für "Origins-Spectral Interpretation-Resource Identification-Security-Regolith Explorer" steht, soll mehr als zwei Jahre an dem ca. 500 Meter großen Asteroiden aktiv sein, bevor es mit wenigstens 60 Gramm Probenmaterial zurückkehrt. Mit OSIRIS-REx sollen grundlegende Fragen über die Zusammensetzung des sehr jungen Sonnensystems beantwortet werden, etwa der Ursprung des organischen Materials und Wassers auf die Erde, welche das Leben ermöglichten.

Thema der Nachrichten soll die Weltraumforschung sein

Die Nachrichten, welche dir NASA-Forscher in einer Zeitkapsel mit zum Asteroiden und wieder zurück zur Erde schicken wollen, sollen von der Erforschung des Sonnensystems im Jahr 2014, und von Vorhersagen über Erkundungsmissionen im Jahr 2023 handeln. Ein Missions-Team wird dann 50 Nachrichten und 50 Bilder auswählen, die in der Kapsel mitreisen. Die Vorschläge für Nachrichten können noch bis 30. September eingereicht werden, die NASA nennt dazu eine extra eingerichtete Projekt-Seite.

Dante Lauretta, OSIRIS-REx Principal Investigator an der University of Arizona in Tucson, sagte dazu, das werde keine Kurzzeit-Mission, und sie sei gespannt, welche Vorhersagen die tatsächliche Entwicklung der Raumfahrtforschung am besten treffen werden. Bei der Rückkehr im Jahr 2023 werden die Kapseln mit den Proben sowie mit den Nachrichten und Bildern dann geöffnet werden.

NASA-Programm ARM lässt Asteroiden Mond umkreisen

Mit der Aktion will die NASA die Menschen von der Ruamfahrt-Forschung begeistern. Die Reise bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Frage zu diskutieren, wo man mit der Weltraumforschung heute stehe, und wo man einmal sein werde, sagte Bruce Betts, Director of Science and Technology an der Planetary Society in Pasadena in Kalifornien und einer der Partner der Mission.

Die Asteroiden-Mission ist auch Teil des NASA-Programmes "Asteroid Redirect Mission" (ARM), bei dem die NASA zum aller ersten Mal einen erdnahen Asteroiden aussuchen, einfangen und in eine stabile Umlaufbahn um den Mond bringen will, wo ihn noch im nächsten Jahrzehnt Astronauten besuchen sollen und Proben davon zur Erde holen. Nicht zuletzt sollen damit auch Technologien für bemannte Reisen zum Mars erpropt werden.

Bild: NASA/Goddard

Passagier-Rekorde im August in Frankfurt

Die Verkehrsentwicklung am Flughafen Frankfurt erreichte im August einen neuen Höchstwert: Mit 6,1 Millionen Fluggästen zählte Fraport erstmalig über sechs Millionen Reisende in einem Monat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem deutlichen Plus von 5,4 Prozent. Im Berichtsmonat wurde sogar 13-mal die Grenze von 200.000 Passagieren an einem Tag übertroffen – dieser Wert war in der bisherigen Flughafengeschichte nur an vier Tagen überschritten worden.

Den historisch passagierreichsten Tag markierte der 17. August 2014 mit 210.599 Fluggästen. Das Cargo-Aufkommen entwickelte sich mit 179.555 Tonnen (plus 3,2 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls sehr positiv. Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg um 0,6 Prozent auf 42.684 Starts und Landungen.

Konzern-Flughäfen ebenfalls mit Passagier-Plus

Im August blieben auch die Flughäfen im internationalen Portfolio der Fraport AG weiterhin auf Wachstumskurs. Der peruanische Flughafen in Lima zählte 1,5 Millionen Passagiere, was einem Plus von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die bulgarischen Flughäfen in Burgas und Varna begrüßten gemeinsam gut 1,1 Millionen Fluggäste (plus 4,7 Prozent). Den türkischen Flughafen in Antalya nutzten 4,5 Millionen Fluggäste (plus neun Prozent).

Mit 1,7 Millionen Passagieren wuchs der russische Flughafen St. Petersburg um deutliche 10,9 Prozent. Der chinesische Flughafen in Xi‘an verzeichnete knapp 2,9 Millionen Passagiere (plus 10,1 Prozent). Das Fluggastaufkommen stieg am deutschen Flughafen Hannover-Langenhagen auf 568.044, was einem Plus von 9,7 Prozent entspricht.

Pilotenstreik: Lufthansa streicht in Köln Bonn Flüge

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Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) hat für den morgigen Mittwoch in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zu einem Streik der Lufthansa-Piloten am Flughafen München aufgerufen. In Folge dessen hat die Lufthansa auch am Köln Bonn Airport am Mittwoch 3 Flüge auf der München-Strecke gestrichen.

Betroffen sind nach aktuellem Stand ein Abflug um 12.55 Uhr (Flugnummer LH 1987) und zwei Landungen um 12.20 Uhr (Flugnummer LH 1986) sowie um 21.40 Uhr (Flugnummer LH 1996). Zusätzlich wurde ein früher Abflug nach München am Donnerstag (LH 1999, 7.15 Uhr) ebenfalls bereits gestrichen. Die Lufthansa-Tochter Germanwings sowie alle anderen Airlines sind von dem Streik nicht betroffen.

Der Airport rät allen Fluggästen von Lufthansa, sich rechtzeitig vor Reisebeginn auf deren Website über den aktuellen Flugstatus unter www.lufthansa.com/de/de/Fluginformationen zu informieren.

Auf dem Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am morgigen Mittwoch insgesamt 135 Abflüge und 136 Ankünfte – davon über den Tag verteilt 10 Starts sowie 10 Landungen der Lufthansa auf der Strecke zwischen Köln/Bonn und München.

Der Flughafen Köln/Bonn bedauert die aus dem Streik resultierenden Unannehmlichkeiten für die Fluggäste.

Lufthansa: Sonderflugplan München, Langstrecke fliegt

Lufthansa hat am frühen Abend einen Sonderflugplan für ihr Drehkreuz München für morgen, Mittwoch, 10. September, auf www.LH.com veröffentlicht. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte heute Vormittag angekündigt, morgen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr am südlichen Drehkreuz der Lufthansa zu streiken. Damit hat die Gewerkschaft innerhalb von zwei Wochen zum dritten Mal die Piloten der Lufthansa zu einer Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Alle betroffenen Fluggäste, die ihre Verbindungsdaten bei Lufthansa registriert haben, werden zur Stunde per SMS oder per Email über Umbuchungen informiert. Dabei werden insbesondere alternative Verbindungen über die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt, Zürich, Wien und Brüssel, die vom Streik nicht betroffen sein werden, genutzt. In Summe können so voraussichtlich über 2.000 Fluggäste ihr Ziel über ein anderes Drehkreuz der Lufthansa-Gruppe erreichen.

Langstreckenflüge heben ab – Nutzung anderer Drehkreuze

Thomas Klühr, Mitglied im Lufthansa Passagevorstand und verantwortlich für Finanzen und das Drehkreuz München, sagt: „Dieser Streik der Piloten wird unseren Fluggästen erhebliche Unannehmlichkeiten bereiten, gerade in der letzten Ferienwoche in Bayern mit traditionell hohem Rückreiseaufkommen. Wir bedauern sehr, dass unsere Kunden damit erneut unter der kompromisslosen Vorgehensweise der Vereinigung Cockpit zu leiden haben. Umso mehr werden wir uns morgen in München anstrengen, um die Folgen des Streiks für unsere Gäste abzumildern. Ausdrücklich danken möchte ich denjenigen Piloten, die trotz des Streikaufrufs morgen fliegen werden und damit zumindest die Langstreckenflüge aus München aufrechterhalten.“

Obwohl die VC alle Münchner Piloten zum Ausstand aufruft, werden die Interkontinentalflüge aus München von den Streiks voraussichtlich nicht betroffen sein, denn bereits heute haben sich Piloten freiwillig gemeldet, die trotz des Streikaufrufs fliegen wollen. Allerdings wird es bei den Nachmittagsabflügen auf der Langstrecke zu Verspätungen kommen. Auf innerdeutschen und Europastrecken müssen aufgrund des Streiks insgesamt rund 110 Flüge von und nach München mit rund 13.500 von Reisenden gebuchten Flügen annulliert werden.

Alternativen für Betroffene Passagiere

Fluggäste, deren Flug streikbedingt gestrichen wurde, haben die Möglichkeit, ihre Buchung kostenfrei umzubuchen oder den Flug kostenfrei zu stornieren. Tickets für innerdeutsche Flüge können über www.LH.com oder einen Lufthansa Quick-Check-In-Automaten in eine Bahnfahrkarte umgewandelt werden. Und auch Fluggäste, die über ein Ticket für den 10. September für Flüge mit einer der Group-Airlines von/nach/über München verfügen, können den Flug einmalig kostenfrei umbuchen. Um Fluggäste hierbei zu unterstützen, mobilisiert Lufthansa in ihren Call-Centern alle zur Verfügung stehenden Kräfte.

Am Mittwoch werden die Mitarbeiter der Station München die vom Streik betroffenen Fluggäste ab dem frühen Morgen mit Getränken, Snacks und Telekommunikationsmöglichkeiten versorgen. Gleichzeitig werden mobile Informationsstände eingerichtet und die Kapazitäten an den Ticketschaltern verstärkt.

Für den Fall, dass Fluggäste einen unfreiwilligen Zwischenstopp in „MUC“ einlegen müssen, hat Lufthansa in München und Umgebung vorsorglich mehrere hundert Hotelzimmer angemietet. Für Fluggäste, die aufgrund fehlender Visa nicht in Deutschland einreisen dürfen, werden morgen in Zusammenarbeit mit der Flughafen München Gesellschaft (FMG) Übernachtungsmöglichkeiten im Transitbereich eingerichtet.

Austrian Airlines wegen Krisen mit weniger Zielen

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Der Monat August war geprägt von vielen Krisengebieten und damit einhergehenden Flugstreichungen. So musste Erbil im Irak auf Grund der Sicherheitslage im August größtenteils vorübergehend eingestellt werden. Bagdad im Irak und Tripolis in Libyen werden weiterhin aus Sicherheitsgründen nicht angeflogen. Die Destinationen Kharkov und Dnjepropetrovsk in der Ukraine waren bis 21. August gestrichen. Das Angebot nach Russland wurde auf Grund der rückläufigen Nachfrage angepasst.

Dennoch hat Austrian Airlines im August 2014 über 1,1 Million Passagiere befördert. Das entspricht einem Plus gegenüber Vorjahr von 0,5 Prozent bzw. von über 85.000 Passagieren. Damit hat Austrian Airlines trotz der vielen Krisenregionen einen Zuwachs erzielt, der insbesondere aus dem starken Wachstum auf der Langstrecke resultiert. So hat Austrian Airlines seit Mitte Juni 2014 eine zusätzliche Boeing 777 im Einsatz. Im Rahmen ihrer starken Expansion nach Nordamerika hat die heimische Fluglinie seit 02. Juli 2014 mit Newark eine neue Destination in das Flugprogramm aufgenommen.

Kapazität nach Nordamerika um 7,1 Prozent erhöht

Darüber hinaus fliegt Austrian Airlines seit 01. Juli mit einem größeren Flugzeug, nämlich mit einer Boeing 777 statt mit einer Boeing 767, täglich nach Washington. Zusätzlich wurde im Mai die Anzahl der Flüge nach Chicago von fünf auf sieben pro Woche aufgestockt. In Summe wurde die Kapazität somit um 7,1 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 6,8 Prozent gestiegen. Die Auslastung ging marginal um 0,3 Prozentpunkte auf 85,9 Prozent zurück.

Im Zeitraum Januar bis August 2014 sind damit rund 7,6 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 1,1 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Kapazität wurde um 4,4 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 6,1 Prozent gestiegen. Die Auslastung ist um 1,3 Prozentpunkte auf 79,6 Prozent gesteigert worden.

"Wir haben uns in einem schwierigen Marktumfeld gut gehalten. Im August wurde unser Angebot in die Krisenregionen Ukraine und in den Nahen Osten stark angepasst. Trotzdem ist ein Passagierplus herausgekommen", erklärt Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines. "Unsere Nordamerika-Expansion war der richtige Schritt."

Europaverkehr rückläufig

Im August 2014 sind rund 923.400 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozent. Die Auslastung ist um 1,0 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent gesunken.

Im Zeitraum Januar bis August 2014 sind in Europa rund 6,4 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Dies liegt um 0,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Auslastung ist um 0,2 Prozentpunkte auf 77,0 Prozent gestiegen.

Interkontinentalverkehr gewachsen

Im August 2014 sind rund 185.500 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 10,7 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung liegt mit 88,9 Prozent auf Vorjahresniveau.

Im Zeitraum Januar bis August 2014 waren rund 1,2 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen unterwegs. Das sind um 8,2 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,1 Prozentpunkte auf 81,9 Prozent gestiegen.

Parkplatz-Stau am Flughafen Stuttgart

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Nach dem Ende der baden-württembergischen Sommerferien herrscht Hochbetrieb am Flughafen. Zum auslaufenden Urlaubsverkehr kommen Geschäftsreisende, die wieder verstärkt unterwegs sind. Zeitgleich findet in der dritten Septemberwoche auf der Messe Stuttgart eine der größten Fachmessen im Jahresablauf statt. Von Dienstag, 16.09.2014 bis einschließlich Freitag, 19.09.2014, erwarten die Flughafen Stuttgart GmbH und die Messe deshalb während der AMB, der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung, hohen Andrang auf allen Parkplätzen.

Fluggästen und Abholern wird dringend empfohlen, genügend Zeit für die Stellplatzsuche einzuplanen, bzw. auf der Homepage des Flughafens vorab einen Stellplatz zu reservieren. Stressfrei und einfach fährt an, wer an diesen Tagen gleich mit öffentlichen Verkehrsmittel fährt. Der öffentliche Nahverkehr verstärkt sein Angebot.

Von Dienstag, 16.09.2014, bis Samstag, 20.09.2014, fährt darüber hinaus zusätzlich im 20-Minuten-Takt die Sonder-Bus-Linie X 78 von der Stadtbahn-Haltestelle der U6 in Degerloch (inkl. Parkhaus Albstraße) zur Messe und zurück.

Auf dem Gelände des Flughafens gibt es insgesamt rund 10.000 Parkplätze für Fluggäste, Mitarbeiter und Mietwagen, wegen mehrerer Baustellen ist das Angebot derzeit jedoch nicht vollständig verfügbar. Circa 8.000 weitere Stellplätze gibt es im Bereich der Messe.

Einen weiteren Zeitraum mit hohem Andrang bei den Parkplätzen erwarten Flughafen und Messe während der Fachmesse Motek, der Internationalen Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, von Montag, 06.10.2014 bis Donnerstag, 09.10.2014.

Lufthansa-Streik am 10. September ab Flughafen München

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Die Vereinigung Cockpit (VC) plant für den morgigen Mittwoch, den 10. September 2014 Arbeitskampfmaßnahmen bei der Lufthansa in München. Die Piloten der Lufthansa streiken am 10. September 2014 im Zeitraum von 10.00 – 18.00 Uhr und legen die Arbeit nieder, es finden keine Abflügen vom Flughafen München statt. Mit diesem Streik soll ein neuer Tarifvertrag Übergangsversorgung erreicht werden.

Da das Lufthansa Management bisher kein kompromissfähiges Angebot vorgelegt habe, so die VC, sehe man sich zu diesen weiteren Maßnahmen gezwungen. Die Vereinigung Cockpit erklärt weiterhin, dass sie jederzeit einigungsbereit ist, um Streiks abzuwenden, und man bedauere mögliche Unannehmlichkeiten für die Kunden der Lufthansa.

AeroGround: Verträge mit Etihad und AirBridge Cargo

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AeroGround Flughafen München GmbH, die Abfertigungstochter der Flughafen München GmbH (FMG), konnte jetzt mit der arabischen Fluggesellschaft Etihad Airways einen langfristigen Vertrag für die land- und luftseitige Flugzeug- und Passagierabfertigung am Münchner Airport abschließen. Auch mit der russischen Frachtfluggesellschaft AirBridge Cargo (ABC) wurde ein Full Handling-Vertrag unterzeichnet.

Der Vertrag mit Etihad Airways umfasst sämtliche Bereiche der Passagierabfertigung durch aerogate – einer Schwestergesellschaft der AeroGround – sowie die rampenseitige Flugzeugabfertigung durch AeroGround. Zweimal täglich verbindet die Airline München mit Abu Dhabi. Der Kontrakt mit AirBridge Cargo umfasst neben der Flugzeugabfertigung durch die AeroGround auch die Frachtabfertigung durch Cargogate. Der ABC-Frachter bedient die Strecke Moskau ─ München mit einer B747F einmal pro Woche und bindet damit den asiatischen Raum an die Warenströme aus Süddeutschland an.

Leistungen für Flugzeuge gebündelt

In Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften aerogate und Cargogate ist die AeroGround einziger Anbieter am Standort München, der alle land- und luftseitigen Leistungen rund um die Flugzeug-, Passagier- und Frachtabfertigung übergreifend aus einer Hand anbietet. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Konzeptes ist der Zentralvertrieb der AeroGround, der seit 2013 alle Vertriebs- und Vermarktungsaktivitäten für die drei Bodenabfertigungsgesellschaften AeroGround, aerogate und Cargogate übernimmt.

„Unsere Stärken liegen ganz klar in aufeinander abgestimmten Abfertigungsprozessen und einer vollumfänglichen Leistungserbringung. Wir sind stolz darauf, dass wir über den Zentralvertrieb erneut Verträge mit namhaften Airlines abschließen konnten. Für uns ist ein solcher Akquiseerfolg zugleich Ansporn, die Qualität und Effizienz kontinuierlich weiter zu entwickeln und zu verbessern“, kommentieren Siegfried Pasler und Michael Richter, Geschäftsführer der AeroGround, Cargogate und aerogate, die langfristigen Vertragsabschlüsse.

Ryanair: 100 neue Flugzeuge, Erstkunde für 737 MAX 200

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Die irische Billig-Fluglinie Ryanair bestellt beim amerikanischen Flugzeugbauer Boeing bis zu 200 weitere Flugzeuge. Das gaben Ryanair und Boeing heute bekannt. Ryanair wird damit Erstkunde für die B737 MAX 200. Die Bestellung von fest 100 Maschinen dieses Typs hat einen Wert derzeit 11 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen, hinzu kommen Optionen für 100 weitere Flugzeuge.

Damit soll die Flotte der Airline auf 520 Flugzeuge anwachsen, und die Zahl der Fluggäste von derzeit 82 Millionen auf 150 Millionen bis zum Jahr 2024 befördern, sagte Ryanair CEO Michael O’Leary. Während der Kern des Marktes für Flugzeuge mit einem Mittelgang („single-aisle“) weiterhin aus Flugzeugen mit 160 Sitzen bestehen soll, enwickelte Boeing die 737 MAX gezielt für den Low-Cost-Markt, der bis 2033 auf 35 Prozent dieses Marktes anwachsen soll. O’Leary unterzeichnete die Bestellung einen Tag bevor er nach Seattle reiste, um die erste von 180 neuen Boeing Next-Generation 737-800 entgegen zu nehmen.

Die 737 MAX 200 fasst bis zu 200 Passagiere, und hat einen Mittelausgang im Rumpf, welcher 2,2 Meter länger als der des Airbus A320neo ist. Die Ryanair-Variante der 737 MAX 200 ist für 197 Passagiere ausgelegt, acht Plätze mehr als die bisher eingesetzten B737-800, ist mit dem Boeing Sky Interior sowie den neuen CFM LEAP-1B-Triebwerken ausgestattet. Bisher hat Boeing 2.239 Bestellungen für die 737 MAX erhalten.

App der DRF Luftrettung für Android verfügbar

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Besitzer von Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Android können ab sofort die kostenlose App der DRF Luftrettung nutzen. Gleichzeitig erscheint ein Update für mobile iOS-Geräte. Neben zahlreichen Informationen aus der Welt der Luftretter profitieren Nutzer von Vorsorgetipps und Anwendungen, die bei Unfällen oder plötzlich auftretenden Krankheiten im In- und Ausland Hilfe leisten. Neu sind u. a. eine SOS-Morsezeichen-Funktion sowie die Erkennung der eigenen Standortkoordinaten.

Im Notfall zählt jede Minute. Die App der DRF Luftrettung, die ab sofort auch im Google Play Store erhältlich ist, verfügt deshalb über zwei neue Funktionen, die zu einer schnelleren Rettung beitragen können. Wer seinen Standort nicht kennt, kann die genauen Koordinaten direkt ablesen und bei einem Notruf angeben. Die Zeitersparnis bei der Suche eines Patienten kann lebensrettend sein. Befindet man sich bei Dunkelheit in einer Notlage, kann der Nutzer mithilfe der App SOS-Morsezeichen über die Taschenlampe des mobilen Geräts aussenden, um auf sich aufmerksam zu machen.

Wörterbuch mit 17 Sprachen und Notruf-Button

Darüber hinaus bietet die App unter der Rubrik Vorsorge viele Gesundheitstipps, zum Beispiel zur Sicherheit beim Radfahren oder zur frühzeitigen Erkennung von Schlaganfällen. Wer im Ausland in Not gerät, dem steht ein Wörterbuch mit den häufigsten Krankheiten und Verletzungen zur Verfügung, die sich anhand der international verständlichen Schmerzskala einordnen lassen. Dies ermöglicht eine einfache Kommunikation in den 17 wichtigsten Sprachen.

Passiert innerhalb Deutschlands ein Notfall, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft: Innerhalb von zwei Minuten nach der Alarmierung sind die Hubschrauber der DRF Luftrettung in der Luft und auf dem Weg zum Patienten. Hierbei kann das schnelle Absetzen eines Notrufs Leben retten: Auf dem Smartphone installiert, verfügt die App der DRF Luftrettung über einen Notruf-Button, der den Nutzer bei einem medizinischen Notfall mit einem Leitstellendisponenten unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 oder mit einem Giftinformationszentrum verbindet.

Auch die Alarmzentrale der DRF Luftrettung, die weltweite Rückholungen von Patienten aus dem Ausland koordiniert, ist mit nur wenigen Klicks für Förderer des DRF e.V. erreichbar.